Page 1

GARTENRUNDBRIEF www.gartenrundbrief.de

B i o l o g i s c h - D y n a m i s c h

Arbeitskalender

Mai VON IRIS MÜHLBERGER (TEXT UND FOTOS)

INHALT: Arbeitskalender Mai/Juni Schonend Kräuter ernten und trocknen Faszinierend und nützlich: Hornissen Buchrezension: Bienen halten in der Stadt NABU Aktionen im Frühjahr Aktion Vielfalterleben Honig bei Heuschnupfen Demeter im Fernsehen Buchtipps

Jetzt heißt es wieder: “Pflanzen, pflanzen, pflanzen“. Für mich ist es mit die schönste Zeit im Garten, wenn ich die selbst gezogenen Tomaten-, Gurken-, Zucchini- und Basilikumpflänzchen endlich ins Freie setzen kann. Damit warte ich natürlich die letzten Fröste in diesem Monat ab. Wer keinen Platz oder keine Zeit hat, eigene Gemüsepflanzen vorzuziehen, findet auf unseren Internetseiten (www.gartenrundbrief.de/biogarten_ jungpflanzen.php) Adressen vieler Anbieter von Demeter-Jungpflanzen in Deutschland. Beim Pflanzen meiner Tomaten gebe ich eine Handvoll klein geschnittene, frische Brennnesselblätter ins Pflanzloch. Damit wachsen die Pflanzen eindeutig kräftiger und gesünder heran.

Ausgabe Nr Mai/Juni 2011

3


Schafwollpellets

Apropos Dünger: Ich habe letztes Jahr das erste Mal meine Sommerblumen im Kübel mit den neu entwickelten Schafwollpellets gedüngt. Sie haben mich überzeugt, da sie mehrere Monate wirken und durch einen hohen Stickstoffanteil (11 %) die Blumen gut versorgen. Dazu enthalten sie Kalium (4 bis 6 %), geringe Mengen Phosphor (bis 0,17 %), rund 2 % Schwefel und Magnesium. Ihr pH-Wert liegt bei 8,8. Schafwollpellets können bis zum 3,5fachen des Eigengewichts Wasser aufnehmen. Das heißt, sie wirken zusätzlich als Wasserspeicher. Die Pellets sind sehr ergiebig (Blumen: 10 g/Liter Erde, Gemüse: 50 bis 150 g/m2) und dadurch günstig. Sie werden einfach mit

i

Aussaat- und Pflanzzeiten im Mai /Juni Säen Anfang Mai: Bohnen, Zuckermais, Mark- und Zuckererbsen, Rosenkohl, Winterlauch, Gurken, Zucchini, Sonnenblumen Säen im Mai: Sommersalate, Radieschen, Sommerrettich, Möhren, Chicoree, Rote Bete, Kohlrabi, später Blumenkohl und Brokkoli, Wirsing, einj. Bohnenkraut, Majoran, Dill, einj. Sommerblumen Säen im Juni: Bohnen, späte Möhren, Romana, Eissalat, Batavia, Grünkohl, Radicchio, Gurken, Zucchini, Rote Bete (bis Mitte) Säen Ende Juni: Knollenfenchel, Zuckerhut, Endivien, Kohlrabi Pflanzen Anfang Mai: Dahlien, Steckzwiebeln, späte Kartoffeln Pflanzen ab Mitte Mai: Tomaten, Basilikum, Gurken, Kürbis, Zucchini, Artischocken, Sellerie (besser Ende), Sommerblumen wie Cosmea, Tagetes, Astern, Zinnien, Balkonblumen Pflanzen im Mai: Salate, Kohl, Kohlrabi, Küchenkräuter, Sommer-Zwiebelblumen Pflanzen im Juni: Späte Kohlsorten (bis Anfang), Brokkoli, Rosenkohl und Herbstlauch (bis Mitte), Sellerie, Kohlrabi, Sommerkopfsalat, Eissalat, Romana, Batavia, Melone, Aubergine, Paprika, Grünkohl (ab Ende)

2

Foto: BasicFoods

sind sehr ergiebig,

der Pflanzerde vermischt oder in den Gartenboden eingearbeitet. Der organische Dünger wird aus deutscher Schafwolle hergestellt und ist für den Demeter-Anbau zugelassen. Schäfer können heutzutage nur noch einen geringen Teil ihrer Wolle verkaufen. Deshalb sind die Pellets, bei denen auch grobe und verunreinigte Wolle mit verarbeitet wird, eine alternative Absatzmöglichkeit für die wichtigen Landschaftspfleger. Ein weiteres Plus: Der Dünger stammt von lebenden und gesunden Tieren. Bezugsquelle: BasicFoods-naturbelassene Produkte, Albrecht-Thaer-Str. 14, 09117 Chemnitz, Tel. 0371/3589007, www.duengepellets.de Zuckermais baue ich sehr gerne an, da es eine leichte, schnell wachsende Kultur ist und er dazu lecker schmeckt. Ich halte einen Reihenabstand von 80 cm ein, damit ich dazwischen, nach alter indianischer Tradition, in Mischkultur Kürbis pflanzen kann. Zuckermais liebt zur Keimung einen warmen Boden von rund 12 Grad. Ausgesät wird von Anfang Mai bis Mitte Juni etwa 3 cm tief mit 20 cm Abstand. Sinnvoll ist es, mehrere Sorten mit unterschiedlichen Reifezeiten zu nehmen und in Sätzen auszusäen (Sortentipps im GR 2/2010 + 1/2011). So kann die Ernte verlängert werden. Pro Sorte sollten jedoch immer mindestens zwei Reihen nebeneinander gesetzt werden, damit eine Befruchtung durch den Wind stattfinden kann. Ein dichterer Bestand führt oft zu schlechter Kornausbildung an den Spitzen. Zu beach-


Arbeitskalender ten ist ein genügend weiter Abstand zu Flächen mit Futtermais - mindestens 300, besser 500 Meter - da durch Fremdbestäubung die Zuckermaiskörner einen Teil ihrer Süße verlieren. Günstig ist es, die ersten Aussaaten mit Vlies abzudecken. Es wird bei einer Pflanzenhöhe von 10 cm wieder abgenommen. Die Ernte beginnt so bis zu 14 Tage früher. Vor allem In der Zeit zwischen der Befruchtung und drei Wochen nach dem Rispenschieben hat die Pflanze einen hohen Wasserbedarf. Durch Trockenheit verschlechtert sich der Kornansatz an der Kolbenspitze. Auch dieses Jahr gibt es wieder die Aktion "Bantam” gegen Gentechnik. Diesmal mit Mais, Kohlrabi, Sonnenblumen und Zuccini: www.bantam-mais.de oder im GR 3/2010 aus Bingenheimer Nachrichtenbrief

Juni Immer wieder entdecke ich bei etwas größeren Kohlpflanzen einige mit verdrehten Herzen. Oftmals erholt sich die Pflanze später und bildet mit verschrumpeltem Herz doch noch einen kleineren Kopf aus. Hier war die Larve der Kohldrehherzmücke am Werk. Die erwachsenen Mücken sind 2 Millimeter klein, hellbraun und nehmen keine Nahrung zu sich. Jährlich treten drei bis vier sich überlappende Generationen auf. Die Mücken leben bei 20 Grad nur etwa fünf Tage. In dieser Zeit legen sie 15 bis 25 Eier zwischen die Stiele der Herzblätter. Die weißen, springfähigen Larven haben ein Gift im Speichel, dass beim Fressen an Blättern und Blattstielen das Wachstum stoppt. Der Rest

der Pflanze wächst jedoch weiter. Die jungen Blätter drehen sich ein, das Herz stirbt ab. Es werden vermehrt Seitentriebe gebildet. Dazu kann Fäulnis auftreten. Nach etwa einer Woche verlassen die Larven die Pflanze und verpuppen sich im Boden. Folgende Maßnahmen können einen Befall regulieren: ■ Eine Anbaupause von zwei Jahren, da die Mücke sehr standorttreu ist. Eine neue Population baut sich nur langsam wieder auf. ■ Feine Gemüsefliegennetze (0,8 x 0,8 mm) ■ Windoffene, trockene Lagen ■ Natürliche Feinde wie Spinnen, Laufkäfer, Raupenfliegen und andere ansiedeln. aus Südblitz der biodynamischen Profi-Gärtner In manchen Jahren verfärben sich Kürbisblätter in der ersten Zeit nach der Pflanzung. Vor allem an den älteren Blättern fallen dann hellgelbe bis grellgelbe oder auch fast weiße Verfärbungen auf. Stiel und Adern sind in der Regel grün. Es handelt sich um „Kälte-Chimären“. Sie treten auf, wenn es durch zu niedrige Temperaturen zu Störungen im Chlorophyll-Stoffwechsel kommt. Ähnliche Symptome können durch Temperaturstress bei sehr hohen Temperaturen im Sommer ausgelöst werden. Werden die Wachstumsbedingungen wieder besser, wachsen die Pflanzen mit normalen Blättern weiter. Die Verfärbungen schaden der Pflanze nicht. aus BÖG Infofax Am Schluss noch interessante Internettipps: www.LebendigeErde.de In der Rubrik “Biologisch-Dynamisch“: Kurzform von Rudolf Steiners Kurs für Landwirte, Wirkungen der Demeter-Präparate, biodynamische Forschung zu Mond und Pflanze, Literaturempfehlungen und vieles mehr. www.hortus-insectorum.de Markus Gastel aus Franken ist leidenschaftlicher Naturgartenfan und Landschaftsführer. Er stellt hier seinen wilden Garten in Franken vor und gibt viele praktische Tipps zu Wildbienen-, Insekten- und Schmetterlingsschutz. ■ Eine junge Kohlpflanze mit verschrumpelten Blättern durch die Kohldrehherzmücke

3


Schonend Kräuter ernten und trocknen TEXT UND FOTOS VON RUDI BEISER, DEMETER-KRÄUTERGÄRTNER, LA LUNA KRÄUTERMANUFAKTUR

La Luna’s Kräutermischung Blütenzauber

Üblicherweise werden Kräuter maschinell geerntet und anschließend gehäckselt. In meiner Kräutermanufaktur wird ausschließlich mit der Hand geerntet. Damit keine Verletzungen entstehen, werden die grünen Blätter von den Stielen abgestreift. Diese sorgfältige Ernte hat einen weiteren Grund: Je stärker das Erntegut bearbeitet wird, desto höher sind die Verluste an wertvollen Inhaltsstoffen. Zerkleinern setzt Abbauprozesse in Gang Bei Pflanzen, die ätherische Öle enthalten, werden beim Zerkleinern die empfindlichen Ölzellen beschädigt und wertvolle Duftstoffe gehen verloren. Außerdem setzt jede Verletzung Abbauprozesse in Gang. Im Lebensmittelladen würde niemand auf die Idee kommen klein geraspelte Möhren zu kaufen. Sie werden schnell unansehnlich braun und beginnen zu verderben. Über neunzig Prozent (%) der Kräutertees werden in Teebeuteln verkauft! Genauso stehen Gewürzkräuter fein gerebelt oder gar pulverisiert im Küchenregal. Der

Grund: Bei Gewürzen und Tee ist die maschinelle Befüllung der Tüten nur mit geschnittenen Kräutern möglich. Unzerkleinerte müssten aufwendig mit der Hand abgefüllt werden. Aber nicht nur beim Schneiden sondern auch bei der anschließenden Lagerung verlieren zerkleinerte Drogen an den Verletzungsstellen kontinuierlich an Wirkstoffen. Bei Analysen von Pfefferminze wurde zum Beispiel festgestellt, dass unzerkleinerte Blätter innerhalb eines Jahres weniger als 5 % der ätherischen Öle verlieren, maschinell zerkleinerte dagegen 36 %. Unzerkleinerte Kräuter sind dazu bis zu zwei Jahre lagerfähig, also wesentlich länger als zerkleinerte. Schonendes Trocknen erhält Aroma Die ideale Trockentemperatur liegt zwischen 30 und 40 Grad. Ist sie höher verflüchtigen sich die für das Aroma wichtigen ätherischen Öle. Pfefferminze verliert zum Beispiel bei 45 Grad 5 %, bei 60 Grad 37 % und bei 100 Grad 90 % ihres Öles. Bei zerkleinerten Kräutern ist Wilde Malveblüten schonend zum Trocknen gesammelt

4


Schonende Kräuterernte dieser Verdunstungsprozess durch die beschädigten Ölzellen noch größer. Gleich nach der Ernte beginnen die biochemischen Abbauprozesse. Deshalb hängt mit den Temperaturen auch die Trockendauer zusammen. Schnelles Trocknen soll verhindern, dass die Pflanzenenzyme mit der Zersetzungsarbeit beginnen und erhält am besten Aroma und Farbe. Die Kräuter sollten in drei bis vier Tagen bruchtrocken sein. Richtig getrocknete Pflanzen “rascheln“ und können zu Pulver zerrieben werden. Bei feuchter Witterung und Regen ist schnelles Trocknen nur mit künstlicher Trocknung möglich. Auf dem Dachboden natürlich trocknen Bei Schönwetterperioden im Sommer kann dagegen gut auf natürliche Weise getrocknet werden. Ideale Trockentemperaturen herrschen auf Speichern und Dachböden ohne Isolierung und mit guter Durchlüftung. Das Trockengut kann auf dem Boden in dünner Schicht ausgebreitet werden. Noch besser sind bespannte Holzrahmen, auf denen das Trockengut auch von unten belüftet wird. Gutes Bespannungsmaterial ist Fliegengaze aus Baumwolle, Jute oder Drahtgewebe. Eine Behelfsvorrichtung kann ein Wäscheständer sein, über den ein durchlässiges Tuch gelegt wird. Die Kräuter werden darauf zur guten Durchlüftung dünn ausgebreitet, am besten Blatt neben Blatt und Blüte neben Blüte. Bei dieser Lufttrocknung darf die Trockenzeit nicht länger als zehn Tage dauern, sonst kommt es zu Wirkstoffverlusten durch die fortschreitende Fermentation. Sollte eine Schlechtwetterperiode den natürlichen Trocknungsvorgang verzögern, hilft nur noch künstliche Trocknung. Künstliche Trocknung für Problemkräuter Vor allem im Frühling und Herbst fehlt für die natürliche Trocknung die nötige Wärme. Es gibt Pflanzen, die bei natürlicher Trock-

nung sehr lange brauchen, bis sie richtig trocken sind. Dazu zählen Basilikum und Blüten von Ringelblumen mit Kelch. Problemkräuter beim Trocknen sind vor allem Angelikawurzeln, Eibischwurzeln und Königskerzenblüten. Sie ziehen die Luftfeuchtigkeit wie ein Schwamm an. Hier ist eine künstliche Trocknung mit anschließender

luftdichter Lagerung unbedingt erforderlich. Ein weiteres Sorgenkind ist Petersilie, die rasch getrocknet werden muss. Nur so bleibt sie aromatisch und dunkelgrün. Ansonsten verfärbt sie sich gelblich und verliert ihren Duft. Kornblumenblüten benötigt ebenfalls eine schnelle Trocknung, weil sie sonst ihre schöne blaue Farbe verlieren. Trockengeräte kaufen oder bauen Eine künstliche Trocknung funktioniert in der Regel mit Warmluft. Es gibt für den

5

Rudi Beiser vor seinem Trockenturm


Schonende Kräuterernte Hausgebrauch kleine Dörrapparate mit stapelbaren Trockensieben, die für Kräuter auf kleinste Stufe geschaltet werden. Sinnvoll ist es, die Temperatur mit einem Thermometer zu kontrollieren. Ich habe mir große Trockentürme gebaut, in die bespannte Holzrahmen eingeschoben werden können. Von unten wird Warmluft eingeblasen, die oben durch Belüftungslöcher wieder entweichen kann. Solche Türme können auch solar betrieben werden, indem die einströmende Luft von der Sonne erwärmt wird. Notfalls kann auch im Backofen getrocknet werden. Das erfordert etwas Fingerspitzengefühl, denn die Temperatur darf nicht über vierzig Grad steigen. Außerdem sollte die Tür einen Spalt geöffnet werden, damit die abdampfende Feuchtigkeit aus dem Ofen weichen kann. Sonne zerstört Farb- und Wirkstoffe Kräuter müssen beim Trocknen vor Sonneneinstrahlung geschützt werden. Licht bleicht sie aus und nimmt vor allem den Blüten ihre Heil- und Farbkraft. Viele pflanzliche Farbstoffe sind nämlich gleichzeitig Heilstoffe, wie Anthocyane, Carotinoide oder Flavonoide. Sonnenlicht löst chemische Prozesse aus, die die Inhaltsstoffe verändern und zerstören. Wie negativ sich das Trocknen in der Sonne auswirkt, zeigt eine Untersuchung von Salbei. Er verlor bei Sonnentrocknung 25 % seines ätherischen Öls, bei Schattentrocknung nur 2 bis 10 %. Bei künstlicher Trocknung hatte er kaum messSolche Farben bleiben nur bei bare Verluste. Richtiges Trocknen findet einer langsamen also im Schatten statt, je dunkler die Räume, desto besser ist das Ergebnis. Trocknung www.lalunakraeuter.de (siehe auch GR 2/2009) ■ erhalten

6

Faszinierend und nützlich: Hornissen VON REINHOLD SCHNEIDER, DEMETER-ROSENBAUER, UND KATJA HINZMANN, BERATUNGSDIENST ÖKOLOGISCHER OBSTBAU WEINSBERG

Ein großes Hornissenvolk kann in einem Sommer unglaubliche 250 Kilo (kg) Insekten erbeuten. Trotzdem werden die nützlichen Tiere immer seltener. Mit ein Grund: Für eine natürliche Ansiedlung brauchen Hornissen Höhlen in alten Bäumen, die es heute nur noch selten in Wäldern oder Streuobstwiesen gibt. Alte Bäume werden meistens aus ästhetischen Gründen gefällt. Reinhold Schneider siedelt seit 15 Jahren Hornissenvölker in seine Obstanlagen um und überzeugt immer mehr Menschen von dem hohen Nützlingswert und der Harmlosigkeit der unter Schutz stehenden Tiere. Nester dürfen nicht entfernt werden Viele Menschen haben Angst vor den großen, brummenden Tieren, da sie wie übergroße Wespen aussehen. Hornissen sind die größten staatenbildenden Insekten in unseren Regionen. Bis heute hält sich die Unwahrheit über die große Gefährlichkeit ihrer Stiche und recherchiert man in älterer Forstliteratur werden Hornissen sogar wegen des “Ringelns“ von jungen Baumtrieben durchweg als


Foto: Anke Barke

Größtes Nest mit 800 Tieren Ein Hornissenvolk braucht jedes Jahr eine neue Nisthöhle, alte Nester werden nicht wieder besiedelt. In der Natur werden mindestens 60 cm hohe Baumhöhlen bevorzugt. Durch den Mangel an natürlichen Nisthöhlen siedeln sich die Jungköniginnen ab Anfang Mai in Ersatzhöhlen im menschlichen Umfeld an. Dazu zählen Holzverschalungen, Dachbodennischen, Rollladenkästen und Nistkästen. Letztere sind für die volle Entfaltung eines Hornissenstaates oft zu klein. Deshalb bauen die Hornissen oft an der Außenseite des Kastens weiter, was sehr imposant aussieht (siehe Foto). Ein im August/September ausgewachsenes Volk umfasst 400 bis 700 Tiere und das Nest ist

Foto: Uhlmann

Schädlinge eingestuft. Die starke Verfolgung durch den Menschen ist mit der Hauptgrund, warum Hornissen in vielen Regionen Mitteleuropas mittlerweile vom Aussterben bedroht sind. In Deutschland unterstehen sie seit 23 Jahren dem Artenschutzgesetz und seit 2002 sind sie nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt. Danach dürfen ihre Nester nicht ohne Sondergenehmigung entfernt und die Tiere schon gar nicht getötet werden. Bei begründeter Gefährdung sind die Landratsämter befugt, eine Sondergenehmigung zur Umsiedlung des Nestes auszustellen und die Umsiedlung in die Wege zu leiten. Eine Zuwiderhandlung kann bis zu 50.000 € Bußgeld nach sich ziehen.

Hornissennest im Fledermauskasten eines Lesers

rund 60 cm hoch. Reinhold Schneider berichtet von "seinem" größten Nest mit 80 cm Höhe und 800 Tieren. Ein mittelgroßes Volk erbeutet ein halbes Kilo Insekten pro Tag. Bei 800 Hornissen pro Hektar (ein bis zwei Völker) werden somit 250 kg Insekten pro Hektar und Saison erbeutet. Das sind 50 kg mehr als dreißig Vogelpaare für ihre Brut zur Anzucht in einer Saison benötigen. Und wer hat schon 30 Vogelpaare im Garten? Apfelwickler stehen auf dem Speiseplan Das Beutespektrum ist – wie bei anderen sozialen Faltenwespen – vielfältig und nicht spezialisiert. Es umfasst verschiedenste Insekten- und Spinnentiere. Gefangen werden fast nur lebende Beutetiere, davon ein Großteil auch in der Dämmerung und nachts. Dadurch bekommt sogar der Apfelwickler einen bedeutsamen Gegenspieler. Reinhold

7


Hornissen Schneider hat, seitdem er Hornissenvölker auf seine Flächen an- und umsiedelt, keine zusätzlichen Maßnahmen gegen ihn mehr ergreifen müssen. Menschen, die schon mal in ihrer Nähe ein Hornissennest beherbergen durften, berichten von fast mückenlosen Sommerabenden und wespenarmen Spätsommertagen. Zu den meisten Beutetieren zählen unter anderem alle Arten von Fliegen, aber auch Käfer, Tag- und Nachtfalter, Schmetterlingsraupen und andere Hautflügler, wie Wespen und Bienen.

Eine Hornisse zerlegt eine

Foto: Anke Barke

Raupe

Hornissen gehen nicht an Süßes Ein erbeutetes Tier wird durch einen Biss der Mandibeln getötet. Nur ganz selten wird dazu der Giftstachel eingesetzt. Meistens wird größere Beute an Ort und Stelle zerlegt – häufig kopfabwärts an einem Bein hängend – weil nur der muskulöse und damit eiweißreiche Thorax (Mittelteil des Opfers) abtransportiert wird. Das eiweißreiche Futter ist für die Larven und stetig Eier legende Königin. Die Arbeiterinnen ernähren sich in Form von Kohlenhydraten, zum Beispiel mit der harzigen Flüssigkeit von Baumsaft. Bevorzugt werden Flieder, Weiden und Eschen. Neben Baumharz wird zur Energieversorgung Nektar aus leicht zugänglichen Blüten wie Berberitze, Cotoneaster, Faulbaum und Efeu aufgenommen. Dazu kommt Honigtau der Blattläuse und Obstsäfte von Fallobst. Die natürlichen Zuckerquellen reichen

8

vollkommen aus. Hornissen interessieren sich nicht für Eis, Limo oder Kuchen. Nicht gefährlicher als Wespenstich Hornissen sind friedfertig und greifen nicht grundlos an. Bei einer behutsamen Annäherung ans Nest kann das faszinierende Treiben gut beobachtet werden. Hornissen sind scheuer als Honigbienen. Sollte es trotzdem zu einem Stich kommen, ist dieser nicht gefährlicher als ein gewöhnlicher Wespen- oder Bienenstich und sollte dementsprechend behandelt werden. Am wichtigsten ist das schnelle Entfernen des Stachels, damit die Giftzufuhr gestoppt wird, das Aussaugen und Kühlen der Stichstelle. Werden Spitzwegerichblätter so lange zwischen den Fingern gerieben, bis ein grüner Saft auftritt, kann auch dieser sehr gut helfen. Wenn jemand allergisch reagiert, muss natürlich sofort ein Arzt gerufen werden. Das Hornissenjahr endet im November Der Eiweißbedarf des Hornissenvolkes hält bis in den Oktober an, wenn die letzten Arbeiterinnen schlüpfen und die Jungköniginnen für die Überwinterung aufgepäppelt werden. Das bedeutet, dass bis in den Herbst hohe Insektenmengen als Nahrung benötigt werden, wenn Wespen zum Beispiel schon die Brut eingestellt haben und sich sehr gerne von Süßigkeiten der Menschen ernähren. Die kurzlebigen, zuletzt geschlüpften Arbeiterinnen sterben Anfang November. Damit erlischt das letzte Leben im Hornissennest. Vorher hat die erschöpfte Altkönigin das Nest verlassen und ist gestorben. Die Jungköniginnen haben sich gepaart und einen Spermienvorrat für die gesamte vor ihnen liegende Eierlegesaison angelegt. Die jungen Königinnen überwintern im Erdreich oder in morschem Holz, wo sie erst Anfang Mai wieder herauskommen. Eine Bauanleitung für einen Hornissenkasten gibt es im Internet unter www.hornissenschutz.de/nistkast.htm oder www.nabu-schorndorf.de/nsbh008.htm ■


Bienen

Bienen halten in der Stadt

Foto: Günter Friedmann

BUCHBESPRECHUNG VON GÜNTER FRIEDMANN, DEMETER-IMKERMEISTER

Die Veränderung urbaner Lebenswelten führt dazu, dass sich immer mehr Großstädter für die Imkerei interessieren. An diese wendet sich das Buch. Der Autor Marc Wilhelm Kohfink ist selbst Imker mit etwa sechzig Bienenvölkern mitten in Berlin. Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine kleine Imkerei in der Stadt zu begründen oder sich dafür interessiert, findet in dem Buch viele Anregungen und Hinweise. Dennoch hat es mich ziemlich enttäuscht. Der Autor scheitert an seinem eigenen Anspruch, dem Leser “verständlich, detailgenau und Schritt für Schritt nachvollziehbar alles zu den Eigenschaften der Stadtbiene, ihrer Haltung und zur erfolgreichen Vermarktung der Bienenprodukte“ zu vermitteln. Die Imkerei ist so komplex und umfassend, dass man das nicht auf 174 Seiten unterbringen kann. Es hätte vollkommen gereicht, ein Buch über das zu schreiben, was man als Stadtimker mit einer kleinen Imkerei beachten muss. Weil aber versucht wird, auch noch einen Grundkurs für imkerliche Betriebweisen und Vermehrungsstrategien unterzubringen, wird das Buch unübersichtlich und oberflächlich.

Darüber hinaus hat mich gestört, dass das Imkern in der Stadt zu sehr idealisiert wird. Ich imkere selbst seit vier Jahren mitten in München und kann die Imkerei dort mit meinen anderen Standorten, zum Beispiel in den Alpen oder dem Schwäbischen Wald gut vergleichen. In der Stadt ist es unter anderem wesentlich schwieriger einen geeigneten Standplatz zu finden als auf dem Land. Es sind viele Leute Tag und Nacht unterwegs. Auch die Gefahr von Frevel darf nicht unterschätzt werden. Es ist zwar relativ leicht, in einem Garten einen Platz für nur ein Bienenvolk zu finden. Sollen es aber ein paar mehr Völker sein, wird es schon deutlich schwieriger. Imkern auf dem Balkon oder dem Dach klingt zwar spektakulär, bedeutet aber auch eine elende Schlepperei von Material. Die Trachtsituation ist in der Stadt sicherlich gut. Aber die Situation in Hamburg oder Berlin kann nicht verallgemeinert werden. Dort ist es üblich, dass die Imker von außerhalb, ihre Bienenvölker in die Nähe der Linden- und Akazientrachten stellen. Diese “Nahrungskonkurrenz”

9

Die ideale Bienenwohnung für die Imkerei in der Stadt: Wabe in “Top Bar Hive” Beute


Bienen in der Stadt

Ein weiteres schwieriges Thema ist die “Varroasituation“ in der Stadt. Nach meinen Erfahrungen ist die Bedrohung der Bienenvölker dort prekär. In der Stadt gibt es viele Klein- und Kleinstimker. Das heißt, dass die Bienendichte auch höher ist. Nicht alle diese Imker haben den Varroabefall im Griff. Die Folge sind höhere Völkerverluste durch Reinfektion. Der Stadtimker befindet sich in der Situation, dass es einerseits im Sommer noch gut blüht und honigt, er aber andererseits bei seinen Völkern dringend eine Varraobekämpfung durchführen müsste, damit die Schadensschwelle nicht überschritten wird. Beachtet ein Stadtimker dies, kann er, trotz anderer Ausgangssituationen, ohne Zweifel mit viel Freude, gut und erfolgreich imkern. Ulmer Verlag Stuttgart, ISBN 978-3-8001-6712-8, 174 S., 24,90 € ■

Foto: Mühlberger

Das besondere Foto

Dieses Abendpfauenauge entdeckte ich tagsüber schlafend in meiner Wiese. Es hat seine Vorderflügel schützend über die auffällig roten Hinterflügel mit blauem Augenfleck gelegt. So erinnert der Falter an ein trockenes Blatt und wird von Feinden nur schwer entdeckt.

10

Fotos: NABU

kommt also noch dazu. Des Weiteren hätte ich mir gewünscht, dass der Autor ausführlich auf eventuelle Belastungen des leckeren und aromatisch schmeckenden Stadthonigs eingeht. Sie haben sicher abgenommen, da auch die Luftverschmutzung weniger geworden ist. Aber tatsächlich werden keine diesbezüglichen neueren Untersuchungen genannt.

Tipps NABU Aktionen im Frühjahr Der Gartenrotschwanz ist Vogel des Jahres 2011. “Er ist in vielen Regionen selten geworden“, erläutert der Naturschutzbund NABU. Er möchte mit seiner Aktion “GARTENrotschwanzOASEN“ dem kleinen Sänger helfen. Wie das geht, steht in einem Heft, dass auf www.vogel-des-jahres.de heruntergeladen werden kann. Ein weiteres Ziel der Aktion ist es, Beobachtungen in der freien Landschaft und im eigenen Garten für eine bundesweite Auswertung zu sammeln. Es gibt Preise zu gewinnen. Darunter eine professionelle Gartenberatung durch den Naturgärtner Reinhard Witt, der auch freier Autor des Gartenrundbriefs ist. Der nahe Verwandte und wesentlich häufigere Hausrotschwanz ist nicht so anspruchsvoll wie der zierliche Gartenrotschwanz. Er bevorzugt hochgewachsene Obstbäume, Sitzwarten und abwechslungsreiche Landschaften, die heute selten geworden sind. Der NABU ruft auch dieses Jahr wieder zur Mitmach-Aktion “Stunde der Gartenvögel” auf. Vom 13. bis 15. Mai sollen eine Stunde lang Vögel im Garten gezählt und gemeldet werden. Es gibt schöne Preise zu gewinnen. NABU, Charitéstr. 3, 10117 Berlin Tel. 030/284984-0, Fax -2000 www.stunde-der gartenvoegel.de


Oben Gartenrotschwanz, unten der häufigere Hausrotschwanz

Aktion Vielfalterleben fordert: Agro-Gentechnik jetzt stoppen Laut einer Erhebung im Auftrag des Bundesumweltministeriums lehnen 87 % der Deutschen Grüne Gentechnik ab. Die Initiative “Vielfalterleben” sammelt deshalb Unterschriften, die an die Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner übergeben werden sollen. Auf Initiative von “Alnatura” unterstützen über hundert Partner diese Aktion: darunter Demeter, Weleda und Wala. Zusätzlich werden acht verschiedene biodynamische Samenmischungen mit Kräutern, Insektenblumen und essbaren Blüten angeboten. Die Tütchen gibt es in Alnatura Märkten, dm-Drogeriemärkten und bei Budni. Der Erlös fließt in den Saatgutfonds der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und an den Verein Mellifera. Näheres: Alnatura GmbH, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0, Fax -688, www.vielfalterleben.info Honig bei Heuschnupfen Eine Nachbarin von mir schwört seit letztem Jahr auf eine Honigtherapie gegen ihren starken Heuschnupfen. Sie isst nach Bedarf einen Teelöffel Honig, der von einem regionalen Imker stammt. Ihr Heuschnupfen ist dadurch spürbar leichter zu ertragen. In den Medien wurde schon öfters auf diese Therapie hingewiesen. Es gibt zwar noch keine fundierten wissenschaftlichen Studien dazu, dafür viele positive Erfahrungen. Wichtig sei es, dass der Honig aus unmittelbarer Umgebung stamme, maximal zehn Kilometer entfernt. Dort sammeln die Bienen die Blütenpollen, die auch den Heuschnupfen auslösen. Die Krankheit wird, wie in der Homöopathie, mit den gleichen Mitteln angegangen, die sie hervorruft. Es wird empfohlen, schon in den Wintermonaten täglich einen Esslöffel einzunehmen. So bestehe zum Blühzeitpunkt der Allergie auslösenden Pflanze(n) bereits eine Toleranz gegenüber Antigenen. Quelle: Deutsches Bienen-Journal 8/2010 ■

Falsche Telefonnummer Die Telefonnummer der Firma Keimling Naturkost beim Mixer "Personal Blender" im letzten Gartenrundbrief muss lauten: 04161/51160. Entschuldigen Sie den Fehler.

Buchtipp Das BecherlupenForscherbuch Mit der Becherlupe auf Entdeckertour gehen und winzige Krabbler in ihrer natürlichen Umgebung erforschen, macht mit diesem tollen Buch von Bärbel Oftring besonders Spass. Es ist für Kinder ab acht Jahre, die wissen wollen, was in Haus und Garten, auf dem Feld, im Wald, Gewässer oder in der Wiese so kriecht und fliegt. Besonders gefallen mir die Steckbriefe der 34 Tiere mit exklusiven Beobachtungsideen und speziellen Experimenten, um sie noch besser erforschen zu können. Platz für Notizen gibt es bei jedem Tier. Mitgeliefert werden eine Zip-Tasche zum Aufbewahren von Blättern oder Blüten und bunte Insektensticker. Moses Verlag Kempten, ISBN 978-3-89777-577-0, 96 S., 9,95 €

Fernseh–Tipp Demeter im Fernsehen Jeden Mittwoch ca. 16.00 Uhr in “Kaffee oder Tee“ (SÜDWESTFernsehen) – Der Grüne Daumen Am 4./11./18.5. + 8./29.6. mit Peter Berg, Demeter-Gärtner aus Binzen bei Weil am Rhein. Aktuelles Thema unter www.swr.de/kaffee-oder-tee

11


Buchtipp Der MondGärtner – Biodynamisch gärtnern mit Peter Berg Ich freue mich, dass es endlich mal wieder ein Buch zum Thema gibt. Peter Berg sprüht darin nur so vor Einsatz fürs biologisch-dynamische Gärtnern. Er vermittelt wichtige Grundlagen zum Mond und den Gestirnen. Dazu gibt er unzählige praktische Tipps aus seinem reichen, jahrzehntelangen Erfahrungsschatz als Demeter-Gärtner. Das Buch ist für Anfänger wie Profis gleichermaßen geeignet. Es geht von der "Anamnese" des Bodens, ausführlichen Erklärungen der Biodynamischen Präparate, einer Zauberformel für den idealen Kompost, Bedeutung der Fruchtfolge bis hin zum Verlebendigen des Bodens mit geeigneten Düngern. Auf die wertvolle Gründüngung, zum Beispiel mit Luzerne, Ackerbohne, Alexandriner-/Rotklee oder einer WickeRoggen-Mischung über den Winter geht Peter Berg ausführlich ein. Alle weiteren Gartenarbeiten, wie Bodenbearbeitung, Aussaat, Jungpflanzenanzucht, Pflege und Ernte beschreibt er sehr praxisnah, immer in Verbindung mit Mondkonstellationen

und Biodynamischen Präparaten. Peter Berg appelliert an einen intensiven Einsatz der Präparate zum richtigen Zeitpunkt. Das ist im Garten sicher nicht immer hundertprozentig möglich, da viel kleinflächiger gearbeitet wird, als in einer Gärtnerei. Das Buch sollte auch nicht zu dogmatisch gesehen werden, sondern viel mehr dazu inspirieren, sich mit dem biodynamischen Anbau im Garten zu befassen und es einfach einmal selbst auszuprobieren. Peter Berg schreibt: „Der Kosmos hat uns viel zu bieten, wenn wir ihm die Möglichkeit geben über einen belebten Boden und seine sensible Pflanzenwelt seine fördernde Wirkung zu entfalten. Denn auf diesem Weg können 'Lebensmittel zu Heilmitteln' werden.“ Kosmos Verlag Stuttgart, ISBN 978-3-440-12707-0, 144 S. mit vielen Fotos und Illustrationen, 14,95 € ■

IMPRESSUM DEMETER-Gartenrundbrief für den biologisch-dynamischen Gartenbau Ausgabe 3/2011, Nr. 313 www.gartenrundbrief.de HERAUSGEBER Demeter Baden-Württemberg e.V. Hauptstr.82, 70771 Leinfelden-Echterdingen Tel. 07 11/90 25 40 (Mo, Di, Do, Fr, 9.00-13.00 Uhr) Fax 902 54 54, info@demeter-bw.de, www.demeter-bw.de Postbank Stuttgart: Kontonr. 262 02-705, BLZ 60010070, Ausland: IBAN: DE 94600100700026202705, BIC: PBNKDEFF REDAKTION: Dipl.Ing. (FH) Iris Mühlberger redaktion@gartenrundbrief.de Anschrift siehe Herausgeberanschrift GRAFIK: Reinhold Burkart, Pforzheim Druck: LokayDruck, 64354 Reinheim Erscheinungsweise Zweimonatlich Bezugspreis Jährlich 12.- € (Online Abo 10,-€) inkl. Mwst. und Versand, Einzelheft 2,20 € Kündigung des Abonnements zum 30.11. des laufenden Jahres möglich Jeder Autor ist für den Inhalt seines Beitrags verantwortlich. Der Rundbrief und alle darin enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Herausgebers.

12

Gartenrundbrief Mai 2011  

Das Heft zur Probe! - Alles rund um den biologisch - dynamischen Garten, Natur und Biogarten steht alle zwei Monate im Demeter-Gartenrundbri...

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you