Page 1

Gesundheitsführer 2018 n Landkreis Lörra e d ch für

Anzeigenveröffentlichungen


■ NotdieNste

erste Hilfe Polizei Feuer, Rettungsdienst, Erste Hilfe Hausärztlicher Notfalldienst Kinderärztlicher Notfalldienst Augenärztlicher Notfalldienst Zahnärztlicher Notfalldienst Kreis-Krankenhaus Lörrach St.-Elisabethen-Krankenhaus Lörrach Kreiskrankenhaus Schopfheim Kreiskrankenhaus Rheinfelden DRK Krankentransport aus allen Ortsnetzen ohne Vorwahl Apothekendienst: Zusätzliche Informationsquellen über Festnetz (kostenfreie Rufnummer) oder Mobilnetz (max. 69 Cent/Minute)

■ PeRsÖNLiCHe eiNtRAGUNGeN

110 112 116117 01806/076211 01806/076212 01803/22255535 07621/416-0 07621/171-0 07622/395-0 07623/94-0 19222

Mein Hausarzt

Meine Blutgruppe

Mein Kinderarzt

Sonstige Informationen

0800 00 22833 22833 oder www.aponet.de

Wo anrufen bei Vergiftungen? 24-stunden-Notruf, Freiburg: Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Vergiftungs-Informations-Zentrale, Mathildenstr. 1, 79106 Freiburg, giftinfo@uniklinik-freiburg.de 0761-19240 - Fax 0761/2704457

Mein Zahnarzt

Wo anrufen bei Fernreisen in die tropen? tropen- und Reisemedizinische Beratung Freiburg, Universitätsklinikum Freiburg https://www.uniklinik-freiburg.de/infektiologie/tropen-und-reisemedizin.html 0761/27018180 oder -18190 sWiss tRoPiCAL ANd PUBLiC HeALtH iNstitUte Socinstrasse 57, CH-4051 Basel-Stadt

004161/2848111 - Fax 0041612848101

Mein Augenarzt

selbsttest für Herzinfarkt: Deutsche Herzstiftung, Bockenheimer Landstr. 94 – 96, 60323 Frankfurt oder direkt über www.herzstiftung.de Weitere Selbsttests für Ihre Gesundheit (Medizin, Ernährung, Psychologie) erhalten Sie unter: www.gesundheit.de Weitere wichtige Nummern: Frauenhaus Lörrach Gesundheitsamt Lörrach AIDS-Beratung Kinder- und Jugendtelefon Sorgentelefon für Erwachsene Hilfetelefon „Schwangere in Not“ Pollenflugvorhersage Kontakt- und Informationsstelle „Sucht“ Flugdienst (Rückholung aus dem Ausland)

07621/49325 07621/4101248 07621/4102116 116111 0800 1110111 0800 40 40 020 0900 111548093 07621/4105020 0228/230023

Meine Krankenkasse


ËlI55!Ì

■ Impressum

Gesundheitsführer

für den Landkreis Lörrach

Verlag Oberbadisches Verlagshaus Georg Jaumann GmbH & Co. KG Am Alten Markt 2 79539 Lörrach Telefon 0 76 21/40 33 -0 Telefax 0 76 21/40 33-80 www.die-oberbadische.de

Druck W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG Stuttgart schutzgebühr € 3,00 Hinweis:

Die Übersicht der Verzeichnisse Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Selbsthilfegruppen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und befindet sich laufend im Prozess der Aktualisierung. Das Verzeichnis der Ärzte wurde mit dem aktuellen Verzeichnis der Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg erstellt. Das Verzeichnis der Zahnärzte wurde mit dem aktuellen Verzeichnis der Kassenzahnärztliche Vereinigung BadenWürttemberg erstellt. Ärzte, medizinische Anbieter und Selbsthilfegruppen die gerne aufgenommen werden möchten, setzen sich bitte mit dem Verlag in Verbindung.

redaktion Peter Ade Anzeigen Christian Hügerich satz und reproduktion dtp- u. mediaservice GmbH Offenburg

Haftungsausschluss und Copyright: Der Verlag übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der abgedruckten Telefonnummern. Für alle Beiträge und Anzeigen ist der Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.

3


■ Vorwort

Basis für Gesundheit: Gute Ernährung und Bewegung Rund 65 Prozent der Männer und etwa 50 Prozent der Frauen in Deutschland sind übergewichtig. Die meisten wissen, dass mit mehr Muskelmasse der Stoffwechsel angeregt und das Bindegewebe gestärkt wird. Gezielte Trainingseinheiten in fachgerechten Einrichtungen – kombiniert mit individuellen Ernährungsberatungen – stehen für Interessierte zur Verfügung. Die Stärkung des Immunsystems bildet die Basis für genügend Abwehrkräfte in der Erkältungszeit, die der Herbst und Winter mit sich bringt. Die wichtigsten Säulen zur Abwehr gegen Erkältungen sind: Kopf, Hände und Füße warm halten, ausreichend Schlaf, körperliche Bewegung, vitaminreiche Ernährung, viel Mineralwasser trinken, Abhärtung, Stärkung des Immunsystems, Sauna. Gesundheitsexperten raten daher, durch regelmäßiges, gesundheitsorientiertes Ausdauertraining die Leistungsfähigkeit des Immunsystems zu steigern. Fundiertes Wissen kann auf der Seite http://www.netdoktor.de/Krankheiten/ nachgelesen werden. Das individuelle Bewegungsprogramm gegen die Winterträgheit wird unterschiedlich aussehen. Dazu zählen Spaziergänge, Langlauf an der klaren Winterluft, Skifahren, Nordic Walking, Schwimmen, Indoor-Aktivitäten in Fitness- oder Tanzstudios. Damit das Immunsystem gut funktionieren kann, muss die Ernährung stimmen. Hochwertiges Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe sind in ausreichendem Maße erforderlich – besonders im Winterhalbjahr, in dem der Stoffwechsel, der Kreislauf und die Vitaminbildung durch mangelnde Sonneneinstrahlung auf Sparflamme gedrosselt ist. Mit knackigen Salaten und Wurzelgemüse werden wichtige Nährstoffe dem Körper zugeführt,

die er besonders im Winter braucht. Der Feldsalat gilt als eine der besten Vitamin- und Folsäurequellen. Chicorée enthält neben seinen verdauungsanregenden Bitterstoffen auch zellschützendes Karotin. Winterportulak (Postelein) enthält mehr Eisen als Spinat und ist reich an Magnesium. Mit Rotkohl als Rohkostsalat wird bereits fast 70 Prozent des täglichen Vitamin-C-Bedarfs gedeckt. Auch Zitrusfrüchte sind reich an Vitamin C. Viele weitere wichtige Tipps für die Gesundheit finden sich in diesem Magazin. Wir danken allen Ärzten und Therapeuten für ihr aktives Mittun bei der Erstellung der Broschüre. Ein besonderes Lob gilt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in zahlreichen Organisationen und Gruppen, die sich mit Herz und Verstand dem Gesundheitswesen widmen. In diesem Sinne viel Interesse bei der Lektüre. Ihre Redaktion „Der Gesundheitsführer“

„Sich regen, bringt Segen“, sagt ein altes Sprichwort. Bewegung tut nämlich Körper und Seele gut – ob alleine oder im Team.

4


■ INHALtsVerZeICHNIs

Inhaltsverzeichnis

seite

Notdienste Impressum Vorwort Inhaltsverzeichnis Gesundheitskonferenz Koronare Herkrankheit Grippeschutz Perinatalmedizin Verzeichnis Ärzte Ergotherapie Verzeichnis Ergotherapie Fritz-Berger-Stiftung Pflegeberufe Tattoo Kliniken des Landkreises Schulsanitätsdienst Blutspende Tumorerkrankungen Kinder- und Jugendmedizin Schlaganfall Diabetes Altersvorsorge Depression Kinderlähmung Physiotherapie/Reha/Behandlungsqualität Gutes hören Verzeichnis Physiotherapeuten Physiotherapie Zahngesundheit Verzeichnis Zahnärzte Allergien Patientenverfügung Sterbebegleitung Kliniken des Landkreises Augenheilkunde Apotheke Verzeichnis Selbsthilfegruppen Kliniken des Landkreises Kliniken des Landkreises Persönliche Eintragungen

2 3 4 5 6 8 9 10 11 – 20 22 23 24 25 26 27 29 36 37 38 39 40 41 42 43 44 46 47 – 50 51 52 53 – 56 57 58 59 60 61 62 – 63 64 – 67 69 70 71

Inserentenverzeichnis

5

seite

St. ClaraspitalAG Basel

7

Ursula Zimmermann, Lörrach

9

Hausarztzentrum Schliengen

21

Abdichtungssysteme Walzer GmbH, Weil am Rhein

23

Zero-Out, Lörrach

26

St. Josefshaus Herten

28

Gevita Residenz Lörrach

30 – 35

Manoah GmbH, Lörrach

38

Rehazentrum Lörrach-Haagen

41

möbel Koesler, Lörrach

43

Haus am Stalten, Steinen

44

Reha-Klinik Hausbaden Badenweiler

45

Markgräflerland-Klinik, Bad Bellingen

46

Midro Lörrach GmbH

58

Optik Burkart, Weil am Rhein

60

Apotheke im Rheincenter, Weil am Rhein

62

Verlagshaus Jaumann

68

Gesundheitszentrum Fricktal, CH-Rheinfelden

80


■ GesuNDHeItskoNfereNZ

Im Blick: Prävention und medizinische Versorgung Das Gremium der Kommunalen Gesundheitskonferenzen (KGK) diskutiert auf Kreisebene unter anderem Fragen der Gesundheitsförderung und Prävention, der medizinischen Versorgung sowie der Pflege zur Verbesserung der Gesundheit der Kreisbewohner und Kreisbewohnerinnen. Die KGK deckt in enger Zusammenarbeit mit Arbeitsgruppen regionale Bedarfe auf und formuliert entsprechende Empfehlungen. Ausgehend von den Empfehlungen werden Maßnahmen entwickelt und deren Umsetzung begleitet. Die erarbeiteten Empfehlungen können auch über die kommunalen Landesverbände in die jeweils zuständigen gesundheitspolitischen Gremien des Landes eingebracht werden. In Baden-Württemberg wurden bisher in 37 Landund Stadtkreisen KGK eingerichtet. Weitere Informationen bietet die Seite des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg. Im Landkreis Lörrach wurde im Jahr 2011 – mit Unterstützung des Landes Baden-Württembergs und dem Kreistag – eine KGK aufgebaut, die seitdem kontinuierlich arbeitet. schwerpunktthema bleibt die Zuckerkrankheit Aktuelles Thema der KGK ist der Diabetes. Die Zuckerkrankheit zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen der deutschen Bevölkerung. Dabei beeinträchtigen die oftmals auftretenden Begleiterkrankungen nicht nur die Lebensqualität, sondern führen auch zu erheblichen direkten und indirekten Kosten. Das Erkrankungsrisiko für Diabetes Mellitus Typ 2 steigt mit zunehmendem Lebensalter sehr stark an. Darüber hinaus erkranken – bedingt durch Bewegungsmangel und Übergewicht – zunehmend auch junge Erwachsene.

Das Ministerium für Soziales und Integration hat einen Förderaufruf gestartet, um sich für die Prävention von Diabetes mellitus Typ-2 einzusetzen. Ziel ist es, den Ausbau der regionalen Diabeteskompetenz und die strukturelle Verankerung der Diabetesprävention in den Land- und Stadtkreisen über die KGK voranzutreiben. Der Landkreis Lörrach hat sich an der Ausschreibung beteiligt und eine Förderzusage über 6000 Euro aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg zur Umsetzung des Vorhabens erhalten. Zur Umsetzung des Vorhabens wurde eine Arbeitsgruppe zur Diabetesprävention gegründet, welche die Aufgabe hat, das Thema im Landkreis fachlich zu begleiten. Die Koordination der Arbeitsgruppe haben Ellen Hipp von der Stabsstelle der Gesundheitskonferenz und Dr. Michael Maraun, Diabetologe und Chefarzt der Inneren Medizin im Kreiskrankenhaus Schopfheim.

Die Kommunale Gesundheitskonferenz (KGK) des Landkreises Lörrach tagt in regelmäßigen Abständen unter Leitung von Landrätin Marion Dammann.

6


7


■ koroNAre HerZkrANkHeIt

Falscher Lebensstil erhöht Risiko für Infarkt „Die koronare Herzkrankheit beginnt früh, oft schon Jahrzehnte vor dem Herzinfarkt. Viele der lebensbedrohlichen Folgen dieser Erkrankung der Herzkranzgefäße, also der Adern, die das Herz mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen, ließen sich durch rechtzeitige Erkennung und Behandlung vermeiden“, warnt Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. „Jedoch wissen nur wenige, dass unser Lebensstil und die sich daraus entwickelnden Risikokrankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes verantwortlich für die Entstehung sind.“ Der Herzinfarkt ist eine der häufigsten Todesursachen in den Industrienationen. Betroffene erkranken oft schon Jahre vorher an der Vorläuferkrankheit, der Koronaren Herzkrankheit. Darunter leiden in Deutschland etwa sechs Millionen Menschen. Der Erkrankung geht voraus, dass Einlagerungen in und Ablagerungen auf den Gefäßwänden die Arterien (Arteriosklerose) schädigen. Wenn sich dadurch die Gefäße der Herzkranzarterien verengen und verschließen, spricht man von einer Koronaren Herzkrankheit. Wird sie nicht behandelt, beeinträchtigt dies die Blutversorgung des Herzens. Im schlimmsten Fall droht ein Herzinfarkt. Ein Herzinfarkt kann sich auch alleine mit so genannten unspezifischen Anzeichen bemerkbar machen, was bei Frauen etwas häufiger vorkommt als bei Männern. Zu unspezifischen Anzeichen zählen unter anderem Übelkeit, Atemnot, Schmerzen im Oberbauch und Erbrechen. Da solche Beschwerden auch bei anderen harmloseren Erkrankungen auftreten können, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung immer dann den Notarzt zu rufen, wenn Beschwerden in zuvor noch nie erlebtem Ausmaß auftreten. Möglicherwei-

se steckt dann ein Herzinfarkt dahinter. Bei der Therapie gilt: Jede Minute zählt! Je schneller sie eingeleitet wird, desto mehr Herzmuskelgewebe kann gerettet werden, weniger Komplikationen treten auf und die Gefahr einer chronischen Herzschwäche wird vermindert. Die Prognose hängt daher entscheidend davon ab, wie schnell der Notarzt eintrifft und wie weit der Patient von einem Krankenhaus entfernt ist. Ist der Notarzt eingetroffen, werden vor Ort folgende Erstmaßnahmen eingeleitet: • Lagerung mit angehobenem Oberkörper • Sauerstoffzufuhr über eine Nasensonde • Legen eines venösen Zuganges, um darüber Medikamente zu verabreichen • Anschließen des Patienten an ein EKG beziehungsweise einen Monitor mit Überwachung der Herzfrequenz, des Herzrhythmus, der Sauerstoffsättigung und des Blutdruckes • Defibrillationsbereitschaft des Rettungsteams

Rettungskräfte üben die Wiederbelebung nach einem Herzinfarkt

8


■ GrIppesCHutZ

Impfung ist sinnvoll Jedes Jahr im Herbst rufen viele Experten zur Grippeimpfung auf. Einen 100-prozentigen Schutz vor der Grippe bietet die Impfung allerdings nicht – und nicht immer übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Viele fragen sich daher: Brauche ich die Grippeschutzimpfung überhaupt? Generell kann man sagen: Ja, die Grippeimpfung ist sinnvoll. Sie ist die einzige nachweislich effektive Maßnahme, um einer Grippe vorzubeugen. Zwar bietet die Grippeimpfung keinen 100-prozentigen Schutz – in der Regel verläuft eine Grippe bei geimpften Menschen aber wesentlicher harmloser als bei nicht geimpften. Darüber hinaus trägt die Grippeimpfung zum Schutz von Personen im näheren Umfeld bei, die nicht geimpft werden können oder eine Grippeschutzimpfung ablehnen. In der Regel ist die Grippeschutzimpfung gut verträglich. Nur gelegentlich treten nach der Grippeimpfung leichte Nebenwirkungen auf, wie zum Beispiel Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit oder leichtes Fieber. Diese Beschwerden sind jedoch harmlos und verschwinden nach einigen Tagen von selbst. Eine echte Grippe hingegen darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen: Es handelt sich dabei um eine ernst zu nehmende Viruserkrankung, die praktisch jeden treffen kann. Typisch für die Grippe ist ein heftiger und plötzlicher Beginn mit Fieber, Schmerzen und Abgeschlagenheit. Mehrere Symptome treten gleichzeitig und intensiver auf, als man es von einer Erkältung gewohnt ist. Bei Kindern und Erwachsenen mit einer geschwächten Immunabwehr kann eine Grippe unter Umständen sogar tödlich verlaufen. 9


■ perINAtALmeDIZIN

Beste Chancen für die „Frühchen“ Im Lörracher St. Elisabethen-Krankenhaus kommen pro Jahr 2400 Kinder zur Welt, davon wogen im vergangenen Jahr insgesamt 29 Kinder unter 1500 Gramm. Das kleinste sogenannte Frühchen brachte sogar nur 495 Gramm auf die Waage. In dem 2006 gegründeten Perinatalzentrum, das aus dem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin mit der Neonatologie und dem Zentrum für Gynäkologie und Geburtshilfe besteht, wird interdisziplinäre Medizin auf Uniklinik-Niveau geboten –¬ und das wohnortnah. Professor Hubert Fahnenstich, Chefarzt des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, wurde zum siebten Mal von Focus Gesundheit als Spitzenmediziner im Bereich Neonatologie ausgezeichnet. „Uns ist wichtig, die wohnortnahe Versorgung von Mutter und Kind sicherzustellen“, betont Krankenhaus-Geschäftsführer Helmut Schillinger. Hierbei spiele im Klinikbetrieb der Teamgedanke eine wichtige Rolle und ganz besonders die Menschen, welche die Arbeit gerne und mit großer Kompetenz machen. In Deutschland kommen sieben bis acht Prozent der Kinder zu früh zur Welt: „Die große Leistung besteht darin, die Entbindung hinauszuzögern, um die Kinder in einen Bereich zu bringen, in dem sie lebensfähig sind“, erklärt Kurt Bischofberger, Chefarzt des Zentrums für Gynäkologie und Geburtshilfe. Schwangere würden daher nicht selten mehrere Monate vor der Geburt stationär aufgenommen, um eine mögliche Frühgeburt abzuwenden. Deshalb sei die Nähe zum Wohnort überaus wichtig. „Andernfalls nimmt die familiäre Belastung weiter zu“, macht der Mediziner deutlich. Die nächsten Zentren mit der höchsten Versorgungsstufe wie in Lörrach befinden sich in Freiburg und Villingen-Schwenningen.

Damit die Maximalversorgung auf so hohem Niveau rund um die Uhr angeboten werden kann, vermittelt das „Eli“ Zusatzqualifikationen im Rahmen von Weiterbildungsangeboten für Fachärzte. Weil sich der Gesundheitszustand von Frühgeburten stündlich ändern könne, werde großer Wert auf das Gefühlsleben der Eltern gelegt, verwies Fahnenstich auf ein interdisziplinäres Team aus Seelsorgern, Psychologen sowie den Pflegekräften und Ärzten der Stationen, welche die Eltern begleiten. „Eltern benötigen die Unterstützung, und sie sind dankbar für die Hilfe“, weiß auch Schwester Anemunda, Oberin und Seelsorgerin. „Wir teilen die Dankbarkeit, aber auch die Sorgen und Ängste“, ergänzt Fahnenstich und betont, dass für viele Probleme im Krankenhausalltag stets Lösungen gefunden werden müssten.

Haben die Gesundheit von Neugeborenen und Müttern im Blick: Kurt Bischofberger (links), Chefarzt des Zentrums für Gynäkologie und Geburtshilfe, und Hubert Fahnenstich, Chefarzt des Zentrums für Kinder und Jugendmedizin.

10


■ ÄrZteVerZeICHNIs

Allgemeinmedizin Dr. med. Adolf Wasmer Barbara Hoffmann-Hotz Dr. med. Zhihong Wang-Vöhringer Vogt-Frank und Dr. med. Heising Dres. med. Henning und Henning Dr. med. Gerhard Kienle Dr. med. Manuela Brudy Dr. med. Mölkner und Koll. Dr. med. Claus Albert Dr. med. Helmut Eimert Dr. med. Andreas Fluck Halfmann und Koll. Dr. med. Michael Gürtler Dres. med. Bühler und Bühler Dr. med. Frank Wiedemann / Dr. med. Tatjana Wiedemann Dres. med. Gieringer und Gieringer Dres. med. Sigwart und Welte Susanne Picht-Rothweiler Dr. med. Hubertus Wildi Hiltrud Heim Gabriele Geier Dr. med. Friedrich Hugenschmidt Dres. med. Pottstock und Kramer / Dr. med. Nikolaus Krause Dr. med. Felicitas Röver Dr. med. Sergej Derks Eduard Diehl Dr. med. Franz Schubert Dr. Alexandra Hecksteden / Dr. med. Lenz und Loussinian Hildebrand Dr. med. Andreas Kelsch Dr. med. Eva-Maria Tietz Ursula Zimmermann Dr. med. Stefan Preis Theresa Bauer Joachim Fehse Dr. med. Susanne Krüger Dr. med. Stephan Schlierbach 11

Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Binzen Efringen-Kirchen Efringen-Kirchen Eimeldingen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Hausen im Wiesental Hausen im Wiesental Inzlingen Kandern Kandern Kandern Kandern Kandern Kleines Wiesental Kleines Wiesental Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach

07635/9970 07635/1019 07635/1393 07621/96770 07628/2399 07628/919071 07621/9869727 07624/5664 07624/4634 07624/5622 07624/908590 07622/62090 07622/669491 07621/49490 07626/233 07626/6303 07626/8084 07626/7066 07626/91920 07629/207 07629/912700 07621/84884 07621/47070 07621/8545 07621/2154 07621/84911 07621/4242986 07621/949640 07621/88144 07621/3510 07621/420840 07621/48549 07621/550965 07621/5050 07621/2270 07621/51333


■ ÄrZteVerZeICHNIs

Dres. med. Gellert und Gellert-Stelzer Dres. med. Stippig und Stippig Oliver Clas Dr. med. Gräfin Yarvis von Buxhoeveden Dr. med. Honeck und Koll. Dr. med. Andreas Lindel Dr. med. Johannes Baumann Peter Reimold Dr. med. Matthias Riesterer MUDr. /Univ. Prag Ahmad Shah Nazary Dr. med. Ludwig Fritze Dr. med. Silke Konanz Dr. med. Gregor-Konrad Schmitz Dr. med. Rütschlin und Koll. Christine Bran / Monica Bran-Jakobi Dr. med. Sibylle Roos Dr. med. Judith Friedrich-Riemenschneider / Dr. med. Tibor Bojti Dr. med. Peter Gottstein / Dr. med. Tibor Bojti Dr. med. Udo Müller Andreas Weber Dr. med. Hedwig Bausch Dres. med. Dieterich und Dieterich Dr. med. Elfriede Jaitner Jürgen Muthmann Dr. med. Helga Frey Dres. med. Karle und Sladek Dr. med. Honeck und Koll. Halfmann und Koll. Dipl.-Med. Rainer Baß Dr. med. Univ. Christina Bockemühl-Berger Dr. med. Macner und Koll. Dr. Elöd Nagy-Schmidt Jörg Suckow-Gattermann Hanspeter May Dr. med. Gisela Blatter Dr. med. Honeck und Koll. Melanie & Ulrich Aßmann 12

Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Malsburg-Marzell Maulburg Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Schliengen Schliengen Schliengen Schönau Schönau Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Steinen Steinen Todtnau Weil am Rhein

07621/2788 07621/44600 07621/43100 07621/46093 07621/167120 07626/972772 07622/669140 07623/2486 07623/4383 07623/4383 07623/1070 07623/1243 07623/63971 07623/4297 07623/1410 07623/1410 07623/799709 07623/5110 07623/2373 07623/1283 07635/824274 07635/2332 07635/8555 07673/918180 07673/355 07622/6674677 07622/8787 07631/4084 07620/988588 07622/688050 07627/2525 07627/3345 07671/992300 07621/62258


■ ÄrZteVerZeICHNIs

Lidia Brumm / Dr. med. Stefan Grüter Dr. med. Stefan Grüter Dr. med. Christian Frey Dr. med. Christoph Müller Dr. med. Jacoby und Koll. Dr. med. Günther Dehn Regine Kullen Bettina Lorenz Dr.-medic / IMF Klausenburg Anca-Roxana Jancovici Mario Steffens Dr. med. Roland Kutzner Dr. med. Mathias Poland Dres. med. Koch und Mersch Anästhesiologie Dr. med. Falko Harm / St. Elisabethen-Krankenhaus Dr. med. Dr. phil. Walter Heindl / St. Elisabethen-Krankenhaus Maria Zalasa Dr. med./Univ. Straßburg Michel Guth/Dr. med. Stefan Leisinger M.Sc. Dr. med. Ludwig Hofmann Dr. med. Martina Dehmel / MVZ Landkreis Lörrach GmbH Dr. med. Dr.phil. Walter Heindl / MVZ Landkreis Lörrach GmbH Dr. med. Thomas Lahme Dr. med. Iris Gehling Arzt Dr. med. Blessing und Klein Willibald Kerscher Augenheilkunde Dr. med. Ulrike Beck Dr. med. Tobias Brunner/Dres. med. Schwartzkopff und Schwartzkopff Dr. med. Adelheid Bühler Dr. med. Martin Grundke Dres. med. Schwartzkopff und Schwartzkopff Dr. med. Matthias Schrenk Dr. med. Klaus Menne Dr. med. Elisabeth Baumert Dr. med. Claudia Gentner 13

Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Zell im Wiesental Zell im Wiesental

07621/71676 07621/71676 07621/62265 07621/64442 07621/577070 07621/77337 07621/71477 07621/73788 07621/79668 07621/798070 07621/71414 07625/8200 07625/300

Lörrach Lörrach Lörrach Maulburg Rheinfelden Schopfheim Schopfheim Todtnau Weil am Rhein

07621/1710 07621/1710 07621/13800

Schopfheim Steinen

07622/669055 07627/500

Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Schopfheim Weil am Rhein Weil am Rhein

07621/2796 07621/9165588 07621/8515 07621/47074 07621/9165588 07623/2647 07622/61866 07621/79588 07621/4249669

07623/4692573 07622/6845470 07622/6845470 07671/9923023 07621/665480


■ ÄrZteVerZeICHNIs

Chirugie PD Dr. med. Christian Hamel / Kreiskrankenhaus Lörrach Dres. med. Rose und Welzel Dr. med. Stefanie Schöneberg-Opalka / Kreiskrankenhaus Lörrach Dr. med. Klinzing und Koll. Dr. med. Heike Kowalski Dr. med. Nicola Kläber / Kreiskrankenhaus Schopfheim Dr. med. Thomas Jungeblod Dres. med. Rose und Welzel Dr. med. Sami Tahiraj Diagnostische Radiologie Dr. med. Boos und Koll. Dr. med. Andreas Hillemanns Dr. med. Thomas Zajic Dr. med. Boos und Koll. Dr. med. Thomas Zajic Frauenheilkunde und Geburtshilfe Dres. med. Eberhardt und Schneider Dr. med. Wolfgang Bechtold Dr. med. Roland Aurnhammer Meera Niraula-Thiedmann Dr. med. Bärbel Basters-Hoffmann / St. Elisabethen-Krankenhaus Miriam Beck / St. Elisabethen-Krankenhaus Dr. med. Kurt Bischofberger / St. Elisabethen-Krankenhaus Dr. med. Beatrix Brinckwirth Dr. med. Alexandra Sallmann / St. Elisabethen-Krankenhaus Dipl.-Med. Thorsten Selle / St. Elisabethen-Krankenhaus Dr. med. Bappert und Dib Dr. med. Janusz Zalasa Dr. med. Christine Bruder Dr. med. Daniela Speck MUDr. /Univ. Prag Eva Geissler-Hohler Dr. med. /Univ. Strasbourg Rene Meyer Dr. med. Silke Pethö-Schramm Sabine Tritschler Edith Forster Dr. med. Anna-Dorothea Nill 14

Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Rheinfelden Schopfheim Schopfheim Todtnau Weil am Rhein

07621/4168230 07621/10566 07621/4168269 07623/63635 07623/3094990

Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Rheinfelden

07621/939690 07621/939690 07621/939690 07623/2277 07623/2277

Bad Bellingen Grenzach-Wyhlen Kandern Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Schliengen Schopfheim Schopfheim

07635/8279979 07624/1020 07626/1670 07621/13535 07621/1714205 07621/1714216 07621/1714220 0761/388320 07621/1710 07621/1714206 07621/3570 07621/84477 07621/170377 07621/2260 07623/62442 07623/62442 07623/8653 07635/3620 07622/1661 07622/65202

07622/1332 07671/992300 07621/7056031


■ ÄrZteVerZeICHNIs

Dr. med. Astrid Hauke-Vestner Dr. med. Bernd Stein Klara Altes Dr. med. Adele Demner Dr. med. Susanne Glück Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Dr. med. Kai Hecksteden Dres. med. Wirtz und Lazzaro Dr. med. Sabine Lehr Dr. med. Ulrich Leidenfrost Dres. med. Wirtz und Lazzaro Dr. med. Joachim Heidt Dr. med. Bernhard Scharf Dr. med. Frank Thron Haut- und Geschlechtskrankheiten Dr. med. Werner Schröder Dr. med. Kerstin Beauregard / Dr. med. Felix Peter Hennies Dr. med. Trevis Calow / Dr. med. Felix Peter Hennies Dr. med. Felix Peter Hennies Dr. med. Anja Krauspe Humangenetik Prof. Dr. med. Jürgen Kohlhase / SYNLAB MVZ Freiburg GmbH Innere Medizin Dr. med. Petra Fischbach Priv.-Doz. Dr. med. Max-Jürgen Storch / Seidel-Klinik Bad Bellingen Dr. med. Franziska Hay / Dr. med. Gerhard Kienle Dr. med. Mölkner und Koll. Anja Spahr Halfmann und Koll. Dr. med. Weiß und Koll. Halfmann und Koll. Dr. med. Manfred Sprich Michael Hornemann PD Dr. med. Karl-Georg Fischer / Dr. med. Martin Herb und Koll. PD Dr. med. Anne Rühl Dres. med. Pottstock und Kramer Dr. med. Beat Seilnacht 15

Schopfheim Todtnau Weil am Rhein Weil am Rhein Zell im Wiesental

07622/8122 07621/73011 07621/69407 07625/9188360

Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Weil am Rhein Weil am Rhein

07621/2150 07621/2837 07621/4254280 07621/46089 07621/2837 07623/1058 07621/799894 07621/72020

Lörrach Schopfheim Schopfheim Schopfheim Weil am Rhein

07621/2163 07622/65051 07622/65051 07622/65051 07621/78330

Lörrach

0761/8964540

Bad Bellingen Bad Bellingen Efringen-Kirchen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Hausen im Wiesental Hausen im Wiesental Hausen im Wiesental Hausen im Wiesental Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach

07635/1707 07635/300 07628/919071 07624/5664 07624/4094 07622/62090

07622/669491 07621/44100 07621/93170 07621/6863793 07621/47070 07621/1676660


■ ÄrZteVerZeICHNIs

Dr. med. Evelyn Kühne Dr. med. Michael Demmler Dr. med. Knoblich und Prof. Fischer Dres. med. Gerber und Weiß Prof. Dr. med. Hans-Heinrich Osterhues / Kreiskrankenhaus Lörrach Dres. med. Gerber und Weiß Anthony Taylor / Kreiskrankenhaus Lörrach Dr. med. Wolfram Palmbach / Kreiskrankenhaus Lörrach Dr. med. Johannes Baumann Dr. med. Kerstin Harre / Dr. med. Helmut Gekeler Dr. med. Rainer Oelze Dr. med. Knoblich und Prof. Fischer Dr. med. Rütschlin und Koll. Dr. med. Roland Bausch Dres. med. Goldemann und Bührer-Erz Dr. med. Thomas Moser Dres. med. Karle und Sladek Dres. med. Sand und Sand Halfmann und Koll. Dr. med. Weiß und Koll. Dr. med. Wolfgang Huber Dr. med. Michael Maraun / Kreiskrankenhaus Schopfheim Dr. med. Macner und Koll. Dr. med. Jacoby und Koll. Dres. med. Porten und Erbe Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut Dipl.-Psych. Katrin Matuszewski Dipl.-Psych. Erika Tittmann Anette Schaal-Beyermann M. A. Beatrice Siegenthaler Dipl.-Soz.Arb. (FH) Ulrike Kreis Dipl.-Psych. Herbert Lorenz Dipl.-Psych. Margarete Mayer-Sütterlin Dipl.-Psych. Maria Pfluger-Jakob Dipl.-Psych. Margitta Koch Dipl.-Soz.Päd.(FH) Thea Scharmann Dipl.-Päd. Renate Jäger 16

Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Schliengen Schönau Schönau Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Weil am Rhein Weil am Rhein

07621/82544 07621/7704870 07621/5791570 07621/82020 07621/4160 07621/82020 07621/4160 07621/4168266 07621/167120 07621/2034 07621/2034 07621/5791570 07623/1243 07623/2373 07623/1018 07635/402 07673/918180 07673/1080 07622/1010 07622/1010 07622/2098 07622/3950 07631/4084 07621/577070 07621/72060

Binzen Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Rheinfelden Schliengen Schopfheim

07621/9163163 07621/56316 07621/162345 07621/1605693 07621/2165 07621/82858 07623/798865 07623/63946 07635/3366 07622/63638


■ ÄrZteVerZeICHNIs

Ute Simon Dipl.-Psych. Axel Betz Dr. phil. Dipl.-Psych. Julia Kern Dipl.-Psych. Christine Kunz Dipl.-Soz.Päd. Peter Herrmann Kinder- und Jugendmedizin Dres. med. Röbbelen und Koll. Dr. med. Heide Stransky-Gärtner Berufsausübungsgemeinschaft Drs. W.-K.Emmer und A. Henzler-le Boulanger Dr. med. Holger Balke / St. Elisabethen-Krankenhaus Dr. med. Cecil Varna Kannan / St. Elisabethen-Krankenhaus Prof. Dr. med. Hubert Fahnenstich / St. Elisabethen-Krankenhaus Dr. med. Michael Fedorcak / St. Elisabethen-Krankenhaus Dr. med. Clemens Keutler / St. Elisabethen-Krankenhaus Katrin Eva Haug / St. Elisabethen-Krankenhaus Dr. med. Sebastian Pfleiderer Dr. med. Detlef Schlassa Dr. med. Thomas Fischer-Wasels Verene Huber Dr. med. Jörg Müller Dr. med. Monika Arnst Dres. med. Sand und Sand Dr. med. Norbert Steiner Christian Crone Christian Deklerk Jürgen Müller Dres. med. Seufert-Satomi und Weniger Kinderchirurgie Dr. med. Tobias Berberich / St. Elisabethen-Krankenhaus Dr. med. Tarik Jamaan / St. Elisabethen-Krankenhaus Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie Dr. med. Dr. med. dent. Georg Beitinger Dr. med. Dr. med. dent. Andreas Dorow Prof. Dr. Dr. Philipp Jürgens / MVZ Rhenus RONK GmbH Dres. med. Beitinger und Späte 17

Schopfheim Schopfheim Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein

07622/6677400 07625/9284595 07621/5839162 07621/5833336 07621/1579691

Efringen-Kirchen Grenzach-Wyhlen

07626/8071 07624/7463

Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Rheinfelden Schönau Schopfheim Schopfheim Steinen Weil am Rhein Weil am Rhein

07621/8532 07621/1710 07621/174044 07621/1710 07621/1714003 07621/1714802 07621/1710 07621/161880

Lörrach Lörrach

07621/1714009 07621/1710

Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach

07621/12828 07621/1690690 07621/420520 07621/12828

07621/10164 07621/1615710 07623/8502 07623/8265 07673/1080 07622/2444 07622/2048 07627/970060 07621/65355 07621/74430


■ ÄrZteVerZeICHNIs

Priv. Doz. Dr. med. Dr. med. dent. Hans Florian Zeilhofer / MVZ Rhenus RONK GmbH Lörrach Nervenheilkunde Dr. med. Maria Bisser Schopfheim Neurochirurgie Dr. med. Stephan Zimmerer Lörrach Neurologie Dres. med. Becker und Becker Lörrach Dr. med. Geth und Koll. Schopfheim Dr. med. Bernhard Heimbach / Dr. med. Geth und Koll. Schopfheim Dr. med. Jürgen Kohler Todtnau Dr. med. Martin Weber Weil am Rhein Dr. med. Wolfgang Schmid-Burgk Weil am Rhein Nuklearmedizin Dr. med. Boos und Koll. Rheinfelden Dr. med. Boos und Koll. Lörrach Orthopädie und Unfallchirurgie Dres. med. Effinger und Bornebusch Bad Bellingen Dr. med. René Seiberlich Lörrach Dr. med. Hermann Hellmich / St. Elisabethen-Krankenhaus Lörrach Dr. med. Gilbert Wagner Lörrach Dr. med. Sigg und Koll. Lörrach Schareck und Dr. med. Bosch Lörrach Dr. med. Christoph Haag / Kreiskrankenhaus Lörrach Lörrach Prof. Dr. med. Michael Pfeiffer / Kreiskrankenhaus Lörrach Lörrach Prof. Dr. med. Stefan Endres / MVZ Landkreis Lörrach GmbH Rheinfelden Dr. med. Kurt Bitzenhofer Rheinfelden Dr. med. Klinzing und Koll. Rheinfelden Edda-Lilli Wulle Rheinfelden Dr. med. Ulrich Clemens Schopfheim Dr. med. Gunther Becker Schopfheim Dr. med. Elias Berning / MVZ Landkreis Lörrach GmbH Schopfheim Prof. Dr. med. Stefan Endres / MVZ Landkreis Lörrach GmbH Schopfheim Dr. med. Hanno Saltenberger Weil am Rhein Plastische und Ästhetische Chirurgie Dr. med. Andreas Christian Rudolph / Kreiskrankenhaus Schopfheim Schopfheim 18

07621/420520 07622/5110 07621/4228640 07621/2016 07622/3077 07622/3077 07671/992300 07621/73030 07621/791717

07621/939690

07621/48182 07621/4240750 07621/5102923 07621/2290 07621/4168150 07621/4168475 07623/9667621 07623/63635 07623/63635 07623/9661919 07622/6845490 07622/6847744 07622/6845470 07621/72021 07622/3951271


ËlI5?(Ì

■ ÄrZteVerZeICHNIs

Praktischer Arzt Jürgen Malicke Marina Scheinker Gerhard Seeger Dr. med. Magdalena Blessing Dr. med. Gisela Blatter Psychiatrie und Psychotherapie Dres. med. Gellert und Gellert-Stelzer Dr. med. Peter Becker Kristin Salk Dr. med. Eckhard Dannegger Dr. med. Wolfram Brandt / Dr. med. Martin Weber Dr. med. Martin Weber Psychologischer Psychotherapeut Dipl.-Psych. Susanne Kita Dipl.-Psych. Sanne Küstermann Dipl.-Päd. Gudrun Kapferer Dr. phil. Helga Thomas Dipl.-Psych. Elke Ebel Dipl.-Psych. Katja Jenne Ulrich Ney Dipl.-Psych. Annette Fröde Dipl.-Psych. Sturm und Koll. Dipl.-Psych. Markus Zimmer Dipl.-Psych. Univ. Ursula Kölbl Dipl.-Psych. Dima Arbach Dipl.-Psych. Klaus Arbach Dipl.-Psych. Martina Crone Dipl.-Psych. Ursula Dörr Dipl.-Psych. Catherine Vogt Dr. phil. Dipl.-Psych Armin Walter Dr. phil. Sabine Kech / Dr. phil. Dipl.-Psych. Martin Neher Dipl.-Psych. Harald Massing Dr. phil. Dipl.-Psych. Martin Neher Dipl.-Psych. Felicia Bader Dipl.-Psych. Monika Spörle Dipl.-Psych. Elke Bergmann 19

Efringen-Kirchen Lörrach Rheinfelden Schopfheim Steinen

07628/2808 07621/43336 07623/62311 07622/669055 07627/3345

Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Weil am Rhein Weil am Rhein

07621/2016 07621/4224780 07621/48021 07621/73030 07621/73030

Hausen im Wiesental Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Rheinfelden

07622/6849973 07621/10650 07621/1619752 07621/46086 07621/55732 07621/1601585 07621/44850 07621/1680000 07621/13476 07621/163404 07621/4222579 07621/1674848 07621/1673838 07621/576202 07621/48602 07621/48602 07621/4252545 07621/167177 07621/167177 07621/167177 07621/5106534 07623/7174001 07623/798851


■ ÄrZteVerZeICHNIs

Dipl.-Psych. Gudrun Rieter Dr. phil. Walter Kihm Dr. phil. Dipl. Psych. Thomas Deutschbein Dr. phil. Dipl.-Psych. Eva-Marie Bonerad Dipl.-Psych. Martin Schwan Dipl.-Psych. Kerstin Blei Ursula Brasch M. A. Dipl.-Psych. Erika Jeske Dipl.-Psych. Gudrun Rieter Sibylle Krieger Dipl.-Psych. Christiane Müller Psychosom. Medizin und Psychotherapie Dr. med. univ. Birgid Goldbach Dr. med. Anita Kuhlmann Dr. med. Johannes Picht Psychotherapeutische Medizin Dr. med. Elisabeth Greiwe Dr. med. Thomas Duffner Wolfram Reising Regine Tscheulin Dr. med. Veronika Ramin-Wright Radiologie Johann Faltum / Kreiskrankenhaus Lörrach Dr. med. Dan Wagner / St. Elisabethen-Krankenhaus Dr. med. Nikolaus Krause Dr. med. Boos und Koll. Dr. med. Boos und Koll. Strahlentherapie Dott. Enrico Chianese / MVZ Rhenus RONK GmbH Dr. med. univ. Walter Harder / MVZ Rhenus RONK GmbH Dr. med. Birgit Opferkuch / MVZ Rhenus RONK GmbH Urologie Dr. med. Johann Güdemann Weese und Dr. med. Pflips Strobel und Schumacher Dr. med. Matthias Heisler / Uroall-MVZ GmbH Dr. med. Susanne Hoffmann / Uroall-MVZ GmbH Dr. med. Andreas Wolf 20

Rheinfelden Schallbach Schliengen Schliengen Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Steinen Steinen

07625/9284594 07621/86700 07635/8290575 07635/8259393 07622/6888816 07622/6977697 07622/683386 07622/62633 07625/9284594 07627/586 0172/3275154

Lörrach Lörrach Schliengen

07621/48021 07621/1612234 07635/8290204

Lörrach Schopfheim Steinen Weil am Rhein Weil am Rhein

07621/12841

Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden

07621/4160 07621/1710 07621/585890 07621/585890 07623/2277

Lörrach Lörrach Lörrach

07621/420520 07621/420520 07621/420520

Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Rheinfelden Schopfheim

07621/915307 07621/1610666 07621/2228 07623/1065 07623/1065 07622/62535

07627/8508 0163/2781928 07621/791669


21


■ erGotHerApIe

Zurück ins handlungsfähige Alltagsleben Die Ergotherapie hilft Menschen, eine durch Krankheit, Verletzung oder Behinderung verlorengegangene oder noch nicht vorhandene Handlungsfähigkeit im Alltagsleben (wieder) zu erreichen. Funktionen und Fähigkeiten eines Menschen können zum Beispiel durch einen Schlaganfall verloren gehen oder bei Kindern aufgrund von Entwicklungsstörungen in nicht ausreichendem Maße ausgebildet sein.

Eigenständigkeit des Patienten zu erreichen. Die geschieht in Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal sowie dem Physiotherapeuten oder dem Sozialarbeiter. Um abzuklären, ob bestimmte Beschwerden ergotherapeutisch behandelt werden können und sollen, ist es am Besten, direkte Rücksprache mit einer freien ergotherapeutischen Praxis und dem Arzt zu halten.

Handlungsfähig im Alltagsleben zu sein bedeutet, dass ein Mensch die Aufgaben, die er sich stellt und die ihm durch sein Leben beziehungsweise die Gesellschaft gestellt werden, für sich zufriedenstellend erfüllen kann.

Ergotherapie wird auch im Rahmen der Prävention angewendet, um zum Beispiel bei Schulkindern die Konzentrationsfähigkeit zu fördern, die auditive (= den Gehörsinn betreffend) Wahrnehmung zu stärken oder frühzeitig die Feinmotorik zu trainieren. Ebenso gibt es Präventionsprogramme für den Bereich Geriatrie.

Das Ziel – größtmögliche Selbständigkeit und Unabhängigkeit im Alltags-, Schul- und Berufsleben – wird mittels verschiedener ergotherapeutischer Maßnahmen verfolgt. Die Ergotherapie hat einen ganzheitlichen Ansatz. Das heißt, dass nicht nur die Bewegungsabläufe des Körpers (= Motorik) geschult werden, sondern das ganze menschliche System einbezogen wird. Es geht also um Bewegung, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und harmonisches Zusammenwirken dieser Einzelaspekte. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz können körperliche und seelische Zustände verbessert und der Leidensdruck gesenkt werden. Ebenso können Schmerzlinderung erfolgen und Pflegebedürftigkeit hinausgezögert werden. Zum Aufgabenfeld der Ergotherapeuten gehört auch die Analyse der Wohnsituation und Wohnumgebung, um auch hier – durch eine entsprechende Wohnraumgestaltung – die größtmögliche

Die Ergotherapie hilft Menschen, eine durch Krankheit Verletzung oder Behinderung verlorengegangene oder noch nicht vorhandene Handlungsfähigkeit im Alltagsleben (wieder) zu erreichen.

22


■ VerZeICHNIs erGotHerApIe

Hildegard Müller-Peukert Dorothea Busch Hausmann Straub Klaus Grzenia Maier und Östringer Gem.-Praxis Rhenus Ergotherapie GmbH Antje Heitz Bender-Marx Praxis für Ergotherapie Frühförderstelle für Eltern und Kinder Marion Kempf Reha Wohnverbund Anja Hoffmann Holger Gehweiler Silvia Ringwald-Isele Rita Koch Diana Busch Yvonne Sauer

Efringen-Kirchen Kandern Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Müllheim Müllheim Müllheim Müllheim Müllheim Rheinfelden Rheinfelden Schopfheim Todtmoos Weil am Rhein Zell

23

(07628)9424839 (07626) 9774247 (07621)1630250 (07621) 14641 (07621) 56400 (07621) 165648 (07635) 822232 (07631) 171855 (07631) 938180 (07631) 7044304 (07631) 175391 (07623) 7172733 (07623) 909464 (07622) 669077 (07674) 920129 (07621) 1602275 (07625) 911359


■ frItZ-BerGer-stIftuNG

Hilfen für alte und behinderte Menschen Die Stadt und der Landkreis Lörrach wurden von dem verstorbenen Bürger Fritz Berger zu gleichen Teilen als Haupterben seines Vermögens eingesetzt. Fritz Berger hat zu seinen Lebzeiten der Stadt und dem Landkreis Lörrach regelmäßige Geldspenden überwiesen. Die Stadt und der Landkreis unterliegen hinsichtlich der Erbschaft und der Spenden den gleichen Auflagen. Um dem von Fritz Berger vorgegebenen Verwendungszweck gerecht zu werden, gründeten die Stadt und der Landkreis Lörrach die Fritz-BergerStiftung – Sozialstiftung des Landkreises und der Stadt Lörrach – und den Fritz-Berger-Fonds – Sozialfonds für den Landkreis und die Stadt Lörrach. Der Vorstand beider Institutionen wird durch den Oberbürgermeister der Stadt Lörrach und die Landrätin des Landkreises Lörrach gebildet. Dem Beirat der Stiftung und des Fonds gehören VertreterInnen der Gemeinderats- und Kreistagsfraktionen an. Die Stiftung verfolgt den Zweck, Hilfe für alte und behinderte Menschen in der Stadt Lörrach und im Landkreis Lörrach zu leisten. Aus dem Stiftungsvermögen wurde Teileigentum am Gebäude Chesterplatz 8 – 9 in Lörrach erworben. Dieses Haus wird Einrichtungen der Behindertenund Altenhilfe zur Verfügung gestellt mit dem Ziel eines zentralen, integrativen Modellprojekts. Zweck ist es, in der Mitte Lörrachs einen Ort zu schaffen, an dem sich junge und alte, behinderte und nichtbehinderte Menschen begegnen können. Aus dem Ertrag des Stiftungsvermögens werden die Personalkosten des „i-punkt“ finanziert. Infos: www.fritz-berger-stiftung.de 24


■ pfLeGeBerufe

Krankenpflege im Wandel der Zeit Anlässlich des „Internationalen Tages der Pflege“ konnten sich Patienten, Besucher und Mitarbeiter umfassend zum Thema Pflege im Kreiskrankenhaus Lörrach informieren. Außerdem wurde der Pflegeberuf im Wandel der Zeit anschaulich dargestellt. Zahlreiche Tipps und Informationen aus der Krankenpflege gab es pünktlich zum „Internationalen Tag der Krankenpflege“ bei den Kliniken des Landkreises Lörrach. Alljährlich wird dieser Tag anlässlich des Geburtstags von Florence Nightingale begangen, die als Begründerin der modernen Pflege gilt. Die Pflegefachkräfte der Kreiskliniken zeigten das breite Spektrum ihres vielseitigen Berufs an verschiedenen Ständen und gaben umfassend Auskunft zum Thema „Pflege gestern und heute“. Neben dem Angebot der Puls- und Blutdruckmessung zeigten die Experten, wie richtig reanimiert und so Leben gerettet werden kann. Die Krankenpflegeschule informierte ausführlich über die Ausbildungsangebote der Kreiskliniken und Schüler verkauften Kuchen. SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach geht davon aus, dass es bis zum Jahr 2030 mehr als 3,5 Millionen Pflegebedürftige geben wird, was mit dem jetzigen Angebot von Pflegekräften nicht abzudecken sei. Der Politiker rechnet nach eigenen Worten damit, dass die vom Bundestag beschlossene Reform zu höheren Löhnen in der Altenpflege führen wird. Ob die Reform die Pflegeversicherung verteuern werde, lasse sich nicht vorhersagen. Das Konzept sieht vor, den Einzelabschluss in der Krankenpflege abzuschaffen. In allen Pflegeschulen beginnt die Ausbildung demnach mit einer

zweijährigen generalistischen Pflegeausbildung. Nach zwei Jahren entscheiden die Auszubildenden dann, ob sie im dritten Jahr die allgemeine Ausbildung mit einem bestimmten Schwerpunkt fortsetzen oder im Bereich der Kinderkrankenoder der Altenpflege den klassischen Abschluss wählen. Einen Einzelabschluss in der Krankenpflege gibt es nicht mehr. Fachkräfte mit der generalistischen Ausbildung, die dann einen Schwerpunkt in der Kranken-, Alten- oder Kinderkrankenpflege haben, sollen künftig in allen drei Berufsfeldern einsetzbar sein. Die Neuregelungen sollen ab dem Jahr 2019 gelten. Die Ausbildung soll über einen Fonds finanziert werden. Dadurch würden die in mehreren Bundesländern üblichen Schulgebühren entfallen.

Beim „Internationalen Tag der Pflege“ im Kreiskrankenhaus Lörrach

25


■ tAttoo

Wenn die „Gurke“ lästig wird Zehn Jahre nach dem Tätowieren lässt jeder Zweite den Körperschmuck wieder entfernen. Liebesaus, Allergie, Job oder wandelnde Modetrends – es gibt viele Gründe dafür. Es ist eine der bekanntesten Methoden, um ein Tattoo zu entfernen: Laserstrahlen „beschießen“ die Farbpigmente in der Haut und lassen so das Tattoo nach einer bestimmten Anzahl von Sitzungen verblassen und letztendlich verschwinden. Wie viele Sitzungen man über sich ergehen lassen muss und wie hoch die Kosten sind, ist abhängig von Größe und Farbvielfalt der „Gurke“. So wird ein mieses Tattoo in der Szene genannt. Wenn eine Laserbehandlung nicht in Frage kommt, dann ist Anti-Tattoo-Creme eine Alternative – die sogenannte „Gurke“ verblasst. Für ein Tattoo benötigt man im Durchschnitt fünf Tiegel Bleichcreme. Vorteile: schmerzfrei (Creme im Handel oder Apotheken erhältlich); kein Arzt oder Spezialist nötig. Nachteile: teuer, benötigt viel Geduld und Zeit, Hautschichten können durch die Bleichcreme gereizt werden. Fachliche Beratung ist wichtig. Im Internet werden mitunter dubiose „Wundercremes“ angeboten, die entweder gar nicht wirken oder hautschädigend sind. Ein Beispiel für ein missglücktes Tattoo trägt Ex-Fußballstar David Beckham auf dem rechten Arm. Er wollte seiner Victoria einen Liebesbeweis der besonderen Art machen und ließ sich ihren Namen auf den Unterarm tätowieren. Das Problem: Der Tätowierer war des Hindi nicht so mächtig, daher hat Beckham nun ein „Vihctoria“ statt „Victoria“ auf dem Arm. (Quelle: t-online)

26


■ kLINIkeN Des LANDkreIses

Devise: Auf Nummer sicher! Beim zweiten Aktionstag zum „Internationalen Tag der Patientensicherheit“ konnten sich Patienten, deren Angehörige sowie Interessierte im Kreiskrankenhaus Rheinfelden aus erster Hand darüber informieren, was alles für die Sicherheit im Krankenhaus getan wird. Eine gute Patientensicherheit ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Krankenhausaufenthalt. Für gebrechliche oder kranke Menschen gilt es aber auch in ihrem Alltag, möglichst jedes Risiko zu vermeiden. Nach intensiver Vorbereitung präsentierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreiskliniken diese Maßnahmen am Aktionstag zum „Internationalen Tag der Patientensicherheit“ sehr praxisnah und anschaulich. So zeigten Mitarbeiter der Pflege, wie man durch richtige Reanimation Leben rettet. Außerdem wurde erklärt, wie man die Entstehung von Druckgeschwüren vermeiden kann, auf was man sowohl im Krankenhaus als

auch im Alltag in puncto Hygiene achten sollte und wie man das Sturzrisiko mindern kann. Das Ethik-Komitee der Kreiskliniken berichtete außerdem über seine Arbeit und gab kompetente Hilfestellung bei den Themen „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“. Die Schüler der Krankenpflegeschule versorgten die Besucher mit selbst gebackenem Kuchen und gestalteten das Kinderprogramm. Pflegedirektorin Dubravka Kavur zeigte sich begeistert, dass so viele Mitarbeiter sich engagierten, um für mehr Transparenz nach außen zu sorgen. „Hinter den Kulissen passiert sehr vieles, was Patienten und Besucher oft nicht mitbekommen. Dabei sorgt jeder einzelne Mitarbeiter für optimale Abläufe. Dies wollen wir verstärkt nach außen sichtbar machen, damit sich jeder, der zu uns kommt, gut aufgehoben und sicher fühlt.“ Dass das Konzept aufging, zeigten die Rückmeldungen der zahlreichen Besucher.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Verantwortlichen, die zum Gelingen des „Tags der Patientensicherheit“ der Kliniken des Landkreises Lörrach beigetragen haben.

27


28


■ sCHuLsANItÄtsDIeNst

Weit mehr als pflastern und salben Eine Idee gewinnt Freunde. Immer mehr Jugendliche sind bereit, im Schulsanitätsdienst (SSD) aktiv mitzumachen. Der DRK-Kreisverband fördert das Engagement. In Südbaden gibt es derzeit an 196 Schulen den Schulsanitätsdienst mit insgesamt rund 2870 aktiven Jugendlichen. Der DRKKreisverband Lörrach meldet für seinen Bereich 17 Schulen mit 300 Helferinnen und Helfern. Jahr für Jahr passieren an deutschen Schulen rund 1,3 Millionen kleine und größere Unfälle – von Verletzungen oder Schürfwunden auf dem Schulhof über Unfälle im Sportunterricht bis hin zu akuten Erkrankungen von Mitschülern oder Lehrern. Bei

allen Vorkommnissen ist diejenige Schule gut beraten, die einen SSD installiert hat: Die Schulsanitäter sind sofort zur Stelle und können als qualifizierte Ersthelfer direkt Hilfe leisten und damit die Zeit bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst wirksam überbrücken. Nicht nur in der Schule, sondern auch in der Freizeit, beim Zeltlager, bei einem Konzert oder einfach beim Einkaufsbummel erkennen und versorgen SSD’ler Verletzungen. Sie treffen Entscheidungen – Pflaster oder Verband, Ruheraum oder Rettungswagen? Das aktive Mitwirken im SSD steht allen interessierten Schülern offen.

Schulsanitätsdienst ist „im Kommen“. Das DRK informierte in Steinen über vielerlei Einsatzgebiete und medizinische Angebote im Rahmen der Ersthilfe.

29


30


31


32


33


34


35

ËlI5I%Ì


■ BLutspeNDe

„Das ist echt ein gutes Gefühl“ Der 25-jährige medizinstudent Julius traut sich zum ersten mal! wir haben ihn bei seiner ersten Blutspende ende August begleitet.

te erwartet, dass es mich körperlich etwas mehr mitnimmt, aber ich fühle mich kaum schlapp oder müde.“

Im Vorfeld erzählt uns Julius, dass er im Rahmen seines Studiums ein praktikum in der Notaufnahme gemacht hat. Dort sei ihm das erste Mal so richtig bewusst geworden, wie schnell man tatsächlich in eine Situation kommt, in der man auf Blutkonserven angewiesen ist. Daraufhin habe er sich über Blutspendetermine in seiner Nähe informiert und sich für den Termin in Lörrach entschieden.

Mit einer Cola in der Hand und nach einem netten Austausch mit anderen Spendern verlässt Julius den Blutspende-Bereich und freut sich nun auf den Gratis-Imbiss, spendiert vom DRK-Blutspendedienst. Abschließender Kommentar des Erstspenders: „Es gab keine Hektik, und man wurde nicht einfach nur durchgeschleust und nach der Spende nach Hause geschickt, sondern man hat sich unterhalten, sich ausgetauscht. Das hatte ich so nicht erwartet. Ich bin wirklich froh, dass ich einen kleinen teil meiner Zeit geopfert habe und damit potentiell jemandem das Leben retten konnte. Das ist echt ein gutes Gefühl, das ich auf jeden fall mit einer nächsten Blutspende wieder erleben will!“

In seinem Familien- und Freundeskreis ist das Thema „Blutspenden“ eher weniger präsent: „Ich weiß, dass meine Mutter häufiger zur Blutspende geht, wenn es für sie zeitlich passt. Ansonsten habe ich, ehrlich gesagt, bis jetzt nicht intensiv mit Leuten über das Thema Blutspenden geredet. Vielleicht kann ich ja nun mit meiner erstspende den stein ins rollen bringen und damit auch meine freunde auf das thema aufmerksam machen.“

(Quelle: DRK-Blutspendedienst)

Eine medizinische Mitarbeiterin bereitet Julius auf die Spende vor, die bei durchschnittlich 500 Milliliter entnommenem Blut rund zehn Minuten dauert. Anschließend soll der Erstspender noch für fünf Minuten liegen und anschließend weitere fünf Minuten sitzen bleiben, damit sich der Kreislauf stabilisieren kann. Dabei bekommt er etwas zu trinken, denn es ist wichtig, den Flüssigkeitsverlust nach der Blutspende direkt auszugleichen. Nach der Spende fühlt sich Julius gut: „Ich hat-

Bei der Blutspende in Lörrach

36


■ tumorerkrANkuNGeN

Enge Kooperation der Fachdisziplinen Tumorerkrankungen stellen in unserer Gesellschaft mit die häufigste Todesursache dar. Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 500 000 Menschen an Krebs und rund 220 000 sterben daran. Mit neuen Therapieansätzen können jedoch immer mehr Patienten geheilt werden. Oft leben Menschen viele Jahre mit bösartigen Erkrankungen. Dennoch stellt die Diagnose „Krebs“ einen lebensbedrohlichen Einschnitt für die Betroffenen und ihre Familien dar. Nur die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Fachdisziplinen mit dem Ziel einer individuellen Behandlung ermöglicht optimale Überlebenschancen und Lebensqualität. Das Bild des Patienten hat sich sehr gewandelt: viele sind exzellent informiert und bestimmen als Partner der Ärzte ihre Behandlung mit. Das Interesse am persönlichen Austausch mit den Spezialisten ist daher groß, um „der Medizin ein Gesicht“ zu geben – und viele Fragen stellen sich auch für Nicht-Betroffene: Kann ich Krebs durch meine Lebensweise verhindern? Ist Krebs ansteckend oder vererbbar? Kann ich mich gegen Krebs impfen? Kann mein Körper den Krebs auch wieder selber heilen? Viele dieser Fragen beantworteten die Krebs-Spezialisten im Frühjahr beim zweiten Lörracher Krebstag in offenem Dialog und Diskussionen mit den Besuchern. Im Foyer des Lörracher Burghofes stellen sich Exzellenz-Zentren wie das Lörracher Darmkrebszentrum und das Brustkrebszentrum unter dem Dach der Landesinitiative „Onkologischer Schwerpunkt Lörrach-Rheinfelden (OSP)“ vor, aber auch Selbsthilfegruppen, Kunsttherapie, alternative Medizin sowie Beratung für Vorsorgemöglichkeiten boten einen persönlichen Kontakt mit den Besuchern. Obendrein

gab‘s Vorträge und interaktive Gesprächsrunden mit Experten. Der Onkologische Schwerpunkt (OSP) Lörrach-Rheinfelden wurde dem Landkreis Lörrach im Jahr 2002 durch das Sozialministerium Baden-Württemberg zuerkannt und besteht aus den Kliniken des Landkreises Lörrach und dem St. Elisabethen-Krankenhaus Lörrach. Die beiden zertifizierten Zentren Darmkrebszentrum im Kreiskrankenhaus Lörrach und das Brustkrebszentrum im St. Elisabethen-Krankenhaus sind in den OSP integriert. Der OSP Lörrach-Rheinfelden steht für die Vernetzung von ambulanter und stationärer Versorgung onkologischer Patienten auf höchstem Niveau. In den regelmäßig stattfindenden Tumorkonferenzen werden zusammen mit den Spezialisten aus dem Unispital Basel und den verantwortlichen Ärzten des OSP die Therapien nach neuesten internationalen Leitlinien beschlossen.

Krebs ist heilbar – er muss nur rechztzeitig diagnostiziert werden!

37


■ kINDer- uND JuGeNDmeDIZIN

Hoch spezialisiertes Zentrum am „Eli“ Das medizinisch-therapeutische Angebot im Landkreis Lörrach ist umfassend. Neben den öffentlichen Häusern gibt es eine Reihe leistungsfähiger Privatkliniken. Dazu gehört das St. Elisabethen-Krankenhaus in Lörrach. In dessen Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin werden alle körperlichen und seelischen Erkrankungen und Entwicklungsstörungen von Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr behandelt. Die Intensivstation ist wichtiger Bestandteil des Perinatalzentrums Stufe 1. Dieser Begriff beschreibt die enge Zusammenarbeit zwischen Gynäkologie, Geburtshilfe und der Neugeborenenmedizin, so dass die Betreuung von Risikoschwangerschaften und Risikogeburten sowie Frühgeburten ab der 24. Schwangerschaftswoche auf höchstem medizinischem Niveau erfolgen können. In der Pädiatrie werden alle Krankheitsbilder bei Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres behandelt. Psychosomatische Erkrankungen werden in der Kinder– und Jugendmedizin durch ein Team aus verschiedenen Berufsgruppen betreut (Heilpädagogin, Psychologinnen, Sozialarbeiterin).

„Tag der offenen Tür“ im Lörracher Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin

38


■ sCHLAGANfALL

Neurologie wird Versorgungsschwerpunkt Die Klinik für Neurologie feierte ihr zehnjähriges Bestehen und lud Interessierte und Betroffene im Frühjahr zum „Aktionstag Schlaganfall“ mit Vorträgen, Führungen und Fachinformationen ins Kreiskrankenhaus Lörrach ein. Was als Kooperationsabteilung der Uniklinik Freiburg begann, betreiben die Kreiskliniken heute in eigener Regie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Jens Wattchow. Künftig soll die Klinik für Neurologie als neurologischer Versorgungsschwerpunkt für den Landkreis weiter ausgebaut werden. Die Zahl der jährlich behandelten Patienten steigt stetig; derzeit sind es rund 1300 Patienten, die das Kreiskrankenhaus Lörrach mit neurologischen, also das Nervensystem betreffenden Erkrankungen, aufsuchen. Die Krankheitsbilder reichen von Schlaganfall, Parkinson oder Multipler Sklerose über Hirnhautentzündungen und Epilepsien bis hin zu Demenzen oder Schwindelzuständen. Die Stroke Unit ist die stationäre Anlaufstelle Nummer Eins für Schlaganfallpatienten im Landkreis. Hier können die Patienten intensiv überwacht und betreut werden. Da sie zunehmend frequentiert ist und die vier Betten nicht mehr ausreichen, ist eine Erweiterung in Planung. Ein Schlaganfall – auch Gehirnschlag, Hirnschlag, Apoplexie, zerebraler Insult – ist eine plötzlich („schlagartig“) auftretende Erkrankung des Gehirns, die oft zu einem länger anhaltenden Ausfall von Funktionen des Zentralnervensystems führt und durch kritische Störungen der Blutversorgung des Gehirns verursacht wird. Der persönliche Lebensstil beeinflusst das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Vor allem ein normaler Blutdruck , gute Blutzuckerwerte und Nikotin-Abstinenz können das Schlaganfallrisiko

reduzieren. Allein ein Blutdruck im Normbereich vermindert das Schlaganfallrisiko um 60 Prozent. Weitere Aspekte eines gesunden Lebensstils sind die körperliche Aktivität, die Vermeidung von Übergewicht, normale Cholesterin-Werte und eine gesunde Ernährung. Im Rahmen der Ursachensuche – und damit im Sinne der Sekundärprävention nach einem Schlaganfall – sollte auch nach einem intermittierenden (paroxysmalen) Vorhofflimmern gesucht werden. Hierbei wird ein Untersuchungszeitraum von 24 bis 72 Stunden empfohlen. Im Zentrum der neurologischen Rehabilitation stehen vor allem Maßnahmen, welche die Körperwahrnehmung des Betroffenen fördern und im besten Fall zur vollständigen Kompensation verlorener Fähigkeiten führen. So werden beispielsweise zur Wiederherstellung der Gehfähigkeit Gangmuster mit Physiotherapeuten eingeübt.

Die Klinik für Neurologie lud Interessierte und Betroffene im Frühjahr zum „Aktionstag Schlaganfall“ ein.

39


■ DIABetes

Mit gesundem Lebensstil aktiv vorbeugen Immer mehr Kinder und Jugendliche sind durch Übergewicht oder gar Adipositas von Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit) bedroht. Obwohl Vererbung und die demografische Entwicklung der Gesellschaft einen Einfluss auf die Zunahme von Diabetes haben, sind die Umweltbedingungen sowie der Lebensstil jedes Einzelnen entscheidende Faktoren. Das Erkrankungsrisiko kann durch eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung gesenkt werden. Die Gesundheitskonferenz des Landkreises unterstützt in diesem Jahr brereits zum fünften Mal innovative Förderprojekte, die Kinder und Jugendlichen von klein auf für Bewegung und für eine ausgewogene Ernährung begeistern und somit einen Beitrag zur Bekämpfung von Diabetes leisten. Im Rahmen der im Haushaltsplan zur Verfügung stehenden Mittel steht pro Projektantrag eine Förderung von maximal 2500 Euro zur Verfügung. Die Mittelvergabe erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Gesundheitskonferenz Lörrach ist ein Zusammenschluss gesundheitsrelevanter Organisationen in der Region unter dem Vorsitz von Landrätin Marion Dammann. Zu dem Fachgremium gehören unter anderem Krankenkassen, Ärzte, Sportverbände, Kreisräte, Kliniken und das Landratsamt Lörrach. Die insgesamt 15 000 Euro werden aus Mitteln des Kreistags und der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Landkreises zur Verfügung gestellt. Der Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt, ist gekennzeichnet durch eine chronische Erhöhung des Blutzuckers, verbunden mit dem Risiko für schwere Begleit- und Folgeerkrankungen. Der Diabetes mellitus Typ 2 zeigt sich durch eine gestörte Produktion und Ausschüttung des Insulins und damit durch eine verminderte Ansprache

der Körperzellen auf Insulin. Auslösende Faktoren können neben erblichen Faktoren auch fettreiche Kost, Übergewicht und Bewegungsmangel sein. Da meist Personen im mittleren bis höherem Lebensalter an Diabetes mellitus Typ 2 erkranken, wird diese Form der Erkrankung oft auch als „Alterszucker“ bezeichnet. Die Erkrankung betrifft zunehmend aber auch jüngere Menschen. Der Schopfheimer Chefarzt und Diabetologe Dr. Michael Maraun kündigte unlängst die Gründung einer Arbeitsgruppe „Diabetesprävention“ sowie eine Reihe von Vorträgen zum Weltdiabetestag an. Obendrein weist Maraun auf Blutzuckertests in Apotheken und Arztpraxen an. Bei frühzeitigem Erkennen eines Risikos könne die Zuckerkrankheit mit einem verbesserten Lebensstil verhindert oder zumindest verzögert werden, begründete der Arzt Offensive. Weiterführende Informationen gibt es auf der Homepage des Landratsamts Lörrach unter www. loerrach-landkreis.de/bewegung. Auf der Seite ist auch der sogenannte Bewegungsatlas zu finden. Hier sind alle aktuellen sowie ehemaligen Förderprojekte veröffentlicht.

Vor dem Spritzen des Insulins immer wichtig ... ... Blutzucker messen mit Blutzuckerteststreifen

40


■ ALtersVorsorGe

Zuschuss für freiwillig versicherte Rentner Rentner, die freiwillig krankenversichert sind, können einen Zuschuss zu ihrer Krankenversicherung beantragen. Der Zuschuss wird am besten gleich zusammen mit der Rente beantragt, rät die Deutsche Rentenversicherung in Berlin. Die Höhe des Zuschusses hängt vom allgemeinen Beitragssatz zur Krankenversicherung und dem Zahlbetrag der Rente ab. Dieser Beitragssatz beträgt zurzeit 14,6 Prozent und wird zur Hälfte – in Höhe von 7,3 Prozent – von der Rentenversicherung übernommen. Der individuelle Zusatzbeitrag der Krankenkasse sowie der Beitrag zur Pflegeversicherung sind von Rentnern allein zu tragen. Wer privat krankenversichert ist, kann ebenfalls einen Zuschuss beantragen. Dieser wird zunächst wie bei freiwillig Versicherten berechnet. Er wird jedoch maximal in Höhe der Hälfte der Versicherungsprämie gezahlt. Auch für Rentner, die in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert sind, übernimmt die Rentenversicherung den Beitragsanteil in Höhe von 7,3 Prozent. Das erfolgt aber automatisch. Ein Antrag sei hierfür nicht erforderlich, heißt es in einer Mitteilung. Übrigens: EU-Regelungen ermöglichen eine Ersparnis von meist über 50 Prozent des Beitrages durch eine Krankenversicherung im EU-Ausland (EUKV) – eine europäische Krankenversicherung ist deshalb für viele Versicherte eine bezahlbare Alternative. Wer die Anforderungen für den Abschluss einer privaten Krankenkasse (PKV) erfüllt, kann sich alternativ für eine Europäische Krankenversicherung entscheiden. 41


■ DepressIoN

Als Krankheit noch immer Tabuthema Die Depression ist trotz der hohen Anzahl an Betroffenen noch immer ein Tabuthema. Vor allem im Berufsleben werden Depressionen totgeschwiegen. Es herrscht die weit verbreitete Meinung, dass Menschen, die unter Depressionen leiden, weniger belastbar, weniger stressresistent und damit auch weniger leistungsfähiger sind. Also wird nicht darüber geredet. Dabei zählen in Deutschland Depressionen zu den häufigsten Gründen für eine Berufsunfähigkeit. Der Einzige, der es wirklich in der Hand hat, sich aus diesem Loch der Antriebslosigkeit und Negativität zu befreien, ist der Betroffene selbst. Als Angehöriger beziehungsweise Arzt kann man nur die Weichen stellen, Ratschläge erteilen und den Patienten unter die Arme greifen. Besiegen muss die Krankheit jeder für sich. Die Diagnose wird allein nach Symptomen und Verlauf gestellt. Zur Behandlung der Depression werden normalerweise Antidepressiva eingesetzt. Deren negative Auswirkungen sollte man dabei jedoch nicht außer Acht lassen. Bei Patienten mit Depression liegt die Rate der Medikamentenverweigerer bei 50 Prozent! Aufgrund der gravierenden Nebenwirkungen suchen viele Betroffene als auch deren Freunde und Verwandte nach alternativen Heilverfahren. Bevor man beginnt eine Depression blind zu behandeln, sollte man sich erst über die Ursachen im Klaren sein. Es ist oftmals sinnvoller, direkt die Auslöser der Krankheit zu bekämpfen als lediglich die Symptome durch diverse Medikamente zu unterdrücken. Die Ursachen einer Depression können unterschiedlichster Natur sein. Körperliche, genetische und psychische Aspekte spielen dabei eine Rolle. Auch können verschiedene

Krankheiten, schwierige Lebenssituationen und akuter Stress dazu beitragen, eine Depression zu bekommen. Viele – meist vermeintlich harmlose – Faktoren ergeben in ihrer Komposition schließlich das komplexe Krankheitsbild. Die eindeutigen Ursachen sind bis heute jedoch noch nicht vollständig geklärt. Depressionen lassen sich häufig dadurch erkennen, dass man ständig frustriert ist und unrealistische Erwartungen an sich selbst stellt. Sie führen von normaler, durch Verlust oder Trauer ausgelöster Niedergeschlagenheit bis hin zu einer überwältigten Hoffnungslosigkeit. Es ist ein Gefühlszustand, der einhergeht mit übermäßigem Stress, welcher schließlich persönliche Motivationen, Denkweisen und Verhalten negativ beeinträchtigt. Depressionen können das Alltagsleben des Betroffenen stark beeinflussen.

Depression ist ein Gefühlszustand, der einhergeht mit übermäßigem Stress, welcher persönliche Motivationen, Denkweisen und Verhalten negativ beeinträchtigt.

42


■ kINDerLÄHmuNG

Weiterhin wichtig: Wachsam sein! Jonas Salk, Erfinder des Polio-Impfstoffes, wurde am 28. Oktober 1914 geboren. Ihm zu Ehren wurde im Jahr 1998 der Welt-Polio-Gedenktag eingeführt, der seither an seinem Geburtstag begangen wird. Aus aktuellem Anlass ruft das Landratsamt Lörrach zur Überprüfung des Impfschutzes auf. Die Poliomyelitis, kurz Polio oder Kinderlähmung genannt, trat in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in größeren Epidemien weltweit auf. Die Seuche befiel vorwiegend Kinder und Jugendliche; die Überlebenden trugen häufig Lähmungen an Armen oder Beinen davon. Bei Befall der Atemmuskulatur mussten die Patienten in sogenannten „eisernen Lungen“ extern beatmet werden. Die Erkrankung war – und ist – gefürchtet, da bis zum heutigen Tag keine Heilung möglich ist. Erst der von Salk entwickelte orale Impf-

stoff mit abgeschwächten Lebendviren brachte den Durchbruch in der Bekämpfung der Seuche. Durch die in Deutschland im Jahr 1962 unter dem Motto „Schluckimpfung ist süß, Kinderlähmung ist grausam“ eingeführte Polioimpfung nahmen die Erkrankungszahlen rapide ab. Seit 1998 wird gemäß der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes ein sogenannter Totimpfstoff verwendet, der als Injektion verabreicht wird. 2002 wurden Deutschland und Europa als poliofrei zertifiziert. 2015 kam es jedoch in Europa zu einem Rückschlag in der Bekämpfung der Kinderlähmung: in der Ukraine wurden aufgrund sinkender Durchimpfungsraten zwei Poliofälle verzeichnet. Das Ziel der Weltgesundheitsorganisation, die Kinderlähmung bis zum kommenden Jahr weltweit auszurotten, wird nicht erreichbar sein.

43


■ pHysIotHerApIe / reHA / BeHANDLuNGsquALItÄt

Ziel: Transparenz in größtem Umfang Die Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus Lörrach veröffentlichen ihre Daten aus Qualitätssicherung und Patientenbefragungen im Rahmen des Clinotel-Krankenhausverbundes. Im Sinne größtmöglicher Transparenz gehen die Kliniken damit freiwillig weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Sie veröffentlichen die Daten bereits zum zweiten Mal, das St. Elisabethen-Krankenhaus erstmalig. Wem ein Krankenhausaufenthalt bevorsteht, der informiert sich zunehmend auch über das Internet. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Qualitätsergebnissen der Krankenhäuser. Sie sehen den offenen Umgang mit den eigenen Ergebnissen und dem verbundinternen Vergleich einen Anreiz für ständiges Lernen und Verbesserungen. Zu allen Kennzahlen werden die sogenannten „Nenner-Fallzahlen“ ausgewiesen, damit der Leser die Bewertung der Ergebnisse anhand einer Mengeneinschätzung einordnen kann. Der Clinotel-Krankenhausverbund wurde 1999 gegründet und ist heute einer der größten Krankenhausverbünde Deutschlands. Er ist der erste trägerübergreifende Krankenhausverbund Deutschlands, in dem sich öffentliche und freigemeinnützige Krankenhäuser, die nicht in Konkurrenz zueinander stehen, zusammengeschlossen haben. Die Mitglieder sind selbständige und leistungsstarke Krankenhäuser, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: Von den Besten lernen, zu den Besten gehören! 44


45


■ Gutes HöreN

Technik schreitet zügig voran Aktives Hören mit brillantem Klang und ohne störende Nebengeräusche – das ist der Leistungsstandard heutiger Hörsysteme, die vom Hörakustiker angepasst werden. Im Mittelpunkt der technologischen Entwicklungen stehen das aktive Management der individuellen Schallkulisse und die Hörgewohnheiten der Nutzer. Dank der ausgefeilten Digitaltechnik mit immer schnelleren Chips filtern die Hörsysteme störenden Lärm nahezu lückenlos. Stimmengewirr im Café, Straßen- oder Baulärm, selbst impulsartige Geräusche wie Geschirrklappern – all dies wird von den Hörsystemen erkannt und ausgeblendet. Ebenso erkennen Hörsysteme nützliche akustische Signale wie die Stimme des Gesprächspartners oder die Klänge eines Orchesters und heben diese hervor. So hört der Träger von Hörsystemen nur das, was er hören will. Störendes wird unterdrückt. Fachgerecht konfigurieren sie die Hörsysteme für den bestmöglichen Hörerfolg gemäß der individuellen Hörwelt des Trägers. Hört der Nutzer häufig Musik? Befindet er sich oft in Gesprächssituationen? Hält er sich regelmäßig in Umgebungslärm auf? Das Hörsystem wird vom Fachmann so eingestellt, dass es diese Informationen registriert und automatisch darauf reagiert, um jederzeit das optimale Schallmanagement leisten zu können. 46


■ VerZeICHNIs pHysIotHerApeuteN Christina Amann-Escher Contra Schmerz Andreas Duttlinger Ute Drechsler Thomas Gilgin Hanno Heitz Stephan & Claudia Keine Birgit Lösle Karl Schlager MediClin Seidel-Klinik Schwarzwälder Hof Sigurd Jaks Erika Bauder PTC Physio-Trainings-Centrum Thomas Krumm Bettina Stauch Herbert Grootveld Thomas Wenger G&G Physiotherapie Anja Gerspach u. Thomas Grauer Katja Becker Uwe Eichin Percs Katalin Tibor Kelsch Sabine Otte Sabine Tibi Claudia Winter Heide Wolff Alexander Schäuble Reiner Grieshaber Thomas Krauss Ingeborg Lohse Kurt Michael Iris Neubert Dorothea Arnold Arno Bär Elke Bellanti Ingrid Dreyer Bernd Eitner Pieter Elgersma Susanne Fautz

Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Binzen Binzen Eimeldingen Efringen-Kirchen Efringen-Kirchen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Hausen i. W. Kandern Kandern Kandern Kandern Kandern Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach 47

(07635) 8270023 (07635) 808231 (07635) 9346 (07635) 3636 (07635) 9459 (07635) 2555 (07635) 3432 (07635) 9320 (07635) 300 (07635) 81080 (07621) 1690024 (07621) 9869313 (07621) 9153978 (07628) 1848 (07628) 737 (07624) 80144 (07624) 1565 (07624) 80719 (07624) 8383 (07624) 5425 (07624) 2960 (07624) 2960 (07624) 1565 (07624) 5425 (07622) 63494 (07626) 1466 (07626) 7579 (07626) 7887 (07626) 970770 (07626) 9745018 (07621) 43306 (07621) 14415 (07621) 51700 (07621) 47323 (07621) 2763 (07621) 55971 (07621) 87720


■ VerZeICHNIs pHysIotHerApeuteN Malte Gebhardt Physiotherapie Gern Bertram Geßlein Physiotherapie Grieshaber Chrischonaheim Haus der Altenpflege Renate Heizmann-Rebmann Hans Höcklin Heike Hoffmann Uwe + Carolin Itzen Ursula Keller Claudia Kellner Kurt Kolley Reha Vita Kreiskrankenhaus Holger Kringer Cathrin Kron Angela Lohkamp Vera Mutter Physiotherapie Quadriceps GbR Jeanette Rösch Jutta Roser physiofeingefühl Samira Ventura Esther Schäfer-Fiedler Sharah Scharfenberg Gert Schepens Physiotherapiepraxis Urich Richard und Thomas Vogel Sensitiv Warken, Erik Bozena Zohar KD Physio Vital Panta Rhei Praxis für Physiotherapie Reha Vita Gesundheitszentrum Rehazentrum Lörrach-Haagen Bernhard Kraus Gerold Pfündlin Gabriele Bewernick Curaris

Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Maulburg Maulburg Rheinfelden Rheinfelden 48

(07621) 46991 (07621) 10008 (07621) 1602537 (07621) 4248399 (07621) 42800 (07621) 140525 (07621) 46991 (07621) 5789292 (07621) 4208387 (07621) 170680 (07621) 1620790 (07621) 49181 (07621) 4168384 (07621) 1683200 (07621) 10008 (07621) 165517 (07621) 86264 (07621) 5789292 (07621) 1685892 (07621) 578022 (0172) 5807001 (07621) 3900 (07621) 55971 (07621) 1610693 (07621) 1610759 (07621) 63547 (07621) 5869104 (07621) 47653 (07621) 4247177 (07621) 1685892 (07621) 1620790 (07621) 165648 (07621) 770260 (07622) 6845850 (07622) 8989 (07623) 794656 (07623) 797218


■ VerZeICHNIs pHysIotHerApeuteN Paul Draeger Manuel Fiege Josef Käfer Dunia Krüger S. Neuschütz Hans Pels Guido Rauch Petra Richter J. Weiß u. S. Wolff Andreas Scheben Dorothea Schleusener Ivonne Schwander “Rund um Reha - Zentrum für Bewegung” Sonja Gottstein Petra Sturm-Körbs Peter Tiemann Heinrich Wehrs Stefanie Wolff Gudrun Zimmermann Andrea Bungart Ulrike Bürgelin Ulrike Lemke Anke Pfaul Sabine Le Claire Willem Meijs Martina Wetzel Thomas Bannwarth Annette Bruttel-Reimann Bogdan Grzedzicki Friederike Hauser Bernd Heusler Axel Knohl Marjo Moonen S. Philipp F. Hauser u. S. Zabel Physio Sport Stefanie Philipp Lars Telaar Vital 49

Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Schwörstadt Schliengen Schliengen Schliengen Schönau Schönau Schönau Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim

(07623) 7171448 (07623) 966128 (07623) 20253 (07623) 2409 (07623) 47604 (07623) 61097 (07623) 6019 (07623) 4959 (07623) 797218 (07623) 966667 (07623) 62991 (07623) 9669504 (07623) 47544 (07623) 718090 (07623) 47399 (07623) 62119 (07623) 797218 (07623) 59477 (07762) 4243 (07635) 2683 (07635) 8240720 (07635) 1471 (07673) 887704 (07673) 8558 (07673) 1091 (07622) 63686 (07622) 5288 (07622) 6849935 (07622) 3677 (07622) 63888 (07622) 61916 (07622) 390451 (07622) 6843880 (07622) 3677 (07622) 6843880 (07622) 3860 (07622) 6849935


■ VerZeICHNIs pHysIotHerApeuteN Sabine Ackermann Nikola Kapagiannidis Martin Lais Beate Läuger maxx-physiotherapie Martin Seiler Monika Wirwall Bertold Wunderle Alexandra Lais-Schlegel Maria und Klaus Jakob Ute Kramer U. Liedeck Joachim Motz DD - Daniela Duy Physiotherapie Petra Strittmatter physio plus sport Mike Heerdegen Ariane Caspari Ina Michaela Dehner Patricia Engelhard Michaela Fucikova V. Grab Patric Heimann Birgit Herbster Michael Jungk Sättele u. Klusczyk Bernhard Kraus Renate Kuhn Elisabeth Müller H. Priesdorf Maja Sättele Beate Sicklinger veamed one Vedat Ates Thomas Vogel Monika Hiepe Birgit Kiefer Paula Kornprobst Björn Kronski

Steinen Steinen Steinen Steinen Steinen Todtnau Todtnau Utzenfeld Wehr Wehr Wehr Wehr Wehr-Öflingen Wehr Wehr Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Zell i. W. Zell i. W. Zell i. W. Zell i. W. 50

(07627) 970190 (07627) 971661 (07627) 970818 (07627) 8754 (07627) 2026 (07671) 225 (07671) 992301 (07671) 95000 (07762) 2202 (07762) 807983 (07762) 803404 (07762) 70060 (07761) 5538110 (07762) 7517 (07762) 5651260 (07621) 5504177 (07621) 706688 (07621) 73309 (07621) 791337 (07621) 71252 (07621) 799858 (07621) 1603359 (07621) 913713 (07621) 71858 (07621) 7940 (07621) 73030 (07621) 79480 (07621) 791337 (07621) 71858 (07621) 78512 (07621) 1634326 (07621) 63547 (07625) 8699 (07625) 928852 (07625) 928811 (07625) 918758


ËlI?S)Ì

■ pHysIotHerApIe

Neue Lebensqualität durch Physiotherapie In der erfolgreichen Nachbehandlung vieler Erkrankungen und Verletzungen kommt der Physiotherapie zur Schaffung neuer Lebensqualität immer größere Bedeutung zu. Physiotherapeuten analysieren und interpretieren sensomotorische Funktions- und Entwicklungsstörungen, um sie mit speziellen manuellen und anderen physiotherapeutischen Techniken zu beeinflussen. Primärer Ansatzpunkt ist das Bewegungssystem und das Bewegungsverhalten. Das Ziel: Schmerzfreiheit und ökonomisches Bewegungsverhalten. Physiotherapeuten beeinflussen aber auch Funktionsstörungen innerer Organe, verbessern die Eigen- und Fremdwahrnehmung sowie die Sozialkompetenz und wollen nicht zuletzt auf die psychische Leistungsfähigkeit einwirken. Ziele der Physiotherapie sind außerdem, Eigenständigkeit und Selbständigkeit des Patienten zu fördern und die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren. In der Pädiatrie unterstützten Physiotherapeuten die Angehörigen im richtigen Umgang mit Kindern, die unter neurologischen Störungen leiden. Die Behandlung zielt stets auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (Muskelaufbau, Stoffwechselanregung) zur Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit. Anwendungen sind beispielsweise Krankengymnastik als Einzel- oder Gruppentherapie, Massagen (Klassische Massage, Bindegewebsmassage, Periostmassage, Reflexzonenmassage, Colonmassage), Thermotherapie Atemtherapie, Bewegungsbäder und Rückenschule. In Deutschland hat der Begriff Physiotherapie 1994 bundesweit den Begriff „Krankengymnastik“ abgelöst. Grund dafür war die Anpassung

an den internationalen Sprachgebrauch und die Zusammenführung der west- und ostdeutschen Heilberufe nach der Wiedervereinigung. In der DDR war der Begriff Physiotherapie schon zuvor geläufig. Die erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) ist eine intensive therapeutische Behandlung und wird ambulant bei akuten und schwerwiegenden Erkrankungen angewendet. Sie beinhaltet bei der Behandlung von Bandscheibenvorfällen eine Kombination aus Massage, Fango, Krankengymnastik und gezieltem Muskelaufbautraining.

Umfangreich ist das Betätigungsfeld der Physiotherapie in der erfolgreichen Nachbehandlung zahlreicher Krankheiten und Verletzungen.

51


■ ZAHNGesuNDHeIt

„Kauwerkzeuge“ müssen belastbar bleiben Eine ausgewogene Ernährung ist nur möglich, wenn die „Kauwerkzeuge“ funktionieren und belastbar sind. Die Zahngesundheit beschränkt sich deshalb nicht nur auf Zähne und Zahnfleisch, sondern schließt alle Aspekte eines gesunden, funktionierenden Mundraums ein, denn auch die Zahnersatzpflege ist wichtig. Ein funktionsfähiger Kiefer und Zähne (einschließlich Zahnfleisch) erlauben uns zu essen, zu sprechen zu singen, zu musizieren und zu lachen. Für die Zahngesundheit ist auch wichtig, dass man die Zähne gut reinigen kann, nicht aus dem Mund riecht (Mundgeruch) und durch ein strahlendes Lächeln mit einer schönen Zahnästhetik in optimaler Zahnbogenform nett aussehen kann. Der Mundraum sollte darum auch frei von Infektionen sein, denn diese können Zahn-Karies, Zahnfleischentzündungen, Zahnausfall und schlechten Atem verursachen. Die konservierende Zahnbehandlung beim Zahnarzt beschäftigt sich deshalb mit der Zahnerhaltung und Zahnsanierung wie auch mit der „Zahnfleischsanierung“ (Parodontologie), denn ohne gesundes Zahnfleisch gibt es keine Zahngesundheit. Das Zahnfleisch ist ein Schutz für die Zähne und den Kieferknochen. Ein Abszess im Mund wird als Entzündung umschrieben und ist eine Infektion im Mund, sei dies am Zahn, Zahnfleisch oder in der Zahnwurzel, wo von Zahnabszess, Zahninfektion, Zahngeschwür oder von einer Zahnentzündung gesprochen wird. Gute Zahngesundheit fängt bereits in der Kindheit mit richtigem Zähneputzen an und hört bei den Essgewohnheiten mit möglichst wenig Zucker-Konsum nicht auf, denn für die Zahnerhaltung ist auch eine Prophylaxe beim Zahnarzt wichtig.

Der Zahnerhalt der Kinderzähne verdient die gleiche Beachtung wie die bleibenden Zähne, da die Milchzähne im Milchgebiss und Wechselgebiss beim Zahnwechsel im Kindergebiss eine wichtige Funktion als Platzhalter für die bleibenden Zähne übernehmen. Gesunde Milchzähne mit gesundem Zahnfleisch bilden eine ideale Voraussetzung für die nachfolgenden bleibenden Zähne. Mit Wechselgebiss wird der Prozess beim Zahnwechsel vom Milchgebiss zum bleibenden Gebiss beschrieben. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit allen Mineralstoffen wie Kalzium ist für den Aufbau und die Gesundheit der Zähne wie auch für das Zahnfleisch der Kinder wichtig, denn das Essen beeinflusst Zähne wie auch Zucker die Zähne beeinflusst.

Der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt ist wichtige Voraussetzung für ein intaktes „Kauwerkzeug“.

52


■ VerZeICHNIs ZAHNÄrZte

Brigitte Glökler

Bad Bellingen

07635/822430

Dr. (H) Thomas Alexander Schubert

Bad Bellingen

07635/9510

Dr. Ulrich Ewald

Binzen

07621/9157070

Dr. Anna Herrlich

Binzen

07621/63750

Alexander Gerassimow

Efringen-Kirchen

07628/942300

Dr. Doris Heitmann und Dr. Janine Kneuer

Efringen-Kirchen

07628/8424

Kirstin Kempa

Eimeldingen

07621/69432

Mariana Corches

Grenzach-Wyhlen

07624/5402

Dr. Markus Hoff und Hubertus Hoff

Grenzach-Wyhlen

07624/4977

Dr. Manfred Knerr

Grenzach-Wyhlen

07624/1066

Silvia Linder-Lauritsch

Grenzach-Wyhlen

07624/914040

Dr. / Univ. Belgrad Zoja Nikolic

Grenzach-Wyhlen

07624/2673

Dr. Richard Rengholt

Grenzach-Wyhlen

07624/1836

Dr. Jürgen Rutschmann und Dr. Frauke Althoff

Grenzach-Wyhlen

07624/2599

Dr. med. dent. Martin Dinkelacker

Hausen i.W.

07622/688590

Dr. med. dent. Matthias Kása Zahnarzt / Master of Science (Implantologie) Inzlingen

07621/12080

Dr. Cyrus Abazari und Dr. Eva-Maria Lindenau-Abazari

Kandern

07626/7777

Dr. med. dent. Kai Oliver Gülich

Kandern

07626/970288

Hedy Zabka

Kandern

07626/264

Dr. med. Franziska Becker

Lörrach

07621/2810

Pavel Bolf

Lörrach

07621/84040

Dr. med. dent. Jochen Alexander Conradt

Lörrach

07621/47058

Dr. Dr. Andreas Dorow Facharzt für Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie

Lörrach

07621/1690690

Matthias Fabry

Lörrach

07621/84446

Franz Gleich

Lörrach

07621/2495

Dr. Markus Henkel

Lörrach

07621/3693

Dr. Manfred Hölscher Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Lörrach

07621/2058

Dr. Birgit Kuhlmann Fachzahnärztin für Kieferorthopädie

Lörrach

07621/86017

Dr. Gerd Kuhlmann und Götz Kuhlmann

Lörrach

07621/48022

Dr. -medic. stom. (R) Niculae Oprea

Lörrach

07621/84800

Dr. dent./Univ. Budapest Christian Papé Fachzahnarzt für Kieferorthopädie Lörrach

07621/705370

Dr. dent./Univ. Budapest Sabine Heilinger Fachzahnärztin für Kieferorthopädie Lörrach 53

07621/705370


■ VerZeICHNIs ZAHNÄrZte

Medizinisches Versorgungszentrum Rhenus RONK GmbH

Lörrach

07621/4205200

Dr. -medic. stom. (R) Michael Robu

Lörrach

07621/3694

Dr. Amir Rouhani Torbati Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Lörrach

07621/140828

Dr. Dr. Simon Sammain und Dr. Johanna Maul

Lörrach

07621/9357111

Dr. Martin Schwerdtfeger

Lörrach

07621/44959

Dr. Christof Selbherr

Lörrach

07621/44959

Dr. Georg Schwerdtfeger

Lörrach

07621/44959

Dr. med. Wolfgang Späte Facharzt für Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie Lörrach

07621/12828

Dr. Dr. Georg Beitinger Facharzt für Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie

Lörrach

07621/12828

Dr. med. dent. Mario Wagner Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Lörrach

07621/2183

Jörg Bauer

Lörrach

07621/86077

Mark Billek

Lörrach

07621/3515

Dr. med. dent. Alexander Herdt und Oleg Plaksin

Lörrach

07621 12107

Timo Kieslich

Lörrach

07621/5789114

Dr. med. dent. Sandra Kirst

Lörrach

07621/5504197

Dr. Vladimir Maxa

Lörrach

07621/2986

Berner Rychter

Lörrach

07621/2905

Karlheinz Scherble

Lörrach

07621/3533

Dr. Hans-Jürgen Weh

Lörrach

07621/705550

Dr. Nikolai Wierzbitzki und Volker Willen

Lörrach

07621/10970

Dr. med. dent. Cristina Eckert de Löwy

Lörrach

07621/52449

Dr. Klaus Jürgen Klöpfer

Lörrach

07621/51710

Dr. med. dent. Martin Knörnschild

Lörrach

07621/954120

Dr. med. dent. Ralf Storz

Lörrach

07621/53321

Barbara Dannenhauer

Maulburg

07622/5444

Thomas Becker

Rheinfelden

07623/7978623

Dr. med. dent. Albert Bläsius

Rheinfelden

07623/2641

Dirk Blunck

Rheinfelden

07623/1850

Dr. med. dent. Christian Dold Zahnarzt

Rheinfelden

07623/62484

Dr. Arnulf Dreier Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Rheinfelden

07623/7185564

Dora Föhner

Rheinfelden

07623/8664

Dr. Urs Leonhard Francke

Rheinfelden

07623/8664

54


ËlI?]&Ì

■ VerZeICHNIs ZAHNÄrZte

Dr. Anne Francke-Freudenberg

Rheinfelden

07623/8664

Dr. Richard Hinkelbein Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Rheinfelden

07623/1510

D. D. S. (USA) Klaus Kuhlmay

Rheinfelden

07623/20578

Dr. med. dent. Björn Lang Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Rheinfelden

07623/7185571

Dr. med. dent. Harald Löprich

Rheinfelden

07623/965588

Dr. Matthäus Jannis Marques Hager

Rheinfelden

Dr. Richard Moeller Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Rheinfelden

07623/62322

Anders Olsson

Rheinfelden

07623/1275

Alexander Przetak

Rheinfelden

07623/47200

Dr. Richard Rengholt

Rheinfelden

07623/62720

Jürgen Schophaus Zahnarzt

Rheinfelden

07623/3296

Dr. med. dent. Klaus Michael Schunk

Rheinfelden

07623/7172407

Dr. Wolf-Dieter Schütz

Rheinfelden

07623/7185560

Dr. Christian Schwarz und Dr. Alexander Schwarz

Rheinfelden

07623/5288

Dr. Anja Spitzer und Christian Woitaschek

Rheinfelden

07623/3808

Dr. Alexander Strohmenger

Rheinfelden

07623/717870

Andrej Syrtschikow

Rheinfelden

07623/1282

Dr. Hans-Jürgen Weise

Rheinfelden

07623/61121

Jürgen Schophaus

Rheinfelden

07623/3296

Dr. med. dent. Anette Dorfmeister

Schliengen

07635/3331

Ralf Gebhardt

Schliengen

07635/8614

Dr. med. dent. Rainer Christian Leta

Schliengen

07635/9228

Dr. Wulf Künzel

Schönau

07673/1503

Dr. Raimund Rotzinger

Schönau

07673/366

Dr. Daniel Dan Banica Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Schopfheim

07622/9019706

Karlheinz Brandsch

Schopfheim

07622/7360

Dr. Sabine Schmelzer und Jürgen Bruederlin

Schopfheim

07622/8254

Dr. med. dent. Kurt Hartmann

Schopfheim

07622/7424

Dr. med. dent. Martin Heidelberger

Schopfheim

07622/2777

Dr. Dr. Angelika Huppert

Schopfheim

07622/8100

Nikolai Kanev

Schopfheim

07622/7023

Dr. Alexander Klueglein Fachzahnarzt für Kieferorthopädie 55

Schopfheim

07622/4015


■ VerZeICHNIs ZAHNÄrZte

Harry Klinger

Schopfheim

07622/3429

Dr. (UMF Temeschburg) Tereza-Diana Awender

Schwörstadt

07762/3993

Dr. med. dent. Klaus Baumann

Steinen

07627/2202

Carsten Hein

Steinen

07627/2826

Dr. Hans Rothweiler und Norbert Findling

Steinen

07627/1825

Dr. Thilo Axthelm und Dr. Ute Axthelm

Todtnau

07671/332

Dr. Bertold Kunz

Todtnau

07671/261

Dr. Klaus-Dieter Petsch Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Todtnau

07671/261

Felix Cuno

Wehr

07762/3616

Dr. Reinhard Ganz

Wehr

07762/7144

Dr. Falk Legler

Wehr

07761/2694

Dr. Dirk Lehmann

Wehr

07762/8300

Dr. Georg Liehr und Imke Liehr

Wehr

07762/9860

Dr. med. dent. Thomas Bannert

Weil am Rhein

07621/71045

Dr. med. dent. Thomas Bock

Weil am Rhein

0762/793104

Benjamin Grass und Dr. Katharina Herrmann-Schwartzkopff

Weil am Rhein

07621/73024

Dr. Cornelia Griesel-Pruin

Weil am Rhein

07621/71105

Jörn Heckmann und Christian Schindler

Weil am Rhein

0762/62172

Dr. med. dent. Karin Hehl

Weil am Rhein

07621/71281

Dr. Rüdiger Lente und Dr. Lars Voigt

Weil am Rhein

07621/77838

Christiane Morlock

Weil am Rhein

07621/914034

Dr. Paul Nachmann Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Weil am Rhein

Dr. Olaf Preuß

Weil am Rhein

07621/71191

Dr. Rudolf Reitemeyer

Weil am Rhein

07621/71520

Dr. Antoinette Röttele

Weil am Rhein

07621/71280

Dr. med. dent. Oksana Sadzik

Weil am Rhein

07621/62412

Dr. Carl-Michael Schneider

Weil am Rhein

07621/76691

Dr. Erika Schültz Fachzahnärztin für Kieferorthopädie

Weil am Rhein

07621/72011

Dr. Bernhard Sickinger

Weil am Rhein

07621/71122

Andreas Georg Szpilman

Weil am Rhein

07621/75090

Marianne Valeri

Weil am Rhein

07621/69886

56


■ ALLerGIeN

Wenn die Augen nur noch tränen Ob Gräserpollen, Bienengift, Arzneimittel oder Duftstoffe: Jeder Mensch kann im Laufe seines Leben auf grundsätzlich jede Substanz eine Allergie entwickeln. Vor allem Kinder von Eltern mit Erkrankungen wie Heuschnupfen, allergischem Asthma bronchiale und Neurodermitis haben ein erhöhtes Riskio, ebenfalls daran zu erkranken. Erdnüsse knabbern, neben einer blühenden Wiese spazieren, die Katze von nebenan streicheln: Die gewöhnlichsten Tätigkeiten können für Allergiker zum Problem werden. Ihr Körper reagiert je Art der Allergie abwehrend auf körperfremde Substanzen wie Pollen oder Tierhaare, sogenannte Allergene. Äußern kann sich das auf unterschiedliche Weise, zum Beispiel durch tränende und juckende Augen, Niesreiz, Atemnot aufgrund geschwollener Schleimhäute oder MagenDarm-Beschwerden. Auch juckende Quaddeln und Ekzeme der Haut können auf eine allergische Reaktion hinweisen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem allergischen Schock, der sogar zum Atem- und Kreislaufstillstand führen kann. Der Europäischen Stiftung für Allergieforschung ECARF zufolge haben rund 25 Millionen Menschen in Deutschland eine Allergie. Am weitesten verbreitet ist dabei die Pollenallergie, die sich vor allem als Heuschnupfen äußert. Betroffene kämpfen besonders in der Saison des Pollenflugs von März bis Juli mit Niesattacken,Fließschnupfen, verstopfter Nase und juckenden, brennenden Augen. Wer eine Pollenallergie hat, blickt dem Frühling deshalb oft wenig entspannt entgegen. Aber auch andere Allergien können die Lebensqualität einschränken: Kontaktallergien, allergisches Asthma bronchiale und Allergien gegen Nahrungsmittel,Hausstaubmilben oder Insektengifte.

Sind Tierhaare, Nüsse oder Co. erst einmal als Allergieauslöser enttarnt, verhindern Allergiker Beschwerden am besten, indem sie die jeweiligen Allergene meiden. Bei manchen Allergien wie dem Heuschnupfen ist das allerdings fast nicht möglich. Dann können Medikamente wie Antihistaminika Symptome lindern. Bei Allergien vom Soforttyp besteht oft die Möglichkeit einer allergenspezifischen Immuntherapie (abgekürzt SIT), auch Hyposensensibilisierung oder Desensibilisierung genannt. Ziel dieser Therapie ist es, das Immunsystem an die allergieauslösenden Stoffe zu gewöhnen und so dessen überschießende Reaktion abzuschwächen. Dazu spritzt der Arzt dem Patienten in bestimmten zeitlichen Abständen eine Allergenzubereitung in steigender Dosis. In manchen Fällen kann das Allergen auch in Form von Tabletten oder Tropfen eingenommen werden. (Quelle: Apotheken-Rundschau)

Wenn Allergien das Leben zur Qual machen ...

57


■ pAtIeNteNVerfüGuNG

Vorsorge fürs Alter oder schwere Krankheit

Patienten haben das Recht, in persönlichen Angelegenheiten für den Fall der Geschäfts- und/oder Einwilligungsunfähigkeit infolge einer Krankheit oder hohen Alters vorzusorgen. Verschiedene Möglichkeiten bieten sich an. Hat ein einwilligungsfähiger Volljähriger für den Fall seiner Einwilligungsunfähigkeit schriftlich festgelegt, ob er in bestimmte, zum Zeitpunkt der Festlegung noch nicht unmittelbar bevorstehende Untersuchungen seines Gesundheitszustandes, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe einwilligt oder sie untersagt, prüft der Betreuer oder Bevollmächtigte, ob diese Festlegungen auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zutreffen. Mit der Vorsorgevollmacht wird eine Vertrauensperson für den Fall der Geschäfts- und/oder Einwilligungsunfähigkeit des Vollmachtgebers für bestimmte Bereiche bevollmächtigt. Der Bevollmächtigte wird zum Vertreter des Willens. Er verschafft dem Willen des aktuell nicht mehr einwilligungsfähigen Vollmachtgebers Ausdruck und Geltung. Eine Betreuungsverfügung ist eine für das Vormundschaftsgericht bestimmte Willensäußerung einer Person für den Fall der Anordnung einer Betreuung. Ein solcher Fall liegt beispielsweise vor, wenn ein Patient infolge einer Krankheit seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst besorgen kann und deshalb ein Betreuer bestellt werden muss. Häufig ist in dem Kontext das Verhältnis zur Organspendeerklärung relevant. Rechtlich und ethisch ist der Wille des Patienten maßgeblich. 58


■ sterBeBeGLeItuNG

Seit 25 Jahren für den Menschen da Die Hospizarbeit hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen körperlich, seelisch, sozial und spirituell auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Dafür steht seit 25 Jahren die Ambulante Hospizgruppe Grenzach-Wyhlen.

Menschen. Schon seit Beginn gibt es die Gruppe „Trauernde Eltern“, zudem Einzelbegleitungen und Gruppen für trauernde Erwachsene. Auch Kinder und Jugendliche werden aktiv in die Trauerarbeit mit einbezogen.

Hospizarbeit ist nicht nur neben dem Bett sitzen und Händchen halten. Orientiert an den körperlichen, seelischen, sozialen und spirituellen Bedürfnissen von Schwerkranken, Sterbenden und deren Angehörigen wird vorrangig eine verantwortbare Begleitung in der häuslichen Umgebung angeboten.

In Zusammenarbeit mit dem Stationären Hospiz am Buck in Lörrach-Stetten wird das Trauercafé in Lörrach betreut. Näheres zur Arbeit der Hospizgruppe gibt es im Internet unter www.hospizambulant.de und per E-Mail an info@hospizambulant.de; Vorsitzende ist Christa Häfner, als Koordinatorinnen sind EvaMaria Neumann und Erna Erbe tätig.

Ehrenamtlich, fachlich ausgebildet und professionell unterstützt, engagieren sich etwa 30 Frauen und Männer im Dreiländereck.

telefonisch erreichbar ist die Ambulante Hospizgruppe unter 07621 / 5 791 042 und 0151 / 558 21 325.

Unter dem Namen „Lebensbrücke“ startete im Mai 1992 Christel Friedrich mit einer Gruppe Gleichgesinnter die ambulante Hospizarbeit in Grenzach-Wyhlen. Frauen und Männer begleiten seither im Sinne der Hospizidee Schwerkranke und Sterbende zuhause, im Krankenhaus oder Pflegeheim. Schon nach wenigen Monaten wurde der Wirkungskreis auf die Städte Lörrach, Weil am Rhein, Rheinfelden und Umgebung ausgedehnt. Die Mitgliedschaft im Dachverband IGSL-Hospiz (Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand) garantiert den Einsatz fachlich geschulter Personen in der Begleitung. Mittlerweile nennt sich die Gruppe „Ambulante Hospizgruppe Grenzach-Wyhlen“. Die Nachfrage erfordert immer mehr auch die Begleitung der Angehörigen und trauernder 59


■ kLINIkeN Des LANDkreIses

„Wir Zukunft“ – entwickeln, gestalten, verantworten Ein außergewöhnliches Personalentwicklungsprojekt für rund zwölf Prozent der Belegschaft startete bei den Kliniken des Landkreises Lörrach: 170 Mitarbeiter aus allen Berufsgruppen und Standorten der Kreiskliniken erhalten die Möglichkeit, sich an zehn Tagen über einen Zeitraum von sechs Monaten intensiv mit einem breiten Spektrum an Themen zu befassen. Die Schulung der in neun Gruppen aufgeteilten Mitarbeiter wird in drei Jahren abgeschlossen sein. Im Zentrum stehen zwei Gedanken: zum einen will man den Mitarbeitern eine besondere berufliche Weiterentwicklung ermöglichen und so deren Zufriedenheit und die Attraktivität der Kreiskliniken als Arbeitgeber erhöhen – mit positiven Effekten auch auf die Zufriedenheit der Patienten.

Zum anderen braucht ein Unternehmen für eine positive Zukunftsentwicklung Mitarbeiter, die diese Zukunft in ihrem Arbeitsumfeld aktiv entwickeln, gemeinsam gestalten und gerne Verantwortung übernehmen. Vor diesem Hintergrund taufte man das Projekt folgerichtig „Wir Zukunft – entwickeln, gestalten, verantworten“. Möglich wird die umfangreiche Qualifizierung durch Fördermittel des Europäischen Sozialfonds (ESF). „Wir haben das Projekt ‚Wir Zukunft‘ in Zusammenarbeit mit der Business Academy Marburg, einem Transfer-Institut der Steinbeis-Hochschule Berlin, beim ESF eingereicht und freuen uns sehr über dessen positives Votum“, berichtet Gertrud Frommherz, Leiterin der Akademie Bildung & Beratung der Kreiskliniken.

60


■ AuGeNHeILkuNDe

Trockene Augen sind nicht harmlos „Meine Augen sind schon wieder so trocken.“ Fast jeder, der täglich am Computer sitzt, hat diesen Satz schon einmal gesagt. Doch trotz ständigem Jucken, Brennen und Tränen gehen die wenigsten zum Arzt. Ein Fehler, wie der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands warnt. Im schlimmsten Fall leidet die Sehkraft unter den vermeintlich harmlosen Beschwerden. „Besonders Menschen, die lange am Computer sitzen, häufig fernsehen oder viel Auto fahren müssen, leiden unter trockenen Augen“, sagt Dr. Georg Eckert, Augenspezialist und Pressereferent des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands (BVA). „Dabei lassen die bestehende Blickmonotonie und das fehlende, regelmäßige Blinzeln den natürlichen Tränenfilm des Auges austrocknen. Und das führt zu Beschwerden.“ Die sogenannte Keratokonjunctivitis sicca ist in Deutschland ein häufiges Phänomen, wie der Experte weiß. Rötungen, Juckreiz, Brennen und Tränen sind typische Begleiter des Krankheitsbildes. Doch auch geschwollene Augenlider, Schleimabsonderungen und Lichtempfindlichkeit gehören zu den Warnzeichen trockener Augen. Wer nicht handelt, riskiert im schlimmsten Fall Probleme mit der Sehkraft. Denn trocknet die Hornhaut aus, nimmt die Augenoberfläche Schaden. „Der Tränenfilm hält das Auge geschmeidig und glatt und versorgt es mit wichtigem Sauerstoff. Er besteht aus den drei Schichten Wasser, Schleim und Fett. Ist diese Zusammensetzung gestört, vermindert das unter anderem auch die Sehkraft“, erklärt der Augenarzt. Die Sicht wird verschwommen, das Auge kann nicht mehr so gut scharfstellen. Wer merkt, dass seine Augen gereizt und trocken sind, sollte sich Zeit für einen Arztbesuch nehmen. Einfach irgendwelche freiverkäuflichen

Tropfen zu verwenden, ist keine Lösung. Konservierungsstoffe können das Auge reizen. Und noch einen Grund hat die Untersuchung beim Arzt: Sie hilft dabei, ernste Krankheiten auszuschließen. Denn nicht immer sind PC, Fernseher oder Klimaanlage schuld. So kann beispielsweise eine noch unerkannte Diabetes oder Schilddrüsenerkrankung hinter den trockenen Augen stecken. Medikamente wie Schlafmittel, Antiallergika oder Beta-Blocker gegen Bluthochdruck können den Tränenfilm ebenfalls beeinflussen. Daher ist es wichtig, den Auslöser herauszufinden. Ist wirklich die sogenannte Blickmonotonie der Verursacher, sollte man darauf achten, regelmäßig zu blinzeln und den Augen immer wieder Pausen zu gönnen, indem man in die Ferne schaut. Die Augen kurz zu schließen, entspannt diese ebenfalls. „Auch Spaziergänge an der frischen Luft regen die Produktion des Tränenfilms an und helfen bei der Regeneration“, sagt der Facharzt. Zudem sollte man darauf achten, ausreichend zu trinken und Zigarettenqualm, Gebläse und trockene Luft wenn möglich meiden.

Wer merkt, dass seine Augen gereizt und trocken sind, sollte sich Zeit für einen Arztbesuch nehmen.

61


■ ApotHeke

Dienstleister mit modernster Technologie Deutschlands Apotheker stellen sich den Herausforderungen, die sich durch eine immer rasantere Digitalisierung und Vernetzung in Staat und Gesellschaft ergeben. Die Gesundheitsversorgung der Zukunft wollen sie als ein Projekt gestalten, das modernste Technologien mit der Menschlichkeit des freien Heilberufes zum Wohle des Patienten verbindet. Kinder, Erwachsene, Alte, Junge: Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse - gerade wenn es um Medikamente geht. Rund 50.000 Apothekerinnen und Apotheker, über 68.000 Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA), Pharmazie-Ingenieure und Apothekenassistenten und rund 33.000 Pharmazeutischkaufmännische Angestellte (PKA) sorgen in über 20.000 Apotheken in Deutschland jeden Tag für eine sichere und flächendeckende Versorgung der Menschen mit Arzneimitteln. E-Health wird langfristig den Arbeitsalltag in der Apotheke verändern, die Vernetzung der Gesundheitsberufe vorantreiben, aber auch den Dialog mit informierten Patienten auf ein neues Niveau heben. Dieses Fazit lässt sich aus einer Expertendiskussion unter dem Titel „E-Health und Apotheke 2030 – Chancen und Risiken“ auf dem Deutschen Apothekertag ziehen. „Für die Apotheker wird die Digitalisierung des Gesundheitswesens mehr Vor- als Nachteile haben“, sagt Mathias Arnold, Vizepräsident und Leiter der Arbeitsgruppe „ITStrategie“ der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Die digitale Revolution im Gesundheitswesen lasse sich nicht aufhalten. Deshalb sei es wichtig, die Spielregeln festzulegen, wer wann welche Daten erheben, kennen und nutzen darf. 62


■ ApotHeke

Sachkenntnis ist das A & O Im Umgang mit frei verkäuflichen Arzneimitteln bedarf es der Sachkenntnis des Unternehmers beziehungsweise einer von ihm mit der Leitung des Unternehmens oder mit dem Verkauf beauftragten Person. Die Sachkenntnis wird in der Regel durch eine Prüfung vor dem Arzneimittelausschuss der zuständigen Industrie- und Handelskammer nachgewiesen. 1,5 Millionen Menschen in Deutschland weisen eine manifeste Abhängigkeit von Medikamenten auf. Eine ähnlich große Zahl wird von Experten als mittel- bis hochgradig gefährdet eingestuft, eine Medikamentenabhängigkeit zu entwickeln. Die Ursachen sind – wie bei allen Suchterkrankungen – vielfältig: Psychische und soziale Faktoren auf Seiten der Betroffenen wirken zusammen mit einem zum Teil unübersichtlichen Medikamentenmarkt sowie einem oftmals engen Zeitbudget in der ärztlichen Praxis.

So machen etwa 10 000 verschreibungspflichtige Arzneimittel es dem Arzt in seiner Praxis nicht immer einfach, in jedem Fall das geeignete Medikament auszuwählen und mögliche unerwünschte Nebenwirkungen fortwährend im Auge zu behalten. Immerhin besitzen etwa vier bis fünf Prozent aller viel verordneten Arzneimittel ein Missbrauchs- und Abhängigkeitspotenzial. Auf Seiten des Patienten ist zu berücksichtigen, dass diejenigen, die bereits ein Abhängigkeitsproblem entwickelt haben, oftmals mehrere Ärzte parallel aufsuchen. Sie haben häufig Strategien entwickelt, ihre Verschreibungswünsche wirksam vorzubringen oder greifen auf frei verkäufliche Medikamente zurück. Dies erschwert zusätzlich ein geeignetes Reagieren auf das Problem Medikamentenabhängigkeit in der täglichen Arbeit der niedergelassenen Ärzte.

63


■ VerZeICHNIs seLBstHILfeGruppeN AIDS - anonyme Tests/Beratung

Lörrach

Aktion Multiple Sklerose Erkrankter (AMSEL), c/o Hannelore Flum

(07621) 4102167 (07624) 2240

Aktionskomitee Kind im Krankenhaus (AKIK)

Schopfheim

(07622) 668781

AL-Anon-Gruppe

Lörrach

(07621) 5103398

Alzheimer Angehörigengruppe

Steinen

(07627) 92000

Ambulante Hospizgruppe Grenzach-Wyhlen, Frau Gabriele Blank

(07621) 5791042

Ambulantes Hospiz Steinen, c/o Herrn Trbull

(07627) 972462

AMSEL - Kontaktgruppe Kreis Lörrach - Junge Initative Dreiländereck

(07622) 6849611

Angehörige psychisch Kranker (Selbsthilfegruppe Steinen)

(07627) 1604

Angehörigengruppe psychisch Kranker (Selbsthilfegruppe Lörrach), c/o Roswitha Heitzler

(07628)1448

Angst-Selbsthilfegruppe für Menschen mit Angst, c/o Doris Knöbel

Steinen

(07627) 7570

Begleitete Selbsthilfegruppe für trauernde Eltern

Schopfheim

(07622) 6845637

Behinderten- und Rehabilitationssportverein e.V.

Steinen

(07627) 2184

Besuchsdienst für ältere Menschen

(07621) 10971

Blaues Kreuz in Deutschland e.V. Suchtkrankenhilfe

Lörrach

Blinden- u. Sehbehindertenverein Südbaden e.V., c/o Eugen Munz

Lörrach

(07621) 164447

Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V.

Gruppe Schopfheim

(07624) 6828

Bundesverband der Organtransplantierten e.V.

Schopfheim

(07622) 6844156

Caritasgruppe der kath. Pfarrgemeinde

Kandern

(07626) 970033

Caritasverband für den Lkr. Lörrach Betreuungsdienst für Menschen mit Demenz

(07621) 44612

(07621) 92750

CFS/MCS (chronisches Erschöpfungssyndrom) Selbsthilfegruppe

Lörrach

(07621) 86443

Dennoch - Selbsthilfegruppe für Christen mit psychischen Erkrankungen c/o Dorothea Bauer

Grenzach-Wyhlen

(07624) 980776

Der Schmetterling, Gruppe für Eltern, die um ihr kleines Kind trauern Lörrach

(07621) 689917

Deutsche ILCO e.V. Region Südschwarzwald

Schopfheim

(07627) 2648

Deutsche Parkinsonvereinigung e.V., c/o Annemarie Lemanczyk

Lörrach

(07621) 87722

Deutsche Schmerzhilfe Südbaden e.V., c/o Heinz Postleb

Maulburg

(07622) 3270

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband

Lörrach

(07621) 40100

Diabetes Selbsthilfegruppe

Schopfheim

(07622) 3951381

64


■ VerZeICHNIs seLBstHILfeGruppeN Diabetes Selbsthilfegruppe

Rheinfelden

(07623) 1410

Diakonisches Werk der ev. Kirchenbezirke im Lkr. Lörrach

Schopfheim

(07622) 6677606

Eltern helfen Eltern - Angehörigenkreis Drogenabhängiger und -gefährdeter

Lörrach

(07621) 2085

Elterngespräch ADS / ADHS

Grenzach-Wyhlen

(07624) 8892

Emotions Anonymous - Selbsthilfegruppe für emotionale Gesundheit Lörrach

(07622) 9501 (Elmar u. Cindy)

Epilepsie Selbsthilfegruppe, c/o Dieter Sender

Rheinfelden

(07623) 4678122

Erich-Reisch-Haus, Anlaufstelle und Übernachtungmöglichkeitern für Wohnungslose

Lörrach

(07621) 93040

Familienzentrum

Lörrach

(07621) 43399

Familienzentrum

Rheinfelden

(07623) 20203

Fibromyalgie Selbsthilfegruppe

Lörrach

(07621) 87778

Frauen helfen Frauen e.V.

Frauenhaus, Lörrach

(07621) 49325

Frauenberatungsstelle e.V.

Lörrach

(07621) 87105

Frauenselbsthilfe nach Krebs

Gruppe Rheinfelden

(07623) 5892

Frauenselbsthilfe nach Krebs

Gruppe Kandern

(07626) 8450

Frauenselbsthilfe nach Krebs

Gruppe Lörrach

(07627) 9729966

Freizeitzentrum für Suchtkranke

Lörrach

(07621) 84604

Getrennt, geschieden und dann - Selbsthilfegruppe für Männer und Frauen

Lörrach

(07621) 5880957

Grüner Star / Glaukom Selbsthilfegruppe, c/o Sabine Weber

Maulburg

(07622) 64803

Gruppen der psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle

Lörrach

(07621) 1623490

Familienzentrum Schopfheim e.V.

(07622) 673804

Haus Sonnenschein - Tages- und Begegnungsstätt des DW der ev. Kirchenbezirke im Lkr. Lörrach für psychisch kranke Menschen Herzklopfen - Elterninitiative herzkranker Kinder Südbaden e.V.

(07621) 926319 Lörrach

Herzsportgruppe Lörrach, Weil am Rhein, c/o Margit Müller

(07621) 9157345 (07621) 2184

Herztreff, Selbsthilfegruppe für Herzpatienten und Angehörige

Lörrach

(07621) 2633 (Kürmann) oder (07621) 919310

HörTreff - Gruppe für Schwerhörige, CI-Träger, Interessierte und Angehörige

Weil am Rhein

(07621)704206

65


■ VerZeICHNIs seLBstHILfeGruppeN Hospiz

Kleines Wiesental

IG Miteinander für Behinderte und Nichtbehinderte, c/o Jörg Noerenberg

(07629) 207 (07621) 43069

ILCO Stomaträger Selbsthilfegruppe

Rheinfelden-Adelhausen (07627) 2648

Kinderhüftdysplasie/-luxation - Regionale Elterngruppe

Binzen

(07621) 78749

Kirchliche Sozialstation Südliches Markgräflerland e.V.

Kandern

(07626) 914120

Kontaktclub für psychisch Kranke des DW der ev. Kirchenbezirke im Lkr. Lörrach

Lörrach

(07621) 92630

Kontaktclub für psychisch Kranke des DW der ev. Kirchenbezirke im Lkr. Lörrach

Schopfheim

(07622) 2720

Lörrach

(07621) 40100

Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Kreisvereinigung Lörrach e.V.

(07621) 4010

Lebenshilfe Kreisvereinigung Lörrach e.V. Legasthenie & Dyskalkulie - Arbeitskreis im Lkr. Lörrach, Ramona Alich

(07621) 170463

Menschen mit chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS/MCS) Selbsthilfegruppe, c/o Gerhard Vorbrugg

(0170) 6169982

Menschen nach Krebs, Selbsthilfegruppe Kandern

(07626)8450

Mobbing Selbsthilfegruppe, c/o Gerhard Vorbrugg

(0170) 6169982

Morbus Bechterew Selbsthilfegruppe, c/o Jürgen Dombrowski

(07621) 550950

Netzwerk der Rollstuhlfahrer e.V.

Lörrach

(07621) 1301059

Offene Mobbing-Selbsthilfegruppe

Rheinfelden

(07623) 8314408

Ökumenischer Helferkreis Schönau, Frau Böhler

(07673) 657

Osteoporose Selbsthilfegruppe, c/o Renate de Benedictis

Schopfheim

(07622) 6828

Overeaters Anonymous

Lörrach

(07621) 164782 (Esther)

Pflegeelternschule Ortsgruppe Lörrach

Lörrach

(07621) 164538

Prostatakrebs Selbsthilfegruppe

Lörrach

(07627) 7451

Psoriasis Selbsthilfegruppe Hochrhein-Markgräflerland e.V.

Eimeldingen

(07621) 1607311

Psoriasis und Neurodermitis IG Hochrhein e.V., c/o Gerhard Hirtle

Rheinfelden

(07623) 50233

Raus aus der Einsamkeit - rein in die Gemeinschaft / Selbsthilfegruppe, Norbert Bäumle Rheuma Liga Arge, c/o Renate Jakob

(0162) 8041516 66

Lörrach

(07621) 5604415


■ VerZeICHNIs seLBstHILfeGruppeN Ring der Körperbehinderten e.V. - Betruungsgruppe Hochrhein

Rheinfelden

(07623) 40933

Rollstuhlfahrer e.V., c/o Irena Rietz

Lörrach

(07621) 1301059

Schlafapnoe/Atemstillstand Selbsthilfegruppe, c/o Rita & Günther Otte

Grenzach-Wyhlen

(07624)3824

Schlaganfall Selbsthilfegruppe, c/o Dr. Rudolf Lang

Steinen

(07627) 8780

Schlaganfall Selbsthilfegruppe Lörrach und Steinen-Mühlehof

(07621) 89289

Selbsthilfe AD(H)S

Wehr

(07762) 7921

Selbsthilfe Tourette

Wehr

(07762) 7921

Selbsthilfegruppe Angehöriger psychisch Kranker Steinen

(07622) 6674547

Selbsthilfegruppe Angehöriger psychisch Kranker Wehr

(07762) 809516

Selbsthilfegruppe depressiv erkrankter Menschen

Lörrach

(07621) 927530

Selbsthilfegruppe Dercum’s Disease Deutschland

Lörrach

(07621) 10846

Selbsthilfegruppe DSCM e.V.

Rheinfelden

(07623) 8734

Selbsthilfegruppe Fibromyalgie, Elvira Heydeck

(07627) 4849974

Selbsthilfegruppe Kopfschmerzen & Migräne, c/o Gisela Postleb

Schopfheim

(07622) 3270

Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-SOPD Südbaden

Weil am Rhein

(07621) 74312

Selbsthilfegruppe Menschen nach Krebs Rheinfelden und Grenzach-Wyhlen

(07624) 2646

Selbshilfegruppe Rheumaliga, Karin Niedermayer

(07627) 971205

Selbsthilfegruppe Schlafapnoe / Atemstillstand

Grenzach-Wyhlen

Sport in der Krebsnachsorge - Selbsthilfegruppe Lörrach, c/o Frau Hadlaub Schwald

(07624) 3824 (07621) 54856

Stotterer Selbsthilfegruppe Lörrach

Steinen

(07622) 6843210

Tinnitus Selbsthilfe Lörrach

Lörrach

(07623) 63164

Trauernde Eltern - Selbsthilfegruppe, c/o Christa Paeckelmann

Grenzach-Wyhlen

(07624) 5573

Tuberöse Sklerose Detuschland e.V.

Kandern

(07626) 6891

UVEITIS Selbsthilfegruppe Südbaden

Rheinfelden

(07623) 8250

Verein für Menschen mit Körperbehinderung Spastikerverein Kreis Lörrach e.V.

Schopfheim

Weißer Ring - Hilfe für Kriminalitätsopfer Wunderfitz Familienzentrum e.V.

(07622) 2433 (07621) 705214

67

Weil am Rhein

(07621) 798666


Bereits am Vorabend ab 19.45 Uhr regional informiert.

Jetzt OV ePaper mit digitaler Vorabendausgabe testen! 3 Wochen das OV ePaper inkl. neuer Abendausgabe gratis testen. Endet automatisch – keine Kündigung notwendig! App für iOS und Android herunterladen Aktivierungscode eingeben

Aktivierungscode "GESUNDHEIT"

Unser ePaper – die digitale Zeitung. 68


■ kLINIkeN Des LANDkreIses

Nachwuchs erfolgreich ausgebildet An der Schule für Pflegeberufe der Kliniken des Landkreises Lörrach, die in Kooperation mit dem St. Elisabethen-Krankenhaus betrieben wird, fand wieder die staatliche Abschlussprüfung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege statt. 13 stolzen Absolventen der Gesundheits- und Krankenpflege sowie fünf der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege wurde das Zeugnis überreicht. Die dreijährige Ausbildung der nun examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger umfasst 2100 theoretische Stunden und 2500 praktische Stunden. Dies bestätigte Christina Ade-Schwöble, Leiterin der Schule für Pflegeberufe, vor. Insgesamt werden derzeit 130 Auszubildende im Bereich der Pflege bei den Kliniken des Landkreises Lörrach ausgebildet. Dazu kommen zahlreiche Azubis in anderen Bereichen. Somit zählen die Kreiskliniken zu den größten Ausbildungsbetrieben im Landkreis. In einer Feierstunde wurden die Zeugnisse übergeben. Armin Müller, Geschäftsführer der Kliniken des Landkreises Lörrach, wie auch Christina Ade-Schwöble dankten den SchülerInnen für ihre Tätigkeit auf den Stationen während ihrer Ausbildung. Zu den Gratulanten gehörten außerdem Dubravka Kavur, Pflegedirektorin der Kliniken des Landkreises Lörrach, Katharina Merkofer, Vorsitzende des Betriebsrats, sowie Michael Meisterhans, Pflegedienstleiter des St. ElisabethenKrankenhauses. Einsatzorte der SchülerInnen während der praktischen Einsätze waren alle Kliniken des Landkreises. Dubravka Kavur machte deutlich, dass die besondere Leistung der ehemaligen Schüler nicht nur am bestandenen Examen zu erkennen sei,

sondern auch bereits während der Ausbildung deutlich sichtbar war. So haben die SchülerInnen beispielsweise während des Projekts „Schüler leiten eine Station“ erfolgreich bewiesen, dass sie in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen und selbständig zu arbeiten. Dubravka Kavur wies außerdem darauf hin, dass ein Abschluss auch bedeutet, neue Mitarbeiter begrüßen zu dürfen. Insgesamt 14 Absolventen bleiben den Kliniken und dem St. ElisabethenKrankenhaus nach dem Examen erhalten. Geschäftsführer Armin Müller stellte den Absolventen angesichts des geplanten Zentralklinikums ungewöhnliche berufliche Perspektiven in Aussicht. Zudem können sie sich als Mitarbeiter mit ihren Ideen einbringen und dürfen mitgestalten. „Ein Krankenhaus ist ohne versierte Pflege nicht denkbar“, so Müller. „Engagierte Mitarbeiter mit großem Potenzial sind das Rückgrat eines Unternehmens und somit unabdingbar für eine zukunftsträchtige Entwicklung.“

Erfolgreiche junge Frauen und Männer der Schule für Pflegeberufe der Kliniken des Landkreises Lörrach zusammen mit ihren Lehrkräften und Vorgesetzten

69


■ kLINIkeN Des LANDkreIses

Vier Krankenhäuser laden ein Am 28. Januar 2018 heißt es bei den kreiskliniken wieder „wir laden ein – medizin im Gespräch“. eine premiere ist die erstmalige Beteiligung des st. elisabethen-krankenhauses, so dass das gesamte stationäre Leistungsspektrum der region bei der Veranstaltung vertreten ist. Ärzte aller medizinischen fachrichtungen und spezialisten weiterer Bereiche laden ins kreiskrankenhaus Lörrach ein und bieten ein abwechslungsreiches programm aus medizinischer Information, tests, mitmachaktionen und spielerischem für Jung und Alt. Unter dem Motto „Wir (vier) laden ein – Medizin im Gespräch“ heißen die Kliniken des Landkreises Lörrach erstmals gemeinsam mit dem St. Elisabethen-Krankenhaus interessierte Besucher am Sonntag, 28. Januar 2018, im Kreiskranken-

haus Lörrach willkommen. „Wir freuen uns sehr und sind stolz, erstmalig die Vertreter des St. Elisabethen-Krankenhauses mit an Bord zu haben“, berichtet Klinikengeschäftsführer Armin Müller. Durch die Fusion mit dem St. Elisabethen-Krankenhaus kommen die vier Krankenhäuser im Landkreis ab dem 1. Januar 2018 unter ein gesellschaftsrechtliches Dach. Die Veranstaltung ist von Jahr zu Jahr gewachsen und wird im vierten Jahr ihrer Geschichte das gesamte stationäre Versorgungsangebot des Landkreises zur gleichen Zeit am gleichen Ort versammeln. Eine Projektgruppe aus Vertretern verschiedener Berufsgruppen und Standorte ist bereits seit den Sommermonaten mit den Vorbereitungen und der Weiterentwicklung des Veranstaltungskonzeptes beschäftigt.

Kümmern sich um die Organisation und Planung der „Hausmesse“ der Kreiskliniken und des St. Elisabethen-Krankenhauses: Julia Scheid (Apotheke), Petra Glienke (Onkologischer Schwerpunkt), Dr. Jens Wattchow (stv. Ärztlicher Direktor), Michael Meisterhans (Pflegedienstleiter St. Elisabethen-Krankenhaus), Jeanette Reimann (Assistentin der Pflegedirektorin), Dr. Udo Schwehr (Chefarzt Innere Medizin Rheinfelden), Mechtild Saalbach (Leiterin Patientenservice), Dubravka Kavur (Pflegedirektorin).

70


■ NotdieNste

erste Hilfe Polizei Feuer, Rettungsdienst, Erste Hilfe Hausärztlicher Notfalldienst Kinderärztlicher Notfalldienst Augenärztlicher Notfalldienst Zahnärztlicher Notfalldienst Kreis-Krankenhaus Lörrach St.-Elisabethen-Krankenhaus Lörrach Kreiskrankenhaus Schopfheim Kreiskrankenhaus Rheinfelden DRK Krankentransport aus allen Ortsnetzen ohne Vorwahl Apothekendienst: Zusätzliche Informationsquellen über Festnetz (kostenfreie Rufnummer) oder Mobilnetz (max. 69 Cent/Minute)

■ PeRsÖNLiCHe eiNtRAGUNGeN

110 112 116117 01806/076211 01806/076212 01803/22255535 07621/416-0 07621/171-0 07622/395-0 07623/94-0 19222

Mein Hausarzt

Meine Blutgruppe

Mein Kinderarzt

Sonstige Informationen

0800 00 22833 22833 oder www.aponet.de

Wo anrufen bei Vergiftungen? 24-stunden-Notruf, Freiburg: Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Vergiftungs-Informations-Zentrale, Mathildenstr. 1, 79106 Freiburg, giftinfo@uniklinik-freiburg.de 0761-19240 - Fax 0761/2704457

Mein Zahnarzt

Wo anrufen bei Fernreisen in die tropen? tropen- und Reisemedizinische Beratung Freiburg, Universitätsklinikum Freiburg https://www.uniklinik-freiburg.de/infektiologie/tropen-und-reisemedizin.html 0761/27018180 oder -18190 sWiss tRoPiCAL ANd PUBLiC HeALtH iNstitUte Socinstrasse 57, CH-4051 Basel-Stadt

004161/2848111 - Fax 0041612848101

Mein Augenarzt

selbsttest für Herzinfarkt: Deutsche Herzstiftung, Bockenheimer Landstr. 94 – 96, 60323 Frankfurt oder direkt über www.herzstiftung.de Weitere Selbsttests für Ihre Gesundheit (Medizin, Ernährung, Psychologie) erhalten Sie unter: www.gesundheit.de Weitere wichtige Nummern: Frauenhaus Lörrach Gesundheitsamt Lörrach AIDS-Beratung Kinder- und Jugendtelefon Sorgentelefon für Erwachsene Hilfetelefon „Schwangere in Not“ Pollenflugvorhersage Kontakt- und Informationsstelle „Sucht“ Flugdienst (Rückholung aus dem Ausland)

07621/49325 07621/4101248 07621/4102116 116111 0800 1110111 0800 40 40 020 0900 111548093 07621/4105020 0228/230023

Meine Krankenkasse


Gesundheitsführer 2018 n Landkreis Lörra e d ch für

Anzeigenveröffentlichungen

Gesundheitsführer2018  
Gesundheitsführer2018  
Advertisement