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Architektur und Baudetails / Architecture and Construction Details

OMA


Blox Kopenhagen/ Copenhagen, DK

Schnitt aa Maßstab 1:1000

Section aa Scale 1:1,000

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Kulturzentrum Blox in Kopenhagen Stahl für große Spannweiten und strukturelle Flexibilität, Beton für den Schallschutz zwischen sehr unterschiedlichen Nutzungen: Mit dieser Materialkombination haben die Architekten von OMA und die Ingenieure von Arup ein Gebäude erschaffen, das wie eine gebaute Schocktherapie für die Kopenhagener Innenstadt anmutet. Der Mixed-Use-Komplex Blox steht inmitten eines Brachlandes an der Hafenkante, das unbebaut blieb, seitdem dort 1960 die Reste des Königlichen Brauhauses abbrannten. Seine Hauptnutzer sind das Dänische Architekturzentrum DAC sowie ein Coworking-Space mit Büroflächen für Unternehmen und Forschungsinstitute aus dem Bereich der Stadtentwicklung. Text: Jakob Schoof DETAIL 10.2019

Dazu kommen ein Fitnesszentrum, ein Restaurant und ein Café, 22 PenthouseMietwohnungen mit privaten Dachterrassen sowie eine 350 Fahrzeuge fassende, dreigeschossige Tiefgarage mit automatischem Parksystem. Zwischen dem abstrakten Solitär und seinen historischen Nachbarn vermittelt nur ein breiter, zum Gebäude hin treppenartig ansteigender Spielplatz auf der Südwestseite. Darunter sind weitere witterungsgeschützte Spielflächen für Kindergärten entstanden. Mit seinen sechs über- und drei unterirdischen Geschossen überbrückt und untertunnelt Blox den vielbefahrenen H.C.

Andersen Boulevard, der die Innenstadt noch immer vom längst deindustrialisierten Stadthafen abtrennt. Um der unregelmäßigen Gebäudegeometrie und der großen Spannweiten Herr zu werden, entwickelte Arup ein komplexes Tragwerk aus einfachen Stahlstützen und -trägern, vier zentralen Betonkernen und 18 ein bis zwei Geschosse hohen Stahlfachwerkträgern, die durchschnittlich 30 m weit stützenfrei spannen. Wo keine größeren Spannweiten erforderlich waren, sind die Stützen und Träger in einem engmaschigeren Raster mit Achsmaßen zwischen 5,3 m und knapp 9 m verteilt. Zwischen den Stahlträgern spannen sich

Cultural Centre Blox in Copenhagen Steel for large spans and structural flexibility, concrete for sound insulation between quite different uses: with this combination of materials, OMA, the architects of the present scheme, and Arup, the structural engineers, have created a building that might seem like a built shock therapy for Copenhagen’s inner city. The Blox mixed-use centre was located on the edge of the harbour in the middle of an area of wasteland that had remained undeveloped since 1960, when what was left of the former Royal Brewery burnt down. Text: Jakob Schoof DETAIL 10.2019

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The principal user is the Danish Architectural Centre (DAC), and there is a co-working space with offices for companies and research institutes in the field of urban development. In addition, there is a fitness centre, a restaurant and café, 22 rented penthouse dwellings with private roof terraces, and a three-storey basement garage with space for 350 vehicles. Mediating between this singular abstract structure and its historic neighbours is a broad play area that rises towards the Blox in a series of steps on the south-west side. Protected from the weather, below this is further play space for kindergartens.

With its six storeys above ground and three basement levels, Blox forms a bridge over and a tunnel beneath the busy H. C. Anderson Boulevard, which still separates the city centre from the long-deindustrialised urban harbour. To come to terms with the irregular geometry of the building and the large spans involved, Arup developed a complex load-bearing structure, consisting of simple steel columns and beams, four central concrete cores and 18 one- to two-storey-high steel trussed girders that span 30 m on average without intermediate support. Where such large spans were not necessary, the columns and beams were laid out in a tight grid with axial

Blox


Wie so oft in den Entwürfen von OMA widerspricht das Erschließungsprinzip des Neubaus gängigen Konventionen. As so often in OMA designs, the access principle runs counter to convention.

Lageplan Maßstab 1:8000

Site plan Scale 1:8,000

1

2

3

1

Blox

Blox

2

Lille Langebro (Fußgänger- und Fahrradbrücke)

Lille Langebro (pedestrian and cycle bridge)

3

Langebro

Langebro

Betonfertigteildecken, die in den Büroräumen ohne zusätzlichen Aufbeton auskommen. Die statische Höhe der Geschossdecken beträgt üblicherweise 40 cm. Die Stahlskelettkonstruktion setzt sich über weite Strecken bis in die Untergeschosse fort. Stahlspundwände und überschnittene Bohrpfahlwände dichten die unterirdirschen Räume gegen das Grundwasser ab. Die Decken bestehen aus der gleichen Stahl-Beton-Hybridkonstruktion wie in den oberen Ebenen. Nur die Decke unter der Fahrbahn wurde aus vorgefertigten Spannbeton-Brückenträgern mit 57,5 cm Höhe und zusätzlicher Aufbetonschicht hergestellt. Elastische Auflager unter den Trägern minimieren die Schallübertragung in die Untergeschosse. Wie so oft in den Entwürfen von OMA widerspricht das Erschließungsprinzip des Neubaus gängigen Konventionen. Der öffentliche Zugang ins Architekturzentrum liegt in einer Art Fußgängerunterführung unter der Straße. Auf dem weiteren Weg durch das Haus knüpfen die Architekten an

dimensions of between 5.30 m and nearly 9 m. Spanning between the steel beams are precast-concrete floor slabs that, in the office spaces, have no additional concrete topping. The structural thickness of the floors is generally 40 cm. Over large areas, the steel skeleton frame extends down into the basement. Sheet-steel piling and intersecting bored-pile walls seal the underground spaces against groundwater. The floors here consist of the same hybrid steel-andconcrete construction as that used on the upper levels. Only the slab beneath the roadway was executed with prefabricated, prestressed concrete bridge girders with a depth of 57.5 cm and an additional concrete topping layer. Flexible bearings beneath the beams minimise sound transmission into the basement. In the Blox development, as so often in OMA designs, the access principle runs counter to convention. Public entry to the DAC is via a kind of pedestrian underpass beneath the road. The architects have

Kopenhagen/Copenhagen, 2014–2019

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Schnitt Maßstab 1:20

Section Scale 1:20

1

4

3

2

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Blox


1

Belag Dachterrasse Betonplatte 40 mm, Abstand 220 mm Abdichtung, Dämmung 200 mm Dampfsperre Aufbeton 40 mm Stahlbeton Hohldiele 400/1200mm Installationsraum 600 mm Gipskarton 12,5 mm

Roof terrace: 40 mm conc. slabs 220 mm space sealing layer 200 mm insulation vapour barrier 40 mm conc. topping 400/1,200 mm reinf. concrete hollow slabs 600 mm services space 12.5 mm plasterboard

2

Fachwerkträger geschosshoch Obergurt Stahlprofil 420/400/50 mm Diagonalstab IPH 400 Untergurt Stahlprofil 400/400/16 mm

Storey-height steel trussed girder: 400/420/50 mm RHS upper chord; 400 mm diagonal G-beam; 400/400/16 mm SHS lower chord

3

Schallschutzverglasung ESG 6 + Luftraum 1300 + VSG aus 2× ESG 6 + SZR 30 + ESG 8 mm, Aluminiumrahmen gefüllt mit Quarzsand (51 dB)

Sound-insulating glazing: 6 mm safety glass + 1,300 mm cavity + lam. safety glass, c.o. 2× 6 mm + 8 mm safety glass + 30 mm cavity; alum. frame; silica sand filling (51 dB)

4

Dachkonstruktion Oberlichtsaal Stahlprofil IPE 600

Hall roof structure: steel G-section 600 mm deep

5

Elementfassade Sonnenschutzglas grün bzw. klares Isolierglas mit weißem Siebdruckraster oder Streckmetalleinlage

Facade elements: green low-E glass or clear double glazing with white screen printing or expanded metal inlay

5

Kopenhagen/Copenhagen, 2014–2019

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Design Museum London, GB

Schnitt Maßstab 1:1000

Section Scale 1:1,000

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Studenten als wichtige Informationsquelle. Ein Großteil der Flächen ist für Vorträge, Workshops und andere Veranstaltungen reserviert und für die Öffentlichkeit nur teilweise zugänglich.

1000 Designobjekte aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen zu sehen sind. Die Dichte der unbestritten sehenswerten Exponate erfordert Ruhe, Zeit und Raum, doch diese sind nicht gegeben. Der Andrang ist groß und das ist schön, macht Die Ausstellungen den Besuch aber nicht unbedingt zum Das erklärt vielleicht auch, warum die Vergnügen. Sollten sich die Erwartungen an Besucherzahlen von 650000 im Fläche für die kostenlose DauerausstelJahr erfüllen, wird das auch in Zukunft lung etwas ab vom Schuss ins oberste so bleiben. Geschoss gedrängt ist. Zwar markiert Mehr Platz ist im Erdgeschoss eine bunte Wand mit ihrer wechselnden Aufschrift „Designer Maker User“ Ort und vorhanden, wo Sonderausstellungen Inhalt dieses Ausstellungsbereichs, doch gezeigt werden, für die auch Eintritt ist der Zugang verhältnismäßig schmal und verlangt wird. Den Auftakt bildet „Fear and Love: Reactions to a Complex World“. bei hohem Besucheraufkommen wird es Insgesamt elf Installationen setzen sich unangenehm eng. Gleiches gilt für den Weg durch die Ausstellung, auf dem knapp mit unserer komplexen Welt auseinander,

museums serve mainly to showcase exhibitions, their English counterparts take on a broader institutional role that includes research and education. Whereas a museum membership in Germany means discounted admission fees, in England one receives actual club benefits, which are reflected by the different spatial arrangements. The new Design Museum includes a Members Room, the Swarovski Foundation Centre for Learning, seminar rooms, design studios, and an auditorium with 202 seats. The Sackler Library also has an outpost

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1

Eingang

Entrance

2

Ticketverkauf

Tickets

3

Cafeteria

Coffee & Juice Counter

4

Verwaltung

Administration

5

Sonderausstellung

Temporary exhibition

6

Museumsshop

Museum shop

7

Sitzstufen

Stairs & seating

8

Dauerausstellung

Permanent exhibition

9

Lounge für Design Museum Club-Mitglieder

Members Room

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Restaurant

Restaurant

11

Veranstaltungsraum

Event space

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Seminarraum

Seminar room

Design Museum


wobei sich der Bezug zum Museumsinhalt Design nicht erschließt. Einzige Ausnahme ist der Beitrag von OMA: Ein Wohnzimmer wurde mit jeweils einem Designgegenstand aus jedem EU-Staat ausgestattet. Für Deutschland hängt eine Uhr von Braun an der Wand. Großbritannien ist durch eine Blumentapete von Osborne & Little repräsentiert. Ein Nachkomme dieser Firma, der ehemalige Schatzkanzler George Osborne, trat nach dem EU-Referendum zurück. Ein weiterer Hinweis auf die jüngste Geschichte des Landes ist die am Boden liegende Fahne eines Lamellenvorhangs in den Farben des Königreichs. Die Fahnen der anderen EU-Länder hängen noch. Beklemmend ist der Blick hinter die Lamellen auf das zerbombte Rotterdam, das in Erinnerung ruft, warum die EU ursprünglich gegründet wurde. Hier wird deutlich, dass Design nicht nur für das Aussehen von Gebrauchsgegenständen wichtig ist, sondern auch Rückschlüsse auf die Entwicklung einer Gesellschaft ziehen lässt.

Grundrisse Maßstab 1:1000

Floor plans Scale 1:1,000

6 7 1

2

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2. Obergeschoss

Second floor

9 10

8

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Erdgeschoss

Ground floor

here, serving as a valuable source of information for designers and design students alike. Much of the museum’s space is used for lectures, workshops, and other events, and is only partially open to the public.

The inaugural show, “Fear and Love: Reactions to a Complex World”, presents 11 installations confronting current issues. Most of the works take a more abstract approach than the museum’s otherwise straightforward design content; an exception is OMA’s living room, which is outfitted with one design object from each EuroExhibitions pean Union member state. A Braun wall This may explain why the area dedicated to the free, permanent exhibition has been clock stands for Germany. Representing Great Britain is floral wallpaper by Osborne relegated to the building’s uppermost floor. Despite a colourful wall with the words & Little, the family company of George “Designer Maker User” signalling the Osborne, the former Chancellor of the Exshow’s location and theme, its entrance is chequer who resigned after the EU referendum. A strip curtain in the colours of the relatively narrow and sure to be tight with some 650,000 visitors expected annually. Union Jack lies on the floor; the colours of the other EU countries are still hanging. The same applies to the path through the densely-packed exhibition, which showAn old photograph behind the blinds decases nearly 1,000 design objects. The picts war-bombed Rotterdam – a sobering density of the interesting exhibits requires reminder of why the EU was originally espeace, time and space, all of which are tablished. Here it becomes clear that design hard to find in the crowded museum. More is not only important for the form and funcbreathing room is available on the ground tion of consumer goods, but can also help us to understand developments at work floor, which hosts temporary exhibitions within society. where admission is charged.

London, 2007–2016

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Fondazione Prada in Mailand Auch wenn man es angesichts der vor Reichtum strotzenden Schaufenster in der lombardischen Hauptstadt kaum glauben kann: Mailand hat kein Geld, um die vielen brachliegenden Areale zu entwickeln oder Ausstellungsräume für zeitgenössische Kunst neu zu errichten. Umso bedeutender für das kulturelle Leben ist die Eröffnung des komplett privat finanzierten, 19000 m2 großen Kunstareals der Prada Foundation in einer ehemaligen Gin-Brennerei aus dem Jahr 1910 südlich des Stadtzentrums. Text: Frank Kaltenbach DETAIL 11.2015

Seit dem Grundstückskauf im Jahr 2000 hatte das Modelabel das heruntergekommene Gelände für die Lagerung von Kleidern und Requisiten vergangener Catwalks und für temporäre Ausstellungen der immer größer werdenden Kunstsammlung seiner Stiftung genutzt. In der siebenjährigen Planungs- und Bauzeit haben die Architekten das einst verbaute, architektonisch nichtssagende Areal in eine Choreografie aus charaktervollen Volumen und Freiräumen verwandelt – mit Nutzungen, die weit über den Ausbau der stiftungseigenen Ausstellung hinausgehen: für öffentliche Filmfestivals, Konferenzen und Wechselausstellungen mit global

agierenden Partnern. Das Endergebnis scheint klar und einfach: Die graubraun verputzten Altbauten mit ziegelgedeckten Satteldächern und Stützenrastern von 10 m wurden so weit wie möglich im Originalzustand erhalten, um nichts von ihrer spröden, aber eindrucksvollen Aura einzubüßen. Sie beherbergen diejenigen Ausstellungsstücke und Nutzungen, denen ein klimatisch einfacherer Standard nichts anhaben kann. Die drei implantierten Neubauten erfüllen dagegen höchste technische Standards, ermöglichen große stützenfreie Flächen und zeigen sich architektonisch als kubisch abstrakte Artefakte.

Prada Foundation in Milan Despite appearances to the contrary, Milan doesn’t have the funds to develop the city’s derelict industrial compounds or to convert them into new venues for contemporary art – a situation that makes the completion of the privately financed Prada Foundation’s cultural complex on the sprawling 19,000 m2 site of a former distillery that was erected south of the city centre in 1910 all the more significant. Since the purchase of the property in the year 2000, the fashion label had used the rundown compound for its catwalks, to store props, and for temporary exhibitions of its expanding art collection. Text: Frank Kaltenbach DETAIL 11.2015

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Over the course of the seven-year planning and construction phase the architects transformed the nondescript grounds into a distinctive choreography whose players are building massing and open space. The ensemble is now fit for uses that go far beyond exhibiting the foundation’s collection: it can host film festivals, conferences, and various temporary exhibitions. The result appears clear and simple: the existing buildings, with their tiled, pitched roofs and 10-metre structural grids, were, to as great an extent as possible, kept in their original states. , with a grey stucco exterior. They house the works of art that can take a simpler standard of climate control. The

three new buildings inserted in the compound, in contrast, meet the highest technological standards and contain large spaces that are completely free of columns. Architecturally these give the impression of being abstract cuboid artefacts. A new exhibition hall seems to have been cut out of a solid block of aluminium foam. A bar-shaped structure serves as cinema: its short fronts make reference to the existing stucco facades; the long fronts are cloaked in high-gloss stainless steel. And an 8-storey tower is constructed of white, un-insulated exposed concrete; its upper levels cantilever above the street. The ceiling heights increase on the way up,

Fondazione Prada


Die Ausstellungshalle scheint, als wäre sie aus einem massiven Aluminiumschaumblock herausgeschnitten. Bei dem Riegel für das Kino sind die Stirnseiten den vorhandenen Putzfassaden nachempfunden, während die Längsseiten durch hochglanzpoliertes Aluminium die Umgebung spiegeln. Der achtgeschossige Turm wirkt als Schaufenster und ist das einzige neue Gebäude, das von außen in seiner vollen Größe sichtbar ist. Die weiße ungedämmte Sichtbetonkonstruktion kragt in den Obergeschossen über die Straße aus und ist mit einem diagonalen außen liegenden Betonpfeiler rückverankert. Die Raumhöhen nehmen nach oben zu, wobei sich Kunstlicht- und Tageslichtbereiche und die Ausblicke Richtung Mailänder Dom nach Norden bzw. über das Prada-Gelände nach Osten abwechseln. Über durchgehende Blickachsen werden Alt- und Neubauten verbunden. Aufklappbare Fassadenbereiche und höhenverstellbare Bodenelemente, mit denen sich Kino und Aus-

Grundrissschema Großzügigkeit und räumliche Kontinuität mittels neuer geradliniger Blickbeziehungen und Wegeverbindungen durch Alt- und Neubauten

Diagrams: by introducing new lines of sight and paths through existing and new buildings, generously scaled spaces and spatial flow were attained

Axonometrie ertüchtigte Altbauten und neue Gebäude (gelb)

Axonometric drawing of renovated existing buildings and new buildings (yellow)

stellungshalle über einen Catwalk im Freien zusammenschalten lassen, verwandeln das Areal in eine dynamische Eventmaschine. Während des langen Realisierungsprozesses erwies sich die originalgetreue Erhaltung der Bausubstanz als äußerst schwierig. Wegen sich verschärfender Erdbebenrichtlinien mussten die Bestandswände mit Stahlstützen oder bewehrtem Putz ertüchtigt werden. Die Dimensionierung der Wärmedämmung jeder einzelnen Altbauwand wurde zum mathematischen Puzzle, da nicht die U-Werte für einzelne Bauteile, sondern ein Maximalwert für die Energiebilanz des gesamten Areals vorgeschrieben war. Bodenkontaminationen erforderten einen Aushub bis in 10 m Tiefe, weshalb auch der erhaltenswerte Westflügel der zentralen Bestandshalle, in der das Kino unterzubringen war, abgerissen werden musste. Was heute erscheint wie die originale Bausubstanz mit der ursprünglichen Patina, ist nur gereinigt, in weiten Berei-

Grundriss vor dem Umbau Site plan prior to the conversion with the mit der baufälligen Halle dilapidated hall at the im Zentrum des Areals centre of the complex

Mailand/Milan, 2008–2018

Grundriss nach dem Umbau mit neuen Gebäuden (gelb)

Site plan following the conversion, with the new buildings (yellow)

and the levels alternate between artificial and natural daylight. The tower, which opens in 2016, is the only new structure completely visible from outside the complex. It could be considered the institution’s showcase. Standing inside it, one can see the Milan cathedral. Visual axes are employed to link old and new. The hinged elements in the facades, coupled with lowerable floor surfaces, make it possible to connect the cinema and an exhibition hall as needed. During the implementation phase, the preservation of the existing buildings proved difficult: on account of the present-day earthquake safety codes, it was necessary

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chen aber statisch und bauphysikalisch ertüchtigt, aus architektonischen Gründen modifiziert oder sogar, wie bei den Stirnseiten des Kinos, gänzlich rekonstruiert. Diese aus Pragmatismus entstandene Unschärfe machen sich die Architekten zur Tugend. Nur an wenigen Stellen inszenieren sie die klare Trennung zwischen Alt und Neu als physische Fuge. So spannt der Riegel des Obergeschosses der Ausstellungshalle über den gesamten Innenhof und wird an seinen Enden zum Vordach. Am südlichen Blockrand scheint dieser perfekt in eine Lücke der Bestandsfassaden eingepasste „Schlussstein“ zu schweben, nur vom Innenhof aus ist die Aufständerung sichtbar. Am nördlichen Blockrand dagegen kragt das Vordach weit aus, bis kurz vor die hofseitige Gebäudelinie der Altbauten. Der schmale Spalt zum Bestand wird hier nur temporär geschlossen, wenn bei Veranstaltungen eine Klappbrücke den Neubau an die Terrassenplattform auf dem bestehenden Dach andockt.

Das Konzept des Amalgamierens von Alt und Neu kulminiert in dem mit fünf Geschossen höchsten Bestandsgebäude, dem „Haunted House“. Um die charakteristische Textur der Gebäudehülle als Altbau erkennbar erhalten zu können, verzichteten die Architekten auf eine Außendämmung mit hinterlüfteter Fassadenbekleidung. Stattdessen versahen sie die Außenflächen mit Blattgold auf einer roten Grundierung, die das Gold wärmer leuchten lässt, und verlegten die Dämmung auf die Raumseite. Die künstlerisch verfremdende Haut wird zum Mittler zwischen Alt und Neu, Architektur und Kunst. Bei Sonnenschein überlagern die Reflexionen die Bestands- und Neubauoberflächen gleichermaßen mit ihrem magischen Licht und schaffen so eine zusätzliche, verbindende Qualität.

to strengthen the walls with steel columns or reinforced stucco; in the most severe instances, exterior walls were reconstructed. Meeting insulation and ground-contamination standards was also a complex process. The architects have managed to use the accompanying “blurring of the edges” to their advantage. Only in a few cases do they dramatise a clear contrast – a joint – between old and new. The bar-like exhibition hall extends the entire width of the courtyard; its ends serve as canopies. The perfect fit where it intersects with the structures on the southern edge of the property makes it akin to a “keystone”. In the north, in contrast, it cantilevers beyond the ground floor, stopping just short of the courtyard frontage opposite. The rchitectural concept in which old and new are amalgamated culminates in the tallest of the existing structures: the Haunted House. To preserve its distinctive qualities, the architects decided to insulate the building on the inner surface of the exterior walls and to apply gold leaf to a surface bearing a red primer. This alienation of the surface makes it a bridge between past and present.

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Fondazione Prada


Mailand/Milan, 2008–2018

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1

Zugang Areal

Access to compound

2

externer Eingang Bar

Direct entrance to bar

3

Bar, Interior von Wes Anderson

Bar, interior by Wes Anderson

4

Eingang Ausstellung

Entrance to exhibition

5

Kasse

Tickets

6

Wechselausstellung Tageslicht, Raumhöhe 5m

Temporary exhibition, daylight, ceiling height: 5m

7

Bodenpodest absenkbar auf Raumhöhe 9 m

Floor lowerable, increasing ceiling height to: 9 m

8

aufklappbare Fassadenelemente

Hinged facade elements

9

VIP-Eingang bzw. Fluchtausgang

VIP entrance/Emergency exit

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Hof überdacht

Covered courtyard

11

Ausstellung im Altbau

Exhibition space in existing building

12

Luftraum Ausstellung

Void (exhibition)

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Kino, Veranstaltungssaal

Cinema/Event space

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Ausstellung im neuen Turm

Exhibition in new tower

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Aufgang Dachterrasse bzw. Fluchtweg

Access to roof terrace/ Emergency egress

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Dachterrasse

Roof terrace

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Wechselausstellung Temporary exhibition, Kunstlicht, Raumhöhe 4 m artificial light, 4-metre ceiling

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Ausstellung im „Haunted House“

Exhibition in the “Haunted House”

Fondazione Prada


Grundrisse Maßstab 1:1500

Floor plans Scale 1:1,500

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Mailand/Milan, 2008–2018

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Venice Biennale 2014: Fundamentals. Elements of Architecture Venedig/Venice, IT

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Gastgeberland Italien: „Monditalia“. Großmaßstäblich sind nur die Leuchtschrift in der Silhouette eines Palazzos am Eingang und die Landkarte, die als überdimensionaler Wandteppich oder Theatervorhang die Hunderte Meter lange Halle zweiteilt (Abb. unten). Hier werden in simultanen Projektionen sich wiederholende Videosequenzen gegenübergestellt: Marcello Mastroianni in verlassener Weite der Landschaft gegenüber der bedrückenden Enge auf einem Flüchtlingsschiff vor Lampedusa. Die italienische Grenze als Bollwerk gegen afrikanische Flüchtlinge im Süden und durch den Gletscherschwund wandernde Grenzen auf den Alpenkämmen zu Österre„Monditalia“ im Arsenale Weshalb hat Koolhaas die Ausstellung nicht ich im Norden. Dekadentes Leben von in der Corderie im Arsenale aufgebaut, wo Pompeji bis Berlusconi, Berlusconi im sie mehr Luft gehabt hätte, z.B. für Video- Beichtstuhl, das Plenum des Parlaments projektionen, die die Originalexponate illus- als Theatersaal. Entdeckungen gibt es auch triert hätten? Stattdessen findet man dort, hier: Die verfallenden Meisterwerke eines Pier Luigi Nervi oder „Radical Pedagogy“, wo bei vergangenen Biennalen die Direkdie umfassende Forschungsarbeit zu wegtoren ihre Besucher mit sinnlichen Erlebweisenden Lehrkonzepten an Architekturnissen im großen Maßstab überrascht schulen weltweit von Beatriz Colomina. haben, eine seltsame Reflexion über das wie die Produktpräsentationen der Hersteller auf Baumessen gezeigt werden: Reihen unterschiedlicher Türklinken und Fassaden-Mock-ups aus Glas, Holz und Keramik. Schade, dass komplexe Themen wie Türen und Eingänge oder Dächer auf Einzelaspekte reduziert werden: Den 14 massiven Toren einer mittelalterlichen Burg steht ein offener Torbogen heutiger Sicherheitschecks mit Bodyscan gegenüber. Lieblos die Präsentation der originalen Planschränke von Friedrich Mielke, der jahrzentelang über die Treppe geforscht hat.

„Monditalia“ im Arsenale: Verbindendes Ausstellungselement der heterogenen und kleinteiligen Ausstellung in der 316 m langen Halle der Corderie ist eine Landkarte Italiens aus dem 5. Jahrhundert, die Tabula Peutingeriana. “Monditalia” at the Arsenale: The connecting element of the heterogeneous and detailed exhibition in the 316-metre hall of the Corderie is a map of Italy from the 5th century, the Tabula Peutingeriana.

ceramics. It is too bad that complex issues such as doors and entrances or roofs are reduced to individual aspects: The 14 massive gates of a medieval castle are faced with an open archway of today’s full-body scanner security screenings. The original flat-file cabinets of Friedrich Mielke, whose research of the staircase spanned decades, are displayed rather carelessly. “Monditalia” in the Arsenale Why didn’t Koolhaas set up the show in the Corderie at the Arsenale where it would have had more breathing space, for example, for video projections illustrating the original exhibits? Where at past Biennales the directors were able to surprise with large-scale sensory experiences, visitors are now met with a strange reflection on the host country of Italy instead: “Monditalia”. The only large-scale elements here are the neon sign in the silhouette of a palazzo at the entrance and the map which, as an oversized tapestry or theatre curtain, bisects the hundreds of metres long hall

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Venice Biennale 2014: Fundamentals


Venedig/Venice, 2013–2014

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Materialforschung bei OMA Material Research at OMA

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Casa da Música Porto, PT

Ansicht Maßstab 1:1000

Elevation Scale 1:1,000

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Vertikalschnitt Horizontalschnitt Glaswand VIP-Bereich Maßstab 1:20

Vertical section Horizontal section Glass wall VIP-area Scale 1:20

1

11 17

2 4

5

3 7

8 6 Gipskarton 12,5 mm Dämmung 50 mm Stahlbeton 850 mm

2

Stahlblech gekantet 5 mm 5 mm steel sheeting, edged spacers, Abstandshalter, elastic fixed dauerelastisch verklebt

3

Rohrleitung Löschwasser

Water supply for fire

4

Strangpressprofile, Aluminium S 25/80 mm/ Gummiprofil S 100/80 mm Aluminiumblech 6 mm

25 × 80 mm extruded, aluminium RHS 110 × 80 mm rubber section 6 mm aluminium sheeting

5

Stahlblech 5 mm

5 mm steel sheeting

6

Haltewinkel Stahl Dämmung Aluminiumblech 6 mm

Steel fixing angle insulation 6 mm aluminium sheeting

7

Sprinkler

Sprinkler

8

Holzspanplatte mit Blattgoldmuster 20 mm

20 mm composite wood boarding with pattern

9

Aluminiumblech 3 mm Stahlprofil HEA 200

3 mm aluminium sheeting 200 mm steel G-beam

10

Vorhang des Auditoriums

Stage curtain

11

gewelltes Glas 2× ESG mit Silikon verfugt

2× toughened safety glass, undulated, with silicon joints

12

Aluminiumblech 6 mm Stahlprofil HEA 140

6 mm aluminium sheeting 140 mm steel G-beam

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Aluminiumblech 6 mm Strangpressprofile, Aluminium R 20 mm/ Gummiprofil S 110/20 mm

6 mm aluminium sheeting 20 mm extruded, aluminium SHS 110 × 20 mm rubber section

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Stahlprofil O 180/270 mm 180 × 270 mm steel Abstandshalter channel spacers, elastic dauerelastisch verfugt fixed

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Fuge für Wasserablauf

Joint for water discharge

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Abfluss für Sprinklersystem

Drainage for sprinkler system

17

Aluminiumblech 5 mm Stahlprofil HEA 200

200 mm steel G-beam

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Öffnungsflügel

Hatch

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Vorhang des VIP-Raums

Internal curtain

9

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13 14

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12.5 mm plasterboard 50 mm insulation reinforced concrete 850 mm

1

Casa da Música


8

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19

Porto, 2002–2012

18

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Glas in Wellen in der Architektur von OMA Corrugated Glass in the Architecture of OMA

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Anhang / Appendix

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Partner/ Partners OMA

Rem Koolhaas Rem Koolhaas (*1944, Rotterdam) gründete OMA im Jahr 1975 gemeinsam mit Elia und Zoe Zenghelis und Madelon Vriesendorp. Er absolvierte die Architectural Association School of Architecture in London und veröffentlichte 1978 das Buch „Delirious New York: A Retroactive Manifesto for Manhattan“ (Delirious New York: Ein retroaktives Manifest für Manhattan). 1995 resümierte sein Buch „S, M, L, XL“ die Arbeit von OMA in der Form eines „Romans über Architektur“. Er ist Co-Leiter der Arbeit von OMA und von AMO, dem Forschungszweig von OMA, der in Bereichen über die Architektur hinaus tätig ist. Zu seinen Bauten gehören die Nationalbibliothek von Katar und der Hauptsitz der Qatar Foundation (2018), die Gebäude der Fondation Galeries Lafayette in Paris (2018) und der Fondazione Prada in Mailand (2015/2018), das Garage Museum für zeitgenössische Kunst in Moskau (2015), die Zentrale des China Central Television (CCTV) in Beijing (2012), das Konzerthaus Casa da Música in Porto (2005), die Zentralbibliothek von Seattle (2004) und die niederländische Botschaft in Berlin (2003). Zu seinen aktuellen Projekten zählen das Taipei Performing Arts Center, ein Neubau für Axel Springer in Berlin und der Veranstaltungsort Factory in Manchester. Koolhaas leitete 2014 die Architekturbiennale in Venedig, ist Professor an der Harvard University und bereitet momentan eine große Ausstellung unter dem Titel „Countryside: Future of the World“ vor, die 2020 im Guggenheim Museum in New York gezeigt werden soll. Rem Koolhaas (Rotterdam, 1944) founded OMA in 1975 together with Elia and Zoe Zenghelis and Madelon Vriesendorp. He graduated from the Architectural Association in London and in 1978 published Delirious New York: A Retroactive Manifesto for Manhattan. In 1995, his book S,M,L,XL summarised the work of OMA in “a novel about architecture”. He co-heads the work of both OMA and AMO, the research branch of OMA operating in areas beyond the realm of architecture. His built work includes the Qatar National Library and the Qatar Foundation Headquarters (2018), Fondation Galeries Lafayette in Paris (2018), Fondazione Prada in Milan (2015/2018), Garage Museum of Contemporary Art in Moscow (2015), the headquarters for China Central Television (CCTV) in Beijing (2012), Casa da Música in Porto (2005), Seattle Central Library (2004), and the Netherlands Embassy in Berlin (2003). Current projects include the Taipei Performing Arts Centre, a new building for Axel Springer in Berlin, and the Factory in Manchester. Koolhaas directed the 2014 Venice Architecture Biennale, is a professor at Harvard University, and is preparing a major exhibition for the Guggenheim museum to open in 2020, entitled Countryside: Future of the World.

Reinier de Graaf Reinier de Graaf kam 1996 zu OMA. Er verantwortet Bau- und Masterplan-Projekte in Europa, Russland und im Nahen Osten, darunter Holland Green in London (2016), das neue Timmerhuis in Rotterdam (2015) und die G-Star-Zentrale in Amsterdam (2014), De Rotterdam (2013) und die Norra-Tornen-Wohntürme in Stockholm. 2002 war er Mitgründer von AMO, der Ideenschmiede von OMA, und gestaltete „The Image of Europe“, eine Ausstellung zur Geschichte der Europäischen Union. Er hat das zunehmende Engagement von AMO für Nachhaltigkeit und Energieplanung begleitet, darunter „Zeekracht“, ein strategischer Masterplan für die Nordsee, die Veröffentlichung im Jahr 2010 von „Roadmap 2050: Ein praktischer Leitfaden für ein prosperierendes, kohlenstoffarmes Europa“ mit der European Climate Foundation und „The Energy Report“, ein globaler Plan für 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2050, mit dem WWF. De Graaf war viel in Moskau tätig, wo er das Vorhaben von OMA zur Ausarbeitung des Masterplans für das Skolkovo-Zentrum für Innovation, das „russische Silicon Valley“, begleitete und ein Konsortium leitete, das ein Entwicklungskonzept für die Moskauer

Partner/Partners OMA

Agglomeration vorlegte, einen Stadtentwicklungsplan für den Großraum Moskau. Er hat zwei Ausstellungen kuratiert: „On Hold“ an der British School in Rom im Jahr 2011 und „Public Works: Architecture by Civil Servants“ (Biennale von Venedig, 2012; Berlin, 2013). Er ist der Autor von „Four Walls and a Roof. The Complex Nature of a Simple Profession“ (Vier Wände und ein Dach. Die Komplexität eines einfachen Berufes). Reinier de Graaf joined OMA in 1996. He is responsible for building and masterplanning projects in Europe, Russia, and the Middle East, including Holland Green in London (completed 2016), the new Timmerhuis in Rotterdam (completed 2015), G-Star Headquarters in Amsterdam (completed 2014), De Rotterdam (completed 2013), and the Norra Tornen residential towers in Stockholm. In 2002, he co-founded AMO, the think tank of OMA, and produced The Image of Europe, an exhibition illustrating the history of the European Union. He has overseen AMO’s increasing involvement in sustainability and energy planning, including Zeekracht: a strategic master plan for the North Sea; the publication in 2010 of Roadmap 2050: A Practical Guide to a Prosperous, Low-Carbon Europe with the European Climate Foundation; and The Energy Report, a global plan for 100 percent renewable energy by 2050, with the WWF. De Graaf has worked extensively in Moscow, overseeing OMA’s proposal to design the master plan for the Skolkovo Centre for Innovation, the ‘Russian Silicon Valley’, and leading a consortium which proposed a development concept for the Moscow agglomeration: an urban plan for Greater Moscow. He has curated two exhibitions, On Hold at the British School in Rome in 2011 and Public Works: Architecture by Civil Servants (Venice Biennale, 2012; Berlin, 2013). He is the author of Four Walls and a Roof, The Complex Nature of a Simple Profession.

Ellen van Loon Ellen van Loon kam 1998 zu OMA und hat mehrere preisgekrönte Bauprojekte geleitet, die anspruchsvolles Design mit präziser Ausführung verbinden. Zu ihren wichtigsten Beiträgen gehört BLOX, der neue Sitz des Dänischen Architekturzentrums in Kopenhagen (2018), Rijnstraat 8 (2017), Lab City (2017), die G-Star-Zentrale in Amsterdam (2014), De Rotterdam, das größte Gebäude in den Niederlanden (2013), New Court, der Hauptsitz der Rothschild Bank in London (2011), die Außen- und Innenarchitektur für das Maggie’s Centre in Gartnavel bei Glasgow (2011), der Transformer-Pavillon von Prada in Seoul (2009), das Konzerthaus Casa da Música in Porto (2005), das mit dem RIBA-Award 2007 ausgezeichnet wurde, und die niederländische Botschaft in Berlin (2003), die im Jahr 2005 mit dem Mies-van-derRohe-Preis der Europäischen Union geehrt wurde. Derzeit arbeitet Van Loon an der Factory Manchester, einem großen Veranstaltungsort für darstellende Künste in der Stadt, an einem neuen Gebäude für das Brighton College in England, am Palais de Justice de Lille und an der Renovierung des niederländischen Parlaments in Den Haag. Ellen van Loon joined OMA in 1998 and has led several award-winning building projects that combine sophisticated design with precise execution. Some of her most significant contributions include BLOX, the new home of the Danish Architecture Center in Copenhagen (2018); Rijnstraat 8 (2017); Lab City (2017); the G-Star Headquarters in Amsterdam (2014); De Rotterdam, the largest building in the Netherlands (2013); New Court, the Rothschild Bank headquarters in London (2011); exterior and interior design for the Maggie’s Centre in Gartnavel near Glasgow (2011); the Prada Transformer pavilion in Seoul (2009); Casa da Música in Porto (2005), winner of the 2007 RIBA Award; and the Dutch Embassy in Berlin (2003), winner of the European Union Mies van der Rohe Award in 2005. Van Loon is currently working on the Factory Manchester, a large performing arts venue for the city; a new building for Brighton College in England; the Palais de Justice de Lille and the renovation of the Dutch parliament building in The Hague.

Shohei Shigematsu Shohei Shigematsu ist Partner bei OMA und Leiter des New Yorker Büros. Er ist eine treibende Kraft hinter vielen OMAProjekten und hat in den letzten zehn Jahren das vielfältige Portfolio des Unternehmens auf dem amerikanischen Kontinent geleitet. Mit einem Schwerpunkt auf maximaler Spezifität und prozessorientiertem Entwurf leitet und berät er unternehmensweit Projekte von der Konzeption bis zur Fertigstellung. Sho verantwortet die Durchführung einer Reihe von Kulturbauten in Nordamerika, darunter Milstein Hall, ein Erweiterungsbau des College für Architektur, Kunst und Planung an der Cornell University, ein neues Museumsgebäude für das Musée national des beaux-arts du Québec, das Faena Forum, ein Mehrzweckveranstaltungsgebäude in Miami Beach, und die Renovierung und Neugestaltung des Hauptsitzes von Sotheby’s in New York. Zu seinen aktuellen Kulturprojekten gehören zudem ein Erweiterungsbau für das New Museum in New York City, eine Erweiterung der Albright Knox Gallery in Buffalo, New York, und ein Veranstaltungssaal für den Wilshire Boulevard Temple in Los Angeles. Sho hat Ausstellungen für Prada, die Architekturbiennale von Venedig, das Metropolitan Museum of Art, die Park Avenue Armory und Diors erste US-Retrospektive im Denver Art Museum und im Dallas Museum of Art gestaltet. Er hat mit zahlreichen Künstlern zusammengearbeitet, darunter Cai GuoQiang, Marina Abramovic, Kanye West und Taryn Simon. Zu Shos Entwürfen für städtische und öffentliche Räume auf der ganzen Welt gehört der Willow-CampusMasterplan, ein gemischt genutztes Dorf für Facebook im kalifornischen Menlo Park, eine gemischt genutzte Siedlung in Santa Monica, ein neues Gemeindezentrum in Bogota, Kolumbien, eine Stadtwasserstrategie für New Jersey nach dem Hurrikan Sandy und in Toronto das derzeit größte transitorientierte Projekt in Nordamerika. Sho hat eine Reihe innovativer Arbeitsorte geschaffen, darunter die Zentrale des China Central Television (CCTV) in Beijing (2012) und die Zentrale der Börse Shenzhen (2013). Derzeit entwirft er für Mori Building Co. Ltd. ein neues Geschäftszentrum in Fukuoka (2020) und OMAs ersten Büroturm in Tokio (2022). Sho hat Entwürfe für drei Wohnprojekte in den USA in Arbeit – von New York bis San Francisco und Miami. Sho ist Entwurfskritiker an der Harvard Graduate School of Design und hat Vorträge bei TED und der Wired-Japan-Konferenz sowie an Universitäten auf der ganzen Welt gehalten. Shohei Shigematsu is a Partner at OMA and the Director of the New York office. He has been a driving force behind many of OMA’s projects, leading the firm’s diverse portfolio in the Americas for the past decade. With an emphasis on maximum specificity and process-oriented design, Sho provides design leadership and direction across the company for projects from their conceptual onset to completed construction. Sho is responsible for delivering a number of cultural projects across North America, including Milstein Hall, an extension to the College of Architecture, Art and Planning at Cornell University; a new museum for the Musée national des beaux-arts du Québec; the Faena Forum, a multipurpose venue in Miami Beach and the renovation and reimagination of Sotheby’s New York headquarters. His cultural projects currently in progress include a museum expansion for the New Museum in New York City; an extension to the Albright-Knox Gallery in Buffalo, New York and an event space for the Wilshire Boulevard Temple in Los Angeles. Sho has also designed exhibitions for Prada, the Venice Architecture Biennale, the Metropolitan Museum of Art, Park Avenue Armory, Dior’s first US retrospective at Denver Art Museum and at the Dallas Museum of Art. He has collaborated with multiple artists – including Cai GuoQiang, Marina Abramović, Kanye West and Taryn Simon. Sho’s urban and public space designs around the world include the Willow Campus master plan, an integrated mixed-use village for Facebook in Menlo Park, California; a mixed-use development in Santa Monica; a new civic centre in Bogota, Colombia; a post-Hurricane Sandy urban water strategy for New Jersey; and in Toronto, the largest transitoriented development currently underway in North America.

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Sho has built a number of innovative workspaces, including the China Central Television Headquarters in Beijing (2012), and the Shenzhen Stock Exchange Headquarters (2013). He is currently designing a new business centre in Fukuoka (2020) and OMA’s first tower in Tokyo for Mori Building Co, Ltd. (2022). Sho’s designs for three residential projects are under construction across the country–from New York to San Francisco and Miami. A design critic at the Harvard Graduate School of Design, Sho has lectured at TED and Wired Japan conference, and at universities throughout the world.

Iyad Alsaka Iyad Alsaka kam 2007 als Direktor zu OMA und wurde 2011 Partner. Verantwortlich für die Arbeit von OMA im Nahen Osten und in Afrika, hat er Projekte wie den renommierten Masterplan für Waterfront City in Dubai, den Masterplan für die HAI Airport City in Doha sowie den neuen öffentlichen Veranstaltungsort Concrete an der Alserkal Avenue in Dubais Kulturviertel geleitet. Bevor er zu OMA kam, war Iyad Direktor für Entwurf und Entwicklung bei der Dubai Holding, wo er zahlreiche Projekte verantwortete. Iyad wurde 1969 in Syrien geboren und hat einen Abschluss in Architectural Engineering von der Universität von Aleppo. Iyad Alsaka joined OMA as a director in 2007 and became partner in 2011. Responsible for OMA’s work in the Middle East and Africa, Iyad has led projects including the acclaimed master plan for Waterfront City in Dubai, the HAI Airport City master plan in Doha, and Concrete in Alserkal Avenue, a new public venue for Dubai’s cultural district. Before joining OMA, Iyad was director of design and development at Dubai Holding where he was responsible for numerous of projects. Born in 1969 in Syria, Iyad holds a degree in Architectural Engineering from the University of Aleppo.

David Gianotten David Gianotten ist der Managing Partner – Architect von OMA weltweit, der neben seinem eigenen Architekturportfolio das gesamte Organisations- und Finanzmanagement, die Geschäftsstrategie und das Wachstum des Unternehmens in allen Märkten verantwortet. Als verantwortlicher Partner arbeitet David derzeit an der Planung und dem Bau verschiedener Projekte, darunter das Taipei Performing Arts Center, das Prince-Plaza-Gebäude in Shenzhen, das KataOMA-Resort auf Bali, der K11-Kiosk in Hongkong, das New Museum for Western Australia in Perth, der Masterplan der Feyenoord City in Rotterdam und der Entwurf des neuen Stadions Feijenoord mit 63000 Sitzplätzen und Amsterdams Bajes Kwartier, der Umbau eines großen Gefängniskomplexes aus den 1960er-Jahren in ein neues Stadtviertel mit 1350 Wohnungen. David leitete den Entwurf und die Realisierung des MPavilion 2017 in Melbourne und der Zentrale der Börse Shenzhen. Er war zudem verantwortlicher Leiter der Endphase des Baus der CCTV-Zentrale in Beijing. Davids Arbeiten sind weltweit veröffentlicht und mehrere seiner Projekte mit internationalen Preisen ausgezeichnet worden, darunter der Melbourne-Design-Award 2017 und der CTBUH-Award 2013. David hält weltweit Vorträge, die hauptsächlich mit seinen Projekten und Themen wie der zukünftigen Entwicklung des Architektenberufs, der Rolle des Kontextes in Projekten sowie mit Geschwindigkeit und Risiko in der Architektur zu tun haben. David kam 2008 zu OMA, gründete 2009 das OMA-Büro in Hongkong und wurde 2010 Partner. Nachdem er sieben Jahre lang das Portfolio von OMA in Asien geleitet hatte, kehrte er in die Niederlande zurück und wurde 2015 zum globalen Managing Partner – Architect von OMA. Bevor er zu OMA kam, war er leitender Architekt bei SeARCH in den Niederlanden gewesen. David hat Architektur und Architectural Engineering an der Technischen Universität Eindhoven studiert, wo er seit 2016 auch als Pro-

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fessor für Städtebau und Architectural Engineering tätig ist. Er ist zudem Vorstandsmitglied der Netherlands Asia Honours Summer School.

interiors and small-scale structures, including private houses, product design, and temporary structures such as the Prada Transformer in Seoul (2009). Recently completed projects include the David Gianotten is the Managing Partner – Bibliothèque Alexis de Tocqueville in Architect of OMA globally, responsible for Caen, France (2017), Fondazione Prada in Milan (2015), and the Garage Museum the overall organisational and financial of Contemporary Art in Moscow (2015). management, business strategy, and Current projects in Asia include the growth of the company in all markets, in addition to his own architectural portfolio. Hanwha Galleria Department Store in Seoul, two towers on the former Kai Tak As Partner-in-Charge, David currently airport in Hong Kong, two high-rise prooversees the design and construction jects in Xiamen and Hangzhou, and the of various projects including the Taipei Performing Arts Centre; the Prince Plaza Columbia Circle master plan, a largeBuilding in Shenzhen; the KataOMA resort scale preservation project in Shanghai. He is also leading the design of the Jeanin Bali; the K11 Kiosk in Hong Kong, the Jacques Bosc Bridge in Bordeaux; the New Museum for Western Australia in construction of the Axel Springer Perth; the master plan of Rotterdam’s Campus in Berlin and the Parc des ExpoFeyenoord City and the design of the sitions in Toulouse. Chris holds a Master new 63,000-seat Stadium Feijenoord; of Architecture from the Technical Uniand Amsterdam’s Bajes Kwartier, a versity of Delft. conversion of a large 1960s prison complex into a new neighborhood with 1,350 apartments. David led the design and realisation of the MPavilion 2017 in Melbourne and the Shenzhen Stock Exchange headquarters. He was also responsible for the end stages of the CCTV headquarters in Beijing. David’s work has been published worldwide and several of his projects have received international awards, including the 2017 Melbourne Design Awards and Ippolito Pestellini Laparelli kam 2007 the CTBUH Awards in 2013. David gives zu OMA und wurde 2014 Partner. Ippolitos lectures around the world mainly related Arbeit bei OMA/AMO fokussiert sich auf to his projects and on topics such as the Forschung und Kuration, Szenografie und future development of the architectural Denkmalpflege. Ippolito war Co-Kurator profession, the role of context within der 12. Auflage der Manifesta (2018) in projects, and speed and risk in architec- Palermo und Leiter und Herausgeber der ture. David joined OMA in 2008, launched Stadtstudien von OMA über die sizilianiOMA’s Hong Kong office in 2009, and sche Stadt, die in Form des „Palermo became partner in 2010. He became Atlas“ veröffentlicht wurden. Zu den von OMA’s global Managing Partner – Ippolito geleiteten Projekten gehören Architect in 2015 upon his return to the die Renovierung des Kaufhaus des Netherlands after having led OMA’s Westens (KaDeWe) in Berlin (laufend), portfolio in Asia for seven years. Before Panda, eine Recherche und Ausstellung joining OMA, he was Principal Architect für die Oslo Triennale 2016, die sich mit at SeARCH in the Netherlands. David den umstrittenen Auswirkungen digitaler studied Architecture and Architectural Sharing-Plattformen befasste, die Umnutzung des Fondaco dei Tedeschi Engineering at the Eindhoven University aus dem 16. Jahrhundert in Venedig of Technology, where he has also served as a professor in the Architectural Urban (2016), die multidisziplinäre Ausstellung „Monditalia“ über den aktuellen Zustand Design and Engineering department since 2016. Additionally, he serves on the Italiens auf der Architekturbiennale in Venedig 2014, Szenografie für das board of the Netherlands Asia Honours griechische Theater von Syrakus in Summer School. Sizilien (2012) und die Co-Kuration von „Cronocaos“, der Ausstellung von OMA zur Politik der Denkmalpflege auf der Architekturbiennale in Venedig 2010. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Marken wie Repossi, Galleries Lafayette, Knoll und Prada erstreckt sich seine Tätigkeit auch auf Produktdesign, temporäre Installationen und die künstChris van Duijn wurde 2014 Partner lerische Leitung von Videos und Veröfund leitet die Projekte von OMA in Asien. fentlichungen. Mit Projekten wie „When Er trat 1996 in das Unternehmen ein und Attitudes Become Form: 1969/2013“ war an vielen der renommiertesten trägt er zum Ausstellungsdesign der Projekte von OMA beteiligt, darunter an Fondazione Prada bei. Ippolito hat einen den Universal Studios in Los Angeles, Master der Architektur vom Polytechniden Prada-Filialen in New York und Los kum Mailand. Er unterrichtet am Royal Angeles (2001), der Casa da Música in College of Arts in London und an der Porto (2005) und der CCTV-Zentrale in TU Delft in den Niederlanden. Beijing (2012). Neben großen und komplexen Projekten hat er sich mit Ippolito Pestellini Laparelli joined OMA Inneneinrichtung und kleinen Strukturen in 2007 and became a partner in 2014. beschäftigt, einschließlich Privathäusern, Ippolito’s work at OMA/AMO has a focus Produktdesign und temporären Strukon research and curation, scenography turen wie dem Prada Transformer in and preservation. Ippolito co-curated Seoul (2009). Zu seinen kürzlich abgeManifesta’s 12th edition (2018), taking schlossenen Projekten gehören die place in Palermo, and has led and edited Bibliothèque Alexis de Tocqueville in OMA’s urban studies on the Sicilian city, Caen, Frankreich (2017), die Fondazione which have been published as the Palermo Prada in Mailand (2015) und das Garage Atlas. Projects led by Ippolito include Museum für zeitgenössische Kunst in the renovation of Kaufhaus des Westens Moskau (2015). Zu seinen aktuellen (KaDeWe) in Berlin (ongoing); Panda, a Projekten in Asien zählen das Kaufhaus research and exhibition for the 2016 Hanwha Galleria in Seoul, zwei HochOslo Triennale focused on the controverhausprojekte auf dem Gelände des sial impact of digital sharing platforms; ehemaligen Flughafens Kai Tak in the transformation design of the 16thHongkong, zwei Hochhausprojekte in entury Fondaco dei Tedeschi in Venice Xiamen und Hangzhou sowie der (2016); Monditalia, a multidisciplinary Masterplan Columbia Circle, ein exhibition focused on the current status großangelegtes denkmalpflegerisches of Italy, at the 2014 Venice Architecture Projekt in Shanghai. Er leitet zudem Biennale; scenography for the Greek den Entwurf der Jean-Jacques-Bosctheater of Syracuse in Sicily (2012); and Brücke in Bordeaux, den Bau des the co-curation of Cronocaos, OMA’s Axel-Springer-Campus in Berlin und exhibition on the politics of preservades Parc des Expositions in Toulouse. tion at the 2010 Venice Architectural Chris hat einen Master der Architektur Biennale. Through collaborations with der Technischen Universität Delft. different brands including Repossi, Galleries Lafayette, Knoll, and Prada Chris van Duijn became partner in his activity extends to product design, 2014 and is leading OMA’s work in temporary installations, and the art Asia. Joining the practice in 1996, he direction of videos and publications. has been involved in many of OMA’s most He contributes to exhibition design for renowned projects including Universal Fondazione Prada, with projects such Studios in Los Angeles, the Prada stores as When Attitudes Become Form: in New York and Los Angeles (2001), 1969/2013. Ippolito holds a Master of Casa da Música in Porto (2005), and Architecture from the Politecnico di the CCTV Headquarters in Beijing Milano. He teaches at the Royal College (2012). In addition to large-scale and of Arts in London and at TU Delft in the complex projects, he has worked on Netherlands.

Ippolito Pestellini Laparelli

Chris van Duijn

Jason Long Jason Long ist Partner bei OMA, mit Sitz in New York. Seit seinem Eintritt in das Unternehmen im Jahr 2003 hat Jason einen forschungsorientierten, interdisziplinären Ansatz für eine Vielzahl von OMA-Projekten auf internationaler Ebene entwickelt. Von der Konzeption bis zur Fertigstellung fungierte er als Projektmanager für ein neues Nationalmuseum in Quebec City und das Faena Forum, einen Mehrzweckveranstaltungsort in Miami. Gegenwärtig leitet er drei Projekte mit Schwerpunkt Städtebau und öffentlicher Raum in Washington D.C., die einen innovativen Ansatz für Erholung, öffentliche Gesundheit und gleichberechtigte Entwicklung in verschiedenen Maßstäben beinhalten: den 11th Street Bridge Park, einen neuen erhöhten Grünraum, der den Anacostia River quert, ein Sport- und Erholungs-Masterplan für den RFK Stadium-Armory Campus, und ein Entwurf für das Straßenbild des Kongresszentrums von Washington D.C. Darüber hinaus entwirft er momentan ein mehrstöckiges Restaurant im neuen First and Broadway Park in der Innenstadt von Los Angeles. Sein Portfolio beinhaltet auch Wohnbauten in Kalifornien und New York, darunter The Avery in San Francisco und zuletzt zwei neue Wohntürme für Greenpoint Landing, das erste OMA-Projekt in Brooklyn. In jüngster Zeit konzentrierte er sich auf eine Reihe adaptiver Umnutzungsprojekte, darunter die Umwandlung eines Postlagers in der Innenstadt von Houston in ein gemischt genutztes Zentrum, eines historischen Parkhauses in New York City in eine neue Synagoge und eines Laborgebäudes an der Universität von Toronto in ein Zentrum für die Universitätsverwaltung. Jason war zuvor auch ein wichtiges Mitglied von AMO und Associate Editor of Content für Taschen (2004). Derzeit arbeitet er mit der Stadt Jersey City an der strategischen Planung einer neuen Kulturinstitution im historischen Pathside Building am Journal Square. Jason hat einen Bachelor of Arts in Philosophie vom Vassar College und einen Master der Architektur von der Graduate School of Design der Harvard University. Derzeit unterrichtet er an der Cornell University School of Architecture, Art and Planning. Jason Long is a Partner at OMA, based out of the New York office. Since joining the firm in 2003, Jason has brought a research-driven, interdisciplinary approach to a wide range of OMA’s projects internationally. From concept to completion, he served as the project manager for a new national museum in Quebec City and the Faena Forum, a multipurpose venue in Miami. Currently, he is leading three projects focusing on urbanism and the public realm in Washington D.C. that provide an innovative approach to recreation, public health and equitable development at varying scales: the 11th Street Bridge Park, a new elevated green space crossing the Anacostia River; a sport and recreation master plan for the RFK Stadium Armory Campus; and a streetscape design for Washington D.C.’s convention center. In addition, he is designing a multilevel restaurant within the new First and Broadway Park in downtown Los Angeles. His portfolio extends to residential development in California and New York, including The Avery in San Francisco and most recently two new towers for Greenpoint Landing, OMA’s first project in Brooklyn. He has recently focused on a number of adaptive reuse projects including the transformation of a post office warehouse in downtown Houston into a mixed-use hub, a historic parking garage in New York City into a new synagogue, and a laboratory building at the University of Toronto into a centre for the university administration. Jason also previously served as a key member of AMO and was Associate Editor of Content (Taschen, 2004). Currently, he is working with the City of Jersey City on strategic planning for a new cultural institution within the historic Pathside Building in Journal Square. Jason holds a Bachelor of Arts in Philosophy from Vassar College and a Master of Architecture from Harvard University’s Graduate School of Design. He currently teaches at the Cornell University School of Architecture, Art and Planning.

Partner/Partners OMA


Projektbeteiligte/ Project Credits

Blox Kopenhagen/ Copenhagen, DK Bauherr / Client: Realdania By og Byg, Kopenhagen/Copenhagen Architekten / Architects: OMA, Rotterdam Ellen van Loon (Partner in charge) Projektleitung/ Project architects: Adrianne Fisher, Chris van Duijn Baubetreuung / Construction assistance (project follow-up): Ariel Wallner (Design manager); Koen Stockbroekx, Federico D’Angelo Fred Awty, Soren Thiesen, Nina Grex, Piotr Janus, Ansis Šinke, Berenice Moran, Frederick Juul Ausschreibung und Ausführungsplanung/ Tender and construction documents (main project): Morten Busk Petersen & Koen Stockbroekx (Design manager); Federico D’Angelo, Fred Awty, Soren Thiesen, Will Hartzog, Dennis Rasmussen; mit/with Nina Grex, Lea Olsson, Brigitta Lenz, Anna Grajper, Chong Ying Pai, Cristina Martin de Juan, Saskia Simon, Mateusz Kiercz Entwurfsplanung/ Schematic design (project proposal): Koen Stockbroekx, Federico D’Angelo, Paul Allen, Sebastian Arenram, Fai Au, Alessandro De Santis, Daniel Dobson, Katharina Ehrenklau, Clarisa Garcia Fresco, Waqas Jawaid, Gustavo Paternina, Parizad Pezeshkpour, Jad Semaan, Soren Thiesen, Bas van der Togt, Katrien van Dijk, Pero Vukovic, Joe Wu, Jung-Won Yoon, Haohao Zhu, Didzis Jaunzems Entwurfskonzept/ Concept design: Mette Lyng Hansen, Koen Stockbroekx, Dirk Peters, Alessandro De Santis, Sebastian Arenram, Sandra Bsat, Shengze Chen, Karolina Czeczek, Katharina Ehrenklau, Andrea Giannotti, Maaike Hawinkels, Cristian Mare, Gianna Ong-Alok, Mariano Sagasta, Nurdan Yakup, Yanfei Shui, Marc Balzar, Andrea Bertassi, Marc Dahmen, Ludwig Godefroy, Carmen Jimenez, Hyoeun Kim, Joana da Lima, Ana Martins, Konrad Milton, Gabriele Pitacco, Daniel Rabin, Ola Sandrell Architekten vor Ort/ Local architects: C.F. Møller (PLH Architekter), Kopenhagen/Copenhagen Tragwerksplaner / Structural engineering: Arup mit/with Cowi Fassaden / Facades: Arup Facade Engineering (van Santen & Associés) Akustik/ Acoustics: Royal Haskoning DHV Landschaftsplanung / Landscape planning: Kragh & Berglund, Kopenhagen / Copenhagen 1:1 Landskab, Valby Lichtplanung / Lighting design: Les Eclaireurs, Lyon mit/with Ducks Scéno, Villeurbanne Nachhaltigkeit/ Sustainability: Arup mit/with Cowi (EnPlus Tech) Szenografie/ Scenography: Ducks Scéno, Villeurbanne

Kosten- und Risikomanagement/ Cost and risk management: Aecom Fertigstellung / Completion: 2018

Norra Tornen Stockholm, SE Bauherr / Client: Oscar Properties, Stockholm Architekten / Architects: OMA, Rotterdam Reinier de Graaf (Partner in charge) Konzept/ Concept: Alex de Jong (Associate), Philippe Braun, Diana Cristobal, Roza Matveeva, Edward Nicholson, Peter Rieff, Carolien Schippers Wettbewerb/ Competition: Alex de Jong (Associate), Alexander Giarlis, Timur Karimullin, Vladimir Konovalov, Edward Nicholson, Victor Nyman, Vitor Oliveira, Cecilia Del Pozo, John Paul Pacelli, Peter Rieff, Carolien Schipper Entwurfsentwicklung/ Design development: Alex de Jong (Associate), Michel van de Kar (Associate), Isa Olson Ehn, Tobias Jewson, Edward Nicholson, Peter Rieff, Silvia Sandor, Lukasz Skalec, Jonathan Telkamp Tragwerksplaner / Structural engineering: Arup Haustechnik/ Mechanical Engineers: Arup Fassaden / Facades: Arup facade engineering Bauleitung vor Ort / Local engineer: Sweco Brandschutz / Fire protection: Tyréns AB Akustik/ Acoustics: ACAD Fertigstellung / Completion: 2018

Fondation Galeries Lafayette, Paris, FR Bauherr / Client: Fondation d’Entreprise des Galeries Lafayette, Citynove Architekten / Architects: OMA, Rotterdam Rem Koolhaas, Ellen van Loon (Partners in charge) Projektleitung / Project architects: Alejo Paillard, Clément Périssé Mitarbeiter/ Project team: Alejo Paillard, Clément Périssé, Ippolito Pestellini Laparelli, Maria Finders

Projektentwicklung / Project development: Thiago Almeida, Adrian Auth, Paul Cournet, Maria Finders, Alice Grégoire, Sebastian Janusz, Kenny Kim, Sofia Koutsenko, Lina Kwon, Veselin Lozanov, Barbara Materia, Alejo Paillard, Clément Périssé, Frane Stančić, Magdalena Stanescu, Yushang Zhang Modellbau/ Modelshop: Anastasios Siakotos, Emile Estourgie, Tijmen Klone, Tom Shadbolt, Yasuhito Hirose Architekten vor Ort/ Local architects: DATA Architectes, Paris Colin Reynier, Léonard Lassagne, Edouard Guyard Bauleitung / Construction management: Thierry Glachant Tragwerksplanung / Structural engineering: Eckersley O’Callaghan, London Haustechnik / Building services: Louis Choulet Ingénierie, Clermont-Ferrand Szenografie/ Scenography: dUCKS scéno, Villeurbanne Technische Gebäudeausrüstung / Building services engineering: Eiffage Énergie Thermie, Sainghin en Melantois Brandschutz und Barrierefreiheit / Fire protection and accessibility planning: MPK Conseil Construction, BoulogneBillancourt Akustik / Acoustics: Lamoureux Acoustics, Paris Kostenplanung/ Quantity surveyor: Bureau Michel Forgue, Apprieu Fertigstellung / Completion: 2018

Design Museum London, UK Bauherr / Client: Chelsfield Developments (Kensington) Ltd. Ilchester Estates and Design Museum Architekten / Architects: OMA, Rotterdam Reinier de Graaf (Partner in charge) Carol Patterson (Director) with/mit Allies and Morrison, London Simon Fraser, Robert Maxwell (Partners) Neil Shauhnessy (Director) Projektleitung OMA/ Project architects OMA: Mario Rodriguez, Isabel Silva, Fenna Wagenaar, Mitesh Dixit, Richard Hollington III, Beth Hughes Mitarbeiter OMA/ Project team OMA: Caroline Andersen, Luis Arencibia, Fred Awty, Olga Banchikova, Thibaut Barrault, Rachel Bate, Thorben Bazlen, Katrin Betschinger, Philippe Braun, Matthew Brown, Kees van Casteren, Maria Cogliani, Tudor Costachescu, Johan Dehlin, Sebastien Delagrange, Miles Gertler, Hannes Gutberlet, Joyce Hsiang, Yerin Kang, Bin Kim, Andrew Kovacs, Caroline Martin, Roza Matveeva, Andres Mendoza, Ioana Mititelu, Barbara Modolo, Ross O’Connell, Adrian Phiffer, Alex Rodriguez, Duarte Santo, Lawrence Siu, Ivan Valdez, Boris Vapne, Greg R. Williams, Xu Yang, Delnaz Yekrangian, Nikos Yiatros

Konzeptphase / Conception phase: Alice Grégoire, Barbara Materia, Francesco Moncada, Pietro Pagliaro

Projektbeteiligte/Project Credits

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Mitarbeiter Allies and Morrison/ Project team Allies and Morrison: Joel Davenport, Heidi Shah (Associate Directors) Sean Joyce, Johanna Coste-Buscayret (Associates) Dinka Beglerbegovic, Fabiana Paluszny, Stuart Thomson Tragwerksplanung / Structural engineering: Arup Structures Inneneinrichtung/ Interiors: John Pawson Innenarchitektur/ Interior Design: CZL Technische Gebäudeausrüstung / Building services engineering: Arup Services Fassaden/ Facades: Arup Facades und/and FMDC Landschaftsplanung / Landscape planning: West8 Brandschutz / Fire protection: Arup Fire

Reinier de Graaf (Partner in charge), Alex de Jong (Associate in charge), Cock Peterse (Projektleiter/Project architect), Philippe Braun, Jorge Campos, Elle Gerdeman, Sebastian Janusz, Debora Mateo, Elida Mosquera, Sarah Moylan, Vitor Oliveira, Ryan Peeters, Mafalda Rangel, Peter Rieff, Carolien Schippers, Saskia Simon Ausführungsplanung (Kern & Hülle und Büros)/ Construction documents (Core & shell and interiors offices): Reinier de Graaf (Partner in charge), Alex de Jong, Katrien van Dijk (Associates in charge), Cock Peterse (Projektleiter/ Project architect), Philippe Braun, Vitor Oliveira, Mafalda Rangel, Peter Rieff, Elida Mosquera, Magdalena Stanescu Inneneinrichtung/ Interiors: Saskia Simon, Katrien van Dijk (Projektleiter/Project architect), Maaike Hawinkels, Sebastian Janusz, Sarah Moylan, Ross O‘Connell, Vitor Oliveira, Ryan Peeters, Mafalda Rangel, Deborah Richmond, Magdalena Stanescu, Lucia Zamponi Tragwerksplanung / Structural engineering: ABT Arnheim und/and: Pieters Bouwtechniek, Amsterdam

Entwurf/ Design: Anna Dzierzon, Jonah Gamblin, Hans Hammink, Ross Harrison, Matthew Jull, Vincent Konate, Taiga Koponen, Vincent McIlduff, Andres Mendoza, Susanan Mondejar, Sasha Smolin, Michaela Tonus Ausführungsplanung/ Construction documents: Katarina Barunica, Marco Cimenti, Cecilia Del Pozo Rios, Anita Ernodi, Felix Fassbinder, Peter Feldmann, Siliang Fu, Jonah Gamblin, Romina Grillo, Clive Hennessey, Taiga Koponen, Roy Lin, Debora Mateo, Vincent McIlduff, Andres Mendoza, Arminas Sadzevicius, Magdalena Stanescu, Lingxiao Zhang Architekten vor Ort/ Local architects: Alvisi Kirimoto & Partners, Rom/Rome und/and Atelier Verticale, Mailand/Milan Tragwerksplanung / Structural engineering: Favero & Milan Ingegneria SpA, Mailand/Milan und/and SCE Project, Mailand/Milan

Akustik / Acoustics: Arup Acoustics

Nachhaltigkeit (Wettbewerb) / Sustainability (competition): Werner Sobek Green Technologies, Stuttgart

Generalunternehmer/ General contractor: Mace

Kostenplanung/ Quantity surveyor: PRC, Pfullingen

Kostenplanung / Quantity surveyor: Aecom

Haustechnik/ Service engineers: Deerns Raadgevende Ingenieurs, Rijswijk Lichtplanung / und/and: Lighting design: Burgers Ergon, Amsterdam Ducks Scéno, Villeurbanne

Fertigstellung / Completion: 2016

Timmerhuis Rotterdam, NL Bauherr / Client: Stadsontwikkeling Rotterdam Architekten / Architects: OMA, Rotterdam Reinier de Graaf (Partner in charge); Alex de Jong, Katrien van Dijk (Associates in charge) Projektleitung / Project architects: Mark Veldman, Cock Peterse, Saskia Simon, Katrien van Dijk

Planung Nachhaltigkeit, Bauphysik, Akustik, Brandschutz und Sicherheit / Sustainability, building physics, acoustics, fire protection, security consulting: DGMR Bouw, Arnheim Fassaden / Facades: Scheldebouw, Heerlen und/and Rollecate, Staphorst Generalunternehmer/ General contractor: Heijmans, Rosmalen Generalunternehmer Innenausbau/ General contractor interiors: Keijsers Lundiform, Venray Fertigstellung / Completion: 2015

Fondazione Prada Mailand/Milan, IT

Wettbewerb / Competition: Reinier de Graaf, Rem Koolhaas (Partners in charge), Mark Veldman (Projektleiter/ Project leader), Pascual Bernad de Castro, Vilhelm Christensen, Alessandro De Santis, Katrien van Dijk, Jake Sadler Forster, David Gianotten, Andrea Giannotti, Alasdair Graham, Mendel Robbers, Dirk Peters, Tsuyoshi Bauherr / Nakamoto, Timur Shabaev, Yuri Suzuki, Client: Milos Zivkovic Fondazione Prada, Mailand/Milan Entwurfsplanung/ Architekten / Schematic design: Reinier de Graaf (Partner in charge), Alex Architects: OMA, Rotterdam de Jong (Associate in charge), Mark Rem Koolhaas, Chris van Duijn, Ippolito Veldman (Projektleiter/Project leader), Pestellini Laparelli (Partners in charge) Philippe Braun, Tom Tang, Andrew Linn, Peter Rieff Projektleitung / Project architect: Vorentwurf (Kern & Hülle und Büros)/ Federico Pompignoli Preliminary design (Core & shell and interiors offices): Reinier de Graaf Mitarbeiter / (Partner in charge), Alex de Jong Project team: (Associate in charge), Philippe Braun, Clarisa Garcia Fresco, Maaike Hawinkels, Vorentwurf/ Takeshi Murakuni, Ross O’Connell, Preliminary design: Mafalda Rangel, Peter Rieff, Carolien Sam Aitkenhead, Doug Allard, Andrea Schippers, Saskia Simon, Sakine Dicle Bertassi, Aleksandr Bierig, Eva Dietrich, Uzunyayla, Lucia Zamponi, Grisha Zotov Paul-Emmanuel Lambert, Jonah Gamblin, Stephen Hodgson, Takuya Hosokai, Jan Entwurfsentwicklung (Kern & Hülle und Büros)/ Kroman, Jedidiah Lau, Francesco Marullo, Design development (Core & shell and Vincent McIlduff, Alexander Menke, interiors offices): Aoibheann Ni Mhearain, Sophie van

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Noten, Rocio Paz Chavez, Jan Pawlik, Christopher Parlato, Ippolito Pestellini Laparelli, Dirk Peters, Andrea Sollazzo, Michaela Tonus, Jussi Vuori, Luca Vigliero, Mei-Lun Xue

Haustechnik / MEP enigineers: Favero & Milan Ingegneria SpA und/and Prisma Engineering, Saonara Kostenplanung / Quantity surveyor: GAD, Mailand/Milan

Akustik/ Acoustics: Level Acoustics, Eindhoven Brandschutzplanung / Fire protection: GAE Engineering, Turin Szenografie/ Scenography: Ducks Scéno, Villeurbane Fertigstellung / Completion: 2015/2018

De Rotterdam Rotterdam, NL Bauherr / Client: De Rotterdam CV, Den Haag/The Hague (Joint venture MAB, Den Haag/The Hague and OVG, Rotterdam) Architekten / Architects: OMA, Rotterdam Rem Koolhaas, Reinier de Graaf, Ellen van Loon (Partners in charge); Kees van Casteren (Associate in charge) Mitarbeiter / Project team: 1997–2001: Christina Beaumont, Stefan Bendiks, Frans Blok, Robert Cheoff, Bert Karel Deuten, Sharon Goren, Juan Guardetti, Jens Holm, Alex de Jong, Adam Kurdahl, Carolien Ligtenberg, Anna Little, Nuno Rosado, Saskia Simon, Johan de Wachter, Barbara Wolff 2007–2008: Chantal Aquilina, Eva Dietrich, Anita Ernödi, Markus Frank, Jonah Gamblin, Clarisa Garcia-Fresco, Alex de Jong, Michel van de Kar, Christoph Michael, Elida Mosquera, Mauro Parravicini, Ippolito Pestellini Laparelli, Raphael Pulido, Louise Sullivan, Olaf Turck, Manuel Villanueva, mit/with Chun Chiu, Duncan Flemington, Evangelos Kotsioris, Sören Martinussen, Nobuki Ogasahara, Theo Petrides, Benoit Schelstraete, Ian Schopa, Kyo Stockhaus, Joao Viera Costa, Luca Vigliero, Jussi Vuori, Jean-Paul Willemse

2009–13: Michel van de Kar (associate), Marlies Boterman, Christoph Michael Inneneinrichtung Hotel/ Interiors hotel (2013): Saskia Simon, Marina Cogliani, Clive Hennessey, Yasuhito Hirose, Arminas Sadzevicius Tragwerksplanung / Structural engineering: Corsmit, Rotterdam Bautechnische Beratung in Entwurfsphase/ Structural advisor in SD phase: Arup, London TGA/ Service engineers: Techniplan, Rotterdam (offices, hotel); Valstar Simonis, Rijswijk (apartments, plinth) Haustechnik/ MEP engineers Roodenburg, Krimpen aan den IJssel Brandschutz, Bauphysik/ Fire safety, building physics: DGMR, Arnhem Fassaden/ Facades: Permasteelisa, Middelburg (offices, hotel, plinth) und/and TGM, Asten (apartments) Lichtplanung Erdgeschoss und Atrium/ Lighting consultant ground floor and atrium: Arup, Amsterdam Szenografie und Lichtplanung Hotel/ Scenography and lighting consultants hotel: Ducks Scéno, Villeurbane und/and Les Eclaireurs, Lyon Ausführung/ Executive architect: B+M, Den Haag/The Hague Projektmanagement / Project management: DVP, Den Haag/The Hague Generalunternehmer / General contractor: Züblin, Stuttgart/Antwerpen/ Vlaardingen Fertigstellung / Completion: 2013

Prada Transformer Seoul, KR Bauherr / Client: Prada, Mailand/Milan Architekten / Architects: OMA, Rotterdam Rem Koolhaas, Ellen van Loon (Partners in charge) Kunle Adeyemi, Kees van Casteren, Chris van Duijn (Associates) Projektleitung / Project architects: Alexander Reichert Mitarbeiter / Project team: Hyoeun Kim, Ye Rin Kang, Vincent Mc Ilduff, David Moon, Mariano Sagasta, Claudia Romao, Eva Dietrich, Alex de Jong, Wayne Congar, Miguel Huelga de la Fuente, Gustavo Paternina-Soberon, Nam Joo Kim Architekten vor Ort/ Local architects: Steven Leach Associates, Seoul Jonathan Kim, Mark Sang Tragwerksplanung / Structural engineering: Eunmin, Seoul 3D Structural Engineering Co., Ltd., Seoul Bauleitung / Construction management:

Projektbeteiligte/Project Credits


Eunmin S&D, Seoul Seungsung Lee, Byungho Cho, Munjong Park, Hyunduck Lee, Junghun Ahn, Hongsuk Lee Haustechnik, Elektroplanung / Building services, Electrical planning: Pda (planning), Seoul Fertigstellung / Completion: 2008

China Central Television Headquarters Beijing, CN Bauherr / Client: China Central Television (CCTV), Peking/ Bejing Architekten / Architects: Entwurf/Design: Rem Koolhaas and Ole Scheeren (until 2010), David Gianotten in Zusammenarbeit mit nachfolgenden Partnern/in collaboration with the following partners: Shohei Shigematsu, Ellen van Loon and Victor van der Chijs Projektmanagement/ Project management: Yao Dongmei

Tragwerk, Bauphysik, Brandschutz, Sicherheit / Structure, Services, Fire, Security Engineering: Arup, London/Hong Kong/Beijing Lichtplanung/ Lighting engineers: Lighting Planners Associates, Tokio/ Tokyo Signaletik/ Signage: 2x4 Landschaftsarchitekten/ Landscape architects: Inside/Outside, Amsterdam Fertigstellung / Completion: 2012

Haustechnik/ MEP engineers: Zuo Xin, Mao Yihua, Zhang Hongxia, Miao Xing, Jiang Xinhua, Wang Xiaoan, Lin Haixiong, Liu Yi, Han Guohai (Chefingenieure/MEP chief engineers) Akustik / Acoustics: Zhang Kuisheng, Wang Jinbo Akustikberatung/ Acoustics Consultancy; DHV Building and Industry, Eindhoven Nachrichtentechnik/ Broadcasting engineers: Shi Liangguang, Sun Wenjingn Innenarchitekten / Interior designers: Hu Ping (Interior director), Guo Guang (Interior vice director), Zhou Quan (Interior chief designer)

Projektleitung / Project architect: Clement Blanchet Mitarbeiter / Project team: Adam Furman, Karel Wuytack, Karen Crequer Bauleiter / Construction management: Bovis Lend Lease

Bauherr / Client: Porto 2001/Casa da Música

Kostenplanung / Quantity surveyors: Davis Langdon Management Town Planning Consultants DP9

Architekten / Architects: OMA, Rotterdam Rem Koolhaas, Ellen van Loon (Partners in charge)

Audio-/Videoberatung / AV Consultant: Mark Johnson Consultants

Projektleitung / Project architects: Arianne Fisher, Michelle Howard

Mitarbeiter / Project team: Isabel Silva, Uwe Herlijn, Nuno Rosado, Robert Choeff, Barbara Wolff, Stephan Griek, Govert Gerritsen, Saskia Simon, Mitarbeiter / Thomas Duda, Christian von der Muelde, Project team: Rita Amado, Philip Koenen, Peter Müller, Chris van Duijn, Hiromasa Shirai, Steven Krystian Keck, Eduarda Lima, Christoff Smith, Gabriela Bojalil, Joao Bravo Da Scholl, Alex de Jong, Alois Zierl, Olaf Hitz, Costa, Catarina Canas, Holly Chacon, Dan Jorge Toscano, Duarte Santos, Nelson Cheong, Keren Engelman, Gaspard Carvalho, Stefanie Wandinger, Catarina Estourgie, Kam Fai Tai, Fang Tieying, Canas, Shadi Rahbaran, Chris van Duijn, Feng Pei, Sarah Gibson, Chris James, Maria Baptista, André Cardoso, Paulo Michel van der Kar, Paul Kroese, Peter Costa, Ana Jacinto, Fabienne Louyot, Lee, Liu Xiaodong, Stuard Maddox, Nicolas Firket, Christina Beaumont, Joseph Monteleone, Christina Murphy, Anna Littl Shiro Ogata, Roberto Otero, Daan Ooievaar, Torsten Schroeder, Shi Wettbewerb/ Wenchian, Faustina Tsai, Jasmine Tsoi, Wang Xinyuan, Victoria Willocks, Wu You, Competition: Rem Koolhaas, Fernando Romero Xu Tian Tian, Dirk Zschunke Havaux, Isabel Silva, Barbara Wolff, Uwe Herlijn Wettbewerb/ Competition: Architekten vor Ort, Bauleitung/ Rem Koolhaas, Ole Scheeren, Shohei Local architects, Construction Shigematsu, Alain Fouraux, Fernando management: Donis ANC Architects, Porto mit/with Adrianne Fisher, Anu Leinonen, Hiromasa Jorge Carvalho, Teresa Novais Shirai, Tammo Prinz, Catarina Canas, Tragwerksplanung / Erez Ella, Victoria Willocks, Johannes Structural engineering: Buchholz, Guillaume Colboc, Mamen Arup, London Escorihuela, Sarah Gibson, Shiro Ogata, mit/with Torsten Schroeder, L. E. Tsao, Zhaohui AFA, Vila Nova de Gaia Wu, Yimin Zhu

Tragwerksplanung / Structural engineering: Bao Lianjin, Mu Wei (Chefingenieure/ Structural chief engineers)

Architekten / Architects: OMA; Rotterdam Rem Koolhaas (Partner in charge)

Casa da Música Porto, PT

Projektleitung / Project architects: Anu Leinonen, Charles Berman, Adrianne Fisher

Projektpartner vor Ort / Associate Architect and Engineer: ECADI (East China Architecture and Design Institute), Shanghai

Serpentine Gallery Pavilion London, UK

Haustechnik / Building services: Arup, London mit/with AFA, Vila Nova de Gaia Fassade/ Facade: Robert Jan van Santen; Arup facades Gewellte Glasfassade/ Curved glass facade: ABT Arnhem, Rob Nijsse Akustik/ Acoustics: TNO Eindhoven und/and Dorsser Blesgraaf, Renz van Luxemburg, Theo Raijmakers Brandschutz/ Fire protection: Arup fire, George Faller Fertigstellung / Completion: 2005

Integrierter Entwurf / Integrated Design: Arup

Abbau und Renovierung / Dismantling and Refurbishment: Keltbray Fertigstellung / Completion: 2006

Niederländische Botschaft/ Netherlands Embassy Berlin, DE Bauherr / Client: Niederländisches Außenministerium – Dienst Gebouwen Buitenland, Den Haag/The Hague Architekten / Architects: OMA, Rotterdam Rem Koolhaas, Ellen van Loon (Partners in charge) Direktor/ Project director: Erik Schotte

Bauphysik / Building physics: Lichtveld Buis & Partners, Utrecht Fassadenplanung / Facade planning: Rache und Willms, Aachen und/and Insideoutside, Amsterdam Akustik/ Acoustics: Dorsserblesgraaf, Eindhoven Brandschutz/ Fire protection: Hosser Hass + Partner, Berlin Lichtplanung/ Lighting design: OVI, Washington DC/Berlin Generalunternehmer / General contractor: Kondor Wessels Berlin GmbH, Berlin Fertigstellung / Completion: 2003

Prada Epicenter NYC, US Bauherr / Client: Prada, New York Architekten / Architects: OMA/AMO, New York/Rotterdam Rem Koolhaas, Ole Scheeren (Partners in charge) Projektleiter/ Project architects: Timothy Archambault, Eric Chang Mitarbeiter/ Project team: Ergian Alberg, Amale Andraos, Benjamin Beckers, Christina Chang, Chris van Duijn, Alain Fouraux, Jennifer Jones, Julia Lewis, Christiane Sauer, Markus Schaefer, Oliver von Spreckelsen Tragwerksplaner / Structural engineering: Leslie E. Robertson Associates, New York Haustechnik / Building services: Ove Arup & Partners, New York Lichtplanung/ Lighting design: Kugler Tillotson Associates Akustik / Acoustics: Shen Milsom & Wilke Fertigstellung / Completion: 2001

Projektleitung/ Project architects: Michelle Howard, Gro Bonesmo Mitarbeiter/ Project team: Beth Margulis, Anu Leinonen, Daan Ooievaar, Adrianne Fisher, Robert Choeff, Christian Muller, Oliver Schütte, Fernando Romero Havaux, Matthias Hollwich, Katrin Thorhauer, Barbara Wolff, Bruce Fisher, Anne Filson, Udo Garritzman, Jenny Jones, Shadi Rahbaran, Mette Bos, Adam Kurdahl, Stan Aarts, Julien Desmedt, Annick Hess, Rombout Loman, Antti Lassila, Thomas Kolbasenko, Moritz von Voss, Paolo Costa, Carolus Traenkner, Susanne Manthey, Christiane Sauer, Tammo Prinz, Nils Lindhorst, Felix Thoma Tragwerksplaner / Structural engineering: Royal Haskoning, Rotterdam und/and Arup, Berlin Haustechnik / Building services: Huygen Elwako Raadgevende Ingenieurs BV, Rotterdam und/and Arup, Berlin

Projektbeteiligte/Project Credits

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Bildnachweis / Picture Credits

10: © OMA © VG Bild-Kunst, Bonn 2019/ 69: Sebastian van Damme/Courtesy of Foto: Rasmus Hjortshøj OMA

167: Frank Kaltenbach 169: Frank Kaltenbach

14–15: Richard John Seymour

70–71: Ossip van Duivenbode/Courtesy of OMA

171: Christian Schittich

72: Bas Princen/OMA

172: Michael Moran

76–77: Bas Princen/Courtesy Fondazione Prada

175 unten/bottom: Armin Linke

16 oben/top: Karima Ihaouane/Arup 16 unten/bottom: Arup 18–19: Delfino Sisto Legnani and Marco Cappelletti/Courtesy of OMA

80: Bas Princen 20–21: Rasmus Hjortshøj 22: Ossip van Duivenbode/Courtesy of OMA 25 oben/top: Laurian Ghinitoiu/ Courtesy of OMA 25 Mitte/middle: Laurian Ghinitoiu/ Courtesy of OMA 25 unten/bottom: Ossip van Duivenbode/Courtesy of OMA 26–27: Laurian Ghinitoiu/Courtesy of OMA 28: Delfino Sisto Legnani and Marco Cappelletti/Courtesy of OMA

81: Bas Princen/Courtesy Fondazione Prada 82 oben/top: DSL Studio 82 unten/bottom: Bas Princen/OMA 83: Frank Kaltenbach 84–85: Frank Kaltenbach 86: Bas Princen 88–89: Iwan Baan 90: Frank Kaltenbach 94: Frank Kaltenbach

32: Delfino Sisto Legnani and Marco Cappelletti/Courtesy of OMA

95: Francesco Galli/Courtesy la Biennale di Venezia

33: Martin Argyroglo

96 oben/top: Francesco Galli/Courtesy la Biennale di Venezia

34: Vinciane Lebrun-Verguethen/ Courtesy of Fondation d’entrepise Galeries Lafayette

96 unten/bottom: Francesco Galli/ Courtesy la Biennale di Venezia

36–37: Delfino Sisto Legnani and Marco Cappelletti/Courtesy of OMA

98: Ossip van Duivenbode/image courtesy of OMA

38: Delfino Sisto Legnani and Marco Cappelletti/Courtesy of OMA

101: Ossip van Duivenbode/image courtesy of OMA

40: Gravity Road

103: Ossip van Duivenbode/image courtesy of OMA

43: Sebastian van Damme

Fotos, zu denen kein Fotograf genannt ist, sind Architektenaufnahmen, Werkfotos oder stammen aus dem Archiv DETAIL. Trotz intensiven Bemühens konnten wir einige Urheber der Abbildungen nicht ermitteln, die Urheberrechte sind jedoch gewahrt. Wir bitten in diesen Fällen um entsprechende Nachricht. / Photographs not specially credited were taken by the architects or are works photographs or were supplied from the DETAIL archives. Despite intensive endeavours we were unable to establish copyright ownership in just a few cases; however, copyright is assured. Please notify us accordingly in such instances.

104: Juliane Eirich

44: Gareth Gardner 46: Delfino Sisto Legnani and Marco Cappelletti/Courtesy of OMA

107 oben/top: Juliane Eirich 107 unten/bottom: AMO/OMA

52 oben/top: David X Prutting/Courtesy 108–109: Iwan Baan of BFA.com 110: Sergio Pirrone 52 unten/bottom: Iwan Baan 53: Vasily Babourov/Courtesy of OMA 54: Delfino Sisto Legnani and Marco Cappelletti/Courtesy of OMA 55 oben/top: Delfino Sisto Legnani and Marco Cappelletti/Courtesy of OMA

112: OMA 113: OMA 115: OMA 117: OMA

55 unten links/bottom left: Delfino Sisto 118: OMA Legnani and Marco Cappelletti/Courtesy 119: Philippe Ruault/Courtesy of OMA of OMA 55 unten rechts/bottom right: Delfino Sisto Legnani and Marco Cappelletti/ Courtesy of OMA

120: Frank Kaltenbach

58: Ossip van Duivenbode/Courtesy of OMA

128: Ben McMillan

63 unten rechts/bottom right: Delfino Sisto Legnani and Marco Cappelletti/ Courtesy of OMA

143 Mitte/middle: Christian Richters/ arturimages

126–127: Jim Gourley

132–133: Philippe Ruault/OMA 63 oben links/top left: Delfino Sisto Legnani and Marco Cappelletti/Courtesy 136: OMA of OMA 140 oben/top: arturimages 63 oben rechts/top right: Delfino Sisto Legnani and Marco Cappelletti/Courtesy 140 unten/bottom: Christian Schittich of OMA 142: Rob Hoekstra 63 unten links/bottom left: Delfino Sisto Legnani and Marco Cappelletti/Courtesy 143 oben/top: Christian Richters/ arturimages of OMA

64 oben/top: Philippe Ruault/Courtesy of OMA 64 Mitte/middle: Delfino Sisto Legnani and Marco Cappelletti/Courtesy of OMA

143 unten/bottom: Christian Schittich 145: Christian Richters/arturimages 146–147: Philippe Ruault 148: William Veerbeek

64 unten/bottom: Sebastian van Damme/Courtesy of OMA

152: Nick Guttridge

66: Frank Kaltenbach

155: Chris Stowers

67 oben/top: Sebastian van Damme/ Courtesy of OMA

156: Philippe Ruault 158: Iwan Baan

184

67 unten/bottom: Sebastian van Damme/Courtesy of OMA

161: Frank Kaltenbach

68 links/left: Frank Kaltenbach

162–163: Clement Blanchet /OMA

68 rechts/right: Frank Kaltenbach

164: José Hevia

Bildnachweis/Picture Credits


OMA – Office for Metropolitan Architecture – gehört zu den weltweit einflussreichsten Think Tanks im Bereich Architektur und Stadtplanung, gegründet von Pritzker-Preisträger Rem Koolhaas. Die Architektur bei OMA entsteht in enger Zusammenarbeit mit AMO, dem dazugehörigen und doch eigenständigen Design- und Forschungsstudio. Hier wie dort heißt es: Architektur weiterdenken, sich von Konventionen lösen, neue Möglichkeiten entdecken. Der Weg ist das Ziel, die Architektur ein nie endender Prozess dauernd wechselnder Bedingungen und Perspektiven. Diese Monografie über ausgewählte Gebäude von OMA zeigt beeindruckende Projekte aus vielen Jahren des Architekturschaffens. Sie beschreibt Ideen, Techniken und Prozesse – und zeigt nicht zuletzt viele aufschlussreiche Konstruktionsdetails.

OMA – Office for Metropolitan Architecture – is one of the world’s most influential think tanks for architecture and urban planning, founded by Pritzker Prize winner Rem Koolhaas. The architecture at OMA is developed in close cooperation with AMO, an associated yet independent design and research studio. Here, as there, the goal is to reconsider architecture, break with conventions, discover new possibilities. The journey is the destination, architecture a neverending process of constantly changing conditions and perspectives. This monograph on OMA highlights a selection of impressive projects from many years of architectural creativity, describing concepts, techniques and processes and presenting numerous informative construction details.

ISBN 978-3-95553-498-1

9 783955 534981

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