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Februar 2020

Jetzt wird‘s laut

Bei der Lasser Gugge Explosion am 22. Februar spielen knapp 2000 Gugger Seite 3


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Vorneweg

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asnachtsmuffel haben es in den kommenden Tagen nicht leicht. Wenn im Badischen die „fünfte Jahreszeit“ startet, begeht jeder große und kleine Ort seine ureigenen närrischen Traditionen - seien das Bunte Abende oder Hemdglunkiumzüge, seien es „Schnitzelbängg“, Kappen- und Zunftabende, Maskenbälle, Guggen-Konzerte, Rosenmontags- oder Kinderumzüge. asnachtsliebhaber hingegen können im Dreiland besonders viele und intensive närrische Tage genießen. Wenn zum Beispiel in Lörrach mit Heringsessen und Fasnachtsfinale am Fasnachtszyschdig die Saison ausklingt, geht es im Ortsteil Hauingen und weiteren Narrenhochburgen wie Weil am Rhein, Wiechs oder Hasel erst so richtig los, denn die sogenannte Buurefasnacht startet traditionell erst nach Aschermittwoch. Im Anschluss an die großen Buurefasnachtsumzüge am 1. März (in Weil und Hauingen jeweils ab 13.30 Uhr) ziehen Eingefleischte ohne nennenswerte Pause zum Basler Morgenstraich weiter. eine weiße Pracht hatte der Winter bei Redaktionsschluss noch nicht entfaltet, liebe Leserinnen und Leser. Wintersport genießen - sowohl aktiv als auch passiv - kann man im Schwarzwald trotzdem, wie Sie auf Seite 11 nachlesen können. Als Erlebnis für die ganze Familie empfehlen wir die Familien-EisDisco jeden 1. Samstag im Monat in der Eissporthalle Herrischried (ab 18.30 Uhr). Hier treffen sich Jung und Alt, Anfänger und Profis, und genießen das Eislaufen zu aktuellen Hits und mit tollen Lichteffekten. DIE REDAKTION

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Seite 4 Aus Schnee mach‘ Kunst

4. Schneeskulpturen-Festival in Bernau

Die Bagatellgrenze ist da

Die Mehrwertsteuer gibt es erst ab 50 Euro zurück

„Schibii, Schiboo...“

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Fasnachtsfeuer und Scheibenschlagen mit Tradition

Schlemmen für Verliebte

Zum Valentinstag romantisch genießen

Miteinander essen und reden

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Lörracher Suppenküche ist eine feste Institution

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Daheim in Design

Vitra Design Museum widmet sich privatem Interieur 8

Spaziergang durch die Stadt Aktualisierter Stadtführer für Weil am Rhein

Frankreichs beste Soulband „Malted Milk“ spielen in Weil am Rhein

Deep Purple und Patti Smith

Der Vorverkauf für das Stimmen-Festival läuft

Die Besten am Feldberg

FIS Snowboard Cross Weltcup und Ski Cross Weltcup

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Vom Todesstreifen zur Lebenslinie Multivisionsvortrag über eine innerdeutsche Grenze

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Die Gugge Explosion in Lörrach - ein Ereignis für Aktive ebenso wie für das Publikum, das aus dem gesamten Dreiland nach Lörrach strömt.

Die ganze Welt der Guggemusik

Am 22. Februar findet in der Lörracher Innenstadt wieder die „Lasser Gugge Explosion“ statt Alle Facetten der GuggeMusik sind am 22. Februar bei der großen Lasser Gugge Explosion in Lörrach zu erleben. Auf fünf Bühnen in der Innenstadt spielen mehr als 40 Gruppen - und das ab 11 Uhr den ganzen Tag lang. Die Atmosphäre ist einmalig.

Spektakuläre Parade

Bands und Bühnen Die Gruppen kommen aus Deutschland, Österreich und zahlreich aus der Schweiz (mit dabei sind zum Beispiel die „Chaote“ und die „Horburgschlurbi“ aus Basel). So sind alle Stilarten guggenmusikalischen Ideenreichtums vertreten. Bühnen befinden sich am Alten Marktplatz, Senser Platz, Chester Platz, beim Hirschenbrunnen und am Hebelpark. Die Geschichte Seit 2001 gibt es am Fasnachtssamschdyg in Lör-

Ein Höhepunkt der Gugge-Explosion ist der abendliche Gugge Corso. Rund 45 Guggenmusiken werden ab 17.45 Uhr durch die Innenstadt ziehen. Der Corso defiliert vom Hebelpark durch die Grabenstraße und Tumringer Straße zum Alten Markt, knapp 2000 Aktive sorgen für ein einstündiges Spektakel. Stimmungsvoll beleuchtet wird das Ganze durch Hunderte von Fackeln in den Händen der Zuschauer. Die Fackeln werden unmittelbar vor dem Corso verkauft (ein Euro pro Stück). Um 20 Uhr startet im Burghof eine Party mit Musik, Barbetrieb und Tanz. rach die Gugge-Explosion. Es war die Idee des damaligen Migros-Chefs und passionierten Fasnächtlers Erich Fischer, den Fasnachtssamstag in Lörrach lauter und bunter werden

zu lassen. In den Folgejahren mauserte sich die „Migros Gugge Explosion“ zur Erfolgsgeschichte. Die Veranstaltung gilt heute als größtes Gugge-Spektakel Deutschlands. Für den

Hauptsponsor Migros, der sich 2013 aus Deutschland zurückzog, fand sich mit der Lörracher Brauerei Lasser ein Nachfolger. So wurde aus der Migros Gugge Explosion die Lasser Gugge Explosion.

INFO: Spielpläne im Internet: www.gugge-explosion.de. Der Eintritt ist frei. Zur Burghof-Party wird anstatt eines festen Eintrittspreises bei jedem Passieren der Eingangstür ein Euro fällig.


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Foto: Tourist Information Bernau / Birgit-Cathrin Duval

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Weiß und kalt: Aus Schnee wird in Bernau Kunst Ein Portrait von Udo Lindenberg, ein Schneedrache, ein Mammut und eine Eulenfamilie - erst sind es nur riesige Schneewürfel, doch im Laufe von vier Tagen entstehen daraus beeindruckende Figuren: Vom 6. bis 9. Februar steigt in Bernau im südlichen Schwarzwald das 4. Schneeskulpturen-Festival. Acht Bildhauerteams verwandeln ein kleines Plateau mitten im Bernauer Skigebiet in eine große Freiluftwerkstatt. Mit Hilfe von Spaten, Schaufeln und Schäleisen schaffen die Schneekünstler spektakuläre Skulpturen. Rund 6000 Besucher erwarten die Bernauer zum Festival. „Die Resonanz auf die bisherigen Festivals war beim Publikum so überwältigend, dass wir 2020 die Besucher mit einer gigantischen Schnee-Kuckucksuhr begeistern möchten“, so Werner Baur, Ideengeber der Veranstaltung. „Sie wird viel größer als die anderen sechs Skulpturen, an die zehn Meter hoch“, so Baur. Schon von weitem werden Besucher das Schneemonument sehen können. Aus der Schweiz,

Österreich, Frankreich, Italien, den USA und aus Deutschland reisen die Bildhauer an. Mit von der Partie ist immer auch ein Team aus Bernau, denn der Schwarzwaldort ist überregional bekannt für seine Bildhauer-Tradition. Das Arbeiten mit Schnee statt Holz ist indes eine Herausforderung für die Künstler, denn auch Kälte, Sonne und Wind gestalten mit. Die „Open-Air-Galerie“ der Schneekünstler und ein kleines Festzelt befinden sich auf einer Anhöhe rund um den Pavillon oberhalb des Bernauer Ortsteils Innerlehen, im Skigebiet Köpfle-Spitzenberg. Die ortsnahe Lage ist ideal: So können Skifahrer - je nach Schneelage - beim Abfahren vorbeikommen, Fußgänger auf gewalzten Winterwanderwegen. Tagsüber freuen sich die Bildhauer über Besucher, die ihnen bei der Arbeit über die Schulter schauen. Nachts werden die Kunstwerke beleuchtet. Für Samstag Abend ist eine Winter-Show geplant, als Special Guest wird die Basler Trommlergruppe „Stickstoff“ erwartet.

Info

Mehrwertsteuer: Seit Januar gilt die Bagatellgrenze Seit dem 1. Januar können sich Schweizer Kunden, die in Deutschland einkaufen, die Mehrwertsteuer auf ihren Einkauf erst ab einem Betrag von 50 Euro - der sogenannten Bagatellgrenze - zurückerstatten lassen. Zwar ist die Mehrwertsteuerrückerstattung eine Serviceleistung des deutschen Handels, doch dieser unterliegt den gesetzlichen Vorgaben. Konkret bedeutet die Änderung: Seit Anfang 2020 muss der Einkauf

in einem Geschäft 50 Euro übersteigen, um für die Rückerstattung eine umsatzsteuerliche Anerkennung zu finden. Die Rückerstattung der Mehr-

wertsteuer erfolgt somit ab einem Einkaufswert von 50,01 Euro. Wie schon bisher sind einige Warengruppen für das Erreichen der Bagatellgrenze ausge-

schlossen, etwa Auto- oder Bootszubehör. Inzwischen wurden auch Detailfragen geklärt. So darf Flaschenpfand zum Warenwert dazugerechnet werden. Bei Gutscheinen kann die Steuer erst beim Einlösen rückerstattet werden. Zudem: Wer am selben Tag im selben Geschäft zweimal einkauft, darf die Belege nicht zusammenrechnen. Tipp: Im Geschäft fragen, ob man einen neuen Bon mit dem Gesamtwert erhalten kann. Indes soll die 50-Euro-Grenze

nur vorläufig gelten - bis es eine Digitallösung gibt. ++++++ Mit der zum 1. Januar in Deutschland in Kraft getretenen Kassensicherungsverordnung gilt zum Ärger vieler Händler, Dienstleister und Gastronomen - auch eine sogenannte Bonpflicht. Das heißt: Wer mit elektronischen Kassensystemen arbeitet, muss jedem Kunden und Gast einen Beleg mit den Details des Geschäftsvorgangs zur Verfügung stellen.


Am Valentinstag zu zweit genießen Liebe geht durch den Magen! Zum Valentinstag am 14. Februar stehen bei vielen Restaurants romantische Menüs für zwei auf der Karte. Neben einer raffiniert aufeinander abgestimmten Speisenfolge gehört zum perfekten Valentinsmahl eine schöne Atmosphäre – im Idealfall mit Tischdekoration in den Farben der Liebe, arrangiert mit Herzen, Rosen und Kerzenlicht. Bei den Menükomponenten sind – sofern mit Liebe zubereitet – der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Indes empfehlen sich einige Klassiker wie zum Beispiel Pasta-Kreationen mit Trüffel, Chili und frischen Kräutern oder Gebratenes und Geschmortes vom Kalb. Auch Austern, Feigen und Safran sind gern gewählte Zutaten eines Liebesmahls. Nicht fehlen sollte ein verführerisches Dessert rund um Schokolade und Vanille, wobei sich zur Verfeinerung Granatapfel oder Passionsfrucht eignen. Ein Schlückchen Champagner und ein Glas guten Weins gehören gleichfalls dazu. Auch Gastgeber, die nicht ausdrücklich ein Valentinsmenü oder Candle-Light-Dinner anbieten, stellen in der Regel bei rechtzeitiger Anfrage gerne etwas Liebevolles zusammen.


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Treffpunkt Suppenküche

Einmal im Monat hat die Lörracher Suppenküche geöffnet. Im Schnitt 280 bis 350 Gäste kommen dann, um ein „Süppli“ mit allem Drum und Dran zu genießen und am langen Tisch Gespräche mit Freunden, Bekannten oder Unbekannten zu führen.

Ein Süppchen mit „Chrutt und Rüebe“ oder eine Markgräfler Tomatensuppe mit „Chnöpfli“: Stammgäste sind immer schon im Voraus gespannt, was die Lörracher Suppenküche als nächstes auf den Tisch bringt. „S’hett wieder gschmeckt wie früher bi de Mueder daheim“, hört Günter Rosskopf manchmal von Gästen. Das freut den passionierten Koch und ehemaligen Lörracher Kranz-Wirt am meisten. „Wenn die Leute das Gefühl haben, etwas Gutes gegessen zu haben, wenn es nahrhaft ist und schmeckt, wenn es Hand und Fuß hat“. Jeden zweiten Mittwoch im Monat ist die Suppenküche in der Alten Feuerwache in Lörrach geöffnet. Pro Termin kommen im Schnitt 280 bis 350 Gäste und somit Essen zusammen. Das sind rund 150 Liter Suppe. Oder umgerechnet: 100 Kilo Gemüse. Und das will erst mal geputzt und geschnibbelt werden. Aber Günter Rosskopf gehen viele Helfer zur Hand. Neben einem festen Unterstützerteam kochen monatlich wechselnde Gruppen an der Suppe mit. Über 50 Einrichtungen kamen im Laufe der Zeit zum „Grumbire schelle und Gmiäs richte“, zum Servieren, Abräumen, Spülen. Abteilungen von Rathaus, Polizei und Arbeitsgericht ebenso wie Burghof-Mit-

arbeiter, Chorsänger oder Auszubildende diverser Unternehmen. „Viele melden sich gleich wieder neu an, weil’s ihnen einfach gefällt“, sagt Rosskopf. Den Gästen gefällt‘s ebenfalls. Mitunter bilden sich lange Warteschlangen vor der Ausgabe und die Helfer haben alle Hände voll zu tun, wenn an den vier Tafeln im Saal 150, 180 Personen ihre Suppen gleichzeitig löffeln. Jeder wirft so viel hinein, wie er will - oder kann! Längst ist die Suppenküche zum allmonatlichen Treffpunkt geworden. Und zwar „für Be-

dürftige und solche, die es sich leisten können“, wie es zum Auftakt im Herbst 2011 hieß. Drei Euro, das ist der Richtpreis pro Essen. In die aufgestellte Terrine wirft aber jeder so viel hinein, wie er will oder kann. 40 Prozent an eine Einrichtung für Obdachlose

Damit knüpft die Matthäuspfarrei, der das Gebäude zwischen Stadtkirche und Burghof seit 2010 als Gemeindehaus dient, an die mildtätige Tradition des Hauses an. Denn an dieser Stelle erhielten mutmaßlich schon im Mittelalter Bedürftige eine warme Mahlzeit. Mit Sicherheit aber im Hungerjahr 1816, als der Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora auch in Europa zu katastrophalen Missernten geführt hatte. „100 Suppen von Reis und zerstoßenen Knochen“ wurden damals laut historischem Dokument tagtäglich gekocht für hungernde Lörracher, die ansonsten von Gras und Rinden zehren mussten. Während der Notzeiten nach dem Ersten Weltkrieg beherbergte das Haus abermals eine Volksküche. Miteinander essen miteinander ins Gespräch kommen Heute habe die Bedürftigkeit viele Gesichter, meint Günter Rosskopf, der wie seine Helfer ehrenamtlich in der Suppenküche schafft. Die könne auch seelischer Natur sein. Gerade etliche ältere Gäste wüssten die Möglichkeit zu schätzen, mit anderen ins Gespräch zu kommen und in der Gemeinschaft am langen Tisch zu essen.

Ins Boot geholt hat man zudem das Erich-ReischHaus (Hilfe für Wohnungslose). Zu jedem Termin richtet eine Gruppe der Einrichtung den Saal her, nimmt am Essen teil und räumt später Tische und Stühle wieder weg. Im Gegenzug gehen 40 Prozent des Suppenerlöses an das Erich-Reisch-Haus. Der Rest fließt in Anschaffungen des Gemeindehauses. Aus diesem Budget bestreitet Rosskopf auch den Einkauf - „sparsam“, wie er betont. Inspiration für den eigenen Herd Und was kommt in den Topf? Ganz klar, gute Zutaten, sagt der Suppenchef. Saisonale, regionale Produkte. Gemüse vom Biobauern. Feine Gewürze. Zu 95 Prozent stammen die Zutaten von hier. Was freilich nicht ausschließt, dass Rosskopf auch mal eine ungarische Kohlsuppe mit Paprika und Kümmel oder eine indische Linsensuppe komponiert. „Habe ich ja alles lange geübt“, erklärt der Mann, der in fast 50 Jahren als KranzChef immer eine Auswahl selbstgemachter Suppen auf der Karte hatte. Und noch heute freut es ihn, wenn Gäste in seinen Kreationen Inspiration für den eigenen Herd finden.

Info

Suppenküche, an jedem zweiten Mittwoch im Monat, 11.30 Uhr bis 14 Uhr, Alte Feuerwache, Burghof 2, Lörrach. Zur vegetarischen Suppe gibt es frisches Bauernbrot aus Schallbach, selbstgemachten Aufstrich und danach ein Dessert.


Ab 8. Februar zeigt das Vitra Design Museum in Weil am Rhein die Ausstellung „Home Stories: 100 Jahre, 20 visionäre Interieurs“.

Foto: upixa – stock.adobe.com

Viele regional und saisonal ausgerichtete Restaurants in der badischen Nachbarschaft locken derzeit wieder mit verschiedenen Kreationen rund um das Wintergemüse. Saison haben unter anderem Blumenkohl, Broccoli, Feldsalat, Grünkohl, Meerrettich, Pastinaken, Radicchio, Rosenkohl, Rote Beete, Rotkohl, Topinambur, Winterkresse, Weißkohl und Wirsing. Einfach, aber edel, so lautet jetzt die Philosophie der Küchenchefs. ++++++ In der Schweiz ist das Problem genauso bekannt wie in Deutschland: Gasthäuser, teils mit langer Tradition und hervorragendem Renommee, schließen. Auch im südbadischen Raum machten im vergangenen Jahr mehrere Restaurants und Wirtschaften dicht. In Kandern zum Beispiel schloss das Traditionsgasthaus „Zur Weserei“ - seine Geschichte reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Andernorts standen Veränderungen an, zum Beispiel in der Binzener „Mühle“. Dort wurde zwar im Juli ein Insolvenzantrag gestellt, doch führen seit Oktober Sonja Hechler, die Nichte des langjährigen Patrons Hansjörg Hechler, und ihr Partner Fabio Elia die Geschäfte weiter. In Lörrach hat Konrad Winzer sein Restaurant

„Drei König“ am Marktplatz nach acht Jahren geschlossen - Winzer will sich wieder mehr der Bildhauerei widmen. Das unweit gelegene Café Pape eröffnet Anfang März (nach einmonatiger Schließung im Februar) unter neuer Regie: Tim und Janine Heuser werden die Lörracher CaféInstitution im markanten Jugendstilhaus am Alten Marktplatz fortführen einschließlich Bäckerei und Konditorei. ++++++ Mit einem neuen Gastronomiekonzept will die Hochschwarzwald Tourismus GmbH gemeinsam mit der Bellini Gruppe Freiburg „die regionale Küche beleben“, wie es in einer Mitteilung heißt. Die erste „Kuckucksstube“ hat im Dezember im neuen Hotel Coucou in Titisee eröffnet. Das neue Franchisekonzept soll ohne ausgebildete Fachkräfte auskommen. Das Essen wird frisch in der zentralen Küche der Bellini Gruppe zubereitet und anschließend per ElektroLKW in die Restaurantküche der Kuckucksstube geliefert. Die Tochtergesellschaft „Kuckuckstube Gastronomie Projektierungs- und Franchise GmbH“ (gegründet von Hochschwarzwald Tourismus GmbH und Bellini Gruppe), plant weitere Kuckucksstuben. Infos: www.kuckucksstube.

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Daheim in Design

Mit der Schau will das Museum „eine neue Debatte über das private Interieur, seine Geschichte und seine Zukunftsperspektiven“ anregen, wie es in einer Mitteilung heißt. Die Ausstellung soll die Besucher auf eine Reise in die Vergangenheit führen und dabei zeigen, wie sich gesellschaftliche, politische und technische Veränderungen der vergangenen 100 Jahre in unserem Wohnumfeld widerspiegeln. Im Fokus stehen die großen Zäsuren, die Design und Nutzung westlichen

Foto: ZVG/Jacques Schumacher

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Karl Lagerfelds Monte Carlo Apartment Mitte der 80erJahre - mit Entwürfen von Memphis. Interieurs geprägt haben - von aktuellen Themen wie knapper werdendem Wohnraum und dem Verschwinden der Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben über die Entdeckung der Loftwohnung in den 70er-Jahren, aber auch dem Siegeszug einer ungezwungeneren Wohnkultur in den 60ern und dem Einzug moderner Haushaltsgeräte in den 50ern bis hin zu den ersten offenen Grundrissen der 1920er-Jahre. Diese Umbrüche werden anhand von 20 stilbil-

denden Interieurs veranschaulicht. Darunter sind Entwürfe von Architekten wie Adolf Loos, Finn Juhl, Lina Bo Bardi oder Assemble, Künstlern wie Andy Warhol oder Cecil Beaton sowie der geradezu legendären Innenarchitektin Elsie de Wolfe.

Info

Vitra Design Museum Charles-Eames-Straße 2 79576 Weil am Rhein www.design-museum.de Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr.

Alamannen und Römer

Bretonisches im Kesselhaus

„Gourlen“ - so heißt die vierte, als Quintett eingespielte CD der saarländisch-lothringischen Folkformation „AN ERMINIG“, die im Zuge des grenzüberschreitenden Festivals „Compli‘Cité am Donnerstag, 30. Januar, um 20 Uhr im Kesselhaus in Weil am Rhein vorgestellt wird. „Gourlen“ heißt zu deutsch Flut und besingt und bespielt „Ar Goat“, die Landschaft der Bretagne und das Miteinander von Feiern und Arbeiten. Die Lieder in bretonischer und französischer Sprache erzählen vom harten Leben der Seeleute und vom Abschiednehmen, von den „Paludiers“, den Arbeitern in den Salinen und den Menschen, die in ihren Lastkähnen die Kanäle in der Grande Brière nördlich von Guérande befahren. Karten gibt es im Vorverkauf bei www.reservix.de und bei der Tourist-Information Weil am Rhein (Hauptstraße 290/1).

Im Weiler Kesselhaus (Atelier 5) ist noch bis zum 8. März die archäologische Wanderausstellung „Am anderen Ufer. Die Spätantike beiderseits des südlichen Oberrheins“ zu sehen. Die Ausstellung nimmt Bezug auf den römischen Kaiser Valentinian I., der im Jahr 369 die spätantike Festung auf dem heutigen Breisacher Münsterberg besuchte. Es ist der einzige historisch sicher bezeugte Aufenthalt eines römischen Kaisers der Spätantike im Gebiet des südlichen Oberrheins. Hier begegneten sich Römer und Alamannen und staunten über die jeweils benachbarte Kultur. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, 14 bis 18 Uhr.


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Lesestoff

Neuer Stadtführer für Weil am Rhein Der „Stadtführer Weil am Rhein“ wurde überarbeitet und ist nunmehr in der zweiten Auflage erschienen. Herausgegeben von der Weil am Rhein Wirtschaft & Tourismus GmbH (WWT) und verfasst in drei Sprachen (deutsch, englisch, französisch) ist das Werk mit seiner übersichtlichen Kartografie eine handliche Kombination von Stadtplan und touristischer Informationsbroschüre. Neben Straßen- und Behördenverzeichnis sowie Liniennetzplan gibt er anhand vieler Bilder und Texte Informationen zur Stadt und ihren Besonderheiten. Architektur, Freizeit- und Kultureinrichtungen, der

mit einer farbigen Standortkennziffer versehen und werden auf der Planrückseite erläutert. Den Stadtführer bezeichnet Daniela Heim, Leiterin der Tourist-Information, als attraktiven Leitfaden für individuelle Exkursionen durch Weil am Rhein. Der Faltplan vermittelt sowohl wichtige Informationen als auch Anreize, sich auf eine individuelle Stadttour zu begeben.

Weinweg, der 24 Stops Rehberger Weg, das Markgräfler Wiiwegli und mehr wurden integriert. Touristische Einrichtungen sind

INFO: Der neue Plan ist erhältlich zum Preis von 1,50 Euro in der Tourist-Information Weil am Rhein, im Bürgerbüro der Stadt Weil, im Vitra Design Museum, Vitra Haus und im Vitra Schaudepot.

Frankreichs beste Soulband

Die Gruppe „Malted Milk“ spielt in Weil am Rhein

Die französische BluesBand „Malted Milk“ spielt am Freitag, 31. Januar, in Weil am Rhein im Haus der Volksbildung (Beginn: 20 Uhr). Malted Milk genießen in Frankreich den Ruf, beste Soulband des Landes zu sein. Die Verschmelzung von Urban Blues, Pop, R&B sowie tiefschwarzem Soul macht die Gruppe zum musikalischen Erlebnis mit Tiefgang in den Texten und mitreißendem Sound. Ihr aktuelles Album „Love, Tears & Guns“ verbindet Funk, Soul und Blues mit starken Riffs und grandiosen Bässen. Karten gibt es unter www.reservix.de.

„Malted Milk“ bringen 20 Jahre Bühnenerfahrung mit. In Weil spielen sie im Zuge des Festivals „CompliCité 2020“.


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Festival der Rocklegenden

Ob Deep Purple, Patti Smith oder Bob Geldof: Das Programm für das Lörracher Stimmen-Festival im Sommer 2020 hat es in sich. Der Vorverkauf hat begonnen.

Als einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts hat Cale nicht nur mit „The Velvet Underground“ Musikgeschichte geschrieben. Hörtipp: „Close Watch“. Termin: Mittwoch, 15. Juli, Burghof Lörrach, 20 Uhr.

Sarah McCoy Die amerikanische SingerSongwriterin Sarah McCoy umgibt eine mystische Aura. Mal dunkel, mal voluminös tönt ihre intensive Stimme zwischen Blues, Jazz, Film-Noir-Pop und Unterwelt-Kabarett. Termin: Donnerstag, 16. Juli, Burghof Lörrach, 20 Uhr.

Silbermond Silbermond, Meister unter den Pop-Poeten, kamen nach einer Schaffenspau-

Bob Geldof

Die Musik von Passenger pendelt zwischen entgegengesetzten Polen. Hinter dem Künstlernamen steht der britische Singer-Songwriter Michael Rosenberg, der schon mit Ed Sheeran die Massen zum Jubeln brachte, aber auch dem Leben als Straßenmusikus Gutes abgewinnt. Termin: Freitag, 24. Juli, Marktplatz Lörrach, 20 Uhr.

Wanda

Aktivist mit Herz, NewWave-Legende und noch heute so aktuell und eindringlich wie anno 1975. Am Freitag, 17. Juli, spielt der irische SingerSongwriter Bob Geldof (68) auf dem Domplatz in Arlesheim. Start ist um 20.30 Uhr. Hinweis: Für beide Arlesheim-Konzerte Bob Geldof und Patti Smith - gibt es einen Kombi-Pass zu 95 Euro. Infos unter www.stimmen.com.

Foto: ZVG/Jim Rakete

Deep Purple Seit mehr als einem halben Jahrhundert prägen Deep Purple die Rockmusik. Die Briten, bis heute innovativ und stilistisch vielschichtig, gehören zu den letzten verbliebenen Rockgiganten, die in den 70er-Jahren zusammen mit Led Zeppelin und Black Sabbath den Hardrock in Stein meißelten und damit unzählige Bands beeinflussten. Live erleben kann man sie am Mittwoch, 22. Juli, auf dem Marktplatz Lörrach. Das Konzert beginnt um 20 Uhr.

Passenger

Die kosmopolitische Band mit Wiener Schmäh zelebriert live voller Leidenschaft und Herzblut ihre Musik, die von wilden Feiern, Abstürzen und dem Glück des Augenblicks handelt, von Ekstase und Amore. Termin: Samstag, 25. Juli, Marktplatz Lörrach, 20 Uhr.

Ida Nielsen Kein Geringerer als Prince entdeckte im Jahr 2010 die junge Funk-Bassistin Ida Nielsen. Die Dänin präsentiert eine funkelnde Mischung aus Funk, HipHop und Nusoul auf ihrem

Foto: ZVG/Mapplethorpe

John Cale

se 2015 mit „Leichtes Gepäck“ zurück. Der Neuling „Schritte“ ist ein Album voller Leichtigkeit und Tiefe, Euphorie und Melancholie. Termin: Donnerstag, 23. Juli, Marktplatz Lörrach, 20 Uhr.

Foto: ZVG/Scarlet Page

Wie in den Vorjahren macht das 27. StimmenFestival nicht nur in Lörrach, sondern auch in der Schweiz Station. In Arlesheim zum Beispiel gastieren Patti Smith und Bob Geldof. Die Glanzlichter:

Godmother of Punk

Sie spielte Punk, ehe es den Begriff gab, fesselt bis heute mit ihrer Rockröhre und Bühnenenergie das Publikum. Am Samstag, 18 Juli, rockt Patti Smith im Zuge des StimmenFestivals den Domplatz in Arlesheim. Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr. Begleitet wird die 73-Jährige von einer erlesenen Live-Band: Mit dabei sind ihr Sohn Jackson Smith (Gitarre), Sebastian Rochford (Schlagzeug) und ihr langjähriger Wegbegleiter Tony Shanahan (Bass, Keys). neuen Album „Time 2 Stop Worrying (Bout The Weird Stuff)“. Termin: Donnerstag, 30. Juli, Rosenfelspark Lörrach, 20 Uhr.

Lisa Simone Tochter oder Sohn einer Künstlerlegende zu sein, ist mitunter keine leichte Aufgabe. Lisa Simone aber tritt in die großen Fußstapfen ihrer Mutter Nina Simone, der legendären Jazz- und Soulikone, mit Können und Selbstbewusstsein. Eine großartige Stimme und Bühnenpräsenz zeichnen sie aus. Lisa Simone übernimmt die Eröffnung des Stimmen-Festivals. Termin: Dienstag, 14. Juli, Burghof Lörrach, 20.30 Uhr. INFO: Tickets zu allen Konzerten unter www.stimmen.com.


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Die Besten am Feldberg

Athleten und Zuschauer erwartet ein mit Hindernissen reich gespickter Parcours. baut. Im Anschluss an die Siegerehrungen sorgt die Live-Band „Wilde Engel“ für Stimmung. Nach einer Woche Verschnaufpause macht vom 7. bis 9. Februar zum dritten Mal der Audi FIS Ski

Cross Weltcup am Feldberg Station. An gleicher Stelle wie zuvor die Snowboardcross-Elite werden auch die besten SkicrossAthleten auf modifizierter Strecke gegeneinander antreten. Hier können sich

Notschrei-Lauf

Beim Rucksacklauf am Samstag, 8. Februar, geht es von Schonach an den Belchen (Multen). Start ist um 7 Uhr in Schonach, Zielschluss in Belchen-Multen um 17.30 Uhr. Der 100 Kilometer lange Rucksacklauf gilt als einzigartiges Skiabenteuer. Von Schonach nach Hinterzarten und weiter zum Belchen auf dem Fernskiwanderweg, einer gut markierten und präparierten Laufstrecke. Jeder Teilnehmer sorgt dabei selbst für seine Verpflegung sowie Wachs und Transport. Mitbringen sollte man einen Rucksack mit einem Mindestgewicht von vier

Beim 6. Notschrei-Lauf am Sonntag, 1. März, können Skater und Klassiker Wettkampfatmosphäre schnuppern. Die Langlaufveranstaltung geht auf gesperrten und gut präparierten Loipen vonstatten. Jeder kann teilnehmen: ambitionierte Langläufer und Langläuferinnen ebenso wie Freizeitsportler und -sportlerinnen jeden Alters. Laufdistanz, Technik, Startzeit und Tempo kann jeder selbst bestimmen. Für Kinder im Schüleralter ist als Schnupperangebot im Stadion am Nordic-Center der DSV Skitty World Nordic Parcours geöffnet. Unter fachkundiger Anleitung können sich hier die Jüngsten erproben. Alle Infos unter www.notschrei-lauf.de.

Foto: Hochschwarzwald Tourismus

Rucksacklauf an den Belchen Kilogramm bei den Männern und drei Kilogramm bei den Frauen. Traditionell ist der Rucksacklauf über 60 und 100 Kilometer im klassischen Stil ausgeschrieben, in diesem Jahr aber auch im freien Stil. Die Athleten werden ab etwa 10.30 Uhr an der Hohtann erwartet. Dort werden sie nach der Kostloipe, direkt an der bewirteten Hütte vorbei, auf die Försterspur bis schließlich zum Ziel in Multen laufen. Anmeldemöglichkeit und ausführliche Informationen gibt es im Internet unter www.fernskiwanderweg. de/#rucksacklauf.

die Zuschauer am Samstag und Sonntag jeweils auf Einzelwettbewerbe der Frauen und Männer freuen. Lokalmatadorin Daniela Maier vom SC Urach darf sich berechtigte Hoffnun-

gen auf einen Spitzenplatz machen. Wie am vorherigen Wochenende werden die Zuschauer auch nach den Rennen unterhalten, die Band „Diva“ heizt den Wintersportfans ein. An beiden Wochenenden sind rund 300 ehrenamtliche Helfer im Einsatz. Wintersportler mit gültigem Skipass können die Rennen von der Piste und Tribüne aus kostenlos und hautnah verfolgen. Das Skigebiet des Liftverbunds Feldberg bleibt vor und während der WeltcupVeranstaltungen fast uneingeschränkt geöffnet. INFO: Tickets zu den Veranstaltungen sind bereits erhältlich, ausführliche Informationen gibt es im Internet unter: www.hochschwarzwald.de/ weltcup-feldberg.

Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Auf dem Feldberg wird vom 31. Januar bis 2. Februar der FIS Snowboard Cross Weltcup ausgetragen. Nach den Qualifikationsläufen am Freitag fahren Frauen und Männer am Samstag in den Einzelwertungen um Weltcuppunkte. Dabei starten vier Athleten gleichzeitig und liefern sich Kopf-an-KopfRennen auf der SeebuckPiste. Am Sonntag erwartet die Besucher ein Mixed-TeamEvent. Frauen und Männer bilden Zweierteams und gehen nacheinander auf die Strecke. Sobald der erste Starter im Ziel ist, darf der zweite auf den Kurs. Der Streckenverlauf orientiert sich am Kurs von 2019. Steilkurven, Sprünge, Roller und weitere Hindernisse werden auch in den neuen Parcours einge-

Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Im Januar hat die Skispringer-Elite auf der Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt den WeltcupReigen im Hochschwarzwald eröffnet. Jetzt geht‘s am Feldberg weiter: Mit dem FIS Snowboard Cross Weltcup (31. Januar bis 2. Februar) und dem FIS Ski Cross Weltcup (7. bis 9. Februar).

Winterwandern im Schwarzwald.

Premium-Wanderregion Der Hochschwarzwald ist vom Deutschen Wanderinstitut als Premium-Wanderregion ausgezeichnet worden. Das Siegel gilt für drei Jahre und signalisiert allen Naturliebhabern und Wanderfreunden ein umfassendes Angebot. Innerhalb des Wanderwegenetzes von 1700 Kilometern Länge und mit Aussichten über Wälder, Berge und Seen verfügt der Hochschwarzwald über zehn zertifizierte Genießerpfade und 25 Premium-Winterwanderwege. In der Höhenklimaregion finden sich zudem 18 Vitalwanderwege in sechs heilklimatischen Kurorten. Informationen zu den Wandertouren unter: www.hochschwarzwald.de/Wandern.


Februar 2020

Eine Reise in die deutsche Geschichte

„Abenteuer grünes Band - Vom Todesstreifen zur Lebenslinie“ lautet der Titel eine Multivisionsshow im Lörracher Burghof am Mittwoch, 12. Februar, um 19.30 Uhr. Zum Inhalt: Im Sommer 2016 kehrt Mario Goldstein erstmals wieder an die ehemalige innerdeutsche Grenze zurück und stellt sich seiner Vergangenheit. 1393 Kilometer legt er zu Fuß, von seiner Hündin Sunny begleitet, auf dem

einstigen Kolonnenweg zurück. Doch es soll nicht nur eine Begegnung mit der eigenen Geschichte werden. Er will auch dem „Grünen Band“ selbst eine Chance geben, denn aus dem tristen Grenzstreifen ist eine immergrüne Landstraße geworden, wo heute über 1200 seltene Pflanzen- und Tierarten zu Hause sind. Der Vortrag nimmt das Publikum mit auf eine Reise in eine Ära der deut-

Ausblick

schen Geschichte, die von Trennung und Leid geprägt war. Aber sie zeichnet auch einen Weg der Versöhnung nach. Goldstein trifft auf Zeitzeugen, ehemalige Soldaten, Flüchtlinge und Naturschützer, die sich mit Herz und Verstand einer wunderbaren Landschaft verschrieben haben. Spannende Bilder, Interviews und Videos erzählen den Wandel vom Todesstreifen zur Lebenslinie. Tickets unter www.reservix.de.

Sommersound in Schopfheim

Höchenschwand ist „Top Kurort“

Dritte Kulturnacht im Mai

Das Festival „Schopfheimer Sommersound“ wartet im Juli mit klingenden Namen auf. Mit dabei sind „The Hooters“, Adel Tawil, Alvaro Soler und LaBrassBanda. Das Open-Air-Festival auf dem Marktplatz in Schopfheim bietet zudem ein schönes Ambiente. Die Termine: Donnerstag, 16. Juli, The Hooters. Freitag, 17. Juli, Adel Tawil. Samstag, 18. Juli, Alvaro Soler. Sonntag, 19. Juli, LaBrassBanda. Beginn um 20 Uhr, LaBrassBanda starten um 19 Uhr. Infos: www.sommersound-schopfheim.de.

Der Kurort Höchenschwand hat es zum dritten Mal geschafft, zum „Top Kurort“ gekürt zu werden. Die Auszeichnung wird vom Magazin „Focus“ an die 80 besten Kurorte in ganz Deutschland verliehen. Eine gute Gelegenheit, der Gemeinde einen Besuch abzustatten, bietet sich am 26. April, wenn Hansy Vogt im „Haus des Gastes“ mit Stars aus Schlager und Volksmusik gastiert. Karten bei der Toruist-Information Höchenschwand, Telefon (0049)7672-481 80, oder www.reservix.de.

Zum dritten Mal soll es am 15. Mai eine gemeinsame Kulturnacht der Städte Lörrach und Weil am Rhein geben. Beteiligen werden sich erneut zahlreiche kulturelle Einrichtungen. Wie bei den beiden vorangegangenen Ausgaben bringen Shuttle-Busse die Kulturinteressierten von einer Stadt in die andere. Diesmal soll der Radius weiter gefasst werden, um auch die Institutionen und Künstler in den jeweiligen Ortsteilen einzubinden. Infos gibt es im Internet unter www. kulturnacht-löwe.de.

Gewusst Wo Februar 2020  

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