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Die

FürstenFelderIn © nach einer Idee vom Kollegen Paul Grafl

Fürstenfelds einzige unabhängige Stadtzeitung

Nr. 5

August 2011

Der Proporz wurde abgeschafft, der Landtag soll auch noch verkleinert werden und nun will die SPÖVP-Koalition des Landes die nächsten Reformschritt setzen und den Provinzkaisern an den Kragen gehen. Nur mehr Fürstenfeld und Ilz als Großgemeinde? Stein, Dietersdorf, Altenmarkt, Loipersdorf, Bad Blumau etc. von Fürstenfeld inhaliert? Burgau zu Neudau? Muss man dann zu den Dietersdorfern, Lindeegern oder Altenmarktern Fürstenfelder sagen? Das sind die Szenarien, geht es nach dem Willen der Landesregierer. Die drei Phasen der Umsetzung sollen mit einem freiwilligen Zusammenschluss beginnen, mit etwas Druck in Form von

Macht Kernöl deppert?

Drohungen über die Bedarfszuweisungen fortgesetzt werden, und wenn nicht anders möglich, mit eventuell „Türkisch“ anmutenden Zwangsehen als Zwangszusammenlegungen enden. Vorerst herrscht noch „Ruhe vor dem Sturm“ um keine „Unruhe“ in die Region des Ilz-, Feistritz-, oder Safentales zu bringen: „Die Parteipo-

litik soll keine Rolle spielen, sonst können wir das Ganze gleich wieder vergessen“,

meinen die Clubchefs der Großparteien Kröpfl und Drexler unisono. Wer‘s glaubt, wird selig, während nur Letztere glauben, dass die Gemeindezusammenlegungen bei der Bevölkerung gut ankommen und nur bei den Funktionären und Bürgermeistern noch „Erklärungsbedarf“ besteht (Oh Gott, oh Gott was werden denn dann die/unsere jetzigen Bürgermeister verdie-

aus dem Inhalt: Seite 6 Leserbriefe zum Fremdschämen Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer: Nur Nicht-Physiker und Säufer würden von einem „Dopplereffekt“ schwafeln, was Medien sprachlich umschrieben leider als „Teil 2“ einer möglichen Moretti-„Serie“ fortgesetzt werden muss, obwohl es Wichtigeres gäbe, als Seiten über ihn zu verplempern… www.der-fuerstenfelder.at

nen?) Gut-zwar für Werner, aber nimmt das der Steiner oder Wilfersdorfer Dorfkaiser einfach hin? Da werden die Anforderungen an die soziale Kompetenz der Bürgermeister wohl steigen müssen - nur das ökonomische Ziel als Anlass der Reform wird zu wenig sein. Nicht bewährt hat sich ein solches Einspar-Szenario nämlich in der vorbildlichen Schweiz, so ein Eidgenosse: „Das war ganz deppert,

Gegen das Sommerloch

weil wenn sich zwei Bettler fusionieren, zwangsläufig kein Ölscheich entsteht. Auch die Bereitschaft zu gemeinnützigen Tätigkeiten schwand“. Voraus sollen

dem koalitionären Masterplan statistische Erhebungen gehen, um die topografische und wirtschaftliche Situation zu durchleuchten. Erst danach wird es zu sinnvollen Zusammenführungen (und möglichen Kämpfen wie im Mittelalter?) kommen. Wie in der Ehe (Deckel/Topf-Prinzip) müssten die „Faktoren“ zusammenpassen. Da fallen uns gleich auch noch die Schlafburgen der Fürstenfelder in Rudersdorf dazu ein. Ob der intensive „Verkehr“ nicht nur auf der Straße zwischen den Orten Fürstenfeld und Rudersdorf, sondern auch in den Schlafzimmern der Neo-Burgenländer durch die kernöl-aphrodisierten steirischen Zuwanderer nicht sinnvollerweise auch noch mitberücksichtigt gehörten? Rudersdorfs Bevölkerungrate explodiert, während sie in Fürstenfeld nur durch Altenheim-Bewohner mühsam „erkauft“ wird. Und, wurde nicht schon in der Nazi-Zeit der südliche Zipfel des Burgenlandes im „Kreis Fürstenfeld“ vereint? Geschichtliche Szenarien wiederholen sich bekanntlich gerne. Der „FürstenFelder“ ist gerüstet, die „feindliche“ Übernahme ist ja längst erfolgt…

Seite 16 Rette sich wer kann!

In wenigen Tagen sucht der schlechte Geschmack die Stadt heim. Aber es gibt eine Alternative zur schunkelnden Volksdümmlichkeit. Mit dem „Stadt-Fluchtticket“ raus aus der Stadt und ins nahe Burgenland: 2 Tage Klezmer und Worldmusic vom Feinsten… Wir holen Euch da raus! zugestellt durch Post.at, 8280 Fürstenfeld

„Die“ Sommerliebe...

„Die“ FürstenFelderInnen, „die“ Stadt, „die“ Kultur, „die“ Politiker, „die“ Genitalquote, „die“ Altstadt, „die“ Wohnungsnot, „die“ Fürstenfelder des Monats oder der Jahreszeiten, „die“ Stadtflucht, „die“ Bettler, „die“ Lesermeinungen, „die“ Liste mit „weiblichen Artikel“ davor ließe sich ewig fortsetzen… „Die“sen Platz haben wir nicht. „Die“ Sommer-Sondernummer „Die FürstenFelderIn“ diesmal mit kleinen Kultursprenkeln. Dieses Zeichen begleitet sie. Viel Spaß und Freude beim Lesen und noch einen schönen Sommer.

Pack die Badehose ein!

Seite 9

Das Freibad kennt kein Sommerloch. Helmut „Jerry“ Wagner ist der Boss von Fürstenfelds „Coco Cabana“.

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Editorial

Geschätzter Leser!

Buchstabensuppe aus der Sommerküche „Ihr seit Schuld, dass ich meine Fernsehsendung versäumt habe. Ich las die Zeitung in einem durch“, so ein Kommentar eines ACC-Mitarbeiters, auf unsere letzte Zeitungs-Ausgabe. Ein anderer ähnlich:

„Ich lese jede Zeile der Zeitung von vorn bis hinten.“ Um die versäumte Fernsehsendung tut es uns leid, aber es zeigt - auch symptomatisch für viele andere Leser/Reaktionen - dass viele reale Geschichten hier vor unserer Haustür genau so spannend sein können wie eventuell ein Fernseh-Krimi. Auch wir könnten so manche Geschichten gar nicht so zuspitzen und erfinden, wie sie mitten unter uns, hier fast täglich passieren. Unsere Themen schreibt das wahre Leben. Selbst unser Pfarrer, den wir kürzlich im Lokal „Die Akte“ trafen, rezensierte eine Zeile aus dem letzten FürstenFelder, die ihm schmeichelte. Danke für dieses Feedback, sonst könnten wir uns gleich mit dem Mauskabel aufhängen… Man hört ja nie auf, seine Eltern zu enttäuschen… Eine andere Leser-Stimme meinte: „Gut

weiteres Zeichen politischen „Anstandes“ interpretiert werden muss. Zudem ergibt sich die Frage, ob solche Akteure wählbar sind? Wenn Sie als Leser jetzt noch immer ihrer politischen Überzeugung treu bleiben, dann hören Sie jetzt bitte sofort zu lesen auf. War schön, dass Sie vorbeigeschaut haben… Aber es ist schade um die Zeit. Für die, die hier geblieben sind und weiterlesen wollen, danke! Kann man von Politikern, von denen im Umgang mit der Bevölkerung dieser Stadt verantwortungsbewusstes Handeln erwartet wird, nicht doch verlangen, dass sie sich Gedanken machen über neue, gute Vorschläge und Visionen für eine eigentlich von ihnen verwaltete und verantwortete Stadt? Ähnlich ignorantes Verhalten erleben wir oft bei Diskussionen über die Nichteinhaltung von NR-Schutzbestimmungen, also eines Gesetzes. Da meinte einer unlängst: „Als er in unserer Zeitung

las, wie schädlich das Rauchen sei, gab er

Sommerzeit ist Lesezeit

dass, es eure Zeitung gibt, die sich ihres Bildungsauftrages bewusst ist und einen gewissen Anspruch an die Gehirnwindungen stellt…“

Gestatten, Friedrich…

Vom Sommerloch ins Schwarze Loch Von allen Seiten Lob und Anerkennung also, bis auf ganz, ganz wenige Ausnahmen: Dazu gehören naturgemäß gewisse „verhaberte“ Seilschaften und Klüngel, welche vor lauter Betriebsblindheit und durch chronisch-infantile Antworten auf kritische Medien reagieren, weil wir Namen nennen. Denken ist bekanntlich anstrengend, wenn man es schon bisher nicht geübt hat und weil sie nichts wahrhaben und verstehen wollen - vielleicht weil es ihnen sonst den ganzen Sommer verhauen würde? Aber das Beruhigende an Hysterien ist ohnehin ihre Halbwertszeit. Erst das Nennen von Namen, „benennt“ die Verantwortlichen. Jede Panik ebbt ab, weil künstliche und in ihrem Fall von falschem Ehrgeiz getriebene Dauererregung, mühsam und vor allem langweilig ist. Trotzdem, wer vorwärts gehen will, muss manchmal kurz zurückblicken (siehe Seite 6 - Moretti). Apropos Ignoraten und Dumpfbacken: Null-Reaktionen gab es auf unseren vorgeschlagenen FUZO- Kompromiss (siehe Seite 3) und es erhebt sich die Frage, ob hiesige Politik-Verweigerung als ein Seite 2

sofort das Lesen auf“. Das ist klug und un-

sere Sekretärin meinte dazu nur trocken lakonisch: „Der Kerl spürt sicher, dass er vom Affen abstammt…“ Daraufhin verschoben wir unseren NR-Sonderbericht gleich auf die nächste Ausgabe, da unsere BH-Frau Pfeifer ohnehin sehr dahinter zu sein scheint. Danke!

Sommerschlussvekauf Danke obligatorisch auch wieder jenen, die - wie bisher schon - den einen oder anderen €-Schein via Bank über die Kontonummer: 20011-115-480, BLZ 14200, easybank für uns locker machten…(Da floss das Bier in Strömen!). Nur ihr (samt unseren „unabhängigen“ Inserenten und Trafiken sowie Blatt-Käufer!) ermöglicht diese Zeitung im Postkastl. Sonst gilt, man hört oder sieht sich… Miss Verständnis

PS.: „Wer nichts fürchtet, ist nicht we-

niger mächtig als der, den alles fürchtet“ (Zitat: Friedrich Schiller, gehört im Schillerpark, siehe rechts.)

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Friedrich Schiller. Ich bin der schönste Mann der Stadt. Wir sehen uns fast wöchentlich, weil ich im Park meines Namens stehe. Auch eure Hunde lieben mich, ich sie weniger - wer mag schon ständig nasse Füße? Weil ich kurz in diesem Medium vorbeigeschaut habe, ein paar zeitgemäße Tipps gefällig?

„…die Sonne Homers, siehe! Sie lächelt auch uns“ - „Es lächelt der See, er ladet zum Bade.“ (unser Freibad siehe Seite 9)

NAZI-Anklage! „6HV15/11x“ heißt die Anklage-Aktenzahl gegen den Fürstenfelder NAZI Radl Franz. Im Herbst soll der große NAZIProzess in Graz über die Bühne gehen. Mit ihm werden noch weitere, jüngere Neo-Nazis vor dem Richter stehen. Anklagegründe: Nazi-Pickerlaktionen, Nazifreundliche und Judenfeindliche Texte auf der, bereits im FürstenFelder Nr. 3 und 4 beschriebenen Alpe-Donau-NAZI-Homepage… Deswegen auch keine weitere FP-Strache Hetze: In Österreich darf es kein Norwegen geben! Zorro-Leaks www.der-fuerstenfelder.at


Stadtgestaltung

ADHS/F - Aufmerksamkeitsdefizit? Wie sich Stadt-Politik still und leise selbst abschafft „Es kommt nicht auf unsere Worte an, sondern auf unsere Taten“ (sagte Jesus). Was sagt unser Bürgermeister? Sagt er überhaupt was oder hat es ihm die Sprache verschlagen? Die Beharrungskräfte der Verweigerung regieren die Stadt. „Samstags-Sommer FUZO jetzt!“ (Von 9 bis 14 Uhr/ Juni bis August!) So lautete die Titelseite unserer letzten Ausgabe. Jedoch außer unseren Lesern, von denen einige meinten, es wäre nun endlich an der Zeit mit einer Petition bei den Stadtverantwortlichen vorzusprechen, erntete man von den Stadt-Sachwaltern keine Reaktionen, keinen Ton. Keine Lust, sich konstruktiven Vorschlägen zu stellen? Gute Vorschläge prallen anscheinend bei unseren schlafenden Provinz-Verantwortlichen (als personifizierte „Beharrungskräfte“) im Rathaus kategorisch ab. Allein gehuldigt wird die provinzielle „Mir san mir“- Attitüde. Eine Mischung aus Arroganz und Faulheit? Alles was nicht aus der eigenen Partei kommt, zählt ohnehin nicht (siehe Moretti-Plagiatskandal). Also weiterschlafen. Schlafen, anstatt sich mit guten Vorschlägen auseinanderzusetzen. Schlafen als Dauerzustand. Schlafen wie Dornrösschen in den leeren Gebäuden der

ATW. Nur kurz vor den Wahlen das übliche Blablabla…! „Ich schließe temporäre Sperren nicht aus…“ meinte noch voriges Jahr unser Stadtoberhaupt, um dann erschöpft wieder in den Tiefschlaf zu versinken, um seinen schwarzen Schäfchen zu begegnen und durchzuzählen? Was ist da los? Traut sich Werner wenigstes seine Fürstenfelder zu befragen? Oder kann es gar sein, dass nicht nur die Wähler das Interesse an den Politikern verloren haben, sondern auch die Politiker das an der Politik selbst? Grantler

Ps. Denken Sie bitte jeden Samstag daran, wer das verhindert und wer sein Wort nicht hält. Oder war es eine vorsätzliche Täuschung von uns Stadtbewohnern?

Österreicher vertrauen Politkern kaum noch „Das Vertrauen der Österreicher in die heimischen Politiker hat einen Tiefststand erreicht. Nicht einmal mehr jeder zehnte Österreicher ist der Meinung, dass die Politiker unser Land gut auf die Zukunft vorbereiten. Das Ergebnis ist erstaunlich: Nur 8,5 Prozent glauben, dass uns unsere Politiker gut in die Zukunft bringen. Es gibt nicht so sehr eine Politikverdrossenheit, sondern eher eine Politiker-Verdrossenheit“ (ORF.at) Gemeinderatsbeschluss Dezember 2000:

„...dass eine 3-monatige Fußgängerzone jahrlich verordnet wird ... davon zwei Monate im Sommer...“ „Die Angelobung zum Gemeinderat ist gleichsam eine Verpflichtung zur Wahrheit“ (Bgm. Werner Gutzwar noch im Herbst 2010!)

Bgm. Werner Gutzwar: Nicht hinter Gittern sondern sportlich am Beach-Volleyball-Turnier im Juni am Hauptplatz. Die Samstags-FUZO ist kein Thema für ihn.

Die ganze Stadt liest:

…die halbe Stadt versteht ihn auch! www.der-fuerstenfelder.at

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Politkultur

Politische Stadt-Kultur Das Auge, sagt Goethe, sieht sich selbst nicht, aber das gilt natürlich nicht nur für das Auge, das gilt oft auch für unsere Stadtverantwortlichen. Und weil es ihnen zwangsläufig-häufig an dieser adäquaten Selbstwahrnehmung mangelt, brauchen sie ab und zu Feedback von außen: Durch Störenfriede in Form eines unabhängigen Mediums, welches ihnen sagt, wie sie gesehen werden:

Schwarze politische Biomasse und Populist

Nicht nur Bauer, auch GR sucht Frau

Was sieht Werner Gutzwar, wenn er in den Spiegel schaut? Sieht er den Bürgermeister? Sicher sieht er die Verantwortung für die Stadt. Vermutlich erkennt er sich als einen ehrgeizigen aber auch zimperlichen Mann, der sehr streng und grantig zu seinen „Untergebenen“ ist, den aber die Fürstenfelder gerne mögen und er sieht einen populistischen ProvinzPolitiker um den sich viele Anhänger und auch Mitläufer scharren (Erfolg zieht an). Dass seine Parteipropaganda wie geschmiert läuft (man könnte fast meinen, er habe nichts anderes zu tun, als nur danach Ausschau zu halten, sein Konterfei zu präsentieren) wurde nach der Spindelegger-Nominierung besonders deutlich: Schon am nächsten Tag erschien ein Archiv-Foto mit dem neuen Vize-Kanzler in einer Regionalzeitung, ermöglicht durch das „stadtbekannte“ (mediale) Verhältnis Majcen - Trummer? (Regionalteil-KLEINE ZEITUNG). Den Rest erledigt Kollege Paul über die übliche Parteipropaganda, nach dem Prinzip, mit Steuergeldern positive Berichterstattung zu machen. Es gibt auch keine Pfote, die nicht schon durch die „Öffentliche Hand“ geschüttelt wurde. Ganz sicher sieht er einen dafür Verantwortlichen, dem die Wirtschaftslage „seiner“ Stadt stolz machen könnte, aber trotzdem der moralisch-schwere Rucksack einer (fast) noch immer leeren ATW samt falschen Vorwahl-Versprechungen. Das drückt auf ohnehin belastende Gelenke. Aber sieht er seinen politischen Erfolg auch in der Schwäche (s)eines zumindest bisherigen roten Gegenübers? Erst durch diesen Umstand scheint Gutzwar keinem ernst zu nehmenden parteipolitischen Gegenwind ausgesetzt geworden zu sein (Mandatsstand 19:4:1:1). War dieses Abhängigkeits-Verhältnis „der“ eigentliche Erfolgs-Masterplan? Garantiert sicher sieht er sich im testosterongeschwängerten Sitzungssaal einem vorwiegend männlichen Gemeinderat gegenüber:

Der Gemeinderat besteht derzeit aus 21, nicht durchwegs „vergebenen“ aber richtigen Männern, bzw. 4 feschen Weibchen** und führt uns schmunzelnd, direkt zur Aufdeckung eines medizinisch-, biologisch- sowie erkenntnistheoretischen Umstandes zwischen den Geschlechtern im Fürstenfelder Gemeinderat. Sowie zu einer, selbst an Stammtischen anscheinend noch nie gestellten Frauenfrage.

Erbärmliche „Genitalquote“ * www.der-fuerstenfelder.at

Frauen haben Hirn und Hintern Seit dem Abgang der Grünen Ulli Pichler, nach nur einem Jahr aus dem Gemeinderat, ist nun sogar ein 84 % „Mit-Glieder“ Anteil neben einem 16 % „Frauen-Anteil“ in den „Stadt“findenden GR-SitzungsPerioden eingetreten (was exakt-genau der Spiegelung türkischer Frauenquoten im Orient entspricht!). Mögliches Herzrasen also bei Gemeinderatssitzungen statt zuhause bei Frau und Kind bzw. am Bügelbrett, dem Staubsaugen oder vor der Waschmaschine? (Provoziert o.g. respektlos-ironisch festgestellter Testosteron-Umstand satirisch betrachtet nicht das Lesen von „Benimmbüchern“ als Grundvoraussetzung eines Gemeinderates noch vor der Gemeinde-Ordnung und zeitgleich dieselbe Warnung an die Ehegatten der GR-Frauen sowie aus Gleichheitsgründen dieselbe natürlich und selbstverständlich auch umgekehrt?)

Wandelnde Pointen

Was denkt Werner, wenn er denkt? 20 Mandate oder schon mehr…? „Champion“ Bgm. Gutzwar derzeit „konkurrenzlos“ beliebt Das erklärt auch, dass hier bei uns feministisch-weibliche Wut in gebührendem Maße, selbst Angesichts der erfolgten Halbierung der Geburtenprämie zu Jahresbeginn durch einen männerdominierten Gemeinderat ausblieb, wo man wenigstens ein Quäntchen Amusement über den Zustand dieses hiesigen, männlichen Selbstbewusstseins erwarten hätte dürfen (siehe Geburtenrate im letzten FF-Nr.4). „Der Fürstenfelder“ im facebook

Während nur die Wiesen sattgrün leuchten, sich unsere langweiligen Grünen ständig umbesetzen (Harald Peindl ist seit Juni der neue, einzige Grüne im GR) oder über „vertrocknete Palmen“ und deren Pflege Aufmerksamkeit auf sich zogen, also irgendwie vor sich hindösen, fragt man sich, was sah Vize-Bgm. Walter Prasch in all der letzten Zeit wenn „er“ vor dem Spiegel stand? Den personifizierten alleinigen Grund und die Verantwortung, warum fünf Mandate bei der letzten GR-Wahl zur ÖVP wechselten? (Selbst Schwarze schmunzeln über seine Wahlanalyse nach der GR-Wahl). Freunde sagten ganz offen, „er lag mit Werner im (politischen) Bett!“ War er in den letzten Jahren nur eine „Marionette“, oder aktueller, ein „Lobbyist“ (s)eines schwarzen Bürgermeisters mit dadurch fehlender Beißhemmung oder hat sich die SPÖ sichtbar in verschiedene zerstrittene Flügel gespalten? Prasch hinterlässt einen Scherbenhaufen und nach dem angekündigten Abtritt im Herbst, warten letzte rote Restwähler in einem verwaisten Bahnhof - wie im realen Fürstenfelder Leben - auf die Weiterfahrt obwohl nur 300 Gefällt mir

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Politkultur schwach zu erkennen ist, in welche Richtung die Weichen gestellt werden. War bisher jedoch eine mit Kohle betriebene Schmalspurbahn gefahren worden, so müsste der künftige Polit-Fahrplan, des tatsächlichen ÖBB-Angestellten Gerhard Hafner, aus Markt- und Konkurrenzgründen wohl längst über eine zeitgemäße IC-Hochgeschwindigkeitslinie führen. Ob er als eventuell „Neuer“ (Fahrdienstleiter) die Verantwortung erkennt, welche nicht nur die Steuer-Gelder „für ihn“, sondern die Bewohner und letzte rote Restwähler „von ihm“ erwarten? Wird er diese „Bring-Schuld“ gegenüber seiner Partei erkennen, oder wird er von Wener Gutzwar und dessen freundlicher Umarmung erdrückt? Momentan ist BZÖFischl er einzige Oppositionspolitiker. Die Sozialdemokraten hätten, ein gutes Jahr nach dem verheerenden Wahldebakel und dem, kürzlich nachgefolgtem Postengerangel nun die Möglichkeit, ihre „Leadership“-Problematik zu lösen. Machen sie aber im Ganzen so weiter wie in den letzten Jahren, werden sie sich beim nächsten Mal arithmetisch nicht mehr vierteln lassen… Lucky Luke Ist Gerhard Hafner der neue SP-Lokführer? Nach dem Sommer fällt die Entscheidung.

Neuer Grüner GR Harald Peindl. Holt er die Grünen aus der Lethargie?

Ein unmoralisches Angebot

PS.: Erhalten, um ein Missverständnis auszuräumen bleibt dem „FürstenFelder“ DIDI GR Otti Brandweiner, nach der Nominierung Gerhard Hafners zum eventuellen, nächsten SP-Spitzenkandidaten. Munter und entgegen der Parteiräson, stimmte er in der letzten GR-Sitzung gegen die Billa-Parkplatzfinanzierungs-Methode und gegen die Erhöhung der Fernwärme-Anschlussgebühr-Förderung ohne gleichzeitigem Kompensations-Vertrag durch Öko-Strom.

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Ca. € 100.000.- berappen die Steuerzahler über unseren Bürgermeister für das Erlassen von Saalmieten nebst € 140.000,- Vereinsunterstützungen bei Sport-VeranstalAnzeige:tungen schuelerhilfeanzeige0511 jeder Art. Dafür ein Dankeschön an Euch „FürstenFelder-Leser“ und den Administrator dieser Sport-Förderung Werner Gutzwar!

*Die Wortschöpfung “Genitalquote“ u.a.m. ist ein übernommener Begriff des „Der Standard“ vom März, was soviel bedeutet wie die unterschiedliche Anzahl unterschiedlicher Geschlechter in Institutionen, Betrieben oder eben in öffentlichen Einrichtungen! (Sie wurde endlich auf 18% angehoben). Ein frauenfeindlicher Internet-User - symptomatisch für viele - konnte sich damit überhaupt nicht abfinden und meinte: „Schluss mit dem Herumgehacke auf unseren Eiern! No Ma´am! Nein! Keine Frauenquote! Brüste reichen nicht als Qualifikation!“ Womit der untrügerische Beweis von noch „zu“ vielen männlichen Volltrotteln im Lande als erbracht gilt! **(PS: Nur 5 Prozent aller Strafgefangenen sind Frauen. Allein diese einfache Tatsache verdeutlicht, dass 50 Prozent Frauen in leitenden Positionen wohl nur eine Untergrenze sein sollte!)

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Kruzitürken

Das macht uns jetzt aber nervös: Der „rote“ Otti Brandweiner als zweites „schwarzes“ Gummibärchen? Nicht auszuschließen: Bgm. Gutzwar machte ihm kürzlich bei der Eröffnung des Cafés Cavallo (vormals Carlo) öffentlich das Angebot, die Seiten zu wechseln. Unserem „schwarzen Problembären“ fehlen anscheinend die intellektuellen Mitstreiter (Siehe dazu Moretti-Serie Seite 6). Würde unserem „Red Bull“ ein neues Gehege gut tun? Leider lehnte der ideologie- und grundsatztreue Gemeinderat das „unmoralische Angebot“ dankend ab. Schade, es hätte ein Mordsspaß werden können. „Der FürstenFelder“ vielleicht als offizielles Stadtnachrichten-Magazin? Alles nicht mehr ganz so undenkbar…

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Nichts versinnbildlicht „das Kreuz mit dem Halbmond“ besser als unsere MizziTant’ über dem20:17 Hauptplatz, diemm das islami1.5.2011, | 90 * 54,1 sche Symbol ständig mit Füßen tritt. (Die Mariensäule wurde 1667 zum Dank für den Sieg des kaiserlichen Heeres über die Türken bei Mogersdorf errichtet.)

Endspurt für bessere Noten! Jetzt Vorteil nutzen: 2 GRATIS Probestunden • Motivierte und erfahrene Nachhilfelehrer/-innen • Individuelles Eingehen auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen Schülerhilfe - DIE Nachhilfe von der VS bis zur Matura! Wie schlau wird dein Sommer? - JETZT informieren und besser ins neue Schuljahr starten! Feldbach • Mozartweg 1 • 03152/670 70 Fürstenfeld • Ungarstraße 16 • 03382/55 708 INFO-HOTLINE FB 03152/67070 FF 03382/55708

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Juristische Replik: Satire-Serie Feld-& Hirnforschung Alte Hüte, frische Winde: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, weshalb wir uns leider weiter mit einem „Saure-Gurken“ Sommerthema beschäftigen müssen:

Von der VP-GR Morettis Öko-Plagiatsaffäre über Gedächtnislücken zur Moralitätsfrage Wie man aus einer ohnehin blamablen Situation im Handumdrehen eine noch blamablere machen kann, haben wir schon immer für die einsame Begabung einzelner Politiker gehalten. In den letzten Monaten lernten wir, dass nicht nur unsere Umwelt- und Leserbriefschreiber-Koryphäe, der umweltbewusste Motorradfan als Umweltausschuss-Obmann, derselben Kunst fähig ist. abhängigen“ Trafiken erschien, meldete sich bettelnd der zur „Ersten-Hilfe“ eilende Moretti-Freund und Pfadfinderkollege Fredi Lang per Draht-Telefonie in einer unserer vielen Redaktions-Außenstellen:

„Klaus Moretti könne sich nicht mehr erinnern, diesen von uns zitierten Leserbrief („Corpus Delicti“) aus den 80er Jahren geschrieben zu haben.“ Aber die Ra-

Unsere letzte VP-GR Morettis PlagiatsGeschichte bekommt alle Ingredienzien einer altgriechischen Tragödie: Von der „gekupferten“ und nun im nicht beschlussfähigen Umweltausschuss behandelten Öko-Idee des roten GR Brandweiner (das sind die weissen Papier-Säcke der langen Einkaufs-Donnerstage) durch die „Plagiaten“ mit fragwürdiger Umsetzung, hin zum „Verrat“ und der erneuten öffentlich-peinlichen Abhandlung jüngster als auch ehemaliger, geistreich-infantiler Leserbriefergüsse. Genau so bringt man sich auf die, kürzlich detailgetreu beschriebene Polit/Provinz-Kabarettbühne, welche scheinbar wie geschaffen ist für unsere Stadt mit entsprechendem Spaßfaktor und Unterhaltungswert: Nur wenige Stunden nach Erscheinen des letzten „FürstenFelder“ (http://www.der-fuerstenfelder.at/ archiv Nr.4 - Seite 7), der vorab in „unSeite 6

che der Redaktion ist bekanntlich immer das Archiv. Rückblende: Bei dem Leserbrief bestätigte Moretti zwar die Aufdeckung von Unsittlichkeiten (damals wurden Minderjährige Schulmädchen von einem angesehenen Hotelier und Verdienstzeichenträger der Republik missbraucht) fragte seltsamerweise aber den Aufdecker „Hari Lamm“, ob er sich noch nie Gedanken über die Geschädigten gemacht habe, nachdem er im Absatz zuvor auch meinte, ob er gewisse Unternehmer vernichten wolle und ob er einen Neid auf diese habe… Moretti & Co. sieht keinen Zusammenhang?! (Manche Moretti-Zitate kann man sowieso zwei- und dreimal lesen, sich danach Fremdschämen oder einen Arzt kontaktieren, weil das Kopfschütteln nicht mehr vermag aufzuhören. Leider wecken seine verzweifelten, hobbyjuristischen Gegenargumente, noch seine gelebte Sturheit bei uns jemals die Zuversicht rationalen Einlenkens oder zur Führung eines vernünftigen, anlassbezogenen Dialoges). Dabei gab es schon seinerzeit ein geharnischtes Antwortschreiben des nunmehrigen KLEINE ZEITUNG-Redakteurs Othmar Wagner unter dem Titel „Wie man sich selbst einen Brief schreibt“ gegen Morettis, ihm eigenen Rechtsempfinden, in der legendären „Fürstenfelder Stadt-Zeitung“:

„Das Argument, wir hätten einen Neid auf Unternehmer und wollten gewisse vernichten, ist mir zu dumm, um darauf näher einzugehen...“ und weiter schrieb Wagner: „Weil wir uns über die Geschädigten Gedanken gemacht haben, hat die Zeitung die Umtriebe publiziert ..... Es stellte sich aber die Frage nach Ihrer Mo-

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ralität, Herr Moretti, wenn Sie Versuche sexueller Nötigung lieber nicht ans Tageslicht gebracht haben möchten.“ Trotz anzunehmenden, besseren Wissens und nur wenige Tage nach Erscheinen des „FürstenFelder“, bezichtigte trotzdem ein lautstark-hochroter Moretti-Kopf vor Cafehaus-Zeugen einen Redakteur öffentlich der Lüge, so dass dieser in seiner anhaltenden Auffassung bestätigt wurde, man sollte vielleicht über gewisse „Volksvertreter“ hin und wieder eine schalldichte Glocke stülpen dürfen. Dabei wäre alles ganz einfach gewesen, Moretti hätte sagen können: „Ich war damals noch jung und

dumm, vor allem aber karrierebewusst, weil noch kein Gemeinderat und Politiker und schrieb nur deshalb im Beisein meines Freundes (Sepp Majcen), der bei der ÖVP-Zeitung mitarbeitete, diesen Schwachsinn in die ÖVP-Zeitung - von dessen Inhalt ich mich heute natürlich selbstverständlich distanziere. Ich erkannte nun urplötzlich auch meine vorübergehende Merkschwäche - ich schrieb den Brief damals wirklich. Ich schreibe überhaupt gerne Leserbriefe als Reaktion auf den Namen „Hari Lamm“ denn ich schon einmal, als „mit Komplexen behafteten Zeitungsschreiber“ denunzierte, und von dem ich schon einmal behauptete, „dass er der deutschen Sprache nicht mächtig ist“. Ich weiß heute aber, dass gemachte Fehler nicht besser werden, indem ich sie umzudeuten versuche oder sie verteidige und verneige und entschuldige mich jetzt reuig, und nachträglich bei den überaus geschätzten Lesern und Redakteuren dieses exzellenten, investigativ-wichtigen Journalismus für diese Stadt.“ (PS.: Wahrheitsliebe – neben Urteilsfähigkeit und Objektivität – gehört zu den Eigenschaften, die Gerichte bei eventueller Beweiswürdigung zu berücksichtigen hätten. Wann kommt endlich „die Wahrheit“ im Sinne des Mediengesetzes zu Tage? Worauf warten Moretti & Lang eigentlich? Die Stadt und den „Pfad der Gerechtigkeit Suchende“ Pfadfinder hätten ein Recht darauf! Worauf warten sie eigentlich so lange? F ngerzeig

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Paarungsverhalten im Grenzland

„Rudersdorf muss Fürstenfeld werden“ lautete unsere Dezember-Titelseite im Vorjahr. Mit Fotos von OSG-Wohnungen und Einfamilienhäusern für junge, steirische Häuslbauer in Rudersdorf, gleich über der Landesgrenze. Nun rollt die steirische Gegenoffensive an. Baugründe wurden gekauft und sollen die Dachlandschaften der Peripherie maßgeblich verändern, weil, so Bgm. Gutzwar: „Nur wer ein Haus baut, bleiben wird“. Er setzt somit auf eines, von vielen „richtigen Pferden“.

Unsere Stadt wächst, aber wird sie auch Schwanger?

Die Einwohnerzahl der Stadt schrumpft und wird nur über den Ausbau und durch die ständige Neubelegungen des Altenwohnheimes kompensiert, während viele Junge längst ins nahe, besser „Wohnbaugeförderte“ Burgenland „auswanderten“, von wo einst viele ihrer Vorfahren „einwanderten“. Das könnte, wenn auch zu spät, bald der Vergangenheit angehören. Denn nun wurden Weichen für das „Bleiben“ gestellt: 70.000 m² Baufläche im Süden und Nordwesten des Stadtgebietes sollen zu Bauplätzen adaptiert und gefördert aufgeschlossen werden. „Der“ Ritterschlag für unseren Bürgermeister, weil zu erwarten ist, dass nach dem „Nestbau“ Jungspatzen schlüpfen werden? Der „FürstenFelder“ wollte es genau wissen und die abgestürzte Geburtenrate zur Diskussion stellen, da ein diskutiertes Verhütungsmittel-Verbot im Stadtgebiet gesetzlich nicht umsetzbar ist. Wir machten deshalb symbolisch mit einer soziokulturellen Aktion auf diese Problematik aufmerksam: Burgenländische Störche (Fürstenfeld ist derzeit storch- und möglicherweise deshalb ziemlich kinderlos) wurden für mehrere Stunden im Hochzeits- und „Baby-Produktions“ Monat Mai in Fürstenfelds Brunnen eingeflogen (Inzwischen sind sie wieder in ihre

Deutsch-Kaltenbrunner Heimat zurückgekehrt). Nebenher befragten wir vorbeikommende Leute, welche Gründe sie für die sinkende Geburtenrate ausmachten. Gleichzeitig wurden Gratis-Windeln an potentielle Mütter verteilt… Unsere Fragen lauteten: „Liegt es am Storch, welcher seit zwei Jahren nicht mehr das LiebesNest der Stadt besetzt? (es wurde erst heuer - allerdings zu spät! - mit einem neuen Korb versehen); Liegt es an medizinischbiologischen Gründen der Fürstenfelder? - Also an der „Spermien-Qualität“ bei der schönsten Sache der Welt? An der halbierten Geburtenprämie? (früher 1000.ab heuer 500.- €); oder an der Abwanderung ins nahe Burgenland durch eine bessere Wohnbauförderung bzw. dem dort boomenden „Wohnungsmarkt“?

Karl und Monika Kaplan aus FF (Direktor und Lehrerin). Karl meint: „Demnächst schaut die Lage wieder anders aus, davon bin ich überzeugt“. Monika: „Es liegt am „Wonderful Nigthlife“ der Stadt, dass die Jungen keine Zeit mehr für das „Eine“ haben...“

Günter Timischl, Altenmarkt/F. (STS): „Es liegt sicher an der Abwanderung nach Rudersdorf ins Burgenland

Phillipp Käfer und Bianca Grünwald mit Anna-Sofie aus Rudersdorf: „Wir fanden keine Wohnung und gingen nach Rudersdorf, wo auch die Preise günstiger waren“

Wagner Barbara, Dietersdorf: „Es liegt an der Abwanderung ins Burgenland“

Adebar kurz in Fürstenfeld gelandet www.der-fuerstenfelder.at

Schabl Melanie, Sinalbelkirchen (Angestellte im Fflder. Thermencafe-Ullreich): „Es dürfte mit der halbierten Geburtenprämie zu tun haben“ „Der Fürstenfelder“ im facebook

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Platz-/Lebenskultur

„Funserl“, Herr und Platzhalter jeden letzten Samstag im Monat.

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„Genau das, was ich gesucht habe“ tönt es neben mir und schon wird um den Preis gefeilscht. 25.- oder 17.- €uro, 1.50 oder 0,90 €uro? - am Fürstenfelder Flohmarkt lässt sich’s handeln. Und gerade diese „offene Preisgestaltung“, mit nur vorgegebem Preisrahmen macht das Suchen und Stöbern, die Schnäppchenjagd spannend. Jeden letzten Samstag im Monat gleicht der Hauptplatz einem bunten Lagerleben mit Verkaufsständen und suchenden Menschen, die nach gebrauchten Dingen Ausschau halten: Bücher, alte Karten, Werkzeuge, Elektrogeräte, von Antiquitäten aus dem Jugendstil bis zum Barock, von Kitsch bis besonderem Schmuck. Selbst Kleinmöbel sind zu sehen. Es gibt fast nichts, was es hier nicht gibt. Organisiert und betreut wird der Flohmarkt bereits seit 8 Jahren von „Funserl“ Neuhold. Er bereichert damit nicht nur das Ortsbild und bringt buntes Leben in die Innenstadt und auf den Hauptplatz, sondern lockt zudem viele Fremde an, die hoffen, durch ihre konzentrierte Wühlarbeit gerade „hier und heute“ fündig zu werden. Selbst Kinder sieht man manchmal schweren Herzens ihre alten Spielsachen „loszuwerden“, was für Asterix und Obelix bedeutet, statt gegen die Römer zu kämpfen, einen neuen Besitzer finden zu müssen. Und über all’ den Ständen schwebt eine Atmosphäre, wie sie nur dort entstehen kann, wo Menschen sich noch Zeit nehmen und ins Gespräch kommen. Wo man vielleicht Hintergründiges über alte Handwerks-

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techniken erfährt und wo „Patina“ im Gegensatz zu den üblichen Wegwerfprodukten gesucht und günstig bezahlt wird... Susi Strolchi

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Sommer-/Lebenskultur

„Sommersauna“ Freibad Fürstenfeld Das Erste, was einem auffällt, betritt man den Eingangsbereich des angeblich ehemaligen größten Freibades Europas, ist der schönste Kassier aller Bäder Oliver Prasch („FürstenFelder“-Mitarbeiter) sowie die digital leuchtenden Wassertemperaturanzeigen. Auch jene, wieder im satten grün erstrahlende Palme, so der 55-jährige Freibadchef Helmut „Jerry“ Wagner, „Herr“ über Fürstenfelds Wasserimperium, „soll sich wieder erholt

haben und knapp vor der Blüte stehen“.

Spaß beiseite, das Bad, welches in den 60er Jahren errichtet wurde und durch seine Größe eher einem Minisee gleicht, bedarf auch harter Arbeit und ist zudem nicht ganz ungefährlich. Täglich werden 1000 m³ im Schwimm-, bzw. 360m³ im Sportbecken pro Stunde mit hohem Energiebedarf über die nahe Feistritz umgewälzt. Die Gesamtwasserfläche der Becken beträgt immerhin 23.000 m², um mit 30 Mio. Liter Wasser (!) die Fürstenfelder vorübergehend abzukühlen und durch wohldosierte Chlorgaseinheiten, die hygienischen Vorraussetzungen dafür zu schaffen. „Jerry“ hat fleißige Helfer: An seiner Seite werken 7 Bademeister, 2 Kassiere und eine Reinigungskraft. Sie sorgen für den reibungslosen Ablauf, egal ob unter der Woche oder am Wochenen-

„Jerry“ maskiert im gefährlichen Chlorgaseinsatz www.der-fuerstenfelder.at

Helmut „Jerry“ Wagner: Seit 1993 „unten“ und seit 1995 der „oberste“ Badewasserpolizist der Stadtwerke de, wo schon an die 13.000 Besucher das Areal stürmend „beliegen“ können. Und während wir zuhause ohnehin chronischneurotisch mit dem ständigen Kurzhalten unseres Rasens beschäftigt sind, erwartet uns hier dank „Dauer-Behandlung“ eine riesige, gepflegte (7 ha) Wiesenfläche samt 700 angrenzenden Parkplätzen. Ob alt oder jung, Bierbauch oder knackiger Teeni-Po, Fürstenfelds „Vitamin D“ & „Freibad-Lido“ ist wie der Name schon beinhaltet, die zivilisierteste Form einer „Feiluftbühne“ - für Exhibitionisten und Voyeure zugleich. Hier trifft man vielleicht einmal selbst seinen eigenen „Leibarzt“ samt Gattin halbnackt in BermudaShorts bzw. String-Bade-Tanga, Politiker ohne Krawatten sowie von Eis und Pommes ernährte Kinder. Hier wird nebeneinander geschlafen, gespielt, gefurzt, geschwommen aber immer kollektiv gegen Sonnenbrände angekämpft. Der deshalb ins Wasser abgegebene „Sonnenschutzfaktor“ und das „Lulu“ ist unbekannt, die Technik „Jerrys“ hat selbst das in Griff. Zum alten 10 Meter hohen Sprungturm gesellte sich längst eine 115 Meter lange „Speed-“ und eine 25 Meter „Breit“-Rutsche, sowie drei Beachvolleyball-Plätze.

„Das Wohl der Badegäste, die Bewegung

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und das Austoben der Jungen bis zur Ermüdung, auf das sie ins Bett fallen“, ist dem Freibad-Kapitän sehr wichtig. Auch macht er auf das gut geführte Klaus Siegl - Restaurant aufmerksam, wo u.a. Hermann Steiner „Blue“ den Gästen zusätzlich einheizt (köstlich einkocht!). Zur „inneren Kühlung“ gibt es ohnehin diverse Getränke-Filialen im Gelände. Also, Schwimmsachen nicht vergessen. Wenn auch der Sommer langsam zur Neige geht, der nächste Sommer kommt bestimmt… Spongebob-mbH

Hans Jost frühmorgens bei der obligatorischen Beckenreinigung 300 Gefällt mir

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Stadtbild/Stadtleben

E rst wenn uns auffällt, dass Bewohner in einer Stadt unzufrieden sind, besinnen wir uns darauf, dass letzten Endes die Stadt eigentlich für den Menschen da sein sollte und nicht umgekehrt. Die Gründung des „FürstenFelder“ durch junge Stadtbewohner war ursprünglich eine Reaktion darauf. Das gilt aber für alle Bewohner, in ihren verschiedenen Gruppierungen: Individuum, Familie, Berufsgruppen. In ihren Stufen: Kindheit, Jugend bis zum Alter. Eine Stadt kann nicht die wohl gelungene Stadt sein, die mit feinstaubwürgender Hand nach der „Gesundheit“ von Kindern, Bewohnern und Gesellschaft greift, Gesundheit aber auch im weitesten Sinne: physisch, psychisch, moralisch, sozial. Jene Stadt kann nicht unser Traumbild sein, in der seichtes, Musikantenstadl-Leben auf Kosten oben genannter

also Unterschiede, spürbar. Fremde Fassaden werden zur Harmonie von Waagund Senkrechten, von Mauerkörpern und Figurenschmuck. Wir sind fasziniert und hätten doch daheim ähnliche, wenn auch bescheidenere Sensationen vor der Haustür. Sie müssten nur einmal bewusst wahrgenommen werden. Bei einer solchen Mini-„Expedition“ (im Sommer besteht dazu ja oft die gute Gelegenheit mit unserem Karl Amtmann/Dieter Raidl vom Museumsverein!) zeigt sich, dass auch unsere Stadt einige Kostbarkeiten zu bieten hat. Da begreifen wir vielleicht auch den Unterschied zwischen kalten Zweckbauten gegenüber alten Bürgerhäusern (Pfeilburg) die eigentlich einmal weggerissen werden sollten und durch beherzte Bürger gerettet wurden (Natürlich wäre moderne Architektur im Spannungsfeld mit alter Bausubstanz ebenso interessant!).

re Hallen? Tralala… Euros zu Konzernen, fließen da in bar, so wie eh schon immer – Alles sonnenklar?“

Und währenddessen zeigt sich die Stadt „heroben“ von ihrer anderen, lieblicheren Seite mit Schanigärten und feinen Speisen, bestes Eis, Kaffee oder preisgekröntem, regional-gebrautem Bier. Innenhöfe, Plätze, Brunnen und kreative Geschäftchen beweisen, dass es auch anders sein kann, „mit“ und „für“ ein harmonisches Ortsbild (z.B. die Rückführung des alten Feuerwehrturmes von VP GR-Jost und früher schon die alte Bibliothek durch hohen, finanziellen Aufwand). Oder durch Bauten, die immer wieder neu erscheinen, obwohl wir sie schon viele Male gesehen haben: zB. Pfeilburg, Rathaus mit Tordurchfahrt, Musikschule, Stadt-Bibliothek, Kommende oder Augustinerkirche, sowie die alten Bürgerhäuser usw. Auch eine Straße, ein

Passwort „Fürstenfeld“

Neue Visionen für eine alte Stadt Funktionen in Gang gesetzt und ausgebaut, gleichzeitig aber wesentlich andere kulturelle Bereiche vernachlässigt werden. Wo Wohnungen im Nachbarort- und -land gesucht werden müssen, weil es sie für Junge hier nicht gibt oder bisher gab oder unerschwinglich wurden. Dabei ist die, von einem Italiener (Domenico dell‘ Allio) geplante Stadt mit seinem Hauptplatz samt den Straßen und Gässchen die zu letzerem führen, eine architektonisch schöne „italienische“ Stadt. Ähnlich „mediteran“ ist das Wetter - zumindest im Sommer. Nur wenige „sehen“, erkennen das und sind sich dessen bewusst: Eine Stadt die Charme und Seele hat, wie zum Trotz gegen temporärer FUZO-Verweigerung durch unsere Provinzkaiser. Als Touristen in einer fremden Stadt gehen uns oft und leichter die Augen auf. Wir bestaunen kulturelle Details, pilgern geduldig zu Sehenswürdigkeiten und lassen uns gehörig beeindrucken. Auf einmal werden dort die unscheinbarsten Details, Essensgewohnheiten, Veranstaltungen, Seite 10

Und man wird bei unserer Ortsrandgestaltung nachdenklich, wenn man sieht, wie in den letzten Jahrzehnten eine ehemalige „Umfahrung“ oder jüngst der OMV-Kreisverkehr, durch unsere „Ortsbildhirsche“ mit Zig-Reklametafeln „zugeschissen“ wurde. So pervers, dass sich selbst für DI Hans Rauer Gestaltungswünsche als obsolet erübrigten. Ist das wirklich Fortschritt? Sind wir aufgestiegen oder abgestiegen? Undenkbar ist dergleichen in echten Kulturnationen wie England, Frankreich und Norditalien. Müssen wir deswegen immer einmal zum Urlaub dorthin und damit raus aus unserem „Ortsbild“ ? Der Phantasie einer „an sich“ armen Zeit weicht hier die Geschmackslosigkeit unserer seelenlosen, materiell-reichen Zeit. Ein anonymkapitalistisches Schachspiel hält hier bei uns ihr adäquates Heimspiel, wie in einem Mikrokosmos aber vor Ort: „Halle

hin Halle her, siedeln fällt hier niemand schwer, Geld ist Wurscht, Platz ist da, lee-

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Durchgang (z.B. Pfeilburg) ein Platz wo entlang zu gehen oder zu überqueren uns immer wieder Vergnügen bereitet. Da können wir uns, vielleicht unbewusst - wie es so schön heißt – oft nicht „satt sehen“. Aber dann kommt plötzlich ein rot-weiß-roter Schranken (falls die Eisenbahn kommt?) hinter dem BH-Gebäude oder vor dem Kindergarten (und vielleicht später einmal sogar am Hauptplatz) oder ein Brunzbuschen im Betontrog in der Hauptstraße, statt zweckmäßigere Straßen Poller oder Zusatz/Hinweistafel. Das ist Ortsbildkotze! So zeigt sich Fürstenfeld vielgestaltig: als unfreundlich gemachtes Einkauf & Konsum-Monster „unten“, aber auch als Jungbrunnen „trotz“ einer alten Stadt „heroben“. Sie kann nur so menschenfreundlich sein, wie wir sie machen und nützen. Wir raten unseren Lesern, sich unsere Innenstadt einmal genauer und bewusster anzuschauen. Dann verstehen Sie auch uns „FürstenFelder“. www.der-fuerstenfelder.at


Stadtbild

„Da ging ich, in mich gekehrt, durch das gewölbte Tor. Warum, dachte ich, sinkt wohl das Gewölbe nicht ein, da es doch keine Stütze hat? Es steht, antwortete ich, weil alle Steine auf einmal einstürzen wollen – und ich zog aus diesem Gedanken einen unbeschreiblich erquickenden Trost, der mir bis zu dem entscheidenden Augenblicke immer mit der Hoffnung zur Seite stand, dass auch ich mich halten würde, wenn alles (Heinrich von Kleist im Jahre 1800) mich sinken lässt.”

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Behörde/Stadtleben

Die Todesfalle

Als gefährlich gilt der Rad-, Läufer und Fußübergang bei der Feistritzbrücke neben dem Innerhofer Getränkemarkt. Ein Unfall im Juli bezeugt das. Wann entschließen sich unsere Gemeinde-Verantwortlichen den Übergangsstreifen farblich zu kennzeichnen oder mit Hinweistafel zu versehen. Der „FürstenFelder“ würde die Kosten der Farbe übernehmen. Bitte rasch!

Der Auftritt einer „jungen Dame“

Vorbildlich reagiert - im Gegensatz zur Stadtverwaltung - die Bezirksbehörde auf die Kommentierungen und „Auseinandersetzungen mit dem Leben“ (Schule, NR-Schutz etc.) durch den „FürstenFelder“. Da könnten die Aufmerksamkeitsdefizitären Stadtverantwortlichen Anstand und Korrektheit lernen…

Im Theater kann der Geist verreisen. Wir spielen mit Möglichkeiten und Visionen. Die Imagination kann uns überall hin(ver)führen. Zugleich war Theater immer der Spiegel der Gesellschaft. Das bewies kürzlich die „zeitlos“ tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt „Der Besuch der alten Dame“, aufgeführt von der Theatergruppe des BG/BRG in der Stadthalle. Regie Mag. Beate Kospach bzw. Bühnenbild Dieter Kospach und Gerti Hütter, die Choreinlage studierte Regina Potzmann ein. „Geld gegen Gerechtigkeit“ und Menschlichkeit bis hin zum Mord, subtil-zeitlos wie im echten, realen Leben. In die Rolle der „reichsten Frau der Welt“ schlüpfte dabei die überaus talentierte Dietrun Schalk. Ein Talent und ein Fürstenfelder Name, den man sich schon einmal merken sollte. Haribo Seite 12

Eiliger und „zeitgemäßer“ Rückschlag für Allianz ÖVP-Linkskurs? S7 Gegner Selbst der ehemalige HS-Direktor Majcen sprach von einem neuen Zeitalter in der Schulgeschichte der Stadt, wenn die „Neue Mittelschule“ im Gegensatz zu vielen anderen Standorten des Landes bereits in diesem Schuljahr gestartet wird. Auch Bgm. Gutzwar spricht bei der, ursprünglich von den „Roten“ erkämpften Schulform, von einer „zeitgemäßen Art“ des Unterrichts. So schnell kann es also gehen, wenn man nur will (Siehe dazu „Der FürstenFelder Nr.3/Seite12! Online der.fürstenfelder.at). Ob die ehemalige SLÖ-Mitgliedschaft des künftigen Direktors der Neuen Mittelschule, Gerhard Jedliczka, damit nicht doch ganz für die Katz‘ war?

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Frechdachs

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Vom VfGH aufgehoben (B 254/11)wurde die Möglichkeit, über den UVS das geplante Bauvorhaben S7 mit aufschiebender Wirkung - zumindest - zu verzögern. Damit kippte ereine Wiedereinsetzung in die Berufungsfrist, mit der das Verkehrsministerium den Weg zum Umweltsenat freimachen wollte. Der Verwaltungsund der Verfassungsgerichtshof haben (wieder einmal!) einander in einer Weise widersprochen, die in diesem Fall keinen juristischen Ausweg offen lassen dürfte.Bedauert wird, dass keines der Höchstgerichte den EU-Gerichtshof um eine Vorabentscheidung ersucht hat. Laut ASFINAG soll nun die verheerende Transitschneise Anfang 2012 zu bauen begonnen werden. Robin Wut www.der-fuerstenfelder.at


Stadt- und Genussleben

Sam r stag tlberg 10. S 2011 eptem ber 14:0 0 Kor babg ab und e zwisc h 13:3 0 Vo en 12:3 0 rort

(Bei Schlechtwetter am Sonntag den 11. Sep.; Bekanntgabe auf facebook)

Picknick in der Stadt E

Musikalisch wird die Versteigerung umrahmt von Anna Schabhüttel (Gesang) und Sebastian Lackner (Gitarre)

Die FürstenFelderIn und GR Otti Brandweiner laden (nach einer Idee aus der Serie Gilmore Girls) zu einem Picknick in unserer Stadt. Jede Dame, egal ob vergeben oder nicht, ist aufgerufen, einen Picknick-Korb zusammenzustellen und diesen dann versteigern zu lassen. Bieten dürfen nur die Männer! Ob die Dame dann mit dem Mann auch Picknicken geht, ist ihre Entscheidung, nämlich ob sie sich dann zu erkennen gibt. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn jeder Korb eigens markiert ist (z.B.: Eine blaue Schleife, rote-herzförmige Sonnenbrille mit weißen Punkten oder Blumenverzierung drauf oder den Korb nur mit Fair-Trade-Produkten füllen), sodass der Mann auch den Korb seiner herzallerliebsten Dame erkennt.

Franz was here!

Die Einnahmen aus dieser Auktion kommen der Hüft-Operation von Attila Krafcsik aus unserer Partnerstadt Oberwischau zugute.

Eine kleine Szene hat sich in den letzten Jahren am Rudersdorfer Badesee gebildet: Vorbeikommende Radfahrer, Erwachsene, Kinder und Jugendliche aus allen Windrichtungen - besonders viele aus Fürstenfeld - besuchen den idyllischen Badeort mit den kleinen, versteckten Plätzchen, einer FKK-Bucht, sowie einer Mini-Halbinsel. Zwei jüngst sanierte Stege, gepflegter Rasen und eine funktionierenden Müllentsorgung ermöglichen diesen idyllisch-pittoresken Badebetrieb seit Jahrzehnten. Eine junge, kreative Szene jongliert, schwingt von Bäumen, tanzt über Seile oder musiziert zwischen den Zitterpappeln des Ufers. Das Schwimmen zwischen oder neben den Seerosen, vor manchmal tangierenden Entenfamilien oder kleinen Schlangen, im Chor durch quakende Frösche oder, wenn man Glück hat, auch neben vorbeisausenden Eisvögel, kann zum einmaligen, chlorfreien Naturerlebnis werden. Haribo

Wieder Offen:

Buschenschank Buschenschank

Urschler Urschler

in Speltenbach

„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“ –

mit diesen Versen beginnt die „Winterreise“, einer der bekanntesten Liederzyklen der Romantik, mit dem Schubert eine Darstellung des existentiellen Schmerzes des Menschen gelang. Verständlich, knapp zuvor, verweilte er in unserer Stadt. Alles klar? (Fanz Schubert besuchte im Jahre 1827 Fürstenfeld und verweilte 2 Tage im alten Rathaus) www.der-fuerstenfelder.at

Otmar Brandweiner Gemeinderat

Der alternative Naturtipp

19.Aug. bis 4.Sept. Täglich ab 15 Uhr Kein Ruhetag!

Original „Uhudler“ Weinblatt/Sorte Clinton

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Leserbriefe

Nütze diese Plattform und schreibe uns an: leserbriefe@der-fuerstenfelder.at

Leserbriefe - Fürstenfeld (fast) unzensuriert Jede Meinung ist gefragt: http://www.der-fuerstenfelder.at/forum/index.php

Leserreaktion Weniger Abfälle sollen seit unserem letzten Bericht im Türkenbrunnen landen: Herr Fiedler führt das auf den Artikel im 4. „FürstenFelder“ zurück. Weiters machte er uns darauf aufmerksam, dass es sich bei den nach Schießscharten aussehenden Gucklöchern beim Haus „Dr. Ruda“ (Bericht „Die weiße Perle“) eventuell um sogenannte „Pestlucken“ handeln könnte. Das Essen wurde damals durch diese Lücken gereicht, um als Überbringer nicht in Kontakt mit den anderen Menschen zu kommen, also dadurch eventuell angesteckt zu werden. Bekanntlich wütete die Pest auch in Fürstenfeld, was zwei Pestsäulen bei der Einfahrt in der Ledergasse (vor der Feistritz!), als auch der Ausfahrt aus Fürstenfeld, in Richtung Loipersdorf (schräg gegenüber Börny) dokumentiert. Apropos Türkenbrunnen: Dort traf der „FürstenFelder“ zufällig einen Besuch von Mansur Hasrati (Bericht in der letzten Ausgabe) aus Persien. So schließen sich Kreise. Mansurs Bekannter verweilte mehrere Tage in Fürstenfeld, bevor er wieder in sein Heimatland „Persien“ (dem heutigen Iran) zurückflog.

Anm.: Im islamistisch und reaktionären Iran-Regime gelten strenge Bekleidungsund Verhaltensvorschriften. Kopftuchkontrollen werden durchgeführt, die Fingernägel kontrolliert oder bei Autos mit Paaren nach der Heiratsurkunde gefragt. Burschen mit westlichen Frisuren oder gezupften Augenbrauen müssen entweder drastische Geldstrafen oder Gefängnisaufenthalte in Kauf nehmen. Für das Tragen von Sonnenbrillen berappt man in Teheran 30 Euro, ein zu kurzer Mantel kostet 48 Euro Strafe. Seite 14

Sehr geehrter Hr.“Grantler“,

mit regem Interesse habe ich, Jung Karlheinz, die letzte Ausgabe „Der Fürstenfelder“ gelesen, insbesondere Ihren Artikel (FUZO). Da Sie sich auch als Möblierungsexperte outen, wären diverse Unternehmen sicher froh, sich von Ihnen fachmännisch beraten zu lassen. In puncto „Schilderwald“, da „zufällig“ gerade unser Betrieb auf dem Titelblatt aufscheint, ich bezahle für diesen Grund an die Gemeinde Fürstenfeld, nur für den Fall, dass Sie in dem Irrglauben leben, es wäre gratis. OK. Was mir aber am meisten aufstößt, ist die Tatsache, dass es Leute gibt, die gerne denunzieren und Kommentare von sich geben, geistreich oder auch nicht, sei dahingestellt, aber zu feige sind ihren Namen darunter zu setzen. Wenn schon anprangern, dann bitte auch den Mut aufbringen und mit vollem Namen dazu stehen. Denn das hat mit seriösem Journalismus nichts zu tun oder gibt es in unserer Gesellschaft keinen Anstand und keine Ehre mehr. Ich verstehe dieses Schreiben als Leserbrief. Mit freundlichen Grüßen Jung Karlheinz, Betreiber eines Gastronomiebetriebes in Fürstenfeld, Sie dürfen raten, welcher.

Anm. der Redaktion: Unser aufmerksamer Leser, GH-Fröhlich Betreiber Jung, hat natürlich vollkommen Recht. Auch uns ist aufgefallen, dass es in unserer Gesellschaft „keinen Anstand und keine Ehre mehr gibt“, weshalb wir diese Zeitung ja gründeten. Ein besonders gutes Präzedenz-Beispiel und ein untrügerisches Zeichen dafür sind diese Bilder. So stellt sich unser Leserbriefexperte-Gastronom die „Freie Marktwirtschaft“ vor: Anrennen oder Aufprallen am Schanigarten-Mobiliar. Fast könnte man annehmen, Flächenteile der Stadt sind in Geiselhaft gewisser Gewerbetreibender oder stehen kurz vor deren Eroberung… (siehe auch Anfrage und Reaktion der Stadtgemeinde?)

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Mit dem Begriff Stadtmöblierung werden Objekte und Einrichtungen im öffentlichen Raum bezeichnet, im Gegensatz zu Gebäuden. Herr Jung könnte jedoch gerne einmal mit dem international anerkannten Stadt-Architekten und Fürstenfelder Hauptstrassenplaner „Boris Podrecca“ Kontakt aufnehmen und dabei selbst erfahren, wie entsetzt dieser über die heimische Möblierung ist! Komisch auch, dass diese Zeitung den Profi-Journalisten oder Akademikern besonders gut gefällt: „Ein

elegantes, munteres Blatt. Alle Achtung!“

(mehrfach ausgezeichneter KLEINE ZEITUNG Kultur-Medien Ressorleiter Frido Hütter im Frühjahr 2011) Vielleicht sollte Herr Jung doch lieber in seiner Küche bleiben und uns das Schreiben überlassen.

Antwort der Stadtgemeinde: Sehr geehrte Redaktion! Grundsätzlich ist es so, dass das „öffentliche Gut“ von den Geschäftsleuten für Waren-Präsentation bzw. für die Aufstellung v. Werbetafeln benützt werden kann. Dies muss selbstverständlich beim Stadtamt Fürstenfeld angemeldet werden, wofür auch gem. Tarifordnung f. Benützung öffentlichen Gutes eine Verrechnung erfolgt. Kriterien der Sicherheit, Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs müssen jedoch auch hier beachtet werden. Konkret bedeutet dies, dass Gehsteige für den Fußgängerverkehr mit einer Mindestbreite von 1,50 m freigehalten werden müssen. Ein „Hindernisparcour“, wie Sie sich ausdrücken, ist nicht zielführend, Hr. Jung wird diesbezüglich informiert bzw. veranlasst, die erforderlichen Bestimmungen einzuhalten. Mit freundlichen Grüßen. Andreas Schröttner

Euros sind der harte Kern unserer Zeitung und der kann durchaus noch härter werden: easybank KtNr.: 20011115-480 BlZ.: 14200 Danke! www.der-fuerstenfelder.at


Leserbriefe

Lesermeinung: Sehr geehrtes Medium „Der FürstenFelder“! Interessiert lasen wir (eine sportliche Golfer-Runde aus der Region) im letzten Fürstenfelder den Artikel „Im Dunkeln ist gut munkeln“ vom Verkauf der Therme Loipersdorf-Anteile unseres Präsidenten, Senator Depisch. Auch uns stößt diese ständige, „heimliche“ Vorgehensweise und der Umgang mit unseren Steuergeldern als sehr befremdliches Verhalten von Gemeinderäten und Bürgermeistern auf. Es ist gut, dass Ihre Zeitung diese Dinge ans Tageslicht brachte. Zum „Abverkauf“ der Thermen-Anteile passt deshalb ganz gut der seinerzeitige „VerkaufsDeal“ für eine „Geisterstadt“ auf einem Grundstück neben unserem Clubhaus. Ganze € 581.400.- waren der Erlös aus dieser „klugen“ Grundstückstransaktion (Kaufvertrag Grundbuch TZ 1462/03). Klug leider nur für den Verkäufer, unserem Präsidenten „DCM-Senator Depisch“, der schon immer eine feine Nase für gute Geschäfte und Geldvermehrung hatte. Die G.L.P. - Apparthotel ProjektierungsGmbH. hingegen ist längst im Konkurs, einige mysteriöse Anteilseigner sind irgendwo, vermutlich längst außer Landes. Das „blauäugig“, in die Grüne Wiese gestellte Projekt, welches nun zur Driving Range - „Aussichtsattraktion“ verkam und höchstens als Auffangsstätte verirrter Golfbälle dient, ist tot und es tut uns allen jedem Mal emotional weh, optisch mit diesem Anblick konfrontiert zu werden. Unser Präsident, auf diese Problematik

Geisterstadt

angesprochen, meint jedesmal „Jetzt gibt’s bald eine Lösung“, was nur Kopfschütteln hervorruft. Wir legen auch einige Fotos bei, möchten aber unerkannt bleiben, um weiterhin unbehelligt spielen zu können. (Namen der Red. bekannt) Anm. der Red.: Ins Gerede kam das Bauvorhaben seinerzeit auch deswegen, weil es angeblich der „S7“- Südvariante im Wege stand und, wenn natürlich auch alles supersauber ablief, bleibt die Frage, wer hat als Einziger verdient an der Sache? Diese Frage muss erlaubt sein. Senator Depisch kaufte die Grundstücke zu einem äußerst günstigen landwirtschaftlichen Preis und bleibt jetzt als einziger Verdiener übrig, was die Fantasie natürlich enorm beflügelt, aber das kennen wir inzwischen ja: „Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu“ und ein Schelm, wer

ihm vereinigen sich soziales Gewissen und wirtschaftliches Denken. Sie ergeben ein großartiges Gefüge…“ Mit dem wirtschaftlichen Denken hat er sicher Recht, dass „soziale Gewissen“ vereinigt momentan eher die Clubmitglieder… durch seine Unmutsverschuldung.

„Ich weiß nicht wo ich bin Lauf durch die Straßen Was ist hier gewesen? Die Geisterstadt beginnt Hier tief im Osten Wo ist alles Leben?“ („Clueso“ bürgerlicher Name Thomas Hübner ist deutscher Sänger, Rapper und Songwriter)

Impressum:

Liebe „FürstenFelder“! Vielen Dank für eure intelligenten und witzigen Beiträge. Selten so gelacht... Schwarze Löcher zählen zu den faszinierendsten Phänomenen im Weltall und ziehen anscheinend nicht nur Astronomen in ihren Bann. Als studierter Physiker und EX-Fürstenfelder in Wien, kann ich deshalb den Vergleich mit der politischen Stadtsituation gut nachvollziehen. Eine Freundin pflegte ihre Handtasche immer als „schwarzes Loch“ zu bezeichnen. Alles, was sie in die Tasche hineingab, verschwand spurlos. Ich konnte deshalb im politischen Kontext zu Fürstenfeld amüsiert und herzhaft schmunzeln. Nach der Allgemeinen Relativitätstheorie und wissenschaftlich erklärt, handelt es sich dabei aber um „Singularität“, also ein Loch in der Raumzeit. Eure Stadt wo meine Eltern leben, war früher einmal in der Zwischenkriegszeit, und das wird junge Fürstenfelder erstaunen, eine „rote Stadt“ mit Kämpfern gegen den Dollfuß AustroFaschismus samt einem roten Bürgermeister und Landtagsabgeordneten, die sich sehr für „sozialen Wohnbau“ (Weixelbergerhof!) einsetzten. Welcher heute, wie Sie schreiben, im „roten“ Burgenland und in Rudersdorf fortgesetzt wird. Natürlich ist das lange her (80 Jahre!) und erst vor kurzem haben US-Forscher massive schwarze Löcher veröffentlicht, die an die 13 Milliarden Jahre alt sein dürften. Nur als kleiner Hinweis , um sich etwas in Geduld zu üben… Name der Red. bekannt www.der-fuerstenfelder.at

dabei Bestimmtes denkt. Sogar LH Voves meinte noch vor einigen Monaten: „In

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Der Fürstenfelder gegründet 2010 – Erscheint zu jeder Jahreszeit (quartalsmäßig); Sondernummer möglich | Erscheinungsort A-8280 Fürstenfeld | Verlagspostamt A-8280 Fürstenfeld | Herausgeber und Medieninhaber (Verleger): Verein zur Förderung von Kunst, Kultur, Freizeit, Literatur und gesellschaftlichem Geschehen – Vertreten durch den Obmann und den Vereinsvorstand; Vereinssitz: Bogengasse 14; A-8280 Fürstenfeld; Redaktionssitz: Haubitzerstraße 25, A-8280 Fürstenfeld oder Weichenberg 10, A-7571 Rudersdorf; Internet: www.der-fuerstenfelder.at; E-mail: redaktion@der-fuerstenfelder.at. | Hersteller: Schmidbauer Druck GesmbH, Wallstraße 24, A-8280 Fürstenfeld | Auflage 4.000 Stück; Gratiszustellung an Haushalte der Stadtgemeinde Fürstenfeld (Postwurf A-8280); Exemplare vor Postwurfsendung für Spende von € 2,- erhältlich (Billiger als ein Krügerl!!!) | Leserbriefe sind gern willkommen, die Redaktion nimmt sich jedoch die Freiheit, diese im eigenen Ermessen zu kürzen; Leserbriefe bitte via E-mail an: leserbriefe@ der-fuerstenfelder.at .

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Topaktuell!

Kulturkampf

„Lauserzeit“ enthauptet?

„Kultur als Haltung gegenüber der Welt“,

diese kürzlich bei einem Gespräch von Hans-Magnus Enzenberger mit Gaston Salvator in einem Interview geäußerte Anschauung über eine zu verkommen drohende Kultursituation ist unisono eine, für Fürstenfeld zu übernehmende Feststellung. Und wenn dabei auch über die „Flucht der Gehirne“ diskutiert wurde, so könnte nichts treffender unsere stadtkulturelle Positionierung und kulturelle Ausrichtung benennen. Umgedeutet hieße das: „Flucht der Gehirne, aber die Körper sind noch in der Stadt geblieben…“ Unkultur als Augustini-Kultur, selbst Loipersdorf (u.v.a. Orte) macht mit GR-Franz Gether einstweilen zeitgemäßere, kulturelle Höhenflüge, während man hier bei uns mit „Skylight“, einen chronischen Dauerauftrag abgeschlossen zu haben scheint! Wie auch schon leidlich in unserer Gazette gewälzt, drohte unserem Stadt-Herzstück bis vor kurzem durch eine „hauptplatzierte“, lausige Emotionsvermittlung (ähnlich dem „Musikantenstadl“ als „neue Stadtkultur“) und durch unsere Ilztaler „Platzhirsche“, quasi zu einem vorzivilisatorisch-ähnlichen, musikalischen Erlebnispark zu verkommen. Diese Gefahr scheint abgewendet, die HNO-Ärzte können zuhause bleiben (die Hauptplatzüberdachung kommt zu teuer?!). Das „Schmalz-Event“ soll, wenn überhaupt, nun unten, auf dem Festplatz „Stadt“finden. Das Zeitgleich und parallel mit Fragmenten von Doppelbödigkeit durch „Wertschöpfung“ und „Kaufkraft“ durch volle Betten, aber eher zum Schaden für das Image und kulturelle Ansehen einer Thermenhauptstadt (spürbar über die Landesgrenzen hinaus) geplante „Erlebnis“ soll auch „nur“ mehr 3.000 statt wie bisher 10.000 Besucher anlocken. Na klar, Seminno Rossi soll schon „krank“ geschrieben worden sein. Und wenn Ihnen jetzt, „Ohrenschmalz-Versehrter“ Leser die Tasse Tee aus der Hand fällt, die noch immer zu zahlreichen, volksdümmlichen Musikantenstadl-Fans sind überwiegend ein Unterschichtenphänomen und wählt Strache. Der kulturpolitische Kollateralschaden wurde zwar abgemildert - aber Vorsicht! - wenn man zwischen dem 18. & 20. August neben dem Festplatz über die Kitschgrenze fährt, besteht wegen der Schmalzspur auf der leichten Kurve der Feistritz-Brücke, erhöhte Unfall-Gefahr… Zorro Seite 16

„Das kulturelle Niveau wird permanent runtergeschraubt. Kulturmacher sollen nicht zu den Menschen runtersteigen, sondern sie zu sich auf die Bühne raufholen. Irgendwann gefällt ihnen der Dreck, der ihnen vorgesetzt wird.“ (Erika Pluhar oft zu Gast im Schabhüttl)

Die Alternative

Apropos: So schön kann Abschied sein – die „Stoakogler“ gehen nach 43 Jahren in Pension! Und Pfarrer Brei will nun, nachdem er vom hohen Ross (Pferd) gefallen ist, doch kein „richtiger“ Schlagersänger werden, sondern im engsten Kreis (also vor’m Altar) singen, bzw. sich mehr um die Seelsorge kümmern…Ein ehrliches Danke!

für FürstenFelder mit Kulturanspruch: Zwei Konzerte über der Landesgrenze im pittoresken, denkmalgeschützten „Schabhüttl“ in Rudersdorf um € 10.-/pro Konzert. Also € 5,- billiger mit dem Stadtflucht-Ticket ! (Erhältlich unter 0664/93 73 950)

Lejtsim...

19. August 20 Uhr, GH Schabhüttl, Rudersdorf

Refrain Color

...ist ein Klezmer-Duo, bestehend aus Josef Lackner (Klarinette) und Günther Schöller (Akkordeon). Seit 2009 spielen die beiden Musiker unter dem Namen Lejtsim traditionelle Klezmer-Musik. Lejtsim waren Spielleute zur Zeit des Spätmittelalters und wirkten in den aschkenasisch-jüdischen Gemeinden entlang den Ufern des Rheins, Mains und der Donau. In Osteuropa nannte man im 18. und 19. Jahrhundert professionelle Musiker, die bei jüdischen Hochzeiten und anderen Festen spielten, stets Klezmorim. Ihre Musik war in erster Linie traditionelle Tanzmusik. Das 1. Set findet (bei gutem Wetter) im pittoresken Innenhof statt.

Weltmusik aus der Steiermark; Lebendig pulsierend und kraftvoll klingt die Musik der fünfköpfigen Band aus der süd-östlichen Steiermark, die in jedem Augenblick in die Stimmungen anderer Weltgegenden eintauchen kann. z.B. in jene des Balkans und des Orients bis hinüber nach Amerika. Bisweilen spürt man eine Art mys- 20. August 20 Uhr, GH Schabhüttl, Rudersdorf tischer Sehnsucht in ihrer Musik, melodiöses Feingefühl, geschmackvoll in onen, die man geläufig als „Weltmusik“ den Groove eingesetzt. „Refrain Color“ bezeichnet. brilliert mit den verschiedensten Farb- Die steirische Herkunft lässt sich nicht tönen und verleiht ihrer gleichnamigen leugnen, trotz der weltmusikalischen ersten CD diesen Anstrich. Die Musik Vielfalt, die gespielt wird; Sie schimmert dieser Band lehnt sich an die Traditio- durch in den Stücken, indem sie etwas nen verschiedenster Musikkulturen an von den Farben und der Weite der hügeliund schafft damit- ohne sie kopieren zu gen Landschaft wieder spiegelt. Mit dabei wollen- eine Synthese zwischen der ge- der Instrumentenbauer Stefan Weiss aus meinsamen Herkunft und jenen Traditi- Hartl!

Topaktuell! Topaktuell!

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Der Fürstenfelder - Nr. 5 - August 2011  

Fürstenfelds einzige unabhängige Stadtzeitung

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