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Rheinfelden

12/2019

i! Wir si nd dabe19.06.2019

Behinderung Im Zuge der Arbeiten für das Hochrheincenter II (HRC II) be­ ginnen in den kommenden Wo­ chen die Baumaßnahmen für die Zufahrt der zukünftigen Tiefgara­ ge. Hierzu müssen auf der Basler Straße in Höhe von Haus Nr. 2 bis 8 neu eine Linksabbiegerspur so­ wie eine Verkehrsinsel eingerich­ tet werden. Dabei kommt es zu starken Verkehrsbehinderungen, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Seite 5

Förderung Erfreuliche Post aus Stuttgart er­ hielt in diesen Tagen das Amt für Familie, Jugend und Senioren der Stadt Rheinfelden. Das Vorhaben „Quartier im Wandel – gemein­ sam gestalten“ wurde in das För­ derprogramm „Quartiersimpul­ se“ des baden­württembergischen Sozialministeriums aufgenom­ men. Seite 8

Zurückhaltung Durchaus auf Vorbehalte seitens der Bauausschussmitglieder stieß die Rheinfelder Stadtverwaltung mit ihrem Ansinnen, den Bebau­ ungsplan für die Karl­Fürsten­ berg­Straße im „Stadtgebiet – Teil­ bereich IV“ ändern zu wollen. Da­ durch soll die Neubebauung der Grundstücke 3 – heute das Mode­ geschäft „Look“ – und 5 – ehemals Teelädele – durch einen Investor ermöglicht werden. Seite 11

Rheinfelder Delegation in Fécamp Zum 50­jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Fé­ camp und Mouscron – beides auch Partnerstädte von Rheinfelden – überbrachten Bürgermeisterin Dia­ na Stöcker sowie die Vorsitzenden der Freundeskreise Fécamp und

Mouscron, Rolf Karrer und Rein­ hardt Börner, die Glückwünsche der Stadt Rheinfelden und nah­ men an den offiziellen Feierlichkei­ ten teil. Dazu zählten unter anderem eine Ausstellungseröffnung mit Bildern

von französischen und belgischen Künstlern, ein Konzert auf der Strandpromenade mit französi­ schen und belgischen Musikern sowie die feierliche Erneuerung des Partnerschaftsvertrags. Foto: zVg/Stadt Rheinfelden


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Lese­Insel in der Stadtbibliothek Rheinfelden. Die Stadtbibliothek Rheinfelden lädt alle Kinder ab vier Jahren zur Vorlesestunde in der Lese­Insel auf Donnerstag, 27. Juni, ein . Vorgestellt wird das Buch „Die Krähen von Pearblos­ som“ von Aldous Huxley. Darin geht es um ein Krähen­ paar, das in einer alten Ulme wohnt, in der auch eine Klapper­ schlange haust. Obwohl Frau Krä­ he jeden Tag ein Ei legt, ist das Paar doch kinderlos, da die Klap­ perschlange jeden Tag den Baum hinaufkriecht und das Ei ver­ speist. Ratsuchend wendet sich das Paar an den weisen Uhu, der eine fabelhafte Idee hat. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr, der Eintritt ist frei.

KiSEL­Sprechstunde im Bürgertreff Rheinfelden. Der Bürgertreff­ punkt Gambrinus bietet am Dienstag, 25. Juni, in seinen Räu­ men eine offene Sprechstunde des Projekts „KiSEL“ (Hilfen für Kinder und Jugendliche sucht­ kranker Eltern) der Drogen­ und Jugendberatungsstelle des Arbeitskreises Rauschmittel Lör­ rach an. Die Sprechstunde be­ ginnt um 13.30 Uhr (Ende 15.30 Uhr). Weitere Informationen erteilt Martina Zipse­Warkotsch unter Tel. 07621 / 29 85 oder per E­Mail an warkotsch@drogenberatung­ loerrach.de.

Impressum Verlag und Herausgeber: Oberbadisches Verlagshaus Georg Jaumann GmbH & Co. KG Am Alten Markt 2, 79539 Lörrach Geschäftsführung: Martin Pförtner Chefredakteur: Guido Neidinger Redaktion: Ulf Körbs, Alexander Anlicker Anzeigenleitung: Achim Abele Anzeigen: Marina Poloczek, Me­ diaberaterin, Tel. 07621 / 40 33 72 Druck: Druckzentrum Südwest, Villingen­Schwenningen Erscheinungsweise: 14­tägig Mediadaten/Preisliste 2018, Nr. 62 Kontakt zur Redaktion: hochrhein@verlagshaus­ jaumann.de

19.06.2019

Stadteingang aufmöbeln Zollareal | Öffentliche Nutzung wird erwartet / Wettbewerb ausgelobt n

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. Was wird aus dem Zollareal an der alten Brücke in Rheinfelden? Dieser Frage soll durch ein Nutzungskonzept ein­ schließlich Raumprogramm nach­ gegangen werden. Hierzu wird ein Wettbewerb ausgelobt, wie der Bauausschuss während seiner jüngsten Sitzung einstimmig be­ schloss.In der Verwaltungsvorla­ ge heißt es: „Die Rheinbrückstra­ ße mit der ehemaligen ED­Villa und dem Haus Salmegg ist einer der wichtigsten Eingangsbereiche von Rheinfelden.“ Dementspre­ chend soll jetzt das Zollareal auf­ gewertet werden. Zwei der drei betroffenen Grundstücke muss die Stadt noch erwerben. Dabei kommt ein besonderer Aspekt zum Tragen: Sie muss eine öffent­ liche Nutzung gewährleisten, an­ sonsten würde der Kauf europa­ weit ausgeschrieben mit den Preisvorstellungen der Zollver­ waltung. „Und wie die aussehen, haben wir beim Bahnhof ge­ merkt“, kommentierte Oberbür­ germeister Klaus Eberhardt. Er skizzierte auch erste Ideen für die Zukunft: Denkbar wäre ein Kulturcafé, wie es auch schon für die ED­Villa einmal angedacht

Das Zollareal an der alten Rheinbrücke soll öffentlich genutzt werden. Foto: Ulf Körbs war. Auch ein Zugang zum Rhein soll geschaffen werden. Konkrete­ re Vorstellungen sollen jetzt durch einen Wettbewerb gefun­ den werden. Zugleich soll sich das Konzept in die Ergebnisse des Wettbewerbs aus dem Jahr 2011 einfügen, der damals von dem Büro Lohrer/Hochrhein gewon­ nen wurde. Es hat dadurch einen Anspruch auf Weiterbeauftra­ gung erworben. Für den Wettbe­ werb werden durch eine Mehr­ fachbeauftragung noch drei bis vier weitere Büros mit der Kombi­ nation Architektur/Landschafts­

architektur, darunter ein regiona­ les, eingeschaltet. Hinzugezogen werden soll zudem ein Fachbera­ ter aus der Gastronomie oder ein Gastronom mit Erfahrung in der Projektentwicklung. Die Betreu­ ung des Wettbewerbs wird Isolde Brinz von der Stadtbau Lörrach übernehmen. Sie hatte auch schon die Federführung bei der Ausschreibung für die Rhein­ brückstraße. Die Kosten für dieses wurden mit insgesamt 65 000 Euro bezif­ fert. Sie sind aber mit einem An­ teil von 60 Prozent förderfähig.

Warmbach will auch eine

Stellplatzverordnung | Parkmöglichkeiten sind ausgereizt Rheinfelden (kör). Nach Degerfel­ den, Herten, Minseln und Nollin­ gen soll nach Ansicht des Stadt­ teilbeirats Warmbach auch eine neue Stellplatzverordnung für Warmbach erlassen werden. Da das Gremium aber nicht antrags­ berechtigt ist, wurde der Antrag über Teile des Gemeinderats ge­ stellt. Unterschrieben haben ihn die Mitglieder CDU­Fraktion Die­ ter Wild, Inge Thoma, Rainer Vierbaum, Dieter Meier Stefan Birlin, Paul Renz, Wilfried Mar­ kus, Helmut Wolpensinger, Sabi­ ne Schütz­Baumgartner sowie Eckhart Hanser. Hinzukommen noch SPD­Stadtrat Gustav Fischer und die Freie Wählerin Karin Rei­ chert­Moser. Analog zu den anderen Vor­ schriften soll die Stellplatzzahl gestaffelt nach der Wohnungsgrö­

Auch für Warmbach soll eine ver­ schärfte Stellplatzverordnung gel­ ten. Foto: Ulf Körbs ße erhöht werden: Für neu zu er­ richtende Wohnungen mit einer Fläche bis zu 50 Quadratmetern ist ein Stellplatz auf dem Grund­ stück vorzuhalten. Bei einer Grö­ ße bis zu 80 Quadratmetern sind es 1,5 und bei noch größeren zwei Plätze. Begründet wird die Forderung zum einen mit dem Verweis auf

die Äußerung von Oberbürger­ meister Klaus Eberhardt während der Mai­Gemeinderatssitzung, wonach durchaus Lösungsmög­ lichkeiten auch für andere Stadt­ oder Ortsteile denkbar wären. Zum anderen argumentieren die Antragsteller mit dem Hinweis, dass gerade ältere Teile der Lö­ wenstadt durch die dort vorhan­ denen Grundstücksgrößen für eine Nachverdichtung in Frage kämen, folglich auch der Park­ druck steige. Zudem würden die Rettungsdienste, insbesondere die Feuerwehr, mit ihren größe­ ren Fahrzeugen immer wieder be­ mängeln, dass die Durchfahrten durch abgestellte Autos stark er­ schwert würden. Das hätten auch die Durchfahrtskontrollen der Feuerwehr unter Beteiligung des Ordnunsgamts gezeigt.


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Seit 1974 gibt es bereits die Abendreal­ schule Rhein­ felden (ARS) unter dem Dach des Bil­ dungswerks der Erzdiözese Freiburg. Sie ist in den Räu­ men der Ger­ trud Luckner­ Realschule untergebracht. Fotos: Gerd Lustig

Die große Chance der zweiten Chance Vereinsportrait | Abendrealschule bietet seit 1974 die Mittlere Reife auf zweitem Bildungsweg n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. Ob Spätzünder, Durchhänger oder schöpferische Pause: Der Gründe gibt es viele, warum es beim ersten Mal mit dem gewünschten Schulabschluss nicht klappt. Doch gerade in Sa­ chen Bildung besteht allemal die zweite Chance. Viele sind daher froh, dass es den so genannten „zweiten Bildungsweg“ gibt. Hier kann man unter anderem den Hauptschulabschluss nachma­ chen, ebenso ist das Abitur auf diesem Weg möglich. Und natür­ lich kann man auch den Schulab­ schluss der Mittleren Reife nach­ träglich erlangen. Die Abendreal­ schule (ARS) in Rheinfelden macht’s möglich. Seit 1974 gibt es in der Großen Kreisstadt diese Möglichkeit auf dem zweiten Bildungsweg. Ini­ tialzündung war damals die gro­ ße Ölkrise. Befürchtet wurde eine riesige Entlassungswelle von un­ gelernten Kräften. Dem sollte ent­ gegengewirkt werden. Günter Wanders von der hiesigen Real­ schule nahm das Heft in die Hand, um eine Abendrealschule auf den Weg zu bringen. Unter dem Dach des Erzbischöflichen Ordinariats und dem Bildungs­ werk der Erzdiözese Freiburg kam es zur Gründung der ARS. Und: Bis heute ist sie ein Erfolgs­ modell. Auf den ersten Schulleiter Günter Wanders folgte im Jahr 2000 der leider bereits verstorbe­ ne Jost Baier, der dort von der ers­ ten Stunde der ARS als Physik­ und Chemielehrer tätig war. 2012 übernahm schließlich Wolfgang

Mülhaupt. Inzwischen hat Volker Greßlin die Schulleitung über­ nommen. Von Anfang an war es das Be­ streben dieses Bildungsweges, selbstständig und unabhängig von anderen Schulen zu sein. Und das ist der ARS Rheinfelden bis heute wunderbar gelungen. Und auch für die Zukunft und den Fortbestand der Bildungsein­ richtung ist Mülhaupt nicht ban­ ge. „Aussterben werden wir si­ cher nicht“, sagt er voller Zuver­ sicht. Pro Jahr schaffen von anfangs etwa 20 Schülern nach zweijähri­ gem abendlichen Schulbankdrü­ ckens etwa zehn den Abschluss der Mittleren Reife, und das heißt: Seit Beginn im Jahre 1974 sind dies bislang 500 Menschen. Der beste Absolvent war bislang Tim Schick aus Rheinfelden. Der schaffte im Jahr 2015 die Durch­ schnittsnote 1,4 – und erhielt da­ für ein Lob. „Zwei Jahre lang ist es aller­ dings kein Zuckerschlecken“, macht der Schulleiter deutlich. Disziplin, Durchhaltevermögen und Begeisterung fürs Lernen sind allemal erforderlich. Denn der gesamte Lebensablauf muss in diesen zwei Jahren auf die Abendrealschule ausgerichtet werden. „Und das ist nicht immer einfach“, weiß Wolfgang Mül­ haupt aus seiner Erfahrung als Schulleiter, denn schließlich sei­ en alle Absolventen in der Ver­ gangenheit ja irgendwie mal ge­ scheitert oder hatten irgendwie mal einen Knacks. Wer es aber dann geschafft hat, ist fortan qua­

Zeichnete sechs Jahre lang in der Abendrealschule Rheinfelden ver­ antwortlich: Wolfgang Mülhaupt. si ein anderer Mensch. „Brust raus und erhobenen Hauptes ver­ lassen uns die Schüler“, wurde des Öfteren festgestellt. Selbstbe­ wusstsein und Vertrauen in die eigene Stärke sind dann stark ge­ stiegen. An vier Abenden in der Woche müssen die Interessenten also fleißig und regelmäßig die Schul­ bank drücken. In den Kernfä­ chern Deutsch, Mathematik, Eng­ lisch, NWA (Biologie, Chemie, Physik) sowie EWG (Erdkunde, Wirtschaftskunde, Gemein­ schaftskunde) und Geschichte muss reichlich Stoff gepaukt wer­ den. Unterrichtet wird von insge­ samt neun Pädagogen. Wer es am Ende geschafft hat und das Zeug­ nis der Mittleren Reife in der Hand hält, dem stehen als nächste Schritte entweder der Beginn einer Ausbildung oder aber das Erlangen der Fachhochschulreife oder des Abiturs offen. Die Inhalte an der ARS orien­

tieren sich am Bildungsplan für Realschulen des Landes Baden­ Württemberg. Die Abschlussprü­ fung erfolgt nach landeseinheitli­ chen Aufgaben. Das Abschluss­ zeugnis ist allgemein und staat­ lich anerkannt. In den zweijährigen Kursen ha­ ben die meisten Teilnehmer ein Alter zwischen 20 und 25 Jahren. Das Mindestalter liegt bei 17, nach oben ist allerdings keine Grenze gesetzt. Und die älteste Teilnehmerin zählte bereits über 60 Jahre. „Die hat damals den Führerschein gemacht, und da setzte sie mit dem Realschulab­ schluss noch eins drauf“, erin­ nern sich die Pädagogen. Und ein weiteres Kuriosum ist den Leh­ rern in Erinnerung. Kurz vor ihrer Mittleren Reife­Prüfung bekam eine Frau ein Baby – und sie brach die Schule ab. Später aber dann, als ihre beiden Söhne das Abi machten, drückte sie die ARS­ Schulbank – und schaffte somit doch noch den Realschulab­ schluss.

INFO Die Abendrealschule (ARS) Rhein­ felden ist in den Räumen der Ger­ trud­Luckner­Realschule, Müß­ mattstraße 18, untergebracht. Vo­ raussetzungen sind: Mindestalter 17 Jahre, Hauptschulabschluss, gute Deutschkenntnisse, Grund­ kenntnisse in Englisch (vier bis fünf Jahre). Es sind Förderungen und Beantragen von BAfÖG mög­ lich. Internet: www.ars­rheinfel­ den.zweiter­bweg.de


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19.06.2019

Pedale treten für das Klima

auf ihrem Weg in ein selbstbe­ stimmtes berufliches Leben be­ gleiten können“, erklärt Udo We­ gen Leiter des Fachbereiches Ju­ gend und Familie des Landkreises Lörrach „Jeder von uns ist auf seinem Gebiet Profi. Und dieses Wissen vereinen wir jetzt. Davon profitie­ ren junge Menschen, für die wir passgenaue Angebote finden. Wir wollen nicht mehr in Zustän­ digkeiten denken, sondern wie wir es gemeinsam schaffen, ein funktionierendes Unterstützungs­ paket zu schnüren. Art, Umfang und Intensität unserer Angebote werden hierbei ganz individuell auf die Bedarfe der jungen Men­ schen und je nach familiärem Umfeld und Voraussetzungen zu­ geschnitten sein“, erklärt Andreas Finke, Leiter der Lörracher

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Arbeitsagentur, in der Mitteilung. „Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren eng und kooperativ zu­ sammen, und trotzdem ist es der Beginn von etwas Neuem. Jungen Menschen eine Lebensperspekti­ ve zu geben, sie beruflich und so­ zial so zu fördern, dass Integra­ tion gelingt, ist eine wichtige und große Aufgabe und Herausforde­ rung“, ergänzt Jürgen Kurz, Ge­ schäftsführer des Jobcenters. Bürgermeisterin Diana Stöcker wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „Nun haben die Jugendlichen in Rheinfelden mit der Jugendberufsagentur eine kompetente Anlaufstelle, die sie berät, unterstützt und begleitet. Für uns ist dieses Modellprojekt auch eine wichtige Maßnahme in unserem neuen Konzept für In­ tegration und Teilhabe.“

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Rheinfelden. Die erste Jugendbe­ rufsagentur öffnet heute in Rhein­ felden ihre Tore für Jugendliche an der Schwelle von Schule, Aus­ bildung und Beruf. Unter einem Dach arbeiten von nun an das Jobcenter Landkreis Lörrach, der Fachbereich Jugend und Familie des Landkreises Lörrach und die Agentur für Arbeit Lörrach zu­ sammen, heißt es in einer Presse­ mitteilung. Das jeweils bestehen­ de Dienstleistungs­ und Förderan­ gebot kann von nun an besser vernetzt und zusammenhängend genutzt werden. Ziel ist der mög­ lichst nahtlose Übergang Jugend­ licher von der Schule in eine Aus­ bildung. Dass dieser nicht immer reibungslos funktioniert und von vielen Faktoren beeinflusst wird, wissen alle Beteiligten. Und ge­ nau hier setzt das Format an, denn keiner sollte – aus welchen Gründen auch immer – verloren gehen oder durch die Unterstüt­ zungssysteme fallen. Nicht das Problem steht im Vor­ dergrund, sondern die schnelle und behördenübergreifende Lö­ sung. „Das räumliche Zusammen­ rücken empfinde ich als richtige und wegweisende Entscheidung. So können wir alle an einem Strang ziehen, immer mit Blick auf den Jugendlichen. Unser Ziel soll sein, früher und erfolgreicher als bisher die jungen Menschen

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WEITERE INFORMATIONEN: Die Registrierung ist ab sofort möglich unter www.stadtra­ deln.de/rheinfelden­baden.

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Jugendberufsagentur | Neues Angebot in Rheinfelden

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Phillips, bei dem die Fäden für das Projekt zusammenlaufen. Mitmachen kann jede Person, die in Rheinfelden lebt oder arbeitet, zur Schule geht oder im Verein ist. Den engagiertesten Kommunen winken eine bundes­ weite Auszeichnung sowie den Teilnehmern hochwertige Sach­ preise rund um das Thema Fahr­ rad. In Rheinfelden werden die Teams mit den meisten aktiven Fahrern und die Teams mit den meisten Kilometern pro Fahrer prämiert. Ein Extrapreis von 300 Euro winkt der fahrradaktivsten Schulklasse.

Hilfe beim Start in den Job

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In Rheinfelden findet wieder die Aktion „Stadtradeln“ statt. Foto: Archiv

Das Jobcenter Landkreis Lörrach, der Fachbereich Jugend und Familie des Landkreises Lörrach und die Agentur für Arbeit Lörrach eröffnen eine „Jugendberufsagentur an der Karl­Fürstenberg­Straße in Rheinfelden. Foto: Archiv

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Rheinfelden. Unter dem Motto „Gemeinsam im Wettbewerb“ be­ teiligt sich die Stadt Rheinfelden in diesem Jahr bereits zum dritten Mal an der Aktion des „Stadtra­ delns“. Der Startschuss am 6. Juli. Dann heißt es drei Wochen lang (bis zum 26. Juli) für den Klima­ schutz, die Förderung des Radver­ kehrs sowie für die eigene Ge­ sundheit in die Pedale treten. Ziel der Aktion ist es, dass in­ nerhalb des ausgewählten Zeit­ raumes möglichst viele Bürger möglichst oft radeln. Beim Wett­ bewerb „Stadtradeln“ geht es um Spaß beim Fahrradfahren und da­ rum, viele Menschen für das Um­ steigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen. Dabei spielt es kei­ ne Rolle, ob die Fahrradkilometer beruflich oder privat zurückge­ legt werden. „Die Statistik zeigt, dass bei 50 Prozent der Autofahr­ ten weniger als sechs Kilometer Strecke zurückgelegt werden. Ge­ nau um diese „kleinen Fahrten“, die oft nur aus Bequemlichkeit mit dem Auto zurückgelegt wer­ den, geht es“, betont der Klima­ schutzmanager der Stadt, Frank

In Rheinfelden eröffnet eine Ju­ gendberufsagentur. Grafik: maps4news/HERE/Anlicker

Ort: Karl­Fürstenberg­Straße 17, Öffnungszeiten: dienstags, mitt­ wochs und donnerstags von 8.30 bis 12 Uhr, donnerstags auch von 13.30 bis 17.30 Uhr, zusätzlich ist die Arbeitsagentur donnerstags von 14.30 bis 17.30 vor Ort. Telefonische Erreichbarkeit: der­ zeit noch über die Arbeitsabentur Lörrach.


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Basler Straße dicht Sperrungen | Für HRC II­Bauarbeiten Rheinfelden. Im Zuge der Arbei­ ten für das Hochrheincenter II (HRC II) beginnen in den kom­ menden Wochen die Baumaß­ nahmen für die Zufahrt der zu­ künftigen Tiefgarage. Hierzu müssen auf der Basler Straße in Höhe von Haus Nr. 2 bis 8 neu eine Linksabbiegerspur sowie eine Verkehrsinsel eingerichtet werden.

Einbahnstraßenregelung

Wie das Ordnungsamt bekannt gibt, wird für den Beginn der Maßnahmen die Basler und Friedrichstraße vom 24. Juni bis 14. Juli halbseitig gesperrt. Die Straße ist in diesem Zeitraum nur für den Verkehr aus Richtung Bad Säckingen oder Schwörstadt in Richtung Warmbach geöffnet. Verkehrsteilnehmer, die von Grenzach­Whylen oder Warm­ bach kommen, werden über die Mouscron­Allee, respektive die Nollinger Straße, in Richtung „Asag­Kreisel“ umgeleitet.

In diesem Zeitraum wird die Bushaltestelle „Friedrichplatz“ um rund 100 Meter – auf Höhe Friedrichstraße 3 – verlegt. Die Bushaltestellen „Post“ und „Jo­ sefskirche“ werden in dieser Zeit nicht angefahren. Die Fahrgäste werden gebeten auf die Haltestel­ le „Busbahnhof“ auszuweichen.

Vollsperrung

Vom 15. bis 21. Juli wird die Bas­ ler Straße voll gesperrt. Verkehrs­ teilnehmer, die aus Richtung Bad Säckingen oder Schwörstadt kom­ men und nach Grenzach­Wyhlen oder Basel wollen, werden gebe­ ten, die Absperrung großräumig zu umfahren und bereits an der Alu­Kreuzung in Richtung Auto­ bahn abzufahren. Der „innerörtli­ che Verkehr“ aus Oberrheinfel­ den wird über die Hardtstraße umgeleitet. Wie bei der halbseitigen Sper­ rung wird der Verkehr aus Rich­ tung Grenzach­Wyhlen oder von der Autobahn Rheinfelden/Süd

Umfangreiche Sperrungen werden den Verkehr in den kommenden Wo­ chen behindern. Foto: Archiv über die Mouscron­Allee, respek­ tive Verkehrsteilnehmer aus Rich­ tung Warmbach über die Nollin­ ger Straße, umgeleitet. Im Zeitraum der Vollsperrung ist auch die Kapuzinerstraße nur für Anwohner befahrbar. Die Stadtverwaltung macht darauf aufmerksam, dass die öffentli­ chen Parkplätze vor dem Hoch­

rheincenter I in diesem Zeitraum nicht zur Verfügung stehen. Es wird gebeten, auf die umliegen­ den Parkhäuser auszuweichen. Die Bushaltestellen „Friedrich­ platz“ und „Post“ werden wäh­ rend der Vollsperrung nicht be­ dient. Die nächste Ausweichmög­ lichkeit ist die Haltestelle „Bus­ bahnhof“.

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Meine Region, 19. Juni 2019

Standesamtliche Nachrichten aus Rheinfelden Geburten

Sterbefälle

-Keine-

28.04.2019 Enrico Steiert, Riedmattenstr. 8, Rheinfelden 29.04.2019 Gisela Hildegard Dierig, geb. Gottschalk, Österreicher Str. 10, Rheinfelden 04.05.2019 Anna Witzig geb. Lütti, Rosenweg 2, Rheinfelden 08.05.2019 Johanna Gertraude Sütterlin geb. Funke, Pestalozzistraße 1, Rheinfelden 08.05.2019 Gerhard Ferdinand Metz, Karl-Fürstenberg-Str. 38, Rheinfelden 09.05.2019 Klara Dietsche geb. Bieger, Rheinstr. 73, Rheinfelden 10.05.2019 Manfred Günter Dreyer, Schloßgartenstr.14, Rheinfelden 16.05.2019 Bernhard Meister, Hauptstr. 1, Rheinfelden 18.05.2019 Natascha Mashollaj geb. Leibbrand, Kapfweg 4 C, Rheinfelden 20.05.2019 Agnes Elisabeth Giesin geb. Siebold, Pestalozzistraße 1, Rheinfelden 20.05.2019 Zäzilia Schillinger, Schillerstr. 2, Rheinfelden 22.05.2019 Marie Melanie Elise Mutter geb. Loos, Pestalozzistraße 1, Rheinfelden 24.05.2019 Arthur Heinz Voigtmann, Pestalozzistraße 1, Rheinfelden

Eheschliessungen 03.05.2019 Elif Özdemir, Cauzpertstr. 2, Rheinfelden und Muhammed Mustafa Akdal, Pinarbaşi mahallesi, Akşemsettin Caddesi Nr. 5, Göksun/Kahramanmaraş, Türkei 09.05.2019 Marie-Luise Hanna Thoma und Heiko Patrick Rüd, Brombachstr. 21, Rheinfelden 11.05.2019 Celina Schindelka und Riccardo Maurizio Pennetti, Dürerstr. 26, Rheinfelden 24.05.2019 Stefanie Steinegger und Thomas Fuhrler, Untere Dorfstraße 12, Rheinfelden 29.05.2019 Stefanie Sonja Bürgin und Florian Rietschle, Langentalstr. 14, Rheinfelden


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24.05.2017 19.06.2019

Energiedienst lädt ein zur Zeitreise durch die Geschichte der Elektrifizierung Energiedienst (ED) lädt unter dem Motto „Folgen Sie Emil Rathenau, dem AEG­Gründer und der trei­ benden Kraft beim Bau des alten Wasserkraftwerks Rheinfelden, auf seiner Reise durch die Geschichte“ zur Zeitreise in die Gründerzeit der Elektrifizierung. Denn ED­Mit­ arbeiter Simon Kuner alias Emil Rathenau lädt erneut zu spannen­ den Erlebnistouren rund um die

Historie des Kraftwerks ein. Aufgrund der großen Nachfrage der vergangenen fünf Jahre finden bis Ende Juli noch weitere vier „Historische Führungen“ statt, an denen der „ausgemachte Phan­ tast“, wie man ihn seinerzeit nannte, auf einem Rundgang „höchstpersönlich“ spannende Ein­ drücke aus der Gründerzeit der Elektrifizierung sowie vom Bau des

alten Kraftwerks vermittelt. Dank seiner visionären Gabe wird er selbstverständlich auch den Blick in die Zukunft und damit ins Jahr 2019 wagen. Treffpunkt ist beim Ausstellungspavillon „Kraftwerk 1898“ auf der deutschen Rheinsei­ te (Untere Kanalstraße, 79618 Rheinfelden). Die Führungen be­ ginnen um 13.30 Uhr und dauern rund zwei Stunden. Das Mindest­

alter beträgt acht Jahre. Weitere Termine sind 28. Juni, 4., 12. und 19. Juli.

u Dienstag, 25. Juni Rheinfelden Vom Baby zum Kindergartenkind 19.30 Uhr, VHS­Haus, Vortrag von Mar­ co Petrucci, VHS Rheinfelden

u Freitag, 28. Juni Rheinfelden „Dieses Blicken“ 20 Uhr, Bürgersaal, Theater Tempus Fu­ git, Eintritt 13 Euro, ermäßigt 6 Euro Rhein­Gaudi Einlass 18.30 Uhr, Festplatz Tutti Kiesi, weitere Infos: www.rheingaudi.com

u Sonntag, 30. Juni Rheinfelden Rhein­Gaudi mit Christina Stürmer Einlass 18 Uhr, Festplatz Tutti Kiesi

WEITERE INFORMATIONEN: u Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, nimmt die Besucherinforma­ tion von Energiedienst, Tel. 07623/922650 von Montag bis Donnerstag (8 bis 12 Uhr) gerne Anmeldungen entgegen.

n Terminkalender u Freitag, 21. Juni Rheinfelden Vernissage 19 Uhr, Galerie Haus Salmegg,Ausstel­ lung „Sonja Itten ­ You are here“, Kultur­ amt

Mittwoch, 26. Juni Rheinfelden Industriemeister Infoabend 19 Uhr, VHS­Haus, VHS Rheinfelden u

u Samstag, 22. Juni Rheinfelden Open­Air­Konzert 19 bis 22 Uhr, Kinderspielplatz Forst­ straße, Förderverein des Musikverein Karsau, Herzsportgruppe Rheinfelden­ Grenzach/Wyhlen, Abteilung des SV Nollingen, Musikverein Karsau

Sonntag, 23. Juni Rheinfelden Westweg Etappe 1 Pforzheim­ Dobel 7 Uhr VHS­Haus, Abfahrt, Veranstalter: Schwarzwaldverein und Tourist­Info Matinée­Konzert 11.15 Uhr, Vacono­Dome, Kammerchor Rheinfelden. Eintritt Tageskasse 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. u

u Donnerstag, 27. Juni Rheinfelden Kreativer Donnerstag 14.30 bis 16 Uhr, Kita St. Josef, Familien­ zentrum Rheinfelden Lese­Insel 15 Uhr, Stadtbibliothek, „Die Krähen von Pearblossom“ von Aldous Huxley, Vorlesezeit für Kinder ab vier Jahren Vortrag 19.30 Uhr, VHS­Haus, „Mit Feuer und Flamme statt ausgebrannt durchs Le­ ben“ von Sabine Vogel, VHS Rheinfel­ den

u Samstag, 29. Juni Rheinfelden 4. Fotomarathon 10 bis 19 Uhr, Innenstadt, VHS Rhein­ felden, Anmeldung und Info unter www.fotomarathon­rheinfelden.de Musik zur Marktzeit 11 Uhr, Christuskirche, mit „Young Voi­ ces Rheinfelden“, evangelische Kirchen­ musik Rheinfelden Rhein­Gaudi Einlass 12 Uhr, Festplatz Tutti Kiesi, wei­ tere Infos: www.rheingaudi.com „Dieses Blicken“ 20 Uhr, Bürgersaal, Theater Tempus Fu­ git, Eintritt 13 Euro, ermäßigt 6 Euro

u Mittwoch. 3. Juli Rheinfelden Cityflohmarkt 10 bis 18 Uhr, Oberrheinplatz/Fußgän­ gerzone, Veranstalter: SüMa Maier Es riecht nach Wärmflaschen 20 Uhr, Bürgersaal, Theater Tempus fu­ git, Eintritt: 13 Euro, ermäßigt 6 Euro, Vorverkauf unter www.fugit.de u Donnerstag, 4. Juli Rheinfelden Es riecht nach Wärmflaschen 20 Uhr, Bürgersaal, Theater Tempus fugit u Freitag, 5. Juli Herten Flohmarkt der Pfalzergruppe 14 bis 18 Uhr, DRK­Depot Herten, mit Kaffeestube


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n Terminkalender u Samstag, 6. Juli Rheinfelden Lunch im Glas 10 bis 14 Uhr, Buchhandlung Merkel, Kulinarischer Samstag Musik zur Marktzeit 11 Uhr, Christuskirche, mit Ceciel Strou­ ken (Bratsche) Evangelische Kirchen­ musik Rheinfelden 63. Radkriterium in Rheinfelden 13 bis 22.30 Uhr Oberrheinplatz, RSV Rheinfelden Herten Flohmarkt der Pfalzergruppe 9 bis 13 Uhr, DRK­Depot Herten Degerfelden Bachfest Degerfelden ganztags, Dorfplatz, Veranstalter: Musik­ verein Degerfelden u Sonntag, 7. Juli Rheinfelden 3000­Schritte Rundweg 11 bis 12.30 Uhr, Treffpunkt am Rat­ haus­Brunnen, Geselliger Spaziergang mit wechselnden Themen inklusive Apéro, Pro Rheinfelden­Stadtmarketing Degerfelden Bachfest Degerfelden ganztags, Dorfplatz, Veranstalter: Musik­ verein Degerfelden Karsau Tschamberhöhle 13 bis 17 Uhr, Tschamberhöhle, letzter Einlass 16.30 Uhr, Tourismus Rheinfel­ den Geo­Museum Dinkelberg 13.30 bis 16.30 Uhr, Geo­Museum Din­ kelberg, Tourismus Rheinfelden u Montag, 8. Juli Degerfelden Bachfest Degerfelden ganztags, Dorfplatz, Veranstalter: Musik­ verein Degerfelden u Mittwoch, 10. Juli Rheinfelden Pub­Quiz 18.30 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus u Donnerstag, 11. Juli Rheinfelden Lese­Insel 15 Uhr, Stadtbibliothek, „Immer Ärger mit Frau Bär“, Vorlesezeit für Kinder ab 4 Jahren u Freitag, 12. Juli Herten Musical Honk 19 Uhr, St. Josefshaus in Herten, Veran­ stalter: Georg­Büchner­Gymnasium

n Hinweis Vereine, Institutionen und Veran­ stalter, die ihre Termine hier ver­ öffentlichen wollen, wenden sich bitte an: Die Oberbadische Am Alten Markt 2 79539 Lörrach Tel. 07621/40 33 58 E­Mail: hochrhein@verlags­ haus­jaumann.de Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist Mittwoch, 26. Juni.

Standorte im Strom der Zeit: Sonia Itten zeigt Bilder im Haus Salmegg Die Künstlerin Sonia Itten zeigt ab Samstag, 22. Juni, in der Galerie Haus Salmegg ihre Werkreihe „You are here“. Die Vernissage fin­ det am Freitag, 21. Juni, um 19 Uhr statt. „You are here“ – diese drei Worte finden Touristen häufig in einem roten Orientierungs­ punkt auf öffentlich aufgestellten Stadtplänen und Wanderkarten.

Die Künstlerin Itten jedoch stellt sich in ihren Werken diese Frage unter dem Gesichtspunkt „Wo bin ich im Strom der Zeiten?“. In ihrer Werkreihe „You are he­ re“ korrespondieren malerische Zi­ tate aus Antike, Mittelalter und Renaissance bis hin zu Gegen­ wartsthemen miteinander. Itten hat ihr Atelier in Schlien­

gen, wo sie mit ihrem Mann Oli­ vier die „Kunstspirative“, eine Plattform für künstlerische Projek­ te betreibt. WEITERE INFORMATIONEN: Öffnungszeiten Galerie Haus Sal­ megg: samstags, sonntags von 12 bis 17 Uhr.

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Lauf­Club Marathon lädt zum Lauftreff Rheinfelden. Der Lauf­Club Mara­ thon (LCM) Rheinfälden lädt je­ den Montag und Mittwoch ab 18.15 Uhr zum Training für (Je­ dermann­)Läufer im Europasta­ dion ein. Weitere Informationen sind bei Horst Brugger, Tel. 07623/300 27 oder 0175/431 82 70

Laufen hält fit!

Foto: Meller

erhältlich. Immer freitags ab 18 Uhr wird ein Jedermannlauftreff mit An­ fängerbetreuung und Nordic Wal­ king angeboten. Treffpunkt ist am Europastadion (Winter) oder Trimm­Dich­Pfad Lebküchleplatz (Sommer). Auskünfte sind bei Martina Stoll, Tel. 07627/97 02 00, erhältlich.

Tanz und Theater im Jugendhaus

Angebote für Jugendliche Rheinfelden. Das Jugendreferat Rheinfelden bietet jeden Freitag von 20 bis 22 Uhr Nachtsport Kids für Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren in der Sport­ halle der Gewerbeschule an. Im­ mer freitags von 21 bis 24 Uhr wird in den Sporthallen der Eichendorff­Schule und Goethe­ schule Nachtsport für Jugendliche ab 14 Jahren angeboten. Mit dem Theater Tempus fugit wird für alle Kinder und Jugendli­ chen ab zehn Jahren immer dienstags von 15.30 bis 17.30 Uhr im zentralen Jugendhaus eine Mach­Mit­Theater AG angeboten. Im Jugendhaus wird dienstags und mittwochs von 17 bis 21 Uhr sowie freitags und samstags von 19 bis 24 Uhr ein offener Treff an­ geboten.

Erfreuliche Post Förderung | Quartiersmanagement wird ausgebaut Rheinfelden. Erfreuliche Post aus Stuttgart erhielt in diesen Tagen das Amt für Familie, Jugend und Senioren der Stadt Rheinfelden. Das Vorhaben „Quartier im Wan­ del – gemeinsam gestalten“ wurde in das Förderprogramm „Quar­ tiersimpulse“ des baden­württem­ bergischen Sozialministeriums aufgenommen (DIE OBERBADISCHE berichtete). Bis Ende November 2020 erhält die Stadt nun Fördermittel in Hö­ he von 70 000 Euro und kann da­ mit einem umfassenden Ausbau des Quartiersmanagements in Angriff nehmen. Günther Schmidt und Christine Tortomasi vom Quartiersmanagement des Sozialen Arbeitkreises Lörrach (SAK) leisten hier bereits seit Jah­ ren Pionierarbeit. „Aufgrund der positiven Erfah­ rungen in Oberrheinfelden gibt es schon seit längerem Überle­ gungen, diese Arbeit auf andere Quartiere der Stadt auszuweiten“, erklärt Bürgermeisterin Diana Stöcker. Im Blick seien hier die Quartie­ re Fécampring, Römerstraße und Warmbach(­West). Mit Hilfe des Freiburger Professors Günter Rausch, einem ausgewiesenen Fachmann auf dem Gebiet der Gemeinwesenarbeit und des Quartiersmanagements, soll nun ein umfassendes Rahmenkonzept erstellt werden. Ziel ist die Verbesserung und Sicherung des sozialen Zusam­ menhalts, der Lebensqualität und der Identifikation mit dem jewei­ ligen Umfeld. „Ein zentrales Anliegen ist uns dabei ein partizipatorischer An­ satz“, betont Armin Zimmer­ mann, Leiter des Amtes für Fami­

Christine Tortomasi und Günther Schmidt können das Quartiersmanage­ ment ausbauen. Archivfoto: Ulf Körbs lie, Jugend und Senioren. Die Ein­ richtungen und Vereine vor Ort sollen gemeinsam mit der Bevöl­

kerung ihre Lebenswelt gestalten und zu einem Quartiersnetzwerk „zusammenwachsen“.

INFO Seit 2001 engagiert sich die Stadt Rheinfelden (Baden) im Bereich Quartiersmanagement, zunächst in Oberrheinfelden und seit 2007 auch im Gebiet Stadtmitte­Ost. Die Trägerschaft dieser Arbeit liegt beim Sozialen Arbeitskreis Lörrach (SAK), mit dem die Stadt in diesem Bereich eine vertrau­ ensvolle und konstruktive Koope­ ration pflegt. Über das Bund­Län­ der­Programm „Soziale Stadt“ konnten zahlreiche Fördermaß­ nahmen realisiert werden, sowohl

investiver als auch nichtinvestiver Art. Das Projekt „Quartier im Wandel ­ gemeinsam gestalten“ be­ schreibt einen Entwicklungspro­ zess für die Quartiere in der Kern­ stadt Rheinfeldens. Mit dem Aus­ bau der bestehenden Quartiers­ arbeit und der Erstellung eines Rahmenkonzepts will die Stadt In­ tegration und Teilhabe aller Bevöl­ kerungsgruppen in strukturierter und gleichzeitig lokal angepasster Weise fördern.

Beschwingte und schmissige Arrangements

Konzert | Kammerchor Rheinfelden und Chor Laufental­Thierstein Rheinfelden/Laufental. Der Kam­ merchor Rheinfelden und der Schweizer Chor Laufental­Thiers­ tein unter Leitung von Katharina Haun haben sich zusammengetan und veranstalten zwei Gemein­ schaftskonzerte. Das erste Kon­ zert findet am Samstag, 22. Juni, ab 17 Uhr in der reformierten Kir­ che in Laufental, Schutzrain 7, in

der Nähe des Bahnhofs, statt. Einen Tag später, am Sonntag, 23. Juni, treten die Chöre um 11.15 Uhr im Vacono­Dome in Rheinfelden auf. Bei diesem Auf­ tritt widmen sich die Sänger dem Thema Pop und Schlager. Es werde „beschwingte und schmissige Chorarrangements ge­ ben, teilt der Vorsitzende des

Kammerchors Rheinfelden, Tho­ mas Müller, in einer Konzertan­ kündigung mit. Begleitet werden die Chöre von der Band „ Modula­ rity“ der Musikschule Laufen. WEITERE INFORMATIONEN: Der Eintritt kostet zehn Euro, Kin­ der und Studenten zahlen acht Euro.

n


Dinkelberger Biergärdle in Adelhausen SONDERVERÖFFENTLICHUNG ­ Mittwoch, 19. Juni 2019 ­ Seite 9

Meine Region

Auch hoch zu Ross kann man im Biergärdle seine Getränke bestellen. n

Von Rolf Rombach

Rheinfelden­Adelhausen. „Ich bin durch eine App auf das Lokal ge­ stoßen” schreibt Sabrina aus Würzburg im Internet und freut sich, dass sie so eine Perle des Dinkelbergs kennenlernen durf­ te. Selbst manchem Einheimi­ schen ist das „Biergärdle” unweit des Wanderparkplatzes im Adel­ hauser Osten nicht bekannt. Da­ bei versteckt sich hinter einigen Büschen und Bäumen ein gemüt­ liches Fleckchen im Grünen.

Rund 500 Plätze auf 3000 Quadratmetern „Ich komme aus dem Markgräf­ lerland und wollte hier meine eigene Ganzjahresstraußi ver­ wirklichen”, verrät Stefanie Ma­ yer. Seit 2005 hat sich das Gelän­ de stetig weiterentwickelt. Inzwi­ schen sind rund 5000 Plätze in verschiedenen Bereichen auf

dem 3000 Quadratmeter großen Areal vorhanden. An sechs Grillstellen können die Gäste selbst ihr Mahl zube­ reiten und genießen. Dabei kön­ nen sie in der Küche bestellen, oder eigenes Essen mitbringen und gegen eine Gebühr die zum Teil auch überdachte Infrastruk­ tur nutzen.

An sechs Grillstellen können Gäste ihr Mahl bereiten Eine breite Gästeschar haben Mayer und ihr Team auf dem Dinkelberg zu bewirten. Denn neben der zentralen Lage zwi­ schen Rheinfelden, Schopfheim und Lörrach punktet das „Bier­ gärdle” auch durch zusätzliche Angebote für Mensch und Tier. So gibt es zum einen separaten „Pferdeparkplatz” und für Hunde sogar neben einer „Tankstelle” eine eigene Speisekarte mit selbstgemachten Hundekeksen

Fotos: zVg und Würsten. Für den menschlichen Gaumen gibt es als Geheimtipp die geroll­ ten Flammkuchen. „Ich bekom­ me den Teig extra aus Colmar. Wir rollen ihn dann nach der Zubereitung, so bleibt er bis zum Schluss schön warm und kühlt nicht nach zwei Bissen bereits aus”, verrät Stefanie Mayer. Kein Wunder, dass sie mit ihren An­ geboten regelmäßig Gastgeberin für verschiedene familiäre Fei­ ern, Jubiläen und Firmenausflü­ ge ist. Lokal­rustikal ist die Spei­ sekarte. Neben der elsässischen Flammkuchenrolle gibt es Wurstsalat, verschiedene Würste und Käse, aber auch unterschied­ liche Desserts, die der häufig wandernden Kundschaft Motiva­ tion und Kraft für den Heimweg mitgeben. Neben neuen Gästen ist Stefa­ nie Mayer derzeit auch auf der Suche nach Aushillfskräften, um im Sommer die Öffnungszeiten verlängern zu können.

n Weitere Informationen hierzu gibt es auf der Homepage www.biergaerdle.de oder per E­ Mail unter info@biergaerdle.de


10 n Kurz

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notiert

Freiwilligenagentur vermittelt Bürger Rheinfelden. Die Freiwilligen­ agentur vermittelt Bürger, die sich engagieren möchten, an Einrich­ tungen, die Helfer suchen. Sie ist immer montags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 11 bis 13 Uhr im Raum 2 des Bürgertreff­ punkts Gambrinus Sprechstunde. Das Team der Berater informiert dabei über Formen und Möglich­ keiten des Engagements. Kontakt zu den Sprechzeiten unter Tel. 07623/954 63.

Beratungscafé Rheinfelden. Die ehrenamtliche Beratung von Migranten durch Migranten in zehn Sprachen fin­ det immer donnerstags von 10 bis 12 Uhr im Treffpunkt Gambrinus statt.

Schach im Gambrinus Rheinfelden. Der Verein Schach­ Rheinfelden lädt jeden Donners­ tag ab 18 Uhr und jeden Sonntag ab 14 Uhr alle interessierten Schachspieler in den Treffpunkt Gambrinus zum gemeinsamen Schachspiel ein. Anmeldung nimmt Jörg Hostettler, Tel. 01525 / 696 27 72, entgegen.

Im Treffpunkt Gambrinus wird Schach gespielt. Foto: Archiv

Elektro­Autos clever laden Förderung | Energiedienst bekommt 184 000 Euro vom Land Rheinfelden. Mit einem Zuschuss des Landes in Höhe von 184 000 Euro startet Energiedienst ein Pi­ lotprojekt, bei dem die Lademög­ lichkeiten für die Öffentlichkeit und eine Car­Sharingflotte aus E­ Autos errichtet werden soll (DIE OBERBADISCHE berichtete). Dazu plant das Unternehmen am Standort in Rheinfelden den Bau einer Parkplatzüberdachung mit Photovoltaik­Modulen (PV­ Module), aus denen ein Teil des Stroms für die Ladung von maxi­ mal zwölf Fahrzeugen gewonnen werden soll. Ein Pufferspeicher erhöht den Eigenverbrauch und unterstützt das Stromnetz. Ein dy­ namisches Lademanagement re­ gelt Erzeugung und Bedarf und reduziert die Anschlussleistung ans öffentliche Stromnetz. Insgesamt stellte das Ministe­ rium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden­Würt­ temberg 2,1 Millionen Euro För­ dermittel zur Verfügung, um in Einkaufszentren, Parkhäusern und Tiefgaragen geeignete Lade­ infrastruktur für Elektroautos zu fördern. Ministerialdirektor Helmfried Meinel, Amtschef im baden­württembergischen Um­ weltministerium erklärte am Mitt­ woch in Stuttgart warum: Die jüngsten Europa­ und Kommunal­ wahlergebnisse hätten belegt, dass die Bürger eine „ernstzuneh­ mende Klimapolitik“ forderten, dazu gehöre der Aufbruch in ein „klimafreundliches Mobilitäts­ zeitalter“. Er meinte weiter: „Um die Elektromobilität zu etablie­ ren, brauchen wir aber nicht nur emissionsfreie Antriebe, sondern auch eine alltagstaugliche Lade­ infrastruktur“. Nils Hoesch, Leiter Elektromo­ bilität bei Energiedienst, leitet das Projekt. Es ist eins von insgesamt

Nils Hoesch (links), Leiter Elektromobilität bei Energiedienst, nahm in Stuttgart von Ministerialdirektor Helmfried Meinel die Zusage für einen Zuschuss des Landes Baden­Württemberg entgegen. Foto: zVg/Energiedienst sechs, die in Stuttgart die Zusage für die Landesförderung für die Anbindung von Ladeinfrastruk­ tur in Parkhäusern und Tiefgara­ gen, kurz INPUT, bekamen. In Rheinfelden entstehen zwölf zu­ sätzliche Ladepunkte für E­Fahr­ zeuge, dafür erhält das Unterneh­ men 40 Prozent der Gesamtkos­ ten vom Land. Die besondere Herausforde­ rung eines solchen Systems be­ schreibt Hoesch: „In Bereichen mit mehreren Ladepunkten für E­ Autos und mit Anbindung einer PV­Anlage muss ein intelligentes Lademanagement berechnen, wie viel Energie aktuell zur Verfü­ gung steht und im Pufferspeicher

vorhanden ist. Es ermittelt, an wie vielen Plätzen gerade E­Autos mit welchem Bedarf laden. Benö­ tigt etwa eines der Fahrzeuge eine schnelle Aufladung der Batterie, können und müssen andere Autos dafür langsamer laden. Das alles regelt eine Software.“ Ziel dieses Projektes ist es die Machbarkeit eines Anschlusses bei beschränk­ ter Anschlussleistung zu verdeut­ lichen. Diese Systemlösung soll dann als Blaupause dienen und kann bei Kommunen, Industrie und in der Wohnungswirtschaft eingesetzt werden. Das Referenz­ projekt dient dabei als Anschau­ ungsobjekt und kann besichtigt werden.

Wochenmarkt wird verlegt

Sprechstunde zu E­Medien

Rheinfelden. Auf Grund des Kas­ tanienparkfestes von Freitag, 21., bis Sonntag, 23. Juni, wird der Rheinfelder Wochenmarkt am Samstag, 22. Juni, auf den Ober­ rheinplatz verlegt, teilte die Stadt­ verwaltung mit. Der Markt findet zur gewohn­ ten Zeit statt.

Rheinfelden. Die Stadtbibliothek lädt zur nächsten E­Medien­ Sprechstunde auf Dienstag, 25. Juni, von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr ein. Antonius Latsch­Gulde von der VHS Rheinfelden infor­ miert zur Nutzung von E­Medien und zur Handhabung von E­Rea­ dern. Die Beratung ist kostenlos.


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Lieder und Kaffeetafel Rheinfelden­Minsel. Der Förder­ verein Dinkelbergmuseum Min­ seln lädt alle ein, die Lust haben, gemeinsam alte Volkslieder zu singen – gerne auch auf aleman­ nisch. Der über die Region hinaus be­ kannte Musiker und Sänger Uli Führe gestaltet das Programm und hat eine ganze Reihe alter Volksweisen mit im Gepäck. Viele dieser Lieder hat man noch in der Schule gelernt, und als Gedächt­ nisstütze werden auch Liedtexte verteilt, heißt es in der Einladung von Eveline Klein. Im Anschluss an das gemeinsame Singen sind alle herzlich eingeladen zu Kaffee und Kuchen. Die ganze Veranstaltung ist kos­ tenfrei; die Gaben in ein Spenden­ kässchen kommen den Sanie­ rungsarbeiten wegen der Rissbil­ dung in der katholischen Kirche in Minseln zugute. TERMIN: n Sonntag, 23. Juni, 14.30 Uhr. Im katholischen Pfarrzentrum in Minseln, Kirchgasse 11.

Wochenmarkt wird verlegt Rheinfelden. Marktbesucher auf­ gepasst: Auf Grund des Kasta­ nienparkfestes vom 21. bis 23. Ju­ ni, zu dem die Stadtmusik Rhein­ felden einlädt, wird der Rheinfel­ der Wochenmarkt am kommenden Samstag, 22. Juni, auf den Oberrheinplatz verlegt. Der Markt findet zur gewohn­ ten Zeit statt, heißt es in der Mit­ teilung der Stadtverwaltung.

Der Bauausschuss hat die Planung für die Überbauung der Grundstücke Karl­Fürstenberg­Straße 3 und 5 zur Kenntnis genommen und der Vorbereitung einer Bebauungsplanänderung zugestimmt. . Foto: Ulf Körbs

Begeisterung klingt anders

Bauausschuss | Planänderung wird vorbereitet n

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. Durchaus auf Vorbe­ halte stieß die Rheinfelder Stadt­ verwaltung mit ihrem Ansinnen, den Bebauungsplan für die Karl­ Fürstenberg­Straße im „Stadtge­ biet – Teilbereich IV“ ändern zu wollen. Dadurch soll die Neube­ bauung der Grundstücke 3 – heu­ te das Modegeschäft „Look“ – und 5 – ehemals Teelädele – durch einen Investor ermöglicht wer­ den. Im Erdgeschoss des neuen Ge­ bäudes sollen Ladenflächen ent­ stehen. Darüber kommen auf zwei Etagen Wohnungen und ein Dachgeschoss. Somit würde es das direkt daneben liegende Eck­ haus Karl­Fürstenberg­Straße 1 (Eisdiele Venezia, ehemals „Kauf­

Genossen fahren auf dem Rhein Rheinfelden­Herten. Der SPD­ Ortsverein Herten lädt ein zur tra­ ditionellen Fährefahrt am Don­ nerstag, 20. Juni (Fronleichnam). Das Boot legt an der Hertener An­ legestelle um 17 Uhr ab. Der Fahrpreis für Erwachsene beträgt zehn Euro (einschließlich Verkos­ tung des Hertener Weins).

Der SPD­Ortsverein Herten lädt ein zur traditionellen Fährefahrt. Foto: Archiv

WEITERE INFORMATIONEN: n Es wird um Anmeldung gebeten bei Thomas Dietsche, Tel. 07623/47522, ab 18 Uhr.

haus May“) überragen. Daher ist für die Verwirklichung des Vorha­ bens eine Planänderung notwen­ dig. Auch wenn Oberbürgermeister Klaus Eberhardt engagiert darauf hinwies, dass das Bauprojekt aus­ gesprochen wichtig für die Innen­ stadtentwicklung ist, mit großem Enthusiasmus wollten einige Aus­ schussmitglieder nicht folgen. So bedauerte Dieter Meier (CDU), dass zwei Häuser mit „einem ge­ wissen Gründercharme“ der Ab­ rissbirne geopfert werden sollen. Gleichwohl konnte er den Ver­ weis auf notwendige Ladenlokale nicht in Abrede stellen. Und Karin Paulsen­Zenke (CDU) meinte: „Wir sollten das Gesicht Rheinfeldens dort erhal­ ten, wo noch etwas ist.“ Große

Geschäfte würde sich sich viel­ mehr in Friedrichstraße wün­ schen. „Der Einkaufsschwerpunkt wird immer mehr nach vorne ver­ lagert, und die Friedrichstraße kippt runter“, bedauerte sie. Zu­ dem bemängelte die Stadträtin die in die Fußgängerzone hinein ragenden Balkons der in ihren Augen „recht massiven“ Bebau­ ung. Dem entgegnete Stadtplanerin Christiane Ripka, dass man si­ cherlich über die gestalterischen Elemente noch diskutieren müs­ se. Und der Verwaltungschef hielt fest, das Gremium habe die Pla­ nung nur zur Kenntnis genom­ men, nicht aber zustimmend. Al­ lerdings billigte es die Vorberei­ tungen für das Änderungsverfah­ ren.


Reitturnier in Schopfheim Meine Region

Schopfheim (lu). Das Gestüt Sen­ gelen in Schopfheim, wo auch der RV Schopfheim beheimatet ist, ist einmal mehr Schauplatz eines großen Reitturniers. Von Freitag bis Sonntag, 28. bis 30. Juni, gibt sich regionale und überregionale Elite ein Stelldichein. Insgesamt stehen 25 Prüfungen in Dressur und Springen auf dem Programm – und das in beiden Kategorien bis hin zur schweren Klasse S. Doch mehr noch: Erst­ mals ist in da Turnier zu Beginn des kalendarischen Sommers die Ringmeisterschaft des hiesigen Reiterrings Oberrhein, der vom Klettgau bis nach Neuenburg und von Münstertal bis nach Schönau und Albführen reicht, eingebettet. „Und die Ringmeisterschaft ist erstmals als große Familienfete geplant, da freuen wir uns alle drauf“, sagt Gestütsleiter Volker Trefzger. In der Tat, während am Freitag, 28. Juni, die Prüfungen im Sprin­ gen und in der Dressur für alle Reiterinnen und Reiter offen sind, sind die beiden anderen Tage den Mitgliedern des Reiterrings vor­ behalten. Siegerpokale werden vergeben in den Kategorien Reite­

SONDERVERÖFFENTLICHUNG ­ Mittwoch, 19. Juni 2019 ­ Seite 12

Gestütsleiter Volker Trefzger ist guter Dinge und freut sich auf das nächste Reitturnier und die Ringmeisterschaft. Er selbst wird bei der Dressur mit dabei sein. Foto: Gerd Lustig rinnen/Reiter, junge Reiter und Jugend. Am Samstag ist zudem ein attraktives Abendprogramm geboten. Dazu zählen neben Bar­ und Festbetrieb mit Musik und DJ, Vorträge, Vorführungen und In­ formationen. Da wird das Abge­ hen des Springparcours für Inte­ ressierte sowie auch für den Rei­ ternachwuchs durch internatio­ nal erfolgreiche Springreiter

geben. Friedrich Andres referiert über die Gesundheit rund ums Pferd und lädt gleichzeitig für Fragestunden zur Pferdegesund­ heit sein. Abends ist zudem zu einem „Spiel ohne Grenzen“ eingeladen. Jeweils vier Teilnehmer aus einem Verein des Reiterrings tre­ ten gegeneinander bei interessan­ ten und lustigen Spiel an – wohl­ gemerkt ohne Pferde. Und sicher

aufregend wird das Angebot für Kinder zum Übernachten im eige­ nen Zelt sein. Aufsichtspersonen sind natürlich vor Ort. Für das „Spiel ohne Grenzen“ sowie auch für das Zeltlager wird der besseren und genaueren Pla­ nung um Anmeldung gebeten bis zum 25. Juni, und zwar dies an die Vorsitzendes Reiterrings Iris Keller unter der E­Mail­Adresse: reiterring­oberrhein@gmx.de


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Josefs „UnoMat“ gewinnt Schülerwettbewerbe | Georg­Büchner­Gymnasiasten vorne Rheinfelden. Nikolas Kassubek aus der Klasse 9a des Rheinfelder Georg­Büchner­Gymnasiums (GBG) hat in der zweiten Runde des Landeswettbewerbs Mathe­ matik (LWM) hat einen hervorra­ genden zweiten Platz erreicht. In der zweiten Runde des LWM sind in einem Zeitraum von rund acht Wochen drei schwierige Aufga­ ben aus verschiedenen Gebieten der Mathematik zu lösen, die Ein­ fallsreichtum, Ausdauer und eine sorgfältige und vollständige Be­ weisführung erfordern. Clemens Hauser, stellvertreten­ der Schulleiter am GBG und gleichzeitig im Auftrag des Kul­ tusministeriums Leiter des Lan­ deswettbewerbs Mathematik, gra­ tulierte herzlich und überreichte Nikolas die Urkunde am Georg­ Büchner­Gymnasium, da dieser

an der offiziellen Preisverleihung in Heidelberg nicht teilnehmen konnte – und warum? Weil er an diesem Tag in Balingen im Lan­ desfinale von „Schüler Experi­ mentieren“, der Juniorsparte von Jugend Forscht, zusammen mit Leander Schöberl (ebenfalls 9a) die gemeinsame Arbeit über Mik­ roplastik im Abwasser von Waschmaschinen vorstellte. Für diese Arbeit erhielten die beiden Büchner­Gymnasiasten ebenfalls einen zweiten Platz. Sie konnten zwischen 100 und 200 Polyesterfasern pro Milliliter Waschmaschinenabwasser nach­ weisen und mit ihren selbst ge­ bauten Filtern fast 88 Prozent der Polyesterfasern herausfiltern. Noch erfolgreicher beim Wett­ bewerb „Schüler experimentie­ ren“ war Nikos jüngerer Bruder

Josef Kassubek vom Rheinfel wurde mit sei­ nem „Un­ oMat“ in der Sparte Technik Landessieger. Foto: zVg Josef Kassubek aus der Klasse 7c, der in der Sparte Technik mit sei­ nem „UnoMat“ – einem Roboter, der das Kartenspiel UNO spielen kann – sogar Landessieger wurde. Josef beschreibt sein erfolgrei­ ches Projekt so: „Computerspiele sind einseitig und langweilig, aber wie wäre es mit einem richti­ gen Automat, der mit einem

spielt? Ich möchte einen Roboter bauen, der mit mir UNO spielt. Dazu verwende ich einen Ardui­ no. Die Schwierigkeiten sind, dass der Arduino die richtige Kar­ te legt, die richtige erkennt und dass er die Karten umdreht. Mein UnoMat kann nicht nur die Re­ geln, sondern er legt die Karten sogar automatisch.“

Reitturnier in Schopfheim Meine Region

Schopfheim (lu). Drei Tage lang dürfen die Reiterherzen wieder höher schlagen. Von Freitag bis Sonntag, 28. bis 30. Juni, geht das traditionelle Turnier auf dem Ge­ stüt Sengelen beim RV Schopf­ heim über die Bühne, bei dem auch die Ringmeisterschaft des Reiterrings Oberrhein inkludiert ist (siehe erste Seite Reitturnier). „Es ist alles gerichtet, Anlage und Plätze sind wie immer in einem Top­Zustand“, freut sich Gestüts­ leiter Volker Trefzger auf die Ver­ anstaltung.

Internationales Starterfeld mit rund 300 Pferden Nach dem vorläufigen Anmelde­ schluss rechnet er mit deutlich mehr als 100 Reitern mit rund 300 Pferden. Dabei wird es etwa 1000 Starts geben bei insgesamt 25 Prüfungen. Dabei sein werden Springe und Dressurprüfungen aller Schwierigkeitsgrade. In der Dressur und auch im Springpar­ cour warten Prüfungen jeweils bis zur schweren Klasse S. Wie in vielen Vorjahren, so wird sich ein internationales Rei­ ter­ und Teilnehmerfeld präsen­

SONDERVERÖFFENTLICHUNG ­ Mittwoch, 19. Juni 2019 ­ Seite 13

Vom 28. bis 30. Juni steht wieder ein großes Reittur­ nier (nebst Ringmeister­ schaft) auf Ge­ stüt Sengelen beim RV Schopfheim auf dem Pro­ gramm. Foto: Gerd Lustig tieren. Neben der lokalen und re­ gionalen Elite werden auch Teil­ nehmer aus der Schweiz, Frank­ reich und aus Italien erwartet.

Die Reiterinnen und Reiter kom­ men gerne nach Schopfheim und aufs Gestüt Sengelen Denn gera­ de hier gilt die Beschaffenheit des

Bodens im Springparcour als vor­ bildlich. Trefzger schwört dabei auf ein Gemisch von Quarzsand und Trevira­Vlies.


Rätseln,

Lesen & Entspannen 19.06.2019

UNTERHALTUNG & WISSEN Nr. 136

Vorname d. Heidedichters Löns † kleine thailänd. Insel vor Phuket

Sudoku schwer

1 8 7 6 3 5 4 9 2

ein Werkzeug

3 4 2 8 1 9 7 5 6

Radwettbewerb, Tour

span. surreal. Maler † 1989

englisch: Bein

9 6 5 2 4 7 3 1 8

Ex-Frau Abk.: von Prinz äußerlich Charles (Lady...) †

räumliche Beschränktheit

Substanz der Gene (engl.)

7 3 6 1 8 4 5 2 9

zentralafrikan. Pygmäenstamm

Erholungspause

4 9 8 5 2 6 1 7 3

Sprengkörper

5 2 1 7 9 3 6 8 4

Durchschnittsmuster

ja und nein (ugs.)

8 7 9 4 6 1 2 3 5

Schiff festmachen

Himmelskörper

6 5 3 9 7 2 8 4 1

veraltet: Beleidigung

2 1 4 3 5 8 9 6 7

Bruder von Romulus

Hauptstadt von Albanien

Sudoku mittelschwer

Drüsenabsonderungen

Serie

keimfrei

Naumburger Domfigur

6 2 3 7 4 1 8 5 9

Teil des Webstuhls kleine Mahlzeit (engl.)

Waldhöhen i. Münsterland

zentralafrikanischer Staat

‚heilig‘ in span. Städtenamen

7 5 8 3 2 9 1 6 4

Sterndeutung

4 1 9 6 8 5 7 3 2

Segeltau

9 3 1 5 6 4 2 7 8

Wortteil: natürlich, naturbelassen

dt. Universitätsstadt

2 6 4 8 9 7 3 1 5

englischer Komiker (‚Mr. ...‘)

Prophezeiung

dt. Farbfernsehsystem (Abk.) Mutter von Kain (A.T.)

südamerikanischer Kuckuck

ein Sternbild

5 8 7 2 1 3 9 4 6

namhaft, geachtet

3 7 2 9 5 6 4 8 1

Ruinenstätte in Syrien

8 4 6 1 3 2 5 9 7

griechischer Göttervater

1 9 5 4 7 8 6 2 3

Höchststand d. Mittagssonne

profesEselssionell laute betreuen

TV-Moderator (Kurzname)

Sohn von Jakob im A.T.

Frauenkurzname

Tätigkeitswort

B E R R A T E P R

Seefahrtszeichen

Lösungen der Rätsel aus 135

M E H R L I N G E

also (latein.)

K F L A P S P E

ganz junger Wein

rechter weibNebenliches fluss der Lasttier Rhône

N U E R N B E R G

Teil des Halses

geliehenes Geld

T E D E E S S T L I F E C R H A K R T F O T A N I S E A U N A R E R T A N I E O R I E D E S U N

argumentieren

deutsche AbkochPopbrühe sängerin

L E H S A L R E T K B O F S U E N Z K E H L K N I L T W N E

Grundstoff des Stahls

K E K L I G O D E O M W G F E U E P S L I T I N Z G E I A S T E N A U H G E R S R A E S E U E L E M A F S T I E D A H O E R U T E RW E P I S R G E E T

DonauZufluss in Bayern

I D I U N G N I

RentenBallettversicheschüler rung


Beim 24-Stunden-Wandern fit bleiben

Bergwanderer sollten gut vorbereitet auf eine Langzeittour gehen Wandern ist lässig und cool. Die Kombination aus Bewegung und Entspannung ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für Geist und Psyche, der Alltagsstress ist schnell vergessen und man tankt neue Energie. Ein besonderes Event für Bergbegeisterte ist die Biolectra 24hTrophy, die alljährlich zwischen Frühsommer und Herbst an landschaftlich reizvollen Orten in den Alpen und den Mittelgebirgen stattfindet. Sie ist laut Veranstalter die größte Eventreihe unter den Langzeitwanderungen und bietet jeweils zwölf- und 24-Stunden-Touren an. “In eine Langzeitwanderung sollte man gut vorbereitet gehen”, rät Apothekerin Manuela Lünendonk. Beim Vorliegen von Vorerkrankungen ist ein Check beim Hausarzt ratsam, denn Kreislauf, Gelenke und Muskeln werden gehörig belastet. Die eigene Ausdauer sollte man realistisch einschätzen, mit einem Ausdauertraining mehrmals pro Woche kann die Fitness auf Vordermann gebracht werden. “Während der Wanderung selbst ist es dann wichtig, die Muskelfunktion zu unterstützen. Denn für

Eine Langzeitwanderung ist gesund - man sollte aber gut vorbereitet an den Start gehen. Foto: djd-mk/Hermes Arzneimittel/ImageSource viele Muskeln ist Magnesium unverzichtbar”, so Manuela Lünendonk. Bei einer Langzeitwanderung könne man seine Speicher mit modernen Präparaten aus der Apotheke auffüllen. Biolectra Magnesium 300 mg Direct etwa kann

ohne Wasser eingenommen werden und beginnt sich bereits direkt im Mund aufzulösen - ideal für unterwegs. Alle Termine 2019 und viele Informationen zur Trophy gibt es unter www. biolectra24h-trophy.de.

Sudoku Füllen Sie das Rätselgitter mit den Zahlen 1 bis 9 komplett auf. In jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 9x9 Quadrat dürfen die Zahlen 1 bis 9 aber nur einmal vorkommen. Das linke Sudoku ist mittelschwer, das rechte ist schwer.

8 1 3 4

6

9 8 7 6 4 3 4 5 5 9 2 6 4 1 2 3 7 2 6

1 8 5 9 6 1 7

1 2

7 2 8 8 4

7 3

9 2 4 6 8 1

7 4 2 2 8 7 3 5 1 2 1 7 8 9 3


16 n Kurz

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notiert

n Radweglückenschluss

Geselligkeit für Jung und Alt

zwischen Riedmatt und Kraftwerk Rhyburg

Minseln

Aktueller Radweg

Rheinfelden. Das Treffpunktcafé im Bürgertreffpunkt Gambrinus, Friedrichstraße 6 in Rheinfelden, ist immer montags von 12 bis 17.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet.

A98

Deutschland DEUTSCHLAND

Riedmatt

Rh ei n

Strickcafé Rheinfelden. Immer mittwochs von 9 bis 12 Uhr bietet der Bür­ gertreffpunkt Gambrinus ein Strickcafé für Jung und Alt an. Neben Stricken wird auch Filzen angeboten.

Internetcafé Rheinfelden. Jeden Donnerstag bietet der Treffpunkt Gambrinus von 14 bis 17 Uhr ein Internetcafé mit individueller Hilfestellung rund um den Computer an.

Pflegeberatung Rheinfelden. Die Pflegeberatung des Landkreises durch ipunkt der Fritz­Berger­Stiftung findet jeden Donnerstag von 9 bis 12 Uhr im Treffpunkt Gambrinus, Raum 2, statt. Terminvereinbarung unter Tel. 07621 / 410 50 33.

Nordic Walking Rheinfelden. Der Treffpunkt Gambrinus bietet donnerstags Nordic Walking an. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Gemeindezent­ rum St. Josef. Weitere Informatio­ nen bei Heinz Henninger, Tel. 07623/614 77

Beuggen B34

Nollingen

Foto: Archiv

Bahnhof Beuggen

Kraftwerk

Geplanter Lückenschluss Schweiz SCHWEIZ

Schloss Beuggen

SCHWEIZ

Rheinfelden (Baden)

Riburg

maps4news.com/©HERE

Eine Machbarkeitsstudie beschäftigt sich mit dem querungsfreien Lückenschluss des Radwegs zwischen Riedmatt und dem Kraftwerk Rhyburg. Grafik: maps4news/HERE/Alexander Anlicker

Querungsfreier Radweg

Machbarkeitsstudie | Lückenschluss zwischen Riedmatt und Schwörstadt n

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. Sie ist beinahe schon eine „endlose Geschichte“ – die Frage nach einer querungsfreie Radwegeverbindung von Ried­ matt in Richtung Schwörstadt. Dem Rheinfelder Bauausschuss wurde jetzt eine Machbarkeitsstu­ die vorgestellt (DIE OBERBADISCHE berichtete). Die Diskussion läuft jetzt schon rund 13 Jahre. Anlass war ein töd­ licher Velounfall an der Querung der B 34 auf Höhe des Nachtclubs „Blauer Bock“. In den früheren Überlegungen wurde über eine Brücke oder eine Unterführung nachgedacht, doch das scheiterte an Teilen der Grundstückseigen­ tümer. Auch eine Ampellösung war schon einmal im Gespräch, wurde aber vom Regierungspräsi­ dium abgelehnt. Aber man könn­ te den Veloweg zwischen der Tschamberhöhle und dem Kraft­ werk Rhyburg am Rhein entlang führen. Und dafür gibt es drei Va­ rianten. Eine davon – die Hang­ trasse – schlossen die beiden Prü­ fer Martin Schuchter und Georg Kunz indes aus.

Variante Bahntrasse

Nordic Walking

nach Schwörstadt

aß e B34

Tschamberhöhle

Karsau

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Die Idee, die für die Trasse das ehemalige Bahngleis des Kraft­ werks zu nutzen hatte der Schwörstädter Manfred Henle vor beinahe drei Jahren aufgebracht. Ihr Vorteil wäre, so die Machbar­ keitsstudie, der relativ geringe

Landschaftsverbrauch. Die Kehr­ seite aber wäre die Unattraktivität dieser Streckenführung, da keine direkte Sichtbeziehung zum Rhein hergestellt werden kann. Hinzu kommen noch hohe Anfor­ derungen an Prüfungs­ und Pla­ nungsrecht. Die Kosten dieser Va­ riante werden auf knapp sechs Millionen Euro geschätzt.

Variante Rheintrasse

Die zweite Möglichkeit wäre die Rheintrasse. Hier würde der Weg teilweise am Flussufer entlang laufen, in einem Abschnitt mittels einer Brücke sogar auf dem Rhein. Laut Prüfer wäre die Mög­ lichkeit besonders attraktiv. Nach­ teile wären starke Eingriffe in das Landschaftsbild. Negativ ist auch, dass Flora und Fauna in Berei­ chen beeinträchtigt würden, die bislang unberührt sind. Zudem lägen die Kosten bei geschätzten 8,2 Millionen Euro.

Fazit

In ihrem Fazit kommen Schuchter und Kunz zu dem Ergebnis, dass die Rheintrasse trotz der höheren Kosten vorzuziehen sei. Denn die Planung wäre einfacher, und der Weg wäre deutlich ansprechen­ der, auch wegen eines höheren Freizeitwerts. Beide rechnen mit einer Planungszeit von ein bis zwei Jahren, egal welche Mög­ lichkeit in Betracht gezogen wird. Unter anderem müssten die För­ dermöglichkeiten geprüft und

Gespräche mit den Grundeigentü­ mern geführt werden. Die Bau­ zeit veranschlagen sie mit rund einem Jahr.

Diskussion

In der Diskussion ging es natür­ lich auch um die Kosten, die Die­ ter Meier (CDU) warnend ins Ge­ späch brachte. Auch Ralf Glück (Freie Wähler) sah es aus dieser Perspektive. Er fragte, warum man eine der beiden kostenträch­ tigen Varianten verwirklichen sollte, wenn ein Überführung oder eine Untertunnelung der B 34 für rund eine Million Euro zu haben sei. Und die Natur würde dadurch auch weniger in Mitlei­ denschaft gezogen. Diese Be­ trachtungsweise gefiel Heiner Lohmann (Grüne) weniger. Er warnte vor einer Kostendiskus­ sion zum jetzigen Zeitpunkt und nannte die Rheintrasse als seinen persönlichen Favoriten. Der Kar­ sauer Uwe Wenk (SPD) gab zu bedenken, dass ein Radweg nicht für ein paar Jahre gebaut würde. Das rechtfertige auch einen höhe­ ren finanziellen Aufwand, allzu­ mal mit einem Anstieg des Velo­ verkehrs zu rechnen sei. Sein Ortsvorsteher und Parteikollege Jürgen Räuber hielt fest, dass noch viele Untersuchungen not­ wenig sein werden. Beide – Räu­ ber und Wenk – hatten immer wieder mit dem Hinweis auf den tödlichen Unfall gedrängt, eine Lösung zu finden.

Meine Region 19.06.2019  

Meine Region 19.06.2019