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Filmmuseum Januar 2016 Kinoprogramm Ausstellungen 路 Projekte


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Information & Ticketreservierung ≥ Tel. 069 - 961 220 220

Impressum Herausgeber: Deutsches Filminstitut – DIF e.V. Schaumainkai 41 60596 Frankfurt am Main Vorstand: Claudia Dillmann, Dr. Nikolaus Hensel Direktorin: Claudia Dillmann (V.i.S.d.P.) Presse und Redaktion: Frauke Haß (Ltg.), Flemming Feß Texte: Marie Luise Brüggemann, Flemming Feß, Natascha Gikas, Winfried Günther, Monika Haas, Tim Heptner, Urs Spörri, Marieke Steinhoff, Treppe 41 Vorführer/innen: Christian Appelt, Michael Besser, Pramila Chenchanna, Hans-Peter Marbach, Günther Volkmann Gestaltung: Optik — Jens Müller www.optik-studios.de Druck: Fißler & Schröder – Die Produktionsagentur 63150 Heusenstamm Anzeigen (Preise auf Anfrage): Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 069 - 961 220 222 E-Mail: presse@deutsches-filminstitut.de Abbildungsverzeichnis: Alle Abbildungen stammen aus dem Bildarchiv des Deutschen Filminstituts, sofern nicht anders verzeichnet. Titelmotiv: Aus dem Film SPIONE (DE1928)

FRITZ LANG

FRAU IM MOND ≥ Seite 21


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INHALT Sonderausstellung Film und Games Stanley Kubrick in Südkorea Zusammen sammeln Hessen im Film

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Filmprogramm Kinohighlights 2015 Fritz Lang Klassiker & Raritäten: Von Caligari zu Hitler Lecture & Film: Agnès Varda Junger Filmclub Treppe 41 Late Night Kultkino Kinderkino Filmreife Ferientage

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Specials Was tut sich: ICH BIN DANN MAL WEG Konstruierte Realitäten: Frank Gehry

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Service Programmübersicht Eintrittspreise/Anfahrt Rückblick und Vorschau

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KINOHIGHLIGHTS 2015 WHIPLASH ≥ Seite 10


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AUSSTELLUNG: FILM UND GAMES

Endspurt bei Film und Games Schon jetzt mehr als 30.000 Besucherinnen und Besucher Mehr als 30.000 Besucherinnen und Besucher zählte die Sonderausstellung Film und Games. Ein Wechselspiel bereits zum Jahresende. Nur noch bis zum 31. Januar haben Interessierte Gelegenheit, die Ausstellung im Deutschen Filmmuseum zu sehen. Einzigartig macht die Schau vor allem ihr neuartiger Ansatz: Sie betrachtet die beiden Medien gleichberechtigt nebeneinander und präsentiert in 20 großformatigen Projektionen mit Film- und Spielausschnitten ein breites Spektrum gegenseitiger Einflussnahmen. Dies bietet einen sinnlichen Zugang zu beiden Medien und ermöglicht es den Besuchern, sie nicht nur visuell, sondern an mehreren Spielstationen auch partizipativ zu erleben. Während sich Spiele oft in ihrer Atmosphäre und ihren GenreAttributen an filmischen Vorbil-

dern orientieren, nehmen Filme in den vergangenen Jahren in ihrer Gestaltung und Kameraführung zunehmend auch Anlehnungen an die Blickführung in Computerspielen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Horrorfilm CLOVERFIELD (US 2008; R: Matt Reeves), in dem die Kamera konsequent die Perspektive der „ersten Person“ einnimmt, wie sie aus Ego-Shooter-Spielen bekannt ist. Von der Wirkung dieser First-Person-Kamera können sich die Besucher/innen am Samstag, 2., und Samstag, 16. Januar, überzeugen, wenn CLOVERFIELD im Kino des Deutschen Filmmuseums gezeigt wird. Eines der ältesten Exponate der Ausstellung ist ein Arcade-Automat aus dem Jahr 1983. Er steht nicht nur für die Anfänge des Computerspiels in Spielhallen sondern nimmt


Die Ausstellung wird gefördert von: Stadt Frankfurt am Main, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Gamescom/BIU, Hessische Kulturstiftung, Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung Medienpartner: Frankfurter Allgemeine Zeitung, TV Spielfilm, Journal Frankfurt, Intro, Retro Gamer, Gamers Global

NUR NOCH IM JANUAR BegleitpROGRAMM zugleich eine weniger präsente Parallele zwischen den beiden Medien Computerspiel und Film in den Blick. Schließlich war auch der Film bei seiner Entstehung um 1900 zunächst als Jahrmarktattraktion verpönt und wurde lange nicht als Kulturgut anerkannt. Der Erfolg der Ausstellung hat sich herumgesprochen: Schon mehrere Museen haben ihr Interesse bekundet, Film und Games zu übernehmen, wenn sie Ende dieses Monats in Frankfurt ihre Tore schließen wird.

Film und Games After Work Zu einem entspannten Feierabend in der Ausstellung Film und Games lädt das Deutsche Filmmuseum während der Laufzeit der Ausstellung ein. Fachkundige Mitarbeiter führen durch die Film- und Videospielwelt und erzählen Hintergrundgeschichten zu den Exponaten. Bei einem Glas Wein gibt es im Anschluss die Gelegenheit zum Austausch mit den anderen Teilnehmern und Museumsmitarbeitern. Nächster Termin Mittwoch, 13. Januar, 19 Uhr

Begleitende Filme zum Thema »Film und Games« siehe S. 32.


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AKTUELLES

Im s체dkoreanischen Seoul wird das gewaltige Gesamtwerk Kubricks in thematischen Arrangements pr채sentiert.


Stanley Kubrick on tour … bis 13. März 2016 in Seoul Das gewaltige Oeuvre des Ausnahme-Regisseurs Stanley Kubrick ist Gegenstand der vom Deutschen Filmmuseum Frankfurt am Main kuratierten Ausstellung „Stanley Kubrick“, die am 28. November 2015 im koreanischen Seoul Museum of Art (SeMA) vor großem Publikum eröffnet wurde. Das SeMA ist bereits die 14. Station der Ausstellung, die erstmals 2004 in Frankfurt gezeigt wurde und seither auf internationaler Museumstour ist — und weltweit schon mehr als eine Million Besucher begrüßen durfte. Das koreanische Museum präsentiert „Stanley Kubrick“ auf rund 1.400 Quadratmetern über zwei Stockwerke. Der weitläufige Ausstellungsrundgang stellt das gesamte Schaffen des berühmten Filmregisseurs vor, von den frühen Fotografien, die Kubrick als Teenager für das LOOK-Magazin machte, bis zu seinen unvollendet gebliebenen Filmprojekten, wie etwa einem Film über den französischen General und Kaiser Napoleon Bonaparte. Umfangreiche Materialien geben einen exklusiven Einblick in die Produktionsgeschichte von Filmklassikern wie DR. STRANGELOVE, 2001 – A SPACE ODYSSEY, BARRY LYNDON, THE SHINING oder EYES WIDE SHUT.

Die Schau zeigt mehr als 1000 Exponate und zahlreiche Filmausschnitte. Der Großteil der Objekte, darunter Notiz- und Drehbücher, Rechercheunterlagen, Korrespondenzen, Fotos, Requisiten, Kameras und Objektive, stammt aus dem persönlichen Nachlass des 1999 gestorbenen Regisseurs. Das SeMA präsentiert sie in großen Galerien, die durch Farben und architektonische Elemente an die besondere Atmosphäre und Sets der einzelnen Filme anschließen, wie etwa der Hotelflur aus THE SHINING oder die Korova-Milkbar aus A CLOCKWORK ORANGE. 2016 wandert die Ausstellung weiter nach San Francisco (Juni bis Oktober), gefolgt von Mexico City (Dezember bis März 2017). Weitere Infos und Einblicke in alle bisherigen Stationen unter www.stanleykubrick.de


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AKTUELLES

ZUSAMMEN SAMMELN. Wie wir uns an Filme erinnern Eine Ausstellung zum Mitmachen im Deutschen Filmmuseum 2. März bis 16. Mai 2016 Zusammen sammeln heißt die Ausstellung zum Mitmachen, die vom 2. März 2016 an im Deutschen Filmmuseum zu sehen ist. Neben persönlichen Filmerinnerungen, die Interessierte zur Schau beitragen können, präsentiert das Deutsche Filminstitut einige der weniger bekannten Objekte aus seinen Sammlungen. Zusammen sammeln vermittelt so einen Eindruck davon, auf welch vielschichtige Weise Filme in Erinnerung behalten werden und wie Privatpersonen und Archive sammeln: Die Schau bietet Skurriles, Lustiges und Berührendes. Zu den besonderen Schätzen aus den Sammlungen des Deutschen Filminstituts gehören mehr als 150

großformatige Kino-Werbebanner eines der letzten Kinoplakatmaler in Deutschland: Willi Laschet (1920-2010) malte im Lauf seiner Karriere mindestens 10.000 dieser Plakate für Dutzende Kinos zwischen Essen und Koblenz. Die bunten, monumentalen Werke machten Lust auf Filme und sind gleichzeitig Zeugnisse einer überkommenen Werbepraxis und handgemalte Erinnerungen an frühere Kinoerlebnisse. Reichen Sie Ihre Erinnerungsstücke und Geschichten ein unter: www.zusammen-sammeln.de

Zu sehen in der Ausstellung sind auch Werke des Kinoplakatmalers Willi Laschet. Hier: MASTERS OF THE UNIVERSE (US 1987. R: Gary Goddard)

COLLECTION DAYS

Persönliche Erinnerungsstücke für die Ausstellung Zusammen sammeln ebenso wie Filmmaterial für das Projekt Hessen im Film nehmen Mitarbeiter des Deutschen Filminstituts bei Collection Days in verschiedenen Regionen Hessens entgegen.


Der Roßmarkt im Frühjahr 1896. Eine Aufnahme aus dem ersten jemals in Frankfurt gedrehten Film.

Hessen im Film Das Deutsche Filminstitut sammelt Filmaufnahmen aus Hessen. Frühjahr 1896: Kaiser Wilhelm II. hält Einzug in Frankfurt, und am Roßmarkt ziehen Pferde eine Straßenbahn: ein besonderes Ereignis und eine Alltagsszene, beides festgehalten auf den ersten Filmstreifen, die in Hessen gedreht wurden. Im Filmarchiv des Deutschen Filminstituts befinden sich einige solcher frühen filmischen Zeugnisse hessischer Zeitgeschichte. Durch das Projekt „Hessen im Film“ sollen es viele mehr werden: Gesucht wird analoges Filmmaterial von 1896 bis zum Mauerfall von Privatleuten und Sammlern, das in Schubladen und auf Dachböden schlummert. Aufnahmen von Familien- und Schulfesten, politischen und gesellschaftlichen Ereignissen, Stadt- und Landschaftsaufnahmen sowie Alltagssituationen sollen als wichtige Dokumente der hessischen Landesgeschichte digitalisiert und wissenschaftlich ausgewertet werden.

Im Anschluss wird das gesammelte Filmmaterial der Öffentlichkeit zugänglich gemacht: Unterteilt in Themen und/oder Regionen wird es in die Online-Portale des Deutschen Filminstituts aufgenommen und in verschiedenen DVD-Editionen präsentiert. Inhaber analoger Filme auf 8 oder 16mm sind herzlich dazu eingeladen, diese dem Deutschen Filminstitut zu übergeben und somit zur Realisierung eines großen Projekts beizutragen, das fast ein ganzes Jahrhundert hessischer Geschichte in bewegten Bildern erzählt. Ansprechpartner ist Thomas Worschech (Tel. 069 961 220 581). www.deutsches-filminstitut.de/ hessen-im-film Gefördert von

Die nächsten Termine: Samstag, 23. Januar, 11–13 Uhr in Darmstadt: Darmstädter Echo, Konferenzraum „Villa“ Stephanstr. 8, 64295 Darmstadt

Samstag, 30. Januar, 11–13 Uhr in Gießen: Jokus, Ostanlage 25a, 35390 Gießen


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KINOHIGHLIGHTS 2015 Mit einer Auswahl herausragender Filme aus dem Kinojahr 2015 startet das Kino des Deutschen Filmmuseums ins Programm des neuen Jahres. Die beliebte Reihe bietet nach dem Festtagstrubel Gelegenheit, verpasste Kino-Erlebnisse nachzuholen oder einen neugewonnenen Lieblingsfilm noch einmal auf der großen Leinwand zu genießen – natürlich in der Originalfassung mit Untertiteln. Die Reihe wird im Februar fortgesetzt.

WHIPLASH USA 2014. R: Damien Chazelle. D: Miles Teller, J.K. Simmons, Paul Reiser, Melissa Benoist. 107 Min. DCP. OmU

Freitag, 01.01. 20:30 Uhr Dienstag, 05.01. 20:30 Uhr

An einem angesehenen New Yorker Konservatorium trifft der ehrgeizige Schlagzeugschüler Andrew auf den nicht minder ehrgeizigen Lehrer Terence Fletcher. Der erkennt Andrews Talent und spornt ihn mit sadistischen Methoden zu Höchstleistungen an. Aus dem zunächst einseitigen Machtspiel entwickelt sich ein Duell auf Augenhöhe. Virtuos inszeniert und mit einem grandiosen Jazz-Soundtrack ausgestattet, bietet WHIPLASH eine musikalische Tour de Force – Stillsitzen ausgeschlossen. Zu Recht gab es hierfür drei Oscars: für den Besten Film, das Beste Drehbuch und für den furiosen Auftritt von J.K. Simmons, der als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde.


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NATIONAL GALLERY Frankreich/USA/Großbritannien 2014. R: Frederick Wiseman Dokumentarfilm. 180 Min. DCP. OmU

Zwischen 2011 und 2012 verbrachte der US-amerikanische Dokumentarfilmer Frederick Wiseman, einer der Pioniere des Direct Cinema, zwölf Wochen in der National Gallery in London, einer der populärsten Kunstsammlungen der Welt. Als stiller Zeuge beobachtet er in seinem daraus entstandenen Film die Besucher und ihre Blicke auf die Bilder, zeigt Führungen, Vorträge und Konzerte sowie die Gemälde selbst. So entstand ein faszinierender Film über Kunst, die Arbeit mit der Kunst und die Möglichkeiten ihrer Vermittlung.

Samstag, 02.01. 17:00 Uhr Sonntag, 31.01. 17:00 Uhr

WHILE WE’RE YOUNG Gefühlt Mitte Zwanzig USA 2014. R: Noah Baumbach. D: Ben Stiller, Naomi Watts, Adam Driver, Amanda Seyfried. 97 Min. DCP. OmU

Eigentlich können sich Cornelia und Josh über nichts beklagen: Die attraktiven Mittvierziger sind ein glückliches Paar, arbeiten beide in der Filmbranche, haben eine hippe Wohnung in New York – würden bloß nicht alle um sie herum Kinder bekommen und in eine Parallelwelt abtauchen, zu der ihnen nach mehreren Fehlgeburten der Zutritt verwehrt bleibt. Durch die Begegnung mit einem wesentlich jüngeren Paar bekommt ihr Leben eine neue Wendung. Noah Baumbach gelingt mit diesem vergnüglichen Clash der Generationen einmal mehr das augenzwinkernde und doch nachdenkliche Porträt überreizter Stadtneurotiker auf der Suche nach dem Glück.

Donnerstag, 07.01. 18:00 Uhr Freitag, 08.01. 20:30 Uhr


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KINOHIGHLIGHTS 2015 45 YEARS Großbritannien 2015. R: Andrew Haigh. D: Charlotte Rampling, Tom Courtenay, Geraldine James, Dolly Wells. 93 Min. DCP. OmU

Sonntag, 10.01. 18:00 Uhr Dienstag, 12.01. 18:00 Uhr

Fast ein halbes Jahrhundert verheiratet, scheint es zwischen Kate und Geoff keine Geheimnisse mehr zu geben. Als aber wenige Tage vor dem 45. Hochzeitstag die Leiche von Geoffs Jugendliebe gefunden wird, die vor mehr als 50 Jahren bei einer gemeinsamen Wanderung in den Schweizer Alpen in eine Gletscherspalte gestürzt war, machen sich Misstrauen und Eifersucht breit. In ruhigen Bildern und langen Einstellungen erzählt 45 YEARS eindrucksvoll von der Liebe im freien Fall und kann sich dabei ganz auf seine Hauptdarsteller Charlotte Rampling und Tom Courtenay verlassen, die beide bei der Berlinale mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet wurden. CIAŁO Body Polen 2015. R: Małgorzata Szumowska. D: Janusz Gajos, Maja Ostaszewska, Justyna Suwała, Ewa Dałkowska. 90 Min. DCP. OmU

Donnerstag, 14.01. 18:00 Uhr Freitag, 15.01. 20:30 Uhr

Olga leidet unter dem Tod ihrer Mutter und macht insgeheim ihren Vater für den Verlust verantwortlich. Während die Bulimikerin ihrem Schmerz körperlichen Ausdruck verleiht, bekämpft ihr Vater seinen Kummer mit fettigem Essen, Alkohol und Zigaretten. Das monotone Leben der beiden erfährt eine Wendung durch die Begegnung mit der Therapeutin Anna, die einen ganz eigenen Umgang mit der Trauer hat: Sie kommuniziert mit den Toten und übermittelt deren Nachrichten. Groteske, realistische Härte und feine Töne der Hoffnung vermischen sich in Małgorzata Szumowskas jüngster Arbeit, deren Ende zu den schönsten Kinomomenten des vergangenen Jahres gehört.


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VICTORIA Deutschland 2015. R: Sebastian Schipper. D: Laia Costa, Frederick Lau, Franz Rogowski, Burak Yiğit, Max Mauff. 140 Min. DCP

Eine junge Spanierin, vier junge Berliner, jede Menge Improvisationskunst und der Rausch einer Nacht in einer einzigen Einstellung – mehr brauchte VICTORIA nicht, um DAS deutsche Kinoereignis 2015 zu werden. Was für ein Sog sich daraus entwickeln kann und mit wie viel ungebremster Spielfreude die fünf Jungschauspieler Sebastian Schippers zwölfseitiges Drehbuch in 140 Minuten mit Leben füllen, ist tatsächlich ein Ereignis. Bei der Verleihung der Deutschen Filmpreise wurde VICTORIA mit sechs Lolas und bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste Kamera ausgezeichnet.

Sonntag, 17.01. 18:00 Uhr Dienstag, 19.01. 20:30 Uhr

BANDE DE FILLES Girlhood Frankreich 2014. R: Céline Sciamma. D: Karidja Touré, Assa Sylla, Lindsay Karamoh, Marietou Touré. 112 Min. DCP. OmU

Die 15-jährige Marieme lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter und drei Geschwistern in der Pariser Banlieue. Der ständigen Gängeleien ihres chauvinistischen Bruders und des Leistungsdrucks in der Schule überdrüssig, macht sie die Bekanntschaft mit einer Clique von drei etwas älteren Mädchen, die es an verbaler und körperlicher Schlagfertigkeit mit den Jungs in der Nachbarschaft aufnehmen können. Marieme schließt sich der Mädchenclique an und erlebt die Licht- und Schattenseiten des Gangwesens. Mitreißend und emphatisch erzählt Céline Sciamma von weiblicher Identitätsfindung in schwierigem Milieu, ohne dabei gängigen Klischees zu verfallen.

Donnerstag, 21.01. 18:00 Uhr Dienstag, 26.01. 20:30 Uhr


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KINOHIGHLIGHTS 2015 EN DUVA SATT PÅ EN GREN OCH FUNDERADE PÅ TILLVARON Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach Schweden/Deutschland/Norwegen/Frankreich 2014. R: Roy Andersson D: Holger Andersson, Nils Westblom. 101 Min. DCP. OmU

Freitag, 22.01. 20:30 Uhr Sonntag, 24.01. 18:00 Uhr

Sam und Jonathan ziehen erfolglos als Handelsvertreter durch die schwedische Provinz. „Wir wollen den Menschen helfen, Spaß zu haben“, so ihr Verkaufsargument, doch „Spaß zu haben“ scheint dem Andersson‘schen Figurenensemble nicht vergönnt zu sein, und so bewegen sich seine Charaktere gewohnt lethargisch durch die grandios komponierten 39 tableauartigen Einstellungen, die lakonisch von den Irrungen und Wirrungen des Menschseins erzählen. Kaum ein Regisseur schafft derzeit ein ästhetisch so konsistentes Werk wie Roy Andersson, der bereits mit einer Ausstellung im Museum of Modern Art gewürdigt wurde. ICH SEH, ICH SEH Österreich 2014. R: Severin Fiala, Veronika Frans. D: Susanne Wuest, Elias Schwarz, Lukas Schwarz. 99 Min. DCP

Donnerstag, 28.01. 18:00 Uhr Freitag, 29.01. 20:30 Uhr

Die zehnjährigen Zwillinge Lukas und Elias warten auf die Rückkehr ihrer Mutter, die sich einer Schönheitsoperation unterzogen hat. Als sie zurückkommt, wirkt sie nicht nur äußerlich stark verändert, und bald beginnen die beiden Jungen an der Identität der bandagierten Frau zu zweifeln. Was als Familienfilm beginnt, entpuppt sich schnell als Psycho-Thriller mit Horrorelementen – eine Studie der Grausamkeit, wie sie zurzeit wohl nur das österreichische Kino zu leisten vermag.


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Kino lesen! Das europäische Kino der 1960er-Jahre kennzeichneten Rebellion und die Suche nach neuen Lebensformen. Auch das osteuropäische Kino jener Dekade verzeichnete viel versprechende Erneuerungstendenzen. Dieses Buch dokumentiert das junge Kino der Regisseure Roman Polanski, Jerzy Skolimowski und vieler anderer. 304 S. | Pb. | zahlr. Abb. in Farbe | € 38,00 ISBN 978-3-89472-925-7 Heimat - eine deutscHe cHronik, 1984 erstmals im Fernsehen gezeigt, gehört zu den Meilensteinen deutscher Filmgeschichte. Da die alten Filmrollen zu zerfallen drohten, wurde das komplette Werk digital restauriert. Dieses Buch enthält den nacherzählten Filmtext der neuen Fassung sowie viele weitere Informationen zum Werk. 544 S. | zahlr. tw farbige Abb.| geb. | € 38,00 ISBN 978-3-89472-999-8

Gunter Groll war von 1945 bis 1959 Filmkritiker bei der Süddeutschen Zeitung. Warum jetzt eine Anthologie mit seinen Texten zum Film? Gunter Groll setzte sich mit Film auseinander, als die „siebte Kunst“ in Deutschland noch um Anerkennung rang. Seine Kritiken sind auch heute, ein halbes Jahrhundert nach ihrer Erstveröffentlichung, nicht überholt. 244 S. | Klappbr. | € 19,90 ISBN 978-3-89472-927-1 In diesem Buch erinnern sich 56 Schauspieler, Regisseure, Autoren, Journalisten, Musiker, Künstler (u.a. Bully Herbig oder heute-show Mann Oliver Welke) und Fans an ihre erste Begegnung mit Star Wars, dem vielleicht größten Popkultur-Phänomen der Filmgeschichte. Ein Fanbuch zum Einstimmen auf den Film das erwacHen der macHt. 128 S. | Pb. | zahlr. farb Abb.€| € 12,90 ISBN 978-3-89472-713-0 www.schueren-verlag.de


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FRITZ LANG „Bei jeder Kunst, aber beim Film ganz besonders, gilt als oberstes Gesetz, dass man von einem Werk, von seiner Arbeit selbst aufs Innerste ergriffen und besessen sein muss.“ Mit diesem Zitat von Fritz Lang beginnt Norbert Grob seine 2014 erschienene Fritz-Lang-Biographie Ich bin ein Augenmensch. Geboren 1890 in Wien, wurde Fritz Lang im Berlin der 1920er Jahre zum Star. In seinen Filmen begeisterte der Architektensohn Lang mit präzise konstruierten Welten, von METROPOLIS (1927) bis zu FRAU IM MOND (1929). 1934 emigrierte Fritz Lang nach Hollywood, wo er prägende Werke der „classical era“ wie YOU ONLY LIVE ONCE (1937) schuf. Das Kino des Deutschen Filmmuseums ehrt Fritz Lang mit einer ausführlichen Reihe, die deutsche Stumm- und Tonfilme sowie in den USA entstandene Werke zeigt. DAS TESTAMENT DES DR. MABUSE Deutschland 1933. R: Fritz Lang D: Rudolf Klein-Rogge, Oscar Beregi sen., Theo Lingen. 122 Min. DCP

Freitag, 01.01. 18:00 Uhr Donnerstag, 07.01. 20:30 Uhr

Obwohl der wahnsinnige Verbrecher Dr. Mabuse mittlerweile in der Nervenheilanstalt von Professor Baum untergebracht ist, ist seine kriminelle Energie ungebrochen. Mittels telepathischer Fähigkeiten manipuliert er die Menschen in seiner Umgebung und sorgt selbst über seinen Tod hinaus für Angst und Chaos. Fritz Langs letzte deutsche Produktion vor dem französischen Exil gilt als meisterhafte Parabel auf die Mechanismen des Machtmissbrauchs und die Hybris menschlichen Herrschaftsstrebens. Unmittelbar nach seiner Fertigstellung wurde der Film von den Nationalsozialisten verboten. 1962 drehte Werner Klingler ein Remake des Films, mit Gert Fröbe und Senta Berger.


Double Feature: DIE SPINNEN

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Eintritt für beide Filme: 16 Euro/12,50 Euro ermäßigt Klavierbegleitung: Uwe Oberg

DIE SPINNEN. 1. TEIL: DER GOLDENE SEE Deutschland 1919. R: Fritz Lang D: Carl de Vogt, Lil Dagover, Ressel Orla. 79 Min. 16mm

Im ersten Teil von Fritz Langs DIE SPINNEN macht sich der Sportler, Entdecker und Weltenbummler Kay Hoog auf die Suche nach dem sagenhaften Goldschatz der Inkas, von dem er durch eine Flaschenpost erfahren hat. Die Verbrecherorganisation „Die Spinnen“ entsendet eine konkurrierende Expedition, angeführt von der schönen und gefährlichen Lio Sha. Am goldenen See rettet Hoog die Inka-Sonnenpriesterin Naëla und verliebt sich in sie. Er nimmt Naëla mit nach Hause, wo sie von Lio Sha ermordet wird. Kay Hoog schwört Rache.

Sonntag, 03.01. 18:00 Uhr

DIE SPINNEN. 2. TEIL: DAS BRILLANTENSCHIFF Deutschland 1920. R: Fritz Lang D: Carl de Vogt, Ressel Orla. 117 Min. 16mm

Im zweiten Teil von DIE SPINNEN ist der Abenteurer Kay Hoog auf der Spur der gleichnamigen Verbrecherorganisation, die seine Geliebte ermordet hat. "Die Spinnen" wollen einen Edelstein finden, dessen Besitzer der Legende nach die Herrschaft über Asien erlangt. Nach einer Jagd um die halbe Welt kommt es zum Showdown auf den Falklandinseln.

Sonntag, 03.01. 20:00 Uhr

Uwe Oberg ist Pianist und Komponist, er begleitet und vertont seit vielen Jahren Stummfilme. Seine Musik ist sowohl komponiert als auch improvisiert und basiert auf Jazz und anderen Musikrichtungen des 20. Jahrhunderts, mit Einflüssen von Kurt Weill über Thelonious Monk bis zu John Cage. Er ist Träger des Hessischen Jazzpreises 2007.


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FRITZ LANG M Deutschland 1931. R: Fritz Lang D: Peter Lorre, Ellen Widmann, Gustaf Gründgens. 117 Min. 35mm

Freitag, 08.01. 18:00 Uhr Samstag, 09.01. 20:30 Uhr

Peter Lorre versetzt als psychopathischer Kindermörder eine Stadt in Angst und Schrecken. Auf seinen Streifzügen pfeift er eine Melodie aus der „Peer-Gynt-Suite No. 1" von Edvard Grieg. Die Unterwelt fühlt sich durch die ständigen Polizeikontrollen gestört und bläst selbst zur Jagd auf den Mörder. Polizei und Verbrecherbanden kämpfen plötzlich auf derselben Seite. Rasante Schnitte, geniale visuelle Einfälle und brillante Texte – wie etwa der Monolog Lorres vor dem Tribunal der Bettler – machen den Film zu einem Klassiker der Filmgeschichte. Die Cahiers du Cinéma kürte M 2008 zu einem der besten Filme aller Zeiten. YOU AND ME Du und ich USA 1938. R: Fritz Lang D: Sylvia Sidney, George Raft. 90 Min. 35mm. OF

Mittwoch, 13.01. 20:30 Uhr Freitag, 15.01. 18:00 Uhr

YOU AND ME war als Brecht‘sches Lehrstück mit Musik von Kurt Weill geplant, doch dieser verließ die Produktion nach nur drei fertigen Songs, als er ein Angebot erhielt, am Broadway zu arbeiten. Wieder behandelt Lang die Themen Verbrechen und Resozialisierung, diesmal allerdings in Form einer musikalischen Komödie. Erzählt wird eine nur scheinbar naive Geschichte, welche sarkastisch unterminiert wird: Der menschenfreundliche Besitzer eines Kaufhauses beschäftigt etliche Ex-Häftlinge, um ihnen eine Chance zu geben. Doch die Verlockungen des alten Verbrecherlebens sind groß. Dies dürfte der einzige Film der Filmgeschichte sein, der plausibel vorführt, dass sich Verbrechen nicht lohnt.


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MINISTRY OF FEAR Ministerium der Angst USA 1944. R: Fritz Lang D: Ray Milland, Marjorie Reynolds, Carl Esmond. 85 Min. 35mm. OmspU

MINISTRY OF FEAR gehört in die Reihe von Langs Anti-Nazi-Filmen. Während des Zweiten Weltkriegs in England wird ein Mann aus einer Anstalt entlassen und gewinnt auf einer Gartenparty einen Kuchen – was der Beginn eines komplizierten Verwirrspiels um einen Mikrofilm und eine deutsche Spionageorganisation ist. Variiert wird hier ein Hitchcock‘sches Grundmuster: Ein Mann gerät durch einen scheinbar harmlosen Umstand in ein bedrohliches Intrigennetz und wird sowohl von den Verbrechern als auch von der Polizei gejagt. Langs Inszenierung lädt eine Fülle von Details mit Bedeutung auf und verwebt sie zu einem dichten Netz.

Samstag, 16.01. 20:30 Uhr

StummfilmmatinEe SPIONE Deutschland 1928. R: Fritz Lang. D: Rudolf Klein-Rogge, Gerda Maurus, Willy Fritsch. 151 Min. Blu-ray. Musikfassung (Neil Brand)

SPIONE gilt als Vorbild für zahlreiche Spionagethriller der Filmgeschichte, von Hitchcock bis James Bond: Der gelähmte Chef des Bankhauses Haghi führt unbemerkt ein Doppelleben. Er ist zugleich der Kopf einer internationalen Spionageorganisation, die nicht vor Raub, Mord und Erpressung zurückschreckt. Der Leiter des Geheimdienstes setzt einen jungen Mitarbeiter, genannt Nr. 326, auf den Unbekannten an. Der beauftragt die Russin Sonja, Nr. 326 zu beseitigen, doch sie verliebt sich in ihn. Haghi lässt Sonja gefangen nehmen und beseitigt skrupellos gegnerische wie eigene Agenten.

Sonntag, 17.01. 12:00 Uhr


FRITZ LANG

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THE WOMAN IN THE WINDOW Gefährliche Begegnung USA 1944. R: Fritz Lang .D: Edward G. Robinson, Joan Bennett. 99 Min. 35mm. OmspU

Mittwoch, 20.01. 20:30 Uhr Freitag, 22.01. 18:00 Uhr

Ein Psychologieprofessor bewundert im Schaufenster einer Kunstgalerie das Porträt einer Frau, als diese plötzlich leibhaftig neben ihm erscheint. Sie lädt ihn in ihr Apartment ein, um ihm weitere Skizzen des Künstlers zu zeigen. Damit setzt eine Kette von Ereignissen ein, die mit unerbittlicher, albtraumhafter Logik voranschreiten. Selten wurde im Kino ein solcher Sog des unabwendbaren Schicksals erzeugt und dabei so überzeugend die Welt einer ewigen, künstlich erleuchteten Nacht erschaffen. THE WOMAN IN THE WINDOW ist nicht nur eines der Meisterwerke Langs, sondern auch eines der Hauptwerke des Film noir der 40er Jahre.

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FRAU IM MOND Deutschland 1929. R: Fritz Lang. D: Gerda Maurus, Willy Fritsch, Klaus Pohl. 170 Min. DCP. Musikfassung (Azpeitia)

Sechs Menschen treten die erste Fahrt zum Mond an: Ein wunderlicher Professor behauptet, dass es auf dem Mond Gold gebe. Sein junger Freund Helius hat die Rakete gebaut und ist selbst mit an Bord. Mit von der Partie sind außerdem Chefingenieur Windegger und dessen Verlobte Friede sowie ein Agent eines Wirtschaftssyndikats, das das Mondgold kontrollieren will. Der Sechste im Bunde ist ein blinder Passagier. Auf dem Mond kommt es zum erbitterten Kampf um das Gold. Als der Sauerstoffbehälter beschädigt wird, muss einer der Reisenden zurückgelassen werden. Ein visionäres Werk, 40 Jahre vor Apollo 11 und der ersten Mondlandung.

Donnerstag, 21.01. 20:15 Uhr

SECRET BEYOND THE DOOR Geheimnis hinter der Tür USA 1948. R: Fritz Lang D: Joan Bennett, Michael Redgrave. 98 Min. 35mm. OF

SECRET BEYOND THE DOOR lässt sich als eine Variation der Themen von Hitchcocks REBECCA (1940) und SUSPICION (1941) lesen: Eine junge Frau lernt auf einer Mexikoreise einen US-amerikanischen Architekten kennen und heiratet ihn Hals über Kopf. Zurück in den USA und im Landhaus ihres Mannes, muss sie feststellen, dass sie eigentlich nichts über ihn weiß. Sein merkwürdiges Benehmen verunsichert sie zunehmend, und sie findet allmählich heraus, dass er unter einem traumatischen Jugenderlebnis leidet. Mit großer Suggestivkraft setzt Lang die Architektur des Landhauses ins Bild, lässt die Treppen, Spiegel, Lampen und Zimmer des Gebäudes als Ausdruck eines Wahns erscheinen.

Samstag, 23.01. 20:30 Uhr Sonntag, 24.01. 20:30 Uhr


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FRITZ LANG CLASH BY NIGHT Vor dem neuen Tag USA 1952. R: Fritz Lang. D: Barbara Stanwyck, Paul Douglas, Robert Ryan, Marilyn Monroe. 105 Min. 16mm. OF

Mittwoch, 27.01. 20:30 Uhr Freitag, 29.01. 18:00 Uhr

Nach zehn Jahren in der Großstadt kehrt eine Frau resigniert in ihr Heimatstädtchen zurück und heiratet den soliden, jedoch deutlich älteren Direktor einer Sardinenfabrik. Bald jedoch lernt sie einen jüngeren Mann kennen – einen Filmvorführer –, der ihr den Hof macht. Nun ist sie hin- und hergerissen zwischen Geborgenheit und Lebenshunger. Die Außenaufnahmen in Monterey unterfüttern den Film dokumentarisch und machen aus CLASH BY NIGHT eine bewegende Studie über die Stellung der Frau in der US-Gesellschaft der 50er Jahre. Marilyn Monroe hatte in diesem Film ihre erste größere Rolle. THE BIG HEAT Heißes Eisen USA 1953. R: Fritz Lang D: Glenn Ford, Gloria Grahame. 90 Min. 35mm. OF

Samstag, 30.01. 20:30 Uhr Sonntag, 31.01. 20:30 Uhr

Ein Gangstersyndikat terrorisiert die Bevölkerung einer Stadt, ihr Boss ist sogar Leiter der Stadtverwaltung. Ein Polizeisergeant nimmt den Kampf gegen Verbrechen und Korruption auf. Als daraufhin seine Frau einem Anschlag zum Opfer fällt, der eigentlich ihm galt, quittiert er den Dienst und begibt sich auf einen Rachefeldzug. THE BIG HEAT zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der das Verbrechen direkt die Herrschaft übernommen hat. Im Gegensatz zu den zynischen Privatdetektiven des Film noir ist der Gegenspieler in diesem Film, der Polizist, von großer moralischer Rigorosität und wird dabei dem Gangsterboss trotzdem immer ähnlicher.


SPECIAL

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Lesung & Film Norbert Grob: FRITZ LANG „ICH BIN EIN AUGENMENSCH“ Seine Filme erfanden die Kinowelt neu. Fritz Lang, der Erschaffer von METROPOLIS, M oder DR. MABUSE, ist eine Legende: Geschichtenerzähler und Bildkompositeur, Schauspieler, Autor, Bonvivant und vor allem begnadeter Regisseur. Er war ein obsessiver Visionär, als Künstler so innovativ wie unerbittlich, als Privatmann geheimnisumwittert. Norbert Grob, einer der besten Kenner von Fritz Langs Leben und Werk, liest aus seinem Buch über das Leben Fritz Langs, die erste umfassende Biographie des Filmgenies in deutscher Sprache. Die Weimarer Republik feierte ihn als Star, das Berlin der 1920er Jahre war seine Bühne. Die Nationalsozialisten umwarben ihn, doch er zog das Exil in den USA vor, wo er zur zentralen Figur der Emigrantenszene wurde. Hollywood ermöglichte dem eleganten Monokelträger, dessen Regiearbeit als diktatorisch galt, eine zweite Karriere. Doch wer war Fritz Lang, der mit Theodor W. Adorno befreundet war und mit Bertolt Brecht über Weltanschauungen stritt, außerhalb des Filmsets?

Foto: Egon Bunne

Norbert Grob, geboren 1949 in Frankfurt am Main, ist Professor für Mediendramaturgie und Filmwissenschaft in Mainz. Er veröffentlichte zahlreiche Buchpublikationen, Artikel und Filmkritiken unter anderem für DIE ZEIT sowie filmische Essays für das WDR-Fernsehen. YOU ONLY LIVE ONCE Du lebst nur einmal USA 1937. R: Fritz Lang D: Sylvia Sidney, Henry Fonda. 86 Min. 35mm. OmspU

Langs zweiter US-amerikanischer Film ist in seinem düsteren, mit romantischen Tönen gepaarten Fatalismus auch einer seiner markantesten. Erzählt wird von einem ehemaligen Kleinkriminellen, der versucht, ein neues Leben zu beginnen. Ihm wird aber als Vorbestraftem von den „ehrenwerten“ Bürgern allseits Misstrauen entgegengebracht – bis man ihn schließlich sogar des Bankraubs und Mordes verdächtigt. Diese Geschichte verdichtet Lang zu einer exemplarischen Studie über einen Mann, der in das Räderwerk der gesellschaftlichen Vorurteile und Institutionen gerät.

Sonntag, 10.01. 20:00 Uhr Vor dem Film spricht Urs Spörri (Deutsches Filminstitut) mit Prof. Norbert Grob. Sonntag, 17.01. 20:30 Uhr (ohne Vortrag)


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KLASSIKER & RARITÄTEN

Von Caligari zu Hitler Im Mittelpunkt dieser Reihe steht Rüdiger Suchslands Dokumentarfilm VON CALIGARI ZU HITLER, angelehnt an das gleichnamige Buch von Siegfried Kracauer. Ergänzt wird dieser Film durch seine beiden wichtigsten Bezugspunkte: DAS CABINET DES DR. CALIGARI und MENSCHEN AM SONNTAG.

DAS CABINET DES DR. CALIGARI Deutschland 1920. R: Robert Wiene. D: Werner Krauß, Conrad Veidt, Lil Dagover. 77 Min. DCP. Musikfassung (John Zorn)

Dienstag, 05.01. 18:00 Uhr

DAS CABINET DES DR. CALIGARI ist ein Klassiker des expressionistischen Stummfilms: Dr. Caligari versetzt eine kleine Stadt in Angst und Schrecken. Tagsüber präsentiert er den an einer tranceartigen Krankheit leidenden Cesare auf dem Jahrmarkt. Dort sagt der hochgewachsene, blasse Somnambule den Schaulustigen die Zukunft voraus. Des Nachts aber schleicht er durch die Stadt und begeht unter dem Einfluss seines Herrn furchtbare Morde. Als eines Nachts ein junger Mann getötet wird, dem Cesare den nahen Tod prophezeit hatte, ahnt Francis, ein Freund des Toten, dass Dr. Caligari mit der Sache zu tun hat. Ein Szenenbildentwurf des Films ist in der Dauerausstellung des Deutschen Filmmuseums zu sehen.


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VON CALIGARI ZU HITLER Deutschland 2014. R: Rüdiger Suchsland Dokumentarfilm. 119 Min. DCP

Zu Gast: Rüdiger Suchsland

Angelehnt an Siegfried Kracauers berühmtes Buch „Von Caligari zu Hitler" begibt sich der Filmkritiker Rüdiger Suchsland auf eine Spurensuche im deutschen Kino vor 1933. Dabei arbeitet er heraus, dass Kracauer in seinem Werk bereits den Totalitarismus der späteren Jahre thematisierte. Suchsland tauscht sich mit Regisseuren wie Fatih Akin und Volker Schlöndorff aus und beleuchtet ebenso wie Kracauer die psychologischen Strukturen im Film der Weimarer Republik – eine Zeit, die von der Angst der Gesellschaft vor Kriegen und Katastrophen geprägt war und in der immer stärker der Wunsch nach einer „starken“ Führerfigur aufkeimte.

Dienstag, 12.01. 20:15 Uhr

MENSCHEN AM SONNTAG Deutschland 1930. R: Robert Siodmak, Edgar G. Ulmer. D: Erwin Splettstößer, Brigitte Borchert. 67 Min. 35mm. o. D.

Improvisation mit verschiedenen Instrumenten: Franziska Bank, Mathieu Bech und Janina Grasow

Robert Siodmaks semidokumentarischer Spielfilm, an dessen Drehbuch auch Billy Wilder beteiligt war, gilt als eines der wichtigsten Werke der ausgehenden Stummfilmzeit und der „Neuen Sachlichkeit“. Der Film zeigt die Alltagserlebnisse junger Berliner – Christel, Wolf, Annie, Brigitte und Erwin – während eines Wochenendes, in dessen Mittelpunkt ein gemeinsamer Sonntagsausflug an den Wannsee steht. Dokumentarische Aufnahme und dramaturgische Inszenierung verbinden sich hierbei zu einer Momentaufnahme, die den Status quo des Weimarer Kinos Ende der 1920er Jahre reflektiert.

Dienstag, 26.01. 18:00 Uhr


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LECTURE & FILM Selbstporträts von Anderen: Das Universum von Agnès Varda

„Es ist, als würde ich dein Selbst-Porträt filmen“, sagt Agnès Varda zu Jane Birkin in JANE B. PAR AGNÈS V. aus dem Jahr 1988. Varda, geboren 1928 in Brüssel, Spielfilmregisseurin, Dokumentaristin, Installationskünstlerin und Filmtheoretikerin, ist eine der großen Künstlerpersönlichkeiten der Filmgeschichte. Ihr Werk umspannt mittlerweile sechs Jahrzehnte. Varda bildete – zusammen mit Jean-Luc Godard und im Dialog und Widerstreit mit diesem – das intellektuelle Gravitationszentrum der Nouvelle Vague. Der Satz, den sie zu Birkin sagt, lässt sich als Poetik und Programm verstehen. Die entscheidende Frage ist für sie nicht, was Kino ist, sondern was es bedeutet, Kino zu machen – für sie selbst, für andere und im Zusammenspiel mit anderen. Vardas Kino ist entsprechend offen und erfinderisch, oft autobiografisch und zugleich universell, vielgestaltig und stets changierend zwischen Formen, Formaten und Gattungen. In der Reihe Lecture & Film entwerfen namhafte internationale Experten bis Juli 2016 eine Kartographie des vielschichtigen Werks von Varda. Die Vorträge werden ergänzt durch eine begleitende Filmreihe: Diese präsentiert Werke, die in Verbindung mit der Arbeit Vardas stehen. Im Januar sind dies Filme ihres langjährigen Ehemannes Jacques Demy. Dazu ist mit REDUPERS ein Film von Helke Sander zu sehen – als erster Ausblick auf die feministischen Filme in der Bundesrepublik jener Zeit, die im Februar in dieser Reihe gezeigt werden.


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Agnès Vardas L’UNE CHANTE, L’AUTRE PAS: Eine Art feministisches Musical? Lecture von Angela Keppler Agnès Vardas Spielfilm L'UNE CHANTE, L'AUTRE PAS (Die eine singt, die andere nicht) aus dem Jahr 1977 erzählt von der Selbstbehauptung zweier junger Frauen in der Zeit von 1962 bis 1976. Entlang des sich mehrfach überkreuzenden Lebenswegs seiner beiden Hauptfiguren lässt der Film den feministischen Aufbruch und die politischen Kämpfe in dieser Zeit Revue passieren: in Form eines ebenso schrägen wie ernst gemeinten Musicals, das sich an keine der etablierten Formen dieser Gattung hält. Hier geht es weder darum, am Ende den richtigen Mann zu finden, noch wird eine filmische Gegenwelt entworfen, in der die Ordnung der Dinge auf den Kopf gestellt ist. Vardas Film nimmt die Geschlechterverhältnisse wie sie sind und führt mit nonchalanter Geste vor, dass es auch anders sein kann. Angela Keppler ist Professorin für Medienwissenschaft an der Universität Mannheim. L’UNE CHANTE, L’AUTRE PAS Die eine singt, die andere nicht Frankreich/Belgien/Venezuela 1977. R: Agnès Varda. D: Thérèse Liotard, Valérie Mairesse, Robert Dadiès. 120 Min. DCP. OmeU

Die beiden jungen Frauen Pauline und Suzanne könnten unterschiedlicher kaum sein: Die eine ist 17 und träumt davon, Sängerin zu werden, auch um ihrem spießigen Elternhaus zu entfliehen. Die andere ist Mutter zweier Kinder und gerade mal 22 Jahre alt, als sich ihr Mann erhängt. Verzweifelt versucht sie nun, die Kinder alleine durchzubringen, und flüchtet aufs Land zu ihren Eltern. Zehn Jahre später treffen Pauline und Suzanne bei einer Demonstration zufällig wieder aufeinander. Nach Enttäuschungen mit Eltern und Männern versuchen beide, ihren persönlichen Lebensweg zu finden. Simone de Beauvoirs Satz, „Man wird nicht als Frau geboren, man wird es“, wird am Ende des Vorspanns zitiert und verweist so auf den Grundton von Vardas feministisch geprägtem Werk.

Donnerstag, 14.01. 20:15 Uhr Filmbeginn: ca. 21:15 Uhr Eintritt frei am 14.01. Eine Reservierung wird empfohlen. Samstag, 16.01. 18:00 Uhr (nur Film)


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LECTURE & FILM PhotoCinéExpo Lecture von Dominique Bluher in deutscher Sprache Auch wenn Agnès Varda als Fotografin begann, bald darauf Filmemacherin wurde und nun als bildende Künstlerin arbeitet, durchziehen die drei unterschiedlichen künstlerischen Medien ihr Werk von Anfang an. Der Vortrag erläutert anhand von exemplarischen Filmen wie SALUT LES CUBAINS (1963) und ULYSSE (1982), sowie einigen Videoinstallationen wie La terrasse Le Corbusier (1956), Les gens de la terrasse (2007) und Marie dans le vent (2014) Vardas Vorgehensweise. Dominique Bluher ist Lecturer und Director of M.A. Studies im Department of Cinema and Media Studies der University of Chicago. Sie ist die Kuratorin von zwei Ausstellungen mit Agnès Vardas künstlerischen Arbeiten, der Videoinstallation Les Veuves de Noirmoutier in der Sert Gallery der Harvard University (März/April 2009) und Agnès Varda. Photographs Get Moving (potatoes and shells, too) in der Logan Center Gallery der University of Chicago (September bis November 2015). Kurzfilmprogramm „Fotografie“ von Agnès Varda

Donnerstag, 28.01. 20:15 Uhr Filmbeginn: ca. 21:15 Uhr

SALUT LES CUBAINS Frankreich/Kuba 1963. R: Agnès Varda. Dokumentarfilm. 30 Min. DCP. OmeU

„Ich finde, das Porträt, das ich von Castro gezeichnet habe, ist eine gute Allegorie: ein Soldat mit sanften Augen, unbewaffnet, aber mit Flügeln aus Stein.“ (Agnès Varda) ULYSSE Frankreich 1982. R: Agnès Varda Dokumentarfilm. 22 Min. DCP. OmeU

„Jedes Foto ist für mich wie ein Film, der innehält. Es zu bereden, zu kommentieren, zu erzählen, was vor, nach und rund um das Foto geschah, bedeutet, ihm die Bewegung des Films einzuverleiben.“ (Agnès Varda) ULYSSE gewann 1984 den César als Bester Kurzfilm. UNE MINUTE POUR UNE IMAGE Frankreich 1982 R: Agnès Varda. Dokumentarfilm. 2 Min. Digital. OmeU LA TERRASSE LE CORBUSIER Frankreich 1956. Fotografie von Agnès Varda LES GENS DE LA TERRASSE Frankreich 2007. R: Agnès Varda. Dokumentarfilm. 3 Min. Digital. OmeU MARIE DANS LE VENT Frankreich 2014. Fotografisches Triptychon von Agnès Varda


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LOLA Lola, das Mädchen aus dem Hafen Frankreich/Italien 1961. R: Jacques Demy D: Anouk Aimée, Marc Michel, Jacques Harden. 90 Min. DCP. OmeU

Die Nachtclubsängerin Lola ist der Star einer Hafenbar in Nantes. Seit sieben Jahren wartet sie auf ihre große Liebe Michel, den Vater ihres Sohnes. Doch auch ihr Jugendfreund Roland träumt von einer gemeinsamen Zukunft. Regisseur Jacques Demy war der Ehemann von Agnès Varda, die das Werk nach seinem Tod restaurierte. Unter dem Einfluss seines Mentors Jean-Luc Godard ging Demy formal ungewöhnliche Wege: Aus Geldnot drehte er ohne Ton und verzichtete auf Ausstattung und Kostüm. Durch seine fließenden Kamerabewegungen (inszeniert von Raoul Coutard) ging LOLA als „Musical ohne Musik“ in die Filmgeschichte ein.

Samstag, 02.01. 20:30 Uhr Mittwoch, 06.01. 18:00 Uhr

LES PARAPLUIES DE CHERBOURG Die Regenschirme von Cherbourg Frankreich/BRD 1964. R: Jacques Demy. D: Catherine Deneuve, Nino Castelnuovo. 91 Min. DCP. OmeU

LES PARAPLUIES DE CHERBOURG gilt als MusicalKlassiker von Jacques Demy und wurde 1964 mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet. Die schöne und lebensfrohe Geneviève ist unsterblich in den Automechaniker Guy verliebt. Zum Unmut ihrer Mutter, die ein Regenschirm-Geschäft in Cherbourg betreibt, wollen die beiden heiraten. Doch dann wird Guy eingezogen und muss für zwei Jahre in den Militärdienst nach Algerien. Vor dem Abschied verbringen die beiden ihre erste und einzige Liebesnacht miteinander. Als Geneviève bemerkt, dass sie schwanger ist, und kein Lebenszeichen von Guy aus Algerien zu ihr dringt, willigt sie in die Ehe mit dem reichen Juwelenhändler Roland ein.

Samstag, 09.01. 18:00 Uhr Mittwoch, 13.01. 18:00 Uhr


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LECTURE & FILM L’ÉVÈNEMENT LE PLUS IMPORTANT DEPUIS QUE L’HOMME A MARCHÉ SUR LA LUNE Die Umstandshose Frankreich/Italien 1973. R: Jacques Demy. D: Marcello Mastroianni, Catherine Deneuve, Mireille Mathieu. 87 Min. DCP. OmeU

Mittwoch, 20.01. 18:00 Uhr Samstag, 30.01. 18:00 Uhr

Der Fahrlehrer Marco und die Friseurin Irène führen ein ganz normales Leben in Paris – bis bei Marco unerklärliche Schmerzen auftreten. Die Diagnose der Ärzte verändert alles: Marco ist im vierten Monat schwanger! Möglich sei dies als Folge von Umweltbelastungen und aufgrund der modernen Ernährung, die seinen Hormonhaushalt verändert hätten. Auf einem Medizinerkongress soll Marco der Fachwelt präsentiert werden. Während Irène die Situation mit Humor nimmt, blickt der werdende Vater einem Alptraum entgegen. Catherine Deneuve und Marcello Mastroianni waren während des Drehs auch im realen Leben liiert. DIE ALLSEITIG REDUZIERTE PERSÖNLICHKEIT – REDUPERS Deutschland 1977. R: Helke Sander. D: Helke Sander, Joachim Baumann, Andreas Malkowsky. 98 Min. 35mm

Samstag, 23.01. 18:00 Uhr Mittwoch, 27.01. 18:00 Uhr

Die freie Pressefotografin Edda lebt mit ihrer Tochter in Westberlin. Mit viel Mühe kratzt sie aus den bescheidenen Honoraren ihrer Auftraggeber den Lebensunterhalt zusammen, muss nebenbei die Arbeiten des Alltags erledigen und sich um die Bedürfnisse ihrer Tochter kümmern. Dabei versucht Edda, sich ein Privatleben zu bewahren und ein Stück Selbsterfüllung in ihrer Arbeit zu finden. Als sie mit einer Gruppe von Frauen für ein Projekt engagiert wird, bei dem Berlin abgebildet werden soll, liefern die Fotografinnen ihren ganz eigenen Blick auf die Stadt und versuchen, ihren Auftraggebern diese ungewöhnliche Perspektive schmackhaft zu machen.


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Junger Filmclub TREPPE 41 Das Kino des Deutschen Filmmuseums gibt monatlich zwei Programmplätze in die Hände des jungen Filmclubs Treppe 41. Hier die Auswahl für Januar. Stil und Gestaltung der Texte auf dieser Seite liegen ebenfalls in der Hand von Treppe 41. SHADOW OF THE VAMPIRE Großbritannien/USA/Luxemburg 2000. R: E. Elias Merhige D: John Malkovich, Willem Dafoe, Udo Kier. 98 Min. Blu-ray. OmU

Vorgestellt von: Torgil Trumpler Nach dem Film: Treppengespräch mit Wein und Bier

Was wäre, wenn Friedrich Wilhelm Murnau in wahnwitzigem Drang nach Authentizität für die Rolle des Vampirs in seinem Film NOSFERATU einen echten Untoten engagiert hätte? Dieser Frage geht der Film des luxemburgischen Regisseurs E. Elias Merhige nach und macht dabei einen Spagat zwischen postmodernem Kommentar zu künstlerischer Obsession und liebevoller Hommage an die Zeit des Stummfilms.

Freitag, 08.01. 22:30 Uhr

LÅT DEN RÄTTE KOMMA IN So finster die Nacht Schweden 2008. R: Tomas Alfredson. D: Kåre Hedebrant, Lina Leandersson, Per Ragnar. 110 Min. Blu-ray. OmU

Vorgestellt von: Dave Gutschmidt Nach dem Film: Treppengespräch mit Wein und Bier

Jenseits der Glitzerwelt des populären Vampirfilms der vergangenen zehn Jahre inszenierte Tomas Alfredson 2008 einen Roman von John Ajvide Lindqvist, der eine erwachsene, nüchterne Betrachtung des Themas darstellt. Die so oft romantisierte Welt der Blutsauger wird hier sowohl einfühlsam als auch kompromisslos dargestellt. Die Geschichte des jungen Außenseiters Oskar und seiner Freundschaft zur Vampirin Eli überrascht und begeistert mit seinem naturalistischen Ansatz selbst Genrefans.

Freitag, 22.01. 22:30 Uhr


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LATE NIGHT KULTKINO Drei begleitende Filme zur Sonderausstellung Film und Games sowie ein patrol movie von Samuel Fuller: Das Late Night Kultkino im Januar. RAIDERS OF THE LOST ARK Jäger des verlorenen Schatzes USA 1981. R: Steven Spielberg D: Harrison Ford, Karen Allen. 115 Min. DCP. OF

Freitag, 01.01. 22:30 Uhr Samstag, 09.01. 22:30 Uhr

Der erste Indiana-Jones-Film lässt die Abenteuer-Serials der 30er und 40er Jahre wieder aufleben. Die Geschichte spielt konsequenterweise im Jahre 1936; der Archäologe Dr. Indiana Jones begibt sich in einer antiken ägyptischen Stadt auf die Suche nach den Resten der Bundeslade und hat es dabei mit Gegenspielern zu tun, die im Auftrag der Nazis operieren. Wie er fast ununterbrochen von einem Abenteuer ins nächste gerät, nimmt viel von der Videospielästhetik vorweg. INDIANA JONES AND THE TEMPLE OF DOOM Indiana Jones und der Tempel des Todes USA 1984. R: Steven Spielberg. D: Harrison Ford, Kate Capshaw. 118 Min. DCP. OF

Freitag, 15.01. 22:30 Uhr Samstag, 30.01. 22:30 Uhr

Der zweite Film über die Abenteuer von Indiana Jones ist ein Prequel zum ersten. Zu Beginn wird der Archäologe von einem chinesischen Gangboss in Shanghai betrogen und entkommt per Flugzeug in den Himalaya. In Indien soll er den heiligen Sankara-Stein wiederfinden, welcher gestohlen wurde, und auf der Suche danach bekommt er es unter anderem mit den Anhängern des Kali-Kults zu tun. „More of the same“ also, aber noch aufwendiger und noch atemloser als im ersten Film.


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CLOVERFIELD USA 2008. R: Matt Reeves D: Lizzy Caplan, Jessica Lucas. 85 Min. Blu-ray. OF

CLOVERFIELD rechtfertigt seine Handkamera-Videoästhetik aus der Story heraus und macht sie selbst zum Thema: Der Film besteht zunächst aus dem Homevideo eines Paares, Rob und Beth, bevor Hud, ein Freund Robs, die Kamera übernimmt und eine Party in New York aufzeichnet. Da wird New York von einem riesigen Monster angegriffen, und die Videokamera nimmt nun dieses Ereignis aus der Sicht der Protagonisten auf. Von den Attacken des Monsters und den Abwehrmaßnahmen des Militärs erfährt das Publikum also nie mehr, als Hud aufzeichnet. Die computergenerierten Effekte des Films werden dabei von der Bildästhetik kaschiert.

Samstag, 02.01. 22:30 Uhr Samstag, 16.01. 22:30 Uhr

MERRILL’S MARAUDERS Durchbruch auf Befehl USA 1962. R: Samuel Fuller D: Jeff Chandler, Ty Hardin. 98 Min. 35mm. OF

MERRILL’S MARAUDERS ist, wie schon Samuel Fullers erster Kriegsfilm THE STEEL HELMET (US 1951) ein patrol movie, im Gegensatz zu diesem jedoch in Farbe und sehr viel aufwendiger. Die Handlung geht diesmal in die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurück, als Brigadegeneral Frank Merrill im burmesischen Dschungel einen Trupp GIs im Kampf gegen die Japaner anführt. Fuller schildert das mit grimmigem Realismus und ohne jede heroische Attitüde als eine endlose Folge von Strapazen, Gefechten, gefährlichen Bergüberquerungen und Märschen durch malariaverseuchte Sümpfe und tropische Regengüsse bis zur endgültigen Erschöpfung.

Samstag, 23.01. 22:30 Uhr Freitag, 29.01. 22:30 Uhr


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KINDERKINO Ganz unterschiedliche Abenteuer bietet das Kinderkino im Januar: Heidi muss aus ihren geliebten Bergen fort in die große Stadt, Tinkerbell und ihre Freunde müssen den sagenhaften Grummel retten, Aylin entwickelt eine ganz besondere Freundschaft, und die Minions begeben sich auf die Suche nach einem neuen Meister.

HEIDI Deutschland/Schweiz 2015. R: Alain Gsponer. D: Anuk Steffen, Bruno Ganz, Quirin Agrippi. 111 Min. DCP. Empfohlen ab 8 Jahren

Freitag, 01.01. 14:30 Uhr Sonntag, 03.01. 15:00 Uhr Freitag, 08.01. 13:30 Uhr 15:30 Uhr Sonntag, 10.01. 15:00 Uhr

Ihre Kindheit verbringt Heidi bei ihrem eigenbrötlerischen Großvater, dem Alm-Öhi, abgeschieden in den Schweizer Bergen. Doch eines Tages wird Heidi von ihrer Tante Dete nach Frankfurt gebracht. Dort soll sie eine Spielgefährtin für die im Rollstuhl sitzende Tochter Klara sein. Obwohl sich die beiden Mädchen bald anfreunden, wird die Sehnsucht nach den geliebten Bergen immer stärker… TINKERBELL UND DIE LEGENDE VOM NIMMERBIEST USA 2014. R: Steve Loter Animationsfilm. 76 Min. DCP. Empfohlen ab 7 Jahren

Freitag, 15.01. 14:30 Uhr Sonntag, 17.01. 15:00 Uhr

Tinkerbells Freundin Emily liebt Tiere. Als sie ein monströses Geschöpf findet und es Grummel tauft, ahnt sie nicht, dass sich hinter dem Wesen das Nimmerbiest verbirgt, das der Legende nach das Feenland zerstören wird. Als die Wächter-Feen das Nimmerbiest einfangen wollen, müssen Emily und Tinkerbell Grummel in Sicherheit bringen.


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HÖRDUR – ZWISCHEN DEN WELTEN Deutschland 2015. R: Ekrem Ergün. D: Almila Bagriacik, Felicitas Woll, Hilmi Sözer. 84 Min. DCP. Empfohlen ab 10 Jahren

In der Schule wird Aylin von ihren Mitschülern gemobbt, zu Hause muss sie sich nach dem Tod ihrer Mutter um ihren kleinen Bruder Emre kümmern, während ihr Vater Hasan arbeitet, um die Familie über Wasser halten zu können. Als sie sich gegen die Hänseleien mit Fäusten wehrt, wird sie mit Sozialstunden auf dem Pferdehof bestraft. Dort lernt sie das wilde Pferd Hördur kennen und entwickelt eine große Leidenschaft fürs Reiten…

Freitag, 22.01. 14:30 Uhr Sonntag, 24.01. 15:00 Uhr

MINIONS USA 2015. R: Pierre Coffin, Kyle Balda Animationsfilm. 91 Min. DCP. Empfohlen ab 6 Jahren

Die kleinen, gelben Minions helfen Bösewichten, die jedoch immer wieder wegsterben. Um einen neuen Meister zu suchen, machen sich Stuart, Kevin und Bob auf zu einer Tagung der allergrößten Fieslinge, wo sie der größenwahnsinnigen Scarlet Overkill in die Arme laufen. Scarlet will der erste weibliche Oberbösewicht werden, und somit kommen ihr die kleinen Handlanger gerade recht...

Freitag, 29.01. 14:30 Uhr Sonntag, 31.01. 15:00 Uhr


Kinderkino

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Aktion:

FILMREIFE FERIENToAll GFilEm

v Ein Tag ro für 5 Eu

FILMREIFE FERIENTAGE 04. bis 08. Januar

In den Weihnachtsferien macht das Deutsche Filmmuseum für junge Besucher ein ganz besonderes Angebot: Filme, ein Besuch der Dauerausstellung und filmische Experimente im Filmstudio – alles für nur fünf Euro! RICO, OSKAR UND DAS HERZGEBRECHE Deutschland 2015. R: Wolfgang Groos. D: Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth. 95 Min. DCP. Empfohlen ab 8 Jahren

Montag, 04.01. 13:30 Uhr und 15:30 Uhr

Oskar zieht für die Sommerferien vorübergehend bei Rico und seiner Mutter Tanja ein – und schon kündigen sich zahlreiche neue Abenteuer an: Wird Tanja von einem Verbrecherteam erpresst? Und dann sind auch noch die Kessler-Zwillinge hinter Rico und Oskar her! VILJA UND DIE RÄUBER Finnland/Schweden/Deutschland 2015. R: Marjut Komulainen D: Timo Aula, Emilia Hakkarainen. 85 Min. DCP. DF. Empfohlen ab 8 J.

Dienstag, 05.01. 11:30 Uhr

Gerade noch hat sich Vilja über die langweiligen Ferien mit ihrer Familie beschwert, da wird sie von fünf Straßenpiraten gekidnappt. Aus Versehen, wohlgemerkt. Aber ein Zurück gibt es nicht, schließlich möchten die Piraten die Piralympics gewinnen, und Kidnapping bringt Extrapunkte! DIE MELODIE DES MEERES Irland/Dänemark/Belgien/Luxemburg/Frankreich 2014. R: Tomm Moore. Animationsfilm. 93 Min. DCP. DF. Empfohlen ab 8 Jahren

Mittwoch, 06.01. 13:30 Uhr und 15:30 Uhr

Der kleine Ben vermisst seine Mutter. Was ihm von ihr bleibt, ist eine Schneckenmuschel, in der man das Meeresrauschen hören kann. Als Bens stummes Schwesterchen Saoirse ihr eine Melodie entlockt, eröffnet sich ihnen eine magische Welt voller Elfen und Meeresgötter. DER KLEINE RABE SOCKE 2 Deutschland 2015. R: Ute von Münchow-Pohl, Sandor Jesse Animationsfilm. 73 Min. DCP. Empfohlen ab 5 Jahren

Donnerstag, 07.01. 11:30 Uhr

Freitag, 08.01.

Der Winter naht, und deswegen helfen im Herbst alle Waldtiere dabei, Vorräte anzulegen. Nur der kleine Rabe Socke braust lieber mit seiner Seifenkiste durch die Gegend. Zur Strafe wird er verpflichtet, Nüsse zu sammeln. Doch das nächste Schlamassel lässt nicht lange auf sich warten. HEIDI

≥ Filmbeschreibung auf Seite 34


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in Kooperation mit

Ein Projekt von

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10. SchulKinoWochen Hessen 7. bis 18. März 2016

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Hessische Kinos werden zum Klassenzimmer! Schulvorstellungen im Kino des Deutschen Filmmuseums Eine verbindliche Anmeldung im SKW-Projektbüro ist erforderlich Auftakt im CineStar Metropolis: Das Tagebuch der Anne Frank DE 2016 | 126 Min. | empf. ab 13 7.3.2016 | 09:00

Vorstadtkrokodile

DE 2009 | 98 Min. | empf. ab 9 10.3.2016 | 08:30

Ernest & Célestine

Blancanieves – ein Märchen von Schwarz Und Weiss

FR, BE, LU 2012 | 77 Min. | empf. ab 6 7.3.2016 | 09:00

ES, FR 2012 | 109 Min. | empf. ab 14 8.3.2016 | 11:00

Winnetous Sohn

Unterm Sternenhimmel

DE 2013 | 92 Min. | empf. ab 8 8.3.2016 | 08:30

FR, SEN 2013 | 85 Min. | empf. ab 14 11.3.2016 | 09:00

Meeresrauschen

Menschen am Sonntag

SRL 2014 | 119 Min. | empf. ab 8 LUCAS PRÄSENTIERT | OmeU + dt. Einsprache 9.3.2016 | 08:30

DE 1930 | 74 Min. | empf. ab 15 10.3.2016 | 11:00

Insgesamt 80 hessische Kinos feiern das Jubiläum der 10. SchulKinoWochen Hessen. Tel. 069 961220-682 | hessen@schulkinowochen.de www.schulkinowochen-hessen.de


SPECIALS

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WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? In der Reihe WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? präsentiert das Kino des Deutschen Filmmuseums einmal im Monat ein aktuelles Werk. Im Januar steht die Verfilmung von Hape Kerkelings Bestseller Ich bin dann mal weg im Mittelpunkt. Devid Striesow spielt darin den beliebten Entertainer, der sich auf Pilgerreise begibt. Regisseurin Julia von Heinz schuf ein pointiertes und intelligentes Roadmovie zu Fuß, das nicht zuletzt durch sein Star-Ensemble bis in die kleinsten Nebenrollen (Martina Gedeck, Katharina Thalbach, Annette Frier) besticht.

Julia von Heinz, geboren 1976 in Berlin, studierte Audiovisuelle Medien an der TFH Berlin. Bereits ihre ersten Kurzfilme wurden mehrfach preisgekrönt. Von 2005 bis 2006 war Julia von Heinz künstlerische Mitarbeiterin von Rosa von Praunheim an der heutigen Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Ihr Langfilmdebüt WAS AM ENDE ZÄHLT feierte 2007 auf der Berlinale Premiere und erhielt den Deutschen Filmpreis in Gold als „Bester Jugendfilm". 2008 drehte sie den Dokumentarfilm STANDESGEMÄSS über die alltäglichen Widrigkeiten im Leben adeliger Singlefrauen. ICH BIN DANN MAL WEG Deutschland 2015. R: Julia von Heinz D: Devid Striesow, Martina Gedeck, Karoline Schuch. 92 Min. DCP

Vorfilm DIE AUSGESTOS­ SENEN DE/AT 2015. R: Tim Ellrich. 6 Min. OmeU

Mittwoch, 06.01. 20:15 Uhr Nach dem Film spricht Rudolf Worschech (epd Film) mit Julia von Heinz.

Der Entertainer Hape Kerkeling (Devid Striesow) bricht auf der Bühne zusammen. Es folgen ein Hörsturz, eine Gallenblasen-Operation und ein eingebildeter Herzinfarkt – so kann es nicht weitergehen. Er beschließt, eine Auszeit zu nehmen. Er berichtet seiner verblüfften Agentin Dörte (Annette Frier) von seinem ganz besonderen Entspannungs- und Selbstfindungsplan: Er will auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela pilgern. Der Weg erweist sich als beschwerlich, die überfüllten Pilgerunterkünfte als wenig komfortabel. Doch trotz aller Zweifel und körperlichen Herausforderungen hält "Hape" durch.

© Ruth Kappus

In Kooperation mit


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KONSTRUIERTE REALITÄTEN: FRANK GEHRY

Sein einzigartiger Stil machte den nordamerikanischen Architekten Frank Gehry weltbekannt: Von der WaltDisney-Concert-Hall in Los Angeles über das Guggenheim-Museum in Bilbao bis zum Neuen Zollhof in Düsseldorf schuf Gehry rund um den Globus eindrucksvolle Bauwerke. In SKETCHES OF FRANK GEHRY gibt der Regisseur und Oscar-Preisträger Sydney Pollack tiefe Einblicke in das Leben des außergewöhnlichen Architekten und in die Entwicklung seiner bauskulpturalen Schöpfungen. Das Kino des Deutschen Filmmuseums zeigt das Werk als Teil der Veranstaltungsreihe Konstruierte Realitäten - Zum Verhältnis von medialen Praktiken und der Konzeption von Architektur an der Goethe-Universität Frankfurt, die von Chris Dähne, Frederike Lausch und Bettina Rudhof organisiert wird.

In Kooperation mit dem Kunstgeschichtlichen Institut der Frankfurter Goethe-Universität.

Mit Unterstützung der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt.

SKETCHES OF FRANK GEHRY USA 2005. Regie: Sydney Pollack Dokumentarfilm. 84 Min. 35mm. OmU

Zu Gast: Dr. Nathalie Bredella, Leuphana Universität Lüneburg

Der Regisseur Sydney Pollack erkundete fünf Jahre lang den Arbeitsalltag seines langjährigen Freundes Frank Gehry. Ihm gelang eine begeisternde Werkschau, die von ersten Skizzen über den Modellbau bis zur Realisierung der dekonstruktivistischen Bauten sowohl den Werdegang des Stararchitekten als auch dessen experimentelle Arbeitsweise schildert. Pollack führte Gespräche mit Weggefährten, Bauherren, Lehrmeistern und Widersachern, beobachtete seinen langjährigen Freund in Arbeitssituationen und privaten Begegnungen. Zu den Mitwirkenden vor der Kamera gehören unter anderem der Schauspieler Dennis Hopper, der Musiker Bob Geldof, der Architekt Philipp Johnson, der Künstler Julian Schnabel und der ehemalige Walt-Disney-Chef Michael Eisner. Es entstand ein einfühlsames Porträt, amüsant, geistreich und unterhaltend.

Dienstag, 19.01. 17:30 Uhr

Im Anschluss an die Vorführung reflektiert die Architektin und Architekturtheoretikerin Dr. Nathalie Bredella am Beispiel der Bauten von Frank Gehry den Einfluss digitaler Entwurfswerkzeuge und Visualisierungsstrategien auf die architektonische Praxis.


Im Kino 01.-16. Januar 2016

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tagsüber

18.00 Uhr

HEIDI ≥ S. 34 DE/CH 2015. Alain Gsponer 111 Min. 14:30 Uhr

DAS TESTAMENT DES DR. MABUSE ≥ S. 16 DE 1933. Fritz Lang. 122 Min.

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Fr

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Sa

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So

HEIDI ≥ S. 34 DE/CH 2015. Alain Gsponer 111 Min. 15:00

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Mo

RICO, OSKAR UND DAS HERZGEBRECHE ≥ S. 36 DE 2015. W. Groos. 95 Min. 13:30 / 15:30 Uhr

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Di

VILJA UND DIE RÄUBER ≥ S. 36 FI/CH/DE 2015. Marjut Komulainen 85 Min. DF 11:30 Uhr

DAS CABINET DES DR. CALIGARI ≥ S. 24 DE 1920. Robert Wiene 77 Min. Musikfassung (John Zorn)

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Mi

DIE MELODIE DES MEERES ≥ S. 36 IR/DK/BE/LU/FR 2014. Tomm Moore. 93 Min. DF 13:30 / 15:30 Uhr

LOLA ≥ S. 29 Lola, das Mädchen aus dem Hafen IT/FR 1961. Jacques Demy. 90 Min. OmeU

07

Do

DER KLEINE RABE SOCKE 2 ≥ S. 36 DE 2015. Ute von Münchow-Pohl, Sandor Jesse. 73 Min. 11:30 Uhr

WHILE WE'RE YOUNG ≥ S. 11 Gefühlt Mitte Zwanzig US 2014. Noah Baumbach. 97 Min. OmU

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Fr

HEIDI ≥ S. 34 DE/CH 2015. Alain Gsponer 111 Min. 13:30 / 15:30 Uhr

M ≥ S. 18 DE 1931. Fritz Lang 117 Min.

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Sa

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HEIDI ≥ S. 34 DE/CH 2015. Alain Gsponer 111 Min.15:00 Uhr

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Mo

KEINE VORSTELLUNGEN

12

Di

45 YEARS ≥ S. 12 GB 2015. Andrew Haigh 93 Min. OmU

13

Mi

LES PARAPLUIES DE CHERBOURG ≥ S. 29 Die Regenschirme von Cherbourg FR/BRD 1964. Jacques Demy. 91 Min. OmeU

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Do

CIAŁO ≥ S. 12 Body PL 2015. Malgorzata Szumowska 90 Min. OmU

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Fr

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Sa

NATIONAL GALLERY ≥ S. 11 FR/US/GB 2014. Frederick Wiseman 180 Min. OmU 17:00 Uhr DIE SPINNEN. 1. TEIL: DER GOLDENE SEE ≥ S. 17 DE 1919. Fritz Lang. 79 Min. Klavierbegleitung: Uwe Oberg

LES PARAPLUIES DE CHERBOURG ≥ S. 29 Die Regenschirme von Cherbourg FR/BRD 1964. Jacques Demy. 91 Min. OmeU

TINKERBELL UND DIE LEGENDE VOM NIMMERBIEST ≥ S. 34 US 2014 Steve Loter. 76 Min. 14:30 Uhr

45 YEARS ≥ S. 12 GB 2015. Andrew Haigh 93 Min. OmU

YOU AND ME ≥ S. 18 Du und ich US 1938. Fritz Lang 90 Min. OF

L'UNE CHANTE, L'AUTRE PAS ≥ S. 27 Die eine singt, die andere nicht FR/BE/VE 1977. Agnès Varda. 120 Min. OmeU Fritz Lang

Kinohighlights 2015

Lecture & Film

Klassiker

OF Originalfassung DF Deutsche Fassung o.D. Ohne Dialog OmU Original mit deutschen UT


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20.30 Uhr

22.30 Uhr

WHIPLASH ≥ S. 10 US 2014. Damien Chazelle 107 Min. OmU

RAIDERS OF THE LOST ARK ≥ S. 32 Jäger des verlorenen Schatzes US 1981. Steven Spielberg. 115 Min. OF

Fr

01

LOLA ≥ S. 29 Lola, das Mädchen aus dem Hafen IT/FR 1961. Jacques Demy. 90 Min. OmeU

CLOVERFIELD ≥ S. 33 US 2008. Matt Reeves 85 Min. OF

Sa

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WHIPLASH ≥ S. 10 US 2014. Damien Chazelle 107 Min. OmU

Di

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ICH BIN DANN MAL WEG ≥ S. 38 DE 2015. Julia von Heinz. 92 Min. 20:15 Uhr Zu Gast: Julia von Heinz Mit Vorfilm

Mi

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DAS TESTAMENT DES DR. MABUSE ≥ S. 16 DE 1933. Fritz Lang. 122 Min.

Do

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DIE SPINNEN. 2. TEIL: DAS BRILLANTENSCHIFF ≥ S. 17 DE 1920. Fritz Lang. 117 Min. 20:00 Uhr Klavierbegleitung: Uwe Oberg

WHILE WE'RE YOUNG ≥ S. 11 Gefühlt Mitte Zwanzig US 2014. Noah Baumbach. 97 Min. OmU

SHADOW OF THE VAMPIRE ≥ S. 31 GB/US/LU 2000. E. Elias Merhige 98 Min. OmU Einführung: Torgil Trumpler

Fr

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M ≥ S. 18 DE 1931. Fritz Lang 117 Min.

RAIDERS OF THE LOST ARK ≥ S. 32 Jäger des verlorenen Schatzes US 1981. Steven Spielberg. 115 Min. OF

Sa

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VON CALIGARI ZU HITLER ≥ S. 25 DE 2014. R. Suchsland. 119 Min. 20:15 Uhr Zu Gast: Rüdiger Suchsland

Di

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YOU AND ME ≥ S. 18 Du und ich US 1938. Fritz Lang 90 Min. OF

Mi

13

L'UNE CHANTE, L'AUTRE PAS ≥ S. 27 Die eine singt, die andere nicht FR/BE/VE 1977. Agnès Varda. 120 Min. OmeU 20:15 Lecture: Angela Keppler

Do

14

YOU ONLY LIVE ONCE ≥ S. 23 Du lebst nur einmal US 1937 Fritz Lang. 86 Min. OmspU 20:00 Uhr Buchpräsentation: Nobert Grob

CIAŁO ≥ S. 12 Body PL 2015. Malgorzata Szumowska 90 Min. OmU

INDIANA JONES AND THE TEMPLE OF DOOM ≥ S. 32 Indiana Jones und der Tempel des Todes US 1984. Steven Spielberg. 118 Min. OF

Fr

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MINISTRY OF FEAR ≥ S. 19 Ministerium der Angst USA 1944. Fritz Lang. 85 Min. OmspU

CLOVERFIELD ≥ S. 33 USA 2008. Matt Reeves 85 Min. OF

Sa

16

Late Night Kultkino

TREPPE 41

Kinderkino

OmeU Original mit engl. UT OmspU Original mit spanischen UT

Specials


Im Kino 17. - 31. Januar 2016

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17

So

tagsüber

18.00 Uhr

SPIONE ≥ S. 19 DE 1928. Fritz Lang 151 Min. Musikfassung 12:00 Uhr

VICTORIA ≥ S. 13 DE 2015. Sebastian Schipper 140 Min.

TINKERBELL UND DIE LEGENDE VOM NIMMERBIEST ≥ S. 34 US 2014 Steve Loter. 76 Min. 15:00 Uhr

18 19

Mo Di

SKETCHES OF FRANK GEHRY ≥ S. 39 US 2005. Sydney Pollack 84 Min. OmU 17:30 Uhr Mit Gast

20

Mi

L'ÉVÈNEMENT LE PLUS IMPORTANT DESPUIS QUE L'HOMME A MARCHÉ LA LUNE ≥ S. 30 Die Umstandshose FR/IT 1973 Jacques Demy. 87 Min. OmeU

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Do

BANDE DE FILLES ≥ S. 13 Girlhood FR 2014. Céline Sciamma 112 Min. OmU

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Fr

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Sa

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So

HÖRDUR – ZWISCHEN DEN WELTEN ≥ S. 35 DE 2015. Ekrem Ergün. 84 Min. 15:00 Uhr

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Mo

KEINE VORSTELLUNGEN

Di

MENSCHEN AM SONNTAG ≥ S. 25 DE 1930. Robert Siodmak, Rochus Gliese, Edgar G. Ulmer. 67 Min o.D. Mit Musikimprovisation

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Mi

DIE ALLSEITIG REDUZIERTE PERSÖNLICHKEIT – REDUPERS ≥ S. 30 DE 1977. Helke Sander. 98 Min.

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Do

ICH SEH, ICH SEH ≥ S. 14 AT 2014. Severin Fiala, Veronika Franz 99 Min.

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Fr

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So

KEINE VORSTELLUNGEN

HÖRDUR – ZWISCHEN DEN WELTEN ≥ S. 35 DE 2015. Ekrem Ergün. 84 Min. 14:30 Uhr

THE WOMAN IN THE WINDOW ≥ S. 20 Gefährliche Begegnung US 1944. Fritz Lang. 99 Min. OmspU

DIE ALLSEITIG REDUZIERTE PERSÖNLICHKEIT – REDUPERS ≥ S. 30 DE 1977. Helke Sander. 98 Min.

MINIONS ≥ S. 35 US 2015. Pierre Coffin, Kyle Balda 91 Min. 14:30 Uhr

EN DUVA SATT PÅ EN GREN OCH FUNDERADE PÅ TILLVARON ≥ S. 14 Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach SE/DE/NO/FR 2014 Roy Andersson. 101 Min. OmU

CLASH BY NIGHT ≥ S. 22 Vor dem neuen Tag USA 1952. Fritz Lang. 105 Min. OF L'ÉVÈNEMENT LE PLUS IMPORTANT DESPUIS QUE L'HOMME A MARCHÉ SUR LA LUNE ≥ S. 30 Die Umstandshose FR/IT 1973 Jacques Demy. 87 Min. OmeU

MINIONS ≥ S. 35 US 2015. Pierre Coffin, Kyle Balda 91 Min. 15:00 Uhr Fritz Lang

Kinohighlights 2015

NATIONAL GALLERY ≥ S. 11 FR/US/GB 2014. Frederick Wiseman 180 Min. OmU 17:00 Uhr Lecture & Film

Klassiker

OF Originalfassung DF Deutsche Fassung o.D. Ohne Dialog OmU Original mit deutschen UT


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20.30 Uhr

22.30 Uhr

YOU ONLY LIVE ONCE ≥ S. 23 Du lebst nur einmal US 1937 Fritz Lang. 86 Min. OmspU

So

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Mo

18 19

VICTORIA ≥ S. 13 DE 2015. Sebastian Schipper 140 Min.

Di

THE WOMAN IN THE WINDOW ≥ S. 20 Gefährliche Begegnung US 1944. Fritz Lang. 99 Min. OmspU

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FRAU IM MOND ≥ S. 21 DE 1929. Fritz Lang. 170 Min. Musikfassung 20:15 Uhr

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EN DUVA SATT PÅ EN GREN OCH FUNDERADE PÅ TILLVARON ≥ S. 14 Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach SE/DE/NO/FR 2014. Roy Andersson. 101 Min. OmU

LÅT DEN RÅTE KOMMA IN ≥ S. 31 So finster die Nacht SE 2008. Tomas Alfredson. 110 Min. OmU Einführung: Dave Gutschmidt

Fr

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SECRET BEYOND THE DOOR ≥ S. 21 Geheimnis hinter der Tür US 1948. Fritz Lang. 98 Min. OF

MERRILL'S MARAUDERS ≥ S. 33 Durchbruch auf Befehl US 1962. Samuel Fuller. 98 Min. OF

Sa

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SECRET BEYOND THE DOOR ≥ S. 21 Geheimnis hinter der Tür US 1948. Fritz Lang. 98 Min. OF

BANDE DE FILLES ≥ S. 13 Girlhood FR 2014. Céline Sciamma 112 Min. OmU

Di

CLASH BY NIGHT ≥ S. 22 Vor dem neuen Tag US 1952. Fritz Lang. 105 Min. OF

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Kurzfilmprogramm „Fotografie“ von Agnès Varda ≥ S. 28 20:15 Uhr Lecture: Dominique Bluher

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ICH SEH, ICH SEH ≥ S. 14 AT 2014. Severin Fiala, Veronika Franz 99 Min.

MERRILL'S MARAUDERS ≥ S. 33 Durchbruch auf Befehl US 1962. Samuel Fuller. 98 Min. OF

Fr

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THE BIG HEAT ≥ S. 22 Heißes Eisen US 1953. Fritz Lang. 90 Min. OF

INDIANA JONES AND THE TEMPLE OF DOOM ≥ S. 32 Indiana Jones und der Tempel des Todes US 1984. Steven Spielberg. 118 Min. OF

Sa

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THE BIG HEAT ≥ S. 22 Heißes Eisen US 1953. Fritz Lang. 90 Min. OF Late Night Kultkino OmeU Original mit engl. UT

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Kinderkino

OmspU Original mit spanischen UT

Specials


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SERVICE Kino des Deutschen Filmmuseums Schaumainkai 41 · 60596 Frankfurt am Main Information & Ticketreservierung: Tel.: 069 - 961 220 220 Kino kino-des-deutschen-filmmuseums.de Eintrittspreise Regulär: 7,- Euro Ermäßigt (Schüler/Studenten – gilt nicht für Studierende der Universität des 3. Lebensalters U3L): 5,- Euro, Schwerbehinderte: 3,50 Euro Filme mit Gästen, Musikbegleitung, Lecture, 3D: 2,- Euro Zuschlag Für Frankfurt-Pass-Inhaber ermäßigen sich die regulären Preise um die Hälfte. Kinderkino Für Kinder und begleitende Erwachsene: 3,50 Euro; 3D: 1,- Euro Zuschlag Kinocard Ermäßigter Eintritt zu allen Kinoveranstaltungen Jahresbeitrag: 30,- Euro · ermäßigt: 20,- Euro Ticket: je 4,- Euro · ermäßigt: 3,- Euro Für Sonderveranstaltungen: 1,50 Euro Zuschlag Freundeskreis Freunde des Kinos erhalten die Kinocard, Vorzugskarten bei ausgewählten Filmveranstaltungen und bekommen das aktuelle Programm sowie den wöchentlichen Newsletter zugeschickt. · Jahresbeitrag: 30,- Euro · unter 30-Jährige: 20,- Euro. Freunde des Museums erhalten freien Eintritt in alle Ausstellungen, Einladungen zu den Eröffnungen, den Newsletter und exklusive Informationen zu den Ausstellungen. Jahresbeitrag: 65,- Euro · unter 30-Jährige: 55,- Euro. Informationen: freunde-deutsches-filmmuseum.de freunde@deutsches-filminstitut.de Freunde von Kino und Museum erhalten zusätzlich: Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen und zehn Prozent Ermäßigung auf Kataloge zu aktuellen Ausstellungen Jahresbeitrag: 95,- Euro · unter 30-Jährige: 80,- Euro Special für zwei Personen: 160,-Euro · unter 30-Jährige: 130,- Euro Förderkreis Die Mitglieder des Förderkreises tragen entscheidend dazu bei, dass das Deutsche Filminstitut neue attraktive Projekte initiieren kann. Bisher sind im Förderkreis rund 70 Persönlichkeiten engagiert, die die Vermittlung von Filmkultur im Haus am Schaumainkai besonders großzügig unterstützen. Der Jahresbeitrag beträgt für Privatpersonen 500 Euro, für Unternehmen mindestens 1000 Euro. Kontakt: 069 - 961 220 226 oder foerderkreis@deutsches-filminstitut.de Newsletter Unser wöchentlicher Newsletter informiert per E-Mail über Kino- und Ausstellungs-Programme. Anmeldung unter newsletter.deutsches-filmmuseum.de Programmheft Das monatlich erscheinende Programmheft liegt aus im Deutschen Filmmuseum sowie an ausgewählten Orten in Frankfurt und der Region.

Mobilitätspartner des Deutschen Filminstituts

Gegen Vorlage eines ŠKODA-Autoschlüssels erhält der Autobesitzer freien Eintritt in unsere Dauer- und Sonderausstellung.


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Museum deutsches-filmmuseum.de Di /Do-So 10:00 - 18:00 Uhr · Mi 10:00 - 20:00 Uhr · Mo geschlossen Dauerausstellung Eintrittspreise: 6,- Euro · ermäßigt: 3,- Euro Sonderausstellung Film und Games. Ein Wechselspiel (1. Juli 2015 bis 31. Januar 2016) Eintrittspreise: 8,- Euro · ermäßigt: 6,- Euro Kombiticket Dauerausstellung und Sonderausstellung: 11,- Euro · ermäßigt: 8,- Euro Für Studierende der Goethe-Universität Frankfurt sowie für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt in die Ausstellungen frei Offenes Filmstudio am Wochenende (Ort: 4. Stock) Samstags und sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr Kostenfreies Angebot, Anmeldung nicht erforderlich Aktiv im Filmmuseum Nach Absprache: Führungen für Privatpersonen und Unternehmen (60,- Euro · ermäßigt: 35,- Euro), Filmanalyse (60,- Euro · ermäßigt: 35,- Euro), Seminare, Workshops (35,- bis 120,- Euro) und Kindergeburtstage (90,- Euro), jeweils plus ermäßigter Eintritt pro Person Nähere Informationen, Preise und Anmeldung unter: museumspaedagogik@deutsches-filminstitut.de Tel.: 069 - 961 220 223 · mupaed.deutsches-filmmuseum.de Öffentliche, kostenfreie Führungen (Anmeldung nicht erforderlich; die Teilnehmer bezahlen lediglich den reg. Eintritt) Dauerausstellung: jeden Sonntag, 15:00 Uhr, Treffpunkt: 1. Stock Sonderausstellung: jeden Samstag, 15:00 Uhr, Treffpunkt Erdgeschoss filmcafé Das filmcafé ist bis zum Beginn der letzten Kinovorstellung geöffnet. Flaschengetränke können mit ins Kino genommen werden. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln U1, U2, U3, U8 (Schweizer Platz) · U4, U5 (Willy-Brandt-Platz) Straßenbahn 15/16 (Schweizer-/Gartenstraße) Buslinie 46 (Museumsuferlinie 46) Lecture & Film Eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft und des Exzellenzclusters „Normative Orders“ der Goethe-Universität mit dem Kino des Deutschen Filmmuseums und im Rahmen der hessischen Filmund Medienakademie (hFMA). In Kooperation mit dem Institut franco-allemand de sciences historiques et sociales (IFRA), dem Masterstudiengang „Curatorial Studies“, der Städelschule und dem Institut für Filmwissenschaft der JohannesGutenberg-Universität Mainz.

Mitglieder und Förderer


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Live-Übertragung der 88. Oscar®-Verleihung ab ca. 1:30 Uhr Ein Hauch von Hollywood im Deutschen Filmmuseum: Am Sonntagabend, 28. Februar, werden in Los Angeles die Academy Awards vergeben, und auch am Schaumainkai in Frankfurt wird der rote Teppich ausgerollt! Wer ist die „Beste Hauptdarstellerin“, wer der „Beste Hauptdarsteller“ des Jahres 2015, welches ist der „Beste Film“? Bevor die Verleihung (die in Deutschland aufgrund der Zeitverschiebung erst spät in der Nacht beginnt) um 1:30 Uhr live auf der Großleinwand übertragen wird, können sich die Besucher auf das Filmevent des Jahres einstimmen – in der Dauerausstellung, in der unter anderem die Oscar®-Trophäe von Maximilian Schell zu sehen ist, mit Snacks, Getränken und einem Gratis-Glamour-Styling. Der Gewinner des Oscar®-Tippspiels darf sich auch in diesem Jahr wieder auf einen interkontinentalen Flug freuen. Das Gratis-Durchhalte-Frühstück um 3 Uhr und die Spannung, die während der Verleihung in der Luft liegt, helfen über eventuelle Anflüge von Müdigkeit hinweg. Partner:

Die Lange Oscar®-Nacht im Deutschen Filmmuseum ist keine offizielle Veranstaltung der Academy of Motion Picture Arts and Sciences.

Sonntag, 28. Februar · 23 Uhr


www.facebook.com/FrankfurterSparkasse

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Mein Leben, mein Drive, meine Frankfurter Sparkasse „Dinge ins Rollen zu bringen erfordert Engagement und Leidenschaft. Gut, dass mein Finanzpartner genauso viel Antrieb hat wie ich.“ Die Gewerbekundenbetreuung der Frankfurter Sparkasse – damit Ihr Geschäft rund läuft.

Dirk May | Veranstalter Tuesday Night Skating | Kunde seit 1985


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Deutsches Filmmuseum Deutsches Filminstitut Schaumainkai 41 60596 Frankfurt am Main www.deutsches-filmmuseum.de

Filmmuseum Januar 2016  

Kinoprogramm, Ausstellungen, Projekte des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt am Main. (c) Deutsches Filminstitut

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