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Arbeiten oder Studieren? UMFRAGE UNTER MATURANTEN

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Mals im Vinschgau

NR. 22 (662) - 12.06.2014 - I.P. 22 JG

SEILBAHN UNTERSTELL • NATURNS


VINSCHGER GESICHTER

HANS MORIGGL Burgeis Foto: sepp


KOMMENTAR

Ein Gehalt muss sich lohnen

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Gesellschaft

RUDI MAZAGG

Man geht bekanntlich arbeiten, um sich seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Mittlerweile hat sich die Vorstellung der Einkommenszusammensetzung dank unserem unübersichtlichen Sozialsystem grundlegend verändert. Häufig werden nun Lohnvereinbarungen so getroffen, dass man am Ende des Jahres nur soviel auf dem Lohnzettel hat, damit man unter bestimmte Einkommensgrenzen fällt und somit das Anrecht auf diverse Beiträge nicht verliert. Ein zusätzliches Einkommen eines Ehepartners würde daher für das Familieneinkommen fast nur Nachteile mit sich bringen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind oft gut gemeint aber in der Praxis schlecht getroffen. Die Mittelschicht kann häufig nur mehr auf der Einkommenserklärung als solche eingestuft werden, während der Unterschicht mit den verschiedenen Begünstigungen am Ende des Monats mehr zum leben bleibt. Laut einer Studie ist die Steuerlast für den italienischen Mittelstand auffallend hoch, im Vergleich aller Steuern und Abgaben mit 65%, während der Prozentsatz in Deutschland knapp 50% beträgt. Durch solch hohe Steuern nimmt man dem Arbeitnehmer von seinem Einkommen zuviel und drängt ihn in eine Art Abhängigkeit. Dem Beschäftigten ein Einkommen zu garantieren, mit welchem er sich selbst erhalten könnte und nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen ist, würde wohl die Eigenverantwortung fördern und in der Folge, wie es der Renten­experte Helmuth Renzler ausdrückt, weniger „Handaufheber“ geben. redaktion@dervinschger.it

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Sport

Kultur

4 VINSCHGER THEMA 4 Vinschgau

Umfrage unter Oberschulabsolventen

6 VINSCHGER GESELLSCHAFT 6 Mals

Hoffen auf „Europäischen Dorferneuerungspreis 2014“

7 Mals

Rekurs gegen Volksabstimmung

8 Schluderns

Nicht alles in Butter

9 Göflan

„Molsr Bio Kefr“

10 Martell

„Herz Ass“ in der Hand

11 Rom/Schlanders

Preis für Schüler-Video

19 Schlanders

Aido-Gruppe im Aufbau

7 12

LESERBRIEFE

12 Naturns

Gut durchdachte Altbausanierung

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VINSCHGER KULTUR

20 Frangart/Morter

Werner Tscholl, der Baumeister

21 Latsch

„Die Verwandlung“ zum Dritten

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VINSCHGER SPEZIAL

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Rund ums Haus

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VINSCHGER SPORT

24 Partschins

50 Jahre ASV

25 Glurns

Festtag für den Fußball-Nachwuchs

27 Martell

Biathlon: Stolz auf Jugendarbeit

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VINSCHGER MARKT

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Kleinanzeigen

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VINSCHGER VERANSTALTUNGEN

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VINSCHGER THEMA

Was soll ich nach der Matura machen? Reisen, Erfahrungen sammeln, Arbeit oder doch ein Studium? In Zeiten von immer steigender Jugendarbeitslosigkeit und einer endlosen Anreihung von verschiedenen Studienmöglichkeiten sowie einer starken internationalen Vernetzung ist die Entscheidung über die persönliche und berufliche Zukunft nach der Oberschulzeit nicht einfacher geworden. der Vinschger sprach mit 16 Maturanten/innen des Oberschulzentrums Schlanders. Erfahrungen im Großstadtleben machen und die tolle Zeit des Studiums erleben. Anschließend würde ich gerne in diesem Bereich arbeiten.

MANUEL TSCHOLL: Die Entscheidung für ein richtiges Studium ist schwer, aber wenn man richtig an die Sache heran geht, hat man gute Chancen später auch eine Arbeit zu finden.

MILENA RAINALTER (RECHTS): Ich weiß

KATHRIN RENNER: Ich werde nach meinem Maturaabschluss am Institut für Translationswissenschaft in Wien studieren. Außerdem hoffe ich, dass ich den Sprachtest für die Aufnahme bestehe und ich glaube, dass es besser wäre Chinesisch und Japanisch zu studieren, aber meine Interessen liegen eher in den Sprachen Italienisch, Französisch und Englisch. Zudem hoffe ich auf eine passende Arbeit, aber Sprachenlernen ist immer eine gute Voraussetzung.

GEORG PRUGGER: Ich möchte an der Fachhochschule Kufstein studieren, wobei ich bald eine Aufnahmeprüfung machen muss, da es sehr viele Bewerber gibt. Sollte es nicht klappen, werde ich mir eine andere Studienrichtung suchen und mich LUDWIG ANDRES: Ich bin noch unentdann im nächsten Jahr wieder an schlossen, ob ich ein Studium beder Fachhochschule bewerben. ginnen oder arbeiten sollte. Sollte ich nach der Matura für ein Jahr Arbeit im Vinschgau finden, würde ich arbeiten, um Geld für das Studium zu verdienen, und dann im darauffolgenden Jahr ein Studium beginnen. Hierbei bin ich mir sicher, dass man das Studentenleben erlebt haben muss. GABRIEL JÖRG: Ich werde nach dem Abschluss der Matura Informatik und Geschichte auf Lehramt studieren und ich hoffe, dass ich anschließend eine passende Arbeitsstelle finde.

noch nicht was ich studieren will. Deshalb werde ich nach dem Abschluss der Matura ein Au-pair-Jahr in Amerika absolvieren, um neue Erfahrungen zu machen und meine Englischkenntnisse zu verbessern. ANNABEL HERKSTRÖTTER: Ich möchte im nächsten Jahr Psychologie SOFIE MORETTI (LINKS): Wahrschein- studieren, aber ich weiß noch nicht lich werde ich Kriminologie stu- wo, und zudem ist es so, dass sehr dieren, aber ich weiß noch nicht, viele dies studieren wollen. Deswo ich das machen werde. Zudem halb kann ich meine Chancen weiß ich noch nicht genau, welchen nicht einschätzen, aber wenn ich Beruf ich später ausführen möchte, das Studium abschließen kann, aber sicherlich etwas im Bereich habe ich große Chancen Arbeit zu Psychologie. Zudem möchte ich finden. So möchte ich am liebsten RICCARDO SILLER: Ich möchte gerne nach der Matura die Welt erkunden, im Bereich Einwanderung arbei- Forst- und Agrarwissenschaften in um so neue Erfahrungen zu machen. ten. Wien studieren. Hier möchte ich

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TAMARA LECHTHALER: Ich möchte

nicht gleich nach der Matura ein Studium aufnehmen, denn nach 13 Jahren in der Schule möchte ich mir eine Auszeit gönnen. Dabei möchte ich ein soziales Jahr mit Kindern in Afrika machen und ich freue mich schon drauf, dass ich dadurch eine neue Kultur und neue Men-


schen kennenlernen und meine Horizonte erweitern kann.

Medizinstudium, aber die Frage hierbei ist, ob ich den Aufnahmetest bestehe oder nicht, und ich werde wahrscheinlich in Innsbruck studieren. Anschließend möchte ich gerne in diesem Sektor eine Arbeit finden, aber in erster Linie ist für mich das Studium wichtig.

zin studieren, und falls der Aufnahmetest nicht gelingt, würde ich Biologie studieren. Aber trotzdem würde ich ein zweites Mal versuchen den Aufnahmetest zu bestehen, um so Medizin zu studieren.

PAUL MAIR: Was ich studieren soll, weiß ich noch nicht. Aber es ist PAUL RINNER: Ich weiß noch nicht, einfach so, dass ich mit dem Mawas ich studieren möchte. Dies ist turaabschluss an dieser Schule fast vor allem durch die große Anzahl studieren gehen muss und es reizt mich auch mehr, anstatt eine Aran verschiedenen Studien gegeben und deshalb ist es nicht gerade beitsstelle zu suchen. Entweder leicht die richtige Entscheidung zu möchte ich in Innsbruck oder in ANDREAS NIEDEREGGER: Ich würde Wien studieren. mich gerne in Deutschland in eitreffen. nem Studium auf Spielprogrammierung spezialisieren. Hierfür muss RENE PÖHLI: Ich möchte nach der ich ein Aufnahmegespräch be­ Matura in Innsbruck Geografie stehen und falls ich dies nicht schafstudieren. Geografie deshalb, weil fe, werde ich mich an anderen Unis in Deutschland bewerben. Wenn mich dies sehr interessiert und ich ziehe ein Studium der Arbeit vor, alles nicht klappt, dann werde ich weil es zurzeit nicht viele Stellenanmir für ein Jahr eine Arbeit suchen, gebote gibt und mit der Matura hat aber dann wieder probieren. man auch nicht so viele MöglichANDREAS PIRCHER: Mich reizt ein keiten. MARION FILIPOVIC: Ich möchte Medi- INTERVIEWS: MANUEL GRUBER

„Dreierpack“ für Kompatscher

Neue Aufgabe

Gruppenbild mit Landeshauptmann Arno Kompatscher SCHLANDERS - Drei konkrete Forderungen bzw. Wünsche des Bezirks Vinschgau brachten Bürgermeister und Gemeindevertreter aller 13 Gemeinden am 6. Juni bei einer Aussprache mit LH Arno Kompatscher im Haus der Bezirksgemeinschaft in Schlanders aufs Tapet. Wie Bezirkspräsident Andreas Tappeiner nach dem Treffen mitteilte, wird dem Bau der Technischen Fachoberschule in Schlanders (ca. 7,5 Mio. Euro) erste Priorität eingeräumt, gefolgt von der Verwirklichung der Umfahrung Kastelbell/Galsaun (ca. 60 Mio. Euro) und der Errichtung

eines Heims für die Sportoberschule auf dem Kasernenareal in Mals (ca. 8 Mio. Euro). Wie Tappeiner unterstrich, steht der Landeshauptmann hinter diesen drei Anliegen, „sodass wir überzeugt sind, dass die Umsetzung aller drei Vorhaben in den nächsten Jahren, jedenfalls noch innerhalb dieser Legislaturperiode beginnen werden.“ Der Schulbau in Schlanders könnte sogar 2014 anlaufen. Zumal die landesweite Prioritätenliste für Bauvorhaben noch nicht endgültig feststeht, habe man die Vinschger Prioritäten noch rechtzeitig depo-

nieren und dem Landeshauptmann mit auf den Weg geben können. ­Weitere Gesprächsthemen waren u.a. die Rückvergütung der Kosten für den Restmülltransport nach ­Bozen, die Gemeinden­finanzierung, die öffentlichen Ausschreibungen und der ­Nationalpark. Die gemeinde­ spezifischen Wünsche und Forderungen fielen laut Tappeiner relativ bescheiden aus.  SEPP

BOZEN/SCHLANDERS - Mit seiner Wahl zum neuen SVP-Landes­ sekretär hat der 28-jährige Manuel Massl (im Bild) aus Vetzan eine neue Aufgabe bzw. Herausforderung übernommen. Zusammen mit SVP-Obmann Philipp Achammer will Massl, seines Zeichens auch Vizechef der JG und Gemeindereferent in Schlanders, vor allem ver­suchen, das Vertrauen der Menschen in die Politik zurückzugewinnen. Es war vor allem der Rentenskandal, der das Vertrauen tief erschüttert hat. Um die Finanzen braucht sich Massl nicht direkt zu kümmern. Diese Aufgabe übernimmt der wiedergewählte EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann als Vorsitzender des neuen Finanzausschusses. Die SVP-Kasse steht bekanntlich mit ca. 5 Mio. Euro in der Kreide.  SEPP DER VINSCHGER 22/14

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Abschließende Gesprächsrunde mit den Juroren.

„besser.leben“ Die Gemeinde Mals ist eine der 29 Kandidaten für den „Europäischen Dorferneuerungspreis 2014“. Juroren sind beeindruckt. MALS - Dörfer und Landgemeinden in ihrem Engagement be­stätigen, sie zu weiteren Aktivitäten motivieren und den Erfahrungsaustausch mit anderen ländlichen Gemeinden in Europa fördern. Das ist das Ziel des „Europäischen Dorferneuerungswettbewerbs“, den die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung seit 1990 im Zweijahresrhythmus ausschreibt. Der Wettbewerb 2014 steht unter dem Motto „besser.leben“. 29 Dörfer bzw. Gemeinden aus 12 verschiedenen Staaten von B ­ ulgarien bis zu den Niederlanden nehmen daran teil. Mitmachen kann nur eine Gemeinde pro Region. Für Südtirol ist das Mals. Um sich ein konkretes Bild vor Ort machen zu können sowie Gespräche mit den Verwaltern und der Bevölkerung zu führen, begaben bzw. begeben sich die Mitglieder der internationalen und interdisziplinären Wettbewerbsjury gruppenweise auf Tournee. In Mals war es am 5. Juni soweit. Drei Juroren aus Belgien, Deutschland und Österreich waren vor Ort, um zu überprüfen und zu bewerten, ob die Wirklichkeit mit dem, „was uns in den Bewerbungsunterlagen übermittelt wurde, auch tatsächlich überreinstimmt“, wie es Peter Schawerda, der Juror aus ­Österreich, dem der Vinschger gegenüber auf den Punkt brachte. Bewertet werde in erster Linie, „wie die teilnehmenden Dörfer bzw. Gemeinden auf die

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am Beginn des Entwicklungsprozesses festgestellten Stärken und Schwächen sowie internen und externen Gefahren und Chancen reagiert haben.“ Dabei gehe es einerseits um konkrete Maßnahmen und Projekte im Sinne einer wirtschaftlichen Entwicklung, der Schaffung zeitgemäßer sozialer Einrichtungen, der Architektur, Siedlungsentwicklung, Ökologie und Energieversorgung sowie um kulturelle Initiativen und Weiterbildungsaktivitäten. Aber auch die gewählten Methoden und verfolgten Strategien werden beleuchtet, die von einem ganzheitlichen Ansatz, einer Orientierung in Richtung Nachhaltigkeit sowie von Bürgerbeteiligung, Eigen­initiative und Kooperationsbereitschaft gekennzeichnet sein sollen. Der in Mals begutachtete Zeitrahmen umfasst laut ­Schawerda die Zeit seit dem Amtsantritt von Bürgermeister Ulrich Veith und seinen Mitverwaltern im Jahr 2009 bis jetzt.

werden die Entwicklungen in den Teilnehmergemeinden beurteilt. Es gehe darum festzustellen, ob sich die Bevölkerung tatsächlich mit neuen Strukturen, Projekten, Vorhaben und Entwicklungsansätzen identifiziert. „Eine Struktur zum Beispiel kann noch so schön ausschauen, aber wenn sie nur von oben angeordnet oder aus privater Profitgier errichtet wurde, steht sie als Fremdkörper da, als etwas, hinter dem die Menschen nicht stehen.“ Auf die Frage, was ihn in Mals am meisten beeindruckt hat, meinte der Juror: „Die Bemühungen um Transparenz und aktive Mitbeteiligung der Bürger auf möglichst allen Ebenen. Das war auch einer der wichtigsten Punkte im Wahlprogramm von Ulrich Veith im Jahr 2009.“ Positiv überrascht worden seien die Juroren noch von vielen weiteren Dingen, so etwa von der Nutzung alter Bausubstanz, der Aufwertung des Bahnhofs mit Carsharing (Gemeinschaftsautos), Elektro-Mobilität und weiteren Ansätzen im Sinne einer zeitgemäßen, nach„Harte“ und „weiche“ Kriterien haltigen Mobilität. Als besonderes Nach welchen konkreten Kri- Novum sei von allen die geplante terien werden die Bewertungen Volksabstimmung bezüglich des vorgenommen? Schawerda: „Es Verbotes von Pestiziden auf Gegibt so genannte harte Kriteri- meindeebene empfunden worden. en, bei denen all das unter die Lupe genommen wird, was wir Pestizide: „Eine super als Juroren sehen, messen und Thematisierung“ feststellen können.“ Aber auch nach „weichen“, aber deswegen „Ich war zunächst sehr skeptisch, nicht weniger wichtigen Kriterien weil ich der Meinung war, dass hier

einer Mehrheit erlaubt wird, über eine Minderheit abzustimmen“, sagte Schawerda. Nach näherem Hinsehen aber und nach dem Bekanntwerden der Details, etwa jenem, dass begüterte Obstbauern von auswärts Grünflächen in Mals kaufen, um Obst anzubauen, habe er seine Einstellung dazu geändert: „Ob das Ganze juristisch hält, weiß ich nicht, jedenfalls ist es zu einer europaweit wohl einmaligen, super Thematisierung gekommen., wobei die Gesundheit im ­Mittelpunkt steht.“ Der Einsatz von Pestiziden sei ein europa- und weltweites Thema. Entscheidung fällt Ende Juni Der Gewinner des Europäischen Dorferneuerungspreises 2014 wird Ende Juni in München ermittelt. Neben dem eigent­lichen Preis sind auch Auszeichnungen für „Herausragende ganzheitliche Entwicklungsprojekte“, für „Besondere Leistungen in mehreren Bereichen der Dorfentwicklung“ sowie für „Besondere Leistungen in einzelnen Teilbereichen der Dorferneuerung“ vorgesehen. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen einer mehrtätigen Veranstaltung am 12. September 2014 in Vals in der Schweiz, der Siegergemeinde des Wettbewerbes 2012.  SEPP


LESERBRIEFE

Rekurs gegen Abstimmung

VOLKSABSTIMMUNG MALS Nach vielen Jahren ist es gelungen, auf die Folgen der landwirtschaftlichen Monokultur (Pestizide, ihre gesundheitlichen Risiken usw.) und die Schieflage von uns einheimischen Vieh- und Ackerbauern aufmerksam zu machen. Sogar die Landespolitik hat sich - endlich - dafür interessiert: das ist schon mal ein Riesenerfolg. Da wir bisher nur mit leeren Versprechungen hingehalten wurden, haben wir diese Volksabstimmung initiiert. Die Problematik wird nun in allen Gesellschaftskreisen thematisiert und jeder kann und soll sich eine Meinung bilden, auch das ist ein Erfolg. ALEXANDER AGETHLE, SCHLEIS, 04.06.2014

LAATSCH CALVA Es besteht die Gefahr, dass das Felsmassiv oberhalb der Calva Brücke in einem Mal abrutscht. Das wären tausende Kubikme-

ter an Material. Die Felsen lösen sich immer mehr im oberen Steilhang. Immer wieder stürzen kleinere Felsen hinunter bis in den Rambach und hinterlassen große Staubwolken. Große Lärchen wurden bereits umgerissen. Sollten die Felsen in einem Mal kommen, dann ist der Wald abrasiert und der Rambach zugeschüttet, ebenso die neu gebaute Straße und der Radweg. Immer wieder halten Autofahrer und Radfahrer an und machen Fotos. Sollte in diesem Moment der Steinschlag kommen, gibt es kein Entrinnen mehr. SIEGFRIED PRIETH, GLURNS, 03.06.2014

MALS - Gegen die für den Zeitraum vom 18. Juli bis 1. August geplante Volksabstimmung in der Gemeinde Mals bezüglich des Verbotes zur Ausbringung von Pestiziden wird Rekurs eingebracht. Dies bestätigte am Montag Gerold Frank von der Plattform „Bäuerliche Zukunft Mals“ dem der Vinschger. Eingebracht werde der Rekurs nicht von der Plattform, sondern von Landwirten und anderen Betrieben bzw. Privaten. „Schließlich wären nicht nur Landwirte betroffen, sondern zum Beispiel auch die Besitzer von Gärten“, so Frank. Als Hauptgrund für den Rekurs werde angeführt, dass es nicht in die Zuständigkeit der Gemeinde falle, eine derartige Volksabstimmung durchzuführen. Frank plädiert nach wie vor dafür, „sich zusammen zu setzen und gemeinsam eine Lösung zu finden.“ Eine Volksabstimmung sei der falsche Weg. Außerdem wäre es schon rein rechtlich gesehen schwer, im Anschluss an die Abstimmung eine etwaige Verordnung umzusetzen. Was die Rekursfrist betrifft,

sei man in der Zeit. Johannes Fragner-Unterpertinger vom Promotorenkomitee für eine pestizidfreie Gemeinde Mals hingegen präzisiert, dass die Staatsadvokatur in einem Gutachten nicht die gesamte Fragestellung als falsch begutachtet, sondern nur jenen Teil, der sich auf das Verbot des Einsatzes von Pestiziden bezieht. Abgesehen davon erachten Europaund Verfassungsrechtler „unsere Argumentation als viel stichhaltiger als jene der Staatsadvokatur.“ ­Juristische Fachleute und Richter seien überdies der Meinung, „dass auch das Verbot des Einsatzes von gesundheitsgefährdenden Pestiziden durchaus in die Zuständigkeit einer Gemeinde fällt.“ Fragner-Unterpertinger erinnert auch daran, das die Entscheidung der Kommission, wonach die Volksabstimmung zuzulassen ist, 5 Wochen öffentlich ausgehangen hat, um eventuell angefochten werden zu können. Die Entscheidung der Kommission wurde aber nicht angefochten.  SEPP

PR-INFO

Am 14. Juni auf zum Veits - Markt Das Organisationskomitee hat sich auch heuer wiederum bemüht, den Veits - Markt am Tartscher Bühel einfallsreich zu gestalten. Er findet am 14. Juni statt, da der 15,. der eigentliche Markttag, auf einen Sonntag fällt. Neben dem Krämermarkt steht der Bauernmarkt im Mittelpunkt mit hofeigenen Produkten aus der Umgebung. Unterhaltung und Spaß ist auch für Kinder angesagt: Musik mit jungen Musikanten, Schminken, Reiten, Basteln mit dem VKE Mals; der beliebte Clown “Pipsi” wird ebenso dabei sein. Zudem dürfen die Kinder mit einem Flohmarkt auf einem eigenen Stand gut gebrauchte Gegenstände verkaufen, tauschen und verschenken. Der Markt am Tartscher Bühel ist demnach auch für die Schüler ein willkommener Ferienbeginn. Für Speis und Trank ist ebenso bestens gesorgt mit den Vereinen von Tartsch, und zwar mit der

Schützenkompanie mit heimischen Spezialitäten am “Bohnanger”, dem Sportverein Tartsch am Eisplatz, mit der Freiwilligen Feuerwehr am Hauptplatz sowie mit dem Kirchenchor mit Kaffee und Kuchen nahe dem Dorfplatz. Ein Dank geht an alle freiwilligen Helfer und an die Sponsoren. Der Künstler Florian Eller hat auch heuer ein gelungenes Plakat für den „Veits-Morkt“ gestaltet. DANY

Marktstände St. Veits-Markt 2014 Brigitte Gemassmer: Selbst gemachter Schmuck Spinnrad, Haller Franz: Schafwollprodukte Wolf Christine: Aloe Vera Produkte Spenglerei Egger Alfons & CO KG: Glasschmuck Bucher Roland: Honig Ausserloretzhof, Tappeiner Günther: Spirituosen

Tappeiner Thomas: Schokoladen Gamsegghof, Hohenegger Karl: Käse Günther Masnovo: Spiel- und Geschenksideen Rolf Pollack: Bücher Haller Elisabeth: Keramik und Puppen Riffesser: Markus Honig Pixner Gotthard: Wurst und Speck Hofbäckerei, Folie Cilli/Othmar: Hofbäckereiprodukte Werkstatt Sulai, Klaus Marth: Produkte aus handgeschöpften Papier Gfrillerhof, Bernhard Bauer: Säfte, Marmeladen, Gemüse Weberhof, Klotz Irmgard: Weiden, Geflechte Wolllust Schaumparty, Andrea Prepstl: Filzerzeugnisse Christina Zelenka: Keramik Fatima Ghazali: Henna- Tattoos Egghof, Esther Hochenberger: Ziegenkäse Beate Patscheider: Handgefertigte Filztaschen Monika Braunhofer: Handgefertigte Taschen aus Traktorgummi Brennerei, Secci Alessandro: Schnäpse

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Auch die dritte Sitzung des neuen Gemeinderates fand im Kulturhaus statt und wurde wiederum von vielen Bürgerinnen und Bürgern mitverfolgt.

Nicht alles in Butter Gemeindeausschuss steht. Alle vier Gruppen vertreten. Wegmann: „Besser eine solche Lösung als Neuwahlen“ SCHLUDERNS - Er sei von seinen Prinzipien abgegangen, „aber nur deshalb, um neuerliche Neu­ wahlen zu verhindern.“ So begründete Bürgermeister Erwin Wegmann bei der Gemeinderatssitzung am 3. Juni seinen Vorschlag für die Zusammensetzung des neuen Gemeindeausschusses. Wegmann war - gelinde gesagt über seinen Schatten gesprungen und hatte sich einen Vorschlag zu eigen gemacht, der von der Liste „Mitnond“ aufs Tapet gebracht und auch von der SVP und den Freiheitlichen unterstützt worden war. Es handelte sich im Grunde um den einzigen Vorschlag, für den nach zwei misslungenen Anläufen bei der letzten Möglichkeit am 3. Juni eine Mehrheit zu erwarten war. Im neuen Ausschuss, dem 9 Räte in geheimer Abstimmung zustimmten, während ihn 5 Räte ablehnten, sind alle politischen Kräfte des Gemeinderates mit je einer Person vertreten: Astrid Reinstadler für „Mitnond“, Romina Eberhöfer für die Freiheitlichen, Martin Rainalter für die SVP und BM Erwin Wegmann für die Bürgerliste. Wenngleich dieser Vierer-Vorschlag seinen persönlichen Überzeugungen nach wie vor zuwider laufe, „bringe ich ihn zur Abstimmung, damit die bisherigen Diskussionen und Streitereien ein Ende finden und endlich zum Wohl der Bevölkerung gearbeitet werden kann,“

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hatte Wegmann vorausgeschickt. Er und den Vertretern der Bürgerliste liege es fern, Neuwahlen vom Zaun zu brechen. Zur Erinnerung: Im neuen Gemeinderat sitzen 6 Vertreter der Bürgerliste, 6 der SVP, 2 der Liste „Mitnond“ und 1 der Freiheitlichen. „Das ist ein guter Start“

eine gute Ausgangssituation für eine gute Verwaltungstätigkeit. „Es gilt jetzt gemeinsam neu zu starten, ich für meine Person bin zur Zusammenarbeit bereit“, so Hauser. „Für uns als SVP war es nicht leicht, uns zu diesen Vierer-Vorschlag durchzuringen, aber er ist dennoch der beste,“ meinte Martin Rainalter. Dieser Vorschlag garantiere ein Gleichgewicht der Kräfte im Ausschuss: „Für eine außergewöhnliche Situation braucht es eine außergewöhnliche Lösung.“ Laut Astrid Astrid Reinstadler habe der Bürgermeister mit diesem Vorschlag Größe gezeigt. Sie freue sich auf die neue Herausforderung.

Vertreter der SVP, der Liste „Mitnond“ und auch Romina Eberhöfer von den Freiheit­ lichen begrüßten hingegen den Vierer-Vorschlag. Peter Paul Trafoier etwa freute sich, „dass sich der Bürgermeister von der Vierer-Lösung inspirieren ließ. Jetzt kann endlich wieder Friede einkehren.“ Mirko Stocker und „Wirtschaft nicht vertreten“ Heiko Hauser sprachen von einem guten Start, einer Garantie Ganz andere Töne schlugen für maximale Transparenz und Vertreter der Bürgerliste an, aus

Bürgermeister Erwin Wegmann (links) und seine drei Mitverwalter Astrid Reinstadler, Martin Rainalter und Romina Eberhöfer.

deren Reihen wohl die Nein-Stimmen gekommen sein dürften. Martha Innerhofer Frank etwa meinte, dass die Wählerinnen und Wähler der Bürgerliste angesichts des Zuspruchs, den die Bürgerliste erfahren hat, nicht zufrieden sein werden. Die Landwirtschaft sei jetzt nicht mehr im Ausschuss vertreten. „Wirklich kompromissbereit waren nur wir von der Bürgerliste“, so Martha Innerhofer Frank. Auch Brigitta ­Stecher Parth gab zu bedenken, dass es keine direkte Vertretung der Wirtschaft im neuen Ausschuss gebe. Zum schwierigen Zustandekommen des Ausschusses haben übrigens auch die neuen staatlichen Bestimmungen bezüglich der Vertretung der Geschlechter und der Anzahl der Referenten beigetragen. Erwin Wegmanns Ankündigung, dass im Falle einer Gesetzesänderung, mit der zum Beispiel die Zahl der Referenten wieder erhöht wird, dies der Bürgerliste zugute kommen sollte, stieß sofort auf Widerstand. Falls dies eintritt, entscheidet nicht der Bürgermeister, sondern die Mehrheit, hieß es mehrfach. Zu Schwierigkeiten bei der Zusammensetzung der Ausschüsse dürfte es nach den landesweiten Gemeinderatswahlen 2015 in vielen Gemeinden Südtirols kommen.  SEPP


Die Prachtstücke der Käfer-Sammlung von Franz Pircher; nur der „Malsr Bio Kefr“ (ganz rechts) ist noch nicht ganz ausgereift.

„Molsr Bio Kefr“ GÖFLAN - In der Gemeinde Mals

soll vom 18. Juli bis zum 1. August darüber abgestimmt werden, ob die Ausbringung „sehr giftiger, giftiger, gesundheitsschädlicher und umweltschädlicher chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel und Herbizide“ verboten werden soll. Franz Pircher aus Göflan, vulgo Murrn-Franz, widmet sich dem Thema Pestizide und weiteren Anliegen der Landwirtschaft auf seine, sprich ironische Art. Er will die Probleme mit eigens entwickelten Göflaner

Marmor-Käfern lösen. „Die Untersuchungen in unseren Labors ergaben, dass mit Ausnahme des ‚Malsr Bio Kefrs’ bereits alle Käfer einsatzbereit sind“, scherzt Franz. Gegen den Besenwuchs kann man mit den Käfern ebenso erfolgreich vorgehen wie gegen den Schorf. Ein eigener Käfer vertilgt zudem ungute Sachen in den Böden. Der jüngste, funktionierende Käfer ist der „Göflaner Marmor Dino“, der auf Hagelnetze losgeht. Konkret könnte er in Glurns zum Einsatz kommen. Sein Erfinder: „Man

braucht den ‚Dino’ nur auf die Stadtmauer zu stellen und schon rückt er allen Netzen und Folien im Umkreis der Stadtmauern zu Leibe.“ Den höchsten Wirkungsgrad erreiche man, wenn mehrere Käfer gleichzeitig auf derselben Fläche zum Einsatz kommen. Noch nicht ganz ausgereift sei hingegen der „Malsr Bio Kefr“. Er sei zwar grundsätzlich menschen- und tierfreundlich, aber darauf abgerichtet, jede Art von Pestiziden und Herbiziden zu fressen. Demnach gehe er auf alles

los, was irgendwie mit Giften zu tun hat. Das könnte dazu führen, dass Tiere, die mit Antibiotika behandelt werden, oder Menschen, die Medikamente einnehmen oder Kosmetikartikel benützen, nicht „unbeschadet“ bleiben. Dieses störende Detail gelte es noch SEPP auszumerzen. 

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Zuversicht in Martell mit (v.l.): Georg Altstätter, Günther Botschen, Martin Stricker, Josef Bernhart, Günther Pircher, Reinhard Staffler, Roland Gluderer, Alexander Mair, Viktor Campestrini und Andreas Januth

„Herz Ass“ in der Hand

Es hätte ein Krisengipfel werden können, aber im Rückblick auf das ESFProjekt zur Talentwicklung entstand viel versprechende Aufbruchstimmung. MARTELL - Geplant war ein Resümee über das ESF-Projekt „Entwicklung und Umsetzung des Markenprofils Marteller Beerental“. Nach schwungvollem Begrüßungsauftakt durch Eurac-Vertreter Josef Bernhart blendete Martin Stricker, Regionalentwicklungsgenossenschaft Martell 3B, noch einmal die Projektschritte durch und stellte als „greifbare“ Ergebnisse die Informationsbroschüre „Marke Martell“, das neu konzipierte „Taljournal“ und die Broschüre „Südtiroler Erdbeerwelt“ vor. Er verwies auf das Konzept eines Beschilderungs- und Leitwegesystems in Zusammenarbeit mit der Eurac, auf die Zusammenarbeit mit MPreis und dem MPreis-Reisebüro „Check-In“ und nannte

den Erfahrungsaustausch mit dem Burgenländer „Kaiser der Paradeiser“ Erich Stekovics. Die Entwicklung des „Rennrad Apps Giro-Challenge Martell“ erläuterte Josef Bernhart. Marken-Experte und Unternehmensberater Günther Botschen, Universität Innsbruck, übernahm die Rolle eines leicht provozierenden Moderators, der hartnäckig von den Anwesenden wissen wollte, wo die „zentralen Hebel“ zu finden seien, um konkret etwas zu bewegen. Viktor Campestrini, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Tee-Firma Viropa, war neu in der Runde, aber seine Wortmeldung hatte zündende Wirkung: „Ihr habt die Herz Ass in der Hand. Beeren können viele produzieren, aber ein Beerental

habt nur ihr hier.“ Eindringlich forderte er Bürgermeister Georg Altstätter, Tourismuspräsident Günther Pircher, Touristiker Roland Gluderer, HGV-Obmann Alexander Mair, den Leiter des Nationalparkhauses CulturaMartell Ralf Wallnöfer und als weiteren Neueinsteiger MEG-Obmann Reinhard Staffler auf, immer an die Bauern, an die Produzenten zu denken. Sie immer und überall einzubeziehen, auf den Wert des Produkts Erdbeere zu vertrauen und durch Veredelung einen Mehrwert anzustreben. Hier hakte Günther Botschen ein und fragte den Obmann, ob es nicht an der Zeit sei, sich entschlossen der Sortenfrage zu stellen. Staffler warnte davor, etwas übers Knie zu brechen. Es dürften keine Feh-

ler wiederholt werden. Botschen erinnerte an das Beispiel Stekovics und auf seine Einnahmen aus den Hofführungen. Konkret schlug er „Verkostungsfelder“ im Tal vor. Worauf Bürgermeister Altstätter einwarf, dass Martell keinen Stekovics habe und dass die Besucher weniger wegen der Produkte, sondern wegen der Inszenierung kämen. Botschens Antwort: „Ihr habt keinen Stekovics, aber ein wunderschönes Tal.“ HGV-Obmann Mair fand es entscheidend, die vielen guten Partnerschaften weiter zu pflegen und zusammenzuhalten. Das Schlusswort durfte Unternehmer Campestrini sprechen: „Uns hat nicht der Erfolg weiter gebracht, S sondern der Misserfolg.“ 

A PILLELE FIR DI SEAL

Gott und der Regenschirm?! Während eines Besinnungswochenendes der Katholischen Studierenden Jugend wurden die TeilnehmerInnen aufgefordert, einen „Brief an Gott“ zu schreiben zu der Frage: „Was ich Gott sagen würde, wenn ich ihm einen Brief schriebe.“ Ein siebzehnjähriger Jugendlicher schreibt: „Heute habe ich über dich nachgedacht. Das kommt selten vor. Du bist ein vergessener Gott. Ich habe dich vergessen, so wie ich oft meinen Regenschirm vergesse. Zuerst merke ich es nicht und es geht auch ohne. Aber wenn es dann plötzlich regnet, fällt er mir wieder ein, weil er mir fehlt. So geht es mir auch mit dir. Die meisten, die ich kenne, kommen auch ohne dich gut aus. Ich glaube, es ist nicht recht, dass ich mich von dir abgenabelt habe. Es macht mich bedrückt. Ich habe dir so viel zu sagen. Meine Fragen - zu wem kann ich damit kommen, wenn nicht zu dir? Zu Vater oder Mutter? Bei uns zu Hause wird über Religion nicht gesprochen. Zu meinen Freunden? Sie würden mich lächerlich machen. Zum Pfarrer? Der hätte ja doch keine Zeit. Alle sind getauft, aber von ihrem Glauben zeigen sie nichts. Es fällt mir so schrecklich schwer, allein an dich zu glauben.“ - Liebe Vinschgerinnen und Vinschger! Paul Jakobi trifft mit diesem Beispiel den Nagel auf den Kopf. Lasst auch uns einen Brief an Gott schreiben! Mit herzlichen Segensgrüßen verbleibt MARTIN GEORG JOHANN, PFARRER VON PRAD UND LICHTENBERG 

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Preis für Schüler-Video SCHLANDERS - 50 Mittel- und Oberschulen aus ganz Italien haben sich an einem Video-Wettbewerb beteiligt, den die Vereinigung ACLE (Associazione Culturale Linguistica Educational) ausgeschrieben hatte. Bei der Prämierung der 5 besten Videos am 17. Mai in Rom wurde bekannt gegeben, dass die Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Klasse Mittelschule der Grund- und Mittelschule mit italienischer Unterrichtssprache in Schlanders „Giovanni XXIII“ den 4. Platz erreicht hatten. Sie hatten die Jury mit dem englischsprachigen Kurzfilm „The end oft the world“ überzeugt. Die Englischlehrerin Mariantonia Cerrato hatte ihnen beim Erstellen des Drehbuchs,

Gruppenbild im Anschluss an die Preisverteilung.

bei den Aufnahmen und allen weiteren Arbeiten freien Lauf gelassen. Zumal das Schülerteam „The ­Lucky Group“ nicht nach Rom reisen konnte, wurde die Prämierung am 5. Juni im Beisein der Direktorin Vally Valbonesi, der Schulleiterin Luisa Pagani, der Schulreferentin Monika Holz-

ner Wunderer und der Schüler­ eltern in der Schule in Schlanders nachgeholt. Neben einem Tablet konnte die Gruppe noch weitere Sachpreise entgegennehmen. Im Film, den man im Internet ansehen kann (ACLE Video Concorso) geht es übrigens um einen auf einem Stick gespeicherten Virus,

der in falsche Hände gerät. Die Schlanderser Mittelschüler waren die einzigen, die einen Preis bekamen, bei allen anderen handelte es sich um Oberschulen.  SEPP

Zerstörung am Sonnenberg LATSCH - Der Vinschger Sonnenberg, insbesondere in der Gemeinde Latsch, steht bei Mountainbike-Touristen hoch im Kurs. Zahlreiche Trails begeistern die Biker. Doch nicht alle scheinen von der Beschilderung begeistert zu sein. „In den vergangenen Monaten wurden rund 25 Schilder mit roter Farbe besprüht und damit unbrauchbar gemacht“, ärgert sich Roman Schwienba-

cher, Vize-Präsident vom Tourismusverein Latsch-Martell. Die Vermutung liege nahe, dass sich einzelne Einheimische an den Mountainbike-Trails stören, und das „obwohl die Beschilderung vor zwei Jahren mit dem Einverständnis aller angebracht wurde“, so Schwienbacher. Sowohl die privaten Grundeigentümer, als auch Gemeinde, AVS und Land seien damit einverstanden gewe-

sen. Und außerdem funktioniere das Nebeneinander zwischen Wanderern und Bikern auf den wenigen Streckenabschnitten wo man sich in die Quere komme, hervorragend. Man hoffe nun die oder den Übeltäter ausfindig zu AM machen.  Ein mit roter Farbe besprühtes Schild.

Radeln nur mit Helm Skiunfälle

Bei Stürzen mit dem Rad, beim Inlineskaten oder Skateboarden wer felsenfest auf den Schiern steht im kannAuch es zu schweren Verletzungen kommen, besonders kann Deshalb: sich verletzen. Schi- Wichtig Kopfbereich! Radeln und Die Skatenmeisten nur mit Helm! Unfälle passieren ohne Fremdeinwirkung. ist, einen Helm vor dem Kauf anzuprobieren. Sicherheit muss Deshalbvor sollte man sichhaben. über Keiner eine Unfallverdabei Vorrang Modetrends ist davor gefeit, vonsicherung einem anderen niedergefahren werden oder aus Gedanken machen.zuSei es durch Unachtsamkeit bzw. aufgrund eines Hindernisses plötzlich zu eine Familienunfallversicherung oder durch stürzen. Und gerade bei einer Kollision mit einem Auto ein maßgeschneidertes Produkt für Jugendli- haben Pedalritter Skater äußerst schlechte Karten. che. und Wichtig istbekanntlich vor allem, den Invaliditätsfall

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NATURNS - Die Bauherren Karin Gamper und Andreas Raffeiner haben einen großen Bekanntenund Verwandtschaftskreis und daher viel Besuch und Einladungen. Ihre Altbauwohnung war klein strukturiert und bot kaum Platz für mehrere Gäste. Nach den Plänen des Innenarchitekten Manfred Wellenzohn aus Naturns führten sie eine komplette Sa-

nierung der Wohnung aus, nur die Fenstergrößen durften nicht verändert werden. Heute hat die Wohnung eine Nettowohnfläche von ca. 90 m², davon fallen allein auf den Wohnund Essbereich über 32 m². Diesem angeschlossen liegen die Küche mit integriertem Abstellraum, eine Diele mit Garderobenschrank, ein kleines, kuscheliges Tages-WC,

Behaglichkeit und dient gleichzeitig als Trennelement: im großzügigen Essbereich findet sich nun viel Platz für Gäste und zur Wand

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Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen bei Karin und Andreas.

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hin bietet sich die Designercouch als gemütliche Lese- und Fernsehecke an. Die ganze Wohnung präsentiert sich in einer zeitlos linearen Eleganz. Das helle Braun von Eichenholz, das Weiß der Möbel und als Kontrast das schwarze Metall bestimmen das Ambiente. Die maßgefertigten Innentüren, Trennelemente und die Küche sind mit einer samtigen, pflegeleichten Oberfläche versehen. An einigen Wänden wurden überraschende

Farbakzente gesetzt: ein frisches Blau in der Küche, Schlammfarbe im Wohnzimmer und ein anregendes Rot im Schlafraum. Eine hochwertige Beleuchtung mit spezieller Linsenoptik sorgt für verschiedene Lichtstimmungen, helle Vorhänge vermitteln eine gediegene Leichtigkeit. Der Duschbereich im Badezimmer wurde mit großformatigen Fliesen komplett ausgekleidet, der Duschboden läuft fugenlos in den Holzboden

über, ohne dass Wasser aus der Dusche dringen kann. Anstelle der alten Heizkörper wurde vollflächig Bodenheizung verlegt. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurde die Decke der Wohnung mit einer speziellen Schallisolierung versehen.

Die Umstrukturierung dieser Kleinwohnung in Naturns ist ein hervorragendes Beispiel, wie Altbausanierung interessant und zeitgemäß gelingen kann.  INGE

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PROGRAMM MAI – AUGUST 2014 Berufliche Weiterbildung im Gesundheits- und Sozialbereich Aufrichten der Wirbelsäule – Aufbaukurs Die Wirbelsäule stellt sowohl unser körperliches als auch unser seelisches Rückgrat dar. Sie ist die energetische und informative Verbindung zwischen Gehirn und Körper und so der Ausdruck der innerlichen und äußerlichen Haltung des Menschen. Theoretisches Wissen und vor allem praktische Erfahrungen sollen uns im Kurs diese Zusammenhänge deutlich machen und uns zu dieser sehr gezielten und zugleich sanften Arbeit am und mit dem Menschen hinführen.

Termin: Mi 09.07., 14.00 Uhr bis Fr 11.07., 16.00 Uhr Gebühr: 395,00 € (inkl. Skript) Leitung: Maximilian Huber, Susanne Schönewolf

Persönlichkeit Spiritualität des Herzens – Kontemplation – Stille – Klärung Dich nicht dem Denken, Vergleichen, Urteilen, den vielen Meinungen überlassen, sondern in die innere Stille finden. Dich öffnen für die Inspiration aus der Herzenstiefe, für das Sprudeln der göttlichen Quelle im Hier und Jetzt.

Naturwesen und Kraftplätze – Eine spirituelle Reise Mystische Plätze und majestätische Steine schenken uns Kraft und Ruhe, um ganz leise zu werden – um uns selber und unsere Umgebung mit allen Sinnen wahrzunehmen. Die Naturgeister eröffnen uns eine neue Sichtweise auf die Dinge des Alltags und zeigen uns, dass es auch ganz leicht sein darf, neue Wege zu gehen. Alte Muster und Verletzungen können der Erde übergeben werden.

Termin: Mo 30.06., 16.30 Uhr bis Fr 04.07., 13.30 Uhr Gebühr: 165,00 € (zzgl. U/V) Leitung: Elisa-Maria Jodl Termin: Mi 09.07., 18.00 Uhr bis So 13.07., 15.00 Uhr Gebühr: 240,00 € Leitung: Marina Sturm

Gesundheit Kompaktkurs „Wünschelruten-Gehen“ Diese Seminarwoche ermöglicht uns intensives praktisches Arbeiten mit der Rute an besonderen Plätzen. Vor Ort im Schloss Goldrain und an „Kraftplätzen“ in der Natur fühlen, messen und untersuchen wir verschiedene Phänomene und Qualitäten mit und ohne Rute.

Hausgemacht – Einmachen von Obst, Gemüse, Kräutern und Blüten Besonderen Wert werden wir auf die Verwendung von wenig Zucker legen (Stevia, Sukrin und Birkenzucker als Alternativen), auf pflanzliche Eindickungsmittel (Agar Agar, Apfelpektin und Johannisbrotkernmehl) und auf kurze Kochzeiten, um dadurch so viel Vitamine, Vitalstoffe und Eigengeschmack als möglich zu erhalten.

Köstliche Salate der Saison – Sommer-Salate, die es in sich haben Knackiges Saisongemüse, frische Blattsalate und viele weitere Zutaten sorgen für eine bunte Vielfalt an Salat-Rezepten. Abwechslungsreich, frisch, lecker und gesund, Salate zählen zu den beliebtesten Mahlzeiten im Alltag. Die vielen Variationen von unterschiedlichen Zutaten und Dressings lassen ihn nie langweilig werden – und wir geben Ihnen dazu viele neue Ideen!

Termin: Mo 30.06., 10.00 Uhr bis Sa 05.07., 13.00 Uhr. Gebühr: 240,00 € Leitung: Susanne und Thomas Schury Termin: Sa 05.07. Zeit: 14.00 bis 19.00 Uhr Gebühr: 50,00 € Leitung: Dorotea Hölzl

Termin: Sa 12.07. Zeit: 10.00 bis 16.30 Uhr Gebühr: 45,00 € Leitung: Gertrud Gummerer

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Programm | 05/2014 – 08/2014

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Hormon-Yoga – Nach Dinah Rodrigues Hormon-Yoga besteht aus klassischem Hatha-Yoga, spezieller Atmung und Energietechnik. Es kann helfen, hormonellen Störungen vorzubeugen und Beschwerden entgegen zu wirken, die durch ein Ungleichgewicht entstehen. Ein gut funktionierendes Hormon-System trägt dazu bei, biologisch jung zu bleiben. Das 35-minütige „Hormon-Yoga-Übungsprogramm“ kann von jeder/jedem auch ohne vorherige Yogakenntnisse erlernt werden.

Termin: Mo 18.08., 10.00 Uhr bis Di 19.08., 16.30 Uhr Gebühr: 135,00 € Leitung: Maria E. Schmid

Freizeit Rio Flamenco – Bewahren Sie Haltung! Die Grundlage des Flamencos ist eine aufrechte Körperhaltung und die Arbeit daran kann sowohl für die Prävention von Fehlhaltungen als auch für die Verbesserung der nonverbalen Kommunikation verwendet werden. Der Workshop richtet sich an Menschen, die Ihre Leidenschaft fürs „Bodentelegramm“, dem tanzenden Klopfen und Stampfen auf den Boden, mit großer Freude und Energie umsetzen möchten.

Patchwork ist mehr als kreatives Arbeiten – Mein erster Quilt Wollten Sie schon lange eine Patchwork-Decke nähen? Dann ist das Ihr Kurs! Bei Pia Inderbitzin können Sie das Patchwork-Quilt-ABC erlernen. Unter fachkundiger Leitung nähen Sie Ihren ersten Quilt. Gezeigt wird ein einfaches Blockmuster mit Variations-Möglichkeiten. Der Kurs vermittelt das Basiswissen und zeigt in klaren Schritten die diversen Arbeitsgänge. Dieser Kurs ist sowohl für NähanfängerInnen wie auch für Fortgeschrittene geeignet.

Tanzend kreuz und quer durch Europa – Der internationale Folkloretanz Unterschiedliche Rhythmen, Tanzgattungen und –stile erwarten die tanzhungrigen Beine – mal schnell, mal langsam, meist im Kreis, teils als Paar oder in der Formation. Im Mittelpunkt stehen Kreistänze, Quadrillen und Mixer. Eine bunt gemischte Auswahl an leichten bis mittelschweren Tänzen!

Freies Flechten Ihr habt Grundkenntnisse im Flechten und die konkrete Vorstellung von den gewünschten Objekten, wir setzen diese im Kurs gemeinsam um: Produkte für den eigenen Hausschmuck, Körbe, Vogelhäuser, Laternen, Kugeln u.a.m.

Termin: Sa 21.06. Zeit: 10.00 bis 17.30 Uhr Gebühr: 70,00 € Leitung: Roberta Rio

Termin: Do 26.06., 10.00 Uhr bis So 29.06., 16.30 Uhr Gebühr: 240,00 € Leitung: Pia Inderbitzin

Termin: Fr 11.07., 16.00 Uhr bis So 13.07, 14.30 Uhr Gebühr: 145,00 € Leitung: Klaus Grimm Termin: Mo 28.07. bis Fr 01.08. Zeit: jeweils 9 bis 17 Uhr Gebühr: 265,00 € Leitung: Petra Franke

Kinder Aktiv Sommer 2014 Lustige Taschenbücher selbst gemacht ... – Comic Workshop Unter Anleitung eines professionellen Comic-Zeichners kannst du deine eigene Comicfigur erfinden, einen Comicstreifen zeichnen und deiner Fantasie freien Lauf lassen – für Kinder und Jugendliche von 8 bis 14 Jahren.

Reiten – mein Traum! Für leicht Fortgeschrittene Zunächst wirst du mit den Vorbereitungen zum Reiten vertraut gemacht: das Pferd kennen lernen, putzen, satteln, das Pferd führen, dann folgt das Reiten: sich auf dem Pferd sicher fühlen, sich mit dem Pferd bewegen lernen. Spezifische Übungen, um die Grundsätze des Reitens zu erlernen, stehen in dieser Gruppe im Vordergrund – für Kinder ab 8 Jahren.

Reiten – mein Traum! Für Fortgeschrittene Wer schon etwas Erfahrung mit Pferden hat und schon einmal geritten ist, ist bei dieser Gruppe herzlich willkommen! – für Kinder ab 8 Jahren.

Foto-Werkstatt für Kinder von 6 bis 10 Jahren Wir fotografieren mit verschiedenen Anregungen, erfinden Bildgeschichten, fotografieren Orte die wir besonders schön oder hässlich finden und machen daraus ein Rätselspiel. Wir inszenieren uns selbst, in dem wir uns verkleiden und fotografieren – daraus kann eine lustige oder gruselige Geschichte entstehen. Komm mit auf unsere fotografische Entdeckungsreise!

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Programm | 05/2014 – 08/2014 | www.schloss-goldrain.com

Termin: Mo 16.06. bis Sa 21.06. Zeit: jeweils 8.45 bis 14 Uhr Gebühr: 125,00 € (inkl. ME) Leitung: Armin Barducci

Termin: Mo 23.06. bis Fr 27.06. Zeit: jeweils 8.00 bis 10 Uhr Gebühr: 72,00 € Leitung: Erich Vill Termin: Mo 30.06 bis Fr 04.07. Zeit: jeweils 8.00 bis 11 Uhr Gebühr: 90,00 € Leitung: Erich Vill Termin: Mo 30.06. bis Fr 04.07., Zeit: jeweils 8.45 bis 14 Uhr Gebühr: 140,00 € (inkl. ME) Leitung: Hanna Battisti


Bunte Sommergerichte leicht gemacht – Goldrainer-Kinder-Küche Mit einer geprüften Gesundheitsberaterin werden wir an diesem Tag einfache Gerichte wie Pizza, Brot, Salate, Aufstriche und Obstspießchen gesund zubereiten, diese natürlich selbst verkosten, unseren Tisch decken und dekorieren und als Höhepunkt zum Abschluss ein kleines Verkostungsbuffet für unsere Eltern vorbereiten – für Kinder 7 bis 11 Jahren.

Reiten – mein Traum! Für Anfänger Hast du eine besondere Vorliebe für Pferde und möchtest du gerne einmal reiten? Komm, erfülle dir diesen Traum! Spiel und Spaß stehen in dieser Gruppe im Vordergrund – das Pony führen, Gleichgewichtsübungen, sich mit dem Pony im Schritt bewegen lernen – für Kinder ab 6 Jahren

Schloss-Erlebnis-Woche Sommer, Sonne, Erlebnis - Hurra die großen Ferien stehen vor der Tür. Erlebnis? Abenteuer? Spaß? Aber ja! Was sind schon Sommerferien ohne das klitze kleinste Abenteuer, ohne neue Orte zu erobern oder neue Freunde zu treffen? Fünf Tage Spaß und Abenteuer für erlebnishungrige Kids im Schloss Goldrain. 1. Gruppe: Mo 07.07. bis Fr 11.07., für Kinder von 7 bis 10 Jahren 2. Gruppe: Mo 18.08. bis Fr 22.08., für Kinder von 10 bis 12 Jahren

Löwenherz – Kinder stark machen Ein Tag für Mädchen von 9 bis 11 Jahren, die lernen wollen selbstsicherer aufzutreten und bewusster Nein zu sagen, ihren Gefühlen zu vertrauen und sie (auch als Frühwarnsystem) ernst zu nehmen.

Weil wir Buben sind – Workshop über Liebe, Sexualität, Lust und Frust Buben erhalten die Gelegenheit, sich in einem geschützten Rahmen mit Themen des ErwachsenWerdens auseinander zu setzen. Ziel dieses Seminars ist es, Buben in ihrer Entwicklung zu begleiten und sie im selbstbewussten Umgang mit sich und ihrer Sexualität zu unterstützen – für Buben von 11 bis 14 Jahren.

Erwachsenwerden – Das ist mir jetzt wichtig! In einem geschützten Rahmen werden Mädchen bei der Entwicklung eines positiven Körpergefühls begleitet und im selbstbewussten Umgang mit sich und ihrer Sexualität unterstützt – für Mädchen von 11 bis 14 Jahren.

Atelier „Bunter Ballon“ – Farbexperimente und Malen Wir arbeiten wie „große“ Maler an Staffeleien mit Tempera, Ölkreiden, Farbstiften und experimentieren mit Erdpigmenten und Eitempera. Ideen und Material holen wir bei Bedarf aus der Natur – für Kinder von 6 bis 9 Jahren.

Näh-Werkstatt Gemeinsam lernen wir: den Umgang mit der Nähmaschine, verschiedene Säume, Reißverschluss klassisch, Knöpfe annähen, verschiedene Handstiche… und nähen dann unseren eigenen Sommerrock – für Mädchen ab 12 Jahren.

LEGO-Mindstorms – Grundkurs

Termin: Do 03.07. Zeit: 9.15 bis 17.15 Uhr Gebühr: 50,00 € (inkl. ME) Leitung: Gertud Gummerer Termin: Mo 07.07. bis Fr 11.07. Zeit: jeweils 8.00 bis 10 Uhr Gebühr: 72,00 € Leitung: Erich Vill Termine: siehe links Zeit: jeweils 9.15 bis 16.45 Uhr Gebühr: 80,00 € (inkl. Verpfl.) pro Termin Leitung: Sommerbetreuerin mit Erfahrung in der Kinderund Jugendarbeit Termin: Do 10.07 Zeit: 9.15 bis 17.00 Uhr Gebühr: 50,00 € (inkl. ME) Leitung: Doris Kaserer Termin: Mo 14.07., 14.00 Uhr bis Di 15.07., 17.30 Uhr Gebühr: 95,00 € (inkl. U/V) Leitung: Michael Peintner Termin: Mo 14.07., 14.00 Uhr bis Di 15.07., 17.30 Uhr Gebühr: 95,00 € (inkl. U/V) Leitung: Marina Kuppelwieser Termin: Mo 21.07. bis Fr 25.07., Zeit: jeweils 9 bis 14.15 Uhr Gebühr: 121,00 € (inkl. ME) Leitung: Matthias Oberhofer, Margherita Buccoli Termin: Mo 21.07. bis Fr 25.07. Zeit: jeweils 8.45 bis 14 Uhr Gebühr: 125,00 € (inkl. ME) Leitung: Martina Pedrotti

Hier kannst du mit speziellen Lego-Teilen deinen Roboter bauen und diesen mit einem speziellen Computerprogramm so programmieren, dass er all das macht, was du ihm einprogrammiert hast. Du bekommst Einblicke in die Programmiertechnik und die elektronische Steuerung – für Kinder von 10 bis 12 Jahren.

Termin: Mo 11.08. bis Fr 15.08. Zeit: jeweils 8.45 bis 14 Uhr Gebühr: 145,00 € (inkl. ME) pro Termin

LEGO-Mindstorms für Fortgeschrittene

Termine: siehe links

Im Gegensatz zum Grundkurs, bei dem das Ausprobieren im Vordergrund steht, soll in diesem Modul ein Roboter entwickelt werden, der sinnvolle Abläufe ausführen kann. Das Augenmerk liegt hauptsächlich auf der Programmierung einer Problem-lösenden Maschine – für Jugendliche von 11 bis 14 Jahren. 1. Termin: Mo 04.08. bis Fr 08.08. 2. Termin: Mo 11.08. bis Fr 15.08.

Zeit: jeweils 14.15 bis 17.45 Uhr

Gebühr: 110,00 € pro Termin Leitung: Andreas Heinisch

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Im Vordergrund steht ein verantwortungsvoller, selbständiger Umgang mit dem Medium Computer, bei dem deine Kreativität und Konzentration gefordert sind. Als Ausgleich zur Arbeit am Computer beschäftigst du dich mit Zirkus- und Clownspielen und mit dem Erlernen, Vorführen und Basteln von verblüffenden Zaubertricks auf theatralische Art und Weise – für Kinder und Jugendliche von 8 bis 13 Jahren.

Zirkusspiele und Zaubertheater Wir beschäftigen uns mit Zirkus- und Clownspielen oder mit dem Erlernen, Vorführen und Basteln von verblüffenden Zaubertricks auf theatralische Art und Weise. Gemeinsam versuchen wir durch lustiges und belebendes Spielen unser inneres künstlerisches Fenster zu öffnen, um der Fantasie und der Kreativität freien Lauf zu lassen – für Kinder und Jugendliche von 8 bis 13 Jahren.

Töpfer-Werkstatt Mit besonderen manuellen Techniken modellieren und formen wir Kunstwerke aus Ton, arbeiten an der Drehscheibe und dekorieren, glasieren und brennen das Gefertigte unter anderem auch mit der japanischen Raku-Technik – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Termin: Sa 09.08., 14 Uhr bis So 10.08., 17 Uhr und Sa 23.08., 9 bis 14 Uhr

Schmuck-Werkstatt In dieser Werkstatt stellen wir unseren eigenen Schmuck aus den verschiedensten Materialien wie Glas, Speckstein, Wolle, Holz usw. selbst her. Dabei könnt ihr auch Perlen, alte Knöpfe und anderes von zu Hause mitbringen und verarbeiten. Wir lassen unserer Kreativität freien Lauf... – für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren.

Italiano für Teenies Für alle Jugendlichen, die Schwierigkeiten mit der italienischen Sprache haben, ist das Theater eine tolle Gelegenheit, sich in Szene zu setzten, die Sprache zu erlernen und zu sprechen. Mittels Improvisation entwickeln wir gemeinsam die Texte und das Theaterstück, um es dann zur Aufführung zu bringen – für Jugendliche von 13 bis 15 Jahren.

Glaswerkstatt – Dem Glas auf der Spur Wir beschäftigen uns mit den verschiedenen Techniken der Glasbearbeitung – ihr werdet euer eigenes Schmuckstück aus Glas entwerfen und ausarbeiten, sowie einen eigenen Spiegel oder eine Uhr mit Mosaikarbeit gestalten – für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren.

Italiano – Insieme facciamo teatro Spielerisch werden wir die italienische Sprache festigen und den Wortschatz erweitern – eine abwechslungsreiche Woche, in der auch Bewegung, Kreativität und Spaß nicht zu kurz kommen. 1. Gruppe: Kinder von 8 bis 10 Jahren, Mo 18.08. bis Fr 22.08. 2. Gruppe: Kinder von 10 bis 12 Jahren, Mo 25.08. bis Fr 29.08.

Tanzen ist Träumen mit den Füßen – Tanz-Werkstatt

Möchtest du eine einfache Hip-Hop-Choreographie erlernen? Zu Walzer- und Tangomusik tanzen? Die typischen Linedance-Tänze der Country- und Popmusik kennen lernen oder dich zur Salsamusik bewegen? Dann bist du in diesem Tanzworkshop genau richtig! Anhand von Gruppen-, Paar- und Einzeltänzen wirst du verschiedene Musik- und Tanzstile kennen lernen – für Jugendliche von 10 bis 15 Jahren.

Termin: Mo 04.08. bis Fr 08.08. Zeit: jeweils 8.45 bis 17 Uhr Gebühr: 275,00 € (inkl. U/V) Leitung: Christian Mader, Steven Romed Platzer Termin: Mo 04.08. bis Do 07.08. jeweils 8.45 bis 14 Uhr & Fr 08.08., 14 bis 18 Uhr Gebühr: 110,00 € (inkl. ME) Leitung: Christian Mader Termin: siehe links Gebühr: 115,00 € (inkl. ME, zzgl. 35 € Material) Leitung: Peter Chiusole, Kyra Leimegger Termin: Mo 11.08. bis Di 12.08. Zeit: jeweils 8.30 bis 14 Uhr Gebühr: 65,00 € (inkl.Brunch) Leitung: Julia M. Schönthaler Termin: Mo 11.08. bis Do 14.08. Zeit: jeweils 9.15 bis 16.30 Uhr Gebühr: 148,00 € (inkl. ME) Leitung: Daniela Montini Termin: Mi 13.08. bis Do 14.08. Zeit: jeweils 9.15 bis 17.15 Uhr Gebühr: 92,00 € (inkl. ME) Leitung: Julia M. Schönthaler Termin: siehe links Zeit: jeweils 9.15 bis 16.30 Uhr Gebühr: 185,00 € (inkl. ME) pro Termin Leitung: Daniela Montini Termin: Do 21.08. bis Fr 22.08. Zeit: jeweils 9.15 bis 17.00 Uhr Gebühr: 87,00 € (inkl. ME) Leitung: Giorgia Postinghel

Goldrainer Natur-Erlebnis-Woche Eine Woche lang könnt ihr in und mit der Natur mit allen Sinnen spielen, das herrliche Sommerleben in der Natur erfahren, euch bewegen und entspannen, kreativ sein, mythischen Erzählungen lauschen und eine Nacht im Freien rund ums Lagerfeuer unterm Sternenhimmel verbringen. Ansonsten übernachtet ihr – wenn ihr wollt – gemütlich in eurem Schlafsack im Schloss – für Kinder von 7 bis 10 Jahren. Termin: Mo 25.08. bis Fr 29.08., jeweils von 9.15 bis 17 Uhr Gebühr: 215,00 € pro Termin (inkl. U/V), 155,00 € pro Termin (inkl. 1 U/V), Leitung: Manuela Pedrotti

Information & Anmeldung für alle Kurse: Schloss Goldrain – Schlossstr. 33 39021 Goldrain – Tel. +39 0473 742 433 info@schloss-goldrain.com www.schloss-goldrain.com

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Computer, Zirkusspiele und Zaubertheater


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VINSCHGAU/BURGGRAFENAMT - Zu jenen, die sich seinerzeit stark für die Wiederinbetriebnahme der Vinschgerbahn eingesetzt haben, gehören auch die Heimatpfleger. Auch die Elektrifizierung der Bahn ist ihnen ein Anliegen. So wurde auf der Landesversammlung im April eine Resolution einstimmig angenommen, eingebracht von den Heimatpflegebezirken Vinschgau (Franz Fliri) und Meran-Burggrafenamt (Georg Hörwarter). Die Heimatpfleger begrüßen es,

dass die STA, die Betreiberin der Bahnlinie Meran-Mals, Möglichkeiten untersucht, um die Bahnlinie zu elektrifizieren. Die Heimatpfleger unterstützen die Elektrifizierung, weil damit eine höhere Energie­effizienz erreicht wird, weil sie umweltschonend ist (keine Belastung der Fahrgäste oder Anrainer mit Abgasen und verringerte Lärmbelästigung), weil geringere Energiekosten im Betrieb und niedrige Wartungskosten zu erwarten sind und weil die Zuggarnituren auf allen anderen Bahnlinien einsetzbar sind. Die STA wird ersucht, bereits in der Planungsphase für die Oberleitungsanlagen Lösungen einzubauen, die auf das Landschaftsund Ortsbild Rücksicht nehmen, sodass eine harmonische Einbindung in die Land- und Kulturlandschaft erreicht wird. Die Dimensionierungen der Masten mit Ausleger und Kabel sei auf das Notwendigste zu beschränken. Auch die Farbgebung der Masten und deren Positionierung sei mit der Umgebung abzustimmen. R ED

„Aido“-Gruppe im Aufbau Im Bild (v.l.): Egon Blaas (Schluderns), Ulderico Squeo (Bozen) und Gustav Kofler (Matsch). SCHLANDERS - Erstmals war die Vereinigung der freiwilligen Organspender „Aido“ am 5. Juni mit einem Informationsstand in Schlanders zu Gast. Viele nutzten die Gelegenheit, sich über das Thema Organspende zu informieren. „Aido“ will dazu beitragen, die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren. Es geht auch darum, immer wieder neue Mitglieder zu gewinnen. Wie Ulderico Squeo, der Vorsitzende der rund 4.500 Mitglieder zählenden „Aido“-Gruppe Bozen, dem der Vinschger bestätigte, werde derzeit an der Gründung einer Gruppe im Vinschgau gearbeitet. Landesweit gibt es fast 11.000 Mitglieder. Wie wichtig es ist, über Organspende zu informieren und die Leute zu sensibilisieren,

unterstrichen auch die Nierenpatienten Gustav Kofler und Egon Blaas. Gustav Kofler arbeitet auch in der Selbsthilfegruppe „nierene“ (Südtiroler Nierenkrankenverein) mit. Dieser Verein unterstützt seit 1974 die Nierenpatienten und Nierentransplantierten Südtirols. Die Zusammenarbeit mit „Aido“ wird laut Kofler immer enger. Laut Squeo warten in Südtirol derzeit rund 80 Menschen auf Organe, vorwiegend auf Nieren. Im Vorjahr wurden in Südtirol 12 Organspenden gezählt, wobei ein oder mehrere Organe gespendet wurden. Dank dieser Spenden konnten 25 Transplantationen durchgeführt werden. Squeo: „Das heißt, dass 25 Menschen mit neuen Organen weiterleben SEPP können.“ 

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Selimex in Latsch: Eleganz ohne Opulenz mit einem einzigen Material.

Werner Tscholl, der Baumeister „Architekturen Werner Tscholl“ nennt sich die zweisprachige Publikation von Marco Mulazzani, die auf Schloss Sigmundskron vorgestellt wurde FRANGART/MORTER - Den Architekten Werner Tscholl aus Morter einen Baumeister zu nennen, ist vielleicht etwas untertrieben, zählt er doch zu den besten und ernsthaftesten Architekten in Italien. Doch auch Marco ­Mulazzani, Architekturprofessor und Redakteur von „Casabella“, nennt ihn in seinem neuesten Werk „Architekturen Werner Tscholl“ einen Baumeister. Tatsächlich vertritt Tscholl die Meinung von Paulo Mendes la Rocha, einem berühmten Baumeister des 20. Jahrhunderts, dass „man sich nur das vorstellen kann, was man zu bauen versteht“. Und dass Werner Tscholl zu bauen versteht, zeigen die Bauten, auf die in der neuesten Publikation Nr. 192 des Mondadori Electa-Verlages aus Mailand Bezug genommen wird. Es sind Bauten, die sich gut präsentieren, die vortrefflich die eigene Funktion erfüllen und die von baulicher Intelligenz, Vitalität und Eleganz durchdrungen sind. Wobei Eleganz keine Frage von Opulenz ist, sondern vom be-

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Kammer und Stiftung Wolfgang Thaler und Carlo Azzolini. Nach kurzen Grußworten von Werner Tscholl und des Hausherrn Reinhold Messner machte Francesco Dal Co den Versuch, seinen Bezug zu Werner Tscholl nachzuzeichnen. In lockerer Runde und zu barocker Flötenmusik sprach der Autor Marco Mulazzani dem Architekten die außerordentliche Fähigkeit zu planen und zu bauen zu. Mit bewundernswerter Intelligenz und einer geschickten Materialwahl Buchvorstellung auf Schloss Sigmundkron (v.l.) Francesco Dal Co, Werner gelinge es Werner Tscholl immer Tscholl, Marco Mulazzani und Reinhold Messner wieder, den Gebäuderesten und Ruinen, die bereits ein Vorleben wussten Einsatz einiger weniger Tscholl“ vergangene Woche auf hatten, Neues anzupassen, ohne Materialien. Es genügt, einen Blick Schloss Sigmundskron waren zu vermischen. auf die im Buch vorgestellten Bau- zahlreiche Bauherren, HandwerWerner Tscholl dankte vor alten wie die Selimex , Schloss Sig- ker, Kollegen und Freunde des lem seinen Bauherren, denn „ein mundskron, die Fürstenburg, die bekannten Vinschger Architekten Architekt ist nur so gut wie der Kellerei Tramin usw. zu werfen, gekommen. Gesehen wurden der Bauherr“. Ihnen, die ihn „eine Zeit um sich bewusst zu machen, dass ehemalige Landeskonservator lang ihre Träume mitträumen lie„Regionalismus“ und „Globalis- Helmut Stampfer, der ehemalige ßen“ widmete Architekt Tscholl mus“ keine geeigneten Begriffe Landesbautendirektor Architekt die 220 Seiten starke Publikation, zum Verständnis dieser Bauten March , LVH-Obmann Gert Lanz, die ab sofort im Buchhandel ersind. Zur Vorstellung der Pub- viele Künstler- und Architekten- hältlich ist.  INGE likation „Architekturen W ­ erner kollegen mit den Vorständen von


„Die Verwandlung“ zum Dritten Der Wille versetzt Berge

LATSCH/MERAN - Zum 3. Mal nimmt „kognitiv - Verein für Wahrnehmung“ die Kulturtage Latsch zum Anlass, um zur Veranstaltung „Die Verwandlung” einzuladen. Vom 13. bis 15. Juni gibt es im ehemaligen Schießstand Latsch Konzerte, Workshops und Theater-Improvisationen. Den Anfang macht heuer die Eröffnung des „Upcycling Fashion Pop Up Store“ im Meraner Ottmanngut, wo Judith Veith

und Irene Nigg, Mitarbeiterinnen des Berliner Upcycling Labels „Bis es mir vom Leibe fällt“, vom 12. bis 14. Juni Upcycling Mode präsentieren. Am 13. Juni um 19 Uhr beginnt das Programm im Ex-Schießstand Latsch mit viel Musik: Sisyphos (Dub, Reggae, Jazz, elektronische Elemente), Black Bombaim aus Portugal (Stoner Rock), Turbo Trööt (Schlern, Holland und Vorarlberg) und Vinschger Gassenstroiner (Punkrock). Am 14. und 15. Juni gibt es 3 Workshops: „Filzen für Hipster”, Upcycling Mode (alte Lumpen werden in modische Einzelstücke verwandelt) und „BrushBot: (Zahn-)Bürstenroboter“. Die Bands Boxgalopp, Emissione, Mr. Coon und Filangeri bringen am Wochenende erneut viel Musik in den Schießstand. Auch Musiker des Straßenmusikerfestivals BUSK werden am 15. Juni erwartet. Ein weiteres Highlight bildet das Improtheater Carambolage: alle können am Samstagabend in unterschiedlichste Rollen schlüpfen. Weitere Infos im Internet (www.kognitiv.info).  RED

Bücher sind eben Bücher

SCHLANDERS - Trotz aller neuen Medien und Kommunikationsmittel ist das Buch nicht dem Untergang geweiht. Wie hoch ­Bücher nach wie vor im Kurs

stehen, vor allem auch bei jungen Menschen, zeigte einmal mehr der riesige Bücherflohmarkt, zu dem der Verein Vinschger Bibliotheken am 31. Mai in den Innenhof der Schlandersburg eingeladen hatte. Fast den ganzen Tag über wurde gesucht und „gewühlt“, um sich mit Büchern für die Ferien, den Sommer oder einfach den Garten zu Hause einzudecken. Die noch verbliebenen Bücher liegen derzeit noch im Eingangsbereich der Bibliothek Schlandersburg zur Auswahl auf. Bibliotheksleiter Raimund Rechenmacher gab sich mit dem Erfolg des Bücherflohmarkts zufrieden. Neben der Bibliothek liegt Rechenmacher die Kultur insgesamt am Herzen. Die Initialzündung für die Anbringung einer Gedenktafel in Erinnerung an den Maler Josef Tscholl am „Bachguthof“ in Schlanders (der Vinschger Nr. 21/2014) war von SEPP ihm ausgegangen. 

Im Bild (v.l.): Dario Piazzi (Direktor Hotel Grawand), Manfred Waldner (Direktor Tourismusverein Schnalstal), Werner Laimgruber (Direktor Schnalstaler Gletscherbahnen), Marianne Hengl (Obfrau RollOn Austria), Luis Durnwalder, Josefine Obexer, Barbara Stöckl sowie Vertreter des Produktionsteams Österreich und Fritz Götsch aus Naturns (ganz rechts). SCHNALSTAL - Am 30. April fanden am Schnalstaler Gletscher und im Berghotel Grawand Dreharbeiten für das ORF III-Fernsehformat „Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge“ statt, initiiert vom Verein „RollOn Austria - Wir sind behindert“. Im Mittelpunkt der Sendung stehen Josefine Obexer aus Brixen, die an der „Glasknochenkrankheit“ leidet, und der ehemalige Landeshauptmann Luis Durnwalder. Josefine Obexer war früher eine reiselustige Frau, jetzt konzentriert sie sich mehr auf Theater- und Konzertbesuche, arbeitet halbtags in einer Telefonzentrale und liebt es, die Bibliotheken der Stadt zu besuchen.

NeSutaben in

Mit ihrem starken Willen meistert sie ihre Lebensaufgabe bravourös und vorbildhaft. Durnwalder war 25 Jahre lang Landeshauptmann, setzte als solcher viele wegweisende Projekte um und gilt als Mann, der immer Wort hielt und stets ein großes Herz für sozial schwache Menschen hatte. Die ORF Fernsehmoderatorin Barbara Stöckl bat Josefine Obexer und Luis Durnwalder zum Gespräch auf Augenhöhe. Unterstützt wurden die Fernsehaufnahmen von Markus Schröcksnadel und der feratel media technologies AG. Ausgestrahlt wird die Sendung am 17. Juni 2014 um 19.25 Uhr.  RED

BAR - CAFE

Direkt am Dorfplatz

Familie Gufler freut sich auf Ihr Kommen DER VINSCHGER 22/14

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en verwendet werden und Sie eine Garantie für den fachgerechten Einbau erhalten. Qualität kann somit garantiert werden. Gegen Schimmel und Nässe kann im Vorfeld einiges gemacht werden: Regelmäßiges Lüften ist ein großer Teil davon. Doch wer dauerhaft mit Feuchtigkeit im Haus zu tun hat, muss gründlich durchgreifen. Mittlerweile gibt es einige Möglichkeiten, wie feuchten Kellern oder Wänden auf den Leib gerückt werden kann, damit größere Schäden verhindert werden können. Horizontalsperren sind das A und O im Kampf gegen Feuchtigkeit, ausserdem sorgen Kellerabdichtungen, verschiedene Sperr – und Sanierputzsysteme, Wohnklimaplatten oder Rissverpressungen dafür, dass Sie und ihr Haus auf der sicheren und trockenen Seite bleiben.

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VINSCHGER SPORT

Die Jugend voran - ein Symbolbild für den ASV Partschins

Zeitreise durch 50 Jahre ASV Partschins Gelungene Jubiläumsfeier mit einem Mix aus sportlichen und gesellschaftlichen Höhepunkten. Vier verdienstvolle Funktionäre geehrt. PARTSCHINS - Dynamisch, sehr erfolgreich und geprägt von einem großen Zusammengehörigkeitsgefühl – so präsentierte sich der Partschinser Sportverein bei seiner Jubiläumsfeier am 31. Mai und 1. Juni den Mitgliedern und Ehrengästen. Bei der Vereinsgründung am 10. März 1964 im Gasthof „Zollwirt“ auf der Töll stand zunächst nur das runde Leder im Mittelpunkt. Im Laufe der Jahre wurden die Sektionen Tennis, Kegeln, Ski, Eissport und Volleyball gegründet. Durch das breite Angebotsspektrum und die erfolgreiche Jugendarbeit gewann der Sportverein zusehends an Bedeutung und genießt nun einen hohen Stellenwert. Die schönsten Geschenke zum runden Geburtstag hat sich der Verein selbst bereitet. Die Fußballer schafften heuer als Meister der 1. Amateurliga den Aufstieg in die Landesliga. Die U-10 Volleyballer wurden Landesmeister, die Kegler stiegen in B-Klasse auf und auch die Tennisspieler haben eine großartige Saison mit einem Einzel- und einen Mannschaftslandesmeistertitel der U-12 hinter sich. Außerdem konnten auch die Altherren der Fußballer ihren Meistertitel feiern. Zudem wurde im Rahmen der Jubiläumsfeier ein neuer Vereinsbus von Pfarrer Josef Schwienbacher gesegnet. „Ein sehr wichtiger Schritt in den

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Im Bild (v.l.): die geehrten Funktionäre Paul Forrer, Roland Fischer, Peter Unterholzner und Andreas Gerstgrasser sowie der VSS-Geschäftsführer Klaus von Dellemann (3. v.l.), VSS Obmann Günther Andergassen, Stefan Ganterer und Hugo Pixner.

letzten Jahren war die Errichtung der neuen Sportzone“, betonte der Präsident Andreas Gerstgrasser bei seiner Ansprache. „Es kann Zufall sein, es kann aber auch sein, dass wir dadurch tatsächlich einen großen Aufschwung erhalten haben und nun auch große sportliche Erfolge feiern können“. Diese sind vor allem auf die Arbeit in allen Sektionen zurückzuführen. Er bedankte sich bei seinen vielen freiwilligen Mitarbeitern, bei der Landesverwaltung, bei der Gemeindeverwaltung und der Raiffeisenkasse Partschins und den Sponsoren für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung.

Hervorragende Jugendarbeit Bürgermeister Albert Gögele stellte bei seiner Rede das Ehrenamt in den Mittelpunkt. „Ohne die vielen Opfer von Zeit und Geld, ohne den Einsatz der einzelnen Vorstandsmitglieder und der vielen freiwilligen Helfer hätte der Sportverein Partschins seine sportlichen und gesellschaftlichen Erfolge nie und nimmer erzielen können“. Durch die großartige Jugendarbeit in den verschiedenen Sektionen haben sich in den letzten Jahren immer wieder sehr gute Sportler herauskristallisiert. Auch der Bürgermeister der Partnerge-

meinde Kleinkarlbach Rainer Gierth zeigte sich von Leistungen und vom großzügig aufgebauten Sportgelände mit Panoramablick begeistert. „Vor 50 Jahren war der Sport noch eine herrliche Nebensache. Heute stellt er eine unwahrscheinlich wertebildende Kraft dar“, führte VSS Obmann Günter Andergassen aus. Der Sportverein Partschins sei zu einem wunderbaren Mosaikstein der Südtiroler Sportlandschaft geworden. Andergassen überreichte dem Präsidenten des ASV Partschins zum 50-jährigen Bestandsjubiläum die Ehrenurkunde in Bronze des VSS.  OSSI


Festtag für den Fußball-Nachwuchs den Schiedsrichtern mit Obmann Hubert Mantinger. Ein großes Lob verdient sich auch der Amateursportverein Glurns für die perfekte Organisation dieser Abschlussveranstaltung. Dankesworte richtete Schuster zudem an die Bezirksgemeinschaft Vinschgau und an die Raiffeisenkassen im Vinschgau für die finanzielle Unterstützung bzw. für die Bereitstellung der Pokale und Medaillen. Gruß­worte sprach auch Erich Wallnöfer, ­Bürgermeister der Stadt Glurns, der insbesonders die Verdienste des Gründungspräsidenten des SASV Glurns, Alois Windegger, hervorhob.  OSSI

Armin und Felix Rungg zu Partschins

Die Sieger der einzelnen Leistungsklassen: U-10 Leistungsklasse C: ASV Stilfs U-10 Leistungsklasse B: GLURNS - Die Sportplatz in Glurns Mannschaften mit rund 700 jun- ASV Latsch war am Staatsfeiertag das Mekka gen Fußballspielerinnen und Spie- U-10 Leistungsklasse A: des Jugendfußballs im Vinschgau. lern haben in der Saison knapp SPG Kastelbell-Tschars/Latsch Neben den Finalspielen um die 500 Spiele ausgetragen“, erwähnte U- 12 Kreis West: Trophäe der Bezirksgemeinschaft der VSS-Bezirksleiter Karl Schus- SPG Schlanders Vinschgau stand ja auch die ter rückblickend. Dabei habe es ­Prämierung der Kreissieger der in all den Spielen der Kategorien Pokalsieger: verschiedenen Leistungsklassen U-13, U-12, U-11 und U-10 kaum auf dem Programm. Packende nennenswerte Unsportlichkeiten U-10: Duelle, eine super Stimmung, gegeben. Das sei sehr lobenswert SPG Kastelbell-Tschars/Latsch viel Ehrgeiz sowie faire ­Akteure und im Sinne des Fair Plays. Ein U-11: Untervinschgau gelb und Zuschauer ließen dieses besonderes Kompliment gebühre U-12: SpG Schlanders Event zum Highlight der Saison in diesem Zusammenhang den U-13: ASV Morter 2013/2014 werden. „Insgesamt 60 Trainern und Betreuern, sowie In freudiger Erwartung auf die Prämierung

Mini-WM im Vinschgau VINSCHGAU - Das Referat Fußball im VSS, Bezirk Vinschgau, organisiert anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien vom 12. bis 14. Juni 2014 eine Mini-WM. Die Spielorte sind diesmal auf den Vinschgau, von Partschins bis Glurns beschränkt. Insgesamt nehmen 18 Mannschaften aus Südtirol, dem Trentino, den Abruzzen, Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien und der Schweiz daran teil. Jede dieser 18 Mannschaften, darunter auch zwei Vinschger Auswahlmannschaften, vertritt eine Nation, die auch bei der WM in Brasilien um den Titel spielt. Die

Auswahl „Vinschgau 1“ vertritt die Farben Englands, die Auswahl „Vinschgau 2“ spielt unter der Flagge der Schweiz. Spielorte Die Vorrundenspiele werden am 12. Juni ab 16 Uhr in Partschins, Latsch, Kortsch, Laas, Prad und in Schluderns ausgetragen. Die Viertelfinalspiele finden am 13. Juni ab 16 Uhr auf den Sportplätzen in Naturns, Goldrain, Prad und Glurns statt. Göflan und Schluderns sind am 13. Juni ab 16 Uhr Austragungsorte für die Halbfinalspiele um

die Ortlertrophäe. Das Endspiel um die Ortlertrophäe, sowie die Halbfinalspiele, das Spiel um Platz 3 der Mini-WM und das Endspiel um den Mini-WM-Titel gehen am 14. Juni ab 10.30 Uhr in der Sportzone Schlums (Kastelbell-Tschars) über die Bühne. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Karl Schuster hat stressige Wochen hinter sich, doch nun ist alles vorbereitet. So hoffen wir auf einen interessanten Turnierverlauf und auf viele interessante Begegnungen mit Gleichaltrigen aus halb Europa.  OSSI

Oben im Bild Armin Rungg, unten Felix Rungg PARTSCHINS - Das ist ein echter Transferhammer und nachträglich wohl das Sahnehäubchen auf dem Geburtstagskuchen zum 50-jährigen Bestehen! Armin und Felix Rungg wechseln vom Oberligaabsteiger und nunmehrigen Ligakonkurrenten Naturns zu ihrem Heimatverein Partschins. Für den Landesliganeuling stellt diese Heimkehr natürlich ein echte Verstärkung - und umgekehrt für Naturns einen herben Verlust dar. Somit haben sich die Wechselgerüchte um Armin Rungg (viele sahen ihn schon fix bei St. Martin) als Seifenblase erwiesen. Die beiden Brüder waren schon oft Mittelpunkt von Transfergesprächen zwischen Naturns und Partschins, doch solange die Blau-Gelben (Naturns - An. d. Red.) ein, zwei oder sogar drei Klassen höher spielten, war verständlicherweise nicht viel zu machen, schreibt der ASV Partschins in einer Aussendung. Aufgrund der neuen sportlichen Situation dürfte den „Runggs“ die Entscheidung für eine Rückkehr nun nicht mehr allzu schwer gefallen sein.  OSSI DER VINSCHGER 22/14

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VINSCHGER SPORT

Urkunden für die Leistungsträger (v.l.): Josef Gritsch, Daniel Theiner, Mirko Lepir, Helmut Wagmeister, Eva Hutter, Martin Stecher, Verena Telser, Werner Platzer (Raika), Alyssa Kahlert, David Giusti, Simon Primisser, Richard Andres, Manfred Lechner (Referent, Vertreter der Gemeinde)

Der ASV Prad entdeckt mentale Kräfte

Trotz Wahlen, Berichte, Bilanzen und Ehrungen erlebten die Mitglieder des Sportvereins eine erfrischende Jahresvollversammlung. PRAD - „Alles, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, erhält Energie und wächst“ lautete einer der Merksätze, die Mentalcoach, Kindercoach und Feuerlauftrainer Andreas Fischer aus Brixen an seine Papiertafel geschrieben hatte. Dazu ließ er die 60 Teilnehmer der Jahresversammlung mit geschlossenen Augen an den großen, rechten Zeh denken. Damit eröffnete Präsident Josef Gritsch den Eintritt ins „mentale Trainingsjahr 2014“ und eine kurzweilige Versammlung im Bürgersaal des Rathauses. Den Kontakt zu Mentalcoach Fischer hatte Thomas Rungg geknüpft. Fischers Ratschläge und Hinweise für eine positive Denkweise konnten schon mal auf die Jahres­abrechnung 2013 angewandt werden. Die war mit 366.324 Euro an Einnahmen zu 394.336 Euro an Ausgaben leicht ins Minus abgerutscht. Nach der Genehmigung mit einer Gegenstimme wurden die Ausschüsse der acht Sektionen vorgestellt. Die Sektion Fußball wird von Marco Masiero geleitet. Daniel

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Mentalcoach Andreas Fischer versucht die „Eisenstange“ von David Giusti zu biegen.

Theiner wird weiterhin für Ski alpin und Roman Riedl für Hockey verantwortlich sein. Den Ausdauersportlern im Sommer wie im Winter sitzt Martin Stecher vor. Helmut Wagmeister ist Sektionsleiter der Sportschützen, Martin Wallnöfer der Federballer, Karin Kobler der Volley-Baller und Holger Gander der Fitness-Anhänger. Eine 100-prozentige Zustimmung für die Fortsetzung seiner Präsidentschaft erhielt Josef Gritsch,

dessen bisheriger Stellvertreter Thomas Rungg von Marco Masiero ersetzt wurde. Eindeutiger Applaus auch für Kassierin Dalia Bertini, für das vorgeschlagene Schiedsgericht und für die Kassarevisoren. Höhepunkt jeder Jahresversammlung des Sportvereins ist die Anerkennung besonderer Leistungen. Mit Urkunde und Sachpreis ausgezeichnet wurden Elke Wagmeister für den Landesmeistertitel im ­Super­G und

den 2. Rang im Slalom, Richard Andres als Landesmeister in beiden Skilanglauftechniken, Alyssa Kahlert als Skating-Meisterin, Eva Hutter und Verena Telser als Landesmeisterinnen in der klassischen Technik, Simon Primisser und David Giusti mit Alyssa Kahlert für den Titel in der Mixedstaffel. Kurz vor der Versammlung war auch bekannt geworden, dass Mirko Lepir für die Mittelschule Prad in L‘Aquila den Staatsmeistertitel mit 6,12 m im Weitsprung geholt hatte. Die Leistungen schrieb Präsident Gritsch der hervorragenden Arbeit der Trainer und dem Einsatz der Ehrenamtlichen zu. Ermöglicht würden sie durch die Unterstützung von 60 Betrieben und den Hauptsponsoren Raika Prad-Taufers, Karner, TTM, Gruber&Telfser, Interfama und Rungg. Bevor die Versammlung mit dem leckeren Buffet endete, machte Vizepräsident Marco Masiero auf die Veranstaltungen zum Jubiläum „Sektion Fußball 1964 - 2014“ aufmerksam.  S


Bürgermeister Georg Altstätter (rechts) und Präsident Roland Schwienbacher (6. von rechts) mit den prämierten Siegern und Medaillengewinnern.

„Wir sind stolz auf unsere Jugendarbeit“ Nach 22 Biathlon-Bewerben war die Sensation perfekt: Neun Jugendliche des ASV Martell Raiffeisen holten sich den Sieg im Italienpokal. MARTELL - Die diesjährige Jahresversammlung im Bürgerhaus stand im Zeichen eines unerwarteten Erfolges. Präsident Roland Schwienbacher nannte das abgelaufene Tätigkeitsjahr „anstrengend, aber erfolgreich“. Er wies auf den großen Pokal im Versammlungsraum und meinte: „Wir betreiben eine hervorragende Jugendarbeit und wir haben durch die Unterstützung von Gemeinde, Genossenschaft für Regionalentwicklung, vieler Marteller Betriebe und durch die Zusammenarbeit mit Vereinen außerhalb des Tales diesen großen Erfolg einfahren können.“ Die Sportoberschüler Paul Traut und Andrea Ladurner aus ­Goldrain, Peter Tumler und Lisa Ratschiller aus Martell, Anne Gufler aus Schlanders, Jan und Hannes Kuppelwieser, Elisa ­Kuenz und Jonas Stieger alle Latsch, hatten in 22 Biathlon-Rennen Punkte für Platzierungen unter den ersten 15 erhalten und sich dadurch die „Coppa Italia“ für Vereine gesichert. Am Start waren sie in Martell, Ridnaun, Antholz, im Osttiroler Obertilliach, im aostanischen Bionaz, in der Valdidentro (Provinz Sondrio), in Chiusa Pesio (Provinz ­Cuneo) und

Peter Tumler (rechts) hat dem ASV Martell 269 Punkte, Jan Kuppelwieser (links) 260 Punkte gebracht.

im udinesischen Forni Avoltri. Ermöglicht hätten das Marteller „Biathlon Wunder“ die Sektionsleiterin Verena Spechtenhauser, die Nachwuchstrainer Sepp Weiss und ­Simon Ladurner, die Trainer an der Sport­oberschule Klaus ­ Höllrigl und Andreas ­Kuppelwieser, die Eltern und die

vielen freiwilligen Helfer. Zusammen mit den Medaillengewinnern bei Landes- und Italienmeisterschaften und dem Marmotta-Sieger Toni Steiner aus Laas wurden den erfolgreichen Athleten Geschenke überreicht. Die finanzielle Grundlage für Biathlon-Aktivitäten, Weih-

nachtsskikurse, Trainingslager und Fußballturniere - so Kassierin Andrea Stricker - erwachse auch aus den vielen Arbeitsstunden, die beim Erdbeerfest, beim „kulinarischen Seerundgang“ und letztes Jahr beim Polizeisportfest abgeleistet wurden. Dass Biathleten und Fußballer auch gemeinsame Trainingslager veranstalten, berichtete Michael Stricker. In der Sektion Fußball würde wertvolle Basisarbeit mit einer U8, U10 und einer VSS-Freizeitmannschaft geleistet. Zudem seien 30 Marteller Fußballer in den Mannschaften von Morter, Goldrain, Latsch und Kastelbell/Tschars aktiv. Nicht ganz so dicht sei die Personaldecke bei der Sektion Skitouren meinte Sektionsleiterin Angelika Schwienbacher und lud die Marteller zur Mitarbeit ein. Derzeit sei man vereinsintern am Beraten, ob man das Angebot des Weltverbandes annehmen soll, die nächste Marmotta-Trophäe als Weltcup-Durchgang auszurichten.  S

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VINSCHGER MARKT VINSCHGER SPORT

Landemeister gekürt KORTSCH - Am Pfingtsmontag wurden in Kortsch die Cross Country-Landesmeister ermittelt. So sehen Sieger aus: Hervorragender 2. Platz in der Der „Macher“ der Rund 150 Mountainbiker gaben Simon Notdurfter (links) und Philip Mannschaftswertung (v.l.): Benjamin und Simon Trail Trophy in Latsch: dabei ihr Bestes. Die souveränen Walder Notdurfter sowie Martin Platzgummer Roman Schwienbacher Sieger waren schlussendlich der Nalser Matteo Olivotto und Greta Seiwald aus Pichl Gsies. Einen Vinschger Heimsieg gab es bei den Schülerinnen, bei denen Mara LATSCH - Rund 300 Mountainbiker wurde querfeldein geradelt, was mit Simon Notdurfter, seinem älte- Rainalter vom ASV Kortsch das aus mehreren Staaten, vor allem das Bike hielt. Am Ende waren es ren Bruder Benjamin und Martin Rennen für sich entschied. Nichts aber aus dem deutschsprachigen Notdurfter und Walder, die ihren Platzgummer den hervorragenden zu holen gab es hingegen in den Raum, trafen sich am vorvergange- Heimvorteil perfekt nutzten. „Im zweiten Platz. Einen hervorra- sonstigen Kategorien für die Vinnen Wochenende zur Trail Trophy vergangenen Jahr verpasste ich genden zweiten Platz holte auch schger Starter. Für Diskussionen in Latsch. Doch der Sieg blieb im aufgrund einer Reifenpanne eine der Morterer Philip Walder, am sorgte der dritte Platz von Walter Ort: Der Latscher Simon Not- Top-Platzierung. Diesmal habe Start für das deutsche Pro Pain Platzgummer in der Kategorie durfter gewann mit einer Gesamt- ich mich speziell auf solche Endu- Bike Team. „Meine erste Trail Tro- Master 5+. Der Präsident des RSV fahrzeit von 33.24 Minuten. Der ro-Rennen vorbereitet. Alles hat phy-Teilnahme und gleich so ein Vinschgau, der vor rund einer Morterer Philip Walder machte mit super geklappt, auch dank der tol- super Ergebnis“, freute sich der Woche den Uphill-Landesmeisdem zweiten Platz den Latscher len Unterstützung meines Teams“, 23-Jährige, der auch sonst stets tertitel, hinauf auf die Naturnser Doppelsieg perfekt. - Drei Tage kommentierte der 19-jährige Not- sportlich unterwegs ist, seien es lang gaben zahlreiche Biker auf durfter, der für das Maxx Bike Enduro-Rennen, Klettern oder den abwechslungsreichen Trails Team startet. In der Mannschafts- Skitouren.  AM ihr Bestes. Bei vier Teiletappen wertung belegte das Latscher Team

Könige der Trails

Der Mann mit der Eisenkugel LATSCH - Seit 24. Mai 2014 hält ein Vinschger den Landesrekord im Kugelstoßen der Altersklasse U20. Um 4 cm hat der Latscher Fabian Waldner die 13,89 m des Meraners Giovanni Zingg aus dem Jahre 2004 überboten und sich dadurch für die Italienmeisterschaft in Turin qualifiziert. Dabei steckt alles eher als der klassische, ­muskelbepackte Kraftmensch dahinter. Seine 13,93 m mit der 6 kg-Kugel entstanden aus Schnelligkeit und solider Technik. Die Kombination aus Eigenschaft und Gelerntem hat den Oberschüler aus Latsch zum Mehrkampf und zu fast 5.500 Punkten im Zehnkampf gebracht. Betreut wird Fabian im Leichtathletikclub Vinschgau. Erste sportliche Sporen verdiente er sich als junger Karate-Kämpfer. Die Entscheidung Richtung Leichtathletik fällte er aber autonom. So richtig auf den Geschmack kam er dann bei einem „Nachtmittagszehnkampf“ in Lana. In wenigen Stunden mussten zehn Disziplinen abgewickelt werden. Damals war er 15 und kam mit der 4 kg-Kugel bereits in die Nähe

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Er haderte mit dem verpassten Landesmeistertitel: Walter Platzgummer.

Zetnalm, gewonnen hatte, war sich sicher, als erster seiner Kategorie die Ziellinie überquert zu haben. Doch die Zeiten sprachen eine andere Sprache, Platzgummer wurde als Dritter gewertet. Seine beiden Trentiner Konkurrenten haben ihn laut Zeitmessung zwei Runden vor Schluss überholt. „Ich hatte da zwar eine kleine Reifenpanne, aber die sind nie an mir vorbeigefahren“, war Platzgummer unmittelbar nach dem Rennen überzeugt. „Als ich ins Ziel kam war ich erstaunt, dass die bereits dort waren“, so PlatzFabian Waldner in einer gelungenen Ausstoßphase gummer. Mit den Zeitnehmern ließ sich nicht diskutieren und der 13 Meter. Aber richtig Freude anderswo im Vinschgau. Er hat Platzgummers Verdacht, dass die an der schwierigen Angleittech- sogar die Möglichkeit, sich von beiden „vielleicht eine Abkürzung“ nik bekam er im April 2013. Die ausländischen Trainern beraten zu genommen hätten, konnte nicht 5 kg-Kugel schlug knapp vor der lassen oder sich bei Olympiasieger bestätigt werden, es blieb beim 15 Meter-Marke am Boden auf. David Storl im Latscher Trainings- dritten Platz für den Naturnser.  AM Als Latscher hat er es leichter als lager etwas abzuschauen.  S


Beeindruckend BOZEN/PRAD - „Es war mir eine besondere Freude“, sagte Sportlandesrätin Martha Stocker. Und die Freude stand ihr ins Gesicht geschrieben, als sie Renate Telser aus Prad in den Arm nahm. In die gleiche Kerbe schlug VSS-Präsident Günther Andergassen. Die Gehörlosensportlerin vom Colnago-Team um Eva Lechner ist eine beeindruckende Person. Seit 1993 ist Renate sportlich aktiv und zwar sehr erfolgreich: 45 ­Medaillen bei Italienmeisterschaften (Rad) und 25 im Wintersport. Dreimal nahm sie in ihrer Kategorie bei der Winterolympiade im Langlauf teil und einmal bei den Deaflympics“ (Mountainbike und Straße). Dazu

kommen je zwei Europameisterschaften im Langlauf und zwei Teilnahmen bei den „World Deaf Championships“ (Mountainbike und Rennrad). 2006 startete sie in San Francisco als erste Frau überhaupt bei Mountainbike-Weltmeisterschaften für Gehörlose. 5 Jahre später gewann sie in Kanada WM-Gold im Einzelzeitfahren und Silber im Straßenrennen. Später folgten gleich 4 Medaillen bei Olympia in Bulgarien, Silber im Einzelzeitfahren zum Auftakt sowie Gold auf der Straße und auf dem Mountainbike. Die 2 Auftaktrennen des Deaf-MTB-Italiencup 2014 hat Renate schon gewonnen und ist zur Teilnahme

Renate Telser (links) mit Sportlandesrätin Martha Stocker

an der EM 2014 (22.-29. Juni im gliederversammlung am 16. Mai Tiroler Kirchberg) eingeladen. nach Bozen gefolgt. Auch deshalb ist sie mit Freude der Einladung zur VSS-Mit­ DR. JOSEF BERNHART/EURAC

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Verantwortlich im Sinne des Presserechtes: Josef Laner (sepp): redaktion@dervinschger.it Stellvertr.: Ingeborg Rechenmacher (inge) Redaktion: Daniela di Pilla Stocker (DANY), Andrea Kuntner (AN), Günther Schöpf (S), Manni Strimmer (MS), Rudi Mazagg (RM), Oskar Telfser (OSSI), Oliver Kainz (OK), Silvia Gasser (SG), Katharina Hohenstein (KAT), Andrea Perger (ANP), Hochw. Georg Martin, Nadege de Oliveira (NADE), Friedrich Haring (FRIE), Jasmin Mair (JAM), Jon Manatschal (JM), Hermann Schönthaler (HS), Christian Zelger (Z), Michael Andres (AM), Manuel Gruber (MG), Redaktion (RED). Fotos: Redaktionsmitarbeiter (wenn nicht anders angegeben) Druck: Athesia Druck, Bozen, Weinbergweg 7

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