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Landwirtschaftskammer Wien

DIE INFORMATION  Gartenbau  Wein- & Obstbau  Land- & Forstwirtschaft

Ausgabe 5 - Mai 2012

EDITORIAL

Ing. Robert Fitzthum Kammerdirektor

Ortsnahe Versorgung mit Lebensmittel hat großes Potential In einer Pressemitteilung hat die EU-Kommission ein "erhebliches Potential für eine ortsnahe Versorgung mit Lebensmitteln" festgestellt. EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos erklärte, dass "kurze Vertriebswege die Landwirtschaft wirtschaftlich wettbewerbsfähig und sozial sowie ökologisch nachhaltiger machen". Nach jüngsten Studien gebe es jedenfalls einen großen Bedarf der Konsumenten für lokale Produkte. Es sei notwendig ein neues Konzept für kurze Transportwege zu schaffen und effiziente Lösungen zu finden, so der Agrarkommissar. Ciolos betont die Notwendigkeit einer Verbindung zwischen den großen städtischen Konsumzentren und den Erzeugergebieten im Umland. Sie mit innovativen Maßnahmen zu erhalten und bzw. wieder herzustellen ist die Aufgabe der Agrarpolitik im Rahmen der Reform zur ländlichen Entwicklung für die Zeit nach 2013. „Tatsache ist, dass die kurzen Vertriebswege ein Bestandteil der landwirtschaftlichen Vielfalt sind, dem bisher nicht genügend Beachtung geschenkt wurde. Sie sind ein wichtiges Element unserer Umfassenden Strategie, um den Landwirten bei der Verbesserung der Wertschöpfung zu helfen“, so der Kommissar. Der Analyse der EU-Kommission ist aus Sicht der Wiener Stadtlandwirtschaft nichts hinzuzufügen.

Dr. Stephan Mikinovic, GF der AMA-Marketing, Karl Kölbl, Wiener Gärtner, Ing. Franz Windisch, Präsident der LK Wien und Ök.-Rat Gerhard Wlodkowski, Präsident LK Österreich stellen zur Woche der Landwirtschaft die Lebensmittelsicherheit und –versorgung in den Mittelpunkt.

691 Wiener Landwirte sichern Lebensmittelversorgerung der Stadtbevölkerung Windisch: Politik muss Versorgung durch bäuerliche Betriebe zulassen Fast 110.000 t Lebensmittel produzieren die Wiener Stadtlandwirte Jahr für Jahr für die Bevölkerung der Bundeshauptstadt. 61.000 t Gemüse und 1.400 t Obst erster Qualität aus der direkten Umgebung finden die Konsumenten täglich im Handel und auf den Märkten vor. Die 233 Gemüsegärtner liefern somit 36% des benötigten Gemüses die Hauptsorten sind Gurken, Paradeiser, Paprika und Salat für die urbane Bevölkerung, die 149 Ackerbauern tragen 6,9% zur Selbstversorgung mit Getreide bei und die 219 Winzer 4,3%. Der Produktionswert des gesamten landwirtschaftlichen Bereiches betrug 2010 EUR 102,4 Mio. “Angesichts der steigenden

Bevölkerungszahlen - das World Population Institut geht davon aus, dass 2050 die doppelte Menge an Kalorien benötigt wird als 2010 - ist es ein Gebot der Stunde, die Chancen die unsere heimische Landwirtschaft bietet, zu nutzen und über wettbewerbsfähige Strukturen mit planbaren und stabilen Rahmenbedingungen sowie durch eine leistungsorientierte Unterstützung die Lebensmittelversorgung

durch unsere Bauern nachhaltig zu sichern”, appelliert Wiens Landwirtschaftskammer Präsident Ing. Franz Windisch an die politisch Verantwortlichen. “Insbesondere in der aktuellen Debatte um die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), bei der eine stärkere Ökologisierung, unter anderem mit einer 7%igen verpflichtenden Flächen-

P.b.b. Verlagspostamt 1060 Wien

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Fortsetzung von Seite 1 stilllegung im Raum steht, muss man sich fragen, ob angesichts der globalen wirtschaftlichen Lage, der volatilen Märkte und explodierender Betriebskosten immer stringentere Umwelt- und Naturschutzauflagen einer bäuerlichen Bewirtschaftung wirklich förderlich sein können”, mahnt Windisch, die Versorgungssicherheit nicht zu gefährden, zumal regionale Lebensmittel bei den Konsumenten immer größeren Anklang finden. Regionalität liegt im Trend. So sind mittlerweile 81% der Verbraucher der Meinung (KeyQuest-Umfrage im Frühjahr 2012 unter 500 Österreichern), dass die Regionalität in der Lebensmittelversorgung künftig weiter an Bedeutung gewinnen wird; 2006 waren erst 63% davon überzeugt. "Regionalität" wird dabei als eines der wichtigsten Kriterien für die Nachhaltigkeit eines Produktes angesehen. Als besonders nachhaltig gelten demnach Lebensmittel, die direkt vom Bauern kommen, heimische Biowaren, Produkte aus dem Bezirk, dem Bundesland oder Österreich. “Die wichtigsten Gründe für den Kauf von Lebensmitteln aus der Region sind für 80% der Befragten die erwartete Frische, gefolgt von höherer Qualität (79%) und gutem Geschmack (77%). Zwei Drittel der Konsumenten verbinden damit aber ebenso Natürlichkeit und 59% haben größeres Vertrauen in die Produktion. Und das zu Recht”, so der LK-Präsident. Vertrauen der Verbraucher in heimische Lebensmittelherstellung zurückgewinnen. “Unsere Gemüsegärtner, Ackerbauern und Winzer haben sich damit nicht nur zur Einhaltung strenger Produktionsrichtlinien verpflichtet, deren Einhaltung regelmäßig kontrolliert wird, sie nehmen auch freiwillig an der Gentechnik-Charta der Stadt Wien teil”, betont Windisch. “Sie haben sich durch ihre

INTERESSENVERTRETUNG

DIE INFORMATION

einwandfreie Arbeit über viele Jahre bei den Konsumenten ein Vertrauen erarbeitet, dass durch die zahlreichen Lebensmittelskandale der vergangenen Monate - wie den verheerenden EHECAusbruch in Deutschland im Sommer 2011 - erheblich erschüttert wurde, auch wenn sich ihre Waren als einwandfrei herausgestellt haben. Diesen Vertrauensverlust gilt es nun wieder zurückzugewinnen und weiter auszubauen.” Ökonomie ist Fundament für ökologische und soziale Landwirtschaft. Das könne aber nur gelingen, wenn gegenüber den Konsumenten und dem Handel Werte wie Lebensmittel- und Versorgungssicherheit in den Vordergrund gestellt und dafür Anerkennung in Form eines gerechten Erzeugerpreises eingefordert werde, so Windisch, „denn nur Wertschätzung multipliziert mit Preis ergibt Wertschöpfung. Und die Gemüsebaubranche, ebenso wie alle anderen landwirtschaftlichen Produktionsbereiche, brauchen Wertschöpfung, um ihr gesamtes Leistungspaket für die Gesellschaft nachhaltig erfüllen zu können.“

WienWein Erfolgsstory: Strahlkraft vom Nussberg bis Manhatten

Die Winzergruppe WienWein wurde im Jahr 2006 gegründet und demonstriert in beeindruckender und vorbildlicher Weise, wie sinnvoll und effektiv es ist, wenn sich Weingüter zusammenschließen, ihre Erfahrungen nützen, ihre Kräfte bündeln, ein klares Ziel verfolgen und mit einer "Mission" gemeinsam auftreten. Wiener Gemischter Satz als Zugpferd Von Beginn an hat sich die WienWein Gruppe dem Wiener Gemischten Satz verschrieben und seine Bekanntheit weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus verbreitet: Zwischen 2007 und 2011 hat sich der Export mehr als verzehnfacht, zumindest bei den fünf Weingütern - Christ, Cobenzl, Edlmoser, Mayer am Pfarrplatz und Wieninger - die unter der Dachmarke "WienWein" versammelt sind. Wurden 2007 noch 5.700 Flaschen ins Ausland verkauft, so waren es im Vorjahr bereits 66.000 Stück. 2011 wurde der Gemischte Satz aus der Hauptstadt in 18 Staaten geliefert. Foto: WienWein/Raimo Rudi Rumpler


DIE INFORMATION

ZIERPFLANZEN

Start der Sommerblumen-Saison beim Gärtner Die Glashäuser sind voll mit Sommerblumen, die Saison kann starten. Beim Tag der offenen Gärtnereien am 28. April boten die österreichischen Gärtner selbst produzierte Pflanzen, fachmännische Beratung, hilfreiche Tipps und passendes Zubehör rund ums Garteln. Traditionell starten die österreichischen Gärtner am letzten Samstag im April in die Beet- und Balkonpflanzensaison. Es liegen arbeitsreiche Wochen hinter unseren Fachkräften, in denen aus Stecklingen stattliche Balkonblumen und aus Samen Kräuter und Gemüsejungpflanzen herangezogen wurden, die ab sofort zum Auspflanzen bereit sind. „Natürlich gibt es auch heuer wieder zahlreiche Neuzüchtungen und es lohnt sich, beim Einkauf nach der „Balkonblume des Jahres“ zu fragen. Jedes Bundesland kürt eine Pflanze zur Blume des Jahres und stellt diese eine Saison lang ins Rampenlicht. Welche Neuheiten man dieses Jahr auf Balkon, Terrasse und Garten pflanzt, erfährt man am besten in diesen Tagen beim Gärtner“, empfiehlt Dipl.Ing. Karin Weigel, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der

Österreichischen Gärtner. Gärtner haben treue Stammkunden. „Pflanzen kaufen kann man überall. Aber nur bei den heimischen Gärtnern gibt’s auch die fachmännliche Beratung und Kompetenz dazu“, empfiehlt Dr. Stephan Mikinovic, Geschäftsführer der AMA-Marketing, den Einkauf beim Fachmann. Und wer einmal beim Gärtner sein Sortiment für den Garten gekauft hat, tut es immer wieder. Laut einer Umfrage der AMA-Marketing unter den Gärtnerbetrieben im November 2011 steigt der Anteil an Stammkunden, während seltene oder einmalige Kunden immer weniger werden. Dementsprechend werden mehr als zwei Drittel des Umsatzes mit Stammkunden gemacht. Generell sind die heimischen Gärtner mit der Umsatzentwicklung zufrieden. Besonders gut zeigt sich die Entwicklung im Bereich Kräuter und Gemüsejungpflanzen. „Selber anbauen und ernten liegt wieder im Trend. Besonders Kräuter und einige Gemüsesorten lassen sich auch am Balkon oder im kleinen Garten anbauen. Und zu Gemüse, das man selber über Wochen gegossen und gepflegt hat, entwickelt man ein ganz anderes Verhältnis“, freut sich Mikinovic über die Re-

naissance des Gartelns. Die Umsatzentwicklung von mehrjährigen Pflanzen und Stauden erwies sich etwas besser als die der saisonalen Blüher. Daraus lässt sich der Trend ablesen, dass langjährige Pflanzen, die wenig Pflege brauchen, gerne mit saisonaler Ware kombiniert werden. „Genau das macht auch den Reiz eines Gartens aus – die Kombination zwischen Pflanzen und Stauden, die viele Jahre Freude machen und wechselnden, auf die Jahreszeit abgestimmten Akzenten rund ums Haus“, so Mag. Micaela Schantl, Leiterin der AMA-Blumenwerbung. Zu kämpfen haben die heimischen Gärtnereien allerdings mit dem steigenden Kostendruck, vor allem im Bereich Energie, Betriebsmittel und Personal. Das Billigangebot in Baumärkten, Gartencentern und zunehmend auch in den Supermärkten übt einen hohen Preis- und Konkurrenzdruck auf die heimischen Gärtner aus. Umso mehr setzen die Fachmänner und -frauen mit dem Grünen Daumen auf die Qualität ihrer Pflanzen und die persönliche Beratung. Auch die Gestaltung des Verkaufsraumes liegt den Gärtnern am Herzen und hebt sie damit von der Konkurrenz ab. Ge-

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nau in diese Richtung gehen daher auch die Schwerpunkte der AMA-Werbung. Broschüren, Poster und Dekomaterial wie Fahnen für die Verkaufsräume sollen helfen, die Beratungskompetenz des Gärtners zu unterstreichen. Ganz neu erschienen ist die umfangreiche Broschüre „Hausbäume“. Diese und viele weitere Broschüren sind ab sofort kostenlos im Webshop unter shop.amamarketing.at erhältlich. Der Vorteil regionaler Ware liegt klar auf der Hand: die Pflanzen sind an die Witterungs- und Temperaturverhältnisse angepasst, haben nur wenige Transportkilometer hinter sich und wurden vor allem mit Sorgfalt und Liebe groß gezogen. So machen die Pflanzen nicht nur am Tag des Einkaufs Freude, sondern auch noch viele Wochen und Jahre danach. 1.414 Gartenbaubetriebe in Österreich. Laut Gartenbauerhebung im Oktober 2010 gibt es in Österreich 1.414. Gartenbaubetriebe. Sie bewirtschaften eine Fläche von 2.144 Hektar. Nach wie vor ist der Gartenbau in Österreich sehr klein strukturiert. Ein rot-weiß-roter Gartenbaubetrieb bewirtschaftet im Schnitt 1,51 Hektar. Oberösterreich besitzt mit 27,2 % die größten Flächenanteile, gefolgt von Niederösterreich mit 24 % und Wien mit 17,9 %. Die 92 Zierpflanzenbetriebe in Wien haben 2010 rund 22 Millionen Euro erwirtschaftet und zählen zu den fünf wichtigen Produktionssparten der Wiener Landwirtschaft. „Als Trend im Wiener Zierpflanzenbau ist die Vermarktung über einen eigenen Endverkaufsbetrieb zunehmend erkennbar. Die Konsumenten nutzen dieses Angebot verstärkt, denn der persönliche Kontakt und die fachkundige Beratung der Produzenten gewinnt auch in dieser Branche immer mehr an Bedeutung", so Ing. Franz Windisch, Präsident der Landwirtschaftskammer Wien.


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WEITERBILDUNG

DIE INFORMATION

Tag des Gartens 22. September 2012 Aktive Bewerbung der Herbstsaison für Endverkaufsbetriebe im Gartenbau

Wiener Ackerbaufeldtag

VON DIPL.-ING. BIRGIT SZIGETI

Theorie und Praxis am landwirtschaftlichen Betrieb 1 Stunde anrechenbar Mit dem Ziel, des Erfahrungs- und Informationsaustausches zwischen LandwirtInnen und Fachreferenten findet zum zweiten Mal der Wiener Ackerbaufeldtag statt. Im theoretischen Teil der Veranstaltung werden wichtige Informationen bezüglich „Richtiges Verhalten im Vor Ort Kontrollfall“ und die aktuellsten Neuerungen im Bereich Pflanzenschutz und deren aktuelle Gesetze präsentiert. Beim praktischen Teil der Veranstaltung findet eine Maschinenvorführung am Gelände des landwirtschaftlichen Betriebes der Familie Sandbichler statt. Hierbei werden unterschiedliche Maschinen und Geräte von verschiedenen Herstellern für den Pflanzenschutz und die mechanische Unkrautregulierung vorgestellt. Datum: Di 22. Mai 2012, 14 bis 17 Uhr Ort: Landwirtschaftlicher Betrieb Familie Sandbichler, Scheunenstrasse 7, 1100 Wien Kursbeitrag: € 15,00 Zielgruppe: LandwirtInnen Anmeldung: bis Mo. 14. Mai 2012

Quelle: Mader

Kinderbetreuung am Hof Exkursion zum Schnuppern

Interessieren Sie sich für Kinder? Hier bekommen Sie einerseits einen Eindruck wie ein Betrieb in Oberösterreich schon seit vier Jahren erfolgreich einen Kindergarten direkt am Bauernhof betreibt und anderseits ein Träger nahe Linz erfolgreich "Kindergruppe am Bauernhof" anbietet. Die Exkursion gibt Ihnen die Möglichkeit die Betriebe vor Ort anzusehen und mit den Eigentümern (selbst Landwirt) und Trägern persönlich zu reden. Fragen Sie alles was Sie wissen wollen. Erleben sie hautnah wie zwei landwirtschaftliche Betriebe erfolgreich Kinderbetreuung auf ihren Betrieben umsetzen. Datum: Do 14. Juni 2012, 8 bis 18 Uhr Ort: Oberösterreich Kursbeitrag: € 15,00 (inkl. Mittagessen) Zielgruppe: LandwirtInnen, WinzerInnen, GärtnerInnen und DirektvermarkterInnen Anmeldung: bis Mi. 6. Juni 2012

Anmeldung Anmeldung zu allen Veranstaltungen (wenn nicht anders angegeben) bei Alexandra Csida Tel.: 01/587 95 28-11, alexandra.csida@lk-wien.at MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LÄNDERN UND EUROPÄISCHER UNION

Bitte Anmeldeschluss beachten!

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

Der Bund Österreichischer Baumschul- und Staudengärtner hat sich dazu entschlossen, gemeinsam mit dem Blumenmarketing Austria, den Tag des Gartens stärker zu bewerben. Der Tag des Gartens ist dieses Jahr am 22. September und soll den Gärtnern die Möglichkeit bieten, die Herbstsaison aktiv zu bewerben. Die Baumschul- und Staudengärtner haben als Thema „Wildobst, Vitalbeere und Co“ gewählt. Eine passende Broschüre mit Pflanzentipps wird dazu erarbeitet. Alle anderen Werbeaktivitäten und Werbematerialien sind unabhängig vom Thema und können in allen Gärtnereien, unabhängig von der Betriebsausrichtung eingesetzt werden. Bis auf die Broschüre beziehen sich alle Materialien auf den 22. September und es werden Fotos und Grafiken mit typischen Herbstpflanzen und Herbsttätigkeiten verwendet. Wenn Sie diesen Tag für Ihren Betrieb nutzen möchten, haben Sie die Möglichkeit Werbematerialien zu bestellen.

Zusätzlich zu den Werbematerialien für die Betriebe werden auch überbetriebliche Marketingaktivitäten gesetzt:  TV-Beitrag in „Infos und Tipps“ über die AMA Marketing GmbH  Presseaussendung durch das Blumenmarketing Austria  Produktion eines Hörfunkspots durch das Blumenmarketing Austria  Möglichkeit den Hörfunkspot im Regionalradio zu schalten durch den Landesverband  Ankündigung des Tag des Gartens auf diversen Homepages Nutzen Sie die Möglichkeit die Herbstsaison Ihren Kunden schmackhaft zu machen und beteiligen Sie sich am Tag des Gartens. Mit dem Bestellformular (siehe Download Homepage LK Wien), können Sie bis spätestens 31. Mai 2012 die Werbematerialien bestellen.


DIE INFORMATION

GREEN CARE

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Lernen durch Erleben mit Tieren Das Psychosomatische Zentrum Waldviertel und das „Zentrum für tiergestützte Therapie“, eine starke Kooperation für verletzliche Seelen VON DR. DORIT HAUBENHOFER

In Eggenburg/Niederösterreich wurde 2006 das Psychosomatische Zentrum Waldviertel (PSZW) errichtet, das sich inzwischen als führendes Kompetenzzentrum für Psychosomatik, Psychotherapie, und Gesundheitswissenschaften in Österreich entwickelt hat. Insgesamt bietet das PSZW über 225 Behandlungsplätze, mit der Psychosomatischen Modell-Klinik Eggenburg und einer Rehabilitationsklinik mit jeweils 100 Betten, sowie einer

Beziehungen aufzubauen, ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse erkennen und mitteilen zu können, ein stärkeres Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu entwikkeln, eigene Lösungsansätze für Probleme zu finden, und diese auch nachhaltig bewältigen zu können. Dies weiß der Ärztliche Direktor des PSZW, Prim. Prof. Dr. Dr. Dipl. Psych. Andreas Remmel, nur zu genau. Deshalb bietet die Klinik Eggenburg allen Patienten

Quelle: Doris Gilli

therapeutisch betreuten Wohngruppe mit 25 Plätzen, darüber hinaus wurde 2008 mit dem EICoN ein eigenes Forschungszentrum zur Therapieforschung gegründet. Die Tore des PSZW stehen offen für Personen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen, die eine intensive Unterstützung und Therapie benötigen. Dabei liegen die Schwerpunkte bei Patienten mit Depressionen, Burn-Out und anderen stressbezogenen Erkrankungen, Angsterkrankungen, Essstörungen, chronischen Schmerzerkrankungen, Borderline-Patienten und Personen mit komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen. Viele der Betroffenen haben mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen, wie etwa Bindungen einzugehen und vertrauensvolle

eine intensive Therapie durch kleine interdisziplinäre Teams an, so dass die Patienten maximale Unterstützung erhalten. Eine Therapieform ist die tiergestützte Therapie und Pädagogik. Doris Gilli, Mitarbeiterin des PSZW in Eggenburg und Leiterin des Zentrums für tiergestützte Therapie, führt eine eigene Pferdewirtschaft, in direkter Nachbarschaft zum PSZW. 2006 wurde damit begonnen, die örtliche Nähe zu nutzen, und den Betrieb sowie die dortigen Menschen und Tiere eigens auszubilden, um somit eine langfristige Kooperation mit dem PSZW zu ermöglichen. Doris Gilli und eine weitere Mitarbeiterin aus dem Bereich der tiergestützten Therapie und Pädagogik sind beim PSZW angestellt. Doris Gilli, ihr Hof, und die eingesetzten Tiere sind ÖKL

(Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung) zertifiziert, zudem hat Doris Gilli neben ihrer landwirtschaftlichen Kompetenz eine Ausbildung als Sozial- und Lebensberaterin, und eine Ausbildung zur Skills Trainerin. Die tiergestützte Therapie und Pädagogik ist fixer Bestandteil der Therapiepläne auf unterschiedlichen Behandlungseinheiten des PSZW. Es gibt wöchentliche Besprechungen zwischen den Ärzten, Psychologen, Therapeuten, Sozialarbeitern, dem Pflegepersonal und den Mitarbeiter der tiergestützten Therapie. Diese enge Kooperation ermöglicht es, den Verlauf der Therapie, sowie die individuellen Ziele und Wünsche der Patienten, fortwährend aufeinander abzustimmen. Die Kooperation zwischen dem Betrieb und dem PSZW umfasst auch eine finanzielle Beteiligung an dem Training und dem Unterhalt der Pferde. Inzwischen ist es möglich, nach Abklärung und Anamnese, drei bis vier Gruppen von jeweils bis zu vier Patienten, über einen Zeitraum von jeweils vier bis sechs Wochen, zwei Mal pro Woche für 1,5 Stunden zu betreuen. Daneben gibt es falls notwendig auch noch Einzelbetreuung. Gearbeitet wird nicht nur mit Pferden, sondern auch mit anderen Tierarten (Hängebauchschweine und Kaninchen), wobei bei der Wahl der Tierarten und der Inhalte der Einheiten auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Patienten Rücksicht genommen wird. Ziel der tiergestützten Therapie und Pädagogik ist es, dass Menschen lernen, (wieder) angstfrei mit anderen Lebewesen umzugehen, soziale Kompetenzen zu trai-

nieren, Beziehungen und Vertrauen aufzubauen, Stolz, Dankbarkeit und Neugierde zu erleben, und sich mit Mitmenschen über diese positiven Erfahrungen auszutauschen, etwa über Reflexionsgespräche, die ein fixer Bestandteil der Betreuung sind. So werden eigene Stärken entdeckt, erkannt, und ausgebaut. Insgesamt wurden bisher über 100 psychisch und psychosomatisch erkrankte Patienten im PSZW mithilfe der tiergestützten Therapie und Pädagogik betreut. Die positiven Effekte beziehen sich besonders auf die Wahrnehmung und Regulierung der eigenen Gefühle, auf das Vertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Innerhalb des Forschungsinstituts EICoN des PSZW und mehreren klinischen Forschungsprojekten wird auch das Thema der tiergestützten Therapie, ihrer Grundlagen und Effekte wissenschaftlich begleitet und dokumentiert. Auf diese Weise ergeben die Erfahrungen der Patienten, die Expertise der Mitarbeiter des Zentrums für tiergestützte Therapie, und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen des PSZW ein fundiertes Bild über die Wirkungsweisen und den positiven Nutzen der dort geleisteten Betreuungstätigkeiten. Psychosomatisches Zentrum Waldviertel (PSZW) – Klinik Eggenburg Prim. Prof. Dr. Dr. Dipl. Psych. Andreas Remmel www.pszw.at Zentrum für Lebensberatung und tiergestützte Therapie Doris Gilli www.tiergestuetzt.at


6 MAI 2012

TAGUNG

DIE INFORMATION

1. Tagung zum Thema Green Care - mit Leib & Seele Natur und Landwirtschaft als wertvoller Gesundheitsraum VON MAG. TERESA HERDLICKA

Die ökonomisch-ökologische Kompetenz der WinzerInnen, AckerbäuerInnen und GemüsegärtnerInnen wird seit März 2011 mit dem Projekt Green Care um eine soziale Komponente erweitert. Green Care steht für eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen, die künftig auf aktiven landwirtschaftlichen Betrieben angeboten werden und die Bereiche Pädagogik, Pflege und Betreuung, Therapie und soziale Arbeit umfassen. All diese Bereiche sind eng mit dem körperlichen und geistigen Wohlbefinden verknüpft, und spiegeln sich dementsprechend auch in der Gesundheit der Bevölkerung wieder. Die Erhaltung und Förderung der Gesundheit ist somit ein zentrales Thema im Projekt Green Care. Erfolgreiches erstes Jahr. Nach einem aktivitätenreichen und dynamischen ersten Jahr, macht die LK Wien nun den nächsten Schritt und veranstaltet am Mittwochnachmittag, den 20.

Juni 2012, eine Tagung im neugestalteten Festsaal der HBLFA Schönbrunn, die sich mitten in Wien, aber dennoch im Grünen befindet. Die Inhalte der Tagung drehen sich um das Thema Prävention und Gesundheitsförderung, und wie Natur und insbesondere aktive landwirtschaftliche Betriebe einen wertvollen Beitrag zum Wohlergehen und zur Förderung der Gesundheit unserer Gesellschaft leisten können. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Nähere Informationen zur Tagung finden Sie in der Juni-Ausgabe der Kammerzeitung. Die Einladung wird außerdem ab 9. Mai auf der Website www.greencare-wien.at als Download zur Verfügung stehen! Die LK Wien und das Projektteam Green Care würden sich freuen, Sie als TeilnehmerIn der Tagung begrüßen zu dürfen!

LFI-Kurstipp Jetzt anmelden Kinderbetreuung am Hof Exkursion zum Schnuppern Do, 14. Juni 2012 8 bis 18 Uhr Ort: Oberösterreich Teilnahmebeitrag: 15 € Anmeldung: bis 6. Juni im LFI Wien

Richtigstellung In der April- Ausgabe wurden im Artikel „Kikeriki am Morgen, statt Kummer und Sorgen“ Kosten der Krankenanstalten in Wien angeführt. Die Euro- Beträge wurden in diesem Artikel in Millionen angegeben, es handelt sich aber um Milliarden.


DIE INFORMATION

LANDWIRTSCHAFT

Rückwirkende Flächenrichtigstellung ohne Saktionen Wer soll diese unbedingt nutzen? Wie bereits in der Aprilausgabe im Bereich Bauernjournal Invekos mitgeteilt wurde, erlaubt die Europäische Kommission nun eine sanktionslose Richtigstellung von zu groß beantragten Flächen für vergangene Antragsjahre. Wer davon betroffen sein kann, worauf zu achten ist und wer dies unbedingt durchführen sollte, dazu soll dieser Beitrag eine Hilfestellung geben. Voraussetzungen Der Antragsteller darf von der AMA noch nicht  über eine beabsichtigte VorOrt-Kontrolle informiert, oder  auf Unstimmigkeiten in seinem Mehrfachantrag hingewiesen worden sein. Welche Flächenreduktionen wären zu korrigieren?  Primär sollten Reduktionen der Antragsjahre 2010 auf 2011 herangezogen werden.  Es muss sich dabei um nicht landwirtschaftlich genutzte Flächen handeln, die in den Jahren 2010 – 2008 irrtümlich noch als beihilfefähige Flächen beantragt wurden (z.B. man hat mit der Digitalisierung 2011 eine im Jahr 2009 nicht landwirtschaftlich genutzte Fläche oder bereits verbaute Fläche aus dem Antrag genommen. Diese Fläche soll nun auch für die Anträge MFA 2009 und 2010 rückwirkend richtiggestellt werden).  Nicht von der rückwirkenden Korrektur betroffen sind jene Sachverhalte wo im Antragsjahr 2011 bis dahin landwirtschaftlich genutzte Flächen aktuell aus der Bewirtschaftung genommen wurden (z.B. Flächenverlust durch private Verbauung, Strassenneubau, etc. im Jahr 2011 - diese Fläche

wurde bis einschließlich MFA 2010 landwirtschaftlich genutzt und somit zu Recht beantragt).  Rückwirkende Flächenrichtigstellungen sind nur bis inkl. MFA 2008 möglich (liegt in diesem Zeitraum ein Bewirtschafterwechsel vor und es ist auch der Vorbewirtschafter betroffen, so muss von diesem die Korrektur für seine Anträge vorgenommen und unterschrieben werden). Wie geht man es an?  Vergleich der einzelnen Feldstücksflächen mit Hilfe der Flächenbögen MFA 2011 und MFA 2010  Liegt eine größere Abweichung vor (> 3 Ar / Feldstück bzw. > 10 Ar pro Betrieb – für darunterliegende Flächengrößen ist aus verwaltungsökonomischen Gründen eine Richtigstellung nicht notwendig), so ist in einem 2. Schritt zu prüfen,  ob es sich um einen Sachverhalt (Nicht landwirtschaftlich genutzte Fläche siehe Punkt oben) handelt, der eine Korrektur vorangegangener Anträge notwendig macht oder nicht.  Wenn ein Korrekturbedarf vorliegt, dann ist neben der Korrektur der Feldstücksfläche am Flächenbogen (auf einer Kopie) auch anhand der Flächennutzungsliste der betroffenen Antragsjahre zu prüfen, welche Schlag- bzw. Nutzungsflächen entsprechend zu reduzieren sind.  Sind hiervon auch Flächen welche in die Öpul Maßnahme „Erhaltung und Entwicklung naturschutzfachlich wertvoller oder gewässerschutzfachlich bedeutsamer Flächen“ betroffen, so sind ebenfalls die WF-Projektbestätigungen für das jeweilige Antragjahr bei

der Naturschutzabteilung zu korrigieren. Warum und wo liegen die Vorteile?  Die AMA muss neuerdings Flächenreduktionen dahingehend überprüfen, ob in den Jahren zuvor eine Überbeantragung vorlag oder nicht.  Liegt bei diesen durchzuführenden Flächenabgleichen eine Richtigstellungsnotwendigkeit für vorangegangene Jahre vor, so kann es je nach Sachverhalt zusätzlich zu den Rückforderungen auch zu empfindlichen Sanktionen, bis hin zur Rückforderung sämtlicher Prämien kommen.  Durch die jetzt ermöglichte Korrektur irrtümlich beantragter Flächen kann sich der Antragsteller zwar nicht die Rückforderung in Bezug auf die verringerte Fläche aber die zusätzliche Sanktionierung ersparen.

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prüfung und bestmöglicher Vorbereitung durch den Antragsteller eine Korrekturnotwendigkeit vor, so sind die Mitarbeiter/innen in der Landwirtschaftskammer gerne bereit, bei der Aufbereitung dieser Korrekturen zu helfen und zu unterstützen – eine Terminvereinbarung ist aber zwingend notwendig.  Diese Korrekturen sollten möglichst umgehend durchgeführt werden. Auch wenn diese Flächenkorrekturen in die Vergangenheit finanzielle Rückforderungen (Richtigstellungen) bei ÖPUL, AZ, EBP nach sich ziehen werden, haben diese jedenfalls eine sanktionsverhindernde Wirkung. Es lohnt sich daher, Flächenverminderungen in den Anträgen genauer anzuschauen und zu überprüfen. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass durch diese notwendigen Richtigstellungen in die Vergangenheit bei anderen Sachverhalten, wie z.B. die Erfüllung bestimmter %-Grenzen, Auszahlungsprobleme auftreten können.

Mehrfachantrag 2012 Antragstellung

Welche Betriebe sind somit besonders gefordert? Wie der Flächenabgleich 2009 auf 2010 gezeigt hat, sind folgende Betriebe/Antragsteller besonders aufgefordert, ihre Flächenreduktionen zu prüfen und gegebenenfalls auch richtig zu stellen, bevor ein möglicher Flächenabgleich der AMA (ev. mit Sanktionen) schlagend wird:  Betriebe mit größerem Flächenkorrekturbedarf  Betriebe mit grundsätzlich kleiner Flächenausstattung  Betriebe mit Korrekturbedarf bei einzelflächenbezogenen Maßnahmen wie z.B. ökologisch wertvollen Flächen mit relativ hohen Prämiensätzen. Unterstützung durch die LK – Termin vereinbaren!  Die Initiative zur Korrektur muss immer vom Antragsteller (Bewirtschafter) ausgehen.  Liegt nach eingehender Vor-

Die Termine für die MFA-Abgabe wurden von der LK Wien bereits versendet. Bitte halten Sie den Termin in Ihrem eigenen Interesse ein und informieren Sie uns rechtzeit bei Verhinderung. Flächenänderungen können nur mittels Digitalisierung in den Mehrfachantrag aufgenommen werden. Termine zur Digitalisierung sind gesondert zu vereinbaren. Zur Antragsstellung in der LK Wien sind mitzubringen: - Vollständig, korrekt ausgefüllter MFA 2012 - Prüfberichte von Vor Ort Kontrollen - Herbstantrag 2011 - Mehrfachantrag 2011 - Information für die Einheitliche Betriebsprämie 2012 (liegt dem MFA bei) - ZA-Übertragungen Abgabe des Mehrfachantrags: bis 15. Mai 2012


8 MAI 2012 SPRECHTAGE Einmal im Monat besteht in der LK Wien die Möglichkeit, ein kostenloses Rechts- und Steuerberatungsgespräch in Anspruch zu nehmen. Rechtsberatungssprechtag Mi, 13. Juni 2012 9 - 11 Uhr Mag. Peter Bubits Steuerberatungssprechtag Mi, 23. Mai 2012 10 - 12 Uhr Mag. Alfred Komarek Terminvereinbarung bzw. Anmeldung und kurze Rücksprache bei Mag. Christian Reindl (Tel: 01/5879528-27; e-mail: christian.reindl@lk-wien.at) unbedingt erforderlich!

Impressum Das Mitteilungsblatt der Landwirtschaftskammer Wien Die Information erscheint 12 mal pro Jahr; Nachdruck und fotomechanische Wiedergabe - auch auszugsweise - nur mit Genehmigung des Verlages; veröffentlichte Texte gehen in das Eigentum des Verlages über, es kann daraus kein wie immer gearteter Anspruch, ausgenommen allfällige Honorare, abgeleitet werden.

Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: Landwirtschaftskammer Wien, 1060 Wien, Gumpendorfer Straße 15

Chefredakteur: KDir. Ing. Robert Fitzthum

Anzeigenannahme: KDir Ing. Robert Fitzthum, Landwirtschaftskammer Wien, 1060 Wien, Gumpendorfer Straße 15, Tel. 01/587 95 28/25, Fax 01/587 95 28 /21, e-mail direktion@lk-wien.at Abo-Service: Eveline Leeb Layout: Irene Diendorfer

Herstellung: Herold Druck und Verlag AG, Faradaygasse 6, 1030 Wien Verlagsort: Wien

AKTUELLES Gärtner helfen Gärtnern Beispielhafte Unterstützungsaktion innerhalb der Simmeringer Gärtner. Bei Familie Mayer war infolge eines ausgesprochenen Heizverbotes aus Sicherheitsgründen im Winter war dringend Handlungsbedarf gegeben. Unter der Leitung von KR Leopold Schippani wurde kurzfristig eine Fernwärmestation errichtet. Die finanziellen Mittel wurden von einer Wiener Gärtnerfamilie zur Verfügung gestellt, die im Rahmen einer runden Geburtstagsfeier auf eigene Geschenke verzichtete und den anstelle gesammelten Geldbetrag für karikative Zwecke zur Verfügung stellte. Die Familie Mayer und die LK Wien bedanken sich bei allen Beteiligten für diese beispielhafte Unterstützungsaktion der Simmeringer Gärtner.

DIE INFORMATION


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