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Landwirtschaftskammer Wien

Die Information n Gartenbau n Wein- & Obstbau n Land- und Forstwirtschaft

Ausgabe 11 - November 2012

EDITORIAL

Ing. Robert Fitzthum Kammerdirektor

Lebensmittel aus der Region Lieber regional Essen wollen die heimischen KonsumentInnen. Das ist das Ergebnis einer von OEKONSULT durchgeführten österreichweiten repräsentativen Befragung und unterstreicht somit den besonderen Stellenwert von heimischen Lebensmitteln aus ausgewiesener regionaler Herkunft. Regionale Lebensmittel sind von hohem emotionalen Wert und sind ein mitbestimmender Faktor unseres Lebensgefühls. 84 % der Befragten sagen, dass sie „regionale österreichische Herkunft der angebotenen Waren“ beim Einkauf besonders ansprechend finden. Regionalität steht für Frische (Rang 1), Echtheit (Rang 2) und Ursprünglichkeit (Rang 3). Die hohe Emotionalität ist durch die Betonung von Heimat und Vertrauen in den Umfrageergebnissen stark ablesbar. In Sachen Kennzeichnung zeigen die Befragten wenig Toleranz. Als wirklich österreichisch werden nur solche Lebensmittel anerkannt, die ausschließlich (inkl. aller Inhaltsstoffe) aus heimischen Provenienz stammen. Ein besonderes Anliegen ist den Konsumenten die „deutliche, klare und eindeutige Beschreibung“ von Lebensmitteln. Eine Forderung, die doppelt zu unterstreichen ist, denn mit Vertrauen darf nicht gespielt werden.

„Lebensmittel sind ein kostbares Gut“. Mit dieser Kernbotschaft wurde die Wertigkeit und der sorgsame Umgang mit Lebensmittel im Rahmen eines nachhaltigen Frühstückes der Wiener Landfrauen und Gärtnerinnen mit Starkoch Siegfried Kröpfl, Dompfarrer Toni Faber und Abg.z.NR Franz Windisch in den Mittelpunkt gestellt.

„Lebensmittel sind kostbar“ Frühstück mit Dompfarrer Faber und Starkoch Kröpfl Anlässlich des Weltlandfrauen- und Welternährungstages KonsumentInnen motivieren

„Lebensmittel sind kostbar“: Das ist die Kernbotschaft der vom Lebensministerium initiierten österreichweiten Aktion anlässlich des Weltlandfrauen- und Welternährungstages. Pro Jahr würden rund 96.000 Tonnen genießbare Lebensmittel in Österreich weggeworfen werden, hieß es. Um dem entgegenzuwirken, luden die Wiener Landfrauen und Gärtnerinnen zu einem „nachhaltigen Frühstück“ in die Landwirtschaftskammer Wien ein. Ziel war es, KonsumentInnen zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit Nahrungsmittel zu animieren, wie betont wurde. „Wer nachhaltig genießt, genießt doppelt“, hob der Wiener Land-

wirtschaftskammerpräsident Franz Windisch hervor. Gemeinsam mit Dompfarrer Toni Faber, Landesbäuerin Irene Trunner, Obfrau der Wiener Gärtnerinnen Anneliese Schippani und Hotel Bristol-Küchenchef Siegfried Kröpfl wurde der Kochlöffel geschwungen und ein sogenanntes Bauernomelett zubereitet. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, P.b.b. Verlagsostamt 1060 Wien

den Konsumentinnen und Konsumenten einfache Tipps und Tricks zu verraten, wie sie ihren Umgang mit Lebensmitteln nachhaltig verbessern können.“, betont Landesbäuerin Irene Trunner.

Lesen Sie weiter auf Seite 2 02Z032283 M


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Gemeinsam mit Starkoch Siegfried Kröpfl und Abg.z.NR Franz Windisch wurde gekonnt der Kochlöffel geschwungen und ein sogenanntes Bauernomelett Foto: LK Wien zubereitet. Fortsetzung von Seite 1 „Lebensmittel sind kostbar“

„Ein bisschen Speck oder Schinken, Eier und Gemüse - man nimmt einfach, was man gerade im Kühlschrank hat“, verriet der Starkoch sein Geheimnis für ein nachhaltiges Frühstück im doppelten Sinn. Zum einen würde ein solches Omelett aus frischen regionalen Produkten genügend Energie für den Start in den Tag geben, zum anderen könnten so Lebensmittel fristgerecht verwendet werden, hieß es. Damit es gar nicht erst zum Wegschmeißen von teils noch ungeöffneten Nahrungsmittel kommt, helfe oft schon eine Ein-

Landfrauen kaufsliste, so Kröpfl. „Man lässt sich dann nämlich gar nicht von Angeboten verführen, weil man ja nach Plan einkauft“, betonte der Starkoch. Dem stimmte auch Anneliese Schippani, Obfrau der Wiener Gärtnerinnen, zu: „Wenn man mit einem Einkaufszettel unterwegs ist, dann fällt einem auf, dass die Nimm-zwei-zahleins-Aktionen oft gar nicht nötig sind.“ Das Problem sei, dass viele Konsumenten kaum mehr einen Bezug zu Lebensmitteln haben und es ihnen deswegen leichter fällt, Produkte wegzuschmeißen, so Schippani. Daher helfe oft schon, wenn man am Balkon wieder ein paar Kräuter oder Gemüse selbst anbaue, weil man dann wieder wisse, wie viel Arbeit und Liebe darin stecke. „Außerdem schont ein sorgsamer Umgang mit Lebensmitteln Umwelt, Klima, Gewissen und die eigene Geldbörse“, unterstrich die Obfrau. Toni Faber betreibt schon seit Jahren „City Gardening“ auf seinem Balkon: „Ich habe Tomaten, Chili, Paprika und Kürbisse angebaut und die bekommen unsere Köche. Es tut mir weh, wenn ich etwas Verdorbenes sehe oder etwas zu Boden fällt.“ Dass in Österreich jährlich pro Person durchschnittlich rund zwölf Kilogramm teils original verpackte Lebensmittel im Müll landen, bezeichnete der Dompfarrer als „Skandal, der zum Himmel schreit“.

Die Information

Wiener Gärtnerinnen als Fachorganisation der Landwirtschafskammer Wien anerkannt

Im September 2012 wurden die Wiener Gärnterinnen unter der Leitung von Anneliese Schippani als Fachorganisation der LK Wien vom Hauptausschuss anerkannt. Wir gratulieren sehr herzlich und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Foto: LK Wien

Veranstaltungstipp Kinder stark machen Permanent fordern uns unsere Kinder heraus und wir sind gleichzeitig gefordert den Familienalltag so zu gestalten, dass ein gutes und förderliches Miteinander am landwirtschaftlichen Betrieb möglich ist. Doch was brauchen Kinder um entsprechend aufzuwachsen? Wie gelingt es uns die Nerven zu bewahren und Situationen mit einem gewissen Abstand zu sehen?

Beim gemeinsamen nachhaltigen Frühstück v.l.n.r.: Landesbäuerin Irene Trunner, Dompfarrer Toni Faber, KDir. Robert Fitzthum, Abg.z.NR Franz Windisch, Bauernbunddirektor Norbert Walter Foto: LK Wien

Datum: Di., 20. November 2012, 19 bis 21.30 Uhr Ort: LGV Frischgemüse, Sitzungssaal, Haidestraße 22, 1110 Wien Zielgruppe: Frauen mit Interesse an der Entwicklung von Kindern und Enkelkindern Kursbeitrag: € 10,00; mit Abzeichen der Wiener Gärtnerinnen gratis (kann bei der Veranstaltung erworben werden) Anmeldung: bis Di., 13. November 2012 bei der Bezirksbäuerin Hanna Waclawek 0664/4023438


POLITIK

DIE INFORMATION

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IM BRENNPUNKT Abg.z.NR Ing. Franz Windisch Präsident

Aussicht auf tragbaren Kompromiss beim Ringen um die Einheitswerte

Landwirtschaft grenzüberschreitend erleben LK Wien Mitarbeiter zu Besuch bei ungarischen Betrieben VON BARBARA MÜLLNER, BA

Um die landwirtschaftlichen Strukturen auch in den Nachbarländern kennenzulernen fuhr das Team der LK Wien zu einem Gedanken- und Erfahrungsaustausch nach Ungarn. Das Programm startete mit einer Besichtigung eines erfolgreichen Pilzzuchtbetriebes südlich von Györ, der 100% seiner Champignons nach Österreich exportiert. Im Anschluss folgte eine Führung durch das modern ausgebaute Weingut der Abtei Pannonhalma,

welches 2003 neu erbaut wurde und mit modernster Technik ausgestattet ist. Die anschließende Weinpräsentation zeigte einen interessanten Vergleich zu den Wiener Weinen. Als besonders interessant wurde das Treffen mit dem 2. Präsidenten des ungarischen Parlamentes, dem Übergangspräsidenten der LK Ungarn, Kabinettschefin der Landwirtschaftskammer Budapest sowie dem österreichischen Agrarattaché im imposanten ungarischen Parlament empfunden.

Die Wiener Landfrauen

der Landwirtschaskammer Wien laden zum

8. Ball der Wiener Landwirtscha im Grand Hotel Wien, Kärntner Ring 9, 1010 Wien am 26. Jänner 2013 Saaleinlass ab 19 Uhr, Beginn 20 Uhr Karten: 27 € Erwachsene 20 € Schüler/Studenten Kartenvorverkauf: LK Wien, 01/5879528-39 und bei den Funkonärinnen der Wiener Landfrauen

Nach wirklich zähen Verhandlungen auf parlamentarischer Ebene konnten sich die Agrarsprecher von ÖVP und SPÖ zuletzt auf eine vertretbare Reform der Einheitswerte einigen. Es wurde eine Neugewichtung der Einheitswertkomponenten und eine Absenkung der Pauschalierungsgrenzen, sowohl für die Voll-, als auch für die Teilpauschalierung angedacht. Das bestehende Einheitswertsystem wird von unseren politischen Gegenübern kritisch betrachtet, da es seit 1988 real nicht angepasst wurde und sich seither die agrarische Wirtschaftsweise und Struktur nicht unwesentlich verändert hat. Eine Neuregelung wurde aber ohnehin notwendig, da die derzeitige gesetzliche Regelung mit Jahresende 2013 ausläuft. Somit führte auf kurz oder lang kein Weg an einer grundlegenden Modernisierung der Einheitswerte vorbei. So wurden beispielsweise die veralteten Einheitswerte als Bemessungsgrundlage für die Grundbucheintragungsgebühr aufgehoben, nachdem sich der Verfassungsgerichtshof bereits mehrmals an der fehlenden Aktualität gestört hatte. Die Einheitswertgrenze für die Vollpauschalierung liegt künftig bei € 75.000, jene bei der Teilpauschalierung zwischen € 75.000 und € 130.000. Der Gewinnermittlungssatz in Bezug auf die Vollpauschalierung wird von 39 % auf 42 % angehoben. Darüber hinaus wird als Grenze für die Vollpauschalierung eine Betriebsgröße von 60 ha reduzierte landwirtschaftliche Nutzfläche, 120 Vieheinheiten und fünf ha Obstbauflächen festgelegt. Der allgemeine Ausgabensatz bei der Teilpauschalierung bleibt wie bisher bei 70 %, für Veredlungs-

betriebe wird der Ausgabensatz auf 80 % erhöht. Einigkeit besteht auch darüber, dass der Einheitswert weiterhin die Grundlage für pauschale Einkommensermittlung und Sozialversicherungen bleiben soll. Die Grundstruktur der Bewertung und Ableitung des Einheitswertes bleibt auf Vorschlag der Kammerpräsidenten unverändert. Dabei wird die Ertragskraft von Grund und Boden mit 83 % gewichtet, weiters fließen die Ausgleichszahlungen der ersten Säule mit 13 % in die Gewichtung mit ein, die Tierhaltungszuschläge sind hinkünftig mit 4 % verstärkt gewichtet. Erstmals werden folglich auch öffentliche Ausgleichszahlungen im Einheitswert berücksichtigt. Die Buchführungspflicht bleibt mit € 400.000 unverändert. Über Parteidifferenzen hinweg, konnte somit nach langwierigen und harten Verhandlungen mit den SPÖ-Vertretern, der Weg für ein modernes, an die tatsächlichen Gegebenheiten angepasstes Einheitswertsystem geebnet und die Einkommenspauschalierung für den Großteil der Landwirte erhalten werden. Damit sind die unumgänglichen Weichen für verlässliche Rahmenbedingungen der heimischen Landwirtschaft neu gestellt. Sodass das Ziel einer flächendeckenden Landwirtschaft mit wettbewerbsfähigen Betrieben, die leistbare Lebensmittel in ausreichender Menge produzieren, für die nächsten Jahre gesichert ist.

Ihr

Franz Windisch Präsident Foto: Parlamentsdirektion/Wilke


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BILDUNG

Die Information

www.lfi.at Was können Sie erreichen: n Führungsstress reduzieren n schwierige Situationen als Quellen für Entwicklung nützen n Motivation und Leistung unmittelbar steigern n Betrieblicher und persönlicher Erfolg wächst Mein Betriebskonzept In diesem Seminar erfahren Sie Grundsätzliches über die Ausarbeitung eines Betriebskonzepts für die Investitionsförderung und für Hofübernehmer. Ausgehend von der Ist-Situation wird der eigene Betrieb unter die Lupe genommen und Einkommen, Arbeitszeit, Stärken und Chancen aufgezeigt. Darauf aufbauend werden die möglichen Entwicklungsschritte abgeleitet und bewertet. Im Seminar muss niemand seine Zahlen offen legen, kann aber persönlich gleich für das eigene Betriebskonzept arbeiten. Datum: Di., 27. November 2012, 9 bis 15 Uhr Ort: LK Wien Zielgruppe: GärtnerInnen, WinzerInnen, LandwirtInnen, InvestiererInnen und HofübernehmerInnen Kursbeitrag: € 25,00 Anmeldung: bis Mi., 21. Nov. 2012 Betriebsführung Erfolgreich durch meine Persönlichkeit Souveräne BetriebsführerInnen unterscheiden sich von mittelmäßigen weniger durch ihr Fachwissen, sondern vielmehr durch ihre Haltung, mit der sie mit sich selbst und anderen umgehen. Was macht einen erfolgreichen Menschen - insbesondere in schwierigen Situationen - aus? Wie entwickeln Sie tolle Ausstrahlung und Gelassenheit, die authentisch bei Ihren Gesprächspartnern ankommt?

Datum: Di., 20. November 2012 von 10 bis 18 Uhr und Mi, 21. November 2012 von 9 bis 16 Uhr Ort: LK Wien Zielgruppe: LandwirtInnen, WinzerInnen, GärtnerInnen Kursbeitrag: € 140,00 (ohne Förderung € 380,00) Anmeldung: bis Di., 6. Nov. 2012 Blumen- und Zierpflanzenstammtisch Der Stammtisch bietet aktuelle Informationen, die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch, Erläuterung von betrieblichen Problemen und Erarbeitung von Lösungsvorschlägen - alles im gemütlichen Rahmen. Die Themenschwerpunkte beziehen sich auf aktuelle Fragen im Zierpflanzenbau, Pflanzenschutz, Düngemittel, Sortenneuheiten und Rechtsfragen. Datum: Di., 27. November 2012, 17 bis 19.30 Uhr Ort: LGV Frischgemüse, Sitzungssaal, Haidestraße 22, 1110 Wien Zielgruppe: Blumen- und ZierpflanzengärtnerInnen Achtung neu! Anmeldung: bis Di., 20. Nov. 2012

Alternativer Pflanzenschutz Neue Erkenntnisse aus dem Bereich biologischer Pflanzenschutz 2 Stunden für IP anrechenbar Gerade in einer Zeit, in welcher der Einsatz von chemischem Pflanzenschutz mit immer mehr Auflagen und Fristen verbunden ist, bleiben meist biologische Methoden als einzige Alternative. Diese können bei einer genauen Anwendung großen Erfolg bringen. Erweitern Sie die Möglichkeiten des Pflanzenschutzes in Ihrem Betrieb mit neuen Erkenntnissen im Bereich biologischer Pflanzenschutz, Nützlingseinsatz und Pflanzenstärkungsmitteln. Datum: Do., 29. November 2012, 15 bis 17.30 Uhr Ort: LK Wien Kursbeitrag: € 15,00 Anmeldung: bis Fr 23., Nov. 2012 Winzerstammtisch Der Themenbogen spannt sich von aktuellen Fragen im Weinbau, der Kellerwirtschaft, im Pflanzenschutz, Schwerpunktthema Arbeitskreis, Pflanzenschutzwarndienstmodell bis hin zur Buschenschank und Vermarktung: Lernen an guten Beispielen, fachliche Beiträge durch Experten, Erläuterung von Problemen und Erarbeitung von Lösungsvorschlägen - dies alles in einem gemütlichen Rahmen. Datum: Mi., 12. Dezember 2012, 14 bis 16 Uhr Ort: Buschenschank FuhrgasslHuber, Neustift am Walde 68, 1190 Wien Zielgruppe: WinzerInnen, BuschenschenkerInnen Achtung neu! Anmeldung: bis Mi., 5. Dez. 2012

Traditionelles zu Weihnachten Weihnachtsgestecke selbst gefertigt Sie benötigen weihnachtliche Floristikideen für Ihren Buschenschank oder landwirtschaftlichen Familienbetrieb? Im Rahmen dieses Kurses fertigen Sie unter fachkundiger Anleitung Werkstücke an. Holen Sie sich weihnachtliches Flair mit selbst gemachten Gestecken in Ihr Heurigenlokal oder Ihr Heim. Datum: Mo., 26. November 2012, 14 bis 18 Uhr Ort: HBLFA Schönbrunn, Grünbergstraße 24, 1131 Wien Zielgruppe: LandwirtInnen, WinzerInnen, GärtnerInnen, BuschenschenkerInnen, Kreative Kursbeitrag: € 23,00 Anmeldung: bis Mo 12. Nov. 2012

Veranstaltungstipp Fachstudienreise Wein- und Zierpflanzenbau Portugal So., 13.Jänner bis Do 17., Jänner 2013 Reiseroute: Wien - Lissabon Porto - Douro-Tal Leistungen: Flug, Nächtigung im DZ/EZ (4 Sterne Hotels) inkl. Frühstück, 4x Abendessen, landwirtschaftliches Fachprogramm und Transfers, Eintrittsgebühren und Verkostungen, deutschsprechende örtliche Reiseleitung, Reise- und Stornoschutzversicherung Kursbeitrag: voraussichtlich DZ € 550,00 (ohne Förderung € 1.170,00) EZ € 650,00 (ohne Förderung € 1.410,00) Anmeldung: bis Fr 30. Nov. 2012

Anmeldung Anmeldungen zu allen Veranstaltungen (wenn nicht anders angegeben) bei Alexandra Csida Tel.: 01/587 95 28-11, alexandra.csida@lk-wien.at Bitte Anmeldeschluss beachten! Dieser Termin ist entscheidend, ob eine Veranstaltung durchgeführt oder bei mangelndem Interesse abgesagt wird.

MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND UND EUROPÄISCHER UNION Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.


Die Information

LK Wien

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Kooperationspartner

Die Information

Der Unterschied zwischen Frauen und Männern und was sich daran ändern wird: Wir wissen, dass Frauen im Leben viel leisten, und das an mehreren Fronten. Während für den Fall, dass Männer als Versorger ausfallen, oft vorgesorgt ist, bleibt dieses Risiko bei Frauen meist unbeachtet. Ein Unfall, eine tückische Krankheit – den Hinterbliebenen bleiben oft finanzielle Sorgen, mangelhaft abgesicherte Kinder, Probleme bei der Rückzahlung von Krediten. Auch die Weiterführung des landwirtschaftlichen Betriebes kann dadurch gefährdet sein. Für den Schutz der Familie ist daher die Absicherung der Landwirtin ein wichtiger Beitrag. Da Frauen im Durchschnitt 5 bis 6 Jahre älter als Männer werden, ist derzeit die Prämie für eine Risikoversicherung für Frauen günstiger als für Männer. Aufgrund der Unisexrichtlinie der EU wird sich das mit 21. Dezember 2012 ändern. Ab diesem Zeitpunkt darf es keine unterschiedlichen Prämien für Frauen und Männer geben. Konkret bedeutet das teurere Prämien für Frauen ab dem 21. Dezember 2012. Prüfen Sie, ob Sie bereits ausreichend vorgesorgt haben. Eine Ablebensversicherung der NV bekommen Sie derzeit beispielsweise für rund 50 Cent am Tag. Damit sind Ihre Familie oder die von Ihnen Begünstigten mit € 100.000 für den Fall Ihres Ablebens abgesichert. (Frau, geboren 1975, Nichtraucherin, 25 Jahre Laufzeit) Ein Tipp für Frauen: Sollten Sie keine ausreichende Ablebensvorsorge haben, kontaktieren Sie so rasch wie möglich Ihren Ansprechpartner bei der NV.

Für die LK Wien

Für die Wiener Landjugend

Franz Eisenhut 0664/80109 – 5037 franz.eisenhut@noevers.at

Christoph Weber 0664/80109 – 5952 christoph.weber@noevers.at


Die Information

Weinmarketing

„Junger Wiener“-Auftritt im Raiffeisen Forum am 8. November 2012

Junger Wein lockt Fans in die Stadt

Früher Jahrgang verspricht tolle Weine. Der Junge Wiener feiert seinen „Zehner“ von Barbara Müllner, BA

Der „Junge Wiener“ kommt am 8. November 2012 in die Stadt: Ganz frisch, ganz fruchtig, ganz wienerisch. Der erste Wein vom neuen Jahrgang erregt Aufsehen und macht Lust auf mehr. Zur Präsentation und Verkostung im Raiffeisen-Forum gibt es einen g’scheiten Wirbel – mit Jungen Wienern, vielen Winzern und cooler Musik von „!DelaDap“. Jung, frisch, verführerisch – so präsentiert sich der „Junge Wiener“, wenn er am 8. November 2012 erstmals in die Stadt kommt. Er ist der duftig-fruchtige Typ unter den Wiener Weinen und bezaubert mit seinem Charme jeden, der ihm begegnet. Der erste Wein des Jahrgangs 2012 wird mit Spannung erwartet – und wie wird er schmecken? „Es war ein sehr frühes Jahr“, erklärt der Obmann des

Landesweinbauverbandes Wien, Ök.-Rat Dipl.-Ing. Herbert Schilling, „und wir dürfen uns auf einen ganz besonders fruchtige ‚Jungen Wiener’ mit einem herrlichen Duft nach Obst und Früchten freuen!“ Während viele Fans des Wiener Weines die sonnigen Tage noch im Freibad genossen haben, waren Schilling und sein Team Ende August bereits im Weingarten um die vollreifen Trauben vom Bouvier zu ernten. „Er ist neben anderen ‚frühen’ Sorten wie dem Müller Thurgau aber auch dem Gemischten Satz mit so genannten ‚schmeckerten‘ Trauben für den Jungen Wiener prädestiniert“, so der Obmann, der seinen Weinbau und Heurigen in Strebersdorf, am Fuß des Bisambergers betreibt. Jung und urban. Unglaublich aber wahr: Der „Junge Wiener“ feiert heuer bereits seinen zehnten Geburtstag – und er ist gesund und vital wie eh und je.

Rund dreißig Winzer sind heuer wieder mit dabei und sie alle präsentieren ihre Weine am 8. November persönlich. „Der Junge Wiener ist ein Baustein der Erfolgsgeschichte des Wiener Weines“, freut sich Ing. Robert Fitzthum, der Direktor der Landwirtschaftskammer Wien, über den zehnten Geburtstag des munteren „Babies“ und ergänzt: „Mit dem Jungen Wiener ist es gelungen, auch einer jüngeren, urbanen Zielgruppe den Wiener Wein schmackhaft zu machen!“ Frischer Wein und coole Klänge im Raiffeisen Forum. Es ist daher nur folgerichtig, dass die heurige Präsentation wieder mitten in der Stadt läuft – schließlich sollen möglichst viele Menschen die Möglichkeit haben, dabei zu sein. Für den perfekten Rahmen sorgt der langjährige Partner des Jungen Wieners, die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG: Im Raiffeisen Forum warten auf die

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Veranstaltungsdetails

Junger Wiener Präsentation 2012 Do 8. November 2012 ab 17.30 Uhr Ort: Raiffeisen Forum, Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1, 1020 Wien Tickets: in allen Raiffeisenbanken in Wien und an der Abendkassa Preise: Vorverkauf € 10, Abendkasse € 12 Weinkaufen: Weine können im „Jungen Wiener Shop“ gekauft werden

Gäste alle Jungen Wiener zur Verkostung mit Einkaufsmöglichkeit und dazu der „Crazy Swing“ des multinationalen Musikprojekts „!DelaDap“. Die Gruppe rund um Bandleader Stani Vana und Sängerin Melinda Stoika geigt mit einer Mischung aus Pop, Elektronik und osteuropäischer Folklore auf und ihr Name ist dabei Programm. Heißt er doch auf Deutsch: „Gib mir den Beat!“


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Weinbau

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Weinlese mit Wiens Bürgermeister Weinlese für einen guten Zweck

Allergenkennzeichnung beschlossen Kennzeichnungspflicht von allergenen Rückständen

von Barbara Müllner, BA

Nach Jahren der Wetterextreme dürfen sich Wiens Winzerinnen und Winzer heuer wieder auf eine mengenmäßige Durchschnittsernte freuen. Von der Top-Qualität der Weintrauben, die auf einen hervorragenden Jahrgang schließen lässt, konnte sich auch Wiens Bürgermeister Michael Häupl bei der traditionellen Weinlese am Schwarzenbergplatz überzeugen. Als bekennender Fan des Wiener Weins ließ er es sich auch heuer nicht nehmen, bei der Weinlese in Wiens kleinstem Weingarten selbst Hand anzulegen. Unterstützt wurde er tatkräftig von Hans Schmid, Besitzer der Weingüter Mayer am Pfarrplatz und Rotes Haus, Dompfarrer Toni Faber, Obmann des Wiener Landesweinbauverbandes Herbert Schilling und LK Wien Präsident Franz Windisch.

Die Information

Wiener Wein für einen guten Zweck. Der Weingarten an der Adresse Schwarzenbergplatz 2 ist mit seinen rund 60 Rebstöcken nicht nur der kleinste Weingarten Wiens sondern soll der Überlieferung nach auch schon an die 100 Jahr alt sein. Dass Team des Weinguts Mayer am Pfarrplatz hegt und pflegt den Weingarten das ganze Jahr über, wird der geschätzte Ertrag von rund 50 Flaschen Wiener Gemischten Satz doch zugunsten von „Licht ins Dunkel“ versteigert.

Früher Jahrgang verspricht tolle Weine. Der Vegetationsverlauf im Weingarten gestaltete sich bis zum Sommer gut und ausgewogen. Die langanhaltende Hitze im Sommer beschleunigte den Reifevorgang, weswegen heuer bereits Ende August mit der Weinlese begonnen werden konnte. Die Säurewerte stabilisierten sich in einem sehr guten und ausgewogenen Bereich und bieten somit eine angenehme Balance zum vollmundigen 2012er Jahrgang. „Endlich konnten wir nach Jahren mengenmäßiger Entbehrung wieder vernünftige Quantitäten ernten, denn den Jahrgang 2012 kann man als „den Jahrgang Wiens“ bezeichnen. Der Wiener 2012er wird ein eleganter, reifer Jahrgang mit lebendiger Säure, Frucht und Finesse der darauf wartet verkostet zu werden“, so Gerhard J. Lobner, vom Weingut Mayer am Pfarrplatz zuV.l.n.r. Bürgermeister Ök.-Rat Dr. Michael sammenfassend über den Häupl, Dompfarrer Toni Faber, Ök.-Rat heurigen Wiener WeinDipl.-Ing. Herbert Schilling, Hans Schmid jahrgang. Foto: LK Wien/Poncioni

von Ing. Martin Obermann

Nach längerer Diskussion hat die Europäische Kommission die Bedingungen für die Kennzeichnung von Allergenen beschlossen. Neben den Sulfiten sind ab dem Jahrgang 2012 unter bestimmten Umständen auch die Behandlung der Weine mit bestimmten Schönungsmitteln auf der Basis von Milchprodukten (z.B. Kasein) oder Eiprodukten (z.B. Lysozym, Albumin) auf dem Etikett zu kennzeichnen. Nicht gekennzeichnet werden müssen Weine die entweder nicht mit diesen Schönungsmitteln behandelt wurden, oder derart behandelte Weine nach Untersuchung mit der von der OIV vorgegebenen Analysenmethode ein Grenzwert von 0,25 mg pro Liter nicht überschritten wird. Sollte der Grenzwert überschritten werden, sind die betroffenen Weine ab dem Jahrgang 2012 am Etikett neben der Angabe „enthält Sulfite“ um eine der nachfolgenden Angaben zu ergänzen: n Im Falle einer Schönung mit Eiprodukten: „Ei“, „Eiprotein“, „Eiprodukt“, „Lysozym aus Ei“ oder „Albumin aus Ei“ n Im Falle einer Schönung mit Milchprodukten: „Milch“, „Milcherzeugnis“, „Casein

aus Milch“ oder „Milchprotein“ Bei der Inverkehrbringung der Weine in Österreich dürfen die Allergenangaben entweder in Deutsch oder in Englisch vorgenommen werden. Sollten die Angaben in Englisch vorgenommen werden, so sind sie um ein spezielles mit der Verordnung verlautbartes Piktogramm zu ergänzen. Im Falle der Inverkehrbringung der Weine in andere Mitgliedstaaten der EU müssen die jeweiligen zulässigen Sprachen hinterfragt werden. In Deutschland ist z.B. nur Deutsch zugelassen, in Frankreich ist z.B. neben Französisch jede andere EU-Sprache zugelassen, wenn sie in Verbindung mit dem Piktogramm angegeben wird.

Veranstaltungstipp Jungweinbeurteilung Ihre Weine werden im Staubigen- bzw. Jungweinstadium offen oder verdeckt verkostet und diskutiert. Die Entdeckung der Aromen in diesem Weinstadium steht im Vordergrund. Welche Arbeitsschritte können zu diesem Zeitpunkt gesetzt werden, um die Aromen zu erhalten. Theoretische Abhandlung des abgelaufenen Weinjahres und Darstellung der einzelnen Arbeitsschritte von der Lese bis zur Flaschenfüllung. Bringen Sie Ihre Weine zur Verkostung mit! Datum: Do., 22. November 2012, 14.30 bis 17 Uhr Ort: Technikum Kellerwirtschaft, Agnesstrasse 60, 3400 Klosterneuburg Zielgruppe: WinzerInnen Kursbeitrag: € 17,00 (ohne Förderung € 46,00) Anmeldung: bis Do., 15. Nov. 2012


Die Information

Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit

Die Abteilung FEGA der AGES stellt sich vor von HR Univ.-Doz. Dr. phil. Gerhard Bedlan, AGES

Die FEGA ist die Abteilung für Pflanzengesundheit im Feldund Gartenbau im Institut für Nachhaltige Pflanzenproduktion der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit. Sie versteht sich als kompetenter Dienstleister und Netzwerkpartner zur Umsetzung des Pflanzgut- und des Saatgutgesetzes, des Pflanzenschutz- und des Sortenschutzgesetzes sowie der einschlägigen europäischen und internationalen Regelungen dazu. Wir leisten einen Beitrag zur Risikobewertung und Risikokommunikation zur Umsetzung des Pflanzenschutz-, des Saatgut-, des Pflanzgut- und des Pflanzenschutzmittelgesetzes und erbringen privatwirtschaftliche Leistungen zu den Themenbereichen der Nachhaltigen Pflanzenproduktion. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung entwickeln biologische, biotechnische und integrierte Pflanzenschutzverfahren, insbesonders im Rahmen von Notfallsplänen für Quarantäneschadorganismen und wirtschaftlich bedeutender Schadorganismen in Feldkulturen und Gartenbau. Unsere Kunden sind Landwirtschaftliche Betriebe, Gartenbaubetriebe, Baumschulen, Stadtgartenämter, Friedhofsgärtner, Endverkaufsbetriebe, Kleingärtner und Siedler, private Pflanzenliebhaber.

Einige unserer Hauptaufgaben sind die Diagnose tierischer Schaderreger mit und ohne optischer Hilfsmittel, die mikroskopische Diagnose von pilzlichen Krankheitserregern (Dauer abhängig vom Pflanzenmaterial und Art des Erregers), meist innerhalb von 3 Tagen, vor allem serologische Nachweise ausgewählter Krankheitserreger, Sortenresistenzprüfungen (z. B. Getreide, Kartoffel, Rüben, …), Warndienste, Auftragsuntersuchungen (Auskunftsdienst) und Empfehlungen für phytosanitäre und andere wirtschaftlich bedeutende Schaderreger sowie Unkräuter und -gräser in Feldkulturen und Gartenbau. Unsere Standarduntersuchungen. Serologische Nachweise folgender Viren: n Tomato spotted wilt virus (TSWV), z. B. an Paprika, Paradeiser sowie anderer Gemüse und Zierpflanzen) n Gurkenmosaikvirus (CMV), z. B. an Gurken, Zucchini, Paradeiser, Paprika, … n Zucchinigelbmosaikvirus (ZYMV), z. B. an Zucchini, Gurken, Melonen, … n Pepinomosaikvirus (PepMV), z. B. an Paradeiser, … n Sojabohnenmosaikvirus (SMV), z. B. an Sojabohne, … n Iris yellow spot virus (IYSV), z. B. an Zwiebel, Bundzwiebel, Porree, … n Barley yellow dwarf virus

(BYDV pav), z.B. an Gerste, Weizen n Wheat dwarf virus (WDV), z. B. an Weizen, Gerste n Maize dwarf mosaic virus (MDMV), z.B. an Mais, Johnsongras, … n Sugar cane mosaic virus (SCMV), z.B. an Mais, Johnsongras,… Serologische Nachweise folgender Bakterien: n Clavibacter michiganensis ssp. michiganensis, z. B. an Paradeiser, Paprika, Melanzani, … n Ralstonia solanacearum, z. B. an Paradeiser, Pelargonien, … n Xanthomonas campestris pv. perlargonii, z.B. an Pelargonien, … Dauer der Untersuchungen: 2 aufeinander folgende Werktage. n Bakterielle Tomatenwelke (Clavibacter michiganensis ssp. michiganensis): nicht nur an ausgepflanzten Paradeisern, auch an Jungpflanzen innerhalb von 3 Werktagen! n Untersuchung von Maissaatgut auf Pantoea stewartii, Stenocarpella maydis, Stenocarpella macrospora, Maize dwarf mosaic virus (Dauer 14 Tage). Die Abteilung FEGA führt jährlich folgende Warndienste durch: n Getreide (Halmbruch, Septoria nodorum, Septoria tritici.

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Getreidewanzen) n Mais (Maiszünsler, Maiswurzelbohrer) n Obst (Apfelwickler, Pflaumenwickler), gem. mit der Abteilung POWS n Wein (Traubenwickler), gem. mit der Abteilung POWS n Gemüse (Baumwollkapseleule) n Ziergehölze (Buchsbaumzünsler) Wir sind auch das Kompetenzzentrum für die Maikäferflugdaten. Auf Grund des regelmäßigen Entwicklungszyklus der Maikäfer kann man recht gut vorhersagen, wann in welchen Regionen Österreichs mit einem verstärkten Auftreten von Maikäfern zu rechnen ist. Wir bieten Wühlmausfangkurse zur giftfreien biologischen Bekämpfung mittels Fallen an. Die Abteilung FEGA führt Sortenresistenzprüfungen durch künstliche Inokulation für Schwarzrost (Puccinia graminis) an Weizen, Gelbrost (Puccinia striiformis) an Weizen, Steinbrand (Tilletia caries) an Weizen. Sortenresistenzprüfungen für Kartoffelzystennematoden (Globodera rostochiensis, Globodera pallida) an Erdäpfeln (im Rahmen der Feldanerkennung) sowie Beizmittelprüfungen an Getreide im Freiland und Labor durch. Wir sind erste Ansprechpartner für Untersuchungen zur Auswirkung des global change (Klimaänderung) auf das Auftreten neuer Schaderreger sowie Unkräutern und -gräsern (inkl. Invasive Alien Species) in Feldkulturen und Gartenbau. Wir entwickeln laufend neue Methoden oder adaptieren Methoden für spezielle Nachweise phytosanitärer und anderer wirtschaftlich bedeutender Schadorganismen in Feldkulturen und im Gartenbau. Kontakt: Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, Spargelfeldstraße 191, 1220 Wien Tel.: 05 0555 33330 Fax.: 05 0555 95 33330 www.ages.at


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Green Care

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Die Information

Green Care Finanzierungsmöglichkeiten – jetzt und in Zukunft von Nicole Prop, BA Econ

Seit April 2011 berichten wir monatlich über die Fortschritte des Pilotprojekts Green Care. In der August-Ausgabe konnten Sie sich ein Bild über die Situation in den Niederlanden machen, wo Green Care bereits seit 20 Jahren erfolgreich gelebte Praxis ist. Um Green Care Maßnahmen in den Niederlanden dauerhaft und nachhaltig zu implementieren, mussten auch dort zuerst Finanzierungsmöglichkeiten geschaffen werden. In Holland gibt es das bewährte Finanzierungsmodell des Personengebundenen Budgets, kurz „PGB“ genannt. Dieses Modell ermöglicht es jedem Menschen, der einer Pflegeleistung bedarf - ob jung, alt oder mit Behinderung - die individuell benötigte Unterstützung eigenständig und selbstbestimmt zu organisieren. Die pflegebedürftigen Menschen als NutzerInnen von Dienstleistungen entscheiden also selber über das ihnen zur Verfügung stehende PGB und kaufen diese Leistungen bei einem anerkannten Sozialträger ihrer Wahl ein. Der/die Green Care LandwirtIn hat nun mehrere Möglichkeiten: entweder er/sie ist selbst ein anerkannter Träger, oder er/sie bietet seine/ihre Dienste als SublieferantIn eines Trägers an. Je nach Variante verdient der/die LandwirtIn einen Tagsatz zwischen € 47 und € 77 pro KlientIn. Das Personengebundene Budget

gibt es derzeit noch nicht in Österreich, obwohl die Trägerlandschaft und auch das BMASK das holländische Modell kennt. Das PGB darf nicht mit dem österreichischen Pflegegeld verwechselt werden. Personengebundenes Budget versus Pflegegeld. In Österreich beziehen Menschen Pflegegeld, die über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten ständige Betreuung (mehr als 60 Std. pro Monat) benötigen. Die Kriterien für Pflegegeld sind strenger als die Kriterien für PGB. In Holland bezieht man bereits ab einem Pflegebedarf von 17 Stunden im Monat PGB. Obwohl Green Care in Österreich ein noch junges Thema und deswegen nicht mit Holland vergleichbar ist, gibt es bereits bestehende Finanzierungsmöglichkeiten. Green Care umfasst die vier Bereiche Pädagogik, Therapie, Pflege & Betreuung, sowie soziale Arbeit. Jeder Bereich beinhaltet verschiedene Möglichkeiten der Finanzierung. Wir versuchen Ihnen einen ersten groben Überblick zu verschaffen. Pädagogik. Am besten bekannt ist sicherlich die Finanzierung für „Schule am Bauernhof“- Betriebe, als Teil der LE07-13. Aber auch für Nachmittagsbetreuung bzw. Hortplätze inklusive Mittagessen zahlen Eltern monatlich ca. € 200.

Für den Betrieb einer Kindergruppe in Wien können jährlich Einnahmen zwischen € 12.000 (für Raumvermietung) und € 35.000 (selbst geleitete Kindergruppe) erwirtschaftet werden. Therapie. Im Bereich der Therapie ist bislang nur die private Finanzierung durch KlientInnen möglich. Trotz etablierter Ausbildung, wie dem Zertifikatslehrgang für tiergestützte Therapie und Pädagogik, angeboten vom ÖKL in Kooperation mit dem LFI Österreich, oder dem Universitätslehrgang Gartentherapie der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Kooperation mit der Donauuniversität Krems stellen diese Leistungen bislang keine von der Krankenkasse anerkannte Leistung dar. Die Ein-

Bild: IStock

Green Care Veranstaltungstipp „Green Care“ Neue Einkommenschanche in der Landwirtschaft im Sozialbereich Informationen zum Projekt, Green Care Produkte, Finanzierungsmodelle, Bildung (Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik), Exkursion zu bestehenden Green Care Betrieben in Niederösterreich (Emmaus City Farm, Esperanza und Himmelschlüsselhof ) Datum: 29., November 2012, 9 bis 17.30 Uhr Ort: LK Niederösterreich, Seminarraum 3, Wiener Straße 64, 3100 St. Pölten Kursbeitrag: Kostenlos Anmeldung: bis 19., Nov. 2012 bei 01/5879528-39 oder verena.scheiblauer@lk-wien.at

nahmen für eine Tiergestützte Therapie Einheit liegen zwischen € 120 und € 160, während im Vergleich dazu die Kosten einer Psychotherapieeinheit zwischen € 70 und € 120 liegen. Pflege & Betreuung, sowie Soziale Arbeit. In den Produktsparten Pflege und Betreuung sowie soziale Arbeit gibt es ebenfalls mehrere Formen der Finanzierung. Wird ausschließlich die Infrastruktur am landwirtschaftlichen Betrieb zur Verfügung gestellt, kann der/ die LandwirtIn mit Mieteinnahmen für die zur Verfügung Stellung der Infrastruktur zwischen € 8 und 12/m² (exkl. Betriebskosten) rechnen. Kann die Dienstleistung aufgrund von Qualifizierung und Ausbildung des Landwirts/ der Landwirtin selbst angeboten werden, gelten die jeweiligen BAGS Kollektivverträge für die entsprechende Voll- oder Teilzeitanstellung beim Sozialträger. Beispiele für BAGS Kollektivverträge (jeweils Brutto/Monat): Heimhilfe (Gruppe 3) ab € 1.529, Pflegeperson (Gruppe 5) ab € 1.734, SozialpädagogIn (Gruppe 6) ab € 1.862, Diplomierte/r Gesundheits- und Krankenpfleger oder –schwester (Gruppe 7) ab € 1.997. Die dritte Variante ist es, selbst anerkannter Sozialträger zu werden. In diesem Fall erfolgt die Bezahlung in Form von Tagsätzen. Sie sehen dass Green Care bereits jetzt interessante Finanzierungsmöglichkeiten bietet. Das Ziel im Bereich „Therapie“ ist es über ein entsprechendes Berufsbild und über Forschung und Entwicklung in das Leistungsportfolio einer Krankenkasse zu gelangen. Angebote wie der ÖKL Zertifikatslehrgang oder der Masterstudienlehrgang Green Care auf der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik tragen zur Professionalisierung bei und bringen uns näher ans Ziel. Im Bereich der Pädagogik, Pflege & Betreuung, sowie soziale Arbeit gilt es bereits bestehende Gelder und Finanzierungsformen auf die Landwirtschaft umzulegen.


Green Care

Die Information

November 2012

Green Care Pionierbetrieb

Gärtnerei Nagy produziert nicht nur Pflanzen, sondern auch Bildung Lehrlingsausbildungsstätte sichert Betrieb und erzeugt Zufriedenheit von Mag. Teresa Herdlicka

Seit 1925 besteht der Familienbetrieb der Gärtnerei Nagy in Kirchberg am Wagram. Viele Jahre ein florierendes Unternehmen, wurde es in den 90er-Jahren finanziell immer schwieriger für die Familie von den Erträgen der Gärtnerei zu leben. Als Erich Nagy den Betrieb von seinen Eltern übernahm, befanden sich die Zahlen längst im roten Bereich und vorerst war nicht klar ob und wie der Betrieb überleben sollte. Erich Nagy konnte und wollte die Gärtnerei nicht gänzlich stilllegen, und betrieb sie weiter im Nebenerwerb, hauptberuflich arbeitete er allerdings als freier Dienstnehmer bei Jugend am Werk. Hin und hergerissen zwischen seinen beiden Steckenpferden – der Jugendarbeit und der Gärtnerei – kam ihm im Sommer 2008 der Gedanke seine beiden Betätigungsfelder miteinander zu kombinieren. Lehrlinge gab es auch früher schon am Gärtnereibetrieb, doch Erich Nagy hatte mehr im Sinn und verfasste ein

Ein Lehrling am Betrieb Nagy Foto: LK Wien

Konzept, das er im Frühjahr 2009 in Kooperation mit dem regionalen AMS und dem Niederösterreichischen BFI umzusetzen begann. Mithilfe einer Gebäudeförderung der LK Niederösterreich war es ihm möglich seinen Betrieb entsprechend umzubauen und z.B. einen Schulungs- und einen Computerraum zu errichten. Außerdem gibt es einen großen Aufenthaltsraum mit Küche, sowie Sanitäranlagen. Seitdem fungiert die Firma Nagy GmbH (Geschäftsführer Erich Nagy) als „Überbetriebliche Lehrausbildungsstätte“ für Jugendliche mit abgeschlossener Schulpflicht, die trotz intensiver Vermittlungsbemühungen keine geeignete Lehrstelle finden konnten oder die eine betriebliche Lehre abgebrochen haben. Zu ihm kommen also die nicht immer ganz einfachen Fälle. Herr Nagy verrechnet seine Leistungen in Form von jährlichen Verträgen direkt mit dem BFI und wird pro Lehrling bezahlt. Angefangen hat Erich Nagy 2009 mit fünf Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren, mittlerweile hat sich die Anzahl auf 49 Lehrstellen beinahe verzehnfacht. Zwischen 20 und 30 Lehrlingen befinden sich täglich zwischen Montag und Samstag auf dem Betrieb, die restlichen Auszubildenden sind in der Berufsschule, auf externen Praktika oder mitunter auch auf Urlaub. Auch wenn Herr Erich Nagy mit seinem sehr erfolgreichen Diversifizierungskonzept den Familienbetrieb sichern konnte, wird bei einem Besuch der Firma Nagy GmbH schnell klar, dass es hier nicht nur darum geht Geld

Bild: LK Wien

zu verdienen. Herr Nagy ist mit absolutem Einsatz und persönlichem Engagement bei der Sache. Streng ist er natürlich schon, der Herr Nagy. Aber wenn er vom letzten Weihnachtsfest am Betrieb erzählt, bei dem sich wirklich alle Auszubildenden eingefunden haben, um gemeinsam zu feiern, kann man sehen, wie sehr ihm „seine“ Jugendlichen am Herzen liegen. Ein Umstand, der bei Green Care Projekten immer zum Tragen kommt: Damit ist die Ausbildungsstätte ein gutes Beispiel für den Produktbereich der Pädagogik – einer der vier Green Care Bereiche neben Therapie, Pflege und Betreuung und sozialer Arbeit. Vor wenigen Wochen haben einige seiner Schützlinge erfolgreich deren Abschlussprüfungen absolviert. Der Stolz ist Herrn Nagy ins Gesicht geschrieben… Kontaktdaten Nagy GmbH, Geschäftsführer Erich Nagy Dörfl 26/1 3470 Kirchberg am Wagram Telefon: 0664 24 18 177 Mail: NagyGmbH@gmx.at

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Green Care

Veranstaltungen Green Care lässt Stadtmenschen aufblühen! Do., 22. November 2012, 9 bis 16 Uhr Ort: FH Campus Wien, Favoritenstraße 226, 1100 Wien Kosten: 150 € (inkl. Kursunterlagen) Zielgruppe: Green Care Interessierte, MultiplikatorInnen, SozialarbeiterInnen, LandwirtInnen, BeraterInnen Inhalte: Präsentation des Projektes Green Care, Vernetzung mit Akteurinnen aus dem Sozialbereich, Workshop zum Thema Rolle der Sozialarbeit im Rahmen von Green Care inkl. Aus- und Weiterbildung, Best Practices „Emmaus City Farm“ St. Pölten, Caritas „Am Himmel“ in Wien Anmeldung: http://www.fhcampuswien.ac.at/kosar/fortbildung bis 6. November 2012

Impulse setzen mit „Soziale Produktion“ (SoPro) Besuchen Sie am 7. November in Waidhofen a. d. Ybbs die kostenlose Impulsveranstaltung „Soziale Produktion- nachhaltige Chancen für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft“ (10.30 - 16 Uhr) vom neuen Kooperationspartner von Green Care! Aufgabe und Ziel von SoPro ist es, die Zusammenarbeit von Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern mit Sozialbetrieben zu vertiefen und zu erweitern, nachhaltige Produkte und Dienstleistungen in guter Qualität zu entwickeln und deren Marktfähigkeit zu fördern, damit diese zum Impulsgeber für nachhaltiges, regionales Wirtschaften werden können. Künftig auch in der Landwirtschaft! Mehr unter: www.sozialproduziert.at

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Internet-Tipp: www.greencare-wien.at


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Soziales

November 2012

Die Information

Personalsuche mit attraktiven Fördermöglichkeiten Personalsuche mit attraktiven Fördermöglichkeiten von Mag. Christian Reindl

Die Probleme, ausreichend Personal im Gastgewerbe bzw. in Buschenschankbetrieben zu bekommen, sind hinlänglich bekannt. Das Projekt Jobservice 2/20, ein Projekt der Firma itworks, vermittelt arbeitssuchende Personen in nachhaltige Dienstverhältnisse. Der Vorteil für unsere Betriebe liegt in der kostenlosen und profilbezogenen Personalsuche, die ihnen von der Firma itworks abgenommen wird. So können Sie ein ganz auf die Bedürfnisse ihres Betriebs abgestelltes Profil erstellen, die Personalsuche wird von der Firma itworks übernommen. Es können aber auch Gartenbau und landwirtschaftliche Betriebe ihre individuellen Anforderungen für Arbeitskräfte bekannt geben, die Vorauswahl geeigneter KandidatInnen erfolgt ebenfalls durch die Firma itworks.

Information Jobservice 2/20 Personalsuche - einfach gemacht Sie sind vielleicht gerade auf der Suche nach Servicekräften oder Küchenhilfen für ihren Heurigen? Jobservice 2/20 bieten eine kostenlose und zeitsparende Möglichkeit für alle Interessenten um das entsprechende Personal zu finden. Jobservice 2/20 - ein Projekt der Firma itworks - vermittelt arbeitssuchende Personen im Auftrag des AMS Wien in nachhaltige Dienstverhältnisse und bietet Wirtschaftstreibenden in Österreich in diesem Rahmen eine kostenlose und profilbezogene Personalsuche mit attraktiven Fördermöglichkeiten. n Wir treffen eine Vorauswahl geeigneter KandidatInnen; d.h. Sie erhalten per E-Mail ausschließlich Lebensläufe von KandidatInnen, die dem von Ihnen bekannt gegebenen Profil entsprechen n Die meisten unserer TeilnehmerInnen erfüllen die Voraussetzungen für die Comeback-Förderung/Eingliederungsbeihilfe n Nachbetreuung

Wenn Sie eine freie Stelle haben, nehmen Sie einfach mit Jobservice 2/20 Kontakt auf (Ansprechpartnerin: Dipl.-Ing. Gitta Kranebitter, Mail: Gitta.Kranebitter@itworks.co.at, Tel.: 90611- 5231) formulieren ein Anforderungsprofil und wir bemühen uns in kurzer Zeit Ihnen Lebensläufe entsprechender Kandidaten zukommen zu lassen.

Wie funktioniert Green Care in den Bereichen Soziale Arbeit und Pädagogik? Bereits im Sommer präsentierte der ORF in der „Sommerzeit“ „Die Stadtbäuerin“ (Video abrufbar auf www.greencareoe.at). Ein weiterer Betrieb im Bereich „Soziale Arbeit“ ist der Biogärtnerhof GIN. Dieser bietet eine Tagesstruktur für Menschen mit Behinderung, kombiniert mit agrarischer Produktion. Der ORF zeigt in „Land und Leute“ den Gärtnerhof GIN, die Stadtbäuerin sowie die Gärtnerei Schippani, die sich der grünen Pädagogik verschrieben hat. Wie positiv sich Natur auf die Klienten am Gärtnerhof GIN oder bei der Stadtbäuerin auswirkt und wie spannend Gemüseanbau für Kinder sein kann, sehen Sie sich am besten selber an! Ausgestrahlt wurde der Beitrag am 3. November in „Land und Leute“ auf ORF 2, abrufbar auf http://tvthek.orf.at/ Green Care wünscht viel Vergnügen!


Die Information

Kurzmeldungen

November 2012

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Naturschutz mit Genuss verbinden

Hagelversicherung

Neue Landesleiterin in Wien Barbara Jaunecker heißt die neue Landesleiterin der Österreichischen Hagelversicherung in Wien. Im Sommer folgte sie in dieser Funktion Dipl.-Ing. Katharina Burger, die in Karenz ist und von 2010 bis jetzt die Landesleitung Wien sehr erfolgreich führte.

Die besten Biosphärenpark Wienerwald Weine ausgezeichnet

von Babara Müllner, BA

Frau Dipl.-Ing. Jaunecker (25) ist im niederösterreichischen Michelbach aufgewachsen. Nach mehreren Praktika u.a. beim Land Niederösterreich und in der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft in Wien sowie dem Abschluss ihres Landwirtschaftsstudiums an der Universität für Bodenkultur startete Jaunecker 2011 in der Hagelversicherung als Fachreferentin im Vertragsservice. „Wir freuen uns, dass wir für die Landesleitung Wien mit Dipl.-Ing. Jaunecker eine Agrarexpertin gewinnen konnten, bei der die Betreuung unserer Wiener Kunden in besten Händen sein wird“, betont Dr. Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung. Kontakt Landesleitung Wien: Dipl.-Ing. Barbara Jaunecker jaunecker@hagel.at, T. 0664 827 20 57

„Tag des Bodens“ Die Kraft des Bodens kennen lernen

Zum 7. Mal wurden die besten Weine aus dem Biosphärenpark Wienerwald ausgezeichnet. Niederösterreichs Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf, Wiener Gemeinderat Erich Valentin – in Vertretung von Wiens Umweltstadträtin Mag.a Ulli Sima – und BiosphärenparkDirektorin Mag.a Hermine Hackl überreichten die Auszeichnung „Biosphärenpark - Der Wein“ für die besonders edlen, nachhaltig produzierten Tropfen aus der Region. Aus der Großlage Wien wurde „Francisco Miguel 2011“ von FM Mayer Vitikultur ausgezeichnet. Als TOP-Winzer 2012 wurde weiters das Weingut Mayer am Pfarrplatz prämiert. Wir gratulieren sehr herzlich!

NÖ Umwelt-LR Dr. Stephan Pernkopf, FM Mayer, Wr. GR Erich VaFoto: BPPW lentin

In Zusammenarbeit mit dem LFI Wien organisierte die LK Wien am 26. September 2012 am landwirtschaftlichen Betrieb Anton Meierhof im 22. Bezirk den „Tag des Bodens“. Zu Beginn der Veranstaltung referierte Dr. Wilfried Hartl, Bioforschung Austria, über die optimale Bodenbearbeitung, Humusaufbau, die Möglichkeiten der organischen Düngung und wie wichtig eine gut durchdachte Fruchtfolge sowie der Zwischenfruchtanbau im Ackerbau für eine qualitative und quantitativ gute Ernte sei. Im Anschluss an den Vortrag fand eine Maschinenvorführung zum Thema „Bodenbearbeitung“ statt. Hierbei stellte Anton Meierhofer eine Ackerfläche zur Verfügung auf der verschiedene Maschinen zur Bodenbearbeitung erklärt und vorgeführt wurden. Im Zuge der Demonstration wurde von Dr. Hartl gemeinsam mit den Interessierten die Bodenbeschaffenheit genauer analysiert und diskutiert. Die LK Wien bedankt sich recht herzlich bei allen Mitwirkenden welche Maschinen zur Verfügung gestellt haben. Foto: LK Wien

NÖ Umwelt-LR Dr. Stephan Pernkopf, Gerhard Lobner (Mayer am Foto:BPWW Pfarrplatz, Rotes Haus), Wr. GR Erich Valentin


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November 2012

SPRECHTAGE Einmal im Monat besteht in der LK Wien die Möglichkeit, ein kostenloses Rechts- und Steuerberatungsgespräch in Anspruch zu nehmen. Rechtsberatungssprechtag Mi, 14. November 2012 9 - 11 Uhr Mag. Peter Bubits Steuerberatungssprechtag

Mi, 12. Dezember 2012 10 - 12 Uhr Mag. Alfred Komarek Terminvereinbarung bzw. Anmeldung und kurze Rücksprache bei Mag. Christian Reindl (Tel.: 01/587 95 28-27, christian.reindl@lk-wien.at)

Impressum

Das Mitteilungsblatt der Landwirtschaftskammer Wien Die Information erscheint 12 mal pro Jahr; Nachdruck und fotomechanische Wiedergabe - auch auszugsweise - nur mit Genehmigung es Verlages; veröffentlichte Texte gehen in das Eigentum des Verlages über, es kann daraus, kein wie immer gearteter, Anspruch, ausgenommen allfälliger Honorare, abgeleitet werden. Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: Landwirtschaftskammer Wien, 1060 Wien, Gumpendorfer Straße 15 Chefredakteur: KDir. Ing. Robert Fitzthum Anzeigenannhme: KDir. Ing. Robert Fitzthum, Landwirtschaftskammer Wien, 1060 Wien, Gumpendorfer Straße 15, Tel.Nr.: 01/587 95 28-25, Fax 01/587 95 28-21, direktion@ lk-wien.at Abo-Service: Eveline Leeb Layout: Irene Diendorfer Herstellung: Herold Druck und Verlag AG, 1030 Wien, Faradaygasse 6 Verlagsort: Wien

Aktuelles Die Informationsschiene der LK Wien Informationen rechtzeitig verfügbar und verständlich aufbereitet sind ein wichtiger Schlüssel zum betrieblichen Erfolg. Das Informationsangebot durch die neuen Medien ist reichhaltig, jedoch nicht immer leicht zu finden. Die Landwirtschaftskammer Wien hat es sich zum Ziel gesetzt,

Sie bei der Suche nach geeigneten, wichtigen und interessanten Informationen zu unterstützten, Sie erhalten von uns wöchentlich die LK Wien NEWSLINE, die Sie effizient und schnell über aktuelle wichtige Themen aus dem Agrarbereich informiert. In übersichtlicher Gliederung erhalten Sie eine Aufstellung mit Titel und einem kurzen Textanriss der aktuellen Informationsangebote.

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Die Information - November