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Landwirtschaftskammer Wien

Die Information n Gartenbau n Wein- & Obstbau n Land- und Forstwirtschaft

Ausgabe 9 - September 2012

EDITORIAL

Ing. Robert Fitzthum Kammerdirektor

Intensiver Herbst In den kommenden Wochen und Monaten steht die bäuerliche Interessenvertretung sowohl auf europäischer als auch auf österreichischer Ebene vor schwierigen Herausforderungen. So stehen auf europäischer Ebene die weiteren Verhandlungen über die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auf der Tagesordnung und bereits im Dezember könnten zudem die Beschlüsse über den EU-Finanzrahmen 2014 bis 2020 und damit über die finanzielle Ausstattung der neuen GAP fallen. Auf nationaler Ebene sind die Weichen für eine Reform der Einheitswerte sowie das neue Regionalmodell der Betriebsprämienberechnung, welches das derzeitige historische Modell ablösen wird, zu stellen. Verschärft wird diese Diskussion noch durch mediale Forderungen zusätzliche Kürzungen im Agrarbereich im Budget 2013 vorzunehmen. Sachlich fundierte Lösungskompetenz ist gefragt um diese Herausforderungen zu bewältigen. Gilt es doch die Sicherung der Lebensmittelversorgung mit sicheren regionalen Produkten zu leistbaren Preisen zu gewährleisten und stabile Rahmenbedingen für eine erfolgreiche Zukunft der Gärtner-, Winzer- und Bauernfamilien zu schaffen.

Entdecken Sie„Genuss aus Wien“ beim 12. Erntedankfest Am 8. und 9. September präsentiert sich die Wiener Stadtlandwirtschaft mit ihren Genüssen am Heldenplatz Das Motto des diesjährigen Erntedankfestes lautet „Essen ist Heimat“ und stellt die Regionalität der Lebensmittel in den Mittelpunkt. „Regionales Essen ist Identität, die schmeckt.“, betont Abg. z. NR. Ing. Franz Windisch, Präsident der Landwirtschaftskammer Wien, der überzeugt ist, dass Liebe – und somit auch die Liebe zur Heimat – durch den Magen geht. „Mit der Vielfalt an Köstlichkeiten, die Wiens LandwirtInnen, GärtnerInnen und WinzerInnen täglich produzieren und an diesem Wochenende mitten in der Wiener Innenstadt den Besuchern präsentieren, wird die Liebe zu regionalem Genuss zum Ausdruck gebracht. Deswegen ist es

uns als Vertreter der Landwirtschaftskammer Wien ein besonderes Anliegen, auf die Vielfalt und die zahlreichen Vorteile, die die Wiener Stadtlandwirtschaft mit sich bringt, aufmerksam zu machen.“, so Windisch weiter. Genießen mit allen Sinnen am „Genuss aus Wien“ Platzerl. Dass Wien ein einzigartiger Ort P.b.b. Verlagsostamt 1060 Wien

des Genusses ist, ist weltweit bekannt. Während sich die BesucherInnen beim Gehörsinn auf das musikalische Rahmenprogramm beim Erntedankfest freuen dürfen, punkten die Wiener LandwirtInnen, GärtnerInnen und Winzerinnen bei Geschmack und Geruch. Lesen Sie weiter auf Seite 2 02Z032283 M


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erntedankfest

Fortsetzung von Seite 1 „Genuss aus Wien“ beim 12. erntedankfest am Wiener Heldenplatz

Denn die selbsterzeugten Lebensmittel, die täglich frisch geerntet werden sind aufgrund der kurzen Transportwege innerhalb kürzester Zeit in den Regalen zu finden und das riecht und schmeckt man. Vor allem die Gemüsegärtnerinnen und die LGV Frischgemüse Wien, die von einem Großteil der Wiener GärtnerInnen beliefert wird, werden Sie an diesem Wochenende mit köstlichen Gemüsespezialitäten und –gerichten verwöhnen. Die Schottengüter warten mit erntefrischen Äpfeln wie Early Golden, Roten Amadeus oder Rubens auf und bei den Wiener Landfrauen können Sie sich mit selbstgebackenen süßen Köstlichkeiten stärken. Die Wiener Stadtlandwirtschaft hat auch für das Auge etwas zu bieten und zwar feinsten Augenschmaus in Form von Zierpflanzen der Gärtnerei Schöny und Kakteen Rozumilowski. Kulinarisches aus der Genussregion Wiener Gemüse zaubert der Genusswirt 2012 Josef Taudes vom Gasthaus Möslinger.

Wiener Wein- und Heurigenkultur erobert den Heldenplatz. Die Wiener Heurigenbetriebe, bekannt als Oasen am Rande der Stadt, lassen es sich auch dieses Jahr nicht nehmen und stecken zwei Tage lang am Heldenplatz aus. „Das Erntedankfest ist mittlerweile schon zu einem Fixpunkt für viele Winzerinnen und Winzer geworden. Heuer sind wir mit 17 Betrieben so stark wie noch nie präsent. Wir freuen uns schon darauf, die Gäste mit unseren Wiener Weinen und den typischen Heurigenschmankerl verwöhnen zu dürfen.“, zeigt sich Martin Kierlinger, Obmann des Vereins „Der Wiener Heurige“ voller Vorfreude auf das Fest. Mitten im Wiener Heurigendorf wird heuer erstmals die Wiener Weinbar aufgebaut, an der die Finalweine des Wiener Weinpreises zur Verkostung bereit stehen allen voran die Wiener Wienspezialität, der Wiener Gemischte Satz. Wiener Landjugend-Junggärnter, Green Care und die LK Wien bieten Informationen und Kinderspaß. Informationen rund um die Wiener Stadtlandwirtschaft und ein buntes Kinderangebot erwartet die Besucher am LK Wien Informationsstand. Auch das Green Care Team wird vor Ort sein und Interessierte über das seit März 2011 neu gestartete Pilotprojekt der LK Wien, welches eine landwirtschaftliche Diversifizierung im Sozialbereich ermöglicht, informieren. Für Kinder wird eine Gemüseblindverkostung, Kinderschminken, bunte Memorys und Malen am Programm stehen.

Die Information


POLITIK

DIE INFORMATION

Alternativen am Arbeitsmarkt

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IM BRENNPUNKT Abg.z.NR Ing. Franz Windisch Präsident

Personalsuche mit attraktiven Fördermöglichkeiten VON MAG. CHRISTIAN REINDL

Bekanntermaßen gibt es jährlich immer wieder Engpässe am landwirtschaftlichen Arbeitsmarkt. Eine mögliche Alternative zu den Kontingentarbeitsplätzen bietet das Projekt Jobservice 2/20. Dieses Projekt der Firma itworks, vermittelt arbeitssuchende Personen im Auftrag des AMS Wien in nachhaltige Dienstverhältnisse und bietet Betrieben in diesem Rahmen eine kostenlose und profi lbezoge Personalsuche mit attraktiven Fördermöglichkeiten. So können auch Gartenbau-, Weinbau- und landwirtschaftliche Betriebe ihre individuellen Anforderungen für Arbeitskräfte bekannt geben, die Vorauswahl geeigneter KandidatInnen erfolgt

durch die Firma Itworks. Die meisten Arbeitssuchungen im Rahmen von Itworks erfüllen die Voraussetzungen für die Comeback-Förderung/Eingliederungsbeihilfe (maximale Deckelung von € 3.500 auf 5 Monate) welche monatlich im Nachhinein ausbezahlt wird. Falls das Dienstverhältnis vor Ablauf der Förderzeit beendet wird, ist die Förderung nicht zurück zu zahlen. Interessierte Betriebe wenden sich unverbindlich für weitere Informationen an die Firma itworks Personalservice, Meldemannstraße 12-14, 1200 Wien; Ansprechpartner Dipl.-Ing. Gitta Kranebitter, Tel: 43(0) 1 90611 5231; Gitta.Kranebitter@itworks.co.at

Information Info über die ARA Die ARA ist die Altstoff Recycling Austria AG, als Recyclingspezialist für Verpackungen. Die Rechtsgrundlage für die ARA ist das Abfallwirtschaftsgesetz. Das AWG regelt die Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung, Verwertung und Entsorgung von Abfällen. Auf Grundlage des AWG wird durch die Verpackungsverordnung (VerpackVO) das Ziel verfolgt, dass Verpackungsabfälle in eine Kreislaufwirtschaft eingebracht werden, anstatt auf Deponien zu landen. In der VerpackVO sind die Pflichten der Hersteller, Importeure, Abpacker, Abfüller und Vertreiber geregelt. Als Unternehmen bietet die ARA Lizenzierungen für betriebliche Abfallmanagements im In- und Ausland, im Sinne der VerpackungsVO. Wesentliches für Direktvermarkter:  Pfandflaschen sind von der ARA Pflicht ausgenommen, denn diese fallen unter §6 der VerpackVO, Förderung von Merhweggebinden.  Kleinstabgeber dürfen einen Umsatz von € 72.6728,34 pro Jahr oder bestimmte Grenzen von gewissen Mengenschwellen für Verpackungen nicht überschreiten. Mengenschwellen bei  Papier, Pappe, Karton, Wellpappe: 300 kg  Glas: 800 kg  Metalle, Kunststoff, Holz: jeweils 100 kg  Übrige Packstoffe: 50 kg Die meisten österreichischen Lieferanten von Verpackungsmaterial entpflichten die von ihnen verkauften Produkte. Das bedeutet, dass die Lieferanten die zu entrichtenden Abgaben leisten und die Verwender des Verpackungsmaterials danach keine zusätzlichen Abgaben entrichten müssen. Diese Entpflichtung, inkl. Lizenznummer der Lieferanten, ist auf der Rechnung des Verpackungsmaterials angegeben.

Regelmäßig wird im medialen Sommerloch, der sogenannten „Sauren Gurkenzeit“ ein unseriöser Pauschalangriff auf die Landwirtschaft und die Lebensmittelsicherheit gestartet. Dabei liegt unseren Gemüsegärtnern noch das Vorjahr mit der EHEC Krise genau mit diesen Gurken im Magen. Wurde doch damals zu Unrecht mit bloßen Verdächtigungen eine ganze Branche schwer geschädigt. Heuer wird dieser Schaden durch oberflächliche Behauptungen von GLOBAL 2000 bezüglich des Verdachtes hormoneller Nebenwirkungen einzelner Pflanzenschutzmittel bei Obst und Gemüse wieder riskiert. Immer wieder werden von den NGO´s bloß Verdächtigungen gestreut, damit man in der Öffentlichkeit über Angst und Verunsicherung der Menschen Gehör findet. Dass das auf dem Rücken fleißiger, bemühter Familienbetriebe passiert, ist diesen Organisationen, welche sich auch noch als Experten bezeichnen, egal. In der TV Sendung „Konkret“ vom 16. August wurden Pauschalverdächtigungen unter Heranziehung Europäischer Durchschnittswerte von PSM-Rückständen ausgesprochen, die die Konsumenten verunsichern und die Produzenten schädigen. Dabei unterschreiten die festgestellten Analysenwerte die gesetzlich erlaubten Grenzwerte stets weit. Von unserem Landwirtschaftsminister wurde verlangt, er solle am besten als europäischer Vorreiter eine lange Liste von PSM gleich streichen. Das würde jedoch eindeutig zu einem Wettbewerbsnachteil unserer Produzenten führen. In globalisierten Märkten brauchen unsere Produzenten europäische Lösungen und keine Insellösungen. Die Wiener Betriebe halten sich strikt an alle gesetzlichen Auflagen. Der Produktionsstandard ist einer der Höchsten Europas. Fast zu 100 % wird IP produziert. Es wird freiwillig auf den Einsatz von Gentechnik verzichtet. Kontrolle, Ausbildung und Beratung liegen auf höchstem Niveau. Der Handel akzeptiert vielfach nur über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehende Höchstrückstandswerte, welche oft nur die Hälfte der Vorgabewerte betragen dürfen. Mit diesen tollen Vorleistungen dann unsere heimische und Wiener Erzeugung gemeinsam mit europäischen Durchschnittsstandards in einen Topf zu werfen, ist unseriös. Das Thema ist ernst zu nehmen. Jedoch sind hier klar die Wissenschaftler und die Zulassungsbehörden gefordert. Diese müssen ihre festgelegten Grenzwerte entweder verteidigen oder neu überprüfen. Die Obst- und Gemüseerzeuger brauchen schließlich in diesen Fragen Rechtssicherheit und sie müssen sich auf die Richtigkeit und Unbedenklichkeit der Werte verlassen können. Unbewiesene Pauschalverdächtigungen sind auf das Schärfste zurückzuweisen und entweder mit konkreten Fällen zu beweisen oder zu unterlassen.

Ihr

Franz Windisch Präsident


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BILDUNG

SeptemBer 2012

Die Information

Weinernte 2012 Winzer erwarten heuer kleinere Weinernte, die aber von sehr hoher Qualität Tag des Bodens Die Kraft des Bodens kennen lernen 1 Stunde für IP anrechenbar In Zeiten hoher Betriebsmittelkosten ist es immer wichtiger Kosten zu senken. Dies ist möglich, indem man die natürliche Entfaltung des Bodens fördert. Zu diesem Thema wird Dr. Wilfried Hartl (Bio Forschung Austria) über Reduzierung des Pflanzenschutz- und Düngemitteleinsatzes, Einsatz von Pflanzenhilfsstoffen sowie Förderung des Humusaufbaus sowie der Bodenlebewesen durch Minimalbodenbearbeitung referieren. Weiters findet im Anschluss eine Maschinenvorführung bezüglich unterschiedlicher Bodenbearbeitungsvarianten statt. Datum: Mi 26. Sept.2012, 14 bis 17 Uhr Ort: Landwirtschaftlicher Betrieb Anton Meierhofer, An den alten Schanzen 20, 1220 Wien Kursbeitrag: € 15 Anmeldung: bis Mi 19. Sept. 2012 Schule am Bauernhof/in der Gärtnerei/am Winzerhof Grundausbildung Sie beschäftigen sich gerne mit Kinder? Dann öffnen Sie ihnen das Scheunentor zur Landwirtschaft, lassen Sie sie hinter Kellertüren blicken und die Gartenwelt erkunden. Geben Sie ihnen Einblicke in den bäuerlichen Alltag und natürliche Kreisläufe und leisten Sie so einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft. Unsere Kinder sind die Konsumenten von morgen. Ob sie später Paradeiser und Zucchini beim Bauernmarkt um die Ecke oder aus Spanien kaufen, können Sie mitbeeinflussen.

Mit Schule am Bauernhof sollen vielseitige und spannende Aufenthalte auf landwirtschaftlichen Betrieben geboten werden, bei dem Kinder die Landwirtschaft durch direkten Kontakt kennen lernen und sich die Landwirte darüber hinaus ein wichtiges, zusätzliches Einkommensstandbein aufbauen können. Voraussetzung ist die Erwerbung von pädagogischem und fachlichem Wissen sowie der Ausbau der persönlichen Kompetenzen im Rahmen dieser Grundausbildung. Datum: Start am Fr 12. Oktober 2012, 9.00 bis 17.00 Uhr Ort: LK Wien, Seminarraum; Gumpendorfer Straße 15, 1060 Wien Zielgruppe: LandwirtInnen, WinzerInnen und GärtnerInnen teilnahmebeitrag: wird noch bekanntgegeben Anmeldung bis: Fr 21. Sept. 2012 Die Fortbildung umfasst insgesamt 6 Tage: Modul 1 Einführung Schule am Bauernhof (8 UE): Fr 12.10.2012 Modul 2 Kinder erleben den Bauernhof (16 UE): Di und Mi 3031.10.2012 Modul 3 Präsentationstechnik und Rhetorik (8 UE): Do 15.11.2012 Modul 4 Marketing für Schule am Bauernhof (8 UE): Fr 16.11.2012 Modul 5 Präsentation der Drehbücher (8 UE): Do 13.12.2012 Jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr Voraussetzung für einen positiven Abschluss: n 80% Anwesenheit beim Lehrgang n Ausarbeitung eines Drehbuches & Präsentation

Anmeldung Anmeldungen zu allen Veranstaltungen (wenn nicht anders angegeben) bei Alexandra Csida Tel.: 01/587 95 28-11, alexandra.csida@lk-wien.at

Bitte Anmeldeschluss beachten!

MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND UND EUROPÄISCHER UNION Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

Spätfrost und schwere Hagelunwetter, hauptsächlich in Niederösterreich und dem Nord- und mittelburgenland, haben heuer die guten ernteerwartungen der heimischen Weinbauern zunichte gemacht. „Die Weinernte 2012 wird mit rund 2 bis 2,2 mio. Hektolitern unterdurchschnittlich ausfallen. In jenen Weingärten aber, die von den Naturkatastrophen verschont blieben, sind nach derzeitigem Vegetationsstand trauben von besonders hoher Qualität zu erwarten“, erklärte der präsident des Österreichischen Weinbauverbandes, Josef pleil, bei der heutigen Bilanzpressekonferenz. Fröste und Hagelunwetter sorgten für Millionenschäden. Das heurige Weinjahr war geprägt von einer starken Trockenheit. Das warme Wetter im März und April hat zu einem sehr frühen Austrieb geführt. „Der Ansatz ließ eine Erntemenge von 2,8 bis 3 Mio. hl erwarten, die aber durch den Spätfrost Mitte Mai (betroffen waren hauptsächlich das nördliche Weinviertel, aber auch alle übrigen Landesteile Niederösterreichs und das nördliche und mittlere Burgenland) und die folgenden Hagelunwetter mit einer Schadensfläche von 13.000 ha - davon 2.000 ha völlig ertragsfrei und 6.000 ha mit sehr schweren Schäden - erheblich dezimiert wurde“, erläuterte Pleil. Wo es zu keinerlei Schäden durch Fröste oder Hagel kam, könne aber mit einer Weinernte von außergewöhnlicher Qualität gerechnet werden. Vermarktung ist wertschöpfungsorientierter geworden. In der Vermarktung des heimischen

AIZ

Weins gibt es einen deutlichen Mengenrückgang im Volumenmarkt. So sind im Lebensmittelhandel kaum mehr österreichische Rebensäfte unter € 2,- zu finden. Auch im Export, vor allem nach Deutschland, ist die Vermarktung wertschöpfungsorientierter geworden. Die Durchschnittspreise liegen hier ebenfalls über € 2,18. Insgesamt verzeichnete der heimische Weinmarkt im 1. Quartal 2012 - bei stagnierender Menge - einen Wertzuwachs von 6%, berichtete Willi Klinger, Geschäftsführer der Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM). Zwar gäbe es noch Märkte für mehr qualitativen Wein aus Österreich, solange die Erntemenge aber so gering ausfalle, könne man diese nicht bedienen. Insgesamt exportiere Österreich Wein im Wert von € 126 Mio., nachhaltiges Ziel seien aber € 150 Mio., so Klinger. Beibehaltung eines ordentlichen Auspflanzregimes gefordert. Bezüglich der in der Weinmarktordnung 2008 vereinbarten EU-weiten Liberalisierung der Auspflanzrechte beharrt Pleil auf der Beibehaltung des bisherigen nationalen Reglements. Andernfalls könnten die in Österreich mit der Flurenordnung und den Pflanzkontingenten geschaffenen Weinlandschaften Schaden nehmen. Zu befürchten seien auch Rückgänge beim Weintourismus und Imageverluste, so der Präsident. „Selbst Australien, das uns als Beispiel für die Liberalisierung der Auspflanzungen vor Augen geführt wird, plant bereits wieder die Rodung von 100.000 ha Flächen, weil sie ihren Wein nicht mehr verkaufen können. Daher plädieren wir für die Beibehaltung eines ordentlichen Auspflanzregimes“, so Pleil. Ein Schritt, dem sich bisher 13 andere Mitgliedstaaten angeschlossen haben.


Die Information

Pflanzenschutz

Geändertes Wiener Pflanzenschutzmittelgesetz in Kraft von Dipl.-ing. FH SteFanie glönkler

am 21. Juni 2012 wurde das geänderte Wiener Pflanzenschutzmittelgesetz kundgemacht. Die meisten Änderungen/neuerungen ergeben sich hinsichtlich der sachkunde und der Verwendung von Pflanzenschutzmittel. Nach langem Warten hat die Wiener Landesregierung zum 21. Juni 2012 das geänderte Wiener Pflanzenschutzmittelgesetz veröffentlicht. Dieses Gesetz regelt die nachhaltige Verwendung von Pflanzenschutzmitteln und fördert den Integrierten Pflanzenschutz sowie alternative Methoden oder Verfahren wie nichtchemische Alternativen zu Pflanzenschutzmitteln (§ 1 Abs. 1 und 2). „Durch dieses Gesetz kommt es für die LandwirtInnen, GärtnerInnen und WeinhauerInnen in Wien zu weiteren Maßnahmen, welche eingehalten werden müssen. Der Pflanzenschutzeinsatz wird zunehmender erschwert und es ist mit einem Mehraufwand an Zeit zu rechnen“ so der Präsident der LK Wien Abg.z.NR Ing. Franz Windisch.

Aufzeichnungen. Eine dieser Maßnahmen ist die Aufzeichnungspflicht beim Pflanzenschutzmitteleinsatz. Wer Pflanzenschutzmittel anwendet oder anwenden lässt, hat gegen eine Veränderung der chronologischen Reihenfolge gesicherte (z.B. gebundene) Aufzeichnungen zu führen, welche nach neuem Gesetz ausführlicher geführt werden müssen. In diesen Aufzeichnungen ersichtlich sein müssen: n Bezeichnung des Grundstückes n der Handelsname n die Registernummer n die Bezeichnung und die flächenbezogene Menge des angewendeten Pflanzenschutzmittels n die Kulturen n der vollständige Name des beruflichen Verwenders bzw. der beruflichen Verwenderin n und das Datum der Anwendung Diese Aufzeichnungen sind für jedes Jahr gesondert zu führen und sieben Jahre lang aufzubewahren(§ 5 Abs. 1).

Sachkundig - Voraussetzung für den Einsatz von Pflanzenschutzmittel. Ebenfalls bereits Pflicht, ein Sachkundenachweis für die Verwendung von Pflanzenschutzmittel. Neu im Wiener Pflanzenschutzmittelgesetz ist eine Bescheinigung zum Nachweis der Ausbildung, welche auf 6 Jahre gültig ist (§ 9e Abs. 5). Hierfür muss bis 14. Dezember 2013 ein Bescheinigungssystem eingeführt werden. Ausbildungsbescheinigung. Bei Antrag auf eine erstmalige Ausstellung der Bescheinigung hat der Antragssteller einen Nachweis der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung vorzulegen (§ 9e Abs. 2b), sowie einen Nachweis bezüglich seiner Verlässlichkeit (§ 9e Abs. 2a). Diese Verlässlichkeit ist nicht bei Personen gegeben, die in den letzten fünf Jahren von einem Gericht wegen eines Verstoßes bezüglich Pflanzenschutzmittel oder anderen Chemikalien verurteilt worden sind. Als Nachweis ist kein Strafregisterauszug notwendig. Eine schriftliche Erklärung des Antragstellers ist aus-

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reichend (§ 9e Abs. 3). Als Nachweis der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zählt a) eine im Inland absolvierte landwirtschaftliche Fachschule, b) eine landwirtschaftliche oder einschlägige gewerbliche Berufsausbildung, c) eine höhere land- und forstwirtschaftliche oder eine einschlägige höhere technische Lehranstalt, d) ein Universitätsstudium einschlägiger Fachrichtungen oder e) die Innehabung der Gewerbeberechtigung für das Gewerbe der Schädlingsbekämpfung (§ 9b Abs. 1). Ebenso anerkannt wird die erfolgreiche Teilnahme an einem von der LK Wien, vom Magistrat oder von Einrichtungen der Erwachsenenbildung veranstalteten Ausbildungs-/Fortbildungskurs (§ 9c Abs. 1). Diese Ausbildung bzw. der erfolgreiche Abschluss dieser Ausbildung bzw. Fortbildung darf jedoch nicht länger als sechs Jahre zurückliegen. Sofern der erfolgreiche Abschluss der entsprechenden Aus- bzw. Fortbildung mehr als sechs Jahre zurück liegt, darf die Behörde eine entsprechende Bescheinigung nur ausstellen, wenn die beantragende Person nachweist, dass sie seit Abschluss der Aus- bzw. Fortbildung durchgehend einschlägig Lesen Sie weiter auf Seite 6!


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Fortsetzung von Seite 5 Geändertes wiener pflanzenschutzmittelgesetz in Kraft

fachlich tätig war. Die Beurteilung der einschlägig fachlichen Tätigkeit obliegt der Behörde (§ 9e Abs. 2b). Auf Antrag hat die ausstellende Behörde neben den bereits genannten Ausbildungen auch andere Ausbildungsnachweise als Ausbildung anzuerkennen. Dies ist unabhängig von der Staatsangehörigkeit und vom Staat, in dem die Ausbildung absolviert wurde. Bestehen wesentliche Unterschiede zu einer Ausbildung im Inland und sind diese nicht durch Kenntnisse auf Grund von Berufspraxis ausgeglichen, ist der antragstellenden Person entweder ein Anpassungslehrgang oder eine Eignungsprüfung vorzuschreiben. Hier hat die Landesregierung noch durch Verordnung festzulegen, inwieweit Ausbildungsnachweise den vorgegebenen Ausbildungen gleichgestellt werden können (§ 9b Abs. 2 und 3). Bei Antrag auf Verlängerung der Bescheinigung ist eine Weiterbildung erforderlich, welche nicht länger als 2 Jahre zurück liegen darf. Diese Weiterbildungskurse sind von der Behörde oder einer von der Behörde beauftragten Stelle – beispielsweise die Landwirtschaftskammern – zu veranstalten (§ 9e Abs. 5). Die notwendige Dauer dieser Fortbildung ist derzeit noch nicht festgelegt. Dies erfolgt in einer gesonderten Verordnung. Verwendung von Pflanzenschutzmittel. Ein großer Erfolg aus Sicht der LK Wien kann im Bereich der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln verzeichnet werden. Neben den sachkundigen LandwirtInnen und BewirtschafterInnen (berufliche Verwender) dürfen auch weiterhin – unter der Verantwortung des Sachkundigen – verlässliche Arbeitskräfte Pflanzenschutzmaßnahmen durchführen (§ 4 Abs. 1). Voraussetzung hierfür ist eine Einschulung vor der erstmaligen Anwendung durch die sachkundige Person, welche unter anderem die Anwendungs-

Landwirtschaft

Die Information

bestimmungen, Gefahren und das Verhalten beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln enthalten muss. „Dies ist für viele Betriebe eine große Erleichterung“ so Leopold Waclawek, Vize-Präsident der LK Wien. „Insbesondere im Gartenbau. Hier ist der Betriebsleiter und somit der Sachkundige in der Regel vor Ort, kann den Pflanzenschutzeinsatz überwachen, ohne diesen selbst durchführen zu müssen.“ Pflanzenschutzgeräte. Eine Überprüfung der Pflanzenschutzgeräte (§ 7 Abs. 1) ist derzeit nur eine Vorgabe der Integrierten Produktion (IP) und wird nun im geänderten Wiener Pflanzenschutzmittelgesetz Voraussetzung. Hierfür muss die Landesregierung noch durch eine Verordnung nähere Vorschriften insbesondere über die Anforderungen bei der regelmäßigen Überprüfung, sowie die Wartung und Handhabung von Pflanzenschutzgeräten erlassen. Die erste Überprüfung der Pflanzenschutzgeräte muss bis 14. Dezember 2016 erfolgen – bis 2020 im Abstand von 5 Jahren. Anschließend ist eine Überprüfung alle 3 Jahre erforderlich. Von dieser Regelung ausgenommen sind handgeführte Anwendungsgeräte für Pflanzenschutzmittel, sofern Zubehörteile nachweislich regelmäßig gewechselt und gewartet werden. Ebenso muss eine Einschulung des beruflichen Verwenders bzw. der beruflichen Verwenderin am Gerät nachgewiesen werden. Die Beurteilung des Vorliegens eines handgeführten Anwendungsgerätes obliegt der Behörde. Weitergabe von Daten an Dritte. Neu im Wiener Pflanzenschutzmittelgesetz ist auch die Weitergabe von Daten an Dritte. Die Behörde hat gegenüber Dritten hinsichtlich der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln schriftlich Auskunft zu erteilen. Diese haben das Recht, schriftlich einschlägige Informationen zu verlangen. (§ 10g Abs. 1) Dieser Auskunftspflicht muss nicht entsprochen werden, wenn das Auskunftsbegehren über die Verwendung von

herbstantrag 2012 antrag auf begrünung von ackerflächen von Ing. PhIlIPP Prock

begrünungsteilnehmer müssen bis spätestens 15. Oktober 2012 den antrag auf begrünung abgeben. Achten Sie darauf, dass die Begrünung bis spätestens zum letztmöglichen Anlagetermin der jeweiligen Begrünungsvariante angelegt wird sowie die jeweilige Begrünungskultur der gewählten Variante entspricht. Kontrollieren Sie Ihre Begrünungsbestände laufend, ob eine ordnungsgemäße Begrünung vorhanden/entstanden ist. Ist dies nicht der Fall, so sind diese Fläche umgehend abzumelden. Für die Abgabe des Herbstantrages/Begrünungsantrages wurden seitens der LK Wien Termine versandt. Wir bitten Sie diese einzuhalten bzw. uns bei Verhinderung rechtzeitig zu informieren, um lange Wartezeiten zu verhindern sowie eine bestmögliche Beratung bieten zu können.

welche einen Mehrfachantrag Flächen stellen bis spätestens 7. Dezember 2012 zu erfolgen. Überprüfen Sie die Hofkarte und Ihre bewirtschafteten Flächen. Auch wenn keine Änderungen notwendig sind, muss eine Digitalisierung/amtliche Feststellung der maximal beihilfefähigen Flächen durch die Landwirtschaftskammer im Beisein des Antragstellers erfolgen, da ansonsten im Antragsjahr 2013 keine Fördergelder gewährt werden. Aus organisatorischen Gründen ist eine Digitalisierung gleichzeitig mit der Herbstantragsabgabe nicht möglich. Diesbezüglich ist ein gesonderter Termin zu vereinbaren. Für Fragen und Terminvereinbarungen stehen Ihnen Ing. Philipp Prock 01-5879528 DW 24 und Irene Diendorfer DW 35 gerne zur Verfügung.

Neue Hofkarte - Digitalisierung. Die Digitalisierung der neuen Luftbilder hat für Begrünungsbetriebe bis spätestens 15. Oktober 2012, für alle anderen Betriebe,

@

Pflanzenschutzmitteln offenbar mutwillig verlangt wird (§ 10g Abs. 2).

seiner Kundmachung – 21. Juni 2012 – in Kraft. Die Neuerungen des Gesetzes werden jedoch mit Übergangsfristen bis zum Ende des Jahres 2014 eingeführt.

Inkrafttreten. Das geänderte Wiener Pflanzenschutzmittelgesetz tritt mit Ablauf des Tages

Internet-Tipp: www.lk-wien.at


Green Care

Die Information

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Soziales engagement zahlt sich aus nützen Sie Ihre Chance und werden Sie aktiv!

job_aktiv: zusätzliche arbeitskräfte für die Landwirtschaft als alternative zu Saisonarbeitern!

von Mag. Eva SchWaigEr

Das Caritas Projekt „job_aktiv“ unterstützt gemeinsam mit dem AMS Wien Menschen beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Dafür werden Kooperationspartner benötigt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Kein Risiko für den Landwirt: job_aktiv trifft eine geeignete Vorauswahl entsprechend Ihren Anforderungen, die finale Entscheidung liegt bei Ihnen. Dann absolviert der/die BewerberIn eine (für Sie kostenlose) zweiwöchige Probezeit auf Ihrem Betrieb. Sind Sie zufrieden, können Sie für die Dauer von sechs Monaten eine Arbeitskraft gewinnen, die von der Caritas angestellt wird, wodurch Sie keinen bürokratischen Aufwand (Anmeldung, Versicherung, etc.) haben. In dieser Zeit übernimmt die Caritas außerdem 50% der Gesamtlohnkosten nach geltendem Kollektivvertrag. Gefördert werden Dienstverhältnisse ab 25 Wochenstunden. Eine Übernahme nach den sechs Monaten Laufzeit durch den landwirtschaftlichen Betrieb ist möglich, jedoch keine Bedingung! Neben den positiven sozialen Effekten kann der landwirtschaftliche Betrieb also von erheblichen Einsparungen bei Lohnkosten und Personalsuchaufwand profitieren. Nützen Sie Ihre Chance und kontaktieren Sie uns! Kontakt: Caritas, Mag. Eva Schwaiger 0664/842 92 10, eva.schwaiger@caritas-wien.at

Jugend am Werk: landwirtschaftliche Infrastruktur gesucht! von DiPL.EP Mag. Johann WakoLBingEr

Jugend am Werk (www.jaw.at) ist auf der Suche nach einem Aufenthaltsraum und einer Grünfläche auf einem landwirtschaftlichen Betrieb, um eine Tagesstruktur (früher auch als Beschäftigungstherapie bezeichnet) für Menschen mit Behinderung umzusetzen. Zwei BetreuerInnen und eine Gruppe von 8 bis 10 Menschen mit Behinderung und Verhaltensauffälligkeit würden die angemietete Räumlichkeit und Grünfläche an Werktagen von etwa 8:00 – 16:00 Uhr nutzen, um in und mit der Natur fähigkeitsorientierte Aktivitäten durchzuführen. Zusätzlich zu Aufenthaltsraum und Grünfläche, sollten sanitäre Anlagen, eine Lagermöglichkeit für Ausrüstung und Werkzeuge, sowie eine Küche oder Kochstelle für Teil- bzw. komplette Selbstversorgung verfügbar sein. Werden Sie aktiv und vermieten Sie Ihre landwirtschaftliche Infrastruktur an Jugend am Werk! Werden Sie Green Care Pionier! Kontakt: Nicole Prop 0699/19 23 50 80 nicole.prop@lk-wien.at

Foto: Nadine Poncioni

Wussten Sie das? „Lernort Landwirtschaft“ wird vorgestellt „Lernort Landwirtschaft“ ist eine Initiative im Bereich der Pädagogik, die künftig als Plattform dienen wird, um die breite Angebotspalette der landwirtschaftlichen Betriebe für Schüler/ Innen, Studierende, Lehrer/Innen und Familien leichter zugänglich zu machen, und diese mit den Landwirt/Innen zu vernetzen, um damit der Wiener Bevölkerung die landwirtschaftliche Struktur näher zu bringen. Im Rahmen einer Veranstaltung des Stadtschulrates für Wien durfte Green Care als „special guest“ in Aktion treten und den pädagogischen Aspekt des sozialen Pilotprojekts Green Care unter dem Motto „Lernort Landwirtschaft“ präsentieren. 1. Produktteamtreffen „Betreutes Wohnen“ Auf Initiative der LK Steiermark und der LK Wien fand in Graz das 1. Treffen des Produktteams unter dem Titel „Betreutes Wohnen“ statt. Dieser Arbeitstitel steht für eine Vielzahl von Angeboten für ältere Menschen. Das Team besteht aus Mitarbeitern der LK Steiermark und LK Wien, der Caritas Graz, Experten aus dem Pflegebereich (Adelwöhrerhof), einer Vertreterin des Landes Steiermark sowie einem Landwirt aus Graz und verfolgt das Ziel der konkreten Produktentwicklung im Bereich der Pflege und Betreuung älterer Menschen auf landwirtschaftlichen Betrieben in Kooperation mit Sozialträgern. Zu den zu entwickelnden Produkten zählen z.B. Tageszentrum am Hof, Betreutes Wohnen am Hof, Familienentlastung, aber auch die Entwicklung einer Einstiegsausbildung bzw. eines Zertifikatslehrgangs zu Heimhelfer/Innen für interessierte Landwirt/Innen.


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SPRECHTAGE Einmal im Monat besteht in der LK Wien die Möglichkeit, ein kostenloses Rechts- und Steuerberatungsgespräch in Anspruch zu nehmen. Rechtsberatungssprechtag Mi, 12. September 2012 9 - 11 Uhr Mag. Peter Bubits Steuerberatungssprechtag

Mi, 3. Oktober 2012 10 - 12 Uhr Mag. Alfred Komarek Terminvereinbarung bzw. Anmeldung und kurze Rücksprache bei Mag. Christian Reindl (Tel.: 01/587 95 28-27, christian.reindl@lk-wien.at)

Impressum

Das Mitteilungsblatt der Landwirtschaftskammer Wien Die Information erscheint 12 mal pro Jahr; Nachdruck und fotomechanische Wiedergabe - auch auszugsweise - nur mit Genehmigung es Verlages; veröffentlichte Texte gehen in das Eigentum des Verlages über, es kann daraus, kein wie immer gearteter, Anspruch, ausgenommen allfälliger Honorare, abgeleitet werden. Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: Landwirtschaftskammer Wien, 1060 Wien, Gumpendorfer Straße 15 Chefredakteur: KDir. Ing. Robert Fitzthum Anzeigenannhme: KDir. Ing. Robert Fitzthum, Landwirtschaftskammer Wien, 1060 Wien, Gumpendorfer Straße 15, Tel.Nr.: 01/587 95 28-25, Fax 01/587 95 28-21, direktion@ lk-wien.at Abo-Service: Eveline Leeb Layout: Irene Diendorfer Herstellung: Herold Druck und Verlag AG, 1030 Wien, Faradaygasse 6 Verlagsort: Wien

Aktuelles mitbetreiber für margaretenmarkt gesucht Wir suchen für unseren Bauernund Spezialitätenmarkt der jeden Donnerstag (bei jedem Wetter) von 8 bis 18 Uhr stattfindet, einen Betreiber für Wein und landwirtschaftliche Spezialitäten. (geringfügiger kostenbeitrag) Es sollte sich nur ein Teilnehmer (ev. Gemeinschaft) melden, der kontinuierlich, also „jeden“

Donnerstag bereit ist, den Stand zu betreiben. Kontakt: Gertrude Klaric, Obfrau des Vereins d. Kaufleute rund um den Margaretenplatz, 5er City, Pilgramgasse 5, 1050 Wien Tel. 0699/15 45 26 66, office@midinette.at

Die Information


Die Information - September 2012