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Filmmuseum Januar 2015 Kinoprogramm Ausstellungen 路 Projekte


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Information & Ticketreservierung ≥ Tel. 069 - 961 220 220

LATE NIGHT KULTKINO MATINEE ≥ Seite 15 Impressum Herausgeber: Deutsches Filminstitut – DIF e.V. Schaumainkai 41 60596 Frankfurt am Main Vorstand: Claudia Dillmann, Dr. Nikolaus Hensel Direktorin: Claudia Dillmann (V.i.S.d.P.) Presse und Redaktion: Frauke Haß (Ltg.), Sarah Hujer Texte: Natascha Gikas, Winfried Günther, Monika Haas, Frauke Haß, Sarah Hujer, Eva Salomon, Urs Spörri Gestaltung: Optik — Jens Müller www.optik-studios.de Druck: Fißler & Schröder – Die Produktionsagentur 63150 Heusenstamm Anzeigen (Preise auf Anfrage): Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 069 - 961 220 222 E-Mail: presse@deutsches-filminstitut.de Abbildungsverzeichnis: Alle Abbildungen stammen aus dem Bildarchiv des Deutschen Filminstituts, sofern nicht anders verzeichnet. Titelmotiv: Aus dem Film HER (US 2013)


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INHALT Neue Exponate in der Dauerausstellung Sonderausstellung: FILMTHEATER

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Filmprogramm FILMTHEATER: Die Filmreihe FILMTHEATER: Klassiker & Raritäten FILMTHEATER: Late Night Kultkino Kinohighlights 2014 Screwball Comedies Africa Alive Lecture & Film: Pier Paolo Pasolini Kinderkino Filmreife Ferientage

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Specials "Was tut sich" mit Sönke Wortmann Günter Lamprecht zum 85. Geburtstag DAS GROSSE MUSEUM CASABLANCA Filmmusik FORT VON ALLEN SONNEN

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Service Programmübersicht Eintrittspreise/Anfahrt Gästebuch und Vorschau

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SCREWBALL COMEDIES BRINGING UP BABY ≥ Seite 22


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AUSSTELLUNG

Charakteristische Unterschrift: Barbara Baum macht ihren Namen zum Markenzeichen

Kostümentwurf für Hanna Schygulla mit Stoffprobe und handschriftlichen Hinweisen von Barbara Baum

Hanna Schygulla in LILI MARLEEN, oben im königsblauen Abendkleid, unten im Kostüm aus Silberlamé

Neue Exponate in der Dauerausstellung Kostümentwürfe von Barbara Baum für Hanna Schygulla in LILI MARLEEN (BRD/IT 1980, R: Rainer Werner Fassbinder) In der Dauerausstellung des Deutschen Filmmuseums ist nicht alles von Dauer: Immer wieder werden Exponate ausgetauscht. Manche Stücke sind nur für einen bestimmten Zeitraum von anderen Instituten entliehen, andere dürfen aus konservatorischen Gründen nicht zu lange öffentlich präsentiert und dem Licht in den Ausstellungsräumen ausgesetzt werden. So kommt es, dass die Kostümentwürfe der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die zuletzt im zweiten Teil der Dauerausstellung zu sehen waren, nun ihre Heimreise in die

USA angetreten haben. Ihren Platz nehmen zwei Kostümentwürfe der bedeutenden deutschen Kostümbildnerin Barbara Baum ein, die diese 1980 für Hanna Schygulla in ihrer Rolle als Willie Bunterberg in Rainer Werner Fassbinders LILI MARLEEN (BRD 1980) geschaffen hatte. Barbara Baum blickt auf eine mehr als 40 Jahre währende Karriere zurück. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Volker Schlöndorff, Heinrich Breloer und Klaus Maria Brandauer zusammen und von 1974 an immer wieder mit Fassbinder. Baum hat


Entwurf für ein Silberlamé-Kleid, das in der Ausstellung Fassbinder – JETZT in Berlin auch als Original-Kostüm zu sehen sein wird

sich auf historische „Stoffe“ spezialisiert – im wahrsten Sinne des Wortes: Sie stattet meist Filme aus, die in der jüngeren Geschichte spielen, recherchiert akribisch die Modegeschichte jener Zeit und legt Wert darauf, dass für ihre Kostüme nur Originalstoffe verwendet werden. So stammt der aus echten Silberfäden gesponnene Stoff für das Silberlamékleid aus LILI MARLEEN aus dem UFA-Fundus der 20er Jahre. Die Zusammenarbeit des Deutschen Filmmuseums mit Barbara Baum begann bereits 1991 bei den Vorbereitungen zur Ausstellung Abschied

vom Gestern (1991/92). Seitdem ist sie dem Haus eng verbunden. Aktuell ermöglicht sie den Mitarbeitern des Deutschen Filmmuseums den Zugang zu ihrem umfassenden Arbeitsarchiv. Ausgewählte Stücke daraus werden vom 6. Mai 2015 an im Berliner Martin-Gropius-Bau in der Ausstellung Fassbinder – JETZT zu sehen sein. Die bis Ende Mai 2014 in Frankfurt präsentierte Schau wird für Berlin deutlich erweitert, unter anderem durch einen Raum mit den Arbeiten von Barbara Baum.


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AUSSTELLUNG

Die Fotografen Romain Meffre und Yves Marchand mit Kuratorin Jessica Niebel vor einem der Fotos in der Ausstellung.

Claudia Dillmann, Direktorin des Deutschen Filmmuseums, während der Eröffnungsrede

Felix Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt Frankfurt (vorne), und Peter Gatzemeier, Vorstand der Dr. Marschner-Stiftung, im „Filmtheater“ des Deutschen Filmmuseums


Foto: Yves Marchand und Romain Meffre © M&M Courtesy Polka Galerie, Paris

Paramount Theater, Long Branch

FILMTHEATER Kinofotografien von Yves Marchand und Romain Meffre Bilder der US-Filmpaläste begeistern Eröffnungsgäste Fasziniert die einen, wehmütig die anderen, betrachteten die ersten Ausstellungsbesucher bei der Eröffnung von FILMTHEATER die Fotografien von Yves Marchand und Romain Meffre. Seit Jahren reisen die beiden Pariser regelmäßig in die USA, um dort geschlossene, verfallene und zum Teil umgenutzte Kinopaläste zu fotografieren. 30 dieser Bilder sind jetzt in Frankfurt in der ersten Ausstellung zu ihrer Serie „Theaters“ zu sehen. Und während viele Eröffnungsgäste dem Niedergang einer Ära nachtrauerten, lenkten die Fotografen den Blick in eine andere Richtung: „Man

26. November 2014 bis 31. Mai 2015 In Zusammenarbeit mit Yves Marchand und Romain Meffre und Polka Galerie, Paris. Die Polka Galerie dankt dem Rainbow laboratory und Plasticollage für die Drucke.

bekommt ein Gefühl für Geschichte an diesen Orten“, sagte Meffre im Gespräch mit Jessica Niebel. Diese Perspektive auf die große Zeit des alten Hollywood ist auch Claudia Dillmann, Direktorin des Filmmuseums, wichtig, die betont: „Wir arbeiten historisch, aber nicht nostalgisch.“ Allzu verklärt soll der Blick der Besucher nämlich gar nicht sein. Schließlich ist die klare Botschaft des Hauses: Das Kino leuchtet! Und zwar auch in der digitalisierten Zukunft, die längst begonnen hat. Die Ausstellung ist bis zum 31. Mai zu sehen, eine Filmreihe, Vorträge und Diskussionen begleiten sie.


AUSSTELLUNG Loews Palace, Bridgeport

Foto: Yves Marchand und Romain Meffre © M&M Courtesy Polka Galerie, Paris

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Eine Bilderschau im Foyer der Ausstellung erzählt die bewegte Geschichte der Frankfurter Filmtheater.


Pressestimmen »Architektonisch feierte das 19. Jahrhundert im Kinoboom ein letztes, rauschendes Fest.« (Daniel Kothenschulte, Frankfurter Rundschau, 25.11.2014) »Und auch wenn Marchand und Meffre überwiegend Ruinen zeigen, blieb in den verfallenen Gebäuden doch stets ein Rest von Glanz erhalten. Wie Archäologen muss man sich die beiden bei ihrer Arbeit vorstellen, wie in Höhlen unterwegs, da Kinos naturgemäß keine Fenster besitzen.« (Freddy Langer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.11.2014) »Sogar ein kleines Kino mit hölzernen Klappsitzreihen und OriginalFilmprojektor aus den 50er Jahren zog in die Ausstellung ein. Es flimmert und rattert. Und nebenan zeigt eine Dokumentation den ganzen Tag über, wie das damals war, als die Bilder in Frankfurt laufen lernten.« (Thomas Stillbauer, Frankfurter Rundschau, 27.11.2014)


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AUSSTELLUNG

»(...) die Schau regt durchaus auch an, durch Frankfurt zu streifen und sich genau umzusehen: Auch hier steckt hinter mancher Fassade ein Kino von einst.« (Eva-Maria Magel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.11.2014) »Nur für wenige dieser Prunkbauten kann ein Investor gefunden werden, und so sind die (...) Bilder (...) nicht nur ein Zustandsbericht, sondern auch ein wichtiger Teil der Erinnerung an Gebäude, die bald neuen, moderneren Bauten weichen. (...) Sie dokumentieren auch die Psychologie einer Ära und erzählen eine Geschichte des amerikanischen Traums, wie er sich verändert hat, spröde geworden ist, sich wandelte und oft verfiel und vergessen wurde.« (Katharina Hetze, epd Film online, 25.11.2014) »30 wunderbare Bilder der Theater-Serie erstmals in Frankfurt. Zu sehen: Rostiger Luxus, beeindruckend schön.« (Jörg Ortmann, Bild Frankfurt, 25.11.2014)

»Eine Schau, die perfekt zum Filmmuseum passt.« (Nils Bremer, Journal Frankfurt online, 25.11.2014) »Auch stellten Kinos ein Luxusversprechen für alle dar, spiegelten auf paradoxe Weise den uramerikanischen Massen-Individualismus und kleideten sich in eine Architektur voller Zitate aller Zeiten vom alten Athen bis zum Indien der Maharadschas. All das bleibt noch im Verfall beeindruckend und macht den Zauber der Schau aus.« (Marcus Hladek, Frankfurter Neue Presse, 28.11.2014) »Die Aufnahmen von Marchand und Meffre sind auf faszinierende Weise deprimierend. Was sie in Zentralperspektive oder in der Diagonalen zwischen Rang und Filmbühne aus dem Dunkel fotografisch herauspräpariert haben, ist erstaunlich und erinnert an die detailgespickten Panoramen ihres deutschen Kollegen Andreas Gursky.« (Stefan Benz, Darmstädter Echo, 26.11.2014)


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Filmtheater Die Filmreihe Das Publikum steht auch im Januar noch einmal im Mittelpunkt der Filmreihe zur aktuellen Sonderausstellung FILMTHEATER: „Vor der Leinwand“ lautet deshalb erneut das Motto der Filme. In der Reihe „Klassiker & Raritäten“ werden Werke präsentiert, die sich Kinder und Jugendliche zum Thema machen, für die das Kino eine prägende Rolle in ihrer Entwicklung einnimmt. Das Kino ist für sie ein Ort der Selbsterkenntnis, an dem sie Erfahrungen sammeln, die fern vom Alltag liegen. Im Kino setzen sie sich mit ihren Idolen auseinander, in die sie sich einfühlen und mit denen sie sich manchmal ein bisschen zu sehr identifizieren. Im „Late Night Kultkino“ verwischen die Grenzen von Fiktion und Realität, und die Sicherheit der Kinogänger ist bedroht: Von der Leinwand lösen sich ein mordender Augenfetischist, Ungeziefer, Bösewichte und Helden und treiben im filmischen Kinosaal ihr Unwesen. Wie bereits im Dezember gibt es als besonderes Highlight vor einigen Vorstellungen Kurzfilme, vor anderen Kurzvorträge von Filmwissenschaftlern und Kinoliebhabern zum Thema „Gefühle und Sinneseindrücke im Kino“. Im Januar handeln die Kurzvorträge vom Fühlen, Riechen, Weinen, der Angst, dem Ekel sowie den Erinnerungen an das Kino. Im Februar und März liegt der Fokus der Filmreihe dann auf den Personen „Hinter der Leinwand“: Kinobetreiber, Vorführer, Kassen- und Einlasskräfte.


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FILMTHEATER

KLASSIKER & RARITÄTEN Kurzvortrag: Susanne Schmidt (PH Weingarten) „‚Heut spielt da ein Kino!’ Über die Narratologie des Kinobesuchs“

HIMMEL ODER HÖLLE Österreich 1990. R: Wolfgang Murnberger. D: Adi Murnberger, Fabian Weidinger, Johannes Habeler. 75 Min. 16mm

Kopie:

Dienstag, 06.01. 18:00 Uhr

Wolfgang Murnbergers Erstlingsfilm ist inspiriert von den persönlichen Erinnerungen an seine Kindheit auf dem Land, die um Spiel, Religion, Tod und Sexualität kreisen. Neben den Eindrücken beim Besuch eines Schlachters prägen ihn vor allem die Bilder, die er im Provinzkino seines Vaters zu sehen bekommt und die ihn zum ersten Mal mit Sex und Erotik konfrontieren. Mit HIMMEL ODER HÖLLE gelingt es Murnberger, auf unsentimentale Art und Weise von Kindheitserfahrungen, dem Erwachsenwerden und der Faszination des Kinos zu erzählen. VOR EINBRUCH DER DUNKELHEIT Deutschland 2006. R: Jean Christopher Burger Dokumentarfilm. 87 Min. DigiBeta

Dienstag, 13.01. 18:00 Uhr

Vor Einbruch der Dunkelheit versammelt sich im Sommer allabendlich eine treue Truppe von Zuschauern vor der Leinwand eines Autokinos in Brandenburg. Es besteht seit den 1970er Jahren, war das erste seiner Art in der DDR und ist heute für die Bewohner der strukturell schwachen Region ein wichtiger sozialer Treffpunkt. Jean Christopher Burger vermeidet es, in seinem Dokumentarfilm den Autokinobetrieb nostalgisch zu verklären und konzentriert sich stattdessen auf die Leidenschaft, die Hoffnungen und die Träume seiner Protagonisten.


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VIVRE SA VIE: FILM EN DOUZE TABLEAUX Die Geschichte der Nana S. Frankreich 1962. R: Jean-Luc Godard D: Anna Karina, Sady Rebbot, André S. Labarthe. 79 Min. 35mm OmU

Kurzvortrag: Eva Salomon (Deutsches Filminstitut) „Weinen im Kino“

Im Paris der 1960er Jahre verlässt die 22-jährige Nana ihren Mann und ihr Kind, um ein neues Leben zu beginnen. Sie möchte Schauspielerin werden, endet letztlich jedoch in der Prostitution. VIVRE SA VIE erzählt in zwölf Episoden Nanas äußerlichen sozialen Abstieg und ihren inneren Weg der Selbstfindung. In einer berühmt gewordenen und oft zitierten Szene des Films sieht sich Nana in einem Kino Carl Theodor Dreyers Stummfilm LA PASSION DE JEANNE D’ARC (FR 1928) an, der sie zu Tränen rührt.

Dienstag, 20.01. 18:00 Uhr

EMPORTE-MOI Nimm mich mit Kanada/Frankreich/Schweiz 1998. R: Léa Pool. D: Karine Vanasse, Pascale Bussières, Predrag Manojlovic. 95 Min. 35mm. OmU

Die 13-jährige Hanna wächst Anfang der 1960er Jahre in Montreal auf. Vor ihren überforderten und ständig streitenden Eltern flüchtet sie in die Geborgenheit des Kinosaals, um sich Jean-Luc Godards Klassiker VIVRE SA VIE (FR 1962) anzusehen. Sie beginnt, sich mit der von Anna Karina gespielten Protagonistin Nana zu identifizieren, und orientiert sich mehr und mehr am Verhalten ihres Idols.

Dienstag, 27.01. 18:00 Uhr


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FILMTHEATER

LATE NIGHT KULTKINO THE TINGLER Schrei, wenn der Tingler kommt USA 1959. R: William Castle D: Vincent Price, Judith Evelyn, Darryl Hickman. 82 Min. DCP. OF

Kurzvortrag am 02.01.: Anne Paech (Konstanz) „Fühlen im Kino” Kurzvortrag am 10.01.: Svetlana Svyatskaya (Deutsches Filminstitut) „Riechen im Kino“ Freitag, 02.01. 22:30 Uhr Samstag, 10.01. 22:30 Uhr

Ein Wissenschaftler entdeckt eine neue Spezies: einen Parasiten, der in der Wirbelsäule der Menschen lebt und sich von deren Angst ernährt. Nur wenn das Opfer in angsteinflößenden Situationen schreit, kann es gerettet werden. Während der Forschungen entkommt ein Parasit und verbreitet Angst und Schrecken in einem Kino. Bei zeitgenössischen Aufführungen des Thrillers wurden Kinositze so präpariert, dass sie kleine elektrische Stöße abgaben, und einige Zuschauer wurden dafür bezahlt, dass sie während des Films anfingen zu schreien. LAST ACTION HERO USA 1993. R: John McTiernan. D: Arnold Schwarzenegger, F. Murray Abraham, Art Carney. 130 Min. 35mm. OF mit dt./frz. UT

Samstag, 03.01. 22:30 Uhr Freitag, 09.01. 22:30 Uhr

Mit Hilfe eines magischen Tickets gerät der elfjährige Danny aus dem Kinosaal eines New Yorker Filmpalasts in die Welt eines Arnold-Schwarzenegger-Films. Als es dem Bösewicht gelingt, in die reale Welt einzudringen, muss Dannys Idol Jack Slater den Film ebenfalls verlassen, um ihn aufzuhalten. Die postmoderne Actionkomödie spielt gekonnt mit Genrekonventionen und Schwarzeneggers Rollenbiografie und scheut sich nicht davor, sich mit der Wechselwirkung zwischen filmischer Fiktion und Realität auseinanderzusetzen.


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MATINEE Die Horrorpremiere USA 1993. R: Joe Dante D: John Goodman, Cathy Moriarty, Simon Fenton. 99 Min. Blu-ray. OF Kurzvortrag am 16.01.: Patrick Seyboth (Deutsches Filminstitut) „Angst im Kino”

Vorfilm am 24.01. A NIGHT AT THE MOVIES USA 1937. R: Roy Rowland. 10 Min. 16mm. OF

MATINEE spielt in Key West, Florida, zur Zeit der KubaKrise. Ein Trashfilmregisseur hat sich für die MatineeVorstellung seines neuen Films über einen mutierten Ameisen-Menschen etwas ganz Besonderes überlegt: Das Publikum soll während der Vorführung mit realen Schockeffekten im Kinosaal erschreckt werden. Durch einen unvorhergesehenen Zwischenfall gerät sein Konzept jedoch außer Kontrolle, und im Saal bricht Panik aus. Sind die Ereignisse noch Teil der Inszenierung, oder ist es zum Ausbruch eines Atom-Kriegs gekommen? Die von John Goodman verkörperte Hauptfigur ist angelehnt an den Regisseur William Castle, dessen Film THE TINGLER im Januar ebenfalls in der Reihe „Late Night Kultkino“ zu sehen ist.

Freitag, 16.01. 22:30 Uhr Samstag, 24.01. 22:30 Uhr

ANGUISH Im Augenblick der Angst Spanien 1987. R: Bigas Luna. D: Zelda Rubinstein, Michael Lerner, Talia Paul. 89 Min. 35mm. Englische OF

Kurzvortrag am 23.01.: Matthias Frey (University of Kent) „Ekel im Kino“

Zwei Teenager sehen sich in einem Kino einen Horrorfilm an. Er handelt von einem Augenfetischisten, der unter Hypnose Morde begeht und die Augen seiner Opfer sammelt. Einer der Tatorte dieser Mordserie ist ein Filmtheater. Auch in dem Kinosaal, in dem die beiden Mädchen sitzen, scheinen die Hypnose-Szenen ihre Wirkung zu zeigen: Die Gefahr wird plötzlich Wirklichkeit. Im Kino des Deutschen Filmmuseums läuft die internationale Schnittfassung dieses außergewöhnlichen Horrorthrillers, der mit einer verschachtelten Erzählstruktur brilliert.

Samstag, 17.01. 22:45 Uhr Freitag, 23.01. 22:30 Uhr


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KINOHIGHLIGHTS 2014 Mit einer Auswahl herausragender Spielfilme aus dem Kinojahr 2014 startet das Kino des Deutschen Filmmuseums ins Programm des neuen Jahres. Die beliebte Reihe bietet nach dem Festtagstrubel Gelegenheit, verpasste Kino-Erlebnisse nachzuholen oder einen neugewonnenen Lieblingsfilm noch einmal auf der großen Leinwand zu genießen – in der Originalfassung mit Untertiteln. Die Reihe wird im Februar fortgesetzt. HER USA 2013. R: Spike Jonze. D: Joaquin Phoenix, Amy Adams, Rooney Mara, Olivia Wilde.126 Min. DCP. OmU

Donnerstag, 01.01. 20:30 Uhr Samstag, 03.01. 20:15 Uhr

In einer nahen Zukunft verliebt sich der einsame Theodore Twombly in die Stimme und Persönlichkeit seines Computer-Betriebssystems namens Samantha (Scarlett Johansson), welches über ein Bewusstein verfügt und seine Gefühle erwidert. Die Liebe zwischen den beiden ist realer und komplizierter, als man auf den ersten Blick annimmt: Wie tauscht man Zärtlichkeiten aus, wenn ein Partner keinen Körper besitzt? Und wie viel Wunschdenken steht hinter den Gefühlen? Spike Jonzes originelle Liebesgeschichte erhielt einen Oscar für das beste Drehbuch.


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AMERICAN HUSTLE USA 2013. R: David O. Russell. D: Christian Bale, Amy Adams, Bradley Cooper, Jennifer Lawrence. 138 Min. DCP. OmU

New York, Ende der 1970er Jahre: Irving Rosenfeld und seine Geliebte Sydney Prosser verdienen ihr Geld als Trickbetrüger. Als der FBI-Agent Richie DiMaso ihrer Masche auf die Schliche kommt, bietet er ihnen einen Deal an: Sie sollen helfen, mächtige Gangster und korrupte Politiker zu überführen. Doch als die Mafia und Irvings manipulative Ehefrau mit ins Spiel kommen, wächst ihnen die Sache über den Kopf. Die Gangsterkomödie basiert auf der wahren Geschichte der Geheimoperation „Abscam“, durch die 1979 Korruptionsfälle in höchsten politischen Kreisen aufgedeckt wurden.

Freitag, 02.01. 18:00 Uhr Sonntag, 04.01. 20:30 Uhr

A MOST WANTED MAN Großbritannien/Deutschland 2014. R: Anton Corbijn. D: Philip Seymour Hoffman, Grigoriy Dobrygin, Rachel McAdams. 122 Min. DCP. OmU

Als der illegale Einwanderer Issa Karpov bei einer Hamburger Bank ein millionenschweres Erbe einfordert, gerät er ins Visier des Spions Günther Bachmann, der eine deutsche Anti-Terror-Einheit des Geheimdienstes leitet. Bachmann will Karpov und dessen Geld als Köder nutzen, um die Hintermänner eines islamistischen Finanznetzwerks zu überführen. Doch auch andere Geheimdienste haben Interesse an Karpov und beginnen, sich gegeneinander auszuspielen. Statt auf Schauwerte setzt Regisseur Anton Corbijn in dieser John-le-Carré-Verfilmung auf Realismus und ermöglicht Philip Seymour Hoffman seine letzte große Schauspielleistung in einer Hauptrolle.

Freitag, 09.01. 18:00 Uhr Samstag, 10.01. 20:15 Uhr


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KINOHIGHLIGHTS 2014 JIMMY’S HALL Großbritannien/Irland/Frankreich 2014. R: Ken Loach. D: Barry Ward, Simone Kirby, Jim Norton, Aisling Franciosi. 109 Min. DCP. OmU

Sonntag, 11.01. 20:30 Uhr Freitag, 16.01. 18:00 Uhr

Nach langer Zeit im US-amerikanischen Exil kehrt der überzeugte Kommunist Jimmy Gralton in den 1930er Jahren in sein irisches Heimatdorf zurück. Dort möchte er einen alten Tanzsaal wiedereröffnen, der für Feste, aber auch als Ort für kritisches Denken und freien Meinungsaustausch genutzt werden soll. Mit seinen politischen Idealen und revolutionären Gedanken ist Jimmy eine Inspiration für die Jugendlichen der Gemeinde, er stößt jedoch bald auf den Widerstand der katholischen Kirche und der Großgrundbesitzer. Das Historiendrama über den Kampf für Freiräume jenseits des Kapitalismus von Altmeister Ken Loach hat hohe Aktualität. 20,000 DAYS ON EARTH Großbritannien 2014. R: Iain Forsyth, Jane Pollard Dokumentarfilm/Doku-Fiktion mit Nick Cave. 96 Min. DCP. OmU

Samstag, 17.01. 21:00 Uhr Mittwoch, 21.01. 20:30 Uhr

Der Film inszeniert den 20.000sten Tag im Leben des Musikers und Autors und nicht zuletzt auch der Kunstfigur Nick Cave und mischt dabei auf außergewöhnliche Art und Weise Dokumentarisches mit fiktiven Elementen. Auf seiner Reise durch den Tag trifft Cave auf alte Weggefährten – unter anderem Blixa Bargeld und Kylie Minogue – und sinniert über den Akt des künstlerischen Schaffens und die transformative Kraft der Bühnenperformance. Iain Forsyths und Jane Pollards poetisches Porträt gewann auf dem Sundance Film Festival den Preis für die beste Regie und den besten Schnitt.


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DEUX JOURS, UNE NUIT Zwei Tage, eine Nacht Belgien/Frankreich/Italien 2014. R: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne D: Marion Cotillard, Olivier Gourmet. 95 Min. DCP. OmU

Sandra bleibt nur ein Wochenende – zwei Tage und eine Nacht – Zeit, um ihren Job nicht zu verlieren: Wenn ihre Kollegen in einer Betriebs-Abstimmung für Sandras Entlassung votieren, erhalten sie einen Bonus von 1000 Euro. Sandra, die eben erst eine Depression überwunden hat und selbst nicht weiß, ob sie kämpfen oder resignieren soll, sucht das Gespräch mit jedem ihrer 16 Kollegen. Jean-Pierre und Luc Dardenne beobachten auf nüchterne, aber doch zutiefst empathische Weise die Einzelschicksale in einer kleinstädtischen Arbeiterwelt. Bei der Uraufführung des Films auf dem Filmfestival in Cannes brachte ihnen das 15-minütige Standing Ovations ein.

Sonntag, 18.01. 20:30 Uhr Samstag, 24.01. 20:30 Uhr

PHOENIX DE 2014. R: Christian Petzold. D: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Uwe Preuss, Nina Kunzendorf. 98 Min. DCP

Mit entstelltem Gesicht wird Nelly im Juni 1945 als Überlebende aus dem Konzentrationslager Auschwitz nach Berlin gebracht. Dort unterzieht sie sich einer Operation und sieht fortan nur noch entfernt so aus wie früher. Nelly sucht und findet ihren Mann Johnny, der sie möglicherweise an die Nazis verraten hat. Dieser erkennt sie nicht wieder, schlägt Nelly aber vor, sie als seine tot geglaubte Frau auszugeben, um an ihr Vermögen zu kommen. Christian Petzold erzählt in seinem subtilen Drama vom vergeblichen Versuch, in ein altes Leben zurückzukehren, von der Ohnmacht der Opfer und von der verdrängten Schuld der Täter.

Sonntag, 25.01. 20:30 Uhr Mittwoch, 28.01. 20:30 Uhr


ROLLEN SIE DEN ROTEN TEPPICH AUS... … im Deutschen Filmmuseum Ob für ein Firmenjubiläum, eine Tagung, Galaveranstaltung, ein gemütliches Get Together fernab des Büros oder eine ganz private Veranstaltung – wir bieten für jeden Anlass ein exklusives und individuelles Konzept in einer besonderen Umgebung am Frankfurter Museumsufer.

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SCREWBALL COMEDIES Der Begriff „screwball“ steht im Baseball für einen geworfenen Ball, dessen Flugbahn stark von der Norm abweicht und der dadurch unberechenbar ist. Mitte der 30er Jahre sickerte er in die US-amerikanische Alltagssprache ein und bezeichnete eine exzentrische Person. Mit dem Etikett „Screwball Comedy“ wurde später eine Gruppe US-amerikanischer Filmkomödien belegt, vor allem der späten 30er und frühen 40er Jahre, die exzentrische Figuren in den Mittelpunkt der Handlung stellen. In den meisten Fällen geht es um den Kampf der Geschlechter, welcher voller Wortwitz ausgefochten wird, aber auch Slapstick-Anteile haben kann. Abgesehen davon, dass das Genre damit die Möglichkeiten des erst wenige Jahre alten Tonfilms auslotete, ist es auch als Reaktion auf den seit 1934 endgültig installierten Production Code in den USA zu sehen – die rigiden Zensurvorschriften, die selbst die Dauer der Filmküsse regulierten. Der verbale Schlagabtausch und das exzentrische Verhalten der Figuren ermöglichten eine Sublimierung der Sexualität. Obwohl das Genre die sozialen Probleme der RooseveltÄra keineswegs leugnete – der Gegensatz von Arm und Reich spielt oft eine große Rolle –, wurden sie eher auf moralischer, rein „menschlicher“ Ebene abgehandelt. Den Männern wurden häufig starke, gleichberechtigte Frauen an die Seite gestellt. Eine Wirkung, die auch ein konventioneller Schluss, etwa eine Liebesheirat, nicht zunichte machen konnte. Während des Zweiten Weltkriegs starb die Screwball Comedy allmählich aus – das mag an den veränderten Zeitumständen liegen oder daran, dass die Formel ausgereizt war. Bis heute hat es erstaunlich wenige Versuche gegeben, das Genre wiederzubeleben. Das Kino des Deutschen Filmmuseums zeigt acht Klassiker der Screwball Comedy.


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SCREWBALL COMEDIES IT HAPPENED ONE NIGHT Es geschah in einer Nacht USA 1934. R: Frank Capra D: Clark Gable, Claudette Colbert. 105 Min. DCP. OF

Donnerstag, 01.01. 18:00 Uhr Freitag, 02.01. 20:30 Uhr

Ellie Andrews, die verzogene Tochter eines Millionärs, entkommt ihrem Vater, der ihre soeben geschlossene Ehe mit dem Mitgiftjäger King Westley auflösen lassen will. Im Bus lernt sie einen Reporter kennen, der gerade gefeuert wurde und angesichts der neuen Bekanntschaft einen Plan entwickelt: Wenn Ellie ihm erlaubt, über ihre Flucht berichten zu dürfen, hilft er ihr, den Verfolgern nach New York zu entkommen. Der gewaltige Erfolg von IT HAPPENED ONE NIGHT trug entscheidend zur Entwicklung des Genres der Screwball Comedy bei.

BRINGING UP BABY Leoparden küsst man nicht USA 1938. R: Howard Hawks D: Cary Grant, Katharine Hepburn. 102 Min. 35mm. OmU

Sonntag, 04.01. 18:00 Uhr Freitag, 09.01. 20:30 Uhr

BRINGING UP BABY ist ein Film, den man immer wieder sehen kann. Katharine Hepburn spielt eine reiche Erbin, die sich einen Leoparden (das „Baby“ des Titels) als Haustier hält. Sie bringt das Leben eines zerstreuten und bereits verlobten Paläontologen (Cary Grant), der in einem naturhistorischen Museum an der Rekonstruktion eines Brontosaurus arbeitet, in heillose Unordnung. Die Ereignisse münden in eine wilde Verwechslungskomödie, angereichert mit viel Slapstick. Dem Film war bei seinem Erscheinen kein besonderer Erfolg beschieden, später entwickelte er sich zu einem gefeierten Publikumsliebling.


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MY MAN GODFREY Mein Mann Godfrey USA 1936. R: Gregory La Cava D: William Powell, Carole Lombard. 95 Min. 16mm. OF

Für einen zynischen Gag bei einer Party der oberen Dienstag, 06.01. Zehntausend im New Yorker Waldorf-Ritz Hotel holen 20:30 Uhr eine Millionärstochter und ihre blasierte Schwester einen Obdachlosen von der Müllhalde. Den entstehenden Donnerstag, 08.01. 18:00 Uhr Spannungen zum Trotz wird der Obdachlose als Butler der arroganten Millionärsfamilie engagiert, und er bringt ihr Moral und Manieren bei. Bewundert von Frank Capra ebenso wie von W. C. Fields, ist der ehemalige Cartoonist Gregory La Cava heute einer von Hollywoods vergessenen Regisseuren; mit diesem hoch amüsanten Film lässt er sich wiederentdecken. EASY LIVING Leichtes Leben USA 1937. R: Mitchell Leisen D: Jean Arthur, Edward Arnold. 86 Min. 35mm. OmfU

Ein Millionär wirft im Streit den neu gekauften Pelzmantel seiner verwöhnten Frau aus dem Fenster, und dieser landet auf dem Kopf einer Stenotypistin. Als sie den Mantel behalten darf, beginnt für sie eine steile Karriere – Kleider machen Leute! –, und der Sohn des Millionärs verliebt sich in sie. Nach einem Drehbuch von Preston Sturges drehte Mitchell Leisen mit EASY LIVING eine überaus turbulente Komödie, die scharf das Gefälle von Arm und Reich beleuchtet und den Zuschauer in eine ebenso elegante wie extravagante Welt entführt.

Sonntag, 11.01. 18:00 Uhr Dienstag, 13. 01. 20:30 Uhr


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SCREWBALL COMEDIES THE LADY EVE Die Falschspielerin USA 1941. R: Preston Sturges D: Barbara Stanwyck, Henry Fonda. 94 Min. 35mm. OmspU

Donnerstag, 15.01. 18:00 Uhr Freitag, 16.01. 20:30 Uhr

Auf einem Ozeandampfer macht sich eine Betrügerin an einen bis dahin nur an seinen zoologischen Studien interessierten Millionenerben heran. Er verfällt ihr tatsächlich – und sie ihm schließlich auch. Dies ist die Ausgangssituation für eine rasante, vor Einfällen übersprudelnde, dabei ungemein dichte und einer inneren Logik folgende satirische Komödie – eine der besten des Regisseurs Preston Sturges. Unvergleichlich ist die Kombination von Barbara Stanwyck als abgebrühte Frau von Welt und Henry Fonda als Einfaltspinsel.

MY FAVORITE WIFE Meine liebste Frau USA 1940. R: Garson Kanin D: Irene Dunne, Cary Grant, Gail Patrick. 88 Min. 35mm. OF

Sonntag, 18.01. 18:00 Uhr Dienstag, 20.01. 20:30 Uhr

Nachdem sie einen Schiffbruch überlebt und sieben Jahre auf einer einsamen Insel verbracht hat, kehrt eine Frau in die USA zurück, um dort festzustellen, dass ihr Ehemann sie für tot hat erklären lassen und erneut geheiratet hat. Sie reist den frisch Vermählten nach – in dasselbe Haus, in dem sie einst selbst ihre Flitterwochen verbrachte. Die Grundsituation der doppelten Ehepartner wurde in späteren Filmen oft aufgegriffen. Produzent und Co-Autor des Films war Leo McCarey; wegen eines schweren Autounfalls musste er die Regie an Garson Kanin abgeben.


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THE MORE THE MERRIER Immer mehr, immer fröhlicher USA 1943. R: George Stevens D: Jean Arthur, Joel McCrea, Charles Coburn. 104 Min. 35mm. OF

Während des Zweiten Weltkriegs herrschte in den USA Wohnungsknappheit. So kommt es in diesem Film dazu, dass die Besitzerin eines Apartments in Washington die Hälfte ihrer Wohnung an einen schrulligen älteren Herrn vermietet, welcher wiederum seine Hälfte eigenmächtig mit einem jungen Sergeant teilt. Da er die Existenz dieses neuen Untermieters gegenüber der Wohnungsinhaberin verbergen muss, ergibt sich zunächst eine hinreißende Situationskomödie, bevor es zu einer Folge von Irrungen und Wirrungen zwischen der Hausbesitzerin und dem Sergeant kommt.

Donnerstag, 22.01. 17:45 Uhr Sonntag, 25.01. 18:00 Uhr

WHAT’S UP, DOC? Is’ was, Doc? USA 1972. R: Peter Bogdanovich D: Barbra Streisand, Ryan O’Neal. 94 Min. Blu-ray. OmU

WHAT’S UP, DOC? ist eine moderne Screwball Comedy im Geiste der großen Filme der 30er Jahre, mit Anleihen insbesondere bei BRINGING UP BABY. Die junge Judy wirft ein Auge auf Howard, einen zerstreuten Musikwissenschaftler, und bringt dessen Leben und das seiner Verlobten durcheinander, als sie im selben Hotel in San Francisco einchecken. Vier identisch aussehende Koffer spielen dabei eine entscheidende Rolle. Peter Bogdanovich spickte seinen Film mit einer Fülle filmhistorischer Anspielungen.

Dienstag, 27.01. 20:30 Uhr Donnerstag, 29.01. 18:00 Uhr


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AFRICA ALIVE 29. Januar bis 7. Februar Gesamtprogramm und Termine ab Anfang Januar auf africa-alivefestival.de

Gefördert mit Mitteln von

Mit freundlicher Unterstützung von Institut français, Filmhaus Frankfurt und IzN Friedrichsdorf.

Zur 21. Ausgabe des Festivals Africa Alive stellt das Kino des Deutschen Filmmuseums wieder neue Filmproduktionen und Klassiker aus Afrika vor. Im Zentrum stehen 2015 Werke aus und über Mali und Westafrika. Eröffnet wird das Festival mit dem Film DES ÉTOILES (FR/SN 2014) von Dyana Gaye. Die Regisseurin ist persönlich zu Gast. Eine weitere Vertreterin des jungen afrikanischen Films im Festival ist Matti Diop, die mit ihrem Dokumentarfilm MILLE SOLEILS (FR 2013) Bezug auf Djibril Diop Mambetys Meisterwerk TOUKI BOUKI (SN 1973) nimmt und somit an die afrikanische Filmgeschichte anknüpft. Des weiteren ist der Dokumentarfilm KEN BUGUL – PERSONNE N´EN VEUT (CH/FR 2013, R: Silvia Voser) über Leben und Werk der senegalesischen Schriftstellerin Ken Bugul zu sehen, die den Film persönlich vorstellen wird. Mali wird beim Schwerpunkt sowohl als wichtiges westafrikanisches Filmland als auch als altes Kulturland Afrikas präsentiert, dessen Traditionen immer wieder von Filmschaffenden aufgegriffen werden: Das MaliReich der Malinke und das Reich Songhai mit der Blütezeit der Städte Gao und Timbuktu sowie die aktuellen politischen Umbrüche im Land sind vielfach in Filmen thematisiert worden. Timbuktu steht seit dem Aufstand der Tuareg im Januar 2012 und dem anschließenden Putsch gegen die Regierung immer wieder im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Der Spielfilm TIMBUKTU (FR/MR 2014) von Abderrahmane Sissako


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beschäftigt sich mit der Situation in der Stadt, die in seinem Film von religiösen Fundamentalisten besetzt ist. Die dem Terrorregime ausgelieferten Bewohner versuchen, Widerstand zu leisten. Abderrahmane Sissako ist für den Besuch des Festivals angefragt. Neben weiteren Filmen, die sich mit der Situation in Mali beschäftigen, werden Klassiker von Souleymane Cissé (YEELEN, ML/ BF/FR 1987; FINYÉ, ML 1982), Cheik Oumar Sissoko (FINZAN, ML 1989) und Adama Drabo gezeigt.

ERÖFFNUNGSFILM DES ÉTOILES Unterm Sternenhimmel Frankreich/Senegal 2014. R: Dyana Gaye. D: Ralph Amoussou, Marème Demba Ly, Souleymane Seye Ndiaye. 87 Min. DCP. OmU

Zu Gast: Dyana Gaye

Zwischen Turin, Dakar und New York kreuzen sich die Wege von Sophie, Abdoulaye und Thierno: Die 24-jährige Sophie verlässt Dakar, um mit ihrem Mann Abdoulaye in Turin zu leben, doch Abdoulaye ist mithilfe von Schleusern in New York gelandet. Der 19-jährige Thierno wiederum reist zum ersten Mal in seinem Leben von New York nach Afrika. In DES ÉTOILES folgt Regisseurin Dyana Gaye ihren Protagonisten in die verschiedenen Städte und entwirft ein Bild der aktuellen Situation von Emigranten mit all Hoffnungen und Träumen.

Donnerstag, 29.01. 20:15 Uhr


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AFRICA ALIVE

WEITERE FILME HALF OF A YELLOW SUN Nigeria /Großbritannien 2012. R: Biyi Bandele

Die Verfilmung des gleichnamigen preisgekrönten Romans von Chimamanda Ngozi-Achide erzählt von den Zwillingsschwestern Olanna und Kainene, die den Ausbruch des Bürgerkrieges in den 1960er Jahren in Nigeria miterleben. MADIBA – DAS VERMÄCHTNIS DES NELSON MANDELA Deutschland/Südafrika 2013. R: Khalo Matabane

Khalo Matabane spürt in seinem Dokumentarfilm der Idee von Freiheit, Vergebung und Versöhnung im Gespräch mit Persönlichkeiten aus aller Welt nach. Unter ihnen sind auch Nobelpreisträger Wole Soyinka und Rapper Talib Kweli. SOLEILS Burkina Faso 2012. R: Dani Kouyate, Olivier Delahaye

Ein alter Mann soll ein junges Mädchen von seinem Gedächtnisverlust heilen. Er begibt sich mit ihr auf eine exzentrische und vergnügliche therapeutische Reise, die sie über Kapstadt, Berlin, Mali und Belgien bis nach Ouagadougou führt. Eine Hommage an den verstorbenen Schauspieler Sotiguie Kouyate.


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Die Revolution findet trotzdem statt Das Kino von Pier Paolo Pasolini In nur vierzehn Jahren, zwischen 1961 und 1975, schuf der Dichter, Romancier und Regisseur Pier Paolo Pasolini 22 Filme, von denen nicht wenige zu den Schlüsselwerken des Weltkinos zählen. Höchstens bei Rainer Werner Fassbinder gibt es in der Filmgeschichte einen vergleichbaren künstlerischen Schaffensdrang, und ähnlich wie bei diesem ist jeder Film Pasolinis eine Herausforderung der gesellschaftlichen Ordnung und meist auch Anlass für einen Skandal.

Weitere Informationen unter www.pier-paolopasolini.de

Von seinem Erstling ACCATTONE (IT 1961), einem schonungslosen Lebensbericht über die Armen der Vorstädte Roms, über seine Version der Passionsgeschichte, IL VANGELO SECONDO MATTEO (IT/FR 1964), bis zu seinem letzten Film SALÒ O LE 120 GIORNATE DI SODOMA (IT 1975), eine Adaption von de Sades Die 120 Tage von Sodom oder die Schule der Libertinage über die letzten Stunden des faschistischen Regimes in Italien – Pasolinis Filme fragen auf immer wieder neue Weise nach dem Zusammenhang von Sexualität, Spiritualität und Macht und machen das Kino zum Ort einer luziden Erkundung der Abgründe herrschender gesellschaftlicher Verhältnisse. Die Umstände des Mordes an Pasolini im Alter von 53 Jahren wurden niemals vollständig aufgeklärt. Die revolutionäre Energie, mit der er sein Unbehagen an der Nachkriegskultur formulierte, hat von ihrer Kraft bis heute nichts verloren. In der Vortragsreihe setzen sich internationale Experten mit Filmen Pasolinis auseinander. Werke, die den Fokus auf Pasolinis Schaffen erweitern sollen, begleiten die Vorträge. Im Januar widmet sich die Filmreihe „Pasolinis Frauen“: Marilyn Monroe, Maria Callas und Anna Magnani.

Die Reihe organisieren das Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, das Institut für Kunstgeschichte und das Institut für Romanische Sprachen und Literaturen der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Kino des Deutschen Filmmuseums im Rahmen des Netzwerks Hessische Film- und Medienakademie.


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LECTURE & FILM Mythos und Kino: Über Pasolinis Griechenland Lecture von Massimo Fusillo in deutscher Sprache Für Pasolini ist das Kino eine entregelte, barbarische Kunst, die an der Welt des Traumes teilhat – es ist jene Kunst, die den Mythos durch eine Poetik der Körper und der Räume am adäquatesten zum Ausdruck bringt. Der Vortrag analysiert Pasolinis intensive, jahrzehntelange Beschäftigung mit der griechischen Tragödie aus drei Perspektiven: einer psychoanalytischen, einer anthropologischen und einer politischen. Berücksichtigt werden dabei Pasolinis Übersetzungsarbeiten, sein Theater, vor allem jedoch seine drei filmischen Hauptwerke zum Mythos: EDIPO RE (IT 1967), APPUNTI PER UN' ORESTIADE AFRICANA (IT 1970) und MEDEA (IT/FR/BRD 1969), letztes Dokument eines wachsenden Misstrauens Pasolinis gegenüber dem Logos und einer Faszination für das Rituelle und die nonverbale Kommunikation. Massimo Fusillo ist Professor für Literaturwissenschaft an der Universität L’Aquila. Er ist der Autor von La Grecia secondo Pasolini. Mito e Cinema.

MEDEA Italien/Frankreich/BRD 1969. R: Pier Paolo Pasolini D: Maria Callas, Massimo Girotti, Laurent Terzieff. 110 Min. DCP. OmeU

Donnerstag, 15.01. Lecture: 20:15 Uhr Filmbeginn: ca. 21:15 Uhr

Der junge Jason macht sich mit den Argonauten auf die Suche nach dem Goldenen Vlies. Durch dessen Kraft will er seinen Onkel Pelias vom unrechtmäßig erworbenen Thron stoßen. In Kolchis verliebt sich Jason in die Zauberin und Königstochter Medea, die ihm zu dem Vlies verhilft und ihn nach gelungener Flucht heiratet. Später verlässt Jason Medea und ihre beiden Kinder, um die junge Tochter des Königs von Korinth zur Frau zu nehmen. Blind vor Eifersucht sinnt Medea auf grausame Rache. Pasolini inszenierte die antike Sage, indem er den Text von Euripides' Tragödie radikal zusammenstrich. Mit Operndiva Maria Callas sorgte er für einen Besetzungscoup.


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Pasolinis Dritte Welt Lecture von Luca Caminati in englischer Sprache NOTES TOWARDS A POEM FOR THE THIRD WORLD (1968) ist ein nicht realisiertes Filmprojekt, das Pasolinis lebenslanger Auseinandersetzung mit der „Dritten Welt“ entsprang, wie er die „Entwicklungsländer“ polemisch nannte, um ihre politische und kulturelle Andersheit hervorzuheben. Das Projekt war Teil von Pasolinis Appunti (Notizen), einer Reihe von kurzen und mittellangen Filmen, die fiktionale mit nicht-fiktionalen Elementen mischten. Durchaus im Einklang mit den Positionen seiner Zeitgenossen Chris Marker und Jean Rouch situieren sich die Appunti an der Schnittstelle unterschiedlicher filmischer Formen: Sie verknüpfen den selbstreflexiven ethnographischen Dokumentarfilm mit dem experimentellen Reisebericht. Für Pasolini bedeutete die Reise in die Dritte Welt eine Erkundung der sogenannten „blockfreien Staaten“, während er zugleich in deren Befreiungskämpfen ein politisches Engagement fortleben sah, das er im Westen am Verschwinden wähnte. Luca Caminati ist Associate Professor of Film Studies in der Mel Hoppenheim School of Cinema der Concordia University in Montreal. Er ist der Autor von zwei Büchern über Pasolini, unter anderem Orientalismo eretico. Pier Paolo Pasolini e il cinema del Terzo Mondo (2007).

SOPRALLUOGHI IN PALESTINA PER IL VANGELO SECONDO MATTEO Italien 1965. R: Pier Paolo Pasolini. 55 Min. 16mm. OmU

Im Nahen Osten sucht Pasolini nach Drehorten für die Leidensgeschichte Jesu, um IL VANGELO SECONDO MATTEO realisieren zu können. Auf der verbrannten Erde des süditalienischen Ortes Matera wird er schließlich fündig. LE MURA DI SANA’A Die Mauern von Sana'a Italien 1971. R: Pier Paolo Pasolini. 16 Min. 16mm. OmU

In Sana'a, der Hauptstadt des Jemen, dokumentiert Pasolini die Zerstörung eines Kulturguts von unschätzbarem Wert. Die Parallelen zu Italien und Orten in der Gegend von Viterbo sind für ihn offensichtlich. Um die Mauern von Sana'a zu retten, wendet sich Pasolini an die UNESCO. APPUNTI PER UN FILM SULL’INDIA Notizen zu einem Film über Indien Italien 1968. R: Pier Paolo Pasolini. 35 Min. 16mm. OmU

In diesem essayistischen Reisetagebuch wird der Versuch eines Filmprojektes Pasolinis über eine Legende aus der indischen Mythologie geschildert. Es erzählt von einem Maharadscha, der seinen Körper einem vom Hungertod bedrohten Tigerjungen hingibt.

Donnerstag, 22.01. Lecture: 20:15 Uhr Filmbeginn: ca. 21:15 Uhr


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LECTURE & FILM LET’S MAKE LOVE Machen wir's in Liebe USA 1960. R: George Cukor D: Marilyn Monroe, Yves Montand, Tony Randall. 118 Min. DCP. OF

Samstag, 03.01. 18:00 Uhr Mittwoch, 07.01. 18:00 Uhr

Der Millionär Jean-Marc Clément soll am Broadway parodiert werden. Als er davon erfährt, lässt er sich bei den Proben als Darsteller engagieren. Dabei verliebt er sich in die attraktive Tänzerin Ramona, die jedoch nichts von ihm wissen will. Clément will sie beeindrucken und nimmt Unterricht bei Stars wie Gene Kelly und Bing Crosby. Pier Paolo Pasolini verehrte „die Monroe“ als antike Schönheit, der er nach ihrem Tod 1962 ein Gedicht widmete. In seinem Film LA RABBIA (IT 1963) steht dieses Gedicht im Mittelpunkt.

CALLAS ASSOLUTA Frankreich/Griechenland/Australien 2007. R: Philipp Kohly. Dokumentarfilm mit Maria Callas und Pier Paolo Pasolini. 97 Min. Blu-ray. Franz. OmU

Samstag, 10.01. 18:00 Uhr Mittwoch, 14.01. 18:00 Uhr

Nach ihrer Trennung von Aristoteles Onassis ließ sich die weltberühmte Operndiva Maria Callas auf ihre erste große Filmrolle ein: die Medea im gleichnamigen Film von Pier Paolo Pasolini. Zwischen den beiden entstand eine tiefe gegenseitige Zuneigung. Pasolini zeichnete sie, schrieb ihr Gedichte, und sie verbrachten bis zu seinem Tod immer wieder gemeinsame Urlaube. In CALLAS ASSOLUTA wirft Regisseur Philipp Kohly mittels seltener Archivaufnahmen einen Blick auf das Leben der bis heute nahezu religiös verehrten Interpretin klassischer Musik, die als „eleganteste Frau der Welt" galt und „Königin des Belcanto“ genannt wurde.


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VULCANO Italien 1950. R: William Dieterle. D: Anna Magnani, Rossano Brazzi, Geraldine Brooks. 106 Min. 35mm. DF

„Kein Filmtitel passt besser zu der vulkanischen Anna [...]. Selten war sie so eindrucksvoll“, schrieb Der Spiegel 1950 und bezog sich auf Anna Magnani in VULCANO. Zeitgleich zu den Arbeiten an diesem Film drehte ihr Ex-Geliebter Roberto Rossellini in Sichtweite des Sets mit Ingrid Bergman das Inseldrama STROMBOLI (IT 1950), was Magnani aus Eifersucht zu Höchstleistungen antrieb. Als die Prostituierte Maddalena kehrt sie im Film in ihre Heimat vor Sizilien zurück. Die Dorfbewohner begegnen ihr feindselig, ihre Schwester Maria verfällt einem Gauner. Maddalena kämpft mit allen Mitteln gegen das Schicksal.

Mittwoch, 21.01. 18:00 Uhr

THE SECRET OF SANTA VITTORIA Das Geheimnis von Santa Vittoria USA 1969. R: Stanley Kramer. D: Anna Magnani, Anthony Quinn, Hardy Krüger. 139 Min. 35mm. DF

Anna Magnani, die unter anderem Pasolinis MAMMA ROMA (IT 1962) verkörpert hatte, war sieben Jahre später in der burlesken amerikanischen Weltkriegskomödie THE SECRET OF SANTA VITTORIA zu sehen: In einem kleinen italienischen Winzerdorf lagert kurz vor Einmarsch der deutschen Truppen ein riesiger Weinvorrat. Der frisch zum Bürgermeister gekürte Weinhändler Bombolino (Anthony Quinn) und seine Frau Rosa (Anna Magnani) beschließen, eine Million Weinflaschen vor den Deutschen in Sicherheit zu bringen. Doch auch Nazi-Kommandeur von Prum (Hardy Krüger) macht sich auf die Suche nach dem kostbaren Rebensaft.

Mittwoch, 28.01. 18:00 Uhr


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KINDERKINO Zwei Verfilmungen von Kinderbuchklassikern, ein Monster-Animationsfilm und zwei Filme über Kinder, die Geheimnisse aus der Vergangenheit aufdecken: Das Kinderkino im Januar. DER RÄUBER HOTZENPLOTZ Deutschland 2006. R: Gernot Roll. D: Armin Rohde, Rufus Beck, Katharina Thalbach. 94 Min. Empfohlen ab 6 Jahren

Freitag, 02.01. 14:30 Uhr Sonntag, 04.01. 15:00 Uhr

Er raubt, was ihm gefällt, dafür ist er bekannt: Räuber Hotzenplotz – der größte Räuber weit und breit, das sagt er selbst. Aber jetzt hat er die geliebte Kaffeemühle der Großmutter geklaut. Das ist zuviel! Kasperl und Seppel begeben sich auf eine abenteuerliche Suche, auf der sie all den Personen begegnen, die Otfried Preußler sich für die gleichnamige Kinderbuchreihe ausgedacht hat. DIE BOXTROLLS USA 2014. R: Anthony Stacchi, Graham Annable. Sprecher: Jodie Blank, Olaf Reichmann. 96 Min. 3D. DF. Empfohlen ab 7 Jahren

Freitag, 09.01. 10:30 Uhr 13:30 Uhr 15:30 Uhr Sonntag, 11.01. 15:00 Uhr

Nichts fürchten die Bewohner der Stadt Cheesebridge so sehr wie die Boxtrolls: diebische Monster in Pappkartons, die Menschenkinder entführen. Diese Angst nutzt Archibald Snatcher aus, um sich zu profilieren: Er verspricht Lord Portley-Rind, die Stadt von der Plage zu befreien. Doch dessen Tochter Winnie glaubt nicht an die Legende der bösen Boxtrolls und kämpft für deren Rettung.


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DAS DOPPELTE LOTTCHEN Deutschland 2007. R: Rolf Dieckmann. Zeichentrick. 82 Min. Empfohlen ab 6 Jahren

Nach vier Erich-Kästner-Realverfilmungen orientiert sich die erste animierte Version des Kinderbuchklassikers an den Original-Illustrationen des Kästner-Zeichners Walter Trier – und hält fest an der zeitlosen Originalhandlung.

Freitag, 16.01. 14:30 Uhr Sonntag, 18.01. 15:00 Uhr

DAS HAUS DER KROKODILE Deutschland 2012. R: Cyrill Boss, Phillip Stennart. D: Kristo Ferkic, G. Ritter. 95 Min. Empfohlen ab 8 J.

In der alten, unheimlichen Villa, die seit Kurzem das neue Zuhause von Viktor und seiner Familie ist, findet der Junge ein altes Tagebuch. Seite für Seite taucht er tiefer in die Geschichte des Hauses und seiner Bewohner ein.

Freitag, 23.01. 14:30 Uhr Sonntag, 25.01. 15:00 Uhr

FELIX Südafrika 2013. R: Roberta Durrant D: Hlayani Jr. Mabasa, Linda Sokhulu, Janet Suzman. 97 Min. Original mit deutscher Einsprache. Empfohlen ab 8 Jahren

AFRICA ALIVE Felix bedeutet „Der Glückliche“. In dieser Geschichte findet der 14-jährige Felix Yaba nicht nur sein Glück in der Jazzmusik, sondern gelangt über diese auch noch auf die Spuren seines verstorbenen Vaters.

Freitag, 30.01. 14:30 Uhr Sonntag, 01.02. 15:00 Uhr


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FILMREIFE FERIENTAGe Aktion:

FILMREIFE FERIENTAGe uro Nur 5 E pro Tag

Montag, 05.01. 10:30 Uhr 13:30 Uhr 15:30 Uhr

In der letzten Weihnachtsferienwoche zeigt das Kino des Deutschen Filmmuseums Kinderfilm-Highlights aus dem vergangennen Jahr, und das drei Mal pro Tag! Spannende Exponate der Dauerausstellung entführen in die große Welt des Films (10 bis 18 Uhr), und im Filmstudio (12 bis 18 Uhr) wird jeder Besucher selbst zum Filmstar: die Bluebox macht´s möglich. DAS KLEINE GESPENST Deutschland/Schweiz 2013. R: Alain Gsponer. D: Jonas Holdenrieder, Emily Kusche, Uwe Ochsenknecht. 92 Min. Empfohlen ab 5 Jahren

Seit Jahrhunderten träumt das kleine Gespenst von Burg Eulenstein davon, die Welt einmal bei Tageslicht zu sehen. Doch als es sich eines Tages endlich ans Sonnenlicht wagt, passiert etwas Ungewöhnliches. Dienstag, 06.01. 10:30 Uhr 13:30 Uhr 15:30 Uhr

Mittwoch, 07.01. 10:30 Uhr 13:30 Uhr 15:30 Uhr

Donnerstag, 08.01. 10:30 Uhr 13:30 Uhr 15:30 Uhr

SAMS IM GLÜCK Deutschland 2012. R: Peter Gersina. D: Christine UrSpruch, Ulrich Noethen, Armin Rohde. 103 Min. Empfohlen ab 6 Jahren

Längst ist das Sams aus dem Alltag der Familie Taschenbier nicht mehr wegzudenken. Aber dass Herr Taschenbier seinem Mitbewohner zunehmend ähnelt, ist ein Problem. Bevor er sich vollends verwandelt, beschließt das Sams schweren Herzens, die Familie Taschenbier zu verlassen. RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN Deutschland 2014. R: Neele Leana Vollmer. D: Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth. 95 Min. Empfohlen ab 8 Jahren

Rico kann denken wie andere, doch seine Gedanken wirbeln wild durcheinander und einfachste Dinge überfordern ihn. Doch als sein bester Freund, der hochbegabte Oskar, entführt wird, stürzt sich Rico heldenhaft ins Abenteuer. DER BLAUE TIGER Tschechische Republik/Deutschland/Slowakei 2012. R: Petr Oukropec D: Linda Votrubová, Jakub Wunsch. 91 Min. DF. Empfohlen ab 6 Jahren

Aus dem schönen Botanischen Garten in Johannas Viertel soll ein Entertainment-Center werden. Das Mädchen sagt dem Bürgermeister den Kampf an. Ihr stärkster Mitstreiter entspringt dabei ihrer Phantasie: ein blauer Tiger. Freitag, 09.01.

DIE BOXTROLLS

Filmbeschreibung und Termine auf Seite 34.


in Kooperation mit

Ein Projekt von

9. SchulKinoWochen Hessen 9. bis 20 März 2015

Hessische Kinos werden zum Klassenzimmer! Schulvorstellungen im Kino des Deutschen Filmmuseums Eine verbindliche Anmeldung im SKW-Projektbüro ist erforderlich Auftakt: Panzerkreuzer Potemkin | SU 1925 | 75 Min. ab 16 | 9.3.2015 | 09:00 Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa | F, B 2011 | 78 Min. ab 7 | 10.3.2015 | 08:30 Jack | D 2014 | 98 Min. ab 14 | 10.3.2015 | 11:00 Baumhauskönige | NL 2013 | 87 Min. LUCAS PRÄSENTIERT | OmU + dt. Einsprache ab 9 | 11.3.2015 | 08:30 23 – Nichts ist so wie es Scheint | D 1998 | 98 Min. | 99 Min. ab 14 | 11.3.2015 | 11:00 For No Eyes Only | D 2013 | 97 Min. ab 14 | 12.3.2015 | 08:30 Kurzfilmprogramm Mauerblüten | ca. 60 Min. ab 13 | 13.3.2015 | 08:30

75 hessische Kinos beteiligen sich an den 9. SchulKinoWochen Hessen. Tel. 069 961220-682 | hessen@schulkinowochen.de www.schulkinowochen-hessen.de

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SPECIALS

WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? In Kooperation mit

In der Reihe WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? präsentiert das Kino des Deutschen Filmmuseums einmal im Monat ein aktuelles Werk mit anschließendem Filmgespräch. Im Januar ist Sönke Wortmanns bitterböse Komödie FRAU MÜLLER MUSS WEG (DE 2014) zu sehen, die auf dem gleichnamigen Theaterstück von Lutz Hübner und Sarah Nemitz beruht und von Wortmann bereits erfolgreich auf der Bühne inszeniert wurde.

Sönke Wortmann, geboren 1959 in Marl, studierte an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film. Sein Kino-Kultfilm KLEINE HAIE (DE 1992) avancierte zum Publikumshit und machte die Schauspieler Jürgen Vogel, Kai Wiesinger, Gedeon Burkhard und Armin Rohde schlagartig bekannt. 1994 landete Wortmann mit 6,5 Millionen Besuchern für seinen Film DER BEWEGTE MANN einen der größten Kassenerfolge des deutschen Nachkriegsfilms. Weitere Erfolge waren DAS SUPERWEIB (DE 1996) und DAS WUNDER VON BERN (DE 2003) sowie DIE PÄPSTIN (DE 2009).

FRAU MÜLLER MUSS WEG Deutschland 2014. R: Sönke Wortmann. D: Gabriela Maria Schmeide, Anke Engelke, Justus von Dohnányi. 88 Min. DCP

Vorfilm DER SCHÜLER Deutschland 2002 R: Edina Kontsek 7 Min. 35mm

Mittwoch, 07.01. 20:15 Uhr Nach dem Film führt Rudolf Worschech (epd film) ein Werkstattgespräch mit Sönke Wortmann.

Der deutsche Schulalltag als Komödie – nur stehen hier die Eltern im Mittelpunkt: Bei einem Elternabend kommt es zum Aufstand gegen Klassenlehrerin Frau Müller, die mit schlechten Zensuren die Versetzung der lieben Kleinen und damit deren Empfehlung für das Gymnasium gefährdet. Die Konsequenz liegt für die Eltern auf der Hand. Frau Müller muss weg. Doch jeder Elternteil verfolgt dabei seine ganz eigenen Ziele. Eine augenzwinkernde Betrachtung des deutschen Schulsystems.


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GÜNTER LAMPRECHT ZUM 85. GEBURTSTAG Als der Schauspieler Günter Lamprecht im vergangenen Jahr zur Sonderausstellung Fassbinder – JETZT. Film und Videokunst im Deutschen Filmmuseum zu Gast war, wünschte er sich, Erwin Keuschs DAS BROT DES BÄCKERS (BRD 1976) noch einmal auf der Kinoleinwand zu sehen. Zwei Wochen vor seinem 85. Geburtstag wird sein Wunsch im Kino des Deutschen Filmmuseums erfüllt.

Zu Gast: Günter Lamprecht

Günter Lamprecht, geboren 1930, spielte seine erste Filmrolle 1960 als Schläger in einer Tanzbar in Michael Kehlmanns DIE BRÜCKE DES SCHICKSALS. Von 1968 an stand Lamprecht regelmäßig vor der Kamera, wo er unter anderem in Peter Zadeks DER POTT (BRD 1971) tragende Charakterrollen spielte. Seine Darstellung des Trinkers Manfred Burger in RÜCKFÄLLE (BRD 1977) brachte ihm eine „Goldene Kamera“ ein. Aufsehen erregte vor allem die Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder in den 1980er-Jahren, allen voran seine Darstellung des Franz Biberkopf im TV-Mehrteiler BERLIN ALEXANDERPLATZ (BRD 1980). Seinen bislang letzten Auftritt in einem abendfüllenden Kinofilm hatte er in EPSTEINS NACHT (DE/AT/CH 2002, R: Urs Egger). 2006 wurde Günter Lamprecht mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

DAS BROT DES BÄCKERS BRD 1976. R: Erwin Keusch D: Günter Lamprecht, Bernd Tauber, Maria Lucca. 123 Min. 16mm

Der Film erzählt die heiter-melancholische Geschichte eines Bäckerlehrlings und seines grantigen Meisters (Günter Lamprecht) in der Bäckerei Baum. Als in deren Nähe ein Supermarkt eröffnet, beginnt ein aussichtsloser Preiskrieg. Der Familienbetrieb gerät in Zeiten technischer Modernisierung in immer größere Schwierigkeiten. Die Financial Times lobte DAS BROT DES BÄCKERS: „Was MOBY DICK für den Walfang ist, ist dieser Film fürs Brotbacken.“

Donnerstag, 08.01. 20:15 Uhr


SPECIALS

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DAS GROSSE MUSEUM In Kooperation mit

Hinter den Kulissen eines Museums ist immer etwas los: Kuratoren bereiten die nächsten und übernächsten Ausstellungen vor; Exponate werden gesichtet und ausgewählt, Archivare kümmern sich um die kostbaren Schätze des Museums, die gerade nicht in den Ausstellungen zu sehen sind. In seinem Dokumentarfilm DAS GROSSE MUSEUM (AT 2014) thematisiert Johannes Holzhausen diese "unsichtbaren" Vorgänge in Museen am Beispiel des Kunsthistorischen Museums in Wien. Der Regisseur ist ein direkter Nachkomme der Patrizierfamilie Holzhausen, der ältesten Familie Frankfurts, deren Bedeutung 2013 in einer Ausstellung im Frankfurter Historischen Museum nachgezeichnet wurde. Die Erinnerung an die Familie Holzhausen ist bis heute mit dem gleichnamigen Stadtviertel, dem Park und dem Wasserschlösschen verbunden. Am Mittwoch, 14. Januar, stellt Johannes Holzhausen seinen Film in der Stadt seiner Vorfahren vor – welcher Ort würde hierfür besser passen, als ein Kino in einem Museum? DAS GROSSE MUSEUM Österreich 2014. R: Johannes Holzhausen Dokumentarfilm. 98 Min. DCP.

Zu Gast: Johannes Holzhausen

Mittwoch, 14.01. 20:00 Uhr

Johannes Holzhausen porträtiert eines der bedeutendsten Museen der Welt: das Kunsthistorische Museum in Wien. Zwei Jahre lang filmte er dort, begleitete die Mitarbeiter bei ihrer alltäglichen Arbeit und konnte so aufschlussreiche und faszinierende Blicke hinter die Kulissen werfen. Er erzählt von einem Museumsalltag, der den meisten Besuchern verborgen bleibt.


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CASABLANCA in "massakrierter Fassung" Humphrey Bogart sagt nicht: „Ich schau dir in die Augen, Kleines“ (im Englischen allerdings ohnehin „Here's looking at you, Kid!“)? In der zensierten deutschen Erstsynchronfassung von 1952 fehlen nicht nur zentrale Zitate aus Michael Curtiz’ Kultfilm CASABLANCA, sondern die Handlung wurde durch das Streichen von mehr als 20 Minuten stark verändert. Ein Bezug zum Zweiten Weltkrieg war kaum mehr erkennbar. Ergänzend zu Nils Daniel Peilers filmwissenschaftlichem Seminar„Marilyn Monroe klingt wie Judy Garland klingt wie Katharine Hepburn. Hollywoods Stars und ihre deutschen Stimmen” zeigt das Deutsche Filmmuseum in Kooperation mit der Goethe-Universität und dem Schüren-Verlag diese selten aufgeführte Synchronfassung von CASABLANCA aus dem Archiv der Stiftung Deutsche Kinemathek. Sie beleuchtet die Grenzen von Synchronisation und die Auswirkungen von Zensur an einem populären historischen Beispiel. Vor dem Film spricht Nils Daniel Peiler von der GoetheUniversität zur Einführung mit dem Filmpublizisten Thomas Bräutigam. Er hat das erste deutschsprachige Nachschlagewerk zur Filmsynchronisation vorgelegt: Stars und ihre deutschen Stimmen. Lexikon der Synchronsprecher (Schüren: Marburg, 2013, 3. Auflage). CASABLANCA USA 1942. R: Michael Curtiz. D: Humphrey Bogart, Ingrid Bergman, Conrad Veidt. 80 Min. 35mm. DF (Synchronfassung von 1952)

CASABLANCA kam 1952 in die deutschen Kinos – und zwar in einer stark gekürzten Synchronfassung, die laut Kritiker Gero Gandert „den Film förmlich massakrierte“. Das zehn Jahre zuvor gedrehte Meisterwerk enthielt nun keine Szenen mehr mit Major Strasser oder anderen Nazis, statt Propaganda gegen das Vichy-Regime bildete laut Film-Echo „ein geheimnisvoller Mordfall den Kern der Handlung“. Aus Victor László wurde der norwegische Atomphysiker Victor Larsen, der die rätselhaften DeltaStrahlen entdeckt hat. Erst 1975 strahlte die ARD die ungekürzte und neu synchronisierte Fassung aus.

In Kooperation mit

Samstag, 17.01.

18:00 Uhr: Nils Daniel Peiler (Goethe-Universität) spricht zur Einführung mit Buchautor Thomas Bräutigam Filmbeginn: ca. 19 Uhr


SPECIALS

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FILMMUSIK Geschichte, Werkstatt, Analyse Zwei Klassiker, die zugleich Schlüsselwerke der Filmmusik sind, werden am Freitag, 23. Januar, gezeigt. Sie sind Teil des Seminars „Filmmusik – Geschichte, Werkstatt, Analyse“ von Nina Goslar (ZDF/ARTE) am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der GoetheUniversität Frankfurt. In die Filme führt der Mainzer Komponist Bernd Thewes ein. BERLIN. DIE SINFONIE DER GROSSSTADT Deutschland 1927. R: Walter Ruttmann. Originalmusik von Edmund Meisel in der Orchesterfassung von Bernd Thewes (2007) Experimental-/Dokumentarfilm. 67 Min. DCP. o. D.

Einführung: Bernd Thewes

Freitag, 23.01. 18:00 Uhr

Bernd Thewes orchestrierte die nur noch als Klavierauszug erhaltene Originalmusik von Edmund Meisel aus dem Jahr 1927 für BERLIN. DIE SINFONIE DER GROSSSTADT. Vor der Präsentation des Stummfilms im Kino des Deutschen Filmmuseums erläutert er seine Bearbeitung. Edmund Meisel (1894–1930) schuf ein vielseitiges Œuvre für die wichtigsten Regisseure seiner Epoche und antizipierte in seiner Musik viele Fragestellungen, die später für die Tonfilmmusik eine Rolle spielen sollten. KOYAANISQATSI USA 1983. R: Godfrey Reggio. Musik: Philip Glass Experimental-/Dokumentarfilm. 87 Min. Blu-ray. o.D.

Einführung: Bernd Thewes

Freitag, 23.01. 20:15 Uhr

Die Musik von Philip Glass für KOYAANISQATSI lässt sich mit ihren Wiederholungsmustern und der daraus resultierenden suggestiven Wirkung mit der Musik von Edmund Meisel (BERLIN. DIE SINFONIE DER GROSSSTADT) in Beziehung setzen. Beide Filme sind nach musikalischen Parametern angeordnet – der Stummfilm nach sinfonischen Prinzipien, der Tonfilm nach dem strikt periodischen Muster der Minimal Music. Die Spannungssteigerung durch Wiederholung im Vergleich Meisel – Glass, aber auch die Idee der Sinfonie in der Filmmusik analysiert Bernd Thewes in seiner Einführung.


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In Kooperation mit dem Kunstgeschichtlichen Institut der Frankfurter Goethe Universität Mit Unterstützung der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe Universität Frankfurt a.M.

FORT VON ALLEN SONNEN Der Dokumentarfilm FORT VON ALLEN SONNEN (DE 2013, R: Isa Willinger) erkundet die konstruktivistische Architektur im Russland der 1920er Jahre. Das Kino des Deutschen Filmmueums zeigt das Werk zum Seminar „Konstruktivismus – Dekonstruktivismus“ an der Goethe-Universität Frankfurt, das von Chris Dähne und Bettina Rudhof angeboten wird. FORT VON ALLEN SONNEN Deutschland 2013. R: Isa Willinger Dokumentarfilm. 75 Min. Blu-ray. OmeU

Zu Gast: Isa Willinger

In Moskaus Nebenstraßen lassen sich vergessene Schätze finden: Utopische Bauwerke des Konstruktivismus, entstanden in den 1920er Jahren im Geiste von Revolution und Hoffnung. Der Film folgt drei Moskauern, die mit dem Erbe dieser Bauten ringen. Ein junger Künstler träumt davon, in einem der Gebäude eine Kommune aufzubauen. Eine Pensionärin kämpft für den Erhalt ihres Wohnhauses. Ein Architekt will ein legendäres Architekturdenkmal erhalten, und doch muss er es umbauen. In FORT VON ALLEN SONNEN entspinnt sich ein Dialog zwischen Gegenwart und Vergangenheit: Manifeste von Alexander Rodchenko und El Lissitzky und Aufnahmen des frühen sowjetischen Films rufen die Visionen der Moderne wach. Eine Zeitreise in die revolutionären 1920er Jahre und zurück ins heutige Russland.

Samstag 24.01. 18:00 Uhr


Im Kino 01.-15. Januar 2015

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tagsüber

18.00 Uhr

01

Do

02

Fr

03

Sa

04

So

DER RÄUBER HOTZENPLOTZ ≥ S. 34 DE 2006. Gernot Roll. 94 Min. 15:00 Uhr

05

Mo

DAS KLEINE GESPENST ≥ S. 36 DE/CH 2013. Alain Gsponer. 92 Min 10:30 / 13:30 / 15:30 Uhr

06

Di

SAMS IM GLÜCK ≥ S. 36 DE 2012. Peter Gersina. 103 Min. 10:30 / 13:30 / 15:30 Uhr

HIMMEL ODER HÖLLE ≥ S. 12 AT 1990. Wolfgang Murnberger. 75 Min. Kurzvortrag: Susanne Schmidt „‚Heut spielt da ein Kino!’“

07

Mi

RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN ≥ S. 36 DE 2014. Neele Leana Vollmer. 95 Min. DF 10:30 / 13:30 / 15:30 Uhr

LET'S MAKE LOVE ≥ S. 32 US 1960. George Cukor 118 Min. OF

08

Do

DER BLAUE TIGER ≥ S. 36 CZ/DE/SL 2012. Petr Oukropec. 91 Min. DF 10:30 / 13:30 / 15:30 Uhr

MY MAN GODFREY ≥ S. 23 US 1936. Gregory La Cava 95 Min. OF

09

Fr

DIE BOXTROLLS ≥ S. 34 US 2014. Anthony Stacchi, Graham Annable. 96 Min. 3D. DF 10:30 / 13:30 / 15:30 Uhr

A MOST WANTED MAN ≥ S. 17 GB/DE 2014. Anton Corbijn 122 Min. OmU

10

Sa

11

So

DIE BOXTROLLS ≥ S. 34 US 2014. Anthony Stacchi, Graham Annable. 96 Min. 3D. DF 15:00 Uhr

12

Mo

KEINE VORSTELLUNGEN

13

Di

VOR EINBRUCH DER DUNKELHEIT ≥ S. 12 DE 2006. Jean Christopher Burger 87 Min. OF

14

Mi

CALLAS ASSOLUTA ≥ S. 32 FR/GR/AU 2007. Philipp Kohly 97 Min. Franz. OmU

15

Do

THE LADY EVE ≥ S. 24 Die Falschspielerin US 1941. Preston Sturges. 94 Min. OmspU

IT HAPPENED ONE NIGHT ≥ S. 22 Es geschah in einer Nacht US 1934. Frank Capra. 105 Min. OF DER RÄUBER HOTZENPLOTZ ≥ S. 34 DE 2006. Gernot Roll. 94 Min. 14:30 Uhr

AMERICAN HUSTLE ≥ S. 17 US 2013. David O. Russell 138 Min. OmU

LET'S MAKE LOVE ≥ S. 32 US 1960. George Cukor 118 Min. OF BRINGING UP BABY ≥ S. 22 Leoparden küsst man nicht US 1938. Howard Hawks. 102 Min. OmU

CALLAS ASSOLUTA ≥ S. 32 FR/GR/AU 2007. Philipp Kohly 97 Min. Franz. OmU

Highlights 2014 DF Dt. Fassung

EASY LIVING ≥ S. 23 Leichtes Leben US 1937. Mitchell Leisen. 86 Min. OmfU

Screwball Comedies

OF Originalfassung

o.D. Ohne Dialog

Africa Alive

Lecture & Film

OmspU Original mit spanischen UT


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20.30 Uhr

22.30 Uhr

HER ≥ S. 16 US 2013. Spike Jonze 126 Min. OmU

Do

01

IT HAPPENED ONE NIGHT ≥ S. 22 Es geschah in einer Nacht US 1934. Frank Capra. 105 Min. OF

THE TINGLER ≥ S. 14 Schrei, wenn der Tingler kommt US 1959. William Castle. 82 Min. OF Kurzvortrag: Anne Paech „Fühlen im Kino“

Fr

02

HER ≥ S. 16 US 2013. Spike Jonze 126 Min. OmU 20:15 Uhr

LAST ACTION HERO ≥ S. 14 US 1993. John McTiernan 130 Min. OF mit dt./frz. UT

Sa

03

So

04

Mo

05

MY MAN GODFREY ≥ S. 23 US 1936. Gregory La Cava 95 Min. OF

Di

06

FRAU MÜLLER MUSS WEG ≥ S. 38 DE 2014. Sönke Wortmann 88 Min. Vorfilm: Der Schüler 20:15 Uhr. Zu Gast: Sönke Wortmann

Mi

07

DAS BROT DES BÄCKERS ≥ S. 39 DE 1976. Erwin Keusch. 123 Min. 20:15 Uhr. Zu Gast: Günter Lamprecht

Do

08

AMERICAN HUSTLE ≥ S. 17 US 2013. David O. Russell 138 Min. OmU

BRINGING UP BABY ≥ S. 22 Leoparden küsst man nicht US 1938. Howard Hawks. 102 Min. OmU

LAST ACTION HERO ≥ S. 14 US 1993. John McTiernan 130 Min. OF mit dt./frz. UT

Fr

09

A MOST WANTED MAN ≥ S. 17 GB/DE 2014. Anton Corbijn 122 Min. OmU 20:15 Uhr

THE TINGLER ≥ S. 14 Schrei, wenn der Tingler kommt US 1959. William Castle. 82 Min. OF Kurzvortrag: Svetlana Svyatskaya „Riechen im Kino“

Sa

10

So

11

JIMMY'S HALL ≥ S. 18 GB/IR/FR 2014. Ken Loach 109 Min. OmU

Mo

12

EASY LIVING ≥ S. 23 Leichtes Leben US 1937. Mitchell Leisen. 86 Min. OmfU

Di

13

DAS GROSSE MUSEUM ≥ S. 40 AT 2014. Johannes Holzhausen. 98 Min. 20:00 Uhr Zu Gast: Johannes Holzhausen

Mi

14

MEDEA ≥ S. 30 IT/FR/BRD 1969 Pier Paolo Pasolini. 110 Min. OmeU 20:15 Uhr Lecture: Massimo Fusillo

Do

15

Klassiker & Raritäten

Late Night Kultkino

OmU Original mit dt. Untertiteln

Kinderkino

Specials

OmeU Original mit engl. Untertiteln


Im Kino 16. - 31. Januar 2015

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tagsüber

18.00 Uhr

DAS DOPPELTE LOTTCHEN ≥ S. 35 DE 2007. Rolf Dieckmann. 82 Min. 14:30 Uhr

JIMMY'S HALL ≥ S. 18 GB/IR/FR 2014. Ken Loach 109 Min. OmU

16

Fr

17

Sa

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So

DAS DOPPELTE LOTTCHEN ≥ S. 35 DE 2007. Rolf Dieckmann. 82 Min. 15:00 Uhr

19

Mo

KEINE VORSTELLUNGEN

20

Di

VIVRE SA VIE: FILM EN DOUZE TABLEAUX ≥ S. 13 Die Geschichte der Nana S. FR 1962. Jean-Luc Godard. 79 Min. OmU Kurzvortrag: Eva Salomon „Weinen im Kino“

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Mi

VULCANO ≥ S. 33 IT 1950. William Dieterle 106 Min. DF

22

Do

THE MORE THE MERRIER ≥ S. 25 Immer mehr, immer fröhlicher US 1943. George Stevens. 104 Min. OF 17:45 Uhr

23

Fr

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So

DAS HAUS DER KROKODILE ≥ S. 35 DE 2012. Cyrill Boss, Phillip Stennart. 95 Min. 15:00 Uhr

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Mo

KEINE VORSTELLUNGEN

27

Di

EMPORTE-MOI ≥ S. 13 Nimm mich mit CA/FR/CH 1998. Léa Pool. 95 Min. OmU

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Mi

THE SECRET OF SANTA VITTORIA ≥ S. 33 Das Geheimnis von Santa Vittoria US 1969. Stanley Kramer. 139 Min. DF

29

Do

WHAT'S UP, DOC? ≥ S. 25 Is' was, Doc? US 1972. Peter Bogdanovich. 94 Min. OmU

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Fr

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Sa

CASABLANCA ≥ S. 41 US 1942 Michael Curtiz. 80 Min. DF Einführung: Nils Daniel Peiler, Thomas Bräutigam MY FAVORITE WIFE  ≥ S. 24 Meine liebste Frau US 1940. Garson Kanin. 88 Min. OF

BERLIN. DIE SINFONIE DER GROSSSTADT ≥ S. 42 DE 1927 Walter Ruttmann. 67 Min. Musik: Edmund Meisel. Einführung: Bernd Thewes

DAS HAUS DER KROKODILE ≥ S. 35 DE 2012. Cyrill Boss, Phillip Stennart. 95 Min. 14:30 Uhr

FORT VON ALLEN SONNEN ≥ S. 43 DE 2013. Isa Willinger. 75 Min. OmeU Zu Gast: Isa Willinger

THE MORE THE MERRIER ≥ S. 25 Immer mehr, immer fröhlicher US 1943. George Stevens. 104 Min. OF

FELIX ≥ S. 35 ZA 2013. Roberta Durrant. 97 Min. Original mit deutscher Einsprache 14:30 Uhr

DIE WEITEREN AFRICA-ALIVE-TERMINE STANDEN ZU REDAKTIONSSCHLUSS NOCH NICHT FEST PROGRAMM AB ANFANG JANUAR UNTER africa-alive-festival.de

Highlights 2014 DF Dt. Fassung

Screwball Comedies

OF Originalfassung

o.D. Ohne Dialog

Africa Alive

Lecture & Film

OmspU Original mit spanischen UT


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20.30 Uhr

22.30 Uhr

THE LADY EVE ≥ S. 24 Die Falschspielerin US 1941. Preston Sturges. 94 Min. OmspU

MATINEE ≥ S. 15 Die Horrorpremiere. US 1993. Joe Dante. 99 Min. OF Kurzvortrag: Patrick Seyboth „Angst im Kino”

Fr

16

20,000 DAYS ON EARTH ≥ S. 18 GB 2014. Iain Forsyth, Jane Pollard 96 Min. OmU 21:00 Uhr

ANGUISH ≥ S. 15 Im Augenblick der Angst ES 1987. Bigas Luna. 89 Min. engl. OF 22:45 Uhr

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MY FAVORITE WIFE  ≥ S. 24 Meine liebste Frau US 1940. Garson Kanin. 88 Min. OF

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20,000 DAYS ON EARTH ≥ S. 18 GB 2014. Iain Forsyth, Jane Pollard. 96 Min. OmU

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SOPRALLUOGHI IN PALESTINA/ LE MURA DI SANA'A/APPUNTI PER UN FILM SULL'INDIA ≥ S. 31 IT 1965-1971. Pier Paolo Pasolini. OmU 20:15 Uhr Lecture: Luca Caminati

Do

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DEUX JOURS, UNE NUIT ≥ S. 19 Zwei Tage, eine Nacht BE/FR/IT 2014. J.-P. Dardenne, L. Dardenne. 95 Min. OmU

KOYAANISQATSI ≥ S. 42 US 1982. Godfrey Reggio. 87 Min. Musik: Philip Glass. Einführung: Bernd Thewes 20:15 Uhr

ANGUISH ≥ S. 15 Im Augenblick der Angst ES 1987. Bigas Luna. 89 Min. engl. OF Kurzvortrag: Matthias Frey „Ekel im Kino“

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DEUX JOURS, UNE NUIT ≥ S. 19 Zwei Tage, eine Nacht BE/FR/IT 2014. Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne. 95 Min. OmU

MATINEE ≥ S. 15 Die Horrorpremiere. US 1993. Joe Dante. 99 Min. OF Vorfilm: A Night at The Movies US 1937. 10 Min. OF

Sa

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WHAT'S UP, DOC? ≥ S. 25 Is' was, Doc? US 1972. Peter Bogdanovich. 94 Min. OmU

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PHOENIX ≥ S. 19 DE 2014. Christian Petzold 98 Min. OmU

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DES ÉTOILES ≥ S. 27 Unterm Sternenhimmel FR/SN 2014 Dyana Gaye. 87 Min. OmU 20:15 Uhr Zu Gast: Dyana Gaye

Do

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Fr

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Sa

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PHOENIX ≥ S. 19 DE 2014. Christian Petzold 98 Min.

Klassiker & Raritäten

Late Night Kultkino

OmU Original mit dt. Untertiteln

Kinderkino

Specials

OmeU Original mit engl. Untertiteln


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SERVICE Kino des Deutschen Filmmuseums Schaumainkai 41 · 60596 Frankfurt am Main Information & Ticketreservierung: Tel.: 069 - 961 220 220 Kino kino-des-deutschen-filmmuseums.de Eintrittspreise Regulär: 7,- Euro Ermäßigt (Schüler/Studenten – gilt nicht für Studierende der Universität des 3. Lebensalters U3L): 5,- Euro, Schwerbehinderte: 3,50 Euro Filme mit Gästen, Musikbegleitung, Lecture, 3D: 2,- Euro Zuschlag Für Frankfurt-Pass-Inhaber ermäßigen sich die regulären Preise um die Hälfte. Kinderkino Für Kinder und begleitende Erwachsene: 3,50 Euro; 3D: 1,- Euro Zuschlag Kinocard Ermäßigter Eintritt zu allen Kinoveranstaltungen Jahresbeitrag: 30,- Euro · ermäßigt: 20,- Euro Ticket: je 4,- Euro · ermäßigt: 3,- Euro Für Sonderveranstaltungen: 1,50 Euro Zuschlag Freundeskreis Freunde des Kinos erhalten die Kinocard, Vorzugskarten bei ausgewählten Filmveranstaltungen und bekommen das aktuelle Programm sowie den wöchentlichen Newsletter zugeschickt. Jahresbeitrag: 30,- Euro · unter 30-Jährige: 20,- Euro. Freunde des Museums erhalten freien Eintritt in alle Ausstellungen, Einladungen zu den Eröffnungen, den Newsletter und exklusive Informationen zu den Ausstellungen. Jahresbeitrag: 65,- Euro · unter 30-Jährige: 55,- Euro. Informationen: freunde-deutsches-filmmuseum.de freunde@deutsches-filminstitut.de Freunde von Kino und Museum erhalten zusätzlich: Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen und zehn Prozent Ermäßigung auf Kataloge zu aktuellen Ausstellungen Jahresbeitrag: 95,- Euro · unter 30-Jährige: 80,- Euro Special für zwei Personen: 160,-Euro · unter 30-Jährige: 130,- Euro Förderkreis Die Mitglieder des Förderkreises tragen entscheidend dazu bei, dass das Deutsche Filminstitut neue attraktive Projekte initiieren kann. Bisher sind im Förderkreis rund 70 Persönlichkeiten engagiert, die die Vermittlung von Filmkultur im Haus am Schaumainkai besonders großzügig unterstützen. Kontakt: 069 - 961 220 226 oder foerderkreis@deutsches-filminstitut.de Newsletter Unser wöchentlicher Newsletter informiert per E-Mail über Kino- und Ausstellungs-Programme. Anmeldung unter newsletter.deutsches-filmmuseum.de Programmheft Das monatlich erscheinende Programmheft liegt aus im Deutschen Filmmuseum sowie an ausgewählten Orten in Frankfurt und der Region. Kulturpartner des Deutschen Filminstituts

Gegen Vorlage eines Škoda-Autoschlüssels erhält der Autobesitzer freien Eintritt in unsere Dauer- und Sonderausstellung.


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Museum deutsches-filmmuseum.de Di /Do-So 10:00 - 18:00 Uhr · Mi 10:00 - 20:00 Uhr · Mo geschlossen Sonderöffnungszeiten: 5. Januar, 10 - 18 Uhr Dauerausstellung Eintrittspreise: 6,- Euro · ermäßigt: 3,- Euro Sonderausstellungen FILMTHEATER Kinofotografien von Yves Marchand und Romain Meffre 26. November 2014 bis 31. Mai 2015 Eintrittspreise: 7,- Euro · ermäßigt: 5,- Euro Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt in die Ausstellungen frei. Kombitickets Dauerausstellung und Sonderausstellung: 10,- Euro · ermäßigt: 7,- Euro Offenes Filmstudio am Wochenende Samstags und sonntags von 14:00 - 18:00 Uhr; Kostenfreies Angebot, Anmeldung nicht erforderlich Ort: 4. Stock Sonderöffnungszeiten Offenes Filmstudio: Montag, 5., bis Freitag, 9. Januar, 12:00 - 18:00 Uhr Aktiv im Filmmuseum Nach Absprache: Führungen für Privatpersonen und Unternehmen (60,- Euro · ermäßigt: 35,- Euro), Filmanalyse (60,- Euro · ermäßigt: 35,- Euro), Seminare, Workshops (35,- bis 120,- Euro) und Kindergeburtstage (90,- Euro), jeweils plus ermäßigter Eintritt pro Person Nähere Informationen, Preise und Anmeldung unter: museumspaedagogik@deutsches-filminstitut.de Tel.: 069 - 961 220 223 mupaed.deutsches-filmmuseum.de Öffentliche, kostenfreie Führungen (Anmeldung nicht erforderlich; die Teilnehmer bezahlen lediglich den regulären Eintritt) Dauerausstellung: jeden Sonntag, 15:00 Uhr, Treffpunkt: 1. Stock Sonderausstellung: jeden Samstag, 15:00 Uhr, Treffpunkt: Erdgeschoss filmcafé Das filmcafé ist bis zum Beginn der letzten Kinovorstellung geöffnet. Flaschengetränke können mit ins Kino genommen werden. Anfahrt Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln U1, U2, U3, U8 (Schweizer Platz) · U4, U5 (Willy-Brandt-Platz) Straßenbahn 15/16 (Schweizer-/Gartenstraße) Buslinie 46 (Museumsuferlinie 46)

Mitglieder und Förderer


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Gästebuch

Verso-Sud-Eröffnung mit Giuseppe Tornatore Mit Anekdoten zu seiner Zusammenarbeit mit Ennio Morricone und zum nicht zustandegekommenen Projekt mit Federico Fellini unterhielt Giuseppe Tornatore am 29. November das Publikum im ausverkauften Kino des Deutschen Filmmuseums. Der Oscar-Preisträger war zur

Eröffnung des italienischen Filmfestivals Verso Sud gekommen, das im November und Dezember zum 20. Mal stattfand. Tornatore präsentierte, passend auch zur aktuellen Sonderausstellung FILMTHEATER, seine Liebeserklärung ans Kino: CINEMA PARADISO (IT/FR 1988).

VORSCHAU FEBRUAR 2015

Dominik Graf zu Gast DIE GELIEBTEN SCHWESTERN (DE/AT/CH 2014) ist der deutsche Kandidat für den Oscar 2015. Am Donnerstag, 26. Februar, um 20:15 Uhr ist Regisseur Dominik Graf mit seinem Film im Kino des Deutschen Filmmuseums zu Gast. Bis dahin steht fest, ob der Film es tatsächlich ins finale Rennen um die begehrte Filmtrophäe geschafft, und womöglich sogar gewonnen hat. Oscar-Nacht im Deutschen Filmmuseum: Jetzt ist es amtlich – zum dritten Mal wird im Filmmuseum die Oscar-Verleihung live übertragen, am Sonntag, 22. Februar. Näheres unter: oscar-nacht.deutsches-filmmuseum.de


FRANKFURT Die Mediathek in der Sie alles finden. Unser Verleihrepertoire reicht vom Stummfilm bis zur aktuellen Festivalneuheit über Dokumentationen, Kinder- und Familienfilme, TV-Serien, Filme aus allen Ländern im Originalton und aktuelle Neuheiten. Unseren Bestandskatalog finden Sie online. Auch Fernverleih möglich.


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Deutsches Filmmuseum Deutsches Filminstitut Schaumainkai 41 60596 Frankfurt am Main www.deutsches-filmmuseum.de

Filmmuseum Januar 2015  

Kinoprogramm, Ausstellungen, Projekte des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt am Main (c) Deutsches Filminstitut

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