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DIE NOVUM

Politik und Wirtschaft

11. Dezember 2013

Jusos stimmen gegen schwarz-rote Koalition Abstimmung der Delegierten beim Bundeskongress in Nürnberg eindeutig

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ie Jusos sind eindeutig gegen die Koalition mit der CDU/CSU. Bei ihrem Bundeskongress stimmten die Delegierten für den Antrag von acht Landesverbänden und damit gegen den Koalitionsvertrag. SPD-Chef Sigmar Gabriel hatte vergeblich um die Zustimmung der SPD-Nachwuchsorganisation geworben. Während die SPD-Führung zurzeit auf Regionalkonferenzen für das Bündnis mit der Union wirbt, waren in den vergangenen Tagen auf Twitter oder Facebook gänzlich andere Töne zu hören. Viele Mitglieder kündigten an, beim Mitgliederentscheid zur großen Koalition mit „Nein“ stimmen zu wollen. Von einem Mindestlohn „mit faulen Klauseln“ war dort die Rede und von „Verrat an den eigenen Idealen“. Vor allem Jusos beklagten eine zu blasse sozialdemokratische Handschrift im Koalitionsvertrag. Die am Wochenende neu gewählte Juso-Bundesvorsitzende Johanna Uekermann vermisst eine Bafög-Reform, das Verbot von sachgrundlosen Befristungen von Ar-

Verfassungsmäßigkeit des SPD-Mitgliederentscheides wurde bestätigt

beitsverträgen, sowie eine Mindestver- Kritik am Mitgliedervotum der SPD gütung für Azubis. Sie betonte aber, hatte der Leipziger Staatsrechtler dass ein Nein zum Koalitionsvertrag Christoph Degenhart in den vergankein Nein zur Parteispitze sei. Vor al- gen Tagen geübt. Er habe verfassungslem hätten die Jusos sich einen Kurs- rechtliche Bedenken, seiner Meinung wechsel bei der Europapolitik ge- nach widerspricht sie dem Geist der wünscht, so auch deutliche Maßnah- Verfassung, erklärte Degenhardt der men gegen die Jugendarbeitslosigkeit Nachrichtenin den südeuropäischen Ländern, sagte agentur dpa. Das sie in einem Interview mit heute.de. Ergebnis käme Ob es schlussendlich zur einer großen Koalition mit der Union kommt, entscheiden zurzeit die rund 470.000 SPDMitglieder. Diesen Donnerstag endet die Abstimmung. Bis zum vergangenen Freitag hatten laut SPD beSPD-Basis entscheidet: reits knapp 200.000 Koalitionsvertrag von SPD-Mitglieder abgeGroKo oder nicht. stimmt. An einer zu geringen Wahlbeteiligung wird die Mitgliederbefragung also nicht scheitern. cob in Ja Krist

Weisung sehr nahe, auch wenn die Befragung für die Abgeordneten nicht formell verbindlich sei. Das könnte einen Konflikt zum Grundsatz des freien Mandats nach Artikel 38 des Grundgesetzes bedeuten. Allerdings hatte das Bundesverfassungsgericht am vergangen Freitag einen Eilantrag gegen die Abstimmung abgelehnt, da der Mitgliederentscheid nicht gegen das Grundgesetz verstoße. „Die politische Einbindung des Abgeordneten […] ist verfassungsrechtlich erlaubt und gewollt“, heißt es in einer Pressemitteilung. Wie die Parteien den parlamentarischen Willensbildungsprozess vorbereiteten, obliege „grundsätzlich ihrer autonomen Gestaltung“. Die Parteiführung der SPD sieht im Mitgliedervotum die Premiere für mehr Basis-Beteiligung. Andrea Nahles, die Generalsekretärin der Partei, sagte im ZDF, sie könne sich vorstellen, dass die SPD auch zum nächsten Koalitionsvertrag 2017 ein Mitgliedervotum einholen wird. Alana di Filippo

Azubis bleiben weiter preisgünstig Neuer Mindestlohn gilt nicht für Alle ein Mindestlohn für Azubis. Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/ CSU und SPD verspricht zwar Wohltaten für heutige und künftige Rentner. Doch die junge Generation zieht den Kürzeren. Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde kommt ab dem 1. Januar 2015 – nicht aber für Auszubildende, Schüler und Praktikanten im Rahmen ihrer Schul- oder Studienordnung. Bislang können sich die Unternehmen nur auf Aussagen einzelner Bundestagsabgeordneter von Union und SPD berufen. Der Punkt ist im Koalitionsvertrag nicht klar mit aufgeführt. Zuvor hatten Spekulationen über die Streichung der Ausschlussklausel für einige Diskussionen und Bangen seitens der Arbeitgeber gesorgt. Für viele Betriebe würde der Mindestlohn eine Verdopplung der Ausbildungsvergütung bedeuten. Das hätte zur Konsequenz, dass zahlreiche Ausbildungsstellen wegfallen würden, da die Betriebe nicht mehr dazu bereit wären, diese zu besetzen, meint der Stuttgarter IHK-Hauptgeschäftsführer Andreas Richter. Auf der anderen Seite ist zu befürchten, dass Jugendliche sich statt einer Ausbildung, für einen besser bezahlten Job, mit Anspruch auf den ge-

Torsten Schwarz

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Die Jugend entscheidet: Den Spatz in der Hand, oder die Taube auf dem Dach.

setzlichen Mindestlohn entscheiden. Die Durchschnittsvergütung eines Auszubildenden beträgt laut Bundesinstitut für Berufsbildung in Ostdeutschland nur 674 Euro im Monat.

Bei einer 40-Stunden-Woche zu 8,50 Euro Mindestlohn gibt es in der gleichen Zeit 1.360 Euro – viel Geld für junge Menschen, doch am Ende stehen sie womöglich ohne Ausbildung

da. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich zeigt sich deshalb besorgt: „Das wäre fatal, dann verspielen die jungen Leute durch den Mindestlohn ihre Zukunft,“ erklärte er gegenüber der Wirtschaftswoche. Praktikanten, die nach ihrem Abschluss über einen längeren Zeitraum in einer festen Beschäftigung arbeiten, haben jedoch gute Chancen auf den gesetzlichen Mindestlohn. „Es ist uns wichtig, auch die Situation von Praktikantinnen und Praktikanten zu verbessern“, so SPD-Generalsekräterin Andrea Nahles. Davon profitieren vor allem junge Hochschulabsolventen, die versuchen in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Somit könnte verhindert werden, dass junge qualifizierte Arbeitskräfte mit Billiglöhnen abgespeist werden. Doch die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände ist davon überzeugt, dass ein Mindestlohn für Praktikanten ebenfalls die Bereitschaft der Wirtschaft schmälern würde, Praktikumsstellen überhaupt noch anzubieten. Damit wäre gerade unentschlossenen Absolventen die Chance genommen, unverbindlich in Berufe reinzuschnuppern. Mareike Rückert


Politik und Wirtschaft

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Steuer-Razzia bei der Commerzbank CoBa-Partner im Fokus der Fahnder

ie in einem Krimi fühlen konnte sich, wer sich vergangenen Dienstag in einer Filiale der Commerzbank aufhielt. Über mehrere Stunden führten insgesamt 270 Steuerfahnder deutschlandweit Razzien durch – betroffen waren 40 Filialen des Geldhauses. Den Ermittlern lagen Hinweise auf Steuerhinterziehung in Höhe von Hunderten Millionen Euro vor. Noch bevor er den Grund der Maßnahmen nannte, beschwichtigte ein Commerzbank-Sprecher in Frankfurt/Main: „Die Untersuchungen richten sich nicht gegen die Bank, sondern gegen einzelne Mitarbeiter eines anderen Finanzdienstleisters“. Dies bestätigte wenig später auch die Staatsanwaltschaft Bochum in einer Pressemitteilung: „Die Bank ist kein Verdächtiger, sondern Zeuge.“ Konkret richten sich die Vorwürfe gegen den italienischen Lebensversicherer Generali, der als Konzernpartner der Commerzbank agiert. Ermittler aus Nordrhein-Westfalen waren im September durch Unregelmäßigkeiten bei Steuererklärungen aufmerksam geworden. Besonders sogenannte „Lebensversicherungsmäntel“ seien dabei in den Fokus gerückt. Lebensversicherungsmäntel waren schon in der Ver-

dpa: Frank Rumpenhorst

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Razzia beim Zeugen: 40 CoBa-Standorte untersucht, doch schuld ist eine Generali-Tochter.

gangenheit ein beliebtes Mittel, um Schwarzgeld vor dem Fiskus zu verstecken. So beteiligten sich Kunden mit Mindestanlagen von 500.000 Euro, häufig stopften die Steuersünder aber auch mehrere Millionen Euro in solche Mäntel. Diese wurden von der Generali-Tochter ’Generali Pan Europe Limited’ angeboten, die Depots dazu liegen bei der Commerz-

bank. Entsprechende Unterlagen suchten die Ermittler bei den Razzien. „Die Commerzbank kooperiert selbstverständlich vollumfänglich mit den Ermittlungsbehörden“, fügte der Sprecher der Bank hinzu. Die Ermittler der Staatsanwaltschaft Bochum gehen davon aus, dass über 200 Personen versuchten, auf diese Art Geld am Fiskus vorbei zu schleusen. Es ist von

circa 200 Millionen Euro Schaden die Rede. Doch was genau ist an den Versicherungsmänteln illegal? Die Steuerbehörden gehen davon aus, dass es sich bei vielen Versicherungen nicht um echte Vorsorgeprodukte handelt, sondern um verdeckte Spareinlagen. Außerdem wird vermutet, dass Schwarzgeld so in legales Geld gewandelt werden soll. Daher der Name „Versicherungsmantel“, weil solche das Vermögen wie in einen Mantel hüllen. In einer solchen Versicherung ist das Geld für eine lange Laufzeit angelegt, in der es nicht besteuert wird. Dadurch besteht auch die Gefahr, dass eine vorherige Steuerhinterziehung, nach Ablauf der Anlagezeit, nicht mehr geahndet werden kann. Bereits im Sommer 2009 sah der Schweizer Versicherungsunternehmer Xaver Singer ein „Gefahrenpotenzial“ darin, dass Schwarzgeld in den Policen versteckt werden könnte. „Ich hoffe, dass niemand dieser Versuchung erliegt. Denn das könnte unserer Branche einen enormen Reputationsschaden bescheren und in Zukunft irgendwann eine Welle an Steuerskandalen hervorbringen.“ Seine Befürchtung scheint nun real geworden zu sein. Thomas Kraftschenko

Rot-Braun ist die NPD? Der Verbotsantrag des Bundesrats ist beim Bundesverfassungsgericht eingereicht er Verbotsantrag gegen die NPD ist beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Zehn Jahre nach dem Scheitern des ersten NPD-Verbotsverfahrens, startet der Bundesrat einen zweiten Versuch, die NPD verbieten zu lassen. In der über 250 Seiten starken Antragsschrift versuchen die Länder vor allem Parallelen zwischen der NPD und der NSDAP nachzuweisen. Der Bundesrat war der einzige Antragsteller. Bundesregierung und Bundestag verzichteten auf eine Beteiligung. Ihre Entscheidung wurde damit begründet, dass die Erfolgschancen zu gering wären. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) zeigte sich allerdings überzeugt und beschrieb die Ideologie der Partei als „fremdenfeindlich, antisemitisch und antidemokratisch“. Für ein Parteiverbot müssen verschiedene Auflagen von den Antragstellern erfüllt werden. In Art. 21 Absatz 2 des Grundgesetzes, wird der Maßstab für ein Parteiverbot gesetzt. Die Antragsteller müssen nachweisen, dass die NPD „nach ihren Zielen oder dem Verhalten ihrer Anhänger darauf aus ist, die freiheitlich

Lucas Fritzsch

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Im zweiten Anlauf soll das Verbot gelingen – doch bis zur Zustimmung ist es noch ein weiter Weg.

demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen“. Zudem kann eine Partei als verfassungswidrig erklärt werden, wenn sie darauf aus ist „den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden“. Dies versuchen die Länder dem Bundesverfassungsgericht in der Antragsschrift zu beweisen. Die ARD berichtet, dass

das Gericht bei den alten Urteilen aus den 50er Jahren noch eine weitere Voraussetzung für ein Verbot genannt hat. So müsse an konkreten Beispielen bewiesen werden, dass die NPD eine „kämpferische, aggressive Haltung gegenüber der bestehenden Ordnung“ einnimmt. Das Bundesverfassungsgericht ist die einzige Institution in

Deutschland, die eine Partei verbieten darf. Für ein Verbot ist eine Zweidrittelmehrheit der Richter erforderlich. Bisher gab es erst zwei Parteiverbote in der Bundesrepublik Deutschland, die nun ebenfalls als Maßstab dienen. Die „Kommunistische Partei Deutschlands“ (KPD) wurde verboten, da diese als Sympathisant der Sowjetunion galt. Das Gericht verbot die KPD, da ihre Parteiziele eine „Errichtung einer sozialistisch-kommunistischen Gesellschaftsordnung auf dem Wege über die proletarische Revolution und die Diktatur des Proletariats“ vorsah. Als Nachfolgeorganisation der NSDAP wurde der „Sozialistischen Reichspartei“ (SRP) die Verfassungswidrigkeit nachgewiesen. Das Verbot wurde mit der Weiterverfolgung der Ideologie Hitlers begründet. Zur Vergleichbarkeit des NPD-Verbotsantrags mit den früheren Urteilen stellt der Rechtsexperten Frank Bräutigam die Frage, ob es das „scharfe Schwert des Parteiverbots“ brauche oder ob Deutschland gefestigt genug sei, um eine Partei politisch bekämpfen zu können. David Rentmeister


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Hintergrund

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Die elektronischen Balten Estland zwischen technischem Geschick und russischer Tradition

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nternet vereinigt Menschen, nicht Computer – so heißt es in Estland und das schon seit 1997. Im Global Information Technology Report belegte Estland Platz 18 der weltweit am besten vernetzten Länder. Damit liegt es zwei Plätze vor Deutschland. Estland ist vor allem für Skype bekannt. Das IT-Unternehmen wurde in der Hauptstadt Tallinn gegründet und hat weltweit die Videotelefonie über das Internet bekannt gemacht. Skype steht in Estland bis heute als Erfolgssymbol. Zwei Jahre nach der Übernahme durch ebay wurde es von Microsoft aufgekauft. Andere bedeutende Entwicklungen aus Estland sind beispielsweise der E-Mail-Anbieter Hotmail und die Filesharing-Software Kazaa. Seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 1991 hat sich Estland einen weltweiten Ruf für Fortschritt und Modernität aufgebaut. Heute gibt es in Estland an den meisten allgemein zugänglichen Plätzen eine kostenfreie drahtlose Internetverbindung. Die Esten haben sogar ein in der Verfassung festgelegtes Grundrecht auf einen freien Internetzugang. Das ist einmalig in Europa. Die Menschen in Estland können in der Hauptstadt Tallinn im Park, auf dem Markt oder mitten auf der Straße via W-LAN surfen. Es gibt mehr als 700 öffentliche Terminals im ganzen Land, an denen sich das Internet nutzen lässt – in Ämtern, Cafés oder im Dorfladen. In Bahnen, Bussen, an Tankstellen und sogar an manchen Badestränden gibt es ebenfalls kostenlosen Internetzugang. DER PAPIERLOSE STAAT Ganz prägnant sind die Schilder mit der Aufschrift „wifi“, die auf eine Zone mit drahtlosem Internet hinweisen. Selbst auf dem Land befinden sich Verkehrsschilder, die anzeigen in welcher Entfernung sich der nächste W-LAN Hotspot befindet. Nach der Loslösung von Russland hatte nur etwa die Hälfte der Esten einen funktionierenden Telefonanschluss zu Hause.

pixelio, Grafiker: Lukas Scholz

Damals hieß es von der Regierung: „Statt aufholen lieber gleich überholen.“ Mit der Aktion „Tiigrihüppe“ (Tigersprung) erhielten 1997 sämtliche Schulen im Land Internetzugang. Seitdem sind die Menschen in dem kleinen baltischen Staat sehr IT-begeistert. Laptops ersetzten Aktenordner, Dateien verdrängten Papiere und das Festnetz wurde gegen Handys getauscht. Seit 2000 ist Estland ein papierloser Staat: Im Parlament wird per Mausklick abgestimmt und der aktuelle Stand von Debatten kann live im Internet verfolgt werden. Seit 2005 werden sogar die Politiker über das Internet gewählt. Als weltweit erstes Land, führte Estland das so genannte E-Voting ein. Das ist jedoch sehr umstritten. Niemand kann auf diese Art eine mögliche Beeinflussung des Wählers nachweisen. Zwar lässt sich die Internetstimme widerrufen und es ist eine Neuwahl möglich, aber sicher scheint das E-Voting noch lange nicht zu sein. Vor allem wegen der Begeisterung für moderne Technik, ist Estland sehr attraktiv für Unternehmen aus der ITBranche. Allein in Tallinn gibt es heute etwa 2.000 IT-Firmen. Informationstechnologien sind die treibende Kraft für die Modernisierung und für Wirtschaftswachstum. Dank dieser

technischen Revolution konnte Estland 2004 in die Europäische Union eintreten und auch wenn erst sieben Jahre später dort der Euro eingeführt wurde, war das ein wichtiger Schritt. Dadurch löste sich Estland noch mehr von Russland und konnte weiter den Blick gen Westen richten. Die östliche Grenze Estlands wurde damit zur Schwelle der EU. Das brachte verstärkte Grenzkontrollen mit sich. RUSSISCHES ERBE Heute prallen bei einer Überfahrt von Russland nach Estland beinahe zwei Welten aufeinander: die alte und die neue Zeit. „Auf russischer Seite kam eine böse schauende Frau, die die Pässe einsammelte und dann zur Überprüfung für eine Stunde verschwand. In Estland kontrollierten junge Zöllner die Pässe mit elektronischen Geräten und das dauerte nur ein paar Minuten,“ berichtet Brigitte von Engelhardt von der Deutsch-Estnischen Gesellschaft von einer Grenzüberquerung mit dem Zug. Dieser Unter-

schied der Zeiten zeigt sich auch an der Bevölkerung in Estland. Unter den nur 1,3 Millionen Einwohnern gibt es etwa 80.000 Menschen, die keine estnische Staatsbürgerschaft besitzen. Ihre Muttersprache ist russisch, aber sie haben auch in Russland keinen Pass. Diese Menschen sind staatenlos. Zwar könnten sie mit einem estnischen Sprachtest die Staatsbürgerschaft in Estland erhalten, aber viele können oder wollen die Sprache nicht lernen. Neben der Migrationspolitik hatte Estland auch mit einem viel zu lockeren Finanzsystem zu kämpfen. Bis 2009 konnten die Esten per SMS Kredite beantragen. Völlig ohne Prüfung der Kreditwürdigkeit, kam eine halbe Stunde später die Bestätigung: „Das Geld ist auf Ihrem Konto“. Dass die Wirtschaft unter einem solchen System leidet, hätten Beobachter bereits 2002 erkennen müssen. Doch als 2008 in den USA die Immobilienkrise begann, brach auch die Wirtschaft in Estland zusammen. Das Baltikum war von der Wirtschaftskrise so sehr betroffen, wie sonst niemand anderes in Europa. Trotz der Krise durfte Estland nur drei Jahre später der Euro-Zone beitreten. „Die Esten sind ein erstaunlich diszipliniertes Volk“, so von Engelhardt, „sie gehen eben nicht auf die Straße, sondern versuchen sich dann noch mehr einzuschränken“. Estland legte einen solchen Sparkurs an den Tag, dass dieser kleine Staat die Wirtschaftskrise erfolgreich hinter sich ließ. Doch die Esten selbst sind immer noch unzufrieden mit ihrem Land. Die Renten sind mit 400€ sehr niedrig und auch die schon geringen Gehälter haben sich zum Teil durch die Sparpolitik halbiert. Estland ist ein kleiner, stiller Kämpfer. Die Bewohner rappeln sich durch ihren Fortschritt nach jeder Krise immer wieder auf. Linda Barthel


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Lokales

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Langfristige (Ver-)Bindung

Regiobus Mittelsachsen

Mittweida und Sachsens älteste Omnibuslinie – seit 107 Jahren verbunden

Stolz posieren die Lastkraftführer der beteiligten Städte Mittweida, Burgstädt und Limbach vor einem Wagen der ersten sächsischen Omnibuslinie.

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usfahren als Abenteuer. Der Fahrer sitzt buchstäblich im Freien und hat nicht einmal eine Windschutzscheibe, den Passagieren auf dem Dach geht es auch nicht besser. Bei 15 Kilometern in der Stunde ist der Fahrtwind ja nicht so schlimm. Doch bei Wind und Wetter kann die Fahrt unangenehm werden. Aber dafür ist der Service in Ordnung, denn der Schaffner hält eine Kleiderbürste bereit, um die Fahrgäste auf dem Oberdeck vom Straßenstaub zu säubern. Indien? Nein: Sachsen im Jahre 1906. Von Mittweida über Burgstädt nach Limbach führte nämlich die allererste Omnibuslinie des damaligen Königreiches. Eigentlich hatten die Mittweidaer, Limbacher und Burgstädter eine Bahnverbindung gewünscht, waren damit aber beim Königlich Sächsischen Ministerium auf taube Ohren gestoßen. Burgstädts Bürgermeister Dr. Johannes Roth gründete also die „Gesellschaft zur Errichtung einer Kraftwagenverbindung“ und tat damit den ersten Schritt zur Gründung der ersten sächsischen Omnibuslinie, die am 10. August 1905 dann auch amtlich genehmigt wurde. Schließlich war Sachsen damals das am dichtesten besiedelte Königreich und es herrschte darum großer Transportbedarf. Finanziert wurde das Vorhaben von der „Automobil-Omnibus-Aktiengesellschaft Mittweida-Burgstädt-Lim-

bach“, die 140 Aktien für je 500 Mark an wohlhabende Bürger und Industrielle der Städte ausgab. Das erbrachte immerhin ein Gesamtvermögen von 70.000 Mark. Die teilnehmenden Ortschaften mussten sich zudem verpflichten, Verluste der Gesellschaft mit Garantiesummen auszugleichen. Schon damals haftete also letztendlich der Steuerzahler für unternehmerische Pleiten. Nun konnten drei Omnibusse der Marke „Imperial“ von Daimler angeschafft werden. Zudem wurde in Burgstädt der Bau einer Wagenhalle in Auftrag gegeben. Inklusive der Stehplätze passten etwa 41 Passagiere in – oder auch auf den Bus. Am 9. August 1906 ging’s dann los, Sachsens erste Buslinie verkehrte regelmäßig vom „Sächsischen Hof“ in Mittweida bis nach Limbach. Die insgesamt 26 Kilometer lange Fahrt dauerte dabei etwa 100 Minuten und war – besonders auf den Plätzen des Oberdecks – sehr unbequem, erfreute sich aber dennoch großer Beliebtheit. Schließlich waren die Passagiere froh, dass überhaupt eine Verbindung zwischen den Städten bestand. Doch das Glück hielt nicht sehr lange. Schon bald musste die Gesellschaft harte Rückschläge ertragen, von denen sie sich nur schwer erholen konnte: Da ein Elektroinstallateur seine Lötlampe in der Nähe eines offenen Benzinfasses anzündete, brannte am 28.

September 1906 eine fast fertig gestellte Wagenhalle an der Mittweidaer Straße in Burgstädt komplett nieder. Weil die Chauffeure damals zwangsläufig allesamt Berufsanfänger waren, wurden die Busse bei den Fahrten zudem oft beschädigt. Eine heikle Angelegenheit, wo doch Ersatzteile nur schwierig zu beschaffen waren und auch das Instandsetzungspersonal ungeschult war. Es fehlte seinerzeit eben einfach an Erfahrung. Der Brand und die kaputten Busse kosteten die Gesellschaft im ersten Geschäftsjahr 32.000 Mark. Fast die Hälfte des Eigenkapitals – für die Gesellschaft eine Katastrophe. Beglichen wurden die Schäden aus den Garantien der beteiligten Ortschaften. Davon waren selbstredend nicht alle begeistert: Dr. Roth, der Burgstädter Bürgermeister, musste sich nun gegen Stimmen verteidigen, die sich für eine Auflösung der Gesellschaft einsetzten. Obwohl das verhindert werden konnte, kam ein erstes Aus schon Ende 1906, als ein starker Schneefall die Gesellschaft dazu zwang, den Fahrbetrieb einzustellen. Erst im April 1907 konnten die Omnibusse wieder auf der Linie verkehren – ein neuer Betriebsleiter wurde eingestellt, der ein Fachmann in seinem Gebiet war und die Strecke wieder auf Kurs brachte. Tatsächlich blieb die Linie dann jahrelang bestehen. Die Busse fuhren inzwischen sogar pünktli-

cher als zuvor und die zunächst misstrauischen Bürger waren schon bald wieder überzeugt. Stillstand brachte jedoch der Kriegsbeginn im Jahr 1914: Schließlich wurden die Busse sogar versenkt. Sächsische Soldaten berichteten, die Busse seinen in Belgien in einen Fluss gefahren worden, um als Pfeiler für Pionierbrücken zu dienen. Natürlich gab es daraufhin Forderungen, einen erneuten Versuch zu starten. So wurde die Strecke im April 1924 erneut in Betrieb genommen und blieb es bis heute. Die Linie 657 Mittweida – Burgstädt – LimbachOberfrohna wurde dann bis 1990 vom VEB Kraftwagenverkehr Mittweida betrieben und schließlich von der Regiobus GmbH übernommen. Bis heute verkehrt diese Linie – inzwischen also seit über 100 Jahren. Die Umstände von früher kann sich heute sicher kaum noch jemand vorstellen. Inzwischen fährt es sich deutlich komfortabler – sogar mit Windschutzscheibe. Clemens Leisegang Buchtipp: Reinhold Schubert vom „Verein historischer Nutzfahrzeuge Hartmannsdorf e.V.“ hat sich in seinem Werk „100 Jahre sächsische Omnibuslinie“ ausführlich mit dem Thema beschäftigt.


Sport

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Winter-Olympiade in Sachsen? Bob-Metropole Altenberg will Olympia 2026

ltenberg in einer Reihe mit Sotschi, Turin oder Salt Lake City? Thomas Kirsten, der Bürgermeister der Wintersportmetropole im Erzgebirge, Altenberg, will die Olympischen Winterspiele 2026 nach Sachsen holen. Und das nachdem gerade erst die Bewerbung Münchens an einem Bürgerentscheid gescheitert ist. Kirsten ist überzeugt, dass Sachsen dieses Großevent stemmen kann: „Wir Sachsen haben gute Argumente, wir können das“, sagte er gegenüber dem MDR. Schon die Bewerbung Leipzigs für die Sommerspiele 2012 hätte zwei Qualifikationsstufen genommen und die Erfolgsaussichten einer sächsischen Bewerbung gezeigt. Für Winterspiele seien die Voraussetzungen im Freistaat erst recht vorhanden. Leitstadt der Bewerbung solle Dresden werden. Die Landeshauptstadt ist in aller Welt bekannt und besitze schon wegen ihres reichhaltigen Kunst- und Kulturangebots einen guten Ruf. Auch in Sachen Wintersport könne Dresden etwas bieten, denn Wettkämpfe wie Eishockey oder Curling könnten hier stattfinden. Für die alpinen Sportarten kämen unter anderem Klingenthal, Altenberg oder Oberwiesenthal in Frage. Für seine Stadt Altenberg und andere benachbarte Wintersportorte erhofft sich Bür-

Tonio Fuentealba

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Ein Dorf für die Welt – Altenberg will die Olympischen Winterspiele 2026 vor der eigenen Haustür.

germeister Kirsten vor allem wirtschaftlichen Nutzen: „Wir sind hier in Sachsen noch im Aufbau und brauchen solche Veranstaltungen, um die Region vorwärts zu bringen und dem Freistaat Impulse zu geben“, so der 60-jährige, der früher selbst einmal Biathlet war. Die Bedingungen seien hervorragend und die Investitionen dürften sich in Grenzen halten. Eine moderne Bobbahn und Skisprung-

schanze seien bereits vorhanden – eine genaue Kostenschätzung für das Projekt Olympia 2026 gäbe es allerdings noch nicht. Mit der Dresdner Hochschule für Technik und Wirtschaft befinde er sich bereits in Gesprächen bezüglich einer Machbarkeitsstudie. Aber Kirstens Idee ist alles andere als unumstritten. Sachsens Innenminister Markus Uhlig zeigte sich gegenüber der Freien Presse wenig begeistert:

„Sicher ist die Entwicklung um eine Olympia-Bewerbung von München eine verpasste Chance. Aber wir sollten jetzt nicht in einen Bieterwettbewerb skurriler Vorschläge eintreten.“ Auch Dresdens Oberbürgermeisterin Orosz ließ über einen Sprecher verlauten: „Für uns ist das kein Thema.“ Der Generalsekretär des Landessportbundes Ulf Tippelt spricht von einer „absurden Idee“ und für den Deutschen Olympischen Sportbund bietet nur München die Voraussetzungen für einen Austragungsort olympischer Spiele. Positive Reaktionen kommen verständlicherweise vom Tourismusverband Erzgebirge, der einen Image-Gewinn schon alleine in der Bewerbung sieht. Altenbergs Bürgermeister freut dies, denn dass immer mehr Leute sich Gedanken machen würden, zeige ihm, wie wichtig das Thema für die Sachsen ist. Doch auch hier herrscht keine Einigkeit. In einer nicht repräsentativen Umfrage auf der Website des MDR sprechen sich 52 Prozent für Olympia in Sachsen aus, 46 sind dagegen. Altenbergs Bürgermeister betont: „Die Idee ist kein Marketing-Gag, wir meinen es ernst.“ Eine Chemnitzer Grafikagentur hat schon mal ein Logo samt Slogan entworfen. Florian Kneffel

Hafer mit Anabolika

Distanzreiten - Pferdesport zwischen Faszination und Tierquälerei ber 160 Kilometer im Sattel. An einem Tag. Über Stock, Stein und heißen Wüstensand. Was nach einem Karl-May-Roman klingt, ist eine weitesgehend unbekannte Sportart: Distanzreiten. Das Pferd bleibt nicht selten buchstäblich auf der Strecke und die Tierschützer schweigen meistens dazu, denn Pferdesportarten sind in der Sportberichterstattung unterrepräsentiert. Dieser Umstand macht das Distanzreiten, eine der ältesten Reitsportarten überhaupt, zum Außenseiter unter den Außenseitern. Beim Distanzreiten legen der Reiter und sein Pferd Strecken von bis zu 160 Kilometern zurück. Wie bei den meisten anderen Rennen, zählt auch hier die Schnelligkeit. Dabei ist es die Aufgabe des Reiters, eine optimale Durchschnittsgeschwindigkeit zu erzielen, um als Schnellster die vorgegebene Strecke zurück zu legen. Dazu informiert er sich anhand einer Karte über das zu erwartende Gelände. Enge Passagen oder Wälder lassen kein schnelles Reiten zu, hingegen kann auf offenem

dpa: Federico Gambarini

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Viele Distanzreiter sorgen für ihre Pferde, andere wollen nur gewinnen – um jeden Preis.

Gelände ein hohes Tempo geritten werden. Doch wer im Distanzreiten als erster im Ziel ist, wird noch lange nicht zum Sieger ernannt. Vorher muss das Pferd mehrere Gesundheitschecks überstehen. Dafür gibt es, über die ganze Strecke verteilt, Kontrollpunkte, an denen die Pferde verpflegt und medizinisch untersucht werden. Ein Tierarzt stellt fest, ob ein Pferd im Stande ist, die nächste Etappe ohne Schäden zu überstehen. Im Idealfall werden sie so frühzeitig vor dem Schlimmsten,

dem Ermüdungstod, bewahrt. Eine gewissenhafte Kontrolle der Tiere ist allerdings nicht überall gegeben. In den arabischen Emiraten kommt es heute immer wieder zu Fällen von Manipulation, zum Beispiel durch Bestechung und Doping. Dort wurde in Distanzreitwettbewerben massiv mit anabolen Steroiden „nachgeholfen“. Anfang des Jahres kamen so bei einem Wettkampf nur 40 von 133 Pferden ins Ziel, ein Tier starb an Erschöpfung. Die traurige Führungsrolle spielt dabei der Herr-

scher von Dubai, Scheich Mohammed bin Raschid al Maktoum. Er besitzt über 5.000 Pferde, ist Distanzreitweltmeister und nicht ganz zufällig Ehemann der Präsidentin des Weltreiterverbandes (FEI) Prinzessin Haya von Jordanien. „Bereits im Herbst 2012 haben Belgier und Franzosen einen Vorstoß bei der FEI unternommen, aber nichts passierte“, erklärt der Schweizer Reiterpräsident Charles Trolliet. Dass diese Proteste nicht unbegründet sind, zeigt das Ergebnis einer Razzia beim Herrscher von Dubai. In seinem Pferdegestüt wurden diesen Sommer mehr als 100 verbotene Medikamente sichergestellt. „Wir beobachten eine dramatischen Zahl von Medikations- und Dopingfällen, womit Distanzreiten eine Führungsposition bei entdecktem Missbrauch verbotener Substanzen einnimmt“, so Trolliet. Von 2010 bis 2012 wurden 41 Distanzpferde positiv getestet. Rund 83 Prozent der positiven Fälle betrifft Pferde aus den arabischen Staaten. Philipp Wallat


11. Dezember 2013

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Stängel von Gräsern

Das Kreuz im Rätsel

DIE NOVUM

Sauerkirsche

germanisches Bronzehorn

Umbrecher eines der (Drucke- Edelgase rei) Fetttropfen auf der Suppe

gesprächsweise, verbal Verhaltensweise, Wesen

Geburts- Unstadt von gläubiger Albert Einstein im Islam

Teerdestillationsrückstand Gebirge in Mitteldeutschland

dürftig, spärlich

Wasserfarbenbild

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kugelförmig

Angehör. eines dt. Fürstenhauses

Idee, Einfall

chines. KurzStaats- schrift mann † (kurz) (Kurzwort)

Sohn Adams im Alten Testament lateinisch: also, folglich

mundartlich: Ameise Teil des Fußballtors

Stadt in Nebraska (USA) als Anlage beigefügt

Verhältniswort, wider mit dem Fuß stoßen

Kosewort für den Vater

Wüstenrastort

wilde Menge, Kriegsschar

Hauptstadt der Steiermark

französische Anrede: Frau

Dauerbezug e. Zeitung (Kurzwort)

Museum in Paris Gestalt aus „Doktor Schiwago“

eine der Nordfriesischen Inseln

plus

Bergstock bei Sankt Moritz

Begabung, Anlage, Befähigung

englisch, französisch: Luft

artig, brav

Ruhepause

1010-100418AR

französisch: Insel

Staatenbund Eurasiens (Abk.)

vorher, vor allem anderen

Mensaplan

Freitag, den 13.12.2013 Seelachs mit Senf- Honigfüllung, Knusperpanade, Waffelkartoffeln, Coloradosalat | Bauernfrühstück vegetarisch mit Gemüse und Ei, Salatgarnitur | Minifrühlingsrollen mit asiatischem Wok- Gemüse, Glasnudeln | Chicken Tikka Masala mit Paprikagemüse, Basmatireis

Montag, den 16.12.2013 Braumeisterschnitzel, Buttererbsengemüse, Pommes frites | Gebackener Camembert, Kirschsahne, Wedges, Blattsalat | Schweinefilet in Rosmarin- Balsamico, Prinzeßbohnen, Pariser Karotten, Pommes McBacon | Gegrilltes Seehechtfilet, Tomaten- Zucchinigemüse, Kräuterkartoffeln, Himbeerjoghurt Dienstag, den 17.12.2013 Böfflamott, geschmortes Rind in Rotwein, Bayerisch Kraut, Kartoffelpüree | Champignonrühreier, Petersilienkartoffeln, Vitalsalat | Lachssteak am Zitronengras, Dill- Senf- Dip, Paprika- Maisgemüse/Spitzkohl, Tagliatelle | Hähnchenbruststeak, Kokos- Currysoße, Zuckerschoten, Basmatireis Die Novum wünscht guten Appetit!

Sprengstoff (Abk.)

Republik in Südasien

Farbe beim Roulett

Donnerstag, den 12.12.2013 Rostbratwurst, Sauerkraut, mit Rauchspeck und Möhre, Kartoffelpüree | 4 Hefeklöße, Vanillesoße, Zimt- Zucker, Pflaumenkompott | Holzfällersteak, Zwiebeln, Pilze, Kräuter oder feine Prinzeßbohnen,Ofenkartoffel mit Kräuterquark | Ofengemüse, Basilikumdip, Rosmarinkartoffeln, Weintrauben

lateinisch: Mensch, Mann

Bewohner der Arktis

Rückstände der Bierherstellung griech. Stadt in Vorsilbe: Marokko darauf, darüber

storchähnlicher Vogel

Kampfgewinn

Schiffsjunge

Impressum

Grüße An die drei „Knörfler“ und die „Homie“-Group, lasst mal anfangen mit lernen, aber erst nach Weihnachten und Neujahr. Bis dahin HO HO HO Ich grüße meine liebe Familie die dieses Jahr leider nicht vollzählig zusammen kommt..Muddi+Bernd, Stephan (ich liebe dich) plus Simone, Ralf, Julia und Oma, meine Schwester Maria und die Kleinen sowie die verschollenen Stuttgarter Frank und Annett. Last but not least alle Fellnasen, Hanne, Nanni, Anne und Cookie..frohe Weihnachten. In Liebe eure Sarah <3 Ich wünsch all meinen Lieben zu Hause (und nati in Australien;) ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein super Rutsch ins neue Jahr! Ich freu mich sehr euch bald wieder zu sehen! Grüßle Louisa Ich wünsche Alex, Corinna und Sophie eine erholsame Weihnachtszeit. Ihr seid die besten, bis zur nächsten Novumproduktion! S<3

Ich wünsche meiner Mutti zum 40. Geburtstag allles Gute, für meine Familie frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2014. Flix Flax Liebes medien-on-tour Team. Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2014. Weihnachtliche Grüße, André. Viele Grüße an Jens-Sven!

Hinweis Ihren Gruß schicken Sie bitte an: gruesse@die-novum.de. Des Weiteren weisen wir darauf hin, dass Grüße keine fremdenfeindlichen, rassistischen, persönlichkeitsverletzenden oder in anderer Art gegen bestehendes Recht verstoßende Inhalte aufweisen dürfen. Bei Verletzung dieser Richtlinien behalten wir uns rechtliche Schritte vor. Kinoprogramm

Folgende Filme werden in der Filmbühne Mittweida, in der Woche vom 12. bis zum 18. Dezember gezeigt:

Der Hobbit – Smaugs Einöde Freitag und Samstag 22:00 Uhr Samstag und Sonntag 14:00 Uhr Die Tribute von Panem 2 – Catching Fire Dienstag 17:00 & 19:45 Uhr Mittwoch 17:00 & 19:45 Uhr

Die Eiskönigin – Völlig unverfroren Donnerstag 20:15 Uhr Freitag bis Mittwoch 17:00 & 19:45 Uhr Samstag und Sonntag auch 14:15 Uhr Filmbühne Mittweida Theaterstraße 1, Telefon: 0 37 27 / 31 42

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Die Novum ist eine Ausbildungszeitung der Fakultät Medien / Die Novum Print der Hochschule Mittweida, unterstützt von: AMAK AG und Medieninstitut Mittweida e.V., Verleger gemäß SächsPresseG vom 3. April 1992: Mittweida Research, Division GmbH / AMAK AG, Technikumplatz 17, 09648 Mittweida, www.amak.ag Geschäftsführerin: Silke Knauer Vorstand: Prof. Dr. Otto Altendorfer Anschrift: Hochschule Mittweida, Redaktion Die Novum-Print, Leisniger Straße 9, 09648 Mittweida E-Mail: redaktion@die-novum.de, www.die-novum.de; Herausgeber: Fakultät Medien V.i.S.d.P.: Prof. Dr. Michael Hösel Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Andreas Wrobel-Leipold Chefredaktion: Sophie Herwig, Corinna Robertz CvD: Sandra Winnik Politik: Erik Lindner Hintergrund: Simon Grübler Lokales: Eric Klapper, Claudia Metzner Hochschule/Wissenschaft: Susann Schadebrodt Sport: Maximilian Desczyk Leben & Gesellschaft: Susann Schadebrodt Feuilleton: Corinna Robertz Marketing: Annabell Saupe Anzeigen: Marcus Winkler Grafik: Sara Bieder Layout: Philipp List, Ulrike Dorn Foto: Marie-Luis Langfeld, Alexander Heidel Online: Felix Aue Technik & Druck: Christian Greim, Sindy Herrmann, Markus Linz Vertrieb: Nancy Matschke


11. Dezember 2013

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DIE NOVUM

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