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Neuigkeiten für Getränkeprofis

November - Dezember 2016

Der Unterschied ist dramatisch Warum Gin in der Barszene die Hauptrolle spielt

Österreich hat viele Asse im Ärmel

Weinige Todsünden

Bitter macht lustig

Die Bühne für Master Sommeliers Seite 14

Teil 3: Das Vorurteil Seite 19

Feine Unterschiede – große Wirkung Seite 24

Leitfaden für den (W)Einkauf

Sommelier’s 1 Choice 2016-2017 st

Lassen Sie sich inspirieren und frischen Sie Ihre Weinkarte auf – fragen Sie unsere Del Fabro Sommeliers nach dem neuen Katalog.

Geil, dieser Riesling! Der Gutswein aus Rheinhessen kommt vom Weingut Geil – und so schmeckt er auch.


INHALT

Der Unterschied ist dramatisch Seine Charaktervielfalt ist beeindruckend, das Repertoire schier unerschöpflich. Gin ist und bleibt der Publikumsmagnet der Barszene, der für beachtliche Einspielergebnisse sorgt.

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COVER STORY

Warum Gin in der Barszene die Hauptrolle spielt Die vielseitigen Talente einer Ikone

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GLASWEISE SICHTWEISE

Von Sommelier zu Sommelier Unbeschwert in den Herbst

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INTERVIEW

Österreich hat viele Asse im Ärmel Eine Bühne für Master Sommeliers

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REIF IST SEXY

Weinige Todsünden Teil 3: Das Vorurteil RÜCKBLICKE

EDITORIAL

Liebe Kunden!

21 Reife Weine in der Hofburg

Die Bühne für die Master Sommeliers Die Basis-Prüfungen für die Aufnahme in den weltweit wohl elitärsten Kader der „Master Sommeliers“ fanden in Österreich statt. Aus guten Gründen, verrät Bryan Dawes im Interview mit Del Fabro.

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5. Barriquefassrennen am Neusiedlersee Kulinarisches Weltkulturerbe Wachau TOPF SECRET

Die Vorbereitungen zur „Finest Spirits Vienna“ laufen auf Hochtouren, denn Österreichs neue Plattform für Barkultur wird etwas Außergewöhnliches. Mit der Messe am 25. und 26. November in der Marx Halle gibt es endlich eine professionelle Plattform für den dynamischen Spirituosenbereich. Denn die Nachfrage der Gäste nach hochprozentigen Neuheiten steigt immer noch – und das nicht nur in der Bar-Gastronomie. Ähnlich wie beim Craft-Bier – einem anderen Umsatztreiber der letzten Jahre – hat vor allem die Vielfalt dafür gesorgt, dass altbekannte Kategorien vom Gast neu entdeckt wurden: von leichten, aber aromatisch komplexen Getränken wie Portwein oder Wermut über Gin in allen Variationen bis zum fassgereiften Klassiker Whisky im neuen Gewand. Ich hoffe, wir sehen uns im November!

24 Bitter macht lustig Feine Unterschiede – große Wirkung NEW SPIRITS

26 Neues aus dem Verkostungsraum Tasted and approved by Rafael Topf & Herbert Reinhardt

Bitter macht lustig

WEIHNACHTSAKTION

Mit dem Revival klassischer Cocktailrezepte feiern auch die Würzbitters ihr Comeback. Raffinierte Abwechslung, die jedem Gast ein Lächeln auf die Lippen zaubert.

28 Advent, Advent Hier kommt der Trend! NEU IM SORTIMENT

30 Von allem was Neues

Seite 24

Neues aus dem Verkostungsraum

Ihr

Kosten statt reden Franz Del Fabro

Du sollst den Jahrgang nicht vor dem Wein verdammen! Reife Weine sprechen für sich.

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DISCOVERIES

Size does matter! Glasgröße pusht Weinverkauf Was passiert, wenn Wein in unterschiedlichen Gläsern serviert wird? Dieser Frage ging die „Behaviour and Health Research Unit” der University of Cambridge nach. Die Standard-Ausschankmenge (175 Milliliter) wurde dabei eine Woche lang in 300, 370 und 250 Milliliter fassenden Gläsern serviert. Verglichen wurde auch der glasweise Verkauf an der Bar und im Restaurant. Während die kleinsten (und voller wirkenden) Gläser einen geringeren Absatz bedeuteten, erwiesen sich die 370ml-Gläser als umsatzsteigernd. „Die größeren Gläser schienen weniger zu beinhalten. In der Folge wurden die Portionen schneller getrunken, was die Personen dazu brachte mehr zu trinken“, fassen es die Autoren um Rachel Pechey zusammen. War die Bar ausschließlich mit den größeren Gläsern bestückt (andere verschwanden für die Versuchsdauer), wurde um 15% mehr Weinumsatz getätigt. Ein Indiz dafür, dass Glaskultur im Restaurant nicht nur sensorisch hilft, sondern auch den Umsatz fördert.

Ritterschlag für Whiskymacher

Die Königin mag die Brenner

Neue Weinbezeichnungen:

Was zählt? Lage, Lage, Lage! Das österreichische Weingesetz von 2009 erhielt über den Sommer eine Novellierung. Vor allem die klare Regelung von Lagen-Bezeichnungen sorgt für erhöhte Transparenz. Ab sofort handelt es sich nur, wenn auf dem Etikett das Wort „Ried“ vor dem Lagen-Namen steht, um Wein einer gesetzlich definierten Einzellage. Eine Spezialität gibt es laut Österreich

Wein Marketing (ÖMW) zu beachten: Befinden sich Rieden außerhalb der Gemeinde, die als Abfüller-Adresse angegeben wurde, muss auch der Ort der Lage angegeben sein (z. B. „Zöbinger Ried Heiligenstein“). Verschwinden werden die Bezeichnungen der Weinbaugebiete: „Neusiedlersee“, „Neusiedlersee-Hügelland“, „Mittelburgenland“ und „Südburgen-

land“. Nunmehr steht „Neusiedlersee DAC“, „Leithaberg DAC“, „Mittelburgenland DAC“ und „Eisenberg DAC“ auf Flaschen, die jeweils gebietstypische Sorten beinhalten. Drittens ersetzt „Vulkanland Steiermark“ das Weinbaugebiet „Süd-Oststeiermark“.

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Während noch unklar ist, wie der Brexit die traditionell starke britische Spirituosen-Produktion betrifft, setzte die Queen zumindest in Sachen Whisky ein Zeichen. Die 90-jährige Elizabeth II. lud anlässlich ihrer alljährlichen Schottland-Woche gleich zwei Brenner zur Gartenparty ins Holyrood House, ihr Domizil in Edinburgh. Glen Grants Dennis Malcolm („Mir fehlen die Worte“) wurde für seine unglaublichen 55 Jahre in der Whisky-Branche zum Offizier des Order of the British Empire (OBE) ernannt. Der Master Blender von „The Balvenie“, David Stewart, immerhin auch schon 44 Jahre im Geschäft, darf seit der Investitur, wie die Auszeichnung durch die Queen offiziell heißt, seinem Namen das Kürzel MBE (Member of the Order of the British Empire) hinzufügen.

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COVER STORY

Three measures of Gin, one of vodka, half a measure of Lillet. Shake it over ice, then add a thin slice of lemon peel. Casino Royale (UK/AUT 2016): Herbert Reinhardt, Del Fabro (007), Coline Girardeau, Diageo (Vesper), Lukas Wesselich, Del Fabro (Le Chiffre), Rafael Topf, Del Fabro (Felix Leiter), Erich Wassicek, Halbestadt (The Bartender)

Der Unterschied ist dramatisch Warum Gin in der Barszene die Hauptrolle spielt Gin ist nicht einfach nur ein Szene-Trend. Gin ist Charaktervielfalt. Dank seines schier unerschöpflichen Repertoires machen ihn Produzenten zum Dauerbrenner. Und viele Regisseure der Barszene zum weltweiten Publikumsmagneten, der für immer beachtlichere Einspielergebnisse sorgt. von Rafael Topf

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COVER STORY

Ein Appletini. Mit einer großen Scheibe Pink Lady. Schon 1953 war Ian Fleming klar, dass er für seinen Roman einen zeitlosen Cocktail kreieren musste.

A

ls bekennender Gin-Enthusiast und passionierter Cineast stell- Gimlet, Tom Collins, selbst beim so italienischen Negroni und in te ich mir unlängst die Frage, warum Gin im wahrsten Sinne vielen neuen Signature-Kreationen – ist die gefeierte Spirituose des Wortes aus der Barszene nicht mehr wegzudenken ist. Der ers- der Protagonist. Wer sich dafür etwa auf Wodka beschränkt, bringt sich um kunstvolle Feinheiten. ten Eingebung folgend, schien es mir, Denn mit nuancierten Untertönen läuft als gäbe es durchaus einige gute MoGin im Dialog mit den anderen Akteumente, in denen ein Gin-Drink wohl die ren im Glas zur Höchstform auf. Und beste Wahl ist. Doch bald fiel mir kaum damit nicht genug: Angesichts der eine Szenerie ein (vom Wilden Westen enorm reichhaltigen Bandbreite des einmal abgesehen), in der Gin unangeCharakterdarstellers bringt sogar ein bracht wäre. Gleich zu welcher Zeit und derselbe Gin-Drink bei wiederholoder an welchem Ort der Handlung tem Genuss völlig neue Facetten zum man sich befinden mag: Seine tragende Erich Wassicek, Halbestadt Bar Ausdruck. Rolle als Basis-Spirituose ist für das Publikum stets tages- und abendfüllend – Doch wie erklärt sich seine nicht enden und bleibt immer spannend. wollende Popularität? Was ist eigentlich das Geheimnis seines TaDie Ikone der Barszene lents, das ihn kometenhaft in die Liga der Topverdiener katapulIn etlichen Klassikern – allen voran im Dry Martini, aber auch im tierte? Auf der Suche nach dem tieferliegenden Charaktermerkmal

Gin-Cocktails können die Leichtigkeit einer Wolke haben oder die Strenge der Schwiegermutter.

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COVER STORY

Nochmal zwei Dry Martini. Geschüttelt - nicht gerührt. Skyfall (UK/AUT 2016): Herbert Reinhardt, Del Fabro (007), Alexandra Bisanz, Diageo (Sévérine), Stefan Bauer, The Bank im Park Hyatt (The Bartender)

für Verwirrung, wenn sie bei österreichischen oder deutschen Produktionen auftaucht. Mit der britischen Hauptstadt hat diese Kategorie nämlich nichts zu tun, vielmehr wird so ein ProduktiLost in Translation: Welchen Gin meinen Sie denn? onsverfahren bezeichnet, bei dem die Aromen nur während der Gin spielt nie sich selbst. Und da reden Destillation beigefügt werden dürfen. wir noch gar nicht von geschmacklichen Zuckerzusatz, wie er für den „Old Tom Unterschieden, lediglich von der ProGin“ charakteristisch ist, bleibt bei eiduktion. Destillation von neutralem Alnem „London Gin“ verboten. Doch kohol, der meist über Geistkörbe mit schon wieder führt uns der HauptdarAromastoffen geleitet wird, steht hinter steller auf die falsche Fährte: Süß und den meisten Produkten. Doch auch der würzig sowie mit einer Mindeststärke „Compound Gin“, deutlich einfacher von 41,2 % trägt allein der „Plymouth Alexandra Bisanz, Diageo herzustellen als die „Distilled Gin“, hat Gin“ eine wirkliche „Ursprungsgaranin der Geschichte der Spirits eine intertie“. Er muss aus der Hafenstadt stammen und führt nicht nur ein Schiff auf dem Etikett, sondern war essante Rolle gespielt. Unter dem vielsagenden Synonym „Bathtub Gin“ wurde er – wie heute noch viele Ansatz-Schnäpse für den lange der Navy Gin der britischen Marine. Heimgebrauch – während der US-Prohibition vielfach illegal er- Als „Sloe Gin“ hat er auch einen Auftritt. Doch bei näherer Bezeugt, um weiter am Gin & Tonic nippen zu können. trachtung entpuppt er sich nicht als Gin im engeren Sinn, sondern als ein mit Schlehen erzeugter Likör auf Gin-Basis. Seine WiedeWeit wichtiger ist aber die Bezeichnung „London Gin“. Sie sorgt rentdeckung war eine der Folgen der steigenden Popularität des dämmerte mir bald: Es gibt nicht eines, sondern viele – und selbst die sind vielschichtig.

Gin ist das „kleine Schwarze“ der Barszene: Ein Klassiker, der immer passt.

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Der Unterschied ist dramatisch

Ein Latin Lover und einmal Sex on the Beach für die Lady. Manche Dates können tödlich enden. Einige sind es von Anfang an.

Gins in der Barszene. Zuvor kannte man den „Schlehen-Gin“ fast nur auf den britischen Inseln und schätzte ihn vor allem in der Rolle des Begleiters von Gans oder Truthahn.

Kollegen, dem Aquavit, beginnt nun aber das eindrucksvolle Spiel der Botanicals.

Wir halten also fest, dass schon in den Anfängen der Gin-Werdung dramatische Unterschiede vorliegen. Anders als bei anderen Akteuren – sei es Traubenbrand wie der Cognac, die Zuckerrohr-Spirituose Rum oder Whisky, der aus einem oder mehreren Getreiden besteht – ist Gin nämlich auf kein Ausgangsmaterial festgelegt. In Europa ist lediglich der Alkoholgehalt von 96 % für „Distilled Gin“ vorgegeben sowie der landwirtschaftliche Ursprung des verwendeten Ethylalkohols – das könnten also etwa Kartoffeln sein, aber auch Weizen- oder Roggen. Geboren wird der Gin also gewissermaßen als Wodka. Der wird allerdings meist auf weitgehende Geschmacksneutralität hin destilliert. Beim Gin wie auch bei seinem nordischen

Während in Skandinavien Kümmel und Dill den Spannungsbogen bestimmen, wird seit den Tagen des holländischen Genevers stets Wacholder mit der Titelrolle besetzt. Gemäß Vorschrift muss sein herber Charakter vorherrschend sein. Mit den kleinen schwarzen Kugeln, die botanisch als Zapfen des Strauchs gelten, balanciert Gin auch Süße aus – ein Charakterzug, den die Barszene gerade wiederentdeckt: „Halbestadt“-Chef Erich Wassicek etwa sorgt mit einem auf den ersten Blick unmöglichen Gin-Drink gerne für ein Überraschungsmoment bei seinem Publikum. Der Plot: „Princess Mary“ wurde in den 1920ern bei einer britischen Adelshochzeit uraufgeführt und besteht aus Creme de Cacao, Obers und Gin.

Der Titelheld und die Charakterrollen

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François, bringen Sie uns bitte zwei Negroni. The Swimming Pool (F/IT/AUT 2016): Lukas Wesselich, Del Fabro (Jean-Paul), Anna Nhim, Del Fabro (Marianne), Christof Habres (The Housekeeper)

„Trotz der Zutaten ist der Cocktail aber nicht cremig süß, sondern hat die Leichtigkeit einer Wolke“, verrät Wassicek und betont die beachtliche Vielseitigkeit des vermeintlich nur mit Tonic auftretenden Gins.

Besetzung durch die immer wieder als Botanicals eingesetzte Cassia-Rinde, Engelwurz (Angelika), Zimt, Oris Wurzel oder Paradieskörner.

Clevere Produzenten und einfühlsame Regisseure

Rund um den Wacholder als Titelheld beleben weitere, längst klas- Limitierungen auf das kanonische Rollen-Repertoire von Kräutern, Wurzeln, Samen und Blüten gehören sische Charakterrollen den Stoff, aus dem die aber spätestens seit den Produktionen des Träume sind: Zitrusfrüchte harmonieren mit „New Western Gin“ der Geschichte an. Dieseinen herben Untertönen und schaffen gleichser Trend, der gerne mit der mediterranen zeitig einen frischen Kontrast. Niemals spielt Kräuter-Bombe „Gin Mare“ oder dem florader eine den anderen selbstsüchtig an die len „G Vine“ auf Traubendestillat-Basis verWand. Meist handelt es sich bei den Usual bunden wird, hat längst die internationale Suspects um eine Mischung aus Orangen- und Brennerszene erfasst. Die darstellerische Zitronenschalen, in jüngster Zeit kommt auch Lukas Wesselich, Del Fabro Bandbreite reicht von der unverkennbaren Grapefruit zum Einsatz – so etwa bei BeefeaPreiselbeer-Note des „Monkey 47“ aus dem ters Premiumversion „24“ oder beim „East London Gin“. Für Bombay Sapphires „Star of Bombay“ wiederum Schwarzwald, die aus den 47 Botanicals herausragt, bis zur Mitkommt die aus dem Earl Grey-Tee bekannte Bergamotte in den telmeerpflanze Zistrose, die dem ebenfalls deutschen „Gin Sul“ Brennkessel in Laverstoke. Ebenfalls erweitert wird die illustre seine Eigenart verleiht. Mittlerweile ist das Casting neuer Kräu-

In der Barszene ist Gin nicht alles. Aber ohne Gin ist alles nichts.

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Der Unterschied ist dramatisch

François, für mich einen Sommerspritzer und für die Dame einen Swimming Pool. Wären unter diesen Vorzeichen Romy Schneider und Alain Delon damals auch privat ein Paar geworden?

ter-Ensembles so weit professionalisiert, dass man bereits von Regional-Gins spricht.

dere als die mit Zitrusfrüchten erzeugte – schließlich wollte Poli auch das „Aroma eines Waldspaziergangs“ einfangen.

Speziell die Traumfabrik Italien erlebt ein Revival. Während der friulanische „Fred Yerbis“ den Großteil der Kräuter in der Provinz Udine entdeckt, hat sich der auf das Grappa-Fach spezialisierte Produzent Jacopo Poli in die Wälder begeben. Sein „Marconi 46“ führt besonders vielschichtige Figuren in den Credits an: Zirbe, Minze, Koriander, Kardamom, Bergfichte und Muskattraube. „Beim Grappa spricht hauptsächlich die Rebsorte ein gewichtiges Wort bei der Rahmenhandlung mit, im Fall des Gins kann ich als Destillateur größere Kreativität einbringen“, schwärmt sein Bruder Andrea Poli, der mit einem spielerischen Zugang hier Regie führte. Die Frische der harzig-waldigen Nuancen ist eine gänzlich an-

Ähnlich ging es Andreas Sederl an, der Flieder und Lavendel ebenfalls in der Original-Location seines heimischen Gartens gecasted hat. Das Wasser aus dem Schneeberg-Gebiet gibt dem „Kaiser-Gin“ (Kaiser Karl VI. soll die Quelle entdeckt haben) nicht nur den Namen, es sorgt auch für den lokalen Touch. Denn egal, welche Botancials in Szene gesetzt werden, in der Postproduction muss die Trinkstärke mit Wasser herabgesetzt werden. 37,5 % sind das Alkohol-Minimum, doch auch hier lässt sich der Gin nicht einfach auf einen Wert festlegen. Kräftigere Abfüllungen bis zu 49 % (etwa beim belgischen „Uppercut“) sind keine Seltenheit. Sie folgen einer Dramaturgie, in der er vielfach als Longdrink serviert

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COVER STORY

- Zwei Gin Tonics. - Und dann spiel’s noch mal, Sam. Casablanca (USA/AUT 2016): Reinhard Pohorec (Rick), Stephanie Cuder, Kolerik&Leeb (Ilsa), Rafael Topf, Del Fabro (Sam, Pianist), Heinz Kaiser, Dinos (The Bartender)

wird und somit „verwässert“. Der deutsche „Windspiel“ etwa, der auf einem Kartoffel-Destillat aus der Eifel basiert, erreicht 47%. Und auch Ernst Wallner, der für seinen burgenländischen „Neptun“ zwei Jahre lang am Script getüftelt hat, entschied sich bewusst für eine Gradation von 47 % in seinen Bio-Gin aus Gols. Zudem sei „bei kräftigeren Gins auch ein süßeres Tonic ein spannender Gegenpart“, enthüllt er.

Prickelnde Dialoge mit kongenialen Partnern

keit nicht scheut, ja sogar als „erwachsenen“ Geschmack besonders schätzt. Dass moderne Cocktailkarten daher nicht nur zumindest ein Dutzend Gins, sondern immer auch mehrere Tonic Waters anführen, ist die logische Folge eines gut informierten Publikums.

Das Repertoire von Del Fabro umfasst 252 Gins und ein Ende des Gin Booms ist nicht abzusehen.

„Ich trinke nichts stärkeres als Gin vor dem Frühstück“, scherzte der US-Komiker W. C. Fields hintergründig. Denn als Longdrink kommt der klassische Gin & Tonic lediglich auf den gleichen Alkoholgehalt wie ein Weißer Spritzer. Nicht bloß für Wacholder-Fans macht es also durchaus Gin, sich mehr als einen zu gönnen – idealerweise Produktionen, die sie noch nicht kennen.

Dramatische Unterschiede erzeugt auch die Vielseitigkeit beliebter Kollegen aus dem benachbarten Genre: „Mediterrane“ Tonics, die seit den letzten Jahren zum Einsatz Rafael Topf, Del Fabro kommen, stellen eine bewusste Reaktion auf den neuen Gin-Stil dar. Doch auch die trockeneren Exponenten, die sich nicht immer „Dry“ nennen müssen wie bei Schwep- Wie man mit einer Serie von Regional-Gins und Tonics einen pes, haben sich einer Publikumsgeneration angepasst, die Bitter- Knüller landet, zeigte zuletzt die Hotelkette Motel One. Nicht nur

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Der Unterschied ist dramatisch

Nochmal zwei Screwdriver – und ein Limoncello für Sam. Hätte bei diesem Script Ingrid Bergman 1942 eine ihrer besten Rollen an Bogarts Seite angenommen?

in Deutschland geht sich eine eigene Karte lokaler Varianten aus. „Brandstifter“ aus Berlin oder der im Bierland Bayern natürlich mit Hopfen als Botanical versehene „Duke’s“ aus München – sie alle finden sich auf der G&T-Karte der Hotelbars. In Österreich steht dann der Wien-Gin im Kostüm einer Jugendstil-Flasche neben dem internationalen Klassiker „Blue Gin“ des Oberösterreichers Hans Reisetbauer oder der Vorarlberger Wacholder-Inszenierung von Harry Keckeis. Als Brenner-Land mit Tradition haben auch regionale Produktionen aus Österreich in den letzten Jahren nicht bloß den hiesigen Gin-Boom weiter angeheizt. Die liebevolle Inszenierung eines Plots mit unterschiedlichen Charakteren, die in gelungenen Dialogen dem Publikum wohl dosierte Hinweise liefern, können also die zugkräftige Machart einer Gin-Karte sein, wie sie etwa in Spanien meist schon Standard ist. Doch auch die Storyboards der heimischen

Barszene enthalten immer mehr gintelligent gemachte Spannungsmomente.

Kassenschlager mit Happy Open End Die führenden Repräsentanten der Szene wissen genau: Gin ist nicht alles. Aber ohne Gin ist alles nichts. Für elaborierte Gin Drinks ist das Publikum nämlich bereit, vergleichsweise tiefer in die Brieftasche zu greifen. Zielgruppen mit einem Faible für herbe, vielschichtige Charaktere fühlen sich damit ebenso angesprochen wie solche mit einer Vorliebe für „die süßen Jungen von nebenan“. Beim Gin gilt: Für alle(s) ist ein Kraut gewachsen. Vielfalt schafft schließlich Abwechslung und Abwechslung sorgt für höhere Einspielergebnisse. Das facettenreiche Repertoire des talentierten Mr. Gin macht in der Barszene eben den dramatischen Unterschied. — THE END —

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An award winning American frontier whiskey, that has a bold and spicy character with a distinctively smooth, clean finish.

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GLASWEISE SICHT WEISE

Von Sommelier zu Sommelier von Manfred Nessl

„Der Sommer war sehr groß“, heißt es bei Rilke. Wie man die Unbeschwertheit auf den herbstlichen Tisch bringt, wissen Sommeliers. Ob Weiß- oder Rotwein, ist dabei nicht entscheidend, sondern Kühle und Frische. Sie lassen beim Pairing an „südlichere Tage“ denken – würde Rilke sagen.

Harmonie

Kontrapunkt

Der Mann mit dem Stemmer-Trikot täuscht die Muskeln nur vor. Dieser Monastrell hat viel Würze und einen Zug, den herbe, rote Früchte – Ribisl und Weichsel – liefern. Kühler Roter, mit dem sich gut in den Abend starten lässt.

Die Zitrusnote kommt diesmal vom Wein: Die bekannte Einzellage neben dem Wiener Nussberg liefert mit ihrer Kombination aus Flysch-Sandstein und Muschelkalk das Gewürz. Exotisch, mineralisch und finessenreich – das wollen wir!

CASA ROJO Macho Man Monastrell DO Jumilla 2014 1 Fl. 0,75 l

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Ein jugendlicher SpielPartner aus Rheinhessen: Mit seinem floralen Duft und dem Kräuter-Charme am Gaumen bringt der Silvaner Subtilität und Frische ein. Zart herb im Abgang, verlängert er die Aromen am Teller noch zusätzlich.

Pulled Pork Burger, mit Liebe zubereitet vom Salon Plafond.

GEIL Grüner Silvaner trocken Gutswein 2015 1 Fl. 0,75 l

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Der Spagat der Brüder: Enzo, Marco und Piero Trinchero keltern aus den 70-jährigen Reben in der Nähe von Asti einen vollreifen, aber immer nobel-kühlen Barbera. Rotfruchtig und verführerisch – da reicht ein Glas nicht! TRINCHERO Barbera d‘Asti Superiore Rico 2011 1 Fl. 0,75 l

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9,10 (10,92)

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INTERVIEW

Die erste Stufe zum Master Sommelier erklommen die internationalen Kandidaten in Thallern – und im Reisegepäck nahmen sie Eindrücke vom heimischen Wein mit.

Österreich hat viele Asse im Ärmel Die 233 Master Sommeliers stellen die wohl elitärste Runde der Wein-Welt dar – und Bryan Dawes wacht darüber, wer aufgenommen wird. Mit dem für die weltweite Ausbildung zuständigen Mitglied des „Court of Master Sommeliers“ sprach Benjamin Mayr anlässlich der „Introductory“-Prüfungen, die heuer in Thallern stattfanden.

Del Fabro: Mister Dawes, warum kommt der Court of Master Sommeliers für seine Prüfung eigentlich nach Österreich? Bryan Dawes MS: Nun, das Land ist eines der weltweit respektierten Weinländer, in das unsere Teilnehmer auch gerne kommen. Zentraleuropa ist ein Ort, den Studenten aus dem Osten, Norden und Süden gut erreichen. Mit dem Österreichischen Sommelierverband haben wir auch einen guten Partner und waren schon in Salzburg und Wien mit Kursen. Hier in Thallern sind wir auch noch mitten in den Weingärten, es gibt wenig Ablenkung und mit der Vinothek, dem Restaurant und dem Hotel eine perfekte Location. Wenn wir hier einen Kurs anbieten, ist der im Nu ausgebucht. Das ist nicht überall so. Del Fabro: Der Titel selbst ist eher in der angelsächsischen Welt bekannt. Wie entwickelt sich der Master Sommelier in Europa? Bryan Dawes MS: Da habe ich keine genaue Statistik, aber Sie müssen wissen, dass wir natürlich eine begrenzte Zahl von Master Sommelier-Plätzen in Europa haben. Es gibt seit 1969 ja gerade einmal 233 Träger des Titels. Dazu kommt, dass die Prüfung in drei Jahren abgeschlossen sein muss, wenn sich jemand entschieden hat anzutreten. Da tickt die Uhr. Für den Master Sommelier muss man 75% der Fragen richtig beantworten. Im Vorjahr traten 30 Kandidaten an, neue Master Sommeliers gab es genau drei.

Sommeliers können das Mysterium Weinmachen auflösen. Bryan Dawes MS

Del Fabro: Womit wir bei der Master Sommelier-Ausbildung wären: Wie hat sich die in den letzten Jahren verändert?

Bryan Dawes MS: Ich selbst habe die Prüfung 1985 abgelegt und da gab es einige Weinländer, die heute bedeutend sind, noch gar nicht in unserer Wahrneh-

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Österreich hat viele Asse im Ärmel

Viele Gesichter hat der weltweite Weinbau – Bryan Dawes versucht sie in der MS-Ausbildung alle abzubilden.

mung. Die Inhalte werden auf allen Ebenen erweitert, dafür fällt dann etwas weg wie das Zigarrenservice, das hat sich durch die Rauchergesetze in der Gastronomie stark verändert. Was mehr wurde, sind etwa die nicht-alkoholischen Begleitungen, die der Gast heute vom Sommelier fordert.

merzieller“ Art gemacht wurde. Natürlich hat der Preis einen wichtigen Stellenwert beim Kunden. Aber er ist immer in Relation zur Qualität zu sehen. Heute sucht man nicht mehr im großen Tank produBryan Dawes MS zierte Dinge, sondern individuelle Handwerksweine. Die Kunden sind da viel fordernder geworden. Rebsorten, die es wie den Chardonnay Del Fabro: Welche Wein-Trends sehen Sie aktuell oder den Cabernet Sauvignon überall gibt, sind heuweltweit? te ein „alter Hut“.

Die Leute wollen Top-Produkte, aber keine steife Atmosphäre.

Bryan Dawes MS: Die Dinge ändern sich jedenfalls sehr schnell. Was beim Konsumenten stark ausgeprägt ist, würde ich Benchmarking nennen; er hat viel mehr Vergleiche zur Verfügung als früher. Man muss sagen, dass eine Zeit lang Wein in sehr „kom-

Del Fabro: Das wäre ja für den österreichischen Weinbau eine gute Nachricht, wenn man an die autochthonen Sorten denkt, oder? Bryan Dawes MS: Österreich hat eine Menge Asse

im Ärmel. Es gibt hier genau diese versteckten Schätze. Grüner Veltliner ist heute eine Sorte, die an vielen Orten angebaut wird, aber die Ergebnisse schmecken eigentlich alle nicht so wie eben hierzulande. Ich finde auch, dass speziell die jüngeren Winzer auf einem guten Weg sind. Ich war vor ein paar Jahren am Eisenberg und da gab es spektakuläre Einzelleistungen. Wenn Sie aber in einem durchschnittlichen Restaurant international nach Zweigelt oder St. Laurent fragen, kennt das keiner. Aber auch in Spanien und Portugal wollen wir doch die lokale Rebsorte und nicht irgendeinen Chardonnay. Del Fabro: Welche heimische Sorte hätte für Sie das Potenzial zum nächsten „Veltliner“? Bryan Dawes MS: Ich glaube, der St. Laurent hat den Hintergrund und den Stil, international stärker vorzukommen. Auch Riesling tritt meines Erachtens

Den Rotgipfler gibt es eben nur in der Thermenregion – und seine tropenfruchtig unterlegte Frische ist wie gemacht für die asiatische Küche (man kann ihn durchaus aber auch so genießen!).

Der Wagram hat mit dem Roten Veltliner einen Trumpf im Ärmel, mit dem kaum jemand so gut zu „spielen“ vermag wie Josef Fritz. Fruchtsatte Exotik ist auch im kühlen Jahrgang 2014 garantiert!

Master-Sommelier Dawes traut dem Wagram großes Potenzial zu. Was das bedeutet, zeigt dieser rote Langstreckenläufer aus dem großen Jahrgang 2006, der offenbart, was reifer Zweigelt kann.

BIEGLER Rotgipfler Brindlbach 2015 1 Fl. 0,75 l

FRITZ Roter Veltliner Steinberg Privat 2014 1 Fl. 0,75 l

LETH Zweigelt Gigama 2006 1 Fl. 0,75 l

7,70

√ (9,24)

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16,10

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25,00 (30,00)

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Österreich hat viele Asse im Ärmel

Weingenuss kann man lernen, die Ausbildung muss man fördern. Da waren sich Adam Pawlowski MS, Sommelier-Präsidentin Annemarie Foidl, Bryan Dawes MS und Del Fabro-Weinberater Benjamin Mayr (v.l.n.r.) einig.

stärker aus dem Schatten der Deutschen. Auch weil die Winzer hier schon früher an seinem Profil und dessen Modernisierung gearbeitet haben.

Wenn etwas oxidiert ist, sagen wir nicht „So sollte es sein!“

tugal hat kürzlich viel investiert, um seine lokalen Rebsorten weiterzubringen.

Bryan Dawes MS

Del Fabro: Welche Weinregion in Österreich und international ist ihrer Meinung nach momentan im Kommen?

Del Fabro: In Österreich macht aktuell die Rechtslage der Gastronomie das Leben schwer. Sehen Sie die Gefahr, dass Wein im Restaurant allmählich zu einer aussterbenden Kultur wird? Nicht zuletzt landen viele Prestigeweine eher bei Sammlern als in der Gastronomie.

Bryan Dawes MS: Der Wagram hat mir sehr gut gefallen, etwa was ich bei Ott, Fritsch oder Leth gekostet habe. International hat es viele Neuaufstellungen gegeben bei den New World-Weingütern, etwa weil sich der Markt für Australier so verändert hat. Auch in Frankreich gibt es einen großen Wandel zu einem neuen Verständnis. Ich würde sagen Por-

Bryan Dawes MS: Gut, im Fine Wine-Segment wird immer ein Preis-Premium verlangt und bezahlt werden. Aber da sehe ich technische Lösungen wie Coravin, mit dem man Prestige-Weine glasweise konsumieren kann, als eine Möglichkeit. Wenn ich z. B. London hernehme, da wollen die Gäste mittlerweile keine steife Atmosphäre mit gestärkter Servi-

„Grooner“ wird’s nicht: International liebt man die heimische Paradesorte nach wie vor. Besonders, wenn zur verführerischen Frucht und den Zitrusnoten auch Knackigkeit dazukommt wie hier. FRISCHENGRUBER Grüner Veltliner Federspiel Kellerweingärten 2015 1 Fl. 0,75 l

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Bei aller Liebe zu Deutschlands Rieslingen: Dieses Monument braucht sich nicht verstecken. Zumal Lukas Pichlers Kellerberg 2015 wieder das Beste des Wachauer Terroirs zum Strahlen bringt. Sicherer Lager-Tipp!

Der Rotwein mit dem großen internationalen Potenzial, in Bio-Qualität von Burgunder-Spezialist Reinisch gelesen. Teile des Erlöses kommen der Nachwuchsarbeit des Sommelier-Verbandes zugute!

FX PICHLER Riesling Smaragd Kellerberg 2015 1 Fl. 0,75 l

JOHANNESHOF REINISCH St. Laurent Sommelier Edition bio 2013 1 Fl. 1,5 l

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ette mehr. Aber sie erwarten Top-Qualitätsprodukte und können sich die auch leisten. Wir haben diskutiert, ob wir das Service mit Coravin nicht in die Ausbildung einbauen sollen. Bis hin zum Dessert-Wein, wo vielen selbst die Halbflasche zu viel ist, wenn sie nur ein Glas zum Käse wollen. Dass ein Business Lunch mit Apéro begonnen hat, dann gab es eine Flasche Wein, den Digestif und alle gingen wieder zurück ins Büro – das ist vorbei. Die Gesundheit wurde so ein wichtiges Thema; ständig erinnert Dich etwas daran, weniger zu trinken, das und das nicht zu essen usw. . Dazu kommt die Steuerbelastung und das Bestimmen eines Fahrers, der nichts trinkt, wenn man ins Restaurant geht… Wie gesagt, die steife Serviette braucht keiner mehr. Gläser hingegen sind nach wie vor sehr wichtig. Das Design beeinflusst schließlich das ganze Erlebnis – und darum geht es den Gästen!

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GEREIFTE WEINE

Reif ist sexy Bekenntnisse von Benjamin Mayr

Weinige Todsünden

Teil 3: Das Vorurteil

Was haben sie getobt, verlacht oder getadelt, was haben sie mit Lob bedacht oder geadelt – die Rede ist von den sogenannten „guten“ bzw. „schlechten“ Jahrgängen und jenen, die sie aburteilen ohne abzuwarten. Ich kann die Lobhudelei für 2015 – und die schlechten Prognosen für 2016 – nicht mehr hören! Es wird dabei vergessen, dass Wein ein Genussmittel ist und die Wahrheit in der Flasche liegt bzw. sich erst nach einigen Jahren zeigt! Fehlt es den „guten“ Jahren nicht oft an Säure? Aber ja. Schmecken die „schlechten“ Jahrgänge in der direkten Gegenüberstellung nicht manchmal mehr? Genauso, tausendmal ja. Und was heißt das jetzt? Genau: Grenzen verschwimmen und Thesen werden zu Vermutungen und das Gedachte muss noch einmal überdacht werden. (Ja ich weiß das ist anstrengend – wem sagen Sie das!) Denn was immer wieder vergessen wird: Es kommt auf den Winzer an, die Lage und noch so viele weitere Faktoren – wie kann man da nur vom Einfluss des Jahrgangs sprechen?! Manchmal (so kommt es mir vor) bezieht sich die pauschale Beurteilung eines Jahrgangs ohnehin viel mehr auf die Quantität als auf die Qualität. Natürlich ist auch das ein ganz wesentlicher Faktor, aber lassen wir uns doch nicht die Laune vermiesen und die Weine schlecht machen. Tolle Winzer machen immer tolle Weine. Lassen wir diese Preziosen für sich selbst sprechen und schauen, was sie zu sagen haben:

1997

2002

2003

2009

„Ach leiten Sie doch keine Müdigkeit aus meinem Alter ab. Meine faltenlose Exotik betört wie eh und je – und mit frischer Würze kenne ich mich als GV sowieso aus!“

„Man nennt mich verheißungsvoll Herzkirsche und Weichsel. Und das ist essentiell - aber nicht alles: da wären noch komplexe Zedernund Eichennoten.“

„Betrachten Sie mein Fruchtspiel – es kommt nicht von ungefähr – denn ich bin der elegante Grand Cru unter den Marillenröstern und Pfirsichkompotten!“

„Von Beruf bin ich Wein. Und das verpflichtet zu Komplexität und Charme, sowie dem Beweis, dass das nicht widersprüchlich ist. Rauch, Kräuter, Holler, Beeren, Saft.“

DOMÄNE WACHAU Rarität Grüner Veltliner Smaragd Kellerberg 1997 1 Fl 0,75 l

LETH Zweigelt Gigama 2002 1 Fl 0,75 l

HIRSCH Riesling Heiligenstein Kamptal DAC 2003 1 Fl 0,75 l

G&H HEINRICH Pannobile 2009 1 Fl 0,75 l

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Österreichs beliebtester Gin im Regal* *Quelle: AC Nielsen KW 23 2016

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RÜCKBLICKE

Reif ist aktuell:

Höhepunkte in der Hofburg

Del Fabro setzte mit der Verkostung gereifter Weine im Rahmenprogramm der VieVinum 2016 neue Benchmarks der österreichischen Weinkultur. „Gereifte Weine anzubieten, das ist der logische nächste Schritt, die Evolution der Weinkultur“, erklärte Franz Del Fabro in seinen einleitenden Worten. Jürgen Witschko, Sommelier in Heston Blumenthals „The Fat Duck“, und Del Fabro-Sommelier Benjamin Mayr haben zwölf Weine im besten Alter zusammengestellt, die selbst die anspruchsvollsten Fachbesucher in Begeisterung versetzten. Noch erstaunlicher als die Tatsache, dass diese gereiften Schätze überhaupt erhältlich sind, ist vielleicht nur ihr Preis: In keinem anderen Weinbauland der Welt wird man perfekt gereifte Weine finden, die nur minimal teurer sind als der „aktuelle“ Jahrgang. Jürgen Witschko, Sommelier im „Fat Duck“, kommentierte das Tasting.

Franz del Fabro ist überzeugt: „Perfekt gereifte Weine, die verfügbar sind und nur unwesentlich teurer als der

Vor der Reife-Prüfung: Franz del Fabro mit Jürgen Witschko

aktuelle Jahrgang – das gibt es nur in Österreich!“

und Benjamin Mayr (v.l.n.r.).

Ganz vorne: Stefan Huang (Hotel Savoyen), Sommelier-Verband-Präsidentin Annemarie Foidl, Hans-Peter Ertl (Do & Co).

Nico Lindenberg (Kempinski) und Tobias Grussmann (Grand Ferdinand).

What a treat! Fachjournalistin Julia Sevenich kostete mit.

Bestellhotline: (01) 330 22 00 · Bestellfax: (01) 330 22 00 50 · getraenke@delfabro.at

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KNOW

THE DIFFERENCE


RÜCKBLICKE

Macht die Fässer nässer! Sommeliers am (und im) Wasser

Manöver-Schluck vom Feinsten

Key West? Nein, Jois am Abend!

Die 5. Auflage des Barrique-Fassl-Rennens in Jois 100 Sommeliers aus Österreich und Deutschland trafen sich in Jois am Neusiedler See, um sich am Wasser über Wein auszutauschen. Zu einfach wollte man es sich allerdings nicht machen: Bereits zum fünften Mal wurde in umgebauten Barrique-Fässern um die Wette über den See gerudert. Die Teilnehmer vom Salzburger Sommelierverband kamen dabei am besten mit undichten Fässern und Wasserwiderstand klar und holten sich verdient den Sieg. Abends konnte man sich beim von Del Fabro organisierten Workshop vom positiven Einfluss des Neusiedlersees auf den Wein überzeugen. Die Moderatoren Benjamin Mayr und Thomas Breitwieser stellten in einem spannenden Duell internationale Weine aus Regionen mit hohem Kalkanteil im Boden denen vom Leithaberg gegenüber. Das Fazit: Leithaberg überzeugt!

Rudert, Männer, der Wein wartet!

Ei Ei Ei! Das Beton-Ei im neuen Kalmuck-Keller

Kulinarisches Weltkulturerbe

Vom Marillengarten über die Donau in den Weinkeller Am 4. Juli 2016 führte die Del Fabro Winetours 45 wissbegierige Kulinarik-Spezialisten in die Wachau. Genauer: Direkt in den Marillengarten vom Obmann des Vereins Wachauer Marille und Saft-Produzenten Franz Reisinger. Direkt vor Ort beziehungsweise direkt am Marillenbaum erklärte der Bewahrer der „Original Wachauer Marille“ seine Philosophie und die notwendige Pflege, damit die beliebte Sonnenfrucht besonders aromatisch wird und als Nektar eine wahre Geschmacksexplosion bietet. Über die schöne blaue Donau ging es weiter zum Weingut Gritsch Mauritiushof, wo es Franz Josef Gritsch mit einer Cuvée aus Tradition und Moderne gelingt, große Wachauer Weine zu schaffen. Die Tour führte vom neuen Keller im traditionellen Kalmuck-Look bis zum altehrwürdigen Mauritiushof mit herrlichem Ausblick auf die Spitzer Lagen.

Bauchladen: Franz Reisinger erklärt das Marillen-Pflücken.

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Der Schatz vom Atz: „Atzberg“-Fass bei F.J. Gritsch

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Erkennen Sie

Topf Secret Glosse von Rafael Topf

Keine Frage: Bitter macht lustig

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as für die Küche Salz und Pfeffer darstellen, sind für den Barmann die Bitters. Der Plural, über den es immer wieder Erstaunen gibt, verdankt sich ihrer Dosierung: Da es meist mehrere Tropfen sind, hat sich die Mehrzahl eingebürgert. Das passt auch ganz gut, denn von den Würzbittern kann es nicht genug geben. Mit dem Revival klassischer Cocktail-Rezepte kehrten auch die Bitters zurück – und sorgen für aromatische Erweiterungen. Gurken-Bitters geben Frische, Exotic Bitters bringen die Karibik ins Glas und Sellerie-Bitters liefern eine erdigherbe Grundierung. Wohlgemerkt: In all diesen Fällen reden wir von ein paar Tropfen. Und genau diese Kleinstmenge macht den Unterschied. Fadesse und Tiefgang sind bei Drinks halt oft nur ein paar Tropfen voneinander entfernt. Und daher gilt: Bitter macht die Gäste froh!

Bei Anregungen rufen Sie mich an, oder schreiben mir: +43 (0)1 330 22 00 - 22 rafael.topf@delfabro.at 24

Bestellhotline: (01) 330 22 00 · Bestellfax: (01) 330 22 00 50 · getraenke@delfabro.at


25 BITTER TRUTH Chocolate Mole Bitters, Lemon Bitters, Celery Bitters 1 Fl. 0,2 l

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Bestellhotline: (01) 330 22 00 · Bestellfax: (01) 330 22 00 50 · getraenke@delfabro.at FEE BROTHERS Old Fashioned Bitters, Whiskey Barrel-Aged Bitters, Grapefruit Bitters 1 Fl. 0,15 l ab

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ANGOSTURA Bitters 1 Fl. 0,2 l

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den Unterschied? Keine Frage: Bitter macht lustig


NEW SPIRITS

Für Fruchtbrände war Ernst Wallners Dorfbrennerei in Gols schon bisher eine Topadresse. Nun legt der burgenländische Brenner mit einer Reihe internationaler Spirituosen nach, etwa einem Vodka vom Neusiedler See. WALLNER Nr. 1 Pannonischer Rum 1 Fl 0,7 l

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Da freut sich der Bartender! Reine Grapefruit-Limonade war bisher schwer erhältlich. Nun gibt es die unverzichtbare Zutat für eine „Paloma“ oder andere mexikanische Cocktails, made in Berlin. Perfekte Säure-Süße-Balance.

FREIHOF Holunderblüten Liqueur 1 Fl. 0,5 l

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FREIHOF Heidelbeer Liqueur 1 Fl. 0,5 l

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FREIHOF Marillen-Liqueur 1 Fl. 0,5 l

10,10

10,10

√ (12,12)

(12,12)

1,00 (1,20)

1773 vermaßen die Brüder McAfee Kentucky und hinterließen Wegmarken (benchmarks). Der vier Jahre gereifte Bourbon von „Buffalo Trace“ tut es ihnen gleich: Würziger Roggenanteil und Karamell-Süße sind der Maßstab.

Der Nachfolger der bisherigen Etiqueta Negra besitzt üppige Fass-Aromatik. Der Rum, der zusätzlich in doppelt ausgebrannten amerikanischen Eichenfässern reift, erinnert an Leder, Lagerfeuer und aromatische Hölzer.

Wheat, water, wodka: Das Label des bislang nur in Amerika erhältlichen Wodkas von Meisterbrenner Hans Reisetbauer steht für puren Getreidegeschmack – von Winzerweizen, um genau zu sein – im cremig-soften Destillat.

BENCHMARK Old No.8 Bourbon 1 Fl 0,7 l

ZACAPA Centenario Edición Negra 1 Fl 0,7 l

REISETBAUER Axberg Vodka 1 Fl 0,7 l

15,40 (18,48)

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Mit ihren drei Likörspezialitäten legt die seit 1885 aktive Vorarlberger Destillerie eine Range für die Bar auf: Ideal zum Mixen erfrischender Drinks oder einfach pur genossen, bringen sie alle intensive Fruchtigkeit mit.

Die intensive Fruchtigkeit der Mango erhält für diese Limo einen exotischen Partner. Pitanga, auch als Surinam-Kirsche bekannt, sorgt dabei für die säuerliche Komponente. Speziell mit Rum eine ideale Kombination!

THOMAS HENRY Grapefruit Kt 24 Fl/0,2 l

12,90

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NEW SPIRITS

Neues für die Bar

Verkostet & Empfohlen von Rafael Topf & Herbert Reinhardt

Bars gibt es viele, Trends auch. Doch die Getränkekompetenz macht den Unterschied. Daher bringen die Del Fabro-Scouts Herbert Reinhardt und Rafael Topf regelmäßig das Beste aus der internationalen Spirituosenwelt für Sie nach Wien. Doch Papier ist geduldig – daher verkosten wir gerne alle Neuheiten im Del Fabro Tasting-Room mit Ihnen!

Seit über 250 Jahren erzeugt „J. Wray & Nephew Ltd.“ nun Rum auf Jamaika. In den neuen „Gold” fließt dieses Know-how ein: Als Blend von körperreichen und leichteren Destillaten begeistert er Kenner und Einsteiger.

Seine Farbe soll nicht täuschen: Der Silver stellt einen gereiften weißen Rum dar, der danach gefiltert wurde. Somit kommen zu den fruchtigen Apfel-Noten auch Gewürze wie Vanille. Eine gute Wahl für Longdrinks!

J. WRAY Jamaica Rum Gold 1 Fl 0,7 l

J. WRAY Jamaica Rum Silver 1 Fl 0,7 l

11,20

√ (13,44)

10,75

(12,90)

Hinter dem geheimnisvollen „Dr. Filler“ steht der Grazer Haubenkoch Heinz Preschan, der mit seinen etwas anderen Bar-Limonaden Pep in die Welt der Longdrinks bringt. Sein „FichtenTonic“ ist der beste Beweis dafür.

Der Whisky zum 200. Destillerie-Jubiläum der Islay-Destille: Viel dunkle Schokolade, dazu getrocknete Früchte (Dörrmarille, aber auch Apfelringe) und salzige Rauchmandeln vereinen sich zum vielschichtigen Geschmack.

DR. FILLER Weisses Cola-Fichte, Mandarine, Zuckerwatte Kt 24 Fl/0,2 l

LAGAVULIN 8 years Islay Single Malt Scotch Whisky 1 Fl. 0,7 l

1,19

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Bestellhotline: (01) 330 22 00 · Bestellfax: (01) 330 22 00 50 · getraenke@delfabro.at

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Echt geil! Vom Weingut „Oekonomierat Geil“ aus Rheinhessen stammt der mineralische Riesling mit den Zitrusnoten. Frisch wie ein Gebirgsbach, feingliedrig und mit knackiger Säure ist das deutscher Riesling vom Feinsten. GEIL Riesling trocken Gutswein 2015 1 Fl 0,75 l

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Von allem was Neues Bananen aus dem Süden (Österreichs): Mit ihrem karamelligen, dunklen Bock haben die beiden „Loncium“-Brauer aus Kärnten ein perfektes Bier für alle Freunde der fruchtig-estrigen Weizenbiere parat. Langer Nachtrunk! LONCIUM Gailtaler Weisse Kt 24 Fl/0,33 l

Die höher gelegenen Rieden der Familie Salatin bringen einen frischen, nach Akazienblüten und Grüntee duftenden Prosecco hervor. Kühle Frucht und eine erfrischende Art sind das Markenzeichen dieses Weins. SALATIN Prossecco Spumante Treviso Brut DOC 1 Fl 0,75 l

1,

62

5,

50 (7,50)

(2,04)

Bitter ist das neue Süß – und es muss nicht immer Alkohol im Spiel sein. Der neue Wiener Aperitif verbindet Wermut-Tee mit schwarzem Johannesbeersaft und wenig Zucker. Pur oder als Filler im Cocktail genießen! WIE.BITTER Wermutbittergetränk Alkoholfrei Kt 24 Fl/0,33 l

Der Karibikurlaub im Glas: Nach altem Rezept wurde dunkler Rum aus Trinidad mit einer Ananas-Infusion versehen. Das Ergebnis eignet sich für tropenfruchtige Cocktails, schmeckt aber auch herrlich „on the rocks“. PLANTATION Pineapple Stiggin‘s Fancy Rum 1 Fl 0,7 l

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* Die angeführten Preise sind Nettopreise in Euro pro Flasche exkl. aller Abgaben und Steuern (Preise in Klammern inkl. aller Abgaben und Steuern), gültig bei Zustellung, solange der Vorrat reicht. Preisangaben vorbehaltlich Druckfehler.

Medieninhaber: Del Fabro Gmbh, Nordwestbahnstraße 10, 1200 Wien; Fotos: Eva Kelety, Del Fabro, MoD/MOD, dreamstime, gettyimages, istockphotos.com, Fotolia.com, Shutterstock; z.v.g. Make-Up-Artist: Mia Dobos. Luzia Ellert Foodstyling/ Gaby Halper, Gestaltung: braenda.com. BIOS Kontrollnummer: AT-BIO-401

WEINE

Del Fabro News Nov-Dez 2016  
Del Fabro News Nov-Dez 2016