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0 - 6 Jahre

Wegweiser für Eltern – von der Schwangerschaft bis zum Vorschulalter 2013/2014


Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe

www.karlsruhe.de/Zoo

www.infoverlag.de Foto Chinaleopard: Zindl

immer ein Erlebnis


lltern tern & K ind iin nK arlsruhe Kind Karlsruhe WEGWEISER FÜR ELTERN – von der Schwangerschaft bis zum Vorschulalter 2013/2014


Inhaltsverzeichnis

VORWORT

INHALTSVERZEICHNIS Hallo,

hast du gewusst, dass es in Karlsruhe ungefähr 17.000 Kinder unter 6 Jahren gibt? Nein? Ich auch nicht. Ich heiße Nelli, bin 3 und gehöre auch dazu. Und weil es von uns Kindern hier sooo viele gibt, ist hier in Karlsruhe immer richtig was los. Es gibt gaaanz viele Angebote extra für uns Kinder und auch für die Mamas und Papas, Omas und Opas...: Man kann hier ins Kindertheater gehen, Malkurse besuchen, Musik machen, Ziegen füttern, schwimmen gehen und noch viel mehr. Und es gibt ganz viele Kindergärten. Ich bin dort auch jeden Tag und es macht mir riesigen Spaß, mit meinen Freunden zu spielen. Mein Papa hat das alles mal aufgeschrieben. Er hat gesagt, dass es in Karlsruhe eine Broschüre geben müsste, wo alles drin steht, was es hier so gibt. Und dann hat er sie einfach gemacht. Und jetzt kannst du das alles nachlesen. Und du kannst dir die Anzeigen anschauen, die hier drin sind – da hast du noch mehr Info...Infor... Informationen, sagt mein Papa. Er hat sich gefreut, dass so viele Leute mitgemacht haben und mitgeholfen haben, damit in „Eltern & Kind“ alles steht, was wichtig ist für Familien. Und jetzt viel Spaß beim Lesen! Vielleicht treffen wir uns ja mal beim Tiere füttern, im Turnen oder auf dem Spielplatz? Viele Grüße

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Schwangerschaft & Geburt 4-13 Entwicklung des Babys im Mutterleib | Vorsorgeuntersuchungen | Schwangerenberatung | Mutterschutz | Erstausstattung fürs Baby | Geburt | Wickeln und sicherer Schlaf

Urkunden, Finanzen & Co. 14-16 Behördengänge, Vergünstigungen und Finanztipps

Gesundheit 17-27 Die Vorsorgetermine U1 bis U9 | Kinderärzte | Impfungen | Kinderärzte Krankheitssymptome deuten und behandeln | Homöopathie | Not- und Krankheitsfälle | Gesunde Zähne

Sicherheit 28-31 Sicherheit im Auto und auf dem Fahrrad | Geschützt im Haushalt Sicherheit im Garten | Sicheres Spielzeug

Ernährung 32-36 Stillen und Säuglingsnahrung | Beikost | Trinken

Alltag mit Kindern 37-51 Meilensteine im Kinderleben | Förderangebote | Spielen, malen, kneten, basteln, lesen und Co. | Kindergeburtstag | Kleidung und Schuhe | Mobil mit Nachwuchs | Rat und Hilfe in schweren Zeiten

Kinderbetreuung 52-55 Betreuungsmöglichkeiten für Babys und Kleinkinder – von der Krippe bis zur Leihoma | Wissenswertes rund um den Kindergartenstart

Kultur mit Kindern 56-61 Kulturelle Angebote für Familien mit Kleinkindern

Freizeit mit Kindern 62-75 Ausflüge und Kurztripps | Urlaub

Impressum 75 Nützliche Nummern 76 Telefonnummern, die weiterhelfen


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Schwangerschaft & Geburt

WILLKOMMEN IM LEBEN!

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Faszinierende Entwicklung im Mutterleib Der Schwangerschaftstest zeigt eindeutig positiv – für die meisten werdenden Eltern bedeutet das Freude pur. Und dennoch macht sich Unsicherheit breit: Was ist jetzt zu tun? Was passiert im Mutterleib? Schaffen wir das alles? Was müssen wir beachten, um unserem Kind den bestmöglichen Start ins Leben zu bieten? Und wie geht es dann weiter, wenn das Baby erst mal da ist? Am Ende der 5. Woche schlägt bereits das Herz des wenige Millimeter großen Embryos, ab der 8. Woche ist dies auch im Ultraschall zu sehen. Am Ende der 12. Woche ist der Fötus schon rund 6 cm lang und wiegt ca. 15 g – ein richtiger kleiner Mensch, der sich auf das Leben außerhalb des Mutterleibs vorbereitet. Um Sicherheit von Anfang an zu gewährleisten, begleiten Frauenärzte und/oder Hebammen die werdende Mutter. Bis auf die Ultraschalluntersuchungen können sie alle Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft von ihrer Hebamme machen lassen – dazu gehören Fragen nach der Befindlichkeit der Schwangeren, Gewichts- und Blutdruckmessungen, Urin- und Blutuntersuchungen, Feststellen und Kontrolle der Lage und Größe des Kindes sowie die Kontrolle der Herztöne des Kindes. Für diese Begleitung durch die Schwangerschaft können sie aus-

Tätigkeiten einer Hebamme Betreuung des Kindes nach der Geburt: Körper- und Nabelpflege, Ernährungsberatung und Hilfe bei Blähungen, Blutentnahme für den Stoffwechseltest, Hilfe bei Hautveränderungen und anderen Problemen. Betreuung der Mutter: Beratung bei Kinderwunsch, Hilfe bei Beschwerden oder Wehen ab positivem Schwangerschaftstest, Vorsorgeuntersuchungen, Beratung zu Ernährung, pränataler Diagnostik, Wunschkaiserschnitt, Leben mit dem Neugeborenen und zu jedem anderen Thema rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, Begleitung bei und nach Fehl- oder Totgeburt, Beratung bei seelischen und körperlichen Veränderungen, Beobachtung und Unterstützung der Rückbildungs- und Heilungsvorgänge, Hilfe beim Stillen und bei Stillproblemen sowie Anleitung zur Rückbildungsgymnastik. Außerdem können Kontakte zu Rückbildungskursen, Stillgruppen, Beratungsstellen, Gesprächskreisen und Selbsthilfegruppen für Frauen und Kinder vermittelt werden. Hebammen in Baden-Württemberg: www.hebammen-bw.de

schließlich zum Frauenarzt, ausschließlich zur Hebamme oder abwechselnd zu beiden gehen. In allen Fällen trägt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten. Natürlich finden die werdenden Eltern bei den Untersuchungen Antworten auf die vielen Fragen, die ihnen jetzt durch den Kopf schwirren. Der Arzt/die Hebamme berät zu den Themen Alkohol, Zigaretten und Drogen, gibt Tipps zu Ernährungs- und Verhaltensweisen, die Mutter und Kind jetzt gut tun. Gerade in den ersten Schwangerschaftswochen kämpfen viele Frauen mit klassischen Beschwerden – Übelkeit, Müdigkeit, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen. Alle Untersuchungsergebnisse werden in den Mutterpass eingetragen, den der Frauenarzt/die Hebamme bei der ersten Mutterschafts-Vorsorgeuntersuchung ausstellt. Dieses hellblaue Büchlein ist ein wichtiges Dokument, das werdende Mütter stets bei sich tragen sollten. Hier sind alle Labor- und Untersuchungsergebnisse, persönliche Risiken, die Entwicklung des Kindes und vieles mehr aufgeführt – im Notfall und wenn der Geburtstermin bevorsteht wichtige Daten für Ärzte und Hebammen. Die Vorsorgeuntersuchungen finden anfangs alle 4 Wochen statt, ab der 32. Woche kontrolliert der Arzt/die Hebamme zweiwöchentlich die Entwicklung des Babys. Wird der Geburtstermin überschritten, wird die Schwangere jeden zweiten Tag zur Untersuchung gebeten. Ab der 28. Schwangerschaftswoche wird bei den meisten Ärzten/Hebammen bei jeder Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung ein CTG geschrieben – dies dauert etwa 30 Minuten. Während der Schwangerschaft gibt es drei Ultraschalltermine, die von den gesetzlichen Krankenversicherungen empfohlen und vom Frauenarzt durchgeführt werden: > 9.-12. Woche: Der Arzt kontrolliert den Sitz der Fruchthöhle, Bewegungen, Größe und Herztätigkeit des Embryos. Zudem wird hier der errechnete Geburtstermin überprüft. > 19.-22. Woche: Bei diesem Termin werden vor allem die Organe und die Fruchtwassermenge sowie der Sitz des Mutterkuchens kontrolliert. > 28.-30. Woche: Beim dritten Termin liegt das Hauptaugenmerk auf dem Wachstum des Babys.


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Wer möchte, dass der Frauenarzt diese Untersuchungsmethode öfter anwendet, kann dies im Rahmen der Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) in Anspruch nehmen. Diese bieten Ärzte ihren gesetzlich krankenversicherten Patienten gegen Selbstzahlung an. Darüber hinaus gibt es weitere Untersuchungen, die von Ärzten (zum Teil auch von den Hebammen) angeboten werden, deren Kosten die gesetzlichen Krankenkassen aber nur zum Teil oder bei bestimmten Indikationen übernehmen. Die Methoden der vorgeburtlichen Diagnostik, deren Ziel das Erkennen von Fehlbildungen und Erkrankungen des Kindes ist, werden ständig weiter entwickelt. Hierzu gibt es umfangreiches Informationsmaterial, auch die Krankenkassen-Berater stehen Rede und Antwort.

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Von der Eizelle zum Baby 1.-8. Woche: 3-4 Tage nach der Befruchtung nistet sich die Eizelle in der Gebärmutter ein. In der 4. Woche ist der Embryo 1,5 bis 3 mm lang, das Herz schlägt, die Organe werden angelegt. In der 5. Woche sind Hände und Füße als Knospen zu erkennen. Am Ende des 2. Monats nehmen die Ohrmuscheln ihre endgültige Form an und der Herzschlag ist im Ultraschall erkennbar. Der Embryo ist vom Schädel bis zum Steiß ca. 3 cm groß. 9-12. Woche: Das Gesicht ist zu erkennen, die Wirbelsäule entwickelt sich und die Fingernägel beginnen aus dem Nagelbett zu wachsen. In der 12. Woche wiegt der Fötus rund 15 g und misst etwa 6 cm. 13.-16. Woche: Mitte des 4. Monats macht der Fötus eifrig Atemübungen und wird immer lebhafter. In der 16. Woche misst er ca. 14 cm und sein Herz pumpt bereits ca. 25 Liter Blut pro Tag. 17.-20. Woche: Das Baby hat nun einen eigenen Blutkreislauf, wird aber immer noch über die Plazenta und die Nabelschnur von der Mutter mit Nährstoffen versorgt. In der 20. Woche ist das Baby etwa 19 cm lang, die ersten Bewegungen sind zu spüren. Rund 430 g wiegt es nun. 21.-24. Woche: Das Baby kann seine Umwelt akustisch wahrnehmen, es macht Purzelbäume, lutscht am Daumen und trinkt Fruchtwasser. Manchmal spürt man ein regelmäßiges Pochen – es hat Schluckauf. Die Wimpern bilden sich, die Knochen werden allmählich fester. Am Ende des Monats wiegt es rund 820 g bei einer Länge von 23 cm vom Schädel bis zum Steiß.

Einblicke in Babys kleine Welt sind per Ultraschall möglich. Zu diesen Untersuchungen zählt beispielsweise die Suche nach ausreichend vorhandenen Toxoplasmose-Antikörpern. Frauen ab 35 Jahren wird eine Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung) angeboten, die zwischen der 15. und 17. Woche durchgeführt wird. Daneben gibt es die Chorionzottenbiopsie (Gewebeentnahme aus dem kindlichen Anteil des späteren Mutterkuchens, ab der 11. Schwangerschaftswoche) und die Cordozentese (Blutprobe aus der Nabelvene des Fötus, ab der 18. Woche). Per Ultraschall kann der Arzt auch die Dicke der Nackenfalte des Kindes messen (12. bis 14. Woche), zusammen mit dem Alter der Schwangeren lässt sich so ein statistisches Risiko errechnen, ob beim Kind eine der drei häufigsten Chromosomen-Anomalien vorliegt. Ein gleichzeitiger Bluttest liefert zusätzliche Hinweise – zusammen werden diese beiden Untersuchungen ErsttrimesterScreening genannt. Beim Triple-Test wird in der 16. und 17. Woche anhand dreier Blutwerte die statistische Wahrscheinlichkeit für ein Down-Syndrom

25.-28. Woche: Das Baby legt sich eine Fettschicht zu, die es später wärmen soll. Es ist jetzt 25 bis 27 cm lang. Sein Hörsinn entwickelt sich weiter, die Augenlider können sich jetzt öffnen und schließen. 29.-32. Woche: Die Pigmentierung der Augen ist noch nicht abgeschlossen. Deshalb sind sie in dieser Entwicklungsphase zumeist blau. Die endgültige Augenfarbe stellt sich erst ein, wenn die Augen einige Wochen dem Licht ausgesetzt sind. Das Baby wird nun ruhiger, der Platz in der Gebärmutter beengter. Ende des Monats wiegt es etwa 2.200 g. 33.-36. Woche: Das Baby ist nun rund 2.900 g schwer und etwa 34 cm lang vom Schädel bis zum Steiß. 95 Prozent aller Babys gehen nun in Startposition für die Geburt – mit dem Köpfchen nach unten. 37.-40. Woche: Das Baby ist bereit für die Welt „da draußen“. 75 Prozent der Babys kommen übrigens vor dem errechneten Geburtstermin auf die Welt, 20 Prozent lassen sich mehr Zeit.


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oder einen Neuralrohrdefekt errechnet. Zu Beginn der Schwangerschaft wird die Schwangere auf eine Infektion mit Chlamydien hin untersucht. Ein Glukose-Belastungs-Test zwischen der 24. und 28. Woche kann Aufschluss geben, ob die Gefahr einer Schwangerschaftsdiabetes besteht. Bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen kommt die Doppler-Sonografie zum Einsatz, bei der der Arzt die Blutgefäße untersucht. Faszinierende Bilder aus dem Mutterleib bietet die 3- oder 4-D-Ultraschalltechnik. Ein entsprechendes Gerät finden Patienten heute immer häufiger in den Arztpraxen. Meist können die werdenden Eltern diese Aufnahmen auf CD gebrannt mit nach Hause nehmen.

ALLTAG MIT BABYBAUCH

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Schwangerenberatung Nicht immer löst eine Schwangerschaft Freude aus. Wenn die finanzielle Situation nicht gerade rosig ist, die Frau mitten in der Ausbildung steckt, der Partner ein Kind nicht akzeptiert, die Partnerschaft schon zerbrochen ist oder die Möglichkeit einer Behinderung besteht, kann sie Ängste, Sorgen und Unsicherheit hervorrufen. Qualifizierte Beratungsgespräche können Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und neue Perspektiven eröffnen. Landratsamt Karlsruhe | Gesundheitsamt | Beiertheimer Allee 2 76137 KA |  0721/936-5904 oder -5903  schwangerenberatung@landratsamt-karlsruhe.de pro familia | Amalienstraße 25 | 76133 KA  0721/92 05 05  www.profamilia.de Diakonisches Werk | Stephanienstraße 98 | 76133 KA  0721/167-264  www.diakonie-karlsruhe.de Sozialdienst katholischer Frauen Akademiestraße 15 | 76133 KA  0721/91 37 50  www.skf-karlsruhe.de Viele hilfreiche Informationen und Tipps rund um die Schwangerschaft und die ersten Monate mit dem Baby gibt es auch unter www.schwanger-info.de

Bundesstiftung Mutter und Kind Wenn schon während der Schwangerschaft klar ist, dass nach der Geburt wegen einer Notlage das Geld nicht reichen wird, können sich Schwangere an die Bundesstiftung Mutter und Kind wenden. Der Antrag auf finanzielle Unterstützung wird bei einer regionalen Schwangerenberatungsstelle gestellt. Man sollte sich rechtzeitig um einen Termin bemühen, da die Gelder vor der Geburt beantragt werden müssen. Die Mittel werden unter anderem für die Erstausstattung des Kindes, die Weiterführung des Haushaltes, die Wohnung und Einrichtung sowie für die Betreuung des Kleinkindes gewährt. Die Höhe und Dauer der Hilfe richten sich nach den persönlichen Umständen der Antragstellerin.  www.bundesstiftung-mutter-und-kind.de

Während dem Mutterschutz gelten andere Regeln Ein Kind ist unterwegs – und wie geht’s jetzt im Alltag weiter? Viele Fragen stellen sich: Wann muss der Chef unterrichtet werden? Darf ich noch nach 22 Uhr arbeiten? Und wie sieht es mit dem Heben von schweren Gegenständen aus? Sobald der Frauenarzt die Schwangerschaft feststellt und die Frau ihren Arbeitgeber von den „anderen Umständen“ unterrichtet, greift das Mutterschutzgesetz. Alle Frauen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, genießen während der Schwangerschaft und nach der Geburt einen besonderen Schutz. Grundsätzlich schützt das Mutterschutzgesetz (MuSchG) die schwangere Frau und Mutter vor Kündigung und in den meisten Fällen auch vor vorübergehender Minderung des Einkommens. Darüber hinaus regelt es, was die Gesundheit der (werdenden) Mutter und des Kindes beeinträchtigen könnte – Arbeitszeiten, Arbeitsbelastung, das Verhalten beim Umgang mit gefährdenden Stoffen und vieles mehr. Wichtig: Die Bescheinigung des Frauenarztes muss dem Arbeitgeber vorgelegt werden. Darin ist der mutmaßliche Tag der Entbindung aufgeführt – und das ist wichtig für den Start der Mutterschutzfrist. Diese beginnt grundsätzlich sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet regulär acht Wochen, bei medizinischen Frühgeburten und Mehrlingsgeburten zwölf Wochen nach der Entbindung. Bei vorzeitigen Entbindungen verlängert sich die Mutterschutzfrist nach der Geburt um die Tage, die vor der Entbindung nicht in Anspruch genommen werden konnten. Somit haben alle Arbeitnehmerinnen einen Anspruch auf eine Mutterschutzfrist von insgesamt mindestens 14 Wochen. Etwa sieben Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin stellt der Frauenarzt ein gelbes Formular aus, mit dem das Mutterschaftsgeld beantragt werden kann. Anspruch darauf haben alle erwerbstätigen Schwangeren, die bei einer gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig oder pflichtversichert sind. Nach der Vervollständigung des Formulars wird dieses bei der zuständigen Krankenkasse eingereicht und so der Antrag auf Mutterschaftsgeld gestellt.


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Das Mutterschutzgesetz regelt zudem, dass Ärzte ein Beschäftigungsverbot aussprechen können, wenn eine Weiterbeschäftigung das Leben und die Gesundheit von Mutter und Kind gefährden würde. In diesem Fall erhält die werdende Mutter ihren bisherigen Durchschnittsverdienst (Mutterschutzlohn). Auch während der Mutterschutzfristen vor und nach der Geburt sowie für den Entbindungstag sind die Frauen finanziell abgesichert, indem sie Mutterschaftsgeld von der gesetzlichen Krankenkasse plus einen Arbeitgeberzuschuss erhalten. Auch den nicht in der gesetzlichen Krankenkasse versicherten schwangeren Arbeitnehmerinnen muss ohne Kürzung des Arbeitsentgelts die Freizeit für notwendige ärztliche Vorsorgeuntersuchungen, die nur während der Arbeitszeit möglich sind, gewährt werden. Die Mutterschutzfristen und andere mutterschutzrechtliche Beschäftigungsverbote zählen bei der Berechnung des Erholungsurlaubs übrigens als Beschäftigungszeiten, für die anteilig Urlaubstage gewährt werden. Ein bisschen anders sieht es für privat versicherte Schwangere aus – sie erhalten keinen Tagessatz von der Krankenkasse, sondern stattdessen nur einmal 210 Euro vom Bundesversicherungsamt (Hotline 0228/619 1888,  www.mutterschaftsgeld.de). Der Arbeitgeber berechnet seinen Zuschuss aber so, als seien sie gesetzlich versichert und bekämen den üblichen Kassensatz. Unterm Strich erhalten privat Versicherte also etwas weniger als gesetzlich Versicherte. Die wichtigsten arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen: > Der Arbeitgeber muss für werdende Mütter, die bei ihrer Arbeit ständig stehen oder gehen müssen, eine Sitzgelegenheit zum Ausruhen bereitstellen. > Für Arbeitnehmerinnen, die bei ihrer Tätigkeit ständig sitzen, muss der Arbeitgeber Gelegenheit für kurze Unterbrechungen bieten. > Der Arbeitgeber muss für werdende Mütter Liegeräume einrichten. > Werdende Mütter dürfen nicht mit schweren körperlichen Arbeiten und nicht mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen ausgesetzt sind. > Arbeiten, bei denen regelmäßig Lasten von mehr als 5 kg oder gelegentlich Lasten von 10 kg von Hand gehoben oder befördert werden müssen, dürfen werdende Mütter nicht ausführen. > Akkord- und Fließarbeit sind verboten. > Werdende Mütter dürfen – von Ausnahmen abgesehen – nicht mit Mehrarbeit (über 8,5 Stunden pro Tag oder 90 Stunden in 2 Wochen), nicht in der Nacht zwischen 20 und 6 Uhr und nicht an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden. Weitere Informationen zum Mutterschutzgesetz, den Leistungen der Krankenkassen und zum Mutterschaftsgeld erhalten Sie beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter www.bmfsfj.de.

Das Baby isst und trinkt mit! Alles was das Baby für seine Entwicklung benötigt, kann es nur über die Mutter bekommen. Auf die richtige und ausgewogene Ernährung sollte also jetzt besonders geachtet werden. Ganz oben auf dem Speiseplan steht Eiweiß, gefolgt von Vitaminen, vor allem B-Vitamine, Vitamin C, A und D. An dritter Stelle stehen Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Kalzium. Ebenfalls erhöht ist der Bedarf an Jod, Phosphor und Fluor. Wichtig ist zudem eine ballaststoffreiche Ernährung, um den in der Schwangerschaft trägeren Darm auf Touren zu bringen. Schon vor der Schwangerschaft ist die Einnahme von Folsäure sinnvoll. Verzichten sollten Schwangere auf rohe Eier, rohes und geräuchertes Fleisch, rohe Milch und Rohmilchkäse, Alkohol, Innereien und Waldpilze. Nur in Maßen sollte Kaffee und schwarzer Tee genossen werden.


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JETZT GEHT’S LOS!

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Keine Angst vor der Geburt Lange Wochen des Wartens, Bangens und Hoffens liegen hinter den werdenden Eltern. Für die Mutter wird die letzte Zeit vor der Geburt immer beschwerlicher – der Bauch engt die Bewegungsfreiheit ein, das zusätzliche Gewicht belastet. Rückt der Geburtstermin in greifbare Nähe, werden die Eltern immer nervöser. Gut dran sind all die, die Ruhe bewahren und sich von allen möglichen kursierenden („Horror-“)Geschichten nicht verunsichern lassen. Jede Mutter erlebt die Geburt anders: Die eine spürt drei, vier Tage ständig leichte Wehen, ehe sie regelmäßiger und stärker werden und zur Fahrt ins Krankenhaus oder ins Geburtshaus mahnen. Die andere erlebt einen Blasensprung mit anschließenden Wehen direkt im FünfMinuten-Abstand. Für die eine Mutter fühlen sich Wehen wie Rückenschmerzen an, eine andere vergleicht sie mit einer Schmerzwelle, die sich im ganzen Körper ausbreitet. Es gibt nichts zu beschönigen: Wehen tun weh! Und dennoch ist für die meisten Frauen das Erlebnis Geburt einmalig, ganz besonders und eine Zeit höchsten Glücks – wenn sie das kleine Wunder, ihr Kind, endlich in den Armen halten dürfen! Frühzeitig sollten sich die werdenden Eltern Gedanken machen, wo der Nachwuchs das Licht der Welt erblicken soll. Eine Klinik bietet die Gewissheit, dass im Notfall sofort medizinische Hilfe für Mutter und Kind bereitsteht. Verläuft die Geburt ohne Komplikationen sind die Hebammen die wichtigsten Ansprechpartnerinnen und Begleiterinnen im Kreißsaal. Erst wenn es in die Austreibungsphase geht, ist in der Regel ein Arzt anwesend. In vielen Geburtskliniken gibt es auch Beleghebammen – freiberufliche Hebammen, die Kreißsaal sowie ärztliche und pflegerische Leistungen am Tag der Geburt nutzen können. Der Vorteil für die werdenden Eltern liegt darin, dass sie die Hebamme im Verlauf der Schwangerschaft schon kennen gelernt haben und dass sie während des gesamten Geburtsverlaufs und auch danach von ihr betreut werden. Sind eine Neugeborenen-Intensivstation und eine Kinderklinik an die Geburtsklinik angeschlossen, spricht man von einem Perinatalzentrum. So ist die größtmögliche medizinische und technische Sicherheit gewährleistet, weshalb etwa Früh- oder Risikogeburten hier am besten aufgehoben sind. Kaiserschnitte und schulmedizinische Schmerzbehandlung sind in der Klinik ebenfalls jederzeit möglich. Und nach der Geburt können sich die frisch gebackenen Mütter auf der Wöchnerinnenstation von der Geburt erholen. In Mainz stehen zwei Geburtskliniken zur Auswahl. Das Angebot an Kursen und Informationsveranstaltungen dieser Kliniken umfasst u.a. Infoabende mit Führungen durch Wochenstation und Kreißsaal, Geburtsvorbereitungs- und Säuglingspflegekurse, Hebammensprechstunden,

Stillberatung, Rückbildungsgymnastik, Wochenbettnachsorge und Babymassagekurse. Es empfiehlt sich, frühzeitig Kontakt mit Ihrer Wunschklinik aufzunehmen; einerseits, um die für Sie in Frage kommenden Kurse buchen zu können, andererseits um die bevorstehende Geburt in der Klinik anzumelden und die Aufnahmeformalitäten im Vorfeld zu erledigen. Gerade bei so genannten Risikoschwangerschaften ist die Vorstellung in einem Perinatalzentrum sinnvoll, damit bereits im Vorfeld Fragen geklärt werden können und bei der Geburt im Ernstfall ein Kinderarzt sofort anwesend ist. Ist der „Papierkram“ erledigt, können sich die werdenden Eltern ganz aufs Wesentliche – die Geburt – konzentrieren. Bei der Geburt im Krankenhaus werden die Paare in der Regel von angestellten Hebammen betreut. Möglich ist es nach Rücksprache jedoch häufig auch, eine freiberufliche Hebamme als Beleghebamme zur Geburt mit in die Klinik zu bringen. Sie begleitet die Geburt dann von Anfang bis zum Ende. Dies sollten Sie im Vorfeld abklären. Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr Diakonissenstraße 28 | 76199 KA  Anmeldung und Hebammensprechstunde: 0721/889-8333  Kreißsaal und Hebammen: 0721/889-2290  Sekretariat und Frauenklinik: 0721/889-2347  Wochenstation: 0721/889-2283  www.diak-ka.de Frauenklinik des Städtischen Klinikums Karlsruhe Haus S | Moltkestraße 90 | 76133 KA  Chefarztsekretariat: 0721/974-2401  Schwangeren-Ambulanz: 0721/974-2450  Entbindungsbereich: 0721/974-2440  www.klinikum-karlsruhe.com St. Marien-Klinik – Frauenklinik der St. Vincentius-Kliniken Edgar-von-Gierke-Straße 2 | 76135 KA  Anmeldung/Kreißsaal: 0721/8108-9245  www.vincentius-kliniken.de Wem eine Klinikgeburt zu technisch scheint, der ist in einem Geburtshaus gut aufgehoben. Hier können Schwangere ihr Kind auf möglichst natürliche Weise, also weitgehend ohne medizinische Hilfe mit viel menschlicher Zuwendung zur Welt bringen. In Geburtshäusern herrscht meist eine eher familiäre Atmosphäre, eine Notfallausrüstung steht natürlich bereit und die Zusammenarbeit mit umliegenden Kliniken bietet Sicherheit für den Ernstfall. Geburtshäuser haben keine Wochenstation, das heißt, dass Mutter, Vater und Kind etwa drei bis vier Stunden nach der Entbindung


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DAS ABENTEUER GEBURT

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Die Geburtsspezialistinnen

Möglichkeiten der modernen Geburtshilfe Noch ist die Geburt in weiter Ferne – und doch machen sich Eltern heute frühzeitig Gedanken, wo der Nachwuchs das Licht der Welt erblicken soll und was bei der Wahl der Klinik zu beachten ist. Annika Rennert und Jessica Bornhäuser, Hebammen an der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Diakonissenkrankenhauses Karlsruhe-Rüppurr, wissen Rat. Was sollten werdende Eltern bei der Wahl des Geburtsortes berücksichtigen? Die Mutter muss sich am Geburtsort ihres Kindes wohl und sicher fühlen. Das ist die wichtigste Voraussetzung für einen natürlichen Ablauf und ein positives Geburtserlebnis. Heutzutage haben Frauen einen ganz anderen Einblick in die Kreißsäle der Kliniken. Wir raten allen werdenden Eltern die Informationsmöglichkeiten zu nutzen und die Angebote der Kliniken wahrzunehmen. Die Schwangeren sollten die für sie wichtigen Fragen stellen, wenn möglich den direkten Kontakt zu Hebammen und Ärzten der Klinik suchen und vor allem auf ihr „Bauchgefühl“ hören. Gebären heute – welche Möglichkeiten haben Frauen? Wir raten den Frauen, sich auf das Abenteuer Geburt einzulassen, neugierig zu sein und dem Prozess des Lebens zu vertrauen. Die allermeisten Frauen, die ihr Kind aus eigener Kraft geboren haben sind hinterher sehr stolz, dankbar und glücklich, dass sie diese Erfahrung machen konnten. Es hat kaum eine Zeit gegeben, in der Frauen so sicher gebären konnten und die Möglichkeiten der Schmerzerleichterung so gegeben waren wie heute. Während der gesamten Dauer der Geburt schüttet der Körper der Gebärenden riesige Mengen an Glücks- und Liebeshormonen aus. Die sogenannten „Endorphine“ wirken unter anderem wie ein Betäubungsmittel. So ist die Frau natürlicherweise bestens für die Anstrengungen der Geburt vorbereitet. Eine gute Geburtsvorbereitung gibt der werdenden Mutter und auch dem Vater hilfreiche Werkzeuge mit auf den Weg. Wir empfehlen den Frauen, am besten während der gesamten Schwangerschaft bis zur Geburt zusätzlich zum Geburtsvorbereitungskurs Yoga oder ähnliches zu praktizieren. Wovon wir explizit abraten sind TV-Sendungen, in denen Geburten gezeigt werden, sowie davor, sich negative Geburtsgeschichten anderer Frauen erzählen zu lassen. Vielen Frauen hilft auch der persönliche Kontakt zu einer Hebamme durch die gesamte Schwangerschaft hindurch. Leider gibt es noch immer Frauen, die nicht wissen, dass ihnen Hebammenhilfe von Beginn der Schwangerschaft an zusteht.

Annika Rennert (links) und Jessica Bornhäuser (rechts)

Wie stehen Sie zum Thema „Wunschkaiserschnitt“? Laut der WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist nur bei 10-15% der Entbindungen ein Kaiserschnitt medizinisch notwendig. Durchschnittlich erfolgen aber in deutschen Kliniken derzeit 33% der Geburten durch Kaiserschnitt. Manchmal liegen dem Wunsch nach einer operativen Entbindung triftige Ursachen zugrunde, wie z.B. ein sexueller Missbrauch in der Vergangenheit. In solchen Fällen müssen wir als Geburtshelfer Hilfe und Unterstützung bieten. Dem Wunschkaiserschnitt als Modeerscheinung oder aus schlichter Bequemlichkeit stehen wir kritisch gegenüber. Neben all den Risiken, die eine Operation birgt, ist es für das Baby mit großer Wahrscheinlichkeit der deutlich unangenehmere Weg in die Welt. Genau wie die Mutter ist das Baby bei der operativen Entbindung passiv und wird nicht ganz sanft ans Licht der Welt gezogen. Dies geschieht obendrein völlig überraschend für das Baby. Im Gegenteil zur natürlichen Geburt, bei der das Kind über Stunden durch den Geburtskanal wandert und dabei aktiv mithilft, dauert ein Kaiserschnitt nur wenige Minuten. Eine radikale Umstellung, die nicht für alle Kinder unproblematisch ist. Deshalb ist es zu empfehlen, dass die Mutter vor und während des Kaiserschnittes mit dem Baby Kontakt aufnimmt. Sie kann laut oder leise mit ihm sprechen und ihm alles erzählen was geschieht. Dann ist das Baby wenigstens ein bisschen vorbereitet. Wir hoffen, dass der Kaiserschnitt in der Zukunft wieder als das betrachtet wird, was er ist: Eine segensreiche Möglichkeit in Notsituationen und keine alternative Entbindungsmethode. Was wünschen Sie Frauen und Paaren für Ihre Geburt? Untersuchungen belegen, dass die Gebärende die Geburt ihres Kindes als möglichst „gelungen“ bezeichnet, wenn während des Geburtsverlaufs ihre Wünsche und Bedürfnisse respektiert worden sind. Wenn Sie also mit einem großen Maß an Selbstbestimmung gebären konnte. In diesem Sinne wünschen wir allen Frauen eine selbstbestimmte Geburt, die sie stark macht für das Leben als Mutter und einen guten Start ins Familienleben.


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Schwangerschaft & Geburt

Top Ten der Vornamen – 2012 4.993 Babys erblickten 2012 in Karlsruhe das Licht der Welt. In den Wochen und Monaten vor der Geburt ist für die Eltern meist die spannende Frage: Wie soll der Sprössling heißen? Das Vornamensrecht, das durch eine Verwaltungsvorschrift geregelt ist, billigt den Eltern sogar ein Namenserfindungsrecht zu. Lehnt ein Standesbeamter einen Namen jedoch ab, muss die Namensgebung vielleicht vor Gericht geklärt werden. Als Richtlinie dient das „Internationale Handbuch der Vornamen“ des Standesamtsverlags. Darin sind über 65.000 Namen aufgeführt. MÄDCHEN Karlsruhe Deutschland 1. Marie Mia 2. Sophie Emma 3. Sophia Hanna(h) 4. Maria Lea 5. Emilia Sophia 6. Luisa Anna 7. Mia Lena 8. Lea Leonie 9. Emma Lina 10. Johanna Marie

JUNGEN Karlsruhe Deutschland 1. Paul Ben 2. Maximilian Luca 3. Leon Paul 4. David Lukas 5. Elias Finn 6. Lukas Jonas 7. Alexander Leon 8. Ben Luis 9. Jakob Maximilian 10. Maximilian Felix

Quellen: www.karlsruhe.de/www.beliebte-vornamen.de

Willkommen kleiner Mensch!

wieder nach Hause gehen. Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen die eigentlichen Hebammenleistungen sowie die Betriebskosten im Geburtshaus. Trotzdem können Kosten auf die werdenden Eltern zukommen – beispielsweise für die Rufbereitschaft der Hebamme um den errechneten Geburtstermin. Im ausführlichen Beratungsgespräch mit den Hebammen erfahren Eltern alles Wissenswerte. Auch die Krankenkassen beraten ihre Versicherten. Immer mehr Eltern setzen auf eine Hausgeburt. In gewohnter Umgebung kann das Baby zur Welt kommen, wenn die werdende Mutter und das Kind im Bauch gesund sind und die Schwangerschaft problemlos verlaufen ist. Die modernen Geräte der Hebammen und deren große Erfahrung geben den Eltern Sicherheit. Beratung dazu bieten die Hebammen. Hebammen sind wertvolle Helfer bei der Geburt. Sie können Vorsorgeuntersuchungen übernehmen und stehen während der Geburt und auch danach im Wochenbett und die gesamte Stillzeit hindurch den frisch gebackenen Müttern mit Rat und Tat zur Seite. Auch die Rückbildungsgymnastik ist Aufgabe der Hebammen. Viele Hebammen wenden alternative Behandlungsmethoden wie Akupunktur, Homöopathie und Lasertherapie zur Schmerz- und Beschwerdenbehandlung vor, während oder nach der Geburt an, um Mutter und Kind zu schonen. Empfehlenswert ist es, schon frühzeitig mit einer Hebamme Kontakt aufzunehmen. Zum einen sollte sich die werdende Mutter mit ihr gut verstehen und auf einer Wellenlänge liegen. Zum anderen ist es manchmal gerade in Urlaubszeiten gar nicht so einfach, eine Hebamme mit freien Terminen zu finden. Die Besuche der Hebamme werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Während der Schwangerschaft kann die Hebamme ca. ein- bis zweimal monatlich kommen (bei Bedarf öfter), nach der Geburt sieht die gesetzliche Regelung in den ersten 8 Wochen bis zu 26 Hausbesuche vor (bei Bedarf mehr). Diese Betreuung kann bis zum Ende der Stillzeit wahrgenommen werden. Bei Still- oder Ernährungsproblemem kann sie noch weitere acht Mal kontaktiert werden. Die Stillbetreuung, Geburtsvorbereitungskurse und Rückbildungskurse werden ebenfalls von den gesetzlichen Krankenkassen gezahlt. Jede Frau kann sich direkt an eine Hebamme wenden. Privatversicherte müssen sich bei ihrer Krankenkasse informieren. Eine weitere Möglichkeit der Geburtsbegleitung bieten Doulas. Sie arbeiten mit der Hebamme Hand in Hand und sorgen für eine Geburt in Geborgenheit und Würde. Doulas gibt es schon seit Jahrtausenden. Ihren Namen erhielten sie in den 1970er Jahren von den Professoren John Kennell und Klaus Marshall, die das Phänomen der kundigen Geburtsbegleiterin erforschten. Sie gaben dem neuen alten Beruf einen Namen. Dieses altgriechische Wort leitet sich von „doulalei“ ab und bedeutet „Dienerin der Frau“.


Zu jeder Zeit in guten Händen Die Erstausstattung fürs Baby Kleidung

Pflege

5-6 Bodys (in der Größe 50, 56 oder 62) 5-6 Langarmshirts oder leichte Pullis, Hemdchen und Jäckchen 4 Strampler (in 50, 56 oder 62) 2 Paar Söckchen, 1-2 Paar warme Socken, 1-2 Strumpfhosen 4 Schlafanzüge (Größe 50, 56 oder 62) 2 Mützen (dick und dünn) 1 Ausfahrgarnitur (je nach Wetter) Spucklätzchen

Wickelkommode oder Wickelaufsatz für die Wanne Wickelauflage mit abwaschbarer oder abnehmbarer Auflage Windeleimer mit Deckel Windeln Mullwindeln oder Moltontücher (als Spucktücher und Unterlage) Pflegemittel (Wundschutzcreme, Feuchttücher, Babyöl) Badetücher Babybadewanne oder Badeeimer Badethermometer Waschhandschuh Bürste/Kamm Fieberthermometer Baby-Nagelschere eventuell Babywaage eventuell Heizstrahler

Schlafen Kinderbett, Stubenwagen oder Wiege mit Matratze und Laken Schlafsack Babyphon Wärmeflasche/Kirschkernkissen Nachtlicht Spieluhr Schnuller Ernährung Stillkissen Stilleinlagen 6 Milchfläschchen aus Glas oder Kunststoff mit Saugern, Größe 1 Teefläschchen mit Teesauger Baby-Anfangsnahrung Flaschenbürste Babykostwärmer Wasserkocher Sterilisator Thermobox/Thermoflasche Lätzchen

Unterwegs Kinderwagen mit Innentasche und Decke oder Fußsack, Regenschutz, Sonnenschirm und Wagennetz Tragetuch/-sack Wickeltasche im Auto: Babyschale mit ECEPrüfnorm (mind. ECE 44/03; bis 13 kg, 0 bis etwa 15 Monate)

„Durch das Normale hat die Welt Bestand, durch das Außergewöhnliche bekommt sie ihren Wert.“ (Baruch de Spinoza) Was könnte es Normaleres und gleichzeitig Außergewöhnlicheres geben als eine Geburt?! Was könnte mehr beeindrucken, staunen lassen und nachhaltiger prägen? – Das „Wie“! Diese zentrale Frage rund um das „Wie“ bestimmt traditionell die Geburtshilfe des Diakonissenkrankenhauses Karlsruhe-Rüppurr: wie wir unsere Kinder gebären und welchen Start wir Ihnen ins Leben ermöglichen! Das Team der Entbindungsstation des Diakonissenkrankenhauses würde sich freuen, Sie bei der Geburt Ihres Kindes mit seinen Erfahrungen und seinem Können individuell begleiten, unterstützen und beraten zu dürfen. Wir bieten: kompetentes Team mit Hebammen, Frauenärzten und Anästhesisten Kinderarzt: 24 Stunden vor Ort vielseitiges Kursangebot (Elternschule) Familienzimmer Bindungsförderung von Anfang an Besuchen Sie unseren Informationsabend für werdende Eltern, der in der Regel jeden ersten Dienstag im Monat um 18.30 Uhr stattfindet. Info für Schwangere: 0721 889 8333

Spielen waschbare Stofftiere Greifringe Krabbeldecke Spieltrapez

Diakonissenstr. 28 | 76199 Karlsruhe | Telefon: 0721 889 0 | www.diak-ka.de


WICKELN UND SCHLAFEN

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So fühlen sich Babys wohl

Gerade in den ersten Wochen „tut“ das Baby noch nicht viel – trinken, schlafen und verdauen sind die Hauptthemen für den kleinen Erdenbürger. Und dennoch sind die frischgebackenen Eltern fast 24 Stunden mit der Pflege des Sprösslings beschäftigt. Da ist es gut zu wissen, dass die täglichen Handgriffe bald leicht von der Hand gehen – Übung macht eben den Meister. Gerade das Wickeln haben die Eltern schnell im Griff. Wer trotzdem gut vorbereitet ins Elterndasein starten möchte, kann einen Wickelkurs belegen (bei Krankenhäusern oder Hebammen). Für welche Windelart sich die Eltern letztlich entscheiden, ist eine Sache der persönlichen Vorliebe. Im Handel sind Einwegwindeln in allen Größen und Formen erhältlich. Das Wickeln mit Stoffwindel erfreut sich wieder wachsender Beliebtheit – es gilt als schonender für die Haut des Babys und als umweltfreundlicher, da weniger Müll produziert wird. Wie’s geht, zeigt Ihnen jede Hebamme.

Bitte nicht schütteln! Das Baby schreit andauernd, spuckt die Milch wieder aus, schläft kaum und ist permanent unzufrieden. Die Wäscheberge wachsen bis zur Decke, man hat es wieder nicht vor 14 Uhr geschafft zu frühstücken und Duschen und Schlafen sind zum Luxus geworden. Die erste Zeit mit Kind ist manchmal anstrengend. Da steigt das Risiko, dass die Nerven irgendwann blank liegen und man sich zu einer unüberlegten Handlung hinreißen lässt, um das Baby irgendwie still zu bekommen. Bitte schütteln Sie in solchen Stresssituationen niemals ihr Kind! Das kann schwere Verletzungen verursachen. Mediziner sprechen vom „Shaken-Baby-Syndrom“, zu deutsch Schütteltrauma. Dieses wird durch Schütteln des meist an Brustkorb, Schultern oder Armen gehaltenen Kindes verursacht. Dabei schlägt der Kopf des Kindes ungeschützt hin und her. Das Gehirn ist noch zart und verletzlich. Durch das Schütteln kommt es zu Einrissen in den Blutgefäßen. Diese Blutungen können zu schweren bleibenden Schäden führen wie Sehstörungen bis zur Blindheit oder Nervenschäden mit der Folge einer geistigen oder körperlichen Behinderung, im schlimmsten Fall sogar zum Tod. Wenn Sie spüren, dass Sie an Ihre Grenzen kommen, dann legen Sie das Kind vorsichtig in sein Bettchen und versuchen, etwas Distanz zu bekommen. Manchmal hilft auch ein Gespräch mit einer Vertrauensperson.


Schwangerschaft & Geburt

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Kinderschlaf und Übergewicht analysierte, kam zu dem Schluss, dass ausreichender und tiefer Schlaf bei Kindern offenbar das Risiko für Fettleibigkeit mindern kann. Die Wissenschaftler aus Baltimore geben als optimale Richtwerte an, dass Kinder unter fünf Jahren mindestens elf Stunden pro Tag/Nacht und Kinder zwischen fünf und zehn Jahren etwa zehn Stunden pro Nacht schlafen sollten. Aber: Abweichungen von bis zu zwei Stunden sind völlig normal.

„Frühe Hilfen“

Zur sichersten Schlafposition des Babys informiert Sie der Kinderarzt im Krankenhaus oder bei der U2 ausführlich. Vorweg: Ein sich stets wiederholendes zu-Bett-geh-Ritual und ein fester Rhythmus erleichtern vielen Babys und Kindern den Übergang zur Schlafenszeit und geben ihnen Sicherheit. Für die richtige Umgebung gilt: Das Kind schläft im gesamten ersten Lebensjahr am besten im eigenen Bettchen im Schlafzimmer der Eltern. Das Bett sollte rundum gut belüftet sein, von der Verwendung von Nestchen oder Himmel wird heutzutage abgeraten. Die Gitterstäbe am Bett müssen einen geringen Abstand (4,5 bis 6,5 cm) aufweisen, so dass das Baby nicht mit dem Kopf dazwischen stecken bleiben kann. Ecken und Kanten müssen abgerundet sein, es sollen keine Schrauben hervorstehen. Im Bett sollte eine feste, glatte und luftdurchlässige Matratze liegen – Kissen, Decken, Felle oder Nestchen sind tabu, erläutert die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA). 16 bis 18 Grad Celsius Raumtemperatur sind optimal zum Schlafen, das Kind liegt am sichersten in einem Schlafsack auf dem Rücken. Nimmt das Kind einen Schnuller, sollte es diesen zu jedem Schlaf bekommen. Wichtig ist zudem eine rauchfreie Umgebung. Wer all diese Maßnahmen berücksichtigt, kann das Risiko des Plötzlichen Kindstodes deutlich minimieren. Mediziner sprechen vom Plötzlichen Kindstod (Sudden infant death syndrome; kurz SIDS), wenn ein zuvor gesundes Kind vollkommen unerwartet im ersten Lebensjahr stirbt und sich keinerlei Erklärung dafür finden lässt. Laut Statistischem Bundesamt waren in Deutschland 2009 insgesamt 193 Kinder betroffen. Meist trifft es Kinder in den ersten sechs Lebensmonaten mit einer Häufung zwischen der 5. und 11. Lebenswoche. Und: Im Winter sterben doppelt so viele Kinder am plötzlichen Kindstod wie im Sommer. Übrigens: Ausreichend Schlaf hat auch noch weitere Vorzüge: Eine aktuelle US-amerikanische Studie, die 17 Untersuchungen zum Thema

Die Karlsruher Fachstelle „Frühe Hilfen“ bietet jungen Eltern mit Babys und Kleinkindern bis zum Alter von zwei Jahren Rat und fachliche Hilfen. Dadurch sollen die Eltern befähigt werden, Probleme mit ihren Kindern besser bewältigen und lösen zu können. Diese können Fütter- oder Schlafprobleme sein oder häufige Schreiphasen, in denen das Baby kaum zu beruhigen ist. Später zeigen sich häufig Spielunlust oder übermäßige Ängstlichkeit. Diese Symptome können vielfältige Ursachen haben. Die Beratung oder Therapie soll sowohl Rat suchenden Eltern zu Gute kommen als auch jungen, allein erziehenden Müttern, die zunächst nicht von sich aus um Hilfe nachfragen. Beratungsstelle Frühe Hilfen | Otto-Sachs-Straße 6 | 76133 KA  0721/133-5362 oder -5060  fruehe.hilfen@sjb.karlsruhe.de

Landesprogramm „Stärke“ Starke Kinder brauchen starke Eltern. Um Eltern gerade in der stressigen Anfangszeit mit Baby zu unterstützen, wurde 2008 in Baden-Württemberg das Programm „Stärke“ ins Leben gerufen. Junge Eltern können dabei Kontakte zu anderen Eltern in der gleichen Lebenssituation knüpfen und in Kursen und Gesprächen Fragen rund um die Erziehung besprechen. Frischgebackene Eltern erhalten zwei bis vier Wochen nach der Geburt ihres Kindes vom Bürgerdienst einen Bildungsgutschein im Wert von 40 Euro. Dieser kann bei verschiedenen Kursanbietern, die dem „Stärke“Programm angeschlossen sind, bis zum ersten Geburtstag des Kindes eingelöst werden. Beteiligt sind unter anderen Wohlfahrtsverbände, Deutscher Kinderschutzbund, Einrichtungen der Familienbildung, Kirchen, Jugendhilfeträger und Einzelanbieter wie Hebammen. Im Angebot sind beispielsweise Grundkurse zur Kindesentwicklung, PEKiP-Kurse und Themenkurse zur Kinderpflege, Ernährung oder Bewegung. Eltern in besonderen Lebenssituationen haben die Option auf weitergehende Unterstützung. Hebamme, Kinderarzt oder Jugendamt informieren darüber, ob zusätzlich ein kostenfreier Spezialkurs absolviert werden kann.


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Urkunden, Finanzen & Co.

URKUNDEN, FINANZEN & CO.

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Anträge und finanzielle Hilfen nach der Geburt Die Anstrengungen der Geburt sind geschafft, nun steht die Anmeldung des Kindes beim Standesamt und das Ausfüllen einiger Antragsformulare auf dem Programm. Denn nur so erhalten Eltern mögliche finanzielle Unterstützungen von Stadt, Land und Bund.

Geburtsbeurkundung Die Geburt eines Kindes in Karlsruhe muss beim Standesamt zur Beurkundung angezeigt werden. Die Karlsruher Geburtskliniken nehmen den Eltern diese Anzeigepflicht ab. Dafür müssen Sie alle Unterlagen, die das Standesamt zur Beurkundung der Geburt braucht, in der Klinik abgeben. Welche Unterlagen das Standesamt von Ihnen benötigt, hängt vom Familienstand ab. Die Beurkundung der Geburt eines Kindes ist gebührenfrei. Sie erhalten kostenlos je eine Geburtsbescheinigung für die Beantragung von Kindergeld, für die Elterngeldstelle und für die Krankenkasse (Mutterschaftshilfe). Zusätzlich können Sie folgende kostenpflichtigen Urkunden erwerben: Geburtsurkunden und/oder Abstammungsurkunden (auch für Ihr Stammbuch), Internationale Geburtsurkunden und Geburtsscheine. Die Gebühr für diese Dokumente beträgt jeweils 12 Euro.

Wichtig: Der Zeitpunkt der Geburtsbeurkundung im Standesamt ist für die Festlegung des Namens des Neugeborenen ausschlaggebend. In der Regel wird im Krankenhaus eine Geburtsanzeige mit dem von Ihnen gewählten Wunschnamen ausgestellt. Nach der Beurkundung der Geburt ist eine Änderung des Namens in der Regel nicht mehr möglich. Karlsruhe ist in fünf Standesamtsbezirke aufgeteilt: Karlsruhe-Stadt, Durlach, Grötzingen, Neureut und Wettersbach. Grundsätzlich ist der richtige Ansprechpartner das Standesamt, in dessen Bezirk man wohnt. Bei einer Geburt aber ist dasjenige Standesamt zuständig, in dessen Bezirk sie stattfand. Standesamt Karlsruhe-Stadt | Kaiserallee 8 | 76124 KA  0721/133-3389  standesamt@oa.karlsruhe.de

Kindergeld Grundsätzlich besteht für alle Kinder ab der Geburt bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres Anspruch auf Kindergeld. Auch darüber hinaus kann unter bestimmten Voraussetzungen das Kindergeld weiter gezahlt werden, längstens jedoch bis zum 25. Lebensjahr. Für das erste und zweite Kind erhalten Sie monatlich 184 Euro, für das dritte Kind 190 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind monatlich 215 Euro. Das Kindergeld beantragen Sie schriftlich bei der Familienkasse in Karlsruhe. Die Anträge können Sie bei der Familienkasse anfordern oder per Download aus dem Internet ziehen – www.familienkasse.de. Diese sind ausgefüllt, unterschrieben und zusammen mit der Geburtsurkunde bzw. -bescheinigung an die Familienkasse schicken. Keine Sorge, wenn Sie nicht sofort daran denken, Kindergeld zu beantragen: Kindergeld wird rückwirkend für bis zu vier Jahre ausgezahlt. Familienkasse (Agentur für Arbeit) | Kriegsstraße 100 | 76133 KA  01801/54 63 37 oder 0721/5163-0  familienkasse-karlsruhe@arbeitsagentur.de

Kinderzuschlag

Das macht fröhlich: Familien mit Kindern erhalten finanzielle Unterstützung und Vergünstigungen von Stadt, Land und Bund.

Der Kinderzuschlag ist einkommensabhängig und wird an Eltern gezahlt, die mit ihrem Einkommen zwar den eigenen Bedarf decken können, nicht aber den ihrer Kinder. Der Zuschlag wird für unverheiratete, unter 25 Jahre alte, im Haushalt der Eltern lebende Kinder gezahlt und beträgt bis zu 140 Euro monatlich. Stellen Sie den Antrag so schnell wie möglich, denn für die Zeit vor der Antragstellung können Sie grundsätzlich keinen Kinderzuschlag erhalten. Der Kinderzuschlag wird wie das Kindergeld bei der Familienkasse Karlsruhe beantragt und wird mit dem Kindergeld ausgezahlt. Familienkasse (Agentur für Arbeit) | Kriegsstraße 100 | 76133 KA  01801/54 63 37 oder 0721/5163-0  familienkasse-karlsruhe@arbeitsagentur.de


Urkunden, Finanzen & Co.

Elterngeld Das Elterngeld ist allen Eltern garantiert, auch wenn sie vor der Geburt nicht berufstätig waren. Wer nach der Geburt eines Kindes mehr als 30 Stunden pro Woche arbeitet, hat keinen Anspruch auf Elterngeld. Ebenfalls keinen Anspruch auf Elterngeld haben Elternpaare, die im Kalenderjahr vor der Geburt ihres Kindes gemeinsam ein zu versteuerndes Einkommen von mehr als 500.000 Euro (Alleinerziehende 250.000 Euro) hatten. Das Elterngeld ersetzt das wegfallende Erwerbseinkommen des betreuenden Elternteils zu einem Prozentsatz, der nach dem Einkommen vor der Geburt des Kindes gestaffelt ist – bei einem Nettoeinkommen von 1.240 Euro und mehr zu 65%, von 1.220 Euro zu 66%, zwischen 1.000 und 1.200 Euro zu 67%. Das Elterngeld beträgt höchstens 1.800 Euro, mindestens 300 Euro. Berechnungsgrundlage für die Höhe des Elterngeldes ist der Bruttolohn, von dem Pauschalsätze für die Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung abgezogen werden. Ebenfalls in Abzug gebracht wird – in Abhängigkeit von der Steuerklasse – die Lohnsteuer. Das Elterngeld wird vollständig als Einkommen berücksichtigt für Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Kinderzuschlag. Eltern, die vor der Geburt ihres Kindes ein Erwerbseinkommen hatten, erhalten einen Elternfreibetrag. Er entspricht dem Einkommen vor der Geburt des Kindes und beträgt höchstens 300 Euro. Das Elterngeld wird für 12 Monate gewährt, 2 Monate gibt es dazu, wenn sich auch der Partner an der Betreuung des Kindes beteiligt und den Eltern mindestens 2 Monate Erwerbseinkommen wegfällt. Den Zeitraum können die Partner frei untereinander aufteilen. Ein Elternteil kann mindestens zwei und höchstens 12 Monate für sich beantragen. Alleinerziehende, die das Elterngeld zum Ausgleich des wegfallenden Erwerbseinkommens beziehen, können 14 Monate Elterngeld in Anspruch nehmen. Lebt der anspruchsberechtigte Elternteil mit einem weiteren Kind unter drei Jahren oder mit zwei weiteren Kindern unter sechs Jahren in einem Haushalt, wird das errechnete Elterngeld um 10 Prozent, mindestens jedoch um 75 Euro erhöht (Geschwisterbonus). Es empfiehlt sich, den Antrag auf Elterngeld zeitnah nach der Geburt des Kindes zu stellen, da die Zahlungen rückwirkend nur für die letzten drei Monate vor Beginn des Monats geleistet werden, in dem der Antrag auf Elterngeld eingegangen ist. Das Elterngeld wird zusätzlich zum Kindergeld ausgezahlt. Das Elterngeld wird bei der Landesbank in Karlsruhe beantragt. Die Formulare hierzu sind bei allen Bürgerdiensten erhältlich oder direkt als Download auf der Homepage der Landesbank. Den ausgefüllten Antrag schickt man direkt an die Landesbank zurück. Landesbank Familienförderung | 76113 Karlsruhe  0800/664 54 71 (gebührenfrei)  www.l-bank.de  familienfoerderung@l-bank.de

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Achtung: Das Elterngeld selbst ist steuerfrei, es unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt. Das heißt: Für das Einkommen des Ehepaars ist ein höherer Steuersatz zu zahlen. Er entspricht dem Satz, der zu zahlen wäre, wenn auch das Elterngeld als Einkommen gewertet würde. Dieser Sachverhalt wird beim Lohnsteuerabzug jedoch nicht berücksichtigt. Die Lohnsteuer, die der Arbeitgeber vom Gehalt des weiter berufstätigen Partners abzieht, wird deshalb oft nicht ausreichen. Eine eventuell erwartete Steuerrückzahlung könnte dementsprechend nach Abgabe der Steuererklärung ausbleiben oder Sie müssen sogar mit einer Nachzahlung rechnen. Je nach Verdienst kann diese mehrere hundert Euro betragen. Durch die Wahl der richtigen Steuerklasse schon vor der Geburt können verheiratete Arbeitnehmer die Höhe des Elterngeldes beeinflussen. Da das Elterngeld vom Nettogehalt berechnet wird, ist die Lohnsteuerklasse III mit den geringsten Abzügen vom Bruttolohn die günstigste Wahl und Lohnsteuerklasse V mit den höchsten Abzügen die ungünstigste. Doch der Wechsel in die andere Steuerklasse muss mindestens sieben Monate vor der Geburt erfolgt sein. Bei der Berechnung des Elterngelds zählt nämlich allein die Steuerklasse, die am längsten in den zwölf Monaten vor der Geburt des Kindes eingetragen war. Wer die Steuerklasse wechseln möchte, kann dies beim zuständigen Finanzamt beantragen. Die Wahl der Steuerklasse ist immer für ein Jahr bindend. Mehr Informationen zum Thema „Elterngeld“ sowie einen „Elterngeldrechner“ finden Sie unter www.bmfsfj.de. Achtung: Das Elterngeld selbst ist steuerfrei, es unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt. Für das Einkommen des Ehepaars ist also ein höherer Steuersatz zu zahlen. Er entspricht dem Satz, der zu zahlen wäre, wenn auch das Elterngeld als Einkommen gewertet würde. Dieser Sachverhalt wird beim Lohnsteuerabzug jedoch nicht berücksichtigt. Durch die Wahl der richtigen Steuerklasse schon vor der Geburt können verheiratete Arbeitnehmer die Höhe des Elterngeldes beeinflussen. Da das Elterngeld vom Nettogehalt berechnet wird, ist die Lohnsteuerklasse III mit den geringsten Abzügen die günstigste Wahl. Die Wahl der Steuerklasse ist immer für ein Jahr bindend. Wer wechseln möchte, kann dies beim zuständigen Finanzamt beantragen. Mehr Informationen zum Thema „Elterngeld“ sowie einen „Elterngeldrechner“ finden Sie unter www.bmfsfj.de.

Wohngeld Wohngeld wird gewährt, damit einkommensschwache Haushalte, die keine Transferleistungen wie Sozialgeld oder Arbeitslosengeld II erhalten, die Wohnkosten für familiengerechten Wohnraum tragen können. Die Leistung kann für Mieterhaushalte und für selbstnutzende Wohneigentümer erbracht werden. Sie wird in Form von Mietzuschuss für Mieterhaushalte und in Form von Lastenzuschuss an selbstnutzende Wohneigentümer gezahlt. Die


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Urkunden, Finanzen & Co.

Höhe des Wohngeldes hängt von drei Faktoren ab: Der Zahl der Haushaltsmitglieder, der Höhe des Gesamteinkommens aller zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder und der Höhe der zuschussfähigen Miete oder der Höhe der zuschussfähigen Belastung des Wohneigentums. Das Wohngeld wird in der Regel für zwölf Monate bewilligt, danach ist ein neuer Antrag erforderlich. Arbeitslosengeld II sowie Sozialgeld und Wohngeld können nicht nebeneinander bezogen werden. Je nach Fall wird die für den Antragsteller günstigere Leistung gewährt. Anträge sind bei der Wohngeldstelle erhältlich. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.bmvbs.de. Liegenschaftsamt – Wohngeld | Lammstraße 7a (Rathauspassage) 76133 KA |  0721/133-6470

Kinderpass Karlsruhe Den Kinderpass bekommen Karlsruher Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, deren Eltern einen aktuellen Bescheid über ALG II, Sozialhilfe, Wohngeld oder Kinderzuschlag haben und Kinder mit einer Behinderung oder Pflegekinder. Zur Antragstellung benötigt man ein Passbild und die nötigen Bescheide. Das Antragsformular kann man auf  www.jfbw.de ausdrucken und schon ausgefüllt mitbringen, wenn man möchte. Der Pass soll Kindern aus einkommensschwachen Familien altersgerechte Freizeitaktivitäten ermöglichen und individuelle Begabungen fördern. Kinder haben dann z.B. freien Eintritt in den Karlsruher Stadtgarten – und das sogar mitsamt einer erwachsenen Begleitperson – und in einige Museen. Ermäßigungen gibt es beim KSC, zu Theatervorstellungen, in den städtischen Frei und Hallenbädern sowie für Angebote der Ferienbetreuung. jfbw Jugendfreizeit- und Bildungswerk Bürgerstraße 16 (Röcklpassage) | 76133 KA  0721/133-5671  www.jfbw.de

Landesfamilienpass Baden-Württemberg Den Landesfamilienpass erhalten Alleinerziehende, Familien mit mindestens drei kindergeldberechtigten Kindern und Familien mit einem schwerbehinderten Kind – unabhängig von ihrem Einkommen. Mit diesem Pass können insgesamt 20-mal im Jahr kostenlos oder verbilligt zahlreiche staatliche Schlösser, Gärten und Museen besucht werden. Der Landesfamilienpass enthält Guscheine u.a. für das Technoseum in Mannheim, das Heidelberger Schloss, das ZKM in Karlsruhe und die Wilhelma in Stuttgart. Zu einem vorgegebenen Termin können der Erlebnispark Tripsdrill und der EuropaPark in Rust ermäßigt besucht werden. Anträge nehmen die Sozial- und Jugendbehörde im Rathaus West, das Stadtamt Durlach, sämtliche Ortsverwaltungen sowie die Bürgerbüros Rathaus Marktplatz, Süd und Ost entgegen.

Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung Das Bildungs- und Teilhabepaket fördert und unterstützt Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen. Leistungen aus diesem Paket können von Familien in Anspruch genommen werden, die Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld, Sozialhilfe, Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen. Bestandteil dieses Paketes sind unter anderem Zuschüsse und Kostenübernahme von Schul- und Kindergartenausflügen, für die Teilnahme an einem gemeinschaftlichen Mittagessen in Schule oder Kindertageseinrichtungen sowie die finanzielle Unterstützung von Kultur-, Sport- und Freizeitaktivitäten wie zum Beispiel (teilweise) Übernahme der Mitgliedsbeiträge für den Sportverein oder Teilnahmegebühren für die Musikgruppe. Das Bildungs- und Teilhabepaket gilt für Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre. Ausnahme sind die Leistungen zum Mitmachen in Kultur, Sport und Freizeit – hier liegt die Altersobergrenze bei 18 Jahren. Leistungsberechtigte nach dem SGB II beantragen die Leistungen beim Jobcenter. Sozialhilfeberechtigte bzw. Leistungsberechtigte nach dem Wohngeld- und Bundeskindergeldgesetz beantragen die Leistungen bei der Stadt Karlsruhe, RathausWest, Kaiserallee 4. Wohngeldberechtigte bzw. Kinderzuschlagsberechtigte bringen zur Antragstellung ihre Kinderzuschlags- bzw. Wohngeldbescheide mit.

Finanzielle Hilfen für Familien mit geringem Einkommen Die Bundesregierung unterstützt Familien mit geringem oder keinem Einkommen dabei, ihren Alltag finanziell zu bewältigen. Auf der InternetSeite www.familien-wegweiser.de finden sich die wichtigsten Regelungen und Hilfen im Überblick. Darunter Informationen zu den Themen Kinderzuschlag, Arbeitslosengeld, Grundsicherung für Arbeitsuchende, Sozialhilfe, Unterhaltsvorschuss, Wohngeld, Übernahme der Mietschulden, Arbeitslosengeld II in der Schwangerschaft, Hilfe für Schwangere in Notlagen, Sozialhilfe in der Schwangerschaft, Elterngeld, Kinderbetreuung, Schulbedarfspaket, Einschulung, Zuschuss zu Klassenfahrten, Familienerholung, Freizeit gestalten, Ferien mit der Familie und vieles mehr.

Änderung der Lohnsteuerkarte Einträge auf der Lohnsteuerkarte zur Lohnsteuerklasse, zum Kinderfreibetrag und zur Zahl der Kinder können Sie bei Ihrem zuständigen Finanzamt vornehmen lassen. Ab 2013 wird die bisherige Lohnsteuerkarte durch ein elektronisches Verfahren ersetzt. Die Wahl der Steuerklasse ist immer für ein Jahr bindend. Finanzamt Karlsruhe-Stadt Schlossplatz 14 | 76131 KA  0721/156-0  poststelle@fa-karlsruhe-stadt.bwl.de


Gesundheit

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CHECK BEIM KINDERARZT

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Zehn Vorsorgetermine geben Sicherheit Nie wieder wird Ihr Kind so schnell wachsen, nie wieder wird es sich so stark entwickeln, und nie wieder wird es so viel lernen, wie in den ersten Lebensjahren. Daher ist es wichtig, die geistige und körperliche Entwicklung des Kindes regelmäßig zu überwachen, denn Früherkennung ist die Voraussetzung für erfolgreiche Behandlung. Frühzeitig sollten sich die werdenden Eltern um einen Kinderarzt bemühen, dem sie vertrauen – nicht nur bei ernsten Krankheiten wird man dem Doktor häufiger einen Besuch abstatten. Auch Impfungen werden in seiner Praxis durchgeführt, und nicht zu vergessen die Vorsorgeuntersuchungen. Zehn Untersuchungstermine stehen deshalb für Kinder auf der Vorderseite des gelben Vorsorgehefts, das den Eltern nach der Geburt ausgehändigt wird. Es begleitet den Nachwuchs von der Geburt bis zum 6. Lebensjahr. In diesem Heft sind neben den Untersuchungsergebnissen des Kinderarztes die Wachstumskurven für Gewicht, Körpergröße und Kopfumfang im Altersvergleich aufgeführt. Alle Untersuchungen werden übrigens von den Krankenkassen bezahlt.

U1 > Beim Check direkt nach der Geburt werden Herz und Lunge abgehört. Atmung, Durchblutung, Farbe, Muskelspannung und angeborene Reflexe werden kontrolliert. Etwas Blut aus der durchtrennten Nabelschnur wird entnommen und auf den Sauerstoff- und pH-Wert hin untersucht. Zudem wird der APGAR-Test durchgeführt – eine Minute und nochmals fünf und zehn Minuten nach der Geburt beurteilt der Arzt dabei den Gesamtzustand des Neugeborenen anhand folgender Aspekte: Atmung, Puls, Grundtonus und Aussehen und Reflexe. Für jeden Aspekt gibt es zwei Punkte – im besten Fall also zehn. Natürlich wird zudem die Körperlänge, der Kopfumfang und das Gewicht des Neugeborenen vermerkt. U2 > Oft ist die U2 der letzte Termin vor der Entlassung aus dem Krankenhaus. Bei dieser Untersuchung werden alle Organsysteme des Kindes überprüft. Um Stoffwechselerkrankungen erkennen zu können, wird dem Baby eine kleine Blutprobe entnommen, meistens aus der Ferse. Und natürlich steht wieder das Messen und Wiegen, die Kontrolle der Reflexe, die Überprüfung von Herz und Atmung sowie weiteres mehr auf dem Programm. U3 > Neben der gründlichen Untersuchung bietet die U3 wieder Gelegenheit zu einem ausführlichen Beratungsgespräch mit dem Arzt. Das besondere Augenmerk liegt diesmal auf dem Ernährungszustand und dem Gewicht des Säuglings. Ein erster Hörtest kann zeigen, ob mit den Ohren alles in Ordnung ist. Auch wird eine Ultraschalluntersuchung der Hüften durchgeführt.

U4 > Neben den Routine-Checks (Gewicht, Größe, Reflexe, etc.) wird jetzt die Motorik immer wichtiger – Kopfkontrolle, Richtungshören, Kopf-AugenKontrolle, Sprachentwicklung. Zudem werden diesmal die ersten Impfungen besprochen oder gleich vorgenommen. Die ständige Impfkommission (STIKO) am staatlichen Robert Koch Institut empfiehlt in diesem Alter (frühestens ab der 9. Lebenswoche) mit dem Start der Grundimmunisierung in Form der folgenden Impfungen zu beginnen: Diphterie, Tetanus, Keuchhusten, Häemophilus Influenzae Typ B (HIB), Kinderlähmung, Hepatitis B sowie Pneumokokken. Angeboten wird zusätzlich die Impfung gegen Rotavirus-Infektionen (als IGeL-Leistung).

Genau hingeschaut Die ersten zehn Untersuchungstermine bis zur Einschulung sollte man keinesfalls versäumen. Auf der Vorderseite des gelben Vorsorgehefts sind die genauen Zeitspannen aufgeführt, während der die Untersuchung vorgenommen wird. U1 – direkt nach der Geburt U2 – 3. bis 10. Lebenstag U3 – 4. bis 5. Lebenswoche U4 – 3. bis 4. Lebensmonat U5 – 6. bis 7. Lebensmonat U6 – 10. bis 12. Lebensmonat U7 – 21. bis 24. Lebensmonat U7a – 34. bis 36. Lebensmonat U8 – 43. bis 48. Lebensmonat U9 – 60. bis 64. Lebensmonat

U5 > Beweglichkeit und Körperbeherrschung – das sind die zentralen Themen bei dieser Untersuchung. Neben den Routine-Checks (Größe, Gewicht, Reflexe, etc.) nimmt der Kinderarzt außerdem die Funktion von Augen und Ohren unter die Lupe. Wenn alle Impfungen zeitgerecht vorgenommen wurden, sollten alle drei Impfungen der Grundimmunisierung gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung, HIB und Hepatitis B sowie Pneumokokken jetzt verabreicht worden sein. U6 > Im Mittelpunkt der U6 stehen die Prüfung der Feinmotorik sowie der sozialen Kontaktfähigkeiten. Außerdem werden Hör- und Sehstörungen mit entsprechenden Tests ausgeschlossen. Ab einem Alter von 11 Monaten werden die ersten „Le-


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Gesundheit

Kinderärzte in Karlsruhe Dr. Maja Berckhemer An der Raumfabrik 6 | 76227 KA |  0721/94 04 50

Rosemarie Radjai-Bokhari Mühlstraße 8 | 76229 KA |  0721/48 35 95

Peter Bosch Wilhelm-Leuschner-Straße 36 | 76189 KA |  0721/98 62 444

Dr. Stefan Sauer Weißdornweg 12d | 76149 KA |  0721/97 23 70

Dr. Monika Engel Helmertstraße 15 | 76131 KA |  0721/61 55 61

Theo Schlüter Beuthener Straße 16 | 76139 KA |  0721/68 13 34

Dr. Ulf Friedrich Essenweinstraße 7 | 76131 KA |  0721/911 09 16

Dr. Christian Stock Breisgaustraße 9 | 76199 KA |  0721/88 34 77

Teresa Kalinowski Ellmendinger Straße 21 | 76227 KA |  0721/40 33 40

Dr. Alexandra Varhelyi-Haas Draisstraße 21 | 76135 KA |  0721/84 31 54

Dr. Mutlu Karagül Gritznerstraße 11 | 76227 KA |  0721/68 03 800

Dr. Stefan Willimsky Saarlandstraße 88 | 76187 KA |  0721/81 72 61

Dres. Dieter Knöbel/Georg Herzenstiel Ettlinger Straße 27 | 76137 KA |  0721/34 722 Dres. Angelika Lösch/Karin Ruß Rheinstraße 41 | 76185 KA |  0721/59 40 38 Dr. Rolf-Dieter Löw Speyerer Straße 24 | 76199 KA |  0721/88 71 43 Jürgen Menzenbach Stresemannstraße 12 | 76187 KA |  0721/743 22 Dörte Miller Ettlinger Straße 9 | 76137 KA |  0721/37 61 10 Dres. Stephan Pfisterer/Kathrin Prinz Turnerstraße 44 | 76189 KA |  0721/57 22 55 Dres. Ulrike Philippin-Noll/Joachim Noll Kriegsstraße 27 | 76133 KA |  0721/37 33 23 Dr. Dimitrij Poletajew Händelstraße 13 | 76185 KA |  0721/844 112 Karl Prömpeler-Kuhn/Dr. Manfred Reichert Karlstraße 97-99 | 76137 KA |  0721/81 27 90

Spezielle Fachrichtungen Praxis für Kinderkardiologie Dr. Arnulf Boysen Zeppelinstraße 2 | 76185 KA  0721/955 43 11


Gesundheit

bendimpfungen“ verabreicht – eine gegen Mumps-, Masern-, Röteln (MMRImpfstoff) und eine gegen Windpocken (Varizellen-Impfstoff). Im Alter von 11 bis 14 Monaten (6 Monate nach der letzten Impfung der Grundimmunisierung) wird auch die 1. Auffrischimpfung gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hib und Hepatitis B sowie die 4. Impfung gegen Pneumokokken gegeben. Die erste Impfung gegen Meningokokken ist ab vollendetem 12. Lebensmonat empfohlen.

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IMPFEN, FACHÄRZTE UND VIELES MEHR

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U7 > Sprach- und Hörentwicklung, die motorischen Fähigkeiten sowie die Entwicklung des Sozialverhaltens sind die wichtigsten Themen bei der U7. Generell sollte ein Kleinkind am Ende des 2. Lebensjahres bestimmte Fähigkeiten besitzen – beispielsweise mindestens 10 Worte sprechen, einfache Zeichnungen von Tier und Mensch benennen können, verbalen Aufforderungen folgen können, die Mehrzahl verwenden und den Vornamen sagen. Motorisch stehen ebenfalls einige Tests auf dem Programm, zum Beispiel wird gecheckt, ob das Kind einen Turm aus Klötzchen bauen kann, eine Kugel in eine Flasche stecken kann oder ähnliches. Auch das Treten und Werfen eines Balls, das sichere Vorwärts- und das Rückwärtslaufen wird der Kinderarzt sehen wollen. U7a > Schwerpunkte bei dieser Untersuchung für etwa 3-Jährige sind das Erkennen von allergischen Erkrankungen, Sozialisations- und Verhaltensstörungen, Übergewicht, Sprachentwicklungsstörungen, Zahn-, Mund- und Kieferanomalien. Zusätzlich wird auch überprüft, ob das Wachstum, z.B. der Wirbelsäule, ohne Störungen verläuft. Ebenso wird über die Kindergartenreife gesprochen. U8 > Jetzt darf Ihr Kind zeigen, was es kann. Auf einem Bein hüpfen, der Gebrauch einer Schere, 3-Teile-Männchen zeichnen – all so etwas wird sich der Kinderarzt jetzt demonstrieren lassen. Zudem gibt es einen gründlichen Check aller Organe und ihrer Funktion sowie einen Urin-Test. Ebenso wichtig ist ein umfangreicher Sehtest, denn spätestens jetzt sollten 100 Prozent Sehschärfe erreicht sein. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht natürlich auch ein ausführliches Gespräch mit den Eltern, um beispielsweise familiäre Risikofaktoren klären zu können. U9 > Die Einschulung steht bevor – Grund genug, noch einmal genau hinzuschauen. Sprachvermögen, Seh- und Hörtests, soziale Fähigkeiten – anhand verschiedener Tests wird der Arzt die Entwicklung des Kindes untersuchen. Zudem sollten bei der U9 Auffrischimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten vorgenommen werden. Wieder wird sich der Kinderarzt intensiv mit den Eltern über den Alltag unterhalten – und so auch die Beziehung zwischen Eltern und Kind unter die Lupe nehmen. Weitere Infos auch unter www.ich-geh-zur-u.de und www.kinderaerzte-im-netz.de

Hilfreiche Informationen für Eltern Ein kleiner Pieks für mehr Sicherheit Der Termin für die erste Impfung steht fest – doch viele Eltern fragen sich erstmal, ob Kombinationsimpfungen sinnvoll sind, welche Impfungen wirklich nötig sind und mit welchen Nebenwirkungen zu rechnen ist. In Gesprächen mit dem Kinderarzt und mit anderen Eltern haben Sie es vielleicht schon bemerkt: Kein anderes Thema wirft so viele Fragen auf, wird so hitzig dikutiert, führt zu solch großer Unsicherheit, wie das Thema Impfen. Generell lässt sich sagen: Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Unmittelbares Ziel der Impfung ist es, den Geimpften vor einer ansteckenden Krankheit zu schützen. Als Beispiel soll die Verbreitung von Masern dienen: Die Masern werden durch den Masernvirus hervorgerufen. Diese sehr ansteckende und weltweit verbreitete Infektionskrankheit mit dem typischen rot-fleckigen Hautausschlag ist keine harmlose Kinderkrankheit. Sie schwächt das Immunsystem so stark, dass in der Folge schwere Komplikationen auftreten können. Besonders gefürchtet ist eine Hirnhautentzündung, zu der es in 1 von 1.000 Fällen kommt – eine Komplikation, die für etwa 10 bis 20 Prozent der Betroffenen tödlich endet, bei 20 bis 30 Prozent muss mit bleibenden geistigen Behinderungen gerechnet werden. In Deutschland geht die Zahl Maserninfizierter seit Einführung der Impfung im Jahr 1973 deutlich zurück. Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) gibt gemäß § 20 Abs. 2 Satz 3 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) Empfehlungen zur Durchführung von Schutzimpfungen und zur Durchführung anderer Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe übertragbarer Krankheiten beim Menschen. Der Impfkalender für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene (Stand Juli 2012) umfasst folgende Impfungen:

> Grundimpfschutz als Kombinationsimpfung: Tetanus, Diphterie, Keuchhusten (Pertussis), HiB (Haemophilus influenzae Typ b), Kinderlähmung (Poliomyelitis), Hepatitis B in vier Teilimpfungen sowie Pneumokokken im Alter von 2, 3, 4 und 11-14 Monaten. > Auffrischungsimpfung: Tetanus, Diphterie, Keuchhusten in zwei Teilimpfungen im Alter von 5-6 Jahren und 9-17 Jahren. > Auffrischungsimpfung: Kinderlähmung im Alter von 9-17 Jahren. > Grundimpfschutz als Kombinationsimpfung: Masern, Mumps, Röteln sowie Windpocken in zwei Teilimpfungen im Alter von 11-14 und 15-23 Monaten. > Grundimpfschutz: Meningokokken im Alter von 12-23 Monaten.


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Gesundheit

Der richtige Facharzt und Therapeut

Kindliche Krebserkrankungen

Manchmal ist neben dem Besuch des Kinderarztes ein Termin in einer Facharztpraxis nötig. Da ist es gut zu wissen, dass sich auch Fachärzte auf kleine Patienten eingestellt haben. Denn: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und sollten deshalb kindgerecht behandelt werden. Die Spielecke im Wartezimmer gehört dann ebenso zur Praxisausstattung wie entsprechende Untersuchungsmethoden und -geräte.

Die Diagnose Krebs bedeutet eine einschneidende Veränderung im Alltag der betroffenen Kinder und deren Familie. Durch die Erkrankung werden Fragen aufgeworfen, Unsicherheit und Angst entstehen. Neben der guten medizinischen Versorgung benötigen Familien Raum für vertrauensvolle Gespräche. Die Beratungsstelle für Familien mit krebskranken Kinder und Jugendlichen der AWO bietet Unterstützung und Begleitung an. Die Beratungsstelle ist Bestandteil des onkologischen Netzwerkes in der Region Karlsruhe. Die Beratung ist kostenfrei und die Berater stehen unter Schweigepflicht. Am besten vereinbart man vorab einen Termin, um vorbei zu kommen. Beratungsstelle der AWO für Familien mit krebskranken Kindern Kronenstraße 15 | 76133 KA  0721/35007–128  www.awo-karlsruhe.de

Hals-Nasen-Ohrenarzt: Neben der Feststellung der Hörfähigkeit ist der HNO-Arzt Anlaufstelle bei Mittelohrergüssen. Durch immer wiederkehrende Infekte der oberen Luftwege kann es zudem zu einer entzündlichen Schwellung des lymphatischen Rachenringes (dazu gehören Gaumen- und Rachenmandeln) kommen – auch dann ist der HNO-Arzt gefordert. Orthopäde: Haben Sie den Verdacht, dass mit der Haltung oder dem Knochengerüst Ihres Kindes etwas nicht stimmt, sollten Sie zum Orthopäden gehen. Der Facharzt übernimmt auch die Ultraschalluntersuchung der Hüfte des Säuglings, um eine Hüftdysplasie frühzeitig erkennen zu können (Kinderärzte, die ein Ultraschallgerät besitzen, machen diese Untersuchung häufig selbst). Augenarzt: Die Diagnose und Therapie häufiger Augenkrankheiten bei Kindern, augenärztliche Untersuchungen sowie Farbensehtests sind das Gebiet der Augenärzte. Hautarzt/Allergologe: Die Haut von Kindern gerät leichter aus dem Gleichgewicht als die von Erwachsenen. Neben Pilzen, Warzen, Blutschwämmen und Malen behandeln Hautärzte und Allergologen auch Neurodermitis, Allergien oder Heuschnupfen. Ergotherapeut: Die Behandlung von Störungen des Bewegungsablaufs, der sensomotorischen Entwicklung, der Wahrnehmungsfähigkeit und -verarbeitung aber auch psychischer Erkrankungen wie Verhaltensstörungen, ADHS oder frühkindlichem Autismus ist Aufgabe eines Ergotherapeuten. Eine ergotherapeutische Behandlung kann vom Kinderarzt verordnet werden.

Förderverein Stelzenmännchen Der Verein unterstützt Familien mit krebskranken Kindern im Bereich der psychischen und sozialen Hilfe sowie der Nachsorge. Es werden regelmäßige Treffen angeboten, um Erfahrungen auszutauschen und in Einzelfällen gibt es auch finanzielle Hilfen, falls kein anderer Träger zuständig ist. Das Elternhaus Karlsruhe, welches betroffenen Familien für die Zeit der stationären Behandlung kostenlos zur Verfügung steht, wird auch vom Verein betrieben. Seit der Eröffnung der neuen Kinder- und Frauenklinik in der Kußmaulstraße ist der Verein auch Träger des Geschwisterkindergartens in der Kinderklinik. Hier werden die Geschwister der kleinen Patienten durch zwei Erzieherinnen und einem großen Stamm an ehrenamtlichen Betreuern versorgt. Stelzenmännchen – Förderverein für krebskranke Kinder Karlsruhe Hubertus-Allee 21 | 76135 KA  | www.stelzenmaennchen.de

Anlaufstelle im Falle lebensverkürzender Erkrankungen Kinderhospizdienst Karlsruhe Ist ein Kind schwer oder unheilbar erkrankt, benötigt die Familie in vielen Bereichen Hilfe. Der Kinderhospizdienst will helfen und die Familie entlasten und stärken. Die Fürsorge erfolgt durch speziell ausgebildete und ehrenamtlich tätige Hospizbegleiterinnen und -begleiter und findet in erster Linie ganz individuell im häuslichen Umfeld der Familie statt. Die Ehrenamtlichen verbringen Zeit mit dem kranken Kind oder den gesunden Geschwisterkindern, sind Gesprächspartner für die Familie, übernehmen Alltagsaufgaben, schaffen Freiräume für die Eltern und stützen die Familie in ihrer Trauer. Das Angebot ist kostenfrei. Kinderhospizdienst Karlsruhe und Landkreis Karlsruhe Uhlandstraße 45 | 76135 KA  0721/509 66-0 oder -221  www.kinderhospiz-karlsruhe.de


Gesundheit

„ICH HABE BAUCHWEH!“

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Krankheitssymptome richtig deuten und behandeln Wenn Kinder sprechen können, sagen sie uns, wo es wehtut. Allerdings können sie bis zum sechsten Lebensjahr Schmerzen kaum orten – meist sagen sie „Ich habe Bauchweh“, auch wenn eine Halsentzündung der Grund für das Unwohlsein ist. Noch schwieriger ist es, bei einem Säugling oder Kleinkind zu erkennen, ob es krank ist. Eltern müssen hier ganz genau hinschauen. Im Allgemeinen kann man davon ausgehen, dass ein Kind, das trotz Fieber spielt, nicht schwer krank ist. Auch ein gelegentlich laut schreiendes Kind ist wahrscheinlich nicht bedrohlich krank. Gefährlich wird es, wenn das Kind lethargisch ist, keinen Blickkontakt hält oder leise wimmert. Weitere ernst zu nehmende Anzeichen können sein: Das Kind spielt oder lacht weniger als sonst. Es lässt sich nur schwer beruhigen. Es klammert sich in übertriebener Weise an die Eltern. Zu Zeiten, in denen es sonst hellwach ist, will es nur schlafen und dämmert vor sich hin. Bei sehr jungen Säuglingen, hohem Fieber, bei unklaren Symptomen, entzündeten Augen, anhaltender Appetitlosigkeit, bei länger anhaltendem flüssigem Durchfall und Erbrechen, Ausschlag oder Atemnot sollte man das Kind unbedingt dem Arzt oder dem Notdienst beziehungsweise in einer Klinik vorstellen. Auch wenn man unsicher ist, kann der Anruf bei diesen Stellen Sicherheit geben. Bei leichtem Husten und Schnupfen, breiigem Stuhl oder Fieber können Eltern erst einmal abwarten, wenn das Kind trotzdem fidel ist und Appetit hat. Oft zeigt sich am nächsten Tag, wie sich das Krankheitsbild entwickelt, ob es sich verschlimmert oder ob die Symptome mit Hausmitteln zu lindern sind.

Zehn Tage Extra-„Urlaub“ Für berufstätige Eltern oft eine mittlere Katastrophe: Morgens wird klar, das Kleine ist krank und kann nicht in den Kindergarten oder zur Tagesmutter. Wer bleibt nun zu Hause? Wie lange darf ich bei der Arbeit fehlen? Und wer zahlt meinen Lohn? Vorweg: Vor allem Hort- und Kindergartenkinder sind häufig krank: Bis zu zehn Infekte im Jahr gelten als normal. Jeder Elternteil darf für die Betreuung des kranken Kindes zehn Arbeitstage im Jahr frei nehmen – so ist der gesetzliche Anspruch. Alleinerziehende haben Anspruch auf die Gesamtzahl, das heißt 20 Tage. Bei zwei Kindern verdoppelt sich die Anzahl der Krankheitstage. Bei mehr als zwei Kindern gibt es dann allerdings eine Obergrenze: Diese liegt bei 25 Tagen pro Elternteil und 50 Tagen bei Alleinerziehenden. Diese Regelung gilt, wenn Elternteil und Kind gesetzlich krankenversichert sind.

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Bewährte Hausmittel Husten, Schnupfen, Hals- oder Bauchschmerzen – manchmal muss man gar nicht zu Medikamenten greifen. Viele Hausmittel zeigen schnelle Wirkung und lindern die Beschwerden auf natürliche Weise. Wenn sich die Beschwerden allerdings nicht nach wenigen Tagen bessern, sollten Sie mit Ihrem Sprössling zum Arzt gehen! Kräutertees Bei vielen Beschwerden schaffen Tees aus Heilkräutern bereits Linderung:

> Anistee: bei Koliken, Blähungen und Verdauungsbeschwerden > Fencheltee: bei Bauchweh, Husten und Erkältungskrankheiten > Kümmeltee: bei Blähungen, Völlegefühl, Krämpfen im Magen-DarmTrakt, Mundgeruch, Muskelschmerzen, Rheuma, Husten und Milchmangel bei Stillenden, als Öl auch zur Baby-Bauch-Massage > Kamillentee: bei Magen- und Darmbeschwerden, wirkt krampflösend und entzündungshemmend. Bei Erkrankungen der Atemwege auch als Inhalation. > Pfefferminztee: bei Magen- und Darmbeschwerden > Salbeitee: bei Halsschmerzen, grippalen Infekten, Mundschleimhautentzündungen, Durchfall, Verstopfung, Schwitzen. > Lindenblütentee: bei Erkältung, Fieber, Abwehrschwäche. > Thymiantee: bei Husten, Bronchitis, Magen- und Darmbeschwerden > Melissentee: bei Magenproblemen, Kopfschmerzen, Stress Wickel Wickel sind eines der ältesten Hausmittel zur Behandlung von Krankheiten und deren Symptome. Sie werden kurzzeitig angelegt, um Wirkstoffe schnell in den Körper zu bringen, und haben eine stärkende Wirkung auf die Abwehrkräfte. Wickel nutzen für ihre Wirkung das System zur Regelung der Körpertemperatur aus. Je nach Funktion werden Wickel unterschieden in: wärmeentziehende Wickel, wärmestauende Wickel, heiße Wickel und schweißtreibende Wickel. Anwendungsbeispiele:

> Wadenwickel: bei hohem Fieber > Zwiebelwickel/-säckchen: bei Ohrenschmerzen, Bronchitis > Zitronenwickel: bei beginnender Halsentzündung, Heiserkeit > Senf-Wickel: bei Atembeschwerden, Bronchitis, Schnupfen, Gelenk- und Muskelschmerzen

> Retterspitzwickel: bei Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen, Blutergüssen, Hals- und Nackenschmerzen, Erkältungen, Kopfschmerzen

> Quark-Wickel: bei Schwellungen, Halsschmerzen, Insektenstichen > Kartoffel-Wickel: bei Muskelverspannung, Muskelschmerzen, Bronchitis


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Gesundheit

Homöopathische Mittel

Bewährte homöopathische Mittel bei Kinderkrankheiten

Die Homöopathie ist ein schonendes Heilverfahren, viele Beschwerden bei Kindern und Erwachsenen lassen sich mit ihrer Hilfe lindern. Sie gilt als natürlich, unschädlich und nebenwirkungsarm. Bei Kindern empfiehlt sich die Anwendung von Globuli, zuckerhaltigen Streukügelchen. Sie lassen sich leicht dosieren und werden in der Regel gut angenommen. Neugeborene und Säuglinge bekommen pro Gabe 1 Globulus, Kleinkindern geben Sie 3 Globuli, ab dem Schulkindalter verabreichen Sie 5 Globuli pro Gabe. Je akuter die Krankheit und je niedriger die Potenz, desto öfter erfolgt die Arzneigabe.

Aconitum Napellus:

Angst- und Unruhezustände, Erkältungskrankheiten, Fieber

Apis Mellifica:

Insektenstiche, allergische Hautreaktionen

Arnica Montana:

Verletzungen, Wunden, Blutergüsse, Muskelkater, Zerrungen

Arsenicum album:

Brechdurchfall mit unstillbarem Erbrechen, Magen-Darm-Infekt

Belladonna:

Mittelohrentzündung, Halsschmerzen, Erkältungskrankheiten, fieberhafte Infekte, Sonnenbrand, Verbrennungen

Bryonia Cretica:

Kopfschmerzen, fieberhafte Atemwegserkrankungen, will absolut in Ruhe gelassen werden

> Tiefe Potenzen (D1 bis D6) werden im Akutfall öfter gegeben > mittlere Potenzen (D12, D30) gibt man ein- bis dreimal täglich > Hochpotenzen (D200) werden bei chronischen Krankheiten nur einmalig angewendet und gehören in die Hände erfahrener Homöopathen. Gut zu wissen: Die Homöopathie soll als Reiz- und Regulationstherapie wirken. Nach der erstmaligen Einnahme des Mittels kann es zur so genannten Erstverschlimmerung kommen. Falls Ihr Kind eine Erstverschlimmerung zeigt, sollte das Mittel abgesetzt werden und ein Homöopath hinzugezogen werden. Die niedrigen Potenzen und Dosierungen rufen allerdings eher selten eine Erstverschlimmerung hervor. Auch die Behandlung mit homöopathischen Mitteln hat Grenzen. Sie sollten immer dann einen Kinderarzt hinzuziehen, wenn es Ihrem Kind schlechter geht, als das bei den alltäglichen Wehwehchen und Erkrankungen üblich ist. Und natürlich sollten Sie auch fachmännischen Rat einholen, wenn Sie unsicher sind.

Calendula Officinalis:

Hautverletzungen

Cantharis:

Harnwegsinfekte

Chamomilla:

Zahnungsbeschwerden, fieberhafte Infekte, Blähungen

Clematis Recta:

Windeldermatitis

Coffea Arabica:

Unruhezustände, Schlafstörungen

Drosera:

akute Atemwegsinfekte, trockener Husten, der zum Erbrechen führt

Dulcamara:

Erkältungen und Infekte der Atem- oder Harnwege vor allem nach Durchnässung

Euphrasia:

Entzündungen der Augen

Ferrum Phosphoricum: fieberhafte Infekte, Mittelohrentzündung Hepar Sulfuris:

eitrige Hautentzündungen, Atemwegserkrankungen, Pseudo-Krupp

Ledum Palustre:

Insektenstiche, Zeckenbisse, Augenverletzungen

Nux Vomica:

Atemwegserkrankungen, Verdauungsbeschwerden, Übelkeit

Okoubaka:

Durchfall, verdorbener Magen, Nahrungsmittelunverträglichkeit

Phytolacca Americana: Halsschmerzen, Mandelentzündung

Bei vielen alltäglichen Wehwehchen und Erkrankungen lassen sich mit homöopathischen Mitteln gute Erfolge erzielen.

Pulsatilla Pratensis:

Mittelohrentzündung, Infekte der Atemwege

Silicea:

Verhaltensauffälligkeiten, Impffolgen

Spongia:

Heiserkeit, Pseudo-Krupp, Reizhusten


Gesundheit

IM FALL DER FÄLLE RICHTIG REAGIEREN

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Gut gerüstet für Not- und Krankheitsfälle Die Hausapotheke – das sollte stets griffbereit sein Kopfweh, Bauchschmerzen, Durchfall oder blaue Flecke sind im Alltag mit kleinen Kindern an der Tagesordnung. Mit der richtigen Vorsorge können Eltern im Notfall selbst schnell reagieren, um Schmerzen zu lindern und Krankheiten entgegenzuwirken. Eine gut sortierte Hausapotheke speziell für kleine Patienten sollte in jedem Haushalt mit kleinen Kindern jederzeit griffbereit sein. Tipps zu sinnvollen Medikamenten und Verbandsmaterialien sind in Apotheken, aber auch beim Kinderarzt erhältlich. Damit die Hausapotheke im Krankheits- oder Notfall nicht erst lange gesucht werden muss, sollte sie einen festen, für Kinder jedoch unzugänglichen Platz haben. Am besten eignet sich ein verschließbarer Schrank. Fast alle Medikamente müssen kühl, trocken und dunkel aufbewahrt werden. Kontrollieren Sie bei allen Medikamenten in regelmäßigen Abständen das Haltbarkeitsdatum und erneuern Sie Ihre Vorräte rechtzeitig. Hier einige Hilfsmittel und Medikamente, die im Fall der Fälle helfen können und deshalb als Grundausstattung in eine kindgerechte Hausapotheke gehören:

> digitales Fieberthermometer > Verbandsschere, Pinzette, Pipette > Zeckenzange > Einmalhandschuhe > Leinentuch für Umschläge > Wärmflasche oder Kirschkernkissen > Rettungsdecke aus Aluminiumfolie > Desinfektionsmittel zum Säubern von Wunden > Pflaster in verschiedenen Größen und Pflasterrolle > sterile Wundschnellverbände in verschiedenen Größen > Mullbinden, Brandwundauflage und Dreieckstuch > Sofortkältepackungen (im Gefrierschrank aufbewahren) > fiebersenkende/schmerzstillende Zäpfchen oder Saft > abschwellende Nasentropfen (nur für den kurzzeitigen Gebrauch) oder Meersalzlösung

> schleimlösende Präparate (z.B. mit dem Wirkstoff Acetylcystein, ACC) > pflanzlicher Hustensaft > Wund- und Heilsalbe für kleinere Verletzungen > Zinkoxidsalbe gegen einen wunden Po > Antihistamingel gegen Sonnenbrand und Insektenstiche > medizinische Kohle und Entschäumungstropfen, z.B. Sab Simplex

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Erste Hilfe am Kind Einmal nicht aufgepasst und schon ist es passiert: Die Zweijährige zieht den Topf mit kochendem Wasser vom Herd, der Vierjährige wird von einer Biene gestochen, das Baby verschluckt sich an einem Apfelstück. In solchen Notfällen ist Besonnenheit und richtiges Handeln oberstes Gebot. Das ist meist leichter gesagt als getan. Aber die Eltern können beruhigt sein: Wer gut vorbereitet ist, kann mit solchen Situationen besser umgehen. Deshalb lohnt es sich, einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen, bei dem speziell auf Kindernotfälle eingegangen wird.

Notdienst-Service der Apotheken Jede Nacht und jeden Feiertag leisten etwa 2.000 Apotheken Notdienst. Sie garantieren eine umfassende Versorgung mit lebenswichtigen Arzneimitteln. In Deutschland ist der Notdienst der Apotheken gesetzlich festgelegt. Ein Notdienstkalender regelt die Reihenfolge, wann welche Apotheke Dienst hat. Die Apotheken müssen den Kalender gut sichtbar aushängen. Schneller geht es im Internet: Unter www.aponet.de findet man mit der Notdienstsuche die nächstgelegene diensthabende Apotheke. Auch per Telefon lassen sich Bereitschaftsapotheken ermitteln. Nach Anruf der Kurzwahl 228 33 von jedem Handy (69 Cent/Min) oder der kostenlosen Rufnummer 0800 00 228 33 aus dem deutschen Festnetz wird der Kunde mit einem computergesteuerten Sprachdialogsystem verbunden. Dieses fordert den Benutzer auf, seinen Standort anzugeben, und ermittelt so die nächstgelegenen, geöffneten NotdienstApotheken. Gibt der Kunde www.22833.mobi in den Internetbrowser seines Handys ein, gelangt er auf eine mobile Webseite. Hier kann man mit einem Klick mit dem telefonischen Notdienstfinder verbunden werden oder seinen Standort in eine Suchmaske eingeben. Daraufhin erhält der Kunde eine Liste mit Notdienst-Apotheken. In diesen Erste-Hilfe-Kursen wird die stabile Seitenlage und die HerzLungen-Wiederbelebung bei Kindern geübt. Man lernt, was beim Verschlucken, bei Verbrennungen, Vergiftungen und Luftnot zu tun ist und wird über die Maßnahmen bei Verletzungen der Haut, der Gelenke und Knochen informiert. Ebenso geben die Notfall-Experten Tipps zum Verhalten bei plötzlichen Erkrankungen im Kindesalter. Auf jeden Fall sollten Sie eine Broschüre über Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Kindern griffbereit zu Hause haben – und diese sollte man in einer ruhigen Minute schon einmal lesen. Griffbereit neben das Telefon gehört natürlich ein Verzeichnis mit Notfallnummern, zum Beispiel die für Ihre Region zuständige Giftnotrufzentrale, die Telefonnummer der Kinderarztpraxis, der nächsten Notdienstzentrale und Ähnliches.


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Gesundheit

Spezielle Erste-Hilfe-Kurse für Kindernotfälle bieten in Karlsruhe unter anderen folgende Institutionen an: Deutsches Rotes Kreuz | Geschäftsstelle Karlsruhe| Ettlinger Straße 13 76137 Karlsruhe  0721/955 950  www.drk-karlsruhe.de Arbeiter Samarither Bund | Pforzheimer Straße 27a | 76227 KA  0721/490 08 50  www.asb.de/karlsruhe Johanniter Unfallhilfe | Windeckstraße 2 | 76135 KA Kursanmeldung  07222/77 40 80 | Dienststelle  0721/86 71 73  www.johanniter.de Malteser Hilfsdienst e.V. | Ausbildungszentrum | Stephanienstraße 60 76133 KA  0721/83 18 35 80  www.malteser-karlsruhe.de VHS | Kaiserallee 12 e | 76133 KA |  0721/98 57 50  www.vhs-karlsruhe.de Kindernotfallkurse Mandy Koch | Erzberger Straße 27 | 76133 KA  0721/377 983  www.mandykoch.de

Gut zu wissen ... In der Vielzahl der Fälle werden Sie Ihrem erkrankten oder verunglückten Kind selbst helfen können. Manch eine Verletzung sieht auf den ersten Blick schlimmer aus, als sie wirklich ist. Immer aber gilt: Ruhe bewahren und – wenn Sie nicht mehr weiter wissen – Kinderarzt oder Rettungsdienst unter der Notrufnummer 19222 oder 112 kontaktieren. Hier einige Tipps zur Ersthilfe: Fieber: Kinder haben häufig Fieber, vor allem in den frühen Lebensjahren. Fieber ist ein Zeichen dafür, dass sich der Organismus mit Krankheitserregern auseinandersetzt. Der erste Schritt für die Eltern ist der Griff zum Fieberthermometer. Bei Kindern bis zum Alter von vier Jahren sollte die Körpertemperatur rektal, also im After gemessen werden. Die normale Körpertemperatur eines Kindes liegt zwischen 36,5° Celsius und 37,5° Celsius. Bis zu 38,5° Celsius spricht man von erhöhter Temperatur. Steigt die Temperatur noch höher, hat das Kind Fieber. Ab 39,5° Celsius spricht man von hohem Fieber. Ein Kind, das eine fieberhafte Erkrankung ausbrütet, kann zunächst stiller als gewöhnlich sein. Vielfach ist auch der Appetit schlechter oder das Schlafbedürfnis größer. Ein leichter Infekt, zu viel Anstrengung oder Sonne sowie eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme können Fieber bis 38,5° Celsius verursachen. Schwere bakterielle oder virale Infektionen sind oft Grund für Fieber über 38,5° Celsius. Auch nach Impfungen kann es zu Fieber kommen. Wichtig ist es, bei einem fiebernden Kind auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Die Kleidung sollte angemessen sein. Ein einfaches Hausmittel zur Fiebersenkung sind Wadenwickel. Prinzipiell gilt, dass bei Kindern immer anzuraten ist, die Fieberursache von einem Kinderarzt abklären zu lassen. Für Eltern ist es oft sehr schwierig einzuschätzen, ob das Fieber ihres Kindes

Bei Babys und Kleinkindern sind andere Erste-Hilfe-Maßnahmen durchzuführen als bei Erwachsenen. Deshalb gibt es spezielle Kurse. harmlos ist oder ernstzunehmende Ursachen hat. Eine mögliche Komplikation sind Fieberkrämpfe- oder Infektkrämpfe, die besonders im Kleinkindalter auftreten. In diesem Fall heißt es: Ruhe bewahren und einen Arzt oder Notarzt rufen. Meist ist der Verlauf übrigens unkompliziert. Insektenstiche: Normalerweise sind Insektenstiche harmlos, oft jedoch schmerzhaft und verursachen Juckreiz. Gerade Bienen- und Wespenstiche können beim Zweitkontakt zudem allergische Reaktionen hervorrufen. Wichtig ist zunächst, das Kind zu beruhigen. Ein zurückgebliebener Stachel in der Haut muss vorsichtig mit einer Pinzette entfernt werden. Kalte Umschläge, Eis oder Hausmittel wie Zitronensaft, Gurkenscheiben oder Zwiebeln lindern die Schwellung und die Schmerzen. Im Fall einer allergischen Reaktion sollte sofort der Notarzt gerufen werden. Hat eine Zecke zugebissen, sollte diese umgehend mit einer Zeckenkarte oder -zange entfernt werden. Die Zecke kann gerade herausgezogen oder herausgedreht werden. Ist sie entfernt, sollte die Stelle desinfiziert werden. Öl, Creme, Nagellack, Kleber oder Alkohol haben auf einer Zecke nichts zu suchen – Giftstoffe und Bakterien gelangen mit diesen Mitteln noch schneller in den Blutkreislauf. Kleinere Verbrennungen: Bei Verbrennungen die Kleider entfernen, wenn sie nicht an der Haut haften. Die betroffene Körperstelle unter fließendem, nicht zu kaltem Wasser 15 bis 20 Minuten kühlen. Kleinere Verbrennungen oder Verbrühungen ohne Blasenbildung nicht mit Pflaster oder Verband ab-


WIR SORGEN FÜR DAS RUNDUM-WOHLFÜHLGEFÜHL FÜR SIE UND IHR BABY. decken sondern an der Luft heilen lassen. Eis sollte nicht angewendet werden, denn bei zu starker Kühlung kann die Haut einen Kälteschaden erleiden. Vermeintliche Hausmittel wie Butter, Mehl oder auch Puder und Salben dürfen nicht angewendet werden; sie halten die Hitze im Gewebe fest und verhindern, dass Sauerstoff an die Wunde gelangt, oder verkleben mit der Wunde. Stürze: Fast die Hälfte aller Unfallverletzungen im häuslichen Bereich sind Stürze und oft landet das Kind dabei auf seinem Kopf. Nach einem solchen Unfall ist es wichtig, das Kind genau zu beobachten – Symptome schwerer innerer Verletzungen können noch bis zu 48 Stunden nach einem Sturz auftreten. Fremdkörper in Luft- oder Speiseröhre: Erdnüsse, kleine Spielsachen, Apfelstücke – kaum ein Notfall tritt so unvermittelt ein wie ein Erstickungsanfall. Je kleiner die Kinder sind, desto größer ist die Gefahr des Verschluckens und Erstickens. Schnellstmögliche Hilfe ist besonders wichtig, wenn die Atemwege komplett verlegt sind, denn wenn die Sauerstoffversorgung länger als 3 bis 5 Minuten unterbrochen ist, drohen massive Schäden des Gehirns oder gar der Tod. Hilfreich ist die Beherrschung der Rückenklopfmethode und des so genannten Heimlich-Manövers, die beide dazu dienen, festsitzende Fremdkörper zu lösen. Schürf- und Schnittwunden: Nicht nur abenteuerlustige Kinder haben sie ganz schnell – Schürf- und Schnittverletzungen sind im Kleinkindalter an der Tagesordnung. Schürfwunden sind meist sehr schmerzhaft. Die Wunde sollte mit einem desinfizierenden Mittel gereinigt werden. Versehen mit einem atmungsaktiven Sprühpflaster oder einer Wundauflage, die mit einer Mullbinde fixiert wird, ist das Unheil schnell vergessen. Schnittwunden sollte man kurz bluten lassen, damit Keime und Schmutz herausgespült werden. Anschließend desinfizieren und mit einem Wundverband bedecken. Größere Wunden muss unbedingt ein Arzt in Augenschein nehmen.

Freundeskreis Teddybär e.V. Der Freundeskreis Teddybär e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, NotfallEinsatzfahrzeuge mit Teddybären auszustatten. Die Bären sind in BadenWürttemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern in Rettungsfahrzeugen verschiedener Rettungsdienste, auf Rettungshubschraubern, bei der Polizei und der Notfallseelsorge unterwegs. In Notsituationen werden die Teddybären als Tröster verschenkt. Der Bär begleitet das Kind dann z.B. ins Krankenhaus. Rettungsassistenten und Notärzte bestätigen den erfolgreichen Einsatz der Teddybären – das Kind verhält sich ruhiger, ist weniger ängstlich und der Weg zwischen Ärzten/Sanitätern und dem verletzten Kind wird geebnet. Infos unter Freundeskreis Teddybär e.V. |  www.freundeskreis-teddybaer.de

Mit unserer Erfahrung und Produkten von Babytrage bis Globuli unterstützen wir Sie vor, während und nach der Schwangerschaft. Zur Begrüßung schenken wir Ihnen Ihr persönliches Schwangerschaftstagebuch*. Ausführliche Beratung und natürliche Alternativen sind für uns gelebte Philosophie! NATÜRLICH BÄRENSTARK! Wir freuen uns auf Sie. Ihre Sabine Bäumer + Team *Solange der Vorrat reicht.

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Gesundheit

GESUNDE ZÄHNE VON ANFANG AN

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Gute Startvoraussetzungen dank früher Pflege Sie sind echte Schwerarbeiter: unsere Zähne. Die Knospen der 20 Milchzähne werden bereits zwischen der achten und zehnten Schwangerschaftswoche angelegt. Meist blitzen als erstes die Vorderzähne aus dem Unterkiefer hervor, durchschnittlich im 6. oder 7. Lebensmonat. Ist das Kind zwischen 2 und 3 Jahre alt, sind alle da – und hinter Eltern und Kindern liegen mehr oder weniger beschwerliche Zeiten. Während bei dem einen die Zähnchen ganz unbemerkt sprießen, hat das andere sichtlich Schmerzen – erkennbar an einer feuerroten, entzündeten Wange, an Schlafproblemen und Quengeligkeit, möglicherweise sogar Fieber. Ein wenig Abhilfe schaffen einfache Mittel: Kalte Umschläge, gekühlte, PVC-freie Beißhilfen (das kann im Notfall auch eine Packung Tiefkühlerbsen sein) oder Zahnfleischmassagen mit dem Finger (wenn das Baby es zulässt). Kommt das Kleine gar nicht zur Ruhe, können – nach Rücksprache mit dem Kinderarzt – Schmerzmittel oder Gele und Tropfen, die ins Zahnfleisch massiert werden, Linderung bringen. Wichtig: Gerade in dieser Zeit sollte auf Zuckerzusätze verzichtet werden, da die kleinen Beißerchen darauf schon sehr empfindlich reagieren. Zahnärzte raten ohnehin: Sollen die Zähne des Kindes von Anfang an geschützt werden, sollte man mit gutem Beispiel vorangehen: regelmäßig Zähne putzen und wenig Süßes essen. Bei der Ernährung lohnt sich der Blick auf die Inhaltsstoffe, denn gerade versteckte Zucker, zum Beispiel in Marmelade, Müsli und zahlreichen Getränken, nagen an den Zähnchen. Karies hat keine Chance, wenn man ein paar einfache Zahnpflege-Regeln beachtet.

Instant-Tees enthalten mehr als 95 Prozent, Kakaopulver und Fruchtaromen mehr als 80 Prozent Zucker – besser sind ungesüßte Tees, Wasser und Fruchtschorlen. Ab und zu naschen ist natürlich durchaus erlaubt – am besten zahnfreundliche Süßigkeiten, erkennbar am Zahnmännchen mit Schirm auf der Verpackung. Die sorgfältige Pflege der Milchzähne lohnt sich, obwohl sie ja im Alter von 5 bis 6 Jahren schon wieder ausfallen, um den bleibenden Zähnen Platz zu machen. Bis alle Milchzähne ersetzt worden sind, dauert es in der Regel bis zum elften oder zwölften Lebensjahr. Wenn Milchzähne wegen nicht ausreichender Pflege zu früh eingebüßt werden, kann es zu Fehlstellungen kommen, da sie das Kieferwachstum und den Durchbruch der bleibenden Zähne beeinflussen. Zudem sind gesunde Milchzähne wichtig für die Kauund Verdauungsfunktion sowie für die Sprachentwicklung.

Durchbruch der Milchzähne Mittlere Schneidezähne unten: Mittlere Schneidezähne oben: Seitliche Schneidezähne oben: Seitliche Schneidezähne unten: Vordere Backenzähne: Eckzähne: Hintere Backenzähne:

4. - 10. Lebensmonat 5. - 11. Lebensmonat 6. - 12. Lebensmonat 6. - 12. Lebensmonat 10. - 18. Lebensmonat 12. - 20. Lebensmonat 18. - 30. Lebensmonat

Früh übt sich, wer ein Zahnputzmeister werden will Weil Zahnbelag schon auf dem ersten Zähnchen entsteht, ist die regelmäßige Entfernung durch Putzen wichtig. Es gibt spezielle Zahnbürsten, die den verschiedenen Altersklassen zugeordnet sind und gezielt auf die Anforderungen der künftigen Zahnputzmeister eingehen. Wichtig ist, dass die Zahnbürste regelmäßig – spätestens alle drei Monate – gegen eine neue ausgetauscht wird.Gerade bei den ersten Zähnchen kann man sich auch mit einem MullLäppchen, einem Wattestäbchen oder einer Fingerhut-Zahnbürste behelfen. Mit zunehmenden motorischen Fähigkeiten wollen die Kleinen auch selbst putzen. Am einfachsten ist hier die KAI-Methode: Erst die Kauflächen, dann die Außenflächen, zum Schluss die Innenflächen putzen. Dennoch gilt: Bis zum Alter von etwa 6 Jahren müssen die Eltern nachputzen, um eine gute Reinigung der Milchzähnchen und später der bleibenden Zähne zu gewährleisten.

Fluoride – Salze für gesunde Zähne Fluoride sind ein Schutz für die Zähnchen und wichtiger Bestandteil der Kariesprophylaxe. Sie härten den Zahnschmelz und haben eine positive Wirkung auf die Zahnoberflächen. Dadurch können sich die Bakterien nur


Gesundheit

schwer dort anheften, vermehren sich weniger und der Zahnbelag entsteht langsamer. Als natürliche Spurenelemente sind Fluoride im Trinkwasser und in verschiedenen Lebensmitteln enthalten. Diese natürlichen Quellen reichen jedoch für die Deckung des Bedarfs nicht aus. Kinderärzte und Zahnärzte sind sich darin einig, dass bereits Säuglinge ausreichend damit versorgt werden müssen. Die Fachleute sind sich allerdings ein wenig uneins über das Wie. Fluoride können in Form von Tabletten oder Tropfen verabreicht werden (im ersten Lebensjahr in der Regel als Kombination mit Vitamin D zur Rachitisprophylaxe und für das Knochenwachstum). Zahnpasta ist erhältlich mit und ohne Fluoriden, je nachdem, ob Tabletten gegeben werden oder nicht, denn es sollte immer nur eine Fluoridquelle geben, um die Gefahr der Überdosierung zu minimieren. Für welche Variante sich die Eltern auch entscheiden – wichtig ist auf jeden Fall, dass eine individuelle Fluorid-Anamnese des Kindes vom Zahnarzt erstellt wird.

Zum Thema Schnuller Saugen beruhigt, entspannt und tröstet. Aus diesem Grund geben viele Eltern ihrem Kind einen Schnuller. Kinder, die lange Jahre und sehr viel „schnullern“, zeigen allerdings mitunter Kieferverformungen und Zahnfehlstellungen. In der Folge treten auch häufiger Probleme in der Sprechentwicklung auf. Andererseits ist nicht jedes Schnullerkind von Kieferverformungen und Zahnfehlstellungen betroffen. Zudem weicht so manches Kind auf den Daumen aus, wenn es keinen Schnuller bekommt oder er ihm früh wieder genommen wird. Das Daumennuckeln ist nicht nur ebenso schlecht für die Kiefer- und Zahnentwicklung, sondern erfahrungsgemäß auch deutlich langlebiger als die kindliche Liebe zum Schnuller.

Das hilft beim Zahnen > Kühlen Sie die Wange des Babys mit kalten Umschlägen. > Abgeraten wird von der Verwendung so genannter Beißringe aus

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Wenn im zweiten oder spätestens im dritten Lebensjahr die „Schnullerfee“ kommt, um den Nuckel gegen ein kleines Geschenk einzutauschen, sind im Allgemeinen keine bleibenden Kieferprobleme zu befürchten.

… und plötzlich ist ‘ne Ecke weg Manchmal geht es einfach zu schnell: Auf dem Spielplatz gestolpert oder im Kinderzimmer getobt und gegen die Kommode gerannt – und schon fehlt ein Stück Milchzahn. Macht nichts? Doch. Denn auch wenn die Milchzähne über kurz oder lang ausfallen, muss die Lücke behandelt werden. Gerade bei Kindern wächst und verändert sich der Kiefer schnell. Eine Zahnlücke kann dazu führen, dass Ober- und Unterkiefer nicht mehr exakt zusammenpassen. Langfristig hat das Kind Schmerzen beim Kauen und die bleibenden Zähne zeigen Fehlstellungen. Außerdem sind abgebrochene Zähne durch Karies und Bakterien gefährdet. Im Fall des Falles sollte man mit seinem Kind also gleich zum Zahnarzt gehen und – ganz wichtig – das abgebrochene Zahnstück mitnehmen. In vielen Fällen kann der Zahn wieder repariert werden. Damit das funktioniert, gibt es eine spezielle Zahnrettungsbox, in der das abgebrochene Stück Zahn oder ein komplett ausgeschlagener Zahn sauber aufbewahrt werden kann. Sie bekommen diese in jeder Apotheke. Alternativ können Sie den Zahn in ein Glas H-Milch legen. Notfalls können Sie auch Ihren Mund oder den Ihres Kindes als „Rettungsbox“ verwenden. Passiert der Zahnunfall außerhalb der üblichen Zahnarztsprechstunden, können Sie entweder die Kontaktdaten der diensthabenden Zahnärzte erfragen oder – falls es nachts passiert – gleich zum Nacht-Notdienst fahren: Nachtnotdienst: Täglich von 20 bis 8 Uhr in Haus V in der Zahnklinik am Städt. Klinikum Zahnklinik | Moltkestraße 90 | 76133 KA  0721/97 44 233 Wochenendnotdienst: Zahnärztlicher Notdienst für Samstage , Sonntage und Feiertage. Auskunft unter  19222. Bitte vorher anmelden.

PVC-Kunststoff, da diese gefährliche Weichmacher enthalten können.

> Ihr Kind sollte in dieser Zeit keine zu süßen oder sauren Speisen bekommen. Bereits die kleinsten Zähne reagieren sehr empfindlich.

> Bevor Sie Ihrem Kind ein Mittel gegen die Schmerzen geben, sollten Sie den Zuckergehalt des Medikamentes überprüfen.

> Zucker-Ersatzstoffe sind keine Alternative, da sie den Geschmackssinn des Kindes zu früh auf Süßes trainieren. > Es gibt verschiedene Gele und Tropfen, die ins Zahnfleisch massiert werden und so den Schmerz lindern. Fragen Sie Ihren Kinderarzt nach zuckerfreien Zahnungshilfen.

Praxis für Kinderzahnheilkunde Dr. Iulia Huber

Zahnärztin Zahnwelt am Europaplatz Kaiserstraße 215 Telefon: 0721-8318502 www.zahnwelt-am-europaplatz.de


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Sicherheit

SICHERHEIT FÜR KINDER

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Gefahren erkennen und vermeiden Sicherheit im Auto

Kinder sind laut Statistik im Straßenverkehr beim Mitfahren im Auto ihrer Eltern oder Großeltern besonders gefährdet. Jedes Jahr werden in Deutschland tausende Kinder als Mitfahrer im eigenen Auto verletzt oder getötet. Ursache hierfür ist oft eine unvorschriftsmäßige Installation des Kindersitzes oder die Sicherung der Kinder mit dem Gurt für Erwachsene. Häufig sitzt das Kind auch ungesichert auf dem Schoß von Erwachsenen, steht zwischen den Vordersitzen oder kniet auf dem Beifahrersitz. Eine Sicherung in geeigneten Kinder-Rückhaltesystemen ist für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr oder bis zu einer Körpergröße von 1,50 m gesetzlich vorgeschrieben. Bei der Mitnahme eines ungesicherten Kindes droht ein Bußgeld von 40 Euro und ein Punkt im Flensburger Zentralregister. Die Sorge um die Gesundheit Ihrer Kinder sollte für Sie jedoch den Ausschlag geben, auch auf noch so kurzen Fahrten mit dem Auto Ihr Kind in einem geeigneten und amtlich zugelassenen Kindersitz sicher unterzubringen. Bei der Wahl eines Kindersitzes ist in erster Linie das Gewicht Ihres Kindes ausschlaggebend. Kindersitze sind in Gruppen eingeteilt, die den nachfolgend aufgeführten Körpergewichtsklassen entsprechen: Rückwärts gerichtete Babyschalen sichern Babys mit einem Gewicht bis zu 13 kg (bis ca. 10 Monate) in der Gruppe 0+ (in der Gruppe 0 nur bis 9 kg, bis ca. 9 Monate). Befindet sich der Kopf des Babys auf der Höhe des Schalenrandes oder ragt er bereits heraus, dann ist es Zeit für den Wechsel in die nächste Kindersitzgruppe. Kindersitze der Gruppe 1 sind für Kleinkinder mit einem Gewicht von 9-18 kg, ca. 9 Monate bis 4 Jahre geeignet. Kindersitze der Gruppe 2 (Gewicht von 15-25 kg, ca. 3 bis 7 Jahre) und Gruppe 3 (Gewicht von 22-36 kg, ca. 6 bis 12 Jahre) sichern die größeren Kinder. Ein Kindersitz sollte der neuesten amtlichen Prüfnorm entsprechen. Seit April 2008 dürfen nur noch Modelle verwendet werden, die nach ECE Sicherheit geht vor 44/03 oder 44/04 zugelassen sind. Ein Aufprall mit 50 km/h ohne Beim Kauf eines Kindersitzes ist es Kindersitz kann einem Sturz aus ratsam, mit Kindersitz und Kind eine 10 m Höhe entsprechen. Einbau- und Sitzprobe im Fahrzeug Ohne Kindersitz kann schon ein durchzuführen, da nicht jeder Sitz in Aufprall mit 15 km/h für ein Kind jedes Fahrzeug gleich gut passt. Er tödlich sein. muss möglichst fest und standsicher Ein Sturz vom Fahrrad bei 30 ins Fahrzeug eingebaut werden könkm/h entspricht einer Fallhöhe nen und die Gurtlänge sollte ausreivon ca. 4 Metern chend sein. Der Besuch eines Fach-

geschäftes sollte beim Kauf eines Kindersitzes selbstverständlich sein. Hier können Sie sich beraten lassen, verschiedene Sitze unter Anleitung ausprobieren und gegebenenfalls Tipps zum Einbau erhalten. Aufgrund der Vielzahl der Hersteller von Kindersitzen und damit einhergehend der Vielzahl der Kindersitzmodelle fällt die Wahl des „richtigen“ Modells vielfach nicht leicht. Orientieren Sie sich bei der Auswahl eines Kindersitzes am besten an Testurteilen und Tipps von Verbraucherorganisationen und Automobilclubs. Teilweise stellen die Tests dieser Institutionen hinsichtlich der Prüfkriterien Sicherheit, Bedienung, Komfort und Gebrauch höhere Anforderungen an die Kindersitze als die gesetzlich vorgeschriebenen Zulassungstests. Umfassende Informationen zur Kindersicherheit in Kraftfahrzeugen bietet das Projekt „Sicher im Auto“, das gemeinsam von ADAC und VW organisiert wird. Bei zahlreichen Veranstaltungen in Spielwaren- und KinderFachgeschäften können Sie sich vor Ort zeigen lassen, wie der optimale Schutz von Kindern unterwegs in der Praxis aussieht. Bei den Veranstaltungen von „Sicher im Auto“ stehen Ihnen Experten für alle Ihre Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltungstermine, Kindersitztests, Kaufempfehlungen und viele weitere Informationen rund um die Kindersicherheit im Auto können Sie unter www.sicher-im-auto.com abrufen.

Sicherheit auf Roller und Rad Kinder benutzen Fahrgeräte zunächst vor allem als Spielzeug und nicht als Verkehrsmittel. Schon Einjährige fahren voller Begeisterung mit ihrem Bobbycar über den Hof und machen erste Erfahrungen auf Rädern. Mit gut zwei

Ein Sturz vom Rad ist schnell passiert. Gut, wenn der Helm dann den Kopf schützt und so Schlimmeres verhindert wird.


Sicherheit

Jahren steigen Kinder aufs Laufrad um. Beim Üben auf dem Laufrad und dem Roller als Vorbereitung auf das Fahrradfahren wird der Gleichgewichtssinn des Kindes trainiert und die Fähigkeit erworben, zu lenken, auf- und abzusteigen und anzuhalten. Schon in dieser Phase ist es wichtig, dass das Kind einen Fahrradhelm trägt. Im Falle eines Sturzes bietet er den notwendigen Kopfschutz und gleichzeitig gewöhnen Sie Ihr Kind an das spätere Tragen einer Schutzausrüstung beim Fahrradfahren im Straßenverkehr. Ob möglichst bunt oder mega-cool: Helme gibt es in vielen Varianten. Wichtig ist, dass Sie Ihr Kind beim Helmkauf mitnehmen. Wenn das Kind einen Helm aussuchen darf, der ihm gefällt und gut passt wird er auch gerne getragen werden. Fahrradhelme wiegen zwischen 200 und 300 g. Zu haben sind gute Helme zu Preisen zwischen 15 und 60 Euro. Achten Sie darauf, dass der Helm eine EU-einheitliche Prüfnorm erfüllt. Dies muss aus einem eingeklebten Etikett mit dem Aufdruck DIN EN 1078 (CE) hervorgehen. Tests zu Kinderfahrradhelmen finden Sie auf www.adac.de oder auf der Homepage der Stiftung Warentest (www.test.de). Die Akzeptanz zum Tragen eines Fahrradhelmes ist am größten, wenn Sie mit gutem Beispiel vorangehen und selbst einen Kopfschutz aufziehen. Doch Vorsicht – das Kind sollte einen Fahrradhelm nur zum Fahrradfahren tragen. Nach dem Absteigen muss der Helm abgesetzt werden. Sonst besteht die Gefahr, an Gegenständen oder Spielgeräten hängen zu bleiben und sich durch das Gurtband zu strangulieren. Mehr Tipps rund um Verkehrserziehung, Radfahrausbildung und Mobilitätsbildung für Kinder finden Sie auf dem Portal der Deutschen Verkehrswacht (www.verkehrswachtmedien-service.de).

Sicherheit im Haushalt Kinder sind vom ersten Tag an voller Entdeckungslust. Sie entwickeln fast täglich neue Fähigkeiten und erkunden ihre Umwelt voller Neugier und Tatendrang. Dabei können sie – vor allem, wenn sie noch klein sind – gefährliche nicht von harmlosen Situationen unterscheiden. Babys und Kleinkinder verunglücken vor allem zu Hause, in ihrer unmittelbaren Umgebung. Vieles, was Erwachsenen selbstverständlich ist, ist für Kinder eine potentielle Gefahrenquelle. Versuchen Sie deshalb, die Welt aus dem Blickwinkel ihres Kindes zu betrachten. So entwickeln Sie selbst ein Gefühl dafür, wo Sie vorbeugend eingreifen müssen, um Unfälle zu vermeiden. Stürze aus der Höhe gehören für die Kleinsten zu den größten Unfallrisiken. Lassen Sie Ihr Kind darum niemals allein auf dem Wickeltisch oder anderen erhöhten Flächen liegen und lassen Sie am Wickeltisch immer eine Hand am Kind. Erstickungsgefahr droht durch herumliegende Kleinteile, die eingeatmet werden können und durch Gegenstände, die beim Schlafen auf das Gesicht des Säuglings gelangen. Je größer der Aktionsradius Ihres Kindes wird, um so wichtiger wird der kindersichere „Umbau“

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Schutz für neugierige Kinderfinger bieten Steckdosensicherungen. Ihres Zuhauses. Mit wenigen Handgriffen sind Kindersicherungen an Steckdosen montiert, Kantenschutzvorrichtungen für Möbel angebracht, Herdgitter, Schubladen-, Fenster- und Schranktürsicherungen sowie Treppenund eventuell Türschutzgitter installiert. Denken Sie bitte auch daran, für Kinder giftige und gefährliche Substanzen stets außer Reichweite des Kindes und möglichst verschlossen aufzubewahren. Dies gilt insbesondere für Reinigungsmittel, Medikamente, alkoholische Getränke, Nagellackentferner, Rasierwasser, Lampenöle, Giftpflanzen und Zigaretten sowie Aschenbecher. Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen passieren, dass ein Kind eine giftige Substanz verschluckt und Vergiftungssymptome (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Erregungszustände, Halluzinationen, Verwirrtheitszustände, Beschleunigung oder Verlangsamung des Pulses, Blässe, gerötete Haut, Hitzegefühl, Schock, Bewusstseinstrübung bis Bewusstlosigkeit, Atemnot bis Atemstillstand oder Herz-Kreislaufstillstand) zeigt, zögern Sie nicht, den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 19222 oder der 112 zu rufen und holen Sie dann Rat bei einer Giftnotrufzentrale (siehe Seite 30) ein.

Sicherheit im Garten Kinder – vor allem im Kriech- und Krabbelalter – nehmen bei ihren Entdeckungsreisen gerne Gegenstände in den Mund oder befühlen und zerpflücken sie. So kann es passieren, dass ein Kind mit giftigen Pflanzen in


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Sicherheit

Berührung kommt. Eltern, die einen Garten haben, tun deshalb gut daran, Giftpflanzen zu kennen und Kinder daran zu hindern, in Kontakt mit ihnen zu kommen. Erkundigen Sie sich vor dem Pflanzenkauf nach möglichen Giftstoffen und greifen Sie lieber zu ungiftigen Pflanzen. Der Verzehr giftiger Pflanzen oder Pflanzenteile kann – je nach Giftigkeit der Pflanze und eingenommener Dosis – Hautrötung, Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Krämpfe, Lähmung bis hin zur Atemlähmung oder zum Herzstillstand führen. Als giftige oder sehr giftige Pflanzen in Garten und freier Natur gelten unter anderem Alpenveilchen, Aronstab, Bärenklau, Besenginster, Bilsenkraut, Blauregen, Buchsbaum, Christrose, Christuspalme, Efeu, Eibe, Eisenhut, Engelstrompete, Fingerhut, Glycinie, Goldregen, Herbstzeitlose, Herkulesstaude, Kirschlorbeer, Lupine, Maiglöckchen, Nachtschatten, Oleander, Pfaffenhütchen, Rhododendron, Rizinus, Robinie, Sadebaum, Stechapfel, Tabak, Thuja, Tollkirsche, Tulpe, Wasserschierling, verschiedene Wolfsmilcharten und der Wunderbaum. Wussten Sie, dass auch einige Nutzpflanzen in ungekochtem oder unreifem Zustand giftig sind? Hierzu zählen z.B. die oberirdischen Pflanzenteile der Kartoffel, Blätter, Stängel und unreife (grüne) Früchte der Tomate und alle Arten von rohen Bohnen. Tödliche und lebensgefährliche Pflanzenvergiftungen bei Kindern sind glücklicherweise sehr selten, aber auch „leichte“ Vergiftungen können für Kinder unangenehm und schmerzhaft sein.

Bei Verdacht auf Vergiftungserscheinungen hilft die Vergiftungs-Informationszentrale Freiburg im 24 Stunden-Dienst an 365 Tagen im Jahr weiter. Hier erhalten Sie Informationen über Giftstoffe, Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Gifteinwirkungen aller Art sowie zu gefährlichen Inhaltsstoffen von Produkten. Außerdem berät das Team bei Fragen zu Medikation in Schwangerschaft und Stillzeit sowie zu Wechsel- und Nebenwirkungen von Medikamenten. Vergiftungs-Informationszentrale Freiburg

 0761/19 240  www.giftberatung.de Eine weitere Gefahr für Kinder im Garten geht von Planschbecken, Gartenteichen, Regentonnen und anderen mit Wasser gefüllten Behältnissen aus. Das Ertrinken ist eine häufige Ursache der tödlichen Unfälle im Alter zwischen ein und fünf Jahren. Kleine Kinder ertrinken aufgrund ihres Körperschwerpunktes leichter als Erwachsene. Heimtückisch an solchen Unfällen ist, dass sie meist lautlos ertrinken und dabei schnell zu Boden sinken, ohne noch einmal auftauchen zu können. Meist passieren diese Unfälle, weil Eltern die Gefahren unterschätzen und ihre Kinder unbeaufsichtigt lassen. Dabei ist das Ertrinken keine Frage der Wassertiefe. Ein Kleinkind kann im wenigen Zentimeter flachen Wasser ertrinken, wenn es mit dem Gesicht hineinfällt. Es verliert dabei die Orientierung und bleibt unter Wasser liegen. Gartenteiche und Schwimmbecken sollten deshalb mit einem für Kinder nicht überwindbaren Zaun gesichert werden, Regen-

Früchte und Blütenstände von Giftpflanzen: Fingerhut (giftig bis sehr giftig; links), Maiglöckchen (gering bis mittelstark giftig; oben links), Eibe (giftig bis sehr giftig; unten links), Eisenhut (sehr giftig; 2. von rechts), Oleander (giftig; oben rechts), Engelstrompete (sehr giftig; unten rechts).


Sicherheit

tonnen und andere Wasserbehälter sollten gut verschlossen sein. Außerdem muss das Spielen im Planschbecken immer unter Aufsicht geschehen. Betreiben Sie Gartengeräte – insbesondere motorbetriebene – nicht in Kindernähe und räumen Sie diese Hilfsmittel nach Gebrauch immer weg. Auch Astscheren, Handsägen und andere spitze oder scharfe Werkzeuge können Kinder schwer verletzen. Sie gehören nicht in Kinderhände und sollten nicht herumliegen. Dies gilt natürlich ebenfalls für Blumendünger und Pflanzenschutzmittel. Bewahren Sie diese am Besten im verschlossenen Gartenhaus auf und sorgen Sie dafür, dass ihr Kind nicht mit diesen Chemikalien in Berührung kommt. Schaukeln, Wippen, Rutschen und Klettergeräte bereiten Kindern viel Spaß. Damit dieser Spaß lange anhält, sollten Sie beim Kauf eines solchen Spielgerätes auf Nummer Sicher gehen. Das GS-Zeichen garantiert, dass Sicherheitsnormen eingehalten werden. Es darf an Geräten nur angebracht werden, wenn dieses Gerät von einer anerkannten Prüfstelle abgenommen wurde. Spielplätze und Spielgeräte im Öffentlichen Raum müssen seit 1998 der europäischen Norm DIN EN 1176 und 1177 entsprechen. Für private – ausschließlich eigengenutzte – Spielplätze und Spielgeräte gilt die DIN EN 71. Andere Geräte müssen zwar nicht gefährlich sein, aber die Beurteilung ist für einen Laien schwierig und mit erheblichem Aufwand verbunden. Neben der Qualität des eigentlichen Spielgerätes ist die Standfestigkeit desselben für den sicheren Betrieb maßgeblich. So sollten die Spielgeräte fachgerecht aufgebaut und Standpfosten fest im Boden verankert werden.

Sicheres Spielzeug Spielend entwickeln Kinder ihre Fähigkeiten und lernen so die Welt begreifen. Allein in den ersten sechs Lebensjahren spielen sie rund 15.000 Stunden. Eltern stehen oft vor der Aufgabe, aus einem immensen Angebot das richtige Spielzeug für ihr Kind auszuwählen. „Billigspielzeug“, aber auch Produkte von Markenfirmen sind häufig nicht sicher und nicht frei von Schadstoffen. Gefährliche Mängel am Spielzeug sind für Eltern kaum zu erkennen, wenn der Mangel nicht durch scharfe Kanten, spitze Teile oder kleine verschluckbare Teile offensichtlich ist. Der Schadstoffgehalt in Spielsachen (bleihaltige Lacke und Farben, Formaldehydgasausdünstungen aus Holzkleber, gefährliche Weichmacher in Kunststoffteilen, Nitrosamine in Luftballons und Schadstoffe in Textilien) ist für den Verbraucher nicht ersichtlich. Alle Spielwaren, die hierzulande verkauft werden, müssen zwar der europäischen Spielzeugrichtlinie EN 71 entsprechen und mit dem CE-Zeichen versehen sein, doch dieses CE-Zeichen hilft dem Verbraucher bei der Beurteilung der Qualität eines Spielzeugs kaum weiter: Das CE-Zeichen sagt nichts über Inhaltsstoffe und Schadstoffbelastungen aus – mit dem CEZeichen erklärt der Hersteller lediglich, dass er bei der Produktion der Spielwaren alle Vorschriften eingehalten hat. Eine Kontrolle durch unabhängige

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Gutachter findet hierbei nicht statt. Bei der Beurteilung von Spielwaren können anerkannte Prüfsiegel helfen, die unbedenkliche Produkte kennzeichnen. Diese von unabhängigen Kontrollstellen ausgestellten Prüfsiegel sind für verantwortungsvolle Eltern eine wertvolle Orientierungshilfe beim Spielzeugkauf: GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit Das GS-Siegel bestätigt, dass der Produzent die Schadstoff- und Sicherheitsrichtlinien einhält. Das GS-Siegel können Hersteller bei unabhängigen Prüfstellen (z.B. TÜV) beantragen. Mit dem GS-Zeichen versehenes Spielzeug darf keine scharfen Kanten aufweisen und muss stabil sein. Überprüft wird auch, ob sich bei unsachgemäßer Nutzung Kleinteile lösen können. Direkt neben diesem Siegel muss angegeben werden, welches Prüfinstitut das Zeichen vergeben hat. TÜV-Proof-Zeichen Das Siegel mit dem Teddybär wurde vom TÜV Rheinland speziell für Spielzeug entwickelt und legt strengere Maßstäbe an als der Gesetzgeber. Es kennzeichnet schadstoffgeprüfte Produkte, die keine Risiken für die Gesundheit aufweisen. Es gewährleistet Schadstofffreiheit und beinhaltet auch eine Prüfung auf krebserregende Stoffe und auf weitere Schadstoffe: Holzschutzmittel in Holzspielzeug, Weichmacher, Nickel in Metallteilen sowie Azofarbstoffe in Spielzeugen für Kleinkinder. Waschgänge sollten Stofftiere & Co. unbeschadet überstehen und sie müssen aus schwer entflammbarem Material hergestellt sein. spiel gut-Siegel Der Ulmer Verein „spiel gut“ vergibt jährlich an 600 Produkte ein eigenes Siegel. Etwa 40 unabhängige Pädagogen, Psychologen, Techniker, Chemiker, Architekten und Mitglieder anderer Berufsgruppen bewerten und empfehlen Spielzeug, das „die körperliche, geistige, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern positiv beeinflussen kann“. Auf Schadstoffe wird nur gelegentlich untersucht. Jedoch kann seit 2005 nur PVC-freies Spielzeug ausgezeichnet werden. Die Publikationen des Vereins können unter www.spielgut.de bestellt werden. Unsicheres und gefährliches Spielzeug wird im Schnellwarnsystem der EU RAPEX (Rapid Exchange of Information System; Produktwarnungen) unter ec.europa.eu/rapex aufgelistet (englischsprachig).


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Ernährung

GESUNDE ERNÄHRUNG

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Von der Milch zum Familientisch Am Anfang ist es noch ganz einfach: Ein Säugling trinkt Milch – nicht mehr und nicht weniger. Und da gehts auch schon los: Stillen oder Säuglingsnahrung, Brust oder Flasche?

Muttermilch Fest steht: Muttermilch ist die beste Ernährung für den Säugling. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, bis zum Beginn des 5. Lebensmonats voll zu stillen und das Teilstillen, so lange Mutter und Kind es wollen. Gestillt wird nach Bedarf: Zeitpunkt und Dauer bestimmt das Kind. Stillen kann das Risiko für Durchfall, Mittelohrentzündung und für ein späteres Übergewicht beim Kind senken. Auch für die Gesundheit der Mutter bringt es Vorteile: Die Gebärmutter bildet sich nach der Geburt schneller zurück. Außerdem werden Fettreserven durch das Stillen abgebaut und die frühere Figur ist schneller wieder erreicht. Allerdings sollte die Mutter sehr auf eine ausgewogene und ausreichende Ernährung achten und keinesfalls Diät halten: Bei einer schnellen Gewichtsabnahme gelangen vermehrt Schadstoffe in die Milch. Für den Stillerfolg ist neben dem Willen zum Stillen die richtige Information besonders wichtig. Denn ob wohl praktisch alle Frauen die körperlichen Voraussetzungen mitbringen, um ein Kind – oder auch Zwillinge – zu stillen, bekommen doch viele von ihnen Zweifel und Probleme. Nur sehr wenige Frauen (unter 5 Prozent) können nicht bzw. nur eingeschränkt stillen. Bei auftretenden Problemen sollte sich die stillende Mutter an eine Stillberaterin oder eine stillerfahrene Hebamme wenden. Die Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen e.V. (www.afs-stillen.de) und die La Leche Liga Deutschland e.V. (www.lalecheliga.de) bieten ehrenamtliche Stillberatung und Stillgruppenarbeit an und organisieren Ausbildungen zur Stillberaterin. Hauptziel dieser beiden Selbsthilfe-Organisationen ist die Förderung der Stillkultur in Deutschland und das Verbreiten fundierter Informationen rund ums Thema Stillen. Desweiteren gibt es professionelle Still- und Laktationsberaterinnen, die einen medizinischen Beruf ausüben und eine fundierte Ausbildung im Bereich des Stillens und der Stillberatung haben. Die Beratung ist für die Stillende kostenpflichtig, in vielen Fällen übernimmt aber die Krankenkasse die Kosten dieser Beratung. Hilfestellung bieten auch Stillcafés. Übrigens: In Deutschland stehen jeder Mutter, die während der Stillzeit arbeitet, Stillpausen und weitere Sonderregelungen gesetzlich zu; diese sind im Mutterschutzgesetz aufgeführt (erhältlich beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  www.bmfsfj.de).

Schutz vor Allergien Jedes dritte Kind kommt mit einem erhöhten Allergierisiko auf die Welt. Wenn Sie als Eltern oder die Geschwister des Säuglings bereits an Heuschnupfen, Neurodermitis, Lebensmittelallergien oder allergischem Asthma leiden, ist Vorsicht geboten. Für betroffene Babys ist es besonders wichtig, bis zum Beginn des 5. Lebensmonats lang voll gestillt zu werden. Nicht oder nicht voll gestillte Babys sollten im ersten Halbjahr ihres Lebens eine sogenannte HA-Nahrung (hypoallergene Nahrung) erhalten, mindestens bis zum Beginn des fünften Monats. Mit Einführung der Beikost kann nach neuesten WHO-Empfehlungen auf eine „normale“ Säuglingsmilchnahrung umgestellt werden. Bei der HA-Nahrung ist das Kuhmilcheiweiß so weit aufgespalten, dass es nicht mehr so stark allergieauslösend wirkt. Der Schutzeffekt der HA-Nahrung wird allerdings oft überschätzt, heißt es in den neuesten WHO-Empfehlungen. Besonders wichtig sei es vielmehr, in Familien mit Allergierisiko eine allergen- und schadstoffarme Umgebung zu schaffen.

Muttermilch enthält alles, was ein Neugeborenes zu einer gesunden Entwicklung braucht. Arteigene Eiweiße, Fette, Milchzucker sowie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind in ausgewogenem Verhältnis enthalten und perfekt dem Verdauungssystem des Babys angepasst. Je nach Alter des Kindes ist Muttermilch unterschiedlich zusammengesetzt, entsprechend den Bedürfnissen des wachsenden Kindes. Eine Reihe wichtiger Schutzstoffe sind in der Muttermilch vorhanden, z.B. Immunglobuline, die körpereigenen Abwehrstoffe. Besonders in der allerersten Milch, dem sogenannten Kolostrum, sind sie in konzentrierter Form enthalten. Diese Immunstoffe sind auf die familiäre Umgebung der Mutter abgestimmt, und die Mutter kann bei Bedarf Antikörper bilden gegen Keime, die auch ihr Kind gefährden, und diese Antikörper durch ihre Milch an das Baby weitergeben. Dadurch sind gestillte Kinder weniger anfällig für Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und der Atemwege und andere infektiöse Erkrankungen. Muttermilch ist frisch, keimfrei und immer richtig temperiert. Und solange Mama in der Nähe ist, auch stets verfügbar. Für die Flexibilität der Mutter kann eine Milchpumpe sorgen, die im Baby-Fachgeschäft, in Drogerien oder Apotheken erhältlich ist. Damit lässt sich die Muttermilch abpumpen und später per Fläschchen füttern. Es gibt manuelle oder elektrische Modelle. Da es große Unterschiede zwischen den Milchpumpen gibt – ebenso wie es verschiedene Brustformen bei den Frauen gibt – ist es sinnvoll, sich bei Stillorganisationen, Hebammen oder Müttern mit Erfahrung beraten zu lassen.


Ernährung

Die hygienische Aufbewahrung von Muttermilch ist natürlich besonders wichtig. Am besten sind für diesen Zweck entworfene verschließbare Gefäße aus Glas oder klarem Hartplastik aus Polycarbonat sowie Einmalbeutel für Muttermilch geeignet. Grundsätzlich sollte Muttermilch so frisch wie möglich verfüttert werden, bei 19° bis 22° C sollte sie innerhalb von sechs bis acht Stunden verbraucht werden, bei 4° bis 6° C hält sie etwa 72 Stunden, bei -18° C im Tiefkühlgerät etwa sechs Monate.

Säuglingsnahrung Wer nicht stillen kann oder will, für den gibt es eine Fülle an Produkten in Pulverform, die mit der Flasche gefüttert werden. Zu welchem Produkt man greift, bleibt den persönlichen Vorlieben überlassen – nur selbst herstellen sollte man die Nahrung nicht. Der Grund: Babys gedeihen mit selbst hergestellter Milchnahrung nicht so gut. Man sollte, wie beim Stillen auch, die Flasche nach Bedarf füttern, also dann, wenn das Kind Hunger hat und sich deswegen bemerkbar macht. Besonders wichtig ist es dabei, dass Sie sich bei der Zubereitung der Milch genau an die Anweisungen des Herstellers halten, damit das Baby die Milch auch gut verträgt und sie leicht verdauen kann. Die künstlich hergestellte Babynahrung ist zwar von ihrer Zusammensetzung her nicht identisch mit der Muttermilch, sie ist dieser aber weitgehend angepasst und enthält außer den Immunstoffen alle Nährstoffe, die ein Baby braucht. Am Anfang, wenn das Baby noch sehr klein ist, sollte man mit der Erstlingsmilch beginnen, die der Muttermilch am ähnlichsten ist. Wenn das Baby etwas größer ist, eignet sich eine Folgemilch, die mehr Kohlenhydrate enthält und dadurch mehr sättigt. Zu den Anfangsnahrungen zählen Produkte mit dem Zusatz „Pre“, die als Kohlenhydrat wie die Muttermilch ausschließlich Milchzucker enthält und nach Bedarf gefüttert werden kann. Im Gegensatz dazu enthält Milchnahrung mit dem Zusatz „1“ zusätzlich Stärke und manchmal auch überflüssige Zucker. Analog dazu gibt es für allergiegefährdete Säuglinge die Produkte mit den Zusätzen „HA Pre“, „Pre HA“ oder „HA 1“. Anfangsnahrung kann dem Baby das ganze erste Lebensjahr hindurch gegeben werden. Folgemilch mit den Zusätzen „2“ oder „3“ bzw. „HA 2“ entsprechen in ihrer Zusammensetzung weniger der Muttermilch, sondern mehr der Kuhmilch. Deshalb sind sie eher für ältere Babys neben der Beikost geeignet. Notwendig ist Folgemilch allerdings nicht. Gemäß WHO-Empfehlung kann ab dem Ende des ersten Lebensjahres mit der Einführung von Kuhmilch begonnen werden. Ebenso sind „Trinkmahlzeiten“, „Trink-Breis“ oder „Gute-Nacht-Fläschchen“ nicht empfehlenswert. Die Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) warnt sogar, dass solche Milch-Getreide-Fläschchen unverantwortlich seien und die Gesund-

Hmmm, das schmeckt!

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Ernährung

heit gefährden würden. Sie entsprächen nicht der europäischen Gesetzgebung zu Säuglings- und Folgenahrungen. Denn die europäische Säuglingsnahrungsrichtlinie legt fest, dass zur Flaschenfütterung von Säuglingen und Kleinkindern geeignete Produkte eine Energiedichte von 60 bis 70 Kalorien pro 100 Milliliter aufweisen müssen. Der Energiegehalt der Mehrzahl dieser Produkte liegt hingegen bei 80 bis 110 Kalorien pro 100 Milliliter. Die hohe Energiedichte dieser Trinknahrungen sei laut der DGKJ bei gesunden, nicht unterernährten Kindern gänzlich ungeeignet. Es bestehe bei einem regelmäßigen Verzehr ein erhöhtes Risiko für Überfütterung, übermäßige Gewichtszunahme im Säuglings- und Kleinkindalter und späteres massives Übergewicht. Unter www.dgkj.de gibt es eine Auflistung von mehr als 20 Beikostprodukten zur Flaschenfütterung mit ihrem jeweiligen Energiegehalt. Im Normalfall ist es unnötig, neben der Mutter- oder Säuglingsmilch etwas anderes zu geben. Lediglich an sehr heißen Tagen oder wenn das Baby eine fiebrige Erkrankung hat, kann ein zuckerfreies Getränk, am besten abgekochtes Wasser, helfen, den Flüssigkeitsbedarf zu decken.

Beikoststart Irgendwann kommt der Moment im Leben eines Säuglings, wo Milch allein nicht mehr ausreicht, um das Baby mit ausreichend Energie und Nährstoffen zu versorgen. Dann muss „Handfestes“ her. Die WHO empfiehlt heute die Einführung der Beikost ab dem 5. bis 7. Lebensmonat. Zur Vorbeugung von Allergien wird grundsätzlich empfohlen, nicht vor Vollendung des vierten Lebensmonats mit der Einführung von Beikost zu beginnen.

Brei-Rezepte Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei 90-100 g Gemüse 40-60 g Kartoffeln 30-45 g Obstsaft/Obstpüree 20-30 g mageres Fleisch 8-10 g Öl (Rapsöl) Das Fleisch klein schneiden, in wenig Wasser weich kochen und pürieren. Das Gemüse und die Kartoffeln putzen, in Stücken in wenig Wasser weich kochen und ebenfalls pürieren. Dann Obst zugeben, alles vermischen und Öl unterrühren.

Milch-Getreide-Brei 200 ml Vollmilch (3,5 % Fett) 20 g Vollkorngetreideflocken 20 g Obstsaft oder Obstpüree Getreide-Obst-Brei 20 g Vollkorngetreideflocken 90 ml Wasser 100 g Obstsaft oder Obstpüree 5 g Fett (Butter oder Rapsöl) Instantflocken mit heißer Milch oder Wasser verrühren, andere Getreideflocken mit Milch oder Wasser aufkochen. Saft oder Püree und evt. Fett unter den Brei rühren.

Klein geschnittenes Obst ist eine gesunde Zwischenmahlzeit. Bereichern Sie den Speiseplan Ihres Sprösslings, indem Sie nach und nach eine Milchmahlzeit durch Brei ersetzen. Die Frage nach dem „richtigen“ Zeitpunkt für die Einführung der Beikost kann übrigens so pauschal nicht beantwortet werden. Jedes Baby hat sein eigenes Entwicklungstempo. Es gibt durchaus Babys, die Beikost auch weit nach dem 7. Lebensmonat noch ablehnen. Erzwingen sollten Eltern hier nichts – solange sich der Sprössling weiterhin gut entwickelt, gibt es keinen Grund zur Beunruhigung. Anzeichen für den Start ins Beikostalter können sein, dass der Nachwuchs ein reges Interesse an fester Nahrung zeigt, interessiert beobachtet, wie andere mit Essen hantieren und alles in den Mund steckt, was er erwischt. Diese natürliche Neugier können Eltern nutzen. Übrigens: Brei sollte grundsätzlich mit dem Löffel gefüttert werden und nicht in die Flasche gefüllt werden. Die Verdauung beginnt schließlich mit dem Einspeicheln der Nahrung im Mund. Erfahrungsgemäß ist es günstig, zunächst die Mittagsmahlzeit durch Brei zu ersetzen. Dann ist das Baby nicht müde, es sollte auch nicht übermäßig hungrig sein. Der Brei sollte fein püriert sein, lauwarm, der Löffel (am besten aus Kunststoff), sollte keine scharfen Kanten haben. Und dann kann es losgehen. Je ungezwungener man an diesen Schritt herangeht, desto besser. Übrigens: Auch die Hebamme oder der Arzt sind im Zweifelsfall oder bei Fragen rund um die Beikost eine gute Anlaufstelle. Und was kommt nun auf den Löffel? Einfache Empfehlung: Alles, was dem Baby schmeckt. Wurde früher noch häufig vor allergenreichen Nah-


Ernährung

rungsmitteln wie Milcheiweiß, Eier oder Fisch gewarnt, hat man heute erkannt, dass das Meiden oder spätere Einführen derartiger Lebensmittel keinen Schutz vor Allergien bietet. Im Gegenteil: eine frühe Vielfalt in der Ernährung erhöht die Bereitschaft der Kinder, später auch neue und bis dahin unbekannte Lebensmittel zu akzeptieren. Nicht zuletzt aus diesem Grund sollen Eltern ermutigt werden, für ihr Baby selbst zu kochen – Brei aus dem Gläschen schmeckt stets gleich, wohingegen der Geschmack frischer Zutaten je nach Jahreszeit variiert. Viele Babys mögen Karottenpüree, da es etwas süßlich schmeckt und meist gut vertragen wird. Bei manchen Babys führen Karotten allerdings zu Verstopfung. Gut geeignet sind Fenchel, Kohlrabi, Zucchini, Blumenkohl, Brokkoli, Pastinaken und Kürbis. Wichtig ist, immer erst ein neues Nahrungsmittel einführen und dieses einige Tage lang testen. Auch bei der Menge ist Geduld gefragt. Die meisten Babys starten mit wenigen Löffelchen in ihr Beikost-Leben, stillen den größten Hunger aber immer noch über die anschließende Stillmahlzeit oder die Milchflasche. Erst wenn das Essen vom Löffel besser klappt – die neue Technik muss trainiert werden – wird sich auch die Menge erhöhen, bis die Mahlzeit komplett aus Brei besteht. Wird die erste Gemüsesorte gut vertragen, können die Eltern nach und nach Kartoffeln, Öl, Fleisch und Obstsaft dazumischen. Wenn der kleine Beikoststarter eine Menge von rund 150 bis 200 Gramm zu sich nimmt, braucht er keine Milch mehr hinterher. Im Handel ist eine riesige Auswahl an Gläschen mit Babynahrung verschiedenster Hersteller erhältlich – ein Blick auf die Zutatenliste kann helfen, das Richtige zu erwischen. Denn: Die ersten Breimahlzeiten sollten möglichst wenige Zutaten enthalten. Salz, Zucker und andere Zusätze

Leckermäulchen aufgepasst Ernähren Sie Ihr Kind möglichst zuckerarm, um seinen unverdorbenen Geschmackssinn so lange wie möglich zu bewahren. Denn ein Kind, das nicht an Zucker gewöhnt ist, knabbert später auch gerne mal eine Karotte oder einen Apfel – die gesündere Mahlzeit für Gewicht, Zähne und Organismus. Zucker ist nicht nur in Süßigkeiten wie Schokolade und Gummibärchen enthalten, genauso schädlich sind versteckte Zucker, wie sie in Marmelade, Müsli, Cornflakes, in zahlreichen Getränken wie Instant-Tees, Limonaden und Kakaopulver, Ketchup, Fruchtjogurts, Fertiggerichten und Bonbons zu finden sind. Zucker

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sind unnötig. Allerdings sollte auch auf die Menge der Zutaten geachtet werden – häufig ist in Gemüse-Fleisch-Breis der Fleisch- und Ölanteil nur gering. Besonders letzteres muss dann ergänzt werden, da die wichtigen fettlöslichen Vitamine aus dem Gemüse sonst nicht aufgenommen werden können. Wird der Brei selbst gekocht, sollten die Produkte aus biologischem Anbau stammen. Bewährt hat es sich, eine größere Menge Brei vorzukochen und portionsweise (beispielsweise in Eiswürfelformen) einzufrieren. Gerade am Anfang hat man so die kleinen Mengen verfügbar, die benötigt werden. Fleisch ist in der Babynahrung wichtig, da es wertvolles Eisen und Vitamine enthält. Vitamin-C-reicher Obstsaft macht das Eisen für den Körper erst verfügbar. Manche Eltern möchten bei der Ernährung ihres Säuglings auf Fleisch verzichten. Da Fleisch die wertvollste Nahrungsquelle für Eisen ist, muss dann besonders auf eine ausreichende Eisenversorgung geachtet werden. Für eine vegetarische Ernährung sollte der eisenreiche Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei durch einen vegetarischen Gemüse-Kartoffel-Getreide-Brei ersetzt werden. Reichlich Eisen liefern Getreide und Getreideprodukte, Hafer- und Hirseflocken weisen besonders viel Eisen auf. Mit der Einführung fester Nahrung muss den Kleinen mehr Flüssigkeit angeboten werden. Geben Sie zu den Mahlzeiten und auch zwischendurch ein zuckerfreies Getränk, am besten Wasser. Hat das Baby seine Mittagsmahlzeit mit dem Gemüse-Kartoffel-FleischBrei ersetzt, kann der Speiseplan um einen Milch-Getreide-Brei am Abend ergänzt werden. Dies sollte erst ab dem 5. bis 7. Lebensmonat geschehen, empfiehlt die WHO. Ab dem 6. bis 8. Lebensmonat steht der dritte Brei als Getreide-Obst-Brei auf dem Speiseplan.

in Lebensmitteln versteckt sich oft hinter folgenden Bezeichnungen: Saccharose, Glucose, Fructose, Glucosesirup, Maltodextrin, Maltose, Lactose, Invertzucker. Faustregel: Alles, was mit der Silbe „-ose“ endet, ist Zucker. Alle Zucker liefern etwa die gleiche Menge an Kalorien, sie sind schädlich für die Zähne, weil sie von den Mundbakterien zu ätzenden Säuren umgebaut werden. Übrigens: Auch Honig besteht zu 80 Prozent aus Zucker – und sollte wegen der Gefahr des Säuglings-Botulismus im ersten Lebensjahr nicht verabreicht werden. Dicksäfte sind keine sinnvolle Alternative, denn diese sind extrem fruchtzuckerreich. Süßstoffe und Zuckeraustauschstof-

fe sind zwar kalorienfrei, sie geben dem Körper jedoch auch nicht die Befriedigung des Süßhungers – während „echte“ Süßspeisen die Bildung von Serotonin, dem Botenstoff für das Wohlbefinden im Gehirn anregen, können Süßstoffe das nicht. Im Gegenteil – sie wirken sogar appetitanregend. Und einige haben einen unangenehmen Nachgeschmack. Aber: Wer sich jegliche Süßigkeit versagt, bekommt schnell Heißhunger auf Schokolade & Co – das gilt auch für Ihr Kind. Ab und zu naschen ist erlaubt. Am besten zahnfreundliche Süßigkeiten, die mit dem kleinen Zahnmännchen (ein Zahn mit Schirm) gekennzeichnet sind.


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Ernährung

Am Familientisch Ab dem 10. Lebensmonat kann das Baby am Familientisch mitessen. Natürlich muss dann zurückhaltend gewürzt werden. Besonders Salz sollte sparsam verwendet werden. Die Speisen müssen nun nicht mehr ganz fein püriert werden, denn die Zähne wollen das Kauen trainieren. Und das geht am besten mit weichen Stücken: Brot ohne Rinde, weiches Obst ohne Schale und weich gekochtes Gemüse können außerdem gut mit den Fingern genommen und in den Mund gesteckt werden. Das trainiert zugleich die Feinmotorik und bereitet auf das selbstständige Essen vor. Drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten – bestehend aus Obst oder einem Getreideprodukt wie Brot oder Müsli – sind jetzt ausreichend. Zwischendurch muss das Baby natürlich auch trinken – am besten Wasser oder ein zuckerfreies Getränk aus dem Becher. Wichtig: Wenn Kinder ausgewogen ernährt werden und sich viel bewegen, ist das die Basis für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung.

Ein Wort zum Wasser Für die Verwendung von Trinkwasser für Säuglinge sollte das Wasser auf jeden Fall abgekocht werden. Nicht abgekochtes Leitungswasser kann

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Mikroorganismen oder Bakterien enthalten. Auch Blei- und Kupferrückstände aus den Wassereitungen sind nicht auszuschließen. Gerade in alten Häusern sind möglicherweise Bleirohre verlegt. Fragen Sie den Hausbesitzer oder kontrollieren Sie die sichtbaren Leitungen. Ein Fachbetrieb des Sanitär- und Heizungshandwerks kann Ihnen hierbei helfen. Wer genau wissen möchte, ob und wieviel Blei sich im Trinkwasser findet, kann den Gehalt von Laboren messen lassen. Die reinen Laborkosten belaufen sich auf rund 15 Euro. Eine Probenentnahme durch eine anerkannte Untersuchungsstelle schlägt mit ca. 50 bis 100 Euro zu Buche. Für die Zubereitung von Säuglings- und Kleinkindernahrung sollten Sie keinesfalls Wasser verwenden, das durch Bleirohre geflossen ist. Ein erhöhter Bleigehalt beeinträchtigt die Blutbildung und Intelligenzentwicklung bei Ungeborenen, Säuglingen und Kleinkindern. Besonders empfindlich auf Blei reagiert das sich entwickelnde kindliche Nervensystem. Sie können auch Mineralwasser verwenden – auf dem Etikett sollte der Zusatz vermerkt sein „Geeignet zur Zubereitung von Säuglingsnahrung“, dann ist garantiert, dass die gesetzlich festgelegten Höchstwerte für bestimmte Inhaltsstoffe nicht überschritten sind.

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Alltag mit Kindern

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VOM SÄUGLING ZUM VORSCHULKIND

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Der Alltag mit Nachwuchs ist abwechslungsreich Das kleine Wunder Mensch in seiner Hilflosigkeit erobert das Herz seiner Eltern und seines gesamten Umfeldes im Nu. Unmittelbar nach der Geburt ist das Leben des Säuglings vom Wachsen, Schlafen und Trinken bestimmt. Doch schon nach kurzer Zeit beginnt die rasante Entwicklung der ersten Lebensjahre, in denen der kleine Mensch so vieles lernt, dass für die meisten Eltern die Zeit wie im Flug zu vergehen scheint. Immer wieder staunen sie, was ihr Nachwuchs zu leisten vermag – eine spannende Zeit voller unvergesslicher Momente.

Meilensteine im ersten Lebensjahr Von Anfang an haben Neugeborene ihre Eltern erstaunlich gut im Griff. Alle Sinne des Babys sind hellwach. Vom ersten Tag an erlebt es rasante Entwicklungsschritte, der Organismus wächst in Rekordzeit, ebenso die geistigen Fähigkeiten. In den ersten drei Lebensmonaten ist bei den meisten Babys noch „Ankommen in der Welt“ angesagt. Mit etwa drei Monaten hebt das Baby in der Bauchlage immer öfter kurz den Kopf, es lächelt zunehmend bewusst, lacht sogar schon laut. Es beginnt, nach Gegenständen zu greifen und schaut nach Geräuschquellen. Einige Babys beginnen sogar schon, sich vom Rücken auf den Bauch und zurück zu drehen. Mit etwa sechs Monaten verfolgt es aufmerksam Gegenstände, die sich bewegen, es greift nach Dingen und gibt sie von einer in die andere Hand. Auch die Füße werden nun zum Spielzeug. Einige Babys können bereits mit etwas Hilfe sitzen. Kleine „Gespräche“ sind nun auch möglich, das Baby reagiert mit Lächeln oder Gebrabbel auf Ansprache. Mit etwa neun Monaten kann das Baby sitzen und hält sein Gleichgewicht immer besser. Auch Krabbeln oder Robben wird eifrig geübt. Routineabläufe geben dem kleinen Entdecker Sicherheit. Vielfach taucht im Gebrabbel jetzt die richtige Verwendung der Wörter „Mama“ und „Papa“ auf. Die Gegenstände, die es greifen kann, werden immer kleiner. Mit etwa zwölf Monaten versucht es sich zum Stehen hochzuziehen und wagt vielleicht sogar schon die ersten Schritte. „Ja“ und „Nein“ versteht es nun schon recht gut. Beim Greifen kommt der so genannte Pinzettengriff mit Daumen und Zeigefinger zum Einsatz. Gegenstände werden so hin- und hergeräumt. Übrigens: Jedes Baby ist anders und ganz einzigartig. Und so entwickelt sich auch jedes Kind anders. Dank der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen werden Fehlentwicklungen hierzulande meist frühzeitig erkannt. Grund zur Sorge, wenn Ihr kleiner Liebling sich mit einigen Fähigkeiten mehr Zeit lässt, ist also in den seltensten Fällen gegeben.

Die Sprachentwicklung schreitet im zweiten Lebensjahr rasant voran. Da sind sogar schon erste Telefonate möglich ...

Meilensteine im zweiten Lebensjahr So lebendig und aufregend die Entwicklung im ersten Lebensjahr war, so geht sie weiter. Das Baby wird langsam zum Kleinkind . Der Drang, Neues zu erlernen, ist unbändig. Es beginnt, die Welt auf zwei Beinen zu erkunden, es hat einen eigenen Willen, eigene Wünsche und eigene Bedürfnisse – und will diese auch durchsetzen. Den Entdeckergeist zu unterstützen und für eine sichere Umgebung mit vielen Anregungen zu sorgen, das ist nun Aufgabe der Eltern. Zuweilen müssen sie den kleinen Welt-Eroberer aber auch bremsen. Auf der Straße oder im Supermarkt müssen die Kleinen lernen, dass es wichtige Regeln gibt, die befolgt werden müssen – und das ist manchmal gar nicht so einfach. Die Sprachentwicklung schreitet rasant voran. Die meisten Babys fangen mit etwa zwölf Monaten an, erste Worte zu sprechen. Mit rund zwei Jahren verfügen die Kleinen bereits über einen Wortschatz mit mindestens 50 Wörtern, viele Kinder beherrschen schon 200 bis 300 Wörter. Das Spielen ist die kreativste Form des Lernens. Und die Kleinen sind enorm kreativ – schon kleine Steine und Blätter oder einfache Haushaltsgegenstände beschäftigen sie für längere Zeit. Zwischen 18 und 24 Monaten setzt die so genannte Selbstwahrnehmung ein. Jetzt beginnt das Kind, sich selbst und andere Menschen als eigenständige Personen wahrzunehmen. Gegen Ende des zweiten Lebensjahres entdeckt Ihr Kind seinen eigenen Willen – die Trotzphase ist ganz natürlich und sehr wichtig für die Ich-Entwicklung.

Meilensteine im dritten bis fünften Lebensjahr Nach dem zweiten Geburtstag ist sie nicht mehr zu stoppen: Ihre kleine Quasselstrippe hat jetzt große Freude am Sprechen und am Experimentieren mit Wörtern. Aus schlichten Ein-Wort-Sätzen werden Zwei-Wort-Sätze.


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Alltag mit Kindern

Auch grammatikalisch entwickelt sich das Sprachvermögen rasant. Ab dem dritten Lebensjahr werden die Sätze immer komplexer und die Aussagen umfangreicher. Um seinen dritten Geburtstag herum kennt Ihr Kind schon die Bedeutung von über tausend Wörtern. Im dritten Lebensjahr verfeinert Ihr Kind seine motorischen Fähigkeiten weiter. Zusätzlich entwickelt es immer mehr seine Selbstständigkeit – eine Zeit, in der es immer wieder hin- und hergerissen ist zwischen dem Wunsch nach Unabhängigkeit und dem Sehnen nach Liebe und Schutz. Wutanfälle und heftige Gefühlsschwankungen sind übrigens in diesem Alter völlig normal. Im dritten Lebensjahr spielen die Kinder oft noch alleine für sich, mit zunehmendem Alter interessieren sie sich immer mehr fürs gemeinsame Spielen mit anderen Kindern, Rollenspiele sind häufig beliebt. Die meisten Kinder beginnen im dritten Lebensjahr mit dem Sauberwerden. Vor dem 18. Lebensmonat sind übrigens die Voraussetzungen für das Sauberwerden noch nicht gegeben. Wichtig dafür ist die Fähigkeit, willentlich einen bestimmten Muskel zu betätigen. Bis dahin funktioniert die Verdauung über eine Art Reflex, der nicht zu steuern ist. Sauberwerden ist ein Lernprozess. Es wird viele Misserfolge und Rückschläge geben. Haben Sie Geduld. Ein weiterer Meilenstein im Leben der Kleinen ist sicher der Kindergartenstart, der bisher meist mit drei Jahren erfolgte. Im 4. Lebensjahr werden alle Fähigkeiten trainiert und weiterentwickelt. Zum Beispiel vergrößert sich nicht nur der Wortschatz zusehends, sondern auch die Qualität der Inhalte des Gesprochenen entwickelt sich. Nun beginnt auch die Phase der „Warum“-Fragen: Die Kleinen möchten wissen, wie die Welt funktioniert. Kinder im 4. und 5. Lebensjahr sind unermüdlich: Sie testen ihre körperlichen Fähigkeiten aus. Kraft, Beweglichkeit und Koordination werden so trainiert. Ebenso erweitern sich die sozialen Fähigkeiten im Spiel mit anderen Kindern zusehends.

SPIELEN, LERNEN, SPASS HABEN

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Meilensteine im sechsten Lebensjahr Im sechsten Lebensjahr verabschiedet sich der Nachwuchs langsam aber sicher vom Kleinkinddasein. Das Sprechen fällt nun nicht mehr schwer, alle Laute können gesprochen werden, die Grammatik kommt meist fehlerfrei zur Anwendung. Der Schulstart steht unmittelbar bevor – auch das ist wieder ein tiefgreifender Einschnitt in das Leben des Kindes. Und es ist die Zeit, in der der Nachwuchs immer selbstständiger wird – höchste Zeit also für die Verkehrserziehung. Wichtig ist spätestens jetzt auch die Einführung fester Schlafenszeiten – in der Schule können die Kinder nicht einfach mal fünf Minuten zu spät kommen wie vielleicht noch im Kindergarten. Auch die Motorik ist in diesem Alter schon recht ausgefeilt: Fahrrad fahren, auf einem Bein stehen, Purzelbaum und Kopfstand – alles kein Problem. Auch die Muskeln an der Hand sind jetzt soweit entwickelt, dass die körperlichen Voraussetzungen zum Schreibenlernen gegeben sind.

Viele Förderangebote für Kinder PEKiP, Babymassage, Englisch für Kindergartenkinder, Ballett, Kinderkonzerte, und und und – die Liste der Förderangebote für Kinder lässt sich beliebig fortsetzen. Langeweile kommt nicht auf, eher die Gefahr von Freizeitstress, wenn Sie zu viele Angebote wahrnehmen möchten und die ganze Woche verplant ist. Doch was ist das Richtige für mich und meinen kleinen Liebling? Diese Frage stellen sich viele Mütter und Väter. PEKiP: Das Prager-Eltern-Kind-Programm wurde in den 70er Jahren als sozialpädagogische Methode entwickelt, es ist ein handlungs- und situationsorientiertes Konzept der Familienbildung. Eine PEKiP-Gruppe besteht aus sechs bis acht Erwachsenen und deren möglichst gleichaltrigen Babys, sie beginnt ab der vierten bis sechsten Lebenswoche der Babys und erstreckt sich über das erste Lebensjahr. Die Babys sind nackt, der Raum gut geheizt. Die Gruppenleiterin zeigt Anregungen, die dem Entwicklungsstand der Kinder entsprechen. Babymassage: Nähe spüren, mit sanften Bewegungen Sicherheit und Geborgenheit geben – Massagen tun auch Babys gut. Babymassagen sind Streicheleinheiten für Körper und Seele. Atmung, Durchblutung, Kreislauf und Stoffwechsel werden angeregt, die Verdauungsorgane positiv beeinflusst. Die Kurse werden bereits für wenige Wochen alte Säuglinge angeboten. Erlernbar ist Babymassage bei ausgebildeten Kursleitern, in einigen Hebammenpraxen sowie in den Karlsruher Geburtskliniken. Babymassage nach Leboyer ist eine sanfte, traditionelle Art der Berührung und bietet die Möglichkeit, sein Kind auf eine besondere Art und Weise wahrzunehmen und kennenzulernen. Nach Leboyer werden einzelne Körperteile in einer bestimmten Reihenfolge sanft massiert. Die Massage endet mit Yogaübungen. Babymassagekurse nach Leboyer werden u.a. von freien Anbietern wie z.B. Hebammenpraxen angeboten.

Babyschwimmen: Spaß im Wasser und die Förderung der Bewegung stehen immer im Vordergrund des Baby- und Kleinkindschwimmens. Babyschwimmkurse bieten in Karlsruhe zahlreiche private Schwimmschulen an (zu finden unter  www.aquakurse-ka.de oder www.babyschwimmen.de). In der St. Vincentius Klinik gibt es ebenfalls die Möglichkeit (siehe  www.schwimmschule.de). Und auch die Hallenbäder bieten Babyschwimmen an. Krabbelgruppen: Spielen, Kontakt zu Gleichaltrigen aufnehmen, beobachten, Liedern zuhören und die ungeteilte Aufmerksamkeit von Mama oder Papa genießen, die sich in diesem Umfeld auch prima mit Gleichgesinnten austauschen können – in der Krabbelgruppe können die Kleinen


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allerhand lernen. Aber: Krabbelgruppe ist nicht gleich Krabbelgruppe. So vielfältig wie die Zahl der Anbieter sind auch ihre Strukturen. Ob speziell geschulte Kursleiterinnen bei den Treffen dabei sind oder diese eher im privaten Rahmen stattfinden, ob pädagogische Konzepte zugrunde liegen oder das freie Spiel im Mittelpunkt steht – Mütter und Väter werden in allen Teilen von Karlsruhe fündig. Übrigens können hier die Zwerge schon erste kleine Freundschaften schließen, Teilen lernen und erstes Loslösen von der Mutter einüben. Angeboten werden Krabbel- oder Spielgruppen zum Beispiel von engagierten Eltern, die Räumlichkeiten von Kirchengemeinden nutzen oder auch von Hebammenpraxen. Eltern-Kind-Turnen: Im zweiten und dritten Lebensjahr können die Kleinen beim Eltern-Kind-Turnen viele Bewegungsabläufe üben, sie können klettern, rennen und springen trainieren sowie den Gleichgewichtssinn und die Körperkoordination schulen. Mama oder Papa sind immer mit dabei, geben Hilfestellung, aber auch emotionale Sicherheit durch ihre Anwesenheit – denn nicht allen Kindern fällt es leicht, sich ohne einen Elternteil in einer Gruppe zu behaupten. Schwimmen: Viele Schwimmbäder und Vereine bieten Schwimmkurse an. Ab etwa vier Jahren bringen Kinder die körperlichen Voraussetzungen mit, um schwimmen zu lernen. Im Vordergrund steht das spielerische Vertrautmachen mit dem Element Wasser. Sport: Fußball, Turnen, Leichtathletik, Judo, Feld- oder Eishockey – die Sportvereine sind auf den Nachwuchs bestens eingestellt. Vielfach können die Kleinen erstmal zum Schnuppern kommen. Leistung steht in diesem frühen Stadium noch nicht auf dem Programm, sondern vielmehr, die Begeisterung der Kleinen für körperliche Betätigung zu wecken. Um den Grundstein zu legen, dass für die Kinder später Sport zum Alltag gehört, können Eltern also früh aktiv werden und sich bei den verschiedenen Vereinen nach entsprechenden Angeboten für ihre Sprösslinge erkundigen. Zusätzliches Plus: Vor Schulstart haben die Kinder noch ausreichend Freizeit, verschiedene Sportangebote zu testen, um dann die für sie passende Sportart zu finden. Tanzen/Ballett: Musik macht den meisten Mädchen und Buben Spaß. Rhythmusgefühl und Kreativität fördern – kaum eine andere Sportart kann das so wie das Tanzen. In der Altersgruppe von drei bis sechs Jahren werden die Kinder mit altersgerechter Musik an die Bewegung herangeführt, erlernen kleine Choreografien. Körperbeherrschung, Koordinationsfähigkeit und Musikalität werden auch beim Ballett gefördert. Kindertanz oder Ballett werden von Sport- oder Karnevalsvereinen sowie Tanz-, Musik- oder Ballettschulen angeboten.

Überlebenswichtig: Schwimmen lernen Ertrinken ist bei Kindern die zweithäufigste Todesursache. Bei Kindern im Alter bis 15 Jahren sank zwar 2011 die Zahl der tödlichen Unfälle auf 22, das gute Ergebnis hängt aber laut Deutscher Lebens-RettungsGesellschaft (DLRG) eindeutig mit dem nasskalten Sommerwetter zusammen. Die Experten nehmen an, dass Eltern noch immer vor allem zu Hause zu wenig aufpassen und beispielsweise Gartenteiche als Gefahr unterschätzen. Am und im Wasser müssen Kinder immer lückenlos beaufsichtigt werden! Kinder sollten unter Aufsicht ihrer Eltern möglichst früh Erfahrungen am und im Wasser sammeln, damit sie lernen sich sicher zu verhalten. Babyschwimmen ist beliebt, fördert aber nicht die Fähigkeit zu Schwimmen – hier steht die Freude an der Bewegung im nassen Element im Vordergrund. Für Kinder ab etwa drei Jahren stehen so genannte Wassergewöhnungskurse zur Verfügung, die kleine Angsthasen ganz spielerisch und mit viel Spaß an das Element Wasser heranführen. Dabei wird auch schonmal das Luftanhalten beim Untertauchen geübt. Ab etwa vier Jahren können sich Kinder kurze Zeit mit Wassertreten über Wasser halten, ab zirka fünf Jahren können sie die richtige Schwimmtechnik erlernen, häufig klappt beispielsweise die Technik des Brustschwimmens aber erst mit sechs Jahren – das Zusammenspiel aus Armund Beinbewegung erfordert Körperkoordination. Und dann heißt es: Üben, üben, üben.


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Alltag mit Kindern Startpunkt Familienzentren |  www.karlsruhe/kinderbuero Offene Elterncafés, Begrüßungsgeschenk der Stadt, Informationen zu Angeboten und Wissenswertes rund ums Baby, STÄRKE-Kurse AWO – Haus der Familie | Kronenstraße 15 | 76133 KA  0721/35 007-122  www.awo-karlsruhe.de PEKiP-Kurse, Mutter-Kind-Spielgruppen, Turnen, Startpunkt, Oma-OpaService, Babymassage, Musik- und Bastelgruppen, Spielcafé GewächsHAUS | Werderstraße 63 | 76137 KA  0721/66 10 36  buero@muetterzentrum-karlsruhe.de Offene Cafés, Kinderbetreuung, Sportangebote mit und ohne Kinderbetreuung, Rückbildungsgymnastik mit und ohne Kinderbetreuung, Beratungs- und Informationsveranstaltungen, Kindersachenflohmarkt Elternschule der ev. Diakonissenanstalt | Diakonissenstraße 28 | 76199 KA |  0721/889-8333 oder 0721/889-2290  www.diak-ka.de Babymassage, Rückbildungsgymnastik, Ernährungskurs, Säuglingspflege, Stillgruppe, Geschwisterkurs

Turnen, Fußballspielen, Judo, Eishockey – die Liste der sportlichen Möglichkeiten in den örtlichen Vereinen ist lang. Musik: Mit Musik begeistert man schon die Allerkleinsten. Darauf hat sich das Badische KONServatorium eingestellt und bietet auch Babykurse an, bei dem schon Zwerge im Alter ab sechs Monaten spielerisch bei den KONS-Küken ihre angeborene Musikalität entdecken können. Weiter geht es in verschiedenen Eltern-Kind-Gruppen, in denen die Kinder zwischen zwei und sechs Jahren mit der eigenen Stimme, Instrumenten und Rhythmen experimentieren können. Auch private Musikschulen haben sich schon auf die kleinen Musikusse eingestellt.

Anbieter von Förderangeboten PEKiP Prager Eltern-Kind-Programm | PEKiP-Regionalgruppen  www.pekip-regionalgruppen.de/karlsruhe Lebenszeiten – Zentrum für Frau, Familie und Kind am Städtischen Klinikum Karlsruhe e.V. | Moltkestraße 90 | 76133 KA  0721/974-24 35  www.lebenszeiten-karlsruhe.de Baby-Infokurse, Säuglingspflege, Ernährung, Babymassage, Erste Hilfe, Wickel. Einige Kurse werden im Rahmen des STÄRKE-Programms angeboten. Volkshochschule Karlsruhe e.V. | Kaiserallee 12e | 76133 KA  0721/98 57 50  www.vhs-karlsruhe.de Eltern-Baby-Kurse, PEKiP, Yoga, Erste Hilfe-Kurse. Einige Kurse werden im Rahmen des STÄRKE-Programms angeboten.

Post Südstadt Karlsruhe e.V. PSK | Ettlinger Allee 9 | 76199 KA  0721/88 74 44  www.online-PSK.de KISS (ab 3 J.), Babyschwimmen, Ballschule, Aqua Fitness SSC Sport- und SchwimmClub e.V. | Am Sportpark 5 | 76131 KA  0721/967 22-0  www.ssc-karlsruhe.de Mini-KiSS, KiSSC, Ballschule Forum Musicum | Im Katzenbach 13 | 76275 Ettlingen  07242/59 70 23  www.forum-musicum.de Eltern-Kind-Musik-Gruppen, Musikalische Früherziehung + Englisch, Tänzerische Früherziehung, Frühinstrumental-Didaktische Erziehung Musikschule Tonkultur | Seboldstraße 3 | 76227 KA  0721/174 66 69  www.musikschule-tonkultur.de Musikgarten, Flöten, Donnergruppe (Trommeln) und Bodypercussion Kyart Music | Augartenstraße 91 | 76137 KA  0721/62 58 09 10  www.kyartmusic.de Musikgarten (ab Geburt bis 6 Jahre) Tanzgalerie | Stephanienstraße 29 | 76133 KA  0721/297 31  www.tanzgalerie-karlsruhe.de Tänzerische Frühentwicklung, Ballett Tanzschule X-TRA DANCE | Erzbergerstraße 131 | 76149 KA  0721/ 490 20 26  www.x-tra-dance.de Zwergerlkurs, klassisches Ballett, Modern, Jazz, HipHop und Break Dance


Tanzstudio Magic Dance | Kaiserstraße 179a | 76133 KA  0721/156 446 56  www.tanzstudio-magic-dance.de Kindertanz, Latein ISL Sprachschule | Im Katzentach 4 | 76275 Ettlingen  07243/93 87 44  www.isl-sprachschule.de Förderverein Schwimm-Region Karlsruhe | Hermann-Veit-Straße 7 76135 KA |  0721/133 5213  www.aquakurse-ka.de Baby- und Bambinischwimmen, Schwimmkurse für Kinder, Babyschwimmen mit Massage oder Sauna Turn- und Sportvereine gibt es in allen Karlsruher Stadtteilen, eine Übersicht bietet die Homepage der Stadt unter www.karlsruhe.de. Außerdem gibt es zahlreiche private Anbieter von Tanz-, Musik- und Bewegungskursen. Vielleicht hören sich Eltern einfach im Bekanntenkreis oder im Kindergarten um, welche Vereine andere Kinder besuchen und wie die Angebote vor Ort sind. Das fördert zugleich das Knüpfen erster Freundschaften. Und: Im Verein lernen Kinder, anderen zu vertrauen und mit ihnen Konflikte zu lösen. Sie entwickeln Teamgeist, erfahren Lob und Anerkennung.

FORUM MUSICUM Freie Musikschule Ettlingen

Im Katzentach 13 76275 Ettlingen-Bruchhausen Tel. 0 72 43 - 59 70 23 www.forum-musicum.de Diese Schule ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Privatmusikschulen - bdpm e.V. Garant für qualitätvolle Musikausbildung.

Spielend Englisch lernen! Für Kinder ab 3 Jahren bei muttersprachlichen Lehrkräften. ISL-Sprachschule, Im Katzentach 4, 76275 Ettlingen Tel: 07243/938744, info@isl-sprachschule.de

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Alltag mit Kindern

KEINE CHANCE FÜR LANGEWEILE

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Spielen, malen, kneten, basteln, lesen ...

Im Alltag mit Kindern sind manchmal Ideen gefragt, um der Langeweile zu entgehen. Allerdings: Oft entstehen aus der Langeweile heraus die schönsten Spiele – lassen Sie also ruhig Raum für Kreativität. Denn häufig ist es so, dass die Tage mit festen Terminen verplant sind; zwischen Tanz- und Musikunterricht, Sport und dem festen Spielplatznachmittag mit dem besten Freund bleibt nur wenig Zeit zum freien Spielen, zum Malen, Basteln, Kneten oder Lesen. Dass weniger mehr ist, zeigt sich an Kindern, die einem regelrechten Terminstress ausgesetzt sind. Dieser kann nämlich zu Beschwerden wie Mattigkeit, Schlafstörungen und Kopfschmerzen führen – und letztlich dazu, dass das Kind die Lust an den vielen Angeboten komplett verliert. Da ist es besser, ein oder zwei Dinge fest einzuplanen, an denen das Kind besonders viel Spaß hat und den Rest der Woche frei zu gestalten. So kann Freizeit ohne Druck und ohne Erwartungen genossen werden, schließlich erleben die Kleinen im Kindergartenalltag genügend Situationen, die auch verarbeitet werden müssen – und das braucht Zeit. Genießen Sie ruhig mal einen Spaziergang, vielleicht finden sich unterwegs tolle Materialien, die zu einer Bastelei anregen. Mindestens genauso viel Spaß macht es, beispielsweise Knete oder Fingerfarben selbst anzurühren und der Kreativität dann freien Lauf zu lassen. Sie werden vielleicht überrascht sein, was Ihr kleiner Künstler daraus alles zaubern kann.

Kreatives für kleine Künstler Selbst gemachte Knete 2 Tassen Mehl 2 Tassen Salz 2 Tassen Wasser 2 EL Öl 2 TL Weinsteinsäure (aus der Apotheke) Lebensmittelfarbe Alle Zutaten in einen Topf geben, kurz erwärmen und gut durchrühren. Die Knete abkühlen lassen. In luftdichten Behältern aufbewahren. Selbst gemachte Fingerfarben 1/4 Tasse Maisstärke, 2 Tassen Wasser Lebensmittelfarbe Wasser und Stärke in einem Topf verrühren, kochen bis die Masse dick wird. Abkühlen lassen, in Schraubgläser verteilen. Anschließend die Lebensmittelfarbe hineinrühren.

In Büchern können Kinder die ganze Welt für sich entdecken.

Spiele für Kinder Kinder spielen für ihr Leben gern. In vielen Kinderzimmern fällt den Kleinen die Wahl jedoch ganz schön schwer, mit was sie denn nun überhaupt spielen wollen, denn hier müssen sie sich unter einer riesigen Auswahl an Puppen, Stofftieren, Brettspielen, Puzzles, Kugelbahnen, Bauklötzen, Autos, Büchern, Kinderküche, Kaufladen, Maltafel und und und entscheiden. Besser ist es da, öfter mal auszusortieren und solche Spielsachen wegzuräumen, mit denen gerade gar nicht gespielt wird. Wer Platz hat, kann so öfter mal die komplette Kinderzimmerausstattung auswechseln – so gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Brettspiele sind übrigens immer wieder begehrt – da lohnt es sich schon, eine kleine Auswahl anzuschaffen. Wichtig: Brettspiele sollten bei kleinen Kindern nicht zu kompliziert sein und auch nicht zu lange dauern. Hilfestellung kann die folgende Liste geben: Eine unabhängige Jury bewertet Spiele und vergibt die Auszeichnung „Kinderspiel des Jahres“. Kinderspiel des Jahres 2013 Der verzauberte Turm (2-4 Spieler, ab 5 Jahren) 2012 Schnappt Hubi! (2-4 Spieler, ab 5 Jahren) 2011 Da ist der Wurm drin (2-4 Spieler, ab 4 Jahren) 2010 Diego Drachenzahn (2-4 Spieler, ab 5 Jahren) 2009 Das magische Labyrinth (2-4 Spieler, ab 6 Jahren) 2008 Wer war’s? (2-4 Spieler, ab 6 Jahren) 2007 Beppo der Bock (2-4 Spieler, ab 5 Jahren) 2006 Der schwarze Pirat (2-4 Spieler, ab 5 Jahren) 2005 Das kleine Gespenst (2-4 Spieler, ab 5 Jahren)


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Kinder- und Jugendbibliothek

Roller, Dreirad und Rutscherauto

Auf die meisten Kinder üben Bücher eine große Faszination aus. Die Kinderund Jugendbibliothek bietet Erzählungen & Romane, Comics & Mangas, Sachbücher, Lernsoftware & Computerspiele, Musik-CDs, Hörspiele, Gesellschaftsspiele, Sprachkurse & fremdsprachige Medien, Zeitungen & Zeitschriften, kostenlose Internetplätze und Nintendo DS Konsolenspiele. DVDs der Filmkiste stehen gegen eine Jahresgebühr zur Verfügung. Im ganzen Stadtgebiet verteilt finden große und kleinen Lesefans neben der Bibliothek im Prinz-Max-Palais auch in den 6 Vorort-Zweigstellen Lesefutter. Zusätzlich macht der Medienbus Woche für Woche an 15 Stationen in den Karlsruher Randbezirken und den Bergdörfern Halt. Insgesamt 350.000 Medien warten auf Beachtung. Zahlreiche Veranstaltungen stehen schon für die kleinsten Bücherwürmchen in der Hauptstelle auf dem Programm – eine wöchentliche Bilderbuchrunde für Kinder ab 3 Jahren, ein Spielenachmittag pro Monat für ältere Brettspielliebhaber sowie Vorlesestunden in Kombination mit einer anderen Sprache wie türkisch oder russisch. Kinder- und Jugendbibliothek | Prinz-Max-Palais Karlstraße 10 | 76133 KA  0721/133-4262  jugendbibliothek@kultur.karlsruhe.de

Bewegung, Bewegung, Bewegung – und das am liebsten draußen. Die meisten Kinder blühen auf, wenn sie im Freien toben können. Und dabei spielen die verschiedensten Gefährte von Anfang an eine Rolle. Sitzt das 1-Jährige noch auf dem Rutscherauto und übt mit zunehmender Begeisterung das Vorwärtskommen, flitzt das 2-jährige Kind vielleicht schon bald auf dem Laufrad umher und ist stolz auf den bunten Helm auf seinem Kopf. Auf dem Dreirad können 2- bis 3-Jährige den Umgang mit den Pedalen üben oder auf dem Roller den Gleichgewichtssinn trainieren. Bei den Fahranfängern wichtig: Suchen Sie eine Trainingsstrecke, auf der keine Autos unterwegs sind und wo auch nicht allzuviele Fußgänger und Radfahrer belästigt werden können. Ein wenig Zeit und viel Platz sind die besten Voraussetzungen, um aus den anfangs unbeholfenen Versuchen echtes Können zu machen. Das erste Fahrrad verhilft spielerisch, den Gleichgewichtssinn zu schulen und das Lenken, Anhalten, Auf- und Absteigen zu erlernen. All diese Fahrzeuge sind eine gute Vorbereitung für die spätere Teilnahme am Straßenverkehr. Im Kleinkindalter sind die Mädchen und Jungen noch nicht in der Lage, sich sicher auf der Straße zu bewegen. Deshalb sind die Spielräder wie auch der Roller nicht mit einer Beleuchtung ausgestattet. Im Winter und in der Dunkelheit sollten die Eltern auf entsprechende Schutzkleidung mit auffälligen Reflektoren achten. Und: Der Helm ist auch in diesem Alter ein Muss, um den Kopf vor schweren Verletzungen zu schützen. Kinder sind übrigens erst ab etwa acht Jahren in der Lage, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren – und somit auch sicher am Straßenverkehr teilzunehmen. Die Eltern sollten Hoppla, jetzt komm’ ich! Dreiradfahren ein Vorbild sein und mit ihüben Kinder am besten erstmal abseits rem Kind die Verkehrsdes Straßenverkehrs. sicherheit trainieren.

Treffpunkte für Eltern und Kinder Das Kinderbüro der Stadt Karlsruhe setzt sich für die Interessen und Belange von Kindern, Jugendlichen und Familien ein. Die Fachgebiete des Kinderbüros kooperieren mit anderen städtischen Einrichtungen, freien Trägern und sind in zahlreichen Netzwerken tätig. Die Hauptaufgaben des Kinderbüros sind, die Stadt Karlsruhe noch kinder- und familienfreundlicher zu machen, Eltern zu stärken und den Jugendschutz zu beachten. Denn auch wenn bei Eltern selten Langeweile aufkommt, so gibt es doch Momente, in denen man sich trotz Kind vielleicht einsam vorkommt, wo man gerne Kontakte knüpfen möchte oder einfach auch einen Spielpartner aus dem Wohnviertel für das eigene Kind finden möchte. Dazu bietet die Stadt Karlsruhe einiges an. Die Familientreffpunkte, die wöchentlich stattfinden und meist auch eine Kinderbetreuung beinhalten, werden von qualifizierten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern geleitet. Es gibt verschiedene Schwerpunkte: Müttercafés, Cafés mit interkultureller Ausrichtung, Elterncafés, Treffen für allein erziehende Eltern, Startpunktcafés, Stilltreffs, Cafés für jugendliche Mamas und Vätertreffpunkte. Das Kinderbüro informiert über die einzelnen Einrichtungen vor Ort. Vom Kinderbüro organisiert werden auch Elternveranstaltungen zu vielen Erziehungsthemen. Kinderbüro | Fachbereich Familienbildung/Stärke Kaiserstraße 99 | 76133 KA  0721/133-5111 oder -5044  www.karlsruhe.de/kinderbüro


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Alltag mit Kindern

Rollenspiele Es beginnt im Sandkasten, wenn Mama oder Papa anfangen, imaginäre Kuchen zu essen. Und es wird ab diesem Zeitpunkt eine ganze Weile nicht mehr enden: Kinder lieben Rollenspiele. Mädchen und Jungen möchten ab und zu einfach mal jemand anderes sein: die Prinzessin, die Mama, der Doktor. Rollenspiele machen den Kleinen großen Spaß – und sie machen fit für die Zukunft, trainieren sie doch die sozialen Fähigkeiten. Die Eltern sollten diese Spiele nicht als albernes Getue abtun, sondern ruhig einfach mal mitspielen. Die Zeit der Rollenspiele beginnt um den zweiten Geburtstag, wenn sich Ihre Tochter oder Ihr Sohn als eigenständige Person wahrnimmt. Sie ahmen Handlungen und Tätigkeiten nach – im Kindergarten schließlich werden andere Kinder mit einbezogen. Hilfreich sind für Rollenspiele neben ausreichend Platz auch die passenden Utensilien. Stellen Sie doch eine Verkleidungskiste bereit, dann kann Ihr Nachwuchs nach Herzenslust in die verschiedensten Rollen schlüpfen. Ebenso sollte es nicht an Requisiten fehlen – ausrangierte Taschen, Handys, Fotoapparate, Hüte, Verbandszeug finden hier noch Verwendung. Und: Schauen Sie ruhig mal genauer hin. Im Spiel zeigt Ihr Kind, wie es die Welt der „Großen“ sieht. So können Sie viel darüber erfahren, wie Ihr Kleines sein Umfeld erlebt.

Die Natur ist unerschöpflich Eine schier unerschöpfliche Quelle an Ideen und Anregungen bietet die Natur, egal ob im heimischen Garten, im Park um die Ecke oder im Wald. Sogar auf dem Balkon können die Kleinen Natur erleben und erforschen. Wie schnell wächst selbst gesäte Kresse? Welche Insekten leben in einer Blumenwiese? Und was tummelt sich unter einem großen Stein? Wer findet ein buntes Blatt? Und welche Formen haben die Wolken? Bei einem Ausflug ins Grüne können sich auch die Eltern einfach einmal treiben lassen und miterleben, welche Ideen ihr Nachwuchs entwickelt. Zudem macht es großen Spaß, nach dem Ausflug einmal in einem Bestimmungsbuch nachzulesen, welche Vogel- oder Baumarten man gerade noch gesehen hat – ein Erlebnis, das Groß und Klein verbindet.

Wenn Streithähne „kämpfen“ Wenn mehrere Kinder zusammen spiele,n, kommt es oft auch zum Streit um Spielsachen. Was tun? Keine Sorge, das ist völlig normal und sogar notwendig, denn so können Kinder soziale Regeln üben. Sie als Eltern oder Betreuer sollten nur darauf achten, dass der Zank nicht in Handgreiflichkeiten ausartet, bei denen sich ein Kind ernsthaft verletzen könnte. Ebenso sollten Sie darauf achten, dass nicht eines der Kinder immer den Kürzeren zieht. In solchen Fällen ist es nötig einzugreifen.


Alltag mit Kindern

UND WIEDER EIN JAHR ÄLTER

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Wie der Geburtstag zu einem besonderen Tag wird

Die Kleinen freuen sich das ganze Jahr über auf diesen einen, ganz besonderen Tag: ihren Geburtstag. Endlich ein Jahr älter! Geschenke, Kuchen mit Kerzen und eine große Feier mit den besten Freunden – so sieht er aus, der perfekte Tag. Für die Eltern ist der erste Geburtstag vielleicht der bedeutendste: Im Rückblick hat sich das Baby vom hilflosen Säugling hin zum eigenständigen Wesen an der Schwelle zum Kleinkind entwickelt. Gerne lässt man dieses Jahr nochmals Revue passieren, erinnert sich an die Meilensteine und die vielen kleinen Begebenheiten. Für Ihr Kind ist es eigentlich herzlich egal, was da gefeiert wird. Nur dass gefeiert wird, merkt es natürlich. Und es freut sich über die Feststimmung, über die Zuwendung und vielleicht auch über ein neues Spielzeug. Wichtig ist, das Kleine nicht zu überfordern – viele Besucher, viele Geschenke, viel Kuchen, viel Aufregung, das kann schnell auch zuviel werden. Etwas Ideenreichtum ist dann ab dem zweiten Geburtstag gefragt. Inzwischen gibt es sicher den einen oder anderen kleinen Freund, der gerne mitfeiern möchte. Zwar ist der Begriff „Geburtstag“ für das Kind noch abstrakt, dennoch merkt es, dass da ein ganz besonderes Ereignis vor der Tür steht. Und es freut sich natürlich über eine kleine Party. Viele Spiele müssen Sie dabei nicht vorbereiten. Auch beim Essensangebot greifen Sie auf das zurück, was die Mädchen und Jungen auch sonst gerne essen. Wichtig bei allem: Nicht zu viel planen und die Zeit des Feierns nicht zu lang ansetzen. Je älter das Kind wird, desto abwechslungsreicher werden die Kindergeburtstage gestaltet. Mottopartys erfreuen sich großer Beliebtheit, denn beim Verkleiden und bei lustig benannten Leckereien fühlen sich die Gäste schnell wie Ritter, Prinzessin oder Pirat. Solche Geburtstagsfeste bleiben den Kindern lange im Gedächtnis. Für Spaß und Abwechslung sorgen Geburtstagsspiele. Man muss gar nicht zu viele Spiele vorbereiten – auch beim Geburtstag gilt: weniger ist mehr. Die Regeln der Spiele sollten einfach sein, damit sie jeder schnell versteht und keine Missverständnisse aufkommen. Die meisten Kinder freuen sich, wenn sie kleine Preise gewinnen können – es sollte aber niemand leer ausgehen. Beliebt ist bei den Geburtstagskindern und ihren Gästen ab drei Jahren die Schnitzeljagd (durch Wohnung oder Garten), gemeinsames Malen, Bewegungsspiele oder auch Klassiker wie Blinde Kuh und Topfschlagen, die die Eltern vielfach noch aus ihrer eigenen Kinderzeit kennen. Wichtig ist, Spiele zu veranstalten, an denen alle kleinen Gäste teilnehmen können. Aktionsreiche und ruhigere Spiele können sich dabei abwechseln.

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Wer auf professionelle Hilfe setzt, engagiert einen Clown, einen Zauberer oder geht mit der ganzen Bande gleich in den nächsten Indoor-Spielplatz oder in einen Wildpark. Am besten geben Sie gleich auf der Einladung an, wie der Ablauf geplant ist, so können Sie sich mit den anderen Eltern abstimmen, wenn es um Bring- oder Abholzeiten geht. Auch einen tatkräftigen Helfer – vielleicht die ältere Tochter der Nachbarin? – sollten Sie frühzeitig engagieren.


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Alltag mit Kindern

ROT, ROT, ROT SIND ALLE MEINE KLEIDER

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Schick und funktionell ist angesagt Sie müssen ganz schön viel aushalten: beim Buddeln im Sandkasten, beim Schaukeln, querfeldein beim Spaziergang, beim Sprung in die Regenpfütze – Kleider von kleinen Kindern sind hohen Anforderungen ausgesetzt. Und trotzdem müssen sie den Mädchen und Jungen auch gefallen. Denn nicht nur, wenn es kratzt oder einengt gibt es beim morgendlichen Anziehen Diskussionen – spätestens die Kindergartenkinder wissen ganz genau, was sie tragen möchten und was ihnen gefällt. Manchmal kommen Kombinationen heraus, die vielleicht nicht ganz passend erscheinen – wie das rot-weiß gestreifte T-Shirt zur grün-blau karierten Hose –, aber die MiniModels haben ihren eigenen Willen und setzen ihn gerade mit drei Jahren gerne mal durch. Gute Worte helfen da wenig. Einfacher ist es, den Nachwuchs in die Auswahl der Kleider frühzeitig mit einzubeziehen, vielleicht schon beim Kauf. In Boutiquen und Kaufhäusern werden Eltern fündig. Wer gebrauchte Kinderkleidung bevorzugt, sollte sich nach so genannten Kinderbasaren erkundigen. Viele Vereine, Kirchengemeinden oder Kindergärten veranstalten – meist im Frühjahr und

im Herbst – solche Basare, bei denen Eltern ihre gebrauchten Kinderkleider, aber auch Spielwaren und praktisches Zubehör zum Kauf anbieten. Je nach Anbieter gibt es Märkte nach dem Flohmarkt-Prinzip, d.h. jeder Anbieter präsentiert seine Waren auf einem Tisch und verhandelt dann mit dem Interessenten über den Preis. In anderen Basaren sind die angebotenen Artikel nach Größen sortiert und mit einem Preisschild versehen. Das Angebot des Karlsruher Kleiderladen reicht vom Strampelanzug bis zu Brettspiel oder einem Kinderwagen. Hier wird Familien mit Kindern geholfen, die über geringes Einkommen verfügen. Neue und gebrauchte Kinderkleidung in allen gängigen Größen sowie Spielsachen werden kostenlos abgegeben. Kleiderladen des Kinderschutzbundes Kaiserallee 109 | 76185 KA  0721/84 22 08  www.kinderschutzbund-karlsruhe.de Fündig werden Eltern bei ihre Suche nach Kleidung für sich und ihr Kind auch in den vier Second-Hand-Läden der Diakonie. In Jacke wie Hose und der Rappelkischt davon gibt es in erster Linie Kleidung zu geringen Preisen. Das Deja-vu und das Kashka bieten auch Möbel und Hausrat an. Jacke wie Hose | Winterstraße 3 | 76137 KA |  0721/384 39 20

Tipps gegen Flecken Wer kleine Kinder hat, kennt das Problem: Ständig sind irgendwo auf der Kleidung Flecken: Karottenbrei, Jogurt, Eis, Gras, Schokolade oder Spinat – oft ist nicht nur die Waschmaschine gefordert, sondern ein wirkungsvolles Fleckenmittel gefragt. Hier einige gängige Flecken und die Methode, wie man sie wieder los wird: Eiscremeflecken auf der Kleidung behandeln Sie mit einer Mischung aus Spiritus und Salmiakgeist. Anschließend mit lauwarmem Wasser nachwaschen. Schokoladeneis sofort mit Mineralwasser ausspülen. Karottenflecken weichen Sie am besten erst in Schmierseife ein, bevor Sie die Kleidung in die Waschmaschine geben. Vielfach hilft es auch, das Kleidungsstück nass in die pralle Sonne zu legen (hilft auch bei anderen Obstflecken). Oder Sie reiben den Fleck mit Babyöl ein, danach wie gewohnt waschen und der Fleck ist weg.

Milchflecken entfernt man mit Kernseife, lässt diese einwirken und spült das Kleidungsstück mit warmem Wasser aus. Erdbeer-/Kirschflecken lassen sich mit Sprudelwasser und Küchenrolle behandeln. Auch Essigessenz oder Zitronensaft können hartnäckige Obstflecken lösen. Eine weitere Möglichkeit ist die Zuhilfenahme von Glycerin. Ebenso kann man die Kleidungsstücke in Milch einweichen. Grasflecken lassen sich mit Zitronensaft oder Essigessenz spurlos beseitigen. Auch mit Spiritus oder Butter erzielen Sie gute Ergebnisse. Flecken von ausgelaufenen Babywindeln oder Muttermilchflecken werden Sie Herr, wenn sie den Fleck mit Babyöl einweichen und in die pralle Sonne legen. Dann wie gewohnt waschen. Matschflecken entfernt man am besten sofort. Trockenen Fleck einweichen und mit Gallseife behandeln. Danach waschen.

Flecken von Filzstiften lassen sich mit Alkohol entfernen. Schokoladenflecken mit lauwarmem Seifenwasser ausreiben, danach mit klarem Wasser ausspülen, mit Zitronensaft beträufeln und nochmals gründlich ausspülen. Spinatflecken kann man mit einer rohen Kartoffelhälfte einreiben. Danach gut nachspülen. Tomatenflecken sollten schnellstens mit lauwarmer Seifenlauge oder Salmiaklösung ausgewaschen und gut eingeweicht werden. Dann normal waschen. Aufkleber entfernt man, wenn man diese zuvor mit einem Föhn erwärmt. Danach lassen sie sich abziehen. Auch Nagellackentferner, Benzin oder Terpentin können helfen. Generell hat sich gerade bei frischen Flecken das Auswaschen mit Sprudelwasser bewährt.


Rappelkischt (Kinder-Second-Hand) | Winterstraße 3a | 76137 KA  0721/352 35 39 Déjà-vu (für junge Erwachsene) | Fritz-Erler-Straße 1-3 | 76133 KA  0721/56 88 83 16 KASHKA | Karlstraße 90 | 76137 KA |  0721/831 44 29

Augen auf beim Schuhkauf Unsere Füße tragen uns ein Leben lang durchs Leben – umso wichtiger, dass man ihnen von Anfang an viel Aufmerksamkeit schenkt. Und das gilt vor allem beim Schuhkauf. Barfußlaufen ist das Allerbeste für Kinderfüße. Aber das geht nunmal nicht überall. Spätestens mit der zunehmenden Mobilität müssen Schuhe her. Und diese sollten qualitativ hochwertig sein und optimal passen, um späteren Fehlstellungen der Füße vorzubeugen. Ein gut sitzender Schuh sollte leicht, flexibel und atmungsaktiv sein. Gegen die Weiterbenutzung von Schuhen, etwa unter Geschwistern, spricht übrigens nichts, solange die Schuhe nicht im Fersenbereich einseitig abgelaufen sind und richtig sitzen. Wichtig ist, dass Länge, Höhe und Weite der Schuhe optimal zu den Kinderfüßen passen. Im Fachgeschäft werden deshalb vor der Anprobe immer die Füße vermessen – idealerweise nicht nur die Fußlänge, sondern eben auch die Breite und Höhe. Spezielle Messsysteme können verwendet werden, um die Innengröße der Schuhe auszumessen – diese sind auch perfekt geeignet, um Schuhe und Füße regelmäßig zu Hause zu kontrollieren. Möglich ist auch, eine Pappschablone beider Füsse anzufertigen. Zu der längsten Zehe rechnet man 12 Millimeter dazu und schneidet den Umriss aus. Lässt sich die Schablone leicht in einen Schuh stecken, hat er die richtige Länge. Kinderfüße wachsen schnell: Im zweiten und dritten Lebensjahr tragen Kinder zwei bis drei Schuhgrößen pro Jahr, im Kindergartenalter dann zwei Größen. Bei 1- bis 3-Jährigen sollten Sie alle zwei Monate nachmessen, bei 3- und 4-Jährigen reicht es alle 4 Monate, bei 4- bis 6-Jährigen zwei mal im Jahr. Übrigens: Es gibt keine einheitliche EU-Norm für Schuhgrößen. Die Innenlänge eines Schuhs stimmt sehr oft nicht mit der angegebenen Größe überein – bis zu 50 Prozent der Schuhe sind kleiner als ausgezeichnet! Auch zwischen den einzelnen Schuhfabrikanten gibt es teilweise große Unterschiede bei den Größen. Zudem variiert die Breite der Schuhe. Wo beispielsweise Größe 28 draufsteht, muss noch lange nicht die reale Größe 28 drinstecken. Kaufen Sie Kinderschuhe nicht vormittags, sondern am Nachmittag. Denn auch Kinderfüße vergrößern sich im Tagesverlauf und schwellen an. Die Gefahr, am Nachmittag zu kleine Schuhe zu kaufen, wird so minimiert. Beim Schuhkauf sollte das Kind natürlich dabei sein. Zum einen haben auch die Kleinen oft Spaß am Probieren und Aussuchen, zum anderen müssen sie die Schuhe natürlich anprobieren.

Urmel Second Hand Shop für Kinderbekleidung

Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an Kinderkleidung für jedes Alter, Umstandsmode, Kinderbücher und eine breite Palette an Spielen und Spielzeug.

Urmel Second Hand Shop für Kinderbekleidung Yorckstraße 17 76185 Karlsruhe Tel.: 0721/8 30 35 96 Öffnungszeiten: Di, Mi, Do, Fr 10.30-12.30 Uhr 15.00-18.00 Uhr Samstag 11.00-13.00 Uhr nicht in den Schulferien


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Alltag mit Kindern

MOBIL MIT NACHWUCHS

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Kinderwagen, Tragetuch und Co. Sie sind gerade in den ersten Lebensjahren Ihres Babys ständige Begleiter: Transportmittel, um mit dem Nachwuchs jederzeit mobil zu sein. Ob Sie nun einen Kinderwagen oder einen Dreirad-Jogger bevorzugen, Ihr Baby im Tragetuch immer dicht am Körper tragen oder ein so genanntes Shop’n’DriveModell bevorzugen – der Markt an Transportmitteln ist reich bestückt. Kinderwagen: Dieses sichere und für Eltern und Kind gleichermaßen bequeme Transportmittel muss hohen Ansprüchen gerecht werden: Ablageflächen, verstellbare Rückenlehne, geringes Gewicht, strapazierfähige Bezüge, bewegliche und verstellbare Räder, gute Federung, geringer Platzbedarf in zusammengeklapptem Zustand – Kinderwagen sind echte Hightech-Geräte. Und es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen, denn Eltern haben unterschiedliche Ansprüche. Wer viel in der Stadt mit Bordsteinkanten, zugeparkten Gehwegen und engen Aufzugtüren unterwegs ist, hat andere Ansprüche als Eltern, die viel im Grünen auf unbefestigten Wegen spazieren gehen. Wichtig ist allemal die Funktionalität bei verschiedenen Witterungsbedingungen. Eine Fahrt durch Matsch, Regen, Sonne und Wind – all das muss der Wagen mitmachen können. So verschieden die Anforderungen sind, so vielseitig ist die Angebotspalette und das Preisgefüge. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal: Es gibt klassische Kinderwagen, die nur die Liegeposition zulassen, und Kombi-Kinderwagen, bei denen sich die Schiebestangen sowie die Rückenlehnen und Fußstützen verstellen lassen. Sie lassen sich mit einer Tragewanne oder -tasche in den ersten Monaten als Kinderwagen nutzen, später werden sie zum Buggy oder Sportwagen umgerüstet.

Neben dem klassischen Kinderwagen gibt es ausgesprochene Transportspezialisten für unterwegs: Sportwagen: Sportkinderwagen sind leicht, schnell zusammenzuklappen und Platz sparend zu verstauen. Dank verstellbarer Rückenlehnen und Fußstützen, abnehmbarer Schutzbügel und geringem Gewicht sind sie recht flexibel nutzbar. Geeignet sind sie jedoch eher für Kinder, die schon länger sitzen können und entsprechend sicher sind. Buggys: Die Transportmittel für Kleinkinder, die bereits gut sitzen können, sind leichter und kleiner. Je nach Modell lässt sich die Rückenlehne in Liegeposition verstellen. Meist sind sie weniger komfortabel gefedert, für längere Strecken durch Feld und Wald also eher ungeeignet. Dafür sind sie in der Stadt oder bei der Einkaufstour echte Alleskönner. Sie lassen sich Platz sparend zusammenklappen. Noch flexibler sind Sie, wenn Ihr Kind im Shopper Platz nimmt. Diese Buggys im Miniaturformat sind klein, wendig und geeignet für kurze Touren, bieten aber auch nur ein Minimum an Komfort. Jogger: Die sportliche Variante des Kinderwagens überzeugt durch gute Beweglichkeit und lässt sich auf vielen verschiedenen Untergründen und Straßenbelägen einsetzen. Federung und Bereifung sind speziell für schnellere Bewegungen entwickelt worden – so können die Eltern das Schieben ihres Sprösslings mit Joggen oder Inliner-Fahren verbinden. Der Jogger ist unverkennbar durch seine drei Räder, die ihn aber weniger flexibel machen, was Transport und Wendigkeit angehen. Shop’n’Drive: Diese Kombination erfreut sich wachsender Beliebtheit, lässt sich doch der Autositz direkt auf dem Kinderwagengestell montieren. Die Systeme sind handliche und Platz sparende Varianten zu Buggys, eignen sich aber eher für Kurzstrecken. In der Regel hat jeder Hersteller Komplettsysteme im Programm, selten sind universell verwendbare Versionen. Tragetuch/Tragesitz: Das Urbedürfnis eines Babys nach Nähe und Geborgenheit wird in einem Tragetuch oder einer Babytrage am besten befriedigt. Auch auf die Entwicklung der Hüfte und des Gleichgewichtssinnes hat das Tragen positive Auswirkungen. Weitere Vorteile sind, dass man für Geschwister oder leichte Hausarbeiten die Hände frei hat und sich unabhängig von Bodenbeschaffenheit in der Natur oder in der Stadt bewegen kann.

Tipps für den Kinderwagenkauf Beim Kinderwagenkauf sollten Sie vor allem eines: sich Zeit nehmen. Denn das Gefährt sollte nicht nur sicher, komfortabel und praktisch sein, sondern vor allem gut zu Ihnen passen. Sie sollten den Wagen Probe fahren (vielleicht auch auf unterschiedlichen Untergründen), zusammenklappen, die unterschiedlichen Positionen ausprobieren und ihn vielleicht auch schon mal in Ihrem Auto verstauen. Nur so lässt sich auf die Tauglichkeit im Alltag schließen.


Alltag mit Kindern

RAT UND HILFE IN SCHWEREN ZEITEN

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Anlaufstellen für spezielle Situationen Manchmal läuft alles ganz anders, als man denkt. Wenn das Kind behindert auf die Welt kommt, wenn vielleicht der Kinderwunsch aus medizinischen Gründen unerfüllt bleibt oder wenn Eltern mit dem Familienalltag überfordert sind, ist spezielle Unterstützung nötig. Für all diese Fälle findet man in Karlsruhe Anlaufstellen, die Eltern die Hand reichen und ihnen mit Tipps, Tricks und Hilfe oder auch einfach mit einer starken Schulter zur Seite stehen.

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Es gibt Anlaufstellen für Familien mit entwicklungsauffälligen Kindern ab dem Säuglingsalter, bei denen Entwicklungsrisiken oder Entwicklungsrückstände bestehen bzw. eine Behinderung droht oder besteht. Informationen und Hilfen beim Gang durch die verschiedenen Karlsruher Institutionen, die frühkindliche Förderung anbieten, finden Eltern hier ebenfalls. Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung e.V. Steinhäuserstraße 18c | 76135 KA |  0721/83 16 12-28 und -29  www.lebenshilfe-karlsruhe.de Reha-Südwest gGmbH | Kanalweg 40/42 | 76149 KA  0721/98141-0  www.reha-suedwest.de Frühförderung im Familienzentrum Karlsruhe | Fasanenstraße 14 76131 KA |  0721/93200-0  www.reha-suedwest.de/famzka

wellcome Das Baby ist da, die Freude riesig – und nichts geht mehr. Gut, wenn dann Freunde und Familie helfen können, den Baby-Stress zu bewältigen. Wer keine solche Hilfe hat, bekommt sie von wellcome. Junge Mütter und Familien werden von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin im Alltag unterstützt. Sie wacht über das schlafende Kind, damit sich Mama endlich mal ausruhen kann, sie begleitet beim Gang zum Kinderarzt, spielt mit dem Geschwisterkind oder macht Einkäufe. Etwa zweimal pro Woche bekommt eine junge Familie für je zwei bis drei Stunden Unterstützung. So wird in den ersten Wochen der schwierige Übergang in de Elternschaft unterstützt. wellcome finanziert sich hauptsächlich über Spenden, von den Eltern wird ein Kostenbeitrag für das Angebot verlangt. wellcome | Paritätische Sozialdienste | Karlsruhe-Hardtwaldzentrum Kanalweg 40/42 | 76149 KA  0721 91230-58  www.wellcome-online.de

Anlaufstellen für Eltern behinderter Kinder Die ersten Lebenswochen, -monate und -jahre haben eine große Bedeutung für die weitere Entwicklung eines Menschen. Deshalb ist es für behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder besonders wichtig, dass ihre Entwicklung möglichst früh nach der Geburt durch Fördermaßnahmen wie z.B. Frühförderung unterstützt wird. Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder ist eine Aufgabe, die nur in fachübergreifender Zusammenarbeit angemessen erfüllt werden kann. Medizinische, psychologische, pädagogische und soziale Maßnahmen sind dabei als unverzichtbare Bestandteile eines ganzheitlichen Konzepts zu sehen, in das die Familie einbezogen ist. Frühförderung Informations- und Beratungsstelle der Sozial- und Jugendbehörde Kaiserallee 4 | 76133 KA |  0721/133-5770  eingliederungshilfe@sjb.karlsruhe.de

Spezielle Schulkindergärten bieten verschiedene Möglichkeiten für Kinder mit einer Behinderung. Hier dürfen Kinder in einer familiären Atmosphäre Sicherheit und Verlässlichkeit erfahren, Freude an der Eigenaktivität erleben, Spielinteresse entwickeln, Kommunikationsfähigkeiten und Sprechfreude ausbilden und wichtige Verhaltensweisen im sozialen Umgang erlernen. In Gruppen von etwa 6 Kindern wird die Gesamtpersönlichkeit intensiv gefördert. Alb-Schulkindergarten | Gottlob-Schreber-Weg 31 | 76199 KA  0721/133-4762  www.alb-schulkindergarten.de PARZIVAL-Sonderschulkindergarten | Parzivalstraße 1 | 76139 KA  0721/68 07 866-0  www.parzival-schulzentrum.de Schulkindergarten für hörgeschädigte und sprachbehinderte Kinder | Rhode-Island-Allee 62 | 76149 KA |  0721/75 76 09  poststelle@schulkiga-s-ka.schule.bwl.de Schulkindergarten für körperbehinderte Kinder Mannheimer Straße 67 | 76131 KA |  0721/62 38 301  poststelle@schulkiga-k-ka.schule.bwl.de Schulkindergarten Prof. Dr. Oskar Vivell für körperbehinderte Kinder Raiherwiesenstraße 13 | 76227 KA |  0721/427 27  www.reha-suedwest.de/sKigaKa

Frühchen Frühcheneltern erleben häufig einen echten Schock, wenn nach der anfänglichen Vorstellung einer glücklichen Schwangerschaft und Geburt das Kind dann zu früh zur Welt kommt. In einer solchen Situation gibt es unzählige Fragen und Ängste. Betroffene Eltern und Angehörige brauchen Hilfe, um sich mit ihrer eigenen Situation und der ihrer Kinder auseinanderzusetzen, ohne zu verzweifeln und mutlos zu werden. Betroffene Eltern treffen sich einmal im Monat mit Ärzten und Schwestern im Elternzimmer vor der Intensivstation der Kinderklinik Karlsruhe zum Erfahrungsaustausch. Frühchentreff Karlsruhe  www.fruehchenverein.de


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Alltag mit Kindern

Pflegekinderdienst

Adoption

Wenn Eltern aus sozialen oder gesundheitlichen Gründen die Betreuung ihres Kindes nicht sicherstellen können, sind Pflegefamilien eine große Chance für das betroffene Kind. Die Stadt Karlsruhe sucht deshalb stets engagierte Familien und Paare, die bereit sind, Kinder vorübergehend oder dauerhaft bei sich aufzunehmen. Der Pflegekinderdienst ist Ansprechpartner für interessierte Eltern. Ein differenziertes Angebot sowohl für die betroffenen Kinder und ihre Eltern als auch für die Pflegefamilien ermöglicht es, individuelle Lösungen umzusetzen – ob in Kurzzeitpflegestellen, Bereitschaftspflegestellen oder Dauerpflegestellen. Pflegekinderdienst | Sozial- und Jugendbehörde | Helmholtzstraße 1 76133 KA |  0721/133-5062  pda@sjb.karlsruhe.de

Eltern, denen die Erfüllung des Wunschs nach einem eigenen Kind verwehrt bleibt, denken vielleicht über Adoption nach. Auch für Mütter, die ein Kind in die Obhut anderer Eltern geben möchten, können sich an die Adoptionsvermittlungsstelle der Stadt Karlsruhe wenden. Die Mitarbeiter beraten, vermitteln und begleiten bei Inlands-, Auslands- und Stiefelternadoption. Adoptionsvermittlung | Sozial- und Jugendbehörde | Helmholtzstraße 1 76133 KA |  0721/133-5116  adoption@sjb.karlsruhe.de

Es gibt Zeiten, da brauchen Eltern Hilfe Der Soziale Dienste der Stadt Karlsruhe ist die erste Anlaufstelle für alle in Karlsruhe lebenden Bürgerinnen und Bürger, die in familiäre, soziale oder persönliche Not- oder Krisensituationen geraten sind und Schwierigkeiten gegenüberstehen. Die Mitarbeiter informieren umfassend und helfen bei der Bewältigung von problematischen Lebenssituationen. In Karlsruhe gibt es sieben Anlaufstellen in unterschiedlichen Stadtteilen. In der Zentrale gibt man gerne Auskunft, an welche Stelle Sie sich wenden können. Sozialer Dienst der Stadt Karlsruhe Kochstraße 7 | 76133 KA |  0721/133-5301  sodi@sjb.karlsruhe.de Das Baby schreit, die Dreijährige trotzt und irgendwie fühlen Sie sich überfordert und wissen nicht mehr weiter. Oder die Partnerschaft zerbricht und Sie stehen vor der Aufgabe, Ihr Leben ganz neu organisieren zu müssen. Wenn Eltern unsicher sind oder wenn sie sich Rat holen möchten, kann ein Gespräch und ein bisschen Zuspruch manchmal wahre Wunder wirken. Die Experten der Psychologischen Beratungsstellen für Eltern sind hilfreiche Ratgeber, wenn die Welt manchmal aus den Fugen zu sein scheint. Sie sind qualifizierte Gesprächsparter, kennen die Anlauftstellen, die weiterhelfen können und stehen einem zur Seite. Psychologische Beratungsstelle der Stadt Karlsruhe für Eltern, Kinder und Jugendliche Otto-Sachs-Straße 6 | 76133 KA  0721/133-5360  pbs@sjb.karlsruhe.de Erziehungs- und Familienberatung, Zusammenarbeit mit dem Psychosozialen Dienst. Unterstützung von Kindern, Jugendlichen, Eltern und anderen Erziehungsberechtigten bei Problemen in der Familie, bei der Lösung von Erziehungsfragen sowie bei Trennung und Scheidung. brücke – Gespräche, Information, Lebensberatung Kronenstraße 23 | 76133 KA |  0721/38 50 38  www.bruecke-karlsruhe.de Psychologisches und seelsorgerliches Beratungs- und Begleitungsangebot für Menschen in sozialen, seelischen und religiösen Nöten.


Alltag mit Kindern

Kinderschutzbund Karlsruhe Kaiserallee 109 | 76185 KA |  0721/84 22 08  www.kinderschutzbund-karlsruhe.de Familienberatung und -begleitung, Elterncafé, Elternkurse, Begleiteter Umgang, Sprachpaten (Förderung für Grundschüler), Kind im Krankenhaus Diakonisches Werk Karlsruhe Stephanienstraße 98 | 76133 KA  0721/167-0  www.diakonie-karlsruhe.de Beratung und Begleitung rund um Schwangerschaft, Geburt und Familie, Beratung Alleinerziehender, allgemeine Sozialberatung Ehe-, Familien- und Partnerschaftsberatung | Nelkenstraße 17 76135 KA |  0721/84 22 88  info@eheberatung-karlsruhe.de Ehe-, Familien- und Lebensberatung, bei Schwierigkeiten in der Partnerschaft, bei der Bewältigung von Ehe oder Familie, Unterstützung bei Trennung und Scheidung, Problemen mit sich selbst und seinem Leben pro familia Karlsruhe Amalienstraße 25 | 76133 KA  0721/92 05 05  www.profamilia.de Familienberatung, Familienplanung, Medizinische Dienstleistungen, Partnerschaftsberatung, Schwangerenberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung, Sexualberatung, Sexualpädagogik, Sozial- und Familienrecht, Verhütung, Vorgeburtliche Untersuchung, Wechseljahre Elterntelefon  0800/111 0 550 Kinder- und Jugendtelefon  0800/111 0 333  www.nummergegenkummer.de Liebe und Wertschätzung sollten die Grundlage jeder Eltern-Kind-Beziehung sein. Einfühlsamkeit für die Bedürfnisse und Wünsche des Kindes ist eine wichtige Voraussetzung für die Entstehung einer sicheren Bindung. Dies ist die Basis für eine gesunde Entwicklung. Die angebotenen Elternveranstaltungen beinhalten einen Informationsteil eines Referenten mit anschließendem Austausch. Das Kinderbüro übernimmt die Kosten dafür. In Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen bietet das Kinderbüro auch Stärke-Kurse an. Kinderbüro der Stadt Karlsruhe Kaiserstraße 99 | 76133 KA |  0721/133-5044  www.karlsruhe.de

Mutter-/Vater-Kind-Kuren Sie fühlen sich erschöpft, ausgebrannt, gestresst? Manchmal ist das kein Wunder: Familie, Beruf, Haushalt und die eigene Gesundheit unter einen Hut zu bringen, ist gar nicht so einfach. Kommen dann noch chronische Erkrankungen, psychische Konflikte oder gesundheitliche Belastungen hin-

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zu, fällt es zuweilen schwer, alleine aus diesem Tief herauszukommen. Unterstützung und Hilfe leisten da Mutter-/Vater-Kind-Kuren. Sie sind medizinische Leistungen, die von den Krankenkassen finanziert werden, drei Wochen dauern und prallgefüllt sind mit Gruppen- und Einzelgesprächen, Bewegungsprogrammen, Ernährungsberatung, Entspannungsverfahren und vielem mehr. Ein Team aus Ärzten, Psychologen, Physiotherapeuten, Pädagogen, Ernährungsberatern und Erziehern kümmert sich um Sie und Ihre Kinder. Die häufigsten Erkrankungen, mit denen Eltern in Mutter- (oder Vater-) Kind-Kliniken aufgenommen werden, sind Erkrankungen des Bewegungsapparates, psychosomatische Erkrankungen (z.B. Depressionen, Burn-out, Anpassungsstörungen), Atemwegserkrankungen sowie Adipositas. Kinder können entweder als gesunde Begleitpersonen mit zur Kur (wenn sie zuhause nicht betreut werden können) oder sie werden mitbehandelt. Bei ihnen äußern sich häufig Krankheiten des Atmungssystems, Infektanfälligkeit, Verhaltensstörungen, Krankheiten der Haut und des Bewegungsapparates. Seit 2007 haben alle Frauen und Männer in Familienverantwortung Anspruch auf entsprechende stationäre Maßnahmen zur Vorsorge und Rehabilitation. Bei Ihrer Krankenkasse können Sie einen Antragsvordruck bestellen. Allerdings: Eine medizinische Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme ist kein Urlaub auf Krankenschein, sie bietet vielmehr Hilfe zur Selbsthilfe mit unterstützenden Therapieangeboten. Beratungszentrum Caritashaus | Sophienstraße 33 | 76133 KA  0721/91243-27  www.caritas-karlsruhe.de Deutsches Rotes Kreuz | Ettlinger Straße 13 | 76137 KA  0721/95595-172  www.drk-karlsruhe.de Diakonisches Werk | Stephanienstraße 98 | 76133 KA  0721/167-242  www.dw-karlsruhe.de Deutscher Arbeitskreis für Familienhilfe e.V. |  0800/932 11 11  www.ak-familienhilfe.de


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Kinderbetreuung

IN DEN BESTEN HÄNDEN

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Krippe, Oma oder Tagesmutter? Der Alltag mit Baby kehrt ein und macht vielleicht eine Betreuungsmöglichkeit nötig. Keine leichte Entscheidung: In welche Hände gebe ich meinen Liebling, wenn ich außer Haus bin? Es gibt verschiedene Modelle, die angepasst an die individuelle Situation zur Anwendung kommen. Wir stellen die Modelle vor, bei denen Kinder ab einem Alter von wenigen Wochen betreut werden können.

Großeltern Für viele die erste Wahl sind Oma und Opa. Zahlreiche Kinder werden regelmäßig den Großeltern anvertraut, um Eltern flexibler zu machen. Bestens geeignet ist diese Möglichkeit der Betreuung für alle, deren Eltern in der Nähe wohnen und natürlich die entsprechende Zeit haben. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Kleinen fühlen sich bei Oma und Opa meist pudelwohl und die Zeiten können flexibel vereinbart werden. Wichtig sind jedoch klare Absprachen beispielsweise über den Erziehungsstil, Süßigkeitenkonsum, Mittagsschlaf und Freizeitgestaltung.

Alt & Jung Hand in Hand Mütter/Eltern brauchen manchmal eine Entlastung in der Kinderbetreuung, zum Beispiel wenn ein Arzttermin, Friseurbesuch oder größeren Einkauf ansteht, aber auch, um etwas Freizeit zu haben. Ältere Menschen möchten manchmal für einige Stunden mit jüngeren Kindern zusammen sein, mit ihnen singen, spielen, sich an ihnen freuen. Nicht immer sind Enkelkinder in ihrer Nähe. Kinderbüro und Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe suchen

daher ältere Menschen, die bereit sind, beim Projekt „Alt & Jung Hand in Hand – Kinderbetreuung durch Seniorinnen und Senioren“ mitzumachen. Das Projekt Alt & Jung gliedert sich in zwei Bereiche: Im ersten Angebot werden Familien und soziale Großeltern in Kontakt gebracht, um im privaten Rahmen mehr voneinander zu erfahren. Hier findet direkte Generationsbegegnung statt durch gemeinsames Tun wie miteinander Spielen oder Bücher lesen. Im zweiten Angebot bieten Seniorinnen und Senioren offene Treffs zur wöchentlichen Kinderbetreuung an. Die Familien werden entlastet und unterstützt. Es gibt verschiedene Projekt-Ansprechpartner: Alt & Jung Hand in Hand – Ein Projekt von Kinderbüro und Seniorenbüro  0721/493935 Kinderbüro | Kaiserstraße 99 | 76133 KA |  0721/133-5111 oder -5044  www.karlsruhe.de/kinderbuero Seniorenbüro | Markgrafenstraße 14 | 76131 KA |  0721/133-5084 oder -5091  www.karlsruhe.de/senioren

Kindertagespflege Die Kindertagespflege bietet Eltern und ihren Kindern vor allem in den ersten Lebensjahren eine familiennahe Betreuung, bei der die individuellen Bedürfnisse Ihres Kindes und Ihrer Familie besonders berücksichtigt werden können und sich auszeichnet durch eine persönliche Betreuung, die Sie individuell aussuchen, Betreuungszeiten, die auf Ihren Zeitbedarf flexibel abgestimmt sind, eine liebevolle Betreuung in kleinen Gruppen bis zu 5 Kindern, individuelle Förderung nach bewährten Standards, feste Bezugspersonen innerhalb einem familiennahen Rahmen sowie eine finanzielle Förderung der Betreuung. Beim Pflegekinderdienst der Stadt Karlsruhe sind Sie in guten Händen. Mit der Tagespflegeperson können individuelle Absprachen getroffen werden. Im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens werden bei der Stadt die Tagespflegepersonen durch persönliche Gespräche und eine Beurteilung des Betreuungsortes ausgewählt, durch ein umfangreiches Qualifizierungsseminar vorbereitet und beraten und begleitet bei ihrer Aufgabe. Dabei gilt grundsätzlich: Wer Kinder regelmäßig betreut benötigt eine Pflegeerlaubnis. Diese Pflegeerlaubnis muss beantragt werden und wird nach einem Prüfverfahren entschieden. Pflegekinderdienst | Sozial- und Jugendbehörde | Helmholtzstraße 1 76133 KA |  0721/133-5062  pda@sjb.karlsruhe.de

Babysitter Ein Abend allein zu zweit, eine Party bei Freunden oder ein gemütliches Abendessen im Restaurant – manchmal brauchen Mama und Papa jemanden, der den Nachwuchs für ein paar Stunden liebevoll betreut. Da sind Babysitter genau die richtigen Ansprechpartner: Sie passen auf, spielen mit


Kinderbetreuung

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Au-pair Um ein Au-pair-Mädchen oder einen -Jungen aufzunehmen, benötigt man ein freies Zimmer in der Wohnung. Die 18- bis 24-jährigen Familienmitglieder auf Zeit sollen maximal 30 Stunden pro Woche arbeiten und haben Anspruch auf einen bezahlten Sprachkurs, 260 Euro Taschengeld im Monat und eine Kranken- und Haftpflichtversicherung. Au-pairs werden über Agenturen vermittelt, auch die Agentur für Arbeit kennt Vermittlerkontakte. Weitere Infos unter  www.au-pair-agenturen.de oder unter  www. au-pair-society.de. In Karlsruhe bieten auch die Caritas und die Diakonie Au-pair-Beratung und -Vermittlung an. IN VIA Kath. Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit/Caritas Sophienstraße 33 | 76133 KA  0721/91243-21  www.invia-karlsruhe.de Verein für internationale Jugendarbeit/Diakonie Brunhilde-Baur-Haus | Linkenheimer Landstraße 133 | 76149 KA  0721/62 69 04 55  www.au-pair-vij.org

Mittlerweile gibt es eine große Fülle an Betreuungsmodellen für Kinder. den Kleinen, trösten und bringen sie ins Bett – und im besten Fall werden sie zu großen Freunden. Babysitter sind für viele Eltern eine echte Hilfe bei der Betreuung des Nachwuchses. Diese – zumeist jugendlichen – Betreuerinnen sind zum Teil sogar richtig ausgebildet und in Babysitterkursen für diese Tätigkeit qualifiziert worden. In Karlsruhe bietet dies das Deutsche Rote Kreuz (DRK) an. Auch die Vermittlung übernimmt das DRK. Die Babysitter haben alle einen DRK-Babysitterkurs mit Zertifikat erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt wird vornehmlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert. Um die Kosten zu decken, erhebt das DRK eine geringe Vermittlungsgebühr. Die Kosten für die Inanspruchnahme eines Babysitters belaufen sich auf 6 bis 8 Euro pro Stunde. Bei wiederkehrendem Betreuungsbedarf oder der Betreuung von mehreren Kindern kann unter Umständen auch eine Pauschale vereinbart werden. Babysittervermittlung des DRK Ettlinger Straße 13 | 76137 KA  0721/955 95-172 oder -176  www.drk-karlsruhe.de


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Kinderbetreuung

Kinderkrippe Kinderkrippen sind moderne Einrichtungen, die speziell auf die Bedürfnisse der ganz Kleinen bis zu einem Alter von drei Jahren ausgerichtet sind. Freundliche Räume, kleine Gruppengrößen und gut ausgebildetes Personal sorgen für den Wohlfühlfaktor. Der klar strukturierte Alltag bietet den Kindern Orientierung. Viele Anregungen und der Kontakt zu Gleichaltrigen sind klare Pluspunkte der Krippe. Allerdings können die Kleinen Schwierig-

Kindergarten oder Kindertagesstätte? Kindergärten sind meist Einrichtungen, die sich auf die Betreuung der 3- bis 6-Jährigen beschränken. Kindergärten werden auch als Kindertagesstätten bezeichnet, wenn sie eine Ganztagsbetreuung anbieten. Kindertagesstätten betreuen oft alle drei Altersgruppen (Kinderkrippe für unter 3-Jährige, Gruppen für 3- bis 6-Jährige und Schüler im Hort).

Mögliche Fragen für das Kindergartengespräch Einige Kriterien für die Auswahl eines geeigneten Kindergartens:

> Ist die Einrichtung wohnortnah und fußläufig zu erreichen? > Welche Regeln und pädagogischen Ziele gibt es? > Wie sind die Räumlichkeiten – hell, freundlich, kindgerecht, eventuell schallgedämpft? Gibt es abgegrenzte Themenbereiche? Wie sieht es mit einem Turnraum aus? Wieviele Gruppen/Kinder betreut die Einrichtung? Auch ein Blick in Waschraum und Toiletten ist aufschlussreich. > Raus ins Freie: Wie stellt sich der Außenspielbereich dar? Wie oft wird dieser genutzt? Achten die Erzieher auf angemessene Bekleidung (Regenhose, -stiefel bzw. Sonnenhut und -creme)? > Wie ist der tägliche Ablauf in den Gruppen? Wird Wert gelegt auf Freispielzeiten? Wie stellt sich beim Schnupperbesuch der Umgang der Erzieher mit den Kindern dar? Und: Haben die Kleinen die Möglichkeit zum Mittagsschlaf/-ruhe? > Wie wird die Eingewöhnung unterstützt? > Wie sieht’s aus mit der Verpflegung? > Gibt es auch über die Kindergartenbetreuung hinausgehende Veranstaltungen? Wie sieht es aus mit dem Engagement der Eltern? > Wie sind die Betreuungszeiten? Und wann bzw. wie lange sind die Ferien? Gibt es Wartelisten? > Was ist, wenn mein Kind noch nicht sauber ist? Was passiert im Krankheitsfall?

keiten mit der Eingewöhnung und mit dem Finden ihres Platzes innerhalb der Gruppe haben. In der Regel sind die Krippen in den Räumlichkeiten einer Kindertagesstätte untergebracht.

Vorbereitung auf den Kindergarten – Loslösegruppen In manchen Kindertagesstätten oder unter der Organisation von Vereinen gibt es so genannte Loslösegruppen. Die Kleinen werden beispielsweise an zwei Vormittagen in der Woche für rund zwei bis drei Stunden in kleinen Gruppen von Erziehern betreut. So können die Kleinen erste Erfahrungen im Gruppenverband sammeln, erleben erste selbstständige Schritte.

Familienpflege für den Fall der Fälle Was passiert, wenn Sie krank werden, womöglich ins Krankenhaus müssen und das Betreuungsnetzwerk aus Oma/Kindergarten/Papa diese Lücke nicht schließen kann? In solchen Fällen können Sie sich helfen lassen. Grundsätzlich muss jede gesetzliche Krankenkasse eine Haushaltshilfe stellen, wenn Versicherte ihren Haushalt wegen einer Krankenhausbehandlung, einer stationären Reha- oder Vorsorgebehandlung nicht mehr führen können. Wenn mindestens ein Kind unter 12 Jahren im Haushalt zu versorgen ist, kann eine Haushaltshilfe (gemäß § 132 SGB V) einspringen. Arzt oder Gynäkologe müssen ein Attest ausstellen, damit Sie die Hilfe beantragen können. Die Krankenkasse kann Ihnen dann Dienstleister samt Kontaktdaten nennen, die diese Form der Haushaltshilfe anbieten.

Kindergarten Jedes Kind hat ab seinem dritten Geburtstag bis zum Schuleintritt den gesetzlichen Anspruch auf den Besuch eines Kindergartens. Der Kindergarten gilt als wichtige Institution mit Bildungsauftrag. Über die pädagogischen Ansätze der einzelnen Einrichtung kann man sich in einem persönlichen Gespräch mit der Kindergartenleitung, bei so genannten Schnuppernachmittagen, mithilfe einer Konzeptionsbroschüre oder auf der jeweiligen Homepage im Internet informieren. In Karlsruhe gibt es 188 Kindergärten und Kindertagesstätten. Sie stehen unter städtischer, evangelischer oder katholischer Trägerschaft, oder unterstehen freien Trägern auf Basis eines Vereines, einer Einrichtung wie dem Studentenwerk oder die Einrichtungen sind in privater Hand. Die Karlsruher Kindertageseinrichtungen haben sich in Zusammenarbeit mit der Sozial- und Jugendbehörde auf ein einheitliches Anmelde- und Aufnahmeverfahren geeinigt. Ziel dieser einheitlichen Vorgehensweise ist es, möglichst schnell Klarheit über die Aufnahme eines Kindes in einer Kindertagesstätte zu bekommen und so auf Seiten der Eltern, sowie der Einrichtung Planungssicherheit herzustellen. Mit diesem Verfahren haben Eltern baldmöglichst eine Zusage für einen Platz oder eine Rückmeldung,


dass sie bei der Platzvergabe nicht berücksichtigt werden konnten. Lange Wartelisten können bereinigt werden. In besonderen Lebenslagen können die Gebühren für die Betreuung teilweise oder ganz von übernommen werden. Zuschussberechtigt sind Alleinerziehende und Elternpaare, die im Stadtkreis Karlsruhe wohnen. Der Zuschuss richtet sich nach dem durchschnittlichen monatlichen Familieneinkommen. Dazu ist ein Antrag beim Jugendamt zu stellen. Auf schriftlichen Antrag erstattet Ihnen die Sozial- und Jugendbehörde unter bestimmten Voraussetzungen den Geschwisterkindabschlag (Differenz zwischen dem von Ihnen bezahlten Beitrag und dem ermäßigten Geschwisterkindbeitrag) nach Ende des Kindergarten-/Hortjahres. Auf der Homepage der Stadt Karlsruhe www.karlsruhe.de gibt es unter „Leben und Arbeiten“ den Button „Kindertageseinrichtung“. Dort finden sich sämtliche Kinderkrippen und Kindergärten nach Stadtteilen sortiert und auch viele weitere Infos, z.B. zum Anmeldeverfahren sowie die Broschüre „Tageseinrichtungen für Kinder in Karlsruhe“ als pdf. Info-Telefon Kindertageseinrichtungen  0721/133-5133  kitas@sjb.karlsruhe.de  www.karlsruhe.de

Wir sind für Sie da in Karlsruhe und Umgebung ... jetzt auch in Bruchsal und Umgebung: • bei Krankheit, Verletzung oder Kuraufenthalt der Mutter • während einer Risikoschwangerschaft oder wenn Sie aus einem anderen medizinisch indizierten Grund nicht in der Lage sind, Ihren Haushalt allein zu führen, dann übernehmen wir die Betreuung der Kinder und führen Ihren Haushalt weiter. Voraussetzungen für eine Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse sind: • Es lebt mindestens ein Kind unter 12 Jahren in der Familie; • Ihr Arzt stellt Ihnen ein Attest über Dauer und Umfang der benötigten Hilfe aus; • damit stellen Sie einen Antrag auf Haushaltshilfe bei Ihrer Krankenkasse; • oder Sie kommen mit Ihrem Attest zu uns – wir unterstützen Sie schon bei der Antragstellung!

Luisenstr. 10 (Postcenter) · 76646 Bruchsal Tel. 07251 - 30 68 53 · mobil 0162 - 442 77 39

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Betriebe haben viele Möglichkeiten, um sich im Bereich der Kinderbetreuung zu engagieren: Die Palette reicht dabei von betriebseigenen Einrichtungen bis hin zu Modellen in anderer Trägerschaft, die mehr oder weniger umfassend von den Unternehmen unterstützt werden. Hinzu kommen temporäre Maßnahmen wie Ferienbetreuung oder reine Serviceangebote. Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung ist mit unterschiedlichen Kosten verbunden, deshalb wird auch der Umfang des betrieblichen Engagements unterschiedlich ausfallen. Jede Form einer betrieblichen Unterstützung bei der Kinderbetreuung muss auch zu den jeweiligen individuellen Unternehmensstrukturen und dem Bedarf der Belegschaft passen. Ihr Arbeitgeber kann Sie darüber informieren, ob und wie die Kinderbetreuung betrieblich unterstützt wird. Wenn Sie sich über das Thema Familienfreundlichkeit in Unternehmen informieren wollen, finden Sie auch umfangreiche Informationen dazu auf den Seiten des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.  www.erfolgsfaktor-familie.de

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Betriebskindergarten

Karlsruhe


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Kultur mit Kindern

MUSIK TRIFFT MALEREI

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Kulturelle Angebote für Familien mit Kleinkindern Vielseitig interessierte Familien wollen ihren Kindern die Fülle an kulturellen Angeboten näherbringen. Und dabei können sie in Karlsruhe aus dem Vollen schöpfen. Viele Kulturstätten haben sich heute schon bestens auf den Nachwuchs eingerichtet, bieten Programme für Kinder und spezielle Mitmachaktionen für die Kleinen an – so lassen sich kleine Picassos, Nachwuchs-Musiker oder die Bühnenstars von morgen gerne von der Muse küssen.

Staatliche Kunsthalle / Junge Kunsthalle Die Junge Kunsthalle wurde im Februar 2009 eröffnet. Ihre VorgängerInstitution, das 1973 gegründete Kindermuseum der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, gehört neben denen in Berlin und Frankfurt zu den ältesten und renommiertesten seiner Art in Deutschland. Die Ausstellungen speziell für ein junges Publikum sind vielfältig und in den Aktionsräumen im Obergeschoss werden die Besucher eingeladen, selbst zu Pinsel und Farbe zu greifen. Zu laufenden Ausstellungen bietet die Kunsthalle zahlreiche Kurse und Führungen für Kinder und Jugendliche an. Das aktuelle Programm ist auf der Homepage der Kunsthalle zu finden. Die Veranstaltungen können per Maus-Klick gebucht werden können. An Wochenenden können Kinder ab 5 Jahren im „Open Space“ unter fachkundiger Anleitung aktiv werden. Der Eintritt ist frei. Staatliche Kunsthalle / Junge Kunsthalle Hans-Thoma-Straße 2-6 | 76133 KA  0721/926 33 59  www.kunsthalle-karlsruhe.de

Städtische Galerie Kunst erleben: Das ist Betrachten, Neues entdecken, Fragen stellen, sich austauschen und selbst aktiv werden. Kinder und Jugendliche erleben die Ausstellungen der Städtischen Galerie Karlsruhe in interaktiven Führungen, Workshops und mit kreativen Mitmach-Aktionen, die einen lebendigen Zugang zu den Kunstwerken vermitteln. Jeden Sonntag um 15 Uhr beginnt parallel zur öffentlichen Führung der Erwachsenen die Kinderwerkstatt. Jedes Mal steht ein neues, spannendes Thema im Mittelpunkt. So wird es zum Kunstnachmittag für die ganze Familie. Für Entdecker auf eigene Faust steht die Aktivstation mitten im Museum. Vielfältige Materialien, Texte und Spiele laden zum selbständigen Erkunden der Ausstellung ein. Ganz neu gibt es für Kinder ab 6 Jahren den Museumskoffer: Mit einer Fülle von Anregungen und Materialien zu ausgewählten Kunstwerken erleben Kinder die Sammlung des Hauses auf spielerische Weise und werden selbst kreativ. Auch Kindergeburtstage können hier gefeiert werden. Nach einer Entdeckungsreise durchs Museum wird in der Werkstatt gemalt, gezeichnet, gebaut und gestaltet. Städtische Galerie | Lichthof 10 | Lorenzstraße 27 | 76135 KA  0721/133-4411  staedtische-galerie@karlsruhe.de

Stadtmuseum Wie lebte man einst in Karlsruhe? Hobbyhistoriker erfahren hier alles über den Karlsruher Alltag z.B. der Nachkriegszeit, die Ergebnisse des KSC vor 40 Jahren, die Draisine, wie es in einer Arbeiterwohnung des 19. Jahrhunderts oder in der Miniküche in der Dammerstocksiedlung der 20er Jahre aussah. Stadtmuseum | Prinz-Max-Palais | Karlstraße 10 | 76133 KA  0721/133 42 30

Kunstschule Gärtnerei Badisches Landesmuseum Das Badische Landesmuseum Karlsruhe bietet für Kinder ab fünf Jahren vielfältige Angebote an: angefangen bei den Jägern und Sammlern der Steinzeit, dem Alltagsleben der Ägypter und Römer, den Lebensbedingungen im Mittelalter, dem barocken Lebensstil bis zum modernen Design der heutigen Zeit. Es werden die Umwelt- und Lebensbedingungen der Menschen anderer Epochen mit denen der heutigen Kinder verglichen. Die Kinder werden durch Inszenierungen, nachgebaute Objekte zum Anfassen, Rollenspiele, zeittypische Kleidung, usw. in eine andere Zeit hineinversetzt und erleben diese mit allen Sinnen. Sie „begreifen“, indem sie Geräte erproben, Gegenstände in die Hand nehmen oder ein Kleidungsstück anziehen. Dabei wird die Neugier für historische Alltagsthemen geweckt. Badisches Landesmuseum | Schloss | 76131 KA  0721/926 65 14  www.landesmuseum.de

Ton, Holz, Gouache und Gips: Diese Stoffe verführen zum Experimentieren. Spielerisch, mit Neugier und Freude entstehen fantastische Gebilde, Tiere, Fahrzeuge, Figuren und Bauwerke. Im intensiven Umgang mit Materialien und Werkzeug füllt sich ganz von selbst ein kostbarer Erfahrungsschatz an Gestaltungsmöglichkeiten. Kunstkurse für Kinder ab 3 Jahren. Kunstschule Gärtnerei | Gartenstraße 5 | 76133 KA  0721/20 48 34 54  www.kunstschule-gaertnerei.de

Staatliches Museum für Naturkunde Experimentieren, entdecken, beobachten und den Wissensdurst stillen – das wollen hier Kinder im Vorschulalter tun. In Experimentierkursen werden sien spannende Themenbereiche wie Feuer, Wasser, Fühlen, Temperatur herangeführt. Mit einfachen Materialien dürfen sie unter Anleitung selbst ungefährliche wissenschaftliche Untersuchungen durchführen. Auch eine Ge-


Kaiserallee 11 76133 Karlsruhe

0721- 841 555 Das marotte-Figurentheater

‡ seit 25 Jahren festes Haus in Karlsruhe ‡ bekannt durch seine kindgerechten und professionellen Stücke ‡ Gastspiele in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz ‡ breites Spektrum an Figurenarten und Repertoire

Kinderstücke für alle Altersgruppen schon ab 3 Jahren www.marotte-figurentheater.de

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THEATER FÜR DIE ALLERKLEINSTEN IN DER INSEL WEITERE TERMINE WWW.STAATSTHEATER.KARLSRUHE.DE JUNGES STAATSTHEATER IN DER INSEL Karlstr. 49b, 76133 Karlsruhe TICKETS 0721 933 333 BERATUNG & BESTELLUNG FÜR SCHULEN & KINDERGÄRTEN T 0721 20 10 10 20 E-MAIL SCHULEN@STAATSTHEATER.KARLSRUHE.DE


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Kultur mit Kindern

burtstagsparty inmitten von Sauriern, einheimischen Tieren und den Fischen im Vivarium ist im Naturkundemuseum möglich. Für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt ins Museum kostenlos. Staatliches Museum für Naturkunde | Erbprinzenstraße 13 | 76133 KA  0721/175-2111  www.naturkundemuseum-karlsruhe.de

Junges Staatstheater Am Staatstheater Karlsruhe gibt es seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ein neues Junges Staatstheater. Und obwohl es mit einem winzigkleinen Team gestartet ist, macht es Theater für alle schon ab 2 Jahren. Die erste Produktion für die Allerkleinsten „so groß – so klein“ hatte im November 2012 Premiere und läuft seitdem erfolgreich in der Insel. In der Spielzeit 2012/13 wird das Angebot durch ein erstes Stück mit Tanz ergänzt: „FrierSchlotterSchwitz“. Aber auch Opern und Kinder- und Jugendkonzerte tragen die einzelnen Sparten zum Spielplan bei. Zum Angebot gehören auch theaterpädagogische Programme und das Volkstheater, das Bürgern die Möglichkeit gibt, Theater selbst spielen. Junges Staatstheater Karlsruhe Spielstätte Insel: Karlstraße 49b | 76133 KA Spielstätte Großes Haus, Kleines Haus und Studio: Baumeisterstraße 11 | 76137 KA  0721/72 58 09 18  www.staatstheater.karlsruhe.de

marotte Figurentheater Die Puppenspieler dieses Figurentheaters arbeiten mit Hand- und Stockpuppen, mit Tisch-, Stab- und Schattenfiguren. Rund 350 Vorstellungen im eigenen Haus plus 350 Gastspiele zeugen davon, dass die marotte eine große Fangemeinde hat. Besonders beliebt sind die Kinderbuch-Klassiker wie “Der kleine Eisbär“, „Wickie“, „Pinocchio“ oder „Der Grüffelo“ für Kinder zwischen drei und zehn Jahren. Dabei setzt die marotte mit ihrem ganz eigenen Stil die bekannten Geschichten auf der Bühne um. Ohne den Inhalt aus den Augen zu verlieren, werden immer wieder kleine Späße für die Eltern eingeflochten und das ist es gerade, was dieses Theater so besonders macht. marotte – Figurentheater Karlsruhe | Kaiserallee 11 | 76133 KA  0721/84 15 55  www.marotte-figurentheater.de

Theaterta Fantasievolle Theaterstücke und spannende Geschichten zeigen die beiden jungen Schauspieler von Theaterta. Das Kindertheater sorgt bei Klein und Groß für Aufmerksamkeit und Begeisterungsstürme. Ob im Kindergarten, in der Grundschule, der Bibliothek oder bei einer große Veranstaltung – die beiden spielen da, wo sie gesehen werden möchten. Kindertheater Theaterta | Hadermark 4 | 76316 Malsch  07246/30 82 092  www.theaterta.de

Sandkorn-Theater Das Sandkorn-Theater ist ein professionelles Kleintheater und nicht wegzudenken aus der Kulturlandschaft. Es bietet modernes und klassisches Theater für alle Generationen, Comedy und Kabarett sowie Theater für Kinder und Jugendliche. Immer im Herbst erscheint ein Kinderstück, zu sehen gab es schon Pippi Langstrumpf, Dschungelbuch und Geschichten vom Sams. Regelmäßig auf dem Spielplan stehen auch Gastspiele für Kinder z.B. vom Pantomimen Peter Hermann oder der Clownakademie Wick. Sandkorn Theater | Kaiserallee 11 | 76133 KA  0721/84 89 84  www.sandkorn-theater.de

Eine-Welt-Theater

Der Kreativität freien Lauf lassen: Die meisten Kinder malen gern.

Das kleine Theater am Alten Schlachthof erzählt in vier Stücken farbenprächtige Geschichten von Kindern aus fremden Ländern. Die Aufführungen für Kinder ab drei Jahren sind Fantasiereisen nach Indien, Guatemala, Uganda oder Südafrika. Sie erzählen vom Alltag, den Wünschen, Herausforderungen und Träumen der Kinder in anderen Kontinenten. Märchenhafte Elemente entführen die Kleinen mit Duft und Musik in ferne Welten. Auch ereignisreiche Geburtstagsfeiern können die Kleinen hier erleben. Eine-Welt-Theater | Alter Schlachthof 59 | 76131 KA  0163/38 07 300  www.eine-welt-theater.de


EINE WELT THEATER Figurentheater für alle Sinne Fantasievolle und erlebnisreiche

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Kunsterlebnis für die ganze Familie Malen für Kinder und (Groß-)Eltern | Workshops | Ferienaktionen | Kindergeburtstage www.kunsthalle-karlsruhe.de

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Kultur mit Kindern

Theater „Die Käuze“ Seit 45 Jahren gibt es in der Weststadt das Theater „Die Käuze“. Kinder und Jugendliche treten hier gleichberechtigt neben Erwachsenen auf. Jedes Jahr zwischen November und März wird ein Märchen aufgeführt. Es wird traditionell so erzählt, wie es die Großmutter auf dem Lehnstuhl auch tun würde. Und meist gibt es auch zwischen Mai und Juli eine Produktion, bei der nur die Jungkäuze zwischen 6 und 16 Jahren auf der Bühne stehen. Diese Kinder-spielen-für-Kinder-Aufführungen sind speziell für ganz kleine Zuschauer ab drei Jahren. Theater „Die Käuze“ Königsberger Straße 9 | 76139 KA  0721/684207  www.kaeuze.de

Badisches KONServatorium Das Badische KONServatorium, die Musikschule der Stadt Karlsruhe, bietet qualifizierten Musikunterricht für alle Altersstufen und jedes Niveau. Schon ab dem Alter von 6 Monaten können die Kleinen bei den KONS-Küken einsteigen. Die Vermittlung musikalischer Grundelemente steht im Mittelpunkt des Unterrichts. Weiter geht es mit dem KONS-Kindergarten, der Eltern-Kind-Rhythmik, den Musikmäusen und der Musikalischen Früherziehung. Der Unterricht soll vor allem den Spaß an der Musik wecken und dabei zugleich Grundlagen für ein positives Sozial- und Lernverhalten legen. Die Förderung von Aufmerksamkeit und Motorik sowie die Entwicklung von Fantasie und Ausdrucksfähigkeit sind daher wichtige Bestandteile des Unterrichts. Kinder, die schon früh ihre Begeisterung für ein bestimmtes Instrument entdecken, können ab einem Alter von vier oder fünf Jahren im Frühinstrumentalunterricht erste Erfahrungen auf dem Instrument sammeln. Dem Unterricht geht eine jeweilige persönliche Beratung voraus. Instrumente,

die bereits im Alter von vier oder fünf Jahren am KONS erlernt werden können, sind Blockflöte, Querflöte, Violine, Violoncello, Kontrabass, Klavier, Akkordeon und Gitarre. Badisches KONServatorium | Jahnstraße 20 | 76133 KA  0721/133-4301 oder -4315  www.karlsruhe.de/konservatorium

Zirkus Maccaroni Der Zirkus Maccaroni gehört zum Kinder- und Jugendhaus Durlach. Dieses besondere Projekt ist für alle jungen Artisten zwischen 6 und 18 Jahren. In verschiedenen zirkuspädagogischen Angeboten kann man alles rund um den Zirkus lernen: Seiltanz, Jonglage, Akrobatik, Einradfahren, Zaubern u.v.m. Es ist dafür eine Anmeldung erforderlich. Kinder- und Jugendhaus Durlach | Weiherstraße 1 | 76227 KA  0721/49 05 626  www.stja.de/maccaroni

Jubez mit Zirkus Kronelli Das „Jugendbegegnungszentrum“ ist ein Ort der Vielfalt und Kreativität. Es bietet jede Menge Programm: Konzerte sowie Workshops und Kurse für Kinder mit und ohne Eltern und Jugendliche. In der Holz-,Keramik-, Textil- und Medienwerkstatt, im Fotolabor, der Sporthalle oder dem Ballettsaal kann man ganz ohne Anmeldung vorbeikommen und mitmachen. Für Kinder ist das Angebot kostenlos. Angebote wie zum Beispiel Schmuckkurse, Instrumentenbau, Ferienspiele und vieles mehr ergänzen das Ganze. Seit Beginn des Jahres 2010 gibt es im jubez den Kinder- und Jugendzirkus Kronelli mit vielfältigen zirkuspädagogischen Angeboten. Dazu zählen Akrobatik, Balancieren, Minitrampolin, Clowns, Einradfahren, Jonglage Rola Bola bis hin zu Luftartistik am Trapez und Vertikaltuch. Das alles ist der Zirkus Kronelli, Zirkusflöhe ab 4 Jahren sind hier willkommen. Die enge Zusammenarbeit mit den Werkstätten macht das Angebot so besonders. So stellen die Akteure ihre Requisiten wie Rola Bolas in der Holzwerkstatt, Accessoires wie Hula Hoops oder Jonglierbälle sowie ihre Kostüme in der Textilwerkstatt selbst her oder sie gestalten Eintrittskarten und Programme in der Medienwerkstatt. Als krönenden Höhepunkt gibt es dann eine Aufführung, entweder im jubez oder im Zirkuszelt gegenüber von Schloss Gottesaue, zu der die Eltern herzlich eingeladen sind. Das Interesse am Zirkus ist riesengroß, so dass in naher Zukunft eine Erweiterung der zirkuspädagogischen Angebote auch in anderen Einrichtungen geplant ist. jubez | Kronenplatz 1 | 76133 KA |  0721/93 51 93 oder 133-5630

Jugendkunstschule JUKS Mit Selbstgebasteltem spielt man noch mal so gern.

Kunst – Medien – Tanz – Theater: dies sind die Bereiche, mit denen sich Kinder und Jugendliche bei JUKS beschäftigen können. Ob in der Druckoder Bildhauerwerkstatt, beim Kurs Abenteuer Architektur, in der musischen


Kultur mit Kindern

Erziehung, auf der Theaterbühne, beim Fotokurs, im Kindertanz oder beim Trickfilm, hier werden Kinder ab anderthalb Jahren zahlreiche Angebote gemacht. Ganzheitlich, altersgemäß und spielerisch soll die Persönlichkeit des Kindes so gefördert werden. Und Auswahl dazu gibt es wirklich genug! In Kursen und Workshops, auch in den Ferien, lernen die Kinder sich gestalterisch und fantasievoll auszudrücken. Jugendkunstschule Karlsruhe | Kaiserallee 12e | 76133 KA  0721/83 12 30  www.juks-karlsruhe.de

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weisen, die ihre ersten Kinoerfahrungen im Kinderkino sammelten. Es gibt sogar Familien, die bereits in der dritten Generation zu den Zuschauern zählen. Kinemathek | Kaiserpassage 6 | 76133 KA  0721/937 47 14  www.kinemathek-karlsruhe.de

Werkraum Karlsruhe Werkraum Karlsruhe verbindet Kultur und Gesellschaft, so dass Menschen unabhängig von Geschlecht, Alter, Bildung und Herkunft Kultur erleben können. Die Kurse und Kurzprojekte für junge Menschen zwischen drei und 25 Jahren werden von Theater- und Medienpädagogen durchgeführt. Sie sind unkonventionell und spiegeln die Fragen der Zeit wider. Werkraum strebt den direkten Kontakt mit seinen Zielgruppen an. Das Theater hat daher keine feste Spielstätte, sondern sucht sich Orte, die thematisch zu den jeweiligen Projekten passen. Dabei arbeitet das Theater mit Schulen und Kindergärten, Kultureinrichtungen und Förderern eng zusammen. Werkraum Karlsruhe e.V. | Marienstraße 11 | 76137 KA  0721/56 84 10 30  www.werkraum-karlsruhe.de

Filmtheater Schauburg In der Schauburg laufen jeden Mittag um 15 Uhr entweder Kinderfilmklassiker von Lindgren und Kästner oder auch mal was Neues von Disney und Co. für nur 3 Euro. So wird aus einem verregneten Nachmittag dann doch noch ein wundervolles Erlebnis aus einer anderen Welt. Filmtheater Schauburg | Marienstraße 16 | 76137 KA  0721/35 000 18  www.schauburg.de

Schon früh kann man bei Kindern das Interesse an der Kunst wecken.

Kinemathek Mit dem studio 3 in der Kaiserpassage verfügt die Kinemathek nach eigener Aussage über einen der schönsten Kinosäle in der Karlsruher Innenstadt. Die mit Sorgfalt ausgewählten und mit wohl überlegten Altersempfehlungen versehenen Filme bieten die Möglichkeit, anregendes Kino in einem werbefreien Umfeld zu erleben. An Freitagen und an Wochenenden laufen hier die Kinderfilme. Es gibt ganztätige Workshops zum Trickfilm oder zum Schattenspiel, bei denen die Kinder unter fachkundiger Anleitung medienpraktische Erfahrungen sammeln können. Ebenfalls an Kinder und Jugendliche wendet sich das Ferienkino, das seit 1978 im Rahmen der Ferienpass-Aktion des Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe stattfindet und ein Angebot für alle ist, die ihre Ferien in der Stadt verbringen. Inzwischen kann die Kinemathek zahlreiche erwachsene StammbesucherInnen auf-

Was passiert denn da? Gemeinsam findet man‘s schnell heraus.


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Freizeit mit Kindern

AUSFLÜGE UND KURZTRIPS MIT KINDERN

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Spielen, planschen, Tiere streicheln und staunen Outdoor-Spielplätze

Toben, rutschen, klettern, schaukeln – für Kinder ist das Glück dieser Erde beim Spielen zum Greifen nah. Karlsruhe ist eine familienfreundliche Stadt. Ein umfangreiche Angebot an öffentlichen Spiel- und Bewegungsräumen verdeutlicht das. In den letzten Jahren sind neue Spielplätze hinzugekommen, insbesondere in den Konversionsgebieten der Stadtteile Nordstadt, Neureut und Knielingen. Gleichzeitig wurden zahlreiche Spielplätze saniert, dem heutigen Standard und Bedürfnissen angepasst. In Karlsruhe gibt es 330 öffentliche Kinderspielplätze, darunter 102 Bolzplätze, acht Skateranlagen sowie zahlreiche Volleyball und Basketballfelder. Darüber hinaus stehen weitere Spielflächen in Kleingartenanlagen und zahlreichen Schulhöfen zur Verfügung. Die bespielbare Fläche der öffentlichen Spielflächen beträgt rund 54 Hektar. Die kleinkindgerechte Ausstattung mit Sandbereichen, Klettergeräten, Rutschen und Schaukeln sowie Häuschen und Türmen zum Versteckspielen gehört auf den meisten Spielplätzen „um die Ecke“ zum Standard. Daneben gibt es aber auch Spielplätze, die mit besonderen Attraktionen aufwarten und die eine kleine Reise in andere Stadtteile wert sind.

Barrierefreie Spielplätze Auch für Kinder mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung gibt es spezielle Spielangebote. Über eine Rampe können da Wasserspiele erreicht werden – die Rampe kann auch zum Schuss fahren benutzt werden – und Terrassen zum Sandeln sind auch für Rolli-Fahrer zumindest ein guter Anfang. Rollstuhlkarussells und Schaukeln runden das Angebot ab. Vier Spielplätze zeichnen sich durch Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für motorisch eingeschränkte Kinder aus: Der Spielplatz an der Kinderklinik in der Moltkestraße 90, in der Moltkestraße 135/bei der Erich Kästnerschule, im Grünwinkel Haselweg/Siedlerstraße und im Schloßgarten Durlach.

Aktivspielplätze und betreute Spielangebote Das ganze Jahr über ist die Mobile Spielaktion mit dem Mobibus und ihren Zirkuswagen auf den Spielplätzen der Stadt unterwegs. Mit ihren Materialien und Spielimpulsen verwandeln Pädagogen diese Plätze in temporäre Erlebniswelten, um die Spielmöglichkeiten der dort wohnenden Kinder zu verbessern. Ziel dieser Arbeit ist es, die Bewegungsentwicklung und Kreativität von Kindern zu fördern und gemeinsame Treffpunkte und Kommunikationsmöglichkeiten für sie zu schaffen. Von der Mobilen Spielaktion werden etwa 50 verschiedene Plätze im gesamten Stadtgebiet regelmäßig angefahren. In den Schulferien gestaltet sie themenorientierte Großprojekte für Kinder. Dazu gehört z.B. das Hüttendorf oder der Kinderzirkus. Aktivspielplatz Günther-Klotz-Anlage Ein echter Bauspielplatz, der sich sehen lassen kann. Hütten mit bis zu drei Stockwerken, Erkern und Brücken entstehen hier aus Brettern, Balken und Rundhölzern. Kleine Teams planen, sägen, nageln, schrauben Türscharnniere fest und setzen Fenster ein. Am Kletterturm dürfen sie ihre Kräfte ausprobieren und auch mal ihre Grenzen spüren. In der Nähe befindet sich eine Skater-Anlage. Kontakt  0721/133-5677 Aktivspielplatz Nordweststadt, Hertzstraße 176d Ein Naturspielraum, der keine Wünsche offen lässt: Es wird bebuddelt, gepflanzt, ein Kanal gegraben, aus Lehm und Drahtgewebe wird ein Backofen gebaut. Darin wird dann ein Holzfeuer entzündet und Kinder grillen ihre mitgebrachten Würstchen selbst. Auch die Weiden-Iglus müssen ergänzt und repariert werden, dort wird mit Ton gearbeitet, hier Papier geschnipselt und geklebt. Kontakt  0721/97 14 330

Indoor-Spielplätze Viel Platz zum Buddeln – das darf auf keinem Spielplatz fehlen.

Draußen ist es nass, kalt und ungemütlich, und die Kleinen wollen trotzdem hüpfen, toben und spielen? Da ist ein Besuch in einem Indoor-Spielplatz


Freizeit mit Kindern

eine willkommene Alternative zum Spielen im Freien. Diese zu großen Spieloasen umgebauten Hallen bieten Spiel- und Spaßgeräte in allen Größen und für alle Altersstufen. Das Angebot reicht von überdimensionalen Hüpf- und Kletterburgen über Rutsch- und Rollerbahnen, Minicars und Trampoline bis hin zu Babybereichen mit Bällebad, Stoff- und Schaukeltieren. Für das leibliche Wohl der großen und kleinen Besucher sorgen Snacks, Getränke und Süßigkeiten. Gut zu wissen: Hier können auch Kindergeburtstage nach Lust und Laune gefeiert werden. Kindorado | Daimlerstraße 7 | 76185 KA  0721/790 89 05  www.kindorado.de

Freibäder und Badeseen Die meisten Kinder fühlen sich im Wasser pudelwohl – und gerade im Sommer bieten die vier Freibäder eine willkommene Abkühlung. Rutsche, Kinderplanschbecken oder ein Matschplatz machen das Glück der Kleinen vollkommen.

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tenspendenden Bäumen und einem schönen Kinderspielplatz laden zum Verweilen ein. Schnuppertauchen und Wassergymnastik unter fachmännischer Anleitung runden das Gesamtangebot ab. An einigen Tagen kann bei Flutlicht bis 24 Uhr geschwommen werden. Freibad Wolfartsweier | Schlossbergstraße 12 | 76228 KA  0721/47 45 28  www.freibad-wolfartsweier.de

Freibad Rüppur Das Nichtschwimmerbecken verfügt über Schwallbrausen und einen Wasserfall. Eine knapp 80 m lange Riesenrutsche mit Erlebnismotiven stellt die Hauptattraktion dar. Zusätzlich gibt es eine Doppelrutsche und für die ganz Kleinen ein Planschbecken mit Rutsche. Freibad Rüppur | Heidelberger Straße 1 | 76199 KA |  0721/133-52 32

Turmbergbad Ein echtes Freibad-Paradies ist das Turmbergbad. Viele Wasserattraktionen, eine große Liegefläche um die Sonne zu genießen sowie viel Platz für sportliche Aktivitäten warten hier auf die Besucher. Toll ist auch das Abenteuer-Planschbecken – hier darf jeder mal Pirat sein. Oder ganz mutig: Auf der 65 m langen Riesenrutsche wird man ganz schön schnell. Der Barfuß-

Sonnenbad Als einziges Freibad hat das Sonnenbad von Februar bis zum 1. Advent geöffnet. Fitnessfans lieben es deshalb besonders in der Vor- und Nachsaison durch angenehm temperierte Wasser zu pflügen. Zwei neue Saunakabinen auf dem Dachgarten machen es zusätzlich attraktiv. Die Kleinen mögen das Nichtschwimmerbecken mit Rutsche und Massagepilz sowie das Planschbecken. Sonnenbad | Am Sonnenbad 3 | 76189 KA |  0721/133-5230

Rheinstrandbad Rappenwört Eines der landschaftlich schönsten und größten Bäder von ganz Deutschland. Es liegt zwischen Rheinufer und urwüchsigem Rheinwald. Neben der beliebtesten Attraktion, dem Wellenbecken, werden mit einem Springerbecken und einem Erlebnisbecken mit Riesenrutsche, Strömungskanal und Brodelementen weitere Wasseraktivitäten geboten. Rheinstrandbad Rappenwört | Hermann-Schneider-Allee 54 | 76189 KA |  0721/133-5229

Freibad Wolfartsweier Das Familienbad verfügt über ein 300 qm großes solarbeheiztes Schwimmbecken mit integriertem Nichtschwimmerteil. Auf insgesamt fünf Bahnen mit je 25 m Länge kann man sich sportlich betätigen. Das ebenfalls solarbeheizte Kinderplanschbecken ist einzigartig. Wasserigel, Wasserschirm und Schiffchenkanal bieten dort für die kleinen Besucher zahlreiche Spielmöglichkeiten. Eine große und weitläufige Liegewiese mit schönen, schat-

Einmal kräftig platschen – das macht Spaß an heißen Sommertagen!


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Freizeit mit Kindern

pfad sorgt für ein neues Fußgefühl, klein und groß geht hier ganz vorsichtig über Tannenzapfen, abgerundete Glasscherben oder Sand. Turmbergbad | Alte Weingartener Straße 40 | 76227 KA  0721/410 75

Hallenbäder/Freizeitbäder Spielt das Wetter nicht mit, um Wasserspaß unter freiem Himmel genießen zu können, zieht man sich unters Dach zurück. Hallenbäder sind der richtige Ort, um einem ungemütlichen Tag ein bisschen Ferienstimmung zu verleihen. Wasserspielzeug in allen Variationen und Blöcke, von denen die Kinder springen können, sind hier vorhanden. Wer seine Badehose mit einem Seepferdchen verzieren möchte, erhält es nach erbrachter Leistung – schwimmen, tauchen, springen – hier vom Bademeister persönlich. Geöffnet sind die Hallenbäder in der Regel von September bis April.

Europabad Jede Menge zu bieten hat das Euroabad – und das ganzjährig. Ob Entspannung oder Action gewünscht wird, hier findet jeder, was er sucht. Mit Innenbecken, Erlebnisbecken, Außenbecken, Rutschen aller Art, einem Wildwasserfluss und einem Schiffchenkanal für die Kleinen – es bleibt kein Auge und kein Kind trocken. Ein Wellnessbereich mit verschiedenen Saunen und einem Spa runden das Angebot ab. Europabad Karlsruhe | Hermann-Veit-Straße 5 | 76135 KA  0721/160 22 400

Fächerbad Das Fächerbad ist die Kombination eines Hallenbades mit großzügigen Außenanlagen wie z.B. mit drei Beach-Volleyballfeldern. Das Bad bietet sowohl dem Schwimmsportler im 50 m-Sportbecken als auch dem Freizeitaktiven ideale Voraussetzungen. Besonderheiten sind die Rückenschwimmbahn wie auch die behindertengerechten Einrichtungen. Angeschlossen ist das Sauna-Paradies. Warmbadetag ist hier fast immer außer montags. Babyschwimmen findet sonntags von 9 bis 13 Uhr statt. Auch Schwimmkurse werden hier angeboten. Fächerbad | Am Sportpark 1 | 76131 KA  0721/96 70 10

Weiherhofbad Durlach Vom Plantschbecken speziell für Babys über ein separates Nichtschwimmerbecken, ein 25 m Schwimmerbecken, Solarien, eine Kräuter-DampfKabine bis zur Blockhaussauna – hier bleiben keine Wünsche offen. Freitags ist Warmbadetag. Weiherhofbad Durlach | Weiherhof 13 | 76227 KA |  0721/133-5227

Adolf-Ehrmann-Bad Das Adolf-Ehrmann-Bad ist gleichzeitig ein Sport- und Erholungsbad für die ganze Familie. So verfügt es neben einem 25 m Schwimmerbecken mit Nichtschwimmerbereich auch über ein Kinderplanschbecken mit Wasserpilz. Neben einem Therapie- und Erholungsbecken gibt es auch eine Sauna, die zum Erholen einlädt. Jeden letzten Samstag im Monat ist Kinder-Spielenachmittag von 14 bis 16 Uhr. Adolf-Ehrmann-Bad | Unterfeldstraße 46 | 76149 KA  0721/780 51 60

Hallenbad Grötzingen Es gibt hier ein Schwimmerbecken mit dem Maßen 25 m mal 12,5 m, und einer maximalen Tiefe von 3,40 m mit einem absenkbaren Hubboden. Ein Teil ist für Nichtschwimmer abgegrenzt. Die Temperatur liegt bei 28° C. Hallenbad Grötzingen | Kirchstraße 13 | 76229 KA  0721/46 33 84

Badespaß mal anders Manchmal lohnt sich auch die Fahrt über die Stadtgrenzen hinaus. In der Region gibt es weitere Erlebnisbäder: Aquadrom | Beethovenstraße 41 | 68766 Hockenheim  06205/ 28 55-600  www.aquadrom-hockenheim.de La Ola Landau | Horstring 2 | 76829 Landau  06341/55 11 5  www.la-ola.de Fildorado | Mahlestraße 50 | 70794 Filderstadt-Bonlanden  0711/77 20 66  www.fildorado.de Aquatoll | Wilfenseeweg 70 | 74172 Neckarsulm  07132/200 00  www.aquatoll.de

Tierparks und Zoos Bären, Löwen, Pinguine und Affen faszinieren Kinder von Anfang an. Ein Besuch in einem Zoo oder Tierpark ist für die Kleinen das Allergrößte. Ob graue Elefanten oder kleine Insekten, bunte Fische oder streichelzahme Ziegen – die Begegnung mit diesen Tieren ist für Kinder ein ganz besonderes Erlebnis. Schon die Allerkleinsten sind begeistert von den unterschiedlichen Lauten und Farben, mit denen die Tiere aufwarten. Können die Kinder schon alleine laufen, sind sie ganz angetan davon, durch ein kleines Gatter zu gehen, um dort Schäfchen oder Zicklein zu streicheln oder gar zu füttern. So erleben sie hautnah die Tiere und können so eventuelle Ängste abbauen. In einigen Tiergärten werden kleine Futtertütchen am Eingang verkauft, die man an die Vier- und Zweibeiner verfüttern darf.


Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe Als eine der ältesten Anlagen dieser Art in Deutschland hat der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe ein ganz besonderes Flair zu bieten. Mitten in der Stadt gelegen stellt er allein schon durch den historischen Baumbestand, aber auch durch die im Sommer berauschenden Blütenarrangements eine grüne Oase dar. Er lädt zum Erleben der Natur genauso ein wie zum Entdecken und Kennenlernen einer Vielzahl an Tierarten aus allen Erdteilen. Viele große und kleine Klassiker der Tierwelten Afrikas und Asiens sind in ansprechender Umgebung zu bestaunen. Der 2009 neu eröffnete „Lebensraum Wasser“ war der Start für einen umfassenden Umbau des Zoos, der die Zoogäste die Tiere noch intensiver erleben lässt. Robben, Eisbären oder Pinguine direkt vor sich unter Wasser zu sehen ist ein emotionales Erlebnis von bezauberndem Charme und bleibender Nachhaltigkeit. Die Kinder erfahren die Tiere hautnah im Streichelzoo und dürfen sie anfassen. Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe | Ettlinger Straße 6 | 76137 KA  0721/133-6815  www.karlsruhe.de/zoo

Tierpark Bretten Sobald man das Eingangstor hinter sich gelassen haben, kommen schon die ersten Tiere. In verschiedenen frei begehbaren Gehegen leben hier Kängurus, Nandus, Damhirsche, Alpakas, Ziegen, Schafe, Esel, Schweine und zeitweise auch Ponys. Die übrigen Tiere wie Nasenbären, Zebras, Yaks, Kaninchen, Lamas, Vögel und Meerschweinchen sind in nicht begehbaren Gehegen untergebracht. Dennoch kann man auch hier gut Kontakt aufnehmen, sowie streicheln und füttern. Das Füttern ist bei allen Tieren erlaubt. Entweder mit Tierfutter, das man vor Ort kauft oder man bringt Brot, Obst, Gemüse oder ungekochte Teigwaren mit. Streicheln darf man hier auch, solange es das Tier erlaubt und es nicht gejagt wird. Außerdem gibt es ein umfangreiches Angebot an Bonsaibäumchen und Buddhastatuen. Tierpark Bretten | Salzhofen 9 | 75105 Bretten  07252/72 56  www.tierpark-bretten.de

Tierpark Oberwald Um im Karlsruher Zoo und Stadtgarten für die Bundesgartenschau 1967 Platz zu schaffen, entstand 1965 der Tierpark Oberwald. Heute ist er zu einem festen Bestandteil unter den Kultur- und Erholungsstätten der Stadt geworden. Inmitten eines großen geschlossenen stadtnahen Erholungswaldes leben auf 16 Hektar in jeweils mehreren tausend Quadratmeter großen Freigehegen, wetterbeständige Wildtiere gemäßigter und kalter Zonen. Dazu gehören große Huftiergruppen wie Kropfgazellen, Wisente, Przewalskipferde, Urpferde, Vietnam-Sikahirsche, Gemsen, Elche, Antilopen und Mesopotamische Damhirsche. Die Tiere lassen sich hier in ihren natür-


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Freizeit mit Kindern

lichen Lebensräumen betrachten. Man darf Rad fahren, spazierengehen und sogar den Hund (an der Leine) mitnehmen. Die Tiergehege liegen absichtlich roh und unkultiviert auf natürlichem Waldboden. Der Park ist frei zugänglich und immer geöffnet. Tierpark Oberwald neben dem Dammerstock  0721/133-68 01  www.karlsruhe.de/b3/freizeit/zoo/oberwald.de

Wild- und Vogelparks rund um Karlsruhe In nahezu jeder Gemeinde rund um Karlsruhe führte der ausgeprägte Sinn für Vereinsleben oft schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu zahlreichen Vogel- und Kleintierzucht-Vereinen, die häufig auch kleine Tierparks betreiben. Alle haben Wasservogel-Teiche, auch Ziergeflügel, Sittiche und Fasane sind fast immer zu sehen. Der Eintritt ist in der Regel frei, Spenden sind willkommen. Wegen der Fülle hier nur eine kleine Auswahl:

Wildpark Malsch Im Tierpark am Letzenberg findet man neben einfachen Volierenreihen mit Sittichen und Fasanen auch Huftiere: Zwergziegen, Esel, Ponys und Damhirsche sind zu sehen. Meerschweinchen, Kaninchen und zwei Teiche mit zahlreichen Wasservögeln runden das Bild ab. Im Winter sind viele Sittiche und Papageien im Überwinterungshaus und daher nicht zu sehen. Wildpark Malsch Grasweg | 69254 Malsch  07253/25 778  www.letzenberg-tierpark-malsch.de Vogelpark Linkenheim In 33 Volieren, fünf Großvolieren, Stelzwiesen und einem Ententeich leben hier viele Vogelarten, wie Sittiche und Papageien sowie Kraniche, Zwergziegen und Kamerunschafe. Der Verein engagierte sich auch in einem Weißstorch-Wiederansiedlungs-Projekt, das mit der Stabilisierung der Population erfolgreich beendet werden konnte. Noch immer leben zahlreiche Störche im und um den Park, so kann man die Tiere bei der Brut und im freien Flug beobachten. Vogelpark Linkenheim Am Altrhein 1| 76351 Linkenheim  07247/76 23 70  www.vogelparklinkenheim.de Vogel- und Tierpark Leopoldshafen Der liebevoll angelegte Vogel- und Tierpark der Vogelfreunde e.V. wurde Mitte der 1970er Jahre in der Rheinaue in Leopoldshafen eröffnet. Zahlreiche farbenprächtige Vogelarten wie Papageien, Pfaue, Sittiche, Nandus, Gänse und Enten sowie Damwild und Zwergziegen sind hier in Volieren und Freigehegen untergebracht. Die große Meerschweinchenvoliere mit ihren niedlichen Bewohnern ist ein besonderes Highlight für die ganz kleinen Besucher. Vogel- und Tierpark Leopoldshafen Am Hafenterrain | 76344 Eggenstein  07247/21 014

Mit dem Reh auf Tuchfühlung: In Wildparks freuen sich die freilaufenden Vierbeiner über Besuch.

Vogelpark Neuthart Im Rahmen der Umlegung des Naherholungsgebietes „Bruchbühl“ wurden in den letzten Jahren unter anderem im Vogelpark eine Stelzvogelwiese mit Winterhaus errichtet, diverse Großraumvolieren für Tag- und Nachtgreifer gebaut, ein Vogellehrpfad, Streichelzoos und Stallungen eingerichtet sowie ein vereinsinterner Bauhof und eine große Freiflugvoliere für Steinadler errichtet. Der Park verfügt außerdem über eine Tropenhalle, wo die exotischen Bewohner den Großteil des Jahres verbringen. Vogelschutz- und Zuchtverein Karlsdorf e.V. Bruchbühlweg 4-5 | 76689 Karlsdorf-Neuthard |  07251/45 90


Wildpark Pforzheim Zahlreiche, vor allem einheimische und europäische Tierarten sind hier auf über 16 Hektar Fläche zu sehen, u.a. Damwild, Gemsen und Steinböcke, Elche, Wisente und Wildschweine, Enten, Gänse, Störche und Schwäne sowie einige Arten von Süßwasserfischen. Attraktionen speziell für Kinder sind der Kinderbauernhof und der Streichelzoo, zwei große Spielplätze, die Vogelstimmenwand und der Baumlehrpfad. Viele Tiere dürfen gefüttert werden, aber nur mit dem im Wildpark erhältlichen Futter. Er hat bei jedem Wetter täglich von morgens bis abends geöffnet. Der Eintritt wird pro Auto berechnet für je drei Stunden Parkzeit. Wildpark Pforzheim | Tiefenbronnerstraße 100 | 75175 Pforzheim  07231/39 33 28  http://wildpark.pforzheim.de/

Nostalgischer Kinderfreizeitpark bei Kürnbach von April bis Oktober täglich geöffnet B 293 KA > HN: Bretten, Oberderdingen, Kürnbach Fürs Navi: 75057 Kürnbach, Klosterstraße 101

Info Tel. 07258/1496 | www.maerchenwald-kuernbach.de Bei unbeständigem Wetter bitte die Öffnungszeiten erfragen.

Reitanlage Berghausen wir bieten: > Reitunterricht für Kinder und Jugendliche ab vier Jahren.

Freizeit- und Erlebnisparks Natur und Spaß für die gesamte Familie oder Action pur – Freizeit- und Erlebnisparks laden zu ausgedehnten Ausflügen ein, die das alltägliche Einerlei schnell vergessen lassen. Abwechslungsreiche Angebote gibt es in den Parks „um die Ecke“ oder in den großen Themenparks, die sogar Übernachtungsmöglichkeiten bieten und somit auch mal ein Ziel für einen Wochenendausflug sein können.

Freizeitpark Sensapolis Im Indoor-Freizeitpark vor den Toren von Stuttgart gibt es auf mehr als 10.000 Quadratmetern viel zu entdecken: Im romantischen Märchenschloss fühlt man sich wie eine Prinzessin, wenn man durch prunkvolle Säle und dunkle Geheimgänge wandelt. Mehr Action versprechen die 16 Rutschen mit verschiedenen Längen, Formen und Geschwindigkeiten. Von der langsamen Familienrutsche bis zur steilen Highspeed-Rutsche mit Tempomessung. Nervenkitzel gibt es im Hochseilklettergarten direkt unter der Hallendecke. In 14 Metern Höhe kann man über schwankende Baumstämme, Brücken und Netze balancieren. Im riesigen Raumschiff fliegt man auf Space-Bikes durch Asteroidenschwärme und kämpft gegen Außerirdische. Die Ausstellung „Der Weltraum und wir“ bietet Wissenswertes zu fremden Galaxien, Sternschnuppen und Schwarze Löchern. Noch mehr Infos liefert das Wissens-Center. Dort kann man zu den unterschiedlichsten Themen aus Forschung, Natur, Umwelt und Wissenschaft experimentieren und so spielerisch viel Neues entdecken. Sensapolis | Melli-Beese-Straße 1| Flugfeld Böblingen/Sindelfingen 71063 Sindelfingen |  07031/20 48 53-0  www.sensapolis.de

Kraichgau Märchenwald Mitten durch den Kürnbacher Wald führt ein Rundweg durch das Märchenreich der Brüder Grimm. Im Kraichgauer Märchenwald wandeln die Kinder

> Reiterfreizeiten für Kinder und Jugendliche immer Mo - Fr täglich von 10-17 Uhr in allen Schulferienwochen. > Pony-Spaß für Kinder ab drei Jahren. Termine auf Anfrage.

Info Tel.: 0721/462325 oder www.reitanlage-berghausen.de


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Freizeit mit Kindern

auf den Spuren von Rotkäppchen, Schneewittchen und den sieben Geißlein. Dazwischen gibt es elektrische Autos, Motorräder oder Lokomotiven, auf denen gedüst werden kann. Oder die Kids kraxeln an der Kletterwand nach oben. Eine Rutsche und die Waldmaus machen Lust auf Tempo. Wer es nostalgisch mag, kann das kleine historische Dampfkarussell besteigen. Spaß bringt auch die Modellauto-Bahn. Kraichgau Märchenwald | Klosterstraße 101 | 75057 Kürnbach  07258-1496  www.maerchenwald-kuernbach.de

Holiday Park Haßloch Das Highlight des Holiday Parks ist sicherlich die 62 Meter hohe Achterbahn „Expedition GeForce“. Aber auch neben den anspruchsvollen Fahrgeschäften hat der Holiday Park eine Menge zu bieten: Karussells, Minicars, Tretboote, Hüpfburgen, Kinderschminken, Abenteuerspielburg – hier kommen die Kleinen voll auf ihre Kosten und den Größeren wird auch nicht langweilig. Winterpause ist von November bis April. Holiday Park Haßloch | Holiday-Park-Straße 1-5 | 67454 Haßloch Hotline  0180/500 32 46  www.holidaypark.de

Erlebnispark Tripsdrill Im Jahr 1929 eröffnet, ist der Erlebnispark Tripsdrill der älteste seiner Art in Deutschland. Heute verfügt er über mehr als 100 Attraktionen. Gerade für Kinder ist dieser Park besonders geeignet, da er sehr viele Fahrgeschäfte speziell für die Kleinen bietet – Karussells und Bahnen wie der „Wäschekorb-Rundflug“, die „Suppenschüsselfahrt“ oder die „Gugelhupf-GaudiTour“ drehen hier ihre munteren Runden. Zusätzlich gibt’s Wasserspiele und einen eigenen Tierpark mit Streichelzoo. Neben den Attraktionen im Erlebnispark erwartet die Besucher in Tripsdrill das 47 Hektar große Wildparadies mit 130 Bewohnern. Die Winterpause im Erlebnispark geht von November bis einschließlich März. Erlebnispark Tripsdrill | 74389 Cleebronn/Tripsdrill  07135/9999  www.tripsdrill.de

Europapark Rust Ganz Europa auf rund 70 Hektar erleben – der Europapark Rust macht's möglich. Mehr als 100 Attraktionen und Live-Shows in verschiedenen Länderbereichen machen den Ausflug zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Achterbahnen, Fjord-Rafting und Geisterschloss gibt es ebenso wie Märchenland, Spielwiese, lustige Comic-Figuren in Lebensgröße und sogar ein Schokoland. Der Weg von Frankreich nach Griechenland, von Holland nach Russland misst dabei nur wenige Meter. Sogar für einen Kinderwagenverleih ist gesorgt. Vier Erlebnishotels, ein Gästehaus, ein Campingplatz und ein Tipidorf machen den Ausflug in den Europapark zu einem Ziel für einen

Kurzurlaub. Im November und von Januar bis Mitte März ist Winterpause. Europapark | Europaparkstraße 2 | 77977 Rust bei Freiburg Hotline  01805/77 66 88  www.europapark.de

Phantasialand Brühl Wo einst ein abgetragener Braunkohletagebau sein Dasein fristete, ist heute der Spaß zu Hause: Das Phantasialand in Brühl bei Köln bietet jede Menge überdachte Fahrattraktionen – ist also auch bei schlechtem Wetter ein abwechslungsreiches Ziel. Aufgeteilt in sieben realitätsgetreu gestaltete Themenbereiche gibt es Attraktionen für die ganze Familie, vieles ist auch für Kleinkinder geeignet. Buggy-Verleih, Fläschchenwärmer und Wasserkocher runden das Angebot ab. Das parkeigene Übernachtungsangebot ermöglicht einen Aufenthalt für mehrere Tage. Phantasialand | Berggeiststraße 31-41 | 50321 Brühl bei Köln  01805/366 200  www.phantasialand.de

Legoland Günzburg Das Miniland ist das Herzstück des Legolands Günzburg. Hier sind Städte und Landschaften Europas aus Legosteinen nachgebaut. Alles bewegt sich, die Geräuschkulisse ist der Realität nachempfunden und die kleinen Besucher können die Fahrt in verschiedenen Attraktionen genießen. Wer es rasanter mag, wird natürlich auch fündig. Insgesamt machen über 50 Millionen Legosteine das Legoland aus. Selbst aktiv werden können kleine Erfinder und Bauherren hier natürlich auch. Für Bequemlichkeit sorgt ein Buggy- und Kinderwagenverleih, für die Kleinsten gibt es einen Hipp Baby-Service. Im Legoland-Feriendorf gibt es Ferienwohnungen, Familienzimmer und einen Campingplatz. Winterpause ist von November bis Mitte März. Legoland Günzburg | Legoland Allee | 89312 Günzburg  01805/700 757 01  www.legoland.de

Playmobil-FunPark Zirndorf Der Playmobil-FunPark in Zirndorf bei Nürnberg hat ein tolles Konzept: Spielen, Bewegen und Erleben. Hier gibt es keine Fahrgeschäfte oder Shows, dafür Playmobil-Spielwelten im XXL-Format, die Kinder zum Ausprobieren, Klettern und Balancieren motivieren. Aktiv sein statt in der Schlange stehen heißt das Motto. Fitness-Parcours, Niedrigseilgarten, Wasserstraße – hier kommen Jung und Alt in Bewegung. Leihen können sich Besucher Buggys und Kameras, und sogar ein Wäschetrockner kann nach der Wasserschlacht genutzt werden. Übernachten kann man direkt im Aparthotel PlaymobilInn. Playmobil-FunPark | Brandstätterstraße 2-10 | 90513 Zirndorf  0911/9 666 1700  www.playmobil-funpark.de


Naturspürnasen aufgepasst! Ausflugsziele Die Region hat einiges zu bieten, denn der Freizeitwert ist hoch. Und auch Kleinkinder haben ihren Spaß an schönen Ausflugszielen, die als tolles Erlebnis im Gedächtnis bleiben werden.

Waldpädagogik Karlsruhe In den Wäldern rund um Karlsruhe ist einiges los. Seit Gründung der „Waldpädagogik Karlsruhe“ 1996 haben schon über 100.000 Menschen hier den Lebensraum Wald und seine nachhaltige Nutzung besser kennengelernt. Die Waldpädagogen bieten für jede Altersgruppe speziell zugeschnittene Programme an: Familienführungen, Bastelaktionen wie Schnitzen oder Papierschöpfen, Open-Air-Theater, Handwerkliches wie Hüttenoder Laternenbau, Vollmondwanderungen oder Schatzsuchen. Auch Waldrallyes oder erlebnispädagogische Events sind möglich. An mehreren Sonntagen im Jahr öffnet das Waldklassenzimmer seine Pforten, damit man das Innen- und Außengelände auf eigene Faust erkunden kann. Waldpädagogik Karlsruhe | Weinweg 43 | 76137 Karlsruhe  0721/133-73 54  www.waldpaedagogik-karlsruhe.de

Besuchen Sie das Fahrzeugmuseum Marxzell! - Einzigartige Sammlung von Oldtimern - faszinierende Technik vergangener Jahrzehnte - über 3600m² Ausstellungsfläche - seltene Fahrzeuge, hunderte Emailschilder und sogar ein Feuerwehrhubschrauber

Fahrzeugmuseum Marxzell Albtalstraße 2 76359 Marxzell Tel: 07248/6262 o. 07248/5230 www.fahrzeugmuseum-marxzell.de •

Naturerlebnistage ab 4, Ferienprogramme, Kindergeburtstage

Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört Hermann-Schneider-Allee 47, 76189 Karlsruhe Tel. 0721 / 9 50 47-0, info@nazka.de http://www.naturschutzzentren-bw.de


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Freizeit mit Kindern

Waldseilpark Karlsruhe

Burg Fleckenstein

An elf farblich markierten Parcours (plus zwei Einweisungsparcours) lässt es sich ganz prima klettern und kraxeln. Dank unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade kann hier fast jeder mitmachen, auch schon Kinder ab sieben Jahren finden hier etliche Kletterstrecken. Welcher Parcours passt, steht im Parcoursplan. Insgesamt stehen 96 Kletterstationen zur Auswahl. Wer sich traut, kann auch auf einen 22 Meter hohen Baum klettern. Waldseilpark Karlsruhe | Jean-Ritzert-Straße | direkt beim Waldspielplatz | 76229 Karlsruhe-Durlach/Turmberg  01578/165 99 29  www.waldseilpark-karlsruhe.de

Rund eine Stunde von Karlsruhe entfernt liegt die Burg Fleckenstein aus dem 12. Jh. Für Kinder gibt es einen Rätselparcours, der 20 Stationen oder „Mutproben“ umfasst, an denen die Kinder Rätsel und Aufgaben lösen dürfen. Burgsagen werden am ehemals 70m tiefen Brunnen erzählt, Zauberrezepturen mit den Kräutern des Mittelalters in der Hexenküche erläutert. Der Rundgang führt dabei durch die Burg und den angrenzenden Wald. Zum Schluss erhalten alle Teilnehmer ihr Diplom als „Ritter von Fleckenstein“. Burg Fleckenstein | 67510 Lembach | Frankreich  0033/3 88 94 28 52  www.fleckenstein.fr

Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört

Fun Forest AbentuerPark

Mitten im Wald, umflossen vom Altrhein, auf der Rheininsel Rappenwört liegt das Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört. Große Holzskulpturen und Wildgehege mit Wildschweinen, Rot- und Damhirsch säumen den Weg von der Straßenbahnhaltestelle am Rheinstrandbad zum Zentrum. Eine moderne Dauerausstellung gibt Einblicke in die Natur der Rheinaue. Neben naturpädagogischen Führungen für Gruppen gibt es die Möglichkeit selbstständig Einrichtungen wie den Walderlebnispfad und den Mathematikpfad zu nutzen. Darüber hinaus können die Besucher mittels GPS-Gerät den „Auen-Geocache“ aufspüren. Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört | Hermann-SchneiderAllee 47 | 76189 Karlsruhe-Daxlanden |  0721/95 04 70  www.naturschutzzentren-bw.de

Gesichert am Gurt, geschützt vom Helm und bei der Sicherheitseinweisung über alles Wichtige informiert klettern man hier auf über 200 Bäumen. Für Kids ab fünf gibt es einen Kinderparcours mit fast 20 Kletterelementen. Hier kann man austesten, wie viel im eigenen Körper drin steckt oder einfach ein paar Stunden Spaß im Freien haben. Wenn man nicht mehr kann oder mag, wird man umgehend abgeseilt. Weitere Highlights: 250 m Seilrutsche, Base-Jump, Monster-Sprung, Badewannen-Rutsche, Kettcar-Rutsche, Kletterwände sowie das Osterfest mit großer Ostereiersuche oder die Kinderferienbetreuung im Sommer. Fun Forest AbenteuerPark | Badallee | 76870 Kandel  07275/61 80 32  www.abenteuerpark-kandel.de,

Besucherbergwerk „Frischglück“

Fahrgastschiff MS Karlsruhe

Über Stahlspindeltreppen geht die ganze Familie hier drei „Sohlen“ hinab zu einer spannenden Entdeckungstour unter Tage. Bis ins 19. Jahrhundert wurde hier Bergbau betrieben. Da es im Berg recht kühl ist, empfiehlt es sich, warme Kleidung und festes Schuhwerk anzuziehen. Schöne Wanderwege in der Umgebung laden danach zum Sonne tanken ein. Besucherbergwerk „Frischglück“ | an der Straße von Neuenbürg nach Waldrennach bzw. Schömberg | 75305 Neuenbürg  07082/50 444  www.frischglueck.de

Die MS Karlsruhe unternimmt Ausflugsfahrten auf dem Rhein. Zum Beispiel nach Speyer, Germersheim, Straßburg, Worms oder zur Staustufe Iffezheim. Das 38 Meter lange Schiff schippert mit 25 Stundenkilometern über den Strom. Im Angebot sind auch eine 4-Hafenrundfahrt und eine Nikolausfahrt. Sehr beliebt ist das HafenKulturFest im Juni. Es gibt historische Führungen und Live-Musik auf der schwimmenden Hafenbühne. KVVH GmbH | Geschäftsbereich Rheinhäfen | Werftstraße 2-4 | 76189 KA  0721/599-7424  www.rheinhafen.de

Fahrzeugmuseum Marxzell

Begegnungshof im Steinig

Eine abwechslungsreiche Sammlung von Oldtimern und Technik vergangener Jahrzehnte bietet das Fahrzeugmuseum in Marxzell. Auf über 3.600m² Ausstellungsfläche gibt es viel zu entdecken: vom Mercedes Adenauer über seltene Kleinwagen, Traktoren, bunte Emailschilder bis hin zum Feuerwehrhubschrauber. Das Museum in Privatbesitz hat auch ein kleines Kino, in dem eine historische Filmmaschine knattert. Fahrzeugmuseum Marxzell | Albtalstraße 2 | 76359 Marxzell  07248/6262 o. 07248/5230  www.fahrzeugmuseum-marxzell.de

Artgerechte Tierhaltung und Kontakt zu Tieren erleben – das können Groß und Klein auf diesem Bauernhof ca. 20 km von Karlsruhe entfernt. Es finden auf dem Hof verschiedene Projekte mit Kindergärten, Schulen und Vereinen statt. Im Angebot sind auch bunte Ferienprogramme und Feste. In der Ponyvorschule und der Ponyreitschule lernt man alles über Ponys, Reiten und Kutsche fahren. Und es gibt einen Bauernhofkindergarten, in dem Kinder die Natur erleben. Begegnungshof Im Steinig | Mensch-Tier-Begegnung Karlsbad e.V. Speicherstraße 28 | 76307 Karlsbad |  www.begegnungshof-imsteinig.de


Freizeit mit Kindern

URLAUB MIT KINDERN

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Mit der Natur auf Du und Du

Die schönsten Wochen des Jahres – für viele Familien ist der Urlaub die Zeit, in der sie endlich einmal etwas gemeinsam unternehmen können, fernab der Hektik des Alltags. Aber wo erholt man sich als junge Familie am besten? Ein wichtiger Aspekt bei der Wahl ist sicher die Anreise zum Urlaubsort. Will man mit kleinkindgerechtem Gepäck 16 Stunden im Flieger verbringen? Oder belädt man das Auto und schaut sich nach einem Domizil um, das in wenigen Stunden erreichbar ist? Bei der Entscheidung für ein Urlaubsziel fallen als Familie ganz neue Aspekte ins Gewicht: Langweilt sich der Vierjährige, wenn Mama und Papa Kirchen, Museen und historische Ausgrabungsstätten abklappern? Schafft die Dreijährige eine ganztägige Wandertour? Auch ein Hotel, in dem überwiegend Singles ihren Urlaub verbringen, ist vielleicht nicht ganz das Richtige für den quirligen Nachwuchs. Generell gilt: Erlaubt ist, was allen gefällt. Ob Ponyhof mit vielen Streicheltieren, Wellness-Oase mit Massageangeboten für Babys und Eltern, abwechslungsreiche Wandertour oder Badeparadies mit Kinderbetreuung – inzwischen bieten viele Reiseveranstalter für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas Passendes. Viele Unternehmen haben sich ganz auf die Bedürfnisse junger Familien eingestellt. Und so wird der Urlaub ganz sicher zur schönsten Zeit des Jahres.

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So machen Ferien auch den Kleinsten Spaß!

Urlaub auf dem Bauernhof Herumtollen und toben, im Heu hüpfen, Bauernhoftiere streicheln und mal auf einem Pferd reiten , erkunden, wo die Milch herkommt, beim Kühe melken und Eier einsammeln helfen – ein Bauernhof hat alles zu bieten, was Kindern Spaß macht, fernab von Straßenlärm und Großstadthektik. Gerade für Stadtkinder ist ein Aufenthalt auf dem Bauernhof ein besonderes Naturerlebnis, von dem sie nachhaltig profitieren können. Das Angebot ist vielfältig – vom einfachen Zimmer bis zur Ferienwohnung mit kleinkindgerechter Ausstattung ist alles möglich. Gerade zu den Bauernhöfen, die sich ganz auf Familien als Gäste eingerichtet haben, kann man also getrost mit kleinem Gepäck anreisen. Zusätzliches Plus ist die herzliche und familiäre Atmosphäre. Häufig bieten die Feriendomizile zusätzliche Erlebnisangebote wie Traktor- und Kutschfahrten, organisierte Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten der Region, gemeinsame Lagerfeuerabende und vieles mehr. Wer lieber „unter sich“ bleiben will und die Zeit ganz der Familie widmen möchte, ist hier natürlich auch richtig.

Bauernhöfe auf Bauern- und Winzerhöfen

Hautnah Natur erleben – auf dem Bauernhof ist das möglich.

Warum denn in die Ferne schweifen ...? Landleben und Tiere zum Anfassen gibt es bereits in der näheren Umgebung. Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Urlaub auf dem Bauernhof und Landtourismus in Deutschland e.v. sowie die Landtourismus Marketing GmbH präsentieren das deutschlandweit größte Angebot an Unterkünften und Urlaubszielen im ländlichen Raum. Durch die Vergabe eines eigenen Qualitätssiegels wird die Erlebnis-


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Freizeit mit Kindern

qualität der persönlich überprüften Gastgeber ausgezeichnet. Auf den Landsichten-Höfen in ganz Deutschland ist für jeden das Richtige dabei: vom Bauernhof, Mitmachhof, Reiterhof, über den Winzerhof, Biohof, Wellnesshof bis zum Landgasthof. Auf der Website www.landsichten.de präsentiert sich das größte Angebot an Unterkünften und Urlaubszielen im ländlichen Raum in ganz Deutschland. Bundesarbeitsgemeinschaft für Urlaub auf dem Bauernhof und Landtourismus in Deutschland e.V. |  www.landsichten.de Eine stattliche Anzahl von Bauernhöfen im Odenwald und am Bodensee, in Schwarzwald und Taubertal, im Allgäu und auf der Schwäbischen Alb sind an den Verein „Landesarbeitsgemeinschaft Urlaub auf dem Bauernhof in Baden-Württemberg“ angeschlossen. Hier finden sich Höfe mit Babyund Kleinkindausstattung ebenso wie Angebote, die das Mitbringen eigener Haustiere gestatten. Neben traditionellen Betrieben mit Viehzucht gibt es Winzer- und Obsthöfe und auch speziell ausgewiesene Reiterhöfe, die Reiterferien für alle Altersstufen anbieten. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener – auf dem Rücken der Vierbeiner lässt sich die Landschaft beim Ausritt intensiv erleben. Landesarbeitsgemeinschaft Urlaub auf dem Bauernhof in Baden-Württemberg e.V. Friedrichstraße 41 | 79098 Freiburg  0761/271 33 90  www.urlaub-bauernhof.de

Bauernhöfe in Franken Die Interessengemeinschaft „Family Farm“ ist ein Zusammenschluss von rund 40 Bauernhöfen in Franken. Unter dem Motto „Glückliche Kinder –

erholte Eltern“ bieten die ländlichen Betriebe zwischen Altmühltal und Steigerwald Ferienwohnungen und Apartments speziell für den Urlaub mit Baby und Kind an. Die baby- und kleinkindgerechte Ausstattung der Wohnungen mit Kinderbetten, Nachtlicht, Verdunkelungsmöglichkeit, Steckdosensicherungen, Flaschenwärmer, Kindergeschirr, Babybadewanne und Kinderwagen oder Buggy gehören hier zum Standard. Selbst eine Kinderbetreuung kann nach Absprache organisiert werden. In den Außenbereichen der Anlagen finden sich Sandkasten, Spielplatz, Spielwiese, ein Fuhrpark für alle Altersstufen und Spielbereiche für die Kleinsten. Je nach Struktur des Hofes können die Kinder auch bei der Landarbeit helfen und die Bauernhoftiere füttern. IG Family Farm |  www.family-farm.de

Urlaub in der Jugendherberge Große Schlafsäle, gemeinsamer Spüldienst und Erbsensuppe – das war einmal. Heute präsentieren sich die Jugendherbergen als moderne Dienstleister in Sachen Urlaub. Über 100 Jugendherbergen zwischen Nordsee und Alpen können mittlerweile mit dem Profil „Familien-Jugendherberge“ und speziellen Standards aufwarten. So bieten diese Häuser zum Beispiel Familienzimmer mit Dusche und WC an. Kinderbetten, Wickeltisch, Windeleimer, Babyphone und Steckdosensicherungen gehören hier ebenso zum Inventar wie Flaschenwärmer und Hochstühle. Ein kindgerechtes Speisenangebot, vielfältige Spielmöglichkeiten im Haus und auf dem Gelände sowie die Veranstaltung von Familien-Freizeitprogrammen sind weitere Merkmale dieser zertifizierten Herbergen. Voraussetzung für die Übernachtung in Jugendherbergen ist die Mitgliedschaft im Deutschen Jugendherbergswerk. Sie kostet für Familien mit minderjährigen Kindern 21 Euro pro Jahr und gilt weltweit. Die Organisation der Jugendherbergen auf Landesebene bringt es mit sich, dass die Preisgestaltung der Über-


Freizeit mit Kindern

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nachtungs- und Verpflegungspauschalen für Familienaufenthalte in den verschiedenen Bundesländern variiert. Während in Rheinland-Pfalz und im Saarland Kinder bis zu zwei Jahren frei sind und Kinder zwischen drei und 14 Jahren eine Ermäßigung von 50 Prozent auf den Gesamtpreis erhalten, sind Unterkunft und Verpflegung beim Aufenthalt in Baden-Württemberg und Bayern für Kinder unter sechs Jahren generell kostenfrei. Die Eltern zahlen für die Übernachtung nur den „Juniorpreis“. DJH Service GmbH | Bismarckstraße 8 | 32756 Detmold  05231/7401-0  www.jugendherberge.de

Mit Kindern auf Berghütten Wandern mit Kindern macht Spaß. Man ist gemeinsam in freier Natur unterwegs und Kinder lieben es, Neues zu entdecken und sich in frischer Luft zu bewegen. Wenn Sie mit Kindern eine mehrtägige Tour planen, kann das zu einem echten Familienabenteuer werden. Übernachten auf einer Berghütte – das verspricht aufregende Erlebnisse abseits von Fernseher, Playstation und Computer. Viele Alpenvereinshütten in Bayern, Österreich und Südtirol sind familienfreundlich. Rund 100 von ihnen haben sich besonderen Qualitätsstandards verpflichtet. Sie sind an der Plakette „Mit Kinder auf Hütten“ zu erkennen und werden in der gleichnamigen Broschüre vorgestellt, die die drei Alpenvereine jährlich gemeinsam herausgeben. Je nach Ausstattung und Umgebung sind diese familienfreundlichen Hütten für Familien mit Kindern im Babyalter, Kindergarten- oder Schulalter geeignet. Die Preise für eine Übernachtung liegen für Alpenvereinsmitglieder bei maximal 18 Euro, Kinder bis einschließlich sechs Jahren schlafen im Matratzenlager kostenlos. Nichtmitglieder zahlen mindestens zehn Euro mehr als Mitglieder. Decken und Kissen sind vorhanden, die Benutzung von Hüttenschlafsäcken ist vorgeschrieben. Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre „Mit Kindern auf Hütten“ des Deutschen Alpenvereins. Deutscher Alpenverein DAV | Von-Kahr-Straße 2-4 | 80997 München  089/140 03-0  www.alpenverein.de

Urlaub in der Fächerstadt Ferien ohne Koffer Die „Ferien ohne Koffer“ bieten Schulkindern und ihren Eltern für viele Ferienwochen sowohl Planungssicherheit als auch Flexibilität. Es gibt eine ganze Reihe von anmelde- und kostenfreien Angeboten für die Oster-, Pfingst-, Sommer- und Herbstferien. Kurzentschlossene können jederzeit

Wandern vor imposanter Bergkulisse – ein Spaß für Groß und Klein.

vorbeikommen und auch nur an einzelnen Tagen teilnehmen. Hier ist „Ferienspaß last minute“ die Devise. Bei der kostenpflichtigen Variante sind die Kinder ganztägig betreut und bekommen vor Ort auch ein Mittagessen. Wählen dürfen die Kinder aus so spannenden Themen wie: Schreinern auf dem Aktivspielplatz, Kultur der Japaner, Wasserbaustelle bauen, Spiele aus aller Welt, Detektive, Wikinger, Mittelalter oder Robin Hood. jfbw – Jugendfreizeit- und Bildungswerk | Bürgerstraße 16 (Röcklpassage) | 76133 KA  0721/133-5671  www.jfbw.de


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Freizeit mit Kindern

Gemeinnützige Familienferienstätten Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung Urlaub mit der ganzen Familie in familienfreundlichen Unterkünften und zu erschwinglichen Preisen anzubieten, ist das Anliegen der rund 120 gemeinnützigen Familienferienstätten in Deutschland. Familienferienstätten bieten sich quer durch Deutschland von der Nordsee bis zum Allgäu und vom Rhein bis an die tschechische Grenze als Feriendörfer oder als einzelne, individuell ausgestattete Ferienstätten in landschaftlich reizvoller Umgebung an. Anders als bei den kommerziellen Anbietern steht nicht die Gewinnerzielung, sondern die familienorientierte Erholungsförderung der Gäste im Mittelpunkt. Familienerholung wendet sich an alle Familien. Dabei werden besonders einkommensschwache und kinderreiche Familien, allein Erziehende sowie Familien mit behinderten oder zu pflegenden Angehörigen berücksichtigt.  www.urlaub-mit-der-familie.de

Vamos Seebadflair in Warnemünde, Heilklima auf Lanzarote, wohnen mit Königsblick an der Zugspitze – Vamos bietet 118 Reiseziele in 17 verschiedenen Ländern an, die alle auf die speziellen Bedürfnisse von Familien zugeschnitten sind. Reisen mit Kinderbetreuung sind das Herzstück von Vamos. „Zeit für mich – Zeit für dich“ lautet das Motto für eine gelungene Balance zwischen eigenen Aktivitäten der Eltern und Kinder sowie gemeinsamen Aktivitäten der ganzen Familie. Wer es abwechslungsreich mag: Die Linie „Kleine Abenteuer“ bietet Aktivreisen für die ganze Familie. Neben der Familienfreundlichkeit zählen bei Vamos die Gastfreundschaft, die Atmosphäre und die Lage abseits der Zentren des Massentourismus.  www.vamos-reisen.de

Urlaub mit Hotelkomfort Wer auf Komfort im Urlaub nicht verzichten möchte, kann als junge Familie mit kleinen Kindern auf spezialisierte Reiseveranstalter und Hotelketten setzen. Neben der kleinkindgerechten Ausstattung der Zimmer, die als Familienzimmer oder -apartment eingerichtet sind, legt man hier Wert darauf, dass die Kleinen nicht zu kurz kommen. Spielmöglichkeiten in Hülle und Fülle, altersgerechte Betreuungsmöglichkeiten und Freizeitangebote, Badelandschaften, in denen auch Nichtschwimmer richtig Spaß haben können und natürlich eine kindergerechte Essensauswahl – all das und vieles mehr machen die Familienferien perfekt. Natürlich gibt es auch bei den „großen“ Reiseveranstaltern Angebote, die auf die Zielgruppe „Eltern mit Kindern“ zugeschnitten sind. Daneben haben sich aber auch spezialisierte Anbieter etabliert, die sich ausschließlich den Eltern-Kind-Reisen verschrieben haben.

Bambino-Tours „All inclusive“, Riesenrutschen und Bettenburgen sucht man bei BambinoTours vergebens. Dafür setzen die Anbieter auf individuelle und landestypische Quartiere, niveauvolle Gästegruppen und ein liebevolles, handgemachtes Betreuungsprogramm. Die Größe der jeweiligen Ferienanlage ist meist überschaubar. Die Formel geht auf: Die Kleinen sind ausgeglichen und die Eltern gut erholt. Ferienziele in Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Österreich, Griechenland, Dänemark, in der Schweiz und der Türkei warten darauf, entdeckt zu werden.  www.bambino-tours.de

Familienferien leicht gemacht – es gibt entsprechend spezialisierte Anbieter.


Freizeit mit Kindern

Familotel Urlaub mit Kindern und für Kinder – Der Familotel-Gruppe angeschlossene Hotels bieten jede Woche mindestens 35 Stunden Kinderbetreuung, in den Babyhotels werden sogar die Kleinsten liebevoll betreut. Babysittervermittlung, die passende Ausstattung der Zimmer, Büffets, die ganz auf den Geschmack der Jüngsten zugeschnitten sind und bei denen dennoch die Eltern nicht zu kurz kommen, sowie ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein – in den Familotels wird ganz auf die Bedürfnisse der Familien eingegangen. Das Motto der Kinder heißt: Spiel, Spaß und viele Freunde – das ihrer Eltern Ruhe, Erholung und Genießen. Orientierungshilfen für die Suche nach einem Hotel mit bestimmten Merkmalen geben die Hotelbewertungen mit Kronen. Familotel-Ziele gibt es in Deutschland, Österreich, Südtirol, in der Schweiz und in Ungarn.  www.familotel.de

Kinderland Bayern Über 320 spezielle Familienangebote der Kinderland-Bayern-Gastgeber gibt es. Bauernhöfe, Ferienwohnungen, Hotels und auch Camping-Plätze haben sich unter diesem Dach zusammengeschlossen und bieten Urlaub für Familien an. Die Qualitätsmerkmale sind streng geregelt, unter anderem zählen hierzu verdunkelbare Zimmer, eingezäunte Spielplätze, Babyphon und vieles mehr. Bewertet werden die Ferienanbieter mit Bärchen. Für noch mehr glückliche Kinderaugen sorgen die qualitätsgeprüften Kinderland-Erlebnispartner – denn auch Freizeitparks, Museen, Seilbahnen und Spaßbäder müssen sich vorab zertifizieren lassen, bevor sie das Kinderland-BayernZeichen bekommen.  www.kinderland.by

Center Parcs Seit über 40 Jahren bietet Center Parcs Familienkurzurlaub in Ferienparks inmitten von Naturlandschaften an. Heute gibt es insgesamt 20 Parks; davon 7 in den Niederlanden, 4 in Frankreich, 4 in Deutschland und 3 in Belgien. Die meisten Parks umfassen jeweils eine Wald- und Seenfläche von rund 100 Hektar, auf denen durchschnittlich 650 Ferienhäuser in die Natur integriert sind und ein hohes Maß an Privatsphäre bieten. Es gibt verschiedene Ferienhauskategorien – von höchster Luxusausstattung mit eigener Sauna, Geschirrspüler und Brötchen-Service bis hin zu komfortabler Zweckmäßigkeit mit komplett eingerichteter Küche, Zentralheizung, TV und Radio, Garten- und Kindermöbeln. Als Hauptattraktion gilt in allen Parks die subtropische Badelandschaft. Zusätzlich gibt es ein breit gefächertes Freizeitangebot für Groß und Klein.  www.centerparcs.de

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Impressum Produktion DER PLAN OHG – Werbeagentur | Siegmund-Schuckert-Straße 5 68199 Mannheim |  0621/83 59 69-0 |  www.derplan-online.de www.facebook.com/elternundkind Anzeigenberatung Renate Neutard |  06224/17 43 30 |  neutard.werbung@t-online.de Redaktion Rainer Frank, Connie Lorenz-Aichele Bildnachweis © DER PLAN (Seiten 3, 14, 33, 37, 39, 47, 62, 63, 66, 71 oben, 73), © Jutta Asmuth (Seiten 42, 43), © St. Marienkrankenhaus Ludwigshafen (Seite 5), © Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe Rüppurr (Seite 9), © DRK KV Vorderpfalz (Seite 24), © Pixelio.de (Seite 30), © Petra Arnold, Firefish Photography (Seite 44), © Bambino-Tours (Seite 53), © Renate Carstens (Seite 71 unten), © Städt. Galerie Karlsruhe (Seite 60), © Kunsthalle Karlsruhe (Seite 61 oben), © Staatl. Museum für Naturkunde Karlsruhe (Seite 61 unten), © Fotolia.com (Seiten 1, 75: Pétrouche, Seiten 4, 17, 18: NLshop, Seite 6: Jari Aherma, Seite 7: Roman Hense, Seite 10: OPL, Seite 13: antjeegbert, Seite 20: drubigphoto, Seite 22: Oleg Kozlov, Seite 23: lantapix, Seite 26: lagom, Seite 28: Gina Sanders, Seite 29: Nicole Effinger, Seite 34: Ramona Heim, Seite 40: Pavel Losevsky, Seite 48: Antalia, Seite 58: Michael Hampel, Seite 72: Iva Villi, Seite 74: Freefly), © Titelillustration: www.pia-steinmann.de Eltern & Kind in Karlsruhe, 1. Ausgabe, Juli 2013 Redaktionsschluss: Juni 2013 Eine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben wird nicht übernommen. Nachdruck – auch auszugsweise – nicht erlaubt. Diese Broschüre wird kostenlos abgegeben.


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Freizeit mit Kindern

NÜTZLICHE NUMMERN

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Wichtige Rufnummern stets griffbereit Notruf

Polizei  110 Feuerwehr/Rettungsdienst  112 Notfallrettung/Krankentransport  19 222 Gift-Notruf Freiburg  0761/19 240 Die 5 W’s im Notruf-Fall Genaue Bezeichnung des Notfallorts > Wo Kurze Beschreibung der Notfallsituation > Was > Wie viele Anzahl der Verletzten/Betroffenen > Welche Art der Verletzung/der Krankheitssymptome > Warten auf Rückfragen!

Medizinische Hilfe Ärztlicher Bereitschaftsdienst Behandlung im Akutfall außerhalb der Praxisöffnungszeiten. Hier kann auch erfragt werden, welche Zahnärzte sowie Apotheken Bereitschaftsdienst haben.

> Ärztlicher Notfalldienst  0721/1 92 92 Bereitschaftspraxis St. Vincentius-Kliniken | Südendstraße 32 | 76137 KA Dienstbereit: Mo, Di, Do von 20 Uhr bis 7 Uhr Folgetag, Mi von 13 Uhr bis 7 Uhr Folgetag, Wochenende: Fr 19 Uhr bis Mo 7 Uhr, Feiertage: Vorabend 19 Uhr bis 7 Uhr Folgetag

Soziale Hilfe Schwangerenberatung Landratsamt Karlsruhe |  0721/936-5904 oder -5903 pro familia |  0721/92 05 05 Diakonisches Werk |  0721/167-264 Sozialdienst katholischer Frauen |  0721/91 37 50

Hilfen für Kinder Deutscher Kinderschutzbund Karlsruhe  0721/84 22 08 AllerleihRauh  0721/133-5381 und -5382 Kinderbüro  0721/133-5111 Kinder- und Jugendtelefon  0800/111 0 333 Elterntelefon  0800/111 0 550 Gewalt gegen Frauen und Mädchen Frauenberatungsstellen  0721/84 90 47 oder 0721/91 375 18 Wildwasser & Frauennotruf  0721/85 91 73 Frauenhaus  0721/56 78 24 Frauenhaus SkF  0721/82 44 66 Telefonseelsorge der Kirchen

 0800/111 0 111 und  0800/111 0 222 Hotlines der Stadt Karlsruhe

Knielinger Straße 101 | 76133 KA

Allgemeine Auskünfte und Vermittlung  0721/133-0 Bürgertelefon für Fragen und Anregungen  0721/133-1000 Abfallberatung  0721/133-1003 Lufttelefon  0721/133-1004 Umwelttelefon  0721/133-1002 Kinderschutz  0721/133-5101 oder -5301 Fundbüro  0721/133 32 70

Mo, Di, Do von 19 Uhr bis 22 Uhr, Mi von 13 bis 22 Uhr, Fr und vor Feiertagen 18 bis 22 Uhr, Sa, So- und Feiertag 8 bis 22 Uhr

Stadtwerke Karlsruhe

> Kinder-Notfallpraxis in der Kinderklinik am Klinikum

> Kinder-Notfaufnahme KINA im Klinikum Haus S Moltkestraße 90 | 76133 KA |  0721/974-33 10 | nach 22 Uhr > Zahnärztlicher Notdienst  0721/19 222 > Tierärztlicher Notdienst  0721/49 55 66 > Apotheken-Notdienstinfo  0800/00 228 33 oder vom Mobiltelefon  228 33

Entstörungsstellen für Gas& Wasser  0721/599-12 | Strom  0721/599-13 Fernwärme  0721/599-14 | Straßenbeleuchtung  0721/599-4266

Sonstige Hilfe ADAC-Pannen-Notdienst  0180/222 22 22 | vom Handy:  222 222 Sperrnotruf für EC- und Kreditkarten  116 116 Taxizentrale 0721/944 144


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Eltern & Kind in Karlsruhe 2013