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PORTFOLIO AUSWAHL www.dieprojektoren.de

DENKEN IN BILDERN.


DIE.PROJEKTOREN

PORTFOLIO AUSWAHL

agentur für gestaltung & präsentation

www.dieprojektoren.de

ARBEITSGEMEINSCHAFT DER EINE WELT-LANDESNETZWERKE IN DEUTSCHLAND E.V. (AGL)

DIE AGL

2013/2016 Flyer, Broschürengestaltung, Titelfoto & Imagefotos und andere Publikationen

FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG

INHALT VORWORT __________________________________________________ 03 DIE AGL Lokales Engagement global gedacht ______________________________ 04 FACHSTELLE GLOBALES LERNEN Zukun�sfähige Bildung fördert globale Verantwortung_______________ 06

ENGAGEMENT BRAUCHT STRUKTUR Für gerechte und nachhalƟge Entwicklung weltweit

FACHFORUM PARTIZIPATION UND DEMOKRATIE Mitmachen und mitgestalten ___________________________________ 07 FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on ____________________ 08

Lokales Engagement global gedacht Die ArbeitsgemeinschaŌ der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V., kurz agl, erreicht rund 8.200 IniƟaƟven in ganz Deutschland, die sich für zukunŌsfähige, gerechte und friedliche Lebensweisen durch nachhalƟge Entwicklung einsetzen. Global denken, lokal handeln – dieser Grundsatz bes�mmt das Denken und Handeln der agl. Als Dachverband der 16 Eine WeltLandesnetzwerke wurde die agl 1999 gegründet, mit dem Ziel, die Arbeit lokaler Eine Welt-Gruppen zu unterstützen, auszuweiten und zu professionalisieren. Die agl unterstützt ihre Mitglieder in deren Engagement für eine zukun�sorien�erte globale Entwicklung, die auf den Prinzipien von sozialer Gerech�gkeit, ökologischer Nachhal�gkeit, Demokra�e und Par�zipa�on beruht.

AkƟv vor Ort

Durch Informa�ons- und Bildungsveranstaltungen, Kampagnen und Lobbyarbeit konfron�eren sie unsere Gesellscha� und ihre Ins�tu�onen mit den Fragen der Zukun�sfähigkeit unserer Lebensweise. Mit öffentlichkeitswirksamen Ak�onen sensibilisieren sie Menschen für entwicklungspoli�sche Zusammenhänge und mo�vieren zu Verhaltensänderungen im persönlichen und poli�schen Bereich. Die Eine Welt-Ini�a�ven wollen mehr Menschen dafür gewinnen, ihr eigenes Denken und Handeln zu hinterfragen und selbst für poli�sche Veränderungen im Sinne einer zukun�sfähigen Entwicklung ak�v zu werden.

Die Ak�ven vor Ort sind dabei die Eine Welt-Gruppen, Ini�a�ven und Nichtregierungsorganisa�onen. Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu fördern. In allen Bundesländern haben sie sich zu Eine Welt-Landesnetzwerken zusammengeschlossen.

Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on Auf vielen Ebenen wird diskuriert, wie MigrantInnen mehr Par�zipa�onsmöglichkeiten in der Gesellscha� erhalten können. Dabei ist auch eine Sensibilisierung der Mehrheitsgesellscha� notwendig. Interkulturelle Öffnung kann dann erfolgreich sein, wenn sie als gesamtgesellscha�licher Prozess verstanden wird.

DIALOG MIT DER POLITIK

FACHFORUM KONSUM UND PRODUKTION

Mit ihren Ak�onen hat die agl in den vergangenen Jahren immer wieder die Poli�k aufgefordert, Wege in Richtung einer gerechten und nachhal�gen Entwicklung einzuschlagen. Die agl setzt sich ein für eine Eine Welt-Poli�k als Querschni�saufgabe aller Poli�kbereiche der Bundes- und Landesregierungen.

Bewusstsein für nachhal�ge Wirtscha�s- und Lebensweisen schaffen __ 09 INITIATIVE INLANDSARBEIT UND EINE WELT�PROMOTORINNEN�PROGRAMM

Deshalb engagiert sich die agl durch Koopera�onen, Informa�onsaustausch und durch Mitarbeit in poli�schen Gremien: Sie arbeitet beispielsweise mit im BundLänderausschuss Entwicklungszusammenarbeit, im Kuratorium von Engagement Global und beim Deutschen Runden Tisch Verhaltenskodizes.

Globale Herausforderungen gemeinsam meistern ___________________ 10

Par�zipa�on und Koopera�on In allen Eine Welt-Landesnetzwerken haben sich Arbeitsstrukturen mit migran�sch-diasporischen Organisa�onen etabliert – durch individuelle Beratungsangebote, regelmäßige Netzwerktreffen, durch Qualizierungsreihen mit und für MigrantInnen oder durch das Angebot von Cri�cal-Whiteness-Trainings, Seminaren, die für Macht- und Ausgrenzungsmechanismen sensibilisieren.

04

FINANZEN

Interkulturelle Öffnung entwicklungspoli�scher Arbeit bildet daher auch den Schwerpunkt des Fachforums Diaspora, MigraƟon und Entwicklung. Vor diesem Hintergrund besteht das Hauptanliegen des Fachforums darin, MigrantInnen- und Diasporaorganisa�onen in den Bundesländern adäquat und strukturell in die Eine Welt-Arbeit einzubinden, AkteurInnen zusammenzubringen und Diskussionen voranzutreiben.

Vielfäl�ges Engagement für vielfäl�ge Projekte _____________________ 11

Gleichzei�g strebt das Fachforum an, das Engagement von migran�schen Organisa�onen sichtbar(er) zu machen. Entwicklungsbezogene Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit pro�ert von der Par�zipa�on dieser Organisa�onen: Es engagieren sich Menschen, die wich�ge Kultur-, Landes- und Sprachkenntnissen mehrerer Gesellscha�en besitzen. Zudem bieten migran�sche Organisa�onen vielfäl�ge Angebote zur poli�schen, sozialen und kulturellen Situa�on in ihren Herkun�sländern an. Diese wich�ge entwicklungsbezogene Arbeit wird in der Öffentlichkeit mi�lerweile stärker, aber immer noch zu wenig wahrgenommen.

KONFLIKTE ALS CHANCE Der Workshop Konikte als Chance – Interkulturelle KommunikaƟon in der entwicklungspoliƟschen (Inlands-)Arbeit, der Anfang 2012 sta�and, basierte auf den Erfahrungen migran�scher und nichtmigran�scher AkteurInnen in ihrer gemeinsamen Arbeit. Diese wird auch von Auseinandersetzungen und Aushand-

02

lungsprozessen begleitet, die sich beispielsweise um Beteiligungsstrukturen oder bewusste und unbewusste Diskriminierungen drehen. Den TeilnehmerInnen ist es gelungen, einen exiblen Raum zu schaffen, in dem Konikte mehr als Gelegenheit, denn als Problem wahrgenommen werden können.

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine WeltLandesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) Die agl erreicht über ihre Mitgliedsverbände bundesweit rund 8.200 entwicklungspolitische Gruppen und Vereine. Als Dachverband der 16 Eine Welt-Landesnetzwerke setzen wir uns mit praxisorientierten Programmen für eine zukunftsorientierte globale Entwicklung ein, die auf sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit, Demokratie und Partizipation beruht.

Die 16 Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland

.............................................................................................

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. DEAB - Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. www.deab.de Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. www.eineweltnetzwerkbayern.de BEr - Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V. www.ber-ev.de VENrOB - Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V. www.venrob.org BeN - Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk e.V. www.ben-bremen.de EWNW - Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. www.ewnw.de EPN - Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V. www.epn-hessen.de Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V. www.eine-welt-mv.de

VEN - Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. www.ven-nds.de Eine Welt Netz NrW e.V. www.eine-welt-netz-nrw.de ELAN - Entwicklungspoltisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. www.elan-rlp.de NES - Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. www.nes-web.de ENS - Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. www.einewelt-sachsen.de ENSA - EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. www.ewnsa.de

Greifswalder Str. 4 10405 Berlin Geschäftsführung: Dr. Simon Ramirez-Voltaire Telefon: 030 -23 46 25 14 E-Mail: geschaeftsfuehrung@agl-einewelt.de Internet: www.agl-einewelt.de .............................................................................................

Koordinatorin Capacity Building Programm: Petra Leber Breitenweg 25, 28195 Bremen Telefon: 0421- 44 96 83 95 E-Mail: koordination-cbp@agl-einewelt.de

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

BEi - Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. www.bei-sh.org EWNT - Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. www.ewnt.de

Gestaltung: dieprojektoren.de – Fotos: J. Farys, dieprojektoren; Sportgarten Bremen / U. Barde // gedruckt auf Recyclingpapier/Blauer Engel

08

CAPACITy BUILDING PRoGRAMM

CAPACiTy BuiLDiNG PrOGrAMM

information – Beratung – Qualifizierung: bundesweites Engagement und Kompetenz in zivilgesellschaftlichen Strukturen Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst Die Herausgeberin ist für den Inhalt allein verantwortlich

Engagement braucht Strukturen. Tausende Eine Welt-Gruppen, organisationen und kleine Vereine setzen sich in Deutschland für gerechte und nachhaltige Entwicklung weltweit ein – meist ehrenamtlich. 16 Eine Welt-Landesnetzwerke stärken flächendeckend diese Arbeit. Denn Engagement braucht Unterstützung und Koordination. unser Konzept: informieren – Beraten – Qualifizieren (iBQ). Entwicklungspolitische Gruppen sind kompetente Akteure der Bildungs- und Informationsarbeit, sie verfügen über umfangreiches Fachwissen zu Eine Welt-Themen. Durch das IBQ-Konzept des Capacity Building Programms (CBP) qualifiziert und unterstützt die agl in Kooperation mit den Eine Welt-Landesnetzwerken bedarfsorientiert und zielgruppengerecht die Weiterentwicklung dieser Initiativen: Mit Wissenstransfer über Fachseminare, kollegiale Beratung und Vernetzung. Mit Fortbildungen zu Buchhaltung, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Wirkungsorientierung. Mit individueller Beratung zu Vereinsrecht, Finanzierung und Projektabwicklung. Mit Informationen in Fachpublikationen, auf Webseiten und in Newslettern. Mit Interessenvertretung bei Gesprächen auf allen Politikebenen.

Capacity Building wirkt. In den Bundesländern koordinieren Eine Welt-Landesnetzwerke lokale Aktivitäten der Zivilgesellschaft. Sie vernetzen ExpertInnen und schaffen außerschulische Lernorte. Die Rahmenbedingungen für Eine Welt-Engagement sind deutlich verbessert und ermutigen mehr Menschen aktiv zu werden. und: Die KoordinatorInnen der agl und der Landesnetzwerke sind etablierte Ansprechpersonen für Ministerien, Parlamente und andere Institutionen. Unsere gebündelte Expertise bringt Eine WeltThemen in der Gesellschaft voran und stärkt die Rolle Deutschlands in seinen internationalen Verpflichtungen. Wir gewinnen und überzeugen GesprächspartnerInnen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirchen bei Runden Tischen und in Partnerschaftsforen. Wir beteiligen uns an Dialogprozessen zur Erarbeitung entwicklungspolitischer Leitlinien in den Bundesländern. Wir initiieren Fachgespräche u. a. zu Sozialstandards in der öffentlichen Beschaffung und interkultureller Öffnung in der Bildungsarbeit.

Engagement hat Visionen. Die agl setzt Capacity Building seit 2005 erfolgreich um. Das Programm wirkt in die Fläche und sichert durch verlässliche Koordination und Strukturen die Qualität entwicklungsbezogener Inlandsarbeit. Es wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt / EED und dem Katholischen Fonds gefördert. Mit der Fachstelle Globales Lernen wurde 2012 mit Unterstützung durch Brot für die Welt / EED eine Zuständigkeit für diesen wichtigen Arbeitsbereich geschaffen. Eine Welt-Promotorinnenprogramm Seit 2013 bauen bundesweit mehr als 75 Eine Welt-PromotorInnen auf die Strukturen und Erfahrungen des Capacity Building Programms und dessen IBQ-Konzept auf. Unterstützt von den KoordinatorInnen in den Eine Welt-Landesnetzwerken geben sie Anstöße für global verantwortliches Handeln, vernetzen lokale Akteure und verankern so zeitgemäße entwicklungspolitische Themen vor ort – in den Kommunen und Regionen. Die PromotorInnen arbeiten im gesamten Spektrum von Eine Welt-Themen: Globales Lernen, Fairer Handel, nachhaltige Beschaffung, Diaspora, Migration und Entwicklung, Partnerschaft, Umwelt, Klima und Entwicklung sowie Partizipation und Demokratie.

DENKEN IN BILDERN.


DIE.PROJEKTOREN

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ARBEITSGEMEINSCHAFT DER EINE WELT-LANDESNETZWERKE IN DEUTSCHLAND E.V. (AGL)

DIE AGL

2013/2016 Flyer, Broschürengestaltung, Titelfoto & Imagefotos und andere Publikationen

FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG

INHALT VORWORT __________________________________________________ 03 DIE AGL Lokales Engagement global gedacht ______________________________ 04 FACHSTELLE GLOBALES LERNEN Zukun�sfähige Bildung fördert globale Verantwortung_______________ 06

ENGAGEMENT BRAUCHT STRUKTUR Für gerechte und nachhalƟge Entwicklung weltweit

FACHFORUM PARTIZIPATION UND DEMOKRATIE Mitmachen und mitgestalten ___________________________________ 07 FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on ____________________ 08

Lokales Engagement global gedacht Die ArbeitsgemeinschaŌ der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V., kurz agl, erreicht rund 8.200 IniƟaƟven in ganz Deutschland, die sich für zukunŌsfähige, gerechte und friedliche Lebensweisen durch nachhalƟge Entwicklung einsetzen. Global denken, lokal handeln – dieser Grundsatz bes�mmt das Denken und Handeln der agl. Als Dachverband der 16 Eine WeltLandesnetzwerke wurde die agl 1999 gegründet, mit dem Ziel, die Arbeit lokaler Eine Welt-Gruppen zu unterstützen, auszuweiten und zu professionalisieren. Die agl unterstützt ihre Mitglieder in deren Engagement für eine zukun�sorien�erte globale Entwicklung, die auf den Prinzipien von sozialer Gerech�gkeit, ökologischer Nachhal�gkeit, Demokra�e und Par�zipa�on beruht.

AkƟv vor Ort

Durch Informa�ons- und Bildungsveranstaltungen, Kampagnen und Lobbyarbeit konfron�eren sie unsere Gesellscha� und ihre Ins�tu�onen mit den Fragen der Zukun�sfähigkeit unserer Lebensweise. Mit öffentlichkeitswirksamen Ak�onen sensibilisieren sie Menschen für entwicklungspoli�sche Zusammenhänge und mo�vieren zu Verhaltensänderungen im persönlichen und poli�schen Bereich. Die Eine Welt-Ini�a�ven wollen mehr Menschen dafür gewinnen, ihr eigenes Denken und Handeln zu hinterfragen und selbst für poli�sche Veränderungen im Sinne einer zukun�sfähigen Entwicklung ak�v zu werden.

Die Ak�ven vor Ort sind dabei die Eine Welt-Gruppen, Ini�a�ven und Nichtregierungsorganisa�onen. Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu fördern. In allen Bundesländern haben sie sich zu Eine Welt-Landesnetzwerken zusammengeschlossen.

Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on Auf vielen Ebenen wird diskuriert, wie MigrantInnen mehr Par�zipa�onsmöglichkeiten in der Gesellscha� erhalten können. Dabei ist auch eine Sensibilisierung der Mehrheitsgesellscha� notwendig. Interkulturelle Öffnung kann dann erfolgreich sein, wenn sie als gesamtgesellscha�licher Prozess verstanden wird.

DIALOG MIT DER POLITIK

FACHFORUM KONSUM UND PRODUKTION

Mit ihren Ak�onen hat die agl in den vergangenen Jahren immer wieder die Poli�k aufgefordert, Wege in Richtung einer gerechten und nachhal�gen Entwicklung einzuschlagen. Die agl setzt sich ein für eine Eine Welt-Poli�k als Querschni�saufgabe aller Poli�kbereiche der Bundes- und Landesregierungen.

Bewusstsein für nachhal�ge Wirtscha�s- und Lebensweisen schaffen __ 09 INITIATIVE INLANDSARBEIT UND EINE WELT�PROMOTORINNEN�PROGRAMM

Deshalb engagiert sich die agl durch Koopera�onen, Informa�onsaustausch und durch Mitarbeit in poli�schen Gremien: Sie arbeitet beispielsweise mit im BundLänderausschuss Entwicklungszusammenarbeit, im Kuratorium von Engagement Global und beim Deutschen Runden Tisch Verhaltenskodizes.

Globale Herausforderungen gemeinsam meistern ___________________ 10

Par�zipa�on und Koopera�on In allen Eine Welt-Landesnetzwerken haben sich Arbeitsstrukturen mit migran�sch-diasporischen Organisa�onen etabliert – durch individuelle Beratungsangebote, regelmäßige Netzwerktreffen, durch Qualizierungsreihen mit und für MigrantInnen oder durch das Angebot von Cri�cal-Whiteness-Trainings, Seminaren, die für Macht- und Ausgrenzungsmechanismen sensibilisieren.

04

FINANZEN

Interkulturelle Öffnung entwicklungspoli�scher Arbeit bildet daher auch den Schwerpunkt des Fachforums Diaspora, MigraƟon und Entwicklung. Vor diesem Hintergrund besteht das Hauptanliegen des Fachforums darin, MigrantInnen- und Diasporaorganisa�onen in den Bundesländern adäquat und strukturell in die Eine Welt-Arbeit einzubinden, AkteurInnen zusammenzubringen und Diskussionen voranzutreiben.

Vielfäl�ges Engagement für vielfäl�ge Projekte _____________________ 11

Gleichzei�g strebt das Fachforum an, das Engagement von migran�schen Organisa�onen sichtbar(er) zu machen. Entwicklungsbezogene Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit pro�ert von der Par�zipa�on dieser Organisa�onen: Es engagieren sich Menschen, die wich�ge Kultur-, Landes- und Sprachkenntnissen mehrerer Gesellscha�en besitzen. Zudem bieten migran�sche Organisa�onen vielfäl�ge Angebote zur poli�schen, sozialen und kulturellen Situa�on in ihren Herkun�sländern an. Diese wich�ge entwicklungsbezogene Arbeit wird in der Öffentlichkeit mi�lerweile stärker, aber immer noch zu wenig wahrgenommen.

KONFLIKTE ALS CHANCE Der Workshop Konikte als Chance – Interkulturelle KommunikaƟon in der entwicklungspoliƟschen (Inlands-)Arbeit, der Anfang 2012 sta�and, basierte auf den Erfahrungen migran�scher und nichtmigran�scher AkteurInnen in ihrer gemeinsamen Arbeit. Diese wird auch von Auseinandersetzungen und Aushand-

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lungsprozessen begleitet, die sich beispielsweise um Beteiligungsstrukturen oder bewusste und unbewusste Diskriminierungen drehen. Den TeilnehmerInnen ist es gelungen, einen exiblen Raum zu schaffen, in dem Konikte mehr als Gelegenheit, denn als Problem wahrgenommen werden können.

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine WeltLandesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) Die agl erreicht über ihre Mitgliedsverbände bundesweit rund 8.200 entwicklungspolitische Gruppen und Vereine. Als Dachverband der 16 Eine Welt-Landesnetzwerke setzen wir uns mit praxisorientierten Programmen für eine zukunftsorientierte globale Entwicklung ein, die auf sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit, Demokratie und Partizipation beruht.

Die 16 Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland

.............................................................................................

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. DEAB - Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. www.deab.de Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. www.eineweltnetzwerkbayern.de BEr - Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V. www.ber-ev.de VENrOB - Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V. www.venrob.org BeN - Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk e.V. www.ben-bremen.de EWNW - Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. www.ewnw.de EPN - Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V. www.epn-hessen.de Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V. www.eine-welt-mv.de

VEN - Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. www.ven-nds.de Eine Welt Netz NrW e.V. www.eine-welt-netz-nrw.de ELAN - Entwicklungspoltisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. www.elan-rlp.de NES - Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. www.nes-web.de ENS - Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. www.einewelt-sachsen.de ENSA - EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. www.ewnsa.de

Greifswalder Str. 4 10405 Berlin Geschäftsführung: Dr. Simon Ramirez-Voltaire Telefon: 030 -23 46 25 14 E-Mail: geschaeftsfuehrung@agl-einewelt.de Internet: www.agl-einewelt.de .............................................................................................

Koordinatorin Capacity Building Programm: Petra Leber Breitenweg 25, 28195 Bremen Telefon: 0421- 44 96 83 95 E-Mail: koordination-cbp@agl-einewelt.de

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

BEi - Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. www.bei-sh.org EWNT - Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. www.ewnt.de

Gestaltung: dieprojektoren.de – Fotos: J. Farys, dieprojektoren; Sportgarten Bremen / U. Barde // gedruckt auf Recyclingpapier/Blauer Engel

08

CAPACITy BUILDING PRoGRAMM

CAPACiTy BuiLDiNG PrOGrAMM

information – Beratung – Qualifizierung: bundesweites Engagement und Kompetenz in zivilgesellschaftlichen Strukturen Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst Die Herausgeberin ist für den Inhalt allein verantwortlich

Engagement braucht Strukturen. Tausende Eine Welt-Gruppen, organisationen und kleine Vereine setzen sich in Deutschland für gerechte und nachhaltige Entwicklung weltweit ein – meist ehrenamtlich. 16 Eine Welt-Landesnetzwerke stärken flächendeckend diese Arbeit. Denn Engagement braucht Unterstützung und Koordination. unser Konzept: informieren – Beraten – Qualifizieren (iBQ). Entwicklungspolitische Gruppen sind kompetente Akteure der Bildungs- und Informationsarbeit, sie verfügen über umfangreiches Fachwissen zu Eine Welt-Themen. Durch das IBQ-Konzept des Capacity Building Programms (CBP) qualifiziert und unterstützt die agl in Kooperation mit den Eine Welt-Landesnetzwerken bedarfsorientiert und zielgruppengerecht die Weiterentwicklung dieser Initiativen: Mit Wissenstransfer über Fachseminare, kollegiale Beratung und Vernetzung. Mit Fortbildungen zu Buchhaltung, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Wirkungsorientierung. Mit individueller Beratung zu Vereinsrecht, Finanzierung und Projektabwicklung. Mit Informationen in Fachpublikationen, auf Webseiten und in Newslettern. Mit Interessenvertretung bei Gesprächen auf allen Politikebenen.

Capacity Building wirkt. In den Bundesländern koordinieren Eine Welt-Landesnetzwerke lokale Aktivitäten der Zivilgesellschaft. Sie vernetzen ExpertInnen und schaffen außerschulische Lernorte. Die Rahmenbedingungen für Eine Welt-Engagement sind deutlich verbessert und ermutigen mehr Menschen aktiv zu werden. und: Die KoordinatorInnen der agl und der Landesnetzwerke sind etablierte Ansprechpersonen für Ministerien, Parlamente und andere Institutionen. Unsere gebündelte Expertise bringt Eine WeltThemen in der Gesellschaft voran und stärkt die Rolle Deutschlands in seinen internationalen Verpflichtungen. Wir gewinnen und überzeugen GesprächspartnerInnen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirchen bei Runden Tischen und in Partnerschaftsforen. Wir beteiligen uns an Dialogprozessen zur Erarbeitung entwicklungspolitischer Leitlinien in den Bundesländern. Wir initiieren Fachgespräche u. a. zu Sozialstandards in der öffentlichen Beschaffung und interkultureller Öffnung in der Bildungsarbeit.

Engagement hat Visionen. Die agl setzt Capacity Building seit 2005 erfolgreich um. Das Programm wirkt in die Fläche und sichert durch verlässliche Koordination und Strukturen die Qualität entwicklungsbezogener Inlandsarbeit. Es wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt / EED und dem Katholischen Fonds gefördert. Mit der Fachstelle Globales Lernen wurde 2012 mit Unterstützung durch Brot für die Welt / EED eine Zuständigkeit für diesen wichtigen Arbeitsbereich geschaffen. Eine Welt-Promotorinnenprogramm Seit 2013 bauen bundesweit mehr als 75 Eine Welt-PromotorInnen auf die Strukturen und Erfahrungen des Capacity Building Programms und dessen IBQ-Konzept auf. Unterstützt von den KoordinatorInnen in den Eine Welt-Landesnetzwerken geben sie Anstöße für global verantwortliches Handeln, vernetzen lokale Akteure und verankern so zeitgemäße entwicklungspolitische Themen vor ort – in den Kommunen und Regionen. Die PromotorInnen arbeiten im gesamten Spektrum von Eine Welt-Themen: Globales Lernen, Fairer Handel, nachhaltige Beschaffung, Diaspora, Migration und Entwicklung, Partnerschaft, Umwelt, Klima und Entwicklung sowie Partizipation und Demokratie.

DENKEN IN BILDERN.


DIE.PROJEKTOREN

PORTFOLIO AUSWAHL

agentur für gestaltung & präsentation

www.dieprojektoren.de

ARBEITSGEMEINSCHAFT DER EINE WELT-LANDESNETZWERKE IN DEUTSCHLAND E.V. (AGL)

DIE AGL

2013/2016 Flyer, Broschürengestaltung, Titelfoto & Imagefotos und andere Publikationen

FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG

INHALT VORWORT __________________________________________________ 03 DIE AGL Lokales Engagement global gedacht ______________________________ 04 FACHSTELLE GLOBALES LERNEN Zukun�sfähige Bildung fördert globale Verantwortung_______________ 06

ENGAGEMENT BRAUCHT STRUKTUR Für gerechte und nachhalƟge Entwicklung weltweit

FACHFORUM PARTIZIPATION UND DEMOKRATIE Mitmachen und mitgestalten ___________________________________ 07 FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on ____________________ 08

Lokales Engagement global gedacht Die ArbeitsgemeinschaŌ der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V., kurz agl, erreicht rund 8.200 IniƟaƟven in ganz Deutschland, die sich für zukunŌsfähige, gerechte und friedliche Lebensweisen durch nachhalƟge Entwicklung einsetzen. Global denken, lokal handeln – dieser Grundsatz bes�mmt das Denken und Handeln der agl. Als Dachverband der 16 Eine WeltLandesnetzwerke wurde die agl 1999 gegründet, mit dem Ziel, die Arbeit lokaler Eine Welt-Gruppen zu unterstützen, auszuweiten und zu professionalisieren. Die agl unterstützt ihre Mitglieder in deren Engagement für eine zukun�sorien�erte globale Entwicklung, die auf den Prinzipien von sozialer Gerech�gkeit, ökologischer Nachhal�gkeit, Demokra�e und Par�zipa�on beruht.

AkƟv vor Ort

Durch Informa�ons- und Bildungsveranstaltungen, Kampagnen und Lobbyarbeit konfron�eren sie unsere Gesellscha� und ihre Ins�tu�onen mit den Fragen der Zukun�sfähigkeit unserer Lebensweise. Mit öffentlichkeitswirksamen Ak�onen sensibilisieren sie Menschen für entwicklungspoli�sche Zusammenhänge und mo�vieren zu Verhaltensänderungen im persönlichen und poli�schen Bereich. Die Eine Welt-Ini�a�ven wollen mehr Menschen dafür gewinnen, ihr eigenes Denken und Handeln zu hinterfragen und selbst für poli�sche Veränderungen im Sinne einer zukun�sfähigen Entwicklung ak�v zu werden.

Die Ak�ven vor Ort sind dabei die Eine Welt-Gruppen, Ini�a�ven und Nichtregierungsorganisa�onen. Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu fördern. In allen Bundesländern haben sie sich zu Eine Welt-Landesnetzwerken zusammengeschlossen.

Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on Auf vielen Ebenen wird diskuriert, wie MigrantInnen mehr Par�zipa�onsmöglichkeiten in der Gesellscha� erhalten können. Dabei ist auch eine Sensibilisierung der Mehrheitsgesellscha� notwendig. Interkulturelle Öffnung kann dann erfolgreich sein, wenn sie als gesamtgesellscha�licher Prozess verstanden wird.

DIALOG MIT DER POLITIK

FACHFORUM KONSUM UND PRODUKTION

Mit ihren Ak�onen hat die agl in den vergangenen Jahren immer wieder die Poli�k aufgefordert, Wege in Richtung einer gerechten und nachhal�gen Entwicklung einzuschlagen. Die agl setzt sich ein für eine Eine Welt-Poli�k als Querschni�saufgabe aller Poli�kbereiche der Bundes- und Landesregierungen.

Bewusstsein für nachhal�ge Wirtscha�s- und Lebensweisen schaffen __ 09 INITIATIVE INLANDSARBEIT UND EINE WELT�PROMOTORINNEN�PROGRAMM

Deshalb engagiert sich die agl durch Koopera�onen, Informa�onsaustausch und durch Mitarbeit in poli�schen Gremien: Sie arbeitet beispielsweise mit im BundLänderausschuss Entwicklungszusammenarbeit, im Kuratorium von Engagement Global und beim Deutschen Runden Tisch Verhaltenskodizes.

Globale Herausforderungen gemeinsam meistern ___________________ 10

Par�zipa�on und Koopera�on In allen Eine Welt-Landesnetzwerken haben sich Arbeitsstrukturen mit migran�sch-diasporischen Organisa�onen etabliert – durch individuelle Beratungsangebote, regelmäßige Netzwerktreffen, durch Qualizierungsreihen mit und für MigrantInnen oder durch das Angebot von Cri�cal-Whiteness-Trainings, Seminaren, die für Macht- und Ausgrenzungsmechanismen sensibilisieren.

04

FINANZEN

Interkulturelle Öffnung entwicklungspoli�scher Arbeit bildet daher auch den Schwerpunkt des Fachforums Diaspora, MigraƟon und Entwicklung. Vor diesem Hintergrund besteht das Hauptanliegen des Fachforums darin, MigrantInnen- und Diasporaorganisa�onen in den Bundesländern adäquat und strukturell in die Eine Welt-Arbeit einzubinden, AkteurInnen zusammenzubringen und Diskussionen voranzutreiben.

Vielfäl�ges Engagement für vielfäl�ge Projekte _____________________ 11

Gleichzei�g strebt das Fachforum an, das Engagement von migran�schen Organisa�onen sichtbar(er) zu machen. Entwicklungsbezogene Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit pro�ert von der Par�zipa�on dieser Organisa�onen: Es engagieren sich Menschen, die wich�ge Kultur-, Landes- und Sprachkenntnissen mehrerer Gesellscha�en besitzen. Zudem bieten migran�sche Organisa�onen vielfäl�ge Angebote zur poli�schen, sozialen und kulturellen Situa�on in ihren Herkun�sländern an. Diese wich�ge entwicklungsbezogene Arbeit wird in der Öffentlichkeit mi�lerweile stärker, aber immer noch zu wenig wahrgenommen.

KONFLIKTE ALS CHANCE Der Workshop Konikte als Chance – Interkulturelle KommunikaƟon in der entwicklungspoliƟschen (Inlands-)Arbeit, der Anfang 2012 sta�and, basierte auf den Erfahrungen migran�scher und nichtmigran�scher AkteurInnen in ihrer gemeinsamen Arbeit. Diese wird auch von Auseinandersetzungen und Aushand-

02

lungsprozessen begleitet, die sich beispielsweise um Beteiligungsstrukturen oder bewusste und unbewusste Diskriminierungen drehen. Den TeilnehmerInnen ist es gelungen, einen exiblen Raum zu schaffen, in dem Konikte mehr als Gelegenheit, denn als Problem wahrgenommen werden können.

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine WeltLandesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) Die agl erreicht über ihre Mitgliedsverbände bundesweit rund 8.200 entwicklungspolitische Gruppen und Vereine. Als Dachverband der 16 Eine Welt-Landesnetzwerke setzen wir uns mit praxisorientierten Programmen für eine zukunftsorientierte globale Entwicklung ein, die auf sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit, Demokratie und Partizipation beruht.

Die 16 Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland

.............................................................................................

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. DEAB - Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. www.deab.de Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. www.eineweltnetzwerkbayern.de BEr - Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V. www.ber-ev.de VENrOB - Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V. www.venrob.org BeN - Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk e.V. www.ben-bremen.de EWNW - Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. www.ewnw.de EPN - Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V. www.epn-hessen.de Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V. www.eine-welt-mv.de

VEN - Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. www.ven-nds.de Eine Welt Netz NrW e.V. www.eine-welt-netz-nrw.de ELAN - Entwicklungspoltisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. www.elan-rlp.de NES - Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. www.nes-web.de ENS - Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. www.einewelt-sachsen.de ENSA - EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. www.ewnsa.de

Greifswalder Str. 4 10405 Berlin Geschäftsführung: Dr. Simon Ramirez-Voltaire Telefon: 030 -23 46 25 14 E-Mail: geschaeftsfuehrung@agl-einewelt.de Internet: www.agl-einewelt.de .............................................................................................

Koordinatorin Capacity Building Programm: Petra Leber Breitenweg 25, 28195 Bremen Telefon: 0421- 44 96 83 95 E-Mail: koordination-cbp@agl-einewelt.de

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

BEi - Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. www.bei-sh.org EWNT - Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. www.ewnt.de

Gestaltung: dieprojektoren.de – Fotos: J. Farys, dieprojektoren; Sportgarten Bremen / U. Barde // gedruckt auf Recyclingpapier/Blauer Engel

08

CAPACITy BUILDING PRoGRAMM

CAPACiTy BuiLDiNG PrOGrAMM

information – Beratung – Qualifizierung: bundesweites Engagement und Kompetenz in zivilgesellschaftlichen Strukturen Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst Die Herausgeberin ist für den Inhalt allein verantwortlich

Engagement braucht Strukturen. Tausende Eine Welt-Gruppen, organisationen und kleine Vereine setzen sich in Deutschland für gerechte und nachhaltige Entwicklung weltweit ein – meist ehrenamtlich. 16 Eine Welt-Landesnetzwerke stärken flächendeckend diese Arbeit. Denn Engagement braucht Unterstützung und Koordination. unser Konzept: informieren – Beraten – Qualifizieren (iBQ). Entwicklungspolitische Gruppen sind kompetente Akteure der Bildungs- und Informationsarbeit, sie verfügen über umfangreiches Fachwissen zu Eine Welt-Themen. Durch das IBQ-Konzept des Capacity Building Programms (CBP) qualifiziert und unterstützt die agl in Kooperation mit den Eine Welt-Landesnetzwerken bedarfsorientiert und zielgruppengerecht die Weiterentwicklung dieser Initiativen: Mit Wissenstransfer über Fachseminare, kollegiale Beratung und Vernetzung. Mit Fortbildungen zu Buchhaltung, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Wirkungsorientierung. Mit individueller Beratung zu Vereinsrecht, Finanzierung und Projektabwicklung. Mit Informationen in Fachpublikationen, auf Webseiten und in Newslettern. Mit Interessenvertretung bei Gesprächen auf allen Politikebenen.

Capacity Building wirkt. In den Bundesländern koordinieren Eine Welt-Landesnetzwerke lokale Aktivitäten der Zivilgesellschaft. Sie vernetzen ExpertInnen und schaffen außerschulische Lernorte. Die Rahmenbedingungen für Eine Welt-Engagement sind deutlich verbessert und ermutigen mehr Menschen aktiv zu werden. und: Die KoordinatorInnen der agl und der Landesnetzwerke sind etablierte Ansprechpersonen für Ministerien, Parlamente und andere Institutionen. Unsere gebündelte Expertise bringt Eine WeltThemen in der Gesellschaft voran und stärkt die Rolle Deutschlands in seinen internationalen Verpflichtungen. Wir gewinnen und überzeugen GesprächspartnerInnen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirchen bei Runden Tischen und in Partnerschaftsforen. Wir beteiligen uns an Dialogprozessen zur Erarbeitung entwicklungspolitischer Leitlinien in den Bundesländern. Wir initiieren Fachgespräche u. a. zu Sozialstandards in der öffentlichen Beschaffung und interkultureller Öffnung in der Bildungsarbeit.

Engagement hat Visionen. Die agl setzt Capacity Building seit 2005 erfolgreich um. Das Programm wirkt in die Fläche und sichert durch verlässliche Koordination und Strukturen die Qualität entwicklungsbezogener Inlandsarbeit. Es wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt / EED und dem Katholischen Fonds gefördert. Mit der Fachstelle Globales Lernen wurde 2012 mit Unterstützung durch Brot für die Welt / EED eine Zuständigkeit für diesen wichtigen Arbeitsbereich geschaffen. Eine Welt-Promotorinnenprogramm Seit 2013 bauen bundesweit mehr als 75 Eine Welt-PromotorInnen auf die Strukturen und Erfahrungen des Capacity Building Programms und dessen IBQ-Konzept auf. Unterstützt von den KoordinatorInnen in den Eine Welt-Landesnetzwerken geben sie Anstöße für global verantwortliches Handeln, vernetzen lokale Akteure und verankern so zeitgemäße entwicklungspolitische Themen vor ort – in den Kommunen und Regionen. Die PromotorInnen arbeiten im gesamten Spektrum von Eine Welt-Themen: Globales Lernen, Fairer Handel, nachhaltige Beschaffung, Diaspora, Migration und Entwicklung, Partnerschaft, Umwelt, Klima und Entwicklung sowie Partizipation und Demokratie.

DENKEN IN BILDERN.


DIE.PROJEKTOREN

PORTFOLIO AUSWAHL

agentur für gestaltung & präsentation

www.dieprojektoren.de Stiftung Brot für die Welt

BROT FÜR DIE WELT STIFTUNG

So können Sie uns unterstützen.

Wir helfen 2016/2017 Ihnen gerne weiter! Titelbildentwicklung, Titelfoto, Slogan, Konzept, Texterstellung Layout: Stiftungsbroschüre, Flyer & Anzeige und andere Publikationen

Wir helfen Menschen in Not. S Überall auf der Welt. Helfen Sie mit.

Wir beraten Sie gerne rund um das

ollten Sie sich für eine Zustiftung ent-

Bei einer Zustiftung von mehr als 200.000

scheiden, bieten wir Ihnen mehrere Mög-

Euro können Sie sich dafür entscheiden, eine

lichkeiten an, mit Ihrem Geld dauerhaft

Thema Zustiften und stellen Ihnen auf Wunsch weiteres Informationsmaterial zur Verfügung.

Stefanie Kadelbach

Individuelle Stifterbetreuung Tel.: 030 65211 1181

stefanie.kadelbach@

Ernährung

Kinder/Jugendliche

Gesundheit

handstiftung von der Stiftung Brot für die Welt

Wasser

jeder Höhe tätigen. Sie erhöhen das Eigenkapi-

geführt wird. Hierbei wird Ihr Vermögen ge-

Bewahrung der Schöpfung

tal der Stiftung. Das bedeutet, dass die Mittel-

trennt vom Stiftungskapital der Trägerstiftung

erträge im Rahmen einer Verwendung inner-

verwaltet.

Bildung

Frauen

Menschenrechte und Frieden

Humanitäre Hilfe Zustiftungen müssen nicht zu Lebzeiten

halb des Stiftungszwecks zur freien Verfügung

Ihre persönliche Ansprechpartnerin

Wer CHANCEN sät, kann ZUKUNFT ernten.

Mögliche Zweckbestimmungungen sind:

eigene Stiftung zu gründen, die dann als Treu-

Gutes zu bewirken: Zustiftungen können Sie in

getätigt werden. Sie können Ihr Engagement

stehen.

Beide Optionen erlauben es, Ihre Zustiftung auf Dauer kenntlich zu machen und durch ei-

für eine gerechtere Welt auch testamentarisch

Stiften Sie uns mehr als 100.000 Euro, kön-

gene Maßnahmen die Aufstockung Ihres Fonds

verfügen. Dann wissen Sie mit Sicherheit, dass

nen wir für Sie einen eigenen Stiftungsfonds

bzw. Ihrer Stiftung zu betreiben. Auf Wunsch

Ihr einmal verfügter Wille auch verlässlich

einrichten. Hierbei stiften Sie ebenfalls in das

können Sie für einen Fonds oder eine Treu-

ausgeführt wird.

Tradition Zukunft

A

m 12. Dezemb

Aktion Brot fü

lischen Kirche

gerufen: eine bis heute geschichte!

Vermögen der Stiftung. Ihr Fonds wird geson-

handstiftung einen eigenen Stiftungszweck im

dert ausgewiesen. So können Sie Ihrem En-

Rahmen der Trägerstiftung Brot für die Welt

In unserer kostenlosen Broschüre „Geben Sie

Doch dieses unentbeh

gagement einen eigenen Namen geben, weitere

bestimmen. Damit entscheiden Sie, für welche

Hoffnung auf Morgen“ haben wir für Sie hilf-

Zustiftungen tätigen und andere dafür gewin-

Aspekte unserer Arbeit die Erträge aus Ihrem

reiche Informationen zum Thema Testament

den zunehmenden Un

nen, in Ihren Fonds zu stiften.

Vermögen zur Verfügung stehen sollen.

und Testamentsgestaltung zusammengestellt.

fen, die uns heimsuche

Wirtschaftskrisen kön

brot-fuer-die-welt.de

derzeit treffen und uns behindern.

Deshalb haben wir die

Welt im Jahr 2009 mi

zwei Millionen Euro g

So arbeiten wir mit Ihrer Hilfe.

kleiner und großer Zus

kapital der Stiftung mi

8,5 Millionen Euro an

Wir unterstützen arme Kleinbauernfamilien

Zinsen aus dem Kapita

in Swasiland dabei, sich

von Brot für die Welt u

und ihre Familien trotz der immer häufigeren

D

ie Stiftung Brot für die Welt sammelt

Herausgegeben von der Stiftung Brot für die Welt | Caroline-Michaelis-Straße 1 | 10115 Berlin kontinuierlich und ohne zeitliche Be­

Ihre Zustiftung zur Stiftung Brot für die Welt ist eine Investition in die Zukunft der

Redaktion und Text: Jörg Farys/dieprojektoren; Stefanie Kadelbach, Birgit Kern (verantw.) | Gestaltung: Daniela Rusch/dieprojektoren grenzung Mittel und baut so ein stetig Menschen im Süden, die Zukunft unserer

VermögenC. auf. Große Fotos: J. Farys (S.1), Helge Bendl (S. 2), C. Krackhardt (S. 4, 6, 8, 12, 26),anwachsendes J. Böthling (S. 10, 14, 32), Püschner (S. 16, 24),

Projektpartner, die Zukunft der Selbsthilfe

R. Farkas (S. 18), K. Harms (S. 20), O. Reinhardt (S. 22), F. Schultze (S. 28) | Fotos Zitate: Privat (S. 2), K. Desmarowitz (S. 5, 14, 24), im Sinne von Brot für die Welt.

Das Vermögen selbst darf nicht angetastet werden, nur die jährlichen Erträge daraus werden

So überwinden wir gemeinsam Hunger, lindern

für die Arbeit von Brot für die Welt verwendet.

Leid und schaffen gerechte Verhältnisse.

Grafiken: pongsuwan / rungrote / Welt: photallery – fotolia | Druck: Poppen & Ortmann KG Freiburg, gedruckt auf 100 % Recyclingpapier

Gesundheit

So wächst der Beitrag, den die Stiftung leistet,

Dank Ihrer Unterstützung wird unsere Arbeit

von Jahr zu Jahr nachhaltig.

dauerhafter, verlässlicher, planbarer und damit: noch erfolgreicher.

eine weitere wichtige S

ernähren zu können. Als uns andere Geldgeber

der Projekte geschaffe

im Stich ließen, sprang

gen im Spendenaufkom

die Stiftung Brot für die Welt ein und half uns,

abgefedert werden.

diese wichtige Arbeit

T. Lohnes (S. 6), Privat (S. 10), C.Püschner (S. 16), Privat (S. 27), C. Krackhardt (S. 33), H.-J. Vollrath/ekir (S. 34), H. Bredehorst (S. 34, 35)

© 2016 · Stiftung Brot für die Welt | Art.Nr. 190 100 020

strophenhilfe Jahr für

Dürren ausreichend

auch in schwierigen Zeiten fortzusetzen.“ Enock Dlamini,

Stiftung Brot für die Welt | Gesundheit

Direktor der Brot für die Welt-Partnerorganisation ACAT Swasiland

Ein gesundes Leben für alle Menschen.

Es ist gut, Hilfe so nah zu wissen. Wenn unser Baby einmal krank wird, ist alles halb so wild – das Gesundheitszentrum ist so nah, dass wir sogar in der

immer jemanden

T

anrufen.“

Malaria, Typhus oder Cholera.

rotz vieler Fortschritte im Gesundheits-

Nacht dorthin gehen

bereich leiden immer noch Millionen

können. Wenn wir Hilfe brauchen, können wir

von Menschen in ärmeren Ländern an

vermeidbaren Krankheiten wie Tuberkulose,

Cresidor Saih Mangek &

Zudem sind gegenwärtig mehr als 34 Millionen

Happiness Chio aus

Menschen weltweit mit dem HI­Virus infiziert.

Kamerun, deren Kind

95 Prozent von ihnen leben in den Ländern des

in der Gesundheitsstation des Brot für die

steht Ihnen gerne zur Verfügung:

Wir beraten Sie gerne unverbindlich zu

10115 Berlin

Bitte

zur Hand

frankieren,

falls Marke

Sprechen Sie uns an! Sie wollen uns dabei helfen, wirkungsvoll und langfristig Gutes zu bewirken? Ihrem Engagement. Zu allen Fragen rund um Stiften und Vererben steht Ihnen gerne zur Verfügung:

Stiftungskonto

Dank Ihrer Unterstützung kann sich Brot für die

ten dieser Erde ein menschenwürdiges Leben –

BIC:

Welt dafür einsetzen, Menschen in den südlichen

getragen von unserem christlich motivierten

IBAN: DE16 3506 0190 1567 4100 10

Ländern eine konkrete Perspektive und Hoffnung

Engagement.

Leben hinaus!

Erträgen daraus unterstützen wir allgemein die

Stiften lohnt sich auch finanziell für Sie:

Arbeit von Brot für die Welt. Bei Beträgen von

Ihre Zustiftung ist steuerlich begünstigt.

100.000 Euro oder mehr kann die Einrichtung

Als gemeinnützig anerkannte Stiftung sind wir

eines Stiftungsfonds für Sie das Richtige sein.

zudem von der Erbschaftssteuer befreit!

ten dieser Erde ein menschenwürdiges Leben –

BIC:

Welt dafür einsetzen, Menschen in den südlichen

getragen von unserem christlich motivierten

IBAN: DE16 3506 0190 1567 4100 10

Ländern eine konkrete Perspektive und Hoffnung

Engagement.

rung von Menschen mit Behinderungen

GENODED1DKD BfdW-StiftungsFlyer_DRUCK-V03.indd 1-6

www.brot-fuer-die-welt.de

Erträgen daraus unterstützen wir allgemein die

Stiften lohnt sich auch finanziell für Sie:

Arbeit von Brot für die Welt. Bei Beträgen von

Ihre Zustiftung ist steuerlich begünstigt.

100.000 Euro oder mehr kann die Einrichtung

Als gemeinnützig anerkannte Stiftung sind wir

eines Stiftungsfonds für Sie das Richtige sein.

zudem von der Erbschaftssteuer befreit!

Bitte schicken Sie mir den kostenlosen Ratgeber für Testamente

Brot für die Welt setzt sich auf vielfältige Weise

„Geben Sie Hoffnung auf morgen“

für eine gerechte Welt ohne Hunger und Leid ein. Die Visionen und Vorhaben entwickeln wir mit

Verantwortung übernehmen

Die Zukunft sichern

Wir haben in Deutschland einen hohen Lebensstandard. Wir wissen, wie wichtig unsere Grund14.07.16 11:55 rechte sind, was Gleichberechtigung, das Recht

unseren einheimischen Projektpartnern vor Ort.

Meine Anschrift

sicherung der grundlegenden Menschenrechte.

Leben retten und bewahren

Wir haben die Stiftung Brot für die Welt gegründet,

Wir engagieren uns unter anderem

Brot für die Welt hilft im Katastrophenfall über

um mit einem großen Stiftungsvermögen unser

in den Bereichen:

Gemeinsam bringen wir zahlreiche Projekte auf den Weg und sorgen für eine nachhaltige Ab-

Engagement langfristig zu sichern. So können sich

►................................................................................. Vorname ►................................................................................. Name

einen speziellen Fonds und gemeinsam mit der Schwesterorganisation Diakonie Katastrophenhilfe.

►.................................................................................

auf Bildung oder ein Leben ohne Hunger bedeuten.

unsere Partnerorganisationen auch in Zukunft auf

Ernährung

Brot für die Welt setzt sich dafür ein, dass es über-

uns verlassen, damit wir gemeinsam Menschen

Sauberes Wasser

Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet seit über

all auf der Welt so sein kann.

helfen können, sich selbst zu helfen.

Kinder und Jugendliche

60 Jahren weltweit dort Hilfe, wo die Not am größ-

►.................................................................................

Bildung

ten ist. Sie unterstützt Menschen, die Opfer von

PLZ / Ort

Es ist ein langer Weg, den wir mit Ihnen gehen

Ein Leben in Würde und ohne Not ist möglich.

Frauen

Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung gewor-

Straße / Nr.

den sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft

►.................................................................................

bewältigen können. Sie hilft darüber hinaus bei der

Geburtsdatum

wollen: Menschen sollen nicht mehr in Unrecht

Weltweit! Die Stiftung Brot für die Welt hilft,

und Entwürdigung leben, Kinder sollen zur Schule

unsere gemeinsame Vision zu verwirklichen.

Schaffen Sie mit uns eine verlässliche und langfristige Grundlage zur Sicherung der

Wiederherstellung tragfähiger Lebensbedingungen

Helfen Sie mit – werden Sie Stifterin oder Stifter!

Arbeit vor Ort.

in den Notgebieten.

gehen können. Frauen dürfen nicht mehr unter-

Herausgegeben von der Stiftung Brot für die Welt, Caroline-Michaelis-Str. 1 | 10115 Berlin Redaktion und Text: Jörg Farys, dieprojektoren.de; Stefanie Kadelbach, Birgit Kern (verant.) Gestaltung: Daniela Rusch, dieprojektoren.de Fotos: 01 Jörg Farys, 02 Helge Bendl, 03 + 05 + 07 Jörg Böthling, 04 + 06 Christof Krackhardt Druck: Gedruckt auf 100 % Recyclingpapier Art.Nr. 190 100 010

Ja, ich möchte mehr Informationen „Wer CHANCEN sät, kann ZUKUNFT ernten.“

www.brot-fuer-die-welt.de Herausgegeben von der Stiftung Brot für die Welt, Caroline-Michaelis-Str. 1 | 10115 Berlin Redaktion und Text: Jörg Farys, dieprojektoren.de; Stefanie Kadelbach, Birgit Kern (verant.) Gestaltung: Daniela Rusch, dieprojektoren.de Fotos: 01 Jörg Farys, 02 Helge Bendl, 03 + 05 + 07 Jörg Böthling, 04 + 06 Christof Krackhardt Druck: Gedruckt auf 100 % Recyclingpapier Art.Nr. 190 100 010

die Aufklärung über Ursachen von Krankheiten und Möglichkeiten ihrer Vorbeugung

Stiftungs-Broschüre

Mit Ihrer Unterstützung!

www.stiftung-brot-fuer-die-welt.de Seien Sie dabei – gemeinsam für eine gerechte

den weltweiten Zugang von HIV-Infizierten

Bitte senden Sie mir die kostenlose

GENODED1DKD

Zukunft auf unserer Erde!

Zukunft auf unserer Erde! Eine Möglichkeit sind Zustiftungen. Mit den

Bank für Kirche und Diakonie Stiftungskonto

Dank Ihrer Unterstützung kann sich Brot für die

zu geben. Setzen Sie mit uns ein Zeichen – über das

www.stiftung-brot-fuer-die-welt.de Seien Sie dabei – gemeinsam für eine gerechte

,

Gemeinsam ermöglichen wir so den Benachteilig-

n

die es so viel schwerer haben als wir.

be

Bank für Kirche und Diakonie

er

Herzen liegen. Mit Ihrer Testamentsspende an unsere Stiftung gestalten Sie die Zukunft aktiv mit.

sere Stiftung gestalten Sie die Zukunft aktiv mit. Gemeinsam ermöglichen wir so den Benachteilig-

en

eine Frage der Liebe und Verantwortung – für die

ft

stefanie.kadelbach@brot-fuer-die-welt.de

ti

dauerhaft Menschen und Anliegen, die Ihnen am

us

Leben. Besonders uns Christen begleitet sie. Es ist

Eine Möglichkeit sind Zustiftungen. Mit den

Z

Tel.: 030 65211-1181

&

Oder unterstützen Sie durch Ihr Testament

en

Die Frage, was nach uns kommt, gehört zum

Leben hinaus!

ft

stefanie.kadelbach@brot-fuer-die-welt.de

Stifterbetreuung

Sti

Tel.: 030 65211-1181

Stefanie Kadelbach

Menschen, die uns nahe stehen, und für all jene,

Stifterbetreuung dauerhaft Menschen und Anliegen, die Ihnen am Herzen liegen. Mit Ihrer Testamentsspende an un-

Menschen, die uns nahe stehen, und für all jene, die es so viel schwerer haben als wir.

Gesundheits- und HIV/AIDS-Aufklärung

Ich WÜRDE stiften

Stefanie Kadelbach Oder unterstützen Sie durch Ihr Testament

Leben. Besonders uns Christen begleitet sie. Es ist eine Frage der Liebe und Verantwortung – für die

Die Frage, was nach uns kommt, gehört zum

nen und Gemeindehelfern

Projekte zur Betreuung und Wiedereingliede-

er V

Sie setzen ein Zeichen

Sie setzen ein Zeichen

zu geben. Setzen Sie mit uns ein Zeichen – über das

BfdW-StiftungsFlyer_DRUCK-V03.indd 1-6

Caroline-Michaelis-Str. 1

Zu allen Fragen rund um Stiften und Vererben

Frau Stefanie Kadelbach

Ihrem Engagement.

Ich WÜRDE stiften

Stiftung Brot für die Welt

10115 Berlin

Caroline-Michaelis-Str. 1

Frau Stefanie Kadelbach

Bitte

zur Hand

frankieren,

falls Marke

Stiftung Brot für die Welt

Wir beraten Sie gerne unverbindlich zu

durch den Bau von Gesundheitsstationen und die Ausbildung von Gemeindehelferin-

zu lebensrettenden Medikamenten

Welt.

und langfristig Gutes zu bewirken?

auch in entlegenen, ländlichen Regionen

Daher zählt die Gesundheitsfürsorge zu den Schwerpunkten der Arbeit von Brot für die

Sprechen Sie uns an!

den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen

Südens.

Welt-Partners CBCHS zur Welt kam.

Sie wollen uns dabei helfen, wirkungsvoll

Wir unterstützen unter anderem

drückt, Bauern nicht mehr um ihre Rechte betro-

►................................................................................. E-Mail

gen, Arme nicht mehr einfach vergessen werden. Engagieren Sie sich mit uns für mehr Menschlich-

Wir bekämpfen Probleme vor Ort und bieten

keit – übernehmen Sie Verantwortung!

Lösungen an – werden Sie Teil unserer Arbeit.

Bitte rufen Sie mich an. Meine Telefon-Nr. ist ►.................................................................................

BfdW-StiftungsFlyer_DRUCK-V03.indd 7-12

14.07.16 11:56

14.07.16 11:55

DENKEN IN BILDERN.


DIE.PROJEKTOREN

PORTFOLIO AUSWAHL

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www.dieprojektoren.de

ARBEITSGEMEINSCHAFT DER EINE WELT-LANDESNETZWERKE IN DEUTSCHLAND E.V. (AGL)

DIE AGL

2013/2016 Flyer, Broschürengestaltung, Titelfoto & Imagefotos und andere Publikationen

FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG

INHALT VORWORT __________________________________________________ 03 DIE AGL Lokales Engagement global gedacht ______________________________ 04 FACHSTELLE GLOBALES LERNEN Zukun�sfähige Bildung fördert globale Verantwortung_______________ 06

ENGAGEMENT BRAUCHT STRUKTUR Für gerechte und nachhalƟge Entwicklung weltweit

FACHFORUM PARTIZIPATION UND DEMOKRATIE Mitmachen und mitgestalten ___________________________________ 07 FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on ____________________ 08

Lokales Engagement global gedacht Die ArbeitsgemeinschaŌ der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V., kurz agl, erreicht rund 8.200 IniƟaƟven in ganz Deutschland, die sich für zukunŌsfähige, gerechte und friedliche Lebensweisen durch nachhalƟge Entwicklung einsetzen. Global denken, lokal handeln – dieser Grundsatz bes�mmt das Denken und Handeln der agl. Als Dachverband der 16 Eine WeltLandesnetzwerke wurde die agl 1999 gegründet, mit dem Ziel, die Arbeit lokaler Eine Welt-Gruppen zu unterstützen, auszuweiten und zu professionalisieren. Die agl unterstützt ihre Mitglieder in deren Engagement für eine zukun�sorien�erte globale Entwicklung, die auf den Prinzipien von sozialer Gerech�gkeit, ökologischer Nachhal�gkeit, Demokra�e und Par�zipa�on beruht.

AkƟv vor Ort

Durch Informa�ons- und Bildungsveranstaltungen, Kampagnen und Lobbyarbeit konfron�eren sie unsere Gesellscha� und ihre Ins�tu�onen mit den Fragen der Zukun�sfähigkeit unserer Lebensweise. Mit öffentlichkeitswirksamen Ak�onen sensibilisieren sie Menschen für entwicklungspoli�sche Zusammenhänge und mo�vieren zu Verhaltensänderungen im persönlichen und poli�schen Bereich. Die Eine Welt-Ini�a�ven wollen mehr Menschen dafür gewinnen, ihr eigenes Denken und Handeln zu hinterfragen und selbst für poli�sche Veränderungen im Sinne einer zukun�sfähigen Entwicklung ak�v zu werden.

Die Ak�ven vor Ort sind dabei die Eine Welt-Gruppen, Ini�a�ven und Nichtregierungsorganisa�onen. Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu fördern. In allen Bundesländern haben sie sich zu Eine Welt-Landesnetzwerken zusammengeschlossen.

Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on Auf vielen Ebenen wird diskuriert, wie MigrantInnen mehr Par�zipa�onsmöglichkeiten in der Gesellscha� erhalten können. Dabei ist auch eine Sensibilisierung der Mehrheitsgesellscha� notwendig. Interkulturelle Öffnung kann dann erfolgreich sein, wenn sie als gesamtgesellscha�licher Prozess verstanden wird.

DIALOG MIT DER POLITIK

FACHFORUM KONSUM UND PRODUKTION

Mit ihren Ak�onen hat die agl in den vergangenen Jahren immer wieder die Poli�k aufgefordert, Wege in Richtung einer gerechten und nachhal�gen Entwicklung einzuschlagen. Die agl setzt sich ein für eine Eine Welt-Poli�k als Querschni�saufgabe aller Poli�kbereiche der Bundes- und Landesregierungen.

Bewusstsein für nachhal�ge Wirtscha�s- und Lebensweisen schaffen __ 09 INITIATIVE INLANDSARBEIT UND EINE WELT�PROMOTORINNEN�PROGRAMM

Deshalb engagiert sich die agl durch Koopera�onen, Informa�onsaustausch und durch Mitarbeit in poli�schen Gremien: Sie arbeitet beispielsweise mit im BundLänderausschuss Entwicklungszusammenarbeit, im Kuratorium von Engagement Global und beim Deutschen Runden Tisch Verhaltenskodizes.

Globale Herausforderungen gemeinsam meistern ___________________ 10

Par�zipa�on und Koopera�on In allen Eine Welt-Landesnetzwerken haben sich Arbeitsstrukturen mit migran�sch-diasporischen Organisa�onen etabliert – durch individuelle Beratungsangebote, regelmäßige Netzwerktreffen, durch Qualizierungsreihen mit und für MigrantInnen oder durch das Angebot von Cri�cal-Whiteness-Trainings, Seminaren, die für Macht- und Ausgrenzungsmechanismen sensibilisieren.

04

FINANZEN

Interkulturelle Öffnung entwicklungspoli�scher Arbeit bildet daher auch den Schwerpunkt des Fachforums Diaspora, MigraƟon und Entwicklung. Vor diesem Hintergrund besteht das Hauptanliegen des Fachforums darin, MigrantInnen- und Diasporaorganisa�onen in den Bundesländern adäquat und strukturell in die Eine Welt-Arbeit einzubinden, AkteurInnen zusammenzubringen und Diskussionen voranzutreiben.

Vielfäl�ges Engagement für vielfäl�ge Projekte _____________________ 11

Gleichzei�g strebt das Fachforum an, das Engagement von migran�schen Organisa�onen sichtbar(er) zu machen. Entwicklungsbezogene Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit pro�ert von der Par�zipa�on dieser Organisa�onen: Es engagieren sich Menschen, die wich�ge Kultur-, Landes- und Sprachkenntnissen mehrerer Gesellscha�en besitzen. Zudem bieten migran�sche Organisa�onen vielfäl�ge Angebote zur poli�schen, sozialen und kulturellen Situa�on in ihren Herkun�sländern an. Diese wich�ge entwicklungsbezogene Arbeit wird in der Öffentlichkeit mi�lerweile stärker, aber immer noch zu wenig wahrgenommen.

KONFLIKTE ALS CHANCE Der Workshop Konikte als Chance – Interkulturelle KommunikaƟon in der entwicklungspoliƟschen (Inlands-)Arbeit, der Anfang 2012 sta�and, basierte auf den Erfahrungen migran�scher und nichtmigran�scher AkteurInnen in ihrer gemeinsamen Arbeit. Diese wird auch von Auseinandersetzungen und Aushand-

02

lungsprozessen begleitet, die sich beispielsweise um Beteiligungsstrukturen oder bewusste und unbewusste Diskriminierungen drehen. Den TeilnehmerInnen ist es gelungen, einen exiblen Raum zu schaffen, in dem Konikte mehr als Gelegenheit, denn als Problem wahrgenommen werden können.

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine WeltLandesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) Die agl erreicht über ihre Mitgliedsverbände bundesweit rund 8.200 entwicklungspolitische Gruppen und Vereine. Als Dachverband der 16 Eine Welt-Landesnetzwerke setzen wir uns mit praxisorientierten Programmen für eine zukunftsorientierte globale Entwicklung ein, die auf sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit, Demokratie und Partizipation beruht.

Die 16 Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland

.............................................................................................

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. DEAB - Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. www.deab.de Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. www.eineweltnetzwerkbayern.de BEr - Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V. www.ber-ev.de VENrOB - Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V. www.venrob.org BeN - Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk e.V. www.ben-bremen.de EWNW - Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. www.ewnw.de EPN - Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V. www.epn-hessen.de Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V. www.eine-welt-mv.de

VEN - Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. www.ven-nds.de Eine Welt Netz NrW e.V. www.eine-welt-netz-nrw.de ELAN - Entwicklungspoltisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. www.elan-rlp.de NES - Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. www.nes-web.de ENS - Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. www.einewelt-sachsen.de ENSA - EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. www.ewnsa.de

Greifswalder Str. 4 10405 Berlin Geschäftsführung: Dr. Simon Ramirez-Voltaire Telefon: 030 -23 46 25 14 E-Mail: geschaeftsfuehrung@agl-einewelt.de Internet: www.agl-einewelt.de .............................................................................................

Koordinatorin Capacity Building Programm: Petra Leber Breitenweg 25, 28195 Bremen Telefon: 0421- 44 96 83 95 E-Mail: koordination-cbp@agl-einewelt.de

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

BEi - Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. www.bei-sh.org EWNT - Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. www.ewnt.de

Gestaltung: dieprojektoren.de – Fotos: J. Farys, dieprojektoren; Sportgarten Bremen / U. Barde // gedruckt auf Recyclingpapier/Blauer Engel

08

CAPACITy BUILDING PRoGRAMM

CAPACiTy BuiLDiNG PrOGrAMM

information – Beratung – Qualifizierung: bundesweites Engagement und Kompetenz in zivilgesellschaftlichen Strukturen Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst Die Herausgeberin ist für den Inhalt allein verantwortlich

Engagement braucht Strukturen. Tausende Eine Welt-Gruppen, organisationen und kleine Vereine setzen sich in Deutschland für gerechte und nachhaltige Entwicklung weltweit ein – meist ehrenamtlich. 16 Eine Welt-Landesnetzwerke stärken flächendeckend diese Arbeit. Denn Engagement braucht Unterstützung und Koordination. unser Konzept: informieren – Beraten – Qualifizieren (iBQ). Entwicklungspolitische Gruppen sind kompetente Akteure der Bildungs- und Informationsarbeit, sie verfügen über umfangreiches Fachwissen zu Eine Welt-Themen. Durch das IBQ-Konzept des Capacity Building Programms (CBP) qualifiziert und unterstützt die agl in Kooperation mit den Eine Welt-Landesnetzwerken bedarfsorientiert und zielgruppengerecht die Weiterentwicklung dieser Initiativen: Mit Wissenstransfer über Fachseminare, kollegiale Beratung und Vernetzung. Mit Fortbildungen zu Buchhaltung, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Wirkungsorientierung. Mit individueller Beratung zu Vereinsrecht, Finanzierung und Projektabwicklung. Mit Informationen in Fachpublikationen, auf Webseiten und in Newslettern. Mit Interessenvertretung bei Gesprächen auf allen Politikebenen.

Capacity Building wirkt. In den Bundesländern koordinieren Eine Welt-Landesnetzwerke lokale Aktivitäten der Zivilgesellschaft. Sie vernetzen ExpertInnen und schaffen außerschulische Lernorte. Die Rahmenbedingungen für Eine Welt-Engagement sind deutlich verbessert und ermutigen mehr Menschen aktiv zu werden. und: Die KoordinatorInnen der agl und der Landesnetzwerke sind etablierte Ansprechpersonen für Ministerien, Parlamente und andere Institutionen. Unsere gebündelte Expertise bringt Eine WeltThemen in der Gesellschaft voran und stärkt die Rolle Deutschlands in seinen internationalen Verpflichtungen. Wir gewinnen und überzeugen GesprächspartnerInnen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirchen bei Runden Tischen und in Partnerschaftsforen. Wir beteiligen uns an Dialogprozessen zur Erarbeitung entwicklungspolitischer Leitlinien in den Bundesländern. Wir initiieren Fachgespräche u. a. zu Sozialstandards in der öffentlichen Beschaffung und interkultureller Öffnung in der Bildungsarbeit.

Engagement hat Visionen. Die agl setzt Capacity Building seit 2005 erfolgreich um. Das Programm wirkt in die Fläche und sichert durch verlässliche Koordination und Strukturen die Qualität entwicklungsbezogener Inlandsarbeit. Es wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt / EED und dem Katholischen Fonds gefördert. Mit der Fachstelle Globales Lernen wurde 2012 mit Unterstützung durch Brot für die Welt / EED eine Zuständigkeit für diesen wichtigen Arbeitsbereich geschaffen. Eine Welt-Promotorinnenprogramm Seit 2013 bauen bundesweit mehr als 75 Eine Welt-PromotorInnen auf die Strukturen und Erfahrungen des Capacity Building Programms und dessen IBQ-Konzept auf. Unterstützt von den KoordinatorInnen in den Eine Welt-Landesnetzwerken geben sie Anstöße für global verantwortliches Handeln, vernetzen lokale Akteure und verankern so zeitgemäße entwicklungspolitische Themen vor ort – in den Kommunen und Regionen. Die PromotorInnen arbeiten im gesamten Spektrum von Eine Welt-Themen: Globales Lernen, Fairer Handel, nachhaltige Beschaffung, Diaspora, Migration und Entwicklung, Partnerschaft, Umwelt, Klima und Entwicklung sowie Partizipation und Demokratie.

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November 2016

FACTSHEET

AGENDA 2030 FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG 2015 wurde die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ von den 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Na-

KLIMA ALLIANZ & VENRO

tionen verabschiedet, darunter auch Deutschland. Mit Hilfe der Agenda will die Weltgemeinschaft die globalen Herausforderungen wie Armut, Hunger und Klimawandel bewältigen. Kern der Agenda sind 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG), die bis 2030 erreicht werden sollen. Die Agenda 2030 ist universell gültig, d.h. alle Länder der Erde müssen die 17 SDG umsetzen, also auch Deutschland und die anderen Industrienationen. Basis für die Umsetzung in Deutschland soll die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie sein. Dass es bis zur Umsetzung der Agenda noch ein weiter Weg ist, zeigen wir anhand der vorliegenden Beispiele. Weitere Informationen zur Agenda 2030 und zur Arbeit von VENRO finden Sie unter http://venro.org/themen/agenda-2030/

seit mehren Jahren Broschüren/Positionspapiere, FactSheets zu politischen Themen und andere Publikationen

Juli 2017

SDG 1: Armut beenden

Im Jahr 2015 stand 700 Millionen Menschen weltweit weniger als 1,90 US-Dollar am Tag zur Verfügung, sie gelten damit als extrem arm.  Quelle Auch in Deutschland sind 20,6% der Bevölkerung im Jahr 2014 von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht.  Quelle

SDG 2: Ernährung sichern

7,5 Milliarden Menschen leben aktuell auf der Erde. Davon leiden knapp 800 Millionen Menschen an Hunger. Zwei Milliarden Menschen fehlt es an Nährstoffen, sie leiden an Mangelernährung.  Quelle

Armut in jeder Form und überall beenden, Zugang zu Land und armutsreduzierenden Dienstleistungen garantieren.

Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen, nachhaltige Landwirtschaft fördern.

FACTSHEET

Das Global Forum on Migration and Development (GFMD) 2017:

MIGRATION RECHTEBASIERT & ENTWICKLUNGSORIENTIERT GESTALTEN

DAS HOCHRANGIGE POLITISCHE FORUM DER VEREINTEN NATIONEN

SDG 3: Gesundheit für alle

In den Industrienationen sterben 12 von 100.000 Frauen während der Schwangerschaft oder bei der Entbindung, in Entwicklungsländern liegt Entstehung, die Zahl bei 239.  Quelle

SDG 4: Zugang zu Bildung

Ca. 59 Millionen Kinder im Grundschulalter und ca. 65 Millionen Kinder globaler nachhaltiger Entwicklung. Seine zentrale Aufgabe im unteren Sekundarschulalter gehen nicht in die Schule. Damitchung erhalten sie keinerlei Chance, grundlegende Kompetenzen wie Lesen, Schreiben ist es, die Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren Zielen für nachoder Rechnen zu erlernen.  Quelle haltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) zu

Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten, Mütter- und Kindersterblichkeit senken, schwere Krankheiten bekämpfen.

Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten, lebenslanges Lernen fördern, Zugang zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung gewähren.

SDG 5: Frauengleichstellung

Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen erreichen, Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen beenden.

SDG 6: Sauberes Wasser

Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten, wasserverbundene Ökosysteme schützen.

SDG 7: Nachhaltige Energie

Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle sichern. Anteil erneuerbarer Energien erhöhen.

Struktur und Aufgaben

Das Hochrangige Politische Forum (High-level Political Forum, HLPF) ist das zentrale Gremium bei den Vereinten Nationen (UN) für die politische Abstimmung von Maßnahmen zur Verwirkli-

verfolgen und zu überprüfen. Diesbezüglich wird im HLPF diskutiert, wie die Umsetzung der Agenda 2030 und der SDG in den Frauen verdienen weltweit weiterhin deutlich weniger als Männer. In Ländern Deutschland lag der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen wie auch global vorangetrieben werden kann. Es dient im Jahr 2015 um 21% niedriger als bei Männern.  Quelle den UN-Mitgliedstaaten als Plattform für den Austausch von guten Erfahrungen und von Herausforderungen, auf die sie bei der Erreichung der SDG stoßen. Dadurch soll die Aufmerksamkeit für Nachhaltigkeitsthemen erhöht und nachhaltige Entwicklung inIm Jahr 2015 haben weltweit 663 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.  Quelle 2,4 Milliarden Menschen habennerhalb keine an- der UN und ihrer Mitgliedstaaten gestärkt werden. gemessene Sanitärversorgung.  Quelle Das HLPF wurde im Juni 2012 im Zuge der UN-Konferenz für Nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro (Rio+20-Konferenz) eingerichtet. Es löst die UN-Nachhaltigkeitskommission ab, davon die seit dem UN-Weltgipfel für Umwelt und Entwicklung In Deutschland werden etwa 44% des Stroms aus Kohle erzeugt, etwas mehr als die Hälfte aus Braunkohle. Im Jahr 2013 war im DeutschJahr 1992 die UN-Arbeit zum Thema globale Nachhaltigland der größte Braunkohleproduzent und das obwohl die Verbrenkeit koordiniert hat. Das HLPF ist an den UN-Wirtschaftsnung von Braunkohle für das Klima besonders schädlich ist.  Quelle und Sozialrat (UN Economic and Social Council, ECOSOC) angeschlossen. Es kommt jährlich Anfang Juli für zehn Tage zusammen, um eine Bestandsaufnahme der Umsetzung der Agenda 2030 und der SDG zu machen. Es tagt dabei in zwei unterschiedlichen Formaten: Die jährlichen Treffen finden unter der Schirmherrschaft des ECOSOC auf Ministerebene DAS HLPF UND DER SDG-ÜBERPRÜFUNGSPROZESS

ECOSOC

Vierjähriges Treffen unter der UNGeneralversammlung

HLPF

Jährliches Treffen

unter dem UNWirtschafts- und Sozialrat

Regionaler Überprüfungsprozess

Moratorium für die Erweiterung von Braunkohletagebauen nötig

Thematischer Überprüfungsprozess

Nationaler Überprüfungsprozess

statt. Alle vier Jahre, das nächste Mal 2019, tritt das HLPF aber auf Ebene der Staats- und Regierungschef_innen unter der Schirmherrschaft der UN-Generalversammlung zusammen.

Forderungen der deutschen Zivilgesellschaft an die Bundesregierung

Berichterstattung beim HLPF Die Grundlagen für die Beratungen im HLPF bilden der SDG-Forschrittsbericht (SDG Progress Report) und globale der Nachhaltigkeitsbericht (Global Sustainable Development Report, GSDR). Der SDG-Forschrittsbericht wird jährlich vom UN-Generalsekretär vorlegt. In ihm wird die aktuelle Entwicklung der SDG-Indikatoren dargelegt. Der GSDR dagegen ist ein umfassenderer globaler Nachhaltigkeitsbericht, der vom UN-System in Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen erstellt wird. Er erscheint alle vier Jahre, jeweils zur Zusammenkunft des HLPF auf Staats- und Regierungschef_innenebene. Des Weiteren können die UN-Mitgliedsstaaten an der freiwilligen nationalen Überprüfung (Voluntary National Reviews, VNR) teilnehmen, in Rahmen derer sie über den Stand der Erreichung der Agenda 2030 und der SDG in ihren Ländern berichten. Ziele dieser freiwilligen Staatenberichte sind es, den Erfahrungsaustausch zu fördern und die Rechenschaftspflicht zu erhöhen. Bei den freiwilligen Berichten werden die Staaten ermutigt, gesellschaftliche Akteur_innen an der Erstellung und der Präsentation der Berichte zu beteiligen. Die VNR werden gut angenommen: Im Jahr 2016, dem ersten Jahr der VNR, haben 22 Länder, darunter auch Deutschland, dem HLPF ihre Berichte vorlegt. Im Jahr 2017 berichten 44 Länder und für das kommende Jahr haben schon jetzt 16 ihre Teilnahme am VNR bekundet. Die Bundesregierung plant, im Jahr 2021 abermals über die Fortschritte der nationalen SDG-Umsetzung zu berichten. Auch auf der Ebene der Regionen erfolgen mit der regionalen Überprüfung Bestandsaufnahmen der Umsetzung der Agenda 2030 und der SDG. Die Regionen entsprechen den im Rahmen der UN bestehenden Regionalkommissionen. Beispielsweise gehört Deutschland der UN Wirtschaftskommission für Europa (UNECE) an, die mittlerweile 54 Staaten nicht nur aus Europa sondern auch aus Nordamerika, Zentralasien und Westasien umfasst. Diese Zusammenschlüsse haben hochrangige Foren für nachhaltige Entwicklung eingerichtet, die die Erreichung der Agenda 2030 und der SDG auf regionaler Ebene verfolgen. Sie legen dem HLPF jährlich ihre Berichte zum Stand der Umsetzung in ihren Regionen vor.

Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland

PARIS UMSETZEN!

Konsequenzen für die deutsche Klima-, Energie- und Entwicklungspolitik

MIGRATION, VERTREIBUNG & FLUCHT INFOLGE DES KLIMAWANDELS Handlungsbedarf für die Bundesregierung

www.venro.org

TAGEBAUPLANUNGEN UNVEREINBAR MIT KLIMASCHUTZ chen will. Die WWF-Studie „Zukunft Stromsystem“ kommt sogar zu dem Ergebnis, dass rund 60 Prozent der Das Problem: Braunkohle nicht verstromt werden Und hier steht dürfen. Sonst gefährdet Deutschland noch mal die das Zwei-Grad-Klimaziel, zu dem TAGEBAUE es Problematik als ZERRÜTTEN DÖRFER UND GEMEINSCHAFTEN sich im Pariser Klimaabkommen verHervorhebung. pflichtet hat. Sogar in Zeiten der Energiewende sollen noch rund 8.500 titionen in Häuser oder Unternehmen

DAS WICHTIGSTE AUF EINEN BLICK Aktuelle Planungen für Tagebauerweiterungen sind mit den Klimazielen nicht vereinbar. Schon von den genehmigten Tagebauen muss ein Großteil der Kohle im Boden bleiben.

Die Tagebauplanungen führen zu Investitionsruinen mit schweren Folgen für Arbeitnehmer, Regionen und Steuerzahler.

Die Planungen zerrütten intakte Dörfer und Wirtschaftsstrukturen. Sie befördern einen schrittweisen Zerfall der Infrastruktur und Gemeinschaft und behindern jede Strukturentwicklung.

TEURE INVESTITIONSRUINEN DROHEN Werden die Tagebaue genehmigt, drohen den Ländern und Tagebaubetreiber teure Investitionsruinen. Dies kann auch den Steuerzahler treffen, wenn die Betreiber bei Kohleausstiegsverhandlungen eine Entschädigung ihrer Investitionen verlangen oder Mittel für die Rekultivierung von Tage-

Menschen für die Braunkohle ihre Heimat verlassen, davon mehr als die Hälfte für den Neuaufschluss von Tagebauen. Die Enteignung ist ein massiver Eingriff in die Grundrechte von Menschen. Die kulturelle Identität und die Dorf- und Familiengemeinschaft werden unwiderruflich beschädigt. Insbesondere die Älteren sind nach einer Zwangsumsiedlung regelrecht traumatisiert. Schon mit der Planung eines Zwangsumsiedlungen Tagebaus beginnt der Zerfall: Die Jungen ziehen weg, Invessind ein schwerer Eingriff in die Grundrechte und in Zeiten der Energiewende nicht mehr zuSECHS NEUE TAGEBAUE IN rechtfertigen.

Betreiber Bundesland Fläche in ha C02 in Mio t Umsiedlungen Planungsstand

Welzow-Süd II

Nochten II

LEAG Brandenburg 1955 200 810 Menschen Braunkohleplan

LEAG Brandenburg 1955 200 810 Menschen Braunkohleplan

bauen fehlen. Für die Arbeitnehmer und Regionen haben die Fehlplanungen schwere Folgen: Je später Maßnahmen zur Regionalentwicklung und Diversifizierung jenseits der Kohle ergriffen werden, desto höher ist die Gefahr, dass es zu Strukturbrüchen kommt und Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten wegfallen oder gar nicht erst aufgebaut werden.

!

bleiben aus. Die Unsicherheit über die Zukunft spaltet ganze Dörfer. Dies zerstört schrittweise funktionierende Wirtschafts- und Sozialstrukturen in den Braunkohlerevieren und widerspricht allen Bemühungen zur Strukturentwicklung.

Das Problem: Und hier steht noch mal die Problematik als Hervorhebung.

DER WEG ZU EINER

KLIMAGERECHTEN

PLANUNG

Jänschwalde Nord

Vereinigtes Schleenhain*

LEAG Brandenburg 1955 200 810 Menschen Vorbereitung Braunkohlenplan

LEAG Brandenburg 1955 200 810 Menschen Braunkohlenplan, Vorbereitung Rahmenbetriebsplan

Lützen

Hambach ab 2030

LEAG Brandenburg 1955 200 810 Menschen Regionalplanung

LEAG Brandenburg 1955 200 810 Menschen Braunkohleplan

ZUKUNFT Forderungen der deutschen Zivilgesellschaft an die Bundesregierung zu den Internationalen Klimaverhandlungen in Paris und den Perspektiven danach

*(Pödelwitz/Obertitz)

KLIMASCHUTZ –

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN

Das Problem: Und hier steht noch mal die Problematik als HervorEs braucht dringend ein Moratorium für Tagebauhebung. Und hier steht noch mal die Problematik als Die Bundesregierung muss gemeinerweiterungen: Hervorhebung. Und hier steht nochsam mal die mitProblematik den Landesregierungen Schritte einleiten, als Hervorhebung. um den Neuaufschluss oder die Erweiterung von

Braunkohletagebauen zu verhindern.

DAS GEBOT DER STUNDE!

Zusätzlich braucht es einen verlässlichen Ausstiegspfad aus der Kohleverstromung und eine Unterstützung des Strukturwandels in den Braunkohleregionen.

Die steigenden Temperaturen und die Folgen des Klimawandels halten die Welt in Atem. Wirbelstürme, Überschwemmungen, Hitzewellen und Dürren werden in vielen Teilen der Welt häufiger oder stärker und fordern immer mehr Opfer. Der Wirbelsturm Haiyan mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300 Stundenkilometern hat 2013 auf den Philippinen über 6.300 Menschen das Leben gekostet. Hitzewellen in Indien und Pakistan haben 2015 jeweils mehr als 1.000 Tote gefordert. Klimaforscher prognostizieren 2015 als heißestes Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die ersten sechs Monate des Jahres haben diesen negativen Rekord schon erreicht, nachdem bereits im Jahr 2014 ein neuer Rekord verzeichnet wurde. Und auch die Wassertemperaturen in Flüssen und Ozeanen erreichen immer neue Höchstwerte. Korallenriffe und Plankton, überlebenswichtig als Nahrungsgrundlage für Meeresfische, sind durch die

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN AGORA Energiewende (2016): Was bedeuten Deutschlands Klimaschutzziele für die Braunkohleregionen? WWF (2017): Zukunft Stromsystem: Kohleausstieg 2035: Vom Ziel her denken.

Herausgeber: Klima-Allianz Deutschland Schwedenstraße 15a • 13357 Berlin • www.klima-allianz.de

Kontakt: Stefanie Langkamp, Svenja Künstler. Tel.: 030.78 08 995-10 • info@klima-allianz.de

Stand: 02/2017

Der Energiewende zum Trotz planen die Länder Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und NRW die Erweiterung von sechs Braunkohletagebauen. Wissenschaftliche Analysen zeigen, dass keiner davon mit den Klimazielen der Bundesregierung vereinbar ist: Bereits die genehmigten Tagebaue enthalten deutlich mehr Braunkohle als das Klima verträgt. So hat die Denkfabrik Agora Energiewende berechnet, dass gut die Hälfte der zum Abbau frei gegebenen Braunkohle im Boden bleiben muss, wenn Deutschland seine Klimaziele von 80 bis 95 Prozent Treibhausgasreduktion bis 2050 errei-

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Erwärmung in akuter Gefahr. Die Lebensgrundlagen auf der Erde und in den Ozeanen verändern sich rapide. Der Klimawandel untergräbt sozialen und ökonomischen Fortschritt und gefährdet die von den Vereinten Nationen (UN) angestrebten Ziele einer global nachhaltigen Entwicklung und der Armutsbekämpfung (SDG). Es wird daher immer dringender, klimaschädliche Emissionen schnell zurückzufahren. Die erste Dekade dieses Jahrhunderts war mit einem massiven Anstieg der Treibhausgasemissionen ein verlorenes Jahrzehnt für den Klimaschutz. In jüngster Zeit zeichnet sich nun erstmals eine Trendwende ab. Seit 2012 flacht der Anstieg der globalen Emissionen ab. Im Jahr 2014 stagnierten sie sogar. Erneuerbare Energien aus Wind und Sonne werden in vielen Teilen der Welt akzeptiert und wettbewerbsfähig. Sie stellen global etwa die Hälfte

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DENKEN IN BILDERN.


DIE.PROJEKTOREN

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ARBEITSGEMEINSCHAFT DER EINE WELT-LANDESNETZWERKE IN DEUTSCHLAND E.V. (AGL)

DIE AGL

2013/2016 Flyer, Broschürengestaltung, Titelfoto & Imagefotos und andere Publikationen

FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG

INHALT VORWORT __________________________________________________ 03 DIE AGL Lokales Engagement global gedacht ______________________________ 04 FACHSTELLE GLOBALES LERNEN Zukun�sfähige Bildung fördert globale Verantwortung_______________ 06

ENGAGEMENT BRAUCHT STRUKTUR Für gerechte und nachhalƟge Entwicklung weltweit

FACHFORUM PARTIZIPATION UND DEMOKRATIE Mitmachen und mitgestalten ___________________________________ 07 FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on ____________________ 08

Lokales Engagement global gedacht Die ArbeitsgemeinschaŌ der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V., kurz agl, erreicht rund 8.200 IniƟaƟven in ganz Deutschland, die sich für zukunŌsfähige, gerechte und friedliche Lebensweisen durch nachhalƟge Entwicklung einsetzen. Global denken, lokal handeln – dieser Grundsatz bes�mmt das Denken und Handeln der agl. Als Dachverband der 16 Eine WeltLandesnetzwerke wurde die agl 1999 gegründet, mit dem Ziel, die Arbeit lokaler Eine Welt-Gruppen zu unterstützen, auszuweiten und zu professionalisieren. Die agl unterstützt ihre Mitglieder in deren Engagement für eine zukun�sorien�erte globale Entwicklung, die auf den Prinzipien von sozialer Gerech�gkeit, ökologischer Nachhal�gkeit, Demokra�e und Par�zipa�on beruht.

AkƟv vor Ort

Durch Informa�ons- und Bildungsveranstaltungen, Kampagnen und Lobbyarbeit konfron�eren sie unsere Gesellscha� und ihre Ins�tu�onen mit den Fragen der Zukun�sfähigkeit unserer Lebensweise. Mit öffentlichkeitswirksamen Ak�onen sensibilisieren sie Menschen für entwicklungspoli�sche Zusammenhänge und mo�vieren zu Verhaltensänderungen im persönlichen und poli�schen Bereich. Die Eine Welt-Ini�a�ven wollen mehr Menschen dafür gewinnen, ihr eigenes Denken und Handeln zu hinterfragen und selbst für poli�sche Veränderungen im Sinne einer zukun�sfähigen Entwicklung ak�v zu werden.

Die Ak�ven vor Ort sind dabei die Eine Welt-Gruppen, Ini�a�ven und Nichtregierungsorganisa�onen. Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu fördern. In allen Bundesländern haben sie sich zu Eine Welt-Landesnetzwerken zusammengeschlossen.

Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on Auf vielen Ebenen wird diskuriert, wie MigrantInnen mehr Par�zipa�onsmöglichkeiten in der Gesellscha� erhalten können. Dabei ist auch eine Sensibilisierung der Mehrheitsgesellscha� notwendig. Interkulturelle Öffnung kann dann erfolgreich sein, wenn sie als gesamtgesellscha�licher Prozess verstanden wird.

DIALOG MIT DER POLITIK

FACHFORUM KONSUM UND PRODUKTION

Mit ihren Ak�onen hat die agl in den vergangenen Jahren immer wieder die Poli�k aufgefordert, Wege in Richtung einer gerechten und nachhal�gen Entwicklung einzuschlagen. Die agl setzt sich ein für eine Eine Welt-Poli�k als Querschni�saufgabe aller Poli�kbereiche der Bundes- und Landesregierungen.

Bewusstsein für nachhal�ge Wirtscha�s- und Lebensweisen schaffen __ 09 INITIATIVE INLANDSARBEIT UND EINE WELT�PROMOTORINNEN�PROGRAMM

Deshalb engagiert sich die agl durch Koopera�onen, Informa�onsaustausch und durch Mitarbeit in poli�schen Gremien: Sie arbeitet beispielsweise mit im BundLänderausschuss Entwicklungszusammenarbeit, im Kuratorium von Engagement Global und beim Deutschen Runden Tisch Verhaltenskodizes.

Globale Herausforderungen gemeinsam meistern ___________________ 10

Par�zipa�on und Koopera�on In allen Eine Welt-Landesnetzwerken haben sich Arbeitsstrukturen mit migran�sch-diasporischen Organisa�onen etabliert – durch individuelle Beratungsangebote, regelmäßige Netzwerktreffen, durch Qualizierungsreihen mit und für MigrantInnen oder durch das Angebot von Cri�cal-Whiteness-Trainings, Seminaren, die für Macht- und Ausgrenzungsmechanismen sensibilisieren.

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FINANZEN

Interkulturelle Öffnung entwicklungspoli�scher Arbeit bildet daher auch den Schwerpunkt des Fachforums Diaspora, MigraƟon und Entwicklung. Vor diesem Hintergrund besteht das Hauptanliegen des Fachforums darin, MigrantInnen- und Diasporaorganisa�onen in den Bundesländern adäquat und strukturell in die Eine Welt-Arbeit einzubinden, AkteurInnen zusammenzubringen und Diskussionen voranzutreiben.

Vielfäl�ges Engagement für vielfäl�ge Projekte _____________________ 11

Gleichzei�g strebt das Fachforum an, das Engagement von migran�schen Organisa�onen sichtbar(er) zu machen. Entwicklungsbezogene Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit pro�ert von der Par�zipa�on dieser Organisa�onen: Es engagieren sich Menschen, die wich�ge Kultur-, Landes- und Sprachkenntnissen mehrerer Gesellscha�en besitzen. Zudem bieten migran�sche Organisa�onen vielfäl�ge Angebote zur poli�schen, sozialen und kulturellen Situa�on in ihren Herkun�sländern an. Diese wich�ge entwicklungsbezogene Arbeit wird in der Öffentlichkeit mi�lerweile stärker, aber immer noch zu wenig wahrgenommen.

KONFLIKTE ALS CHANCE Der Workshop Konikte als Chance – Interkulturelle KommunikaƟon in der entwicklungspoliƟschen (Inlands-)Arbeit, der Anfang 2012 sta�and, basierte auf den Erfahrungen migran�scher und nichtmigran�scher AkteurInnen in ihrer gemeinsamen Arbeit. Diese wird auch von Auseinandersetzungen und Aushand-

02

lungsprozessen begleitet, die sich beispielsweise um Beteiligungsstrukturen oder bewusste und unbewusste Diskriminierungen drehen. Den TeilnehmerInnen ist es gelungen, einen exiblen Raum zu schaffen, in dem Konikte mehr als Gelegenheit, denn als Problem wahrgenommen werden können.

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine WeltLandesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) Die agl erreicht über ihre Mitgliedsverbände bundesweit rund 8.200 entwicklungspolitische Gruppen und Vereine. Als Dachverband der 16 Eine Welt-Landesnetzwerke setzen wir uns mit praxisorientierten Programmen für eine zukunftsorientierte globale Entwicklung ein, die auf sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit, Demokratie und Partizipation beruht.

Die 16 Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland

.............................................................................................

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. DEAB - Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. www.deab.de Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. www.eineweltnetzwerkbayern.de BEr - Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V. www.ber-ev.de VENrOB - Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V. www.venrob.org BeN - Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk e.V. www.ben-bremen.de EWNW - Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. www.ewnw.de EPN - Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V. www.epn-hessen.de Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V. www.eine-welt-mv.de

VEN - Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. www.ven-nds.de Eine Welt Netz NrW e.V. www.eine-welt-netz-nrw.de ELAN - Entwicklungspoltisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. www.elan-rlp.de NES - Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. www.nes-web.de ENS - Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. www.einewelt-sachsen.de ENSA - EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. www.ewnsa.de

Greifswalder Str. 4 10405 Berlin Geschäftsführung: Dr. Simon Ramirez-Voltaire Telefon: 030 -23 46 25 14 E-Mail: geschaeftsfuehrung@agl-einewelt.de Internet: www.agl-einewelt.de .............................................................................................

Koordinatorin Capacity Building Programm: Petra Leber Breitenweg 25, 28195 Bremen Telefon: 0421- 44 96 83 95 E-Mail: koordination-cbp@agl-einewelt.de

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

BEi - Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. www.bei-sh.org EWNT - Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. www.ewnt.de

Gestaltung: dieprojektoren.de – Fotos: J. Farys, dieprojektoren; Sportgarten Bremen / U. Barde // gedruckt auf Recyclingpapier/Blauer Engel

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CAPACITy BUILDING PRoGRAMM

CAPACiTy BuiLDiNG PrOGrAMM

information – Beratung – Qualifizierung: bundesweites Engagement und Kompetenz in zivilgesellschaftlichen Strukturen Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst Die Herausgeberin ist für den Inhalt allein verantwortlich

Engagement braucht Strukturen. Tausende Eine Welt-Gruppen, organisationen und kleine Vereine setzen sich in Deutschland für gerechte und nachhaltige Entwicklung weltweit ein – meist ehrenamtlich. 16 Eine Welt-Landesnetzwerke stärken flächendeckend diese Arbeit. Denn Engagement braucht Unterstützung und Koordination. unser Konzept: informieren – Beraten – Qualifizieren (iBQ). Entwicklungspolitische Gruppen sind kompetente Akteure der Bildungs- und Informationsarbeit, sie verfügen über umfangreiches Fachwissen zu Eine Welt-Themen. Durch das IBQ-Konzept des Capacity Building Programms (CBP) qualifiziert und unterstützt die agl in Kooperation mit den Eine Welt-Landesnetzwerken bedarfsorientiert und zielgruppengerecht die Weiterentwicklung dieser Initiativen: Mit Wissenstransfer über Fachseminare, kollegiale Beratung und Vernetzung. Mit Fortbildungen zu Buchhaltung, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Wirkungsorientierung. Mit individueller Beratung zu Vereinsrecht, Finanzierung und Projektabwicklung. Mit Informationen in Fachpublikationen, auf Webseiten und in Newslettern. Mit Interessenvertretung bei Gesprächen auf allen Politikebenen.

Capacity Building wirkt. In den Bundesländern koordinieren Eine Welt-Landesnetzwerke lokale Aktivitäten der Zivilgesellschaft. Sie vernetzen ExpertInnen und schaffen außerschulische Lernorte. Die Rahmenbedingungen für Eine Welt-Engagement sind deutlich verbessert und ermutigen mehr Menschen aktiv zu werden. und: Die KoordinatorInnen der agl und der Landesnetzwerke sind etablierte Ansprechpersonen für Ministerien, Parlamente und andere Institutionen. Unsere gebündelte Expertise bringt Eine WeltThemen in der Gesellschaft voran und stärkt die Rolle Deutschlands in seinen internationalen Verpflichtungen. Wir gewinnen und überzeugen GesprächspartnerInnen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirchen bei Runden Tischen und in Partnerschaftsforen. Wir beteiligen uns an Dialogprozessen zur Erarbeitung entwicklungspolitischer Leitlinien in den Bundesländern. Wir initiieren Fachgespräche u. a. zu Sozialstandards in der öffentlichen Beschaffung und interkultureller Öffnung in der Bildungsarbeit.

Engagement hat Visionen. Die agl setzt Capacity Building seit 2005 erfolgreich um. Das Programm wirkt in die Fläche und sichert durch verlässliche Koordination und Strukturen die Qualität entwicklungsbezogener Inlandsarbeit. Es wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt / EED und dem Katholischen Fonds gefördert. Mit der Fachstelle Globales Lernen wurde 2012 mit Unterstützung durch Brot für die Welt / EED eine Zuständigkeit für diesen wichtigen Arbeitsbereich geschaffen. Eine Welt-Promotorinnenprogramm Seit 2013 bauen bundesweit mehr als 75 Eine Welt-PromotorInnen auf die Strukturen und Erfahrungen des Capacity Building Programms und dessen IBQ-Konzept auf. Unterstützt von den KoordinatorInnen in den Eine Welt-Landesnetzwerken geben sie Anstöße für global verantwortliches Handeln, vernetzen lokale Akteure und verankern so zeitgemäße entwicklungspolitische Themen vor ort – in den Kommunen und Regionen. Die PromotorInnen arbeiten im gesamten Spektrum von Eine Welt-Themen: Globales Lernen, Fairer Handel, nachhaltige Beschaffung, Diaspora, Migration und Entwicklung, Partnerschaft, Umwelt, Klima und Entwicklung sowie Partizipation und Demokratie.

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Zweiter Stopp... Supermarkt oder Imbissbude Fleisch frisst Land Wie viel „Hektar Land“ in einem Schnitzel, einer Currywurst oder einem Döner steckt, steht leider auf keiner Verpackung und ist auch am Preis nicht zu erkennen. Der größte Teil des Fleisches, das wir essen, stammt von hiesigen Rindern, Schweinen oder Hühnern. Doch vor allem Schweine und Hühner werden mit viel Soja gefüttert. Für den deutschen Fleischhunger müsste auf einer Fläche, die Sachsen entspricht, Soja angebaut werden. Dies tun wir aber nicht. Stattdessen führen wir große Mengen Futtermittel ein, besonders Soja aus Lateinamerika, z. B. Argentinien. Zwischen 2000 und 2009 stieg die Soja-Anbaufläche in Argentinien von ca. 8,6 Mio. auf ca. 17 Mio. Hektar. 30 % dieses Sojas wird in die EU exportiert. Für den Soja-Boom m müssen großflächig Wälder weichen und der Klimawandel wird ird angeheizt. angeheiz Der Anteil an Soja, der für den menschlichen Verzehr angebaut wird, beträgt nur 1–2 % weltweit.

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Benutze dein Handy länger. Kauf ein Handy, das sich reparieren lässt. Dadurch kann es länger genutzt und im späteren Recyclingprozess einfacher er auseinander genommen werden. Verschenk dein altes Handy. Gib deine ausrangierten Handys in das Recycling z. B. www.handysfuerdieumwelt.de. Frage beim nächsten Kauf nach den Umwelt-Eigenschaften en des Handys oder Computers und fordere die Herstellung ng von umweltfreundlicheren Geräten! Mach eine Aktion, indem du mit Freunden z. B. alte Handys einsammelst und bei einem Netzbetreiber oder in der kommunalen Sammelstelle in der Umgebung abgibst. Informiere dich über die Arbeitsbedingungen im IT-Bereich unter www.makeitfair.org/de.

Tipp zur Entsorgung: Alte Handys, Computerbauteile, leere Druckerpatronen o.a. könnt ihr in einen Briefumschlag stecken und ohne Porto an einen privaten Wertstoffverwerter schicken. Statt einer Briefmarke braucht ihr die Versandmarke „Electroreturn“, die es auf der Homepage der Deutschen Post zum Ausdrucken gibt.

Filmtipp

Digitale Handarbeit— Chinas Weltmarktfabrik für Computer: Comput Der Film beleuchtet die Schattenseiten einer globalisierten Computerproduktion, ein die wenig mit dem ‚sauberen’ Image der Branwe che gemein haben. 2007, 28 Min. Zu bestellen ge bei: www.weed-online.org ww

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Häufiger vegetarisch kochen und essen. Rezepte gibt es bei Freunden, im Internet und in Kochbüchern. Engagiert euch für einen Veggi-Day – Zuhause, in der Schule, in der Stadt; www.veggiday.de. Organisiert einen vegetarischen Kochwettbewerb. Tauscht Rezepte aus! Wenn schon chon Fle Fleisch, dann aus ökologischer Landwirtschaft, denn das klimafreundlicher. as ist klim mafreundlicher.

Zwei halbe Vegetarier sind auch ein ganzer! Das ist das Motto der Initiative „Halbzeitvegetarier“. Suche dir einen Partner oder eine Partnerin. Halbiert gemeinsam euren wöchentlichen Fleischkonsum mit Hilfe eines Wochenplans. Tauscht euch über die Erfahrungen g aus,, denn zu zweit lässt sich Neues einfacher ausprobieren. www.halbzeitvegetarier.de

Immer mehr Menschen wissen, dass sie mit ihrer Kaufentscheidung bei Unternehmen etwas bewirken können. Sie meiden bestimmte Supermärkte oder Shops, weil diese kaum Umweltschutz oder Menschenrechte beachten. Und immer häufiger kaufen sie Produkte mit dem Biosiegel, Blauen Engel, Fairtrade-Logo. Denn diese Siegel stehen für ökologische und faire Produkte. Jedoch ist nicht immer und überall die Entscheidung einfach. Oft genug versuchen Unternehmen sich mit einem grünen Image besser zu vermarkten, obwohl sie in der Praxis kaum etwas für die Umwelt oder für faire Arbeitsbedingungen tun. Hier gilt es genau hinzuschauen und „green washing“ aufzuspüren.

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Filmtipps:

Hier gibt es Recycling-Computer: Hie www.reuse.besser-nutzen.net ww

Taste te th the waste Warum Waru Wa rum schmeißen wir unser Essen auf den Müll? Deutsche werfen jährlich Lebensmittel für 20 Millisc Haushalte Ha arden Euro weg. Das Essen, das wir in Europa wegwerfen, E würde zweimal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren. ernähre Dokumentarfilm, 2012, 91 Min.

Übrigens... In den meisten dieser Handyteilstücke ist das Metall Tantal enthalten. Dies wird aus dem wertvollen Erz Coltan gewonnen. Etwa 80 % des weltweit vorhandenen Coltan liegt in den Böden des Kongo. Der Kongo ist das ressourcenreichste Land Afrikas. Paradoxerweise ist allerdings seine Armut in seinem Reichtum begründet, denn auch wegen des Rohstoffs Coltan herrscht seit 1998 Bürgerkrieg. Dieser Krieg wird durch den Verkauf dieses Rohstoffs finanziert. Mehr als 2,5 Millionen Menschen verloren in diesem Krieg ihr Leben. Daher muss die Nachfrage nach Coltan, nach Tantal und damit nach Handys reduziert werden. Und: Im Coltanabbau herrschen menschenverachtende Arbeitsbedingungen inklusive ausbeuterischer Kinderarbeit.

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Übrigens… Um das Jahr 1800 lag der Pro-KopfKopf pfVerbrauch an Fleisch noch bei 20 kg im Jahr. In den 1950er Jahren bei 26 kg. Heute isst der Bundesbürger etwa 63 kg Fleisch im Jahr.

Filmtipp: "The Story of Stuff“

Ein Film (2007) ( rund um den Konsum, seine Folgen und darüber, wie teuer die Produkte eigentlich sind. „Story of change“ erzählt, wie wir die Situation verändern können. Weitere Filme: „The Story of electronics“, „The Story of Cosmetics“, Cosmetic „The Story of Bottled Water“ www.storyofstuff.org www.sto

Ihr könnt handeln: Warum weniger Fleisch? Einige Fakten: Viehzucht ist mit 18 % Anteil an Treibhausgasen für das Klima schädlicher als der Verkehr. 70 % des Amazonaswaldes werden für Rinder-Weideflächen zerstört; knapp 30 % für Futtermittelanbau. Für 1kg Rindfleisch werden 15–20.000 Liter Wasser verbraucht. Viehzucht verschlingt Landflächen, rund 80 % der globalen landwirtschaftlichen Nutzfläche.

4

Plastic Planet Pla Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom BabyWi schnuller bis zur Plastikdose für das Müsli, von der Quietschente bis hin zur Trockenhaube. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Regi Regie: g e: Werner Boote, Dokumentarfilm, 2010, 95 Min.

Raising Resistance In den letzten 20 Jahren entwickelte sich Paraguay zum viertgrößten Exporteur gentechnisch veränderten Sojas. Dabei wurden große Waldgebiete vernichtet und große Mengen an Herbiziden eingesetzt, die nicht nur die Natur zerstören, sondern auch die Gesundheit der Bewohner schädigen. Dokumentarfilm, 2012, 85 Min. Informationen und Ausleihe: www.evangelische-medienzentralen.de

15 11

DENKEN IN BILDERN.


DIE.PROJEKTOREN

PORTFOLIO AUSWAHL

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ARBEITSGEMEINSCHAFT DER EINE WELT-LANDESNETZWERKE IN DEUTSCHLAND E.V. (AGL)

DIE AGL

2013/2016 Flyer, Broschürengestaltung, Titelfoto & Imagefotos und andere Publikationen

FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG

INHALT VORWORT __________________________________________________ 03 DIE AGL Lokales Engagement global gedacht ______________________________ 04 FACHSTELLE GLOBALES LERNEN Zukun�sfähige Bildung fördert globale Verantwortung_______________ 06

ENGAGEMENT BRAUCHT STRUKTUR Für gerechte und nachhalƟge Entwicklung weltweit

FACHFORUM PARTIZIPATION UND DEMOKRATIE Mitmachen und mitgestalten ___________________________________ 07 FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on ____________________ 08

Lokales Engagement global gedacht Die ArbeitsgemeinschaŌ der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V., kurz agl, erreicht rund 8.200 IniƟaƟven in ganz Deutschland, die sich für zukunŌsfähige, gerechte und friedliche Lebensweisen durch nachhalƟge Entwicklung einsetzen. Global denken, lokal handeln – dieser Grundsatz bes�mmt das Denken und Handeln der agl. Als Dachverband der 16 Eine WeltLandesnetzwerke wurde die agl 1999 gegründet, mit dem Ziel, die Arbeit lokaler Eine Welt-Gruppen zu unterstützen, auszuweiten und zu professionalisieren. Die agl unterstützt ihre Mitglieder in deren Engagement für eine zukun�sorien�erte globale Entwicklung, die auf den Prinzipien von sozialer Gerech�gkeit, ökologischer Nachhal�gkeit, Demokra�e und Par�zipa�on beruht.

AkƟv vor Ort

Durch Informa�ons- und Bildungsveranstaltungen, Kampagnen und Lobbyarbeit konfron�eren sie unsere Gesellscha� und ihre Ins�tu�onen mit den Fragen der Zukun�sfähigkeit unserer Lebensweise. Mit öffentlichkeitswirksamen Ak�onen sensibilisieren sie Menschen für entwicklungspoli�sche Zusammenhänge und mo�vieren zu Verhaltensänderungen im persönlichen und poli�schen Bereich. Die Eine Welt-Ini�a�ven wollen mehr Menschen dafür gewinnen, ihr eigenes Denken und Handeln zu hinterfragen und selbst für poli�sche Veränderungen im Sinne einer zukun�sfähigen Entwicklung ak�v zu werden.

Die Ak�ven vor Ort sind dabei die Eine Welt-Gruppen, Ini�a�ven und Nichtregierungsorganisa�onen. Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu fördern. In allen Bundesländern haben sie sich zu Eine Welt-Landesnetzwerken zusammengeschlossen.

Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on Auf vielen Ebenen wird diskuriert, wie MigrantInnen mehr Par�zipa�onsmöglichkeiten in der Gesellscha� erhalten können. Dabei ist auch eine Sensibilisierung der Mehrheitsgesellscha� notwendig. Interkulturelle Öffnung kann dann erfolgreich sein, wenn sie als gesamtgesellscha�licher Prozess verstanden wird.

DIALOG MIT DER POLITIK

FACHFORUM KONSUM UND PRODUKTION

Mit ihren Ak�onen hat die agl in den vergangenen Jahren immer wieder die Poli�k aufgefordert, Wege in Richtung einer gerechten und nachhal�gen Entwicklung einzuschlagen. Die agl setzt sich ein für eine Eine Welt-Poli�k als Querschni�saufgabe aller Poli�kbereiche der Bundes- und Landesregierungen.

Bewusstsein für nachhal�ge Wirtscha�s- und Lebensweisen schaffen __ 09 INITIATIVE INLANDSARBEIT UND EINE WELT�PROMOTORINNEN�PROGRAMM

Deshalb engagiert sich die agl durch Koopera�onen, Informa�onsaustausch und durch Mitarbeit in poli�schen Gremien: Sie arbeitet beispielsweise mit im BundLänderausschuss Entwicklungszusammenarbeit, im Kuratorium von Engagement Global und beim Deutschen Runden Tisch Verhaltenskodizes.

Globale Herausforderungen gemeinsam meistern ___________________ 10

Par�zipa�on und Koopera�on In allen Eine Welt-Landesnetzwerken haben sich Arbeitsstrukturen mit migran�sch-diasporischen Organisa�onen etabliert – durch individuelle Beratungsangebote, regelmäßige Netzwerktreffen, durch Qualizierungsreihen mit und für MigrantInnen oder durch das Angebot von Cri�cal-Whiteness-Trainings, Seminaren, die für Macht- und Ausgrenzungsmechanismen sensibilisieren.

04

FINANZEN

Interkulturelle Öffnung entwicklungspoli�scher Arbeit bildet daher auch den Schwerpunkt des Fachforums Diaspora, MigraƟon und Entwicklung. Vor diesem Hintergrund besteht das Hauptanliegen des Fachforums darin, MigrantInnen- und Diasporaorganisa�onen in den Bundesländern adäquat und strukturell in die Eine Welt-Arbeit einzubinden, AkteurInnen zusammenzubringen und Diskussionen voranzutreiben.

Vielfäl�ges Engagement für vielfäl�ge Projekte _____________________ 11

Gleichzei�g strebt das Fachforum an, das Engagement von migran�schen Organisa�onen sichtbar(er) zu machen. Entwicklungsbezogene Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit pro�ert von der Par�zipa�on dieser Organisa�onen: Es engagieren sich Menschen, die wich�ge Kultur-, Landes- und Sprachkenntnissen mehrerer Gesellscha�en besitzen. Zudem bieten migran�sche Organisa�onen vielfäl�ge Angebote zur poli�schen, sozialen und kulturellen Situa�on in ihren Herkun�sländern an. Diese wich�ge entwicklungsbezogene Arbeit wird in der Öffentlichkeit mi�lerweile stärker, aber immer noch zu wenig wahrgenommen.

KONFLIKTE ALS CHANCE Der Workshop Konikte als Chance – Interkulturelle KommunikaƟon in der entwicklungspoliƟschen (Inlands-)Arbeit, der Anfang 2012 sta�and, basierte auf den Erfahrungen migran�scher und nichtmigran�scher AkteurInnen in ihrer gemeinsamen Arbeit. Diese wird auch von Auseinandersetzungen und Aushand-

02

lungsprozessen begleitet, die sich beispielsweise um Beteiligungsstrukturen oder bewusste und unbewusste Diskriminierungen drehen. Den TeilnehmerInnen ist es gelungen, einen exiblen Raum zu schaffen, in dem Konikte mehr als Gelegenheit, denn als Problem wahrgenommen werden können.

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine WeltLandesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) Die agl erreicht über ihre Mitgliedsverbände bundesweit rund 8.200 entwicklungspolitische Gruppen und Vereine. Als Dachverband der 16 Eine Welt-Landesnetzwerke setzen wir uns mit praxisorientierten Programmen für eine zukunftsorientierte globale Entwicklung ein, die auf sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit, Demokratie und Partizipation beruht.

Die 16 Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland

.............................................................................................

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. DEAB - Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. www.deab.de Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. www.eineweltnetzwerkbayern.de BEr - Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V. www.ber-ev.de VENrOB - Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V. www.venrob.org BeN - Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk e.V. www.ben-bremen.de EWNW - Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. www.ewnw.de EPN - Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V. www.epn-hessen.de Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V. www.eine-welt-mv.de

VEN - Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. www.ven-nds.de Eine Welt Netz NrW e.V. www.eine-welt-netz-nrw.de ELAN - Entwicklungspoltisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. www.elan-rlp.de NES - Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. www.nes-web.de ENS - Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. www.einewelt-sachsen.de ENSA - EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. www.ewnsa.de

Greifswalder Str. 4 10405 Berlin Geschäftsführung: Dr. Simon Ramirez-Voltaire Telefon: 030 -23 46 25 14 E-Mail: geschaeftsfuehrung@agl-einewelt.de Internet: www.agl-einewelt.de .............................................................................................

Koordinatorin Capacity Building Programm: Petra Leber Breitenweg 25, 28195 Bremen Telefon: 0421- 44 96 83 95 E-Mail: koordination-cbp@agl-einewelt.de

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

BEi - Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. www.bei-sh.org EWNT - Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. www.ewnt.de

Gestaltung: dieprojektoren.de – Fotos: J. Farys, dieprojektoren; Sportgarten Bremen / U. Barde // gedruckt auf Recyclingpapier/Blauer Engel

08

CAPACITy BUILDING PRoGRAMM

CAPACiTy BuiLDiNG PrOGrAMM

information – Beratung – Qualifizierung: bundesweites Engagement und Kompetenz in zivilgesellschaftlichen Strukturen Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst Die Herausgeberin ist für den Inhalt allein verantwortlich

Engagement braucht Strukturen. Tausende Eine Welt-Gruppen, organisationen und kleine Vereine setzen sich in Deutschland für gerechte und nachhaltige Entwicklung weltweit ein – meist ehrenamtlich. 16 Eine Welt-Landesnetzwerke stärken flächendeckend diese Arbeit. Denn Engagement braucht Unterstützung und Koordination. unser Konzept: informieren – Beraten – Qualifizieren (iBQ). Entwicklungspolitische Gruppen sind kompetente Akteure der Bildungs- und Informationsarbeit, sie verfügen über umfangreiches Fachwissen zu Eine Welt-Themen. Durch das IBQ-Konzept des Capacity Building Programms (CBP) qualifiziert und unterstützt die agl in Kooperation mit den Eine Welt-Landesnetzwerken bedarfsorientiert und zielgruppengerecht die Weiterentwicklung dieser Initiativen: Mit Wissenstransfer über Fachseminare, kollegiale Beratung und Vernetzung. Mit Fortbildungen zu Buchhaltung, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Wirkungsorientierung. Mit individueller Beratung zu Vereinsrecht, Finanzierung und Projektabwicklung. Mit Informationen in Fachpublikationen, auf Webseiten und in Newslettern. Mit Interessenvertretung bei Gesprächen auf allen Politikebenen.

Capacity Building wirkt. In den Bundesländern koordinieren Eine Welt-Landesnetzwerke lokale Aktivitäten der Zivilgesellschaft. Sie vernetzen ExpertInnen und schaffen außerschulische Lernorte. Die Rahmenbedingungen für Eine Welt-Engagement sind deutlich verbessert und ermutigen mehr Menschen aktiv zu werden. und: Die KoordinatorInnen der agl und der Landesnetzwerke sind etablierte Ansprechpersonen für Ministerien, Parlamente und andere Institutionen. Unsere gebündelte Expertise bringt Eine WeltThemen in der Gesellschaft voran und stärkt die Rolle Deutschlands in seinen internationalen Verpflichtungen. Wir gewinnen und überzeugen GesprächspartnerInnen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirchen bei Runden Tischen und in Partnerschaftsforen. Wir beteiligen uns an Dialogprozessen zur Erarbeitung entwicklungspolitischer Leitlinien in den Bundesländern. Wir initiieren Fachgespräche u. a. zu Sozialstandards in der öffentlichen Beschaffung und interkultureller Öffnung in der Bildungsarbeit.

Engagement hat Visionen. Die agl setzt Capacity Building seit 2005 erfolgreich um. Das Programm wirkt in die Fläche und sichert durch verlässliche Koordination und Strukturen die Qualität entwicklungsbezogener Inlandsarbeit. Es wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt / EED und dem Katholischen Fonds gefördert. Mit der Fachstelle Globales Lernen wurde 2012 mit Unterstützung durch Brot für die Welt / EED eine Zuständigkeit für diesen wichtigen Arbeitsbereich geschaffen. Eine Welt-Promotorinnenprogramm Seit 2013 bauen bundesweit mehr als 75 Eine Welt-PromotorInnen auf die Strukturen und Erfahrungen des Capacity Building Programms und dessen IBQ-Konzept auf. Unterstützt von den KoordinatorInnen in den Eine Welt-Landesnetzwerken geben sie Anstöße für global verantwortliches Handeln, vernetzen lokale Akteure und verankern so zeitgemäße entwicklungspolitische Themen vor ort – in den Kommunen und Regionen. Die PromotorInnen arbeiten im gesamten Spektrum von Eine Welt-Themen: Globales Lernen, Fairer Handel, nachhaltige Beschaffung, Diaspora, Migration und Entwicklung, Partnerschaft, Umwelt, Klima und Entwicklung sowie Partizipation und Demokratie.

DENKEN IN BILDERN.


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BUND DER DEUTSCHEN KATHOLISCHEN JUGEND (BDKJ) 2016 Layoutentwicklung des Mitgliedermagazins, Konzept, Grafiken, Titelbildfotografie, Webseite www.bdkj.de

4 I Heinrich-Böll-Stiftung / BUND 2013: Fleischatlas, S. 18 (Link: https://www. boell.de/sites/default/ files/fleischatlas_1_1.pdf ) 5 I Internationale Energieagentur 2014: Key World Energy Statistics

„To change everything we need everyone!“

6 I Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) 2015, Tabelle „Endenergieverbrauch nach Energieträgern“

Und mit dem Kritischen Konsum fängt es an { Endlich geschafft. Die Staats- und Regierungschefs der Welt haben sich in Paris darauf geeinigt, dass sie den Klimawandel wirksam bekämpfen wollen. Sie wollen es mit verbindlichen Reduzierungen des Ausstoßes von Treibhausgasen schaffen, dass die Temperatur auf der Erde im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter um weniger als 2° Celsius ansteigt. Und sie erkennen sogar erstmals an: Besser wäre es, maximal 1,5°C Erwärmung nicht zu überschreiten. Das funktioniert nur, wenn nicht nur die Vertragsstaaten ihren CO2-Ausstoß stetig verringern, sondern auch Unternehmen, Institutionen und jede und jeder Einzelne. Dafür brauchen wir gute Rahmenbedingungen, also Gesetze und Fördermöglich-

keiten, welche die Menschen dabei unterstützen, weniger treibhausgas-intensiv zu leben. Und ganz wichtig: Länder, die in der Vergangenheit sehr wenig zum Klimawandel beigetragen haben und auch heute sehr wenig Treibhausgase emittieren, müssen Möglichkeiten erhalten, den Menschen gute Lebensbedingungen zu schaffen.

7 I Weiterlesen hier: https://blog.misereor. de/2015/04/21/la-buenavida-das-gute-leben-aberzu-welchem-preis/

Klimaschutz als gemeinsame Verantwortung heißt, dass wir im industralisierten globalen Norden weniger haben wollen müssen, um den Menschen im globalen Süden eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Es heißt auch, dass sich Mittelschicht und reiche Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern ebenso einen klimafreundlichen Lebensstil werden suchen müssen.

Und warum werden so viele Tiere auf so klimaschädliche Weise gefüttert, gezüchtet und gehalten? Weil wir zu viel Fleisch essen und weil wir das in Deutschland zu möglichst geringen Preisen tun wollen. In den letzten 40 Jahren hat sich der Fleischkonsum weltweit mehr als verdreifacht. Fleisch ist bei uns heute ein Alltagsessen (früher: „Sonntagsbraten“). Der durchschnittliche Fleischverbrauch lag in Deutschland in 2012 bei 89 Kilogramm pro Person im Jahr, in den ärmsten Ländern der Erde liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei unter 10 Kilogramm jährlich.4 27 Mal mehr als von einem Menschen in Indien verbraucht. Die Produktion von billigem Fleisch in großen Massen ist nur durch industrielle Massentierhaltung möglich. Eine Diskussion über geringeren Fleischkonsum wird in Deutschland, dem selbst ernannten „Land der Wurst“, schnell ein Glaubenskrieg. Aber trotzdem gilt es, den Fakten und den Zusammenhängen mit der globalen Erwärmung offen ins Auge zu sehen. Eine Landwirtschaft, die ihre Futtermittelproduktion an Großgrundbesitzer in

Kritischer Konsum

Paraguay auslagert und ihre Mastbetriebe in möglichst großen Einheiten produziert, hat nicht die „Bewahrung der Schöpfung“, sondern maximalen Profit im Sinn. Das kann nicht im Sinne eines christlichen Jugendverbandes sein. WAS TUN? Es gibt kein Recht auf tägliche Fleischmahlzeiten. Deshalb kann Fleisch auch ruhig mehr kosten, weil es dann seltener und „kostbarer“ wird. Sprecht mit den Menschen, die in der Fleischbranche arbeiten – Tierzüchterinnen, Schlachtern, Landwirtinnen und Landwirten, die Tiere mästen und erkundigt euch nach ihren Arbeitsund Lebensbedingungen. Informiert euch über unterschiedliche Agrarmodelle und entscheidet selbst, welche ihr mit eurem Konsum unterstützen wollt.

STROM – KLIMAFREUNDLICH GEHT’S NUR OHNE KOHLE Der Energiesektor ist sowohl weltweit, als auch in Deutschland für etwa 40 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Diese entstehen hauptsächlich durch die Verstromung von fossilen Energieträgern5. 2013 wurden mehr als 40 Prozent des Stroms in Deutschland aus Braunkohle gewonnen; gefolgt von mehr als 35 Prozent aus erneuerbaren Energien6. Braunkohle ist im Vergleich der unterschiedlichen Primärenergieträger besonders klimaschädlich; kein anderer Brennstoff stößt pro Kilowattstunde so viel Kohlendioxid aus. Für die Gewinnung von Braunkohle im Tagebau werden riesige Landstriche zerstört, die dort lebenden Menschen werden umgesiedelt. Auch Steinkohle ist sehr schädlich, sowohl für das Klima, als auch für die menschliche Gesundheit. In Deutschland wird nur noch in zwei Bergwerken Steinkohle gefördert (beide in Nordrhein-Westfalen). Der größte Teil der hier genutzten Steinkohle wird importiert – z. B. aus Kolumbien, Südafrika oder Russland. Das bedeutet, dass wir nicht nur durch die Kohleverstromung schädliche Emissionen hierzulande produzieren, sondern auch Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen durch Kohleabbau in weit entfernt liegenden Ländern zu verantworten haben7.

Viele Verbände im BDKJ haben „Klima-Kochbücher“ herausgegeben, in denen es Rezepte für klimafreundliche Mahlzeiten gibt. Auch in Tagungshäusern und Geschäftsstellen gibt es Alternativen zu Fleisch. Und die können sehr lecker und kostengünstig sein.

04 | BDKJ.konkret – „To change everything we need everyone!“

WAS TUN? Glücklicherweise sind wir in Deutschland in Sachen Strom nicht mehr auf Kohle angewiesen und hier kann wirklich jede und jeder etwas tun! Als allererstes: Die klimafreundlichste Energie ist die, die gar nicht erst gebraucht wird. „Licht aus“ und nur so viel Wasser kochen, wie man wirklich braucht – es gibt unzählige Energiespartipps, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene nur beherzigen müssen. Aber wenn wir schon Strom nutzen müssen, sollte er wenigstens aus erneuerbaren Quellen stammen. Setzt euch für den Wechsel zu einem Ökostromanbieter ein – vielleicht hat eure Gemeinde oder eure Diözese schon einen Rahmenvertrag geschlossen? Und wenn nicht, könnt ihr im BDKJ dafür sorgen, dass sie das tut und wechseln! Gerade Zuhause ist der Wechsel zu einem Ökostromanbieter keine große Sache. Das kostet nicht viel mehr und dauert nicht mal eine Stunde.

KATHRIN SCHROEDER ist Referentin für Energiepolitik bei MISEREOR. Schon seit mehr als etwa 15 Jahren beschäftigt sie sich mit Nachhaltiger Entwicklung, insbesondere mit Klimaschutz. Seit zwei Jahren probiert sie in der Fastenzeit, vegan zu leben.

Für alle „dicken Bretter“ gilt: Macht den zuständigen Politikerinnen und Politikern Dampf, denn ohne gute Rahmenbedingungen und gleiche Regeln für alle werden wir Begrenzung der Globalen Erwärmung nicht schaffen.

FSC

„To change everything we need everyone!“ – BDKJ.konkret | 07

ing

Ausgabe 01

Recycl

BDKJ.konkret Das Magazin vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend.

06 | BDKJ.konkret – „To change everything we need everyone!“

SUSANNE SCHÜTTE Vergabekriterium sollen wiederum Unternehmen dazu angehalten werden, entsprechende Produkte anzubieten. Das erschließt die politische Komponente des Kritischen Konsums vollends als Handlungsfeld für den BDKJ. Dabei sollen die Rahmenbedingungen geändert und eine Stimmung erzeugt werden, durch die Kritischer Konsum für einzelne Menschen, Gruppen, Unternehmen, kirchliche Einrichtungen und die öffentliche Hand möglich und alltäglich wird. In der Interessenvertretung gegenüber Politikerinnen und Politikern und Verantwortungstragenden in der Kirche hat der BDKJ verdeutlicht, warum es wichtig ist, in der Beschaffung von Büroartikeln bis zum Kücheneinkauf und von Reinigungsmitteln zu Pflaster- und Grabsteinen nach sozialen und ökologischen Kriterien zu handeln. Auch in Prozesse wie etwa der Formulierung der Zukunftscharta versucht sich der BDKJ einzubringen. Denn gerade jungen Menschen ist dies wichtig: Eine Zukunft in einer gerechteren und daher besseren Welt für alle.

UND ES GEHT IMMER WEITER. Die Jugendverbände werden nicht müde, sich für Kritischen Konsum einzusetzen. Dies tun sie nicht nur aus christlichen Werten und dem Willen zur Bewahrung der Schöpfung heraus, sondern auch aus der Überzeugung, dass eine gerechte Verteilung weltweit möglich ist. Dabei werden immer wieder auch neue Wege beschritten. So fand in den vergangenen drei Jahren das Projekt ISHOPFAIR statt, bei dem sich Vertreterinnen und Vertreter aus vier europäischen Ländern aktiv für eine sozial und ökologisch nachhaltige Wirtschaftsweise einsetzten. In Nordrhein-Westfalen haben BDKJ und evangelische Jugend zusammen eine GmbH zum Vertrieb von fairer Grillkohle gegründet. Es hat sich viel getan in den vergangenen Jahren. Aber es muss auch noch weitergehen: Der Themenbereich Kritischer Konsum wird von den Jugendverbänden weiter bearbeitet werden, bis das Ziel erreicht ist, das Handeln der Menschen nachhaltig, fair und gerecht zu gestalten.

Ich, du und die Anderen: Kritischer Konsum als gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe

CLEMENS KIENZLER und Susanne Schütte sind die Vorsitzenden des Entwicklungspolitischen Arbeitskreises (EPA). Der EPA setzt sich schon seit 1970 für die Überwindung von Ungerechtigkeiten im Welthandel ein. Clemens Kienzler legt dabei sein Hauptaugenmerk auf Lebensmittel und vor allem Schokolade, Susanne Schütte hat den Umstieg auf fair gehandelte Klamotten noch nicht ganz geschafft, bleibt aber dran.

Kommentar von Wolfgang Ehrenlechner, BDKJ-Bundesvorsitzender

WOLFGANG EHRENLECHNER Bio oder regional? Wolfgang Ehrenlechner braucht beim Einkaufen öfter mal eine Viertelstunde länger, um die verschiedenen Kaufkriterien des Kritischen Konsums abzuwägen.

Was der BDKJ beim Kritischem Konsum will. – BDKJ.konkret | 17

{ Eigentlich ist Kritischer Konsum voll 80er. Verbrauch nicht so viel Strom! Trenn deinen Müll! Willst du nicht noch den Pullover von deinem Bruder auftragen? Das kennen wir alle schon lange. Und trotzdem hat Kritischer Konsum nichts Angestaubtes. Es ist immer noch wichtig und angesichts einer weiter wachsenden Weltbevölkerung wichtiger als je zuvor, dass jeder und jede Einzelne immer wieder darauf achtet, was wirklich gebraucht wird und woher die bezogenen Waren kommen. Denn es kommt darauf an, wie die Zukunft unserer Welt aussieht. Wenn sich immer mehr Menschen für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen sowie für einen nachhaltigen Lebensstil entscheiden, ist das ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel und für eine gute Zukunft für Kinder und Jugendliche. Konsumentinnen und Konsumenten können viele kleine Zeichen setzen: Beim Verzicht auf den Plastikbeutel im Supermarkt, weil man an den eigenen Jutebeutel gedacht hat, die Nachfrage im Café, ob der Kaffee fair gehandelt ist, der Griff zu Obst, das gerade Saison hat und aus der Region kommt. Über die eigene Nachfrage können so für Unternehmen Anreize geschaffen werden, diese Produkte auch anzubieten. Denn das Angebot wird die Marktwirtschaft nur dann nachhaltig verändern, wenn die Unternehmen darin auch die Möglichkeit sehen, Geld zu verdienen. Neben der Betrachtung der individuellen Entscheidungen, lohnt ein Blick auf das Kaufverhalten von Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, die für große Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, etwa in Kommunen und Kirchen, für die Beschaffung zuständig sind. Sie kaufen Produkte in viel höheren Mengen ein und haben mit ihrer Nachfrage einen größeren Einfluss. Denken wir nur an Textilien in Krankenhäusern oder Kaffee in Pfarrgemeinden. Angesichts der Menschen, die unter den Folgen des Klimawandels sowie unter Hunger und Armut leiden, braucht es neben dem persönlichen Willen und dem Engagement von Großkunden auch politischen Druck und politischen Willen, um einen großen Schritt voran zu kommen, etwa wenn es um die faire Gestaltung des Weltmarkts geht. Das zunehmende Bewusstsein in der Bevölkerung für die Notwendigkeit eines nachhaltigen Wirtschaftsmodells kann diese Entwicklung befördern und wird zumindest mittelfristig auch Politikerinnen und Politiker dazu bringen, dafür einen positiv wirkenden Gesetzesrahmen zu schaffen. Kritischer Konsum ist in all seinen Ausprägungen ein Mittel, wie wir persönlich das Schicksal unserer Welt in die Hand nehmen können. Wo wir persönlich mitentscheiden, in welche Richtung sich unsere Welt entwickeln soll. Wo wir daran bauen, dass die Welt auf Dauer lebenswert ist und sozial wie ökologisch eine Zukunft hat. Kritischer Konsum ist nichts für die Mottenkiste. Kritischer Konsum ist total 2016 und sicher auch darüber hinaus.

Ökologischer Fußabdruck eines/r Deutschen 35 %

{ DER ÖKOLOGISCHE FUSSABDRUCK. Unser Handeln hat Folgen, auch was den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) angeht. Der Fußabdruck beschreibt, wie viele schädliche Klimagase ausgestoßen werden, weil wir unser Leben leben. Also etwa für die Herstellung und den Gebrauch der Produkte, die wir benutzen, für unsere Mobilität und für Strom und Heizung.

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Quelle: St. Giljum, Sustainable Europe Research Institut (SERI) 2007

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Kritischer Konsum { Wir konsumieren täglich, viel und gerne. Doch alles, was wir tun, alles, was und wie wir konsumieren, hat Auswirkungen und Folgen. Kritischer Konsum soll zeigen, was unser Konsumverhalten auslöst und warum es wichtig ist, zu handeln. Die Frage ist immer: Brauche ich das wirklich und gibt es eine bessere Alternative für Mensch und Umwelt?

08 | BDKJ.konkret – Kommentar: Kritischer Konsum als gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe

4 I Heinrich-Böll-Stiftung / BUND 2013: Fleischatlas, S. 18 (Link: https://www. boell.de/sites/default/ files/fleischatlas_1_1.pdf ) 5 I Internationale Energieagentur 2014: Key World Energy Statistics 6 I Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) 2015, Tabelle „Endenergieverbrauch nach Energieträgern“

KRITISCHER KONSUM Was das ist, wie das geht, warum das wichtig ist.

7 I Weiterlesen hier: https://blog.misereor. de/2015/04/21/la-buenavida-das-gute-leben-aberzu-welchem-preis/

Und warum werden so viele Tiere auf so klimaschädliche Weise gefüttert, gezüchtet und gehalten? Weil wir zu viel Fleisch essen und weil wir das in Deutschland zu möglichst geringen Preisen tun wollen. In den letzten 40 Jahren hat sich der Fleischkonsum weltweit mehr als verdreifacht. Fleisch ist bei uns heute ein Alltagsessen (früher: „Sonntagsbraten“). Der durchschnittliche Fleischverbrauch lag in Deutschland in 2012 bei 89 Kilogramm pro Person im Jahr, in den ärmsten Ländern der Erde liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei unter 10 Kilogramm jährlich.4 27 Mal mehr als von einem Menschen in Indien verbraucht. Die Produktion von billigem Fleisch in großen Massen ist nur durch industrielle Massentierhaltung möglich. Eine Diskussion über geringeren Fleischkonsum wird in Deutschland, dem selbst ernannten „Land der Wurst“, schnell ein Glaubenskrieg. Aber trotzdem gilt es, den Fakten und den Zusammenhängen mit der globalen Erwärmung offen ins Auge zu sehen. Eine Landwirtschaft, die ihre Futtermittelproduktion an Großgrundbesitzer in

Kritischer Konsum

Paraguay auslagert und ihre Mastbetriebe in möglichst großen Einheiten produziert, hat nicht die „Bewahrung der Schöpfung“, sondern maximalen Profit im Sinn. Das kann nicht im Sinne eines christlichen Jugendverbandes sein. WAS TUN? Es gibt kein Recht auf tägliche Fleischmahlzeiten. Deshalb kann Fleisch auch ruhig mehr kosten, weil es dann seltener und „kostbarer“ wird. Sprecht mit den Menschen, die in der Fleischbranche arbeiten – Tierzüchterinnen, Schlachtern, Landwirtinnen und Landwirten, die Tiere mästen und erkundigt euch nach ihren Arbeitsund Lebensbedingungen. Informiert euch über unterschiedliche Agrarmodelle und entscheidet selbst, welche ihr mit eurem Konsum unterstützen wollt. Viele Verbände im BDKJ haben „Klima-Kochbücher“ herausgegeben, in denen es Rezepte für klimafreundliche Mahlzeiten gibt. Auch in Tagungshäusern und Geschäftsstellen gibt es Alternativen zu Fleisch. Und die können sehr lecker und kostengünstig sein.

Kurz-Infos: Ökologischer Fußabdruck & Kritischer Konsum – BDKJ.konkret | 09

STROM – KLIMAFREUNDLICH GEHT’S NUR OHNE KOHLE Der Energiesektor ist sowohl weltweit, als auch in Deutschland für etwa 40 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Diese entstehen hauptsächlich durch die Verstromung von fossilen Energieträgern5. 2013 wurden mehr als 40 Prozent des Stroms in Deutschland aus Braunkohle gewonnen; gefolgt von mehr als 35 Prozent aus erneuerbaren Energien6. Braunkohle ist im Vergleich der unterschiedlichen Primärenergieträger besonders klimaschädlich; kein anderer Brennstoff stößt pro Kilowattstunde so viel Kohlendioxid aus. Für die Gewinnung von Braunkohle im Tagebau werden riesige Landstriche zerstört, die dort lebenden Menschen werden umgesiedelt. Auch Steinkohle ist sehr schädlich, sowohl für das Klima, als auch für die menschliche Gesundheit. In Deutschland wird nur noch in zwei Bergwerken Steinkohle gefördert (beide in Nordrhein-Westfalen). Der größte Teil der hier genutzten Steinkohle wird importiert – z. B. aus Kolumbien, Südafrika oder Russland. Das bedeutet, dass wir nicht nur durch die Kohleverstromung schädliche Emissionen hierzulande produzieren, sondern auch Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen durch Kohleabbau in weit entfernt liegenden Ländern zu verantworten haben7.

WAS TUN? Glücklicherweise sind wir in Deutschland in Sachen Strom nicht mehr auf Kohle angewiesen und hier kann wirklich jede und jeder etwas tun! Als allererstes: Die klimafreundlichste Energie ist die, die gar nicht erst gebraucht wird. „Licht aus“ und nur so viel Wasser kochen, wie man wirklich braucht – es gibt unzählige Energiespartipps, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene nur beherzigen müssen. Aber wenn wir schon Strom nutzen müssen, sollte er wenigstens aus erneuerbaren Quellen stammen. Setzt euch für den Wechsel zu einem Ökostromanbieter ein – vielleicht hat eure Gemeinde oder eure Diözese schon einen Rahmenvertrag geschlossen? Und wenn nicht, könnt ihr im BDKJ dafür sorgen, dass sie das tut und wechseln! Gerade Zuhause ist der Wechsel zu einem Ökostromanbieter keine große Sache. Das kostet nicht viel mehr und dauert nicht mal eine Stunde.

KATHRIN SCHROEDER ist Referentin für Energiepolitik bei MISEREOR. Schon seit mehr als etwa 15 Jahren beschäftigt sie sich mit Nachhaltiger Entwicklung, insbesondere mit Klimaschutz. Seit zwei Jahren probiert sie in der Fastenzeit, vegan zu leben.

Für alle „dicken Bretter“ gilt: Macht den zuständigen Politikerinnen und Politikern Dampf, denn ohne gute Rahmenbedingungen und gleiche Regeln für alle werden wir Begrenzung der Globalen Erwärmung nicht schaffen.

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06 | BDKJ.konkret – „To change everything we need everyone!“

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INHALT VORWORT __________________________________________________ 03 DIE AGL Lokales Engagement global gedacht ______________________________ 04 FACHSTELLE GLOBALES LERNEN Zukun�sfähige Bildung fördert globale Verantwortung_______________ 06

ENGAGEMENT BRAUCHT STRUKTUR Für gerechte und nachhalƟge Entwicklung weltweit

FACHFORUM PARTIZIPATION UND DEMOKRATIE Mitmachen und mitgestalten ___________________________________ 07 FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on ____________________ 08

Lokales Engagement global gedacht Die ArbeitsgemeinschaŌ der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V., kurz agl, erreicht rund 8.200 IniƟaƟven in ganz Deutschland, die sich für zukunŌsfähige, gerechte und friedliche Lebensweisen durch nachhalƟge Entwicklung einsetzen. Global denken, lokal handeln – dieser Grundsatz bes�mmt das Denken und Handeln der agl. Als Dachverband der 16 Eine WeltLandesnetzwerke wurde die agl 1999 gegründet, mit dem Ziel, die Arbeit lokaler Eine Welt-Gruppen zu unterstützen, auszuweiten und zu professionalisieren. Die agl unterstützt ihre Mitglieder in deren Engagement für eine zukun�sorien�erte globale Entwicklung, die auf den Prinzipien von sozialer Gerech�gkeit, ökologischer Nachhal�gkeit, Demokra�e und Par�zipa�on beruht.

AkƟv vor Ort

Durch Informa�ons- und Bildungsveranstaltungen, Kampagnen und Lobbyarbeit konfron�eren sie unsere Gesellscha� und ihre Ins�tu�onen mit den Fragen der Zukun�sfähigkeit unserer Lebensweise. Mit öffentlichkeitswirksamen Ak�onen sensibilisieren sie Menschen für entwicklungspoli�sche Zusammenhänge und mo�vieren zu Verhaltensänderungen im persönlichen und poli�schen Bereich. Die Eine Welt-Ini�a�ven wollen mehr Menschen dafür gewinnen, ihr eigenes Denken und Handeln zu hinterfragen und selbst für poli�sche Veränderungen im Sinne einer zukun�sfähigen Entwicklung ak�v zu werden.

Die Ak�ven vor Ort sind dabei die Eine Welt-Gruppen, Ini�a�ven und Nichtregierungsorganisa�onen. Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu fördern. In allen Bundesländern haben sie sich zu Eine Welt-Landesnetzwerken zusammengeschlossen.

Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on Auf vielen Ebenen wird diskuriert, wie MigrantInnen mehr Par�zipa�onsmöglichkeiten in der Gesellscha� erhalten können. Dabei ist auch eine Sensibilisierung der Mehrheitsgesellscha� notwendig. Interkulturelle Öffnung kann dann erfolgreich sein, wenn sie als gesamtgesellscha�licher Prozess verstanden wird.

DIALOG MIT DER POLITIK

FACHFORUM KONSUM UND PRODUKTION

Mit ihren Ak�onen hat die agl in den vergangenen Jahren immer wieder die Poli�k aufgefordert, Wege in Richtung einer gerechten und nachhal�gen Entwicklung einzuschlagen. Die agl setzt sich ein für eine Eine Welt-Poli�k als Querschni�saufgabe aller Poli�kbereiche der Bundes- und Landesregierungen.

Bewusstsein für nachhal�ge Wirtscha�s- und Lebensweisen schaffen __ 09 INITIATIVE INLANDSARBEIT UND EINE WELT�PROMOTORINNEN�PROGRAMM

Deshalb engagiert sich die agl durch Koopera�onen, Informa�onsaustausch und durch Mitarbeit in poli�schen Gremien: Sie arbeitet beispielsweise mit im BundLänderausschuss Entwicklungszusammenarbeit, im Kuratorium von Engagement Global und beim Deutschen Runden Tisch Verhaltenskodizes.

Globale Herausforderungen gemeinsam meistern ___________________ 10

Par�zipa�on und Koopera�on In allen Eine Welt-Landesnetzwerken haben sich Arbeitsstrukturen mit migran�sch-diasporischen Organisa�onen etabliert – durch individuelle Beratungsangebote, regelmäßige Netzwerktreffen, durch Qualizierungsreihen mit und für MigrantInnen oder durch das Angebot von Cri�cal-Whiteness-Trainings, Seminaren, die für Macht- und Ausgrenzungsmechanismen sensibilisieren.

04

FINANZEN

Interkulturelle Öffnung entwicklungspoli�scher Arbeit bildet daher auch den Schwerpunkt des Fachforums Diaspora, MigraƟon und Entwicklung. Vor diesem Hintergrund besteht das Hauptanliegen des Fachforums darin, MigrantInnen- und Diasporaorganisa�onen in den Bundesländern adäquat und strukturell in die Eine Welt-Arbeit einzubinden, AkteurInnen zusammenzubringen und Diskussionen voranzutreiben.

Vielfäl�ges Engagement für vielfäl�ge Projekte _____________________ 11

Gleichzei�g strebt das Fachforum an, das Engagement von migran�schen Organisa�onen sichtbar(er) zu machen. Entwicklungsbezogene Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit pro�ert von der Par�zipa�on dieser Organisa�onen: Es engagieren sich Menschen, die wich�ge Kultur-, Landes- und Sprachkenntnissen mehrerer Gesellscha�en besitzen. Zudem bieten migran�sche Organisa�onen vielfäl�ge Angebote zur poli�schen, sozialen und kulturellen Situa�on in ihren Herkun�sländern an. Diese wich�ge entwicklungsbezogene Arbeit wird in der Öffentlichkeit mi�lerweile stärker, aber immer noch zu wenig wahrgenommen.

KONFLIKTE ALS CHANCE Der Workshop Konikte als Chance – Interkulturelle KommunikaƟon in der entwicklungspoliƟschen (Inlands-)Arbeit, der Anfang 2012 sta�and, basierte auf den Erfahrungen migran�scher und nichtmigran�scher AkteurInnen in ihrer gemeinsamen Arbeit. Diese wird auch von Auseinandersetzungen und Aushand-

02

lungsprozessen begleitet, die sich beispielsweise um Beteiligungsstrukturen oder bewusste und unbewusste Diskriminierungen drehen. Den TeilnehmerInnen ist es gelungen, einen exiblen Raum zu schaffen, in dem Konikte mehr als Gelegenheit, denn als Problem wahrgenommen werden können.

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine WeltLandesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) Die agl erreicht über ihre Mitgliedsverbände bundesweit rund 8.200 entwicklungspolitische Gruppen und Vereine. Als Dachverband der 16 Eine Welt-Landesnetzwerke setzen wir uns mit praxisorientierten Programmen für eine zukunftsorientierte globale Entwicklung ein, die auf sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit, Demokratie und Partizipation beruht.

Die 16 Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland

.............................................................................................

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. DEAB - Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. www.deab.de Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. www.eineweltnetzwerkbayern.de BEr - Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V. www.ber-ev.de VENrOB - Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V. www.venrob.org BeN - Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk e.V. www.ben-bremen.de EWNW - Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. www.ewnw.de EPN - Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V. www.epn-hessen.de Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V. www.eine-welt-mv.de

VEN - Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. www.ven-nds.de Eine Welt Netz NrW e.V. www.eine-welt-netz-nrw.de ELAN - Entwicklungspoltisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. www.elan-rlp.de NES - Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. www.nes-web.de ENS - Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. www.einewelt-sachsen.de ENSA - EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. www.ewnsa.de

Greifswalder Str. 4 10405 Berlin Geschäftsführung: Dr. Simon Ramirez-Voltaire Telefon: 030 -23 46 25 14 E-Mail: geschaeftsfuehrung@agl-einewelt.de Internet: www.agl-einewelt.de .............................................................................................

Koordinatorin Capacity Building Programm: Petra Leber Breitenweg 25, 28195 Bremen Telefon: 0421- 44 96 83 95 E-Mail: koordination-cbp@agl-einewelt.de

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

BEi - Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. www.bei-sh.org EWNT - Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. www.ewnt.de

Gestaltung: dieprojektoren.de – Fotos: J. Farys, dieprojektoren; Sportgarten Bremen / U. Barde // gedruckt auf Recyclingpapier/Blauer Engel

08

CAPACITy BUILDING PRoGRAMM

CAPACiTy BuiLDiNG PrOGrAMM

information – Beratung – Qualifizierung: bundesweites Engagement und Kompetenz in zivilgesellschaftlichen Strukturen Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst Die Herausgeberin ist für den Inhalt allein verantwortlich

Engagement braucht Strukturen. Tausende Eine Welt-Gruppen, organisationen und kleine Vereine setzen sich in Deutschland für gerechte und nachhaltige Entwicklung weltweit ein – meist ehrenamtlich. 16 Eine Welt-Landesnetzwerke stärken flächendeckend diese Arbeit. Denn Engagement braucht Unterstützung und Koordination. unser Konzept: informieren – Beraten – Qualifizieren (iBQ). Entwicklungspolitische Gruppen sind kompetente Akteure der Bildungs- und Informationsarbeit, sie verfügen über umfangreiches Fachwissen zu Eine Welt-Themen. Durch das IBQ-Konzept des Capacity Building Programms (CBP) qualifiziert und unterstützt die agl in Kooperation mit den Eine Welt-Landesnetzwerken bedarfsorientiert und zielgruppengerecht die Weiterentwicklung dieser Initiativen: Mit Wissenstransfer über Fachseminare, kollegiale Beratung und Vernetzung. Mit Fortbildungen zu Buchhaltung, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Wirkungsorientierung. Mit individueller Beratung zu Vereinsrecht, Finanzierung und Projektabwicklung. Mit Informationen in Fachpublikationen, auf Webseiten und in Newslettern. Mit Interessenvertretung bei Gesprächen auf allen Politikebenen.

Capacity Building wirkt. In den Bundesländern koordinieren Eine Welt-Landesnetzwerke lokale Aktivitäten der Zivilgesellschaft. Sie vernetzen ExpertInnen und schaffen außerschulische Lernorte. Die Rahmenbedingungen für Eine Welt-Engagement sind deutlich verbessert und ermutigen mehr Menschen aktiv zu werden. und: Die KoordinatorInnen der agl und der Landesnetzwerke sind etablierte Ansprechpersonen für Ministerien, Parlamente und andere Institutionen. Unsere gebündelte Expertise bringt Eine WeltThemen in der Gesellschaft voran und stärkt die Rolle Deutschlands in seinen internationalen Verpflichtungen. Wir gewinnen und überzeugen GesprächspartnerInnen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirchen bei Runden Tischen und in Partnerschaftsforen. Wir beteiligen uns an Dialogprozessen zur Erarbeitung entwicklungspolitischer Leitlinien in den Bundesländern. Wir initiieren Fachgespräche u. a. zu Sozialstandards in der öffentlichen Beschaffung und interkultureller Öffnung in der Bildungsarbeit.

Engagement hat Visionen. Die agl setzt Capacity Building seit 2005 erfolgreich um. Das Programm wirkt in die Fläche und sichert durch verlässliche Koordination und Strukturen die Qualität entwicklungsbezogener Inlandsarbeit. Es wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt / EED und dem Katholischen Fonds gefördert. Mit der Fachstelle Globales Lernen wurde 2012 mit Unterstützung durch Brot für die Welt / EED eine Zuständigkeit für diesen wichtigen Arbeitsbereich geschaffen. Eine Welt-Promotorinnenprogramm Seit 2013 bauen bundesweit mehr als 75 Eine Welt-PromotorInnen auf die Strukturen und Erfahrungen des Capacity Building Programms und dessen IBQ-Konzept auf. Unterstützt von den KoordinatorInnen in den Eine Welt-Landesnetzwerken geben sie Anstöße für global verantwortliches Handeln, vernetzen lokale Akteure und verankern so zeitgemäße entwicklungspolitische Themen vor ort – in den Kommunen und Regionen. Die PromotorInnen arbeiten im gesamten Spektrum von Eine Welt-Themen: Globales Lernen, Fairer Handel, nachhaltige Beschaffung, Diaspora, Migration und Entwicklung, Partnerschaft, Umwelt, Klima und Entwicklung sowie Partizipation und Demokratie.

DENKEN IN BILDERN.


DIE.PROJEKTOREN

PORTFOLIO AUSWAHL

agentur für gestaltung & präsentation

www.dieprojektoren.de

brauchst ...

gemeinsam etwas verändern

anders leben Nachdenken Neues ausprobieren

onntag

Grußwort

Klimagerechtigkeit

achdenken anders lebeN n Neue s ausprobier en

Eine kleine Gebrauchsanweisung

„So viel du brauchst…“ wir laden Sie ein, Ihre Fastenzeit unter diesen biblischen Leitsatz zu stellen. Sieben Wochen vor dem Osterfest inne halten, sich auf das Wesentliche konzentrieren und Gottes Schöpfung mit Herz und Verstand in den Blick nehmen – so lässt sich neu erfahren, was wir brauchen.

In diesem Jahr laden sieben evangelische Landeskirchen Sie gemeinsam ein. Wir freuen uns über alle, die mitmachen und wünschen Ihnen allen eine gesegnete Fastenzeit mit vielen guten Gesprächen, Ideen und Erfahrungen.

Andrea Feyen und Claudia Stüwe

Hans-Georg Baaske und Johanna Pötzsch

Dr. Gudrun Kordecki

Klimaschutzmanagerinnen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Umweltbüro der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Fachbereichsleitung Nachhaltige Entwicklung, Institut für Kirche und Gesellschaft der Ev. Kirche von Westfalen

Heinrich Mühlenmeier

Beauftragter für Umweltfragen der Lippischen Landeskirche

i

Unsere Fastenbroschüre möchte Ihnen Anregungen für Ihre Fastenzeit geben. Jede Woche steht dabei unter einem anderen Thema. Wählen Sie jede Woche ein, zwei oder mehrere Impulse aus oder setzen Sie Ihre ganz eigenen Schwerpunkte.

Klimaschutz

Schöpfung be

Fast tigkeit en

wahren

Klimagerech

Klimafasten macht noch mehr Freude, wenn Sie Ihre Erfahrungen und Ideen mit anderen teilen: mit Freunden, in Fastengruppen und Andachten in Ihrer Kirchengemeinde. Zahlreiche Anregungen und weitere Materialien (u.a. Werbeplakat und Mitmach-Poster) für Ihre Fastenzeit finden Sie auf unserer Internetseite.

gemeinsam

Wir freuen uns, wenn Sie uns über Ihre Fasten-Erfahrungen berichten:

etwas verä

ndern

www.klimafasten.de Dr. André Witthöft-Mühlmann Umweltbeauftragter der Ev. Landeskirche in Baden

Wir wünschen Ihnen gute Erfahrungen und viel Freude beim Klimafasten!

von Ascherm

Eine Woche Zeit ... ... für mich, und Umkehr für Einkehr

So viel du brauchst ...

„Als sie alles Gesam melte maßen , da hatten die Vielsam mler keinen Überschuss und die Wenigs ammle r keinen Mangel; sie hatten gerade so viel heimge bracht, wie jede Person brauchte.“

Fasten heiß t inne halten und zur Ruh men. Erleben e komSie diese Zeit des Jah res als Gelegen bew usst heit , die Rou tinen des hinterfr age Alltags zu n und sich nicht von Zeitdruck hetz Term in- und en zu lassen. Schenken Sie Momente der sich Ent schleun igung und Ein keh r. Orte der

2. Mose 16,18

So viel du

brauchst ...

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Die Fastenak

tion für Klim

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und Klimag Wir laden Sie erechtigkeit ein, den Kli maschutz in Fastenzeit zu den Mittelpu stellen. Jede nkt Ihrer und jeder von keit, im Kleine uns hat die l Tagebuch n wie im Gro schr eiben: Möglichßen, alleine Wo steheeig e inLeb ich,en oder in Geme woh klim l Spa ziergän gehen e ich. inschaft das .. afreundlicher ge unterneh zu gestalten men: alle Sinn e schä rfen. . l einen Tag

In dieser Woche ...

ohne Handy und Internet leben. l den Ort der Ruhe in mei ner Woh nun g schöner gest l Orte der alten. Ein keh r und Ruh e aufsuchen z.B. mei ne und dort verw Tau fkirche , eilen: ein Kloster www eine Ban k .orden-onlin im Wald, den e.de, Lieblingspla tz mei ner Jug l Got t für end . die Schöpfu ng dan ken , z.B. mit Morgen l Init iativ - und Abendg en und Proj ebeten. ekte besuche www.solidar n, die anders ische-landw leben und neu irtschaft.org e Wege geh , http://ansti en. l lesen stat ftung.de /urb t fern sehen ane-gae rten oder am PC sitzen.

ww

Information en und Materia lien unter

w.klimafaste „War um n.de ha st du es so eil „Ich lau ig? “ fra fe me ine gt de r antwor r Le be nd Ra bb i. tet de r igkeit na Ma nn sa gt de ch“, . „Und r Ra bb wohe r i, „d as we ißt du s de ine dir he r “, läuft un Le be nd igkeit vo d du dic Vi ell eic r h be eil ht ist sie en mu sst hinter ? dir un d nur inn du brauc ezuha lte hs t n.“ Rabbi Me ir von Ro thenbur g

Fastenaktion

aschutz &fürKlimKlim agerechtigkeit

Foto: nenetus / Fotolia

Stefan Weiß Pfarrer u. Klimaschutzmanager der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck

6. Woche

Richard Brand Referent Umwelt, Klima, Energie der Ev. Kirche im Rheinland

Klimaf asten:

l tut Leib u nd Seel l läss e gut t achtsa mer w l verä erden nder t mich u nd die Welt nenetu s

Fastenaktion für Klimaschutz &

fotolia.de:

Von Aschermittwoch bis Osters

n.de; Foto:

Projektdesign für Broschüre, Plakat, Roll up, Postkarte, Webseite & Banner www.klimafasten.de

So viel du

Zeit zum ...

Schöpfung bewahren

– dieprojektore

brauc

Adrien ne Rusch

u So viel hd s t . . .

seit 2014 jedes Jahr Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit

Gestaltung:

INSTITUT FÜR KIRCHE UND GESELLSCHAFT DER EKVW

DENKEN IN BILDERN.


DIE.PROJEKTOREN

PORTFOLIO AUSWAHL

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ARBEITSGEMEINSCHAFT DER EINE WELT-LANDESNETZWERKE IN DEUTSCHLAND E.V. (AGL)

DIE AGL

2013/2016 Flyer, Broschürengestaltung, Titelfoto & Imagefotos und andere Publikationen

FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG

INHALT VORWORT __________________________________________________ 03 DIE AGL Lokales Engagement global gedacht ______________________________ 04 FACHSTELLE GLOBALES LERNEN Zukun�sfähige Bildung fördert globale Verantwortung_______________ 06

ENGAGEMENT BRAUCHT STRUKTUR Für gerechte und nachhalƟge Entwicklung weltweit

FACHFORUM PARTIZIPATION UND DEMOKRATIE Mitmachen und mitgestalten ___________________________________ 07 FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on ____________________ 08

Lokales Engagement global gedacht Die ArbeitsgemeinschaŌ der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V., kurz agl, erreicht rund 8.200 IniƟaƟven in ganz Deutschland, die sich für zukunŌsfähige, gerechte und friedliche Lebensweisen durch nachhalƟge Entwicklung einsetzen. Global denken, lokal handeln – dieser Grundsatz bes�mmt das Denken und Handeln der agl. Als Dachverband der 16 Eine WeltLandesnetzwerke wurde die agl 1999 gegründet, mit dem Ziel, die Arbeit lokaler Eine Welt-Gruppen zu unterstützen, auszuweiten und zu professionalisieren. Die agl unterstützt ihre Mitglieder in deren Engagement für eine zukun�sorien�erte globale Entwicklung, die auf den Prinzipien von sozialer Gerech�gkeit, ökologischer Nachhal�gkeit, Demokra�e und Par�zipa�on beruht.

AkƟv vor Ort

Durch Informa�ons- und Bildungsveranstaltungen, Kampagnen und Lobbyarbeit konfron�eren sie unsere Gesellscha� und ihre Ins�tu�onen mit den Fragen der Zukun�sfähigkeit unserer Lebensweise. Mit öffentlichkeitswirksamen Ak�onen sensibilisieren sie Menschen für entwicklungspoli�sche Zusammenhänge und mo�vieren zu Verhaltensänderungen im persönlichen und poli�schen Bereich. Die Eine Welt-Ini�a�ven wollen mehr Menschen dafür gewinnen, ihr eigenes Denken und Handeln zu hinterfragen und selbst für poli�sche Veränderungen im Sinne einer zukun�sfähigen Entwicklung ak�v zu werden.

Die Ak�ven vor Ort sind dabei die Eine Welt-Gruppen, Ini�a�ven und Nichtregierungsorganisa�onen. Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu fördern. In allen Bundesländern haben sie sich zu Eine Welt-Landesnetzwerken zusammengeschlossen.

Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on Auf vielen Ebenen wird diskuriert, wie MigrantInnen mehr Par�zipa�onsmöglichkeiten in der Gesellscha� erhalten können. Dabei ist auch eine Sensibilisierung der Mehrheitsgesellscha� notwendig. Interkulturelle Öffnung kann dann erfolgreich sein, wenn sie als gesamtgesellscha�licher Prozess verstanden wird.

DIALOG MIT DER POLITIK

FACHFORUM KONSUM UND PRODUKTION

Mit ihren Ak�onen hat die agl in den vergangenen Jahren immer wieder die Poli�k aufgefordert, Wege in Richtung einer gerechten und nachhal�gen Entwicklung einzuschlagen. Die agl setzt sich ein für eine Eine Welt-Poli�k als Querschni�saufgabe aller Poli�kbereiche der Bundes- und Landesregierungen.

Bewusstsein für nachhal�ge Wirtscha�s- und Lebensweisen schaffen __ 09 INITIATIVE INLANDSARBEIT UND EINE WELT�PROMOTORINNEN�PROGRAMM

Deshalb engagiert sich die agl durch Koopera�onen, Informa�onsaustausch und durch Mitarbeit in poli�schen Gremien: Sie arbeitet beispielsweise mit im BundLänderausschuss Entwicklungszusammenarbeit, im Kuratorium von Engagement Global und beim Deutschen Runden Tisch Verhaltenskodizes.

Globale Herausforderungen gemeinsam meistern ___________________ 10

Par�zipa�on und Koopera�on In allen Eine Welt-Landesnetzwerken haben sich Arbeitsstrukturen mit migran�sch-diasporischen Organisa�onen etabliert – durch individuelle Beratungsangebote, regelmäßige Netzwerktreffen, durch Qualizierungsreihen mit und für MigrantInnen oder durch das Angebot von Cri�cal-Whiteness-Trainings, Seminaren, die für Macht- und Ausgrenzungsmechanismen sensibilisieren.

04

FINANZEN

Interkulturelle Öffnung entwicklungspoli�scher Arbeit bildet daher auch den Schwerpunkt des Fachforums Diaspora, MigraƟon und Entwicklung. Vor diesem Hintergrund besteht das Hauptanliegen des Fachforums darin, MigrantInnen- und Diasporaorganisa�onen in den Bundesländern adäquat und strukturell in die Eine Welt-Arbeit einzubinden, AkteurInnen zusammenzubringen und Diskussionen voranzutreiben.

Vielfäl�ges Engagement für vielfäl�ge Projekte _____________________ 11

Gleichzei�g strebt das Fachforum an, das Engagement von migran�schen Organisa�onen sichtbar(er) zu machen. Entwicklungsbezogene Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit pro�ert von der Par�zipa�on dieser Organisa�onen: Es engagieren sich Menschen, die wich�ge Kultur-, Landes- und Sprachkenntnissen mehrerer Gesellscha�en besitzen. Zudem bieten migran�sche Organisa�onen vielfäl�ge Angebote zur poli�schen, sozialen und kulturellen Situa�on in ihren Herkun�sländern an. Diese wich�ge entwicklungsbezogene Arbeit wird in der Öffentlichkeit mi�lerweile stärker, aber immer noch zu wenig wahrgenommen.

KONFLIKTE ALS CHANCE Der Workshop Konikte als Chance – Interkulturelle KommunikaƟon in der entwicklungspoliƟschen (Inlands-)Arbeit, der Anfang 2012 sta�and, basierte auf den Erfahrungen migran�scher und nichtmigran�scher AkteurInnen in ihrer gemeinsamen Arbeit. Diese wird auch von Auseinandersetzungen und Aushand-

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lungsprozessen begleitet, die sich beispielsweise um Beteiligungsstrukturen oder bewusste und unbewusste Diskriminierungen drehen. Den TeilnehmerInnen ist es gelungen, einen exiblen Raum zu schaffen, in dem Konikte mehr als Gelegenheit, denn als Problem wahrgenommen werden können.

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine WeltLandesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) Die agl erreicht über ihre Mitgliedsverbände bundesweit rund 8.200 entwicklungspolitische Gruppen und Vereine. Als Dachverband der 16 Eine Welt-Landesnetzwerke setzen wir uns mit praxisorientierten Programmen für eine zukunftsorientierte globale Entwicklung ein, die auf sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit, Demokratie und Partizipation beruht.

Die 16 Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland

.............................................................................................

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. DEAB - Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. www.deab.de Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. www.eineweltnetzwerkbayern.de BEr - Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V. www.ber-ev.de VENrOB - Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V. www.venrob.org BeN - Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk e.V. www.ben-bremen.de EWNW - Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. www.ewnw.de EPN - Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V. www.epn-hessen.de Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V. www.eine-welt-mv.de

VEN - Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. www.ven-nds.de Eine Welt Netz NrW e.V. www.eine-welt-netz-nrw.de ELAN - Entwicklungspoltisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. www.elan-rlp.de NES - Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. www.nes-web.de ENS - Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. www.einewelt-sachsen.de ENSA - EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. www.ewnsa.de

Greifswalder Str. 4 10405 Berlin Geschäftsführung: Dr. Simon Ramirez-Voltaire Telefon: 030 -23 46 25 14 E-Mail: geschaeftsfuehrung@agl-einewelt.de Internet: www.agl-einewelt.de .............................................................................................

Koordinatorin Capacity Building Programm: Petra Leber Breitenweg 25, 28195 Bremen Telefon: 0421- 44 96 83 95 E-Mail: koordination-cbp@agl-einewelt.de

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

BEi - Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. www.bei-sh.org EWNT - Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. www.ewnt.de

Gestaltung: dieprojektoren.de – Fotos: J. Farys, dieprojektoren; Sportgarten Bremen / U. Barde // gedruckt auf Recyclingpapier/Blauer Engel

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CAPACITy BUILDING PRoGRAMM

CAPACiTy BuiLDiNG PrOGrAMM

information – Beratung – Qualifizierung: bundesweites Engagement und Kompetenz in zivilgesellschaftlichen Strukturen Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst Die Herausgeberin ist für den Inhalt allein verantwortlich

Engagement braucht Strukturen. Tausende Eine Welt-Gruppen, organisationen und kleine Vereine setzen sich in Deutschland für gerechte und nachhaltige Entwicklung weltweit ein – meist ehrenamtlich. 16 Eine Welt-Landesnetzwerke stärken flächendeckend diese Arbeit. Denn Engagement braucht Unterstützung und Koordination. unser Konzept: informieren – Beraten – Qualifizieren (iBQ). Entwicklungspolitische Gruppen sind kompetente Akteure der Bildungs- und Informationsarbeit, sie verfügen über umfangreiches Fachwissen zu Eine Welt-Themen. Durch das IBQ-Konzept des Capacity Building Programms (CBP) qualifiziert und unterstützt die agl in Kooperation mit den Eine Welt-Landesnetzwerken bedarfsorientiert und zielgruppengerecht die Weiterentwicklung dieser Initiativen: Mit Wissenstransfer über Fachseminare, kollegiale Beratung und Vernetzung. Mit Fortbildungen zu Buchhaltung, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Wirkungsorientierung. Mit individueller Beratung zu Vereinsrecht, Finanzierung und Projektabwicklung. Mit Informationen in Fachpublikationen, auf Webseiten und in Newslettern. Mit Interessenvertretung bei Gesprächen auf allen Politikebenen.

Capacity Building wirkt. In den Bundesländern koordinieren Eine Welt-Landesnetzwerke lokale Aktivitäten der Zivilgesellschaft. Sie vernetzen ExpertInnen und schaffen außerschulische Lernorte. Die Rahmenbedingungen für Eine Welt-Engagement sind deutlich verbessert und ermutigen mehr Menschen aktiv zu werden. und: Die KoordinatorInnen der agl und der Landesnetzwerke sind etablierte Ansprechpersonen für Ministerien, Parlamente und andere Institutionen. Unsere gebündelte Expertise bringt Eine WeltThemen in der Gesellschaft voran und stärkt die Rolle Deutschlands in seinen internationalen Verpflichtungen. Wir gewinnen und überzeugen GesprächspartnerInnen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirchen bei Runden Tischen und in Partnerschaftsforen. Wir beteiligen uns an Dialogprozessen zur Erarbeitung entwicklungspolitischer Leitlinien in den Bundesländern. Wir initiieren Fachgespräche u. a. zu Sozialstandards in der öffentlichen Beschaffung und interkultureller Öffnung in der Bildungsarbeit.

Engagement hat Visionen. Die agl setzt Capacity Building seit 2005 erfolgreich um. Das Programm wirkt in die Fläche und sichert durch verlässliche Koordination und Strukturen die Qualität entwicklungsbezogener Inlandsarbeit. Es wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt / EED und dem Katholischen Fonds gefördert. Mit der Fachstelle Globales Lernen wurde 2012 mit Unterstützung durch Brot für die Welt / EED eine Zuständigkeit für diesen wichtigen Arbeitsbereich geschaffen. Eine Welt-Promotorinnenprogramm Seit 2013 bauen bundesweit mehr als 75 Eine Welt-PromotorInnen auf die Strukturen und Erfahrungen des Capacity Building Programms und dessen IBQ-Konzept auf. Unterstützt von den KoordinatorInnen in den Eine Welt-Landesnetzwerken geben sie Anstöße für global verantwortliches Handeln, vernetzen lokale Akteure und verankern so zeitgemäße entwicklungspolitische Themen vor ort – in den Kommunen und Regionen. Die PromotorInnen arbeiten im gesamten Spektrum von Eine Welt-Themen: Globales Lernen, Fairer Handel, nachhaltige Beschaffung, Diaspora, Migration und Entwicklung, Partnerschaft, Umwelt, Klima und Entwicklung sowie Partizipation und Demokratie.

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DIE.PROJEKTOREN

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Minibrotaktionii 2017

KATHOLISCHEN LANDJUGEND­BEWEGUNG DEUTSCHLAND E.V. (KLJB)

Gemeinsam für Lamu Jam

EINEN BEITRAG ZUMStefanie Rothermel KLIMASCHUTZ LEIS TEN

(Bundesvorsit Die Mensche zende) und n in der RegJulia Wäger (Referen ion Lamu habe tin für inter Auswirkungen natio n bereits heut des Klimawa e mit den nale Entwicklung) ndels zu käm es eigentlic h trocken bleib pfen: Es regn et, wenn en sollte und sie das Was der Regen bleib ser für die Baum 3 t aus, wenn wollsaat drin Ursprung und gen leistet gend benötige das Projekt Hintergrun einen aktiven n. Deswed durch den Bau 4 Beitrag zum Best practic von Energiee Klimaschutz e – Erfahru 8 – 9ffizie nzöf Met ngswissensibilisierung von en,en hod Baumpflan Tipps eine und klimaschone zungen, Senr Ortsgruppe nden Maßnah schutzaktivit 10 Öffe äten. men und Umw 5 – 7 Lamu ntlichkeits eltarbeit – Jamii –

INHALT

HANDELN UND WIR TSCHAFTEN

r Spende i mit eure en, Lamu Jami Beitrag leist das Projekt n wichtigen Ihr könnt on Lamu und so eine in der Regi unterstützen der Familien andere aus ngungen selbst und . um die Bedi So können sie sich n befreien rn. nssituatio zu verbesse tischen Lebe lema ihrer oft prob

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Spenden

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Darlehnskas se Münster IBAN: DE57 4006 0265 0003 7778 00 BIC: GENODE M1DKM Kontoinhab erin: KLJB Deu tschlands e.V. Verwendung szweck: Proj ekt Lamu Jam ii

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Lamu

->

Lamu Jamii

Kisuaheli für „Gemeinschaft“

Insgesamt arbeiten vier PartnerInnen gemeinsam am Projekt Lamu Jamii. Neben der KLJB mit dem Landjugendverlag als Initiatorin, zählt dazu auch der Internationale Ländliche Entwicklungsdienst (ILD). Sie arbeiten zusammen mit zwei Partnern vor Ort in Kenia, den Lamu Cotton Growers (LCG) und den Sustainable Agriculture Community Developement Programmes (SACDEP).

BLEIBEPERSPEKTIVEN FUR JUGENDLICHE SCHAFFEN Eine besondere Zielgruppe des Projektes sind Jugendliche. Da sie aufgrund mangelnder Bildungsmöglichkeiten in ihrer Heimat keinerlei Zukunftschancen sehen, wandern Jugendliche – meist ungewollt – in die umliegenden Städte ab. Das Projekt soll sie motivieren, in ihrer Heimat zu bleiben und gemeinsam neue ökonomische Einkommensquellen zu erschließen.

Deswegen wurde im Jahr 2013 das Projekt Lamu Jamii ins Leben gerufen. Es unterstützt die Kleinbäuerinnen und -bauern in der Region Lamu in Kenia, das Vertrauen in ihre gemeinschaftlichen Selbsthilfeund Gestaltungskräfte zu stärken und somit ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

Die PartnerInnen

Jamii

Eine Stadt, eine Region und eine Insel in Kenia.

:

Die KLJB macht sich seit vielen Jahren für den Fairen Handel stark. Sie setzt sich für ländliche Regionen weltweit ein, möchte Jugendlichen Bleibeperspektiven auf dem Land eröffnen und engagiert sich für regionale Wertschöpfungsketten. Die KLJB spricht nicht nur von ihren Visionen, sondern setzt diese auch in die Tat um.

BIOBAUMWOLLE NACHHALTIG OKOLOGISCH PRODUZIEREN UND VERMARKTEN Die Kleinbäuerinnen und -bauern bauen bereits seit vielen Jahren auf ihrem Land konventionelle Baumwolle an. Das Projekt unterstützt sie dabei, auf Biobaumwolle umzustellen und hilft auch bei der Umstellung ihrer Nahrungsmittel auf ökologische Landwirtschaft. Dies bedeutet für die Familien nicht nur die Abkehr von giftigen Pestiziden und die Unabhängigkeit von chemischen Düngemitteln, sondern auch einen verbesserten Gesundheitsschutz für ihre Familien.

GEMEINSCHAFTLICH HANDELN UND WIRTSCHAFTEN Gemeinsam sind wir stark! In Schulungen lernen die Kleinbäuerinnen und -bauern, was es heißt, gemeinschaftlich zu handeln und zusammen unternehmerisch ausgerichtete landwirtschaftliche Tätigkeiten zu fördern. So können sie beispielsweise bessere Preise für ihre Produkte erzielen und in neue Projekte investieren.

EINEN BEITRAG ZUM KLIMASCHUTZ LEISTEN Die Menschen in der Region Lamu haben bereits heute mit den Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen: Es regnet, wenn es eigentlich trocken bleiben sollte und der Regen bleibt aus, wenn sie das Wasser für die Baumwollsaat dringend benötigen. Deswegen leistet das Projekt einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz durch den Bau von Energieeffizienzöfen, Baumpflanzungen, Sensibilisierung von klimaschonenden Maßnahmen und Umweltschutzaktivitä ten.

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Eine Stadt, eine Regio n

und eine Ins Hier leben el in Kenia die Kleinbäu . erinnen un Teil unseres d -bauern, Projektes sin die d.

Kisuaheli für „Gemeinsch

aft“ Zusammen wollen sie etwas bewe und in Koop gen eration mit der KLJB un dem ILD ne d ue Wege ge hen.

Gemeinsam für eine int egrierte na Entwicklun chhaltige g auf Basis von ökologis cher Baum wolle

GESCHLECHTERGERECHTIGKEIT FORDERN :

Das Projekt Lamu Jamii

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e Münster 00 Darlehnskass 0003 7778 4006 0265 IBAN: DE57 1DKM BIC: GENODEM schlands e.V. in: KLJB Deut i Kontoinhaber Lamu Jami kt Proje ngszweck: Verwendu

GESCHLECHTERGER ECHTIGKEIT FORDER N

Frauen spie len in der Landwirtscha der Region Lam ft eine wich u sind 80 Proz tige Rolle: ent aller Frau für den Feld In en in der Land fruchtbau vera wirtschaft ntwortlich. Dazu und die Kind kommen die erbetreuung. Hausarbeit Trotz ihrer Vera wie vor von ntwortung sind ihren Ehemänne Frauen nach rn abhängig Frauen eine . Obwohl die Querschnittsa Förderung von ufgabe aller gezielt Maß Handlungsber nahmen statt eiche ist, finde , um Frauen zu unterstüt n und Mädchen zen, sich in Selb in ihrem Wun sthilfegrupp sch nen einen gesc en zu organisie hützten Rau ren und ihm zu bieten.

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Spenden

SCHAFFEN

Social Med ia – Tipps Literatur- und Filmtipps Impressum

Adrienne

unsere Visio

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Gestaltung:

Helft mit

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Eine besonder e Zielgrupp e des Projektes aufgrund man sind Jugendli gelnder Bildu che. Da sie ngsmöglichkei nerlei Zuku ten in ihrer nftschancen Heimat keisehen, wan gewollt – in dern Jugendlic die umliege he – meist nden Städte untivieren, in ab. Das Proje ihre r Heim kt soll sie moat zu blei ökonomisch ben und gem e Einkomm eins am neu ensquellen e zu erschließ en.

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gemeinsam , damit wir können. umsetzen in die Tat

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GEMEINSCHAFTLICH

Gemeinsam sind wir star k! In Schulung rinnen und en lernen die -bauern, was Kleinbäuees heißt, gem zusammen einschaftlich unternehmer zu handeln isch ausgerich und tigkeiten zu tete landwirt fördern. So schaftliche können sie Täfür ihre Prod beispielsweis ukte erzielen e bess ere und in neu Preise e Projekte investieren.

MEHR ALS EI

Die Min ibro takt ion Und siehe da: hat bei den Die Minibrot Landjue fanden reiße war geboren gendlichen nden Absatz. und wird seitd eine lanDie Aktion em in der Diöz dankfest durc ge Tradition ese jährlich hgeführt. . In vielen zum ErnteOrtsgruppen in ganz Auch im Diöz Deutschland esanverband werden Paderborn fi einigen Jahrz seit Jahrzehn ndet die Minibrot ehnten statt ten am aktion seit . Seit 1970 Erzbistum Pade Erntedankfest engagiert sich rborn in der selbstdie KLJB im entwicklungsp 1970 gab es gebackene olitischen Arbe das „Mi-Schw Minibrote dienst gege ein“, das Miss it. Bis der KLJB zoge n eine Spen nach dem ionsschwein. n auf ihren de verteilt Gott esMitglieder gemeinnützig Höfen ein Ferk und Spenden die Mission“ e Projekte welt el groß, dessen für soziale gespendet weit gesamm und Erlös „für wurde. Die wir das Proje jekten in vers elt. Im Jahr 2017 Spenden leite kt Lamu Jami chiedenen ten sie zu Proi in Kenia unte wollen Ländern weit Aber die Aktio Salvador oder rstützen. er, n ist noch weit z.B. nach Indo Guatemala. mehr als das. nesien, El und die Arm Aus Mission lungszusamm Sie soll auf ut in der Welt wurde schli enarbeit und den Hunger eßlich Entw aufmerksam dass nicht alle aus der Schw ickMinibrot“. Mitt machen und Menschen über eineaufzucht verdeutlichen lerweile sind die „Aktion Nahrung verf ausreichende , es über 300 Aktion bete ügen. Sie soll und qualitativ Gruppen, die iligen. für globale gute sich an der gleiche Lebe Ungerechtigk nschancen eiten und unsensibilisieren seren eigenen und Anst Lebensstil nach oß sein, über zudenken. Die unreiche Mög lichkeiten Aktion biete zur Bildung t so zahlGruppe riesi sarbeit, die Warum ist gen Spaß mac euch und die Minibro ht. Egal ob eurer Welternährun taktion eig Ernährungsso g, Welthand uveränität, entlich so toll el oder Hun hervorragend ger, ? die :: weil sie euch Minibrotaktio er Ansatz, Prob n ist ein viel Spaß brin leme in der gt. Welt zu them :: weil ihr mit atisieren. wenig Aufw Entstehung and viel erreiche :: weil sie den der Minibro n könnt. Zusammenha taktion In der Diözese lt in :: eurer Ortsgrup weil ihr dadu München und rch die Kirch pe stärkt. Freising fand Ende der 60er e aktiv und die erste Mini Wünschen Jahre statt. nach euren brotaktion mitgestaltet. Bei der Auft ligen bundesw aktveranstalt :: weil ihr dadu eiten Jahre ung des dam rch internatio sschwerpunkt lungshilfe“ anale Themen es zum Them wurden in umsetzen könn ganz lokal a „Entwickder Münchne t. dem Motto r Inne :: nsta „Minibrot für weil ihr Men dt Minibrot Maxinot“ vert schen welt e unter rufen. So vers weit unterstüt eilt und zu Spen :: weil es ein uchten die zt. den aufgeAushängeschil KLJBlerInnen tInnen zu vert d für eure KLJB ihre Brote :: weil ihr euch eilen und Spen an die Pass -Gruppe ist. in eurem Ort den zu sam anvon 500 Brot engagier t und meln. Allerding :: weil ihr dam en nur 50 Laib präsent seid s wurden it eure Regi e verteilt. Laut jugendpfarre . on durch Nutzung dem damalige vor Ort, z.B. r Otto Stein der Infrastruk berger nahm das heimische n Landriggebliebenen en tur Meh die unterstützt. l und das Bäck KLJBlerInnen Brote mit in die übereihandwerk, ihre Dörfer riefen zu Spen und :: weil ihr bei verteilten sie den für die euch im Dorf dort und Eine Welt nach Bew usstsein für dem Gottesdi das Thema scha enst auf. fft. m

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BIOBAUMWOLLE NAC PRODUZIEREN UND HHALTIG OKOLOGISCH VERMARKTEN

Die Kleinbä uerinnen und -bauern baue ren auf ihre n bereits seit m Land konv vielen Jahentionelle unterstützt Baumwolle sie dabei, auf an. Das Proj Biobaumwol ekt auch bei der le umzuste Umstellung llen und hilft ihrer Nahrung Landwirt scha smit tel auf ft. Dies bed ökologische eutet für die Abkehr von Familien nich giftigen Pest t nur die iziden und chemischen die Unabhä Düngemittel ngigkeit von n, sondern Gesundheits auch einen schutz für verbesserten ihre Familien .

DIE MINIBRO TAKTION –

unproject.co

2016 + 2017 Minibrotaktionborschüre, Brottüte, Lamu Jamii Flyer, Roll up

BLEIBEPERSPEKTIVEN

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einmal im Jahr zum Ernt edankfest KLJB-Ortsgru machen sich ppen aus ganz Hunderte von Deutschland in ihren Dörf Im Jahr 2017 auf den Weg ern und Gem ist es unser , Minibrote einden zu vert macht aufm verbandseige Kenia. Es verf eilen. Die Mini erksam auf nes Projekt olgt und unte brotaktion den Hunger Lamu Jamii für soziale rstützt eine in der Welt wicklung in in und gemeinn nachhaltige und der Region ruft dazu auf, ützige Proje ländliche EntLamu. Durc spenden. Den kte auf der gischen Bau h die Umstellu n so selbstve ganz mwo en Welt zu llanbau, die ng auf ökol rständlich und ist, ist der Zuga Erweiterung oNahrungsmit alltäglich Brot ng zu (Grund-) teln um den Anb zum Eigenver für uns Nahrungsmit der Welt nich au von zehr, Bildung tet das Proje teln in ande t immer gege kt und den Bäuerinn ren Teilen Vernetzung ben. bieen und Baue nachhaltige rn in der Regi und widerstan Ein wichtige on eine dsfähige Zuku r Aspekt, den nftsperspektiv Hunger in der e. eine nachhalti In der vorli Welt zu bekä ge ländliche egenden Arbe mpfen, ist Entwicklung. diversifiziert itshilfe findet und Hinweise Diese beinhalte e Landwirtscha ihr viele , wie ihr eure t u.a. eine nützliche Tipp ft, die sich nich schaftliche eigene Mini gruppe erfo s t auf einzelne Produkte in brotaktion lgreich durc Monokulture landwirtin eurer Orts hführen könn tiven und Bildu n beschränkt, der Aktion t. Neben eine ng insbeson allgemein und Bleibeperspek r Beschreibung dere für Juge Maßnahmen mehr Informa Jamii, findet ndliche zu gegen den tionen zum ihr auch prak schaffen und Klimawandel Projekt Lam tische Method Gestaltung u umzusetzen. en und Tipp einer Grup penstunde s, z.B. zur Erstmalig woll Öffentlichkei oder auch en wir in dies tsarbeit, die einer gelunge em Jahr die sam als Bun eure individue nen kannt machen. Minibrotaktio desverband lle Minibrot n gemeinumsetzen und aktion beüber neue und freuen uns weitere Grup vor allem auch pen, die sich Mit dem Bun Die Minibrot der Aktion desverband aktion ist Teil anschließen. im Rücken aktion wac der Katholisc Deutschland möchten wir hsen lasse hen Land s e.V. und zeig die Minibrot jugendbeweg n und meh KLJBler sow t, dass wir Land r und meh ung – für unser ie Mensche r KLJBlerinnen jugendlichen Dorf und für n in euren und aktiv sind die Eine Welt geistern. Neu Gemeinden große Wirk . Kleine Brot ist daher, dass für die Akti ung haben! e können eine on bees nun in jede überarbeitete m Jahr eine Arbeitshilfe neue und zur Minibrot dem werden Gerne stehen aktion gebe wir euch in n wird. Auß wir euch bei jedem Jahr ergut zu unse Fragen zur Aktio ein Projekt Eine erfolgre rem Verband n jederzeit zur vorschlagen, iche Minibrot passt und mit dass Verfügung. brotaktion aktion und Umsetzung den Spenden geförder t werd ganz viel Freu wünschen euch der Minien kann. de bei der

Grafiken: theno

Liebe KLJB

Frauen spielen in der Landwirtschaft eine wichtige Rolle: In der Region Lamu sind 80 Prozent aller Frauen in der Landwirtschaft für den Feldfruchtbau verantwortlich. Dazu kommen die Hausarbeit und die Kinderbetreuung. Trotz ihrer Verantwortung sind Frauen nach wie vor von ihren Ehemännern abhängig. Obwohl die Förderung von Frauen eine Querschnittsaufgabe aller Handlungsbereiche ist, finden gezielt Maßnahmen statt, um Frauen und Mädchen in ihrem Wunsch zu unterstützen, sich in Selbsthilfegruppen zu organisieren und ihnen einen geschützten Raum zu bieten.

DENKEN IN BILDERN.


DIE.PROJEKTOREN

PORTFOLIO AUSWAHL

agentur für gestaltung & präsentation

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ARBEITSGEMEINSCHAFT DER EINE WELT-LANDESNETZWERKE IN DEUTSCHLAND E.V. (AGL)

DIE AGL

2013/2016 Flyer, Broschürengestaltung, Titelfoto & Imagefotos und andere Publikationen

FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG

INHALT VORWORT __________________________________________________ 03 DIE AGL Lokales Engagement global gedacht ______________________________ 04 FACHSTELLE GLOBALES LERNEN Zukun�sfähige Bildung fördert globale Verantwortung_______________ 06

ENGAGEMENT BRAUCHT STRUKTUR Für gerechte und nachhalƟge Entwicklung weltweit

FACHFORUM PARTIZIPATION UND DEMOKRATIE Mitmachen und mitgestalten ___________________________________ 07 FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on ____________________ 08

Lokales Engagement global gedacht Die ArbeitsgemeinschaŌ der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V., kurz agl, erreicht rund 8.200 IniƟaƟven in ganz Deutschland, die sich für zukunŌsfähige, gerechte und friedliche Lebensweisen durch nachhalƟge Entwicklung einsetzen. Global denken, lokal handeln – dieser Grundsatz bes�mmt das Denken und Handeln der agl. Als Dachverband der 16 Eine WeltLandesnetzwerke wurde die agl 1999 gegründet, mit dem Ziel, die Arbeit lokaler Eine Welt-Gruppen zu unterstützen, auszuweiten und zu professionalisieren. Die agl unterstützt ihre Mitglieder in deren Engagement für eine zukun�sorien�erte globale Entwicklung, die auf den Prinzipien von sozialer Gerech�gkeit, ökologischer Nachhal�gkeit, Demokra�e und Par�zipa�on beruht.

AkƟv vor Ort

Durch Informa�ons- und Bildungsveranstaltungen, Kampagnen und Lobbyarbeit konfron�eren sie unsere Gesellscha� und ihre Ins�tu�onen mit den Fragen der Zukun�sfähigkeit unserer Lebensweise. Mit öffentlichkeitswirksamen Ak�onen sensibilisieren sie Menschen für entwicklungspoli�sche Zusammenhänge und mo�vieren zu Verhaltensänderungen im persönlichen und poli�schen Bereich. Die Eine Welt-Ini�a�ven wollen mehr Menschen dafür gewinnen, ihr eigenes Denken und Handeln zu hinterfragen und selbst für poli�sche Veränderungen im Sinne einer zukun�sfähigen Entwicklung ak�v zu werden.

Die Ak�ven vor Ort sind dabei die Eine Welt-Gruppen, Ini�a�ven und Nichtregierungsorganisa�onen. Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu fördern. In allen Bundesländern haben sie sich zu Eine Welt-Landesnetzwerken zusammengeschlossen.

Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on Auf vielen Ebenen wird diskuriert, wie MigrantInnen mehr Par�zipa�onsmöglichkeiten in der Gesellscha� erhalten können. Dabei ist auch eine Sensibilisierung der Mehrheitsgesellscha� notwendig. Interkulturelle Öffnung kann dann erfolgreich sein, wenn sie als gesamtgesellscha�licher Prozess verstanden wird.

DIALOG MIT DER POLITIK

FACHFORUM KONSUM UND PRODUKTION

Mit ihren Ak�onen hat die agl in den vergangenen Jahren immer wieder die Poli�k aufgefordert, Wege in Richtung einer gerechten und nachhal�gen Entwicklung einzuschlagen. Die agl setzt sich ein für eine Eine Welt-Poli�k als Querschni�saufgabe aller Poli�kbereiche der Bundes- und Landesregierungen.

Bewusstsein für nachhal�ge Wirtscha�s- und Lebensweisen schaffen __ 09 INITIATIVE INLANDSARBEIT UND EINE WELT�PROMOTORINNEN�PROGRAMM

Deshalb engagiert sich die agl durch Koopera�onen, Informa�onsaustausch und durch Mitarbeit in poli�schen Gremien: Sie arbeitet beispielsweise mit im BundLänderausschuss Entwicklungszusammenarbeit, im Kuratorium von Engagement Global und beim Deutschen Runden Tisch Verhaltenskodizes.

Globale Herausforderungen gemeinsam meistern ___________________ 10

Par�zipa�on und Koopera�on In allen Eine Welt-Landesnetzwerken haben sich Arbeitsstrukturen mit migran�sch-diasporischen Organisa�onen etabliert – durch individuelle Beratungsangebote, regelmäßige Netzwerktreffen, durch Qualizierungsreihen mit und für MigrantInnen oder durch das Angebot von Cri�cal-Whiteness-Trainings, Seminaren, die für Macht- und Ausgrenzungsmechanismen sensibilisieren.

04

FINANZEN

Interkulturelle Öffnung entwicklungspoli�scher Arbeit bildet daher auch den Schwerpunkt des Fachforums Diaspora, MigraƟon und Entwicklung. Vor diesem Hintergrund besteht das Hauptanliegen des Fachforums darin, MigrantInnen- und Diasporaorganisa�onen in den Bundesländern adäquat und strukturell in die Eine Welt-Arbeit einzubinden, AkteurInnen zusammenzubringen und Diskussionen voranzutreiben.

Vielfäl�ges Engagement für vielfäl�ge Projekte _____________________ 11

Gleichzei�g strebt das Fachforum an, das Engagement von migran�schen Organisa�onen sichtbar(er) zu machen. Entwicklungsbezogene Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit pro�ert von der Par�zipa�on dieser Organisa�onen: Es engagieren sich Menschen, die wich�ge Kultur-, Landes- und Sprachkenntnissen mehrerer Gesellscha�en besitzen. Zudem bieten migran�sche Organisa�onen vielfäl�ge Angebote zur poli�schen, sozialen und kulturellen Situa�on in ihren Herkun�sländern an. Diese wich�ge entwicklungsbezogene Arbeit wird in der Öffentlichkeit mi�lerweile stärker, aber immer noch zu wenig wahrgenommen.

KONFLIKTE ALS CHANCE Der Workshop Konikte als Chance – Interkulturelle KommunikaƟon in der entwicklungspoliƟschen (Inlands-)Arbeit, der Anfang 2012 sta�and, basierte auf den Erfahrungen migran�scher und nichtmigran�scher AkteurInnen in ihrer gemeinsamen Arbeit. Diese wird auch von Auseinandersetzungen und Aushand-

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lungsprozessen begleitet, die sich beispielsweise um Beteiligungsstrukturen oder bewusste und unbewusste Diskriminierungen drehen. Den TeilnehmerInnen ist es gelungen, einen exiblen Raum zu schaffen, in dem Konikte mehr als Gelegenheit, denn als Problem wahrgenommen werden können.

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine WeltLandesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) Die agl erreicht über ihre Mitgliedsverbände bundesweit rund 8.200 entwicklungspolitische Gruppen und Vereine. Als Dachverband der 16 Eine Welt-Landesnetzwerke setzen wir uns mit praxisorientierten Programmen für eine zukunftsorientierte globale Entwicklung ein, die auf sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit, Demokratie und Partizipation beruht.

Die 16 Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland

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Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. DEAB - Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. www.deab.de Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. www.eineweltnetzwerkbayern.de BEr - Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V. www.ber-ev.de VENrOB - Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V. www.venrob.org BeN - Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk e.V. www.ben-bremen.de EWNW - Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. www.ewnw.de EPN - Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V. www.epn-hessen.de Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V. www.eine-welt-mv.de

VEN - Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. www.ven-nds.de Eine Welt Netz NrW e.V. www.eine-welt-netz-nrw.de ELAN - Entwicklungspoltisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. www.elan-rlp.de NES - Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. www.nes-web.de ENS - Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. www.einewelt-sachsen.de ENSA - EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. www.ewnsa.de

Greifswalder Str. 4 10405 Berlin Geschäftsführung: Dr. Simon Ramirez-Voltaire Telefon: 030 -23 46 25 14 E-Mail: geschaeftsfuehrung@agl-einewelt.de Internet: www.agl-einewelt.de .............................................................................................

Koordinatorin Capacity Building Programm: Petra Leber Breitenweg 25, 28195 Bremen Telefon: 0421- 44 96 83 95 E-Mail: koordination-cbp@agl-einewelt.de

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

BEi - Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. www.bei-sh.org EWNT - Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. www.ewnt.de

Gestaltung: dieprojektoren.de – Fotos: J. Farys, dieprojektoren; Sportgarten Bremen / U. Barde // gedruckt auf Recyclingpapier/Blauer Engel

08

CAPACITy BUILDING PRoGRAMM

CAPACiTy BuiLDiNG PrOGrAMM

information – Beratung – Qualifizierung: bundesweites Engagement und Kompetenz in zivilgesellschaftlichen Strukturen Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst Die Herausgeberin ist für den Inhalt allein verantwortlich

Engagement braucht Strukturen. Tausende Eine Welt-Gruppen, organisationen und kleine Vereine setzen sich in Deutschland für gerechte und nachhaltige Entwicklung weltweit ein – meist ehrenamtlich. 16 Eine Welt-Landesnetzwerke stärken flächendeckend diese Arbeit. Denn Engagement braucht Unterstützung und Koordination. unser Konzept: informieren – Beraten – Qualifizieren (iBQ). Entwicklungspolitische Gruppen sind kompetente Akteure der Bildungs- und Informationsarbeit, sie verfügen über umfangreiches Fachwissen zu Eine Welt-Themen. Durch das IBQ-Konzept des Capacity Building Programms (CBP) qualifiziert und unterstützt die agl in Kooperation mit den Eine Welt-Landesnetzwerken bedarfsorientiert und zielgruppengerecht die Weiterentwicklung dieser Initiativen: Mit Wissenstransfer über Fachseminare, kollegiale Beratung und Vernetzung. Mit Fortbildungen zu Buchhaltung, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Wirkungsorientierung. Mit individueller Beratung zu Vereinsrecht, Finanzierung und Projektabwicklung. Mit Informationen in Fachpublikationen, auf Webseiten und in Newslettern. Mit Interessenvertretung bei Gesprächen auf allen Politikebenen.

Capacity Building wirkt. In den Bundesländern koordinieren Eine Welt-Landesnetzwerke lokale Aktivitäten der Zivilgesellschaft. Sie vernetzen ExpertInnen und schaffen außerschulische Lernorte. Die Rahmenbedingungen für Eine Welt-Engagement sind deutlich verbessert und ermutigen mehr Menschen aktiv zu werden. und: Die KoordinatorInnen der agl und der Landesnetzwerke sind etablierte Ansprechpersonen für Ministerien, Parlamente und andere Institutionen. Unsere gebündelte Expertise bringt Eine WeltThemen in der Gesellschaft voran und stärkt die Rolle Deutschlands in seinen internationalen Verpflichtungen. Wir gewinnen und überzeugen GesprächspartnerInnen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirchen bei Runden Tischen und in Partnerschaftsforen. Wir beteiligen uns an Dialogprozessen zur Erarbeitung entwicklungspolitischer Leitlinien in den Bundesländern. Wir initiieren Fachgespräche u. a. zu Sozialstandards in der öffentlichen Beschaffung und interkultureller Öffnung in der Bildungsarbeit.

Engagement hat Visionen. Die agl setzt Capacity Building seit 2005 erfolgreich um. Das Programm wirkt in die Fläche und sichert durch verlässliche Koordination und Strukturen die Qualität entwicklungsbezogener Inlandsarbeit. Es wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt / EED und dem Katholischen Fonds gefördert. Mit der Fachstelle Globales Lernen wurde 2012 mit Unterstützung durch Brot für die Welt / EED eine Zuständigkeit für diesen wichtigen Arbeitsbereich geschaffen. Eine Welt-Promotorinnenprogramm Seit 2013 bauen bundesweit mehr als 75 Eine Welt-PromotorInnen auf die Strukturen und Erfahrungen des Capacity Building Programms und dessen IBQ-Konzept auf. Unterstützt von den KoordinatorInnen in den Eine Welt-Landesnetzwerken geben sie Anstöße für global verantwortliches Handeln, vernetzen lokale Akteure und verankern so zeitgemäße entwicklungspolitische Themen vor ort – in den Kommunen und Regionen. Die PromotorInnen arbeiten im gesamten Spektrum von Eine Welt-Themen: Globales Lernen, Fairer Handel, nachhaltige Beschaffung, Diaspora, Migration und Entwicklung, Partnerschaft, Umwelt, Klima und Entwicklung sowie Partizipation und Demokratie.

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DIE.PROJEKTOREN

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Der pädago gische Dre i-Schritt ist mit den Sehen-Urt entsprech eilen-Hand enden Sym Hand den eln bolen Aug jeweiligen e, Kopf Ebenen zug und eordnet.

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www.juge ndaktion. de : In drei Sc hritten zu einer gerechte ren Welt!

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„WASSER IST LEBEN“, sagt Shubhangi aus dem Dorf Barhanpur In einer Region, in der viel Korruption und Misswirtschaft da Silva, en über die sich Hausbesetze entwicklun schen Inha rin und Bew in Indien und beschreibt damit ihre Gefühle in einem Satz. Sie herrscht, ist das besonders wichtig. Die entlegenen Dörfer im HANDELN gspolitilte, Hinterg des Corticos ohnerin Wer selbst ründe und hänge der Martin Font erkannt hat weiß, wie es ist, ohne Wasser auskommen zu müssen. Noch Bundesstaat Maharashtra profitieren ganz selten von staatZusammenrecht es Jugendakt es , wie ung 1) Flugtick im lateinam ion informi eet nach Par meh- licher Hilfe. Da ist es wichtig, dass sich die Menschen selbst DorfCen erikanische vor wenigen Jahren mussten die Menschen in ihrem Das eren: zugeht, und aguay tro Gaspar n Paragu 2) Campes selbst akt ay inos zwisch Die zweite Durch den Bau von RegenauffangbeBarhanpur: in de Wie Die helfen.Gar cia rere Kilometer bis zum nächsten Brunnen zurücklegen. schenrech iv an eine Direitos Hum ren Welt en Angst Plattform tsprojekt, r gerechte3) Indi mit und Hoffnu richtet sich anosZugang gene Gem arbeiten u.a. die folg dass sich haben nun alle Wasser. Und das ist ein zu an der zen Menschen Felder konnten nicht richtig bestellt werden und dieMen ng möchte, der einschaften an all diej Men für arme schen in cken und Brunnen enden Akt tralen Akt enig und 4) São fi betreten ndet hier ionsideen. Groß-Grun en, die sich ion der Jug aus über jede und ganze Jahr hinweg. das der Regenzeit, nurloin eins nichtPau chlo Neu-Land beteiligen hier hatten Durst und Hunger. Beratung, d und Bes Da ist mit ssen endaktion, etzt. 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Der landwirtschaftliche bereiche Hintergrun gerinne die hygienischen Ertrag, party org gen undVid das von Caritas Indien durchgeführt und von MISEREOR geför- verbessert. n und sind mit grodinformatio Auf der Kunstinstal a- die Matausdruckss Jugendakt tarkte, dritten Plat ßformati- lation „Ta en die erialien zur Fotos ions-Postka Bedingungen und die einfache Tatsache, durch das Trinken von eigener dert wird, konnte das Dorf seine Situation aus Fam tfor m finde bebildert. feln der ilienKraft Tau notwendige Gro rten und Jugend sch We ße n par ode lt“ wir Euch Brötchen sich übe ty - hier r n Materia lichenicht mehr krank zu werden, sind Beispiele hierfür. zur Verfüg geht es Wasser rsichtlich backen werden findet Ihr Um dies verbessern. JEEVAN bedeutet Leben. Und genau darum lien, mit in ihren Rec ung umzusetzen alle Disk alle URT stel den ussions-K s, was EILEN Hie len. en man das hten bestärk gibt es in dieser , bedarf die Witterungsverhältnisse ino durch Bedingt r finden die bildung.selbst in diesem Projekt. Menschen werden dabei unterstützt, es eine Thema der t. Die Mensch r guten Men Hungertuc jugendlich inhaltliche en vor schenr h entdec en Unser Monsuns des drei Monaten den nur in des Region Hilfestellun besKonzept ihre Lebensqualität zu verbessern. Dabei gilt das echts- Regen. Damit das Ort tärkt und ken: Wie wer den in ihre wAus gen zur unt JugendSch weina viele Bro wnde ützt. Ger persönlich .jurset m ganze Jahr verfügbar ist, bedas „Wasser“ über Gut Selbstbi ulGottesdie kostbare „Die erst das: heißtArb ge te habt ihr? People-Led Empowerment (PLE) frei übersetzt der ade nd zun en ld Jugendlich eit des Cen g ak nst „BASTA undtiMei Klartexte Dabei kön on e profitie troesGas ! es reicht. .d nun aus ShubhanMenschen Dieren Organisation. einer darf eildung. gsb verbinden Bürgerinnen und Bürger ermächtigen sich selbst“. nen die parguten von Alte was sie am Garcia, für alle“ Jug – weltwe da es geschafft, endlichen rnativenund meisten inte Tischgebet it. ihnen echihr Lebensumfeld zu einem gis Dorf haben es gemeinsam auswählen, e reloade ressiert: te Junge spannende Leben in d Da ist zun Armut und Menschen s Quiz, das 7 sympat ächst einm die Lebensbedingungen für alle zu verbessern. finden hier Gewalt aufz hische Fas zum al Bas The ein sie ihre Hob einen ges is für das ten-Tipps ma Hunger eigt. ww w. ... chützten bies und Nei persönlich jug en eine fun Raum, in e gungen aus da dier Urt nen. In Tan geb kt eilen lief te dem ot ist das leben und z- und Mus ert. 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DENKEN IN BILDERN.


DIE.PROJEKTOREN

PORTFOLIO AUSWAHL

agentur für gestaltung & präsentation

www.dieprojektoren.de

ARBEITSGEMEINSCHAFT DER EINE WELT-LANDESNETZWERKE IN DEUTSCHLAND E.V. (AGL)

DIE AGL

2013/2016 Flyer, Broschürengestaltung, Titelfoto & Imagefotos und andere Publikationen

FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG

INHALT VORWORT __________________________________________________ 03 DIE AGL Lokales Engagement global gedacht ______________________________ 04 FACHSTELLE GLOBALES LERNEN Zukun�sfähige Bildung fördert globale Verantwortung_______________ 06

ENGAGEMENT BRAUCHT STRUKTUR Für gerechte und nachhalƟge Entwicklung weltweit

FACHFORUM PARTIZIPATION UND DEMOKRATIE Mitmachen und mitgestalten ___________________________________ 07 FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on ____________________ 08

Lokales Engagement global gedacht Die ArbeitsgemeinschaŌ der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V., kurz agl, erreicht rund 8.200 IniƟaƟven in ganz Deutschland, die sich für zukunŌsfähige, gerechte und friedliche Lebensweisen durch nachhalƟge Entwicklung einsetzen. Global denken, lokal handeln – dieser Grundsatz bes�mmt das Denken und Handeln der agl. Als Dachverband der 16 Eine WeltLandesnetzwerke wurde die agl 1999 gegründet, mit dem Ziel, die Arbeit lokaler Eine Welt-Gruppen zu unterstützen, auszuweiten und zu professionalisieren. Die agl unterstützt ihre Mitglieder in deren Engagement für eine zukun�sorien�erte globale Entwicklung, die auf den Prinzipien von sozialer Gerech�gkeit, ökologischer Nachhal�gkeit, Demokra�e und Par�zipa�on beruht.

AkƟv vor Ort

Durch Informa�ons- und Bildungsveranstaltungen, Kampagnen und Lobbyarbeit konfron�eren sie unsere Gesellscha� und ihre Ins�tu�onen mit den Fragen der Zukun�sfähigkeit unserer Lebensweise. Mit öffentlichkeitswirksamen Ak�onen sensibilisieren sie Menschen für entwicklungspoli�sche Zusammenhänge und mo�vieren zu Verhaltensänderungen im persönlichen und poli�schen Bereich. Die Eine Welt-Ini�a�ven wollen mehr Menschen dafür gewinnen, ihr eigenes Denken und Handeln zu hinterfragen und selbst für poli�sche Veränderungen im Sinne einer zukun�sfähigen Entwicklung ak�v zu werden.

Die Ak�ven vor Ort sind dabei die Eine Welt-Gruppen, Ini�a�ven und Nichtregierungsorganisa�onen. Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu fördern. In allen Bundesländern haben sie sich zu Eine Welt-Landesnetzwerken zusammengeschlossen.

Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on Auf vielen Ebenen wird diskuriert, wie MigrantInnen mehr Par�zipa�onsmöglichkeiten in der Gesellscha� erhalten können. Dabei ist auch eine Sensibilisierung der Mehrheitsgesellscha� notwendig. Interkulturelle Öffnung kann dann erfolgreich sein, wenn sie als gesamtgesellscha�licher Prozess verstanden wird.

DIALOG MIT DER POLITIK

FACHFORUM KONSUM UND PRODUKTION

Mit ihren Ak�onen hat die agl in den vergangenen Jahren immer wieder die Poli�k aufgefordert, Wege in Richtung einer gerechten und nachhal�gen Entwicklung einzuschlagen. Die agl setzt sich ein für eine Eine Welt-Poli�k als Querschni�saufgabe aller Poli�kbereiche der Bundes- und Landesregierungen.

Bewusstsein für nachhal�ge Wirtscha�s- und Lebensweisen schaffen __ 09 INITIATIVE INLANDSARBEIT UND EINE WELT�PROMOTORINNEN�PROGRAMM

Deshalb engagiert sich die agl durch Koopera�onen, Informa�onsaustausch und durch Mitarbeit in poli�schen Gremien: Sie arbeitet beispielsweise mit im BundLänderausschuss Entwicklungszusammenarbeit, im Kuratorium von Engagement Global und beim Deutschen Runden Tisch Verhaltenskodizes.

Globale Herausforderungen gemeinsam meistern ___________________ 10

Par�zipa�on und Koopera�on In allen Eine Welt-Landesnetzwerken haben sich Arbeitsstrukturen mit migran�sch-diasporischen Organisa�onen etabliert – durch individuelle Beratungsangebote, regelmäßige Netzwerktreffen, durch Qualizierungsreihen mit und für MigrantInnen oder durch das Angebot von Cri�cal-Whiteness-Trainings, Seminaren, die für Macht- und Ausgrenzungsmechanismen sensibilisieren.

04

FINANZEN

Interkulturelle Öffnung entwicklungspoli�scher Arbeit bildet daher auch den Schwerpunkt des Fachforums Diaspora, MigraƟon und Entwicklung. Vor diesem Hintergrund besteht das Hauptanliegen des Fachforums darin, MigrantInnen- und Diasporaorganisa�onen in den Bundesländern adäquat und strukturell in die Eine Welt-Arbeit einzubinden, AkteurInnen zusammenzubringen und Diskussionen voranzutreiben.

Vielfäl�ges Engagement für vielfäl�ge Projekte _____________________ 11

Gleichzei�g strebt das Fachforum an, das Engagement von migran�schen Organisa�onen sichtbar(er) zu machen. Entwicklungsbezogene Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit pro�ert von der Par�zipa�on dieser Organisa�onen: Es engagieren sich Menschen, die wich�ge Kultur-, Landes- und Sprachkenntnissen mehrerer Gesellscha�en besitzen. Zudem bieten migran�sche Organisa�onen vielfäl�ge Angebote zur poli�schen, sozialen und kulturellen Situa�on in ihren Herkun�sländern an. Diese wich�ge entwicklungsbezogene Arbeit wird in der Öffentlichkeit mi�lerweile stärker, aber immer noch zu wenig wahrgenommen.

KONFLIKTE ALS CHANCE Der Workshop Konikte als Chance – Interkulturelle KommunikaƟon in der entwicklungspoliƟschen (Inlands-)Arbeit, der Anfang 2012 sta�and, basierte auf den Erfahrungen migran�scher und nichtmigran�scher AkteurInnen in ihrer gemeinsamen Arbeit. Diese wird auch von Auseinandersetzungen und Aushand-

02

lungsprozessen begleitet, die sich beispielsweise um Beteiligungsstrukturen oder bewusste und unbewusste Diskriminierungen drehen. Den TeilnehmerInnen ist es gelungen, einen exiblen Raum zu schaffen, in dem Konikte mehr als Gelegenheit, denn als Problem wahrgenommen werden können.

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine WeltLandesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) Die agl erreicht über ihre Mitgliedsverbände bundesweit rund 8.200 entwicklungspolitische Gruppen und Vereine. Als Dachverband der 16 Eine Welt-Landesnetzwerke setzen wir uns mit praxisorientierten Programmen für eine zukunftsorientierte globale Entwicklung ein, die auf sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit, Demokratie und Partizipation beruht.

Die 16 Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland

.............................................................................................

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. DEAB - Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. www.deab.de Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. www.eineweltnetzwerkbayern.de BEr - Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V. www.ber-ev.de VENrOB - Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V. www.venrob.org BeN - Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk e.V. www.ben-bremen.de EWNW - Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. www.ewnw.de EPN - Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V. www.epn-hessen.de Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V. www.eine-welt-mv.de

VEN - Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. www.ven-nds.de Eine Welt Netz NrW e.V. www.eine-welt-netz-nrw.de ELAN - Entwicklungspoltisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. www.elan-rlp.de NES - Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. www.nes-web.de ENS - Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. www.einewelt-sachsen.de ENSA - EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. www.ewnsa.de

Greifswalder Str. 4 10405 Berlin Geschäftsführung: Dr. Simon Ramirez-Voltaire Telefon: 030 -23 46 25 14 E-Mail: geschaeftsfuehrung@agl-einewelt.de Internet: www.agl-einewelt.de .............................................................................................

Koordinatorin Capacity Building Programm: Petra Leber Breitenweg 25, 28195 Bremen Telefon: 0421- 44 96 83 95 E-Mail: koordination-cbp@agl-einewelt.de

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

BEi - Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. www.bei-sh.org EWNT - Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. www.ewnt.de

Gestaltung: dieprojektoren.de – Fotos: J. Farys, dieprojektoren; Sportgarten Bremen / U. Barde // gedruckt auf Recyclingpapier/Blauer Engel

08

CAPACITy BUILDING PRoGRAMM

CAPACiTy BuiLDiNG PrOGrAMM

information – Beratung – Qualifizierung: bundesweites Engagement und Kompetenz in zivilgesellschaftlichen Strukturen Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst Die Herausgeberin ist für den Inhalt allein verantwortlich

Engagement braucht Strukturen. Tausende Eine Welt-Gruppen, organisationen und kleine Vereine setzen sich in Deutschland für gerechte und nachhaltige Entwicklung weltweit ein – meist ehrenamtlich. 16 Eine Welt-Landesnetzwerke stärken flächendeckend diese Arbeit. Denn Engagement braucht Unterstützung und Koordination. unser Konzept: informieren – Beraten – Qualifizieren (iBQ). Entwicklungspolitische Gruppen sind kompetente Akteure der Bildungs- und Informationsarbeit, sie verfügen über umfangreiches Fachwissen zu Eine Welt-Themen. Durch das IBQ-Konzept des Capacity Building Programms (CBP) qualifiziert und unterstützt die agl in Kooperation mit den Eine Welt-Landesnetzwerken bedarfsorientiert und zielgruppengerecht die Weiterentwicklung dieser Initiativen: Mit Wissenstransfer über Fachseminare, kollegiale Beratung und Vernetzung. Mit Fortbildungen zu Buchhaltung, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Wirkungsorientierung. Mit individueller Beratung zu Vereinsrecht, Finanzierung und Projektabwicklung. Mit Informationen in Fachpublikationen, auf Webseiten und in Newslettern. Mit Interessenvertretung bei Gesprächen auf allen Politikebenen.

Capacity Building wirkt. In den Bundesländern koordinieren Eine Welt-Landesnetzwerke lokale Aktivitäten der Zivilgesellschaft. Sie vernetzen ExpertInnen und schaffen außerschulische Lernorte. Die Rahmenbedingungen für Eine Welt-Engagement sind deutlich verbessert und ermutigen mehr Menschen aktiv zu werden. und: Die KoordinatorInnen der agl und der Landesnetzwerke sind etablierte Ansprechpersonen für Ministerien, Parlamente und andere Institutionen. Unsere gebündelte Expertise bringt Eine WeltThemen in der Gesellschaft voran und stärkt die Rolle Deutschlands in seinen internationalen Verpflichtungen. Wir gewinnen und überzeugen GesprächspartnerInnen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirchen bei Runden Tischen und in Partnerschaftsforen. Wir beteiligen uns an Dialogprozessen zur Erarbeitung entwicklungspolitischer Leitlinien in den Bundesländern. Wir initiieren Fachgespräche u. a. zu Sozialstandards in der öffentlichen Beschaffung und interkultureller Öffnung in der Bildungsarbeit.

Engagement hat Visionen. Die agl setzt Capacity Building seit 2005 erfolgreich um. Das Programm wirkt in die Fläche und sichert durch verlässliche Koordination und Strukturen die Qualität entwicklungsbezogener Inlandsarbeit. Es wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt / EED und dem Katholischen Fonds gefördert. Mit der Fachstelle Globales Lernen wurde 2012 mit Unterstützung durch Brot für die Welt / EED eine Zuständigkeit für diesen wichtigen Arbeitsbereich geschaffen. Eine Welt-Promotorinnenprogramm Seit 2013 bauen bundesweit mehr als 75 Eine Welt-PromotorInnen auf die Strukturen und Erfahrungen des Capacity Building Programms und dessen IBQ-Konzept auf. Unterstützt von den KoordinatorInnen in den Eine Welt-Landesnetzwerken geben sie Anstöße für global verantwortliches Handeln, vernetzen lokale Akteure und verankern so zeitgemäße entwicklungspolitische Themen vor ort – in den Kommunen und Regionen. Die PromotorInnen arbeiten im gesamten Spektrum von Eine Welt-Themen: Globales Lernen, Fairer Handel, nachhaltige Beschaffung, Diaspora, Migration und Entwicklung, Partnerschaft, Umwelt, Klima und Entwicklung sowie Partizipation und Demokratie.

DENKEN IN BILDERN.


DIE.PROJEKTOREN

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JUGEND IM BUND FÜR UMWELT UND NATURSCHUTZ DEUTSCHLAND LANDESVERBAND NORDRHEIN-WESTFALEN E.V. (BUNDJUGEND NRW). CD-und Projektkonzeption, Projektdesign und Programmierung: Logo, Flyer, Grafiken, Postkarten, Webseite www.essen-macht-mehr.de

[mehr als satt & mächtig!] ?

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t: s & Kontak

Mehr Info n-macht-mehr.de www.esse 34 69 44

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Kuttelvase

[Werde hellhörig!]

BUNDProjekt der t CHT... ist ein im Bund für Umwel d end ban , der Jug Landesver jugend NRW tz Deutschland, chu taltungen, ans Ver Auf www.esse und Naturs n-macht-mehr.de/hellhoerig zu den hr Infos Informati bands auf findest du viele Veronen, des NRW. Me en Zusammenhänge und Hintergrü und Projektdas, e nde über Themen w.d was uns am Essen stört und was wir ändern wollen. jugend-nr In unserem ESSEN MACHT.. www.bund . - Blog tauschen wir Wissenswertes rund ums Thema Ernährung aus. Möchtest du dein Wissen zum Themenko mplex Ernährung mit uns teilen? Schau doch mal rein und blogge mit: www.essen-macht-mehr.de/b log

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Homepage & Blog

Workshops

Mein LiebLingstier heisst schnitzeL!

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„Von der Tonne in den Topf!“ – „NRW kocht ein!“ – „Kraut & Rüben aus dem Garten!“ ... Bei Kochwork shops setzen wir uns inhaltlich mit verschiedenen Themenschwerpunkten auseinand er und lernen tolle Rezepte kennen mit leckeren Zutaten, die mehr können als nur satt zu machen! Aktuelle Workshop-Termine findest du unter www.essen-macht-mehr.de/w orkshops

[

Werde experimentierfreudig!

]

„Wer die Welt bewegen will sollte erst sich selbst bewegen.“

Sokrates

„Als Vegetarierin im Fleischfre sserland“ – „Eine Woche vegan“ – „Ein Monat ohne Palmöl“ – mit Selbstexperimenten fangen wir an! Für eine bestimmt e Zeit brechen wir Konsumm uster auf und gehen neue Wege. Nach einem Experiment entscheiden wir bewusst, was wir für die Zukunft übernehm en wollen und was nicht. Dabei geben wir auch Impulse an unsere Umgebung weiter und tauschen uns zu grundlegenden Ernährungsfragen aus. Auf www.essen-macht-mehr.de/b log bloggen wir über unsere Erfolge & Niederlag en, Erlebnisse & Erkenntni sse. Schau doch mal rein!

Wagst du dein eigenes Selbstex

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t? Dann leg los und blogge mit – wir sind gespannt auf deine Erfahrungen!

[Werde aktiv!] Aktionen

Als Hähnchen in der Frischfl eischtheke, mit einer essthetischen Tafel für alle in der Innenstadt oder einer Foodsharing Disco beim nächsten Festival... Mit kreativen Aktionen motivieren wir unsere Mitmensc hen für einen bewussteren Lebensmittelkonsum – gerne gemeinsam mit dir!!

Änder-was-Anträge

Was willst du bei dir vor Ort ändern? Ökofairer Kaffee in der Mensa...? Ein leckeres fleischloses Gericht im Dorfgasthof...? Vegane Milchscha umkreationen in deinem Lieblings-Café...? Unser Projekttea m unterstützt dich bei deinem Änder-was-Antrag!

Wenn du aktiv werden willst

kannst du...

auf Facebook in unsere Aktionsgr uppe „ESSEN MACHT... AKTIV!“ eintreten bei der nächsten Aktion dabei sein uns bei Aktiventreffen kennenler nen und mitplanen

eigene Aktionen starten und Unterstützung anfordern dich jederzeit bei unserem Projektteam melden

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2013/2016 Flyer, Broschürengestaltung, Titelfoto & Imagefotos und andere Publikationen

FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG

INHALT VORWORT __________________________________________________ 03 DIE AGL Lokales Engagement global gedacht ______________________________ 04 FACHSTELLE GLOBALES LERNEN Zukun�sfähige Bildung fördert globale Verantwortung_______________ 06

ENGAGEMENT BRAUCHT STRUKTUR Für gerechte und nachhalƟge Entwicklung weltweit

FACHFORUM PARTIZIPATION UND DEMOKRATIE Mitmachen und mitgestalten ___________________________________ 07 FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on ____________________ 08

Lokales Engagement global gedacht Die ArbeitsgemeinschaŌ der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V., kurz agl, erreicht rund 8.200 IniƟaƟven in ganz Deutschland, die sich für zukunŌsfähige, gerechte und friedliche Lebensweisen durch nachhalƟge Entwicklung einsetzen. Global denken, lokal handeln – dieser Grundsatz bes�mmt das Denken und Handeln der agl. Als Dachverband der 16 Eine WeltLandesnetzwerke wurde die agl 1999 gegründet, mit dem Ziel, die Arbeit lokaler Eine Welt-Gruppen zu unterstützen, auszuweiten und zu professionalisieren. Die agl unterstützt ihre Mitglieder in deren Engagement für eine zukun�sorien�erte globale Entwicklung, die auf den Prinzipien von sozialer Gerech�gkeit, ökologischer Nachhal�gkeit, Demokra�e und Par�zipa�on beruht.

AkƟv vor Ort

Durch Informa�ons- und Bildungsveranstaltungen, Kampagnen und Lobbyarbeit konfron�eren sie unsere Gesellscha� und ihre Ins�tu�onen mit den Fragen der Zukun�sfähigkeit unserer Lebensweise. Mit öffentlichkeitswirksamen Ak�onen sensibilisieren sie Menschen für entwicklungspoli�sche Zusammenhänge und mo�vieren zu Verhaltensänderungen im persönlichen und poli�schen Bereich. Die Eine Welt-Ini�a�ven wollen mehr Menschen dafür gewinnen, ihr eigenes Denken und Handeln zu hinterfragen und selbst für poli�sche Veränderungen im Sinne einer zukun�sfähigen Entwicklung ak�v zu werden.

Die Ak�ven vor Ort sind dabei die Eine Welt-Gruppen, Ini�a�ven und Nichtregierungsorganisa�onen. Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu fördern. In allen Bundesländern haben sie sich zu Eine Welt-Landesnetzwerken zusammengeschlossen.

Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on Auf vielen Ebenen wird diskuriert, wie MigrantInnen mehr Par�zipa�onsmöglichkeiten in der Gesellscha� erhalten können. Dabei ist auch eine Sensibilisierung der Mehrheitsgesellscha� notwendig. Interkulturelle Öffnung kann dann erfolgreich sein, wenn sie als gesamtgesellscha�licher Prozess verstanden wird.

DIALOG MIT DER POLITIK

FACHFORUM KONSUM UND PRODUKTION

Mit ihren Ak�onen hat die agl in den vergangenen Jahren immer wieder die Poli�k aufgefordert, Wege in Richtung einer gerechten und nachhal�gen Entwicklung einzuschlagen. Die agl setzt sich ein für eine Eine Welt-Poli�k als Querschni�saufgabe aller Poli�kbereiche der Bundes- und Landesregierungen.

Bewusstsein für nachhal�ge Wirtscha�s- und Lebensweisen schaffen __ 09 INITIATIVE INLANDSARBEIT UND EINE WELT�PROMOTORINNEN�PROGRAMM

Deshalb engagiert sich die agl durch Koopera�onen, Informa�onsaustausch und durch Mitarbeit in poli�schen Gremien: Sie arbeitet beispielsweise mit im BundLänderausschuss Entwicklungszusammenarbeit, im Kuratorium von Engagement Global und beim Deutschen Runden Tisch Verhaltenskodizes.

Globale Herausforderungen gemeinsam meistern ___________________ 10

Par�zipa�on und Koopera�on In allen Eine Welt-Landesnetzwerken haben sich Arbeitsstrukturen mit migran�sch-diasporischen Organisa�onen etabliert – durch individuelle Beratungsangebote, regelmäßige Netzwerktreffen, durch Qualizierungsreihen mit und für MigrantInnen oder durch das Angebot von Cri�cal-Whiteness-Trainings, Seminaren, die für Macht- und Ausgrenzungsmechanismen sensibilisieren.

04

FINANZEN

Interkulturelle Öffnung entwicklungspoli�scher Arbeit bildet daher auch den Schwerpunkt des Fachforums Diaspora, MigraƟon und Entwicklung. Vor diesem Hintergrund besteht das Hauptanliegen des Fachforums darin, MigrantInnen- und Diasporaorganisa�onen in den Bundesländern adäquat und strukturell in die Eine Welt-Arbeit einzubinden, AkteurInnen zusammenzubringen und Diskussionen voranzutreiben.

Vielfäl�ges Engagement für vielfäl�ge Projekte _____________________ 11

Gleichzei�g strebt das Fachforum an, das Engagement von migran�schen Organisa�onen sichtbar(er) zu machen. Entwicklungsbezogene Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit pro�ert von der Par�zipa�on dieser Organisa�onen: Es engagieren sich Menschen, die wich�ge Kultur-, Landes- und Sprachkenntnissen mehrerer Gesellscha�en besitzen. Zudem bieten migran�sche Organisa�onen vielfäl�ge Angebote zur poli�schen, sozialen und kulturellen Situa�on in ihren Herkun�sländern an. Diese wich�ge entwicklungsbezogene Arbeit wird in der Öffentlichkeit mi�lerweile stärker, aber immer noch zu wenig wahrgenommen.

KONFLIKTE ALS CHANCE Der Workshop Konikte als Chance – Interkulturelle KommunikaƟon in der entwicklungspoliƟschen (Inlands-)Arbeit, der Anfang 2012 sta�and, basierte auf den Erfahrungen migran�scher und nichtmigran�scher AkteurInnen in ihrer gemeinsamen Arbeit. Diese wird auch von Auseinandersetzungen und Aushand-

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lungsprozessen begleitet, die sich beispielsweise um Beteiligungsstrukturen oder bewusste und unbewusste Diskriminierungen drehen. Den TeilnehmerInnen ist es gelungen, einen exiblen Raum zu schaffen, in dem Konikte mehr als Gelegenheit, denn als Problem wahrgenommen werden können.

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine WeltLandesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) Die agl erreicht über ihre Mitgliedsverbände bundesweit rund 8.200 entwicklungspolitische Gruppen und Vereine. Als Dachverband der 16 Eine Welt-Landesnetzwerke setzen wir uns mit praxisorientierten Programmen für eine zukunftsorientierte globale Entwicklung ein, die auf sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit, Demokratie und Partizipation beruht.

Die 16 Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland

.............................................................................................

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. DEAB - Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. www.deab.de Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. www.eineweltnetzwerkbayern.de BEr - Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V. www.ber-ev.de VENrOB - Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V. www.venrob.org BeN - Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk e.V. www.ben-bremen.de EWNW - Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. www.ewnw.de EPN - Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V. www.epn-hessen.de Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V. www.eine-welt-mv.de

VEN - Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. www.ven-nds.de Eine Welt Netz NrW e.V. www.eine-welt-netz-nrw.de ELAN - Entwicklungspoltisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. www.elan-rlp.de NES - Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. www.nes-web.de ENS - Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. www.einewelt-sachsen.de ENSA - EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. www.ewnsa.de

Greifswalder Str. 4 10405 Berlin Geschäftsführung: Dr. Simon Ramirez-Voltaire Telefon: 030 -23 46 25 14 E-Mail: geschaeftsfuehrung@agl-einewelt.de Internet: www.agl-einewelt.de .............................................................................................

Koordinatorin Capacity Building Programm: Petra Leber Breitenweg 25, 28195 Bremen Telefon: 0421- 44 96 83 95 E-Mail: koordination-cbp@agl-einewelt.de

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

BEi - Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. www.bei-sh.org EWNT - Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. www.ewnt.de

Gestaltung: dieprojektoren.de – Fotos: J. Farys, dieprojektoren; Sportgarten Bremen / U. Barde // gedruckt auf Recyclingpapier/Blauer Engel

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CAPACITy BUILDING PRoGRAMM

CAPACiTy BuiLDiNG PrOGrAMM

information – Beratung – Qualifizierung: bundesweites Engagement und Kompetenz in zivilgesellschaftlichen Strukturen Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst Die Herausgeberin ist für den Inhalt allein verantwortlich

Engagement braucht Strukturen. Tausende Eine Welt-Gruppen, organisationen und kleine Vereine setzen sich in Deutschland für gerechte und nachhaltige Entwicklung weltweit ein – meist ehrenamtlich. 16 Eine Welt-Landesnetzwerke stärken flächendeckend diese Arbeit. Denn Engagement braucht Unterstützung und Koordination. unser Konzept: informieren – Beraten – Qualifizieren (iBQ). Entwicklungspolitische Gruppen sind kompetente Akteure der Bildungs- und Informationsarbeit, sie verfügen über umfangreiches Fachwissen zu Eine Welt-Themen. Durch das IBQ-Konzept des Capacity Building Programms (CBP) qualifiziert und unterstützt die agl in Kooperation mit den Eine Welt-Landesnetzwerken bedarfsorientiert und zielgruppengerecht die Weiterentwicklung dieser Initiativen: Mit Wissenstransfer über Fachseminare, kollegiale Beratung und Vernetzung. Mit Fortbildungen zu Buchhaltung, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Wirkungsorientierung. Mit individueller Beratung zu Vereinsrecht, Finanzierung und Projektabwicklung. Mit Informationen in Fachpublikationen, auf Webseiten und in Newslettern. Mit Interessenvertretung bei Gesprächen auf allen Politikebenen.

Capacity Building wirkt. In den Bundesländern koordinieren Eine Welt-Landesnetzwerke lokale Aktivitäten der Zivilgesellschaft. Sie vernetzen ExpertInnen und schaffen außerschulische Lernorte. Die Rahmenbedingungen für Eine Welt-Engagement sind deutlich verbessert und ermutigen mehr Menschen aktiv zu werden. und: Die KoordinatorInnen der agl und der Landesnetzwerke sind etablierte Ansprechpersonen für Ministerien, Parlamente und andere Institutionen. Unsere gebündelte Expertise bringt Eine WeltThemen in der Gesellschaft voran und stärkt die Rolle Deutschlands in seinen internationalen Verpflichtungen. Wir gewinnen und überzeugen GesprächspartnerInnen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirchen bei Runden Tischen und in Partnerschaftsforen. Wir beteiligen uns an Dialogprozessen zur Erarbeitung entwicklungspolitischer Leitlinien in den Bundesländern. Wir initiieren Fachgespräche u. a. zu Sozialstandards in der öffentlichen Beschaffung und interkultureller Öffnung in der Bildungsarbeit.

Engagement hat Visionen. Die agl setzt Capacity Building seit 2005 erfolgreich um. Das Programm wirkt in die Fläche und sichert durch verlässliche Koordination und Strukturen die Qualität entwicklungsbezogener Inlandsarbeit. Es wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt / EED und dem Katholischen Fonds gefördert. Mit der Fachstelle Globales Lernen wurde 2012 mit Unterstützung durch Brot für die Welt / EED eine Zuständigkeit für diesen wichtigen Arbeitsbereich geschaffen. Eine Welt-Promotorinnenprogramm Seit 2013 bauen bundesweit mehr als 75 Eine Welt-PromotorInnen auf die Strukturen und Erfahrungen des Capacity Building Programms und dessen IBQ-Konzept auf. Unterstützt von den KoordinatorInnen in den Eine Welt-Landesnetzwerken geben sie Anstöße für global verantwortliches Handeln, vernetzen lokale Akteure und verankern so zeitgemäße entwicklungspolitische Themen vor ort – in den Kommunen und Regionen. Die PromotorInnen arbeiten im gesamten Spektrum von Eine Welt-Themen: Globales Lernen, Fairer Handel, nachhaltige Beschaffung, Diaspora, Migration und Entwicklung, Partnerschaft, Umwelt, Klima und Entwicklung sowie Partizipation und Demokratie.

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DIE.PROJEKTOREN

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www.dieprojektoren.de Trauringe ++ Hochzeits kleid

TEST 2017 „Ja, ich will!“ – Fair-heiraten Broschüre, Postkarte, Poster, Display, Fotos zum Thema nachhaltiges und öklogisches Heiraten

++ Kaffeetafel ++ Blum enschmuck ++ Flitterwoc hen

Ja, ich will!

Ja, ich will! Nachhaltig und Fair

Nachhaltig und Fair

r Heiraten

Ein Ratgeber zum fai

ich wFairill! Ja, hha ltig und

1

Nac

Foto: Benjamin Eckert

Trauringe – Fairer Glanz

Ja, ich will ! – Nac hha ltig und Fai r

Gefördert aus

Mitteln des Landes

Nordrhein-Westfalen

im Kaufhaus, woher die Trauringe kommen und unter welchen Bedingungen sie hergestellt wurden. Infos dazu finden Sie hier: www.suedwind-institut.de (Suche: Schmuck) d Ringe aus Altgold: Einige Goldschmieden (auch Online-An-

bieter) verarbeiten Gold aus altem (Familien-)Schmuck. d Faire Ringe kaufen: Verschiedene Siegel stehen für eine

sozial gerechtere und ökologischere Goldgewinnung. Suchen Sie nach Goldschmieden, die dieses Gold verarbeiten, z. B. über den „Gold-Finder“ von Fairtrade Deutschland oder über Online-Recherchen nach fairem Schmuck in Ihrer Region. Empfehlenswert ist auch das Gold der Kooperative OekoAndina e.V. sowie Gold, das in Deutschland an Flüssen gewonnenen wurde (z.B. ECO*REGIONAL GOLD).

/suze

www.fairgold.org – ermöglicht den Minenarbeiter*innen bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen. Ein Mindestpreis und eine Prämie werden bezahlt.

Wir haben für unsere Hochze it faire Ringe gekauft . Denn wir wollten unseren Lebensbund nicht zu Lasten von Arbeite r*innen in Goldmi nen gründen . Sebastian und Sonja

aus Paderborn

www.fairmined.org – wird im Kleinbergbau unter Berücksichtigung von Umwelt- und Sozialstandards gewonnen. Ein Mindestpreis und eine Prämie werden bezahlt.

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Diese Broschüre können Sie hier herunterladen www.eine-weltund bestellen: netz-nrw.de/fair heiraten Kontakt: juerg en.sokoll@einewelt-netz-nrw.d e

d Erkundigen Sie sich beim Juwelier, der Goldschmiede oder

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Geben Sie Ihrem Hochzeitsfest ein besonderes biente! In der , ein faires AmBroschüre „Ja, ich will! – Nach finden Sie dafür haltig und Fair“ viele Anregunge n, z.B. zu fairen fairer Hochzeitsk Trauringen, leidung, bio-re gional-fairem klimafreundliche Hochzeitsmenü, n Flitterwochen.

Das können Sie tun:

Für viele ist der Trauring ein Ausdruck der besonderen Verbindung der beiden Liebenden. Wer die funkelnden Ringe beim Juwelier betrachtet, erahnt meist nicht den langen Weg rund um den Globus, der hinter ihnen liegt: Die Ringe können Gold aus Indonesien, Ghana, Südafrika oder Peru enthalten und in China gefertigt worden sein. Geschmückt sind sie vielleicht mit in Thailand geschliffenen Diamanten aus Madagaskar. Ausgerechnet beim Abbau von Gold herrschen größte Missstände: Flächen werden verwüstet und giftige Chemikalien eingesetzt. Kleinschürfer*innen arbeiten unter sehr schlechten Bedingungen. Teilweise finanzieren sich Rebellengruppen oder Diktatoren mit dem Goldabbau. Doch es gibt auch ökologisch und sozial gerechtere Alternativen.

Der Hochzeitst ag ist ein beson derer Tag im Leben bereitung des . Die VorHochzeitsfestes erfordert viel Aufm Die Location, die erksamkeit. Trauringe, das Hochzeitsmenü Details zu entsc – es gilt viele heiden. Wir laden Sie ein, diese vielfä Gelegenheiten ltigen zu nutzen und Ihren „schönsten Tag Leben“ nachh altig und fair zu im gestalten. Wuss dass das Gold ten Sie z.B., für Trauringe unter sehr schlechten dingungen gewo Arbeitsbennen wird? Dass in der Textilindust häufig Menschenr rie sehr echte verletzt werden?

Zum Nachlesen: „Schmuck - Liebesbeweis, Broterwerb und Ausbeutung.“ Download: www.suedwind-institut.de 4

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eisen Flitte rwoch en fair-r Just marri ed – in die zweit ver-

Trauringe ++ Hochzeits kleid

Sie sich schöne Tage zu gszeit Ihrer Hochzeit haben Fliegen ist jedoch Nach der turbulenten Vorbereitun am anderen Ende der Welt. ist häufig ein Traumziel Reisezieles in der Nähe dient. Der erste Gedanke Wahl eines attraktiven lichste Reiseform. Mit der Bevölkerung weiterhin die klimaschäd achten, dass die lokale Zudem sollten Sie darauf können Sie das Klima schonen. geschont wird. Umwelt die und von der Reise profitiert

++ Kaffeetafel ++ Blum enschmuck ++ Flitterwoc hen

Setzen Sie mit Ihrer Hoch zeitsfeier einen Akzent für eine nachhaltigere und gerechtere Welt. In der Broschüre „Ja, ich will! – Nachhaltig und Fair“ finden Sie vielerlei Anre gungen dazu. Download: www.gmo e.de/niederrhein/fairhei raten Bestellung: niederrhe in@gmoe.de

Das können Sie tun:

das Sie ohne Flugzeug

und

Sie ein Reiseziel, aktiver Klimaschutz. Wählen wäre es z.B. mit einer Radtour d Nicht zu fliegen ist erreichen können. Wie

Bahn und Bus europäischer Staaim Idealfall sogar mit der ds oder angrenzender en Regionen Deutschlan chläge. in Ihnen bislang unbekannt des ADFC finden Sie Tourenvors der Deutschen Bahn und ten? Auf den Websites sein, passen Sie zu erreichendes Reiseziel entferntes, nur durch Flugreise der weiten Erlebnissen den von d Soll es doch ein weit lange Sie noch Entfernung an, so dass Für nicht vermeidbare die Dauer Ihrer Reise der regionaler planen können. wieder Urlaube zprojekReise zehren und die nächsten be“ entrichten, die in Klimaschut Sie eine freiwillige „Klimaabga und myclimate. Flugemissionen können Klima-Kollekte, atmosfair Anbieter hierfür sind die te fließt. Empfehlenswerte

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Inform ationen : lt.de

www.fair-reisen.brot-fuer-die-we www.fairunterwegs.org er Sicht und diese schneiden aus ökologisch auf Kreuzfahrten, denn en schlecht ab. d Verzichten Sie möglichst ingungen der Beschäftigt Arbeitsbed die auf Blick mit oft auch Er/Sie liebt mich, er/sie liebt mich nicht, … doch nun wird es amtlich! Blumen Freude, Liebe und Dankbarke stehen dabei für it. Der Bräutigam trägt die Blume im Revers, die die Brautjungfern und Blumenkind Braut ihren Strauß, er ihre Sträußchen oder ihren Blumenhaarkranz. Blumen haben Dornen: Doch manche Meiden Sie importierte Blumen aus Übersee, denn Südens sind Umwelt- und in Ländern des globalen Sozialstandards häufig schwach oder werden nicht werden dort unter kritischen umgesetzt. Blumen Arbeitsbedingungen und in Wasser- und Flächenkon baut, um für uns eingeflogen kurrenz angezu werden. Entscheiden Sie sich für saisonale Blumen Gewächshäuser aus der ohne beheizte Region. Ihr*e Florist*in oder Gärtner*in berät Sie Ab Mai erhalten Sie Tulpen, gerne und fachkundig. Margeriten, Pfingstrose n und Schwertlilien aus land-Anbau. Das reichhaltigs regionalem Freite Angebot an ungespritzt en Blumen finden Sie mit Kirsch- und Fliederzwei Rosen, Lavendel, gen und vielem mehr in eigenen Gärten. Auch eine von Kirchenschiff, Hochzeitsk herbstliche Dekoration utsche und Festtafel ist mit regionalen Blumen möglich. Lassen Sie Ihre und Pflanzen prächtig grüne Hochzeit passend zur Jahreszeit erblühen.

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Blum ensch muck – schön für alle

Inform ationen : Gefördert aus Mitteln des

es bleibt. Dies in der Region des Urlaubsland heißt auch, dass das Geld werd Nachhaltiger Tourismus meist nicht der Fall. Allerdings internationaler Hotelketten e oft noch schlechter bezahlt. ist bei All-Inclusive-Angeboten en außerhalb Europas Beschäftigt ein guter Komden insbesondere in Kleinbetrieb in einheimischer Hand können n oder Ferienwohnungen Mittelständische Hotels Wahl, die mit einem anerkannte zur Unterkünfte stehen zudem von promiss sein. In vielen Ländern finden Sie im Labelführer sind. Eine Siegelübersicht et ausgezeichn Nachhaltigkeitssiegel . www.fairunterwegs.org Radurch riesige bewässerte nicht und umgehen, Energiedie sparsam mit Wasser d Wählen Sie Hotels, Vermeiden Sie vor Ort unnötigen Regionen unnötig belasten. senflächen wasserarme und Wasserverbrauch. Märkte, Geund suchen Sie lokal betriebene möglichst lokale Produkte Tier- und Pflanzenarten. d Kaufen Sie am Urlaubsort Sie keine Produkte aus gefährdeten Kaufen auf. Restaurants schäfte und Sie sich vorab über ohnheiten und informieren an Land und Lebensgew d Zeigen Sie Interesse Sitten und Gebräuche. Umgangs und (religiöse) freundliche Formen des

www.vamos-muenster.de (Suche: Blumen)

Landes Nordrhein-Westfalen 20

Das können Sie tun: d Schmücken Sie mit Blumen aus eigenen Gär-

ten oder nahen Wiesen.

d Wählen Sie saisonale Schnittblumen aus regi-

onalem Anbau.

d Fragen Sie bei Blumen aus den Niederlanden

nach, ob sie dorthin exportiert oder dort angebaut wurden.

d Bei klassischen Edelrosen wählen Sie Fairtra-

de-zertifizierte Blumen. Bei einer winterlichen Hochzeit könnten Sie Fairtrade-W eihnachtssterne nutzen.

d Fragen Sie Florist*inne n nach regionalen,

saisonalen, biologisch angebaute n und fair gehandelten Blumen, um Sortimentserweiterungen anzuregen.

Regionale und Hochzeitsfeier fair gehandelte Blu men haben geschmückt. unse die Umwelt und die Pro Uns war es wichtig, re dass duzentinn behandelt werd en von Blumen fair en. Julia und Rube

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DENKEN IN BILDERN.


DIE.PROJEKTOREN

PORTFOLIO AUSWAHL

agentur für gestaltung & präsentation

www.dieprojektoren.de

ARBEITSGEMEINSCHAFT DER EINE WELT-LANDESNETZWERKE IN DEUTSCHLAND E.V. (AGL)

DIE AGL

2013/2016 Flyer, Broschürengestaltung, Titelfoto & Imagefotos und andere Publikationen

FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG

INHALT VORWORT __________________________________________________ 03 DIE AGL Lokales Engagement global gedacht ______________________________ 04 FACHSTELLE GLOBALES LERNEN Zukun�sfähige Bildung fördert globale Verantwortung_______________ 06

ENGAGEMENT BRAUCHT STRUKTUR Für gerechte und nachhalƟge Entwicklung weltweit

FACHFORUM PARTIZIPATION UND DEMOKRATIE Mitmachen und mitgestalten ___________________________________ 07 FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on ____________________ 08

Lokales Engagement global gedacht Die ArbeitsgemeinschaŌ der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V., kurz agl, erreicht rund 8.200 IniƟaƟven in ganz Deutschland, die sich für zukunŌsfähige, gerechte und friedliche Lebensweisen durch nachhalƟge Entwicklung einsetzen. Global denken, lokal handeln – dieser Grundsatz bes�mmt das Denken und Handeln der agl. Als Dachverband der 16 Eine WeltLandesnetzwerke wurde die agl 1999 gegründet, mit dem Ziel, die Arbeit lokaler Eine Welt-Gruppen zu unterstützen, auszuweiten und zu professionalisieren. Die agl unterstützt ihre Mitglieder in deren Engagement für eine zukun�sorien�erte globale Entwicklung, die auf den Prinzipien von sozialer Gerech�gkeit, ökologischer Nachhal�gkeit, Demokra�e und Par�zipa�on beruht.

AkƟv vor Ort

Durch Informa�ons- und Bildungsveranstaltungen, Kampagnen und Lobbyarbeit konfron�eren sie unsere Gesellscha� und ihre Ins�tu�onen mit den Fragen der Zukun�sfähigkeit unserer Lebensweise. Mit öffentlichkeitswirksamen Ak�onen sensibilisieren sie Menschen für entwicklungspoli�sche Zusammenhänge und mo�vieren zu Verhaltensänderungen im persönlichen und poli�schen Bereich. Die Eine Welt-Ini�a�ven wollen mehr Menschen dafür gewinnen, ihr eigenes Denken und Handeln zu hinterfragen und selbst für poli�sche Veränderungen im Sinne einer zukun�sfähigen Entwicklung ak�v zu werden.

Die Ak�ven vor Ort sind dabei die Eine Welt-Gruppen, Ini�a�ven und Nichtregierungsorganisa�onen. Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu fördern. In allen Bundesländern haben sie sich zu Eine Welt-Landesnetzwerken zusammengeschlossen.

Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on Auf vielen Ebenen wird diskuriert, wie MigrantInnen mehr Par�zipa�onsmöglichkeiten in der Gesellscha� erhalten können. Dabei ist auch eine Sensibilisierung der Mehrheitsgesellscha� notwendig. Interkulturelle Öffnung kann dann erfolgreich sein, wenn sie als gesamtgesellscha�licher Prozess verstanden wird.

DIALOG MIT DER POLITIK

FACHFORUM KONSUM UND PRODUKTION

Mit ihren Ak�onen hat die agl in den vergangenen Jahren immer wieder die Poli�k aufgefordert, Wege in Richtung einer gerechten und nachhal�gen Entwicklung einzuschlagen. Die agl setzt sich ein für eine Eine Welt-Poli�k als Querschni�saufgabe aller Poli�kbereiche der Bundes- und Landesregierungen.

Bewusstsein für nachhal�ge Wirtscha�s- und Lebensweisen schaffen __ 09 INITIATIVE INLANDSARBEIT UND EINE WELT�PROMOTORINNEN�PROGRAMM

Deshalb engagiert sich die agl durch Koopera�onen, Informa�onsaustausch und durch Mitarbeit in poli�schen Gremien: Sie arbeitet beispielsweise mit im BundLänderausschuss Entwicklungszusammenarbeit, im Kuratorium von Engagement Global und beim Deutschen Runden Tisch Verhaltenskodizes.

Globale Herausforderungen gemeinsam meistern ___________________ 10

Par�zipa�on und Koopera�on In allen Eine Welt-Landesnetzwerken haben sich Arbeitsstrukturen mit migran�sch-diasporischen Organisa�onen etabliert – durch individuelle Beratungsangebote, regelmäßige Netzwerktreffen, durch Qualizierungsreihen mit und für MigrantInnen oder durch das Angebot von Cri�cal-Whiteness-Trainings, Seminaren, die für Macht- und Ausgrenzungsmechanismen sensibilisieren.

04

FINANZEN

Interkulturelle Öffnung entwicklungspoli�scher Arbeit bildet daher auch den Schwerpunkt des Fachforums Diaspora, MigraƟon und Entwicklung. Vor diesem Hintergrund besteht das Hauptanliegen des Fachforums darin, MigrantInnen- und Diasporaorganisa�onen in den Bundesländern adäquat und strukturell in die Eine Welt-Arbeit einzubinden, AkteurInnen zusammenzubringen und Diskussionen voranzutreiben.

Vielfäl�ges Engagement für vielfäl�ge Projekte _____________________ 11

Gleichzei�g strebt das Fachforum an, das Engagement von migran�schen Organisa�onen sichtbar(er) zu machen. Entwicklungsbezogene Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit pro�ert von der Par�zipa�on dieser Organisa�onen: Es engagieren sich Menschen, die wich�ge Kultur-, Landes- und Sprachkenntnissen mehrerer Gesellscha�en besitzen. Zudem bieten migran�sche Organisa�onen vielfäl�ge Angebote zur poli�schen, sozialen und kulturellen Situa�on in ihren Herkun�sländern an. Diese wich�ge entwicklungsbezogene Arbeit wird in der Öffentlichkeit mi�lerweile stärker, aber immer noch zu wenig wahrgenommen.

KONFLIKTE ALS CHANCE Der Workshop Konikte als Chance – Interkulturelle KommunikaƟon in der entwicklungspoliƟschen (Inlands-)Arbeit, der Anfang 2012 sta�and, basierte auf den Erfahrungen migran�scher und nichtmigran�scher AkteurInnen in ihrer gemeinsamen Arbeit. Diese wird auch von Auseinandersetzungen und Aushand-

02

lungsprozessen begleitet, die sich beispielsweise um Beteiligungsstrukturen oder bewusste und unbewusste Diskriminierungen drehen. Den TeilnehmerInnen ist es gelungen, einen exiblen Raum zu schaffen, in dem Konikte mehr als Gelegenheit, denn als Problem wahrgenommen werden können.

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine WeltLandesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) Die agl erreicht über ihre Mitgliedsverbände bundesweit rund 8.200 entwicklungspolitische Gruppen und Vereine. Als Dachverband der 16 Eine Welt-Landesnetzwerke setzen wir uns mit praxisorientierten Programmen für eine zukunftsorientierte globale Entwicklung ein, die auf sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit, Demokratie und Partizipation beruht.

Die 16 Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland

.............................................................................................

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. DEAB - Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. www.deab.de Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. www.eineweltnetzwerkbayern.de BEr - Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V. www.ber-ev.de VENrOB - Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V. www.venrob.org BeN - Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk e.V. www.ben-bremen.de EWNW - Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. www.ewnw.de EPN - Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V. www.epn-hessen.de Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V. www.eine-welt-mv.de

VEN - Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. www.ven-nds.de Eine Welt Netz NrW e.V. www.eine-welt-netz-nrw.de ELAN - Entwicklungspoltisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. www.elan-rlp.de NES - Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. www.nes-web.de ENS - Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. www.einewelt-sachsen.de ENSA - EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. www.ewnsa.de

Greifswalder Str. 4 10405 Berlin Geschäftsführung: Dr. Simon Ramirez-Voltaire Telefon: 030 -23 46 25 14 E-Mail: geschaeftsfuehrung@agl-einewelt.de Internet: www.agl-einewelt.de .............................................................................................

Koordinatorin Capacity Building Programm: Petra Leber Breitenweg 25, 28195 Bremen Telefon: 0421- 44 96 83 95 E-Mail: koordination-cbp@agl-einewelt.de

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

BEi - Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. www.bei-sh.org EWNT - Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. www.ewnt.de

Gestaltung: dieprojektoren.de – Fotos: J. Farys, dieprojektoren; Sportgarten Bremen / U. Barde // gedruckt auf Recyclingpapier/Blauer Engel

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CAPACITy BUILDING PRoGRAMM

CAPACiTy BuiLDiNG PrOGrAMM

information – Beratung – Qualifizierung: bundesweites Engagement und Kompetenz in zivilgesellschaftlichen Strukturen Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst Die Herausgeberin ist für den Inhalt allein verantwortlich

Engagement braucht Strukturen. Tausende Eine Welt-Gruppen, organisationen und kleine Vereine setzen sich in Deutschland für gerechte und nachhaltige Entwicklung weltweit ein – meist ehrenamtlich. 16 Eine Welt-Landesnetzwerke stärken flächendeckend diese Arbeit. Denn Engagement braucht Unterstützung und Koordination. unser Konzept: informieren – Beraten – Qualifizieren (iBQ). Entwicklungspolitische Gruppen sind kompetente Akteure der Bildungs- und Informationsarbeit, sie verfügen über umfangreiches Fachwissen zu Eine Welt-Themen. Durch das IBQ-Konzept des Capacity Building Programms (CBP) qualifiziert und unterstützt die agl in Kooperation mit den Eine Welt-Landesnetzwerken bedarfsorientiert und zielgruppengerecht die Weiterentwicklung dieser Initiativen: Mit Wissenstransfer über Fachseminare, kollegiale Beratung und Vernetzung. Mit Fortbildungen zu Buchhaltung, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Wirkungsorientierung. Mit individueller Beratung zu Vereinsrecht, Finanzierung und Projektabwicklung. Mit Informationen in Fachpublikationen, auf Webseiten und in Newslettern. Mit Interessenvertretung bei Gesprächen auf allen Politikebenen.

Capacity Building wirkt. In den Bundesländern koordinieren Eine Welt-Landesnetzwerke lokale Aktivitäten der Zivilgesellschaft. Sie vernetzen ExpertInnen und schaffen außerschulische Lernorte. Die Rahmenbedingungen für Eine Welt-Engagement sind deutlich verbessert und ermutigen mehr Menschen aktiv zu werden. und: Die KoordinatorInnen der agl und der Landesnetzwerke sind etablierte Ansprechpersonen für Ministerien, Parlamente und andere Institutionen. Unsere gebündelte Expertise bringt Eine WeltThemen in der Gesellschaft voran und stärkt die Rolle Deutschlands in seinen internationalen Verpflichtungen. Wir gewinnen und überzeugen GesprächspartnerInnen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirchen bei Runden Tischen und in Partnerschaftsforen. Wir beteiligen uns an Dialogprozessen zur Erarbeitung entwicklungspolitischer Leitlinien in den Bundesländern. Wir initiieren Fachgespräche u. a. zu Sozialstandards in der öffentlichen Beschaffung und interkultureller Öffnung in der Bildungsarbeit.

Engagement hat Visionen. Die agl setzt Capacity Building seit 2005 erfolgreich um. Das Programm wirkt in die Fläche und sichert durch verlässliche Koordination und Strukturen die Qualität entwicklungsbezogener Inlandsarbeit. Es wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt / EED und dem Katholischen Fonds gefördert. Mit der Fachstelle Globales Lernen wurde 2012 mit Unterstützung durch Brot für die Welt / EED eine Zuständigkeit für diesen wichtigen Arbeitsbereich geschaffen. Eine Welt-Promotorinnenprogramm Seit 2013 bauen bundesweit mehr als 75 Eine Welt-PromotorInnen auf die Strukturen und Erfahrungen des Capacity Building Programms und dessen IBQ-Konzept auf. Unterstützt von den KoordinatorInnen in den Eine Welt-Landesnetzwerken geben sie Anstöße für global verantwortliches Handeln, vernetzen lokale Akteure und verankern so zeitgemäße entwicklungspolitische Themen vor ort – in den Kommunen und Regionen. Die PromotorInnen arbeiten im gesamten Spektrum von Eine Welt-Themen: Globales Lernen, Fairer Handel, nachhaltige Beschaffung, Diaspora, Migration und Entwicklung, Partnerschaft, Umwelt, Klima und Entwicklung sowie Partizipation und Demokratie.

DENKEN IN BILDERN.


DIE.PROJEKTOREN

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BUNDJUGEND NRW UND DES EINE WELT NETZES NRW CD-und Projektkonzeption Lernreihen: Logo, Lernreihen, Broschüren, Flyer, Webseite

wild, weit & virt uell – Wasserwe lt konkret!

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Gestaltung der Und vor allem: Wie entwickelt und realisiert eigene und nachhaltige man mit Jugendlichen Projekte? Die Lernreihe „wild, weit & virtuell – Wasserw elt konkret!“ beschäft baren Gut Wasser, das igt sich mit dem kostfür weite Teile der Menschh eit keine Selbstverständlic kompakten Hintergrundinfor hkeit ist. Mit mationen werden Zusamm enhänge rund um das deutlich. Praxisnah wird Thema Wasser vorgestellt, wie sich Schülerin nen und Schüler aktiv te Nutzung von Ressourc für eine bewussen und für globale Gerechti gkeit engagieren können.

LERNREIHE KLIMA

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INFORMATION

DAS PROJEKT

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setzen sich die Schüler*innen kreativ mit dem Thema Mode und Konsum auseinander gestalten ihre und eigene AdbustAusstellung: Werbebotschaft en werden paro diert so die dunklen 03-98-2 und zeigen Seiten der295 Modeindustr ISBN 978-3-9 ie auf.

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bot ISBN 978-3-929503Bildungsange 99-9 AG: , Projektwoche oder len Ob Mini-Aktionstag ztagsschu ein zu unseren Formaten ng an Gan AG oder ERS – Hier erfahren Sie mehr ganz AND ltige Entwicklu tiplikatoren, die eine lierte ach f detail Mul eine unterstützt Ein hha . für nacsollen Multiplikatorinnen undicklung anbieten wollen,die den Start und Themen und finden ebote dung gsang Bil Bildun lnen haltige Entw Anleitungen, Basismappe Beschreibung der einze Tipps und Mit dieser ung für nach en, Bild tion der e rma

sRS ist ein Kooperation Einfach ganz ANDE d NRW und des Eine projekt der BUNDjugen aktions- und ideen Welt Netz NRW. Mit geboten bringen wir reichen Bildungsan en Themen einer landesweit Schüler*inn icklung näher und nachhaltigen Entw für und Kompetenzen vermitteln Wissen bildu m.ngen FortKonsu I –ollen tworteungsv Seku veranstuf einenndar

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In der Realisieru ngsphase steht die Handlung Partizipation sorientierung im Vordergru mit einer persö nd. Je mehr bewi und den gewä nlichen und rkt wird, desto hlten Themen. politischen höher die Ident Zur handlung eignen sich Ankn ifikation mit sorientierten üpfungspunkt dem Projekt Realisierung e an die Inhalte von Projekten und Aktionen. und Methoden zu BNE-Them Zusätzlich könn en erfolgreich umg en deren Macher geplanter Aktio esetzter Kam als externe Koop nen und Proje pagnen kte erati beraten und onspartner bei lichst in die aktiv unterstüt Schulgemeinsc der Umsetzun zen. Die aktiv haft und den g Schülerinnen e Umsetzung öffentlichen und Schüler sollte mögRaum hinein auch seitens wirken, so dass der Gesellsch die Arbeit der aft Anerkenn ung findet.

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DENKEN IN BILDERN.


DIE.PROJEKTOREN

PORTFOLIO AUSWAHL

agentur für gestaltung & präsentation

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ARBEITSGEMEINSCHAFT DER EINE WELT-LANDESNETZWERKE IN DEUTSCHLAND E.V. (AGL)

DIE AGL

2013/2016 Flyer, Broschürengestaltung, Titelfoto & Imagefotos und andere Publikationen

FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG

INHALT VORWORT __________________________________________________ 03 DIE AGL Lokales Engagement global gedacht ______________________________ 04 FACHSTELLE GLOBALES LERNEN Zukun�sfähige Bildung fördert globale Verantwortung_______________ 06

ENGAGEMENT BRAUCHT STRUKTUR Für gerechte und nachhalƟge Entwicklung weltweit

FACHFORUM PARTIZIPATION UND DEMOKRATIE Mitmachen und mitgestalten ___________________________________ 07 FACHFORUM DIASPORA, MIGRATION UND ENTWICKLUNG Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on ____________________ 08

Lokales Engagement global gedacht Die ArbeitsgemeinschaŌ der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V., kurz agl, erreicht rund 8.200 IniƟaƟven in ganz Deutschland, die sich für zukunŌsfähige, gerechte und friedliche Lebensweisen durch nachhalƟge Entwicklung einsetzen. Global denken, lokal handeln – dieser Grundsatz bes�mmt das Denken und Handeln der agl. Als Dachverband der 16 Eine WeltLandesnetzwerke wurde die agl 1999 gegründet, mit dem Ziel, die Arbeit lokaler Eine Welt-Gruppen zu unterstützen, auszuweiten und zu professionalisieren. Die agl unterstützt ihre Mitglieder in deren Engagement für eine zukun�sorien�erte globale Entwicklung, die auf den Prinzipien von sozialer Gerech�gkeit, ökologischer Nachhal�gkeit, Demokra�e und Par�zipa�on beruht.

AkƟv vor Ort

Durch Informa�ons- und Bildungsveranstaltungen, Kampagnen und Lobbyarbeit konfron�eren sie unsere Gesellscha� und ihre Ins�tu�onen mit den Fragen der Zukun�sfähigkeit unserer Lebensweise. Mit öffentlichkeitswirksamen Ak�onen sensibilisieren sie Menschen für entwicklungspoli�sche Zusammenhänge und mo�vieren zu Verhaltensänderungen im persönlichen und poli�schen Bereich. Die Eine Welt-Ini�a�ven wollen mehr Menschen dafür gewinnen, ihr eigenes Denken und Handeln zu hinterfragen und selbst für poli�sche Veränderungen im Sinne einer zukun�sfähigen Entwicklung ak�v zu werden.

Die Ak�ven vor Ort sind dabei die Eine Welt-Gruppen, Ini�a�ven und Nichtregierungsorganisa�onen. Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu fördern. In allen Bundesländern haben sie sich zu Eine Welt-Landesnetzwerken zusammengeschlossen.

Interkulturelle Öffnung ermöglicht Par�zipa�on Auf vielen Ebenen wird diskuriert, wie MigrantInnen mehr Par�zipa�onsmöglichkeiten in der Gesellscha� erhalten können. Dabei ist auch eine Sensibilisierung der Mehrheitsgesellscha� notwendig. Interkulturelle Öffnung kann dann erfolgreich sein, wenn sie als gesamtgesellscha�licher Prozess verstanden wird.

DIALOG MIT DER POLITIK

FACHFORUM KONSUM UND PRODUKTION

Mit ihren Ak�onen hat die agl in den vergangenen Jahren immer wieder die Poli�k aufgefordert, Wege in Richtung einer gerechten und nachhal�gen Entwicklung einzuschlagen. Die agl setzt sich ein für eine Eine Welt-Poli�k als Querschni�saufgabe aller Poli�kbereiche der Bundes- und Landesregierungen.

Bewusstsein für nachhal�ge Wirtscha�s- und Lebensweisen schaffen __ 09 INITIATIVE INLANDSARBEIT UND EINE WELT�PROMOTORINNEN�PROGRAMM

Deshalb engagiert sich die agl durch Koopera�onen, Informa�onsaustausch und durch Mitarbeit in poli�schen Gremien: Sie arbeitet beispielsweise mit im BundLänderausschuss Entwicklungszusammenarbeit, im Kuratorium von Engagement Global und beim Deutschen Runden Tisch Verhaltenskodizes.

Globale Herausforderungen gemeinsam meistern ___________________ 10

Par�zipa�on und Koopera�on In allen Eine Welt-Landesnetzwerken haben sich Arbeitsstrukturen mit migran�sch-diasporischen Organisa�onen etabliert – durch individuelle Beratungsangebote, regelmäßige Netzwerktreffen, durch Qualizierungsreihen mit und für MigrantInnen oder durch das Angebot von Cri�cal-Whiteness-Trainings, Seminaren, die für Macht- und Ausgrenzungsmechanismen sensibilisieren.

04

FINANZEN

Interkulturelle Öffnung entwicklungspoli�scher Arbeit bildet daher auch den Schwerpunkt des Fachforums Diaspora, MigraƟon und Entwicklung. Vor diesem Hintergrund besteht das Hauptanliegen des Fachforums darin, MigrantInnen- und Diasporaorganisa�onen in den Bundesländern adäquat und strukturell in die Eine Welt-Arbeit einzubinden, AkteurInnen zusammenzubringen und Diskussionen voranzutreiben.

Vielfäl�ges Engagement für vielfäl�ge Projekte _____________________ 11

Gleichzei�g strebt das Fachforum an, das Engagement von migran�schen Organisa�onen sichtbar(er) zu machen. Entwicklungsbezogene Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit pro�ert von der Par�zipa�on dieser Organisa�onen: Es engagieren sich Menschen, die wich�ge Kultur-, Landes- und Sprachkenntnissen mehrerer Gesellscha�en besitzen. Zudem bieten migran�sche Organisa�onen vielfäl�ge Angebote zur poli�schen, sozialen und kulturellen Situa�on in ihren Herkun�sländern an. Diese wich�ge entwicklungsbezogene Arbeit wird in der Öffentlichkeit mi�lerweile stärker, aber immer noch zu wenig wahrgenommen.

KONFLIKTE ALS CHANCE Der Workshop Konikte als Chance – Interkulturelle KommunikaƟon in der entwicklungspoliƟschen (Inlands-)Arbeit, der Anfang 2012 sta�and, basierte auf den Erfahrungen migran�scher und nichtmigran�scher AkteurInnen in ihrer gemeinsamen Arbeit. Diese wird auch von Auseinandersetzungen und Aushand-

02

lungsprozessen begleitet, die sich beispielsweise um Beteiligungsstrukturen oder bewusste und unbewusste Diskriminierungen drehen. Den TeilnehmerInnen ist es gelungen, einen exiblen Raum zu schaffen, in dem Konikte mehr als Gelegenheit, denn als Problem wahrgenommen werden können.

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine WeltLandesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) Die agl erreicht über ihre Mitgliedsverbände bundesweit rund 8.200 entwicklungspolitische Gruppen und Vereine. Als Dachverband der 16 Eine Welt-Landesnetzwerke setzen wir uns mit praxisorientierten Programmen für eine zukunftsorientierte globale Entwicklung ein, die auf sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit, Demokratie und Partizipation beruht.

Die 16 Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland

.............................................................................................

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. DEAB - Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. www.deab.de Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. www.eineweltnetzwerkbayern.de BEr - Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V. www.ber-ev.de VENrOB - Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V. www.venrob.org BeN - Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk e.V. www.ben-bremen.de EWNW - Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. www.ewnw.de EPN - Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V. www.epn-hessen.de Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V. www.eine-welt-mv.de

VEN - Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. www.ven-nds.de Eine Welt Netz NrW e.V. www.eine-welt-netz-nrw.de ELAN - Entwicklungspoltisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. www.elan-rlp.de NES - Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. www.nes-web.de ENS - Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. www.einewelt-sachsen.de ENSA - EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. www.ewnsa.de

Greifswalder Str. 4 10405 Berlin Geschäftsführung: Dr. Simon Ramirez-Voltaire Telefon: 030 -23 46 25 14 E-Mail: geschaeftsfuehrung@agl-einewelt.de Internet: www.agl-einewelt.de .............................................................................................

Koordinatorin Capacity Building Programm: Petra Leber Breitenweg 25, 28195 Bremen Telefon: 0421- 44 96 83 95 E-Mail: koordination-cbp@agl-einewelt.de

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

BEi - Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. www.bei-sh.org EWNT - Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. www.ewnt.de

Gestaltung: dieprojektoren.de – Fotos: J. Farys, dieprojektoren; Sportgarten Bremen / U. Barde // gedruckt auf Recyclingpapier/Blauer Engel

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CAPACITy BUILDING PRoGRAMM

CAPACiTy BuiLDiNG PrOGrAMM

information – Beratung – Qualifizierung: bundesweites Engagement und Kompetenz in zivilgesellschaftlichen Strukturen Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst Die Herausgeberin ist für den Inhalt allein verantwortlich

Engagement braucht Strukturen. Tausende Eine Welt-Gruppen, organisationen und kleine Vereine setzen sich in Deutschland für gerechte und nachhaltige Entwicklung weltweit ein – meist ehrenamtlich. 16 Eine Welt-Landesnetzwerke stärken flächendeckend diese Arbeit. Denn Engagement braucht Unterstützung und Koordination. unser Konzept: informieren – Beraten – Qualifizieren (iBQ). Entwicklungspolitische Gruppen sind kompetente Akteure der Bildungs- und Informationsarbeit, sie verfügen über umfangreiches Fachwissen zu Eine Welt-Themen. Durch das IBQ-Konzept des Capacity Building Programms (CBP) qualifiziert und unterstützt die agl in Kooperation mit den Eine Welt-Landesnetzwerken bedarfsorientiert und zielgruppengerecht die Weiterentwicklung dieser Initiativen: Mit Wissenstransfer über Fachseminare, kollegiale Beratung und Vernetzung. Mit Fortbildungen zu Buchhaltung, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Wirkungsorientierung. Mit individueller Beratung zu Vereinsrecht, Finanzierung und Projektabwicklung. Mit Informationen in Fachpublikationen, auf Webseiten und in Newslettern. Mit Interessenvertretung bei Gesprächen auf allen Politikebenen.

Capacity Building wirkt. In den Bundesländern koordinieren Eine Welt-Landesnetzwerke lokale Aktivitäten der Zivilgesellschaft. Sie vernetzen ExpertInnen und schaffen außerschulische Lernorte. Die Rahmenbedingungen für Eine Welt-Engagement sind deutlich verbessert und ermutigen mehr Menschen aktiv zu werden. und: Die KoordinatorInnen der agl und der Landesnetzwerke sind etablierte Ansprechpersonen für Ministerien, Parlamente und andere Institutionen. Unsere gebündelte Expertise bringt Eine WeltThemen in der Gesellschaft voran und stärkt die Rolle Deutschlands in seinen internationalen Verpflichtungen. Wir gewinnen und überzeugen GesprächspartnerInnen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirchen bei Runden Tischen und in Partnerschaftsforen. Wir beteiligen uns an Dialogprozessen zur Erarbeitung entwicklungspolitischer Leitlinien in den Bundesländern. Wir initiieren Fachgespräche u. a. zu Sozialstandards in der öffentlichen Beschaffung und interkultureller Öffnung in der Bildungsarbeit.

Engagement hat Visionen. Die agl setzt Capacity Building seit 2005 erfolgreich um. Das Programm wirkt in die Fläche und sichert durch verlässliche Koordination und Strukturen die Qualität entwicklungsbezogener Inlandsarbeit. Es wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt / EED und dem Katholischen Fonds gefördert. Mit der Fachstelle Globales Lernen wurde 2012 mit Unterstützung durch Brot für die Welt / EED eine Zuständigkeit für diesen wichtigen Arbeitsbereich geschaffen. Eine Welt-Promotorinnenprogramm Seit 2013 bauen bundesweit mehr als 75 Eine Welt-PromotorInnen auf die Strukturen und Erfahrungen des Capacity Building Programms und dessen IBQ-Konzept auf. Unterstützt von den KoordinatorInnen in den Eine Welt-Landesnetzwerken geben sie Anstöße für global verantwortliches Handeln, vernetzen lokale Akteure und verankern so zeitgemäße entwicklungspolitische Themen vor ort – in den Kommunen und Regionen. Die PromotorInnen arbeiten im gesamten Spektrum von Eine Welt-Themen: Globales Lernen, Fairer Handel, nachhaltige Beschaffung, Diaspora, Migration und Entwicklung, Partnerschaft, Umwelt, Klima und Entwicklung sowie Partizipation und Demokratie.

DENKEN IN BILDERN.


DIE.PROJEKTOREN

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2008 bis 2013 Mitgliedermagazin „keonda“, mit Themen wie „Nachhatiger Kontum“ ganz und andere Publikationen ESineeite fürjudgeiend: neue rfreundea.de Natu ww.keond w

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