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Gesundheitsführer 2017 n Landkreis Lörra e d ch für

Anzeigenveröffentlichungen


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■ Impressum

Gesundheitsführer

für den Landkreis Lörrach

Verlag Oberbadisches Verlagshaus Georg Jaumann GmbH & Co. KG Am Alten Markt 2 79539 Lörrach Telefon 0 76 21/40 33 -0 Telefax 0 76 21/40 33-80 www.die-oberbadische.de

Druck W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG Stuttgart schutzgebühr € 3,00 Hinweis: Die Übersicht der Verzeichnisse Ärzte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Zahnärzte und Selbsthilfegruppen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und befindet sich laufend im Prozess der Aktualisierung. Ärzte, medizinische Anbieter und Selbsthilfegruppen die gerne aufgenommen werden möchten, setzen sich bitte mit oben genannter Kontaktadresse in Verbindung. Haftungsausschluss und Copyright: Der Verlag übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der abgedruckten Telefonnummern. Für alle Beiträge und Anzeigen ist der Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.

redaktion Peter Ade Anzeigen Christian Hügerich satz und reproduktion dtp- u. mediaservice GmbH Offenburg

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■ Vorwort

Gesundheit – eine Quelle des Genusses „Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ Kaum ein anderer Aphorismus Arthur Schopenhauers wird so häufig zitiert wie dieser. „Neun Zehntel unseres Glücks beruhen allein auf der Gesundheit“, schrieb der berühmte Philosoph an anderer Stelle. Und: „Mit ihr wird alles eine Quelle des Genusses.“

mit den eigenen Möglichkeiten und Zielvorstellungen und den jeweils gegebenen äußeren Lebensbedingungen befindet“. Gesundheit ist unser höchstes Gut. Dieses Gut zu erhalten und zu bewahren sollte unsere größte Aufmerksamkeit haben. Wir alle wissen und hören es immer und immer wieder: Gesunde Ernährung und Bewegung hält unseren Körper fit. Der „Gesundheitsführer für den Landkreis Lörrach“, den Sie, liebe Leserin und lieber Leser, in Händen halten, beleuchtet verschiedene Themen der gesundheitlichen Vorsorge. Verlag und Redaktion freuen sich, dass es erneut gelungen ist, einen attraktiven Leitfaden zu erstellen. Wir bedanken uns bei allen Ärzten und Therapeuten für die freundliche Unterstützung.

Der gesellschaftliche Wunsch nach mehr Gesundheit und Lebensqualität spiegelt sich in der wachsenden Nachfrage nach sanfteren Trainings- und Bewegungsformen wider. Lebensqualität ist für viele Menschen Gesundheit, Zufriedenheit, Aktivität, Mobilität, Fitness, Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden und Selbstwertgefühl. „Bewegter leben“, so heißt es in einer Fachzeitschrift der Ärzte, sei für alle Altersgruppen ein wichtiger Leitgedanke. Gesunderhaltung durch gezielte Maßnahmen – auch abseits der Kassenvorgabe und Kostenübernahme durch die Krankenkasse – werde immer wichtiger. Der Begriff Gesundheit wird ganz unterschiedlich definiert. Es kommt immer darauf an, aus welcher Sicht wir uns mit Gesundheit beschäftigen.

Ihre Redaktion „Der Gesundheitsführer“

So definiert zum Beispiel die Weltgesundheitsbehörde WHO Gesundheit als „Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens“ und nicht nur als das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen. Der Soziologe und Gesundheitswissenschaftler Klaus Hurrelmann definiert 2010 Gesundheit als „Zustand des objektiven und subjektiven Befindens einer Person, der gegeben ist, wenn diese Person sich in den physischen, psychischen und sozialen Bereichen ihrer Entwicklung im Einklang 4


■ INHALtsVerZeICHNIs

Inhaltsverzeichnis

seite

Inserentenverzeichnis

Notdienste Impressum Vorwort Inhaltsverzeichnis Gesundheitsforum Hautkrebs Ärzte Apparatemedizin Verzeichnis Ärzte Ergotherapie Verzeichnis Ergotherapie Burnout-Syndrom Demenz Pflege Ambulante Pflege Pflege Kunsttherapie Gesunde Ernährung Blutspende Diabetes Rückengesundheit Physiotherapie/Reha Verzeichnis Physiotherapie Zahngesundheit Verzeichnis Zahnärzte Sanitätshäuser Ernährung/Verdauung Augenoptik Hören & Sehen Apotheke Verzeichnis Selbsthilfegruppen Traumanetzwerk für Flüchtlinge Inklusion Persönliche Eintragungen

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Medizinisches Versorgungszentrum Lörrach (MVZ) Ursula Zimmermann, Lörrach Jürgen Muthmann, Schliengen

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Rhenus Ergotherapie GmbH, Lörrach

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Bade- und Kurverwaltung Bad Bellingen

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St. Josefshaus Herten

28 – 29

Gevita Residenz Lörrach

32 – 37

Gemeinnützige ProCurand GmbH, Schopfheim

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Manoah GmbH, Lörrach

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Praxis für Ernährungstherapie und Gesundheit, Schliengen

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Stadtwerke Lörrach

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Haus am Stalten, Steinen

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Reha-Klinik Hausbaden Badenweiler

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Markgräflerland-Klinik, Bad Bellingen

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Michaela Fucikova, Weil am Rhein Interbros GmbH, Schönau im Schwarzwald

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seite

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Dr. Rüdiger Lente – Dr. Lars Voigt, Weil am Rhein

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Gemeinschaftspraxis für umfassende Zahnmedizin, Lörrach

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Sanitätshaus H.G. Schaub e.K., Schopfheim, Rheinfelden, Wehr

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Midro Lörrach GmbH

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Hörgeräte Iffland GmbH & Co. KG Schopfheim, Weil am Rhein, Bad Säckingen

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Optik Burkart, Weil am Rhein

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Blauen Apotheke, Schliengen

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Bahnhof-Apotheke, Lörrach

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Verlagshaus Jaumann

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Gesundheitszentrum Fricktal, Frauenklinik Rheinfelden

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■ GesuNDHeItsforum

Es sind Themen, die (be)treffen Im Gesundheitsforum der Kliniken des Landkreises Lörrach halten Ärzte und weitere spezialisten Vorträge über Gesundheitsthemen. Dass sie mit diesem Angebot einen Nerv treffen, zeigen die fast immer voll besetzten Vortragssäle im Kreiskrankenhaus Lörrach und den beiden standorten rheinfelden und schopfheim. Rund 1300 Besucher in den ersten zehn Veranstaltungen des Jahres, das ist die erfreuliche Zwischenbilanz des Gesundheitsforums der Kreiskliniken. Ärzte und weitere Spezialisten der Kreiskliniken informieren die Besucher in laienverständlichen Referaten zu verschiedenen Themen und geben praktische Gesundheitstipps. In den anschließenden Gesprächsrunden gehen sie individuell auf Fragen der Gäste ein. Mit zunehmender Tendenz sind auch externe Ärzte in das Gesundheitsforum involviert, mit denen die Kreisklinken besonders eng bei der Patientenversorgung zusammenarbeiten. Neu im Programm sind Angebote der Pflegefachkräfte, deren breites Know-how von Reanimation bis Sturzprophylaxe der Öffentlichkeit besser zugänglich gemacht werden soll. Im Anschluss an die Vorträge laden die Kreiskliniken stets zu einem Gesundheitsbuffet mit Obst und Säften ein, bei dem der Abend gemütlich ausklingen und die ein oder andere Frage noch beantwortet werden kann. Die Veranstaltungsreihe startete vor rund zwölf Jahren unter der Federführung von Prof. Dr. Jörg Waninger und Ingrid Hartmann. Beide sind inzwischen pensioniert, betreuen das Gesundheitsforum aber immer noch voller Engagement. „Über die Jahre hat sich die Reihe wirklich äußerst gut etabliert“, freut sich Jörg Waninger. Mit den Ärzten verfüge man über sehr kompetente Referenten, die die Möglichkeiten des Gesundheitsforums gerne

nutzten, so Waninger weiter. Dass sie mit ihren Themen einen Nerv bei der Bevölkerung treffen, zeigen der große Besucherzustrom und die detaillierten Nachfragen der Gäste. Dem großen Interesse am Gesundheitsforum begegnen die Kreiskliniken mit einem Ausbau des Angebots. Waren es 2012 noch zehn, so stehen dieses Jahr bereits 20 Vorträge und Aktionstage auf dem Programm. weitere Infos unter: www.klinloe.de/veranstaltungen Weitere Veranstaltungen Donnerstag, 24. November 2016 Herzwochen – Kammerflimmern – jede Minute zählt! Referenten: Dr. Udo Schwehr/Uwe Gimpel; Veranstaltungsort: KKH Lörrach Dienstag, 29. November 2016 Kreuz-, Leib- und Leistenschmerzen – Wirbelsäule und Becken aus orthopädischer Sicht behandeln! Referenten: Dr. Elias Berning, Prof. Dr. Michael Pfeiffer; Veranstaltungsort: KKH Schopfheim Donnerstag, 8. Dezember 2016 Menschenwürde und Krankenhaus – ein Widerspruch? Referent: Dr. Ingo Engel; Veranstaltungsort: KKH Lörrach

Über stets vollbesetzte Vortragssäle freuen sich die Referenten der Kreiskliniken beim Gesundheitsforum; hier die Unfallchirurgen Dr. Stefan Bauer und Dr. Christoph Haag

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■ HAutKrebs

Wenn der Leberfleck plötzlich größer wird Die eigene Beobachtungsgabe ist die wichtigste Hilfe zur Früherkennung eines Hautkrebses, denn: Hautkrebsvorstufen sind sichtbar und zum Teil auch tastbar. Über regelmäßige Selbstuntersuchungen der eigenen Haut kann man frühzeitig entdecken, wo neue Hautveränderungen auftreten und vorhandene Leberflecken gewachsen sind. Ein Spiegel kann helfen, sonst nicht so gut zu sehende Hautstellen anzuschauen, zum Beispiel zwischen den Fingern und Fußzehen sowie an den Fußsohlen. Pigmentmale – auch Muttermale oder Leberflecke genannt – sind an sich harmlos. Sie können von Geburt an bestehen oder sich im Lauf des Lebens entwickeln. Trotzdem kann sich aus ihnen ein bösartiger Hauttumor ergeben. Daher besteht die Empfehlung, ab dem 35. Lebensjahr die Haut und alle Leberflecken regelmäßig im Rahmen des gesetzlichen Hautkrebsscreenings alle zwei Jahre anschauen zu lassen. Es gibt verschiedene Hautkrebsarten, die unterschiedlich behandelt werden müssen. Eines gilt aber für alle Krebsarten: Je früher sie erkannt werden, desto größer sind die Heilungschancen und desto schonender kann ggf. die Behandlung vorgenommen werden. Seit 1. Juli 2008 haben gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf ein Hautkrebs-Screening, das bei entsprechend qualifizierten Haus- und Hautärzten erfolgt. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen. Das Screening, das die Selbstuntersuchung nicht ersetzt, sondern ergänzt, verfolgt das Ziel, die drei Hautkrebserkrankungen malignes Melanom, Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom so frühzeitig zu erkennen, dass sie noch keine Bedrohung für das Leben darstellen.

So steigen die Heilungschancen, aufwendige Operationen und Behandlungen können gegebenenfalls verringert werden und Ängste und Leid der Betroffenen werden verringert. Auch die Belastung des Gesundheitssystems lässt sich dadurch reduzieren. Zu Beginn der Untersuchung erkundigt sich der Arzt nach dem gesundheitlichen Zustand und möglichen Vorerkrankungen. Außerdem stellt er Risikofaktoren fest. Dann inspiziert er ausführlich die ganze Haut. Darüber hinaus bieten viele Hautärzte eine Hautkrebsvorsorge mittels computergestützter, digitaler Auflichtmikroskopie an. Mit der Methode können sie Hautstellen mit starker Vergrößerung unter die Lupe nehmen und die Bilder auf dem Computer speichern, was die Verlaufskontrolle in vielen Fällen erleichtert. Fachliche Beratung: Dr. Peter Mohr, Dermatologisches Zentrum Elbeklinikum Buxtehude

Mediziner empfehlen die regelmäßige Hautkrebsvorsorge – am besten alle zwei Jahre.

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■ ÄrtZte

Volkskrankheit COPD (sup) Rund jeder zehnte über 40-Jährige leidet Schätzungen zufolge unter einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Experten vermuten, dass etwa 40 Prozent aller Betroffenen nicht diagnostiziert sind. Diese Situation könnte aber durch ein Screening beim Hausarzt mit nur drei Fragen deutlich verbessert werden: Ist der Patient über 40 Jahre alt? Raucht er? Hustet er? Bejaht der Patient diese Fragen, sollte der Arzt einen Lungenfunktionstest veranlassen. Die Chance, mit dieser Methode eine COPD zu entdecken, liegt bei 30 Prozent. Die Früherkennung ist bei der COPD äußerst wichtig, denn diese chronische Erkrankung ist durch einen kontinuierlichen, irreversiblen Verlust der Lungenkapazität charakterisiert. Je rechtzeitiger sie erkannt wird, desto besser kann durch Medikamente der Krankheitsverlauf verlangsamt und damit die Lebensqualität weitestgehend erhalten werden.

Foto: Fotolia/Photographee.eu

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■ AppArAtemeDIZIN

Begriff mit unterschiedlicher Bedeutung Apparatemedizin ist ein meist mit negativem Unterton verwandtes Schlagwort, das eine verbreitete Kritik an einer intensiven Gerätenutzung in der Medizin ausdrückt. Dabei werden dem Begriff unterschiedliche Bedeutungen zuteil. Die positive Seite medizinischen Fortschritts durch den Geräteeinsatz wird dabei meist ausgeblendet. Oft wird bemängelt, dass Apparate im Vergleich zu anderen Methoden inadäquat häufig oder ausführlich angewandt werden. In diesem Zusammenhang wird die Apparatemedizin oft der sprechenden Medizin gegenüber gestellt, die Sprache und menschliche Zuwendung bevorzugt. Seltener wird der Begriff auch im Zusammenhang mit einer Ablehnung jedweder Medizingeräte (Medizintechnik) gebraucht. Dann allerdings oft aus religiösen Motiven oder von bereits überzeugten Anhängern traditioneller oder alternativer Heilmethoden. Hintergrund des Begriffs Apparatemedizin ist die Auffassung, dass in der heutigen Medizin sowohl zur Diagnostik als auch zur Therapie zu früh, zu oft oder zu lange auf technische Geräte vertraut wird. Damit verbunden wird oft ein Mangel an menschlicher Zuwendung empfunden, was beim Patienten und Außenstehenden das Gefühl verstärkt, den Geräten ausgeliefert zu sein. Im Prinzip kann sich diese Kritik gegen jedes technische Gerät in der Medizin richten, in der Praxis konzentriert sie sich häufig auf besonders beeindruckende Apparate oder auf solche die helfen, Menschen künstlich länger am Leben erhalten. In der Wirkung ganz unterschiedliche Beispiele sind Überwachungsmonitore und Beatmungsgeräte auf der Intensivstation, Computer- und Kernspintomografen, Dialysegeräte, Herzschrittmacher, Infusionspumpen, Spritzenpumpen und Ernährungssonden. Typische Situationen für den

kritischen Einsatz des Begriffs Apparatemedizin betreffen die Behandlung schwerst oder infaust Kranker auf Intensivstationen und die künstliche Ernährung über Sonden bei Todkranken. Auch herrscht manchmal das einfache Gefühl, dass beim Arztkontakt den Beschwerden und Beobachtungen des Patienten zugunsten aufwändiger und teurer abrechenbarer Untersuchungsverfahren zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird. Für viele Menschen hat der Begriff Apparatemedizin eine symbolische Bedeutung und steht für die Angst, am Lebensende das Selbstbestimmungsrecht über die Therapie zu verlieren oder eine technische Lebenserhaltung nicht verweigern zu können. Aus diesem Grund hat die Apparatemedizin auch Eingang in viele Patientenverfügungen gefunden, in denen sie dann in der Regel untersagt oder abgelehnt wird. Eine solch pauschale Verwendung des Begriffs ist jedoch ungenau. Zweckdienlicher kann eine möglichst genaue Benennung der speziellen Situationen und der dabei abgelehnten Methoden und Geräte (Beatmung, Dialyse oder künstliche Ernährung durch Sonden) als typische Beispiele sein. Quelle: Bionity.com

Überwachungsmonitore und Beatmungsgeräte bestimmen das Bild auf der Intensivstation.

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■ ÄrZteVerZeICHNIs

Allgemeinmedizin Dr. Petra Dr. med. Barbara Dr. med. Erhard Dr. med. Zhihong Dr. med. Adolf Dr. med. Michael Dr. med. Adolf Dr. med. Thomas Christina Dr. med. Udo Dr. med. Hartmut Dr. med. Tanja Dr. med. Gerhard Dr. med. Siegfried Dr. med. Jürgen Dr. med. Manuela Dr. med. Claus Dr. med. Martina Dr. med. Kai Dr. med. Helmut Dr. med. Michael Dr. med. Andreas Dr. med. Roland Dr. med. Ute Anja Bozena Dr. med. Michael Dr. med. Helga Dr. med. Roland Dr. med. Andrea Dr. med. Susanne Dr. med. Herbert Dr. med. Wolfgang Dr. med. Ulrich Dr. med. Frank Dr. med. Hubertus Gabriele

Fischbach Hoffmann-Hotz Kiefer Wang-Vöhringer Ludwig Wollenweber Wassmer Heising Vogt-Frank Schulte Henning Henning Kienle Kretschmer Malicke Brudy Albert Franke-Rothfuchs Behringer Eimert Fluck Mölkner Pätz gen. Schieck Plüss Spahr Trefonski Gürtler Bühler Bühler Gieringer Picht-Rothweiler Sigwart Tscheulin Welte Wiedemann Wildi Geier 11

Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Binzen Binzen Binzen Efringen-Kirchen Efringen-Kirchen Efringen-Kirchen Efringen-Kirchen Efringen-Kirchen Eimeldingen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Hausen im Wiesental Inzlingen Inzlingen Kandern Kandern Kandern Kandern Kandern Kandern Kandern Kleines Wiesental

(07635) 2640 (07635) 1019 (07635) 30194 (07635) 1393 (07635) 9970 (07635) 9211 (07635) 9970 (07621) 96770 (07621) 96770 (07621) 96770 (07628) 2399 (07628) 2399 (07628) 919071 (07628) 919040 (07628) 2808 (07621) 9869727 (07624) 4634 (07624) 5664 (07624) 5664 (07624) 5622 (07624) 908590 (07624) 5664 (07624) 4024 (07624) 5622 (07624) 4094 (07624) 4708 (07622) 669491 (07621) 49490 (07621) 49490 (07626) 6303 (07626) 7066 (07626) 8084 (07626) 91920 (07626) 8084 (07626) 233 (07626) 91920 (07629) 912700


■ ÄrZteVerZeICHNIs

Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. PD Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. Dr. Dr. med.

Hiltrud Wolfgang Teresa Oliver Sergej Eduard W. Harald Yarvis Friedrich Andreas Andreas Susanne Ingolf Irene Dagmar Stefan Felicitas Anne Maria Stephan Gabriele Josef Luitgard Eva-Maria Ursula Peter Matthias Hedwig Judith Christine Monica Heike Welf Otto Ludwig Udo Ahmad Shah Osama

Heim Achenbach Bauer Clas Derks Diehl Dörr Gräfin v. Buxhoeveden Hugenschmidt Lindel Kelsch Krüger Lenz Peltzer Peters Preis Röver Rühl Scheinker Schlierbach Staufenbiel Stippig Stippig Tietz Zimmermann Reimold Riesterer Bausch Becker Bran-Sarembe Braun-Jakobi Dieterich Dieterich Dittes Fritze Müller Nazary Omer 12

Kleines Wiesental Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Malsburg-Marzell Maulburg Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden

(07629) 207 (07621) 420303 (07621) 550965 (07621) 44600 (07621) 2154 (07621) 84911 (07621) 52197 (07621) 43100 (07621) 84884 (07621) 46093 (07621) 43336 (07621) 2270 (07621) 949640 (07621) 55293 (07621) 2284 (07621) 48549 (07621) 8545 (07621) 8545 (07621) 43336 (07621) 51333 (07621) 52953 (07621) 2788 (07621) 2788 (07621) 3510 (07621) 420840 (07626) 972772 (07622) 669140 (07623) 2373 (07623) 63025 (07623) 63971 (07623) 63971 (07623) 1283 (07623) 1283 (07623) 5110 (07623) 4383 (07623) 799709 (07623) 2486 (07623) 62430


■ ÄrZteVerZeICHNIs

Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med.

Sibylle Wolfgang Gregor-Konrad Elisabeth Gerhard Andreas Dr. med. Jürgen Heinz Dr. med. Elfriede Jürgen Dr. med. Fritz Dr. med. Hildegard Dr. T. & C. Dr. med. Michael Andreas Dipl.-Med. Rainer Dr. med. Magdalena Joachim Klaus-Peter Dr. med. Elöd Dr. med. Ingrid Dr. Daphne Jörg Dr. med. Marianne Dr. med. Andrea Dr. med. Gisela Dr. med. Willibald Dr. med. Hanspeter Dr. med. Herbert Wolfram Werner Gesundheitszentrum Todtnau Hussam Dr. med. Armin Dr. med. Irmgard Melanie Ulrich Dr. med. Günther Dr. med. Christian

Roos Rütschlin Schmitz Schulte-Kemna Seeger Weber Wolf Jaitner Muthmann Farnung Gassenmaier Sand Sladek Vogel Baß Blessing Hofmeier Laaß Nagy-Schmidt Piepenbrink von Boch Suckow-Gattermann Tittel Zarth Blatter Kerscher May Mirr Reising Müller BAG Dres. Honeck & Koll. Abbasi Nageleisen Roßteuscher Aßmann Aßmann Dehn Frey 13

Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Schliengen Schliengen Schönau Schönau Schönau Schönau Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Steinen Steinen Steinen Steinen Steinen Tegernau Todtnau Wehr Wehr Wehr Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein

(07623) 4297 (07623) 62722 (07623) 1070 (07623) 1410 (07623) 62311 (07623) 5110 (07623) 61686 (07635) 824274 (07635) 2332 (07673) 355 (07673) 221 (07673) 1080 (07673) 918180 (07622) 6975292 (07622) 2011 (07622) 669055 (07622) 8787 (07622) 669096 (07622) 988588 (07622) 2688 (07622) 6843311 (07622) 688050 (07622) 4266 (07622) 671505 (07627) 3345 (07627) 500 (07627) 2525 (07627) 8002 (07627) 8508 (07671) 207 (07671) 992300 (07762) 9777 (07761) 7508 (07761) 7508 (07621) 62258 (07621) 62258 (07621) 77337 (07621) 62265


■ ÄrZteVerZeICHNIs

Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Anästhesiologie Dr. med. Dr. phil. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Augenheilkunde Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med.

Stefan Reinhard Anca-Roxana Regine Roland Richard Bettina Christoph Bernd Franz Anette Mario Susanne Andreas Kathrin Mathias Barbara

Grüter Hagist Jancovici Kullen Kutzner Löffler Lorenz Müller Porten Schubert Strasilla Steffens Wallat Koch Mersch Poland Rosery

Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Zell im Wiesental Zell im Wiesental Zell im Wiesental Zell im Wiesental

Walter Bettina Maria Winfried O. Thomas Iris

Heindl Holzer-Förstmann Zalasa Faust Korzeniewski Lahme Gehling

Lörrach Lörrach Lörrach Schopfheim Rheinfelden Todtnau Weil am Rhein

(07621) 1714601 (07621) 169474 (07621) 84477 (07622) 3950 (07623) 1681 (07671) 992300 (07621) 665480

Ulrike Adelheid Martin Charlotte Larissa Gunhild Matthias Werner Klaus Elisabeth Claudia

Beck Bühler Grundke Wiedemeier-Knapp Schwartzkopff Schrenk Schumann Menne Baumert Gentner

Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Rheinfelden Schopfheim Weil am Rhein Weil am Rhein

(07621) 2796 (07621) 8515 (07621) 47074 (07621) 422350 (07621) 422350 (07623) 2647 (07623) 62221 (07622) 61866 (07621) 79588 (07621) 4249669

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(07621) 71676 (07621) 64442 (07621) 79668 (07621) 71477 (07621) 71414 (07621) 799494 (07621) 73788 (07621) 64442 (07621) 72060 (07621) 77337 (07621) 71382 (07621) 798070 (07621) 799494 (07625) 8053 (07625) 8053 (07625) 8200 (07625) 8053


■ ÄrZteVerZeICHNIs

Chirurgie Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. Dr. med. Frauenheilkunde Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med. Dr. med.

Christoph Christian Ingo Thomas Thomas Nicola Andreas Chr. Franz M. Ingo Sami Volker

Haag Hamel Rose Klinzing Jungeblod Kläber Rudolph Trefonski Rosery Tahiraj Herold

Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Todtnau Weil am Rhein Weil am Rhein

(07621) 4168150 (07621) 4168259 (07621) 10566 (07623) 63635 (07622) 1332 (07622) 3951271 (07622) 3951271 (07622) 3591231 (07671) 992300 (07621) 71679 (07621) 71679

Bärbel Wolfgang Roland Kurt Christine Ulla Daniela Meera Martina Janusz Holger Eva Silke René Sabine Edith Astrid Anna-Dorothea Klara Maria Adele Peter Heinz Susanne-Katharina

Eberhard Bechtold Aurnhammer Bischofberger Bruder Hauck Speck Niraula-Thiedmann Winkler-Haack Zalasa Dieterich Geissler Pethö-Schramm Meyer Tritschler Forster Hauke-Vestner Nill Altes Demner Rapp von der Brelie Glück

Bad Bellingen Grenzach-Wyhlen Kandern Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Schliengen Schopfheim Schopfheim Schopfheim Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Zell im Wiesental

(07635) 8279979 (07624) 1020 (07626) 1670 (07621) 1714220 (07621) 170377 (07621) 3570 (07621) 2260 (07621) 13535 (07621) 168117 (07621) 84477 (07623) 62442 (07623) 62442 (07623) 8653 (07623) 62442 (07635) 3620 (07622) 1661 (07622) 8122 (07622) 65202 (07621) 73011 (07621) 69407 (07621) 71071 (07621) 64616 (07625) 9188360

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■ ÄrZteVerZeICHNIs

Gefäßchirurgie Dr. med. Gerhard Hals-Nasen-Ohren-Ärzte Dr. med. Kai Dr. med. Ulrich Dr. med. Heiner Dr. Lehr Dr. med. Joachim Dr. med. Bernhard Dr. med. Frank Hautärzte Dr. med. Bernhard Dr. med. Werner Dr. med. Sabine Dr. med. Felix Dr. med. Lothar Dr. med. Anja Innere Medizin Dr. med. Petra Anja Dr. med. Manon Edmund Dr. med. Manfred Dr. med. Joachim Dr. med. Johannes Dr. med. Holger Dr. med. Helmut Dr. med. Tilman Dr. med. H. Martin Michael Prof. Dr. med. Gerhard Dr. med. Jan Dr. med. Evelyn Dr. med. Norbert Dr. med. Rainer Dr. med. Richard Dr. med. Bettina Dr. med. Beat Michael

Welzel

Lörrach

Hecksteden Leidenfrost Wirtz Sabine Heidt Scharf Thron

Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Weil am Rhein Weil am Rhein

(07621) 2150 (07621) 46089 (07621) 2837 (07621) 4254280 (07623) 1058 (07621) 799894 (07621) 72020

Kunz Schröder Utermann Hennies Schulze Krauspe

Lörrach Lörrach Rheinfelden Schopfheim Weil am Rhein Weil am Rhein

(07621) 87408 (07621) 2163 (07623) 3744 (07622) 65051 (07621) 78001 (07621) 78330

Fischbach Spahr Dittmann Mularski Sprich Gieringer Baumann Endreß Gekeler Gerber Herb Hornemann Klein Knoblich Kühne Nega Oelze Pottstock Seiberlich Seilnacht

Bad Bellingen Grenzach-Wyhlen Hausen im Wiesental Hausen im Wiesental Hausen im Wiesental Kandern Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach 16

(07621) 10566

(07635) 2640 (07624) 4094 (07622) 62090 (07622) 62090 (07622) 669491 (07626) 6303 (07621) 167120 (07621) 93170 (07621) 2034 (07621) 82020 (07621) 93170 (07621) 44100 (07621) 2034 (07621) 5791570 (07621) 82544 (07621) 4168208 (07621) 2034 (07621) 47070 (07621) 167120 (07621) 1676660


■ ÄrZteVerZeICHNIs

Georg Dr. med. Roland Dr. med. Sabine Dr. med. Matthias Dr. med. Gudrun Dr. med. Peter Dr. med. Reiner Dr. med. Peter Dr. med. Achim Dr. med. Werner Dr. med. Thomas Dr. med. Manfred Dr. med. Thomas Gemeinschaftspraxis Markgräflerland Bek, Cybulla, Reichert-Jünger u. Macher Dr. med. Manon Johannes Dr. med. Wolfgang Dr. med. Edgar Volker Dr. med. Thomas Dr. med. Dieter Dr. med. Georg Dr. med. Gerhard Dr. med. Barbara Dr. med. Judith Dr. med. Inge Dr. med. Volker Dr. med. Günter Dr. med. Thomas Dr. med. Christian Fachzahnärzte für Kieferorthopädie Dr. med. dent. Pirayeh Dr. med. dent. Poly-Verena Dr. med. dent. Manfred Dr. med. dent. Birgit Dr. med. dent. Amir Rouhani Dr. dent. Christian Ralf

Stiess Bausch Bührer-Erz Forstmann Goldemann Gottstein Haag Oktabec Schulte-Kemna Lux Moser Karle Sand

Lörrach Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Schliengen Schliengen Schönau Schönau

(07621) 93170 (07623) 2373 (07623) 1018 (07623) 62722 (07623) 1018 (07623) 1041 (07623) 941451 (07623) 62722 (07623) 1410 (07635) 2332 (07635) 402 (07673) 918180 (07673) 1080

Dittmann Halfmann Huber Ney Pochert Weiß Nowotzin Steinfurth Dieter Eisenhauer Gladewitz Krützfeldt Seuthe Straub Kuntner Lehmann

Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Todtnau Todtnau Wehr Wehr Wehr Wehr-Öflingen Wehr Wehr Weil am Rhein Weil am Rhein

(07622) 61922 (07622) 1313 (07622) 1313 (07622) 2098 (07622) 1313 (07622) 1313 (07622) 1313 (07671) 1575 (07671) 8412 (07762) 7383 (07762) 7383 (07762) 7383 (07761) 8607 (07762) 7385 (07762) 7383 (07621) 71506 (07621) 799494

Nattenmüller-Tchehrazi Knerr-Schwalbe Hölscher Kuhlmann Torbati Pape

Efringen-Kirchen Grenzach-Wyhlen Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach

(07628) 8424 (07624) 1095 (07621) 2058 (07621) 48022 (07621) 140828 (07621) 705370

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■ ÄrZteVerZeICHNIs

Dr. med. dent. Richard Matthias Dr. med. dent. Alexander Dr. med. dent. Erika Kinder- u. Jugendmedizin Dr. med. Heide Dr. med. Ulrike Dr. med. Hubert Dr. med. Michael Dr. med. Thomas Dr. med. Angelika Verena Dr. med. Sebastian Dr. med. Detlef Dr. med. Andreas Dr. med. Friedrich Dr. N. Dr. med. Monika Dr. med. Gottfried Dr. med. Claudia Christian Dr. med. Norbert Dr. med. Roland Dr. med. Jochen Dr. med. Ekkehard Jürgen Dr. med. Ute Dr. med. Dorothee Dr. med. Petra Kinder- u. Jugendpsychiatrie Dr. med. Clemens Dr. med. Hildegard Dr. med. Christa Thea Dr. med. Hilke Dr. med. Walther Kinderchirurgie Dr. med. Tobias

Moeller Klueglein Schütz

Rheinfelden Schopfheim Weil am Rhein

Stránsky-Gärtner Füldner-Thiele Fahnenstich Fedorack Fischer-Wasels Henzler-Le Boulanger Huber Pfleiderer Schlassa Seidler Volkmer Wunderle Arnst Huss Sand Crone Steiner Zintgraf Sperling Arnold Müller Seufert-Satomi Weniger Herm

Grenzach-Wyhlen Kandern Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Rheinfelden Schönau Schopfheim Schopfheim Steinen Wehr Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Efringen-Kirchen

(07624) 7463 (07626) 8071 (07621) 1714044 (07621) 1714040 (07621) 10164 (07621) 8532 (07621) 1615710 (07621) 161880 (07621) 161880 (07621) 1714120 (07621) 8532 (07621) 86066 (07623) 8265 (07623) 8502 (07673) 1080 (07622) 2048 (07622) 2444 (07627) 970060 (07762) 4200 (07621) 74430 (07621) 65355 (07621) 74430 (07621) 74430 (07628) 3310000

Keutler Schuster von Sengbusch-Speder Scharmann Jarre Jarre

Lörrach Lörrach Lörrach Schliengen Weil am Rhein Weil am Rhein

(07621) 1714802 (07621) 45992 (07621) 10900 (07635) 14014 (07621) 71144 (07621) 71144

Berberich

Lörrach

(07621) 1714046

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(07623) 62322 (07622) 4015 (07621) 72011


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■ ÄrZteVerZeICHNIs

Kinderradiologie Dr. med. Martina Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie DOROW CLINIC Dr. med. Georg Dr. med. Wolfgang MVZ Lörrach Neurologie Dr. med. Hana Dr. med. Martin Neurologie und Psychiatrie Dr. med. Franz Dr. med. Peter Dr. med. Wolfgang Dr. med. Maria Dr. med. Severin Dr. med. Joachim Dr. med. Jürgen Dr. med. Martin Dr. med. Wolfgang Orthopädie Dr. med. Jörg Dr. med. Hannelore Dr. med. René Wolfgang Dr. med. Kurt Edda-Lilli Dr. med. Gunther Dr. med. Ralf Dr. med. Christiane Dr. med. Hanno ORTHOPAEDICUM LÖRRACH Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. Eckhart Dr. med. Otto Ulrike Dr. med. Adina-Draga Dr. med. Brigitte

von Laer

Lörrach

(07621) 1714040

Beitinger Späte

Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach

(07621) 1690690 (07621) 12828 (07621) 12828 (07621) 420520

Heilmeyer-Kohler Weber

Todtnau Weil am Rhein

(07671) 992300 (07621) 73030

Glocker Becker Hillesheimer Bisser Dorfmüller-Küchlin Geth Kohler Weber Schmid-Burgk

Bad Bellingen Lörrach Lörrach Schopfheim Schopfheim Schopfheim Todtnau Weil am Rhein Weil am Rhein

(07635) 30176 (07621) 2016 (07621) 2016 (07622) 5110 (07622) 3077 (07622) 3077 (07671) 992300 (07621) 73030 (07621) 791717

Bosch Herb Seiberlich Schareck Bitzenhofer Wulle Becker Eckard Wolfram Saltenberger

Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Rheinfelden Schopfheim Schopfheim Schopfheim Weil am Rhein Lörrach

(07621) 2290 (07621) 7700880 (07621) 48182 (07621) 2290 (07623) 63635 (07623) 9661919 (07622) 6847744 (07622) 6845490 (07622) 6849328 (07621) 72021 (07621) 5102923

Dannegger Scharbau Kreis Paun Schors

Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Rheinfelden

(07621) 48021 (07621) 1622982 (07621) 1605693 (07623) 798008 (07623) 6707

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■ ÄrZteVerZeICHNIs

Dr. med. Maria Dr. C. Dr. med. U. Dr. med. Peter Psychotherapeutische Medizin Dagmar Angela Dr. med. Oswald Dr. med. Ingeborg Dr. med. Elisabeth Maria Dr. med. Anita Dr. med. Barbara Dr. med. Ingrid Dr. med. Gabriele Dr. med. Adina-Draga Dr. med. Johannes Dr. med. Wolfram Dr. med. Veronika Radiologie Dr. med. Stephan Zentrum Radiologie Dreiländereck Zentrum Radiologie Dreiländereck Zentrum Radiologie Dreiländereck Zentrum Radiologie Dreiländereck Zentrum Radiologie Dreiländereck Dr. med. Marina Dr. med. Christoph Dr. med. Stefanie Urologie Dr. med. Christoph Johann Dr. med. Hans-Dieter Dirk Sebastian Marc Dr. med. W. Dr. med. Matthias Dr. med. Andreas

Bisser Rummel Lung Ringel

Schopfheim Schopfheim Todtnau Weil am Rhein

(07622) 5110 (07622) 6883982 (07671) 1229 (07621) 73030

Schlemme Erler Brunner-Rommel Greiwe Kuhlmann Prestele-Klinger Stienen-Langewitz Geiger-Stappel Paun Picht Reising Ramin-Wright

Eimeldingen Grenzach-Wyhlen Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Rheinfelden Schliengen Steinen Weil am Rhein

(07621) 668977 (07624) 2469 (07621) 88090 (07621) 12841 (07621) 1612234 (07621) 164442 (07621) 46524 (07623) 7174001 (07623) 798008 (07635) 8290204 (07627) 8508 (07621) 791669

Boos Dr. Wolfgang Bülo Dr. Andreas Gabelmann Dr. Maik Götze Dr. Andreas Hillemanns Dr. Ulrike Otto Laer Rozeik Leutzbach

Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden

(07621) 939690 (07621) 939690 (07621) 939690 (07621) 939690 (07621) 939690 (07621) 939690 (07621) 1714005 (07621) 4168272 (07623) 2277

Güdemann Herrmann Weese Strobel Schumacher Weiß Heisler Wolf

Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Rheinfelden Schopfheim

(07621) 915307 (07621) 1610666 (07621) 1610666 (07621) 2228 (07621) 2228 (07621) 2228 (07623) 1065 (07622) 62535

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■ erGotHerApIe

Wichtiger Beitrag zur Selbstversorgung Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung von für sie bedeutungsvollen Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken. Spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dienen dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen. Die Ergotherapie wird sowohl stationär in psychiatrischen und psychotherapeutischen Kliniken als auch teilstationär in Tageskliniken angeboten. Eine Bedeutung hat sie auch im ambulanten Bereich, etwa in freien Praxen oder in sozialpsychiatrischen Ambulanzen. Die Behandlung kann als Einzeltherapie, in Kleingruppen oder auch als Gruppentherapie erfolgen. Erkrankungen des Zentralen Nervensystems (ZNS) haben häufig Einbußen körperlicher und geistiger Fähigkeiten zur Folge, die nur durch ein gezieltes Training zurückgewonnen oder zumindest verbessert werden können. Darunter zählen zum Beispiel Schlaganfälle, Verletzungen des Gehirns nach Unfällen, Verletzungen des Rückenmarks (Querschnittslähmung), Multiple Sklerose, Parkinson-Krankheit und Demenzen. Behinderungen durch die jeweiligen Erkrankungen sind oft sehr unterschiedlich, so dass Ergotherapie entsprechend individuell erfolgen muss. Die Behandlung konzentriert sich in erster Linie darauf, verloren gegangene Fähigkeiten – Lähmungen und Bewegungseinschränkungen, gestörte Sinneswahrnehmungen, Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten, Leseschwächen – wieder herzustellen. Ist dies nicht mehr möglich, soll der

Patient versuchen, alternative Handlungsweisen zu erlernen, die ihm ein selbständiges Leben ermöglichen. Im Bereich der Orthopädie werden Störungen oder Funktionseinschränkungen des Bewegungssystems behandelt. Dadurch sollen Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Koordination trainiert und wiederhergestellt werden. Ist eine vollständige Heilung nicht möglich, werden mit Hilfe der Ergotherapie Strategien entwickelt, um die bestehenden Defizite auszugleichen. Dazu gehören der Umgang mit Hilfsmitteln wie Prothesen, Schienen und Haushaltshilfen. Auch für ältere Menschen bietet die Ergotherapie einen deutlichen Zugewinn für den Alltag. Patienten mit akuten chronischen Erkrankungen, die aufgrund verschiedener Einschränkungen und Mehrfacherkrankungen in Senioren- und Pflegeheimen leben, können durch verschiedene Therapiemaßnahmen gezielt gefördert werden.

Auch älteren Menschen bietet die Ergotherapie einen deutlichen Zugewinn für den Alltag.

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■ VerZeICHNIs erGotHerApIe

Hildegard Müller-Peukert Dorothea Busch Hausmann Straub Klaus Grzenia Gem.-Praxis Maier und Östringer Rhenus Ergotherapie GmbH Reha Wohnverbund Frühförderstelle für Eltern und Kinder Marion Kempf Bender-Marx Praxis für Ergotherapie Antje Heitz Anja Hoffmann Holger Gehweiler Silvia Ringwald-Isele Rita Koch Diana Busch Yvonne Sauer

Efringen-Kirchen Kandern Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Müllheim Müllheim Müllheim Müllheim Müllheim Rheinfelden Rheinfelden Schopfheim Todtmoos Weil am Rhein Zell

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(07628) 9424839 (07626) 9774247 (07621)1630250 (07621) 14641 (07621) 56400 (0160) 6213584 (07631) 175391 (07631) 938180 (07631) 7044304 (07631) 171855 (07635) 822232 (07623) 7172733 (07623) 909464 (07622) 669077 (07674) 920129 (07621) 1602275 (07625) 911359


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■ burNout-syNDrom

Ausgebrannt – müde – erschöpft Burnout – auch „Burn out“ oder „BunOut“ geschrieben – meint ein Gefühl der Erschöpfung, des „Ausgebranntsein“, das aus einer Überlastung in der Arbeit und im Alltag entstehen kann. Es geht einher mit erhöhtem Stress, mit Krankheiten oder körperlichen Symptomen wie Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit. Was früher schön war, ist nun mit Zwang und mühsamer Pflicht verbunden. Es gibt Anzeichen einer Depression, deren Ursache sich mit ständigem Stress am Arbeitsplatz und dem Gefühl, selbst nicht mehr leistungsfähig genug zu sein, gekoppelt ist. Dabei ist „Burnout“ keine Krankheit im medizinischen Sinne, sondern eher eine Ansammlung verschiedener Anzeichen und Symptome, die in ihrer Gesamtheit von einem erfahrenen Mediziner oder Therapeuten erkannt und als „Burnout“ eingestuft werden können. Ausgebrannt, überfordert, total erschöpft – so fühlte sich der Psychotherapeut Herbert Freudenberger im New York der 1970-er Jahre, nachdem er lange Zeit über seine Kräfte gearbeitet hatte. Bis zu einem Punkt, an dem plötzlich nichts mehr ging. Freudenberger schrieb über seine Erfahrung, über sein Ausgebranntsein und prägte auf diese Weise den Begriff „Burnout“. Vermutlich dürfte Burnout auch in naher Zukunft keine eindeutige medizinische Diagnose werden, glauben Fachleute. Denn es ist nicht mit umschriebenen und klar definierbaren Krankheitszeichen verbunden. Experten merken auch an, dass das Ausgebranntsein eine große Nähe zur Depression aufweist. Die Symptome überschneiden sich oft mit typischen Beschwerden der depressiven Erkrankung – Antriebslosigkeit, Mutlosigkeit, Müdigkeit, dem Gefühl der Leere und Sinnlosigkeit. Dass viele Menschen gegen Burnout-Symptome kämpfen,

ist unbestritten. Die Betroffenen fühlen sich chronisch überlastet – oft durch Stress und Frust im Beruf. Aber das Erschöpfungssyndrom ist nicht zwangsläufig mit den Arbeitsbedingungen verknüpft. Ursprünglich galt Burnout als eine spezifische Problematik von helfenden Berufen. „Ausbrennen“ konnten demnach zum Beispiel nur Krankenschwestern oder Lehrer, die sich im Bemühen um das Wohl ihrer Mitmenschen verausgaben. In den vergangenen Jahren wurde Burnout dann eher als eine Art Manager-Krankheit wahrgenommen, die vor allem unter Dauerstress stehende Leistungsträger betreffen soll. Zwischenzeitlich wurde jedoch deutlich, dass unter anderem auch Rentner und Arbeitslose unter praktisch den gleichen Symptomen leiden können. Nicht nur beruflicher Stress, auch privater Konfliktstoff spielt unter Umständen eine Rolle, nicht zuletzt auch die eigene Persönlichkeit. Quelle: Apotheken-Umschau

Ausgebrannt, überfordert, total erschöpft

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■ DemeNZ

Gestörte Merkfähigkeit und Gedächtnisabbau „Ich war Lehrerin. Jetzt kann ich mir viele Dinge nicht mehr merken. Wenn ich etwas gefragt werde über heute oder gestern, dann weiß ich es nicht. Ich versuche etwas zu erklären und plötzlich fehlen mir die Worte. Es ist mir peinlich, dass ich so vergesslich bin; deswegen mag ich gar nicht mehr unter Leute gehen.“ Die Beeinträchtigung der Merkfähigkeit steht in der Regel am Beginn einer demenziellen Erkrankung. Den Betroffenen gelingt es nicht mehr, neue Informationen im Langzeitgedächtnis zu speichern. Die oder der Kranke vergisst Termine, verlegt Gegenstände oder erinnert sich nicht an die Namen entfernter Bekannter. Die Betroffenen bemerken ihre Leistungsverluste meist schneller als alle anderen. Oft geraten sie aufgrund ihrer Gedächtnislücken völlig durcheinander und fühlen sich gedemütigt und beschämt. Sie versuchen, mit Hilfe von Merkzettelchen oder durch Zurückhaltung in Gesprächen ihre Vergesslichkeit zu vertuschen. Hobbys werden aus fadenscheinigen Gründen aufgegeben, Fehler abgestritten und Angehörige etwa beschuldigt, Geld weggenommen zu haben. Im weiteren Krankheitsverlauf sind sich die Kranken ihrer Gedächtnisprobleme zunehmend weniger bewusst, das Leiden an deren Folgen wie beispielsweise dem Verlust von Unabhängigkeit aber bleibt bestehen. Neben die Einbuße der Merkfähigkeit tritt ein fortschreitender Gedächtnisabbau. Zunehmend verschwinden auch bereits eingeprägte Inhalte des Langzeitgedächtnisses. Dies hat zur Folge, dass das logische Denken beeinträchtigt wird, erworbene Fähigkeiten verloren gehen und das Sprachvermögen abnimmt. Am Ende verliert die oder der Kranke das Wissen darüber, „wer sie/er war“ und „wer sie/er ist“. Fehlende Erinnerungen sind häufig der Schlüssel

zu unverständlichem Verhalten der/des Kranken: Wer sich nicht mehr an die Person erinnert, die einem gerade aus den Kleidern helfen möchte, wird diesen Menschen als Zumutung für seine Intimsphäre empfinden – und ihn unter Umständen beschimpfen oder sich weigern, die Kleider abzulegen. Versetzt man sich in die Welt der Kranken, ist dies durchaus eine „vernünftige“ Reaktion. Da die Veränderungen im Gehirn der Kranken nicht heilbar sind, ist es wichtig, den kranken Menschen so anzunehmen, wie er ist, und das zu akzeptieren, was er wirklich leisten kann. Eine angenehme und stressfreie Atmosphäre, die den Kranken Halt und Sicherheit gibt, steigert ihr Wohlbefinden entscheidend. Ihre „Unflexibilität“ fordert von den Betreuenden täglich neue Ideen und Kreativität – eine anstrengende Aufgabe, bei der die pflegenden Personen mit ihren Kräften gut haushalten müssen, um selbst gesund und leistungsfähig zu bleiben.

An Demenz erkrankten Menschen gelingt es vielfach nicht mehr, neue Informationen im Langzeitgedächtnis zu speichern.

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■ pfLeGe

Das Pflegeheim als Ruhesitz lps/Aw. Nicht immer ist es möglich, bei Pflegebedürftigkeit in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Das gilt besonders für Menschen, die unter Demenz leiden. Für Hilfs- und Pflegebedürftige mit erhöhtem Pflegebedarf bzw. mittelschwerer und schwerer Demenz sowie für allein lebende Menschen ohne pflegebereite Angehörige sind Pflegeheime oder Altenpflegeheime eine gute Wahl für das beschützte Leben im Alter. Neben Pflege und Betreuung rund um die Uhr bieten Pflegeheime altersgerechten Wohnraum, Gemeinschaftsräume und -einrichtungen sowie seniorengerechte Verpflegung in nahezu allen Ausstattungskategorien und Preislagen. Einige Pflegeheime bieten inzwischen auch besondere Pflegebereiche für mittelschwer und schwer Demenzkranke, für psychisch auffällige Menschen sowie für behinderte Menschen jeden Alters an. Heimbewohner zahlen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie anteilige Investitionskosten ihrer Einrichtung selbst. Bei Sozialhilfeempfängern übernehmen Sozialämter in der Regel diese Kosten, die sich nach dem Ausstattungsstandard des gewählten Heimes richten. Einen Großteil der Pflegekosten übernehmen die Pflegekassen je nach Pflegestufe, den Rest der Bewohner.

Das Pflegeheim kann für Ältere eine gute Alternative zu anderen Aufenthalten darstellen. Foto: Gerstmann

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■ AmbuLANte pfLeGe

Gut behütet in den eigenen vier Wänden Die ambulante Pflege ermöglicht Betroffenen, trotz Pflegebedürftigkeit in der vertrauten Umgebung zu bleiben. Pflegende Angehörige können durch die Organisation der Pflege und der Betreuung unter Zuhilfenahme eines Pflegedienstes zum Beispiel auch Beruf und Pflege besser miteinander vereinbaren.

vermieden werden. Krankenhaus- oder Heimaufenthalte werden verkürzt oder können vermieden werden. Ambulante Pflege wurde lange Zeit von kirchlich eingebundenen Pflegerinnen der Gemeinde erbracht, die neben den grund- und behandlungspflegerischen Maßnahmen auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten ausführten und daneben häufig Kinderbetreuung und seelsorgerische Begleitung boten.

Der ambulante Pflegedienst unterstützt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der Pflege und Betreuung zu Hause. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes kommen zu den Betroffenen nach Hause und helfen fachund sachkundig bei der täglichen Pflege, hauswirtschaftlichen Versorgung und häuslichen Betreuung.

Mit der gesellschaftlichen Entwicklung und dem Umbau des Gesundheitssystems wurde diese Rundum-Versorgung durch Gemeindeschwestern abgelöst von ökonomisierten Dienstleistungen gewerblicher Anbieter, die einzeln ausgehandelt und finanziert werden müssen.

Ambulante oder Mobile Pflege ist die Sammelbezeichnung verschiedener Unterstützungsangebote für beeinträchtigte Personen, die im privaten Wohnumfeld versorgt werden. Das Besondere an der ambulanten Pflege ist die Gastrolle des Pflegepersonals im Privathaushalt des Pflegeempfängers.

Gerade die ältere Generation, die noch das alte Modell kennengelernt hat, tut sich schwer mit dieser neuen Form der häuslichen Pflege, die zudem mit gewissen Kosten und vielfach einem hohen bürokratischen Aufwand einhergeht.

Die Versorgung eines Menschen in seiner häuslichen Umgebung durch eine Sozialstation, einen gewerblichen Pflegedienst oder freiberuflich tätige Pflegefachpersonen ermöglicht das Verbleiben in den „eigenen vier Wänden“, gegebenenfalls bis zum Tod. Durch so genannte aktivierende Pflege soll eine Verbesserung beziehungsweise Erhaltung der Gesundheits- und Lebenssituation erreicht und ein voranschreitender Verlust von Ressourcen

Der ambulante Pflegedienst unterstützt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei Pflege und Betreuung zu Hause.

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■ pfLeGe

Ruhig Blut im Umgang mit Blut Gute Pflege ist kein Hexenwerk. Gut gelernt sein will der Umgang mit Kranken allemal – auch von Angehörigen, die ihre Lieben daheim versorgen und betreuen und nicht in die Obhut eines Pflegeheims geben möchten. Für eben diese pflegenden Angehörigen ist das Projekt „Rundum gepflegt“ gedacht, das im Kreiskrankenhaus Schopfheim eingeläutet wurde. Fachpersonal der Kreiskliniken hatte die Idee zum Projekt und stellte unter Leitung von Sigrid Schwalke ein schlüssiges Konzept auf die Beine, das sowohl Laien als auch Fachleuten gefiel, z.B. dem früheren Schopfheimer Chefarzt Dr. Günther Zabel: „Ich finde das Angebot großartig und nachahmenswert.“ Die Pflegedirektorin Dubravka Kavur wies zum Auftakt darauf hin, dass die drei Häuser in Lörrach, Rheinfelden und Schopfheim mit wohnortnahen Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten ein Netzwerk bilden, das pflegende Angehörige mit Rat und Tat unterstützt. Betroffene können sich jederzeit in den Kliniken melden. „Wir helfen gerne weiter und verstecken unser Wissen nicht hinter verschlossenen Türen.“ So gab es gleich zum Start des Pilotprojekts an verschiedenen Ständen wertvolle Infos aus den Fachgebieten Diabetologie, Intensivpflege, Wundmanagement, Bewegungskompetenz und ausgewogene Ernährung. Regelmäßiges Blutdruckmessen ist ebenso wichtig wie die ständige Kontrolle des Blutzuckerwertes bei Diabetes mellitus. Die technischen Hilfen sind auch auf diesem Gebiet derart ausgereift, dass der Umgang mit Teststreifen, Messgerät und feinsten Nadeln kinderleicht ist – vorausgesetzt, man übt es immer wieder und zwar frei nach dem Motto: „Ruhig Blut im Umgang mit Blut“. Neben der Möglichkeit, den eigenen Blutdruck und Blutzucker messen zu lassen, wurde erklärt, wie

man gefährliche Stolperfallen in der Wohnung erkennt und Abhilfe schafft. Anhand praktischer Übungen wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Aufstehen oder Sich-Setzen leichter geht oder wie man einen pflegebedürftigen Menschen auch für den eigenen Rücken schonend mobilisieren kann. Ebenso stand das Thema Atmung, das gerade für ältere Menschen immer wieder zum belastenden Problem werden kann, auf dem Programm: so konnte man selbst ausprobieren, wie eine Beatmungsmaschine funktioniert. Dass das Konzept aufging, zeigten die Rückmeldungen der vorwiegend weiblichen Besucher. „Als ich von diesem Tag erfahren habe, war mir sofort klar, dass das genau das ist, was ich brauche!“, berichtete eine begeisterte Besucherin. Nun wisse sie, wie sie ihren Vater leichter aus dem Bett bewegen könne. Pflegedirektorin Dubravka Kavur und Projektverantwortliche Sigrid Schwalke freuten sich, dass so viel gebündelte Pflegekompetenz im Kreiskrankenhaus Schopfheim präsentiert werden konnte.

Beim Pilotprojekt „Rundum gepflegt“ wurde im Kreiskrankenhaus Schopfheim über Möglichkeiten der häuslichen Pflege informiert – auch mit praktischen Übungen und Anleitungen.

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■ KuNsttHerApIe

In der Krankheit kreativ werden In der Krankheit kreativ werden, Unbewusstes bewusst machen, neue Ressourcen entdecken oder Selbstheilungskräfte wecken – all das kann Kunsttherapie unterstützen. Im Kreiskrankenhaus Lörrach ist das kunsttherapeutische Angebot bereits seit zehn Jahren verankert. Hervorgegangen aus einer Initiative des Onkologischen Schwerpunktes (OSP), steht es inzwischen nicht nur Krebs-, sondern allen Patienten zur Verfügung und ist aus dem Angebot nicht mehr wegzudenken.

Über das künstlerische Gestalten können die Teilnehmer Zugang zu ihren eigenen Ressourcen finden, sich der eigenen Kraft und der eigenen Fähigkeiten wieder bewusst werden und Freude und Freiheit erleben. Auch können sie über die Gestaltung Möglichkeiten finden, seelische Erfahrungen auszudrücken, symbolische Wege der Krankheitsbewältigung zu gehen oder an Themen und Begebenheiten anknüpfen, die vor der Erkrankung wichtig waren.

Donnerstagsvormittags ist die Kunsttherapeutin Annemarie Weber in dem eigens eingerichteten, freundlichen und hellen Raum zugegen, um Patienten zu betreuen und Gespräche zu führen. „Die Arbeit mit den Teilnehmern hat gezeigt, dass diese Möglichkeit sehr geschätzt wird“, berichtet sie. „Die Kunsttherapie kann einen wertvollen Beitrag zur Krankheitsbewältigung und zur psychischen Stabilisierung der Teilnehmer leisten“, so Weber weiter. Die Türen des Kunsttherapierraumes auf Station „Wiesental“ im Kreiskrankenhaus Lörrach bleiben rund um die Uhr für Patienten wie Angehörige geöffnet. Das Angebot steht sowohl Patienten zur Verfügung, die sich stationär im Kreiskrankenhaus aufhalten, als auch Patienten, die sich in ambulanter Behandlung oder Nachsorge befinden. Wenn Patienten nicht mobil sind, kann Kunsttherapeutin Weber sie auch direkt im Zimmer aufsuchen. Im St.-Elisabethen-Krankenhaus, das ebenfalls dem OSP angehört, steht die Kunsttherapeutin Ulrike Faißt-Bischofberger auf Nachfrage gerne für Krebspatienten zur Verfügung.

Freuen sich über zehn Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit: Petra Glienke, Koordinatorin des OSP, Klinikengeschäftsführer Armin Müller und Kunsttherapeutin Annemarie Weber

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â– pfLeGe

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â– GesuNDHeIt

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■ GesuNDe erNÄHruNG

Saisonal – regional – biologisch Wie können Kindertageseinrichtungen und Schulen bei der Mittagsverpflegung nicht nur verstärkt saisonale, regionale und biologische Produkte möglichst kostenneutral einsetzen, sondern auch die „Ernährung“ zum Thema machen? Bei einem Workshop „Bio kann jeder – buntes Essen für Kinder“ gab‘s in Lörrach praxisnahe Tipps. Kinder sind in der Regel neugierig, wollen Neues kennen lernen und ausprobieren. Das gilt auch beim Essen. Unbekannte Lebensmittel sind ein wunderbares Betätigungsfeld für Kinder wie auch für die Eltern. Insbesondere jüngere Kinder sind in ihrer Auswahl an Lebensmitteln noch nicht festgefahren. Vielfältige Gerüche, Farben, Konsistenzen und Geschmäcker wecken die Neugier und verleiten zum Entdecken. Kinder sollten daher so früh und so oft wie möglich die leckere Vielfalt von gesunden Lebensmitteln ausprobieren können. Im Alter von etwa einem Jahr sollte die Umstellung von der Säuglingsernährung auf Familienkost – also normale Kost – abgeschlossen sein. Das Kind kann und sollte nun an den Familienmahlzeiten teilnehmen. Wenn die Familienernährung ausgewogen und abwechslungsreich ist, kann sie – in altersgerechten Mengen und Zubereitungen – den Bedarf des Kleinkindes decken. Kalorienzählen oder aufwändige Rezepte sind hierfür nicht nötig. Auch auf

spezielle Fertigprodukte, Beikostprodukte oder so genannte Kinderlebensmittel kann verzichtet werden. Vielmehr sind für eine ausgewogene Kost nur einige einfache Grundregeln zu beachten: Das Kind sollte reichlich: am besten Wasser oder andere ungesüßte beziehungsweise zuckerfreie Getränke. Fachleute empfehlen: Verwenden Sie reichlich pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Getreide und Getreideprodukte, Kartoffeln. Nur in Maßen sollten tierische Lebensmittel gereicht werden – Fleisch, Wurst, Fisch, Eier, aber auch Milch und Milchprodukte wie Käse, Quark, Joghurt. Sparsamer Umgang wird empfohlen mit Salz, Zucker, Süßigkeiten, Snackprodukten und fettreicher Kost. Dies gilt insbesondere für fettreiche Produkte mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, wie zum Beispiel Schokocreme, Chips, Flips und Ähnliches. Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BfgA)

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■ bLutspeNDe

Blutspender sind Lebensretter Allein in Deutschland werden pro Tag durchschnittlich 15 000 Blutspenden benötigt. Das ist eine ganze Menge. Und damit das Deutsche Rote Kreuz diesen großen Bedarf decken kann, ist es auf jede Blutspende angewiesen. Das DRK setzt dabei auf die Solidarität gegenüber den Mitmenschen. Auch das perfekteste medizinische Versorgungssystem ist bei schweren Verletzungen und lebensbedrohlichen Krankheiten ohne Blut nicht funktionsfähig. So erstaunlich es klingt: Der immer weiter steigende Bedarf an Blut ist in erster Linie eine Folge des medizinischen Fortschritts. Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren sind nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich geworden. Statistisch gesehen wird das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens, Magen- und Darmkrankheiten, Sport- und Verkehrsunfälle. Bei schweren Unfällen kann es vorkommen, dass wegen bestimmter innerer Verletzungen mindestens zehn Blutkonserven pro Unfallopfer bereitstehen müssen. In der modernen Medizin wird das Blut aus einer Blutspende nicht mehr in seinem natürlichen Zustand verabreicht, sondern in die wesentlichen Bestandteile aufgeteilt. Das gespendete Blut hilft so mehrfach und auf verschiedene Weise kranken und verletzten Menschen. Der Patient bekommt immer nur den Teil des Blutes, den er für seine Genesung auch benötigt. Nach einem Spendetermin werden die Blutspenden in die nach dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik untersucht und nur bei einwandfreiem Zustand in die verschiedenen Bestandteile aufgetrennt. Aus jeder „Vollblutspende“ entstehen auf diese Weise zwei oder drei verschiedene Präparate aus

roten Blutkörperchen (Erythrozyten), Blutplättchen (Thrombozyten) oder Plasma. Die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) werden aus allen Blutpräparaten entfernt, da sie für eine Reihe von unerwünschten Nebenwirkungen bei der Bluttransfusion verantwortlich sind. Für den Blutspendedienst ergeben sich zwei Aufgaben: der Schutz der Spenderinnen und Spender sowie die Sicherheit der Empfängerinnen und Empfänger. Während für den Empfänger trotz aller Vorsorge eine äußerst geringe Möglichkeit der Ansteckung durch Blutkonserven bleibt, ist dies für den Spender ausgeschlossen: Die Sicherheit der Blutprodukte hat oberste Priorität. Für den zukünftigen Blutspender ist es wichtig zu wissen, dass bei jeder Punktion und beim Spendevorgang steriles Einwegmaterial verwendet wird. Von der Untersuchung auf Spendefähigkeit bis zum Verlassen des Instituts oder Spendetermins steht der Spender unter der Aufsicht eines verantwortlichen Arztes. Alle Handlungen im Zusammenhang mit der Spende, etwa die Punktion der Vene, werden von medizinischem Fachpersonal vorgenommen. Regelmäßige interne Kontrollen sowie Überprüfungen durch staatliche Stellen überwachen alle Abläufe.

Bei einer Blutspendeaktion des Deutschen Roten Kreuzes in der Kreisstadt Lörrach

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■ DIAbetes

Auch Traubenzucker gehört ins Handgepäck Um einen Urlaub unbeschwert genießen zu können, muss ein Diabetiker im Vorfeld einige Dinge bedenken: angefangen vom sicheren Transport des Diabetikerbedarfs über die Zeitverschiebung bis hin zur Sprachbarriere und der Verfügbarkeit der verwendeten Insuline im Ausland. Auf Reisen ändert sich die gewohnte Routine. Die Reise, die Anpassung an eine neue Zeitzone, andere Essgewohnheiten und ein anderer Tagesablauf beeinflussen den Blutzuckerspiegel und erfordern eine flexible Anpassung der Insulindosis. Diabetiker müssen ihre Reisevorbereitungen mit besonderer Sorgfalt und Umsicht zu treffen. Auf Reisen bewegen sich Menschen anders als zu Hause, essen andere Nahrungsmittel und haben einen veränderten Tagesrhythmus. Deshalb sollten Diabetiker darauf achten, dass sich insbesondere bei Reisen in andere Zeitzonen der Insulinbedarf erhöhen oder verringern kann. Durch häufigere Blutzuckerselbstkontrollen können Diabetiker ihren Blutzuckerspiegel überwachen. Mithilfe von Insulin können sie dann hohe Blutzuckerwerte korrigieren oder niedrige Blutzuckerwerte mit Hilfe schnell wirksamer Kohlenhydrate (Traubenzucker, Saft oder Cola) in den Zielbereich zurücksteuern. Es ist daher für Diabetiker zu empfehlen, auf Reisen doppelt so viel Insulin und Blutzuckersensoren mitzunehmen, wie für die Reisedauer eigentlich nötig wären. Das gehört ins Handgepäck: • Insulinvorrat • Pen und Spritzen • Blutzuckermesssystem und Ersatzbatterien • Blutzuckersensoren • Keton-/Acetonteststreifen • Stechhilfe und Lanzetten, Diabetikertagebuch • Traubenzucker

Man unterscheidet beim Diabetes mellitus grundsätzlich zwei Formen: Beim Typ-1-Diabetes findet sich die Erkrankung gehäuft im Kindes- und Jugendalter. Sie kann jedoch grundsätzlich in jedem Alter auftreten. In kürzester Zeit kommt die Insulinproduktion fast vollständig zum Erliegen. Auch wenn die genauen Ursachen für die Entstehung des Typ-1-Diabetes noch ungeklärt sind, weiß man, dass die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse durch das körpereigene Abwehrsystem zerstört werden. Neben der genetischen Veranlagung werden auch Infektionen und Umweltfaktoren für die Fehlsteuerung des Abwehrsystems verantwortlich gemacht. 0,3 Prozent der Bevölkerung sind von Typ-1-Diabetes betroffen. Rund 95 Prozent aller Diabetiker beziehungsweise sechs bis acht Prozent der Bevölkerung leiden unter Diabetes mellitus vom Typ 2. Bei dieser Erkrankungsform stellt die Bauchspeicheldrüse zwar noch Insulin her, doch es wirkt nicht mehr richtig. Verantwortlich für den Typ-2-Diabetes sind in erster Linie Übergewicht und Bewegungsmangel. Quelle: „Contour. dibates solutions“

Vor dem Spritzen des Insulins immer wichtig ... ... Blutzucker messen mit Blutzuckerteststreifen

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■ rüCKeNGesuNDHeIt

Viel bewegen und richtig ernähren Gründe für Rückenschmerzen gibt es viele – vor allem: Wer sich zu wenig bewegt und viel Zeit im Sitzen verbringt, leidet häufig darunter. Doch es gibt noch weitere Auslöser – unter anderem eine falsche Ernährung. Die „Aktion Gesunder Rücken“ erklärt, wie diese dem Rücken zusetzen kann – und wie rückengesunde Ernährung aussieht. Zu viel, zu fettig, zu süß: Viele Menschen haben verlernt, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Die Folge: Mehr als jeder zweite Erwachsene ist übergewichtig. Die überflüssigen Pfunde können eine ganze Reihe von Beschwerden hervorrufen, unter anderem auch Rückenschmerzen. Der Grund dafür: Unsere Bandscheiben, die als elastische Puffer zwischen den Wirbelkörpern in der Wirbelsäule fungieren, sind bei starkem Übergewicht einem dauerhaften Druck ausgesetzt. Sie können sich dadurch nicht ausreichend regenerieren und das Risiko für Bandscheibenvorfälle erhöht sich. Wer Übergewicht abbaut und sich dabei gesund und vollwertig ernährt, tut deswegen auch seinem Rücken etwas Gutes. Allerdings: Statt Radikaldiäten sind langfristige Veränderungen gefragt, um den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Für unseren Rücken ist vor allem die ausreichende Aufnahme von Kalzium wichtig (enthalten vor allem in Milchprodukten und grünen Gemüsesorten), um Osteoporose vorzubeugen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr tut den Bandscheiben gut: Sie bestehen zum Großteil aus Wasser und bleiben dadurch elastisch. Rückenschmerzen kennen keine Altersgrenzen: Immer mehr Kinder und Jugendliche sind davon betroffen. Stundenlanges Sitzen während des Unterrichts, Stress im Schulalltag, schwere Schulranzen und vor allem wenig Bewegung in

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der Freizeit gehören zu den häufigsten Ursachen für diese Beschwerden. Kommen diese Faktoren zusammen, ergibt sich sogar eine besonders gesundheitsschädigende Mischung, die Einfluss auf die Reifung und Entwicklung des Kindes nehmen kann. So ist etwa die beste Präventionsmaßnahme gegen Rückenbeschwerden das richtige Maß an Bewegung. Ob Bewegungspausen nach langen Phasen des Stillsitzens, themenbezogenes Bewegen im Unterricht, die Mitgliedschaft in einem Sportverein oder einfach nur das Toben mit Freunden: Man sollte den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder unterstützen. Am regelmäßig stattfindenden „Tag der Rückengesundheit“ werden immer wieder Präventionsangebote vorgestellt, die helfen, Rückenschmerzen wirksam zu verhindern. Mehr als 80 Prozent der Menschen in Deutschland kämpfen mindestens einmal im Leben mit Rückenschmerzen. Oft sind die Schmerzen nur vorübergehend, bei einigen werden sie aber zum Dauerzustand.

Regelmäßige Bewegung ist in jedem Alter wichtig, um Rückenbeschwerden optimal gut vorzubeugen.


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■ pHysIotHerApIe/reHA

Wenn Patienten Rat suchen (spp-o) Was kann ich tun, wenn meine Krankenkasse die Behandlung nicht zahlt? Wen frage ich, wenn ich meinen Arzt nicht verstanden habe oder die Zeit für eine Erklärung fehlt? Von Reha über Krankengeld bis zur Operation: Patienten haben das Recht, einen weiteren Experten zu fragen. Aber wo können sie fachlich fundierten Rat einholen? Bei Fragen rund um ihre Gesundheit und ihre Rechte als Patienten können sich Ratsuchende an die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) wenden. Die UPD berät und informiert im gesetzlichen Auftrag kostenfrei zu Themen aus den Bereichen Gesundheit sowie Gesundheits- und Sozialrecht. Die Beratung ist unabhängig und neutral, qualitätsgesichert, verständlich, kostenfrei. Die UPD berät über ein bundesweites und aus allen Netzen kostenfreies Beratungstelefon unter der Rufnummer 0800/0117722. Beratungen sind auch in Türkisch, Russisch und Arabisch möglich. Ratsuchende haben ebenso die Möglichkeit, einen von drei UPDBeratungsmobilen in Anspruch zu nehmen. Termine unter: www.patientenberatung.de im Bereich „Service“ in der Rubrik „Vor-Ort-Beratung“. Die UPD bietet auch eine kostenfreie Beratungs-App für iOS und Android an.

Foto: auremar/fotolia.com/spp-o

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â– pHysIotHerApIe/reHA

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■ VerZeICHNIs pHysIotHerApeuteN Christina Amann-Escher Contra Schmerz Andreas Duttlinger Ute Drechsler Thomas Gilgin Hanno Heitz Stephan & Claudia Keine Birgit Lösle MediClin Seidel-Klinik Karl Schlager Schwarzwälder Hof Sigurd Jaks Erika Bauder PTC Physio-Trainings-Centrum Thomas Krumm Bettina Stauch Herbert Grootveld Thomas Wenger Katja Becker Uwe Eichin G&G Physiotherapie Anja Gerspach und Thomas Grauer Tibor Kelsch Percs Katalin Sabine Otte Sabine Tibi Claudia Winter Heide Wolff Alexander Schäuble Reiner Grieshaber Thomas Krauss Ingeborg Lohse Kurt Michael Iris Neubert Dorothea Arnold Arno Bär Elke Bellanti Chrischonaheim Haus der Altenpflege Physiotherapie Grieshaber Ingrid Dreyer Bernd Eitner 49

Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Bellingen Binzen Binzen Eimeldingen Efringen-Kirchen Efringen-Kirchen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Hausen i. W. Kandern Kandern Kandern Kandern Kandern Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach

(07635) 8270023 (07635) 808231 (07635) 9346 (07635) 3636 (07635) 9459 (07635) 2555 (07635) 3432 (07635) 300 (07635) 9320 (07635) 81080 (07621) 1690024 (07621) 9869313 (07621) 9153978 (07628) 1848 (07628) 737 (07624) 1565 (07624) 80719 (07624) 80144 (07624) 5425 (07624) 8383 (07624) 2960 (07624) 2960 (07624) 1565 (07624) 5425 (07622) 63494 (07626) 1466 (07626) 7579 (07626) 7887 (07626) 970770 (07626) 9745018 (07621) 43306 (07621) 14415 (07621) 51700 (07621) 42800 (07621) 4248399 (07621) 47323 (07621) 2763


■ VerZeICHNIs pHysIotHerApeuteN Susanne Pieter Malte Physiotherapie Bertram Renate Hans Heike Uwe + Carolin Ursula Claudia Kurt Holger Cathrin Angela Vera Physiotherapie Reha Vita Panta Rhei Jutta Jeanette Sharah Esther Gert Sensitiv Physiotherapiepraxis Richard und Thomas Bozena Reha Vita Gesundheitszentrum Praxis für Physiotherapie physiofeingefühl KD Physio Vital Bernhard Gerold Gabriele Paul

Fautz Elgersma Gebhardt Gern Geßlein Heizmann-Rebmann Höcklin Hoffmann Itzen Keller Kellner Kolley Kringer Kron Lohkamp Mutter Quadriceps GbR Kreiskrankenhaus Roser Rösch Scharfenberg Schäfer-Fiedler Schepens Warken, Erik Urich Vogel Zohar

Samira Ventura Kraus Pfündlin Bewernick Curaris Draeger 50

Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Maulburg Maulburg Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden

(07621) 87720 (07621) 55971 (07621) 46991 (07621) 10008 (07621) 1602537 (07621) 140525 (07621) 46991 (07621) 5789292 (07621) 4208387 (07621) 170680 (07621) 1620790 (07621) 49181 (07621) 1683200 (07621) 10008 (07621) 165517 (07621) 86264 (07621) 5789292 (07621) 4168384 (07621) 1685892 (07621) 578022 (07621) 1685892 (07621) 55971 (07621) 3900 (07621) 1610693 (07621) 5869104 (07621) 1610759 (07621) 63547 (07621) 47653 (07621) 165648 (07621) 1620790 (0172) 5807001 (07621) 4247177 (07622) 6845850 (07622) 8989 (07623) 794656 (07623) 797218 (07623) 7171448


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■ VerZeICHNIs pHysIotHerApeuteN Manuel Fiege Rund um Reha - Zentrum für Bewegung - Sonja Gottsstein Josef Käfer Dunia Krüger S. Neuschütz Hans Pels Guido Rauch Petra Richter J. Weiß u. S. Wolff Andreas Scheben Dorothea Schleusener Ivonne Schwander Petra Sturm-Körbs Peter Tiemann Heinrich Wehrs Stefanie Wolff Gudrun Zimmermann Andrea Bungart Ulrike Bürgelin Ulrike Lemke Anke Pfaul Sabine Le Claire Willem Meijs Martina Wetzel Thomas Bannwarth Annette Bruttel-Reimann Bogdan Grzedzicki Friederike Hauser Bernd Heusler Axel Knohl Marjo Moonen S. Philipp F. Hauser u. S. Zabel Physio Sport Stefanie Philipp Lars Telaar Vital Sabine Ackermann 51

Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Schwörstadt Schliengen Schliengen Schliengen Schönau Schönau Schönau Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Steinen

(07623) 966128 (07623) 47544 (07623) 20253 (07623) 2409 (07623) 47604 (07623) 61097 (07623) 6019 (07623) 4959 (07623) 797218 (07623) 966667 (07623) 62991 (07623) 9669504 (07623) 718090 (07623) 47399 (07623) 62119 (07623) 797218 (07623) 59477 (07762) 4243 (07635) 2683 (07635) 8240720 (07635) 1471 (07673) 887704 (07673) 8558 (07673) 1091 (07622) 63686 (07622) 5288 (07622) 6849935 (07622) 3677 (07622) 63888 (07622) 61916 (07622) 390451 (07622) 6843880 (07622) 3677 (07622) 6843880 (07622) 3860 (07622) 6849935 (07627) 970190


■ VerZeICHNIs pHysIotHerApeuteN Nikola Martin Beate maxx-physiotherapie Monika Bertold Alexandra Maria und Klaus Ute U. Joachim DD - Daniela Duy Petra physio plus sport Ariane Ina Michaela Patricia Michaela V. Birgit Patric Michael Bernhard Sättele u. Renate Elisabeth H. Maja Beate veamed one Thomas Monika Birgit Paula Björn

Kapagiannidis Lais Läuger Martin Seiler Wirwall Wunderle Lais-Schlegel Jakob Kramer Liedeck Motz Physiotherapie Strittmatter Mike Heerdegen Caspari Dehner Engelhard Fucikova Grab Herbster Heimann Jungk Kraus Klusczyk Kuhn Müller Priesdorf Sättele Sicklinger Vedat Ates Vogel Hiepe Kiefer Kornprobst Kronski

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(07627) 971661 (07627) 970818 (07627) 8754 (07627) 2026 (07671) 225 (07671) 992301 (07671) 95000 (07762) 2202 (07762) 807983 (07762) 803404 (07762) 70060 (07761) 5538110 (07762) 7517 (07762) 5651260 (07621) 5504177 (07621) 706688 (07621) 73309 (07621) 791337 (07621) 71252 (07621) 1603359 (07621) 799858 (07621) 913713 (07621) 7940 (07621) 71858 (07621) 73030 (07621) 79480 (07621) 791337 (07621) 71858 (07621) 78512 (07621) 1634326 (07621) 63547 (07625) 8699 (07625) 928852 (07625) 928811 (07625) 918758


■ ZAHNGesuNDHeIt

Zähne und Organe „im Dialog“ Zahngesundheit spielt eine immens wichtige Rolle für die gesamtgesundheitliche Situation des Menschen. Leider bringt kaum jemand eine generell schlechte gesundheitliche Verfassung mit einer mangelhaften Zahngesundheit in Verbindung. Man sieht das Gebiss in der Regel als eine Anreihung einzelner Zähne, die es zu behandeln gilt, sobald sie von Karies, Parodontitis oder anderen Erkrankungen betroffen sind.

nur schwach saures Milieu herrschen. Dann haben Bakterien keine Chance. Eine schlechte Ernährungsweise, in der überwiegend säurebildende Nahrungsmittel verzehrt werden, kann jedoch zu einer chronischen Übersäuerung des Körpers – und so auch des Mundspeichels führen. Ein saurer pH-Wert bietet den karies- und entzündungsauslösenden Bakterien einen idealen Lebensraum. Darüber hinaus beginnt ab einem pH-Wert von unter 6 die Demineralisation der Zähne, das heißt, sie geben in einem solchen Umfeld jetzt Mineralstoffe in den Speichel ab und verlieren immer mehr ihrer eigenen Substanz.

Erkrankungen wie Rheuma, Blasen- oder Prostataentzündungen, Allergien, Herzprobleme und viele weitere Leiden können auch durch eine schlechte Zahnsituation entstehen. Die Erklärung dafür liegt zum einen darin begründet, dass jeder Zahn energetisch mit einem Organ in Verbindung steht. Natürlich gilt dies ebenso in umgekehrter Weise: Die Ursache für die Erkrankung des Organs kann auch ein dem Organ entsprechend zugeordneter kranker oder toter Zahn sein. Diese Tatsache erfordert eine vollkommen andere Sichtweise, was den Stellenwert der Zähne in Bezug auf die körperliche Gesundheit . Entzündungen des Zahnfleisches sind nach neuen Studien gefährlicher als vermutet: Parodontitis-Bakterien können unter anderem Herz- und Atemwegserkrankungen sowie Frühgeburten auslösen. Deshalb nehmen sich immer mehr Zahnärzte die Zeit, ihren Patienten ausführlich zu erklären, wie sie das Gebiss gesund halten können. Viele stellen sogar auf eigene Kosten DentalHygienikerinnen ein. Das Milieu im Mundraum spielt eine entscheidende Rolle bei der Zahngesundheit. Im Mundraum sollte bevorzugt ein neutrales bis basisches Milieu, allerhöchstens ein

Für jeden von uns bedeutet es einen gelinden Schock, wenn der Zahnarzt eröffnet, dass im Gebiss eine Lücke entstanden ist, die eine Teilprothese notwendig macht. Noch schlimmer fährt uns der Schreck in die Glieder, wenn eine Vollprothese fällig ist, weil auch der letzte Zahn verloren gegangen ist.

Für saubere und damit gesunde Zähne muss täglich gesorgt werden. Gute Mundhygiene ist ein absolutes Muss.

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Interbros GmbH Innovation ist unsere Tradition – Mit Motivation in eine erfolgreiche Zukunft! Die Interbros GmbH in Schönau im Schwarzwald ist einer der weltweit führenden Produzenten im Bereich Mundhygiene und Zahnbürsten. Seit mehr als 180 Jahren werden bei Interbros Oralcare-Produkte hergestellt. Heute produzieren wir mit modernen, hoch automatisierten Fertigungs- und Verpackungsanlagen rund um die Uhr für die ganze Welt. Interbros gilt als einer der attraktivsten Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe in der Region. Seit der Gründung unseres Unternehmens ist das Prinzip für die Fertigung unserer Produkte das gleiche geblieben: „Erfindergeist, die Nähe zum Menschen und das kompromisslose Bestreben, aus jeder Aufgabe das Beste zu machen“.

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Pflege,

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Interbros GmbH Aiterfeld 1 D-79677 Schönau 07673 885 0 Info.interbros@de.sunstar.com www.interbros.de

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önau!

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Unter SUNSTAR active entwickeln wir für unsere Mitarbeiter Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozesse, die notwendig sind um Arbeit, Führung und Organisation gesundheitsförderlich zu gestalten. Mit vielen Aktionen unter anderem einem Gesundheitstag animieren, sensibilisieren und motivieren wir unsere Mitarbeiter gesundheitliche Zielsetzungen für sich zu kreieren. Durch verschiedene Check-up-Systeme und Beratungsangebote kann der einzelne Mitarbeiter seinen Gesundheitszustand erfahren und Risiken und Chancen erkennen.

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Interbros ein Unternehmen der SUNSTAR-Gruppe.

Wir streben stets danach, den Menschen überall zu helfen, ihre Gesundheit zu verbessern und ihre Lebensqualität zu erhöhen.


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■ VerZeICHNIs ZAHNÄrZte

Dr. med. dent. Dr. med. dent. Dr. med. dent. Dr. med. dent. Dr. med. dent. Dr. med. dent. Dres.

Brigitte Martin Falk Anna Alexander Doris Janine Kerstin Dr. med. dent. Marianne Dr. med. dent. Markus Dr. med. dent. Manfred Silvia Dr. Dr. T. Dr. Z. Dr. med. dent. Jürgen Dr. med. dent. Elmar Dr. med. dent. Martin Dr. med. dent. Matthias Dr. med. dent. Kai Gemeinschaftspraxis Dr. Eva-Maria Hedy Dr. med. dent. Cyrus Dr. med. dent. Gunda DOROW CLINIC Jörg Dr. med. dent. Franziska Dr. med. dent. Mark Pavel Ladislav Dr. med. dent. Jochen Alexander Dr. med. dent. Christina Isabel Matthias Dr. med. dent. Hanspeter Franz Dr. med. dent. Foelko Dr. med. dent. Markus Dr. med. dent. Alexander Timo

Glökler Harter Legler Herrlich Gerassimow Heitmann Kneuer Kempa Corches Hoff Knerr Linder-Lauritsch Nikolic Nikolic Rutschmann u. Althoff Tauber Dinkelacker Kasa Gülich Lindenau-Abazari Zabka Abazari Wegner Bauer Becker Billek Bolf Cahlik-Bopp Conradt Eckert de Löwy Fabry Fleischhauer Gleich Grunert Henkel Herdt Kieslich 57

Bad Bellingen Bad Bellingen Bad Säckingen Binzen Efringen-Kirchen Efringen-Kirchen Efringen-Kirchen Eimeldingen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Grenzach-Wyhlen Hausen im Wiesental Inzlingen Kandern Kandern Kandern Kandern Kleines Wiesental Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach

(07635) 822430 (07628) 9510 (07761) 2694 (07621) 63750 (07628) 942300 (07628) 8424 (07628) 8424 (07621) 69432 (07624) 5402 (07624) 4977 (07624) 1066 (07624) 914040 (07624) 2673 (07624) 2673 (07624) 2599 (07624) 1835 (07622) 688590 (07621) 12080 (07626) 970288 (07626) 7777 (07626) 264 (07626)7777 (07629) 717 (07621) 1690690 (07621) 86077 (07621) 2810 (07621) 3515 (07621) 84040 (07621) 10836 (07621) 47058 (07621) 52449 (07621) 84446 (07621) 47021 (07621) 2495 (07621) 2637 (07621) 3693 (07621) 12107 (07621) 5789114


■ VerZeICHNIs ZAHNÄrZte

Dr. med. dent. Dr. med. dent. Dr. med. dent.

Sandra Kirst Harry Klinger Klaus J. Klöpfer Martin Knörnschild Dr. med. dent. Gerd Kuhlmann Dr. med. dent. Vladimir Maxa Dr. medic. strom. Oprea Niculae Dr. medic. strom. Michael Robu Dr. med. dent. Berner A. Rychter Dr. med. dent. Karl-Heinz Scherble Dr. med. dent. Michael Schuckart Dr. Martin Schwerdtfeger Dr. Christof Selbherr Dr. med. dent. Ralf Storz Eckehard van Bargen Dr. med. dent. Mario Wagner Dr. med. dent. Hans-Jürgen Weh Dentalzentrum Dr. Wierzbitzki & Willen Gemeinschaftspraxis für umfassende Zahnmedizin Maul + Sammain MVZ Lörrach im „ambulo” Dr. med. dent. Andreas Benz Dr. med. dent. Ulrich Zobel Dr. med. dent. Dagmar Ascher Dr. med. dent. Klaus Beck Dr. med. dent. Albert Bläsius Dirk Blunck Petra Daffner Dr. Christian Dold Dr. med. dent. Michael Fliegen J. u. D. Francke u. Föhner-Francke Dr. Dr. med. dent. Lorand Heilinger Dr. med. dent. Richard Hinkelbein Dr. med. dent. Jörg Jakob Dr. Klaus Kuhlmay Dr. H. u. W. Künzel Dr. med. dent. Björn Lang Dr. med. dent. Harald Löprich Dr. med. dent. Richard Matthias Moeller 58

Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Lörrach Maulburg Maulburg Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden

(07621) 5504198 (07621) 2637 (07621) 51710 (07621) 954120 (07621) 48022 (07621) 2986 (07621) 84800 (07621) 3694 (07621) 2905 (07621) 3533 (07621) 51739 (07621) 44959 (07621) 44959 (07621) 53321 (07621) 3622 (07621) 2183 (07621) 705550 (07621) 570400 (07621) 9357111 (07621) 420520 (07622) 5444 (07622) 3616 (07623) 62484 (07623) 62720 (07623) 2641 (07623) 1850 (07623) 717870 (07623) 62484 (0172) 4504921 (07623) 8664 (07623) 185571 (07623) 1510 (07623) 47200 (07623) 20578 (07623) 1503 (07623)709510 (07623) 965588 (07623) 62322


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■ VerZeICHNIs ZAHNÄrZte

Anders Olsson Eckhard Otto Alexander Przetak Dr. med. dent. Richard Rengholt Jürgen Schopfhaus Dr. med. dent. Klaus Michael Schunk Wolf-Dieter Schütz Dr. H., C. u. A. Schwarz Dr. med. dent. Horst Sift Dr. med. dent. Rolf Steinebrunner Dr. med. dent. Horst Stift Dr. Alexander Strohmenger Andrej Syrtschikow Dr. med. Katharina Thiel Dr. med. dent. Hans-Jürgen Weise Dr. med. dent. Marc Werner Dr. Marcus Werner Christian Woitaschek Zahnklinik Dreiländereck Rheinklinik GmbH Dr. med. dent. Anette Dorfmeister Ralf Gebhardt Dr. med. dent. Guenther Hefke Dr. med. dent. Wulf Künzel Dr. med. dent. Raimund Rotzinger Dr. med. dent. Gloria Werner Dr. med. dent. Peter Adam Dr. Wolfgang Bjerregaard Dr. med. dent. Karl Heinz Brandsch Jürgen Brüderlin Dr. med. dent. Kurt Hartmann Dr. med. dent. Martin Heidelberger Dr. med. Dr. med. dent. Angelika Huppert Dr. med. dent. Harry Klinger Dr. med. dent. Hildegard Menzel Dr. med. dent. Barbara Pohl Dr. med. dent. Oliver Sachs Dr. Sabine Schmelzer 59

Dr. med. dent.

Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Rheinfelden Schliengen Schliengen Schliengen Schönau Schönau Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim Schopfheim

(07623) 1275 (07623) 3296 (07623) 48200 (07623) 62720 (07623) 3296 (07623) 7172006 (07623) 709500 (07623) 5288 (07623) 3808 (07623) 1552 (07623) 3808 (07623) 717870 (07623) 1282 (07623) 5230 (07623) 61121 (07623) 5230 (07623) 717870 (07623) 717870 (07623) 717870 (07623) 8300 (07635) 3331 (07635) 8614 (07635) 9228 (07673) 1503 (07673) 366 (07622) 667870 (07622) 61652 (07622) 7023 (07622) 7360 (07622) 8254 (07622) 7424 (07622) 2777 (07622) 8100 (07622) 3429 (07622) 8313 (07622) 8080 (07622) 7023 (07622) 8254


■ VerZeICHNIs ZAHNÄrZte

Tereza-Diana Klaus Norbert Dr. med. dent. Carsten Dr. Hans Dr. med. dent. Thilo Dr. med. dent. Berthold Dr. med. dent. Joseph Dr. med. dent. Claus-Peter Reinhard Dr. med. dent. Dirk Zahnärzte in der alten Post, Dr. med. dent. Thomas Dr. med. dent. Brigitta Dental Hygiene Zentrum Dr. med. dent. Benjamin Dr. med. dent. Helmut Dr. med. dent. Cornelia Dr. med. dent. Karin Dr. med. dent. Jörn Dr. med. Johanna Dr. med. dent. Rüdiger Christiane Dr. med. dent. Olaf Dr. med. dent. Rudolf Dr. med. dent. Barbara Dr. med. dent. Antoinette Dr. med. dent. Oskana Dr. med. dent. Carl-Michael Dr. med. dent. Bernhard Dr. med. dent. Lars Dr. W. Dr. med. dent. Frank Dr. med. dent. Ingo Emma

Dr. med. dent.

Awender Baumann Findling Hein Rothweiler Axthelm Kunz Abt Cuno Ganz Lehmann Georg Liehr Bannert Beger-Giannone Grass Grellmann Griesel-Pruin Hehl Heckmann Holzhey Lente Morlock Preuß Reitemeyer Riemer Röttele Sadzik Schneider Sickinger Voigt Wiegand Wingbermühle Kalinowsky Zahel-Wittner

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Schwörstadt Steinen Steinen Steinen Steinen Todtnau Todtnau Wehr Wehr Wehr Wehr Wehr Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Weil am Rhein Zell im Wiesental Zell im Wiesental

(07762) 3993 (07627) 2202 (07627) 924131 (07627) 2826 (07627) 1825 (07671) 332 (07671) 261 (07761) 2720 (07762) 3616 (07762) 7144 (07762) 8300 (07762) 9860 (07621) 71045 (07621) 72011 (07621) 74014 (07621) 73024 (07621) 76691 (07621) 71105 (07621) 71281 (07621) 62172 (07621) 69886 (07621) 77838 (07621) 914034 (07621) 71191 (07621) 71520 (07621) 793104 (07621) 71280 (07621) 62412 (07621) 76691 (07621) 71122 (07621) 77838 (07621) 73024 (07621) 792220 (07625) 7417 (07625) 283


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■ sANItÄtsHÄuser

Bester Service fürs Wohlbefinden In den anerkannten Sanitätshäusern der Region findet man eine große Auswahl an Produkten, die das Leben leichter machen. Persönliche Beratung und Einweisung in die Handhabung und Funktion von Rollstuhl, Rollator, Bandage und Badewannenlifter durch geschultes Personal sind für die Servicekräfte genauso selbstverständlich wie die Abrechnung von Rezepten mit fast allen gesetzlichen Krankenkassen. Für alle, die sich im bevorstehenden Winter viel im Freien aufhalten, bieten die Sanitätshäuser ein breites Sortiment an Wärmewäsche mit Angora an. Außerdem ist es für die Fachgeschäfte selbstverständlich, dass sie ihre Kunden umfassend zum Thema Gesundheitsschuhe und Verbandschuhe beraten. Mit hochwertigen Markenschuhen tut man nicht nur seinen Füßen Gutes, sondern verbessert auch ganz allgemein das persönliche Wohlbefinden. Bei allen Fragen zu den Themen Gesundheit und Hilfsmittel stehen die Teams der Sanitätshauser gerne für eine unverbindliche Beratung zur Verfügung.

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■ sANItÄtsHÄuser

Orthopädietechnik bringt neue Lebensqualität Orthopädietechnik-Mechaniker stellen die verschiedensten Hilfsmittel her und passen sie den Bedürfnissen der Patienten an. Je nach Schwerpunkt fertigen sie vor allem künstliche Gliedmaßen (Prothesen), Konstruktionen zur Unterstützung von Rumpf, Armen und Beinen (Orthesen) sowie spezielle Bandagen oder Erzeugnisse der Rehatechnik wie Rollstühle oder Krankenbetten an.

Die technische Orthopädie hat die verantwortungsvolle Aufgabe, durch alle zur Verfügung stehenden technischen Mittel die physische Leistungsfähigkeit eines gehandicapten Menschen nach Möglichkeit wiederherzustellen. Da jeder Mensch einmalig ist, müssen individuelle Lösungen geschaffen werden. In den OrthopädieBetrieben kommen daher traditionelles handwerkliches Können und High-Tech-Materialien gleichermaßen zum Einsatz. Oberstes Ziel ist es, Qualität und Funktionalität sicherzustellen.

Die Fachkräfte in den Sanitätshäusern der Region beurteilen die Krankheitsbilder und beraten Patienten bei der Wahl des passenden Hilfsmittels. Sie nehmen Maß, erstellen Konstruktionszeichnungen und Modelle. Dabei verarbeiten sie Materialien wie Metall, Kunststoff, Holz, Gießharze oder Textilien maschinell und von Hand. Schließlich justieren sie die orthopädischen Hilfsmittel und erklären den Patienten die Bedienung oder Handhabung. So vielseitig wie der Beruf selbst ist, sind auch die Anforderungen. Gefragt sind handwerkliches Geschick beim Bearbeiten von Metall, Kunststoff oder Holz. Gefragt sind Sorgfalt beim digitalen und manuellen Messen von Deformitäten und Fehlbildungen, ebenso Beobachtungsgenauigkeit beim exakten Anpassen von Kompressionsstrümpfen und Bandagen. Hinzu kommen Kundenorientierung und Kommunikationsfähigkeit in der Beraten hinsichtlich der passenden orthopädischen Hilfsmittel.

Mit modernster Technik wird die physische Leistungsfähigkeit eines gehandicapten Menschen nach Möglichkeit wiederhergestellt. Dann ist sogar ein Tänzchen mit dem Rollator wieder möglich.

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■ erNÄHruNG/VerDAuuNG

Sich gesund ernähren lps/Mo. „Du bist, was du isst“ heißt es immer so schön und es steckt ein wahrer Kern darin. Ältere Menschen benötigen eine angepasste gesunde Ernährung. Im Alter sind die Veränderungen unterschiedlich. Diese beziehen sich auf das Gewicht und die Körperzusammensetzung, den Nährstoff- und Energiebedarf sowie das individuelle Durstempfinden, die Verdauung und die Kauleistung sowie die veränderte Sinneswahrnehmung. Grundsätzlich verändert sich im Alter der Grundumsatz. Allerdings bleibt der Bedarf an Nährstoffen gleich. Somit benötigen Senioren Lebensmittel mit einem geringen Energiebedarf, gleichzeitig aber mit einer hohen Nährstoffdichte. Zunächst gilt die Regel „fünf am Tag“, welche sich auf drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst beziehen. Optimal sind Lebensmittel wie Reis, Kartoffeln, Nudeln oder Vollkornbrot. Ebenso sind Milchprodukte (dreimal täglich) ein wertvoller Calciumlieferant. Meistens kommt Jod zu kurz, deshalb ist es empfehlenswert einmal wöchentlich Seefisch auf den Tisch kommen zu lassen.

Foto: DAK-Gesundheit

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■ HöreN

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■ AuGeNoptIK

Am Anfang war der „Lesestein“ Das Leben ist voller faszinierender Eindrücke. 90 Prozent davon nimmt der Mensch mit den Augen auf. Daher ist die regelmäßige Überprüfung der Sehfähigkeit wichtig für die Lebensqualität. Unterschiedliche Situationen stellen unterschiedliche Anforderungen an unsere Augen. Räumliches Sehen setzt die gleichwertige Wahrnehmung eines Gegenstandes mit beiden Augen voraus. Nur so kann man 3-dimensional sehen. Deshalb überprüfen die Fachkräfte zur Messung des räumlichen Sehens das Zusammenspiel der beiden Augen. Sobald dabei ein Defizit vorliegt, spricht man von einer „Winkelfehlsichtigkeit“, die ausgeglichen werden kann. Kaum ein anderes Sinnesorgan vermittelt uns so viele Informationen. Über 40 Prozent aller Leitungswege des zentralen Nervensystems arbeiten für das Auge. Brillen, die früher als Lesesteine bezeichnet wurden, galten lange Zeit als etwas Besonderes. Heute sind sie so alltäglich, dass viele Menschen beim flüchtigen Kennenlernen sich oft nicht einmal daran erinnern, ob sein Gegenüber eine Brille getragen hat oder nicht. Zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten, die auf Brechungsfehlern beruhen, ist die Brille heute ein hochentwickeltes und sehr gebräuchliches Gerät. Eine Brille kann äußerst vielseitig sein. Brillen bieten für ein entspanntes Sehen vielfältigen Komfort. Sie sind heute aus sehr leichtem Material erhältlich. Hochbrechendes Kronglas und Kunststoff verringern das Gewicht auch starker Brillengläser ganz erheblich. Eine Brille mit Zweistärkengläsern ermöglicht scharfes Sehen für Nah und Fern. Gleitsichtgläser können sogar einen Übergang von der Fernsicht zur Nahsicht ohne Sprung ermöglichen. Brillen können entspiegelt werden und schalten dann störende Lichtreflexe aus. Phototrope Gläser färben sich unter dem Einfluss

von ultraviolettem Licht dunkel. Gegenüber 38 Millionen Brillenträgern sind die etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland, die Kontaktlinsen tragen, deutlich in der Minderheit. Dennoch nimmt das Tragen von Kontaktlinsen immer mehr zu, seit sich durch verbesserte Materialien und leichtere Pflegesysteme die Risiken vermindert haben. Kontaktlinsen liegen direkt auf der Hornhaut. Sie schwimmen auf einem Tränenfilm und passen sich den Augenbewegungen an. Sind sie richtig angepasst und werden sie entsprechend gepflegt, kommt es in der Regel nicht zu einer Irritation des Auges. Kontaktlinsen müssen individuell ausgewählt und angepasst werden. Bei Kontaktlinsen müssen zur Herstellung bestimmte Angaben über die verwendeten Materialien, über den Krümmungsradius, den Durchmesser und die optische Wirkung gemacht werden. Genau wie bei der Brille werden Kontaktlinsen individuell ausgewählt und angepasst.

Mit modernster Elektronik werde heutzutage die Sehschärfe und weitere Informationen über die Beschaffenheit der Augen ermittelt.

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■ AuGeNoptIK

Brillen als Accessoire lps/Jk. Die Zeiten, in denen man mit Brille als „Brillenschlange“ galt und sich die Auswahl auf wenige unterschiedliche Stile beschränkt hat, sind zum Glück längst vorbei. Mittlerweile hat man die Qual der Wahl zwischen zahlreichen Designs, Farben und Formen, und so mancher hat daher schon mehr als nur eine Brille, die er sein Eigen nennt. Kein Wunder, kann man mit einer stylischen Brille doch jedes Outfit im Nu aufpeppen. Weiterhin schwer angesagt sind beispielsweise übergroße Brillen im Stil der 70er-Jahre, die garantiert zum Blickfang werden. Ebenfalls wieder auf dem Vormarsch sind Modelle, die an John Lennon erinnern: Kreisrunde Gläser in puristischen Gestellen sind nun ein großer Trend. In Sachen Material kann man mit einem Mix aus Edelstahl

und Acetat jetzt punkten. Der Clou: Diese Modelle sehen sowohl zum Business-Look als auch zum lässigen Street-Style toll aus.

Brillenmodelle kommen nun wieder in den unterschiedlichsten Farben und Formen daher. Foto: ZEISS

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■ HöreN & seHeN

Das Gehör stets im Auge behalten Die moderne Hörakustik bietet systematische Prävention und professionelle Hörlösungen. Die Überprüfung der Hörfähigkeit ist eine wichtige Vorsorgemaßnahme. Bei Säuglingen und im Kleinkindalter gehört sie sogar zur Pflichtuntersuchung und – diese Fürsorge sollte auch für den weiteren Lebensweg gelten. Neben der altersbedingten Veränderung der Hörfähigkeit sind andere Ursachen wesentlich häufiger und treten teilweise bereits im Kindes- und Jugendalter auf, nämlich als Folge von Infektionskrankheiten, plötzlicher oder permanenter Lärmbelastung oder durch das Hören von zu lauter Musik in Discos oder über Ohrlautsprecher. Der Termin beim Ohrenarzt sollte folglich zum normalen Gesundheits-Check dazu gehören. Wird eine Hörminderung festgestellt, unterscheidet der Arzt bei der Diagnose zwischen „behandelbar“ (operativ) und der Versorgung mit Hörgeräten (apperativ). Vor allem bei einer Schädigung des Innenohres kommt ausschließlich eine Versorgung mit Hörsystemen in Frage. Aber auch bei austherapierten Mittelohrschädigungen oder bei Patienten die operative Maßnahmen zur Hörverbesserung ablehnen, können Hörsysteme mit großem Erfolg eingesetzt werden. Wichtig ist in jedem, Fall, das Gehör früh genug zu unterstützen, um einer Gewöhnung an das schlechtere Hören vorzubeugen. Lange Zeiten der unversorgten Schwerhörigkeit können dazu führen, dass selbst mit Hörgerät nicht mehr „richtig“ verstanden werden kann, da über einen langen Zeitraum das Hörzentrum im Gehirn unterfordert wurde. Wie beim ungenutzten Vokabular einer Fremdsprache kann es passieren, dass unser Hörzentrum das Verstehen „vergisst“.

Grundsätzlich gilt: Je früher Hörsysteme eingesetzt werden desto leichter und unproblematischer gelingt die Gewöhnung an das „verbesserte Hören“. Die Menschen interessieren sich immer mehr für ihr Gehör. In einer Welt, die immer stärker von akustischen Eindrücken geprägt ist, will man gut hören, verstehen und genießen können. Die Nutzung modernster Technologien ist dabei wesentlicher Bestandteil der Kommunikation. Die heutige Hörakustik nutzt diese Technologien und steht im direkten Schulterschluss mit Headset, Handy, iPod & Co. Die professionelle Anwendung dieser Technologien durch die Hörakustik wirkt den natürlichen Verschleißerscheinungen des Gehörs entgegen. Höreindrücke, Klänge und Klangfarben sind vielfältig wie das Farbspektrum eines Regenbogens. Bunte und farbenfrohe Hörwelten sichern das Wohlbefinden. Gutes Verstehen steigert das Selbstbewusstsein und die Zufriedenheit.

Die moderne Hörakustik bietet systematische Prävention und professionelle Hörlösungen

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■ ApotHeKe

Fachwissen und große Verantwortung Apothekerinnen und Apotheker sind Experten für Arzneimittel. Der Beruf ist anspruchsvoll und mit viel persönlicher Verantwortung verbunden. Apotheker arbeiten zumeist in Apotheken, aber auch im Krankenhaus, in Industrie, Forschung und Verwaltung. Um Pharmazie studieren zu können, muss man eine Hochschulzugangs-Berechtigung nachweisen. Im Normalfall wird diese mit dem Abitur erworben. Aber auch Nicht-Abiturienten können unter bestimmten Voraussetzungen Pharmazie studieren. Die pharmazeutische Ausbildung besteht aus einem vierjährigen Universitätsstudium und einem anschließenden praktischen Jahr. Apotheker, die ihre Ausbildung im Ausland abgeschlossen haben, können einen Antrag auf Anerkennung ihres Apothekerdiploms in Deutschland stellen. Auch Apotheker, die ihre Ausbildung in Deutschland absolviert haben, können ihren Abschluss im Ausland anerkennen lassen und internationale Erfahrungen sammeln. Apotheker arbeiten aufgrund ihres pharmazeutischen Fachwissens und ihrer breiten naturwissenschaftlichen Ausbildung nicht nur in öffentlichen Apotheken. Ihnen steht eine Vielzahl verschiedener Tätigkeitsbereiche in Industrie und Verwaltung, an Universitäten und Berufsschulen, in Behörden und Institutionen offen. 69


■ ApotHeKe

„Erst fragen – dann fahren!“ Im Straßenverkehr lauern viele Gefahren. Übermäßiger Alkoholgenuss ist nach wie vor Ursache zahlreicher Unfälle. Prekäre Situationen gibt‘s aber auch, weil Autofahrer – oft in Unkenntnis – Medikamente zu sich nehmen, die das Bewusstsein trüben und die Konzentration beeinträchtigten können. Deshalb raten Apothekerinnen und Apotheker: „Erst fragen – dann fahren!“ Apotheken informieren jederzeit gerne über die Auswirkungen von Medikamenten auf die Fahrtauglichkeit. Anders als bei Alkohol gibt es bei Medikamenten keine Grenzwerte: Jeder Kraftfahrer ist in erster Linie selbst dafür verantwortlich, seine Fahrtüchtigkeit korrekt einzuschätzen. Neben verschreibungspflichtigen Medikamenten können übrigens auch rezeptfreie Arzneimittel die Verkehrssicherheit gefährden, zum Beispiel Arzneimittel gegen Heuschnupfen oder Husten. Im Jahr 2010 haben der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), der ADAC und der deutsche Apothekerverband ABDA vereinbart, dass sie im Schulterschluss über verschiedene Aspekte des Medikamentenmissbrauchs und -gebrauchs aufklären wollen. Die Kampagne „Erst fragen, dann fahren!“ widmete sich einem wichtigen Teilaspekt des Problems. Apotheken sind neben der Ärzteschaft eine der wichtigsten Säulen im Gesundheitswesen sind. Dies übrigens seit mehr als 750 Jahren. Damals nämlich erfolgte per Gesetz die strikte Trennung zwischen rein ärztlich-medizinischen Leistungen sowie der Herstellung und dem Verkauf von Medikamenten. Bis dahin waren beide Bereiche nahezu ausschließlich in Ärztehand – auch die Zubereitung von Heilmitteln.

Wichtig ist den Apothekern das Gespräch. Sie nehmen sich in der Regel viel Zeit nehmen, um auf Fragen und Anliegen der Menschen einzugehen, denn nur wenige wissen, welche Vielfalt an Dienstleistungen und Sicherheitsmaßnahmen zum Alltag einer Apotheke gehören. So muss der Pharmazeut zum Beispiel peinlich genau auf die so genannte Interaktion von Medikamenten achten: Es kann gefährlich werden, wenn ein Patient Blutgerinnungsmittel einnimmt und gleichzeitig Aspirin schluckt. Fatale Reaktionen können auch die Einnahme von Psychopharmaka bei gleichzeitigem Alkoholgenuss auslösen. Wechselwirkungen müssen also in jedem Fall vermieden werden. Da muss der Apotheker stets ein waches Auge haben und im Zweifelsfall hinterfragen, beraten und warnen.

Medikamente wollen sorgsam ausgewählt und eingesetzt werden.

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■ VerZeICHNIs seLbstHILfeGruppeN AIDS – anonyme Tests/Beratung Aktion Multiple Sklerose Erkrankter (AMSEL) Aktionskomitee Kind im Krankenhaus (AKIK) AL-Anon-Gruppe Alzheimer Angehörigengruppe Ambulante Hospizgruppe Grenzach-Wyhlen Ambulantes Hospiz Steinen AMSEL – Kontaktgruppe Kreis Lörrach – Junge Initative Dreiländereck Angehörige psychisch Kranker (Selbsthilfegruppe Steinen) c/o Ursula Doering Angehörigengruppe psychisch Kranker (Selbsthilfegruppe Lörrach) c/o Roswitha Heitzler Angst-Selbsthilfegruppe für Menschen mit Angst (Steinen) c/o Doris Knöbel Anonyme Alkoholiker Anonyme Alkoholiker Begleitete Selbsthilfegruppe für trauernde Eltern Behinderten- und Rehabilitationssportverein e.V. Besuchsdienst für ältere Menschen Blaues Kreuz in Deutschland e.V. Suchtkrankenhilfe Blinden- u. Sehbehindertenverein Südbaden e.V. Lörrach c/o Eugen Munz Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V. Bundesverband der Organtransplantierten e.V. Caritasgruppe der kath. Pfarrgemeinde Caritasverband für den Lkr. Lörrach, Betreuungsdienst für Menschen mit Demenz CFS/MCS (chronisches Erschöpfungssyndrom) Selbsthilfegruppe Lörrach Dennoch – Selbsthilfegruppe für Christen mi psychischen Erkrankungen, c/o Dorothea Bauer Der Schmetterling, Gruppe für Eltern die um ihr kleines Kind trauern Deutsche ILCO e.V. Region Südschwarzwald

Lörrach c/o Hannelore Flum Schopfheim Lörrach Steinen Frau Gabriele Blank c/o Herrn Trbull

(07621) 4102167 (07624) 2240 (07622) 668781 (07621) 5103398 (07627) 92000 (07621) 5791042 (07627) 972462 (07622) 6849611 (07627) 1604 (07628)1448

Lörrach

(07627) 7570 (07622) 669168 (07623) 2438 (07622) 6845637 (07627) 2184 (07621) 10971 (07621) 44612

Lörrach Gruppe Schopfheim Schopfheim Kandern

(07621) 164447 (07624) 6828 (07622) 6844156 (07626) 970033

Schopfheim Rheinfelden Schopfheim Steinen

(07621) 92750 (07621) 86443 Grenzach-Wyhlen Lörrach Schopfheim 72

(07624) 980776 (07621) 689917 (07627) 2648


■ VerZeICHNIs seLbstHILfeGruppeN Deutsche Parkinsonvereinigung e.V. Deutsche Schmerzhilfe Südbaden e.V. Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Diabetes Selbsthilfegruppe Diabetes Selbsthilfegruppe Diakonisches Werk der ev. Kirchenbezirke im Lkr. Lörrach Eltern helfen Eltern – Angehörigenkreis Drogenabhängiger und -gefährdeter Elterngespräch ADS / ADHS Emotions Anonymous – Selbsthilfegruppe für emotionale Gesundheit Epilepsie Selbsthilfegruppe Erich-Reisch-Haus – Anlaufstelle und Übernachtungmöglichkeitern für Wohnungslose Familienzentrum Familienzentrum Familienzentrum Schopfheim e.V. Fibromyalgie Selbsthilfegruppe Frauen helfen Frauen e.V., Frauenhaus Frauenberatungsstelle e.V. Frauenselbsthilfe nach Krebs Frauenselbsthilfe nach Krebs Frauenselbsthilfe nach Krebs Freizeitzentrum für Suchtkranke Getrennt, geschieden und dann – Selbsthilfegruppe für Männer und Frauen Grüner Star / Glaukom Selbsthilfegruppe Gruppen der psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle Haus Sonnenschein – Tages- und Begegnungsstätt des DW der ev. Kirchenbezirke im Lkr. Lörrach für psychisch kranke Menschen Herzklopfen – Elterninitiative herzkranker Kinder Südbaden e.V.

c/o Annemarie Lemanczyk, Lörrach c/o Heinz Postleb, Maulburg Lörrach Schopfheim Rheinfelden Schopfheim Lörrach Grenzach-Wyhlen

(07621) 87722 (07622) 3270 (07621) 40100 (07622) 3951381 (07623) 1410 (07622) 6677606 (07621) 2085 (07624) 8892

Lörrach (07622) 9501 (Elmar u. Cindy) c/o Dieter Sender, Rheinfelden (07623) 4678122 Lörrach Lörrach Rheinfelden Lörrach Lörrach Lörrach Gruppe Rheinfelden Gruppe Kandern Gruppe Lörrach Lörrach

(07621) 93040 (07621) 43399 (07623) 20203 (07622) 673804 (07621) 87778 (07621) 49325 (07621) 87105 (07623) 5892 (07626) 8450 (07627) 9729966 (07621) 84604

Lörrach c/o Sabine Weber, Maulburg

(07621) 5880957 (07622) 64803

Lörrach

(07621) 1623490 (07621) 926319

Lörrach

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(07621) 9157345


■ VerZeICHNIs seLbstHILfeGruppeN Herzsportgruppe Lörrach, Weil am Rhein Herztreff – Selbsthilfegruppe für Herzpatienten und Angehörige HörTreff – Gruppe für Schwerhörige, CI-Träger, Interessierte und Angehörige Hospiz IG Miteinander für Behinderte und Nichtbehinderte ILCO Stomaträger Selbsthilfegruppe Kinderhüftdysplasie/-luxation – Regionale Elterngruppe Kirchliche Sozialstation Südliches Markgräflerland e.V. Kontaktclub für psychisch Kranke des DW der ev. Kirchenbezirke im Lkr. Lörrach Kontaktclub für psychisch Kranke des DW der ev. Kirchenbezirke im Lkr. Lörrach Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Lebenshilfe Kreisvereinigung Lörrach e.V. Legasthenie & Dyskalkulie – Arbeitskreis im Lkr. Lörrach Menschen mit chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS/MCS) Selbsthilfegruppe Menschen nach Krebs, Selbsthilfegruppe Mobbing Selbsthilfegruppe Morbus Bechterew Selbsthilfegruppe Netzwerk der Rollstuhlfahrer e.V. Offene Mobbing-Selbsthilfegruppe Ökumenischer Helferkreis Schönau

c/o Margit Müller Lörrach Weil am Rhein Kleines Wiesental c/o Jörg Noerenberg Rheinfelden-Adelhausen Binzen Kandern Lörrach Schopfheim Kreisvereinigung Lörrach e.V. Lörrach Ramona Alich Rose Göbel Monika Herrlerin

(07621) 2184 (07621) 2633 od. 919310 (07621)704206 (07629) 207 (07621) 43069 (07627) 2648 (07621) 78749 (07626) 914120 (07621) 92630 (07622) 2720 (07621) 4010 (07621) 40100 (07621) 170463 (07621) 51945 (07621) 669642

c/o Gerhard Vorbrugg (0170) 6169982 Kandern (07626)8450 c/o Gerhard Vorbrugg (0170) 6169982 c/o Jürgen Dombrowski (07621) 550950 Lörrach (07621) 1301059 Rheinfelden (07623) 8314408 Frau Böhler (07673) 657 Frau Volkmann (07673) 7665 Frau Alsdorf (07673) 88190 Osteoporose Selbsthilfegruppe c/o Renate de Benedictis, Schopfheim (07622) 6828 Overeaters Anonymous Lörrach (07621) 164782 (Esther) Pflegeelternschule Ortsgruppe Lörrach Lörrach (07621) 164538 Prostatakrebs Selbsthilfegruppe Lörrach (07627) 7451 Psoriasis Selbsthilfegruppe Hochrhein-Markgräflerland e.V. Eimeldingen (07621) 1607311 Psoriasis und Neurodermitis IG Hochrhein e.V. c/o Gerhard Hirtle, Rheinfelden (07623) 50233 74


■ VerZeICHNIs seLbstHILfeGruppeN Raus aus der Einsamkeit – rein in die Gemeinschaft / Selbsthilfegruppe

Norbert Bäumle Waltraud Krüger Sebastian Schramm

Rheuma Liaga Arge Lörrach

c/o Renate Jakob

Ring der Körperbehinderten e.V. – Betruungsgruppe Hochrhein

Rheinfelden

Rollstuhlfahrer e.V.

c/o Irena Rietz, Lörrach

(0162) 8041516 (0174) 5143036 (07621) 161044 (07621) 5604415 (07623) 40933 (07621) 1301059

Schlafapnoe/Atemstillstand Selbsthilfegruppe

c/o Rita & Günther Otte, Grenzach-Wyhlen (07624)3824

Schlaganfall Selbsthilfegruppe

c/o Dr. Rudolf Lang, Steinen

Schlaganfall Selbsthilfegruppe Lörrach und Steinen-Mühlehof

(07627) 8780 (07621) 89289

Selbsthilfe AD(H)S

Wehr

(07762) 7921

Selbsthilfe Tourette

Wehr

(07762) 7921

Selbsthilfegruppe Angehöriger psychisch Kranker

Steinen

(07622) 6674547

Selbsthilfegruppe depressiv erkrankter Menschen

Lörrach

(07621) 927530

Selbsthilfegruppe Dercum’s Disease Deutschland

Lörrach

(07621) 10846

Selbsthilfegruppe DSCM e.V.

Rheinfelden

(07623) 8734

Selbsthilfegruppe Kopfschmerzen & Migräne

c/o Gisela Postleb, Schopfheim

(07622) 3270

Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-SOPD Südbaden

Weil am Rhein

Selbsthilfegruppe Menschen nach Krebs

Rheinfelden u. Grenzach-Wyhlen

(07624) 2646

Selbsthilfegruppe Schlafapnoe / Atemstillstand

Grenzach-Wyhlen

(07624) 3824

Sport in der Krebsnachsorge – Selbsthilfegruppe Lörrach

c/o Frau Hadlaub Schwald

Stotterer Selbsthilfegruppe Lörrach

Steinen

(07622) 6843210 (07623) 63164

Selbsthilfegruppe Angehöriger psychisch Kranker Wehr

(07762) 809516

(07621) 74312

(07621) 54856

Tinnitus Selbsthilfe Lörrach

Lörrach

Trauernde Eltern – Selbsthilfegruppe, c/o Christa Paeckelmann

Grenzach-Wyhlen

(07624) 5573

Tuberöse Sklerose Detuschland e.V.

Kandern

(07626) 6891

UVEITIS Selbsthilfegruppe Südbaden

Rheinfelden

(07623) 8250

Verein für Menschen mit Körperbehinderung Spastikerverein Kreis Lörrach e.V.

Schopfheim

Weißer Ring – Hilfe für Kriminalitätsopfer Wunderfitz Familienzentrum e.V.

(07622) 2433 (07621) 705214

Weil am Rhein 75

(07621) 798666


76


■ trAumANetZwerK für fLüCHtLINGe

Wenn Depression die Teilhabe blockiert Unter dem Patronat der Caritas hat das TraumaNetzwerk im Landkreis Lörrach seine Arbeit für Flüchtlinge aufgenommen. Haupt- und ehrenamtlich wird Menschen in den Unterkünften der Region geholfen, die auf ihrem Weg nach Deutschland Grausames erlebten und deshalb bis heute zum Teil unter schlimmen Depressionen leiden. „Das ist nicht ausschließlich eine schwere Arbeit, sie ist auch beglückend, wenn sie gelingt“, beschreibt die Ärztin für Psychotherapie, Anke Reinbach, eine „spannende Herausforderung“. Um die Aufgabe optimal bewältigen zu können, haben der Arbeitskreis Miteinander (AKM), die Freundeskreise Asyl in Lörrach und Rheinfelden sowie der Caritasverband ihre Kräfte für traumatisierte Flüchtlinge gebündelt und sind froh, Mitstreiter mit großem Know-how an ihrer Seite zu wissen. Menschen aus Krisengebieten sind aufgrund ihrer Erlebnisse häufig traumatisiert. Das Asylverfahren berücksichtigt dies jedoch kaum, so dass die Betroffenen oft zusätzlich leiden. Ärzten in Praxen und Kliniken ist es zu verdanken, wenn die Menschen trotzdem zum Teil gut versorgt werden. Die Arbeit ist jedoch schwierig, da oft keine Dolmetscher zur Verfügung stehen. Vor allem Gemütserkrankungen können deshalb kaum abgeklärt werden. iesem Defizit in der Versorgung will das Behandlungsnetzwerk gezielt entgegenwirken. Der Caritasverband hat deshalb die hauptamtliche Stelle einer sozialpädagogischen Fachkraft als erste Anlaufstelle geschaffen. Deren Aufgabe wird es unter anderem sein, weitere Schulungen und Supervisionen der Sprachvermittler sowie spezifische Fortbildungsangebote für die im Netzwerk tätigen Psychotherapeuten in die Wege zu leiten. Zurzeit arbeiten im Landkreis 20 ambulante Psychotherapeuten

und elf Sprachvermittler. Etwa 2130 Flüchtlinge leben in den Unterkünften des Landkreises, die meisten davon in Lörrach und Rheinfelden. „Der psychotherapeutische Betreuungsbedarf ist bei der hohen Zahl der festgestellten Traumata und deren Folgestörungen offensichtlich“, sagt Caritas-Geschäftsführerin Gudrun Schemel und unterstreicht darüber hinaus: „Wird die notwendige Behandlung versäumt, so verstärkt sich die Symptomatik und es können die Angebote zur Integration nicht oder nur geringfügig wahrgenommen werden.“ Rund 40 Prozent der Asylbewerber und Flüchtlinge in Deutschland machten mehrfach traumatisierende Erfahrungen und durchlitten in ihrer Heimat Folter. Nach einer Vergewaltigung weisen mehr als die Hälfte der Opfer Traumafolgestörungen auf; nach der Folter sind es sogar 87 Prozent. Insgesamt geht man davon aus, dass bei fünf bis sieben von zehn Flüchtlingen eine solche Störung vorliegt. Das Suizidrisiko nach einer Vergewaltigung bleibt über lange Zeit sehr hoch. bankverbindung: „Freundeskreis Asyl Lörrach“ bei der Volksbank Dreiländereck Lörrach IBAN: DE42 6839 0000 0000 4143 95; BIC: VOLODE66

Sie bringen das TraumaNetzwerk für Flüchtlinge voran (von links): Ruth Götzmann, Anke Reinbach, Caritas-Geschäftsführerin Gudrun Schemel, Anna Maria Janßen und Rolf Folk.

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■ INKLusIoN

„Unglaubliche Sanftheit entwickelt“ „Wir haben uns auf den Weg gemacht und sind ein gutes Stück vorangekommen“, freute sich die Lörracher Landrätin Marion Dammann zum Abschluss der Projektlaufzeit des „Netzwerk Inklusion“. 2013 hat die Lebenshilfe Lörrach zusammen mit „leben + wohnen“, dem St. Josefshaus Rheinfelden-Herten, der Pestalozzischule Lörrach, der Dieter-Kaltenbach-Stiftung und dem Behindertenbeirat der Stadt Lörrach die Initiative zum „Netzwerk Inklusion im Landkreis Lörrach“ ergriffen. Landrätin Dammann übernahm die Schirmherrschaft. Erste wichtige Aufgabe war nach Gründung die Analyse vorhandener inklusiver Strukturen im Landkreis. Es folgten inklusive Projekte und vor allem Öffentlichkeitsarbeit, um das Thema ins Bewusstsein der Menschen zu rücken. „Das ist gelungen, aber es muss sicher noch mehr gehen“, unterstrich Dammann die Notwendigkeit, Menschen mit Handicap reif zu machen für gelebten Alltag. Fortschritte erkennt die Landrätin sehr wohl: Bei einem Fasnachtsumzug in Schwörstadt habe sie noch nie so viele Menschen mit Behinderung als Zuschauer am Straßenrand, aber auch aktiv in den Cliquen gesehen. „Inklusion ist eine gesellschaftliche, auch eine politische Entwicklung“, darin sind sich die Kooperationspartner einig. Menschen mit Behinderung seien „Menschen wie wir alle und sollten so behandelt werden wie man selbst als Mensch behandelt werden möchte“. Das Netzwerk hat sich unter anderem auf das Ziel verständigt, Arbeitgeber zu motivieren, verstärkt Menschen mit Behinderung einstellen. Landkreis und Landespolitik, so die Forderung, sollten Planungssicherheit für inklusive Schulangebote geben. „So geht gelebte Inklusion“, freuen sich die Verantwortlichen der Karl-Rolfus-Schule (KRS) und der Freien

Evangelischen Schule (FES) über den ihrer Ansicht nach bestens gelungenen Start einer Kooperation beider Bildungseinrichtungen. Geistig und körperlich behinderte Kinder werden seit einigen Jahren überwiegend gemeinsam unterrichtet und verbringen zusammen viel Freizeit. Die verantwortlichen Pädagogen waren von Anfang an der Auffassung, eine gemeinsame Schullandschaft, in der Schüler miteinander und voneinander lernen können, sei besser als Kinder in Schubladen zu stecken. Die Eltern werden am Erfolgsmodell aktiv beteiligt. Ein Klassenlehrer ist begeistert, dass es zwischenzeitlich auch außerhalb des Schulbetriebs zu schönen Begegnungen kommt, etwa bei Geburtstagen, zu denen Kinder mit Behinderung „wie selbstverständlich“ eingeladen würden. Ein Pädagoge zitierte die berührenden Worte der Mutter eines nichtbehinderten Schülers: „Mein Kind hat eine unglaubliche Sanftheit im Umgang mit behinderten Schulkameraden entwickelt.“

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