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10/2008 11/2008

Weiterhin Ausnahmezustand auf der L 422 Schon seit dem Frühsommer wird in Homberg gebuddelt. Vorzugsweise auf der Dorfstraße. Die 50Jahre alten Stromkabel für Niederspannung (bis 400 Volt) und die Kabel für die Straßenbeleuchtung mussten dringend erneuert werden. Es gibt kaum noch einen Bereich in einem normalen Haushalt, der nicht ohne Strom läuft. Zähne putzen, Kaffee kochen, Geschirr spülen und Wäsche waschen, alles geht mit Strom. Diesem Bedarf müssen die Stromkabel angepasst werden, damit nicht mal „das Licht ausgeht“. Hinzu kommt, dass die Straßenbeleuchtung heute mit einem Extra-Kabel versorgt wird, und der Abstand zwischen den Laternen auf der Dorfstraße verkürzt werden soll. Die Anwohner und Kunden auf der Dorfstraße haben dies mehr oder weniger klaglos hingenommen, auch wenn die Baustelle kein Ende

zu nehmen scheint. Aber nicht hinzunehmen ist, dass die Baumaßnahmen wieder einmal zur Rush-hour über Wochen das bekannte Verkehrschaos auslösten. Man fragt sich: „Lernen die eigentlich nicht?“ Wir erinnern uns an die Verlegung der Haltestelle, oder an den vergeblichen Versuch, die „Homberger Pfütze“ zu beheben, jedes Mal staute sich der Verkehr bis nach Ratingen-Ost hinein. Besonders benachteiligt waren diejenigen Verkehrsteilnehmer, die umweltfreundlich mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren. An manchen Tagen brauchte der Bus vom OstBahnhof bis zur Dorfstraße eine Stunde. Das ist vor allem deshalb ärgerlich, weil es schließlich der Feierabend ist, den man unfreiwillig im Bus verbringt. Auf Nachfrage beteuerte uns der verantwortliche Mitarbeiter auf der Baustelle, man habe

alle Verkehrsmaßnahmen mit der Stadtverwaltung abgesprochen. Das Ergebnis war, dass wochenlang eine Fußgängerampel aufgebaut worden war, die nicht gebraucht wurde, am Straßenrand rot-weiße Barken standen, die jeden Autofahrer unnötigerweise zum langsam Fahren zwangen, und als weitere Stauursachen das links Abbiegen in den Grashofweg nicht unterbunden wurde. Wer sich nicht auskennt, kann sich eben nicht vorstellen, dass schon das kleinste Hindernis, den Verkehr zur Rushhour kilometerlang aufstauen kann. Fairerweise sei aber an dieser Stelle berichtet, dass Herr Schnadt von den Stadtwerken, nachdem ihm das Ausmaß der Verkehrsstörung deutlich wurde, sofort handelte. Die Barken wurden hinter den Zaun gestellt, die überflüssige Ampelanlage so schnell wie möglich abmontiert und auch mit dem abschlie-


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Seite 2 ßenden Teeren im Kreuzungsbereich war man rechtzeitig zur Rush-Hour fertig. Der kritische Bürger muss sich allerdings an dieser Stelle fragen, warum nicht von vornherein alles getan wird, um den Stau auf der Brachter Straße zu vermeiden. Offensichtlich ist man sich in der Stadtverwaltung über das Ausmaß der Verkehrsprobleme auf der Brachter Straße nicht im Klaren. Darum ist es auch kaum zu verstehen, dass die Stadtverwaltung es hinnimmt, dass anlässlich von Straßenbaumaßnahmen in Hösel ein Teil des Verkehrsaufkommens durch Homberg geführt wird. Und dies keineswegs, weil es nicht anders geht, sondern weil es für das Land NRW billiger ist. Der gesamte LKW-Verkehr, der sich bisher aus Richtung Heiligenhaus durch Hösel zur Autobahn wälzte, wird über Homberg zur Autobahn geführt, weil eine Umleitung über Essen-Kettwig für den Schwerlastverkehr zu steil ist. Die ausführende Baubehörde rechnet mit einer Bauzeit von vier Monaten, wenn der Winter keinen Strich durch die Rechnung macht. Hinzu kommen noch ca. 6 Wochen für abschließende Arbeiten, wie Aufbau von Ampelanlagen etc.. Wenn alles glatt verläuft, müssen wir mit einem verstärkten LKW-Verkehr noch bis Ende März rechnen. Die Behinderungen auf der Dorfstraße müssen wir ebenfalls noch einige Monate erdulden. Zurzeit werden die Haushalte im oberen Bereich der Dorfstraße an die neue Leitung angeschlossen, anschließend wird das Kabel im unteren Abschnitt der Dorfleitung erneuert. Die Redaktion

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18 Jahre Bauplanung für die A44

Seit 18 Jahren plant man an dem Lückenschluss der A 44 und es passiert nichts. Die Bürgerinitiative BI A 44 nahm dieses denkwürdige Datum zum Anlass, um auf die Konsequenzen dieser langen Planungszeit hinzuweisen. So werde z.B. die Tieferlegung der Ortsdurchfahrt durch Homberg immer wieder hinausgeschoben mit den bekannten Folgen. Dabei könnte die Planungsbehörde schon viel weiter sein, würde sie flexibel auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Region reagieren. Bereits im Herbst 1990 waren die

Verkehrsplaner mit einer unfachmännischen Planung vor dem Oberverwaltungsgericht gescheitert. Das Gericht sprach von einer

Impressum

Herausgeber: Homberger Verein zur Förderung von Bürgerinteressen e. V. Anschrift der Redaktion: Schumannstrasse 15, 40882 Ratingen Tel.: 02102/51998 e-mail: homberger@gmx.de Internet: www.derhomberger.de Redaktionsteam: Helmut Frericks, Hermann Pöhling, Hannelore Sánchez Penzo, Heinz Schulze Layout: Lisa Schulze & Simon Schulze Bild/Anzeigenbearbeitung: Josè Sánchez Penzo Redaktionsschluss: jeweils Monatsende Erscheinen: zweimonatlich Druck: Schöttler Druck, Ratingen Auflage: 2500 Exemplare Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos sowie für deren Richtigkeit übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Namentlich gekennzeichnete Texte spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.


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„fehlerhaften Abschnittsbildung“. Engagierte Bürger schlugen daraufhin vor, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen. Stattdessen wurden weitere Fehler gemacht. Fehler Nr. 1: An der fehlerhaften Planung wurde weiter gewerkelt, und das weitere 15 Jahre! Fehler Nr. 2: Die Bedürfnisse des Umweltschutzes und die Lärmbelästigung wurden einfach durch eine Halbierung des zu erwartenden Verkehrs heruntergerechnet. Fehler Nr. 3: Der Bürgerprotest wurde falsch eingeschätzt. Über 15 Monate brauchte die Planungsbehörde, um alle Einsprüche „abzuarbeiten“. Und das war Fehler Nr. 4, denn mit einer kurzen Genehmigungsphase sich über die Interessen der Bürger hinweg zu setzen, das klappte nun nicht mehr. Im Gegenteil: bei der Planfeststellung 2007 wurden so viele Fehler der Planung offensichtlich, dass sogar die Kommunen Ratingen und Düsseldorf gegen die Planung klagen, Fehler Nr. 5. Seitdem versucht die Planungsbehörde ihre Planung zu verbessern, obwohl diese bereits vor dem Oberwaltungsgericht in Leipzig anhängig ist. Es liegt bereits die vierte Neuauflage der Planung dem Gericht vor, Fehler Nr. 6, denn das Gericht muss sich fragen, wie viele Ergänzungen noch kommen. Die BI A 44 sieht die Ursache dieses jahrelangen Gezerres um den Lückenschluss vor allem in der mangelnden Flexibilität der Planungsbehörde. Die Probleme des Verkehrs liegen auf der Hand. Diese will die BI A 44 nicht wegdiskutieren. Sie hätten jedoch längst gelöst sein können, würden Planungsbehörden mit den Bürgern enger zusammenarbeiten. Ganz abgesehen von den verschwendeten Kosten. Die 18 Jahre Fehlplanung zahlt der Steuerzahler. HSP

Termine – Termine – Termine 23.11.2008 10.15 Uhr Feier zum Gedenken der Opfer von Krieg und Verfolgung. Am Denkmal vor dem Friedhof, am Ostring. 30.11.2008 17 Uhr Weihnachtskonzert. Es singen die beiden Homberger Kirchenchöre in der kath. Kirche St. Jacobus, Dorfplatz. Wenn Sie unter Migräne, Schulterschmerzen, Tinitus oder unter Hüft- und Rückenschmerzen leiden, dann sollten Sie den Vortrag von Frau Dr. Eickhoff-Hospes nicht verpassen, denn häufig sind diese Beschwerden auf eine Funktionsstörung des Kauorgans zurückzuführen. Frau Dr. Eickhoff-Hospes, die im August die Zahnarztpraxis von Frau Dr. Kortes am Ostring übernommen hat, hält ihren Vortrag unter dem Titel CMD aktuell am 5.11.2008 um 19 Uhr in Erkrath, Neanderstr. 76. Weitere Informationen und Anmeldung unter www. dr-eickhoff-hospes.de und Tel. 0211/248887. HSP

Väterchen Frost kommt Im tief verschneiten russischen Winterwald wohnt die kleine Nastja mit ihrer Stiefmutter und deren verwöhnten faulen Tochter Olenka. Als der Zar verspricht, denjenigen mit Gold aufzuwiegen, der ihm einen Korb frischer Erdbeeren bringt, jagt die böse Stiefmutter Nastja in die Nacht hinaus, um Erdbeeren zu suchen. Aber im Winter gibt es keine Erdbeeren. Da trifft sie auf Väterchen Frost…. Und wie das Märchen weitergeht und ob schließlich alles gut wird, das können die Kinder und ihre Eltern erfahren am 3. Advent, den 14.12.2008 ab 11 Uhr in den Räumen des Autohauses Bruhy, Am Weinhaus 12. Der Eintritt kostet 3 € und wird ohne Abzug einer gemeinnützigen Einrichtung zur Verfügung gestellt. HSP

Nachtrag zu unserem letzten Leitartikel Der Landrat als Kreispolizeibehörde Mettmann teilte auf Anfrage mit, dass zwar in den letzten eineinhalb Jahren vier Verkehrsunfälle unter Beteilung von LKW sich ereignet hätten, der Unfall am 8.7.2008 (über den wir berichteten) aber ein Einzelfall sei. Es würden regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen und LKW-spezifische Kontrollen bezügl. der Ladungssicherung und des Fahrpersonals durchgeführt. Die Rheinbahn AG Düsseldorf haben ebenfalls keine Bedenken bezügl. der Bushaltestelle „Zur Straße“ (Kreuzung Meiersberger Str./Metzkausener Str.). HSP


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Der zehnte Homberger Herbstmarkt

Am Sonntag den 19.10.2008 fand auf der Anlage des Tennisclubs Homberg Meiersberg der 10. Herbstmarkt statt. Nachdem es noch im letzten Jahr heftig geregnet hatte und somit im Außenbereich fast nichts mehr ging, erfreuten sich die Veranstalter bei trockenem Herbstwetter an den zahlreichen Besuchern, die teilweise zu Fuß von Homberg den Weg zur Tennisanlage des TCHM gefunden hatten. Helmuth Geiger und sein Team hatten diesmal wieder eine bunte Mischung von Angeboten zusammengestellt. Am Eingang begrüßte

wieder Bauer Elsiepen mit Kartoffeln, Gemüsen und Kürbissen die Besucher. Auch das Gut Aue war mit Eiern, Äpfeln und leckerem Eierlikör vertreten. Zur Einstimmung auf die Herbstzeit konnte man an den Verkaufsständen der Anbieter Schicht, Stratmann, Klöter und Philippen Hortensienarbeiten, Holzsägearbeiten und Herbstschmuck erwerben. Am Stand des Geschäftes Hennemann gab es sogar schon Weihnachtsdeko zu erstehen. Für die elegante Dame gab es bei Pingsmann, Waldminghaus, Kluge, Horath und Modern Harmony Mode und Kosmetik. Bei BEA gab es Weine und bei Koch Bilder zu erwerben. Auch Sporthaus Lackner hatte die


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neusten Tennismodelle für die anstehende Hallensaison. Der TuS Homberg präsentierte sich wieder an seinem Stand. Für den Hunger hielt Samothraki Gyros bereit. Aber auch der TCHM war mit einem großem Aufgebot dabei. So hatten die Damen des Tennisclubs für Kuchen gesorgt. Aber es gab auch Aktivität. Die Kinder konnten Dosenwerfen und Glücks-

raddrehen und an der Torwand konnte man nachweisen, dass man außer mit dem Schläger auch mit dem Fuß den Ball beherrschen konnte. Ines Heise, die Trainerin des TCHM demonstrierte mit den Jugendlichen das gute Niveau des Homberger Nachwuchses. Auf einer Minianlage des Golfclubs konnte man seine Talente beim Einputten unter Beweis

stellen. Im Kartoffelschälwettbewerb ging es um Fingerfertigkeit. Herbert Röttig bewies hier, dass auch Männer in der Küche ihren Mann stehen können. Die Herbstfeste des TCHM sind zu einer festen Einrichtung geworden. Ein Dank an diejenigen, die mit ihrem Einsatz zu dem Erfolg beigetragen haben.


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Das Restaurant ,,Zur Krone“ im Wandel der Zeiten

Der Kronewirt Stefan Uphoff Das Restaurant ,,Zur Kone“ ist eng mit der Homberger Historie verbunden. Anfang des letzten Jahrhunderts war das Leben in Homberg weitgehend geprägt durch die Angerlandbahn und die Homberger Formsandgruben. Die Angerlandbahn verband Ratingen-West mit Wülfrath, wo der Kalkstein abgebaut wurde. Sie wurde 1903 eröffnet und neben der gewerblichen Nutzung auch von der Bevölkerung für Reisen und Erholung genutzt. So hielt die Bahn am Steinkothen, Müschenau und an der Eule, wo man in Gaststätten Rast machen konnte. Um Homberg herum entstanden diverse Formsandgruben, die an die Angerlandbahn angeschlossen wurden. Durch die Verdienstmöglich-

keiten in den Sandgruben, wurde Homberg als Wohnort attraktiver. So entstanden Anfang des 19. Jahrhunderts die Häuser im Bereich der Seilergasse. Mit der Angerlandbahn war aber das Transportproblem für die Homberger nicht gelöst. Erst 1925 wurde eine Omnibuslinie eröffnet, mit der man von Homberg nach Ratingen sowie Velbert und Heiligenhaus fahren konnte. Die Buslinie hielt sechs Mal am Tag vor der ,,Krone“ und somit wurde die Gaststätte zum Verknüpfungspunkt Hombergs mit der Außenwelt. Früher hielt nur zweimal am Tag die Postkutsche. Obwohl Homberg keine besonders große Gemeinde war, gab es diverse Gaststätten. Häufig gab es nebenbei als zusätzliche Einnahmequelle einen Handwerksbetrieb oder einen Hof, der an die Gaststätte angegliedert war. ,,Zur Krone“ war noch gleichzeitig ein Bauernhof, ,,Am Weinhaus“ eine Sattlerei, ,,am Rosenbaum“ eine Hufund Wagenschmiede“, ,, In der Meus“ am Dorfplatz die Poststelle. Die Gaststätte ,,Zur Krone“ war wegen ihrer Lage an der Straße von Ratingen nach Heiligenhaus ein besonderer Treffpunkt. Trotzdem war das Lokal immer in das Dorfleben integriert, so fanden hier Chorfeste und Theateraufführungen statt. Neben dem Gasthof wurde unter Anleitung des Lehrers Michael Hilgers mit Jugendlichen Sport betrieben, woraus 1912 der Homberger Turn- und Sportverein gegründet wurde. Das Restaurant ,,Zur Krone „ befindet sich seit Jahrzehnten im Besitz der Homberger Familie Lücker. Nachdem die verschiedensten Pächter den Gasthof betrieben haben und er auch nach einem Brand in den 90er Jahren renoviert wurde, hat am 03.02.2006 Stefan Uphoff und seine Lebensgefährtin Daniela Drewlo die Führung des Restaurants übernommen.

Quelle: Homberg - Zur Geschichte eines Dorfes


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Seite 7 Homberg träumen. Stefan Uphoff stammt aus Lintorf, war auch mal Koch in Gut Höhne in Mettmann und hat sich mit dem Restaurant ,, Zur Krone“ einen Traum erfüllt. Halbe Sachen gibt es für ihn nicht, er ist mit ganzem Herzen dabei. Seine Lebensgefährtin, Daniela Drewlow, die als freundliche Wirtin hinter dem Tresen steht, muss ihn manchmal in seinen Ideen bremsen, damit alles das richtige Maß erhält. Homberg ist durch Stefan Uphoff um eine Attraktion reicher. Das alt ehrwürdige Dorfgasthaus ,,Zur Krone“ bietet gute Küche und eine einladende Lebendigkeit, die sowohl ein Anschluss an alte Wirtshauszeiten darstellt, aber auch zu einem modernen fröhlich und abwechslungsreichen Dorfleben passt. Heinz Schulze

�������� �� ���������������� Seit diesem Zeitpunkt ist weithin sichtbar, dass hier der Anspruch darüber hinausgeht, was eine normale Dorfgaststätte zu bieten hat. Diesmal sind es die bayrischen Wochen. Nicht zu übersehen mit den beiden Grenzhäuschen links und rechts vom Eingang. Im Außenbereich steht das Festzelt, in dem es der Kronewirt ordentlich krachen lässt. Natürlich gibt die Speisekarte alles her, angefangen mit dem leckeren Leberkäse, was zu richtigen deftigen bayrischen Gaumengenüssen gehört. Egal, welche Jahreszeit, Stefan Uphoff, hat seinen Gästen immer was zu bieten. Bei der Fußballweltmeisterschaft bejubelten 300 Fans im dekorierten Biergarten die Erfolge der deutschen Nationalmannschaft. Für die Beachparty ließ Stefan Uphoff 23 Tonnen Sand anfahren und stellte ein Pool mit 12,5 m³ Wasser auf. Im Oktober und November gibt es Muscheln und Erjagtes. Sogar zu Weihnachten bleibt das Zelt stehen, denn Stefan Uphoff ist ausgebucht. Seine kreativen Ideen haben sich bis weithin ins Ruhrgebiet und bergische Land herumgesprochen. Es gibt sogar Gästezimmer, ein Doppelzimmer und ein Einzelzimmer die neben dem Gasthaus in einer Wohnung neu eingerichtet wurden. Da braucht niemand nach Hause zu fahren, sondern kann weiter auf neuen Matratzen von der Nebenstelle des Bayrischen Konsulats in

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Gut angekommen!

Wir fahren gerne mit dem Zug und seit Kindheitstagen liebe ich den Speisewagen (heute etwas schnöde „Bistro“ genannt.). Felder und Wälder, kleine und große Dörfer ziehen vorbei bei einem leckeren Essen und einem Gläschen Wein. Das gehörte noch für meine Eltern zum unerreichbaren Luxus. Wir gönnen es uns einfach hin und wieder Mal und genießen es. Unsere letzte Fahrt nach Berlin fing allerdings schon vor der Abfahrt aufregend an. Wir hatten die Fahrt mit dem ICE gebucht, aber verunsichert durch einen Achsenbruch der letzten Woche, buchten wir auf den langsameren IC um. Am Abend vor der großen Fahrt in die jetzt ungeteilte Stadt Berlin plagten meinen Mann Bauchschmerzen. Hoffentlich geht das gut, war mein erster Gedanke. Doch am nächsten Morgen war alles wieder in Ordnung bis zum gemeinsamen Frühstück dieselben Schmerzen, dieselben Symptome. Als Mutter von drei Kindern weiß ich, wie man schnell Abhilfe schafft: Reis mit Salz gekocht und die fünfzig Jahre alte Apfelreibe hervorge-

holt, die Äpfel werden unterwegs besorgt. Das Reisebesteck noch schnell in den Rucksack, den Koffer schließen, Fenster zumachen, Stecker rausziehen, Wasser abstellen, Koffer vor die Haustür, Wohnungstür abschließen, auf das Taxi warten. Doch wo bleibt das Taxi? Es sei unterwegs, hieß es in der Zentrale, es kommt gleich. Aber was heißt „gleich“? Der Müllwagen! Heute ist ja Müllabfuhr. Gewiss hängt der Taxifahrer fluchend hinter dem Müllauto. Wenn man nicht die lieben Nachbarn hätte. Schnell lud er uns in sein Auto. In letzter Minute die S-Bahn geschafft. In Essen schnell Ausschau halten nach einem Obststand, aber außer einem Blumengeschäft, war kein Obst weit und breit zu sehen. Der ganze Bahnhof eine einzige Baustelle. Also schnell auf den nächsten Bahnsteig, der Zug kommt gleich. „Der IC 1814 hat dreißig Minuten Verspätung“, hieß es nach einigen Minuten. „Da schaffe ich es noch zum Kaufhof für die Äpfel“, schoss es mir durch den Kopf. Dem armen Mann mit seinen Bauchschmerzen sollte bald geholfen werden. Also schnell

über die Straße in den Kaufhof, die Rolltreppe runter, da war sie schon, die Lebensmittelabteilung, schnell zwei schöne Rotbäckchen, bezahlen, zurück zum Bahnsteig. “Es hat Einfahrt der verspätete IC 1814 nach Berlin, die Wagen haben heute eine andere Reihenfolge.“ Also mit Sack und Pack nach vorne geeilt. Der Zug fährt ein, doch wo war Wagen 7? Ganz hinten. Spätestens hier war ich für meine Entscheidung für die vier Gelenkrollen meines Koffers dankbar. Doch Wagen 7 war nicht der erwartete Großraumwagen, sondern entpuppte sich als alter Abteilwagen, wie ich ihn aus meiner Kindheit kannte. Wenn er erzählen könnte, würde er von den Fahrgästen erzählen, die sich im Sonntagsstaat und mit geschmierten Butterbroten stolz auf die Reise machten, meistens, um Verwandte zu besuchen, denn für eine Pension oder gar für ein Hotel war in der Regel kein Geld da. Nach all den Aufregungen nun ein kleiner Happen im Bistro. Er sei im Wagen 5 hörten wir. Aber da war nichts. Ich ahnte es schon. Und richtig: Die Schaffnerin erklärte uns lapidar: „Es gibt kein Bistro. Das ist heute ein Freitagszug!“ Was darunter zu verstehen war, erfuhren wir nicht. Zumindest konnten wir daraus schließen, dass wir von nun an freitags, wie einst unsere Eltern, ein Butterbrot mitnehmen müssen. Halb verhungert erreichten wir Berlin. Und die Bauchschmerzen? Die waren weg! Hungern hilft, was will man mehr. Renate U. Brechtel


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Herbes-Moden schließt.

„Niemals geht man so ganz“, Cornelia Herbes macht es sich nicht leicht. „Es waren schöne Jahre hier in Homberg, ich habe viele nette Leute kennen gelernt und mit den hiesigen Geschäftsleuten gern zusammen gearbeitet.“ Nach einer kleinen Gedankenpause erinnert sie an die Modenschauen, an die Sommerfeste oder an die Aktion „Homberg leuchtet“. „Meine Homberger Kundinnen werden mir

Sternsingeraktion 2009

fehlen“, versichert Cornelia Herbes, aber nach über dreißig Jahren in der Damen-Konfektion, brauche sie eine Auszeit. Wer versteht das nicht? Darum werden ihre Kundinnen sie mit einem lachenden und weinenden Auge verabschieden, denn Cornelia Herbes war mit ihrem Damen-Modengeschäft immer ein Anziehungspunkt in Hombergs Dorfmitte. HSP

Diese große alljährliche Aktion von Kindern für Kinder steht im Jahr 2009 unter dem Motto: „Kinder suchen Frieden.“ Das Organisationsteam für das Sternsingen in unserem Dorf sucht Kinder im Kindergartenund Grundschulalter und Erwachsene, die die nächste Aktion mitmachen und vorbereiten möchten. Die Zugehörigkeit zu einer Konfession ist nicht Bedingung. Ein unverbindliches Informationstreffen findet am 13.12. um 10 Uhr im Jacobussaal statt. Weitere Informationen erhalten Sie von Frau Nolte, Tel. 51876, Frau Oelmann, Tel. 133404, e-mail: michaela. oelman@oelmanns.org oder im Pfarrbüro Tel. 50106. HSP


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Das Schwarzbachtal – eine Idylle vor unserer Haustür.

Die Autobahnausfahrt heißt RatingenSchwarzbach, genauso wie eine Feuerwehrgruppe. Jemand sucht im Internet einen Ausreitpartner in Ratingen-Schwarzbach, und es gibt das Gesundheitswetter RatingenSchwarzbach. Auf Seite sechs im Internet gibt es sogar einen Hochwasser Aktionsplan für den Schwarzbach. Der Schwarzbach, der im Süden unseres Dorfes so friedlich vor sich hin plätschert, ist in aller Munde und kann bei einem großen Hochwasser Schäden in Millionenhöhe verursachen, wie ein Ingenieurbüro im Internet vorrechnet. Aber wo entspringt eigentlich der Schwarzbach und woher hat er seinen Namen? In früheren Zeiten, als die Menschen noch überwiegend von der Landwirtschaft lebten, war der Schwarzbach ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region, an dem unsere Vorfahren siedelten und ihr Auskommen fanden. Alteingesessene kennen noch die Quelle. Ein wichtiger Wegweiser dorthin ist das kleine Kirchlein an der Straße nach Wülfrath, das einst der sonntägliche Versammlungsort der Bauern im oberen Schwarzbachtal war.

Anschließend besuchte man gemeinsam die schräg gegenüberliegende, heute noch existierende Gastwirtschaft „Bibelkirch“. Wandert man dann weiter ins Tal hinunter, findet man hinter einem kleinen Gehöft, vor dessen Hautür ein alter Mercedes vor sich hingammelt, die Quelle des Schwarzbachs. Vermutlich hat er hier auch seinen Namen erhalten, denn der Bach hat ein tiefes Tal in das Gelände geschnitten und ist gesäumt von hohen Erlen, Pappeln und Weiden, die dunkle Schatten auf das sprudelnde Wasser werfen. Ungefähr 30 große und kleine Teiche werden vom Schwarzbach auf seinem Weg bis Homberg gespeist. Teilweise dienten sie als Staubecken für die drei Wassermühlen, von denen zwei noch vorhanden, wenn auch nicht mehr in Betrieb sind. Als der Strom noch unbekannt war, mögen sie zum Mahlen des Getreides gedient haben, später wurde Strom mit ihnen erzeugt bis die großen Stromlieferanten durch Knebelverträge die Stromproduktion unwirtschaftlich machten. Die Teiche dienten außerdem zur Fischzucht, wie sie bis heute noch an vielen Stellen entlang des Schwarzbachs betrieben wird, vor allem wegen der hohen

Wasserqualität. Wasser für Mensch und Vieh war also im Schwarzbachtal immer reichlich vorhanden und wenn es mal brannte, was früher häufiger vorkam als heute, dann hatte man das Wasser in unmittelbarer Nähe. Allerdings ist das Wohnen am Schwarzbach nicht ohne Gefahren. Durch die tiefe Tallage sammelt sich bei heftigem Regen sehr viel Wasser im Bachlauf, das nicht schnell genug abfließen kann und große Schäden verursacht. Darum bauten unsere Vorfahren ihre Höfe nicht unmittelbar an den Schwarzbach, sondern am Hang in respektvoller Höhe. Von den zahlreichen Bauernhöfen am Oberlauf des Schwarzbachs sind nur noch wenige in Betrieb. Die Industrialisierung hat auch hier im idyllischen Schwarzbachtal ein Umdenken erzwungen. Auf den heute noch bewirtschafteten Höfen hat sich jede Landwirtsfamilie für seine Existenz eine neue Nische suchen müssen. Die einen betreiben nur noch Viehzucht, auf Gut Ilbeck gibt es seit einigen Jahren das beliebte Bauerncafé, andere betreiben einen Hofladen. Die meisten Gehöfte haben die Landwirtschaft ganz aufgegeben und ihr


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Land verpachtet. So mancher Außenstehender mag den guten alten Zeiten nachtrauern, aber er sollte bedenken, dass früher eine Landwirtschaft nur zu betreiben war, wenn von den Kindern bis zum Greis alle von früh bis spät mit anpackten. Heute würde man dies als Selbstausbeutung bezeichnen, noch vor fünfzig bis sechzig Jahren war das Alltag in der Landwirtschaft. Stattdessen ist heute in dem idyllischen Tal des Schwarzbach neues Leben eingezogen. Viele Stadtflüchtlinge haben sich auf den alten Höfen oder in deren Umfeld ihre Oasen eingerichtet, betreiben kleine Obst- und Gemüsegärten und halten manchmal Kleinvieh. Überall sieht man Katzen und Hunde sich in der Herbstsonne aalen. Hier regiert nicht der städtische Landhaus-Chic, wie er oft in den Wohnzeitschriften zu finden ist, sondern die Praxis des ländlichen Alltags. Hier liegt noch das frisch gehackte Holz, da ein Haufen Heu für das Vieh, und dort gammelt ein alter Pferdetransporter vor sich hin. Das alles macht den einzigartigen Charme aus, der einen bezaubert, wenn man durch das Schwarzbachtal wandert. In unserer nächsten Ausgabe werden wir Ihnen berichten, wie der Schwarzbach Ratingen umrundet und dabei drei Autobahnen unterquert. HSP

Das Spiel von Licht und Schatten Eine Werkschau

Eigentlich war die Fotografie bei Gudrun Reifenscheid etwas in den Hintergrund gerückt. Nach ihrer Ausbildung zur Fotografin und einigen Berufsjahren stand die Familie mit drei Kindern immer an erster Stelle. Trotzdem entstanden in der Freizeit und im Urlaub im Laufe der Jahre zahlreiche Fotos, die im Archiv still vor sich hin schlummerten. Bis die drei Kinder ihrer Mutter ein besonderes Geburtstagsgeschenk machten: Eine Fotoausstellung im Trinsenturm in Ratingen. Nun, da die Kinder erwachsen sind, sollte die Mutter sich endlich wieder ihrer Leidenschaft widmen, der Fotografie. Für Gudrun Reifenscheid war dieses Geschenk die Gelegenheit einem Publikum erstmals die ganze Breite ihres bisherigen Schaffens als Fotografin zu zeigen, das von den ersten preisgekrönten Fotos, noch in schwarz-weiss und im Labor selbst entwickelt bis zur modernen digitalen Fotografie reicht. Auch wenn die Technik sich radikal verändert hat, die Kunst in der Fotografie ist gleich geblieben: der Blick für das Ungewöhnliche, für das Einmalige. Gudrun Reifenscheids Fotografie hat zwei Schwerpunkte, zum einen der Gegensatz von Licht und Schatten, die sich hin und wieder in Spiegelungen gegenü-

berstehen, zum anderen das kleine Motiv am Wegesrand, auf das sie mit ihrem „Abbild“ die ganze Aufmerksamkeit des Betrachters lenken kann. Licht und Schatten standen anfangs noch ganz in der Tradition der Schwarz-WeissFotografie, im Zentrum ihres Werkes, später ist dieses Motiv als Spiel zwischen Hell und Dunkel auch in ihrer Farbfotografie zu finden, hier allerdings häufig konzentriert auf Linien, die den Vordergrund eines Bildes bestimmen. Mit der Farbfotografie verlagert sich das Hauptmotiv der Künstlerin auf das kleine alltägliche Motiv, dem sie mit ihrer Fotografie das Besondere verleiht. In ihren jüngeren Arbeiten nutzt sie die Möglichkeiten der digitalen Fotografie. Die Bilder fallen vor allem durch ihre üppige Farbigkeit aus, die sie mit Hilfe der modernen Technik verschiedentlich künstlich verfremdet. So unterschiedlich die einzelnen Werke Gudrun Reifenscheids auf den ersten Blick sein mögen, dokumentieren sie doch, wie die Fotografin gerade die modernen Möglichkeiten der Fotografie nutzt, um Licht und Schatten und das kleine Motiv am Wegesrand in üppiger Farbigkeit gekonnt in Szene setzt. HSP


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Tag der offenen Tür in der städtischen Tageseinrichtung Homberg-Süd Die Kindergärten haben sich in ihren Anforderungen in den letzten Jahrzehnten der Veränderung in der Gesellschaft angepasst. Der pädagogische und soziale Anspruch zur Förderung der Kinder im Vorschulalter steht im Mittelpunkt. Dabei geht es immer um die Balance zwischen kindgerechten Aktivtäten und der Heranführung an selbstständiges und eigenverantwortliches Verhalten. Das Logo der städtischen Tageseinrichtung Homberg-Süd ist ein gelber und blauer Kreis, der sich in der Mitte in einem grünen Segment überschneidet. Der gelbe und blaue

Kreis symbolisiert jeweils die gelbe und blaue Gruppe, das grüne Segment die gruppenübergreifende Arbeit, bei der Kinder aus beiden Bereichen gemeinsame Aktivitäten ausführen. Dies ist wichtig, damit die Kinder die Gemeinschaft des gesamten Kindergartens erleben. Die einzelnen Gruppen sind jeweils, je nach Schwerpunkten mit Mal- und Basteltischen, Bauteppichen, Bücherecken und MontessoriMaterialien ausgestattet. Aber es gibt auch den Ruhebereich, das Werkhäuschen und den Außenbereich der

Frau Pomorin, Leiterin des Kindergartens

„Ach, du dickes Ei ...

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besonders im Sommer viele Möglichkeiten zu bewegungsintensiven Beschäftigung offen hält. Neben dem normalen Aufenthalt gibt es ein abwechslungsreiches Programm. Hierzu gehört 14-tägig Turnen in der Turnhalle der Christian-Morgenstern-Schule, ein Waldtag und viermal im Kindergartenjahr ein Kochkurs. In der mathematischen Frühförderung wird den Kindern die Welt der Zahlen näher gebracht. Die Kinder, bei denen Deutsch nicht die Muttersprache ist, erhalten eine zusätzliche Sprachförderung. Am Maltag können Kinder mit besonderem Interesse beim Malen und Gestalten verschiedene Techniken kennenlernen. Natürlich werden die besonderen Ereignisse des Jahres von der Kindertagesstätte gewürdigt und gestaltet. Hierzu gehört der Karneval, das Osterfest, das Sommerfest, die Nikolausfeier und die Wehnachtsfeier. Die Leiterin der Einrichtung, Frau Pomorin freut sich, dass jedes Jahr um die 50 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schulalter in der Tageseinrichtung betreut werden können. Dabei sind drei Aufenthaltszeiten möglich. Die Mindestzeit sind 25 Stunden, von 7.30 bis 12.30 Uhr, die mittlere Zeit sind 35 Stunden, von 7.30 bis 12.30 Uhr und die Maximalzeit sind 45 Stunden von 7.00 Uhr bis 16.30 Uhr. Die städtische Kindertagesstätte in HombergSüd erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Das dies so bleiben kann, darüber braucht man sich nach einem Besuch keine Sorgen machen. Heinz Schulze


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Die Logopädin Petra Hamacher Sprachstörungen nach einem Schlaganfall oder anderen neurologischen Beeinträchtigungen behandelt. Es werden auch immer häufiger Kinder im Schulalter, die aufgrund einer früheren Sprachentwicklungsstörung als Folgesymptomatik Schwierigkeiten beim Schriftspracherwerb entwickeln, geschult. Die logopädischen Maßnahmen umfassen das Erstellen einer Diagnose, Beratung und die Therapie von Störungen des Sprachverständnisses, der gesprochenen und geschriebenen Sprache, des Sprechens, der Atmung, der Stimme, der Mundfunktion, des Hörvermögens, des Schluckens und der Wahrnehmung. Die regelmäßige und ausführliche Beratung Petra Hamacher In Homberg gibt es genügend Ärzte und eine Physiotherapeutin, wenn die Knochen anfangen zu knacken. Bei Sprachentwicklungsstörungen ist der Weg nicht weit, denn in Obschwarzbach hat Petra Hamacher eine Praxis für Logopädie. Petra Hamacher ist in Homberg gut bekannt, denn ihre drei Jungen, Sebastian, Oliver und Alexander haben beim TuS Fußball gespielt. Mit ihrem Mann Klaus ist Petra seit Jahren beim Homberger Feetz aktiv. Dabei ist sie immer angenehm in ihrer offenen und hilfsbereiten Art, die sie trotz oder wegen ihrer vier Männer bewahrt hat. Gelernt hat Petra Hamacher Logopädin, weil sie einen Beruf angestrebt hat, bei dem man mit Menschen zu tun hat und denen man mit dem erlentem Wissen helfen kann. Die Praxis für Logopädie ist in ihrem Hause in Obschwarzbach eingerichtet. Nach einer beruflichen Pause möchte sie wieder als Logopädin arbeiten. Logopädie ist eine Heilmethode, bei der man mit schon im frühkindlichen Stadium große Erfolge erzielen kann. Hierbei geht es um die Behandlungen von Störungen der Sprachentwicklung auf den Ebenen der Phonologie, des Wortschatzes und der Grammatik. Neben den äußerlichen Auffälligkeiten werden insbesondere auch Störungen des Sprachverständnisses behandelt. Während des Kindergartenalters und des Vorschulalters findet man gehäuft Probleme im Rahmen einer Sprachentwicklungsverzögerung bzw. -störung. Mit der Logopädie wird Stottern und auch

der Angehörigen (Eltern/Partner/Kinder) gehört vor allem bei Kindern mit zum Tätigkeitsfeld, da nur so eine Veränderung der Kommunikationsfähigkeit im Alltag erreicht werden kann. Petra Hamacher hat eine Weiterbildung für die Behandlung von Patienten mit Parkinson absolviert. Dabei ist ihr Bestreben, dem drohenden Verlust der Kommunikationsfähigkeit u. a. auch mit dem Verlust der Stimme entgegenzuwirken. Sie freut sich darüber, dass sie wieder als Logopädin tätig sein kann, denn was gibt es Schöneres, als wenn man anderen Mitmenschen zur Normalität verhelfen kann. Heinz Schulze Kontakt: Petra Hamacher 02058/913497


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Ein schöner Rasen kann auch schmücken.

Einen englischen Rasen, welcher Gartenbesitzer wünschte sich das nicht. Schließlich erntet man mit einem gepflegten Rasen viel, viel Bewunderung, insbesondere von denjenigen, denen trotz eifriger Fürsorge der Rasen zu einer Moos- und Unkrautvielfalt gediehen ist. Irgendwann schaut man dann auf die herrlichen gepflegten Rasenflächen der Fertigrasen-Produzenten, und fragt sich: „Wie machen die das eigentlich?“ Oder anders gefragt: „Was mache ich eigentlich falsch?“ Für Martin Moldenhauer, der zusammen mit Michael Buscher seit einem Jahr Fertigrasen anbaut, sind es im Grunde genommen vier Punkte, die zum Erfolg führen. Alles beginne mit der richtigen Rasensaat. Die im Handel erhältlichen Rasensaaten hätten viel zu viele „Ungräser“, d.h. Grassorten, die ungeeignet seien für einen Rasen. Das lässt sich allerdings nicht vermeiden, denn Grassamen lassen sich nicht einfach unterscheiden.

Darum werden hochwertige Rasensorten aus den USA eingeführt, wo diese Grassorten nicht so häufig vorkommen. Als zweites lerne ich, kommt es auf die richtige Mischung von feinen Untergräsern und breiteren Obergräsern an. Die feinen Untergräser bilden die Dichte des Rasens, während die Obergräser mit ihren breiten Halmen für den satten Eindruck des Rasens und dessen Robustheit verantwortlich sind. Der dritte wichtige Punkt ist die Düngung. Leider halte der im Handel erhältliche Langzeitdünger nicht das, was er verspräche, erläutert mir Martin Moldenhauer. Ein einfacher Dünger, und das alle vier Wochen, brächte bessere Ergebnisse. Beim Schnitt, und das ist der vierte Punkt, müssen vor allem die Obergräser gekürzt werden, damit sie die feinen Untergräser nicht beschatten. In der Hauptwachszeit werde der Rasen alle 2 bis 3 Tage geschnitten, und das kreuz und quer. Der Grasabschnitt sei dann so kurz, dass er auf dem Rasen liegen bleiben könne. Der gescheiterte Rasenbesitzer wird bei jedem dieser Punkte ausgerufen haben: „So mache ich es auch!“ und sieht betroffen auf das Ergebnis seiner Bemühungen. Einen Rasen anlegen und pflegen ist eben die hohe Kunst des Gärtnerns, die viel Zeit in Anspruch nimmt, und oft daneben geht. Das ist der Grund, warum immer mehr Gartenbesitzer zum Fertigrasen greifen. Da ist wenigstens der sichere Start schon mal gewährleistet. Zweiter Vorteil: der Rasen kann nach kurzer Anwachszeit bereits voll genutzt werden, während ein selbst ausgesäter Rasen mindestens den ersten Sommer braucht, bis er unbeschadet betreten werden kann. Übrigens benötigt der Rasen von Martin Moldenhauer und Michael Buscher ein ganzes Jahr sorgfältiger Pflege, bis er „geerntet“ d.h. in einer Stärke von 2 bis 3 cm die Grassode abgetragen und verlegt werden kann.

Ein wichtiger Punkt ist noch der Untergrund des Rasens. Rasen braucht einen lockeren, leicht sandigen Untergrund. Darum bieten Moldenhauer und Buscher auch die Vorbereitung des Bodens an, denn was nützt der schönste Fertigrasen, wenn er auf einem Boden verlegt wurde, der entweder zu nass oder zu trocken ist. Freilich ist Fertigrasen auch nicht gefeit gegen Unkräuter, die durch Wind und Vögel in den Garten getragen werden, und er gedeiht nur dann noch im fünften und sechsten Jahr, wenn die Pflege stimmt. Darum ist ein schöner Rasen auch dann noch mit Recht der Stolz eines jeden Gartenbesitzers, wenn es sich anfangs um einen Fertigrasen handelte. Weitere Informationen erhalten Sie unter: moldenhauer@rasenroller.de, buscher@rasenroller.de oder Tel. 02104/832346, mobil: 01722952516 oder 01736523298.


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Abschied von Dieter Bruhy

Zum Abschied eine kleine Chrysantheme. Dieter Bruhy hätte dieser Abschied von seiner Familie und seinen Freunden gefallen. Nur kein Aufhebens, er wollte leise gehen. Denn Dieter Bruhy gehörte zu der Nachkriegsgeneration, die gelernt hatte, sich persönlich in den Hintergrund zu stellen und sich unermüdlich dem Wiederaufbau des vom Krieg gezeichneten Landes zu widmen. Die Bundesrepublik Deutschland hat dieser Generation ihren Wohlstand zu verdanken. Aber Wohlstand ist nicht alles. Das miteinander

Leben will gestaltet sein. Und hier haben wir Homberger Dieter Bruhy viel zu verdanken. Jeder fand bei ihm ein offenes Ohr, wenn es darum ging, zum Allgemeinwohl beizutragen. Die Zeitung Der Homberger würde heute nicht erscheinen, hätte Dieter, wie wir ihn alle nannten, nicht einen namhaften Betrag für Inserate vorgestreckt. Der Karnevalsverein feierte jedes Jahr mit einem üppigen Fischessen bei Dieter seinen Abschied von der Session, der Schützenverein traf sich nach dem Schützenball zu einem leckeren Frühstück bei Dieter im Sporting-Club. Dank und Anerkennung für sein Engagement, darauf legte Dieter Bruhy überhaupt keinen Wert. Eher gequält ließ er die Dankesworte der jeweiligen Vorsitzenden über sich ergehen. Viel wichtiger war es ihm, dass für alle genug zu essen und zu trinken auf dem Tisch stand, dass er einen Beitrag leisten konnte zu dem fröhlichen und geselligen Miteinander. Überhaupt war der eher wortkarge Dieter Bruhy jemand, der gern unter Menschen war, der die Geselligkeit suchte, der es liebte, wenn man bei ihm ein Bier trank, sich zum Plaudern an die Bar setzte oder sich zum „Fußballgucken“ vor seinem Fernseher versammelte. Unermüdlich sorgte er dann für Nachschub am Buffet, zapfte Bier oder stellte sich selbst hinter den Grill, bis alle satt und zufrieden waren. Doch allmählich zeigten sich die Jahre bei Dieter Bruhy. Der unermüdliche Aufbau seiner Firma, die er inzwischen an seine Kinder wei-

tergeben hatte und anschließend die Leitung seines Sporting-Clubs hinterließen Spuren. Häufig sah er blass, müde und erschöpft aus. Doch nun an sich denken, die unübersehbaren Signale ernst nehmen, das war ihm fremd. Die vielen Ermahnungen seiner Freunde, mal eine Auszeit zu nehmen, schob er zur Seite mit den Worten: „Es geht schon!“ So gesehen, kam sein Tod für ihn zur rechten Zeit. Das mag für alle, die ihn noch lange vermissen werden, ein Trost sein. Er ging so, wie er gelebt hatte: nur kein Aufhebens von sich machen. „Gib mir erstmal einen Kuss“, sagte er zu mir, als ich ihn das letzte Mal sah. Es war ein Abschied für immer. Hannelore Sánchez Penzo

Dieter Bruhy als Förderer der Jugend und des Sports


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Homberg fährt Rad

12. Radwandertag des TuS Homberg

Bei optimalen Wetterbedingungen veranstaltete der TuS Homberg am 07. September 2008 seinen 12. Radwandertag. Mit 55 Kindern und 110 Erwachsenen traten dieses Jahr 10 Beine mehr in die Pedalen als 2007. Dies zeigt, dass es in Homberg einen festen Stamm an Radsportbegeisterten gibt, die das erste Septemberwochenende zu einem gemeinsamen Ausflug in die wunderschöne Natur rund um unser „Dorf“ nutzen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es hauptsächlich Eltern mit ihren größeren und kleineren Kindern waren, die sich auf die teilweise doch recht anspruchsvollen Strecken von 33 km, 25 km, 15 km und 8 km (für die Allerjüngsten) wagten. Wie schon der Name sagt, liegt Homberg auf einem „Berg“. Und da alle Touren vom Sportplatz am Füstingweg in das Angertal und von diesem zurück nach Hom“berg“ führten, mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon manchmal in die Pedale steigen oder gar ihr Rad schieben. Trotzdem meisterten alle Teilnehmer ihre gewählten Touren erfolgreich. Insbesondere die Kinder und Jugendlichen waren erneut mit viel Begeisterung auf

der Strecke. Verpflegungsstationen am Siepenkothen in Lintorf und am Parkplatz Steinkothen im Angertal versorgten die Pedalritter mit ausreichend Muskeltreibstoff. Von fleißigen Helfern am Tag zuvor angebrachte Streckenmarkierung und beim Start verteilte Wegbeschreibung sorgten dafür, dass niemand in die Irre fuhr. Dabei waren diese Hilfen gar nicht notwendig, wurde doch jede Gruppe von einem ortskundigen und erfahrenen Betreuer der Radsportgruppe des TuS Homberg begleitet. Sie sorgten auch dafür, dass alle TeilnehmerInnen wieder wohlbehalten am Sportplatz ankamen und die anwesenden Helfer des Roten Kreuz Ratingen nicht zum Einsatz kommen mussten. Nicht allein die sportliche Betätigung und die Bewegung in frischer Luft bewogen die Homberger und einige Auswärtige erneut zur Teilnahme am Radwandertag, sondern sicherlich auch die Verleihung einer Medaille und vor allem das Angebot und die Belohnungen hinter der Ziellinie. Während hier für die Erwachsenen die Geselligkeit bei Eintopf, Wurst, Kuchen und Getränken im Vordergrund stand, warteten insbesondere die Kinder

gespannt auf die Preise der Tombola. Durch die zahlreichen Sponsoren besonders aus der Homberger Geschäftswelt, denen an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt sei, konnten alle teilnehmenden Kinder und Jugendlichen mit einem Preis nach Hause gehen. Aber auch die Erwachsenen gingen nicht leer aus. Und wenn einem die Farbe eines gewonnenen Fahrradhelms nicht passte, dann wurde eben kurzerhand mit einem anderen Gewinner getauscht. Am Ende gab es schließlich nur zufriedene Gesichter. Natürlich organisiert sich eine solche Veranstaltung nicht von alleine. Und so trugen im Vorfeld und am Veranstaltungstage wieder zahlreiche Helferinnen und Helfer der Abteilungen Spiel & Sport und Gymnastik & Turnen unter der Federführung von Viktor Hamann, dem scheidenden Sportbeauftragten des TuS Homberg, zum guten Gelingen dieses Tages bei. Dieses Helfer- und Organisationsteam würde sich freuen, im nächsten Jahr noch viele Teilnehmer mehr begrüßen und betreuen zu dürfen. © S. K. 2008

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19. Homberger Trimmathlon

Bei frischem Sommerwetter fand der 19. Homberger Trimmathlon in diesem Jahr am Samstag, dem 30. August 2008, statt. Pünktlich um 13 Uhr trafen sich die „Homberger Trimmathleten“ vor der Sparkasse an der Dorfstraße, um bereits die ersten Kilometer mit dem Fahrrad zum Angerbad nach Ratingen zurückzulegen. Hier sprang mit dem Startschuss um 14 Uhr eine diesmal recht kleine Gruppe von 12 Sportlerinnen und Sportlern in die kühlen Fluten, um Strecken von 200 m, 300 m oder 500 m schwimmend zu bewältigen. Einer gesonderten Absperrung der Bahnen hätte es nicht bedurft, da

die sonstige Besucherzahl des Freibades an diesem Tag nicht sehr groß und das Becken fast frei war. Nach etwa 12 Minuten entstiegen die ersten 500-Meter-Schwimmer den Fluten und stiegen auf die vor dem Angerbad „geparkten“ Zweiräder. Mit geänderter und verkürzter Streckenführung – zu den Gründen später – ging es entlang der Lintorfer Straße, über den Bahnübergang Tiefenbroicher Straße und die Lintorfer Auen in die Heltorfer Mark nördlich der Kalkumer Straße. Über schattige Waldwege erreichten die Sportlerinnen und Sportler nach etwa 11 km die erste Verpflegungsstelle bei „Maria in der Drucht“. Hier erwarteten Renate und Siggi die „Pedalritter“ mit Wasser, Apfelschorle, Bananen und Äpfeln. Nach einer kurzen

Stärkung und weiteren 4 km war die Kölner Straße in Breitscheid erreicht. Von hier bis zum Kreisverkehr Krummenweg und entlang der Mülheimer Straße führte der Weg bis zum Abzweig Zum Schwarzebruch. Der Anstieg nach Eggerscheidt verlangte von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch einmal das Mobilisieren ihrer Kraft-Reserven, bis man dann das Rad über die Ernst-StinshoffStraße bis zum Parkplatz Steinkothen rollen lassen konnte. Auch warteten Maike, Miriam und Hartmut hier mit einer zweiten Stärkung, bevor es mit „Gummibeinen“ auf die Lauf-/Walkingstrecken von 4 km, 8 km oder 10 km durch das schöne Angertal ging. In den vergangenen Jahren endeten die Laufstrecken jeweils am Sportplatz in Homberg und die Fahrräder wurden mit einem Transportfahrzeug dorthin gebracht. In diesem Jahr mussten die Läufer ein zweites Mal in den Sattel und den Anstieg von Hofermühle nach Homberg auf dem Rad bewältigen. Deshalb auch die verkürzte Fahrradstrecke. Wer den Weg über die Schneppersdelle kennt, der kann nachvollziehen, dass viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier aus dem Sattel stiegen. Fleißige Helfer warteten am Sportplatz am Füstingweg schon auf die nach und nach dort eintreffenden Trimmathleten, um sie nach einer belebenden Dusche mit Speis und Trank zu versorgen. In gemütlicher Runde kamen dann alle wieder zu Kräften. Lohn der Anstrengungen war neben einer Urkunde auch die Gewissheit, sportlich wieder etwas geschafft zu haben. Und sicherlich werden alle, die in diesem Jahr (wieder) dabei waren, auch beim 20. (Jubiläums-)Trimmathlon 2009 starten. © S. K. 2008

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Mannschaftswettkampf der Jahrgänge 1997-1999

Von links: Jana Gierke, Greta Kuck, Laura Hillig, Kathrin Janke, Alica Bruhy, Janina Kürten Am 20. September 2008 war es wieder so weit. Wir waren zu Gast beim Nevigeser TV und haben mit 8 weiteren Mannschaften des Turnverbandes Mettmann fleißig geturnt. Zu

einer Mannschaft zählen bis zu 6 Mädchen, wobei die jeweils 3 Besten an einem Gerät in die Wertung kommen. Gegen die starken Vereine unseres Verban-

des, die 3mal pro Woche trainieren, konnten wir nicht viel erreichen. Für uns ist aber von viel größerer Bedeutung, dass sich alle unsere Turnerinnen im Vergleich zum letzten Wettkampf erheblich gesteigert haben. Es wurden teilweise schwierigere Übungen geturnt und die Ausführung und Ausstrahlung war deutlich verbessert. Wir haben uns riesig über eure guten Leistungen gefreut. Weiter so! Irmgard Wegner und Horst Rönnberg


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Winkler, Fries GmbH sponsert E 1- Jugend

Das Budget der Homberger Fußballjugend ist eng. Aber auch die Homberger Kinder möchten, wie andere Vereine auch, Trikots, Trainingsanzüge und Winterjacken in den Vereinsfarben. Die Firma Winkler, Friers GmbH in der Dirk Mokwa Abteilungsleiter in der Werkstatt ist, konnte hier helfen. Die Fa. Winkler, Fries GmbH erledigt alle Probleme rund ums Auto in Zusammenarbeit mit dem ADAC (Pannenhilfe), Autovermietung, Bosch Car Service und hat einen Kfz-Meisterbetrieb. Sie ist am Flinger Broich 6 in Düsseldorf (Tel 0211/61016-

0) und in Erkrath, Max-Planck-str.81 (Tel. 02104/14199-0) Dirk Mokwa wohnt in Homberg an der Brachter Str. 7 und ist für die Homberger unter der Handynr. 0173/7080416 erreichbar. Er kann sofort helfen und es steht im Bedarfsfall auch schnell ein Ersatzfahrzeug vor der Tür. Die Homberger Fußballkinder freuen sich über das Sponsoring der Fa. Winkler, Fries GmbH. Dirk Mokwa, dessen zweiter Sohn Philipp und Tochter Carolin ebenfalls im TuS aktiv sind, unterstützt mit seinem Engagement die Jugendarbeit in Homberg.

Mädchen U 13 in Homberg auf Erfolgstour. Während sich die letzte Saison der U 13 Mädchen mit Trainerin Katrin Kippenberg und Cornelia Krill noch eher holprig gestaltete, haben die U 13 Mädchen des TuS Homberg ihren Gegnern das Fürchten gelehrt und sind mit zweistelligen Siegen richtig durchgestartet. Da lohnt sich der Weg zum Füstingweg!

Muskelaufbautraining Kraft und Ausdauer für Fortgeschrittene Beim Laufen oder Walken werden einige Muskelgruppen stark vernachlässigt, wie z. B.: Armmuskeln, Bauch- und Rückenmuskeln, innere und äußere Oberschenkelmuskeln …

Diese Muskeln sollen gefordert und gestärkt werden! Start am 13. Oktober 2008 (10 Kurstunden bis Jahresende) Ein weiterer Kurs über 10 Kurstunden startet im Januar 2009!

immer montags von 20.30 bis 22.00 Uhr in der Halle Nord (Mozartstraße) Übungsleiter: Annette Brüggemann und Anke Grashaus

auch für Nicht-Mitglieder des

TuS-Reise: Noch Plätze frei! Der HOMBERGER berichtete in seiner letzten Ausgabe ausführlich über eine Reise, die vom 18. Februar bis 6. März 2009 nach Vietnam und Hongkong führt. Ziele in Vietnam sind Hanoi und Saigon und dazwischen viele interessante Orte dazwischen. Natürlich gehört auch eine Bootsfahrt auf dem Mekong dazu. Die Rückreise bietet einen zweitägigen Aufenthalt in Hongkong. Wie der TuS Homberg mitteilt, sind noch ein paar Plätze frei. Ausführliche Informationen erhält man von TuS-Vorstand Hermann Pöhling (Tel. 51371) oder im Internet unter www.tus-homberg. de. Mitgliedschaft im Verein ist übrigens nicht erforderlich!


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Volleyball International: Deutschland gegen Italien in Homberg TUS Homberg Hobby Mixed Volleyball Mannschaft spielte gegen Restaurante-Pizzeria Fabio.

Der Aufstieg in die B-Staffel war geschafft und in Sektlaune traf sich die Mannschaft bei Fabio, dem neuen „Italiener“ in der Dorfstraße. Mit einem gemütlichen Abend sollte die Saison abgeschlossen und das Fortkommen begossen werden. Auch Maurizio, einer der Betreiber des Restaurants ließ sich von der guten Laune anstecken und sprudelte plötzlich die Idee hervor: „Wir, das Team Fabio, spielen gegen Euch Volleyball!“ „Wir sind zwar nicht die Besten, (eigentlich fehlt uns jede Erfahrung….) aber wir sind ein ernst zunehmender Gegner.“ Gesagt, getan. Die Idee wurde aufgegriffen und es fand sich schnell der 30. Juni als passender Termin. Es musste ein Montag sein, denn montags ist Ruhetag bei Fabio! Montag, der 30. Juni, Sporthalle Ulmenstrasse. Damit keine Langeweile aufkommen konnte, sollte gespielt und anschließend mit Kind und Kegel gegrillt werden. 19.55 Uhr, die Hobby Mixed Volleyballgruppe war schon zahlreich vertreten, da kamen sie: Tina, Laura, Lisa, Francesca, Karola, Gianpaolo, Silvana, Pietro, Carlo, Maurizio, Filippo, Riccardo, Renato und Robin. Koch, Küchenperlen und Servicepersonal…. Ganz in weiß! Man hatte weder Kosten noch Mühen gescheut und das ganze Fabio-Team mit neuen T-Shirts ausgestattet. Professioneller Namenzug und Nummer auf dem Rücken sollten deutlich machen, wer unsere Gegner sind. Das Spiel begann. Es wurden mehrere Sätze gespielt, die Spielregeln großzügig ausgelegt und zwischendurch noch schnell einige Trainingseinheiten vermittelt. Die Fabio(sis) zeigten sich überraschend geschickt und mit unübersehbarem Kampfgeist. Neben den akrobatischen Hechtbagger-Einlagen von Carlo, dem Koch, die man ruhigen Gewissens als Luftnummern bezeichnen durfte, taten sich besonders die blutjungen Damen des Teams als taktische Kämpferinnen hervor. Durch häufiges Auswechseln der Spielakteure, immerhin waren es 10!, sollte dem Hobby-Mixed-Team das Spiel zusätzlich erschwert werden. Auf und ab wogte das Spiel und zeigte durchaus spielerische Momente. Die Punkte fielen wie ein sommerlicher Platzregen. Wie nicht anders zu erwarten, setzte sich zum Schluss, dann doch das Hobby-Mixed-Team souverän durch und verwies die Fabio(sis)


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auf ihren Platz. Danach wurden neue Mannschaften aus beiden Teams gemischt und weitere Sätze gespielt. Hätte nicht das Fleisch vom Grill seinen Duft verbreitet, das Volleyballspielen hätte so schnell kein Ende gefunden. So wurde dann nach dem bekannten Motto „Wenn’s am Schönsten ist, soll man aufhören“ verfahren und der Grillabend eingeläutet. Schließlich zeigte sich auch das Wetter von seiner besten Seite. Die Familienangehörigen stießen dazu und die lebhaften Kinder sorgten für entsprechende Abwechselung. Schnell zeigte sich wer hier die bessere Mannschaft war. Riccardo, Filippo und Gianpaolo übernahmen wechselseitig den Dienst am stattlichen Schwenkgrill. Fleischstücke und Würstchen „flogen“ auf die Teller, dass es nur so eine Freude war. Salate und Backwaren aus dem Kreis der beteiligten Familien lieferten geschmackvolle Beilagen. Der Wein aus Italien löste so manche Zunge zu interessanten deutsch-italienischen Gesprächen und rundete einen gelungenen Abend ab, der erst nach Mitternacht zu Ende ging. Zum guten Schluss war man sich einig, dass die amüsante Sportveranstaltung eine Wiederholung verlangt. Vielleicht trifft man sich nach Vorschlag der Fabio(sis) in naher Zukunft zu einem deutsch-italienischen Fußballspiel. Dabei wären die Voraussetzungen ausgeglichener: Beide Mannschaften könnten es nicht (richtig)! Mettmann, Oktober 2008 Walter Zerweiss

…staatl. Förderung wird kaum genutzt!

Der Energiepass hat sich schon bei vielen Hauseigentümern gedanklich durchgesetzt. Er wird vom Gesetzgeber gefordert und die häufigste Frage ist hierbei, reicht für mich noch die billige, verbrauchsorientierte Variante aus. Bei der dann folgenden Jagd nach dem günstigsten Angebot wird übersehen, dass der Gesetzgeber seit dem 1. Mai gravierende Veränderungen im Bereich der energetischen Sanierung von Gebäuden vorgenommen hat, die auch den Energiepass tangieren. Ich meine damit den Masterplan für den Eigentümer, der seine Wohnimmobilie energetisch auf Vordermann bringen will, die so genannte staatlich geförderte >Vor-Ort-Beratung<. Diese umfassende Energieberatung mit dem nichts sagenden Namen ist vom Gesetzgeber zum regelrechten Powerpack aufgestockt

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worden. Sie beinhaltet eine Bestandsanalyse der kompletten thermischen Gebäudehülle (damit ist die Schnittstelle zwischen beheiztem und unbeheiztem Bereich gemeint) und die energetische Berechnung von 4 möglichen Veränderungen als Baumaßnahme und als Veränderung an der Heizungsanlage. Investitionskosten, Energieeinsparungen, Amortisationszeiten und Fördergelder müssen für den Hauseigentümer verständlich dargestellt werden. Was hat sich nun seit dem 1. Mai 2008 verändert? Während es am Jahresanfang 2008 noch 175€ Förderung für jede Beratung (Wohnhaus bis 3 Wohneinheiten) gab und mehr nicht, subventioniert der Gesetzgeber seit dem 1. Mai mit 1) 300 € jede Vor-Ort-Beratung (Wohnhaus bis zu 3 Wohneinheiten), 2) bis zu 150 € eine Gebäudethermografie, 3) 50 € eine zusätzliche Beratung zur Einsparung von elektrischer Energie. Der Gebäudeenergiepass wird jetzt auch nicht mehr als schädlich betrachtet (vorheriges Motto: was der Staat fordert, darf nicht gleichzeitig gefördert werden), er darf jetzt mit erstellt werden, was auch Sinn macht, denn sämtliche Daten für den bedarfsorientierten Energiepass sind in der Vor-Ort-Beratung bereits enthalten. Außerdem gilt natürlich weiterhin, dass die Vor-Ort-Beratung der „Fahrschein“ ist, um an die preiswerten KfW-Fördermittel aus dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm zu kommen (z.Zt.: 2,88% eff. Jahreszins für 10 Jahre fest, bei einer Laufzeit von 20 Jahren) und um den 5%igen Tilgungskostenzuschuss zu nutzen. Da der Gesetzgeber ein großes Interesse daran hat, dass eine energetische Gebäudesanierung fach- und sachgerecht durchgeführt wird, wird eine Baubetreuung mit zusätzlich 1000 € bezuschusst. Wegen der ständig steigenden Energiekosten sollten die neuen Konditionen des Gesetzgebers für den jeden Hauseigentümer Anlass sein, Energiesparmaßnahmen durchzuführen. Bessere Konditionen wird es vorläufig angesichts der politischen und wirtschaftlichen Situation nicht geben. Weitere Informationen unter: www.energie-rat.de oder info@energie-rat.de oder Tel. 02102/3099337. Ihr Energieberater in Homberg: Burghard Knoll


��������� Benefizkonzert für die Romantische Orgel der Christuskirche

Der Förderverein „Romantische Orgel Christuskirche – ROCK“ freut sich, ein hochkarätiges Konzert präsentieren zu dürfen: am Sonntag, dem 15. März 2009 wird der Knabenchor Hösel unter der Leitung von Toralf Hildebrandt um 17.00 Uhr ein Benefizkonzert in der Christuskirche zugunsten der Romantischen Orgel geben. Bürgermeister Harald Birkenkamp hat bereits seine Bereitschaft signalisiert, hierfür die Patenschaft zu übernehmen. Damit die Romantische Orgel zum hundertsten Geburtstag der Christuskirche im Jahre 2012 wieder erklingen kann, muss noch eine Menge Geld fließen: mindestens 170.000 Euro werden benötigt, um die geplante Restaurierung durchführen zu können, rund 40.000 Euro konnte der Förderverein bisher zusammentragen. Somit ist der Förderverein auch weiterhin auf neue Mitglieder, großzügige Spender und Sponsoren angewiesen. Dass es sich bei der Romantischen Orgel um ein „Schätzchen“ handelt, das weit über Homberg hinaus bei Kirchenmusikern und Orgelliebhabern Anerkennung genießt, sollen Ausschnitte aus dem Schreiben des Kreiskantors Martin Hanke vom 6. Mai 2008 an das Homberger Presbyterium verdeutlichen: „Die Orgellandschaft im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann beherbergt eine große Anzahl schöner und klanglich vielseitiger Orgeln. Die meisten davon sind Neubauten aus der Zeit seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts. Vielfach wurde in ihnen... ein Klangbild der Barockzeit nachempfunden.... Das in der Christuskirche Homberg noch erhaltene Instrument der Firma Koch & Höhmann repräsentiert eine vollkommen andere Orgelwelt. Die besonderen Klangfarben der deutsch-romantischen Orgel entstehen unter

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anderem durch die sorgsam aufeinander abgestimmten Register der gleichen Tonhöhe, die in den unterschiedlichen Kombinationen vollkommen andere Möglichkeiten bieten, als die barocken Dispositionen. Dies hat um die Jahrhundertwende natürlich auch die Komponisten beeinflusst. Jede Orgellandschaft, jede Epoche des Orgelbaus hat ihre eigenen Kompositionen mit sich gebracht, die die speziellen Möglichkeiten der jeweiligen Orgeltypen genutzt haben. Insofern bietet das Homberger Instrument die seltene Gelegenheit, Orgelmusik aus dem Deutschland der Jahrhundertwende mit originalen Klangfarben wiedergeben zu können. Diese Möglichkeit besteht in dieser Form im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann nur dieses einzige Mal. Der Umstand, dass die Koch-&Höhmann-Orgel außerdem tatsächlich noch original erhalten ist und nicht, wie so oft im 20. Jahrhundert geschehen, in späteren Jahren verändert wurde mit dem Anliegen, sie zu „verbessern“, ist aus der Sicht des Organisten ein Geschenk. Es macht sowohl dem Ausführenden als auch dem Zuhörer Freude, Orgelmusik in ihrer vom Komponisten ja mitgedachten Klanggestalt erleben zu können. Genauso wie wir es lieben, z.B. Bachs Orgelmusik auf original erhaltenen Silbermann-Orgeln spielen und hören zu können, ist es eine Freude, Musik von Karg-Elert oder anderen Zeitgenossen der Jahrhundertwende auf einem entsprechendem Instrument zu erleben. Darüber hinaus böte die Christuskirche Homberg mit der restaurierten Koch & Höhmann-Orgel natürlich auch reizvolle Möglichkeiten in der

Kombination der alten und der neuen Orgel sowie im Zusammenspiel mit Sängern, Chören und Soloinstrumenten. Eine weitere Besonderheit der Homberger Orgel ist die Architektur im Zusammenhang mit Altar und Kanzel. Die „bergische Trinität“, die im Bergischen Land noch oft entdeckt werden kann, ist in unserem Kirchenkreis kaum mehr zu finden. In der Regel wurden im späteren 20. Jahrhundert neue Orgeln gebaut, wie auch in Homberg, die dann eher über dem Eingangsportal der Kirchen auf einer Empore ihren Platz fanden. Mit der Restaurierung der Homberger Orgel würde also auch in dieser Hinsicht der Lage Hombergs als Bindeglied zwischen Rheinland und Bergischem Land Rechnung getragen. Es wäre ein wertvoller Beitrag zur Kulturlandschaft im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann, wenn dieses in so vielfältiger Weise einmalige Instrument wieder funktionstüchtig gemacht werden könnte. Durch Ihren Konzertbesuch, Ihre Spende oder Ihre Bereitschaft zur Mitgliedschaft im Förderverein können auch Sie dazu beitragen, dieses kostbare Instrument wieder zum Klingen zu bringen. Förderverein Romantische Orgel Christuskirche e.V. Spendenkonto: 42135343 Bankleitzahl: 33450000 Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert Ansprechpartner: Pfarrer Michael Füsgen, Vorsitzender Antje Maijer, 2. Vorsitzende Tel.: 02102/51060 Tel.: 02102/50246


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Ein Besuch des Museums Schloß Moyland

Manchmal macht man einen Ausflug, ohne zu wissen, was einen wirklich erwartet. Dies war so, als ich mit meinen Arbeitskollegen im Rahmen eines Betriebausfluges Schloss Moyland am Niederrhein besichtigte. Das Schloss mit dem Museum bildet eine Einheit von Kunst und Historie, die bei dem Besucher einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt. Das Schloß Moyland befindet sich zwischen Kleve und Kalkar an der Bundesstraße 57. Es ist ein herrlich renoviertes Wasserschloss, welches zu den wichtigsten neugotischen Bauten in Nordrhein-Westfalen zählt. Sein Name entspricht seinem beeindruckendem Äußeren, denn es leitet sich von dem niederländischen Wort ,,Moiland“ ab, was ,,schönes Land“ bedeutet. Im Jahre 1307 wurde ein befestigter Hof namens Moyland urkundlich erstmals erwähnt. 1339 wechselt der Besitz zu Roland von Hagedorn, der den Hof zu einem gotischen Kastell mit quadratischem Grundriss umgestaltete. Neben den drei Ecktürmen erhielt das Gebäude an der Nordecke einen größeren vierten Rundturm, der als Bergfried diente. In den folgenden Jahrhunderten folgten durch Erbschaften häufige Besitzerwechsel bis das mittlerweile von einer Burg in ein Schloss verwandelte Gebäude in den Besitz des damaligen brandenburgischen Kurfürsten und späteren preußischen Königs Friedrich I. gelangte. Dieser nutzte es hauptsächlich als Jagdschloss. Weit über die Grenzen hinaus wurde es im Jahre 1740 bekannt, als der Preußenkönig Friedrich II. in dem Schloss Moyland mit dem französischen Philosophen Voltaire zusammentraf und die Idee der ,,Wahrheitsmanufactur“, einer Philosophenschule beschloss, die auf Schloss Moyland ihren Sitz finden sollte.

Vom preußischen Königshaus wechselte die Schlossanlage im Jahre 1766 in den Besitz der niederländischen Familie von Steengracht über als Entschädigung für Kredite im Siebenjährigen Krieg. In den Jahren 1854 bis 1862 wurde das Äußere des Schlosses in Stil der Neugotik umgestaltet. Den Zweiten Weltkrieg überstand das Schloss bis zum Kiegsende relativ unbeschadet. Erst als beim Einmarsch der Alliierten mit Feldmarschall Montgomery das Schloss okkupiert wurde erlitt es großen Schaden, weil auch die gesamte Innenausstattung verloren ging und das Schloss später zerstört wurde. Bis zum Jahre 1990 behielt die Familie Steengrachts das Schloss Moyland in ihrem Besitz. Aber da sie nicht die finanziellen Mittel zum Wiederaufbau und Restaurierung besaßen, schenkten sie die Schlossanlage der neu gegründeten ,,Stiftung Museum Schloss Moyland“ mit dem Ziel unter der Führung der Brüder Hans und Franz Joseph van der Grinten einen Standort für moderne Kunst zu errichten. Das Schloss konnte mit den Mitteln der Stiftung vollständig renoviert werden und wurde am 14. Mai 1977 eröffnet. Die Gebrüder van der Grinten besitzen in ihrer Kunstsammlung 60.000 Exponate mit Werken aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Schwerpunkte sind die Arbeiten von Erwin Heerich, Willem den Ouden, Rudolf Schoofs, Hermann Teuber und Joseph Beuys. Eine Auswahl der Malerei, Skulpturen und Plastiken wird in einer

repräsentativen Auswahl in den Etagen des Schlosses und dem Skulpturenpark präsentiert. Dabei stellt die Einbettung von Schloss Moyland in die historische Parkanlage den besonderen Reiz dar. Gestaltet wurde der Park im Stil der Schlösser des Rheinlandes und des nahen Kleves, die der preußische Gartendirektor Maximilian Friedrich Weyhe aus Düsseldorf in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gestaltete. Auf dem weitläufigen Areal sind Skulpturen zu bewundern, wie die stark an das Trojanische Pferd erinnernde Holzarbeit von Erwin Heerich oder der blaue Turm von Horst Lerche. Im Kontrast stimmungsvoll sind einfache Kräutergärten oder stille, von Wasserrosen bewachsene Wasserläufe. Das Museum Schloss Moyland hat seinen besonderen Schwerpunkt in dem künstlerischen Schaffen von Joseph Beuys, das mit über 5000 Arbeiten im Schloss Moyland vertreten ist. Zu dem Künstler verbanden die Brüder Grinten eine intensive Freundschaft, die durch die persönliche Einflussnahme Joseph Beuys auf die Gestaltung und Anordnung seiner Arbeiten einen besonderen Akzent erhielt. Zusätzlich ist das Joseph Beuys Archiv des Landes Nordrhein-Westfalen Bestandteil der Stiftung Museum Schloss Moyland und des Institutes der Kunstakademie Düsseldorf. Schloss Moyland bietet dem Besucher einen Reichtum an Exponaten moderner Kunst eingebettet in ein Gebäude mit historischer Präsenz. Ein Erlebnis, das mit einem einmaligen Besuch kaum zu bewältigen ist. Heinz Schulze

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Klön-Tür in Homberg

Klön-Türen – früher weit verbreitet und üblich – sind Haustüren, deren oberer Teil sich wie ein Fenster öffnen lässt, während die untere Hälfte verschlossen bleibt. Man kann sich unterhalten, ohne die Tür ganz öffnen zu

müssen. Am 11. September feierte unsere Klön-Tür Eröffnung: Es handelt sich um ein 14-tägliches Angebot für Demenzkranke, deren pflegende Angehörige diese Auszeit von 3 freien Stunden für sich nutzen können. Erfreulicherweise waren fünf Betroffene mit ihren Angehörigen gekommen, um sich Räumlichkeiten anzusehen und in Kontakt mit dem Betreuungsteam zu treten. Auch Vertreter aus Kirchen und Politik zeigten ihr Interesse an dieser neuen Begegnungsform. Gut für die Kranken, die hier etwas Geselligkeit erleben, beschützt und ohne Versagensängste. Das Team setzt sich übrigens zusammen aus geschulten Ehrenamtlichen beider Kirchengemeinden, unterstützt durch eine Mitarbeiterin des Wichernheims. Wichtig ist, dass das Angebot zertifiziert wird, damit die Teilnehmer die 15 Euro pro Nachmittag von der Pflegekasse erstattet bekommen. Der Name Klön-Tür ist uns Programm: in Gespräch und Tun wollen wir Türen öffnen. Sprache kann Erinnerungen wecken, vergangenes Leben zurückrufen. Sprichwörter, Redewendungen, Wörter, Gedichte, Lieder und Themen bezogene „Utensilien“ helfen dabei. Mit Bewegungsübungen und anderen Aktivitäten, gemeinsamem Singen wollen wir eine entspannte Atmosphäre schaffen, akti-

TuS mit neuem Vorsitzenden

Wie der TuS-Vorstand mitteilt, gibt der Vereinsvorsitzende Hermann Pöhling mit Wirkung vom 30. Oktober 2008 sein Amt auf. Dem Vorstand will er noch bis zur Mitgliederversammlung im nächsten Frühjahr beratend angehören. Pöhling war auf den Tag genau 11 Jahren Vorsitzender des Vereins. Seinen bevorstehenden Abschied hat er dem Vorstand schon vor längerer Zeit angekündigt. Sein Nachfolger gilt als gut auf die neue Aufgabe vorbereitet.

Neuer Vorsitzender wird Rainer Czeschla, schon seit mehreren Jahren Mitglied des Vorstands. Der Mittfünfziger besitzt die Vereinsmanager-B-Lizenz des LandesSportBundes Nordrhein-Westfalen, damit die derzeit höchste Lizenzstufe dieser Art. Seine Karriere im Vereinsmanagement begann er mit der erfolgreichen Organisation des Ratinger Silvester- bzw. Neujahrslaufs. Was bedeutet das für die TuS-Mitglieder? Das (sportliche) Leben geht unverändert weiter! Pöhling und Czeschla wirken seit Jahren in verschiedenen sportlichen Funktionen zusammen, das verspricht Kontinuität. Erstmals hat der TuS Gebrauch gemacht von seiner modernen Satzung, nach der die Mitglieder den Vorstand in toto wählen, der Vorstand selbst aber Aufgaben und Funktionen sach- und personengerecht untereinander verteilt. Das schafft die nötige Flexibilität, um auch während eines Geschäftsjahres Veränderungen vornehmen zu können.

vieren und Wertschätzung vermitteln. Äpfel, Herbst, Goldener Oktober – unsere Treffen stehen immer unter einem Thema, das sich am Jahresrhythmus orientiert. Bei den Themen handelt es sich stets um Alltagssituationen. Nach der Begrüßung setzen wir uns zwanglos um einen Tisch zu einem Glas Saft oder Wasser und beginnen mit einem Lied. Der Tischschmuck verrät schon das Thema. Auf dem Tisch steht aber auch eine „Schatzkiste“, in der sich Anregungen zum Schmecken, Fühlen und Riechen befinden. Beim Thema Apfel gab es verschiedenen Apfelsorten, eine Reibe, Apfelkraut. Äpfel wurden befühlt, gerochen, dem Nachbarn weiter gegeben, in Spalten geschnitten und probiert. Ein gemütliches Kaffee trinken folgte, neben Apfelkuchen gab es Brot mit Apfelkraut oder Apfelschmalz, getrocknete Apfelringe. Nach gemeinsamem Aufräumen lassen wir den Nachmittag ausklingen in einer Schlussrunde. Immer stehen die Gäste im Mittelpunkt, sie bestimmen den Verlauf der Runde und sie sollen sich wohl fühlen. Das Treffen findet 14-täglich donnerstags von 14-17 Uhr statt im Jugendheim von St. Jacobus, Grashofweg 12, neben dem Kindergarten. Nächste Treffen: 23. Oktober und 6. November 2008. Angelika Pöhling

Neue Spielgeräte beim TCHM Beim Tennisclub Homberg Meiersberg steht die Familienfreundlichkeit hoch im Kurs. Deswegen hat Helmuth Geiger und sein Team sich ordentlich ins Zeug gelegt und einen Kletterturm mit Rutsche und Schaukeln aufgebaut. Jetzt können junge Familien mit kleinen Kindern auch neben dem Tennis ihre Freizeit mit ihren Kindern an den Spielgeräten verbringen.


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Out-Door mit Off-Road – unterwegs mit Power und Driving-Fun (freie Übersetzung: Nach draußen, weg von der Straße mit Kraft und Fahrspaß)

Ein Off-Road-Auto wurde mir angekündigt, worunter ich mir etwas Jeepartiges vorstellte. Also schnell eine zünftige regenfeste OutDoor-Jacke kaufen, mit hohem Kragen gegen Wind und Sturm, und dann eine Recherche ausdenken, für die es zünftig durch die Homberger „Pampa“ gehen soll. Doch wie überrascht war ich, als ich den angekündigten Wagen vor mir sah. Zum ersten Mal sollte ich ein Auto fahren, das größer ist als ich. „Kann ich das überhaupt?“ schoss es mir durch den Kopf. Schließlich bin über 2CV, Cinquecento und Smart noch nie hinausgekommen. Wer braucht so ein Auto? Wer hat so eine große Garage? Das sind Familien, Hundehalter, Menschen, die das Landleben lieben, erfuhr ich. Und da ich irgendwie – wenn auch ohne Hund, aber hundelieb – in alle drei Kategorien passe, fasse ich Mut und steige ein. „Der Weg in die Freiheit“, nennt das der Hersteller, nun gut, es ist immerhin überraschend, wie weit ich rundherum sehen kann. Große Seitenspiegel, erhöhte Sitzposition, kein ängstliches Sichfragen mehr, wo das Auto eigentlich hinten und vorne aufhört. Eigentlich ein FrauenAuto. Schließlich müssen Frauen neben dem Autofahren noch einiges – in Männeraugen Überflüssiges – erledigen, wie Hänschen die Nase putzen, der Schwiegermutter am Handy (verboten!!!) erklären, wie man per Internet sich Schuhe bestellt, oder dem lieben Ehemann auf dem Beifahrersitz den nächsten Urlaubsort schmackhaft machen. Da kommt es eben darauf an, dass das Auto quasi von allein fährt und zwar – wegen der Liebe zum Landleben – über Stock und Stein. Noch schnell werden mir einige Ausstattungsmerkmale erklärt: der Bedienungsknopf für das Radio auf dem Lenkrad (super!!), Fahrersitz höhenverstellbar (wunderbar für meine

kurzen Beine), verstellbares Lenkrad (endlich, ich stoße mir immer die Knie) und Heizung mit Luftaustrittsteuerung (brauche ich nicht, habe schließlich meine neue Out-Door-Jacke an). Das fehlende GPS-System vermisse ich nicht. Ich kann Landkarten lesen. Alte Wanderertechnik. Nun also auf zum Startpunkt meiner Recherche nach Obschwarzbach, wo laut Auskunft „Einheimischer“ in der Nähe der Schwarzbach entspringen soll. Mehrfach fahre ich auf meiner Suche die Hauptstraße auf und ab und ernte zahlreiche bewundernde Blicke, zumindest bilde ich mir das ein. Vielleicht sorgt das Auftauchen des Off-Road-Wagens mit seinem hohen Radstand auch nur einfach mal für ein bisschen Abwechslung in dem eintönigen Alltag. Ich traue mich nicht, mit dem großen Wagen auf einen schmalen Feldweg. Was mache ich, wenn mir ein anderes Auto entgegen kommt? Ich hasse Rückwärtsfahren! Wie übrigens

die meisten Frauen. Wir wollen eben immer wissen, wo es lang geht. Aber schließlich taucht ein LKW auf, dem ich treu in die „Wildnis“ folge. Das geht wunderbar. Es ruckelt und schuckelt, Querrillen, die ich nicht rechtzeitig entdecke, überrollt der Wagen klaglos. Tiefe Pfützen, rutschiger Matsch, Schlaglöcher, nichts bringt seinen ruhigen Lauf aus der Ruhe. Irgendwie schleicht sich bei mir das Gefühl ein, dass mir in diesem Auto nichts passieren kann. Ich werde mutiger, versuche dem Schwarzbach auf einsamen Pfaden zu folgen, die einmal vor langer Zeit eine Asphaltdecke erhalten hatten, kurve in Seitenwege für Fotomotive, fahre steile Wege hinauf und hinab, ohne Anlauf, ohne Aufhäulen des Motors, fahre rückwärts aus einer Hofeinfahrt, wo ich ein paar Schafe entdeckt hatte, ohne Schweißausbruch, einfach so, der guten Rund-um-Sicht und dem Allrad-Antrieb sei Dank. Die zwei Stunden, für die ich mir das Auto ausgeliehen hatte, sind im Nu um, die Recherche und die Fotos im Kasten. Es fällt mir schwer, das verträumte Schwarzbachtal zu verlassen, nicht einfach weiterzufahren durch Wiesen und abgeerntete Felder, vorbei an alten verfallen Mühlen und verlassenen Gehöften, und das mit diesem Auto, daran könnte ich mich wirklich gewöhnen. Gefahren wurde von Toyota das Modell RAV4 vom Autohaus Bruhy. Nähere Informationen Tel. 02102/5858, oder www.bruhy.de Hannelore Sánchez Penzo

am 16.11.2008 von 11.00 bis 16.00 Uhr

Gemeinschaftsraum Sportplatz Füstingweg

In gemütlicher Runde können Sie sehen, dass beim TuS-Homberg auch kreativ gearbeitet wird. Die Frauen der Tiffany-Gruppe, präsentieren ihre Arbeiten, die sie montags abends und mittwochs vormittags herstellen. Wer möchte kann hier schon das ein oder andere Weihnachtsgeschenk erwerben. Kaffee und Kuchen dürfen zu einem kleinen Plausch nicht fehlen!


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Der Homberger 2008 10