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Rheinfelden

i! Wir si nd dabe10.04.2019

Baulandvergabe Die soziale Komponente bei der Vergabe von städtischen Bau­ grundstücken und bei der Aufstel­ lung von Bebauungsplänen soll in der Löwenstadt stärker berück­ sichtigt werden. Der Hauptaus­ schuss hat kürzlich ein entspre­ chendes Konzept befürwortet, Die abschließende Entscheidung obliegt dem Rheinfelder Gemein­ derats. Seite 2

Gespart Die Gespräche mit den Bietern in Sachen „neuer Rheinsteg" haben „signifikante Verbesserungen“ ge­ bracht, befand Oberbürgermeis­ ter Klaus Eberhardt am Freitag beim Mediengespräch. Durch ver­ schiedene Maßnahmen konnten die Kosten um 1,8 Millionen Euro auf jetzt 12,6 Millionen Euro ge­ senkt werden. Seite 4

Radverkehr

Erfolgreiche Leistungsschau im Gewerbegebiet Schildgasse

„Fahrradfreundliche Stadt“ ist das Ziel in Rheinelden. Die SPD­Ge­ meinderatsfraktion schlägt einen Veloschutzstreifen entlang der Karl­Fürstenberg­Straße vor um dieses Ziel zu erreichen. Diese seien dringend angezeigt, heißt es in einem Antrag. Seite 5

Kompetente Beratung, neue Trends und obendrein Rahmenpro­ gramm, Unterhaltung und ver­ kaufsoffener Sonntag: Das ist der Mix, auf den das Gewerbegebiet Schildgasse in Rheinfelden seit Jahren setzt. Im Gewerbegebiet

Frühlingsfest

Alles für die Jugend

Mit viel Engagement und Herz­ blut haben die 20 Auszubildeden des Bürgerheims Rheinfelden das Frühlingsfest vorbereitet und auch schon im Vorfeld mit den Bewohnern die entsprechende Tischdekoration gebastelt. Das Programm mit Gedichten, einem Quiz und viel Gesang sorgte für strahlende Gesichter bei den Se­ nioren. Seite 8

Nach der älteren Generation sind jetzt die jüngeren Menschen dran. Nach dem Sozialbericht für die Älteren vor rund zwei Jahren stand jetzt im Sozialausschuss je­ ner Sozialbericht II für Menschen unter 27 Jahren auf dem Pro­ gramm. Axel Schuen vom Frei­ burger Beratungsbüro Silver Age präsentierte im Gremium die wichtigsten Ergebnisse. Seite 10

Grendelmatt III

Sportförderung

Der neue Bebauungsplan „Gren­ delmatt III“ geht jetzt in die früh­ zeitige Öffentlichkeits­ und Be­ hördenbeteiligung. Der Rheinfel­ der Bau­ und Umweltausschuss hat die Entwurfplanung kürzlich gebiligt. Umfasst wird das Plange­ biet von der Karl­Fürstenberg­ Straße, dem Schwarzen Weg und dem Grendelmattweg. Seite 9

Der Sport in Rheinfelden ist der Verwaltung und den Kommunal­ politikern lieb und teuer, auch wenn es 18 Jahre gedauert hat, bis die Förderichtlinien neu ge­ fasst wurden. Der Beschluss im Hauptausschuss fiel einstimmig. Die Zuschüsse sollen insbesonde­ re die Jugendarbeit in den Ver­ einen stärken. Seite 16

hat’s unlängst wieder gebrummt. Zweimal im Jahr, im Frühjahr und einmal im Herbst, laden die Ge­ werbetreibenden zur Leistungs­ und Gewerbeschau ein. Zu einem Fest für die ganze Familie avan­ cierte die erste Schau in diesem

Jahr in der Schildgasse. „Unterm Strich sind wir zufrieden, vor allem der Sonntag ist für uns wichtig“, machte Holger Wick, Geschäfts­ führer der Wohnwelt und gleich­ zeitig Sprecher der IG Schildgasse. Seite 13


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Höhle und Museum öffnen Rheinfelden­Karsau. Die Tscham­ berhöhle und das Geo­Museum Dinkelberg sind seit vergangenen Sonntag wieder geöffnet. Beide sind in der Zeit von An­ fang April bis Ende Oktober an allen Sonn­ und Feiertagen geöff­ net: Die Höhle von 13 bis 17 Uhr (letzter Einlass 16.30 Uhr) und das Geo­Museum zwischen 13.30 und 16.30 Uhr. Gruppen und Schulklassen kön­ nen nach Terminvereinbarung auch außerhalb der Öffnungszei­ ten die Höhle besuchen. Interes­ senten dürfen sich gerne bei der Tourist­Information Rheinfelden anmelden, Tel. 07623/9668720, E­Mail: info@tourismus­rheinfel­ den.de. WEITERE INFORMATIONEN: n Die Eintrittspreise liegen bei 4,50 Euro für Erwachsene, für Kinder und Jugendliche (sechs bis 18 Jah­ re) 2,50 Euro, Gruppenpreise sind ermäßigt.

Erste­Hilfe­Kurs für Jugendliche Rheinfelden­Nordschwaben. Der Turnverein Nordschwaben bietet für elf­ bis 16­jährige Jugendliche einen Erste­Hilfe­Kurs während der Osterferien am 16. und 17. April zwischen 9 und 13 Uhr in der Gemeindehalle an. Anmel­ dungen werden bis 10. April bei Mirjam Kuny erbeten, Tel. 07622/ 6677548.

Impressum Verlag und Herausgeber: Oberbadisches Verlagshaus Georg Jaumann GmbH & Co. KG Am Alten Markt 2, 79539 Lörrach Geschäftsführung: Martin Pförtner Chefredakteur: Guido Neidinger Redaktion: Ulf Körbs, Alexander Anlicker Anzeigenleitung: Achim Abele Anzeigen: Marina Poloczek, Me­ diaberaterin, Tel. 07621 / 40 33 72 Druck: Druckzentrum Südwest, Villingen­Schwenningen Erscheinungsweise: 14­tägig Mediadaten/Preisliste 2018, Nr. 62 Kontakt zur Redaktion: hochrhein@verlagshaus­ jaumann.de

10.04.2019

Baupolitik mit Sozialeffekt Hauptausschuss | Programm wird gut geheißen / Abstimmung im Rat n

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. Die soziale Kompo­ nente bei der Vergabe von städti­ schen Baugrundstücken und bei der Aufstellung von Bebauungs­ plänen soll in der Löwenstadt stä­ ker berücksichtigt werden. Der Hauptausschuss hat ein entspre­ chendes Konzept befürwortend an den Gemeinderat zur Abstim­ mung weitergeleitet. Den Anstoß dazu hatte die SPD­Fraktion mit einem entspre­ chenden Antrag gegeben (DIE OBERBADISCHE berichtete). Ihr ging es angesichts der Mietpreis­ entwicklung insbesondere auch um die Schaffung von bezahlba­ ren Wohnungen. Nach den neuen Vorschriften gibt die Stadt nur noch dann Ge­ lände an einen künftigen Bauher­ ren ab, wenn dieser auch inner­ halb von zwei Jahren mit dem Vorhaben beginnt, sobald ein Be­ bauungsplan aufgestellt wurde. Dieses wird in einem städtebau­ lichen Vertrag festgehalten, wie auch eine Mietpreisbremse und die Verpflichtung, selbst im Ge­ bäude Wohnsitz zu nehmen. An­ dernfalls behält sich die Stadt das Recht auf Vertragsstrafen. Den Grundsatzentscheid, wie jeweils verfahren werden soll, trifft der Gemeinderat. Wie Bauamtsleiter Wolfgang Lauer unserer Zeitung bestätigte, sollen künftig solche städtbaulichen Verträge auch bei

Bei der Baulandvergabe setzt die Stadt künftig auch auf eine soziale Kom­ ponente. Foto: Archiv Vorhaben von privaten Interes­ senten geschlossen werden. In der Fraktionsrunde reagierte der Sprecher der Antragsteller, Alfred Winkler, mit der Feststel­ lung: „Wir sind jetzt ein Schritt weiter.“ Allen Fraktionen war wichtig, dass die neuen Regelun­ gen Eingriffe in das Privateigen­ tum darstellen. Aber es gab auch gewisse Vor­ behalte. So sieht CDU­Ratsherr Paul Renz Probleme, die soziale Komponente bei Privatvorhaben anzuwenden. Zudem verwies er auf die Tatsache, dass die Stadt kaum noch Land besitzt. Im Grundsatz aber fand er die Förde­ rung von bezahlbarem Wohn­ raum richtig. Zugleich setzte er

auf die langfristige Wirkung, da er noch „Hürden“ sah. Karin Reichert­Moser mahnte als Vorsitzende der Freien Wäh­ ler an, nicht „absolut sozialen Wohnungsbau zu fordern. Aber auch ihre Fraktion stehe grund­ sätzlich hinter dem Konzept, füg­ te sie noch hinzu. Leichte Zweifel schien auch Grünen­Stadträtin Anette Loh­ mann zu hegen am Erfolg des Konzepts. Denn sie fragte: „Was bringt es für den Sozialwoh­ nungsbau in Rheinfelden?“. Der­ zeit würden in der Löwenstadt eher kleinere Ein­Familien­Häu­ ser als Geschosswohnungen durch private Investoren errich­ tet, gab sie zu bedenken.

Ein Schritt weiter

Hochrheinbahn | Erklärung genehmigt Rheinfelden (kör). Der Gemein­ derat Rheinfelden hat Oberbür­ germeister Klaus Eberhardt er­ mächtigt, die Absichtserklärung – im Amtsdeutsch: „Letter of Intent (LOI) – für die Elektrifizierung der Hochrheinbahn zu unter­ zeichnen. Inbegriffen sind dabei die anteilige Kostenübernahme für die Planungen für die Bahn­ steigverlängerung und Barriere­ freiheit einschließlich der für den neuen Haltepunkt in Warmbach in Höhe von insgesamt 332 000 Euro. Die Räte zeigten sich erfreut, dass der städtische Finanzie­ rungsanteil um rund 860 000 Euro

vermindert werden konnte , da sich das Land nun doch beteiligt. Kritisiert wurde dagegen der Zeit­ plan. Während Kreis und Land auf eine Verwirklichung bis zum Jahr 2025 drängen, sieht die Bahn das Jahr 2027 als realistisch an. Paul Renz (CDU) meinte: „Wir sollten verlangen, dass es schnel­ ler geht.“ Karin Paulsen­Zenke (SPD) stimmte dem zu und wies darauf hin, dass die Bahn mehr als die reine Baumaßnahme voll­ ziehen müsse, damit der Bahnhof seinen „Hinterhofcharakter“ ver­ liere. Und während der Freie Wähler Ralf Glück sich freute, dass der

Oberbürgermeister Klaus Eber­ hardt ist ermächtigt, die Absichts­ erklärung für die Bahnsteigverlän­ gerung zu unterzeichnen. Archivfoto: Ulf Körbs Kreis den Weg für die Finanzie­ rung geebnet hat, mahnte Heiner Lohmann von den Grünen, dass in Zukunft noch weitere „riesige Kosten“ entstehen. Zugleich aber freute er sich, dass sich nun end­ lich ein Beginn der Maßnahme abzeichnet.


10.04.2019

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Bei einer der zahlreichen Trassenbege­ hungen stan­ den der Schutz der Landschaft und der Lärm­ schutz auf dem Dinkel­ berg im Vor­ dergrund. Foto: Gerd Lustig

Einsatz für Mensch und Landschaft Vereinsportrait | BI A 98 Tunnel Karsau­Minseln kämpft seit zwölf Jahren fü die Überdeckelung n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. Der Dinkelberg ist eine liebliche und intakte Land­ schaft. Irgendwann soll zwar hier einmal die Hochrheinautobahn A 98, also jene Schnellstraße von Lörrach und Rheinfelden bis zum Bodensee, durchgehen. Irgend­ wie wünschen sich das fast alle, doch wenn schon, dann bitte­ schön so naturverträglich und menschenfreundlich wie mög­ lich. Weil das aber aus der Sicht vieler Bürger gerade in den betrof­ fenen Ortsteilen Minseln und Karsau nicht so wie gewünscht läuft wurde eine Bürgerinitiative (BI) gegründet, nämlich die „BI A 98 Tunnel Karsau­Minseln“. Die BI gründet sich im Herbst 2007 vor allem aus dem Grund, weil die damalige Offenlegung der Pläne zum Weiterbau der A 98 im Abschnitt 5 (von Karsau/ Minseln Richtung Wehr/Öflin­ gen) nicht das brachte, was auf dem Dinkelberg gewollt war.

INFO Die BI A 98 Tunnel Karsau­Min­ seln hat sich im Jahr 2007 gegrün­ det. Ziel ist es, zum Schutz von Menschen und Landschaft eine Überdeckelung beim geplanten Bau der Hochrheinautobahn im Abschnitt Minseln und Karsau zu erreichen. Sprecher sind Uwe Titt­ mann und Klaus Weber. Kontakt Tittmann: Telefon 07623/50631, Weber: Telefon 07623/5734. Bei Fragen, Ideen oder Anregungen: info@bi­a98­tunnel.de

„Eigentlich hatten wir nicht vor, eine BI zu gründen, es kam dann aber so und ist auch gut gewe­ sen“, sagt Uwe Tittmann, neben Klaus Weber einer der beiden Sprecher der BI, im Blick zurück. Weil sie beide ja damals noch voll berufstätig waren, hatte man sich von Anfang an auf zwei Sprecher verständigt. Ebenso klar war von Beginn an: Aus Gründen des Landschafts­ und Lärmschutzes forderte man einen mindestens 800 Meter langen Tunnel statt einer Trasse, die die extrem schüt­ zenswerte Landschaft komplett zerschneidet. Die bei der Offenlegung anwe­ senden Bürger aus Karsau und Minseln hätten damals sehr em­ pört reagiert auf die Pläne, einen über einen 60 Meter breiten offe­ nen Graben zwischen Karsau und Minseln zu trassieren, erinnert sich Tittmann. Also sei man es an­ gegangen. In der Gründungssit­ zung 2007 im „Gasthaus Kaiser“ in Karsau waren sich die Versam­ melten einig: Nur ein bis zu ein Kilometer langer Tunnel kann die Zerstörung der Landschaft von Fauna und Flora vermeiden und den Einwohnern von Karsau und Minseln einen optimalen Schutz vor Lärm, Staub und Luftver­ schmutzung geben. Diese Forderung nach einer Überdeckelung in Tagebauweise fand in den politischen Gremien der Gemeinde Rheinfelden unge­ teilten Zuspruch. Eine im Auftrag der Stadt durchgeführte Machbar­ keitsstudie belegt nachhaltig die Notwendigkeit und Realisierbar­ keit des Vorhabens. Auch in der

Kreis­, Landes­ oder Bundespoli­ tik wurde der Forderung nach einer vernünftigen Überdecke­ lung nicht widersprochen. Geschlagene zwölf Jahre lang hat die BI nicht locker gelassen in ihrem Ansinnen. Auf die Thema­ tik wurde immer wieder mit Info­ Versammlungen, Begehungen und Fachvorträge aufmerksam ge­ macht. Politiker und Verwal­ tungsleute, Staatssekretäre und die Regierungspräsidentin gaben sich immer wieder ein Stelldich­ ein, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Der Worte wurden viel gewechselt, doch konkret, wie der A 98­Abschnitt nun realisiert

wird, ist noch nicht entschieden. Immerhin hat die BI aber erreicht, dass vieles von den Anregungen und Überlegungen und Forderun­ gen ins Planfeststellungsverfah­ ren eingeflossen sind. Gerade erst ist die erneute Offenlage in den Minselner Alban Spitz­Halle über die Bühne gegangen, und die BI ist zuversichtlich, dass an den Plä­ nen nachgebessert wird zuguns­ ten der Menschen und der Land­ schaft auf dem Dinkelberg. Ganz viel verspricht sich die BI vom eigens in Auftrag gegebenen und auch selbst zu bezahlenden Lärmgutachten des Gutachters Ulrich Möhler.


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Falscher Polizist am Telefon Rheinfelden. Es gibt neue Fälle der Masche „falscher Polizist ruft an“. Wie die Ermittler der Krimi­ nalpolizei unlängst mitteilten, scheint Rheinfelden im Fokus der Betrüger zu liegen. Bislang wur­ den mindestens zehn Versuche dort gemeldet. Die Anrufe thematisierten die übliche Masche. Der Anrufer gab sich als örtlicher Polizeibeamter aus, im Telefondisplay erschien auch die richtige Vorwahl, und befragte die angerufenen Perso­ nen nach verdächtigen Wahrneh­ mungen im Umfeld ihres Anwe­ sens und behauptete, dass Einbre­ cher festgenommen worden wä­ ren. Weiter wurde nach Wertgegenständen und Gepflo­ genheiten gefragt. Nach derzeiti­ gem Kenntnisstand wurde aber niemand geschädigt, da sämtliche Angerufene die Betrugsmasche kannten. Die Polizei bittet die Bevölke­ rung weiterhin um Wachsamkeit und gibt nochmals folgende Ver­ haltenshinweise für derartige An­ rufe: n Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. n Legen Sie den Hörer auf, wenn Ihnen etwas merkwürdig er­ scheint. n Sprechen Sie am Telefon nie­ mals über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. n Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbe­ kannte Personen. n Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über den Anruf. n Wenn Sie unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter Tel. 110 (oh­ ne Vorwahl) oder Ihre örtliche Polizeidienststelle an. Nutzen Sie nicht die Rückruffunktion.

Förderverein Dinkelberg Rheinfelden­Minseln. Der Förder­ verein Dinkelbergmuseum Min­ seln lädt zur Jahreshauptver­ sammlung ein. Sie findet am heu­ tigen Mittwoch, 10. April, um 20 Uhr im Bürgersaal des Rathau­ ses in Minseln statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Neuwahlen und Informationen zur Brandschutz­ problematik und zum zweiten Rettungsweg für das Museum. Mitglieder und sonstige Interes­ sierte sind willkommen.

10.04.2019

1,8 Millionen gespart Rheinsteg | Verhandlungen mit Bietern sind erfolgreich n

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. Die Gespräche mit den Bietern in Sachen „neuer Rheinsteg" haben „signifikante Verbesserungen“ gebracht, be­ fand Oberbürgermeister Klaus Eberhardt am Freitag beim Me­ diengespräch. Durch verschiede­ ne Maßnahmen konnten die Kos­ ten laut Tiefbauamtsleiter Tobias Obert um 1,8 Millionen Euro auf jetzt 12,6 Millionen Euro gesenkt werden. Dabei würden aber we­ der der „Duktus“ noch die Quali­ tät des Stegs gesenkt, wie Ebe­ rhardt zusicherte. Auf der ande­ ren Seite konnte erreicht werden, dass die deutschen Fördersum­ men erhöht werden, wie sich das badische Stadtoberhaupt freute, sodass die Stadt knapp 2,2 Millio­ nen Euro für dieses „Leuchtturm­ projekt“ berappen muss.

Bern erhöht Zuschüsse nicht

Auf der Schweizer Seite sieht das allerdings ganz anders aus, wie Stadtammann Franco Mazzi ein­ räumen musste. Bern wollte die Förderung nicht anheben, die Zähringerstadt muss daher beina­ he 4,5 Millionen Euro aufbringen. Dennoch steht der Eidgenosse zu dem Projekt. Und zwar nicht nur, weil die bisherigen Kosten – Wett­ bewerb, Planungen und derglei­ chen – von einer Million Euro an­ dernfalls verloren wären, son­ dern auch weil er den Steg für ein „wunderbares Projekt“ hält, das auch ein Symbol für die länder­ übergreifende Zusammenarbeit beider Rheinfelden darstelle. Er könne sich daher vorstellen, dasss die Gemeindeversammlung am 13. Juni „zähneknirschend zu­ stimmen wird“.

An seiner Anmutung verändert sich auch nach Kostenreduzierung nichts beim Rheinsteg. Foto: zVg/Rendermanufaktur Eberhardt will die neue Situa­ tion dem badischen Gemeinderat am kommenden Donnerstag vor­

Stadtammann Franco Mazzi (links) und Oberbürgermeister Klaus Ebe­ rhardt erläuterten die neue Sachlage. Foto: Ulf Körbs

stellen. Eine neuen Bürgerent­ scheid wie im Jahr 2016 sieht er aber nicht drohen. Damals unter­ lagen die Steggegner, weil sie nicht das Quorum erreicht hatten. Und der Gemeinderat – Eberhardt sprach von „dem Souverän“ – ha­ be sich im Anschluss mit großer Mehrheit für das Projekt ausge­ sprochen. Auch als Ende 2017 zu­ sätzliche Kosten entstanden, habe das Gremium zugestimmt. Ebe­ rhardt erläuterte gestern auch noch einmal, dass Evonik im Vor­ feld niemals darauf hingewiesen hat, dass seine Wasserleitung nicht verlegt werden kann. Und der badische Tiefbauamtschef Obert ergänzte: „Wir waren im­ mer davon ausgegangen, dass das möglich ist.“


10.04.2019

Realschule bekommt Geld Rheinfelden. Die Verwaltung der Löwenstadt kann sich freuen. Das Land hat die Förderung von Sa­ nierungsmaßnahmen an der Rheinfelder Gertrud­Luckner­Re­ alschule genehmigt, wie die Her­ tener Ortsvorsteherin und CDU­ Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann­Müller kürzlich mittei­ ligt. Bewilligt wurden insgesamt 715 000 Euro aus dem kommuna­ len Sanierungsfonds des Landes. Davon fließen 423 000 Euro in die Sanierung der Glasfassade, der Böden, Wände, das Streichen von Decken sowie den zweiten bauli­ chen Rettungsweg sowie in einen Aufzug des Hauptgebäudes. Für die Sanierung von Böden, Wän­ den, Decken sowie der Beleuch­ tung der naturwissenschaftlichen Räume werden 288 000 Euro be­ reitgestellt. Insgesamt fließen laut Mittei­ lung von Hartmann­Müller 3,486 Millionen Euro in in den Land­ kreis Lörrach für Sanierungsmaß­ nahmen an sieben Schulen.

Jahreskonzert des Gesangvereins Rheinfelden­Herten. Der Gesang­ verein „Eintracht“ Herten lädt zu seinem Jahreskonzert ein. Es fin­ det am Samstag, 27. April, ab 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) in der Halle des St. Josefshauses statt. Es singen der gemischte Chor von Dirigentin Cornelia Hossfeld, die „NoLimits“ um Elaine Ley­ poldt sowie der Männerchor um Hermann Thomann, begleitet von Henry Uebel am Klavier. Der Eintritt kostet acht Euro.

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Am liebsten nur für Radler SPD­Antrag | Veloschutzstreifen entlang der Karl­Fürstenberg­Straße n

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. „Fahrradfreundliche Stadt“ ist das Ziel in Rheinfelden. Die SPD­Gemeinderatsfraktion schlägt in einem Antrag einen weiteren Schritt dorthin vor (Die Oberbadische berichtete). In ihrem Antrag kümmern sich die Sozialdemokraten um die Ost­ West­Querung der Stadt. Diese könne insbesondere zwischen der Innenstadt und Oberrheinfelden eigentlich nur über die Karl­Fürs­ tenberg­Straße (KaFü) erfolgen, die auch eine der Hauptrouten im Radschulwegplan darstellt. Doch zwischen der Hardtstraße und der Schildgasse sei die KaFü si­ cherlich keine sichere Route. Die Antragsteller halten folglich die Einrichtung von Radschutzstrei­ fen für „dringend angezeigt“.

Auch Thema für den Radverkehrsbeauftragten

Solche Radschutzstreifen beschäf­ tigen derzeit auch den städtischen Radverkehrsbeauftragten Patrick Nacke, wie er den Bau­ und Um­

INFO

Fahrradstraße Fahradstraßen sind dem Velover­ kehr vorbehalten. Zugelassen wer­ den können aber auch motorisier­ te Anlieger oder andere Verkehrs­ arten, die sich aber den Radlern, die weder behindert oder gefähr­ det werden dürfen, unterordnen müssen. Als Höchstgeschwindig­ keit gilt für alle Tempo 30.

Mindestens Veloschutzstreifen will die SPD­Gemeinderatsfraktion entlang der Karl­Fürstenberg­Straße zwischen der Hardtstraße und der Schildgasse, am liebsten aber wäre ihr die Umwandlung in eine Fahrradstraße. Foto: Archiv weltausschuss in dessen jüngster Sitzung wissen ließ. Da die Pla­ nungen in diesem Themenfeld aber auch der Abstimmung mit dem Parkraumkonzept bedarf, ist es zu Verzögerungen gekommen, bedauerte Nacke. Der hat auch anderweitig alle Hände voll zu tun. So muss er sich allein um knapp 52 Kilometer Radwege­ randmarkierungen kümmern, die teilweise, auch wegen der Blend­ gefahr, zu erneuern sind.

Fahrradstraße als optimale Lösung

Aus Sicht der SPD wäre die Aus­ weisung der KaFü als „Fahrrad­

straße“ die optimale Lösung für Radler. Dabei denkt sie an eine Teilung der Fürstenberg­Straße: Neben einer Autospur im Ein­ bahnverkehr könnte so eine Fahr­ radstraße entstehen.

Autostellplätze würden wegfallen

Dabei weiß die Fraktion, dass da­ durch Autostellplätze wegfallen würden. Hier schlägt sie vor, im Bereich der „Richterwiese“, wo keine Wohnbebauung möglich ist, „halböffentliche Parkplätze“ einzurichten. Für diese könnten die Anwohner Parkberechtigun­ gen beantragen und erhalten.


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23. Töpfer­ und Künstlermarkt auf Schloss Beuggen Die 23. Auflage des Töpfer­ und Künstlermarkts auf Schloss Beug­ gen findet von Samstag, 27. April, bis Mittwoch, 1. Mai, jeweils von 11 bis 20 Uhr statt. In der

Schlossanlage präsentieren rund 140 Künstler ihre verschiedenen Werke. „Das Spektrum professio­ nell kreativen Schaffens ist riesig“, teilen die Veranstalter mit. Einge­

rahmt von Musik und Theater, kreativen Kinderworkshops sowie feinen Speisen und Getränken ist dieser Markt in der speziellen At­ mosphäre des Schlosses ein Glanz­

licht im Rheinfelder Veranstal­ tungskalender. Veranstalter sind Jürgen Blank und das Schlosshotel Beuggen. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

Unser Film „Astrid“ 20 Uhr, Kino Rheinflimmern

u Sonntag, 28. April Karsau/Beuggen 23. Töpfer­ und Künstlermarkt 11 bis 20 Uhr, Schloss Beuggen, Veran­ stalter: Jürgen Blank Offenburg, www.schloss­beuggen.de

u Freitag, 3. Mai Rheinfelden Vernissage Haus Salmegg, Ausstellung mit Werken von Pascal Jorey (Zeichnungen), David de Caro und Roman Müller (Skulptu­ ren), Veranstalter: Kulturamt

n Terminkalender u Mittwoch, 10. April Rheinfelden Infoabend Abendgymnasium 19 Uhr, VHS­Haus, mit Veronika Plank u Donnerstag, 11. April Rheinfelden Lese­Insel 15 Uhr, Stadtbibliothek, „Berti & Blau“ von Kristyna Litten, Vorlesezeit für Kin­ der ab vier Jahre

Freitag, 12. April Herten Flohmarkt der Pfalzergruppe Herten 14 bis 18 Uhr, DRK­Depot Herten, mit Kaffeestube u

u Samstag, 13. April Herten Flohmarkt der Pfalzergruppe Herten 9 bis 12 Uhr, DRK­Depot Herten u Sonntag, 14. April Rheinfelden Stadtführung Natur­Energie­Weg 15 bis 16.30 Uhr, Treffpunkt Haus Sal­ megg, Tourismus Rheinfelden u Dienstag, 16. April Rheinfelden

u Samstag, 20. April Rheinfelden Musik zu Marktzeit 11 Uhr, Christuskirche, Spanische Lie­ der von Toni Gyss (Singer/Songwriter) und Philip von Walter (Gitarren), Evan­ gelische Kirchenmusik Rheinfelden u Donnerstag, 25. April Rheinfelden Kreativer Donnerstag 14.30 bis 16 Uhr, Kita St. Josef, „Es wird warm – Wir basteln Sockenpuppen“, Kita St. Josef und Familienzentrum u Donnerstag, 25. April Rheinfelden Lese­Insel 15 Uhr, Stadtbibliothek, „Pippi findet einen Spunk“ von Astrid Lindgren, Vor­ lesezeit für Kinder ab vier Jahre u Samstag, 27. April Karsau/Beuggen 23. Töpfer­ und Künstlermarkt 11 bis 20 Uhr, Schloss Beuggen, Veran­ stalter: Jürgen Blank Offenburg, www.schloss­beuggen.de

u Montag, 29. April Karsau/Beuggen 23. Töpfer­ und Künstlermarkt 11 bis 20 Uhr, Schloss Beuggen, Veran­ stalter: Jürgen Blank Offenburg, www.schloss­beuggen.de Rheinfelden Vernissage 19.30 Uhr, VHS­Haus, Ausstellung „Fundstücke“ von Anja Dumk­Klee­ feldt, Volkshochschule Rheinfelden u Dienstag, 30. April Karsau/Beuggen 23. Töpfer­ und Künstlermarkt 11 bis 20 Uhr, Schloss Beuggen, Veran­ stalter: Jürgen Blank Offenburg, www.schloss­beuggen.de u Mittwoch, 1. Mai Nordschwaben Schützenschenke am 1. Mai­Feiertag ab 11 Uhr, Gemeindehalle Nordschwa­ ben, Schützenverein Nordschwaben

u Samstag, 4. Mai Rheinfelden Geranienmarkt 8 bis 15 Uhr, Oberrheinplatz, Veranstal­ ter: WST Rheinfelden und Rheinfelder Gartenbaubetriebe Musik zur Marktzeit 11 Uhr, Christuskirche, Ensemble Bohè­ me Dorothee Zobel, : Evangelische Kir­ chengemeinde Rheinfelden Ausstellung 12 bis 17 Uhr, Haus Salmegg, Ausstel­ lung Werke von Pascal Jorey (Zeichnun­ gen), David de Caro und Roman Müller (Skulpturen), Veranstalter: Kulturamt Kneipennacht Rheinfelden ab 21 Uhr, Innenstadt, Fünf Stunden Livemusik in Kneipen, Bistros, Cafés, Bars und Restaurants, Eintritt 13 Euro (Abendkasse) und 10 Euro (Vorverkauf) unter ww­kneipen­nacht.com, Veranstal­ ter: x­events


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n Terminkalender u Samstag, 4. Mai Degerfelden MV Degerfelden & Cello von 19 bis 20.30 Uhr, Katholische Kirche St. Urban, Kirchenkonzert mit dem Mu­ sikverein Degerfelden und der Cellistin Cécile Grüebler u Sonntag, 5. Mai Rheinfelden 11. Sparkassen­Triathlon Rheinfelden ab 9.30 Uhr, Europastadion und Frei­ bad, Informationen und Anmeldung unter www.sparkassen­triathlon.eu, Ver­ anstalter: Tri Team Rheinfelden Wanderung über den Dinkelberg 9.50 Uhr, Bahnhof Rheinfelden (Gleis 1), geführte Wanderung über den Din­ kelberg mit Rast beim Wanderhock am Altreb, Veranstalter Schwarzwaldverein und Tourismus Rheinfelden Ausstellung 12 bis 17 Uhr, Haus Salmegg, Ausstel­ lung Werke von Pascal Jorey (Zeichnun­ gen), David de Caro und Roman Müller (Skulpturen), Veranstalter: Kulturamt 3000­Schritte Rundweg 11 bis 12.30 Uhr, 3000­Schritte Rund­ weg, geselliger Spaziergang mit wech­ selnden Themen, an jeden ersten Sonn­ tag im Monat, inkl. Apéro, Veranstalter: Pro Rheinfelden ­ Stadtmarketing Nordschwaben Wanderopening am Westweg ganztags, Auf dem Altreb, geselliges Bei­ sammensein mit Live­Musik und Bewir­ tung, Veranstalter: Rheinfelden Touris­ mus Degerfelden MV Degerfelden & Cello von 17 bis 18.30 Uhr, Katholische Kirche St. Urban, Kirchenkonzert mit dem Mu­ sikverein Degerfelden und der Cellistin Cécile Grüebler u Montag, 6. Mai Rheinfelden 25 Jahre Familienzentrum 9 bis 12 Uhr, Familienzentrum, Fotoaus­ stellung 25 Jahre Familienzentrum

u Dienstag, 7. Mai Rheinfelden 25 Jahre Familienzentrum 9 bis 12 Uhr, Familienzentrum, Fotoaus­ stellung 25 Jahre Familienzentrum Kisel­ offene Sprechstunden 13.30 ­ 15.30 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus. Hilfen für Kinder und Ju­ gendliche suchterkrankter Eltern bietet eine offene Sprechstunde an.

n Hinweis

8. Rheinfelder Pflanzenflohmarkt „Rund ums Grün“

Vereine, Institutionen und Veran­ stalter, die ihre Termine hier ver­ öffentlichen wollen, wenden sich bitte an: Die Oberbadische Am Alten Markt 2 79539 Lörrach Tel. 07621/40 33 58 E­Mail: hochrhein@verlags­ haus­jaumann.de Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist Mittwoch, 17. April.

Bereits zum achten Mal laden das Familienzentrum und das Stadt­ bauamt am Samstag, 13. April, von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr Gar­ tenfreunde, Blumenliebhaber, Na­ turfreunde, Terrassen­ und Balkon­ gärtner, Zimmerpflanzenfans und alle, die es vielleicht noch werden wollen, unter den Vacono­Dome zum Pflanzenflohmarkt ein. Pas­ send zur beginnenden Garten­ und Balkonsaison bietet der, im Zuge der Entente florale ins Leben

gerufene Pflanzenflohmarkt wie­ der eine einmalige Gelegenheit „überzählige“ Ableger, Stauden oder Samen sowie Gartenutensili­ en mit anderen Gartenfreunden zu tauschen und gleichzeitig fach­ zusimpeln oder sich den ein oder anderen Tipp zu holen. Die Tauschpflanzen (mit Namenseti­ kett) können zwischen 13 und 14 Uhr am Vacono­Dome abgegeben oder auch von Tauschwilligen selbst präsentiert werden. Dazu

sollten allerdings entsprechende Klapptische zur Auslage mitge­ bracht werden. Das Angebot des Pflanzenflohmarkts wird auch die­ ses Jahr wieder durch die Auszu­ bildenden der Stadtgärtnerei mit selbstgezogene Pflanzensetzlinge bereichert. Ebenso sind der Bü­ chertausch Nollingen mit Garten­ büchern sowie der Frauenchor TonArt Nollingen mit einem lecke­ ren Kuchenbuffet vor Ort. Foto: Archiv


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Stadt sucht noch Wahlhelfer Rheinfelden. Für die Kommunal­ und Europawahl am Sonntag, 26. Mai, sucht die Stadtverwal­ tung Rheinfelden noch ehrenamt­ liche Wahlhelfer. Sie sollen die Durchführung der Wahlhand­ lung gemäß den gesetzlichen Be­ stimmungen absichern und nach Schließung der Wahllokale das Wahlergebnis für die Europawahl ermitteln. Die Auszählung für die Kommunalwahl erfolgt allerdings erst am Montag, 27. Mai. Deshalb müssen Helfer bereit sein, an bei­ den Tagen Dienst zu verrichten. WEITERE INFORMATIONEN: n Der ehrenamtliche Einsatz als Wahlhelfer wird mit 10 Euro pro Stunde jedoch höchstens 60 Euro pro Tag honoriert. Interessierte können sich beim Wahlteam unter Tel. 07623/95­ 197, ­207 und ­470 oder per E­ Mail an wahlen@rheinfelden­ba­ den.de melden.

Gesichter strahlen Bürgerheim | Frühlingsfest gelingt Rheinfelden. Mit viel Engagement und Herzblut haben die 20 Auszu­ bildenden des Bürgerheims Rheinfelden das Frühlingsfest vorbereitet und auch schon im Vorfeld mit den Bewohnern die entsprechende Tischdekoration gebastelt. Zu Beginn gab es ein von einer Bewohnerin selbst ge­ schriebenes Gedicht, danach ein biographiebezogenes Quiz über den Frühling, an dem sich die Be­ wohner fleißig beteiligten, und immer wieder wurden fröhliche Lieder angestimmt. Damit aber nicht genug, auch in der Küche packten die Auszubil­ denden aus allen drei Lehrjahren tatkräftig mit an und verwöhnten die Bewohner mit selbst gebacke­ nem Apfelkuchen und mit einem selbst gemachten Schokodessert mit Sahnehaube und einer Melo­

Zufriedende Gesichter der Bewohner gab es beim Frühlingsfest des Bür­ gerheims, das die Auszubildenden ausgerichtet haben. Foto: zVg nenbowle. Für diesen Einsatz gab es von allen Seiten – Bewohnern, Heim­ leitung und Vertretern der koope­ rierten Schulen für Pflegeberufe – großes Lob. „Die schönste An­

erkennung waren aber die strah­ lenden Augen unserer Bewoh­ ner“, erklärt Sandra Grill, die den Auszubildenden bei den Vorbe­ reitungen mit Rat und Tat zur Sei­ te stand.

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Meine Region, 10. April 2019

Standesamtliche Nachrichten aus Rheinfelden Geburten -Keine-

Eheschliessungen 08.03.2019 Tanja Dreyer und Dominic Glunz, Adolf-Senger-Str. 25, Rheinfelden 16.03.2019 Peggy Floßmann-Kraus und Alexander Huber, Dürerstr. 14, Rheinfelden 16.03.2019 Celine Becker und David Beatrice, Saaleweg 3, Rheinfelden 28.03.2019 Hassiba Hamrouni, Schildgasse 22, Rheinfelden und Manfred Wagner, Wollbacher Str. 24, 79400 Kandern

Sterbefälle 01.03.2019 Rudolf August Fritsche, Eisenbahnstr. 7, Rheinfelden 02.03.2019 Elisabeth Ruta, geb. Gruber, Fliehburgstr. 10, Rheinfelden 03.03.2019 Kirkor Çiçek, Edmund-Schweizer-Str. 3, Rheinfelden 07.03.2019 Elsa Sutter, geb. Fröhle, Innerdorf 5, Rheinfelden 09.03.2019 Maria Elisabetha Hodapp, geb. Würth, Kapuzinerstraße 7, Rheinfelden 11.03.2019 Ljubica Šaravanja, geb. Zeljko, Fecampring 3, Rheinfelden 12.03.2019 Gertrude Brugger, geb. Klich, Edmund-Schweizer-Str. 3, Rheinfelden 13.03.2019 Franz Alois Scherer, Hertener Str. 42, Rheinfelden 14.03.2019 Gisela Fahrländer, geb. Ohnimus, Pestalozzistraße 1, Rheinfelden 15.03.2019 Ella Margarete Jürgens, geb. Wein. Pestalozzistraße 1, Rheinfelden 16.03.2019 Astrid Katharina Börner, geb. Höferlin, Maienplatz 2, Rheinfelden 20.03.2019 Ernst Dieter Wiesen, Rabenfelsstraße 4, Rheinfelden 21.03.2019 Dorothea Irma Schmidt, geb. Winterer, Alemannenstr. 12, Rheinfelden 22.03.2019 Georg Bernauer, Schmiederain 4, Rheinfelden 24.03.2019 Marianne Behrle, geb. Feil, Friedrich-Ebert-Str. 3, Rheinfelden 25.03.2019 Veronika Kraus, geb. Schnürer, Pestalozzistraße 1, Rheinfelden


10.04.2019

Lastwagenfahrer mogeln sich am Stauenede vorbei Rheinfelden. Gemeinsam mit der Schweizer Grenzwacht kontrol­ lierten Beamte des Verkehrskom­ missariats Weil am Rhein kürz­ lich vor der Grenzanlage Rhein­ felden bei der Ausreise in die Schweiz sowie an den Einfahrten der Anschlussstellen Rheinfelden Süd und Mitte Lastwagen hin­ sichtlich Rotlichtmissachtung und unerlaubten Überholens inner­ halb des Lasterstaus zur Regelung der Vorsortierung. Es mussten da­ bei wieder zahlreiche Verkehrs­ teilnehmer beanstandet werden. Die Bilanz weist insgesamt 27 Anzeigen gegen sogenannte „Stau­Überholer“, zehn Anzeigen wegen Missachtung des Durch­ fahrtsverbots und 37 Ordnungs­ widrigkeiten­Anzeigen wegen verschiedener anderer Verstöße aus. Die Schweizer Kollegen bean­ standeten sieben Verstöße wegen Missachtung der Vorsortierung in der Verzollungs­ und Transitab­ wicklung und erhoben entspre­ chende Gebühren.

Kontrolle: 104 Kilo Tabak sichergesellt Rheinfelden/Grenzach­Wyhlen (kör). Insgesamt 104 Kilo unver­ zollter Wasserpfeifentabak stellte der Zoll vor wenigen Tagen bei einer gemeinsamen Kontrolle mit Polizei, Gemeindeverwaltungen und dem Landratsamt in Shisha­ Bars von Rheinfelden und Gren­ zach­Wyhlen sicher. Zudem mussten diverse gast­ stättenrechtliche Verstöße wie zu­ gestellte, verschlossene oder nicht ausreichend gekennzeichne­ te Notausgänge, fehlender Aus­ hang des Jugendschutzgesetzes respektive Nicheinhalten von Auflagen beanstandet werden. Eine der insgesamt neun über­ prüften Bars musste geräumt und gelüftet werden. Messungen hat­ ten in diesem Lokal ergeben, dass der zulässige Kohlenmonoxid­ Grenzwert fast um das Vierfache überschritten wurde. Die betref­ fende Shisha­Bar bleibt bis auf weiteres geschlossen. Insgesamt wurden seitens des Zolls fünf Straf­ und sieben Ord­ nungswidrigkeitsverfahren we­ gen Verstößen gegen das Tabak­ steuergesetz und gegen das Arbeitsrecht eingeleitet.

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Grendelmatt III geht voran Bauausschuss | Gremium gibt grünes Licht für frühzeitige Beteiligung n

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. Der neue Bebau­ ungsplan „Grendelmatt III“ geht jetzt in die frühzeitige Öffentlich­ keits­ und Behördenbeteiligung. Der Rheinfelder Bau­ und Um­ weltausschuss (BUA) hat die Ent­ wurfsplanung kürzlich gebilligt (DIE OBERBADISCHE berichtete). Umfasst wird das Plangebiet von der Karl­Fürstenberg­Straße, dem Schwarzen Weg und dem Grendelmattweg. Es grenzt also an das Industriegelände in Ober­ rheinfelden.

Rückblick

Die örtliche Gegebenheit war auch der Grund, warum die Pla­ nung, die im Februar vor zwei Jahren rechtsverbindlich gewor­ den war, wieder aufgehoben und überarbeitet werden musste. Die Industrie hatte damals wegen der Störfallverordnung ein Normen­ kontrollverfahren angestrengt. Hierin drohte die Stadt zu unter­ liegen. Beide Seiten konnten sich aber auf einen Kompromiss eini­ gen.

Die Aufteilung

Dieser Situation ist auch geschul­ det, dass im südlichen Teil ent­ lang der Karl­Fürstenbergstraße künftig kein Mischgebiet – Woh­ nen und Gewerbe – entstehen wird, sondern sich nur Gewerbe ansiedeln kann. Gegenüber ist ein Grünraum Kinderspielmög­ lichkeiten vorgesehen, wie die Planerinnen Bettina Nocke und Christiane Ripka auch auf Nach­ frage von Grünen­Stadträtin Anet­ te Lohmann ausführten. Weiter nördlich davon, entlang der Dürenbachstraße, die das Areal durchschneidet, und der Scheffelstraße bis zu der elektri­ schen Überlandleitung wird eine aufgelockerte Wohnbebauung mit Einfamilienhäusern vorgese­ hen. Daran schließt sich Ge­ schosswohnungsbau an.

Platz für 600 Menschen

Laut Planerin Nocke entstehen rund 300 Wohnungen, die unge­ fähr 600 Menschen Unterkunft geben, wie der Freie Wähler Rolf Glück von ihr erfuhr. Dabei liegt die maximale Gebäudehöhe bei drei Geschossen. Dies kann nicht überschritten werden wegen der Störfallverordnung. Die Stellplät­

Der neue Bebauungsplan „Grendelmatt III“. Das Gebiet liegt zwischen der Karl­Fürstenberg­Straße, dem Schwarzen Weg sowie dem Grendelmatt­ weg. Grafik: zVg ze sollen teils oberirdisch, teilwei­ se in Tiefgaragen geschaffen wer­ den.

Knackpunkt Kindergarten

Erschlossen wird das Areal durch die Dürrenbachstraße sowie Fort­ führungen der Oberen Kanal­ und der Schwedenstraße. Letzte­ re Einfahrmöglichkeit bereitete insbesondere dem Sozialdemo­ kraten Willi Hundorf Unbeha­ gen. Denn dort liegt der städti­ sche Kindergarten „Kunterbunt“.

Das ist in der Planung in soweit berücksichtig, dass dort eine Parkfläche für die „Elterntaxis“ entstehen soll. Doch Hundorf wollte hier möglichst Verkehr aus Sicherheitsgründen vermieden wissen. Aus Sicht von Oberbür­ germeister Klaus Eberhardt ist das aber nicht von Nöten, da es für „Grendelmatt III“ insgesamt drei Anbindungen geben und sich der Straßenverkehr mehr oder weniger gleichmäßig auf diese verteilen wird.


10 n Kurz

10.04.2019

notiert

Lauf­Club Marathon lädt zum Lauftreff Rheinfelden. Der Lauf­Club Mara­ thon (LCM) Rheinfälden lädt je­ den Montag und Mittwoch ab 18.15 Uhr zum Training für (Je­ dermann­)Läufer im Europasta­ dion ein. Weitere Informationen sind bei Horst Brugger, Tel. 07623/300 27 oder 0175/431 82 70

Laufen hält fit!

Foto: Meller

erhältlich. Immer freitags ab 18 Uhr wird ein Jedermannlauftreff mit An­ fängerbetreuung und Nordic Wal­ king angeboten. Treffpunkt ist am Europastadion (Winter) oder Trimm­Dich­Pfad Lebküchleplatz (Sommer). Auskünfte sind bei Martina Stoll, Tel. 07627/97 02 00, erhältlich.

Angebote für Jugendliche Rheinfelden. Das Jugendreferat Rheinfelden bietet jeden Freitag von 20 bis 22 Uhr Nachtsport Kids für Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren in der Sport­ halle der Gewerbeschule an. Im­ mer freitags von 21 bis 24 Uhr wird in den Sporthallen der Eichendorff­Schule und Goethe­ schule Nachtsport für Jugendliche ab 14 Jahren angeboten.

Die Jüngeren sind dran Sozialausschuss | Situation der Rheinfelder unter 27 Jahren n

von Gerd Lustig

Rheinfelden. Nach der älteren Ge­ neration sind jetzt die jüngeren Menschen dran. Nachdem der So­ zialbericht für die Älteren vor rund zwei Jahren stand jetzt im Sozialausschuss jener Sozialbe­ richt II für Menschen unter 27 Jahren auf dem Programm (DIE OBERBADISCHE berichtete). Axel Schuhen von dem Freibur­ ger Beratungsbüro Silver Age, der gemeinsam mit einer hiesigen Projektgruppe den neuerlichen Sozialbericht erstellt hatte, prä­ sentierte die wichtigsten Ergeb­ nisse. Der Bericht soll Verant­ wortlichen in der Verwaltung und in der Kommunalpolitik Zahlen, und Fakten an die Hand geben so­ wie Handlungsfelder aufzeigen, wo jetzt und in der Zukunft Handlungsbedarf besteht, sprich: Er soll Entscheidungshilfen bie­ ten. Schuhen sprach dabei von Rheinfelden – im positiven Sinne – als einer „normalen Stadt“, also mit keinerlei signifikanten Ab­ weichungen zu vergleichbaren Städten. Ein klein wenig Unbehagen machte sich im Gremium breit ob der Zahlen und Prognosen hin­ sichtlich des erwarteten Wachs­ tums von diversen Altersgruppen, da die meisten Zahlen vom Statis­ tischen Landesamt herrührten. „Da ist doch eine gewisse Un­ schärfe drin“, mahnte Eckhart Hanser (CDU). Zugleich monier­ te er, dass man in Stuttgart noch immer denke, dass hinter Frei­ burg der „Ländliche Raum“ an­ fange, die postulierten Zahlen

Cornelia Rösner in ihrer letzten Sitzung im Sozialausschuss, bevor sie in den Ruhestand geht, und der externe Berater Axel Schuhen präsentierten die wichtigsten Erkenntnisse des Sozialberichts II. Foto: Gerd Lustig mithin von daher unscharf seien. Vieles sei daher auf Rheinfelden nicht eins zu eins zu übertragen. „Die hiesigen Fachleute in der Projektgruppe haben natürlich die lokalen und regionalen As­ pekte mit eingebracht“, erklärten sodann Bürgermeisterin Diana Stöcker und Cornelia Rösner, Lei­ terin des Amts für Familie, Ju­ gend und Senioren, die im Übri­ gen ihre letzte Sozialausschusssit­ zung absolvierte, bevor sie am 11. April in den Ruhestand verab­ schiedet wird. Karin Paulsen­Zen­ ke (SPD) hätte sich hingegen mehr Empfehlungen in Sachen Lebensqualität erwartet. Der Sozialbericht II soll der Kommune anhand gesicherter Daten eine objektive Grundlage für Entscheidungen auf örtlicher Ebene zu geben. Auf konkrete Handlungsvorgaben verzichtet er bewusst, sondern identifiziert

vielmehr verschiedene Hand­ lungsfelder. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie sich verschie­ dene Maßnahmen auf die Le­ bensqualität der Kinder, Jugend und Familien auswirken. Ein Blick auf die soziale Infra­ struktur für die Kinder und Ju­ gendlichen zeigt, wie viele Akteu­ re in diesem Feld tätig sind. „Wir haben 77 Akteure gezählt, und das muss nicht abschließend sein“, meinte Schuhen. Für eine grundsätzliche Beurteilung der Strukturen wurden – quasi als „Seismographen“ – die Akteure vor Ort befragt. Das Stimmungs­ bild zeigt, dass die Gewinnung von Fachkräften als die größte Herausforderung angesehen wird. Die vorhandene Infrastruk­ tur erhält gute Bewertungen. Ver­ besserungspotenzial wird vor al­ lem in den Bereichen Kommuni­ kation und Vernetzung gesehen.

Mehr Geld für das Ehrenamt

Entschädigungen | Stadt erhöht Sätze / Letzte Angleichung 2018 Tanz und Theater im Jugendhaus

n

Mit dem Theater Tempus fugit wird für alle Kinder und Jugendli­ chen ab zehn Jahren immer dienstags von 15.30 bis 17.30 Uhr im zentralen Jugendhaus eine Mach­Mit­Theater AG angeboten. Im Jugendhaus wird dienstags und mittwochs von 17 bis 21 Uhr sowie freitags und samstags von 19 bis 24 Uhr ein offener Treff an­ geboten.

Rheinfelden. Reich wird davon keiner, aber für ehrenamtliches Engagement gibt es künftig mehr Geld von der Stadt. Seit der letz­ ten Angleichung im Jahre 2008 hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einer Erhöhung zugestimmt. Abgelehnt allerdings wurde der Antrag der Grünen, die den Satz für Ortschaftsräte auf 30 Euro er­

Von Ulf Körbs

höhen wollten. Neu ist jetzt, dass auch der Aufwand für Betreuung von pflegebedürftigen Anghöri­ gen finanziell mit maximal 100 Euro pro Tag abgegolten wird. Al­ lerdings muss hiervon der Ober­ bürgermeister schriftlich in Kenntnis setzt werden.

Die wichtigsten Sätze:

Städträte erhalten künftig mo­ natlich 120 Euro, für Sitzungen, die länger als vier Stunden dau­

n

ern, 60 Euro, n Fraktionsvorsitzende bekom­ men 180 Euro pro Monat, n die Vertretung des Oberbürger­ meisters wird mit 20 Euro (maxi­ mal 120 Euro pro Tag) vergütet, n der Grundbetrag für Ortschafts­ räte liegt bei 60, ihr Sitzungsgeld bei 25 Euro n ehrenamtliche tätige Bürger be­ kommen zehn Euro pro Stunde, 60 Euro pro Tag und Jugendparlamentarier 15 Euro.


Haus und Energie Meine Region

Rheinfelden (lu). Ein Haus zu bauen, das bedeutet nicht nur den Bau und dessen Einrichtung zu realisieren. Ganz wichtig ist vor allem auch, welche Energien zum Einsatz kommen. Alles will gut durchdacht sein. Daher emp­ fiehlt sich, von Anfang an die di­ versen Fachleute zu involvieren und sich beraten zu lassen. Tipps und Ratschläge sowie natürlich die fachmännische Ausführung können nicht nur gut für den Geldbeutel sein, sondern sind in den meisten Fällen auch noch gut und wertvoll für die Umwelt. Ein Haus wird natürlich nicht für die Ewigkeit gebaut, aber es wird doch für einige Generatio­ nen stehen und über die Jahre vielen Menschen ein Heim bie­ ten. Deshalb haben alle Ent­ scheidungen über die Auswahl der Technik und der Baumateria­ lien große Auswirkungen auf den Energieverbrauch des Hau­ ses und die damit verbundenen Kosten, auf den Wohnkomfort und damit auf das persönliche Wohlbefinden. Letztlich hat einer wohl durchdachte Energie­ versorgung auch auf den Wie­ derverkaufswert der Immobilie, die für viele Menschen natürlich auch eine Kapitalanlage oder eine Vermögenssicherung für das Alter darstellt. Jeder, der sein Haus saniert, eine neue Heizung einbaut oder einen energieeffizienten Neubau errichtet, trägt aktiv zum Um­ weltschutz und zur Werterhal­ tung des Standortes Rheinfelden bei. Am wichtigsten bei der Ener­ gietechnik sind Wärme und Warmwasser. Dabei hat man die Qual der Wahl. Die Wärmepum­ pe ist das einzige Heizsystem, dessen Klimafreundlichkeit im Laufe der Lebensdauer weiter zunehmen wird. Denn es ist das erklärte Ziel der Bundesregie­ rung, den Anteil der Erneuerba­ ren Energien am Strommix bis 2020 auf 35 Prozent zu erhöhen

SONDERVERÖFFENTLICHUNG ­ Mittwoch, 10. April 2019 ­ Seite 11

Haus und Technik gehören unweigerlich zusammen. Die Fachleute beraten und helfen gern, mit welcher Ener­ gie und Technik das jeweilige Gebäude ausgestattet wird. Foto: Gerd Lustig – 2030 sollen es bereits 50 Pro­ zent sein. Der Ausbau der erneu­ erbaren Stromerzeugung geht mit riesigen Schritten voran. Und je umweltfreundlicher der Strom erzeugt wird, desto um­ weltfreundlicher laufen auch die Wärmepumpen. Auch das Thema Heizen mit Pellets gewinnt immer mehr an Bedeutung. Pellets aus Sägemehl, anderen Holzabfällen, aber auch aus Waldholz spielen dabei die größte Rolle. Sie sind der Regel­ Brennstoff in Pelletheizungen. Das Endprodukt Holz­Pellets sind wahre Energiebündel. Natürlich spielt auch die Solar­ energie bei den regenerativen Energien eine bedeutende Rolle. Man kann die Sonnenenergie über Solarkraftwerke oder klei­ nere Solaranlagen nutzen. Bei der Umwandlung in Strom ent­

steht kein Kohlenstoffdioxid, es entsteht weder Ruß noch Fein­ staub. Das macht die Nutzung der Solarenergie sehr umwelt­ freundlich. Solaranlagen können Energie in unterschiedlicher Form lie­ fern. Thermische Solaranlagen

fangen das Sonnenlicht mit Kol­ lektoren ein und erzeugen Wär­ meenergie, die zum Beispiel im Haus als Heizung oder bei der Warmwassererzeugung genutzt werden kann. Wichtig: Die Hei­ zung muss ins Gesamtkonzept des Hauses passen.


Gastronomie an Ostern SONDERVERÖFFENTLICHUNG ­ Mittwoch, 10. April 2019 ­ Seite 12

Meine Region

Rheinfelden (lu). Essen und Trin­ ken hält Leib und Seele zusam­ men, besagt ein altes Sprichwort. Aber bitte, die Region Rheinfel­ den bietet genügend Möglichkei­ ten dazu. Allerdings, Essen ist nicht gleich Essen. Manchmal muss es eben etwas Besonderes sein. Und da kommen die hohen kirchlichen Feiertage gerade recht, zumal es ja an zwei aufei­ nanderfolgenden Tagen die Mög­ lichkeit gibt, sich ausgiebig und genüsslich dem Gott Lukull zu frönen. Neben Pfingsten und Weihnachten ist es vor allem das Osterfest, das eine gute Gelegen­ heit bietet, sich einmal in der Gastronomie verwöhnen zu las­ sen. Sich einfach an den gedeck­ ten Tisch zu setzen, sowohl die Gaumenfreuden und auch das mitunter speziell und mit viel Liebe und Herzblut gebotene Ambiente zu genießen, das hat einfach was, kurz: Das sollte sich jeder einmal gönnen. So macht Ostern noch ein we­ nig mehr Spaß. Und auch der traditionelle Osterausflug, ver­ bunden mit dem Eiersuchen der Kinder, bekommt noch einmal eine ganz andere Note. Auch die heimischen Gastro­ nomen bieten vielfach spezielle und köstliche Menüs an, bei denen man an den Ostertagen und Feiertagen einmal total ent­ spannen kann. Allein schon et­ waige Essensvorbereitungen zu Hause und auch die Gedanken an den Einkauf kann man ge­ trost vergessen. Ostern ist ganz einfach Restaurantzeit, und das am besten mit der ganzen Fami­ lie und/oder sogar mit der nähe­ ren Verwandtschaft oder im Freundeskreis. Die kulinarische Vielfalt ist großartig, aber auch gefragt.

Die Gastronomie in der Region Rheinfelden wartet gerade auch zum Osterfest mit einem vielfältigen Angebot auf. Da ist für jeden Gaumen etwas dabei. Foto: Gerd Lustig Und das heißt: Wer ein Essen zu Ostern im Lokal plant, sollte vor­ her unbedingt entsprechend Platz reservieren, damit es am Feiertag dann auch tatsächlich und zu aller Zufriedenheit mit dem Ostermahl klappt. Und stets dran denken: Auch im Raum Rheinfelden ist der Gast König. Und bei einem kann man eben­ falls sicher sein: Frische und

Qualität sind die obersten Gebo­ te. Und was kommt jetzt an Os­ tern auf den Tisch? Da wären vor allem Hase oder Kaninchen zu empfehlen. Nicht zu verges­ sen ist ebenfalls das Osterlamm, und das in allen Variationen. Na­ türlich wird auch Fisch gerne ge­ nommen, die verbunden mit einem schönen Tropfen Weiß­

wein. Wild gibt es ja mittlerwei­ le ohnehin das ganze Jahr. Und ansonsten gilt: Jeder isst, was ihm schmeckt oder worauf er an diesem speziellen Tag Lust ver­ spürt. Und nicht vergessen: Auch das Auge isst bekanntlich mit, und das heißt: Essen und Gerich­ te, die zelebrierend serviert wer­ den, schmecken noch einmal so gut. Guten Appetit!


10.04.2019 n Kurz

notiert

Freiwilligenagentur vermittelt Bürger Rheinfelden. Die Freiwilligen­ agentur vermittelt Bürger, die sich engagieren möchten, an Einrich­ tungen, die Helfer suchen. Sie ist immer montags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 11 bis 13 Uhr im Raum 2 des Bürgertreff­ punkts Gambrinus Sprechstunde. Das Team der Berater informiert dabei über Formen und Möglich­ keiten des Engagements. Kontakt zu den Sprechzeiten unter Tel. 07623/954 63.

Beratungscafé Rheinfelden. Die ehrenamtliche Beratung von Migranten durch Migranten in zehn Sprachen fin­ det immer donnerstags von 10 bis 12 Uhr im Treffpunkt Gambrinus statt.

Schach im Gambrinus Rheinfelden. Der Verein Schach­ Rheinfelden lädt jeden Donners­ tag ab 18 Uhr und jeden Sonntag ab 14 Uhr alle interessierten

Im Treffpunkt Gambrinus wird Schach gespielt. Foto: Archiv Schachspieler in den Treffpunkt Gambrinus zum gemeinsamen Schachspiel ein. Anmeldung nimmt Jörg Hostettler, Tel. 01525 / 696 27 72, entgegen.

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Musik, Tanz und Beratung Wirtschaft | Drei Tage lang steppte um die Schildgasse der Bär n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. Kompetente Bera­ tung, neue Trends und obendrein Rahmenprogramm, Unterhaltung und verkaufsoffener Sonntag: Das ist der Mix, auf den das Ge­ werbegebiet Schildgasse in Rheinfelden seit Jahren setzt. Es dürfte zwar in den vergangen Jah­ ren am Sonntag schon etwas vol­ ler gewesen sein. Aber dennoch: Im Gewerbegebiet hat’s unlängst wieder gebrummt. Zweimal im Jahr, im Frühjahr und einmal im Herbst, laden die Gewerbetrei­ benden zur Leistungs­ und Ge­ werbeschau ein. Zu einem Fest für die ganze Familie avancierte die erste Schau in diesem Jahr in der Schildgasse. „Unterm Strich sind wir zufrie­ den, vor allem der Sonntag ist für uns wichtig“, machte Holger Wick, Geschäftsführer der Wohn­ welt und gleichzeitig Sprecher der IG Schildgasse, die sich um die dreitägige Veranstaltung küm­ mert, deutlich. Das Motto diesmal lautete „Wohnen – Einrichten – Freizeit“. Gerade im Bereich Möbel gelte es wieder zu punkten. Denn in jüngster Zeit hätten Schweizer Möbelhäuser die Preise nach unten justiert. Und das spüre man in der Südwestecke deutlich. „Von daher ist Besucherandrang wie jetzt sehr wichtig“, sagte Wick. Derweil das Latschari­Zügle immer wieder seine Runden dreh­ te und die Besucher von A nach B brachte, waren Jung und Alt glei­ chermaßen auf den Beinen, um zu schauen, was das heimische

Viel los war mal wieder bei der Leistungs­ und Gewerbeschau in der Schild­ gasse. Foto: Gerd Lustig Gewerbe so alles leistet. Klarer Fall: Überall dort, wo Ak­ tionen oder vor allem Musik ge­ boten waren, war etwas los. Vor der Möbel­Arena sorgte das Feuerwehr Musikkorps für or­ dentlich Schwung und inspirierte die fleißigen Damen beim Kinderschminken noch ein biss­ chen mehr. Vor dem Tanzcenter Just Dance steppte runde zwei Stunden der Bär. Inhaber Ralf Kunzmann gab den DJ – und schon zeigten zahlreiche Grup­ pen, was es mit dem Tanzen in der Rheinfelder Einrichtung so auf sich hat. Da bekam so man­ cher Vater und Opa, so manche Mutti und Großmutter ein ums andere Mal große Augen und kam aus dem Staunen ob der star­ ken Vorführungen nicht mehr he­ raus. „Unterm Strich kann ich nur Positives berichten“, erklärte

Wick und sprach auch im Namen vieler Gewerbetreibender. Über­ all wurden die Angebote zur In­ formation und zum Zuschauen gut angenommen. „Da, wo Enter­ tainment ist, natürlich noch um einiges mehr“, betonte Wick. Ob im Küchenstudio, im Matratzenla­ ger oder bei der Thermomix­De­ mo: Es war allerorten etwas gebo­ ten. Ganz bewusst habe man bei dieser Schau auf die Konzentra­ tion auf vier Zentren im gesam­ ten Gewerbegebiet gesetzt. Damit meinte Wick die Knotenpunkte Wohnwelt mit Tanzschule, die Möbel­Arena mit Fixx­Trainings­ studio und Motoland, den Bereich Medimax und Toom­Baumarkt sowie den Bereich MMZ. Und was den IG­Sprecher zudem freu­ te: Dass auch so viele Berater und Vertreter der Industrie dabei wa­ ren.

Mehr Geld für das Ehrenamt

Einführung in die Betreuung

Entschädigungen | Stadt erhöht Sätze / Letzte Angleichung 2018

Rheinfelden. Zu einem Einfüh­ rungsseminar für neu bestellte ehrenamtliche rechtliche Betreu­ er lädt der Kommunale Betreu­ ungsverein und der SKM­Betreu­ ungsverein ein. Beginn ist am Donnerstag, 11. April, 19 bis gegen 21 Uhr im Bürgerheim, Pestalozzistraße 1, Rheinfelden. Eine Anmeldung ist nicht erfor­ derlich.

Rheinfelden. Reich wird davon keiner, aber für ehrenamtliches Engagement gibt es künftig mehr Geld von der Stadt. Seit der letz­ ten Angleichung im Jahre 2008 hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einer Erhöhung zugestimmt. Abgelehnt allerdings wurde der Antrag der Grünen, die den Satz für Ortschaftsräte auf 30 Euro er­

n

Von Ulf Körbs

höhen wollten. Neu ist jetzt, dass auch der Aufwand für Betreuung von pflegebedürftigen Anghöri­ gen finanziell mit maximal 100 Euro pro Tag abgegolten wird. Al­ lerdings muss hiervon der Ober­ bürgermeister schriftlich in Kenntnis setzt werden.

Die wichtigsten Sätze:

Städträte erhalten künftig mo­ natlich 120 Euro, für Sitzungen, die länger als vier Stunden dau­

n

ern, 60 Euro, n Fraktionsvorsitzende bekom­ men 180 Euro pro Monat, n die Vertretung des Oberbürger­ meisters wird mit 20 Euro (maxi­ mal 120 Euro pro Tag) vergütet, n der Grundbetrag für Ortschafts­ räte liegt bei 60, ihr Sitzungsgeld bei 25 Euro n ehrenamtliche tätige Bürger be­ kommen zehn Euro pro Stunde, 60 Euro pro Tag und Jugendparlamentarier 15 Euro.


Rätseln,

Lesen & Entspannen

10.04.2019

UNTERHALTUNG & WISSEN Nr. 131

8 2 6 3 7 5 9 1 4

Sudoku schwer

9 8 7 5 2 3 4 6 1

3 6 2 1 8 4 5 9 7

1 4 5 7 9 6 3 8 2

Innenhof span. Häuser

4 5 3 9 1 2 8 7 6

Wäschestück

7 9 1 6 4 8 2 3 5

ein Emirat

6 3 8 2 5 1 7 4 9

int. Kfz-K. Tunesien

USAmerikaner (Kw.)

5 7 4 8 6 9 1 2 3

ein Ausruf

griechisches Wortteil: innen

2 1 9 4 3 7 6 5 8

Wundabsonderung

kugelförmige Speise

digitales Telefon (Abk.)

Sudoku mittelschwer

jeder ohne Ausnahme älteste lat. Bibelübersetzung

8 9 7 6 4 3 2 5 1

schweiz.: Bergschlucht

Stadt am Großen Sklavensee

russisches Kampfflugzeug

Kamin

3 2 5 8 1 9 4 7 6

widersinnig

Vorname von Fußballer Scholl

6 4 1 5 7 2 9 8 3

Herrenschoßrock (Kw.)

arabischer Wüstenbrunnen

4 5 6 3 9 8 1 2 7

USSchauspieler † 1957

Gebäckunterlage

9 7 2 1 6 4 8 3 5

Ammoniakverbindung

1 3 8 7 2 5 6 4 9

brennbares Gas

Landschaftsform

musikalisches Werk Heldin der Tristansage

chem. Zeichen für Neon

Frau des Philemon

5 1 9 2 8 7 3 6 4

fruchtbare Erdschicht

Jazzstil (heiß)

7 8 4 9 3 6 5 1 2

moralische Bedenken

Teil der Patrone

Stadt an der Saale

Markierung auf See

traditioneller japan. Sport

verdunstendes Wasser

ritterl. Reiterkampfspiel

2 6 3 4 5 1 7 9 8

Mitleid

wendig, gewandt

R

griech. Vorsilbe: bei, daneben

Papstname

Ort am Oglio

I

einfaches Lokal

K N I N

griech. Mathematiker (4. Jh.) ein Planet

türkische Herberge

Fleck

W A B R O S B A

schneidern

R

moderne Popmusik

eine Mischfarbe

E N T D E C K E R

höchster Berg in der Türkei

große Haarlocke

Koseform von ‚Papa‘

F

norddalmat. Adriainsel

Nachfrage

P L U N C T H

großes Jazzorchester

Lösungen der Rätsel aus 130

S T E L L A R

besitzanzeigendes Fürwort

I L B S K U R A E G D T H A I H D A H E R N N U A D H O R P E E K E L A S U Y E S L N D E U R R I N F N R O Y A D I E R O T

Kälbermagenenzym

R O S T E L U F E A A D N A E O C R H W E L I N G S E L E N E R A T T E H R T U U E D N B R

alte japan. Goldmünze

P I N Z E T T E

eine Ampelphase

U L L A M U E N R A A Z X O R H E U N E T E T O E K M I E I Z

Stadt in Unterfranken

Tanzfigur der Quadrille

S B E E R S O S W E

1. geStadt bei Einwählter Reichs- Leipzig nahme präsident


Eierkarton mal stylisch bemalt

Originelle Überraschung zum Basteln und Verschenken an Ostern Was bringt man am besten mit, wenn man an den Ostertagen bei der Familie oder zu Freunden eingeladen ist? Eine charmante und besonders originelle Idee dafür ist ein selbst bemalter Eierkarton, gefüllt mit einer bunten Oster-Überraschung, wie die von Bloggerin Bine (waseigenes.com). Und so geht’s: 1. Vorsichtig das Etikett des Eierkartons entfernen oder gleich einen unbedruckten Karton kaufen (gibt es online oder bei einigen Hofläden). 2. Mit einem Bleistift oder anderen radierbaren Stiften wie dem FriXion Point von Pilot die Motive auf dem Karton vorzeichnen. Das können zum Beispiel Schriftzüge sein wie “Happy Easter”,“Yummy”oder“Frühlingsgefühle” kombiniert mit Mustern, Blumen, Herzen oder anderen Gestaltungselementen passend zu Ostern. 3. Die vorgezeichneten Motive anschließend mit einem universellen Stift, der auf unterschiedlichsten Untergründen haftet, nachmalen. Gut geeignet hierfür ist beispielsweise der

Mit speziellen Kreativmarkern lassen sich Ostereier ganz einfach in 24 Farben gestalten. Foto: djd-mk/Pilot Pen/Sabine Güllich Kreativmarker Pintor von Pilot, der in 24 Farben und vier Strichstärken im Schreibwarenhandel erhältlich ist. Bei der Füllung des Eierkartons sind der Kreativität ebenfalls keine

Grenzen gesetzt. Eine Variante: Eier hart kochen und anschließend mit den Kreativmarkern gestalten - zum Beispiel mit bunten Klecksen oder grafischen Mustern: www.pilot-kreativ.de.

Sudoku Füllen Sie das Rätselgitter mit den Zahlen 1 bis 9 komplett auf. In jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 9x9 Quadrat dürfen die Zahlen 1 bis 9 aber nur einmal vorkommen. Das linke Sudoku ist mittelschwer, das rechte ist schwer.

3 1 5

5 9 8

7

8 3 1

8

6 3 4

1 2

4 5 6 9

5 9 2

7

9

9

8

2 9

7 4

6

1 4 6 5

3 1

5

6 7 8 2 6 4 5 6 1 9 8 9 4 9 1 7 4 8


16 n Kurz

10.04.2019

notiert

Geselligkeit für Jung und Alt Rheinfelden. Das Treffpunktcafé im Bürgertreffpunkt Gambrinus, Friedrichstraße 6 in Rheinfelden, ist immer montags von 12 bis 17.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Malen mit Farben Rheinfelden. Malen mit Acryl­ und Aquarellfarben steht immer montags von 15.30 bis 17 Uhr im Treffpunkt Gambrinus auf dem Programm. Julia Mestriner­Phi­ lipp unterstützt alle, die gerne malen, mit Tipps und Material. Infos bei Julia Mestriner­Philipp unter Tel. 07623/79 89 41.

Strickcafé Rheinfelden. Immer mittwochs von 9 bis 12 Uhr bietet der Bür­ gertreffpunkt Gambrinus ein Strickcafé für Jung und Alt an. Neben Stricken wird auch Filzen angeboten.

Internetcafé Rheinfelden. Jeden Donnerstag bietet der Treffpunkt Gambrinus von 14 bis 17 Uhr ein Internetcafé mit individueller Hilfestellung rund um den Computer an.

Pflegeberatung Rheinfelden. Die Pflegeberatung des Landkreises durch ipunkt der Fritz­Berger­Stiftung findet jeden Donnerstag von 9 bis 12 Uhr im Treffpunkt Gambrinus, Raum 2, statt. Terminvereinbarung unter Tel. 07621 / 410 50 33.

Nordic Walking Rheinfelden. Der Treffpunkt Gambrinus bietet donnerstags Nordic Walking an. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Gemeindezent­ rum St. Josef. Weitere Informatio­ nen bei Heinz Henninger, Tel. 07623/614 77

Nordic Walking

Foto: Archiv

Vereine sind lieb und teuer Sportförderung | Hauptausschuss beschließt neue Richtlinien Rheinfelden (kör). Der Sport in Rheinfelden ist der Verwaltung und den Kommunalpolitikern lieb und teuer, auch wenn es 18 Jahre gedauert hat, bis die Förder­ richtlinien neu gefasst wurden. Der Beschluss im Hauptausschuss fiel einstimmig. Dass die Zuschüssen insbeson­ dere die Jugendarbeit in den Ver­ einen stärken, mit denen die Richtlinien abgestimmt wurden, lobten alle Fraktionssprecher ebenso die Tatsache, dass auch neue Förderzwecke erarbeitet wurden. Der für den Sport zuständige Hauptamtsleiter Hanspeter Schu­ ler erläuterte die Neuerung. So gibt es künftig finanzielle Unter­ stützung für Betreuer bei der Teil­ nahme an Meisterschaften, bei Teilnahme an mehrtägigen Tur­ nieren ab der Deutschen Meister­ schaft. Jetzt wird auch die Bewäs­

Nicht nur neue Tartanbahnen wie die im Europastadion, hier bei der Ein­ weihung im Juni vergangenen Jahres, gehören zur Sportförderung in Rheinfelden. Foto: Archiv serung von Tennisplätzen geför­ dert, und die Vorschriften für einen Kostenzuschuss bei Sport­ anlagen wurde kräftig angeho­ ben. Freuen kann sich zudem der

Stadtsportausschuss über deutlich mehr Geld wie auch der Ruder­ club Rheinfelden, der erstmals Unterstützung beim Erhalt seiner Anlage am Rhein erhalten wird.

Sportplatzbeleuchtung: 85 Pro­ zent des Bruttorechnungsbetrags Sportplatzbewässerung: 50 Pro­ zent des Bruttorechnungsbetrags (neu: Tennisplätze: 30 Prozent) Duscheinrichtung: 1800 respekti­ ve 900 Euro Sportgeräte: 30 Prozent der ange­ messenen Kosten

Jubiläen: 25, 50, 75, 100 Jahre: 250, 500, 750, 1000 Euro; 125 und 150 Jahre: 1250 und 1500 Euro Stadtsportausschuss: 2500 Euro (laufende Ausgaben), 1200 Euro (Sportlerwahl) Sonstiges: 1500 Euro Jahrespau­ schale für Ruderclub

SPORTFÖRDERUNG Jugendarbeit: 15 Euro pro akti­ ves Mitglied, gestaffelter Zuschuss für Kinder und Jugendliche bei Teilnahme an überregionalen Meisterschaften (einschließlich Betreuer) Baukosten: 20 bis 30 Prozent der zuschussfähigen Kosten nach Hö­ he des Jugendanteils

Erzieherinnen lernen löschen

Schulung | Evonik­Feuerwehr zeigt, wie es geht Rheinfelden. Was passiert, wenn das evangelische Kinderhaus Re­ genbogen die Feuerwehr von Evonik in Rheinfelden besucht? Es wird feurig. Denn Thema des Besuchs war die Schulung der Kita­Erzieherinnen im richtigen Umgang mit Handfeuerlöschern respektive Brandschutzhelfern. Dafür wurde vor dem Tor der Evonik Werkfeuerwehr ordent­ lich eingeheizt. „Man lernt am effektivsten durch Erfahrung – auch beim Lö­ schen“, erläutert Feuerwehrmann Udo Stöcklin das Konzept hinter der Schulung. Dessen Grundlage ist daher nicht nur die Vermitt­ lung der Theorie, sondern auch das aktive Löschen von echtem

Die Erzieherin­ nen vom Kin­ derhaus Re­ genbogen lernten bei der Evonik­Werks­ wehr Feuer lö­ schen. Foto: zVg

Feuer. Wie hartnäckig das sein kann, erlebten die fünfzehn Päda­ goginnen, bei der Feuersimula­

tion. Mit Feuerlöscher in der Hand rückten sie dem simulierten Brand zu Leibe.

Meine Region 10.04.2019  

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