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Dual studieren an der DHBW Lörrach 2020 / 2021

Infobroschüre der DHBW Lörrach in Zusammenarbeit mit dem Verlagshaus Jaumann


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„Das duale Original“ 3

SONDERVERÖFFENTLICHUNG · Ausgabe 2020/2021

Unter den Besten im Land

Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, Engagierte, im Beruf erfolgreiche junge Menschen haben in Südbaden und darüber hinaus vielfach eines gemeinsam: Sie studierten in Lörrach an der Dualen Hochschule und hatten während dieser Zeit einen Ausbildungsplatz in einem interessanten Betrieb zwischen Flensburg und Konstanz. Mit zu den eindrucksvollsten Erfolgsgeschichten der Stadt Lörrach zählt die DHBW. Die Hochschule an der Hangstraße dient der Jugend und der Wirtschaft gleichermaßen. Warum Duale Hochschule? Ganz einfach: Der junge Mensch hat einen Schulabschluss in der Tasche, weiß aber noch nicht, wie es weiter gehen soll? Einerseits will er studieren, andererseits reizt es ihn, eine Ausbildung zu machen. Da kommt das duale System wie gerufen: Das Studium bietet die Kombination aus Theorie und Praxis, verbunden mit zahlreichen Vorteilen, etwa die Praxisnähe, die Übernahmechance, den finanziellen Vorteil und die Abschlüsse. Mithin bekommen junge Menschen das perfekte Rüstzeug für die spätere Berufskarriere.

„Die Besten kommen aus dem Südwesten“, rühmt ein Fabrikant aus Mittelfranken. Recht hat der Mann, denn das praxisorientierte und zugleich wissenschaftsbezogene Studium der DHBW genießt weltweit hohe Anerkennung. Mit der Akkreditierung des gesamten Studienangebots hatten die früheren Berufsakademien zuletzt ein bedeutsames Etappenziel auf dem Weg zur Hochschule erreicht. Lörrach ist das beste Beispiel dafür. Die DHBW mit derzeit rund 2200 Studierenden ist auch im Zeichen von Corona bestens aufgestellt. Das breite Angebot an Studiengängen wurde mit Firmen entwickelt und ist maßgeschneidert. Das duale Ausbildungsmodell sorgt für eine frühe Einbindung der Studierenden in den Firmenalltag. Darüber und über vieles mehr berichten wir in der vorliegenden Ausgabe unseres Jahresmagazins „Das duale Original“. Viel Freude beim Lesen! Ihr Peter Ade

Bundesweit sind es aktuell rund 750 Unternehmen, die mit der DHBW in Lörrach zusammenarbeiten. VON PETER ADE Rund 2100 junge Frauen und Männer bekommen in den Fakultäten Wirtschaft, Technik und Gesundheit mit insgesamt 18 Studienangeboten ein erstklassiges berufliches Rüstzeug, um das sie im In- und Ausland beneidet werden. Professor Frank Bayer, Studiengangsleiter BWL Industrie, brachte es bei einer Veranstaltung mit dem Wirtschaftsrat auf den Punkt: „Wenn ich durchs Wiesental fahre, erkenne ich entlang der Straße fast nur Part-

Impressum

ner unseres Hauses.“ Er meinte damit die zahlreichen Firmen, deren Auszubildende in Lörrach studieren. Nicht ohne Stolz erwähnt Rektor Professor Theodor Sproll, dass die DHBW Lörrach im vergangenen Jahr beim Ranking durch das Centrum für Hochschulentwicklung von über 300 Hochschulen bundesweit Spitzenergebnisse erzielte. „Wir gehören damit zu den Besten im Land“, freut sich der Professor. Ausgewertet wurden neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung vor allem die Befragung der Studierenden zu Aspekten wie allgemeine Studiensituation und -organisation, Lehrgangsangebot sowie räumliche und technische Ausstattung. Geschätzt wird seitens der Studierenden insbesondere die Betreuung in kleinen Kursgruppen mit maximal 30 Studierenden.

DuAL sTuDIereN AN Der DHBW LÖrrACH 2020/2021 Eine Anzeigengeschützte Sonderveröffentlichung des Verlagshauses Jaumann • Die Oberbadische • Markgräfler Tagblatt • Weiler Zeitung Verantwortlich: Guido Neidinger redaktion: Peter Ade • Gestaltung: Alexander Anlicker Texte und Fotos: Carolin Salfner, Peter Ade, Hubert Bernnat, Kristoff Meller Anzeigen: Achim Abele Druck: Druckzentrum Südwest • Jährliche erscheinung


„Das duale Original“ 4

SONDERVERÖFFENTLICHUNG · Ausgabe 2020/2021

DHBW-Rektor Professor Theodor Sproll Foto: DHBW

Mit passgenauen Kompetenzprofilen Erst kürzlich hat die DHBW Lörrach im sogenannten Struktur- und Entwicklungsplan aufgezeigt, wo die Reise hingehen soll. Über die Ziele unterhielt sich Peter Ade mit dem Rektor Professor Theodor Sproll. Welche sind diese Ziele? An erster Stelle stehen natürlich die Ziele im Bereich von Studium und Lehre. Hier ist ganz klar, dass wir unser Alleinstellungsmerkmal als Duale Hochschule und als in der Region verankerter Bildungspartner forcieren möchten. Unser Alleinstellungsmerkmal ist, dass wir regional wie überregional den Nachwuchs bei Fach- und Führungskräften sicherstellen möchten und können. Das bedeutet, dass wir in Kooperation mit unseren Partnerunternehmen der Marktnachfrage nach benötigten Kompetenzen und Know-how weiter und verstärkt gerecht

werden wollen. Oder mehr noch: Etwa durch das Etablieren neuer Studienangebote wollen wir künftige Bedarfe in den Unternehmen antizipieren und frühzeitig mit der darauf ausgelegten Ausbildung starten. Unsere Absolventen verfügen über passgenaue Kompetenzprofile, ohne ihre generalistische Grundlagenkompetenz zu verlieren. Das wird von den Unternehmen geschätzt. Deshalb soll die studiengangsübergreifende Zusammenarbeit gefördert werden. Um mehr profilbildenden Fächer anzubieten, sollen einige Veranstaltungen zukünftig von Studierenden mehrerer Studiengänge

gemeinsam besucht werden können. Außerdem sollen die BWL-Studiengänge mehr auf digitale Kompetenzen und digitale Geschäftsmodelle angepasst werden, um diesen Trend im Markt fundierter aufzugreifen. In der Technik wird die Verbreiterung der Studienangebote fortgesetzt. Der Schwerpunkt „Funktionale Sicherheit und Cyber-Security“ soll vorangetrieben und die großen Themen Industrie 4.0 sowie IOT-Anbindungen in allen Studiengängen integriert werden. In der Fakultät Gesundheit ist der Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung sehr erfolgreich gestartet, was die hohe Akzeptanz von Studienangeboten im Bereich Gesundheit bei Studierenden und Praxispartnern zeigt. Und die Nachfrage wird durch die gesundheitspolitische Entwicklung wachsen. In Hinsicht auf die Internationalisierung verfolgen wir klare Ziele:

Die internationale Ausrichtung der Studienangebote und die interkulturelle Kompetenz ist ein wesentliches Asset. Fünfzig Prozent aller Studierenden sollen zumindest ein Semester ins Ausland. Bei den Lehrenden streben wir eine Austauschquote, das heißt Vorlesung im Ausland, von einmal pro Jahr an.

Was bedeuten diese Ziele beispielsweise hinsichtlich Infrastruktur und Personalentwicklung? Wir brauchen langfristig eine Investitionsquote von zumindest 15 Prozent, um die Qualität des Angebots sowie Innovationskraft und neue Studienangebote sicherzustellen. Dies ist eine Mindestquote, die öffentliche und private Organisationen sicherstellen müssen, um nicht nur „verwalten“, sondern auch Zukunft gestalten zu können. Bei uns zeigt sich der deutlich höhere Bedarf insbesondere für die

Labore. Vor allem hier herrscht Raumknappheit. Ebenso fehlen Lernplätze und Gruppenarbeitsplätze. Die DHBW Lörrach hat die Vision, die Räumlichkeiten durch ein innovatives Neubauprojekt an den zukünftigen Anforderungen der Lehre und des Studienbetriebs auszurichten. Insbesondere soll die Technik durch adäquate Labore in einem arbeitssicheren, innovativen und hochtechnischen Umfeld lehren und forschen können. Im Bereich Personalentwicklung benötigen besonders unser Education Support Center und unsere IT-Kapazitätszuwächse, um dem Ausbau der Digitalisierung gerecht zu werden. Außerdem ist die Ausweitung des akademischen Mittelbaus unumgänglich. Er sichert der DHBW die Wettbewerbsfähigkeit im Hochschulumfeld, sowie die Anknüpfung an die kooperative Forschung. FORTSETZUNG AUF SEITE 5


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SONDERVERÖFFENTLICHUNG · Ausgabe 2020/2021

Virtuelle Elemente sorgen für mehr Vielfalt

FORTSETzUNG VON SEITE 4

Sie sprechen die Forschung an. Welche Entwicklungen sind hier zu erwarten?

Dank des anhaltenden Engagements der „Dr. Karl-Helmut Eberle“Stiftung sind wir der drittmittelstärkste DHBWStandort im Land. Die Fördergelder der Lörracher Stiftung ermöglichen es uns, die regionale duale Forschung strategisch weiterzuentwickeln. Wir fokussieren konsequent auf ausgewählte Schwerem hierpunktthemen, die sich durch unsere Kompetenzund Wissenszentren gebildet haben und die mit der Weiterentwicklung des Studienangebotes

korrelieren. Forschungsansätze sind und werden unter anderem digitale Geschäftsmodelle, Datenanalyse und -bewertung, IOT-Anbindung von Komponenten und Maschinen bis hin zu spezifischen Fragestellungen wie z.B. Tribologie sein. Das neue Institut für Funktionale Sicherheit und Cyber-Security kann hier in vielen Fällen als inhaltliches Bindeglied fungieren.

Lässt sich schon abschätzen, welchen Einfluss die Corona-Pandemie auf diese Ziele hat? Aus dem positiven Blickwinkel betrachtet, hat uns die CoronaPandemie in Hinsicht auf die Digitalisierung nach

vorne gebracht. Wir werden in der Lehre auch künftig moderne Blended Learning-Konzepte weiter nutzen und intensivieren. Einerseits bleibt die Präsenzlehre in Kleingruppen wesentliches Merkmal des DHBW-Studiums, andererseits wird die Lehre durch virtuelle Elemente vielfältiger, abwechslungsreicher und somit für die Studierenden attraktiver. Zugleich sollen durch die Nutzung virtueller Lehrangebote externe Dozierende flexibler in die Lehre an der DHBW Lörrach eingebunden werden. Wie gut das funktioniert, haben wir ja in den vergangenen Monaten durch die Corona bedingte Aussetzung von Präsenzvorlesungen gesehen.

Für Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Wohlstand in der Region unverzichtbar: Die Lörracher Duale Hochschule Baden-Württemberg Foto: DHBW


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SONDERVERÖFFENTLICHUNG · Ausgabe 2020/2021

Treiber und Gestalter der Digitalisierung Virtuelle Formate im Aufschwung – mit positiven und auch negativen Implikationen VON LANDRäTIN MARION DAMMANN Wie in jedem anderen Gesellschaftsbereich zeigt sich auch im Bildungssektor schon jetzt, dass dieses Jahr aufgrund der Auswirkungen einer Pandemie ein besonderes ist. An der DHBW Lörrach zeigt sich dies wohl am deutlichsten daran, dass die Präsenzveranstaltungen seit geraumer Zeit abgesagt sind und stattdessen virtuelle Formate einen Aufschwung erlebt haben. Diese Umstellung birgt sowohl positive als

auch negative Implikationen. Auf den ersten Blick wird mit größerem Fokus auf digitales Studium nur das Weiterlernen ermöglicht. Beim detaillierteren Hinschauen ist aber festzustellen, dass Bildungseinrichtungen und insbesondere Hochschulen so als Treiber und Gestalter für die Digitalisierung Landrätin Marion Dammann unserer Gesellschaft fungieren. Mitunter werden E-Learning-Plattformen mit digitalen Lösungen etwa werden teilweise Hindernisse beseitigt, die räumliche und zeitliche schon vor der Pandemie Barrieren abgebaut. Grupbestanden. Durch die penarbeiten finden noch vermehrte Nutzung von stärker als bisher auf Distanz statt, was den Alltag in vielen international agierenden Unternehmen schon heute widerspiegelt. Für viele Probleme wird auch gemeinsam mit den Studierenden nach digitalen Lösungen gesucht. Im Grunde lässt sich sagen, dass die momentane Generation von Studierenden aktuell darauf vorbereitet wird, das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben, insbesondere im Hinblick auf digitale Ansätze in den nächsten Jahrzehnten zu prägen. Neben dieser verheißungsvollen Seite bestehen aber auch Risiken durch die derzeitigen Veränderungen im Lern- und Lehrbetrieb. So macht sich das Fehlen des persönlichen Kontaktes bisweilen auch in Herausforderungen bemerkbar: Kommunikation muss unter Umständen angepasst, neue oder andere Formen müssen ausgehandelt, disku-

tiert und erlernt werden. Zwischenmenschliches tritt bisweilen kürzer. Das Lernen auf Distanz bewirkt eventuell auch, dass der einen oder dem anderen Studierenden bewusst wird, dass ein Vortrag in Echtzeit doch anders ist als eine Aufzeichnung oder ein Video-Seminar – und den Dozierenden fehlt unter Umständen die direkte Resonanz aus dem Saal. Und auf noch eine weitere Weise macht sich das Ausbleiben von Präsenzveranstaltungen bemerkbar: Die Studierenden fehlen. Als einzige Hochschule im Landkreis Lörrach ist die DHBW Lörrach Grund dafür, dass zum Studium nicht nur junge Studieninteressierte in der Region wohnen bleiben, sondern – zumindest zeitweise – auch zuziehen. In unserer Wirtschaftsregion Südwest ist dieser Zuzug an Fachkräften von zentraler Bedeutung. Auch beim Potenzial für Gründungen und als Ausgangspunkt für Innovationen nimmt die DHBW Lörrach wichtigen Einfluss. Ihre Absolvieren-

den sind geschätzte und gesuchte Fachkräfte und werden zum Teil bereits früh in Führungspositionen eingesetzt. Mit seinen mehr als 2100 Studierenden, die neben ihren Studien in 17 Studiengängen aus den Bereichen Wirtschaft, Technik und Gesundheit bei rund 750 Praxispartnern tätig sind, ist die Hochschule eine nicht wegzudenkende Institution im Wirtschafts- und Gesellschaftsgefüge unserer trinationalen Agglomeration. Und wo der internationale Aspekt unserer Gegend bereits angesprochen ist: Mit zwei trinationalen Studiengängen repräsentiert die Hochschule auch den Charakter unserer Region. Letztlich ist es aber nicht nur die Region, die von der Hochschule profitiert, sondern auch umgekehrt: Die reizvolle Lage im Dreiländereck FrankreichSchweiz-Deutschland, die vielfältige Gegend, die dynamische Unternehmenslandschaft und die charmanten Kultur- und Freizeitangebote sorgen dafür, dass viele nicht nur zum Studium hier Heimat finden. Ich wünsche der Hochschule, den Studierenden, Lehrenden und Praxispartnern ein weiteres spannendes und erfolgreiches Studienjahr, kreative Ideen und gute Entscheidungen, die dem Wohl der Bürgerinnen und Bürger unserer Region dienen. Gleichzeitig möchte ich auch alle Bürger einladen, die Dienste der DHBW als Wissenszentrum, etwa in Form der kostenfreien Angebote des Studium Generale in Anspruch zu nehmen.


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SONDERVERÖFFENTLICHUNG · Ausgabe 2020/2021

Die Pandemie als Katalysator

zte undLehrfte und

dien

und Hochschulbetrieb wurden nach Ausbruch der Corona-Pandemie kurzfristig und sehr erfolgreich auf digitale Methoden umgestellt. inDas Sommersemester läuft zu 100 Prozent digital.

undheitVON CAROLIN SALFNER

Als Mitte März der Prätsenzbetrieb der Dualen Hochschule in Lörrach fts- undeingestellt wurde, waren Schnelligkeit, Flexibilität und Know-How gefragt, derum Lehre und VerwalAspekttungsbetrieb mit virtuellen Mitteln am Laufen Mitzu halten. Dies klappte auf Anhieb und hat sich äsentiertbisher als sehr erfolgreich uch denherausgestellt. Selbst Prüfungen konnten fast im ber nichtgewohnten Umfang abnsolviert werden – größtenteils digital. Jede Krise birgt auch meine Chance. Und so werden viele Bereiche von and, dieWirtschaft und Gesellschaft in Deutschland, gezwungen durch die Coround diena-Pandemie, mit einem ur- underheblichen Fortschritt in nder Digitalisierung aus icht nurder Krise gehen. Auch tdie Duale Hochschule Lörrach kann bereits heute in Hinsicht auf die Digitalisierung von Lehre und Betrieb eine sehr positive Zwischenbilanz ziehen und wird sicherlich auch nach der Rückkehr n den Präsenzbetrieb – verWohl dermeintlich zum Start des BürgerWintersemsters im Oktober - manche gute Erfahhte ichrung mit Online-Tools in den Alltag übertragen. Als Mitte März der Lock etwa indown des Hochschulbenfreientriebs eintrat, waren die Studium650 Lehrenden der Duaruch zulen Hochschule Lörrach und die knapp 150 Mit-

arbeitenden in den Studiengangssekretariaten, Eductaion Support Center, in Rektorat, Verwaltung, IT, Bibliothek, Studierendenservice, International Office, Prüfungsamt, Gebäudemanagement und Kommunikation gefordert, ihre Arbeit innerhalb eines Tages auf einen digitalen Betrieb aus dem Homeoffice umzuorganisieren. Dies gelang und schon einen Tag später wurden Online-Vorlesungen gehalten. Innerhalb weniger Tage konnten alle Mitarbeitenden und die Professorenschaft mit Hardware und

Hard- und Software für das Homeoffice Netzwerkzugang für die Arbeit im Homeoffice ausgestattet werden. Für neue Homeoffice-Nutzer griff IT-Services auf sämtlich Reserven und die Aktivierung bereits ausrangierter Geräte zurück. Dank zuvor schon verfügbarer VPN-Zugänge, Netzlaufwerke, Remote-Desktops und Telefonie auf Software-Basis war fast nahtloses Weiterarbeiten möglich. Mit Hochdruck wurde außerdem ein System für Webkonferenzen aufgesetzt und wird jetzt sowohl in der Verwaltung für Besprechungen aller Art als auch für OnlineLehre genutzt. Unter der Professorenschaft und in den Reihen

Online-Lernen: „Schaut her, es geht und macht sogar noch Spass.“ der externen Dozenten gab es eine große Bereitschaft, ad hoc auf digitale Lehre umzustellen.

Online-Lehre gut und schnell Lehrende, die bisher wenig Erfahrung mit OnlineMethoden hatten, wurden kurzerhand von den Kollegen der Hochschule in die Systeme eingeführt: „Durch ein eigens erstelltes Erklär-Video zum Umgang mit Online-Tools haben wir auf einfache Weise unseren Dozierenden die digitale Lehre nahebringen können. Das klappte erstaunlich gut und schnell“, berichtet Professor Eckhart Hanser, Leiter Studienzentrum IT-Management und Informatik. Rektor Professor Theodor Sproll resümiert: „Wenn vor wenigen Wochen jemand behauptet hätte, die DHBW könnte innerhalb von wenigen Tage von einem Präsenzbetrieb umschalten auf Veranstaltungen, die im Online-Modus abgehalten werden, dann hätten dies wahrscheinlich die allermeisten für nicht realisierbar gehalten, mich eingeschlossen. Es ist von

allen Kollegen, an allen Stellen und Verantwortlichkeiten, mit viel Engagement und Initiative und Flexibilität aber genau das erreicht worden, was eine tolle Organisation ausmacht: Der Studienbetrieb läuft, an der einen oder anderen Stelle muss-

Foto: DHBW

ten wir improvisieren, aber die Rückmeldungen der Studierenden und der Dualen Partner sind insgesamt ausgesprochen positiv und loben unsere Arbeit sehr.“

FORTSETzUNG AUF SEITE 8

Actemium ist die auf die Industrie ausgerichtete Marke der VINCI Energies Gruppe, einem der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Energie- und Informationstechnologien. Actemium ist auf die Bereiche Automatisierungsund Prozessleittechnik, Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie Energietechnik spezialisiert und plant, realisiert und wartet die Anlagen von Kunden aus den verschiedensten Branchen. Unseren Beschäftigten bieten wir erstklassige Karriere- und Verdienstmöglichkeiten, anspruchsvolle Aufgaben, viel Verantwortung und gezielte Talentförderung. An unserem Standort in Weil am Rhein geben wir Ihnen die Chance, bei spannenden und interessanten Projekten der Industrie mitzuwirken.

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SONDERVERÖFFENTLICHUNG · Ausgabe 2020/2021

Volle Konzentration bei der Arbeit im Online-Büro

Neue und valide Lösungen

Bereits wenige Tage nach dem Lockdown rückte das Thema Klausuren in den Fokus und erforderte neue und valide Lösungen. FORTSETzUNG VON SEITE 7 In Online-Semesterbesprechung klärten Studiengangsleitungen mit ihren Studierenden wie mit Prüfungen umzugehen sei: Verschiebung der Prüfungstermine in die anschließende Praxisphase oder gar in die nächste Theoriephase, in der aber bereits die Bachelor-Prüfungen in Sichtweite kamen? Studiengänge und Studierende entschieden sich mehrheitlich gegen Terminverschiebungen und steckten sehr viel Kreativität und Engagement in das Etablieren digitaler Prüfungsformen.

Organisatorisch gut durchdacht, war ein Online-Prüfungsmodus schnell geregelt. Die Studierenden erklärten zunächst ihr Einverständnis für das Verfahren. Das Education Support Center richtete auf der Lernplattform Moodle einen Prüfungsraum für die einzelnen Klausuren ein, die Rahmenbedingungen der Klausuren wurden geklärt und kommuniziert.

Von allen Seiten positives Feedback Die Klausuren wurden an zuvor festgesetzten Terminen geschrieben. Die Zeitsteuerung regel-

te die Verfügbarkeit und Abgabe der Klausuren auf der Lernplattform. Von Seiten der Lehrenden gibt es also viel positives Feedback zum digitalen Lehrbetrieb. Wie aber sehen die Studierenden das? Studiengangsleitungen haben hier explizit nachgehakt und sind in engem Austausch mit ihren Studierenden. Auch über den Instagram-Kanal der DHBW Lörrach kam positives Feedback zurück. Am Anfang war auch für die Studierenden der digitale Modus ungewohnt, nicht nur der der Lernform, sondern auch Rahmenbedingungen wie plötzlich wieder Zuhause bei den Eltern zu wohnen und dort zu lernen oder eben alleine zu sein und sich selbst zu motivieren und zu disziplinieren. „Corona hat uns ge-

zeigt, dass digitales Lernen nicht so weit entfernt ist, wie alle gedacht haben. Und es hat uns als DHBW gezeigt, dass wir trotz analoger Distanz digital zusammenwachsen können“, resümiert Studierendensprecherin Keke Frei. So mancher ist darüber hinaus froh, sich das Pendeln zwischen Wohnung und Hochschule sparen zu können. Alle sind sich jedoch einig, dass Gruppenarbeiten und der persönliche Kontakt untereinander nicht durch Medien zu ersetzen sind. Sowohl Lehrende als auch Studierende freuen sich post Corona auf Seminare und Vorlesungen vor Ort. „Ich freue mich darauf, nicht mehr mit einem Bildschirm, sondern wieder mit den Studierenden zu kommunizieren. Gerade in Zeiten der Digita-

Foto: DHBW

lisierung wird einem die Wichtigkeit des sozialen Kontaktes bewusst“, bringt dies Professor Jan Michael Olaf, Studiengangsleitung Wirtschaftsinformatik, auf den Punkt.

Veranstaltungen virtuell Normalerweise ist gerade das Frühjahr an der DHBW geprägt von zahlreichen Informationsveranstaltungen, Projektpräsentationen oder Messeteilnahmen. Zahlreiche abgesagte Veranstaltungen werden nun aber in digitaler Form abgehalten. Auch damit beschreitet die Hochschule ganz neue Wege - mit großem Erfolg. Regelmäßig tagende interne Gremien finden als Videokonferenz statt und erfreuen sich nie dagewesener Teilnehmerzahlen.


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SONDERVERÖFFENTLICHUNG · Ausgabe 2020/2021

Keine Angst vor kniffligem Sachverhalt Bei ARaymond, einem der größten Ausbildungsbetriebe in der Region, wird Schulung großgeschrieben. Das DHBW-Studium ermöglicht einen nahtlosen Einstieg in den Beruf. Die weltweit rund 7200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bedeutender Bestandteil und treibende Kraft von ARaymond. Dem Unternehmen ist es besonders wichtig, jungen Leuten eine fundierte und abwechslungsreiche Ausbildung zu ermöglichen. Giuseppe macht derzeit ein duales Studium im Studiengang BWL-Industrie und ist begeistert: „Durch mein Studium bei ARaymond habe ich die Möglichkeit, in ein inter-

bei der

omit der

zur

nationales Unternehmen einzutreten und mir länderübergreifende Türen zu öffnen, falls ich einmal im Ausland arbeiten möchte. Außerdem habe ich in ARaymond einen Ausbildungspartner gefunden, der mich in meinem Studium und meinen Projektarbeiten stets gut unterstützt. Als einzigartiges Erlebnis hat mir besonders mein Auslandsaufenthalt im Schwesterwerk in China gefallen. Für zwei Monate in einem

Guiseppe (l.) studiert BWL und Jonas Maschinenbau. komplett anderen Land zu leben und zu arbeiten ist eine Erfahrung, die man nicht mit Reisen vergleichen kann, da man wirklich am Leben im Land teilnimmt.“ Jonas, DHBW-Student im Studiengang Maschinenbau, berichtet Folgendes über das ARaymond Netzwerk, das an 26

Produktionsstandorten mit Metall- und Kunststoffprodukten als ein international führendes Unternehmen präsent ist: „Das duale Studium bietet eine hervorragende Möglichkeit, theoretisch erlerntes Wissen in der Praxis umzusetzen. So veranschaulicht die Praxisphase bei ARaymond

abstrakte Theorien und macht komplizierte Sachverhalte greifbar. ARaymond hat mich dabei als sicherer Arbeitgeber mit globalem Netzwerk und freundlichem Arbeitsklima überzeugt.“ Die Entscheidung darüber, zukünftige Fachkräfte selbst auszubilden, wird insbesondere in Zeiten des demographischen Wandels immer wichtiger. Infolgedessen hat sich das Unternehmen auch dieses Jahr wieder dazu entschieden im September mit 25 neuen Auszubildenden und Studenten ins Berufsleben zu starten. Derzeit befinden sich ca. 80 junge und motivierte Auszubildende und dual Studierende an den Standorten in Lörrach und Weil am Rhein.


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SONDERVERÖFFENTLICHUNG · Ausgabe 2020/2021

„Einmal viel von allem, bitte!“ Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hochrhein-Bodensee kooperiert seit vielen Jahren mit der DHBW. Sie hat deren Aufbau und Entwicklung von Anfang an begleitet. Das Ende der Schulzeit, der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Ein Abschnitt, dem viele wichtige Entscheidungen vorausgehen: Was will ich vom Leben? Wie komme ich dorthin? Wähle ich besser eine praxisorientierte Ausbildung in einem Betrieb oder ein wissenschaftliches Studium an einer Hochschule? Muss man zwischen Zweien entscheiden, führt das oft zu Zweifeln. Nicht ohne Grund steckt die Zwei im Wort Zweifel. Carina Schwörer hat sich dafür entschieden, sich nicht zu entschei-

den, sie will beides. Die Zwanzigjährige aus Villingen-Schwenningen wollte gerne „etwas mit Sprachen und Wirtschaft machen und das möglichst praxisnah.“ Anstatt jedoch das eine oder andere zu wählen, dachte sie sich: „Einmal viel von allem, bitte!“ und hat einen der begehrten Plätze für ein duales Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Lörrach (DHBW) ergattert. Dort studiert sie seit Oktober 2019 International Business Management Trinational, einen der 18 Studiengänge, die die

DHBW anbietet und der Carinas Interessen perfekt verbindet. Für sie ist das duale Studium „die ideale Lösung“. Die dreimonatigen Theoriephasen verbringt die junge Frau in Lörrach an der Hochschule – der ersten staatlichen dualen, das heißt praxisintegrierenden Hochschule in Deutschland. Dort lernt sie fundiertes fachliches und methodisches Wissen, das den Grundstein für eine erfolgreiche praktische Umsetzung im Betrieb

Duale Ausbildung weiterentwickeln legt. Ihr dualer Partner für die Praxisphasen ist die Industrie- und Handelskammer HochrheinBodensee (IHK) mit der Hauptgeschäftsstelle in Schopfheim. Die IHK kooperiert seit Jahrzehnten

erfolgreich mit der DHBW und hat die Entwicklung von Anfang an begleitet. Bereits 1980 sprach sich die IHK-Vollversammlung für die Errichtung einer Berufsakademie in Lörrach aus und unterstützte deren Gründung. Der Kammer ist es ein Herzensanliegen, die dualen Ausbildungswege weiterzuentwickeln und die Qualifikation junger Menschen kontinuierlich an den Anforderungen der Unternehmenswelt auszurichten. Seit 2015 ist die IHK selbst als dualer Partner der DHBW aktiv. So auch für Carina. „Der größte Vorteil des dualen Studiums besteht für mich darin, zusätzlich zum Theoriewissen auch Praxiserfahrung zu sammeln. So weiß ich schon jetzt, worauf es später in der beruflichen Praxis ankommt“, sagt sie.

Im Geschäftsfeld Standortpolitik der IHK lernt sie alles über Wirtschaftsförderung, Regionalpolitik und die Erstellung von Konjunkturanalysen. Zusätzlich lerne sie durch den ständigen Wechsel zwischen Hochschule und Betrieb ein gutes Zeitmanagement und einen gesunden Umgang mit Stress, sagt sie. Wie andere duale Studenten erwirbt sie so innerhalb der drei Jahre die Fähigkeit, komplexe betriebliche Aufgaben selbstständig zu planen, durchzuführen und kontrollieren zu können. Aus diesen jungen Menschen, die mit anfänglichen Zweifeln und dem Wunsch, theoretisch und praxisnah zu lernen, gestartet sind, werden so qualifizierte Fach- und Führungskräfte, die in der Wirtschaft so dringend gefragt sind.


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Engagiert in die zukunft Eine Erfolgsformel der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden: Systematische Ausbildung und intensive Fortbildung Die Sparkasse LörrachRheinfelden bietet zahlreiche attraktive Ausbildungsstellen an, unter anderem Bachelor of Arts (B.A.) in Fachrichtung Finanzdienstleistungen – ein dreijähriges duales Studium. Die DHBW-Studenten werden mit verantwortungsvollen Projekten betraut, bei denen sie selbstständiges Arbeiten trainieren. Hier bietet sich Freiraum für jeden, der gerne etwas bewegen möchte. Ziel der Projekte ist es, die frischen Ideen der Nachwuchskräfte umzusetzen. Aus Hasel kommt Lea Schneider, die ihre Ausbildung im vergangenen September bei der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden begann. Sie hat sich für die Ausbildungsrichtung Bachelor of Arts (B.A.) BWL Media, Vertrieb und Kommunikation entschieden. So schildert die junge Frau selbst ihre Erfahrungen und Eindrücke: Bei meinem Studiengang werden Medienkompetenz mit betriebswirtschaftlichem Know-how

verknüpft. Die Studenten erwerben die erforderliche inhaltliche und fachliche Qualifikation auf den Gebieten Medien, Dienstleistung, Organisation und Kommunikation sowie Sozial-, Methoden- und interkulturelle Kompetenz. Die Kombination von Theorie und Praxis hat mich sofort begeistert und somit habe ich mich für ein duales Studium entschieden. Erlerntes aus den Theoriephasen kann ich sofort in den Praxisphasen anwenden und vertiefen. Die meiste Zeit meiner Praxisphasen verbringe ich in der Marketingabteilung; doch habe ich zusätzlich noch die Möglichkeit, andere Abteilungen besser kennenzulernen. Die Sparkasse Lörrach-Rheinfelden bietet darüber hinaus eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten als Ausgleich zum Alltag an wie der alljährliche Herbstbummel mit anschließendem Mitarbeiterfest, kostenlose Kinoabende und jede Menge sportliche Tea-

Die Sparkasse bildet aus

Für den Erfolg der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden stehen rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Derzeit befinden sich 33 Nachwuchskräfte in einem Ausbildungsverhältnis. Ansprechpartner sind Franziska Merkel (Abteilungsdirektorin Personalmanagement) und Ausbildungsleiterin Sina Ebner. Sie sind telefonisch zu erreichen unter 07621 / 411-0 oder per E-Mail info@sparkasse-loerrach.de. Mehr Infos unter www.sparkasseloerrach.de/ausbildung

Lea Schneider hat sich für ein Duales Studium der Betriebswirtschaftslehre (BWL) Fachrichtung Media, Vertrieb und Kommunikation entschieden. maktivitäten. Der Hauptgrund, weshalb ich mich immer wie-

der für ein duales Studium entscheiden würde, ist die Chance, während des

Studiums grundlegende Berufserfahrung zu sammeln.


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SONDERVERÖFFENTLICHUNG · Ausgabe 2020/2021

Europagedanke in der Praxis gelebt Grußwort von Theresia Bauer (MdL), Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg An der DHBW Lörrach wird der europäische Gedanke in der Praxis gelebt. Er hält auch außergewöhnlichen Belastungen stand. Die DHBW Lörrach und ihre Partnerhochschulen in der Schweiz und in Frankreich machen vor, wie es gelingt, Krisenzeiten als Gemeinschaft zu meistern. Das zeigen die Trinationalen Studiengänge auf ganz besondere Weise. Die Ausnahmesituation infolge der Corona-Pandemie stellt uns alle vor besondere, nie gekannte Herausforderungen. Auch die Hochschulen des Landes sind hier in besonderem Maße gefragt. Seit Mitte März ist auch die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) mit der abrupten Umstellung auf die Online-Lehre besonders gefordert. Im Eiltempo wurden die Präsenzstudienzeiten in digitale Formate umgestellt: Dabei galt und gilt es, die hohen Ansprüche an die Qualität der Theorie- und Praxisphasen des Dualen Studiums zu erhalten. Das alles war und ist für über 34 500 Studierende, rund 1374 Mitarbeitende, 733 Professorinnen und Professoren, mehr als 9000 Lehrbeauftragte und 9000 Duale Partner eine immense Herausforderung. Die DHBW meistert das auch in Lörrach in hervorragender Weise, gelingt ihr das doch mit ihren Studierenden in Lörrach und gleichzeitig grenz-

überschreitend mit ihren Studierenden und Partnerhochschulen in der Schweiz und in Frankreich Hier hat sich die Vorreiterrolle der DHBW Lörrach bei der Digitalisierung der Lehre ausgezahlt. Mit der frühzeitigen Etablierung des Educational Support Center (ESC), der großen Expertise beim Blended Learning Format und den vielfältigen Erfahrungen mit der Lernplattform Moodle gelang die Umstellung in das reine Online-Lehr- und Lernformat für mehr als 2000 Studierende, rund 100 Mitarbeitende, 50 Professorinnen und Professoren, rund 500 Lehrbeauftragte und 700 Duale Partner nahezu mühelos. Gleichwohl hat diese Ausnahmesituation uns die Bedeutung offener Grenzen innerhalb Europas deutlich vor Augen geführt. Wir durften die Geschichte Europas in den letzten 75 Jahren als einzigartige Erfolgsgeschichte erleben. Europa in seiner Gestalt vor der Pandemie erschien uns selbstverständlich. Wie kostbar diese Gemeinschaft ist, bemerkt man erst, wenn sie gefährdet ist. Ebenso ist der Standort Lörrach als erster mit virtuellen Lösungen für die Lehre im Labor vorangegangen. Damit sichert er die hohe Qualität der Lehre in den technischen Fächern auch in dieser Ausnahmesituation. Die

Die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer angehenden Absolventinnen und Absolventen werden als Fachkräfte für die Dualen Partner und die heimische Wirtschaft somit hervorragend qualifiziert zur Verfügung stehen. Gleichzeitig wird jetzt schon klar, dass die DHBW Lörrach diesen Schub nutzbringend beibehalten und ihre Rolle als Vorreiter in der Digitalisierung der Lehre weiter ausbauen kann. Die Krise stellt den so international ausgerichteten Standort Lörrach, der unter anderem mit seinem Dualen Partner in den Studiengängen Tourismus und Transport und Logistik ganz besonders von der aktuellen Situation getroffen ist, unter Handlungszwang. Aber auch dem begegnet die DHBW mit Kreativität: Mit der „Leihbörse für Studierende“ vermittelt sie Studierenden, deren Duale Partner in Schwierigkeiten geraten sind, ei-

nen alternativen Dualen Partner, der ihnen den Abschluss ihres begonnenen Studiums ermöglicht. Mit ihrer Prämisse, alles Erforderliche für den erfolgreichen und guten Abschluss ihrer Studierenden zu unternehmen, lebt die DHBW ihren Studierenden ein Prinzip vor, das sie nicht nur in der Theorie lehrt: pragmatische Lösungsorientierung. Das beherzigen auch die Studierenden und verfolgen weiter ihr Ziel, das duale Studium erfolgreich zum Abschluss zu führen. Damit stehen sie als hochqualifizierte Fachkräfte für Baden-Württemberg, für Deutschland, für Frankreich und für die Schweiz zur Verfügung. Denn auch die Hochschulen haben keine Zeit, sich nun auszuruhen. Diese Pandemie stellt einen Wendepunkt dar. Sie hat jedem Einzelnen auf der ganzen Welt sehr deutlich vor Augen geführt, wie sehr wir auf

Foto: zVg

die Hochschulen, auf die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, auf die Studierenden und die Absolventinnen und Absolventen angewiesen sind. Ihre Expertise und Fachwissen geben uns in Krisen Orientierung und ermöglichen Lösungen, sei es für den Staat, die Bevölkerung, die Gesellschaft oder die Unternehmen. Die DHBW Lörrach sucht bei allen Herausforderungen nach den besten, den passendsten Lösungen. Ich bin daher optimistisch, dass die DHBW Lörrach diese außergewöhnliche Zeit gut meistern wird. Sie wird gemeinsam mit ihren Partnerhochschulen in Frankreich und in der Schweiz den europäischen Gedanken weiterleben. Diesen wollen und werden wir auch in den kommenden Jahren gemeinsam bewahren und weiterentwickeln! Denn das ist das Europa, das ich leben möchte!


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„Ein Gewinn für alle Seiten“ Deutsch-Französische Hochschule zeichnet erneut Studierende und Absolventen ihrer binationalen Studiengänge sowie die beste deutsch-französische Doktorarbeit aus. Elf Exzellenzpreise, dotiert mit jeweils 1500 Euro, und einen Dissertationspreis, dotiert mit 4500 Euro, verlieh die DFH gemeinsam mit ihren Partnern an herausragende Absolventen aus verschiedenen Fachbereichen der deutsch-französischen Studiengänge. Gleichzeitig erhielten drei Studierende der DFH für herausragende Leistungen je ein Stipendium über 3000 Euro, das die französische Großbank BNP

Paribas finanziert. Alle Stipendiaten und Preisträger sind oder waren in einem deutsch-französischen Studien- oder Forschungsprogramm eingeschrieben, das sowohl an einer deutschen als auch an einer französischen Hochschule stattfindet und zu einem binationalen Doppelabschluss führt. „Mit den Exzellenz- und Dissertationspreisen sowie den Unternehmensstipendien bringt die DFH

Preisträgerin Jule Stein, eingerahmt von Professor Wolfgang SchmidGrotjohann, und Botschafter Nikolaus MayerLandrut (r.). Foto: DHBW schon seit vielen Jahren grenzüberschreitend tätige Wirtschaftsakteure und Institutionen mit deutschfranzösisch aus-gebildeten Nachwuchstalenten und deren Hochschulen in Kontakt – ein Gewinn für alle Seiten“, erklärt DFH-Präsident Professor

Olivier Mentz. Jährlich schließen rund 1500 Studierende erfolgreich ihr von der DFH gefördertes deutsch-französisches Studium mit einem Doppeldiplom ab. Preisträgerin der DHBW Lörrach ist Jule Stein, Absolventin des Studi-

engangs „International Business Management Trinational“ (Duale Hochschule Baden-Württemberg / Université de Haute Alsace / Fachhochschule Nordwestschweiz). Der Preis wird vom Prüfungsund Beratungsunternehmen Mazars gefördert.


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Alternative zur klassischen Hochschule Die Duale Hochschule baden-Württemberg (DHbW) als wichtige bildungseinrichtung in Lörrach musste in den vergangenen monaten eine außergewöhnliche Situation meistern und muss es immer noch. VON JÖRG LUTz ObERbüRGERmEISTER DER STADT LÖRRACH Die DHBW befindet sich, wie alle Hochschulen im Land, aufgrund des Coronavirus in einer historisch außergewöhnlichen Lage. Im Vergleich zu den Fach- und Hochschulen aber mit weitreichenden, drastischen Einschnitten. Seit Mitte März gab es aufgrund der Corona Verordnung der Landesregierung keinen Präsenzbetrieb mehr. Der angebotene Online-Unterricht kann auf Dauer nicht den praxisnahen Bezug der DHBW ersetzen. Immerhin können vereinzelt praktische Tätigkeiten mit Vorsichtsmaßnahmen stattfinden. Aber natürlich hat der Schutz der Studierenden oberste Priorität. Seit Mitte Mai konnten unter Auflagen immerhin die Mensen und Caféterien und seit Anfang Juni die Bibliothek wieder öffnen. Dies ist ein Schritt in Richtung Normalität. Die Studierenden müssen nun Geduld und Durchhaltevermögen beweisen, bis wieder Normalbetrieb herrscht. Im Moment bleibt der Studienbetrieb der Dualen Hochschule Baden-Württemberg wie bei allen Universitäten bis zum Ablauf des 30. Juni 2020 ausgesetzt; dem digitalen Lernen steht jedoch nichts im Wege. Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- bzw.

Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern sind nur unter besonderen Schutzmaßnahmen möglich. Die DHBW erhöht im Dreiländereck die Attraktivität der Stadt als Bildungs- und Wohnstandort. Das duale Studium gilt seit Jahren als ein Erfolgsmodell. Es baut auf der bewährten dualen Ausbildung auf und hat die Verbindung von Theorie und Praxis für den Hochschulbereich weiterentwickelt. Die Praxisphasen in den kooperierenden Betrieben ermöglichen den Studierenden von Anfang an einen Bezug zu ihrer Arbeit und zum theoretisch vermittelten Wissen. Das macht das Studium gleichzeitig abwechslungsreich und praxisnah. Eine der Stärken der DHBW ist die Internationalität. Neben vier international akkreditierten Bachelor-Studiengängen der Fakultäten Wirtschaft und Technik verfügt die DHBW Lörrach mit den trinationalen Studiengängen Mechatronik und Internationales Business Management über ein echtes Unikum. Diese internationale Ausrichtung der DHBW Lörrach ermöglicht den Studierenden zudem sich aus der Masse der Mitbewerber hervorzuheben. Es freut mich, dass die DHBW Lörrach ihren Studierenden viele internationale Möglichkeiten

anbietet, gerade hier im Dreiländereck stellt dies einen enormen Vorteil dar. Ich kann den Studierenden nur ans Herz legen, sich die internationalen Studienprogramme, Sprachangebote und Kontaktmöglichkeiten der DHBW Lörrach anzuschauen.

Große bedeutung für ganze Region Die DHBW ist mit derzeit 2057 Studierenden nicht nur für Lörrach von großer Bedeutung, sondern für die ganze Region. Die jungen Menschen haben 21 Studiengänge in Kooperation mit 700 Partnerfirmen zur Auswahl. Die meisten Studierenden an der DHBW Lörrach kommen direkt aus Lörrach, aus dem Landkreis und an dritter Stelle aus Freiburg. Die Studiengänge der DHBW Lörrach sind somit sogar für Leute aus der traditionellen Universitätsstadt Freiburg attraktiv. Viele junge Menschen mit Abitur wollen gut ausgebildet sein und suchen nach einer Alternative zum klassischen Hochschulstudium. Für sie ist das Angebot der Dualen Hochschule genau richtig. Dank der Praxiserfahrung während des Studiums haben über 80 Prozent der Absolventen schon vor ihrem Studienabschluss einen Arbeitsvertrag – ein großer Vorteil im hart umkämpften

Oberbürgermeister Jörg Lutz Arbeitsmarkt. Der Praxisbezug an der DHBW ist eine hervorragende Perspektive für die jungen Menschen. Auch die Arbeitgeber wissen das duale Studium zu schätzen: Sind doch die Absolventen für die Unternehmen keine Berufsanfänger, sondern schon Jahre im Unternehmen integriert.

Seit 1998 Preis der Stadt Lörrach Seit 1998 verleiht die Stadt Lörrach jährlich den mit 1000 Euro dotierten „Preis der Stadt Lörrach“ für herausragende Bachelorarbeiten. Mit diesem Preis will die Stadt Lörrach nicht nur Impulse und Auszeichnung für innovative Themen geben, sondern auch ihre große Verbundenheit mit der DHBW Lörrach zeigen. Im November 2019 habe ich den Preis an Aikaterini Nakou verliehen, die ihr duales Studium in Wirtschaftsinformatik - Application Management bei

ITEOS in Freiburg erfolgreich absolvierte. Aikaterini Nakou beschäftigte sich in ihrer Bachelorarbeit mit dem Thema „Prädiktive Analyse: Vergleich von Methoden des maschinellen Lernens und statistischen Methoden für die Entwicklung eines interaktiven Tools zur Vorhersage der Bevölkerungsentwicklung in Neubaugebieten“. Aikaterini Nakou entwickelte ein Programm, welches kommunale Entscheidungsträger bei der Infrastrukturplanung von Neubaugebieten unterstützt. Dadurch soll die Erstellung von Prognosen der Bevölkerungsentwicklung und -struktur in Neubaugebieten in Baden-Württemberg vereinfacht und somit der Zeit- und Kostenaufwand gesenkt werden. Die ausgezeichnete Arbeit leistet in sehr überzeugender Weise einen nachhaltigen Beitrag zur Berechnung der Bevölkerungsentwicklung in Neubaugebieten.


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Dualer Hochschultag jetzt virtuell Die DHBW Lörrach hat kurzfristig die bisher vor Ort an den Schulen geplanten Informationstage zum Dualen Studium in Lörrach in ein virtuelles Format gebracht. Am kommenden Dienstag, 21. Juli, sind alle Studieninteressierten eingeladen, daran teilzunehmen. Das Verbot von größeren Veranstaltungen und allen anderen Schulaktivitäten in Präsenz, die nicht unmittelbar zum Unterricht gehören, sind für mindestens den Rest des Schuljahres unerwünscht oder untersagt. Berufsorientierung und Studienwahl bleiben aber für junge Menschen

im Land ein Thema. Die DHBW Lörrach, die normalerweise auf zahlreichen Messen und Schulveranstaltungen über die Möglichkeit des Studiums informiert, möchte Schülerinnen und Schüler auch in der aktuellen Lage bei der Berufsorientierung unterstützen. Kurzerhand wurden deshalb die für

Schüler können sich online über das Duale Studium informieren. den Frühsommer an verschiedenen Partnerschulen vom Hochrhein bis zum Oberrhein geplanten Infoveranstaltungen in ein virtuelles Konzept überführt.

Am Dienstag, 21. Juli, finden nun der zweite virtuellen Duale Hochschultag statt, von 14 bis 15.30 Uhr im Internet unter www.dhbw-loerrach.de/ virtueller-hochschultag.

Auf dem Programm steht eine abwechslungsreiche Kombination aus Livestreams, Chats und Informationen, die jederzeit auf der Website einsehbar sind: Videostatements von Absolventen, ein interaktiver 360°-Fotorundgang über den Campus, Infos zu Auslandsaufenthalten, Bewerbung und relevanten Schulabschlüssen. Live stellen sich die einzelnen Studiengänge zusammen mit den entsprechenden Partnerunternehmen in virtuellen Räumen vor. Zusätzlich bietet die Studienberatung einen Live-Chat an und beantwortet Fragen zum Studienangebot, zur Eignung und Immatrikulation.


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Die digitale Zukunft mitgestalten Die DHBW Lörrach bietet zum neuen Wintersemester ab Oktober zwei neue Studienangebote im Bereich Digitalisierung an: BWL Digital Business Management und Wirtschaftsinformatik - Data Science Der Einsatz und das Potenzial digitaler Medien und Technologien verändert das Fundament jeden Unternehmens in Hinsicht auf seine Strategie, Struktur, Prozesse und Kultur. Die Digitalisierung hat Auswirkungen auf Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsketten und Umsätze. Sie macht oft den entscheidenden Unterschied im Markt aus und hat nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie einen unerwartet großen Schub bekommen. Daten sind der neue Rohstoff der Wirtschaft. Egal, ob Hersteller, Händler, Dienstleister oder Institute: Für die digitale Transformation brauchen Unternehmen spezialisierte Mitarbeitende, die die Anforderungen der Digitalisierung an das Unternehmen beherrschen und vorantreiben. Dabei sollte der technische Blickwinkel der Digitalisierung (Data Science) mit der betriebswirtschaftlichen Perspektive (Digital Business Management) Hand in Hand gehen. Die beiden neuen Studienangebote an der DHBW Lörrach, BWL-Digital Business Management und Wirtschaftsinformatik-Data Science, begegnen diesem Trend und verbinden unterschiedlich stark aktuelles betriebswirtschaftliches Wissen mit datenanalytischem Denken. Dabei beinhaltet das

Studienfach BWL-Digital Business Management allgemeine Beriebswirtschaftslehre, gekoppelt mit IT-bezogenem Grundlagenwissen für die Gestaltung digitaler Transformationsprozesse. Es

schließt mit dem Bachelor of Arts (B.A.) ab. Wirtschaftsinformatik – Data Science ist ein Studium der allgemeinen Wirtschaftsinformatik, verknüpft mit Wissen aus der Data Science und Geschäftsprozessmanagement für die Umsetzung digitaler Transfromationsprozesse. Data Scientists erheben Daten, kombinieren sie miteinander und interpretieren sie auch unter betriebswirtschaftlichen, strategischen Gesichtspunkten.

Das Studium schließt mit dem Bachelor of Science (B.Sc.) ab. Beiden Studiengängen gemeinsam ist, dass sie das Handwerkszeug mit an die Hand geben, um Daten hinsichtlich wirtschaftlicher Zusammenhänge analysieren und intrepretieren zu können. Außerdem werden ausgewählte Schlüsseltechnologien für digitale Geschäftsmodelle vermittelt, sowie ein Schwerpunkt auf Change-Management gelegt. In den beiden

Studiengängen kommen auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit, Kommunikation und abteilungsübergreifendes Teamwork nicht zu kurz. Passend zum digitalen Fokus der Studiengänge ist geplant, Teile der Lehrveranstaltungen online zu realisieren und damit auch im Studium Digitalsierung erlebbar zu machen. Infos: www.dhbw-loerrach.de/dbm und www. dhbw-loerrach.de/datascience

Lisa Brüstlin ist heute als „Project Manager/ Digital“ tätig. Sie studierte im Fach BWL-Handel an der DHBW Lörrach.


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hitektur

el über

zu Gast in Lörrach: Studierende aus aller Herren Länder Im Herbst begrüßte die DHBW Lörrach 15 ausländische Studierende aus den USA, China, Finnland und Indien. Die meisten absolvierten einen kürzeren Aufenthalt und reisten noch im letzten Jahr zurück in ihr Heimatland. Andere verkürzten zu Beginn der Corona-Pandemie ihren Auslandsaufenthalt, um noch rechtzeitig zurückzukehren. Studierende aus dem Ausland, die im Frühjahr angereist wären, mussten ihr Studium in Lörrach leider verschieben oder ganz absagen. Die Gruppe

er dt, aber auf der

chinesischer Studierender, die ebenfalls im September 2019 angereist war, blieb und beendete trotz Corona und im digitalen Hochschulbetrieb erfolgreich ihr Auslandsjahr in Lörrach. Erst kürzlich wurden sie offiziell und mit viel Anerkennung von Rektor Professor Theodor Sproll und Studiengangsleiter Professor Schäfer verabschiedet. Sie werden in den kommenden Tagen mit einem der ersten Flüge zurück in die Heimat fliegen. Foto: DHBW


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In den Bereichen Forschung und Lehre liegen auch in Lörrach die Kernkompetenzen der Hochchschule. Fotos: DHBW

Forschung am Puls der Wirtschaft Als Partner für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft bietet die DHBW ihren Dualen Partnern nicht nur qualitativ hochwertige Bildung für die Studierenden, sondern unterstützt sie mit anwendungs- und bedarfsorientierten Lösungen für konkrete Aufgabenstellungen. Die DHBW arbeitet sowohl mit eigenen Forschungsergebnissen als auch mit den durch die Dualen Partner aufgeworfenen Problemstellungen und bringt beide Aspekte zusammen, im Sinne einer lösungsorientierten, bedarfsgerechten Forschung.

Lösungsorientiert und Bedarfsgerecht Die DHBW verfügt über eigene Steinbeis-Transferzentren und kooperiert seit mehreren Jahren mit dem Fraunhofer-Institut IAF. Beides befördert den Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft und umgekehrt.

Seit nunmehr vier Jahren unterstützt die „Dr. Karl-

Helmut Eberle“-Stiftung einen Großteil der For-

schungsprojekte an der DHBW Lörrach. Sie fördert solche Projekte, die zukunftsweisend, innovativ, interdisziplinär sind und gegebenenfalls auch einen grenzüberschreitenden Bezug aufweisen. Dabei werden vor allem solche Projekte unterstützt, welche die Verbin-

dung von Wissenschaft, Forschung und praktischer Anwendung in den Vordergrund stellen. Auch im Oktober diesen Jahres wird die „Dr. KarlHelmut Eberle“-Stiftung im Rahmen einer Preisverleihung wieder einen Förderpreis vergeben. FORTSETzUNG SEITE 19 Hauptpreisträger der „Dr. KarlHelmut Eberle“Stiftung 2019: Die Professoren Winfried Heinzler und Valentin Weislämle sowie DiplomVerwaltungswirtin Wendy Fehlner (von links) aus dem Studiegang BWL-Tourismus


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Durch intensive Forschungsaktivitärten sind der DHBW Lörrach mehrere sogenannte Wissenszentren verschiedener Ausprägung entstanden. Fotos: DHBW

Wissenstransfer über die Grenze hinweg Das Thema Forschung an der DHBW Lörrach blickt auf eine jahrelange Tradition zurück. FORTSETzUNG VON VORHERIGER SEITE Ziel von Forschungsaktivitäten an der DHBW Lörrach ist es somit immer, den Wissenstransfer aus der Hochschule zu den Partnerunternehmen aus der Region und von ihnen zurück an die Hochschule zu intensivieren. Dies ist der Grund, weshalb sich die DHBW Lörrach in grenzüberschreitenden Projekten zum Wissenstransfer engagiert. Hier ist beispielhaft KTUR (Knowledge Transfer Upper Rhine) zu nennen. Die DHBW Lörrach ist Projektpartner dieses größeren InterregProjektes (rund 1,6 Millionen Euro Fördersumme), das die Systematisierung der grenzüberschreiten-

den Zusammenarbeit im Wissens- und Technologietransfer am Oberrhein unter aktiver Einbindung der Wirtschaft zum Ziel hat. Das Projekt wird gemeinsam von verschiedenen Universitäten und Hochschulen des Oberrheins realisiert: EucorUniversitäten (unter anderem das Karslruher Institut für Technologie – KIT, Universität Freiburg, Mulhouse, Université de Strasbourg, Universität Basel) sowie der TriRhena Tech (unter anderem Hochschule Offenburg, Hochschule Furtwangen, Alsace Tech, DHBW Lörrach). Ein Schwerpunkt im Rahmen dieses Projektes ist für die DHBW Lörrach der Aspekt Innovation und Förderung von Corporate Start-Ups

bei den Partnerunternehmen. In diesem Kontext startete die DHBW Lörrach im vergangenen Jahr eine eigene Initiative unter dem Titel „Denkfabrik Innopreneur“ (Innovation und Entrepreneurship). In Zusammenarbeit mit den Dualen Partnerunternehmen finden hierzu Workshops statt, die beleuchten, was die DHBW Lörrach durch Forschung

und durch die zielgereichtete Ausbildung der Studierenden zur Innovationsfähigkeit bei den Partnerunternehmen beitragen kann.

Wissenszentren Durch jahrelange Forschungsaktivitäten sind an der DHBW Lörrach mehrere sogenannte Wissenszentren ver-

Forschung und Lehre sind keine trockenen Materien.

schiedener Ausprägung entstanden. In diesen findet eine enge thematische, wissenschaftliche Zusammenarbeit verschiedener Professoren statt. Hauptaugenmerk der Forschungsarbeiten sind dabei vor allem Digitalisierung, Innovation, Nachhaltigkeit und Funktionale Sicherheit. Aktuell bündelt die DHBW Lörrach den Hauptteil ihrer Forschungen in den Wissenszentren „Business Innovation Center“, „Funktionale Sicherheit & Cybersecurity“, „Nachhaltiger Tourismus in Afrika“, Digitalisierung im Personlawesen, „Kompetenzzentrum für Agile IT-Prozesse (KAP)“ und „Diagnostik-BeratungsCenter“ für die Personalauswahl. Die einzelnen Wissenszentren und ihre Forschungsarbeiten findet man unter www.dhbwloerrach.de/forschung/ wissenszentren.


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Zweiter Standort behebt Platzmangel Zur wesentlichen Veränderung auf dem einstigen KBC-Areal an der Marie-Curie-Straße hat auch die DHBW beigetragen. VON HUBERT BERNNAT Als die DHBW 1999, damals noch unter dem Namen Berufsakademie, in das ehemalige Verwaltungsgebäude der KBC einzog, war das in zweierlei Hinsicht bemerkenswert. Zum einen markierte es fast schon dramatisch die Wende in der Entwicklung von Lörrachs ältestem und lange Zeit Mitarbeiter und Umsatz stärkstem Unternehmen. Fast 250 Jahre nach den Anfängen als Küpfer’sche Indiennefabrik musste die Textilmanufaktur Koechlin, Baumgartner & Compagnie, die KBC, dem Konkurrenzdruck auf dem globalen Textilmarkt Tribut zollen. Noch im Dezember 1989 konnte der damalige KBCDirektor Hans Unterseh

auf der Rentner-Weihnachtsfeier „vom besten Jahr in der Firmengeschichte“ berichten. Der Auftragsbestand sei noch nie so hoch gewesen. Dabei hatten zu diesem Zeitpunkt schon etliche Textilfirmen in Lörrach schließen müssen. Der Druck des Weltmarkts durch Verlagerung der Massenproduktion von Textilien in Billiglohnländer war immer stärker geworden. Als erste Firma stellte die Weberei Conrad 101 Jahre nach der Gründung 1966 ihre Produktion ein. Das Conrad-Areal wird zurzeit mit Wohnungen und der Erweiterung des Landratsamts bebaut. Nur noch der Name erinnert an die Vergangenheit. 1967 schloss die Weberei in Brombach, seit

1937 im Besitz der Haagener Unternehmerfamilie Schöpflin, 1976 die Spinnerei Haagen und 1983 die Spinnerei Vogelbach. Die Firma Sarasin gegenüber dem Bahnhof war schon in den 30er Jahren in Konkurs geraten. Auch andere kleinere Textilfirmen waren schon geschlossen. Die einst in Lörrach und Umland dominierende Textilindustrie verlor zunehmend ihre Bedeutung. Einzig die verkleinerte und spezialisierte Tuchfabrik, seit 1986 als Technische Textilien, und eben die Stoffdruckerei KBC konnten sich am Markt halten. Doch die drohende Schließung von KBC durch den Mutterkonzert DMC kann nur dadurch verhindert werden, dass die Stadt mit Hilfe des Landes und Investoren einen nicht unerheblichen Teil des Firmengeländes kauften, um es anders zu nutzen. Zum andern leiteten Verkauf und Umnutzung dieser vier Hektar KBC-Firmengelände und

KBC-Gelände um 1970 mit dem altem Handdruck- und Verwaltungsgebäude Foto: Dreiländermuseum

Hubert Bernnat

rund zwei anschließende Hektar der ehemaligen Maschinenfabrik Kern, die 1992 ihren Betrieb eingestellt hatte, einen Strukturwandel ein. Dieser setzte für Lörrach neue städtebauliche Akzente und sorgte gleichzeitig dafür, dass die Verluste der Textilindustrie an Arbeitsplätzen und Wirtschaftskraft kompensiert werden konnten. Aus dem alten Handdruckgebäude wurde das Innocel, das als Teil der Wirtschaftsförderung der Stadt jungen Unternehmen als Start-Up zur Verfügung steht. Auf dem Gelände am nördlichen Ende sollte nach dem Abriss von Altbestand zudem Platz sein für mittelständische Betriebe aus dem Bereich Life Science, Medizintechnik und IT. Unternehmen haben beziehungsweise sind gerade dabei, diesen Standort zu nutzen. Aus einem weiteren Betrieb ist nach dessen Schließung mittlerweile eine Kindertagesstätte geworden.

In der Lücke zwischen Handruck- und Verwaltungsgebäude entstanden ein großes Wohn-/Parkhaus, das besonders für das 1998 eröffnete Kulturhaus Burghof genutzt werden kann, und ein Wohn- und Geschäftsgebäude, beide mit Front zur Weinbrennerstraße. Auf dem Areal der ehemalige Maschinenfabrik Kern ist der Meeraner Markt entstanden, der hauptsächlich durch den Anker-Lebensmittelhändler Hieber großen Zuspruch findet. Der aber auch, und das war konzeptionell wichtig, durch den davor ausgebauten Meeraner Platz sich zur Innenstadt öffnet. Aus einem für die Stadt zwar wichtigen, aber von der Innenstadt abgekoppelten Industrierevier ist nun zumindest teilweise ein Innovations- und Dienstleistungsquartier geworden, das an die Innenstadt angebunden ist und von den Menschen angenommen wird. FORTSETZUNG SEITE 21


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rAltes Verwaltungsgebäude der KBC, heute zweiter Standort der DHBW, links Innocel, rechts Meeraner Markt

Foto: Hubert Bernnat

Verbindung von Innovation und Bildung

ront zur ße. AufMit

der Nutzung des alten KBC-Verwaltungsgebäudes ist die DHBW „in die Stadt“ gezogen.

r HieberFORTSETzUNG VON VORHERIGER SEITE

Zu dieser Veränderung auf dem KBC-Areal hat auch die DHBW beigetragen. Wie das Innocel ins alte Handdruckgebäude ist sie in das ebenfalls denkmalgeschützte alte Verwaltungsgebäude eingezogen. Dieses war nach dem großen Brand quartiervon 1925 an gleicher Stelle und fast im gleichen Stil wiederaufgebaut worden. Neubauten und Altbestand ergänzen sich so im Sanierungsgebiet

KBC-Areal auf gelungene Art und Weise. Noch wichtiger ist aber, dass durch die Nutzung des alten Verwaltungsgebäudes die DHBW in „die Stadt“ gezogen ist. Der Bildungsstandort Lörrach ist dadurch gestärkt worden, die DHBW ist somit noch mehr im Bewusstsein der Lörracher präsent. Und eine Bildungseinrichtung passt sehr gut in das Profil des neuen Stadtquartiers. Innovation und Bildung sind stark miteinander verbunden. So war es

eine kluge Entscheidung, den Platzmangel auf dem Campus am Hünerberg an der Hangstraße durch einen zweiten Standort zu beheben. 1999 wurden für die rund 500 Studierenden der Studiengänge BWLTourismus, BWL-Handel und Dienstleistungsmanagement und BWL-Finanzdienstleistungen hier Platz geschaffen. Die Wissenschaftliche Regionalbibliothek, mittlerweile in die DHBW-Bibliothek integriert, ein Notariat und weitere Unternehmen belegten die weiteren Büroflächen. Mit dem Umzug des Rektorats 2013 von der Hangstraße in die Marie-Curie-Straße, wie die

Straße durch das KBCAreal nun heißt, wird das Verwaltungsgebäude ausschließlich von der DHBW genutzt. Lediglich die Diskothek Notlösung hat noch ihren Platz behalten. Heute befinden sich neben dem Rektorat und der Verwaltung die Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement, BWLInternational Business (englischsprachig), BWLTourismus, BWL-Handell und Interprofessionelle Gesundheitsversorgung. Zudem sind hier die International Services sowie weiterhin die ehemalige Wissenschaftliche Regionalbibliothek als Zweigbibliothek untergebracht. Es ist eine der großen Aufgaben nicht nur, aber

gerade auch in Lörrach ehemalige Industrieareale zu transformieren. Lörrachs Zeit als wichtiger Standort der Textilindustrie mit starken Verbindungen nach Basel ist vorbei. Doch als Nische der großen Basler Pharmakonzerne finden pharmazeutische und medizintechnische mittelständische Firmen hier ihren Platz. An die Seidenbandweberei Sarasin, wo gerade das „Lö“ gebaut wird, erinnert nur noch der Sarasin-Weg, an die ehemalige Weberei Conrad, auf deren Areal gerade Wohnungen und die Erweiterung des Landratsamts gebaut werden, nur noch der Name Conrad-Areal.


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Erneut top Noten für die Hochschule Studierende der Betriebswirtschaftsfächer geben in der Befragung im Rahmen des CHE-Rankings sehr gutes Feedback zu Studium, Lehre und Infrastruktur an der DHBW Lörrach. Das CHE vergibt für die DHBW Lörrach in sechs Kategorien das Siegel „Spitzengruppe“. Das gemeinnützige Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), das von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz getragen wird, beurteilt bundesweit 300 Hochschulen und bezieht rund 120 000 Studierende mit ein. Befragt werden die aktuell Studierenden nach ihren Studienbedingungen, sowohl im Allgemeinen als auch zu konkreten Kriterien wie Betreuung, Unterstützung im Studium oder für ein Auslandsstudium, das Lehrangebot, die Studienorganisation oder die Prüfungen. Ebenso abgefragt werden die Angebote zur

Berufsorientierung, der Wissenschafts- oder Praxisbezug, die Räume, die Bibliotheksausstattung oder die IT-Infrastruktur. Darüber hinaus erhebt das CHE Fakten zu Lehre und Forschung. Ermittelt wird auf Grundlage der Bewertung durch die Studierenden und die Auswertung der Fakten eine Note für die jeweilige Kategorie und ein Durchschnittswert über alle teilnehmenden Hochschulen hinweg. Ergebnisse für Lörrach Die Bereiche Betreuung der Studierenden durch Professoren und Dozenten wurden als sehr gut

beurteilt, ebenso wie die Möglichkeit für Auslandsaufenthalte und die Ausstattung der Bibliothek. Zur Spitzengruppe zählt die DHBW Lörrach auch in den Kategorien Lehrangebot und IT-Infrastruktur. Bei alle diesen als sehr gut beurteilten Angeboten schneidet die DHBW Lörrach deutlich besser als das bundesweite Mittel ab. In den Kategorien allgemeine Studiensituation, Studienorganisation, Prüfungen und Räume liegt die DHBW im bundesweiten Vergleich im oberen Mittelfeld. Die BWL-Studierenden beurteilen insbesonders die Verzahnung der Theorie- und Praxisphasen als sehr gut – ein essentieller Aspekt für ein erfolgreiches Studium im dualen System. Das Zusammenspiel der Hochschule mit den Unternehmen im dualen Studium ist ebenfalls sehr gut. „Wir sind stolz auf die überaus positive Bewertung durch unsere Studierenden und freuen

uns sehr darüber. Für uns ist das Verpflichtung und Ansporn, auch in Zukunft eine hervorragende akademische Ausbildung zu bieten“, zeigt sich Professor Gerhard Jäger, Prorektor und Dekan der Fakultät Wirtschaft, sehr erfreut über die positiven Ergebnisse. „Das sehr gute Abschneiden der Fakultät Wirtschaft im CHE Ranking spiegelt das besondere Engagement unserer Dozierenden sowie ihre herausragende fachliche und didaktische Kompetenz wider. Die enge Abstimmung mit unseren Dualen Ausbildungspartnern, das Kleingruppenkonzept unserer Lehrveranstaltungen sowie die individuelle Betreuung der Studierenden sind weitere Gründe für die positive Bewertung unserer Studienangebote. Auch unsere topmoderne IT-Infrastruktur und das tolle Bibliotheksangebot werden von unseren Studierenden sehr positiv wahrgenommen“, sagt Jäger weiter.

Zum zweiten Mal ausgezeichnet: CHE vergibt top Noten an DHBW Lörrach.

Hinsichtlich der internationalen Ausrichtung von Studium und Lehre konnte der trinationale Studiengang „International Business Management Trinational“ ein hervorragendes Ergebnis erzielen, der hier in der Spitzengruppe landete. Er erhielt eine sehr gute Bewertung für Auslandsaufenthalte, Studierendenmobilität, Fremdsprachenanteil und interkulturelle Kompetenz. Eine Bestätigung für die erfolgreiche Umsetzung des trinationalen und dreisprachigen Studienkonzepts. „Es ist großartig, dass wir nach dem großen Erfolg der Fakultät Technik beim CHE-Ranking letztes Jahr nun auch mit unserem breiten betriebswirtschaftlichen Studienangebot so punkten konnten“, zeigt sich Professor Theodoer Sproll, Rektor der DHBW Lörrach, begeistert. „Gerade in Zeiten von Corona und der vorübergehenden Umstellung der Hochschule auf den digitalen Betrieb ist dies weiterer Ansporn. Die Kategorien Unterstützung, Lehrangebot und IT-Infrastruktur werden gerade nochmals einem realen Belastungstest unterzogen und unterstreichen die gute Bewertung durch das CHE: Hätten wir nicht bereits seit längerem soviel Wert auf die Ergänzung unserer Präsenzlehre und die Betreuung durch unsere Lehrenden durch Blended Learning gelegt und viel für eine moderne IT-Ausstattung getan, hätten wir die Umstellung auf digitale Lehre in Zeiten von Corona nicht so schnell bewältigen können“, betont Sproll.


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Unsere Studiengänge und Dualen Partner stellen sich vor

Studienberatung im Live-Chat :

Allgemeine Informationen zum Dualen Studium

:

14:00 Uhr

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