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Kino im Filmmuseum Juli 2012

FILM NOIR! Geld oder Leben! Bankr채uber im Film Lecture & Film: Kost체m und Maske Klassiker & Rarit채ten: Georg B체chner Specials


GELD ODER LEBEN! BANKRÄUBER IM FILM DILLINGER ≥ Seite 15

Information & Ticketreservierung ≥ Tel. 069 - 961 220 220 Impressum Herausgeber: Deutsches Filminstitut – DIF e.V. Schaumainkai 41 60596 Frankfurt am Main Vorstand: Claudia Dillmann, Dr. Nikolaus Hensel Direktorin: Claudia Dillmann (V.i.S.d.P.) Presse: Frauke Haß (Ltg.), Sarah Günter Redaktion: Katja Thorwarth, Frauke Haß Texte: Natascha Gikas, Frauke Haß, Urs Spörri, Ulrike Stiefelmayer, Katja Thorwarth, Gary Vanisian Gestaltung: Optik — Jens Müller, Karen Weiland www.optik-studios.de Druck: Fissler & Schröder – Die Produktionsagentur 63150 Heusenstamm Anzeigen (Preise auf Anfrage): Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 069 - 961 220 222; E-Mail: presse@deutsches-filminstitut.de Abbildungsverzeichnis: Alle Abbildungen stammen aus dem Bildarchiv des Deutschen Filminstituts – DIF e.V., sofern nicht anders verzeichnet.


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INHALT Filmprogramm Aktuelles Film noir! Geld oder Leben! Bankräuber im Film Klassiker & Raritäten: Georg Büchner Lecture & Film: Kostüm und Maske Late Night Kultkino Kinderkino

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Specials David Bordwell Nachkriegskino in Deutschland Was tut sich – im deutschen Film?

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Vorschau

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Service Programmübersicht Eintrittspreise/Anfahrt

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LECTURE & FILM ENEMY MINE ≥ Seite 23


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Aktuelles Liebe Besucherinnen und Besucher, begleitend zur Reihe „Geld oder Leben! Bankräuber im Film“ haben wir am Donnerstag, 12. Juli, Deutschlands bekanntesten Bankräuber Bernhard Kimmel zu Gast. Der „Al Capone von der Pfalz“ stellt mit Regisseur Peter Fleischmann dessen Dokumentarfilm MEIN FREUND DER MÖRDER (2006) vor und spricht anschließend über sein Leben als Bankräuber. Die Ausstellungsabteilung freut sich über die zahlreichen Gäste, die am 21. Juni zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung FILM NOIR! ins Filmmuseum kamen. Die Schau thematisiert den Stil des Film noir, der bildlich und atmosphärisch einen Bruch mit dem klassischen Hollywood-Kino markiert. Ergänzend gibt es im Kino eine Film-noir-Reihe. Außerdem bietet die Ausstellung ein abwechslungsreiches Begleitprogramm: 24 BPS – 24 Buchstaben in der Sekunde heißt eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Literaturhaus. Der Titel verweist auf die Tatsache, dass Kinofilme 24 Bilder pro Sekunde ablaufen lassen und das menschliche Gehirn in der selben Zeit etwa 24 Buchstaben erfassen kann. Bekannte Autoren nehmen je einen Film noir zum Ausgangspunkt eines Textes und erzählen ihn neu. Das weitere Begleitprogramm und nähere Infos unter: http://filmnoir.deutsches-filmmuseum.de/ Die Sommerferien stehen vor der Tür und die Museumspädagogik bietet wieder ein abwechslungsreiches Programm für Kinder und Jugendliche an. Die Teilnehmenden können einen Film über eine Reise drehen oder als Radioreporter verschiedene Museen erkunden und einen eigenen Radiobeitrag produzieren. Infos und Kontakt: Museumspaedagogik@deutsches-filminstitut.de Haben Sie Lust auf Autokino? Dann freuen Sie sich schon jetzt auf eine Veranstaltung im August: Im neuen Stadtteil Gateway Gardens am Frankfurter Flughafen können sich Liebhaber des Kultregisseurs Quentin Tarantino am Freitag, 10. August, im eigenen Wagen bei DEATH PROOF (2007) in die Welt der 1970er-Jahre zurückversetzen lassen. Das Deutsche Filmmuseum veranstaltet die Vorführung gemeinsam mit dem „kinoSommerhessen“ und den „Tagen der Industriekultur“. Beginn ist um 22.00 Uhr. Anmeldungen erforderlich unter autokino.deutsches-filmmuseum.de/ Seien Sie gespannt auf unser vielseitiges Sommerprogramm und freuen Sie sich auf die Angebote, die es in unserem Haus am Schaumainkai zu entdecken gibt.


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FILM NOIR! Glücksspiel, Schmuggel, Prostitution. Zwielichtige Ermittler im Kampf gegen brutale Gangster. An deren Seite: gefährlich schöne Frauen. Im Hollywood der 1940er- und 1950er-Jahre entstanden Filme über die „Mean Streets“ der nächtlichen Großstadt – eine bis dahin wenig bekannte Seite der US-amerikanischen Gesellschaft. Prominente Beispiele für diese als „Film noir“ bekannten „schwarzen“ Filme sind THE MALTESE FALCON (USA 1941), SUNSET BLVD. (USA 1950) oder TOUCH OF EVIL (USA 1958). Sie setzten bildlich und atmosphärisch um, wie sich die Gesellschaft durch den Krieg verändert hatte, und machten den Bruch mit den alten Idealen ebenso deutlich, wie die Gier nach Geld und ungebremster Freiheit.

Förderer der Ausstellung:

Die im Juni eröffnete aktuelle Sonderausstellung FILM NOIR! widmet sich dem Stil dieser Filme mit seinen starken Licht-Schatten-Kontrasten, extremen Blickwinkeln und von Linien und Rahmen begrenzten Bildausschnitten. Auf sechs Leinwänden veranschaulicht die Ausstellung mittels Filmkompilationen die Elemente dieses Stils. So lädt FILM NOIR! zu einer atmosphärischen Reise in die bisweilen düsteren Bildwelten der 1940er- und 1950erJahre ein und erläutert, angelegt als Analyse in bewegten Bildern, gleichzeitig die Grundlagen filmischen Gestaltens. Das Kino des Deutschen Filmmuseums bietet eine begleitende Filmreihe. Im Juli erwarten das Publikum neun Klassiker und zwei „Neo-Noirs“, die später an den Stil anknüpften.

Drei weitere Film-noir-Filme in der Reihe Late Night Kultkino (S. 26/27)


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FILM NOIR! THIS GUN FOR HIRE Die Narbenhand USA 1942. R: Frank Tuttle. D: Veronika Lake, Alan Ladd. 80 Min. 35mm. OF

Sonntag, 01.07. 20:30 Uhr Mittwoch, 04.07. 20:30 Uhr

Die Graham-Greene-Verfilmung von Frank Tuttle gilt als früher Höhepunkt des Film noir. Die Kritik lobte das feine Gespür für Stimmungen und den konsequent düsteren Fatalismus Tuttles. Berühmt wurde der Film durch die Unbarmherzigkeit, mit der seine Hauptfigur, der Killer Raven, seinem Beruf nachgeht und durch die Präsenz des Noir-Traumpaars Alan Ladd und Veronica Lake. Raven wird von einem seiner Auftraggeber verraten und gerät so ins Visier der Polizei. Auf seiner Flucht nimmt er die Nachtklubsängerin Ellen, Freundin eines Polizeibeamten, als Geisel. Doch Raven verliebt sich und stellt plötzlich seine Rachepläne in Frage. THE POSTMAN ALWAYS RINGS TWICE Im Netz der Leidenschaften USA 1946. R: Tay Garnett. D: Lana Turner, John Garfield. 113 Min. 35mm. OF

Freitag, 06.07. 18:30 Uhr Sonntag, 08.07. 18:00 Uhr

Frank Chambers erhält eine Arbeitsstelle als Hilfskraft in einer Tankstelle, die von Nick und seiner jungen Ehefrau Cora betrieben wird. Bald beginnt er eine Affäre mit Cora. Diese ist ihres bisherigen Lebens überdrüssig und überredet den Geliebten, ihren Ehemann umzubringen. Da eine explizite Darstellung der Affäre an den damaligen Moralvorstellungen scheiterte, vermitteln Lana Turner und John Garfield ihre sexuelle Anziehung hauptsächlich über Blicke und mittels Körpersprache. Gerade Turners ikonisches Spiel machte die Verfilmung von James M. Cains Roman zum Kultfilm.


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DARK PASSAGE Die schwarze Natter USA 1947. R: Delmer Daves. D: Humphrey Bogart, Lauren Bacall. 106 Min. 35mm. OF

Um seine Unschuld zu beweisen, flieht der wegen Mordes an seiner Frau verurteilte Vincent Parry (Humphrey Bogart) aus dem Gefängnis San Quentin. Kurz darauf begegnet er der schönen Irene (Lauren Bacall), die ihn in ihrer Wohnung in San Francisco versteckt. In den ersten 30 Minuten des Films nimmt die Kamera die Perspektive der Bogart-Figur ein, die man erst spät zu sehen bekommt; dann nämlich, als sich Parry einer Gesichtsoperation unterzieht, um ungestört der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Sowohl dieses filmische Kabinettstück als auch die spannende Handlung machen DARK PASSAGE zum Klassiker.

Sonntag, 08.07. 20:30 Uhr Mittwoch, 11.07. 20:30 Uhr

THE LADY FROM SHANGHAI Die Lady von Shanghai USA 1947. R: Orson Welles. D: Rita Hayworth, Orson Welles. 87 Min. 35mm. OF

Im Central Park trifft der Seemann O’Hara auf die wunderschöne Elsa, die gerade mit ihrem invaliden Mann Arthur Bannister nach New York gezogen ist. O’Hara heuert auf Bannisters Yacht an und verliebt sich in Elsa. Bannisters Geschäftspartner Grisby plant einen Versicherungsbetrug und verwickelt O’Hara in das dubiose Geschäft, das sich für diesen rasch fatal entwickelt. Der von Welles‘ Arbeit enttäuschte Columbia-Chef Cohn ließ den Film stark verändern, verhinderte ein Debakel an den Kinokassen jedoch nicht. Wie fast alle nach CITIZEN KANE (1941) produzierten Werke Orson Welles’ wurde auch dieses erst Jahre später als Meisterleistung gewürdigt.

Freitag, 13.07. 18:00 Uhr Samstag, 14.07. 20:30 Uhr


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FILM NOIR! THE BIG SLEEP Tote schlafen fest USA 1946. R: Howard Hawks. D: Humphrey Bogart, Lauren Bacall. 114 Min. 35mm. OF

Sonntag, 15.07. 20:30 Uhr Mittwoch, 18.07. 20:30 Uhr

In der Verfilmung des Romans The Big Sleep von Raymond Chandler erweist sich Humphrey Bogart als Idealbesetzung für den hartgesottenen Vieltrinker Philip Marlowe. Hinter dessen rauer Fassade verbirgt sich ein weicher Kern – ein Fremdkörper in der von Korruption und Sittenverfall geprägten US-amerikanischen Gesellschaft. Marlowes Auftraggeber ist ein todkranker ExGeneral, der behauptet, wegen der Spielschulden seiner Tochter erpresst zu werden. Während der Ermittlungen bestärken zahlreiche undurchsichtige Vorkommnisse Marlowes Vermutung, dass hinter diesem Auftrag dubiose Machenschaften stecken. SCARLET STREET Straße der Versuchung USA 1945. R: Fritz Lang. D: Edward G. Robinson, Joan Bennett. 102 Min. 35mm. OF

Freitag, 20.07. 18:00 Uhr Samstag, 21.07. 20:30 Uhr

Nach monotonen und deprimierenden Jahren wird der Kassierer Christopher Cross von seinem Arbeitgeber für 25 Jahre Arbeit geehrt. Auf dem Heimweg rettet Cross die Prostituierte Kitty vor einem Angreifer und verliebt sich in die verführerische junge Frau. Diese erkennt schnell seinen Liebeshunger und nutzt seine emotionale Abhängigkeit aus. Cross verschuldet sich immer mehr und schreckt bald auch vor kriminellen Methoden nicht zurück. Aus dem bereits 1931 von Jean Renoir verfilmten Stoff gestaltete Lang ein vielschichtiges menschliches Drama in einer verkommenen Welt.


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BERLIN EXPRESS USA 1948. R: Jacques Tourneur. D: Paul Lukas, Merle Oberon. 87 Min. 35mm. OF

Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bringt ein Zug der US-Armee Menschen verschiedener Nationalitäten nach Berlin. Während der Fahrt wird ein Bombenanschlag auf den deutschen Friedensvermittler Dr. Bernhardt verübt. Der Zug hält in Frankfurt, wo die Reisenden verhört werden. Bald stellt sich heraus, dass Bernhardt noch am Leben ist. Kurz darauf wird er entführt und seine französische Sekretärin macht sich zusammen mit Vertretern der vier Besatzungsmächte in den Trümmern der Frankfurter Altstadt auf die Suche nach ihm. Der Film wurde an Originalschauplätzen gedreht, was Tourneurs Inszenierung einen dokumentarischen Charakter verleiht.

Mittwoch, 25.07. 20:30 Uhr Donnerstag, 26.07. 20:30 Uhr

THE NAKED CITY Die nackte Stadt USA 1948. R: Jules Dassin. D: Barry Fitzgerald, Howard Duff. 96 Min. 35mm. OF

Jules Dassins packende Polizeigeschichte, deren Realismus viele Nachahmer im US-Krimi-Genre fand, besitzt dokumentarische Qualität. Der berühmt gewordene Off-Kommentar des Produzenten und Kolumnisten Mark Hellinger führt den Zuschauer durch die Handlung: Eines Morgens töten zwei Männer das Fotomodell Jean Dexter. Die mit dem Fall beauftragten Ermittler finden heraus, dass die junge Frau mit einer Diebesbande in Verbindung stand. Weitere Spuren führen durch alle Gesellschaftsschichten – mit Vorliebe aber in die dunkelsten Ecken von New York.

Freitag, 27.07. 18:00 Uhr


FILM NOIR!

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THE SPIRAL STAIRCASE Die Wendeltreppe USA 1948. R: Robert Siodmak. D: Dorothy McGuire, George Brent. 83 Min. 35mm. OF

Samstag, 28.07. 20:30 Uhr Sonntag, 29.07. 20:30 Uhr

Die stumme Helen Capel arbeitet im Neuengland des frühen 20. Jahrhunderts als Haushälterin für die vermögende bettlägerige Mrs. Warren. In der Nachbarschaft ereignen sich zahlreiche Mordfälle, und der Täter scheint es auf behinderte Frauen abgesehen zu haben. Aus Angst um die stumme Helen bittet Mrs. Warren ihren Arzt, sie fortzubringen. Doch ein Mord auf dem Anwesen kommt diesem Plan zuvor – die titelgebende Wendeltreppe spielt eine entscheidende Rolle. Das besondere Gespür Siodmaks für Spannung und die suggestive Lichtsetzung machten diesen Film berühmt.

SIE HABEN EINE NEUE NACHRICHT ... Jeden Mittwoch erscheint unser Newsletter und berichtet über das aktuelle Kinoprogramm und alle Ereignisse rund um das Deutsche Filmmuseum. Seien Sie stets über die neuesten Entwicklungen informiert und abonnieren Sie den Newsletter unter: http://newsletter.deutsches-filmmuseum.de


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GELD ODER LEBEN! BANKRÄUBER IM FILM Bankräuber faszinieren die Menschen von jeher. Insgeheim sympathisiert wohl so mancher mit dem Bankräuber, der es wagt, die scheinbar übermächtige Bank herauszufordern. Zahllose Spielfilme über das häufig romantisierte Verbrechen des „kleinen Mannes“, der sich ein Stück vom Kuchen nimmt, künden von diesem Phänomen. Im Juli präsentieren wir acht Bankräuber-Filme, darunter so grandiose wie BONNIE AND CLYDE (1972) und so lustige wie Woody Allens Spielfilmdebüt TAKE THE MONEY AND RUN (1969). Allens Film ist nicht die einzige Bankraub-Komödie: In AD OGNI COSTO (1966/67) wird ein Diamantenraub in Rio zum komischen Spektakel und in THE LAVENDER HILL MOB (1951) erheitert das kuriose Vorhaben, zu Eiffeltürmchen umgearbeitete Goldbarren aus dem Land zu schmuggeln. Glaubt man den Filmen, sind die wichtigsten Elemente für den perfekten Bankraub der Plan, ein zuverlässiges Team und ein Fluchtweg. Doch Gewalt markiert nicht selten das Ende des scheinbar sicheren Wegs zum Reichtum. Was für Warren Beatty in BONNIE AND CLYDE den Anfang vom Ende bedeutete, war für Deutschlands bekanntesten Bankräuber Bernhard Kimmel bittere Realität: Ein gescheiterter Banküberfall endete mit dem Mord an einem Polizisten. Gemeinsam mit Regisseur Peter Fleischmann ist Bernhard Kimmel am Donnerstag, 12. Juli, zu Gast und spricht nach dem Dokumentarfilm MEIN FREUND DER MÖRDER (2006) über das Leben als Bankräuber.


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GELD ODER LEBEn! BANKRÄUBER IM FILM BONNIE AND CLYDE USA 1972. R: Arthur Penn. D: Warren Beatty, Faye Dunaway, Gene Hackman. 111 Min. 35mm. OmU

Sonntag, 01.07. 18:00 Uhr Dienstag, 03.07. 20:30 Uhr

Bonnie Parker träumt schon lange davon, etwas Aufregendes zu erleben. Als sie den Gelegenheitsdieb Clyde Barrow dabei ertappt, wie er das Auto ihrer Mutter knackt, beginnt für beide ein gefährliches Abenteuer. Scheinbar spielerisch rauben sie eine Bank nach der anderen aus, und die Barrow-Bande ist in aller Munde. Doch dann begeht Clyde seinen ersten Mord. Faye Dunaway und Warren Beatty verkörpern in dem auf einer wahren Geschichte basierenden Film ein Gangsterpaar, das zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise den Südwesten der USA in Angst und Schrecken versetzte.

THE LAVENDER HILL MOB Einmal Millionär sein Großbritannien 1951. R: Charles Crichton. D: Sir Alec Guinness, Stanley Holloway, Audrey Hepburn. 78 Min. BluRay. OF

Donnerstag, 05.07. 18:00 Uhr Freitag, 20.07. 20:30 Uhr

In dieser temporeichen britischen Komödie überwacht der brave Londoner Bankangestellte Henry Holland den Transport von Goldbarren. Bereits seit 20 Jahren träumt er davon, das Gold zu stehlen. Gemeinsam mit Alfred, einem Hersteller von Souvenir-Briefbeschwerern, schmiedet er einen Plan: Die Goldbarren sollen zu kleinen Eiffeltürmchen verarbeitet und nach Paris geschmuggelt werden. Doch aufgrund eines Missverständnisses misslingt das scheinbar geniale Vorhaben. An der Seite von Sir Alec Guinness geben Robert Shaw und Desmond Llewelyn, der später als „Q“ in der James-Bond-Reihe berühmt wurde, ihr Spielfilmdebüt.


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AD OGNI COSTO Top Job Italien/Spanien/BRD 1967. R: Giuliano Montaldo. D: Janet Leigh, Adolfo Celi, Klaus Kinski. 121 Min. 35mm. DF

Professor James Anders unterrichtet seit 30 Jahren an Donnerstag, 12.07. der französischen Schule in Rio de Janeiro. Aus Beobach17:30 Uhr tungen weiß er, dass im Gebäude gegenüber Diamanten empfangen, gelagert und verkauft werden. Nach seiner Dienstag, 24.07. 20:30 Uhr Pensionierung fasst Anders den Plan seines Lebens: einen Diamantenraub. Mit einem internationalen Team aus Meisterdieben, Einbruch-Experten und einem charmanten Playboy beginnt der Showdown während des Karnevals in Rio. Zunächst scheint das Vorhaben zu gelingen, doch dann kommt alles anders als geplant. Die Filmmusik komponierte Ennio Morricone, der 2007 den Oscar für sein Lebenswerk erhielt. TAKE THE MONEY AND RUN Woody, der Unglücksrabe USA 1969. R: Woody Allen. D: Woody Allen, Janet Margolin, Dan Frazer. 85 Min. 16mm. OF

Vorfilm: ROB Neuseeland 2007. R: Niko Kühnel. 9 Min. miniDV. OmU

Woody Allens erste komplett eigene Regiearbeit erzählt von dem aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Virgil, der beschließt, seinem Milieu zu entfliehen. Der kleine Gauner ist jedoch nicht nur vom Pech verfolgt, sondern auch Opfer seiner eigenen Tollpatschigkeit. Nichts gelingt ihm, weder ein Gefängnisausbruch mithilfe einer selbst geschnitzten Pistole, noch der Banküberfall mit einem handgeschriebenen Schild. Dann lernt er die hübsche Louise kennen, die sich offenbar für ihn interessiert. Allens Frühwerk begeistert mit Einfallsreichtum, vielen Gags und hintergründigem Humor und lässt bereits die große Kunst dieses Ausnahmeregisseurs erkennen.

Freitag, 13.07. 20:30 Uhr Sonntag, 22.07. 18:00 Uhr


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GELD ODER LEBEn! BANKRÄUBER IM FILM DOG DAY AFTERNOON Hundstage USA 1975. R: Sidney Lumet. D: Al Pacino, John Kazale, Charles Durning. 125 Min. BluRay. OF

Sonntag, 15.07. 18:00 Uhr Donnerstag, 26.07. 18:00 Uhr

Sidney Lumets Regiearbeit beruht auf einer wahren Geschichte: Anfang der 1970er-Jahre gerät in New York der Banküberfall einer dreiköpfigen Bande außer Kontrolle. Sonny Wortzig, verkörpert von Al Pacino, fordert seinen Komplizen auf, die Waffe auf einen Bankangestellten zu richten. Doch der Komplize hat Hemmungen und flieht vom Tatort. Als dann kaum Bargeld im Tresor ist und die Polizei das Gebäude umstellt, wird aus dem Banküberfall eine Geiselnahme. Das Fernsehen und zahlreiche Schaulustige sind „live dabei“ und Sonny wird schließlich zum Liebling der Menge. Dann eskaliert die Situation. DIE KATZE BRD 1988. R: Dominik Graf. D: Götz George, Gudrun Landgrebe, Heinz Hoenig. 118 Min. 35mm

Dienstag, 17.07. 20:30 Uhr Sonntag, 29.07. 18:00 Uhr

Der Gangster Probek hat den perfekten Coup ausgeheckt: Während seine beiden Komplizen eine Bank überfallen, in dem von Polizei belagerten Gebäude Geiseln nehmen und ein Lösegeld in Millionenhöhe fordern, beobachtet er in aller Ruhe das Geschehen von einem gegenüberliegenden Hotel aus – und gibt seinen Männern per Funk Tipps und Instruktionen. Zunächst läuft alles nach Plan, bis sich die Aktion zu einem Katzund-Maus-Spiel zwischen Probek und dem Einsatzleiter der Polizei entwickelt. Der packende Thriller von Dominik Graf war seinerzeit einer der wenigen deutschen Filme des Genres, die an den Kinokassen erfolgreich waren.


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DILLINGER Jagd auf Dillinger USA 1973. R: John Milius. D: Warren Oates, Ben Johnson, Richard Dreyfuss. 107 Min. 16mm. OF

John Herbert Dillinger und seine Gangsterbande sorgen Donnerstag, 19.07. mit spektakulären Banküberfällen und tollkühnen Raub18:00 Uhr zügen in den USA der 1930er-Jahre für Schlagzeilen. Mit ihren neuartigen Waffen und den schnellen Wagen Freitag, 27.07. 20:30 Uhr werden sie von der Bevölkerung in Zeiten der Depression gleichermaßen gefürchtet und als Helden verehrt. Dann erklärt FBI-Chef J. Edgar Hoover den Kopf der Bande zum „Staatsfeind Nummer eins“ und stattet seinen Top-Agenten Melvin Purvis mit Spezialvollmachten aus. Er soll Dillinger zur Strecke bringen – die Jagd beginnt. John Milius gelang mit dieser Gangsterballade nach einer wahren Begebenheit ein beeindruckendes Regiedebüt.

Freunde des Kinos Das Kino im Deutschen Filmmuseum sucht filmbegeisterte Freunde, die sich engagieren und für unser besonderes Programm interessieren. Lernen Sie uns kennen, und seien Sie gespannt auf das, was das Haus zu bieten hat. So erhalten Sie für unser Kino vergünstigte Eintrittspreise sowie Vorzugskarten zu besonderen Veranstaltungen und haben die Möglichkeit, Filmschaffende zu treffen. Selbstverständlich bekommen die Freunde des Hauses unseren Newsletter und alle Programme kostenfrei zugeschickt. Sie möchten das Kino unterstützen? Einzelpersonen: 30,- Euro Jahresbeitrag Unter 30-Jährige: 20,- Euro Jahresbeitrag Weitere Informationen: freunde@deutsches-filminstitut.de Tel.: 069 – 961 220 225


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SPECIAL

Der „Al Capone von der Pfalz“ Mit Bernhard Kimmel ist Deutschlands wohl bekanntester Bankräuber zu Gast im Kino des Deutschen Filmmuseums, das an diesem Abend Peter Fleischmanns Film MEIN FREUND DER MÖRDER zeigt. Der Film ist ein über Jahrzehnte angelegtes Porträt Kimmels. Fleischmann und Kimmel sprechen im Anschluss an den Film mit Urs Spörri (Deutsches Filmmuseum) über die Dokumentation und die Faszination, die von Kimmels einstigem Metier ausgeht. Über Bernhard Kimmel Bernhard Kimmel – bis heute bekannt als der „Al Capone von der Pfalz“ – verübte mit seiner Bande mehr als 100 Überfälle. Er verbüßte zwei Haftstrafen, darunter eine lebenslange für den Mord an einem Polizisten beim Überfall auf eine Sparkasse. 2003 wurde er nach insgesamt 31 Jahren Gefängnis wegen guter Führung entlassen. Über Peter Fleischmann Peter Fleischmann gehört zu den herausragenden Regisseuren des Neuen Deutschen Films. In zahlreichen Werken setzte er sich kontrovers mit der bundesrepublikanischen Nachkriegsgesellschaft auseinander, so unter anderem in JAGDSZENEN AUS NIEDERBAYERN (1969). MEIN FREUND DER MÖRDER Deutschland 1970-2006. R: Peter Fleischmann. Dokumentarfilm. 90 Min. DigiBeta

Bernhard Kimmels spektakuläre Einbrüche und Überfälle hielten Polizei und Medien in den frühen 60ern und späten 70er Jahren in Atem. Mehr als 30 Jahre lang Im Anschluss: filmte und interviewte Peter Fleischmann Deutschlands Peter Fleischmann berühmtesten Bankräuber immer wieder – auch als und Bernhard Kimmel dessen Einstieg in ein rechtschaffenes Leben misslang. diskutieren mit Urs Spörri (Deutsches Entstanden ist ein sehr persönliches Dokument über Filmmuseum). Schuld, Sühne und Freundschaft.  Donnerstag, 12.07. 20:00 Uhr

AL CAPONE VON DER PFALZ BRD 1970-1987. R: Peter Fleischmann. Dokumentarfilm. 87 Min. 16mm Dienstag, 31.07. 20:30 Uhr

Bernhard Kimmel ist nach seiner ersten Haftstrafe wieder in Freiheit. Peter Fleischmann begleitet in dieser ersten Dokumentation den scheinbar resozialisierten Bankräuber, während dieser heimlich bereits neue Raubzüge plant.


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Mein Leben, mein Festival, meine Frankfurter Sparkasse „Filme beeinflussen unsere Kinder. Anspruchsvolle Produktionen fördern sie. Danke an die Förderer.“ Die Stiftung der Frankfurter Sparkasse unterstützt das Internationale Kinderfilmfestival LUCAS sowie viele andere Projekte in Kunst, Kultur und Sport.

Petra Kappler | Festivalleitung LUCAS Deutsches Filminstitut | Deutsches Filmmuseum


DAS Alien wArtet Auf Dich ...

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Schaumainkai 41 路 Frankfurt am Main Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr, Mo geschlossen www.deutsches-filmmuseum.de


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KLASSIKER & RARITÄTEN Georg Büchner Das Kino des Deutschen Filmmuseums nimmt die hessischen Georg Büchner-Jahre 2012 und 2013 zum Anlass, fünf Filme zu präsentieren, die sich dem Leben und Werk Georg Büchners widmen. Neben zwei werkgetreuen Verfilmungen des Woyzeck von Georg C. Klaren und Werner Herzog zeigen wir eine freie filmische Adaption des Lenz von Thomas Imbach, der seine Titelfigur in die heutige Zeit verlagert. Büchners letzte Lebensjahre, sein politisches Handeln und die revolutionäre Zeit des Vormärz sind Thema des Films EINE DEUTSCHE REVOLUTION (1982) von Helmut Herbst und der Biografie ADDIO, PICCOLA MIA (1979) von Lothar Warneke.

Weitere Informationen zu den BüchnerGedenkjahren unter www.buechner 1213.de

ADDIO, PICCOLA MIA DDR 1979. R: Lothar Warneke. D: Hilmar Eichhorn, Wolfgang Arnst. 123 Min. 35mm

Die Biografie der letzten Lebensjahre Georg Büchners beginnt 1833. Büchner, Medizinstudent in Straßburg, kehrt zu seiner Familie nach Hessen zurück und erlebt dort, wie sich vereinzelt politischer Widerstand regt. In einer „Gesellschaft für Menschenrechte“ trifft er auf Gleichgesinnte und schreibt zusammen mit dem Pfarrer Weidig den „Hessischen Landboten“. Diese erste politische Tat zieht Repressalien nach sich und Büchner flieht zurück nach Straßburg in die politische Isolation. Dieser Bilderbogen aus einer Zeit der Repression und Restauration ist zugleich das Porträt einer Generation scheiternder Revolutionäre.

Dienstag, 03.07. 18:00 Uhr


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KLASSIKER & RARITÄTEN WOZZEK DDR 1947. R: Georg C. Klaren. D: Kurt Meisel, Helga Zülch. 101 Min. 35mm

Dienstag, 10.07. 18:00 Uhr

WOZZECK ist einer der ersten Filme der DEFA. Regisseur Klaren, der in Georg Büchners Woyzeck-Fragment vor allem eine große antimilitaristische Parabel sieht, hatte den Stoff bereits zur Zeit der Weimarer Republik verfilmen wollen, konnte sein Projekt aber angesichts der politischen Lage erst nach dem Zweiten Weltkrieg umsetzen. Im Anatomiesaal einer Universität liegt der leblose Körper des Füsiliers Wozzeck, der erhängt wurde. In einer Rahmenhandlung tritt Büchner selbst auf, um die Geschichte des gedemütigten Wozzecks zu erzählen.

WOYZECK BRD 1979. R: Werner Herzog. D: Klaus Kinski, Eva Mattes. 81 Min. 35mm

Dienstag, 17.07. 18:00 Uhr Dienstag, 24.07. 18:00 Uhr

Eine weitgehend vorlagengetreue Verfilmung von Büchners Dramenfragment: In einer kleinen Garnisonsstadt Mitte des 19. Jahrhunderts kümmert sich der Füsilier Woyzeck um seine Freundin Marie und sein uneheliches Kind. Dafür lässt er sich sogar für medizinische Versuche missbrauchen, bis er erfährt, dass sich Marie mit einem Tambourmajor eingelassen hat. Herzog drehte WOYZECK direkt im Anschluss an NOSFERATU im tschechischen Telc in nur 17 Tagen und blieb mit langen Einstellungen und wenigen Schnitten stilistisch nahe am Theater. Insbesondere die Besetzung des Woyzeck mit Kinski wurde in der zeitgenössischen Kritik heftig diskutiert.


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EINE DEUTSCHE REVOLUTION BRD 1982. R: Helmut Herbst. D: Greger Hansen, Franz Wittich, Marquard Bohm. 97 Min, 35mm

Dieser historische Film basiert auf Kasimir Edschmids Roman Büchner, eine deutsche Revolution. Im Jahre 1834 verfassen der Darmstädter Medizinstudent Georg Büchner und der Butzbacher Pfarrer Friedrich Ludwig Weidig das berühmte Flugblatt, mit dem sie die hessischen Bauern zum Aufstand gegen Gewaltherrschaft und Unterdrückung aufrufen. Doch eine deutsche Revolution nach französischem Vorbild findet nicht statt. Weidig wird verhaftet und im Gefängnis gefoltert, während Büchner fliehen kann. Der Film entfaltet im ersten Teil die Geschichte Büchners, während der Pfarrer Weidig im zweiten Teil zur Hauptperson wird.

Donnerstag, 19.07. 20:30 Uhr

LENZ Schweiz/Deutschland 2006. R: Thomas Imbach. D: Milan Peschel, Barbara Maurer, Noah Gsell. 96 Min. 35mm

Der Filmemacher Lenz verlässt seine Heimatstadt Berlin, um in den Vogesen die Hintergründe von Georg Büchners Fragment Lenz zu erforschen. Vom Wunsch getrieben, seinen neunjährigen Sohn Noah zu sehen, reist er stattdessen in den Wintersportort Zermatt in den Schweizer Alpen. Dort arrangiert er mit Noahs Hilfe ein Treffen mit seiner Exfrau Natalie, die er immer noch liebt. Doch die Illusion eines glücklichen Familienlebens ist nur von kurzer Dauer, allzu schnell wird sie überschattet von Lenz‘ Verhalten.

Dienstag, 31.07. 18:00 Uhr


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„If clothes make the men, then costumes certainly make the actors.“ Audrey Hepburn

lecture & film: KOSTÜM und MASKE Die Reihe Lecture & Film umfasst insgesamt zehn Vorträge, die jeden ersten Donnerstag im Monat um 20 Uhr Filminteressierten die Möglichkeit bieten, mehr über die Wirkung und die verschiedenen Funktionsweisen des filmischen Erzählens zu erfahren. Anknüpfend an die Themenkomplexe im zweiten Teil der neuen Dauerausstellung – Bildgestaltung, Ton, Montage und Schauspiel – geben renommierte Filmwissenschaftler und Filmschaffende Einblick in die facettenreiche Welt der Filmsprache. Im Anschluss an die Lecture ist jeweils exemplarisch ein Film zum Thema zu sehen, das immer mittwochs und samstags um 18 Uhr anhand weiterer Filme vertieft wird.


Lecture & Film: KOSTÜM UND MASKE

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Lauter Hosen ohne Ärmel Lecture von Monika Bauert Sie wirken hinter den Kulissen, doch kein Film funktioniert ohne sie: die Kostüm- und Maskenbildner. Aber wie werden Filmkostüme entworfen? Welche Rolle spielt die Maske in der täglichen Arbeit am Set? Mit Monika Bauert, die für die Sektion „Szenen- und Kostümbild“ Vorstandsmitglied der Deutschen Filmakademie ist, ist eine der renommiertesten Vertreterinnen ihrer Zunft zu Gast im Deutschen Filmmuseum. Die in Wuppertal aufgewachsene Bühnen-, Kostüm- und Szenenbildnerin arbeitete zunächst in mehr als 80 Theaterproduktionen, ehe sie für Wolfgang Petersens DAS BOOT (BRD 1981) in die Filmbranche wechselte.

Donnerstag, 05.07. 20:00 Uhr

Monika Bauert wirkte an zahlreichen gefeierten Filmproduktionen wie KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR (Deutschland 1997) mit und blickt auf eine lange internationale Karriere zurück. Die Dreharbeiten zu ENEMY MINE (USA 1985) bezeichnet sie als eine ihrer größten Herausforderungen – wir zeigen den Film im Anschluss an ihren Vortrag, in dem Monika Bauert im wahrsten Sinne des Wortes „aus dem Nähkästchen“ plaudert.

ENEMY MINE Enemy Mine – Geliebter Feind USA 1985. R: Wolfgang Petersen. D: Dennis Quaid, Louis Gossett Jr., Brion James. 113 Min. 16mm. DF

Im Weltraum tobt ein gnadenloser Krieg zwischen den Menschen und den echsenartigen Dracs. Nach einem erbitterten Gefecht müssen der Pilot Willis Davidge und der Drac Shigan auf einem trostlosen Planeten notlanden. Im gemeinsamen Überlebenskampf werden sie zu Partnern – doch das Misstrauen ist nur schwer zu überwinden. Monika Bauert über ihre Arbeit bei Wolfgang Petersens US-Regiedebüt: „Überlebensklamotten für Gestrandete im All! Sklavenklamotten für Außerirdische! Diese Anforderungen konnte ich nicht mit den üblichen Seidenstöffchen aus der Stoffabteilung bewältigen.“

Donnerstag, 05.07. ca. 21:00 Uhr


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Lecture & Film: KOSTÜM und Maske DRACULA Bram Stokers Dracula USA 1992. R: Francis Ford Coppola. D: Anthony Hopkins, Keanu Reeves, Gary Oldman. 128 Min. 35mm. OmU

Mittwoch, 04.07. 18:00 Uhr Mittwoch, 25.07. 18:00 Uhr

Der transsilvanische Graf Dracula kämpft im 15. Jahrhundert gegen die in Europa einfallenden Türken. Als er nach Hause zurückkehrt, hat seine Frau Elisabeta nach der Botschaft seines angeblichen Todes Selbstmord begangen. Erfüllt von Zorn und Trauer wendet sich Dracula vom Christentum ab und wird zum ewigen Leben als Vampir verdammt. 400 Jahre später sticht dem greisen Vampir das Bild von Mina ins Auge, die Elisabeta bis aufs Haar gleicht. Dracula hat fortan nur ein Ziel: sich mit Mina zu vereinen. Der film-dienst zählt Coppolas Oscar-prämierte Dracula-Verfilmung „zu den Sternstunden des Genres“. SHAKESPEARE IN LOVE USA 1999. R: John Madden D: Gwyneth Paltrow, Ben Affleck, Judi Dench. 124 Min. 35mm. OmU

Samstag, 07.07. 17:30 Uhr Mittwoch, 11.07. 18:00 Uhr

London, 1593: Der Autor „Will“ Shakespeare leidet unter einer Schreibblockade. Theaterbesitzer Philip Henslowe bedrängt ihn, das Stück Romeo und Ethel, die Tochter des Piraten endlich zu vollenden. Durch die unfreiwillige Hilfe seines Kontrahenten Christopher Marlowe und seiner Muse Viola findet Will zurück zu seiner Schreibkunst. Hautnah erlebt der Zuschauer, wie die Entstehungsgeschichte des Klassikers Romeo und Julia ausgesehen haben könnte. Judi Dench als Queen Elizabeth I. und Gwyneth Paltrow als androgyne Geliebte des Schriftstellers begeistern in dieser meisterhaften Komödie.


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ALIEN - DIRECTOR‘S CUT USA 1979/2003. R: Ridley Scott. D: Sigourney Weaver, John Hurt, Veronica Cartwright. 116 Min. 35mm. OmU

Im Weltraumfrachter Nostromo wird die Besatzung aus dem künstlichen Koma geweckt: Von einem fremden Planeten empfängt das Raumschiff ein Signal, das sich im Abstand weniger Sekunden wiederholt. Die Nostromo nimmt Kurs auf den Planeten, um die Quelle des Signals zu untersuchen. Auf ihrer Erkundungstour stößt die Crew auf außerirdische Wesen, die Aliens. Sie überwältigen ein Alien und bringen es zu Forschungszwecken an Bord – nicht ahnend, dass damit ein Kampf um Leben und Tod beginnt. Das von H.R. Giger entworfene Stuntkostüm des Aliens ist in der Dauerausstellung des Deutschen Filmmuseums zu sehen.

Samstag, 14.07. 18:00 Uhr Mittwoch, 18.07. 18:00 Uhr

LUDWIG Ludwig II. Frankreich/Italien/BRD 1972. R: Luchino Visconti. D: Helmut Berger, Romy Schneider. 245 Min. 35mm. OmU

1864 kommt der bayerische Märchenkönig Ludwig II. an die Macht. Doch bald zerstören Neid und Missgunst Ludwigs Vertrauen in seine Umwelt und er beginnt, sich nur noch dem Bau seiner Märchenschlösser zu widmen. 1886 wird er für geisteskrank erklärt und gezwungen abzudanken. Die eindringliche Darstellung der Homosexualität des Königs führte nach der Uraufführung zu drastischen Zensurauflagen. Im Kino des Deutschen Filmmuseums ist Viscontis Meisterwerk als rekonstruierte Originalversion in voller Länge zu sehen. Romy Schneiders Kostüm der „Sisi“ ist eines der Glanzstücke der Dauerausstellung des Filmmuseums.

Samstag, 21.07. 16:00 Uhr Samstag, 28.07. 16:00 Uhr


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Late Night Kultkino Das Late Night Kultkino beendet die Surferfilmreihe mit einer Dokumentation, die zur Popularität des Sports beitrug. Außerdem sind zur gewohnt späten Stunde drei Filme aus der FILM NOIR!-Reihe zu sehen. THE ENDLESS SUMMER USA 1966. R: Bruce Brown. Dokumentation. 95 Min. 35mm. OF

Freitag, 06.07. 22:30 Uhr Samstag, 14.07. 22:30 Uhr

THE ENDLESS SUMMER gilt als einer jener Surferfilme, die entscheidend zur Popularität des Surfsports beigetragen haben. Der Soundtrack der kalifornischen Band „The Sandals“, Bruce Browns brillante 16mm-Aufnahmen und der erfrischende Dokumentationsstil machen aus dem sechsten Surferfilm des Regisseurs ein Meisterwerk des Genres. Den beiden Hauptprotagonisten, die einen endlosen Sommer verbringen wollen, dabei traumhafte Strände und Menschen auf der ganzen Welt kennenlernen, sollten bald zahlreiche junge Surfer nacheifern. DEAD RECKONING Späte Sühne USA 1947. R: John Cromwell. D: Humphrey Bogart, Lizabeth Scott. 100 Min. 35mm. OF

Samstag, 07.07. 22:30 Uhr Freitag, 13.07. 22:30 Uhr

Der Fallschirmjäger Johnny Drake sitzt in einem Zug nach Washington, wo er eine Ehrenmedaille für seinen Einsatz im Zweiten Weltkrieg erhalten soll. Doch er kommt nie an seinem Ziel an. Sein Kamerad Murdock beginnt mit Nachforschungen, die ihn nach Gulf City führen. Dort erfährt er nicht nur, dass Drake bei einem Autounfall gestorben ist, sondern begegnet auch Coral, für die Drake angeblich gemordet haben soll. Für die Rolle der Coral war zunächst Rita Hayworth vorgesehen, sie wurde aber nach Unstimmigkeiten durch Lizabeth Scott ersetzt, die Humphrey Bogart mit ihrer kühlen Erscheinung perfekt ergänzt.


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MULHOLLAND Dr. Mulholland Drive - Straße der Finsternis USA/Frankreich 2001. R: David Lynch. D: Naomi Watts, Laura Harring. 147 Min. 35mm. OF

Der Film MULHOLLAND DR., benannt nach einer durch Hollywood und Los Angeles führenden Straße, erzählt vom tragischen Ende einer angehenden Hollywood-Schauspielerin. Noch extremer als etwa in BLUE VELVET blickt David Lynch hinter die scheinbar makellose Fassade des Filmbusiness, die er in glamouröse Bilder kleidet – orientiert an der Hollywood-Optik der 1950er-Jahre. Lynchs Faszination für den Film noir zeigt sich unter anderem in der Figur einer geheimnisvollen Frau, die nach einem Gedächtnisverlust auf der Suche nach ihrer Identität ist. Durch die komplexe Handlung geistern zahlreiche dunkle Gestalten.

Freitag, 20.07. 22:30 Uhr Samstag, 28.07. 22:30 Uhr

BASIC INSTINCT USA/Frankreich 1992. R: Paul Verhoeven. D: Michael Douglas, Sharon Stone. 127 Min. 35mm. OF

Der Kriminalpolizist Nick Curran wird auf einen Mordfall angesetzt, bei dem ein Rockstar von seiner Geliebten beim Sex mit einem Eispickel umgebracht wurde. Der Verdacht fällt schnell auf die faszinierende Catherine Tramell, eine Schriftstellerin, die in ihrem jüngsten Buch ebenfalls einen Mann mit einem Eispickel ermorden ließ. Bald erliegt Curran ihrem Charme und gefährdet neben seinen Ermittlungen auch sein Leben. Plot und Figurenzeichnung variieren die Muster des Film noir. Verhoevens Film wurde insbesondere aufgrund seiner hocherotischen Szenen und der sexuellen Anziehung zwischen Curran und Tramell weltberühmt.

Samstag, 21.07. 22:45 Uhr Freitag, 27.07. 22:30 Uhr


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KINDERKINO Im Juli präsentiert das Kinderkino drei besondere Filme, die sonst selten auf der großen Leinwand zu sehen sind. SCHNEEWITTCHEN UND DAS GEHEIMNIS DER ZWERGE Deutschland/CSSR 1992. R: Ludvik Raza. D: Gudrun Landgrebe, Dietmar Schönherr. 91 Min. Ab 6 Jahren Sonntag, 01.07. 15:00 Uhr

Das berühmte Märchen um das schöne Schneewittchen und ihre Zwerge wird hier durch tschechische Märchenelemente erweitert. Die deutsch-tschechische Koproduktion bietet einen ungewöhnlichen Zugang zu dem vielfach verfilmten und beliebten Märchenklassiker. FERIEN AUF SALTKROKAN Schweden 1966. R: Olle Hellbom. D: Torsten Lilliecrona, Louise Edlind. 87 Min. 35mm. Empfohlen ab 6 Jahren

Freitag, 06.07. 14:30 Uhr Sonntag, 08.07. 15:00 Uhr Freitag,13.07. 14:30 Uhr Sonntag,15.07. 15:00 Uhr

Der Film nach einer Geschichte von Astrid Lindgren handelt von den Kindern Pelle, Stina, Tjorven und Skrollan, die sich in einer Fischerbucht auf der Insel Saltkrokan eine Piratenschlacht mit Erwachsenen liefern. Auf einem zum Piratenschiff umgebauten alten Kahn entbrennt der Kampf um den berühmten „MühsakDiamanten“ – mit ungewöhnlichem Ausgang. DAS GROSSE RENNEN Deutschland/Irland 2008. R: André F. Nebe. D: Niamh McGirr, Colm Meaney. 84 Min. 35mm. Empfohlen ab 8 Jahren

Freitag, 20.07. 14:30 Uhr Sonntag, 22.07. 15:00 Uhr Freitag, 27.07. 14:30 Uhr Sonntag, 29.07. 15:00 Uhr

Die elfjährige Mary lebt in Irland und liebt alles, was Räder hat und schnell fahren kann. Jede freie Minute verbringt der Rotschopf in einer selbstgebauten Seifenkiste. Als in ihrem Heimatdorf ein Seifenkistenrennen stattfindet, zeigt Mary, was in ihr steckt. Doch die Konkurrenz schläft nicht.


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SPECIALS Auch im Sommermonat Juli bietet das Deutsche Filmmuseum dem Publikum wieder besondere Specials.

DAVID BORDWELL Der renommierte Filmwissenschaftler David Bordwell ist dank einer Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt zu Gast im Kino des Deutschen Filmmuseums. Der US-Amerikaner hält einen Vortrag über die Frühgeschichte des Films. David Bordwell ist ein weltweit hochgeschätzter Experte. Sein Buch Film Art: An Introduction in Zusammenarbeit mit Kristin Thompson ist Pflichtlektüre für jeden Cineasten und angehenden Filmwissenschaftler. Im Anschluss an den Vortrag präsentiert Bordwell den Film INGEBORG HOLM (1913).

Dienstag, 10.07. 20:00 Uhr (Vortrag in englischer Sprache)

Eine Kooperation mit dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt.

Vortrag: How Motion Pictures Became Movies Welches war die wichtigste Epoche der Filmgeschichte? Für Bordwell sind die Jahre zwischen 1908 und 1920 Schlüsseljahre, in denen sich der Film in Europa und den USA zur populären Kunstform entwickelte. In kultureller, industrieller und künstlerischer Hinsicht fällt die komplette Entstehung der modernen Institution Kino in diese zwölf Jahre. Bordwells Vortrag zeichnet die Vielfalt der künstlerischen Entwicklungen dieser Epoche nach, verdeutlicht den raschen Wandel der filmischen Darstellungsformen und analysiert Techniken des filmischen Erzählens. INGEBORG HOLM Schweden 1913. R: Victor Sjöström. D: Hilda Borgström, Aron Lindgren, Erik Lindholm. Ca. 96 Min. 35mm. OmU

Dienstag, 10.07. ca. 21:00 Uhr Klavierbegleitung: Ulrich Rügner

„INGEBORG HOLM ist ein echter Meilenstein des europäischen Films“, lobt David Bordwell dieses frühe Werk des Stummfilmmeisters Victor Sjöström. Für Ingeborg Holm und ihren Mann ist nach der Eröffnung eines eigenen Lebensmittelladens ein Traum in Erfüllung gegangen. Doch plötzlich stirbt der Ehemann und sie muss sich alleine um das Geschäft und die drei Kinder kümmern. Dabei verarmt Ingeborg – mit fatalen Folgen für die Familie.


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NACHKRIEGSKINO IN DEUTSCHLAND

REFLEXIONEN DES BESCHÄDIGTEN LEBENS? Tagung und Filme in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main Das Deutsche Filmmuseum begleitet mit zwei Filmen das Tagungsprogramm „Nachkriegskino in Deutschland. Reflexionen des beschädigten Lebens?“ der Goethe-Universität, das von Freitag, 6. Juli, bis Sonntag, 8. Juli, in Frankfurt stattfindet. Die Tagung geht unter anderem der Frage nach, inwiefern das frühe Nachkriegskino Stellung zu den sozialen Fragen seiner Zeit bezieht und ob es von den Kriegs- und Verlusterfahrungen beeinflusst wurde. Vollzog sich mit dem Ende der Diktatur ein Umbruch auf der Leinwand oder waren die populären Filme nicht eher geprägt von einer ästhetischen Kontinuität? Vorträge führen in die Filme ein. LANG IST DER WEG Deutschland 1948. R: Herbert B. Fredersdorf, Marek Goldstein. D: Israel Beker, Bettina Moissi. 78 Min. 35mm Vor dem Film: Vortrag (20 Min.)

LANG IST DER WEG erzählt von der Vertreibung einer jüdischen Familie aus Warschau und kombiniert Filmszenen geschickt mit Dokumentaraufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Stimmung der Aussöhnung in dem Film lässt allerdings keinen Raum, Fragen nach Schuld und Verantwortung zu stellen.

Freitag, 06.07. 20:30 Uhr

THE SEARCH Die Gezeichneten USA/Schweiz 1948. R: Fred Zinnemann. D: Montgomery Cliff, Aline MacMahon. 107 Min. 35mm. OmU

Vor dem Film: Vortrag (20 Min.)

THE SEARCH, gedreht an Originalschauplätzen wie dem zerstörten Nürnberg und Würzburg, erzählt die Geschichte des jugendlichen KZ-Überlebenden und Vertriebenen Karel. Er wird in den Nachkriegstrümmern von dem USSoldaten Steve aufgelesen, der Karels Mutter für tot hält. Daher will er den Jungen in die USA mitnehmen.

Samstag, 07.07. 20:00 Uhr


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SPECIALS

WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? Das epd FilmSonderheft zur Reihe ist im Museumsshop erhältlich.

In der renommierten Reihe WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? präsentiert das Kino des Deutschen Filmmuseums einmal im Monat ein aktuelles Werk. Im Anschluss an die Vorführung sprechen Journalisten mit den Filmemachern über das deutsche Filmgeschehen. Im Juli ist mit der Drei-GenerationenKomödie SOHNEMÄNNER (2011) der Publikumsliebling der Festivals in Hamburg und Mainz zu sehen.

Über Ingo Haeb Der 1970 in Hamburg geborene Ingo Haeb machte sich zunächst als Drehbuchautor einen Namen, unter anderem mit AM TAG ALS BOBBY EWING STARB (2005) unter der Regie von Lars Jessen. Neben seiner Tätigkeit als Autor und Regisseur arbeitet Haeb als Dozent für Drehbuch und Dramaturgie an der Kunsthochschule für Medien in Köln. SOHNEMÄNNER ist nach NEANDERTAL (2006) seine zweite LangfilmRegiearbeit. SOHNEMÄNNER Deutschland 2011. R: Ingo Haeb. D: Peter Franke, Marc Zwinz, Renate Delfs. 105 Min. DCP

Vorfilm VATERSCHAFTSTEST Deutschland 2008. R: Katherine Landgrebe. Animationsfilm. 2 Min. Digital

Sonntag, 22.07. 20:00 Uhr Im Anschluss diskutiert Ingo Haeb mit Ulrich Sonnenschein von epd Film.

Hilde ist 83 Jahre alt und lebt in einem Hamburger Seniorenstift. Sie ist Hanseatin durch und durch, doch ihr Enkel Uwe entführt sie in den Schwarzwald - allerdings ohne seinen Vater Edgar darüber zu informieren. Wütend reist Edgar den beiden nach. Es kommt zum Showdown zwischen dem hemdsärmeligen, sturen Vater und dem feinsinnigen, homosexuellen Sohn. Ein absurder Wettbewerb um die perfekte Betreuung der Seniorin beginnt – dabei geraten jedoch die Bedürfnisse der alten Dame immer mehr aus dem Blickfeld. Die Flensburger Volksschauspielerin Renate Delfs brilliert als eigenwillige Großmutter.


VORSCHAU

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© Jim Rakete/Deutsches Filmmuseum

HIGHLIGHTS IM AUGUST 2012

Carte Blanche: Dominik Graf Im August ist eine herausragende Persönlichkeit der deutschen Filmlandschaft zu Gast im Kino des Deutschen Filmmuseums: Dominik Graf. Acht Filme stellt er vor, die eine besondere Bedeutung für ihn haben. Hinter jedem Film verbirgt sich eine persönliche Geschichte. Unser Publikum erwartet eine spannende Begegnung mit einem der bedeutendsten deutschen Film- und Fernsehmacher. Was tut sich – im deutschen Film? WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? präsentiert auch im kommenden Monat mit BIS ZUM HORIZONT, DANN LINKS ein besonders sehenswertes Werk. Regisseur Bernd Böhlich diskutiert im Anschluss an die Vorstellung mit dem Publikum. BIS ZUM HORIZONT, DANN LINKS Deutschland 2012. R: Bernd Böhlich. D: Otto Sander, Angelica Domröse, Herbert Feuerstein. 93 Min. DCP Sonntag, 05.08. 20:00 Uhr

Lecture & Film: Krisen im Kino Gleich zwei Lectures erwarten unser Publikum im August. Anja Peltzer und Burkhard Röwekamp referieren über folgende Themen: Die Finanzkrise im Film Vortrag von Dr. Anja Peltzer (Universität Mannheim) Donnerstag, 02.08. 20:00 Uhr Die Krise des Männlichen im Film noir Vortrag von Dr. Burkhard Röwekamp (Universität Marburg) Donnerstag, 30.08. 20:00 Uhr


Im Kino 01.-15. Juli 2012

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tagsüber

18.00 Uhr BONNIE AND CLYDE ≥ S. 12 USA 1972. Arthur Penn. 111 Min. OmU

01

So

SCHNEEWITTCHEN UND DAS GEHEIMNIS DER ZWERGE ≥ S. 28 DE/CS 1992. Ludvik Raza. 91 Min. 15:00 Uhr

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Mo

MONTAGS keine VorstellungEN

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Di

ADDIO, PICCOLA MIA ≥ S. 19 DDR 1979. Lothar Warneke. 123 Min.

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Mi

DRACULA ≥ S. 24 USA 1992. Francis Ford Coppola. 128 Min. OmU

05

Do

THE LAVENDER HILL MOB ≥ S. 12 Einmal Millionär sein GB 1951. Charles Crichton. 78 Min. OF

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Fr

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Sa

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So

FERIEN AUF SALTROKAN ≥ S. 28 SE 1966. Olle Hellbom. 87 Min. 15:00 Uhr

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Mo

MONTAGS keine VorstellungEN

10

Di

WOZZECK ≥ S. 20 DDR 1947. Georg C. Klaren. 101 Min.

11

Mi

SHAKESPEARE IN LOVE ≥ S. 24 USA 1999. John Madden. 124 Min. OmU

12

Do

AD OGNI COSTO ≥ S. 13 Top Job IT/ES/BRD 1967. Giuliano Montaldo. 121 Min. DF 17:30 Uhr

13

Fr

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Sa

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So

FERIEN AUF SALTROKAN ≥ S. 28 SE 1966. Olle Hellbom. 87 Min. 14:30 Uhr

THE POSTMAN ALWAYS RINGS TWICE ≥ S. 6 Im Netz der Leidenschaften USA 1946. Tay Garnett. 113 Min. OF 18:30 SHAKESPEARE IN LOVE ≥ S. 24 USA 1999. John Madden. 124 Min. OmU 17:30 Uhr

FERIEN AUF SALTROKAN ≥ S. 28 SE 1966. Olle Hellbom. 87 Min. 14:30 Uhr

THE POSTMAN ALWAYS RINGS TWICE ≥ S. 6 Im Netz der Leidenschaften USA 1946. T. Garnett. 113 Min. OF

THE LADY FROM SHANGHAI ≥ S. 7 USA 1947. Orson Welles. 87 Min. OF ALIEN - DIRECTOR‘S CUT ≥ S. 25 USA 1979/2003. Ridley Scott. 116 Min. OmU

FERIEN AUF SALTROKAN ≥ S. 28 SE 1966. Olle Hellbom. 87 Min. 15:00 Uhr

FILM NOIR!

DOG DAY AFTERNOON ≥ S. 14 Hundstage USA 1975. Sidney Lumet. 125 Min. OF

Geld oder Leben! Bankräuber im Film

Klassiker & Raritäten

OmU Original mit deutschen Untertiteln OmeU Original mit englischen Untertiteln


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20.30 Uhr

22.30 Uhr So

01

Mo

02

BONNIE AND CLYDE ≥ S. 12 USA 1972. Arthur Penn. 111 Min. OmU

Di

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THIS GUN FOR HIRE ≥ S. 6 Die Narbenhand USA 1942. Frank Tuttle. 80 Min. OF

Mi

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ENEMY MINE ≥ S. 23 USA 1985. W. Petersen. 113 Min. DF 21:00 Uhr Lecture Monika Bauert 20:00 Uhr

Do

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THIS GUN FOR HIRE ≥ S. 6 Die Narbenhand USA 1942. Frank Tuttle. 80 Min. OF

LANG IST DER WEG ≥ S. 31 DE 1948. Herbert B. Fredersdorf, Marek Goldstein. 78 Min. Mit Vortrag

THE ENDLESS SUMMER ≥ S. 26 USA 1966. Bruce Brown. 95 Min. OF

Fr

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THE SEARCH Die Gezeichneten ≥ S. 31 USA/CH 1948. Fred Zinnemann. 107 Min. OmU Mit Vortrag 20:00 Uhr

DEAD RECKONING ≥ S. 26 Späte Sühne USA 1947. John Cromwell. 100 Min. OF

Sa

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So

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Mo

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INGEBORG HOLM ≥ S. 30 SE 1913. V. Sjöström. 96 Min. OmU 21:00 Vortrag: David Bordwell 20:00 Uhr

Di

10

DARK PASSAGE ≥ S. 7 Die schwarze Natter USA 1947. Delmer Daves. 106 Min. OF

Mi

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MEIN FREUND DER MÖRDER ≥ S. 16 DE 1970-2006. Peter Fleischmann. 90 Min. Mit Gästen 20:00 Uhr

Do

12

DARK PASSAGE ≥ S. 7 Die schwarze Natter USA 1947. Delmer Daves. 106 Min. OF

TAKE THE MONEY AND RUN ≥ S. 13 Woody, der Unglücksrabe USA 1969. Woody Allen. 85 Min. OF Mit Vorfilm

DEAD RECKONING ≥ S. 26 Späte Sühne USA 1947. John Cromwell. 100 Min. OF

Fr

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THE LADY FROM SHANGHAI ≥ S. 7 USA 1947. Orson Welles. 87 Min. OF

THE ENDLESS SUMMER ≥ S. 26 USA 1966. Bruce Brown. 95 Min. OF

Sa

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So

15

THE BIG SLEEP ≥ S. 8 Tote schlafen fest USA 1946. Howard Hawks. 114 Min. OF

Lecture & Film

Late Night Kultkino

DF Deutsche Fassung OF Originalfassung

Kinderkino

o.D. Ohne Dialog

Specials

Änderungen vorbehalten.


Im Kino 16.-31. Juli 2012

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tagsüber

18.00 Uhr

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Di

WOYZECK ≥ S. 20 BRD 1979. Werner Herzog. 81 Min.

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Mi

ALIEN - DIRECTOR‘S CUT ≥ S. 25 USA 1979/2003. Ridley Scott. 116 Min. OmU

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Do

DILLINGER ≥ S. 15 Jagd auf Dillinger USA 1973. John Milius. 107 Min. OF

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Fr

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Sa

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So

DAS GROSSE RENNEN ≥ S. 28 DE/ IE 2008. André F. Nebe. 84 Min. 15:00 Uhr

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Mo

MONTAGS keine VorstellungEN

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Di

WOYZECK ≥ S. 20 BRD 1979. Werner Herzog. 81 Min.

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Mi

DRACULA ≥ S. 24 USA 1992. Francis Ford Coppola. 128 Min. OmU

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Do

DOG DAY AFTERNOON ≥ S. 14 Hundstage USA 1975. Sidney Lumet. 125 Min. OF

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Fr

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So

DAS GROSSE RENNEN ≥ S. 28 DE/ IE 2008. André F. Nebe. 84 Min. 15:00 Uhr

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Mo

MONTAGS keine VorstellungEN

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Di

MONTAGS keine VorstellungEN

DAS GROSSE RENNEN ≥ S. 28 DE/ IE 2008. André F. Nebe. 84 Min. 14:30 Uhr

SCARLET STREET ≥ S. 8 Straße der Versuchung USA 1945. Fritz Lang. 102 Min. OF LUDWIG ≥ S. 25 FR/IT/BRD 1972. Luchino Visconti. 245 Min. OmU 16:00 Uhr

DAS GROSSE RENNEN ≥ S. 28 DE/ IE 2008. André F. Nebe. 84 Min. 14:30 Uhr

TAKE THE MONEY AND RUN ≥ S. 13 Woody, der Unglücksrabe USA 1969. Woody Allen. 85 Min. OF Mit Vorfilm

THE NAKED CITY ≥ S. 9 Die nackte Stadt USA 1948. Jules Dassin. 96 Min. OF LUDWIG ≥ S. 25 FR/IT/BRD 1972. Luchino Visconti. 245 Min. OmU 16:00 Uhr DIE KATZE ≥ S. 14 BRD 1988. Dominik Graf. 118 Min.

Lenz ≥ S. 21 CH/DE 2006. Thomas Imbach 96 Min. FILM NOIR!

Geld oder Leben! Bankräuber im Film

Klassiker & Raritäten

OmU Original mit deutschen Untertiteln OmeU Original mit englischen Untertiteln


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20.30 Uhr

22.30 Uhr Mo

16

DIE KATZE ≥ S. 14 BRD 1988. Dominik Graf. 118 Min.

Di

17

THE BIG SLEEP ≥ S. 8 Tote schlafen fest USA 1946. Howard Hawks. 114 Min. OF

Mi

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EINE DEUTSCHE REVOLUTION ≥ S. 21 BRD 1982. Helmut Herbst. 97 Min.

Do

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THE LAVENDER HILL MOB ≥ S. 12 Einmal Millionär sein GB 1951. Charles Crichton. 78 Min. OF

MULHOLLAND DR. ≥ S. 27 USA/FR 2001. David Lynch. 147 Min. OF

Fr

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SCARLET STREET ≥ S. 8 Straße der Versuchung USA 1945. Fritz Lang. 102 Min. OF

BASIC INSTINCT ≥ S. 27 USA/FR 1992. Paul Verhoeven. 127 Min. OF 22:45 Uhr

Sa

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So

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AD OGNI COSTO ≥ S. 13 Top Job IT/ES/BRD 1967. Giuliano Montaldo. 121 Min. DF

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BERLIN EXPRESS ≥ S. 9 USA 1948. Jacques Tourneur. 87 Min. OF

Mi

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BERLIN EXPRESS ≥ S. 9 USA 1948. Jacques Tourneur. 87 Min. OF

Do

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SOHNEMÄNNER ≥ S. 32 DE 2010/2011. Ingo Haeb. 105 Min. Zu Gast: Ingo Haeb 20:00 Uhr

DILLINGER ≥ S. 15 Jagd auf Dillinger USA 1973. John Milius. 107 Min. OF

BASIC INSTINCT ≥ S. 27 USA/FR 1992. Paul Verhoeven. 127 Min. OF

Fr

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THE SPIRAL STAIRCASE ≥ S. 10 Die Wendeltreppe USA 1948. Robert Siodmak. 83 Min. OF

MULHOLLAND Dr. ≥ S. 27 USA/FR 2001. David Lynch. 147 Min. OF

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THE SPIRAL STAIRCASE ≥ S. 10 Die Wendeltreppe USA 1948. Robert Siodmak. 83 Min. OF

AL CAPONE VON DER PFALZ ≥ S. 16 BRD 1970-1987. Peter Fleischmann. 87 Min. Lecture & Film

Late Night Kultkino

DF Deutsche Fassung OF Originalfassung

Kinderkino

o.D. Ohne Dialog

Specials

Änderungen vorbehalten.


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SERVICE Kino des Deutschen Filmmuseums Schaumainkai 41 · 60596 Frankfurt am Main Information & Ticketreservierung: Tel.: 069 - 961 220 220 Kino Eintrittspreise Regulär: 7,- Euro Ermäßigt (Schüler/Studenten): 5,- Euro Schwerbehinderte: 3,50 Euro Filme mit Gästen, Musikbegleitung, Lecture, 3D: 2,- Euro Zuschlag Für Frankfurt-Pass-Inhaber ermäßigen sich die regulären Preise um die Hälfte. Kinderkino Für Kinder und begleitende Erwachsene: 3,50 Euro Kinocard Ermäßigter Eintritt zu allen Kinoveranstaltungen Jahresbeitrag: 30,- Euro · ermäßigt: 20,- Euro Ticket: je 4,- Euro · ermäßigt: 3,- Euro Für Sonderveranstaltungen: 1,50 Euro Zuschlag Freundeskreise Freunde des Kinos erhalten die Kinocard, Vorzugskarten bei besonderen Filmveranstaltungen und bekommen das aktuelle Programm sowie den wöchentlichen Newsletter zugeschickt. Jahresbeitrag: 30,- Euro · unter 30-Jährige: 20,- Euro. Freunde des Museums erhalten freien Eintritt in alle Ausstellungen, Einladungen zu den Eröffnungen, den Newsletter und exklusive Informationen zu den Ausstellungen. Jahresbeitrag: 65,- Euro · unter 30-Jährige: 55,- Euro. Informationen: freunde@deutsches-filminstitut.de filmcafé Das filmcafé ist immer von Museumsöffnung bis zum Beginn der letzten Filmvorführung geöffnet. Flaschengetränke können mit ins Kino genommen werden. Newsletter Unser wöchentlicher Newsletter informiert per E-Mail mittwochs über Kino- und Ausstellungs-Programme. Anmeldung unter http://newsletter.deutsches-filmmuseum.de Programmheft Das monatlich erscheinende Programmheft liegt aus im Deutschen Filmmuseum sowie an ausgewählten Orten in Frankfurt und der Region.

Kulturpartner des Deutschen Filminstituts

Gegen Vorlage eines Škoda-Autoschlüssels erhält der Autobesitzer freien Eintritt in unsere Dauer- und Sonderausstellung.


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Museum Dauerausstellung Di /Do-So 10:00 - 18:00 Uhr · Mi 10:00 - 20:00 Uhr · Mo geschlossen Eintrittspreise: 5,- Euro · ermäßigt: 2,50 Euro www.deutsches-filmmuseum.de Sonderausstellung FILM NOIR! — 22. Juni bis 14. Oktober 2012 Di /Do-So 10:00 - 18:00 Uhr · Mi 10:00 - 20:00 Uhr · Mo geschlossen Eintrittspreise: 7,- Euro · ermäßigt: 5,- Euro www.deutsches-filmmuseum.de Kombitickets Dauerausstellung und Sonderausstellung: 10,- Euro · ermäßigt: 6,- Euro Aktiv im Filmmuseum Führungen für Privatpersonen und Unternehmen, Filmanalyse, Seminare, Workshops und Kindergeburtstage nach Absprache Informationen, Preise und Anmeldung unter: museumspaedagogik@deutsches-filminstitut.de Tel.: 069 - 961 220 223 http://deutsches-filminstitut.de/filmmuseum/museumspaedagogik/ Öffentliche, kostenfreie Führungen (Anmeldung nicht erforderlich; die Teilnehmer bezahlen lediglich den regulären Eintritt) Dauerausstellung: jeden Sonntag, 15:00 Uhr, Treffpunkt: 1. Stock Sonderausstellung: jeden Samstag, 15:00 Uhr, Treffpunkt: 3. Stock Offenes Filmstudio am Wochenende Samstags und sonntags von 14:00 - 18:00 Uhr Kostenfreies Angebot, Anmeldung nicht erforderlich Veranstaltungsort: 4. Stock After Work im Deutschen Filmmuseum Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat Informationen: museumspaedagogik@deutsches-filminstitut.de Tel.: 069 - 961 220 223 Anfahrt Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln U1, U2, U3, U8 (Schweizer Platz) · U4, U5 (Willy-Brandt-Platz) Straßenbahn 15/16 (Schweizer-/Gartenstraße) Buslinie 46 (Museumsuferlinie 46)

Mitglieder und Förderer


Deutsches Filmmuseum Deutsches Filminstitut Schaumainkai 41 60596 Frankfurt am Main www.deutsches-filmmuseum.de

Kino des Deutschen Filmmuseums  

Kinoprogramm | Juli 2012

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