eMAGAZIN 1/2017

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AusserGewรถhnlich

Berlin

Die Menschen hinter den Bauten


BERLINER SIND OFFEN, TOLERANT UND IGNORANT

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Alles ist möglich, wenn wir uns vernetzen. Fast jedes Problem kann gelöst werden, wenn sich nur genügend Menschen darauf stürzen. Diese Stadt kann alles schaffen, wenn wir gut koordiniert sind. Dazu müssen wir einander nur besser kennen lernen. Das ist unser Plan für 2017. Deshalb lernt Ihr in dieser Ausgabe die AusserGewöhnlichen Berliner hinter den Bauten Berlins besser kennen. Alexander S. Wolf


DIE AUSSERGEW BERLI


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Berlin is in THE HAUS



The Haus, die größte temporäre Urban Art Galerie der Welt, entsteht gerade in Berlin. 150 internationale Künstler erhalten jeweils einen Raum im alten Bürogebäude einer Bank am Ku´Damm, das von den AusserGewöhnlichen Berlinern Pandion zu Wohnungen umgebaut wird. Bis dahin kann die Kunst damit machen, was sie will. Es gibt weder Vorgaben noch Regeln. Dann wird das Haus abgerissen.

Die AusserGewöhnlichen Berliner Kimo von Rekowski, Jörn Reiners und Marco Bollenbach von Xi-Design sprechen mit uns über Veränderung, Verfall und Vergänglichkeit beim abgefahrensten Projekt Berlins:



„Die Location verkörpert die Transformation von vergangener Büro-Einöde zu einer absurden Parallelwelt direkt am Kudamm. Der Standort ist ungewöhnlich, da man absurde Erlebnisse wie THE HAUS eigentlich eher in Kreuzberg, Friedrichshain oder Neukölln findet. Das spielt für uns keine Rolle, wir füllen die sechs Stockwerke der alten Bank mit freshester Kunst – mitten im Kommerz-Herz Berlins. Und wer sehen will, was in THE HAUS abgeht, kommt ab April einfach vorbei und lässt sich flashen. Was in THE HAUS passiert, kann man gar nicht in Worte fassen“.



„Die Location verkörpert die Transformation von vergangener Büro-Einöde zu einer absurden Parallelwelt direkt am Kudamm.

Der Standort ist ungewöhnlich, da man absurde Erlebnisse wie THE HAUS eigentlich eher in Kreuzberg, Friedrichshain oder Neukölln findet.


Das spielt für uns keine Rolle, wir füllen die sechs Stockwerke der alten Bank mit freshester Kunst – mitten im Kommerz-Herz Berlins“.


„Ein schlauer Mensch sagte mal, dass die einzige Konstante in Berlin die Veränderung sei. Zu Veränderung gehört es, Sachen zu schaffen, sich aber auch von Dingen verabschieden zu können. Schließlich ist nichts für die Ewigkeit. Das haben die Berliner ganz gut begriffen. Überall sprießen neue Ideen aus dem Boden und andere Sachen machen wieder dicht – der normale Kreislauf.

Wir schließen uns dieser Konstanten an, stellen dieses unglaublich krasse Ding auf die Beine und sorgen einfach selbst dafür, dass es wieder verschwindet“.



THE HAUS öffnet am 01. April für 8 Wochen. Bis dahin arbeiten 150 Künstler, um jeden Raum in jeder Etage umzugestalten und gemeinsam die größte Urban Art Galerie der Welt zu schaffen.


„Berliner: Musste hin! Tourist: Must you hin!“


„Berlin macht weiter, wie immer. Das ist keine Vision, sondern eine Tatsache. Wir lieben Berlin und wollen, dass das genau so bleibt. Eine Stadt, in der irgendwie alles geht und die sich nicht einschüchtern lässt. Unsere persönliche und natürlich ganz uneigennützige Vision für Berlin liegt darin, die Stadt zu verschönern und dafür zu sorgen, dass auch andere sie wirklich verschönern und keiner die Atmo von Berlin und seiner Kieze zerstört. Peace out!“

Das komplette THE HAUS Interview lest Ihr hier.




„Best thing I´ve ever done“.

Das sagte der legendäre Architekt Frank O. Gehry, als er 2001 die AXICA gebaut hatte. Heute ist die AXICA ist eine der exklusivsten und überraschendsten Eventlocations Berlins. Von außen betrachtet ist es ein ganz normales Gebäude, aber wenn man es betritt, eröffnet sich eine völlig neue architektonische Welt. Der AusserGewöhnliche Berliner Marc Mundstock über den Begegnungsort im ehemaligen Todesstreifen.



„Die wirklich außergewöhnliche Architektur des Genies Frank O. Gehry: Er hat es geschafft, die engen Gestaltungsvorgaben an diesem besonderen Platz in Berlin zu beachten, indem er seine typischen biomorphen Formen einfach nach innen verlagert hat. Eine Überraschung für jeden Besucher“.





„An diesem Platz war vor dem Fall der Mauer Niemandsland, der Todesstreifen. Umso schĂśner ist es, dass hier ein Ort der Begegnung entstanden ist und sich hier Menschen treffen: Menschen mit unterschiedlichen Ansichten, aus verschiedenen Nationen“.


„Die AXICA ist ein Tochterunternehmen der DZ BANK, der dieses Gebäude gehört. Der Name AXICA ist ein Kunstwort, da wir hier direkt am Schnittpunkt der Achsen von Ost und West und Nord und Süd sind. Für Frank O. Gehry war es gar nicht so einfach, hier zu bauen. Das Brandenburger Tor gibt Höhe und Materialien für alle Gebäude am Pariser Platz vor. Gehrys Gebäude zeichnen sich normalerweise durch sehr ungewöhnliche Formen aus (z.B. das Guggenheim Museum in Bilbao, Spanien). Gehry hat hier sehr geschickt die Bauauflagen erfüllt, und trotzdem einen typischen Gehry Bau geschaffen, mit dem Unterschied, dass sich das Besondere erst im Inneren erschließt“.

Das ganze Interview mit Marc Mundstock lest Ihr hier.



„Das Böse gewinnt nur, wenn das Gute vor sich hin döst“


Der Au ss e r G e w ö h nl i che Friedrichstadt-Palast ist die größte Theaterbühne der Welt und mit 700.000 Besuchern jährlich die meistbesuchte Bühne Berlins. Die Gründer des Hauses wurden in der NS-Zeit aufgrund ihrer jüdischen Abstammung oder ihrer Sexualität verfolgt.

Diese Zeit zählt zu den grausamsten Jahren in der Geschichte. Und dennoch werde heute Vorurteile und Hasstiraden ohne Scham im Internet gepostet. Vor diesem Hintergrund spricht Dr. Berndt Schmidt, Intendant des Friedrichstadt-Palastes, mit uns über Vielfalt, Freiheit und Demokratie und über seine Initiative „Respect each other“.


„Wir leben in Zeiten, in denen dumpfe Emotionen wieder hoffähig werden, wo aus Berechnung gelogen wird und Menschen mit ähnlichen Merkmalen in einen Topf geworfen werden, nur weil 0,001 Prozent von ihnen etwas Schlimmes verbrochen haben. Und diese besorgten Hassbürger ernten dafür auch noch Kopfnicken“.


„Noch vor wenigen Jahren wäre ich nicht im Traum auf die Idee gekommen, platte Selbstverständlichkeiten wie ‚Respect each other‘ auf bunte Fahnen zu schreiben. Aber als vor etwa drei Jahren jeden Montag über die Reinhardtstraße – Reinhardt war jüdischer Theaterunternehmer – antiisraelische und im Kern antisemitische Demonstrationen bei uns am Haus vorbei kamen, auf ihrem Weg zur von Nazis geschändeten Synagoge in der Oranienburger Straße, da spürte ich erste Anzeichen, dass sich was dreht. Seitdem scheißt ein nationaler und auch internationaler Mob die sozialen Medien voll. Früher haben sie sich versteckt oder hinter vorgehaltener Hand getuschelt, weil das gesellschaftlicher Selbstmord gewesen wäre. Heute posten sie unter vollem Namen und mit Angabe ihres Arbeitgebers derart pauschale Vorurteile und Hasstiraden, dass einem als geschichtsbewusstem Menschen ganz anders wird.“ ©Patrick Gutsche


„Wir sind Zeitzeugen davon, wie gerade mühsam errichtete zivilisatorische Dämme brechen. Ich bin überzeugt davon, dass die Jahre ab 2013 in die Geschichte eingehen.“

©Marco Winiarski



©Tobias Schwarz


„Unsere deutschen Abendland- und Kulturverteidiger sollten immer dran denken, dass die grausamsten und beispiellosesten Verbrechen der Menschheitsgeschichte von deutschen „Ariern“ begangen wurden. Die Nazis und wir Nachfahren können froh sein, dass es damals keine Farbaufnahmen und Handyvideos gab, denn das wären die grausamsten Aufnahmen der Welt. Wir Deutschen wollen, dass die Welt differenziert auf uns blickt. Auch ich möchte, dass ich als 1964er Jahrgang nicht mit den Nazi-Verbrechern in einen Topf geworfen werde.

Aber dann können Afghanen oder Afrikaner es wohl auch erwarten, dass wir sie nicht für die Taten von Wenigen in Sippenhaft nehmen und pauschal verurteilen. Max Reinhardt, Erik Charell und Hans Poelzig, die 1919 unsere Bühnengeschichte begründeten, waren später als Juden, Homosexuelle und ‚entartete‘ Künstler allesamt Verfolgte der Nationalsozialisten. Unter dem Namen „Theater des Volkes“ waren wir die größte NS-Propagandabühne des Dritten Reiches. Bis 1990 war der Palast das Vorzeigeunterhaltungstheater der DDR...“.


ŠPedro Becerra


„Die Initiative starten wir hier, weil der Palast in Berlin ist und Berlin gerade international für etwas steht - als Reichshauptstadt des Holocaust und als Zentrum einzigartiger Aggression und wahnhafter Überlegenheitsgelüste. Ich habe meine Großeltern immer vorwurfsvoll gefragt, mein Gott, was habt Ihr Pfeifen denn ab 1933 dagegen gemacht. Und was mache ich? Ich mache ein Fähnchen mit einem Spruch. Klingt ausbaufähig, aber es haben sich eben doch wunderbare Menschen angeschlossen und damit wird es mit Leben und Wert erfüllt. Das Böse gewinnt nicht, weil es stärker ist, sondern nur, wenn das Gute vor sich hindöst und sich nicht in den Weg stellt“.

Hier ist das komplette Interview mit Berndt Schmidt.


©Leo Seidel


Staunen fĂźr abgebrĂźhte Berliner


Ab dem 24. Februar 2017 bringt der Wintergarten „LIKE BERLIN – Die Show“ auf die Bühne. Das Feuerwerk aus Berlin-Sound, wilder Artistik und Weltstadt-Atmosphä-

©Leo Seidel

re ist inspiriert von der Wer te-Kampagne LIKE BERLIN und bringt die Seele Berlins auf die Bühne. Die Show folgt einer langen Tradition: 1880 begann man im Winter-


garten des luxuriösesten Hotels Deutschlands mit Varieté-Vorstellungen. Noch heute bringt der Wintergarten die Berliner zum Staunen.

Der Intendant Georg Strecker spricht mit uns über die lebendige Legende in der Potsdamer Straße:


„Die Location ist genauso legendär wie die Künstler, die bei uns aufgetreten sind. Die Brüder Skladanowsky zum Beispiel haben im Wintergarten zum ersten Mal bewegte Bilder gezeigt – die Geburtsstunde des Kinos! Oder Houdini, Otto Reutter, Josephine Baker und die großen Clowns Grock und Charlie Rivel, aber auch Max Raabe, die Kessler-Zwillinge, Meret Becker und Katharine Mehrling – sie standen alle schon auf der Wintergarten-Bühne.“

©Leo Seidel



©Kai Stuht


„Ab dem 24. Februar 2017 startet der Wintergarten „LIKE BERLIN – Die Show“. Das Feuerwerk aus Berlin-Sound, wilder Artistik und Weltstadt-Atmosphäre ist inspiriert von der Werte-Kampagne LIKE BERLIN und bringt die Seele Berlins auf die Bühne.“ Der Wintergarten in einem Satz: „Auch wenn du dich als Berliner über fast nichts mehr wunderst, im Wintergarten wirst du staunen – Liberté, Egalité, Varieté!“ „Was uns unsere Gäste immer wieder bestätigen: Den Wintergarten kann man sich vorher gar nicht richtig vorstellen – man muss ihn erleben. Wir legen sehr viel Wert auf die Berliner Werte Freiheit, Offenheit und Toleranz. Diese versuchen wir auch auf die Bühne zu bringen. Der Wintergarten ist elegant und stilvoll, aber nicht spießig.“

Georg Strecker hat mit uns noch mehr besprochen. Was, das seht Ihr hier.


24.02. - 11.06.2017 | DIE S w w w.wintergarten-berlin.de

|

Ticket-Hotline:

030


SEELE BERLINS IN EINER SHOW

0

-

588

433

|

Potsdamer

Str.

96,

10785

Berlin


Die Kirche, in der Judas eine Hauptrolle spielt Der Berliner Dom ist die größte Kirche Deutschlands. Seine Geschichte reicht zurück bis in das Mittelalter.

Hunderttausende Besucher strömen jedes Jahr in das besondere Bauwerk, dessen Ereignisse so bunt sind, wie Berlin. Der AusserGewöhnliche Berliner Lars-Gunnar Ziel, Geschäftsführer des Berliner Domes, spricht mit uns über Berührungsängste und eine Location mit 200 Jahren Firmengeschichte.



„Die Geschichte des Berliner Domes reicht 500 Jahre in die Vergangenheit. Das eigentliche Gebäude wurde im Auftrag von Kaiser Wilhelm II. errichtet und 1905 fertig gestellt. Im Zweiten Weltkrieg traf eine Bombe die Kuppel des Domes, die daraufhin zwei Tage brannte und anschließend in die Tiefe stürzte. Dabei wurde das Innere des Domes teilweise zerstört, ebenso Teile der Hohenzollerngruft. Noch zu DDR Zeiten begann der Wiederaufbau. 1993 wurde der Berliner Dom wieder eingeweiht.“




„Im Berliner Dom besteht die Möglichkeit, größere musikalische Veranstaltungen durchzuführen. Hierfür kann die Predigtkirche mit ca. 1300 Plätzen mit den angrenzenden Räumlichkeiten für Empfänge gemietet werden. Auch private Orgelkonzerte mit Führungen gehörten zum ständigen Angebot.“


Im März findet im Dom Das Werk „Ich, Judas“ mit Ben Becker statt. Wieso wurde der Dom als Location gewählt? „Ben Becker und der Berliner Dom, die beiden haben sich wirklich gesucht und gefunden. Wir wollten den Text von Walter Jens ‚Die Ver teidigungsrede des Judas Ischariot‘ schon lange irgendwie in den Dom kriegen und haben nach einem geeigneten Schauspieler gesucht. Zur gleichen Zeit hat Ben Becker eine CD mit dem Text eingesprochen und auch darüber nachgedacht, wie er dieses starke Werk irgendwie inszenieren kann. So kamen die beiden Schwergewichte Dom und Becker zusammen - zwei die gleichzeitig polarisieren und begeistern. Und dann noch die Rolle des Judas, eine der umstrittensten Figuren der Bibel“.




„Viele Menschen waren noch nie in einer Kirche und haben auch manchmal eine regelrechte Scheu davor. Wer aber einmal im Berliner Dom drin ist, merkt schnell, dass das Haus nichts zum Fürchten ist“. Lars-Gunnar Ziel hat uns noch mehr erzählt. Was, lest Ihr hier.


Das Schloss in der Box Die Geschichte und die Zukunft vom Berliner Stadtschloss stecken in einer Box: In der Humboldt-Box am Berliner Schlossplatz. Im Zweiten Weltkrieg beschädigt und von der SED 1950 gesprengt, soll das Berliner Stadtschloss 2019 wiedereröffnen. Während des Wiederaufbaus füttert die Humboldt-Box alle interessierten Berliner mit Informationen zur Geschichte und der Zukunft des Schlosses.



Inzwischen ist die Humboldt-Box eine begehrte Event-Location geworden. Der AusserGewöhnliche Berliner Tobias Assies, Inhaber der Humboldt-Box, über die Terrasse mit dem spektakulärsten Blick:



„Die Humboldt-Box wurde im Juni 2011 mit einem einzigen Ziel erbaut. Das aussergewöhnliche Konzept: Es ist ein nur temporäres Gebäude, das den Zweck hat, den Wiederaufbau des Berliner Schlosses zu begleiten.

In der ersten Etage können die Besucher hierzu die Ausstellungen des Fördervereins, sowie in der zweiten und dritten Etage wechselnde Ausstellungen des Humboldt Forums besuchen. Gerade, weil die Humboldt-Box in zwei Jahren wieder verschwinden wird, wird sie in die Berliner Geschichte eingehen“.






„Das Besondere an der Humboldt-Box sind die einzigartigen Blicke auf den Lustgarten, die Museumsinsel, den Berliner Fernsehturm und die Baustelle des Berliner Schlosses“.



Hier unser ganzes Interview mit Tobias Assies Ăźber die Humboldt-Box.




Berliner sehen immer wahnsinnig gut aus. Erstens, weil sie Berliner sind und zweitens, weil sie keine Grenzen kennen. Sie machen alles, genauso wie sie es wollen. Also wird das Fitness-Studio zum Club.

Laut, bunt, Berlin. In der verrücktesten und kreativsten Stadt Deutschlands gibt es seit Ende 2016 ein besonders anderes Fitness-Studio: Den JOHN REED Fitness Music Club. Verantwortlich ist Marcus Adam. Er führte früher die Stars für MTV vor die Kamera, heute spricht er mit uns über das lauteste und bunteste Sporterlebnis Berlins:



„In Berlin ist die Kulturszene so vielfältig wie die Stadt selbst, es gibt also Raum für die unterschiedlichsten Kunstformen. Genau diese Offenheit spiegelt sich auch bei Veranstaltungen und Locations wieder.“





„Räume können das Gefühl geben, sich plötzlich nicht mehr in Berlin zu befinden, sondern in einer eigenen, spannenden Welt und dadurch inspirieren und motivieren. Wir entführen die Trainierenden in eine Welt, die auf den ersten Blick wenig mit einem Fitnessstudio zu tun hat. Durch das Design und die vielen Elemente, schaffen wir eine Umgebung, in der man sich gerne aufhalten und wieder kommen will. Das Musikprogramm unterstützt zusätzlich.“



„Ein Raum kann auf jeden Fall die Motivation beeinflussen – und damit indirekt auch die Leistungsfähigkeit. Wenn ich gerne und regelmäßig zum Trai-

ning gehe, habe ich bessere Erfolge, als wenn ich mich jedes Mal zum Training quälen muss und lustlos ein Minimalprogramm abspule.


Bei JOHN REED soll die Trainingsatmosphäre, die Motivation und die Leistung der Trainierenden verstärken. Ein weiteres wichtiges Element ist,

die Musik. Wir wählen die Musik, die in den Clubs über das JOHN REED Radio und bei den Live-Sets lokaler DJs läuft, sehr genau aus.“


Marcus Adam ist Head of Marketing and Music bei JOHN REED. Als ehemaliger Musikchef von MTV ist er nun ma߬geblich verantwortlich für das Musikkonzept und die motivierende Umgebung der JOHN REED Fitness Music Clubs. Das ganze Gespräch mit Markus Adam gibt es hier.





Aus Berlin in die Zukunft reisen


In 5 Jahren werden 10% der Berliner Kleidungsstücke tragen, die mit dem Internet vernetzt sind. Was erwartet uns noch in der Zukunft? Das zeigt uns Cyrill Etter, Geschäftsführer des Game Science Center Berlin, mit seinem Zukunfts-Museum.

Hier können wir Computer mit den Augen steuern oder uns einen virtuellen Haarschnitt verpassen lassen:



„Das GameScienceCenter Berlin kombiniert die spannenden Aspekte eines interaktiven Zukunfts-Museums, aktuelle Tech-Trends zum Anfassen und eine einmalige, futuristische Location“.


„Als Cay und ich das GSC im Februar 2013 gegründet haben, fing gerade das neue Phänomen des Crowdfundings an. Da Crowdfunding in unseren Augen die kreativsten und innovativsten Technologien hervorbringt, entstand bei uns gedanklich die Vorstufe des heutigen GameScienceCenters: „Ein Showroom für Crowdfundingprojekte“. Damals war uns auch schon besonders wichtig, dass man alles selbst austesten kann.

Die Besucher sollten sich selbst ein fundiertes Bild machen können um zu entscheiden, ob sie dieses Projekt unterstützen wollen. Nach und nach stießen wir aber auf immer mehr tolle Projekte, die nicht durch Crowdfunding ermögl i c h t wurden und änderten deshalb das Konzept zum jetzigen GSC Berlin: Ein ZukunftsMuseum mit dem Fokus auf neue und kreative Wegen mit dem Computer zu interagieren“.

Mehr gibt´s hier.




Wir sind in den 20ern Vor drei Jahren schloss das Ballhaus Berlin. Jetzt ist es mit Macht wieder da. Das Gefühl der wilden 20er Jahre trifft aus Berlins neue Kreativszene und beschert uns heiße, durchzechte Berliner Nächte. Christof Blaesius ist Inhaber des Ballhaus Berlin. Im Interview spricht er mit uns über das Alt Berlin, MAMPE, das Ballhaus, und warum es sich als Investor lohnt, alte Werte zu respektieren:



„2016 haben wir 111 Jahre Ballhaus Berlin gefeiert. Als Überraschung habe ich das Interieur vom Alt Berlin gekauft. Und dann haben wir das Alt Berlin in das alte Getränkelager rein gezimmert. ...Die Kneipe stammt von 1893. Die Legende sagt, dass bereits Berthold Brecht seinen eigenen Stuhl aus der Volksbühne dort platzierte und häufig im Alt Berlin verkehrte. In den 10 Jahren vor der Schließung trafen sich dort auch Leute wie Brad Pitt, Quentin Tarantino, Max Raabe und viele andere, wenn sie hier in Berlin waren. Hier konnten sie sich austauschen und unbelästigt ein Bier und MAMPE trinken.“


„Ich sage nicht, dass nur alles gut ist, was alt ist. Aber ich kann verbindlich sagen, dass es sich lohnt, traditionelle Werte und traditionelle Kultur aufrecht zu erhalten.“



Unsere aktuelle politische Situation wird bedingt durch die weltweiten Kriege und die Problematiken unter den verschiedenen Kulturen und Regionen, die aus meiner Sicht im Moment zu den problematischsten Situationen gehören, die ich im Leben bis jetzt erlebt habe. Ich glaube trotzdem nicht, dass sich etwas ändert.

Ich glaube, dass wir alle, unabhängig des tragischen Anschlages und den weltweiten Ereignissen, längst sensibilisiert durch die Welt gehen. Ich denke, dass der Anschlag dazu führt, dass viele Menschen ihre Umwelt wesentlich aufmerksamer betrachten. Wenn wir unsere Freiheit erhalten wollen, ist der einzige Weg, dass wir uns alle bildhaft an die Hand nehmen, die Augen auf halten und selbst innerhalb unseres kleinen Mikrokosmos alles tun, um dieser gesamten Entwicklung entgegen zu wirken.“ Mehr gibt´s hier.





Die neue Residenz eines Berliner Aristokraten


Zu Zeiten der Teilung hatte West-Berlin Sonderstatus und war kreatives Biotop und Schaufenster des Westens. Dann wurde es still um den Westen. Seit Kurzem hat die City West wieder aussergewöhnliche Ecken zu bieten, die

den Stil von F-Hain und Grunewald vereinen: Zum Beispiel das Sir Savigny in der Kantstraße. Myriel Walter, Brand Managerin des Sir Savigny, spricht im Interview mit uns über den besten Käsekuchen der Stadt.




„Das Sir Savigny ist kleines, individuelles Hotel im Herzen von Charlottenburg, in einem ehemaligen Wohnhaus aus dem Jahr 1893. Eine Mischung aus Kreativität und Luxus, nur wenige Meter vom Savignyplatz entfernt.“


„Die Gegend verändert sich. Das spürt man in den Seitenstraßen. Kleine Cafés, Designshops und Boutiquen eröffnen hier fast täglich.“



„Der Gast wird in der Bücherei begrüßt, dem Herzstück des Hauses, von dem der Wintergarten, die Lounge und die B u rg er- B a r T HE BUTCHER ineinander übergehen. Spannend ist auch das Restaurantkonzept. Die Burger werden im gesamten Erdgeschoss, den Privaträumen des Sirs, serviert.“





Myriel Walter im aussergewöhnlich schönen Hinterhof des Sir Savigny. Das komplette Gespräch mit ihr könnt Ihr hier verfolgen.


Fleischlust in Neukölln Früher war es das beste Berliner Bordell für Offiziere, heute gibt es hier das am längsten gereifte Fleisch Berlins: Das FILETSTÜCK Pigalle ist der Ort für heiße Gourmetstücke und könnte nirgendwo besser auf-

gehoben sein als in der Weltstadt Berlin. Der AusserGewöhnliche Matthias Martens ist Geschäftsführer des Restaurants und spricht mit uns über die Fleischlust.





Wie kann ich Euch erleben? „Einfach zum Essen vorbeikommen, am Wochenende bitte reservieren, oder an einem unserer legendären Kochkurse teilnehmen.

Wir zerlegen alle 14 Tage einen fünf Wochen gereiften Rinderrücken, da dürfen die Teilnehmer richtig mit Knochensäge und Ausbeinmesser ran. Danach wird Tatar geschnibbelt und die T-Bones


werden auf dem Holzkohlegrill zubereitet. Und später sitzen alle zusammen, trinken Wein und essen in vier Gängen alles auf. Die Termine sind auf unserer Website.“

©Timo Frank




Berliner Glück Hier wäre Berlins Hiroshim a g ew esen : Der Mehringplatz in Kreuzberg, wo die Friedrichstrasse beginnt und endet. Das Ziel von „Little Boy“, der ersten Atombombe, die am 6.August 1945 dann Hiroshima zerstörte.

Aber weil Berliner immer Glück haben, wurden wir verschont. Wer so vom Glück beschenkt wurde, sollte niemals Angst vor der Zukunft haben.





Neues Haus, neue Regeln

©Bettina Stöß




©Leo Seidel


©Bettina Stöß

Die Deutsche Oper Berlin ist das größte der drei Opernhäuser in Berlin und eines der aussergewöhnlichsten Deutschlands. Thomas Fehrle, Direktor der Deutschen Oper, erklärt uns im Interview, wie alte Themen auch heute noch brandaktuell sein können und warum die Liebe zu drei Orangen die Seele Berlins wiederspiegelt.


„Schon ihre Gründung durch Charlottenburger Bürger im Jahr 1912 war etwas Besonderes. Denn viele Opern sind – wie auch die Staatsoper – als Höfische Theater einer feudalen Tradition verpflichtet. Hier ging es aber darum, ein bürgerliches Gegenmodell zu etablieren, das beste Bedingungen für die großen Opern Wagners und Verdis bieten sollte.

Nach dem Krieg wurde der Neubau der Deutschen Oper Berlin von Fritz Bornemann im Stil der damals revolutionären Nachkriegsmoderne gestaltet – mit bester Sicht und Akustik auf allen Plätzen!“


©Peter Badke


Ihr Wunsch an Berlin? „Dass möglichst viele Menschen ihr Herz für neue Erfahrungen in der Kunst aufmachen und tief greifende Erlebnisse in unserem Opernhaus, aber auch in anderen Theatern, Konzertsälen und Museen haben. Das bereichert sehr das eigene Lebensgefühl und schärft den Blick für Menschen, auch außerhalb der Kunsträume.“ Das komplette Gespräch mit ihm könnt Ihr hier verfolgen.


WIR SEHEN UNS BEI:
























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