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nkommen und staunen

Wer als Urlauber in Warnemünde schon des Öfteren zu Gast war, wird sich 2012 wundern, präziser ausgedrückt, er wird staunen. Es beginnt bereits an der Stadtautobahn. Das neue Kreuzungsbauwerk ist vollendet, und die letzten Restarbeiten werden bis zum Frühling fertiggestellt sein. Es ist das wohl größte Bauvorhaben der letzten 110 Jahre im Seebad. Noch vor wenigen Jahren hatte niemand an ein „Nordkreuz von Warnemünde“ geglaubt. Nicht einmal im Traum.

noch „erhalten“. Er wird voraussichtlich erst 2015 verschwinden. Noch vor der Brücke entfaltet der neu eröffnete „Stromblick“ sein Warnemünde-typisches Räucheraal-Aroma.

Nicht alle kommen auf vier Rädern

Im nördlichen Bereich des Alten Stroms wurden 2011 die Stege zu den Schiffen und Yachten „runderneuert“. Die längste Shoppingmeile Norddeutschlands am Warnemünder Alten Strom, lässt Modeliebhaber auch im Winter aufleben. Etwas weiter, im historischen Ortskern, präsentiert sich die uralte Alexandrinenstraße mit einem komplett neuen Straßen- und Fußgängerbelag. Schade nur, dass die alte Kastanie am Eingang zum nördlichen Straßenzug fehlt. Sie war leider nicht zu retten. Die Mühlenstraße mausert sich zwar, aber von einer bevorstehenden Sanierung ist noch immer nicht die Rede. Trotzdem ist sie mit ihren zahlreichen Geschäften und Restaurants irgendwie attraktiver geworden.

Wer mit dem Zug nach Warnemünde reist, schreitet über eine fast neue Bahnhofsbrücke in das Seebad. Die breiten Querrillen der Beplankung, in der viele Frauen mit hochhackigen Schuhen stecken blieben, sind verschwunden. Von dieser Brücke haben die Besucher auch im Winter einen phantastischen Ausblick auf den Alten Strom und den Fischmarkt. Der historische Bahnhofstunnel aus dem Jahre 1903 – er führt zum Seekanal und zum Passagierhafen – bleibt den Besuchern

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Die lange Strom-Shoppingmeile hat auch im Winter geöffnet

Der Warnemünder, Ausgabe 04 - 2011 | 11. Jahrgang  

Magazin für das Ostseebad Warnemünde

Der Warnemünder, Ausgabe 04 - 2011 | 11. Jahrgang  

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