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SPIELZEIT 2017/18 ETA Hoffmann Theater Bamberg E.T.A.-Hoffmann-Platz 1 | 96047 Bamberg Tel.: 0951 87 3030 (Kasse) | www.theater.bamberg.de

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2017/18 24.04.17 15:56


INHALT GRUSSWORT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 02 GELEITWORT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04 ĂœBERBLICK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 06 premieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09 Ausserdem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 junges eta . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 regie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 theaterverein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 karten und preise . . . . . . . . . . . . . . . . 75 abonnements . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83 allgemeine Geschäftsbedingungen . . 93 service . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 mitarbeiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107 kontakt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113 Dank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117 impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119

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GRUSSWORT

Verehrte Theaterbesucher, die vergangene Spielzeit hat wieder viele erfolgreiche Aufführungen hervorge-

Klassiker auf die große Bühne, der in den USA als Meisterwerk Schullektüre ist. Mit der

bracht, sie hat die Bambergerinnen und Bamberger zum Nachdenken angeregt,

Uraufführung des Stücks „Brand“ von Bettina Erasmy wird eine große westdeutsche

sie hat viele Menschen zum Lachen ermuntert, neue und junge Zuschauer angespro-

Familiengeschichte erzählt, in der viele Zuschauer ihre eigenen Erfahrungen wieder-

chen und auch überregional für Aufsehen gesorgt. Der größte Erfolg der vergangenen

finden können. Mit Kathrin Rögglas „Normalverdiener“ setzt das Theater die vielfäl­

Saison war sicherlich die Einladung zu den Mülheimer Theatertagen „Stücke 2017“ mit

tige Zusammenarbeit mit der Otto-Friedrich-Universität fort: Die Autorin übernimmt

„europa verteidigen“ von Konstantin Küspert. Die Mülheimer Theatertage sind das

die Poetikprofessur 2017 in Bamberg. Mit „Lehman Brothers“ kommt ein Stück über

wichtigste Festival für zeitgenössische Dramatik im deutschsprachigen Raum, die

eben jene fränkischen Brüder auf die Bühne, von ihrer Auswanderung nach Amerika

­Einladung ist eine hohe Auszeichnung für jedes Theater.

bis hin zum gleichnamigen Bankencrash.

Die Schauspielerinnen und Schauspieler konnten sich mit ihren unterschiedlichen

Freuen Sie sich mit uns auf viele inspirierende und heitere Theaterabende und nicht

Rollen weiter in die Herzen unserer Stadt spielen und werden auch in der Spielzeit

zuletzt auf den Spielzeitausklang mit Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ bei

2017/18 reichlich Gelegenheit dazu haben. Das Team um Sibylle Broll-Pape hat wieder

den Calderón-Spielen in der wunderschönen Alten Hofhaltung.

einen engagierten Spielplan vorgelegt: 12 Neuproduktionen mit nicht weniger als fünf Uraufführungen, zwei Klassikern, zwei musikalischen Schauspielen und zwei Pro-

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit diesem vielfältigen Programm in unserem ETA

duktionen für Kinder und Jugendliche. Darunter zu Ehren von Paul Maar und seinem

­Hoffmann Theater!

80. Geburtstag ein Wiedersehen mit dem „Sams“. Auch in der neuen Theatersaison ist das Thema ein aktuelles – der Westen: Was macht den Westen aus? Wird es die westliche Welt, wie wir sie kennen, noch lange geben? Was verändert sich in der weltpolitischen Lage und welche Konsequenzen hat das für unser tägliches Leben? Konstantin Küspert wird zu diesem Thema zum dritten Mal für das Bamberger Theater ein Stück schreiben. Mit „Engel in Amerika“ kommt ein moderner

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Andreas Starke Oberbürgermeister

Dr. Christian Lange Kulturreferent und Zweiter Bürgermeister

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Johann Kalb Landrat


G eleitwort

LIEBE ZUSCHAUERINNEN UND ZUSCHAUER, LIEBE THEATERFREUNDE! „Die Welt scheint aus den Fugen“, befindet mit Hamlet auch unser Bundesprä-

Wir wollen diesen Fragen und Gedanken in dieser Spielzeit nachgehen, unseren

sident Frank-Walter Steinmeier und gibt in der ersten Rede nach seiner Wahl zu

­Ängsten und Hoffnungen Raum geben, uns mit Amerika auseinandersetzen und unser

bedenken, dass unser heutiges Deutschland und Europa auf dem Fundament des

Verhältnis zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten beleuchten. Gerade in Bamberg,

­Westens erbaut wurde, einem Fundament, das, „wenn es auch anderswo bröckelt“ (er

in dem, so sehr mittelalterlich und deutsch geprägt, die Amerikaner in den letzten

hat dabei Amerika im Sinn), bei uns umso stärker zusammengehalten werden muss.

70 Jahren viele Spuren hinterlassen haben (und nicht nur durch den heißgeliebten Basketball!).

Aber was ist das eigentlich: der Westen? Ein geopolitisches Konstrukt, Europa und Nordamerika? Das transatlantische Bündnis, das uns im Kalten Krieg gegen den Osten

So beginnen wir unsere Reise nach Westen mit „Angels in America“ im Amerika der

schützte? Eine Wertegemeinschaft, aufgebaut auf Freiheit, Gleichheit, Brüderlich-

Reagan-Ära, folgen mit den „Lehman Brothers“ vom fränkischen Rimpar im vorletzten

keit? Stehen Begriffe wie Demokratie, Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit,

Jahrhundert dem amerikanischen Traum und erkunden in „Brand“ den westlichen Ein-

Gleichberechtigung der Geschlechter, Religionen und sexuellen Orientierung für den

fluss auf die bundesdeutsche Nachkriegszeit. Wir diskutieren mit Schiller und seinen

Westen? Das Streben nach Glück? Der American Dream im Land der unbegrenzten

„Räubern“ radikale Freiheitsgedanken und versuchen uns in eigenen Projekten wie

­Möglichkeiten? Oder aber Über-Individualisierung, Ökonomisierung der Lebensver-

„Utopia“ und „Der Westen“ an Prognosen für eine (bessere?) Zukunft. Denn vielleicht

hältnisse, Turbo-Kapitalismus, Imperialismus, Korruption und Macht-Missbrauch?

gibt es sie ja doch? Engel in Amerika!

„Go West“ war nicht nur der Ruf der amerikanischen Siedler, aber wie weit wollen wir gehen? … Die wirtschaftliche Macht führt uns in der Tat immer weiter nach Westen,

Wir laden Sie herzlich ein, uns auf dieser Reise zu begleiten, mit uns zu schauen, zu

über Amerika hinaus in den pazifischen Raum, letztlich nach China, von uns aus ge­

staunen, nachzudenken, zu diskutieren, zu weinen und zu lachen, neue Gedanken zu

sehen nach … Osten.

entwickeln und uns von alten berühren zu lassen. Wir freuen uns auf Sie! Herzlichst, Ihre Sibylle Broll-Pape Intendantin

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ÜBERBLICK

ÜBERBLICK

Tony Kushner

Stefano Massini

ENGEL IN AMERIKA Regie: Sibylle Broll-Pape

Lehman Brothers Premiere: 6. okt 2017

Spielort: grosse bühne

Kathrin Röggla

Regie: Sibylle Broll-Pape

URAUFFÜHRUNG

Regie: Leopold von Verschuer

Premiere: 8. okt 2017

Spielort: studio

Paul Maar

DSCHIHAD ONLINE

URAUFFÜHRUNG | Ab 13 Jahren

Regie: Alexander Ritter

Premiere: 2. Mär 2018

Spielort: studio

Premiere: 10. Mär 2018

Spielort: grosse bühne

Friedrich Schiller

SAMS IM GLÜCK

Weihnachtsmärchen ab 5 Jahren

DIE RÄUBER

Regie: Kathleen Draeger-Ostermeier

Premiere: 18. Nov 2017

Regie: Robert Teufel

Spielort: grosse bühne

Elfriede Jelinek

Stefan Otteni / Remsi Al Khalisi

Am Königsweg

UTOPIA URAUFFÜHRUNG | Ein musikalischer Theaterabend Premiere: 24. Nov 2017

Spielort: studio

Johann Nestroy

HÄUPTLING ABENDWIND Eine Burleske mit Musik Regie: Isabel Osthues

Spielort: grosse bühne

Morton Rhue

NORMALVERDIENER

Regie: Daniel Kunze

Premiere: 26. Jan 2018

Premiere: 1. dez 2017

Spielort: grosse bühne

Bettina Erasmy

Regie: Stefan Otteni

Premiere: 27. APR 2018

Spielort: grosse bühne

Konstantin Küspert

Der Westen (AT)

URAUFFÜHRUNG

Regie: Sibylle Broll-Pape

Bamberger Premiere: 25. mai 2018

Spielort: Studio

Calderón-Spiele: William Shakespeare

BRAND

URAUFFÜHRUNG

Regie: Cilli Drexel

Premiere: 19. jan 2018

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EIN SOMMERNACHTSTRAUM Spielort: studio

Regie: Nicole Claudia Weber

Premiere: 30. JuN 2018

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Spielort: Alte Hofhaltung


PREMIEREN

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ENGEL IN AMERIKA

bertra m m a x i m g ä rt n er

Gibt es

Engel in

Amerika? 10

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P A U L M A Xi m ilia n P I R A

PREMIEREN

Tony Kushner

Engel in Amerika Deutsch von Frank Heibert „Es gibt keine Engel in Amerika“ ist die pessimistische Gesellschaftsdiagnose in Tony Kushners zum Klassiker avancierten Stück. In einer seelenlosen Machtgesellschaft denkt jeder nur an sein persönliches Fortkommen. Ego-Exzesse, Korruption, Machtmissbrauch, Turbokapitalismus herrschen im Amerika unter ultra-konservativer ­Regierung. Die Rechte von Minderheiten, von Schwarzen, Homosexuellen, Frauenrechte, alles wofür die westlichen Gesellschaften gekämpft haben, scheint wieder in Frage gestellt zu sein. Heute ähnlich wie zur Zeit der Reagan-Administration, in der das Stück spielt. Prior und Louis leben als schwules Paar im New York der 1980er Jahre. Als Prior an Aids erkrankt, verlässt Louis seinen Freund von Panik ergriffen. Louis gabelt beim Cruisen im Central Park den jungen Anwalt Joe auf. Joe lebt mit seiner tablettensüchtigen Frau Harper zusammen und kann als Mormone nicht zu seiner Homosexualität stehen. Ebenso wenig wie sein Chef Roy Cohn, ein erzkonservativer, mächtiger Anwalt und ­homophober Lobbyist, ein Schurke der politischen Macht. Auch Roy Cohn erkrankt an Aids und wird ausgerechnet von der Dragqueen Belize gepflegt. Belize ist der Ein­zige, der Prior zur Seite steht. In einem Reigen von Szenen begegnen sich all diese Menschen, auf den Straßen New Yorks, im Krankenhaus, sie besuchen sich gegenseitig in ihren Fieberfantasien und im Himmel. Ein Engel erscheint Prior und verkündet, dass mit dem Fortschrittsglauben der Menschen das Übel begann: „Ihr schreitet nicht voran, ihr trampelt“, und: „Kehrt um!“ Tony Kushner erhielt für „Engel in Amerika“ zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Pulitzer Prize und den Tony Award. Es ist ein großes Epos über Politik, Liebe und Tod, eine schrill-ironische Parabel auf das Scheitern des „American Dream“ und seinem Versprechen der „unbegrenzten Möglichkeiten“. Und es macht am Ende Hoffnung auf bessere Zeiten.

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Premiere: 6. Oktober 2017 Regie: Sibylle Broll-Pape Bühne und Kostüme: Trixy Royeck Dramaturgie: Remsi Al Khalisi Spielort: GroSSe Bühne


Normalverdiener

C ori n n a Po h l m a n n

HAST

DUEINE

ERWERBSBIOGRAFIE? 14

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MARIE NEST

PREMIEREN

Kathrin Röggla

Normalverdiener URAUFFÜHRUNG ER – the big boss, skrupellos und versessen auf schnelle Erfolge, durch s­ pekulative Großgeschäfte zu sehr viel Geld gekommen, lädt seine alten Freunde auf eine Südsee­ insel in sein luxuriöses Ferienressort ein. Schnell stellt sich die Frage, ob der Gast­ geber dabei tatsächlich an einem Wiedersehen interessiert ist oder er nicht viel mehr seinen Reichtum präsentieren möchte. Denn der ebenso misstrauische wie verantwortungslos agierende Finanzmogul taucht selbst nicht auf. Das stört die ehemaligen Schulkameraden erstmal wenig. Für sie, die Normalverdiener, bietet sich die seltene Chance, Einblicke in eine exklusive Welt zu erhalten. Als Angestellte im öffentlichen Dienst, Unternehmer oder Architekten haben sie manche Ideale und Träume längst aufgegeben, sind aber stolz, noch über sogenannte Erwerbsbiografien zu ver­fügen. Die Faszination für den abwesenden Freund verwandelt sich allerdings bald in eine distanzierte Haltung. Doch drehen sich die Gespräche weiterhin um den Geschäftsmann, womit er trotz Abwesenheit wie ein Gott unserer Zeit der Fixpunkt des Abends bleibt. Während die Normalverdiener sich gerne als Opfer des Systems sehen, wird immer deutlicher, dass sie selbst nicht nur Teil davon sind, sondern es durch ihre Untätigkeit mitherstellen. Die heterogene Gruppe der Normalverdiener wird zu einem Chor der Mitläufer, der selbst dann zuschauend bleibt, als immer mehr Leichen von Menschen, die in ihrer Hoffnungslosigkeit in Booten ihre Heimat ver­lassen haben, an den Strand getrieben werden. Kathrin Röggla, Bamberger Poetikprofessorin 2017, gehört zu den wichtigsten Autorinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Voll schwarzen Humors offenbart ihr neuer Text „Normalverdiener“ die Folgen der westlichen Ökonomisierung aller Lebensverhältnisse.

Premiere: 8. Oktober 2017 Regie: Leopold von Verschuer Bühne und Kostüme: Sonja Füsti Dramaturgie: Olivier Garofalo Spielort: Studio

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PREMIEREN

SAMS IM GLÜCK

Paul Maar/Ulrich Limmer

Sams im Glück

Weihnachtsmärchen ab 5 Jahren Für die Bühne bearbeitet von Rainer Bielfeldt nach dem Buch von Paul Maar und der Drehbuchfassung von Paul Maar und Ulrich Limmer Das Sams ist schon zehn Jahre, zehn Stunden und zehn Minuten bei Taschenbiers. Und das ist nur einer von zwei Gründen zum Feiern! Herr Taschenbier hat seine Erfindung fertiggestellt und möchte sich mit seiner vollautomatischen Regenschirmfabrika­ tionsmaschine selbstständig machen. Während sie gemeinsam das Kündigungsgespräch proben und Herr Taschenbier versucht, sich etwas von der unübertroffenen Direktheit des Sams anzueignen, verschwindet es plötzlich. Das Übersams hat es ins Samseland geholt, um es an die Samsregel Nummer 418 zu erinnern: „Wenn ein Sams zehn Jahre, zehn Stunden und zehn Minuten bei einem Menschen lebt, dann geschieht etwas sehr Besonderes: Herr Taschenbier wird sich ganz allmählich in ein Sams verwandeln.“ Die Verwandlung beginnt natürlich mit dem für ein Sams typischen, in jeglicher Hinsicht grenzenlosen Hunger, gefolgt von einer frechen und wortspielerischen Redeweise und entfaltet seine volle Wirkung mit den blauen Wunschpunkten. Aber das Wünschen will gelernt sein! Unüberlegt formuliert, führen sie zu einem wilden Chaos, das am Ende nur die Träne eines Sams wieder richten kann. Anlässlich seines 80. Geburtstags zeigen wir zur Weih­ nachtszeit ein Märchen des Bamberger Kultautors Paul Maar. Die Geschichte vom „Sams im Glück“ ist 2011 als Buch erschienen und war 2012 im Kino zu sehen. Es war damit die siebente von mittlerweile acht Sams-­ Geschichten, von denen die erste bereits 1973 erschienen ist. Seitdem ist das Sams längst zu einer Ikone in der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur geworden.

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Premiere: 18. november 2017 Regie: Kathleen Draeger-Ostermeier Bühne und Kostüme: Franziska Isensee Spielort: GroSSe Bühne

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I R I S Hoc h berger

Sie

Am KĂśnigsweg

Brauchen denn FĂźhrung? 20

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Da n iel S e n iuk

PREMIEREN

Elfriede Jelinek

Am Königsweg „Miss Piggy als blinde Seherin, die Augen bluten, wie es die Tradition will.“ Hatte die Kassandra aus der Muppet-Show es kommen sehen? Schließlich wurde doch versprochen, dass er nicht zum Führer der alten Neuen Welt gewählt würde – der „Bürger-King“ Donald Trump, der nun einer „Fast-Food-Regierung“ vorsteht. Sein Gold im Tower muss falsch sein, es ist einfach zu viel. Eine Stimme, ein Gesang hebt an und trägt eine „Psychose, nein, eine Plüschhose“. Sie redet viel, aber nicht durcheinander, sondern durchdringend, bis jeder Satz singend platzt wie eine Einbahnstraße bei einem ­Straßenfest. An der Spitze strahlt der König mit seiner dottergelben Fönfrisur. Die Schaulustigen und ihre Weltanschauung folgen blind, wenn sie glauben, ihre EinWeg-Blicke machen alles sichtbar. Es gibt keine Chronologie in solch einem Zustand. Es gibt nur immer wieder Neues aus Altem. Das Alte hat sich schon bewährt und man kehrt immer wieder dorthin zurück: Great again! Das ist der Königsweg. Das ist die Anschauung im Gesichtsbuch, nein, im Geschichtsbuch ist die Schuld unser Führer. Sie fordert immer zurück, was uns zuvor befördert hat. „Aber in Wahrheit ist der Zweck von Schulden ja der, dass jede Hoffnung auf Zukunft zerstört werden soll.“ Da stehen sie nun und tappen im Dunkeln. Alle sehen den goldenen Turm, ihren neuen Kompass, aber es springt ihnen die Nadel ins Auge und den Blinden bleiben nur die glatten Oberflächen, die sie nicht durchdringen können. Und auch das ist nicht zu fassen, nur aufzuzählen: Gewalt, Frauen, Golfplätze, Banken, Casinos, Klimageräte, Heidegger und Gott. Die österreichische Nobelpreisträgerin Elfriede Jeli­nek geht in ihrem neusten Stück hart ins Gericht mit dem 45. Präsidenten der USA, mit rückwärtsgewandtem Wahn von völkischer Exklusivität und Stärke, mit den illusorischen und gefährlichen Heilsversprechungen von Populisten weltweit.

Premiere: 24. November 2017 Regie: Daniel Kunze Dramaturgie: Olivier Garofalo Spielort: Studio

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PREMIEREN

Johann Nestroy

Häuptling Abendwind Eine Burleske mit Musik

HÄUPTLING ABENDWIND

Wollen

Sie Meine

Wilde sein? 24

Was ist schon zivilisiert? Häuptling Abendwind, der Sanfte, vom Stamme der Groß-­ Lulu erwartet Staatsbesuch von Häuptling Biberhahn, dem Heftigen. Ein Fremdling muss schnell her, der beim Festmahl als Braten serviert werden kann. Kannibalismus hat hier gute Tradition. Schließlich haben die beiden Häuptlinge sich vor langer Zeit gegenseitig und heimlich die Gattinnen weggespeist. Die Häuptlingstochter Atala entdeckt plötzlich den schiffbrüchigen Friseur Arthur aus dem fernen Europa. Für ­Atala ist es Liebe auf den ersten Blick, für ihren Vater der erhoffte Braten. Das Festmahl kann beginnen. König Biberhahn greift erfreut zu, verschluckt eine große Uhr und plaudert nebenbei von einem Sohn im fernen Europa. Ist der Sohn nun der B ­ raten, müssen die Häuptlinge kriegerische Rache aneinander üben? Oder bekommt Atala doch noch ihren Arthur? „Häuptling Abendwind oder Das gräuliche Festmahl“ ist das letzte Stück von Johann Nestroy. Als Vorlage diente ihm der Einakter „Vent du Soir ou L’horrible festin“, eine Operette in einem Akt von Jacques Offenbach, Philippe Gille und Léon Battu. In seiner 1862 uraufgeführten Burleske karikierte Nestroy die zivilisierte Wiener Gesellschaft als die eigentliche Menschenfresserbande. Er verlegte das Stück in die Südsee, um sich über die Überheblichkeit der sogenannten Zivilisation gegenüber kolonialisierten Völkern lustig zu machen, über die arrogante Haltung der „westlichen Welt“ gegenüber dem „Rest“.

Premiere: 1. Dezember 2017 Regie und Bühne: Isabel Osthues Musik: Timo Willecke Bühne: Jeremias Böttcher Kostüme: Mascha Schubert Dramaturgie: Remsi Al Khalisi Spielort: GroSSe Bühne

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kat h ari n a bre n n er

Brand

Was hast Du nur immer mit den

StErNen? 26

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ECKHART NEUBERG

PREMIEREN

Bettina Erasmy

Brand

Eine deutsche Familiengeschichte Uraufführung Fritz und Greta lernen sich in der Nachkriegszeit der 1950er Jahre kennen. Greta träumt von Amerika und der Freiheit, Fritz will sein Land wieder aufbauen. Von Liebe spricht Greta nicht, vielleicht lässt Fritz sie aber nach ihren Vorstellungen leben. Sie hei­raten und gründen eine Familie. In der Wirtschaftswunderzeit setzt er auf Immobilien und verdient viel Geld beim Wiederaufbau der zerstörten Stadt. Die Kinder Michael und ­Paulina wachsen in scheinbar gesicherten Verhältnissen auf. Doch sie tragen mit, was die Eltern belastet: das Schweigen über traumatische Erfahrungen, die sie als Kriegs­ kinder in Bombennächten oder auf der Flucht erlebt haben; die verdrängte Trauer um Verstorbene, Geschwister, den Vater, die beste Freundin, die zu seelischer Entwurzelung führt. Während Greta als Kind und junge Frau erfahren hat, eigene Bedürfnisse zurückzustellen, erfüllt sie sich spät doch noch den Traum von beruflicher Selbstverwirklichung. Ihrer emotional wenig gefestigten Tochter Paulina wird das ein Leben lang nicht gelingen. Michael macht zwar Karriere, doch zerbricht seine Beziehung darüber. Eines Tages kündigt sich eine Frau an, die sich als die polnische Halbschwester von Fritz vorstellt. Und im Testament von Gretas Mutter Else steht schließlich ein Name, den allein Greta kennt. Bettina Erasmy erzählt eine westdeutsche Familiengeschichte über den Zeitraum eines halben Jahrhunderts hinweg. Wie Traumata und Gefühlskälte sich einschreiben in die DNA, in die Körper einer Familie, darüber schreibt sie in erstaunlich leichtfüßigen und komischen Dialogen. Mit liebevoller Distanz entwirft sie Bühnenfiguren, die einem nahe gehen, und schreckt vor drastischen Bildern nicht zurück, die an kollektive Erfahrungen rühren.

Premiere: 19. januar 2018 Regie: Cilli Drexel Bühne: Christina Mrosek Kostüme: Janine Werthmann Dramaturgie: Remsi Al Khalisi Spielort: Studio

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Lehman Brothers

PREMIEREN

Stefano Massini

Lehman Brothers. Aufstieg und Fall einer Dynastie

Wie viel

kostet

UNS dieser

wahnsinn? 30

Deutsch von Gerda Poschmann-Reichenau Seit dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers im Jahr 2008 steht dieser Name für den Inbegriff der Finanzkrise mit ihren verheerenden Folgen. Begonnen hat die fast 150-jährige Unternehmensgeschichte mit der Ankunft des aus dem fränkischen Rimpar stammenden Heyum Lehmann. 1844 betritt er hoffnungsvoll und auf der Flucht vor der Armut amerikanischen Boden. Bei seiner Ankunft in der Neuen Welt tauscht er als erstes seinen Namen und heißt fortan Henry Lehman. Er eröffnet ein winziges Stoffgeschäft in Alabama und bald folgen ihm seine zwei Brüder nach. Dies ist der Anfang einer schwindelerregenden Erfolgsgeschichte, wie sie nur in Amerika möglich zu sein scheint. Sich streng disziplinierend, hart arbeitend und sorgsam wirtschaftend wächst der Familienbetrieb unaufhörlich. Ob Blue Jeans, Kaffee oder Eisenbahn, ob Finanzierung von Kriegen, Kinofilmen oder Elektronik: Hellsichtig erkennt jede Generation die Zeichen der Zeit und reorganisiert das Unternehmen. Im Zentrum des Interesses steht nicht die Ware, sondern die Ausweitung des Kapitals. Es entsteht ein Finanzimperium und gemäß der Logik des Neoliberalismus folgt der Gang zur Wall Street mitsamt hochriskanten Geschäften. Die Gier der Banker ist maßlos, selbst aus Krisen wird noch wirtschaftlicher Gewinn geschlagen. Bis die Spekulationsblase schließlich platzt. Der italienische Autor und Theaterregisseur Stefano Massini recherchierte über drei Jahre für sein Stück. Er erzählt vor dem Hintergrund dieser Familiendy­nastie vom amerikanischen Traum, der zum zerstörerischen Turbokapitalismus wurde. „Lehman Brothers“ wurde als „Bestes neues italienisches Stück“ mit dem renommierten UBU-Preis 2015 aus­gezeichnet.

Premiere: 26. januar 2018 Regie: Sibylle Broll-Pape Bühne und Kostüme: Trixy Royeck Video: Manuela Hartel Dramaturgie: Olivier Garofalo Spielort: GroSSe Bühne

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R O NJ A L O S E R T

Dschihad Online

Seid ihr bereit,

euch zu opfern?

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E R I C W e h la n

PREMIEREN

Morton Rhue

Dschihad Online Uraufführung | für junge Zuschauer ab 13 Jahren Bearbeitung von Olivier Garofalo Der 16-jährige Khalil scheint ein ganz normaler amerikanischer Jugendlicher zu sein. Er gehört zu den Besten in seiner Schule, ist bei seinen Mitschülern beliebt und flirtet im Internet mit Mädchen. Nur sein Name ist etwas außergewöhnlich. Khalils Eltern stammen aus Bosnien und flohen nach dem Massaker von Srebrenica in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Aufgrund seines Aussehens und seines muslimischen Glaubens wird er in letzter Zeit immer wieder mit fremdenfeindlichen Äußerungen konfrontiert. Nachdem seine Eltern wieder in ihre Heimat zurückgezogen sind, mangelt es ihm zudem an den finanziellen Mitteln, um mit seinen Freunden mitzuhalten. Als sein Bruder Amir wegen Ladendiebstahls von der Polizei ins Visier genommen wird und ihm die Ausweisung droht, geraten beide unter den Einfluss radikaler Islamisten. Sie werden mit Debatten über die amerikanische Einwanderungspolitik, die von den USA geführten Kriege und die Foltermethoden konfrontiert. Verwirrt von dem neuen Fanatismus seines Bruders, sucht Khalil im Internet nach Antworten und stößt auf gewalttätige Videos von islamistischen Hasspredigern. Schließlich beginnt auch er über den heuchlerischen Westen zu twittern und träumt von einer großen Tat, die ihm die Aufmerksamkeit der ganzen Welt garantiert. Der in New York geborene Morton Rhue, mit bürgerlichem Namen Todd Strasser, g­ ehört in den USA zu den bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren. In Deutschland ist er hauptsächlich durch seinen mehrfach ausgezeichneten Jugendroman „Die Welle“ bekannt, der seit Jahrzehnten in ­vielen Schulen gelesen wird. In seinem neusten Werk schildert er differenziert, wie sich verunsicherte und orientierungslose Jugendliche unter dem Einfluss von sozialen Medien und bildkräftigen Videos von ­terroristischen Gruppierungen vereinnahmen lassen.

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Premiere: 2. März 2018 Regie: Alexander Ritter Bühne und Kostüme: Kim Schröer Spielort: Studio

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PREMIEREN

Friedrich Schiller

Die Räuber

Die Räuber

wer überlegt, wenn

ich befehle? 36

Zwei Brüder ringen um Freiheit und um Autonomie bei der eigenen Lebensgestaltung. Die Wege, die sie dabei einschlagen, sind so unterschiedlich wie ihre Charakterzüge. Des Vaters Lieblingssohn Karl lässt angeekelt von der niederen Gesinnung seines Umfeldes seine Braut Amalia zurück und studiert in Leipzig. Dort genießt er das Leben in vollen Zügen und wird eines Tages als Erstgeborener ein reiches Erbe antreten. Sein neiderfüllter Bruder Franz hingegen ist nicht nur hässlich, sondern fühlt sich vom ­Vater, einem fränkischen Grafen, missverstanden und ungeliebt. Sein rationales Denken führt ihn zum Entschluss, dass einzig eine Intrige ihm sein Glück bescheren kann. Es gelingt ihm, das Band zwischen Karl und dem Vater zu zerschneiden. In der Ferne lässt sich der verzweifelte Karl überreden, eine Räuberbande zu gründen, und stellt sich an deren Spitze. Er trotzt jeglicher bürgerlichen Moral und will für eine harmonischere Gesellschaftsordnung und gegen vorherrschende Ungerechtigkeiten kämpfen. Doch sein idealistisches Vorhaben schlägt bald in Gewalt und Anarchie um. Angewidert reist er verkleidet zurück in seine Heimat, um ein letztes Mal seinen Vater und Amalia zu sehen. Dort aber stößt er auf seinen jüngeren Bruder, der kurz vor der Vollendung seiner Pläne steht. Schillers 1782 uraufgeführtes Erstlingsdrama hat bis heute nichts von seiner Sprengkraft eingebüßt. Die Frage, wie weit der Kampf für die individuelle sowie gesellschaftliche Freiheit gehen darf, ist ungebrochen aktuell. Mit Karl und Franz stehen sich zwei radikale Positionen und Handlungsweisen gegenüber, die beide zu scheitern drohen.

Premiere: 10. MÄRZ 2018 Regie: Robert Teufel Bühne und Kostüme: Friederike Meisel Dramaturgie: Olivier Garofalo Spielort: GroSSe Bühne

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ste p h a n ullric h

Utopia

WAS fehlt? 38

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a n n a d öi n g

PREMIEREN

Stefan Otteni/Remsi Al Khalisi

Utopia

Ein musikalischer Abend über die Sehnsucht nach einer besseren Welt Uraufführung „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“ ist ein berühmtes Zitat von Altkanzler Helmut Schmidt in pragmatischen Zeiten. Nachdem mit dem Fall der Berliner Mauer das Ende der Geschichte ausgerufen wurde, weil im Kampf der Systeme der Kapitalismus endgültig gesiegt hätte, stellt sich heute die Frage, ob es nicht doch endlich wieder Zeit ist für Gegenentwürfe. Utopie heißt wörtlich der Nicht-Ort, also die Vision von einer Gesellschaftsordnung, die bisher noch keinen Ort hat und nur als Gedanke und Idee existiert. Der große Traum von einer Welt, in der alle Menschen gleich sind wie im utopischen Sozialismus, führt er in der Wirklichkeit tatsächlich immer zur Unfreiheit? Lässt sich das Ideal der Freiheit nur mit dem Übel der Ungleichheit leben? Wenn nicht mehr nach einer idealen Welt gestrebt wird, erstarrt der Geist – und die Verhältnisse bleiben unverändert. Was fehlt? Lässt sich wirklich keine bessere Gesellschaftsordnung denken? Es ist wieder Zeit für utopische Ideen. Utopien sind keine Träumereien, sondern stellen die Wirklichkeit in Frage und erobern dadurch den Raum des Politischen, sie sind nicht das Ergebnis von rationalen Überlegungen, sondern von Hoffnungen, Wünschen, Sehnsüchten. Utopie bedeutet auch, die Verhältnisse in Gedanken zu verändern und neu durchzuspielen. Soll sich doch die Wirklichkeit daran messen und nicht umgekehrt!

Regie: Stefan Otteni

Mit Musik und in Szenen wollen wir die großen utopischen Gedankenspiele auf die Bühne bringen, im berühmten Sonnenstaat, auf Zeitreisen, auf Atlantis, der Insel Felsenburg, in unbekannten Dimensionen, in der Stadt der Frauen, bis ans Ende der Welt und zurück. Und kommen die Worte an ihre Grenzen, dann öffnet die Musik den Horizont.

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Premiere: 27. April 2018

Musikalische Leitung: N.N. Bühne und Kostüme: Ayşe Özel Dramaturgie: Remsi Al Khalisi Spielort: GroSSe Bühne

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Wer sagt, dass

Der Westen

Floria n W alter

Amerika im

Westen liegt? 42

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S T E F A N H A R T M A NN

PREMIEREN

Konstantin Küspert

Der Westen (AT) Uraufführung „Den Westen“ könnte es bald nicht mehr geben? Was vor kurzem noch undenkbar war, es scheint nun möglich. Die westliche Welt war bestimmt durch das atlantische Bündnis, das sich im Ersten Weltkrieg herausgebildet hatte, im Zweiten Weltkrieg zu globaler Lebensnotwendigkeit wurde und im Kalten Krieg aus der Abgrenzung zum „bösen“ sozialistischen Osten seine Existenzberechtigung schöpfte. Der Westen als geopolitische Himmelsrichtung beherrscht den Globus bis in die Gegenwart hinein. Er gründet auf einer gemeinsamen, von den USA garantierten transatlantischen Sicherheit und auf geteilten politischen und gesellschaftlich-kulturellen Werten wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Marktwirtschaft. Es gibt den Westen nicht ohne Europa und es gibt ihn nicht ohne Nordamerika. Der drohende Zerfall der EU als Friedens- und Wertebündnis, die nationalistischen Strömungen in Europa und nicht zuletzt die Abkehr der USA von der westlichen Gemeinschaft werden die Machtverhältnisse auf dem Globus verändern. Er wird sich weiterdrehen. Vielleicht rückt das Zentrum nach Russland oder nach China, als dem unfreiwilligen neuen Garanten für den freien Welthandel und den globalen Klimaschutz, von Amerika dazu gedrängt? „Go West“ war ein Traum von unbegrenzter Freiheit, unerschöpflichen Möglichkeiten, die Sonne im Rücken durch weites Land dem Abend entgegen. Wendet man den Blick um auf der Kugel, nach Osten zum Sonnenaufgang, sieht man am Horizont vielleicht wieder die Tracks gen Westen ziehen.

Bamberger Premiere: 25. MAI 2018 Regie: Sibylle Broll-Pape

Der erfolgreiche Dramatiker Konstantin Küspert schreibt nach „rechtes denken“ und „europa verteidigen“ (eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen „Stücke 2017“) zum dritten Mal ein Stück für das ­Bamberger Ensemble und entführt uns auf eine eigenwillige Reise nach Westen.

Bühne und Kostüme: Trixy Royeck Video: Manuela Hartel Dramaturgie: Remsi Al Khalisi Spielort: Studio

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PREMIEREN

William Shakespeare

Den

Liebe

Ein Sommernachtstraum

Ein Sommernachtstraum

fortriss,

warum

sollt er

weilen? 46

Alles ist vorbereitet für eine traumhafte, laue Sommernacht, an deren Ende die Hochzeit von Theseus, Herzog von Athen, und der von ihm geraubten Amazonenkönigin Hippolyta steht. Oder fast alles. Denn die Irrungen und Wirrungen der Liebe halten manch eine Überraschung bereit. Während Theseus sich bemüht, seine Braut zu besänftigen, bittet der wohlhabende Egeus den Herzog, ein Machtwort zu sprechen. Egeus‘ Tochter Hermia soll nämlich Demetrius heiraten, doch die junge Frau liebt ­Lysander, der seinerseits in Helena verliebt ist. Diese wiederum liebt Demetrius, der nur Augen für Hermia hat. Die vier jungen Liebenden fliehen in einen magischen Wald, wo nicht nur eine Truppe von Handwerkern tolpatschig ein Theaterstück über die Liebe für die Hochzeitsfeier übt, sondern auch noch ein Ehekrieg zwischen dem Elfenkönig Oberon und seiner Gattin Titania tobt. Als wäre dieses durch wildes Begehren und wahre Gefühle bestimmte Chaos nicht schon ausreichend, mischt auch noch ­Oberons Gehilfe Puck mit, ein zu bösartigen Streichen aufgelegter Kobold. Durch seinen geheimnisvollen Liebeszauber treten sämtliche verborgenen Fantasien und Sehnsüchte in Erscheinung. Die skurrile Nacht scheint einzig durch die Morgendämmerung beendet werden zu können. Shakespeares beliebteste Komödie entführt die Menschen in eine fantasievolle Feenwelt, in der die Liebe, launisch wie der Mond, abgründig und ergreifend, in einer rauschhaften Nacht gefeiert wird. Wir zeigen dieses magische Verwirrspiel als Sommer-Open-Air in der Alten Hofhaltung.

Premiere: 30. JUnI 2018 Regie: Nicole Claudia Weber Bühne und Kostüme: Tanja Hofmann Musik: Bettina Ostermeier Dramaturgie: Olivier Garofalo Spielort: Alte Hofhaltung

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Nora Gomringer/Philipp Scholz

Alles in Luther!

Texte, Thesen, Temperamente von und zum Jubilar Martin Luther entfachte vor 500 Jahren die Reformation der Kirche. Er ist zum Jubiläum wieder in aller Munde – aber wer war dieser Mann, der eine der größten Revolutionen ins Rollen brachte? Nora Gomringer hat sich mit Texten von und zu Luther beschäftigt und eine vergnügliche, bildende Revue mit verschiedenen musikalischen, experimentellen Elementen gestaltet. Schlagzeuger Philipp Scholz gibt allem den ­nötigen Swing, denn das Hämmern von 95 Thesen will schließlich auch heute noch vernommen sein. Nora Gomringer, Lyrikerin und Performerin, war im Reformationsjahr in verschiedenen Aktionen rund um Luther aktiv. Unter anderem hat sie den Blog Aufsmaulschaun! (www.aufsmaulschaun.de) der Wort- und Medien-Künstlerin Petra Feigl mitbestückt und war Teil einer international reisenden Ausstellung mit ihrem Video-Beitrag „Unser täglich Brot“. Philipp Scholz sorgt für Beat und Groove, wo immer er spielt. Mit Gomringer tourt er seit zwei Jahren im Duo. Ihre gemeinsame CD PENG PENG PENG feiert 2017 Geburtstag. Der Gewinner des Münchner Jazzpreises ist Dozent für Percussion an der Musikhochschule in Leipzig. Am 31. Oktober 2017 Spielort: GroSSe Bühne

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Spielclub Jugend

Warner Barracks Seit dem 16. Jahrhundert war Bamberg Garnisonsstadt. Bevor das heutige Konver­

… und auch in der kommenden Spielzeit gibt es ein Wiedersehen mit:

sionsgelände Stützpunkt der US-Armee wurde, beherbergte es bereits über 55 Jahre hinweg Regimenter der unterschiedlichen politischen Systeme. 70 Jahre lang prägte die US-Armee nach Ende des zweiten Weltkrieges das Bamberger Stadtbild und hinter-

ETA trifft…

ließ schließlich neben dem geliebten Basketball und Einrichtungen wie dem Jazz­keller

In den glamourösen Glitter der Late-Night-Shows gekleidet, laden Daniel Seniuk und

ein weitläufiges, überwiegend leerstehendes Areal und einen leeren Flecken im Herzen

Ronja Losert monatlich zwei unserer Ensemblemitglieder in die TREFFBAR ein, unge-

vieler Bamberger. Langsam füllt sich das Konversionsgelände wieder mit ­Neuem, doch

schminkt und ohne Textvorlage. In Gesprächen, musikalischen Einlagen oder Spielen

die amerikanischen Einflüsse prägen noch immer das Leben vieler Familien vor Ort.

lernen Sie Ihre Schauspieler von überraschenden Seiten kennen.

Mit dem SPIELCLUB JUGEND möchten wir uns in dieser Spielzeit eben diesen Einflüssen und den eigenen Geschichten der Spielerinnen und Spieler widmen. Geforscht wird auf Dachböden, in Kellern, Kisten, Truhen und den Köpfen der Eltern und Groß­ eltern. Gemeinsam entwickeln wir unsere eigene Stückfassung und lassen unseren kreativen Ideen freien Lauf. Unterstützt wird der SPIELCLUB JUGEND dabei von allen Abteilungen des ETA Hoffmann ­Theaters, einschließlich Kostüm und Maske. Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 13 und 17 Jahren sind herzlich eingeladen, in den Spielclub hineinzuschnuppern. Bamberger Bürgerinnen und Bürger jeden Alters bitten wir um die Zusendung von Erinnerungen. Ob schriftlich, als Video oder in Form von Fotos, der SPIELCLUB JUGEND möchte mit allen verfügbaren Materialien arbeiten. Die Proben finden immer freitags von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt. Die Jahresgebühr beträgt 50 €. Das erste Treffen der Spielzeit findet am 13. Oktober 2017 statt. Anmeldungen sind bis 15. Dezember 2017 möglich. Premiere im Juni 2018 Künstlerische Leitung: Ramona Parino

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wie d erau f n a h m e

junges eta

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junges eta Die ETA Theaterpädagogik ist die Anlaufstelle für Schulen, Kindergärten, Jugend­

Materialmappen

zentren, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Lehrerinnen und Lehrer und für alle

Zu ausgewählten Inszenierungen bieten wir Ihnen theaterpädagogische Begleit­

anderen, die sich über den Stückbesuch hinaus mit dem Theater beschäftigen möch-

materialien, die Sie zur Vor- und Nachbereitung Ihres Vorstellungsbesuches nutzen

ten.

können. Da die Inhalte aller Begleitmaterialien inszenierungsspezifisch abgestimmt

Für Anmeldungen und weitere Informationen steht Ihnen unsere Theaterpädagogin

werden, stehen sie erst in der Woche der Premiere zur Verfügung. Gerne senden wir

Ramona Parino gerne zur Verfügung:

Ihnen das gewünschte Begleitmaterial digital als PDF-Dokument zu.

0951 87 3024 oder theaterpaedagogik@theater.bamberg.de

Vor- und Nachbereitungen Zu allen Inszenierungen, die Sie mit Ihrer Klasse/Gruppe besuchen, können Sie kostenlose Vor- oder Nachbereitungen durch die ETA Theaterpädagogik buchen. Die Ein-

Für Lehrende

heiten dauern zwischen 45 und 90 Minuten. Sie umfassen einen theoretischen Teil, in

Pädagogen-Newsletter Alle vier bis acht Wochen erscheint der digitale Newsletter für alle interessierten ­Pädagoginnen und Pädagogen. Darin enthalten sind Informationen über aktuelle Inszenierungen, Zusatzformate und Sichtveranstaltungen. Wenn auch Sie künftig den Pädagogen-Newsletter erhalten möchten, schicken Sie uns bitte eine E-Mail mit Ihrem Namen und dem Namen Ihrer Institution.

dem in das Stück und die Inszenierung eingeführt wird, sowie einen praktischen Teil, in dem sich die Teilnehmer selbst an Spielweisen der jeweiligen Inszenierung ausprobieren können. Außerhalb des Bamberger Stadtgebietes fallen hierfür Fahrtkosten in Höhe von 0,30 € pro Kilometer an.

Workshops und Vorträge

Ihre Theater-AG spricht zu leise, Ihre Schülerinnen und Schüler brauchen Nachhilfe in

Lehrerstammtisch Alle sechs bis acht Wochen findet ein Lehrerstammtisch im ETA Hoffmann Theater statt, bei dem Sie mit uns und Kollegen anderer Schulen ins Gespräch kommen. Die Termine werden auf unserer Website, im Pädagogen-Newsletter und im Monatslepo­ rello bekannt gegeben. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme zum Lehrerstammtisch per E-Mail an. Lehrerfortbildungen In Anlehnung an unseren Spielplan und in Abstimmung mit den Bedürfnissen der theaterbegeisterten Lehrkräfte findet auch in der Spielzeit 2017/2018 eine Fortbildung am ETA Hoffmann Theater statt. Die Ausschreibung finden Sie auf unserer Website, im Pädagogen-Newsletter und auf dem Landesfortbildungsportal Fibs.

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Standing und Präsentation oder Sie wünschen sich einen Vortrag über Theaterelemente in Ihrer Schule? Dann haben Sie die Möglichkeit, die ETA Theaterpädagogik auch ohne Stückbesuch zu buchen. Sie nennen uns das Problem und wir konzipieren für Sie einen passenden Workshop oder Vortrag. Pro 45 Minuten berechnen wir 50 €, inklusive Vorbereitung. Außerhalb des Bamberger Stadtgebietes fallen zusätzlich Fahrtkosten in Höhe von 0,30 € pro Kilometer an. Theaterführungen Wenn die Zuschauer eine Vorstellung besuchen, ist meist alles fertig. Das Bühnenbild steht, die Schauspieler wirken routiniert, das Licht verändert sich wie von Zauberhand – kurzum, die Illusion ist perfekt. Aber was passiert eigentlich, wenn gerade keine Vorstellung ist? Bei einer Theaterführung zeigt sich das Theater von seiner anderen,

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seiner geheimen Seite. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ent­ decken wir, wie ein Bühnenbild entsteht, woher die Kostüme kommen, welche Berufe

j u n ges eta

Für Schülerinnen, Schüler und Studierende Theaterscouts

es am Theater gibt, und werfen einen Blick in die Geheimgänge rund um die Bühne.

Du möchtest dein Studierendenleben mit Theatererlebnissen bereichern und dabei

Das Angebot ist kostenlos buchbar und für alle Menschen ab 4 Jahren geeignet. Das

gerne noch kreativ sein? Dann bist du bei den Theaterscouts genau richtig. Wir sind

ETA Hoffmann Theater ist barrierefrei.

eine Gruppe für Studierende der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und weiteren

Probenklasse

Hochschulen, die sich als assoziative Mitglieder des Theaters verstehen. Gemeinsam

Bevor eine Inszenierung zur Premiere kommt, arbeitet ein ganzes Team wochenlang

entwickeln wir neue Formate und Sonderveranstaltungen, die das Theater für Studie-

an der Entstehung. Nach und nach entstehen Bilder, die das erzählen sollen, was z. B.

rende besonders interessant machen. Mit dem Mitgliedsausweis erhältst du zu jeder

ein Autor in einem Stücktext verfasst hat. Diesen Probenprozess möchten wir gerne

Pro­duktion des ETA Hoffmann Theaters einmal kostenfreien Eintritt. Nach gemein­

für Schülerinnen und Schüler öffnen. Wir möchten schon vor der Premiere in Aus-

samen Vorstellungsbesuchen treffen wir uns zum gemütlichen Gespräch über die ge-

tausch mit unserem jungen Publikum kommen und ihnen so das Theatergeschehen

sehene Inszenierung. Auch bei weiteren Projekten wie dem Schultheaterfestival

näher bringen.

KLEIN ­ZACHES sind wir beteiligt.

Ein Probenbesuch umfasst ca. 90 Minuten, bestehend aus einem Einblick in die Pro-

ETA-Reporter

benarbeit und einem anschließenden Gespräch mit Produktionsmitgliedern über das

Das ETA Hoffmann Theater sucht Schülerinnen, Schüler und Studierende, die über

Gesehene. Das Angebot ist in Verbindung mit einem Vorstellungsbesuch kostenlos

­Premierenabende, Inszenierungsbegleitungen und viele weitere Themen rund um das

zubuchbar.

Theater berichten wollen. Du möchtest dich als Reporter ausprobieren? Dann schicke

deine Textprobe ­(maximal 2000 Zeichen) an: theaterpaedagogik@theater.bamberg.de. Die Berichte werden in verschiedenen Medien des Theaters veröffentlicht. ETA-Reporter

Klassenzimmerstücke

erhalten für ihre Berichte jeweils zwei Pressekarten für die im Artikel behandelte Ver­

Das Theater kommt direkt in Ihre Schule und verwandelt den Unterrichtsraum

anstaltung.

in eine Bühne, auf der alles möglich ist!

Unistand

Aktuell: „Malala – Mädchen mit Buch“ von Nick Wood mit Iris Hochberger

In Kooperation mit dem Studentenwerk Würzburg ist das ETA Hoffmann Theater ein-

Die Kosten liegen bei 4,50 € pro Schüler (plus evtl. Fahrtkosten).

mal im Monat in einer der Mensen (Mensa Feki oder Mensa Austraße) mit einem

Vorstellungstermine können Sie buchen bei Stefan Dzierzawa:

­Infostand. Hier erhalten Studierende alle aktuellen Infos, besondere Angebote und

disposition@theater.bamberg.de oder 0951 87 3023.

Überraschungen. Die Termine werden über Facebook bekannt gegeben.

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Für Spielwütige

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2. SCHULTHEATERFESTIVAL KLEIN ZACHES und SCHULSPIELTAG

Auch in dieser Spielzeit gehört das ETA Hoffmann Theater wieder eine Woche lang den

Spielclub Jugend

Im SPIELCLUB JUGEND eroberst du mit anderen theaterbegeisterten Jugendlichen im

Schultheatergruppen. Vom 11.06.2018 bis 17.06.2018 treffen sich Schülerinnen und

Alter zwischen 13 und 17 Jahren das Profitheater für dich. Gemeinsam lasst ihr eurer

Schüler zum Schauen, Sprechen und selbst performen.

Spielwut freien Lauf und werdet dabei von zahlreichen Abteilungen zur Premiere ge-

Den Anfang macht der SCHULSPIELTAG, bei dem sich Gruppen mit ihren Projekten in

leitet. Es wird improvisiert, recherchiert, getextet, geträumt und erfunden. Das alles

maximal 20 Minuten präsentieren. Am Freitag startet dann das SCHULTHEATERFESTI-

geschieht in dieser Spielzeit unter dem Arbeitstitel WARNER BARRACKS zum Thema

VAL KLEIN ZACHES mit einem Workshoptag, dessen Präsentation am Abend das Festi-

„Bambergs amerikanische Vergangenheit“. Genauere Infos zu diesem Projekt findest

val feierlich eröffnet.

du auf Seite 50.

Im Vordergrund des Festivals steht der Austausch der Gruppen untereinander, alle

Du bist neugierig geworden? Dann komm einfach zum unverbindlichen Schnuppern

Gruppen sehen daher alle Inszenierungen. Zum Ende des Festivals wird zum zweiten

vorbei und schau dir an, ob der SPIELCLUB JUGEND deine neue Leidenschaft werden

Mal der KLEIN ZACHES für das beste Schulprojekt vergeben, der als Wanderpokal ein

kann.

Jahr lang in den Händen der Gewinnerschule bleibt.

Die Proben finden immer freitags von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt.

Start für die Anmeldungen zu SCHULSPIELTAG und SCHULTHEATERFESTIVAL KLEIN

Die Jahresgebühr beträgt 50 €. Das erste Treffen der Spielzeit findet am 13. Oktober

­ZACHES ist der 15. Januar 2018.

2017 statt. Anmeldungen sind bis 15. Dezember 2017 möglich. Um Anmeldung zum Schnuppern wird gebeten.

Spielclub Generation

Goethe, Schiller und Fontane – der Spielclub für Menschen ab 18 Jahre widmet sich den großen deutschen Dichtern. Doch wird hier nicht rezitiert und stupide auswendig gelernt. Wir wollen wissen: Wie würden die großen Dichter heute wohl klingen? Gemeinsam erarbeiten wir eine eigene Stückfassung, in der wir die Dichter zur Geltung bringen. Die Proben finden immer mittwochs von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr statt. Die Jahresgebühr beträgt 50 €. Das erste Treffen der Spielzeit findet am 25. Oktober 2017 statt. Anmeldungen sind bis 17. Januar 2018 möglich. Um Anmeldung zum Schnuppern wird gebeten.

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sibylle broll-pape

CILLI DREXEL

Engel in Amerika, Lehman Brothers, Der Westen (AT)

Brand

Sibylle Broll-Pape studierte Mathematik, Informatik und Anglistik

Cilli Drexel, geboren 1975 in München, ist Schauspielerin und Regis-

und legte das 2. Staatsexamen in den Fächern Mathematik und Ang-

seurin. Sie war u. a. am Münchner Volkstheater und am Theater Heidelberg engagiert.

listik ab. Sie ar­beitete seit 1983 in verschiedenen freien Theatergruppen in NRW als

Von 2002 bis 2006 studierte sie Regie an der Hochschule für Musik und Theater in

Regisseurin, Dramaturgin und Produzentin. 1991 gründete sie das prinz regent theater

Hamburg. Als Regisseurin arbeitete sie am Landestheater Tübingen, am Schauspiel

in Bochum und leitete es ab 1995. Seit 2003 ist sie zudem als freie Regisseurin an The-

Essen und am Nationaltheater Mannheim, wo sie von der Spielzeit 2009/10 bis

atern im deutschsprachigen Raum tätig. Sie inszenierte u. a. Werke von Moritz Rinke

2011/12 Hausregisseurin war. Cilli Drexel hat eine langjährige Erfahrung im Umgang

(„Der Mann, der noch keiner Frau Blöße entdeckte“), von Roland Schimmelpfennig

mit neuer Dramatik, u. a. inszenierte sie „Wunderland“ von Gesine Danckwart, „Super-

(z. B.: „Die arabische Nacht“), von Peter Turrini („Die Eröffnung“), von Julien Green

nova (wie gold entsteht)“ von Philipp Löhle und zeichnete für die szenische Einrich-

(„Süden“), von Friedrich Schiller („Kabale und Liebe“), von Leo Tolstoi/Armin Petras

tung von „Wir schweben wieder“ von Charlotte Roos bei den Autorentheatertagen

(„Anna Kare­nina“), „Orest“ in der Bearbeitung von John von Düffel und Shakespeares

2012 am Deutschen Theater Berlin verantwortlich. Ihre Arbeiten führten sie u. a. auch

„Macbeth“. Sie war Vorstandsmitglied der Kooperative Freier Theater und Festivalleite-

ans Theater Bielefeld, ans Schauspiel Leipzig und ans Deutsche Theater Berlin. Am ETA

rin von ­„Theaterzwang 2000“. Sie erhielt diverse Einladungen zu Festivals im In- und

Hoffmann Theater inszenierte sie „europa verteidigen“ von Konstantin Küspert.

Ausland, u. a. zu den „Impulsen“. Seit der Spielzeit 2015/16 leitet Sibylle Broll-Pape das ETA Hoffmann Theater in Bamberg. Hier inszenierte sie u. a. „Die Nibelungen“ von Wasser“ von Roland Schimmelpfennig, „Das goldene Vlies“ von Franz Grillparzer, ­„Unterwerfung“ von Michel Houellebecq und „Drei Winter“ von Tena Štivičić.

©Nina Gschlößl

Friedrich Hebbel, „Buddenbrooks“ von Thomas Mann/John von Düffel, „Das schwarze

Daniel Kunze Am Königsweg Daniel Kunze, geboren 1988 in Linz. Nach einem Publizistikstudium in Wien und einer Masterclass bei Heribert Sasse folgten Engagements auf der Bühne.

Kathleen Draeger-Ostermeier Sams im Glück

Er hospitierte unter anderem bei Luk Perceval am Thalia Theater Hamburg und bei Antú Romero Nunes am Burgtheater Wien. Er studierte Regie an der Folkwang Universität der Künste. Neben dramatischen Stoffen und Stückentwicklungen findet hier vor

Nach ihrem Studium der Literatur- und Musikwissenschaft sowie

allem das Interesse an gemeinsamen Denkprozessen auf spielerische Weise seinen

Zeitgeschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg arbeitete Kathleen

Ausdruck in Arbeiten wie Homers „Odyssee“ am Rottstr 5 Theater oder Jelineks „Kein

Draeger-Ostermeier als Regieassistentin u. a. am Thalia Theater Hamburg, Theater Er-

Licht.“ am Prinzregenttheater Bochum. Seine Arbeiten wurden auf zahlreichen

langen und Staatstheater Nürnberg. 2007 war sie Stipendiatin des MozartPrisma am

Gastspielen und Festivals gezeigt und unter anderem auf der „Fiktiva-Düsseldorf“ mit

Nationaltheater Mannheim. Im gleichen Jahr inszenierte sie die Kinderoper Brundibár

dem Publikumspreis prämiert. Seine Abschlussinszenierung „Die Möglichkeit einer

am Theater der jungen Welt in Leipzig. Es folgten weitere Regiearbeiten am Theater

Insel“ nach dem Roman von Michel Houellebecq wurde nach Hamburg zum „Körber

Erlangen und am Staatstheater Nürnberg. Seit 2016 ist Kathleen Draeger-Ostermeier

Studio Junge Regie 2017“ sowie nach Moskau zum „Your Chance-Festival“ eingeladen.

als freiberufliche Regisseurin tätig.

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Isabel Osthues

Stefan Otteni

Häuptling Abendwind

Utopia

Isabel Osthues studierte Germanistik, Philosophie und Phonetik an

Stefan Otteni, geboren 1966 bei Karlsruhe, arbeitete an Theatern in

der Universität Hamburg. Seit 1997 arbeitet sie als freie Regisseurin und inszenierte

London, darunter bei Pierre Audi, studierte dann an der Folkwang-Hochschule Essen

u. a. am Staatstheater Stuttgart, Nationaltheater Mannheim, Bremer Theater, TIF

Regie und Schauspiel und zeigte dort erste Regiearbeiten. Von 1991 bis 1995 war er

Dresden, war Hausregisseurin am Schauspielhaus Zürich bei Christoph Marthaler, in-

am Theater Mülheim an der Ruhr als Regiemitarbeiter, Schauspieler und Regisseur

szenierte am Schauspielhaus Bochum und am Maxim Gorki Theater Berlin, regelmäßig

­t ätig. Seit 1996 arbeitet er freischaffend als Regisseur an Stadt- und Staatstheatern

am Thalia Theater Hamburg, am Theater Magdeburg, am Landestheater Linz sowie am

und in freien Projekten, immer wieder auf der Suche nach neuen Theaterformen, z. B.

Luzerner Theater. Ihre Arbeiten umfassen Inszenierungen und Uraufführungen von

an der Schnittstelle zwischen Oper und Schauspiel. Er inszenierte u. a. in Berlin, Flo-

Gegenwartsautoren wie Sibylle Berg („Das wird schon. Nie mehr lieben!“), Gesine

renz, München, Bonn, Hannover und Hamburg und legte auch Bühnenbearbeitungen,

Danckwart („Meinnicht“), Jan Neumann („Liebesruh“), Biljana Srbljanović („Heu-

etwa von Boccaccio und Alexandre Dumas, vor. Preise erhielt er auf den Bayerischen

schrecken“), aber auch Klassiker wie Büchners „Woyzeck“, Euripides’ „Medea“ oder

Theatertagen für seine Inszenierungen „Maria Stuart“ und „Die Kontrakte des Kauf-

Tennessee Williams’ „Glasmenagerie“. Sie inszenierte „La Noce“ („Die Kleinbürger-

manns“. Am Hans Otto Theater Potsdam inszenierte er u. a. „Der Eisvogel“ nach Uwe

hochzeit“) von Bertolt Brecht an der Comédie-Française in Paris, „Mr. Marmalade“

Tellkamp (Uraufführung). Seine Arbeit am Theater Bern, „Gruppe Junger Hund“ von

von Noah Haidle am Staatstheater Wiesbaden, am Hans Otto Theater Potsdam u. a.

Händl Klaus, war 2011 auf dem Heidelberger Stückemarkt zu sehen. Zu seinen jüngsten

Lessings „Minna von Barnhelm“, die Uraufführung von Lutz Hübners „Abend über

Aufführungen zählen ­Peter Handkes „Immer noch Sturm“ in Nürnberg und „Müdig-

Potsdam“, das Musical „The Rocky Horror Show“ am Luzerner Theater, mit „Mensch­

keitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit“ nach Byung-Chul Han/Peter Handke in

MachtMacbeth“ eine eigene Shakespeare-Bearbeitung am Jungen Staatstheater Wies-

Karlsruhe, die deutsche Erstaufführung von Pierre Corneilles „Der extravagante Lieb-

baden und Fassbinders „Katzelmacher“ am Theater Heidelberg. Am ETA Hoffmann

haber“ am Theater ­Münster. Am ETA Hoffmann Theater inszenierte er „Die deutsche

Theater inszenierte sie „Krähwinkel“ nach August von Kotzebue.

Seele“.

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REGIE

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Alexander Ritter

Leopold von Verschuer

Dschihad Online

Normalverdiener

Alexander Ritter wurde 1984 in Karlsruhe geboren. Nach dem Abitur

Leopold von Verschuer, geb. 1961 und zweisprachig aufgewachsen

arbeitete er zwei Jahre als Regieassistent am Badischen Staatstheater Karlsruhe (u.a.

in Brüssel, bewegt sich zwischen Theater, Literatur und Radiokunst. Seine Vorliebe gilt

mit Michael Simon, Heiner Kondschak und Donald Berkenhoff), danach folgte ein

schrägen Sounds „unmöglicher“ Texte, die er als Schauspieler, Regisseur, Übersetzer

Schauspielstudium an der Folkwang Hochschule Bochum bis 2009. Seinem Festenga­

und Moderator von Berlin bis Paris, von Wien bis Lissabon präsentiert. Seine Überset-

gement als Schauspieler am Schauspielhaus Bochum bis 2010 folgten Gastengage-

zungen aus dem Französischen erscheinen im Alexander Verlag und bei Matthes &

ments u.a. am Schauspiel Leipzig, an der Garage X Wien, am Berliner Ensemble sowie

Seitz. Eine besondere Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Autoren Valère Novarina

am prinz regent theater Bochum. Alexander Ritter ist Autor und Regisseur verschiede-

(seit 1994) und Kathrin Röggla (seit 2001). Rögglas Stücke spielte und/oder insze-

ner Lang- und Kurzfilmprojekte und gründete 2007 die Produktionsgruppe ROUGHARTS.

nierte er in Wien, Graz, Köln, Münster, Düsseldorf, Zürich, Freiburg, Kassel und Berlin

Für seinen Kurzfilm „telling-story“ gewann er 2008 den „Förderpreis und Innova­

oder realisierte sie als Hörspiele für den Bayerischen Rundfunk und Deutschlandradio

tionspreis der Filmakademie Baden-Württemberg“, die Dokumentation „Frederik“

Kultur. Die Zeitschrift Theater heute schrieb bereits 2002 bei ihrer ersten Zusammen-

­feierte ihre Premiere im Rahmen des Filmfestivals „Max-Ophüls-Preis“. Seine erste

arbeit: „Theater hat daraus nur einer gemacht: Leopold von Verschuer heißt er.“

Regiearbeit an einem Theater war 2013 „Einmal noch Marseille“ nach dem gleichnamigen Roman von Björn Kern am Rottstr 5 Theater Bochum. Es folgten „Der Tod und das

Nicole Claudia Weber

Mädchen“ von Ariel Dorfman sowie „Herz der Finsternis“ nach Joseph Conrad.

Ein Sommernachtstraum

Robert Teufel Die Räuber

Nicole Claudia Weber erhielt ihre Ausbildung in Gesang, Tanz und Schauspiel am „Tanz- und Gesangsstudio Theater an der Wien“ sowie an den Performing Arts Studios Vienna. Es folgten Engagements als Darstellerin u. a. am Theater St.

Robert Teufel studierte Theater-, Politik- sowie Allgemeine und

­Gallen, bei den Bregenzer Festspielen, am Stadttheater Regensburg und im Museums-

­Vergleichende Literaturwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

quartier Wien. 2005–2007 leitete sie den Jugendtheaterclub St. Gallen, ab 2008 am

Bereits während seines Studiums realisierte er erste Regiearbeiten. Von 2009 bis 2012

Stadttheater Klagenfurt. Regiearbeiten führten sie u. a. ans Théâtre National du Lu­

war er Regieassistent am Nationaltheater Mannheim und wechselte zur Spielzeit

xembourg, ans Theater St. Gallen, ans Landestheater Linz, an die Oper Graz sowie ans

2012/2013 ans Schauspiel Frankfurt. Seit 2014 arbeitet Robert Teufel als freier Regis-

Theater Erfurt, wo sie für „Evita“ mit dem Zuschauerpreis 2013 ausgezeichnet wurde.

seur, u. a. am Theater in Münster, Freiburg und Osnabrück sowie am Nationaltheater

Am Staatstheater am Gärtnerplatz leitete sie in den Spielzeiten 2012 bis 2014 die Gärt-

Mannheim, dem Stadttheater Bremerhaven, dem Landestheater Schwaben und am

nerplatz Jugend. Am Münchner Cuvilliés-Theater inszenierte sie die Operette „Wiener

Schauspiel Frankfurt. „Die Räuber“ ist seine erste Inszenierung am ETA Hoffmann

Blut“, die seit 2015 auch in Jekaterinburg zu sehen war. 2016 inszenierte sie „Cabaret“

­Theater Bamberg.

am Staatstheater Darmstadt und Mozarts „Le Nozze di Figaro" im Theater St. Gallen, des weiteren „Orpheus in der Unterwelt“ im Theater Regensburg. Für das ETA Hoffmann Theater führte sie bereits bei „Peterchens Mondfahrt“ und „Der Zauberer von Oz“ Regie.

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theaterverein bamberg

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THEATERVEREIN BAMBERG

Liebe Mitglieder, liebe Freunde des Theaters, Sie halten nun bereits den dritten Spielplan des „neuen“ Theaters in Händen, dessen Strukturen mittlerweile zu einer altvertrauten Erfolgsgeschichte geworden sind! Nach Druckschluss dieses Spielzeitführers wird die Mitgliederversammlung des Theatervereins (zumindest teilweise) einen neuen Vorstand gewählt haben. Zwar kann sich dieser hier noch nicht vorstellen, wird dies aber in einem Brief oder in der Theaterzeitung zeitnah tun. Dennoch wird sich auch in Zukunft an der Zielsetzung des Vereins nichts Grundlegendes ändern – auch wenn ein neuer Vorstand möglicherweise neue Prioritäten setzt. Der Theaterverein wird weiterhin die Premierenfeiern und vor allem die Nachwuchs­ arbeit finanziell unterstützen. Er wird auch immer ein wenig die Rolle einer „Zuschauergewerkschaft“ übernehmen und dies umso erfolgreicher tun können, je mehr Mitglieder ihn unterstützen. Werden auch Sie Mitglied im Theaterverein! Nehmen Sie über theaterverein-ba@gmx.de Kontakt mit uns auf. Siegmar Walter & Heinrich Kemmer

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Karten und preise

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karte n u n d p reise

karte n u n d p reise

KARTEN und preise Der Kartenvorverkauf beginnt in der Regel jeweils am 15. Kalendertag des Vorvor­monats. Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage unter ­ www.theater.bamberg.de und in unseren Monatsplänen. Theaterkasse im ETA Hoffmann Theater

E.T.A.-Hoffmann-Platz 1

96047 Bamberg

Information, Reservierung und Vorverkauf: Di.-Sa. 11:00 - 14:00 Uhr | Mi. zusätzlich 16:00 - 18:00 Uhr

Telefon: 0951 87 3030

Telefax: 0951 87 3039

Weitere Vorverkaufsstellen:

E-Mail: kasse@theater.bamberg.de

bvd Kartenservice

Lange Straße 39/41, 96047 Bamberg

Abendkasse

Telefon: 0951 980 82 20, www.bvd-ticket.de

Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Geschäftszeiten: Mo.-Fr. 9:00 - 18:00 Uhr | Sa. 9:00 - 13:00 Uhr

Onlinekartenkauf

Kaufen Sie Ihre Karten einfach und bequem online auf unserer Homepage:

www.theater.bamberg.de

Bamberg Tourismus & Kongress Service

Geyerswörthstraße 5, 96047 Bamberg

Telefon: 0951 2976 200, www.bamberg.info

Bitte beachten Sie:

Geschäftszeiten:

In den Theaterferien ist die Theaterkasse vom 31. Juli bis

Mo.-Fr. 9:30 - 18:00 Uhr | Sa. 9:30 - 16:00 Uhr,

einschließlich 21. August 2017 geschlossen.

So. und Feiertage 9:30 - 14:30 Uhr

und die Geschäftsstellen des Fränkischen Tags.

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karte n u n d p reise BÜHNE

preisgruppen

Ermäßigt CalderÓn-spiele

Ermäßigt CalderÓn-spiele Premiere

Ermäßigt Studio

Ermäßigt

Ermäßigt

13,50 €

11,50 €

30,00 €

25,00 €

21,00 €

18,00 €

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REIHE 01 8 9

02 2 3 24 2 5 03 4 2 43 4 4 04 6 3 64 6 5 05 8 4 85 8 6 06 105 106 107 07 126 127 128 08 147 148 149 09 168 169 170 10 189 190 191 11 210 211 212 12 230 231 232 13 247 248 249

5 4 1 13 1 10 11 12

16

2 31 3 9 30 26 27 28 2 1 50 5 8 49 45 46 47 4 2 71 7 9 70 66 67 68 6 3 92 9 0 91 87 88 89 9 14 113 1 1 112 108 109 110 11 35 134 1 32 133 129 130 131 1 56 155 1 53 154 150 151 152 1 77 176 1 74 175 171 172 173 1 98 197 1 95 196 192 193 194 1 19 218 2 6 217 213 214 215 21 39 238 2 36 237 233 234 235 2 56 255 2 53 254 250 251 252 2

33

15,00 €

12,00 €

8,50 €

10,00 €

9,00 €

7,00 €

8,50 €

7,50 €

6,50 €

6,00 €

Lehrer/Begleitpersonen

7,00 €

Silvestervorstellung*

291

70

Ermäßigt

*incl. Party im Anschluss

33,00 €

26,00 €

25,00 €

20,00 €

16,00 €

last-minute-ticket 7,00 € Restkarten für Schüler und Studierende 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn auf allen Plätzen

78

75 96

117 116 115 138 137 136 159 158 157 180 179 178 201 200 199 222 221 220

241 240

I. RANG RECHTS

265

281 280

266 267 268

282

I. RANG MITTE 34 3

37,00 €

95

94

54

312 REIHE 311 279 292 8 0 7 2 01 1 269 2 3 293 6 277 70 271 309 272 273 274 275 27 294 313 308 295 7 334 0 3 314 296 6 02 333 297 29 315 05 30 3 2 4 0 8 3 3 2 3 99 300 301 302 303 316 331 317 330 318 3 03 8 329 19 320 2 3 7 2 321 322 323 324 325 326 3

3

Schulklassen/Kindergärten

74

73

2 34

53

52

PARKETT 26 4

2

Kind

99

4

3 26

Ermäßigt

98

223

90

Variierende Preise für Veranstaltungen in der TreffBar und im Gewölbe.

78

118 119 120 139 140 141 160 161 162 181 182 183 202 203 204

I. RANG LINKS

8,00 €

57

77

97

12,00 € 22,00 €

36

56

76

20,00 €

*ausgenommen Premieren

Weihnachtsmärchen

35

3

262

16,00 €

17 34

261

Schulklassen/ Seminargruppen ab 10 Pers.*

18,50 €

25 8 25 9 26 0

Studio Premieren

23,00 €

2

286 287 288

GroSSe BÜHNE Premieren

27,00 €

1

285 285 A

Ermäßigt

III. PK

284

II. PK

28 3

GroSSe BÜHNE

I. PK

36 2

ORCHESTER

371

344

360 359

345 346 347

361

REIHE 58 391 372 7 3 01 90 348 3 6 35 373 93 49 350 55 35 8 3 3 4 5 3 3 5 3 3 5 1 35 2 3 74 393 88 375 7 3 414 394 376 6 38 02 413 377 37 395 85 38 3 2 4 8 8 1 3 3 4 79 380 381 382 383 396 411 397 410 398 3 03 409 99 400 8 0 4 7 401 402 403 404 405 406 40

II. RANG MITTE I. PREISKATEGORIE

II. PREISKATEGORIE

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III. PREISKATEGORIE


karte n u n d p reise

karte n u n d p reise

Hinweise zu den Preisen

Allgemeine Hinweise

Preisangaben

Soweit nicht anders angegeben, finden alle Veranstaltungen im ETA Hoffmann

Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Theater Bamberg, E.T.A.-Hoffmann-Platz 1, 96047 Bamberg statt.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter

Programm-, Termin- und Besetzungsänderungen sind nicht beabsichtigt, bleiben

www.theater.bamberg.de oder in unseren Monatsplänen.

aber vorbehalten. Ein Anspruch auf Rücknahme von Karten oder Entschädigung erwächst daraus nicht.

ErmäSSigte Eintrittspreise Ermäßigte Eintrittspreise gelten für Kinder, Schüler, Studierende, Auszubildende, Empfänger von Berufsausbildungsförderung und Personen im Freiwilligen Sozialen /

Bei Umtausch der ­Eintrittskarte oder bei Wechsel von der Abo-Vorstellung in eine

andere Vorstellung ist eine Umtauschgebühr von 1 € zu entrichten.

Ökologischen / Kulturellen Jahr (jeweils bis zum vollendeten 30. Lebensjahr), Emp-

fänger der Grundsicherung und von ALG II, Asylbewerber sowie Schwerbehinderte (ab

gen grundsätzlich nicht gestattet sind.

50 % GdB) und deren Begleitung, sofern dies im Schwerbehindertenausweis entsprechend gekennzeichnet ist. Es kann jeweils nur eine Ermäßigungsart in Anspruch ge-

Bitte beachten Sie, dass Foto- und Filmaufnahmen während unserer Veranstaltun-

Während der Vorstellung sind Mobiltelefone vollständig auszuschalten.

nommen werden. Bitte halten Sie den Ermäßigungsnachweis beim Einlass bereit und

Mäntel, Schirme u.Ä. müssen aus feuerpolizeilichen Gründen an der Garderobe

zeigen diesen unaufgefordert unserem Servicepersonal.

gegen Gebühr abgegeben oder in Schließfächer verstaut werden.

Gruppen ab 15 Personen bekommen 10 % Ermäßigung (ausgenommen bei Premieren und Sonderveranstaltungen).

Während der Vorstellung sind der Verzehr von Speisen und Getränken sowie das

Rauchen grundsätzlich verboten.

Im Interesse ungestörter Aufführungen liegt es im Ermessen des Theaters, ob und

wann ein Nacheinlass für verspätete Besucher erfolgen kann. Das Theater behält sich vor, bei einem Nacheinlass dem verspäteten Besucher einen Platz anzuweisen, ohne dass Preisdifferenzen ausgeglichen werden.

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ABONNEMENTS

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abo n n e m e n ts

abo n n e m e n ts

unsere ABONNEMENTS Ihre vorteile

ABONNEMENTS Im Überblick

Ersparnis

Abo P Premieren

5 Premieren Großes Haus + Premiere Calderón-Spiele

Abo A

5 Vorstellungen Großes Haus + 1 Calderón-Spiele

Sie sparen 20 % gegenüber dem regulären und 10 % gegenüber dem ermäßigten Preis. Sicherer Platz

Abo B (freitags)

5 Vorstellungen Großes Haus + 1 Calderón-Spiele + 2 Studio

sich das Anstehen an der Abendkasse.

Abo C (samstags)

5 Vorstellungen Großes Haus + 1 Calderón-Spiele

Spielzeitvorstellung

Abo D (donnerstags)

5 Vorstellungen Großes Haus + 2 Studio

Abo E (mittwochs)

5 Vorstellungen Großes Haus + 2 Studio

Sie haben auch bei ausverkauften Vorstellungen einen sicheren Platz und ersparen

Wir laden Sie jährlich exklusiv zur Spielzeitvorstellung ins Theater ein. Flexibilität Wenn Sie zu einem Termin verhindert sind, können Sie einzelne Vorstellungen tauschen. Ihr Abonnement ist außerdem übertragbar. Der Einstieg ist jederzeit möglich! Wir bieten auch halbe Abos an!

Abonnementpreise Spielzeit 2017/2018

Reguläre Preise Ermäßigte Preise

VHS

jeweils 5 Vorstellungen Großes Haus + 2 Studio

+ 1 Calderón-Spiele

Großes Abo

zusätzlich zu den Abos P, A, B, C, D, E

3 Vorstellungen Studio nach Wahl

Hinweis: Großes Abo bei Premieren zuzüglich Premierenaufschlag

Abo Studio 1-3

3 Vorstellungen Studio + 2 Großes Haus

I. PK II. PK III. PK I. PK II. PK III. PK

(in der Preiskategorie II oder III)

Abo P Premieren

151,00 € 127,00 € 108,00 € 101,00 € 90,00 €

71,50 €

Hinweis: Abo Studio 1-3 bei Premieren zuzüglich Premierenaufschlag

Abo A

136,00 € 117,00 € 95,00 €

77,00 €

66,00 €

Abo B

168,00 € 149,00 € 127,00 € 111,00 € 98,50 €

87,50 €

Wahl-Abo 4+4

4 Vorstellungen Großes Haus + 4 Vorstellungen Studio

Abo C

142,00 € 123,00 € 101,00 € 95,50 €

72,00 €

Abo D / E

140,00 € 124,00 € 106,00 € 93,50 €

82,50 €

73,50 €

Wahl-Abo 4+4

140,00 € 125,00 € 115,00 € 95,00 €

80,00 €

60,00 €

Nachmittagsabo

64,80 €

32,40 €

27,60 €

55,20 €

44,40 €

89,50 €

38,40 €

Freie Platzwahl

Großes Abo

zzgl. 4 8,00 €

Studio Abos

78,00 €

83,00 €

Freie Platzwahl

zzgl. 30,00 € 50,00 €

Alle Angaben sind ohne Gewähr. Weitere Informationen zu unseren Abos finden Sie auf unserer Homepage unter www.theater.bamberg.de.

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nach Wahl (übertragbar und zu mehreren Personen nutzbar)

Hinweis: Wahl-Abo 4+4 bei Premieren zuzüglich Premierenaufschlag

Nachmittagsabo

3 Vorstellungen Großes Haus – sonntags 16.00 Uhr

Theaterkasse im ETA Hoffmann Theater, Information, Reservierung und Vorverkauf

E.T.A.-Hoffmann-Platz 1 | 96047 Bamberg

Di. - Sa. 11:00 - 14:00 Uhr | Mi. zusätzlich 16:00 - 18:00 Uhr

Tel.: 0951 87 3030 | Fax: 0951 87 3039

kasse@theater.bamberg.de

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abo n n e m e n ts

abo n n e m e n ts

Termine Abo P Premieren

Abo C (samstags)

Engel in Amerika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 06.10.2017

Engel in Amerika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 07.10.2017

Häuptling Abendwind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 01.12.2017

Häuptling Abendwind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 02.12.2017

Lehman Brothers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26.01.2018

Lehman Brothers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27.01.2018

Die Räuber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.03.2018

Die Räuber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 07.04.2018

Utopia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27.04.2018

Utopia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.05.2018

Ein Sommernachtstraum . . . . . . . . . . . . . . . . . 30.06.2018

Ein Sommernachtstraum . . . . . . . . . . . . . . . . . 14.07.2018

Engel in Amerika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22.10.2017

Abo D (donnerstags) Engel in Amerika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19.10.2017

Häuptling Abendwind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.12.2017

Häuptling Abendwind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28.12.2017

Abo A

Lehman Brothers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24.03.2018

Lehman Brothers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15.02.2018

Utopia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28.04.2018

Die Räuber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29.03.2018

Die Räuber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26.05.2018

Utopia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 03.05.2018

Ein Sommernachtstraum . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.07.2018 Abo B (freitags)

Engel in Amerika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13.10.2017

Abo D Studio 1

Am Königsweg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30.11.2017

Brand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.01.2018

Häuptling Abendwind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29.12.2017

Abo D Studio 2

Brand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 01.02.2018

Lehman Brothers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.02.2018

Die Räuber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 06.04.2018 Utopia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04.05.2018

Ein Sommernachtstraum . . . . . . . . . . . . . . . . . 13.07.2018 Abo B Studio 1 Normalverdiener . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 03.11.2017

Dschihad Online . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09.03.2018 Abo B Studio 2

Abo D Studio 3

Am Königsweg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 07.12.2017

Am Königsweg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14.12.2017

Brand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22.03.2018 Abo D Studio 4 Normalverdiener . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08.02.2018 Dschihad Online . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08.03.2018

Am Königsweg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08.12.2017

Dschihad Online . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16.03.2018 Abo B Studio 3

Am Königsweg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15.12.2017

Dschihad Online . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13.04.2018

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abo n n e m e n ts

Termine

VHS Termine

Abo E (mittwochs)

Engel in Amerika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18.10.2017

Häuptling Abendwind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13.12.2017

abo n n e m e n ts

Bitte beachten Sie, dass die Reservierung der VHS Abos direkt über die VHS Bamberg-Land erfolgt.

Lehman Brothers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31.01.2018

Die Räuber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14.03.2018 Utopia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30.05.2018 Abo E Studio 1

Am Königsweg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29.11.2018

Dschihad Online . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04.04.2017 Abo E Studio 2

Am Königsweg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20.12.2017

Dschihad Online . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11.04.2018 Abo E Studio 3 Normalverdiener . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 07.02.2018 Dschihad Online . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 07.03.2018

Abo VHS 2

Engel in Amerika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.11.2017

Häuptling Abendwind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 03.01.2018

Lehman Brothers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16.02.2018

Die Räuber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.04.2018 Utopia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 01.06.2018

Ein Sommernachtstraum . . . . . . . . . . . . . . . . . 04.07.2018 Studio VHS 2.1 Normalverdiener . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.10.2017

Brand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21.03.2018 Studio VHS 2.2 Normalverdiener . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20.10.2017

Nachmittagsabo

Häuptling Abendwind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11.02.2018

Brand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.03.2018

Die Räuber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18.03.2018

Lehman Brothers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15.04.2018

Abo VHS 4

Engel in Amerika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11.11.2017

Häuptling Abendwind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 05.01.2018

VHS Bamberg-Land

Michael Kreckel

Tel.: 0951 85 761

Lehman Brothers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24.02.2018

Die Räuber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 05.04.2018 Utopia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13.05.2018

Mail: michael.kreckel@lra-ba.bayern.de

VHS Bamberg-Land

Kaimsgasse 31

96052 Bamberg

Ein Sommernachtstraum . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.07.2018 Studio VHS 4.1

Am Königsweg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09.12.2017

Dschihad Online . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15.03.2018 Studio VHS 4.2

Am Königsweg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22.12.2017

Dschihad Online . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18.03.2018

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abo n n e m e n ts

abo n n e m e n ts

VHS Termine

Kombinationen

Abo VHS 5 (samstags) Häuptling Abendwind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30.12.2017

Abo Studio 1

Engel in Amerika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13.01.2018

Normalverdiener . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11.10.2017

Lehman Brothers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17.02.2018

Brand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20.01.2018

Die Räuber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17.03.2018

Dschihad Online . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 03.03.2018

Abo S 1 + 2 Großes Haus (in der Preiskategorie II oder III)

Utopia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 05.05.2018

Ein Sommernachtstraum . . . . . . . . . . . . . . . . . 21.07.2018

Abo Studio 2

Abo S 2 + 2 Großes Haus (in der Preiskategorie II oder III)

Studio VHS 5.1 Nomalverdiener . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28.10.2017

Normalverdiener . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21.10.2017

Am Königsweg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.11.2017

Brand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28.01.2018

Dschihad Online . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11.03.2018 Studio VHS 5.2 Normalverdiener . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04.11.2017

Am Königsweg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16.12.2017 Abo VHS 7

Engel in Amerika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14.10.2017

Häuptling Abendwind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04.01.2018

Lehman Brothers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.03.2018

Abo Studio 3

Abo S 3 + 2 Großes Haus (in der Preiskategorie II oder III)

Normalverdiener . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27.10.2017 Brand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04.02.2018 Dschihad Online . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08.04.2018

Die Räuber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.04.2018 Utopia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09.05.2018

Ein Sommernachtstraum . . . . . . . . . . . . . . . . . 11.07.2018 Studio VHS 7.1 Normalverdiener . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29.10.2017

Der Westen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27.05.2018 Studio VHS 7.2 Normalverdiener . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 02.11.2017 Der Westen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 03.06.2018

KULTURTAFEL Sollten Sie an einem Ihrer Abo-Termine verhindert sein, möchten die Karte aber nicht verfallen lassen, dann reicht ein Anruf, um Gutes zu tun:

Spenden Sie Ihre Karte einmalig an die Kulturtafel Bamberg! Rufen Sie, auch kurzfristig, die Telefonnummer 0951 8680 175 an und geben Sie Ihren Platz für

Nachmittagsabo

Häuptling Abendwind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11.02.2018

bedürftige Menschen frei.

Die Räuber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18.03.2018

Die Nennung Ihres Namens und Ihrer Platznum-

mer reicht. So machen Sie mit wenig Aufwand

Lehman Brothers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15.04.2018

andere Menschen glücklich!

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abo n n e m e n ts

Allgemeine Geschäftsbedingungen und Besondere Bedingungen – Abonnement

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Allgemeine Geschäftsbedingungen 1. Vertrag a) Mit dem Erwerb einer Eintrittskarte kommt ein Vertrag zwischen dem ETA Hoffmann ­Theater Bamberg (Rechtsträger Stadt Bamberg, im Folgenden: das Theater) und dem Käufer für die bezeichnete Aufführung zu Stande. b) Gleichzeitig mit dem Erwerb einer Eintrittskarte erkennt der Käufer diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen als verbindlich an. c) Für Abonnenten gelten ergänzend die „Besonderen Bedingungen Abonnement“ in der jeweils gültigen Fassung. d) Die Plätze auf der Großen Bühne sind wegen der differenzierten Sichtverhältnisse in drei Preiskategorien eingeteilt. Die Eintrittskarte bezeichnet den nummerierten Platz gemäß dem Sitzplan, der im Foyer aushängt. Der Käufer darf nur den erworbenen Platz einnehmen. Es ist nicht zulässig, einen anderen als den auf der Eintrittskarte bezeichneten Platz einzunehmen. Bei unberechtigtem Platzwechsel wird der Unterschiedsbetrag erhoben oder der Besucher von diesem Platz oder aus der Vorstellung verwiesen. Ausgenommen sind Veranstaltungen mit ausdrücklicher freier Platzwahl. e) Für Studio, Gewölbe oder TreffBar gilt eine einheitliche Preiskategorie bei freier Platzwahl, sofern für besondere Veranstaltungen nichts Abweichendes festgelegt wird. f) Diese AGB gelten auch dann, wenn die Eintrittskarte bei einer autorisierten Vorverkaufsstelle oder im Online-Verkauf erworben wurde. 2. Preise a) Im Preis der Eintrittskarten sind enthalten: der Grundpreis, die Altersvorsorge der Künstler und EDV-Vertriebsgebühren. b) Ermäßigungen werden nur gewährt, wenn bei Erwerb der Eintrittskarte ein amtlicher Nachweis für den Ermäßigungsgrund vorgelegt wird. Ferner ist die Berechtigung zur Ermäßigung beim Einlass zur Vorstellung auf Verlangen nachzuweisen. Nach dem Erwerb der Eintrittskarte kann ein Nachlass nicht mehr gewährt werden. c) Die Eintrittspreise sind der jeweils geltenden Preisliste zu entnehmen. Für Kinder- und Jugendtheater, bei Vorführungen an Außenspielstätten, Gastspielen oder bei Sonderveranstaltungen können abweichende Preise festgesetzt werden. 3. Theaterkasse a) Die Theaterkasse hat allgemein bekannt gegebene Öffnungszeiten. Während der Theaterferien (meist Ende Juli bis Anfang September) gelten eingeschränkte Öffnungszeiten.

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b) Die Theaterkasse nimmt Zahlungen auch mit Verrechnungsscheck oder EC-Karte ent­ gegen. Kreditkarten werden nicht akzeptiert. Die Abendkassen an Außenspielstätten verkaufen Eintrittskarten nur gegen bar oder Verrechnungsscheck. c) Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. An der Abendkasse findet kein Vorverkauf von Eintrittskarten und Abonnements statt. 4. Reservierung, Vorbestellung a) Eintrittskarten können telefonisch, schriftlich, per Fax oder per E-Mail reserviert werden. Reservierte Karten müssen innerhalb von 20 Tagen abgeholt werden. Bei Reservierung im Zeitraum von weniger als fünf Tagen vor der Vorstellung müssen reservierte Karten spätestens 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung abgeholt werden. Ausgenommen ­davon sind reservierte Eintrittskarten für Außenspielstätten. Diese müssen spätestens einen Tag vor der Aufführung an der Theaterkasse abgeholt werden. Reservierte Karten, die nicht rechtzeitig abgeholt werden, gehen wieder zurück in den freien Verkauf. Reservierungen werden durch die Theaterkasse bestätigt. b) Ein Versand von Eintrittskarten erfolgt nur gegen Vorkasse und wenn bis zur Vorstellung noch mindestens 5 Werktage für den Postweg zur Verfügung stehen. Der Versand erfolgt mit einfachem Brief und stets auf Risiko des Bestellers. Sollte eine Zahlung rückbelastet werden, trägt der Kunde die daraus entstandenen Kosten. Die Eintrittskarten verlieren dann sofort ihre Gültigkeit. Bei Zahlungsverzug ist das Theater berechtigt, Zinsen in Höhe von 5% p. a. über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank zu fordern, es sei denn der Käufer weist einen niedrigeren Zinsschaden nach. 5. Haftungsausschluss und -beschränkung a) Der Besuch der Vorstellungen erfolgt auf eigene Gefahr. Das Theater und seine Mitarbeiter/innen haften nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung für Personenund Vermögensschäden ist analog zu den Haftpflicht-Bedingungen des Versicherers betragsmäßig begrenzt. Das Theater haftet nicht für fehlerhafte Auskünfte oder Verkäufe anderer Vorverkaufsstellen. b) Das Theater gewährleistet – ohne Rücksicht auf die Kategorie – weder eine bestimmte Sicht- noch eine bestimmte Tonqualität. Maßgebend ist die dramaturgisch-künstlerische Gestaltung der Aufführung. Geschmacksfragen sind keinesfalls Gegenstand der Haftung. c) Bei Absage einer Aufführung aus Gründen, die das Theater nicht zu vertreten hat, be-

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Allgemeine Geschäftsbedingungen 9. Aufzeichnungsverbot

steht kein Anspruch auf Ersatz. d) Termin- und Veranstaltungsänderungen, auch kurzfristig, bleiben vorbehalten. Entfällt eine Aufführung aus einem Grunde, den das Theater zu vertreten hat – hierzu zählt auch die Erkrankung eines Schauspielers –, kann das Theater wahlweise entweder einen ­verbindlichen Ersatztermin bezeichnen oder die Karten können kostenfrei an der Theaterkasse umgetauscht werden.

a) Aus urheberrechtlichen Gründen sind während der Vorstellung Bild- und Tonaufzeichnungen jeder Art untersagt.

e) Besetzungsänderungen und sonstige kurzfristige Änderungen des Vorstellungsablaufs berechtigen nicht zur Rückgabe von Eintrittskarten oder zur Minderung des Eintrittspreises.

a) Mäntel, Schirme u.Ä. müssen aus feuerpolizeilichen Gründen an der Garderobe gegen Gebühr abgegeben oder in Schließfächer gegeben werden. Ein Anspruch auf die Benutzung besteht nicht.

10. Verhalten während der Aufführungen

b) Es besteht kein Anspruch auf eine Pause.

6. Spielstätten

b) Ausnahmen bedürfen vorab der schriftlichen Genehmigung der Intendantin.

Spielstätten sind die Große Bühne, das Studio, das Gewölbe und die TreffBar im ETA Hoffmann Theater sowie die Alte Hofhaltung. Weitere Außenspielstätten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

7. Kartenrückgabe/Verlust a) Es besteht kein Anspruch auf Ersatz bei Verlust von Eintrittskarten. Gekaufte Karten können nur umgetauscht werden. Der Umtausch muss bis spätestens einen Werktag vor der Aufführung erfolgen. Ersatz für verfallene Karten wird nicht geleistet. b) Wahlweise kann eine andere Vorstellung desselben Stückes besucht oder die Karte für den Besuch eines anderen Stückes in dieser Spielzeit und in dieser Kategorie umgetauscht werden, ohne dass Anspruch auf die ursprüngliche Preiskategorie besteht. Die Umtauschgebühr hierfür beträgt 1,00 €.

c) Das Mitbringen von Glasbehältern, Dosen o.Ä. in die Vorstellung ist verboten. Während der Vorstellungen ist der Verzehr von Essen und Getränken sowie das Rauchen durch Zuschauer grundsätzlich verboten. Jegliche Benutzung von Mobiltelefonen während der Veranstaltung ist untersagt. Das Betreten der nicht-öffentlichen Bereiche, insbesondere des Bühnen- und Garderobenbereichs, ist den Besuchern nicht erlaubt. Den Anweisungen des Aufsichts- und Einlasspersonals ist Folge zu leisten. Bei Verstößen kann vom Hausrecht Gebrauch gemacht werden. Ebenso können mutwillige Störungen des Theaterbetriebes oder der Vorstellungen, Trunkenheit, Belästigungen der anderen Besucher oder mutwillige Sachbeschädigungen zu unverzüglichen Hausverweisen führen. Bei Hausverweis besteht kein Anspruch auf Rückerstattung des bezahlten Eintrittspreises. 11. Gerichtsstand und salvatorische Klausel a) Gerichtsstand ist Bamberg. Es findet deutsches Recht Anwendung.

c) Wird bei Freilichtaufführungen die Vorstellung vor Beginn abgesagt oder vor Ablauf von 45 Minuten Spielzeit abgebrochen, werden die Karten für einen anderen Aufführungstermin dieses Stückes an der Theaterkasse kostenfrei eingetauscht.

b) Sollten einzelne Teile dieser AGB nichtig sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser AGB insgesamt nicht berührt. Der nichtige Teil wird durch eine branchen­ übliche Regelung ersetzt.

8. Nacheinlass/Wiedereinlass

12. Aushang und Einsicht in die AGBs

a) Es besteht kein Anspruch auf Nacheinlass/Wiedereinlass. Es liegt im Ermessen des ­Theaters, ob und wann er erfolgen kann. Bei Verlassen des Veranstaltungsortes verliert die Eintrittskarte ihre Gültigkeit.

Diese AGB sind an der Theaterkasse sichtbar und dauerhaft angebracht. Des Weiteren sind diese im jeweiligen Spielzeitheft und unter dem Internetauftritt des Theaters (www.theater.bamberg.de) einzusehen. Auf Wunsch wird dem Kunden eine Ausfertigung ausgehändigt.

b) Das Theater behält sich vor, dann einen Platz anzuweisen, bei dem die Aufführung und die anderen Zuschauer am wenigsten gestört werden. Preisdifferenzen werden nicht ausgeglichen.

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Diese AGB wurden vom Theaterkuratorium beraten und genehmigt. Sie treten mit ­Beginn des Kartenverkaufs für die Spielzeit 2017/2018 in Kraft.

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Besondere Bedingungen – Abonnement Diese Sonderbedingungen ergänzen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des ETA Hoffmann Theaters: 1. Das Abonnement des ETA Hoffmann Theaters stellt einen Vertrag zwischen dem Dauermieter und dem ETA Hoffmann Theater dar und gilt für die jeweilige Spielzeit. Es verlängert sich automatisch um eine weitere Spielzeit, wenn es nicht bis zum 30. Juni (Eingangsdatum) der laufenden Spielzeit gegenüber dem ETA Hoffmann Theater schriftlich gekündigt wird. Ausnahme: Das Wahl-Abo 4+4 und das Teil-Abo. Das ETA Hoffmann ­Theater verpflichtet sich gegenüber dem Dauermieter, den gemieteten Platz für den jeweiligen Abotermin zur Verfügung zu stellen. 2. Ist der Dauermieter an seinem Vorstellungstermin verhindert, kann er die Karte für ­einen anderen Aufführungstermin eintauschen, solange freie Plätze zur Verfügung stehen. Dabei besteht kein Anspruch auf die gleiche Preiskategorie bzw. auf den gleichen Sitzplatz. Der Abotausch muss spätestens einen Tag vor dem ursprünglichen Vorstellungstermin erfolgen. Ein Wechsel in eine andere Preiskategorie ist gegen Zahlung des Preisunterschieds nicht möglich. Beim Umtausch ist der Aboausweis an der Theater­ kasse vorzulegen. Die Gebühr für den Umtausch beträgt je Karte und Termin 1,00 Euro. An der Abendkasse kann kein Umtausch erfolgen. 3. Für nicht rechtzeitig getauschte oder versäumte Vorstellungen kann kein Ersatz geleistet werden. 4. Das Abonnement ist übertragbar, jedoch haftet dem ETA Hoffmann Theater gegenüber stets der Abonnent. 5. Adressänderungen sind der Theaterkasse bzw. Theaterverwaltung schriftlich mitzuteilen. 6. Bei Verlust des Abonnentenausweises kann an der Kasse gegen Zahlung von 3,00 Euro ein Ersatzausweis ausgestellt werden (ausgenommen: Wahl-Abo 4+4). Dabei ist dem Theater ein gültiger Personalausweis vorzulegen. Der ursprüngliche Aboausweis verliert damit seine Gültigkeit. Für Aufwendungen des ETA Hoffmann Theaters, die durch den Kartenverlust entstehen, haftet der Abonnent. 7. Mit dem Erwerb eines Abonnements werden die „Besonderen Bedingungen – Abonnement“ neben den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des ETA Hoffmann Theaters anerkannt. 8. Terminänderungen sind nicht erwünscht, bleiben jedoch ausdrücklich vorbehalten. 9. Die „Besonderen Bedingungen – Abonnement“ sind an der Theaterkasse sichtbar und dauerhaft angebracht. Des Weiteren sind diese im jeweiligen Spielzeitheft und im Internetauftritt des Theaters einzusehen. Auf Wunsch wird dem Kunden eine Ausfertigung ausgehändigt.

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abo n n e m e n ts

SERVICE

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SERVICE

SERVICE

SERVICE Leporello

Einführungen und Publikumsgespräche

Unsere Monatsspielpläne erscheinen immer mit Beginn des Vorverkaufs, d. h. jeweils

Unsere stückbegleitenden Dramaturgen erwarten Sie regelmäßig zu Einführungen zu

am 15. Kalendertag des Vorvormonats. Im Leporello finden Sie auf einen Blick unse-

ausgewählten Inszenierungen – immer eine halbe Stunde vor Aufführungsbeginn – in

ren aktuellen Spielplan sowie Informationen zu unseren Sonderveranstaltungen und

der TREFFBAR des ETA Hoffmann Theaters (außer bei Premieren). Bei den Einführungen

Premieren.

erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Besonderheiten der jeweiligen Inszenie-

Auf Wunsch schicken wir Ihnen unseren Leporello auch zu. Bitte wenden Sie sich hier-

Sie haben bei Publikumsgesprächen im Anschluss an die Vorstellung die Gelegenheit,

für per Mail an:

rung.

presse@theater.bamberg.de

mit Ensemblemitgliedern über das Erlebte zu diskutieren und Fragen zu stellen.

Kostenloser Newsletter

Programmhefte

Mit unserem E-Mail-Newsletter informieren wir Sie regelmäßig über unser aktuelles

Zu jeder Inszenierung bieten wir Ihnen für 1 € Programmhefte mit Informationen zur

Programm. So erhalten Sie neben dem Spielplan bequem auch weitere Informationen

Besetzung und Inszenierung an. Die Programmhefte erhalten Sie im Theaterfoyer.

zu allen Aktivitäten rund um das ETA Hoffmann Theater Bamberg. Für den kostenlosen Newsletter registrieren Sie sich unter:

www.theater.bamberg.de/newsletter

Öffentliche Premierenfeiern Feiern Sie mit uns! Wir laden Sie herzlich dazu ein, im Anschluss an die Premiere zusammen mit der Intendantin, den Schauspielern und dem Team der jeweiligen Produktion im Foyer des Theaters und in der TREFFBAR zu feiern. Stoßen Sie gemeinsam mit

Theaterzeitung Mit unserer Theaterzeitung „Zugabe!“ erfahren Sie mehr über unser Programm! Wir

uns auf diesen besonderen Theatermoment an!

präsentieren Ihnen Hintergrundberichte zu unseren Inszenierungen, stellen Ihnen unsere Schauspieler in kurzen Portraits und Interviews vor. Weiterhin informieren wir Sie über alle Sonderveranstaltungen in der TREFFBAR. Die „Zugabe!“ erscheint während der Saison in der Regel alle 8 bis 12 Wochen immer samstags als Beilage der Tageszeitung Fränkischer Tag/Ausgabe Bamberg. Die Theaterzeitung steht Ihnen zudem auch als Download auf der Serviceseite unserer Home-

TREFFBAR In unserer TREFFBAR halten wir vor Vorstellungsbeginn und in den Pausen Getränke und kleine Snacks für Sie bereit. Lassen Sie Ihren Theaterabend nach den Vorstellungen in unserer TREFFBAR ausklingen und treffen Sie bei einem Getränk und in entspannter Atmosphäre unsere Schauspieler.

page zur Verfügung:

www.theater.bamberg.de

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SERVICE

SERVICE

SERVICE Barrierefreies Theater

Kontakt Haben Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns eine Mail an:

Rollstuhlfahrer

presse@theater.bamberg.de

Der Zugang zum Großen Haus ist barrierefrei. Die Plätze für Rollstuhlfahrer befinden sich im Parkett:

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Reihe 8 Plätze 158 und 159,

Reihe 11 Plätze 202-204 und Plätze 220-222,

Homepage

Reihe 12 Plätze 223, 224, 240 und 241.

Den aktuellen Monatsspielplan, weitere Informationen zu unseren Inszenierungen und

Rollstuhlfahrer werden gebeten, ihren Besuch bei der Theaterkasse anzumelden.

Sonderveranstaltungen sowie Bilder und Filme finden Sie auf unserer Homepage.

Induktive Höranlage

Planen Sie Ihren Besuch bequem von zu Hause! Kaufen Sie Ihre Theaterkarten einfach

Um auch unseren Besuchern mit Hörschwierigkeiten uneingeschränkten Hörgenuss bieten zu können, ist das Große Haus

online auf unserer Homepage! www.theater.bamberg.de

des ETA Hoffmann Theaters mit einer induktiven Tonanlage ausgestattet. Gegen 20 € Pfand erhalten Sie am Einlass entweder einen Kopfbügel (für Menschen mit leichter Hörminderung ohne Hörgerät) oder induktive Empfänger (für Menschen mit mittelgradiger Schwerhörigkeit bis hochgradiger Hörschädigung mit eigenem Hörgerät) zusammen mit einer Gebrauchsanweisung. Gerne gibt Ihnen unser Einlasspersonal weitere Hinweise zur Bedienung der Geräte. Für einen ungestörten Empfang der Signale im Großen Haus wählen Sie bitte Sitz­ plätze im Parkett in den Reihen 1 bis 9 (nicht unter dem Balkon des 1. Rangs) oder in den Rängen. Begleiten Sie uns auch auf

Geschenkgutscheine Noch kein Geschenk? Machen Sie anderen eine Freude und verschenken Sie einen gemeinsamen Theaterabend! Informationen zu unseren Geschenkgutscheinen erhalten Sie telefonisch an der Theaterkasse unter der Nummer 0951 87 3030.

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MITARBEITER

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MITARBEITER

MITARBEITER

Mitarbeiter Intendanz

Ensemble

Bühnen- und Kostümbild

Regieassistenz/Inspizienz/Soufflage

Sibylle Broll-Pape

Katharina Brenner

Jeremias Böttcher

Milena Blahuschek

Intendantin

Anna Döing

Tanja Hofmann

Inspizientin

Iris Hochberger

Sonja Füsti

Ronja Losert

Franziska Isensee

Marie Nest

Friederike Meisel

Corinna Pohlmann

Chefdramaturg, stellvertretender Intendant

Bertram Maxim Gärtner

AyŞe Özel

Stefan Hartmann

Trixy Royeck

Jutta Vogel

Eckhart Neuberg

Kim Schröer

Petra Stehle

Intendanzsekretärin

Dramaturgie/Theaterpädagogik

Remsi Al Khalisi

Olivier Garofalo

Christina Mrosek

Dramaturg

Paul Maximilian Pira

Mascha Schubert

Daniel Seniuk

Janine Werthmann

Ramona Parino

Theaterpädagogin

N.N.

Dramaturgieassistent/in

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Marketing

Sabrina Pohl

Stephan Ullrich

Florian Walter

Eric Wehlan

N.N. Regieassistenz/Inspizienz

Friederike Schreiner

Kim Schröer

Bühnen- und Kostümbildassistentin

N.N.

Sibylle Broll-Pape

Kathleen Draeger-Ostermeier

Cilli Drexel

Daniel Kunze

Isabel Osthues

Stefan Otteni

Alexander Ritter

Robert Teufel

Leopold von Verschuer

Nicole Claudia Weber

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Souffleuse

Regie

Souffleuse

Ausstattungsassistenz

Marcel Zuschlag

KBB/Disposition Stefan Dzierzawa

Agata Kubiak

Regieassistentin/Inspizientin

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MITARBEITER

MITARBEITER

Mitarbeiter Bühnentechnik

Malsaal

Requisite

Verwaltung

Matthias Neubauer

Jochen Mischner Leiter

Sibylle Broll-Pape

Amtsleiterin

Heiko Panzer

Technischer Leiter

Rudolf Oppelt

Andrea Arnold

Julia Heidenreich

Theaterobermeister

Beleuchtung

Christoph Kemmer

Meister Veranstaltungstechnik

Volker Nitschke

Herbert Krapp

Bühnenmeister

Konstantin Langolf

Bühnentechnik

Ivo Maisel

Auszubildender

Bühnentechnik/Polsterei

Theresa Dorsch (in Elternzeit)

Karla Höhlig (Elternzeitvertretung)

Kathrin Stubert

Bernd Knorz

Ilka Kunze

Kasse/Einlass

Gewandmeisterin

Nikolaus Riss

Margit Soppa

Matthias Schäflein

Elvira Schwandner

Kasse

Elisabeth Stahl

Irina Trauter

Kasse

Leiter

Ankleiderei

Jürgen Hanelt

Hannelore Heise

Karin Hepp

Anna Riss

Christopher Bonte

Maske Leiter

Stefanie Ziegler-Martin

Renate Gärtner

Fundus

Ulla Baum

Kasse

Petra Reichert

Oliver Humpert

Detlef Rezepka

Bühnentechnik/Schreinerei

Heike Heller

Michael Rübig

Auszubildender

Schneiderei

Andrea Harzmann

Malin Welsch

Tontechnik

Lukas Frank

Leiter Großes Haus Leiter Studio

Verwaltungsleiter

Markus Göppner

Wolfgang Diroll

Michael Pelikan

Susanne Benedetti

Einlass

Michaela Löhr Einlass

Liane Metzner

Einlass

Anette KrauSSe Technische Hausverwaltung Markus Streit

Bühnentechnik/Schlosserei

Pforte/Hausdienst

Georg Albert

Thomas Hofstädter

Roland Mayer

Christian Besler

Heinz Kügel

Marco Spörl

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Thomas Gatnar


KONTAKT

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ko n takt

ko n takt

KONTAKT

VIELE WEGE FÜHREN INS THEATER …

ETA Hoffmann Theater Bamberg

Intendanz

E.T.A.-Hoffmann-Platz 1

96047 Bamberg

intendanz@theater.bamberg.de

Tel.: 0951 87 3056 (Pforte)

Tel.: 0951 87 3021

www.theater.bamberg.de

(Petra Stehle, Sekretariat)

Theaterkasse/Abonnementkasse

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/

ETA Hoffmann Theater Bamberg

Marketing

E.T.A.-Hoffmann-Platz 1

96047 Bamberg

presse@theater.bamberg.de

kasse@theater.bamberg.de

Sibylle Broll-Pape

Sabrina Pohl Tel.: 0951 87 3025

Tel.: 0951 87 3030

Fax: 0951 87 3039

Theaterpädagogik

Öffnungszeiten:

Di.-Sa. 11:00 -14:00 Uhr

theaterpaedagogik@

Mi.

theater.bamberg.de

zusätzlich 16:00 -18:00 Uhr

Ramona Parino

Tel.: 0951 87 3024

Künstlerisches Betriebsbüro

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Anfahrt mit dem Auto / Parkmöglichkeiten

Haltestelle Schillerplatz H

Parkhaus Zentrum-Süd P

Schützenstraße

Stefan Dzierzawa

disposition@theater.bamberg.de

Buslinien 910 | 912 | 918 | 928

Tel.: 0951 87 3023

Dramaturgie dramaturgie@theater.bamberg.de

Haltestelle Schönleinsplatz H

473 Parkplätze

ca. 5 Min. Fußweg bis zum Theater

Buslinien 910 | 918 | 921 | 905 | 928 P Tiefgarage Altstadt Geyerswörth Geyerswörthstraße

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345 Parkplätze

ca. 5 Min. Fußweg bis zum Theater

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DANK

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dank

Wir danken unseren Sponsoren, Förderern und Kooperationspartnern für die Zusammenarbeit

Impressum

und die Unterstützung des ETA Hoffmann Theaters. Herausgeber ETA Hoffmann Theater Bamberg, E.T.A.-Hoffmann-Platz 1, 96047 Bamberg Intendantin/Amtsleiterin: Sibylle Broll-Pape

Das ETA Hoffmann Theater ist ein gemeinnütziger Regiebetrieb der Stadt Bamberg. Das ETA Hoffmann Theater wird großzügig gefördert vom Freistaat Bayern und dem Bezirk Oberfranken.

Redaktion Remsi Al Khalisi (verantw.), Olivier Garofalo, Christopher Heyder, Ramona Parino, Sabrina Pohl Redaktionsschluss 3. April 2017 (Änderungen vorbehalten) Konzeption und Gestaltung Designbüro Schönfelder GmbH www.design-buero.de Fotografie Martin Kaufhold www.martinkaufhold.de Druck DCT GmbH www.dct.de

Aufführungsfotos Seite 52-53: Unterwerfung, S. 54: Das Interview, S. 62: Das goldene Vlies, S. 70: Das goldene Vlies, S. 72: Das Sparschwein, S. 74: La Révolution #1 – Wir schaffen das schon, S. 82: rechtes denken, S. 92: Mutter Courage und ihre Kinder, S. 98: Die deutsche Seele, S. 100: Unterwerfung, S.106: Mutter Courage und ihre Kinder, S. 112: La Révolution #1 – Wir schaffen das schon, S. 116: La Révolution #1 – Wir schaffen das schon

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Andrea Konrad, Dipl. Design • Claudia Ludwig, Dipl. Ing. Innenarchitektur • Carsten Dörfler, Dipl. Oec. Mareike Dörfler, Innenarchitektin • Angela Dörfler, Innenarchitektin • Hartmut Dörfler, Seniorchef Michaela Mann, Dipl. Ing. Innenarchitektur • Ute Verberné, Innenarchitektin (v.l.n.r.)

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