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5/2020

MeineRegion

Rheinfelden

i! Wir si nd dabe11.03.2020

Hygiene wichtig Hygiene beugt einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus hervor, geht aus einer Informa­ tion der Stadtverwaltung hervor. Darin betonte Oberbürgermeister Klaus Eberhardt: Wir nehmen die Verunsicherung und die Ängste der Menschen sehr ernst.“ Er ver­ spricht zudem: „Wir beobachten die Situation aufmerksam und werden angemessen reagieren.“ Seite 4

Klimaschutz Klimanotstand, Klimakatastro­ phe oder Klimakrise – bei der De­ batte des Gemeinderats ging es nicht nur um Begrifflichkeiten, sondern um konkrete Maßnah­ men in Sachen Klimaschutz. Ein­ stimmig beschloss das Gremium den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) bis zum Jahr 2030 um die Hälfte zu mindern. Dabei wird die Belastung im Jahr 1990 als Ba­ sis genommen. Seite 12

Großer Einsatz Für die Pfalzergruppe Herten war auch das zurückliegende Jahr eines mit großem Einsatz. Die 24 Frauen und Männer haben in mehr als 4000 Stunden den mo­ natlichen Flohmarkt mit Kaffee­ stube, den Oster­ und Weih­ nachtsmarktverkauf und mehrere Termine zum Kuchenverkauf auf dem Wochenmarkt betrieben. Seite 16

Zwei Grünen­Politiker besuchen ultraeffizienten Evonik­Standort Ultraeffizient ist Evonik in Rhein­ felden bereits. Was ein Industrie­ standort aber tun kann, um noch effizienter und nachhaltiger zu werden, das wollten die beiden Grünen­Politiker Gerhard Zicken­ heiner und Josha Frey bei ihrem

Besuch erfahren. „Nachhaltigkeit ist ein großes Thema bei uns, nicht nur, dass wir versuchen unsere Prozesse und Abläufe mög­ lichst effizient zu gestalten, son­ dern wir schauen auch, was wir darüber hinaus tun können“, be­

richtete Standortleiter Olaf Breuer. „Der Sieg beim Ultraeffizienzfab­ rik­Wettbewerb des Landes Ba­ den­Württemberg gibt uns nun die Möglichkeit, das Ganze groß zu denken und Partner einzubin­ den.“ Seite 9


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11.03.2020

Mehr Geld für Kinderbetreuung Rheinfelden. Die Nachfrage nach Kindertagespflege als einer wich­ tigen Säule der Kinderbetreuung steigt auch in Rheinfelden. Daher hat der Sozialauschuss auch die Auffhebung der „doppelten De­ ckelung“ bei der Bezuschussung der Betreuern beschlossen. In Zei­ ten steigenden Betreuungsbe­ darfs, einer bestehenden Versor­ gungslücke und der Tatsache, dass entsprechende Krippenplät­ ze in Kindertageseinrichtungen um ein Vielfaches teurer wären, sei eine solche Deckelung nicht zielführend, hieß es. Alles in allem wird die Stadt zu­ künftig voraussichtlich 150 000 Euro pro Jahr tragen müssen. Die­ se Summe beruht auf einer Kos­ tenkalkulation des Familienzent­ rums ), das in Rheinfelden der zu­ ständige Fachdienst ist. „Wenn Nachfrage und Angebot wachsen, dann werden auch die Kosten ent­ sprechend höher werden“, erklär­ te der Leiter des Amtes für Fami­ lie, Jugend und Senioren, Armin Zimmermann. Aktuell werden mit Tagesmüttern 60 Kinder pri­ vat im Jahr betreut, davon werden 40 gefördert. Pro Betreuungsstunde gibt es für die Tagesmütter zwei Euro plus Sozialbeiträge, das Damilien­ zentrum erhält 70 Euro pro Be­ treuungsvertrag und 250 Euro im Jahr für die pädagogische Arbeit und fachliche Mitarbeit. Außer­ dem zahlt die Stadt 360 Euro im Jahr pro Betreuungsplatz als Ver­ waltungskostenpauschale.

Impressum Verlag und Herausgeber: Oberbadisches Verlagshaus Georg Jaumann GmbH & Co. KG Am Alten Markt 2, 79539 Lörrach Geschäftsführung: Martin Pförtner Chefredakteur: Guido Neidinger Redaktion: Ulf Körbs, Alexander Anlicker Anzeigenleitung: Achim Abele Anzeigen: Karl­Heinz Sütterle, Mediaberater, Tel. 07621 / 40 33 70 Druck: Druckzentrum Südwest, Villingen­Schwenningen Erscheinungsweise: 14­tägig Mediadaten/Preisliste 2020, Nr. 64 Kontakt zur Redaktion: hochrhein@verlagshaus­ jaumann.de

Sie haben die Präventionsdekade zum Them „Glück“ vorbereitet (von links): Andreas Kramer, Markus Schwarz, Anna­Katharina Hinnah, Martina Uehlin, Diana Stöcker und David Schmidt. Foto: Ulf Körbs

Glück beugt vielem vor

Präventionsdekade | 48 Angebote von 22 Einrichtungen zum Thema Was ist Glück? Und wo beg­ net es einem im Alltag? Diese Fragen und andere zu dem Thema soll die fünfte Rheinfel­ der Präventionsdekade beant­ worten, die vom 17. bis 26. März stattfindet. n

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. „Die Grundannah­ me dabei ist, wer frühzeitig lernt, auf das zu achten, was das eigene Leben glücklich macht, wird sel­ tener in den Kreislauf von Sucht, Gewalt oder Abhängigkeit gera­ ten“, erläuterte gestern Anna­Ka­ tharina Hinnah vom städtischen Jugendreferat gestern den Me­ dien. Aber es geht nicht nur um diesen Schutzauftrag, sondern ebenso um den Diskurs im ge­ samten Stadtgebiet, um so auch

das Wir­Gefühl zu stärken. Dafür werden insgesamt 48 Ver­ anstaltungen von insgesamt 22 Einrichtungen angeboten. Sie rei­ chen vom „Glückskeksebacken“ im Jugendhaus über Vorträge wie „Glück in der Familie“ oder der Lachyoga­Veranstaltung „Lachen macht glücklich“ bishin zur Schu­ lung von Fachkräften und Ehren­ amtlichen in der Jugendarbeit. Zudem gibt es einen Kurzfilm­ abend unter dem Mottoc „Kino im Glück“Eröffnet wird die Reihe am Dienstag, 17. März, gleich zweimal: einmal von 8.30 bis 9.10 Uhr im Campus und von 9.20 bis 10.05 Uhr im Georg­Büchner­ Gymnasium.

den und andere Quartiere zu „so­ zialen Brennpunkten“ zu entwi­ ckeln drohten, ins Leben gerufen. Zunächst wurde sie im jährlichen Rhythmus veranstaltet. Da sich aber das Angebot immer weiter ausdehnte und damit auch die Vorbereitungsarbeit stetig wuchs, beschlossen die Veranstalter, sie nur noch im Zwei­Jahres­Turnus stattfinden zu lassen. Die ersten zehn Tage hatten das Thema „Rausch Sucht ... und Du?“. Die zweite Reihe widmete sich des Aufkommens von Smartphones. Im Jahre 2017 ging es um „Ge­ walt und sexualisierte Gewalt“, und 2018 hieß das Motto „Bunt finde ich gut“.

Nur noch alle zwei Jahre

WEITERE INFORMATIONEN: n Das Programm und mehr finden Interessierte auf der städtischen Internetseite /www.rheinfel­ den.de/praeventionsdekade.

Die „Rheinfelder Präventionsde­ kade“ gibt es seit dem Jahr 2015. Sie wurde damals aus der Er­ kenntnis, dass sich Oberrheinfel­

Der Sanierer geht

Bilanz | 40 Jahre städtebauliche Erneuerung / Roland Hecker nimmt Abschied Rheinfelden (kör). Das Stadtrecht besitzt Rheinfelden noch keine 100 Jahre, dennoch wird seit 40 Jahren „städtebauliche Erneue­ rung" betrieben. 34 Jahre davon hat sie Roland Hecker von der LBBW Immobilien Kommunal­ entwicklung (KE) federführend begleitet. Dem Gemeinderat gab er am Donnerstag eine Abschluss­ bilanz, denn er geht in den Ruhe­ stand. Sechs Projekte sind mittlerwei­ le abgerechnet, zwei laufen der­ zeit noch. Den Anfang nahm die Stadtsanierung mit dem Gebiet „Stadtkern“, wobei gerade das

Thema „Konsumblock“ zu meh­ reren emotionalen Diskussion führte, wie sich Hecker erinnerte. Die Schlagwörter für das zweite Vorhaben „Südweststadt“ laute­ ten „Metzgerareal“, „Seidenwe­ berei“ und das „Haus Salmegg“. Hinter dem Sanierungsgebiet „Stadtmitte­Nord“ steht vor allem die Fußgängerzone, der erste Ab­ schnitt der Rathaussanierung – Stichwort: Bürgerbüro – und die Neubebauung des Konsum­ blocks. Auch letzteres führte ebenfalls zu großen Emotionen im Vorfeld. Beim „Ortskern Herten“ gab es

eine Besonderheit: Die Übertra­ gung von Fördermitteln zu Guns­ ten der Innenstadt, weil die finan­ zielle Beteiligung der Stadt am „Hieber­Parkhaus“ nicht gesi­ chert war. Das Fördervolumen in Höhe von 7,4 Millionen Euro für die noch nicht abgeschlossene Maß­ nahme „Stadtmitte­Ost“ im Zuge der „Sozialen Stadt“ war laut Hecker „nicht selbstverständ­ lich“. Hierzu gehörte auch der Bau des neuen Jugendhauses. Ebenso laufen noch die Vorhaben „Stadtmitte­West“ und „Ortskern Herten II“.


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Kompetenz trifft auf Engagement Vereinsportrait | Ortsverband des THW besteht seit 67 Jahren / Standort an der Römerstraße n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. Wenn kompetente und schnell Hilfe gefragt ist, dann ist die bundesweite Hilfsorganisa­ tion zur Stelle: Das Technische Hilfswerk, kurz THW. Die Struk­ tur des THW ist weltweit einma­ lig: Organisatorisch gehört das THW als Bundesanstalt zum Ge­ schäftsbereich des Bundesminis­ ters des Innern. Jedoch sind nur ein Prozent der Mitarbeiter hauptamtlich für die Behörde tä­ tig. 99 Prozent arbeiten ehren­ amtlich im THW. In insgesamt 668 Ortsverbänden engagieren sich bundesweit mehr als 80 000 Helferinnen und Helfer in ihrer Freizeit, um im Bereich des Zivil­ und Katastrophenschutzes Men­ schen in Not kompetent und en­ gagiert Hilfe zu leisten. Modernes Einsatzgerät und gut ausgebildete Spezialisten sind Grundlage der hohen Effizienz – in Deutschland und in der ganzen Welt. Seit mittlerweile 67 Jahren gibt es auch in Rheinfelden einen THW­Ortsverband. Nach Anfän­ gen an der Warmbacher Straße bei der DLRG, zog das THW an einen eigenen, großen Standort an der Römerstraße um. Ob Fahr­ zeughalle, Werkstätten, Jugend­, Sozial­, Verwaltungs­ und Bespre­ chungsräume: Hier ist alles an einem Standort konzentriert. Mit einem Mannschaftstrans­ portwagen (MTW), einen Gelän­ dekraftwagen (GKW) und einem Mehrzweckkraftwagen (MZKW) – die beiden letzteren dienen spe­ ziell auch für Bergungszwecke – ist der Ortsverband relativ gut be­ stückt, Neben den Basiskompo­ nenten wie Führungstrupp und zwei Bergungsgruppen („Techni­ scher Zug“), die jeder Ortsgruppe immanent sind, verfügt der hiesi­ ge Ortsverband aber noch über eine spezialisierte Fachgruppe. Die war viele Jahre lang auf den Bereich Beleuchtung spezialisiert. Was in Sachen Beleuchtung mög­

Standort des THW­Ortsverbands Rheinfelden ist an der Römerstraße. Ob Fahrzeughalle, Werkstätten, Jugend­, So­ zial­, Verwaltungs­ und Besprechungsräume: Hier ist alles an einem Standort konzentriert. Fotos: Gerd Lustig lich ist, hat das THW unter ande­ rem schon mal bei einem Radren­ nen des RSV gezeigt, das als so genanntes Abend­ und Nachtren­ nen ausgetragen worden war. Nun gab es eine Änderung, jetzt sind die etwa 25 ehrenamtli­ chen THW­Mitglieder für Notin­ standsetzungen zuständig. Das kann ein Stromausfall oder eine andere Störung sein, die den nor­ malen Betrieb in Krankenhäu­ sern, Pflegeheimen oder ähnli­ chen Einrichtungen plötzlich zum Erliegen bringt. Damit der Be­ trieb in kleiner Form weiterge­ führt werden kann, baut das THW eine behelfsmäßige Infra­ struktur auf. Dafür steht hier ein Universal­Gerätewagen zur Verfü­ gung. Etwa 20 bis 25 Helfer zählen zur aktiven Einsatzmannschaft, hinzu kommen noch einige Re­ servehelfer. Geführt wird der Ortsverband von Kevin Kaiser. Der 34­Jährige, der schon im Kin­

Gerhard Tröndlin (r.) hat sein Amt als Ortsbeauf­ tragter an Ke­ vin Kaiser ab­ gegeben.

desalter der Organisation beitrat, löste im Dezember 2019 den sechs Jahre amtierenden Gerhard Tröndlin an der Spitze ab und hat damit nachhaltig die Weichen für die Zukunft bei den „Blauen En­ geln“ gestellt. Tröndlin hat sich im Übrigen mehr als vier Jahr­ zehnte beim THW eingebracht. Während man für die aktive Mannschaft mindestens 17 Jahre alt sein muss (die Grundausbil­ dung umfasst etwa 65 Stunden), nimmt die Jugendgruppe interes­ sierte Sprösslinge bereits ab einem Alter von zehn Jahren auf. „Die Kinder und Jugendlichen werden spielerisch an Technik und Hilfsmöglichkeiten herange­ führt“, berichtet Kaiser. Auch Mädchen zählen zur Jugendgrup­ pe dazu. Allein schon wegen des Heranziehens des eigenen Nach­ wuchses ist dem Ortsverband eine attraktive Jugendarbeit wich­ tig. Insbesondere durch den Weg­ fall des Wehrpflicht finden näm­ lich immer weniger junge Men­ schen zum THW. Deshalb ver­ sucht man, in Kooperationen mit Schulen neue Wege zu gehen. Aber auch der immer rauere Wind in der Berufswelt steht viel­ fach einem Engagement beim THW entgegen, weil immer weni­ ger Arbeitgeber bereit sind, ihre Arbeitnehmer für Rettungseinsät­ ze freizustellen. Hier hofft das

THW künftig auf noch mehr Unterstützung von Seiten der Politik. „Es ist immer wieder Überzeugungsarbeit zu leisten bei Bundes­ und Landtagsabge­ ordneten“, weiß Kaiser. Einsätze des THW sind gefragt und oftmals an der Tagesord­ nung, beispielsweide bei Hoch­ wasser und sonstigen Notlagen. Hier in Rheinfelden hilft das THW regelmäßig beim Slow up und beim Triathlon. Seit drei Jah­ ren kümmert man sich um die Wasserversorgung beim Trottoir­ fest. In früheren Jahren hatte man auch mal den Nollinger Trimm­ dichpfad, für den man einst auch eine kleine Brücke gebaut hat, be­ treut. Diese Aufgabe hat inzwi­ schen der Stadtsportausschuss übernommen. Seit Jahren betei­ ligt sich die Ortsgruppe auch am Ferienprogramm der Stadt. Damit ein klein wenig Geld in die Kameradschaftskasse kommt, unter anderem auch, um den ge­ meinsamen Jahresausflug zu er­ möglichen, werden Tage der offe­ nen Tür oder Hocks an Feiertagen organisiert. Hier macht sich auch der vor sieben Jahren gegründete Förderverein nützlich. Bei den re­ gelmäßigen Dienstabenden am Standort an der Römerstraße ste­ hen auch regelmäßige technische Übungen an. Theorie und Praxis wechseln sich ab.


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Maß der Dinge: Besonnenheit Coronavirus | Stadtverwaltung informiert / Hygiene wichtig zur Vorbeugung Rheinfelden. Angesichts der aktu­ ellen Entwicklungen bei der Aus­ breitung des Coronavirus wendet sich die Stadtverwaltung mit fol­ genden Informationen an die Be­ völkerung. Dabei stimmt sie sich eng mit dem zuständigen Ge­ sundheitsamt des Landkreises Lörrach ab und folgt den Vorga­ ben des Kultusministeriums. (DIE OBERBADISCHE berichtete) „Wir nehmen die Verunsiche­ rung und die Ängste der Men­ schen sehr ernst. Das Maß unse­ res Handelns ist Besonnenheit, ohne die Gefahrenlage zu unter­ schätzen“, betont Oberbürger­ meister Klaus Eberhardt. Er steht im ständigen Austausch mit den zuständigen Stellen und dem Be­ reitschaftsdienst des städtischen Ordnungsamtes.

Kindertageseinrichtungen und Schulen informiert

Noch während der Fasnachtsfe­ rien wurden die Kindertagesein­ richtungen und Schulen über die neuesten Empfehlungen vom Mi­ nisterium für Kultus, Jugend und Sport mit der Bitte um Beachtung informiert. Diese sind auf der Internet­Seite der Stadt einseh­ bar. „Angesichts der zu Ende ge­

INFO

Hygieneregeln Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützt das Einhalten von Hygieneregeln vor einer Übertragung des neu­ artigen Coronavirus. Dazu zählen: Händeschütteln, Anhusten und Anniesen vermeiden, Berührung von Augen, Nase oder Mund vermeiden, Zum Naseputzen nur Einmal­Ta­ schentücher verwenden und sie sicher im Mülleimer entsorgen, Räume häufig und intensiv lüften, Hände gründlich waschen – vor der Nahrungsaufnahme, nach Be­ rührungskontakten und nach WC­ Benutzung, Hände desinfizieren nach Berüh­ rungskontakt mit Grippekranken, Allgemein gilt, dass bei Aufenthalt in Menschenmengen insbesonde­ re in geschlossenen Räumen die Ansteckungsgefahr höher ist als bei Aufenthalt unter freiem Him­ mel und Kontakt zu einem kleine­ ren Personenkreis.

Hygiene beugt einer Ansteckung mit dem Coronavirus vor. henden Ferien begrüßen wir den Schritt, dass sowohl Lehrer und Erzieher als auch Kinder und Schüler, die aus einem Risikoge­ biet kommen – unabhängig von Symptomen – vorerst zu Hause bleiben sollen“, erklärt Eberhardt. Neben China stuft das Robert­ Koch­Institut aktuell in Italien beispielsweise die Provinz Lom­ bardei als Risikogebiet ein.

Fürsorgepflicht der Arbeitegeber

Auch die Fürsorgepflicht als Arbeitgeber nimmt die Stadtver­ waltung ernst. Bereits zu Beginn der kalten Jahreszeit, wenn die Gefahr von Grippe und Erkäl­ tungskrankheiten besonders hoch ist, wurden die Mitarbeiter auf die erforderlichen hygieni­ schen Verhaltensweisen hinge­ wiesen. Im Hinblick auf die dyna­ mische Entwicklung der Erkran­ kungen mit Coronavirus wurden aktuell Hinweise in den Fahrstüh­ len und auf den öffentlichen Toi­ letten im Rathaus angebracht so­ wie in Bereichen mit viel Publi­ kumsverkehr beispielsweise im

Sozialen Kompetenzzentrum zu­ sätzliche Desinfektionsspender aufgestellt.

Verwaltung beobachtet Situation weiter

„Wir beobachten die Situation aufmerksam und werden ange­ messen reagieren“, hebt der Ober­ bürgermeister hervor.

WEITERE INFORMATIONEN: Neben den übergeordneten In­

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Foto: Archiv formationsquellen wie Bundes­ zentrale für gesundheitliche Auf­ klärung, Robert­Koch­Institut oder Landkreis Lörrach informiert die Verwaltung der Stadt Rhein­ felden über die neuesten Ent­ wicklungen auf der städtischen Homepage. Dort wird auch auf die Hotline des Landesgesund­ heitsamtes – montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr telefo­ nisch unter 0711/90 43 95 55 – hingewiesen.

Diese vom Center for Disease Control and Prevention (CDC) erstellte Il­ lustration zeigt den neuartigen Coronavirus 2019­nCoV. Foto: CDC


11.03.2020

Stadtmagazin ist „süß“ Rheinfelden. Die neue Ausgabe des Kultur­ und Stadtmagazins „2xRheinfelden“ ist da und liegt wieder an vielen Stellen in der Stadt aus. Schwerpunkt der März/April­ Ausgabe ist neben dem großen Veranstaltungsüberblick auf den hinteren Seiten dieses Mal das Thema „Süß“. Dazu gibt es zum Beispiel Berichte über ein Back­ und Kochbuch für den guten Zweck, Süßwaren am Kiosk oder die vorösterliche Krokant­Produk­ tion. Ebenso ist ein Interview mit einer Ernährungsexpertin Teil des Heftes. WEITERE INFORMATIONEN: Das Magazin ist im badischen Rheinfelden unter anderem im Bürgerbüro, in der Stadtbiblio­ thek, in den Ortsverwaltungen, in der Volkshochschule sowie in vie­ len Geschäften, Banken und Res­ taurants erhältlich. n In digitaler Form kann es zusätz­ lich auf der städtischen Home­ page unter www.rheinfel­ den.de/2xRheinfelden eingese­ hen und heruntergeladen werden. n

Die neue Ausgabe von „2xRheinfel­ den“ ist erschienen Foto: zVg

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Nur zwei praktizieren allein Arzteversorgung | Gemeinschaftspraxen bieten mehr Flexibilität n

Von Rolf Reißmann

Rheinfelden. Von den 23 Rheinfel­ der Hausärzten arbeiten nur zwei allein in ihrer Praxis. Zusammen­ arbeit hat sich durchgesetzt (Die Oberbadische berichtete). Die von Matthias Forstmann bei der Informationsveranstal­ tung zur medizinischen Versor­ gung in der Löwenstadt (wir be­ richteten) vorgelegte Analyse zeigte, dass drei Praxen mit je­ weils zwei Ärzten besetzt sind, eine Praxis mit drei Ärzten und das hausärztliche Zentrum in der Friedrichstraße mit fünf Ärzten. Zwar gibt s auch eine Praxis mit sieben Ärzten, diese ist aber auf mehrere Standorte verteilt. Forst­ mann, selbst als im Hausarztzent­ rum Friedrichstraße tätig, zählte eine Vielzahl von Vorteilen auf, die solche Gemeinschaftsarbeit mit sich bringt. In dieser Praxis verfügen mehrere Ärzte über Spe­ zialisierungen für Palliativ­ und Reisemedizin, Pneumologie In­ ternistik, Ernährungsmedizin, Diabetologie und Notfallmedizin. Wird für einen Patienten eine spezialisierte Untersuchung erfor­ derlich, kann diese zumeist in der selben Praxis erfolgen. Nicht nur, dass den Patienten Wege erspart bleiben, auch die gegenseitige In­ formation ist sehr direkt. Ein an­ derer Vorteil ist die gegenseitige Vertretung, auch Ärzte werden mal krank, haben Urlaub oder be­ suchen Weiterbildungen. Solche Abwesenheiten sind besser plan­ bar und auch spontan besser aus­ zugleichen als in einer Einzelpra­ xis. Außerdem lassen sich in Ge­

Eignet sich das Kreiskrankenhaus, wenn das Lörracher Großklinikum den Betrieb aufgenommen hat, für eine Nachnutzung als medizinisches Versor­ gungszentrum? Archivfoto: Ulf Körbs meinschaftspraxen leichter weite­ re Fachleute und medizinisch Beschäftigen wie etwa Diabetes­ assistenten oder Physiotherapeu­ ten gewinnnen. Die gleichen Vorteile sieht auch Thomas Honeck, Gründer und Leiter des Gesundheitszentrums Todtnau, dort arbeiten sogar noch mehr Mediziner als in der Rheinfelder Friedrichstraße. Solche Gemeinschaftspraxen können in unterschiedlicher Form betrieben werden. Da gibt es Medizinische Versorgungszent­ ren, kurz MVZ genannt. In Schopfheim wird eines von den Kliniken geführt, andernorts be­ treiben Kommunen als Arbeitge­

ber solche MVZ. Ärzte, pflegeri­ sches Personal und übrige Mit­ arbeiter sind dort angestellt. Honeck stellte sich aber deut­ lich gegen diese Lösung. „Wir sind ganz bewusst kein MVZ und meinen, dass ausschließlich in Anstellung arbeitende Ärzte kei­ ne sichere Basis sind,“ erklärte er. Immer wieder taucht in der Rheinfelder Diskussion auf, das derzeitige Kreiskrankenhaus einer Nachnutzung als MVZ zu­ zuführen. Doch Oberbürgermeis­ ter Klaus Eberhardt kann derzeit noch keine klare Auskunft dazu geben, ob die Stadt des Gebäude erwerben wird. Ihm ist eine stadt­ nahe Versorgung wichtig.


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11.03.2020

Gruseln in der Stadtbibliothek: Ein Abend für Kinder Die Stadtbibliothek Rheinfelden lädt am Freitag, 13. März, 18.30 Uhr, Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren zu einem Abend mit Geheimnissen, Gruseleien und Rätselraten ein. Unter dem Motto „Wie ist das, wenn es abends dun­

kel wird in der Stadtbibliothek?“ erwartet die jungen Teilnehmer eine Vorlesegeschichte und ein Rätsel­Quiz und auch für das leib­ liche Wohl ist mit passenden Snacks und Getränken gesorgt. Die in Kooperation mit der Buch­

handlung Merkel durchgeführte Veranstaltung dauert rund 90 Mi­ nuten, die Teilnahmegebühr be­ trägt drei Euro.

von E­Medien durch Elodie Alb Martin (VHS), kostenfrei „Das Wunder von Marseille“ 20 Uhr, Rheinflimmern, Reihe „Unser Film“, Verein Stadtkino Rheinfelden in Zusammenarbeit mit dem Kino Rhein­ flimmern

servix.de

WEITERE INFORMATIONEN: u Da die Teilnehmerzahl auf 20 Kin­

der begrenzt ist, wird um Anmel­ dung in der Stadtbibliothek, ent­ weder per E­Mail an stadtbiblio­ thek@rheinfelden­baden.de oder Tel. 07623/ 95­500, als auch in der Buchhandlung Merkel gebe­ ten.

n Terminkalender u Donnerstag, 12. März Rheinfelden Rheinfelder Wasserkraftwerk 13.30 Uhr, Wasserkraftwerk Rheinfel­ den, Öffentliche Besichtigung, Anmel­ dung unter www.energiedienst.de/be­ sichtigungen Lese­Insel 15 Uhr, Stadtbibliothek, „Die Prinzessin in der Tüte“ von Robert Munsch, Vorle­ sezeit für Kinder ab vier Jahren, Eintritt frei u Sonntag, 15. März Rheinfelden Pian­o­tour Flügelfrei 17 Uhr, Dietschy­Saal, Haus Salmegg, Carolin und Pia Durandi, Sybille Baldin­ ger und Dietmar Fulde u Dienstag, 17. März Rheinfelden E­Medien – Sprechstunde 17.30 bis 18.30 Uhr, Stadtbibliothek, In­ formationen und Beratung zur Nutzung

Samstag, 21. März Rheinfelden Musik zur Marktzeit 11 Uhr, Christuskirche, Tri di Celli mit Monica Forster, Michaela Bongartz, Ce­ ciel Strouken, Evangelische Kirchenmu­ sik Rheinfelden

u Montag, 23. März Rheinfelden Kindertheatertage 10 und 14 Uhr, Bürgersaal, „Fizziwizzi Naseweis“ mit dem Theater Martina Couturier

u

u Sonntag, 22. März Rheinfelden Conni – Das Schul­Musical! 15 Uhr, Bürgersaal, Mitmach­Musical­ produktion von Cocomico, für Kinder ab 3 Jahren. Karten kosten 15 Euro an der Tageskasse und 12 Euro im Vorverkauf im Bürgerbüro, der Tourist­Info, der Buchhandlung Merkel sowie www.re­

u Dienstag, 24. März Rheinfelden Kindertheatertage 10 und 14 Uhr, Bürgersaal, „Ich will das, was du nicht willst“, erfreuliches theater erfurt u Mittwoch, 25. März Rheinfelden Kindertheatertage 10 und 14 Uhr, Bürgersaal, „Vom klei­ nen Maulwurf…“, Theater Maren Kaun u Donnerstag, 26. März Rheinfelden Kindertheatertage

10 und 14 Uhr, Bürgersaal, „Frida und das Wut“, Figurentheater Vanessa Valk Lese­Insel 15 Uhr, Stadtbibliothek, „Der Grüffelo“ von Axel Scheffler, Vorlesezeit für Kin­ der ab vier4 Jahren, Eintritt frei u Freitag, 27. März Rheinfelden Singalong 20 Uhr, Bürgersaal, Rudelsingparty mit Tobias Sudhoff, Karten: 14 Euro, 8 Euro ermäßigt, 11 Euro im Vorverkauf im Bürgerbüro, der Tourist­Info, der Buch­ handlung Merkel, www.reservix.de u Dienstag, 31. März Rheinfelden Kabarett im Bürgersaal 20 Uhr, Bürgersaal, Barbara Ruscher – Ruscher hat Vorfahrt, Karten: 21 Euro, 12 Euro ermäßigt, 18 Euro im Vorver­ kauf im Bürgerbüro, der Tourist­Info, der Buchhandlung Merkel sowie www.reservix.d


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n Terminkalender u Mittwoch, 1. April Rheinfelden Cityflohmarkt Rheinfelden Innenstadt, Veranstalter SüMa Maier u Donnerstag, 2. April Rheinfelden E­Medien­Sprechstunde 17.30 bis 18.30 Uhr, Stadtbibliothek, In­ formationen und Beratung zur Nutzung von E­Medien durch Elodie Alb Martin (VHS), kostenlos Lesung 19.30 Uhr, Buchhandlung Merkel, Phi­ lipp Brotz liest aus seinem Roman „Ter­ mitenkönigin“, Eintritt: 8 Euro (Abend­ kasse), 7 Euro (Vorverkauf) Märchenherz 20 Uhr, Bürgersaal, Jugendtheater Tem­ pus fugit, Vorverkauf unter www.fu­ git.de u Freitag, 3. April Rheinfelden Märchenherz 9 und 11.30 Uhr, Bürgersaal, Jugend­ theater Tempus fugit, Vorverkauf unter www.fugit.de Herten Flohmarkt der Pfalzergruppe 14 bis 18 Uhr, DRK­Depot Herten, mit Kaffeestube u Samstag, 4. April Rheinfelden Musik zu Marktzeit 11 Uhr, Christuskirche, BigSoundOr­ chestra, Leitung: David Grottschreiber, evangelische Kirchenmusik Rheinfelden Herten Flohmarkt der Pfalzergruppe 9 bis 12 Uhr, DRK­Depot Herten u Sonntag, 5. April Rheinfelden „3000­Schritte“­Rundweg 11 bis 12.30 Uhr, Treffpunkt Haus Sal­ megg, mit anschl. Apéro, kostenlos, Pro Rheinfelden Stadtmarketing Karsau / Beuggen Duo Samuil­Grimm 17 Uhr, Rittersaal Schloss Beuggen, Vio­ line & Violoncello, Kollekte u Dienstag, 7. April Rheinfelden Besichtigung Wasserkraftwerk 13.30 Uhr, Wasserkraftwerk Rheinfel­ den, Die Führung ist kostenfrei und ab zwölf Jahren, Anmeldung unter www.energiedienst.de/besichtigungen

n Hinweis Vereine, Institutionen und Veran­ stalter, die ihre Termine hier ver­ öffentlichen wollen, wenden sich bitte an: Die Oberbadische Am Alten Markt 2 79539 Lörrach Tel. 07621/40 33 58 E­Mail: hochrhein@verlags­ haus­jaumann.de Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist Mittwoch, 4. März.

Schauraum zur Stadtgeschichte: Der „Hingucker“ wechselt Als Hingucker der neuen, multi­ medialen Dauerausstellung im „Schauraum zur Geschichte von Rheinfelden“ in der Innenstadt wird auf einer speziellen Fläche ein besonderes Objekt der Stadt­ geschichte präsentiert. Aktuell sind dies Gläser, Apothekerwaage und Arbeitsutensilien aus der ehe­ maligen Löwenapotheke. Auf Grund des nun anstehenden Ob­ jektwechsels weist das Kulturamt darauf hin, dass diese noch bis kommenden Mittwoch, 11. März, besichtigt werden können. Ab Donnerstag, 12. März, wird dann die ehemalige Registrierkasse des Hotels und Gasthofes „Oberrhei­

nischer Hof“ ausgestellt sein: Der 1897 am Oberrheinplatz erbaute „Oberrheinische Hof“ bildete bis zu seinem Abriss im Jahr 1967 den Mittelpunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Rheinfelden. In seinen Räumen fanden politische Veranstaltungen statt, es gab eine Bühne für Thea­ teraufführungen und Musikkonzer­ te und es wurde dort Silvester und Fastnacht gefeiert. Zusam­ mengefasst: Der „Oberrheinische Hof“ war jahrzehntelang in Rhein­ felden der Ort, an dem getanzt, getafelt, gefeiert und Politik ge­ macht wurde. Die Registrierkasse „National“

war bis zuletzt im Oberrheini­ schen Hof in Betrieb. Diese Bon­ Kasse ohne Geldschublade, mit Metallgehäuse, Seitenkurbel und Elektrobetrieb wurde von der Ber­ liner Firma NRK hergestellt und stammt wahrscheinlich aus den 1940er Jahren. Das „besondere Objekt“ wird in einem regelmäßi­ gen Turnus von acht bis zehn Wo­ chen gewechselt. WEITERE INFORMATIONEN: Öffnungszeiten des „Schauraum zur Geschichte von Rheinfelden“, Karl­Fürstenbergstraße 17: Montag bis Freitag: 10 bis 16 Uhr und Samstag: 10 bis 13 Uhr.

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Rheinfelder Betriebe stellen sich vor Rheinfelden. Die neue Veranstal­ tungsreihe „Rheinfelder Betriebe stellen sich vor“ startet am Don­ nerstag, 19. März, ab 18.30 Uhr. Dies ist eine Initiative der Bürger­ stiftung in Kooperation mit der VHS und der Wirtschaftsförde­ rung Rheinfelden, um zu einer stärkeren Identifikation der Bür­ gerschaft mit der lokalen Wirt­ schaft beizutragen. Bei der Pre­ miere öffnen gleich drei Betriebe im neuen Gewerbegebiet Einhäge ihre Tore: Alp­Wohnmanufaktur, Fortex Kurierdienst und Spedi­ tion sowie Zerfass Schankanla­ gen. Die Idee scheint auf frucht­ baren Boden gefallen zu sein, wie sich aus dem aktuellen Anmelde­ stand ergibt. WEITERE INFORMATIONEN: Interessiert melden sich bitte aus organisatorischen Gründen um­ gehend in der VHS für dieses kos­ tenlose Angebot an: Tel. 07623/72400 oder Internet: www.vhs­rheinfelden.de.

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Kleider tauschen statt kaufen Rheinfelden. Die VHS Rheinfel­ den bietet am Samstag, 14. März, von 14 bis 17 Uhr eine Kleider­ tauschparty für Männer und Frau­ en an. Die Teilnehmer können ausgemistete, aber noch gut er­ haltene Kleidung mitbringen oder auch mit leeren Händen kommen. Wichtig ist nur, dass die mitgebrachte Kleidung gewa­ schen und ohne Beschädigungen ist. Alle Kleidungsstücke werden auf der Party kostenfrei zum An­ probieren und Mitnehmen ange­ boten. Dazu gibt es Getränke und Häppchenfür die fleißigen Klei­ dungstauscher.

Häßle spielt auf der Panflöte Rheinfelden­Minseln. Der Rhein­ felder Heinz Georg Häßle spielt am Freitag, 13. März, ab 20 Uhr in der evangelischen Johanneskir­ che in Minseln beim Konzert „Mystik, Geschichten und Legen­ den“ auf einem der ältesten Inst­ rumente der Welt, der Panflöte. Der Eintritt ist frei, Kollekte am Ausgang.

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An einem Strang ziehen Firmenbesuch | Grünen­Politiker Gerhard Zickenheiner und Josha Frey Rheinfelden. Ultraeffizient ist Evonik in Rheinfelden bereits . Was ein Industriestandort aber tun kann, um noch effizienter und nachhaltiger zu werden, das wollten die beiden Grünen­Politi­ ker Gerhard Zickenheiner und Josha Frey bei ihrem Besuch er­ fahren (DIE OBERBADISCHE berich­ tete). „Nachhaltigkeit ist ein großes Thema bei uns, nicht nur, dass wir versuchen unsere Prozesse und Abläufe möglichst effizient zu gestalten, sondern wir schauen auch, was wir darüber hinaus tun können“, berichtete Standortlei­ ter Olaf Breuer. „Der Sieg beim Ultraeffizienzfabrik­Wettbewerb des Landes Baden­Württemberg gibt uns nun die Möglichkeit, das Ganze groß zu denken und ande­ re Unternehmen und Partner ein­ zubinden.“ Einer dieser Partner ist das Fraunhofer­Institut IPA, welches im März nach Rheinfelden kom­ men wird, um über eine mögliche Ansiedlung eines Forschungs­ zentrums für Ultraeffizienz in der südbadischen Stadt zu diskutie­ ren. Zickenheiner, der den Land­ kreis Lörrach in Berlin als Mit­ glied im Bundestag vertritt, und Landtagsabgeordneter Josha Frey waren sich einig, dass die Region am Hochrhein großes Potenzial hat, wenn es um die Umsetzung nachhaltiger Industrieprojekte geht. „Der Standort in Rheinfel­ den umfasst ein Areal, auf dem Branchen angesiedelt sind, die traditionell viel Energie und viele Rohstoffe benötigen. Ein solches Ultraeffizienz­Konzept kann ein europaweites Vorbild dafür wer­ den, wie wirtschaftlicher Erfolg sowie Entlastung der Umwelt ein­ hergehen können und damit eine nachhaltige und ressourcenscho­ nende Wirtschaftsweise voran­ treiben“, meinte Zickenheiner. Einige Projekte, bei der es um die Reduzierung von Kohlendi­ oxid geht, befinden sich aktuell bereits in der Umsetzung, wie Breuer zu berichten wusste: „Evo­ nik plant einen Teil der im Pro­ duktionsprozess entstehenden Abwärme an den Energiedienst und die Rheinfelder Stadtwerke abzugeben, die damit dann Ge­ bäude klimatisieren und Strom er­ zeugen werden.“ Ein weiteres Thema, das das Unternehmen derzeit aktiv voran­

Betriebsbesichtigung (von links): Standortleiter Olaf Breuer führte die Grü­ nen­Politiker Josha Frey und Gerhard Zickenheiner über das Rheinfelder Firmengelände. Foto: zVg treibt, ist das Thema Wasserstoff. Evonik ist seit Jahrzehnten Exper­ te bei der Herstellung und dem Umgang mit Wasserstoff. Welche Möglichkeiten bietet Wasserstoff aber für die Erreichung der Ener­ giewende? Hier konnten Zicken­ heiner und Frey von den Bestre­ bungen der Landes­ und der Bun­ desregierung berichten, wo Was­ serstoff als nachhaltiger Energieträger im Fokus steht. Zum Abschluss des Termins bei Evonik zeigten sich die Besucher bei der Besichtigung der Gasturbi­

ne und dem Blick von oben auf das Werksgelände beeindruckt von den Bestrebungen des Indust­ riestandorts, in eine noch nach­ haltigere Zukunft zu gehen: „Evo­ nik ist schon jetzt ein Vorreiter bei der Entwicklung und Umset­ zung von sinnvollen, nachhalti­ gen und wirtschaftlichen Projek­ ten“, hielt Frey fest. „Alleine wer­ den wir die Energiewende nicht schaffen, sondern nur wenn wir gemeinsam – auch mit den produ­ zierenden Unternehmen – an einem Strang ziehen.“


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Lauf­Club Marathon lädt zum Lauftreff Rheinfelden. Der Lauf­Club Mara­ thon (LCM) Rheinfelden lädt je­ den Montag und Mittwoch ab 18.15 Uhr zum Training für (Je­ dermann­)Läufer im Europasta­ dion ein. Weitere Informationen sind bei Horst Brugger, Tel. 07623/300 27 oder 0175/431 82 70 erhältlich.

Katastrophe oder Krise Energiepolitik | Rat stimmt gemeinsamen Klimaantrag zu Rheinfelden (kör). Klimanot­ stand, Klimakatastrophe oder Kli­ makrise – bei der Debatte des Ge­ meinderats ging es nicht nur um Begrifflichkeiten, sondern um konkrete Maßnahmen in Sachen Klimaschutz (DIE OBERBADISCHE berichtete).

CO2­Ausstoß halbieren

Laufen hält fit!

Foto: Meller

Immer freitags ab 18 Uhr wird ein Jedermannlauftreff mit An­ fängerbetreuung und Nordic Wal­ king angeboten. Treffpunkt ist am Europastadion (Winter) oder Trimm­Dich­Pfad Lebküchleplatz (Sommer). Auskünfte sind bei Martina Stoll, Tel. 07627 / 97 02 00, erhältlich.

Angebote für Jugendliche Rheinfelden. Das Jugendreferat Rheinfelden bietet jeden Freitag von 20 bis 22 Uhr Nachtsport Kids für Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren in der Sport­ halle der Gewerbeschule an. Im­ mer freitags von 21 bis 24 Uhr wird in den Sporthallen der Eichendorff­Schule und Goethe­ schule Nachtsport für Jugendliche ab 14 Jahren angeboten. Mit dem Theater Tempus fugit wird für alle Kinder und Jugendli­ chen ab zehn Jahren immer dienstags von 15.30 bis 17.30 Uhr im zentralen Jugendhaus eine Mach­Mit­Theater AG angeboten. Im Jugendhaus wird dienstags und mittwochs von 17 bis 21 Uhr sowie freitags und samstags von 19 bis 24 Uhr ein offener Treff an­ geboten.

Tanz und Theater im Jugendhaus

Einstimmig beschloss das Gre­ mium den Ausstoß von Kohlendi­ oxid (CO2) bis zum Jahr 2030 um die Hälfte zu mindern. Dabei wird die Belastung im Jahr 1990 als Basis genommen, wie es im Umweltschutz üblich ist, wie Kli­ maschutzmanager Frank Philipps auf Nachfrage von Stadtrat Eck­ hart Hanser (CDU) und Beden­ ken von Alfred Winkler (SPD) er­ läuterte. Zudem erging der Auf­ trag an die Verwaltung die not­ wendigen Maßnahmen einzuleiten, um die Klimaschutz­ Auszeichnung „European­Energy­ Award“ zu erlangen. Derzeit hält die Stadt den „Silber­Status“. Fernziel ist dabei, dass Rhein­ felden im Jahr 2050 „klimaneut­ rale Stadt“ ist.

Masterplan

Außerdem soll ein umfangreicher Maßnahmenkatalog, ein „Master­ plan Klimaschutz“, erarbeitet werden. In ihm soll die Prüfung von Maßnahmen erfolgen, wie die klimaneutrale Energieversor­ gung von Neubauten, ein Mobili­ tätsmanagement für die Gesamt­ stadt oder ein Energiemanage­ ment der städtischen Gebäude.

„Klimabeirat“

Seitens der Kommunalpolitiker und der Verwaltung wurde im­ mer wieder betont, dass alle

Um die Rheinfelder Klimaschutzziele zu erreichen, müssen auch Privatper­ sonen mitziehen und – beispielsweise – den Ausstoß von Autoabgasen ver­ ringern. Foto: Archiv Schutzmaßnahmen nur dann den gewünschten Erfolg zeigen kön­ nen, wenn auch die Bevölkerung beteiligt wird. Dies soll durch den „Klimabeirat“ erfolgen, in dem Bürger, auch sogenannte „Zufalls­ bürger“, die in einem Losverfah­ ren bestimmt werden, mitarbei­ ten.

mein zugängliche Stromtankstel­ len geschaffen werden. Außer­ dem werden Beschlussvorlagen um den Punkt „Auswirkungen auf den Klimaschutz“ erweitert. Mit anderen Worten: Jeder Ge­ meinderatsbeschluss ist künftig auf seine Klimaverträglichkeit zu überprüfen.

Planungsinstrumente

Erste Beschlüsse

Aber auch Planungsinstrumente werden auf die städtischen Klima­ ziele ausgerichtet. Dabei sollen Baugebiete auf den Einsatz einer zentralen Energieversorgung, ins­ besondere Nah­ und Fernwärme, geprüft werden. Dabei soll mög­ lichst auf industrielle Abwärme als Quelle gesetzt werden. Es geht dabei aber ebenso um eine Sekto­ renkopplung bei Wärme, Strom und Mobilität. Hierfür sollen unter anderem zentrale und allge­

Im weiteren Verlauf der Sitzung gab es schon die ersten Planungs­ beschlüsse in diese Richtung: So stimmte der Gemeinderat einhel­ lig eine „Satzung über öffentliche Nahwärmeversorgung der Stadt im „Grendelmatt III“­Gebiet zu und beauftrage Leistungen für den Ausbau des städtischen Wär­ menetzes. Der Auftrag hat ein Finanzvolu­ men von knapp einer Million Euro.

Im Chor mitsingen

Projektensemble | Eintracht Karsau Rheinfelden­Karsau (pem). „Sing mit“ ist das Motto des nächsten Jahreskonzertes, und so lautet auch die Aufforderung des Ge­ sangvereins Eintracht Karsau – und zwar im Projektchor, welcher neu ins Leben gerufen ist. Vorsit­ zender Franz Reichle sucht neue Sangesfreudige, die auch Spaß an der Geselligkeit haben und vorü­

bergehend – oder auch länger – mitsingen möchten. Das Jahres­ konzert ist auf Samstag, 3. Okto­ ber, terminiert, und die Proben dafür finden donnerstags ab 20 Uhr im Proberaum des Vereins­ heims in der alten Schule in Kar­ sau. Aktuell zählt „Eintracht Kar­ sau“ 26 Aktive, und dazu sagt

Franz Reichle: „Wir sind ein fröh­ licher Verein, der Freude am Sin­ gen und gemeinsamen Unterneh­ mungen hat.“ WEITERE INFORMATIONEN: Weitere Auskünfte erteilen Franz Reichle, Tel. 07623/50395, oder Elke Hermanns, Tel. 07623/6435.

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Freiwilligenagentur vermittelt Bürger Rheinfelden. Die Freiwilligen­ agentur vermittelt Bürger, die sich engagieren möchten, an Einrich­ tungen, die Helfer suchen. Sie ist immer montags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 11 bis 13 Uhr im Raum 2 des Bürgertreff­ punkts Gambrinus geöffnet. Das Team der Berater informiert da­ bei über Formen und Möglichkei­ ten des Engagements. Kontakt zu den Sprechzeiten unter Tel. 07623/954 63 oder bei Stefanie Franosz, 9 54 30.

Beratungscafé Rheinfelden. Die ehrenamtliche Beratung von Migranten durch Migranten in zehn Sprachen fin­ det immer donnerstags von 9.30 bis 11.30 Uhr im Treffpunkt Gambrinus statt.

Schach im Gambrinus Rheinfelden. Der Verein Schach­ Rheinfelden lädt jeden Donners­ tag ab 18 Uhr und jeden Sonntag ab 14 Uhr alle interessierten Schachspieler in den Treffpunkt Gambrinus zum gemeinsamen Schachspiel ein. Anmeldungen nimmt Jörg Hostettler, Tel. 0152 / 56 96 27 72, entgegen.

Im Treffpunkt Gambrinus wird Schach gespielt. Foto: Archiv

Dauerbrenner Plastikmüll Rheinfelden. Plastiktüten am Ge­ müsestand und Deckel für Coffee­ to­Go­Becher – Plastik ist zu vie­ len Produkten verarbeitet und wird häufig nur einmal verwen­ det. Im VHS­Vortrag „Plastikmüll: Wo kommt er her, wo geht er hin?“ geht der Rheinfelder Klima­ schutzmanager Frank Philipps diesen Fragen nach. Er zeigt auf, welches Ausmaß die Verschmut­ zung bereits hat und welche Mög­ lichkeiten zur Vermeidung gege­ ben sind. Der Vortrag findet am heutigen Mittwoch, 11. März, ab 19 Uhr in der Cafeteria der VHS statt und ist kostenfrei.

Diakon Michael Schmidt lädt zur Pilgerreise ein.

Foto: Petra Wunderle

Aufbrechen

Interview | Pilgern mit Michael Schmidt Rheinfelden. „Aufbrechen“: Auf den Jakobsweg von Porto nach Santiago de Compostela begibt sich Diakon Michael Schmidt von der Katholischen Kirchengemein­ de Rheinfelden von Donnerstag, 1., bis Sonntag, 11. Oktober. Unsere Mitarbeiterin Petra Wunderle hat sich mit Schmidt über das Pilgern unterhalten (DIE OBERBADISCHE berichtete). Herr Schmidt, was bedeutet für Sie persönlich auf Pilgerrei­ se zu gehen, und was wollen Sie den Teilnehmern vermit­ teln? Ballast abwerfen, sich selbst ent­ decken, gemeinsam suchen, la­ chen und leben, all das und noch viel mehr kann pilgern sein. Ge­ meinsam die Strecke von Porto nach Tui, einen Ruhetag im para­ diesischen Islas Cies, eine Etappe in die Einsamkeit des Camino Espiritual und von Padron nach Santiago wandern. Impulse auf­ nehmen und teilen – all das kann pilgern in dieser Gruppe sein. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass sich die Teilnehmer öffnen, Men­

schen mit identischen Lebenssitu­ ationen finden zusammen. Man trifft Menschen aus vielen Län­ dern dieser Welt, oft unterhält man sich mit Händen und Füßen, einfach viele markante Erlebnis­ se. All das mitzunehmen, ist für mich das Wunder dieses Weges. Wie genau ist der Verlauf die­ ser Pilgerreise? Wir fliegen von Basel nach Porto und dann wieder zurück von San­ tiago. Wir pilgern gemeinsam und versuchen individuelles Tem­ po zu ermöglichen. Die Abende gestalten wir zusammen. Aber im Vorfeld findet ein Infotreffen statt. Wie viele Kilometer werden so pro Tag gewandert? Durchschnittlich 20 Kilometer, um so täglich zu der nächsten Herberge zu gelangen. Es sind pri­ vate Herbergen, die ich vorher bu­ che. Es sind keine Massenschlaf­ räume, zwei bis drei Personen sind in einem Zimmer. Am mor­ gen laufen wir gegen 8,30 Uhr los, wir frühstücken unterwegs in

einem Café. Wir machen keinen Stress, es werden Pausen einge­ legt an Flüssen, am Meer oder an imposanten Gebäuden und Kir­ chen. Notfalls kann ein Taxi geru­ fen werden. Die Strecke ist kein Leidensweg, es ist an angeneh­ mes Wandern und die Ausstat­ tung der Herbergen sind sehr gut. Jeder trägt seinen Rucksack, ist das mit Last verbunden? Nein, das ist keine Last. Mit dabei haben sollte man ein zweites Paar bequeme Laufschuhe, zwei Klei­ dergarnituren – eine am Leib und eine zur Reserve, und einen Schlafsack. Alles zusammen wiegt nicht mehr als acht Kilo­ gramm. Wie viel Personen nehmen Sie mit? 25 Frauen und Männer ist das Li­ mit. WEITERE INFORMATIONEN: Auskunft und Anmeldung unter Tel. 07623/72490, E­Mail: schmidt@kath­rheinfelden.de und www.kath­rheinfelden.de

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Rätseln,

Lesen & Entspannen

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UNTERHALTUNG & WISSEN Nr. 154

ein Sandstein

Sudoku schwer

9 2 1 8 5 3 6 4 7

4 7 5 9 2 6 1 3 8

6 3 8 7 4 1 9 5 2

Kohlenhydrat der Pflanzen

8 1 9 3 6 5 7 2 4

Heldengedicht

7 4 3 2 1 9 5 8 6

ein USGeheimdienst

Zustimmung (Abk.)

2 5 6 4 8 7 3 9 1

Medienarbeit (engl. Abk.)

Hundelaut

3 9 2 1 7 8 4 6 5

Fremdwortteil: aus

1 6 4 5 3 2 8 7 9

Schilf

5 8 7 6 9 4 2 1 3

hoher Fabrikschornstein

griech. Göttin der Zwietracht

lauter Anruf

Sudoku mittelschwer

französischer Frauenname

Heiliges Buch der Moslems

Ausscheidung

Sprung beim Eiskunstlauf

Fremdwortteil: nicht

hochhieven

nicht ein

lateinisch: ich

Figur bei Verne † Inventar der Wohnung

langbeiniger Vogel

größte westfries. Insel

1 2 4 3 8 5 6 9 7

Düsseldorfer Flaniermeile

7 3 5 4 6 9 2 8 1

starke Abneigung

antikes Schreibgerät

6 8 9 2 7 1 5 4 3

dreiatomiger Sauerstoff

leblos

8 7 3 6 5 4 9 1 2

Beamter im antiken Athen

Backmasse Fachbereichsleiter

Initialen der Temple

eine Klimazone

Behaupzeichnen tung

9 1 2 7 3 8 4 6 5

benachbart

4 5 6 9 1 2 3 7 8

englischer Dichter (17. Jh.)

5 4 1 8 9 3 7 2 6

Fremdwortteil: lang, mächtig

Reizleiter

luftförmige Materie

3 9 7 1 2 6 8 5 4

rein, nach Abzug

Reifeteilung der Keimzellen

2 6 8 5 4 7 1 3 9

kostbar, selten

B A S F E B A L E L

Fremdwortteil: gegen

T A O S T B E

Speisesäle

B O B L K A I A R N Y O K E L T R A T WO O R R E R N U A C T B E V B A L I O P E L E R H E N

Volk in Zentralasien

I N A K A V A N B K U H F L I E E N R E R N B A U R N I O C

Balkenträger (Figur)

Lösungen der Rätsel aus 153

T I T E R U R E K R M A H L E I S E C I N A K S E I L S S R K O P W N E I H R K R S E L E L E N S T M I S P E P U R K N

thailändischer Königstitel

Halbton unter G

deutsche Vorsilbe

Fragewort

Sisalpflanzen Tagesmitte

poetisch verhüllend: Tod einen Motor frisieren

Weinort an der Mosel

in Betracht ziehen

kleines Boot

Teil der Patrone

Wacholderbranntwein

franz. Romancier † (Michel)

E

Männerkurzname

C H A E M E E L T O R T T O U B M A A N Z T R R A W T E E G

musik.: Zusammenklang

slowenische Stadt an der Save

S U I S T E R

Turkvolk Papagei Neuseein Ungarn lands

ind. Fürstinnentitel


Optisch reizvoll und nachhaltig

Außenbereich: Zäune und Terrassendielen aus edlen Hölzern Mit Beginn der warmen Jahreszeit verlagert sich das Leben wieder von drinnen nach draußen. Um den OutdoorBereich genießen zu können, steht im Frühjahr vielfach eine Neugestaltung an. Das kann die Renovierung oder den Neubau eines Zaunes oder Sichtschutzes betreffen oder auch die Erneuerung der Terrasse. Für beide Herausforderungen stehen heute optisch reizvolle und nachhaltige Lösungen aus Holz zur Verfügung. Der Anbieter re-natur etwa beschränkt sich bei den Materialien für seine naturnahen Zäune auf weitgehend regionale und unbehandelte Rohstoffe wie Weide, Edelkastanie oder Bambus. “Das Holz stammt aus ökologischer, nachhaltiger Forstwirtschaft”, betont Geschäftsführer Jörg Baumhauer. Edelkastanien- und auch Weidenzäune werden als Meterware oder fertige Elemente in verschiedenen Höhen angeboten, die dann mit wenig Aufwand direkt vor Ort installiert werden können. Optisch besonders ansprechend sind etwa Staketenzäune aus gespaltener Edelkastanie oder

Im Frühjahr steht oftmals eine Neugestaltung des Außenbereichs an. Für einen Sichtschutz bieten sich Lösungen aus Holz an. Foto: djd-mk/www.re-natur.de geflochtene Weidenzäune, die man aus Weidenstangen und -ruten selbst erstellen kann. “Speziell Weiden erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit”, erklärt Baumhauer. AusWeiden könnten sowohl

“lebende” als auch nicht austriebsfähige Zäune und Sichtschutzelemente hergestellt werden, ebenso Tipi-Zelte für Kinder. Ein Video zum Aufbau eines Sichtschutzzauns sowie die Produkte gibt es unter www.re-natur.de.

Sudoku Füllen Sie das Rätselgitter mit den Zahlen 1 bis 9 komplett auf. In jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 9x9 Quadrat dürfen die Zahlen 1 bis 9 aber nur einmal vorkommen. Das linke Sudoku ist mittelschwer, das rechte ist schwer.

9 2

6 7 9

4 8 3 2 3 1 9 7 6 4 5 1

7 3 9 5 8 2 1 1 3 4 3 8 4 2 6

5

4 9 2 9 1 7 3 5 1 4 6 7 6 1 2 2 4 9 2 6 8 3 5 5 2 8


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Geselligkeit für Jung und Alt Rheinfelden. Das Treffpunktcafé im Bürgertreffpunkt Gambrinus, Friedrichstraße 6 in Rheinfelden, ist immer montags von 12 bis 17.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Malen mit Farben Rheinfelden. Malen mit Acryl­ und Aquarellfarben steht immer montags von 15 bis 16.30 Uhr im Treffpunkt Gambrinus auf dem Programm. Julia Mestriner­Phi­ lipp unterstützt alle, die gerne malen, mit Tipps und Material. Infos bei Julia Mestriner­Philipp unter Tel. 07623 / 79 89 41.

Strickcafé Rheinfelden. Immer mittwochs von 9 bis 12 Uhr bietet der Bür­ gertreffpunkt Gambrinus ein Strickcafé für Jung und Alt an. Neben Stricken wird auch Filzen angeboten.

Internetcafé Rheinfelden. Jeden Donnerstag bietet der Treffpunkt Gambrinus von 14 bis 17 Uhr ein Internetcafé mit individueller Hilfestellung rund um den Computer an.

Pflegeberatung Rheinfelden. Die Pflegeberatung des Landkreises durch ipunkt der Fritz­Berger­Stiftung findet jeden Donnerstag von 9 bis 13 Uhr im Treffpunkt Gambrinus, Raum 2, statt. Terminvereinbarung unter Tel. 07621/410 50 33.

Nordic Walking Rheinfelden. Der Treffpunkt Gambrinus bietet montags Nor­ dic Walking an. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Gemeindezentrum St. Josef. Weitere Informationen bei Heinz Henninger, Tel. 07623 / 6 14 77.

Nordic Walking

Foto: Archiv

Das Stöbern beim monatlichen Flohmarkt der Pfalzergruppe Herten bereitet auch den Besuchern Spaß. Foto: Archiv

Bedürftige fest im Blick

Bilanz | Pfalzergruppe Herten leistet mehr als 4000 Stunden Engagement Rheinfelden­Herten. Für die Pfal­ zergruppe Herten war auch das zurückliegende Jahr eines mit großem Einsatz. Die 24 Frauen und Männer haben in mehr als 4000 Stunden den monatlichen Flohmarkt mit Kaffeestube, den Oster­ und Weihnachtsmarktver­ kauf und mehrere Termine zum Kuchenverkauf auf dem Wochen­ markt in Rheinfeldens größtem Ortsteil betrieben (DIE OBERBADI­ SCHE berichtete). Im Jahresbericht heißt es: „Es wurden Sachspenden für den Flohmarkt abgeholt, sortiert, ver­ kauft und wieder aufgeräumt, un­ zählige Kuchen gebacken, Weih­ nachtsgebäck hergestellt, Dekora­ tionen gebastelt und alles ver­ kauft.“ Unermüdlich unterwegs zum Wohle derer, die auf finan­ zielle Hilfe angewiesen sind, wur­ de von der Gruppe eine beträcht­ liche Summe erwirtschaftet und zum Ende des Jahres verteilt. Die Empfänger sind alle in der Region angesiedelt und breit gefä­ chert. So erhielten Gruppen und Einrichtungen, die sich für Kin­ der, Jugendliche, Senioren, Frau­

en, Familien, Wohnsitzlose, Tier­ schutz, Hospizarbeit und Men­ schen mit geringem Einkommen einsetzen, Spenden von der Pfal­ zergruppe. Sie alle sind auf diese Spenden angewiesen, da von der öffentlichen Hand nur noch weni­ ge Zuschüsse gewährt werden können, heißt es in der Mitteilung weiter. Auch in Notsituationen wen­ den sich die Einrichtungen an die Pfalzergruppe, die dann in den meisten Fällen, sei es mit Haus­ haltsgegenständen vom Floh­ markt oder aber finanziell im Rahmen ihrer Möglichkeiten un­ bürokratisch helfen kann. Um all diese wertvolle Arbeit fortführen zu können, ist die Gruppe laut Jahresbericht weiter­ hin auf Hilfe von außen angewie­ sen. So sind Spenden für den Flohmarkt aus Haushaltsauflö­ sungen und vom Aufräumen im Haus oder Wohnung immer sehr willkommen. Eine ganz neue und sehr erfreu­ liche Art der Gruppe Einnahmen zu verschaffen, bot sich im ver­ gangenen Jahr. So hat das Fami­

lienzentrum zweimal für den Ku­ chenverkauf auf dem Markt das Kuchensortiment gebacken. Außerdem hat das Spieldorf Her­ ten bei seinem Jubiläum die Kaf­ feestube von der Pfalzergruppe durchführen lassen und den Erlös gespendet. Über diese Angebote war die Freude bei der Pfalzer­ gruppe groß. Sie bedankt sich bei allen, die zum großen Erfolg der Arbeit be­ tragen. Die Gruppe befindet sich mitt­ lerweile im 45. Jahr seit ihrer Gründung und will weiter ihren Einsatz bringen, versprechen die „Pfalzer“ in ihrem Bericht ab­ schließend. WEITERE INFORMATIONEN: Spenden für den Flohmarkt wer­ den entgegengenommen vom Flohmarktteam Martina Reiske, Tel. 07623/40293, und Gabriela Büchert, Tel. 07623/6409. n Näheres können Interesierte er­ fahren bei Ursula Jülle, Tel. 07623/4921 oder ursula@juel­ le.de, sowie im Internet: www.pfalzergruppe­herten.de. n

Meine Region 11.03.2020  

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