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Freizeit & Erholung

Sonderbeilage ∙ Sommer 2019

www.verlagshaus-jaumann.de


Freizeit & Erholung SONDERVERÖFFENTLICHUNG · SOMMER 2019

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n Inhaltsverzeichnis Die Bedeutung bewusst machen Dreiländermuseum: Sonderausstellung zur Burg Rötteln 3 Naturerlebnis zu jeder Jahreszeit Insel Mainau: Das Blumenjahr 2019 holt für die Besucher die Sterne vom Himmel 4 Ferienzeit ist Freibadzeit Parkschwimmbad Lörrach: Spaß auf 4,5 Hektar Fläche 5 Neues Flaggschiff der Basler Flotte Seit 2018 ist die „MS Rhystärn“ auf dem Rhein in Basel und Umgebung unterwegs 6 Waldbaden in luftiger Höhe Faszinierende Welt der mächtigen Baumwipfel des Schwarzwaldes 7 Ein Mekka für jeden Technikfan Friedrich und Günter Berger betreiben in Welmlingen ein Rundfunkmuseum 8 Auf abwechslungsreichen Pfaden Das Eggenertal bietet zahlreiche gut markierte Wanderrouten 10 Das einzige Heilbad im Landkreis Lörrach Bad Bellingen lockt mit Therme, Naturgenuss und Kulinarik 11 Es gibt einiges zu entdecken Früheres Landesgartenschau­Gelände in Weil am Rhein lockt mit Vielfalt 12 Spielend die Stadt entdecken Kandern hat jetzt einen Wandergolf­Parcours 13 Mit dem Bogen ins Schwarze treffen Schützengesellschaft Wiechs bietet Schnupperkurse für Bogenschießen an 14 Ein Haus für den berühmten Dichter Im ehemaligen Wohnhaus wird an Johann Peter Hebel erinnert  15 Die Berge – Balsam für die Seele Das Posthotel ist ein Wellness­ und Gesundheitsrefugium für Erwachsene 17 Ein Sommer in den Nockbergen Ziel für naturverbundene und erlebnishungringe Menschen am Alpe­Adria­Trail 18 Erinnerungen wecken Im Weiler Landwirtschaftsmuseum werden alte Geräte ausgestellt 19 Auch die Motorik ist von Bedeutung Kartraceland: Auf 680 Metern Streckenlänge den Rennsport erleben  20 Spannung, Wettkampf, Geselligkeit Boule­Freunde kommen in Rümmingen und Holzen auf ihre Kosten 21 Mit dem Velo durch die Römerzeit Auf Entdeckungsreise mit Rad und Fähre in Kaiseraugst und Grenzach­Wyhlen 22 Die ganz andere Perspektive Rheinfelder Tourist­Info wirbt mit Angebot „Stadt­Land­Fluss entdecken“ 23 Der Faden wird weitergesponnen Das Wiesentäler Textilmuseum bietet Einblicke in die Texilindustrie 24 Wildgehege und rasante Fahrten Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie im Steinwasenpark 25 Kinder­Paradies mit Abenteuer­Charakter Spielplatz Märzengärten: Refugium für Klein und Groß 26 Lebendige Art der Präsentation Schneiderhof: Bauernhausmuseum in Kirchhausen bietet attraktive Aktionstage 27

Burg Rötteln im Museum Das Dreiländermuseum zeigt aktuell die große Sonderaus­ stellung  „Burg  Rötteln  –  Herrschaft  zwischen  Basel  und  Frankreich“ im ersten Obergeschoss. Foto: zVg

Dreiländergarten feiert „20.“ Das  frühere  Landesgartenschau­Gelände  in  Weil  ist  eine  „grüne Lunge“ und ein Naherholungsgebiet. Foto: Adrian Steineck

n Impressum Verantwortlich für den Inhalt: Guido Neidinger Redaktion:  Alexander  Anlicker,  Denis  Bozbag,  Claudia  Bötsch,  Marco  Fraune,  Ale­ xandra Günzschel, Manfred Herbertz, Ulf Körbs, Bernhard Konrad, Ralph LacherIng­ mar Lorenz, Gerd Lustig, Petra Martin, Kristoff Meller, Werner Müller, Tim Nagengast, Guido Neidinger, Harald Pflüger, Dorothee Philipp, Christoph Schennen, Saskia Sche­ rer, Jutta Schütz, Peter Schwendele, Jasmin Soltani, Adrian Steineck, Michael Wern­ dorff Anzeigen: Achim Abele Titelfoto: Kristoff Meller Druck: Druckzentrum Südwest, Villingen­Schwenngingen Die Beilage „Freizeit und Erholung“ ist ein Produkt des Verlagshauses Jaumann, Lör­ rach (DIE OBERBADISCHE, MARKGRÄFLER TAGBLATT, WEILER ZEITUNG). Es erscheint jähr­ lich in einer Auflage von 25 000 Exemplaren. Die Herstellung erfolgte ausschließlich mit Recycling­Papier.

Voll ins Schwarze Volltreffer:  Mit  ihrem  neuen  Bogensport­Angebot  liegen die Wiechser Schützen im Trend.  Foto: Ralph Lacher


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Die Bedeutung bewusst machen

Dreiländermuseum | Sonderausstellung zur Burg Rötteln / 450 Exponate werden gezeigt

Die Sonderausstellung „Burg Rötteln – Herrschaft zwischen Basel und Frankreich“ wird derzeit im Dreiländermuseum Lörrach gezeigt. Mit rund 450 Original-Exponaten sowie 50 Reproduktionen und Fotos ist es die bislang größte Schau über die größte mittelalterliche Burgruine am Oberrhein. „Die Hohkönigsburg ist eine Rekonstruktion, in der Nordwestschweiz gibt es keine so große Ruine, und in Heidelberg stammen wesentlich mehr Teile aus der Frühen Neuzeit statt aus dem Mittelalter“, betont der Museumsleiter Markus Moehring. Der historischen Bedeutung der Burgruine seien sich aber selbst viele Einheimische bislang nicht bewusst. Das soll sich mit der Sonderausstellung im ersten Obergeschoss sowie einem vielfältigen Rahmenprogramm ändern. Die Schau ist Teil eines umfassenden Kulturprojekts der Stadt Lörrach, des Röttelnbunds und der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Ein wichtiges Ziel: Die Bedeutung der Burg stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. „Rötteln wird bislang zu wenig wertgeschätzt“, sagt Moehring. Das sei auch dem Umstand geschuldet, dass es sich um die am weitesten von Stuttgart entfernt liegende Burg im Besitz des Landes handle – nur die Unterburg gehört der Stadt. Bei einem Besuch des Präsidenten der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg auf Rötteln entstand dann aus einer ersten Idee das jetzige Großprojekt, so Moehring. Lange schlummerte die 1678

Blick in die Sonderausstellung „Burg Rötteln – Herrschaft zwischen Basel und Frankreich“ zerstörte Burganlage unter einer grünen Decke aus Bäumen und Sträuchern. Erst gegen Ende der Aufklärung begannen die ersten Forscher, sich für die Ruine zu interessieren. „Eine richtige Ruinenromantik gab es dann in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts“, erklärt Kurator Dominik Baiker. In den heutigen Zustand versetzt wurde die Burg erst mit der Gründung des Röttelnbunds im Jahr 1926, der aus einer Initiative des Schwarzwaldvereins hervorging. Dieser leistet laut Moehring bis heute „wertvolle Arbeit“, um die Ruine in ihrer authentischen Form zu erhalten.

Die Schau ist für die ganze Familie geeignet.

Durch die Ausstellung im Dreiländermuseum soll nun der Spagat gelingen, „die Burg zur Geltung zu bringen, obwohl sie nicht da ist“, erläutert Baiker. Dazu wird ein „repräsentativer Querschnitt der reichhaltigen Sammlung mit über 1000 Objekten gezeigt“, erklärt Moehring. Ein großer Vorteil: Alle wesentliche Funde zu Rötteln sind in Lörrach. Nur sechs Leihgaben sind Vergleichsstücke. Der erste Raum der Ausstellung widmet sich der Wiederentdeckung der Ruine und zeigt zahlreiche Lithografien – Darunter eine stark vergrößerte Aufnahme des Landschaftsmalers Anton Winterlin aus Degerfelden aus dem Jahr 1835. Der zweite Raum würdigt die Arbeit des Röttelnbunds und veranschaulicht anhand alter Fotos den Zustand zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Den drei Epochen der Burg – zur Zeit der Herren von Rötteln, der Markgrafen von Hachberg-Sausenberg und der Markgrafen von Baden – ist ebenfalls jeweils ein Raum gewidmet.

Fotos: zVg

Ein weiterer Raum, der sich direkt am Eingang zur Schau befindet, soll laut Ausstellungsgestalterin Aurea Hardt Groß und Klein (ab dem Kindergartenalter) zum Mitmachen animieren. Neben Reproduktionen eines frühneuzeitlichen Murmelspiels und eines mittelalterlichen Schachspiels kann die Burg aus Holzklötzchen nachgebaut werden, oder man verkleidet sich für ein Erinnerungsfoto als Burgfräulein und Ritter. „Wir haben versucht, alle Räume aufzugreifen und für alle Generationen etwas zu bieten“, erklärt Baiker.

INFO Die Ausstellung dauert bis zum 17. November und umfasst ein vielfältiges Rahmenprogramm. Beispielsweise den Vortrag „Tafelfreuden und Alltagsbrei - Kochen und Essen im Mittelalter“ am Sonntag, 28. Juli, mit Historikerin Maren Siegmann und am Sonntag, 4. August, findet der Workshop: „Burgen bauen aus Karton“ statt. n www.dreilaendermuseum.eu


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Naturerlebnis zu jeder Jahreszeit Insel Mainau | Das Blumenjahr 2019 holt für die Besucher die Sterne vom Himmel Die Insel Mainau ist im­ mer eine Reise wert. Denn das 45 Hektar große Ei­ land – eines der bedeu­ tendsten Ausflugsziele am Bodensee – ist auf Schritt und Tritt ein Erlebnis, bie­ tet in jedem Teil des Parks beeindruckende Ein­ und Ausblicke und überrascht dabei immer wieder aufs Neue. Der abwechslungsreiche Rundgang über die Blu­ meninsel lässt den hekti­ schen Alltag vergessen: Dazu trägt die jahreszeit­ lich wechselnde Blütenfül­ le mit tausenden Tulpen, hunderten Rhododendren, duftenden Rosen, Stauden und farbenfrohen Dah­ lien, aber auch die majes­ tätische Wucht des über 150 Jahre alten Arbore­ tums mit Mammutbäu­ men bei. Palmen und Zit­ ruspflanzen verleihen der Insel im Sommer mediter­ ranes Flair, exotisches Ambiente bieten das tropi­ sche Schmetterlingshaus, in dem sich das Jahr über freifliegende Tag­ und Nachtfalter in insgesamt rund 120 Arten tummeln, sowie das Palmenhaus, das rund 20 verschiedenen Palmenarten Schutz bietet

Das Jahresmotto lautet „Sonne, Mond und Sterne“. – beides ideale Orte, gera­ de auch für kühlere und regnerische Tage. In direk­ ter Nachbarschaft der bis zu 15 Meter hohen Palmen finden sich mit dem im Jahr 1746 fertiggestellten Deutschordensschloss und der Schlosskirche St. Mari­ en architektonische Glanz­ lichter des Barocks. Der als Prinz von Schwe­ den geborene Lennart Ber­ nadotte gestaltete den ehe­ maligen Sommersitz sei­ nes Urgroßvaters Großher­ zog Friedrich I. von Baden zum Blumen­ und Pflan­

Ab Ende August lockt die farbenprächtige Dahlienschau.

zenparadies und machte es der Öffentlichkeit zu­ gänglich.

Gräfliches Insel­ und Schlossfest Weitere Facetten der Insel Mainau zeigen Veranstal­ tungen wie das „Gräfliche Inselfest“ sowie das „Gräf­ liche Schlossfest“, aber auch Ausstellungen in Schloss und Palmenhaus oder Open­Air­Konzerte. Im Blumenjahr 2019 holt die Insel Mainau den Be­ suchern die Sterne vom Himmel. Unter dem Motto „Sonne, Mond und Ster­ ne“ werden die Einflüsse der Himmelskörper auf das Leben der Erdbewoh­ ner sowie der Natur sicht­ bar gemacht. Bei einem Rundgang über die Blumeninsel er­ fahren die Inselgäste bei­ spielsweise viel Wissens­ wertes über die Einflüsse

Fotos: Insel Mainau/Peter Allgaier der Sonne als Lebensspen­ der, etwa durch die Photo­ synthese, die im Energie­ pavillon unweit des Schmetterlingshauses an­ schaulich erklärt und um überraschende Fakten er­ gänzt wird. Die Bedeutung der Sonne für die Pflan­ zenwelt wird zudem in der Nomenklatur der Pflanzen deutlich. So gibt es zum Beispiel das Sonnenrös­ chen (Helianthemum), die Sonnenbraut (Helenium) oder das Sonnenauge (He­ liopsis). Diese und andere Sonnenkinder werden die Mainau­Gärtnerinnen und Gärtner im Sommer in einem Beet direkt vor Schloss Mainau präsentie­ ren. Auch die Planeten selbst werden zu Hauptakteuren. So treffen die Besucher im gesamten Mainau­Park auf Holzskulpturen, die die Planeten unseres Sonnen­ systems darstellen und zu „schweben“ scheinen.

Ebenfalls eine lange Tra­ dition hat auf der Mainau die Dahlienschau, die all­ jährlich im Ufergarten far­ benfroh den Herbst an­ kündigt. Über 12 000 Dah­ lien in mehr als 250 Sorten entfalten ein wahres Blü­ tenfeuerwerk und wett­ eifern um die Gunst der Besucher, die vom 30. Au­ gust bis 6. Oktober ent­ scheiden, welche Sorte Dahlienkönigin des Jahres wird.

INFO Öffnungszeiten: Schloss Mainau mit Aus­ stellung, ganzjährig täg­ lich 10 bis 17 Uhr, 24. und 31. Dezember 10 bis 14 Uhr; Schmetterlings­ haus bis 20. Oktober täg­ lich 10 bis 19 Uhr, 24. und 31. Dezember 10 bis 14 Uhr; Palmenhaus täg­ lich 9 bis maximal 21 Uhr n Weitere Infos im Inter­ net unter www.mainau.de n


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Ferienzeit ist Freibadzeit

Parkschwimmbad | 4,5 Hektar Spaß Zum Parkschwimmbad Lörrach gehören ein Frei­ zeit­ und Erlebnisbecken mit Nichtschwimmerbe­ reich, ein Schwimmerbe­ cken mit acht Bahnen und ein Springerbecken samt Sprungturm mit Ein­Me­ ter­ und Drei­Meter­Brett sowie Fünf­Meter­Turm. Schwimmkurse werden je nach Nachfrage und Kapa­ zität von den Schwimm­ meistern angeboten. Neben Anfängerkursen, die in der Regel zum Er­ werb des Seepferdchens führen, gibt es darauf auf­ bauende Offerten sowie Kraulkurse. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mög­

lichst vielen Kindern das Schwimmen beizubrin­ gen“, betont Schwimm­ meiswter Frank Gaude. Es gibt zwölf warme Du­ schen, die jeweils nach Einwurf einer 50­Cent­ Münze benutzt werden können. Damit habe man kein Geld sparen, sondern im Interesse der Badegäste die Duschzeit begrenzen wollen, erklärt Gaude.

Vom Gewerbekanal zum Schwimmbad Seit 2018 gibt es auch eine kleine Sauna auf dem Schwimmbadgelände.

Schwimmen, springen, rutschen, aber auch Beach­Volleyball, Fußballspielen und Trampolin­ springen können die Besucher im Parkschwimmbad Lörrach. Fotos: Kristoff Meller Dort können sich die Schwimmer an kühleren Tagen nach dem Sport auf­ wärmen. Zur Gesamtflä­ che des Schwimmbads von rund 4,5 Hektar gehö­ ren drei Fußballfelder und zwei Beach­Volleyballfel­ der, ein Spielplatz, eine Trampolinsprunganlage und ein Kiosk. „Entweder beschäftigen wir sie, oder sie beschäftigen uns“, sagt Frank Gaude über die vie­ len Kinder und Jugendli­

Sprung ins kühle Nass

INFO Kontakt: Parkschwimmbad Lörrach Tumringer Straße 271 79539 Lörrach Tel. 07621 / 100 25 n Öffnungszeiten: (18. Mai bis 26. Juli) Montag bis Freitag von 6.30 bis 8 Uhr (Früh­ schwimmen) und 10 bis 20 Uhr Samstag, Sonntag, Feierta­ ge von 9 bis 20 Uhr 27. Juli bis 15. September Montag bis Freitag von n

8.30 bis 20 Uhr Samstag, Sonntag, Feierta­ ge von 9 bis 20 Uhr Einlass ist jeweils bis 45 Minuten vor Betriebs­ schluss. Der Bäderbetrieb behält sich wetterbedingte Änderun­ gen der Öffnungszeiten vor. Für Vereine und ande­ re Gruppen gelten die üb­ lichen Nutzungszeiten. Mehr unter loerrach.de/ Parkschwimmbad n

chen im Parkschwimm­ bad. Anstelle der früher ge­ trennten Männer­ und Frauenbadestelle am Ge­ werbekanal, dem „Neuen Teich“, wurde in den frü­ hen 1950er Jahren ein neues städtisches Freibad errichtet. Neben dem Schwimmerbecken mit an­ geschlossenem Nicht­ schwimmerbereich auf dem Hochgestade des Ge­ werbekanals gab es das so­

genannte Nierenbecken, ein Erlebnisbecken, kom­ biniert mit einer Sprung­ anlage. Noch zu sehen sind die treppenförmig an­ gelegten Steinstufen, die heute ein großzügiges Fußballfeld begrenzen. In den Wintermonaten 1997 bis 2002 wurde das in die Jahre gekommene Freibad nach und nach umgebaut und renoviert und in der heutigen Form in Betrieb genommen.


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Neues Flaggschiff der Basler Flotte Seit 2018 ist die „MS Rhystärn“ auf dem Rhein in Basel und Umgebung unterwegs Die Basler Personschiff­ fahrt hat im vergangenen Jahr mit der „MS Rhy­ stärn“ ein neues Fahrgast­ schiff in Betrieb genom­ men. Von Basel und für Basel gebaut ist sie das neue Wahrzeichen der Flotte. „Da es großzügig konzi­ piert und lichtdurchflutet ist, wird jede Fahrt zum Erlebnis. Das 360­Grad­Pa­ noramadeck zieht sich fast über die gesamte Schiffs­ länge und ermöglicht eine einmalige Rundumsicht“, verspricht ein Werbeflyer. der BPG. „Ausgestattet mit der neuesten Technik, glei­ tet das Schiff ruhig und

INFO Basler Personenschifffahrt Westquaistrasse 62 4057 Basel Tel. 0041 61 / 639 95 00 E­Mail: info@bpg.ch n www.bpg.ch

sanft auf dem Wasser und ermöglicht vollkommen entspannte und erholsame Schiffsfahrten.“ Jeden ersten Sonntag im Monat wird die „Rhystärn“ zum Familienschiff mit Spaß, Abenteuer und je­ der Menge Action für Kin­ der.

Grad­Panoramadeck lässt sich Ferienfeeling pur ge­ nießen.

Kulinarisches Die Bordküche wartet mit

feinen Mittagsmenüs, le­ ckeren Snacks sowie Kaf­ fee und Kuchen auf. Die Mittagsfahrten am Montag, Mittwoch und Freitag versprechen einen feinen saisonalen und kreativen Lunch, währen

die Basler Stadtkulisse ru­ hig vorbeizieht. Sonntags­ früh lässt sich auf der „Rhystärn“ formidabel brunchen, und die Abend­ fahrten von Donnerstag bis Sonntag bieten ein ex­ klusives Dinner.

Auf großer Fahrt Immer dienstags, donners­ tags und samstags steht eine „Große Schleusen­ fahrt“ auf dem Programm Während der abwechs­ lungsreichen Rheinschiff­ fahrt – die von der Basler Altstadt, über die Basel­ bieter Region bis ins aar­ gauische Rheinfelden führt – gibt es viel Span­ nendes zu entedecken. Das ruhige Dahingleiten über das Wasser ver­ spricht eine entspannte Auszeit. Auf dem 360­

Erlebnis Schleusenfahrt

Fotos: zVg / Basler Personenschifffahrt


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Der Abenteuerpfad führt über Hängebrücken, Kletternetze und Wackelbrücken von Baum zu Baum.

Waldbaden in luftiger Höhe

Fotos: Alexander Anlicker

Baumkronenweg | Faszinierende Welt der mächtigen Baumwipfel des Schwarzwaldes n

Von Alexander Anlicker

Welche Vögel und Insek­ ten leben oben in den Baumwipfeln? Der Baum­ kronenweg in Waldkirch führt in die faszinierende Welt der mächtigen Baum­ wipfel des Schwarzwaldes. In luftiger Höhe können die Besucher die Flora und Fauna der artenreichen Wipfel einmal aus aller­ nächster Nähe betrachten. Parken kann man gut auf dem öffentlichen Park­ platz am Dettenbächle (neben der Firma Sick). Zu Fuß geht’s dann am Stadtrainsee vorbei in Richtung Schwarzwald­ zoo. Kurz vorher geht es dann „gäch“ bergauf. Der Weg ist gut ausgeschil­ dert, einfach dem Eich­ hörnchen „Wipfelwilli“ den Naturerlebnispfad entlang folgen. Vom Park­ platz hinauf zum Baum­ kronenweg sind es knapp zwei Kilometer. Der Baumkronenpfad liegt ziemlich direkt über dem Hugenwaldtunnel. Beim Aufstieg hat man zwischendurch immer wieder einen schönen Blick auf die gegenüberlie­ gende Kastellburg. Die Herren von Schwar­ zenberg haben die Kastel­ burg um 1280 erbaut. Sie

In 23 Metern Höhe eröff­ net sich eine atemberau­ bende Aussicht über die Baumwipfel. waren Schirmvögte des Klosters St. Margarethen. Die Burg war zur Zeit der vorderösterreichischen Kameralherrschaft Ge­ richtssitz und Standort des herrschaftlichen Gefäng­ nisses. 1632 nahmen die Hochberger sie ein. Kaiser­ liche Truppen zerstören die Burg 1634 nach dreitä­ giger Belagerung. Der Abenteuerpfad führt über Hängebrücken, Kletternetze und Wackel­ brücken von Baum zu Baum. Der Weg ist rund 200 Meter lang und erfor­ dert ein klein wenig Mut und Schwindelfreiheit. Am Ende des Aben­ teuerpfads gibt es noch einen Barfußpfad und einen Kinderspiel­ und Picknick­Bereich. Hier be­ ginnt auch der eigentliche

Baumkronenweg. Dieser ist 200 Meter lang und führt in bis zu 23 Meter Höhe, hier bekommt man einen Blick in und über die Baumkronen Richtung Schwarzwald sowie Rich­ tung Rheinebene mit Kai­ serstuhl und Vogesen. Wer will kann den Rück­ weg etwas abkürzen und die 190 Meter lange Röh­ renrutsche nutzen. Das kostet zwei Euro, am Ein­ gang/Kiosk gibt’s dann eine Rutschmatte dafür.

INFO Anfahrt: Für den Park­ platz Erwin­Sick­Straße in Waldkirch ins Navi einge­ ben. n Öffnungszeiten: Mai bis September, 11 bis 18.30 Uhr (Einlass bis 17.30 Uhr); Oktober, 12 bis 17.30 Uhr (Einlass bis 16.30 Uhr). 16. bis 18. und 23. bis 25. Septem­ ber geschlossen. n Eintritt: 6,50 Euro Er­ wachsene; 5,50 Euro Schüler ab 16 Jahren; 4,50 Euro Kinder von fünf bis 15 Jahren. Die Fahrt mit der Riesenröhrenrut­ sche kostet 2 Euro. n Infos/Kontakt: Tel. 07823 / 96 12 79, online unter www.baumkronen­ weg­waldkirch.de n

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Ein Mekka für jeden Technikfan Rundfunk | Friedrich und Günter Berger betreiben in Welmlingen ein besonderes Museum n

Von Jutta Schütz

Friedrich Berger und sein Sohn Günter sammeln et­ was ganz Besonderes, nämlich alte Rundfunkge­ räte, Plattenspieler, Fern­ seher und mehr. Zu be­ sichtigen sind mehr als 600 Exponate in einem Museum in Welmlingen. Das Rundfunkmuseum ist ein Mekka für jeden Technikfan, der sich mit Radio­ und Fernsehtech­ nik, mit Plattenspielern, Messgeräten, Telefonen, Tonbändern, Kassettenre­ kordern oder den ersten Computern beschäftigt. Friedrich Berger, 88 Jahre alt und immer noch ein Technikfreak, hat das Mu­ seum genau vor zehn Jah­ ren eröffnet. Sein Sohn Günter ist genauso inte­ ressiert an alter Technik wie sein Vater. Der Museumsbesuch, den man vorab buchen muss, ist eine Zeitreise in die große Zeit der Radio­ übertragungen und der

ersten Musikaufnahmen. Berger senior interessiert sich aber nicht nur für die Historie alter Erfindun­ gen, die mit Rundfunk, Radioübertragung oder Tonabnehmern zu tun ha­ ben. Sein Steckenpferd ist die Raketentechnik – auch da kennt er sich aus. Und auch zu diesem Thema gibt es ein, zwei ganz be­ sondere Exponate im Mu­ seum. Bei den Bürgern hat sich das Museum herumge­ sprochen. Werden auf Dachböden, in Scheunen und in Kellern alte Radios, Plattenspieler, Tonbänder oder Fernseher gefunden, erhalten Günter und Friedrich Berger Anfra­ gen. Da das Museum aber bereits sehr gut bestückt ist, müssen die beiden Technikbegeisterten eine Auswahl treffen und kön­ nen nicht mehr alles an­ nehmen. „Bei sehr selte­ nen oder einstmals sehr teuren Stücken sagen wir aber nicht nein“, meint

Das Rundfunkmuseum Welmlingen beherbergt mehr als 600 Exponate.

Friedrich Berger mit einem uralten Radio. Günter Berger. Viele Ra­ dios, Tonbänder, Platten­ spieler und Fernseher wurden von den beiden Elektrotechnikern wieder instand gesetzt, so dass man zeigen kann, wie sie funktionierten, was be­ sonders bei den sehr alten Geräten faszinierend ist. Zu denen gehört eines der ersten Radios über­ haupt, das aus den frühen 1920er­Jahren stammt. Viele Radiosender gab es

damals noch nicht und diese konnte man nur mit großem Aufwand empfan­ gen. Keine Frage, dass man im Rundfunkmu­ seum auch viel über deut­ sche Geschichte lernt, et­ wa über die wilden zwan­ ziger Jahre, als Grammo­ phone in vielen Haushalten Einzug hiel­ ten und die ersten Radio­ übertragungen aufkamen. Oder wie die Nationalso­ zialisten die neue Technik

Fotos: Jutta Schütz zur Verbreitung ihrer Ideologie nutzten. So mancher Besucher erkennt auch Geräte aus seiner Kindheit und Ju­ gend wieder, als Stereoan­ lagen in jedem Haushalt einen prominenten Platz einnahmen. Wer diesen besonderen Museumsbesuch im Rund­ funkmuseum Welmlingen buchen will, kann diesen unter Tel. 07628/8804 ver­ einbaren.

Gegen die Hitze Istein | Abkühlung an den Schwellen n

Von Ingmar Lorenz

Die Isteiner Schwellen bieten nicht nur eine Mög­ lichkeit, sich an heißen Tagen abzukühlen, son­ dern warten für die Besu­ chern auch mit Badever­ gnügen in einer einzigarti­ gen Naturlandschaft auf.

Wer mit dem Auto die Abzweigung nach dem Kreisverkehr von Efrin­ gen­Kirchen in Richtung Istein nimmt, erreicht den Schwellen­Parkplatz. Von diesem sind es nur noch wenige Schritte zu den na­ türlichen Badebuchten im Rhein.

Die Isteiner Schwellen laden zum Baden ein.

Foto: Ingmar Lorenz


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Auf abwechslungsreichen Pfaden Wanderungen | Das Eggenertal bietet zahlreiche gut markierte Routen / Spezielle Themenwege n

Von Jasmin Soltani

Aussichtsreiche Wande­ rungen durch alte Kultur­ landschaften – dafür muss es nicht immer in die Fer­ ne gehen. Auch das Egge­ nertal hat da Reizvolles zu bieten – und das längst nicht nur zur Kirschblüten­ zeit. Auf abwechslungsrei­ chen Pfaden kann man aus einer Fülle gut mar­ kierter Routen seine Tour selbst zusammenstellen, den Milan beobachten, wie er sich immer höher in die Lüfte schraubt, durch die noch vorhandenen blumenreichen Streuobst­ wiesen streifen, den Land­ wirten bei der Ernte zu­ schauen, den Winzern bei der Rebpflege und im Herbst bei der Weinlese, sich über Eidechsen freu­ en, die sich an einer Tro­ ckenmauer wärmen. Das Wanderwegenetz durch die Ortschaften Nie­ der­ und Obereggenen so­

Der Obstlehrpfad informiert über den gewerblichen Obstbau und die naturnahen Streu­ obstwiesen. Foto: Jasmin Soltani wie Schallsingen ist Teil des einheitlich markierten Wanderwegs des Schwarz­ waldvereins (gelbe Raute). Es gibt aber auch spezielle Themenwege. Dazu gehört der mit zwei Kirschen mar­ kierte, zwölf Kilometer lan­ ge Rundwanderweg, der oberhalb von Schallsingen am Dichterweg mit einem Panoramablick ins Egge­ nertal erfreut, am Steinen­ kreuzle einen Rundblick

bis ins Elsass bietet und am jungsteinzeitlichen Siedlungsgebiet „Hag­ schutz“ vorbeiführt, dem ein eigener, 1,2 Kilometer langer Rundweg mit Info­ Tafel gewidmet ist. Mit Schautafeln infor­ mativ gestaltet ist auch der 2,5 Kilometer lange Obst­ lehrpfad, der vom Obereg­ gener Ortsende beim Kreuzweg im Bogen zum Grillplatz „Stelli“ führt.

Von hier aus kann man ausblickreich am Wald­ rand entlang zur St. Johan­ nes Breite zurücklaufen. Lohnend ist auch ein Rundgang durch die alten Weinbergterrassen ober­ halb von Niedereggenen mit ihren von Bürgern frei­ gelegten Trockenmauern. Auch über diese alte Kul­ turlandschaft sowie deren Flora und Faune kann der Wanderer einiges erfah­

ren. Ergänzt werden die Themenpfade durch vier „Aktiv­Runden“ von vier bis sieben Kilometern Län­ ge. Gewandert werden kann nach „Lust und Lau­ ne“, über „Berg und Tal“, auf „Schritt und Tritt“ oder für „Sport und Fitness“ – je nach Kondition. Sehenswertes bietet aber nicht nur die Land­ schaft: die Kirchen in Nie­ der­ und Obereggenen mit ihren alten Fresken sind durchaus einen Besuch wert, ganz zu schweigen von Schloss Bürgeln, dem barocken Kleinod mit Alpenblick und eigenem Rundweg, zu dem vom Eg­ genertal aus diverse Wan­ derwege führen. Einkehrmöglichkeiten gibt es in Nieder­ und Obereggenen sowie im Restaurant von Schloss Bürgeln und im Berghotel Hochblauen. n Mehr Infos sowie Flyer zu den Wanderwegen unter www.eggenertal.de.

Im Zirkelschlag Route | Müllheimer Rundumwegli n

Von Dorothee Philipp

36,5 Kilometer, 819 Meter Auf­ und 780 Meter Ab­ stiege, elfeinhalb Stunden: Hinter dem dürren Steck­ brief aus Zahlen verbirgt sich ein einmaliges Wan­ dererlebnis – ein Rundum­ schlag um Müllheim, in den auch die Teilorte ein­ bezogen sind. Die Wan­ derstrecke des Müllheimer Rundumweglis folgt in et­ wa den Gemarkungsgren­ zen. Der Weg führt ab­ wechslungsreich durch Obstwiesen und Weinber­ ge, stille Dorfstraßen und romantische Hohlwege, streift an Waldrändern entlang, überquert plät­ schernde Bäche und eröff­ net märchenhafte Aussich­ ten auf versteckte Schön­ heiten und große Land­

Die Wanderstrecke folgt in etwa den Gemarkungsgren­ zen. Foto: D. Philipp schaftspanoramen. Das Rundumwegli und seine Varianten sind mit Weg­ beschreibung, Höhenpro­ filen und Informations­ codes für das Smartphone in einem Flyer zusammen­ gefasst. n Weitere Infos unter www.muellheim­touris­ tik.de/Aktiv/Wandern/ Muellheimer­Rundum­ wegli.


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Das einzige Heilbad im Landkreis Bad Bellingen | Kurort lockt mit Therme, Naturgenuss und Kulinarik / Vielfältige Gastronomie n

Von Jutta Schütz

Bekannt ist der Kurort Bad Bellingen – das einzige Heilbad im Landkreis Lör­ rach – vor allem durch die Balinea­Therme mit ihrem Mineral­Thermalwasser, das insbesondere bei Rheuma, Rücken­ oder Ge­ lenkbeschwerden, Stress und Erschöpfung positive Effekte zeigt. Anziehungs­ punkte für Gäste aus Nah und Fern sind aber auch das Drei­Thermen Golf­ Ressort und das Landhaus Ettenbühl. Die Gemeinde bietet aber noch viel mehr. Das „Wiiwegli“ führt durch den Ort, und entlang des Rheinpfads lässt sich gut wandern oder Rad fahren. Der Altrhein lockt mit Ka­ nutouren. Der Kurpark bietet Erholung und auch interessante Informatio­ nen zur Vogelpopulation und neu zu Insektenvor­ kommen auf einem Kalk­ magerrasen. Im Kurpark kann man zudem Aben­ teuerminigolf und auch

Grüne Oase: der Bad Bellinger Kurpark Boule spielen, außerdem gibt es einen Barfußpfad. Wer sich für die Ge­ schichte des Heilbäderwe­ sens interessiert, ist im Oberrheinischen Bäder­ museum in Bamlach gut aufgehoben. Kulturinteres­ sierte können zudem die

Kirchen in den Ortsteilen besichtigen – oder zur Wallfahrtskapelle Maria Hügel oberhalb von Bam­ lach einen Teil auf einem der deutschen Jakobswege laufen. Auch kulinarisch hat die Gemeinde einiges zu bie­

Foto: Jutta Schütz ten – so manches Gasthaus und Restaurant findet dank der hervorragenden Qualität seiner Küche und der Kochkunst des Kü­ chenchefs Eingang in Gastronomie­Führer. Res­ taurants, Gaststätten und Cafés sind im Kernort so­

wie in den Ortsteilen an­ gesiedelt. Die Gastronomie der Kurgemeinde zeichnet sich durch ihre Vielfalt und Leistungsfähigkeit aus, ge­ kocht wird regional und international. Angeboten werden Markgräfler, italie­ nische und französische Spezialitäten, Schweizer und kanadische Gerichte, Fischspezialitäten, Vegeta­ risches, Gegrilltes, Salat­ buffets, aber auch kleine Speisen wie Zwiebelwaien oder zünftige Vesper. Dazu werden oft selbst gemach­ te Kuchen oder Eis zum Dessert angeboten. Die Menükarten der Gastrobetriebe offerieren überdies ein ausgezeich­ netes, vielfältiges Weinan­ gebot – natürlich mit einem Schwerpunkt auf Weinen aus dem Mark­ gräflerland und aus Baden generell. In jedem Jahr präsentie­ ren sich die Köche zudem im Herbst bei den Schlem­ merwochen mit besonde­ ren Menüs.

Mehr als Schifffahrt Breisach | Das Stephansmünster ist weithin sichtbar Wer an die Stadt Breisach am Rhein denkt, der hat vermutlich als erstes Bil­ der der Schifffahrt vor Au­ gen. Doch auch abseits da­ von bietet die auf halbem

Weg zwischen Colmar und Freiburg liegende Stadt einiges. Zu den Se­ henswürdigkeiten gehört das Wahrzeichen der Stadt: das auf dem Müns­

terberg gelegene roma­ nisch­gotische Stephans­ münster mit seinen be­ rühmten Kunstschätzen. Die Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert.

Am Rhein bei Breisach

Foto: Breisach­Touristik


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Es gibt einiges zu entdecken Dreiländergarten | Früheres Landesgartenschau­Gelände in Weil am Rhein lockt mit Vielfalt n

Von Adrian Steineck

„Grüne Lunge“ und Nah­ erholungsgebiet: So prä­ sentiert sich das frühere Landesgartenschaugelän­ de in Weil am Rhein den Besuchern und Nutzern. Der Schauplatz der „Grün 99“ wird heute, 20 Jahre danach, als Veranstal­ tungsgelände und Ort der

Entspannung gerne ange­ nommen. Was hier vom Stadtteil Otterbach bis zur Kern­ stadt in jahrelanger Arbeit geschaffen wurde, kann sich sehen lassen. Wo frü­ her Kies abgebaut wurde, da befinden sich heute die Gärten der Zukunft, der von der weltweit renom­ mierten Architektin Zaha

Hadid geschaffene Hadid­ Bau und das historische Sundgauhaus. Ebenfalls seinen Sitz auf dem LGS­ Gelände hat das trinatio­ nale Umweltzentrum (Truz), dem mehr als 60 Umweltschutzverbände angehören und das Schul­ klassen die Bedeutung der Natur und die Wichtigkeit von deren Erhaltung nahe­ bringt.

Veranstaltungen

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Auch als Veranstaltungs­ ort hat das LGS­Gelände einiges zu bieten. So fin­ det hier das alljährliche Kieswerk­Open­Air statt, das mittlerweile zu den Fixpunkten im Veranstal­ tungskalender von Weil am Rhein zählt. Ebenso macht seit einigen Jahren das Metal­Festival „Baden in Blut“ im Dreiländergar­ ten Station. Auch das Mit­ telalterlich Phantasie Spectaculum (MPS), das größte Mittelalterfestival Europas, ist ein jährlicher Besuchermagnet. Auf­ grund des großen Erfolgs machte es in diesem Jahr nur einmal im Dreiländer­ garten Station statt wie in der Vergangenheit zwei­ mal, wie der Weiler Kul­ turamtsleiter Tonio Paß­ lick unlängst bei einer Führung verriet: „Der Bo­ den soll auch etwas ge­ schont werden.“ Ein Tech­ no­Festival zog ebenso be­ reits vorwiegend jüngere Besucher in den Dreilän­ dergarten.

Architektur Für Architekturliebhaber bietet das LGS­Gelände zudem einiges. Beim Ha­ did­Pavillon etwa handelt es sich um das erste Ge­ bäude, das die Architektin Zaha Hadid (1950 bis 2016) nach ihren Entwür­ fen fertigen konnte. Auch der US­Amerikaner Frank O. Gehry sammelte übri­ gens in Weil am Rhein mit

Wasserskulptur: Auf dem LGS­Gelände in Weil am Rhein gibt es einiges zu entdecken. Foto: Adrian Steineck dem Vitra­Design­Mu­ seum Erfahrungen, die ihm nach eigenem Bekun­ den halfen, das weltweit gerühmte Guggenheim­ Museum im spanischen Bilbao umzusetzen. Zu den Wahrzeichen der LGS gehört der im Voksmund nach seinem Architekten „Schlaich­ turm“ genannte Turm bei der Zughaltestelle Garten­ stadt. Der 16 Meter hohe doppelte Treppenlauf, der nachts auch beleuchtet wird, soll in seiner äuße­ ren Form an die Doppel­ helix eines menschlichen DNA­Strangs und damit an die Urform menschli­ chen Lebens erinnern.

Spielplatz, Grillplätze Zu den beliebtesten Spiel­ plätzen in Weil gehört der Tatzelwurm, ein Sagentier aus Gußbeton, das Kinder zum Bespielen, Klettern und Rutschen einlädt.

Wenn sie auf eine be­ stimmte Stelle treten, spritzt das Wesen zudem Wasser aus seinen Nüs­ tern, das über Terrassen in Staubecken und letztlich in den Sand rinnt, von wo aus es mithilfe einer archi­ medischen Schraube nach oben befördert wird. Der 60 Meter lange Spieldra­ chen wurde von Wolfgang Graubner als Abenteuer­ spielplatz mit Naturerleb­ nissen konzipiert. Weiter in eine Welt der Mythen geht es im Mär­ chenwald, der von ver­ schiedenen Kunstwerken gesäumt wird. Schlange und Goldenes Ei, Wind­ spiele zwischen Yin und Yang – in dem Wäldchen gibt es für Abenteuerlusti­ ge allerhand zu entdecken. Auf der dortigen Wald­ bühne nahmen auch die noch heute aktiven Weiler Märchenerzähler ihren Anfang. Es gibt einiges zu entdecken auf dem Lan­ desgartenschau­Gelände.


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Ein Rundweg: August Macke in Kandern Rund 20 origi­ nelle Stationen in der ganzen Stadt gilt es beim rustika­ len Wander­ golf zu bewäl­ tigen. Fotos: zVg

Spielend die Stadt entdecken Wandergolf | Neue Attraktion in Kandern / Stationen im Stadtgebiet verteilt n

Von Alexandra Günzschel

Seit dem Frühjahr ist Kan­ dern um eine Attraktion reicher. Mit viel ehrenamt­ lichem Engagement wur­ de ein Wandergolf­Par­ cours eingerichtet, dessen 20 Stationen sich über die ganze Stadt verteilen. Das Angebot wird gut ange­ nommen, wie die ersten Erfahrungen zeigen. „Wir wollen gerade Touristen etwas Interes­ santes bieten“, sagte zur Einweihung im Frühjahr Bürgermeister Christian Renkert. Denn die aus­ wärtigen Wandergolfer lernen nun die schönen Ecken der Stadt besser kennen. Mit den einzel­ nen Stationen wurde zu­ dem versucht, „den Zau­ ber der jeweiligen Umge­ bung einzufangen“. Wandergolf ist eine Art rustikales Minigolf, in Kandern kombiniert mit

Ein Spaß für die ganze Fa­ milie ist der neue Wander­ golfparcours in Kandern. Diese beiden haben den Bogen raus.

einer vier Kilometer lan­ gen Tour durch die Stadt. Die Stationen heißen Maulwurfhügel, Jäger­ stand, Pflug, Rübenmühle, Apfelreibe oder Insekten­ hotel. Zum Teil wurden die Holzgebilde aus alten landwirtschaftlichen Gerä­

Die Kunst des Töpferns Museum | Ausgesuchte Exponate Im Heimat­ und Keramik­ museum der Stadt Kan­ dern wird die gesamte Bandbreite der Kanderner Töpferkunst über einen langen Zeitraum hinweg anhand von ausgesuchten Exponaten anschaulich dargestellt.

Öffnungszeiten: April bis Oktober, jeweils mitt­ wochs von 15 bis 17.30 Uhr und sonntags von 10 bis 12.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr; Sonderführungen nach Vereinbarung. Adresse: Ziegelstraße 21, 79400 Kandern

ten angefertigt. Auch die Schläger und Kugeln sind aus Holz. Ziel des Spiels ist es, den Ball wie beim Minigolf mit möglichst wenigen Schlä­ gen vom Abschlag bis ins Ziel zu bringen. Hat ein Spieler an einer Bahn das

Ziel mit sechs Schlägen nicht erreicht, werden sie­ ben Punkte notiert, und das Spiel wird an der nächsten Station fortge­ setzt. Gewonnen hat der Spieler mit der geringsten Punktzahl. Ausgangs­ und Endpunkt ist beim Ju­ gendzentrum am Kan­ derner Bahnhof. Die Ausrüstung gibt es gegen eine Leihgebühr von zwei Euro pro Schlä­ ger bei verschiedenen Ausgabestellen: Tourist­ Information, Hauptstraße 18, Tel. 07626/972356, Gasthaus „Chanderner Bahnhof“, Bahnhofstraße 13, Tel. 07626/472, Gast­ haus „Zur Weserei“, Hauptstraße 81, Tel. 07626/7000, Ristorante/ Eiscafé „San Lorenzo“, Am Blumenplatz 1, Tel. 07626/8536, Modege­ schäft „Fesch & Chic“, Bahnhofstraße 5, Tel. 07626/7365.

Von frühester Jugend an verbrachte August Macke (1887 bis 1914) regelmä­ ßig kreative Wochen bei seiner Schwester Auguste, der Kronenwirtin, in Kan­ dern. Als sich später auch seine Mutter dort nieder­ ließ, wurde Kandern für ihn neben Bonn zur zwei­ ten Heimat. Doch es war nicht nur seine Familie, die ihn nach Kandern lockte. Er schätzte das Städtchen und seine Umgebung über alles: „Ich kenne kei­ nen Ort, der derart klassi­ sche Motive aufzuweisen hätte wie dieses herrliche Kandern“, schwärmte er in einem Brief an seine spätere Frau Elisabeth. In Kandern entstanden ungefähr 20 Ölgemälde, zahlreiche Zeichnungen, mehrere Skizzenbücher und Aquarelle. Wichtige Impulse seiner künstleri­ schen Entwicklung gingen von seinen Aufenthalten in Kandern aus. Der August­Macke­ Rundweg führt zu den schönsten Winkeln Kan­ derns und folgt dabei den Spuren Mackes zu Plätzen und Motiven, die in Leben und Werk des Künstlers eine Rolle spielten. Die zehn Tafeln mit Bildreproduktionen und Textinformationen weisen auf biografische und künstlerische Beziehun­ gen hin. Die Gehzeit beträgt rund eine Stunde. n Info und Flyer: Tou­ rist­Information Kandern, Hauptstraße 18, Tel. 07626/972356.


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Tobias Reichert (rechts) freut sich über die gute Resonanz auf die neue Bogensport­Abteilung der SG Wiechs.

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Fotos: Ralph Lacher

Mit dem Bogen ins Schwarze treffen Freizeitsport | SG Wiechs freut sich über Erfolg der neuen Abteilung / Jeder darf schnuppern n

Von Ralph Lacher

„Mit unserer neuen Bo­ genschießanlage möchten wir das Angebot der Schützengesellschaft Wiechs erweitern“. So be­ gründet Vorsitzender und Oberschützenmeister Jörg Pfeifer die neueste Errun­ genschaft der SG. Dass der Verein damit buchstäblich ins Schwarze trifft, belegt die Tatsache, dass die Bogensportabtei­ lung schon nach knapp zwei Monaten zehn Mit­ glieder umfasst. Im Vorfeld der Grün­ dung dieser Abteilung hat­ te hatten die SG­Mitglie­ der auf dem Gelände hin­ ter dem Schützenhaus ein Stück Grünfläche mit zwei Bogensport­Zielscheiben und einer Sicherheits­ wand versehen, um an zwei Ständen Bogenschie­ ßen zu ermöglichen. Auf der Anlage können Interessierte auf zehn, 20 oder 30 Meter entfernte Zielscheiben schießen, und zwar kann am Don­

nerstag und Freitag von 19 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit, so der Ober­ schützenmeister. Sein Stellvertreter, Schützenmeister und Bo­ gensport­Enthusiast Tobi­ as Reichert, habe die neue Gruppe forciert, auch auf­ grund positiver Erfahrun­ gen anderer Schützenver­ eine in der Region, erklärt Jörg Pfeifer. Die SG Wiechs inves­ tierte rund 1200 Euro in vorerst vier Bögen, Pfeile, Köcher und Schutzeinrich­ tungen für die Arme sowie die zwei Scheiben. Hinein­ schnuppern ins Bogen­ schießen ist bei der SG grundsätzlich ohne weite­ re Verpflichtung möglich, also kostenlos. „Wir stellen Pfeil und Bogen, und erst wenn je­ mand klares Interesse am Weitermachen signali­ siert, sollte er Mitglied bei uns werden“, so Pfeifer. Wie der Oberschützen­ meister erläutert, ist Bo­ genschießen in gewisser Weise eine archaische Art

Oberschützen­ meister Jörg Pfeifer ist mit dem neuen Angebot Bo­ genschießen in eine Marktlü­ cke gestoßen.

des Schießens, nicht so sehr technisiert wie der Gewehr­ und Pistolen­ sport. Und dazu nachhalti­ ger, was die „Munition“ angeht – Pfeile halten

schließlich sehr lange, Ku­ geln sind ein Einwegarti­ kel. Gerade bei jüngeren Menschen sei wohl nicht zuletzt deshalb Bogen­

schießen im Trend, so Jörg Pfeifer. Um diesem Trend Folge zu leisten, wird Bo­ genschießen in der SG Wiechs ausschließlich mit so genannten Blankbögen, also Sportgeräten ohne zu­ sätzliche technische Hilfs­ mittel wie Zugverstärkung oder Zielvorrichtungen, betrieben. Grundsätzlich werde die SG das Bogenschießen vorerst nur als Hobby­ sportart anbieten. Bei ent­ sprechendem Wunsch der neuen SG­Schießsportler wäre es aber durchaus denkbar, dass man mittel­ fristig mit Bogenschützen an offiziellen Wettkämp­ fen teilnimmt, so Jörg Pfeifer. Klar ist allemal, dass man demnächst noch zwei weitere Scheiben aufbau­ en wird, damit vier Bogen­ sportler(innen) gleichzei­ tig ihrem Hobby nachge­ hen können.

n KURZINFO www.sg­wiechs.de.


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Ein Haus für den berühmten Dichter  Hebelhaus | Im ehemaligen Wohnhaus des Dichters wird an ihn erinnert / Ort der Kultur Hausen  im  Wiesental  ist stolz  auf  den  berühmten Sohn  des  Dorfs:  Johann Peter  Hebel.  Er  schrieb laut Brockhaus mundartli­ che  „Alemannische  Ge­ dichte“ (1803) und erneu­ erte  als  ein  Meister  der volkstümlichen  Erzähl­ kunst  die  schwankhafte Kurzgeschichte  und  die Kalendergeschichte.  Seine Beiträge  zu  dem  von  ihm 1808  bis  1815  und  später herausgegebenen  „Rhein­ ländischen  Hausfreund“ fasste  er  im  „Schatzkäst­ lein  des  Rheinischen Hausfreunds“  (1811)  zu­ sammen.  Um an ihn zu erinnern, hat  die  Gemeinde  in  sei­ nem  Wohnhaus  ein  Mu­ seum eingerichtet, in dem die  Lebensstationen  des Dichters  aufgeführt  sind. Den Winter über wohnten Hebels  Eltern,  Ursula Hebel,  geborene  Oertlin, und  Johann­Jakob  Hebel in  diesem  Haus,  das  aus dem  Jahr  1562  stammt. Den  Sommer  verbrachten sie in Basel, wo Johann Pe­ ter Hebel am 10. Mai 1760 geboren wurde. 1761 starb der Vater, 1773 die Mutter, Johann  Peter  verließ  den

Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, läuft Richtung Dorfmitte und sieht dann rechter Hand das Hebelhaus.  Foto: zVg Ort  und  verkaufte  das Hebelhaus  1774  an  Jakob Böhler,  einem  Bürger  aus Gresgen.  Es  wechselte  in den  folgenden  Jahren mehrmals den Besitzer. 1850 kaufte die „Lesege­ sellschaft  zum  Pflug“  aus Schopfheim  das  obere Stockwerk für 651 Gulden, das 1862 in den Besitz der Hausener  Hebelstiftung gelangte,  1875  konnte  sie

durch ein  Tauschgeschäft das  gesamte  Haus  in  sei­ nen Besitz bringen.  1960  wurde  die  nahezu originalgetreu  erhaltene Hebelsche  Wohnung  im Obergeschoss  der  Öffent­ lichkeit  zugänglich  ge­ macht.  Geöffnet  ist  das  Haus mittwochs,  samstags  und sonntags von 13.30 bis 17 Uhr. Im Januar ist das Mu­

Fahrspaß für die Kleinen Liliput­Eisenbahn | Nur sonn­ und feiertags geöffnet In Hasel gibt es zwei tou­ ristische  Attraktionen:  die Erdmannshöhle  und  die Liliput­Eisenbahn.  Die  Fahrsaison  der  Mi­ niatureisenbahn  beginnt am 1. Mai eines jeden Jah­ res  und  endet  am  ersten Sonntag im September.  Geöffnet  ist  nur  sonn­ und feiertags von 10 bis 17 Uhr.  An  einem  Samstag im  Juli,  am  Teddybären­ tag, dürfen die Kinder ihr Kuscheltier  mitbringen und fahren dann kostenlos mit der Miniaturbahn, die eine  Baugröße  von  F­3

und eine  Spurweite  von 200 Millimeter hat.  Der  Fahrpreis  beträgt zwei  Euro  pro  Fahrt,  für drei  Fahrten  liegt  er  bei fünf Euro. Die Gruppener­ mäßigung  (ab  zehn  Kin­ der) pro Fahrt beträgt 1,50 Euro.  Die Betreiber der Bahn, die  Familie  Schumacher, suchen  noch  tatkräftige Menschen aller Altersklas­ sen  und  Berufe,  die  sich aktiv  am  Aufbau  und  der Entwicklung  der  Liliput­ Eisenbahn in Hasel beteili­ gen möchten. 

Interessenten melden sich  bei  Familie  Schuma­ cher  unter  Telefonnum­ mer  07673/7807  oder unter  der  E­Mail  familie­ schumi@web.de. 

Kinder lieben  die  Liliput­ Eisenbahn.  Foto: zVg

geschlossen. Erwachsene  zahlen  3 Euro,  Kinder  und  Schüler bis 16 Jahre den ermäßig­ ten Eintritt von 1,50 Euro. Führungen  für  Gruppen bis 25 Personen kosten 30 Euro plus Eintritt, Führun­ gen  ab  25  Personen  50 Euro plus Eintritt.  Das Hebelhaus ist nicht nur ein Museum, sondern auch  ein  Ort  der  Kultur. Die  Muettersproch­Gsell­ schaft  und  die  Hebelstif­ tung  Hausen  organisieren Lesungen,  Ausstellungen und Vorträge.  Am  Sonntag,  22.  Sep­ tember,  um  19  Uhr  gas­ tiert Stefan Österle mit sei­ nem  Ein­Mann­Solo­Pro­ gramm „Komödien, Skan­ dale,  Satiren  von  Johann Peter Hebel“ im Haus. 


Der Sommer kann kommen! Für den Rest sorgen wir: ➤ Lokalnachrichten & Lokalsport frei Haus ➤ Fernsehmagazin Dienstag & Bonus für Abonnenten ➤ Reisequiz, Wochenend-Journal und Stellenmarkt ➤ Inkl. Veranstaltungs- und Kinotipps ➤ Und vieles mehr 6 Wochen

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Bis zu 60 Stunden Aktiv­ und Entspannungsprogramm bringen Balance ins Leben.

Die Berge – Balsam für die Seele

Posthotel | Wellness­ und Gesundheitsrefugium für Erwachsene / Zukunftweisende Erholungswelt Schwer hängen dicke Wol­ ken über dem Tiroler Achensee, dem tiefsten See Österreichs – auch über dem Posthotel in Achenkirch. Es dauert kei­ ne fünf Minuten, bis kräfti­ ger Regen sich ergießt. Im Posthotel kommt trotzdem beste Urlaubs­ stimmung auf. Der Erho­ lungswert in der weitläufi­ gen Anlage ist kaum zu überbieten. Malerisch zwi­ schen See und Bergen ge­ legen, wird das Fünf­Ster­ ne­Haus – ein Refugium für Erwachsene – auch höchsten Ansprüchen ge­ recht. Seit Jahrzehnten setzt das Posthotel Maßstäbe in punkto Wellness. Rund um das 100­Jahre­Jubilä­ um im vergangenen Jahr hat die Familie Reiter ihr renommiertes Haus noch einmal deutlich weiterent­ wickelt und stellte dabei das Wohlbefinden der Gäste mehr denn je in den Mittelpunkt. So wurde das Stamm­ haus komplett abgetragen und in hochwertiger Holz­ bauweise wieder errichtet.

Neue Suiten wurden äs­ thetisch nach dem Kon­ zept „Wabi Sabi“ gestaltet. Ein bestens ausgestatteter Fitness­Raum mit großen Fensterfronten eröffnet den Sportlern den Blick in den Garten und in die na­ he Bergwelt. Eine Showkü­ che, ein Gesundheitsres­ taurant mit speziellen An­ geboten, Terrasse, Lese­ und Spielräume machen das neue Stammhaus kom­ plett. Die einzelnen Gebäude­ komplexe fügen sich har­

monisch ineinander. Aller­ dings benötigt der Gast, wenn er das Haus zum ers­ ten Mal besucht, etwas Zeit für die Orientierung. Erleichtert wird ihm diese durch ein ausgeklügeltes Wegeweiser­System. Gerade im Sommer star­ ten die Gäste gerne zu Outdoor­Aktivitäten in der Umgebung. Der Achen­ see, das Karwendel­Gebir­ ge und die Rofan­Berge bieten dafür die perfekte Bühne und sind Balsam für die Seele der Wande­

Das neue in Holzbauweise errichtete Stammhaus

rer und Mountainbiker. Fahrräder aller Art stehen im Posthotel zum Auslei­ hen bereit. Geführte Wan­ der­, Rad­ und Moutainbi­ ketouren bringen die Na­ turbegeisterten zu den reizvollsten Plätzen. Gol­ fer frönen ihrem Hobby auf dem hoteleigenen Neun­Loch­Platz, der in Hotelnähe auf einem Hochplateau unmittelbar am Karwendel­Natur­ schutzgebiet liegt. Zwölf Lipizzaner stehen im eigenen Gestüt für Aus­ ritte, Reitkurse und Kutschfahrten bereit. Beim Paragleiten über dem glitzernden Achensee oder im Hochseilgarten mit seinen sechs Parcours gibt es hingegen Nerven­ kitzel pur. Das Posthotel gilt als eines der größten Well­ nessresorts Österreichs mit 7000 Quadratmetern SPA, Beauty und Well­ ness. Die In­ und Outdoor­ Wasserwelt bietet mit sie­ ben Innen­ und Außen­ pools beispiellose Ab­ wechslung. Auch die Auswahl an

Behandlungen bis hin zu traditioneller chinesischer Medizin oder sportmedizi­ nischen Fitness­Checks ist immens. Jedes Jahr kommt für sechs Monate ein Shaolin­Meister aus der chinesischen Provinz Henan ins Posthotel. Als Zen­Meister zeigt er den interessierten Gästen, wie mentale Stärke und innere Balance trainiert werden können. Ein weiteres Highlight ist die Kulinarik. Beson­ ders erwähnenswert: das Gesundheitsrestaurant Tenzo. Hier kommen Gäs­ te in den Genuss spezieller Speisen, die das Yin oder Yang aufbauen. Ein Selbst­ test gibt Aufschluss darü­ ber, welche Gerichte einem besonders gut tun.

INFO Posthotel Achenenkirch, Achenkirch 382, A­6215 Achenkirch am Achensee, Tel. +435246/6522, E­Mail:info@posthotel.at, n www.posthotel.at


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Ein Sommer in den Nockbergen Trattlerhof | Ziel für naturverbundene und erlebnishungrige Menschen am Alpe­Adria­Trail Der Trattlerhof in Bad Kleinkirchheim in Kärn­ ten ist gelebte Familientra­ dition und ein Stück öster­ reichische Gastronomie­ und Tourismus­Geschich­ te. Die Familie Forstnig be­ treibt den Familienbetrieb bereits über 130 Jahre. Das Viersternehotel ist seit 1884 im Besitz der Kärnt­ ner Unternehmerfamilie. War die „Trattlerkeusche“ einst noch ein einfaches Wirtshaus, so ist der „Trattlerhof“ heute ein schickes Ferienresort ge­ hobener Klasse und zu­ gleich einer der traditions­ reichsten Betriebe Kärn­ tens. Jakob Forstnig führt das Viersternehotel nun­ mehr bereits in fünfter Ge­ neration – gemeinsam mit seiner Familie. Jede Gene­ ration hat dem Trattlerhof ihren eigenen Stempel auf­ gedrückt und neue, wichti­ ge Impulse gesetzt. Blickt man noch weiter in der Historie des Trattlerhofs zurück, dann stößt man auf eine mehr als 370 Jah­ re lange Tradition, die Mit­ te des 17. Jahrhunderts die Jesuiten begründeten. Am 14. Juli 1642 gewährte der Orden den damaligen Be­ sitzern des Trattlerhofs nämlich das Tafernrecht, eine Art Gaststättenkon­ zession alter Ordnung, mit der noch weitere Privile­ gien verbunden waren,

Vom Trattlerhof aus öffnen sich zahlreiche attraktive Wanderwege in den Nockbergen. wie etwa das Braurecht, das Brennrecht oder die Erlaubnis, eigenes Brot zu backen. Mehr als 370 Jahre spä­ ter gelingt es der Bad Kleinkirchheimer Hote­ liersfamilie Forstnig ge­ schickt, die Kärntner Ge­ mütlichkeit und Gast­ freundschaft mit dem mo­ dernen Komfort eines gehobenen Viersternehau­ ses zu verbinden. Einem

Jagdschloss ähnlich, mit­ ten in Bad Kleinkirchheim gelegen, umgeben von den sanften Nockbergen, ist der Trattlerhof ein idea­ les Ziel für naturverbunde­ ne Menschen und für Fa­ milien, die ein umfassen­ des Urlaubsangebot in fa­ miliärer Atmosphäre, Herzlichkeit und einen kompetenten, freundli­ chen Service schätzen. Mit der „Einkehr“ holt der Trattlerhof die alpine Hüttenromantik ins Zent­ rum von Bad Kleinkirch­ heim, denn das urige Hüt­ tenrestaurant ist nicht dort, wo man eine urige Hütte eigentlich vermuten würde, sondern direkt im Zentrum des Weltcuports unweit der Therme St. Ka­ threin.

Wandern, Tennis, Reiten und Baden

Der Trattlerhof in Kleinkirchheim in Kärnten

Ein Bergsommer in Bad Kleinkirchheim lässt für Sportler und Erlebnis­ hungrige keine Wünsche

offen. Im Naturparadies inmitten der Nockberge gibt es unzählige Freizeit­ aktivitäten: zwei hoteleige­ ne Tennisplätze, einen brandneuen Beachvolley­ ball­Platz, einen Reitstall mit acht Schulpferden so­ wie eine neue Ponyfarm, Baden im 10 000 Quadrat­ meter großen Strandbad am Millstätter See, Golf­ plätze in der Nähe des Ho­ tels, ein ausgezeichnetes Wander­ und Bikewege­ netz und den Alpe­Adria­ Trail vor der Haustüre, Oldtimer­Traktorfahrten, Kutschenfahrten, Fackel­ wanderung mit Ponys und Pferden, ein Wochenpro­ gramm mit täglichen Akti­ vitäten und attraktive Kin­ der­ und Jugendprogram­ me mit professioneller Be­ treuung, um nur einige der Erlebnisse aufzuzählen. Schon im Mittelalter nahmen die Bürger lange und beschwerliche Fuß­ märsche über Bergpässe in Kauf, um vom Heilwasser in Bad Kleinkirchheim profitieren zu können.

Fotos: zVg Heute sprudeln die Ther­ malwasserquellen in die beiden modernen Ther­ men in Bad Kleinkirch­ heim. Auch die hauseige­ ne Sauna­ und Badeland­ schaft des „Trattlerhofs“ versprüht ein einzigartig rustikales Flair. Dort fin­ det man etwa einen Hot­ Whirlpool, Schwebelie­ gen, eine Romantik­Liege­ zone, ein großes Schwimmbecken, ein So­ larium, eine Infrarotkabi­ ne, eine Aromadusche, eine finnische Sauna, ein Dampfbad und die neue Zirben­Bio­Sauna. Von der Frischluftoase und vom Ruheraum aus genießen Hotelgäste einen unge­ trübten Ausblick auf die Nockberge.

INFO Hotel Trattlerhof, Ge­ gendtalerweg 1, A­9546 Bad Kleinkirchheim, Tel. 0043 4240/81 72, E­Mail: hotel@trattler­ hof.at n www.trattlerhof.at


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Erinnerungen wecken

Museum | Alte Geräte und Objekte Das Landwirtschaftsmu­ seum, das in einer Scheu­ ne hinter dem Stapflehus in Alt­Weil untergebracht ist, beleuchtet die Epoche, als Weil noch ein kleines Dorf und die Landwirt­ schaft die Haupterwerbs­ grundlage der Bevölke­ rung war. Neben Vieh­ zucht und Milchwirtschaft war der Anbau von Obst und Gemüse für die klei­ nen landwirtschaftlichen Betriebe sehr einträglich.

Das Museum erinnert an frühere Zeiten. Die Produkte fanden auf den Basler Märkten ihre Abnehmer. Die 1803 erbaute Scheu­ ne beherbergt eine Samm­ lung von Arbeitsgeräten und Werkzeugen, die das harte Arbeits­ und Alltags­ leben der Landwirte im 19. Jahrhundert und um die Jahrhundertwende do­ kumentiert. Die Scheune ist mit Stall, Futtergang, dem großen Einfahrtstor und den verschiedenen Tennenböden in ihrer ori­ ginalen Struktur weitest­

gehend erhalten geblie­ ben. Neben den Arbeitsgerä­ ten zur Bewirtschaftung der Felder sind auch Werkzeuge und Geräte zur Arbeit im Wald, im Stall oder zur Flachsher­ stellung zu sehen. Objekte gibt es auch zu den The­ menbereichen Milchver­ arbeitung und Wäschewa­ schen zu sehen. Besondere Höhepunkte beim Museumsrundgang stellen die Geräte dar, die man per Knopfdruck in Bewegung setzen kann. Wenn dann der Scheu­ nenboden bebt, sobald sich die Maschinen dre­ hen, bekommt man einen Eindruck der Kräfte, die zur Arbeit eingesetzt wer­ den mussten. Zahlreiche großformati­ ge Fotografien zeigen his­ torische Momentaufnah­ men von Weil, Haltingen und Ötlingen. Eine weite­ re Besonderheit des Mu­ seums ist die Emaille­ Schildersammlung, die thematisch auf das Arbeitsleben der Landwir­ te abgestimmt ist. Die Ta­ feln von Anno dazumal werben für die neuesten Geräte, die wirksamsten Düngemittel und das bes­ te Kraftfutter für die Tiere. Es gibt auch verschiede­ ne Veranstaltungen und Aktionen wie die Pflan­ zentauschbörse, ein Waschtag oder den inter­ nationalen Museumstag.

Im Landwirtschaftsmuseum sind alte Geräte und Objekte ausgestellt. Fotos: zVg

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n KURZINFO Öffnungszeiten: bis zum 13.Oktober sonntags von 14 bis 18 Uhr, Eintritt frei Adresse: Bläsiring 10, 79576 Weil am Rhein

Führungen für Gruppen sind auf Anfrage auch außerhalb der Öffnungs­ zeiten möglich. Für Kin­ der und Schulklassen gibt

es die Führung „Wie Ur­ oma und Uropa lebten“. Anmeldung: Tel. 07621/ 704416, E­Mail s.kern@ weil­am­rhein.de


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Auch die Motorik ist von Bedeutung Kartraceland | Auf 4000 Quadratmetern und 680 Metern Streckenlänge den Rennsport erleben n

ser, der selbst passionier­ ter Kartfahrer ist. „Wir haben in zehn Jah­ ren noch nie einen Kran­ kenwagen gebraucht, das ist für eine Kartbahn kei­ neswegs selbstverständ­ lich“, verweist der Inhaber auf eine makellose Bilanz im Kartraceland.

Von Adrian Steineck

Das Geräusch von Moto­ ren liegt in der Luft. Karts brausen die Strecke ent­ lang. Allein der Benzinge­ ruch, der bei diesem An­ blick eigentlich zu erwar­ ten wäre, fehlt: Willkom­ men im Kartraceland in Haltingen, das am 1. Au­ gust 2009 eröffnet wurde und damit dieser Tage sein zehnjähriges Bestehen fei­ ert. Im Kartraceland Weil am Rhein können Renn­ sportbegeisterte auf 4000 Quadratmetern und 680 Metern Streckenlänge ihr Können auf den einsitzi­ gen, bis zu 50 Kilometern pro Stunde schnellen Karts ausprobieren. 33 dieser Fahrzeuge stehen zur Ver­ fügung. Genutzt werden sie von Fahrern im Alter von acht bis 75 Jahren, schildert Herbert Gertei­ ser, Inhaber der Kartbahn im Gewerbegebiet Rebgar­

INFO Mit bis zu 50 km/h geht es über die 680 Meter lange Rennstrecke. Foto: Adrian Steineck

Geöffnet

ten. Er weiß, worauf es beim Kartfahren an­ kommt. „Die gegenseitige Akzeptanz ist wichtig, und die Sicherheit des Einzel­ nen steht immer an erster Stelle“, sagt der Inhaber der Kartbahn im Gewerbe­ gebiet Rebgarten. Beim Kartfahren fahre man ent­ weder miteinander und lasse einen Mitfahrer auch überholen, oder es gebe Ärger auf der Strecke. Auch die Motorik ist von

Das Kartraceland Weil am Rhein, Hegenheimer Stra­ ße 18, hat dienstags bis donnerstags von 16 Uhr bis mindestens 23 Uhr, samstags und feiertags von 14 Uhr bis mindes­ tens 23 Uhr, freitags von 15 Uhr bis mindestens 23 Uhr und sonntags von 10.30 Uhr bis mindestens 20 Uhr geöffnet. Mehr: www.kartraceland.de und unter Tel. 07621/163 617­0.

Bedeutung, schließlich gilt es beim Kartfahren, beide Hände und Füße zu benut­ zen. Anfängern rät er da­ zu, lieber kleinere Runden zu fahren und diese dafür zweimal zu absolvieren. Auch ein großes Blickfeld sollte man haben: „Gute, professionelle Fahrer ha­ ben etwa zwei Drittel der Rennstrecke im Blick“, schildert Gerteiser seine Erfahrungen, die so übri­ gens auch für den Straßen­

verkehr gelten. Mitunter aber sei es auch erschre­ ckend, wie wenig geübte Autofahrer, die zum ersten Mal auf einem Kart sitzen, tatsächlich die Situation erkennen. Damit kommt es nicht von ungefähr, dass Kartfahren auch für Schulklassen aus Gründen der Verkehrserziehung an­ geboten wird. Allerdings geschehe dies in der Schweiz häufiger als in Deutschland, weiß Gertei­

Zwischen Natur und Mensch Vitra | Alexandra Daisy Ginsberg zeigt „Better Nature“ In der Vitra Design Mu­ seum Gallery ist bis zum 24. November eine Aus­ stellung von Alexandra Daisy Ginsberg zu sehen. Die britische Künstlerin

beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Natur und Mensch und unter­ sucht, wie sich dieses durch den Fortschritt von Design und Technologie verändert. Basierend auf ihren For­ schungsarbeiten entwi­ ckelt sie suggestive Kunst­ werke, die bedrohlich und

poetisch zugleich wirken. Eine Auswahl davon zeigt die Gallery des Vitra De­ sign Museums in einer Einzelausstellung und ver­ folgt den Weg der Künstle­ rin und kritischen Desig­ nerin. Die ausgebildete Architektin und Interak­ tionsdesignerin interes­ siert sie sich besonders für die „Synthetische Biolo­ gie“, eine aufkommende Technowissenschaft, die sich mit dem Design le­ bender Materie beschäf­ tigt. In diesem Zusammen­ hang ist Ginsberg schon lange von der Prämisse fasziniert, die allem De­ sign zugrunde liegt: dem Bedürfnis nach „Verbesse­ rung“. Aber was genau be­ deutet „besser“? n Mehr unter: www.de­ sign­museum.de

Der Weg verläuft zwischen Weil und Riehen.

Foto: wz

Mit 24 Wegmarken Rehberger­Weg | Kultur und Natur Der Rehberger­Weg ver­ knüpft über eine Länge von rund fünf Kilometern zwei Länder, zwei Ge­ meinden, zwei Kulturinsti­ tutionen – und unzählige Geschichten. Er verläuft zwischen Weil am Rhein und Riehen, zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus. Gelei­ tet von „24 Stops“, 24 Wegmarken des Künstlers Tobias Rehberger, lässt

sich eine vielfältige Natur­ und Kulturlandschaft er­ kunden. So gibt der Reh­ berger­Weg mit seinen Wegmarken den Anlass, die Geschichte und Ge­ schichten der Umgebung und seiner Menschen ken­ nen zu lernen und neu zu erzählen, und lädt zu einem Ausflug in die Na­ tur ein. n Mehr Infos unter: www.24stops.info/de


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Nostalgische Zugfahrten mit der Kandertalbahn an jedem Sonntag Die Kandertalbahn ist eine in voller Länge mit allen Stationen erhalten gebliebene klassische Nebenbahn im südlichen Schwarzwald. Auf 13 Kilometern verbindet sie Haltingen mit dem Töpferstädtchen Kandern. Dort sind auch die historischen Lo­

komotiven und Wagen beheimatet. Das Transportsystem Nebenbahn ist noch weitgehend vollständig er­ halten und lässt sich auch im Be­ trieb erleben. Noch bis zum 20. Oktober dampft die Museunmsbahn an jedem Sonn­

tag dreimal von Kandern nach Weil am Rhein­Haltingen und wieder zu­ rück. Die Zwischen­Haltestellen sind Hammerstein, Wollbach, Witt­ lingen, Rümmingen und Binzen. Das bietet viele Optionen für Tagesaus­ flüge. Wanderkarten liegen an den

Bahnhöfen Kandern und Haltingen aus. WEITERE INFORMATIONEN: Internet: www.kandertalbahn.de, Tourist­Info Kandern, Hauptstraße 18, Tel. 07626/97 23 56

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Großes Angebot

Kultur | Eimeldingen hat viel zu bieten Das Spiel wird bewertet. Foto: Alexand­ ra Günzschel

Geselliges Spiel Hobby | Boule­Bahnen in Rümmingen und Holzen n

Von Alexandra Günzschel

Das Boule­Spiel ist bei uns, in der Toskana Deutschlands, angekom­ men. Immer mehr, vor­ wiegend ältere Personen treffen sich gerne zu einem gemütlichen Wett­ streit auf den zahlreicher werdenden Boule­Bahnen in unserer sonnigen Re­ gion. Im Kandertal stehen den Boule­Freunden zwei Anlagen zur Verfügung – eine in Rümmingen beim Sportplatz und eine weite­ re im Storchendorf Hol­

zen in der Ortsmitte. Längst haben sich feste Gemeinschaften gebildet. In Rümmingen zum Bei­ spiel kann man sich ihnen immer donnerstags ab 14 Uhr anschließen. Der Boule­Platz mit zwei getrennten Bahnen steht aber auch anderen Gemeinschaften zu ande­ ren Zeiten offen. Dasselbe gilt für den Boule­Platz in Holzen, wo sich die Boule­ Freunde derzeit immer dienstags treffen. Anfän­ ger können sich bei ihnen Kugeln ausleihen. Die Boule­Freunde

schätzen die Spannung beim Spiel bis zur letzten Minute, den gemütlichen Wettkampf unter freiem Himmel und die Gesellig­ keit. Oft sind es Rentner, die zu diesem Hobby finden, etwa dann, wenn es mit früher betriebenen Sport­ arten nicht mehr so gut klappt. Beim Kampf um den nächstgelegenen Platz beim „Schweinchen“ können sie ihr Ballgefühl unter Beweis stellen. Denn auch für Boule gilt: Übung macht den Meis­ ter.

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Von Ingmar Lorenz

Konzerte, Hocks, Lesun­ gen und Stammtische: Die Gemeinde Eimeldingen wartet mit einem vielfälti­ gen kulturellen Angebot auf. Regelmäßig finden in der Reblandhalle, die auch Treffpunkt vieler Vereine ist, hochkarätige Konzerte statt. Aber auch die Dorfgemeinschaft spielt eine wichtige Rolle. Diese zu stärken, hat sich die Interessengemein­ schaft (IG) Eimeldingen als Ziel gesetzt. Bei regel­ mäßigen Stammtischen sind alle Bürger dazu ein­ geladen, eigene Ideen ein­ zubringen.

Dieses Engagement trägt Früchte, wie der ers­ te Sommerhock beweist, der kürzlich auf dem Rat­ hausplatz stattfand. Kulturell bereichert die Gemeinde zudem das Haus der Begegnung. Dort finden neben Ver­ einsveranstaltungen im­ mer wieder auch Lesun­ gen statt, und im „Bücher­ wurm“ können Literatur­ Begeisterte nach Herzenslust stöbern. Auch Jazz­Freunde kommen bei regelmäßi­ gen Konzerten der „Sugar Foot Stompers“ im Gast­ haus „Loewen“ jeden Donnerstagabend voll auf ihre Kosten.


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Mit dem Velo auf den Spuren der Römer. Der Verein für Heimatgeschichte hat eine 23 Kilometer lange Rundstrecke entlang der Sehenswürdigkeiten der Römerzeit erstellt. Start ist an der Römervilla in Grenzach. Foto: Manfred Herbertz

Mit dem Velo durch die Römerzeit Archäologie | Auf Entdeckungsreise mit Rad und Fähre rund um Grenzach­Wyhlen n

Von Manfred Herbertz

Die Region rund um Gren­ zach­Wyhlen, Augst und Kaiseraugst hat eine Fülle von großen und kleinen archäologischen Spuren aus der Römerzeit zu bie­ ten. Auf der rechtsrheini­ schen Seite ist die Grenza­ cher Römervilla ein he­ rausragendes Beispiel für eine ländliche Villa, wie man sie mehrfach im Um­ kreis von Augusta Raurica finden kann. Auf Grund ihrer luxuriö­ sen Ausgestaltung wird sie von den Archäologen als „villa urbana“ eingestuft. Das über den eindrucks­ vollen und teilweise sehr gut erhaltenen Mauern er­ richtete „Regionalmu­

seum Römervilla“ bietet den geschichtsinteressier­ ten Besuchern einen her­ vorragenden Einblick in das Leben der Menschen am Hochrhein in der Zeit zwischen 80 und 270 nach Christus. Doch nicht nur die Rö­ mervilla ist ein sehens­ und besuchenswerter Zeit­ zeuge, sondern in der gan­ zen Regio finden sich viel­ fältige Spuren der römi­ schen Besiedlung, die es wert sind, besucht zu wer­ den. Der Verein für Heimat­ geschichte hat dazu eine Strecke ausgearbeitet, die sich gut mit dem Fahrrad bewältigen lässt und die viele Besichtigungspunkt ansteuert.

Mit dem Veloweg soll die bedeutende Fundstelle der Römervilla eingebun­ den werden in das Umfeld der Römerstadt Augusta Raurica, die damals Mittel­ punkt der Region war.

Flyer in der Römervilla und auf der Homepage

Der Verein für Heimatge­ schichte hat in einem Flyer – dieser ist im Museum Rö­ mervilla erhältlich oder man kann ihn von der Homepage herunterladen – die wichtigsten und inte­ ressantesten Stationen am Wegesrand zusammenge­ stellt, und weist auf noch sichtbare, aber auch nicht mehr sichtbare Orte hin. Die Tour stellt keine gro­ ßen Anforderungen an die

Radler. Es gibt kaum Stei­ gungen, und die meisten Streckenabschnitte sind zudem verkehrsberuhigt oder verkehrsfrei. Die ge­ samte Streckenlänge be­ trägt etwa 23 Kilometer. Da dies eine Rundstre­ cke ist, kann man sogar an jeder beliebigen Stelle ein­ steigen. Bei der Planung sollte man allerdings die Fahrzeiten der Fähre Her­ ten­Kaiseraugst und die Öffnungszeiten der Rö­ mervilla oder von Augusta Raurica berücksichtigen. Unterwegs gibt es einige Stellen, die sich für den Radwanderer als Picknick­ plätze empfehlen, wie zum Beispiel den maleri­ schen Altrhein oder das Ufer der Ergolz. Aber auch

das Amphitheater eignet sich ganz hervorragend als Rastplatz, da es hier Was­ ser und Toiletten gibt.

INFO Mit dem Velo durch die Römerzeit: Startpunkt am Regionalmuseum Römer­ villa, Grenzach­Wyhlen, Hauptstraße n Öffnungszeiten (Mu­ seum): bis 1. November, Sonn­ und Feiertage: 15 bis 18 Uhr, Mittwoch: 17 bis 19 Uhr (Juli und Au­ gust); Gruppenführungen Tel. 07624 / 1813 n www.vfhg­grenzach­ wyhlen.de Infos zur Fähre unter: www.kaiseraugst.ch/ dienstleistungen/14109/

Sport mit hohem Spaßfaktor Minigolf | Eine der wenigen Anlagen in der Regio INFO Minigolfanlage Inzlingen Schlossstraße30, Inzlingen n Öffnungszeiten: Mitt­ woch und Freitag 17 bis 20 Uhr, Samstag sowie Sonn­ und Feiertag 13 bis 19 Uhr n Kontakt: Tel. 07621 / 188 44, E­Mail an info@ minigolf­inzlingen.de n minigolf­inzlingen.de

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Von Manfred Herbertz

Oberhalb des Inzlinger Wasserschlosses befindet sich eine schmucke Mini­ golf­Anlage, eine der we­ nigen in der Regio. Die Anlage wird vom Bahnen­ golf­Sportverein (BSV) Inzlingen in eigener Regie betrieben. Der Verein, der weit über die Grenzen der Re­

gio von sich im Bahnen­ golfsport reden macht, fei­ ert in diesem Jahr sein 40­ jähriges Bestehen. Minigolf, wenn es nicht gerade wettkampfmäßig betrieben wird, ist eine Freizeitsportart mit ho­ hem Spaßfaktor für die ganze Familie. Und es geht oft lustig zu, wenn sich Opa und Enkeltochter darin messen, wer die Bäl­

Spaß für Jung und Alt: Mi­ nigolf Foto: Herbertz le mit den Schläger mit den wenigsten Versuchen über Hindernisse auf den 18 Bahnen ins Loch beför­ dert. Groß ist der Jubel, wenn das mit einem Schlag, mit einem so ge­ nannten As, gelingt.


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Die ganz andere Perspektive Freizeit |  Rheinfelder Tourist­Info wirbt mit Angebot „Stadt – Land – Fluss entdecken“ n

Von Gerd Lustig

Die Tourist­Information Rheinfelden  wirbt  mit dem Slogan „Stadt – Land – Fluss entdecken“. Sie hat hierfür nun eine besonde­ re  Aktion  für  Gäste  und Bürger geschaffen. An ver­ schiedenen Terminen gibt es das ganze Jahr über Ver­ anstaltungen  zu  jedem Thema. 

Rafting­Touren auf dem Rhein Neu hinzu kamen nun öf­ fentliche  Rafting­Touren auf dem Rhein, und zwar jeden  ersten  Donnerstag im Monat. Gerade auf dem Rhein  lässt  sich  miteinem kleinen  Boot  die  Freizeit besonders  genießen.  An­ geboten  werden  geführte Touren.  Mitbringen braucht  man  eigentlich nur  gute  Laune.  Die  not­ wendige  Ausrüstung  wie Schwimmweste  und  Pad­ del wird gestellt. Die Stadt und  ihre  Umgebung  am Fluss  mal  aus  einer  ande­ ren Perspektive sehen: Das ist die Devise.

Freizeitpass mit Gewinnspiel Neu  geschaffen  wurde auch  ein  spezieller  Frei­ zeitpass.  Der  bietet  nicht nur  Vergnügen,  sondern auch  kleine  Gewinnchan­ cen. Mit dem „Stadt­Land­ Fluss­Pass“  und  der  Teil­ nahme an mindestens drei Veranstaltungen  können attraktive  Preise  gewon­ nen werden. Zu gewinnen gibt  es  einen  Gutschein von  „Rheinraft“  im  Wert von  80  Euro,  einen  Gut­ schein  des  Schwarzwald­ verein  im  Wert  von  50 Euro  sowie  einen  Wickel­ fisch  und  fünfmal  zwei Eintrittskarten  für  die Tschamberhöhle. Der Pass ist ab sofort in der Tourist­ Information erhältlich. Stadt:  Facettenreiche

Rafting auf dem Rhein ist immer wieder ein Erlebnis. Dort heißt es: Alle in einem Boot.  Stadtführungen  nehmen Gäste  und  Einheimische mit  auf  eine  lebendige Zeitreise durch die Löwen­ stadt. Land: Der Schwarzwald­ verein  Rheinfelden  bietet in  Zusammenarbeit  mit der  Tourist­Information Rheinfelden  geführte Wanderungen  und  Rad­ touren  auf  den  Fernwan­ der­ und Radwegen der Re­ gion an.  Fluss: River­Rafting, alle zusammen in einem Boot, heißt  es  da:  „Rheinraft“ bietet eine ideale Gelegen­ heit, die Region aus einer anderen Perspektive zu er­ leben. Der neue „Stadt – Land – Fluss entdecken­Pass“ hilft dabei  ein  wenig  auf  die Sprünge.  Bei  Teilnahme an mindestens drei Veran­ staltungen  nehmen  Gäste und Bürger an einer Verlo­ sung  teil.  Der  Pass  ist  in der  Tourist­Information

Rheinfelden ab  sofort  er­ hältlich.  Folgende  Termine  sind, nachdem die Initiative be­ reits  gestartet  ist,  in  die­ sem  Jahr  noch  geplant: Sonntag,  22. September, Rheinfelder  Architektur, Sonntag,  13. Oktober Rheinfelder Kunst und Po­ esie,  Sonntag,  10. Novem­ ber, Rheinfelder Geschich­ te(n). Und weiterhin: Sonntag, 18. August. Westweg Etap­ pe 2 Dobel­Forbach, Sonn­ tag, 8. September, Radtour auf  dem  Oberrhein­Rö­ merradweg,  Sonntag,  29. September,  Schwarzwald­ wanderung,  Sonntag, 6. Oktober,  Interregio­ Wanderweg Etappe 2 Bad Bellingen­Kandern,  Frei­ tag,  11. Oktober,  Wande­ rung  auf  dem  Rheinufer­ weg. Anmeldung erforder­ lich,  Kosten  25  Euro  pro Person. Und  nun  zum  Erlebnis

auf dem Wasser: Donners­ tag,  1.  August,  Rafting­ Tour Rheinfelder Kontras­ te, Donnerstag, 5. Septem­ ber, Rafting­Tour Rheinfel­ der  Kontraste, Donnerstag,  3.  Oktober, Rafting­Tour  Rheinfelder Kontraste.  Eine Anmeldung bei der Tourist­Information  Rheinfelden ist unbedingt erforderlich.

Foto: zVg

INFO Auskünfte bei  Corinna Steinkopf,  Leiterin  Tou­ rist­Info,  Tel.  07623 /  966 87 13 oder per E­Mai an  c.steinkopf@wst­ rheinfelden.de Kosten  für  die  gut  zwei­ stündigen  Rafting­Touren: 29  Euro  pro  Person,  Kin­ der  bis  14  Jahre  19  Euro. n  tourismus­rheinfelden.de


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Einblicke in die  Geschichte der  Textilindustrie  bietet das  Wiesentäler  Textilmuseum  in Zell. Foto: Archiv

Der Faden wird weitergesponnen Wiesentäler Textilmuseum | Besucher erhalten lebendige Einblicke in die Textilindustrie n

Von Peter Schwendele

Die Textilindustrie war bis ins zweite Drittel des letz­ ten  Jahrhunderts  hinein einer  der  dominierenden Wirtschaftszweige  im  ge­ samten  Wiesental.  Wer einen  Einblick  in  diese spannende  Szenerie  und deren  Geschichte  gewin­ nen will, ist im Wiesentä­ ler  Textilmuseum  in  Zell bestens aufgehoben. Mitte  der  90er  Jahre wurde  aus  kleinsten  An­

fängen heraus in den alten Hallen  der  Zell­Schönau AG an der Wiese mit dem Aufbau  des  Museums  be­ gonnen.  1996  konnte  die Einrichtung in den histori­ schen Fabrikräumen eröff­ net  werden,  und  im  Lauf der  Jahre  wurde  das  Mu­ seum  mit  aufwändigen Umbauten  und  Renovie­ rungen  auf  rund  1000 Quadratmeter  erweitert. Heute präsentiert sich mit­ ten in der Stadt Zell ein re­ gelrechtes  Schmuckstück,

das Jahr  für  Jahr  zahlrei­ che Besucher anlockt. Präsentiert wird den In­ teressierten ein lebendiges

INFO Das Wiesentäler  Textil­ museum in Zell hat vom  1. März bis 30. November samstags  und  sonntags  von  10  bis  12  Uhr  sowie  dienstags  von  14  bis  17 Uhr  geöffnet.  Weitere  Infos  unter  www.wiesen­ taeler­textilmuseum.de.

Handwerkskunst früherer Zeiten Alte Schmiede | Museum in Mambach Wer  sich  für  alte  Hand­ werks­  und  Schmiede­ kunst interessiert, für den ist  die  Alte  Schmiede  im Zeller  Ortsteil  Mambach genau der richtige Ort. In  der  einstigen  Dorf­

INFO Die Alte  Schmiede  in Mambach  bietet  Führun­ gen an, die etwa 45 Minu­ ten  dauern.  Weitere  Infos im Internet unter schmie­ de­mambach.de.

schmiede, deren Ursprung ins Jahr 1719 zurückgeht, können  sich Besucher  ein Bild über die Handwerks­ kunst früherer Zeiten ma­ chen. Einst über viele Ge­ nerationen hinweg in ers­ ter Linie als Huf­ und Wa­ genschmiede  betrieben, war  die  Werkstätte  mit ihren  Originaleinrichtun­ gen  ab  1985  geschlossen. Seit  2012  kümmert  sich ein  Schmiedeverein  um die  unter  Denkmalschutz stehende Schmiede.

Wie früher ge­ schmiedet  wurde, wird in  Mambach ge­ zeigt. Foto: Archiv

Museum. Das  bedeutet, dass nicht nur die Maschi­ nen,  die  früher  zur  Her­ stellung von Textilien ver­ wendet wurden, besichtigt werden  können,  sondern dass  alle  wichtigen  Vor­ gänge, die in dem Gewer­ be  jahrzehntelang  zum Produktionsprozess gehör­ ten, von kundigen Mitglie­ dern des Fördervereins an den  funktionsfähigen  Ma­ schinen  vorgeführt  wer­ den.  Die  Besucher  erhal­ ten so einen tiefgreifenden

Einblick in  die  Historie und  die  Zusammenhänge der  Textilindustrie  –  von der  Baumwollfaser  über das  Spinnen  und  Schlich­ ten bis hin zum Weben. Außerdem  werden  an­ hand vieler Bilddokumen­ te  aus  der  frühesten  Zeit der  Fotografie  bis  heute die  Besonderheiten  texti­ ler  Heimmanufaktur  und Fabrikarbeit  dargestellt. Zudem  können  Besucher selbst  das  Weben  auspro­ bieren.


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Wildgehege und rasante Fahrten Steinwasenpark | Anlage in Oberried bietet Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie n

Von Peter Schwendele

Seit über vier Jahrzehnten lockt  der  Steinwasenpark viele Besucher nach Ober­ ried.  Ursprünglich  als  rei­ nes  Wildgehege  angelegt, hat  sich  der  Park  immer mehr zu einem vielfältigen Themenkomplex  entwi­ ckelt.  Neben  der  Tierwelt locken  rasante  Bahnfahr­ ten oder eine extrem lange Hängebrücke,  die  sich über  das  Parkgelände spannt. Wer  auf  temporeiche Bahnfahrten steht, kommt im Steinwasenpark auf je­ den Fall auf seine Kosten. So  warten  der  Gletscher­

blitz und der Spacerunner auf  Temposüchtige.  Dazu kommen  zwei  Freiluftro­ delbahnen.  Seit  einigen Jahren  können  sich  Besu­ cher  auch  an  einer  Out­ door­Coasterbahn  erfreu­ en,  bei  der  die  Geschwin­ digkeit  individuell  be­ stimmt  werden  kann. Nachdem  die  Coasterfah­ rer  von  einem  Lifter  voll­ automatisch  zur  Bergsta­ tion  transportiert  worden sind, geht es durch vier fet­ zige Kreisel zurück ins Tal. Die  Allwettercoasterbahn führt  auf  luftiger  Höhe über das Parkgelände und verschafft den Fahrern tol­ le Ausblicke. Der Gletscherblitz bietet ein tolles Fahrvergnügen.

In der Brunft­ zeit kann man  den Rothirsch  röhren hören.

Kurven und Kreisel Coasterbahn | Fahrspaß in Todtnau Vom  Todtnauer  Hausberg Hasenhorn kann man sich mit  einem  Coaster  auf einem  fast  drei  Kilometer langen  Kurs  ins  Tal  hin­ unterstürzen. Ein rasantes Vergnügen,  denn  an  Kur­ ven und Kreiseln mangelt es der Rodelschlittenbahn nicht. Sie gilt als die längs­

te und  spektakulärste  in ganz Deutschland.

INFO Die Coasterbahn  ist  täg­ lich  von  9  bis  16.30  Uhr geöffnet.  Weitere  Infos unter  www.hasenhorn­ro­ delbahn.de.

Attraktiv ist  auch  ein Wildwasserbereich,  der River­Splash,  der  das  An­ gebot  der  Fahrtmöglich­ keiten  um  eine  spritzige Variante ergänzt. Wer  mag,  kann  in  die Eiswelt  hinuntersteigen, wo unter anderem der sa­ genumwobene Yeti wartet. Für kleinere Kinder gibt es auch  einen  Abenteuer­

spielplatz, ein  Märchenki­ no und die Indoorattrakti­ on „Luxis Kinderland“. Spannend  geht  es  auch im Tierbereich zu, wo auf einem rund 35 Hektar gro­ ßen  Gelände  rund  zwan­ zig  Wildarten  auf  die  Be­ sucher  warten,  darunter Luchse, Waschbären, Mur­ meltiere,  Mufflons,  Hir­ sche und Wildschweine.

Fotos: zVg

INFO Der Steinwasenpark  in Oberried  hat  in  der Hauptsaison  vom  1.  Juli bis  einschließlich  8.  Sep­ tember  von  9  bis  18  Uhr  geöffnet;  die  Fahrgeschäf­ te laufen von 10 bis 17.45 Uhr.  Weitere  Infos  im Internet unter www.stein­ wasen­park.de. 

Abtauchen in den „Finstergrund“ Besucherbergwerk | In Wieden hat der Bergbau Tradition Im  Erholungsort  Wieden im  oberen  Wiesental  lädt das  Besucherbergwerk „Finstergrund“  Interes­ sierte  zu  einer  Stippvisite unter Tage ein. Der Bergbau hat in Wie­ den  eine  lange  Tradition und reicht bis ins 13. Jahr­ hundert  zurück.  1972  al­

Die Gänge  unter Tage er­ forschen kann  man im Berg­ werk „Finster­ grund“ in Wie­ den. Foto: zVg

INFO

Die Coasterbahn gefällt Groß und Klein.

Foto: Archiv

In der  Hauptsaison  (Juli, August  und  September) hat  das  Besucherberg­ werk mittwochs, samstags und  sonntags  von  10  bis 16  Uhr  geöffnet.  Weitere Infos  unter  www.finster­ grund.de

lerdings war  Schluss  mit der  Förderung  von  Fluß­ spat.  Doch  schon  1975 gründeten  ehemalige Bergleute den Bergmanns­ verein, dem es zu verdan­ ken  ist,  dass  die  Vergan­

genheit bis heute nachvoll­ zogen  werden  kann.  Seit 1982 können Besucher die Atmosphäre im Wiedener Stollen  erleben  und  die Anlage  unter  Tage  erfor­ schen.


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Kinder­Paradies mit Abenteuer­Charakter

Märzengärten Maulburg | Refugium für Klein und Groß n

Schiefwinkliges Spielhaus.

Von Ralph Lacher

Er ist ein echtes Aben­ teuer­Entdecker­Paradies geworden, der Spielplatz Märzengärten in Maul­ burg. Die pädagogische Ideenwerkstatt „Bagage“ hatte gemeinsam mit en­ gagierten Bürgern ein Konzept entwickelt, wie der Kinderspielplatz um­ gestaltet werden kann, oh­ ne dass er seinen Charak­ ter verliert. Die Mitglieder der Pro­ jektgruppe Spielplätze, Sandra Fluri, Rainer Sän­ ger, Gerhard Speck, Frank Huber, Sylvia Christian, Yvonne Leheis, Ursula Trefzer und Katja Fink hat­ ten sich, als die Sanierung des bestehenden Spielplat­ zes Märzengärten an­ stand, zusammengefun­ den. Nachdem mit der Ideen­ werkstatt „Bagage“ der Partner für die Realisie­ rung gefunden war, schuf dieser auf dem 1986 ent­ standenen Spielplatz eine außergewöhnliche Spiel­ landschaft mit Aufent­ haltsqualität für Groß und Klein. Für diese Aufent­

Amphietheater.

haltsqualität steht auch der in den 33 Jahren seit dem Bau des Spielplatzes gewachsene Baumbe­ stand. Die Bäume sorgen nicht nur für Schatten, sondern machen aus dem Areal ein Refugium. Zwi­ schen den Bäumen hat

schen und ein Amphithea­ ter. Auch einen Kleinkind­ bereich mit Minirutsche und Nestschaukel gibt es. Richtige Hingucker sind der Kletterturm mit einer Röhrenrutsche und das schiefwinklige Hexen­ haus. Hinzu kommt ein

Röhrenrutsche. „Bagage“ vielfältige Spiel­ bereiche entstehen lassen. Da kann geklettert und ba­ lanciert, gesandelt und ge­ buddelt werden. Es gibt es aber auch ruhigere Ni­

Kletterpfad mit Seilen, Netzen und Hüpfpalisa­ den. Der ganze Spielplatz bietet unzählige Möglich­ keiten für fantasievolles, naturnahes Spiel.

Fotos: Ralph Lacher/Harald Pflüger (2)


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Lebendige Art der Präsentation Schneiderhof | Bauernhausmuseum in Kirchhausen bietet attraktive Aktionstage Dreiundzwanzig Jahre nach seiner Eröffnung als Bauernhausmuseum hat der Schneiderhof in Kirch­ hausen nichts an seiner At­ traktivität eingebüßt. Das über 300 Jahre alte Gebäu­ de ist ein Besuchermag­ net. Beliebt sind die Aktions­ tage, die jeden ersten Samstag im Monat zu The­ men wie Nagelschmieden oder „Weckli bache un Angge mache“ stattfinden. Vor allem Schulklassen sind es, die während der Woche auf dem Schnei­ derhof für Betrieb sorgen. Dass in den 23 Jahren seit Eröffnung des Bauern­ hausmuseums so viele Menschen kamen, bestä­ tigt das Konzept des eh­ renamtlich arbeitenden Vereins. Ihm steht seit heute Martin Kickhöfen vor. Er folgte auf Vereins­ initiator und ­gründer Jür­ gen Kammerer. Gerade im Sommer hat

INFO

Schneiderhof

Das Bauernhausmuseum Schneiderhof in Kirchhausen bietet während der Saison attraktive Aktionstage. Foto: Harald Pflüger man viele Besucher von auswärts, darunter zahlrei­ che Gäste, die in der Re­ gion ihren Urlaub verbrin­ gen. Die lebendige Art der Präsentation ist es, die den

Gästen bei den Führungen gefällt. Sie erfahren dabei, dass das Leben damals kein Zuckerschlecken war. Die nächsten Aktionsta­ ge sind: 3. August: „Weckli

bache, Anke mache un Gu­ etseli koche un Hexebese binde.“ 7. September: „Schafwolle verarbeiten un Wösch wäsche ­ wie an­ no dazumal.“ 5. Oktober:

Öffnungszeiten bis No­ vember an Sonn­ und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr, Mittwoch und Sams­ tag von 15 bis 17 Uhr. Fachkundige Führungen zu jeder vollen Stunde. Führungen für Gruppen sind nach Terminverein­ barung ganzjährig auch außerhalb der Öffnungs­ zeiten möglich. Das ganze Jahr über findet jeden ersten Samstag im Monat ein Aktionstag statt. Kon­ takt: Tel. 07629/1553. Internet: www.bauernhausmseum­ schneiderhof.de. „Vorratshaltung früher.“ 2. November: „Schdraufinke mache un Waffle bache.“ 7. Dezember: „Schnaps brenne und Chrättimän­ ner bache.“

Hautnah bei den Tieren Vogelpark | Ein Zuhause für Arten aus aller Welt In der weiten Parkland­ schaft des zwischen Wei­ tenau und Schlächtenhaus gelegenen Vogelparks können Besucher auf Tuchfühlung mit den ge­ fiederten Freunden gehen. In einer Talsenke, vom Verkehr abgeschirmt und schattig gelegen, bietet der rund zehn Hektar große Park rund 1000 Vögeln in 300 Arten aus aller Welt ein prächtiges Zuhause. Aber auch Berberaffen, Kapuziner und Weißbü­ schel­Äffchen sowie Kän­ gurus, Hasen und Bergzie­ gen leben im Vogelpark. Eine besondere Attrak­ tion sind die täglich um 11 und 15 Uhr stattfinden­ den Greifvogel­ Flugvorführungen auf der Falkneranlage. Nach den Flugshows gibt es um 12

und 16 Uhr ebenfalls täg­ lich moderierte Berberaffen­Fütterungen. In einem Freigehege hat der Besucher direkten Kontakt zu Bennett­ Kängurus, und im Vogel­ kundehaus erfährt man al­

INFO

Vogelpark Öffnungszeiten: bis 3. No­ vember täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet; an Sonn­ und Feiertagen sowie in der Ferienzeit länger. Gra­ tis Besucher­Parkplätze für zirka 350 Pkw und 15 Busse. Hunde dürfen an­ geleint mitgebracht wer den. Weitere Infos unter www.vogelparkstei nen.de.

les Wissenswerte über die heimische Vogelwelt. Im Sittich­Freifluggehege fin­ det sich eine Vielzahl far­ benprächtiger Sittiche. Es gibt auch einen Kräu­ tergarten und eine Was­ sertretanlage mit Barfuß­ pfad. Am Rande des Parks be­ finden sich der große Spiel­ und Erlebnisbe­ reich, das Streichelgehege mit Zwergziegen, die Gast­ wirtschaft mit Terrassen und Gartenwirtschaft, vier Grillplätze und Schutzhüt­ ten. Selbstverständlich gibt es auch Parkführun­ gen, Falkner­Seminare und Unterricht für Schul­ klassen. In den Sommerferien bietet der Vogelpark zahl­ reiche Aktionen für Kin­ der.

Zu den Glanzlichtern des Vogelparks gehören die mode­ rierten Flugschauen. Foto: Harald Pflüger


Freizeit und Erholung 2019  

Freizeit und Erholung 2019