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04. 07. 2018

Mehr Geld für Reparaturen Rheinfelden­Nordschwaben (mv). Der Ortschaftsrat Nordschwaben beschloss auch die Mittelanforde­ rungen für das Haushaltsjahr 2019. Danach sollen Mittel für den Unterhalt und für Reparatu­ ren der Gemeindehalle sowie der Bau einer Behindertentoilette be­ rücksichtigt werden. Einen weiteren Schwerpunkt sahen die Ortschaftsräte in Bezug auf die Ausbesserung von Teerbe­ lägen auf den Gemeindestraßen, und auch für den Radweg nach Karsau sollen Mittel eingestellt werden. Als Grund wurde die Aufnahme Landesförderung im dritten Quartal dieses Jahres ge­ nannt. Weitere Mittel werden für We­ gesanierungen wie zum Beispiel dem Buchau­Weg sowie für die Neuanschaffung von Tischen und Stühlen in der Gemeindehalle ge­ fordert. Darüber hinaus enthält die Liste Unterhaltskosten für den Altreb, die Planung und Weiter­ führung des Baugebietes Leber­ holz II sowie die Wartung des De­ fibrilators im Feuerwehrgeräte­ haus. Sehr erfreut nahmen die Rä­ te zur Kenntnis, dass der Budgetabschluss für das Jahr 2017 einen Übertrag in Höhe von 12 512 Euro ins Jahr 2018 vor­ sieht. Der Ortschaftsrat Nord­ schwaben beschloss, Mittel in Hö­ he von 2500 Euro an die Geschirr­ kasse der insgesamt fünf Vereine aus Nordschwaben zur Verfügung zu stellen.

Impressum Verlag und Herausgeber: Oberbadisches Verlagshaus Georg Jaumann GmbH & Co. KG Am Alten Markt 2, 79539 Lörrach Geschäftsführung: Martin Pförtner Chefredakteur: Guido Neidinger Redaktion: Ulf Körbs, Alexander Anlicker Anzeigenleitung: Christian Hüge­ rich Anzeigen: Wolfgang Siewert, Me­ diaberater, Tel. 07621 / 40 33 72 Druck: Druckzentrum Südwest, Villingen­Schwenningen Erscheinungsweise: 14­tägig Mediadaten/Preisliste 2018, Nr. 62 Kontakt zur Redaktion: hochrhein@verlagshaus­ jaumann.de

Die Verkürzung der Badezeit um eine Stunde am Abend gab Anlass im Freibad zu Kritik aus der Bevölkerung. Die Verwaltung wird gebeten, den Beschluss wieder rückgängig zu machen. Foto: Gerd Lustig

Schwimmer protestieren Gemeinderat | Verwaltung will Badezeiten nochmals diskutieren n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. Deutliche Kritik ist zum Start der Freibadsaison zu den am Abend um eine Stunde verkürzten Öffnungszeiten aufge­ kommen. „Dadurch können sehr viele Berufstätige wochentags abends nicht mehr schwimmen gehen“, betonte Erika Linsmann als Sprecherin einer größeren Gruppe von Frauen, die sich in der Fragestunde für Bürger vor der jüngste Gemeinderatsitzung zu Wort gemeldet hatten. Die Schließung des Bades bereits um 20 Uhr bedeute einen Kassen­ schluss schon um 19 Uhr. „Damit werden viele Bürger von der Nut­ zung ausgeschlossen“, wurde mo­ niert. Und auch der Besitz einer Jahreskarte werde deutlich ent­ wertet. Daher die Bitte der Initia­ torinnen an den Oberbürgermeis­ ter und die Stadt: „Bitte überden­ ken Sie nochmals den Beschluss und machen Sie ihn wieder rück­ gängig.“ Kritisch wird auch die mit den generell verkürzten Öffnungszei­ ten flexible Öffnung des Bades ge­

sehen. Dabei sollte an „heißen Sommertagen mit mehr als 30 Grad“ bis 21 Uhr geöffnet sein, so wie in den 40 Jahren zuvor. Bis­ lang sei das aber so gehandhabt worden, dass um halbe Grad ge­ feilscht worden sei und das Bad in aller Regel bereits um 20 Uhr ge­ schlossen wurde. Moniert wird dabei zudem, dass man keine klare Auskunft er­ halten habe. „Auch Aushänge und Sonstiges oder Infos auf der städtischen Homepage gab es nicht“, sagen die Initiatoren fürs längere Schwimmen. Da sei eine verlässliche und planbare Situa­ tion erforderlich, wann und wie lange das Bad geöffnet hat.

Thema wurde intensiv diskutiert Oberbürgermeister Klaus Ebe­ rhardt nahm sowohl die Kritik als auch das dazugehörige Schrei­ ben, unterzeichnet von einem Dutzend Frauen, entgegen. Gleichwohl bat er um Verständnis für die Verkürzung der abendli­ chen Öffnungszeiten. „Die Perso­

nalausstattung hat eine große Rol­ le gespielt“, lieferte er die Begrün­ dung. Es sei in der Tat äußerst schwierig, geeignete Personen zu finden, die den Dienst im Schwimmbad versehen. Mitarbei­ ter arbeiteten zum Teil an vier Wochenenden im Monat, das ber­ ge schon eine gewisse Brisanz. Bei einer Personalversammlung im Vorfeld der Entscheidung zu verkürzten Öffnungszeiten, die im Übrigen auch der Gemeinde­ rat mitgetragen habe, sei das The­ ma intensiv diskutiert worden und man habe sich auf die frühe­ re Schließung am Abend verstän­ digt. Allerdings: Der Verwaltungs­ chef kündigte eine nochmalige „ernsthafte Prüfung“ der Öff­ nungszeiten des Bades an. Ver­ waltungsintern komme das The­ ma nochmals auf den Tisch. Auch müsse eine bessere Lösung über die Info zu den Öffnungszeiten gefunden werden, zumal Anrufen keine gute Lösung sei. Und: „Sie kriegen in angemessener Zeit eine Antwort“, sagte Eberhardt den Initiatorinnen zu.


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Beliebter Treff­ punkt der Mit­ glieder des 1970 gegrün­ deten TC Kar­ sau: Das Club­ heim auf der Anlage direkt am Waldrand. Fotos: Gerd Lustig

Spiel, Satz und Sieg am Waldrand Vereinsportrait | TC Karsau wurde 1970 gegründet / Der Spaß am Sport im Vordergrund n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden­Karsau. Klein, aber fein und vor allen Dingen fami­ liär: So präsentiert sich der Ten­ nisclub (TC) Karsau. „Wir sind ein wunderbarer Verein, in dem man sehr gut dem Tennissport nachgehen kann“, sagt Oliver Oschem. Er ist seit gut 20 Jahren im Verein. Er kam damals über seine Frau Tanja und einige Freunde zum Tennisspielen. Eini­ ge Jahre später übernahm er das Amt des Jugendwarts, seit 13 Jah­ ren ist er Vorsitzender des aktuell 145 Mitglieder zählenden Ver­ eins. „Und es macht Spaß hier, wir haben ein tolles Team bei­ sammen, da engagiere ich mich gern“, betont der 49­Jährige. Gegründet wurde der TC Kar­ sau im Jahr 1970 von tennisbe­ geisterten Aktiven. Er verfügt

Oliver Oschem ist seit 13 Jahren Vorsitzender des Tennisclubs Kar­ sau.

heute über eine herrliche Wald­ tennisanlage mit drei Sandplät­ zen. Im Jahr 1993 schließlich wurde ein neues Clubhaus einge­ weiht. Sowohl der Neubau der Sandplätze als auch des Clubhau­ ses wurden größtenteils in Eigen­ leistung erbracht, sodass der TC Karsau bis heute eine der nied­ rigsten Mitgliedsbeiträge im gan­ zen Verbandsgebiet aufweist. Für Familien mit Kindern bietet der Club obendrein eine günstige Fa­ milienpauschale. Was es eben­ falls auf der idyllischen Anlage gibt: Eine Ballwand und einen kleinen Spielplatz für Kinder. Und: „Mit Mariusz Barucki haben wir auch einen eigenen Trainer“, freut sich Oschem. Insgesamt fünf Mannschaften nehmen in ihrer jeweiligen Klasse an der jährlichen Medenrunde der Tennisspieler teil. Am höchs­ ten spielen die Herren 30 in der 1. Bezirksliga. Das Damen 30­Team kämpft in der 2. Bezirksliga um Spiel, Satz und Sieg. Bei zwei Mannschaften handelt es sich um Spielgemeinschaften mit dem TC Herten. Aber auch Hobby­ und Freizeitspieler finden viel Raum beim TC Karsau. „Bei uns steht nicht der sportliche Erfolg im Vor­ dergrund, sondern es geht haupt­ sächlich um den Spaß und den Plausch“, erklärt der Vorsitzende. Das Gesellige und das gute Mitei­ nander der Mitglieder sind es, worum es im TCK in erster Linie geht. So wird des Öfteren gegrillt. Zu Saisonbeginn werden Tennis­ camps nach Mallorca, Zypern oder an den Gardasee organisiert. Veranstaltet werden zudem

Der TC Karsau verfügt über drei Sandplätze. Mixed­Turniere auf der eigenen Anlage. Der eine oder andere Ak­ tive nimmt überdies die Möglich­ keit wahr, bei Turnieren anderer Vereine seine LK zu verbessern. „Kurzum, wir sind ein Verein mit intaktem Clubleben“, sagt der Vorsitzende stolz. Und daher ist ihm auch vor der Zukunft nicht bange. Denn wie lange der TC Karsau noch auf der bestehenden Anlage seinem Sport nachgehen darf, ist fraglich. Denn im Zuge des Weiterbaus der A 98, deren Trasse just über den alten Karsau­ er Sportplatz und die Tennisanla­ ge führt, fällt das Gelände weg. Oschem rechnet aber damit, dass ein Umzug nicht vor zehn Jahren erfolgen muss. Angedacht ist be­ reits, dass der TC dann eine neue Anlage im Anschluss an den neu­ en Karsauer Sportplatz bekommt. „Wir werden durch das Regie­

rungspräsidium entschädigt“, so der Vorsitzende. Ob allerdings das Clubheim versetzt werden kann, ist fraglich.

INFO Der TC Karsau wurde 1970 ge­ gründet. Derzeit spielen fünf Mannschaften in der Medenrun­ de. Aktuell gibt es 145 Mitglieder, davon 26 Kinder und Jugendliche. Der Verein verfügt über drei Sandplätze auf einer Anlage direkt am Waldrand. Die Mitglieder freu­ en sich über ein schmuckes Ver­ einsheim, das weitestgehend in Eigenleistung erstellt wurde. Vor­ sitzender ist seit rund 13 Jahren Oliver Oschem. Kontakt: Telefon 07623/50505, e­mail: info@ten­ nisclub­karsau.de. Internet: www.tennisclub­karsau.de


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Neue Ausgabe von „2xRheinfelden“ Rheinfelden. Die neue Ausgabe des Kultur­ und Stadtmagazins „2xRheinfelden“ ist ab sofort wie­ der erhältlich und liegt an vielen Stellen in der Stadt kostenlos aus. Schwerpunkt der aktuellen Som­ merausgabe ist das Thema „Spie­ len“. Es wird über Spielclubs, Spielgruppen, Spielorte, Spielplät­ ze und Spieleläden berichtet. Darüber hinaus gibt eine Son­ derbeilage mit vielen Bildern und Interviews Einblick in die Städte­ partnerschaft mit Vale of Glamor­ gan, die seit 50 Jahren besteht. Der Veranstaltungskalender auf den letzten Seiten des Magazins gibt einen umfassenden Über­ blick über die Aktivitäten im Juli und August in beiden Rheinfel­ den. Den Auftakt machte am ver­ gangenen Wochenende die Jubi­ läumsfeier in Vale of Glamorgan anlässlich des dortigen Food­ und Drinkfestivals. Am Freitag starte­ te eine Delegation mit Vertretern der Fraktionen, der Freundeskrei­ se, langjährigen Weggefährten sowie Vertretern der Verwaltung nach Vale of Glamorgan. Den „Landweg“ nahmen dabei Hel­ mut Moser, Wilfried Markus und Hauptamtsleiter Hanspeter Schu­ ler, um die Ausstattung und Wa­ ren für den Rheinfelder Stand zu transportieren. WEITERE INFORMATIONEN: n Das Magazin ist in Rheinfelden unter anderem im Bürgerbüro, in der Stadtbibliothek, in den Orts­ verwaltungen, in der Volkshoch­ schule sowie in vielen Geschäften, Banken und Restaurants erhält­ lich. Digital kann es zudem auf der städtischen Homepage unter www.rheinfelden.de/2xRheinfel­ den heruntergeladen werden.

04. 07. 2018

Grünes Licht für die Gaudi Trottoirfest | Veranstalter wollen wieder mit Rahmenprogramm punkten n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. „Alles im grünen Be­ reich“: Mit dieser guten Nachricht wartete Thomas Schmiederer, Vorsitzender des Trottoirfestver­ eins, bei der sogenannten Techni­ schen Sitzung auf. Und das heißt: Für das Trottoirfest, das in seiner 51. Auflage von Freitag bis Sonn­ tag, 25. bis 27. August, stattfindet, ist alles klar. „Und es wird wieder ein wunderbares Fest der Feste – mit vielen Höhepunkten“, ver­ sprach er beim jüngsten Zusam­ mentreffen der beteiligten Verei­ ne im Vereinsheim der Tauben­ und Kleintierzüchter in Warm­ bach. Insgesamt sind 20 Vereine und Institutionen, einschließlich der vier Partnerstädte, mit Festbu­ den und Ständen in der Festmeile in Güter­ und Alter Landstraße dabei.

Wieder auf dem Friedrichplatz

Ein Stein ist Schmiederer indes vor einigen Wochen vom Herzen gefallen, als von der Stadt Rhein­ felden das „Okay“ für die erneute Nutzung des Friedrichplatzes kam. „Im vergangenen Jahr hat es mit dem Friedrichplatz gut funk­ tioniert, schön, dass dies auch jetzt wieder klappt“, freute sich Schmiederer. Ähnlich wie jüngst beim City­Fest, wird auch für das Trottoirfest die derzeit im Zuge des Baus des Hochrheincenters II eingerichtete Verkehrsführung für einige Tage geändert, um so auch auf dem Friedrichplatz einen reibungslosen Verlauf zu garantieren. Während der Aufbau in der Festmeile selbst bereits am

Die „Eurodancers“ sind schon seit vielen Jahren fester Bestandteil des Show­Programms auf Bühne zwei auf dem Friedrichplatz, wo die „Joe Mar­ tin Band“ am Samstag mit Show und Musik aufwartet. Foto: Gerd Lustig Dienstag beginnt, wird auf dem Friedrichplatz ab Mittwoch, 23. August, ab 18 Uhr aufgebaut. Tolles Rahmenprogramm Wie gewohnt, ist es auch in die­ sem Jahr das Rahmenprogramm, womit das Trottoirfest punktet und welches die Traditionsveran­ staltung zu etwas Besonderem macht. Geboten wird unter ande­ rem Livemusik nonstop auf den bekannten zwei Bühnen, nämlich Bühne eins in der Kurve Güter­ und Alte Landstraße sowie die große Showbühne zwei auf dem Friedrichplatz. Neben Kapellen und Bands wie „Skyline“, „d’Fre­ neberger“, „Wälderwahn“, „Val­ leytones“, der „Castle Groove Fes­ tival Brass­Band“ und „Rockin’

Carbonara (Rockabilly Köche)“ ist es vor allem die „Joe Martin Band“, die für Unterhaltung sor­ gen wird. Bandleader und ehema­ liger Rheinfelder Martin Deutzer bringt nicht nur die flotten Tanz­ mädels der „Eurodancers“ mit, sondern wiederum einige Einzel­ künstler und Solo­Sänger. Was es ebenfalls noch gibt, ist Chorgesang aus der Partnerstadt Barry/Vale of Glamorgan. Mit der walisischen Stadt besteht inzwi­ schen eine 50­jährige Verschwis­ terung. Und zum Jubiläum brin­ gen die Briten ihren gesangstar­ ken Chor mit, der im Anschluss an die offizielle Eröffnung des Trottoirfestes am Freitag um 19 Uhr auf Bühne zwei Kostproben seines Könnens geben wird.


Dorffest in Minseln Meine Region

SONDERVERÖFFENTLICHUNG ∙ Mittwoch, 4. Juli 2018 ∙ Seite 5

Der Hallenausschuss Minseln lädt wieder zu seinem traditionellen Dorffest von Samstag, 7., bis einschließlich Montag, 9. Juli, ein. Den Fassanstich am Samstag um 18 Uhr wird der örtliche Musikverein mit seinem Dirigenten Eckhart Hanser umrahmen. Er wird auch am Sonntag ab 11 Uhr zum Früh­ schoppen aufspielen. Foto: Gerd Lustig Rheinfelden­Minseln (lu). Einmal im Jahr spannt das ganze Dorf zusammen und feiert gemein­ sam ein Fest: das Minselner Dorffest. Der Hallenausschuss unter Vorsitz von Sabine Schütz­ Baumgartner macht’s möglich. Das diesjährige Dorffest, bei dem wiederum alle Meisler Ver­ eine mitmachen und eine kleine Budenstadt neben der Alban­ Spitz­Halle aufbauen, findet von Samstag bis Montag, 7. bis 9. Ju­ li, statt. Offizieller Beginn ist am Sams­ tag um 18 Uhr mit dem Fassan­ stich durch Ortsvorsteherin und Schirmherrin Eveline Klein. Um­ rahmt wird die Prozedur vom Musikverein Minseln, der auch am Sonntag ab 11 Uhr zum Frühschoppen aufspielt. Samstag­ und Sonntagabend sorgt dann DJ Joe für fetzige

und unterhaltsame Musik. Beim traditionellen Handwerkerhock am Montag ab 17 Uhr steht dann die Formation „Wälder­ wahn“ auf der Bühne. Ansonsten ist neben Speis’ und Trank durch die diversen Vereine allerhand für die Kinder geboten. Die Feuerwehr sorgt am Sonntag Nachmittag für Wasserspiele. In der Halle kümmert sich die AWO um Unterhaltung für den Nachwuchs. Und auch der SC Minseln sorgt in der Halle für Kinder­ und Jugendspiele. Wei­ terhin stehen auf dem Festplatz vor der Halle ein Kinderkarussell sowie auch der Gutzi­Stand pa­ rat. Und: Auch eine Ausstellung zum Thema Alban Spitz gibt es zu bewundern. Der Museums­ verein hat sich um Bilder des Künstlers bemüht.


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04. 07. 2018

„Tina & Jo“ im Dinkelberger Biergärdle: „Sing with us!“ Im Dinkelberger Biergärdle in Adelhausen tritt am Samstag, 7. Juli, ab 18 Uhr das Musik­Duo „Ti­ na & Jo“ aus Lörrach auf. Mit Gi­ tarren und zweistimmigem Gesang interpretieren sie bekannte Songs der 60­ und 70­er Jahre und la­ den das Publikum zum Mitsingen ein. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Hütte statt.

Woodstock­Feeling kommt auf, wenn Tina & Jo bekannte Songs der 60er und 70er Jahre spielen. Unterwegs auf den Straßen, Plät­ zen und Bühnen vom Schwäbi­ schen Meer bis zur Nordseeküste präsentiert das Duo Lieblingsstü­ cke aus Folk, Rock und Country. Dabei gelingt es dem Duao aku­ stisch, mit zwei Gitarren aus den

Stücken das Wesentliche heraus­ zuholen. Harmonisch ergänzen sie ihren einprägsamen Sound mit ausdrucksstarkem Gesang, unter­ malt von Klängen auf der Blues­ harp und dem Beat eines zum Schlagzeug umgebauten Cajons. Gern lassen sich die Zuschauer an­ stecken von so viel Leidenschaft und musikalischer Spielfreude.

Wer den „Summer of Love“ ver­ passt hat, kann ihn bei „Tina & Jo“ nachholen: Gemäß ihrem Motto „Sing with us!“ ist Mitsingen bei ihren Auftritten nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht.

Wahnsinn! Wagner! Ansi Verwey von Fleckenstein und Da­ niela Bianca Gierok, 20 Uhr, Bürgersaal AK 18 Euro, VVK 15 Euro, ermäßigt 8 Euro

18.30 Uhr, Bürgertreff Gambrinus

Musikschulfest Musikalische Darbietungen, Mittages­ sen und Kaffee &Kuchen 11 bis 15.30 Uhr, Musikschule

WEITERE INFORMATIONEN: u Der Eintritt ist frei (Hutsamm­ lung). Infos: www.tinaandjo.de.

n Terminkalender u Mittwoch, 4. Juli Rheinfelden Cityflohmarkt 10 bis 18 Uhr, Innenstadt SüMa Maier Besichtigung Wasserkraftwerk Rheinfelden, ab 13.30 Uhr, Energiedienst E­Mountainbike­ und Trekkingtour Treffpunkt Motoland Albrecht 14 Uhr, Motoland Albrecht Konzert

Donnerstag, 5. Juli Rheinfelden Pub­Quiz Endlich wieder Quiz­Time! Fragen zu Gesellschaft, Politik, Sport, Rheinfelden und viele mehr u

u Samstag, 7. Juli Rheinfelden Musik zu Marktzeit Mit Isabel Morgenstern, Gesang mit Be­ gleitung, 11 Uhr, Christuskirche, Ev. Kirchenmusik Mitmach­Hoftag für Eltern mit Grundschulkinder ab 10 Uhr, Sonnenhof in Raitbach Familienzentrum Rheinfelden

u Sonntag, r. Juli Schloss Beuggen Junge Klassik Natalia Dauer (Cello), Julia Pleninger (Klavier), Werke von Brahms, Mjaskow­ ski, Beethoven und anderen, 17 Uhr, Schloss Beuggen (Kollekte)


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n Terminkalender u Montag, 9. Juli Rheinfelden Vortrag und Diskussion Die islamische Welt in der Krise, mit Dr. Michael Blume, 19 Uhr, Lesesaal Stadtbibliothek, Eintritt frei u Dienstag, 10. Juli Rheinfelden Mehrlingscafé Treff für „Leidens­und Glücksgenossen“ 15.30 bis 17 Uhr, Familienzentrum Rheinfelden E­Medien – Sprechstunde Informationen und Beratung zur Nut­ zung von E­Medien mit Antonius Latsch­Gulde/VHS­Rheinfelden, 17.30 bis 18.30 Uhr, Stadtbibliothek u Mittwoch, 11. Juli Rheinfelden Lese­Insel „Oma Wombat“ von Jackie French & Bruce Whalley, Vorlesezeit für Kinder ab 5 Jahren, 15 Uhr, Stadtbibliothek u Donnerstag, 12. Juli Rheinfelden Lese­Insel „Oma Wombat“ von Jackie French & Bruce Whalley Vorlesezeit für Kinder ab 5 Jahren 15 Uhr, Stadtbibliothek / Kinderinsel u Freitag, 13. Juli Herten Flohmarkt der Pfalzergruppe Herten mit Kaffeestube, 14 bis 18 Uhr, DRK – Depot Hertener Weindörfle Platz der Scheffelhalle, ab 18 Uhr, RSV Herten Schloss Beuggen Diga Gartenmesse, 10 bis 18 Uhr u Samstag, 14. Juli Rheinfelden Integrationskonferenz 9 bis 13 Uhr, Jugendhaus Tutti­Kiesi, Stadt Rheinfelden Herten Flohmarkt der Pfalzergruppe Herten mit Kaffeestube, 9 bis 12 Uhr, DRK – De­ pot Hertener Weindörfle Platz der Scheffelhalle, ab 18 Uhr, RSV Herten Schloss Beuggen Diga Gartenmesse, 10 bis 18 Uhr

n Hinweis Vereine, Institutionen und Veran­ stalter, die ihre Termine hier ver­ öffentlichen wollen, wenden sich bitte an: Die Oberbadische Am Alten Markt 2 79539 Lörrach Tel. 07621/403358 E­Mail: hochrhein@verlags­ haus­jaumann.de Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist Mittwoch, 11. Juli.

Studienreise Barcelona: Vom Montserrat bis Gaudí, Picasso und Miró Aufgrund der großen Nachfrage wird vom 11. bis 17. November erneut eine Studienreise nach Bar­ celona angeboten. Das Besichti­ gungsprogramm spannt einen wei­ ten Bogen von mittelalterlichen Meisterwerken bis heute. Gaudí beeindruckt die Teilnehmer mit der Sagrada Familia, dem Parc Gü­ ell und der Casa Batlló. Die Mu­ seen zu Joan Miró und Pablo Pi­ casso zeigen prägende Vertreter moderner Kunst. Die Flaniermeile Las Ramblas, das Barri Gótic und der Besuch des Montserrats zei­

gen weitere Perspektiven auf eine lebendige Metropole. Die Anreise erfolgt per Bahn. Die Leitung liegt bei Detlef Lienau und Jörg Hinde­ rer. Hinderer meint: „Wir erkun­ den eine faszinierende Stadt, die vielfältig mit der europäischen Kultur verflochten ist und zugleich eigenes hervorgebracht hat. Die Teilnehmer werden eine lebendige Metropole entdecken.“ Die Kosten betragen 998 Euro inklunsive An­ und Abreise mit Bahn, Übernach­ tung mit Frühstück im Doppelzim­ mer in einem zentral gelegenen

Hotel in der Nähe der Flaniermeile Las Ramblas, Eintritte, Karten für den öffentlichen Nahverkehr; Ein­ zelzimmer­Aufschlag: 150 Euro; Superior­Doppelzimmer­Zuschlag: 120 Euro. WEITERE INFORMATIONEN: u Anmeldung und Einzelprospekt bei der Evangelischen Erwachse­ nenbildung per E­Mail an ser­ vice@eeb­sued­west.de oder Tel. 07621/51 67 58 66. Foto: zVg/Konstantinos Dafalias/Pixelio


Handwerk in Rheinfelden Meine Region

SONDERVERÖFFENTLICHUNG ∙ Mittwoch, 4. Juli 2018 ∙ Seite 8

Um das Handwerk ist es derzeit in Rheinfelden gut bestellt. Schwierig ist indes die Rekrutierung von Nachwuchs. Die Betriebe versuchen verstärkt, auf Messen und Jobbörsen Lehrlinge zu gewinnen. Foto: Gerd Lustig Rheinfelden (lu). Handwerk hat goldenen Boden, heißt es in einer alten Volksmundweisheit. Und in der Tat: Gerade aktuell geht es dem Handwerk wirklich gut. Die seit Längerem gute Wirtschaftslage beschert den Be­ trieben eine sehr gute Auslas­ tung und volle Auftragsbücher. Und das ist auch in der Großen Kreisstadt Rheinfelden nicht an­ ders. Gerade hier entfaltet sich das Handwerk in voller Blüte. In allen Sparten gibt eine schöne Auswahl an Betrieben, die in den jeweiligen Gewerken ihrer Arbeit nachgehen und mit Kom­ petenz und fachkundiger Bera­ tung glänzen. Das weiß man auch beim Gewerbeverein Rheinfelden zu schätzen. Spe­

ziell als Ansprechpartner inner­ halb des Gewerbevereins fun­ giert seit vielen Jahren Alois Kühn. Der arbeitet auch gut mit der Kreishandwerkerschaft (KKH) Lörrach zusammen, in der die einzelnen Innungen orga­ nisiert sind. Einer der Innungs­ meister kommt sogar aus Rhein­ felden: Es ist Obermeister Martin Meier in der Zimmererinnung. Doch was wäre das Handwerk ohne Nachwuchs. Viele der hiesi­ gen Betriebe bilden daher selbst aus, um so langfristig den Fort­ bestand der Unternehmen zu si­ chern. Allerdings, und das wird auch die Kreishandwerkerschaft nicht müde zu betonen, ist es in den vergangenen Jahren un­ gleich schwerer geworden, Aus­ zubildende und Lehrlinge für die Handwerksberufe zu finden und zu rekrutieren. „Nicht nur mit Abitur und Studium kann man Karriere machen, sondern auch im Handwerk, das jede Menge Aufstiegschance bietet“, weiß unter anderem Otfrid Eckert, Ge­ schäftsführer der KKH Lörrach. Stolz ist man im Übrigen in Sachen Ausbildung auf das Dua­ le System. Praxis lernen im Be­ trieb, die Theorie dann in der Berufsschule: So funktioniert’s, und darum beneiden die Deut­ schen viele andere Länder. Fest steht auch: Handwerk wäre ohne das Duale System undenkbar. „Dual“ beschreibt dabei eine zweigeteilte Form der Ausbil­ dung an zwei verschiedenen Ausbildungsorten: In der Berufs­ schule, und da hat gerade Rhein­ felden mit der Gewerbeschule einen Standortvorteil, erlernt man das theoretische Fachwis­ sen, im Betrieb schließlich die praktischen Kenntnisse und Fer­ tigkeiten.


Handwerk in Rheinfelden Meine Region

SONDERVERÖFFENTLICHUNG ∙ Mittwoch, 4. Juli 2018 ∙ Seite 9

Das Handwerk bietet sehr gute Perspektiven und auch die Basis für ein mögliches Studium. Es besticht vor allem durch die Vielfalt der Berufe. Foto: Gerd Lustig Rheinfelden (lu). Bodenständig und attraktiv – abwechslungs­ reich und vielfältig: All diese At­ tribute vereint das Handwerk. Einfach nur wunderbar vielfältig, so präsentieren sich die Möglich­ keiten im Handwerk insbesonde­ re, was die Jobs und Tätigkeiten angeht. In den insgesamt zehn Innungen der Kreishandwerker­ schaft (KKH) Lörrach werden rund 50 Berufe ausgebildet. Und die gute Nachricht: Nahezu über­ all gibt es noch freie Lehrstellen. Ja mehr noch: Auszubildende werden bisweilen händeringend gesucht. Das Handwerk bietet sehr gute Perspektiven und auch die Basis für ein mögliches Studium. Gera­ de die Durchlässigkeit im Hand­ werk sei ein großes Plus, wird von offizieller Seite immer wie­ der propagiert und in den Vor­ dergrund gestellt. „Das Hand­ werk ist keine Einbahnstraße“, betont daher KKH­Chef Michael Schwab nur zu gerne.

Grundsätzlich gilt nämlich: Durch eine qualifizierte hand­ werkliche Ausbildung kann eine gute Basis für den weiteren Le­ bensweg geschaffen werden. Die Berechtigung zum selb­ ständigen Betrieb eines Hand­ werks als stehendes Gewerbe ist in der Handwerksordnung (HwO) geregelt. Zum stehenden Gewerbe gehört jeder Gewerbe­ betrieb, dessen Tätigkeit nicht dem Reisegewerbe oder dem Marktverkehr zuzurechnen ist. Eine gewerbliche Niederlassung ist nicht Voraussetzung. Die Handwerks­Branche bietet eine Vielzahl an Berufsfeldern. Innerhalb der verschiedenen Ge­ werbe gibt es zulassungspflichti­ ge und zulassungsfreie Handwer­ ke. Ein zulassungspflichtiges Handwerk darf nur betrieben werden, wenn man in der Hand­ werksrolle eingetragen ist. Dafür benötigt man üblicherweise einen Meisterbrief oder eine ent­ sprechende Qualifikation.


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Nicht nur für „grüne Daumen“ „DiGa“ | Auf Schloss Beuggen Rheinfelden­Karsau (kör). Sie ist nicht nur für Menschen mit „grü­ nem Daumen“ ein Muss – die Gar­ tenmesse „Diga“. Vom 13. bis 15. Juli findet sie auf Schloss Beug­ gen zum 15. Mal statt. Der Veran­ stalter, die Hertener Firma Süma Maier, erwartet laut Mitteilung mehr als 150 Aussteller, die sich ein Stelldichein geben werden. Das Hauptaugenmerk liegt wie gewohnt auf Pflanzen und Gar­ tendekoration, aber auch Gerät­ schaften wie Rosenscheren und dergleichen mehr. Bei den Pflan­ zen reicht das Angebot von Rosen bishin zu Exotischem wie orgina­ len Ablegern des indischen „Bod­ hi Baums“, auch bekannt als „Pappelfeige“. Doch die „DiGa“ ist nicht nur für ihr Blütenmeer und Garten­ utensilien bekannt, sondern auch dafür, dass alle Produkte und Dienstleistungen von Fachleuten oder ihren Produzenten feilgebo­ ten werden. Das hat für die Besu­ cher den Vorteil, mit den Ausstel­ lern auch „fachsimpeln“ zu kön­ nen. Solche Informationen ver­ mittelt aber auch das Rahmenpro­ gramm mit den Vorträgen – über Kräuter, Floristik von Axel Neulist, einem Schwei­

zer Pflanzendoktor. Er erstellt gegen eine Gebühr auch Thera­ piepläne und Bodenanalysen von mitgebrachten Proben. Ein Messerundgang macht hungrig und durstig. Auch hierfür haben die Veranstalter vorge­ sorgt. Auf der Terasse hinter der Schlosskirche kann man Kaffee und Kuchen oder Cocktails genie­ ßen. In der Bogenhalle und auf dem Gartenareal gibt es Schwarz­ wälder Spezialitäten zu entde­ cken. Auch das Schlosshotel mit seinem Restaurant bewirtet die Gäste. „Wer lieber zuhause kocht, wird nicht leer ausgehen“, heißt es zudem in der Mitteilung des Veranstalters. So steht eine Viel­ zahl an heimischen Produkten im kulinarischen Angebot und kann käuflich erworben werden. Obwohl ausreichend Parkplätze in der unmittelbaren Umgebung zur Verfügung stehen, weist der Veranstalter auch auf öffentli­ che Verkehrsmit­ tel hin. Die Bahn hält direkt oberhalb von Schloss Beuggen.

Auf Schloss Beuggen, hier das Torhaus, findet vom 13. bis 15. Juli wieder die Gartenmesse „DiGa“ statt. Foto: Archiv


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Zusammenhalt und Teilhabe stärken Rheinfelden. Angesichts der zu­ nehmenden Internationalisie­ rung der Stadtgesellschaft sowie dem zunehmenden Bedeutungs­ verlust traditioneller Bindungen wird es für Städte immer schwie­ riger, Begegnungen, ein inklusi­ ves Miteinander und eine Behei­ matung für alle zu ermöglichen. Auch Rheinfelden ist auf der Su­ che nach neuen Ansätzen und Strategien. Ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einem umfassen­ den Integrationskonzept ist dabei die Integrationskonferenz, heißt es in einer städtischen Pressemit­ teilung. Für Samstag, 14. Juli, lädt die Stadt die Bevölkerung ein, Themen wie Sprache, Bildung, Ausbildung und Arbeit, Lebens­ qualität im Alter, Werte und Kul­ tur kontrovers zu diskutieren und auf Rheinfelden zugeschnittene Entwicklungsschritte auf den Weg zu bringen.

Integration betrifft nicht nur Geflüchtete

„Bei Integration denken viele Menschen heute nur noch an Ge­ flüchtete“, meint Bürgermeisterin Diana Stöcker. „Für uns umfasst dieser Begriff aber alle Bürger, unabhängig vom Alter und von der Herkunft.“ Im Rahmen der Integrations­ konferenz im werden verschiede­ ne Themen in kleinen Gruppen diskutiert und Lösungsansätze ge­ sucht. Im abschließenden Plenum werden alle Ergebnisse zusam­ mengeführt.

Vertiefende Diskussion schließt sich an

Aufbauend auf die Integrations­ konferenz werden in den kom­ menden Monaten noch vertiefen­ de Diskussionsabende stattfin­ den. „Am Ende des Prozesses soll ein Leitfaden stehen, der auf­ zeigt, wie wir als Einwohner mit­ einander umgehen wollen und wie wir allen Menschen eine akti­ ve Teilhabe am gesellschaftlichen und sozialen Leben in unserer Stadt ermöglichen können“, um­ schreibt die Bürgermeisterin das Ziel. WEITERE INFORMATIONEN: n Die Integrationskonferenz findet im Rheinfelder Jugendhaus im Tutti Kiesi statt. Sie beginnt um 9 Uhr und klingt gegen 13 Uhr mit einem kleinen Apéro aus. Die Ver­ anstaltung ist öffentlich. Eine An­ meldung zur Konferenz ist nicht erforderlich.

Im siegreichen Südteam ruderten aus Rheinfelden Luisa Gathman (5. von links) und Malin Grether (6. von links). Foto: zVg

Gold, Silber und Bronze

Ruderclub | Erfolgreich bei deutschen Jahrgangsmeisterschaften Rheinfelden. Mit Gold, Silber und Bronze im Gepäck sind die Akteu­ re des Ruderclubs Rheinfelden (RC) am Wochenende von den deutschen Jahrgangsmeister­ schaften in Köln zurückgekehrt. Calvin Knobloch, Ole Schneider, Malin Grether und Luisa Gath­ mann waren zusammen mit Trai­ ner Jörg Süßle in der Domstadt, um in den Altersklassen U23 und U19 zu starten, wie es in einer Mitteilung heißt. Nachdem am Donnerstag und Freitag die Bahnverteilungsren­ nen und Vorläufe stattfanden, be­ gannen am Samstag die Finale der U23, bei denen Ole Schneider

Mähen wie einst die Väter Rheinfelden­Nordschwaben (pem). Das BUND­Erlebnispro­ gramm machte Halt in Nord­ schwaben, wo sich drei Frauen und fünf Männer für ein ganz be­ sonderes Angebot interessierten: „Sensenmähen auf der Streuobst­ wiese“. Urs Grassmann und Joa­ chim Schlageter erklärten und praktizierten die Kunst des Mä­ hens mit der Sense. Die Teilneh­ mer waren lebhaft mit dabei. „Die Klinge muss einen Zenti­ meter höher sein, wenn der Sen­ senrücken auf dem Boden liegt.

und Calvin Knobloch im Leicht­ gewichtsvierer ohne Steuermann und im Achter an den Start gin­ gen. Im Vierer in Renngemein­ schaft mit Nürtingen und Stutt­ gart gelang ihnen dabei im A­Fi­ nale ein sehr guter sechster Rang, und im Achter konnten die Bei­ den in einem engen Rennen um den zweiten Platz den Bronze­ Platz errudern. Nachdem die U23­Finals am Samstag zum Ende kamen, ging es am Sonntag mit den A­Finals der Junioren weiter. Hier gingen Luisa Gathmann und Malin Gret­ her zusammen mit ihrer Rennge­ meinschaft aus Regensburg samt

Steuermann aus Ingolstadt im Vierer mit Steuermann an den Start und konnten sich, nachdem sie unglücklich auf eine Motor­ bootwelle trafen, in engem Duell mit dem führenden Boot den zweiten Platz und somit Vize­ meistertitel sichern. Abends ging die Renngemein­ schaft in Kombination mit Ha­ nau, Ulm und Limburg im Na­ men des Südteams erneut im Achter auf die Strecke und konnte sich nach einem sehr schönen Rennen, mit 4,6 Sekunden Vor­ sprung auf den zweiten Platz, einen Start­Ziel­Sieg und somit Meistertitel errudern.

Sieht locker aus, ist aber mit Kraftein­ satz verbun­ den: die Mahd mit der Sense. Foto: Petra Wunderle

Der untere Griff vom Sensen­ baum liegt auf Hüfthöhe und der obere Griff unter der Schulter. Der Griff muss auf jeden Fall gut

fassbar sein, denn wenn das nicht stimmt, kann man nicht gut mä­ hen“, sagte Grassmann, der bei Albruck einen Hof betreibt.


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04. 07. 2018

Zwei Verbände unter einem Dach Rheinfelden/Schwörstadt (kör). Organisatorisch segeln die Christ­ demokraten aus Rheinfelden und Schwörstadt unter einer Flagge: Bei der Mitgliederversammlung des CDU­Stadtverbands der Lö­ wenstadt haben die beiden Vorsit­ zenden Eckhart Hanser (Stadtver­ band Rheinfelden) und Harald Ebner (Schwörstadt) den Aufnah­ mevertrag unterschrieben. Zuvor hatte die Stadt­CDU der Aufnah­ me zugestimmt; der Antrag der Schwörstädter war schon vor eini­ ger Zeit gestellt worden (wir be­ richteten). Wie Hanser erklärte, handelt es sich um ein mehrstufiges Verfah­ ren, an dem nicht nur die beiden örtlichen Organisationen beteiligt sind, sondern auch der Kreisver­ band und die Landes­Union müs­ sen zustimmen. Doch davon ist auszugehen, wie Hanser meinte. Ebner erläuterte den Christde­ mokraten, darunter auch sieben der insgesamt noch elf aus der Heidensteingemeinde, dass ins­ besondere organisatorische Über­ legungen zu diesem Schritt ge­ führt hätten. So haben man in Schwörstadt vergeblich nach einem neuen Schatzmeister ge­

Rheinfeldens CDU­Stadtverbandsvorsitzender Eckhart Hanser (links) ehrte (von links) Helmut Wolpensinger, Rüdi­ ger Köhler, Harald Ebner, Sabine Hartmann­Müller und Rainer Späne. Mit dabei war auch Kreisvorsitzender Jürgen Rausch (sechster von links). Es fehlt auf dem Bild Otto Roßhart. Foto: Ulf Körbs

CDU ganz zufrieden

Stadtverband | Eckhart Hanser steht weiter an der Spitze n

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. Eckhart Hanser führt weiter den CDU­Stadtver­ band Rheinfelden an. Er wurde durch die Christdemokraten der Löwenstadt einstimmig als Vorsit­ zender bestätigt. Neben den Wah­ len und Berichten stand bei der Mitgliederversammlung auch die Aufnahme der Schwörstädter unter das Dach der Rheinfelder Union auf der Tagesordnung (hierzu ein eigener Bericht auf dieser Seite).

Rückblick Harald Ebner (links) und Eckhart Hanser unterschreiben den „Auf­ nahmevertrag“. Foto: Ulf Körbs sucht. Was auch dem stetig stei­ genden Alter der Mitglieder ge­ schuldet sei. Hanser hatte zuvor noch daran erinnert, dass der Stadtverband das Dach der Ortsverbände sei, unter dem künftig auch die Schwörstädter, die weiterhin eine eigenständige Untergliederung bilden, stehen. Es gehe nicht um die Kommunalpolitik in Schwör­ stadt oder die Aufstellung von Lis­ ten für die Kommunalwahlen, be­ tonte Ebner: „Das werden wir weiterhin selbstständig machen.“ Der Aufnahmebeschluss sei­ tens der Rheinfelder fiel ohne Gegenstimme und wurde auch vom Kreisvorsitzenden Jürgen Rausch und dem Kreisgeschäfts­ führer Richard Renz mitverfolgt.

In seinem Rückblick auf die ver­ gangenen zwei Jahre war bei Hanser eine gewisse Zufrieden­ heit zu spüren. Schließlich konn­ ten die Christdemokraten in der Löwenstadt kreisweit das beste Ergebnis für Armin Schuster bei der Bundestagswahl verbuchen. Dennoch hielt er zum Ergebnis fest: „Es war schwierig, nicht nur wir hatten daran zu knabbern.“ Auch der Mitgliederstand blieb recht konstant. Und die Kassenla­ ge ist solide, wie der nach 13 Jah­ ren abtretende Schatzmeister Mathias Steiner darlegte.

Berichte

In seinem Bericht aus der Frak­ tionsarbeit konnte Paul Renz auf eine erfolgreiche Kommunalpoli­ tik, auch Dank eines gut gefüllten Stadtsäckels, blicken. Dabei lie­ gen die Schwerpunkte auf der Bil­ dungspolitik mit Investitionen in Millionenhöhe in die Schulsanie­

rung und die Kleinkinderbetreu­ ung. Aber auch das Steg­Projekt sei in seinen Augen positiv zu be­ werten. Und das Großvorhaben „Neue Feuerwache“ an der Rö­ merstraße sei ebenso wie die Aus­ weisung von neuen Baugebieten machbar. In ihrem ersten „Bericht aus Stuttgart“ schilderte Sabine Hart­ mann­Müller, sie rückte nach der Bundestagswahl für den nach Berlin gewechselten Felix Schrei­ ner in den Landtag nach, ihre ers­ ten Wochen im Landesparla­ ment. Sie ist dort Mitglied in den Ausschüssen „Soziales“ und „Ver­ kehr“. Zudem ist sie „pflegepoliti­ sche Sprecherin“ ihrer Fraktion.

Wahlen

Bei den Wahlen unter Leitung des Kreisvorsitzenden Jürgen Rausch für den geschäftsführen­ den Vorstand gab es nur auf einer Position einen Wechsel: Nach 13 Jahren trat der Schatzmeister Mathias Steiner nicht mehr an. Für ihn wurde Gerlinde Böhrin­ ger gewählt. Neben dem bestätig­

ten Vorsitzenden Hanser wurden Hartmann­Müller als Vize und Sa­ bine Schütz­Baumgartner wieder­ gewählt. Als Beisitzer (in alphabeticher Reihenfolge) fungieren künftig: Harlad Ebner – der Schwörstädter wäre auch kraft seines Vorsitzen­ denpostens in Schwörstadt Gre­ miumsmitglied geworden –, Ari­ bert Gerbode, Markus Hiltensber­ ger, Wilfried Markus, Dieter Meier, Eberhardt Niethammer, Cornelia Rösner, Diana Stöcker und Helmut Wolpensinger.

Ehrungen

Die Ehrung langjähriger Mitglie­ der nahm Hartmann­Müller vor. Die Vizevorsitzende erinnerte da­ ran, dass sie und Helmut Wolpen­ singer bereits im Rahmen der Ver­ sammlung der CDU­Herten für 25 Jahre ausgezeichnet wurden. Ebenso lang ist Harald Ebner in der Partei. Und Rainer Späne so­ wie Rüdiger Köhler haben das Parteibuch bereits seit 40 Jahren wie auch Otto Roßhart in der Ta­ sche.


04. 07. 2018

Jugendhaus: Nachtsport, Tanz und Theater Rheinfelden. Das Jugendreferat Rheinfelden macht aufmerksam auf ein breites Angebot für Ju­ gendliche. So bieteten Referatsleiter And­ reas Kramer und seine Mitarbei­ ter jeden Freitag von 20 bis 22 Uhr Nachtsport für Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren in der Sporthalle der Gewerbeschule an. Ebenfalls findet jeden Freitag von 21 bis 24 Uhr in der Sporthal­ le der Goetheschule Nachtsport für Jugendliche ab 14 Jahren statt. Jeden Montag und Freitag von 19 bis 21 Uhr findet im zentralen Jugendhaus „Hip­Hop Tanz“ ab zwölf Jahren statt. Neue Tänze­ rInnen sind willkommen. Mit dem Theater Tempus fugit wird für alle Kinder und Jugendli­ che ab 10 Jahren immer dienstags von 16 bis 18 Uhr im zentralen Ju­ gendhaus eine Mach­Mit­Theater AG angeboten. WEITERE INFORMATIONEN: n Alle Angebote sind kostenfrei. n Die Öffnungszeiten der Jugend­ treffs Rheinfelden sowie weitere Angebote sind im Internet unter www.rheinfelden.de/de/Leben­ in­Rheinfelden/Jugendliche zu finden.

Grümpelturnier in Degerfelden: Noch heute anmelden Rheinfelden­Degerfelden. Das traditionelle „Degerfelder Grüm­ pelturnier“, eines der größten in der Region mit Mannschaften aus dem ganzen Dreiländereck, fin­ det am 21. und 22. Juli auf dem Sportplatz in Degerfelden statt. Gespielt wird in den Gruppen „Aktiv“ und „Nichtaktiv“. In der Gruppe Nichtaktive dürfen nur Freizeitkicker spielen, die nicht an Verbandsspielen teilnehmen. Zusätzlich wird dieses Jahr am Samstagabend, 21. Juli, ein „Bum­ perSoccer­Turnier” gespielt. Da­ bei schlüpfen die Spieler in große Kunststoffbälle und versuchen Fußball zu spielen. Hier geht es nicht unbedingt ums Gewinnen, sondern um den Spaß. Weitere Informationen und Mannschaftsmeldungen können über www.fv­degerfelden.de er­ folgen. Anmeldeschluss ist der heutige Mittwoch.

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Stadt – Land – Fluss Fremdenverkehr | Rheinfelden arbeitet an einer Tourismusstrategie n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. „Tourismus sollte auch bei uns sichtbar und zudem professionalisiert werden“, hatte in einem kurzen Referat Gabriele Zissel, Leiterin Stabsstelle Touris­ mus und Standortmarketing, hin­ gewiesen und geworben. Sowohl den Vertretern aller Fraktionen als auch der Verwaltung ist dabei klar, dass die Stadt nicht das klas­ sische Touristenziel ist. Das be­ deutet: Es sollen möglichst die vorhandenen Potenziale geför­ dert und ausgebaut werden, und das auch zum Nutzen der Rhein­ felder Bevölkerung. Einherge­ hend mit dem Grundsatzbe­ schluss wurde vom Ausschuss ebenso begrüßt, dass die Stadt grundsätzlich für die Einführung der „Konus­Gästekarte“ ist, wie dies bereits viele der umliegen­ den Gemeinden getan haben. Ebenfalls wurde im Ausschuss für gut geheißen, dass WST GmbH mit der operativen Be­ triebsführung der Tschamber­ höhle und ihrer Nutzung zu tou­ ristischen Zwecken beauftragt wird. Am morgigen Donnerstag befasst sich der Gemeinderat mit dem Thema. „Wir sollten in der Tat dem Tourismus mehr Aufmerksamkeit widmen“, betonte Paul Renz (CDU). Rheinfelden stelle einen guten Ausgangspunkt für Kurz­ urlauber dar. Die daraus resultie­ rende Wertschöpfung, auch durch den Einkaufs­ und Tages­

Dem Tourismus einen weiteren Schub soll eine auf fünf Jahre ausgelegten Strategie geben. Potenziale nutzen und Bestehendes noch aufwerten, heißt die Marschrichtung. Foto: Gerd Lustig tourismus, sollte man nicht außer Acht lassen. Sie müsse abge­ schöpft werden. Renz könnte sich durchaus einen Platz für Wohn­ mobile vorstellen, wenngleich ge­ rade hier Regina Wessely (SPD) in diesem Punkt eher ein Problem sieht. Auch sollten niederschwel­ lige Attraktionen wie Hertener Loch oder das Inseli nicht weiter ausgebaut werden, damit sie auch weiterhin der Bevölkerung zur Nacherholung dienen können, meinte die Gemeinderätin. Reinhard Börner (Freie Wäh­ ler) anerkannte, dass sich im Be­ reich Tourismus bereits in den vergangenen Jahren viel getan hat. „Wir müssen die vorhande­ nen Potenziale ausbauen und ver­ bessern, dann profitiert auch die Bevölkerung“, plädierte er. Ähn­ lich wie Annette Lohmann (Grü­

ne) kann er sich einen Platz für ei­ nige Wohnmobile vorstellen, wo­ bei der Standort noch von der Verwaltung gesucht werden muss. Ansonsten sprach Loh­ mann sich dafür aus, gerade den Dinkelberg „als einen guten Ort für Familien mit Kindern weiter­ zuentwickeln“, unter dem Motto „Natur erleben“. „Grundsätzlich braucht die künftige Strategie Gewichtung, und es braucht touristische Pre­ mium­Merkmale““, machte Ober­ bürgermeister Klaus Eberhardt abschließend deutlich. Konzent­ rieren sollte man sich dabei in ers­ ter Linie auf Maßnahmen am Fluss. Mit ins Boot geholt werden müssten nach Meinung von Karin Reichert­Moser (Freie Wähler) daher alle, die am Tourismus be­ teiligt sind.


Rätseln,

Lesen & Entspannen 04.07.2018

7 6 8 4 1 2 9 3 5

Sudoku mittelschwer

3 8 9 1 7 2 4 6 5

7 4 2 9 5 6 3 8 1

9 6 8 3 2 1 7 5 4

4 5 7 8 6 9 1 3 2

1 2 3 5 4 7 8 9 6

Sudoku schwer

8 9 5 7 1 4 6 2 3

6 7 1 2 3 5 9 4 8

2 3 4 6 9 8 5 1 7

lateinisch: Götter

5 1 6 4 8 3 2 7 9

kornblumenblau

asiatischer Teil der Türkei

Rufname Warhols † 1987

4 2 3 9 8 5 6 7 1

USCountrySängerin (Loretta)

französischer unbest. Artikel

Flächenmaß

1 9 5 7 6 3 2 8 4

Eselslaut

Stadt am Großen Sklavensee

8 3 1 2 5 9 4 6 7

erklären

2 4 7 1 3 6 8 5 9

Haremswächter

im Stil von (franz.)

9 5 6 8 7 4 1 2 3

dt. HollywoodSchauspieler

nicht diese

afrikanisches Runddorf

6 8 9 3 4 7 5 1 2

Stadt am LebaSee

Irrtümer (lat.)

3 1 2 5 9 8 7 4 6

Odins Speer

5 7 4 6 2 1 3 9 8

besondere Fertigkeit

Gestalt der isländ. Sage

nigerianischer Bundesstaat

englisch: All

U

Provinz im ehem. Zaire

K

Gangregler der Uhr

thailändische Währung

aufmüpfig, widerspenstig

nachgehen, nachkommen

englisch: du

panischer Ansturm

ohne Begleitung

ein Raubfisch

Gegenteil ein Monatsvon name ‚Altes‘

regenreicher Tropenwind

N I X E

Schriftstellerverband (Abk.)

altes Reich in Mittelamerika

raumsparend verpacken

Tanzfeste

wasserabweisendes Gewebe

B P

oberster Punkt am Himmel

Balkanbewohner

spanisch: zwei

roter Farbstoff

daheim römischer Kaiser † 68 Hauptstadt SüdKoreas

dritter Bischof von Meißen

L

gegen Geld vermitteln

gefeierte Künstlerin

R

arabische Langflöte

N

anziehend

verbergen

F

Schutzschicht auf Kupfer

T R B E U I C E N D F F U I E H R E L D K G A T N I S A O T O N A S T T U R E T E R G E R I N E N Z

Monarch

Lösungen der Rätsel aus Nr. 111

F A A U T N P W A E R K L E E N N A Y D T S C H U S E O

Material der Fensterscheiben

28. USPräsident †

D A R L E H E N

amerika- Frauennische koseKleinname katze

englisch: Haut

C N E I R E R M E G H R M A C E H I T G E N L A B F R U L L I

nebeneinander laufend, analog

Gefahr, Wagnis

A K R A I A R A O C H A K K U E H N R S T W E ZW E I O T I Z T B E R E M L U R J P P I E I N A N G U N I N E A O

tropische Echse

S H M I M M Y

Hauptstadt d. Philippinen

UNTERHALTUNG & WISSEN Nr. 112


Von Zwiebellook bis Sonnenschutz

Mit der richtigen Ausrüstung machen Wandertouren doppelt Spaß Ob im Hochgebirge, entlang von Flüssen oder im Wald: Wandern ist eine der top Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. So gingen laut Institut für Demoskopie Allensbach 2017 rund 39 Millionen Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene in ihrer Freizeit häufig oder ab und zu zum Wandern. Für viele bedeutet das Bewegen in der Natur einfach nur: frei sein, entspannen und vom Alltag abschalten. Entscheidend für den Outdoor-Spaß ist aber nicht nur die passende Strecke, sondern vor allem auch die richtige Ausrüstung. Ein leichter und angenehm zu tragender Rucksack mit gepolstertem Hüftgurt gehört ebenso dazu wie gut eingelaufene und wasserabweisende Schuhe mit einer rutschfesten Sohle. “Am besten trägt man leichte Funktionskleidung in mehreren Schichten. So kann man sich wechselnden Wettersituationen schnell anpassen”, weiß AlpinKletterin und Eddie-Bauer-Guide Caroline George. Empfehlenswert sind etwa atmungsaktive, wasserabweisende und winddichte Funktionsjacken sowie Shorts oder lange Hosen aus schnell

Für viele Menschen bedeutet das Bewegen in der Natur einfach nur: frei sein, entspannen und vom Alltag abschalten. Foto: rgz/Eddie Bauer trocknendem Stoff und mit UV-Schutzfaktor. Neben Wander-Kurzarmshirts, die bei Hitze kühl und trocken halten, kann man zusätzliche Langarmshirts zum schnellen Drüberziehen wählen. Atmungsaktive Materialien ermög-

lichen bei der Funktionsbekleidung einen Austausch von Luft und Feuchtigkeit, Stretchgewebe sorgt bei Shirts und Hosen für viel Bewegungskomfort. Mehr Tipps und Bestellmöglichkeiten gibt es unter www.eddiebauer.de.

Sudoku Füllen Sie das Rätselgitter mit den Zahlen 1 bis 9 komplett auf. In jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 9x9 Quadrat dürfen die Zahlen 1 bis 9 aber nur einmal vorkommen. Das linke Sudoku ist mittelschwer, das rechte ist schwer.

4 2 6 8 3 2 5 9 3 6 7 8 5 1 7 3 2 7 5 4 9 2 3 1 3

6 8 5 4

7 8 6 5 4

9 7

7 4 8

2

5 9

6 4

1 3 9 7 2 1 8 7 8 1 6 6 2 8 4 2 6


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04. 07. 2018

Entspannte Stimmung auf der Festmeile Rheinfelden (lu). Gekonnt ist ge­ konnt: Gerade mal drei kurze, kräftige Schläge benötigte Ober­ bürgermeister Klaus Eberhardt, und schon war das traditionelle Freibierfass angeschlagen. Das Nollinger Dorffest war offiziell er­ öffnet. „Wir haben wieder viel Schweiß vergossen und Kraft in­ vestiert, um die kleine Festmeile für Bewohner und Besucher her­ zurichten“, freute sich bei der Er­ öffnung Marco Pagnamenta, Vor­ sitzender des örtlichen Hallenaus­ schusses. Er dankte den Nollinger Vereinen, die tatkräftig im Vor­ feld mitgeholfen hatten und er­ neut drei Tage lang mit Buden, Ständen, Musik und einem ab­ wechslungsreichen Speisen­ und Getränkeangebot mit von der Festpartie sind und waren. Insbesondere dankte er aber nicht nur seinen Vorstandskolle­ gen, die ihn unterstützten, son­ dern auch den Dorfbewohnern, die viel Verständnis dafür auf­ bringen, dass das Fest am idylli­ schen Dorfbach alle zwei Jahre gefeiert werden kann. „Hierher komme ich gerne“, bekannte auch Oberbürgermeis­ ter Klaus Eberhardt. Er lobte das Konzept für das kleine, aber feine Fest mit der liebevoll eingerichte­ ten Festmeile. „Ich muss den No­ lingern ein Riesen­Kompliment machen“, erklärte er. Sodann war die Bühne frei für die Band „Fashion Project“. Aber auch am Bierwagen sowie am Weinbrunnen waren Geselligkeit und entspannter Plausch Trumpf. Ob rund um die Berggeister­Bu­ de, beim Musikverein, der nicht nur den Marsch zur Eröffnung blies, sondern deren Jugendka­ pelle am Sonntag zum Konzert aufspielte, ob bei den Fußballern oder auch bei den Steinbruch­ Hexern: Stets herrschte prächtige Stimmung.

Beim Lied „Himmel und Erde“ machten alle Gäste gerne mit.

Zusammen lachen und feiern

St. Josefshaus | Traditionsreiches Sommerfest lockt Hunderte an n

Von Petra Wunderle

Rheinfelden­Herten. Zahlreiche Besucher fanden am Wochenen­ de den Weg zum Sommerfest des St. Josefshauses. Bei der Tradi­ tionsveranstaltung kommen Jahr für Jahr die Bewohner der Ein­ richtung mit Gästen auch „von außen“ zusammen. Menschen mit und ohne Behinderung ge­ nossen bei passenden Temperatu­ ren das Zusammensein und das tolle Programm. Zivile Preise, spannende Mitmach­ und Unter­ haltungsangebote für alle Genera­ tionen und ein attraktives Musik­ programm verliehen der 39. Fest­ auflage viel Schwung. Mit viel Liebe zum Detail brachten sich al­ le Helfer und Akteure ein.

Eröffnung des Festes neu gestaltet

Nur drei Schläge brauchte Klaus Eberhardt, bis der Gerstensaft floss. Foto: Gerd Lustig

Foto: Petra Wunderle

Eine gute Idee war es, die Eröff­ nung neu zu gestalten. Im Gegen­ satz zu den Vorjahren begann der Festbetrieb mit all seinen Buden und der Bewirtung nämlich be­ reits um 14 Uhr, also noch vor der offiziellen Eröffnungsansprache. Die beiden Heimbeiräte Günter

Hisch und Marian Wenzel forder­ ten übers Mikrofon vergnügt auf: „Feiert schön!“, was dann auch alle taten.

Grußworte von prominenten Gästen als Plakate Und noch eine Neuerung sorgte für Begeisterung: Auf dem gan­ zen Areal und in den Gebäuden waren die Grußwort­Ausschnitte der prominenten Gäste zu lesen, die zum Besucherkreis des Som­ merfestes zählen. So schreibt Ed­ gar Kösler, der Vorsitzende des Aufsichtsrates, aus eigener An­ schauung: „Das Sommerfest des St. Josefshauses schafft eine wun­ derbare Gelegenheit, sich zu be­ gegnen, ins Gespräch zu kom­ men, gemeinsam zu feiern, ein­ fach Gemeinschaft zu erleben.“ „Mehr als nur ein Fest“, ist für Rheinfeldens Oberbürgermeister Klaus Eberhardt die Sommerver­ anstaltung im St. Josefshaus: „Es ist ein wichtiges Zeichen für In­ klusion und für die gemeinsame Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Menschen mit und oh­ ne Behinderungen. Uns als Stadt

erinnert es daran, in unseren Be­ mühungen um Teilhabe für alle nicht nachzulassen. Ich bin froh, in dieser Frage mit dem St. Josefs­ haus einen kompetenten und stets kooperativen Partner an unserer Seite zu haben.“ Weitere Grußworte konnten von Landrä­ tin Marion Dammann, Ortsvor­ steherin Sabine Hartmann­Mül­ ler, den Politikern Armin Schus­ ter, Rainer Stickelberger und Jos­ ha Frey sowie Elke Zimmermann­ Fiscella vom Landratsamt Lörrach gelesen werden. Und ab Punkt 14.30 Uhr waren die Gruß­ Reden in voller Länge auf Face­ book nachzulesen.

Viele singen beim Lied „Himmel und Erde“ mit Selbst gesprochen hat Christoph Dürdoth, Vorstand des St. Josefs­ hauses. Er gestand: „Ich finde es viel wirkungsvoller und besser, wenn die Grußworte verteilt auf Plakaten und im Internet zu lesen sind.“ Dürdoth gab schließlich den Takt vor, als alle zusammen zum Dank das christliche Lied „Himmel und Erde“ sangen.

Meineregion04072018  
Meineregion04072018