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das magazin für wasser, wärme, Wohlbefinden

So effizient, so behaglich Sonne, Gas und Holz Hybridsysteme heizen schlauer

Gesundes Licht Gute Beleuchtung für Körper und Geist

Waschtische Die Trends rund um den Waschplatz

Gewinnspiel Erster Preis: ein komplettes Gästebad


° Editorial

Wohlig warm! Liebe Kundin, lieber Kunde, ob wir uns in unserem Zuhause wohlfühlen, hängt – vor allem in der kalten Jahreszeit – erheblich von unserer Heizung ab. Schön warm soll es sein, wir wünschen uns zu jeder Tageszeit die ideale Raumtemperatur. Das System soll viel Komfort bieten, aber auch nachhaltig, umweltfreundlich und sparsam arbeiten. In diesem Heft stellen wir Hybridheizungen vor. Diese kombinieren verschiedene Energieträger, etwa Sonnenenergie mit Gasbrennwerttechnik oder einer Wärmepumpe, und binden sogar den Kaminofen mit ein. Im letzten °celseo-Magazin lag unser Schwerpunkt auf „Wohngesundheit“. Das Thema möchten wir noch einmal aufgreifen. Dieses Mal geht es um „gesundes Licht“ – also Licht, das unser körperliches und seelisches Wohlbefinden positiv beeinflusst und sich im Tagesablauf unserem Biorhythmus anpasst. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

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° Inhalt

8 12 18 30

4 So fühle ich mich

wohl Schöne Einzelstücke für Ihr Zuhause.

° wasser

7 Gewinnspiel

Wir zeigen aktuelle Produkte für den Waschplatz.

18 Waschtische

Villeroy & Boch verlost ein komplettes Gästebad.

17 Ein WC mit allen Schikanen Vera wünscht

22 Ein Dusch-WC

setzt neue Maßstäbe

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Edles Design von Grohe.

sich mehr Komfort im Bad – notfalls sogar mit Gewalt.

° wärme

24 Badtrends Was ist

29 Der Anlagenmechaniker Beruf mit Zukunft.

gutes Klima Eine Wandheizung heizt nicht nur, sie kann auch kühlen.

25 Fließende

30 Gesundes Licht

BetteLux gibt es auch in Oval.

So beeinflusst die Beleuchtung unseren Biorhythmus.

14 Einfach genial

26 Sinnlichkeit in

32 Grenzenloser

Im Gas-Brennwertwandkessel EcoTherm Plus WGB-M EVO von Brötje stecken zwei Heizkreise.

Minimalistisch: die Armaturenserie Essence von Grohe.

16 Background

28 Background

° titel

8 So effizient, so

behaglich Sonne, Holz, Umweltwärme, Öl, Gas: Hybridheizungen nutzen mehrere Energieträger. Das macht sie besonders sparsam.

12 Innere Werte für

Wärme Aktuelle Produkte,

interessante Meldungen.

neu rund um Wanne und WC?

Formen Die Wannen von Vollendung

Wasser Aktuelle Produkte, interessante Meldungen.

° wohlbefinden

Duschkomfort mit bodengleichen Gleittüren.

34 Background Wohlbefinden

Aktuelle Produkte, interessante Meldungen. Wasser, Wärme, Wohlbefinden

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° Magazin

So fühle ich mich Ein schicker Stuhl, ein hochwertiger Tisch oder eine liebevoll ausgesuchte Leuchte geben jedem Raum etwas Besonderes. Probieren Sie es aus!

Wippen und schwingen Mit „Volpino“ schuf Norbert Geelen einen eleganten und vielseitigen Stuhl, der überall hinpasst. Dabei ist er nicht nur optisch ein Hingucker: Lehnt man sich zurück, gibt die Schale den Körperbewegungen harmonisch nach. So sitzt es sich herrlich bequem, fast wie in einem Freischwinger. Die Kunststoffschale gibt es in fünf Farben, dazu stehen sechs verschiedene Gestelle zur Wahl. Foto: Kusch + Co

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Die ausgestellten Beine zaubern einen Hauch von Vintage ins Boudoir. Foto: Maisons Du Monde

Nimm Platz und mach dich schön!


° Magazin

wohl

Sonnige Leuchte Herbstdepressionen? Ach, was! Mit dieser knallgelben Hängelampe geht die Sonne über Ihrem Esstisch auf. Das Design erinnert an die 1950erJahre, das Material ist zeitlos: Metall. Mit einem Durchmesser von 42 Zentimetern macht sie auch als Deckenleuchte im Wohn- oder Kinderzimmer eine gute Figur. Foto: Maisons du Monde

Wandregal fürs Kaminholz Die meisten Holzscheite fürs heimelige Feuer lagern in Körben oder halb versteckt in einer Nische. Dabei taugt das Brennmaterial durchaus als Wandschmuck. Die Basis dafür bildet ein schwebendes Regal aus gepulvertem Stahl. „Wooden Tree“ gibt es in drei Varianten bzw. Größen. Foto: radius design

Mag sein, dass so ein Frisiertisch unnötig oder von gestern ist. Aber dieser hier aus massivem Mangoholz ist gleichzeitig so schlicht und dekorativ, dass Frau auch mal ihren Sinn fürs puristische Design vergessen darf. Praktische Seiten hat er obendrein: Neben einem einklappbaren Spiegel bietet das Möbelstück drei Schubladen, von denen die mittlere in vier Fächer unterteilt ist. Statt Make-up oder Schmuck könnte hier auch Nähzeug verschwinden. Oder Sie nutzen den Tisch als Sekretär. Wasser, Wärme, Wohlbefinden

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° Magazin

Praktisches Utensil für unterwegs Für Kosmetik, Ladekabel oder Sonnenbrille – diese kleine Tasche nimmt allerlei Krimskrams in sich auf. Das Utensil mit Reißverschluss besteht aus Spinnaker-Segeltuch und ist daher besonders leicht, wasserab­ weisend und nahezu unverwüstlich. In knalligen Farben und mit Sternenapplikation. Made in Germany. Foto: design 3000

Strahlende Kugel „Orion“ ist ein schönes Beispiel für perfekt präsentierten Purismus. Die Leuchte von Koziol hat die Form einer simplen Kugel, die aus zwei Hälften zusammengesetzt ist. Drei Füße machen sie kippsicher. Die halbtransparente Lichtquelle erhellt zuverlässig ganze Räume, dunkle Ecken, Dachschrägen oder Zimmerdecken. Es gibt sie in sieben Farben und auch als Hängeleuchte. foto: design 3000

Wir können auch laut Neuer Mantel gefällig? „Zipp“ von Libratone wechselt im Handumdrehen seine wollene Hülle. Der tragbare Lautsprecher wird kabellos via iPhone, iPad oder PC angesteuert. Einen USB-Anschluss gibt es aber auch, außerdem eine App, die den Sound optimal auf die Umgebung einstellt. Dank MultiRoom-Streaming können Sie auch mehrere Zipp Lautsprecher ansteuern und so das ganze Haus beschallen lassen. Foto: Connox 6

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° GEWINNSPIEL

Komplettes Gästebad zu gewinnen! Waschtisch, Spiegel und WC: Mit etwas Glück veredelt Villeroy & Boch Ihr Zuhause.

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ür das Familienbad oder das Gäste-WC – die Kollektion Venticello vereint Leichtigkeit und Funktionalität: Die große Auswahl an Waschtischen, darunter zwei asymmetrische Varianten mit großen Ablageflächen sowie ein filigraner Aufsatzwaschtisch in Halbeinbau-Optik, macht die Serie besonders flexibel. Zu allen Schrankwaschtischen und für den Aufsatzwaschtisch bietet Venticello Unterschränke in diversen Höhen und mit verschiedenen Auszügen an. Drei solitäre Seitenmöbel schaffen zusätzlichen Stauraum im Bad. Alle Venticello-Möbel sind in neun Farben erhältlich: in hellem Weiß, in modernen Grautönen sowie in aktuellen Holzoberflächen. Ein zusätzliches Highlight sind die Glasfronten in Weiß und Grau. Ergänzt wird die Venticello-Kollektion durch wassersparende DirectFlush-WCs, die dank ihres innovativen Designs ohne Spülrand eine besonders schnelle und gründliche Reinigung ermöglichen – und das bei einem Wasserverbrauch von nur drei bzw. 4,5 Litern. Außerdem gehört die Badewanne Squaro Edge 12 aus Quaryl® mit ihrem besonders schmalen Rand zum Programm. Die filigrane Linie der Wanne harmoniert ebenso wie das geradlinige Design der Armaturenserie „Just“ perfekt mit der Designsprache von Venticello. Zu Möbeln und Keramik passen zudem die Lichtspiegel oder Spiegelschränke aus den Kollektionen „More to See 14“ und „My View 14“ mit dimmbarer LED-Beleuchtung. www.villeroyboch.com/venticello

2. Preis

Eine Eye-Catcher-Schale aus der Kollektion New Wave.

1.Preis Ein Gästebad

Gewinnen Sie ein Handwaschbecken (50 Zentimeter) mit Unterschrank XXL – Farbe nach Wahl. Dazu einen Spiegel „More to See 14“ mit LED-Beleuchtung sowie ein Wand-WC Venticello DirectFlush mit passendem SlimSeat. fotos: Villeroy & Boch

So können Sie einen der tollen Preise ge­ winnen: Einfach den Coupon ausschneiden, auf eine Postkarte kleben und an °celseo schicken!

3.– 5. Preis

°celseo GmbH & Co. KG Blinke 59, 29789 Leer Stichwort „Gästebad“ Einsendeschluss ist der 31. Januar 2016. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Je ein limitierter Henkelbecher „Mettlach“ aus der New-WaveSerie „Cities of the World“. Wasser, Wärme, Wohlbefinden

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So effizient,

so behaglich Sonne, Holz, Umweltwärme, Öl, Gas: Hybridheizungen nutzen mehrere Energieträger. Das macht sie so sparsam.

Auch Kamine oder Kaminöfen können Teil des zentralen Heizsystems sein.  Foto: kaminofen hark

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° titel | Hybridheizung

Je niedriger der Wärmebedarf eines Hauses, umso größer kann der Anteil regenerativer Energien sein. Foto: Weberhaus

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as Holzfeuer ist für die meisten von uns der Inbegriff von Gemütlichkeit. Dieses Flackern, dieses Prasseln – wunderbar! Wenn man nur nicht so schnell Holz nachlegen müsste, nicht immer ausreichend Scheite parat haben, nicht immer die Asche entsorgen ... Es hat schon seine guten Gründe, dass Scheitholz für die meisten Hausbesitzer nicht die erste Wahl ist, wenn es um den Energieträger für ihre Heizung geht. Aber als Ergänzung? Bitte gern! Zumal Holz als nachwachsender Rohstoff eine neutrale CO2-Bilanz aufweist: Holz gibt beim Verbrennen genauso viel Kohlendioxid ab, wie es beim Wachsen aufgenommen hat. Und natürlich wissen wir es längst: Regenerativen Energien gehört die Zukunft. Immer mehr Hausbesitzer steigen denn auch auf Sonne, Umweltwärme und Holz um. Aber die Sache hat einen Haken. Denn bei einem Altbau, der nicht optimal gedämmt ist, reicht die Solarenergie einfach nicht aus, um auch im kalten Winter ein angenehmes Raumklima zu schaffen. Dann kann auch der Kachelofen nur Ergänzung sein. Die Lösung heißt: Hybridheizung. „Hybrid“ bedeutet, dass zwei unterschiedliche Technologien miteinander verbunden werden. Vom Auto kennen wir das schon: Dort wird ein Benzin- oder Dieselmotor mit einem Elektroantrieb kombiniert. Bei der Heizung gibt es dagegen mehr Optionen, wie auch die Grafik auf Seite 11 zeigt. Hier kann etwa ein mit Öl oder Gas betriebener Brennwertkessel mit Solarthermie, einem Kaminofen oder

Wasser, Wärme, Wohlbefinden

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° titel | Hybridheizung

Schöner kann ein Platz an der Heizzentrale eigentlich nicht sein.  Foto: Thinkstock

Sonnenenergie plus Holzfeuer auch einer Wärmepumpe kombiniert werden. Die Vorteile liegen auf der Hand. In der Übergangszeit, wenn die Temperaturen langsam sinken, die Sonne aber noch ausreichend scheint, sorgen die Solarkollektoren auf dem Dach für Wärme im Heizkreislauf. Reicht ihre Kraft nicht mehr aus, steuert zusätzlich der Kacheloder Kaminofen seine Energieleistung zu. Und wenn es richtig kalt wird, ist es die Brennwertheizung, die zuverlässig für behagliche Wärme sorgt. Und nur dann fallen die Kosten für den fossilen Brennstoff an, nur

Modernste Technologie auf kleinstem Raum: das neue Öl-HybridKompaktgerät Vitolacaldens 222-F. Illu: Viessmann

Flexibel heizen mit Öl oder Strom und kostenloser Umweltwärme. Foto: Viessmann

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dann wird entsprechend CO2 freigesetzt. Eine ebenso kostensparende wie umweltfreundliche Lösung. Der Mittelpunkt einer Hybridheizung ist in der Regel der Pufferspeicher – ein je nach Größe des Hauses 800 bis 1000 Liter fassender, hochgedämmter Zylinder, in den alle Heizsysteme ihre Wärme abgeben. Damit das auch mit einem Kamin- oder Kachelofen gelingt, muss der mit sogenannten Wassertaschen ausgestattet sein, die Teil des Heizsystems sind. Der Pufferspeicher kann die für mehrere Tage nötige Heizwärme vorhalten und wird vorrangig durch die regenerativen Systeme gespeist: Solarkollektoren, Holzofen oder Wärmepumpe. Erst wenn deren Energie nicht mehr ausreicht, springt der Brennwertkessel an. Das geschieht komplett automatisch, gesteuert von einer exakt auf das Haus abgestimmten


Die zeoTHERM-Systemkombination ist laut Vaillant die „günstigste Gasheizung der Welt“, auch dank Solarenergie. Fotos: Vaillant

Links: Hier wird nicht nur geheizt, sondern auch Strom erzeugt. Rechts: Der MultiFunktionsspeicher allSTOR glänzt mit besonders effizienter Solarnutzung.

Regelung. Eine Alternative hierzu hat Viessmann entwickelt: eine Kombination aus Brennwertkessel und Luft/ Wasser-Wärmepumpe. Hier kommt jeweils der Energieträger zum Einsatz, der am günstigsten genutzt werden kann. Die Luft-Wärmepumpe übernimmt kostensparend den größten Teil der Jahresheizarbeit. Der Heizkessel schaltet sich nur bei besonders niedrigen Außentemperaturen ein sowie, falls notwendig, zur schnelleren Erwärmung des Trinkwassers. Je niedriger der Wärmebedarf eines Hauses, umso größer kann der Anteil regenerativer Energien sein. Deswegen ist ein hybrides Heizsystem auch besonders sinnvoll, wenn die Immobilie nach und nach energetisch

saniert wird, die benötigte Heizenergie also sukzessive sinkt. Ein wichtiger Aspekt, wichtiger noch als bei Heizsystemen ohnehin: die optimale Planung. Nicht nur der energetische Zustand des Hauses und der sich daraus ergebende Wärmebedarf sind entscheidende Faktoren. Auch hierauf kommt es an: Wie viel Energie können etwa die Solarkollektoren abhängig von der Ausrichtung des Daches liefern, wie gerne und häufig wird ein Holzofen von den Bewohnern befeuert, und wie hoch ist seine Wärmeleistung? Das sind entscheidende Werte für die Planung des Systems und für die Programmierung der Regeltechnik. In Ihrem °celsisten finden Sie hierfür den kompetenten Ansprechpartner.

Gut kombiniert Die Grafik zeigt, welche verschiedenen Energieträger für eine Hybridheizung miteinander verbunden werden können. Mehr dazu finden Sie unter: www. intelligent-heizen.info Grafik: Intelligent heizen/VdZ

Heiz­ Wärme- Solar- Kamin­ Wärmekessel speicher thermie ofen pumpe

Heizkessel Öl/Gas und Solarthermie

Heizkessel Öl/Gas, Wärmepume und Solarthermie

Heizkessel Öl/Gas und Kaminöfen mit Wassertasche

Heizkessel Öl/Gas, Solarthermie und Kaminöfen

Wasser, Wärme, Wohlbefinden

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° wärme | Wandheizung

Beim Dachausbau ist eine Wandheizung leicht zu installieren. Angenehm im Sommer: die Kühlfunktion.  Foto: Viega

Eine Wandheizung heizt nicht nur, sie kann auch kühlen. Wie komfortabel!

Innere Werte für gutes Klima W Damit beim Bohren nichts schief geht: Wärme-Detektoren verraten, wo die Heizungsrohre verlaufen. Foto: Viega

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enn große Flächen Wärme abgeben, empfinden wir das als besonders angenehm. Denken Sie nur an das wohlige Gefühl, das ein Kachelofen vermittelt. Der Unterschied zur Heizung mit Heizkörpern: Es wird nicht nur die Luft erwärmt, sondern wir nehmen die Wärmestrahlen direkt wahr. Fachleute sprechen deswegen auch, logisch, von Strahlungswärme. Das hat Vorteile, nicht zuletzt für Allergiker, weil durch die Heizung kein Staub verwirbelt wird. Aber es ist nicht nur der höhere Komfort, der für Flächenheizungen spricht, sondern auch der energetische Vorteil. Denn aufgrund der im Vergleich zu Heizkörpern viel größeren Oberflächen, die den Raum erwärmen,

kann die Vorlauftemperatur im Heizkreislauf deutlich niedriger eingestellt sein. Das spart Energie und führt etwa bei Wärmepumpen, Solarthermie-Systemen und Brennwertgeräten zu einer deutlich höheren Effizienz. Üblicherweise sind es Fußbodenheizungen, die auf so segensreiche Art wirken. Die können in Altbauten aber häufig nicht nachgerüstet werden: weil man einen schönen Bodenbelag überbauen und Türen kürzen müsste, sodass niedrigere Räume noch niedriger wirken würden. Die optimale Alternative: eine Wandheizung. Ihr Prinzip ist dasselbe wie bei der Fußbodenheizung: Über große Flächen werden Heizungsrohre in vorgefertigten Klemmschienen verlegt und anschließend entwe-


Gesundes Raumklima dank Wandheizung – und jederzeit kuschelige Wärme.  Foto: Thinkstock

Behagliche Wärme, die mir schmeichelt Wenn über große Flächen geheizt wird, kann die Vorlauftemperatur im System angenehm niedrig sein – genau richtig

der verputzt oder mit Trockenbauplatten verkleidet. Bei Außenwänden kann, damit die Wärme auch wirklich nur nach innen strahlt, zudem eine Wärmedämmung aus Polystyrol zum Einsatz kommen. Und wie wird aus einer Heizung eine Kühlung? Ganz einfach: indem kühles Wasser durch die Rohre geleitet wird. Es darf zwar nicht beliebig kühl sein, weil sonst die Luftfeuchtigkeit an den Wänden kondensieren würde. Aber gerade bei Trockenbauwänden unterm Dach, die wenig Speichermasse haben und sich so im Sommer schnell aufheizen, ist der Effekt äußerst angenehm. Optimal ist es, wenn vor der Installation der Wandheizung bereits die Einrichtungsplanung vorliegt. Denn natürlich sollten die Heizschlangen nicht gerade dort verlegt werden, wo später der große Kleiderschrank seinen Platz findet. Kein Problem ist es, in die Wände das eine oder andere Loch zu bohren. Wärme-Detektoren zeigen zuverlässig, wo die Rohre verlaufen.

Beim System x-net von Kermi sind alle Komponenten aufeinander abgestimmt. Das sorgt für optimale Energieeffizienz. Die Rohre sind leicht zu verlegen – sowohl beim Putz- als auch beim Trockenverfahren (rechts). Fotos: Kermi

Die Wärmeverteilung gleicht einer Fußbodenheizung. Beide Varianten können auch kombiniert werden. Foto: Rehau

für einen Lieblingsplatz mit Blick ins Grüne. Foto: Kermi

Wasser, Wärme, Wohlbefinden

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° wärme | Gas-Brennwertkessel

Einfach genial: ein Kessel mit zwei Heizkreisen

Ein wandhängendes Gerät nimmt wenig Platz weg. foto: Brötje

Praktisches Multitalent Der Gas-Brennwertkessel stellt Wärme mit 20 kW Leistung zur Verfügung. Für zwei Heizkreise ist alles schon drin: So sind Installation und Inbetriebnahme besonders einfach. Dank modernster EVO-Technik ist das Gerät auch für einen Wechsel auf Erdgas E gut gerüstet.

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° wärme | gas-brennwertkessel

Mit dem Gas-Brennwertwandkessel EcoTherm Plus WGB-M EVO macht BRÖTJE es den °celsisten leichter: Das Gerät ist serienmäßig mit zwei integrierten Heizkreisen ausgestattet.

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mmer häufiger reicht bei Heizungsinstallationen ein einziger Heizkreis nicht aus, zum Beispiel wenn mehrere Wohneinheiten vorhanden sind oder ein Gebäudeteil mit Flächenheizung und ein anderer über Heizkörper erwärmt wird. Bislang musste der °celsist dafür zahlreiche Bauteile einzeln auswählen und bestellen. Der Platzbedarf für derartige Installationen war hoch, da die Pumpengruppen separat an der Wand montiert werden mussten. Entsprechend groß war auch der Zeitaufwand, der für Installation, Verdrahtung, Parametrierung und Inbetriebnahme benötigt wurde. Mit dem EcoTherm Plus WGB-M EVO nimmt BRÖTJE den °celsisten diesen Teil der Arbeit ab. Im neuen Gas-Brennwertgerät sind bereits zwei Pumpen und ein Mischer sowie ein Erweiterungsmodul fertig montiert und verdrahtet. Die erforderlichen vier Anschlüsse für die Vor- und Rückläufe sind auf der Geräteunterseite positioniert. So können wahlweise ein Mischerheizkreis und ein Pumpenheizkreis oder ein Mischerheizkreis und ein Trinkwasserspeicher angesteuert werden. Per Zubehör kann eine dritte Pumpe in den Kessel integriert werden, die für den Anschluss eines Trinkwasserspeichers eingesetzt wird. Besonders einfach ist die Verwendung des Pufferspeicher-Anschlusssets. Der Kessel kann damit automatisch einen Pufferspeicher als Rücklaufanhebung ansteuern, der solare Wärme zur kombinierten Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung bereitstellt. Das integrierte Umschaltventil entscheidet, ob das Rücklaufwasser über den ausreichend erwärmten Puffer

Blick ins Innenleben Der EcoTherm Plus WGB-M EVO wird standardmäßig mit zwei Pumpen, einem Mischer sowie einem Erweiterungsmodul ausgeliefert. Optional gibt es eine dritte Pumpe (unten im Bild) für den Anschluss eines Trinkwasserspeichers. foto: Brötje

oder direkt zum Wärmetauscher geleitet wird. Das vorgewärmte Wasser aus dem Puffer kann wirkungsvoll durch den modulierenden Brenner nachgeheizt werden. Eindrucksvoll sind auch die weiteren technischen Daten: Der EcoTherm Plus WGB-M EVO stellt Wärme mit 20 kW Leistung zur Verfügung. Der Beiname EVO steht dabei für „elektronische Verbrennungsoptimierung“. Der Modulationsbereich reicht von 14,2 Prozent bis 100 Prozent. Weitere Informationen zu den Produkten finden Sie auf: www.broetje.de. Wasser, Wärme, Wohlbefinden

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°wärme background Ausgezeichnet!

Der „Red Dot Award: Product Design“ ist der wichtigste internationale Produktwettbewerb der Welt. Nur Produkte, die mit hervorragender Gestaltung punkten, erhalten den begehrten roten Punkt. Zum Beispiel die schlichten Raumthermostate „Fonterra Smart Control“ von Viega. Damit lassen sich die Heizkreise von Fußboden- und Wandheizungen vollautomatisch einstellen. Für die persönliche Wohlfühltemperatur. Foto: Viega

Heizung statt Sparbuch Die Energiekosten steigen, die Zinsen auf Spareinlagen derzeit nicht. Grund genug, das Geld in eine neue Heizung zu investieren. Damit senken laut Vaillant Hausbesitzer ihre Energiekosten um rund 15 Prozent. Bei Heizkosten von etwa 1.900 Euro lassen sich pro Jahr knapp 300 Euro einsparen. Wer also 8.000 Euro in ein Gas-Brennwertgerät inves­ tiert, kassiert eine jährliche Rendite von vier Prozent. Einjährige Festgeldan­lagen bringen derzeit durchschnittlich nur 0,5 Prozent. Grafik: Vaillant

Schlau geregelt „evohome“ heißt die Heizungsregelung von Honeywell, die sich individuell an jeden Raum anpasst. Die Steuerung übernimmt ein handlicher Controller, den man einfach mit aufs Sofa nehmen kann. So regeln Sie die Temperatur in den Räumen, erstellen Heizpläne oder ändern Grundeinstellungen. Fotos: Honeywell

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Auch per evohome-App lässt sich die Temperatur von überall regeln und überwachen.


Eine Kundin erzählt

Ein WC mit... ...allen Schikanen

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rlaube, sage ich immer, können Menschen verändern. Man wird herausgefordert von neuen Eindrücken, Gewohnheiten, Kulturen, erlebt sich selbst neu, schärft seinen Blick für die Dinge des Lebens und entdeckt neue Potenziale. Selbst in Bad Salzuflen, wo mein Manfred so gern hinfährt. Weil er sich dort auf einer Jugendfreizeit das erste Mal unsterblich verliebt hat (übrigens in mich; ach, wäre das doch in Venedig passiert. Oder wenigstens in St. Peter Ording). Wo war ich? Ach ja, Blick schärfen für die Dinge des Lebens, neue Potenziale. Zum Beispiel die Potenziale, die in einer Toilette stecken, also im WC-Sitz oder, wie ihn rustikale Menschen nennen, Klodeckel. In unserer Ferienwohnung in Bad Salzuflen gab es einen dieser neuen Klodeckel, die sich wie von Zauberhand geführt langsam und sanft absenken. Man gibt ihnen einen kleinen Schubs, und alles andere regeln sie selbst. Wie angenehm, einfach toll. „So einen will ich auch“, offenbarte ich meinem lieben Gatten. Alles in seinem Gesicht verkündete Protest, Widerwillen, ja, Abscheu. Na ja, seine Abneigung gegen jede Veränderung kennen Sie ja schon. „Ach, mein Manfred, als Erinnerung an Bad Salzuflen ...“ Nicht mal das half. Aber wenige Tage später passierte es dann. Wir waren gerade wieder zu Hause angekommen, ich zog mich aufs Örtchen zurück, wollte mir nur eben die Hände waschen, als erst ein Knall, dann ein markerschütternder Schrei das Haus erbeben ließen. Entsetzt nahm ich wahr, dass ich selbst diesen Schrei ausgestoßen hatte. Und der Knall? Das war unser Klodeckel, der ungebremst auf die Brille gesaust war. Was für ein Schock! Schon hämmerte Manfred gegen die Tür, außer sich vor Sorge, und draußen sammelten sich die Nachbarn vorm Haus, alarmiert (oder vielleicht auch nur fasziniert) von diesem Schrei, der Janet Leigh unter der „Psycho“-Dusche alle Ehre gemacht hätte. Will man das? Will ich das? Dass die Nachbarschaft zusammenläuft und der Ehegatte gegen die Tür hämmert, wenn man

gerade sein, nun ja, Geschäft erledigt hat? Und das dann allen erklären? Das breite Grinsen der Heisterkamps von gegenüber hätte ich wirklich nicht gebraucht. Und dieser spitze Kommentar von Betty Klein ein Haus weiter: „Ein WC-Sitz mit Absenkautomatik in der Ferienwohnung? Na, ihr habt’s ja.“ Das kriegst du wieder, Zicke. Keine Stunde später stand ich in der Badausstellung von Kurt, unserem Klempner-Kumpel, und suchte mir das zu unserem WC passende Modell Zauberdeckel aus.

Das kriegst Du wieder, Zicke Und, immer noch vollgepumpt mit Adrenalin, gleich dazu eine neue Handtuchstange, eine WC-Bürste mit Halter sowie einen Badvorleger. Bereit zur gewaltsamen Erstürmung des Bades fuhr ich wieder nach Hause. Es ging ohne weitere Tumulte ab. Mein Manni war immer noch geschwächt von der Szene zuvor, mein Blick furchterregend: Der Widerstand war schnell gebrochen. Und wissen Sie was? Vor ein paar Tagen sah ich im Augenwinkel, wie der Gatte vorm Klo hockte und immer wieder den Deckel heruntersinken ließ. Hinterher studierte er Skizzen in Wikipedia und murmelte etwas von „Rotationsdämpfer“. Ich sag’s doch: Urlaube vermitteln völlig neue Perspektiven auf die Dinge des Lebens.

Vera will das Bad verändern, notfalls mit Gewalt. Doch Manfreds Widerstand ist schnell gebrochen. ILLUSTRATION: Mone Beeck

Wasser, Wärme, Wohlbefinden

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° wasser | waschtische

Zwei in Einem Damit es am Morgen kein Gedränge gibt, ist ein Doppelwaschbecken eine praktische und platzsparende Lösung. Die Keramikbecken der Badserie „Smyle“ zeichnen sich durch klare, aber nicht zu strenge Konturen aus. Im Zusammenspiel mit den hellen Fronten der Unterschränke entsteht der Eindruck optischer Leichtigkeit. Foto: Keramag

Kleine Erfrischung zwischendurch: Das Waschbecken ist den ganzen Tag über in Gebrauch. foto: GEtTy

Waschsäule statt Waschtisch

Wohnlicher Waschplatz: Kühle Keramik trifft auf warmes Holz. foto: Villeroy & Boch

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Wer sagt denn, dass Waschbecken immer an der Wand hängen müssen? Die frei stehende Waschsäule „Monolith“ ist auch in kleineren Räumen, etwa im Gästebad, ein Hingucker. Das Material, emaillierter Stahl, wird schon seit vielen Jahrzehnten für Badewannen verwendet. Die hygienische und strapazierfähige Oberfläche ist auch für Waschbecken bestens geeignet. foto: Bette


Waschtische: der tägliche Luxus Innovative Materialien, filigranes Design, viel Komfort – wir zeigen die aktuellen Trends rund um den Waschplatz.

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ährend Badewannen die Stars im Badezimmer sind, fristen Waschtische oft das Dasein eines Mauerblümchens: ein Standardbecken, oval oder eckig, an die Wand montiert – fertig. Statt für den Glamour fein duftender Schaumbäder stehen sie für die Basics der täglichen Hygiene: Hand- und Gesichtswäsche, kleine Körperpflege oder Zähneputzen. Gerade deshalb aber hat der Waschplatz viel mehr Aufmerksamkeit verdient – schließlich waschen wir uns sehr viel häufiger die Hände, als ein Bad zu nehmen. Wenn sich während der morgendlichen „Rushhour“ alle

Sanfte Form, starkes Material

In vier verschiedenen Formen – rund, oval, rechteckig, quadratisch – werden die filigranen Aufsatzwaschtische der Serie „Artis“ angeboten. Sie sind aus dem neuartigen Werkstoff TitanCeram, einer Verbindung aus Ton, Quarz, Feldspat und Titanoxid, hergestellt. Alle Waschtische der Serie können mit Unterschränken des Badmöbelprogramms „Legato“ kombiniert werden, hier etwa in einem dunklen Holzton. fotos: Villeroy & Boch

Wasser, Wärme, Wohlbefinden

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° wasser | waschtische

Kratzfest: Der Einbauwaschtisch aus titanveredeltem Stahl/Email wirkt zart, ist aber unverwüstlich. foto: Bette

Barrierefrei und mit versteckter Technik

Das Waschtisch-Modul „Monolith“ verbirgt alle Be- und Entwässerungsfunktionen hinter einer eleganten Oberfläche aus Glas. Zudem bietet es Ablagen und Stauraum. Der Platz unter dem Waschtisch bleibt frei. So kann er auch mit einem Rollstuhl unterfahren werden. FOTO: GEBERIT

Schön & praktisch

für jedes Alter 20

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Familienmitglieder um ein einziges, viel zu kleines Waschbecken drängeln, dessen Ränder noch dazu mit Cremetuben und Rasierutensilien vollgestellt sind, zeigt sich, wie wichtig ein geräumiger, funktionaler Waschtisch mit ausreichend Ablageflächen ist. Doppelte Waschvorrichtungen werden deshalb im Familienbad immer häufiger zum Standard. Eine Lösung sind vergrößerte, lang gestreckte Becken mit zwei Armaturensets. Wen dies trotz elegantem Design doch eher an Camping- oder Jugendherbergsausflüge erinnert, wird einen Doppelwaschtisch mit zwei separaten Becken vorziehen. Sehr hübsch und beliebt ist die Variante mit schalenförmigen Aufsatzbecken – eine Hommage an Zeiten, in denen der Waschplatz mit Schale und Wasserkanne noch das Zentrum der Körperpflege darstellte, das Wannenbad hingegen ein seltener Luxus war. Besonders im Trend liegen dünnwandige Waschschalen in filigranen Formen. Obwohl sie zart und fast zerbrechlich wirken, sind sie ziemlich robust. Dafür sorgen neue Materialien, meist Verbindungen von Acryl oder Kunstharz mit Mineralien. Leicht zu bearbeiten, aber mit porenfreien, pflegeleichten Oberflächen sind sie der ideale Werkstoff, um moderne Badträume zu verwirklichen. Auch aus dem Badewannen-Klassiker Stahl-Emaille lassen sich sehr filigrane Waschtische herstellen. Gemäß dem Megatrend zum individuellen und wohnlichen Bad sind viele Waschtische in die Badmöbelserien der Hersteller integriert, sodass fast immer passende Unterschränke – Holz und Holzdekore gehören nach wie vor zu den Favoriten – und Accessoires, vom Handtuchhalter bis zum Spiegel, zur Auswahl stehen. Bauherren und Modernisierer, die ihr Bad generationengerecht gestalten wollen, sollten dabei auch den Waschplatz nicht vergessen. Unterfahrbare und sogar höhenverstellbare Waschtische gibt es mittlerweile in genauso schickem Design wie andere Ausführungen.


EUROCUBE GEOMETRISCHE AKZENTE – EINZIGARTIGER STIL.

grohe.de


° wasser | Dusch-WC

Ein Dusch-WC setzt neue Maßstäbe Elegantes Design, erstklassige Technologie und vielfältige Funktionen: Geberit stellt das Dusch-WC AquaClean Mera vor.

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ochwertige Materialien, saubere und klare Übergänge sowie die optimal in das Design integrierte Technik zeichnen das Dusch-WC von Geberit aus. Die Chromoberfläche der Designabdeckung verstärkt mit dem Spiel der Reflexionen den schwebenden Eindruck. Geberit AquaClean Mera wurde bereits mit dem Design Plus Award 2015 ausgezeichnet. Das Herzstück des WCs ist die WhirlSpray-Duschtechnologie, die mit zwei Düsen angenehm reinigt. Der Duschstrahl erreicht dank dynamischer Luftbeimischung und integrierter Massagedusche eine neue KomfortDimension. Eine separate, besonders weiche Ladydusche ist in den Duscharm integriert und bleibt bei Nichtgebrauch hygienisch geschützt. Zur Trocknung besitzt Geberit AquaClean Mera einen Föhn, der als separater Arm bei Bedarf ausfährt. Die integrierte Benutzererkennung aktiviert die Duschfunktion erst dann, wenn sich eine Person auf das Dusch-WC setzt. Ein weiteres Highlight ist die spülrandlose WC-Keramik mit der TurboFlush-Spültechnik. Sie ist optimal auf die Spülkästen von Geberit abgestimmt. Die von Geberit entwickelte, asymmetrische Innengeometrie der WC-Keramik ermöglicht mit nur einer seitlichen Spülöffnung eine gründliche und leise Ausspülung. Die Keramik ist mit einer speziellen Oberflächenbeschichtung gegen Schmutzablagerungen versehen. Unzugängliche Bereiche gibt es kaum – Ecken und Kanten fehlen ganz. Nähert sich der Nutzer dem WC, aktiviert eine Nahbereichserkennung die optionale WC-Sitz-Heizung. Diese ist vollständig in den ergonomisch geformten WC-Sitz aus Duroplast integriert. Gleichzeitig sorgt die Nahbereichserkennung dafür, dass der Warmwasserspeicher vorgewärmt wird. Das hybride Warmwassersystem, eine

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Einfache Bedienung

Mit nur einem Tastendruck können persönliche Einstellungen schnell angewählt und abgespeichert werden.


° wasser | Dusch-WC

tisch öffnender und schließender WC-Deckel sowie ein dezentes Orientierungslicht für die Nacht. Wird das neue Dusch-WC mit dem Geberit Monolith Sanitärmodul kombiniert, entsteht ein Design- und Komfort-Produkt der Extraklasse. Die Module enthalten die komplette Sanitärtechnik und nutzen vorhandene Versorgungs- und Entwässerungsleitungen einfach weiter. Weil die Montage in wenigen Stunden möglich ist und nahezu ohne Eingriffe in die Bausubstanz auskommt, eignet sich Geberit Monolith besonders für Badmodernisierungen. Aber auch im Neubau sind die Produkte eine wirtschaftliche und ästhetisch ansprechende Alternative zur Unterputzinstallation.

Gründlich und effizient Bei der patentierten WhirlSpray-Duschtechnologie wird ein rotierender und pulsierender Duschstrahl mittels dynamischer Luftbeimischung verfeinert. Die von Geberit entwickelte, asymmetrische Innengeometrie der Keramik mit einer seitlichen Spülöffnung ermöglicht eine besonders gründliche Ausspülung.

Elegant verpackt: Das neue DuschWC Geberit AquaClean Mera. Alle fotoS: Geberit

Kombination von Durchlauferhitzer und Warmwasserspeicher, stellt sofort Wasser in der gewünschten Temperatur bereit. Damit keine unangenehmen Gerüche das Baderlebnis stören, besitzt Geberit AquaClean Mera eine Geruchsabsaugung, die in die WC-Keramik integriert ist. Mithilfe eines Keramikwabenfilters werden die Gerüche neutralisiert. Der optional einstellbare dreiminütige Nachlauf der Geruchsabsaugung macht nachträgliches Lüften vollends überflüssig. Für noch mehr Komfort sorgen Zusatzfunktionen wie ein sich automa-

Aus einem Guss: Den Geberit Monolith gibt es für das WC, den Waschtisch und das Bidet.

Wasser, Wärme, Wohlbefinden

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° wasser | Trends im Bad

Wow! Wir zeigen, was jetzt rund um Wanne, Dusche & WC angesagt ist.

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Badtrends: alles einfach besser 01 Echtes Holz Nur in der Natur findet man vollkommene Harmonie von Struktur, Farbe und Form. So wirken Materialien wie Holz, Stein oder Leinen entspannend und schaffen auch zu Hause eine Wohlfühlatmosphäre. Im Bad genügen schon kleine Akzente wie ein Hocker aus Naturholz. foto: Thinkstock

02 Smarte Technik Jedes Familienmitglied bekommt auf Knopfdruck seine bevorzugte Wassertemperatur mit Massagestrahl oder Regendusche. Beim heißen Vollbad bleiben die Armaturen kühl, und farbiges Licht spendet positive Energie – das alles macht digitale Technik möglich. foto: Viega

03 Neue Leichtigkeit Schlichte Formen, feine Linien und schmale Kanten prägen den Designtrend für Wannen und Waschtische. Kombiniert mit edlen Möbeln sowie passenden Wandund Bo­denbelägen tritt die Badkeramik optisch in den Hinter­grund. So wird das Bad extra wohnlich. foto: Bette

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04 Energieeffizienz

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Neue Armaturen verbinden Wasser- und Energiesparfunktionen mit Nutzerfreundlichkeit. Automatische Temperaturbegrenzer verhindern das versehentliche Erwärmen des Wassers bei Einhandmischern. Auch die Durchflussmenge wird geschickt verringert. Das spart Kosten für Heizenergie, Wasser und Abwasser. foto: Grohe

05 Generationenbad Ein barrierefreies Bad verbindet das Schöne mit dem Nützlichen: Schwellenlose Duschen, Bewegungsfreiheit am Waschtisch, helles, blendfreies Licht und gut durchdachter Stauraum werten jedes Bad auf. Für hohen Komfort ist schließlich niemand zu jung. foto: Keramag

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° wasser | Badewannen

Einbauvariante: Der Rand der BetteLux „Oval“ ist nur acht Millimeter hoch. foto: Bette

Halbeinbau: „Highline“ heißen die Wannen speziell für Podeste. Der Rand ist nur 28 Zentimeter hoch. foto: Bette

Fließende Formen

in Oval

Bette präsentiert die neue Ausführung des BetteLuxKonzepts in drei Varianten.

S

elten hat ein Innenkörper das Design einer Wanne so bestimmt wie bei BetteLux. Die weichen Formen lösen sich geradezu auf, übergangslos verschmelzen die Radien miteinander. Dieses leichte, faszinierend anmutende Spiel mit dem verformten Stahl gab es bisher nur in einer rechteckigen Form für Wanne und Waschtische. Jetzt legt Bette mit einer ovalen Wannenkontur nach. Das Oval gibt der erfolgreichen Wanne einen neuen, eigenen Charakter – sie tritt ein bisschen weniger puristisch auf, aber dennoch reduziert-modern. Die Rundungen sparen etwas Fläche und machen den Wannenkorpus geschmeidiger. Drei Variationen hat Bette zusammen mit dem Designer Dominik Tesseraux aus dem Oval abgeleitet: die frei stehende BetteLux „Silhouette“, dann die BetteLux „Highline“ für den Halbeinbau sowie eine Einbauvariante. Die fugenlosen Silhouette-Modelle werden bei Bette im westfälischen Delbrück teils in Manufakturarbeit hergestellt und offenbaren die hohe Fertigungskompetenz des Herstellers: Der Wannenkörper wird nach der Umformtechnik aus dem Innen- und Außenkörper zusammengesetzt, verschweißt und minutiös bearbeitet, bevor der glasähnliche Email-Überzug die Oberfläche

dauerhaft zu einem makellosen Badobjekt veredelt. Die Leistung hochmoderner, computergesteuerter Fertigungsanlagen wird hierbei mit Handarbeit ergänzt. Bette hat das Konzept der fugenlosen Wannenkörper aus Stahl/Email vor einigen Jahren erstmals realisiert und dann weiter perfektioniert. Das Material und die Verarbeitung stellen sicher, dass in der Wanne stabil und verwindungsfrei gebadet oder geduscht werden kann – sprich: Die Ergonomie und Haptik halten, was die Optik verspricht. Prägnante Gestaltungsmerkmale der frei stehenden BetteLux-Ausführungen sind neben dem Innenkörper die äußere Kante und die definierten Übergänge zwischen dem Wannenrand und der Vertikalen. Frei stehend: Die fugenlosen SilhouetteWannen bestehen aus einem Stahlkörper, der mit Email überzogen wird. foto: Bette

Wasser, Wärme, Wohlbefinden

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GROHE Essence bietet viel Raum für kreative Einrichtungsideen. Alle Fotos: Grohe

Sinnlichkeit in

Vollendung

S Für freistehende Wannen ist diese Einhand-Batterie gedacht. GROHEs erste im mittleren Preissegment.

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elten traf ein Name so genau ins Schwarze: Die Armaturenlinie Essence ist auf das Wesentliche reduziert. Dank der neuen 28-Millimeter-Kartuschentechnologie konnte GROHE ihr Design verschlanken und ihre minimalistische Form noch stärker betonen. Essence bietet zudem zusätzlichen Freiraum bei der Nutzung: Ein schwenkbarer Auslauf und der bewegliche GROHE AquaGuide® Mousseur erhöhen die Funktionalität. Der Ursprung ihres Designs ist unverkennbar: Hervorgegangen aus der ersten rein zylindrischen GROHE Linie präsentiert sich die Armatur als Neuinterpretation des beliebten Klassikers. Dabei bietet Essence dank der großen Produktauswahl alles für die individuelle Ausstattung des urbanen Bades. Zur Auswahl stehen unter anderem vier Waschtischvarianten in den Größen

S bis XL. Dabei ist die kleinste Variante so schlank und filigran wie keine andere GROHE Armatur. Dank einer Auslaufhöhe von 111 Millimetern und dem zierlichen Hebel überzeugt sie sowohl mit ihrem Bedienkomfort als auch ihren perfekten Proportionen.

Zylindrische Formen im Fluss Die drei größeren Varianten der Essence Waschtischarmatur sind geprägt von Zylindern, deren unterschiedliche Durchmesser weich ineinanderfließen. Der rohrförmige U-Auslauf und der schmale Hebel finden sich im einheitlichen Gestaltungskonzept aller Produkte wieder und verbinden so die verschiedenen Bereiche des Bades nahtlos miteinander. Damit die Sanitärkeramik das minimalistische Design der Linie optimal unterstreicht


° wasser | Armaturen

Edler Auftritt mit der ZweilochWaschtischbatterie.

Nostalgie im Bad bietet diese DreilochWaschtischbatterie.

Klein und fein ist die Einhand-Waschtischbatterie in Größe S.

Essence von Grohe – das sind minimalistische Badarmaturen mit neuesten Technologien. und auch höchster Komfort und Funktionalität gegeben sind, testet GROHE noch vor dem Launch von Essence die perfekten Kombinationen von Waschtisch und Armatur. Alle Essence Einhandmischer für den Waschtisch sind mit 28-Millimeter-Kartuschen ausgestattet, die über einen integrierten Temperaturbegrenzer verfügen. Der GROHE EcoJoy® Mousseur trägt dem hohen Nachhaltigkeitsanspruch von GROHE Rechnung, indem er die Durchflussmenge des Wassers reduziert, ohne den Komfort einzuschränken. Zudem ist die S-Size mit der GROHE SilkMove® ES Technologie erhältlich. Diese verhindert dank der Kaltwasserposition des Hebels in der Mittelstellung ein unbeabsichtigtes Erwärmen des Wassers und spart somit Energie. Für größten Bedienkomfort und eine spritzwasserfreie Nutzung besitzen die größe-

ren Armaturen einen schwenkbaren Auslauf sowie den verstellbaren GROHE AquaGuide® Mousseur für einen perfekt ausgerichteten Wasserstrahl. Ein weiterer Pluspunkt der Linie, den vor allem die °celsisten schätzen: das Schnellbefestigungssystem GROHE QuickFix® Plus für eine einfache und zeitsparende Installation.

Klassischer Lifestyle, sanft interpretiert

Einzigartiger Variantenreichtum

definiert eine

Weitere Produktvarianten für den Waschtisch umfassen Dreiloch-Armaturen sowie wandmontierte Zweiloch-Armaturen mit Ausläufen in verschiedenen Längen. Zudem gehören Auf- und Unterputzwandarmaturen für Wanne und Dusche zum Programm, Drei- und Vierloch-Wannenkombinationen sowie eine freistehende Wannenarmatur – die erste von GROHE im mittleren Preissegment.

GROHE Essence zurückhaltende Ästhetik, die ganz uneitel daherkommt.

Wasser, Wärme, Wohlbefinden

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°wasser background ° lorem | Epsum

Gesundheit für den Po

Nach dem Toilettengang reinigt ein Wasserstrahl gründlicher und komfortabler als Papier. Ein Vorteil besonders bei Hautreizungen, Entzündungen und schmerzsensiblen Erkrankungen. Beim Dusch-WC „ViClean“ von Villeroy & Boch reichen die Funktionen von einer Gesäß- und Ladydusche über eine pendelnde Komfortdusche bis hin zu einer pulsierenden Massagedusche. Wasserdruck und -temperatur sind natürlich regulierbar. Foto: Villeroy & Boch

Ablage der 35 Möglichkeiten Glashalter, Seifenspender oder Ablage – in diesem Reling-Set finden mehrere Produkte ihren Platz. So bleibt im Bad alles schön übersichtlich, pflegeleicht und nah beieinander. Die Reling besteht aus einem rechteckigen Metallrahmen, in den die Accessoires einfach eingehängt werden. Verschiedene Sets sind bereits auf die am Waschtisch, WC oder in der Dusche benötigten Funktionen abgestimmt. Foto: Emco

Dusche mit Dekor Wer sein Bad mit knappem Budget verschönern möchte, liegt mit einer schmucken Duschabtrennung richtig. So bietet Hüppe vier seiner Programme mit einem Chromdekor an, das preiswert und schnell in Serie gefertigt wird. Das Motiv „Element“ zeigt Dünengräser und ist für einen Aufpreis von 250 Euro auf eine alleinstehende Seitenwand zu haben. Foto: Hüppe

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Anlagenmechaniker Vielseitig und span­nend: der Anlagenmechaniker. Ein Beruf mit Zukunft.

Lernen, was sich wirklich lohnt S

eit 30 Jahren arbeite ich jetzt in meinem Beruf – langweilig war’s nie!“ Wenn Christian Hofmeister, 45, über seine Arbeit ins Plaudern kommt, ist die Begeisterung nicht zu überhören. Die rasante technische Entwicklung, die er seit seiner Lehre begleitet hat, das tolle Design, das heute Bäder zu echten Schmuckstücken macht – Hofmeister findet’s toll. Was tut ein Anlagenmechaniker? Der Beruf ersetzt seit 2003 die Ausbildungsberufe Gas- und Wasserinstallateur sowie Zentralheizungs- und Lüftungsbauer. Entsprechend vielfältig ist das Aufgabengebiet. Es reicht vom klassischen Anlagen- und Heizungsbau über die Sanitärinstallation und den Bau von Bädern bis zu regenerativer Energietechnik, die immer wichtiger wird. Der Beruf bietet auch die Möglichkeit der Spezialisierung: „Wer kommunikativ ist, wird bei Privatkunden einen guten Job machen. Technisch Begeisterte können ihre Leidenschaft im Bau komplexer Anlagen ausleben“, erzählt der Meister. Und wer sich bewährt, kann gutes Geld verdienen. Was er betont: Die Ansprüche sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, die Ausbildung findet nicht nur im Betrieb statt, sondern auch in der Berufsschule und überbetrieblichen Innungswerkstätten. „Wer sich auf eine Lehrstelle bewerben möchte, sollte einen Realschul- oder mindestens einen guten Hauptschulabschluss haben“, berichtet Christian Hofmeister.

Von der Heizungsanlage bis zum tollen Bad-Design: Der Beruf ist viel-­ fältig. Foto: thinkstock

„Wer in diesem Beruf gut ist, kann später sein Haus selbst bauen.“ „Wir brauchen clevere Jungs und Mädels, die in Mathe, Chemie, Physik und Deutsch mindestens eine gute 3 im Zeugnis haben.“ Abiturienten können die Ausbildung mit einem dualen Studium verbinden. Was Hofmeister natürlich weiß: Technisch begabte Jugendliche liebäugeln auch mit der Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker. Er zwinkert vergnügt und erzählt, was für sein Metier spricht: „Wer bei uns Anlagenmechaniker gelernt hat und einige Jahre in diesem Beruf arbeitet – der kann später sein Haus selbst bauen.“ Wasser, Wärme, Wohlbefinden

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° wohlbefinden | gesundes licht

Gesundes Licht für Licht ist nicht nur zum Sehen da, es steuert auch den Biorhythmus. Das lässt sich bei der Beleuchtung geschickt nutzen.

W

ie sehr Wohlbefinden mit Licht zusammenhängt, wissen wir aus täglicher Erfahrung. So gehen zum Beispiel die meisten Menschen beschwingter in den Tag, wenn schon am Morgen die Sonne zum Fenster herein scheint. Während unter dem fahlen Licht einer Leuchtstoffröhre kaum eine behagliche Atmosphäre entsteht, wirkt Kerzenschein fast immer positiv auf die Stimmung. Für die Wahrnehmung von Licht spielt nicht nur die Helligkeit, sondern vor allem die Lichtfarbe eine Rolle, das heißt, ob es sich um warmes oder kaltes Licht handelt. Die Farbtemperatur des Lichts wird in der Einheit Kelvin gemessen, je höher der Wert, desto kälter das Licht. Zwischen 3000 und 5000 Kelvin spricht man normalerweise von neutralweißem Licht, darüber von kaltweißem oder von Tageslicht-Weiß. Je kälter das Licht, desto höher ist sein Anteil an blauer Lichtstrahlung. Bei warm-weißem Licht unter 3000 Kelvin ist dagegen der Gelb- und Rotanteil höher. Unsere Vorliebe für Kerzenlicht mit ungefähr 1500 Kelvin in der kalten Jahreszeit hängt übrigens damit

Kälteres Licht wirkt wie eine erfrischende Dusche Gute Beleuchtung macht Wohnräume erst richtig behaglich. foto: Thinkstock

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zusammen, so haben es Wissenschaftler herausgefunden, dass bei warmem Licht die Temperatur als wärmer empfunden wird. Das gilt auch umgekehrt: Bewohner warmer Länder bevorzugen kälteres Licht – es wirkt wie eine erfrischende Dusche. Alles Psychologie? Nur zum Teil, denn die Wirkung von Licht hat vor allem mit Biologie zu tun. Um die Jahrtausendwende machten Forscher eine spannende Entdeckung: In der Netzhaut des Auges finden sich nicht nur Sehzellen, sondern auch eine spezielle Art von Nervenzellen, die unseren Schlaf-Wach-Rhythmus entscheidend beeinflussen. Sie reagieren besonders sensibel auf

einen hohen Blauanteil im Licht, den sie direkt ans Gehirn melden. Dieses setzt dann sofort muntermachende Botenstoffe in Gang und wir sind wach! Wird das „Blaulichtsignal“ schwächer, kurbelt das Gehirn die Produktion des Schlafhormons Melatonin an, das uns auf die Nachtruhe einstimmt. Das ist, ein wenig vereinfacht, der Mechanismus, nach dem die innere Uhr des Menschen tickt, mit Lichtreizen als Taktgeber. Dieses Wissen eröffnet ganz neue Möglichkeiten, Licht im Alltag zu Hause oder am Arbeitsplatz einzusetzen. Wenn beispielsweise Kinder, die sich gerade noch müde die Augen rieben, beim Zähneputzen unter kühlem Badezimmerlicht plötzlich wieder aufdrehen, dann hilft eventuell ein Lampenwechsel mehr als Ermahnungen. Wer dagegen am Schreibtisch immer schnell müde wird, sollte es mal mit neutralweißem Licht versuchen. Die moderne Lichttechnik bietet alles, was für eine dem natürlichen Rhythmus angepasste Beleuchtung nötig ist: Lampen und Leuchtmittel in allen Lichtstärken und Farbtemperaturen; Leuchten verschiedenster Bauarten und Einsatzzwecke; außerdem Steuerungsmöglichkeiten wie intelligente Schalter, Dimmer und Bewegungsmelder. Eine aktivierende „Lichtdusche“ oder der langsame Wechsel zu wärmeren rotgelben Lichttönen am Abend lassen sich so einfach in die Wohnraumbeleuchtung integrieren. Noch gezielter kann man die biologische Wirkung des Lichts mit einer sogenannten circadianen Beleuchtung nutzen. Hier verändert sich Licht im Tagesverlauf konsequent entsprechend dem Biorhythmus, um die natürliche Hormonsteuerung zu unterstützen und Wohlbefinden und Gesundheit zu fördern. Das lässt sich zum Beispiel mit dem Farblichtsystem vitaLED von Brumberg realisieren. Ein „Vital-Verlauf“ erlaubt es, den Blauanteil des Lichts in zwölf Schritten über den Tagesverlauf oder einen individuell festgelegten Zeitraum automatisch zu verändern. In Lichtszenen wie „Wake-up“, „Relax“ oder „Chill-out“ wird zudem auch farbiges Licht eingesetzt, das zusätzlich als Stimmungsverstärker wirkt.


° wohlbefinden | gesundes licht

Körper und Geist Gute Nacht, Kinder Warmes, gedämpftes Licht ist die beste Einladung ans Sandmännchen. Bei hellem Licht mit hohem Blauanteil hingegen drehen Kinder gerne noch mal richtig auf. Auch Kinder haben im Tagesverlauf wechselnde Lichtbedürfnisse, verschiedene Leuchten und Dimmer sind deshalb hilfreich.

Guten Appetit am Esstisch Im Esszimmer sind warmweiße Halogenlampen eine gute Wahl, weil ihr Licht behaglich und die Farbwiedergabe sehr gut ist. So sieht das Essen immer appetitlich aus. Wichtig sind auch Leuchtenform und -position. Ideal sind höhenverstellbare Pendelleuchten, welche die Tischfläche gut ausleuchten, aber nicht blenden.

Guten Morgen allerseits! Licht mit hohem Blauanteil ist das Signal für den Körper, auf „wach“ zu schalten. Wenn die Morgensonne nicht scheint, kann entsprechendes Kunstlicht ihre Rolle übernehmen. Besonders effektiv sind biologisch wirksame Lichtwecker, die 30 Minuten vor dem Aufwecken beginnen, einen Sonnenaufgang zu simulieren.

Guter Abendausklang Langsam runterschalten ist das Motto für eine gesunde Abendbeleuchtung. Etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen fördert warmweißes Licht mit geringem Blauanteil die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Wer abends gerne liest, sollte spotartiges Leselicht statt großflächig strahlender Leuchten nutzen. Illustration: Mone Beeck

Wasser, Wärme, Wohlbefinden

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° wohlbefinden | gleittüren

Liga-Gleittüren passen sich ideal den räumlichen Gegebenheiten an. Mit dem bodenebenen Duschplatz entsteht ein leicht zugänglicher Duschbereich. Alle Fotos: kermi

Grenzenloser

Duschkomfort

Die Liga-Gleittüren gibt es auch als platzsparende Viertel­kreisvariante, die sich besonders gut für kleine Badgrundrisse eignet.

Zu einem Duschplatz für alle Generationen gehören auch bodenfreie Gleittüren. Kermi hat die Lösung für jedes Bad.

D So bleibt im Bad alles schön trocken Wasserabpralleffekt: Bei der „Liga“ sorgt eine waagerechte Dichtleiste in Dachrinnenform für hervorragenden Schutz gegen Spritzwasser.

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er Wunsch nach Sicherheit und Komfort im Duschbereich ist keine Frage des Alters, sondern vielmehr ein generationenübergreifendes Thema. Mit den Gleittür-Varianten der Duschkabinenserien Liga und Atea lässt sich in Kombination mit dem Kermi-Duschplatz ein bodengleicher, begehbarer Duschbereich realisieren, der größtmöglichen Komfort für alle Menschen bietet. Die beiden Serien Liga und Atea verfügen über bodenfreie Gleittürvarianten, ohne störendes Profil im Eingangsbereich. Auf diese Weise ermöglichen sie einen komfortablen Einstieg in die Dusche. Da kein Schwenkbereich für die Türen notwendig ist, eignen sich die platzsparenden Gleittüren besonders gut für kleine Badgrundrisse. So lässt sich auch auf geringstem Raum maximaler Komfort realisieren.


Die Atea-Gleittüren sind bodenfrei und verfügen über einen einzigartigen, patentierten Hebe-Senk-GleitMechanismus sowie einen ergonomischen Gleittür-Griffbügel.

Die bodenfreien Gleittüren der Duschserie Liga – erhältlich als zweiteilige, vierteilige, Eckeinstiegs- und Viertelkreis-Varianten – lassen sich dank hochwertig kugelgelagerter Laufrollen leicht und lautlos bewegen. Ergonomische Bügelgriffe vereinfachen die Handhabung im Alltag. Dank der nach innen schwenkbaren Gleitelemente können auch die sonst schwer zugänglichen Zwischenräume bequem und einfach gereinigt werden. Eine spezielle waagerechte Dachrinnen-Dichtleiste ermöglicht den sogenannten “Wasserabpralleffekt” und sorgt für die nötige Spritzwasserdichtheit. Das Erscheinungsbild wird abgerundet durch vier Millimeter dickes EinscheibenSicherheitsglas ESG – optional erhältlich mit einer KERMIclean Pflegeleichtbeschichtung. Die bodenfreien Gleittüren der Atea sind ebenfalls

in verschiedenen Varianten erhältlich, für Nischen oder Eck- und U-Kabinen. Sie sind ausgestattet mit sechs Millimeter dickem Einscheiben-Sicherheitsglas ESG. Die AteaGleittüren verfügen über einen integrierten patentierten Hebe-Senk-Gleit-Mechanismus, der neben einem leichten Türlauf und Türverschluss auch für verbesserten Spritzwasserschutz sorgt. Komplettiert wird der bodenebene Duschgenuss mit einem ergonomischen Gleittür-Griffbügel. Wie bei der Liga-Serie sind die Gleitelemente nach innen schwenkbar, was die Reinigung erleichtert. Dank der Kombination mit dem bodenfrei installierten Kermi-Duschplatz entsteht so ein Duschbereich, der sich für Familien mit kleinen Kindern ebenso eignet wie für ältere Menschen. Er ist absolut barrierefrei und kann ganz ohne Einschränkungen und Hindernisse benutzt werden.

Saubere Lösung: Nach innen schwenkbare Türsegmente erleichtern bei Atea und bei Liga die Reinigung in den Zwischenräumen.

Wasser, Wärme, Wohlbefinden

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°wohlbefinden background IMPRESSUM Herausgeber

Prima Klima: Fast alle Einfamilienhausbesitzer würden die umgesetzten Modernisierungsmaßnahmen weiterempfehlen.

°celseo GmbH & Co. KG  Geschäftsführung und anzeigenverantwortlich Bernd Stöhr (V. i. S. d. P.) Verlag und Redaktion:

JUST PUBLISH MEDIA GmbH & Co. KG Paul-Dessau-Straße 1 22761 Hamburg Chefredaktion

Dorothea Rohde Produktion

Uske Berndt (Projekt­ leitung), Vivien Rehder (Fotoredaktion), Christian Mascheck (Textchef), Ronja Züllich (Schluss­ redaktion) Mitarbeit 

Ingrid Lorbach, Vivien Rehder (Autoren), Renate Sifrin (Lithografie)  Layout

Mone Beeck, Birte Holländer

Verbesserte Wohnqualität

Titelbild

Laut einer Umfrage der Deutschen Energie-Agen-

M.P. Media-PrintDruck Informationstechnologie GmbH 33100 Paderborn

Gettyimages Druck

tur (dena) und dem Berliner Institut für Sozialforschung GmbH (BIS) sind die Bewohner von Effizi-

Kontakt 

info@celseo.de Tel. 040/881 67 44-0

enzhäusern sehr zufrieden mit ihrer energetischen Sanierung. Mehr als 80 Prozent der Einfamilienhausbesitzer empfinden Luftqualität und Raumtemperatur als angenehmer als vor der Umsetzung der Effizienzmaßnahmen. Grafiken: Dena

„Schatz, ich friere!“ Kein Gerücht, sondern wissenschaftlich erwiesen: Frauen frieren schneller als Männer. Sie haben einen schnelleren Stoffwechsel und somit einen erhöhten Wärmebedarf. Außerdem essen sie zurückhaltender und fettärmer als die Herren, wodurch sie weniger innere Wärme produzieren.

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Fazit: Mehr gesundheitliches Wohlbefinden und weniger Belastung durch Allergien.

Her mit der Decke! Da Frauen meist kleiner als Männer sind, weniger Muskelmasse und eine dünnere Haut besitzen, kühlen sie schneller aus. Foto: Thinkstock

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf nur zum persönlichen Gebrauch (§ 53 UrhG) genutzt werden. Nachdruck, elektronische Speicherung (auch durch Scannen), Vervielfältigung, Ermöglichung des Downloads durch Dritte, z. B. durch Aufnahme in eine Website, in Bulletins etc., und das elektronische Versenden über die Netze sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung der JUST PUBLISH MEDIA GmbH & Co. KG unter Quellenangabe zulässig. Ausgabe 3|2015

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°celseo Magazin 03/15  
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