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Schmidt-Omnibusreisen

www.Schmidt-Bustouristik.com

1911 – 2011


100 Jahre Faszination Reisen

Zur Teilnahme an Rundfahrten an die Bergstraße, in den Odenwald, das Main- und Neckartal, sowie zu den Heidelberg-Schloßbeleuchtugnen ist stets Gelegenheit. Für Sonderfahrten stehen erstklassige Wagen bereit. Erklärungen bei Rundfahrten durch den Wagenführer. (Text von der Rückseite der Karte)


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Unsere Tradition verpflichtet uns zum Fortschritt. Das Automobil hat die Entwicklung der Neuzeit wie kein anderes Produkt geprägt und damit auch die flexible Art des Reisens. Wir verdanken den Reisebussen jene heute fast selbstverständlich scheinende Mobilität, von der man vor 100 Jahren noch nicht einmal zu träumen wagte. Nur wenige Busunternehmen sind mit einhundert Jahren Praxis so in die geschichtliche Entwicklung des Busreisens eingebunden wie das Unternehmen Schmidt. Wir fühlen uns daher in besonderem Maße einerseits traditionellen Bindungen verpflichtet – andererseits haben wir hundert Jahre Erfahrung mit Zukunftsvisionen, nämlich den Visionen, die den Busreiseverkehr kontinuierlich innovativ geprägt haben: durch Pioniergeist, Fleiß und den unerschütterlichen Willen zu höchster Qualität für die Kunden. Solche Tugenden sind heute und in Zukunft unverrückbare Leitlinien unserer Arbeit. Wir leben in einer Welt des raschen Wandels. Die spürbare Verknappung der Ressourcen, die zunehmende Belastung unserer Umwelt, neue Technologien und der gestiegene Anspruch unserer Kunden schaffen neue und weitreichende Anforderungen an unser Unternehmen von morgen. Bei uns hat der Fortschritt Tradition. Deshalb blicken wir als eines der ältesten Busunternehmen in Deutschland mit großer Zuversicht und gesundem Optimismus in »unser« zweites Jahrhundert. Wir freuen uns darauf ! Heiko Schmidt 3


Katharina und Philipp Schmidt gr端ndeten die Firma Schmidt 1911

Jakob und Katharina Schmidt 端bernahmen die Firma 1949

Inge und Philipp Schmidt f端hrten die Firma ab 1976

Heiko Schmidt leitet die Firma seit 2004

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Trudele durch die Welt. Sie ist so schön, gib dich ihr hin, und sie wird sich dir geben. (Kurt Tucholsky 1890 – 1935)

Heimatliebe und Fernweh Was gibt es Schöneres als das Reisen? Damit eng verknüpft ist die Mobilität, die vielen Möglichkeiten, sich auf den Weg zu machen. Und die Freude am Reisen der Deutschen ist sprichwörtlich. Womit wir schon mitten im Thema sind, dass sich die nunmehr hundertjährige Chronik des Busreiseunternehmens Schmidt wie eine Entwicklungsgeschichte des Reisens liest. Die Reise kann der Ausflug zu den Schönheiten der näheren Umgebung sein oder die Urlaubsreise zu verheißungsvollen Orten und Landschaften in Deutschland und seinen Nachbarländern.

In offener Limousine: Mit Fahrtwind im Gesicht durch die Lande

Angefangen hat es mit dem Kauf eines Automobils, einer Kraftdroschke. Das war um 1910 für Philipp Schmidt aus Lindenfels im Odenwald sicherlich eine wagemutige Entscheidung, aber er nahm damit auch Teil am rasanten Siegeszug des Automobils. Pferdedroschken wurden von so genannten Kraftdroschken abgelöst, und wenn ein solcher „Stinkkarren“ durch die Dörfer des Odenwalds schnaufte und knatterte, blieben alle stehen und staunten und die Kinder rannten ihm hinterher. Mit einer solchen Kraftdroschke bot Philipp Schmidt seine Lohnfahrten an, heute würde man Taxi-Service sagen. Obwohl es allein schon wegen der Anschaffungskosten und der Schwierigkeiten, Kraftstoff zu besorgen, noch sehr wenige Privatwagen gab, verzeichnete

oben: Auch in späteren Jahren fuhren hin und wieder noch die nicht-motorisierten Droschken durch Bensheim unten: Eine der ersten Annoncen von Philipp Schmidt

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man um 1910 in Deutschland sage und schreibe 54 Auto­hersteller, allen voran natürlich Benz und Daimler. Philipp Schmidt entschied sich für eine offene Limousine des Brandenburger Autofabrikanten Brennabor, die er selbst fuhr. Man mietete seine Fahrdienste für Verwandtenbesuche und wichtige Dienstfahrten in die größeren Nachbarstädte an oder auch, um sich vom Bahnhof abholen oder zum Arzt fahren zu lassen. Vor allem waren es Kur- und Feriengäste aus Lindenfels, die sich von ihm auf Tagesausflügen durch die Odenwaldlandschaft fahren ließen. Immerhin gehört der Odenwald zu den schönsten Mittelgebirgen Deutschlands. Ein paar Jahre später, 1913, kam ein weiterer Wagen hinzu, diesmal von der Marke Opel. Die Automobile erreichten beachtliche 50 bis 60 Stundenkilometer Geschwindigkeit, da ließ sich schon eine gute Wegstrecke zurücklegen. Die nähere und weitere Umgebung von Lindenfels hat dafür nun auch jede Menge lohnende Ziele zu bieten. Da fällt einem gleich Michelstadt ein mit seinem spätgotischen zweitürmigen Rathaus am oben: Chauffeure, unter ihnen auch Philipp Schmidt, warten auf ihre Kundschaft am Bensheimer Bahnhof unten: Auch in den 30er-Jahren ist Michelstadt ein beliebtes Ausflugsziel

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Marktplatz, außerdem die Einhardsbasilka aus karolingischer Zeit, bestimmt gehörte zum Ausflug das schöne Renaissanceschloss Fürstenau. Oder Amorbach mit seiner berühmten Barockkirche Sankt Maria, hierher kam man sogar eigens zu Orgelkonzerten. Das Kircheninnere mit hervorragender Akustik bezaubert damals wie heute mit


einer der schönsten Rokokoausschmückungen Deutschlands. Dann waren Fahrten in die Fachwerkstädtchen wie Weinheim, Heppenheim, Bensheim gefragt. In ihnen wurden Märkte, Messen und Festlichkeiten abgehalten, Unterhaltung versprechende Termine, zu denen man sich aufmachte. Oder man fuhr zu den Winzerfesten in die Pfalz und nach Rheinhessen. Was man heute Städtereisen nennt, gab es damals auch schon: die Ziele waren Heidelberg oder Darmstadt. Ziele von Landpartien werden die zahlreichen Burgen und Schlösser gewesen sein oder Anhöhen wie der Melibokus. Von exponierten Stellen in die Landschaft gucken, das gehört seit jeher zu den Höhepunkten eines Ausflugs, und bewegte Mittelgebirge wie der Odenwald mit seinen Wäldern, Weinbergen und Kirchsprengeln bieten reichlich „schöne Aussicht“. Auch Naturphänomene sind ein aufregendes Ziel, so etwa das spektakuläre Felsenmeer oberhalb von Lautertal-Reichenbach: die Verwitterungslandschaft aus Felsbrocken von grauem Quarzdiorit soll der Sage nach aus dem Streit zweier Riesen entstanden sein, die sich dabei mit Gesteinsbrocken bewarfen. Überhaupt ist der Odenwald reich an Geschichten und Legenden, ja auch schicksalhafter Schauplatz der Nibelungensage.

oben: Ausflug zum Felsenmeer bei LautertalReichenbach, 1931 mitte: Fahrgäste beim Aussteigen, um 1911 unten: Willi Ferger (2. von links) mit seinen Fahrgästen, 1926

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Die Geschichte der Firma Schmidt liest sich auch als Entwicklungsgeschichte der Motorisierung. Große Limousinen kamen auf, in denen ein Dutzend Reisende Platz fanden. Es konnten sich immer mehr Menschen eine Reise leisten, längst war das Reisevergnügen nicht mehr nur ein Privileg der oberen Schichten, eine Entwicklung, die sich deutlich zwischen den beiden Kriegen abzuzeichnen begann. In jener Zeit kommen Begriffe auf wie Erholung, gesetzliche Urlaubsregelung, Erneuerung der Arbeitskraft, schließlich die Urlaubsaktionen „Kraft durch Freude“ der Nazioben: Vor dem heutigen Hause Ferger auf­ genommen: Zwei Wagen der Firma Schmidt, auf dem Kotflügel präsentiert sich Erich Ferger, daneben Georg Angeles und der Firmengründer Philipp Schmidt

rechte Seite: oben: Der erste Bus der Firma Schmidt, um 1933; Willi Ferger mit zwei unbekannten Schönen posiert auf der Motorhaube des OverlandWhippet, 1932 mitte: Die Odenwaldperle der Firma Schmidt, 1934

unten: Jakob Schmidt vor der Werkstatt; Die Odenwaldperle bei der Autobahneröffnung, 1935

Zeit. Und die Entwicklung des Reisebusses als eine Alternative zur Bahn.

Zwischen den Kriegen: Mit dem Reisebus in guter Gesellschaft

Daran wächst auch das Unternehmen: Im Jahr 1925 tut sich Philipp Schmidt mit einem Partner zusammen, Willi Ferger, und die beiden gründen die Auto-Droschken und Lastkraftwagen GmbH Schmidt & Co. GmbH. 1929 erwarb man einen ersten Kraftminibus der Marke Overland-Whippet mit 20 Sitzplätzen, das eröffnete neue Möglichkeiten für Gruppen-, Betriebs- und Vereinsfahrten. Sechs Jahre später nahm die Firma mit einem noch komfortableren Modell an der Eröffnung des ersten Autobahnteilstücks Darmstadt – Frankfurt teil. Der Schmidt-Bus wurde Odenwaldperle genannt, was viel darüber aussagt, wie beliebt die Ausflugsfahrten der Firma durch den Odenwald waren.

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Längst war der Sohn Jakob ins Fahrgeschäft mit eingestiegen. Zu Kriegsausbruch wurde er eingezogen. Als Kriegsversehrter wird er zurückkommen. Ein Bus und ein Lastwagen wurden für Truppentransporte beschlagnahmt. Für Reisen und Ausflüge hatte man in den Kriegsjahren kaum Zeit, Lust und Kraftstoff. 1945 konfiszierten die Alliierten den Fuhrpark, die Schmidts bekamen ihn später unvollständig oben: Jakob Schmidt (links) mit einem Kunden der Tankstelle; 1949 ging es unter anderem nach Miltenberg am Main zum ältesten Gasthaus Deutschlands rechts: Der zurückgekehrte Bus nach seiner Instandsetzung durch Erich Ferger, Otto Höbel und Wilhelm Reinig

und stark beschädigt zurück. Man reparierte so gut es ging, Benzin gab es kaum und so wurden die Wagenmotoren mithilfe von mit Brennholz gefütterten Holzvergasern angetrieben.

Bessere Zeiten: Auf in die große weite Welt

Aber dann ging es in der Nachkriegszeit und im Wiederaufbau wierechte Seite:

der rasch voran: schon 1951 erwarben die Schmidts einen Ford-Bus

oben: Ausflug in den Hamburger Hafen zur Schiffstaufe der „Lindenfels“, 1951

mit 40  Sitzplätzen und 105 PS, mit dem sie Tagesfahrten von einer

mitte: Fahrt nach Paris mit Besuch des Moulin Rouge

dylle Rothenburg ob der Tauber, in die Naturidylle Schwarzwald, ins

unten: Auf dem Freiburger Hausberg Schauinsland, 1951; Philipp Schmidt hilft seinen Fahrgästen beim Einsteigen, 60er-Jahre

Nachkriegsseele.

Reichweite von 350 km anbieten konnten. Etwa in die Mittelalteriromantische, viel besungene Rheintal, heile Welten für die zerrissene Mit den prosperierenden sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts explodiert die bis heute andauernde Ausflugs- und Reiselust. Man will nicht nur vom Moulin Rouge in Paris und der roten Capri-Sonne

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Jede Reise ist wie ein eigenständiges Wesen; keine gleicht der anderen (John Steinbeck 1902 – 1968)

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in Italien träumen, man will da auch hin, man will es erleben. Dabei helfen die immer besser gefederten und leistungsstärkeren Reisebusse, allen voran die, die Daimler- bzw. Mercedes-Benz entwickelt, mit denen natürlich auch die Schmidt-Firma, mit Philipp Schmidt bald in dritter Generation, ihre Kunden verwöhnt. Ende der siebziger, Anfang der achtziger Jahre ist der Schritt vom Fuhrunternehmen zu einem regelrechten Reiseveranstalter getan: Das erste Ziel ist das eher vertraute Österreich mit seinen gemütlichen Städten und idyllischen Berglandschaften, in den nächsten Jahren folgt Italien, das Sehnsuchtsland der Deutschen. Dann geht es hinauf in den skandinavischen Norden, Inbegriff naturbelassener Sommerfrische unter weitem Himmel, aber auch tief in den Süden nach Marokko wagt man sich, in die aufregend fremde Exotik des Orients. Kaum war die Mauer gefallen, tritt das Kennenlernen des anderen oben: Die deutsche Wanderjugend startet zum Ausflug

Deutschlands an die erste Stelle der Reisewünsche. In den Neunzigern

mitte: In den 60er-Jahren gehörten die Passüber­ querungen in den Alpen noch zum Busreisealltag

DDR.

unten: Hans Pfeiffer vor einem Magirus-Deutz Omnibus

fährt über die Hälfte der Schmidt-Busse die Kunden in die ehemalige

Zusätzlich zum Angebot an Omnibusreisen baut die Firma das allgemeine Reisebürogeschäft aus, das heißt, man kann über sie Flug‑, Bahnreisen, Kreuzfahrten und sonstiges buchen. Das Zentrum des Geschäfts aber sind die von Schmidt veranstalteten Busreisen mit

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„Die Vorstellung ist wundervoll, aber noch wundervoller ist das Erlebnis!“ (Oscar Wilde 1854 – 1900)

einem immer reichhaltigeren Katalog. Hier werden all die wunderbaren Reiseziele angesteuert, von denen man träumt. Reisen, die einen Tag oder zwei Wochen dauern und in die schönsten europäischen Landschaften führen: Schweizer Berge und Steiermark, Provence und Nordkap, Amalfiküste und Hohe Tatra, Mecklenburgische Seenplatte und Andalusien und viele viele mehr. Die Busse bringen einen in Städte, die die Herzen höher schlagen lassen wie etwa Berlin, Paris, Prag oder Venedig; oder an die Häfen zu beschaulichen Flusskreuzfahrten auf Donau, Rhein und Rhone. Und eine fröhlich unterhaltsame Unterbrechung des Alltags garantieren die Tagesausflüge, zum Beispiel zu Musical-Events, im Frühjahr zur Tulpenblüte nach Holland oder in der Adventszeit auf die Weihnachtsmärkte. Das alles stemmt die Firma mit einem Fuhrpark, der sich stetig mit immer komfortableren und sicheren Mercedes-Reisebussen erneuert, für ihre Busreisen als Inbegriff des frustfreien Reisens in unbeschwerter Geselligkeit. Seit 2004 ist die vierte Schmidt-Generation am Steuer des Unternehmens. Heute beschäftigt es 34 Mitarbeiter mit insgesamt 18 Fahrzeugen. Ein zusätzliches Büro hat in Bensheim geöffnet, um die Kunden zu beraten und ihnen all die verheißungsvollen Reiseziele schmackhaft zu machen.

oben links: Inge Schmidt im Mercedes Benz O 303 oben rechts: Auf dem Flüelenpass, 1998; vorm Reichstag in Berlin, 2005 unten: Ein Schmidt Bus auf dem Weg nach Santiago de Compostela, 2004

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Für jede Gruppengröße das Passende – unser aktuelles Fahrzeugangebot Mini/Sprinter | 23/20 Sitzplätze Ideal für Clubs, Cliquen und Vereine. Auch die Fahrzeuge der Mini/Sprinter Kategorie können mit einem zusätzlichen Gepäckanhänger ausgerüstet werden.

Großraumlimousine | 6 – 8 Sitzplätze Und sollte die Gruppe noch kleiner sein, können wir unsere Großraumlimousinen mit 6 – 8 Sitzplätzen anbieten.

Mega | 54 Sitzplätze Die komfortablen Großraumbusse der 24-Tonnen-Klasse mit drei Achsen und bis zu 14 Meter Länge.

Maxi | 44–50 Sitzplätze Die Allrounder unter den Reisebussen.

Midi | 38 Sitzplätze Der ideale Reisebus für mittelgroße Gruppen. Mit dem gleichen Komfort wie die Mega und Maxi-Kategorie.

Anhänger oder Skikoffer Selbstverständlich haben wir auch den passenden Anhänger für Ihr Ski-, Snowboard-, Wassersport- oder Fahrrad­ equipment. Für die Fahrt zum Wintersport haben wir für unsere Fahrzeuge ebenso den passenden Skikoffer. 14


Ob individuelles Angebot oder Buspauschalreise: Wir sind für Sie da!

Komforteinrichtungen Mega-, Maxi- und Midi-Kategorie: Schlafsesselbestuhlung, 2-Punkt-Sicher­ heitsgurte, Fußrasten, Klapptische, Leselampen, Klimaanlage, Audio- und Video-/DVD-Anlage, Kühlschrank, Bord­küche, WC/Waschraum

Sicherheit

Das Thema Sicherheit im Reiseverkehr steht bei unseren Reisen immer im Mittelpunkt. Neben den hohen technischen Sicherheitsstandards unserer Fahrzeuge werden unsere Reiseabläufe und -routen unter Berücksichtigung der gesetzlich geregelten Lenk- und Ruhezeiten des Fahrpersonals erstellt. Regelmäßige zertifizierte

Komforteinrichtungen Mini- und Sprinter-Fahrzeuge: Schlafsesselbestuhlung, 2-PunktSicherheitsgurte, Fußrasten (Mini), Klapp­tische (Mini), Leselampen (Mini), Audioanlage, Kühlschrank, Klima­anlage

Für Ihre Sicherheit Unsere Fahrzeuge – Qualität die überzeugt – geräumig, großzügig, mit allem Komfort und den neuesten technischen Sicherheitseinrichtungen ausgestattet. ABS: Das Antiblockiersystem verhindert bei starkem Bremsen das Blockieren der Räder. ASR: Die Anti-Schlupf-Regelung ver­hindert bei schlechten Straßen­verhältnissen einseitiges Durchdrehen der Antriebs­räder. Retarder: Diese verschleißfreie Brems­ einrichtung bremst sanft und ruckfrei auch bei hohen Geschwindigkeiten.

Fortbildungen und Sicherheitstrainings gehören zur Weiterbildung unserer Reisebusfahrer. Sicherheit und Technik unserer Reisebusse werden in renommierten Fachwerkstätten von erfahrenen KfzMeistern überwacht und geprüft. Reisebusfahrer

Er ist Garant für unbeschwerte Urlaubstage. Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Erfahrung im Fahr­betrieb zeichnen Ihren Chauffeur aus. Die meisten unserer Reisebusfahrer sind schon seit vielen Jahren in unserem Team – ein Zeichen gegenseitiger Wertschätzung und zugleich Motivation, die Anforderungen im Reiseverkehr gemeinsam zu bewältigen. Reisekomfort

Unsere moderne Reisebusflotte ist seit vielen Jahren eines unserer Markenzeichen. Wir investieren Jahr für Jahr in modernste Technologien namhafter Bus­hersteller. Neueste Motorentechnik mit geringer Schadstoffemission sowie hoher Reisekomfort gehören zu unserem Qualitätsanspruch. Klimatisierte Nichtraucherbusse,

Tempomat: Der Geschwindigkeitsregler hält automatisch die eingestellte Geschwindigkeit.

WC/Waschraum, bequeme verstellbare Schlafsessel mit Sicher-

Sicherheitsgurte: Unsere Reisebusse sind alle mit Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz ausgestattet.

erfrischenden Getränken garantieren einen unbeschwerten Ge-

heitsgurten, die Bordküche für Kaffee und Tee und die Bordbar mit nuss Ihrer Reise. Wir setzen Maßstäbe für Ihre Reiseplanung.

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Chronik Schmidt-Omnibusreisen 1911 – 2011 1911 Erste gewerbliche Personenbeförderung mit einer Kraftdroschke – der Marke Brenabor, Gründung von Philipp Schmidt in Lindenfels, Bensheimer Straße 41. 1913 Ein Fahrzeug der Marke Opel wird in Betrieb genommen. Erste kürzere Lohnfahrten in die nähere Umgebung werden durchgeführt. 1925 Gründung der Auto-Droschken und Lastkraftwagen GmbH Schmidt & Co. GmbH, Teilhaber Philipp Schmidt und Willi Ferger. 1929 Der erste Kraftomnibus, der Marke Overland-Whippet, wird in Betrieb genommen. 1933 Die gestiegenen Ansprüche an Kraftfahrzeuge erfordern spezielle Omnibusse mit relativ hohem Komfort und mehr Sitzplätzen. Die Firma besitzt insgesamt vier Fahrzeuge. 1945 Durch die Nachkriegswirren werden die Kraftomnibusse von den alliierten Streitkräften eingezogen, sie können nur teilweise und im schlechten Zustand wiederbeschafft werden. 1949 Jakob Schmidt übernimmt die Firma. Im Jahr der Währungsreform sind bis zu sechs Fahrzeuge im Einsatz. 1951 Die Nachfrage nach geeigneten Transportmitteln für weitere Reisen steigt. Der Radius für Tagesetappen beträgt bereits 350 km. Ein Omnibus von Ford mit Drauz-Aufbau wird angeschafft. 1965 Der Kurbetrieb in Lindenfels und im vorderen Odenwald gewinnt wieder an Bedeutung. Die Firma besitzt zu diesem Zeitpunkt bereits sechs Daimler-Benz-O321-Fahrzeuge mit Drögmöller- und Reuteraufbau. Es werden größtenteils Halbtags- und Tagesfahrten durchgeführt. 16

1976 Der Daimler-Benz O 302 wird als Reisebus der neuen Generation zum wichtigsten Transportmittel im Reisebussektor. Philipp Schmidt übernimmt die Firma von Jakob Schmidt. Die Anzahl der mehrtägigen Vereinsreisen nimmt zu.

1996 Neben einer reichhaltigen Angebotspalette für Buspauschalreisen werden nun auch Flug-, Schiffs- und Bahnreisen im „Reisebüro am Lindenplatz“ angeboten. Die Firma kann durch das erweiterte Angebot nun alle touristischen Leistungen anbieten.

1980 Der Wunsch nach Reisen ins Ausland führt zur Erstellung verschiedener Reiseprogramme. Das beliebteste Ziel wird Österreich. Die Ausschreibungen werden meist auf Einzelblätter gedruckt und nach Bedarf ausgegeben.

2000 Die Millenniumsfeiern werden von zehn Schmidt-Reisebussen in ganz Europa begleitet.

1985 Die Firma Schmidt stellt sich den geänderten Anforderungen im Reiseverkehr, es werden bereits Fernreisen nach Skandinavien und Marokko durchgeführt. Der heute als Klassiker bezeichnete Reisebus Mercedes Benz O 303 wird zum Standard im Reiseverkehr. 1989 Nach der Wiedervereinigung gehört die Firma Schmidt Omnibusreisen zu den Pionieren unter den Reiseveranstaltern, die Reiseprogramme in die neuen Bundesländer anbieten. 1990 Die Erstellung eines eigenen Reisekatalogs sowie die regionale Ausdehnung des Tätigkeitsfeldes auf den Rhein-Mainund den Rhein-Neckar-Raum haben personelle und wirtschaftliche Konsequenzen – die Firma beschäftigt etwa 14 Mitarbeiter und hat sieben Reisebusse im Einsatz. 1991 Die ehemalige DDR wird zum beliebten Reiseziel. In den 90er-Jahren entfällt über die Hälfte des Umsatzes auf Reisen in die neuen Bundesländer. 1995 Eine neue Generation der Reisebusse, der Mercedes Benz O 404, hält Einzug im Betrieb. Komfort kombiniert mit hohen Sicherheitsstandards wird zum obersten Ziel erklärt.

2001 Die Reisepalette wird durch ein reichhaltiges Angebot ergänzt. So erfreuen sich insbesondere längere Rundreisen nach Nord- und Osteuropa steigender Beliebtheit. Mit der Inbetriebnahme der neuen Reisebusgeneration Mercedes-Benz O 580-Travego werden Maßstäbe im modernen Reiseverkehr gesetzt. 2004 Heiko Schmidt übernimmt den väterlichen Betrieb von Philipp Schmidt. Die weitere Ausdehnung des Einzugsgebiets und der stetige Anstieg der Beförderungsleistungen im touristischen Bereich erfordert eine Erhöhung des Fahrzeug- und Personalbestandes. Die Firma bewegt zwölf Fernreisebusse und drei Midibusse. 2009 Seit 2009 ist Schmidt-Omnibusreisen auch in Bensheim mit einer eigenen Buchungsstelle präsent. Hier finden all unsere Kunden nun auch der Bergstraße kompetente Fachberatung und Informationen über alle Reiseprodukte der Firma Schmidt-Omnibusreisen. 2010 Das Unternehmen stellt sich mit 18 Fahrzeugen und 34 Mitarbeitern auf die gestiegene Nachfrage auf Busreisen ein. 2011 Im Jubiläumsjahr freuen wir uns ganz besonders auf unsere Kunden. Erleben Sie ein Jahr mit vielen Veranstaltungen und speziellen Reisen auf die Sie sich freuen können!


„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen.“ Matthias Claudius (1740 – 1815)

Schmidt-Omnibusreisen Heiko Schmidt Nibelungenstraße 2 64 678 Lindenfels Telefon 0 62 55 96 8 1-0 Telefax 0 62 55 23 87 E-Mail info @schmidt-bustouristik.com www.schmidt-bustouristik.com


100 Jahre Schmidt Omnibusreisen