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14.09.2013 16:13 Uhr

Anonymes Internet

Hass braucht keinen Namen von Maik Werther

Die Debatte ist so neu, wie sie alt ist: Sollen Kommentare nur dann online gestellt werden, wenn der Autor mit seiner wahren Identität dafür einsteht? Oder ist das anonyme Netz doch das bessere? Seit Arianna Huffingtons Ankündigung, innerhalb des Kommentarforums ihrer Online-Zeitung künftig Klarnamen durchzusetzen, ist sie wieder da: die Kontroverse über die Anonymität im Internet. Bei einer Tagung in Boston argumentierte Huffington, „die Äußerungsfreiheit gebührt Menschen, die für das geradestehen, was sie sagen und sich nicht hinter einer Anonymität verstecken.“. Künftig sei daher das Bedeutet Anonymität zugleich Unehrlichkeit. Im Netz w ird erneut über die Klarnamenspflicht diskutiert. - FOTO: REUTERS Kommentieren nur noch mit Realnamen zulässig, um das Debattenniveau positiv zu beeinflussen und mutwillige Störer, sogenannte Trolle, abzuschrecken. Mit dem Denken, dass Klarnamen zu einem ehrlichen wie höheren Diskussionsniveau führen, steht Huffington nicht allein. „Wer identifizierbar ist, benimmt sich besser“, heißt die Devise der Befürworter. Aber stimmt das? Nicht nur Facebook, dessen Richtlinie Klarnamen forciert, zeigt: nein. Als Beispiel dient ein Präzedenzfall aus dem Jahr 2007: Die Kommunikationskommission in Südkorea gab damals vor, dass Nutzer von Webseiten, die regelmäßig von über 100 000 Nutzern besucht wurden, sich künftig via Ausweis oder Kreditkartennummer eindeutig zu identifizieren und nur mit Klarnamen zu schreiben hätten. Betroffen davon waren 146 südkoreanische Webseiten. Man versprach sich einen Rückgang an beleidigenden Kommentaren, da angenommen wurde, dass mit realem Namen auch ein höheres Verantwortungsgefühl einsetzt. Die Maßnahme wurde Ende 2011 jedoch wieder ausgesetzt, da Studien gezeigt hatten, dass die Zahl an ausfälligen Äußerungen kaum


merklich um 0.9 Prozent zurückgegangen war. Das Verifizierungssystem hatte sich darüber hinaus als große Schwachstelle gezeigt. Der „New Y ork Times“ zufolge stahlen Hacker während dieses Zeitraums etwa 35 Millionen persönliche Nutzerdaten wie etwa Steuernummern. Ein Recht auf Pseudonymität

Fast zeitgleich brandete im Zuge der rigorosen Umsetzung von Klarnamen auf Google+ in den USA die Debatte auf, ob Blogbetreiber, Nutzer von Newsgruppen, sozialer Medien und Chats ein Anrecht auf Anonymität im Internet haben. Auf der Seite mynameisme.org nahmen zahlreiche Befürworter von Pseudonymen gezielt Stellung. Die häufigsten Argumente für ein Pseudonym sind bis heute die anhaltende Angst um Auswirkungen im realen Leben oder die Gefährdung der Existenzgrundlage. Eine potenzielle Diskriminierung könne durch das Verwenden von Pseudonymen verhindert werden. Auch in Deutschland bezogen in einem offenen Brief zahlreiche Netzaktivisten, Blogger und Bundespolitiker Stellung. Die Unterzeichner verwiesen Google auf das deutsche Telemediengesetz, wonach die Nutzung von Internetdiensten grundsätzlich nicht an die Verwendung von Realnamen gebunden, sondern ein Pseudonym möglich sein sollte. In einer Demokratie muss die freie Meinungsäußerung ohne Angst vor Nachteilen oder Ächtung gewahrt bleiben. Neben der Funktion, Menschen in totalitären Staaten durch die Option des Pseudonyms Schutz vor Repressalien zu bieten, grenzt ein Verzicht dieser Möglichkeit auch die Freiheit von Personen des öffentlichen Lebens ein, Teil eines Netzwerkes zu sein. Neben der Skepsis vieler Nutzer, persönliche Daten im Internet preiszugeben, ist ein Argument vieler, dass die Debatte um Klarnamen selbst nicht ehrlich geführt wird. Unternehmen wie Google und Facebook argumentieren ihr Anhalten zum Verzicht auf Pseudonyme damit, dass man sich ungleich anderer Bereiche des Internets vornehmlich als eine Plattform und Dienstleistung versteht, die reale Verknüpfungspunkte und soziales Agieren erweitert wie erleichtert. Wer soziale Netzwerke als Verbreitungskanäle so versteht, kann dies nutzen, um sich sowohl im privaten wie auch werbewirksam im beruflichen Leben leichter zu vernetzen. Dass die immer stärkere Verflechtung mit der Realperson auch ein durchaus lukratives Geschäft aufgrund individualisierterer Werbeausschüttung bedeutet, ist zwar kein Geheimnis, findet jedoch kaum Eingang in diese Argumentation. In Anonymität liegt Ehrlichkeit

Die Begründung von Arianna Huffington zeigt einen Denkfehler. Wer im Netz anonym agiert, der ist nicht ehrlich. Auch in der Anonymität kann Ehrlichkeit liegen, ein User bietet ein Abbild seiner selbst an. Wie realistisch das im Abgleich zur wirklichen Person ist, wird auch ein Klarname nicht ändern können. Nicknames haben eine lang anhaltende Tradition, insbesondere innerhalb der Newsgruppen- und Chatkultur. Grundsätzlich muss daher unterschieden werden zwischen Anonymität und Pseudonymität. Ein Kommentarschreiber, der unter Pseudonym schreibt, gibt seine reale Person zwar


nicht preis, ist jedoch nicht zwingend anonym. Vielmehr kreiert er in einer virtuellen Gesprächsrunde eine alternative Identität, mit der er sich sowohl als Realperson schützt als auch klar Position beziehen kann und sich gleichzeitig die Chance offenhält, sein Agieren mit kreativen Möglichkeiten zu versehen, die er im Realen nicht hat. Eine digitale Teil-Identität entsteht. Eine Studie der Diskussionsplattform Disqus kommt zu dem Urteil, dass Nutzer, die unter Pseudonym agieren, die Debatten am stärksten voranbringen, da sie quantitativ wie qualitativ den höchsten Ertrag bieten.

Die Studie der Diskussions-Plattform Disqus kommt zu dem Urteil, dass Pseudonyme Debatten vorantreiben. SCREENSHOT: DISQUS.COM

Trolle in Foren werden weiterhin ein Problem bleiben, auch wenn sie lediglich vereinzelt auftreten. Der Leitsatz „Troll, bitte nicht füttern!“, das Ignorieren des Störers, fällt nicht jedem leicht, auch wenn es die ergiebigste Methode ist, ihn letztendlich auszubremsen. Ein „Forentroll“ ist der größte Nutznießer der Anonymität und verdankt sein destruktives Handeln der vermeintlichen Straflosigkeit. Die Nutzung von Klarnamen offeriert jedoch neue Angriffspunkte für Trolle, die bis zum Stalking reichen können. Der Kommentarbereich ist kein rechtsfreier Raum

Was klar sein muss: Ein Kommentarbereich ist kein rechtsfreier Raum. Viele Chats und Foren werden inzwischen moderiert, Redaktionen setzen eine Netiquette voraus, bei deren Einhaltung allein die Teilnahme erlaubt ist. Darüber hinaus schützt auch die Anonymität nicht vor strafrechtlichen Konsequenzen. Ist das anonyme Netz also folglich das bessere Netz? Nicht unbedingt. Es gibt kein Allheilmittel gegen destruktive Strukturen. Die Kommentarkultur im Internet ist manchmal frustrierend. Debatten im Allgemeinen bewegen sich jedoch in gruppendynamischen Ritualen und unsachliche Tendenzen werden sich bei längerer Gesprächsdauer immer verstärken. All dies ist Teilaspekt eines lebhaften Netzbereiches, anonym wie personalisiert, der zeigt, dass die virtuelle wie reale Gesprächskultur noch einen weiten Weg vor sich hat. Das Durchsetzen von Klarnamen als Allheilmittel zu verstehen, bleibt in vielen Punkten fragwürdig. Letztendlich werden sich daraus vor allem große Konsequenzen für die Art und Möglichkeit der Interaktion im Kommentarbereich ergeben. Gleichzeitig wird dies wenig Auswirkungen auf das eigentliche Problem haben. Abschätzige Wortmeldungen bleiben letztlich Spiegel eines individuellen Kommunikationsdefizits. Wer im realen Leben seinen Alltagshass auf andere projiziert und unbegründet die nächstbeste Kassenkraft anmotzt, den wird ein Klarname nicht abhalten, auch im Internet laut, aggressiv, ja pöbelnd aufzutreten. Was Nutzern stärker vermittelt werden muss, ist, dass auch die digitale Welt den


Leitspruch hat: Verhalten, das im realen Leben nicht akzeptabel ist, soll es auch im Netz nicht sein. Wie es Netzkolumnist Sascha Lobo passend formulierte, braucht die Diskussionskultur im Internet noch den Akt der „Digitalen Herzensbildung“, die einen zivilisierten Verhaltenskodex für sich annimmt und selbstständig durchsetzt. Solange werden abschätzige Kommentare der Preis sein für eine lebendige und vielfältige Debatte.


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12.07.2013 13:38 Uhr

Portrait: MC Fitti

Cowboykaffee statt Latte Macchiato von Maik Werther

Die Meinungen sind geteilt: Für die einen ist MC Fitti der bärtige König der Spaßgesellschaft, für die anderen nur ein wandelndes Marketingprodukt. Unser Autor Maik Werther hat ihn für ein Portrait interviewt.

Vom Plattenbau zum Plattenteller: Berlins Hip Hop-Spaßvogel MC Fitti. - FOTO: PROMO STY LEHEADS

Wer in diesen Wochen mit offenen Augen durch die Stadt spaziert, kommt unweigerlich an seinem Gesicht vorbei. Vollbärtig, scheinbar mit Sonnenbrille und Basecap verwachsen, grient er breit von unzähligen Postern herab. "MC Fitti ist am Start, Fitti mitm Bart." singt er selbst seit zwei Jahren und stilisiert sich zur derzeitig angesagtesten Galionsfigur des Rap und der allgemeinen Spaßgesellschaft. Seine Musik: durchweg leichtgängige Beats, ein Hybrid aus Electro und Hip Hop, fern engstirniger Street Credibility und der

früheren Ernsthaftigkeit beider Genres. Vor zwei Jahren, noch als Geheimtipp aus dem Berliner Kiez gehandelt, ergatterte er mit Glück einen guten Bühnenplatz auf dem Splash-Festival. Inzwischen hat sich der gebürtige Gifhorner und nunmehr Wahl-Friedrichshainer zum allzu öffentlichen Ulkanimateur der Stunde gemausert und sein Song "30 Grad" sich zum Sommerhit 2012 inklusive Y ouTube-Klicks im Millionenbereich. Einen Y ouTube-Star nennen das die Medien gern. Doch nach dem Erfolg aller nachfolgenden Singleauskopplungen greift das zu kurz. Ursprünglich wollte der gelernte Elektriker aus der Nähe von Braunschweig im Filmschnitt arbeiten, kam aus Interesse und für ein Praktikum nach Berlin und ist geblieben. Er liebt die Stadt für ihre Möglichkeiten. "Du kannst, wenn Du willst, in Berlin 7 Tage lang arbeiten, 7 Tage lang Party machen oder 7 Tage lang Urlaub machen. Du hast echt alle Möglichkeiten. Es wird nie langweilig." Über Freunde kam der vielseitige


Handwerker zum Kulissenbau, arbeitete beim Film, fuhr Lkw und baute unter anderem Kulissen für Filme wie "Das Leben der Anderen" und für Serien wie "Verliebt in Berlin" oder für Berliner Folgen der "Tatort"-Reihe. Nebenher ersann er mit seinem Nachbarn und Kumpel Udo Zwackel eine Konzeptidee für eine Ausstellung über den Aufstieg eines Popstars - MC Fitti entstand. Im heimischen Studio gleich hinter Zwackels Schlafzimmer produzierten beide die ersten Songs, die längst zum Selbstläufer geworden sind. "Das war gar nicht in meinem Kopf, dass das auf einmal so losgeht. Ich habe einfach mit Zwackel ein bisschen Musik gemacht, nur für ein kleines Kunstprojekt. Und dann auf einmal habe ich das losgetreten. Täglich kamen Anrufe - kommen immer noch - und es passieren Sachen, die ich nie erträumt hätte." Längst ist er im allgemeinen Star-Nimbus aufgegangen und zum medialen Goldesel aufgestiegen, der sich mit It-Girls wie Bonnie Strange oder Palina Rojinski ebenso konsequent umgibt wie mit der großen Hip Hop-Gemeinschaft. Ob Kollegen vom einstigen Label Royal Bunker - dem 2008 geschlossenen Berliner Independent Hip Hop Label, das Rap in Deutschland mitgeprägt und Karrieren von Künstlern wie Kool Savas, Prinz Pi, Vokalmatador oder Sido begründet hat - ob heutige Musikgrößen wie Casper, Kraftklub, Marten Laciny alias Marteria und Marsimoto, oder Oldschool-Helden wie Harris von den Specializtz und Curse: Fitti kennt sie inzwischen alle. Apropos Curse: Der "Benimmonkel des Deutsch-Rap", bürgerlich Michael Sebastian Kurth, sprach einst in "Zehn Rapgesetze" als Regel Eins aus: "Frag Dich, ob's Dir das wirklich wert ist. Rapst Du weil's Dir am Herz liegt oder weil der Scheiß zur Zeit Kommerz ist?". Auch bei MC Fitti stellt sich unweigerlich die Frage, wo Persiflage aufhört und Ausverkauf beginnt. Letztendlich lässt sich zwar alles als Kunst tarnen und ist Ausverkauf gerade im Hip Hop bereits allzu stumpfes Schwert, das zu oft und gern gezückt wurde, um Modernität niederzukämpfen. Dennoch fragt man sich, wo der ironische Bruch seiner Figur genau beginnt. "Ausverkauf, ja klar. Da ist immer so ein Schritt, den man überschreitet, wo einige alte Fans, die mich noch vom Anfang kennen, wo meine Facebookseite noch 200 Likes hatte, sicherlich enttäuscht sind, dass ich jetzt in den großen Medien bin."

MC Fitti befeuert die Synapsen der Sozialen Kanäle

Der König Midas des Rap, MC Fitti, macht Trash zu Kult: nur echt mit Konfetti und Flamingomädchen. - FOTO: PROMO STY LEHEADS

Der selbsternannte "Manipulationsdesigner" und frühere Streetartkünstler, der gern von sich selbst in der dritten Person nur als "der Fitti" spricht, genießt die Medienreichweite allein auf Facebook folgen ihm inzwischen über 83.000 Fans - und betreibt er seine eigene Inszenierung und Kommerzialisierung auf sehr hohem Niveau und auf allen Kanälen. Er hat seinen Werbewert klar erkannt: ob


Automarken, Sonnenbrillen, Streetwear, viele möchten mit ihm werben. Hier kommt Product Placement 2.0 zur Anwendung und ist er vermarktungstechnisch der George Lucas des Rap. Von all dieser Kritik der "Hip Hop-Nerds", wie MC Fitti sie nennt, die vorzugeben versuchen, wie sich ein Genre zu entwickeln hat, was echt ist und was nicht, hat er sich längst gelöst. Und während Bundeskanzlerin Angela Merkel noch vom Internet als Neuland redet, hat er es bereits erobert. Denn zu verdanken hat er seinen Aufstieg vor allem seinem klugen Agieren innerhalb der Sozialen Netzwerke: Niemand gibt diesen - mit Ausnahme vielleicht vom omnipräsenten Sascha Lobo - derzeit so deutlich ein Gesicht wie MC Fitti. Netzjargon wird zum Gegenstand der Musikkultur und Roflcopter, Y OLO, Hashtags, Emoticons und Whatsapp ebenso konsequent ins Repertoir überführt wie er über Facebook, Twitter, Tumblr und Instagram den direkten Draht zu den Fans sucht. Sei es die Aktion, das eigene Handy an denjenigen Fan zu verschenken, der ihm das skurrilste Hashtag mit Y OLO sendet, sei es, dass er seine Privatnummer auf Facebook stellt, um direkt mit den Fans zu whatsappen, bis sein Mobilgerät schlussendlich abstürzte. Er hat die gegenwärtige Popkultur verstanden und Spaß-Rap um neue Vermarktungsideen bereichert. Inzwischen agiert ein ganzes Team um ihn herum, um das "Projekt Fitti", reist mit ihm im gesponserten Nightliner-Tourbus im eigens personalisierten MC Fitti-Design zwischen Rock Am Ring, Splash und Fusion durch den Festivalsommer. Aktueller Lieblingsjob: Teilzeitstar. "Ich mache halt Vollgas, bin aber nicht total abgedriftet und laufe den ganzen Tag halbnackt durch die Stadt und weiß nicht, wer ich bin." Denn wenn er nicht gerade auf Tour ist, um sein erstes Album zu bewerben oder die Synapsen der Sozialen Kanäle befeuert, "cornert" er am Liebsten mit Freunden im Friedrichshainer Kiez zwischen Boxhagener- und Anne-Mirl-Bauer-Platz am Ostkreuz, auch wenn langsam der Unmut wächst. "Als ich in Berlin gelandet bin, hat man noch echt für 'nen schmalen Taler wohnen können. Leben kann man ja immer noch relativ günstig. Aber die Mieten sind ins Enorme gestiegen und das Bezirksleben geht ein Stück weit kaputt." Berlins Kulturszene habe sich im Kleinen aufgebaut, durch Leute, die für sich im Viertel aktiv waren und die Stadt dazu gemacht haben, was sie heute ist - noch. Jetzt kämen ihm darüber hinaus auch zu viele, die Berlin nur hochstilisiert aus den Medien kennen würden und "dann zwei Wochen lang denken, sie sind der King Louie und machen 'n Wilden." Das sei inzwischen der Nachteil. Denn den Berliner Lifestyle gibt es laut seiner Philosophie nicht einfach im i-Store. Berliner Lässigkeit, die hat man einfach! Eben Cowboykaffee statt Latte Macchiato. MC Fittis Debütalbum "#Geilon" ist am 05. Juli beim Berliner Label Styleheads Music erschienen. Am 26. September wird er beim Bundesvision Songcontest 2013 für Berlin antreten.


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