In neun Analysen skizziert Jörg-Steffen Claß in seiner Master-Arbeit die Theorie der »Kulturindustrie« und zeigt dabei auf, wie Global Player die Protestbotschaften und Subversionsstrategien von Kritikern adaptieren und im Sinne eines ironisch selbstreferentiellen »Anti-Marketing« in ihre Werbung integrieren. Legten die Situationisten als Subversionsstrategie noch Werbegirlies Marx-Zitate in den Mund, so ist heute aus Che Guevara längst ein Pop-Idol geworden. Aus Baader-Meinhof wird Prada-Meinhof, Nike wirbt mit Street-Art und Diesel setzt historische Bilder in ironischen Kampagnen für das »successful living« ein. UNSERE LEISTUNGEN Buchidee, Designkonzept, Text- und Bildkonzept, Formatwahl, Definition der Ausstattung, Text, Fotografie, Bildbearbeitung, Satz und Herstellung