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Rheinfelden

18/2019

i! Wir si nd dabe11.09.2019

Fußballfest Was für ein Fußballfest: Rund 1800 Zuschauer strömten ins Europastadion, um den Kick zwi­ schen dem SC Freiburg und dem Schweizer Zweitligisten FC Aarau zu sehen. Dieses Testspiel hatten Stadt und Stadtsportausschuss an­ lässlich des jüngst angelegten neuen Rasens organisiert. Seite 2

Abgeschlossen Die Arbeiten im Sanierungsge­ biet „Stadtmitte­Ost“ wurden er­ folgreich abgeschlossen. Mit rund 4,4 Millionen Euro Finanzhilfen – darunter rund 2,4 Millionen Euro vom Bund – hat das baden­würt­ tembergische Wirtschaftsministe­ rium die Sanierung gefördert. Seite 5

Ringer starten Die Ringersaison 2019/2020 steht vor der Tür. Das erste Vorzeichen für die Sportereignisse im Dinkel­ bergdorf Adelhausen gab es, als die „Dauerkarten“ ausgegeben wurden.Und der Andrang war groß. Viele Dauer­Fans nutzen zu­ dem die Gelegenheit, bei einer Tasse Kaffee und einem Stück selbstgebackenem Kuchen sich ihre Karte zu sichern. Seite 10

Alles klappt Freude und eine gehörige Portion Stolz schwingen mit, wenn Tho­ mas Schmiederer zurückblickt auf das jüngste Trottoirfest. „Schön war’s wieder, alles hat ge­ klappt, was wir uns vorgenom­ men und neu ins Programm ein­ gebaut hatten“, zog der Vorsitzen­ de de Trottoirfestvereins eine überaus positive Bilanz. Seite 13

Nachbarn helfen Rheinfelden nimmt nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr an der bundesweiten Ak­ tionswoche des bürgerschaftli­ chen Engagements teil. Von Frei­ tag, 13. September, bis Sonntag, 22. September, machen zahlrei­ che Aktionen das Ehrenamt in der Löwenstadt sicht­ und erleb­ bar. Seite 16

„Märkte Rheinfelden“: Das Konzept trägt Früchte Die „Märkte“g mit verkaufsoffe­ nen Sonntag treffen offenbar den Geschmack der Besucher. Sie ka­ men sogar am eher trüben Sonn­ tag in die Rheinfelder Innenstadt.

Ein zufriedenes Fazit zog Frank Sattler, der für den Einzelhandel zuständige Vizevorsitzende des Gewerbevereins. Auch Organisator Kevin Strittmatter zeigte sich zu­

frieden. Er berichtete , dass die Marktbeschicker ein gutes Ge­ schäft gemacht hätten. Rheinfel­ den hat eben eine gute Kaufkraft“, sei ihm bestätigt worden. Seite 8


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Ein wahres Fußballfest Freundschaftsspiel | SC Freiburg gegen FC Aarau im Europastadion n

KLaus Humbel (links) staunte nicht schlecht, als Oberbürgermeister Klaus Eberhardt ihn für 25 Jahre im öffentichen Dienst ehrte. Foto: zVg

Aus dem Wald in die Schule Rheinfelden. So ganz konnte es Klaus Humbel selbst nicht glau­ ben, als Oberbürgermeister Klaus Eberhardt ihm kürzlich zu seinem 25­jährigen Dienstjubiläum gratu­ lierte. Mit 17 Jahren begann er bei der Stadt seine Ausbildung zum Forstwirt und übte diese Tätigkeit mit großer Leidenschaft 16 Jahre lang aus. Aus gesundheitlichen Gründen wechselte er im Jahr 2013 als Hausmeister an die Christian­Heinrich­Zeller­Schule. „Ich bin noch heute der Stadt sehr dankbar, dass sie mir diesen Wechsel ermöglicht hat“, sagte Humbel. Seine anfänglichen Be­ denken, ob nach einer so langen Zeit „in der Natur“ ein Schulhaus der richtige Arbeitsplatz für ihn sei, waren schnell zerstreut. Er liebt seine Aufgabe und die Kin­ der lieben ihn. „Manche Kinder gehen morgens erst in das Klas­ senzimmer, nachdem sie mir Gu­ ten­Morgen gesagt haben“, freut sich der Vater von drei Kindern.

Impressum Verlag und Herausgeber: Oberbadisches Verlagshaus Georg Jaumann GmbH & Co. KG Am Alten Markt 2, 79539 Lörrach Geschäftsführung: Martin Pförtner Chefredakteur: Guido Neidinger Redaktion: Ulf Körbs, Alexander Anlicker Anzeigenleitung: Achim Abele Anzeigen: Marina Poloczek, Me­ diaberaterin, Tel. 07621 / 40 33 72 Druck: Druckzentrum Südwest, Villingen­Schwenningen Erscheinungsweise: 14­tägig Mediadaten/Preisliste 2018, Nr. 62 Kontakt zur Redaktion: hochrhein@verlagshaus­ jaumann.de

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. Was für ein Fußball­ fest: Rund 1800 Zuschauer ström­ ten ins Europastadion, um den Kick zwischen dem SC Freiburg und dem Schweizer Zweitligisten FC Aarau zu sehen. Dieses Testspiel hatten Stadt und Stadtsportausschuss anläss­ lich des jüngst angelegten neuen Rasens organisiert. Und weil alles so wunderbar und reibungslos ge­ klappt hatte, strahlten am Ende Veranstalter, Verantwortliche und natürlich Fans und Autogrammjä­ ger mit der Sonne um die Wette. Kein Wunder: Beim 4:2 (1:1)­Sieg der Breisgauer gab es auch noch tolles und flottes Fußballspiel zu sehen.

Ein Ereignis für die ganze Region

„Das war ein Ereignis für die gan­ ze Region und der offiziellen Ein­ weihung des Rasens im Europa­ stadion würdig“, freute sich uni­ sono Oberbürgermeister Klaus Eberhardt und der Chef des Stadt­ sportausschusses Dieter Wild. Nachdem der Vorverkauf für die Testspielpartie sehr gut angelau­ fen war, gingen zuletzt die Tickets nur noch langsam weg. Dass letzt­ lich doch die Fußballfans in so großer Zahl im Europastadion hautnah mit dabei sein wollten, erfreute Wild und sein Organasa­ tionsteam umso mehr.

Alle sieben Fußballvereine mit Verpflegungsständen

Alle sieben Rheinfelder Fußball­ vereine waren mit Grill­ und Ge­ tränkeständen präsent, um die Zuschauer vor, während und nach dem Kick zu versorgen. Und es lief sogar noch besser als er­ wartet. Denn kurz vor der Halb­ zeit wurden auf die Schnelle nochmals 200 Würstchen nachge­ kauft. Und das heißt: Unterm Strich werden die hiesigen Fußballverei­ ne und davor allem die jeweiligen Jugendabteilungen finanziell pro­ fitieren. „Da bleibt sicher einiges hängen“, mutmaßte Wild, der im Auftrag des Stadtsportausschus­ ses den Überschuss gerecht und je nach personellem und zeitli­ chen Aufwand verteilen will. Klar, Kosten in Höhe von 1200 Euro allein für das Schiedsrichter­ gespann oder auch für DRK, Si­

Eine wunderbare Kulisse von rund 1800 Zuschauern war der passende Rahmen für das Testspiel SC Freiburg gegen den FC Aarau (hier das Einlau­ fen mit Jugendspielern) im Europastadion in Rheinfelden.Foto: Gerd Lustig cherheitsdienst und so weiter tun da schon bisschen weh. „Doch in Energiedienst und Sparkasse ha­ ben wir zwei gute Sponsoren für den Event gefunden“, zeigte sich Wild stolz. Denn nur mit Sponso­ ren kann ein solcher Event über die Bühne gehen, zumal ja der Eintrittspreis mit acht Euro für den Stehplatz und zwölf Euro für den Sitzplatz bewusst moderat ge­ halten wurde.

Oberbürgermeister ist voll des Lobs

Voll des Lobs über die wunderbar organisierten Veranstaltung war daher Oberbürgermeister Klaus Eberhardt. Und auch wenn der neue Rasen im Europastadion be­ reits von ihm einige Wochen zu­ vor freigegeben und schon vom FSV­Landesligateam bespielt wurde, so nahm er den Freiburg­ Aarau­Kick zum Anlass für die of­ fizielle Einweihung des Grüns, das von allen Seiten sehr gelobt wurde. Bei einem kleinen Emp­ fang mit Apéro in der Halbzeit­ pause unterstrich das Stadtober­ hauptdie große Bedeutung des

Sports in der Stadt und rechtfer­ tigte daher auch die größeren Summen, die die Stadt in den Sport investiert.

Stadt investiert viel in den Sport

So hat der neue Rasen 124 000 Euro gekostet, die Erneuerungen der Hochsprung­ und Diskusanla­ gen jeweils rund 30 000 Euro so­ wie auch die Erneuerung der Tar­ tanbahn im Stadion ganze 400 000 Euro. Investiert wurden in der jüngeren Vergangenheit zu­ dem rund 1,5 Millionen Euro in zwei Kunstrasenplätze in Herten und im Europastadion. „Und in Zukunft wollen wir ja noch einen weiteren neuen Sportplatz in Warmbach in Kooperation mit dem FSV bauen“, erwähnte Ebe­ rhardt. „Sport ist wichtig und da­ her müssen wir als Stadt auch weiter investieren, damit unsere Vereine konkurrenzfähig blei­ ben“, betonte er. F O T O G A L E R I E Weitere Fotos unter www.dieoberbadische.de


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Die Friedhofskultur und die Konzeption zum Friedhof der Zukunft sind auch in Rheinfelden ein großes Thema. Zur Gründung eines Vereins für Friedhofs­ kultur ist es bislang noch nicht gekommen. Foto: Gerd Lustig

Vereinsidee noch nicht gestorben Vereinsportrait | In Sachen Friedhofskultur gibt es aber einen Arbeitskreis n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. Friedhöfe sind nicht nur Gedenkstätten, sondern be­ deuten im zivilisierten Bürgertum ein Stück Kultur. Und da dies nach landläufiger Auffassung er­ halten werden soll, steht auch die Friedhofskultur immer wieder im Fokus. In Rheinfelden wollte sich daher Anfang des Jahres ein „Ver­ ein für Friedhofskultur“ gründen. Doch leider kam ein solches Vor­ haben, wie es Andreas Florian Baumgartner vorschwebte, nicht zustande – vorerst. Zunächst wur­ de aber eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich um die Themen rund um den Friedhof, die Bestattungen, die Kultur und die Grabpflege kümmern will. „So ganz ziehen wir aber mit den Verantwortlichen in der Stadt noch nicht an einem Strang, was aber notwendig und sinnvoll wä­ re“, sagte der Initiativler. Der an­ gedachte Verein wollte dabei die Rolle des Beraters, Ideengebers sein und auch von Themen anre­ gen, die gemeinsam erörtert und diskutiert werden müssen. Friedhofskulturvereine liegen grundsätzlich im Trend. Insge­ samt werden derer deutschland­ weit inzwischen an die 80 ge­ zählt. Reichlich solcher Vereine

gibt es da natürlich auch in Ba­ den­Württemberg. Nur eben (noch) nicht in Rheinfelden. Für die hiesige Arbeitsgruppe gilt dennoch: Die Friedhofskon­ zeption der Stadt weiter beglei­ ten. „Unsere Zusammenarbeit war sehr fruchtbar und wird wei­ tergehen“, hatte Baumgartner bei der Versammlung im Januar be­ tont. Die Anwesenden repräsen­ tierten ein breites Spektrum der Rheinfelder Gesellschaft. Neben den die Idee tragenden Steinmet­ zen, Bestattern und Gärtnern wa­ ren Vertreter der Stadtverwal­ tung, der Kirchen, Gemeinderäte und Ortschaftsräte sowie interes­ sierte Bürger da. Letztlich waren aber mur zwei Personen bereit, im Vorstand mit­ zumachen. Die Initiatoren hatten sich ein Team von mindestens sie­ ben Personen gewünscht und vor­ gestellt. Da hatte auch nichts ge­ holfen, dass Referent Andreas Morgenroth vom Verband für Ge­ denkkultur zur Gründunge eines Vereins geraten und dafür gewor­ ben hatte. Durch solche Vereine werden die Träger von freiwilli­ gen Leistungen entlastet und Friedhöfe als Begegnungsorte aufgewertet, wird als einer der Vorteile gesehen. An Veranstal­ tungen könnte ein Verein Lesun­

gen, Konzerte, Ausstellungen oder Führungen einbringen. Mor­ genroth lobte Rheinfelden, da auf den Friedhöfen Naturschutz, Kul­ tur und Integration gut in Zusam­ menarbeit mit Verbänden funk­ tioniere. Baumgartner begrüßte, dass sich die Stadt im Sommer 2018 mit einem Workshop in Sachen Friedhof der Zukunft beschäftigt habe. Zumal aber aktuell nicht ge­ nügend Engagierte für einen Ver­ ein zusammenkamen, glaubt er, dass die Zeit noch nicht ganz reif für diesen Schritt sei. „Beerdigt ist die Vereinsgründung aber noch nicht“, sagt Baumgartner. Und so arbeitet der Arbeitskreis auch weiter. Positive Signale sind von den Kirchen gesendet worden. Die politische Seit hält sich indes bedeckt. Hingewiesen wird dabei auf be­ stehende Konzepte sowie künfti­ ge Konzeptionen und auch auf Einrichtungen wie den Runden Tisch Stadtgrün oder den Runden Tisch Trauerarbeit. Für Baumgart­ ner ist aber klar: Ein Verein zur Förderung der Friedhofskultur würde in erster Linie Veranstal­ tungen und Aktionen vorrangig auf kultureller Ebene anstoßen und versuche, ein öffentliches Be­ wusstsein für Friedhöfe zu schaf­

fen. Grundsätzlich heißt es: Fried­ hofe sind Orte, um zu trauern. Sie werden aber auch genutzt, um unter alten Bäumen an Gräbern vorbei zu spazieren, sich zu be­ gegnen oder Ruhe zu finden. Die Ansprüche der Bürger haben sich im Laufe der Zeit gewandelt wie auch die Bestattungskultur. Auf­ gabenfelder sehen die Initiatoren der Arbeitsgruppe genügend: vor­ neweg die Friedhöfe Minseln, wo es um Barrierefreiheit geht und Herten, der ebenfalls in der Über­ planung ist. Aber auch der Haupt­ friedhof sowie die Ruhestätten in Karsau, Adelhausen, Eichsel, Nordschwaben und die alten Friedhöfe in Warmbach und Beuggen werden als Kulturplätze gesehen, um die man sich weiter kümmern müsse.

INFO Geplant war die Gründung eines Vereins zur Förderung der Fried­ hofskultur. Herausgekommen ist vorerst die Installierung eines Arbeitskreises. Ansprechperson ist Andreas Florian Baumgartner. Kontakt: Tel. 0171 / 728 77 18 oder E­Mail info@grabmale­ baumgartner.de


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Floriansjünger laden ein Rheinfelden. Die Warmbacher Feuerwehrabteilung veranstaltet am Samstag, 14. September, und Sonntag, 15. September, ihr tradi­ tionelles Herbstfest im Feuer­ wehrgerätehaus Warmbach. Fest­ beginn ist am Samstag um 17 und am Sonntag um 11 Uhr. Für Speis und Trank ist unter anderem mit Metzgete, Fassbier, Wein und al­ koholfreien Getränken sowie fri­ schem Sauser gesorgt. Im Unter­ richtsraum ist derweil eine Kaf­ feestube eingerichtet. Neben der Fahrzeughalle wartet der Bier­ brunnen mit Barbetrieb. Am Samstagabend gibt es Unterhal­ tung mit Live­Musik und Tanz, am Sonntagvormittag steht ein Frühschoppenkonzert der Schmugglermusik Warmbach auf dem Programm. Für die Kinder baut die Jugendfeuerwehr am Sonntag eine große Spielstraße mit vielen Attraktionen auf.

Kicken für den guten Zweck

„Händchen haltend“ symbolisieren die VHS­Mitarbeiter das Motto für das beginnende Herbstsemester „#zusam­ menleben – #zusammenhalten“. Foto: Ulf Körbs

Sprachen sind Steckenpferd

Volkshochschule | Neue Leiterin stellt ihr erstes Programm vor n

Rheinfelden­Herten (lu). Frank Heckmann verstarb vor einem Jahr nach langer schwerer Krank­ heit. Daran wollen sein Bruder Detlef und Thomas Andlauer er­ innern und haben für den „Bom­ ber“, wie Frank Heckmann als Fußballer beim SV Herten ge­ nannt wurde, ein Gedächtnis­ Spiel organisiert. Am Freitag, 20. September, treten ab 19 Uhr auf dem Sportplatz in Herten sei­ ne alten Weggefährten von der Aufstiegsmannschaft des SV Her­ ten in der Kreisliga­A­Saison 1992/1993 gegen eine Traditions­ mannschaft des ehemaligen SV Warmbach antreten. Der Er­ lös aus dem Eintritt (symbolisch ein Euro) und die sonstigen Zu­ wendungen werden der Wohn­ gruppe „Flieder“ des Markus­ Pflüger­ Pflegeheims in Wiechs gespendet. Dort hatte Frank Heckmann seinen letzten Lebens­ abschnitt verbracht.

Die Hertener Kicker erinnener an den „Bomber“ Foto: Archiv

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. Viel Neues findet sich im Programmheft für das Herbstsemester der Volkshoch­ schule (VHS) Rheinfelden. Die neue Leiterin Stephanie Krenze hat es kürzlich den Medien vorge­ stellt (Die Oberbadische berichte­ te). Das Motto „#zusammenleben – #zusammenhalten“, das auch über dem bundesweiten Jubilä­ umsjahr – die VHS feiert 100. Ge­ burtstag – steht, deutet es an: Der gesellschaftliche Aspekt steht im Mittelpunkt des kommenden Se­ mesters, das am 23. September beginnt. Dennoch bekennt die Dolabdjian­Nachfolgerin: „Spra­ chen bleiben weiter unser Ste­ ckenpferd“. Daher ist hier das Kursangebot am größten. Es reicht von albanisch bis unga­ risch. Auch das Gesundheitspro­ gramm ist umfangreich: Da wird mit Schneeschuhen gewandert, bei Yoga Entspannung geboten oder auch bekömmlich gekocht. Zugleich ist die VHS neue Ko­ operationen eingegangen, wobei oftmals in den Räumen der Part­ ner unterrichtet wird. Das erläu­ tert Krenze mit dem Hinweis, die eigenen Kapazitäten im VHS­ Haus an der Hardtstraße seien ab­ solut ausgeschöpft. Ein Beispiel der neuen Zusammenarbeit ist der 3D­Druck­Workshop bei der

Schweizer Firma „Fablab Maker­ space“, bei dem es um die Grund­ lagen für schnelle Modellherstel­ lung geht. Ergänzt wird das Programm noch mit Studienreisen, Exkursio­ nen, Vorträgen und Ausstellun­ gen, die teilweise ohne Eintritts­ geld besucht werden können. Die Kursgebühren allerdings sind leicht gestiegen, denn die Honorarsätze für die rund 220 Dozenten wurden angehoben. „Die haben lange ausgeharrt und haben sich das verdient“, kom­ mentiert die neue Leiterin.

Lange Nacht der Volkshochschulen

Der 100. Geburtstag – in Rheinfel­ den allerdings gibt es die als Ver­

ein geführte VHS erst seit 55 Jah­ ren – wird natürlich auch gefeiert. Am Freitag, 20. September, findet auch in der Löwenstadt „die lan­ ge Nacht der Volkshochschulen“ statt. Von 18 bis 24 Uhr erwartet die Besucher ein buntes Pro­ gramm mit der Eröffnung der Af­ rika­Ausstellung „Malen, um zu leben“ und einigen Schnupperan­ geboten. Da wird über „Astro­ Fotografie“ referiert, es gibt den Kochkurs „Fingerfood internatio­ nal“, oder es werden Gute­Nacht­ Geschichten aus aller Welt er­ zählt. Aber auch ein ganz neuer Hit aus der Fitness­Welt wird vorge­ stellt: „Tabata“. Hier folgen kurze Pausen den Phasen der Belastun­ gen mit hoher Intensität.

ZUR PERSON

Neue Leiterin der Volkshochschule Bevor die 36­jährige Stephanie Krenze die Leitung der Volks­

hochschule Rheinfelden von Ga­ bi Dolabdjian Mitte des Jahres übernahm, leitete sie das deutsch­amerikanische Institut in Tübingen. Dort hatte die gebürtige Je­ naerin empirische Kulturwissen­ schaften studiert. Davor standen mehrere Auslandsprojekte in Südamerika, nachdem sie ein interkulturelles Europa­ und Amerika­Studium in Halle absol­ viert hatte.


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Sanierung abgeschlossen Stadtmitte­Ost | Es flossen 4,4 Millionen Euro in das Projekt Straßensperrung

Foto: Archv

B 34 halbseitig gesperrt Rheinfelden­Herten. Auf der Bun­ desstraße 34 kommt es bis voraus­ sichtlich Ende November wegen Arbeiten an der Ortskanalisation zu einer halbseitigen Sperrung mit Ampelregelung. Eine Umlei­ tung für den von Herten kom­ menden Verkehr wird über Wyh­ len ausgeschildert.

Warmbacher Beirat tagt Rheinfelden. Der Stadtteilbeirat Warmbach wird für heute, Mitt­ woch, 11. September, ab 19 Uhr in die Alte Schule Warmbach, Feuerwehrraum Feuerwehr Rheinfelden Abteilung Warm­ bach, eingeladen. Auf der Tages­ ordnung stehen zunächst Anfra­ gen und Wünsche der anwesen­ den Bürgerschaft. Darauf geht es um die Erledigung der Aufgaben, die während der Juli­Sitzung auf­ gestellt wurden. Nach den allge­ meinen Bekanntgaben den Stadt­ teil betreffend sollen kommende Schwerpunktthemen des Stadtteil­ beirats erörtert werden. Auch die Punkte für die bevorstehende Bürgerversammlung am 17. Okto­ ber werden aufgelistet, bevor die Beiratsmitglieder nach Wün­ schen und Anregungen gefragt werden.

Rheinfelden. Die Arbeiten im Sa­ nierungsgebiet „Stadtmitte­Ost“ in Rheinfelden wurden erfolg­ reich abgeschlossen. Mit rund 4,4 Millionen Euro Finanzhilfen – da­ runter rund 2,4 Millionen Euro vom Bund ­– hat das baden­würt­ tembergische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Woh­ nungsbau die Sanierung geför­ dert. „Rheinfelden ist ein hervor­ ragendes Beispiel dafür, wie eine Stadt und vor allem ihre Bürger von der Städtebauförderung pro­ fitieren. Die Wohn­ und Aufent­ haltsqualität in der Stadtmitte konnten durch die Sanierung er­ heblich verbessert werden. Zum nachhaltigen Erfolg der Sanie­ rung tragen zudem nichtinvestive Projekte im Sanierungsgebiet bei, die das Zusammenleben dort för­ dern“, erklärte Ministerin Hoff­ meister­Kraut laut Pressemittei­ lung. Die städtebaulichen Förderan­ gebote seien von großer Bedeu­ tung und hätten vielfältige positi­ ve Auswirkungen, heißt es. „Die Städtebauförderung bringt viele Vorteile für die Stadtentwicklung: Quartiere werden aufgewertet, Brachflächen neu genutzt, und es kann dringend benötigter Wohn­ raum entstehen. Zudem löst jeder Fördereuro bis zu acht weitere Euro an Folgeinvestitionen aus, wovon ganz besonders das heimi­ sche Handwerk profitiert“, wird Hoffmeister­Kraut zitiert. Einer der Schwerpunkte der Sa­ nierung in Rheinfelden bestand in der Modernisierung von Ge­ bäuden. 32 private Eigentümer

Start in den Beruf Oberbürgermeister Klaus Ebe­ rhardt und Bürgermeisterin Diana Stöcker 17 begrüßten neue Aus­ zubildende und Studenten in der

Stadtverwaltung. „Die Ausbil­ dungsarbeit ist für uns eine Her­ zensangelegenheit“, erklärte das Stadtoberhaupt. Foto: zVg

Die Rathauserneuerung war ein Kernstück der Arbeiten im Rheinfelder Sa­ nierungsgebiet „Stadtmitte­Ost“. Foto: Ulf Körbs nutzten die Gelegenheit und mo­ dernisierten mehr als 100 Woh­ nungen sowie zwölf gewerbliche Gebäude, um diese neu nutzbar zu machen.

Rathauserneuerung Kernstück

Zudem wurde das Rathaus mit seinen Außenanlagen umfassend modernisiert. Dazu wurden für die Heizung und energetische Sa­ nierung des Flachdaches zusätz­ lich Mittel in Höhe von rund 480 000 Euro aus dem Zukunftsin­ vestitionsprogramm des Bundes eingesetzt. Vor dem Rathaus wur­ den die Pflanzbereiche und Was­ serflächen neugestaltet, sodass der Platz nun wesentlich attrakti­ ver für die Bewohner ist. Im Erd­ geschoss des Rathauses wurde nun die Stadtbibliothek, deren früherer Standort zu klein gewor­ den war, sowie ein Bürgerbüro eingerichtet. Das bislang im Erd­ geschoss befindliche Jugendcafé machte Platz, da durch die Förde­ rung auch ein Neubau des sehr gut angenommene Jugendhauses

ermöglicht wurde. Zwei nichtinvestive Projekte im Sanierungsgebiet, die mit insge­ samt 100 000 Euro Landesfinanz­ hilfen vom Wirtschaftsministe­ rium gefördert werden, ergänzen die baulichen Investitionen und sorgen dafür, dass die Sanierung ganzheitlich erfolgreich ist. Ge­ fördert werden die Personal­ und Sachkosten des Quartiersmanage­ ments sowie die Weiterentwick­ lung des Bürgertreffs Gambrinus zur Anlaufstelle für Migration. Neben Beratungsleistungen für Migranten gibt es beispielsweise Angebote wie Integrationslotsen, ein Frauen­Kultur­Frühstück, Be­ werbungstraining. Über einen Verfügungsfonds werden darüber hinaus verschiedene Projekte ge­ fördert, welche die Teilhabe ver­ schiedener Bevölkerungsgruppen und das Zusammenleben im Quartier unterstützen. In Rheinfelden laufen derzeit zwei weitere Sanierungsgebiete: „Stadtmitte West“ und „Ortskern Herten II“.


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„Das ist doch (k)eine Kunst!“ – Kabarett Gänseblümchen im katholischen Pfarrzentrum in Karsau Das „Kabarett Gänseblümchen“ mit Valérie Busson und Martina Doering sowie Ewald Gutenkunst (Klavier und Arrangements) ist am Freitag, 13. September, 19 Uhr, auf Einladung der Frauengemein­ schaft Karsau im katholischen Pfarrzentrum Karsau zu Gast. Ist das Kunst, oder kann das weg? Über Kunst und Geschmack kann man bekanntlich streiten und

herrlich lästern. Doch sich nur in schnöder Kunstkritik zu üben, ist den Gänseblümchen Valérie Bus­ son und Martina Doering zu lang­ weilig. Viel lieber erkunden sie in ihrem neuen Kabarettprogramm was im Alltag eine Kunst ­ oder eben keine Kunst ist. Von der Kunst eine Trennung zu überleben zur Kunst des Genießens, von der Kunst, Karriere zu machen zur

Kunst die Verwandtschaft zu er­ tragen. Frech und unverblümt wie immer lassen sie dabei kein The­ ma aus, vom Kettenbrief zum SUV, vom Striptease zum Älter­ werden. Ewald Gutenkunst greift virtuos und kunstvoll wie eh und je in die Tasten und begleitet die beiden Chansonetten leichthändig und charmant auf ihrer künstleri­ schen Reise durch die Welt der

Musik ­ Chanson, Musical und Oper inklusive.

u Samstag, 14. September Rheinfelden Frauen­Kultur­Frühstück 10 Uhr, Bürgertreffpunkt Cambrinus, Eva Petersik berichtet über den Stand des Integrationskonzepts im Landkreis Herten Dorffest / 5. Hertener Herbst ab 17 Uhr Rabenfelsstraße, Fassanstich 17 Uhr, Veranstalter: Dorfkultur Herten

das lesen konnte“, Verein Stadtkino Rheinfelden und Kino Rheinflimmern Monsieur Claude und seine Töchter 20 Uhr, Bürgersaal, Häbse & Ensemble, Vorverkauf: Buchhandlung Merkel, Tel. 07623/618 76

Filmfestival Filme der Erde ganztags, Kino Rheinflimmern, Filme für Schulklassen und Öffentlichkeit, Ver­ ein Stadtkino und Rheinflimmern Gewerbefest Schildgasse ganztags, Schildgasse, IG Schildgasse Lange Nacht der Volkshochschulen 18 bis 24 Uhr, VHS Haus, Programm zu 100 Jahre Volkshochschulen „Ein Sommernachtstraum“ 20 Uhr, Campus, Jahnstraße 1a, Thea­ tergruppe Querfeldrhein, Theaterstück nach William Shakespeare, Eintritt: Abendkasse 13 Euro, Vorverkauf 11 Euro, ermäßigt 11 bzw. 8 Euro

WEITERE INFORMATIONEN: u Kartenvorverkauf in der Buch­ handlung Merkel in Rheinfelden, Tel. 07623/ 618 76, und der Metzgerei Schneider in Karsau, Tel. 07623/55 59, u kabarettgaensebluemchen.de.

n Terminkalender u Donnerstag, 12. September Rheinfelden Leseinsel 15 Uhr, Stadtbibliothek, „Kingeling ­ Fahrradfahren ist entenleicht“ für Kin­ der ab vier Jahren, Eintritt frei „Die Schablone, in der ich wohne“ 20 Uhr, Bürgersaal, Kabarett im Bürger­ saal mit Carmela de Feo, Eintritt 21 Euro an der Abendkasse, ermäßigt 12 Euro, Vorverkauf 18 Euro

Freitag, 13. September Rheinfelden Aktionswoche 18 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus, Eröffnung der Woche des bürgerschaftli­ chen Engagements, Veranstalter: Stadt Rheinfelden,Freiwilligenagentur, SAK, Netzwerk Ehrenamt Festliche Musik für Trompete und Orgel 20 Uhr, Christuskirche, mit dem Duo Presto, Eintritt frei, Kollekte, Veranstal­ ter: Evangelische Kirchenmusik u

u Sonntag, 15. September Rheinfelden SlowUp Basel Dreiland 10 bis 17 Uhr Herten Dorffest / 5. Hertener Herbst 11 bis 18 Uhr Rabenfelsstraße Veranstal­ ter: Dorfkultur Herten u Dienstag, 17. September Rheinfelden Unser Film 20 Uhr, Rheinflimmern, „Das Mädchen,

u Mittwoch, 18. September Rheinfelden Zirkus Charles Knie 16 Uhr, Richterwiese, Eintritt: 10 und 15 Euro Pub­Quiz 18.30 Uhr, Bürgertreffpunkt Cambrinus, mit Quizmaster Dr. T. u Donnerstag, 19. September Rheinfelden Zirkus Charles Knie 16 Uhr, Richterwiese, Eintritt: 12 bis 36 Euro u Freitag, 20. September Rheinfelden

u Samstag, 21. September Rheinfelden Marktplatz des Ehrenamtes 10 bis 13 Uhr, Oberrheinplatz, Veran­ stalter: Amt für Familie, Jugend und Se­ nioren der Stadt Rheinfelden, Freiwilli­ genagentur, SAK Quartiersarbeit Rhein­ felden, Netzwerk Ehrenamt


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n Terminkalender u Samstag, 21. September Rheinfelden Gewerbefest Schildgasse ganztags, Schildgasse, IG Schildgasse Modellbau­Treffen im Schwimmbad 10 Uhr, Freibad Rheinfelden, inklusive Nachtfahren im Inselbecken, Modell­ sportverein Klosterweiher Rheinfelden Musik zur Marktzeit 11 Uhr, Christuskirche, mit Dominic Cerrito, Orgel, Veranstalter Evangeli­ sche Kirchenmusik Heiß auf Lesen 11 Uhr, Stadtbibliothek, Abschlussfest „Ein Sommernachtstraum“ 20 Uhr, Campus, Jahnstraße 1a, Thea­ tergruppe Querfeldrhein, Theaterstück nach William Shakespeare, Eintritt: Abendkasse 13 Euro, Vorverkauf 11 Euro, ermäßigt 11 beziehungsweise 8 Euro u Sonntag, 22. September Rheinfelden Gewerbefest Schildgasse ganztags, Schildgasse, mit verkaufsoffe­ nem Sonntag, IG Schildgasse Modellbau­Treffen im Schwimmbad 10 bis 16 Uhr, Freibad Rheinfelden, Mo­ dellsportverein Klosterweiher Rheinfel­ den Fest der Chöre 11.30 Uhr, Christuskirche, Chor Mati­ née, Lieder mit Worten, Kantorei Rhein­ felden, Eintritt frei, Kollekte „Rheinfelder Architektur“ 15 bis 16.30 Uhr, Treffpunkt: Rathaus­ brunnen, Stadtführung, Tourismus Rheinfelden Lux Klaviertrio 18 Uhr, Bürgersaal, Meisterkonzert 1, Südwestdeutsche Mozart Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt, Eintritt: 25 bis 28 Euro, ermäßigt 22 bis 25 Euro; Vorverkauf: Tourist­Informa­ tion und www.reservix.de „Ein Sommernachtstraum“ 17 Uhr, Campus, Jahnstraße 1a, Thea­ tergruppe Querfeldrhein, Theaterstück nach William Shakespeare, Eintritt: Abendkasse 13 Euro, Vorverkauf 11 Euro, ermäßigt 11 beziehungsweise 8 Euro

u Dienstag, 24. September Rheinfelden Vortrag 19 Uhr, Lesesaal Stadtbibliothek, „Braucht Demokratie aufgeklärte Reli­ gion?“, 20 Jahre Christlich­Islamischer Verein Hochrhein

n Hinweis Vereine, Institutionen und Veran­ stalter, die ihre Termine hier ver­ öffentlichen wollen, wenden sich bitte an: Die Oberbadische Am Alten Markt 2 79539 Lörrach Tel. 07621/40 33 58 E­Mail: hochrhein@verlags­ haus­jaumann.de Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist Mittwoch, 18. September.

Kultfigur „La Signora“ auf der Bühne im Bürgersaal „La Signora“ ist längst eine Kultfi­ gur im deutschen Kabarett. Ihr Markenzeichen: langer, enger, schwarzer Rock, schwarze Bluse und Dutt mit schwarzem Haarnetz drüber. Verkörpert wird sie von Carmela de Feo, Ruhrgebiets­ Schauspielerin mit italienischen Wurzeln. Als „La Signora“ ist Mul­ titalent Carmela De Feo mal anrü­ chig und schlüpfrig, mal bezau­ bernd und engelslieb. Die Musik­ kabarettistin, die bei ihren Auftrit­ ten immer wieder zum Akkordeon greift, lässt sich in keine Schablone

pressen, auch wenn das Pro­ gramm, mit dem sie am Donners­ tag, 12. September, 20 Uhr, im Bürgersaal in Rheinfelden auftritt den Titel „Die Schablone, in der ich wohne“ trägt. Damit meint die Kabarettistin die Bühne, auf der sie spielt und zu Hause ist. Als Meisterin der Stand­up­Comedy, weiß „La Signora“ das Publikum miteinzubeziehen und die Infor­ mationen so zu verarbeiten, dass sich die Gäste krümmen vor La­ chen. Carmela De Feo fegt mit einer unerschöpflichen Energie

über die Bühne, tanzt, singt und spielt, was das Zeug hält. Foto: zVg / Olli Haas WEITERE INFORMATIONEN: u Karten kosten im Vorverkauf 18 Euro (ermäßigt 12 Euro) und an der Abendkasse 21 Euro. Sie sind erhältlich im Bürgerbüro, in der Tourist­Information, in der Buchhandlung Merkel, in der Ge­ schäftsstelle der Oberbadischen in Lörrach und der Weiler Zeitung in Weil am Rhein sowie unter www.reservix.de


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„Märkte Rheinfelden“: Das Konzept trägt mittlerweile Früchte Die „Märkte“­Veranstaltung mit verkaufsoffenem Sonntag trifft of­ fenbar den Geschmack der Besu­ cher. Sie kamen sogar am eher trüben Sonntag in die Rheinfelder InnenstadtEin zufriedenes Fazit

zog Frank Sattler, der für den Ein­ zelhandel zuständige Vizevorsit­ zende des Gewerbevereins. Auch Organisator Kevin Strittmatter zeigte sich zufrieden. Er berichtete auch, dass die Marktbeschicker ein

gutes Geschäft gemacht hätten. „Rheinfelden hat eben eine gute Kaufkraft“, sei ihm bestätigt wor­ den. Sattler bilanzierte: „Das Märkte­Konzept trägt mittlerweile Früchte.“ Das sei auch notwendig

gewesen, hätte doch die lange Sperrung der Warmbacher Straße für eine starke Kundenabwande­ rung geführt. „Die müssen wir zu­ rück gewinnen. Aber das braucht Zeit“, war er sich sicher.


Weihnachtsfeier 2019 – jetzt planen Meine Region

Rheinfelden (lu). Bis Weihnach­ ten ist zwar noch mehr als ein Vierteljahr hin. Doch eine schö­ ne Weihnachtsfeier in einem gu­ ten Restaurant mit leckerem Es­ sen haben will, der sollte sich be­ reits sputen. Der kluge Mann und die clevere Frau sorgt vor – und reserviert rechtzeitig vor dem Fest der Liebe sein Wunsch­Restaurant. Es wäre doch jammerschade, wenn man nicht dort feiern kann – egal ob privat oder als Firma, wo man dies gerne tun möchte. Am bes­ ten ist daher, bereits in diesen Tagen Kontakt mit den Gastrono­ men aufzunehmen und alles zu besprechen. Im persönlichen Ge­ spräch lässt sich auch das eine oder andere Wichtige rund ums Weihnachtsessen abklären. Wählbar sind die verschiedenen Gänge. Es gibt aber auch Restau­ rants, die das Essen in Buffet­ Form anbieten.

SONDERVERÖFFENTLICHUNG ­ Mittwoch, 11. September 2019 ­ Seite 9

Ein solcher Betrieb ist bei­ spielsweise die „Engemühle“ in Wintersweiler. „Bei den Weihnachtsfeiern ist das Essen vor allem in Buffet­ form gefragt – so kann man ver­ schiedenen Geschmäckern ge­ recht werden“, spricht der „Enge­ mühle“­Chef aus Erfahrung. Oft sind es große Gruppen – und da sollte für jeden etwas dabei sein. Ob Vegetarier oder Veganer, oder Fleischliebhaber: An alle muss gedacht werden. So kann man sich meistens vom leckeren Risotto mit Pilzen über Kalbsra­ ten zum Lachs mit Safransauce durchprobieren. Eine besondere Art, die Gäste oder Mitarbeiter an der Weih­ nachtsfeier kulinarisch zu ver­ wöhnen, ist die beliebte „Wild­ sau am Spieß“. Dazu gibt es ein großes Beilagen­ und Salatbuffet. Das Wildsaugrillen erfreut sich auch unter dem Jahr an fünf Ter­

Ein fein gedeckter Tisch, ein leckeres Essen und ein schönes Ambiente: Das wünscht man sich natürlich auch für die Weihnachtsfeier. Das bedeutet aber: Möglichst frühzeitig an die Reservierung denken. Foto: Gerd Lustig minen sehr großer Beliebtheit. „Ansonsten geben wir Vor­ schläge mit unterschiedlichen Menüs an die Organisatoren der Feier und bekommen dann die

CATERING RESTAURANT METZGEREI

Teilnehmerzahl mit entsprechen­ dem Menüwunsch zurück. Und: Am besten stimmt man sich bei einem Apéro auf die bevorste­ hende Feier ein.

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11.09.2019

Schulbeginn am Gymnasium Rheinfelden. Das neue Schuljahr am Rheinfelder Georg­Büchner­ Gymnasium beginnt am heutigen Mittwoch, 11. September, für alle der Klassen 6 bis 12. Unterrichts­ beginn ist zur ersten Stunde um 7.30 Uhr beim Klassenlehrer im Klassenzimmer – Informationen dazu gibt es im Lichthof, dann er­ fahren die Schüler ihren Stunden­ plan. Nachmittags­ und Sport­ unterricht finden am ersten Schultag nicht statt. Für die neuen Fünftklässler be­ ginnt der 1. Schultag ebenfalls am Mittwoch, 11. September. Sie und ihre Eltern werden um 16 Uhr im Lichthof willkommen geheißen. Hierbei lernen sie ihre Klassen­ lehrer und Klassenkameraden kennen, danach erfahren sie die Stundenpläne und erhalten die notwendigen Informationen wie Materiallisten und mehr.

Frauen frühstücken im Gambrinus Rheinfelden. Das nächste Frauen­ Kultur­Frühstück im Bürgertreff­ punkt Gambrinus findet im Rah­ men der Woche des bürgerschaft­ lichen Engagements am Samstag, 14. September, ab 10 Uhr statt. Eva Petersik berichtet über den aktuellen Stand des Integrations­ konzeptes im Kreis. n Es wird um Spenden für das Frühstück gebeten.

Jetzt kann es losgehen Ringersaison | TuS Adelhausen verkauft erfolgreich Dauerkarten Rheinfelden­Adelhausen (pem). Die Ringersaison 2019/2020 steht vor der Tür. Das erste Vorzeichen für die Sportereignisse im Dinkel­ bergdorf Adelhausen gab es, als die „Dauerkarten“ ausgegeben wurden. Und der Andrang war groß. Viele Dauer­Fans nutzen zu­ dem die Gelegenheit, bei einer Tasse Kaffee und einem Stück selbstgebackenem Kuchen sich ihre ganz persönliche Sitz­ oder Stehplatzdauerkarte zu sichern. Maik Hohler, Abteilungsleiter Ringen, zusammen mit Tamara Kähny, die neu das Amt der stell­ vertretenden Marketingleiterin inne hat, gaben die Dauerkarten aus. Viele alte und neue Fans der Adelhausener Ringer kamen zu dem „Sonntagsverkauf“, um sich ihre Dauerkarte zu besorgen, ganz nebenbei deckten sich die meisten auch noch mit „Wertkar­ ten“ – um so dann bargeldlos bei den Kämpfen die Getränke und Speisen zu bezahlen – ein.

Zweite Mannschaft eröffnet Heimsaison

Der Start in die neue Ringersai­ son in Adelhausen ist am Sams­ tag, 14. September, wenn die zweite Mannschaft einen Heim­ kampf gegen die KG Baienfurt­RV Rensburg­Vogt und die dritte Mannschaft gegen den TSV Kan­ dern hat. Die Mannschaft der ers­

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Meine Region, 11. September 2019

Standesamtliche Nachrichten aus Rheinfelden Geburten Keine

Eheschliessungen 02.08.2019 Nadine Callegaro, Nollinger Str. 24, Rheinfelden und Adam Edward Kortylewski, 4 East 32nd Street, apt. 706, 21211 Baltimore, Maryland, Vereinigte Staaten von Amerika 15.08.2019 Herlyjane Leslie Caballero Guillen und Thomas Bruno Philipp, In den Kapellmatten 4, Rheinfelden 16.08.2019 Inge Celina Meier, Holbeinstr. 1, Rheinfelden und Richard Lechner, Nordhäuser Kirchgasse 14, Unterschneidheim

Erich Frech (links) kauft seine Ringer­Dauerkarte bei Maik Hohler und Ta­ mara Kähny. Foto: Petra Wunderle ten Bundesliga geht dann zwei Wochen später, am Samstag, 28. September, um 19.30 Uhr in Adelhausen auf die Matte. Sie kämpft gegen die RG Hausen­ Zell. Insgesamt gibt es 200 Sitzplatz­ karten, hinzu kommen noch die Stehplatzkarten. „Die meisten Fans haben ihre Karten, bezie­ hungsweise Plätze, aus den Vor­ jahren übernommen, Dauerkar­

tenneulinge sind es etwa 20“, weiß Hohler. Der Preis pro Dauer­Sitzkarte beläuft sich wie in der vergange­ nen Saison auf 90 Euro, bei der Dauer­Stehkarte sind es wie un­ verändert 60 Euro. „Dann kann es ja losgehen“, freut sich der Adel­ hausener Erich Frech, der sich gleich mehrere Dauer­Sitzkarten für sich und seine Familie besorg­ te.

Eheschliessungen 17.08.2019 Anita Bianca Müller, geb. Rienas und Alexander Ludwig Stern, Werderstr. 23, Rheinfelden 17.08.2019 Angelika Kneer-Kossack, geb. Kneer und Christoph Franz Werner Kirschner, Friedrichstr. 4, Rheinfelden 29.08.2019 Simone Weber und Bernd Reißfelder, Auf der Höhe 26, Rheinfelden 30.08.2019 Ramona Roeder und Peter Bauer-Voegele, Ottwanger Str. 4, Rheinfelden

Sterbefälle 04.08.2019 Martha Magdalena Otto, Hauptstr. 1, Rheinfelden 05.08.2019 Manfred Otto Faus, Müßmattstr. 72, Rheinfelden 06.08.2019 Klaus Zeier, Rheinstr. 57, Rheinfelden 13.08.2019 Julia Schäfer, geb. Fingerlin, Kronenstr. 7, Rheinfelden 16.08.2019 Heinz Arthur Tamburini, Pestalozzistraße 1, Rheinfelden 19.08.2019 Giuseppa Maria Marino, Fecampring 34, Rheinfelden 22.08.2019 Josefine Nesselhauf, geb. Krauth, In den Burgreben 21, Rheinfelden 23.08.2019 Heinz Anton Rueß, Elisabethenstr. 19, Rheinfelden


Alles für das Tier Meine Region

Rheinfelden (lu). Ein Haustier zu halten, das haben sich viele Bür­ ger auf die Fahnen geschrieben. Ob Katze oder, Hund oder ob Hase, Fische, Vogel Nagetier oder Hamster: Die Qual der Wahl beim tierischen Haus­ freund ist groß. Die ortsansässi­ gen Zoohandlungen bieten heut­ zutage Vieles, was das tierliebe Menschenherz begehrt. Doch gleichgültig, für welches Tier man sich am Ende auch ent­ scheiden mag, eines steht ganz obenan. Tiere sind Lebewesen, wie man so schön sagt, wie Du und ich, und das heißt: Auch Tiere brauchen Zuneigung und erfordern einen größeren Zeitbe­ darf. Wer ein Haustier hat oder gedenkt, sich eines anzuschaffen, der übernimmt Verantwortung. Ob Pflege, Futter, Streichelein­ heiten, Erziehung oder auch Gas­ si gehen: Alles will gut überlegt und bedacht sein. Da geht kein Weg dran vorbei. Fürs Tier muss der Mensch sorgen. Und da hel­ fen die örtlichen und einschlägi­ gen Geschäfte und beraten ger­ ne. In gut 15 Millionen deutschen Haushalten werden insgesamt mehr als 25 Millionen Haustiere gehalten. Die beliebtesten Haus­ tiere der Deutschen sind dabei immer noch die Katzen, von denen es mehr als acht Millio­

SONDERVERÖFFENTLICHUNG ­ Mittwoch, 11. September 2019 ­ Seite 11

Haustiere, wie beispielsweise Hunde, brauchen auch vom Mensch jede Menge Pflege und Zuwendung. Foto: Gerd Lustig nen in der Haustierhaltung gibt. Auf dem zweiten Platz in Sachen

Beliebtheit folgt dann auch schon der Hund: Mehr als fünf

Millionen Hunde werden von den Deutschen als Haustiere ge­ halten. Keine Frage: Haustiere spielen im Leben der Deutschen eine sehr große Rolle. Leider wissen viele Haustier­ halter immer noch viel zu wenig über die Haltung und Pflege ihrer Lieblinge. Ein Blick in die Fachliteratur kann da viel Wiss­ senwertes, Interessantes und Nützliches bringen. Bedauerli­ cherweise wird dies aber oft viel zu wenig getan. Und so landen unzählige Haustiere im Tierheim oder werden gar einfach ausge­ setzt. Wie gesagt aber: Tiere sind vor allem eines, nämlich Lebewe­ sen. Und die sollte man mindes­ tens genauso gut behandeln wie sich selbst. Wer sich also mit dem Gedan­ ken trägt, sich ein Haustier zuzu­ legen, sollte auf keinen Fall über­ eilt handeln. Nur wer sich im Vorfeld der Anschaffung mit dem Wesen und der Haltung, so­ wie den damit verbundenen Problemen ernsthaft auseinander setzt, wird auch langfristig sei­ nen Entschluss nicht bereuen. Wer jedoch Tiere als eine Wa­ re abstempelt, die man zum Ge­ burtstag, zu Weihnachten oder anderen Gelegenheiten ver­ schenken könnte, der tut weder sich noch dem Tier damit einen Gefallen.


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11.09.2019

Einsatz der Abgeordneten A 98 | Landesregierung sieht Chancen für längeren Tunnel Tanz und Theater im Jugendhaus

Angebote für Jugendliche Rheinfelden. Das Jugendreferat Rheinfelden bietet jeden Freitag von 20 bis 22 Uhr Nachtsport Kids für Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren in der Sport­ halle der Gewerbeschule an. Im­ mer freitags von 21 bis 24 Uhr wird in den Sporthallen der Eichendorff­Schule und Goethe­ schule Nachtsport für Jugendliche ab 14 Jahren angeboten. Mit dem Theater Tempus fugit wird für alle Kinder und Jugendli­ chen ab zehn Jahren immer dienstags von 15.30 bis 17.30 Uhr im zentralen Jugendhaus eine Mach­Mit­Theater AG angeboten. Im Jugendhaus wird dienstags und mittwochs von 17 bis 21 Uhr sowie freitags und samstags von 19 bis 24 Uhr ein offener Treff an­ geboten.

n Kurz

notiert

Lauf­Club Marathon lädt zum Lauftreff Rheinfelden. Der Lauf­Club Mara­ thon (LCM) Rheinfälden lädt je­ den Montag und Mittwoch ab 18.15 Uhr zum Training für (Je­ dermann­)Läufer im Europasta­ dion ein. Weitere Informationen sind bei Horst Brugger, Tel. 07623/300 27 oder 0175/431 82 70 erhältlich. Immer freitags ab 18 Uhr wird ein Jedermannlauftreff mit An­ fängerbetreuung und Nordic Wal­ king angeboten. Treffpunkt ist am Europastadion (Winter) oder Trimm­Dich­Pfad Lebküchleplatz (Sommer). Auskünfte sind bei Martina Stoll, Tel. 07627/97 02 00, erhältlich.

Laufen hält fit!

Foto: Meller

Rheinfelden. Die südbadischen Bundestagsabgeordneten Rita Schwarzelühr­Sutter (SPD), Ger­ hard Zickenheiner (Grüne), Ar­ min Schuster (CDU), Christoph Hoffmann (FDP) haben gemein­ sam mit dem Rheinfelder Ober­ bürgermeister Klaus Eberhardt in einem Brief an die Landesregie­ rung eine Erweiterung der bisher geplanten 80­Meter­Überdecke­ lung im Abschnitt 5 der A 98 zwi­ schen Minseln und Karsau gefor­ dert. Die Antwort aus dem Ver­ kehrsministerium ist schnell er­ folgt und als „durchaus positiv zu bewerten“, urteilen die Abgeord­ neten Zickenheiner und Schuster in einer Mitteilung. Dem Schreiben von Ministerial­ direktor Uwe Lahl ist zu entneh­ men, dass die Initiative der Abge­ ordneten auf Zustimmung stoße. Im Verkehrsministerium freue man sich, wenn aus Gründen des Natur­ und Landschaftsschutzes eine oder mehrere längere Über­ deckelungen zu begründen wä­ ren, heißt es laut Mitteilung im Antwortbrief. Die Überprüfung, wie und wo überdeckelt wird, lie­ ge aber gegenwärtig noch bei den Fachbehörden. Sobald Ergebnisse vorliegen, wolle man in Berlin Handlungsspielräume erörtern, hält Lahl in seinem Schreiben

Kann die Tunnel­Bürgeriniative Morgenluft wittern? Archivfoto: Ulf Körbs fest. „Die Chancen in Berlin sind deutlich größer, wenn die Argu­ mente des Regierungspräsidiums für eine längere Überdeckelung von der Landesregierung unter­ stützt werden“, erklären Zicken­ heiner und Schuster in ihrer Mit­ teilung den Sinn der gemeinsa­ men Initiative. Im Verlauf einer Podiumsdis­ kussion zum Ausbau der A 98 An­ fang August in Waldshut hatten sich die Bundestagsabgeordneten Schuster und Zickenheiner spon­ tan auf die Idee verständigt, sich gemeinsam mit den anderen Re­

gionalabgeordneten in einem Schreiben für eine Erweiterung der Überdeckelung zwischen Minseln und Karsau einzusetzen. „Schließlich geht es im besonde­ ren Maße um den Naturschutz am Dinkelberg und um die massi­ ve Beeinträchtigung des Land­ schaftsbildes und Schallschutz für die Anliegerorte. Also Ziele, die aktuell sowohl im Land als auch im Bund von besonderer Bedeu­ tung sind“, werden die beiden Bundestagsabgeordneten aus dem Wahlkreis Lörrach/Müll­ heim zitiert.

Evonik übt den Ernstfall

Alarmierung | Neuer Werkschutzleiter seit Monatsbeginn Rheinfelden. Dichter Rauch dringt aus einem Gebäude mitten auf dem Gelände von Evonik in Rheinfelden. Es brennt in einer der Produktionsanlagen des Spe­ zialchemiekonzerns. Es muss da­ von ausgegangen werden, dass Menschen aus dem 30 Meter ho­ hen Turm gerettet werden müs­ sen. Diesem Szenario sahen sich die Feuerwehrleute der Evonik gegenüber, als sie zum Einsatz ge­ rufen wurden. Sowohl der Brand­ schutz als auch der Ereignisstab waren alarmiert worden und bin­ nen Minuten im Einsatz. Genau­ so, wie es auch bei einem realen Ereignis auf dem Werksgelände der Fall wäre. Denn: Dieser Brand ist nur eine realistisch nachgebil­ dete Übung. Mit echtem Rauch und echten „Verletzten“.

Insgesamt 66 Feuerwehrleute wa­ ren bei der Alarmübung bei Evonik im Einsatz. Foto: zVg/Evonik „Einmal im Jahr üben wir den Ernstfall – unter möglichst realen Bedingungen und unter Einbin­ dung der Kollegen von der frei­ willigen Feuerwehr Rheinfelden sowie – wie in diesem Fall – der Werkfeuerwehr der DSM aus Grenzach“, erläutert der Leiter des Brand­ und Werkschutzes der Evonik, Philipp Hövelmann. „Un­

abhängig von unseren regulären Trainings bietet die große Alarm­ übung die Chance, Abläufe zu proben und zu überprüfen, die Rettungskette zu aktivieren, und das vor allem in der Zusammen­ arbeit mit Externen.“ So könne auch sichergestellt werden, dass die Einsatzkräfte bestens vorbe­ reitet sind, wenn es wirklich drauf ankommt. Die Nachbesprechung und gleichzeitige Verabschiedung von Philipp Hövelmann als Leiter des Brand­ und Werkschutzes von Evonik in Rheinfelden fand an­ schließend im firmeneigenen Be­ triebsrestaurant statt. Neuer Lei­ ter des Brand­ und Werkschutzes von Evonik in Rheinfelden ist Marco Wietzorek, der die jetzige Alarmübung bereits begleitet hat.


11.09.2019

Sperrungen für den „SlowUp“ Rheinfelden. Anlässlich des dies­ jährigen grenzüberschreitenden autofreien Breitensportanlasses „SlowUp“ im Dreiland am Sonn­ tag, 15. September, kommt es auch in Rheinfelden zu einigen Sperrungen. Die Strecke für das autofreie Vergnügen verläuft in Rheinfel­ den ab der Gemarkungsgrenze Grenzach­Wyhlen/Rheinfelden über die B 34 – Augster Straße – Eigenstraße – Rheinfelder Straße – Hertener Sträßle – Eichbergstra­ ße – Werderstraße – Oberrhein­ platz – Kapuzinerstraße – Fried­ richplatz – Basler Straße und die Rheinbrückstraße bis zur Grenze. Autos sind rechtzeitig aus dieser Zone herauszufahren. Die An­ wohner werden durch entspre­ chende Schilder im Vorfeld da­ rauf hingewiesen. Eine entspre­ chende Umleitung wird ausge­ schildert. Darüber hinaus werden an diesem Tag zahlreiche Ordner an Kreuzungs­ und Knotenpunk­ ten den Verkehr regeln.

Der Umbau verzögert sich Rheinfelden. Aufgrund der noch andauernden Umbauarbeiten im Sozialen Kompetenzzentrum öff­ net das Rathauscafé Gambrinus erst wieder am Montag, 16. Sep­ tember. Auch die Beratungsange­ bote und sonstigen Treffen im Bürgertreffpunkt Gambrinus kön­ nen vom 9. bis 15. September nicht stattfinden.

n Kurz

notiert

Beratungscafé für Migranten Rheinfelden. Die ehrenamtliche Beratung von Migranten durch Migranten in zehn Sprachen fin­ det ab 19. September immer don­ nerstags von 10 bis 12 Uhr im Treffpunkt Gambrinus statt.

Schach im Gambrinus Rheinfelden. Der Verein Schach­ Rheinfelden lädt ab 19. Septem­ ber jeden Donnerstag ab 18 Uhr und jeden Sonntag ab 14 Uhr Schachfreunde in den Treffpunkt Gambrinus zum gemeinsamen Schachspiel ein. Anmeldung nimmt Jörg Hostettler, Tel. 01525 / 696 27 72, entgegen.

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Neue Aktionen klappen Trottoirfest | Vorsitzender Thomas Schmiederer zieht positive Bilanz n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. Freude und eine ge­ hörige Portion Stolz schwingen mit, wenn Thomas Schmiederer zurückblickt auf das jüngste Trot­ toirfest. „Schön war’s wieder, al­ les hat geklappt, was wir uns vor­ genommen und neu ins Pro­ gramm eingebaut hatten“, zog der Vorsitzende de Trottoirfestvereins eine überaus positive Bilanz (DIE OBERBADISCHE berichtete). Denkt er an die erstmals abge­ geben Armbändchen statt den bisherigen Festbändel, so gerät er sogar ein wenig ins Schwärmen. „Ich bin überwältigt, die Besu­ cher haben sich in Spendierlaune gezeigt“, betonte er, der ebenfalls einige Stunden gemeinsam mit dem für die Technik beim Trot­ toirfest zuständigen Helmut Augsten an einem der Eingänge in die Festmeile Dienst schob, um möglichst viel Geld für das Rah­ menprogramm zu sammeln. Noch hat er keinen ganz genauen Überblick, wieviel Geld tatsäch­ lich so zusammenkam. „Es dürfte aber in jedem Fall mehr sein als in den Vorjahren durch die Fest­ bändel“, meint Schmiederer. Ab­ geguckt hatte sich der Trottoirfest­ verein das Verfahren auf Spen­ denbasis von der Partnerstadt Neumarkt. Beim dortigen Lau­ benfest werden die Armbänd­ chen an den Eingängen in die Feststraße an den Mann gebracht. Mit Zuspruch und Andrang an den drei Festtagen ist der Dach­ verein fürs „Fest der Feste“ eben­ falls sehr zufrieden. „So viele Be­ sucher habe ich lange nicht mehr gesehen“, freute sich Schmiederer beim traditionellen Empfang in der Sparkasse. Kaum war der Fassanstich an Bühne zwei auf dem Friedrichplatz durch Ober­ bürgermeister Klaus Eberhardt am Freitagabend vollzogen, füllte sich die Festmeile rasend schnell. Zeitweilig kam es zur beliebten und willkommenen „Druggete“. Die nahmen die Menschen aber gerne in Kauf, schließlich war ja keiner zum Trottoirfest gekom­ men, um möglichst schnell wie­ der nach Hause zu gehen. Im Gegenteil: Das Gros der Be­ sucher nutzte die vorgegebene Zeit komplett aus und feierte bis weit nach Mitternacht. Auf der Straß, auf den Plätzen und vor den zwei Bühnen wurde getanzt,

Armbändchen statt Festbändel: Thomas Schmiederer (links), Vorsitzender des Trottoirfestvereins, freute sich über die Spendenbereitschaft der Besu­ cher – und half auch selbst mit beim Geldsammeln. Foto: Gerd Lustig gesellig gefeiert und der fröhlich­ beschwingte Plausch gepflegt. Und das Gute zudem: Von der Polizei kam nahezu ausnahmslos Lob. Die Beamten verbrachten ziemlich entspannte Abende. Gut bewährt hat sich erneut das ge­ meinsam mit dem Trottoirfestver­ ein erarbeitete und seit Jahren praktizierte Sicherheitskonzept. Es kam zu wirklich nur ganz we­ nigen Vorfällen. „Alles kann man natürlich nie verhindern, wenn viele tausend Menschen gemein­ sam feiern“, weiß auch Vorsitzen­ der Schmiederer. Was die Veranstalter wiederum gefreut hat, ist die Belebung der Festmeile am Samstagnachmit­ tag. Klingentalwichtel und der Verein „Helfende Hände“ hatten für Familien mit Kindern eine lus­ tige Schnitzeljagd übers Gelände organisiert. „Und mehr als 50 Kin­ der haben mitgemacht“, sprach der Vorsitzende von einer erfolg­

reichen Aktion. Im nächsten Jahr beim dann 53. Trottoirfest ist Ähnliches geplant. Umrahmt worden war das Familienpro­ gramm zudem von einer kleinen Spielstraße der Jugendfeuerwehr Rheinfelden, in der die Wasser­ spiele aufgrund der großen Hitze hoch im Kurs standen. Was ebenso wiederum hoch im Kurs stand und irgendwie mit einem Hauch über allem schweb­ te: der Geist der Partnerschaft. Denn das Trottoirfest ist auch ein Fest mit Menschen aus den Part­ nerstädten. Erneut waren alle vier Partnerstädte mit eigenen Buden vertreten und sorgten so für den speziellen internationalen Farb­ tupfer. Für Oberbürgermeister Klaus Eberhardt gehören Partner­ städte und Trottoirfest ganz ein­ fach zusammen. „Das ist eine wunderbare Symbiose“, betonte er daher beim offiziellen Fassan­ stich.


Rätseln,

Lesen & Entspannen

11.09.2019

UNTERHALTUNG & WISSEN Nr. 142

Tierkreiszeichen

nach unten römische Göttin der Erde

Sudoku schwer

5 3 1 6 4 9 8 2 7

Leichtmetall (Kurzwort)

7 2 4 3 8 1 5 9 6

italienische Tonsilbe

ohne Zuneigung

6 9 8 7 5 2 1 4 3

Truthahn

9 5 3 8 2 4 7 6 1

deutsche Vorsilbe

1 7 6 9 3 5 4 8 2

int. Kfz-K. Burkina Faso

Magnetende

4 8 2 1 7 6 9 3 5

ohne Feuchtigkeit

allgemein

Erfinder des Telefons

spanischer Ausruf

Verlademaschine

3 4 9 2 1 7 6 5 8

handeln

2 6 7 5 9 8 3 1 4

Großstadt am Rhein

unantastbar

8 1 5 4 6 3 2 7 9

Alleinerbe eines Gehöfts

deutsche Vorsilbe

Sudoku mittelschwer

Schulfestsäle

unsicher

ehem. Kirchensteuer

nicht spät

niederdeutsch: Bauer

niederl. Stadt (Den ...) Gesetzlosigkeit

ein Cocktail

Händlerviertel im Orient (Mz.)

Glaslichtbild (Kw.)

Einsiedler

Großfamilie

niederl. Männername

französisch: ja

2 3 6 9 1 4 7 8 5

Streichinstrument, Viola

ein Orientale

Heuschrecke

Hauptstadt des Libanons

englisch: ist

8 7 5 3 2 6 4 1 9

med.: Ohrenentzündung

Annahme

1 9 4 5 8 7 2 3 6

altrömischer Kaiser (Mark)

sparen

7 6 8 2 3 9 5 4 1

Vorname des Autors Capek

dividieren

3 2 1 7 4 5 6 9 8

größerer Blumenstrauß

HawaiiBlumenkranz

Z I V I L I S I E R T

Getreidegroßspeicher

Jägerrucksack

Burg in Seesen, Westharz

5 4 9 1 6 8 3 2 7

französische Anrede

4 8 2 6 5 1 9 7 3

Bierproduktionsbetrieb

sehr, höchst

9 5 3 8 7 2 1 6 4

Platz im Hafen

Lösungen der Rätsel aus 141

6 1 7 4 9 3 8 5 2

Rufname d. eh. Fußballers Hoeneß

nicht verheiratet

T A N G E N T E

dauernd

A N S K E D R E L O H A K L M E I D R N G U E R S D I E N A G U P A N E E L D I I N I R O N G

eine englisch: italienische Ohr Pflaume

I A K I N E V O T N T P E S K J A I C H H K M E L U T E N F U R L E I I T E N B N G E S K I R O L O G E R B I G E L I T

Frauenkurzname

B A U L S A D T U S O R B E S U K E M A I N E U L T O E L Z D S I E D D O R N B S I S T R E E I E R G U N S F A P H O N R I G L A E U S U N N

nordGerät zur deutsch: Stoffherdummer stellung Kerl

Schminke


Mit wenigen Klicks zum neuen Bad

Online lassen sich mehrere Marken vergleichen und kombinieren Das Badezimmer der Familie Wolfermann aus Köln ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Der Wasserhahn tropft, die Beleuchtung ist zu hell und der Vater wünscht sich schon lange eine bodengleiche Dusche. Also geht es am Wochenende durch die Sanitärgeschäfte der Stadt. Doch nach dem Besuch des sechsten Ladens macht sich bei den Wolfermanns Ernüchterung breit. “Entweder hat uns das Waschbecken gefallen, aber die Duschvorrichtung nicht, oder einzelne Elemente waren nicht lieferbar”, erzählt Mutter Inge. “Oft fehlte uns auch einfach die Ruhe, um bei der großen Auswahl den Überblick zu behalten.” Den Traum vom neuen Badezimmer mussten die Wolfermanns aber nicht begraben. Denn was für Bücher, Klamotten und sogar Lebensmittel gilt, ist selbstverständlich auch für Bäder möglich: der Onlinekauf. Auf www.reuter.de können User ganz bequem von der Couch aus in einer Riesenauswahl von Markenartikeln zu fairen Preisen stöbern. Dabei wird auf kompetente Fachberatung

Ein Bad mit allen zugehörigen und nötigen Komponenten lässt sich auch leicht online bestellen. Foto: djd-mk/reuter.de nicht verzichtet. “Sobald wir Fragen hatten, konnten wir den telefonischen Kundenservice anrufen. Hier wurde uns alles erklärt”, erzählt Vater Hans. Sieben Tage dieWoche bis 22 Uhr abends stehen geschulte Fachberater zur Verfügung

und unterstützen den Kunden so bei der Auswahl seines Wunschbades. Auf dem Montagepartner-Portal www. werkprofi.de finden Kunden zusätzlich den passenden Fachhandwerker in der Region.

Sudoku Füllen Sie das Rätselgitter mit den Zahlen 1 bis 9 komplett auf. In jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 9x9 Quadrat dürfen die Zahlen 1 bis 9 aber nur einmal vorkommen. Das linke Sudoku ist mittelschwer, das rechte ist schwer.

3 6 8 1 5 6 5 7 5 2 4 7 9 6 7 2 6 8 1 6 8 5 3 1 4 5 2 6 3 2 8 1 6

7

4

1 5

7 1 5 3 6

7

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4


16 n Kurz

11.09.2019

notiert

Geselligkeit für Jung und Alt Rheinfelden. Das Treffpunktcafé im Bürgertreffpunkt Gambrinus, Friedrichstraße 6 in Rheinfelden, ist ab 16. September immer mon­ tags von 12 bis 17.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Malen mit Farben Rheinfelden. Malen mit Acryl­ und Aquarellfarben steht ab 16. September immer montags von 15.30 bis 17 Uhr im Treff­ punkt Gambrinus auf dem Pro­ gramm. Julia Mestriner­Philipp unterstützt alle, die gerne malen, mit Tipps und Material. Infos bei Julia Mestriner­Philipp unter Tel. 07623/79 89 41.

Strickcafé Rheinfelden. Der Bürgertreff­ punkt Gambrinus bietet ab 18. September immer mittwochs von 9 bis 12 Uhr ein Strickcafé für Jung und Alt an. Neben Stricken wird auch Filzen angeboten.

Internetcafé

Nachbarn helfen sich Engagement | Organisationen stellen sich vom 13. bis 22. September vor

Rheinfelden. Der Treffpunkt Gambrinus bietet ab 19. Septem­ ber jeden Donnerstag von 14 bis 17 Uhr ein Internetcafé mit indi­ vidueller Hilfestellung rund um den Computer an.

Pflegeberatung Rheinfelden. Die Pflegeberatung des Landkreises durch ipunkt der Fritz­Berger­Stiftung findet ab 19. September jeden Donnerstag von 9 bis 12 Uhr im Treffpunkt Gamb­ rinus, Raum 2, statt. Terminver­ einbarung unter Tel. 07621 / 410 50 33.

Nordic Walking Rheinfelden. Der Treffpunkt Gambrinus bietet donnerstags Nordic Walking an. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr am Gemeindezent­ rum St. Josef. Weitere Informatio­ nen bei Heinz Henninger, Tel. 07623/614 77

Nordic Walking

„Engagement macht stark“: Unter diesem Motto findet vom 13. bis 22. September die Woche des bürgerschaftli­ chen Engagements in Rheinfelden statt. Zahlreiche Aktionen laden in diesem Zeitraum zum Hineinschnuppern und Kennenlernen ein. Den Abschluss bildet der „Marktplatz des Ehrenamtes“ am Oberrheinplatz am Samstag, 21. September. Bereits im vergangenen Jahr nutzten vielen Menschen diese Möglichkeit zum Austausch. Foto: zVg

Foto: Archiv

Rheinfelden. Rheinfelden nimmt nach dem großen Erfolg im ver­ gangenen Jahr an der bundeswei­ ten Aktionswoche des bürger­ schaftlichen Engagements teil. Von Freitag, 13. September, bis Sonntag, 22. September, machen zahlreiche Aktionen das Ehren­ amt in der Löwenstadt sicht­ und erlebbar (DIE OBERBADISCHE be­ richtete).

Auftaktveranstaltung im Bürgertreffpunkt Gambrinus

Anlässlich des Eröffnungsabends am Freitag, 13. September, um 18 Uhr im Bürgertreffpunkt Gambri­ nus gibt eine Ausstellung einen ersten Eindruck über die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engage­ ments in Rheinfelden. Das Netz­ werk Ehrenamt stellt aktuelle Pro­ jekte und Aktionen vor. Nach dem Motto „Unsere Türen sind of­ fen“ gewähren während der ge­ samten Woche Rheinfelder Insti­ tutionen, Vereine und Gruppen einem Blick hinter die Kulissen. So lädt beispielsweise am Sams­ tag, 14. September, der SPD­Orts­ verein Rheinfelden um 10 Uhr zu Flussputzete „Rhine Clean­up“ ein (Treffpunkt Ausstellungspavil­ lon am Rheinufer, Untere Kanal­ straße), und das SAK Quartier

lockt um 10 Uhr mit einem „Frau­ en­Kultur­Frühstück“ in den Bür­ gertreffpunkt Gambrinus im Al­ ten Rathaus. Am Montag, 16. September, kann man sich über die Arbeit des Seniorenbüros der Stadt und das Projekt der Nachbarschafts­ hilfe informieren (9 bis 12 Uhr) sowie die Tagesstätte „Mitten R(h)ein“ ( 10 bis 14.30 Uhr ) ken­ nenlernen. Und das Familien­ zentrum informiert um 10.30 Uhr neu Zugezogene über die ver­ schiedenen Angebote in Rheinfel­ den. Das Markus­Pflüger­Zentrum öffnet am Dienstag, 17. Septem­ ber, seine Türen (14 bis 17 Uhr) und bietet die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen einen Blick in die Wohngruppen sowie den Kreativ­ und Arbeitsbereich „Le­ benswerk“ zu werfen. Ebenfalls am Dienstag lädt das Familien­ zentrum von 9 bis 12 Uhr zu einem Kennenlern­Frühstück ein, und die Volkskunstbühne bietet um 19 Uhr im Bürgertreffpunkt Gambrinus einen Improtheater­ Workshop an. In ihrer Funktion als Vermittler zwischen Institutionen, die Hilfe suchen, und Bürgern, die sich en­ gagieren möchten, lädt die Frei­

willigenagentur am Mittwoch, 18. September, um 12 Uhr Verei­ ne und Organisationen zum Aus­ tausch bei einem Mittagsimbiss in den Bürgertreffpunkt Gambrinus ein. Um 19 Uhr werden die neuen Sportförderrichtlinien der Stadt vorgestellt. Auch der Verein Stadtkino Rheinfelden beteiligt sich an der Aktionswoche und zeigt am Frei­ tag, 20. September, den ganzen Tag Filme zu den Themen „Kli­ maschutz, Umwelt, Ernährung und Nachhaltigkeit“. Mit dabei ist natürlich auch das AWO­Schatzkästlein, das diens­ tags bis freitags jeweils von 9 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 14 Uhr mit Aktionen im Laden zum Entdecken einlädt. Zum Abschluss der Woche des bürgerschaftlichen Engagements präsentieren sich am Samstag, 21. September, von 10 bis 13 Uhr rund 20 Vereine, Gruppen und Initiativen auf dem Oberrhein­ platz. „Für uns bietet diese Wo­ che eine gute Gelegenheit, die große Bandbreite bürgerschaftli­ chen Engagements der Öffentlich­ keit vorzustellen und gleichzeitig Werbung zu machen“, erklärt Ste­ fanie Franosz, Leiterin der Frei­ willigenagentur Rheinfelden.

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