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Gemeindebrief Ausgabe II/2011

Was bedeutet Beziehungst채rke 체berhaupt? Gemeinschaft st채rkt!

christuszentrierte beziehungsstarke wachsende pfingstlich charismatische evangelikale Freikirche

Zweierschaft! Beziehungsstark ohne Verbindlichkeit? Neues vom Jugendalpha! Wie erlebst du Jesus?


impressum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR eine evangelikale Freikirche Christus Gemeinde Fellbach Schorndorfer Str. 27 70736 Fellbach www.cg-fellbach.de Pastoren & Kontakt: Benjamin Frank, Pastor Benjamin.Frank@cg-fellbach.de Mirjam Frank, Pastorin Mirjam.Frank@cg-fellbach.de Ochsenstraße 21 70734 Fellbach Tel.: 0711/67218074 Daniel Syring, Pastor daniel.syring@bfp.de Banrain 26 73660 Urbach Tel.: 07181/886819 Mobil: 0174/9636138 Bankverbindung: Kreissparkasse Waiblingen BLZ: 602 500 10 Konto: 150 134 91 Herausgeber: Christus Gemeinde Fellbach Redaktion: Daniel Syring Layout: Iris Stählin Korrektorat: Kerstin Coronel Schutzgebühr: 1,80 Euro

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Wer wir sind Wir sind eine Gemeinschaft von Christen, die den Namen Jesus in Fellbach noch bekannter machen und Menschen zu ihm einladen möchten. Deshalb haben wir im Herbst 2004 angefangen, diese Gemeinde zu gründen. Wir haben ein Leitungsteam, bestehend aus drei Pastoren und drei Gemeindegliedern, welches in Einmütigkeit der Gemeinde dient. Wir verstehen uns als eine evangelikale Freikirche mit pfingstlich-charismatischer Ausrichtung, die sich in Wort und Geist gegründet weiß. Als Gemeinde sind wir im Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden eingebunden, welcher der Pfingstbewegung zugehörig ist, die weltweit Gemeinden aufbaut und gründet. Bestehende Gemeinden und Werke in der Stadt Fellbach nehmen wir dankbar wahr und suchen die Zusammenarbeit mit ihnen. Wir glauben, dass in unserer vielfältigen Gesellschaft eine Vielfalt an Gemeindeformen nötig ist, um die gute Botschaft von Jesus Christus den Menschen nahe zu bringen. Das Leitungsteam der Christus Gemeinde Fellbach


editorial

Beziehungsstärke, ist das nicht selbstverständlich für eine christliche Gemeinschaft? Was bedeutet Beziehungsstärke überhaupt?

Liebe Gemeinde, liebe Freunde,

werde gleichzeitig geschliffen. Ich bringe mich mit dem, was ich habe ein und akt ist, wir erleben Beziehungen profitiere von dem, was die anderen häufig als eher fragile Gebilde, auch in einbringen. Gemeinden. Wir erleben Streit, Missverständnisse, bis hin zu Spaltungen und Jesus ist für uns die Grundlage, der DrehGrabenkämpfen. Das liegt zum Einen und Angelpunkt unseres Lebens. Also ist er natürlich daran, dass in Gemeinden auch auch das Zentrum in den Beziehungen nur ganz normale Menschen, also Sünder untereinander und so kann Beziehungs(allerdings erlöste Sünder) zusammen sind stärke wieder neu entstehen. Gott ist der und, dass manchmal die Erwartungen an Beziehungsstifter, weil er Beziehung ist und Beziehungen in Gemeinden ausgesprochen er uns als Beziehungswesen geschaffen hat. hoch sind. Außerdem haben Gemeinden Seine Liebe gibt uns die Möglichkeit, auch immer unterschiedliche Prägungen Menschen, mit denen wir sonst sicher keine und Schwerpunkte, je nachdem was Gott Gemeinschaft hätten, kennen zu lernen und spricht und wie ihre Leiter geprägt sind. ihre Einzigartigkeit zu entdecken. Durch ihn ist Vergebung und ein Neuanfang in Wir in der CGF haben Beziehungsstärke als Beziehungen möglich. Mit Jesus können wir wichtigen Wert in unserem Leitbild eine gesunde Neugier und Liebe für unsere festgelegt. Das bedeutet nicht unbedingt, Mitmenschen entwickeln. Menschen, die dass bei uns die Beziehungen automatisch uns eigentlich eher suspekt oder komisch besser sind. Aber wir wollen ein besonderes erscheinen oder die uns grundsätzlich Augenmerk auf diesen Aspekt legen, ein unsympathisch sind, können wir durch die Forum für das Leben von Beziehungen Brille Gottes sehen und plötzlich kann bieten. Deshalb sind uns Kleingruppen so Beziehung möglich werden. Wir fangen an, wichtig. Hier ist das Zentrum der Gemeinde, den Menschen als das zu betrachten, was er hier können Beziehungen gelebt und wirklich ist, ein geliebtes Geschöpf Gottes. erfahren werden, vor allem, wenn die Gemeinde wächst und man nicht mehr alle Ich möchte euch ermutigen, euch auf Mitglieder so gut kennt. Dabei sind uns zwei Gottes Vorstellung von Beziehung einzuDinge wichtig: die Gemeinschaft jedes lassen und euch und eure Mitmenschen Einzelnen und in der Gruppe mit Jesus, d.h. ganz neu durch die Brille Jesu zu entdecken. den Glauben im Alltag zu leben, und die Beziehungen untereinander. In der Liebe Grüße, Kleingruppe kann ich mich öffnen, werde im Gebet getragen, darf meine Gaben Kerstin Coronel ausprobieren und teile mit Anderen meinen Glauben, kann meine Fragen und Zweifel anbringen. Ich erlebe mich im Spiegel mit anderen, reibe mich auch an ihnen und

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GemeindeLeben

Gemeinschaft stärkt

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onnerstag, 19 Uhr: Das Wohnzimmer von Kevin und Eva Hintzen ist wie jede Woche gut besucht. Von uns, der Kleingruppe. Diese besteht aus Rebecca, Lars, Tobias, Andy, Kevin und Eva und mir. Seit über einem Jahr treffen wir uns nun schon, die Kleingruppe mit Kevin als Leiter. Begonnen hat alles mit dem Alphakurs, dann haben wir zusammen den Betakurs durchlaufen und spätestens dann war uns glaube ich klar, dass es das nicht gewesen sein soll und wir uns weiterhin treffen wollen. So wie sich jeder von uns weiterentwickelt, so hat sich auch unsere Kleingruppe mit der Zeit verändert. Wir haben Abschied feiern müssen, durften aber auch neue Mitglieder in unserer Gruppe willkommen heißen. Ebenso hatten wir Gäste da und durften mit Freunden einer anderen Gemeinde ein wunderschönes Wochenende verbringen. Diese Donnerstagabend-Treffen sind für mich zu einem Treffen mit Freunden geworden. Mit Freunden und Gott. In den letzten Monaten haben wir uns immer besser kennengelernt und Vertrauen aufgebaut. Wir freuen uns gemeinsam, wenn jemandem was Tolles widerfahren ist und sprechen uns gegenseitig Mut und Gebet zu, wenn es einem nicht so gut geht. Umso schöner ist es dann, in den nächsten Wochen zu erfahren, wie sich das Problem gelöst hat. Und so oft mit Gottes Hilfe. Trotz unserer Unterschiede möchte ich niemanden aus der Kleingruppe missen. Wir sind zwischen Anfang 20 und Ende 30, haben verschiedenes erlebt, sind Single oder verheiratet und doch haben wir etwas gemeinsam, das uns so stark zusammen sein lässt. Unser Glaube. Manche von uns gehen schon lange mit Gott, andere 4

wiederum sind noch „frisch“ im Glauben. Diese Kleingruppe ist so wichtig für mich geworden. Ich muss zugeben, dass es am Anfang nicht ganz einfach für mich war, zu wissen, wir treffen uns hier verbindlich. Denn was wäre, wenn ich mal nach der Arbeit zu erledigt wäre oder was anderes vor hätte. Wäre es nicht viel besser, wenn ich einfach kommen könnte wenn ich gerade Lust drauf habe? Wenn ich jetzt jedoch zurückschau kann ich nur feststellen, dass es so wichtig ist, sich verbindlich einer Kleingruppe anzuschließen. Ich glaube, wäre jeder einfach mal nur so gekommen wenn es ihm gerade reinpasst und ein ständiges Kommen und Gehen passieren würde, dann hätten wir nicht als so eine starke Truppe zusammenwachsen können. Wir können uns aufeinander verlassen, auch mal schräge Sachen ansprechen und werden dabei nicht komisch angeguckt. Und dieses Vertrauen muss eben erst wachsen. Nicht jedem erzählt man gleich was einen belastet, mit was man zu kämpfen hat und was wirklich in einem vorgeht. Ich wünsche mir für jeden, der Anschluss an eine Gemeinde gefunden hat, dass er auch Teil einer Kleingruppe werden kann. Wo sonst kann man so viele Fragen stellen, auch mal über verschiedene Themen der Bibel diskutieren oder in der Gruppe Stück für Stück einen kleinen Teil der Bibel durcharbeiten um ihn besser zu verstehen. Außerhalb des Gottesdienstes füllt mich diese Kleingruppe mit so viel Wissen, wir nehmen verschiedene Themen durch die uns interessieren, ob Evangelisation, Heiliger Geist oder Exegese. Auch wird uns von Kevin Raum gelassen uns weiterzuentwickeln, sei es, einen Abend zu leiten oder einen Impuls vorzubereiten.


GemeindeLeben Durch die Übung, die ich hier bekommen konnte, habe ich mich dann auch stark genug gefühlt, vor mehreren, mir nicht so vertrauten Menschen, im Alphakurs ein Thema vorzutragen. Kleingruppe ist für mich mehr als nur ein netter Abend mit guten Gesprächen und leckerem Essen geworden. In der Kleingruppe bekomme ich die Möglichkeit, mehr zu lernen und weiter im Glauben zu wachsen. Ich weiß, dass ich mich auf meine Kleingruppe verlassen kann und dass wir zusammen immer mehr in unserem Glauben wachsen können.

Ja und wenn sich der Abend dann dem Ende neigt, die Austauschrunde hinter uns liegt, unsere Gedanken noch um dem gerade gehörten Impuls kreisen, oder wir die letzte halbe Stunde mit Lobpreis zu unserem Vater verbracht haben, ja dann schließen wir mit einem Gebet. Bitten den Herrn uns zu begleiten und danken ihm vor allem, dass er der ist der er ist. Und das wir sicher sein können, dass er auch nächsten Donnerstag mit seinem Heiligen Geist bei uns ist.

Eure Steffi

Ansprechpartner Kleingruppen: Daniel Syring, Pastor 5


persรถnlich

gemeinsam

h a b D a n k

Bild: by BirgitH_pixelio.de

unterweg 6


persönlich

einen

Zweierschaft

Weg

ir leben in einer Zeit in dem Freundschaft einen sehr hohen Stellenwert hat. Was sind Freunde? Menschen, die mit mir auf einer Wellenlänge sind, die gleichen Klamotten tragen und die gleiche Musik hören.

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Gibt es mit Jesus nicht viel mehr? Ein Thema, das mich in letzter Zeit immer wieder beschäftigt ist: Wie möchte Gott, dass wir Freundschaft leben? Ein wichtiger Aspekt, wie er zu uns Beziehung lebt, ist die Verbindlichkeit und Treue. Ergo sollen wir auch verbindlich in unseren Beziehungen sein. Hierzu möchte ich etwas aus meinem Leben weitergeben. Vor etwa 12 Jahren hatte ich den Wunsch mit einer Frau regelmäßig zu beten. Wusste aber nicht mit wem. Dann sah ich Kerstin in der Gemeinde und erhielt den Impuls von Gott, dass ich sie mal fragen sollte. Wir waren nicht auf einer Wellenlänge, kannten uns nur von der Ferne, hatten kaum gemeinsame Berührungspunkte. Nach einer Bedenkzeit sagte mir Kerstin zu, also trafen wir uns alle 2 Wochen. Die Intension die wir hatten war, für Menschen zu beten, die Jesus nicht kannten. Wir wussten Gebet kann die Welt verändern, also wollten wir es praktisch leben. Wir beteten sehr viel für unsere Väter und für Arbeitskollegen. So verging Jahr für Jahr. Wir erlebten kleinere und größere Gebetserhörungen. Es waren nicht die Überfliegerzeiten, die wir hatten, aber einer hielt uns zusammen: Jesus

und

unsere

Leidenschaft

zusammen gehn

Menschen, die ihn nicht kannten. Wir merkten, dass das gemeinsame Gebet motiviert, in Krisen und Wüstenzeiten nicht aufzugeben. Und diese hatten wir beide. Auf unterschiedlichster Art und Weise griff Jesus in unsere Leben ein. Natürlich ging es bei jedem von uns über eine tiefere Krise. Kerstin verließ die Gemeinde und wechselte in den Hauskreis zu Danny, Miri und Benny. Ich dachte unsere Wege trennten sich jetzt. Später kam ich auch dazu. Wir hatten mal mehr oder weniger Berührungspunkte, aber das war nicht das Entscheidende. Sondern dass wir uns verbindlich und treu getroffen haben.

Die gemeinsame Zeit mit Gott legte ein Band der Freundschaft ü über uns. Wir möchten Menschen ermutigen Gott zu fragen: Mit wem soll ich eine Zweierschaft anfangen? Die Gemeinschaft mit Jesus ist so einfach! Bibel lesen, Beten, ihn suchen und einfach sein Inneres dem anderen mitteilen und wer weiß wie Gott Euch führt. Falls Du noch Fragen zur Zweierschaft hast, kannst Du gerne persönlich auf mich zukommen. Ich betreue Zweierschaften und auch Begleitungen in der Gemeinde.

Sylvi

für 7


NachGedacht

Beziehungsstark

ohne B

eziehungsstärke ohne Verbindlichkeit – das ist ein großes Motto unserer Zeit. Beziehungen haben einen hohen Wert, Verbindlichkeit ist aber zu eng, macht gefangen. Verbindlichkeiten rauben mir die vielen sonstigen Optionen, die sich jeden Tag neu ergeben könnten. Viele möchten deswegen lieber einen Handyvertrag ohne lange Vertragslaufzeit, einen Lebensabschnittspartner, Eheverträge so gestalten, dass man auch schnell, gut und unbeschadet wieder herauskommt.

Verbindlichkeit? man weiter daran fest. Was sind wohl die Gründe? Eine der großen Lügen, denen wir aufsitzen ist, dass wir tatsächlich glauben, wenn ich weniger Verbindlichkeiten eingehe, bin ich freier, kann mein Leben freier gestalten. Man bemerkt viel zu spät, dass eine der Kehrseiten des Individualismus - die große Einsamkeit - auch ein Gefängnis sein kann. Weil es keine wirklich verlässlichen Beziehungen mehr gibt, muss man sein Vertrauen in sich selbst finden. Dieses wird jedoch durch persönlich durchlebte Krisen auch erschüttert.

Menschen leben oft in nicht klar abgesprochenen, eheähnlichen Lebensgemeinschaften. Man hat schon zu viele Enttäuschungen im Leben erlebt, und man möchte keine zu engen Bindungen eingehen. Denn die machen einen möglichen Abschied nur noch schwerer. Deswegen lieber nicht zu viel reden, sondern leben, ausprobieren und schauen wie's funktioniert. Wenn jedoch eine große Krise ins Leben kommt, geht jeder wieder seinen eigenen Weg. Für den Schwachen ist das ein weiterer Schicksalsschlag, für den Starken, dem es gut geht, eine neue Chance ohne den Schwachen weiterzuleben.

Angst ist wohl das größte Hindernis für Verbindlichkeit. Angst vor Verantwortung, Angst sich zu binden, einen Bund einzugehen. Angst vor großen Enttäuschungen. Dann wählt man doch lieber die kleinen Enttäuschungen, die sind leichter zu tragen. Aber ist das auch die damit einhergehende Oberflächlichkeit? Schnell nenne ich jeden, bei dem ich mich gut fühle, einen Freund, bei den ersten Schwierigkeiten ist es auch schnell keiner mehr. Wir haben uns abgefunden mit oberflächlichen Freundschaften, oberflächlichen Gefühlen, einem oberflächlichem Leben. Wer kennt das noch, dass ein Versprechen ein Leben Zugegeben, das ist ein wenig überspitzt, lang gilt, dass eine Zusage immer einlösbar und doch ist das die Realität im Leben vieler ist, dass Worte ewig gelten, dass ich auf Menschen. Man war entweder Täter oder einen Bund ein Leben bauen kann. Opfer dieses Systems und trotzdem hält

Ich habe keine Hand frei, das Leben zu ergreifen, während ich mich ängstlich mit beiden Händen an das klammere, was mein Leben einschränkt.

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Hans-Joachim Eckstein


NachGedacht NachGedaccht Bei Gott darf ich dieses Vertrauen neu lernen, denn er hält seinen Bund, auch wenn ich untreu bin. Bei Gott erfahre ich Annahme und Sicherheit, nach der man sich als Mensch sehnt. Dieses Urvertrauen, was nur Gott gibt, will ich aufnehmen, einatmen und verdauen. Es soll ein Teil in mir werden. Gerne will ich lernen zu vertrauen, trotz Enttäuschungspotential, zu lieben, trotz Verletzungspotential, eben so wie Gott das in Jesus praktiziert hat, der seine Liebe an Menschen weitergab, die ihn ablehnten, der für eine Menschheit starb, die ihn verhöhnte.

anstatt zu konsumieren. Dass wir wirklich ein verlässlicher Teil einer Gruppe sind, dass wir unser Gaben- und Charakterpaket mit einbringen. Ja, Verbindlichkeit zu leben ist tatsächlich nicht so einfach. Aber ist die Alternative: Oberflächliche Beziehungen, permanentes Misstrauen, Einsamkeit, wirklich so attraktiv? Verbindlichkeit kostet viel, aber hat auch einen hohen Wert. Es kostet Optionsmöglichkeiten, Individualismus, beschneidet die persönlichen Freiheiten, kostet Demut und vieles mehr. Aber es bringt Tiefe: Verbundenheit, gemeinsames herzhaftes Lachen, Ehrlichkeit in Beziehungen, Verlässlichkeit, Freundschaften die Krisen überdauern und vieles mehr. Jeder Mensch ist frei zu entscheiden für was er sein Leben hergibt, die Konsequenzen aber muss er tragen!

Dieses neue Vertrauen, dass nur Jesus schenken kann, darf in der Gemeinde, die Jesus begründet hat, gelernt werden, von fehlbaren Menschen, die einem neuen Herrn dienen. Gott lebt freiwillige Verbindlichkeit und hat sich gerade den Menschen als Gegenüber ausgewählt. Genauso möchte In diesem Sinne wünsche ich uns Klarheit Gott dass wir in der Gemeinde Verbindlich- und Mut zur Verbindlichkeit, keit leben. Dass wir uns klar für eine Gemeinde entscheiden, dass wir uns dann Benjamin Frank voll zu der Gemeinschaft stellen. Dass wir uns verbindlich machen, wenn es um Verantwortung geht. Dass wir mittragen,

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GemeindeLeben

Hallo Leute aus der CGF

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s ist immer etwas besonderes, wenn einzelne Menschen darüber berichten, was Gott in ihrem Leben bewirkt und getan hat. In diesem Artikel, wollen wir euch daran Anteil haben lassen, wie Gott die Herzen acht junger Menschen berührt hat. Am besten fangen wir mal von vorne an. Letzten September, begannen wir (Chrissy und Manu), uns freitags mit einer kleinen referenten, die bei uns zu Besuch waren. Gruppe von 12- bis 14-Jährigen bei uns zu Wir sprachen über Themen wie „Wer war

Neues vom Jugendalpha

Hause im Wohnzimmer zu treffen. Mit am Start waren Steffi, Aylin, Lydia und Marco. Wir hatten damals noch keine konkreten Vorstellungen, in welcher Form wir diese Kleingruppe gestalten sollten. Uns war am Anfang wichtig, unsere Gäste kennen zu lernen, um herauszufinden wer sie sind und was sie bewegt. Fakt war, dass Gott uns sein Herz mitteilte, und das war der Grund warum wir Freitagabends zu uns nach Hause eingeladen hatten. Im November entschieden wir uns dafür, die Kleingruppe im Rahmen des Alphakurses für Jugendliche weiterzuführen. Der erste Abend im Alphakurs, war für uns eine richtige Überraschung, weil wir ursprünglich mit vier Gästen gerechnet hatten, aber an diesem Abend standen auf einmal acht Gäste vor der Tür. Das war echt der Hammer. Unser Wohnzimmer war voll! Super, Klasse, Freude! Siria, Debby, Deria und Pasquale schlossen sich ohne zu zögern unserer Gruppe an. Im Laufe dieses Kurses hatten wir viele interessante Themen und gute Gespräche. Wir hatten viel Spaß miteinander und lernten uns immer besser kennen. Am Anfang des Abends essen wir immer zusammen und reden über das was diese Woche so war und dann sprechen wir gemeinsam über ein Thema, wozu sich einer von uns vorbereitet hat, oder auch die Gast10

Jesus“, „Wie führt uns Gott“, „Warum mit anderen darüber reden“ und noch vieles mehr. Natürlich kamen an den Abenden auch viele andere spannende Fragen auf, über die wir gemeinsam nachdachten. An dieser Stelle möchten wir betonen, wie viel Freude uns diese Abende bereiten. Wir freuen uns auf jeden Freitag!

Anfang Februar fand dann das AlphaWochenende in Ittlingen statt, dem wir alle schon entgegengefiebert hatten. Kevin und Eva haben uns am Wochenende begleitet und es war eine ganz besondere Zeit für uns alle. Wir hatten uns entschieden, das Thema, „Wie mache ich das Beste aus meinem Leben“, am Samstagnachmittag, vor der Lobpreiszeit zu referieren. Wir empfanden das als Gottes Reden, was sich im Nachhinein auch zeigte, denn nach diesem Thema luden wir unsere jungen Leute ein, ihr Leben Jesus anzuvertrauen. Einige von ihnen, kamen dieser Einladung nach und entschieden sich für ein Leben mit Jesus. Es war eine sehr intensive Lobpreiszeit, in der Jesus den einzelnen auf verschiedene Art und Weise begegnete. In so einer Intensivität hatten wir das selbst noch nicht erlebt.


GemeindeLeben

r! upe s . ich !!! ehr nd sse a m a f l l k rs vie -Ku infach nd a u h e p e lt ! Al war e, spie chön en d D s n t e : h h a b c di A la auc Ly unte aß, d war p B r te S aben De hat eis n bpr Ma o rL De Das Wochenende war ein totaler Segen für uns. Solche gemeinsamen Erfahrungen schweißen zusammen, Freundschaften entstehen. Am Anfang des Kurses waren die Freitagabende eher „verhalten“. Man kannte sich nicht so gut und alle waren etwas zurückhaltend. Mit der Zeit wurde die Stimmung etwas lockerer, nicht aber zu vergleichen mit dem Wochenende. Die Gruppe ist untereinander so zusammengewachsen, und das an nur 3 Tagen. Wir freuen uns immer wenn wir mitbekommen, dass manche sich auch unter der Woche treffen, sei es im Mac Donalds, Kwick oder facebook… und wir hoffen natürlich, dass diese Freundschaften weiterwachsen und sich vertiefen.

Freundin aus der Schule mitgebracht wird. Der Alpha-Kurs ist jetzt zu Ende, aber auf keinen Fall unsere Treffen. Wir werden uns weiter jeden Freitag sehen und wollen gemeinsam entdecken, was es heißt, Jesus ganz praktisch nachzufolgen. Wie lebe ich das im Alltag? wie kann ich die Bibel verstehen? Wie bete ich? Wie kann ich Gottes Stimme hören? Oder warum ist es so wichtig sich mit anderen Christen zu treffen und über den Glauben zu reden und über das was ich unter der Woche erlebe? Wir freuen uns auf diese Zeit und sind gespannt was Gott noch vorhat! Liebe Grüße

Inzwischen geht es freitagabends sehr lebhaft bei uns zu. Wir freuen uns zu sehen, wie jeder einzelne seinen Platz in der Gruppe findet oder gerade dabei ist, sich bei den Gesprächen mit einbringt, oder eine

rs a-Ku h p l nA l! nd de g coo i a t f h c h i : Ic nde r ehr Siria hene uch s c a o n W e as war s am und d emen h en un T b e a i h d ir sser Und ant. W el be i s v s e h r inte e auc nend e rnt. h c gerle Wo n e n ken

Manu und Chrissyrichtig cboeol.

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Wie erlebst du Jesus?

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, alles andere wird euch gegeben werden! Ihr Lieben!

unsere Wünsche. Er wünscht sich, dass wir in guten Beziehungen leben. Ich möchte it Gott zu leben, ihm nachzufolgen, für euch nur von zwei Beziehungen erzählen, und mit ihm zu leben ist der Inhalt die ich geschenkt bekommen habe (alle unseres Lebens, unsere Freude und auch wären zu umfangreich). hin und wieder unsere Herausforderung. Für mich hieß das mich aufzumachen, Ende September bin ich Miri begegnet. Wir Altbekanntes zu verlassen, Freunde und haben uns auf Anhieb sehr gut verstanden, Familie zurück zu lassen und mich auf ein waren Kaffee trinken, haben geredet, neues Abenteuer mit Jesus einzulassen. Ich gemeinsam Sachen unternommen und habe diesen Schritt gehen dürfen, auch daraus ist eine wunderbare Freundschaft wenn es nicht immer einfach war, aber dies gewachsen, die für mich eine großer Segen gehört zu den bereichernsten Erfahrungen ist. Dann Ende November habe ich Ben meines Lebens. Ich möchte euch berichten kennen gelernt. Anfangs haben wir uns wie es mir speziell im Bezug auf geschrieben, dann telefoniert und Anfang Beziehungen im letzen halben Jahr des Jahres war er zu Besuch in Rostock. Seit ergangen ist. Februar sind wir zusammen und er ist das größte Geschenk von Gott. In einer Beziehung zu Jesus ist alles möglich. Er ist ein Gott der Beziehungen Ich bin so unendlich dankbar für alle und wünsch sie sich zu jedem Menschen. Beziehungen die mir Gott geschenkt hat, Auch schenkt er sie den Menschen Freundschaften die sich, auch durch die untereinander. Wenn die Beziehung zu Gott Entfernung, vertieft haben, Beziehungen die Wichtigste in unserem Leben ist, dürfen die ich neu gewinnen durfte und meine wir uns darauf verlassen, dass er uns auch Beziehung zu Gott. Gott wünscht sich, dass mit wunderbaren menschlichen Beziehun- wir gemeinsam mit ihm und anderen gen versorgt! Ich bin ein absoluter unterwegs sind. Er kennt unsere BedürfBeziehungsmensch und der Schritt von nisse und wir dürfen ihn auch um Fellbach nach Rostock und damit ver- Beziehungen bitten. Ich habe erlebt, dass bunden das räumliche Verlassen meiner Gott zu seinem Wort steht: engen Beziehungen hat mich am meisten Trachtet zuerst nach dem Reich herausgefordert. Freunde die ich täglich Gottes, alles andere wird euch gesehen habe nur einmal in vier Monaten zu sehen ist eine heftige Umstellung. Am gegeben werden! Anfang war es nicht einfach, ich habe mich Dieser Vers ist zu dem Elementarsten immer wieder nach meinen Freunden und meines Lebens geworden. Gott ist so groß meiner Familie gesehnt und Heimweh und so gut! Wenn wir unser Leben auf ihn gehabt. Aber gerade in dieser Zeit durfte ich bauen und für ihn leben und er für uns ist, meine Beziehung zu Gott noch einmal sehr wer kann dann gegen uns ein?! vertiefen und neu erleben, dass mir Gott ein guter Freund, ein Tröster, ein Helfer und Alles Liebe meine wichtigste Beziehung ist. Im Gebet habe ich immer wieder meinen Wunsch Myrielle nach guten Freunden, besonders einer guten Freundin, hier oben und für einen Mann vor Gott gebracht. Und Gott sieht

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kreAtiv

Kommt noch was rein! „scrabbel zum wort „beziehungsstark“ Oder habt ihr noch was, was in die Rubrik kreatives passt?

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infos

Psa

4, 6 lm 3

G

r u eb

e g stta

03.04. 04.04. 05.04. 06.04. 20.04. 26.04. 27.04. 29.04. 31.04. 03.05. 04.05. 16.05. 16.05. 04.06. 07.06. 12.06. 21.06. 21.06. 24.06. 29.06. 04.07.

Corinna Gall Anke Krochmann Johannes Schmid Svenja Syring Pino Cipolla Sönke Goldschmidt Michael Vogler Stefanie Hackel Sabrina Fritsch Elisabeth Gräser Doreen Cipolla Kevin Hintzen Manuel Hintzen Simone Rotte Gisela Propp Denise Waldbüßer Micha Schmidt Helge Jörs Waldbüßer Andrea Pfund Vincenzo Iuzzolini Gianni Martongelli

Mit Psalm 34, 6 wünschen wir euch Gottes reichen Segen zum Geburtstag.

Gemeindeaufnahme Am 13.02.2011 wurde Regina Kaiser Mitglieder in unserer Gemeinde. Herzlich Willkommen!

Seminar im April 2011

15. - 16. April 2011

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Mission und Evangelisation Teil 1, Einführung in die Mission


infos

Termine Mittwoch, 20.04. Kleingruppenleitertreffen 20.00 h Sonntag, 01.05. Fellbacher Maikäferfest Samstag, 07.05. Lobpreisabend 20.00 h Sonntag, 15.05. Mitgliederversammlung 12.00 h Mittwoch, 18.05. Kleingruppenleitertreffen 20.00 h Do. 02.06. - So. 05.06. Holy-Spirit Weekend in Lorch Mittwoch, 08.06. Kleingruppenleitertreffen 20.00 h Sonntag, 12.06. Mitgliederversammlung 12.00 h

regelmäßige wöchentliche Veranstaltungen

Sonntag: 10.00 h Gottesdienst mit parallelem Kinderprogramm 1. Sonntag im Monat Abendmahlsgottesdienst 3. Sonntag im Monat Lobpreisgottesdienst Donnerstag: 20.00 h Kleingruppen Kontakt: Daniel Syring, Banrain 26, 73660 Urbach Tel: 0711/67218074 E-Mail: danielsyring@gmx.de In den Ferien treffen sich die Kleingruppen nach Absprache. Der Gottesdienst und die verschiedenen Veranstaltungen finden in der Schorndorfer Str. 27, 70736 Fellbach (im Pier 27, Eingang A) statt.

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die letzte Seite

Herzliche Einladung zum Holy Spirit Weekend vom 2. - 5. Juli 2011 im Kloster Lorch Hunger nach Gottes Gegenwart Im Lobpreis, Impulsen, persönlichem Gebet, Gesprächen und Gemeinschaft wollen wir uns nach der Gegenwart Gottes ausstrecken, uns auf sein Reden konzentrieren und erleben, was Gott für jeden einzelnen bereit hält. Es erwartet Dich ein aufregendes Wochenende, an dem Du den Geist Gottes ganz neu und individuell erleben kannst. Herzliche Enladung an alle, die einen echten Hunger nach Gottes Gegenwart und der Begegnung mit ihm haben. Alles weitere erfährst du unter http://www.cg-fellbach.de/download/HS_WE_2011.pdf

Bild wird noch eingefügt. Habs noch nicht!

Ansprechpartner Pastor Daniel Syring

Gottesdienstorganisation Sylvia Müller

„Projekt Kleiderkammer“ Daniel Syring

Pastor Benjamin Frank

Hausmeister Claus Cammerer

Theken-Einkäufe Gudrun Kägi

Pastorin Mirjam Frank

Kinderdienst Esther Knospe-Vogler

Verwaltung & Putzdienst Iris Stählin

Alphakurs Sylvia Müller

Kleingruppen Daniel Syring

Gemeindeaufnahme Daniel Syring

Lobpreis Benjamin Frank

Falls Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner benötigt werden, bitte an das Büro der Christus Gemeinde wenden.

Gemeindebrief Iris Stählin

Mission Mirjam Frank

Büro CGF Iris Stählin Tel.: 0711/5180261 e-mail: buero@cg-fellbach.de

Die Redaktion behält sich das Recht vor, an Artikeln geringfügige Textänderungen und Kürzungen vorzunehmen. Bei größeren Änderungen wird der Verfasser kontaktiert.

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