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Kino im Filmmuseum April 2013

Carte Blanche: Iris Berben 13. Filmfestival goEast Oscar速-Klassiker Lecture & Film: Jean-Luc Godard


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AND THE OSCAR® GOES TO… Information & Ticketreservierung ≥ Tel. 069 - 961 220 220

Impressum Herausgeber: Deutsches Filminstitut – DIF e.V. Schaumainkai 41 60596 Frankfurt am Main Vorstand: Claudia Dillmann, Dr. Nikolaus Hensel Direktorin: Claudia Dillmann (V.i.S.d.P.) Presse und Redaktion: Frauke Haß (Ltg.), Caroline Goldstein, Dennis Bellof Texte: Dennis Bellof, Natascha Gikas, Caroline Goldstein, Winfried Günther, Frauke Haß, Urs Spörri, Ulrike Stiefelmayer, Gary Vanisian Gestaltung: Optik — Jens Müller www.optik-studios.de Druck: Fißler & Schröder – Die Produktionsagentur 63150 Heusenstamm Anzeigen (Preise auf Anfrage): Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 069 - 961 220 222 E-Mail: presse@deutsches-filminstitut.de Abbildungsverzeichnis: Alle Abbildungen stammen aus dem Bildarchiv des Deutschen Filminstituts – DIF e.V., sofern nicht anders verzeichnet. Titelmotiv: Aus dem Film SCARFACE (USA 1932)

BEN-HUR ≥ Seite 36


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INHALT Filmprogramm Aktuelles Carte Blanche - Iris Berben goEast Krazy House überall dabei Frankfurt liest ein Buch Lecture & Film: Jean-Luc Godard Kinderkino Late Night Oscar®-Kino

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Specials goEast präsentiert: WIERA GRAN Britfilms Was tut sich — im deutschen Film? Oscar®-Klassiker And the Oscar® goes to... GERMANY!

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Service Programmübersicht Eintrittspreise/Anfahrt

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Vorschau

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Krazy House PRINZESSINNENBAD ≥ Seite 21


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Aktuelles Bereits zum 13. Mal feiert Wiesbaden im April das vom Deutschen Filminstitut veranstaltete goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films, das in diesem Jahr mehr als 130 Filme aus 30 Ländern präsentiert. Die Filme des Wettbewerbs laufen vom 12. bis 17. April auch im Kino des Deutschen Filmmuseums; zahlreiche Filmschaffende werden als Gäste erwartet. Außerdem zeigen wir Ende April ein Special zu der umstrittenen Sängerin Wiera Gran, die das Warschauer Ghetto überlebte. Caroline Link, seit kurzem Schirmherrin des Freundeskreises unseres Hauses, ist am Sonntag, 21. April, zu Gast im Deutschen Filmmuseum. Für die Reihe „And the Oscar® goes to... GERMANY!“ bringt die gebürtige Hessin ihren Oscar®-prämierten Welterfolg NIRGENDWO IN AFRIKA mit. Vor dem Film spricht sie über die Auszeichnung und deren Auswirkung auf ihre Karriere. Gleich drei Gäste werden am Donnerstag, 11. April, bei unserer Reihe „WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM?“ erwartet: Die Nachwuchsregisseure Christoph Ischinger, Lena Knauss und Andreas Henn vertreten mit ihren Arbeiten den Mittellangen Film, der zur Zeit auf den deutschen Filmfestivals eine wahre Blüte erlebt. Das Museum für Moderne Kunst zeigt noch bis zum 26. Mai Arbeiten der renommierten niederländischen Fotografin Rineke Dijkstra. In einer Reihe, die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin entwickelt wurde, zeigen wir Coming-of-Age-Filme wie PARANOID PARK oder PRINZESSINNENBAD, die sehr unterschiedliche Blicke auf das Heranwachsen werfen.

Das Nachdenken über kulturelle Grenzen und deren Überwindung steht im Mittelpunkt des vom Deutschen Filminstitut gemeinsam mit der Kinder- und JugendAliyah veranstalteten Filmprojektes „Gefühle und Werte aus zwei Kulturen: Israelische und deutsche Jugendliche im filmischen Dialog“. Israelische Jugendliche treffen im Filmmuseum eine Woche lang auf gleichaltrige Frankfurter Schüler. Gemeinsam stellen sie sich Fragen nach Heimat, Nationalität, Toleranz, Familie und Verlust – und setzen ihre Ergebnisse in Kurzfilmen um. Die fertige Arbeit, ein vierteiliger Episodenfilm, wird von den Jugendlichen am 14. April im Kino des Filmmuseums präsentiert. Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).


Foto: Mantas Jockus

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CARTE BLANCHE: IRIS BERBEN Wie kaum einer anderen Schauspielerin in Deutschland gelingt es Iris Berben seit nunmehr 46 Jahren, vor der Kamera und auf der Bühne zu brillieren. Ihre Vielseitigkeit belegen die mehr als 100 Produktionen, in denen sie seit ihrem Spielfilmdebüt 1968 mitwirkte. Zugleich engagiert sich Iris Berben als Präsidentin der Deutschen Filmakademie außerordentlich für die Belange des deutschen Films. 1950 in Detmold geboren, begann sie ihre Bilderbuchkarriere mit Kurzfilmen an der Hamburger Kunsthochschule. Bereits früh machte sie in Rudolf Thomes DETEKTIVE (BRD 1969), Klaus Lemkes BRANDSTIFTER (BRD 1969) oder Sergio Corbuccis VAMOS A MATAR, COMPAÑEROS (ES/IT/BRD 1970) auf sich aufmerksam, ehe die TV-Serie HIMMLISCHE TÖCHTER sie 1976 endgültig bundesweit bekannt machte.

Foto: Stephan Jouhoff, erleih Neue Sentimental Filmv

Das Deutsche Filmmuseum ehrt Iris Berben mit einer Carte Blanche. Die Wunschfilmreihe beinhaltet acht von ihr ausgewählte Filme, die sie nachhaltig geprägt und beeinflusst haben. Am Sonntag, 7. April, ist Iris Berben im Kino zu Gast und stellt Susanne Schneiders ES KOMMT DER TAG vor. Vor jedem weiteren Film begründet Iris Berben in einer kurzen Videobotschaft, warum sie sich für das jeweilige Werk entschieden hat.

CartE BLANCHE:

limited Edition

Als regelmäßiger Gast der Carte Blanche von Iris Berben erhalten Sie ein einmaliges Andenken: Der von Iris Berben persönlich  signierte Kunstdruck zeigt die Schauspielerin am Set des Kurzfilms DAS MISSVERSTÄNDNIS (BRD 1985). Sammeln Sie fünf Eintrittskarten zur Carte Blanche und tauschen Sie diese an der Museumskasse gegen einen der exklusiven Kunstdrucke ein.


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Vor dem Film spricht Iris Berben über ihre Filmauswahl

CARTE BLANCHE: IRIS BERBEN ES KOMMT DER TAG Deutschland 2009, R: Susanne Schneider D: Iris Berben, Katharina Schüttler, Jacques Frantz. 108 Min. 35mm

Vorfilm DAS MISSVERSTÄNDNIS (Deutschland 1985 R: Carlo Rola 15 Min. 16mm) Sonntag, 07.04. 20:15 Uhr Beginn des Hauptfilms: ca. 21:30 Uhr

Am Ende der 1970er Jahre hatte Judith (Iris Berben) beschlossen, sich als Terroristin dem revolutionären Untergrund anzuschließen. Ihre kleine Tochter gab sie notgedrungen zur Adoption frei. Mittlerweile ist Judith in die Bürgerlichkeit zurückgekehrt: Unter falschem Namen lebt sie als Winzergattin mit ihrem Mann und zwei Kindern im Elsass. Doch die Vergangenheit holt sie ein, als ihr Foto zufällig die Titelseite einer Zeitung ziert. Kurz darauf steht ihre erste Tochter Alice vor ihrer Tür und verlangt, dass Judith sich den Behörden stellt.

DER ZAUBERBERG Deutschland/Frankreich/Italien 1982. R: Hans W. Geißendörfer D: Christoph Eichhorn, Marie-France Pisier, C. Aznavour. 153 Min. 35mm

Vorfilm: Original-Kinotrailer zu OBERST REDL (Ungarn/Deutschland/Österreich 1984 R: István Szabó)

Ostermontag, 01.04. 15:00 Uhr Mittwoch, 03.04. 20:30 Uhr

Der Hamburger Patriziersohn Hans Castorp besucht im Jahr 1907 seinen lungenkranken Cousin in einem Sanatorium im schweizerischen Davos. Die morbide Atmosphäre der Klinik mit all ihren schwerkranken Patienten fasziniert ihn so sehr, dass er sich ebenfalls dort einweisen lässt. Castorp bleibt sieben Jahre lang im Sanatorium – bis der Erste Weltkrieg ausbricht. Das Lexikon des Internationalen Films urteilte über Geißendörfers werkgetreue Verfilmung der Novelle von Thomas Mann: „Bemerkenswert vor allem aufgrund glänzender Schauspielerleistungen und wegen des hohen handwerklichen Niveaus.“


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JAKOB DER LÜGNER DDR/ČSSR 1974. R: Frank Beyer. D: Vlastimil Brodský, Erwin Geschonneck, Henry Hübchen. 100 Min. 35mm

1944: Jakob Heym erfährt in einem osteuropäischen Ghetto zufällig vom Vormarsch der Roten Armee. Er möchte seinen Leidensgefährten Hoffnung machen und behauptet, heimlich ein Radio zu besitzen – was Juden bei Todesstrafe verboten war. So erfindet Jakob ermutigende Nachrichten, die seine Freunde vom Selbstmord abhalten. Alle warten auf die Befreiung. Damit diese Hoffung bleibt, muss Jakob immer weiter lügen. Eines Tages bedroht die Neugier eines kleinen Mädchens Jakobs Lügengebäude. JAKOB DER LÜGNER ist die einzige DDR-Produktion, die je für den Oscar® als Bester fremdsprachiger Film nominiert war.

Ostermontag, 01.04. 18:00 Uhr Freitag 19.04. 18:00 Uhr

DETEKTIVE BRD 1969. R: Rudolf Thome D: Marquard Bohm, Uschi Obermaier, Iris Berben. 91 Min. 35mm

Wie kann man schnelles Geld verdienen, ohne ernsthaft arbeiten zu müssen? Andy und Sebastian gründen eine Detektivagentur. Ihre erste Kundin ist die hübsche Annabella (gespielt von Iris Berben), die von einem hartnäckigen Liebhaber belästigt wird. Ein einfacher Fall, wie es scheint. Doch bald müssen die beiden Amateurschnüffler feststellen, dass ihnen der Fall über den Kopf wächst. Rudolf Thomes Regiedebüt gilt für den Filmkritiker Thomas Groh als „Vision in schwarzweiß und Cinemascope, unterlegt mit coolstem Jazz, die man als reinstes Kinoglück gesehen haben muss.“

Ostermontag, 01.04. 20:30 Uhr Dienstag, 30.04. 18:00 Uhr


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CARTE BLANCHE: IRIS BERBEN TRISTANA Spanien 1970. R: Luis Buñuel. D: Catherine Deneuve, Fernando Rey, Franco Nero. 100 Min. 35mm. DF

Freitag, 05.04. 18:00 Uhr

Die scheue Waise Tristana (Catherine Deneuve) wohnt als Hausmädchen bei Don Lope, einem alternden und eitlen Caballero. Anfangs hilft Tristana dem stillen Don allabendlich in die Pantoffeln. Später zwingt er sie jedoch, seine Mätresse zu werden. Zunächst leistet sie kaum Widerstand, doch eines Tages flieht Tristana mit dem jungen Maler Horacio und verlässt ihren einstigen Gönner. Jahre später kehrt sie schwerkrank zum entehrten Don Lope zurück – und die Katastrophe nimmt ihren Lauf. Die New York Times bezeichnete TRISTANA als den „typischsten Buñuel-Film aller Zeiten“.

CAT ON A HOT TIN ROOF Die Katze auf dem heißen Blechdach USA 1958. R: Richard Brooks D: Elizabeth Taylor, Paul Newman, Burt Ives. 108 Min. 35mm. OmU

Samstag, 06.04. 20:30 Uhr Mittwoch, 10.04. 18:00 Uhr

An „Big Daddys“ 65. Geburtstag erfährt seine Familie von dessen Krebserkrankung. Unter allen Umständen soll die Diagnose vor dem Patriarchen geheim gehalten werden. Doch sein jüngster Sohn Brick, der zu viel trinkt und dessen kinderlose Ehe mit Maggie in einer Dauerkrise steckt, stört sich an der Verlogenheit. Schließlich entladen sich die jahrelang aufgestauten Spannungen innerhalb der Familie, und die Geburtstagsfeier wird zum dramatischen Kampf um das Erbe von „Big Daddy“. Elizabeth Taylors Schauspielleistung in CAT ON A HOT TIN ROOF hat Iris Berben nachhaltig beeindruckt und geprägt.


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ORFEU NEGRO Brasilien/Frankreich/Italien 1959. R: Marcel Camus. D: Bruno Mello, Marpessa Dawn, Adhemar da Silva. 107 Min. 35mm. OmU

Orfeu ist Straßenbahnschaffner in Rio de Janeiro. Während des Karnevals stößt er auf Eurydice, die aus ihrem Dorf geflohen ist. Es ist Liebe auf den ersten Blick – doch Orfeu ist bereits mit Mira verlobt. Als er bei der zweiten Begegnung zur Gitarre greift, ist Eurydice sofort von seinem Spiel verzaubert. Sie verbringen die Nacht miteinander. Kurz darauf bedroht sie ein maskierter Mann – der „Tod“, der ihr bereits in ihrem Heimatdorf nachstellte. Orfeu fordert ihn zum Zweikampf heraus. ORFEU NEGRO wurde 1960 mit dem Oscar® als Bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet und trug zur weltweiten Verbreitung des Bossa Nova bei.

Mittwoch, 10.04. 20:30 Uhr

IL GRANDE SILENZIO Leichen pflastern seinen Weg Frankreich/Italien 1968. R: Sergio Corbucci. D: Jean-Louis Trintignant, Klaus Kinski, Frank Wolff. 106 Min. 35mm. DF

Utah 1896: In den winterlich verschneiten Bergen kennt der Kopfgeldjäger Loco kein Erbarmen. Ist auf einen Menschen eine Prämie ausgesetzt, erschießt er den Gesuchten, ohne sich mit seiner Festnahme aufzuhalten. Weil die Männer des Dorfes Snowhill vom Hunger in die Kriminalität getrieben werden, gilt bald jeder von ihnen als vogelfrei. Ideale Voraussetzungen für Locos blutiges Handwerk – die verwahrlosten Farmer können sich nicht zur Wehr setzen. Doch dann engagiert die Witwe Pauline den stummen Revolverhelden Silence, und es kommt zum Showdown im Schnee.

Samstag, 20.04. 20:30 Uhr Mittwoch, 24.04. 20:30 Uhr


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13. GOEASt festival des mittel- und osteuropäischen films Das vom Deutschen Filminstitut veranstaltete FilmFestival goEast geht vom 10. bis 16. April in Wiesbaden in die nächste Runde. Gemäß dem Motto „Jetzt schlägt´s 13!“ feiert es einen Reigen aus Nervenkitzel, Nonkonformismus, Emanzipation und Utopie: von der Hommage an Miklós Jancsó, einem Unangepassten des Weltkinos, bis zu den Enfants terribles des jugoslawischen Kinos der 1960er/70er Jahre, die Thema des diesjährigen goEastSymposiums „Bright Black Frames – Der Neue Jugoslawische Film zwischen Subversion und Kritik“ sind. Das Festival-Herz von goEast ist der Wettbewerb, der die Fantasiefähigkeit, den Bilderzauber und die Brisanz des mittel- und osteuropäischen Autorenkinos unter Beweis stellt. Die Spielfilme des Wettbewerbs werden zusätzlich im Kino des Deutschen Filmmuseums gezeigt. Dazu kommt mit CSAK A SZÉL die ungarische Einreichung für den Oscar® als Bester fremdsprachiger Film 2013 von Bence Fliegauf, der in diesem Jahr den Vorsitz der internationalen goEast-Jury übernimmt. In der Sektion „Highlights“ lehrt das entsprechende Genrekino dem Publikum das Fürchten und den Schwarzen Humor. „Gender Check!“ ist das Thema der Sektion „Beyond Belonging“ und richtet den Blick auf Geschlechterverhältnisse in Osteuropa. goEast setzt außerdem auf junge Talente: Das„Young Professionals-Programm“ bietet eine Plattform für Nachwuchsfilmemacher, und im Hochschulwettbewerb sind in diesem Jahr Hochschulen aus Budapest, Priština, München, Kassel und dem Rhein-Main-Gebiet eingeladen, ihr Können unter Beweis zu stellen. Diverse Specials vervollständigen das Festivalprogramm.


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PANIHIDA Panihida Deutschland/Republik Moldau 2012. R: Ana-Felicia Scutelnicu D: Anişoara Morari, Petru Roşcovan. 61 Min. DCP. OmeU

Deutschlandpremiere in Anwesenheit der Regisseurin und der Produzenten

Eine poetische Liebeserklärung der jungen Regisseurin Ana-Felicia Scutelnicu an die Menschen ihrer Heimat: In einem kleinen moldawischen Dorf nimmt die Dorfgemeinschaft bei der Totenwache Abschied von der alten Ileana. Man trinkt die ganze Nacht hindurch Wein und spricht über die Vergänglichkeit des Lebens sowie den eigenen Tod. Am nächsten Tag muss der Sarg durch die Sommerhitze zum Friedhof getragen werden. Der Weg scheint kein Ende zu nehmen. Doch trotz aller Trauer und Erschöpfung verliert die kleine Gemeinde nie ihren Sinn für Humor, und so wird der Abschied von Ileana zu einer Feier des Lebens.

Freitag, 12.04. 18:00 Uhr

KRUGOVI Kreise Serbien/Deutschland/Kroatien/Slowenien/Frankreich 2012 R: Srđan Golubović. D: Leon Lucev, Vuk Kostić. 112 Min. DCP. OmeU

In Anwesenheit des Regisseurs und der Produzenten

Bosnien und Herzegowina, 1993: Marko, ein serbischer Soldat auf Heimaturlaub, kehrt in sein Dorf zurück, um seine Verlobte Nada zu besuchen. Als drei seiner Kameraden einen muslimischen Kioskbesitzer misshandeln, greift Marko als einziger ein...Zwölf Jahre später – der Krieg ist längst vorbei – beeinflusst Markos Zivilcourage noch immer den Alltag seiner Familie und Liebsten. Golubovićs filmisches Triptychon ist eine bildgewaltige und bewegende Abhandlung über Schuld, Rache und Vergeltung und ein Plädoyer für die Aussöhnung mit den Schatten der eigenen Vergangenheit.

Freitag, 12.04. 20:00 Uhr


GOEAST

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DOMESTIC Domestic Rumänien/Deutschland 2012. R: Adrian Sitaru. D: Adrian Ritieni, Sergiu Costache, Clara Voda, Ioana Flora. 85 Min. DCP. OmeU

Deutschlandpremiere in Anwesenheit des Regisseurs

Samstag, 13.04. 18:00 Uhr

In einem Mietshaus in Rumänien lebt ein Sammelsurium sehr unterschiedlicher Menschen: Der Freizeitphilosoph Mihaes etwa, der glaubt, dass Jesus in Wirklichkeit ein Rumäne war. Der verschuldete Jogginghosenträger Toni entführt Tiere, um sie – gegen Finderlohn – wieder zu ihren Besitzern zurückzubringen. Oder Herr Lazar, der Hausmeister, der es jedem recht machen will und der dadurch oft zwischen die Fronten gerät. Doch die eigentlichen Akteure in dieser wunderbar surrealen, aber auch schmerzhaft realistischen Komödie sind die Tiere. Sie sind die Fixpunkte in dem Mikrokosmos, der neu geordnet wird, als ein Mädchen stirbt.

Freunde des Kinos Das Kino im Deutschen Filmmuseum sucht filmbegeisterte Freunde, die sich engagieren und für unser besonderes Programm interessieren. Lernen Sie uns kennen, und seien Sie gespannt auf das, was das Haus zu bieten hat. So erhalten Sie für unser Kino vergünstigte Eintrittspreise sowie Vorzugskarten zu besonderen Veranstaltungen und haben die Möglichkeit, Filmschaffende zu treffen. Selbstverständlich bekommen die Freunde des Hauses unseren Newsletter und alle Programme kostenfrei zugeschickt. Sie möchten das Kino unterstützen? Einzelpersonen: 30,- Euro Jahresbeitrag Unter 30-Jährige: 20,- Euro Jahresbeitrag Weitere Informationen: freunde@deutsches-filminstitut.de Tel.: 069 – 961 220 225


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MÓJ ROWER Meines Vaters Rad Polen 2012. R: Piotr Trzaskalski D: Krzysztof Chodorowski, Artur Żmijewski. 94 Min. DCP. OmeU

Deutschlandpremiere mit Gästen

Eines Morgens wacht der 70-jährige Włodek auf und findet von seiner Frau nur die Nachricht, dass sie ihn für einen anderen Mann verlassen hat. Schockiert erleidet er einen Schwächeanfall. Sein Sohn Paweł, ein berühmter Pianist, und dessen jugendlicher Sohn Maciek reisen an, um sich um ihn zu kümmern. Allerdings ist das Verhältnis zwischen Vater und Söhnen alles andere als harmonisch – und sie sind sich in der entscheidenden Frage uneins: Obwohl der melancholische Włodek keinerlei Interesse an der Rückkehr seiner Frau hat, will sein genervter Sohn die Mutter schnellstmöglich zurückholen.

Samstag, 13.04. 20:30 Uhr

ROCKER Rocker Rumänien/Frankreich/Deutschland 2012. Regie: Marian Crişan D: Dan Chiorean. 91 Min. DCP. OmeU

Deutschlandpremiere mit Gästen

Der 45-jährige Victor lebt zusammen mit seinem heroinsüchtigen Sohn Florin in einer ärmlichen Wohnung in Oradea, einer Kleinstadt im Osten Rumäniens. Florin ist Bandleader und träumt von einem Leben als Rockstar. Victor bestreitet den Lebensunterhalt der beiden mit Gelegenheitsjobs und kleineren Diebstählen und bemüht sich verzweifelt, die Familie zusammenzuhalten. Als ein wichtiger Auftritt von Florins Band in Bukarest näher rückt, droht die Situation Victor über den Kopf zu wachsen. Die Geschichte der schwierigen Vater-Sohn-Beziehung ist geprägt von wechselseitigen Abhängigkeiten.

Sonntag, 14.04. 18:00 Uhr


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GOEAST IZMENA Verrat Russland 2012. R: Kirill Serebrennikov D: Franziska Petri. 115 Min. DCP. OmeU

Deutschlandpremiere in Anwesenheit des Regisseurs und der Produzentin

Sonntag, 14.04. 20:30 Uhr

Kirill Serebrennikovs Thriller erzählt von einer schicksalhaften Begegnung und ihren Folgen: Bei einem Routine-Checkup im Krankenhaus überrumpelt die Ärztin den Patienten mit der Behauptung, ihr Mann habe eine Affäre mit seiner Frau. Zunehmend misstrauisch gegenüber seiner Partnerin, beginnt der Patient seinerseits eine Affäre mit der Ärztin. Schreckliche Ereignisse scheinen die Anziehungskraft der geheimnisvollen Frau noch zu verstärken. Eine düstere Studie über Verrat, Sex, Schuld und die verheerende Macht unterdrückter Gefühle – erzählt in Bildern von eisiger Präzision.

STROITELI Konstrukteure Kasachstan 2013. R: Adilkhan Yerzhanov D: Rauf Habibullin, Yerbolat Erzhanov. 67 Min. DCP. OmeU

Weltpremiere in Anwesenheit des Regisseurs und der Produzenten

Montag, 15.04. 18:00 Uhr

Eine Parabel von der Heimatlosigkeit und vom Kampf gegen die Willkür der Mächtigen: Nach dem Tod der Eltern werden zwei Brüder und ihre kleine Schwester aus ihrer Wohnung geworfen. Sie fahren aufs Land zu einem kleinen, unbebauten Grundstück – ihrem letzten Hab und Gut. Als man ihnen droht, der Staat werde in Kürze alle unbebauten Grundstücke konfiszieren, fassen sie einen Entschluss: Sie „leihen“ sich Werkzeug und Baumaterial auf benachbarten Baustellen und beginnen, ein Haus zu bauen. Regisseur Adilkhan Yerzhanov erzählt unaufgeregt und mit Sinn für absurde Situationen.


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GRZELI NATELI DGEEBI Blütezeit Georgien/Deutschland/Frankreich 2013. R: Nana Ekvtimishvili, Simon Groß. D: Lika Babluani, Mariam Bokeria. 102 Min. DCP. OmeU

Mit Gästen

Für Natia und ihre Freundin Eka geht Anfang der 1990er Jahre in Tiflis die Kindheit zu Ende. In einem von Zukunftsängsten geprägten postsowjetischen Alltag und angesichts zerrütteter Familien ist ihre Freundschaft ihr einziger Schutzraum. Es sind vor allem männliche Aggressionen, derer sich die beiden Vierzehnjährigen in unterschiedlicher Form erwehren müssen. Als Natia eine Pistole geschenkt bekommt, droht ein brutaler Showdown. Virtuos verknüpft Nana Ekvtimishvili die Handlungsstränge zu einem Comingof-Age-Drama, das zugleich ein faszinierendes Porträt der jüngeren georgischen Geschichte ist.

Montag, 15.04. 20:30 Uhr

CSAK A SZÉL Nur der Wind Ungarn/Deutschland/Frankreich 2012. R: Bence Fliegauf D: Katalin Toldi, Gyöngyi Lendvai, Lajos Sarkany. 98 Min. DCP. OmeU

Seit dem Mord an einer Roma-Familie geht in einem ungarischen Dorf die Angst um. Es gibt weder Hinweise auf die Hintergründe der Tat noch Zeugen, und zudem scheint es, als wären die Bewohner nicht besonders an der Aufklärung des Verbrechens interessiert. Eine andere Roma-Familie, die in der Nähe des Tatorts wohnt, versucht trotz permanenter Angst ihren Alltag wiederherzustellen. Regisseur Bence Fliegauf bleibt die ganze Zeit dicht an seinen Protagonisten und macht so die unterschwellige Pogromstimmung greifbar. CSAK A SZÉL erhielt auf der Berlinale 2012 den Großen Preis der Jury.

Dienstag, 16.04. 20:30 Uhr


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GOEAST POUPATA Blütenknospen Tschechische Republik 2011. R: Zdeněk Jiráský. D: Marika Šoposká, Josef Láska, Małgorzata Pikus, Vladimír Javorský. 91 Min. DCP. OmU

In Anwesenheit des Regisseurs

Mittwoch, 17.04. 18:00 Uhr

Tief in der böhmischen Provinz erlebt eine Familie ihren langsamen Zerfall. Jarda frönt seiner Leidenschaft für das Basteln von Flaschenschiffen aus Streichhölzern und bringt zugleich die Familie mit seiner Spielsucht an den Rand des Ruins; seine Frau Kamila träumt von einem Auftritt mit dem Lied „Blütenknospen“; der Sohn Honza verliebt sich in eine Stripperin und Tochter Agata ist ungewollt schwanger. In den Weihnachtstagen spitzen sich ihre Konflikte zu. Zdeněk Jiráský überzeugt mit beiläufiger Poesie und einem genauen Blick für die Nöte des Alltags und für die Kraft der Träume.

NEBESNYE ŽHENY LUGOVYKH MARI Die Himmelsbräute der Wiesen Mari Russland 2012. R: Alexey Fedorchenko D: Yana Troyanova, Julia Aug. 106 Min. DCP. OmeU

Deutschlandpremiere in Anwesenheit des Regisseurs

Mittwoch, 17.04. 20:30 Uhr

Sie glauben an magische Birken und Schamanen, an Verhexungen und Verfluchungen. Und sie glauben an das Leben – mit einem sehr gesunden Appetit auf Sex. 22 Episoden erzählen von starken, verrückten und wilden Frauen aus dem Volk der Mari, einer wolga-finnischen Minderheit im Norden Russlands. Die Dinge, die mit ihnen und um sie herum passieren, sind rätselhaft und faszinierend zugleich. Ein heidnisches Schauspiel, das so sinnlich und schräg ist, dass es einem fast den Atem raubt.


GOEAST PRÄSENTIERT

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Zum 70. Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Getto Dokumentarfilm und Publikumsgespräch WIERA GRAN Polen 2012. R: Maria Zmarz-Koczanowicz. 70 Min. Blu-ray. OmU

Im Anschluss spricht Festivalleiterin Gaby Babić mit der Regisseurin Maria ZmarzKoczanowicz

Wer ist Wiera Gran? Eine zu Unrecht verurteilte Frau oder jemand, der um jeden Preis sein Leben retten wollte? Mit 20 Jahren wurde sie zum Star des Warschauer Kabaretts der 1930er Jahre. Während der deutschen Besatzung sang sie im Café „Sztuka” im Warschauer Ghetto. Ihre Auftritte wurden enthusiastisch aufgenommen und erreichten ein großes Publikum, sogar auf Seiten der Nazi-Machthaber. Als Einzige ihrer Familie überlebte sie die Auflösung des Ghettos, um kurz nach Kriegsende der Kollaboration beschuldigt zu werden. Das erste Ermittlungsverfahren wurde nach wenigen Monaten eingestellt und darauf folgende Prozesse endeten mit einem Freispruch. Die Gerüchte und Verleumdungen verstummten jedoch niemals. 1950 emigrierte Wiera Gran nach Israel, aber das Brandmal als „Kollaborateurin” und „GestapoHure” verfolgte sie ihr ganzes Leben lang: nicht nur in Israel, sondern auch später in Venezuela und Frankreich. Hat Wiera Gran das wirklich verdient? Eine Veranstaltung des Polnischen Instituts Düsseldorf in Zusammenarbeit mit goEast - Festival des mittelund osteuropäischen Films.

Dienstag, 30.04. 20:00 Uhr Vor dem Hauptfilm laufen Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm Das Warschauer Getto 1940-1943, Polen 2001, Jüdisches Historisches Institut Warschaus, DF


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Krazy House Die Filmreihe „Krazy House“ zeigt begleitend zur Ausstellung des Museums für Moderne Kunst Frankfurt am Main „Rineke Dijkstra. The Krazy House“ (bis 26. Mai 2013) das Heranwachsen junger Menschen zwischen Skaterbahnen, Sporthallen und Tanzbattles – mal realistisch, mal künstlerisch oder dokumentarisch inszeniert. Die Filme der Reihe wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Museum für Moderne Kunst und der Künstlerin selbst ausgewählt.

PARANOID PARK Frankreich/USA 2007. R: Gus Van Sant D: Gabe Nevins, Daniel Liu. 85 Min. 35mm. OmU

Dienstag, 02.04. 20:30 Uhr Donnerstag, 11.04. 18:00 Uhr

Der Paranoid Park in Portland, Oregon, ist ein SkaterParadies für Jugendliche. Kids wie Alex, um die sich niemand kümmert, haben diesen Ort der Freiheit und Zuflucht selbst mitgestaltet. Eines Abends geschieht ein schreckliches Unglück und Alex weiß nicht, wohin mit seiner Schuld – über die er zudem mit niemandem reden kann. Van Sant greift die innere Verlorenheit seiner Protagonisten mit einer fragmentarischen Erzählweise, hypnotischen Bildformatwechseln und ausgefeilter Musikstruktur auf.


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MEIN STERN Österreich/Deutschland 2001. R: Valeska Griesebach D: Nicole Gläser, Christopher Schöps. 65 Min. 35mm TORPEDO Deutschland 2008. R: Helene Hegemann D: Alice Dwyer, Jule Böwe. 42 Min. Beta SP

Zwei bemerkenswerte Debütfilme: In MEIN STERN verlieben sich die 16-jährigen Christopher und Nicole ineinander und versuchen, das Erwachsenenleben auszuprobieren. Sie bleiben jedoch in ihren kindlichen Strukturen gefangen. Das Spiel der jugendlichen LaienDarsteller verleiht dem Hochschulabschlussfilm etwas Dokumentarisches. TORPEDO ist das furiose Debüt der 16-jährigen Helene Hegemann, die sowohl das Drehbuch geschrieben als auch Regie geführt hat. In ihrem Coming-of–Age-Film, der autobiographische Züge trägt, erzählt sie von der 15-jährigen Mia, die zu ihrer Tante nach Berlin zieht und dort in die linke Kulturszene eintaucht.

Freitag, 05.04. 20:30 Uhr

GOSHOGAOKA USA 1997. R: Sharon Lockhart 64 Min. 16mm. Ohne Dialog

In einer Turnhalle der Goshogaoka-High School nördlich von Tokio beobachtet die Fotografin und Filmemacherin Sharon Lockhart das Mädchen-Basketballteam beim Training. In sechs zehnminütigen Einstellungen werden verschiedene Bewegungsabläufe gezeigt, die sich aus dem alltäglichen Trainingsprogramm ergeben: Aufwärmen, Laufen und Werfen, Angriff und Abwehr. Choreografisch beraten ließ sich Lockhart von Stephen Galloway vom Frankfurt Ballett. Entstanden ist eine präzise Studie des Zusammenklangs der Stimmen und Körperbewegungen.

Sonntag, 07.04. 18:00 Uhr


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KRAZY HOUSE ENTRE LES MURS Die Klasse Frankreich 2008. R: Laurent Cantet. D: François Bégaudeau, Nassim Amrabt, Laura Baquela. 128 Min. 35mm. OmU

Dienstag, 09.04. 20:30 Uhr Donnerstag, 18.04. 17:30 Uhr

Der Film spielt an einer Schule im 20. Arrondissement von Paris, einem der sozialen Brennpunkte der Stadt. Die 25 Schülerinnen und Schüler der Klasse sind zwischen 13 und 15 Jahren alt und haben die verschiedensten ethnischen und kulturellen Hintergründe. Ihr Lehrer François ist bestrebt, die Jugendlichen zu motivieren, und stellt sich ihnen in anregenden Wortgefechten. So versucht er, nicht nur den Lehrplan durchzuziehen, sondern auch elementare Werte wie Respekt und Toleranz zu vermitteln. Der Film beruht auf dem gleichnamigen autobiographischen Roman von François Bégaudeau, der selbst an einer ähnlichen Schule unterrichtet hat. RIZE USA 2005. R: David LaChapelle Dokumentarfilm. 86 Min. 35mm. OmU

Freitag, 19.04. 20:30 Uhr Dienstag, 23.04. 18:00 Uhr

In seinem Regiedebüt stellt der Starfotograf David LaChapelle zwei pulsierende Tanzstile vor, die in der Subkultur Los Angeles’ entstanden sind und für den andauernden Kampf gegen rassistische Unterdrückung stehen: Clowning und Krumping. Mitte der 1990er Jahre von „Tommy the Clown“ erfunden, folgte dem Clowning schon bald eine rivalisierende Tanzrichtung, das Krumping. Der Regisseur nimmt einige führende Tänzer ins Visier, stellt sie und ihre Familien vor und erzählt ihre Geschichten. Im großen Battle treffen die Vertreter beider Tanzstile schließlich aufeinander.


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PRINZESSINNENBAD Deutschland 2007. R: Bettina Blümner Dokumentarfilm. 92 Min. 35mm

Die 15-jährigen Teenager Klara, Mina und Tanutscha aus Berlin-Kreuzberg, alle drei Töchter alleinerziehender Mütter, stehen im Mittelpunkt des Films. Sie kennen sich seit ihrer Kindheit, sind beste Freundinnen und teilen dieselben Interessen: Parties, Jungs und das Prinzenbad, das große Freibad inmitten ihres Stadtteils, wo sie den Sommer verbringen. Eigentlich sind sie unzertrennlich – doch an der Schwelle zum Erwachsenwerden fangen die Mädchen an, ihre eigenen Wege in die Welt zu suchen. Einfühlsam beobachtet der Dokumentarfilm ein Jahr lang den Alltag der Mädchen.

Sonntag, 21.04. 18:00 Uhr Sonntag, 28.04. 18:00 Uhr

MAD HOT BALLROOM USA 2005. R: Marilyn Agrelo Dokumentarfilm. 105 Min. 35mm. OmU

Das gemeinnützige New Yorker Programm „Dancing Classrooms“ bietet Tanzstunden an öffentlichen Schulen an. In einem Intensivkurs lernen die Schüler Grundlagen des „Ballroom Dancing“. Darüber hinaus möchte das Projekt ein Gefühl der sozialen Verantwortung vermitteln und das Selbstwertgefühl der Schüler stärken. Der Film begleitet drei Schulklassen aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Milieus und lebt von seinen jugendlichen Protagonisten. Die ersten Körperkontakte und der Umgang mit Erwartungen und Enttäuschungen stehen als Metaphern für das Erwachsenwerden.

Donnerstag, 25.04. 18:00 Uhr


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ÜBERALL DABEI 25.04. – 28.04.2013

Das inklusive Festival der Aktion Mensch überall dabei ist das fünfte bundesweite Filmfestival der Aktion Mensch, das vom 25. bis 28. April im Kino des Deutschen Filmmuseum gastiert. Es zeigt sechs ausgewählte Spiel- und Dokumentarfilme, die das Thema Inklusion behandeln. Ziel des Festivals ist der gemeinsame Diskurs über eine lebenswerte, gerechte, menschenwürdige und inklusive Gesellschaft. Zu allen Filmvorstellungen werden Expertengespräche und Publikumsdiskussionen angeboten. Das Festival in Frankfurt steht unter der Schirmherrschaft von Friederike Schlegel, Behindertenbeauftragte der Stadt. Zahlreiche Gäste bereichern die einzelnen Vorstellungen. Außerdem lädt das Atelier Goldstein am 27. April um 16.00 Uhr zu einem Vortrag über das „Persönliche Budget“ ins Kino ein. Alle Veranstaltungen können von Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam besucht werden. Das Festival ist barrierefrei organisiert: Es stellt Audiodeskriptionen für sehbehinderte Menschen, Untertitel für hörbehinderte Menschen und eine spezielle Tonspur für Schwerhörige zu den Filmen bereit. Gebärdensprachdolmetscher für Gehörlose begleiten die anschließenden Diskussionen.

In Zusammenarbeit mit:


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HUR MANGA LINGON FINNS DET I VÄRLDE Die Kunst sich die Schuhe zu binden Schweden 2011. R: Lena Koppel. 100 Min. DCP. DF mit UT

Festivaleröffnung mit Guildo Horn und weiteren Gästen

Alex’ Leben gerät aus den Fugen, als er seinen Job am Theater verliert und von seiner Freundin vor die Tür gesetzt wird. Seine einzige Chance scheint ein Job als Assistent bei einer Gruppe von Menschen mit geistiger Behinderung zu sein. DIE KUNST SICH DIE SCHUHE ZU BINDEN erzählt in ruhigen Bildern und lakonischen Dialogen, wie sich Alex nach einem Fehlstart mit der Gruppe anfreundet. Er lernt Leif, Kristina und die anderen als Individuen mit Träumen, Begabungen und Temperament kennen und motiviert sie schließlich, bei einer Talentshow im Fernsehen aufzutreten.

Donnerstag, 25.04. 20:00 Uhr

MENSCH 2.0. DIE EVOLUTION IN UNSERER HAND Deutschland/Schweiz 2012. R: Alexander Kluge, Basil Gelpke Dokumentation. 108 Min. DCP. OmU

Mit Gästen

Was ist der Mensch? Was ist Bewusstsein und was ist künstliche Intelligenz? Und wohin entwickelt sich die Robotertechnik? In Alexander Kluges neuem Film kommen Robotiker, Neurologen und Ärzte zu Wort. Einige Forscher meinen, dass sich Mensch und Maschine weiter verbinden: So wie wir uns mit Technik umgeben, wird sie auch im Körper eingesetzt werden – mit Folgen für das Selbstverständnis des Menschen, für die Kommunikation und für die Pflege. Die Frage, was den Menschen ausmacht, ist Kern des Films. Hat der Mensch seine Evolution jetzt selbst in der Hand oder beginnt mit den Androiden gar eine neue?

Freitag, 26.04. 18:00 Uhr


ÜBERALL DABEI

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Scarlet Road. Rachels Weg. Aus dem Leben einer Sexarbeiterin Australien 2011. R: Catherine Scott Dokumentation. 70 Min. DCP. OmU

Mit Gästen

Freitag, 26.04. 20:30 Uhr

Rachel trifft sich mit John. Doch es ist kein normales Rendezvous: Denn die Australierin Rachel arbeitet als Sexarbeiterin – sie besucht John, der an Multipler Sklerose leidet und seinen Rollstuhl nur mehr mit dem Kinn zu steuern vermag. Rachel Wotton hat sich spezialisiert auf ebensolche Klienten, die lange Zeit übersehen wurden: Menschen mit Behinderung. Der Film folgt Rachel zu ihren verschiedenen Kunden und begleitet sie bei ihrer politischen Arbeit, mit der sie Anerkennung fordert – für ihren Beruf und für ihre Kunden.

PANGPANGBRÖDER Zwillingsbrüder. 53 Szenen einer Kindheit Schweden 2011. R: Axel Danielson Dokumentation. 80 Min. DCP. OmU

Mit Gästen

Samstag, 27.04. 18:00 Uhr

Gustav und Oskar – Zwillinge, die viel gemeinsam haben und doch sehr unterschiedlich sind. Beide mit blondem Haar und blauen Augen, aber unverwechselbar: Gustav ist groß-, Oskar kleinwüchsig. Regisseur Axel Danielson hat die Brüder zehn Jahre lang mit der Kamera begleitet und so ein ungewöhnliches Porträt geschaffen. In 53 Szenen erzählt er, was Oskar und Gustav bis zum Alter von 19 Jahren erleben. Er begleitet sie auf der Suche nach ihrer Identität und zeigt ihre Zweifel und Ängste, ihre Wut und ihre Freude. Ein Film über die Geheimnisse, die Offenheit und den Schmerz der Kindheit.


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BEUL-LA-IN-DEU Blind Korea 2011. R: Ahn Sang-hoon 111 Min. DCP. DF mit UT

Mit Gästen

Ein Autounfall mit Fahrerflucht, zwei Menschen sind Zeugen der Szene: Die ehemalige Polizeistudentin Sooah, die erblindet ist, und der junge Gi-sub, der den Unfall gesehen haben will. Beide erzählen unterschiedliche Versionen des Geschehens. Zuerst glaubt die Polizei der jungen Frau nicht, doch sie beweist den Beamten, dass sie eine ebenso gute Zeugin ist wie ein Sehender. Wie sich herausstellt, ist der Fahrer ein Serienkiller, der sich nun auf die Jagd nach den unerwünschten Zeugen macht. Als es zum Showdown kommt, geraten Soo-ah und Gi-sub in Lebensgefahr. Doch ein Stromausfall verschafft Soo-ah einen Vorteil…

Samstag, 27.04. 20:30 Uhr

DEAF JAM USA 2011. R: Judy Lieff Dokumentation70 Min. DCP. OmU

In Anwesenheit der Protagonistin Tahani Salah und weiterer Gäste

Zwei Sprachen, zwei Kulturen, ein Gedicht. DEAF JAM erzählt von der gehörlosen Schülerin Aneta aus New York, deren Eltern aus Israel eingewandert sind. Sie trifft in der Spoken-Word-Slam-Szene auf die hörende Tahani, eine Slam-Poetin, die aus Palästina stammt. Die beiden jungen Frauen bilden ein einzigartiges Performance-Duo, das die gerappte Lautsprache mit der Gebärdensprache verbindet. Der Film zeigt die Dynamik dieser Lyrik und beeindruckt mit der ausdrucksstarken Gestik und Mimik von Aneta und Tahani, die gemeinsam eine neue Form von Poesie erschaffen.

Sonntag, 28.04. 20:30 Uhr


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KLASSIKER & RARITÄTEN

Frankfurt liest ein Buch Siegfried Kracauer und das Kino Siegfried Kracauer gilt als Begründer der Filmsoziologie. In den Jahren 1924 bis 1933 schrieb der Frankfurter regelmäßig Filmkritiken für die Frankfurter Zeitung. Später verfasste er im amerikanischen Exil sein Standardwerk „From Caligari to Hitler“ (1947). Vom 15. bis 28. April lädt „Frankfurt liest ein Buch“ dazu ein, Kracauers Roman Ginster kennenzulernen. Das Deutsche Filmmuseum beteiligt sich mit einer vierteiligen Filmreihe am Programm. In den gezeigten Werken manifestieren sich progressive soziale Tendenzen des Weimarer Kinos. MUTTER KRAUSENS FAHRT INS GLÜCK Deutschland 1929. R: Piel Jutzi D: Alexandra Schmidt, Holmes Zimmermann. 105 Min. 35mm

Dienstag, 02.04. 18:00 Uhr Mit Musikbegleitung von Ulrich Rügner

Eine Milieuzeichnung nach einem Entwurf von Heinrich Zille: Die größtenteils an authentischen Schauplätzen gedrehten Aufnahmen zeigen die alltägliche Not im Berliner Arbeiterbezirk Wedding. Mutter Krause lebt mit Sohn und Tochter in beengten Verhältnissen. Sie teilen die winzige Wohnung mit einem Untermieter, der einen schlechten Einfluss auf die Familie ausübt und den Sohn zu einem Einbruch überredet. Mutter und Tochter wählen unterschiedliche Wege, um ihrer aussichtlosen Situation zu entkommen – mit fatalen Folgen.


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KAMERADSCHAFT Deutschland/Frankreich 1931. R: G. W. Pabst. D: Alexander Granach, Ernst Busch, Fritz Kampers. 90 Min. 35mm

Nach einem Grubenunglück durchbrechen deutsche Bergwerksarbeiter die Grenze von 1919, um ihren französischen Kollegen zur Hilfe zur eilen. Der in realistischem Stil gedrehte Film setzt sich über nationale Befindlichkeiten hinweg und plädiert für Solidarität.

Dienstag, 09.04. 18:00 Uhr

KUHLE WAMPE ODER WEM GEHÖRT DIE WELT Deutschland 1932. R: S. Th. Dudow D: Hertha Thiele, Ernst Busch, Martha Wolter. 76 Min. 16mm

KUHLE WAMPE war der erste deutsche Film, der offen einen kommunistischen Standpunkt einnahm. Bert Brecht und Ernst Ottwald schrieben das Drehbuch; die Musik komponierte Hanns Eisler. In mehreren Episoden zeigt der Film Alltagsskizzen einer von der Wirtschaftskrise geprägten Arbeiterfamilie.

Dienstag, 16.04. 18:00 Uhr

WESTFRONT 1918 Deutschland 1930. R: G. W. Pabst D: Fritz Kampers, Gustav Diessl. 97 Min. 35mm

Zu den bedeutendsten filmischen Bearbeitungen des Weltkriegsthemas zählt Kracauer WESTFRONT 1918. In seiner Filmkritik für die Frankfurter Zeitung attestierte er dem Regisseur G. W. Pabst, „ein Stück Kriegswirklichkeit“ geschaffen zu haben, „wie es bisher noch niemand zu rekonstruieren gewagt hat.“

Dienstag, 23.04. 20:15 Uhr Mit Einführung von Julia Welter (EFG 1914)


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lecture & film

JEAN-LUC GODARD: FILM DENKEN NACH DER GESCHICHTE DES KINOS Mehr als jeder andere Regisseur ist Jean-Luc Godard Philosoph, genauer: ein Geschichtsphilosoph des Kinos. Mit seinen frühen Werken beginnt eine Film-Epoche, in der Regisseure über die Geschichte ihrer Kunst reflektieren und sie mit ihren Filmen bewusst aufgreifen und weiterspinnen. Godard hat überdies die Geschichte des Kinos filmisch dokumentiert, etwa in seinem großen Filmessay HISTOIRE(S) DU CINÉMA (1988-1998). Immer wieder hat Godard die Frage gestellt, was nach dem Kino kommt. Die Lecture-Reihe nimmt das Werk Godards zum Anstoß und Ausgangspunkt für eine vielstimmige Reflexion über die Geschichte und die Zukunft des Kinos. Bis Juli 2013 kommen Regisseure, Filmwissenschaftler, Kunsthistoriker, Philosophen und Schriftsteller zu Wort, die jeweils einen Faden aus einem Film Godards aufgreifen und weiterentwickeln. Ergänzt wird die Reihe durch weitere Filme Godards und durch Werke, über die der Regisseur und Autor Kritiken in den Cahiers du Cinéma verfasst hat. Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt (Lehrstuhl für Neuere und Neueste Kunstgeschichte, Prof. Regine Prange & Lehrstuhl für Filmwissenschaft, Prof. Vinzenz Hediger).


Lecture & Film

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Leiden(schaft). Kunst, Revolution und christliches Mysterium in Godards PASSION Lecture von Prof. Regine Prange Durch das Zitieren von Mythen, religiösen Erzählungen und Hauptwerken der bildenden Kunst reflektiert Godard in seinen Filmen die Geschichte des Kinos und dessen gesellschaftsveränderndes Potenzial. In diesem Bedeutungsrahmen ist das Thema von PASSION zu verstehen – die Geschichte scheiternder Dreharbeiten zu dem gleichnamigen Film des polnischen Regisseurs Jerzy vor dem Hintergrund der Solidarność-Bewegung. Jerzy will keine konventionelle Filmerzählung liefern, sondern inszeniert bedeutende Gemälde. Der Vortrag analysiert die Beziehungen, die zwischen den konflikthaften sozialen Konstellationen auf der Ebene der Filmproduktion und den Inhalten des „Films im Film“ gestiftet werden.

Donnerstag, 18.04. Lecture 20:15 Uhr

Regine Prange ist Professorin für Neuere und Neueste Kunstgeschichte, Kunst- und Medientheorie an der Goethe-Universität Frankfurt.

PASSION Schweiz/Frankreich 1982. R: Jean-Luc Godard. D: Michel Piccoli, Isabelle Huppert, Hanna Schygulla. 88 Min. 35mm. OmU

Ein Regisseur bricht die Dreharbeiten zu einem kunsthistorischen Monumentalfilm ab, als er von der Entlassung einer jungen Arbeiterin erfährt, deren Chef ihr gewerkschaftliches Engagement missbilligt. In Godards Bilder- und Zitatencollage treffen vier Figuren aufeinander: ein verbittert-verzweifelter Filmregisseur, eine aufrührerische Fabrikarbeiterin, eine kunstsüchtige Hotelbesitzerin und ein zänkischer Kleinkapitalist. Der Spiegel schrieb 1983 über PASSION: „Arbeit, Kunst und Liebe – an der schönen Utopie, dass das eins sein solle, hält der genialische Kino-Partisan Jean-Luc Godard mit dem Mut der Verzweiflung fest.“

Donnerstag, 18.04. Filmbeginn ca. 21:15 Uhr

„Wenn zwei Bilder aufeinandertreffen, entsteht ein Drittes. Eine andere Art des Sehens.“ (Jean-Luc Godard)


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LECTURE & FILM: JEAN-LUC GODARD SCARFACE Narbengesicht USA 1932. R: Howard Hawks D: Paul Muni, Ann Dvorak, Boris Karloff. 93 Min. 35mm. OF

Mittwoch, 03.04. 18:00 Uhr Samstag, 06.04. 18:00 Uhr

Howard Hawks’ Klassiker des amerikanischen Gangsterfilms handelt vom Aufstieg und Fall eines skrupellosen Gangsters im Amerika der 1920er Jahre und ist an die Lebensgeschichte des kurz zuvor verhafteten Al Capone angelehnt. Der durch eine Narbe gezeichnete Tony „Scarface“ Camonte arbeitet als Bodyguard für den Gangsterboss Big Louie. Doch der Leibwächter lässt sich vom konkurrierenden Syndikat kaufen und tötet seinen Boss. Damit nicht genug: Scarface will den Süden der Stadt in seine Hand bringen. Es droht ein Bandenkrieg in Chicago. Godard bezeichnete SCARFACE als den besten amerikanischen Tonfilm aller Zeiten. LA NOTTE Die Nacht Italien/Frankreich 1961. R: Michelangelo Antonioni. D: Jeanne Moreau, Marcello Mastroianni, Monica Vitti. 121 Min. 35mm. DF

Samstag, 20.04. 18:00 Uhr Mittwoch, 24.04. 18:00 Uhr

Der Schriftsteller Giovanni und seine Frau Lidia besuchen ihren todkranken Freund Tommaso im Krankenhaus. Die Angst, den Freund zu verlieren, stellt die erkaltete Ehe der beiden Mittdreißiger vor eine Zerreißprobe. Bei einer Feier zur Promotion seines neuesten Buches bemerkt Giovanni erst spät, dass Lidia ohne ihn aufgebrochen ist. Als die Nacht hereinbricht, beginnt er sich zu sorgen. LA NOTTE gewann auf der Berlinale 1961 den Goldenen Bären. In Interviews betonte Godard, dass er stets die neuesten Werke Antonionis verfolgte, und zitierte ihn mehrfach in den Cahiers du Cinéma.


SPECIALs

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BRITFILMS # 6 Englisches Schulfilmfestival Eine vielseitige Auswahl englischsprachiger Filme im Original mit Untertiteln ist beim Schulfilmfestival BritFilms zu sehen, das vom 18. bis 24. April zum sechsten Mal im Kino des Deutschen Filmmuseums über die Bühne geht. Das Programm, das universelle Themen behandelt und hauptsächlich neuere Filme beinhaltet, richtet sich nicht nur an Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe, sondern auch an Sprachanfänger ab acht Jahren. Die Originalfassungen ermöglichen einen tieferen Einblick in die englischsprachige Kinokultur und geben den Schülern die Gelegenheit, ihr Sprachverständnis zu testen und zu verbessern. Sofern Plätze vorhanden sind, stehen die Vorführungen auch weiteren Zuschauern offen. Chicken Run GB 2000. R: Peter Lord, Nick Park. Animationsfilm. 84 Min. OmU. Empfohlen ab 8 Jahren Whale Rider NZ 2003. R: Niki Caro. D: Keisha Castle-Hughes, Rawiri Paratene. 101 Min. OmU. Empfohlen ab 10 Jahren In Zusammenarbeit mit der AG Kino.

Das Programm läuft parallel vom 18. bis 24. April mit freundlicher Unterstützung der Saalbau GmbH im CineStar Metropolis.

Submarine GB 2011. R: Richard Ayoade. D: Craig Roberts, Yasmin Paige. 97 Min. OmU. Empfohlen ab 14 Jahren The First Grader GB/US/KE 2011. R: Justin Chedwick D: Naomie Harris, Oliver Litondo. 103 Min. OmU. Empfohlen ab 14 Jahren The King’s Speech GB/AU 2010. R: Tom Hooper. D: Colin Firth, Geoffrey Rush. 118 Min. OF. Empfohlen ab 14 Jahren Exit Through The Gift Shop GB/US 2010. R: Banksy. D: Thierry Guetta. 87 Min. OmU. Empfohlen ab 14 Jahren

Das Programm finden Sie unter deutsches-filmmuseum.de/Schulkino


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KINDERKINO DER KLEINE RABE SOCKE Deutschland 2012. R: Ute von Münchow-Pohl, Jesse Sandor Animation. 78 Min. DCP. Empfohlen ab 5 Jahren

Freitag, 05.04. 14:30 Uhr Sonntag, 07.04. 15:00 Uhr

Der kleine Rabe Socke will nur mit seinen Freunden im Wald Pirat spielen. Dabei beschädigt der freche Vogel aus Versehen einen Staudamm. Das Wasser droht nun den Wald zu überschwemmen, in dem er und die anderen Tiere leben. Um die Katastrophe zu verhindern, macht er sich auf die Suche nach den Bibern. Begleitet wird er von seinen Freunden, dem Schaf Wolle und dem Bären Eddi. Gemeinsam müssen sie so manches Abenteuer bestehen, Ängste überwinden und stets mutig bleiben, damit das Leben im Wald unbeschwert weitergehen kann. Mit den Stimmen von Jan Delay, Anna Thalbach und Katharina Thalbach. KARO UND DER LIEBE GOTT Österreich 2006. R: Danielle Proskar. D: Resi Reiner, Petra Morzé, Markus Gertken, B. Samarovski. 94 Min. 35mm. Empfohlen ab 6 Jahren

Freitag, 12.04. 14:30 Uhr Sonntag, 14.04. 15:00 Uhr

Für die achtjährige Karo bricht eine Welt zusammen, als sich ihre liebevollen Eltern trennen und sie mit ihrer Mutter in ein graues Mietshaus ziehen muss. Per WalkieTalkie beschwert sie sich empört bei Gott und erhält überraschenderweise prompt eine mürrische Antwort. Der vermeintliche Gott entpuppt sich zwar als alkoholkranker, verbitterter alter Nachbar, jedoch ist dies der Beginn einer unkonventionellen Freundschaft, aus der die beiden neue Lebensfreude gewinnen. Der alte Grantler lässt sich sogar darauf ein, Karo dabei zu helfen, ihre Eltern wieder zusammen zu bringen...


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JENSEITS DER STILLE Deutschland 1996. R: Caroline Link. D. Sylvie Testud, Tatjana Trieb u.a. 109 Min. 35mm. Empfohlen ab 12 Jahren

Laras Eltern sind taubstumm. Da sie als Einzige in ihrer Familie hören und sprechen kann, ist sie von frühester Kindheit an eine Vermittlerin zwischen den Eltern und der Außenwelt. Als Lara von ihrer temperamentvollen und lebenslustigen Tante Clarissa eine Klarinette geschenkt bekommt, beginnt sie, die Wunder der Musik zu entdecken. Diese Welt, die ihrer Familie völlig unbekannt ist, zieht das Mädchen in ihren Bann. Laras Abschied vom Elternhaus und von der Kindheit nimmt seinen Anfang. Der berührende Film war 1998 für den Oscar® als Bester fremdsprachiger Film nominiert.

Freitag, 19.04. 14:30 Uhr Sonntag, 21.04. 15:00 Uhr

MULLEWAPP – Das groSSe Kinoabenteuer der Freunde Deutschland/Frankreich/Italien 2009. R: Jesper Møller, Toni Loeser Animation. 77 Min. DCP. 35mm. Empfohlen ab 4 Jahren

Auf dem Bauernhof MULLEWAPP geht alles seinen gewohnten Gang – bis der angeblich berühmte und vorlaute Schauspieler Johnny Mauser zu Besuch kommt. Alle Tiere wollen seine spannenden und lustigen Geschichten hören. Das passt Franz von Hahn natürlich überhaupt nicht – schließlich ist er doch der Hahn auf dem Hof. Als allerdings das kleine Lämmchen Wolke entführt wird, müssen sich Franz von Hahn und Johnny Mauser verbünden. Zusammen mit dem Schwein Waldemar machen sie sich auf, Wolke zu retten. Ein liebenswerter, farbenfroher Film und ein echtes Abenteuer!

Freitag, 26.04. 14:30 Uhr Sonntag, 28.04. 15:00 Uhr


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SPECIALS

Das epd FilmSonderheft zur Reihe ist im Museumsshop erhältlich.

WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? SPECIAL: MITTELLANGE FILME Donnerstag, 11.04. 20:15 Uhr Im Anschluss diskutieren die drei Filmemacher mit Ulrich Sonnenschein von epd film

In der renommierten Reihe WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? präsentiert das Kino des Deutschen Filmmuseums einmal im Monat ein aktuelles Werk. Im Anschluss an die Vorführung sprechen Journalisten mit den Filmemachern über das deutsche Filmgeschehen. Seit einigen Jahren boomt in Deutschland der Mittellange Film, wird aber meist nur auf Filmfestivals wahrgenommen. Mit Christoph Ischinger, Lena Knauss und Andreas Henn werden im April drei talentierte Nachwuchsregisseure zu Gast sein, deren Filme ganz unterschiedliche Genres abbilden – und sich von Kurzund Langfilmen auch durch variierte Erzählformen abheben. TEILHARD Deutschland 2012. R: Christoph Ischinger D: Jürgen Heinrich, Christian Blümel, Nadja Bobyleva. 29 Min. DCP

Frank Teilhard ist ein erfolgreicher Politiker. Sein Leben verläuft nach Plan, bis er vom schweren Unfall seiner Tochter aus den gewohnten Bahnen gerissen wird. Anstatt im Epizentrum der deutschen Verteidigungspolitik zu agieren, versucht Teilhard nun als Familienvater weiterhin alles im Griff zu behalten – und fällt dabei zusehends aus der Rolle.


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GEISTER, DIE ICH RIEF Deutschland/Schweden 2012. R: Lena Knauss D: Lisa Carlehed, Ola Rapace, Stephan Szász. 39 Min. HDcam

Die hübsche Johanna kehrt nach dem Tod ihres Vaters mit Ehemann August und der gemeinsamen Tochter Alva in ihr Heimatdorf im schwedischen Wald zurück. Dort taucht unerwartet ihre einstige unglückliche Liebe Elis auf. Als die Gefühle für Elis wiederkehren, stellt Johanna alles in Frage: ihre Loyalität, ihre Verantwortung als Mutter und ihr Lebensmodell. GREAT Deutschland 2012. R: Andreas Henn D: Milos Bikovic, Paulus Manker, Simon Schwarz. 22 Min. DCP

Haben die Nazis jemals Chaplins THE GREAT DICTATOR gesehen? Ein junger serbischer Filmvorführer will 1942 den deutschen Soldaten im besetzten Jugoslawien einen Denkzettel verpassen. Er riskiert sein Leben, um zwei Filmkopien zu vertauschen. Die anschließende Kinovorstellung geht in die Geschichte ein. GREAT zeigt den Beginn einer wahren und erstaunlichen Widerstandsgeschichte.


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tnt film präsentiert: OSCAR®-Klassiker Im April zeigen wir zwei absolute Oscar®-Klassiker in besonderem Ambiente: Der monumentale Historienfilm BEN-HUR läuft als Teil der beliebten Vortragsreihe „Archäologie: Fiktion und Wirklichkeit“. CASABLANCA ist in einer Matinée zu sehen.

Archäologie: Fiktion und Wirklichkeit

Donnerstag, 04.04. 19:00 Uhr

Partner der Filmreihe:

Sonntag, 21.04. 12:00 Uhr

BEN-HUR USA 1959. R: William Wyler. D: Charlton Heston, Jack Hawkins, Stephen Boyd. 212 Min. DCP. OmU

Charlton Heston spielt den jüdischen Prinzen Judah Ben-Hur, dessen Freundschaft zu einem römischen Centurio zu einer erbitterten Feindschaft wird. Grandiose Action- und Massenszenen wie das spektakulär inszenierte Wagenrennen ließen BEN-HUR zu einem der kommerziell erfolgreichsten Filme aller Zeiten werden. Neben der Auszeichnung als Bester Film gewann BEN-HUR zehn weitere Oscars®. Gezeigt wird der auf 65mm-Material gedrehte Film in einer neuen digitalen Restaurierung. CASABLANCA USA 1942. R: Michael Curtiz. D: Humphrey Bogart, Ingrid Bergman, Paul Henreid. 102 Min. 35mm. OmU

Im Casablanca zur Zeit des Zweiten Weltkriegs spielt Bogart den Besitzer eines Nachtclubs, in dem sich vor den Nazis geflohene Europäer, Schwarzmarkthändler und Agenten aller Couleur ein Stelldichein geben. In einer perfekten Mischung kommt in diesem Film alles zusammen: Abenteuer und Romantik, Exotik und Schicksalhaftigkeit, Liebe und Freundschaft, Intrigen und geheimnisumwitterte Figuren... Ausgezeichnet mit dem Oscar® als Bester Film sowie für die Beste Regie und das Beste Drehbuch.


And thE OSCAR® GOES To... GERMANY!

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And the Oscar® goes to... GERMANY! Der Oscar® fasziniert seit jeher Cineasten und Filmfans rund um den Globus. Die Kategorie Bester fremdsprachiger Film ist dabei eine besondere, denn gerade für viele ausländische Regisseure ist sie die einzige Kategorie, in der sie eine Chance auf einen Oscar® haben. In der Reihe „And the Oscar® goes to… GERMANY!“ kommen deutschsprachige Oscar®-Preisträger zu Wort. Sie geben Einblick in ihre Erlebnisse rund um die Verleihung in Los Angeles und die Auswirkungen des Oscar®-Gewinns auf ihre Karriere. Am Sonntag, 21. April, besucht Caroline Link das Kino des Deutschen Filmmuseums. Ihre Verfilmung des Afrika-Epos von Stefanie Zweig NIRGENDWO IN AFRIKA gewann 2003 einen Academy Award. Über Caroline Link Caroline Link, geboren in Bad Nauheim, studierte Regie an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film (HFF). Für ihren Abschlussfilm SOMMERTAGE wurde sie bei den Hofer Filmtagen 1990 mit dem Kodak Förderpreis ausgezeichnet. Ihr Kino-Debüt JENSEITS DER STILLE brachte ihr neben zwei Bayerischen Filmpreisen und zwei Deutschen Filmpreisen bereits eine Oscar®-Nominierung ein. NIRGENDWO IN AFRIKA ist ihr bislang größter Erfolg. Seit Beginn dieses Jahres ist Caroline Link Schirmherrin des Freundeskreises des Deutschen Filmmuseums. NIRGENDWO IN AFRIKA Deutschland 2001. R: Caroline Link D: Juliane Köhler, Merab Ninidze, Sidede Onyulo. 141 Min. 35mm

Vor dem Film spricht Caroline Link mit Urs Spörri (Deutsches Filmmuseum)

1938 verschlägt es die jüdische Familie Redlich auf der Flucht vor den Nazis nach Kenia. Dort übernimmt Walter einen Verwalterposten auf einer verwahrlosten Farm. Seine Frau Jettel weigert sich zunächst, die Kargheit der Holzhütte als neue Heimat anzunehmen. Ihre kleine Tochter Regina hingegen genießt dieses Abenteuer und freundet sich mit dem Koch Owuor und den Einheimischen an. Doch die Ehe der Redlichs gerät in eine Krise. Als die Familie schließlich von den Engländern interniert wird, scheint der Krieg sie endgültig eingeholt zu haben.

Sonntag, 21.04. 20:00 Uhr Filmbeginn: ca. 21:15 Uhr


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Partner der Filmreihe:

tnt film präsentiert: Late Night Oscar®-Kino Zwei Schwergewichte der Oscar®-Geschichte und zwei erfrischende Komödien mit Oscar®-Bezug gibt es in diesem Monat zu später Stunde zu sehen. THE SILENCE OF THE LAMBS Das Schweigen der Lämmer USA 1991. R: Jonathan Demme D: Jodie Foster, Anthony Hopkins. 118 Min. Blu-ray. OmU

Freitag, 05.04. 22:30 Uhr Samstag, 13.04. 22:45 Uhr

Eine Auszubildende des FBI wird einem Agenten zugeteilt, der auf den Fall eines psychopathischen Serienmörders angesetzt ist. Um nachzuvollziehen, wie der Täter „tickt“, interviewt sie auch Dr. Hannibal Lecter – einen Psychiater, der selbst zum Serienkiller wurde und nun in einer Anstalt einsitzt. Ihre Faszination füreinander wächst... THE SILENCE OF THE LAMBS wurde nicht nur als Bester Film ausgezeichnet: Auch Jodie Foster, Anthony Hopkins, Regisseur Jonathan Demme und Drehbuchautor Ted Tally erhielten einen Oscar®. NO COUNTRY FOR OLD MEN USA 2007. R: Joel Coen, Ethan Coen D: Tommy Lee Jones, Javier Bardem, Josh Brolin. 122 Min. 35mm. OmU

Samstag, 06.04. 22:30 Uhr Freitag, 12.04. 22:45 Uhr

Dass einer der schrägen Filme der Coen-Brüder einmal Bester Film werden würde (und nebenbei noch vier weitere Oscars® gewinnt), war nicht unbedingt vorauszusehen; verdient hatte es dieser in jedem Fall. NO COUNTRY FOR OLD MEN führt drei sehr unterschiedliche Figuren in einer Geschichte zusammen: einen Mann, dem überraschend eine Tasche mit Geld aus einem Heroindeal zufällt; einen Killer, der das Geld wieder beschaffen soll; und einen Sheriff, der den Fall untersucht. Die CoenBrüder verbinden dabei eine albtraumhaft-fatalistische Grundstimmung mit knochentrockenem Humor.


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IN & OUT USA 1997. R: Frank Oz D: Kevin Kline, Joan Cusack, Tom Selleck. 90 Min. 35mm. OF

Während der Oscar®-Verleihung dankt ein junger Schauspieler seinem High-School-Lehrer und erwähnt dabei, dass dieser schwul sei. Der Lehrer, der in einer Kleinstadt wohnt und kurz vor seiner Hochzeit steht, streitet das ab, muss aber nun mit den Komplikationen fertig werden, die sich aus der großen Medienaufmerksamkeit für den Fall ergeben. IN & OUT verbindet eine genuin liberale Gesinnung mit komisch-satirischer Leichtigkeit. Bei der Oscar®-Zeremonie im Film treten Glenn Close und Whoopi Goldberg als sie selbst auf.

Freitag, 19.04. 22:30 Uhr Samstag, 27.04. 23:00 Uhr

NAKED GUN 33 1/3. THE FINAL INSULT Die nackte Kanone 33 1/3 USA 1994. R: Peter Segal D: Leslie Nielsen, Priscilla Presley. 82 Min. 35mm. OF

Polizeileutnant Frank Drebin kehrt in der dritten Folge der NAKED GUN-Serie aus dem Ruhestand zurück, um noch einmal einen Fall zu übernehmen: Er soll einen gefährlichen Terroristen überwachen, der aus dem Gefängnis ausbrechen will, um im Auftrag eines fremden Staates einen Bombenanschlag zu verüben. Neben dem für die Serie typischen visuellen Slapstick-Humor gibt es eine Reihe von Anspielungen auf andere Filme. Höhepunkt des Films ist die Oscar®-Zeremonie, die das Ziel des Anschlags werden soll.

Samstag, 20.04. 22:30 Uhr Freitag, 26.04. 22:30 Uhr


Im Kino 01.-15. April 2013

40

tagsüber

18.00 Uhr

DER ZAUBERBERG ≥ S. 6 DE/FR/IT 1982. Hans W. Geissendörfer 153 Min Vorfilm: Original-Kinotrailer zu OBERST REDL 15:00 Uhr

JAKOB DER LÜGNER ≥ S. 6 DDR/ČSSR 1974. Frank Beyer 100 Min

01

Mo

02

Di

MUTTER KRAUSENS FAHRT INS GLÜCK ≥ S. 26 DE 1929. Piel Jutzi 105 Min. Stummfilm mit Musikbegleitung

03

Mi

SCARFACE ≥ S. 30 Narbengesicht USA 1932. Howard Hawks. 93 Min. OF

04

Do

BEN-HUR ≥ S. 36 USA 1959. William Wyler. 212 Min. OmU Archäologie: Fiktion und Wirklichkeit 19:00 Uhr

05

Fr

06

Sa

07

So

DER KLEINE RABE SOCKE ≥ S. 32 DE 2012. Ute von Münchow-Pohl, Jesse Sandor. 78 Min 15:00 Uhr

08

Mo

MONTAGS KEINE VORSTELLUNGEN

09

Di

KAMERADSCHAFT ≥ S. 27 DE/FR 1931. G.W. Pabst 92 Min

10

Mi

CAT ON A HOT TIN ROOF ≥ S. 8 Die Katze auf dem heißen Blechdach USA 1958. Richard Brooks. 108 Min. OmU

11

Do

PARANOID PARK ≥ S.16 FR/USA 2007. Gus Van Sant 85 Min. OmU

12

Fr

13

Sa

14

So

TRISTANA ≥ S. 7 ES 1970. Luis Buñuel 100 Min. DF

DER KLEINE RABE SOCKE ≥ S. 32 DE 2012. Ute von Münchow-Pohl, Jesse Sandor. 78 Min 14:30 Uhr

SCARFACE ≥ S. 30 Narbengesicht USA 1932. Howard Hawks. 93 Min. OF GOSHOGAOKA ≥ S. 19 USA 1997. Sharon Lockhart 64 Min. Ohne Dialog

KARO UND DER LIEBE GOTT ≥ S. 32 AT 2006. Danielle Proskar 94 Min 14:30 Uhr

PANIHIDA ≥ S. 11 DE/MD 2012. Ana-Felicia Scutelnicu. 61 Min OmeU Gast: Ana-Felicia Scutelnicu DOMESTIC ≥ S. 12 RO/DE 2012. Adrian Sitaru. 85 Min. OmeU Gast: Adrian Sitaru

Gefühle und Werte aus zwei Kulturen. ≥ S. 4 Mit Gästen 11:00 Uhr Freier Eintritt!

ROCKER ≥ S. 13 RO/FR/DE 2012. Marian Crișan 91 Min. OmeU Mit Gästen

KARO UND DER LIEBE GOTT ≥ S. 32 AT 2006. Danielle Proskar 94 Min 15:00 Uhr

15

Mo

STROITELI ≥ S. 14 Konstrukteure KZ 2013. Adilkhan Yerzhanov. 67 Min OmeU Gast: Adilkhan Yerzhanov Carte Blanche: Iris Berben OmU Original mit dt. Untertiteln

goEast

Krazy House DF Dt. Fassung

Überall dabei


41

20.30 Uhr

22.30 Uhr

DETEKTIVE ≥ S. 7 BRD 1969. Rudolf Thome 91 Min

Mo

01

PARANOID PARK ≥ S. 18 FR/USA 2007. Gus Van Sant 85 Min. OmU

Di

02

DER ZAUBERBERG ≥ S. 6 DE/FR/IT 1982. Hans W. Geissendörfer. 153 Min Vorfilm: Original-Kinotrailer zu OBERST REDL

Mi

03

Keine Vorstellung wegen Überlänge

Do

04

MEIN STERN / TORPEDO ≥ S. 19 DE/AT 2001/2008. Valeska Griesebach/ Helene Hegemann. 110 Min

THE SILENCE OF THE LAMBS ≥ S. 38 Das Schweigen der Lämmer USA 1991. Jonathan Demme. 118 Min. OmU

Fr

05

CAT ON A HOT TIN ROOF ≥ S. 8 Die Katze auf dem heißen Blechdach USA 1958. Richard Brooks. 108 Min. OmU

NO COUNTRY FOR OLD MEN ≥ S. 38 USA 2007. Joel Coen, Ethan Coen. 122 Min. OmU

Sa

06

So

07

Mo

08

ENTRE LEs MURs ≥ S. 20 Die Klasse FR 2008. Laurent Cantet 128 Min. OmU

Di

09

ORFEU NEGRO ≥ S. 9 BR/FR/IT 1959. Marcel Camus 107 Min. OmU

Mi

10

sPECIAL: Mittellange Filme ≥ S. 34 DE/SE 2012. Div. 20:15 Uhr Diskussion mit den Regisseuren

Do

11

ES KOMMT DER TAG ≥ S. 8 DE 2009. Susanne Schneider. 108 Min Zu Gast: Iris Berben 20:15 Uhr

KRUGOVI ≥ S. 11 Kreise HR/SI/DE/ FR/RS 2012. S. Golubović 112 Min. OmeU Zu Gast: Srđan Golubović 20:00 Uhr

NO COUNTRY FOR OLD MEN ≥ S. 38 USA 2007. Joel Coen, Ethan Coen. 122 Min. OmU 22:45 Uhr

Fr

12

MÓJ ROWER ≥ S. 13 Meines Vaters Rad PL 2012. Piotr Trzaskalski. 94 Min. OmeU Mit Gästen

THE SILENCE OF THE LAMBS ≥ S. 38 Das Schweigen der Lämmer USA 1991. J. Demme. 118 Min. OmU 22:45 Uhr

Sa

13

IZMENA ≥ S. 14 Verrat RU 2012. Kirill Serebrennikov. 115 Min OmeU Zu Gast: Kirill Serebrennikov

So

14

GRZELI NATELI DGEEBI ≥ S. 15 Blütezeit GE/DE/FR 2013. Nana Ekvtimishvili, Simon Groß. 102 Min. OmeU Mit Gästen

Mo

15

Oscar®

Klassiker & R. OF Originalfassung

Lecture & Film

Kinderkino

Specials

OmeU Original mit engl. Untertiteln


Im Kino 16.-30. April 2013

42

tagsüber

18.00 Uhr

16

Di

KUHLE WAMPE ODER WEM GEHÖRT DIE WELT ≥ S. 27 DE 1932. S. Th. Dudow. 74 Min

17

Mi

POUPATA ≥ S. 16 Blütenknospen CZ 2011. Zdeněk Jiráský 91 Min. OmU. Gast: Zdeněk Jiráský

18

Do

BRITFILMS ≥ S. 31

ENTRE LES MURS ≥ S. 20 Die Klasse FR 2008. Laurent Cantet 128 Min. OmU 17:30 Uhr

19

Fr

BRITFILMS ≥ S. 31

JAKOB DER LÜGNER ≥ S. 6 DDR/ČSSR 1974. Frank Beyer. 100 Min

20

Sa

21

So

JENSEITS DER STILLE ≥ S. 33 DE 1996. Caroline Link. 109 Min 14:30 Uhr

LA NOTTE ≥ S. 30 Die Nacht IT/FR 1961. Michelangelo Antonioni 121 Min. DF PRINZESSINNENBAD ≥ S. 21 DE 2007. Bettina Blümner 92 Min

CASABLANCA ≥ S. 36 USA 1942 Michael Curtiz. 102 Min. OmU 12:00 Uhr JENSEITS DER STILLE ≥ S. 33 DE 1996. Caroline Link. 109 Min 15:00 Uhr

22

Mo

BRITFILMS ≥ S. 31

23

Di

BRITFILMS ≥ S. 31

RIZE ≥ S. 20 USA 2005. David LaChapelle 86 Min. OmU

24

Mi

BRITFILMS ≥ S. 31

LA NOTTE ≥ S. 30 Die Nacht IT/FR 1961. Michelangelo Antonioni 121 Min. DF

25

Do

26

Fr

MULLEWAPP - DAS GROSSE Kinoabenteuer der FreundE ≥ S.33 D E/FR/IT 2009. 77 Min 14:30 Uhr

MENSCH 2.0. DIE EVOLUTION IN UNSERER HAND ≥ S. 23 DE/CH 2012. A. Kluge, B. Gelpke. 108 Min. OmU Mit Gästen

27

Sa

DAS Persönliche Budget ≥ S. 22 Vortrag Atelier Goldstein 16:00 Uhr

PANGPANGBRÖDER ≥ S. 24 Zwillingsbrüder. 53 Szenen… SE 2011 Axel Danielson. 80 Min. OmU Mit Gästen

28

So

MULLEWAPP - DAS GROSSE KINOABENTEUER DER FREUNDE ≥ S. 33 D E/FR/IT 2009. 77 Min 15:00 Uhr

PRINZESSINNENBAD ≥ S. 21 DE 2007. Bettina Blümner 92 Min

29

Mo

MONTAGS keine VorstellungEN

30

Di

MAD HOT BALLROOM ≥ S. 21 US 2005. Marilyn Agrelo 105 Min. OmU

DETEKTIVE ≥ S. 7 BRD 1969. Rudolf Thome 91 Min Carte Blanche: Iris Berben OmU Original mit dt. Untertiteln

goEast

Krazy House DF Dt. Fassung

Überall dabei


43

20.30 Uhr

22.30 Uhr

CSAK SZÉL ≥ S. 15 Nur der Wind HU/DE/FR 2012 Bence Fliegauf. 98 Min. OmeU

Di

16

NEBESNYE ŽhENY LUGOVYKH MARI ≥ S. 16 Die Himmelsbräute der Wiesen Mari RU 2012. A. Fedorchenko. 106 Min. OmeU Deutschlandpremiere. Gast: A. Fedorchenko

Mi

17

PASSION ≥ S. 29 CH/FR 1982 Jean-Luc Godard. 88 Min. OmeU 20:15 Uhr Lecture: Regine Prange

Do

18

RIZE ≥ S. 20 USA 2005. David LaChapelle 86 Min. OmU

IN & OUT ≥ S. 39 USA 1997. Frank Oz 90 Min. OF

Fr

19

IL GRANDE SILENZIO ≥ S. 9 Leichen pflastern seinen Weg FR/IT 1968. Sergio Corbucci. 106 Min. DF

NAKED GUN 33 1/3. THE FINAL INSULT ≥ S. 39 USA 1994. Peter Segal. 82 Min. OF

Sa

20

So

21

Mo

22

WESTFRONT 1918 ≥ S. 27 DE 1930. G. W. Pabst 97 Min 20:15 Uhr Mit Einführung

Di

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IL GRANDE SILENZIO ≥ S. 9 Leichen pflastern seinen Weg FR/IT 1968. Sergio Corbucci. 106 Min. DF

Mi

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HUR MANGA LINGON FINNS DET I VÄRLDEN ≥ S. 23 Die Kunst sich die Schuhe zu binden SE 2011. L. Koppel. 100 Min. DF 20:00 Uhr Festivaleröffnung mit Gästen

Do

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NIRGENDWO IN AFRIKA ≥ S. 37 DE 2001. Caroline Link. 141 Min 20:00 Uhr Gast: Caroline Link

SCARLET ROAD ≥ S. 24 Rachels Weg. Aus dem Leben… AUS 2011. C. Scott. 72 Min. OmU Mit Gästen

NAKED GUN 33 1/3 THE FINAL INSULT ≥ S. 39 USA 1994. Peter Segal. 82 Min. OF

Fr

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BEUL-LA-IN-DEU ≥ S. 25 Blind COR 2011. Ahn Sang-hoon 111 Min. DF Mit Gästen

IN & OUT ≥ S. 39 USA 1997. Frank Oz 90 Min. OF 23:00 Uhr

Sa

27

So

28

Mo

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Di

30

EAF JAM ≥ S. 25 USA 2011 D Judy Lieff. 70 Min. OmU Abschlussveranstaltung mit Tahani Salah u.a.

WIERA GRAN ≥ S. 17 PL 2012. Maria Zmarz-Koczanowicz 70 Min. OmU 20:00 Uhr Mit Gästen

Oscar®

Klassiker & R. OF Originalfassung

Lecture & Film

Kinderkino

Specials

OmeU Original mit engl. Untertiteln


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SERVICE Kino des Deutschen Filmmuseums Schaumainkai 41 · 60596 Frankfurt am Main Information & Ticketreservierung: Tel.: 069 - 961 220 220 Kino Eintrittspreise Regulär: 7,- Euro Ermäßigt (Schüler/Studenten): 5,- Euro, Schwerbehinderte: 3,50 Euro Filme mit Gästen, Musikbegleitung, Lecture, 3D: 2,- Euro Zuschlag Für Frankfurt-Pass-Inhaber ermäßigen sich die regulären Preise um die Hälfte. Kinderkino Für Kinder und begleitende Erwachsene: 3,50 Euro; 3D: 1,- Euro Zuschlag Kinocard Ermäßigter Eintritt zu allen Kinoveranstaltungen Jahresbeitrag: 30,- Euro · ermäßigt: 20,- Euro Ticket: je 4,- Euro · ermäßigt: 3,- Euro Für Sonderveranstaltungen: 1,50 Euro Zuschlag Freundeskreis Freunde des Kinos erhalten die Kinocard, Vorzugskarten bei besonderen Filmveranstaltungen und bekommen das aktuelle Programm sowie den wöchentlichen Newsletter zugeschickt. Jahresbeitrag: 30,- Euro · unter 30-Jährige: 20,- Euro. Freunde des Museums erhalten freien Eintritt in alle Ausstellungen, Einladungen zu den Eröffnungen, den Newsletter und exklusive Informationen zu den Ausstellungen. Jahresbeitrag: 65,- Euro · unter 30-Jährige: 55,- Euro. Informationen: freunde@deutsches-filminstitut.de Freunde von Kino und Museum erhalten zusätzlich: Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen und zehn Prozent Ermäßigung auf Kataloge zu aktuellen Ausstellungen Jahresbeitrag: 95,- Euro · unter 30-Jährige: 80,- Euro Special für zwei Personen: 160,-Euro · unter 30-Jährige: 130,- Euro Förderkreis Die Mitglieder des Förderkreises genießen alle Vorteile, die die Freunde des Deutschen Filmmuseums auch haben. Bisher sind im Förderkreis rund 70 Persönlichkeiten engagiert, die die Vermittlung von Filmkultur im Haus am Schaumainkai besonders großzügig unterstützen. Kontakt: 069 - 961 220 226 oder ---foerderkreis@deutsches-filminstitut.de Newsletter Unser wöchentlicher Newsletter informiert per E-Mail mittwochs über Kino- und Ausstellungs-Programme. Anmeldung unter http://newsletter.deutsches-filmmuseum.de Programmheft Das monatlich erscheinende Programmheft liegt aus im Deutschen Filmmuseum sowie an ausgewählten Orten in Frankfurt und der Region.

Kulturpartner des Deutschen Filminstituts

Gegen Vorlage eines Škoda-Autoschlüssels erhält der Autobesitzer freien Eintritt in unsere Dauer- und Sonderausstellung.


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Museum Dauerausstellung Di /Do-So 10:00 - 18:00 Uhr · Mi 10:00 - 20:00 Uhr · Mo geschlossen Eintrittspreise: 5,- Euro · ermäßigt: 2,50 Euro www.deutsches-filmmuseum.de Sonderausstellung And the Oscar® goes to ... 85 Jahre Bester Film 14. November 2012 - 5. Mai 2013 Di /Do-So 10:00 - 18:00 Uhr · Mi 10:00 - 20:00 Uhr · Mo geschlossen Eintrittspreise: 7,- Euro · ermäßigt: 5,- Euro www.deutsches-filmmuseum.de Kombitickets Dauerausstellung und Sonderausstellung: 10,- Euro · ermäßigt: 6,- Euro Aktiv im Filmmuseum Führungen für Privatpersonen und Unternehmen, Filmanalyse, Seminare, Workshops und Kindergeburtstage nach Absprache Informationen, Preise und Anmeldung unter: museumspaedagogik@deutsches-filminstitut.de Tel.: 069 - 961 220 223 http://deutsches-filminstitut.de/filmmuseum/museumspaedagogik/ Öffentliche, kostenfreie Führungen (Anmeldung nicht erforderlich; die Teilnehmer bezahlen lediglich den regulären Eintritt) Dauerausstellung: jeden Sonntag, 15:00 Uhr, Treffpunkt: 1. Stock Sonderausstellung: jeden Samstag, 15:00 Uhr, Treffpunkt: 3. Stock Offenes Filmstudio am Wochenende Samstags und sonntags von 14:00 - 18:00 Uhr Kostenfreies Angebot, Anmeldung nicht erforderlich Veranstaltungsort: 4. Stock filmcafé Das filmcafé ist bis zum Beginn der letzten Kinovorstellung geöffnet. Flaschengetränke können mit ins Kino genommen werden. Anfahrt Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln U1, U2, U3, U8 (Schweizer Platz) · U4, U5 (Willy-Brandt-Platz) Straßenbahn 15/16 (Schweizer-/Gartenstraße) Buslinie 46 (Museumsuferlinie 46)

Mitglieder und Förderer


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VORSCHAU

VORSCHAU Mai 2013

14. Frankfurter Nacht der Museen Am Samstag, 4. Mai, ist es wieder so weit: Die 14. Frankfurter Nacht der Museen lädt zu Entdeckungstouren ein. Auch das Deutsche Filmmuseum präsentiert sich in besonderem Licht und bietet ein einmaliges Programm – unter anderem mit einem Daumenkinographen und filmreifer Live-Musik.

Eine Ausstellung von

HELDEN - Eine Ausstellung für Kinder Die neue Sonderausstellung „HELDEN – Eine Ausstellung für Kinder“ feiert am Sonntag, 26. Mai, ihre Eröffnung im Deutschen Filmmuseum. Hier treffen bekannte Heldenfiguren wie Superman, Spider-Man oder Pippi Langstrumpf auf Helden aus fernen Ländern – zu sehen in Ausschnitten aus Filmen, Fernsehsendungen und Computerspielen sowie auf Fotos oder Zeichnungen. Kostüme und Original- und Werbefiguren ergänzen die Ausstellung. Am Ende der Heldenreise zeigen Geschichten von Kindern, die sich für ihre Mitmenschen engagieren, dass man für Heldentaten nicht unbedingt Superkräfte braucht.


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Andreas und Christian Kaminski ACK2 – GRAFFITI & MORE | Kunden seit 2011

Unser Leben, unsere Meisterwerke, unsere Frankfurter Sparkasse „Das Hobby zum Beruf machen – uns ist das gelungen. Mit Erfolg! Nicht zuletzt dank unserer Frankfurter Sparkasse, die auch für unorthodoxe Geschäftskonzepte offen ist.“ Unsere Spezialisten in den GewerbekundenCentern unterstützen Sie bei der Realisierung.


Deutsches Filmmuseum Deutsches Filminstitut Schaumainkai 41 60596 Frankfurt am Main www.deutsches-filmmuseum.de

Kino im Filmmuseum - April 2013  

Das aktuelle Kinoprogramm und alle Veranstaltungen rund um das Deutsche Filmmuseum

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