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KOMMENTAR

Die Welt wird zum Kindergarten

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Gesellschaft

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Nun rollt er endlich, der Ball. Bis zum 13. Juli steht er auf unserem Planten, der irgendwie auch ein Ball ist, im Mittelpunkt des Interesses von vielen Millionen Menschen. Menschen unterschiedlichster Hautfarben, Überzeugungen und ­Nationalitäten. Das runde Leder hat etwas Magisches an sich. Warum? Weil dieses hundsnormale Spielzeug mehr als alles andere imstande ist, Menschen zu verbinden. Der gemeinsame Nenner ist ganz einfach die Freude am Spiel. Nicht nur Kinder spielen gern. Während der Fußball-Weltmeisterschaft wird die ganze Welt für ein paar Wochen zu einem Kindergarten. Das Spielen in Gruppen ist ganz nebenbei auch ein Lernprozess. Kinder lernen, dass es noch weitere Mitspieler gibt. Mitspieler, die anders sind und die anders spielen. An einige wenige Spielregeln haben sich alle zu halten: jeder Spieler ist gleichwertig, jeder verdient Respekt. In der Welt der Erwachsenen ist dieser Lernprozess leider noch lange nicht abgeschlossen. Die Fußball-WM aber bietet dem globalen „Kindergarten“ dafür alle vier Jahre eine neue Chance. Es war sicher nicht alles gut und rosig, was sich im heurigen Gastgeberland Brasilien zugetragen hat und noch immer abspielt. Trotzdem glaube ich, dass Brasilien auf jeden Fall gewinnen wird, auch ohne den 6. Weltmeistertitel. Denn die ganze Welt sieht, wie schön Brasilien einerseits ist und mit welchen Problemen es andererseits zu kämpfen hat. redaktion@dervinschger.it

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Kultur

Sport

4 VINSCHGER THEMA 4 Partschins

Fokus auf intaktem Lebensraum

6 VINSCHGER GESELLSCHAFT 6 Schlanders

„Edi 2000“, der Zauberer

8 Schlanders

Ärger mit Mountainbikern

9 Laas

Marmorlichter für die Krebshilfe

10 Schlanders

Ausbilder- und Meisterforum

12 Schlanders

Viel Interresse für ein Eltern-Kind-Zentrum

14 Mals

Musikpavillon im Dorfanger

18 Kortsch

Familiensonntag mit dem Bischof

19 Mals

Zeitenwechsel an der Schule

21 Mals

Wieder „Mittamorkt“

8 22

LESERBRIEFE

22 Glurns

GAP feiert dritten Geburtstag

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VINSCHGER WEGE

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Monterodes

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VINSCHGER SPORT

26 Vinschgau

„Deutschland“ siegt bei Mini-WM 2014

VINSCHGER KULTUR

27 St. Valentin a.d.H. Enduro-Spaß im Oberland

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Kleinanzeigen

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VINSCHGER THEMA

Vorbildliche Restaurierung des schon 1418 erwähnten Vernerguots, seit 1531 Strasserhof, der zum Ensemble Nummer 5 gehört; links im Bild der Hof vor der Sanierung , rechts nachher.

„Fühlen wir uns wohl, fühlen sich auch die Gäste wohl“ Die Tourismusgemeinde Partschins wollte mehr auf einen intakten Lebensraum setzen als auf Betten und Sterne. PARTSCHINS - Dass „auf dem Tourismusmarkt der Teufel los“ ist (O-Ton Lois Kronbichler), musste ihnen der Tourismus-Berater nicht erst beibringen. Dass es mit dem Aufstocken der Betten nicht getan sein kann, war Referentin Birgit Egger Ladurner, Tourismus-Präsident Hans Peter Weiss und seiner Direktorin Karin Thaler von vornherein klar. Auch dass in der Zieltal-Gemeinde viel „Potential“ steckt, war bis zum Überdruss wiederholt worden. Aber spätestens seit dem kurzen Zwischensatz von Lois Kronbichler in der Jahresversammlung des Tourismusvereines am 12. März 2014 „Der Tourismus geht uns alle an“ wurde vielen bewusst: Partschins braucht nicht nur ein Entwicklungskonzept für den Tourismus, sondern ein neues Bewusstsein seiner Bewohner. Daraus entwickelte sich der Lieblingssatz von Referentin Ladurner: „Wenn wir uns in unserem Lebensraum wohl fühlen, fühlen sich auch unsere Gäste wohl.“ Es entstand die Idee, über einen „integrierten

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Gesamtprozess zu einem integrierten Gesamtkonzept“ zu kommen. Die Initiative „Lebenswerte Gemeinde“ des Handels- und Dienstleister-Verbandes (hds) war eine ergänzende Fügung und eine zusätzliche Finanzierungsquelle.

Vereinen und Verbänden an einen Tisch zu bringen. Die Ergebnisse aus den Bemühungen einer 22 Personen umfassenden Arbeitsgruppe, aus den Analysen von Marktentwicklungen, von sozialen und touristischen Daten, aus Überlegungen zum Thema „Lebensraum und LeEine Art „Leitbilddiskussion“ bensqualität“, aus fotografischen Von Anfang an waren Bür- Begehungen und Interviews germeister Albert Gögele, sein Partschinser Meinungsmacher Stellvertreter Alois Forcher und stellte Lois Kronbichler am 10. Tourismusreferentin Egger La- Juni 2014 dem Gemeinderat vor. durner bemüht, Vertreter aller Er wies nicht nur positive AlleinBevölkerungsschichten und aller stellungsmerkmale der Gemeinde Altersgruppen mit Verwaltern, Partschins nach. Keine Südtiroler

Gemeinde habe seit 1992 mehr als 1.400 Gästebetten verloren. Kaum eine Gemeinde habe im nicht gewerblichen Bereich 47,5 % an Nächtigungen eingebüßt. Allerdings erreiche Partschins bei den gewerblichen Betrieben den Südtiroler Spitzenwert von 178 Vollbelegungstagen. Zudem liege Partschins in der Aufenthaltsdauer von 5,5 Tagen über dem Südtiroler Durchschnitt. Nach detaillierter und schonungsloser Gegenüberstellung von Schwächen und Chancen empfahl der Tourismusexperte der Gemeindeverwaltung, Tourismuszonen

Die Abstimmung zum Ensembleschutzplan in Partschins


für 600 neue Betten und maximal 250 Stellplätze auf einem oder auf zwei Campingplätzen auszuweisen. Die 18 anwesenden Räte sprachen sich nach kurzer Diskussion einstimmig für den Beschluss aus. Mit allen im Gespräch Nahtlos und ergänzend sollte sich die Behandlung des 2. Tagesordnungspunktes „Eintragung von 25 Ensembles in den Bauleitplan der Gemeinde Partschins“ an das Tourismus-Konzept anschließen. Vor der Abstimmung wurden die Volksvertreter und das interessierte Publikum allerdings einer harten Geduldsprobe unterzogen. Der beauftragte Architekt Bernhard Lösch (Innichen) bemühte sich, die 25 Objekte - darunter ganze Dorfteile - vorzustellen und deren kulturhistorische Bedeutung anhand von festgelegten Kriterien auch zu erläutern und zu begründen.

Weiße Rössl, der Weiler Weirach, das E-Werk, der Bahnhof und St. Helena wurden in der Fraktion Töll ausgewiesen. In der Bergfraktion Tabland - für Fraktion kennen die Partschinser auch den Ausdruck Degnei - wurden Tabland selbst, der Ebner, der Saltebauer, der Wasserfaller als Ensembles eingestuft, im Ortsteil Vertigen die Höfe Obermair und Niedermair, im Ortsteil Stainwent der Gruobhof, der Winklerhof und die Platterhöfe. In der Fraktion Quadrat gehören Quadrat selbst, Oberbrunn und Niedereben, die Weiße Wand und die Bunkeranlage zu den wertvollen Objekten. Nach den Ausführungen des Architekten erinnerte Bürgermeister Gögele, wie sehr Das Ortszentrum von Partschins man sich bemüht habe, komprowurde in die Ensemble Huben, missbereit zu sein und mit allen Zentrum A und B eingeteilt. In Betroffenen ins Gespräch zu komRabland genießen Unterhuben, men. Er fasste den langen, büroSt. Jakob, der Strasserhof, die Ge- kratischen Weg zusammen vom meindebibliothek, die Kirche und Entwurf des Ausschusses, der der Brunnen Ensemblestatus. Das Begutachtung durch den Sachverständigenbeirat, vom Ausschussbeschluss zur Einleitung der Bauleitplanänderung, von der Übergabe an die Kommission für Natur, Landschaft und Raumentwicklung, der Verständigung aller Eigentümer von betroffenen Flächen per Einschreibebrief oder elektronischer Post bis zum Eingang von 24 Einwänden innerhalb der 30-tägigen Rekursfrist. Schon vor 17 Jahren war sich der Verein für Heimatpflege in Partschins nicht mehr sicher, ob Partschins mit seinen Fraktionen ein besonderes Dorf bleiben wird. Dadurch ist so etwas wie eine Bestandsaufnahme historischer Bauten entstanden.

„Partschins hat einen Orden bekommen. Darauf sollten wir stolz sein.“ SIGMUND KRIPP, GEMEINDERAT BÜRGERINNEN PARTSCHINS

der der Arbeitsgruppe, die darin eine Wertsteigerung sahen. Ratsmitglied Sigmund Kripp meinte sinngemäß: „In 70 Jahren SVP-Regierung wurde immer von Schutz geredet und jetzt heißt es plötzlich, jeder in der Schutzzone sei gefangen und belastet.“ Walter Laimer und Günther Garber hielten an ihrer Überzeugung fest, dass hier Privaten etwas aufgebürdet werde und dass die Allgemeinheit nicht immer nur verlangen könne, ohne etwas zu geben. Es würden jene bestraft, die sich bemüht hätten, alte Bausubstanz zu erhalten, während denen, die „Klötze“ hingestellt hätten, nichts geschehe. Sie erklärten, sich der Stimme enthalten zu wollen. Bauernvertreter und Vizebürgermeister Alois Forcher stellte fest: „Wenn ich mich jetzt der Stimme enthalte, bedeutet das, dass ich zwei Jahre umsonst gearbeitet habe.“ Sämtliche 24 Einwände wurden vom Bürgermeister vorgetragen, erklärt und zur Abstimmung gebracht. Bei Unterschiedliche Positionen der Gesamtabstimmung enthielIn der nachfolgenden Diskus- ten sich Laimer, Garber, das Aussion zeichneten sich zwei grund- schussmitglied der Heimatpfleger sätzliche Positionen ab: Auf der Christian Oberperfler und der einen Seite Vertreter der Bauern- Vizepräsident des Tourismusverschaft, die den Ensembleschutz eines Simon Gamper der Stimme. als Belastung betrachteten, auf der anderen Seite die Mitglie- GÜNTHER SCHÖPF Neues aus der Reihe

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DER VINSCHGER 23/14

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Immer, wenn „Edi 2000“ durch den Vinschgau fährt, macht er in Schlanders Halt, wo er einst gute Zeiten verbracht hat.

Edi, der Zauberer In den 1960er Jahren kam Edward Vidmar ausgehungert nach Schlanders. Auszüge einer bewegten Lebensgeschichte. SCHLANDERS - Er ist ein guter Mundharmonika-Spieler, ein Zauberkünstler, Schnellzeichner und Alleinunterhalter besten Stils. Vor allem aber ist „Edi 2000“ ein Lebenskünstler. Nur wenige wissen, dass er sich in den 1960er Jahren mehrfach in Schlanders aufhielt und bei verschiedenen Bauern Brot und Arbeit fand. „Als ich das erste Mal hierherkam, war ich buchstäblich ausgehungert“, erzählte „Edi 2000“ kürzlich dem der Vinschger. Er war für wenige Tage nach Schlanders gekommen und trat bei der Bar ­„Cremona“ als Zauberkünstler auf. „Edi 2000“ hieß eigentlich die Firma, die Edward Vidmar in den 80er Jahren eröffnete. Die Firma ging in Konkurs, der Name blieb erhalten. Edwards Lebensgeschichte ist einzigartig und von vielen Tiefs und Hochs geprägt. Geboren wurde er 1947 in Maribor in Slowenien, das zum damaligen Jugoslawien gehörte.

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wurde er erneut getauft. Nachdem es den Zieheltern nicht gelungen war, genauere Informationen Als Edis Eltern Vida und Janko über seine Herkunft und Daten ihr Kind als überzeugte Katholiken in Erfahrung zu bringen, wurde im kommunistischen Jugoslawi- aus „Boris“ Edward. Wenige Zeit en zur Taufe brachten, drangen nach der zweiten Taufe erkrankte Partisanen in die Kirche ein und Edis Ziehvater und starb. „Sein erschossen Janko. Die Mutter Tod belastete mich sehr“, erzählt wurde festgenommen und zum Edi. Er fing an, in einer Fabrik zu Verhör gebracht. Später sagte man arbeiten. Auch als Hirte versuchte ihr, dass ihr Sohn infolge einer er sein Glück. Krankheit gestorben sei. Edi wurde in ein Heim gesteckt, wo er die Fluchtversuche ersten Kinderjahre verbrachte und ­außerdem den Namen Boris erMit 16 unternahm er den hielt. Kloster-Schwestern brachten ersten Fluchtversuch aus dem den Heimkindern Singen, Tanzen ehemaligen Jugoslawien. Es folgund Zeichnen bei. Edi fiel schon zu ten etliche weitere missglückte dieser Zeit als sehr begabter Junge „Ausreiseversuche“ in Richtung auf. Im Alter von 5 Jahren wurde Österreich, Deutschland und Itaer von einem Ehepaar adoptiert lien. Edi wurde wiederholt geund lebte fortan in Ljubljana (Lai- fasst und in Gefängnisse gesteckt. bach) in Slowenien. Die Zieheltern Doch seinen Drang, Jugoslawien förderten die Fähigkeiten von Edi. zu verlassen, konnte nichts und Die Ziehmutter schenkte ihm eine niemand besiegen. Schon allein Mundharmonika. Als 12-Jähriger Edis Fluchtversuche böten Stoff Vater während der Taufe erschossen

genug, daraus einen Roman zu schreiben, nicht aber einen erfundenen, sondern einen, wie ihn nur das Leben schreiben kann. Selbst bei Aufenthalten in Gefängnissen und Krankenhäusern trat Edi als Zauberer und Alleinunterhalter auf. Das brachte ihm etwas Geld, aber auch Respekt und Achtung ein. Nach all dem, was er bis dahin erlebt und mitgemacht hatte, empfand Edi den Militärdienst in Slowenien als „einfach“ und „langweilig“. Seine Aufenthalte in Schlanders seien insgesamt eine gute Zeit für ihn gewesen: „Viel harte Arbeit, gutes Essen, neue Freunde.“ Er arbeitete bei verschiedenen Bauern, stellte eine über 100 Meter lange Mauer auf, die heute noch steht, pflückte Äpfel und verrichtete weitere Arbeiten. Erinnerungen an Schlanders Noch gut in Erinnerung hat Edi u.a. den Malanzhof: „Dort wurde


Das Volk hat nichts zu melden Fahrkarte nach Dornbirn. Von dort zog er nach Lustenau, wo ein Bruder seiner Adoptivschwester Dinka lebte. Er fand in Lustenau Arbeit und lernte Rosa kennen, die wie eine zweite Mutter für ihn wurde. Als er erfuhr, dass seine Ziehmutter Liza im Sterben lag, reiste er sofort nach Slowenien. Ihr Tod traf ihn sehr hart: „Ich fühlte mich plötzlich ganz alleine auf dieser Welt. Jetzt hatte ich niemanden mehr bis auf meine Ersatzmutter Rosa.“ „Mein größter Fehler“

ich als richtiger Knecht eingestellt und überhaupt war das der beste Bauernhof, den ich je gesehen hatte. Es gab sehr gutes Essen und die Familie war streng katholisch. Die waren so gute Katholiken, dass die Suppe während des Tischgebetes kalt wurde. Jeden Sonntag fuhr die ganze Familie mit mir in die Kirche. Alle mochten mich sehr gerne.“ In seiner Freizeit fing Edi an, Fußball zu spielen „und nach nicht allzu langer Zeit trat ich dem Fußballverein von Schlanders bei.“ Irgendwann kaufte er sich eine

Als Lizas Ziehsohn erbte Edi viele Hektar Tannenwald. Er aber verkaufte den Wald, um sich ein neues Auto und eine Fahrkarte nach Hamburg zu besorgen. „Das war der größte Fehler meines Lebens“, sagt Edi. Auf der Reeperbahn war sein Geld in wenigen Tagen aufgebraucht. Er suchte sich erneut eine Arbeit und spielte in den Hafenlokalen Mundharmonika. Später war er Kellner und Unterhalter in einem FKK-Sauna-Hotel. Nach weiteren „Irrwegen“ kehrte Edi zu Rosa zurück, die wenig später starb. Einige Zeit nachher heiratete er. Die Ehe hielt nur 8 Jahre. Daraufhin zog Edi in die Schweiz. Er setzte seine Malerei fort, meldete sich als Alleinunterhalter an und wurde als Zauberkünstler „Edi 2000“ bekannt. 2005 zog es ihn wieder nach Lustenau, wo er SEPP heute noch lebt. 

Thomas Benedikter stellte das Ergebnis der Online-Umfrage vor. SCHLANDERS - Es war gerade mal die klassische Handvoll aufrechter Demokraten, die die Gelegenheit genutzt hatte, über den „Weg zum 3. Autonomiestatut“ informiert zu werden. Weder die Ini­tiativgruppe für mehr Demokratie mit Karl Zerzer, noch Thomas Benedikter von der Sozialgenossenschaft POLITiS ließen sich beirren. Thema des Abends war der Begriff „Autonomie Konvent“, der seit fast einem Jahr durch sämtliche Medien geister. POLITiS hatte dazu im September 2013 ein Bildungsprojekt angeregt. An die 100 Bürger und Bürgerinnen hatten sich mit den verschiedenen Aspekten der derzeitigen Autonomie auseinandergesetzt. Die Stellungnahmen von 30 Experten wurden in der Broschüre „Mit mehr Demokratie zu mehr

Autonomie“ gesammelt. Die Auswertung der Online-Umfrage mit 350 Beteiligten brachte zwar keine überraschenden Erkenntnisse zutage, aber immerhin in allen Sprachgruppen den mehrheit­ lichen Wunsch nach einer Reform des derzeitigen Autonomiestatuts zum Ausdruck. Nun sei der angekündigte „Konvent“, so Benedikter, die Gelegenheit, einen echten, demokratischen Akt zu setzen: Alle wahlberechtigten Bürger müssten sich an der Wahl der Konventsmitglieder betei­ ligen können. Das von Benedikter präsentierte Modell mit entsprechender Bürgerbeteiligung wurde von den Zuhörern - darunter Bürgermeister Dieter Pinggera, Schlanders - als „sehr idealistisch“ befunden.  S

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Ärger mit Mountainbikern Fehlende Beschilderung führt zu Problemen am Nördersberg in Schlanders. SCHLANDERS - Der Fahrrad- und Mountainbike-Tourismus wächst Jahr für Jahr, und zwar beträchtlich. Grundsätzlich ist das eine positive Entwicklung, speziell für die Tourismusbranche. Immer mehr Radler und Mountainbiker kommen in den Vinschgau, nicht selten für mehrere Tage. Das heißt, dass sie auch einiges an Geld ausgeben. Allerdings gibt es auch einige Schattenseiten. Die Klärung von Durchfahrtsrechten ist hier ebenso zu nennen wie die Frage der Haftung oder Konflikte mit Wanderern, Spaziergängern und Anrainern. Ärger und Kritik werden zum Beispiel seit einiger Zeit am Nördersberg in ­Schlanders laut.

Eigene Mountainbike-Routen Um die Mountainbiker im Gemeindegebiet in möglichst geordnete Bahnen zu lenken und der Lage Herr zu werden, hatte die Gemeindeverwaltung schon vor einiger Zeit beschlossen, in Absprache mit Grundeigentümern, der Forstbehörde, dem Nationalpark und weiteren Beteiligten eigene Mountainbike-Strecken zu schaffen und zu beschildern. Im Zuge eines ersten Projektes wurde am Nördersberg eine Strecke ausgewiesen bzw. angelegt, die unterhalb des Wiebenhofes beginnt und unter dem Festplatz Malanz endet. Einer weiterer Abschnitt (Hasl-Wieben) ist geplant. Die bereits angelegte Strecke zog vor allem an den vergangenen

Wochenenden sehr viele Mountainbiker an. Wie Anrainer dem der Vinschger bestätigten, gibt es immer wieder höchst undisziplinierte und aggressive Radler, die der Ansicht seien, das Gelände gehöre ihnen und sei ausschließlich für sie reserviert.

tainbiker zum Beispiel in Privatgründe eindringen und dann nicht mehr weiterkommen, oder dass sie vor geschlossen Gittern halten müssen und nicht mehr weiter wissen. Ob die Beschilderung alle Probleme lösen wird, bleibt abzuwarten. Vom Grundgedanken, nach dem Beispiel der Gemeinde Latsch eigene Routen auszuweisen, ist Gurschler nach wie vor überzeugt, „denn zu noch viel größeren Problemen kommt es, wenn keine Vereinbarungen mit Grundeigentümern und anderen Beteiligten geschlossen werden.“

„Es gibt sehr aggressive Radler“ Nicht selten rasen sie mit Höchstgeschwindigkeiten zu Tal. Erschwerend hinzu komme, dass sich viele Mountainbiker mit Shuttlebussen hochfahren lassen, um dann die Abfahrt zu genießen. Einige absolvieren gleich mehrere Abfahrten pro Tag. „Müssten alle selbst hinauffahren, wäre die Zahl der Mountainbiker s­ icher merklich niedriger“, räumt Walter Gurschler ein, der als Gemeindereferent unter anderem für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz sowie für die Bergfraktionen zuständig ist. Den Ärger der Anrainer über bestimmte Vorkommnisse könne er durchaus nachvollziehen. Das Hauptproblem sieht Gurschler aber darin, „dass wir uns noch in der Umsetzungsphase befinden und die Beschilderung derzeit noch fehlt.“ Es sei in Absprache mit Martin „Matze“ Gruber von der „Bikeschule vinschgauBIKE“­ vereinbart worden, noch vor der endgültigen Beschilderung zumindest an sensiblen Stellen möglichst rasch provisorische Schilder anzubringen. Damit soll vermieden werden, dass Moun-

„Blockade“ am Sonnenberg Vorerst auf Eis gelegt werden mussten in die Sinn die Bemühungen zur Ausweisung von Mountainbike-Routen am Schlanderser Sonnenberg. Dort wurde alles blockiert. Gelöst aber ist das Problem dennoch nicht, denn auch am Sonnenberg sind Mountainbiker unterwegs. Offen bleibt auch die Frage: Wer wenn überhaupt - ist mit welchem Rechtstitel berechtigt, Mountainbiker zu strafen?  SEPP

Nicht alle strampeln mit eigener Muskelkraft auf den Schlanderser Nördersberg, um die Abfahrt zu genießen.

LESERBRIEFE

ORT DER BEGEGNUNG

se jeglicher Art ihre Nacheiferer, gerade unter der Jugend, gewollt Oft werden sie geschunden, nicht oder ungewollt. Meist mangelt selten missbraucht, von uns es aber am Zuspruch, der geschlechtgeredet, oder gar nicht meinsam verbrachten Zeit. Nicht gehört. Oft folgen Jugendliche selten fehlt es einfach an einem falschen Fährten, verkehrten Ort der Begegnung. Einem Ort, Vorbildern. Menschen, die im an dem sie die Möglichkeit haben, Rampenlicht stehen, gehören zu sich kreativ, sportlich oder auch ihren Idolen. Dabei finden Exzes- nur im Sinne eines Gedanken-

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austausches unter Gleichaltrigen und Gleichgesinnten zu treffen. Eigentlich sollten wir schon ab ihrer frühesten Kindheit damit beginnen, ihre Talente und Begabungen zu erkennen und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen schaffen. Damit unsere Kinder die schwierige Zeit der Selbstfindungsphase so

unbeschadet wie nur möglich überstehen können. Vielleicht lernen sie dadurch auch eines Tages ihr eigenes Leben besser einzuschätzen. PETER FUCHS, HÖRSCHING (ÖSTERREICH), 14.06.2014


Rubinrote Frische

Marmorlichter für Krebshilfe

LAAS - Die ersten drei Klassen der Fachschule für Steinbearbeitung „Johannes Steinhäuser“ in Laas arbeiteten kurz vor Schulschluss noch an einem außergewöhnlichen Projekt. 170 Teelichter aus Laaser Marmor wurden für die Südtiroler Krebshilfe Bezirk Vinschgau angefertigt. Die Teelichter, die an die Krebshilfe-Bezirkspräsidentin Helga S ­chönthaler Wielander übergeben wurden, sollen vom 2. bis zum 3. August im Rahmen von „Marmor & Marille“ in Laas gegen eine freiwillige Spende verschenkt werden. „Wir gehen nicht von Haus zu Haus um Spenden zu sammeln, sondern finanzieren uns allein über die Mitgliedsbeiträge und eben solche besonderen Aktionen“, sagte

Die Marmorlichter werden im Rahmen von „Marmor & Marille“ Anfang August verschenkt.

Helga Schönthaler Wielander bei der Übergabe-Feier. Schon seit Jahren ist die Krebshilfe bei „Marmor & Marille“ mit einem Informationsstand vertreten. Die

Bezirkspräsidentin dankte den Schülern, Rebekka Wallnöfer, die als Ausschussmitglied der Krebshilfe das Projekt organisierte und koordinierte, und der „Lasa Marmo“, welche Würfel zur Verfügung gestellt, zugeschnitten und geschliffen hat. Ein Dank ging auch an Renate Mayr von der Firma Josef Mayr, die die Aktion mit 100 Teelichtern unterstützte. „Die Schüler mussten die Einbuchtung für die Kerzen ausarbeiten und die Kanten brechen“, erläuterte Fachlehrer Andreas Wieser. Die Direktorin Virginia Tanzer sprach von einem im wahrsten Sinne des Wortes „leuchtenden Beispiel“ dafür, wie die Zusammenarbeit zwischen Schule und anderen Vereinigungen aussehen kann. RED

WORT|SPALTUNG (15)

Inderwahnsinn Wir sind es mittlerweile gewohnt, dass jede Meinung, jede Haltung und jede Laune toleriert werden muss. Wer es wagt, Urteile wie „Das ist unsinnig“, „Das ist nicht normal“ oder „Das ist pervers“ von sich zu geben, wird leicht in die Ecke der Intoleranten, Dummköpfe und Ewiggestrigen gestellt. Dabei stellt sich in einer immer weiter zusammenrückenden Welt mehr denn je die Frage, ob es wirklich nichts gibt, das unabhängig von Kulturkreis oder persönlichen Einstellungen als eine Art Maßstab herangezogen werden kann. „Manchmal ist es richtig, manchmal ist es falsch.“ Diese Aussage klänge recht harmlos, würde man über die Trefferquote des Horoskops aus einer beliebigen Tageszeitung sprechen. Doch sie stammt von ­Babulal Gaur, dem Innenminister eines indischen Bundesstaates, und bezieht sich auf die Vergewaltigung von Frauen – ein Problem, das den Subkontinent seit einiger Zeit in besonderer Weise erschüttert. Manchmal ist es falsch, manchmal ist es richtig? Ich kann und will mir kein Land, keine Kultur und keine Weltanschauung Z vorstellen, in der so etwas richtig ist. Auch nicht manchmal. 

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Virginia Tanzer, Rebekka Wallnöfer, Helga Schönthaler Wielander und Andreas Wieser (v.l.) mit Schülern der jeweiligen Steinmetzklassen.

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Eine Lanze fürs Handwerk brachen Heide Zeiringer, Philipp Achammer, Ulrich Wallnöfer, Markus Bernhard, Josef Nestl, Ingrid Daprá, Evi Keifl und Virginia Tanzer (v.l.)

Es ging um Anerkennung und Qualitätsbewusstsein Das „Ausbilder- und Meisterforum“ an der Berufsschule Schlanders sollte für die Meisterausbildung begeistern und um Anerkennung werben. SCHLANDERS - Berufschuldirektorin Virginia Tanzer durfte mehrfach aufatmen. Einmal, weil überraschend viele ­Besucher das „Bildungsforum“ dem heimischen Grillabend vorgezogen hatten, zweitens weil neben Landesrat Philipp Achammer und LVH-Präsident Gert Lanz auch die steirische Unternehmerin Heide Zeiringer und ihre PR-Chefin Monika Nagele voll des Lobes waren. Tatsächlich hatte Peter Paul Spechtenhauser als Koordinator für Weiterbildung an der Berufsschule Schlanders weit über 100 Besucher gezählt zwischen Unternehmerinnen und Unternehmern, Vertretern der Handels- und Dienstleister, des Köcheverbandes, der Politik und der Berufsschullehrer. Als Ziele des Treffens gab Direktorin Tanzer eine „Sensibilisierung der Gesellschaft für Qualität und Kompetenz der beruflichen Ausbildung“ an. Für den „Südtiroler Meisterbund“ blickte Markus Bernhard aus Montan über die Grenze und wies auf die Möglichkeiten der Handwerksmeister in Bayern hin. Nach dem Impulsreferat „Meister können mehr“ durch die Direktorin des Amtes für Lehrlings-

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ausbildung und Meisterprüfung, Cäcilia Baumgartner, erkundigte sich Moderatorin Evi Keifl bei der Prader Unternehmerin Elke Zoderer nach dem Stellenwert des Meisters in ihrem Betrieb. Der Fachlehrer Bau Andreas Lampacher nannte die Kommunikation als wichtigste Kompetenz eines angehenden Meisters. Die österreichische Sicht auf die „Persönlichkeitsbildung der Lehrlinge“ vermittelte Monika Nagele aus Murau in der Steiermark. Es geht um Gleichwertigkeit In der anschließenden Podiums­diskussion stellte Moderatorin Keifl an Heide Zeiringer, Unternehmerin Murau, Ulrich Wallnöfer, Weinhaus Meran, Markus Bernhard, Obmann des Meisterbundes und der Berufsgruppe Bau im LVH, Josef Nestl, Hotelier in Dorf Tirol, und an Ingrid Daprá, Graphikerin und Trainerin im Fach Berufspädagogik, die Fragen: „Was hat der Betrieb davon, wenn er auf Meister setzt?“ und „Wie können Lehrlinge zur Meisterausbildung angeregt werden?“ Die Antworten richteten sich nach der Optik des jeweiligen Unterneh-

mers. Zeiringer empfahl Schnuppertage in den Betrieben. Nestl sah im Meister eine ausgebildete Führungskraft. Wallnöfer regte an, den Hausverstand in der Berufsschule zu pflegen. Bernhard sah zur Zeit kaum Möglichkeiten, in klein strukturierten Betrieben Meister zu beschäftigen. Daprá glaubte, dass ohne Erfahrungen in „Berufspädagogik“ keine Meisterausbildung gelingen kann. Landesrat Achammer versprach, sich für die Gleichwertigkeit der handwerklichen und akademischen Berufsfindung einzusetzen. Dass diese Gleichwertigkeit noch lange nicht erreicht wurde und dass die mangelnde Anerkennung der handwerklichen Berufe durchaus gefühlt wurde, machten die Diskussionsbeiträge aus dem Publikum deutlich. So wurde angemerkt, dass man sehr wohl gewillt sei, hohe Studiengebühren für eine universitäre Ausbildung zu tragen, während eine prak­ tische Ausbildung wenig kosten dürfe. Andreas Nagl, LVH-Bezirksobmann Untervinschgau, stellte fest, dass dem Handwerk meist nur von Funktionsdiagnosen stigmatisierte Schüler blieben und dass in den Medien

ein Unternehmerbild kaum mit dem Handwerk in Verbindung gebracht werde. „Geringe gesellschaftliche Akzeptanz“ Auch Maria Niederstätter, Baumaschinenenvermietung, und Hans Moriggl, Unternehmerverband Vinschgau, stellten eine geringe gesellschaft­liche Akzeptanz des Handwerks fest. Die Grundschullehrerin Andrea Pircher fragte, warum es nur Maturabälle, aber keine Lehrlingsbälle gäbe. Josef Moser, Tischler in Laas, möchte neben der fachlichen mehr Ausbildung im verkaufstechnischen Bereich. Fachlehrer Maler Walter Gemassmer stellte fest, dass die Industrie massiv gefördert werde, aber das Handwerk gut genug sei, entlassene Industriearbeiter aufzunehmen. Als Schlusspunkt sprach Landesrat Achammer ein für Handwerker positives Beispiel aus Gsies an: Beim Umbau der dortigen Schule seien die Handwerker von Anfang an in die Planung involviert gewesen.  S


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SCHLANDERS - Trotz des sehr war-

zum Besten. Der Bürgermeister men Pfingstwochenendes fanden Dieter Pinggera und einige Kapsich am Samstag zahlreiche Zuhö- pellmeister aus der Umgebung rer im Plawennpark ein, um den befanden sich neben Freunden, Ausführungen des Schülerorches- Eltern und Urlaubsgästen ebenters der Mittelschule „Dr. Fritz falls unter den Zuhörern. Die Ebner“ in Schlanders beizuwoh- Schülerinnen Anna Platzgummer nen. Professor Dietmar Rainer und Lena Altstätter moderierten und Professor Hubert Eberhöfer die Matinee und führten gekonnt RED gaben mit ihren Schützlingen ein durch das Programm. abwechslungsreiches Programm

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MORTER - Die St. Vigilius- oder

Blasius-Kirche in Morter zählt zu den ältesten Sakralbauten des Vinschgaus und ist die einzige Drei-Konchen-Anlage Südtirols. Der kleeblattförmige Chor spielt auf die göttliche Trinität an. Die Weihinschriften über der Mittelapsis und in den Seitenapsiden erwähnen die Weihe der K ­ irche im Jahr 1080 durch Bischof Heinrich von Trient. Ihre einstige Hügellage soll durch Überschwemmungen der Plima eingeebnet

worden sein. Seit 1972 bis heute kümmert sich Anna Haringer aus Morter (Mairhof 1, Tel. 0473 742332) um das Kirchlein. Sie reinigt die Kirche und pflegt die noch vorhandenen Dinge. Immer wieder kommen Leute, die bei ihr den Schlüssel holen und die Kirche besichtigen wollen. Anna Haringer kennt die Geschichte dieser besonderen Kirche und weiß vieles zu er­zählen.  RED

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Bekommt Schlanders bald ein Eltern-Kind-Zentrum? Das Interesse für ein Elki in Schlanders ist groß und die Unterstützung von Seiten der Gemeinde so gut wie sicher. SCHLANDERS - Diesen Eindruck erweckte der erste Stammtisch zum Thema „Ein Elki für S­ chlanders?“, der kürzlich auf Einladung des Gemeindesozialausschusses ganz nach alter Tradition beim Kreuzwirt in Schlanders abgehalten wurde. Die Vorsitzende Kunhilde von Marsoner konnte zahlreiche Eltern, Bürgermeister Dieter Pinggera, Vizebürgermeisterin Monika Wunderer, Sozialreferenten Heinrich Fliri, Vertreter von KFS und VKE, Gabriela Kofler von der Familienservicestelle des Landes sowie andere Interessierte begrüßen. Die Idee zu einem Eltern-Kind-Zentrum für Schlanders sei nicht neu; eine erste Initiative vor etlichen Jahren sei allerdings gescheitert, so die Vorsitzende des Gemeindesozialausschusses. Im Vorfeld des Stammtisches hatten sich die Familieservicestelle, der Gemeindesozialausschuss sowie Vertreter von KFS und VKE getroffen, um Gemeinsamkeiten zu ermitteln. Karin Meister, Vorstandsmitglied im Elki Naturns, stellte ausführlich dessen Programm und Aktivitäten vor. So werden im Elki Naturns, das inzwischen 155 Mitglieder zählt, eine Krabbelgruppe, eine Spielgruppe, ­Märchenwanderungen, Babymassage, Babyschwimmen, Papi-Tage, Kurse für Schwangere usw. angeboten. Besonders für junge Mütter habe sich das Elki als nützliche Anlaufstelle im Dorf erwiesen. Besonders betonte Karin Meister die ehrenamtliche Mitarbeit, ohne die es im Elki nicht funktioniere und die von den Eltern eingefordert wird. Die Präsentation von Gabriela Kofler von der AG Familie zeigte deutlich, dass es im gesamten (politischen) Vinschgau kein einziges Eltern-Kind-Zentrum gibt (siehe Grafik), obwohl diese Zentren sich in den letzten Jahrzehnten in anderen Landesteilen zu wichtigen

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Elkis sind wichtige Bezugsorte zur Förderung der Integration und sie fördern die Miteinbeziehung der Väter in die Erziehungsarbeit.

familienunterstützenden Strukturen entwickelt haben. 20 Elkis gibt es landesweit und dazu noch zehn Außenstellen, so Gabriela Kofler,

und alle hätten ein gutes Ansehen, eine große Akzeptanz in der Bevölkerung, „auch bei den Männern“, betonte sie. Elkis sind Orte,

Kein einziges Eltern-Kind-Zentrum gibt es im Westen des Landes.

wo Kinder erstmals außerhalb der Familien Gemeinschaft erleben, sie sind wichtige Bezugsorte zur Förderung der Integration und sie fördern die Miteinbeziehung der Väter in die Erziehungsarbeit. „Das Wohl der Familie muss es der Gemeinde wert sein“, waren sich Sozialreferent Heinrich Fliri und Bürgermeister Dieter Pinggera einig. Pinggera forderte die interessierten Eltern auf, sich zusammenzusetzen und die Gründung eines Elki anzustreben; die Unterstützung der Gemeinde sei ihnen sicher. Als erstes gelte es, die geeigneten Räumlichkeiten, bevorzugt mit Garten, zu finden. Dadurch ermutigt, wurde ein baldiges Treffen vereinbart. Interessierte können sich an Kunhilde von Marsoner wenden (Handy 333 2354 989) oder an marketing@ schlanders.it schreiben.  INGE


Von Mals nach Meran geradelt

MALS/MERAN - Nicht weniger als 30 Teilnehmer der Herzsportgruppen aus Meran, Schlanders und Mals nahmen am 24. Mai am ersten Radwandertag der Südtiroler Herzstiftung teil. Organisiert wurde der Tag von der Herzgruppe Meran. Die Teilnehmer konnten, begleitet vom Radteam des Weißen Kreuzes Prad, die Strecke von Mals bis Meran mit einer längeren Pause am „Brückenteich“ (Fischteich Brugg) zwischen Laas und Göflan in Angriff

nehmen. Dort wurden sie von Teilnehmern aus verschiedenen Herzsport-Gruppen, die den Weg zu Fuß von Laas bis Schlanders zurückgelegt hatten, empfangen, sodass gemeinsam ein schmackhaftes und herzgesundes Mittagessen eingenommen werden konnte. Auch mit dem Südtiroler Sportler des Jahrhunderts, Gustav Thöni, konnte geplauscht werden. Im Anschluss an die Mittagspause ging es weiter in Richtung Meran. Bei der Verabschiedung

„Stark und motiviert“ EYRS - Die Strukturierung im Bezirk und die Gemeinderatswahlen 2015 waren die Hauptthemen eines Treffens der Vinschger Bezirksgruppe der Süd-Tiroler Freiheit in Eyrs. Bezirkssprecher und Gemeinderat Alfred Theiner aus Prad gab sich erfreut darüber, „dass die Vinschger Bezirksgruppe heute so stark und motiviert dasteht.“ Die Zusammenarbeit zwischen den Ortsgruppen funktioniere einwandfrei. In GeGruppenbild mit Gustav Thöni meinden, in denen die Bewegung noch wenige Ansprechpartner hat, in Meran wurde der Wunsch ge- soll es ab Ende August Informatiäußert, diese Veranstaltung öfters onsversammlungen geben. Erfreut zu organisieren und sie auch den zeigte man sich auch darüber, dass Mitgliedern der Südtiroler Herz- bei den Gemeinderatswahlen in stiftung in anderen Landesteilen Latsch auf Anhieb ein Mandat erzu empfehlen. Besonders gedankt reicht werden konnte. In S­ chluderns wurde dem Hauptorganisator habe man eine Kandidatur nicht der Meraner Herzsportgruppe, für sinnvoll erachtet. „Bei einer Gerry Innerhofer, den Begleitern Gemeinderatswahl mit so vielen des Weißen Kreuzes Prad, Frau Parteien wie in Schluderns, kann Christine von der Firma Sportler man wirklich von italienischen Verfür die Stärkungsgetränke und hältnissen sprechen“, so Benjamin dem Südtirol Rad Verleih, allen Pixner, Gemeinderat in Kastelvoran Linda Stricker.  RED bell-Tschars.  RED

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Musikpavillon im Dorfanger MALS - Seit den 1960er Jahren sind soll auch für andere Zwecke gein Mals Bemühungen im Gang, nutzt werden, etwa für Theafür die Musikkapelle e­ inen Pavilteraufführungen, Sommerkino, lon zu errichten. Nach e­ tlichen ­öffentliche FernsehübertragunStudien und Überprüfungen von gen auf Großleinwand und weitere Veranstaltungen mehr. Der Standorten ist es nun endlich soweit. Einstimmig hat der GemeinPavillon entsteht nach Plänen des derat am 11. Juni den GrundsatzArchitekten Christian K ­ apeller. Er beschluss gefasst, im Dorfanger hat eine leichte, filigrane Struktur einen Pavillon zu bauen. „Geim Gegensatz zu einem schweren, plant ist eine moderne, einfache massiven Baukörper entworfen. Stahlkonstruktion mit einer FoDas Geld für die Projektierung lienabdeckung“, führte das Ratswird der Gemeinderat im August mitglied Werner W ­ eiskopf aus, einplanen, die weiteren Kosten seines Zeichens auch Obmann im Haushalt 2015, sodass der der Musikkapelle. Der Standort Ein Modell des von Architekt Christian Kapeller entworfenen Pavillon im Frühjahr des nächsten Musikpavillons, der im Dorfanger in Mals entsteht. Jahres gebaut werden kann.  SEPP im autofreien Dorfanger eigne sich bestens, vor allem auch deshalb, weil sich die Musikschule strukturen für die Verabreichung Die geschätzten Gesamtkosten in unmittelbarer Nähe befindet, von Getränken und Speisen be- bezifferte BM Ulrich Veith mit sowie auch deshalb, weil die Infra- reits da sind (alter Kindergarten). ca. 200.000 Euro. Der Pavillon

Volksabstimmung Thema im Gemeinderat MALS - „Wir als Gemeinde sind verpflichtet, uns an die Verordnung zu halten und die vorgesehenen Schritte zu tun. Und diese Schritte sind derzeit die Vorbereitungen für die Abhaltung der Volksabstimmung in der Zeit vom 18. Juli bis zum 1. Augst.“ Dies hielt BM Ulrich Veith bei der Ratssitzung am 11. Juni bezüglich der Volksabstimmung über das Verbot des Einsatzes von Pestiziden fest. Nur wenn gerichtlich festgelegt wird, dass die Volksabstimmung nicht statt-

finden kann, werden die Vorbereitungen unterbrochen. „Dass in einem solchen Fall die bisherigen Ausgaben umsonst gewesen wären, ist klar, zum jetzigen Zeitpunkt aber liegt kein Urteil vor und wir müssen als Verwaltung die Verordnung umsetzen.“ Zu einem internen Gutachten der Staatsadvokatur, das übrigens nicht für Öffentlichkeit bestimmt war, hielt Veith fest, dass es sich um ein Gutachten handelt, das bereits von der ersten Kommission, die über die Zulassung der

Abstimmung zu befinden hatte, eingeholt worden war. Der zweiten, Gott sei Dank vollständig neutral besetzten Kommission sei dieses Gutachten übermittelt worden. Dass diese Kommission die Volksabstimmung dennoch als zulässig erklärte, sei Fakt. Die Kommission habe völlig unabhängig gearbeitet. Weder dem Gemeindeausschuss noch dem Rat stünden diesbezüglich irgendwelche Kompetenzen zu. Gerold Frank meinte, dass man für den Fall, dass ein Rekurs ge-

KURZ ANGERISSEN … TAUFERS I.M. - Die neue Straße

nach Taufers im Münstertal, deren Bau nach dem Steinschlag vom 13. Jänner notwendig war, ist seit dem 20. Mai befahrbar. Der Bau des provisorischen Straßenabschnittes kostete 1,2 Millionen Euro, jener des definitiven 1,6 Millionen Euro. Foto: LPA/Bautenressort/Kiem

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BOZEN/VINSCHGAU – Der HGV freut sich über die Entscheidung der Landesregierung, Ansuchen um Darlehen aus dem Rotationsfonds wieder zuzulassen. „Mit der Aufhebung des Förderstopps im Tourismus hat der Landeshauptmann ein wichtiges Signal für den wirtschaftlichen Stellenwert des Tourismus gesetzt“, so HGV-Präsident Manfred Pinzger.

gen die Volksabstimmung eingebracht wird, über eine eventuelle Verschiebung der Abstimmungnachdenken sollte. Egon Alber fragte, ob es noch sinnvoll sei, an der Abstimmung festzuhalten. Er hatte das Thema aufs Tapet gebracht, bevor der Gemeinderat im Zuge von Haushaltsänderungen mehrheitlich beschloss, für die Volksabstimmung 15.000 Euro für Drucksorten und weitere Spesen einzuplanen. Höchstens 4 Referenten Der Gemeinderat hat auch die Gemeindesatzung dem Regionalgesetz über die Zusammensetzung und Wahl der Gemeindeorgane angepasst. Im neuen Gemeinderat, der 2015 gewählt wird, werden nicht mehr 20, sondern nur mehr 18 Räte sitzen. Dem Vorschlag, dass dem neuen Gemeindeausschuss zusätzlich zum Bürgermeister bis zu 4 Referenten/innen angehören können, stimmte der Gemeinderat einstimmig zu. Das heißt, dass es theoretisch auch weniger sein können. Derzeit setzt sich der Ausschuss aus dem BM und 5 Referenten/innen zusammen. SEPP


Rührige Jugend

Stefan Hirschberger und Mara Gander MALS - Nach zweieinhalbjähriger Amtszeit steht nun die Neuwahl des Jugendbeirates der Gemeinde Mals an. Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung berichteten Vertreter des noch amtierenden Jugendgemeinderates über die bisherige Arbeit, über laufende Projekte und geplante Aktio-

nen. Wie der Vorsitzende Stefan Hirschberger und Mara Gander informierten, wurde am Watles ein kleiner Snowboard-Park errichtet. Es gab Treffen mit ­Vinschger Jugendgremien, Konzerte und Abendveranstaltungen im Malser Dorfzentrum. Juliane Abart hat ein eigenes Logo für

das Jugendgremium entworfen. Auch über die neueste Aktion „Zusammen Leben“ wurde informiert. Aufgeschoben werden musste eine Kampagne gegen das heikle Thema KO-Tropfen, weil die Diskotheken zu wenig Entgegenkommen zeigten. Weitere, noch zu verfolgende Anliegen sind unter anderem die Erweiterung des Nightliner-Netzes und eine W-LAN-Verbindung in der Vinschgerbahn. Einstimmig genehmigt hat der Gemeinderat einige Änderungen der Geschäftsordnung, wonach die Zahl der Mitglieder des neuen Jugendbeirates von 16 auf 8 reduziert sowie das aktive und passive Wahlrecht anstelle von 13 bis 17 Jahren auf 14 bis 21 Jahren angehoben wird. Der Gemeinderat lobte die Tätigkeit des bisherigen Jugendgemeinderates.  SEPP

Gemeinden „nur Geldeintreiber“ MALS - Wohl selten haben sich die Gemeinden mit ihrer Finzanzgebarung derart schwer getan wie derzeit. Die Beiträge des Landes werden immer geringer und in punkto Gemeindenfinanzierung herrscht teilweise Chaos. Das hindert die Gemeinden an einer sicheren und übersichtlichen Planung der laufenden Ausgaben und der Investitionen. Ein „Kapitel“ für sich ist die Gemeindeimmobiliensteuer GIS, früher ICI. „Dieser Name ist eigentlich falsch, denn die Gemeinden haben von der

GIS relativ wenig, sondern fungieren in erster Linie als Geldeintreiber für den Staat und das Land“, machte die Generalsekretärin der Gemeinde Mals, Monika Platzgummer Spiess, ihrem Ärger bei der jüngsten Ratssitzung Luft. Auch BM Ulrich Veith gab sich besorgt. Gott sei Dank könne die Gemeinde zum Teil auf eigene Einnahmen aus dem Bereich der Energiegewinnung zurückgreifen. Die Finanzierung größerer Vorhaben wird in Zukunft auf jeden Fall schwieriger werden. Genehmigt

hat der Gemeinderat die Aufstockung des Kapitals der Saldur Konsortial GmbH. Die Gemeinde stellt 800.000 Euro bereit. Weitere 340.000 Euro sollen von der Fraktion Matsch kommen. Die Aufstockung ist notwendig, um das E-Werk Saldur auch dann bauen zu können, wenn die Förderungen nicht wie geplant fließen. Sollte das Vorhaben doch in den „Förderregister“ aufgenommen werden, kehren die Geldmittel wieder an die Gemeinde bzw. die SEPP Fraktion zurück. 

3. Oldtimer Traktor Tour

PRAD/STILFS - Rund 350 Oldtimer Traktoren aus 10 Ländern werden zur 3. Auflage der „Oldtimer Traktor Tour auf das Stilfserjoch“ erwartet. Ausgerichtet wird diese außergewöhnliche Veranstaltung, die vom 20. bis zum 22. Juni stattfindet, vom Oldtimer Club Vinschgau. Die Traktoren treffen am Freitag, 20. Juni in der Sportzone von Prad ein. Am Nachmittag steht eine kleine Rundfahrt nach Sulden auf dem Programm, am Abend ein Fest in Prad. Der Startschuss für die Tour auf das Stilfserjoch, während der die Murmeltiere ganz schön die Ohren spitzen werden, fällt am Samstag, 21. Juni, um 8.30 Uhr. Die ersten 9 km bis Gomagoi werden in Reih und Glied bewältigt, danach kann auch überholt werden. Die Stilfserjoch-Trophy winkt allerdings nicht dem Teilnehmer mit der schnellsten Zeit, sondern jenem, der einer festgelegten Durchschnittsgeschwindigkeit am nächsten kommt. Den Abschluss findet die Tour am Sonntag, 22. Juni, mit einer Rundfahrt durch Prad und Agums um SEPP 10.30 Uhr. 

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VINSCHGER WEGE

Aussichtsberg Monterodes

Empfangsfrei am Monterodes Im Winter eine beliebte Ausweichtour bei Neuschnee, im Sommer ein gemütlicher Aussichtsberg Der Monterodes hat das ganze Jahr Saison. Steigen im Winter die Skitourengeher bei Neuschnee beinahe lawinensicher hinauf, sind es im Sommer die Wanderer. Belohnt werden sie alle, die den kurzen Anstieg von Schlinig herauf antreten. Die Aussicht vom 2.360 m hohen Berg ist beeindruckend: Der Vinschgau, die Ortlergruppe und das Sesvennagebiet sind nur einige markante Punkte. 2011 stand Schlinig im Mittelpunkt eines Reiseberichtes, erschienen im bekannten Geo-Saison-Heft.

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Unter dem Titel „Ferien im Funkloch“ schwärmte die Autorin über internet- und damit empfangsfreie Tage in Schlinig, auf der Alm und der Sesvennahütte. Das nahe Langtaufers wirbt mit „allergiefrei“. Da würde ein „empfangsfreies“ Schlinig gut zum derzeit diskutierten „pestizidfreien“ Mals passen. Schlinig aber hat sich längst entschieden. Beim Anstieg zum Monterodes wandert man heute direkt an einem Handysmast vorbei, damit ist Netzempfang beinahe überall im Tal garantiert. Wohl aber aus der Not

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heraus, haben sich die Schliniger will. Mit einem kurzen Fingerdruck für diesen Weg entschieden. Die auf die Ausschalttaste oder dem italienische Telefongesellschaft Lautlosstellen kann sich jeder selbst verweigerte ihnen seit Jahren die seine empfangsfreie Zeit einrichten. Installation weiterer Telefonan- Und falls ein Notruf notwendig ist, schlüsse. So schön die Werbung ist jeder froh, Empfang zu haben „empfangsfrei“ klingen würde, der und möglichst schnell Hilfe holen Alltag gestaltet sich recht schwierig zu können. ohne Internet und vom wirtschaftlichen Nachteil gar nicht zu reden. WANDERFÜHRERIN ANDREA KUNTNER Und übrigens entscheidet ja jeder selbst, ob er ständig erreichbar sein

Ausgangspunkt: Schlinig (1.720 m) Kinder: ab 6 Jahre geeignet Gesamtgehzeit: ca. 4 Std. Höhenmeter im Aufstieg: 770 m Wegverlauf: Beim Langlaufzentrum Richtung Westen auf einem breiten Forstweg bis kurz vor dem Umsetzer. Links zweigt der Weg zur Kälberhütte ab, der über den steilen Grashang leicht nach rechts in den Wald biegt (1 ½ Std.). Oberhalb steiler Hänge querend hinauf zur Scharte, an einem markanten Stein vorbei über den Bergrücken gegen Süden zu den beiden Gipfelkreuzen. Abstiegsvariante: Ins Arundatal und zur Schleiser Alm und über den Polsterhof nach Schleis. Einkehrmöglichkeiten: Anigglhof, Hotel Edelweiß

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Die Familie ist konkurrenzlos KORTSCH - Am vergangenen d­ iözesanen Familiensonntag war Bischof Ivo Muser auf Einladung des Kath. Familienverbandes in Kortsch zu Gast. Nach dem festlichen Einzug in die Pfarrkirche und einem feierlichen Gottesdienst, konzelebriert von Dekan Josef Mair und Bischofssekretär Michael Horrer antwortete der Bischof anstelle einer Predigt auf vorbereitete Fragen der Pfarrgemeinde. So trug er den Großeltern auf, für ihre Enkel mit offenen Armen da zu sein, sie zu segnen und mit ihnen zu beten, nicht jedoch ihre Erziehung zu übernehmen. Verständnis zeigte der Oberhirte auch für die Situation der heutigen Mütter; dennoch forderte er sie auf ,“ja“ zu sagen zum Kind, „auch wenn es etwas kostet“. Zufrieden zeigte sich der Bischof mit der veränderten Vaterrolle; er riet zu einer guten, gesunden

väterlichen Autorität und die Weitergabe des Glaubens auch durch die Väter. „Religion ist nicht nur Frauensache, und Kinder pflegen den Umgang mit Gott, wie sie ihn bei ihren Vätern erleben“, so Bischof Ivo Muser. Sein größter Wunsch für den Familiensonntag war der Mut, Familie zu gründen, der behutsame Umgang mit der Ehe und der Zusammenhalt in der Familie. Beim anschließenden Umtrunk auf dem Kirchplatz luden die Kindergartenkinder ihren Bischof Ivo zu einem Kreistanz ein, die Musikkapelle spielte auf und die Kortscher Schuhplattler zeigten ihre Darbietungen. Zur Feier des Tages wurde ein ­Palabirnbäumchen gepflanzt. INGE

Bischof Ivo Muser auf Augenhöhe mit den Kindern.

Kandlwaalhof auf ARTE LAAS - Der Kandlwaalhof in Laas bildet einen der Schwerpunkte der Sendung „Landträume“, die am Sonntag, 29. Juni von 19.15 bis 19.45 Uhr im Fernsehender ARTE ausgestrahlt und am Montag, 30. Juni ab 10.40 Uhr wiederholt wird. In der Dokumentation wird unter anderem gezeigt, wie der Bauer Karl Luggin die fast vergessene Obstsorte Weirouge anbaut und welche Erzeugnisse er daraus Karl Luggin vom Kandlwaalhof ist auch Senfbauer. gewinnt. Die Sorte zeichnet sich durch ihre rote Schale und ihr aus. Die intensive Rotfärbung hohen Gehalt an Anthocyanen vollständig rotes Fruchtfleisch wird durch einen ungewöhnlich verursacht. Das Fruchtfleisch

bleibt auch nach der Verarbeitung rot und auch der Saft dieser Sorte ist rot. Aber auch in die Herstellung anderer Produkte des Kandlwaalhofs werden die Zuschauer eingeführt. Neben Säften, Trockenobst, Essigen und weiteren Erzeugnissen baut Karl Luggin auch Senf an. Weitere Themen der „Landträume“ aus Südtirol sind die Gärten von Schloss Trauttmansdorff sowie die „7 Gärten“ des Grafen Franz SEPP von Pfeil in Tscherms. 

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Zeitenwechsel an der Schule Konkrete Projekte, durchgeführt von Schülerinnen und Schülern, für oder bei Unternehmen, Organisationen, Vereinen: das OSZ Mals geht neue Wege. MALS - Fünf Gruppen schwirrten ein Semester lang zwei Stunden wöchentlich aus: Sie führten Interviews mit Dorfbewohnern und Fachleuten, spürten Begriffen wie Nachhaltigkeit oder Konkurrenzanalyse nach, erstellten Webseiten, machten sich Gedanken über verbessertes Marketing und lieferten nicht nur Ergebnisse, sondern erfuhren auch, wie es läuft, wenn es nicht läuft: Wenn ein Arbeitgeber schlichtweg nicht zufrieden ist. Sinn des in Südtirol einmaligen Lernprojektes namens „Schule und Region - Neue Zeiten, neue Lernformen“ ist laut OSZ-Direktor Gustav Tschnett das Erlernen von Fähigkeiten, die im außerschulischen Bereich wichtig seien. Die vorbereitete Woher kommt unser Brot? Auch Inspektorin Eva Maria Brunnbauer (im Hintergrund) musste durch den Brottest. Pressemappe und die Moderation von Lisa Stocker und Christopher Scheel zeigten bei der Vorstellung der insgesamt fünf Projekte, dass Medienkompetenz ein Teil des Projektes ist. Die Zusammenarbeit mit den ­regionalen Partnern Raiffeisenkasse Prad-Taufers, HOPPE AG, dem Amateursportverein Schluderns, dem Initiator der Kornkammer Vinschgau, Konrad Meßner, und dem Verein Südtiroler Ritterspiele erbrachte Leistungen: eine neu gestalteCarmen Matzoll und Verena Ruepp: Wenig Zeit für ein umfangreiches te Homepage der ­Schludernser Thema: Abwanderung in Stilfs. Sportiven, eine Analyse der HOPPE AG im Vergleich mit zwei konkurrierenden Unterneh- die Südtiroler Ritterspiele, eine kammer Vinschgau sowie der men, Marketing-Maßnahmen für kritische Würdigung der Korn- Versuch einer Analyse, warum

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Ich freue mich auch Sie bei meiner Eröffnungsfeier begrüßen zu dürfen! Verena Gufler

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Abwanderung für Stilfs ein großes Thema ist. Carmen Matzoll und Verena Ruepp, die gemeinsam mit Anna Mall der Abwanderung in Stilfs auf den Grund zu gehen versuchten, hatten mit Zeitproblemen zu kämpfen: „Es ist ein weitläufiges Thema“, so die beiden, etwas detaillierter daran arbeiten zu können, wäre besser gewesen“. Sie erlebten, dass nicht alle Dorfbewohner begeistert sind, Fragebogen auszufüllen und dass sich konkrete Datenbeschaffung über die rückläufige Bevölkerung schwierig gestalten kann. Die Projektteilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich mit dem Begriff der Nachhaltigkeit im Allgemeinen und der Kornkammer Vinschgau im Besonderen beschäftigten, waren nicht nur theoretisch unterwegs: Ihre eigene Wahrnehmung von Brotqualität, waren sich alle einig, habe sich durch die Arbeit geändert. Weswegen sie am 6. Juni eine Brotprobe durch die Runde gehen ließen, um Menschen mit handwerklich oder industriell Gefertigten zu konfrontieren. In ihrer „kritischen Würdigung“ der Kornkammer Vinschgau wiesen die Schülerinnen und Schüler auf ihre Ansicht nach notwendigen Verbesserungen hin. Heinrich Zwischenbrugger, Projektbetreuer, sieht hierin eine weitere positive Seite: Dass ein Dazulernen auf beiden Seiten des Projektes möglich sei.  KAT

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Neuer Bildstock am Rablander Waalweg PARTSCHINS - Franz Tappeiner, besser bekannt als „Raweiner Franz“, hat in den vergangenen 10 Jahren mit viel Geschick und Herzblut an besonders beschaulichen Plätzen der Gemeinde rund 20 verschiedenste Kunstwerke errichtet: Bildstöcke, Kapellen, Marterln, Sitzkombinationen, Brunnen. Zudem hat er die Lodnerkapelle im Zieltal restauriert und mit einem steinernen Weihwasserbehälter ausgestattet, die verfallene Raweiner Schupf auf der Tablander Alm vollständig erneuert und das Vordach des Jakobuskirchleins in Rabland repariert. Dabei hat Franz stets bewiesen, dass er als gelernter Maurer nicht nur mit Stein, sondern auch mit Holz als Baumaterial bestens vertraut ist. Zudem hat er mit Erfolg an zahlreichen Stellen im alpinen Bereich Zirben angepflanzt. Sein jüngstes Werk

gegrüßt, Maria, des Himmels Krone, bitt`für uns bei deinem Sohne.“ Der Bildstock wird im heurigen Sommer von Hochw. Albert Holzknecht gesegnet werden. Bei den Vorbereitungsarbeiten bzw. beim Aufstellen des Bildstockes waren behilflich: Stefan Tappeiner, Ehard Abler, Lukas Schnitzer, Walter Gamper, Adolf Tappeiner, Gustl Forcher, Adolf Tappeiner, Stefan Oberperfler, Martin Tappeiner, Sepp Gasser, Friedl Gerstgrasser; allen ein herzliches Dankeschön! Mit den zahlreichen gelungenen Werken hat Franz Tappeiner einen Friedl Gerstgrasser, Franz Tappeiner und Sepp Gasser (v.l.) beim Aufstellen wertvollen Beitrag zur Verschönedes Bildstocks rung der Gemeinde, insbesondere unserer Bergwelt beigetragen, woist ein mit viel Geschmack gestal- Die Muttergottes mit Jesukind für ihm namens der Allgemeinheit teter Bildstock, der am Rablander wurde vom Holzschnitzer Ro- ein „großes Vergelt`s Gott“ ausgeWaalweg aufgestellt wurde. Die man Gerstgrasser geschaffen. Das sprochen wird! Säule ist aus Zirbenholz, das Dach christliche Kleindenkmal ist mit ist mit Lärchenschindeln gedeckt. folgendem Spruch versehen: „Sei EWALD LASSNIG

10 Jahre VKE Naturns

NATURNS - Mitte Mai fand das alljährliche Kinderfest, organisiert von der Sektion Naturns des VKE, statt. Im Jubiläumsjahr meinte es das Wetter gut mit der Sektion und so kamen viele Besucher zum Festplatz am Waldrand von Naturns. Der Spilù der VKE-Zentrale hatte wieder viele Angebote mitgebracht. Neben den Bastelstationen konnte man aus einer Vielzahl von Riesenbrettspielen wählen. Auch die Bewegungs­spiele und Spielfahrzeuge boten viel Raum zum Austoben. Natürlich hatte der Spilù auch den Klassiker im Gepäck: die Riesenrollrutsche. Die Riesenmurmelbahn im XXL-Format gehört in Naturns mittlerweile

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Ausstellung „Die Flöte“

UNSER FRAU - „Die Flöte. Vom Knochen zum Blech“ nennt sich die Ausstellung, die im archeoParc Schnalstal zu sehen ist. Sie erzählt die Kulturgeschichte der Blasinstrumente, angefangen von den ersten Flöten aus Knochen in der Altsteinzeit bis zu jungen Instrumenten wie Saxophon. „Wie lange wir Menschen mit unserem Körper bereits Töne und Klänge erzeugen wissen wir nicht. Seit ca. 40.000 Jahren erzeugen wir Töne auch mit Hilfe von Instrumenten“. ebenfalls zum fixen Programm. So beginnt die Ausstellung. Sie Wie jedes Jahr sammelte die Sektion wieder Spenden für einen wohltätigen Zweck. Getreu dem jährlichen Motto der VKE-Spendenaktion „Jeder Euro zählt für 2“ wurde heuer für die „Naturnser Tafel“ gesammelt. Die Aktion GLURNS - BM Erich Wallnöfer brachte eine stattliche Summe ein, sprach in der jüngsten Ratssitauch aufgrund der Verdoppelung zung auch das Areal der ehedurch die Sektion, sodass sich der maligen Agip-Tankstelle an der Verein „Naturnser Tafel“ über Straße nach ­Schluderns an. Die knapp 878 Euro freuen kann. Das 1972 eröffnete Tankstelle mussFest wurde dank vieler freiwilliger te vor etwa 20 Jahren wegen der Helfer wieder ein großer Erfolg. viel niedrigeren Treibstoffpreise Zum Jubiläum wartete der Sekti- in der nahen Schweiz schließen. onsausschuss mit einer riesigen Der Vorschlag, die 1.600 m2 große Torte, geziert mit dem VKE-Logo, Fläche dem Energiekonzern Eni für alle Besucher auf.  RED abzukaufen und in öffentliches Grün umzuwandeln, wurde mit

eröffnet auch Einblicke in unterschiedliche Musikwelten und beleuchtet mythisch-religiöse und musiktheoretische Hintergründe des Flötenspiels. „Das Besondere an der Ausstellung ist, dass sie eine Ausstellung zum Sehen, Fühlen und Hören ist“, sagt Edith Exo, Musikerin und Flötenbauerin aus Niedersachsen. Sie hat zusammen mit der archeoParc-Leiterin Johanna Niederkofler die Ausstellung kuratiert. Die Ausstellung bleibt bis zum 2. November geöffnet. R ED

Ex-Tankstell bei Glurns Skepsis aufgenommen. Zum einen gab es nur eine vage Vorstellung für die Verwendung als Gartenfläche durch die Sozialgenossenschaft Vinschgau, zum anderen war der von Sekretär Georg Sagmeister genannte m2-Preis von 40 Euro nicht angetan, die Kaufbegeisterung im Gemeinderat zu steigern. Der Freiheitliche Martin Prieth machte den Gegenvorschlag: „Wenn schon Geld ausgeben, dann für Grund­ flächen an der Stadtmauer.“  S


„Molser Mittamorkt“ ab 25. Juni Schlinig 1.738 Slingia

Plawenn 1.725 Piavenna

Planeil 1.596 Planol

Matsch 1.561 Mazia

Alsack 1.540 Alsago

Ulten 1.440 Ultimo

Burgeis 1.203 Burgusio

Schleis 1.064 Clusio

Mals 1.052 Malles

MALS - Am Mittwoch, 25. Juni, beginnt die heurige Mittamorkt-Reihe in der Fußgängerzone von Mals. Die Leute fragen schon danach, weil der erste Mittamorkt im Vorjahr bereits Ende Mai stattgefunden hat. Der „Molser Mittamorkt“ legt seinen Schwerpunkt auf heimische Produkte aus der Landwirtschaft, aus dem Handwerk und aus dem Kunsthandwerk. Mals liegt auf 1.000 m und somit können Frischeprodukte erst um diese Zeit angeboten werden. Weiters ziehen ganz viele unmittelbar nach Schulschluss in die Ferien, sodass Ende Juni laut dem Veranstalter (Gemeinde Mals) und dem Organisator (Märktekomitee Mals) der ideale Startzeitpunkt für den Markt ist. Bisher haben sich bereits 12 Stamm-Marktstände angemeldet. Sie werden ergänzt von rund 10 Ständen, die unregelmäßig dabei sein werden, sowie von 5 Ständen Kinderflohmarkt. Wer heimische Frischeprodukte oder Handwerkliches gerne anbieten möchte, ist herzlich willkommen! Anmeldungen werden jeweils bis

Montagmittag entgegengenommen (maerktekomitee@ortler. com). Beerenobst, Brot und Getreide aus der Kornkammer Vinschgau, Käse von den Obervinschger Hofkäsereien, Speck und Wurstwaren, Schafwollprodukte, Gebrauchsgegenstände aus Holz, Wohlfühlprodukte und Schmuckgegenstände gehören zum Angebot. Es ist beinahe immer noch leichter, Wein aus Chile und Obst aus Neuseeland zu erhalten, als Lebensmittel aus dem Vinschgau. Der Mittamorkt leistet Abhilfe. Er unterstützt damit nicht nur die regionalen Kreisläufe, sondern bietet vor allem gesunde Lebensmittel. Bereits 1992 lieferte eine Studie den Nachweis, dass alle jene, die bewusst und wertvolle Produkte einkaufen, nicht am Ende des ­Tages, sondern am Ende des Jahres weniger Geld ausgegeben haben, als jene, die billig einkaufen. Und man spricht immer öfter von der „Ökobilanz“ und vom „Gemeinwohl“. Der Mittamorkt leistet einen kleinen Beitrag dazu. Die Veranstalter und Organisatoren nehmen außerdem immer mehr zur Kenntnis, dass Gäste genau das Regionale suchen und wertschätzen. Erfreulich sei, dass der Mittamorkt sowohl Produzenten als auch Konsumenten dazu animieren kann, den heimischen Marktplatz zu beleben. R ED

Tartsch 1.029 Tarces

Laatsch Laudes

Märkte leben

978

Molser Mittamorkt jeden Mittwoch von 8.30 bis 12.30 Uhr im Dorfzentrum von Mals ogni mercoledì dalle 8.30 alle 12.30 nel centro di Malles Venosta mincha marcurdi da las 8.30 fin las 12.30 i’l centrum da Damal

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1.738 M

Marktgemeinde Mals Comune di Malles Venosta www.ferienregion-obervinschgau.it

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VINSCHGER KULTUR

Aktiv, engagiert, kunstwillig: Kunigunde Weissenegger, Franziska Schink, Verena Malfertheiner, Julia Frank.

Stadt Land Kunst Der dritte Geburtstag des Glurnser Art Point: Viele Facetten der Kunst und jede Menge neue Gesichter beim Saisonauftakt des GAP. GLURNS - Sanfte musikalische Klänge, eine ebenso ruhige und nicht minder eigenwillige Performance, schräge Klanginstallationen und jede Menge Möglichkeiten, die Menschen von GAP kennenzulernen: Der Saisonstart der in Südtirol einzigartigen Künstlerresidenz für Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt - inklusive Südtirolern - zog am Samstag, 7. Juni, auch Touristen an. Neben Angelika Ziernheld, Andy Tappeiner und Julia Frank gehören Franziska Schink, Verena Malfertheiner, Simon und Thomas Öggl sowie Kunigunde Weissenegger zu den aktiven Mitgliedern der jungen Initiative. Die Völserin W ­ eissenegger, In-

itiatorin und Co-Produzentin der Kulturplattform „franz“ und „grundsätzlich gerne unterwegs“ erklärt das Prinzip der Künstlerresidenz: „Die Residenz ist für alle Künstler offen und wer hier lebt und arbeitet, soll nicht dem Druck ausgesetzt werden, eine Ausstellung machen zu müssen. Wir bieten sie Künstlern aus ganz Europa, eigentlich aus der ganzen Welt an“. Das Programm für die kommenden drei Monate zeigt viel Lust auf Vielfalt in der Kunst, ähnlich wurde der Eröffnungstag gestaltet: Neben den beiden Liedermacherinnen Elisabeth Elisabeth Chytra: Musikalische Chytra und Aleesa experimenEröffnung des 3. Geburstages von tierte Musiker Lukas Punter mit GAP Klang, der Schweizer Pascal Lam-

pert verknüpfte das Alltägliche mit einem Nachdenken über das Außergewöhnliche in seiner Performance, die eine Armee von Putzlappen zu den Protagonisten machte. Teil des diesjährigen Programmes sind fotografische und musikalische Workshops, ein Experiment zur Entstehung einer fiktiven Künstlerin, und eine Werkstatt, worin das Gestalten von Reliefs und das Gießen von Plastiken im Zentrum stehen werden. Das, so Weissenegger, war es jedoch noch lange nicht: „Wir sind jederzeit offen für neue Zusammenarbeiten und für jede Menge weitere Veranstaltungen, wie z.B. Lesungen und Konzerte“. KAT 

PR-INFO

„EOS on the road“- Initiative zum ersten Mal im Vinschgau und im Pustertal Am Dienstag, den 22. Juli, und am Donnerstag, den 24. Juli 2014, organisiert die EOS – Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen eine Informationsveranstaltung in Schlanders und Bruneck. Drei EOS-Mitarbeiter stehen zur Verfügung: Markus Walder wird vor allem über die Exportversicherung und Exportfinanzierung Auskunft geben,

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Christian Schweigkofler informiert über die Exportinitiativen und bevorstehenden Messen und Thomas Lunger vertieft das Thema der Exportabwicklung und der Exportdokumente. Am 22. Juli finden die Beratungsgespräche im Kulturhaus Karl Schönherr, in der Göflanerstrasse 27/b, von 9.00 bis 16.00 Uhr statt. Am 24. Juli, kann man die EOS-Berater im Brune-

cker Sitz der Freien Universität Bozen, am Universitätsplatz 1, von 9.00 bis 16.00 Uhr antreffen. Eine Anmeldung ist erwünscht. Weitere Informationen erteilt die EOS, Ansprechpartner Christian Schweigkofler, Tel. 0471 945 765, E-Mail: christian.schweigkofler@ eos.handelskammer.bz.it.


„Sie werden es nie ganz verstehen“ TSCHENGLS - „Wer nicht selbst ein-

mal das Gipfelglück gekostet hat, an dem kann man noch so viele Worte verschwenden, er wird es nie ganz verstehen.“ Diejenigen, die im Innenhof der Tschenglsburg die unwahrscheinlich schönen Bergaufnahmen genossen, wussten fast alle, was es mit dem Gipfelglück auf sich hat. Aber Andy Walder aus Morter wollte in seiner Bilderschau - der versierte IT-Techniker weiß, wie man Tonbildschauen zusammenstellt - mit ähnlichen Sprüchen immer wieder überzeugen: Mensch, genießt Gastgeber der Buchvorstellung Karl Perfler, Autor Andy Walder und seine Frau und vielfache Touren-Begleiterin Claudia. die einmalig Vinschger Bergwelt! Die Liebeserklärung an sein Tal und seine Gipfel verpackte der in 140 Seiten. Die 50 Touren- Reschen nennt er „Bergwanderbegeisterte Wanderer und Geher vorschläge zwischen Töll und paradies Vinschgau“. Sie sind in

der „Roten Reihe“ des Tappeiner Verlages erschienen. Es ist neben Mountainbiken im Vinschgau der zweite Führer dieser Reihe, der sich auf einen geographisch abgegrenzten Bereich bezieht. Walder erwähnte die Fülle und das Angebot an Touren, aber auch die Fotosequenzen über den angefügten QR-Code, englisch „quick response-code“, als etwas Besonderes seines Wanderbuches. Im eiligen Durchblättern fallen dem Leser die qualitätsvollen und überaus informativen Panorama-Aufnahmen auf. Nicht aus dem Flugzeug entstanden, sondern auf beiden Beinen stehend. Der Band ist zum Preis von 19.90 Euro im Buchhandel erhältlich. S

„We love London“ sungene Messe in der Westminster Abbey und die kulinarische Vielfalt am Camden Market standen ebenso auf dem Programm wie der Besichtigung des Britischen Museums und des naturhistorischen Museums. Harry Potter-Fans kamen am Gleis 9¾ am King´s Cross Bahnhof ebenso auf ihre Kosten wie Musicalfans in den beiden ­Musicals „War Horse“ und „PhanEin abendlicher Blick auf das englische Parlamentsgebäude bei Sonnenuntergang blieb den Schülern nicht verwehrt. tom of the Opera“. Fasziniert von den Sonntagsreden im Hyde Park LONDON/SCHLANDERS - Die zum 19. Mai waren diese nämlich don erleben durfte. Schon der Flug über Gott und Allah, der Hektik ­britischen Medien jubelten über mit ihren Lehrpersonen in London von Verona nach London war ein in den U-Bahnen, den Wolkendie höchsten Temperaturen des unterwegs, um die Lerninhalte, die Erlebnis, denn viele stellten sich als kratzern und den Leuchtreklamen Jahres, als sich die 18 Schüler/in- zuvor erarbeitet worden waren, zu Erstflieger heraus. Im Anschluss am Piccadily Circus kehrten die nen der 4. Klasse des Realgymna- veranschaulichen, während die 4. an die Ankunft in London wurde jungen Vinschger voller neuer siums Schlanders in der britischen Klasse des Sprachengymnasiums alles erkundet, was in dieser Zeit Erfahrungen wieder zurück an ihre Hauptstadt aufhielten. Vom 14. bis Schlanders die Woche zuvor Lon- nur machbar war. Eine feierlich ge- Schule.  MG

Täglich geöffnet von 7:30 - 1 Uhr. Mitwoch Ruhetag Wir laden Sie recht herzlich zu unserer Eröffnungsfeier ein und freuen uns auf Sie. Roman Waldner mit Team DER VINSCHGER 23/14

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VINSCHGER KULTUR

Die Etschside rockte NATURNS - Am Wochenende wurde auf dem Naturnser Festplatz kräftig gefeiert. Verschiedene Bands, von Punkrock bis Reggae, sorgten auf dem Festplatz für Stimmung. Es war das 13. Open Air in Folge, dass das Jugendzentrum auf die Beine stellte. Die Location für das Open Air blieb immer dieselbe. Seit dem vergangenen Jahr gibt es beim Naturnser Open Air aber zwei grundlegende Änderungen: Das Open Air bekam den neuen Namen „Etsch Side“ und wurde nicht mehr im September son-

Die Bozner Reggae-Kombo Shanti Powa Sound sorgte für Stimmung.

dern bereits im Juni veranstaltet. Die Organisatoren versuchten auch diesmal eine gelungene Mischung zwischen lokalen und

internationalen Bands zu finden. Um den Open Air-Besuchern in Naturns die Möglichkeit zu geben, mit öffentlichen Verkehrsmitteln

sicher und bequem vom Festival nach Hause zu kommen, hielten auch die Nightliner direkt neben AM dem Festgelände. 

Viel Spaß beim Stadtlauf in Glurns GLURNS - Unter dem Motto „Der Sprengel läuft“ hat kürzlich in Glurns eine Veranstaltung des gesamten Schulsprengels Schluderns stattgefunden. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen Taufers, Glurns und Schluderns sowie der Mittelschule Glurns liefen gemeinsam um die Stadt außerhalb der Stadtmauern. Start und Ziel war der Sportplatz. Jeder durfte individuell so viele Runden rennen, wie er/sie schaffte. Der Spaß stand Nach getaner „Arbeit“ am Sportplatz in Glurns: die Schüler und Schülerinnen sowie einige Lehrer des Schulsprengels Schluderns. bei dieser Veranstaltung, die übrigens zum ersten Mal veranstaltet worden war, im Vordergrund und Ausklang am Sportplatz. Alle Leh- dass der Tag durchaus gelungen Meran, hatte den Lauf zum Anlass nicht die Leistung. Zum Ab- rer des Schulsprengels waren mit war. Auch die ehemalige Schul- genommen, um alle zu besuchen. schluss gab es einen gemütlichen dabei und halfen kräftig mit, so direktorin, Carlotte Ranigler aus  DANY

PR-INFO

Reflexzonentherapie am Fuß Bei eine der bekanntesten natürlichen Heilmethoden, der Reflexzonentherapie am Fuß, kann man durch einfache, aber doch effektive Grifftechniken bei einer Reihe von akuten Schmerzzuständen eine schnell wirksame Linderung der Schmerzen und Förderung der Heilung herbeiführen. Akute Schmerzen werden also nicht direkt an der schmerzhaften Stelle behandelt, wo eine Berührung oft nicht möglich ist, sondern an der entsprechenden Zone am Fuß

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oder ausnahmsweise an der Hand, der sogenannten Reflexzone. Beispiele für eine Akutbehandlung können sein: Hämorrhoidalschmerzen, Tinnitus, Zahn-, Ohren, Kopfschmerzen, akute Bewegungseinschränkung der Gelenke oder der Wirbelsäule - auch durch Unfälle, Akute Ischialgie, unerwartet starke Blutungen (Gebärmutter, Nasenbluten), akute Blasenentzündung, Schiefhals (auch im frühkindlichen Alter), Asthmaanfälle, akuter

Heuschnupfen, frische Operationsnarben, Gallen- und Nierenkoliken, usw. Voraussetzung für diese schnell verfügbare Behandlungsmöglichkeit (die Hände hat man immer ist eine gezielte, umsichtige und dabei) ist eine genaue Kenntnis fachlich kompetente Behandlung der Anatomie unseres Körpers gewährleistet. und der funktionellen Zusammenhänge, um die Zonen auf den Fuß Reflexzonen- u. gedanklich übertragen zu können. Lymphbehandlung am Fuß Der Organismus wird nämlich im Margareth Zwick Kleinen am Fuß widergespiegelt Schlanders, Malaunstrasse 39 (Reflexzonen - reflektieren). So Tel. 333 18 30 131


„J‘atz Lusérn“

Sommerlesepreis

LUSERN/SCHLANDERS - Mit der Uraufführung einer Auftragskomposition besucht das Südtirol Jazzfestival am 6. Juli erstmals das Trentino und erinnert mit diesem Gastspiel in der zimbrischen Sprachinsel Lusern an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Das Zimbrische entstand vor etwa 1.000 Jahren als südwestbayerische Mundart und wird in Lusern noch heute gesprochen. Die Hochebene von Lusern verwandelte sich nach dem Kriegseintritt Italiens am 23. Mai 1915 zu einem umkämpften Kriegsschauplatz. Drei Komponisten aus Südtirol (Klaus Telfser), Tirol (Christian Wegscheider) und dem Trentino (Mirco Pedrotti) haben im Auftrag des Südtirol Jazzfestivals 20minütige Stücke für das

Gastspiel „J‘atz Lusérn“ geschrieben. Die thematische Grundlage dieses musikalischen Triptychons für ein sechsköpfiges Jazzorchester sind Propaganda-Aufrufe, Briefe von Zeitzeugen und Auszüge aus dem Tagebuch von Josef Pardatscher, die der Südtiroler Autor und Historiker Josef Feichtinger in seinem Buch „Kämpfen für das Heiligste“ zusammengetragen hat. Mit Klaus Telfser aus Schlanders und Peppi Feichtinger aus Vetzan trägt „J‘atz Lusérn“ eine starke Vinschger Handschrift. Als Titel für seine Komposition wählte Klaus Telfser „Aber die Suppe geht aus“ („Lob des Dolchstoßes“ von Bertolt Brecht). Es wird eine Busfahrt nach Lusern organisiert. Weitere Infos im Internet (www. suedtiroljazzfestival.com).  RED

Foto: shutterstock

Im Bild links Klaus Telfser, rechts Peppi Feichtinger

VINSCHGAU - Der Verein Vinsch-

ger Bibliotheken veranstaltet in diesem Sommer einen gemeinsamen Sommerlesepreis für die Öffentlichen Bibliotheken des Vinschgaus. Alle Kinder von der 1. bis zur 5. Klasse Grundschule sind eingeladen, daran teilzunehmen. Ganz tolle Bücher, 50 an der Zahl, stehen den jungen Leseratten zur Verfügung und warten nun in den Bibliotheken darauf, ausgeliehen zu werden. Der Sommerlesepreis ist mit Schulende gestartet und dauert bis Ende September. In einigen Bibliotheken fehlen

demnach schon viele Bücher! Also Kinder: schnell lesen, damit ihr ganz viele Bücher während des Sommers lesen könnt und eure Gewinnchancen steigen. Für jedes Buch gibt es drei Fragen, die richtig beantwortet werden müssen. All jene, die sie richtig beantworten, nehmen an der Endverlosung mit schönen Preisen teil. Die Antworten können in der jeweiligen Bibliothek abgegeben werden. Die Abschlussveranstaltung des gemeinsamen Sommerlesepreises findet Mitte Oktober in Schlanders statt. D ANY

Sozialdienste Servizi Sociali

Pflegeberatung Vinschgau

Genuss pur zu Zweit, bei Familienfeiern oder mit Freunden

Unser neuer Küchenchef Benjamin Schuen kreiert mit Begeisterung aus heimischen Zutaten originelle Frühlingsgerichte die Sie zum Staunen bringen werden.

Neu:

• Jeden Freitag und Samstag fangfrische Meeresfrüchte und Fischgerichte (gerne mit Vorbestellung) • Frühstücksgenuss für jedermann (nur mit Vorbestellung) • Hausgemachte Eisspezialitäten und Kuchen Öffnungszeiten : Montag, Donnerstag bis Samstag: 12:00 – 13:30 Uhr & 18:45 – 20:30 Uhr Sonntag: 12:00 – 16:00 Uhr & 18:45 – 20:30 Uhr Dienstag und Mittwoch bleibt das Restaurant geschlossen

Pflegeberatung des Gesundheits- und Sozialdienstes im Vinschgau bietet kostenlose Informationen zu allen Fragen rund um die Pflege und Betreuung hilfsbedürftiger Menschen.

Krankenpflegedienst

Informationen und individuelle Beratung zu: > Organisation und Angebote der krankenflegerischen Betreuung zu Hause > Anfrage und Handhabung von Heilbehelfen (z.B. Pflegebett, Rollstühle) > Anfrage und Handhabung von Hilfsmitteln für die Pflege (z.B. Windeln, Verbandsmaterial) > Angebot einer Palliativen Betreuung

Hauspflege

Informationen und individuelle Beratung zu: > Organisation der Betreuung zu Hause (Hauspflege) > Essen auf Rädern > Pflegegeld und anderen finanziellen Leistungen > Stationären und teilstationären Angeboten im Territorium (Tagespflegeheim, Altersheim)

Wir würden uns auf Ihre Anmeldung freuen Unser Hotel bietet zudem: • Reitunterricht und geführte Ausritte, für die Kleinen Ponyreiten, Streichelzoo und Spielplatz • Beautyanwendungen in unserer Beauty VitaLamm mit 10% Rabatt für Einheimische • Wellnessbereich mit Schwimmbad und Sauna Taufers im Münstertal - Tel: 0473 832168 - Email: info@hotel-lamm.com

Termine nach telefonischer Vereinbarung: Mittelvinschgau: Montag bis Freitag von 08:15-12:30 Uhr Montag bis Donnerstag von 14:15-17:00 Uhr - Tel. 0473 736 700 Obervinschgau: Montag bis Freitag von 08:00-12.15 Uhr Montag bis Donnerstag 14:15-17:00 Uhr Tel. 0473 836 000 DER VINSCHGER 23/14

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VINSCHGER SPORT

Die badische Auswahl alias „Deutschland“ freut sich über  den Sieg.

„Deutschland“ siegt Mini-WM mit spannenden Spielen. Das Finale in der Sportzone von

Kastelbell-Tschars war ein würdiger Abschluss für ein gelungenes Turnier. VINSCHGAU - Am vergangenen Wochenende ging es auf den Fußballplätzen in Partschins, Naturns, Latsch, Goldrain, Göflan, Kortsch, Laas, Prad, Schluderns, Glurns und Kastelbell-Tschars hoch her. Der VSS-Bezirk Vinschgau richtete vom 12. bis zum 14. Juni - parallel zur Fußballweltmeisterschaft in Brasilien - ein hochkarätig besetztes Turnier mit 18 Mannschaften (rund 320 Jugendspieler) aus Südtirol, den Abruzzen, Österreich, Kroatien, Ungarn, Slowenien, Deutschland und der Schweiz aus. Technisch und taktisch gute Spiele sowie eine heitere Stimmung ließen dieses Event zu einem besonderen Glanzlicht werden. Die beiden Erstplatzierten der sechs Vorrundengruppen qualifizierten sich für die Zwischenrunde, bzw. ermittelten nach dem K.O.-System die Endspielteilnehmer. Die Drittplatzierten der Vorrundengruppen spielten um die Ortlertrophäe weiter. Im Endspiel in „Schlums“ standen sich die Mannschaften von Deutschland (Badische Auswahl) und Chile (NK Olimpija Ljubijana) gegenüber. Deutschland setze sich mit 3:1 Toren durch. Trotz des klar anmutenden Ergebnisses war „Chile“ zumindest ein ebenbürtiger Gegner und hatte in technischer Hinsicht sogar Vorteile. Den Unterschied machte vor allem Selim Jungmann aus, der die badische Auswahl schon nach wenigen Sekunden in Führung

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schoss und auch sonst für viel Unruhe in der gegnerischen Abwehr sorgte. Im Spiel um Platz 3 besiegte Argentinien (ASVÖ Tirol) Kroatien (HNK Rijeka) nach dem 1:1 nach regulärer Spielzeit mit 6:5 im Elfmeterschießen. Im Endspiel um die Ortlertrophäe siegte Brasilien (Auswahl Pustertal) gegen Russland (Auswahl Burggrafenamt) mit 2:1. Den Titel und den Siegerpokal wollten alle gewinnen. So blieb es nicht aus, dass die eine oder andere Träne aus großer Enttäuschung oder überschäumender Freude floss. Die Resonanz der Beteiligten war aber auf jeden Fall positiv. Auch der Trainer von Olimpija Ljubijana gab zu, dass das Turnier trotz der Niederlage im Finale „sehr viel Spaß gemacht hat“.

gut gearbeitet, auf den Fußballplätzen hat alles perfekt gepasst, die ausländischen Mannschaft waren sehr zufrieden“, lautete sein Fazit dem „derVinschger“ gegenüber. Ein großes Problem sei jedoch die sehr späte Finanzierungszusage seitens des Landes gewesen. „Anfangs Mai wussten wir noch nicht, ob die Finanzierung klappt, ob wir das alles überhaupt durchführen konnten. Dadurch gerieten wir ziemlich unter Zeitdruck“, so Schuster. Bis auf den sehr gelungenen Auftritt bzw. Choreographie der Tanzgruppe des ASV Latsch unter der Leitung von Lotte Gamper gab es aus finanziellen Gründen auch keine besonderen Rahmenveranstaltungen. Ein letztes Problem war dann die Absage der Mannschaft von Mori S. Stefano am Tag vor der Eröffnung. „Zum Glück, Turnier hing am seidenen Faden so Schuster, ist es Günther Pföstl Zufrieden zeigte sich auch Karl und Peter Unterholzner noch Schuster als Chef des Organisati- gelungen, eine Mannschaft auf onskomitees. „Die Vereine haben die Beine zu stellen, die dann auch

mit Erfolg mitgespielt hat“. Bei der Abschlussveranstaltung in der Sportzone Schlums bedankte sich Schuster bei der Bezirksgemeinschaft und den Raiffeisenkasse des Vinschgaus sowie einem Dutzend Privatbetrieben für die finanzielle Unterstützung. Ein großer Dank gebühre auch seinen Mitarbeitern im OK-Team und dem Platzwart Karl Gurschler (ASV Kastelbell-Tschars). Der Obmann des VSS Günther Andergassen sprach den Jugendspielern ein großes Kompliment für die tollen, großartigen Spiele aus. Ähnlich äußerte sich auch Bürgermeister der Gemeinde ­Kastelbell-Tschars Gustav ­Tappeiner: „Für uns war es eine Ehre, eine Wertschätzung und Anerkennung, dass wir diese Finalspiele hier auf unserem schönen Sportgelände ausrichten durften“. .„Diese Mini-WM hat die Jugend in Europa zusammengeführt und trägt zur Verständigung in E ­ uropa unter den Menschen bei“, sagte dann Hans Plötz, der mit dazu beigetragen hat, dass diese Mini-WM und auch Mini-EM nach Südtirol kamen. Zum Zeichen des Dankes und der Anerkennung für seine hervorragende Leistungen und seinen Einsatz für den Sport erhielt Karl Schuster von Hans Plötz die Goldene Ehrennadel des Landkreises Regen überreicht. OSKAR TELFSER

Karl Schuster (links) und Hans Plötz bei der Überreichung der Ehrennadel.


Enduro-Spaß im Oberland

Bei der Eröffnung des 3-Länder Enduro Trails auf der Haider Alm

Die Strecke in St. Valentin ist die erste von mehreren Enduro-Trails, die im Zuge eines Gesamtkonzeptes geplant sind. Der nächste Trail wird demnächst in Schöneben angelegt. Alle 5 Bergbahnen in der Region werden miteinbezogen: Haider Alm, Schöneben, Nauders (Bergkastel und Mutzkopf) sowie ­Maseben als „Satelliten“-Trail. Dank des Singletrail-Netzes kann jedes Dorf als

Ausgangspunkt gewählt werden. Nur gute Mountainbiker werden imstande sein, alle Trails an einem Tag zu bewältigen. Erfreut gab sich Stampfer, dass es gelungen ist, ein Einvernehmen mit den Fraktionen als Grundeigentümer, den Jägern, der Forstbehörde, den Bauern und allen Bergbahnen zu erzielen. Der Trail in St. Valentin wurde übrigens in 5-wöchiger Handarbeit angelegt. Mit Schaufel,

Pickel und Motor­säge ausgerückt sind: Walter Florineth, Gregor Stecher, Thomas Fabi, Karl Habicher, Heinrich Thöni, Christian Gapp, Josef Eberhart, und Hagen Patscheider. Roman Hohenegger, Präsident der Haider AG, dankte der Ferienregion für diese Initiative. Die Enduro-Trails seien eine große Aufwertung für den Sommertourismus. Auch der Gemeindereferent Thomas Santer dankte im Namen der Gemeinde der Ferienregion und allen Beteiligten. Die Gesamtkosten für die Umsetzung des gesamten Trail-Netzes dürften laut Stampfer zwischen 35.000 und 40.000 Euro betragen. Übrigens: Am 23. und 24. August wird am Reschenpass eine Etappe der „European EnduSEPP Enduro-Fans genießen die Abfahrt. ro Series“ ausgetragen. 

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ST. VALENTIN A.D.H. - Zusätzlich zu den bisherigen, abwechslungsreichen Angeboten für Mountainbiker kommen jetzt in der Ferienregion Rechenpass sowie im benachbarten Nauders auch Singletrail- und Enduro-Fans voll auf ihre Kosten. Als erste von mehreren geplanten Enduro-Strecken auf Südtiroler Seite wurde am 14. Juni auf der Haider Alm der 3-Länder Trail Haider Alm St. Valentin eröffnet. Der schmale, im Durchschnitt 0,5 Meter breite Trail führt von der Bergstation der Haider Alm über einen kurvenreiche, rund 3 km lange Strecke hinunter ins Tal. Die Strecke verläuft zum Teil parallel zur Skipiste. „Es handelt sich nicht um eine Strecke für Downhiller, denen es um die Geschwindigkeit geht, sondern einen Trail für Enduro-Fans, die mit vollgefederten Bergrädern unterwegs sind und kurvenreiche Querfeldein-Fahrten vorziehen,“ erläuterte Uli Stampfer, der Geschäftsführer der Ferienregion.

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VINSCHGER MARKT VINSCHGER SPORT

Claudia setzt auf mehr Höhepunkte

PLAUS - „Diesen Fehler werde ich nie mehr machen“ sagte die frisch gebackene Italienmeisterin im Handbike-Straßenfahren dem Der Vinschger. Für Claudia ­Schuler war der Sieg in ­Olgiate-Olona, Provinz Varese, einer von vielen Höhepunkten. Auf die bittere Erfahrung, alles auf ein Rennen - Olympische Spiele - gesetzt zu haben, wird sie sich noch lange erinnern. Wie es zu ihrem Sieg kam, wie sie im Schlussspurt die ewige Rivalin Francesca Fenocchio niedergerungen hat, schreibt Schuler vor allem ihrem gestärkten Selbstbewusstsein zu. „Diesmal hab ich an mich geglaubt. Die mentalen Trainingseinheiten mit der ehemaligen 400m-Hürdenläuferin Monika Niederstätter haben ge-

wirkt“, meinte sie. „Mein wichtigster Erfolg, der in der Presse eher unter gegangen ist, war aber der 3. Platz beim Weltcup in Castiglione della Pescaia (Toscana) am 10. Mai. Auf den 57 km war ich mit den weltbesten Fahrerinnen immer in der Spitzengruppe, bin dann gestürzt, habe aber im Schlussspurt beinahe noch die zweitplatzierte Slowakin Oroszova eingeholt.“ Claudia möchte den Rennrhythmus jetzt beibehalten, was einiges an Organisation abverlangt. Das Fernziel sei natürlich die Weltmeisterschaften Ende August in Greenville, South Carolina, USA. Sie liebäugelt aber mit einem Start im nordböhmischen Louny am Samstag, 21. Juni oder bestreitet zur Abwechslung S eine „Giro“-Etappe. 

Training am Watles wird. Der große Hoffnungsathlet im Biathlon aus Südtiroler Sicht war vom vielfältigen Angebot, das der Erlebnisberg Watles für Familien und Gäste anbietet, sehr begeistert. Es wurden auch SponIm Bild (v.r.): Dominik Windisch, sorengespräche mit dem PräsiGünther Bernhart und Andreas denten der Touristik und Freizeit Bernhart AG, Günther Bernhart, geführt. Der aus Rasen stammende AthBURGEIS - Kürzlich absolvierte der let hat sich bereits entschieden, Olympia-Medaillengewinner von nach einem Trainingslager in Sotschi, Dominik Windisch, eine Martell beim Reschenseelauf am Trainingseinheit am Spiel- und 19. Juli dabei zu sein. Mit großer Erlebnisberg Watles. Gemeinsam Motivation will er beim größten mit Andreas Bernhart radelte Südtiroler Laufevent sein Bestes Windisch entlang eines Teils der geben. Das Ok Team des ReschenStrecke des Ortler-Bike-Mara- seelaufs freut sich sehr auf die thons, der im Juni 2015 zum ers- Teilnahme einiger Spitzenathleten Mal über die Bühne gehen ten.  RED

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Junior Camp SCHLANDERS - Die Vorbereitungen für das SEL Junior Camp 2014 in Schlanders haben begonnen. Der ASC Schlanders/Raiffeisen, Sektion Fußball, weist darauf hin, dass alle Mädchen und Buben im Alter von 5 bis 14 Jahren zur Teilnahme am Halbtages-Camp, das vom 4. bis zum 8. August in der Sportzone in Schlanders stattfindet, eingeladen sind. Das Junior Camp ist auch für nicht Fußballer/ innen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Alle Teilnehmer/

innen benötigen ein ärztliches Zeugnis. Mehr Informationen gibt es im Internet (www. fc-suedtirol.com) unter der Stichwort „Sommer Camps“. Auch das Anmeldeformular kann heruntergeladen werden. In Schlanders gibt die Sektion Fußball unter Tel. 348 2728238 detaillierte Auskünfte.  RED

IM GEDENKEN

Begrenzt ist das Leben Unendlich die Erinnerung

3. Jahrestag

Erich Gurschler Buschnwirt * 09.01.1948 † 20.06.2011

In Liebe und Dankbarkeit denken wir an dich ganz besonders beim Gedächtnisgottesdienst am Samstag, 21. Juni, um 18:30 in der Pfarrkirche Martell. Allen die daran teilnehmen und deiner gedenken ein herzliches Dankeschön! Deine Lieben 2. Jahrestag Weinet nicht über meine Abwesenheit, ich werde euch vom Himmel lieben, so wie ich euch auf Erden geliebt habe.

Elisabeth Wwe. Rinner Kobald

In Liebe denken wir an Dich beim Gottesdienst am Samstag, 21. Juni um 20.00 Uhr in der Pfarrkirche Morter.

* 06.09.1920 † 17.06.2012

Deine Lieben

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Nähere Infos finden Sie unter: www.businesspool.it Business Pool GmbH - Tel 0471 301896 - Fax 0471 973837 - info@businesspool.it

IMPRESSUM Geschäftsleitung: Elke Ziernhöld Serkretariat/Anzeigen/Werbung: Daniel Trafoier: Tel. 0473 621715 ; info@dervinschger.it Helene Bernhard: Tel. 347 32 00 534; sekretariat@dervinschger.it Irene Niederl: Tel. 347 89 58 469 Grafik: Morgan Fouqueau, Thomas Zagler: grafik@dervinschger.it Verantwortlich im Sinne des Presserechtes: Josef Laner (sepp): redaktion@dervinschger.it Stellvertr.: Ingeborg Rechenmacher (inge) Redaktion: Daniela di Pilla Stocker (DANY), Andrea Kuntner (AN), Günther Schöpf (S), Manni Strimmer (MS), Rudi Mazagg (RM), Oskar Telfser (OSSI), Oliver Kainz (OK), Silvia Gasser (SG), Katharina Hohenstein (KAT), Andrea Perger (ANP), Hochw. Georg Martin, Nadege de Oliveira (NADE), Friedrich Haring (FRIE), Jasmin Mair (JAM), Jon Manatschal (JM), Hermann Schönthaler (HS), Christian Zelger (Z), Michael Andres (AM), Manuel Gruber (MG), Redaktion (RED).

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Vinschger Nr. 23 vom 18.06.2014  
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