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Gregor Loser

Fit f端r die Lehre


Gregor Loser

Fit f端r die Lehre Tipps f端r den erfolgreichen Berufseinstieg


Der Verlag dankt folgenden Organisationen, Stiftungen und Personen für ihre grosszügige Unterstützung bei der Erarbeitung und Drucklegung dieses Werkes: AGV Arbeitgeber-Verband des Rheintals, Heerbrugg Hans Huber Stiftung, Heerbrugg Verein St. Galler Rheintal, Rebstein Die Mobiliar, Bern Christian Fiechter, Heerbrugg Hans Huber, Appenzell Jürg Loser, Altstätten Frederik Stucki, Bern 2. Auflage 2013 © 2012 Orell Füssli Verlag AG, Zürich www.ofv.ch Alle Rechte vorbehalten Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Dadurch begründete Rechte, insbesondere der Übersetzung, des Nachdrucks, des Vortrags, der Entnahme von Abbildungen und Tabellen, der Funksendung, der Mikroverfilmung oder der Vervielfältigung auf andern Wegen und der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen, bleiben, auch bei nur auszugsweiser Verwertung, vorbehalten. Vervielfältigungen des Werkes oder von Teilen des Werkes sind auch im Einzelfall nur in den Grenzen der gesetzlichen Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes in der jeweils geltenden Fassung zulässig. Sie sind grundsätzlich vergütungspflichtig. Illustrationen: Lektorat: Umschlag: Layout: Druck:

Jürg Kühni, Burgdorf Heinrich M. Zweifel Stephan Cuber, diaphan, Bern Stephan Cuber, diaphan, Bern galledia ag, Berneck

ISBN 978-3-280-04075-1 Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.


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Inhaltsverzeichnis

Vorwort 7 Was kann dieses Buch nicht? 11 Teil 1

Die mentale Vorbereitung 13 1.1 Erfolg beginnt im Kopf 15 1.2 Dreifache Fitness 22 1.3 Kommunikationsfähigkeit 51 1.4 Selbstbewusstsein und Erfolg 57 1.5 Dein Traumberuf und die Realität 65 1.6 Die Säulen des Erfolgs 68

Teil 2

Das Bewerbungsdossier 73 2.1 Die andere Seite – wenn du Personalchef wärst ... 75 2.2 Deine Bewerbungsunterlagen 83 2.3 Deine Bewerbungen in der Übersicht 87

Teil 3

Das Vorstellungsgespräch 91 3.1 Jetzt gilts ernst: Der erste persönliche Kontakt 93 3.2 Von Kleidern, Kaugummis, Zigaretten und anderen Unpässlichkeiten 97 3.3 Deine Persönlichkeit zählt! 105 3.4 Der richtige Umgang mit Absagen 112 3.5 Ziel erreicht: Was nun? 119


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Anhang 123 Checkliste: Wichtige Merksätze 125 Checkliste: Dreifache Fitness 126 Checkliste: Wichtige Eigenschaften zum sofort Lernen 128 Checkliste: Meine Bewerbungsunterlagen 129 Checkliste: Mein persönlicher Auftritt 130 Checkliste: Kommunikation mit allen Sinnen 131 Checkliste: Die Säulen des Erfolgs 132 Tipps für Eltern 133 Der Erfolgsworkshop «Fit für die Lehre» 137 Die Förderer dieses Buches 139 Schlusswort 141


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Vorwort Je nach Region durchlaufen heute 60–80% der Schulabgängerinnen und -abgänger eine duale berufliche Grundausbildung, also eine Lehre. Diese Ausbildungsform ist eine der grossen Stärken des Ausbildungswesens in der Schweiz. Der beste Beweis dafür sind die landauf landab hervorragenden Berufsleute an den Berufsweltmeisterschaften, die alle zwei Jahre stattfinden. Die Schweiz gehört dort immer wieder zu den Spitzennationen, regelmässig als beste Europäer. Die Teilnehmenden sind zum grössten Teil Lehrabgänger. Mit deinem Interesse für eine Berufslehre bist du also auf dem besten Weg, ein hervorragendes Fundament für deine berufliche Zukunft zu bauen. Es gibt verschiedene Gründe, diesen Weg einzuschlagen: ➣ Dank der Kombination von Theorie und Praxis lernst du den Beruf, wie er sich im Alltag darstellt und du bildest dich gleichzeitig in den allgemeinbildenden Fächern weiter. ➣ Als Lernende oder Lernender gewinnst du auch an sozialer Kompetenz. Vom ersten Tag an bewegst du dich im Kreis von Personen aller Altersklassen und unterschiedlicher sozialer Herkunft. ➣ Nach Abschluss der Ausbildung verfügst du über eine solide Berufsausbildung mit anerkanntem Abschluss. Dank dem durchgängigen Ausbildungssystem stehen dir aber auch weiterhin Tür und Tor für die Weiterbildung über Fachhochschulen oder sonstige weitergehende Fachausbildungen offen.


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Infolge der demografischen Entwicklung besteht in den nächsten Jahren eher ein Überangebot an Lehrstellen. Dies sollte dich aber nicht dazu verleiten, die Lehrstellensuche auf die leichte Schulter zu nehmen. Kein Betrieb ist verpflichtet, Lernende einzustellen. Bevor ungeeignete Schulabgänger rekrutiert werden, lässt ein Unternehmen die Lehrstelle eher unbesetzt. Deshalb lohnt es sich, den Prozess der Lehrstellensuche sorgfältig zu bewältigen. Er bildet einen wichtigen Meilenstein in deinem Leben. Wähle deinen Beruf sorgfältig aus. Es gibt über 200 Lehrberufe; es lohnt sich also, wenn du dich vor der Berufswahl genau über die verschiedenen Berufe erkundigst. Schau dir einige mögliche Berufe an, die deinen Neigungen entsprechen, und wähle auch deinen zukünftigen Lehrbetrieb sorgfältig aus. Fühlst du dich in einem Grossbetrieb wohl, oder bist du eher der Typ, der ein kleines und überschaubares Umfeld braucht? Auf dem Weg zur Lehrstelle wirst du dich öfter bewerben und dich in Schnuppertagen bewähren müssen. Du wirst auch mit Absagen und Rückschlägen konfrontiert. Mit diesem Buch wollen wir dir auf diesem Weg helfen. Es gibt dir gute Tipps, und Lernende berichten aus ihren Erfahrungen vom Weg zur Lehrstelle. Verschiedene Sponsoren haben geholfen, dieses Buch zu verwirklichen, insbesondere der AGV Arbeitgeberverband Rheintal. Es wurde zum 75-Jahr-Jubiläum des Verbandes realisiert. Einen namhaften Beitrag hat die Hans Huber Stiftung zur Förderung der beruflichen Ausbildung geleistet. Ein Dank ge-


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bührt auch dem Autor Gregor Loser. Der Inhalt spiegelt die Erfahrung seiner Workshops unter dem Titel «Fit für die Lehre», die seit sechs Jahren an allen Oberstufenschulen im St. Galler Rheintal durchgeführt werden. Wir wünschen dir auf dem Weg zur Lehrstellensuche viel Erfolg und anschliessend eine erfolgreiche Ausbildung. Christian Fiechter Vorstandsmitglied AGV Arbeitgeber-Verband des Rheintals Leiter Gruppe SCHUWI (Schule + Wirtschaft) Präsident der Hans Huber Stiftung


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Was kann dieses Buch nicht? Dieses Buch bringt dir keinen Lehrvertrag. Dieses Buch präsentiert dir auch nicht eine Liste mit offenen Lehrstellen, unter denen du nur noch auszuwählen brauchst. Dieses Buch bringt dir nichts, wenn du selbst nicht bereit bist, etwas zu tun, um einen Schritt vorwärtszukommen. Erfolg beginnt im Kopf. Und es ist dein Kopf, welcher die Entscheidung fällen muss, damit deine Lehrstellensuche zum Erfolg wird. Wenn du jetzt weiterliest, hast du schon einen wichtigen ersten Entscheid getroffen.

Was kann dieses Buch? Dieses Buch kann dir helfen, neue Möglichkeiten im Berufswahlprozess zu entdecken. Es gibt dir zahlreiche praktische Tipps, worauf es bei der Lehrstellensuche ankommt. Es zeigt aber vor allem auf, was du in dir ändern kannst und solltest, wenn du möglichst erfolgreich sein möchtest. Ich frage jedes Jahr etwa 1200 Oberstufenschüler, wer von ihnen nicht erfolgreich sein will. Seit sechs Jahren hat bis heute noch nie jemand bei dieser Frage aufgestreckt. Somit wage ich zu behaupten, dass es eigentlich keine jungen Menschen gibt, die nicht erfolgreich sein wollen. Erfolg bedeutet natürlich nicht für jeden das Gleiche, aber grundsätzlich streben die allermeisten Menschen Erfolg an. So wünsche ich dir jetzt schon viel Durchhaltewillen beim Lesen dieses Buches und danach grossen Erfolg beim Umsetzen. Toi toi toi!


Teil 1 Die mentale Vorbereitung


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1.1 Erfolg beginnt im Kopf

Die erfolgreiche Suche nach einer Lehrstelle ist ein intensiver Prozess für dich. Der erste Teil dieses Buches zeigt dir, wie du dich im Kopf auf diese Herausforderung vorbereiten kannst.

«Guten Morgen miteinander!» So begrüsse ich jeweils die Schülerinnen und Schüler an den Oberstufenschulen im Workshop «Fit für die Lehre». Eigentlich kein spektakulärer Beginn für einen Workshop. Doch das, was nachher kommt, ist noch viel unspektakulärer. Stell dir mal vor, ich sage ein lautes und deutliches «Guten Morgen miteinander!» in einen Raum, der gefüllt ist mit etwa 70 bis 80 Schülerinnen und Schülern der zweiten Oberstufe. Was dann zurückkommt, ist so etwa wie ein laues Lüftchen. Ich muss immer schmunzeln. Dann beginne ich mit dem ersten Training. Schon nach zweimaligem Üben funktioniert es, und die Schülerinnen und Schüler schreien geradezu ein «Guten Morgen!» in den


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Raum. So soll es sein. Schliesslich heisst der Workshop ja «Fit für die Lehre» und nicht etwa «Ab ins Bett». Und gleich folgt der erste und wichtigste Tipp, worauf es wirklich ankommt, wenn man in der Berufswahl erfolgreich sein will: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance! Dieser Tipp allein mag dich auf den ersten Blick noch nicht wirkFür den lich vom Hocker hauen. ersten Eindruck Doch es ist eine ganz einfache Tatsache: Immer gibt es und überall hinterlässt du keine zweite Chance! Eindrücke. Gute und weniger gute. Du tust dies sowohl in deinem privaten wie auch im schulischen oder später eben im beruflichen Umfeld. Je mehr du dich darauf konzentrierst, welchen Eindruck du hinterlassen willst, desto klarer bestimmst du, was die Leute von dir halten sollen. Und desto besser kannst du dein Ziel anpeilen. Du steuerst den ersten Eindruck. Du bereitest ihn ganz bewusst und gezielt vor und setzt ihn dann zu deinem Erfolg um. Wie das geht und worauf du dabei achten musst, das erzähle ich in diesem Buch. Früher unterrichtete ich an einer Realschule, dann ging ich zu den Medien, arbeitete beim Radio und machte mich irgendwann selbstständig. Mit meiner Firma IFKI Schweiz coache und berate ich seither Menschen und Unternehmen in allen


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Formen und Fragen der Kommunikation. Bei Menschen sind dies nebst Einzelcoachings vor allem Seminare und Workshops, wie zum Beispiel der Workshop «Fit für die Lehre». Unternehmen hingegen berate ich mehrheitlich im Bereich von Marketing, auch eine Form von Kommunikation. Wenn eine Firma ein neues Produkt kreiert, dann muss sie dies den potenziellen Käuferinnen und Käufern mitteilen, damit diese sich ein Bild machen können. Und es kaufen, wenn sie davon überzeugt sind. Vereinfacht gesagt funktioniert dies so: 1. Wir überlegen uns, welches die Vorzüge und Vorteile des neuen Produktes sind. 2. Wir versuchen, diese Vorzüge und Vorteile ins beste Licht zu rücken. 3. Wir kommunizieren diese Vorzüge und Vorteile mit den geeigneten Massnahmen (Flyer, Internet, Radio- und TVWerbung usw.) den potenziellen Kundinnen und Kunden. Diesen vereinfachten Prozess nennt man Produkte-Marketing. Die Schülerinnen und Schüler hören jeweils sehr aufmerksam zu. Denn Marketing hat offensichtlich auch für sie etwas sehr Faszinierendes. Junge Menschen interessieren sich für Marketing, Lehrstellensuche weil dies ein sehr spannendes Thema ist und viel Freiraum für Kreativität ist wie lässt. Zudem begegnet uns Marketing Produkte-Marketing tagtäglich in vielen Formen. Und es ist eben auch cool, wie viele Jugendliche sagen. Marketing ist tatsächlich cool! So cool


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sogar, dass du es bei der Lehrstellensuche grad voll einsetzen kannst und solltest. Die Lehrstellensuche ist im Grunde genommen nicht viel anders als Produkte-Marketing. Der Schüler oder die Schülerin ist gewissermassen das Produkt; die Firma, welche eine Lehrstelle anbietet, der Kunde. Dann folgen die gleichen drei Schritte wie beim ProdukteMarketing: 1. Welche Vorzüge und Qualitäten habe ich? 2. Wie rücke ich diese ins beste Licht? 3. Wie kommuniziere und verkaufe ich diese Vorzüge zu meinem Vorteil (=Erfolg)? Es liegt also auf der Hand, dass du Marketing bei der Lehrstellensuche einsetzt. Dabei geht es darum, dass du optimales Marketing für dich und deine Qualitäten machst, diese den Firmen präsentierst und den geeigneten «Käufer» für «dich» Wer nichts wagt, findest. Mit anderen Worgewinnt nichts ten: Du überzeugst eine Firma von deinen Qualitäten und Vorzügen und hast deine Lehrstelle bereits gefunden. Ich stehe vor den Schülerinnen und Schülern und stelle eine ganz einfache Frage: «Was heisst ‹fit sein›?» Dann passiert in der Regel nicht viel. Zwei oder drei strecken auf. Die anderen 70 schauen mich gebannt an. Ich wiederhole meine Frage:


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«Was heisst ‹fit sein›, was stellen die Menschen sich darunter vor? Kommt schon, Leute, das ist doch ganz einfach.» Wiederum Fitness ist kaum eine Reaktion. Zu den zwei oder viel mehr als sportdrei von vorher kommen ein paar weilich sein tere dazu, welche mit Handaufstrecken signalisieren, dass sie zu meiner Frage eine Antwort geben möchten. Ich staune immer wieder über diese Trägheit. Wie soll ich auch nur einen Schritt vorwärtskommen, wenn ich einfach dasitze und nichts tue? Dass dies so nicht geht, leuchtet jedem halbwegs normal denkenden Menschen sofort ein. Etwas zu wagen, obwohl man nicht ganz sicher ist, wie es rauskommt, ist für viele ein schwieriges Unterfangen. Dabei ist es ganz einfach. So frage ich die Schüler jedes Jahr wieder, woran es denn liegen könnte, dass sich Jugendliche bei den einfachsten Fragen nicht zu Wort melden. Die Antworten sind an allen Schulen praktisch gleich, nämlich die folgenden drei: 1. Ich bin unsicher, ob die Lösung stimmt. 2. Ich getraue mich nicht, weil ich etwas Falsches sagen könnte und dann entsprechend blöd dastehe und ausgelacht werde. 3. Ich bin einfach zu bequem oder zu faul Wie kann ich denn herausfinden, ob etwas stimmt oder nicht, wenn ich es nicht ausprobiere? Genau das Gleiche gilt für die Lehrstellensuche. Ich kann nicht dasitzen und warten, bis eine Firma auf mich zukommt und fragt: Möchtest du bei uns eine Lehre machen? Das wird nie der Fall sein. Die Lehrstellensituation verändert sich im Lauf der Zeit immer wieder.


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Mal gibt es eher viele Stellen, mal sind sie eher knapp. Aber immer gilt Folgendes: ➣ Keine Firma ist verpflichtet, Lernende einzustellen. ➣ Keine Firma wird einen Lernenden einstellen, wenn sie nicht davon überzeugt ist, dass er sich für diese Stelle eignet, und vor allem, dass er zur Firma und zum Team passt. Das solltest du wissen, wenn du auf der Suche nach einer Lehrstelle bist. Und es muss dir klar sein, dass du etwas tun musst, wenn sich etwas verändern soll. Weder die Lehrperson noch deine Eltern sind dafür verantwortlich, dass du eine tolle Lehrstelle findest. Verantwortlich bist in erster Linie du selbst. Vielen jungen Menschen ist dies jedoch zu wenig bewusst. Darum steht es hier. Und weil es so wichtig ist, wird es in diesem Buch an verschiedenen Orten nochmals erwähnt. Ich komme zurück auf meine einfache Frage: «Was bedeutet ‹fit sein›?» Jetzt sind die meisten Schülerinnen und Schüler im Workshop begeistert dabei. Und es sprudelt nur so. «Fit sein» bedeutet: gesund sein, voller Power sein, motiviert sein, erfolgreich sein, energievoll sein und so weiter. Im Zusammenhang mit «erfolgreich sein» beachte die zwei folgenden Punkte: ➣ Fit sein ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein. ➣ Fit sein ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um die geeignete Lehrstelle zu finden. Wenn du dir jetzt sagst: Das ist ja klar, wenn ich mit Fieber und Grippe im Bett liege, kann ich wohl kaum erfolgreich


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sein, dann würde ich das sofort unterschreiben. Du kannst höchstens erfolgreich gesund werden. Fit sein bedeutet aber wesentlich mehr als nicht krank sein. Fit sein ist, wie schon erwähnt, eine sehr wichtige Grundvoraussetzung für Erfolg. Wie du erkennst, welche Grundlagen du schaffen musst, um erfolgreich zu sein, zeigt das folgende Kapitel mit dem Modell der dreifachen Fitness auf.



Leseprobe Buch «Fit für die Lehre»