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STILLE BLICKE Eine Reise durch Wuerzburgs kirchen

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k atholisch 06–19

K.01

Neumünster 20–33

K.02

Marienkapelle

34–43

K.03

Stift Haug

44–55

K.04

Sankt Michael

56–65

K.05

Franziskaner Kirche

66–77

K.06

Don-Bosco-Kirche 78–89

K.07

Sankt Burkard

K.08

Sankt Kilian

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90–103


evangelisch Sankt Stephan

104–115

E.01

Sankt Johannis

116–127

E.02

Deutschhauskirche 128–139

E.03

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Sankt Kilian

K.01

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sankt kilian


GESCHICHTE

Der Würzburger Kiliansdom, der sich in der Stadtmitte befindet geht in seinen Anfängen auf das Jahr 741/42 zurück. In diesem Jahr wurde eine bereits bestehende Marienkirche durch Bischof Burghard zur Kathedralkirche erwählt. Allerdings ist bis heute unklar, ob sich der erste Würzburger Dom, der 787 geweiht wurde, an der Stelle des heutigen Neumünsters und damit in Nähe der damaligen Kathedralkirche befand oder nun doch an der Stelle der heutigen Bischofskirche gelegen war. 855 brannte der erste Dom durch einen Blitzschlag vollständig aus, auch die Mauern stürzten ein. Der wieder errichtete Dom, ein dreischiffiger Bau, legte die Lage und auch die Ausmaße für immer fest, obwohl in den 2 folgenden Jahrhun-

derten mehrere Änderungen vorgenommen wurden. Bischof Bruno plante einen Neubau der Bischofskirche und ist letztendlich auch der Begründer des heutigen Doms, der im Juni 1045 geweiht wurde. 1187 wurden außerdem eine Kapelle zu Ehren des hl. Heinrich und die Pfarrkirche geweiht, 1188 der „Hohe Chor“. In den weiteren Jahren folgten mehrere kleinere Veränderungen, von denen wohl die Errichtung der zweigeschossigen Vorhalle 1500 die Bedeutendste ist. Der Innenraum, der bis 1945 bestand, wurde unter Julius Echter von Mespelbrunn gestaltet, wie zum Beispiel die Wölbung der Decke. 1749 wurden schließlich die Sakristeien, die sich beiderseits des Chors befanden, erbaut. Seite 12–13 01 Aussenansicht von Stift Haug 02 Kreuzigungsbild von Jacobo Tintoretto 03 Holzstruktur einer Kirchenbank 04 „Kruzifix I“ von Dietrich Klinge

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sankt kilian


01 Aussenansicht von der Domstraße aus 02 Otto, Bischof von Bamberg, Propstaltar 03 Sakramentshaus 04 Triumphkreuz, 1300 aus Italien

Seite 14–15 01 Wappen neben Propstaltar 02 Chorgitter von Marx Gattinger 03 Gewölbeausschnitt

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sankt kilian


sankt kilian

Zerstoerung und wiederaufbau

Auch der Kiliansdom brannte bei der Bombardierung Würzburgs am 16. März 1945 vollständig nieder. Sämtliche Dächer wurden vernichtet, außerdem u.a. der Hochaltar, die Altäre am Chorbogen und im Langhaus, das Chorgestühl von 1749 sowie eine Madonna von Tilman Riemenschneider. Allerdings blieb zumindest die Bausubstanz, das heißt das „Grundgerüst“ und der Stuckdekor aus dem Jahre 1705, erhalten. Nachdem zwar Großteile des Würzburger Doms zerstört wurden, die Grundsubstanz jedoch erhalten werden konnte, hielt man den Wiederaufbau zunächst für relativ unproblematisch. Diese Annahme erwies sich jedoch als falsch. Im Februar 1946 stürzten weite Teile der Bischofskirche ein, was für den Wiederaufbau eine völlig andere Ausgangssituation schuf. Bis 1960 versuchte man daher vor allem, möglichst viele der verschütteten Kunstwerke zu retten und die äußere Erscheinungsform wiederherzustellen. Die Planung des Innenraums wurde schließlich nach vielen Diskussionen 1960-1967 verwirklicht: Der Hauptaltar wurde in die Vierung verlegt, der barocke Stuck im Chor und Querhaus wurde erhalten, während das Langhaus eine Flachdecke erhielt. Somit sollte der Dom zwar den historischen Bau beibehalten, aber dennoch auch Zeichen der modernen Liturgie sein. Im Mai 1967 wurde der Wiederaufbau der Kirche schließlich mit der Weihe des Hauptaltars abgeschlossen. Ende der achtziger Jahre folgten noch kleinere Veränderungen in Form der Umgestaltung des Chors.

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01 Marienaltar 02 Schrein 03 Ausschnitt Propstaltar


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sankt kilian


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Neu muenster

K.02

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neum端nster


GESCHICHTE

Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Neumünster in Würzburg ist durch ihren Standort in der Stadtmitte prägend für das Stadtbild. Mit dem Dom ist die Kirche nicht nur aufgrund der geographischen Nähe seit jeher eng verbunden. Als Martyriumsort und Grablege des Hl. Kilian, Schutzheiliger des Bistums Würzburg, hat Neumünster die älteste Tradition im Bistum. Bis heute ist der historische Standort des Würzburger Doms nicht geklärt: Frühere Quellen besagen, dass er sich an der Stelle des heutigen Neumünsters befand. Die moderne Forschung aber ist der Meinung, dass der Dom schon immer an der jetzigen Stelle war. Glaubt man dieser Aussage, so ist des wahrscheinlich dass an der Stelle des Neumünsters damals ein Memorialbau zum Gedenken an das Martyrium des Hl. Kilian errichtet wurde. Das Stift Neumünster wurde 1060 gegründet, im 12. Jahrhundert wurde der Weihetitel auf den Evangelisten Johannes übertragen. Durch die Kiliansgruft, der JohannesNepomuk sowie der Todesangst-Christi-Bruderschaft war die Stiftskirche ein bedeutendes religiöses Zentrum. Auch nach der Säkularisation und der Auflösung des Stifts 1803 wurde die Kirche weiterhin von den Bruderschaften genutzt, die Kiliansgruft blieb ein beliebter Wallfahrtsort. 1908 wurde die Neumünsterkirche zu einer Tochterpfarrei des Doms erhoben. Um 990, also noch vor der Stiftsgründung und dem Bau der ersten, doppelchörigen Stiftskirche 1060 wurde bereits ein Oratorium am Grab des Hl. Kilian erbaut. Damit geht die

Baugeschichte der Neumünsterkirche letztendlich bis zu diesem Jahr zurück. 1250 wurde die Stiftskirche mit den ersten Erweiterungen und Neuerungen fertig gestellt. Bis Anfang des 17. Jahrhunderts folgten weitere kleinere Veränderungen, von denen die Wölbung der Decke und die damit einhergehende Ausmalung die bedeutendste war. 1711 begann mit dem Abbruch des Westchores eine Bauphase, die das Gesicht der Neumünsterkirche verändern sollte. Dadurch, dass sich die Veränderung des Innenraums über Jahrzehnte hinzog, beinhaltet die Kirche sämtliche Stilstufen des 18. Jahrhunderts. 1781 wurden die Bauarbeiten mit dem Chorgestühl und dem Sakramentsaltar abgeschlossen. Im 19. Jahrhundert wurden die Kiliansgruft, die Ostkrypta und die Oberkirche umfassend restauriert und dem modernen Zeitgeschmack angepasst. Seite 24–25 01 Blick Richtung Westen der Kirche 02 Prospekt der Klais-Orgel 03 Frankenaposteln, Heinz Schiestl

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neum端nster


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Zerstoerung und wiederaufbau

Auch die Neumünsterkirche wurde durch die Bombardierung im März 1945 beschädigt, wenn auch nicht so gravierend wie der Dom. Aus diesem Grund war auch das Neumünster bis zur Wiederweihe des Doms 1967 die Kathedrale des Bistums. Trotz der Beschädigungen im Kuppelbereich, am nördlichen Chorgestühl, einigen Gemälden sowie

01 Aussenansicht 02 Christusbild und Grabchristus 03 Steinplastiken der Frankenapostel vom Scherenbergtor 04 Lebensbaum, Lothar Forster Seite 30–31 01 Seewandel Jesu, Thomas Lange 02 „...den Wald vor lauter Bäumen“, Hann Trier 03 „Il ballo delle integrate“, Hann Trier Seite 32–33 01 Kuppelfresko, N.G. Stüber

der Fresken konnte in der Kiliansgruft schon 1948 Bischof Matthias Ehrenfried beigesetzt werden. Bis 1985 gingen die Renovierungsarbeiten letztendlich, die Notsicherungen 1945 machten aber dennoch einen Gebrauch des Neumünsters möglich. 1989 wurde außerdem die Kiliansgruft neu gestaltet, 2007 und 2009 der Innenraum nochmals modernisiert.


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Marien kapelle

K.03

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marienkapelle

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GESCHICHTE

Die Marienkapelle mit Ihrer Patronin, der Heilige Jungfrau Maria, ist heute eine Nebenkirche der vereinigten Pfarreien Dom und Neumünster und befindet sich auf der Nordseite des Marktplatzes, also direkt im Herzen Würzburgs. Durch ihren besonderen Standort gilt sie auch als Vermittler und Verbindungsstück zwischen dem Oberen Markt und dem Marktplatz. Mit ihrem Sandsteinhelm ist sie in der Würzburger Turmlandschaft unübersehbar. Die zentrale Position der Kapelle ist auch deshalb so bezeichnend,

da ihr Bau ein Zeichen bürgerlichen Selbstbewusstseins, das sich gegen den geistlichen und politischen Einfluss des Bischofs, der Stifte und der Klöster zu behaupten suchte. Der Kirche wurde bis heute keine eigene Pfarrei verliehen, weshalb sie auch nach katholischem Kirchenrecht als „Kapelle“ zu bezeichnen ist. 01 Holztafelbilder im Chor 02 Holzskulpturen


marienkapelle

Zerstoerung

Durch den Bombenangriff auf Würzburg im März 1945 wurden der Marienkapelle starke Schäden zugefügt: Dach, Fenster und die neugotische Inneneinrichtung waren vollständig zerstört, die Mauern stark beschädigt, so dass eine fast vollständige Renovierung nötig war. Die ehemals gotische Inneinrichtung ist heute eher modern gehalten, die Figuren auf den Konsolen sind Werke zeitgenössischer Künstler, da von den Skulpturen aus der Vorkriegszeit nur wenige erhalten werden konnten. Auch von den ehemals 30 Grabdenkmälern haben kaum welche den Bombenangriff überstanden. Heute erinnert eine Gedenktafel am Mittelschiff an Balthasar Neumann, Baumeister der Würzburger Residenz und des Käppeles, der 1753 in der Marienkapelle bestattet wurde. Der für die Kapelle so charakteristische Turm stand jedoch auch nach der Bombardierung noch und ist bis heute das Merkmal der Marienkapelle. Am 20. März 1962 wurde die Marienkapelle nach ihrer Wiederherstellung von Bischof Josef Stangl geweiht. Nach der letzten durchgreifenden Umgestaltung weihte Bischof Paul-Werner Scheele im November 1992 den neuen Altar. 01 Gedenkstein 02 Blick in den Chor Seite 42–42 01 Chorgestühl 02 Orgelprospekt, Firma Michael Weise 03 Konsole

Bauzeit

Die Entstehung der Marienkapelle steht in direktem Zusammenhang mit der Judenverfolgung und der Vernichtung der jüdischen Gemeinde in Würzburg. Im April 1349 kam es aufgrund des Gerüchts, dass Juden durch Brunnenvergiftungen die Schuld an der Pest trugen, zu einem Pogrom. Die Synagoge brannte vollständig aus, nur unterhalb der jetzigen Sakristei blieb

noch ein kleiner Teil erhalten. Bald nach dem Pogrom entstand wohl eine hölzerne Marienkapelle, die auch als Zeichen der Entsühnung an diesem Platz erbaut wurde. 1377 wurde der Grundstein zum Bau der heutigen Kapelle gelegt, die nach etwa 100 Jahren fertig gestellt wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Außenbau komplett renoviert. Zu dieser Zeit wurde außerdem die typische Turmspitze in

gotischer Formen gefertigt und alle Ausstattungsstücke, die nicht zum gotischen Stil passten, ersetzt. Für diese spätgotische Baukunst ist die Marienkapelle überregional bekannt, die Bauweise beeinflusste viele Nachfolgebauten, wie zum Beispiel in Haßfurt und in Kitzingen.


marienkapelle

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Stift Haug

K.04

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Stift Haug

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GESCHICHTE

Auf einem vor den Mauern Würzburgs liegendem Hügel wurde um das Jahre 1000 der Chorherrenstift „St. Johannis in Haug“ von Bischof Heinrich gegründet, welcher Johannes dem Täufer und dem Evangelisten Johannes geweiht wurde. Die erstmalige urkundliche Erwähnung ist auf das Jahr 1002 datiert. Im Jahre 1657 wurde die Stiftskirche mit allen dazugehörigen Gebäuden abgerissen um Platz für die geplante Mauerbefestigung Würzburgs zu machen. Der Neubau begann, durch die Grundsteinlegung von

Johann Philipp von Schönborn, am 26. April unter der Leitung von Antonio Betrink. Durch Fürstbischof Johann Gottfried von Guttenberg fand dann nach vielerlei Problemen und der 20 jährigen Bauzeit am 5. August die Einweihung statt. Die Hauger Stiftskirche gilt als der erste große barocke Kirchenbau in Franken. 01 Kreuz auf Sakramentsaltar 02 Tabernakel


Stift Haug

Krieg

Durch den Luftangriff auf Würzburg am 16. März 1945 brannte die Kirche und Sakristei fast völlig aus. Allein das Stifterdenkmal und die Figur des Evangelisten Lukas blieben verschont. Trotz starker Schädigungen durch die Brandhitze blieben jedoch das Mauerwerk und die Gewölbe stehen. Auf dem Sockel des ehemaligen Hochaltars wurde einen Tag später der erste Gottesdienst gefeiert. Zwischen 1946 und 1958 kümmerte man sich vor allem Wiederherstellung der Bausubstanz, der Dächer, der Kuppel und der beiden Türme. Nach sorgfältigen Überlegungen begann man 1960 das Konzept der Innenausstattung umzusetzen. Optischer Mittelpunkt wurde das von der bayerischen Staatsgemäldesammlung zur Verfügung gestellte Altarbild „Kreuzigung Christi“ von Jacobo Tintoretto.

01 Ewiges Licht 02 Orgelprospekt der Klaisorgel 03 Chorgestühl 04 Stifterdenkmal von Balthasar Esterbauer 05 Taufstein


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Stift Haug

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Stift Haug

Renovierung

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In den Jahren 2002-2005 wurde Stift Haug einer großen Innenrenovierung unterzogen, die nach den Vorschlägen des Kunstreferenten der Diözese Würzburg, Dr. Jürgen Lenzen, umgesetzt wurde. Diese sollte der rückläufigen Zahl der Gottesdienstteilnehmer Rechnung tragen, aber vor allem dem Wunsch der Kirchengemeinde nachkommen, sich näher um den Zelebrationsaltar versammeln zu können. Die Gestaltungselemente des Osterkerzenständers, Taufbeckensockels, Gemeindealtars sowie des Ambosses wurde den Auskehlungen des Rahmens um das Tintorettobild entnommen. Der gesamte Raum erhielt eine nach den Vorgaben Petrinis entsprechende Weißtonung, wobei die leichten Vergoldungen an den Vierungskapitellen eine unhistorische Zugabe sind. Sie sollen diesen Raumteil betonen, da dieser durch den nun mittig aufgestellten Altar und den halbrund verlaufenden Bänken die liturgische Mitte der Kirche darstellt.

Seite 52–53 01 Aussenansicht von Stift Haug 02 Kreuzigungsbild von Jacobo Tintoretto 03 Holzstruktur einer Kirchenbank 04 „Kruzifix I“ von Dietrich Klinge 01 Vierungskapitell 02 Standkreuz, italienische Arbeit 03 Kuppel


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Sankt Michael

K.05

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GESCHICHTE

Am Anfang des 13. Jahrhunderts stand an der Stelle der Michaelskirche schon eine kleine Kapelle, die der heiligen Agnes geweiht war und vom Franziskanerkloster genutzt wurde. Als 1230 der Clarissenorden einzog waren einige Umbaumaßnahmen notwendig, weswegen die Kirche und das Kloster 1257 neu aufgebaut wurden. Es kam in den Folgejahren zu einigen Erweiterungen an den Gebäuden. Nach der Auflösung des Klosters wurden ab 1561 die Gebäude als Ausbildungsstätte genutzt. Die Jesuiten bekamen mit der Gründung des Priesterseminars 1589 die Verantwortung für die Ausbildung

des Diözesanklerus, der Vorläufer der Michaelskirche entstand in den Jahren 1606–1610 und nannte sich „St. Michael und St. Agnes“. Die heutige Michaelskirche wurde unter Leitung von Johann Philipp Geigel und Johann Michael Fischer in den Jahren 1765 bis 1789 vorangetrieben. Da während des Baus der Jesuitenorden 1773 aufgehoben wurde, wandelte sich der Jesuitenkolleg zum Priesterseminar und die Kirche wurde nach ihrer Weihe 1831 als Seminarkirche genutzt. Sie war zudem bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts die zentrale Firmkirche für das Würzburger Stadtgebiet.


01 Ausschnitt: Die sieben Leuchter der Gemeinden 02 Die vierundzwanzig Ältesten Seite 62–62 01 Prospekt der Klaisorgel


sankt Michael


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Zerstoerung und wiederaufbau

Die Kirche brannte infolge des schweren Bombenangriffs am 16. März auf Würzburg vollständig aus. Schon 1955 wurde sie durch Julius Töpfer wiedergeweiht, da man sich nur auf notwendige Instandsetzungsmaßnahmen beschränkte und nicht an eine künstlerische Gestaltung dachte. Der schon seit 1980 existierende Gedanke, die Seminarkirche neu zu gestalten, wurde anlässlich des 400. Geburtstages des Priesterseminars durch die Leitung in die Tat umgesetzt. Bei der Neukonzeption war es wichtig, den architektonischen Raum zur Geltung zu bringen und zentrale Glaubensaussagen künstlerisch umzusetzen, wobei man als Grundthema die „Geheime Offenbarung des Johannes“ wählte. 1991 fanden die Baumaßnahmen mit der Altarweihe ihren vorläufigen Abschluss. 01 Tabernakel als „Zelt Gottes“ 02 Osterkerze 03 Altarkreuz 04 Der wiederkommende Christus

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Franzis kaner kirche

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franziskanerkirche


GESCHICHTE

Die Geschichte der Franziskanerkirche, die sich in der Stadtmitte Würzburgs befindet, geht auf das Jahr 1250 zurück. In diesem Jahr bestätigte Papst Innozenz IV. die ein Jahr zuvor erfolgte Übersiedlung der Minoriten und gab für den Bau der Kirche grünes Licht. Im Jahre 1280 waren die Bauarbeiten mit der Fertigstellung des basilikalen Langhauses abgeschlossen. Bis heute ist von der Erstausstattung eine bedeutende Marienfigur von 1310 erhalten geblieben. Um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert wurde die Kirche auf Wunsch des damaligen Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn stark verändert und dem typischen „JuliusStil“, bei dem die Gewölbe eine spätgotische Netzfiguration ergeben, angepasst. Ende des 17. Jahrhunderts wurden weitere Umbauten vorgenommen, um die Kirche im Sinne der Barockzeit umzugestalten. In der Spätzeit des Rokoko wurde die Franziskanerkirche nochmals erweitert, vor allem durch 6 Nebenaltäre, die Ende des 18. Jahrhunderts aufgestellt wurde. Der Konvent von 1874 sah dagegen vor, alle vorangegangen Veränderungen wieder rückgängig zu machen um möglichst den Originalzustand der Kirche wiederherzustellen. Neben dieser umfassenden Restaurierung wurde die Kirche außerdem aufwändig ausgemalt, zum Beispiel mit 16 Szenen „der goldenen Legende“ des Kreuzes Christi. Allerdings fand das Ergebnis dieser Veränderungen auch schon bald keinen Gefallen mehr, weswegen zu Beginn des 20. Jahrhunderts unter anderem die Malereien übertüncht wurden.

01 Chor 02 Relief „Seesturm“, Otto Sonnleitner 03 Ewiges Licht


franziskanerkirche

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Zerstoerung

Auch die Franziskanerkirche wurde durch den Bombenangriff der Alliierten im März 1945 schwer getroffen: Die Gewölbe des Langhauses und die Arkaden stürzten ein, die gesamte Innenausstattung samt Altäre, Kanzel und Orgel fielen den Flammen zum Opfer. Auch viele Grabdenkmäler wurden beschädigt. Schon bald begann der Wiederaufbau der zerstörten Kirche: 1947 gelang es mit den Eisenrohren einer Brücke das Langhaus notdürftig einzudecken, 1952 konkretisierte man die Pläne zur Rekonstruktion der Kirche. Letztendlich wurde beschlossen, die eigent-

liche Notlösung mit den Brückenträgern zu veredeln, statt das vorherige Aussehen wieder herzustellen. Nach Abschluss der Bauarbeiten wurde die Franziskanerkirche schließlich am 16. Oktober 1954 durch Bischof Dr. Julius Döpfner wieder geweiht.

01 Tabernakel, Franz Joseph Amberg 02 Altarkreuz, Georg Schmelz 03 Orgelpfeifen Seite 74–75 01 Orgelprospekt, Firma Peter


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franziskanerkirche


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01 Sp채tgotische Madonna 02 Glocke 03 Chorgest체hl 04 Pfeilerausschnitt


Renovierung

Die Neugestaltung der Kirche nach dem Bombenangriff fand zunächst allgemeine Zustimmung und Anerkennung. Die früher dreischiffige Anlage wandelte sich zu einer Hallenkirche, die viel freien Platz zulässt. Bis in die achtziger Jahre wurden auch nur minimale Veränderungen vorgenommen. Ein Dachstuhlbrand im Mai 1986, durch den weite Teile der Kirche zerstört wurden, veranlasste den Konvent, die neue Konzeption zu überdenken. Letztendlich beschloss man, die Franziskanerkirche so weit wie möglich in ihren ursprünglichen Zustand zu Zeiten Julius Echters zurückzuversetzen. Am 3. Oktober 1988 fand die Wiederherstellung der Kirche mit der Altarweihe durch PaulWerner Scheele ihren Abschluss.


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Don bosco Kirche

K.07 81


Don-Bosco-Kirche


GESCHICHTE

Um im Hochmittelalter eine Herberge für die vielen Pilger aus Irland, damals „Schotten“ genannt, zur Verfügung zu stellen, wurde im Jahr 1134 das Schottenkloster gegründet. Unter Makarius, dem ersten Abt, wurde die Klosterkirche 1146 fertig gestellt. In den Anfangsjahren schien es gut um das Schottenkloster zu stehen, doch auch trotz guter Führungsqualitäten von Abt Philipp ging die Epoche der Schotten 1498 zu Ende. 1504 übernahm das Benediktinerkloster St. Stephan die Leitung des Klosters. Durch die Säkularisation 1803 gelangte das Kloster in Staatsbesitz und wurde für militärische Zwecke genutzt.

01 Aussenasnicht 02 Fensterausschnitt Seite84–85 01 Chorgitter

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Don-Bosco-Kirche


Don-Bosco-Kirche


Zerstoerung und wiederaufbau

Im Krieg als Lazarett und Möbellager genutzt, wurde das Kloster am 16. März 1945 durch den alliierten Luftangriff komplett zerstört. Als Wiedergutmachung für den enteigneten und zerstörten Burkardushof der Salesianer erhielten diese das ehemalige Klosterareal. Der Regierungsbaumeister Erwin van Aaken und der Architekt Albert Boßlet übernahmen ab dem Jahr 1951 die Planung und Durchführung des Wiederaufbaus. Im Jahre 1956 wurde die „Don-Bosco-Kirche“ fertig gestellt. Aus der ehemals dreischiffigen Aufteilung wurde eine Hallenkirche an die historische Bausubstanz angegliedert, bei der eine freitragende Deckenkonstruktion den Kirchenraum im Langhaus überspannt. Drei neuzeitliche Glasfenster von Kunstmaler Jupe Gesing zieren das gotische Chorfenster, auf dem Maria und der hl. Johannes Bosch, Begründer des Ordens, zu sehen sind. 1987 wurden auf beide Türme die „Echter-Turmhauben“ aufgesetzt, ein Jahr später wurden drei Glocken geweiht. Eine Altarweihe 1989 war der Abschluss der jüngsten Renovierungen. 01 Don Bosco mit Schüler 02 Tabernakel und Kreuz 03 Blumenschmuck am Altar Seite 88–89 01 Gotische Chorfenster, Jupp Gesing 02 Maria und Jesus 03 Tafel


Don-Bosco-Kirche


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Sankt Burkard

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sankt burkard

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GESCHICHTE

Die Pfarrkirche St. Burkard, deren Wurzeln bis in die Frühzeit von Stadt und Bistum Würzburg zurückreichen, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Sie befindet sich im südlichen Bereich des Mainviertels und wurde als „Castellum Virtebuch“ 704 nach Christus urkundlich genannt. Der Angelsachse Burkard gründete im Bereich der heutigen Kirche das so genannte Andreaskloster und erhob dort 750 die Überreste Kilians und seiner Gefährten, woraus eine folgenreiche Entwicklung resultierte. Durch die Reform von Bischof Hugo bekam das Kloster den Heiligen Burkard als Patron, dessen Gebeine dann auch vom Dom in das Kloster überführt wurden. Im Wechsel gewann und

verlor das Andreaskloster an Bedeutung. Allerdings waren Kloster und Stift durch ihre Lage am Festungsberg besonders gefährdet, vor allem aufgrund der Befestigungsmaßnahmen des Bauernkrieges 1525 und des Dreißigjährigen Krieges, in Zuge deren auch die ehemaligen Klostergebäude abgebrochen wurden. Erst 1643 wurde die Kirche selbst vor dem Abriss bewahrt. Durch den Reichsdeputationshauptschluss 1803 wurde das damalige Ritterstift St. Burkard aufgehoben, die Stiftskirche blieb jedoch die Pfarrkirche für das gesamte Gebiet der linken Mainseite. Im Jahr 2008 schlossen sich schließlich St. Bruno und St. Burkard zu einer Pfarreiengemeinschaft zusammen.

01 Bischof 02 Schrein des hl. Burkard, Theo Sebald

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sankt burkard


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sankt burkard

Seite96–97 01 Hochaltar, Franz Wilhelm Driesler 02 Aussenansicht 03 Blick in die Bonifatius Kapelle 04 Statue 05 Orgel der Firma Rensch Seite 100–101 01

Spätgotisches Chorgestühl

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Engel auf Stehle

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Schrein „Madonna mit Kind“, Tilman Riemenschneider

04,05 Barocke Statue Christ am Ölberg mit einem Engel

Zerstoerung

Durch den Fliegerangriff auf Würzburg im März 1945 wurden auch große Teile der Pfarrkirche St. Burkard zerstört. Der Dachstuhl sowie die Holzdecke des Langhauses brannten vollständig nieder, wodurch auch die Einrichtung des Langhauses einschließlich der Orgel vernichtet wurde. Das Gewölbe des Querhauses und des Chors überstanden die Bombardierung und das Feuer jedoch größtenteils unbeschadet, auch die Einrichtung konnte erhalten werden. Am Burkardusfest im Jahre 1948 wurde die Kirche nach ihrem Wiederaufbau von Bischof Julius Döpfner wieder geweiht.

baugeschichte

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Die früheste Baugeschichte der Pfarrkirche St. Burkard liegt größtenteils im Dunkeln. Erst zur Zeit des Hohen Mittelalters konnten durch archäologische Funde genauere Angaben gemacht werden. Bei Grabungen wurden Anfang der achziger Jahre die Grundmauern einer Vorgängerkirche entdeckt, die 1029 durch einen Brand zerstört wurde. Im Jahre 1024 wurde der romanische Neubau feierlich geweiht. Lange Zeit besagte die Forschung, dass die Kirche weitgehend aus dem Originalbestand von 1033 bestehe. Eine neuere Annahme ist aber, dass die Kirche weitgehend ein Neubau aus dem 12. Jahrhundert ist. Bis heute konnte die Katharinenglocke von 1249 erhalten werden, die die älteste datierte Glocke aus der Diözese Würzburg ist. Ende des 15. Jahrhunderts wurde mit dem Erweiterungsbau der Kirche begonnen, der durch verschiedene Krisen aber immer wieder ins Stocken geriet. Erst nach über 150 Jahren Bauzeit, im Jahre 1667 wurde die vollendete Kirche durch Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn geweiht. Im 19. Jahrhundert erst folgten weitere Baumaßnahmen, im Zuge derer zum Beispiel Teile des Südturms abgebrochen und neu errichtet wurden.


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sankt burkard


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sankt burkard


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Sankt Stephan

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Sankt Stephan

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GESCHICHTE

Die Anfänge von St. Stephan gehen bis auf das Jahr 1013 zurück. Dort gründete der Würzburger Bischof Heinrich I. den Chorherrenstift St. Peter, Paul und Stephan, der jedoch schon 1057 durch Bischof Adalbero in ein Benediktinerkloster umgewandelt wurde. St. Stephan galt viele Jahrhunderte neben der Abtei Münsterschwarzach als das bedeutendste Benediktinerkloster im Hochstift Würzburg. Im Jahre 1788 wurde St. Stephan vom Hofbaumeister Johann Philipp Geigel komplett neu erbaut. Dieser ließ auf den romanischen Fundamenten eine klassizistische Kirche enstehen, bei der nur die Krypta erhalten blieb. Durch die Säkularisierung im Jahre 1802 aber wurde in dem Gebäudekomplex ein orthopädisches Institut eingerichtet, die leerstehende Kirche wurde 1803 an die hiesigen Protestanten übergeben. 01 Mosaik, Elisabeth Lacher-Hoffmann 02 Kreuzigungsgruppe

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Sankt Stephan

Zerstoerung 01 Taufbecken 02 Makonde Leuchter 03 Aussenansicht Seite 114–115 01 Krypta 02 Chorgestühl 03 Altarkreuz 04 Liedertafel 05 Chorraum

Beim Fliegerangriff auf Würzburg am 16. Mai 1945 wurde die Kirche komplett zerstört, einzig die Außenmauern und Turmstümpfe blieben stehen. Der nun dritte Neubau in der Geschichte der Kirche erfolgte in den Jahren 1949–1952. Äußerlich gleicht der Neubau zwar dem Bau aus dem 18. Jahrhundert, innen jedoch erinnern nur noch der weite Raum und der Stuck Materno Bossis an die alte Kirche. Eine schlichte Kassettendecke ersetzte die zerstörte Spiegeldecke, der Chorraum wurde erhöht und die Kanzel an den Chorraum zurückversetzt. Den Namen ihres Schutzpatrons, der heilige Stephanus, blieb der Kirche trotz der vielen Veränderungen jedoch erhalten.


Sankt Stephan


Sankt Stephan

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Sankt Johannis

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Sankt Johannis


GESCHICHTE

Die Geschichte der evangelischlutherischen St. Johanniskirche ist im Vergleich zu der der katholischen Gotteshäuser sehr jung. Am 24. Juni 1895 wurde die Johanniskirche in Würzburg eingeweiht, womit die evangelische Gemeinde nach der Stephanskirche Ihre zweite Kirche erhielt. Ein halbes Jahrhundert, bis zum Bombenangriff im März 1945, war die neugotische Kirche damit religiöse Heimat der Protestanten. Bald nach dem Wiederaufbau durfte die Johanniskirche, die vom bedeutenden Architekten Reinhard Riemerschmid gestaltet wurde, wieder großes

Ansehen genießen. Erwähnenswert ist, dass die Kirche durch die warmen Farbtöne der Außenfassade einen Kontrast zu den grauen Betonbauten des Würzburg der Nachkriegszeit bildet.

01 Taufkapelle, Gerd Jähnke 02 Altarplastik, Helmut Ammann

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Sankt Johannis

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baukomplex

Die Johanniskirche war nach ihrem Wiederaufbau starken Widerständen ausgesetzt seitens der Behörden, der dominante Bau im Sichtbereich des Barockschlosses stieß nicht überall auf Gegenliebe. Mittlerweile aber ist die Johanniskirche mit ihren beiden 60 Meter hohen Turmspitzen aus dem Würzburger Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Nach der Zerstörung der Kirche war im Prinzip nur noch die Ruine des Turmes zu erhalten. Da diese aber sehr massig wirkte

und auch qualitativ nicht hochwertig war, beschloss der Architekt Reinhard Riemerschmid den Turmstumpf mit zwei schlanken Achteckpyramiden zu flankieren und dadurch der Kirche ein neues Antlitz zu geben. Das Kirchenschiff wirkt von der Turmgruppe abgesetzt. Nach Nordosten schließt sich eine eingezogene Apsis von trapezförmigem Grundriss an, an der Nordflanke befinden sich Sakristei und Werktagskapelle.


Sankt Johannis


Zerstoerung

Die evangelisch-lutherische St. Johanniskirche wurde beim Großangriff auf Würzburg durch die Alliierten 1945 schwer getroffen. Fast die komplette Kirche fiel den Flammen zum Opfer, nur die Turmruine blieb stehen. Zunächst wurden die Gottesdienste nach der Zerstörung der Johanniskirche im Luitpoldkrankenhaus gefeiert, 1948 wurde in einem Gasthaus eine Art „Notkirche“ eingebaut. Ab 1952 begannen dann die Planungen des Wiederaufbaus, die Wiedereinweihung konnte dann, nachdem als Krönung die beiden Turmspitzen aufgezogen wurden, im Dezember 1957 gefeiert werden. In den sechziger Jahren wurde die Johanniskirche mit dem Einbau einer neuen Orgel zu einem Zentrum evangelischer Kirchenmusik, Höhepunkt sind die Aufführungen des Bachchors. 01 Aussenansicht 02 Spätgotische Christusstatue 03 Fensterglas im Seitenschiff


Sankt Johannis


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Deutsch haus kirche K.11

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Deutschhauskirche

GESCHICHTE

Mit einer Schenkung im Jahre 1219 begann die Geschichte der Deutschhauskirche: Bischof Otto von Lobdeburg übergab dem Deutschen Ritterorden das Grundstück nördlich der Zeller Straße, unweit des Schottenangers - damals noch eine Art Güterareal. 1270 wurde mit dem Bau der noch heute bestehenden Kirche begonnen. Der Staat Bayern vereinnahmte schließlich 1805


den kompletten Besitz der Deutschordenskommende, wobei die Kirche ab 1806 für über ein Jahrhundert als militärisches Magazin diente. Erst 1922 wurde der evangelischen Gemeinde das Gotteshaus - als nunmehr dritte Kirche der Gemeinde - wieder überlassen, am ersten Advent 1923 fand dort der erste Gottesdienst statt. Den zweiten Weltkrieg überstand die Kirche ohne größere Schäden. 01–03 Kreuzigungsgruppe, Heinz Schiestl


Deutschhauskirche

baugeschichte

Den ältesten noch erhaltenen Teil der Kirche stellt der spätromanische Turm dar, dessen schräg versetzte Lage womöglich eine Bezugnahme auf die alte Anlage des Königshofes darstellt. Obwohl man schon 1270 mit dem Bau der Kirche begann, konnte sie wegen rechtlicher Probleme erst 1320 fertiggestellt werden. Grund war die problematische Wegführung von der Stadt Richtung Schottenanger, die zwischen dem Konventsgebäude und der neu entstandenen Kirche hindurchlief. Als Lösung wurde ein Schwibbogen errichtet, der die Kirche und das Konventsgebäude verband und unter dem der Weg entlang laufen konnte. Der Kirchenbau überstand die Zeit ohne größere Veränderungen, einzig das Untergeschoss wurde 1694 barock verblendet und der Turmabschluss erhielt im 18. Jahrhundert eine Kuppel mit geschlossener Laterne. Wegen der militärischen Nutzung im 19. Jahrhundert wurden die skulptierten Konsolen abgeschlagen. Im Jahre 1922 wurde die Kirche gründlich renoviert, wobei die Außenrenovierung aufgrund des zweiten Weltkriegs erst 1956 erfolgte. Der Innenraum erhielt 1994 eine erneute Renovierung, bei der Wände und Gewölbe nach vorgefunden Resten ihren alten Farbton wieder erhielten.

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Seite 143–135 01 Lesepult, Karl Hemmeter 02 Lßster 03 Kirchenfenster 01 Orgelprospekt 02 Konsole 03 Kirchenbank Detail 04 Orgelpfeifen

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Stille

Blicke Impressum

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Gestaltung, Fotografien

Christian Fuß

Autoren Lektor

Sophia Meyer, Christian Fuß Philipp Koch

Schriften Druckerei Papier

SabonLT, XXII DONT-MESS-WITH-VIKINGS, LTUnivers Fahner Nürnberg Digi Gold 160g

Copyright

derfusi media www.derfusi.de

Lehrveranstaltung

„Das andere Buch“, Prof. Gertrud Nolte

Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt 2011


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Stille Blicke - eine Reise durch Würzburgs Kirchen