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SAISON 2013/14 | DOPPELAUSGABE 3+4

EISBÄREN UND ICE TIGERS ALLES ÜBER UNSERE GEGNER

ZEIT, DASS SICH WAS DREHT DIE DEG: WEITER, IMMER WEITER!

VOLKER BOIX DIE STIMME DER DEG VERABSCHIEDET SICH NACH EINEM VIERTELJAHRHUNDERT

GEGNER-INTERVIEW EX COACH TRAY TUOMIE ÜBER DÜSSELDORF

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So young and in love und geben immer 110%.

Eigentlich wäre Wolfsburg das ideale Pflaster für das erste Erfolgserlebnis unserer DEG in dieser Saison gewesen. Drei Wochen zuvor hatten unsere Jungs mit einem 2:1-Sieg nach Penaltyschießen an gleicher Stelle die Saisonvorbereitung erfolgreich und mit einem guten Gefühl abgeschlossen. Fünf Ligaspiele und etliche Verletzte später warten wir leider noch immer auf den ersten Dreier. Bei den stark in die Saison gestarteten Wolfsburgern war eine Führung für unsere Mannschaft absolut drin. Gefallen ist sie leider nicht. Im Mittelabschnitt wurden die Wolfsburger dann für ihren Sturmlauf belohnt. Eine alte phrasenschweinverdächtige Sportlerweisheit besagt, dass es eben so läuft, wenn man oben/unten steht.

diese jungen Burschen trotz aller Widrigkeiten umweht. Die Aufgaben werden dabei nicht einfacher. Innerhalb weniger Tage schauen zwei Top-Mannschaften in Düsseldorf vorbei. Während der Meister aus Berlin noch auf der Suche nach Konstanz ist und sicherlich gerne schon mehr Punkte gesammelt hätte, ist bei den Thomas Sabo Ice Tigers im Moment alles eitel Sonnenschein. Tabellenführer und 17 von 18 möglichen Punkten eingefahren. Offensichtlich sind die Nürnberger Spieler bei Tray Tuomies Taktik Talk besonders aufmerksam. Überhaupt düsseldorfert es dieser Tage im ISS DOME sehr: Altmeister Peter John Lee wird den ersten Auftritt von Jeffcoach Tomlinson als Berliner Trainer in Düsseldorf aufmerksam verfolgen, Tray Tuomie als Dompteur einer ganzen Horde ehemaliger Düsseldorfer Profis auftreten.

DÜSSELDORF

Doch nun ist es Zeit für eine Trendwende. Anzeichen dafür sind durchaus vorhanden. Manuel EGINN: 18:30 UHR | EINLASS: 17:30 UHR Strodel konnte in Wolfsburg bereits wieder Am düsseldorferigsten geht es aber natürlich mitmischen. Wir hoffen, auch unseren Kapitän noch immer in den Farben Rot und Gelb zu. und Leitwolf Daniel Kreutzer bald wieder übers s us au www. gymmotion.org Diesen Jungs gilt unsere ganze Aufmerksamkeit.ow a tik Eis wirbeln zu sehen. Alex Preibisch konnte zu k i t h is rtis Mit Aggressivität und Einsatzfreude g werden Wochenbeginn wieder ins Training einsteigen. e Ssie rin, Aé li Samstag e a t alles für die Trendwende n geben. Am Ashton Rome brennt ebenfalls auf sein Comea m ei n, The Variet Köln natürlich ganz back, wobei er sich noch etwas gedulden muss. iebesonders.

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Entscheidend ist der Wille, ist der Geist, der

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Die DEG: Weiter, immer weiter!

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SCHNELLE KONTER Fƒntƒlk mit Christiƒn Brittig für Jedermƒnn!

Der „DEG Club 1935“ lädt alle Mitglieder und solche, die es werden wollen, könnten oder sollten, zu einem großen Fantalk ein. Zentraler Gast ist diesmal Cheftrainer Christian Brittig. Weitere Gäste werden hinzukommen. Zeit und Ort: Mittwoch, 9. Oktober, Einlass 19:00 Uhr, Beginn 19:30 Uhr, im Café des Stahlwerks, Ronsdorfer Straße 134, 40233 D’dorf. Übrigens: Wer möchte, kann seine Fragen vorab per Mail senden an: feldmann@deg-eishockey.de

Erstes Tor, Erster Puck, Eric Stephƒn!

„Es war gegen Schwenningen, direkt zu Beginn des letzten Drittels. Wir hatten das System geändert, dadurch konnten wir Verteidiger offensiver stehen. Die Scheibe wurde tief gespielt, Colin hat sie dann durch die Rundung zu mir gepasst. Ich habe nicht lange überlegt, sondern aus der Distanz draufgehalten. Die Flugbahn habe ich gar nicht gesehen, aber der Puck ist wohl oben links eingeschlagen. Ein geiles Gefühl! Diese besondere Scheibe habe ich dann nach dem Spiel im Interview von Andre Scheidt erhalten. Sie steht jetzt auf einem Regal über dem Fernseher, da sehe ich sie immer.“

Leicht und bekömmlich

In schweren Tagen ist leichte Kost besonders wichtig. Die DEG Aktuell-Redaktion tröstet sich oft mit einem „Insalata DEG“ mit Thunfisch und Käse in der Locanda La Botella auf der Stückerstraße 1, Ecke Weseler Straße. Inhaber Lucky bereitet dieses kulinarische Kleinod mit Thunfisch (!) und Käse zu. Auch zu empfehlen: Die „Penne DEG“ mit Putenbruststreifen, Zucchini und Karotten. Zugreifen!

niebrücke! Einlƒdung ƒn ƒlle! Rot-Gelbe Menschenkette ƒuf der Rheink laden die Agentur Flamisch Foto

Am Sonntag, 6. Oktober, + Film und wir zu einem „Teamfoto“ der besonderen Art: Die gesamte Rheinkniebrücke soll dabei mit einer fröhlichen, rot-gelben Fan-Kette bestückt werden. Auch das komplette DEG-Team wird teilnehmen. Diese einmaligen Foto- und Filmaufnahmen werden in einem neuen Kinospot verwendet. Produziert werden sie mit einem speziellen Flugroboter. Alle DEG-Fans sind herzlich eingeladen! Einzige „Bedingung“ ist das Erscheinen in einem rotgelben Fan-Outfit. Das sollte ja nicht so schwer sein.

Wann: Sonntag, 6. Oktober, 11:30 Uhr (Dauer: bis ca. 14:00 Uhr) Wo: Johannes Rau-Platz an der Rheinknie-Brücke (Apollo Theater)

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VOLKER BOIX INTERVIEW

Abschied nach einem Vierteljahrhundert In der ersten Drittelpause des Spiels gegen die Schwenninger Wild Wings ließ er die verbale Bombe platzen. Da verkündete Stadionsprecher Volker Boix, dass er das Mikrofon nach dieser Saison an den Nagel hängen werde. Wir sprachen mit Volker über seine Beweggründe. Volker, wie lange warst du Stadionsprecher der DEG, wenn du nach der Saison aufhörst, und wann hast du damit angefangen? Ende der Saison bin ich 25 Jahre in Düsseldorf, angefangen habe ich zu Saisonbeginn 89/90. Vorher war ich acht Jahre lang in Ratingen. Weißt du, wie viele Spiele du als Stadionsprecher kommentiert hast? Unser Chef-Statistiker Dieter Timmer hat mir gesagt, dass es über 1.000 waren. Neben den Ligaspielen hatten wir ja damals in den großen Jahren noch den Epson-Cup, später abgelöst durch den Klüh-Cup, sowie die Europa-Cup Endturniere der Landesmeister, das war ja in den ersten vier Jahren immer in Düsseldorf und einmal in Mailand. Und ich war noch zweimal bei Weltmeisterschaften in Deutschland 1992 und 2001 Sprecher. Und warum hast du nun beschlossen, das Mikrofon an den Nagel zu hängen? Ich finde, 25 ist eine sehr schöne Zahl und im nächsten Jahr werde ich 70 – dann möchte ich nicht mehr am Mikrofon sitzen. Der Entschluss ist in den letzten zwei Jahren gereift und Ende der letzten Spielzeit war ich sicher, dass das meine letzte Saison als Stadionsprecher wird. Als ich das letzte Woche den Fans mitgeteilt habe, meine Familie und Freunde waren auch im ISS DOME, war mir richtiggehend schlecht. Die DEG-Fans lieben deine Stimme, was bedeutet dir das? „Die Stimme der DEG“ geworden zu sein macht mich unheimlich stolz und hat mir auch eine

Hier ist Düsseldorf, hier ist der ISS DOME, hier ist die DEG!

grosse Verantwortung auferlegt. Ich hoffe, dass ich diese Verantwortung in den 25 Jahren erfüllen konnte. In der Zeit gab es doch sicherlich auch die ein oder andere peinliche Situation… Als unsere Jungs mal ein Grottenpiel abgeliefert haben, habe ich im laufenden Spiel bei eingeschaltetem Mikrofon „Mein Gott, was spielen die heute für eine Scheiße zusammen“ gesagt. Gehört haben es aber nicht so viele, weil es gerade sehr laut in der Halle war. Welcher emotionale Moment ist dir denn besonders in Erinnerung geblieben? Beim Abschied von der Brehmstraße musste ich allein aufs Eis. Es wird ganz dunkel, ich zünde eine Riesen-Wunderkerze an, verabschiede mich von der Brehmstraße und in die letzten Worte hinein beginnt das Lied „Niemals geht man so ganz“. Ich konnte nicht mehr sprechen und wie ich vom Eis gekommen bin, weiß ich auch nicht mehr. Welchen Satz möchtest du unbedingt noch im ISS DOME sagen können? In der momentanen Situation: „Die Zukunft der DEG und der Verbleib in der DEL sind ab heute langfristig gesichert.“ Das wünschen wir dir und uns!

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JEFF TOMLINSON BILDER

Stationen eines stummen Jeffcoachs – statt Interview Trotz mehrfacher Liebesbeteuerung war der Extrainer dann doch nicht zu erreichen. Wir werten das als Angst.

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BERLIN VORSTELLUNG

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Vom Schmuddelkind zum Klassenprimus – Eisbären Berlin „Auferstanden aus Ruinen“ – das trifft auf die Eisbären Berlin zwar nicht zu, trotzdem sahen die Perspektiven der Ost-Berliner nach der Wende erstmal alles andere als rosig aus: Nach 15 gewonnenen DDR-Meisterschaften, größtenteils in einer kuriosen Zweierliga mit Weißwasser errungen, galt es sich zunächst in der nun gesamtdeutsch ausgespielten Bundesliga zu etablieren. Dort führte der Weg der damals noch als SC bzw. später als EHC Dynamo Berlin bekannten Eisbären zunächst auf die hinteren Tabellenplätze und zwischenzeitlich sogar in die 2. Liga. Letztendlich gelang 1994 dann aber der Sprung in die neu gegründete DEL. Das Publikum im legendären Wellblechpalast, das Eisstadion im Sportforum Hohenschönhausen, erlebte aber auch weiterhin wechselhafte Zeiten. Zwischen dem letzten Platz und einer Vizemeisterschaft war alles dabei. Erst mit der Jahrtausendwende gelang dann der endgültige Aufstieg zum konstanten Spitzenteam: Nachdem die Dominanz der Adler Mannheim langsam abgeebbt war, gelang es den Eisbären, sich konstant nach vorne zu arbeiten. Am Ende der Saison 2005 kam dann

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der endgültige Durchbruch: Die Berliner schafften es, sich von 2005 bis heute insgesamt sieben DEL-Meistertitel zu sichern. Der zwischenzeitliche Umzug in die neu gebaute o2-World und der Gewinn der European Trophy 2010 unterstrichen dabei noch die Ambitionen als europäisches Spitzenteam. Auch wenn das von Manager und DEG-Legende Peter John-Lee geformte Team größtenteils zusammen bleibt, gibt es beim amtierenden Meister doch einige Veränderungen: Urgestein Sven „Felle“ Felski hat seine Karriere beendet. Die Hauptstadt verlassen haben die Leistungsträger Ryan Caldwell und Mark Katic, sowie Erfolgscoach Don Jackson. Neuer Trainer ist der noch aus Düsseldorf gut bekannte Jeff Tomlinson. Dazu kommen die beiden neuen Spieler Casey Borer und Shawn Lalonde. Trotz des schier übermächtigen Gegners wollen die rot-gelben Jungs heute nicht aufgeben und die Punkte in Düsseldorf halten, denn: Bereits in der letzten Saison sind die Eisbären häufiger über die vermeintlich kleinen Gegner gestolpert. Gerne auch heute wieder!

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GEGNER STƒTISTIK Eisbären Berlin

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James Sharrow Henry Haase Thomas Supis Frank Hördler Shawn Lalonde Jens Baxmann Alex Trivellato Casey Borer Constantin Braun

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Brett Festerling James Pollock Marco Nowak Ryan Caldwell Andreas Schwarz Peter Lindlbauer Tim Schüle Fredrik Eriksson

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Evan Kaufmann Steven Rupprich Patrick Reimer Jason Jaspers Connor James Patrick Buzas Yan Stastny Marcus Weber Steven Reinprecht Steven Regier Yasin Ehliz Marco Pfleger David Elsner Leonhard Pföderl

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3 0 3 0 2 0 2 0 5 0 1 1 1 0

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Kristopher Sparre Laurin Braun Travis James Mulock Vincent Schlenker Barry Tallackson André Rankel Florian Busch Darin Olver Jullian Talbot Christoph Kabitzky Daniel Weiß Mads Christensen

6 6 6 6 6 6 6 6 6 5 6 1

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2 2 2 0 3 0 3 0 2 0 0 0

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Stürmer

Trainer

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Jeff Tomlinson Vince Malette

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Schiedsrichter & Linienrichter Sr Lr

Roland Aumüller & Sven Fischer Andreas Kowert & Patrick Leven

Tray Tuomie Maurizio Mansi

Schiedsrichter & Linienrichter Sr Lr

Markus Krawinkel & Willi Schimm Lars Müller & Jürgen Schulz

7. Spieltag 02.10. 02.10. 02.10. 02.10. 02.10. 02.10. 02.10.

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SERC Wild Wings –:– Grizzly Adams Wolfsburg Adler Mannheim –:– Iserlohn Roosters ERC Ingolstadt –:– Augsburger Panther Düsseldorfer EG –:– Eisbären Berlin Kölner Haie –:– Hamburg Freezers Straubing Tigers –:– Krefeld Pinguine Thomas Sabo Ice Tigers –:– EHC Red Bull München

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SERC Wild Wings –:– Eisbären Berlin ERC Ingolstadt –:– Adler Mannheim Düsseldorfer EG –:– Thomas Sabo Ice Tigers Krefeld Pinguine –:– Kölner Haie Hamburg Freezers –:– Grizzly Adams Wolfsburg Augsburger Panther –:– EHC Red Bull München Iserlohn Roosters –:– Straubing Tigers

8. Spieltag

Tabelle Pl Mannschaft

1 2 3 4 5 1 7 8 9 10 11 12 13 14

Thomas Sabo Ice Tigers Grizzly Adams Wolfsburg Krefeld Pinguine Kölner Haie Iserlohn Roosters ERC Ingolstadt Augsburger Panther EHC Red Bull München Schwenninger Wild Wings Adler Mannheim Hamburg Freezers Eisbären Berlin Straubing Tigers Düsseldorfer EG

Sp

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N Tore Diff Pkt

6 6 6 6 6 6 6 6 6 5 6 6 6 5

6 5 4 4 4 3 3 3 3 2 1 2 1 0

0 1 2 2 2 3 3 3 3 3 5 4 5 5

20:8 17:8 16:10 18:15 26:17 16:16 15:21 22:18 14:19 12:16 18:19 13:19 15:18 6:24

12 9 6 3 9 0 –6 4 –5 –4 –1 –6 –3 –18

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Weitere Infos unter www.deg-eishockey.de, Stand: 01.10.2013

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TRƒY TUOMIE INTERVIEW

Tray Tuomie über Düsseldorf Ebenfalls ein alter Bekannter: Tray Tuomie. Er startete mit Jeff Tomlinson durch, folgte ihm nach Nürnberg und ist dort als Headcoach jetzt voll und ganz in der DEL angekommen. Unvergessen sein „Tray Tuomie Taktik Talk“. Gegen die DEG will er gnädig sein. Tray, uns erwartet ein Duell der Tabellenextremen. Worauf müssen wir uns heute gefasst machen, Nürnberg gegen Düsseldorf. Erster gegen Letzten? Auf den ersten Blick sieht das vielleicht eindeutig aus. Aber das wird ein ganz heißes Spiel. Ohne Sieg ist die DEG ein ganz unbequemer Gegner für uns. Die Jungs werden alles geben. Und der Rest wird von euren Fans kommen! Wie lautet deine Bilanz zum Saisonstart deiner Nürnberger? Wir sind sehr froh so viele Punkte geholt zu haben. Das hätte ich vorher zwar gehofft aber nicht erwartet. In dieser Liga ist es nicht einfach zu siegen. Mich macht es sehr stolz, bisher ungeschlagen zu sein. Was läuft bei euch besonders gut, was noch nicht so nach Plan? Wir gewinnen und das ist das, was zählt. Punkte. Im Team herrscht eine gute Stimmung. Verletzte können bislang ohne Probleme vom Team kompensiert werden. Lediglich unser Überzahlspiel funktioniert so rein gar nicht. Zum Glück haben wir das noch nicht so gebraucht. Wie beurteilst du die DEG aktuell? Wenn ich ehrlich bin, habe ich euch noch nicht spielen sehen. Ich kenne euer neues Team kaum. Aber euer Überzahlspiel muss gut sein, wenn auch bisher die Tore fehlen. Ich bin echt gespannt! Woran erinnerst du dich gerne zurück aus Düsseldorf Zeiten?

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Die gesamte DEG-Familie war der Wahnsinn. Die Zeit in Düsseldorf war wunderschön und die Menschen machen dort einen guten Job. Auch wenn es im Moment wohl besonders schwer ist: Ihr schafft das! Es war mir eine Ehre in Düsseldorf zu arbeiten und Teil der Familie zu sein. Ich freue mich auf das Wiedersehen heute. Noch ein kurzer Gruß an Jeff? Danke, Jeff! Ohne dich und deine Bereitschaft mich erst mit nach Düsseldorf und dann auch mit nach Nürnberg zu nehmen, würde ich jetzt nicht dort stehen, wo ich aktuell bin. Das war und ist nicht selbstverständlich und bedeutet mir viel!

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NÜRNBERG VORSTELLUNG

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DEG-Filiale Nürnberg – Die Ice Tigers kommen! „Man sieht sich immer zweimal im Leben“ – Zugegeben, im Eishockey in der Regel auch noch einige Male häufiger. Trotzdem passt das Sprichwort irgendwie besonders gut, wenn die Ice Tigers am Rhein gastieren: Nicht weniger als sieben Akteure in den Reihen der Nürnberger, inklusive des neuen Headcoachs Tray Tuomie, waren früher schon für die Düsseldorfer EG tätig. Trotz dieser geballten „Düsseldorf-Erfahrung“ konnte man im letzten Jahr, auch bedingt durch viel Verletzungspech, sportlich eher weniger Akzente setzen – nach den Pre-Playoffs war die Saison für die Nürnberger beendet. Aber auch ohne Endrunde oder gar Meisterschaft konnte man am Anfang diesen Jahres ein Highlight der ganz besonderen Art an der Noris feiern: Am 5. Januar 2013 waren die Ice Tigers unter Führung von Clubchef Thomas Sabo Gastgeber des ersten Freiluftspiels der DEL-Geschichte. Im mit 50.000 Zuschauern restlos ausverkauften Frankenstadion konnte nicht nur ein Zuschauerrekord im europäischen Liga-Eishockey

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aufgestellt werden, auch der spätere Meister Eisbären Berlin wurde im prestigeträchtigen Duell mit 4:3 bezwungen. In diesem Jahr soll das Augenmerk aber wieder verstärkt auf dem Alltagsgeschäft liegen, die Playoffs sind das Ziel. Dazu legt man in Franken wie immer Wert auf Qualität. Auf die Abgänge der Leistungsträger Chouinard, Bayda und Frosch hat man mit einer Mischung aus Erfahrung und Talent reagiert: So wurden neben Steven Regier die beiden Youngsters Pföderl und Elsner verpflichtet, die für neue Impulse in der Offensive sorgen sollen. Eine Strategie, die bisher aufgeht: Die ersten vier Saisonspiele konnten die Ice Tigers allesamt für sich entscheiden. Aber trotz aller Wiedersehensfreuden wollen die rot-gelben Cracks heute keine falschen Sentimentalitäten aufleben lassen. Gerade im Wettkampf mit den ehemaligen Kollegen macht es doch immer am meisten Spaß, am Ende als Sieger vom Eis zu gehen!

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Impressum Herausgeber: DEG Eishockey GmbH Brehmstraße 27a 40239 Düsseldorf Telefon: 0211 - 863259-0 www.deg-eishockey.de Gesamtleitung und verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Frieder Feldmann Anzeigen: Katharina Schneider-Bodien Autoren/Fotografen: Katharina Schneider-Bodien Patrick Schlos Alex Klein Christoph Klein Dr. Joe Arnade Cornelius Kaup Daniel Schneider Sven Spranger dreimarketing citypress Christian Roth Birgit Häffner Gestaltung und Realisierung: JUNG PRODUKTION GmbH Schanzenstraße 20a 40549 Düsseldorf www.jungproduktion.de Druck: Clasen GmbH Spielberger Weg 58 40474 Düsseldorf www.druckerei-clasen.de

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SCHNELLFEUER FRƒGEN

Neu-Deutscher im Fragengewitter Wir treffen Fabian Calovi an einem durchschnittlichen Mittwoch. Mit überdurchschnittlich breitem Schal und leichten Halsschmerzen stellt er sich dem heutigen Schnellfeuer. Trinkt Wasser und besteht zum Schluss sogar darauf, das Glas selbst in den Geschirrspüler zu stellen. Keinerlei Starallüren sichtbar. Gute Vorrausetzungen für das heutige Fragengewitter.

du Ladinisch? Nein. Diesen seltenen Dialekt spricht man in Südtirol nur ganz vereinzelt. Ich verstehe es gar nicht. Was genau ist „Heimat“ als Doppelstaatsbürgerschaftler? Schaut zur Decke, Pause. Eigentlich dort, wo ich geboren und aufgewachsen bin, Bozen.

Wie fühlt man sich als Neu-Deutscher? Ehrlich gesagt fühle ich keinen Unterschied. Beschreibe den Moment der Übergabe deiner Staatsbür-

Darum fehlt dir Ashton Rome besonders… Der fehlt mir sehr! Er hat viel Erfahrung und gab dem gesamten Team immer viel Motivation wenn

„Verträglicher Mitschläfer“

Stationen eines Calovis …

gerschaft. Das war sehr unspektakulär. Ich war beim Amt und habe einen provisorischen Schein bekommen. Aber der Akt an sich war erlösend und befreiend. So hat sich die Tür-DEG für mich geöffnet. Hätte das nicht geklappt, wäre ich zurück nach Italien gegangen. Die Reaktion deiner Eltern? Meine Eltern waren stolz und vor allem natürlich zufrieden. Es hat ja zum Glück alles geklappt, wie wir das geplant haben. Ist man als Italiener automatisch Fußballfan? Lacht. Nein, gar nicht. Ich bin kein Fußballfan. Dennoch: Drei Worte zu Mario Balotelli: Der ist wirklich verrückt und sehr geil. In Hamburg haben sie mich immer Calotelli genannt. Sprichst

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es mal schlecht lief. Das versucht er aber nach wie vor, er sieht ja jedes Spiel und nimmt uns Jungs dann auch mal zur Seite um uns weitere Tipps zu geben. Der unsympathischste Gegenspieler in der DEL? Ganz klar: Dimitri Pätzold! Das ist ein Nickel, der hat so lange mit seinem Schläger an meinen Beinen rumgefuhrwerkt, bis das Tape geplatzt ist. Und der Schiedsrichter hat nichts gesehen und mich dazu noch immer wieder aus dem Torraum geschickt. Frechheit! Was muss gegen Berlin und Nürnberg besser laufen als bisher? Die Chancenverwertung muss besser werden. Und wir müssen die ganzen Abläufe mehr automatisieren. Deine

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FƒBIƒN CƒLOVI

Lieblings-Bus-Auswärtsfahrt-Beschäftigung? Das ist eigentlich immer langweilig, Musik hören. Zimmerpartner? Jari Neugebauer. Mit dem wohne ich auch sonst zusammen. Oder Colin Long. Sehr verträgliche Mitschläfer. Beim Spiel gegen Hamburg alte Bekannte getroffen? Ja, das hat mich wirklich gefreut! Einige Nachwuchsspieler und der Fotograf mit Freundin waren da. Erste Handlung bei deinem Umzug nach Düsseldorf? Leider falsche Frage, denn ich habe ja zuerst in Krefeld gewohnt. Bei Christian Brittig. Und die erste Amtshandlung war:

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„Meine Mutter kann alles!“ Erster Kuss. Wer? Überlegt. Lacht verlegen. Überlegt weiter. Das weiß ich wirklich nicht mehr. Muss also unspektakulär gewesen sein. Oder habe ich dank einer Gehirnerschütterung vergessen. Beste Freizeitaktivität? Ski fahren. Schon mal in der Skihalle Neuss gewesen? Empört: Ich rede von Ski fahren! Stimmt es, dass du gerne kochst? Ab und zu, ja. Wann zuletzt? Heute! Reis mit geschmolzener Erdnussbutter und Schokolade. Das Rezept hat mir ein DNL-Spieler

… von Kuss bis Kuss.

trainieren. Wer aus der dritten in die erste Liga wechselt, muss konditionell einiges aufholen. Wann hast du mit dem Training angefangen? Genau am 18. April. Faktisch hatte ich keine Sommerpause. Vervollständige folgenden Satz: Düsseldorfer Fans sind… gigantisch. Und unheimlich treu. Das wurde mir besonders in Österreich bewusst. Da waren echt viele. Und viele positiv Verrückte. Jetzt kannst du einen Mitspieler für irgendwas kritisieren… Ehrlich? Die sind alle toll. Da gibt’s nichts zu kritisieren. Höchstens, dass ab und zu Tapebänder rumfliegen. Aber das könnte jeder sein.

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gegeben. Dein Meisterrezept? Spaghetti Bolognese. Wie viele Nudelvariationen beherrscht Du? Lasagne kann ich nicht, das dauert mir zu lange. Alles, was schnell geht. Kochst du mittags oder abends? Nach dem Training. Milchreis oder Pfannkuchen. Gerne auch mit Backmischung, das geht halt wirklich flott. Manchmal aber auch ohne. Das kann deine Mutter am Besten…? Wie aus der Pistole geschossen: Alles! Meine Mutter kann alles! Bester Moment unter Einfluss von Alkohol? Ich trinke keinen Alkohol. Hallo? Das glauben wir ihm kaum. Bester Moment ohne Alkohol? Mein erstes Tor in der 2. Liga. Superman oder

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BERNHƒRD EBNER

Batman? Batman, der ist nachtaktiv. Generell: Kann es weibliche Superhelden geben? Zögert. Lange. Zu lange. Antwort: Ja. Vielleicht. Was hält Frauen davon ab? Ich kenne nur eine: Catwoman. Und die ist ganz in Ordnung. Ausrede! Ganz klar! Duscher oder Bader? Duscher. Aber zur Entspannung auch gerne mal Bader. Für welchen Gesetzesbrecher hast Du durchaus Sympathien? Geschwindigkeitssünder. Wenn sie keinem schaden. Irgendwelche Macken im Leben des Fabian C.? Ich ziehe alle rechten Ausrüstungsteile zuerst an. Und ich benutze meinen Mundschutz nur zum drauf Rumkauen. War mir nie so bewusst. Dein bislang größter Erfolg? Der Vertrag bei der DEG. Die größte Niederlage? Ich habe mein Abi im ersten Durchlauf nicht geschafft. „Missionare in Bolivien“ Schlechtester Hollywood-Schauspieler und warum? Darauf achte ich nicht. Bester? Will Smith. Cooler Typ. Haben Dich deine Eltern schon spielen sehen? Die waren in Landshut und Villach dabei und werden sich wohl ein paar Spiele in Bayern anschauen. Was machst du an freien Montagen? Schlafen, Kochen, Essen. Und ich trainiere mit den Knaben und Schülern. Wenn man Calovi googelt, ist was der erste Eintrag? Weiß ich wirklich nicht, habe mich noch nicht gegoogelt. DU bist es. Unter Calovi gibt es keine chemische Substanz, keinen Ritter im Mittelalter, keinen Kleinkinder-Bauklotz, (fast) nur Dich. Es gibt genau 115.000 Einträge. Ach

V echt? Da wird es aber auch um meine Großväter gehen. Waren die auch Eishockeyspieler? Die sind und waren Missionare in Bolivien. Sind auch schon vom Vatikan geehrt worden. Gibt es einen Wikipedia-Eintrag über dich? Das interessiert mich nicht. Da kann jeder alles schreiben. Meistens stimmt das dann auch nicht. Erster Gedanke der dir auf der Bühne der Rot-Gelben Nacht kam? Wie geil muss es sein, Rockstar zu sein? Haut unterstreichend mit der Hand auf den Tisch. Ganz der Rockstar. Warum kein Calovinsches Stage-Diving? Ich wollte auch springen, habe aber den Älteren den Vortritt gelassen. Und dann stand auch schon Walter vor uns und hat uns gestoppt. Wir wären sonst die ganze Nacht gesprungen! Campino berührt? Nein, aber wir haben zusammen gegessen und bei der Aftershowparty war ich auch kurz. Erster Springsteen-Song, der Dir einfällt? Die Musik kenne ich. Der Sänger von denen heißt Bruce oder?, fragt er, bedankt sich für das Gespräch und geht mit seinem Glas Richtung Küche. Das Training wartet. Netter Kerl.

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Gebrüder Kreutzer ehren besonderen Fan Pepe ist DEG-Fan und das durch und durch. In seinem Alltag ist der 14-Jährige auf einen Rollstuhl angewiesen. Und der ist etwas ganz Besonderes: Komplett auf DEG getunt, mit großen Logos auf den Rädern und weiteren rot-gelben Details. Seit Jahren sucht die Messe REHACARE. die genialsten Gefährte Deutschlands. Unter allen Einsendungen wurden die besten ausgewählt und anschließend der Öffentlichkeit zur Wahl vorgestellt. Mit seinem Rolli konnte Pepe schließlich den dritten Platz belegen. Selbstverständlich nahmen Daniel und Christof Kreutzer heute an der Preisverleihung teil und überreichten ein vom gesamten Team signiertes Trikot. Daniel: „Für uns war es selbstverständlich, so einen treuen Fan und diesen tollen Rollstuhl zu ehren!“ Auch Pepes Vater Detlef Schubert freute sich: „Das gibt der gesamten Familie ein gutes Gefühl. Dass Profisportler einen behinderten auf diese tolle Weise Jungen ehren, zeugt von einer tollen Einstellung. Danke DEG!“

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ƒUSWÄRTSTOUR HƒMBURG

Kein Himbeereis zum Frühstück

Freitage beginnen donnerstags. Zumindest bei weiten Auswärtsspielen der Düsseldorfer EG. In der geldknappen Saison 2013/14 werden ausnahmslos alle Spiele mit dem zweistöckigen (Pannenbecker-)Bus befahren. So auch nach Hamburg am 20. September. Szenen einer Tour: Donnerstag, 12:30 Uhr. Brehmstraße. So langsam sammeln und häufen sich Spieler und Taschen vor dem Bus. Fahrer Roland und die Betreuer Gunnar und Mike stapeln nach einem sehr speziellen, sehr eigenen System die unhandlichen Riesendinger in den Schlund des großen Gefährts.

die Straße wälzt. Wie ein silbergrauer Blauwahl im Bachbett. „Hier kommt die DEG“ findet hier eine eindrucksvolle, optische Umsetzung. 14:00 Uhr. Wir rollen durchs Ruhrgebiet. Ein Blick in die obere (Spieler-)Etage. Die jungen Deutschen lümmeln sich hinten rum. Niki Mondt hat von der letzten Reihe aus alles im Blick und Griff. Zwischen den mittleren Sitzen lugen seltsam-karierte Socken hervor. Das kann fast nur Bobby sein. Ganz vorne wird schon geschafkopft.

13:00 Uhr. Motor säuselt satt an. Pünktlich geht es los. Leise Erinnerungen an Rob Collins werden wach, der einmal wegen eines Friseurtermins die Abfahrt vergaß, der Bus deshalb kurzerhand vor dessen Haarsalon parkte und der Trainer den verdutzten Stürmer mit nur halb frisiertem Kopf in den Bus schleifte.

16:32 Uhr. Irgendwo bei Delmenhorst. Die satten 500 PS brummeln entspannt vor sich hin und stören sich an nichts und niemandem. Fahrten nach Norden sind für die DEG oft ein wenig heikel. Schweinelaster oder Schneechaos erschwerten so manche Tour. Doch heute läuft alles glatt. Roland setzt den Blinker. Wir rasten bei Burger King für einige schnelle Whopper. Zanetti geht doppelt aufs Klo. Niemand nimmt eine Krone mit.

13:02 Uhr. Das Ausparken aus der engen Brehmstraßen-Einfahrt ist ein fast sinnlicher Akt. Ein drittel Stadtviertel wird lahm gelegt, wenn sich das 26 Tonnen schwere Gefährt auf

18:05 Uhr. Nächster Halt o2-World, Hamburg. Die Mannschaft klaubt ihre Taschen zusammen und inspiziert Halle und Kabine. Einige junge Spieler wirken beeindruckt. Hamburger Hände

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werden geschüttelt. Das Spiel wirft seine ersten Schatten voraus.

dem Tablet, vor dem Handy, auf dem Kissen. Etwa 22.00 Uhr ist Nachtruhe.

19:08 Uhr. Ankunft am Hotel Courtyard am Flughafen. Auswärtstouren sind ja eine ziemlich einzigartige Mixtour aus Fahren, Warten, Ausspannung, Anspannung, Essen, Verdauen, Konzentration. Und natürlich Spiel und Rückfahrt. Aber bei der Ankunft im Hotel ist es für einen Moment wie auf Klassenfahrt. Erstaunlich aufgeregt werden Schlüssel gefordert und getauscht. Wer mit wem und warum.

Freitag, 9:00 Uhr. Gemeinschaftswecken durch einen saugemeinen Hotelpieper. 30 Minuten später ist Frühstück. Wieder trollt sich die Truppe zur Nahrungs- und damit Kraftaufnahme. Das Essen ist stets nahrhaft und irgendwie auf Effektivität ausgelegt. Anschließend Videostudium im Raum Pazifik. Fehler der vorherigen Spiele werden analysiert, ebenso wie das System der Hamburger. Natürlich auch die positiven Dinge. Danach (12:30 Uhr) und gefühlt nur wenig später schon wieder: Essen. Die Menge an Nahrung unterscheidet Normalmenschen ganz deutlich von Profisportlern. Vielleicht kein Zufall, dass Personen im direkten Umfeld von Eishockeyteams tendenziell etwas zu viel wiegen.

20:12 Uhr. Verspätetes Abendmahl. Anders als im Bus gibt es bei den Frühstück-/Mittag-/ Abendessen keine feste Sitzordnung. Deutsche und Ausländer sitzen bunt durcheinander. Das war auch schon einmal anders. Es gibt Salate, natürlich-Nudeln, Schnitzel, Geschnetzeles, Reis. Das Übliche. Speicher werden aufgetankt. Danach passiert nichts Spektakuläres. Ein Abend in vielen Doppelzimmern, unter Kopfhörern, mit

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13:30 Uhr. Mittagsruhe. Ein seltsames Wort für eine hormongeladene, kräftige Hockeytruppe. Aber es gibt sie wirklich.

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16:00 Uhr. Kaffee, Kuchen und letztes Meeting mit erneuten Analysen. 30 Minuten später geht es mit dem schmucken 8-Rad zur noch viel schmuckeren Halle. Betreuer und Masseure sind bereits zwei Stunden zuvor rüber gefahren, damit bei Ankunft des Teams alles pick und bello ist. 19:30 Uhr. Das erste Bully eröffnet das Spiel der Düsseldorfer EG bei den Hamburg Freezers. Die Begegnung ist schnell erzählt und endet um 21:41 Uhr mit 2:6. Guter Start, gutes Ende, dazwischen ging alles ein bisschen schnell. Insgesamt irgendwie gut, insgesamt irgendwie schlecht. 22:05 Uhr. In den Katakomben. War das Glas nun halb voll oder halb leer? Für Bernhard Ebner ist es offensichtlich Letzteres. Wie ein müdaggressiv-genervter Tiger streicht er durch die Gänge. Ansprechen ist jetzt nicht die allerbeste Wahl. Die Mannschaft duscht, spricht, trifft sich zum erneuten Essen – der ewige Kreislauf. Irgendwann hupt Rolli endlich zum Aufbruch. 23:10 Uhr. Walter zählt durch. Alle sind da. Abfahrt ins Dunkle. Die 76 Plätze werden vom 30-Mann-Tross bestens ausgefüllt. In einem perfekten System richten sich Spieler und sportliche Leitung in die bequemen Schalensitze. Viel gesprochen wird nicht. Die AlleineTablets haben den guten, alten Gemeinschaftsfilm abgelöst. Unten besprechen Trainer und sein Co einzelne Spielszenen, können das Ergebnis schlussendlich aber auch nicht mehr ändern. 1:20 Uhr. Irgendwo. Schweigend rollt die DEG durch die Nacht. Wortlos. Punktlos. Schon jetzt

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warten alle auf das nächste Spiel. Unausgesprochen sind alle sicher, dass künftig die Ergebnisse besser werden. Und schon bei Osnabrück wird klar: Es kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft. Ganz sicher.

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DNL-Mannschaft überzeugt auch beim EV Landshut Das DNL-Team der DEG sorgt weiter für Furore! Nach dem zwischenzeitlichen zweiten Tabellenrang konnte das Team um Georg Holzmann seinen Vorsprung weiter ausbauen und liegt aktuell auf dem beachtlichen dritten Platz, dicht hinter den Eisbären Juniors Berlin und den Jungadlern Mannheim. Am vergangenen Wochenende wurden erneut drei Zähler eingefahren. Zwar setzte es am Samstag beim EV Landshut eine 0:3-Niederlage (0:0, 0:1, 0:2), doch am Sonntagmorgen folgte die UmkehrRevanche: ein 3:0-Auswärtssieg (0:0, 2:0, 1:0) beim EVL.

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Am Samstag konnte man nach der langen Busreise nicht konsequent genug dagegen halten. So war die 0:3-Niederlage nicht ganz unverdient. Besser lief es dafür am Sonntagmorgen. Zwar musste die DEG insgesamt elf Unterzahlspiele überstehen, am Ende ließ Torhüter Benedict Roßberg aber keinen der 28 Schüsse passieren. Der Goalie feiert damit innerhalb von einer Woche seinen zweiten Shut-Out der Saison. Und vorne sorgten zweimal Quirin Stocker und Eugen Alanov für ein erneut erfolgreiches Wochenende der DEG. Termine: Sa, 12.10.2013, 19:30 Uhr: DEG –:– Eisbären Juniors Berlin (Eisstadion Brehmstraße) So, 12.10.2013, 10:30 Uhr: DEG –:– Eisbären Juniors Berlin (Eisstadion Brehmstraße)

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