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Kino im Filmmuseum Februar 2013

Africa Alive 2013 Kinohighlights 2012 Lecture & Film: Jean-Luc Godard Zum 100. Geburtstag von Gert FrĂśbe Special: 85. OscarÂŽ-Verleihung


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100. GEBURTSTAG VON GERT FRÖBE ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAG ≥ Seite 18 Information & Ticketreservierung ≥ Tel. 069 - 961 220 220 Impressum Herausgeber: Deutsches Filminstitut – DIF e.V. Schaumainkai 41 60596 Frankfurt am Main Vorstand: Claudia Dillmann, Dr. Nikolaus Hensel Direktorin: Claudia Dillmann (V.i.S.d.P.) Presse und Redaktion: Frauke Haß (Ltg.), Caroline Goldstein, Dennis Bellof Texte: Natascha Gikas, Caroline Goldstein, Sarah Günter, Winfried Günther, Frauke Haß, Urs Spörri, Ulrike Stiefelmayer, Gary Vanisian Gestaltung: Optik — Jens Müller www.optik-studios.de Druck: Fißler & Schröder – Die Produktionsagentur 63150 Heusenstamm Anzeigen (Preise auf Anfrage): Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 069 - 961 220 222 E-Mail: presse@deutsches-filminstitut.de Abbildungsverzeichnis: Alle Abbildungen stammen aus dem Bildarchiv des Deutschen Filminstituts – DIF e.V., sofern nicht anders verzeichnet. Titelmotiv: Aus dem Film THE FRENCH CONNECTION (USA 1971)


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INHALT Filmprogramm Aktuelles Africa Alive Kinohighlights 2012 Zum 100. Geburtstag von Gert Fröbe Klassiker & Raritäten: Ludwig II. Lecture & Film: Jean-Luc Godard Kinderkino

4 5 13 16 21 22 26

OSCAR-SPECIAL Late Night Oscar®-Kino Lange Oscar®-Nacht And the Best Picture Nominees are... And the Oscar® goes to... GERMANY!

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Specials Was tut sich — im deutschen Film? Wagner & Me Städel-Rundgang Oberhausen on Tour

20 37 37 38

Service Programmübersicht Eintrittspreise/Anfahrt

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Vorschau

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KINOHIGHLIGHTS 2012 CLOUD ATLAS ≥ Seite 15


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Aktuelles Passend zur aktuellen Sonderausstellung „And the Oscar® goes to... 85 Jahre Bester Film“ verfolgt das Deutsche Filmmuseum die 85. Oscar®-Verleihung mit besonderer Aufmerksamkeit: Am vierten Wochenende im Februar zeigen wir acht Filme, die von der Academy als Bester Film nominiert wurden, darunter DJANGO UNCHAINED (USA 2012, R: Quentin Tarantino), LINCOLN (USA 2012, R: Steven Spielberg), ZERO DARK THIRTY (USA 2012, R: Kathryn Bigelow) und AMOUR (AT/DE/FR 2011, R: Michael Haneke) – eine einzigartige Gelegenheit, die Nominees gebündelt und im Original zu erleben. Die Oscar®-Verleihung in Los Angeles findet am Sonntag, 24. Februar statt. Diese bestbesetzte Show der Welt wird in diesem Jahr erstmals im Deutschen Filmmuseum übertragen! Ob Sie ihrem Favoriten die Daumen drücken oder sich von der Wahl der Academy überraschen lassen möchten: Wir bieten Ihnen eine ereignisreiche Oscar®-Nacht mit einem vielfältigen Oscar®-Programm. Wer das Pech hatte, HOLY MOTORS (FR/DE 2011, R: Leos Carax) und CLOUD ATLAS (USA/DE 2012, R: Andy & Lana Wachowski, Tom Tykwer) im Kino zu verpassen, hat jetzt noch einmal die Gelegenheit, diese und weitere Highlights des Kinojahres 2012 in unserem Kino zu erleben. Einen Blick zurück auf schillernde Gestalten des 19. Jahrhunderts wirft das Kino im Februar. Das Leben des Märchenkönigs Ludwig II. von Bayern beschäftigte zahlreiche Filmschaffende. Wir zeigen sehr unterschiedliche Blicke auf den Mythos: von der 1950erJahre-Variante über Luchino Viscontis Kult-LUDWIG (IT/ FR/BRD 1973) bis zum neuesten LUDWIG II (DE/FR/AT 2012). Schulklassen aus ganz Hessen sind vom 28. Februar bis 13. März bei den 7. SchulKinoWochen Hessen eingeladen, den Unterricht ins Kino zu verlegen. Zum Auftakt am Donnerstag, 28. Februar, wird Christian Vogt, Deutschland-Chef von Pixomondo, in unserem Kino zu Gast sein und den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort zu seiner Arbeit und dem Film HUGO CABRET (USA 2011, R: Martin Scorsese) stehen, für dessen Spezialeffekte Pixomondo vergangenes Jahr den Oscar® erhielt. Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung und anregende Filmgespräche!


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AFrICA ALIVE Das 19. Africa Alive Festival widmet sich den aktuellen Produktionsbedingungen des afrikanischen Films. 50 Jahre nach der Unabhängigkeit der meisten afrikanischen Staaten ist der Generationenwechsel weitgehend vollzogen. Eine junge Generation von Filmemachern und die digitale Technik haben das Filmschaffen in Afrika in Bewegung gebracht, was sich ästhetisch und inhaltlich in neuen Genreformen niederschlägt. Im aktuellen afrikanischen Kino ist das Thema Migration nach wie vor präsent. So erzählen die Filme ESPOIR VOYAGE (FR/BF 2011, R: Michel K. Zongo), TEY (FR/SN 2011, R: Alain Gomis), MAN ON GROUND (ZA 2011, R: Akin Omotoso) und BAYIRI (BF/FR 2011, R: Pierre Yaméogo) sowohl von innerafrikanischer Migration als auch von der Emigration aus Afrika. Das utopische Märchen THE CHILDREN’S REPUBLIC (FR/DE/PT/BE 2012) von Flora Gomes wird als Deutschland-Premiere zu sehen sein. Die Dokumentarfilme AN AFRICAN ELECTION (USA/ CH 2010) von Jarreth Merz und MUGABE … WHAT HAPPENED? (GB/ZW/ZA 2011) von Simon Bright beschäftigen sich mit den politischen Strukturen in Ghana und Zimbabwe. Europa entdeckt zunehmend das kulturelle Afrika und engagiert sich in diversen Projekten. So fördert das Goethe-Institut in mehreren Ländern die lokale Filmszene mittels Workshops, aus denen Filmprojekte hervorgehen. Africa Alive stellt die SUDAN FILM FACTORY vor, deren Projektleiter Talal Afifi am Samstag, 2. und Sonntag, 3. Februar zu Gast sein wird. Weitere Informationen zum Festival und zum Begleitprogramm unter www.africa-alive.de.

Mit freundlicher Unterstützung von

in Kooperation mit


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AFRICA ALIVE 2013 LA PIROGUE Frankreich/Senegal/Deutschland 2012. R: Moussa Touré. D: Souleymane Seye Ndiaye, Laity Fall, Malamine Dramé. 87 Min. DCP. OmU

Donnerstag, 31.01. 20:15 Uhr

In packenden Bildern erzählt Moussa Touré die Geschichte einer Flucht übers Meer. Eine Gruppe von 30 Männern will nach Europa. Kapitän Baye Laye hat das Kommando nur widerwillig übernommen, lässt sich aber in der Hoffnung auf ein besseres Leben für seine Familie auf die gefährliche Überfahrt zu den Kanaren ein. MUGABE …WHAT HAPPENED? Großbritannien/Zimbabwe/Südafrika 2011. R: Simon Bright Dokumentarfilm. 80 Min. Blu-Ray, OF mit dt. Kommentar

Gespräch mit Simone Knapp (Kasa Heidelberg) und Chirikure Chirikure (Schriftsteller & Aktivist)

Freitag, 01.02. 18:00 Uhr

Die Biographie des ersten Präsidenten des unabhängigen Zimbabwe, Robert Mugabe, ist eng mit der Geschichte des Landes verwoben. Zunächst gilt Zimbabwe als Modell einer Gesellschaft, in der Schwarze und Weiße friedlich zusammenleben. Doch bald wird deutlich, wie rücksichtslos jede Opposition unterdrückt wird. NAIROBI HALF LIFE Kenia/Deutschland 2012. R: David ‚Tosh‘ Gitonga. D: Joseph Wairimu, Olwenya Maina, Nancy Wanjiku Karanja. 96 Min. Blu-Ray. OmU

Freitag, 01.02. 20:30 Uhr Samstag, 02.02. 22:30 Uhr

Der pfiffige Mwas träumt davon, Schauspieler zu werden. Aus seinem Dorf zieht er nach Nairobi, wo er mit der Kriminalität der Großstadt konfrontiert wird. Während er seinem Traum von der Schauspielerei näher kommt, gerät er immer tiefer in den Sog eines Doppellebens zwischen Bühne und eigenen Raubzügen.


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DEATH FOR SALE Belgien/Frankreich/Marokko 2012. R: Faouzi Bensaidi. D: Fehd Benchemsi, Fouad Labiad. Mouhcine Malzi. 117 Min. 35mm. OmeU

In der marokkanischen Hafenstadt Soufiane versuchen drei Freunde ihrem Leben in Armut zu entkommen. Der Jüngste von ihnen vertreibt sich die aussichtslosen Tage mit Diebereien. Allal, der Älteste, versucht sich im Drogenschmuggel, und Malik verliebt sich in Dounia, die als Prostituierte in einem Nachtclub arbeitet.

Freitag, 01.02. 22:30 Uhr

ESPOIR VOYAGE Frankreich/Burkina Faso 2011. R: Michel K. Zongo Dokumentarfilm. 81 Min. Blu-Ray. OmeU

Nach dem Tod seines Bruders Joanny begibt sich der Filmemacher Michel Zongo auf Spurensuche in die Elfenbeinküste. Dorthin, ins reichere Nachbarland, war Joanny aus Burkina Faso vor sehr langer Zeit auf der Suche nach Arbeit aufgebrochen. Zongo möchte herausfinden, unter welchen Umständen sein Bruder lebte und starb. Auf seiner Reise erkundet er die fürchterlichen Lebensumstände der burkinischen Wanderarbeiter.

Samstag, 02.02. 16:00 Uhr

SUDAN FILM FACTORY Kurzfilmprogramm „Made in Sudan“ 2010 THE RABBABA MAN Mario Mabor, 18 Min SITTANA Gihan El Tahir, 17 Min DIVERSITY Muhammad Hanafi, N. Mohaker, M. al-Nugoni, 18 Min IN SEARCH OF HIP HOP Israa el-Kogali, 11 Min MESSAGE Ayman Music Clip, 5 Min ROUGH CUT Alyaa Sir-Alkahatim, 26 Min (alle DVD. OmeU)

Die Sudan Film Factory ist ein Projekt des Goethe-Instituts Sudan mit dem Ziel, junge, talentierte Filmschaffende aus- und weiterzubilden. Die filmische Perspektive auf Lebenswelten im Sudan erschließt Gedanken und Geschichten, die der Leidenschaft für das Kino, aber auch Träumen, Hoffnung und Frustration Ausdruck verleihen.

Zu Gast: Talal Afifi, Projektleiter Samstag, 02.02. 18:00 Uhr


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AFRICA ALIVE 2013 TEY – AUJOURD‘HUI Frankreich/Senegal 2011. R: Alain Gomis D: Saül Williams, Aïssa Maïga, Djolof M‘bengu. 86 Min. DCP. OmeU

Samstag, 02.02. 20:30 Uhr

Satche ist scheinbar stark und gesund. Doch eines Morgens wacht er im Haus seiner Mutter in Dakar auf und weiß, dass es der letzte Tag seines Lebens ist. Er akzeptiert seinen bevorstehenden Tod und nutzt seinen letzten Tag, um sich von seiner Familie, seiner ersten Liebe und Jugendfreunden zu verabschieden. AN AFRICAN ELECTION USA/Schweiz 2010. R: Jarreth Merz Dokumentarfilm. 89 Min. DCP. englische OmU

Gespräch mit Jarreth Merz (angefragt) und Dr. Osei Gyapong

Sonntag, 03.02. 18:00 Uhr

Die Präsidentschaftswahlen 2008 in Ghana bilden den Hintergrund für den Dokumentarfilm, der tief ins Getriebe einer komplexen, politischen Maschinerie in der ‚Dritten Welt‘ blickt. Auf dem Spiel stehen die Schicksale zweier politischer Parteien, die fast alles für den Wahlsieg tun. THE CHILDREN‘S REPUBLIC Frankreich/Deutschland/Portugal/Belgien 2012. R: Flora Gomes. D: Danny Glover, Hedviges Mamudo. 75 Min. HDCam. engl. OmU

Sonntag, 03.02. 20:30 Uhr

In einem fiktiven, vom Bürgerkrieg zerrütteten Land stößt eine Gruppe von Kindersoldaten auf eine zerbombte Stadt, in der nur Kinder wohnen. Diese haben in der nach außen unsichtbaren Stadt eine eigene Ordnung aufgebaut – eine friedliche Gesellschaft, überschattet von der Tatsache, dass die Kinder nicht mehr wachsen.


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RENGAINE Frankreich 2012.R: Rachid Djaidani. Mit Stéphane Soo Mongo, Slimane Dazi, Sabrina Hamida. 75 Min. DCP. OmeU

Vorfilm AFRIQUE SUR SEINE Frankreich 1957. R: Paulin Vieyra, Mamadou Sarr. 21 Min. DVD. OF. Dokumentarfilm

Dorcy, ein schwarzer Schauspieler, und Sabrina, eine Maghrebinerin wollen heiraten. Doch Sabrinas Familie ist dagegen – sie soll sich mit einem Maghrebiner verbinden. Vor allem ihr ältester Bruder Slimane ist sehr auf die Familienehre bedacht und versucht alles, um die Liebenden auseinander zu bringen.

Dienstag, 05.02. 18:00 Uhr

MAN ON GROUND Südafrika 2011. R: Akin Omotoso. Mit Hakeem Kae-Kazim, Fabian Adeoyo Lojede, Fana Mokoena. 80 Min. HDCam, OF

Ade lebt als erfolgreicher Banker in London, während sein Halbbruder Femi sein Leben in den Townships von Johannesburg fristet. Seit ihrer Jugend in Nigeria bestimmen Verrat und Schuld das Verhältnis der beiden Brüder. Als Femi verschwindet, begibt sich Ade auf die Suche. Dabei stößt er auf Femis zwielichtigen Chef.

Dienstag, 05.02. 20:30 Uhr Einführung: Marie-Hélène Gutberlet

SUR LA PLANCHE Marokko/Frankreich/Deutschland 2010. R: Leila Kilani. D: Soufia Issami, Mouna Bahmad, Nouzha Akel, Sera Betioui. 106 Min. DCP. OmeU

Badia und Imane arbeiten unter extremen Bedingungen in einer Krabbenverarbeitungsfabrik in Tanger. Nach Feierabend gehen sie regelmäßig auf Diebeszug. Ihr Revier ist die Freihandelszone im Hafen von Tanger, wo die großen Unternehmen angesiedelt sind. Schließlich planen sie mit zwei weiteren jungen Frauen einen großen Coup.

Mittwoch, 06.02. 18:00 Uhr


AFRICA ALIVE 2013

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THE CUT Uganda 2012. R: Beryl Magoko Dokumentarfilm. 45 Min. Blu-Ray. OmU

Zu Gast: Beryl Magoko

In Kooperation mit dem Rhein-MainFachgremium gegen FGC/FGM

Mittwoch, 06.02. 20:30 Uhr

Der Stamm der Kuria in Kenia und Tansania praktiziert noch immer die rituelle Klitorisbeschneidung (Female Genital Mutilation – FGM). Während die ältere Generation versucht, das Vermächtnis der Ahnen aufrecht zu erhalten, erzeugt die alte Praxis gemischte Gefühle bei den Jungen. Die Filmemacherin Beryl Magoko lässt die unterschiedlichen Positionen in vielen Interviews zu Wort kommen. Der Film wird anlässlich des Internationalen Tages „Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung“ gezeigt.

BAYIRI – La Patrie Das Vaterland Burkina Faso/Frankreich 2011. R: S. Pierre Yameogo. D: Tina Hatou Ouédraogo, Bil Aka Kora, Blandine Yaméogo. 90 Min. 35mm. OmeU

Donnerstag, 07.02. 18:00 Uhr

Während des Bürgerkrieges 2002 in der Elfenbeinküste richten sich die Aggressionen auch gegen die Migranten aus Burkina Faso. Viele kehren deshalb zurück nach Burkina Faso in das Flüchtlingslager Bayiri. Die junge Biba wird an einem Checkpoint von Soldaten vergewaltigt. Auch als sie das Flüchtlingscamp schließlich erreicht, kann sie sich nicht sicher fühlen. Mit Hilfe des Erntearbeiters Zordo versucht die schwangere Frau, so gut wie möglich für sich und ihre Freundinnen zu sorgen.


SPECIAL

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SOMETHING NECESSARY Kenia/Deutschland 2013. R: Judy Kibinge D: Susan Wanjiru, Joseph Walter Kipchumba. 85 Min. DCP. OmeU

Zu Gast: Regisseurin Judy Kibinge und Hauptdarstellerin Susan Wanjiru

Mittwoch, 27.02. 20:15 Uhr



Anne hat bei den Unruhen in Kenia im Jahr 2007 alles verloren: Ihr Mann ist tot, ihr Sohn schwer krank und ihre Farm liegt in Schutt und Asche. Bei ihrem Kampf zurßck ins Leben begegnet sie dem jungen Kriminellen Joseph, der an den Ausschreitungen beteiligt war. Der Film ging aus einem Workshop der Produktionsfirma ONE FINE DAY FILMS hervor. Diese gehÜrt zum Verein One Fine Day e.V, der 2008 von Tom Tykwer und Marie Steinmann gegrßndet wurde und der durch die Vermittlung von ästhetischen Prinzipien und Know-How Kindern und Jugendlichen in benachteiligten Regionen einen Zugang zu den Phantasieund Entdeckungsräumen der Kunst zu ermÜglicht.



      

          

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KINOHIGHLIGHTS 2012 Die Filmreihe mit den besten Filmen aus 2012 bietet die Gelegenheit, verpasste Filme oder solche, die Herz und Hirn besonders stimulierten, auf der großen Leinwand zu sehen – und zwar in der Originalfassung mit Untertiteln. Nach neun Filmen im Januar wird die Reihe im Februar mit fünf weiteren Neuerscheinungen beschlossen. HOLY MOTORS Frankreich/Deutschland 2011. R: Leos Carax D: Denis Lavant, Edith Scob, Kylie Minogue. 115 Min. 35mm. OmU

Nach einem Prolog, in dem Regisseur Leos Carax als erwachender Träumer den fantastischen Rahmen seines Films vorgibt, begegnet der Zuschauer einem kleinwüchsigen, mit Monsieur Oscar angesprochenen Mann. Von unsichtbaren Auftraggebern als Schauspieler engagiert, schlüpft dieser im Laufe eines Tages in elf verschiedene Rollen. Dabei fasziniert er als ekelerregender Kobold, der ein Modeshooting auf einem Friedhof sprengt, als Auftragsmörder oder als Sterbender. Carax‘ erster Spielfilm seit 13 Jahren wurde weltweit für seine kühne Neudefinition des filmischen Erzählens gefeiert.

Freitag, 08.02. 18:00 Uhr Samstag, 09.02. 20:30 Uhr


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KINOHIGHLIGHTS 2012 L’ENFANT D’EN HAUT Winterdieb Schweiz/Frankreich 2012. R: Ursula Meier. D: Kacey Mottet Klein, Léa Seydoux, Gillian Anderson. 97 Min. 35mm. OmU

Sonntag, 10.02. 20:30 Uhr Mittwoch, 13.02. 20:30 Uhr

Der zwölfjährige Simon lebt mit der um einige Jahre älteren Louise in prekären Verhältnissen in einem Schweizer Tal. Im vornehmen Skigebiet in der Nachbarschaft stiehlt der Junge den zumeist ausländischen Touristen Skier und Ausrüstung, die er anschließend im Tal verkauft. Obwohl er sich und Louise so den Lebensunterhalt sichert, dankt sie es ihm mit ihrer Distanz und Abwesenheit, worunter Simon sehr leidet. In kühlen Tableaus erzählt Ursula Meiers zweiter Spielfilm eine sozialkritische Geschichte und verzichtet dabei weitgehend auf Psychologisierung.

DANS LA MAISON In ihrem Haus Frankreich 2012. R: François Ozon. D: Fabrice Luchini, Ernst Umhauer, Emmanuelle Seigner. 105 Min. 35mm. OmU

Freitag, 15.02. 18:00 Uhr Samstag, 16.02. 20:30 Uhr

Der Literaturlehrer Germain entdeckt bei der Bewertung eines Schulaufsatzes das literarische Talent des 16-jährigen Claude. Dieser beschreibt in pointierter Sprache und mit zynischem Unterton seinen Besuch bei der Familie eines Klassenkameraden. Sein Hauptinteresse gilt dessen attraktiver Mutter Esther. Germain, als junger Mann mangels Begabung als Schriftsteller gescheitert, ermutigt Claude zu weiteren Besuchen und näheren Beschreibungen. Bald entwickeln dessen Skizzen ein destruktives Eigenleben. Der hoch gelobte Film knüpft an Ozons Frühwerk an, das den Zerfall bürgerlicher Strukturen beobachtet.


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THE ANGEL’S SHARE Angel’s Share - Ein Schluck für die Engel Großbritannien 2012. R: Ken Loach D: Paul Brannigan, John Henshaw. 101 Min. 35mm. OmU

Gewalt und Frust sind die langjährigen Wegbegleiter des jungen Robbie, einem in den ärmlichen Vierteln Glasgows großgewordenen Kleinkriminellen. Nachdem er einen Mann ins Krankenhaus geprügelt hat, entgeht er dank eines mitleidigen Richters und der Schwangerschaft seiner Freundin einer Gefängnisstrafe. Bei den ihm auferlegten Sozialstunden begegnet er Harry, der ihn zum Besuch einer Whisky-Destillerie einlädt. Dort offenbart sich Robbies überragender Geschmackssinn. Bald erfährt er von der bevorstehenden Versteigerung eines wertvollen Whiskys und entwickelt mit seinen Freunden einen tollkühnen Plan.

Sonntag, 17.02. 21:15 Uhr Freitag, 22.02. 18:00 Uhr

CLOUD ATLAS USA/D 2012. R: Andy Wachowski, Lana Wachowski, Tom Tykwer D: Tom Hanks, Halle Berry, Jim Broadbent. 172 Min. 35mm. OmU

In sechs Episoden, die den Zeitraum von 1849 bis 2321 umspannen, erzählt CLOUD ATLAS vom Aufbegehren gegen die bestehenden Verhältnisse, dem Scheitern der Wohlmeinenden und ihren Spuren in der Menschheitsgeschichte. „Alles ist mit allem verbunden“, lautet einer der Kernsätze des beeindruckenden Denkgebäudes, das David Mitchell in seinem Roman errichtete und das die Wachowski-Geschwister in Arbeitsteilung mit Tom Tykwer verfilmten. Die teuerste (überwiegend) deutsche Produktion der Filmgeschichte besticht als modernes Epos mit einer sogar für heutige Sehgewohnheiten mutigen Montage sowie einer kraftstrotzenden Inszenierung.

Mittwoch, 20.02. 20:00 Uhr Mittwoch, 27.02. 17:00Uhr


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Zum 100. Geburtstag von Gert Fröbe Gert Fröbe (geboren am 25. Februar 1913 in Planitz, Sachsen, gestorben am 5. September 1988 in München) wäre in diesem Monat 100 Jahre alt geworden. Bekannt wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg durch seine mitreißenden Auftritte auf Münchens Kabarettbühnen. Daraus resultierte auch seine erste Hauptrolle in dem kabarettistischen Film BERLINER BALLADE (1948). Dem großen Erfolg des Films zum Trotz bekam Fröbe in der Bundesrepublik weiterhin nur kleinere Rollenangebote. Das änderte sich, als der französische Film ihn in den 1950er Jahren für sich entdeckte. Spätestens mit seiner Darstellung des Schurken im dritten James-Bond-Film GOLDFINGER (1964) wurde Fröbe zum internationalen Star – neben Hardy Krüger, Curd Jürgens und Oskar Werner einer der ganz wenigen jener Zeit, die aus dem deutschsprachigen Raum stammten. In seinem letzten Lebensjahrzehnt verlegte sich Fröbe wieder überwiegend auf die Kleinkunst. In einem unvergesslichen, zweistündigen Auftritt war er Ende der 1980er Jahre auch im Deutschen Filmmuseum zu bewundern.


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BERLINER BALLADE Deutschland 1948. R: Robert A. Stemmle D: Gert Fröbe, Aribert Wäscher, Tatjana Sais. 91 Min. 35mm

Aus seinem Kabarettprogramm „Schwarzer Jahrmarkt“ entwickelte Günter Neumann diese satirisch überspitzte Bestandsaufnahme der Nachkriegsjahre. Aus der Gefangenschaft nach Berlin zurückgekehrt, kämpft ein Mann – der später sprichwörtlich gewordene Otto Normalverbraucher – vergeblich gegen die Verhältnisse im zerstörten Berlin an: überbelegte Wohnungen, Hunger, Bürokratie, Missgunst. Auch durch die Darstellung Gert Fröbes, damals noch spindeldürr, wurde diese Figur zu einer Ikone der Nachkriegszeit. BERLINER BALLADE ist einer der wenigen deutschen kabarettistischen Filme, die sich ihren Witz und Charme bis heute bewahrt haben.

Freitag, 08.02. 20:30 Uhr Dienstag, 12.02. 20:30 Uhr

NICK KNATTERTONS ABENTEUER. DER RAUB DER GLORIA NYLON BRD 1959. R: Hans Quest D: Karl Lieffen, Susanne Cramer, Gert Fröbe. 90 Min. 35mm

„Nick Knatterton” war ein Comic strip, der in den 1950er Jahren zuerst in der Illustrierten Quick erschien. Er war nicht nur als Parodie auf US-amerikanische Krimiserien angelegt, sondern auch gespickt mit einer Fülle satirischer Anspielungen auf die politische Situation der Bundesrepublik. In der Verfilmung der Episode „Der Raub der Gloria Nylon“ ist davon wenig übriggeblieben, aber Hans Quest gelang eine überdurchschnittliche Kriminalgroteske: Der Meisterdetektiv Knatterton muss eine entführte Millionärstochter finden. Als Gauner Hugo spielte Gert Fröbe hier seine erste größere Rolle im bundesdeutschen Kino.

Sonntag, 10.02. 18:00 Uhr


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Zum 100. Geburtstag von Gert Fröbe ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAG Schweiz/BRD/Spanien 1958. R: Ladislao Vajda. D: Heinz Rühmann, Michel Simon, Ewald Balser, Gert Fröbe. 100 Min. 35mm

Donnerstag, 14.02. 18:00 Uhr Freitag, 15.02. 20:30 Uhr

Heinz Rühmann (in seiner ersten ernsten Rolle) spielt einen Kriminalkommissar, der den Mörder eines kleinen Mädchens sucht. Gert Fröbe verkörpert diesen Verbrecher als bedrohlichen Sadisten. ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAG ragt aus der Dutzendware jener Zeit heraus, indem er überzeugend die Stimmung der Lynchjustiz gegen einen zu Unrecht Verdächtigten schildert. Dieser bemerkenswerte Kriminalfilm entstand nach einem Originaldrehbuch von Friedrich Dürrenmatt, welches allerdings im Entstehungsprozess des Films massiv verändert wurde.

LUDWIG Italien/Frankreich/BRD 1973. R: Luchino Visconti. D: Helmut Berger, Romy Schneider, Trevor Howard. 246 min. 35mm. OmU

Sonntag, 17.02. 17:00 Uhr

Von allen Filmen über König Ludwig II. von Bayern ist LUDWIG, der dritte Teil von Luchino Viscontis „deutscher Trilogie“, der mit Abstand eindrucksvollste – vor allem in der ungekürzten, rekonstruierten Version. Vielfach an Originalschauplätzen gedreht, schildert der Film mit großer Opulenz das Leben seines Protagonisten. Im Mittelpunkt steht die Beziehung zu Richard Wagner. Viscontis Film ist die brillante Studie eines Träumers, dessen Sehnsucht nach dem absolut Schönen schließlich in Einsamkeit und Verfall mündet. Als einfühlsamer Beichtvater des Königs brilliert Gert Fröbe.


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THE SERPENT’S EGG Das Schlangenei BRD/USA 1977. R: Ingmar Bergman. D: Liv Ullmann, David Carradine, Gert Fröbe. 119 Min. 35mm. engl./dt. OF

THE SERPENT’S EGG war Ingmar Bergmans erster außerhalb Schwedens entstandener Film. Er wurde in den Bavaria-Studios bei München überwiegend in englischer Sprache gedreht und erzählt von dem Artisten Abel Rosenberg, der 1923 während der Inflation nach Berlin kommt. Zusammen mit der Frau seines toten Bruders nimmt er einen Job bei dem geheimnisvollen Dr. Vergerus an. Gert Fröbe spielt den Polizeiinspektor Bauer, der dem Doktor auf den Fersen ist. Es gelingt Bergman, das Klima allgemeiner Paranoia in einer politischen und ökonomischen Krise einzufangen; über dem Film schwebt der Geist von Fritz Langs DR. MABUSE.

Dienstag, 19.02. 20:30 Uhr

$ USA 1971. R: Richard Brooks D: Warren Beatty, Goldie Hawn, Gert Fröbe. 119 Min. 35mm. OF

Ein US-amerikanischer Sicherheitsexperte installiert in einer Hamburger Bank eine neue Sicherheitsanlage. Was der Manager der Bank (gespielt von Gert Fröbe) nicht weiß: Der Experte plant mit Hilfe seiner Freundin, die Banksafes von drei Kriminellen auszurauben. Deren deponiertes Vermögen wurde illegal erworben, deshalb könnten sie nicht zur Polizei. Richard Brooks’ Film $ wurde in Deutschland gedreht. Er besticht durch eine virtuose Konstruktion, in der sich die Handlung aus einem Puzzle kurzer, zunächst scheinbar unzusammenhängender Einstellungen allmählich kristallisiert.

Donnerstag, 28.02. 18:00 Uhr


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SPECIAL

WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? Das epd FilmSonderheft zur Reihe ist im Museumsshop erhältlich.

In der renommierten Reihe WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? präsentiert das Kino des Deutschen Filmmuseums einmal im Monat ein aktuelles Werk. Im Anschluss an die Vorführung sprechen Journalisten mit den Filmemachern über das deutsche Filmgeschehen. Im Februar ist der aktuelle Film über das Leben des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II. zu sehen mit dem Newcomer Sabin Tambrea in der Hauptrolle. Das Regie-Duo Peter Sehr und Marie Noëlle drehte den Historienfilm an Originalschauplätzen in den Schlössern Neuschwanstein, Linderhof, Herrenchiemsee sowie in Versailles.

Über Peter Sehr und Marie Noëlle Der im Odenwald geborene Peter Sehr arbeitete als Biophysiker, ehe er ins Filmgeschäft wechselte. Mit seiner Ehefrau Marie Noëlle gründete er 1988 die P’Artisan Filmproduktion GmbH. Ihre gemeinsamen Filme wie DAS SERBISCHE MÄDCHEN (1991) oder DIE FRAU DES ANARCHISTEN (2008) sind vielfach preisgekrönt. Sehr ist Dozent an der Filmakademie Baden-Württemberg und Mitbetreiber des renommierten Arri-Kinos in München. Noëlle schreibt neben ihrem Filmschaffen Romane und Kurzgeschichten und lehrt an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. LUDWIG II. Deutschland/Frankreich/Österreich 2012. R: Peter Sehr, Marie Noëlle D: Sabin Tambrea, Sebastian Schipper, H. Herzsprung. 142 Min. 35mm

Vorfilm OPERATION RIENZI Deutschland 2005. R: Thomas Oberlies, Matthias Vogel. 5 Min. 35mm.

Dientstag, 26.02. 20:00 Uhr Nach dem Film spricht Rudolf Worschech (epd film) mit Peter Sehr und Marie Noëlle.

Ludwig ist gerade 18 Jahre alt, als er den bayerischen Thron besteigt. Der junge Mann interessiert sich jedoch wenig fürs Repräsentieren, er träumt von einer besseren Welt voller Frieden und Glück. Seine Leidenschaft ist die Musik - weshalb Ludwig den umstrittenen Komponisten Richard Wagner an den Hof holt. Sein Königreich aber wird von vielen Seiten bedroht: Kriege mit Preußen und Frankreich, in der Innenpolitik verbünden sich die Minister gegen den König und private Probleme verunsichern Ludwig zusehends. Zutiefst verstört zieht er sich aus der Politik zurück und flüchtet sich vor der Realität in den Bau seiner Traumschlösser.


KLASSIKER & RARITÄTEN

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LUDWIG II. Anlässlich des neuen Ludwig-Films von Peter Sehr und Marie Noëlle (Seite 36) zeigen wir historische Vorläufer. LUDWIG II – GLANZ UND ELEND EINES KÖNIGS BRD 1955. R: Helmut Käutner D: O. W. Fischer, Ruth Leuwerik. 114 Min. 35mm

Nach dem Tod des Märchenkönigs Ludwig II. wird sein Leben in langen Rückblenden erzählt: Von der Thronbesteigung über die Freundschaft mit Richard Wagner und die Entwürfe für kühne Märchenschlösser bis zu seinem seelischen Verfall und tragischen Ende. Der Film wird von seinem starken Hauptdarsteller O.W. Fischer und einer einfallsreichen Erzählweise getragen, die dem zeitweiligen Kitsch entgegenwirkt. Der Film erhielt den Bambi als wirtschaftlich erfolgreichster Film des Jahres 1955.

Dienstag, 12.02. 18:00 Uhr

LUDWIG 1881 Deutschland/Schweiz 1993. R: Fosco Dubini, Donatello Dubini D: Helmut Berger, Max Tidof. 90 Min. 35mm

Im Sommer 1881 reisen König Ludwig II. von Bayern und der Hofschauspieler Josef Kainz inkognito an den Vierwaldstättersee. Ludwig II. will den Schauspieler dort Szenen aus Schillers „Wilhelm Tell“ an den Originalschauplätzen spielen lassen, doch Kainz kann die hohen Erwartungen des Königs nicht erfüllen. Von zeitgenössischen Texten und Dokumenten ausgehend zeigt LUDWIG 1881 einen König, der weit von einer Märchengestalt entfernt ist. Dieser Ludwig will vor allem ein moderner Mensch sein – technischen Neuerungen gegenüber aufgeschlossen, die er in den Dienst seiner eigenen Phantasie zu stellen versucht.

Dienstag, 19.02. 18:00 Uhr


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lecture & film

JEAN-LUC GODARD: FILM DENKEN NACH DER GESCHICHTE DES KINOS Mehr als jeder andere Regisseur ist Jean-Luc Godard Philosoph, genauer: ein Geschichtsphilosoph des Kinos. Mit seinen frühen Werken beginnt eine Film-Epoche, in der Regisseure über die Geschichte ihrer Kunst reflektieren und sie mit ihren Filmen bewusst aufgreifen und weiterspinnen. Godard hat überdies die Geschichte des Kinos filmisch dokumentiert, etwa in seinem großen Filmessay HISTOIRE(S) DU CINÉMA (1988-1998). Immer wieder hat Godard die Frage gestellt, was nach dem Kino kommt. Die Lecture-Reihe nimmt das Werk Godards zum Anstoß und Ausgangspunkt für eine vielstimmige Reflexion über die Geschichte und die Zukunft des Kinos. Bis Juli 2013 kommen Regisseure, Filmwissenschaftler, Kunsthistoriker, Philosophen und Schriftsteller zu Wort, die jeweils einen Faden aus einem Film Godards aufgreifen und weiterentwickeln. Ergänzt wird die Reihe durch weitere Filme Godards und durch Werke, über die der Regisseur und Autor Kritiken in den Cahiers du Cinéma verfasst hat. Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt (Lehrstuhl für neuere und neueste Kunstgeschichte, Prof. Regine Prange & Lehrstuhl für Filmwissenschaft, Prof. Vinzenz Hediger).


Lecture & Film

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Der Idiot. SOIGNE TA DROITE und Godards burleske Phase Lecture von Prof. Volker Pantenburg SOIGNE TA DROITE von 1987 gehört zu den wenig diskutierten Arbeiten Jean-Luc Godards. Dabei greift der Film mit der präzisen Beobachtung der Pop-Band Les Rita Mitsouko im Tonstudio nicht nur ONE PLUS ONE von 1968 auf, sondern ermöglicht auch einen Blick auf die komischen und burlesken Züge im Werk Godards, die sich Mitte der Achtziger Jahre besonders deutlich artikulieren. KING LEAR (1987) mit Woody Allen als Mr. Alien, die grotesken Werbe-Clips für die JeansMarke Closed oder der Beitrag ARMIDE für den Kollektivfilm ARIA (1987) lassen die Konturen einer kurzen „burlesken Phase“ erkennen, deren deutlichster Ausdruck SOIGNE TA DROITE ist.

Donnerstag, 07.02. 20:15 Uhr

Volker Pantenburg ist Juniorprofessor für visuelle Medien und Juniordirektor des IKKM an der Bauhaus Universität Weimar.

SOIGNE TA DROITE Schütze deine Rechte Frankreich/Schweiz 1987. R: Jean-Luc Godard. D: Jane Birkin, Dominique Lavanant, Pauline Lafont. 82 Min. 35mm. OmeU

Ein Idiot (eine Anspielung auf Dostojewski) soll einen Film drehen – doch die Anforderungen sind hoch: Er soll weder von Sex, Liebe und Gewalt noch von Politik, Wahrheit und Freiheit handeln. Der Idiot macht sich auf die Reise und kehrt schließlich mit dem fertigen Film, einer Collage von unzähligen möglichen Filmen, zurück. Es entsteht eine meisterhafte Mixtur aus Ton, Bildern und Geschichten, die als vielschichtiger Diskurs über das Filmemachen, die Filmsprache und die Möglichkeiten filmischer Ausdrucksmittel angelegt ist. SOIGNE TA DROITE ist zugleich eine Hommage an das Kino früherer Zeiten als Ort des großen Erlebens.

Donnerstag, 07.02. ca. 21:15 Uhr

„Um einen Film zu machen, genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ (Jean-Luc Godard)


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LECTURE & FILM: JEAN-LUC GODARD PARIS NOUS APPARTIENT Paris gehört uns Frankreich 1961. R: Jacques Rivette. D: Betty Schneider, Giani Esposito, Françoise Prévost. 136 Min. 35mm. OmeU

In Kooperation mit

Samstag, 09.02. 18:00 Uhr Mittwoch, 13.02. 18:00 Uhr

Als die junge Literaturstudentin Anne nach Paris kommt, stellt ihr Bruder sie einer Künstlergruppe um die ExilAmerikaner Philip und Terry vor. Die beiden erzählen ihr vom mysteriösen Tod eines begnadeten Musikers und militanten Anarchisten. Angeblich habe er Selbstmord begangen – doch Anne ist davon überzeugt, dass eine mächtige kriminelle Geheimorganisation hinter dem Todesfall steckt. Ihre Recherche wird zu einer surrealen Odyssee durch den urbanen Raum und lässt sie tief in die Schattenseiten der Seine-Metropole eintauchen. In diesem verspielten und geheimnisvollen Film der Nouvelle Vague spielt Jean-Luc Godard selbst eine kleine Nebenrolle. LE TESTAMENT DU DOCTEUR CORDELIER Das Testament des Dr. Cordelier Frankreich 1959. R: Jean Renoir D: Jean-Louis Barrault, Teddy Bilis, S. Margollé. 92 Min. 35mm. OmeU

In Kooperation mit

Samstag, 16.02. 18:00 Uhr Mittwoch, 20.02. 18:00 Uhr

Der angesehene Pariser Arzt und Wissenschaftler Dr. Cordelier arbeitet an einem Serum, das die wahre Natur des Menschen freisetzen soll. Als er dieses in einem Selbstversuch testet, entpuppt sich der ehrwürdige Doktor als Bestie: Er verwandelt sich in das Ungeheuer Opale, das nachts schreckliche Verbrechen begeht. Opale ist außer Kontrolle – und Cordelier muss mit Entsetzen feststellen, dass er ein Gefangener im eigenen Körper ist. Renoir drehte seine „Dr. Jekyll and Mr. Hyde“-Adaption zeitweise mit acht Kameras gleichzeitig, was die außerordentliche darstellerische Präsenz des Hauptdarstellers Jean-Louis Barrault betont.


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Kurzfilm-Special:

In Kooperation mit

Alain Resnais

Alain Resnais’ Art zu filmen prägte und beeinflusste eine ganze Generation von Filmemachern. In seinen Kritiken in den Cahiers du Cinéma zeigte sich Jean-Luc Godard davon nachhaltig beeindruckt und bezog sich mehrfach auf Resnais’ frühe Kurzfilme. GUERNICA Frankreich 1950. R: Alain Resnais, Robert Hessens Dokumentarfilm. 12 Min. 35mm. OmeU

Inspiriert durch Pablo Picassos Bild „Guernica” drehten Alain Resnais und Robert Hessens ein Filmessay mit Texten von Paul Eluard, das gegen Zerstörung und Unterdrückung protestiert. Während des spanischen Bürgerkriegs wurde im April 1937 die baskische Stadt Guernica durch ein Flächenbombardement der deutschen Legion Condor zerstört, mehr als 2.000 Menschen wurden getötet. LES STATUES MEURENT AUSSI Auch Statuen sterben Frankreich 1953. R: Alain Resnais, Chris Marker Dokumentarfilm. 30 Min. Digital. OmeU

Alain Resnais zeigt in LES STATUES MEURENT AUSSI faszinierende Skulpturen und Masken aus Afrika. Durch den Kommentar von Chris Marker entsteht eine antikolonialistische Studie über den Verfall afrikanischer Kunst. Der Film durfte bis Ende der sechziger Jahre nicht öffentlich vorgeführt werden, da er als Angriff auf den europäischen Kunst-Kolonialismus gewertet wurde. NUIT ET BROUILLARD Nacht und Nebel Frankreich 1955. R: Alain Resnais Dokumentarfilm. 32 Min. 35mm. OmeU

Der Essayfilm über die nationalsozialistischen Konzentrationslager gewährte in den 50er Jahren erstmals Einsicht in die Gräuel der NS-Verbrechen. Alain Resnais kombinierte Aufnahmen der Ruinen von Auschwitz mit historischem Bildmaterial der Alliierten. Dazu montierte er den Kommentar des Schriftstellers und KZ-Überlebenden Jean Cayrol sowie Musik von Hanns Eisler. Ein Politikum: Die bundesdeutsche Regierung versuchte die Wettbewerbsteilnahme des Films in Cannes zu verhindern.

Donnerstag, 21.02. 18:00 Uhr Dienstag, 26.02. 18:00 Uhr


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KINDERKINO SOUL BOY Kenia/Deutschland 2010. R: Hawa Essuman. D: Samson Odhiambo, Leila Dayan Opollo, Krysteen Savane. 61 Min. DCP. DF. Ab 10 Jahren

Freitag, 01.02. 14:30 Uhr Sonntag, 03.02. 15:00 Uhr

Der 14-jährige Abila lebt mit seiner Familie in Nairobi in einem der größten Slums Afrikas. Eines Morgens findet er seinen Vater krank und verwirrt vor. Mit seiner Freundin Shiku findet Abila heraus, dass sein Vater seine Seele beim Spielen an eine Geisterfrau verloren hat. Trotz der Erklärung seiner Mutter, es sei wieder mal der Alkohol, macht sich Abila auf die Suche nach der Hexe. Das Debüt der ghanaisch-kenianischen Regisseurin Hawa Essuman entstand in enger Zusammenarbeit mit Tom Tykwer.

DIE ABENTEUER DER KLEINEN GIRAFFE ZARAFA Frankreich/Belgien 2011. R: Rémi Bezançon, Jean-Christophe Lie Animationsfilm. 78 Min. DCP. DF. Ab 6 Jahren

Freitag, 08.02. 14:30 Uhr Sonntag, 10.02. 15:00 Uhr

Auf der Flucht vor einem Sklavenhändler freundet sich der kleine Maki mit der jungen Giraffe Zarafa an. Kurz darauf wird diese gefangen genommen und soll dem französischen König geschenkt werden. Um Zarafa zu befreien, tritt Maki zusammen mit dem Wüstenprinzen Hassan eine abenteuerliche Reise an: mit dem Heißluftballon von Afrika aus bis nach Paris. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit: Die Ankunft der ersten Giraffe in Europa war in den 1920er Jahren eine große Attraktion.


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ICE AGE USA 2002. R: Chris Wedge Animationsfilm. 81 Min. 35 mm. DF. Ab 6 Jahren

Bei der jährlichen Wanderung in den Süden wird das geschwätzige Faultier Sid von seiner genervten Familie zurückgelassen. Aus Angst, allein zu bleiben, schließt sich die Nervensäge dem einzelgängerischen Mammut Manni an, sehr zu Mannis Leidwesen. Zufällig stolpert das ungleiche Paar über ein hilfloses Menschenbaby, und sie beschließen, es zu seinen Artverwandten zurückzubringen. Begleitet vom verschlagenen Säbelzahntiger Diego machen sie sich auf in ein Abenteuer – mit Vulkanausbrüchen, rasanten Rutschpartien, hungrigen Dodos und einer Menge anderer eiszeitlicher Gefahren.

Freitag, 15.02. 14:30 Uhr Sonntag, 17.02. 15:00 Uhr

WOLFSBLUT USA 1991. R: Randal Kleiser. D: Ethan Hawke, Klaus Maria Brandauer 109 Min. 35 mm. DF. Ab 8 Jahren

Zur Zeit des Goldrausches reist der junge Jack Conroy durch Alaska, um die Goldmine seines Vaters zu suchen. Auf seinem Weg durch die Wildnis schließt er sich dem Abenteurer Alex Larson an. Sie begegnen mehrmals dem Wolfs-Hund-Mischling „Wolfsblut“. Nachdem das Tier Jack vor einem Bären rettet, wird es sein treuer Freund und Begleiter. Durch eine List gerät Wolfsblut jedoch in die Hände des skrupellosen Beauty Smith, der ihn für brutale Hundekämpfe missbraucht. Jetzt braucht das stolze Tier die Hilfe seines zweibeinigen Freundes.

Freitag, 22.02. 14:30 Uhr Sonntag, 24.02. 15:00 Uhr


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Partner der Filmreihe:

tnt film präsentiert: LATE NIGHT OSCAr®-KINO Klassiker der Oscar®-Geschichte gibt es in diesem Monat zu später Stunde. Das Kino zeigt zwei Kultfilme aus den 70er Jahren. THE FRENCH CONNECTION USA 1971. R: William Friedkin. D: Gene Hackman, Fernando Rey, Roy Scheider. 104 Min. Blu-ray. OmU

Freitag, 08.02. 22:30 Uhr Samstag, 16.02. 22:30 Uhr

Mit unkonventionellen Methoden versucht ein Polizist, einen Drogenhändlerring zu knacken, der via Brooklyn Heroin in die USA schmuggelt. Der Film wurde stilbildend durch seinen harten Realismus und seine quasidokumentarische Verwendung heruntergekommener New Yorker Orte. Zudem beeindruckte die Kinofans 1971 eine grandiose Verfolgungsjagd. THE FRENCH CONNECTION ist einer der wenigen Kriminalfilme, die jemals als Best Picture prämiert wurden, und darüber hinaus ein Beispiel, wie das „New Hollywood“-Kino auch bei den Oscars® Erfolge feierte. ROCKY USA 1976. R: John G. Avildsen D: Sylvester Stallone, Talia Shire, Burt Young. 119 Min. 35mm. OF

Samstag, 09.02. 22:30 Uhr Freitag, 15.02. 22:30 Uhr

Rocky Balboa, ein etwas einfältiger Boxer aus Philadelphia, erhält die Chance seines Lebens, als er bei einem Meisterschaftskampf einspringen kann. Ungeachtet späterer Fortsetzungen ist ROCKY nicht nur das liebenswerte Portrait eines Losers, der sich sprichwörtlich nach oben boxt, sondern auch eine Milieustudie über das Leben in einem US-amerikanischen Slum. Für Sylvester Stallone, der auch das Drehbuch schrieb, bedeutete der Film seinen Durchbruch zum Ruhm. ROCKY gewann als Best Picture gegen starke Konkurrenz. Stallone war überdies als Bester Schauspieler und für das Beste Drehbuch nominiert.


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Die lange Oscar®-NACHT im Deutschen Filmmuseum am 24. Februar 2013 Steven Spielbergs LINCOLN oder Ang Lees LIFE OF PI, Jennifer Lawrence in SILVER LININGS PLAYBOOK oder Emmanuelle Riva in AMOUR: Wer wird bei der Oscar®Verleihung in Hollywood triumphieren? Die bestbesetzte Show der Welt wird auch in diesem Jahr wieder die Massen vor die Bildschirme locken – selbst in Europa, wo die TV-Übertragung erst weit nach Mitternacht beginnt. Ein Ereignis, das man am besten zusammen mit anderen genießt. Es macht schließlich viel mehr Spaß, in Gesellschaft mit seinen Favoriten mitzufiebern, über die Entscheidungen zu diskutieren und sich über die Scherze des Moderators (dieses Jahr: Seth MacFarlane) zu amüsieren oder aufzuregen. Das Deutsche Filmmuseum bietet hierzu erstmalig die Gelegenheit, die Preisverleihung gemeinsam mit Freunden und Freundinnen auf der großen Leinwand zu erleben. Zuvor sind acht der neun nominierten Filme der Kategorie Bester Film von Freitag, 22. bis Sonntag, 24. Februar im Kino des Deutschen Filmmuseums zu sehen. Damit nicht genug: Das Haus ist die ganze Nacht geöffnet. Bereits eine Stunde vor Mitternacht können sich die Oscar®-Fans auf das Thema der Nacht einstimmen. Etwa mit den zehn Original-Oscars®, darunter die von Bette Davis und Clark Gable, die in der aktuellen Sonderausstellung „And the Oscar® goes to... – 85 Jahre Bester Film“ zu sehen sind. Die Schau lässt die Geschichte der Kategorie Bester Film Revue passieren und präsentiert neben den goldenen Statuen rund 150 einzigartige Exponate zu berühmten Filmklassikern. Die Kuratorin Jessica Niebel führt in der Nacht mehrfach durch die Ausstellung und beantwortet Fragen, etwa zum Wahlverfahren oder zur Institution, die hinter dem wichtigsten Filmpreis der Welt steht und Kooperationspartner der Frankfurter Ausstellung ist: die Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Als besonderes Highlight wagt Kurator Michael Kinzer – profunder Kenner der Oscar®-Geschichte – um Mitternacht ein „Oscar®-Orakel“. Er stellt seine Prognosen für den Ausgang der diesjährigen Oscar®-Verleihung vor, indem er auf Ergebnisse und Erkenntnisse der langjährigen Oscar®-Geschichte zurückgreift. Welche Phänomene beeinflussen die Wahl? Sind es wirklich die besten Leistungen, die prämiert werden, oder spielen andere Faktoren eine Rolle?


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SPECIAL: lange OSCAr®-NACHT Das neu gewonnene Spezialwissen können die Besucher sofort nutzen: Beim Gewinnspiel zum Best Picture 2012 wird ein Lufthansa-Flug für zwei Personen nach L.A. verlost. Ein weiteres Gewinnspiel lädt dazu ein, Vorhersagen in allen Kategorien zu treffen. Dem Gewinner winkt eine Privatvorstellung im Kino des Deutschen Filmmuseums. Wer schon immer von einer Gastrolle in seinem Lieblingsfilm träumte, kann sich in der Bluebox im 4. Stock in eine breite Auswahl von Filmen hineinfotografieren lassen. Gerne auch im „Red-Carpet-Outfit“, das die Glamour Look Academy mit Profi-Make-up und oscarreifem Hairstyling abrundet. Im Erdgeschoss legt DJ Antje-Maya Hirsch (radio x – Music for Films) beliebte Filmmusik auf, die zum Tanzen einlädt oder einfach nur zum Entspannen in lockerer Lounge-Atmosphäre. Das Filmcafé bietet Getränke und Snacks bis in die frühen Morgenstunden. Zum Durchhalten motiviert von 3 Uhr morgens an das kostenfreie Frühstücksbuffet von Meyer Catering. Bleibt am Ende nur noch, mit Billy Crystal zu singen: „It’s a wonderful night for Oscar, Oscar, Oscar. Who will win?“

WAS/WANN/WO Drinks & Snacks

all night long

EG, 3. OG

Oscar®-Tipp

Teilnahme bis 2 Uhr

oscar-tipp.de

Filmmusik mit DJ Antje-Maya Hirsch

ab 23 Uhr

EG

Ausstellung

ab 23 Uhr

3. OG

Glamour Look Lounge

ab 23 Uhr

4. OG

Bluebox Filmstudio

ab 23 Uhr

4. OG

Kuratorenführung 24 Uhr & 1 Uhr Foyer 3. OG (Treffpunkt) Oscar®-Orakel

24 – 1 Uhr

Kino

Durchhaltefrühstück

ab 3 Uhr

EG

Red Carpet

ab ca. 1:30 Uhr

Kino & EG

85. Oscar®-Verleihung

ab 2:30 Uhr

Kino & EG

live-Übertragung:

Karten für 7,-/5,- € ermäßigt* können an der Kasse oder unter oscars@deutsches-filminstitut.de reserviert werden. *Der Eintritt umfasst das Begleitprogramm inkl. des Besuchs der Sonderausstellung. Zur Übertragung der Verleihung ist der Eintritt ins Haus ab 2 Uhr frei (Ausstellung nur mit Ticket).


Geträumt. Gebucht. Erlebt. Hollywood ruft: jetzt nach L.A. oder zu 400 Zielen weltweit

Weitere Informationen erhalten sie unter lufthansa.com oder in Ihrem Reisebüro. * Pro Passagier verbrauchten die Flugzeuge der Mitglieder des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e. V. im Jahr 2011 für alle In- und Auslandsflüge insgesamt durchschnittlich weniger als 4 Liter Treibstoff auf 100 Kilometer.


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And the BEST PICTURE Nominees are...

And the BEST PICTURE nominees are... Acht potenzielle Beste Filme in 48 Stunden - das gibt es nur im Kino des Deutschen Filmmuseums. Folgende Filme konkurrieren in diesem Jahr um den Oscar® in der Kategorie Bester Film. LINCOLN USA/Indien 2012. R: Steven Spielberg. D: Daniel Day-Lewis, Sally Field, Tommy Lee Jones. 150 Min. DCP. OF

Freitag, 22.02. 20:00 Uhr

Mit zwölf Nominierungen, die zuletzt THE KING’S SPEECH im Jahre 2011 schaffte, geht Steven Spielbergs biographisches Epos als Favorit in die Preisverleihung. Das Porträt eines der wichtigsten Präsidenten der USGeschichte konzentriert sich auf das Jahr 1865 und einen dramatischen Gewissenskonflikt. ARGO USA 2012. R: Ben Affleck D: Ben Affleck, Bryan Cranston, Alan Arkin. 120 Min. DCP. OF

Freitag, 22.02. 22:45 Uhr

Im November 1979, im Jahr der Islamischen Revolution, wird die US-Botschaft in Teheran besetzt. Sechs Mitarbeiter können sich in das Haus des kanadischen Botschafters retten. Um sie zu befreien, gibt der zuständige CIA-Agent Tony Mendez sie als Mitglieder eines kanadischen Filmteams aus.


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SILVER LININGS PLAYBOOK Silver Linings USA 2012. R: David O. Russell. D: Bradley Cooper, Jennifer Lawrence, Robert De Niro. 122 Min. 35mm. OmU

Kurz nach seiner Entlassung aus einer psychiatrischen Klinik begegnet Pat Tiffany, die wie er manisch-depressiv ist. Ihre gemeinsame Teilnahme an einem Tanzwettbewerb bringt ihn sowohl seinem Vater als auch seiner Ex-Frau näher. Die Komödie mit ernstem Unterton ist außerdem in allen vier Darstellerkategorien nominiert.

Samstag, 23.02. 15:00 Uhr

AMOUR Liebe Frankreich/Deutschland/Österreich 2012. R: Michael Haneke D: Jean-Louis Trintignant, Emmanuelle Riva. 127 Min. DCP. OmU

Nach einem Schlaganfall ist Anne auf die Pflege ihres Mannes angewiesen, der mit ihrem fortschreitenden körperlichen und geistigen Verfall zu kämpfen hat. Michael Haneke, außerdem für Regie und Drehbuch nominiert, huldigt der Liebe in ihren vielfältigen Formen.

Samstag, 23.02. 18:00 Uhr

LIFE OF PI Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger USA/China 2012. R: Ang Lee D: Suraj Sharma, Irrfan Khan. 127 Min. DCP. 3D. OF

Der junge Pi Patel wandert mit seinen Eltern und dem Familien-Zoo aus Indien aus. Als das Schiff havariert, findet sich Pi in einem Rettungsboot gemeinsam mit einem bengalischen Tiger wieder. Dem Kandidaten für elf Oscars werden besonders in den technischen Kategorien große Gewinnchancen eingeräumt.

Samstag, 23.02. 20:15 Uhr


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And the BEST PICTURE Nominees are... DJANGO UNCHAINED USA 2012. R: Quentin Tarantino. D: Jamie Foxx, Christoph Waltz, Leonardo DiCaprio. 165 Min. DCP. OF

Samstag, 23.02. 22:30 Uhr

Der als epische Hommage an den Italo-Western angelegte siebte Spielfilm Tarantinos beginnt mit der Befreiung des Sklaven Django durch den deutschstämmigen Kopfgeldjäger Dr. King Schultz. Im Gegenzug für Djangos Hilfe beim Aufspüren dreier Verbrecher unterstützt Schultz ihn bei der Suche nach seiner Frau. BEASTS OF THE SOUTHERN WILD USA 2012. R: Benh Zeitlin D: Quvenzhané Wallis, Dwight Henry. 93 Min. DCP. OmU

Sonntag, 24.02. 12:00 Uhr

In den Sümpfen Louisianas lebt Hushpuppy zusammen mit ihrem Vater im Einklang mit der Natur. Die Krankheit ihres Vaters und ein Sturm bringen das Mädchen an einen Wendepunkt. Die Independent-Produktion unter den Nominierten stellt mit der neunjährigen Quvenzhané Wallis die jüngste Nominierte der Oscar-Geschichte. ZERO DARK THIRTY USA 2012. R: Kathryn Bigelow D: Jessica Chastain, Jason Clarke, Kyle Chandler. 157 Min. DCP. OF

Sonntag, 24.02. 18:00 Uhr

Die Festnahme des Al-Qaida-Führers Osama Bin Laden ist eine Lebensaufgabe für die CIA-Agentin Maya. Nach mehr als acht Jahren frustrierender Suche führen ihre Ermittlungen sie auf eine heiße Spur ins pakistanische Abbottabad. Kathryn Bigelows Film löste heftige Kontroversen über die Darstellung der CIA-Methoden aus.


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And the Oscar® goes to... GERMANY! In der Reihe „And the Oscar® goes to… GERMANY!“ gewähren deutschsprachige Oscar®-Preisträger und deren Nachfahren Einblick in ihre Erlebnisse rund um die Verleihung und die Auswirkungen des Oscar®-Gewinns. Bernhard Grzimek wurde 1960 für SERENGETI DARF NICHT STERBEN mit der begehrten Trophäe für den Besten Dokumentarfilm gewürdigt – und ist bis heute der einzige deutsche Gewinner dieser Kategorie. Der Film wurde in 26 Sprachen übersetzt und in mehr als 60 Ländern gezeigt. Grzimeks Fernsehserie EIN PLATZ FÜR TIERE zählt zu den erfolgreichsten Dokumentarserien Deutschlands, und sein Lexikon „Grzimeks Tierleben“ wurde zum naturkundlichen Standardwerk. Mit dem berühmten Cartoon „Die Steinlaus“ setzte Loriot dem Naturwissenschaftler ein Denkmal. Über Christian Grzimek Christian Grzimek ist der Sohn des Co-Regisseurs Michael Grzimek, der durch einen Flugzeugabsturz bei den Dreharbeiten zu SERENGETI DARF NICHT STERBEN ums Leben kam. Heute ist Christian Grzimek Geschäftsführer von Okapia, einem umfassenden Bildarchiv rund um naturwissenschaftliche Themen mit Sitz in Frankfurt am Main, das sich aus der gleichnamigen Produktionsfirma für Dokumentarfilme entwickelt hat.  SERENGETI DARF NICHT STERBEN Deutschland 1959. R: Bernhard Grzimek, Michael Grzimek Dokumentarfilm. 85 Min. 35mm

Vor dem Film spricht Christian Grzimek mit Urs Spörri (Deutsches Filmmuseum)

Der bahnbrechende Dokumentarfilm über die Tierwelt des Serengeti-Nationalparks in Tansania präsentiert mit großem Engagement die vielfältige Tierwelt des Naturreservats. Als das Schutzgebiet um den NgorongoroKrater eingezäunt werden sollte, wurden Bernhard und Michael Grzimek beauftragt, ein genaues Bild über die dortigen Tierwanderungen zu erstellen. Ein neuartiges Zählverfahren verhalf den Grzimeks zu überraschenden Ergebnissen. Mit ihren atemberaubenden Aufnahmen machten sie auf die fortschreitende Zerstörung eines der letzten afrikanischen Tierparadiese aufmerksam.

Donnerstag, 28.02. 20:15 Uhr Filmbeginn: ca. 21:00 Uhr


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in Kooperation mit

Ein Projekt von

7. SchulKinoWochen Hessen 28. Februar bis 13. März 2013

Hessische Kinos werden zum Klassenzimmer! Schulvorstellungen bei den 7. SchulKinoWochen Hessen im Kino des Deutschen Filmmuseums (eine verbindliche schriftliche Anmeldung ist unbedingt erforderlich!) Auftaktveranstaltung: Hugo Cabret (3D) ab 9 | 28.02.2013 | 09:00 Uhr 200 Jahre Grimm: Animierte Märchenfilme von Lotte Reiniger ab 8 | 01.03.2013 | 08:30 Uhr Jud Süss (mit begleitendem Filmgespräch) ab 14 | 01.03.2013 | 11:30 Uhr Kurzfilmprogramm 1: Unser Planet Erde – Wie werden wir in Zukunft leben? ab 7 | 04.03.2013 | 09:00 Uhr Almanya – Willkommen in Deutschland ab 11 | 05.03.2013 | 08:30 Uhr Und dann der Regen ab 14 | 05.03.2013 | 10:30 Uhr LUCAS präsentiert: Bitte bleib! ab 8 | 06.03.2013 | 08:30 Uhr 50 Jahre Élysée-Vertrag: La grande illusion ab 16 | 06.03.2013 | 10:30 Uhr

71 weitere hessische Kinos beteiligen sich an den 7. SchulKinoWochen Hessen. www.schulkinowochen-hessen.de | hessen@schulkinowochen.de


SPECIALS

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WAGNER & ME WAGNER & ME Großbritannien 2010. R: Patrick McGrady Dokumentarfilm. 89 Min. Blu-Ray. OmU In Kooperation mit

Der britische Schauspieler, Schriftsteller und Fernsehmoderator Stephen Fry beschäftigt sich auf eindringliche Weise mit Richard Wagner – dem wohl umstrittensten Komponisten der Musikgeschichte. Seine Reise nach Bayreuth und zu weiteren Orten aus Wagners Leben wird zu einer sehr persönlichen Auseinandersetzung mit dem Mythos Wagner. Wagners offener Antisemitismus und die Einbindung seines Werkes in die Nazipropaganda und Frys eigene jüdische Abstammung lassen eine bedingungslose Verehrung des Musikgenies nicht zu, gleichzeitig liebt Fry die Kompositionen des Exzentrikers. Kann man Wagners Werk losgelöst von seiner Persönlichkeit und seiner historischen Rolle genießen? Fry reflektiert diese und weitere Fragen auf sympathische Weise. Die Dokumentation gewährt einzigartige Einblicke in das Leben Richard Wagners und hinter die Kulissen der Bayreuther Festspiele – begleitet von der außergewöhnlichen Musik Wagners.

STÄDEL-RUNDGANG

Donnerstag, 14.02. 20:30 Uhr

Freitag 08.02. 12.00 Uhr und 16.00 Uhr

Beim einmal jährlich stattfindenden Rundgang der Städelschule zieht das Filmprogramm dieses Jahr ins Deutsche Filmmuseum. Kurzfilme aller Klassen der Städelschule werden an zwei Tagen im Block präsentiert.

Samstag, 09.02. 14.00 Uhr und 16.00 Uhr

Informationen und Tickets gibt es an der Städelschule: Telefon: 069 - 60 50 08-0.

Sonntag, 10.02. 10:00 Uhr und 12:00 Uhr


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OBERHAUSEN ON TOUR

Donnerstag, 21.02. 20:30 Uhr

„Oberhausen on Tour“ bringt das Festival zum Zuschauer: Zum sechsten Mal ist derzeit ein ausgewähltes Programm der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen auf Tournee – nicht nur in Deutschland, sondern auch international ein Erfolg.

Deutscher Wettbewerb 2012 Tanz, Performance und Show stehen im Mittelpunkt dieses Programms mit ausgewählten Arbeiten aus dem Deutschen Wettbewerb 2012. Vom furiosen StierwagenRennen in der indischen Provinz über einen spontanen Tanz vor der Waschmaschine bis zu den mysteriösen Hinterlassenschaften eines flüchtigen Zeitgenossen: Hier gerät die Bühne des Lebens in den Blick. A Fistful of Rupies Deutschland 2011. R: Hannes Gieseler. 10 Min

Die Spannung des Wettkampfs, der Geschwindigkeitsrausch, die Lust an der Gefahr und jede Menge Staub. Item Number Deutschland/Kanada 2011. R: Oliver Husain. 16 Min

Zwei Minuten vor Beginn einer Vorführung: Eine Schauspielerin wartet auf ihren Auftritt. Plan Deutschland 2011. R: Jasmine Ellis. 4 Min

Ein kurzer Tanzfilm über das Warten. Ein flüchtiger Blick auf drei junge Männer, die auf ihre Wäsche warten. Achill Deutschland 2012. R: Gudrun Krebitz. 9 Min

Die ganze Aufregung liegt in der Unschärfe, im flüchtigen Wahrnehmen und im blinden Rausch. Doska Frank Deutschland 2011. R: Hanna Bergfors. 20 Min

Ein paar Tage im Leben eines jungen Stockholmer Paares. Frida steht auf Black Metal. Oskar braucht Frida. Poesie des Zufalls Deutschland 2012. R: Daniel Lang. 14 Min

Die Rekonstruktion eines Lebens, erzählt aus dreizehn Perspektiven.


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Probedruck

SIE HABEN EINE NEUE NACHRICHT ... Jeden Mittwoch erscheint unser Newsletter und berichtet 端ber das aktuelle Kinoprogramm und alle Ereignisse rund um das Deutsche Filmmuseum. Seien Sie stets 端ber die neuesten Entwicklungen informiert und abonnieren Sie den Newsletter unter: http://newsletter.deutsches-filmmuseum.de


Im Kino 01.-15. Februar 2013

40

tagsüber

18.00 Uhr

01

Fr

SOUL BOY ≥ S.26 KE/DE 2010. Hawa Essuman 61 Min. DF 14:30 Uhr

MUGABE ... WHAT HAPPENED? ≥ S. 6 GB/ZW/ZA 2011. Simon Bright 80 Min. OF Mit Gespräch

02

Sa

ESPOIR VOYAGE ≥ S. 7 FR/BF 2011. Michel K. Zonga 81 Min. OmeU 16:00 Uhr

SUDAN FILM FACTORY ≥ S. 7 Sudan 2010. Kurzfilmprogramm 90 Min. OmeU Zu Gast: Talal Afifi

03

So

SOUL BOY ≥ S. 26 KE/DE 2010. Hawa Essuman 61 Min. DF 15:00 Uhr

AN AFRICAN ELECTION ≥ S. 8 USA/CH 2010. Jarreth Merz 89 Min. OmU Mit Gespräch

04

Mo

MONTAGS KEINE VORSTELLUNGEN

05

Di

RENGAINE ≥ S. 11 FR 2012. Rachid Djaidani, 75 Min. OmeU Vorfilm: AFRIQUE SUR SEINE

06

Mi

SUR LA PLANCHE ≥ S. 11 MA/FR/DE 2010. Leila Kilani 106 Min. OmeU

07

Do

BAYIRI ≥ S. 12 La Patrie BF/FR 2011. Pierre S. Yameogo 90 Min. OmeU

08

Fr

09

Sa

10

So

DIE ABENTEUER DER KLEINEN GIRAFFE ZARAFA ≥ S. 26 FR/BE 2011 R. Bezançon, J.-C. Lie. 78 Min. DF 15:00

11

Mo

MONTAGS KEINE VORSTELLUNGEN

12

Di

LUDWIG II - GLANZ UND ELEND EINES KÖNIGS ≥ S. 21 BRD 1955. Helmut Käutner. 114 Min

13

Mi

PARIS NOUS APPARTIENT ≥ S. 24 Paris gehört uns FR 1961 Jacques Rivette. 136 Min. OmeU

14

Do

ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAG ≥ S. 18 CH/BRD/ES 1958 Ladislao Vajda. 100 Min.

15

Fr

DIE ABENTEUER DER KLEINEN GIRAFFE ZARAFA ≥ S. 26 FR/BE 2011 R. Bezançon, J.-C. Lie. 78 Min. DF 14:30

HOLY MOTORS ≥ S. 13 FR/DE 2011. Leos Carax 115 Min. OmU PARIS NOUS APPARTIENT ≥ S. 24 Paris gehört uns FR 1961. Jacques Rivette. 136 Min. OmeU NICK KNATTERTONS ABENTEUER DER RAUB DER GLORIA NYLON ≥ S. 17 BRD 1959. Hans Quest. 90 Min

DANS LA MAISON ≥ S. 14 In Ihrem Haus FR 2012. François Ozon. 105 Min. OmU

ICE AGE ≥ S. 27 USA 2002. Chris Wedge. 81 Min. DF 14:30 Uhr

Africa Alive 2013

Kinohighlights 2012

OmU Original mit dt. Untertiteln

Gert Fröbe DF Dt. Fassung

Lecture & Film


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20.30 Uhr

22.30 Uhr

NAIROBI HALF LIFE ≥ S. 6 KE/DE 2012. David ‚Tosh‘ Gitonga 96 Min. OmU

DEATH FOR SALE ≥ S. 7 MA/BE/FR 2012. Faouzi Bensaidi 117 Min. OmeU

Fr

01

TEY - AUJOURD‘HUI ≥ S. 8 FR/SN 2011. Alain Gomis 86 Min. OmeU

NAIROBI HALF LIFE ≥ S. 6 Kenia/DE 2012. David ‚Tosh‘ Gitonga 96 Min. OmU

Sa

02

So

03

Mo

04

MAN ON GrOUND ≥ S. 11 ZA 2011. Akin Omotoso. 80 Min. OF Einführung: Marie-Hélène Gutberlet

Di

05

THE CUT ≥ S. 12 UG 2012. Beryl Magoko. 45 Min. OmU Zu Gast: Beryl Magoko

Mi

06

SOIGNE TA DROITE ≥ S. 23 FR/CH 1987. J.-L. Godard. 82 Min. OmeU ca. 21:15 Lecture: Prof. Volker Pantenburg 20:15

Do

07

THE CHILDREn‘S REPUBLIC ≥ S. 8 PT/FR/DE/BE 2012. Flora Gomes 75 Min. engl. OmU

BERLINER BALLADE ≥ S. 17 DE 1948. Robert A. Stemmle 91 Min.

THE FRENCH CONNECTION ≥ S. 28 USA 1971. William Friedkin. 104 Min. OF

Fr

08

HOLY MOTORS ≥ S. 13 FR/DE 2011. Leos Carax 115 Min. OmU

ROCKY ≥ S. 28 USA 1976. John G. Avildsen 114 Min. OF

Sa

09

So

10

Mo

11

BERLINER BALLADE ≥ S. 17 DE 1948. Robert A. Stemmle 91 Min.

Di

12

L‘ENFANT D‘EN HAUT ≥ S. 14 Winterdieb CH/FR 2012. Ursula Meier 97 Min. OmU

Mi

13

WAGNER & ME ≥ S. 37 GB 2010. Patrick McGrady 89 Min. OmU

Do

14

Fr

15

L‘ENFANT D‘EN HAUT ≥ S. 14 Winterdieb CH/FR 2012. Ursula Meier 97 Min. OmU

ROCKY ≥ S. 28 USA 1976. John G. Avildsen 114 Min. OF

ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAG ≥ S. 18 CH/BRD/ES 1958. Ladislao Vajda. 100 Min.

Klassiker & Raritäten

Kinderkino

OF Originalfassung

And the Nominees are...

Specials

OmeU Original mit engl. Untertiteln


Im Kino 15.-28. Februar 2013

42

tagsüber

18.00 Uhr

16

Sa

17

So

ICE AGE ≥ S. 27 USA 2002. Chris Wedge. 81 Min. DF 15:00 Uhr

18

Mo

MONTAGS keine VorstellungEN

19

Di

LUDWIG 1881 ≥ S. 21 DE/CH 1993. Fosco und Donatello Dubini 90 Min

20

Mi

LE TESTAMENT DU DOCTEUR CORDELIER ≥ S. 24 FR 1959. R: Jean Renoir. 92 Min. OmeU

21

Do

Alain Resnais ≥ S. 25 GUERNICA FR 50. LES STATUES MEURENT AUSSI FR 53. NUIT ET BROUILLARD FR 55. OmeU

22

Fr

WOLFSBLUT ≥ S. 27 USA 1991. Randal Kleiser 109 Min. DF 14:30 Uhr

THE ANGEL‘S SHARE ≥ S. 15 Angel‘s Share - Ein Schluck für die Engel GB 2012. Ken Loach. 101 Min. OmU

23

Sa

SILVER LININGS PLAYBOOK ≥ S. 32 USA 2012. David O. Russel 122 Min. OmU 15:00 Uhr

AMOUR Liebe ≥ S. 32 Liebe AT/DE/FR 2012. Michael Haneke 127 Min. OmU

24

So

BEASTS OF THE SOUTHERN WILD ≥ S. 34 USA 2012 Benh Zeitlin. 93 Min. OmU 12:00 Uhr

ZERO DARK THIRTY ≥ S. 34 USA 2012. Kathryn Bigelow 157 Min. OF

LE TESTAMENT DU DOCTEUR CORDELIER ≥ S. 24 FR 1959. R: Jean Renoir. 92 Min. OmeU LUDWIG ≥ S. 18 IT/FR/BRD 1973. Luchino Visconti 246 Min. OmU 17:00 Uhr

WOLFSBLUT ≥ S. 27 USA 1991. Randal Kleiser 109 Min. DF 15:00 Uhr

25

Mo

26

Di

Alain Resnais ≥ S. 25 GUERNICA FR 50. LES STATUES MEURENT AUSSI FR 53. NUIT ET BROUILLARD FR 55. OmeU

27

Mi

CLOUD ATLAS ≥ S. 15 USA/DE 2012. Tom Tykwer, Andy und Lana Wachowski. 172 Min. OmU 17:00 Uhr

28

Do

$ ≥ S.19 Der Millionenraub USA 1971. Richard Brooks. 119 Min. OF

MONTAGS keine VorstellungEN

Africa Alive 2013

Kinohighlights 2012

OmU Original mit dt. Untertiteln

Gert Fröbe DF Dt. Fassung

Lecture & Film


43

20.30 Uhr

22.30 Uhr

DANS LA MAISON ≥ S. 14 In Ihrem Haus FR 2012. François Ozon. 105 Min. OmU

THE FRENCH CONNECTION ≥ S. 28 USA 1971. William Friedkin. 104 Min. OF

Sa

16

So

17

Mo

18

THE SERPENT‘S EGG ≥ S. 19 Das Schlangenei BRD/USA 1977 Ingmar Bergman. 119 Min. OF

Di

19

CLOUD ATLAS ≥ S. 15 USA/DE 2012. Tom Tykwer, Andy und Lana Wachowski. 172 Min. OmU 20:00 Uhr

Mi

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Oberhausen on Tour ≥ S. 38 Deutscher Wettbewerb

Do

21

THE ANGEL‘S SHARE ≥ S. 15 Angel‘s Share - Ein Schluck für die Engel GB 2012. Ken Loach. 101 Min. OmU 21:15

LINCOLN ≥ S. 32 USA 2012. Steven Spielberg 152 Min. OF 20:00 Uhr

ARGO ≥ S. 32 USA 2012. Ben Affleck 120 Min. OF 22:45 Uhr

Fr

22

LIFE OF PI ≥ S. 33 Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger USA 2012. Ang Lee 127 Min. 3D OF 20:15 Uhr

DJANGO UNCHAINED ≥ S. 33 USA 2012. Quentin Tarantino 165 Min. OmU

Sa

23

So

24

Mo

25

LUDWIG ii ≥ S. 36 DE 2012. Peter Sehr, Marie Noëlle. 142 Min. OF 20:00 Uhr Mit Vorfilm und Gespräch

Di

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SOMETHING NECESSARY ≥ S. 11 KE/DE 2013. Judy Kibinge 85 Min. OmeU 20:15 Uhr Mit Gästen

Mi

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SERENGETI DARF NICHT STERBEN ≥ S. 35 BRD 1959. Bernhard Grzimek, Michael Grzimek. 84 Min 20:15 Uhr Zu Gast: Christian Grzimek

Do

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Die lange Oscar®-NACHT im Deutschen Filmmuseum ≥ S. 29 von 23.00 Uhr an

Klassiker & Raritäten

Kinderkino

OF Originalfassung

And the Nominees are...

Specials

OmeU Original mit engl. Untertiteln


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SERVICE Kino des Deutschen Filmmuseums Schaumainkai 41 · 60596 Frankfurt am Main Information & Ticketreservierung: Tel.: 069 - 961 220 220 Kino Eintrittspreise Regulär: 7,- Euro Ermäßigt (Schüler/Studenten): 5,- Euro, Schwerbehinderte: 3,50 Euro Filme mit Gästen, Musikbegleitung, Lecture, 3D: 2,- Euro Zuschlag Für Frankfurt-Pass-Inhaber ermäßigen sich die regulären Preise um die Hälfte. Kinderkino Für Kinder und begleitende Erwachsene: 3,50 Euro; 3D: 1,- Euro Zuschlag Kinocard Ermäßigter Eintritt zu allen Kinoveranstaltungen Jahresbeitrag: 30,- Euro · ermäßigt: 20,- Euro Ticket: je 4,- Euro · ermäßigt: 3,- Euro Für Sonderveranstaltungen: 1,50 Euro Zuschlag Freundeskreis Freunde des Kinos erhalten die Kinocard, Vorzugskarten bei besonderen Filmveranstaltungen und bekommen das aktuelle Programm sowie den wöchentlichen Newsletter zugeschickt. Jahresbeitrag: 30,- Euro · unter 30-Jährige: 20,- Euro. Freunde des Museums erhalten freien Eintritt in alle Ausstellungen, Einladungen zu den Eröffnungen, den Newsletter und exklusive Informationen zu den Ausstellungen. Jahresbeitrag: 65,- Euro · unter 30-Jährige: 55,- Euro. Informationen: freunde@deutsches-filminstitut.de Freunde von Kino und Museum erhalten zusätzlich: Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen und zehn Prozent Ermäßigung auf Kataloge zu aktuellen Ausstellungen Jahresbeitrag: 95,- Euro · unter 30-Jährige: 80,- Euro Special für zwei Personen: 160,-Euro · unter 30-Jährige: 130,- Euro Förderkreis Die Mitglieder des Förderkreises genießen alle Vorteile, die die Freunde des Deutschen Filmmuseums auch haben. Bisher sind im Förderkreis rund 70 Persönlichkeiten engagiert, die die Vermittlung von Filmkultur im Haus am Schaumainkai besonders großzügig unterstützen. Kontakt: 069 - 961 220 226 oder ---foerderkreis@deutsches-filminstitut.de Newsletter Unser wöchentlicher Newsletter informiert per E-Mail mittwochs über Kino- und Ausstellungs-Programme. Anmeldung unter http://newsletter.deutsches-filmmuseum.de Programmheft Das monatlich erscheinende Programmheft liegt aus im Deutschen Filmmuseum sowie an ausgewählten Orten in Frankfurt und der Region.

Kulturpartner des Deutschen Filminstituts

Gegen Vorlage eines Škoda-Autoschlüssels erhält der Autobesitzer freien Eintritt in unsere Dauer- und Sonderausstellung.


45

Museum Dauerausstellung Di /Do-So 10:00 - 18:00 Uhr · Mi 10:00 - 20:00 Uhr · Mo geschlossen Eintrittspreise: 5,- Euro · ermäßigt: 2,50 Euro www.deutsches-filmmuseum.de Sonderausstellung And the Oscar® goes to ... 85 Jahre Bester Film 14. November 2012 - 28. April 2013 Di /Do-So 10:00 - 18:00 Uhr · Mi 10:00 - 20:00 Uhr · Mo geschlossen Eintrittspreise: 7,- Euro · ermäßigt: 5,- Euro www.deutsches-filmmuseum.de Kombitickets Dauerausstellung und Sonderausstellung: 10,- Euro · ermäßigt: 6,- Euro Aktiv im Filmmuseum Führungen für Privatpersonen und Unternehmen, Filmanalyse, Seminare, Workshops und Kindergeburtstage nach Absprache Informationen, Preise und Anmeldung unter: museumspaedagogik@deutsches-filminstitut.de Tel.: 069 - 961 220 223 http://deutsches-filminstitut.de/filmmuseum/museumspaedagogik/ Öffentliche, kostenfreie Führungen (Anmeldung nicht erforderlich; die Teilnehmer bezahlen lediglich den regulären Eintritt) Dauerausstellung: jeden Sonntag, 15:00 Uhr, Treffpunkt: 1. Stock Sonderausstellung: jeden Samstag, 15:00 Uhr, Treffpunkt: 3. Stock Offenes Filmstudio am Wochenende Samstags und sonntags von 14:00 - 18:00 Uhr Kostenfreies Angebot, Anmeldung nicht erforderlich Veranstaltungsort: 4. Stock After Work im Deutschen Filmmuseum Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat Informationen: museumspaedagogik@deutsches-filminstitut.de Tel.: 069 - 961 220 223 filmcafé Das filmcafé ist bis zum Beginn der letzten Kinovorstellung geöffnet. Flaschengetränke können mit ins Kino genommen werden. Anfahrt Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln U1, U2, U3, U8 (Schweizer Platz) · U4, U5 (Willy-Brandt-Platz) Straßenbahn 15/16 (Schweizer-/Gartenstraße) Buslinie 46 (Museumsuferlinie 46)

Mitglieder und Förderer


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VORSCHAU

VORSCHAU MÄRZ 2013

LICHTER Filmfest Frankfurt International Das sechste LICHTER Filmfest findet vom 19. bis zum 24. März statt. Das Festivalprogramm präsentiert in mehreren Kinos in Frankfurt und der Region die regionale Filmlandschaft: LICHTER stellt Werke vor, die im Rhein-Main-Gebiet entstehen, und demonstriert mit Filmen aus aller Welt die wachsende Vernetzung der Region. Der diesjährige Fokus liegt auf dem Thema „Stadt“ und beleuchtet Städte als Labore der Gesellschaft, Räume für Begegnungen und Träume und Heimat von Kunst und Kultur.

And the Oscar® goes to… GERMANY! Volker Schlöndorff – hier mit Produzent Eberhard Junkersdorf – durfte 1980 als erster Deutscher den Oscar® für den Besten fremdsprachigen Film entgegennehmen. Seine Günter-Grass-Verfilmung DIE BLECHTROMMEL (BRD/FR 1979) überzeugte die Academy und wurde zu einem ersten Höhepunkt seiner Karriere. Mit diesem Film ist der Regisseur am Donnerstag, 28. März, zu Gast im Filmmuseum und spricht über seine Erfahrungen mit dem Oscar-Gewinn.


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Andreas und Christian Kaminski ACK2 – GRAFFITI & MORE | Kunden seit 2011

Unser Leben, unsere Meisterwerke, unsere Frankfurter Sparkasse „Das Hobby zum Beruf machen – uns ist das gelungen. Mit Erfolg! Nicht zuletzt dank unserer Frankfurter Sparkasse, die auch für unorthodoxe Geschäftskonzepte offen ist.“ Unsere Spezialisten in den GewerbekundenCentern unterstützen Sie bei der Realisierung.


Deutsches Filmmuseum Deutsches Filminstitut Schaumainkai 41 60596 Frankfurt am Main www.deutsches-filmmuseum.de

Kino im Filmmuseum - Februar 2013  

Das aktuelle Kinoprogramm und alle Veranstaltungen rund um das Deutsche Filmmuseum

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