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Rheinfelden

i! Wir si nd dabe08.05.2019

Forschernachwuchs Beim jüngsten „Science Camp“ der Firma Evonik drehte sich alles um das Thema Kosemetik. Unter anderem beschäftigten sich die 20 Jung­Forscher mit der Frage, wie Sonnencreme vor UV­Strahlung schützt und wie Zahnpasta die Zähne weiß macht. Seite 2

Familienzentrum Das Familienzentrum feiert sein 25­jähriges Bestehen freut sich über ein besonderes Jubiläumsge­ schenk. Der Wunsch nach räumli­ cher Vergrößerung ist bei der Stadt Rheinfelden auf offene Oh­ ren gestoßen. Anfang Juni begin­ nen die Umbauarbeiten. Seite 4

Förderverein ist 20 Beim Frühlingfest feierte der För­ derverein der Karl­Rolfus­Schule sein 20­Jähriges. „In dieser langen Zeit ist es den dort engagierten El­ tern gelungen, erinnerungswürdi­ ge Benefizveranstaltungen zu or­ ganisieren“, sagte Schulleiterin Birgit Hehl. Seite 5

Sozialaktion Die Mitarbeiter von Energie­ dienst haben Stunden aus Über­ zeit gespendet und unterstützen damit die Stiftung Dianino. Diese hilft Kindern die an Dieabetes le­ dien und stellt diesen eine „Nan­ ny“ zur Seite. Seite 8

Gewerbegebiet Im Ortsteil Herten wurde mit der Erschließung des neuen Gewer­ begebiets „Sengern“ an der Bun­ desstraße 34 begonnen. Beim Spatenstich hob Oberbürgermeis­ ter Klaus Eberhardt dessen Be­ deutung für den Wirtschafts­ standort hervor. Seite 13

Ladenschluss Ein richtiges Lebensmittelge­ schäft auf dem Dinkelberg – das war einmal. Zum Monatswechsel hat der Edeka­Laden von Familie Schütz in Minseln nach 59 Jahren für immer geschlossen. Seite 16

Sparkassen­Triathlon: Sportler trotzen Kälte und Nässe Rund 400 Sportler waren beim elften Sparkassen­Triathlon, orga­ nisiert vom Tri­Team Rheinfelden, am Start. Neben den Athleten in der Competition­ und Experience­ Klasse waren auch 80 Sportler am Start, die den Auftakt zur diesjäh­ rigen Triathlon­Serie der baden­ württembergischen Landesliga­Süd bestritten. „Mit diesem Teilneh­ merfeld sind wir angesichts der Witterung sehr zufrieden“, beton­

ten unisono die beiden Macher des Triathlons, Reinhard Börner und Hans Winzen, beim Empfang für Sponsoren und Prominente im Freibad. Und der ohnehin sport­ affine Oberbürgermeister Klaus Eberhardt geriet ins Schwärmen: „Der Triathlon wird jedes Jahr professioneller, schön dass wir ein solchen sportlichen Höhepunkt in der Stadt haben.“ Derweil gingen die Athleten auf die diversen

Schwimm­, Lauf­ und Radstrecken. Gerade für die Streckenführung beim Radfahren und Laufe hatten sich die Organisatoren Neues aus­ gedacht. Das hat zwar insgesamt die Lauf­ und Radstrecken um ei­ niges kürzer gemacht. Der Vorteil aber: Es mussten deutlich weniger Straßen gesperrt werden als in den Vorjahren. Und alles verlief auch dieses Mal wieder reibungs­ los. lu/Foto: Gerd Lustig


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Die Badesaison beginnt gratis Rheinfelden. Mit einem Gratistag beginnt am Samstag, 11. Mai, um 9 Uhr die Rheinfelder Freibadsai­ son. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, ist auch die neue Bäder­ leitung gefunden worden und ein­ gestellt. Viele Gäste werden sich freuen, dass in der kommenden Saison wieder zu den bewährten Öff­ nungszeiten zurückgekehrt wer­ den soll. Allerdings meinen eini­ ge unter den Schwimmern, dass die „Schlechtwetterregelung“ noch einer eindeutigen Definition bedarf. So sei nicht geklärt, wer denn eigentlich bestimmt, wann das Wetter schlecht ist. Zudem gibt es Aktivitäteten, die abends stattfinden, selbst bei Regenwet­ ter: die Aquafitnesskurse im In­

Spaß beim Experimentieren: Jonathan und Lean extrahieren einen Duft aus Zimt, Orange, Kaffee und Vanille. Foto: zVg / Evonik Die Rheinfelder Badesaison beginnt am 11. Mai mit einem Gratistag. Foto: Archiv nenbecken, das Training vom Turnverein Rheinfelden, der Ret­ tungsschwimmer und der Triath­ leten.

Impressum Verlag und Herausgeber: Oberbadisches Verlagshaus Georg Jaumann GmbH & Co. KG Am Alten Markt 2, 79539 Lörrach Geschäftsführung: Martin Pförtner Chefredakteur: Guido Neidinger Redaktion: Ulf Körbs, Alexander Anlicker Anzeigenleitung: Achim Abele Anzeigen: Marina Poloczek, Me­ diaberaterin, Tel. 07621 / 40 33 72 Druck: Druckzentrum Südwest, Villingen­Schwenningen Erscheinungsweise: 14­tägig Mediadaten/Preisliste 2018, Nr. 62 Kontakt zur Redaktion: hochrhein@verlagshaus­ jaumann.de

Duft, der „langsam riecht“ Evonik | Kinder experimentieren im „Science Camp“ mit Kosmetik Rheinfelden. Der neunjährige Nick ist begeistert von seiner Duftkreation. Er und seine Labor­ partnerin wollten einen Raum­ duft erschaffen, der entspannt. Genau das sei ihm auch gelun­ gen, „weil der Duft so langsam riecht“. Beim jüngsten „Science Camp“ der Firma Evonik drehte sich nämlich alles um das Thema Kosmetik. Weil es dabei nicht um Make­Up und Nagellack ging, sondern um die Frage, wie Son­ nencreme funktioniert, wie Zahn­ cremes die Zähne weiß machen und wie der Duft ins Duschgel kommt, war der Kinder­Work­ shop aber nicht nur was für Mäd­ chen. Das finden auch Jonathan und Lean, die als Team gemeinsam experimentieren. „Die Experi­ mente sind toll“, erläutert der achtjährige Jonathan. „Am bes­ ten hat mir gefallen, eine eigene Handcreme herzustellen.“ Dafür

müssen die beiden Jungs zu­ nächst eine Emulsion herstellen. Damit sich Öl mit Wasser verbin­ det, muss Lysolecithin hinzuge­ fügt werden. Später kommt noch Guarkernmehl hinzu. Das Verdi­ ckungsmittel sorgt dafür, dass aus dem Öl­Wasser­Gemisch eine Creme wird. Weil die noch nach nichts riecht, extrahieren die 20 Jung­Forscher ihre eigenen Düfte aus Gewürzen und Obst. Hier kommt der Mörser zum Einsatz. Und ein wenig Wasser. Die ent­ standenen Kreationen heißen dann „Goldener Tannenbaum“, „Yellow Fruit“ oder eben „Ent­ spannungs­Raumduft“. Im zweiten Teil des Experimen­ tierworkshops testen die Kinder, die größtenteils aus Rheinfelden und den Ortsteilen kommen, wie effektiv Zahncremes sind und ob Sonnencremes unter der UV­ Lampe tatsächlich halten, was sie versprechen. Dafür hat die Leite­

rin des Science­Camps, Marion Wagener, einige Zahn­ und Son­ nencremes mitgebracht. Für den Sonnenschutz­Test werden wei­ ße, UV­aktive Perlen verwendet, die sich unter UV­Licht bunt ver­ färben.

Forschergeist aktivieren

Nach einigen Versuchen ist klar: Stoff und Sonnencreme schützen die Perlen und damit auch die Haut sehr gut vor den schädlichen UV­Strahlen. „Die Versuche spre­ chen die Sinne an und aktivieren den Forschergeist. Gleichzeitig schaffen sie die Basis für ein nach­ haltiges Konsumverhalten, denn wir hinterfragen die Zutaten von gängigen Pflegeprodukten“, er­ klärt Klaus Lebherz, Leiter Evonik Ausbildung Süd. Den Kindern hat das Experimentieren Spaß ge­ macht. Auch Jonathan und Lean wollen nächstes Jahr wieder mit dabei sein.


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Das Lokale Bündnis in Rheinfelden ist eine Erfolgsge­ schichte. Ver­ waltung und Unternehmen ziehen an einem Strang. Foto: Gerd Lustig

Eine Erfolgsstory von Anfang an Vereinsportrait | Lokales Bündnis für Familien in Rheinfelden gibt es seit 13 Jahren n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. Würde es das Lokale Bündnis in Rheinfelden noch nicht geben, man müsste es erfin­ den. Es handelt sich dabei zwar um keinen Verein. Die Arbeit ist aber mindestens genauso segens­ reich und vor allen Dingen nach­ haltig für die Stadt. Oberstes Ziel ist die familienfreundliche Stadt. Dem stellen sich Stadtverwaltung und namhafte Unternehmen mit großem Engagement. Ähnliches gibt es auch in anderen Städten. Doch so gut wie hier läuft es fast nirgendwo. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister a. D. Eber­ hard Niethammer im Jahr 2006 gegründet, entwickelt das Lokale Bündnis für Familie eine Reihe von Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und

INFO Das Lokale Bündnis für Familien in Rheinfelden gibt es seit 13 Jahren. n Koordination: Monika Studin­ ger, Tel. 0171/303 48 05 n Akteure sind: Aluminium Rheinfelden GmbH, Cabot GmbH, Werk Rheinfelden, Evonik Indus­ tries AG, EnergieDienst Holding AG, Familienzentrum Rheinfelden, Kreiskliniken Rheinfelden GmbH, mhplus Krankenkasse, Osypka AG, Schöler Fördertechnik AG, Spar­ kasse Lörrach­Rheinfelden, St. Jo­ sefshaus Herten, Stadtverwaltung Rheinfelden (Baden), Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH, Umicore AG & Co. KG.

Beruf und setzt diese kreativ in die Tat um. Beispiele für erfolgreiche Aktio­ nen sind etwa die jährliche Opti­ mierung der Ferienbetreuung, der Ausbau der Betreuungsnetz­ werke für Kinder unter drei Jah­ ren oder das Angebot eines Wie­ dereinstiegsseminars für Eltern in der Elternzeit. Die Akteure des Bündnisses be­ stehen aus Unternehmens­ und Trägervertretern sowie der Stadt Rheinfelden. Sie treffen sich zu vier Sitzungen im Jahr, wobei sie versuchen, den Ausbau familien­ freundlicher Maßnahmen in Rheinfelden weiter voranzubrin­ gen. Darüber hinaus engagieren sich die Unternehmen auch finan­ ziell. Und: Die 13 ist für das Lokale Bündnis Rheinfelden weiß Gott keine Unglückszahl. Im Gegen­ teil: Seit mittlerweile 13 Jahren schreibt dieser Zusammenschluss von Industrie, Firmen, sozialen Institutionen und Verwaltung eine wahre Erfolgsgesichte. Oberstes Ziel war stets die Verein­ barkeit von Familie und Beruf, und das unter dem Slogan „Rheinfelden verbindet“. Das „Lokale Bündnis“ ist allseits ge­ schätzt und hat viel in der Stadt bewegt – und will dies natürlich auch in Zukunft tun. Dass jetzt zwei der maßgebli­ chen Protagonisten, Macher und Antreiber Adieu gesagt haben, kann die gute Stimmung im Bündnis nicht trüben. Der Stab­ wechsel war in freundlicher und entspannter Atmosphäre über die Bühne gegangen. Die Nachfolge

von Cornelia Rösner, Leiterin des Amts für Familie, Jugend, Senio­ ren und Soziales, trat Armin Zim­ mermann an. Für die Damen der Agentur 01 aus Weil am Rhein, nämlich Sabine Josef und Katja Köppel­Nelke, die die Geschicke des „Lokalen Bündnis Rheinfel­ den“ von Anfang begleitet hatten, trat Monika Studinger in die Fuß­ stapfen. Sie betreibt ein Büro für Personalplanung und Organisa­ tion in Unteralpfen und erwartet jetzt eine „unglaublich spannen­ de Aufgabe“. Zimmermann, der zuletzt in der Flüchtlingsarbeit in Rheinfelden tätig war und davor viele Jahre an Hochschulen im In­

und Ausland unterrichtete, hat Anfang April die Nachfolge in der Leitung der Stabsstelle im Rhein­ felder Rathaus angetreten. Cornelia Rösner und Sabine Jo­ sef zeichnen gerne eine einzigarti­ ge Erfolgsstory des Bündnisses. „Es ging und geht nur gemein­ sam, und vor allem ist das ,wir’ wichtig“, betonen sie. Pragma­ tisch, praxis­ und projektbezogen wurde vieles im Sinne von Verein­ barkeit von Familie und Beruf auf den Weg gebracht und gemein­ sam angestoßen. „Da wird stets innovativ und engagiert gearbei­ tet“, bescheinigt auch Bürger­ meisterin Diana Stöcker.


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Das Familienzentrum kann wachsen Erweiterung | Nutzung einer zusätzlichen Wohnung / Umbaubeginn Anfang Juni Rheinfelden. Das Familienzent­ rum Rheinfelden feiert sein 25­ jähriges Bestehen und darf sich über ein ganz besonderes Jubilä­ umsgeschenk freuen. Der Wunsch nach räumlicher Vergrö­ ßerung ist bei der Stadt auf offene Ohren gestoßen. Anfang Juni be­ ginnen die Umbauarbeiten für zusätzliche 70 Quadratmeter am bestehenden Standort an der El­ sa­Brändström­Straße (DIE OBER­ BADISCHE berichtete). Im Jahr 1998 bezog das Familienzentrum mit Unterstützung der Stadt Rheinfelden und der Wohnbau Räumlichkeiten in der Elsa­ Brändström­Straße 18. Eine erste Erweiterung fand neun Jahre spä­ ter statt. Mit der Übernahme von öffentlichen Aufträgen nach dem Kinder­ und Jugendhilfegesetz (KJHG) fand ein stetiger Ausbau des Angebotes statt, und das Fa­ milienzentrum entwickelte sich zu einem unverzichtbaren Part­ ner für die Stadt „in Sachen Kin­ derbetreuung“.

Erweiterung folgt Angebot

„Wir sind aufgrund unserer viel­ fältigen Angebotspalette und des großen Zuspruchs nun an einem Punkt angekommen, wo das An­ gebot die Räumlichkeiten sprengt“, erklärt Birgitt Kiefer, Ge­ schäftsführerin des Familienzent­ rums. Auch Oberbürgermeister Klaus Eberhardt sah und sieht Handlungsbedarf. In seinen Au­ gen ist es nur konsequent, dass dem stetigen Ausbau des inhaltli­ chen Angebotes nun auch eine räumliche Erweiterung folgen muss.

Birgitt Kiefer und Leonie Donner (vorne, von links) freuen sich gemeinsam mit Armin Zimmermann (Leiter des Amtes für Familie, Jugend und Senio­ ren), Oberbürgermeister Klaus Eberhardt und Wohnbau­Geschäftsführer Markus Schwamm (hinten von links) über die geplante Erweiterung am bis­ herigen Standort des Familienzentrums. Foto: zVg Dank der tatkräftigen Unter­ stützung der Wohnbau ist es ge­ lungen, am jetzigen Standort eine weitere Wohnung für das Fami­ lienzentrum und damit 70 Quad­ ratmeter neue Fläche hinzuzuge­ winnen. „Wir haben im Vorfeld natürlich verschiedene Optionen geprüft. Für uns ist aber diese Lö­ sung – mit allen Angeboten unter einem Dach – ein wahrer Glücks­ fall“, betont Kiefer. Durch eine ge­ schickte Raumaufteilung sollen alle Angebote von der neuen Flä­ che direkt oder indirekt profitie­ ren.

Der Haupteingang wird auch in Zukunft über die Elsa­Bränds­

tröm­Straße 18 erfolgen. Der jet­ zige Kinder­Secondhand wird „ein Zimmer“ weiterziehen und hat dort rund 15 Quadratmeter mehr zur Verfügung. Dadurch wiederum erhält der offene Treff mehr Luft. Die neue Raumsitua­ tion ermöglicht darüber hinaus, parallel zum offenen Treff weitere Kurse anzubieten. Auch der Fach­ dienst Kindertagespflege darf sich über ein paar Quadratmeter mehr und damit über eine angenehme­ re Beratungsatmosphäre freuen. Der Minikindergarten bleibt in seinen bisherigen Räumlichkei­ ten, profitiert aber von dem Ein­ bau einer zweiten Küche und einer weiteren Toilette auf dem Stockwerk. „Für uns ist das das schönste Ju­ biläumsgeschenk, von dem alle Seiten – sowohl die rund 50 im Fa­ milienzentrum Tätigen als auch die vielen Kinder und Familien – profitieren werden“, freut sich die Geschäftsführerin und dankt Stadt und Wohnbau für die tat­ kräftige Unterstützung, auch in Form der Übernahme der erhöh­ ten Mietkosten.

INFO Zuschuss Stadt: 35 000 Euro für familienunter­ stützende Angebote Bislang 10 000 Euro Mietkosten­ zuschuss, in Zukunft 15 000 Euro Mietkostenzuschuss Nutzung Familienzentrum: Wöchentlich kommen zwischen 250 und 320 Menschen ins Fami­

lienzentrum und nutzen die ver­ schiedenen Angebote. Monatlich besuchen 70 bis 150 Menschen die Kooperationsange­ bote in anderen Räumen. 20 Kinder besuchen den Minikin­ dergarten. 41 Tagesmütter mit 124 Kinder werden vom Fachdienst Kinderta­ gespflege betreut.


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Angebote für Jugendliche Rheinfelden. Das Jugendreferat Rheinfelden bietet jeden Freitag von 20 bis 22 Uhr „Nachtsport Kids“ für zehn­ bis und 14­Jährige in der Sporthalle der Gewerbe­ schule an. Immer freitags von 21 bis 24 Uhr gibt es in den Sporthal­ len der Eichendorff­Schule und Goetheschule Nachtsport für Ju­ gendliche ab 14 Jahren. Mit dem Theater Tempus fugit wird für alle Kinder und Jugendli­ chen ab zehn Jahren immer dienstags von 15.30 bis 17.30 Uhr im zentralen Jugendhaus eine Mach­Mit­Theater AG angeboten.

Tanz und Theater im Jugendhaus Im Jugendhaus findet dienstags und mittwochs von 17 bis 21 Uhr sowie freitags und samstags von 19 bis 24 Uhr ein offener Treff statt.

Baustelle im Bereich Müßmatt Rheinfelden. In der Müßmattstra­ ße werden Nahwärmeleitungen und Breitbandkabel verlegt. Des­ halb kommt es zu Verkehrsein­ schränkungen. So ist der Geh­ und Radweg bei der Getrud­Luck­ ner­Realschule seit Montag für zwei Wochen gesperrt. Im An­ schluss wird die Kreuzung zur Hardtstraße für weitere zwei Wo­ chen zweimal halbseitig je Fahrt­ richtung gesperrt. Es folgt eine abschnittsweise Sperrung der Müßmattstraße in Richtung Rat­ haus. Umleitungen werden ausge­ schildert. Für Anwohner werden Müllsammelstellen am Tag der Abholung eingerichtet, wie die Stadtverwaltung mitteilt.

Nahwärme und Breitband werden verlegt. Archivfoto: Ulf Körbs

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Engagiert seit 20 Jahren Karl­Rolfus­Schule | Förderverein feiert bei Frühlingsfest Geburtstag Rheinfelden­Herten. „In dieser langen Zeit ist es den dort enga­ gierten Eltern gelungen, erinne­ rungswürdige Benefizveranstal­ tungen zu organisieren“, sagte Schulleiterin Birgit Hehl. Sie nannte das Spiel des SC Freiburg gegen den SV Herten auf dem Sportplatz des St. Josefshauses, aber auch ein Konzert des Lan­ despolizeiorchesters oder einen Bunten Abend im St. Josefshaus sowie weitere Konzerte und Theaterveranstaltungen. Deren Einnahmen wurden zugunsten des Fördervereins gespendet. Außerdem bewirteten die Mit­ glieder des Fördervereins bei ver­ schiedenen Veranstaltungen (DIE OBERBADISCHe berichtete). Den Schülern der Karl­Rolfus­ Schule kam dieses Engagement unter anderem in Form einer Spende über 50 000 Euro für den Schul­Spielplatz in Lörrach und weiterer finanzieller Unterstüt­ zung für den Schul­Spielplatz in Herten zugute. Der Förderverein finanzierte außerdem spezielle Fahrräder für Menschen mit Be­ hinderung, Kettcars für die Bewe­ gungspausen, Digitalkameras und Tablets für die Schulklassen. Nicht zuletzt unterstützt er Schü­ ler aus finanziell schwachen El­ ternhäusern auf Klassenfahrten: „Dank des Fördervereins war noch nie ein Kind von Veranstal­ tungen ausgeschlossen, weil es fi­ nanziell nicht gereicht hätte“, meinte Hehl. „Ich kann nicht ge­ nug sagen, wie dankbar wir sind, dass wir einen solchen Förderver­ ein haben.“ Auch die beiden Schülerspre­ cher Ronja und Ibraim dankten dem Förderverein herzlich für sein 20­jähriges Engagement. Die Vorsitzende des Elternbeirats, Ro­ semarie Idda, wies darauf hin, dass die Karl­Rolfus­Schule schon länger vom Förderverein profitie­ re, als die ältesten Schüler alt sei­ en: „All das wäre mit unserem El­ ternbeitrag allein nicht möglich.“ Das Bewusstsein, dass der Förder­ verein nur funktioniere, wenn El­ tern Mitglieder würden, dürfe nicht untergehen, warb sie gleich­ zeitig um weitere Mitglieder. Gleich drei Anträge brachte sie selbst dem anwesenden Vorstand um Niklas Engler, Thomas Mürle (gleichzeitig Stellvertretender Schulleiter) und Serva Puglia mit. Außerdem feierten am Sonntag

Schulleiterin Birgit Hehl (l.) gratulierte dem Förderverein zum runden Ge­ burtstag (v. l.): Thomas Mürle, Niklas Engler, Thorsten Plathen, Ferdinand Müller und Serva Puglia. Foto: zVg die Gründungsmitglieder Ferdi­ nand Müller, ehemaliger Schullei­ ter, und Thorsten Platen mit. Als er die Karl­Rolfus­Schule Anfang der 1990­er Jahre für externe Schüler öffnete, sei ein Elternbei­ rat und kurz darauf ein Förderver­ ein nötig geworden, erinnerte sich Müller. Das Frühlingsfest in Herten er­ setzt den bisherigen Tag der Offe­ nen Tür: Es ist vor allem für El­ tern eine Gelegenheit, sich die Schule und ihr pädagogisches An­

gebot anzusehen. Dazu gab es viele Angebote, unter anderem durch die Schulsozialarbeiterin und die Kunstküche. Kinder konnten Windräder basteln, die Eltern in der Turnhalle einen Rollstuhlparcours absolvieren. Außerdem hatten die Schüler be­ reits einen Ostergarten in der Jo­ sefskirche am St. Josefshaus ge­ staltet. Die Feier wurde umrahmt von der sechsköpfigen Schüler­ band „Just Do It“ unter Leitung ihres Lehrers Ben Wagner.


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Bunte Potpourri: Ausstellung 25 Jahre Familienzentrum Rheinfelden Anlässlich des 25­jährigen Jubilä­ ums des Rheinfelder Familienzent­ rums zeigt eine Fotoausstellung in der Rathausgalerie Eindrücke aus der täglichen Vielfalt und den Ak­

tivitäten der Vergangenheit. Im Vordergrund der Ausstellung „Unser Raum – Familien gestalten Gesellschaft“ stehen Eindrücke und Stimmungen, die im Miteinan­

der erlebt werden. Ein Potpourri von 108 Portraits spiegelt zudem die vielen Menschen, die seit Be­ ginn bis heute das Familienzent­ rum mitgeprägt haben. Die Aus­

stellung ist bis zum 2. Juli mon­ tags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr sowie bei Abendveranstaltungen zu besichtigen.

10.30 und 15.30 Uhr, Jugendhaus, Wolfsburger Puppentheater, ab drei Jah­ ren, Karten kosten fünf Euro an der Ta­ geskasse und vier Euro im Vorverkauf im Jugendreferat und im Kulturamt, Gruppenanmeldung unter Tel. 07623/953 12 Herten Flohmarkt der Pfalzergruppe Herten 14 bis 18 Uhr, DRK­Depot Herten, mit Kaffeestube

u Sonntag, 12. Mai Rheinfelden Roberto Bargellini 16 Uhr, Haus Salmegg, Literarische Ver­ anstaltung, Kulturamt Arsen und Spitzenhäubchen 18 Uhr, Bürgersaal, Volkskunstbühne Rheinfelden, Karten 14 Euro an der Abendkasse, acht Euro ermäßigt, zwölf Euro im Vorverkauf im Bürgerbüro, in der Tourist­Info und der Buchhandlumg Merkel sowie unter www.reservix.de, Kulturamt Rheinfelden

u Freitag, 17. Mai Rheinfelden Arsen und Spitzenhäubchen 20 Uhr, Bürgersaal, Volkskunstbühne Rheinfelden, Karten 14 Euro an der Abendkasse, acht Euro ermäßigt, zwölf Euro im Vorverkauf im Bürgerbüro, in der Tourist­Info und der Buchhandlumg Merkel sowie unter www.reservix.de

n Terminkalender u Mittwoch, 8. Mai Rheinfelden Cityflohmarkt 10 bis 18 Uhr, Innenstadt, SüMa Maier Kopfschmerzen und Migräne 19.30 Uhr, VHS­Haus, Vortrag von Jutta Gießbach, VHS Rheinfelden NLP­Informationsabend 19 Uhr, VHS­Haus, mit Veronica Plank, VHS Rheinfelden

Donnerstag, 9. Mai Rheinfelden Der Froschkönig 15.30 Uhr, Jugendhaus, Wolfsburger Puppentheater, ab drei Jahren, Karten kosten fünf Euro an der Tageskasse und vier Euro im Vorverkauf im Jugendrefe­ rat und im Kulturamt, Gruppenanmel­ dung unter Tel. 07623/953 12 Das Paul­Scherrer­Institut 19 Uhr, VHS­Haus, Vortrag von Dr. Hil­ mar Peter, VHS Rheinfelden Lese­Insel 15 Uhr, Stadtbibliothek, „Was ist denn das für eine Jahreszeit“ von Ralf Butch­ kow, Vorlesezeit für Kinder ab 4 Jahren u

u Freitag, 10. Mai Rheinfelden Der Froschkönig

u Samstag, 11. Mai Rheinfelden Vogesentour Schiffshebewerk 7 Uhr Abfahrt bei der VHS Rheinfelden, Schwarzwaldverein und Tourismus Rheinfelden Arsen und Spitzenhäubchen 20 Uhr, Bürgersaal, Volkskunstbühne Rheinfelden, Karten 14 Euro an der Abendkasse, acht Euro ermäßigt, zwölf Euro im Vorverkauf im Bürgerbüro, in der Tourist­Info und der Buchhandlumg Merkel sowie unter www.reservix.de, Kulturamt Rheinfelden Herten Flohmarkt der Pfalzergruppe Herten 9 bis 12 Uhr, DRK­Depot Herten, mit Kaffeestube

u Montag, 13. Mai Rheinfelden Brexit – Chronik eines Abschieds 19 Uhr, VHS­Haus, Filmabend mit Dis­ kussion, VHS Rheinfelden

u Mittwoch, 15. Mai Rheinfelden Netzwerk Ehrenamt Bürgertreffpunkt Gambrinus, Amt für Familie, Jugend und Senioren der Stadt Rheinfelden Photovoltaik für die Eigenversorgung 19 Uhr, VHS­Haus, Vortrag von Chris­ tian Kaiser, VHS Rheinfelden

u Samstag, 18. Mai Rheinfelden Musik zur Marktzeit 11 Uhr, Christuskirche, mit Birgit Tittel, Orgel, Evangelische Kirchenmusik Rheinfelden Frauen­Kultur­Frühstück 10 Uhr, Treffpunkt: Gambrinus Amt für Familie, Jugend und Senioren der Stadt Rheinfelden Arsen und Spitzenhäubchen 20 Uhr, Bürgersaal, Volkskunstbühne Rheinfelden, Karten 14 Euro an der Abendkasse, acht Euro ermäßigt, zwölf Euro im Vorverkauf im Bürgerbüro, in der Tourist­Info und der Buchhandlumg Merkel sowie unter www.reservix.de Herten Familientag Ab 10 Uhr, TuS Halle Herten, TuS Her­ ten


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n Terminkalender u Sonntag, 19. Mai Rheinfelden Jurawanderung Mont Tendre 7 Uhr, Abfahrt bei der VHS Rheinfel­ den, Schwarzwaldverein und Tourismus Rheinfelden „Rheinfelder Geschichte(n)“ 15 bis 16.30 Uhr, Treffpunkt Rathaus­ brunnen, Stadtführung, Tourismus Rheinfelden Karsau / Buggen Schlosskonzert Beuggen 17 Uhr, RittersaalSchloss Beuggen, Cel­ lo­Ensemble „Cellissimo“, Eintritt frei, Spenden willkommen u Montag, 20. Mai Rheinfelden Gott allein! 19.30 Uhr, Gemeindezentrum St. Josef, Vortrag von Bernhard Uhde, VHS Rheinfelden Zwischen Genuss und Sucht 19 Uhr, VHS­Haus, Vortrag von Man­ fred Müllers über Alltagsdrogen, VHS Rheinfelden u Dienstag, 21. Mai Rheinfelden Unser Film „Green Book“ 20 Uhr, Rheinflimmern, Verein Stadtki­ no Rheinfelden in Zusammenarbeit mit dem Kino Rheinflimmern u Mittwoch, 22. Mai Rheinfelden Pub­Quiz 18.30 Uhr, Bürgertreff Gambrinus, Amt für Familie, Jugend und Senioren der Stadt Rheinfelden Dunkle Tage 19 Uhr, VHS­Haus, mit Rebekka Steim­ le, VHS Rheinfelden H.G. Butzko 20 Uhr, Bürgersaal, Kabarett im Bürger­ saal, Karten: 21 Euro an der Abendkas­ se, ermäßigt zwölf Euro, 18 Euro im Vor­ verkauf im Bürgerbüro, in der Tourist­ Info und der Buchhandlumg Merkel so­ wie unter www.reservix.de, Kulturamt

u Donnerstag, 23. Mai Rheinfelden Vernissage 19 Uhr, Schauraum Rheinfelden/Karl­ Fürstenberg­Straße 17, Ausstellung „Lei­ denschaft im Koffer II“, Kulturamt Lese­Insel 15 Uhr, Stadtbibliothek, „Der Mond­ scheindrache“ von Cornelia Funke, Vor­ lesezeit für Kinder ab vier Jahren

n Hinweis

Basler Künstler­Trio stellt in der Stadtgalerie Haus Salmegg aus.

Vereine, Institutionen und Veran­ stalter, die ihre Termine hier ver­ öffentlichen wollen, wenden sich bitte an: Die Oberbadische Am Alten Markt 2 79539 Lörrach Tel. 07621/40 33 58 E­Mail: hochrhein@verlags­ haus­jaumann.de Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist Mittwoch, 15. Mai.

Gleich drei Künstler der Basler Künstlergesellschaft – Pascal Joray, David de Caro und Roman Müller – stellen bis einschließlich 2. Juni ihre Werke in der Stadtgalerie im Haus Salmegg aus. Pascal Joray, der ehemalige Leiter des Kultur­ büros der Schweizerischen Schwesterstadt, ist in Rheinfelden kein Unbekannter. Vor zwei Jahren zogen seine großformatigen und farbintensiven Laternenbilder im Rathaus bei der Ausstellung „Poli­

tische Kunst an der Basler Fas­ nacht“ große Aufmerksamkeit auf sich. Bei den Skulpturen seines Künstlerfreundes David de Caro steht das Thema „Natur­Kultur“ im Fokus. Mit aus Haselstauden geschnitzten Stäben erschafft er kleine „Kulturwälder“ und Feti­ sche. Roman Müller spürt die in natürlichen Materialien vorkom­ menden Elemente der Überlage­ rung, Durchdringung, Verwerfung nach und lässt diese in seine

Arbeiten einfließen. Während der gesamten Ausstellungsdauer zeigt der Künstler Wolfgang Burn seine experimentellen Kurzfilme. Darü­ ber hinaus lädt Roberto Bargellini für Sonntag, 12. Mai, um 16 Uhr zu einer literarisch­kabarettisti­ schen Lesung ein. WEITERE INFORMATIONEN: Die Ausstellung ist immer sams­ tags, sonntags und an Feiertagen von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

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8 n Kurz

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Konzert mit vier Männerchören Rheinfelden­Eichsel. Der Männer­ chor Eichsel lädt gemeinsam mit dem Gesangverein „Liederkranz“ Degerfelden und dem Männer­ chor Maulburg für Samstag, 11. Mai, zum Jahreskonzert ein. Konzertbeginn ist um 20 Uhr im Gemeindezentrum in Obereich­ sel. Die Leitung hat Elena Freyd­ kina. Das Konzert steht unter dem Motto „Aber bella musica“. Die Chöre werden von Thomas Klein am Klavier begleitet. Als Gastchor wirkt außerdem der Männerchor Eggenertal mit. Als besondere Darbietungen stehen der Auftritt der Solistin Nadine Dreher und des Dudel­ sackspielers Andreas Mühlhans auf dem Programm. Den Abend moderiert Wolfgang Wolter. Der Eintritt ist frei.

Lauf­Club Marathon lädt zum Lauftreff Rheinfelden. Der Lauf­Club Mara­ thon (LCM) Rheinfelden lädt je­ den Montag und Mittwoch ab 18.15 Uhr zum Training für (Je­ dermann­)Läufer im Europasta­ dion ein. Weitere Informationen sind bei Horst Brugger, Tel. 07623/300 27 oder 0175/431 82 70 erhältlich. Immer freitags ab 18 Uhr wird ein Jedermannlauftreff mit An­ fängerbetreuung und Nordic Wal­ king angeboten. Treffpunkt ist am

Laufen hält fit!

Foto: Meller

Europastadion (Winter) oder Trimm­Dich­Pfad Lebküchleplatz (Sommer). Auskünfte sind bei Martina Stoll, Tel. 07627/97 02 00, erhältlich.

Mit 1500 Euro unterstützen die Energiedienst­Mitarbeiter das ehrenamtliche Engagement der Stiftung Dianino (von links): Nesrin Cakal (Dianino­Nanny im Kreis Lörrach), der sechsjährige Diabetes­Patient Adam mit seiner Mutter, Ingrid Binder (Vorsitzende der Stiftung Dianino), Alexia Weisser (Schriftführerin Betriebsrat Energiedienst) und Bernhard Kubon (Betriebsratsvorsitzender Energiedienst). Foto: zVg

Energiedienstler spenden Sozialaktion | 1500 Euro für den zuckerkranken sechsjährigen Adam Rheinfelden. Mit 1500 Euro unter­ stützen die Mitarbeiter von Ener­ giedienst die Stiftung Dianino. Sie hilft Kindern, die an Diabetes leiden (Die Oberbadische berich­ tete) .Als der sechsjährige Adam vor einem Jahr die Diagnose be­ kam, veränderte sich sein Leben von einem auf den anderen Tag. Aber eine Dianino­Betreuerin, „Nanny“ genannt, stand der Fa­ milie zur Seite und nahm ihr alle Unsicherheiten im Umgang mit der Erkrankung und der Behand­ lung. Die Mitarbeiter von Ener­ giedienst unterstützen dieses Eh­ renamt nun mit ihrer Stunden­ spende. Bei der vom Betriebsrat 2017 initiierten Aktion „Stundenspen­ de“ können Mitarbeiter Stunden aus Überzeitkonten spenden oder auch direkt einen Geldbetrag zur Verfügung stellen. Bereits zum siebten Mal unterstützen die Mit­ arbeiter mit ihrer Spende ein so­ ziales Projekt. 1500 Euro überga­ ben Bernhard Kubon, Betriebs­ ratsvorsitzender, und Alexia Weisser, Schriftführerin des Be­ triebsrats, an Ingrid Binder, Vor­ sitzende der Stiftung Dianino.

„Altersdiabetes, also Diabetes Typ 2, kennt jeder. Denn diese Krankheit ist in der Gesellschaft weit verbreitet“, erzählt Ingrid Binder. „Aber was es für ein Kind bedeutet, an der unheilbaren Autoimmunkrankheit Diabetes Typ 1 zu erkranken, das können sich die wenigsten vorstellen: Wann darf ich was essen? Wie hoch ist mein Blutzucker? Wann muss ich wieder Insulin spritzen? Ständige Kontrolle. Wir machen den Kindern und Eltern Mut und bestärken sie darin, dennoch zu­ versichtlich mit der Situation um­ zugehen.“ Die Stiftung Dianino mit Sitz in Tuttlingen gibt es seit 2004 und fi­ nanziert sich ausschließlich durch Spenden. Das deutschlandweit tä­ tige Netzwerk aus ehrenamtlich engagierten „Nannys“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Betrof­ fenen die Angst vor der Heraus­ forderung „Diabetes“ zu nehmen und bietet den erkrankten Kin­ dern und ihren Familien schnelle Hilfe und Beratung. Eine der Dianino­„Nannys“ ist Nesrin Cakal. Sie ist seit 2012 im Landkreis Lörrach im Einsatz und

hilft den Eltern diabeteskranker Kinder bei der Recherche, Arztbe­ suchen und allem, was ansteht. Für Nesrin Cakal ist das Engage­ ment eine echte Herzenssache: „Ich bin selbst Mutter von zwei Kindern, und für mich ist es ganz selbstverständlich, dass ich für die Familien rund um die Uhr er­ reichbar bin.“ Ingrid Binder von Dianino ist begeistert von der Stundenspen­ de­Aktion: „Wir freuen uns riesig über die 1500 Euro. Damit kön­ nen wir so vielen Familien helfen. Außerdem finden wir es bemer­ kenswert, dass sich die Energie­ dienst­Mitarbeiter für solche so­ zialen Aktionen starkmachen.“ Die Idee, das Dianino­Netzwerk zu unterstützen, kam von einem Mitarbeiter, der das Projekt dem Betriebsrat vorgeschlagen hatte. „Von den Menschen, die wir unterstützen, kommt immer viel Herzlichkeit und Dankbarkeit zu­ rück. Das motiviert uns umso mehr, uns für zukünftige Projekte einzusetzen“, freut sich Alexia Weisser von Energiedienst. So wird die Aktion „Stundenspende“ auch künftig weitergehen.


Handwerk in Rheinfelden SONDERVERÖFFENTLICHUNG ­ Mittwoch, 8. Mai 2019 ­ Seite 9

Meine Region

Michael Schwab, der unlängst sein Amt als Kreis­ handwerks­ meister in jün­ gere Hände gelegt hat, verweist auf die beruflichen Perspektiven im Handwerk. Foto: Gerd Lustig Rheinfelden (lu). Wer kennt ihn nicht, den weisen Spruch: Hand­ werk hat goldenen Boden. Und in der Tat: Gerade aktuell geht es dem Handwerk wirklich gut. Die seit Längerem gute Wirtschafts­ lage beschert den Betrieben sehr gute Auslastung und volle Auf­ tragsbücher. Und das ist auch in der Großen Kreisstadt Rheinfel­ den nicht anders. Gerade hier entfaltet sich das Handwerk in voller Blüte. In allen Sparten gibt eine schöne Auswahl Betrieben, die in den jeweiligen Gewerken ihrer Arbeit nachgehen und mit Kompetenz und fachkundiger Beratung glänzen. Das weiß man auch beim Gewerbeverein Rheinfelden zu schätzen. Spe­ ziell als Ansprechpartner inner­ halb des Gewerbevereins fun­ giert seit vielen Jahren Alois Kühn. Der arbeitet auch gut mit der Kreishandwerkerschaft Lör­ rach zusammen, in der die ein­ zelnen Innungen organisiert sind. Einer der Innungsmeister kommt sogar aus Rheinfelden: Es ist Obermeister Martin Meier in der Zimmererinnung. Doch was wäre das Handwerk ohne Nachwuchs. Viele der hiesi­ gen Betriebe bilden daher selbst aus, um so langfristig den Fort­ bestand der Unternehmen zu si­ chern. Allerdings, und das wird auch die Kreishandwerkerschaft nicht müde zu betonen, ist es in

den vergangenen Jahren un­ gleich schwerer geworden, Aus­ zubildende und Lehrlinge für die Handwerksberufe zu finden und zu rekrutieren. „Nicht nur mit Abitur und Studium kann man Karriere machen, sondern auch im Handwerk, das jede Menge Aufstiegschance bietet“, weiß unter anderem der langjährige Kreishandwerksmeister Michael Schwab.

Duales System Stolz ist man im Übrigen in Sa­ chen Ausbildung auf das Duale System. Praxis lernen im Betrieb, die Theorie dann in der Berufs­ schule: So funktioniert’s. Darum beneiden viele andere Länder die Deutschen. Und keine Frage, auch das Handwerk wäre ohne das Duale System undenkbar. „Dual“ beschreibt dabei eine zweigeteilte Form der Ausbil­ dung an zwei verschiedenen Ausbildungsorten: In der Berufs­ schule, und da hat gerade Rhein­ felden mit der Gewerbeschule einen Standortvorteil, erlernt man das theoretische Fachwis­ sen, im Betrieb schließlich die praktischen Kenntnisse und Fer­ tigkeiten. Ganz neu: Die hiesige Gewerbeschule bekommt eine hochmoderne Kfz­Ausbildungs­ werkstatt.


Handwerk in Rheinfelden Meine Region

SONDERVERÖFFENTLICHUNG ­ Mittwoch, 8. Mai 2019 ­ Seite 10

Auch in Rhein­ felden und Umgebung ha­ ben sich zahl­ reiche Auto­ häuser und Werkstätten auf Unfallin­ standsetzung spezialisiert und bieten oftmals einen Komplettser­ vice. Foto: Gerd Lustig

Rheinfelden (lu). Ein Unfall mit dem Auto ist – trotz aller Vorsicht – schnell passiert. Was dann? Ganz klar: Um den Schaden wie­ der reparieren zu lassen, lohnt am besten der sofortige Weg zum Fachmann. Hier heißt es dann oft: Der Kunde braucht sich um nichts zu kümmern, das übernimmt al­ les die Werkstatt oder das Auto­ haus, wo man seinen Wagen zur Reparatur hingibt. Und ob Baga­ tell­, Blech­ und Karosseriescha­ den oder großer Schaden, die vor­ rangigsten Fragen heißen: Wer kommt für den Schaden auf und wer repariert ihn. Es gilt: Ist man nicht schuld am Unfall, kommt die Haftpflichtver­ sicherung des Autoversicherers auf. Und im letzteren Fall bietet sich ein Autohaus oder eine Meis­ terwerkstatt an, die sich auf Un­ fallinstandsetzung spezialisiert hat. Im besten Fall sind beide Häu­ ser auch noch zertifiziert. So ist gewährleistet, dass der Wagen nach dem Unfall wieder der glei­ che ist wie vor dem Schadens­ ereignis, sprich: Er ist wieder top instandgesetzt und absolut fahr­ tüchtig. Von solchen Häusern und Reparaturwerkstätten gibt es auch in Rheinfelden und Umgebung ei­

nige. Im Falle eines Falles hat man die Qual der Wahl. Das Gute an Unfallinstandset­ zungen ist: In aller Regel bleibt al­ les in einer Hand. Und das heißt: Der Kunde und Unfallgeschädigte gibt sein Fahrzeug ab oder lässt es, falls es nicht mehr fahrbereit ist, abholen. Und fortan kümmert sich die Werkstatt um alles. Das schließt neben der Repara­ tur auch das Besorgen eines Er­ satzfahrzeugs ein. Ebenfalls wird sich um die Regulierung mit der Versicherung des Unfallgegners gekümmert. Und auch alles sons­ tig Wichtige wird zur Zufrieden­ heit des Auftraggebers reguliert. Bei Bedarf wird auch ein Kfz­ Sachverständiger eingeschaltet, der den Schaden nach bestem Wissen und Gewissen begutach­ tet und dann sein fachmännisches schriftliches Urteil abgibt. Und nach diesem Gutachten wird ab­ gerechnet und repariert. Die Kos­ tenaufstellung ist dabei sehr transparent. Teil für Teil und Arbeitszeit für Arbeitszeit sind da genau aufgelistet. Gut zu wissen: Ein Geschädigter hat grundsätz­ lich die freie Wahl des Gutach­ ters. Ein Gutachten kommt bei Schäden jenseits der 1000 Euro­ Grenze in Frage.


Handwerk in Rheinfelden SONDERVERÖFFENTLICHUNG ­ Mittwoch, 8. Mai 2019 ­ Seite 11

Meine Region

Die Auto­ und Kfz­Branche bietet zahlrei­ che Ausbil­ dungsmöglich­ keiten. Da hat auch Landtags­ abgeordneter Josha Frey Spaß in der Werkstatt. Foto: Gerd Lustig Rheinfelden (lu). Im Kfz­Gewerbe und –handwerk geht es überaus vielseitig und spannend zu. Mo­ torradtechnik, System­ und Hoch­ volttechnik und um Autos zu re­ parieren oder Unfallschäden zu beseitigen, braucht es natürlich einen ordentlichen Fundus an Fertigkeiten und Fachwissen. Die Basis dafür bietet eine solide ein­ schlägige Ausbildung. An der Ge­ werbeschule Lörrach gibt es eine Werkstatt für die praktische Aus­ bildung. Künftig soll an der Ge­ werbeschule in Rheinfelden eine ganz moderne Kfz­Werkstatt ent­ stehen. Doch keine Frage: Ohne Tech­ nik geht es im Werkstattalltag nicht. Moderne Computer und elektronische Prüfsysteme sind neben den De­ und Montagewerk­ zeugen die täglichen Begleiter. Und der Markt zeigt, es geht in Richtung Zukunft: Elektroautos und Hybridmotoren sind auf dem Vormarsch, und selbst unter der Motorhaube von Kleinwagen ver­ steckt sich inzwischen modernste HighTech. Als Kfz­Mechatroniker wird man Experte in Sachen Fahrzeug­ technik – und zwar für HighTech. Es wird eine dreieinhalbjährige Ausbildung im Kfz­Gewerbe ab­ solviert. Dabei kann man einen

von fünf Schwerpunkten wählen. In einem der folgenden Gebiete wird die Ausbildung vertieft: Per­ sonenkraftwagentechnik (Pkw), Nutzfahrzeugtechnik (Nfz), Mo­ torradtechnik, System­ und Ober­ volttechnik sowie Karosserie­ technik. Spannende und vielseitige Auf­ gaben – angefangen bei Pkw über Motorräder, leichte Nutzfahrzeu­ ge bis hin zu schweren Lastwagen – stellen sich dem Kfz­Mechatro­ niker. Hierfür benötigt man Ver­ ständnis für Elektronik und Elekt­ rik, Mechanik, aber auch für Datenverarbeitung. Als Hauptschüler, Realschüler oder Abiturient trifft man mit die­ sem Auto­Beruf eine sehr gute Wahl. Gut ist auch, wenn man in den so genannten MINT­Fächern (Mathematik, Informatik, Natur­ wissenschaften und Technik) In­ teresse hat Und der Fahrzeuglackierer? Wenn der Lack ab ist, eine Schramme den Kotflügel verun­ staltet oder das Auto als Werbe­ träger eingesetzt werden soll – dann sind Fahrzeuglackierer ge­ fragt. Man kann die dreijährige Ausbildung in Kfz­Betrieben, Fachwerkstätten, bei Automobil­ herstellern und Importeuren ab­ solvieren.


Gesund, fit und schön in den Sommer SONDERVERÖFFENTLICHUNG ­ Mittwoch, 8. Mai 2019 ­ Seite 12

Meine Region

Rheinfelden (lu). Fit, gesund und obendrein noch schön in den he­ rannahenden Sommer gehen: Wer will das nicht? Dafür ist na­ türlich einig zu beachten und zu selbst zu tun. In Sachen Schön­ heit und gutes Aussehen emp­ fiehlt sich bisweilen auch die fachliche Hilfe. Eine gute Adres­ se ist da das Studio „Permanent Beauty by Tatjana“ in Rheinfel­ den, Kapuzinerstraße 5. Vor drei Jahren hat sich Tatjana Sollner mit ihrem Studio und in der Hauptsache mit dem Angebot „Permanent Make­up“ selbststän­ dig gemacht. Seit Dezember ver­ gangenen Jahres ist auch Tatiana Karpov mit Kosmetikbehandlun­ gen dazugekommen. „Permanent Make­up“ unter­ streicht die natürliche Schönheit und verleiht dem Gesicht Fri­ sche. Tatjana Sollner, die vor dem Start in die Selbständigkeit in der renommierten Parfümerie Stutz gearbeitet hat, versteht ihr Fach. „Wenn Permanent Make­ up gut gemacht ist, ist es auf den ersten Blick nicht zu erkennen“, sagt sie. Es ist weder unnatürlich noch aufdringlich. Alles, was auffallen darf, ist der perfekte Look, der den Betrachter beein­ druckt. Im Studio wird mit hoch­ qualifizierten Pigmenten aus Deutschland gearbeitet, die nach EU­Richtlinien hergestellt wur­

den. Folgende Behandlungen sind möglich: Augenbrauen (feinste Härchenzeichnung oder mit Pudereffekt), Decorative Ey­ liner sowie Wimpernkranzver­ dichtung oben oder unten und Lippen (Konturen mit Vollschat­ tierung). Um stets auf dem neus­ ten Stand zu bleiben, stehen mindestens zweimal jährlich Fort­ und Weiterbildungen auf dem Programm. Tatiana Karpov bietet allerlei Kosmetikbehandlungen an. Ob Hautreinigung, Enzyme Peeling, Silver Power Peeling oder ob Ult­ raschall, Durchblutung, Alginat Maske, Augenbrauen zupfen und Abschlusspflege: Alles ist mach­ bar. Spezielle Behandlungen gibt es auch bei problematischer Haut, wie zum Beispiel bei Ak­ ne, Neurodermitis und Rosatia. Ebenso sind im Studio auch Haarentfernungen möglich. Stolz ist man zudem, dass dermakos­ metische Produkte der Marke Re­ viderm verwendet werden. Um fit und gesund in den Sommer zu gelangen, helfen auch andere Methoden: Shiatsu oder auch Fußreflexzonenmassa­ ge. Bei Shiatsu handelt es sich um eine japanische Heilbehand­ lung, die gegen zahlreiche Be­ schwerden angewandt wird und für ein besseres Wohlbefinden sorgt. Auf beide Methoden hat sich Olga Meßmer in ihrer Schopfheimer Praxis speziali­ siert. Und ansonsten? Man kann auch selbst etwas tun, Sport trei­ ben beispielsweise. Und das heißt: Den inneren Schweinehund überwinden und ab ins Freie zum Laufen, Wan­ dern oder Radfahren. Hauptsa­ che, man kommt aus dem Strumpf und tut aus eigenem Antrieb etwas. Und wem es tat­

Schön in den Sommer: Im Studio „Permanent Beauty by Tatjana“ in Rhein­ felden ist dies möglich. Tatjana Sollner (rechts) bietet Permanent Make­up, und Tatiana Karpov Kosmetikbehandlungen. Foto: zVg sächlich im Freien und in der Natur noch ein wenig zu frisch ist, der geht ins Hallenbad und zieht ein paar Bahnen oder be­ sucht eine Therme. Empfehlens­ wert ist natürlich auch der Be­ such eines Fitnessstudios. Dort kann man fleißig trainieren und zwar am besten nach gründli­ cher Einweisung durch einen Sportlehrer oder Trainer. Der

Körper dankt’s in jedem Fall mit Wohlbefinden. Zumindest fühlt man sich sicher deutlich besser. Dabei kann auch das eine oder andere ausgesuchte leckere und leichte Gericht helfen. Ob Bär­ lauchtaschen, Radieschen­Gur­ ken­Salat, Tortilla aus Frühlings­ gemüse, Käsenudeln mit Spinat oder Reis­Champion­ und Gemü­ sepfanne.


08.05.2019 n Kurz

notiert

Freiwilligenagentur vermittelt Bürger Rheinfelden. Die Freiwilligen­ agentur vermittelt Bürger, die sich engagieren möchten, an Einrich­ tungen, die Helfer suchen. Sprechstunde ist immer montags von 10 bis 12 Uhr und donners­ tags von 11 bis 13 Uhr im Raum 2 des Bürgertreffpunkts Gambrinus . Das Team der Berater informiert dabei über Formen und Möglich­ keiten des Engagements. Kontakt zu den Sprechzeiten unter Tel. 07623/954 63.

Beratungscafé Rheinfelden. Die ehrenamtliche Beratung von Migranten durch Migranten in zehn Sprachen fin­ det immer donnerstags von 10 bis 12 Uhr im Treffpunkt Gambrinus statt.

Schach im Gambrinus Rheinfelden. Der Verein Schach­ Rheinfelden lädt jeden Donners­ tag ab 18 Uhr und jeden Sonntag ab 14 Uhr alle interessierten Schachspieler in den Treffpunkt Gambrinus zum gemeinsamen

Im Treffpunkt Gambrinus wird Schach gespielt. Foto: Archiv Schachspiel ein. Anmeldungen nimmt Jörg Hostettler, Tel. 01525 / 696 27 72, entgegen.

Versorgung auf dem Dinkelberg Rheinfelden­Minseln. Lebensmit­ telgeschäfte und Bäckereien auf dem Dinkelberg wurden ge­ schlossen, die Bank wurde zur „Automaten­Filiale“ und die Post hat zugemacht. Hausärzte war­ nen davor, dass es kaum gelingt, Praxisnachfolger auf den Dörfern zu finden. Gleichzeitig sind Men­ schen ohne Auto von Angeboten in der Kernstadt ausgeschlossen. Die Kandidaten der SPD Minseln möchten darüber am Freitag, 10. Mai, ab 17 Uhr in der Begeg­ nungsstätte der AWO Minseln, Wiesentalstraße 48, diskutieren.

13

„Alle haben Gas gegeben“ Spatenstich | Erschließung des Gewerbegebiets „Sengern“ beginnt Rheinfelden­Herten (mv). Das Gewerbegebiet „Sengern“ in Her­ ten wird jetzt erschlossen. Kürz­ lich erfolgte der Spatenstich. Im Beisein der Planer, der bei­ den Ortsvorsteherinnen aus Her­ ten und Degerfelden sowie Ver­ tretern der bauausführenden Fir­ ma Schleith und Vertretern der Bauverwaltung erinnerte Ober­ bürgermeister Klaus Eberhardt an die Bedeutung des Baugebietes „Sengern“ für den Wirtschafts­ standort Rheinfelden. Darauf ha­ be jüngst auch das Wirtschaftsmi­ nisterium Baden­Württemberg hingewiesen und konkret auf die Investitionsfreudigkeit ausländi­ scher Unternehmen aufmerksam gemacht. Namentlich sei auch das Bauvorhaben von Fisher Clinical Services genannt worden. Inso­ fern sei er selbst sowie die gesam­ te Verwaltung erfreut darüber, dass man alles gut hinbekommen habe und hielt fest: „Alle haben Gas gegeben, was nicht bedeutet, dass man nachlässig gearbeitet habe.“ Vielmehr habe man insbe­ sondere Umwelt­ und Arten­ schutz­Gesichtspunkten Rech­ nung getragen. Dazu zählt der Bau eines Am­ phibienschutzzaunes genauso wie die Vergrämungsmaßnah­ men für die Feldlerche, die nun nördlich der Bahnlinie im Bereich des Flugplatzes in Herten ange­ siedelt werden soll. Erfreut zeigte sich der Verwal­ tungschef auch darüber, dass man mit den Planungen auch einen Anschluss des Gewerbege­ bietes an die Bundesstraße B 34 erreichen konnte, ohne Wohnge­ biete zu belasten. Er erwähnte auch, dass die jetzt anstehende Erschließung mit einem Kosten­ aufwand in Höhe von 2,03 Millio­ nen Euro zu Buche schlage. Zum Umfang der Maßnahmen nannte Klaus Eberhardt einen Oberbodenabtrag von 3700 Ku­ bikmetern, das Aufbringen von 15 000 Quadratmeter Asphalt, das Verlegen von 1000 Meter Abwas­ serrohren, das Setzen von 2000 Meter Randsteinen, einen 560 Meter langen Amphibienschutz­ zaun sowie Vergrämungsmaß­ nahmen für die Feldlerche mittels 216 Pfählen mit Flatterband. Die Hertener Ortsvorsteherin Sabine Hartmann­Müller betonte, dass der Ortschaftsrat die Planun­ gen für das Gewerbegebiet

Griffen zum Spaten (v. l.): Ralph Kutsche (Rapp­Regioplan), Tiefbauamtslei­ ter Tobias Obert, Hertens Ortsvorsteherin Sabine Hartmann­Müller, Ober­ bürgermeister Klaus Eberhardt sowie André Vögt (Schleith). Foto: Vollmar „Sengern“ immer mit positiven Beschlüssen begleitet habe. Sie verwies auf die noch zu schaffende Fuß­ und Radwegan­ bindung an das neue Gewerbege­ biet, das auch die Kleingartenan­ lage der „Wühlmäuse“ mit ein­

binden soll. WEITERE INFORMATIONEN: n Die Erschließungsarbeiten für das Gewerbegebiet „Sengern“ dauern voraussichtlich bis 21. Dezember.


Rätseln,

Lesen & Entspannen

08.05.2019

Sudoku mittelschwer

7 9 6 1 2 4 8 5 3

Sudoku schwer

1 5 3 6 7 9 2 4 8

9 8 7 4 1 2 3 6 5

4 6 2 3 8 5 1 7 9

Verkaufsschlager (ugs.)

2 3 1 8 5 7 4 9 6

muslimischer Name für ‚Jesus‘

5 4 8 9 6 3 7 2 1

Flächenmaß

3 2 9 5 4 1 6 8 7

schweiz. Presseagentur (Abk.)

Biene

6 7 5 2 3 8 9 1 4

Eiweißgift

8 1 4 7 9 6 5 3 2

Ort an der franz. Riviera

Mitglied des ‚House of Lords‘

ehelichen schauspielern

3 1 5 4 7 8 2 9 6

langer Hausflur

4 6 9 5 3 2 1 7 8

Osteuropäerin

Bodendunst

Inseleuropäer

8 7 2 9 1 6 5 4 3

Südslawe

balgen

6 4 8 2 5 9 3 1 7

Amtssprache: beiliegend

9 5 3 1 8 7 6 2 4

Teil des Dachstuhls

1 2 7 3 6 4 9 8 5

amerik. Schauspieler (Paul)

5 3 4 8 9 1 7 6 2

arabischer Artikel

7 8 1 6 2 3 4 5 9

Koordinate

2 9 6 7 4 5 8 3 1

Musikträger (Mz.)

Figur der ‚Sesamstraße‘

Messer am Pflug

formbare Masse

E D O

Mitbringsel, kleines Geschenk

I H M

Meeressäugetier

gezielte Täuschung

M O F A

US-kanadischer Grenzsee

große Freuden

Safe

int. Kfz-Z. Island

Benzinrohstoff

das Sein

E S T R T E U E A R

fixieren

O

B E D E U T E N D

Absonderungsorgan

Frauenname Film von Steven Spielberg

ugs.: nein

F

Geliebte des Zeus

F E N U D N E I T U R A D N I S A R I A

japan. Verwaltungsbezirk

necken

L D I S K I

PhilippinienInsel ein Körperteil

K O T K A

französischer unbest. Artikel

asiatischer Tagelöhner

Saftpresse

D Z U G

Mannequin

Leim großes Flüssigkeitsmaß

Abk.: am Ende

gegen Geld leihen

Teil des Schuhs

Gewürzkorn

E R H A L T E N

elektr. Informationseinheiten

Lösungen der Rätsel aus 132

P I O F R O R E I E A O B T R I M E O B Z A D R R T A L E L T A

griechische Mondgöttin

TV-ModeHalterator (Kurzgestell name)

S T T P E E N F G E N U E R G R L U S E N T N N A B E R M R OMO T N T R Z U F E R N E

Frauenkurzname

G U E L L E

Zeichen- Stadt trickfigur (‚... und auf Kuba Jerry‘)

dunkles Erstarrungsgestein

P R R U A H L E I N D E B E O S C K A E N N A L A O K G E R A

Ermahnung

P A P Z A R T

Schöpfung, Erfindung

UNTERHALTUNG & WISSEN Nr. 133


Modisch, leicht und alltagstauglich

Funktionale Outdoorkleidung trägt man heute nicht nur in der Freizeit Ob beim Einkaufen mit dem Rad, beim Wochenendausflug ins Grüne oder einem Städtetrip: Funktionale Outdoorbekleidung ist in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden und wird von vielen Menschen nicht mehr nur beim Bergsteigen und Mountainbiken getragen. Softshelljacken, Fleeceshirts und Co. sind im Alltag angekommen. Dazu beigetragen hat, dass die Teile inzwischen modisch und schnittig daherkommen. Die oft körperbetonte Oberbekleidung kann man ohne Bedenken beim Einkaufsbummel, im Café und auch im Büro anziehen. Zu körperlicher Aktivität verpflichtet sie dabei nicht. Die Materialien allerdings bringen einige Vorteile mit. Die leichten Softshelljacken, Parkas und Fleecekapuzenjacken von Eddie Bauer beispielsweise sind nicht nur atmungsaktiv, winddicht und wasserabweisend, sondern sogar wasserdicht. Stretchmaterialien sorgen für einen angenehmen Tragekomfort. Hochqualitative Membranen machen

Ein kuschlig-weicher Kapuzenpulli aus Strickfleece ist bequem zu tragen und hält schön warm. Foto: djd-mk/Eddie Bauer die Outdoor-Jacken oft genauso wettertauglich wie Modelle, die speziell für den hochalpinen Einsatz konzipiert sind. Praktisch für den Sommer sind atmungsaktive Blusen und Hemden, da entstehender Schweiß abtransportiert

und damit Geruch verhindert werden kann. Shirts mit UV-Faktor schützen bei längerem Aufenthalt im Freien. Eine Kollektionsübersicht sowie Bestellmöglichkeiten gibt es unter www. eddiebauer.de.

Sudoku Füllen Sie das Rätselgitter mit den Zahlen 1 bis 9 komplett auf. In jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 9x9 Quadrat dürfen die Zahlen 1 bis 9 aber nur einmal vorkommen. Das linke Sudoku ist mittelschwer, das rechte ist schwer.

9 7

3

4 2 3 9 8 5 6 3 7 1 2 4 1 3 7 8 4 6 5 1 6 5 4 6 4 7 9 3

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16 n Kurz

08.05.2019

notiert

Geselligkeit für Jung und Alt Rheinfelden. Das Treffpunktcafé im Bürgertreffpunkt Gambrinus, Friedrichstraße 6 in Rheinfelden, ist immer montags von 12 bis 17.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Malen mit Farben Rheinfelden. Malen mit Acryl­ und Aquarellfarben steht immer montags von 15.30 bis 17 Uhr im Treffpunkt Gambrinus auf dem Programm. Julia Mestriner­Phil­ lipp unterstützt alle, die gerne malen, mit Tipps und Material. Infos bei Julia Mestriner­Philipp unter Tel. 07623/79 89 41.

Strickcafé Rheinfelden. Immer mittwochs von 9 bis 12 Uhr bietet der Bür­ gertreffpunkt Gambrinus ein Strickcafé für Jung und Alt an. Neben Stricken wird auch Filzen angeboten.

Schütz schließt Ladentür Handel | Nach 59 Jahren ist der Edeka­Laden in Minseln Geschichte

Internetcafé Rheinfelden. Jeden Donnerstag bietet der Treffpunkt Gambrinus von 14 bis 17 Uhr ein Internetcafé mit individueller Hilfestellung rund um den Computer an.

Pflegeberatung Rheinfelden. Die Pflegeberatung des Landkreises durch ipunkt der Fritz­Berger­Stiftung findet jeden Donnerstag von 9 bis 13 Uhr im Treffpunkt Gambrinus, Raum 2, statt. Terminvereinbarung unter Tel. 07621 / 410 50 33.

Nordic Walking Rheinfelden. Der Treffpunkt Gambrinus bietet donnerstags Nordic Walking an. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Gemeindezent­ rum St. Josef. Weitere Informatio­ nen bei Heinz Henninger, Tel. 07623/614 77

Nordic Walking

Haben ihren Edeka­Lebensmittelladen in Minseln zum Monatswechsel geschlossen: Helga Schütz und Tochter Sa­ bine Schütz­Baumgartner (Mitte). Viele Kunden bedauern das. Foto: Gerd Lustig

Foto: Archiv

n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden­Minseln. Ein richti­ ges Lebensmittelgeschäft auf dem Dinkelberg – das war einmal. Die Edeka­Filiale von Familie Schütz in Minseln an der Wiesentalstra­ ße hatte am 30. April zum letzten Mal geöffnet. Nach 59 Jahren und ein paar Tagen ist Schluss. Für im­ mer (DIE OBERBADISCHE berichte­ te). „Ja, es ist jammerschade, aber alleine schaffe ich das nicht, denn meine Mutter will jetzt aufhören“, sagt Sabine Schütz­Baumgartner. Sie ist die Tochter von Helga Schütz, die den Laden einst eröff­ nete. Dies zu einer Zeit, als es al­ lein in Minseln noch drei kleine Lebensmittler gab. Die Inhaberin ist inzwischen im 81. Lebensjahr. Schon seit einiger Zeit denkt Helga Schütz über den Ruhestand nach. Jetzt, bekundet sie, sei der richtige Zeitpunkt gekommen, um aufzuhören. Dies vor allem, bevor sich das Verkaufsgeschäft angesichts der Konkurrenz von Discountern und großen Ein­ kaufsläden gar nicht mehr rechne. „Ich schließe den Laden also mit einem lachenden und einem wei­ nenden Auge“, berichtet sie. Sie freue sich jetzt auf den Ruhe­ stand. Zudem müsse sie sich zu Hause

um ihren Ehemann Erwin küm­ mern, mit dem sie seit mehr als 60 Jahren verheiratet ist. Trotzdem schwingt bei Helga Schütz ein bisschen Wehmut mit, wenn sie an die vielen Jahre rund um den Minselner Edeka denkt. „Wir hatten viele gute Kunden, zumeist Stammkunden. Es gab reichlich schöne Momente“, erin­ nert sie sich. Doch von Stamm­ kunden allein könne man eben nicht leben. Und so habe das Aus ja irgendwann kommen müssen. „Wenn der Laden nicht unser Eigentum wäre, hätten wir wohl schon viel früher schließen müs­ sen“, ist sie sich sicher. „Im eige­ nen Dorf gibt es viel zu viele, die bei uns noch nie eingekauft ha­ ben“, pflichtet ihr auch ihre Toch­ ter bei. Gerade im Bereich Fleisch, für den die Geschäftsleute vor etwa acht Jahren eine größere Moder­ nisierung vorgenommen hatten, sowie für Obst und Gemüse ge­ nießt der Markt von Familie Schütz einen guten Ruf. „Wir wa­ ren mal der erste SB­Lebensmit­ telmarkt in ganz Rheinfelden“, blickt Helga Schütz zurück. Und auch der Bereich Catering und die Belieferung von Vereinen für deren Feste hatten sich gut entwi­ ckelt. Mitunter gab es spezielle Aktionen, mit den Schützens

neben den regelmäßigen Grillfes­ ten vor dem Haus immer wieder auf sich aufmerksam machten. „Das Speckhüsle war immer sehr beliebt“, berichtet die Inhaberin. Und der ganz große Renner war mal eine Verkaufsaktion eines gut zwei Meter langen Haifischs. „Aber so etwas dürfte man ja heu­ te nicht mehr machen“, bedauert die 80­Jährige.

Restbestände bekommt der Tafelladen

Bedauert wird der endgültige La­ denschluss auch von zahlreichen Kunden. Zu ihnen gehört unter anderem Nordschwabens Orts­ vorsteherin Rita Rübsam. „Es ist schon schade und auch ein biss­ chen traurig“, sagt sie. Sie habe die persönliche und heimelige At­ mosphäre in dem 160 Quadrat­ meter großen Geschäft geschätzt. „Und auch die Versorgung der Vereine war stets bestens, das hat vielen Klubs im Dorf sehr gehol­ fen“, sagt Rübsam. Doch nun war der unweigerlich letzte Öffnungstag gekommen. Familie Schütz hat dafür auch eine besondere Offerte auf Lager: Viele Waren gab es zum halben Preis. Und was dann noch in den Regalen stehen blieb, spendeten Mutter und Tochter Schütz dem Tafelladen.

Meine Region 08.05.2019  

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