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Gewusst Einkaufen und GenieรŸen im Badischen

In 50.000 Haushalten von Basel, Bettingen, Riehen, Rheinfelden, Muttenz, Augst, Kaiseraugst, Magden, Mรถhlin, Birsfelden, Binningen, Pratteln, Giebenach, Frenkendorf.

STIMMEN in der Stadt Lรถrrachs Festival ab Seite 3

Foto: Juri Junkov

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Vorneweg

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angeweile? Vor den großen Sommerferien? In unserem Dreiland? Dürfte es eigentlich nicht geben bei all den kleinen und großen Events, außergewöhnlichen Ereignissen und angenehmen Gastgebern. Die Frage ist eher: Wie bekommt man als Dreiland-Bewohner unter einen Hut, was besonders reizvoll erscheint? ewusst wo beschränkt sich, Sie wissen das, auf die badische Seite der Region. Wir erzählen, was es mit dem Festival STIMMEN dieses Jahr auf sich hat � es ist bereits die 25. Auflage, wieder organisiert für alle Nachbarn am Rhein, mit Spielorten auch in Arlesheim und in Riehen. Die ganz große Bühne wird erneut auf dem Alten Marktplatz in Lörrach stehen. Und wieder werden dort hunderte Schweizer unter den Zuhörern stehen, ob bei Liam Gallagher, den Editors, Dweezil Zappa oder dem legendären Frontmann von Led Zeppelin, Robert Plant. ir informieren unsere Leser ebenso vom Open Air im Park von Bad Krozingen. Und vom immer beliebter werdenden Internationalen Bläserfestival in Weil am Rhein. Nicht verpassen: Es läuft bereits an diesem Wochenende und ist so gut besetzt wie noch nie zuvor. Zudem: Eintritt kostet es nicht, die Innenstadt steht offen mit den beiden Konzertplätzen vor dem Rathaus und vor der Sparkasse Markgräflerland. Viel Freude beim Zuhören! DIE REDAKTION

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Seite 5 STIMMEN zum Jubiläum Das Festival fürs Dreiland läuft an

Lieferadresse im Badischen

Augenschein bei LAS-Burg in Weil am Rhein

Zeitenwende 1918/19

Die Museen der Region spannen zusammen

Einkehr in Weil am Rhein

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Ott‘s Leopoldshöhe länger geöffnet

Buntes Schloss Beuggen

Gartenfestival am rechten Rheinufer

Interessantes Otterbach

Spaziergang mit einem Stadtführer

Im Vitra Schaudepot

Einblicke in Ron Arads Schaffen

Bläserfestival in Weil

Tolle Musiker für große Stimmung

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Open Air im Park

Starkes Event im Kurort Bad Krozingen

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Foto: Juri Junkov

Lörrach lädt zum Singfest ein

Der 14. Juli ist eigentlicher Start des Festivals STIMMEN.

King Creosote und Becca Stevens sind vom 8. bis 16. Juli mit „STIMMEN on Tour“, am 8. Juli singt Sarah McKenzie in SaintLouis – aber so richtig beginnt das große Festival stets mit „Lörrach singt!“. Der Termin dieser 17. Auflage: Samstag, 14. Juli von 10 bis 19 Uhr. Lörrachs schönster Tag, versichern schwelgerisch jene, die sich extra viel Zeit lassen an diesem außergewöhnlichen Einkaufssamstag. An die 2.000 Sängerinnen und Sänger wird man in Lörrach sehen und vor allem hören. Neben vielen bekannten Gesichtern treten auch wieder neue Formationen auf. Regionale Chöre vom Oberrhein, Chöre, Ensembles und Solisten aus der Schweiz, aus Frankreich, aus dem Ortenaukreis, Karlsruhe und aus der Neckar-Alb-Region statten Lörrach einen Besuch ab. Eine wunderbare Atmosphäre herrscht

an diesem Tag – eine Stimmung, die ansteckt. Um 10 Uhr eröffnen der künstlerische Leiter des STIMMEN-Festivals, Markus Muffler, und Oberbürgermeister Jörg Lutz auf dem Marktplatz den Gesangstag. Die Planung der

Eröffnung liegt 2018 in den Händen von Uli Führe – man darf gespannt sein, wie der Autor und Schreiber von alemannischen Liedern diesen Tag beginnen wird. Zwischen 11 und 17 Uhr sind die kleinen und großen Ensemb-

les zwischen Bahnhof und Burghof an 15 verschiedenen Plätzen zu erleben. Über den Tag verteilt werden Uli Führe und viele Chöre und Ensembles bei mehreren Workshops und Mitmachangeboten zum Singen animieren.

Ab 18 Uhr verlegt sich der Schwerpunkt des Singfests von der Innenstadt zur Außenbühne am Burghof. Dort sind alle eingeladen, den Tag des Gesangs gemeinsam mit Uli Führe in bester Stimmung ausklingen zu lassen.


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STIMMEN auf der Bühne Acht Spielorte hat das Festival im Sommer 2018. Die größte Bühne steht wie gewohnt mitten in Lörrach auf dem Alten Marktplatz (unser Foto von Juri Junkov); Liam Gallagher wird dort am 25. Juli die Reihe der vier Marktplatzkonzerte beginnen. In Lörrach macht das Festival zudem

Station im Rosenfelspark, im Konzerthaus Burghof, in der Kirche St. Ottilien (Obertüllingen) und in der Stadtkirche. Über die Grenze geht es ins Théâtre La Coupole in Saint-Louis sowie in die Schweiz: auf den Domplatz von Arlesheim und in die Reithalle des Wenkenhofs von Riehen.


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Hildegard Lernt Fliegen gastiert im Rosenfelspark.

Starkes Jubiläum Zum 25. Mal lädt STIMMEN im Dreiland zu Konzerten. Im August 1994 lud Lörrach gespannt zur Premiere: Konnte die Stadt tatsächlich ein großes Musikfestival auf die Beine stellen – und wie viele wollten Tickets? Das ist 25 Jahre her, unter Regie von Helmut Bürgel und heute Markus Muffler hat sich „STIMMEN“ zu einem der bedeutendsten Musikfestivals Deutschlands, der Nordwestschweiz und des Elsass entwickelt.

Jeff Cascaro beginnt. Das

25. Festival, vom Burghof Lörrach für die trinationale Region ausgerichtet, bietet Rock und Pop, Indie, Jazz, Soul und Folk, zeitgenössische klassische und Alte Musik. Es wird am 17. Juli im Burghof Lörrach mit einem Konzert von Jeff Cascaro eröffnet, der den Soul-Jazz in Deutschland populär gemacht hat.

Am Rosenfels. Es folgen die Rosenfelspark-Konzerte vom 18. bis 22. Juli: mit Hildegard Lernt Fliegen, Marlon Williams, Alice Phoebe Lou, Songhoy Blues und Rufus Wainwright. Der ist vielleicht der genialste Songwriter seiner Generation – im „Festival-Wohnzimmer“ Rosenfelspark ist er in musikalischer und poetischer Intimität zu erleben. Nicht zu vergessen: Einige Tage zuvor bereits, am 8. Juli, ist STIMMEN-Prolog mit

der australischen Jazzsängerin Sarah McKenzie im Théâtre La Coupole in Saint-Louis (F).

Große Bühne. Die Lörra-

cher Marktplatz-Konzerte gibt es vom 25. bis 29. Juli. Es kommen Liam Gallagher, Dendemann, Editors, Dweezil Zappa und der legendäre Frontmann von Led Zeppelin, Robert Plant, mit seiner aktuellen Band The Sensational Space Shifters. Vor den großen Marktplatz-Konzerten werden am 23. Juli in der Kirche St. Ottilien der renommierte Countertenor Franz Vitzthum und die Zithervirtuosin Gertrud Wittkowsky mit „Elégie“ und am 24. Juli in der Stadtkirche Lörrach das Vocal-Quartett New York Polyphony mit „Conversations“ zu erleben sein.

In die Schweiz. In Arles-

heim werden auch 2018 zwei STIMMEN-Konzerte (3. und 4. August) auf dem Domplatz veranstaltet – zuerst die Live-Sensation aus Neuseeland, das siebenköpfige „Soul-Monster“ Fat Freddy’s Drop, und tags drauf die zweifellos bekannteste Backing Band der Welt: Prince` The New Power Generation. Am 2. August, ein Tag nach dem Schweizer Nationalfeiertag, wird die aus New York stammende

Indra Rios-Moore mit einer Mischung aus Gospel, Blues und Popmusik in der Reithalle im Wenkenpark Riehen auftreten.

Im Burghof. Terminlich

umrahmt wird ihr Auftritt von drei Burghof-Konzerten: am 31. Juli mit Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi, am 1. August mit dem deutschen Rhythmand-Blues-Sänger San2 und seiner Band Soul Patrol sowie zum Abschluss des Festivals am 5. August mit dem britischen DJ, Elektro-Musiker und Singer-Songwriter Fink.

Rufus Wainwright

Indra Rios-Moore

Lustmacher. Wieder zu-

rück zum Anfang: Erneut sind Lustmacher unterwegs. Vom 8 bis 16. Juli gibt es die STIMMENTournee mit Gratiskonzerten von Becca Stevens und King Creosote im Rathaus Binzen, in Liestal im Kulturhotel Guggenheim, in Lörrach-Brombach im Werkraum Schöpflin, in Murg-Oberhof im Café Verkehrt, in Saint-Louis in der Fondation FernetBranca sowie in der Gaststätte Babeuf in Freiburg. INFO Jede im Vorverkauf erworbene Eintrittskarte ist auch Fahrschein für den ÖV des Regioverkehrsverbunds Lörrach (RVL). Information und Tickets: www.stimmen.com

Robert Plant mit The Sensational Space Shifters (oben) und Dweezil Zappa (unten) spielen auf dem Marktplatz.


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Pakete grenzenlos abholen LAS-Burg bietet Lieferadress-Service. Als Schweizer hat man beim Online-Shopping mit einigen Hindernissen zu kämpfen: Viele OnlineHändler liefern gar nicht über die Grenze oder nur gegen Aufpreis. Hinzu kommen Zollgebühren und allfällige Bearbeitungszeiten. Ein Schweizer an der Grenze kann sich

das Ganze sparen: Eine deutsche Lieferadresse schafft Abhilfe. In Weil am Rhein bietet die Familie Burg seit über zwölf Jahren eine solche Dienstleistung an und hat sich einen Namen gemacht. Heute ist der Lieferadress-Service (kurz LAS Burg) in dieser Sparte das

Auf 1.600 Quadratmetern lagert LAS-Burg Päckchen und Pakete für seine Kunden. größte Unternehmen mit ca. 1.600 Quadratmetern Lagerfläche. Rund 60.000 Kunden nutzen diesen Service, und täglich kommen neue dazu. Heute braucht das Unternehmen mit rund 50 Mitarbeitern zwei Standorte, um die gewachsene Nachfrage zu bewältigen: In der Hauptstraße 396, neben dem Tramhalt „Riedlistraße/Kesselhaus“ und in der

Colmarer Straße 10 vor dem Weiler Rheinhafen. Zum Service von LAS Burg zählt unter anderem die kostenlose Kundenkarte, die Benachrichtigung über den Eingang der Sendung und die Statusabfrage. Im Grundpreis ist eine vergleichsweise lange kostenlose Lagerzeit inbegriffen. Das Parken ist bei beiden Filialen gebührenfrei. In Kürze soll sich der

Service um Nachnahmen/Zollgebührensendungen erweitern. Das Paket holt man mit Kundenkarte und PIN ab und fährt zurück in die Schweiz. Bei einem Warenwert unter 300 Franken ist die Sendung abgabefrei. So werden die Waren nicht nur über das Internet günstig eingekauft, sondern genauso preiswert bei der Lieferadresse abgeholt.

Platz geschaffen. Vor dem Bahnhof in Lörrach sind die alten Gebäude der Post

abgerissen. In wenigen Wochen beginnt der Bau des Wohn- und Geschäftshauses „Lö“: Die Einkaufsstadt erhält hier zusätzlich 10.000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Im Hintergrund das neue Steigenberger-Hotel „Stadt Lörrach“.

Impressum

Anzeigenleitung: Christian Hügerich (verantw.) Tel. (0049)7621/4033-39

Gewusst wo Einkaufen und Genießen im Badischen

Kontakt zur Redaktion: Tel. (0049)7621/4033-50. Fax (0049)7621/4033-81 E-Mail: gewusstwo@verlagshaus-jaumann.de Redaktion: Wolfgang Göckel, Guido Neidinger (Ltg.)

Verlag und Herausgeber: Oberbadisches Verlagshaus Georg Jaumann GmbH & Co. KG Am Alten Markt 2, D-79539 Lörrach Projektleitung: Martin Pförtner, Tel. (0049)7621/4033-39 E-Mail: m.pfoertner@verlagshaus-jaumann.de Kontakt mit Verlag/Anzeigen: Am Alten Markt 2, D-79539 Lörrach. Tel. (0049)7621/4033-30. Fax (0049)7621/4033-82 E-Mail: anzeigen@verlagshaus-jaumann.de

Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG Erscheinungsweise: 12 mal jährlich Verbreitung: 50.000 Exemplare in Basel, Bettingen, Riehen, Rheinfelden, Kaiseraugst, Magden, Möhlin, Birsfelden, Augst, Muttenz, Giebenach, Frenkendorf, Pratteln. Anzeigenpreise: z.Zt. nach der Preisliste Nr. 62 Verlagshaus Jaumann


7 Es läuft ein einzigartiges Museumsprojekt an.

Dramatische Zeitenwende In Deutschland, Frankreich und der Schweiz ist eines der bislang größten Museumsprojekte angelaufen. „Zeitenwende 1918/19“ ist es überschrieben. Das Ende des 1. Weltkrieges bringt damals tiefgreifende Veränderungen in ganz Europa. Am Oberrhein trennen jetzt Grenzkontrollen die Bevölkerung. Frankreich erhält das Elsass zurück, Deutschland wird Republik und die Schweiz zum europäischen Sonderfall. Armut und Krise beherrschen die Zeit, aber ebenso ein beispielloser Aufbruch in eine neue Zeit und moderne Gesellschaft. Dreißig Museen und weitere Einrichtungen, zwischen Straßburg, Bern und den Vogesen im Bereich des MuseumsPASS-Musées, präsentieren das größte

Frankreich gewinnt nach dem 1. Weltkrieg alte Gebiete zurück, Reichsdeutsche müssen 1918 das Elsass verlassen: eine zeitgenössische Karikatur von Hansi. (Dreiländermuseum Lörrach) grenzüberschreitende Netz von Ausstellungen zur Zeitenwende 1918/19 in einer europäischen Region. Den Überblick bietet die Ausstellung im Dreiländermuseum Lörrach vom 30. Juni 2018 bis 3. Februar 2019. Die anderen Ausstellungen beleuchten die Zeit aus jeweils einem nationalen, regionalen oder thematischen Blickwinkel. INFO www.netzwerk-museen.eu www.dreilaendermuseum.eu

„Babberger und die Höll“ Noch bis zum 29. Juli zeigt das HansThoma-Kunstmuseum in Bernau „Babberger und die Höll“. August Babberger zählt zu den wichtigsten Künstlern des Expressionismus im deutschen Südwesten und der Zentralschweiz. Er wurde 1885 im Hebel-Dorf Hausen im Wiesental geboren. Als Babberger 1908 Hans Thoma in Karlsruhe begegnete, war dies der Auftakt für eine fruchtbare Beziehung zu dem berühmten Akademieprofessor und Kunsthallendirektor. In den 1910er-Jahren entdeckte Babberger die Urner Alpen, wo er auf der Balmalp unterhalb des Hotels „Klausenpasshöhe“ eine Sennhütte bewohnte und zugleich als Atelier nutzte. Im Jahr 1919 entdeckte Rudolf Gudden bei Urberg im Südschwarzwald den abgelegenen Talwinkel „Höll“ mit drei nah verlassenen

Bauernhäusern. Er erwarb den „Höllhof“, bald darauf kaufte Guddens Malerkollege Robert Hoffmann das benachbarte Bauernhaus „Paradies“. 1921 folgte Babberger und erwarb das dritte Haus „Tirol“. Bereits 1920 hatte Hans Brasch oberhalb der „Höll“ Wohnhaus und Garten erwerben können. Die Künstlerkolonie war komplett. Die Werke aller Vier wurden von den Nazis als „entartete Kunst“ gebrandmarkt.

INFO: Hans-Thoma-Kunstmuseum, BernauInnerlehen. Geöffnet Mittwoch bis Freitag 10.30 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr; Samstag, Sonntag: 11.30 Uhr bis 17 Uhr. www.hans-thoma-museum.de Unsere Bilder oben: August Babberger und sein Gemälde „Rothorn“ am Klausenpass.


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Antipasti, Pasta, Pizza, Carne, Pesce und Dolci: Der I Küche sieht sich die Gastronomenfamilie Di Brizzi ve Sie betreibt nun mit Pächter Lucas Di Brizzi das bekan taurant „Landhüsli“ in der Freiburger Straße 105 in W Rhein-Haltingen (Ortsausgang Richtung Binzen) neu torante-Pizzeria „Da Marco“.

Einkaufen und Genießen im Badischen

Von Antipasti wie Bruschetta, Salami, Prosciutto übe Vielzahl Pasta- und Risotto-Gerichte, Fleisch- und Fisc zialitäten bis hin zu Pizzen reicht die Auswahl. Veget sche Gerichte und Salate gibt es außerdem und zum schluss die „Dolci“. Die Ausrichtung auf saisonale Fri erkennt man auch an den täglich wechselnden Mittag menüs. Im Gasthaus des „Da Marco“ fi nden 45 Gäs finden Platz, weitere 50 in der ruhigen Gartenwirtschaft.

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Lucas Di Brizzi hat das bisherige „Landhüsli“

in „Da Marco“ umbenannt.

FNET: vorerst ohne Ruhetag von 11 bis 14.30 Uhr und von 17.30 bis 22 Uhr.

ierungen (auch für Feiern) unter

(00 49)76 21-659 55


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Mit Tram 8 nach Weil zur Einkehr auf der Leopoldshöhe.

Esskultur bei Ott Genießer guter Gastronomie haben erstaunt bemerkt, dass in Weil am Rhein bekannte Gastgeber geschlossen oder ihr Angebot merklich eingeschränkt haben. Umso erfreulicher ist für sie diese ganz andere Kunde: Andreas Ott hält sein Restaurant „Ott’s Leopoldshöhe“

nun an allen Wochentagen geöffnet, mit durchgehend warmer Küche von 11.30 bis 21.45 Uhr. „Wir machen einen Schritt nach vorne“, kommentiert der Patron.

Ohne Promillesorgen. Das

Hotel & Restaurant Ott’s Leopoldshöhe ist in Weil am Rhein ein Haus mit großem Renommee. Schon 24 Jahre lang ist Andreas Ott Gastgeber hier am Rand des Weiler Zentrums, wo bald das Einkaufszentrum „Dreiländergalerie“ entstehen wird. Vom Bahnhof zu Ott ist es ein kurzes Stück zu Fuß. Und noch kürzer ist der Weg von Tram 8 (Endstation) ins Restaurant. Was viele Basler herzlich gerne ausnutzen, auch deshalb, weil sie ohne Promille-Sorgen eine Flasche Wein zum Essen bestellen können – das Angebot ist riesig, die

Weinkarte zählt viele hundert Positionen. Unverändert ist der Anspruch dieses Gasthauses: Gastronomie mit Herz. Andreas Ott weiß um Vorlieben seiner Stammgäste, kommt an jeden Tisch, reiht sich wie selbstverständlich beim Service ein. Es gebe nichts Schöneres, als einen spürbar gestresst eingetretenen Gast mit froher Miene das Restaurant verlassen zu sehen, sagt der Patron. Er selbst hat die Kochkunst in guten Häusern gelernt. In seiner Küche aber ist Harald Rauh der Chef, an seiner Seite arbeitet Gabriel Marchal. Hier wird eine klassische Küche mit modernen Elementen gepflegt. Viele Stammgäste kommen immer wieder wegen ihrer ganz persönlichen Favoriten: zum Beispiel „Omas hausgemachter Hackbraten“ mit Pfefferrahmsauce und Spätzle (13,90 Euro); oder Geschmorte Rindsroulade in Speck-Zwiebelsauce mit Risotto (22,50 Euro). Ein Renner bei Ott ist auch der Chefsalat mit gegrillter Putenburst (17,50 Euro).

Frische Pfifferlinge. Die

hohen Wochen des Spargels sind vorbei, in Ott’s Leopoldshöhe werden nun mit frischen Pfifferlingen die nächsten Akzente gesetzt. Andreas Ott empfiehlt die Pfifferlinge mit

Semmelknödeln, also eine vegetarische Variante. Überhaupt haben vegetarische Gericht in diesem Restaurant ein immer größeres Gewicht erhalten – wir greifen aus der aktuellen Speisekarte heraus die Lauch-Mozzarella Quiche mit Salatbouquet (14,50 Euro).

Zur Mittagszeit. Als wir uns in Ott`s Leopoldshöhe in der Gartenwirtschaft unter Bäumen niederließen, bestellten wir Omas Hackbraten. Angelacht hatte uns allerdings auch der Business Lunch dieses Tages: knackige Blattsalate mit frischen Kräutern, Markgräfler Schäufele mit Zwetschgensauce, Pürrée. „Zur Mittagszeit bim Ott“ ist dieses Angebot überschrieben, das jede Woche von Montag bis Samstag zwei Gerichte (eines vegetarisch) zur Wahl stellt – für gerade einmal 10,90 Euro. Esskultur, wie sie Andreas Ott am Herzen liegt, kann es auch ausgesprochen günstig geben.

Hotel & Restaurant Ott’s Leopoldshöhe Müllheimer Straße 4 in Weil am Rhein Tel.: (0049)7621-98060 E-Mail: leo@ottshotel.de. Internet: www.ottshotel.de Geöffnet: täglich; warme Küche von 11.30 bis 21.45 Uhr. Am Nachmittag auch Kuchen und Kaffee. Anfahrt: Geschickt und praktisch mit Tram 8 bis zur Endstation beim Bahnhof Weil – von dort 200 Schritte zu Fuß. Von Riehen aus mit dem Auto über die Grenze und auf der Hauptstraße bis zum Kreisel beim InselKaufhaus – hier rechts ab zu Ott’s Leopoldshöhe.


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Gartenfreunde im Schloss Die 15. DiGA Gartenmesse auf Schloss Beuggen ist vom 13. bis 15. Juli geöffnet. Wieder haben sich über 150 Aussteller angemeldet mit Pflanzen, Dekoration, Arbeitsgeräten, Gartenmöbeln, Bauelementen und kulinarischen

Köstlichkeiten. Gartenbaubetriebe beraten, informieren und realisieren Umgestaltung oder Neugestaltung des Gartens. Es gibt reichlich Parkplätze, der Bahnhof „Beuggen“ liegt nur wenige Meter entfernt – und auch auf

dem Velo ist die Gartenmesse gut zu erreichen. Die Öffnungszeiten: Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 22 Uhr, Sonntag 11 bis 18 Uhr. Bei sommerlichem Wetter lädt der Abendverkauf am Samstag bis 22 Uhr zum Verweilen ein.

Rheinsteg kommt � aber teurer Dieses Jahr noch soll der Bau des neuen Rheinstegs zwischen den beiden Rheinfelden beginnen. Während auf Schweizer Seite alles bereits klar war, musste das badische Rheinfelden nochmals sein Parlament befragen. Denn der Brückenschlag für Fußgänger und Radfahrer ist erheblich teurer geworden:

Das Projekt wird nun auf 8 Millionen Euro kommen und nicht mehr „nur“ auf 5,5 Millionen. Wesentlicher Grund sind nicht vorhergesehene Probleme mit einer Kühlwasserleitung der Firma Evonik. Diese, direkt an der Stegbaustelle gelegen, sei für die Produktion des Unternehmens zwingend notwendig und

könne aus Sicherheitsgründen auch nicht verlegt werden. Jetzt müssen die Widerlager der Brücke verlegt werden, zusätzlich ist eine Schutzwand nötig. Der Gemeinderat stimmte mit Mehrheit zu – die Stadt Rheinfelden wird rund 220.000 Euro der Mehrkosten übernehmen müssen.


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Rock am Rhy

Unterwegs mit Ulrich Tromm von den Stadtführern in Weil am Rhein.

In die Geschichte spaziert Ein Stadtführung in Weil am Rhein widmet sich am Sonntag, 8. Juli (Treffpunkt 16 Uhr beim Grenzübergang Otterbach) einem ganz besonderen Thema: dem grenzüberschreitenden Otterbach-Gut und seiner Bewirtschaftung in

Ein Blick durch den Zaun auf die Villa des Otterbach-Guts. Was war in der NS-Zeit?

der NS-Zeit und danach. Ulrich Tromm führt, er hat recherchiert. Wer hat heute eine Ahnung davon, dass der Kanton Basel den schweizerischen Gutseigner Hermann Bässler zum Zukauf von Land auf der deutschen Seite des Gutes

geradezu aufforderte? Nur Geheimakten im Staatsarchiv Basel geben Einblick über die Verhandlungen, die der Weiler Bürgermeister Rudolf Kraus mit Vertretern des Basler Nationalrats auf dem Bässler Gut führte.

Der Spaziergang soll ein außergewöhnliches Kapitel der grenzüberschreitenden Beziehungen wachrufen. Die Führung endet am Tunnel durch den Eisenbahndamm. Bitte Ausweis für den Grenzübertritt mitbringen.

Das Ambiente ist ganz besonders am Yachthafen von Weil am Rhein, und die Musik reißt mit: Zum 6. Mal organisiert Kai Trimpin „Rock am Rhy“, ein Festival für Rockgruppen, Songwriter und Oldie-Fans. Termin ist der 13. und 14. Juli ab 20 Uhr. Am Freitag spielen Shed 67: Die Band covert Klassiker des Rock und Pop. Nach ihnen kommen die Soul Sisters Blond auf die Bühne. Am Samstag sind die Hard Rock Band Wild Expressos aufgeboten und fürs Finale die Morenas mit Hits der Siebziger wie Achtziger und Country & Western-Songs. www.rockamrhy.de


13 Im Vitra Schaudepot in Weil ist Ron Arad zu entdecken: „Yes to the Uncommon!”

Ron Arad auf dem Sessel Big Heavy (1989), im Hintergrund der Rietveld Chair (1990) und der Stuhl Little Heavy (1989). Foto: Vitra Archiv

Readymades aus alten Autositzen, innovative Karbonfasermöbel, handgeschweißte Stahlmöbel und skulpturale Serienprodukte: Die Entwürfe des weltweit bekannten Designers Ron Arad sprengen die Grenzen des Konventionellen. Mit der Einzelausstellung „Ron Arad: Yes to the Uncommon!“ im Vitra Schaudepot gibt das Vitra Design Museum bis zum 14. Oktober 2018 einen Überblick über sein breit gefächertes Werk.

rusalem sowie an der Architectural Association in London. Nach Abschluss seines Studiums 1979 arbeitete er in einem Londoner Architekturbüro, in das er eines Tages nach der Mittagspause nicht mehr zurückkehrte: Diese Entscheidung markierte den Beginn einer beispiellosen Karriere, die von ständiger Suche nach Freiheit und neuen Wegen geprägt ist. Sein erstes Designobjekt baute Arad 1981 aus Rohrverbindern und einem auf dem Schrottplatz gefundenen Autositz eines Rover 90. Der „Rover Chair“ erinnert an Marcel Duchamps Readymades und lenkte Arads Fokus erstmals auf den Bereich des Designs.

Ja zum Ungewöhnlichen! auf Serienprodukte über-

and Stones“ (1987), die

Anfang der 1990er-Jahre

das Ron Arad bis heute zu einem der einflussreichsten Designer der Gegenwart macht.

Metall „frisst“ und als gepresste Würfel wieder ausspuckt – ein Vorgang der Dekonstruktion, mit dem Arad die Rolle des Designers in Frage stellt und Konsumkritik übt. Die kürzlich restaurierte Maschine wird erstmals seit

men. Sie wird vor dem Vitra Schaudepot gezeigt und mehrmals am Tag eingeschaltet.

Auf dem Weg zum Star. trug – ein Zusammenspiel, Stühle und Objekte aus wieder in Betrieb genomDie Präsentation umfasst viele frühe Entwürfe der 1980er-Jahre, die Arad zu einem internationalen Star der Designszene machten. Zugleich werden auch neuere Objekte gezeigt, in denen er seine experimentellen Ansätze unmittelbar

Sticks and Stones. Ei-

nen Höhepunkt der Ausstellung bildet die spektakuläre Maschine „Sticks

Freiheit. Ron Arad wur-

de 1951 in Tel Aviv geboren und studierte an der Kunstakademie in Je-

INFO Täglich von 10 bis 18 Uhr. www.design-museum.de


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Schottische Chilli Piper und Salsa aus Afrika Aufs Wochenende lädt Weil zum Internationalen Bläserfestival ein. Großartig werben müsste Weil am Rhein gar nicht, denn sein Internationales Bläserfestival hat sich einen starken Anhängerstamm erworben. Die Ausgabe 2018 beginnt diesen Donnerstag (28. Juni) und bestimmt das Stadtleben bis Samstag (30. Juni). Festivalort ist die Innenstadt zwischen Rathaus und Sparkassenplatz – der Eintritt ist frei –, beste Verkehrsmittel sind Tram 8 bis Endstation und Velo.

Das Internationale Bläserfestival wird in diesem Jahr vom 28. bis 30. Juni in der Innenstadt zwischen Rathausplatz und Sparkassenplatz wieder tausende Besuchern anziehen. Sie wollen Spitzengruppen aus den Bereich Weltmusik, Folkrock, Ska, Blues und Jazz, Bigband-Musik und Marching Bands auf den beiden Bühnen und in der dann verkehrsfreien Innenstadt erleben.

Illustre Gäste. Das Flair des Festivals lockt Besucher aus einem weiten Umkreis im Dreiland an. Das Programm, von Weils Kulturreferent Tonio Paßlick zusammengestellt, liest sich wie das „Who‘s

Who“ der Brass-Szene. Da sind zum Beispiel die Red Hot Chilli Pipers aus Schottland und die African Salsa Band, die eine Brücke zwischen Afrika und Cuba schlägt. Oder das Broken Brass Ensemble aus Holland, das auf vielen Bühnen weltweit zu Gast ist; und die beiden SkaGruppen Malaka Hostel und Skazka-Orkestar. Und es gibt eine World Fusion des Gypsy Soundsystem Orkestar mit Musikern aus vielen Ländern. Zu erleben ist außerdem die französische Brass-Band La Marmaille mit ihrer ganz eigenen Note zwischen Ska, Funk, Balkan und Swing – das sind spannende Beispiele für den vibrierenden

Internationale Besetzung: das Gypsy Soundsystem Orkestar spielt in Weil am Rhein auf.

Sound von Brass-Bands, die weltweit auf musikalischen Wellen surfen.

Entdeckungen. Das Fes-

tival ist auch eine Bühne für Entdeckungen wie die Bigband The Hatpats, die seit zwei Jahren durchstartet. Oder die ganz neue Raymond Chnopfi Bigband: Das ist die Bigband von Weils größtem Arbeitgeber. Trompeter Skotty

hat mit seinem Eiswagen ein Heimspiel, ähnlich wie die Heart Attack Horns um „Chief“ Heiner Krause, natürlich die Stadtmusik Weil am Rhein und die Bond‘s Bigband. Eine veritable Dreiland-Band ist die Regio-Six-Jazzband. INFO www.blaeserfestival.de. Auf dem Rathausplatz ist ein Weindorf aufgebaut.


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Vanessa Mai, Justus Franz, Klaus Doldinger und weitere illustre Gäste.

Open Air im Park Bad Krozingen verwandelt vom 14. Juli bis 3. August seinen Kurpark in eine Freilichtbühne für das Open Air 2018. Die Kur und Bäder GmbH Bad bietet ein abwechslungsreiches Musik- und Unterhaltungsprogramm, beginnend mit dem traditionellen Lichterfest: Am Samstag, 14. Juli werden hier rund 15.000 Kerzen und 1.000 japanische Bambuslaternen angezündet. Es folgt der musikalische Sonntag 15. Juli, mit Programm für die ganze Familie, BZ-Kinderparty, historischen Traktoren und vielem mehr – und einem großen Feuerwerk gegen 23 Uhr. Fans der Schlager- und Volksmusikszene merken sich die Schlager-Gala am Donnerstag, 19. Juli ab 20 Uhr vor: mit Vanessa Mai, Reiner Kirsten und den Wieberbuabe. Am Freitag, 20. Juli ab 20 Uhr treten Yvonne Catterfeld & Band beim Open Air im Park auf. 2017 erschien ihr siebtes Album „Guten Morgen Freiheit”. Die Spider Murphy Gang kommt am Freitag, 27. Juli (20 Uhr) in den Kurpark.

In diesem Jahr treten auch sie in Bad Krozingen auf: der Saxophonist Klaus Doldinger und Sängerin Vanessa Mai. 2017 feierte die bayerische Band, die den Rock’n’Roll im Blut hat, ihr 40-jähriges Jubiläum und tourt noch immer mit Leidenschaft und Energie durch die Lande – auch mit ihren großen Hits „Skandal im Sperrbezirk“, „Schickeria“ und „Wo bist du?“.

Justus Frantz und die Philharmonie der Nationen bieten „Klassik pur“ am Donnerstag, 2. August (20 Uhr). Frantz gastiert bereits zum 16. Mal beim Open Air im Park. Klaus Doldinger’s Passport feat. Jocelyn B. Smith spielen am Freitag, 3. August um

20 Uhr zum Abschluss des Open Air im Park Musik vom Feinsten. Seit über 60 Jahren steht der Saxophonist Klaus Doldinger auf der Bühne, an diesem Abend zusammen mit der Opern-, Jazz- und SoulSängerin Jocelyn B. Smith.

INFO Open Air im Park vom 14. Juli bis 3. August. Auskünfte und Eintrittskarten für alle Open Air Veranstaltungen gibt es bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. (0049)7633-4008164 sowie online unter: www.bad-krozingen.info

Mit dem Lichterfest und vielen tausen Kerzen und Laternen beginnt in Bad Krozingen „Open Air im Park“.


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Brunch beim Bauern Im Sommer öffnen 40 Höfe ihre Tore für Gäste. Am Sonntag, 5. August wird auf 40 Bauernhöfen im Naturpark Südschwarzwald und im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord ein vielfältiges, regionales Frühstücksbuffet geboten. Zudem erhalten die Gäste interessante Einblicke ins Schwarzwälder Landleben. Von Straubenhardt im Norden bis Dachsberg im Süden öffnen Landwirtfamilien Tür und Tor und verwöhnen mit heimischen Spezialitäten zwischen Strohballen und Streu-

obstwiese. Ofenfrisches Brot, Honig vom lokalen Imker, Eier direkt vom Hof, selbstgemachter Aufstrich, Käse- und Wurstspezialitäten und mittags Wildschweinbraten oder andere warme Gerichte kommen auf den Tisch. Ziel des NaturparkBrunchs ist es, den Gästen die enge Verbindung zwischen einheimischen Produkten und den Leistungen der Landwirte als Erzeuger und Landschaftspfleger näher zu bringen. Denn es sind die Schwarzwälder Bauern, die seit Generationen die einzigartige Kulturlandschaft mit ihrem charakteristischen Wechsel aus Wald, Wiesen

und Weiden offenhalten. Die Gäste können sich von der Herkunft und Qualität der Produkte überzeugen und hautnah erleben, wie viel Arbeit hinter der Herstellung steckt. Allein im Naturpark Südschwarzwald öffnen 16 Landwirte ab 9 Uhr ihre Tore für Frühstücksgäste. Das Interesse am Naturpark-Brunch ist traditionell groß und der Platz auf den Höfen begrenzt. Ein frühzeitiges Anmelden direkt beim Hof wird empfohlen (Anmeldeschluss im Naturpark Südschwarzwald ist der 1. August). INFO www.naturpark-brunch.de

Sonnenblumenwoche 30. Juni bis 7. Juli

Große WMGrillaktion! Bis zum 15. Juli gibt´s Grillbuch und Handschuhe gratis* dazu beim Kauf eines neuen Grillgerätes! *Gültig ab einem Einkaufswert von 500 € (Grill und Grillzubehör).

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