Page 1

08/2010 09/2010

Bürgerinitiative will Trägerschaft für Gemeindezentrum übernehmen.

Seifenkistenrennen am 19.09.2010 Anmeldungen noch möglich

Das war den Mitgliedern der Bürgerinitiative Homberger Begegnungszentrum für Jung und Alt nicht leicht gefallen. Zunächst wollten sie auf keinen Fall die Trägerschaft für das Gemeindezentrum übernehmen. Dagegen sprachen ganz praktische Überlegungen. Woher sollte das Geld kommen, um zum Beispiel die Heizung für den nächsten Winter zu bezahlen, oder für anfallende Reparaturen? Was ist, wenn die Bürgerintiative aus irgendwelchen Gründen nicht mehr handlungsfähig ist? Die Situation war ziemlich verfahren. Die Stadtverwaltung weigerte sich, das Zentrum zu verwalten, dagegen steht das Subsidiaritätsprinzip (eine staatliche Aufgabe soll so weit wie möglich von einer unteren Ebene, in diesem Fall von einem ehrenamtlichen Träger, wahrgenommen werden), die Bürgerintiative fühlte sich überfordert, die Aufgabe zu übernehmen. Ein Träger, den der Rat der Stadt akzeptiert hätte, war nicht in Sicht, ein Käufer, nach dem die Lebenshilfe e.V. abgesprungen war, ebenfalls nicht. Da die Stadt inzwischen Eigentümer war, wäre als Ausweg nur die Suche nach einem neuen Käufer der Immobilie geblieben. Angesichts der 850 Unterschriften, die dem Bürgermeister inzwischen übergeben worden waren (siehe unser Bericht), war allerdings für alle klar, hier muss ein Kompromiss gefunden werden. Zu deutlich war das Bürgervotum. Bei einem Besuch der Vertreter der Bürgerinitiative in der CDU-Fraktion des Rates, die bis dahin in ihrer Mehrheit strikt gegen den Erhalt des Gemeindezentrums plädierte, machte der CDU-Fraktionsvorsitzende Vielhaus der Bürgerinitiative einen überraschenden Vorschlag: die Bürgerinitiative gründet einen Verein, der bereit ist, die Trägerschaft zu übernehmen, allerdings mit Unterstützung der Stadtverwaltung Fortsetzung auf Seite 2

Nach dem großen Erfolg des letzten Jahres haben sich die Organisatoren des Seifenkistenrennens 2009 entschlossen auch in diesem Jahr das Seifenkistenrennen in Homberg durchzuführen. Das Konzept des letzten Jahres mit dem zusätzlichen Bobby-Car Rennen soll auf jeden Fall wieder angeboten werden. Dies brachte Spass für Jedermann, denn egal ob jung oder alt, man konnte die Steinhauser Straße auf einer Rennkiste zur Freude des Publikums hinunter jagen. Das bewährte Team des letzten Jahres steht wieder bereit. Arthur Lenhardt wird für Absperrung der Steinhauser Straße sorgen. Hans-Peter Grashaus wird sich um die Strohballen kümmern, die links und rechts entlang der Strecke von den Pfadfindern zur Absicherung der Strecke aufgebaut werden. Norbert Ernecke und Dirk Mokwa sorgen für die Sicherheit der Rennkisten. Gerd Dörner wird die Verantstaltung wieder als Moderator begleiten. Der Schützenverein stellt Getränke und Gegrilltes bereit. Dann kann man nur hoffen, dass wieder so tolles Wetter wird, wie im letzten Jahr, als das Seifenkistenrennen bei strahlendem Sonnenschein das Publikum begeisterte. Am 19. September heißt es wieder an der Steinhauser Straße: ,,Start frei für das Homberger Seifenkistenrennen“. Anmeldeformular auf Seite 21.


Homberger

und ohne finanzielles Risiko. Den Mitgliedern der Bürgerinitiative war nur allzu deutlich, dieser Vorschlag ist eine letzte Möglichkeit, das Zentrum zu erhalten. Sie beschlossen nach längerer Beratung, auf den Vorschlag einzugehen. Mit den Stimmen von SPD, FDP, die sich von vornherein für den Erhalt des Gemeindezentrums ausgesprochen hatten, und nun der CDU wäre eine Mehrheit für das Gemeindezentrum im Stadtrat zu erreichen. Ein weiteres Gespräch fand im Gemeindezentrum selbst statt. Es bot den Ratsmitgliedern, die das Gebäude noch nicht kannten, Gelegenheit, den hervorragenden baulichen Zustand des Gebäudes zu begutachten, und

Der

Seite 2 einiges über die Geschichte des Hauses zu erfahren. Man diskutierte erneut die Bedingungen einer Zusammenarbeit, und schließlich war auch die Bürgerunion geneigt, einem Kompromiss zuzustimmen. Christian Wiglow, Vorsitzender des Sozialausschusses, der die endgültige Entscheidung für den Rat vorbereitet, arbeitete inzwischen ein Papier aus, in dem die Voraussetzungen für eine Trägerschaft sowohl für die Bürgerinitiative, wie für die Stadt Ratingen formuliert sind, und das Grundlage sein wird für weitere Verhandlungen mit der Stadt. So ist zum Beispiel noch zu klären, wie ein Kooperationsvertrag zwischen Stadt und Bürgerinitiative aussehen soll, wie lange

dieser gelten soll, welche Pflichten die Bürgerinitiative übernimmt und inwieweit diese selbständig handeln kann. Voraussetzung für alle weiteren Verhandlungen mit der Stadtverwaltung ist allerdings, dass die Bürgerinitiative einen gemeinnützigen Verein gründet, der als Ansprechpartner für die Stadtverwaltung fungieren kann. So haben denn Anfang Juli die Mitglieder der Bürgerinitiative beschlossen, einen überparteilichen Bürgerverein zu gründen, der unter anderem die Aufgabe übernehmen soll, das Bürgerzentrum zu verwalten, der aber darüber hinaus auch andere Aufgaben für die Homberger Bürger wahrnehmen will. HSP

Leserbrief „Der Homberger“ ist für die Bevölkerung in unserem Stadtteil eine interessante weil oftmals auch kritische Bereicherung der Bürgerinteressen, auch weil die Ehrenamtlichkeit ihrer Redaktionsmitglieder eine unabhängige Berichtserstattung ermöglicht. Diese Popularität wird jedoch nachmeiner Meinung verspielt, wenn wiederholt Unwahrheiten besonders über die St. Jacobusgemeinde berichtet wird, die hoffentlich nur aus schlechter Recherche stammen, nicht aber rufschädigend gemeint sind. Vor einiger Zeit berichteten Sie, dass die Jacobuskirche tagsüber nicht geöffnet sei, weil es an „Ehrenamtlern“ mangele, um den Kirchenbesuch zu ermöglichen. Fakt ist: Die Jacobuskirche ist täglich von ca. 10.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr geöffnet, was durch fünf Ehrenamtlern ermöglicht wird. In der Ausgabe 06/07-2010 wird nun geschrieben: „Der städtische Kindergarten (Ulmenstraße) wird über kurz oder lang als einziger

Kindergarten in Homberg übrig bleiben.“ Diese Behauptung von Frau Sanchez Penzo ist bezüglich des katholischen Kindergartens frei erfunden und unwahr. Fakt ist: Die Kindergartenstätte St. Jacobus d.Ä. ist mit der Leiterin Frau Karla, fünf Vollzeiterzieherinnen und einer Köchin gutaufgestellt. Außerdem arbeiten wir im Verbund mit dem evangelischen und städtischen Kindergarten – auf städtischen Vorschlag hin – seit mehr als einem Jahr an der Verwirklichung eines gemeinsamen Familienzentrums mit dem Ziel der Zertifizierung für 2011. Zudem haben wir im vorigen Jahr mehrere zigtausend Euros in eine Seillandschaft, Außenanlagen, Spielgeräte und den Innenausbau für die unter dreijährigen Kinder investiert. Die zahlreichen Anmeldungen bestätigen außerdem die Beliebtheit unserer Kindertagesstätte. Nun mögen Leserinnen und Leser selbst über das weitere langjährige, erfolgreiche Beste-

hen unserer Einrichtung befinden. Die Redaktion fordere ich nun nachdrücklich auf, die falschen Behauptungen zu berichtigen, damit sich eine rechtliche Auseinandersetzung erübrigt. Ratingen, 13. August 2010 Reinhold Haverkamp 2. stellv. Vorsitzender St. Peter und Paul Gemeindemitglied St. Jacobus d. Ä.

Impressum

Herausgeber: Homberger Verein zur Förderung von Bürgerinteressen e. V. Anschrift der Redaktion: Schumannstrasse 15, 40882 Ratingen Tel.: 02102/51998 e-mail: homberger@gmx.de Internet: www.derhomberger.de Redaktionsteam: Helmut Frericks, Hannelore Sánchez Penzo, Heinz Schulze Layout: Lisa Schulze & Simon Schulze Bild/Anzeigenbearbeitung: José Sánchez Penzo Redaktionsschluss: jeweils Monatsende Erscheinen: zweimonatlich Druck: Schöttler Druck, Ratingen Auflage: 2500 Exemplare Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos sowie für deren Richtigkeit übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Namentlich gekennzeichnete Texte spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.


Homberger

Der

Seite 3

850 Unterschriften an Bürgermeister Birkenkamp übergeben

Ende Juni besuchten Mitglieder der BI Gemeindezentrum für Jung und Alt Bürgermeister Birkenkamp im Rathaus um ihm die gesammelten Unterschriften zu übergeben. Dass dieser es nicht für nötig hielt, bei der Übergabe aufzustehen, mag jeder für sich deuten. Die Abordnung der BI nutzte

die Gelegenheit, noch einmal den Erhalt des Gemeindezentrums in städtischer Hand zu begründen, mussten sich dann jedoch unhaltbare Vorwürfe anhören, wie etwa - von den Hombergern werde gegen die Lebenshilfe polemisiert - oder - die Homberger hätten eine große Chance vertan, da die Lebenshilfe viele Angebote für die Homberger Bürger bereitgestellt hätte, z.B.: Fahrdienste, Gartenarbeiten oder Schneeschippen -. Einige Tage später berichtete Herr Weidenfeld von der Lebenshilfe e.V. den verdutzten Mitgliedern des Sozialausschusses der Stadt, dass der Landtagsabgeordnete Droste und der städt. Dezernent Steuwe ihm bereits zugesagt hätten, dafür zu sorgen, dass die Gemeinnützigkeit auf dem katholischen Grundstück aufgehoben werde, damit die Lebenshilfe hier das Gebäude für ihre Zwecke

erweitern könne. Der Vorsitzende des Sozialausschusses Christian Wiglow stellte daraufhin klar: die Aufhebung einer Gemeinnützigkeit ist allein Angelegenheit des Rates. Nur am Rande sei an dieser Stelle vermerkt: Grundstück und Gebäude gehören nach wie vor der kath. Kirche. HSP

Neue Wasserleitung nach Homberg Verlegung unter der Autobahn im Spülbohrverfahren Manch Homberger rätselte in den vergangenen Wochen über die Baumaßnahme der Stadtwerke an der Brachter Straße. Lange blaue Rohrleitungen lagen entlang der L 422 und man fragte sich, wie diese im Boden verlegt werden, denn Leitungsgräben waren nicht zu sehen. Dafür stand vor der Autobahnbrücke ein Bohrgerät mit schrägem Gestänge, von wo aus Stahlrohre in Richtung der Böschung unter die Autobahn getrieben

Immer da, immer nah.

Von der Seifenkiste bis zum Auto. Die Provinzial begleitet Sie. Geschäftsstellenleiter Harald Bernkopf Steinhauser Str. 32 a • 40882 Ratingen Telefon 02102 950868 harald.bernkopf@gs.provinzial.com

www.provinzial.com

wurden. Wie man von den Stadtwerken der Stadt Ratingen erfahren konnte, erhält Homberg eine neue Wasserleitung aus Ratingen, obwohl die Wasserversorgung von der Pumpanlage am Wittenhausweg sichergestellt ist. Die Autobahntrasse stellte für die Wasserleitung ein fast unüberbrückbares Hindernis dar. Seit Jahren gibt es aber ein Verfahren, dass hier eine technisch problemlose Lösung bietet. Wenn der Boden es zulässt, also keine felsigen Schichten durchörtert werden müssen, kann er mittels eines vorne an einem Bohrgestänge befindlichen Bohrkopfes weggespült werden. Dadurch wird das Stahlgestänge in einem Bogen unter der Autobahn vorangetrieben und kommt in dem sogenannten Zielschacht hinter der Autobahn wieder an die Oberfläche. Die Steuerung erfolgt elektronisch, wobei es durch die asymetrische Form des Bohrkopfes möglich ist, auch einen bogenförmigen Vortrieb auszuführen. Nachdem die Bohrung ausgeführt wurde, konnte ein 60 cm dickes Leerrohr eingezogen werden, in dessen Schutz die Wasserleitung verlegt werden konnte. Die Maßnahme wurde auch an den Wochenenden mit Erfolg ausgeführt, zum Nutzen der Homberger Bürger, die, wenn es erforderlich wird, auch den Berg hoch von Ratingen aus durch eine neue Wasserleitung versorgt werden können. Heinz Schulze


Homberger

Der

Seite 4

Das ökumenische Pfarrfest in Homberg

Das ökumenische Pfarrfest ist zu einem wichtigen Bestandteil des Kirchenlebens in Homberg geworden. Angela und Hans Kaiser vom Organisationsteam waren auch diesmal mit dabei. Da der äußere Rahmen seit Jahren fest steht, sind die Aufgaben gut verteilt und jeder weiß, wo anzupacken ist, damit das gemeinsame Fest wieder zu einem Erfolg wird. So begann es am Samstag mit der Vorabendmesse in der Kirche St. Jacobus. Danach spielte auf dem Marktplatz die Cover-Band

ComeBack Oldies aus den 70er und 80er Jahren. Peter Allgeier erfreute die Gäste an seinem Weinstand mit einem leckerem Rebensaft. Da gleichzeitig das Spiel mit Deutschland um den dritten Platz der Weltmeisterschaft stattfand, konnte man dies auf einer Leinwand verfolgen, so dass der Erfolg noch gemeinsam begossen werden konnte. Am Sonntagmittag wurde das Programm mit einem ökumenischen Gottesdienst fortgesetzt. Leider fehlte Pfarrer Füsgen von der ev.


Homberger

Der

Seite 5

Kirche in Homberg wegen eines Bänderrisses. Für die Kinder wurden wieder besonders viele Attraktionen geboten. Dazu gehörte die 6 Meter hohe Kletterwand und das Kaspertheater. Die Pfadfinder hatten vor der Christuskirche ein Zelt aufgebaut und es gab für die jungen Gemeindemitglieder Stockbrot vom offenen Feuer. Gerd Dörner sorgte für die gute musikalische Untermalung, zusammen mit dem Bläserchor mit seinen Posaunenklängen für Abwechslung. Die Mädchentanztruppe des TuS Homberg zeigte mit einer fetzigen

Darbietung ihr Können. Verschiedene Organisationen der Kirchen mit ihren Hilfsprogrammen stellten sich vor. Das kulinarische Angebot mit den Grillspezialitäten und dem reichhaltigen Kuchen fand viele Abnehmer. Besonders schön war anzusehen, wie auch die Bewohner des Wichernheims an der Veranstaltung teilnahmen. Am Sonntagabend war man sich einig, dass das gemeinsame Pfarrfest sich wieder als Glanzpunkt des Gemeindelebens präsentiert hatte. Heinz Schulze


Homberger

Der

Seite 6

Feuerwehrschießen in Homberg

Segnung der neuen Feuerwehrwagen und ihrer Besatzungen

Am 10.07.2010 fand in Homberg das 31. Feuerwehrschießen auf dem Gelände des Feuerwehrgerätehauses in Homberg statt. Zu Beginn der Veranstaltung um 14:00 Uhr wurden die beiden neuen Löschfahrzeuge, die im Austausch für die bisherigen Feuerwehrwagen in Homberg im Einsatz sind, von

den Geistlichen der Gemeinde gesegnet. Im Anschluss begann das traditionelle Feuerwehrschießen. Sieger wurde der Homberger Feuerwehrkamerad David Carls und Gästekönig wurde der Wirt von der Krone: Thomas Hampe. Ab 19:00 Uhr wurde mit Musik und Tanz das Königsfest gefeiert, und natürlich sparte man nicht an kühlen Getränken und Leckeres vom Grill. Das Feuerwehrschießen genießt bei den Homberger Bürgern besondere Beliebtheit, denn die Freiwillige Feuerwehr ist die Institution mit

der über Jahrzehnte größten Tradition in Homberg. Die Verbundenheit wird damit dokumentiert, dass nach den Vätern die Söhne im Verband der Feuerwehr mitmachen. Mit Steffi Mahrling ist zum ersten Mal ein Mädchen mit dabei. Stolz sind die Homberger auf das neue Gerätehaus, in dem für die beiden Einsatzfahrzeuge jeweils eine separate Halle


Homberger

Der

Seite 7

zur Verfügung steht. Zusätzlich wurde ein Schulungs-und Aufenthaltsraum geschaffen mit einem erweiterten Küchenbereich, der

zur Verbesserung der Dienst-, wie auch der für die Aufgaben zum Schutze der BevölkeGemeinschaftsabende beiträgt. So sind die rung, wie zur Stärkung der Gemeinschaft der äußeren Vorrausetzungen gegeben, sowohl Feuerwehrleute. Heinz Schulze

Chef vom Frischemarkt Ratinger Schützenkönig

Bernd und Pia Koch

Gleich mehrere Jubiläen vereinigt der diesjährige Ratinger Schützenkönig Bernd Koch als Schützenkönig. Er ist der 100. Schützenkönig Ratingens und dies zum 40jährigen Jubiläum seiner Johann Wilhelm von Berg Kompanie, der er bereits seit 27 Jahren angehört. „Papa hatte Zielwasser getrunken,“ erklärt Tochter Pia den überraschenden Erfolg ihres Vaters, und der Papa ergänzt: „Ich war diesmal dran,

es hat einfach alles gepasst!“ Der Andrang für den Königsschuss war in diesem Jahr besonders groß, denn „viele wollten in diesem Jahr der Hunderste werden“, erzählt Bernd Koch, aber der große Zufall habe ihn in diesem Jahr ausersehen. Wir wünschen dem neuen König ein schönes Jahr im Kreise der Ratinger Schützen und darüber hinaus. HSP


Homberger

Der

Seite 8

Angefangen hatte alles von 20 Jahren,

Horst Borth

als Horst Borth als Mitarbeiter in einem ElektroFachgeschäft entdeckte, dass seine Kunden sich zwar eine Video-Kamera nicht leisten konnten, aber für den Urlaub gerne ausleihen würden. Sein Chef war von einem LeasingGeschäft nicht zu überzeugen, erlaubte aber seinem Mitarbeiter, dieses Geschäft nebenbei zu betreiben. Das Leasing-Geschäft lief wie am Schnürchen, danach kamen die MusikAnlagen, zur Musik brauchte man Licht, also Lichtanlagen. Lichtanlagen musste man aufhängen können, Horst Borth verlieh hierzu die passenden Trägerlelemente. Dann kamen die Messestände, Bühnen-Elemente, Computer und Fernseher hinzu und schließlich, um das Angebot abzurunden, erwarb Horst Borth noch einen Zelt-Verleih.

Heute kann Horst Borth seinen Kunden alles anbieten – vom Entwurf bis zum kalten Büfett – was dieser für außerordentliche Veranstaltungen braucht, sei es für einen Messeauftritt, für eine Veranstaltung, sei es für einen runden Geburtstag. Seine Kunden sind Unternehmen, große Hotels oder ganz normale Privatleute, die aus einem besonderen Anlass zu einer Party eingeladen haben. Zunächst war das Unternehmen in der Papiermühle im Angertal untergebracht. Aber da im Laufe der Zeit das Geschäft immer umfangreicher wurde, machte sich Horst Borth vor 10 Jahren auf der Suche nach größeren Lagermöglichkeiten. Schließlich fand er bei uns in Homberg für seine inzwischen 15 Mitarbeiter genügend Büroraum und ein 1000qm großes Lager. „Ich habe ein tolles Team. Da macht die Zusammenarbeit einfach Spaß,“ berichtet er, das sei überhaupt eine Grundvoraussetzung, um durchzuhalten. Denn das was hier auf dem Papier sich wie ein ständiger Aufstieg liest, war in Wirklichkeit durchwirkt von vielen Höhen und Tiefen. Und trotzdem, „ich habe Spaß an der Selbständigkeit, an der Herausforderung, die Probleme der Kunden zu lösen.“ Es sei gerade die Kombination aus Kundenkontakten und Technik, verbunden mit Reisen in alle Welt, die den besonderen Reiz

seiner Tätigkeit ausmache und ihn durchhalten lasse, auch wenn die Ertragssituation sich in letzter Zeit ständig verschlechtere wegen der Globalisierung. Aber auch hier hat Horst Borth längst eine Lösung parat: warum nicht in China nach Kunden suchen, und damit der kulturelle Kontakt besser klappt, hat er als Mitarbeiterin eine Chinesin gewonnen – eben, als Beitrag zur Globalisierung -. Um Horst Borth und seinem Unternehmen muss einem auch in Zukunft nicht bange sein. Für unser Sommerfest am 4./5.9.2010 stellt uns Horst Borth kostenlos eine Musik- und Lichtanlage zur Verfügung. Vielen Dank! HSP Weitere Informationen unter Tel. 02102/80281, Hotline: 01732504000 oder e-mail: info@ borth.de, homepage: www.borth.de

Ein Sprung in die Herausforderung

„Ich habe schon lange den Wunsch gehabt!“ Diesen Wunsch hat sich Clemens Herold nun erfüllt und den Sprung in die Selbständigkeit gewagt. „Ich habe schon als Kind begeistert geschraubt“, berichtet er weiter und so war es nur konsequent, zunächst den Beruf des KFZ-Mechanikers zu erlernen. Doch dabei blieb es nicht. Es folgte der Betriebswirt, der TÜV-Lehrgang und bald war er in der Entwicklung von Partikel- und Abgasfilter tätig. Was ihm aber dabei fehlte, war die Unab-

hängigkeit, die Herausforderung des eigenen Glückes Schmied. zu sein. Nun also die Selbständigkeit. An Arbeit fehlt es ihm angesichts unserer ausgeprägten Motorisierung dabei nicht. Werkstätten, Speditionen, Gerichte und Versicherungen benötigen sein Gutachten, bei Streitigkeiten, Unfällen, oder bei dem Verdacht, dass in einem Kaufvertrag falsche Angaben gemacht wurden. In jedem Fall muss der realistische Wert eines Kraftfahrzeugs festgestellt und dargelegt werden und evtl. bei Unfällen die Kosten für Reparatur und Wertminderung. Da kommt es auf Sorgfalt und umfangreiche Kenntnisse an, denn die Gutachten, die Clemens Herold erarbeitet, können Grundlage sein für weitreichende Entscheidungen und müssen evtl. vor Gericht beeidigt werden. Nicht immer muss gleich ein umfangreiches Gutachten geschrieben werden. Manchmal genügt ein fachmännischer Rat, wenn es darum geht, das „alte Schätzchen“ noch

einmal durch den Tüv zu bringen, oder einen möglichst guten Preis beim Händler zu erzielen. „Bei einem unverbindlichen Kontakt, kann ich vielleicht weiterhelfen“, sagt mir Clemens Herold zum Abschied. Das gebe ich gern weiter. Hannelore Sánchez Penzo Nähere Informationen unter Tel. Nr. 02102/5791371, Mobil: 015771524241, e-mail: kontakt@clemens-herold.de, Homepage: www.clemens-herold.de

Clemens Herold


Homberger

Der

Seite 9

Der Förderverein Wichernheim

Friedhelm Riegels und Anja Waury

Man kann es eigentlich nicht oft genug in Erinnerung rufen. Vor 50 Jahren war Homberg ein kleines Nest mit ungefähr 800 Einwohnern und mit mindestens 5 Kneipen, mehreren Lebensmittelgeschäften, einem Schuster am Dorfplatz und zwei Kirchen. Aber die Folgen des Krieges waren hier genauso spürbar, wie überall. Darum kam die ev. Kirchengemeinde unter der Leitung von Pfarrer Brinkmann auf die Idee, ein Altenheim zu errichten für die vielen Kriegswitwen im Dorf, die sich nicht mehr selbst versorgen konnten. Im Sinne von Johann Wichern, dem Gründer der Diakonie sollten in diesem Heim alte Menschen ein neues Zuhause finden. Darum erhielt das Haus den Namen Wichernheim. Doch allmählich wurde das Wichernheim zu klein und außerdem entsprach es nicht mehr den modernen Anforderungen. Also entschloss man sich 1989 zu einem Anbau und gleichzeitigen Umbau des Hauses. Die Kosten für den Bau waren auf 15 Millionen DM veranschlagt, davon sollte die ev. Kirchengemeinde 10%, also 1,5 Millionen DM aufbringen. Das war für die ev. Kirchengemeinde viel Geld, auch wenn aus dem kleinen Nest inzwischen ein stattlicher Stadtteil Ratingens geworden war. Ein Förderverein sollte hier helfen, für Spenden die Werbetrommel zurühren. Am 10. Januar 1990 luden Pfarrerin Stocks und

Ingebert Zimny als Vorsitzender des Fachausschusses Wichernheim der ev. Kirchengemeinde zur Gründung eines Fördervereins ein. „20 Damen und Herren aus Politik und Wirtschaft waren erschienen“, heißt es in einem Presseartikel. Erster Vorsitzender des Vereins wurde Friedhelm Riegels, der sofort mit einer intensiven Mitgliederwerbung begann. Es wurden die ortsansässigen Betriebe besucht, um sie für den Förderverein zu gewinnen, Vorstandmitglieder gingen in Vereine und Organisationen und hielten Vorträge über das neue Vorhaben. Der Förderverein sah seine Aufgabe im Wesentlichen darin, Geld zu sammeln, um „eine anheimelnde Wohnung für die Alten und gleichzeitig einen attraktiven, angenehmen Treffpunkt auch für die Jüngeren, die Angehörigen, die Besucher“, zu schaffen, wie Frau Badura, Mitglied des Vorstandes, im Gemeindegruß schreibt. Der Verein wolle dafür sorgen, dass etwas mehr, als das Nötigste getan werde: ein bisschen mehr Erleichterung für die Pflege und die Anschaffung von Dingen, die Atmosphäre schaffen, geschmackvolle Sitzecken oder Sonnenschirme für die Gartenterrasse. Als nach fünf Jahren, im September 1995 das Wichernheim zum „Tag der Senioren“ einlud, konnte der Verein eine beachtliche Bilanz vorweisen. Aus den anfangs 20 Damen und Herren waren nun 145 Mitglieder geworden, die durch Mitgliedsbeiträge und Spenden 328.000 DM zusammengetragen hatten, nicht eingerechnet eine beachtliche Spende für die Gestaltung des Platzes vor dem Haupteingang des Wichernheimes. Mit diesem Geld wurden neben medizinischen Hilfsgeräten, wie Rollstühle, Hubbadewannen etc. das Haus innen mit Bildern, Teppichen, Musikanlagen, Stehlampen und vieles mehr wohnlich ausgestattet und für den Garten wurden Pflanzkübel, ein Brunnen, Sonnenschirme, Ziersträucher,

Bänke und Stühle angeschafft. Außerdem finanzierte der Verein zahlreiche kulturelle Veranstaltungen. Ein besonderes Anliegen für den Verein war die Einrichtung einer Cafeteria, die überhaupt nur mit Hilfe des Fördervereins eingerichtet werden konnte. „Sie ist nicht nur für die Heimbewohner gedacht, sondern auch für Gäste, Besucher und alle Homberger,“ wie der Vorsitzende Friedhelm Riegels gegenüber der Presse betonte, „die Senioren sollten nicht unter sich bleiben.“ Die Cafeteria mit ihrer gemütlichen Einrichtung und dem weiten Blick hinaus in den Park ist bis heute das Schmuckstück des Wichernheimes. Im Jahr 1996 gab Friedhelm Riegels nach jahrelangem Einsatz für den Verein sein Amt ab. Neuer Vorsitzender wurde zunächst Dr. HansPeter Ellsiepen. Seit 1997 hat dieses Amt Anja Waury inne. Auch wenn in den letzten Jahren die Spenden nicht mehr so üppig fließen, wie in der Aufbauphase, so kommt doch jährlich durch Mitgliederbeiträge und Spenden ein vierstelliger Betrag zusammen, mit dem im Wichernheim vieles geschaffen wurde, was das Leben im Haus zu einem Zuhause macht. Da ist zum Beispiel ein Friseursalon, der Znoeselenraum (wir berichteten darüber), rollbare Liegesessel, damit auch die bettlägerigen Bewohner an Kulturveranstaltungen teilnehmen können, Aquarien, ein eigener Raum, in dem Verwandte Abschied nehmen können von dem Verstorbenen und als letztes der dritte Brunnen in der neu gestalteten Außenanlage. Aber es sind nicht allein die rein materiellen Dinge, die den Bewohnern zu gute kommen, es ist vor allem die Fürsorge der Mitglieder des Fördervereins, ihre Bereitschaft, das alltägliche Leben im Haus zu begleiten. Damit haben sie ganz wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Bewohner bei uns in Homberg richtig wohlfühlen, und wir Homberger stolz sein können auf das Wichernheim in unserer Mitte. HSP


Homberger

Der

Seite 10

Die Homberger Wurzeln des Nobelpreisträgers John Steinbeck

Die drei Söhne vom Johann Adolf (von links): Herbert, Ernst und Carl im Jahre 1864. Ernst wird der Varer des Schriftstellers John Steinbeck.

Der eigentliche Anstoß nach Palästina auszuwandern, kam von einem Industriellen in Barmen, namens Johann Abraham Pilgram, der eine Gruppe Männer und Frauen ermutigte aus den oben erwähnten Gründen nach Palästina zu reisen. Zunächst war nur an Kundschafter gedacht, aber die ökonomischen Verhältnisse im Bergischen Land durch Missernten und Kriege motivierten einige Familien nach Palästina auszuwandern. Und so versammelt sich am 29.11.1849 eine kleine Gruppe auf dem Barmer Bahnhof, unter ihnen drei von elf Kindern der Familie Großsteinbeck: Friedrich Wilhelm, Johann Peter und Maria Katherina, die kurz vorher einen Gustav Thiel geheiratet hat. Nach langer beschwerlicher Reise kommen sie schließlich im Februar 1850 in Jerusalem an. Die Umstände sind für die Einwanderer günstig. Katharina findet bald mit ihrem Mann eine Anstellung in einem Gästehaus, Bruder Johann kann als Schreiner arbeiten und Friedrich Wilhelm zieht in die Nähe Jaffas und wird Landwirt. Anfangs hoffen sie, dass noch weitere Landsleute nachkommen werden, aber sie bleiben die einzigen, die das große Abenteuer gewagt haben. Darum schließt sich Friedrich Wilhelm einer Gruppe Amerikaner an, die zwei Jahre später ins Land kommen und lernt seine Frau Mary Dickson kennen, die er 1854 heiratet. Zwei Jahre später heiratet sein Bruder Johann Mary Dicksons Schwester Almira Anne Dickson. Darüber schreibt Johann an seinen Vater: „Am 1. Juni, abends nach Sonnenuntergang waren wir getraut in

Jerusalem auf dem Berge Zion. Meine Frau ist die Schwester von Fritzens Frau, auch eine Amerikanerin, und spricht nur englisch.“ Und einige Zeilen weiter: „Ich glaube, daß ich Ursache genug habe, Gott zu danken, daß er mir eine solche Frau zugesandt hat.“ In zahlreichen Briefen schildern die drei Kinder ihrem Vater und den Daheimgebliebenen ihr Leben in Palästina, das nicht ganz ohne Konflikte mit der einheimischen Bevölkerung verläuft. So schreibt z.B. Friedrich Wilhelm am Juli 1855: „Mir war vor einiger Zeit einmal eine Kuh von der Herde entlaufen, und ging dann an einen Fruchthaufen, der einem Araber gehört, darauf kamen zwei Araber, und machten sich das Vergnügen, mich tüchtig zu prügeln, sodaß ich es 14 Tage danach noch fühlen konnte. Ich habe geklagt und einer davon hat lange sitzen müssen.“ Als Folge dieses Vorfalls stellt die Regierung einige Soldaten ab, um die Siedlung zu schützen. Aber dies ist eher die Ausnahme, denn im Großen und Ganzen kommt man gut miteinander aus. Man respektiert und schätzt einander. „Ist man gut und gefällig gegen sie, so sind sie es auch“, schreibt Friedrich nach Homberg. Überhaupt ist die Zeit, in der die Großsteinbecks im Heiligen Land leben, eine glückliche und friedliche Periode. Es kommen viele Europäer und Amerikaner ins Heilige Land, um nach Jahren der politischen und kriegerischen Wirren das Land mit großem Fleiß wieder aufzubauen. Eine bunt gemischte Gesellschaft aus Missionaren, Kirchenmännern, Forschern, Landschaftsmalern, Händlern, Handwerkern und Touristen hat sich

„Innig und vielgeliebter Vater, Bruder und Verwandte“, schreibt Johann Peter Großsteinbeck an seine Verwandten in Homberg. Es ist der 23. Januar 1858, an dem er diesen Brief in Jaffa (Palästina) schreibt, und er hat eine traurige Nachricht. Sein Bruder Friedrich Wilhelm wurde wenige Tage vorher von Beduinen in seinem Haus überfallen und ermordet. Über den Hintergrund der Tat wurde in der Zeitschrift Dorf-Chronik spekuliert, in der es in der Ausgabe vom 1.10.1858 heißt, dass der Pascha von Jerusalem verhindern wollte, dass Europäer und amerikanische BaptistenFamilien Grundbesitz erwerben und sich für immer in Palästina niederließen. Der Türke sei in Anwendung von Gewaltmitteln nicht heikel. Die Großsteinbecks in Homberg glaubten daran, dass die Juden, wenn sie aus der Diaspora in ihr Vaterland zurückkehren würden, früher oder später Jesus Christus als ihren Messias anerkennen und sich zu ihm bekennen würden. Dann würde der Messias endlich kommen, wie es in der Offenbarung des Johannes (Off. 20, 1-6) angekündigt wird. Darum wollte man das Land für die Rückkehr der Juden vorbereiten. Außerdem glaubte man untrügliche Zeichen erkannt zu haben, dass die Prophezeiung bald in Erfüllung ginge. Hinzu kamen Streitigkeiten zwischen den Katholiken und Protestanten, denn die Großsteinbecks berichten kurz nach ihrer Ankunft in Palästina: „Wir sind hier mitten unter Türken und Arabern, und tausendmal besser ist mit ihnen umzugehen, als z.B. mit Hof Großsteinbeck mit Peter Friedrich und Frau (ganz rechts). Dritte von rechts Wilhelmine Großsteinder Katholika bei Ratingen…“ (März 1850). beck. Aufnahme vor dem 1. Weltkrieg


Homberger

Der

Seite 11

hauptsächlich in und um Jerusalem niedergelassen und trägt mit aufopfernder Hingabe zur ökonomischen Entwicklung des Landes bei. Auch die Großsteinbecks verleben eine gute Zeit in Palästina mit ihren immer größer werdenden Familien, bis das Familienglück durch einen furchtbaren Schicksalsschlag Anfang 1858 beendet wird. Beduinen überfallen den Hof von Friedrich, erschießen ihn, fügen dem Schwiegervater, der zur Hilfe eilt, schwere Verletzungen zu und vergewaltigen die beiden im Haus anwesenden Frauen, die Ehefrau und die Schwiegermutter. Nach diesem traurigen Ereignis beschließt die Witwe zusammen mit ihren beiden Kindern und den Eltern nach Amerika zurückzukehren, und Johann schließt sich ihr mit seiner Familie an. Nur die Schwester Katharina bleibt vorerst mit ihrem Mann und inzwischen vier Kindern in Jerusalem. Sie haben dort ein gutes Auskommen. In Amerika herrscht gerade Bürgerkrieg, als sich John A. Steinbeck, wie er sich jetzt nennt, mit seiner Familie in Fitchburg, Massachusets, niederlässt, wo er in einer Klavierfabrik gutes Geld verdienen kann. Allmählich wird der Briefkontakt spärlicher und John hat großes Heimweh nach Deutschland und seinen Verwandten. Am 7. März 1869, er ist inzwischen bereits zehn Jahre in Amerika, schreibt er an seine Verwandten: Die Sehnsucht Euch alle, aber doch vorzüglich meinen lieben Vater doch noch einmal wiederzusehen in diesem Leben, ist sehr stark in mir, stärker, den[n] ich mich jemals erinnere, und wenn es Gottes Wille ist, und ich ein paar Monate von meinem Geschäft ab kann kommen, […]daß ich Euch künftigen Sommer einmal besuchen werden. Zu diesem Wiedersehen kommt es nicht mehr, der Vater stirbt im März 1871. Den letzten erhaltenen Brief in die alte Heimat schreibt John Steinbeck am 9. Mai 1875 aus Hollister in Californien an die Schwester Johanna. Sie und ihr Bruder Johann Peter sind in Homberg die einzigen der zahlreichen Geschwister, die noch leben. In Hollister betreibt John Steinbeck eine kleine Landwirtschaft und hat zusammen mit seiner Frau und den inzwischen sechs Kindern, von denen noch fünf leben, ein gutes Auskommen. Er stirbt dort am 10. August 1913. Sein vierter Sohn John Ernst Steinbeck (1862-1935) ist der Vater John Steinbeck (1902-1968), der mit seinen Roman Die Früchte des Zorns und vor allem mit seinem berühmtesten Werk Jenseits von Eden den herumgetriebenen und besitzlosen Menschen der Unterschicht Amerikas

ein Denkmal setzt und für sein Lebenswerk 1962 den Literaturnobelpreis erhält. Ob John Steinbeck, der Enkel, Informationen hatte über das Leben seiner Großeltern in Palästina, ist ungewiss. Er ist elf Jahre alt, als sein Großvater stirbt. Als er 1966 Israel besucht, macht er sich auf die Suche nach dem Grab seines ermorderten Großonkels. Aber er kennt nicht einmal dessen Namen und dessen Todesjahr und sucht an einer falschen Stelle, woraus zu schließen ist, das John Steinbeck nur wenig über seine Familie weiß. Bleibt noch zu erzählen, woher die Informationen stammen, von denen oben berichtet wird. Die Briefe, die die drei ausgewanderten Großsteinbecks aus Palästina und später aus Amerika an ihre Verwandten schreiben, lagern beinahe hundert Jahre in einer Holztruhe auf dem Dachboden des Stammhofes der Großsteinbecks. In den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts macht sich der Historiker Jacob Eisler, der bereits die Besiedlung Palästinas im 19. Jh. erforscht hatte, auf die Suche nach der Familie Großsteinbeck in Homberg, nachdem er deren Spuren in Israel gefunden hatte. Aber die Spurensuche gestaltet sich schwierig, da durch die Gebietsreform viele Namen verloren gegangen waren. Von Anita Krüger, einer Mitarbeiterin der ev. Kirche in Homberg, erfährt er von der Existenz des Hofes Großsteinbeck. Bei seinem ersten Kontakt erfährt er von den Briefen, die seit 1940 im Besitz des entfernten Verwandten Otto II Großsteinbeck aus Velbert sind, der sie transkribieren wollte. Doch durch die Kriegsereignisse und Nachkriegswirren werden die Briefe völlig vergessen, bis durch den Kontakt mit dem Historiker Jacob Eisler man sich ihrer wieder erinnert. Als dieser 1995 den Hof endlich besucht, wird er Zeuge des ersten Treffens zwischen Klaus Großsteinbeck, dem Erben des Hofes, und seinem ihm bis dahin unbekannten Vetter Otto III Großsteinbeck aus Velbert, der die Holzkiste mitbringt, in der die Briefe und zahlreiche alte Fotographien liegen, die vor über hundert Jahren von 1849 – 1878, über

eine Periode von fast dreißig Jahren, aus Palästina und Amerika an den Hof geschickt wurden. Jakob Eisler hat von den über 100 Briefen 69 Briefe ausgewählt und sie, versehen mit einem erläuternden Vorwort, in dem Buch Deutsche Kolonisten im Heiligen Land* zusammengefasst und herausgegeben. HSP Erschienen im S.Hirzel Verlag, Stuttgart 2001


Homberger

Der

Seite 12

Eine offene Gartenpforte

Monika und Bernd Dietz

„Wir haben einen Garten, der viel Freude macht!“ rief mir Monika Dietz zu, als sie mich zu ihrer offenen Gartenpforte einlud. Das macht jede Gärtnerin und jeden Gärtner neugierig, die den Sommer über damit verbringen, die Natur im Zaume zu halten. Hinter der Offenen Gartenpforte steckt die Idee aus England, gleichgesinnten Gartenliebhabern den eigenen Garten zu zeigen und dabei Gedanken, Erfahrungen und evtl. Pflanzen auszutauschen. Die Aktion Offene Gartenpforte ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Schloss Dyck und anderer Organisationen, die sich der Gartenkunst widmen, in Kooperation kommunaler Gartenämter. In diesem Jahr fand die Aktion im Rheinland zum neunten Mal stand mit ca. 180 Gärten, vom kleinen Reihenhausgarten bis zum großen Park mit altem Baumbestand. Die Familie Dietz, die in diesem Jahr zum ersten Mal an dieser Aktion teilnahm, hatte nach mehrjährigen beruflichen Aufenthalten in Nordamerika sich vor vielen Jahren bei uns in Homberg-Süd niedergelassen, aber verwöhnt von der Weite in Kanada und den Vereinigten Staaten, bald ein neues Haus gesucht, „um das man wenigstens einmal herumgehen kann,“ wie mir Bernd Dietz erzählt. Nach langem Suchen fanden sie ein mindestens 300 Jahre altes kleines Bauerngehöft am äußersten Rand unserer Gemeinde. Eine riesige Trauerweide wippt ihre Zweige über dem Eingangstor. Rechts und links sitzen als Wächter zwei Löwen aus Stein gehauen. Die Einfahrt weitet sich zu einem Hof und sofort erinnert er mich an den Bauernhof meiner Großeltern, auf dem ich in meiner Kindheit viele Ferienwochen verbrachte. Eine Scheune, eine Remise mit Erntewagen, im Hintergrund gackern Hühner und schreit ein Pfau, alles wie damals. Gemeldet werde ich von „Santo“, dem als Jagdhund ausgebildeten Kleinen Münsterländer. Das alte Bauernhaus steht da in der Sonne, als hätten die Besitzer es vor 300 Jahren gerade verlassen. Aber man lasse sich nicht täuschen. Eine Kernsanierung schaffte Wohnraum für die fünfköpfige Familie. Wie mir Monika und Bernd Dietz später erzählen, bestanden Feierabende, Wochenenden und Jahresurlaub in den ersten Jahren meistens aus Arbeitsstunden in und um Haus, Hof und Garten. „Kleinere Verletzungen - hauptsächlich an meinen Händen - waren öfter ein Gesprächsthema im Kollegenkreis“, berichtet Bernd Dietz. Für ihn war diese Arbeit ein Ausgleich für den mit vielen Reisen verbundenen Beruf als Exportkaufmann. Mit dem Haus wuchs auch langsam rundherum der Garten, sofern man ihn überhaupt noch aufgrund seiner Größe Garten nennen kann.

Er ist schon eher ein Park, der sich mit seinen natürlichen Grenzen in die hügelige Landschaft einbettet. Einiges fand die Familie Dietz von den Vorbesitzern bereits vor, wie z.B. die alten Obstbäume, die jedoch längst verwildert waren und nun durch Zupflanzungen wieder zu einer Streuobstwiese wurden, oder die alte Hecke zum benachbarten Feld, in der viele Vögel nisten und Wildtiere ihre Jungen großziehen. Anderes musste aufgrund der neuen Bauvorschriften angelegt werden, etwa der Schilfteich zur Abwasserreinigung, da das Haus keinen Anschluss an das Abwassernetz hat. Eine Windradpumpe, das sich die Familie aus den USA mitgebracht hat, soll den mit Regenwasser gefüllten Ententeich zusätzlich speisen. Überhaupt fallen im Garten die vielen Erinnerungen auf, die die Familie von ihren Auslandsaufenthalten nach Deutschland mitgebracht hat. Die meisten stammen aus Mexico, dem letzten vierjährigen Auslandseinsatz vor 10 Jahren. Wie der Erntewagen, der für mexikanischen Haciendas typisch war, oder die vielen Skulpturen und Figuren – auch einige von Monika Dietz selbst getöpferte - die im Garten an markanten Stellen dem Besucher den Weg weisen, denn der Garten hat kaum fest angelegte Wege und Beete. Alles Wachsen und Gedeihen erscheint wie zufällig. Nichts ist getrimmt oder in Rabatte gezwängt. Dies gilt selbst für den wiedererstandenen Bauerngarten mit seinen Buchsbaumrändern, die zwar schön sauber geschnitten sind, aber lediglich den Rahmen bilden für die Vielfalt an Pflanzen innerhalb der Beete. Das Gärtnern in diesem Garten scheint allein dem Zweck zu dienen, den Überfluss der Natur zur Entfaltung zu bringen. Darum vermittelt der Garten Ruhe und Gelassenheit. Hinzu kommen die vielen Sitzplätze, die aus aller Welt zusammengetragen und über den ganzen Garten verteilt, einladen zum Verweilen. Auf einem Sonnenhang im äußersten Zipfel des Gartens hat sich die Hausherrin im vorletzten Jahr einen lang gehegten Traum erfüllt, ein Lavendelfeld, nicht ganz so groß wie man es aus Frankreich kennt. 1200 Lavendelbüsche wiegen nun ihre Blüten im Wind und erfüllen die Luft mit ihrem unnachahmlichen Duft. Außerdem gibt es Kräuterbeete mit vielen verschiedenen Minzen. Und wie es bei der Familie Dietz in allen Bereichen des Gartens ganz selbstverständlich ist, geschieht auch hier nichts ohne irgendeinen Nutzen für Tiere und Pflanzen. Am Rande des Feldes hat ein Imker seine Bienen aufgestellt. Vielleicht öffnet Familie Dietz im nächsten Jahr wieder ihre Gartenpforte. Der Besuch lohnt sich. Hannelore Sánchez Penzo/Monika und Bernd Dietz


Homberger

Der

Seite 13

Das Homberger Ackerfest am 21. und 22.8 .2010

Dirk Kaldewey und Toni Lutemann

Wenn in Homberg die alten Trecker auf den Feldern stehen, blühen die alten Zeiten nochmals auf, als mit Dreschwagen und Traktoren aus der Mitte des letzten Jahrhunderts die Felder abgemäht wurden. Dieter Kaldewey konnte sich nie von den alten Landwirtschaftsmaschinen trennen und sammelte sie auf seinem Hof. Alle sind noch fahrbereit und sie konnten nun beim Homberger Ackerfest bestaunt werden. Diese schöne Veranstaltung bei herrlichem Wetter war auch nur möglich, weil Hubert Kempken, Toni Lutermann und Dirk Kaldewey sich ein Herz fassten und als Nachfolge zum letztjährigen Stoppelfest dieses Fest organisierten. Toni Lutermann stammt aus Unterfeldhaus und ist

Hugo Kempken

mit der Familie Kaldewey befreundet. Nachdem es in Düsseldorf auf dem Schützenplatz in Unterfeldhaus mit der Genehmigung der dortigen Veranstaltung Probleme gab, kann sich nun Homberg mit dem viel schöneren Ambiente der bergischen Landschaft an diesem frühherbstlichen Fest erfreuen. Die Homberger Feuerwehr, obwohl sie zwischendurch zu einem Verkehrsunfall an der Brachter Straße ausrücken musste, nahm natürlich auch teil und auch die Homberger Gartenbaubetriebe zeigten ihre Präsenz, so dass bei guten Essen und einem kühlen Bier für Alles gesorgt war. Heinz Schulze


Homberger

Der

Seite 14

Stefan Deselaers

Dem Dorf neuen Schwung geben

Stefan Deselaers

Homberg ist ein Dorf mit einem liebenswerten Charakter. Es hat die zahlmäßige Größe, so dass man sich kennt und ab und zu auch gerne miteinander feiert. Dazu gibt es festliche Veranstaltungen von der Kirche, der Feuerwehr und auch den Vereinen. Dies alles zu gestalten macht Spaß, ist aber auch mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden. Stefan Deselaers gehört zu den Geschäftsleuten, die sich für das Dorf engagieren. Von Anfang an war es der Fußballverein, den er mit neuen Trikots ausstattete, er unterstützt das Seifenkistenrennen, ist Sportwart im Tennisverein und ist beim Dorf-

fest, das am 4. September von Homberger Geschäftsleuten und der Dorfzeitung „Der Homberger“ organisiert wird, mit dabei. Dieses Engagement hat sicherlich seinen Bekanntheitsgrad gesteigert und den einen oder anderen hat er in seinem Optikergeschäft in der Homberger Mitte wieder getroffen. Der Einsatz für Homberg ist jedoch für Stefan Deselaers eine Herzensangelegenheit. Schon seine Eltern hatten auf der Dorfstraße seit 1981 ein Opiker-Geschäft, welches 2001 seine Frau Jutta übernahm und gleichzeitig in die neuen Geschäftsräume in der „neuen Homberger Mitte“ zog. Seit 2005 führen nun Jutta und Stefan Deselaers das Geschäft gemeinsam. Hier gibt es natürlich alles, was moderne Brillen ausgezeichnet. Dazu gehören ein anspruchsvoller Service, die individuelle Beratung und die Präsenz vor Ort. Für Stefan Deselaers hat sich die Frage nie gestellt, einen anderen Beruf als den des Optikers zu ergreifen. Schon in der dritten Generation werden nun bei Deselaers Brillen verkauft und individuell gefertigt. Stefan absolvierte

seine Lehre bei seinem Vater, war tätig in Optikergeschäften in Langenfeld und Krefeld, machte noch eine Ausbildung als Akustiker und wurde Augenoptikermeister. Er arbeitete 7 Jahre in der augenoptischen Industrie bevor er in das Geschäft nach Homberg zurückkehrte.Mit ihren beiden Kindern Mia und Leon fühlen sich Jutta und Stefan Deselaers in Homberg rund herum wohl. Dazu gehört der gute Kontakt zu den Homberger Geschäftsleuten und die Tätigkeit für die Jugend und im Sport. Stefan Deselaers sucht dabei nicht die Herausforderung überall die Zügel in die Hand zu nehmen. Er möchte dort tätig werden, wo Unterstützung gebraucht wird, wo Projekte einen Anschub brauchen und wo nachhaltig Randbedingungen für Festivitäten geschaffen werden müssen. Durch sein Engagement im Bereich Sport und anderen Veranstaltungen steigert Homberg seine Attraktivität. Diese Gemeinsamkeit zu unterstützen ist lohnenswert, denn sie schafft in unserem Dorf eine gesteigerte Lebensqualität, die uns allen Freude bringt. Heinz Schulze

Neuer Friseur-Salon in Homberg-Süd Selbständigkeit mit Rat und Tat unterstützen Anleitung, ihre Haare selbst zu föhnen. kann. Dazu gehört die Außenwerbung, Bera- Zwei junge Friseure stehen Theresa Hemsing tung bei der Einrichtung des Salons, aber zur Seite: André Sommer, der sich in Homauch eine ständige Schulung der Mitarbeiter, berg wegen der zwanglosen Atmosphäre um stets auf dem neuesten Stand zu sein. „absolut wohlfühlt“ und Jacqueline Klein, die „Besonders mit unserer Strähnchentechnik nach ihrer Lehre die ersten eigenständigen wollen wir unsere Kunden individuell bera- Schritte in ihren Beruf tut. Bis 15. September ten, da lernt man nie aus.“ Theresa Hemsing gilt noch das Eröffnungsangebot „2 für 1“, André Sommer, Theresa Hemsing und Jaqueline Klein verweist damit auf den von Oliver Schmidt ganz egal ob mit Freundin, Schwester oder „Ich mag die Menschen hier, wenn dann mache entwickelten Frisurenstil „Casual Chic“, der Nachbar. Jeder zahlt nur den halben Preis. ich mich nur hier selbständig.“ Das hatte sich mit lässigen Schnitten und schimmernden Der Friseursalon in der Steinhauser Str. 34 Theresa Hemsing fest vorgenommen und als Farben den natürlichen Fall der Haare indivi- ist für Sie geöffnet Mo., Di., Mi., Fr. von 9.30das Ladenlokal von Blumen Koch frei wurde, duell unterstreichen soll. Zu diesem Konzept 18.30 Uhr, Do. von 9.30-21 Uhr, Sa. Von 8-14 griff sie sofort zu. „Innerhalb weniger Tage gehört auch die „Selbstföhnbar“ im Salon, wo Uhr, ob mit oder ohne Anmeldung. hatte ich das Ladenlokal“, berichtet sie und die Kunden lernen können, ob mit oder ohne Telefon 02102/308 99 99. dann sei es mit der Arbeit erst richtig losgegangen. Theresa Hemsing hat in Homberg ihre Berufausbildung als Friseurin gemacht und gerät geradezu ins Schwärmen, wenn sie von dieser Zeit erzählt. Aber irgendwann muss man auch mal raus. Sie machte ihren Friseurmeister, und Fortbildungen, wo sie Backeskamp 21  02102 - 15 48 00 sich nur anboten und lernte so Oliver Schmidt 40882 Ratingen 0177 - 73 92 611 kennen, der unter dem Namen INDIVIDUALS gerade ein neues Salonkonzept entwickelt www.sabinegutzeit.de info@sabinegutzeit.de hatte, mit dem er den ersten Schritt in die

Sabine Gutzeit Fotografin


Ihr Fachgeschäft für digitales Fernsehen und Satelliten-Empfangstechnik

Neuheiten bei uns sofort lieferbar:

Inklusive

Mehrwert von

40 Zoll LED-Fernseher

TechniLine 40 HD

49 € für

Anlieferung, Aufstellung, Einweisung & Entsorgung Altgerät

1499,-

5 Jahre Garantie

HD+ Unterstützung USB Recording Netzwerkfähig

HDTV SAT Receiver

TechniStar S1+ Schwarz

HDTV, Single-Tuner, Conax/Nagravision Kartenleser, CI+, USB PVR-ready, Astra HD+, EPG, Komfort-EPG, Front-Display nummerisch, MPEG2-fähig, MPEG4-fähig, Over the air software upgrade, 5.000 Programmplätze, Videotext eingebaut, DigitalAusgang koaxial, Netzwerk-Anschluss, HDMI-Anschluss, Scart-Anschluß, USBAnschluss, HD+ Smartcard

Sofort lieferbar!

Home Entertainment System LIFESTYLE® V25

Das BOSE® LIFESTYLE® V-Class® Home Entertainment System liefert kraftvollen Surround Sound, der Filme und Musik zu neuem Leben erweckt. Wir haben das System weiterentwickelt - damit Sie Ihr Surround-Erlebnis einfacher genießen können als je zuvor. Erleben Sie bis zu sechs HD-Video- und Audio-Quellen. Außerdem verfügt das System über einen eingebauten UKW/MW-Tuner und eine Docking-Station für Ihr iPhone oder Ihren iPod. Inklusive Multiroom-System mit 5.1 autspreMehrwert cher-System. von

200 € für

Anlieferung, Installation, Einmessung & Kabel verlegen

239,-

Abbildung mit Blende

DigitalSat: Freiheit, die vom Himmel kommt. TechniSat Digitalfernseher und Digitalreceiver holen Ihnen die Programmvielfalt vom Himmel.

Einbau-Geschirrspüler TechniSat

G 5830 SCi ohne Blende

Inklusive

Mehrwert von 99€ für

HDTV 32

8 Spülprogramme, 3 Temperaturen, Klartext-Display, elektronische Steuerung, Programmablaufanzeige, Restzeitanzeige, Besteckschublade, WasserschutzSystem, Warmwasseranschluß, 0,83 kWh Energieverbrauch, RW: A, TW: A, ca. 14 Maßgedecke Fassungsvermögen, 10 l Wasserverbrauch, 41 dB Betriebsgeräusch

32 Zoll Digitalfernseher mit integriertem HDTVEmpfang und digitalem Videorekorder. Qualität Made in Germany.

Einbau, Einweisung & Entsorgung Altgerät

1599,-

3498,-

Jetzt auf

TechniSat

Wertcheck

über 49 € für die Prüfung und digitalen Vermessung Ihrer Empfangsanlage (Kabel/SAT). Inklusive Anfahrt.

DigiCorder HD S2 Plus

Vorteile für Sie

1

Mehr als 1000 TVund Radioprogramme.

2

Gebührenfrei und ohne Vertragsbindung.

3

Gestochen scharfe Bilder, glasklarer Klang.

4

Zukunftssicher TV- und Radioprogramme empfangen.

5

Freie Programmwahl und einzigartige Vielfalt.

6

Programminformationsdienst „SiehFern INFO“ und vieles mehr.

HDTV-DigitalSat-Receiver mit integrierter Festplatte und digitaler VideorekorderFunktion. Qualität Made in Germany.

TechniSat: Die Summe aller Vorteile.

Keine Mitnahmegarantie. Irrtümer vorbehalten.

DigitalSat

umstellen!

www.technisat.de

*Warenfinanzierung über unsere Hausbank. Laufzeit wie angegeben. Bonität vorausgesetzt. **Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers

ca. 102 cm Diagonale, 16:9 Bildformat, Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel, Full HD, Kontrast: 4.000:1, Kontrast: dynamisch bis 20.000:1, 100Hz-Technik, Edge LED-Backlight (Rahmen), DVB-T-Empfang, DVB-S Empfang, DVB-S2 Empfang (HD-Sat), DVBC Empfang, HDTV, USB-Recording, Tischfuß


Homberger

Der

Seite 16

LebensKunst: Ensemble „Triptytch“ musizierte in St. Jacobus d.Ä. Wie die Engel musizieren

Man hat nicht oft Gelegenheit barocke Musik zu hören. Bei der Aufführung des Ensemble „Triptytch“ in der Homberger Kirche St. Jacobus d.Ä wurde wieder gewahr, welche Strahlkraft die barocke Musik erzeugen kann, insbesondere, wenn ein Countertenor sich im Kreis der Musiker befindet. Es war Jan Kullmann, der aus Ratingen stammt, und mit seiner Stimmgewalt das Publikum begeisterte. Mit Hilfe der Brustresonanz kann er einen enormen Schalldruck erzeugen und gelangt so in musikalische Höhenlagen, die sogar Sopranstimmen

hinter sich lassen. Die Kirche St. Jacobus d.Ä bot den vollendeten Rahmen für diesen musikalischen Leckerbissen. Mit Claire Beesly (Traversflöte), Anne Nissinen (Cembalo/Orgel) und Ricardo Rodriguez Miranda (Viola da Gamba) trat hier ein Quartett auf, das die Werke von Bach, Buxtehude, Schütz und Purcell so präsentierte, dass man die Reichhaltigkeit einer einzigartigen musikalischen Rhetorik verspürte. Im zweiten Teil der Darbietung wurde „Musik vom französischen Hof“ geboten. Dieser Programmpunkt konnte wegen der hohen Luftfeuchtigkeit nicht, wie geplant, im Bereich der Stelen außerhalb der Kirche stattfinden. Christel Lueb-Pietron, die Veranstalterin von LebensKunst 2010 in Homberg, und Ansgar Wallenhorst, dem Organisten von Peter und Paul, würdigten in ihren einleitenden Worten den speziellen Charakter der barocken Musik und die Qualität der Künstler, die sich beim Studium am Königlichen Konservatorium in Den Haag kennengelernt hatten. Das Barock mit seinen beiden unterschiedlichen Seiten, der Lust und Lebensfreude, aber auch der streng asketischen Haltung, passt wieder in die moderne Zeit. Man kann sich hier Anregungen holen, der schnelllebigen Welt zu entweichen, um dann in dem einnehmenden Klang die Tiefe einer ehrfürchtigeren sakralen Welt zu erleben. Heinz Schulze

Ansgar Wallenhorst und Christel Lueb-Pietron


Homberger

Der

Seite 17

Einladung zum Frühstückstreffen für Frauen „Älter werden ist nicht schwer – reifer sein, dagegen sehr.“ Über dieses Thema wird Helga Lunkenheimer im nächsten Frühstücktreffen für Frauen am 4.11.2010 referieren. Menschliche und geistige Reife – bleiben wir heute manchmal in den Kinderschuhen stecken? Was ist Reife? Ist sie überhaupt erstrebenswert? In welcher Weise bereichert Reife unser Leben? „60 Jahre und kein biss-

chen weise“ sang Curd Jürgens vor vielen Jahren. Wollen wir das wirklich? Muss man jedem Trend hinterherlaufen und dabei immer wieder neu anfangen? Oder kann man sich nicht selbst treu bleiben zur eigenen Selbstverwirklichung? Fragen über Fragen, die nicht nur Senioren bewegen, sondern viele Menschen schon in der Mitte des Lebens. Die Referentin, Helga Lunkenheimer, selbst Jahrgang 1943, versucht in ihrem Referat hier Antworten finden. Als Pastorin für besondere Dienste war sie im Kirchenkreis Simmern-Trabach im Rheinland bis 2009 freiberuflich tätig. Heute engagiert sie sich für die Weltmission

und hält Vorträge. Das Frühstücktreffen findet von 9-11.30 Uhr im Lutherhaus, Dorfstr. 6, statt und kostet incl. Frühstück und Kinderbetreuung 6 €. Bitte melden Sie sich an bei Frau Arndt, Tel. 5832, bei Frau Lerch, Tel. 51343 oder Frau Herweg, Tel. 51403. Weitere Information auf der Homepage www.ekir.de

Dichterlesung bei Wein und Kerzenschein Wir werden uns alle und unseren Nächsten amüsiert und schmunzelnd wiedererkennen, denn Mensch & Mensch(liches) von Eugen Roth und Theodor Fontane ist das diesjährige Thema der Dichterlesung bei Wein  und

Kerzenschein von Renate Ursula Brechtel, am Sonntag, 7.11.2010 um 17 Uhr im Lutherhaus, Homberg, Dorfstr.6. Am Flügel Waldemar Schmidt. Olivenholzschnitzarbeiten aus Bethlehem, Fotokalender und Grußkarten

zugunsten  eines christlichen Kinderheimes bei Bethlehem können preiswert erworben werden. Der Eintritt ist frei, am Ausgang erbitten wir eine Spende für „Abrahams Herberge“ Info: www.abrahamsherbergede-ev.de


Homberger

Der

Seite 18

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Therese Lange

Eigentlich hat Therese Lange Erzieherin gelernt und diesen Beruf 25 Jahre in allen nur denkbaren Bereichen ausgeübt. Aber irgendwann wurde ihr klar, dass sie diesen Beruf nicht mehr bis zum 67. Lebensjahr, bis zur Rente mit vollem Elan würde ausüben können. Und halbe Sachen, das liegt Therese Lange nicht. Also absolvierte sie neben ihrem Beruf in Abendschulen und in Wochenendseminaren eine Ausbildung für Kosmetik, Massage, Body-Styling, Visagistik und med. Fußpflege in der über NordrheinWestfalen hinaus bekannten Kosmetikschule Dr. Schrammek-Drusius. Mit diesem Rundum-Paket übernimmt Therese Lange das Kosmetik-Studio ModernHarmony im Geschäftszentrum Homberg-Süd und führt es, allerdings unter einem anderen

Namen, weiter. „Mir ist es wichtig, dass sich meine Kunden am Ende wohlfühlen,“ erklärt Therese Lange, „ich möchte dass sie zufrieden sind und von innen heraus strahlen.“ Und das sei eben nur möglich, wenn die Kunden rundherum zufrieden sind mit der Behandlung. Zu gute kommt ihr dabei, dass sie in ihrer jahrelangen Praxis als Erzieherin Menschen in allen nur denkbaren Lebenssituationen begegnet ist und viel daraus gelernt hat. „Man muss ein offenes Ohr haben und Verständnis für die besondere Situation des Kunden,“ so Therese Lange weiter, nur dann fände man auf das individuelle Anliegen des Kunden auch die richtige Antwort. Für sich hat sie aus den jahrelangen Berufserfahrungen mitgenommen, dass es immer möglich sei, etwas ganz Neues anzufangen, sich eine neue Zukunft zu schaffen, man müsse es eben nur wagen. Darum fiel es ihr nicht schwer, aus einem gesicherten Arbeitsverhältnis heraus den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Am 6. September eröffnet Therese Lange ihr Kosmetik-Studio. Sie hat sicher dann ein paar Überraschungen für ihre Kunden bereit und gewährt bis 2. Oktober auf alle Behandlungen ein Rabatt von 10%. Öffnungszeiten ab 6.9.2010 werktags von 9.30-19 Uhr, samstags von 9-16 Uhr. Darüber hinaus ist jeder gewünschte Termin möglich. Sie können sich auch telefonisch anmelden unter Tel. Nr. 02102/20475133 oder per Handy unter: 01632579640 Auf unserem Sommerfest wird sich Therese Lange mit einem Stand erstmals präsentieren.

Was? Wo? Wann? 27.8. 2010 18.30 Uhr 11. Gala-Diner im Best Western Grand City Hotel Veranstalter: BEAWEINE mit Lotte Pfeffer (BundesvorsitLotte Pfeffer zende des ökologischen Weinverbandes ECOVIN) Komplettpreis 69 €, wer sich schnell entschließt, kann sich noch anmelden unter Tel. 02102/895575. 28.08.2010 14 - 23 Uhr WEINPARTY bei BEAWEINE Homberg-Süd, Krampenhausweg 1 Probieren Sie die Auswahl aus Öko-Weinen aus Rheinhessen und Österreich 4. 9. 2010 18 Uhr auf dem Dorfplatz Eröffnung Sommerfest auf dem Dorfplatz ab 21 Uhr Live-Musik mit Nice Try 5. 9. 2010 13 Uhr auf dem Dorfplatz/Dorfstraße Jazz-Frühstück, Trödelmarkt, Pony-Reiten Kunstausstellung und -aktionen, Hüpfburg und Spielmobil 12.09.2010 Gut Freitag (Meiersberger Str. 79) Zum 4. Mal in Folge Kutschenrallye auf Gut Freitag (www.gut-freitag.de) 25./26.9.2010 ab 10 Uhr Trödelmarkt auf dem Grashof, Am Grashofweg 7. 11. 2010 17 Uhr im Lutherhaus, Dorfstr. 10 Mensch & Mensch(liches) Renate Brechtel liest vor Texte von Erich Roth und Theodor Fontane, am Flügel begleitet von Waldemar Schmidt

Kleines, feines, grünes Warenhaus“ schließt wieder.

„Der Umsatz reicht nicht. Der Laden wurde nicht ausreichend angenommen.“ Stefan Deisenroth will seinen Laden in der Ringstraße wieder aufgeben. „Meine Kunden sind ganz traurig, aber es funktioniert einfach nicht.“

Seine Kunden seien alle sehr zufrieden gewesen mit seinem Angebot und Service, aber es seien einfach zu wenig. „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ein bisschen habe ich mich in den Laden verliebt.“ Stefan Deisenroth wirft einen Blick über sein Warensortiment. Eigentlich ist alles da – von der simplen Gartenerde bis zum speziellen Leckerli für den Hund. Aber es ist nicht gelungen, genug Kunden anzulocken. Das mag an der Lage des Geschäftslokals liegen, vielleicht an einer zu großen Konkurrenz, aber ganz gewiss nicht an seinem Engagement von Stefan. Er wurde von seinen Kunden mit seinem unermüdlichen Service von Anfang an sehr geschätzt. Viele waren froh, dass endlich das

Ladenlokal wieder genutzt wurde. Nun wird geräumt, alles muss raus bis spätestens Ende des Jahres. „Es war eine sehr, sehr schöne Zeit hier, ich hatte viele liebe Kunden,“ erzählt Stefan Deisenroth, der Schritt sei ihm sehr schwer gefallen. Aber nachdem nun einmal der Entschluss gefallen ist, sucht er bereits wieder eine neue Arbeit als Groß- und Einzelhandelskaufmann, „vielleicht wieder im „grünen Bereich“, wo ich eigentlich herkomme“. Wir Homberger werden uns nun wieder an leere Schaufensterscheiben gewöhnen müssen. HSP Der Räumungsverkauf findet statt solange der Vorrat reicht Mo.- Fr. von 8.30-13 Uhr; 14-18 Uhr, Sa. von 8.30 – 13 Uhr.


Homberger

Der

Seite 20

Die „freiwilligenbörse Ratingen“ stellt sich vor

Sind Sie sozial engagiert? Möchten Sie Verantwortung übernehmen? Haben Sie etwas freie Zeit, die Sie sinnvoll ausfüllen möchten? Dann treten Sie mit der freiwilligenbörse Ratingen in Kontakt. Dort ist Ihre Kompetenz und Neigung gewünscht. Die freiwilligenbörse Ratingen ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Vereinen, Trägern und Institutionen aus Ratingen. Sie vermittelt ehrenamtliche Hilfe bei fast allen Fragen des täglichen Lebens, egal ob Hausaufgabenbetreuung, Einkaufshilfe, Seniorenbegleitung, Förderung von Lesekompetenz bei Schulkindern, Erledigung von Büroarbeiten…Anfragen gibt es genug! Dabei lassen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

barschaftshilfe im eigentlichen Sinne zu betreiben. Viele Menschen wollen sinnvolle Aufgaben haben, die ihnen Freude machen und Selbstbestätigung bringen, besonders dann, wenn der Beruf sie nicht mehr tagtäglich fordert, oder wenn Fähigkeiten im Beruf zu kurz kommen. Als kleines Dankeschön für Ihren Einsatz wird Ihnen die Ehrenamtskarte mit allerlei Vergünstigungen überreicht. Doch am Wichtigsten wird für Sie sein das Dankeschön der Menschen, denen Sie geholfen haben. Die freiwilligenbörse Ratingen ist 2009 für ihr Engagement von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) mit einem Innovationspreis ausgezeichnet worden. Zögern Sie nicht und setzen Sie sich mit der freiwilligenbörse Ratingen, im Haus des SkF, Düsseldorfer Straße 40, 4087 Ratingen. Tel. 02102-7116854 in Verbindung oder schicken Sie eine eMail an: freiwilligenboerse@skfder Börse, die ebenfalls alle ehrenamtlich ratingen.de. Sprechzeiten: Di. 10 bis 12 Uhr Porten arbeiten, Sie nicht allein, begleiten Sie und und Do. 16 bis 18 Uhr. vermitteln Ihnen Fortbildungsangebote. Die sozialen Verbände in Ratingen machen Tag für Tag die Erfahrung, dass es einen großen Bedarf an verschiedensten ehrenamtlichen Tätigkeiten gibt. Darum haben sich eine Reihe sozialer Verbände zur freiwilligenbörse Ratingen zusammengeschlossen, um Nach-


Homberger

Der

Seite 21

Reglement (Auszug)

Das komplette Rennreglement finden Sie auf der Internetseite www.derhomberger.de

Gestartet wird in den Klassen:

Rennklasse

Hier gewinnt der Schnellste der Altersklasse. Die Seifenkiste (Eigenbau ohne Antrieb) ist ein Einsitzer, hat 2 Achsen und muss lenkund bremsbar sein. Die max. Breite beträgt 1 Meter. Sicherheit: Sicherheitsgurt mit normalen Helm oder Intergralhelm

Rennklasse 8 – 12 Jahre: Gesamtgewicht Fahrer und Kiste max. 90 kg

Rennklasse 13 – 17 Jahre: Gesamtgewicht Fahrer und Kiste max. 120 kg

Rennklasse ab 18 Jahre: Gesamtgewicht Fahrer und Kiste max. 150 kg

Bobby Car

Auch hier gewinnt der Schnellste der Altersklasse. Es wird in zwei Altersklassen gestartet: - bis 17 Jahre - ab 18 Jahre

Sicherheit: Normaler Helm oder Integralhelm. Ellbogen- und Knieschoner werden empfohlen.

Grundsätzlich gilt:

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr

Samstag, den 4. 9. 2010 auf dem Dorfplatz 18 Uhr Eröffnung, Begrüßung der Gäste ab 18.30 Musik mit DJ Gerd Dörner ab 21 Uhr Live-Musik mit der Live-Ban Nice-Try und Grillspezialitäten, Weine aus aller Welt, Bier vom Fass Sonntag, den 5. 9. 2010 auf dem Dorfplatz 13 – 15 Uhr Jazz-Frühstück mit der Dixie-Band Die Neanderthaler 15.15 Uhr Gemeinsames Trommeln 16.00 Uhr Vorführung Chinesische Kampf kunst 16.30 Uhr Homberger singen für Homberger (Die Zeitangaben können sich verschieben.) ab 13 Uhr Flohmarkt auf der Dorfstraße, Kunstausstellung und –aktionen, Rallye für die Kinder Hüpfburg und Spielmobil Essen & Trinken, Kaffee und Kuchen ab 13 Uhr auf dem Grashof (Grashofweg, hinter der kath. Kirche) Kunstausstellung Mo Kleinen Foto-Ausstellung Katja Klapproth Pony-Reiten für die Kinder ab 17.30 auf dem Dorfplatz Verlosung der Rallye-Preise

1.

2.

den strengeren Maßstäben, wie sie auch für geschiedene Ehegatten gelten. Der BGH hat in seiner Entscheidung noch einmal auf seine neue Rechtsprechung hingewiesen: Nach früherer Praxis wurde das Einkommen des Unterhaltspflichtigen zum Stichtag der Ehescheidung zunächst zwischen ihm und dem geschiedenen Ehegatten aufgeteilt (sog. Stichtagsprinzip). Nur das verbleibende Einkommen stand ihm für sich und seine neue Familie zur Verfügung. Nach der geänderten Rechtsprechung ist das Einkommen nunmehr gleichmäßig aufzuteilen. Auch der erste Ehegatte müsse auf den Standard begrenzt sein, der dem Unterhaltspflichtigen aktuell zur Verfügung stehe. Sinke dessen Lebensstandard durch hinzugetretene Unterhaltspflichten oder andere unverschuldete Einkommensrückgänge, treffe dies auch den Unterhaltsberechtigten, d.h. dass für die geschiedene wie für die neue Ehefrau die gleichen Maßstäbe anzuwenden sind. Zwar sei eine traditionelle Rollenverteilung (Nichtberufstätigkeit der Frau) in der neuen Ehe gesetzlich zulässig und könne nicht als rechtsmissbräuchlich bewertet werden, da dies nur das Innenverhältnis zwischen den neuen Ehegatten betreffe. (BGH, XII ZR 65/09). Marina und Dirk Schwane

7. Ratinger Seifenkistenrennen

Der geschiedene Ehemann kann die Herabsetzung des Unterhalts für die geschiedene Ehefrau verlangen, wenn er wieder geheiratet hat und nunmehr auch seiner neuen Ehefrau unterhaltspflichtig ist. In welchem Umfang er gegenüber der neuen Ehefrau unterhaltspflichtig ist, bestimmt sich dann allerdings nicht nach der frei wählbaren Rollenverteilung innerhalb der neuen Ehe, sondern nach

Sommerfest 2010 - Programm

Am Sonntag, 19. September 2010 findet das Ratinger Seifenkistenrennen statt. Die Steinhauser Straße in Ratingen-Homberg wird zum 7. Mal Treffpunkt für begeisterte Rennpiloten und anfeuernde Zuschauer sein. Auch das diesjährige Seifenkistenrennen in Homberg-Süd wird mit einem bunten Rahmenprogramm für die ganze Familie begleitet. Am Seifenkistenrennen kann jeder teilnehmen, der sich mit einem fahrtüchtigen Boliden (entsprechend dem Rennreglement) auf die rund 300 m lange Piste wagt. Gefahren wird in verschiedenen Altersklassen. Es kann auch in einer offenen Klasse gestartet werden, bei der der Fun-Faktor im Vordergrund steht. Hierbei darf und soll aber der Sicherheitsaspekt nicht außer Acht gelassen werden. Aber egal in welcher Klasse gestartet wird, Kreativität und handwerkliche Fähigkeiten sind gefragt.

Anmeldungen (Mindestalter: 8 Jahre) sind ab sofort möglich. Weitere Informationen und Formulare erhalten Sie unter www.derhomberger.de Darüber hinaus wird das Formular ab sofort SEIFENKISTENRENNEN in der Touristinfo, 2010 Minoritenstraße 6, sowie bei der Ratingen Marketing GmbH, Lintorfer Straße 29, bereitgehalten.

Anmeldeschluss ist der 3. September 2010.

Bei Fragen rund um das Rennen: E-mail: seifenkistenrennen@derhomberger.de Telefon: 02102/51998

Gut zu wissen: Unterhaltsbedarf – Gleichbehandlung von Unterhaltsansprüchen aus erster und zweiter Ehe

Anmeldung für das Seifenkistenrennen 2010

Schicken Sie die Anmeldung bitte an folgende Adresse : Der Homberger, Schumannstr.15, 40882 Ratingen Anmeldung per Post: Name: ________________________

Vorname: ___________________________

Bitte Infos für den Streckensprecher eintragen: (z.B. Name der Kiste, von wem wurde sie gebaut, Größenangaben, Persönliches über den Fahrer)

PLZ: _________ Ort: _____________________Straße:_________________________ Telefon: ________________________ Ich starte in der:

Geb.-Datum: ________________________

Rennklasse 8 – 12 Jahre Rennklasse 13 – 17 Jahre Rennklasse ab 18 Jahre

Bobby Car bis 17 Jahre Bobby Car ab 18 Jahre

1. Meine/Unsere Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. 2. Es ist mir/uns bekannt, dass nur die gesetzliche Veranstalterhaftpflicht besteht. Ansprüche können nur im Rahmen der bestehenden Veranstalterhaftpflicht gemacht werden. Darüber hinausgehende Ansprüche werden nicht anerkannt. 3. Für alle entstehenden Schäden tragen Fahrer, Beifahrer, Ersatzfahrer und Helfer alleinige zivil- und strafrechtliche

Verantwortung. Im Falle von Minderjährigen deren Erziehungsberechtigte. 4. Jede/rTeilnehmer/in und deren Erziehungsberechtigte verzichten auf jeglichen Anspruch gegenüber den Veranstaltern, Ausrichtern oder gegen Personen, die mit der Veranstaltung in jeglichem Zusammenhang stehen.

5. Diese Verzichtserklärung wird spätestens mit der Abgabe der Anmeldung allen Beteiligten gegenüber wirksam. Die Anmeldung muß bis spätestens 03.09.2010 erfolgt sein. Teilnahmeberechtigt ist Jedermann/frau, Datum, Unterschrift der/die entweder für sich selbst verantwortlich ist bzw. die Berechtigung durch einen Vormund vor(Bei Minderjährigen die/der Erziehungsberechtigte) weisen kann.


Homberger

Der

Seite 22

Das Abenteuer liegt vor der Tür

Dieses Jahr führte den Pfadfinderstamm Hratuga die Sommerfahrt in den Westerwald in den kleinen Ort Westernohe. Dabei haben sich Frank, Kai, Jan und ich von der der Sippe Kojote direkt am ersten Ferientag zusammengefunden, um zum gemeinsamen Lagerplatz zu wandern. Die anderen aus der Gruppe wollten erst am Samstag direkt mit dem Rest des Stammes zum Lagerplatz kommen. 15.07.2010 9:25 Uhr An unserem Treffpunkt, dem Ostbahnhof angekommen, warten bereits die anderen. Nach dem Verteilen des letzten Gemeinschaftsgepäcks überprüfen wir noch einmal das ordentliche Sitzen der Rucksäcke. Ein Blick zum Himmel. Das Wetter ist genau richtig zum Wandern, trocken und nicht zu warm. Wir haben uns bereits eine Woche vorher getroffen, um für die Wanderung die Route, das Essen, das Programm und das Gemeinschaftsgepäck zu planen. Diese Planung haben die Pfadfinder fast ohne meine Hilfe durchgeführt. Ob diese Pläne funktionieren, werden wir in den nächsten Tagen herausfinden. 11:54 Uhr Kaum haben wir im letzten Zug von Au nach Westerburg Platz genommen, verteilt Jan Frikadellen, die himmlisch gut schmecken. Ein Hoch auf den Koch. Nun also Endspurt bis Westerburg. 13:35 Uhr Ankunft in Westerburg. Wir haben Frank als Top-Navigator dabei, der so gut ohne Kompass navigieren kann, dass er diesen deswegen direkt zu Hause gelassen hat. Aber Kai hat sicher einen Kompass dabei, oder? Fehlanzeige. Eigentlich wollte ich meinen Kompass auch zu Hause lassen und mich mal auf meine Mitstreiter verlassen, habe ihn dann aber doch mitgenommen. Ein Blick zu Jan, der bereits in seinem Rucksack kramte, verrät, dass er einen Kompass dabei hat. Na dann kann die Tour ja losgehen. Stöhnend kursieren Gerüchte, dass wir zwischen 40

und 100 Höhenmeter bewältigen müssen. Wenn ich da an unsere Wanderung auf Mallorca denke (der Homberger berichtete), wo wir an einem Vormittag mehrere Hundert Höhenmeter hinter uns gelassen haben, dann ist das hier im Vergleich ein Sonntagsspaziergang. Zu dieser Erkenntnis werden unsere Kojoten früher oder später auch mal kommen. Nach einer kurzen Apfelpause schauen wir uns dann mal die Steigung an. Bei der weiteren Routenplanung kommt kurz Panik auf. Man vermutet, dass eine Autobahn uns von unserem Tagesziel trennt und dass wir zurück in die Stadt müssen, um darüber zu kommen. Dann aber die Erleuchtung, ähhhhhhh, der Blick in die Legende: Glück gehabt, es ist nur ein „mehrspuriger“ Wanderweg, der Westerwald-Steig. 22:07 Uhr Wir liegen nun schon auf der Veranda einer Schutzhütte bei Winnen in den Federn. Wir haben Glück gehabt und neben der verschlossenen Schutzhütte einen Steinkreis vorgefunden, in dem wir unser Essen kochen wollen. Dass der Navigator keinen Kompass dabei hat, halte ich für einen Ausrutscher, aber dass der Koch (und fast kein anderes Gruppenmitglied) kein Feuer dabei hat, ist schon etwas unglücklich. Irgendwann ist dann das Essen (Carbonara mit Zwiebeln und angebratenem Speck) fertig und ich zaubere meine erste Überraschung aus dem Hut, ähhh aus dem Rucksack - Marshmallows. Diese werden gegrillt und begeistert als Nachtisch verspeist. Da unsere Wasservorräte zur Neige gehen, entscheiden sich Frank und Jan, alle Flaschen füllen zu gehen, während Kai und ich spülen. Danach kommt der angenehme

Teil des Abends. Es komt die zweite Überraschung. Ahoi-Brause und Jan zeigt uns, dass man diese nicht nur in den Becher sondern auch direkt in den Mund und Wasser hinterher schütten kann. Das Resultat daraus sieht wie Tollwut aus. Aber das ist noch nicht alles. Man kann die Brause auch wie Schnupftabak zu sich nehmen. Man lernt nie aus. Etwas später fällt mir auf, was ich bis jetzt auch erst sehr selten erlebt habe. Stille. Kein Wind, keine Vögel, keine Menschen, keine Autos, einfach gar nichts. Danach bauen wir unser Nachtquartier auf und schmieden schon mal Pläne, was wir alles wie packen müssen, wenn uns hier jemand mitten in der Nacht wegjagen sollte. Ich sitze hier nun gerade noch und schreibe diese letzten Zeilen für den Tag, während meine drei Kojoten schon seelenruhig schlafen. Daniel Helbach Wenn Dir diese Chronik gefallen hat und Du auch solche Abenteuer erleben möchtest, Du im Alter von 10 und 14 Jahre alt bist, so besuche uns dienstags in der Zeit von 17:30 Uhr und 19 Uhr in unserem Pfadfinderheim an der Brachterstraße 1 . Dann kannst Du die Gruppe aus diesem Abenteuer kennen lernen. Kontakt: Sebastian Georg Tel.: 02102/895814


Homberger

Der

Seite 23

Spaß am Möhnesee

Als vor 13 Jahren im katholischen Kindergarten von Homberg beschlossen wurde, eine gemeinsame Fahrt für die Kinder anzubieten, rechnete wohl noch keiner damit, dass diese Idee so lange durchhalten würde. In eine nette Jugendherberge, irgendwo im Umkreis, sollte es gehen, organisiert von ein paar engagierten Eltern, um Spaß und gemeinschaftliche Aktivitäten zwischen den Kindern zu fördern. Und auch wenn die zwölf 14-17 Jahre alten „Kinder“ mittlerweile auf fünf verschiedene Schulen gehen und so im normalen Alltag nur wenig Kontakt besteht, werden jedes Jahr im Frühjahr mit viel Freude die Koffer gepackt. Wie auch in diesem Jahr, in dem es den Familienkreis vom 25. bis zum 27. Juni an den Möhnesee verschlug, genau an dem Wochenende, als das Wetter endlich wieder gut und die Laune somit nur noch besser wurde. Angesichts der tollen Lage und des Wetters hatte man sich kurzerhand dazu entschlossen,

ein bisschen mehr See und weniger Kultur zu machen und so begann das Wochenende am Samstag mit dem Bau vierer Flöße, in Teamarbeit - Mütter gegen Väter, Töchter gegen Söhne. Die Aufgabe sollte den Teamgeist und die Verbundenheit der Gruppe stärken, auch wenn sie diese Stärkung eigentlich gar nicht mehr brauchte, denn die letzten 13 Jahre hatten die Gruppe so zusammengeschweißt, dass selbst der Betreiber Lars, der die Teams in verschiedenen Disziplinen, wie Organisation und Fairness, prüfte, anerkennend sagen musste: „So eine Einheit habe ich schon lange nicht mehr gesehen“. Besonders auf dem Wasser waren die vier Teams dann zu Höchstleistung heraufgefahren, mit aller Macht hatten sie versucht, die Gegner zu überholen und vielleicht auch vom Floß zu stoßen, doch schließlich hatten es alle geschafft, wohlbehalten und mit trockenen Haaren ans Ufer zu kommen, wo der Tag seinen gemütlichen, spritzig nassen Ausklang fand. Dass sich die Zeiten geändert haben, muss wohl besonders Robin, Dominik, Charly und Philipp aufgefallen sein, die plötzlich von einigen jüngeren Grundschulkindern immer wieder zu kleinen Duellen und Wasserschlachten aufgefordert wurden, während sie sich eigentlich ein bisschen auf ihren Handtüchern entspannen wollten. Wie sie früher mit den großen Jungs getobt hatten, wollten die kleinen jetzt mit ihnen Spaß haben und ins Wasser geworfen werden. Am Sonntag ging es nach einem solch entspannten Tag nach Soest. Dass es den Nachwuchs trotz der vielen Sehenswürdigkeiten in

die Stadt zog, überraschte zunächst, waren es doch immer die Jugendlichen gewesen, die sich über Kulturelles beschwert hatten. Doch in Soest fand schließlich jeder etwas, was ihn interessierte. In den vielen alten und neuen Bauten fanden Fotografier-, Shopping-, Eis-, Kultur- und Kirchenfans eine Menge zum Betrachten, sodass man sich schließlich freudig im Stadtkern verabschieden konnte. Das aber nur für kurze Zeit, denn seinen Höhepunkt sollte die Fahrt noch haben, mit dem Achtelfinalspiel von Deutschland gegen England. Und auch wenn unsere Jungs in Südafrika dank der vielen Tore eine Menge zur guten Stimmung beitrugen, waren es doch die vier kleinen Homberger Teams, die nun wieder ein großen Team waren, die dieses Spiel und jedes Tor feiert und somit einfach viel Spaß gemeinsam hatten. Genau so eben, wie man es sich vor 13 Jahren im Katholischen Kindergarten von Homberg gewünscht hatte. Carina Matyssek

Ästhetische ganzheitliche Zahnmedizin. Funktionsdiagnostik


Homberger

Der

Seite 24

Homberger Volkswandertag 2010

Der 39. Homberger Volkswandertag am 13. Mai 2010 begann grau, kalt und regnerisch. Als die ersten Helfer um 07:30 Uhr an der Dorfstraße eintrafen, wurde sarkastisch geäußert, man solle den Wandertag doch im nächsten Jahr nicht mehr im Winter stattfinden lassen. Die Stimmung des Organisationsleiters war etwa so frostig wie die Temperatur. Trotzdem lautete die Devise „Der Tag wird gut“. Und nachdem Frau Pfarrerin Zoske um 08:40 Uhr in ihrer Morgenandacht der Aufbaumannschaft an der Dorfstraße mit dieser Devise Mut gemacht hatte und die ersten

Wanderer zahlreicher kamen als erwartet, machte sich langsam Optimismus breit. Aber nicht nur das Wetter bereitete den Organisatoren des Wandertages in diesem Jahr Kopfzerbrechen. War doch bei der Planung nicht berücksichtigt worden, dass der Homberger Sportplatz am Füstingweg in diesem Jahr (endlich) erneuert werden sollte. Wohin ließ sich das Ziel mit Getränkestand, Grill und Kuchentheke für bis zu 400 müde, durstige und hungrige Wanderer verlegen? Nach zahlreichen Gesprächen, Telefonaten und E-Mails stellte die Stadt Ratingen dann die Stadtteilbücherei an der Dorfstraße zur Verfügung. Hier waren die Platzverhältnisse zwar wesentlich beengter, als auf dem Sportplatz. Am Ende des Tages zeigte sich aber, dass dies aufgrund des kühlen Wetters durchaus ein Vorteil war. Alle Wanderinnen und Wanderer rückten enger zusammen und sorgten so verstärkt dafür, dass der Wandertag zu einer „familiären“ Veranstaltung wurde. Grillwürstchen und Erbsensuppe fanden ebenso reißenden Absatz wie die 20 Kuchen, die fleißige Hände der Abteilungen Gymnastik & Turnen und Spiel & Sport des TuS Homberg wieder gebacken hatten. Lediglich die angebotenen Kaltgetränke - Bier, Wasser und Limonade waren nicht so nachgefragt. Aber Glühwein im Mai? Trotz entsprechender Nachfrage wird dieses Getränk auch zukünftig nicht angeboten werden. Wenig nachgefragt war auch die „Kinderecke“. Aber für das Spielmobil war an der Dorfstraße einfach nicht genug Platz, so dass in diesem Jahr darauf verzichtet werden musste. Ach ja. Gewandert wurde auch noch. Wandern hält warm. Und so teilten sich die ca. 250 Teilnehmer etwa zur Hälfte auf die 11 km lange und die 15 km lange Strecke auf. Beide Strecken führten von der Dorfstraße zunächst über Wittenhausund Hommerichweg

zur Auermühle. Dort teilten sie sich. Die längere führte über die ehemalige Papiermühle entlang der S-Bahn-Linie Düsseldorf-Essen nach Eggerscheidt/Hösel. Die kürzere schlängelte sich auf der Nordseite entlang der Anger und der „Kalkbahn“ in Richtung Homberg zurück. Am Treffpunkt beider Strecken, am Parkplatz „Steinkotehn“ im Angertal, sorgte eine Getränkestelle für die Stärkung aller Wanderinnen und Wanderer. Über Hohenanger, Am Häuschen und Schneppersdelle kamen die Teilnehmer wieder zum Start, jetzt Ziel, an der Dorfstraße zurück. Als „Belohnung“ für diese Anstrengung winkten für viele Wanderinnen und Wanderer bei der Tombola zahlreiche Preise, die zum Großteil wieder von den Homberger Geschäftsleuten zur Verfügung gestellt worden waren. Der schon traditionelle Hauptpreis, eine Informationsreise nach Berlin, wurde in diesem Jahr von der CDU, dem MdB Peter Beyer, zur Verfügung gestellt. Gewonnen hat die Fahrt Johannes Strehl. Übrigens: Der 40. Homberger Volkswandertag findet am 02. Juni 2011 wieder am gewohnten Ort, Sportplatz Füstingweg, statt. Sie sind herzlich eingeladen. © S. K., 2010


Homberger

Der

Seite 25

14. Radwandertag des TuS Homberg Am Sonntag, den 05. September 2010, sollten in Homberg wieder die (Fahr-)Räder rollen. So zumindest steht es noch in der Jahresplanung der Abteilung Spiel & Sport, zu der die Radsportgruppe des TuS Homberg unter Leitung von Viktor Hamann gehört. Musste schon der traditionelle Wandertag des Vereins am 13. Mai 2010 örtlich verlegt werden, weil der Sportplatz am Füstingweg in diesem Jahr (endlich) erneuert wird, träfe dieses „Schicksal“ auch den Radwandertag. Aufgrund höherer Anforderungen an die Logistik und die Sicherheit ließ sich – anders als beim Wandertag – keine Ausweichörtlichkeit finden. So haben sich Abteilungs- und Gruppenleitung schweren Herzens entschlossen, den Radwandertag in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Der 14. Radwandertag des TuS Homberg findet somit (voraussichtlich) erst am 04. September 2011 statt. © S. K., 2010

Hannah und Deborah beim Landesfinale der Turnerinnen Am Sonntag, den 11. Juli, fand in Bonn-Tannenbusch das Landesfinale im Turnen statt. Zwei Turnerinnen des TuS Homberg - Hannah und Deborah - hatten sich für das Finale qualifiziert und vertraten den Verein trotz tropischer Temperaturen, die in der vollen Halle herrschten. Immerhin war es einer der heißesten Tage des Jahres. Irmgard Wegner und Horst Rönnberg, die engagierten Trainer der Turnmädchen des TuS, begleiteten und unterstützten die  Mädchen kompetent und liebevoll und schwitzten mit ihnen.  Obwohl die Konkurrenz aus ganz Nordrhein-Westfalen kam und somit entsprechend groß war, konnten sich Hannah und Deborah im Mittelfeld platzieren. Herzlichen Glückwunsch  an Trainer und Turnerinnen - toller Einsatz und ein toller Erfolg! Andreas Mainka

Der TuS Homberg auf dem Homberger Dorffest Am Wochenende des 4. und 5. September findet das Homberger Dorffest statt. Rund um Dorfstraße und Dorfplatz gibt es Musik, Kunst und Kulinarisches zu entdecken. Eröffnet wird das Fest bereits am Samstagabend um 18 Uhr. Am Sonntag geht es ab 13 Uhr mit einem Jazz-Frühstück und der Dixie-Band „Die Neanderthaler“ weiter. Dann werden sich Homberger Bürger, Geschäftsleute und Einrichtungen mit Ständen den Besuchern präsentieren. Auch der TuS Homberg beteiligt sich und wird in der Zeit ab 13 Uhr mit einem Stand vertreten sein. Hier bietet sich für alle Interessierten

die Gelegenheit, mehr über den Verein und sein vielfältiges Angebot an Sport, Kursen und Workshops zu erfahren. Vertreter des Vereins stehen im persönlichen Gespräch für offene Fragen zur Verfügung. Selbstverständlich sind auch alle Mitglieder des Vereins eingeladen, vorbei zu schauen und gemeinsam das Dorffest zu feiern. Schließlich lockt das Dorffest mit zahlreichen Attraktionen: Von einer Rallye, über das Kinder-Ponyreiten bis hin zu einer Kunstaktion und verschiedenen Vorführungen auf dem Dorfplatz ist für alle großen und kleinen Besucher etwas dabei. Andreas Mainka

„Bodyworkout“ – noch Plätze frei! „Fit in den Tag“ – das ist das Motto des Body Workout, den der TuS Homberg jeden Dienstag in der Zeit von 9.00-10.30 Uhr in der Halle Nord, Mozartstraße, anbietet. Für die speziell an Frauen gerichtete Sportstunde wird noch Verstärkung gesucht. Wer Interesse hat,

möge sich bitte bei der Übungsleiterin Anette Brüggemann unter Telefon 02102/52471 melden oder aber direkt zur Sportstunde vorbeikommen. Die Teilnahmekosten werden durch den Vereinsbeitrag gedeckt. Andreas Mainka

B- Jugend sucht noch Spieler Bald auf dem neuen Kunstrasenplatz

Die neue Fußballsaison beginnt an Anfang September. Noch ist der neue Sportplatz in Homberg nicht fertig. Nach den Herbstferien kann dann auf dem Kunstrasenplatz in Homberg die Fußballjugendabteilung des TuS Homberg ihren Spielbetrieb aufnehmen. Alf Birkenstock ist als neuer Trainer von Heiligenhaus gekommen. Dort hat er jahrelang erfolgreiche Trainerarbeit geleistet. Mit Norman Schröder werden sie zusammen eine B II-Mannschaft trainieren. Es werden noch

Spieler (Jahrgang 1994-1997) für die Mannschaft gesucht. Die Kontaktdaten sind auf der Internetseite der TuS Homberg-Jugendabteilung nachzulesen. Es besteht auch die Möglichkeit sich direkt an Alf Birkenstock Tel 02056/584784 oder mail: alfmim@aol.com zu wenden. Sonst besteht auch die Möglichkeit direkt zum Training zu kommen. Die Trainer und die Mannschaft würden sich sehr über neue Mitspieler freuen. Montag: 18:00 – 19:30 Uhr Sportplatz „auf der Aue“ in Ratingen Mittwoch: 18:00 – 19:30 Uhr Bolzplatz in Homberg Süd


Homberger

Der

Seite 26

Von Geburt an Musik erleben

Sabine Schönefeld-Oschließ

Langzeitstudien bestätigen immer wieder, Musik hat auf die Entwicklung der Intelligenz, Kreativität und Sprache bei Kindern von Geburt an großen Einfluss. Warum dies so ist, konnte bisher nicht geklärt werden, aber im Umgang mit Kindern kann jeder beobachten, wie gern Kinder von Geburt an Musik hören. Auf diese Freude an der Musik baut das musikpädagogische Konzept „Musikgarten – Gemeinsam musizieren“ auf, das Sabine Schönewald-Oschließ, selbst ausgebildete Musikpädagogin, ab September 2010 bei uns in Homberg anbietet. Dieses musikpädagogische Konzept, das von Lorna Lutz-Heyge entwickelt wurde, umfasst drei Stufen: Musikgarten für Babys (6 – 18 Monate), Musikgarten für Kleinkinder

(18 Monate – 3 Jahre) und Musikgarten für Kinder ab 3 Jahre. Auf der ersten Stufe erspüren die Babys Musik vordergründig über sensitive Körpererfahrungen und Bewegungen. Sie hören Gesang und den Klang einfacher Musikinstrumente und werden behutsam zum ersten aktiven Musizieren hingeführt. Die Kinder erleben die Freude am Erzeugen von eigenen Klängen. Auf diese ersten Erfahrungen baut die zweite Stufe auf. Es kommen hinzu Rhythmus und Bewegung zur Musik, erste Lieder, Sprechverse, Tanzen und Bewegungsspiele. Bewusstes Hören und Spielen auf einfachen Instrumenten lassen die Kinder die Klangwelt sensitiv erleben. Auf der dritten Stufe des Konzepts lernen die Kinder selbständig

Singen und Tanzen zu einem erweiterten Liedrepertoire. An diesen drei Stufen schließt sich dann die musikalische Früherziehung an, wo die Freude am Musizieren, am Singen und Spielen im Vordergrund steht. Die Kinder sollen immer mehr Erfahrungen sammeln im Umgang mit Musik durch gemeinsames Singen und durch das Musizieren auf den Orff-Instrumenten. Dabei werden Sozialverhalten und Musikwahrnehmung gefördert. Mit dem Unterrichtsangebot Musikgarten für Babys – Die Musikkrümel und Musikgarten für Kleinkinder – Die Musikfrösche startet die Musikschule Oschließ ab September 2010 neu in Ratingen-Homberg. Beginnend im kleinen Kreis mit ca. 6 Kindern mit je einem erwachsenen Partner findet der Unterricht voraussichtlich Dienstagvormittag zwischen und 10 und 12 Uhr in Homberg-Süd statt. Die Kurse können auch in den Nachmittagsbereich verlegt werden. Bei Bedarf kann der Musikgarten für Kinder ab 3 Jahre ebenfalls stattfinden. Alle Kurse kosten 30 €/Monat. Für die größeren Kinder bietet Sabine Schönewald-Oschließ als Konzertpianistin und –flötistin Einzel- oder Gruppenunterricht für Klavier und Flöte an. Nähere Informationen unter Tel. 01732992825 oder bei Musikalienhandel Musik Oschließ, Poststraße 5 in 40878 Ratingen.


Homberger

Der

Seite 27

„Yoga“ und „Qi Gong“: neue Kurse ab September beim TuS Homberg Der TuS Homberg baut sein Angebot im Bereich Gesundheit und Wellness weiter aus: Ab September können alle Interessierten Geist und Körper mit den Kursen „Yoga“ und „Qi Gong“ fit halten. Sportwärtin Ruth Nieswand hatte die Planungen voran getrieben und die beiden Kurse initiiert. „Qi Gong“ ist eine moderne chinesische Bewegungsschulung. Sie gilt als der Gesundheitszweig des weltweit bekannten chinesischen Kampfkunstsystems Wing Chun und kombiniert verschiedene Übungselemente, die sich in ihrer Wirkung ergänzen und verstärken. Für alle, die erst einmal „reinschnuppern“ möchten, findet am Mittwoch, den 8. September, von 20.00 bis 21.30 Uhr ein kostenloser und unverbindlicher Workshop statt. Hier zeigt der professionelle Übungs-

leiter Nils Krokfors einige Übungen aus dem traditionellen Qi Gong. Dazu kommen Basisformen des Wing Chun Qi Gong sowie Übungen des stillen Qi Gong. Der Kurs läuft anschließend ab dem 15. September, jeweils mittwochs zur selben Uhrzeit über insgesamt zehn Termine. Der „Yoga“-Kurs beginnt ab dem 23. September, jeweils donnerstags, in der Zeit von 10.00 bis 11.30 Uhr und umfasst ebenfalls insgesamt zehn Termine. Die Kursleiterin Stefanie Madhavi Wallace kann bereits auf 21 Jahre Yoga-Praxis zurückblicken und freut sich darauf, ihre Kenntnisse an die Teilnehmer weiterzugeben: „Yoga ist so umfassend und eine Bereicherung für Körper, Geist und Seele. Es wurde mir ein Bedürfnis, dies mit anderen Menschen zu teilen.“ Yoga ist ein aus Indien stammendes, Jahrtau-

sende altes und bewährtes, ganzheitliches Lebenssystem. Durch das Üben von Leibes-, Atem- und Entspannungsübungen wird zum Aufbau der Gesundheit, mehr Wohlbefinden und Harmonie beigetragen. Es ist eine der erfolgreichsten Stressbewältigungsstrategien überhaupt. Hirn, Nerven, Organe und Gewebe werden durch Yoga erfrischt. Es hilft unter anderem sehr effektiv gegen Rückenprobleme, Muskelverspannungen, beruhigt den Geist und hilft bei Einschlafstörungen. Viele Menschen erleben durch Yoga ein völlig neues, friedvolleres Lebensgefühl. Weder für „Qi Gong“ noch für „Yoga“ sind spezielle Vorkenntnisse nötig. Beide Kurse überzeugen durch ihre niedrigen Gebühren von 30,- Euro für Mitglieder und 50,- Euro für Nichtmitglieder des TuS Homberg. Andreas Mainka

Umfrage bestätigt: TuS Homberg überzeugt mit gutem Preis-Leistungsangebot Der TuS Homberg 1912 e.V. ist für sein breites und qualitativ gutes Angebot an Sportarten, Kursen und Workshops bekannt. Die Verantwortlichen des Vereins haben es sich aber auch zur Aufgabe gemacht, das bestehende Angebot regelmäßig zu überprüfen und die Zufriedenheit ihrer Mitglieder diesbezüglich zu hinterfragen. Aus diesem Grunde startete der Verein im Frühjahr eine Umfrage bei denjenigen Mitgliedern, die in den vergangenen Jahren aus dem TuS ausgetreten waren. Anhand von Fragebögen wurde die Meinung der früheren Sportkollegen über die Sportangebote erfragt und statistisch erfasst. Die Resultate bestätigten den Vereinsvorstand und die Angebote des Vereins. So führt der Vorsitzende des TuS, Rainer Czeschla, aus: „Wir waren positiv überrascht über die

hohe Anzahl an Rückmeldungen durch die ausgetretenen Mitglieder. Deren Gründe für den Austritt waren zum Großteil normaler Natur, wie z.B. gesundheitliche Gründe, mangelnde Zeit zur Wahrnehmung der Angebote oder wegen eines Umzugs.“ Jedoch gab ein Teil der Befragten auch an, dass sie mit dem Sportangebot für Kinder und Jugendliche nicht zufrieden waren. „Das ist ein durchaus berechtigter Einwand“, so Czeschla weiter. „Aber viele der unter 18-jährigen nehmen die Sportangebote in Ratingen-Mitte und im Umfeld ihrer Schulen wahr. Da können wir auf Dauer nicht mithalten und ein entsprechend breites Angebot präsentieren, so gerne wir dies auch täten.“ Es sei aber sehr erfreulich, dass der Großteil der früheren Mitglieder, die sich zurück

gemeldet haben, ihre allgemeine Zufriedenheit mit dem vielfältigen Angebot des TuS Homberg ausgedrückt hätte, stellte Czeschla fest. In der Umfrage haben sich vor allem das Preis-Leistungsverhältnis der Kurse und Workshops sowie die Breite des Angebots als großes Plus des Vereins erwiesen. So zahlen beispielsweise Mitglieder für die ab September stattfindenden Kurse „Yoga“ und „Qi Gong“ nur 30,- Euro und Nichtmitglieder 50,- Euro. „Vergleichbar günstige Angebote für solch qualitativ gute Kurse findet man in der Umgebung nicht so schnell noch einmal. Dies bekommen wir auch von den Kursteilnehmern immer wieder bestätigt“, äußert der Vorsitzende seine Zufriedenheit. Damit ist der TuS Homberg also weiter auf einem guten Weg! Andreas Mainka

Probleme Computer? mit dem

Ich komme und helfe gerne!! Oder brauchen Sie Toner/Tinte? Ein neuer PC soll angeschafft werden? Sie möchten einen schnellen DSL-Internetanschluss?

Der komplette

use

Service für zuha

Rufen Sie mich an. Ich bin Montag-Freitag von 8.00 bis 18.00 für Sie da.

Beratung • Verkauf • Service / Hardware & Software Rosendalstraße 25 · 40882 Ratingen-Homberg

Telefon 0 21 02 / 101 68 33 · Mobil 0178 / 6 68 59 77


Homberger

Der

Seite 28


Der Homberger 2010 08  
Advertisement
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you