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STUDIERE DUAL BEIM ORIGINAL 2021 / 2022

Infobroschüre der DHBW Lörrach in Zusammenarbeit mit dem Verlagshaus Jaumann

LEHRE & FORSCHUNG AN DER DHBW LÖRRACH


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SONDERVERÖFFENTLICHUNG · Ausgabe 2021/2022

Editorial

Impressum

Liebe Leserin, lieber Leser, Glückwunsch DHBW! Gäbe es nicht die Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie, dann könnte die Lörracher Hochschule heuer ihr 40-jähriges Bestehen feiern. So aber muss sie sich darauf beschränken, von vielen Seiten beglückwünscht zu werden. Zum Beispiel von Theresia Bauer, der baden-württembergischen Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Sie schreibt: „Wie bei vielen Jubiläen in diesem Jahr konnte dieser besondere Anlass leider nicht mit einer großen Feier begangen werden. Dennoch hat die DHBW Lörrach mehrere Anlässe zum Feiern auch jenseits des Jubiläums, denn sie ist ein Erfolgsmodell in ihrer Region.“ Darin sind sich alle einig: Die Hochschule hat sich für Lörrach, das Dreiland und den gesamten Südwesten zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte entwickelt. Angesichts der Popularität und der

Leistungen muss der Vergleich mit dem Niveau einer Universität keinesfalls versteckt werden. Die jungen Studierenden leisten einen wichtigen Beitrag für die Zukunftssicherung ihrer Unternehmen und damit auch für den wirtschaftlichen Wohlstand des Landes. Dank des breiten Studienangebots mit den mittlerweile über 20 Bachelor- und Masterstudiengängen in Lörrach können die Partnerunternehmen junge Nachwuchskräfte bedarfsgerecht und branchenspezifisch qualifizieren. Außerdem hat sich die DHBW immer dadurch ausgezeichnet, dass die Entwicklung neuer Studienangebote orientiert an den Erfordernissen der Wirtschaft erfolgt. Dies wird sie laut Rektor Professor Dr. Theodor Sproll in enger Abstimmung mit

den Unternehmen natürlich auch weiterhin tun. Mit den Bachelor-Studiengängen bietet die DHBW berufsqualifizierende Studienabschlüsse an. Das wird allein schon daran deutlich, dass im Durchschnitt mehr als 80 Prozent der Lörracher Absolventen bereits vor Studienende einen Arbeitsvertrag in der Tasche haben und am Beginn ihrer beruflichen Karriere stehen. Auch denjenigen, die sich später wissenschaftlich weiterqualifizieren wollen, offeriert die DHBW ein breites Spektrum von Masterprogrammen, die das Portfolio der Hochschule wunderbar abrunden. Darüber und über vieles mehr berichten wir in der vorliegenden Ausgabe unseres Magazins „Dual studieren an der DHBW Lörrach“. Viel Freude beim Lesen! Ihr Peter Ade

Hochschule stellt sich vor Nach den Sommerferien startet die DHBW Lörrach in die zweite Runde der wöchentlich wechselnden virtuellen Studiengangsvorstellungen. Den Beginn der zweiten Runde machen am Dienstag, 14. September, ab 17 Uhr die Studierenden selbst mit einem Überblick über das Studium in Lörrach. Am Dienstag, 21.September, ist der Studiengang BWL-Tourismus dran. (https://dhbw-loerrach.de/dualog)

Die Definition12 AG, gegründet im Jahr 2000, entwickelt GesundheitsApps für Smartphones und Tablets. Sie hat eine App entwickelt, die es Aphasie-Patienten ermöglicht, individuelle, personalisierte und überwachte therapeutische Übungen zu Hause durchzuführen und so ihre Sprechfähigkeit wiederherzustellen. Die Online-Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 19. August, 15 Uhr. Infos und Anmeldung

unter https://dhbw-loerrach.de/wi-data-science In der Reihe „Datenschätze. Einfach. Heben. Data Science in der Praxis“ findet am Mittwoch, 22. September, eine Online-Veranstaltung mit Dr. Kornél Markó, Geschäftsführer und Gründer der Averbis GmbH, statt. Thema: „Einsatz von Text Mining in den Lebenswissenschaften“. Infos und Anmeldung unter https://dhbw-loerrach.de/wi-data-science

DuAL sTuDIereN AN Der DHBW LÖrrACH 2021/2022 Eine Anzeigengeschützte Sonderveröffentlichung des Verlagshauses Jaumann • Die Oberbadische • Markgräfler Tagblatt • Weiler Zeitung Verantwortlich: Guido Neidinger redaktion: Peter Ade • Gestaltung: Alexander Anlicker Texte und Fotos: Carolin Salfner, Peter Ade, Hubert Bernnat Anzeigen: Achim Abele Druck: Druckzentrum Südwest • Jährliche erscheinung


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SONDERVERÖFFENTLICHUNG · Ausgabe 2021/2022

Auf Augenhöhe mit der regionalen Wirtschaft: Hochschulrektor Theodor Sproll (rechts) mit dem Sektionssprecher des Wirtschaftsrates Deutschland, Hans Joachim Friedrichkeit Foto: Peter Ade

Bestnoten für Qualität der Lehre

Die Qualität der Lehrveranstaltungen und gleichzeitig die Aktualität des Praxisbezugs des Studienangebots wurden in den vergangenen beiden Jahren für die teilnehmenden Studiengänge der Fakultäten Technik und Wirtschaft vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) mit Bestnoten ausgezeichnet. Über die aktuelle Situation an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Lörrach sprach Peter Ade mit Rektor Professor Theodor Sproll.

Was ist aus Ihrer Sicht das Erfolgsrezept der DHBW? Die Breite des angebotenen Studienportfolios aller Fakultäten ist passgenau auf die Bedürfnisse der regionalen und überregionalen Partnerunternehmen ausgerichtet. An Bedeutung wird insbesondere die Fakultät

Gesundheit mit ihren Studienangeboten aufgrund des Fachkräftemangels im Dreiländereck gewinnen.

Worin liegen die Standortvorteile? Gleichzeitig ist der Standort im Dreiländereck Deutschland, Schweiz und Frankreich im Bereich der drittmittelfinanzierten kooperativen Forschung als Wissens-Transferzentrum zwischen Theorie und Praxis führend. Das standortübergreifende DHBW Institut „Funktionale Sicherheit und Cyber

Security“ ist landesweit einzigartig.

Wie sieht das zukünftige Studienangebot aus?

uten die Ziele der Studienakademie?

Alle Studiengänge entwickeln derzeit in den bereits eingeführten Studiengängen das Angebot in Richtung digitaler Kompetenzen und digitale Geschäftsmodelle weiter. Die DHBW Lörrach möchte in diesem Kontext zu spezifischen Themen vermehrt studiengangsübergreifende Lehrveranstaltungen anbieten. Damit kann auch eine größere Vielfalt an Wahlmöglichkeiten geschaffen werden, die passgenauere und individuellere Kompetenzprofile für die Studierenden und die Dualen Partner schaffen. Das Studienangebot der DHBW Lörrach wurde zum laufenden Semester durch neue Angebote ergänzt: Digital Business Management und Data Science bilden dabei den Kern eines neu gegründeten Studienzentrum „Business Innovation Center“, welches die digitale

Die kontinuierliche qualitative Weiterentwicklung des Lehrangebots und Aktualisierung der Lehrinhalte, angepasst und die zukünftige Nachfrage der dualen Partner antizipierend, ist eines der wesentlichen Ziele. Die DHBW Lörrach will Vorreiter im Bereich der digitalen Hochschule sein: In der Lehre durch neue Angebote (Digital Business Management und Data Science) und Modernisierung der Modulbeschreibungen aller Studiengänge sowie durch die Digitalisierung von Abläufen und Prozessen im Verwaltungsbereich. Der Studienbereich Gesundheit wird weiter strategisch zu einer dritten Fakultät ausgebaut werden. Die Einführung eines neuen Studiengangs „Architektur“ ist geplant.

Kompetenz signifikant steigern wird. Die Bildung weiterer solcher Zentren soll das Lehrangebot innovativer und attraktiver machen sowie ressourcenseitige Synergien heben. Ein besonderes Merkmal vieler an der DHBW Lörrach angebotener BWLStudiengänge ist zudem die Vermittlung eines integrativen, ganzheitlichen Branchenverständnisses aus den Blickwinkeln aller relevanten Stakeholder. Dieser Ansatz soll weiter gestärkt werden. In der Fakultät Gesundheit wurde der Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung neu eingerichtet und trifft auf eine sehr große Nachfrage und wird einen wesentlichen Beitrag zum Abbau des bestehenden Fachkräftemangels im Bereich der Gesundheit beitragen. In enger Kooperation mit der Landesarchitektenkammer wird ein neuer Studiengang Architektur eingeführt werden. FORTSETzUNG SEITE 5


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SONDERVERÖFFENTLICHUNG · Ausgabe 2021/2022

Neuer Studiengang Architektur

FORTSETzUNG VON SEITE 4

In welche Richtung wird sich die DHBW didaktisch weiterentwicklen? Großen Wert legt die DHBW Lörrach auf die didaktische Weiterentwicklung der Lehre. Anspruch ist es, hinsichtlich der Vielfalt modernen Lehrformen zu den führenden Hochschulen zu gehören. Die Stärkung von Blended-Learning-Formaten und der vielfältigere Einbezug Dualer Partner in die Lehre mit Hilfe von Online-Medien stehen hier im Mittelpunkt. Hier leistet die „Dr. K. H. Eberle“-Stiftung mit ihrer breiten Förderung v.a. im Bereich unseres Media Labs und Education Support Centers einen maßgeblichen Beitrag und verschafft uns dadurch eine Vorreiterrolle unter den DHBW Standorten, die den Studierenden unmittelbar zugute kommt. Zudem wird der ganzheitliche Ansatz der Integration von Evaluation, Qualitätsmanagement, Education Support

und aktiver Betreuung externer Dozierender an der DHBW Lörrach weiter ausgebaut.

Gibt es berufsbegleitende Weiterbildungsangebote? Geplant ist, die Lehrveranstaltungen in den Bachelorstudiengängen und Masterstudiengängen auch für Berufstätige zu öffnen, die berufsbegleitend spezifische Kompetenzen erwerben wollen. Dabei sollen für den erfolgreichen Abschluss einzelner Module DHBW Zertifikate mit ECTS Punkten vergeben werden, die bei einem eventuellen späteren Studium angerechnet werden können.

… und die duale Forschung? Im Kontext der DHBWStrategie wird die regionale Duale Forschung weiterentwickelt. Dabei verfügt der Standort Lörrach über zwei Alleinstellungsmerkmale: Die geografische Lage im Dreiländereck und etab-

lierte Kooperationen mit Partnerhochschulen in der Schweiz (FHNW) und Frankreich (Université Haute Alsace) – dieses Netzwerk ist durch ein Interreg-Projekt „KTUR“ auf die EUCOR-Universitäten und den „TriRhenTec“Verbund erheblich ausgedehnt worden. Zweitens: gezielte Förderung der praxisorientierten Forschung durch die Dr. K. H. Eberle-Stiftung mit einem Fördervolumen von jährlich 500 000 Euro. Ohne die Zuwendungen der Stiftung wäre der Ausbau der Forschungskompetenz am Standort nicht möglich.

Welches sind die spezielleb Themen der Studienakademie? Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind Themen, die in einzelnen Forschungsprojekten, aber auch in der Optimierung von Abläufen und Prozessen an der DHBW systematisch optimiert werden müssen. Über Wahlmodule planen diverse Studiengänge auch das Thema in die Curricula einzubinden.

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DHBW-Campus an der Hangstraße in Lörrach Foto: zVg


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Partner auch für Gesundheitssektor Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung bildet dringend benötigte Fachkräfte für den Gesundheitssektor in BadenWürttemberg aus. THERESIA BAUER, MINISTERIN FüR WISSENSCHAFT, FORSCHUNG UND KUNST BADEN-WüRTTEMBERG Die DHBW Lörrach hat den Bedarf an Fachkräften im Gesundheitssektor früh erkannt und bildet in ihrem stark nachgefragten Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung diese dringend benötigten Fachkräfte für den Gesundheitssektor in Baden-Württemberg aus. Damit ist die DHBW Lör-

rach auch hier ein verlässlicher Partner ebenfalls zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner des Landes. Dieses Jahr feiert die DHBW Lörrach ihr 40. Gründungsjahr. Aber wie bei vielen Jubiläen in diesem Jahr konnte dieser besondere Anlass leider nicht mit einer großen Feier begangen werden. Dennoch hat die DHBW Lörrach mehrere Anlässe zum Feiern auch jenseits dieses Jubiläums, denn sie ist ein Erfolgsmo-

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer dell in ihrer Region: Die DHBW Lörrach hat ihren Standort im Dreiländereck Deutschland – Frankreich – Schweiz, und das spiegelt sich im Studienangebot wider: Neben dem englischsprachigen Studiengang BWL-International Business kann man an der DHBW Lörrach auch die trinationalen, mehrsprachigen Studiengänge Mechatronik Trinational und International Business Management Trinational studieren. In Kooperation mit rund 750 ausgewählten Unternehmen, den sogenannten Dualen Partnern, studieren an der DHBW Lörrach derzeit über 2100 Studierende in 18 BachelorStudiengängen in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Technik. 50 hauptamtliche Professorinnen und Professoren und 650 Lehrbeauftragte aus den Bereichen der beruflichen Praxis, der Wirtschaft und den sozialen Einrichtungen sorgen

Foto: zVg

mit ihrer guten Lehre für ein qualitativ hochwertiges Studium für die angehenden Fachkräfte. Diese besondere Qualität der Absolventinnen und Absolventen führt auch dazu, dass mehr als 85 Prozent der Studierenden von ihrem Dualen Partner unmittelbar nach Studienabschluss übernommen werden oder sie bereits vor Ende des Studiums einen Arbeitsvertrag unterschreiben. Fundiertes fachliches Wissen, Verständnis für übergreifende Zusammenhänge, die Fähigkeit, Probleme methodensicher und zielgerichtet zu analysieren und zu lösen, interdisziplinäres Teamwork sowie große Flexibilität in wechselnden Arbeitssituationen zeichnen DHBWStudierende aus. Ein weiteres besonderes Merkmal des Studiums an der DHBW ist es, in kleinen Gruppen zu studieren. Dieser Umstand sorgt für optimale Rahmenbedin-

gungen, damit ein Intensivstudium wie dieses so erfolgreich gemeistert werden kann. Kleine Kurse mit maximal 30 Studierenden und eine persönliche Betreuung unterstützen das herausfordernde Intensivstudium. Der Einsatz modernster, digitaler Lehr- und Lernmethoden sind ebenfalls Grundpfeiler des gelungenen Studienmodells an der DHBW Lörrach. Hier hat sich die Vorreiterrolle der DHBW Lörrach bei der Digitalisierung der Lehre ausgezahlt. Mit der frühzeitigen Etablierung des Educational Support Center (ESC), der großen Expertise beim Blended Learning Format und den vielfältigen Erfahrungen mit der Lernplattform Moodle gelang die rasche Umstellung in das reine Online-Lehr- und Lernformat im Frühjahr 2020 in hervorragender Weise. Seitdem sind nun drei Semester ohne wirkliche Präsenzlehre vergangen und die DHBW Lörrach hat kontinuierlich ihre Online-Lehre qualitativ weiterentwickelt. Damit hat die DHBW Lörrach bewiesen, dass erfolgreiches und zugleich auch interessantes Studieren trotz der Pandemiebedingungen gelingen kann. Gleichwohl wird aber auch die Online-Lehre nie das Präsenzstudium völlig ersetzen. Es ist die Zeit gekommen, dass an den Hochschulen in BadenWürttemberg wieder mehr Präsenzveranstaltungen möglich sind. Ich werde als Ministerin weiter alles dafür tun, dass das nächste Semester eines wird, wie es sein soll: Mit Begegnung, Austausch und direktem Diskurs.


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Hochschule setzt Ankerpunkte

Mehr als 2100 Studierende und über meistert750 duale Partnerunternehmen nutzen am Hochschulstandort Lörrach die Vorteile aus der Verbindung von theoretischer Lehre und praktischer Erfahrung.

VON LANDRäTIN MARION DAMMANN dells an ch. Hier Vermutlich können Sie mir zustimmen, wenn ich rach beibehaupte: Die verganng dergenen 16 Monate waren Mit derungewöhnlich. Seit ein blierungweltweites InfektionsgeSupportschehen im März 2020 großenauch zu uns in die Region dübergeschwappt ist, hat und densich vieles verändert. Die enPandemie und die ihr folattformgenden Einschränkungen haben uns viel Flexibilität abverlangt. In Wirtschaft und Gesellschaft haben wir sowohl Phasen der erun dreizwungenen Tatenlosigkeit durch ausgefallene Veranstaltungen, KonLörrachtakt- und Betriebseinschränkungen erlebt, als ualitativauch Zeiten schnellen tHandlungsdrucks aufgrund zügig notwendiger Anpassungen in Produktion, Betrieb und Verwaltung durchlebt. Wie überall finden sich glücklicherweise auch rd aberfür das letzte Jahr positive Seiten: Manche haben sich im Privaten an die Zeiteiner phasenweisen Entan denschleunigung erfreut und die sichtbar zunehmende der mehrDigitalisierung in der Geltungensellschaft bestaunt. Und in der Wirtschaft haben sich zahlreiche Unternehmen durch Innovation und schnelle Handlungsfähigkeit hervorgetan. sch und Das hat sich eindrücklich in der ersten Wel-

le gezeigt, als regionale Unternehmen ihre Netzwerke genutzt haben, um Gesundheitseinrichtungen persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen, als diese knapp wurde. Auch das Landratsamt musste und muss stetig mit flexiblem Personaleinsatz und Prozessanpassungen auf neue Aufgaben im Zusammenhang mit der Pandemie reagieren. Letztlich hat sich bisher bei der Pandemiebekämpfung gezeigt, was sich bereits beim Umgang mit anderen Herausforderungen unserer Zeit wie dem Fachkräftemangel bezahlt gemacht hat: Zusammen geht es besser! Gemeinsam und im Netzwerk zu agieren bringt mehr Schlagkraft, mehr Ideen, mehr Stärke. Schon lange wird dieses Prinzip in der dualen Ausbildung von Studierenden an der Dualen Hochschule BadenWürttemberg gelebt. Mehr als 2100 Studierende und über 750 duale Partnerunternehmen nutzen am Hochschulstandort Lörrach die Vorteile aus der Verbindung von theoretischer Lehre und praktischer Erfahrung. In 18 Studiengängen in den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit und Technik wird aktuelles Fachwissen vermittelt, das in den Praxisphasen des Studiums sofort praktisch

Landrätin Marion Dammann Foto: Reichmann

angewandt werden kann. Davon profitieren Studierende und Unternehmen. Der Nutzen, der dadurch entsteht, dass vor Ort in die Ausbildung junger Menschen investiert wird, zeigt sich an verschiedenen Stellen. Für die Studierenden besteht er in wertvollen Einblicken in die Praxis, eigenverantwortlich durchgeführten Projekten und der guten Perspektive im Anschluss an das Studium in eine feste Anstellung – nicht selten mit Führungsverantwortung – übernommen zu werden. Betriebe erhalten mit dem dualen Modell einen Zugewinn an Fachwissen und können die Fachkräfte entwickeln, nach denen sie auf dem Arbeitsmarkt mit viel Aufwand suchen. Auch die Wirtschaftsregion gewinnt durch das Dasein der DHBW: Dass mit der lokalen Ausbildung von Talenten der ständigen Herausforderung des Fachkräftemangels begegnet wird, ist bereits gesagt. Zusätzlich setzt die Hochschule einen Ankerpunkt, der die Bildungsabwanderung junger Menschen aus der Re-

gion abschwächt, indem Studienmöglichkeiten vor Ort angeboten werden. Umgekehrt finden sogar junge Menschen so den Weg in den Landkreis und bleiben nach dem Studium aufgrund der

beruflichen Chancen und der Attraktivität unserer Wirtschaftsregion. Allen Studierenden wünsche ich ein erfolgreiches Studienjahr und viel Freude beim Entdecken unseres Landkreises!

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Abwechslungsreich und praxisnah Die Duale Hochschule badenWürttemberg (DHbW) als wichtige bildungseinrichtung in Lörrach musste im vergangenen Jahr eine außergewöhnliche Situation meistern und muss es immer noch VON JÖRG LUTz ObERbüRGERmEISTER DER STADT LÖRRACH Es gelten weiterhin strenge Hygienevorschriften und Kontrollmaßnahmen, die den Hochschulbetrieb in der Praxis einschränken. Der Studienbetrieb ist grundsätzlich auf OnlineLehre umgestellt, auch in diesem Sommersemester ist das der Fall. Doch die Duale Hochschule Baden-Württemberg ist gut vorbereitet und kann ihren Studierenden auch online erfolgreich Wissen vermitteln. Präsenz ist zwar möglich, aber nur begrenzt und zwar dann, wenn es zwingend erforderlich ist, wie zum Beispiel bei Prüfungen und Laborpraktika. So stellt die DHBW sicher, dass eine erfolgreiche Durchführung des Studienverlaufs gewährleistet ist. Lehre und Lernen in den Theoriephasen finden bis auf Weiteres in den Online-Formaten statt, die die DHBW in kürzester Zeit etabliert hat und kontinuierlich weiterentwickelt, um die Studierende bestmöglich in der Lehre zu unterstützen. Die DHBW in Lörrach steigert die Attraktivität der Stadt als Bildungsund Wohnstandort bedeutend. Kein Wunder, ist doch das duale Studium seit Jahren ein Erfolgsmodell. Es baut auf der

bewährten dualen Ausbildung auf und hat die Verbindung von Theorie und Praxis für den Hochschulbereich weiterentwickelt. Die Arbeit in den kooperierenden Betrieben ermöglicht den Studierenden von Anfang an einen Bezug zur Praxis, die sie mit ihrem theoretisch vermittelten Wissen verknüpfen können. Das macht das Studium gleichzeitig abwechslungsreich und praxisnah. Außerdem: Mehr als 85 Prozent werden nach ihrem BachelorAbschluss im Unternehmen übernommen oder unterschreiben bereits vor Ende des Studiums einen Arbeitsvertrag. Das Studium in kleinen Gruppen, sowie die finanzielle Unabhängigkeit sprechen außerdem für die DHBW. Studierende erhalten für die gesamte Dauer des Studiums von ihrem Partnerunternehmen eine monatliche Vergütung. Eine der Stärken der DHBW ist die Internationalität. Neben vier international akkreditierten Bachelor-Studiengängen der Fakultäten Wirtschaft und Technik verfügt die DHBW Lörrach mit den trinationalen Studiengängen Mechatronik und Internationales Business Management über ein echtes Unikum. Diese internationale Ausrichtung der DHBW Lörrach er-

Lörrachs Oberbürgermeister Jörg Lutz möglicht den Studierenden zudem sich aus der Masse der Mitbewerber hervorzuheben. Die DHBW Lörrach hat zwei neue Partnerhochschulen: Studierende können nun Auslandssemester in Botswana und Mexiko absolvieren. Die Botho University in Botswana ist einer der neuen Hochschulpartner der DHBW Lörrach. An der im Jahr 1997 gegründeten aufstrebenden Hochschule sind etwa 3.500 Studierende eingeschrieben. Ein gemeinsames Projekt der beiden Hochschulen liegt im Bereich nachhaltiger Tourismus. Zusätzlich konnte das International Office der DHBW Lörrach Kontakte zu einer weiteren mexikanischen Hochschule knüpfen und einen Kooperationsvertrag abschließen: mit der Universidad Politécnica Santa Rosa Jáuregui (UPSRJ), Querétaro, im Zentrum Mexikos. Die 2011 gegründete, öffentliche Hochschule legt ihren Fokus auf Internationalität sowie Nachhaltigkeit. Das sehr umfangreiche englischsprachige Kurs-

angebot macht die UPSRJ zu einem äußerst attraktiven Ziel für Studierende technischer Fachrichtungen und des Fachbereichs Health Care. Ich möchte den Studierenden wärmstens empfehlen, sich die internationalen Studienprogramme, Sprachangebote und Kontaktmöglichkeiten der DHBW Lörrach konkret anzuschauen.

Stipendium und Preis der Stadt Seit 1998 verleiht die Stadt Lörrach jährlich den mit 1000 Euro dotierten „Preis der Stadt Lörrach“ für herausragende Bachelorarbeiten. Mit diesem Preis will die Stadt Lörrach nicht nur Impulse und Auszeichnung für innovative Themen geben, sondern auch ihre große Verbundenheit mit der DHBW Lörrach zeigen. Im November 2020 habe ich den Preis an Lisa Hofmann verliehen, die ihr duales Studium im Studiengang BWL-Industrie bei Novartis Pharma AG in Basel erfolgreich absolvierte. Lisa Hofmann

Foto: zVg beschäftigte sich in ihrer Bachelorarbeit mit den Fragen, wie OmniChannel-Marketing die Markteinführung von Medikamenten unterstützen kann. Zu diesem Zweck analysierte sie den Markt und entwickelte einen exemplarischen MarketingKommunikationsplan für ein Produkt von Novartis. Neben Marktforschung hat sie ExpertenInterviews mit Novartis Mitarbeitenden durchgeführt, mit dem Ziel das Marketing Konzept von Novartis` Produkten zu analysieren. Eine weitere Anerkennung, mit der die Stadt Anreize für das Studium an der DHBW Lörrach schaffen möchte, ist das „Stipendium der Stadt Lörrach“. Es wird seit 2008 gemeinsam mit dem Freundeskreis der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Lörrach jährlich an einen Studierenden mit sehr guten Leistungen und gesellschaftliches Engagement vergeben. Die Stipendiaten erhalten ab dem fünften Semester 2000 Euro, verteilt auf vier Studienhalbjahre.


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A wie Alleskönner Flexibilität ist bei ARaymond als einem der größten, regionalen Ausbildungsbetriebe unabdingbar. „Eine Fähigkeit, die sowohl wir als Arbeitgeber, aber auch unsere Mitarbeiter kontinuierlich gemeinsam ausbauen“, heißt es. Im vergangenen Jahr haben die weltweit rund 7200 Mitarbeiter bei ARaymond erlebt, wie wichtig Flexibilität in einem Unternehmen ist. Trotz der Pandemie wurde nach wie vor Wert auf eine praxisnahe, vielfältige Ausbildung gelegt und alles darangesetzt, dies den dualen Studenten und Auszubildenen zu ermöglichen. Johanna studiert BWL-

Industrie dual und durfte schon verschiedene Abteilungen durchlaufen. Sie sagt: „Meine Entscheidung, bei einem internationalen Familienunternehmen zu arbeiten war die Richtige. Man fühlt sich zugehörig und in jeder Abteilung wird man herzlich aufgenommen. Die Werte des Unternehmens werden von den Mitarbeitern richtig ausgelebt. Man nimmt sich Zeit für

Johanna (l.) studiert BWL und Maurice Maschinenbau. uns und trotz der letzten Monate ist die Ausbildung kein bisschen zu kurz gekommen. Besonders gut gefällt mir, dass man seine eigenen Projekte bekommt und somit von Anfang an Verantwortung übernehmen darf.“ Maurice hat bereits seine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker bei ARaymond absolviert. Für ein duales Studium mit

Die Zukunft in Deiner Hand! Studienplätze (m/w/d) in Kooperation mit der DHBW ● Maschinenbau / Maschinenbau Kunststofftechnik ● Mechatronik / Mechatronik Trinational ● Wirtschaftsingenieurwesen ● BWL - Spedition, Transport und Logistik ● BWL - Industrie ● Wirtschaftsinformatik ● Angewandte Informatik

Fachrichtung Maschinenbau ist er zurückgekehrt. „Es herrscht ein super Arbeitsklima hier, schon in der Ausbildung habe ich eine persönliche Bindung zu dem Unternehmen aufgebaut und alle werden hier fair behandelt. Ich bin froh, in den Praxisphasen in den Abteilungen sein zu können, vor allem da die Theoriephasen fast nur online stattfinden. Es ist

Ausbildungsplätze (m/w/d) Mechatroniker ● Elektroniker ● Industriemechaniker ● Werkzeugmechaniker ● Verfahrensmechaniker ● Stanz- und Umformmechaniker ● Technischer Produktdesigner ● Oberflächenbeschichter ● Industriekaufmann ● Industriekaufmann mit Zusatzqualifikation ● Fachkraft für Lagerlogistik ● Fachlagerist ● Fachinformatiker

aber auch praktisch, bei Bedarf im Homeoffice arbeiten zu können. Bei ARaymond kann man die erlernte Theorie perfekt in die Praxis umsetzten. Ich bin froh einen so großartigen Arbeitgeber zu haben und möchte auch nach meinem Abschluss hierbleiben.“ Mit Ausbildungsbeginn 2021 werden wieder 21 Auszubildende und Studenten für die Werke Weil am Rhein und Lörrach ihre ersten Schritte in Richtung Zukunft bei ARaymond gehen. Die aktuell 86 sich in Ausbildung und Studium befindenden Nachwuchskräfte haben im letzten Jahr Ausdauer und Ehrgeiz bewiesen und jede Situation gemeistert. ARaymond bildet eben echte Alleskönner aus.

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SONDERVERÖFFENTLICHUNG · Ausgabe 2021/2022

Singulär – dual – trinational Seit vielen Jahren schon kooperiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hochrhein-Bodensee mit der DHBW. Mehr noch: Die IHK hat deren Aufbau und Entwicklung von Anfang an begleitet. Ihren Beitrag für das vorliegende Magazin unterteilt die Kammer in die Begriffe singulär, dual und trinational. Singulär – Das duale Bildungssystem im deutschsprachigen Raum ist einzigartig. Auch wenn es inzwischen in mehreren Ländern Nachahmung gefunden hat, genießt gerade das duale Bildungssystem in Deutschland, Österreich und der Schweiz weltweit Anerkennung. Der Begriff „dual“ ist –

wie „Made in Germany“ – zu einer Marke, zu einem Qualitätsversprechen geworden. Durch die duale Ausbildung wie auch das duale Studium werden junge Menschen zu den Fachkräften von morgen, die händeringend gesucht werden – ganz gleich ob in Krisenzeiten wie der Coronapandemie oder in

Hochkonjunkturlagen, ob im Handwerk oder in der Industrie, im Handel oder bei den Dienstleistungen. Dual – Für die Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee (IHK) ist die duale Berufsausbildung die wohl wichtigste ihrer Aufgaben, die sie gemeinsam mit ihren Mitgliedsunternehmen wahrnimmt. Das dahinterstehende Prinzip der partnerschaftlichen Zusammenarbeit gilt auch für das duale Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, der DHBW. Dual bedeutet, dass man sich nicht entscheiden muss, sondern gleich beides bekommt: Unternehmen und Hochschule, Ausbildungsbetrieb und Bildungsein-

richtung, Theorie und Praxis. Das Wissen, das in der Bildungseinrichtung generiert wird, und das Können, das sich im Betrieb entwickelt, laufen über drei Jahre hinweg Hand in Hand. Anstatt beide Bereiche nur halb zu lernen, gehen berufliche Praxis und theoretisches Wissen im dualen System eine perfekte Symbiose ein und werden so zu einem größeren Ganzen. Wie gut zwei verschiedene Systeme ineinandergreifen können, zeigt sich spätestens seit der Coronakrise auch am sogenannten „Blended Learning“: Hier wird die Lehre dual organisiert und die Vorteile von Präsenzunterricht und E-Learning werden kombiniert – eine

Lehrform, die sowohl in der Aus- und Weiterbildung als auch dem dualen Studium vermehrt eingesetzt wird. Trinational – In der Region vom westlichen Bodensee bis zum südlichen Oberrhein fördern DHBW und IHK gemeinsam qualifizierte Nachwuchskräfte und stärken Unternehmen mit Fach- und Führungskräften. So kann die Region auf den Weltmärkten erfolgreich bestehen. Seit Jahrzehnten arbeitet die IHK HochrheinBodensee mit der Dualen Hochschule zusammen. Seit 2015 ist sie selbst als Ausbildungsbetrieb der DHBW für den Studiengang International Business Management Trinational aktiv. Mit ihm nutzt die DHBW den Standortvorteil in Deutschland an der Grenze zu Frankreich und der Schweiz und setzt ihn aktiv in der Konzeption des Studiengangs ein. Er wird gemeinsam und länderübergreifend mit Partnerhochschulen in der Schweiz und in Frankreich durchgeführt und schließt mit allen drei länderspezifischen Abschlüssen ab. Damit werden die Absolventen optimal auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben vorbereitet. Die IHK steht auch in Zukunft gerne an der Seite der DHBW — im Interesse unserer Mitgliedsunternehmen, der Fachkräftesicherung und der Förderung unserer Region als attraktivem Wirtschaftsstandort sind wir ihr Partner, wo immer es um duale Ausbildung, duales Studium, um wirtschaftsnahe Bildung in der Region geht.


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SONDERVERÖFFENTLICHUNG · Ausgabe 2021/2022

Engagiert in die Zukunft Eine Erfolgsformel der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden: Systematische Ausbildung und intensive Fortbildung Die Sparkasse LörrachRheinfelden bietet zahlreiche attraktive Ausbildungsstellen an, unter anderem Bachelor of Arts (B.A.) in Fachrichtung Finanzdienstleistungen – ein dreijähriges duales Studium. Die DHBW-Studenten werden mit verantwortungsvollen Projekten betraut, bei denen sie selbstständiges Arbeiten trainieren. Hier bietet sich Freiraum für jeden, der gerne etwas bewegen möchte. Ziel der Projekte ist es, die frischen Ideen der Nachwuchskräfte umzusetzen. Aus Herten kommt Erik Rietschle, der seine Ausbildung im September 2019 bei der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden begann. Er hat sich für die Ausbildungsrichtung Bachelor of Arts (B.A.) BWLFinanzdienstleistungen entschieden. So schildert er selbst seine Erfahrungen und Eindrücke: „Bei meinem Studiengang wird Finanzwissenschaft mit betriebswirtschaftlichem Know-how verknüpft. Die Studenten

erwerben die erforderlichen inhaltlichen und fachlichen Qualifikationen auf den Gebieten des Banken- und Versicherungsgeschäfts, der Digitalisierung und Organisation sowie Sozial-, Präsentations- und Kommunikationskompetenz. Die Kombination von Theorie und Praxis hat mich sofort begeistert und somit habe ich mich für ein duales Studium entschieden. Erlerntes aus den Theoriephasen kann ich sofort in den Praxisphasen anwenden und vertiefen. In meinen Praxisphasen habe ich die Möglichkeit alle wesentlichen Abteilungen der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden kennenzulernen. Dies betrifft sowohl den Vertrieb, als auch die internen Abteilungen, wie beispielsweise die Gesamtbanksteuerung oder die interne Revision. Die Sparkasse LörrachRheinfelden bietet darüber hinaus eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten als Ausgleich zum Alltag an, wie der alljährliche Herbstbummel mit an-

Erik Rietschle hat seine Ausbildung im September 2019 bei der Sparkasse LörrachRheinfelden begonnen. Er hat sich für die Ausbildungsrichtung Bachelor of Arts (B.A.) BWL-Finanzdienstleistungen entschieden. Foto: zVg schließendem Mitarbeiterfest, kostenlose Kinoabende und jede Menge sportliche Teamaktivitäten.

Der Hauptgrund aber, weshalb ich mich immer wieder für ein duales Studium entscheiden würde,

ist die Chance, während des Studiums grundlegende Berufserfahrung zu sammeln.“

Rosa, Finanzassistentin (Abschluss 2020), jetzt Kundenberaterin

Hier bist du richtig.

Die Sparkasse bildet aus

Für den Erfolg der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden stehen rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Derzeit befinden sich 29 Nachwuchskräfte in einem Ausbildungsverhältnis. Ansprechpartner sind Franziska Merkel (Abteilungsdirektorin Personalmanagement) und Ausbildungsleiterin Sina Ebner. Sie sind telefonisch zu erreichen unter 07621 / 411-0 oder per E-Mail info@sparkasse-loerrach.de. Mehr Infos unter www.sparkasseloerrach.de/ausbildung

Keine halben Sachen: Eine Ausbildung bei uns bietet gute Chancen im Berufsleben - und eine familiäre Atmosphäre ganz in deiner Nähe. Jetzt bewerben! sparkasse-loerrach.de/karriere

S

Sparkasse Lörrach-Rheinfelden


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Gesundheit wichtige Säule der DHbW Gesundheit und Pflege sind einerseits große Wachstumsmärkte, andererseits bereiche, die gravierenden Veränderungen unterworfen sind. VON HUbERT bERNNAT „Zunehmend mehr Menschen werden künftig verstärkt therapie- und pflegebedürftig sein. Die Komplexität der Betreuungs- und Behandlungssituationen wächst. Hierfür werden Experten benötigt, die im direkten Kontakt mit den Patienten und zu ihrem Wohle in der Lage sind, eine nachhaltig hohe Versorgungsqualität zu leisten und die interprofessionelle Zusammenarbeit zu stärken. Diese Experten benötigen eine wissenschaftlich fundierte Kompetenz sowie Expertise in der Kommunikation und Beratung.“ So lautet der einführende Text für den 2019 eingeführten Studiengang „Interprofessionelle Ge-

sundheitsversorgung“ auf der Homepage der DHBW Lörrach. Zudem gibt es einen BWL-Studiengang Gesundheitsmanagement. Neben Wirtschaft und Technik ist der Bereich Gesundheit die dritte Säule der Studienangebote der DHBW Lörrach. Gesundheit und Pflege sind einerseits große Wachstumsmärkte, andererseits Bereiche, die gravierenden Veränderungen unterworfen sind. Diese Veränderungen müssen gut begleitet sein, da sie die Menschen unmittelbar betreffen. Die Situation der Krankenhäuser ist nur eines der Themen. Sie sollen wohnortnah sein, aber auch die bestmögliche medizinische Versorgung garantieren. Sie sollen wirtschaftlich arbeiten, aber auch den

Patienten Geborgenheit vermitteln. Die vier Punkt sind nur schwer miteinander zu verwirklichen, der Kostendruck im teuren Gesundheitswesen ist immens. Ein Blick auf die Geschichte der Krankenhäuser im Landkreis, speziell in der Stadt Lörrach, zeigt die Veränderungen, die interprofessionelle Zusammenarbeit und ein gutes Gesundheitsmanagement verlangen. Am 7. April 2017 fasste der Kreistag des Landkreises Lörrach den historischen Beschluss, im Hauinger Entenbad das neue Zentralklinikum zu bauen. Gut 350 Millionen Euro müssen investiert werden. Es soll mit 670 Betten nicht nur Kreisklinik und Elisabethen Krankenhaus in Lörrach, sondern auch die Kreiskrankenhäuser in Schopfheim und Rheinfelden ersetzen. Daneben werden ein Zentrum für seelische Gesundheit mit 140 Betten, ein Haus mit Apotheke, Physiotherapie, Sanitätshaus, aber

Haupthaus des St. Elisabethen von 1928, ganz links die böhler’sche Klinik

auch Wohnungen und Kita für Mitarbeiter, ein Ärztehaus, eine Rettungswache, ein Parkhaus und eine zentrale Energieversorgung erstellt. Die Klinikschule wird hierher umziehen. Bis 2027 soll der Umzug vollendet sein. Damit setzt sich die Konzentration in der Kliniklandschaft fort. Die ehemaligen Krankenhäuser in Kandern, Zell und Schönau werden schon länger anders genutzt. Noch bis 1845 hatte die wachsende Amts- und Industriestadt Lörrach kein Krankenhaus. Wer es sich leisten konnte, ging nach Basel. Bedeutend wurde 1460 die Gründung der Universität mit medizinischer Fakultät. Die Geschichte des Universitätsspitals begann ausgerechnet im Markgräfler Hof, der um 1700 erbauten Residenz der Markgrafen. Sie wurde später von der Stadt Basel erworben und diese brachte 1842 darin das Bürgerspital unter. Daraus wurde 1865 das

Universitätsspital. So litt ein Krankenhausbetrieb in Lörrach von Anfang an unter Basler Konkurrenz. Die zur Finanzierung notwendige zahlungskräftige Kundschaft zog die Behandlung in Basel vor. Die medizinische Versorgung lag bis dahin in den Händen von Landärzten. Zwar war die Pest ausgerottet, doch Grippewellen und Typhus und Ruhr, zwei typische Armutskrankheiten, machten immer wieder zu schaffen. Für schwere Fälle fehlte die Versorgung für die wachsende Zahl derer, die sich Basel nicht leisten kann. Ab 1839 sammelten Privatleute Geld für einen Spitalfonds. 1843 vermachte die Witwe des Unternehmers Sonntag der Stadt ein Haus in der Herrenstraße. Die Stadt übergab die Schenkung an den Spitalfond. 1846 wird das Spital im Sonntag’schen Haus eröffnet. Es musste die Unterbringung von Behinderten, Armen und Kranken leisten. Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Haus mit Staffelgiebeln war nicht nur mit 32 Betten zu klein, sondern für einen Klinikbetrieb denkbar ungeeignet: „Die engen Gänge und Stiegen erschweren wesentlich das Verbringen der Kranken ins Krankenzimmer. Das ununterbrochene Tragen Schwerkranker auf der Trage bis ans Krankenbett ist unmöglich. Dieselben müssen, und zwar Knochenbruchkranke, zum größten Schmerze und Nachtheile in den Gängen abgeladen und freihändig ins Krankenzimmer getragen werden.“

FORTSETzUNG SEITE 13


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Kooperation im „Lörracher Weg“ Studiengänge Interprofessionale Gesundheitsversorung und Gesundheitsmanagement sorgen für gut ausgebildetes Fachpersonal. FORTSETzUNG VON SEITE 12

Die Unternehmerfamilien Koechlin und Baumgartner von KBC stellten 50 000 Gulden in einer Stiftung für einen Neubau in Lörrach zur Verfügung. Doch erst 1877 kam es unter Bürgermeister Grether zum Beschluss für einen Neubau in städtischer Trägerschaft „auf dem Ries“ an der heutigen Geld fürRöntgenstraße. Ein Jahr später war das Spital fertig. „Auf dem Ries“ ist bis heute Klinikgelände. s in der Konkurrenz für das

auf der

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städtische Krankenhaus entstand innerhalb der Stadt. Der Arzt Dr. Böhler gründete 1912 die „Chirurgische Privatklinik Dr. Arthur Böhler“ in der Feldbergstraße. Der katholische Frauenorden vom Hl. Vinzenz von Paul übernahm 1925 die Klinik. 1928 wurde das neue Haupthaus eröffnet, die Klinik erhielt den Namen St. Elisabethen. Sie hatte jetzt 130 Betten und erarbeitete sich einen guten Ruf. Nachkriegs-Oberbürgermeister Arend Braye nahm den Neubau des

Ab dem Jahr 1846 das erste Spital an der Herrenstraße das Gebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert. Krankenhauses in Angriff. 1955 war er fertig, das alte Spital daneben wurde 1959 für einen Bettentrakt abgerissen. Noch im Januar 1992 weihte Lörrachs Oberbürgermeister Rainer Offergeld einen neuen Trakt

mit 102 Betten ein. Doch am 3. Dezember 1992 beschloss der Gemeinderat die Abgabe des Krankenhauses an den Kreis. Nur noch 25% der Patienten kamen aus der Stadt. Blieb als einziges privates Allgemeinkrankenhaus noch

das Elisabethen, das 1952 und 1977 gegenüber dem Hauptgebäude vergrößert wurde. Durch Einbeziehen der Feldbergstraße entstand ein Klinikareal, das denkmalgeschützte Hauptgebäude wurde bis 2002 saniert. Doch der Finanzdruck im Gesundheitswesen ließen „Eli“ und Kreisklinik 2006 im „Lörracher Weg“ kooperieren. Doch ob die Menschen dem neuen Zentralklinikum mit Vertrauen begegnen werden, hängt auch von genügend fachkundigem und gut bezahlten Personal ab. Die Studiengänge Interprofessionale Gesundheitsversorgung und Gesundheitsmanagement der DHBW können zum Gelingen ihren Beitrag leisten.


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Neue Führungskompetenzen im digitalen Zeitalter

Das Forschungsprojekt Digital Leadership Kompetenzen wurde an der DHBW Lörrach im Mai abgeschlossen. Kompetenzen wurden empirisch ermittelt – mithin die Grundlage für eine gute Führung in der digitalen Transformation. VON CAROLIN SALFNER Die digitale Transformation verändert Gesellschaft und Wirtschaft. Um auch in Zukunft den Unternehmenserfolg nachhaltig zu sichern, müssen sich Firmen der Herausforderung stellen und die digitale Transformation sowie die daraus resultierenden veränderten Anforderungen an Kultur, Führung und Mitarbeiterkompetenzen proaktiv

gestalten. Zu diesem Themenfeld wurde an der DHBW Lörrach das Forschungsprojekt „Digitalisierungskompetenzen – Enabler der Digitalen Transformation“ durchgeführt. Gefördert wurde das Projekt, das 2017 startete, von der Dr. K.H. Eberle Stiftung. Das Wissenschaftlerteam - Professoren Uwe Schirmer, Michael Lindemann, Christian Gruninger-Hermann, Michelle Robow-

tham, Silke Imbery und Dr. Stephan Laage-Witt erarbeitete über mehrere Zwischenschritte ein finales, empirisch definiertes Set mit zehn neuen, unabdingbaren Führungskompetenzen für das digitale Zeitalter.

Vom Globalen zum Kern der Kompetenze Zunächst wurden bereits existierende Studien zu den Themen Digitalisierung, Digitale Transformation und Führungsqualitäten im deutschsprachigen Raum analysiert. Aus diesen Studien konnten 157 Kompetenzen herausgezogen werden, die für die Führung im Kontext der digitalen Transformation bedeutsam erschienen. Diese wurden inhaltlich analysiert, zu 36 Kompetenzen zusammengefasst und im Rahmen von Fokusgruppenarbeit mit Praxisvertretern bewertet. Beim Blick auf die 36 Führungsqualitäten fiel auf, dass nicht alle neuartig und ausschließlich im digitalen Zeitalter nötig sind. Veränderungsorientierung, lebenslanges Lernen, Kommunikationsfähigkeit und Kooperationsfähigkeit bleiben in der Bewertung von Praktikern auch im Digitalen von großer Wichtigkeit.

Aktuelle Leadership-Kompetenzen im Fokus Deshalb wurde die Sammlung weiter in Hinsicht auf neuartige Kompetenzen geschärft. Dies gelang durch den Abgleich mit dem in Forschung und Praxis etablierten KODEKompetenzkatalog. Kompetenzen, die darin nicht vorkommen, wurden als „neu-artig“ definiert. Im Rahmen von Praxisworkshops wurden insgesamt 50 Führungsexperten gebeten, die Kompetenzen hinsichtlich ihrer Relevanz für das erfolgreiche Führen in der digitalen Transformation zu bewerten. So entstand ein tragfähiges Netz der wichtigsten neuartigen Führungsaspekte.

Die neuen Top 5 Zum Tragen kommen dabei unter anderem Fähig-

keiten wie Vernetzungs-, Transformationskompetenz, Faszilation, Agilität oder Transdisziplinarität. Sie ermöglichen eine Unternehmenskultur, die der digitalen Transformation genauso begegnet wie dem gesellschaftlichen Wandel mit der zunehmend geforderten und geförderten Selbstorientierung und Self-Leadership der Belegschaft. 1. Bei der Vernetzungskompetenz kommt es darauf an, Raum für Austausch und Kollaboration entstehen zu lassen, Kontakte zu pflegen, Interaktion und gemeinsame Problembewältigung zu fördern. 2. Transformationskompetenz bedeutet die Fähigkeit, grundlegende Veränderungsprozesse zielgerichtet initiieren. FORTSETZUNG AUF SEITE 15


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Halbe Million Stellenanzeigen ausgewertet Die Forschung geht weiter voran FORTSETzUNG VON SEITE 14 3. Partizipatives Führen geht nicht nur mit dem Delegieren von Verantwortung und der Integration von Mitarbeitende in Führungsentscheidungen einher. Es geht vor allem um „Faszilation“, also darum, einen Orientierungsrahmen zu definieren, innerhalb dessen Mitarbeitende motiviert und selbstorganisiert zum Wohle der Organisation handeln. 4. Agilität bezeichnet die Fähigkeit, sich und die Organisation proaktiv an veränderte Rahmenbedin-

Im digitalen zeitalter sind neue Führungskompetenzen gefragt. gungen anzupassen, um gesetzte Ziele bestmöglich erreichen zu können. 5. Transdisziplinarität heißt, vielfältige Perspek-

tiven zu berücksichtigen und zu integrieren. Das erarbeitete Set zukunftsweisender Kompetenzen für ein Digital

Fotos: zVg

Leadership bietet Organisationen und Individuen eine klare Entwicklungsorientierung. Zusätzlich können Unternehmen

und Non-Profit-Organisationen ihre bereits existierenden Kompetenzmodelle auf dieser Basis abgleichen und aktualisieren. Erweitert werden die Forschungsergebnisse um die Analyse des nachgefragten Bedarfes an Führungskompetenzen in Unternehmen. Dr. Stephan Laage-Witt wertete bereits mehr als 500 000 seit 2019 erschienene Stellenanzeigen per Big Data Analyse aus. Erste Erkenntnisse zeigen einen starken Bedarf an Fähigkeiten im Bereich „Datenanalyse“ und eine zeitliche Veränderung der geforderten Kompetenzen wie etwa einen Rückgang der Nachfrage nach „Mobilität“ seit Beginn der Corona-Pandemie.


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Die digitale Zukunft mitgestalten An der DHBW Lörrach startete im Herbst 2020 mit der Verleihung des „Dr. K. H. Eberle“-Preises ein neues Projekt in der Fakultät Gesundheit. VON CAROLIN SALFNER Unter dem Titel „Digitale interprofessionelle Rehabilitationsnachsorge - Entwicklung und Evaluation einer patientenzentrierten, nachhaltigen, medizinisch-therapeutischen Versorgung“ erarbeitet Professor Thomas Messner, Studiengangsleiter des Studienganges Interprofessionelle Gesundheitsversorgung, zusammen mit Anna Katharina Fuchs und Kim Daniel Konrad ein neu-

artiges und nachhaltiges Reha-Nachsorgekonzept im E-Health-Format. Im deutschen Gesundheitswesen klafft eine große Lücke bei Nachsorgeprogrammen nach Rehabilitationsmaßnahmen in Folge chronischer und sich immer weiterverbreitender Erkrankungen, etwa des Herz-Kreislaufsystems. Patienten kehrten nach Reha-Maßnahmen ohne Begleitung in ihren regulären beruflichen wie familiären Alltag zurück und stünden hier alleingelassen vor der

An der DHBW wird ein nachhaltiges RehaNachsorgekonzept erarbeitet.

Herausforderung, eigenverantwortlich für ihre vollständige Genesung und Erhaltung ihrer Gesundheit zu sorgen. „Unser primäres Anliegen ist es, Menschen nach ihrer kardiologischen Rehabilitation weiterhin begleiten zu können, die in der Reha erlangten Fortschritte im Alltag zu festigen sowie ein gesünderes Leben zu ermöglichen. Dabei soll die eigene Gesundheitskompetenz gestärkt werden für den nachhaltigen Aufbau eines gesunden Lebensstils“, fasst es Projektleiter Professor Thomas Messner zusammen. Konkret geht es um ein ambulantes, ortsunabhängiges Reha-Nachsorgekonzept über die Dauer eines Jahres, in Form einer persönlichen Beratung, Betreuung und Coachings etwa über regelmäßige Videotelefonietermine. Therapeuten fungieren in diesem Kontext als Bezugspersonen und Case Manager. Einhergehen damit soll eine Vernetzung medizinischtherapeutischer Angebote. Ein weiterer Aspekt ist, Betreuungsangebote auszubauen und um digitale Elemente zu erweitern. Innerhalb der dreijährigen Projektlaufzeit soll ein nachhaltiges Reha-

Nachsorgekonzept im EHealth-Format konzipiert und evaluiert werden. Damit soll ein Baustein zur Etablierung neuer Versorgungsstrukturen und Lösungsansätze zum Schließen von Versorgungslücken geschaffen werden.

Meilensteine und Meinungen In den ersten Monaten der Projektlaufzeit konnte das Team bereits wichtige Meilensteine umsetzen. So gewann es eine kardiologische Rehabilitationsklinik im Markgräfler Land als Kooperationspartner für die Durchführung der Studie vor Ort. Ende April fand ein erster Hospitationstag mit der therapeutischmedizinischen Abteilung sowie dem Chefarzt statt und brachte durchweg positive Ergebnisse. Darüber hinaus sind der Aufbau und die Entwicklung der digitalen RehaPlattform in vollem Gang. Die Online-Plattform soll eng mit dem Reha-Nachsorgeprogramm verzahnt werden und Patienten eine verständliche und intuitive Nutzung garantieren. Erste positive Feedbacks aus der Branche gibt es bereits. Bei der

Klinik stieß das Projekt auf große Zustimmung, da es eine Versorgungslücke im Rehabilitationsprozess des Gesundheitssystems schließe. Gespräche innerhalb und über die Branche hinweg zeigten ein einheitliches Meinungsbild: Im Projekt sehen alle ein großes Entwicklungspotential für die Patientenversorgung und gehen d’accord mit der damaligen Begründung der preisverleihenden Jury: Das Projekt habe nicht nur eine große gesellschaftliche Relevanz, sondern sei für Patienten von enormer Wichtigkeit. Zudem kämen in BadenWürttemberg mit großem Anteil an ländlichem Raum digitalen medizinischen Versorgungsangeboten eine große Bedeutung zu. Gerade in der aktuellen Pandemiesituation mit eingeschränkten Kontakt- und Versorgungsmöglichkeiten habe sich gezeigt, was hier infrastrukturell und konzeptionell zu tun sei. Erste Testläufe des RehaNachsorge-/Patientenversorgungsprogramms in der Theorie und vor Ort am Patienten sind für Anfang 2022 angesetzt mit anschließender Finalisierung des Programms. Ende 2023 soll das Projekt abgeschlossen sein.


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Dr. K. H. Eberle Preis

Projekt Preisvergabe für das E-Health-Projekt der DHBW Lörrach r

und vor sind für

Foto: zVg

Seit 2017 vergibt die „Dr. K. H. Eberle“Stiftung einen Preis für herausragende Forschungsprojekte an der DHBW Lörrach. Die gestifteten Mittel werden auf Wunsch des Stifters stark leistungsorientiert und im Wege eines Wettbewerbs an der DHBW vergeben. Sie sollen Projekte fördern, die zukunftsweisend, innovativ und interdisziplinär sind sowie gegebenenfalls auch einen grenzüberschreitenden Bezug haben. Dabei werden vor allem Projekte unterstützt, welche die Verbindung von Wissenschaft, Forschung und praktischer Anwendung in den Vordergrund stellen.


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Vierbeinigen Roboter entwickelt Am Mechatronik-Wettbewerb Trinatronics nahmen zuletzt sieben Studierende der DHBW Lörrach teil, drei von ihnen sind unter den Preisträgern in beiden Gruppen. Ein herausragender Erfolg! TriRhenaTec – die Allianz der Hochschulen für angewandte Wissenschaften am Oberrhein – hat den Wettbewerb für mechatronische Systeme Trinatronics auch unter Coronabedingungen erfolgreich durchgeführt. Insgesamt nahmen 39 Studierende der Hoch-

schule Offenburg, der Hochschule Trier, der DHBW Lörrach, der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sowie der ENSISA Mulhouse und der Université Haute Alsace Mulhouse (Frankreich) teil. „Das sind doppelt so viele wie in den Vorjahren“, freute sich

Professor Crispino Bergamaschi, stellvertretender Sprecher von TriRhenaTec, Direktionspräsident der FHNW und Initiator des neuen WettbewerbKonzepts. Coronabedingt musste das Konzept des Wettbewerbs in diesem Jahr angepasst werden. Da nur

Forschergeist ist im Studium Mechatronic Trinational gefragt.

Foto: zVg

wenige persönliche Treffen möglich und die Zugänge zu den technischen Laboren der Hochschulen oft stark eingeschränkt oder unmöglich waren, erhöhte sich der koordinative und technische Aufwand für die Teilnehmenden stark. Oft hatten sie auch mit coronabedingt verspäteten Lieferungen zu kämpfen. Und die Zeit zur Entwicklung eines eigenen Systems aus den Bereichen Robotik, Fertigungsautomatisierung, Autonome Systeme, Fahrzeugmechatronik oder Mechatronik war mit zwei bis drei Monaten doch sehr kurz. Am Ende ging der mit 1500 Euro dotierte erste Preis an das Team Laika: Drei Studierende der UHA Mulhouse und ein Student der DHBW Lörrach, alle vier aus dem Studiengang Mechatronik Trinational hatten gemeinsam einen vierbeinigen Roboter entwickelt, der umweltrelevante Daten erheben kann, zum Beispiel Höhenlage, Temperatur und Luftdruck sowie giftige

Gase. Der mit 500 Euro dotierte zweite Preis ging an das Team Mini Anne: Jeweils zwei Studierende der DHBW Lörrach und der FHNW aus dem Studiengang Mechatronik Trinational hatten für nur 136,67 Euro mit Hilfe eines Sensor-Upgrade-Kits eine kostengünstige Reanimationspuppe entwickelt. Diese gibt Entwicklungsländern die gleiche Chance auf Aufklärung im Bereich Erste Hilfe wie die teuren Reanimationspuppen in westlichen Industrieländern. Das Projekt wurde in Absprache mit medizinischem Fachpersonal aus Deutschland, der Schweiz, Mali und Südafrika entwickelt. Gesponsort wurden beide Preise vom DeutschFranzösischen Wirtschaftsclub Oberrhein (CAFARSO). Die Preisverleihung soll noch in diesem Jahr in Präsenz stattfinden. Als Übergabeort ist der Europapark vorgesehen. Der Trinatronics Wettbewerb ist eine Maßnahme im Interreg-Projekt MINT-Ing.


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Internationalität ist eine Stärke Internationalität ist eine der Stärken der DHBW Lörrach. Gelegen im Dreiländereck mit Frankreich und der Schweiz werden trinationale Studiengänge ein englischsprachiger Studiengang und vielfältige Möglichkeiten geboten, um während des Studiums Auslandserfahrung zu sammeln. Die DHBW Lörrach pflegt Kontakte zu zahlreichen Hochschulen im Ausland und bietet ihren Studierenden die Möglichkeit, einen Teil des Studiums im Rahmen eines Auslandssemesters an einer der Partnerhochschulen zu absolvieren. Für welche Semester sich die Studierenden bewerben können, wird im jeweiligen Studiengang festgelegt. Auch bei der Integration einer Praxisphase im Ausland während des Studiums werden Studierende und Duale Partnerunternehmen von der DHBW Lörrach unterstützt. Studierende können zum Beispiel in einer Auslandsniederlassung oder bei einem Partnerunternehmen des Dualen

Partners arbeiten. Darüber hinaus können die Studierenden im europäischen Raum eigenständig Praktikumsplätze über die Webplattform Erasmus+ organisieren. Die DHBW Lörrach kooperiert mit Universitäten und Hochschulen in Euro-

pa, Afrika, Amerika und der Karibik sowie Asien und Ozeanien. Eine regelmäßig aktualisierte Liste aller internationalen Partnerhochschulen findet sich auf der Homepage der Hochschule. Daneben wird ein breites Spektrum an Spra-

Aus der Vogelperspektive: die DHBW hoch über Lörrach

chen angeboten. Zur besseren internationalen Vergleichbarkeit der Leistungen wird der Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen zu Grunde gelegt. Bei den Sprachen liegen die Schwerpunkte auf kommunikativen und fachspezifischen Inhalten. Je nach Nachfrage von Seiten der Studierenden werden Sprachkurse für (Business-)Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch, Chinesisch und Russisch organisiert. Für ausländischen Studierenden besteht die

Foto: zVg

Möglichkeit, Deutsch als Fremdsprache zu belegen. Das Sprachenangebot wird regelmäßig der Nachfrage angepasst und aktualisiert. Als Wissenspartner für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft bietet die DHBW ihren Dualen Partnern nicht nur eine qualitativ hochwertige Bildung für die Studierenden, sondern will die Unternehmen darin unterstützen, anwendungs- und bedarfsorientierte Lösungen für konkrete Probleme zu finden und so ihre Innovationsfähigkeit zu erhöhen. Der spezielle Umgang mit Wissen, der für die DHBW charakteristisch ist, bietet eine optimale Basis hierfür: Die DHBW arbeitet sowohl mit eigenem Wissen, das heißt mit eigenen Forschungsergebnissen, als auch mit externem Wissen, also der Kenntnis der Bedarfe der Dualen Partner einerseits und des Standes der (Grundlagen-)Forschung andererseits, und bringt diese zusammen.


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Beispielhafte Forschungsarbeit Seit Anfang des Jahres gibt es in Lörrach ein Forschungsinstitut, das sich DHBW weit mit den wichtigen Fragestellungen von Innovation und Digitalisierung befasst. VON CAROLIN SALFNER Seit Ende 2015 ist Professor Dr.-Ing. Ossmane Krini bereits an der DHBW Lörrach und verantwortet den Studiengang Elektrotechnik mit den beiden Studienrichtungen Elektronik sowie Automation mit Schwerpunkt Funktionale Sicherheit und Cyber Security. Neben dem Lehrauftrag sind Krini und sein Team sehr aktiv in der Forschung und Technologienentwicklung

auf diesem Gebiet. In den Jahren 2017 und 2018 gewann das Team den Dr. K. H. Eberle Stiftungspreis und konnte die Forschungsarbeiten vor allem im Bereich Funktionale Sicherheit und Cyber Security vorantreiben. Ein Aushängeschild hierfür ist etwa das Projekt zur Entwicklung eines autarken, intelligenten sowie Cyber sicheren Rollstuhls, der künftig einmal Patienten innerhalb einer Klinik selbständig und sicher zur

Professor Dr.Ing. Ossmane Krini

Therapie bringen soll. Was zunächst banal klingt, ist eine komplexe technische Herausforderung, die neue Technologiestandards setzen wird. Es verwundert daher nicht, dass sich Krini ehrgeizige Ziele steckt: Seine Vision ist es, erstmals alle drei Komponenten - funktionale Sicherheit, Cyber Security und Künstliche Intelligenz - in einer Anwendung zusammenzuführen und in Kombination wirken zu lassen. Wenn dies gelänge, wäre der Weg für zahlreiche Projekte im Bereich der Digitalisierung geebnet. Präsidium und Lörracher Rektorat der DHBW haben beschlossen, das breit aufgestellte KnowHow, das seines gleichen in der deutschen Hochschullandschaft sucht, in Lörrach perspektivisch zu einem DHBW weiten Forschungsinstitut auszubauen. „In der Tat haben wir hier einzigartige Expertise zu bieten, die nicht nur einen wichtigen Beitrag für Forschung und Lehre in Deutschland leisten, sondern auch eines der wichtigsten Best Practice Beispiele von Wissens- und Technologietransfer sein wird. Von daher war klar, dass wir diese Kompetenzen um

das Team von Prof. Dr. Krini fördern und auch an der DHBW halten wollten. Wir werden noch viel von den Forschungsergebnissen von Professor Krini hören“, ist sich Professor Theodor Sproll, Rektor der DHBW Lörrach, sicher.

Wissens- und Technologietransfer weltweit Die Forschungsarbeit von Professor Krini und Team ist kein reiner Selbstzweck, sondern basiert auf konkreten Fragestellungen, die von Unternehmen an die Hochschule herangetragen werden. „Es mehren sich etwa Anfragen für Lösungen im Umfeld der PharmaIndustrie, Medizintechnik und Automation“, bestätigt Krini und ergänzt: „Außerdem wurden in diesem Jahr Kooperationen für Wissenstransfer und Austausch mit Forschungsinstituten in der Schweiz, mit der National University in Seoul, mit der Faculté Pluridisciplinaire de Nador in Marokko und der Technischen Universität Istanbul geschlossen.“ Bereits jetzt nehmen drei Doktorarbeiten und zahlreiche Bachelorarbeiten im Studiengang Elektrotechnik

solche Fragestellungen aus den Unternehmen auf. Aktuell erforscht und entwickelt das Team um Professor Krini neue Security-Konzepte und Safety-Architekturen. Es setzt sich mit der Frage auseinander, wie Safety und Security auf einer Plattform vereint werden können. Außerdem gibt es ein neues umfangreiches Forschungs- und Innovationsprojekt für Safety und Security in der Cloud. Fragestellung hierbei ist, wie über die Cloud hoch sichere Daten ausgetauscht werden können, ohne einen oder mehrere zentrale Rechner zu nutzen. Diese Frage-Vacuum stellung soll im Umfeld der Bahntechnik beantwortet werden. Im Bereich von KI in der Medizintechnik liegt der Fokus derzeit auf der Frage nach möglichen Validierungs- und Verifizierungsansätzen. Letztlich behandelt das Team aktuell auch den Aspekt von Toolings für Security und Safety und liefert BeiträgeAustaus für Normungsarbeiten. Dass diese intensive und spezifische Forschungsarbeit auch auf die Lehre an der DHBW einzahlt, zeigt sich schon jetzt: das Forscherteam hat bereits neue Inhalte in die Vorlesungen eingebracht und es gibt spezifische Vorlesungen zur Künstlichen Intelligenz. „Diese kommen sehr gut bei Studierenden und Unternehmen an“, bestätig Krini. Außerdem hat er eine Weiterentwicklung des Studiengangs Elektrotechnik im Blick. Künftig möchte er den Studienschwerpunkt „SichereWin-Sit Embedded Entwicklung“ anbieten.


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Safety f einer

Gute Laune begleitet das Studium an der DHBW Lörrach Foto: zVg

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Eine sehr gute Betreuung Stimmen aus Unternehmen in der Region zum Dualen Studium:

en oder Dina Burkhardt, PerRechnersonalreferentin BUSCH Vacuum Solutions: „Wir schätzen den hohen Praxisbezug des dualen Studiums sehr. Die StudieKI in derrenden lernen das Unteriegt dernehmen, dessen Prozesse und Produkte kennen. Sie bauen sich ihr persönliches Netzwerk auf und etztlichsichern sich wertvolle Kontakte für den späteren Einstieg in das Berufsleben. Wir stehen in regem Austausch mit Professoren und Ansprechpartnern vor Ort und haben das Gefühl, dass unsere Studierenden dort eine sehr gute Betreuung erhalten.“ Dr. Karl G. Gutbrod, CEO der meteoblue AG: „meteoblue ging schon 2008 eine Kooperation mit der DHBW ein, vor allem, um den zu erwartenden Personalbedarf an Spezialisten [...] zu decken. Das ist gelungen: Heute sind über 30 Prozent der Mitarbeiter Absolventen der DHBW Lörrach. Die Kooperation ist eine WinWin-Situation, denn dual Studierende bringen nicht nur neues Markt-Know-

how mit ins Unternehmen ein, auch das Unternehmen ist gefordert, sich ständig weiterzubilden und damit die fachliche Qualifikation kontinuierlich zu erweitern.“ Jens Kröger, Leitung Personalentwicklung Endress + Hauser: „Duale Konzepte bieten jungen Menschen die Möglichkeit, das neu Erlernte direkt in die betriebliche Praxis einzubringen und anzuwenden. Der Mehrwert für das Unternehmen entsteht in zweierlei Hinsicht: Es kann neues Wissen bereits während des Studiums des Auszubildenden aufgreifen, in Prozessen oder Innovationen berücksichtigen und erhält später einen Mitarbeiter, der direkt in die betrieblichen Arbeitsprozesse eingebunden werden kann.“ David Philipp, Studium BWL – International Business (englischsprachig): „Das Großartige an dem dualen Studium sind die vielen Möglichkeiten, sich über dem Studiengang hinaus engagieren

zu können. Ob bei dem Studierendenparlament, der UNICEF-Hochschulgruppe, dem örtlichen Senat oder vielen anderen Hochschulorganen. Dies bietet die einzigartige Chance, bereits innerhalb des Studiums Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen zu sammeln, und sich persönlich weiterentwickeln zu können.“ Vanessa Zipfel, Studierende Maschinenbau: „Ich studiere im sechsten Semester Maschinenbau an der DHBW Lörrach. Mein dualer Partner ist die Frima Kaltenbach in Lörrach, die im Maschinen- und Anlagenbau weltweit tätig ist. Ich habe mein allgemeines Abitur 2018 abgeschlossen und mich direkt anschließend für das duale Studium Maschinenbau in Lörrach beworben. Grund hierfür war einerseits meine Begeisterung für Technik, die ich mit der Restauration meines VW Golf 1 Cabrio seit meinem 17. Lebensjahr auslebe, als auch mein Interesse an Naturwissenschaften in der Schule. Zuletzt lockte mich außerdem der Fakt, neben dem Studium mein eigenes Geld zu verdienen.“


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Neuer Circle of Excellence 26 Studierende aus den aktuellen Kursen aller Studiengänge der DHBW Lörrach wurden zuletzt mit einer Begrüßungsrunde im Videokonferenz-Format in den sogenannten Circle of Excellence aufgenommen. Die acht Studentinnen und 18 Studenten wurden aufgrund ihrer fachlichen Leistung und aufgrund der Sozialkompetenz in den Augen ihrer jeweiligen Kurskommilitonen ausgewählt. Kriterien waren dabei in erster Linie Kooperationsfähigkeit, soziale Verantwortung, Konfliktfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit. Pandemiebedingt ersetzte das virtuelle Event das in den Jahren zuvor übliche Zusammenkommen und Austauschen auf dem Campus der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Lörrach, gab aber nicht minder Einblicke in die Persönlichkeiten des neuen Talentjahrganges. Prorektor und Dekan der Fakultät Wirtschaft, Professor Gerhard Jäger, initiierte 2015 den „Circle of Excellence“ und gab den

Seit 2015 werden in jedem Studienjahrgang die jeweils fachlich besten und sozial engagiertesten Studierenden in den „Circle of Excellence“ aufgenommen. Foto: zVg neuen Mitgliedern des Zirkels mit auf den Weg: „Unsere Motivation hinsichtlich des ,Circle of Excellence‘ besteht darin, Sie, als die herausragen-

den Engagierten in Studium und Gesellschaft, dabei zu unterstützen, für ihre künftigen Aufgabe in Beruf und Gesellschaft in besonderem

Maße gewappnet zu sein. Wenn Sie am Ende des Programmes sagen, es hat ihnen persönlich und ihrer Karriereplanung etwas gebracht, sie hatten

Spaß dabei und haben ein Netzwerk über ihren Studiengang hinaus etablieren können, dann freuen wir uns und haben für sie und uns das Ziel erreicht.“


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Wirtschaft Technik Gesundheit

Fachkräfte kann man suchen. Oder entwickeln. Bei uns können Sie beides. Rund 750 Unternehmen arbeiten bereits als Duale Partner mit der DHBW Lörrach zusammen. Und das aus gutem Grund. Denn wir bieten nicht nur unseren Studierenden exzellente Perspektiven, sondern entwickeln gemeinsam mit unseren Partnern passgenaue Berufsbilder für die Herausforderungen und Märkte der Zukunft. Wir möchten Sie einladen, an diesem Prozess mitzuwirken – als Bildungseinrichtung, die im größten deutschen Hochschulranking CHE mehrfach ausgezeichnet wurde, bieten wir Ihnen als Dualem Partner vielfältige Optionen. Sprechen Sie uns an! Einzigartige Verbindung von akademischer Theorie & Praxisbezug Nachwuchskräfte, die sich im Unternehmen entwickeln und nach Abschluss sofort durchstarten können Wissenstransfer in beide Richtungen: eigene unternehmerische Fragestellungen in Lehre und Forschung einbringen

dhbw-loerrach.de/dualepartner

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