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Wer wird Bürgermeister? GROSSES STECHEN IN LATSCH FUNSLOPE

KINDERLAND

Fasching beim „Cremonawirt“

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BERUFLICHE AUSBILDUNG IM FOKUS SCHLANDERS/LAAS – Viele nutzten am Samstag die Möglich-

keit, sich an der Landesberufsschule (LBS) Schlanders und an der Fachschule für Steinbearbeitung Laas einen Einblick in die Vielfalt der beruflichen Ausbildung zu verschaffen. Die Lehrlinge bzw. Schüler sowie das Lehrerteam und die Schulverwaltung hatten ihr Bestes gegeben, um den Tag der offenen Tür nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam und gesellig zu gestalten. Viel Zuspruch fanden die Vorführungen in den Werkstätten. Alle Berufsgruppen waren beteiligt: Fachschulen Metalltechnik und Bautechnik, Maurer, Tiefbauer, Verkäufer, Maler, Fliesenleger. In Laas wurde modelliert, gezeichnet und an Steinen gearbeitet. Auch in die Berufsgrundstufen der LBS wurde eingeführt: BauHolz, Stein-Holz, Metall-Elektro, Metall-Informatik, Handel-Dienstleistung, Berufsfindung. Die LBS wartet auch mit interessanten beruflichen Weiterbildungs-Angeboten auf. Zum Tag der offenen Tür in Schlanders gehörten auch die Vorstellung von Lehrbetrieben seitens des Lehrlinge, ein Fachvortrag, eine Modeschau und unterhaltsame Wettbewerbe. Wie die Direktorin Virginia Maria Tanzer dem der Vinschger bestätigte, sind viele Jugendliche an einer guten beruflichen Ausbildung interessiert. Das Problem sei, dass es derzeit nur wenige Lehrstellen gibt. Einschreibungen sind zum bis 31. März möglich. Infos im Internet (www.schlanders. SEPP berufsschule.it). 

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KOMMENTAR

Extracomunitari

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Gesellschaft

SEPP LANER

Für die Ordnungshüter, die in Italien Bürger aus der Schweiz kontrollieren, sind die Eidgenossen „extracomunitari“, also Personen, die nicht im EU-Raum leben. Die Schweizer stehen hier gleichauf mit Albanern, Afrikanern oder Amerikanern. Nun hat sich eine knappe Mehrheit der Schweizer Wahlberechtigten in einer Volksabstimmung dafür ausgesprochen, die Einwanderung in ihr Land zu begrenzen. Es stimmten ca. 56% der Berechtigten ab. Die Regierung muss die Initiative, die eine gemeinsame Obergrenze für Arbeitsmigranten, auch Saisonkräfte, sowie Familiennachzügler und Asylbewerber vorsieht, innerhalb von drei Jahren um­setzen. Unmittelbare Folgen für die Vinschger Pendler sind nicht zu erwarten. Wenn man bedenkt, das die Schweiz einen Ausländeranteil von knapp 25% hat und gemessen an der Bevölkerung eine größere Zuwanderungsrate aufweist als jedes andere Industrieland, kann man den Ausgang des Votums irgendwie nachvollziehen. Dennoch: Wenn die Schweiz, die mitten in Europa liegt, schon von EU-Vorteilen zehren will, muss sie auch die Probleme und Schwierigkeiten der EU mittragen. Und dazu gehört auch der Einwanderungsstrom. Angst habe ich davor, dass dieses Votum Schule machen könnte. Es haben sich bereits Kommentatoren gemeldet, die es begrüßen, dass die Schweiz die „Zuwanderungsbremse“ zieht. Und noch weitere Fragen geben mir zu denken: Ist der Wille der Mehrheit wirklich das Maß aller Dinge? Kann nicht auch eine Mehrheit falsch liegen? redaktion@dervinschger.it

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Sport

Kultur

4 VINSCHGER THEMA 4 Latsch

Am 9. März geht es um die Wurst

6 VINSCHGER GESELLSCHAFT 6 Stilfs

Siegerprojekt ist ermittelt

8 Tschars

Imkerbezirk Untervinschgau zieht Bilanz

8 Schluderns

Entscheidung liegt beim SVP-Ortsausschuss

10 Schlanders

Jugendzentrum tritt an die Öffentlichkeit

11 Mals

„Valentine Blues“ im Malserhof

13 Obervinschgau

Abdrift ist vermeidbar

14 LESERBRIEFE 20 VINSCHGER KULTUR

20 Tschars

Unverzichtbarer Beitrag für die Musikkultur

21 Tarsch

800 Jahre St. Karpophorus

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VINSCHGER VORGESTELLT

24 Schlanders

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Neues Wohnhaus

VINSCHGER SPORT

26 Watles

Keine Berührungsängste

27 Umhausen

Naturbahnrodler lassen aufhorchen

28 Val Müstair/Sotschi „Goldiger“ Dario

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VINSCHGER THEMA

Die zwei Bürgermeisterkandidaten Helmut Fischer (links) und Christian Stricker.

Am 9. März geht es um die Wurst Helmut Fischer und Christian Stricker stehen Rede und Antwort LATSCH - Am 9. März fällt in der Marktgemeinde Latsch die Entscheidung darüber, wer bis zum Jahr 2020 im neuen Gemeinderat sitzen wird und wer das Erbe des verstorbenen Bürgermeisters Karl Weiss übernehmen wird. der Vinschger wollte von den zwei SVP-Bürgermeisterkandidaten Helmut Fischer und Christian Stricker unter anderem wissen, was sie in ihrer Heimatgemeinde bewegen möchten, warum sie Bürgermeister werden wollen und welches ihre vorrangigen Ziele sind. der Vinschger: Sie sind die zwei

einzigen Bürgermeisterkandidaten bei den Gemeinderatswahlen am 9. März. Sind Sie froh, dass „nur“ die SVP mit Bürgermeisterkandidaten antritt und die Oppositionsparteien keine Bewerber für das Bürgermeisteramt ins Rennen schicken?

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HELMUT FISCHER: Als SVP haben wir auf uns zu schauen. Unserer Partei ging es darum, gute Voraussetzungen dafür zu schaffen, um den Bürgermeister zu stellen und möglichst viele Vertreter der SVP in den neuen Gemeinderat zu schicken. CHRISTIAN STRICKER: Es wurde schon im Dezember 2013 beschlossen, dass die SVP nur mit zwei Bürgermeisterkandidaten antritt. Das war auch der Grund, warum Vorwahlen durchgeführt wurden. Wir wissen erst seit kurzem, dass die Oppositionsparteien keine Bürgermeisterkandidaten ins Rennen schicken.

möchte ich nun an vorderster Stelle etwas für meine Heimatgemeinde bewegen. STRICKER: Bei den Wahlen 2010 bekam ich als Gemeinderat am meisten Stimmen, und das als „Fraktionist“. Aufbauend auf dieses breite Vertrauen der Wählerschaft möchte ich nun versuchen, auch als Bürgermeister mein Bestes zu geben.

Herr Fischer, Sie waren rund vier Jahre Mitglied des Gemeinderates, Ihr Mitbewerber Christian Stricker ist seit 2000 politisch aktiv, und zwar als Ratsmitglied, Referent und von 2005 bis 2010 als Vizebürgermeister. Wie wichtig ist es in Ihren Augen, eine Warum wollen Sie Bürgermeister politische Erfahrung im Rat bzw. in werden? der Verwaltung mitzubringen? FISCHER: Vor 4 Jahren wurde ich FISCHER: Die Erfahrung im Gemit einem respektablen Ergeb- meinderat halte ich für sehr wichnis in den Gemeinderat gewählt. tig. Ich vergleiche die politische Nach vierjähriger Erfahrung Arbeit in der Gemeinde gerne mit

der Arbeit beim Weißen Kreuz, bei dem ich seit 35 Jahren mitwirke. Im Grunde unterscheidet sich die Arbeit beim Weißen Kreuz nicht von jener, wie sie auch auf Gemeindeebene auszuführen ist. STRICKER: Die politische Erfahrung ist sehr wichtig. Was ich bisher gelernt habe, ist, dass viele Entscheidungen entweder für oder gegen jemanden zu fällen sind. Entscheidungen müssen aber getroffen werden. Wichtig ist mir, transparent und ehrlich zu sein und nicht so vorzugehen wie die Fahne im Wind. Sie sind beide Landwirt von Beruf. Wird da die freie Wahl der Bürger nicht etwas eingeschränkt, oder anders gefragt: Welchen Stellenwert räumen sie den Arbeitnehmern und anderen Ständen ein? FISCHER: Bei den Vorwahlen zur Ermittlung der Bürgermeister-


kandidaten stand auch eine Arbeitnehmerin auf der Liste. Wenn sich die Mehrheit der Abstimmenden für uns zwei entschieden hat, spricht das im Grunde für die Qualität des Bauernstandes. Außerdem ist ein Landwirt sowohl Arbeiter als auch Unternehmer und selbstständiger Entscheidungsträger. Er vereint sozusagen alle Stände. STRICKER: Auch ich sehe das grundsätzlich so. Eigentlich bin ich gelernter Mauerer und kam als Quereinsteiger zur Landwirtschaft. Ein Landwirt ist nicht nur ein Bauer im klassischen Sinn, sondern ein bisschen von allem, also auch Arbeitnehmer, Unternehmer und Selbstständiger. Ist es überhaupt noch sinnvoll, von Ständen zu reden? FISCHER: Eigentlich nicht. Die letzten Landtagswahlen haben uns klar vor Augen geführt, dass Stände und Verbände stark an Einfluss eingebüßt haben. Es ist schon lange so, dass auch Arbeiter unternehmerisch denken und umgekehrt. STRICKER: Auf Gemeindeebene geht es weniger um das Ständedenken, sondern mehr um die Sympathie bei der Bevölkerung. Stark ins Gewicht fällt auch die

Mitarbeit in Vereinen und Ver- Bars ihre Türen. Wie steht es um die bänden. Diesbezüglich sind wir Wirtschaft in Ihrer Gemeinde? beide ziemlich aktiv. STRICKER: Im Obstbau sind wir gut aufgestellt. Auch die Handwerksbetriebe arbeiten nicht schlecht. Herr Stricker, Sie stammen aus Große Sorgen bereitet uns der­Morter, Ihr Mitbewerber aus dem zeit der Tourismus, speziell auch Hauptort. Glauben Sie tatsächlich, das Gastgewerbe. Nicht leicht dass ein Morterter Bürgermeister werden kann? Im Umkehrschluss die wird es sein, auch in Zukunft die Frage an Herrn Fischer: Ist Ihre Wahl Nahversorgung zu gewährleisten, vor allem in den Fraktionen. eine „gmahte Wiesn“? STRICKER: Würde ich das nicht Ein großes Problem ist das zu­ glauben, wäre ich nicht als Bür- nehmende Verschwinden von germeisterkandidat angetreten. Familienbetrieben im Handel und Als „Fraktionist“ habe ich es sicher im Gastgewerbe. Wenn Geschäfte schwerer als mein Mitbewerber und Bars verpachtet werden, ist aus dem Hauptort. Dennoch bin das nicht selten ein Spiel auf Zeit. ich überzeugt, dass wir alle ge- FISCHER: Es gibt zurzeit schon meinsam für unsere Gemeinde Bereiche der Wirtschaft, in arbeiten sollten. denen es kriselt. Die Aufgabe FISCHER: Eine „gmahte Wiesn“ der Gemeindepolitik muss es sind diese Wahlen für mich ­sicher sein, ein wirtschaftsfreundliches nicht. Die Diskussionen zwischen Klima zu schaffen und Voraus­ Hauptort und Fraktionen halte setzungen dafür auf den Weg zu ich für ungut, ebenso das dies- bringen, dass sich die Wirtschaft bezügliche Hickhack, wie wir entfalten und bewegen kann. Der es unlängst im Gemeinderat er- Spielraum der Gemeinden ist in lebten. Ich bin überzeugt, dass diesem Sinn leider ziemlich einwir uns alle gemeinsam für die geschränkt, nicht zuletzt wegen gesamte Gemeinde einbringen der Landes- und Staatsbestimund uns nicht gegenseitig aus- mungen. spielen sollten. Wird Ihre Heimatgemeinde dem Sie waren beiden unter dem verNamen Sportgemeinde noch immer storbenen Bürgermeister Karl Weiss gerecht? STRICKER: Auf jeden Fall. Alle politisch tätig. Was wollen Sie von sportlichen Infrastrukturen sind seinem Erbe weiterführen und was in gutem Zustand. Es geht jetzt wollen Sie ändern? STRICKER: Karl Weiss war im Rat- darum, sie weiterhin in Schuss zu haus sehr stark präsent. Er war so halten. Auch muss es uns gelingen, gut wie immer da. Es ist ihm mit die Infrastrukturen für Einheimieinem gesunden Hausverstand sche und Gäste noch attraktiver gelungen, viele Dinge schnell und zu machen. Wir haben bereits unbürokratisch weiterzubringen. jetzt immer wieder Sportgruppen Dafür gebührt ihm großer Res- zu Gast, welche dazu beitragen, pekt. Ich würde als Bürgermeister die Zahl der Nächtigungen speauf etwas mehr Transparenz Wert ziell während sogenannter „toter legen und wichtige Entscheidun- Zeiten“ zu steigern. Es sind noch gen im Vorfeld in größeren Gre- weitere Anstrengungen in diese mien zur Diskussion bringen. Richtung zu unternehmen. FISCHER: Karl Weiss hat im Haupt­ FISCHER: Latsch wollte und will ort und in den Fraktionen vieles sich als Apfel- und Sportgemeinerrichtet. Es gilt nun, sein Erbe de profilieren. Die sportlichen Inzu erhalten und weiterzuführen. frastrukturen sind die Grundlage Sollte ich Bürgermeister werden, für einen Mehrwert, vor allem möchte ich mich darum bemühen, auch im wirtschaftlichen Sinn. die Bürger stärker einzubinden, Aber auch auf das Thema Apfel etwa in Form von öffentlichen ist vermehrt Wert zu legen. Diskussionen und Befragungen. Wir dürfen und brauchen keine Soll das Skigebiet auf der Tarscher Angst vor den Bürgern zu haben. Alm wieder seine Tore öffnen? Faire Diskussionen müssen Platz FISCHER: Wenn ab heuer der haben, auch wenn es um heikle Sommerbetrieb wieder läuft, ist das nicht nur ein Gewinn für Themen geht. die Wirtschaft, sondern für die gesamte Bevölkerung. BesonAuch in der Gemeinde Latsch schließen immer wieder Geschäfte und ders erfreulich ist, dass heimische

Tourismusakteure die Anlagen und die dazugehörigen Immobilien gekauft haben. Die Gemeinde sollte den Sommerbetrieb auf jeden Fall im Rahmen ihrer Möglichkeit auch finanziell unter­stützen. Ob man auf der Tarscher Alm künftig wieder Ski fahren kann, lässt sich derzeit nicht sagen. STRICKER: Für die Gemeinde Latsch und auch die unmittelbare Umgebung ist es ungemein wichtig, dass der Sommerbetrieb auf der Tarscher Alm wieder aufgenommen wird. Wir haben dort oben ein wunderbares Wander­ paradies und wenn man dieses ab heuer wieder mit dem Lift er­reichen kann, ist das ein großer Pluspunkt. Während der vergangenen Jahre mussten Einheimische und Gäste entweder zu Fuß hinaufgehen oder einen Shuttle-Dienst nutzen. Nicht zu unterschätzen ist auch der Umstand, dass das Schneeschuhwandern immer beliebter wird. Auch in diesem Bereich birgt die Tarscher Alm Potential. Nennen Sie einige Vorhaben, die Sie als Bürgermeister unbedingt umsetzen möchten. FISCHER: Finanzielle Unter­ stützung bei der Führung des Sesselliftes auf die Tarscher Alm, Klärung der Besitzverhältnisse und der Haftungsfragen bezüglich des ländlichen Wegenetzes, noch stärkere Einbindung von Vereinen und Verbänden, Sanierung und Bau wichtiger Infrastrukturen wie Mittelschule und Kindergarten. STRICKER: Erhalt und Weiterentwicklung bestehender sportlicher Infrastrukturen, Förderung der Wirtschaft und Nahversorgung, Aufwertung der Gemeinde als Tourismusstandort und nicht nur. Wie wollen Sie mit der Opposition umgehen? FISCHER: Politisch korrekt und respektvoll. Auch die Opposi­ tionsräte sind Vertreter des Volkes. Ich hoffe auf eine konstruktive Zusammenarbeit. STRICKER: Alle Vertreter, die im Gemeinderat sitzen, sollten im gegenseitigen Respekt und im fairen Umgang untereinander für das Wohl der Bevölkerung arbeiten. INTERVIEW: SEPP LANER

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Das Siegerprojekt zur baulichen Erneuerung und energetischen Sanierung des Hauses der Dorfgemeinschaft stieß im Gemeinderat auf breite Zustimmung.

Stilfs: Siegerprojekt ist ermittelt Bauliche Erneuerung und energetische Sanierung des Hauses der Dorfgemeinschaft so gut wie startbereit STILFS - Erstmals wurde dem Gemeinderat von Stilfs am 10. Februar das Vorprojekt für die energetische Sanierung des Hauses der Dorfgemeinschaft mit Umbauarbeiten zur Unterbringung der Gemeindeämter vorgestellt. Wie Bürgermeister Hartwig Tschenett vorausschickte, waren 6 Vorschläge eingegangen. „Alle Vorschläge waren gut, das mit Abstand beste Vorprojekt hat aber das Architekten-Team Marx & Ladurner unterbreitet. Die Bewertungskommission hat diesen Vorschlag einstimmig als Siegerprojekt auserkoren“, so Tschenett. „Das Projekt bleibt im Erscheinungsbild dezent und zeigt ein kompaktes Volumen“, zitierte der für öffentliche Arbeiten zuständige Gemeindereferent Armin Angerer aus der Begründung der Bewertungskommission. Wesentliches Element sei ein Erker aus Holz und Glas, der wie eine Klammer zwischen zwei Baukörpern wirke, die durch einen geschickt gesetzten Schlitz getrennt sind. „Die Gestaltung der Fassaden lässt klar einzelne Bereiche erkennen: das qualitätsvolle Foyer, den Kindergarten. Die Kombination von offenen und geschlossenen Flächen ist sehr

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Architektin Elke Ladurner und Architekt Stephan Marx

gelungen“, heißt es weiter. Das Innere sei funktionell ausgezeichnet gelöst. Die neue, repräsentative Treppe ins erste Obergeschoss werte das Foyer beachtlich auf. „Die Belichtung auch von oben überzeugt architektonisch. Die publikumsintensiven Gemeindeämter im Erdgeschoss sind durch die neue Treppe gut mit den restlichen Ämtern im ersten Obergeschoss verbunden. Der Innenhof vor dem Arztambulatorium ist sehr geschickt angeordnet, die Belichtung dieses Bereiches damit optimal gelöst. Der zweigeschossige Kindergarten präsentiert sich

als ein lichtdurchfluteter Bereich, in dem die lauten und leisen Aktivitäten klar voneinander abgegrenzt sind“, so die Kommission. Gute Lösung für Kindergarten Die Architekten Elke Ladurner und Stephan Marx stellten das Vorprojekt dem Gemeinderat im Detail vor. Aus den Wortmeldungen mehrerer Gemeinderäte war herauszuhören, dass das Architekten-Team vor allem bezüglich der neuen Unterbringung des Kindergartens mit einem sehr überzeugenden Vorschlag aufge-

wartet hat. Wilhelm Haas regte an, bei der Abdichtung und Dach­ deckung fachgerecht vorzugehen, um dem Eindringen von Feuchtigkeit von vornherein vorzubeugen. Das Ratsmitglied Arnold Gapp, selbst Architekt, wertete das Vorprojekt als gutes Beispiel dafür, wie man in Stilfs bauen kann. Der Ratssitzung wohnten auch Vertreter des Theatervereins bei. Sie zeigten sich mit dem Vorprojekt einverstanden. Die Gesamtkosten des Projekts, das schrittweise umgesetzt werden soll, werden mit ca. 2,8 Mio. Euro beziffert. Ein Landesbeitrag in Höhe von 1 Mio. Euro ist bereits im Haushalt verankert. 1 weitere Mio. soll in Form eines Darlehens aus dem Rotationsfonds dazu kommen. Den Rest muss die Gemeinde mit Eigenmitteln bestreiten. Das Einreicheprojekt soll in Kürze vorliegen. Bezüglich der Nutzung des bisherigen Rathauses stimmten Cornelia Moser und Roland Angerer darin überein, dass dort die Bibliothek eine würdige Heimstatt finden sollte. Der Bürgermeister bestätigte, dass man in diese Richtung hinarbeite. Die Raiffeisenkasse Prad-Taufers habe Interesse an einem Teil des Gebäudes bekundet. „Vielleicht


schreibt ja die Raiffeisenkasse einen Wettbewerb in der Art aus, wie wir es beim Haus der Dorfgemeinschaft gemacht haben“, so Hartwig Tschenett. Schweren Herzens Ja zu Stadelabriss Ist es besser, einen alten orts­ typischen Stadel zu erhalten oder einer jungen Familie die Möglichkeit zu bieten, im historischen Ortskern zu bauen? Diese schwierige Frage hatte den Gemeinderat schon mehrfach beschäftigt. Am 10. Februar stimmte der Rat dem Wiedergewinnungsplan für den Teilbereich „Winkel 1“ im Dorf Stilfs einhellig zu. Das Denkmalamt hatte zwar angeraten, den Stadel zu erhalten bzw. das Bauobjekt darin zu integrieren, doch das scheint fast unmöglich zu sein. Wie der Bürgermeister und der Referent Armin A ­ ngerer

Auflagen zu erfüllen. Wie sich bei der Diskussion zeigte, tut es allen Leid, dass der Stadel verschwindet, aber in diesem Fall sei dem Wunsch einer jungen Familie, die im Ortskern bauen will, der Vorzug zu geben. „Wir sind immerhin eine abwanderungsgefährdete Gemeinde“, so Hartwig Tschenett. Roland Angerer sagte: „Dass das Dorf lebt, scheint mir in diesem Fall wertvoller zu sein als der Erhalt des Stadels, um den sicher schade ist.“ Laut Arnold Gapp ist ein Neubau in Ordnung, wenn die Parameter, nach denen in Stilfs Bauten zu errichten sind, erfüllt werden. „Das Dorf ist das Kapital des Ortes Stilfs“, so Gapp. Armin Angerer und Hartwig Tschenett versicherten, dass bestimmte AufAnstelle dieses ortstypischen Stadels mit einem Gebäudeteil in lagen bis zu nächsten Sitzung der Fachwerkbauweise soll ein ortstypisches Stilfser Haus entstehen. Baukommission in das Projekt eingearbeitet werden. Wilhelm informierten, ist der Bauherr ortstypisches Haus zu errichten. Haas meinte, „dass viel vom Gegewillt, anstelle des Stadels ein Er sei auch bereit, entsprechende schick des Planers abhängt.“ SEPP

Großer Tag für Sulden

Notleitung soll unter die Erde

SULDEN - Von seiner schönsten Seite wollen sich Sulden sowie die gesamte Gemeinde Stilfs am kommenden 15. März zeigen. An diesem Tag werden nämlich in Sulden die heurigen Landesmeisterschaften der Gemeindebediensteten ausgetragen. Auf dem Programm stehen nicht nur Wettkämpfe auf Skiern, sondern auch Schneeschuhwandern, Rodeln, Langlauf und andere Disziplinen. Federführend organisiert werden die Meisterschaften, zu denen zwischen 400 und 500 Teilnehmer erwartet werden,

STILFS - Ende Dezember 2013 musste in Außersulden eine ca. 600 m lange Stromnotleitung verlegt werden. „Eine Aussprache mit der Selnet ergab, dass es aus Sicherheitsgründen nicht angeht, die Notleitung auch den Sommer über im Freien zu belassen“, sagte Bürgermeister Hartwig Tschenett bei der jüngsten Ratssitzung. Nun werden Grabungsarbeiten zwischen Gomagoi und Außersulden ins Auge gefasst, um einerseits Glasfaserkabel zu verlegen und andererseits auch die Notleitung unter die Erde zu bringen. Die

von ­Vizebürgermeister Franz Heinisch und dem Gemeinderatsmitglied Philipp Reinstadler. Bürgermeister Hartwig Tschenett dankte ihnen bei der jüngsten Gemeinderatssitzung für ihr Engagement. Laut Franz Heinisch arbeiten auch die Seilbahnen Sulden, der Bergrettungsdienst, die Skischule und der Skiclub mit. Am Abend steht ein großer Ball mit den „Pfunds-Kerlen“ auf dem Programm. Dieser Ball wird von den örtlichen Vereinen organisiert.  SEPP

Glasfaser von Außersulden bis Sulden sollen im Zuge des zu bauenden Abwasserstranges verlegt werden. Die Abwässer von Sulden sollen bekanntlich zur Kläranlage nach Prad geleitet werden. Für Stilfs, Trafoi, Gomagoi und ­Stilfser Brücke kündigte Tschenett bereits für 2014 ein schnelles Internet an. Möglich sei dies nur aufgrund der Zusammenarbeit mit dem E-Werk. Den G ­ lasfaser-Masterplan soll der Gemeinderat im März verabschieden, ebenso den Haushaltsvoranschlag 2014.  SEPP DER VINSCHGER 06/14

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Ein Teil der geehrten Mitglieder mit Bezirksobmann Konrad Tscholl (links) und Bundesobmann Engelbert Pohl (rechts).

„Nicht herunterspielen, aber auch nicht übertreiben“ Pflanzenschutz eines der Themen bei Jahresversammlung der Imker TSCHARS - Von der Ernte her war

das Honigjahr 2013 das zweite schlechte Jahr in Folge. Auch im Imkerbezirk Untervinschgau, der sich aus 10 Ortsgruppen zusammensetzt. „Hatten wir Ende 2013 noch 325 Mitglieder, so sind es derzeit 337,“ sagte Bezirksobmann Konrad Tscholl am 16. Februar bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Josef-Maschler-Haus in Tschars. Die Zahl der Bienenvölker sei allerdings von 4.700 auf 4.221 zurückgegangen. Auch auf Bezirksstandbegehungen, Weiterbil-

dungsangebote am Sitz der VI.P und weitere Tätigkeiten blickte Tscholl zurück. Die Belegstelle Pfossental (Königinnenzucht) sei wieder gut besucht worden. Von Bienenkrankheiten sei der Bezirk mit Ausnahme eines Sauerbrutfalles verschont geblieben. Einen besonderen Dank zollte Tscholl der VI.P für den jährlichen Beitrag von 10.000 Euro, der weiterhin in die Zucht investiert wird. Wie Tscholl sprach sich auch Bundesobmann Engelbert Pohl dafür, „das gute Verhältnis zwischen der intensiven Landwirtschaft und

KURZ ANGERISSEN … STILFS - Die Gemeinde Stilfs

muss nicht für Waldschäden, zu denen es 2009 bei der Absprengung der Gurgl-Lawine kam, aufkommen. Laut BM Hartwig Tschenett hat das Gericht die Gemeinde frei gesprochen. Geklagt hatten die Gemeinde Glurns und ein Privater. Die Absprengung war laut Gericht eine fachgerecht durchgeführte SEPP Zivilschutzmaßnahme. 

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der Imkerei weiterhin zu pflegen.“ Es sei gegenseitiges Verständnis angebracht. „Mir dürfen nicht dem Finger aufeinander zeigen, sondern müssen weiterhin miteinander über alle Probleme reden“, so Pohl. Laut Tscholl geht es in erster Linie darum, „dass wir die gegenseitigen Probleme verstehen und weiterhin zusammenschauen.“ Die Probleme im Zusammenhang mit dem Pflanzenschutz sind laut Landwirtschafts-Landesrat Arnold Schuler nicht zu unterschätzen, „aber man darf auch nicht Panik machen und übertreiben.“ Bei der Laimburg seien 8 Meldungen eingegangen. Bei landesweit über 3.000 Imker/innen sei diese Zahl relativ gering. Die Imkerei habe einen großen Stellenwert, der weit über die Honigernte hinausgeht. Gab es vor 20 Jahren landesweit noch ca. 46.000 Bienenvölker, so habe sich die Zahl jetzt bei ca. 36.000 eingependelt. Was sich der Schuler sowie der Bundes- und Bezirksobmann besonders wünschen, ist die Bereitschaft junger Leute, in die Imkerei einzusteigen. Der Wanderlehrer Andreas Platzer referierte zum Thema „Tätigkeiten des Imkers entsprechend der Jahreszeit“. Auch Ehrungen standen auf dem Programm. Seit 35 Jahren Mitglied und somit Träger des

Der Landesrat für Landwirtschaft Arnold Schuler.

Abzeichens in Gold sind: Alois Josef Wopfner (Kastelbell), Konrad Raich, Robert Telfser, Franz Stricker, Hermann Pircher, Konrad Verdross und Karl Josef Gurschler (alle Schlanders), Johann Weithaler (Schnals), Karl Stricker (Martell) und Johann Parth (Eyrs). Die „silbernen“ Imker/innen (25 Jahre) heißen: Roland Borghi (Eyrs), Luise Zerzer Klotz (Laas), Robert Holzknecht und Konrad Gurschler (Schlanders) sowie Andreas Rainer, Franz Josef Santer und Josef Rainer (alle Schnals).  SEPP


„Causa Schluderns“ noch ungelöst

DAS GUTE GEFÜHL DER SICHERHEIT

SCHLUDERNS - Der SVP-Ortsaus-

schuss von Schluderns hat die Vereine, Verbände und SVP-Mitglieder zwar in einem Schreiben gebeten, Kandidaten und Kandidatinnen für die Neuwahl des Gemeinderates am 4. Mai vorzuschlagen, doch die Frage, ob der Ex-Bürgermeister Erwin Wegmann erneut als BM-Kandidat für die SVP antreten darf, ist noch immer nicht geklärt. Laut Ortsobmann Martin Rainalter liege die Entscheidung darüber beim Ortsausschuss. Dies bestätigte am Wochenende auch Parteiobmann Richard Theiner. Dieser wertet die „Causa Schluderns“ als eine äußerst ungute Sache: „Am 17. Februar wird sich das Parteipräsidium mit der Angelegenheit befassen“, kündigte Theiner an. Zu dieser Aussprache seien der Ortsobmann und ­Erwin Wegmann eingeladen worden. Dieser hatte unlängst in einem Schreiben an die Bezirksleitung und die Parteispitze bekräftigt, erneut als BM-Kandidat antreten

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zu wollen. Wie Wegmann dem der Vinschger gegenüber ankündigte, werde er auf jeden Fall mit einer eigenen Listen antreten, falls ihn die SVP ­Schluderns nicht als Bürgermeisterkandidat akzeptieren ­sollte. Neuwahlen in Schluderns sind bekanntlich deshalb notwendig, weil im Dezember des Vorjahres 8 Ratsmitglieder geschlossen zurückgetreten sind. Von eventuellen Bürgermeisterkandidaten aus den Reihen der Zurückgetretenen bzw. aus deren Umfeld ist derzeit nichts SEPP zu hören. 

Wunderer koordiniert Expertenrunde

Georg Wunderer koordiniert die Strom-Expertenrunde. BOZEN/VINSCHGAU - 16 Vertreter von 14 heimischen Betrieben und Institutionen im Bereich der Energie wurden am 11. Februar von der Landesregierung als Expertenrunde eingesetzt. Sie sollen sich Gedanken über eine Neuausrichtung der Produktion und Verteilung von Strom in Südtirol machen. Mit der Einsetzung dieser Expertenrunde setzte Energielandesrat Richard Theiner zusammen mit LH Arno Kompatscher ein starkes Zeichen. „Die Aufgabe der Expertenrunde ist die Erarbeitung eines Strategie­ papiers, das beide Bereiche umfasst

und vor allem eine Regelung für die Konzessionsvergabe bei Großwasserableitungen im Auge hat“, so Theiner. Die Vorschläge der Runde sollen in einen Gesetzentwurf einfließen. Laut Kompatscher geht es nicht darum, behängende Streitfälle zu lösen, sondern sich mit der Zukunft der Energieproduktion und -verteilung zu befassen. Bezeichnend ist, dass die Expertenrunde von Georg Wunderer, dem Obmann der E-Werk-Genossenschaft Prad und Vizepräsident des S­ üdtiroler­ Energieverbands, koordiniert wird. Weitere Vinschger Vertreter in der Runde sind Florian Pinggera (Vinschgauer Energiekonsortium) und Hubert Variola, Direktor der Gemeindewerke Latsch und ­Schlanders. Der Südtiroler Energieverband begrüßt die Einberufung der Expertenrunde. Damit werde ein Weg in die richtige Richtung eingeschlagen, sprich in Richtung Kooperation statt Konfrontation. LPA/SEPP

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Juze-Präsident Werner Tappeiner (Mitte) dankte der großen Schar der jungen Akteure und seinen Mitarbeitern Ugo Stona und Kathrin Fleischmann.

„Feiern ohne lang herumzueiern“ Jugendzentrum Freiraum tritt an die Schlanderser Öffentlichkeit SCHLANDERS - Die Juze-Show in der Aula der früheren Handelsoberschule könnte als deutliche Botschaft an die Erwachsenen so lauten: Seht her, wir sind nicht nur die Hüter des kreativen Chaos, sondern haben auch Ziele und können Ergebnisse vorweisen! In diesem Sinne stellte die hauptamtliche Mitarbeiterin Kathrin Fleischmann das Juze im „Haus der Begegnung“ mit Proberäumen, Art-Cafe, neuen Musikstudios und Garten vor. Dass das Juze Generationen übergreifend wirkt, brachte die „Frei Trommel Gruppe“ unter der Leitung von Heino Schwienbacher und Christine

Hainz zum Ausdruck. Sie durfte als Gäste im „Freiraum“ ihrem archaisch-heilsamen Hobby frönen. Mit „Jeje, des isch der Juze-Song, der Freiraum-Song“ traten sechs junge Sängerinnen auf die Bühne und sangen von der Möglichkeit, im Juze zu „feiern ohne lang herumzueiern“. Begleitet wurden sie vom Gitarristen Pauli Kofler und dem Schlagzeuger Luca Gambuccia. Der Juze-Song war das Ergebnis eines „Songwriting-Workshops“ im Rahmen des Interreg IV-Projekts „Musik kennt keine Grenzen“. Vier junge Damen der Tanzgruppe „D4J“, Dance for Jesus, legten eine schmissige Hip

Hop-Performance hin, bevor etwa 20 junge Juze-Nutzerinnen und -Nutzer zeigen konnten, was sie im Hip Hop Dance-Workshop gelernt hatten. Allerdings eine Zeit lang, ohne die Rechnung mit der launischen Computertechnik gemacht zu haben. Dass Jugendliche zielstrebig und kräftig zupacken können, wurde bei den Aufbauarbeiten für den Abschluss des „1. Parkour-Workshop mit TeamFlyingArt“ deutlich. Unter der Anleitung von Alexander Oberhofer, Vladimir Holzeisen und Markus Jensen setzten wagemutige Burschen für Minuten die Gesetze der Schwerkraft auf den

Kopf. Ihre Überschläge vorwärts und rückwärts, ihre Stürze und Sprünge wurden mit tosendem Applaus und entsprechend akustischer Untermalung begleitet. Den rauen Burschen war anzumerken, wie sie „das Fliegen vor Publikum“ genossen. Den exotischen Ausklang mit Lichteffekten und rhythmischer Begleitung gestaltete Heino Schwienbacher am australischen Blasinstrument „Didjeridu“, englisch Didgeridoo. Juze-Präsident Werner Tappeiner blieb es vorbehalten zu danken: „Ich habe eine brutale Freude mit unseren Jungs und Mädchen, die alles so flott vorbereitet haben.“ S

„Geht hinaus und gebt Gas!“ GOLDRAIN - 15 Frauen aus ganz Südtirol haben im Vinschger ­Bildungshaus Schloss Goldrain am ESF-Lehrgang „Strategisches Management“ teilgenommen. Der berufsbegleitende Lehrgang erstreckte sich auf rund ein Jahr und umfasste 126 Stunden. Zielgruppe waren Frauen, die bereits eine Führungsposition innehaben oder eine solche anstreben. In 9 Modulen wurde den Teilnehmerinnen von anerkannten Referentinnen und Referenten vermittelt, wie man Gespräche führt, Diskussionen und Sitzungen leitet, Öffentlichkeitarbeit betreibt, Kritik und Konflikte bewältigt und als kompetente Führungskraft agiert. Zum Ab-

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Der Großteil der Lehrgangsteilnehmerinnen mit Tutorin Claudia Tapfer, Professorin Anna Maria PircherFriedrich und Direktorin Claudia Santer (v.r.).

schluss des Lehrgangs erhielten die Teilnehmerinnen am Samstag die Teilnahmebestätigungen. Die offiziellen Zertifikate folgen demnächst. Bildungshaus-Direktorin Claudia Santer dankte der Lehrgangs-Tutorin Claudia Tapfer,

der öffentlichen Hand bzw. den zuständigen Politikern und Beamten für die Finanzierung, dem Referentenstab und vor allem den Teilnehmerinnen. „Ich habe in dieser Gruppe viel guten Geist und viel Potential gespürt. Geht hinaus und

gebt Gas!“, sagte die aus Reschen gebürtige Professorin Anna Maria Pircher-Friedrich, die zum Referentenstab gehörte. Sie dankte auch der Direktorin und Tutorin für ihr SEPP Engagement. 


„Valentine Blues“ im Malserhof MALS - Einen besonderen Valentinsabend erlebten viele Besucher aus dem ganzen Vinschgau am 14. Februar im Malserhof. Es war die Vinschger Sozialgenossenschaft VISO, die erstmals zu einer anspruchsvollen kulturellen Veranstaltung eingeladen hatte, um auf die VISO aufmerksam zu machen. Die VISO führt den Malserhof seit dem September 2013 als ­Schülerheim. Als Genossenschaft ist die VISO nicht gewinnorientiert, sondern verfolgt das Ziel, sozial benachteiligte Personengruppen in die Arbeitswelt zu integrieren. Viel Applaus ernteten bei der Veranstaltung der bekannte Vinschger Liedermacher Dominik Plangger, der zusammen mit der Gruppe „The Ramblin’ Man Sessions“ (Claudia Fenzl, Wien; Mauro Ferrarese, Mailand; Alessandra Cecala, Val Camonica bei Brescia; Joe Chiericati, Meran) für tolle Stimmung sorgte. Auch die Mitarbeiter/innen hatten ihr Bestes gegeben, um den Gästen einen besonderen Abend zu bieten. „Als Sozialgenossenschaft

Dominik Plangger (rechts) und „The Ramblin’ Man Sessions“ beim Auftritt im Malserhof.

wollen wir nicht auf den Mitleidsfaktor setzen, sondern mit tollen Aktionen und innovativen Ideen an die Öffentlichkeit treten“, sagte VISO-Präsident Sascha Plangger dem der Vinschger. Neben der Führung des Schülerheims biete der Malserhof viele Ressourcen, „die wir als Genossenschaft in

Zukunft vermehrt nutzen wollen.“ Gedacht werde an kulturelle Veranstaltungen nach dem Motto „Weniger ist Mehr“. Viele Besucher des Abends meinten, dass es im Obervinschgau weitere Veranstaltungen dieser Art geben sollte. Die Musiker traten übrigens ohne Gage auf. Der Erlös des Abends

kommt der VISO zugute. Sascha Plangger dankt allen Musikern und dem gesamten VISO-Mitarbeiterstab für den Einsatz. Detail am Rande: Dominik Plangger wurde just am 14. Februar 34 Jahre alt und Mauro Ferrarese wurde am selben Tag 54.  SEPP

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Vom Krankenhaus in den Äther SCHLANDERS - Der ­Schlanderser Kapuzinerpater Maximilian Frank hatte den Bozner Benediktinerpater Urban Stillhard im Kloster Marienberg schon vor einiger Zeit auf den Gedanken gebracht. Erst dieses Jahr griff der Kirchenmusikreferent der Diözese und freie Mitarbeiter der Rai Südtirol aus dem Kloster Muri Gries den Gedanken wieder auf. Weil die Anregung, die Radiomesse am Welttag der Kranken aus einem Krankenhaus zu senden, aus dem Vinschgau kam, fand die Premiere in Schlanders statt. „Ein schönes Zeichen für uns in der Peripherie und eine Aufwertung unserer Einrichtung“, stellte der ärztliche Direktor Anton Th ­ einer fest und meinte nicht

Pater Maximilian, Schwester Maria Renate Aster, Martha Stocker, Anton Theiner und Pater Urban nach dem „Radiogottesdienst“ aus der Krankenhauskapelle.

nur die erste Radio-Übertragung aus der Kapelle eines Krankenhauses, sondern auch den Besuch von Sanitätslandesrätin Martha Stocker. Die von Pater Maximilian zelebrierte Messe in der Heilig

Geist-Kapelle wurde mitgestaltet von Pater Urban am Orgelpositiv und vom Kirchenchor Tarsch unter der Leitung von Annelies Kofler. In seiner Predigt knüpfte Pater Max an das Gleichnis des

Evangelisten Matthäus vom Salz der Erde und vom Licht der Welt an und mahnte, Krankheit und Tod wieder bewusster ins Leben S zu bringen. 

1. Preistrendeln der Goaßlschnöller SCHLANDERS - Erstmals haben die Goaßlschnöller Schlanders ein Preistrendeln organisiert. Dazu trafen sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in der Kegelbar in Schlanders, wo an den Wochenenden im Jänner die Vorrundenspiele stattfanden. Das mit Spannung erwartete Finale wurde am 7. Februar ausgetragen. Als Sieger des ersten Preistrendelns ging Walter Schwienbacher her- Sponsoren und freuen sich bereits (von rechts): Walter Schwien- Paulmichl, Sara Schönthaler, Lovor. Die Goaßlschnöller danken jetzt auf ein weiteres Preistren- bacher (Sieger) mit den anderen ris Iellici und Armin Angerer; allen Teilnehmern/innen und deln im nächsten Jahr. Im Bild Gewinnern: Raimund Platzer, Leo Werner Gruber fehlt im Bild. RED

A PILLELE FIR DI SEAL

Kein Platz in der Kirche! Mahatma Gandhi erzählt, dass ihn als Student in Südafrika die Heilige Schrift sehr interessierte, vor allem der Abschnitt über die Bergpredigt. Dabei kam ihm die Idee, dass dieses Heilige Buch die Lösung enthält für das Problem des Kastenwesens in seiner Heimat. Somit beschloss er, Christ zu werden. Eines Tages begab er sich in eine Kirche, um den Gottesdienst mitzufeiern und dabei mehr über das Christentum zu erfahren. Doch prompt wurde er an der Kirchentür aufgehalten und man riet ihm, in die entlegenere Kirche zu gehen, wo nur Schwarze miteinander Gottesdienst feiern. Mahatma Gandhi ging und kam nie wieder. Er erfuhr, dass auch andere - unter anderem ein schwerer Sünder - in jener Kirche abgewiesen wurde. So klagte er Gott voller Enttäuschung sein Leid. Da hörte er eine Stimme, die sagte: „Klage nicht. Mich lassen sie auch nicht hinein!“ - Liebe Vinschgerinnen und Vinschger! Des ­Öfteren höre ich Aussagen wie „Was hat denn der oder die in der Kirche hier zu suchen?“ Entweder dürfen alle zu Gott kommen, oder wir schmeißen uns durch ein solches Verhalten selber hinaus. Mehr Demut, Selbsteinsicht, Offenheit und Barmherzigkeit wünscht uns allen MARTIN GEORG JOHANN, PFARRER VON PRAD UND LICHTENBERG 

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Abdrift ist vermeidbar Aspekte zum Obstbau im Obervinschgau (Teil 4 von 6) OBERVINSCHGAU - Pflanzen-

schutzmaßnahmen sind sowohl im integrierten wie im biologischen Obstanbau unerlässlich. In Bezug auf die Ausbringungstechnik war der Südtiroler Obstbau schon immer bemüht, sich an die neuesten Anforderungen anzupassen. Bereits seit 1992 führt der Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau technische Funktionskontrollen an den Sprühgeräten durch. Seit 1997 haben sich die Südtiroler Obstbaubetriebe im AGRIOS-Programm verpflichtet, ihre Sprühgeräte alle fünf Jahre überprüfen und einstellen zu lassen. Die EU-Pflanzenschutzrichtlinie (2009/128) schreibt eine solche Überprüfung erst zum Jahr 2016 vor – eine Forderung, die in Südtirol somit bereits seit vielen Jahren erfüllt wird. Neben dem Schutz der Pflanze steht die Vermeidung von Abdrift im Mittelpunkt des Interesses. Mit dem Projekt „Verlustarm Sprühen“ verfolgt der Beratungsring gemeinsam mit dem Verband der Steirischen Erwerbsobstbauern und der Marktgemeinschaft Bodenseeobst das Ziel, die Applikation zu verbessern und die Abdrift zu minimieren. Zu diesem Zweck hat die Südtiroler Obstwirtschaft einen speziellen Prüfstand angekauft, der eine bessere Abstimmung der Sprühgeräte ermöglicht.

In Südtirol ist der Siedlungsraum begrenzt, ein gutes Miteinander daher unabdingbar.

Ein zentraler Punkt zur Vermeidung von Abdrift ist die neue Sprühtechnik. Mit der heutigen Technik und einer Reihe von Maßnahmen lässt sich die ungewollte Abdrift von Pflanzenschutzmitteln auf umliegende Flächen wirksam verhindern. Maßnahmen gegen Abdrift • Ein bedachtes Vorgehen bei der Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln ist immer erforderlich und Teil der guten Agrarpraxis.

• Bei ungünstigen Windverhältnissen sollte eine geplante Behandlung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. • Eine wirksame Maßnahme zur Vermeidung von Abdrift ist die Behandlung der äußeren Baumreihen nur in Richtung des eigenen Grundstücks. • Ein modernes Sprühgerät kann die Abdrift stark vermindern. Moderne Geräte sind dazu mit speziellen Düsen, einem Gebläseaufsatz und Abdeckblechen bestückt. • Das Anpflanzen von Hecken oder das Aufstellen von me-

chanischen Barrieren sind ein effizienter zusätzlicher Schutz vor Abdrift. • Es gibt Abstandsvorgaben zum Schutz der angrenzenden nicht-landwirtschaftlichen Flächen (v. a. zu sensiblen ­Flächen wie öffentliche Gebäude, Wohnhäuser, Spielplätze oder Gewässer) und der umliegenden Kulturflächen, die von den Obstbauern eingehalten werden müssen. SÜDTIROLER BERATUNGSRING FÜR OBST- UND WEINBAU

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VINSCHGER GESELLSCHAFT LESERBRIEFE

THEATER IN LATSCH Die Volksbühne Latsch lud ein zu den „7 Todsünden“ von Franz Kranewitter. Eingespielt wurden drei davon und zwar Naz (Geiz), Seastaller (Zorn) und Joch (Unbotmäßigkeit). Vorweg genommen – die Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Was in diesen drei Einaktern vorgetragen wurde war Spitzenklasse. Ich kann mich nicht erinnern, jemals in der Schweiz eine Laienbühne von so hohem Niveau gesehen zu haben. Echtes Tiroler Volkstheater wurde in überzeugender Manier vorgetragen. Und so schlug ich den der Vinschger auf und suchte eine Rezension. Nichts der­ gleichen, aber dafür wurde ich aufmerksam auf die Vorschau zu den Wahlen in Latsch, verfolge ich doch das politische Geschehen im Staat, im Land aber auch in den Gemeinden mit Interesse. Dabei suche ich nach Gemeinsamkeiten mit der Schweiz, wird doch insbesondere in Südtirol vermehrt die „Direkte Demokratie“ gefordert. Dass diese aber auch ihre Tücken hat beweist der Urnengang in der Schweiz über die „Masseneinwanderung“. Ob sich da das Stimmvolk nicht ein Eigentor geschossen hat, wird sich zeigen müssen. Man darf aber gespannt sein, ob eine beidseits befriedigende Lösung erreicht werden kann. Findet in Latsch nochmals ein „Theater“ statt? Wenn ja, dann führt aber diesmal nicht Petra Pedross, sondern Ulli Mair Regie. Sie will als „Ratskandidatin“ antreten, also nahm ich an, dass sie auch in Latsch wohnhaft ist. Da musste ich mich eines Besseren b­ elehren lassen, zur Wahl antreten können auch Personen von auswärts. Frau Mair kann und darf aber die Wahl nicht annehmen, da dies aufgrund des Gesetzes des Landtages nicht vereinbar ist. Was hier beabsichtigt wird ist „sonnenklar“, Stimmenfang heißt das „Zauberwort“. Nur, derjenige der allenfalls den Sitz von Frau Mair einnimmt, trägt halt dann die „2“ am Rücken. Entsprechen solche „Winkelzüge“ dem Volkswillen? In der Schweiz völlig undenkbar, da gibt es den

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Ämterzwang, d.h. wer gewählt ist muss das Amt annehmen. Zudem muss sich z.B. ein Bewerber für den Gemeinderat mittels einer ihn unterstützenden Unterschriftenliste fristgemäß bei der Behörde anmelden. Übergeordnete Parteifunktionäre können bestenfalls den Kandidaten bei Wahlveranstaltungen mit ihrer Anwesenheit unterstützen. Ich darf das Geschehen von außen betrachten und mir meine Meinung bilden. Für mich bleibt der Schluss, dass wer zu solchen Mitteln greifen muss, wenig Vertrauen in seine eigene Stärke hat. Interessanterweise findet man erst am Schluss des rund 70 Punkte umfassenden Grundsatzprogramms der „Freiheitlichen“ „Vertrauen der Bürger zurückgewinnen“. Ist dies der richtige Weg Frau Mair? PETER H. SCHMID, KASTELBELL, 16.02.2014

REFERENDUM: WIE GEHT’S WEITER Südtirols Bürgerinnen und Bürger haben entschieden. Sowohl jene 104.835, welche sich zur Urne begeben haben, als auch jene, welche die Entscheidung den aktiven Wählern überlassen haben. Unabhängig von dessen Ausgang hat ein solches Ereignis immer einen besonderen demokratischen Wert. Es aktiviert viele Bürger, fördert den öffentlichen Dialog und eine breite politische Teilnahme. Direkte Demokratie ist immer ein Lernprozess für Bürger, Verbände, Medien und Politiker. Ob nun alle zur konkreten Sache lernbereit sind, wird sich zeigen. Vier Jahre haben die Politiker gebraucht ihr Gesetz vorzulegen, um am Ende festzustellen, dass es in dieser Form von der Bevölkerung abgelehnt wird. Die Mehrheit will offensichtlich ein anderes, bürgerfreundlicheres Landesgesetz. Es bedarf nicht nur eines Gesetzes mit Mitsprache, sondern eines mit Mitbestimmungsrechten. Ein Gesetz mit Erschwernissen, Verboten, Sperrzeiten und Hürden-Modellen empfinden die Bürger mittlerweile als un-

fair und fehl am Platz. Südtirols Bevölkerung hat ein Recht auf Klarheit – vor allem von jenen 18 Landtagsabgeordneten, die diesen Stillstand zu verantworten haben. Wird es in Sachen Bürgerbeteiligung endlich den notwendigen Gesinnungswandel geben, oder erwartet uns eine abgeänderte Version des gescheiterten Regelwerkes? Wird das Zwei-Hürden-Modell bloß neu verpackt? Beabsichtigen sie etwa, die Bürger weiterhin mit altbekannten Verboten, Auflagen und Sperrfristen in Schach zu halten? Werden sich die betreffenden Mandatare dazu aufraffen, das Referendumsrecht und das direkte Initiativrecht vorzusehen? Wird wiederum nur versucht, ein Gesetz, welches die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger zum Ziel hat, nur von Politikern ausarbeiten zu lassen? Oder wird man imstande sein, dieses Gesetz auf eine breitere Basis zu stellen, wobei Politiker, Promotoren, unterstützende Verbände und Vertreter aus der Zivilgesellschaft in einen ehrlichen und offenen Dialog auf Augenhöhe treten, um einen konsensfähigen Vorschlag zu erarbeiten? Die Vinschgauer Bezirksgruppe der Initiative für mehr Demokratie wird diese konkreten Fragen weiterhin öffentlich stellen und beharrlich darauf achten, dass es zu einer guten, praxistauglichen Grundausstattung für Bürgermitbestimmung kommt – sowohl auf Landes- als auch auf Gemeindeebene. Seit bald 20 Jahren befasst sich die Initiative für mehr Demokratie damit und hat bereits einen umfassenden Gesamtentwurf für ein Landesgesetz vorgelegt. Südtirols Bürgerinnen und Bürger haben mittlerweile verstanden, dass es die konkreten, praktischen Regeln sind, welche ein gutes von einem schlechten Gesetz unterscheiden. Die Zeit für angekündigte Bürgerbeteiligung und vorgetäuschte Bürgernähe läuft ab und ein bürgerfeindliches Gesetz lässt sich nicht mehr so einfach schönreden. Südtirol 2009–2014: Der Zug für demokratische Mitbestimmungsrechte ist in Bewegung gesetzt und wird sich nicht mehr

aufhalten lassen. Gestalten wir also gemeinsam mit, was uns alle betrifft. INITIATIVE FÜR MEHR DEMOKRATIE, BEZIRK VINSCHGAU, I.A. RUDI MAURER, 16.02.2014

SOTSCHI Am Freitag, 7. Februar, dem Eröffnungstag der Winterspiele in Sotschi ließ sich der Internetriese Google etwas ganz Besonderes einfallen. So zierte die Startseite nicht das übliche Firmenlogo, sondern ein sogenanntes „Google Doodle“ in Regenbogenfarben. Ein Zeichen gegen Diskriminierung des Olympia-Gastgebers Russland im Umgang mit Homosexuellen. Nicht weniger aussagekräftig war das darunter folgende Zitat aus der Olympischen Charta: „Die Ausübung von Sport ist ein Menschenrecht. Im Sinne des olympischen Gedankens muss jeder Mensch die Möglichkeit zur Ausübung von Sport ohne Diskriminierung jeglicher Art haben. Dies erfordert gegenseitiges Verstehen im Geist von Freundschaft, Solidarität und Fairplay.“ Diese Anführung könnte auch für das Auftreten der Südtiroler Sportler angewandt werden. Ganz im Sinne des europäischen Geistes sollten unsere Athleten unter Südtiroler bzw. Tiroler Fahne ihre Wettkämpfe bestreiten dürfen. Dies würde wohl mehr dem Charakter von Freundschaft, Solidarität und Fairplay entsprechen. WEITHALER DIETMAR, PARTSCHINS, 07.02.2014


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PROGRAMM FEBRUAR 2014 – APRIL 2014 Berufliche Weiterbildung im Unternehmensbereich BigApple für geübte PC-AnwenderInnen Obst- und Weinbauern lernen die Agrarsoftware „BigApple“ von Grund auf kennen. Kursinhalte sind die computertechnische Verwaltung des Betriebsheftes: Pflanzenschutz, Herbizid, Düngung, Blüh- und Erntebeginn.

Flamenco meets business Diese Methode für Berufstätige ist ein neuartiger und innovativer Ansatz im Rahmen der Gesundheitsprävention und der nonverbalen Kommunikation in Betrieben. Sie brauchen dafür keinerlei tänzerische oder rhythmische Vorkenntnisse – nur Lust und Freude am Experimentieren!

BigApple Auffrischungskurs für erfahrene BigApple-AnwenderInnen Letzte Neuerungen des Programms und dessen optimaler Einsatz in der Praxis: Vorbereitung auf die neue Spritz-Saison sowie Tipps und Tricks je nach Bedürfnis und Interesse.

Programmschulung für Landwirte mit PC-Kenntnissen Sie verschaffen sich einen Überblick über den Aufbau und die Funktionsweise von Agraris und erlernen in einfachen Übungen und Fallbeispielen die Führung des digitalen Betriebsheftes: Stammdatenverwaltung, Maßnahmen eingeben, Abgabe digitales Betriebsheft, Fehlerkontrolle u.a.m.

Termin: Mi 26.02. Zeit: 14.00 bis 19.00 Uhr Gebühr: 35,00 € Leitung: Siegfried Gruber Termin: Fr 28.02 Zeit: 9.30 bis 18.00 Uhr Gebühr: 130,00 € Leitung: Roberta Rio 1. Termin: Mi 05.03. 2. Termin: Mi 19.03. Zeit: jeweils 14.00 bis 19.00 Uhr Gebühr: 35,00 € (pro Termin) Leitung: Siegfried Gruber 1. Termin: Fr 07.03. 2. Termin: Fr 28.03. Zeit: jeweils 10.00 bis 16.30 Uhr Gebühr: 35,00 € (pro Termin) Leitung: Michael Bernhart

Berufliche Weiterbildung im Gesundheits- und Sozialbereich Aufrichten der Wirbelsäule nach Maximilian Huber – Grundkurs Die Wirbelsäule ist die energetische und informative Verbindung zwischen Gehirn und Körper und so der Ausdruck der innerlichen und äußeren Haltung des Menschen. Theoretisches Wissen und vor allem praktische Erfahrungen sollen uns im Kurs zu dieser sehr gezielten und zugleich sanften Arbeit am und mit dem Menschen hinführen.

Basislehrgang Aromapflege Aromapflege hat in den letzten Jahren an Bedeutung in der Pflege von gesunden und kranken Menschen stark zugenommen. Sie interessieren sich für dieses Thema, wollen dieses Wissen im Arbeitsalltag einsetzen? Dann sind Sie bei uns richtig!

Termin: Mo 31.03., 14.00 Uhr bis Mi 02.04., 16.00 Uhr Gebühr: 430,00 € (inkl. Skript) Leitung: Maximilian Huber, Susanne Schönewolf Termin: 5 Module von April bis Oktober 2014 Gebühr: 960,00 € Leitung: Bärbl Buchmayr

Persönlichkeit Spiritualität des Herzens – Kontemplationstage Dich nicht dem Denken, Vergleichen, Urteilen, den vielen Meinungen überlassen, sondern in die innere Stille finden. Dich öffnen für die Inspiration aus der Herzenstiefe, für das Sprudeln der göttlichen Quelle im Hier und Jetzt.

Termin: Mi 05.03., 17.00 Uhr bis So 09.03., 14.30 Uhr Gebühr: 165,00 € Leitung: Elisa-Maria Jodl

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Kontemplation – Gebet des Schweigens Im Stillsein sind wir offen für die Bewegungen der Seele. So stehen im Mittelpunkt der Übung: das stille Sitzen, das langsame Gehen, sanfte Körperübungen und meditatives Gehen. Kurzvorträge runden das Wochenende ab.

Intuition – Wissen aus der Tiefe Wir schulen die innere Wahrnehmung und entwickeln daraus unsere Bereitschaft, die Eingebungen des Geistes anzuerkennen und uns der inneren Führung vertrauensvoll zu überlassen. Mit Entspannung und geführten meditativen Übungen öffnen wir uns für die unerschöpfliche Fülle, das Wohlwollen und die Weisheit aus der eigenen Tiefe.

Stressabbau durch Bachblüten I – Auflösung von Blockaden Problembereiche werden identifiziert und ebenso die entsprechende Blüte, welche den positiven Ausgleich schafft. Durch kinesiologische Techniken werden Blockaden aufgelöst und in positive Seinszustände transformiert.

Wenn ich mich verändere – ändert sich die Welt Dieses Seminar befähigt mich, Verantwortung für mich und mein Glück zu übernehmen und die Schritte selbst zu tun, die ich von anderen erwarte. Das führt mich in meine Kraft, löst Blockaden auf und bewirkt große Veränderungen bis hin zu Wundern! Mit dieser Power sind wir nicht mehr aufzuhalten. Bereit deine Fähigkeiten und dein großes Potential freizusetzen?!

Einführung in die Fußreflexzonenmassage Durch das gezielte Massieren und Berühren des Fußes wirken wir aktivierend bzw. beruhigend auf den ganzen Menschen. Wir unterstützen den Stoffwechsel, wirken auf die Organe und erreichen eine gute Entspannung. Für Manche/n wird diese „Begegnung über die Füße“ zu einer sehr interessanten Erfahrung.

System- und Familienaufstellung Durch eine Familienaufstellung können Sie Licht ins Dunkel bringen, Unbewusstes ins Bewusste und so einen neuen Blick für schwierige Situationen in Ihrem Leben bekommen. Sie gewinnen Klarheit, eine neue Perspektive und können so Ihre Haltung verändern.

Suizid – Gesprächsrunde für Hinterbliebene Die Art des Todes hat wesentlichen Einfluss auf die Trauer und die Lebensbewältigung danach. Bei Tod durch Suizid drängen sich den Hinterbliebenen Fragen und Gefühle auf, die die Trauer unsagbar erschweren. In der Gruppe mit Angehörigen und Hinterbliebenen bieten wir die Möglichkeit des Austausches in einem geschützten Rahmen.

Termin: Fr 21.03., 18.00 Uhr bis So 23.03., 19.30 Uhr Gebühr: 135,00 € (inkl. U/V) Leitung: Johanna Kaserer Termin: Fr 21.03., 18.30 Uhr bis So 23.03., 14.00 Uhr Gebühr: 145,00 € Leitung: Marianne Bittmann Termin: Fr 28.03., 18.30 Uhr bis So 30.03., 12.30 Uhr Gebühr: 140,00 € Leitung: Marina Sturm Termin: Sa 29.03., 9.00 Uhr bis So 30.03., 17.00 Uhr Gebühr: 145,00 € Leitung: Kurt Sommer Termin: Fr 04.04., 14.00 Uhr bis Sa 05.04., 18.00 Uhr Gebühr: 195,00 € Leitung: Maximilian Huber, Susanne Schönewolf Termin: Fr 04.04., 16.00 Uhr bis So 06.04., 16.00 Uhr Gebühr: 160,00 €, 100,00 € Betrachtende Leitung: Martin Meir Termin: Sa 12.04. Zeit: 14.00 bis 18.30 Uhr Gebühr: 25,00 € Leitung: Irene Volgger, Martina Gamper

Religiöse Weiterbildung Judentum und Christentum – Eine spannungsgeladene Beziehung Unsere europäische Kultur und Geschichte ist entscheidend von der Beziehung zwischen Judentum und Christentum geprägt worden. Viele Denkanstöße, die uns zu einem tieferen Verständnis dieser Beziehung führen können, kommen aus der Art und Weise, wie sich die Autoren der neutestamentlichen Schriften ihrem religiös-kulturellen Milieu verpflichtet zeigen.

Der Kreuzweg als Sterbebegleitmodell – Umgang mit Leid und Tod Der Kurs soll die Kostbarkeiten des Kreuzweges entdecken helfen, um die Lebenslagen, in denen wir mit Leid, Krankheit und Tod konfrontiert sind, besser bewältigen zu können.

Termin: Sa 22.03. Zeit: 9.00 bis 17.00 Uhr Gebühr: 25,00 € Leitung: Arnold Stiglmair

Termin: Sa 05.04. Zeit: 9.15 bis 17.00 Uhr Gebühr: 12,00 € Leitung: P. Peter Gruber

Gesundheit Stärkendes und Wohltuendes für die Frau Wir sprechen über Brustgesundheit, Stärkung des Beckenbodens, Möglichkeiten für ruhigen, erholsamen Schlaf, reine Haut in der Teenagerzeit bis zu Hilfe bei Beschwerden in den Wechseljahren. Anschließend stellen wir aus besten Zutaten Wohltuendes für uns selbst her: einen Menstee, einen durchblutungsfördernden Balsam, ein Brustöl u.a.m.

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Programm | 02/2014 – 04/2014 | www.schloss-goldrain.com

Termin: Sa 01.03. Zeit: 8.30 bis 18.30 Uhr Gebühr: 85,00 € (zzgl. Material) Leitung: Ines Sturm


Lu Jong – Tibetisches Yoga „Yoga Lu Jong“ leitet sich aus dem alten Wissen der tibetischen Mönche ab. Ziel ist, sich geistig, körperlich und energetisch gesund und vital zu halten. Durch das Praktizieren von Lu Jong stärken Sie Ihre Widerstandskraft, das Immunsystem und schaffen einen Ausgleich zu Leistungsstress.

Gesund Leben – Die Ernährung im Säure-Basen-Gleichgewicht In einem theoretischen und einem praktischen Teil erfahren Sie viel über Säuren und Basen und was sie aus dem Gleichgewicht bringt. Sie können dann selbst mit der passenden säurearmen und basenüberschüssigen Ernährung sowie geeigneten Begleitmaßnahmen dafür sorgen, dieses Verhältnis ins Gleichgewicht zu bringen und im Gleichgewicht zu halten.

Jin Shin Jyutsu® – Heilströmen – Hilfe zur Selbst-Hilfe! Diese uralte japanische Kunst ist für Menschen geeignet, die unter Stress und Gesundheitsstörungen leiden und für alle, die ganz einfach ihr Wohlbefinden steigern wollen. Das „Heilströmen“ öffnet blockierte Stellen im Körper, damit die ureigene Lebensenergie wieder frei fließen kann.

Die Alte Kunst des Wünschelruten-Gehens Das Wünschelruten-Gehen ist hilfreich zum Auffinden des besten Wohnortes, Arbeits- und Schlafplatzes, weil der falsch gewählte Platz erhebliche Belastungen für Körper, Geist und Seele nach sich ziehen kann. Als Werkzeug dient uns eine V-Rute, die von jedem/r TeilnehmerIn persönlich hergestellt wird.

Babymassage in Schluderns An fünf aufeinander folgenden Tagen lernen Sie, die Massage als Kommunikations- und Entspannungsmittel für Ihr Baby einzusetzen.

Fußreflexzonen, Lymphdrainage u. Fußdiagnostik – Aufbaukurs Wiederholung der Grundkenntnisse, erweiterte Griffe, Drüsen- und Lymphystem, die sieben Hauptchakren, Energiezonenmassage, Fußdiagnostik: Was sagen uns Hornhaut, Stechwarzen und Nagelpilz? Welche Bedeutung haben die Stellung und Form der einzelnen Zehen? Unsere Füße sind ein ganzheitlicher Ausdruck des Menschen.

Tibetanische-Klangschalen-Massage – Grundkurs Die tibetanischen Klangschalen dringen mit ihren Wellen bis in unsere Körperzellen ein und bringen diese zum Schwingen, wodurch eine ganzheitliche körperliche und geistige Neuordnung im Menschen ermöglicht wird. Im Seminar wird das Grundwissen vermittelt, wie die Klangschalen zur Selbstheilung genutzt werden können sowie zur energetischen Reinigung der Räume. (Hinweis: Seminar in italienischer Sprache)

Tibetanische-Klangschalen-Massage – Aufbaukurs Sie intensivieren den achtsamen Umgang mit der Klangarbeit und erweitern die vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit Klangschalen in der Entspannung. Das Genießen neuer Klangerlebnisse steht ebenso wie das Mantrasingen als Quelle der Gesundheit und erneuerter Lebensenergie im Vordergrund. (Hinweis: Seminar in italienischer Sprache)

Heilpflanzen – Basislehrgang Heilpflanzen bieten uns ein riesiges Repertoire, ob zur Prävention, zur Stärkung unserer Gesundheit, zur Linderung von Beschwerden oder für die Pflege. Die TeilnehmerInnen erhalten in 5 Modulen (jeweils Sa-So) ein gut fundiertes Basiswissen über Heilpflanzen und lernen Jahrhunderte alte Rezepturen und viele Anwendungen aus der Naturapotheke kennen.

Ayurvedische Ganzkörpermassage – Abhyanga Diese Massage mit warmen hochwertigen Kräuterölen wirkt entspannend, entstauend und regenerierend. Eine Entgiftung tritt ein, Energieblockaden werden gelöst und somit das Immunsystem gestärkt. Abhyanga vertreibt Erschöpfung, Müdigkeit und Nervosität, fördert gesunden Schlaf und verjüngt Organe und Gewebe.

Termin: Sa 01.03. Zeit: 10.00 bis 16.30 Uhr Gebühr: 82,00 € (inkl. ME) Leitung: Karin Leimgruber

Termin: Fr 07.03. Zeit: 16.00 bis 20.30 Uhr Gebühr: 45,00 € (zzgl. Material) Leitung: Dora Hölzl Waldthaler Termin: Sa 08.03., 10.00 Uhr bis So 09.03., 17.00 Uhr Gebühr: 110,00 € Leitung: Helene Sanin Termin: Fr 21.03., 15.30 Uhr bis So 23.03., 16.00 Uhr Gebühr: 150,00 € Leitung: Thomas und Susanne Schury Termin: Do 27.03. bis Do 24.04. Zeit: jeweils 9.30 bis 11.00 Uhr Gebühr: 85,00 € Leitung: Brunhilde Gostner Termin: Fr 28.03. bis Sa 29.03 Zeit: jeweils 9.00 bis 18.00 Uhr Gebühr: 210,00 € Leitung: Maximilian Huber, Susanne Schönewolf Termin: Fr 28.03., 9.00 Uhr bis Sa 29.03., 14.00 Uhr Gebühr: 120,00 € Leitung: Massimiliano Neri, Klangschalen-Therapeut Termin: Sa 29.03., 15.00 Uhr bis So 30.03., 18.00 Uhr Gebühr: 120,00 € Leitung: Massimiliano Neri, Klangschalen-Therapeut Termin: 6 Module von März bis November 2014 Gebühr: 480,00 € (zzgl. Material) Leitung: Ines Sturm Termin: Sa 12.04. bis So 13.04. Zeit: jeweils 9.00 bis 18.00 Uhr Gebühr: 175,00 € (inkl. Massageöl) Leitung: Karin Pedrotti

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Die Renaissance – An Beispielen im Vinschgau und in Südtirol Wie verstand man in unserem Land die Renaissance? Welche Beispiele gibt es und lassen sich diese mit den großen Werken jener Zeit vergleichen? Gemeinsam werden wir ein anderes Licht auf die künstlerische Entwicklung unseres Landes in der Renaissance werfen. Exkursion zur Kapelle von Schloss Kastelbell.

Termin: Sa 22.03. Zeit: 9.30 bis 18.00 Uhr Gebühr: 48,00 € (inkl. Eintritt) Leitung: Florian Hofer

Freizeit Flechten mit Weiden – Schnuppertag Formen und Materialien von Korbwaren sind ebenso zahlreich, wie ihre Verwendungsmöglichkeiten. Entdecken Sie für sich dieses uralte Handwerk!

Fotowerkstatt – Das Fremde Schon seit jeher sind Menschen fasziniert vom Fremden, Anderen, Neuen. Fotografisch können wir das Fremde in der Ferne suchen, oder – und das ist unsere Herausforderung – im scheinbar Vertrauten und Alltäglichen. Wir wollen uns zwei Tage lang darauf einlassen und auf eine ungewöhnliche Entdeckungsreise gehen.

Flamenco-Tanzworkshop Die Grundlage des Flamencos ist eine aufrechte Körperhaltung und die Arbeit daran kann sowohl für die Prävention von Fehlhaltungen als auch für die Verbesserung der nonverbalen Kommunikation verwendet werden. Der Workshop richtet sich an Menschen, die ihre Leidenschaft fürs tanzende Klopfen und Stampfen auf den Boden mit großer Freude und Energie umsetzen möchten.

Finde den Mut zum Singen in Verbindung mit Qi Gong Möchten Sie gerne singen, haben aber das Gefühl, es nicht zu können? Finden Sie das Vertrauen in Ihre Stimme! Singen und Qi Gong sind eine ideale Kombination – durch einfache, fließende Bewegungen werden Energieblockaden gelöst und Ihre Stimme wird kraftvoller und der eigene Klang kann sich frei entfalten.

Malwochenende Berglandschaften Künstlerisch betrachtet besteht der Berg aus Kontur, Struktur, Licht, Schatten und Farbe. In diesem Kurs werden wir drei unterschiedliche Bergmotive besprechen und anschließend malen.

Frühjahrs-Gitarren-Tage – Die spanische Gitarre In diesem Workshop lernen wir die technischen, rhythmischen, harmonischen und melodischen Grundlagen des Flamenco kennen. Allein die Rhythmik kennenzulernen ist schon sehr spannend. Dann die Klangtechniken – mit ein paar kleinen Veränderungen der rechten Hand klingt deine Gitarre völlig anders.

1. Termin: Sa 22.02. 2. Termin: Sa 22.03. Zeit: jeweils 10.00 bis 18.00 Uhr Gebühr: 55,00 € pro Termin (zzgl. Material) Leitung: Irmgard Gurschler Termin: Sa 01.03., 9.00 Uhr bis So 02.03, 14.00 Uhr Gebühr: 125,00 € Leitung: Hanna Battisti Termin: Sa 01.03. Zeit: 10.00 bis 17.30 Uhr Gebühr: 70,00 € Leitung: Roberta Rio Termin: Fr 07.03., 14.00 Uhr bis So 09.03., 12.45 Uhr Gebühr: 130,00 € Leitung: Angelika Hensler, Sissy Lin Zak Termin: Fr 07.03., 18.00 Uhr bis So 09.03., 12.30 Uhr Gebühr: 150,00 € Leitung: Helmut Sailer, Luise Santic Termin: Sa 22.03., 15.00 Uhr bis So 23.03., 17.00 Uhr Gebühr: 110,00 € Leitung: Ossy Pardeller

Trommeln für AnfängerInnen & leicht Fortgeschrittene Wir spielen in entspannter Atmosphäre wunderbare afrokubanische und brasilianische Rhythmen wie: ChaChaCha, Mozambique, Samba, Calypso und viele andere auf Congas, Bongos, Cajons und Smallpercussion. Die Anfänger beginnen mit leichten Stimmen, die Fortgeschrittenen spielen dann anspruchsvollere Stimmen dazu. Euer individuelles Niveau wird berücksichtigt. Termin: Sa 29.03., 9.30 Uhr bis So 30.03., 16.00 Uhr Gebühr: 155,00 €, Leitung: André Várkonyi

Information & Anmeldung für alle Kurse: Schloss Goldrain – Schlossstr. 33 39021 Goldrain – Tel. +39 0473 742 433 info@schloss-goldrain.com www.schloss-goldrain.com

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AUTONOME PROVINZ BOZEN SÜDTIROL

PROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO ALTO ADIGE

linienwerk.com | Bilder: Schloss Goldrain

Kultur


Neue Führung

Was ist DAS FREMDE?

Das 39NULL-Team (v.l.): Martina Wunderer, Lukas Marsoner, Barbara Weithaler, Julia Egger und Martin Santner.

Im Bild (v.l.): Valentin Pircher, Manuel Tappeiner, Dietmar Rainer (neuer Hauptmann), Felix Platter, Stefan Oberhofer, Klaus Garber; Albert Oberperfler und Andreas Platzgummer fehlen im Bild. NATURNS - Die Jahreshauptversammlung 2014 der Schützenkompanie Naturns stand im Zeichen von Neuwahlen. Der bisherige Hauptmann Adoram Crepaz blickte im Beisein von BM Andreas Heidegger und Kulturreferent Valentin Stocker auf die Tätigkeiten 2013 zurück. Er dankte seiner Kommandantschaft, allen Schützen und Marketenderinnen sowie den Helfern, Spendern und Gönnern. Nach 12-jähriger Amtszeit als Hauptmann wünsche er sich eine neue Führung. Als neuer Hauptmann wurde der bisherige Leutnant Dietmar Rai-

ner gewählt, zu seinem Stellvertreter Oberleutnant Stefan Oberhofer. Neuer Fahnenleutnant ist Felix Platter, 1. Leutnant Valentin Pircher, 2. Leutnant für den Zug der Tablander Klaus Garber. Zum Fähnrich wurde Manuel Tappeiner gewählt. Als Oberjäger wurde Albert Oberperfler bestätigt. Die Jungmarketenderinnen sowie Jungschützen betreut weiterhin Andreas Platzgummer. Crepaz wurde für seine langjährige Arbeit gedankt. Die Fahnenpatin Edith Crepaz erhielt Blumen. Die Kompanie Naturns zählt 41 aktive Mitglieder.  RED

LATSCH/BERLIN/MERAN - Am 22. Februar wird in der Filmwerkstatt in Meran ab 19.30 Uhr die zweite Ausgabe von 39NULL (Magazin für Gesellschaft und Kultur) präsentiert. Dieses Mal setzt sich 39NULL mit Facetten und Phänomenen von „Fremdheit“ auseinander: Was ist uns fremd? Warum erscheinen uns manche Dinge und Vorgänge als fremd? Warum lehnen wir das Fremde ab? Warum sind wir darauf neugierig? Wer sind die Fremden unter uns und welche Rolle spielen sie in unserer Gesellschaft? Rund 30 Mitwirkende haben ihre Gedanken dazu in Texten, Fotos und I­llustrationen festgehalten sowie in Interviews ausgedrückt, darunter der Schriftsteller Joseph Zoderer, der Historiker und Südtirolexperte

Gebrauchen, sonst sind sie weg

Arno Rainer (links) und Thomas Lechthaler. GOLDRAIN - „Wir müssen sie ge-

brauchen, gebrauchen und wieder gebrauchen, sonst sind sie weg.“ Der Goldrainer Schützenhauptmann Arno Rainer hatte Südtirols historisch gewachsenen Ortsnamen vor Augen. Die 25. Goldrainer Dorftage boten Gelegenheit, sich mit der Toponomastik und ihren ungelösten Problemen zu befassen. Ungelöst aus der Sicht

des Schützenbundes, meinte Rainer. Das Landesgesetz 15/2012 würde zwar die deutschen und ladinischen Ortsnamen amtlich machen, aber „das faschistische Unrecht“ durch Ettore Tolomei festschreiben. Ortsnamen seien wie Eigennamen nicht übersetzbar. Eine klare Lösung sei nur möglich, wenn alle pseudoitalienischen Ortsnamen verschwin-

den würden. Dazu müssten die italienischen Mitbürger allerdings den Beweis ihrer häufig beschworenen, antifaschistischen Haltung antreten. Im Laufe der regen Diskussion wurde vor einer Vermischung von Politik und Namenforschung gewarnt. Die Südtiroler Realität sei mit der in Katalonien oder im Baskenland nicht vergleichbar. - Thomas Lechthaler, Mitglied des Bildungsausschusses, stellte die Bemühungen von Martina Oberhofer, Hansi Gamper, Richard Huber und Heinz Staffler vor, die zu einer Flurnamen-Karte von Goldrain, Latsch und St. Martin geführt haben. Über zahllose Gespräche mit älteren Mitbürgern wurden 285 Flurnamen erhoben, überprüft und auf eine S Flugaufnahme übertragen. 

Georg Grote, Ulrich Ladurner (Wochenzeitung die ZEIT), die Autorin Roberta Dapunt und die Berliner Fotografin Paula Winkler. Erhältlich ist 39NULL an ausgewählten Verkaufspunkten sowie online (www.39NULL.com). Im Anschluss an die Präsentation findet eine Podiumsdiskussion statt. Auch eine Fotoausstellung ist zu sehen. Mit der ersten Ausgabe, präsentiert 2013 in Latsch, hatte 39NULL ein Printmagazin lanciert, das sich kritisch mit gesellschaftlichen und kulturellen Phänomenen auseinandersetzt und dabei auf Südtirol, den Herkunftsort der Macher und Herausgeber, und weit darüber hinaus blickt. Die Texte des Jahresmagazins sind in deutscher, italienischer, ladinischer und englischer Sprache geschrieben. RED

Pestizide und die Risiken für die Gesundheit MALS - Im Kulturhaus Mals findet am Donnerstag, 20. Februar um 20 Uhr auf Einladung der Umweltschutzgruppe ein Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema „Pestizide und die Risiken für die Gesundheit“ statt. Referenten sind Helmut Burtscher, Umweltchemiker bei GLOBAL 2000, und Adriano Marini, der Bürgermeister von Malosco im Nonstal. In der Gemeinde Mals soll bekanntlich eine Volksabstimmung bezüglich des Einsatzes von Pestiziden stattfinden. SEPP DER VINSCHGER 06/14

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VINSCHGER KULTUR

Alle im Saal anwesenden Sängerinnen sangen ihren männlichen Kollegen ein Lied.

Unverzichtbarer Beitrag Der Chorverband des Bezirkes Burggrafenamt/Vinschgau kann auf viele gut besuchte Veranstaltungen, Konzerte und Adventsingen zurückblicken TSCHARS - Die Jahresversammlung

dieses Bezirkes im Josef-­MaschlerHaus in Tschars verlief locker und in harmonischer Stimmung. Für die passende Begrüßung sorgte der gastgebende Kirchenchor Kastelbell-Tschars unter der Leitung von Benjamin Blaas mit den Liedern „Die Welt ist voll Musik“ und „Weit, weit weg“. Bezirksobmann Robert Wiest ließ das vergangene Jahr Revue passieren und bedankte sich für den Einsatz und die gute Zusammenarbeit. „Die Bezirkskonzerte in Algund und Schlanders waren wieder ein großer musikalischer Erfolg“, sagte Wiest. Ein besonderes Ereignis sei „Der Tag der Chöre“ in den Gärten von Schloss ­Trautmannsdorf mit acht mitwirkenden Chören gewesen. Er erinnerte auch an die Fahrt nach Kufstein zur Aufführung der Operette „Der Vogelhändler“ und an die 30. Sängerwanderung im Ultental mit über 200 Sängerinnen und Sängern aus dem Bezirk nebst einer Abordnung aus Landeck. Hervorzuheben sei auch die Teilnahme am Gesamttiroler Wertungssin-

Im Bild (v.l.): Bezirksobmann Robert Wiest, sein Stellvertreter Hans Erb und P. Urban Stillhard mit dem neuen Gotteslob.

gen in Brixen. In den 113 Chören dieses Bezirkes singen über 1.400 Sänger/innen aller Altersgruppen. Bei der Vorschau erwähnte Wiest u. a. das zu Jahresbeginn abgehaltene Seminar für Chorleiter/ innen auf Schloss Goldrain, die zwei geistlichen Konzerte in der Pfarrkirche Schlanders und in der evangelischen Christuskirche in Meran sowie das Konzert von Männerchören in St. Leonhard/Passeier. Die Bezirksleiterin Julia Perkmann ging vor allem auf das „Salzburger Passionssingen“ ein, das in Süd-

tirol in Zusammenarbeit mit dem Musikverein Salzburg erstmals aufgeführt werde. Es hat in Salzburg eine lange Tradition und ist eine Mischform aus Passionssingen und Passionsspiel. Als Hausherr sprach BM Gustav ­Tappeiner den Chorsängerinnen und Chorsängern seine Wertschätzung für die Weiterentwicklung und das Weitertragen des Volksgutes Musik aus. „Den hohen Stellenwert des Chorwesens haben wir dem ehrenamtlichen Engagement der Chorleiterinnen und Chorleiter, der

Obfrauen und Obmänner sowie der Sängerinnen und Sänger zu verdanken“, betonte der Obmann des Chorverbandes, Erich Deltedesco. Das neue ­„Gotteslob“ umfasst rund 1.300 Seiten mit einem ansprechenden Layout und einer zweifarbigen Gestaltung, erwähnte Pater Urban Stillhard bei dessen Vorstellung. Davon sind 940 Seiten gemeinsamer Teil aller Diözesen von Helgoland bis Salurn, die anderen Seiten gehören zum diözesanen Eigenteil. Sehr gut ausgearbeitet sind die katechetischen Hinführungen und die Modelle für häusliche Feiern, es enthält geistliche Impulse für das tägliche Leben. Neben altbewährten Liedern und Gesängen gibt es eine Fülle von Neuem: rund 50% der Gesänge sind neu; auch die Vorlagen für Tagzeitenliturgie, für Wort-Gottes-Feiern und für den reichhaltigen Andachtsteil wurden neu erarbeitet. Pater Stillhard ermunterte die Chöre gemeinsam mit der Kirchengemeinde neue Lieder einzulernen und die Gottesdienstbesucher beim Singen zu OSSI unterstützen. 

„Mei liabste Weis“ aus Naturns NATURNS - Naturns ist der nächste Austragungsort für die Sendung „Mei liabste Weis“ mit dem bekannten Moderator Franz Posch. Die rund eineinhalbstündige Sendung wird vom Bürger- und Rathaus aus gesendet, und zwar am

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Samstag, 15. März ab 20.15 Uhr kulturell und volksmusikalisch, auf ORF2. Die Generalprobe mit zeigt Besonderheiten einer Redem gleichen Programm findet gion und gewährt landschaftam Freitag, 14. März statt. Einlass liche Einblicke. Es wirken mit: ist jeweils von 18 Uhr bis 19.30 Böhmische der Musikkapelle NaUhr. Die Sendung stellt Land und turns, Obervinschger Raffelemusi, Leute vor: geografisch, historisch, Storchn Musi, Obervinschger

Gstanzlsänger und Geschwister Pichler aus Latsch. Infos und Kartenvorverkauf für die Sendung und für die Generalprobe ab sofort im Tourismusverein Naturns (Tel. 0473 666077).  RED


Als „Sonta Profel“ zu ritterlichen Ehren kam „Sonta Profel“, St. Karpophorus, wird nur in Tarsch verehrt. Vor 800 Jahren wurde sein Gotteshaus dem Deutschen Ritterorden überschrieben. TARSCH - Dem Zug vorangetragen

wurde das Ordensabzeichen, das schwarze Kreuz auf silbernem Grund. Es folgten die Fahnen­ abordnungn der Schützen, Feuerwehr und Musikkapelle von Tarsch. Den Zug der Ehrengäste führten die Familiaren mit Balleimeister Werner Wallnöfer an. Begleitet von Prior Peter Lantschner und Subprior Olaf Wurm von der Deutschordenskommende Lana betrat mit Bruno Platter aus Wien zum ersten Mal ein geistlicher Hochmeister im Bischofsornat die Karpophorus-Kirche. Dahinter folgten ein großer Teil der Dorfbevölkerung und viele Kulturinteressierte aus nah und fern, um der Schenkung des damals erst 20-jährigen Deutschen Königs Friedrich II. von Hohenstaufen im Jahre 1214 zu gedenken. 24 Jahre zuvor war der „Orden der Brüder und Schwestern vom deutschen Haus Sankt Mariens in Jerusalem“ erst gegründet worden. St. Karpophorus war nach St. Martin in Göflan und den Höfen von Ratschill die dritte

­ rior Lantschner mit HochmeisP ter Platter und Balleimeister ­Wallnöfer den Vertretern der Tarscher Vereine und Verbände und den vielen Freiwilligen mit kleinen Geschenken und einem guten Tropfen aus dem ordenseigenen Weingut in Siebeneich dankten. Orden, Dorfgemeinschaft und der nur in Tarsch verehrte Ernteheilige St. Karpophorus rückten dadurch noch enger zusammen. Hochmeister Platter hatte in seiErnst Pohl erhielt das Verdienstkreuz des Deutschordens von Prior ner Predigt die „liebevolle Pflege Lantschner, Hochmeister Platter, Gutsverwalter Klaus Kapauer und der Kirche“ ausdrücklich erwähnt, Balleimeister Wallnöfer ohne die Person zu nennen, die seit 27 Jahren eine Art LebensSchenkung an den Ritterorden in seiner Predigt an die Gründe aufgabe darin sieht, die Verehim Vinschgau. Erst 21 Jahre später einer solchen Schenkung und rung des fränkischen Heiligen wird ihm auch die Pfarre Schlan- an die Hoffnung auf den Schutz am Leben zu halten. Lantschner ders überschrieben. Um die Jubi- eines Heiligen an viel begangenen hielt daher die Zeit für gekomläumsmesse, die der Kirchenchor Übergängen. Zahlen und Fak- men, seinen „Kontaktmann“ Ernst unter Annelies Kofler umrahmte, ten und eine Zusammenfassung Pohl mit der Verdienstmedaille der ganzen Bevölkerung zugäng- dessen, was vom Deutschen Or- des Deutschen Ordens zu ehren. lich zu machen, wurde eine Di- den im Vinschgau geblieben ist, Der Heimatpfleger Pohl dankte in rektübertragung ins Vereinshaus trug dann „Confrater“ Herbert bewegten Worten: „ Es freut mich, Sigmunt Angerer ermöglicht. Raffeiner in einem Vortrag über dass St. Karpophorus immer eine In Konzelebration mit Pfarrer die Hintergründe der Schenkung Kirche geblieben ist und dass der Johann Lanbacher aus Latsch vor. Er leitete den Höhepunkt Deutsche Orden im Vinschgau S erinnerte Hochmeister Platter der weltlichen Feier ein, in der noch präsent ist.“

Heißer Fasching Skiunfälle

Mit brennbaren Faschingsdekorationen können Partys schnell in Auch wer felsenfest aufkleiner den Schiern steht Brandkatastrophen ausarten. Ein Brandherd kann sich kann sich verletzen. Die meisten Schiüber die im ganzen Raum verteilten Papierschlangen oder Unfälle passieren ohne Fremdeinwirkung. -girlanden in Windeseile ausbreiten! Um Dekorationsmaterial Deshalbschwer solltebrennbar man sichzuüber einekann Unfallvernachträglich machen, man es mit einem handelsüblichen Flammschutzmittel imprägnieren. sicherung Gedanken machen. Sei es durch Dekorationeneine müssen von Feuerstätten, Rauchrohren sonstigen Familienunfallversicherung oder und durch Wärmequellen mindestens 50 cm entfernt sein und sollten ein maßgeschneidertes Produkt für Jugendlikeinesfalls oberhalb einer Wärmequelle angebracht werden. che. Wichtig ist vor allem, den Invaliditätsfall

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und die Unfallkosten (Abtransport mit dem Hubschrauber) zu versichern. Tipp: Mit Ihrem Agenten Ihr Risiko einschätzen und die Versicherungssumme ermitteln.

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VINSCHGER VORGESTELLT

Weniger ist mehr… Ganz unauffällig und innerhalb kürzester Zeit ist ein modernes, klar gestaltetes Einfamilienhaus am östlichen Kreisverkehr von Schlanders entstanden. Nach den Plänen der Architektin-

nen ­Claudia Klett und Elke Ladurner aus Schlanders wurde das Klimahaus A einer jungen Schlanderser Familie von einem Generalunternehmen kompetent und reibungslos errichtet

und innerhalb von vier Monaten schlüsselfertig übergeben. Durch die verkehrsexponierte Lage musste das Hauptaugenmerk der Planerinnen auf die Auswahl gut isolierender und schall-

dämmender Materialien sowie die Möglichkeit einer kontrollierten Raumbelüftung liegen. Eine Dreifachverglasung der Holz-AluFenster leistet zusätzlich einen hohen Schalldämmwert, so dass

e g i t r e f l e s s ü l Sch Ausführung 22

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Fotos: René Riller

das Verkehrsaufkommen auf der Vinschgauer Staatsstrasse weit weniger spürbar ist als befürchtet. Das neue Gebäude wird von einer bestehenden Grenzmauer eingefasst, welche für den Erdgeschossbereich einen zusätzlichen Schall- und Sichtschutz bietet. Im Untergeschoss, das in massivem Beton errichtet wurde,

befinden sich die Kellerräume, darunter auch ein Erdkeller, die über Schächte belichtet und belüftet werden. Das Wohnhaus wurde in Holzständerbauweise errichtet, wobei das Erdgeschoss ein Sockelgeschoss bildet und sich farblich und durch einen geringen Rücksprung von den oberen Stockwerken absetzt. Er-

wähnenswert ist, dass sämtliche Holzteile in der Zimmereiwerkstatt des Generalunternehmens angefertigt wurden, so dass das Holzgerüst innerhalb von einer Woche aufgestellt werden konnte. Der Eingang des Gebäudes liegt im Westen. Über einen überdachten Vorbereich tritt man in den Garderobenbereich mit

angeschlossenem Tages-WC. Der Eingangsraum dient als Verteilerraum: zum einen gelangt man in eine moderne, funktionelle Küche mit Essbereich und gemütlichem Wohnraum, zum anderen startet von hier aus eine Treppe aus massivem Buchenholz und mit Edelstahlgeländer ins Ober- bzw. Dachgeschoss. Ess-

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VINSCHGER VORGESTELLT

bereich und Wohnraum, beides mit großformatigen Schiefernatursteinplatten ausgelegt, sind nach Süden ausgerichtet. Der Wohnraum ist durch eine Wand mit großzügiger Öffnung und einer Schiebetür vom Koch- und

Essbereich getrennt. Der Küche ist eine kleine Speisekammer angegliedert, welche durch eine satinierte Glasschiebetür abgeschlossen ist. Große Glasfronten an der Südseite des Erdgeschosses führen auf die Terrasse, die

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später mit einer leichten Pergola überdacht werden soll. Für den perfekten Sonnenschutz sorgen Raffstores aus Aluminium.Klein gehaltene Fenster an der Ostseite verhindern Einblicke von der Straßenseite, auch auf sämt-

liche Balkone wurde aufgrund der exponierten Lage verzichtet. Im ersten Obergeschoss befinden sich das Elternzimmer, zwei Kinderzimmer, ein geräumiges Bad und eine kleine Dusche. In den Schlafräumen wurden ele-

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Foto: Kanton

gante Holzböden in Buche geölt verlegt; in den Bädern derselbe Naturstein wie im Erdgeschoss. Erst im Laufe der Bauphase entschlossen sich die Bauherren, in den Schlafzimmern und im Bad die Brettstapeldecke auf Sicht zu

belassen, da sie den Räumen eine warme Atmosphäre verleiht. Das Dachgeschoss punktet mit seiner geschützten Loggia im Nordwesten, die den Aufenthalt im Freien mit Aussicht ohne Einblick gewährt und so einen idea-

len Rückzugsort für die Familie installiert, die am Fernwärmenetz bietet. Die nord- und westseiti- der Gemeinde angeschlossen ist. gen Öffnungen im Mauerwerk INGE belichten den Dachraum und ermöglichen einen weiten Blick auf die Berge. Im ganzen Haus wurde eine Fußbodenheizung

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VINSCHGER SPORT

Zum Sprung über die Fraktionen Ulten und Planeil setzen diese Skicrosser am Watles an.

Keine Berührungsängste am Watles Vom Geheimtipp zum Freestyle-Erlebnisberg. Athleten aus 14 Nationen entdeckten die spektakuläre Skicross-Piste am Watles BURGEIS/WATLES - “Enter the Start Gate”, betreten Sie die Startanlage! Vier Fahrer mit roter, grüner, blauer und gelber Nummer spannten die Muskeln. 30 Sekunden durften sie aus den Startboxen über Wellen und Gegenhang auf die Sprungschanze starren. Dann ertönte „Skiers ready“, Skier bereit. Es folgte ein scharfes „Attention“, Achtung. Die Boxen sprangen auf und die vier katapultierten sich über blau markierte Kanten, durch Kurven und Doppelkurven 936 Meter über die Skicross-Piste dem Ziel entgegen. An die 60 Sekunden dauerte der Boden-Luft- und Kurven-Kampf Mann gegen Mann, Frau gegen Frau. Wer Berührungsängste zeigte, war schon verloren. Kopfloses Dahinpreschen hatte akrobatische Verrenkungen und spektakuläre Stürze zur Folge. Alle 130 Teilnehmer der FIS Skicross-Premiere auf dem Watles mussten in die Qualifikation. Die 32 zeitschnellsten Männer, Junioren und Frauen bestritten das Achtelfinale.

Konzentration. Eine komplexe Sache und trotzdem einfach. Wer als erster über die Ziellinie fährt, hat gewonnen. Der 3.- und 4.-platzierte Athlet schieden aus.

Der technische Delegierte Didi Waldspurger überprüft mit seiner Klemme nicht den Körperfettanteil von Malou Peterson aus Schweden, sondern den Spielraum der Rennkleidung, die genau vorgeschrieben ist.

Thanei aus. Der Sieg bei den Frauen ging an die 21-jährige Schweizerin Priscillia Annen. In der Männerklasse war der Oberösterreicher Johannes Rohrweck Sieger des österreichisch-schweizerischen Duells. Die nationale Ehre rettete Francesco Mauriello. Der amtierende Einfach, aber spannend Junioren-Weltmeister aus Ayas im Zwei Südtirolerinnen, darunter Aosta-Tal, ein Zweimetermann mit Mara Reinstadler aus Sulden, muss- 100 Kilo Körpergewicht, verwies ten nach dem ersten Durchgang die Finalgegner aus Deutschland, die Segel streichen. Die Psairerin Österreich und Finnland auf die und ehemalige Sportoberschülerin Plätze. Fünf Mal standen die FiDebora Pixner schaffte es bis ins nalisten um die Plätze 1 bis 8 am Viertelfinale. Ebenfalls im Achtel- Start. Fünf Mal Aufregung und finale schied der Burgeiser Stefan Adrenalinschub. Fünf Mal äußerste

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Höhepunkt ein Europacup-Durchgang wurden den Malsern anvertraut, weil in Davos zu wenig Schnee lag. „Watles liegt nur 20 Kilometer von Müstair entfernt“, schrieben die Schweizer, „und ist ein kleines, aber feines Skigebiet in einer malerischen Kleines, feines Skigebiet Umgebung.“ Dass sich der TechniFür die Macher am Watles war sche Delegierte Skicross im Schweidas FIS-Rennen am Wochenende zer Skiverband, Didi Waldspurger eine echte Bewährungsprobe. Die aus Thun am Watles umsah, war malerisch angelegte Skicross-Piste ein weiterer Glücksfall. Der Experte hat es vom Geheimtipp für Trai- für Skicross-Pisten eroberte den ningsmannschaften endgültig zur Erlebnisberg regelrecht per Pedes festen Größe in der Freestyle-Szene und legte den Betreibern dann eine gebracht. Touristik & Freizeit-Prä- Skizze vor, die es in sich hatte. Imsident Günther Bernhart wurde merhin wurde zwei Monate lang an vom eidgenössischen Skiverband den acht Skicross Elementen gebaut. mit dem Satz zitiert: „Die Strategie, Watles als Skicross-Destination zu Es hat sich gelohnt positionieren, kann nun schneller realisiert werden, als wir es uns erDie Resonanz auf die neue Anlahofft haben.“ Die Positionierung er- ge - sportlich und touristisch - war folgte im Dreierpaket. Ein FIS-Ren- überraschend positiv, stellte Nadine nen für lizenzierte Fahrer und als Flora von der Touristik & Freizeit Schweizer U21-Meisterschaft, ein AG fest. Nationalmannschaften Audi Swiss-Open für alle und als aus der Schweiz, aus Deutschland, Kanada und Italien seien am Watles aufgetaucht. Die Skiszene am Erlebnisberg hat sich bereichert und verjüngt. Dies stellten nicht nur Betriebsleiter Hanspeter Riedl und seine Mitarbeiter fest, sondern auch die bei der Durchführung beteiligten Trainer und Lehrer der Sportoberschule Mals mit Roland Brenner, der Bergrettungsdienst, die Skischule und Bürgermeister Ulrich GÜNTHER BERNHART Veith.  S

„Aus dem Watles wird nun schneller eine Skicross-Destination, als wir uns erhofft haben.“


Bild: Fotostudio 2000

Die Kids waren begeistert.

Kinderskikurs am Watles begeisterte WATLES - Es war wieder Zeit für konnten sie das Gelernte unter den Ski- und Snowboardkurs für Beweis stellen. Die Vereine bedie Kleinen: Für mehrere Tage danken sich bei allen freiwilligen organisierte der ASV Morter in Helfern, die ihre Freizeit geopZusammenarbeit mit dem ASV fert haben, um den Kindern die Latsch in den Weihnachtsferien Grundkenntnisse des Skifahrens den traditionellen Kinderskikurs. beizubringen. „Ohne diese vielen Über 60 begeisterte Kids nahmen Ehrenamtlichen wäre es nie mögdaran teil. Beim Abschlussrennen lich, solch einen Kurs anzubieten“,

betont der Latscher Ski-Sektionsleiter Florian Holzknecht. Weiters bedanken sich die Vereine bei den Watles-Verantwortlichen und der Skischule Watles für die gute Zusammenarbeit, das gute Essen und die Freundlichkeit aller Mitarbeiter. Bei der Gemeinde Latsch, die die Vereine mit einem

Spesenbeitrag für den Bus unterstützte, beim Fotostudio 2000 sowie beim Knofelkeller Tarsch, Schlosser Kerschbaumer & Raffeiner und dem Busunternehmen Fleischmann für das Sponsoring der Preise für die teilnehmenden AM Kinder. 

Vinschger Naturbahnrodler ließen im Ötztal aufhorchen UMHAUSEN -Auf der Grantaubahn in Umhausen wurde vom 8. bis zum 9. Februar der Europacup ausgetragen. Es gingen auch Athleten aus dem Vinschgau an den Start, die durchwegs sehr gute Leistungen erzielen konnten. J­ohannes Gruber (Arunda Schleis), Alexander De Martin (ASC Laas), Daniel Gruber (Arunda Schleis), Melanie Schwarz (ASV Latsch) und Greta Pinggera (ASC Laas) sicherten sich in ihren Kategorien erste Plätze, während Patrick Staffler

(ASC Laas) und Sara Bachmann (ASV Latsch) Silber gewannen. ­Nadine Staffler (ASC Laas) holte sich Bronze. Elias Gruber (Arunda Schleis) wurde Vierter, Andrea Kuntner und Patrick De Martin, beide vom ASC Laas, erreichten jeweils Platz 5. Zudem siegte Elias Gruber zusammen mit Armin Folie (Passeier) im Doppel. Es war ihr erstes gemeinsames Rennen. Julian Ritsch (ASC Laas) hatte Pech und wurde disqualifiziert. Er durfte als Vorläufer an den Start RED gehen. 

Langstreckler unter Langstrecklern VINSCHGAU - Im „Südtiroler Marathon-Ranking“ 2013 scheinen acht „Mander“ mit Zeiten unter 3 Stunden auf. Bester Vinschger Marathonike war Michael Burger (Laas) mit 2:40:38 auf Platz 13. Wie Maurizio Giusti (Prad, 2:42:42), Thomas Hellrigl (Tartsch, 2:47:27) und Peter Pfeifer (Prad, 2:51:26) hat ihn das Pflaster von Frank-

furt beflügelt. Der junge ­Daniel Fisneider (Kastelbell) schaffte in Wien 2:43:33. Auf derselben Strecke unterboten auch M ­ anuel Koch (2:54:21) und Florian Kuppelwieser (Latsch, 2:59:35) die 3-Stunden-Schallmauer. Rennerclub-Koordinator Gerald Burger (Prad) kam in Rom nach 2:55:19 ans Ziel. In nächster Nähe,

in Verona, erzielte die Laaserin Mirka Lorenzani hervorragende 3:11:07 vor Angelika Schwien­ bacher (Martell, 3:11:08) und Ilse Schütz (Taufers, 3:21:41), beide in Amsterdam. Anna Kerschbaumer (Latsch) schaffte ihre 3:26:30 in Florenz. In der Südtiroler Damenliste gehören die Vinschgerinnen S zur Spitzengruppe. 

Michael Burger, Dorflauf in Prad, 2011 DER VINSCHGER 06/14

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VINSCHGER MARKT VINSCHGER SPORT

Kevin Lechner zeigt wieder sein Fahrgefühl ADRIA - Am Sonntag, 9. Februar,

fand im „Autodromo Adria Raceway“ in der Nähe von Rovigo das erste Saisonrennen der Rundstreckenszene statt, an dem sich auch die Motorsportgemeinschaft Vinschgau (MSGV) mit mehreren Piloten beteiligte. Angeführt vom Regenspezialisten Kevin Lechner starteten die Vinschger hoch motiviert in die neue Saison. Lechner holte in seinem BMW M3 sensationell den Gesamtsieg in einem stark besetzten Teilnehmerfeld. Er setzte sich als feinfühliger Fahrer bei der Regenschlacht in 3 Wertungsläufen durch. Es gelang ihm, mit optimaler Balance

Kevin Lechner mit den Mechanikern

und dem nötigen Risiko auch leistungsstärkere Fahrzeuge hinter sich lassen. Der „Tüftler“ aus Laas braucht das gewisse Gefühl für sein Fahrzeug, um es am Limit bewegen zu können. Daher schraubt er seit 2 Jahren an einem

„Goldiger“ Dario MÜSTAIR/VINSCHGAU - Gleich zweimal holte der Skilangläufer Dario Cologna aus dem Val Müstair bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi Gold für die Schweiz: einmal im Skiathlon und einmal beim Skilanglauf in der klassischen Technik (15 Kilometer). 2010 hatte er in Vancouver ebenfalls über 15 km im Skating-Stil Gold geholt. Auch in Taufers im Münstertal, in Stilfs, Schlinig und Umgebung ist die Freude über den „goldigen“ Dario groß, stammt er doch väterlicherseits aus Taufers (Remo Cologna) und mütterlicherseits aus Stilfs (Christine Platzer). Sportlich aufgewachsen ist Dario in seiner Kinder- und Jugendzeit in Taufers,

2. Rescheralmlauf

wo er beim FC Taufers Fußball spielte, in Schluderns bzw. Laas (Junior Bike Team) und vor allem beim ASC Sesvenna Volksbank in Schlinig. Dario Cologna, übrigens auch Schweizer des Jahres 2012, ist seit 1999 Langläufer beim Skiclub CS Val Müstair. Er gewann je dreimal die Tour de Ski und die Gesamtwertung des SEPP Skilanglauf-Weltcups. 

IM GEDENKEN

2 Jahre sind nun schon vorbei und Du bist uns noch immer so nah, warst immer für uns da, bleibst unvergessen in unserem Herzen.

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RESCHEN - Der FC Oberland Raiffeisen (Graun, Reschen, St. Valentin, Langtaufers), die Reschner Alm und der Gasthof „Schwarzer Adler“ veranstalten am Samstag, 1. März, den 2. Rescheralmlauf (mit Tourenskiern oder Schneeschuhen). Start ist um 19.30 Uhr („Schwarzer Adler“ Reschen),

warm-up bereits ab 16.00 Uhr beim Hubi. Das Startgeld beträgt 25 Euro (inklusive T-Shirt, Nudel und Getränk). Auskünfte und Anmeldungen bei Alexander (Tel. 347 9385402), bei Jürgen (Tel. 348 8881280) oder via E-Mail (juergen.s@rolmail.net).  RED

„Finale drhuam“ für die Eisfix LATSCH - Am Samstag finden im Latscher Eishockeystadion die Finalspiele der Freizeit-Liga um den „Prohockey Cup“ statt. Auf alle Fälle mit dabei sind die Eisfix Freetime. Ob es ein echtes „Finale drhuam“ gibt, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest, ist aber wahrscheinlich. Im Halbfinale mussten die Eisfix gegen die Lana Hornets ran, das erste Spiel in der vergangenen Woche wurde

auswärts mit 3:2 gewonnen. Am Dienstag konnten die Eisfix in der Best-of-three-Serie somit alles klar machen. Das Finale am Samstag beginnt um 19.15 Uhr, das Spiel um Platz 3 ist für 16.45 Uhr angesetzt und das Spiel um Platz 5 steht um 14.15 Uhr auf dem Programm. Für die Latscher Eishockey-Cracks geht es am Samstag entweder gegen Burgstall oder gegen den HC Himmelreich aus Sterzing.  AM

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Besonders denken wir an Dich beim Gottesdienst am Sonntag, 23. Februar um 08.30 Uhr in der Pfarrkirche von Morter. In Dankbarkeit, Deine Familie

BMW M3 Typ E36. Begonnen hat er mit einem normalen Serienfahrzeug, das er auseinander nahm, um Motor und Fahrwerk zu verändern und immer weiter an der Feinabstimmung zu feilen. Wie er selbst sagt, findet er immer

wieder „Baustellen“ an seinem Auto, wo Verbesserungen möglich sind. Auch in diesem Winter entwickelte er seinen BMW zusammen mit seinen Mechanikern weiter, sodass er am 9. Februar auf Anhieb auf der nassen Strecke mit der schnellsten Zeit überraschte. „Wir sind gerüstet, auch im neuen Jahr um Siege zu kämpfen“, so der glückliche Gewinner bei der Siegerehrung. Der Traumstart in die neue Saison wurde gebührend gefeiert. Die anderen MSGV-Piloten hatten nicht so viel Glück. – Die Fa. Eletec mit Bekanntschaften gratuliert Kevin Lechner.  RED

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Die Marktgemeinde Schlanders beabsichtigt das Gebäude auf Bp. 112 K.G. Schlanders „Sachsalberhaus“ ex Gerichtsgebäude, Landesgericht Bozen, Außenstelle Schlanders, einer neuen Zweckbestimmung zuzuführen. Es besteht ein großzügiger Parkplatz. Die neue Zweckbestimmung sollte vordergründig Büro, Praxis, Kanzlei nicht Wohnung sein, in untergeordneter Hinsicht auch Wohnung. Zu diesem Zweck sucht die Marktgemeinde Schlanders Interessierte, welche der Verwaltung ihre Absichten kund tun und gemeinsam bereit sind, ein Adaptierungskonzept mit der Verwaltung auszuarbeiten. Interessensbekundungen müssen innerhalb Freitag, 14.03.2014, 12.00 Uhr im Rathaus von Schlanders, Hauptstraße Nr. 120 hinterlegt werden, mit der Aufschrift „Sachsalberhaus“. Die Verwaltung wird hernach alle Interessierten zu einem Gespräch einladen, nach Mitteilung aller notwendigen Details durch die Verwaltung. Projektträger ist die Marktgemeinde Schlanders. Auskünfte, auch für Besichtigungen: Vermögensamt Tel. 0473 / 737721 - zuständig Dr. Georg Sagmeister, E-Mail georg.sagmeister@schlanders.it.

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19.30 Uhr 19.30 Uhr

Historisches Drama über die Abenteuer eines jungen Briten in Persien nach der Bestsellervorlage von Noah Gordon. Mit Tom Payne, Ben Kingsley, Emma Rigby, Stellan Skarsgård u.a. USA/D 2013, Philipp Stölzl, 152 Min. Ab 12 Jahren

Grafik: Morgan Fouqueau, Thomas Zagler: grafik@dervinschger.it Stellvertr.: Ingeborg Rechenmacher (inge) Redaktion: Daniela di Pilla Stocker (DANY), Andrea Kuntner (AN), Günther Schöpf (S), Manni Strimmer (MS), Rudi Mazagg (RM), Oskar Telfser (OSSI), Oliver Kainz (OK), Silvia Gasser (SG), Katharina Hohenstein (KAT), Andrea Perger (ANP), Hochw. Georg Martin, Nadege de Oliveira (NADE), Friedrich Haring (FRIE), Jasmin Mair (JAM), Jon Manatschal (JM), Hermann Schönthaler (HS), Christian Zelger (Z), Michael Andres (AM), Manuel Gruber (MG), Redaktion (RED).

Kinderkino Fr., 7. März 2014 16.00 Uhr Fräse Spindelaufnahme: MK 3 Schwenkbar von -45° bis + 45°

Eigentümer und Herausgeber: Vinschger Medien GmbH - Ermächtigung des Landesgerichtes Nr. 19/1993

39028 Schlanders, Grüblstraße 142 | Tel.: 0473/62 17 15 Fax: 0473/62 17 16 | info@dervinschger.it Bürozeiten: Mo. - Fr., 8.30 – 12.30 Uhr und 13.30 – 17.30 Uhr

Info: 0039 339 10 70 714 www.gelencserdental.hu

DER MEDICUS

Verantwortlich im Sinne des Presserechtes: Josef Laner (sepp): redaktion@dervinschger.it

Preise: Einzelnummer Euro 0,80 | Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 20,00 | außerhalb des geographischen Bezirkes Vinschgau: Euro 35,00 | restl. Italien und Auslandsabonnement: Euro 100,00 (inkl. Porto) | Schweiz: Sfr. 95,Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom 9.2.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschger“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und Disketten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafi scher Form, haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur.

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Druck: Athesia Druck, Bozen, Weinbergweg 7

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Geschäftsleitung: Elke Ziernhöld

Fotos: Redaktionsmitarbeiter (wenn nicht anders angegeben)

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DER KLEINE RABE SOCKE

Der kleine vorlaute Rabe Socke lebt mit seinen Freunden Schaf Wolle, Eddi-Bär und vielen anderen Tieren im Wald und erlebt mit ihnen viele lustige Abenteuer. Weil er ziemlich frech ist und es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, bekommt er von der Mutter Dachs Nest-Arrest. D 2012 – 73 Min. Ein Zeichentrickfilm von Ute von Münchow-Pohl und Sandor Jesse. Ab 3 Jahren. Eintritt frei In Zusammenarbeit mit dem VKE Schlanders und dem Amt für AVMedien Bozen

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Schlanders, www.kulturhaus.it

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