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Rheinfelden

i! Wir si nd dabe13.03.2019

Es fußt auf drei Ks Das von der Stadt verantwortete Kulturprogramm fußt auch im kommenden Halbjahr einmal mehr auf den bewährten drei Ks: Kabarett – Konzerte – Kleinkunst. Es gibt aber auch Theater, Aus­ stellungen, Lesungen und die Kin­ dertheatertag. Seite 4

Mehr geht nicht Mehr ehrenamtliches Engage­ ment geht eigentlich nicht. Ob in der Kommunalpolitik und in der VHS, bei der AWO, beim Tier­ schutz und im Tierheim: Hanne­ lore Nuß ist vielfach engagiert. Dafür erhielt sie jetzt die Staufer­ medaille. Seite 11

Mehr Mitglieder Neue Mitglieder gewinnen und bis in zwei Jahren frei von Bank­ verbindlichkeiten sein: Das sind die Hauptziele des Ruderclubs Rheinfelden. Seite 9

Erörterung steht an Das Regierungspräsidium Frei­ burg (RP) hat den Erörterungster­ min mit Zeitplan im Zuge des Planfeststellungsverfahrens für den Abschnitt A 98.5 bekannt ge­ geben. Stattfinden soll die Veran­ staltung von Mittwoch, 3. April, bis Dienstag, 9. April, jeweils ab 10 Uhr in der Alban­Spitz­Halle von Minseln. Seite 16

2000 Narren ziehen über die Brücke Er war ein bunter Bilderbogen, der grenzüberschreitende Fas­ nachtsumzug beider Rheinfelden – ganz zur Freude der unzähligen Zuschauer entlang der Route Of­

fensichtlich war es Oberzunftmeis­ ter Michael Birlin nicht gelungen, die gut und gerne 2000 Narren rechtzeitig in Gang zu bekommen. Doch die Anhänger der Fünften

Jahreszeit auf der alemannischen Seite warteten gerne und gedul­ dig. Schließlich spielte auch das Wetter mit. Es war angenehm warm und trocken. Seite 10


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Straßensperrung in Karsau Rheinfelden­Karsau. Wegen Arbeiten zur Verlegung von Strom und Breitband ist der Ried­ matthöhlenweg in Karsau noch bis zum 22. März in einem Teilbe­ reich voll gesperrt. Die Stadtver­ waltung bittet um Verständnis.

Beratungsabend von „Haus und Grund“ Rheinfelden. Der Beratungsabend von „Haus und Grund“ Rheinfel­ den wurde vom 7. März auf den morgigen Donnerstag, 14. März, verlegt, ab 19.30 Uhr. Er findet im Hotel Danner in Rheinfelden statt.

Information für werdende Eltern Rheinfelden. Die Schwangerenbe­ ratung des Diakonischen Werkes lädt Schwangere und werdende Väter, die ihr erstes Kind erwar­ ten, ein zu einem Informations­ abend über Themen rund um Schwangerschaft und Geburt am Donnerstag, 14. März, ab 19 Uhr im Diakonischen Werk, Karl­ Fürstenberg­Straße 35. Informiert wird über finanzielle Familien­ leistungen, rechtliche Rahmenbe­ dingungen und die verschiede­ nen Unterstützungsangebote für junge Familien. Das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Impressum Verlag und Herausgeber: Oberbadisches Verlagshaus Georg Jaumann GmbH & Co. KG Am Alten Markt 2, 79539 Lörrach Geschäftsführung: Martin Pförtner Chefredakteur: Guido Neidinger Redaktion: Ulf Körbs, Alexander Anlicker Anzeigenleitung: Achim Abele Anzeigen: Marina Poloczek, Me­ diaberaterin, Tel. 07621 / 40 33 72 Druck: Druckzentrum Südwest, Villingen­Schwenningen Erscheinungsweise: 14­tägig Mediadaten/Preisliste 2018, Nr. 62 Kontakt zur Redaktion: hochrhein@verlagshaus­ jaumann.de

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Die Feierlich­ keiten zur Stadterhebung von Rheinfel­ den, das be­ kanntlich aus Warmbach und Nollingen hervorging, sollen auch ein neues Wir­Ge­ fühl schaffen. Archivfoto: Ulf Körbs

Ideensuche für Geburtstag Stadtjubiläum | Symposium zum Auftakt n

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. Das 100­jährige Jubi­ läum der Stadterhebung Rheinfel­ dens im Jahr 2022 wirft seine Schatten voraus. „Wir wollen beim 100­Jährigen auch ein neues Wir­Gefühl schaffen“, erläuterte Bürgermeisterin Diana Stöcker der Presse. Als Auftakt der Vorbe­ reitungen veranstaltet die Stadt­ verwaltung ein Symposium zur Ideenfindung. Durch die Kontak­ te des Rheinfelder Kulturamtslei­ ters Claudius Beck werden am Mittwoch, 10. April, von 11 bis 15 Uhr, seine fünf Kollegen aus Schwetzingen, Radolfzell, Fried­ richshafen, Breisgau und Pforz­ heim ihre Ideen und Konzepte zu ähnlichen Anlässen in ihren Kom­ munen präsentieren. Anschlie­

ßend sollen Einfälle und Vor­ schläge der heimischen Bevölke­ rung unter der Fragestellung „was können wir in Rheinfelden von den anderen Städten lernen“ ge­ sammelt werden. Die Schwetzinger Kulturrefe­ rentin Barbara Gilsdorf wird er­ läutern, wie die Spargelstadt 2016 ihre erste urkundliche Erwäh­ nung vor 1250 Jahren gefeiert hat. Das Motto hieß damals“ Schwetzingen schreibt Geschich­ te“. Martin Lang, der Leiter des Kul­ turbüros von Radolfzell“ wird eine Rückschau auf die 750­Jahr­ Feierlichkeiten geben. Auch hier­ bei wurden von Bürgern einge­ reichte Projekte gefördert und durchgeführt. In Friedrichshafen waren beim

200­Jahr­Jubiläum, das 2011 be­ gangen wurde, ebenfalls die Bür­ ger gefragt, wie Friederike Lutz, heute Leiterin des Schulmuseums und damals Mitglied des Steue­ rungsteams, schildern wird. Anlässlich ihres Gedenkens an die Stadterhebung vor einem Vierteljahrtausend pflegte Pforz­ heim seine „Besinnung auf ver­ gessene Zeiten“, wie Gerhard Ba­ ral, damals Koordinator in der Goldstadt, schildern wird. Noch in den Vorbereitungen dagegen ist Holger Tiehmann, Leiter der Freiburger Projektgrup­ pe Stadtjubiläum. Die Breisgau­ metropole wird kommendes Jahr ihr 900­Jähriges feiern. Von ihm erhoffen sich Beck und Stöcker auch Antworten auf die Frage „was kostet das“.

Dormotel übernimmt Schlosshotel

Betreiberwechsel | Heike Würdemann und Erhan Kamci verantwortlich Rheinfelden­Karsau (kör). Schlossherr Kai Flender hat einen neuen Betreiber für das Schloss­ hotel Beuggen gefunden: Laut einer Mitteilung hat die Freibur­ ger Hotelbetriebsgesellschaft Dormotel zum 1. März übernom­ men. Die Gesellschaft betreibt nach Flenders Darstellung „seit Jahren erfolgreich zehn Hotels in Deutschland“. Für die Gastronomie zeichnet jetzt Erhan Kamci verantwortlich, der seit mehr als einem Jahr be­ reits als Restaurantleiter den Gäs­ ten bekannt war. Als neue Hotel­ direktorin hat Heike Würdemann ihre Stelle zum Monatsbeginn an­

Das Schlosshotel Beuggen und das Restaurant haben einen neuen Be­ treiber gefunden. Archivfoto: Ulf Körbs

getreten. Sie hat langjährige Er­ fahrungen in der deutschen und internationalen Hotellerie gesam­ melt. Sie wird in der Mitteilung zi­ tiert: „In großen und exklusiven Häsuern war ich schon – aber ,Schlossherrin‘ ist eine neue Er­ fahrung.“ Doch nicht nur in der Führung gab es Neuerungen, sondern auch konzeptionelle Änderun­ gen. So wird das insbesondere bei Fahrradtouristen beliebte Gäste­ haus, das zwei Sterne trägt, künf­ tig als „B&B im Schlossgarten“ ge­ führt, um den Unterschied zum Drei­Sterne­Haus „Schlosshotel“ noch stärker herauszustellen.


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Vor 32 Jahren wurde der Verein „Fly­ burg Hexen“ in der Rhein­ felder Mutter­ gemeinde Nol­ lingen gegrün­ det. Fotos: Gerd Lustig

Das ganze Jahr über aktiv Vereinsportrait | „Flyburg Hexen“ aus Nollingen bestehen seit dem Jahr 1987 n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden­Nollingen. Lustig, bisweilen ausgelassen und fami­ liär. So sehen sich die Mitglieder der „Flyburg Hexen“, ein Verein, der 1987 in der Rheinfelder Mut­ tergemeinde Nollingen gegrün­ det wurde. Ihre Hauptaktivitäten liegen in der närrischen Jahres­ zeit. Es werden aber auch Veran­ staltungen übers ganze Jahr ange­ boten. Ursprünglich als Männer­ clique gegründet, kamen später auch Frauen dazu. Aktuell hat die Clique 28 Aktive, davon sind 19 männlich. Hinzu kommen noch 15 Kinder. „Kameradschaft und Zusam­ menhalt wird bei uns groß ge­ schrieben“, sagt Markus Kram­ berg. Er selbst kam über Freunde im Jahr 2005 zum Verein. Auch zählte sein Onkel zu den Grün­ dungsmitgliedern. „Mir gefällt es hier, ich fühle mich sehr wohl und es macht einen Riesenspaß“,

INFO Die Flyburg Hexen wurde 1987 als Fasnachtsclique in der Rheinfelder Muttergemeinde Nollingen ge­ gründet. Sie sind nicht nur in der fünften Jahreszeit aktiv, sondern organisieren auch Veranstaltun­ gen das ganze Jahr über. Aktuell gibt es 28 Aktivmitglieder im Al­ ter zwischen 18 und 42 Jahren, dazu kommen 15 Kinder. Vorsit­ zender ist seit acht Jahren Markus Kramberg. n Kontakt: kram­ berg.markus@ gmail.com n www.flyburg­hexen.de

Lustig, zuweilen ausgelassen und fa­ miliär: So präsentieren sich die Mit­ glieder der „Flyburg Hexen“. sagt er, der vor acht Jahren zum Vorsitzenden gewählt wurde, nachdem er bereits andere Vor­ standsämter bekleidet hatte, unter anderem als Schriftführer, zumal er gerne am und mit dem PC arbeitet. Wie es zu den „Flyburg Hexen“ kam, hat mit der Geschichte zu tun. Dazu heißt es in der Chronik: „Im 16. und 17. Jahrhundert wur­ de die Stadt Rheinfelden sehr stark mit Hexenprozessen be­ schäftigt. Der allgemein herr­ schende Aberglaube verlangte oft, dass man gegen die Hexen vorging. Die Untaten der Hexen waren besonders Unwetter, wel­ che die Ernte verdarben, Schäden an Mensch und Vieh. Rund um Rheinfelden wurden oft Treffen abgehalten, bei denen gespeist und getanzt wurde. Vom Jahre 1545 bis 1624 wurden vom Stadt­ gericht Rheinfelden 62 Personen als Hexen hingerichtet, davon zwölf Bürgerinnen aus Rheinfel­ den. Ein Ort dieser Hexenzusam­

menkünfte war eine Burg am Fu­ ße des Dinkelberges, von der heu­ te noch die Grundmauern zu se­ hen sind. Diese Burg trug den Namen „Flyburg“. Man nimmt an, dass dort Hexen, die sich als Schlossfräulein ausgaben, ihr Un­ wesen trieben.“ Und wie kam es zum Häs? Das Kostüm besteht aus einem bor­ deauxrotem Rock, über dem eine grüne Schürze mit dunkelroten Blättern getragen wird. Das Bein­ kleid besteht aus einer weißen Spitzenunterhose, blauen Socken und Strohschuhen. Das Oberteil ist royalblau mit bordeauxroten Ärmelansätzen. Darüber wird ein

grünes Halstuch getragen. An der Hexenmaske, die aus Holz geschnitzt wird, ist ein bor­ deauxrotes Kopftuch befestigt. Die Hände werden mit royalblau­ en Handschuhen bedeckt. Zum weiteren besitzt jede Hexe einen Reisigbesen. Ein Muss ist zudem eine Schürze für Konfetti. „Fas­ nacht ohne Konfetti, das geht gar nicht“, so Kramberg. Außerhalb der närrischen Zeit veranstalten die „Flyburg Hexen“ in unregelmäßigen Abständen Bauernhofolympiaden. Regelmä­ ßig wird ein Oktoberfest in der Hans­Thoma­Halle in Warmbach organisiert.


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Rechnung ohne Zoll gemacht Rheinfelden (ots). Den Schmug­ gel einer hochwertigen Herren­ armbanduhr aus der Schweiz ver­ hinderten die deutschen Zöllner am Grenzübergang Rheinfelden­ Autobahn am letzten Februartag, wie das Hauptzollamt Lörrach kürzlich mitteilte. Der 43­jährige Schaffhausener gab bei seiner Einreise nach Deutschland auf die Frage der Zollbeamten an, keine zollpflich­ tigen Waren dabei zu haben. Auf den Inhalt eines Päckchens im Fußraum des Autos angespro­ chen, erklärte der Mann, es hand­ le sich um Tee für einen Bekann­ ten. Die Zweifel der Beamten er­ wiesen sich als richtig: Tatsäch­ lich entpuppte sich der Paketinhalt als eine Herrenarm­ banduhr eines namhaften Schweizer Herstellers. Der Mann gab schließlich zu, die Uhr zum Preis von 2050 Euro über einen Online­Marktplatz verkauft zu ha­ ben. Das Päckchen habe er über einen Paketdienst im Landkreis Lörrach zu seinem Käufer nach Norddeutschland schicken wol­ len. Der Mann musste rund 390 Euro an Abgaben entrichten, da­ zu die gleiche Summe als Sicher­ heit für die zu erwartende Strafe.

Dinkelberg­SPD stellt Liste auf Rheinfelden­Minseln. Der SPD­ Ortsverein Minseln/Dinkelberg hat seine Listen für die Ort­ schaftsratswahlen in Minseln und Eichsel aufgestellt. Die Listen für Adelhausen und Nordschwaben werden in der gemeinsamen Lis­ tenversammlung aller Rheinfel­ der SPD­Ortsvereine verabschie­ det. Für Minseln kandidieren: Eveli­ ne Klein, Klaus Weber, Margarete Hundorf, Stefan Hunzinger, Tho­ mas Mürle, Astrid Hanschke, Oli­ ver Weinhold, Wilhelm Hundorf, Hannah Kümmerle, Heinz Rueß, Monika Weber, Ruth Franzke, Ingrid Krafft. In Eichsel treten an: Hannah Bernbach, Matthias Brugger, Si­ ma Uhlmann, Achim Schulte­ Kemna, Edith Brodbeck. WEITERE INFORMATIONEN: Die Versammlung aller Rheinfel­ der Ortsvereine findet statt am Donnerstag, 14. März, ab 19.30 Uhr in der Kaltenbach­Stiftung auf dem Tutti­Kiesi­Gelände.

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Stellen das städtische Kulturprogramm vor (v. l.): Kulturamtsleiter Claudius Beck, seine Stellvertreterin Stephanie Braun, Praktikantin Fabienne Amann und Bürgermeisterin Diana Stöcker. Foto: Ulf Körbs

Drei Ks bilden Fundament

Kulturprogramm | Stöcker: „Es ist wieder für jeden etwas dabei“ n

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. Das von der Stadt verantwortete Kulturprogramm fußt auch im kommenden Halb­ jahr einmal mehr auf den be­ währten drei Ks: Kabarett – Kon­ zerte – Kleinkunst. Es gibt aber auch Theater, Ausstellungen, Le­ sungen und die Kindertheatertag (Die Oberbadische berichtete). „Es ist bekanntlich Claudius Becks Konzept, mit möglichst vie­ len Partnern zusammen zu arbei­ ten, sei es mit den klassischen Künstlern oder aber auch mit ein­ heimischen Anbieter“, erläuterte gestern Bürgermeisterin Diana Stöcker bei der Programmvorstel­ lung. Wobei Kulturamtsleiter Beck ergänzte: „Wobei die Koope­ ration mit den Laien fordernder ist als die mit den Profis.“

Kindertheatertage

Erstes Großprojekt der Saison sind die zweiten Kindertheaterta­ ge vom 25. bis 30 Mai im Bürger­ saal. In diesen Tagen geben sich einige der besten Gruppen der vielfältigen Szene in Deutschland hierbei für insgesamt elf Vorstel­ lungen ein Stelldichein. Das An­ gebot richtet sich an Kinder im Al­ ter zwischen vier und zwölf Jah­ ren. Zum bisherigen Kartenver­ kauf meinte Beck: „Es füllt sich langsam, aber bei den Älteren könnte es besser sein.“ Doch der Kulturchef hat bekanntlich die Ruhe weg und meinte daher: „Wir haben ja auch noch Zeit.“

Ausstellungen

Das Kulturamt wird bis August insgesamt sieben Ausstellungen organisieren und an drei Orten präsentieren: im Haus Salmegg, im „Schauraum“ an der Karl­Fürs­

H. G. Butzko steht für K wie Kaba­ rett. Foto: zVg tenberg­Straße und in der Rat­ haus­Galerie. „Das fordert uns, diese Stätten zu ,bespielen‘, auch weil es zum Teil beim Auf­ und Abbau recht schnell gehen muss“, meinte Beck. In dieser Reihe wird neben dem Rheinfelder Glas­ künstler Wilfried Markus, der vom 18. März bis 18. Mai seine gläsernen Recycling­Werke im „Schauraum“ zeigt, auch dem Fa­ milienzentrum für seine Fotoaus­ stellung „25 Jahre Familienzent­ rum“ im Rathausfoyer Raum ge­ geben.

Konzerte

Das Kurpfälzische Kammeror­ chester unter dem Dirigent Nico­ las Chalvin und der Violonistin Milena Wilke als Solistin wird am 17. März das letzte der diesjähri­ gen Meisterkonzerte geben. Mit ihrem Programm „Ich zôch mir einen Falken – Musik im Schatten der Burg“ werden das Ensemble für frühe Musik „Freiburger Spiel­ eyt“ am 7. April das Publikum mitnehmen auf eine Reise an die Königs­ und Kaiserhöfe des Mit­ telalters. Einen Tag vorher wird das neue „Rheinfelder Orches­ ter“, ein Projekt der Musikschule und anderen seinen Auftritt ha­

ben (wir berichten noch). Und zum Saisonende gibt es noch eine „musikalische Überraschung“: In der Reihe „Schlosskonzerte Beug­ gen“, neuerdings ist die Stadt ihr offizieller Veranstalter, werden die Sopranistin Regula Mühle­ mann und die Pianistin Tatiana Korsunskaya, sie organisiert zu­ sammen mit Denis Severin die Schlosskonzerte, einen Abend mit dem Titel „Lieder aus der Hei­ mat“ geben.

Kabarett

Zweifelsohne ist die Reihe „Kaba­ rett im Bürgersaal“ ein besonde­ res Zugpferd des Rheinfelder Kul­ turprogramms. Bevor die Akteure in die „Sommerpause“ gehen, gibt es noch drei Gastspiele. Am Mittwoch, 3. April, meint Mäc Härder: „Wir haben nicht gegoo­ gelt, wir haben überlegt“. Tina Häussermann und Fabian Schlä­ per holen als Duo „Zu Zweit“ ihr im vergangenen Jahr aus Krank­ heitsgründen abgesagtes „Balken biegen für Fortgeschrittene“ am 25. April nach. Und am 22. Mai meint H. G. Butzko „echt jetzt“.

Kleinkunst

Seit der „Grün 07“ ist es der Hö­ hepunkt des Kulturlebens beid­ seits der alten Rheinbrücke – das Straßentheaterfestival „Brücken­ sensationen“. Dieses Kleinkunst­ spektakel wird traditionell am letzten Augustwochenende, in diesem Jahr als vom 23. bis 25. August, über die Bühne gehen. Das Programm wird Anfang Juli veröffentlicht. Aber fest steht schon, dass rund 25 Künstlergrup­ pen auftreten und die unzähligen Zuschauer mit rund 80 Shows be­ geistern werden, wie Beck ver­ spricht.


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Energiedienst freut sich über Gütesiegel Rheinfelden. Energiedienst erhielt zum fünften Mal die Aus­ zeichnung Top­Lokalversorger. Das unabhängige Internetportal „Energieverbraucherportal“ ver­ lieh dem südbadischen Energie­ versorger erneut das „TOP­Lokal­ versorger­Siegel“ in den Sparten Strom und Gas. Für die Auszeichnung entschei­ dend sind das Preis­/Leistungs­ verhältnis, die Qualität des Ser­ vice sowie das Engagement in der Region und für die Umwelt. „Wir freuen uns über die erneute Aus­ zeichnung“, sagt Achim Geigle, Leiter Vertrieb bei Energiedienst. „Sie prämiert sowohl unsere Pro­ dukte NaturEnergie Strom und Gas als auch unseren Service. Das Siegel ist für uns Ansporn, auch weiterhin unseren Kunden das Beste zu bieten.“ So werden im Service beispiels­ weise die direkte Beratung der Kunden, die Erreichbarkeit von Ansprechpartnern oder auch kun­ denfreundliche Angebote im Internet bewertet. Als regionaler Energieversorger überzeugte Energiedienst auch beim Engage­ ment für die Region, beispielswei­ se bei den Arbeitsplätzen vor Ort, der Investition in Liegenschaften und Wasserkraftwerke oder dem

Doppelte Freude bei Vertriebsleiter Achim Geigle: Energiedienst erhielt erneut die Auszeichnung Toplokal­ versorger bei Ökostrom und Gas. Foto: zVg Sponsoring. Bei Ökologie punkte­ te Energiedienst mit seinem Öko­ stromangebot und zertifiziertem Ökogas. Außerdem treibt der Energieversorger den Ausbau der Elektromobilität in der Region vo­ ran mit einem eigenen Ladesäu­ lennetz und CarSharing mit Elektroautos von my­e­car. Schließlich engagiert sich Ener­ giedienst für Energiesysteme der Zukunft und baute im vergange­ nen Jahr beispielsweise eine Er­ zeugungsanlage für ökologischen Wasserstoff in Grenzach­Wyhlen.

Nicht nur unterbrochene Farbmarkierung wie an der Einmündung des Akazienwegs in die Warmbacher Straße (Foto) bemängelt die IG Velo, sondern auch zu hohe Bordsteinkanten sowie bröckelnde Abschrägungen. Fotos: Ulf Körbs/zVg

Räder stolpern über Bordsteinkanten

Mängelliste | IG Velo stellt insgesamt 26 Ärgernisse fes n

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. Die IG Velo ist unzu­ frieden mit dem Zustand so man­ cher Bordsteinkante. Ihr Sprecher Wolfgang Gorenflo hat deshalb der Stadtverwaltung eine Mängel­ liste übergeben (DIE OBERBADI­ SCHE berichtete). In seiner Pressemitteilung schreibt er: „Immer noch und im­ mer wieder müssen Radfahrer über unzumutbare Bordsteinkan­ ten fahren.“ Dabei sei Rheinfel­ den einmal vorbildlich gewesen, weil diese Übergänge aufgefüllt wurde, damit ein „barrierefreies“ Vorankommen möglich wurden. Denn das Problem mit den unzu­ reichenden Absenkungen haben nicht nur Radler, sondern auch Menschen, die im Rollstuhl oder

Fundsachen: Rechte sichern Rheinfelden. Die Stadtverwaltung Rheinfelden versteigert am Sams­ tag, 6. April, ab 10.30 Uhr Fund­ sachen vor der Stadtbibliothek gegen Barzahlung. Eigentümer können noch bis zum 29. März ihre Rechte an den gefundenen Sachen im Bürgerbüro anmelden, danach können keine Rechte mehr geltend gemacht werden.

mit einem Rollator unterwegs sind.

Maximal drei Zentimeter

Dabei verweis der IG­Sprecher darauf, dass ein Höhenunter­ schied von maximal drei Zenti­ metern in Ordnung sei, gefunden wurden aber größere Unterschie­ de, wie bei der „Normakreuzung“ der B 316 im Zuge der Unteren Dorfstraße. Diesen Übergang nut­ zen viele Schüler, wie Gorenflo weiß. Im Rahmen der Deckener­ neuerung im vergangenen aber wurden die damaligen Abschrä­ gungen entfernt. Dadurch beträgt der Unterschied wieder mehr als drei Zentimeter, wie es in der Mit­ teilung heißt. Diese Höhe über­ tragen auf Autos würde rund 20 Zentimern entsprechen.

Nicht nur Bordsteinkanten

Aber es geht den Velofreunden nicht nur um die Absenkung der Bordsteinkanten, sondern sie ha­ ben auch noch andere Mängel aufgelistet. So verweisen sie auf die unter­ brochene Farbmarkierung des Fuß­ und Radwegs an der Ein­ mündung des Akazienwegs in die Warmbacher Straße. Hier musste wegen der Kanalbaumaßnahme vor einigen Jahren die Teerdecke erneuert werden. Die farbliche Kennzeichnung fehlt bis heute noch. Aber auch die von der Stadt angebrachten Auffüllungen be­ ginnen mittlerweile zu bröckeln. Als Beispiel wird hier die „na­ menlose“ Verbindung zur Römer­ straße an der Schafmatt aufge­ führt.


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Evonik lädt Nachwuschsforscher ein: Wie Sonnencreme schmierfähig wird Was macht eine Creme so cremig? Brauche ich zum Zähneputzen un­ bedingt Zahnpasta? Und warum riechen verschwitzte Leute unan­ genehm? Mit diesen und vielen weiteren Fragen rund um die Kör­ perpflege beschäftigen sich Kinder von acht bis zwölf Jahren am 25. und 26. April in den dreistündigen „Evonik­Science Camps“ in Rhein­

felden. „Die Teilnehmer erfor­ schen die Zusammensetzung von Zahnpasta, Sonnencreme und an­ deren Produkten, die sie aus ihrem Alltag bestens kennen“, erklärt Klaus Lebherz, Leiter Evonik Aus­ bildung Süd. „Das garantiert Aha­ Effekte, denn in den vermeintlich bekannten Dingen gibt es noch viel zu entdecken.“ Die Teilneh­

mer werden einen Einführungsver­ such gemeinsam durchführen und dann in Zweierteams forschen. Sie orientieren sich dabei an kindge­ rechten Anleitungen, die Platz für eigene Ideen lassen. WEITERE INFORMATIONEN: u Termine: Donnerstag, 25. April,

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10 bis 13 Uhr und 14.30 bis 17.30 Uhr, Freitag, 26. April, 10 bis 13 Uhr und 14.30 bis 17.30 Uhr. Teilnehmen können maximal 20 Kinder pro Workshop. Eintritts­ karten zum Preis von 10 Euro sind im Internet erhältlich. Anmeldung und weitere Informationen unter: www.science­camp.de.

n Terminkalender u Mittwoch, 13. März Rheinfelden Zehn Jahre Vesperkirche 19 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus, is­ kussion „Vesperkirche – Wozu denn das? Uns geht’s doch gut!“

Donnerstag, 14. März Rheinfelden Lese­Insel 15 Uhr, Stadtbibliothek, „Im Garten der Pusteblumen“ von Noelia Blanco und Valeria Docampo, Vorlesezeit für Kinder ab vier Jahren „Built Earth“­Lehmbau 19 Uhr, VHS­Haus, mit Frank Brauer, Volkshochschule Rheinfelden u

u Freitag, 15. März Rheinfelden Theater Tempus fugit 20 Uhr, Bürgersaal, „Das Schloss“ nach Franz Kafka, Regie Vaclav Spirit, Eintritt 13 Euro, ermäigt sechs Euro, Reservie­ rung unter www.fugit.de

Herten Flohmarkt der Pfalzergruppe Herten 14 bis 18 Uhr, DRK­Depot Herten, mit Kaffeestube u Samstag, 16. März Rheinfelden Frauen­Kultur­Frühstück 10 bis 12 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambri­ nus, Thema „Glück“, Amt für Familien, Jugend und Senioren Musik zur Marktzeit 11 Uhr, Christuskirche, mit Eva­Maria Hofheinz (Sopran), Martin Hürzeler (Trompete) und Rainer Marbach (Tas­ teninstrumente), evangelische Kirchen­ musik Frühlingsfest mit Rummel 13 bis 20 Uhr, Festplatz Theater Tempus fugit 20 Uhr, Bürgersaal, „Das Schloss“ nach Franz Kafka, Regie Vaclav Spirit, Eintritt 13 Euro, ermäigt sechs Euro, Reservie­ rung unter www.fugit.de

Herten Flohmarkt der Pfalzergruppe Herten 9 bis 12 Uhr, DRK­Depot Herten u Sonntag, 17. März Rheinfelden Frühlingsfest mit Rummel 13 bis 20 Uhr, Festplatz Meisterkonzert Rheinfelden 8 Uhr, Bürgersaal, Kurpfälzisches Kam­ merorchester Mannheim, Karten: 25 bis 28 Euro, ermäßigt 22 bis 25 Euro, Tou­ rist­Info und www.reservix.de, Südwest­ deutsche Mozart Gesellschaft u Montag, 18. März Rheinfelden Frühlingsfest mit Rummel 13 bis 20 Uhr, Festplatz u Dienstag, 19. März Rheinfelden Frühlingsfest mit Rummel 13 bis 20 Uhr, Festplatz Podiumsdiskussion zur Europawahl

19 Uhr, VHS­Haus, mit Florian Schmidt, Volkshochschule Rheinfelden Unser Film 20 Uhr, Rheinflimmern, „Die Frau des Nobelpreisträgers“ u Mittwoch, 20. März Rheinfelden Frühlingsfest mit Rummel 13 bis 20 Uhr, Festplatz Vortrag 19 Uhr, VHS­Haus, „Entspannter und gesünder, das geht auch ohne Wunder“ mit Dr. Stefan Preis, Volkshochschule Vernissage Wilfried Markus 19 Uhr, Schauraum Rheinfelden, Zweite Chance – Glas­Recyclingkunst u Donnerstag, 21. März Rheinfelden Frühlingsfest mit Rummel 13 bis 20 Uhr, Festplatz Live­Multivisionshow: Himalaya 20 Uhr, Bürgersaal, mit Pascal Violo, Vorverkauf Buchhandlung Merkel, VHS


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n Terminkalender u Freitag, 22. März Rheinfelden Frühlingsfest mit Rummel 13 bis 20 Uhr, Festplatz u Samstag, 23. März Rheinfelden Frühlingsfest mit Rummel 13 bis 20 Uhr, Festplatz u Sonntag, 24. März Rheinfelden Frühlingsfest mit Rummel 13 bis 20 Uhr, Festplatz u Montag, 25. März Rheinfelden Kinder­Theater­Tage 10.15 und 15.30 Uhr, Bürgersaal, „SPOG­Spiel ohne Grenzen“ Eintritt: 6 Euro, Vorverkauf 5 Euro bei Bürgerbüro, Tourist­Info, Buchhandlung Merkel und www.reservix.de u Dienstag, 26. März Rheinfelden Kinder­Theater­Tage 10.15 und 15.30 Uhr, Bürgersaal, „So als ob mit Kirschkern & COMPES“ Eintritt: 6 Euro, Vorverkauf 5 Euro bei Bürgerbü­ ro, Tourist­Info, Buchhandlung Merkel und www.reservix.de Photovoltaik für die Eigenversorgung 19 Uhr, VHS­Haus, mit Christian Kaiser, Volkshochschule u Mittwoch, 27. März Rheinfelden Kinder­Theater­Tage 10.15 und 15.30 Uhr, Bürgersaal, „Ein Schaf fürs Leben mit KiTZ Theaterkum­ panei“ Eintritt: 6 Euro, Vorverkauf 5 Euro bei Bürgerbüro, Tourist­Info, Buch­ handlung Merkel und www.reservix.de Infoabend Industriemeister 19 Uhr, VHS­Haus, Volkshochschule Kleine Finanzkunde für Grenzgänger 19.30 Uhr, VHS­Haus, mit Michael Rit­ zau, Volkshochschule

u Donnerstag, 28. März Rheinfelden Kinder­Theater­Tage 10.15 und 15.30 Uhr, Bürgersaal, „Ali Baba und die 40 Räuber“, Marotte Figu­ rentheater, Eintritt: 6 Euro, Vorverkauf 5 Euro bei Bürgerbüro, Tourist­Info, Buch­ handlung Merkel und www.reservix.de Kreativer Donnerstag: Osterbasteln 14.30 bis 16 Uhr, Kita St. Josef, Kita und Familienzentrum

n Hinweis

Wilfried Markus gibt Altglas eine „zweite Chance“ im Schauraum

Vereine, Institutionen und Veran­ stalter, die ihre Termine hier ver­ öffentlichen wollen, wenden sich bitte an: Die Oberbadische Am Alten Markt 2 79539 Lörrach Tel. 07621/40 33 58 E­Mail: hochrhein@verlags­ haus­jaumann.de Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist Mittwoch, 20. März.

Wilfried Markus zeigt von Mon­ tag, 18. März, bis Samstag, 18. Mai, im „Schauraum“ an der Karl­ Fürstenberg­Straße seine Ausstel­ lung „Zweite Chance“ Glas­Kunst­ werke, die sozusagen „schon ein­ mal gelebt“ haben, ob als Bierflasche, Vorratsglas, Weinkelch – die Stücke verwandeln sich in andere Formen und Objekte, die teilweise dann neue Funktionen wahrnehmen oder sich einfach als Kunstwerk bestaunen lassen. Teils ist die Herkunft noch zu erahnen,

teils wird der Betrachter über­ rascht. Manchmal auch zum Schmunzeln gebracht. Markus, in Rheinfelden bekannt und verwur­ zelt. Dennoch interessiert er sich für das Geschehen in der Welt außerhalb der Stadtgrenzen und sammelt Erfahrungen in bekann­ ten Glashütten und –werkstätten im Bayrischen Wald, Skandinavien oder Böhmen. Seine Inspiration lebt nicht nur durch die eigene gestalterische Neugier sondern auch durch den Austausch mit

Glaskünstlern aus aller Welt, die er oft in seiner Werkstätte in Rheinfelden arbeiten, leben und experimentieren lässt. WEITERE INFORMATIONEN: u Vernissage ist am Mittwoch, 20. März, ab 19 Uhr. u Geöffnet ist die Ausstellung im März montags bis freitags zwi­ schen 10 und 16 Uhr, samstags zwischen 10 und 13 Uhr, ab April Montag bis Freitag 19 bis 18 Uhr sowie samstags 10 bis 13 Uhr.


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Tunnelfreunde bereiten sich vor A 98,5 | Erörterungstermin Anfang April in Minseln / Eigenes Gutachten zum Lärmschutz n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden­Karsau. Jetzt gilt’s. Für die Bürgerinitiative (BI) A 98 Tunnel Karsau­Minseln brechen spannende und zugleich arbeits­ reiche Zeiten an. Denn vom 3. bis 10. April ist der Erörterungster­ min für das Planfeststellungsver­ fahren und den Weiterbau der Hochrheinautobahn im fünften Abschnitt in der Alban Spitz­Hal­ le in Minseln angesetzt. Federfüh­ rend ist das Regierungspräsidium Freiburg mit Planfeststeller Joa­ chim Lucht, einstmals Dezernent im Lörracher Landratsamt. „Da gilt es, sich gut darauf vorzuberei­ ten“, macht Uwe Tittmann, einer der BI­Sprecher, deutlich. Die Tunnelfreunde gehen da­ von aus, dass der Erörterungster­ min grundsätzlich öffentlich ist. Auf Wunsch einzelner Einwender können einzelne Punkte aber auch nichtöffentlich behandelt werden. Die BI hofft und setzt auf starke Präsenz ihrer Mitglieder.

Uwe Tittmann, Klaus Weber und Lothar Wihan (von links) informierten über den Erörterungstermin zum Planfeststellungsverfahren der A 98.5. Foto: Gerd Lustig Auf den Tisch kommen neben den Gutachten zu Lärmschutz und Landschaftsschutz auch die im Verfahren eingegangenen Ein­ wendungen von Behörden, Natur­ schutzverbänden und betroffenen Einwohnern. Wie viele von Letzteren zu Wort kommen, kann Tittmann noch nicht sagen. „Sie werden wohl stark gebündelt über die

Bühne gehen“, sagte er bei der Mitgliederversammlung der BI am Donnerstagabend. Er selbst und auch Klaus Weber werden sprechen und die Anliegen vortra­ gen, vor allem natürlich die nach wie vor bestehende Forderung nach Überdeckelung der Auto­ bahn mit mindestens zweimal 400 Meter. Dass es vielleicht doch ein Um­

denken beim Regierungspräsi­ dium gibt, zumal bislang starke Zweifel an der Aussage von Lan­ des­Verkehrsminister Herrmann gehegt werden, wonach nicht mit mehr Verkehr zu rechnen sei, soll­ te die A 98 vorerst in Minseln en­ den. Dabei stützt man sich in ers­ ter Linie auf das von der Stadt Rheinfelden in Auftrag gegebene Gutachten zum Landschafts­ schutz durch das Freiburger Büro „Faktor Grün“. Beinahe noch mehr verspre­ chen sich Tittmann und Mitstrei­ ter von dem selbst in Auftrag ge­ gebenen Gutachten zum Lärm­ schutz. Gutachter Möhler aus Augsburg wird persönlich anwe­ send sein und sein Ergebnis vor­ tragen. Das Besondere dabei: Er wird nicht nur die offiziellen Er­ gebnisse präsentieren, sondern auch seine eigenen Resultate, ba­ sierend auf vor Ort gemachten Messungen. „Das wird sicher sehr, sehr spannend“, mutmaßen Tittmann und Weber.

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Meine Region, 13. März 2019

Standesamtliche Nachrichten aus Rheinfelden Geburten -Keine-

Eheschliessungen 08.02.2019 Svetlana Anatol‘evna Veselova, Ordžonikidze, 1 - 8, Hilok, Zabajkal‘skij Kraj, Russische Föderation und Massoud Chweich, Traubenstr. 1, Rheinfelden 08.02.2019 Alis Saraç, Benninger Str. 25, Memmingen und Schukri Murad, Zielgasse 13, Rheinfelden 14.02.2019 Rosaria Chirichiello und Vincenzo Santucci, Traubenstr. 15, Rheinfelden 22.02.2019 Lubov Leichner geb. Martynevskaja und Reinhold Schönemann, Werderstr. 32, Rheinfelden

Sterbefälle 31.01.2019 Gerd Pietrowski, Fasanenweg 1, Rheinfelden 01.02.2019 Michele Lerro, Friedrichstr. 131, Rheinfelden 04.02.2019 Annelies Rosa Kaiser, geb. Scholtyssek, Pestalozzistraße 12, Rheinfelden 04.02.2019 Walter Heinrich Hartmann, Kapfbühlstr. 7, Rheinfelden 07.02.2019 Josefine Hildegard Biedermann, geb. Eichhorn, Pestalozzistraße 1, Rheinfelden 11.02.2019 Manfred Adolf Augenstein, Fritz-Roessler-Str. 15, Rheinfelden 16.02.2019 Lore Luise Martin, geb. Jäger Rütte 14, Rheinfelden 17.02.2019 Wilhelm Linder, Warmbacher Str. 60 A, Rheinfelden 22.02.2019 Cäcilia Maier, geb. Vogt, Pestalozzistraße 12, Rheinfelden 23.02.2019 Theodor Otto Friedrich, Peter-Krauseneck-Str. 7, Rheinfelden 24.02.2019 Lieselotte Ingeburg Kittel, geb. Luhr, Blauenstr. 22, Rheinfelden


13.03.2019 n Kurz

9

notiert

Lauf­Club Marathon lädt zum Lauftreff Rheinfelden. Der Lauf­Club Mara­ thon (LCM) Rheinfälden lädt je­ den Montag und Mittwoch ab 18.15 Uhr zum Training für (Je­ dermann­)Läufer im Europasta­ dion ein. Weitere Informationen sind bei Horst Brugger, Tel. 07623/300 27 oder 0175/431 82 70

Laufen hält fit!

Foto: Meller

erhältlich. Immer freitags ab 18 Uhr wird ein Jedermannlauftreff mit An­ fängerbetreuung und Nordic Wal­ king angeboten. Treffpunkt ist am Europastadion (Winter) oder Trimm­Dich­Pfad Lebküchleplatz (Sommer). Auskünfte sind bei Martina Stoll, Tel. 07627/97 02 00, erhältlich.

Angebote für Jugendliche Rheinfelden. Das Jugendreferat Rheinfelden bietet jeden Freitag von 20 bis 22 Uhr Nachtsport Kids für Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren in der Sport­ halle der Gewerbeschule an. Im­ mer freitags von 21 bis 24 Uhr wird in den Sporthallen der Eichendorff­Schule und Goethe­ schule Nachtsport für Jugendliche ab 14 Jahren angeboten.

Tanz und Theater im Jugendhaus Mit dem Theater Tempus fugit wird für alle Kinder und Jugendli­ chen ab zehn Jahren immer dienstags von 15.30 bis 17.30 Uhr im zentralen Jugendhaus eine Mach­Mit­Theater AG angeboten. Im Jugendhaus wird dienstags und mittwochs von 17 bis 21 Uhr sowie freitags und samstags von 19 bis 24 Uhr ein offener Treff an­ geboten.

In zwei Jahren schuldenfrei Ruderclub | Peter Peitz als Vorsitzender bestätigt Rheinfelden (pem). Neue Mitglie­ der gewinnen und bis in zwei Jah­ ren frei von Bankverbindlichkei­ ten sein: Das sind die Hauptziele des Ruderclubs Rheinfelden, der im Jahre 2021 sein 100jähriges Ju­ biläum feiert. Das genaue Grün­ dungsdatum ist der 29. April 1921, somit ist der Ruderclub 1,5 Jahre älter als die Stadt Rheinfel­ den. Auf aktuell rund 24 000 Euro belaufen sich die Schulden, das Clubgebäude wurde 2001 durch die Aufstockung der Bootshalle um das Erdgeschoss und das Obergeschoss – mit Kraftraum, Heizung und anderen Nebenräu­ men – erweitert.

Bilanz

Im zurückliegenden Jahr konnte der Ruderclub zahlreiche sportli­ che Erfolge verbuchen, die Trai­ ner des Regattaruderns heißen Gerhard Holl und Jürg Süssle. In der Bilanz wurde zudem deutlich, dass der Ruderclub vom persönlichen Engagement vieler Mitglieder lebt. Peter Peitz, der für weitere zwei Jahre als Vorsit­ zender des Vereins bestätigt wur­ de, nannte dazu Beispiele: Gunda Fink ist die immer präsente An­ sprechpartnerin und Trainerin. Sie und Rainer Germann sind für einen großen Teil der im vergan­ genen Jahr neu gewonnenen Mit­ glieder verantwortlich. Gunda Fink teilt sich mit den Anfängern das Boot und bringt ihnen die Ru­ dertechnik bei, Rainer Germann organisiert federführend die An­ fängerkurse, welche über die VHS angeboten werden, der nächste Kurs im kommenden Ap­ ril ist ausgebucht. Bereits seit mehreren Jahren kümmert sich Gunda Fink zudem um die Ruder­AG des Gymna­ siums. Sie würde sich freuen, wenn sie für den Freitagnachmit­ tag Unterstützung beim Training mit den Schülern bekommen würde. Nicht zuletzt für die An­ fängerausbildung und das Schü­ lerrudern hat sich der Ruderclub im vergangenen Jahr einen neuen „Fünfer“ angeschafft. Peitz resümierte, dass der alte Steg vom Kraftraum zur Straße entsorgt und ein neuer aufgebaut wurde. „Hierzu möchte ich vor al­ lem Gerhard Holl hervorheben, ohne sein Engagement wäre das wohl nichts geworden.“

Der Ruderclub Rheinfelden, hier vertreten von Peter Peitz (von links), Gun­ da Fink, Wolfgang Birkner und Rainer Germann, wird in zwei Jahren 100 Jahre alt. Foto: Petra Wunderle Bootswart Rüdiger Wilz hat sein handwerkliches Geschick bei der Reparatur unterschiedlichster Schäden bewiesen, Otto Patzak ist stets zuverlässiger Ansprechpart­ ner, wenn es um den handwerkli­ chen Einsatz am und im Haus geht. Bei der regelmäßigen, inten­ siven Pflege der Außenanlage heben sich Rudi Trübe, Karlheinz Schwendenmann, Meinrad Stei­ ger, Gunda Fink sowie weitere Helfer hervor. Im Fitnesssport en­ gagieren sich Reiner Germann, Rudi Trübe, Walter Süssle, Tessa Drespe und Markus Farner. Dazu gehört nicht nur die Betreuung während der Rudertermine son­

dern auch das Wintertraining in der Halle. „Ohne das ehrenamtli­ che Engagement müssten viele Handwerksbetriebe beauftragt werden. Diese Kosten wären von unserem Verein nicht zu stem­ men“, verdeutlichte Peitz.

Wahlen

Die Wahlen ergaben als Ergebnis: Vorsitzender Peter Peitz, Vizevor­ sitzender Sport Wolfgang Birk­ ner, Gunda Fink Vizevorsitzende Wirtschaft, Lena Daniel Schrift­ führerin, Raphael Mühlpfort Rechnungsführer, Rainer Ger­ mann Wanderruderwart und Rü­ diger Wilz Bootswart.


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Bunter Bilderbogen Er war ein bunter Bilderbogen, der grenzüberschreitende Fas­ nachtsumzug beider Rheinfelden – ganz zur Freude der unzähligen Zuschauern entlang der Route. Rund 2000 Narren zogen über die Rheinbrücke. Unser Fotograf Ulf Körbs hat den Umzug in Bildern festgehalten.


13.03.2019 n Kurz

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notiert

Freiwilligenagentur vermittelt Bürger Rheinfelden. Die Freiwilligen­ agentur vermittelt Bürger, die sich engagieren möchten, an Einrich­ tungen, die Helfer suchen. Sie ist immer montags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 11 bis 13 Uhr im Raum 2 des Bürgertreff­ punkts Gambrinus Sprechstunde. Das Team der Berater informiert dabei über Formen und Möglich­ keiten des Engagements. Kontakt zu den Sprechzeiten unter Tel. 07623/954 63.

Beratungscafé Rheinfelden. Die ehrenamtliche Beratung von Migranten durch Migranten in zehn Sprachen fin­ det immer donnerstags von 10 bis 12 Uhr im Treffpunkt Gambrinus statt.

Mit der Stau­ fermedaille des Landes Ba­ den­Württem­ berg wurde Hannelore Nuß für ihr vielfältiges eh­ renamtliches Engagement ausgezeichnet. Oberbürger­ meister Klaus Eberhardt nahm die Eh­ rung im Auf­ trag des Minis­ terpräsidenten vor. Foto: Gerd Lustig

Schach im Gambrinus Rheinfelden. Der Verein Schach­ Rheinfelden lädt jeden Donners­ tag ab 18 Uhr und jeden Sonntag ab 14 Uhr alle interessierten

Mehr geht fast nicht Auszeichnung | Hannelore Nuß bekommt die Staufermedaille

Im Treffpunkt Gambrinus wird Schach gespielt. Foto: Archiv Schachspieler in den Treffpunkt Gambrinus zum gemeinsamen Schachspiel ein. Anmeldung nimmt Jörg Hostettler, Tel. 01525 / 696 27 72, entgegen.

Ringerfreunde sollen wählen Rheinfelden­Adelhausen. Bei der Mitgliederversammlung des Freundeskreises TuS Adelhausen am Montag, 18. März, stehen auch Wahlen an. Die Sitzung im Minselner Café Baumgartner be­ ginnt um 19.30 Uhr. Nach den Re­ gularien ist noch das „Schnitzel­ essen“.

Rheinfelden (lu). Mehr ehrenamt­ liches Engagement geht eigent­ lich nicht. Ob in der Kommunal­ politik und in der VHS, ob bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO), beim Tierschutz und im Tierheim: Han­ nelore Nuß ist stets engagiert und zur Stelle. „Der Tag müsste eigentlich 48 Stunden haben für das, was sie al­ les in 24 Stunden leistet“, betonte Tierärztin Claudia Schütz in ihrer Laudatio. Doch die 66­Jährige bringt alles geordnet unter einen Hut, und das seit vielen, vielen Jahren. Jetzt wurde Hannelore Nuß im Rahmen einer Feierstunde im Dietschysaal des Hauses Sal­ megg, die vom Musikschul­Duo Ana Helena Burgik (Violoncello) und Carl­Martin Buttgereit (Kla­ vier) begleitet war, für ihr vielfäl­ tiges ehrenamtliches, gesellschaft­ liches und bürgerschaftliches En­ gagement mit der Staufermedaille des Landes Baden­Württemberg in Silber geehrt. Die Auszeichnung wurde ge­ schaffen, um Menschen, die sich Verdienste für das Gemeinwohl erworben haben, zu bedenken. „Und Hannelore Nuß ist gerade­ zu prädestiniert für die Auszeich­

nung mit der Staufermedaille“, würdigte Oberbürgermeister Klaus Eberhardt. Sodann zeichnete er das Bild einer auf zahlreichen Ebenen in und in vielfältigen Bereichen en­ gagierten Bürgerin. Ob nun herz­ lich, emotional zupackend und glaubhaft, oder ob geradlinig, zu­ verlässig und enorm hilfsbereit: All diese Attribute und positiven Charaktereigenschaften ordnete ihr der Oberbürgermeister zu. „Sie ist eine Kümmerin im besten Sinne“, lobte er. Sie habe eine Vielzahl von Kontakten und besit­ ze das Gespür, quasi als siebter Sinn, an welcher Stelle anzuset­ zen sei. In all ihren vier Standbei­ nen – Kommunalpolitik, VHS, Tierschutz und AWO – gebe sie sich als eine Person ohne Scheu­ klappen und sei offen für andere Meinungen. Eberhardt nannte Nuß einen Gewinn für die junge Stadt Rheinfelde. Sie sei eine Bot­ schafterin des Gemeinwohls und des Ehrenamts und scheine nicht müde zu werden, ihren Einsatz zu leisten. „Ihr ehrenamtliches Enga­ gement ist schier überwältigend“, würdigte der OB. „Ich mach’ das alles sehr gerne für Tiere und Menschen“, gab sich

Hannelore Nuß ob der hohen Eh­ rung und der stehenden Ovatio­ nen der Gäste bescheiden. Sie dankte in erster Linie ihren Teams, die sie stets wunderbar unterstützen, insbesondere auch ihrem Ehemann Werner Nuß, der ihr oft den Rücken freihalte. Die Geehrte ist seit 2005 Vorsit­ zende des Tierschutzvereins, Kreisvorsitzende der AWO, seit 1994 für die SPD im Gemeinde­ rat, seit 1999 im Kreistag, Vor­ standsmitglied im VHS­Verein so­ wie im Aufsichtsrat der Wohn­ bau. Auch Ina Pietschmann vom AWO­Kreisverband Lörrach wür­ digte das große Engagement von Hannelore Nuß, insbesondere ihre menschliche Seite. „Du bist für mich die Frau AWO“, wert­ schätzte sie. Werte wie Mensch­ lichkeit, Hilfe für Benachteiligte, Toleranz gegenüber Kulturen und Religionen sowie der Kampf gegen Ungerechtigkeit: All das zeichneten Hannelore Nuß aus. Letztlich stellte Tierärztin Claudia Schütz das große Herz für die Tie­ re der Geehrte heraus. „Sie scheut keine Arbeit und keinen Einsatz, um Tieren zu helfen, die in Not sind“, lobte Schütz.


Innenausbau und Raumgestaltung SONDERVERÖFFENTLICHUNG ­ Mittwoch, 13. März 2019 ­ Seite 12

Meine Region

Rheinfelden (lu). „My home is my castle“, sagt der Engländer – und hat vollkommen recht. Denn wer wollte nicht, dass das eigene Heim oder die eigenen vier Wände zu einer Art Schloss werden. Gemütlich und komfor­ tabel, mit Atmosphäre und Flair: So lieben es die meisten gerne. Doch dies auch zu verwirkli­ chen, gelingt meist nur mit den Fachleuten. Ob Gipser, Maler und Stuckateur oder ob Maurer, Raumgestalter, Bodenleger und, und, und: Viele Handwerker und Fachleute verderben hier keines­ falls den Brei, sondern helfen mit, dass das Zuhause zu einem echten Zuhause mit Wohlfühl­ charakter wird. Es ist ja letztlich nicht nur die fachmännische Ausführung der Arbeiten, die ge­ fragt ist, sondern auch der gute Rat steht ebenso im Vorder­ grund. So manch eine häusliche Idee ist im gemeinsamen Ge­ spräch – am besten natürlich vor Ort – kreiert und nach besten örtlichen Möglichkeiten und Ge­ gebenheiten umgesetzt worden. Beim Haus oder Wohnung kommt es nicht allein auf das Äußere an, sondern mehr noch auf das Innere, sprich: den In­ nenausbau.

Der Innenausbau von Gebäuden, Räumen und Wohnungen ist wichtig und bedarf der Planung und guter Beratung. Es kommt nicht nur aufs Äußere, sondern auch auf das Innere an. Die Fachleute haben dabei den Blick fürs Mach­ bare, Mögliche und Schöne. Foto: Gerd Lustig Dabei haben die Fachleute den besten Blick fürs Machbare, Mögliche und Schöne. Spricht man vom Innenausbau, sind im Wesentlichen damit Aus­ bauarbeiten in den Innenräumen des Gebäudes gemeint, wie die Herstellung von Fußboden­, Wand­, und Deckenbekleidun­ gen. Dabei kann es auch zur Überschneidung von Gewerken

kommen. Typische Ausbau­Ge­ werke sind: Trockenbau, und zwar als Schlüsselgewerk und häufig zentrale Gewerkeschnitt­ stelle modernisierender Raumge­ staltung, sowie Estrich, Hei­ zungs­ und Sanitärarbeiten, Kli­ matisierung und Lüftung, Ober­ boden (Teppiche, Parkett, Laminat), Treppenbau, Schlos­ ser­ und Spenglerarbeiten, Innen­

putz, Natursteinarbeiten, Mal­ und Lackierarbeiten. Hinzu kommt der Gipser, der Elektri­ ker, der Schreiner oder auch Ins­ tallateur. Angesichts der Vielfalt einzusetzender Gewerke kommt der Schnittstellenkoordination im modernen Innenausbau be­ sondere Bedeutung zu. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf termingerechte Fertigstellung.


Innenausbau und Raumgestaltung Meine Region

SONDERVERÖFFENTLICHUNG ­ Mittwoch, 13. März 2019 ­ Seite 13

:Jedem das Seine: Bei der Raumgestal­ tung kann es auch mal ein besonderes Möbelstück sein. Foto: Gerd Lustig Rheinfelden (lu). Der Innenaus­ bau ist das eine, die Raumgestal­ tung und die Raumausstattung dann das andere. Sie ist quasi das i­Tüpfelchen im jeweiligen Wohn­ oder Geschäftsraum. Da­ her sollte man im Falle eines Fal­ les die Raumgestaltung nicht dem Zufall überlassen. Der gute Rat von Fachleuten und von Ex­ perten, die etwas davon verste­ hen, sowie die Realisierung und Ausführung sind quasi Gold und ihr Geld wert. Schließlich will sich doch jeder in dem Raum und in dem Gebäude wohlfüh­ len. Behaglichkeit und Gemüt­ lichkeit sind ebenso angesagt wie Komfort, Hingucker und Auffälliges oder Besonderes. Je nach Geldbeutel, können Räume individuell gestaltet werden. Und zu bedenken ist zudem: Raumge­ staltung ist keine Sache für den kurzen Moment, sondern Raum­ gestaltung ist etwas für die län­ gere Dauer und etwas, an dem man lange Freude haben möch­ te. Mit einfachen Mitteln viel und teils effektvoll verändern: Das zeichnet einen guten Raumaus­ statter aus. So gibt beispielsweise ein Fensterschmuck dem Raum eine vollkommen neue Wirkung. Mit vergleichsweise einfachen Mitteln lässt sich ein Update der eigenen vier Wände verwirkli­ chen. Neue Gardinen oder Jalousien sind dabei vielfach nicht nur ech­ te Hingucker, sondern haben oft­ mals auch noch einen zusätzli­ chen Nutzen. So können sie vor fremden und neugierigen Bli­ cken von Außen schützen. Viel­ fach sorgen sie auch für die ge­ wünschte Verdunkelung, bei­ spielsweise im Schlafzimmer. Raumgestaltung ist kein einfa­ ches Thema, denn unglaublich viele Faktoren spielen hierbei eine Rolle. Es beginnt mit einer überlegten Herangehensweise und den vorhandenen Raum­ eigenschaften und geht über in die ästhetische Umsetzung, da­

mit schlussendlich eine Wohl­ fühloase entsteht. Die beabsichtigte Nutzung eines Zimmers beeinflusst seine Raumgestaltung. Weiterhin stel­ len die baulichen Begebenheiten – wie die Positionen der Fenster und Türen – sowie der Raum­ schnitt beachtenswerte Kriterien dar. Auch die Auswahl der Mö­ bel und die eingesetzten Dekor­ Ideen nehmen erheblichen Ein­ fluss auf die Wirkung einer Raumgestaltung. Nichtsdesto­ trotz kann man auch aus un­ günstig geschnittenen Räumen das Beste herausholen und mit den richtigen Einrichtungsideen enorm viel bewirken. Vor dem Beginn einzelner Raumgestaltungs­Ideen sollte man allerdings einen kompletten Plan ausarbeiten, in dem sämtli­ che Gestaltungsvorhaben ein­ schließlich des Interieurs aufge­ führt sind. So kann man alles harmonisch aufeinander abstim­ men.


Rätseln,

Lesen & Entspannen 13.03.2019

UNTERHALTUNG & WISSEN Nr. 129

Sudoku mittelschwer

4 8 2 5 7 1 9 6 3

7 3 6 8 2 9 1 4 5

9 2 1 6 5 4 7 3 8

8 5 4 3 1 7 2 9 6

Sudoku schwer

1 6 8 9 3 2 4 5 7

3 9 5 7 4 8 6 2 1

2 4 7 1 6 5 3 8 9

Gerichtsbeisitzer

5 1 3 4 9 6 8 7 2

Anordnung des Sultans

6 7 9 2 8 3 5 1 4

Abk.: Oberinspektor

chem. Zeichen für Arsen

Windschattenseite

Langarmaffe

2 3 1 9 8 6 5 4 7

USSchauspieler † (Errol)

Nichtrechtlose im MA.

Industrieerzeugnis

bankrott

4 9 8 5 7 3 2 6 1

im Stil von (franz.)

6 5 7 2 1 4 8 9 3

nordafrikan. Wüstenfuchs griechischer Käse

Haarklammer

8 7 2 6 3 1 4 5 9

großes Segelschiff

9 1 4 8 5 7 3 2 6

bayr. Männerkosename

Gewichtsmaß (Kw.)

Musikzeichen im Psalm

Riese der nord. Sage

Getreidesorte

Vorname da Vincis

Halsschmuck (Mz.)

5 6 3 4 2 9 1 7 8

heutiger Name des antiken Thyrus

3 4 6 1 9 5 7 8 2

elektron. Routenplaner (Kw.)

Paulusbrief

7 8 9 3 4 2 6 1 5

Mittelmeerinsulaner

Vorname von McEnroe

Strumpfhalter

1 2 5 7 6 8 9 3 4

Wohnungspächter

USFilmtrophäe

Halbton unter d

Teil des Ganzen

Buße

T A K A K O R C D

Nordeuropäerin

B E L I Z E

Hülsenfrucht

Mensch mit gutem Appetit

deutscher Dichter † 1862

Strom durch die Ukraine

B

Stadt auf Sizilien verdunstenheiter des Wasser

Initialen des Autors Walcott

Erster

N E A H Y T D E E I A L W E I S E

Tennisverband (Abk.)

S K I E N

englischer Männername

Obstinneres

B D A H R K U

altrömischer Autor von ‚Fasti‘

Lösungen der Rätsel aus 128

T U R N E R

Vorname Räikkönens

nordseltene nigerian. GebirgsVolkspflanze gruppe

F E I N E

Fremdgebiet im Inland

umstürzen

Kerbtier

Krankenbesuch des Arztes Teil dorischer Säulen

russischer Männername

Abschirmvorrichtung

A P I N I I O B B L L K O N A O N T Z R L E I E L P G O R R B O L T T O E I G M D E R U N T

Prophet im A.T.

niederl. Adelsprädikat

P E T I T I O N

kaufm.: Bestand

A A T T T E L E G E N R I E P P Z O E N T E M R I N S E E M H I

Entzündung der Talgdrüsen

B L E A E L N E P J O L L E S H O I O U N E E E T T L T S B U F T R A U T S T E P E N R R

Gestalt bei Wagner

A B A R I E B

Venedig in der Landessprache


Auszeit für die Gesundheit

Bad Reichenhall: Erholen und entschleunigen mit der Kraft des Salzes Immer mehr Menschen nutzen ihre Ferien, verlängerte Wochenenden oder die sommerlichen Brückentagswochen für einen Kurztrip zum Wohle ihrer Gesundheit. Sie wollen bewusst entspannen, entschleunigen, sich erholen - ohne lange Anfahrt, ohne die Belastung durch andere Zeitoder Klimazonen, aber dennoch umgeben von eindrucksvoller Natur. Die Salzalpen lassen diesbezüglich keine Wünsche offen. Auf die Kraft aus der Tiefe der Alpen setzt die Bad Reichenhaller RupertusTherme, damit die Gäste ihren Akku aufladen und sich neuen Schwung für den Alltag holen. Anwendungen mit den Schätzen der Natur gelten längst nicht nur als Labsal für die Seele - alpine Wellness pflegt und stärkt den ganzen Organismus. Einheimische und Gäste schwören auf die lindernden und beruhigenden Effekte der regionalen Naturheilmittel. Alpensole, Alpensalz und Laist, ein Mineralsoleschlick aus den Tiefen der Alpen, bilden in Bad Reichenhall die Basis für eine ganzheitliche, gesunde

Eine Ganzkörpermassage mit Laist ist ein besonders wohltuendes Erlebnis. Foto: djd-mk/RupertusTherme/P. Cons/G. Baes Erholung. Ergänzt werden sie durch Latschenkiefer, Enzian, Heilmoor und Honig. “Das Besondere an der Sole aus der Bad Reichenhaller Heilquelle ist, dass es sich hier um eine Millionen Jahre alte Substanz handelt, mit einer

ganz besonderen Zusammensetzung”, erklärt Dirk Sasse, Geschäftsführer der RupertusTherme. Die Alpensole enthält Spurenelemente und Mineralstoffe und wird seit über 150 Jahren eingesetzt: www.thermenpauschalen.com.

Sudoku Füllen Sie das Rätselgitter mit den Zahlen 1 bis 9 komplett auf. In jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 9x9 Quadrat dürfen die Zahlen 1 bis 9 aber nur einmal vorkommen. Das linke Sudoku ist mittelschwer, das rechte ist schwer.

1 2 4 8

6 7 3 4 2 6 9 7 1 6 9 1 9 3 1 5 4 7 9 2 5 8 6 3 2 7 1 4 6 2

7 4 6 1 3 7 5

6 5 9

7

3 5 5 1 4 8 6 6 2 9 2 7 5 4 6 4


16 n Kurz

13.03.2019

notiert

Geselligkeit für Jung und Alt Rheinfelden. Das Treffpunktcafé im Bürgertreffpunkt Gambrinus, Friedrichstraße 6 in Rheinfelden, ist immer montags von 12 bis 17.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Malen mit Farben Rheinfelden. Malen mit Acryl­ und Aquarellfarben steht immer montags von 15.30 bis 17 Uhr im Treffpunkt Gambrinus auf dem Programm. Julia Mestriner­Phi­ lipp unterstützt alle, die gerne malen, mit Tipps und Material. Infos bei Julia Mestriner­Philipp unter Tel. 07623/79 89 41.

Strickcafé

Die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren umfassen 16 Aktenordner.

Die Erörterung steht an

Foto: Archiv

Rheinfelden. Immer mittwochs von 9 bis 12 Uhr bietet der Bür­ gertreffpunkt Gambrinus ein Strickcafé für Jung und Alt an. Neben Stricken wird auch Filzen angeboten.

A 98.5 | Regierungspräsidium will Anfang April fünf Tage verhandeln

Internetcafé

n

Rheinfelden. Jeden Donnerstag bietet der Treffpunkt Gambrinus von 14 bis 17 Uhr ein Internetcafé mit individueller Hilfestellung rund um den Computer an.

Pflegeberatung Rheinfelden. Die Pflegeberatung des Landkreises durch ipunkt der Fritz­Berger­Stiftung findet jeden Donnerstag von 9 bis 12 Uhr im Treffpunkt Gambrinus, Raum 2, statt. Terminvereinbarung unter Tel. 07621 / 410 50 33.

Nordic Walking Rheinfelden. Der Treffpunkt Gambrinus bietet donnerstags Nordic Walking an. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Gemeindezent­ rum St. Josef. Weitere Informatio­ nen bei Heinz Henninger, Tel. 07623/614 77

Nordic Walking

Foto: Archiv

Von Ulf Körbs

Rheinfelden/Schwörstadt. Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat den Erörterungstermin mit Zeitplan im Zuge des Plan­ feststellungsverfahrens für den fünften Abschnitt der A 98 be­ kannt gegeben (DIE OBERBADISCHE berichtete). Stattfinden soll die mindestens fünftägige Veranstaltung von Mittwoch, 3. April, bis Dienstag, 9. April, jeweils ab 10 Uhr in der Alban­Spitz­Halle von Minseln. Der Mittwoch, 10. April, ebenfalls ab 10 Uhr ist als Reservetag ein­ geplant (siehe auch Info). Aus Rheinfelder Sicht ist die Überdeckelung der Trasse zwi­ schen Karsau und Minseln der große Knackpunkt. Hier hat der Bund zwar einer 80­Meter­Lö­ sung zugestimmt. Doch sowohl die Tunnel­Bürgerinitiative (Tun­ nel­BI) als auch die politischen Gremien fordern eine Lösung von mindestens 400 Metern. Die Schwörstädter reiben sich insbesondere an der geplanten Tank­ und Rastanlage auf dem Os­ senberg. Insbesondere die Zuwe­ gung für die Rettungskräfte macht in der Heidensteingemeinde Sor­ ge. Allerdings hatte Schwörstadts Bürgermeisterin Christine Traut­ wein­Domschat dem Gemeinde­ rat erläutert, dass die Planung für

Bei der Erörterung geht es um den Abschnitt zwischen Karsau/Minseln und Schwörstadt. Grafik: zVg/Regierungspräsidium Freiburg die Anlage besser gleich als später erfolgen sollte. Die Tunnel­BI wird übrigens eine eigene Lärmschutzuntersu­ chung vorlegen. Hierzu wird der Gutachter Ulrich Möhler wird hierzu eigens aus Augsburg anrei­ sen, um seine Ergebnisse zu erläu­ tern. Neben den Einwendern kön­ nen auch interessierte Bürger die Erörterungen mitverfolgen. In der Bekanntmachung des Regie­ rungspräsidiums heißt es zwar, dass solche Verhandlungen eigentlich nach dem Verfahren­ recht grundsätzlich nicht öffent­ lich durchgeführt werden. Aber Freiburger Behörde kün­ digt an: „Es ist aber zulässig und vorgesehen, öffentlich zu verhan­ deln, soweit keiner der Beteilig­ ten widerspricht.“

INFO

Zeitplan Mittwoch, 3. April: Belange der Stadt Rheinfelden und ihrer Ein­ wender, Donnerstag, 4. April: Fortset­ zung vom Vortag, Freitag, 5. April: Belange der Ge­ meinde Schwörstadt und dortiger Einwender, Belabnge weiterer Städte und Gemeinden sowie Behhörden und Unternehmen (ohne Landwirtschaft und Um­ welt), Montag, 8. April: Belange der Landwirtschaft, Dienstag, 9. April: Belange des Naturschutzes, Mittwoch, 10. April: Reservetag.

Meine Region 14.03.2019  

Meine Region 14.03.2019