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DEG MAGAZIN SAISON 2016/17 | AUSGABE 5 | JANUAR

13.1.2017 19.30 UHR

15.1.2017 16.30 UHR

22.1.2017 14.00 UHR

27.1.2017 19.30 UHR

29.1.2017 16.30 UHR

EHC RED BULL MÜNCHEN

STRAUBING TIGERS

KÖLNER HAIE

ISERLOHN ROOSTERS

GRIZZLYS WOLFSBURG


DEG BEGRÜSSUNG

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Liebe Fans der DEG,

Liebe Fans und Freunde der DEG,

Hallo Zeitreisende,

mit der Düsseldorfer EG in der Halle wird es einfach nie langweilig: Spannende Derbys, abwechslungsreiche Spiele und viele emotionale Momente. Auch abseits der Spiele ist die DEG immer für eine Überraschung oder eine gelungene Aktion gut – zuletzt gab es eine Übernachtung der Fans im ISS DOME – Wer kommt denn schon auf sowas?

auch wenn 2017 nun schon einige Tage alt ist, möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um allen rot-gelben Anhängern ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr zu wünschen. Ich freue mich, wenn Sie dabei weiterhin der DEG die Treue halten und unser Team unterstützen.

fast unglaublich: Aber mehr als zwei Drittel der Hauptrunde 2016/17 ist bereits wieder vorbei. Erst „eben“ haben wir doch noch über Eishockey im Spätsommer, dann über Spiele im rot-gelb-goldenen Herbst oder zur Weihnachtszeit philosophiert. Und jetzt sind 2.100 der 3.120 (regulären) Hauptrunden-Minuten der laufenden Spielzeit schon wieder gespielt. „F…ing unglaublich!“ wie Lance Nethery sagen würde.

Auch wenn es in dieser Saison spielerisch etwas holprig läuft, die DEG hat eine tolle Saison 2015/16 gespielt und den Aufwärtstrend der letzten Jahre konsequent fortgeführt. Das hat so viele Fans begeistert und mobilisiert wie schon lange nicht mehr: über 8.000 Zuschauer kamen im Schnitt in den ISS DOME und haben eine fantastische Stimmung verbreitet. Dafür haben Trainer und Team hart gekämpft, der positive Saisonverlauf war die Belohnung. So darf es natürlich gern weitergehen. Christof Kreutzer hat ein schlagkräftiges Team zusammengestellt und ist früh in die Saisonvorbereitung gestartet. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass sich das auszahlen wird und die DEG den Sprung in die Playoffs schafft. Und wenn die Fans der DEG doch mal ein bisschen Ablenkung benötigen, dann bietet sich im ISS DOME ein abwechslungsreiches Programm: Luke Mockridge und Mario Barth sorgen für Lacher, Udo Lindenberg singt gegen die Panik an und beim World Wrestling Entertainment wird für den nötigen Frustabbau gesorgt. Und am nächsten Tag kann man dann dank unserer multifunktionellen Halle wieder beim Eishockey mitfiebern. Nur zwischendurch bitte zu Hause schlafen. Ihr Manfred Kirschenstein Leiter ISS DOME

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Kurz vor dem ersten, ungemein wichtigen Sieg gegen Iserlohn sind wir auch abseits des Eises schwungvoll gestartet. Unabhängig von der aktuellen sportlichen Situation, war es uns wichtig, alle gemeinsam bei der 1. DEG Karnevalsparty im Stahlwerk einen rauschenden und jecken Abend zu verbringen. Wir sind in Düsseldorf fest verwurzelt und Karneval sowie Brauchtum schon seit je her eng verbunden. Wie könnte man die Tradition DEG und die Tradition Karneval besser verknüpfen, als mit einer eigenen Veranstaltung. Umso mehr freut es uns, dass sie bei allen so gut angekommen ist. Ich kann schon jetzt sagen: 2018 wird es aller Wahrscheinlichkeit nach eine Wiederholung geben. Doch unser Hauptaugenmerk muss natürlich auf dem Geschehen auf dem Eis liegen. Dort erleben wir eine Saison mit vielen Auf und Abs, die uns sicherlich bislang alle nicht vollends zufrieden stellt. Das Erreichen der Playoffs ist in dieser Saison unser vorrangiges – und weiter realistisches – Ziel. Nichts desto trotz blicken wir natürlich schon voraus. Wir arbeiten bereits mit Hochdruck an der Personalplanung für die kommende Saison und sind optimistisch, schon zeitnah weitere Entscheidungen verkünden zu können. Bis dahin heißt es allerdings: Lasst uns alle zusammen­ stehen und unsere Mannschaft unterstützen, denn nur gemeinsam sind wir stark. Ihr Stefan Adam, Geschäftsführer, DEG Eishockey GmbH

Wir sind mit ihnen und euch einer Meinung: Diese Saison hätte bislang einfacher, besser, erfolgreicher ablaufen können. Zu oft fehlten Flow und Harmonie auf dem Eis (oder es gab zu viel davon), zu selten zeigte die Mannschaft das Können, das zweifelsfrei in ihr steckt. Aber noch ist kein Würfel endgültig gefallen und unsere Mannschaft hat noch alle Chancen, sich für die Playoffs zu qualifizieren. Nur Mut, Ihr Rot-Gelben! Zu dieser Ausgabe: Erneut wollen wir den Lesern ungewöhnliche Einblicke in den DEG-Kosmos ermöglichen. Dazu haben wir Maxi Kammerer in seiner (ordentlichen) Junggesellen-Wohnung besucht und Stephan Daschner ins Fragengewitter geschickt. Gast-Autor Ulf May hat in seinem historischen Rückblick diesmal die 1967er Meister-Mannschaft zum Thema. Darüber haben wir wieder spannende Personen aus dem DEG-Umfeld gesucht – und sind fündig geworden beim Eishockey-Tausendsassa Udo Schmid und den liebenswerten Dimpfels, dem betagten, aber immer noch hellwachen Fan-Ehepaar. Außerdem gibt es eine Auswahl der schönsten „Kutten, die beliebte Lattenknaller-Seite und manches mehr. Viel Spaß beim Lesen wünscht Eure DEG-Redaktion!


DEG INHALTSVERZEICHNIS 03 05 06 08 11 12 18 21 22 25 26

BREUNINGER STUTTGART MARKTSTRASSE 1-3

Begrüßung Inhaltsverzeichnis

DEG Karnevalssitzung Fragengewitter Daschner

Impressionen

Kölner Haie

Schnelle Konter Lösung des Bobo-Rätsels

DEG Kutten

EHC Red Bull München Interview Kammerer DEG FANPROJEKT Straubing Tigers

Iserlohn Roosters DEG Fanstory Grizzlys Wolfsburg Udo Schmid

Partner Präsentation

Die Vereinsseiten

BARMER Kids Corner

Lattenknaller

67er Meister

Spielplan Impressum

35 36 38 42 45 48 53 54 59 61 62


DEG IMPRESSIONEN

Manchmal ersetzen Banden ganze Bildunterschriften.

DEG IMPRESSIONEN

Auch 2017 wollen Menschen auf die richtige Seite der Grenze. Hier Klein und Schymainski (KEV).

Trikottausch mit sich selbst: Brandon wechselt die zerrissene 59 in die jungfräuliche 26.

Keine Gnade: Auch das schnelle, sich in den eisigen Staub werfen macht Strafen nicht rückgängig.

Der verschnupfte Tim Conboy unterbricht sein Kopf-Dampfbad. Jungvater Brandt stellt einzelne Szenen aus dem Geburtsvorbereitungskurs noch einmal nach.

Mittlerweile wird auch während der Spiele nach chinesischen Trikot-Imitaten gefahndet.

Weihnachten herrscht im Hause Yip erhöhte Niederschlags-Gefahr.

Geschafft! Brandon bringt

Der Herbergsvater beendet die Übernachtungsparty

alle Pinguins im Torraum unter.

mit dem morgendlichen Weckschrei.

Manchmal fudelt Maxi Kammerer beim Sitz-Eishockey.

Heißer Tipp von Tim Schüle: Halt den Schläger beim Schießen doch mal anders rum (hat in Iserlohn geklappt)!

Die 21 trifft die 6 auf die 12.

Nur ein Ha(a)se, haben sie gesagt. Fahr ihn einfach um, haben sie gesagt …

Man beachte die unterschiedlichen Gesichtsausdrücke auf der Bank!


SCHNELLE KONTER DEG-Riesengraffiti in Unterrath! Die Bezirksvertretung 6 initiierte eine Kunstaktion zur Verschönerung der beschmierten Sporthallen-Mauer an der Kalkumer Straße. Sie engagierte dazu den Künstler Peter Norf. „Die DEG ist eines der sportlichen Aushängeschilder der Stadt und ich freue mich, dass der Club mit dieser Wandgestaltung noch präsenter ist", lobte Stadtdirektor Burkhard Hintzsche. "Die Mauer ist nun ein Blickfang und Sinnbild für die Sportstadt und die Verbundenheit der Düsseldorfer mit ihrer DEG." Wir bedanken uns sich bei allen Beteiligten für dieses "starke Stück DEG"!

Neues Warm-Up-Trikot Die DEG wird bis zum Ende der Spielzeit in neuen Aufwärmtrikots auflaufen. Im Rahmen der Vereinbarung mit der Rheinbahn AG tragen die in grau gehaltenen Jerseys sowohl auf Vorder- und Rückseite den Schriftzug unseres Partners. Nach der Spielzeit werden die von der Mannschaft getragenen Originale dann versteigert oder verlost. Weitere Infos dazu folgen noch. Nachruf Am 5. Januar ist Fenja P. bei einem tragischen Verkehrsunfall in Düsseldorf-Stockum ums Leben gekommen. Die 22-jährige DEG-Anhängerin war ein absolut fröhlicher, positiver Mensch mit viel Energie und Lebensfreude. Gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern war sie viele Jahre Gast bei unseren Heimspielen. Wir wünschen ihrer lieben Familie und all ihren Freunden viel Kraft. Die DEG schickt Dir einen rot-gelben Gruß, Fenja!

Foto v. l.: N. Mondt, 2. stellv. Bezirksbürgerm. P. Schumacher, Ratsherr D.P. Sültenfuß, Stadtdirektor B. Hintzsche, S. Adam, Bezirksbürgerm. R. Thomas, 1. Stellv. Bezirksbürgerm. B.Schentek, B. Fleckner-Olbermann, L. Daxenberger und Dorothea Düsedau. Dazu Schüler.

Bobo: Die Lösung! Wir hatten euch im Dezember-Magazin erneut ein bizarres Quiz für hartgesottene Rätselfüchse hingefetzt. In dem Wörterwald waren Vor- und Nachnamen versteckt. Insgesamt hatten wir 24 aktuelle Spieler und Trainer in 26 Wörtern bzw. Wort-Kombinationen verwurstet (Ebner und Strodel waren doppelt). Wir haben uns über viele Einsendungen gefreut! Als richtig haben wir alle Lösungen über 22 akzeptiert. Zwei Hinweise: Ja, wir haben Huss statt Huß gewertet und nein: Ede oder Edi sind nicht Eddi Lewandowski. Die 3 x 2 Treff-Karten haben diesmal gewonnen: Joachim Diekmann, Susanne Hagedorn und Salucwa Loewe (bitte unter 0211/86325940 anrufen). Allen Mitmachern vielen Dank. Es war uns wieder eine Ehre!

Bobo und der breite Barmann (Bobo, Teil 4) Wir erinnern uns: Bobo haT IM (Conboy) Kampf mit dem Riesen-Sandwich triumphiert und ist von dort, wo die Mädchen noch wilder als die Kühe sind, auf dem Weg zurück nach Düsseldorf. Trotz der Kälte erhitzte ihn der weite Weg. „Der SchWEIß ist das Parfüm des Wanderers!“, dachte er trotzig, „AlLE ONkel und Tanten haben verschwiegen, dass dieses Iserlohn kein gutes Pflaster ist.“ Plötzlich stellte sich ihm ein haariger Rooster entgegen. Bobo erbost: „Mit dir füttere ich meinen WahloMAT! HI, ASi-Bratze, ich knall dir was vor deine MemBRAN!“ DONnerwetter, das hatte gesessen! Bobo dachte glücklich an alte Zeiten. „JajA, DAMals begann der Tag mit einer ScHUSSwunde. Da waren wir ganze Kerle, ungewaschen, mit Kruste und BART, Aber NORMalerweise immer schneidig. Da konnte man auch mal mit der Suppe schlabBERN. HARDcore war das!“ Er ging weiter und bog links ab, wie er das gerne tat. Der schöne Bobo, der RemBRANDT unter den Wanderern, kam zu einer eiskalten Schänke am Wegesrand, schneebedeckt, aber faST RODEL- und schlittenfrei. Er wusste alles zu dem Laden aus dem weltweiten WEB. NERze, Hermeline und andere Pelze hingen an den Wänden. Übrigens ebenso wie der schrullige Barkeeper, der stoned an einem Haken baumelte. Er sang: „Here at the Theke fühl‘ ich mich wie ein reudiger rainBOW MANager, da haB ICK alles was ich brauche, you kNOW?!“ AKne zierte das Mond-Gesicht des einfältigen Barmanns, der fasT OBI-ASsistent für MANUELle Bedienung hätte sein können. „Guter MANN, ES macht keinen guten Eindruck, wie sie da hängen. Sie sehen aus wie ein wilder WAL. EXtrem unsexy. Zur Sache: Ist die vorbestellte Kaltschale im Kühlschrank?“ „DA NIE“, Lallte deR OBer. Vielleicht in der KAMMER.“ ER lachte höhnisch und berlinerte. „Sixt unD AVIS bringen dich nicht nach Hause, wa. Du musst schon selber laufen.“ Bobo wandte sich ab und wollte geHEN. RYan Ramsay, so hieß der Baumler, hing jetzt ganz still. Bobo sah ihm lange in die Augen. Dann packte er seinen Kram, zog den Mantelkragen hoch und stapfte hinaus in die kalte Nacht. Es sTIMmte (Schüle): Sein Weg war noch weit. Er würde es schaffen.


EHC RED BULL MÜNCHEN Der konstante Meister

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Als im April des gerade abgelaufenen Jahres in der bayerischen Landeshauptstadt die Sektkorken knallten und der EHC Red Bull München erstmals den Meisterpokal in Empfang nehmen durfte, wird sich Manager Christian Winkler neben seiner großen Freude auch bewusst gewesen sein, dass die Saison 2016/17 sicher keine einfache werden würde. Häufig fiel es dem amtierenden Meister in der DEL-Historie schwer, seine herausragenden Leistungen in die Folgesaison zu transportieren. Die älteren DEG-Fans werden sich leidvoll an die Spielzeit 1996/97 erinnern als die Rot-Gelben voller Elan ihren Titel verteidigen wollten, es letztlich aber noch nicht einmal in die Playoffs schafften. Auch in jüngerer Vergangenheit lassen sich einige Beispiele für enttäuschende Meistertruppen finden. In den Jahren 2014 (Eisbären Berlin) und 2016 (Adler Mannheim) waren die Titelverteidiger bereits im Playoff-Viertelfinale nicht mehr mit von der Partie. Der EHC war also gewarnt und ließ sich im Transfersommer nicht lumpen. Mit Derek Joslin, Deron Quint, Brooks Macek, Jonathan Matsumoto und Jerome Flaake wurde der bereits exzellente Meisterkader weiter veredelt. Des Weiteren können die roten Bullen auf einen erfahrenen Bandenchef vertrauen. Don Jackson hat als Trainer schon viele Spielzeiten kommen und gehen sehen und weiß aus seiner Berliner Zeit ganz genau, wie man einen Meistertitel verteidigt. Die Vorzeichen waren also hervorragend und die Münchner starteten mit einem hohen Maß an Konstanz und feinem Eishockey in die neue Saison. Immerhin sechs der ersten

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Sorgen. Die Erfolgsquote von unter 15 % ist kein Ruhmesblatt und ein schlechterer Wert als beispielsweise die DEG ihn aufzuweisen hat. Angesichts der hohen Torausbeute bei gleicher Spielerzahl wird Jackson es aber verkraften können.

Grüße, aber (bislang!) keine Punkte für die DEG.

zehn Spiele gestaltete der Meister siegreich und der Weg führte auch fortan immer weiter nach oben. Am 14. Spieltag waren die Bullen wieder dort angelangt, wo sie nach ihrem Selbstverständnis hingehören: An der Tabellenspitze. Seitdem grüßt der Meister ununterbrochen vom Platz, der der DEL-Sonne am nächsten ist. Die Statistiken sind beeindruckend und für die Konkurrenz furchteinflößend. Nur nach zehn Spielen verließ der EHC als Verlierer das Eis (Stand 12. Januar). Das bedeutet, dass 72 % der bisherigen Spiele siegreich bestritten wurden. Ein absoluter Spitzenwert. Auch das Torverhältnis ist ligaweit top. Müßig zu erwähnen, dass kein Team mehr Tore geschossen hat als der EHC. Gepaart mit der aktuell zweitbesten Abwehr lässt sich schnell erkennen, dass auch in dieser Spielzeit mit den Münchnern zu rechnen ist, wenn der Meistertitel ausgespielt wird. Einzig das Powerplay macht Don Jackson noch

Die bisherigen beiden Partien zwischen EHC und DEG endeten zwar jeweils siegreich für die Bayern, hätten aber unterschiedlicher nicht verlaufen können. Anfang Oktober erkämpfte sich die DEG im heimischen ISS DOME Chance um Chance, traf das Tor aber einfach nicht und unterlag letztlich knapp mit 0:2. Schmerzlich in Erinnerung bleibt dieses Spiel vor allem durch die schwere Schulterverletzung von DEG-Kapitän Daniel Kreutzer. Beim bisher einzigen Auswärtsspiel in der Bayern-Metropole gab es für die DEG allerdings gar nichts zu holen. München war in allen Belangen stärker und siegte verdient mit 7:1. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft von Christof Kreutzer an das gute erste Heimspiel anknüpfen kann. Gelingt dann noch das ein oder andere Tor, kann dem Meister vielleicht ein Schnippchen geschlagen werden.

Gegner, Puck und Titel fest im Blick.

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KAMMERER INTERVIEW

KAMMERER INTERVIEW

„Das macht mich schon stolz“ Er ist der Shooting-Star der Saison bei der DEG. Wohl nur die kühnsten Optimisten hätten Maxi Kammerer zugetraut, schon in diesen jungen Jahren eine prägende Figur der rot-gelben Offensive zu sein. 12 Tore und sieben Vorlagen machen ihn nach weit mehr als der Hälfte der Spiele zum besten Torschützen des Teams. Wir haben ihn getroffen – zum Plausch über plötzlichen Ruhm, das Leben fernab der Heimat, Hochdeutsch und vieles mehr.

Paar Schuhe – eigentlich. Dass es direkt so weiterging, war natürlich optimal für mich. Dadurch konnte ich meinen Platz in der DEL-Mannschaft auch festigen. Der war ja vor der Saison keineswegs sicher.

dem richtigen Weg.“ Das macht mich dann natürlich schon in gewisser Weise stolz.

Wie bist du dann mit dem Druck umgegangen? Die Saison verlief ja bislang für das Team nicht reibungslos. Als junger Spieler hat man natürlich etwas weniger Druck – zumindest von außen. Da konzentriert sich vieles auf die Erfahrenen. Aber man könnte dann auch sagen: Wir setzen voll auf die Routiniers, die diese Situationen schon kennen. Ich weiß nicht, ob es da wirklich leichter ist für die Jungen. Ich komme damit auf jeden Fall ganz gut zurecht.

Wie schnell kehrt da Alltag ein? Du hast deine Bilanz gegenüber deiner letzten Saison ja deutlich ausgebaut, schießt inzwischen fast regelmäßig Tore. Freust du dich immer noch so sehr wie über deinen ersten Treffer? In jedem Spiel ist es etwas Besonderes, wenn ich treffe. Ich habe jetzt natürlich schon gewisse Erwartungen an mich. Die Offensive ist meine Stärke und als Stürmer wirst du in erster Linie an Toren und Vorlagen gemessen. Wenn es nach mir gehen würde, möchte ich natürlich in jedem Spiel drei Tore schießen, aber ich fürchte, da haben die Gegner was dagegen. Ich mache mir selber jetzt auch keinen Druck. Ich kann weiterhin frei aufspielen.

Nehmen dich deine Gegenspieler anders wahr – jetzt, wo du nicht mehr der Rookie bist, der ab und zu in die vierte Reihe reinrutschst? Naja man merkt schon, dass ich mit meiner Reihe oft gegen die Topreihen der anderen Teams spiele. Aber generell ist das schon ein ziemlich respektvoller Umgang. Nach dem Spiel kommen oft gegnerische Spieler zu mir und sagen: „Mach so weiter, du bist auf

Dein Vater Axel ist ehemaliger Deutscher Nationalspieler. Berät er dich auch und guckt jedes Spiel? Das kann er gar nicht. Er hat ja meistens selbst ein Spiel (Axel Kammerer ist Coach von Drittligist EC Bad Tölz, Anm. d. Red.). Aber wenn er mal live schaut oder sich die vergangenen Partien anguckt, dann sagt er mir natürlich schon, was ich besser machen kann. Irgendwann sag ich dann aber auch:

Lob vom Gegner

„Weißt du was, Drayson? Den hauen wir jetzt so richtig die Bude voll.“

Ja ist das denn hier noch Vorbereitung? Direkt zum Saisonstart der erste Torjubel.

Stürmer unter sich: Maxi mit Manuel Edfelder von den Starbulls Rosenheim.

Maxi, vor dir auf dem Wohnzimmertisch liegt die Eishockey News mit dir auf dem Titelbild. Was ist das für ein Gefühl? Natürlich ein ziemlich gutes. Dann auch noch beim Jubel gegen Köln – umso besser. Hast du dir die gezielt gekauft, oder hast du sie im Abo? Ne, die hab ich mir schon gezielt gekauft. Auf einmal habe ich ganz viele Fotos und Nachrichten bekommen von Freunden und Familie. Da habe ich mir gedacht: „Vielleicht sollte ich sie mir ja jetzt doch mal kaufen.“ – Bezahlen musste ich sie aber, obwohl ich vorne drauf bin.

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War das in deiner doch recht erfolgreichen Saison trotzdem ein besonderer Moment? Ja klar! Vor 18.000 Leuten schießt du nicht allzu oft ein Tor. Und wenn dann in der Halle auch noch fast alle gegen dich sind, da ist das schon besonders emotional. Vor allen Dingen gegen Köln in unserer Situation – das ist Wahnsinn! Wir hatten ja vorher nicht grade viel gewonnen, da war der Sieg schon extrem wichtig. Dein Status in der Mannschaft hat sich ja grundlegend geändert. Spürst du das auch im täglichen

Ablauf? Also Rob Collins hat mich jedenfalls noch nicht um Rat gefragt. Aber klar spürst du, dass die Mitspieler dir vertrauen. Da wird man vor einem wichtigen Spiel auch mal mehr in die Pflicht genommen. Das ist schon ein schönes Gefühl – aber das ist natürlich auch mit etwas mehr Druck verbunden. Die Leute erwarten jetzt einfach mehr von mir, als zu Beginn der Saison. Wie hast du denn selbst diesen Wandel vom jungen Ergänzungsspieler zu einem, der der Mannschaft wirklich helfen kann, erlebt? Natürlich haben die wenigsten vor

der Saison erwartet, dass ich so spiele, aber ich habe mir schon etwas zugetraut. Ich bin mit ziemlichen Selbstvertrauen in die Vorbereitung gestartet. In Bad Tölz habe ich zuletzt ja auch eine gute Rolle gespielt und konnte dadurch schon einges an Erfahrung mitnehmen. Aber dann hatte ich natürlich auch das Glück, dass Christof mir vertraut hat und ich gute Nebenleute in der Reihe hatte. Dann kommt manchmal auch Glück dazu, dass die Scheibe mal reinfällt … Vorbereitung und Liga sind aber nochmal zwei ganz unterschiedliche

„Papa, es reicht!“ Denn von Christof und Tobi bekomme ich dieses Feedback natürlich eh schon. Die zeigen mir auch auf Video, wenn ich einen Fehler gemacht habe. Aber mein Vater ist natürlich schon stolz auf mich. Er freut sich, wenn ich eine gute Leistung gebracht habe. Genauso meine Mutter, meine Schwester und meine gesamte Familie.

Spielst du auswärts deshalb auch am liebsten in Bayern? Klar, das hat schon Vorteile. Da schaut meistens meine gesamte Familie zu. Eigentlich bei allen Spielen in Bayern. Aber klar, sonst sind die Derbys gegen Köln natürlich schon herausragend. Es gibt aber auch keine Mannschaften, gegen die ich nicht gerne auflaufe.

Als junger Mann weit weg von der Heimat im verrückten Rheinland. Wie kommt deine Familie damit klar? Natürlich vermissen mich meine Eltern. Aber die sind das inzwischen schon gewohnt. Ich war ja auch eine Zeit lang in Kanada. Da ist das hier ja quasi um die Ecke. Aber ich bin wirklich selten daheim – zuletzt an Weihnachten immerhin mal kurz. Vermisst du die Heimat? Schon. Familie und Freunde selbstverständlich. Aber auch die Berge. Es ist ja etwas völlig anderes hier in der Großstadt. Ich komme ja aus einem Dorf – das hat vielleicht 2.000 Einwohner. Wenn überhaupt. Umgekehrt vermisse ich aber auch Düsseldorf, wenn ich daheim bin. Hier ist eben immer was los.

Treffsicher auch am Board: Maxi und Brandon versuchen sich beim Darts.

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KAMMERER INTERVIEW

Mehr als nur Teamkollegen. Mit Birgit und Stephan Daschner beim Abendessen.

Für eine Junggesellen-Bude hast du es dir hier erstaunlich wohnlich eingerichtet. Das haben der Hußi (Johannes Huß, Anm. d. Red.) und ich im Sommer alles gemacht. Wir haben die Bilder gekauft, die Pflanze, Vorhänge, Teppich, haben die Wand gestrichen. Letztes Jahr habe ich hier ja noch mit Eugen Alanov zusammen gewohnt. Jetzt ist Hußi eben hier, wenn er in Düsseldorf ist. Ansonsten bin ich alleine.

Lehrmeister Collins Jetzt stehst du noch ziemlich am Anfang deiner Karriere. Wo kannst du dich in erster Linie noch verbessern? Vor allem körperlich natürlich. Wobei ich das nicht zu extrem sehe. Vielleicht werde ich dann auch etwas langsamer und vernachlässige dadurch meine Stärken. Ich möchte einfach noch konstanter werden. Und am Defensivverhalten muss ich auch

MEHR SEHEN

noch etwas arbeiten. Du kannst dich generell überall und immer verbessern. Ein paar Kilo Muskelmasse wären sicher nicht schlecht.

inzwischen schon das ein oder andere. Aber dann habe ich ja eher viel richtig gemacht, wenn das nötig scheint. Das ist schon eher eine Auszeichnung.

Gibt es Spieler, die dir da Tipps geben? Sicher – vor allen Dingen natürlich die erfahreneren. Daschi, Ebner – natürlich meine Nebenleute auf dem Eis: Dimi oder Rob. Der gibt mir viele Tipps, wie ich mich in den Situationen verhalten soll. Er nimmt sich auch gerne nach dem Training noch Zeit und dann üben wir spezielle Dinge. Gestern zum Beispiel richtig harte Pässe, One-Timer. Dann sagt er mir schon, wie ich das vielleicht noch besser hinkriege. Bei vielen Kleinigkeiten hat er einfach ein ziemlich gutes Gefühl – und es wirkt dann auch. Du merkst einfach seine extreme Erfahrung. Da hört man sich auch gerne etwas an.

Aber in einen richtigen Fight bist du bisher noch nicht geraten, oder? Nein, das ist auch gar nicht meine Aufgabe. Da bin ich auch nicht der Spielertyp für. Ich glaube, in der Situation würde auch schon jemand aus meinem Team dazwischenkommen. Wenn Tim Conboy da auf dem Eis wäre – der würde einfach für jeden Spieler in der Mannschaft aufstehen und den beschützen. Er ist einfach ein unfassbarer Teamplayer.

Nimmt der Trash-Talk dir gegenüber eigentlich zu? Ja, da hör ich

Man sieht dich öfter mit Brandon Yip. Ja, das ist einfach ein Super-Typ. Wir verstehen uns extrem gut, gehen öfter gemeinsam Essen oder machen auch andere Dinge außerhalb des Eises. Die anderen Nordamerikaner sind ja alle eher

KAMMERER INTERVIEW gerade schon ein extrem wichtiger Monat. Jetzt siebt es sich so wirklich raus, in welche Richtung es geht. Ich hoffe natürlich, dass wir den Playoff-Einzug klarmachen. Dafür müssen wir jetzt weiter punkten. Hast du einen Favorit in der Liga? Ich glaube, München ist schon extrem stark. Das wird schon ganz schwer, dass es an denen einen Weg vorbei geben wird. Für mich sind sie klarer Favorit. Aber auch Nürnberg und Köln haben Chancen. Einfach in jedem Trikot treffsicher. Festlicher Jubel im Weihnachtsjersey.

Familienmenschen. Er ist ja alleine hier und wohnt auch mitten in der Stadt, da hat er natürlich andere Interessen. Zum Beispiel Playstation? Naja ich habe zwar eine, aber eigentlich spiele ich gar nicht so häufig. Wenn, dann nur FIFA. Auch nicht online, höchstens wenn mal

jemand vorbeikommt. Ab und zu gegen Marcel Brandt. Dann gewinn‘ ich natürlich. Was erwartest du jetzt von den anstehenden Spielen. Es geht ja so langsam auf die Zielgerade. Wir wollen natürlich jedes Spiel gewinnen. Sonst bräuchten wir ja gar nicht antreten. Das ist

Gegen Köln saht ihr zweimal schon richtig gut aus. Woran liegt das? Das ist schon was Besonderes. Ich denke, Christof lebt dieses Derby auch viel mehr als das der Kölner Trainer macht. Damit motiviert er uns vielleicht noch die Ecke mehr. Auch die Nordamerikaner, die bei uns sind, leben schon länger in Deutschland. Sie wissen, was Düsseldorf gegen Köln bedeutet. Der Stellenwert ist einfach höher.

„Mein Bäcker versteht mich“ Wie sieht dein Tagesablauf vor den Spielen aus? Bei Nachmittagsspielen schlafe ich meistens aus, frühstücke und gehe noch was an die frische Luft. Spielen wir erst abends, gibt es ja vormittags nochmal Training. Dann hole ich mir nach dem Aufstehen erstmal beim Bäcker ein Brötchen, dann geht es aufs Eis. Danach essen wir dann wieder etwas und meistens lege ich mich noch etwas hin. Schon etwas länger, also so eineinhalb Stunden. Danach Duschen, Umziehen und los geht’s. Normalerweise fahre ich mit Daschi gemeinsam. So zweieinhalb Stunden vor dem Spiel bin ich dann im ISS DOME. Wir sind überrascht, dass du das Wort Brötchen benutzt. Ja ok, meistens sag ich auch Semmel. Mein Bäcker versteht mich.

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KAMMERER INTERVIEW

Bei den Großen zu spielen, ist nicht immer ein Zuckerschlecken.

Du scheinst vor den Spielen immer relativ locker. Andere wie Mathias Niederberger sind völlig in einem Tunnel. Ja da ist einfach jeder anders. Ich bin da ein komplett anderer Typ. Ich könnte das gar nicht. Eine Stunde lang mit keinem reden – das schaff ich doch gar nicht.

Da kommt dann auch das Trikot von deinem ersten Nationalmannschaftseinsatz dazu? Naja, das ist natürlich schon ein Ziel, das ich im Hinterkopf habe. Das wäre eine Ehre. Mal sehen, ob das klappt. Marco Sturm war ja auch bei der U20WM mein Trainer.

Wir sehen hier gar keine Erinnerungsstücke. Wo sind deine Eishockeytrophäen? Die stehen alle bei mir in der Heimat. In meinem Zimmer. Hier habe ich ehrlich gesagt gar nichts. Da sind dann die Pucks, mit denen ich die ersten Tore erzielt habe – aus jeder Liga. Mein Champions League Trikot aus der letzten Saison. Eigentlich von jeder Mannschaft, in der ich gespielt habe, ein Trikot.

Und dann vielleicht nochmal Nordamerika? Du warst ja schonmal da. Was wäre dein Traumverein, wenn die NHL irgendwann rufen würde? Ich bin Montreal-Fan. Das wäre schon eine coole Sache, da mal zu spielen. In der Halle bin ich sogar schon einmal aufgelaufen – bei der U20WM vor Marco Sturm, die war in Montreal und Toronto.

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Bis dahin dürfen es aber gerne noch ein paar Tore für die DEG sein.

Maxi, Danke für das Gespräch.

Zurück zu den Wurzeln: Weihnachtliche Trainingseinheit mit Kumpel und DEG-Förderlizenzler Johannes Huß auf dem heimischen See.

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FANPROJEKT 2016/17 FANPROJEKT-News! Auch 2017 beglückt euch das FANPROJEKT wieder mit zahlreichen Aktionen. Eine Auswahl an Informationen findet ihr nachfolgend: Infos zum Sonderzug Sonntag, 19. Februar, ist es soweit: Nach dem ersten FANPROJEKT-Schiff nach Köln startet der Sonderzug 2016/17 zum Liganeuling Fischtown Pnguins nach Bremerhaven. Wie in den vergangenen Jahren gilt auch bei diesem Zug wieder ein Gläser- und Glasflaschenverbot (auch für den DEG-Pressesprecher!). Natürlich weisen wir auch an dieser Stelle noch einmal auf die Spielregeln hin: Also keine Pyro-Technik während der gesamten Veranstaltung, keine eigenen Getränke im Sambawagen und bitte an die Anweisungen der Organisatoren, Ordner und der Polizei halten. Ansonsten freuen wir uns auf eine – wie immer – riesige Party! Special-Offer zum ersten FANPROJEKT-Schiff Ab sofort gibt es die Merchandise-Artikel zum besonderen Paket-Preis: Schal + Pin = 10,00 € Schal + Aufnäher = 10,00 €

Die Fahrzeiten sind leider aufgrund der Streckenbelegung nicht anders zu realisieren. Bei Ankunft in Bremerhaven stehen Busse für unseren weiteren Weg zur Eishalle zur Verfügung. Ebenso werden wir 30 Minuten nach Spielende wieder mit Bussen zum Bahnhof gelangen. Zeitplan Abfahrt ab Düsseldorf HBF: Sonntag, 19.02.2017 um 09:18 Uhr ab Gleis 10 Ankunft in Bremerhaven: Sonntag, 19.02.2017 um 12:55 Uhr an Gleis 5 Abfahrt ab Bremerhaven: Sonntag, 19.02.2017 um 21:07 Uhr ab Gleis 2 Ankunft in Düsseldorf HBF: Montag, 20.02.2017 um 01:04 Uhr an Gleis 10

Erste Rolli-Tour nach Bremerhaven Parallel zum Sonderzug werden wir auch unsere erste Rolli-Tour anbieten. Es wird ein Kleinbus für vier Rollis inkl. Begleitpersonen nach Bremerhaven fahren. Hier freuen wir uns besonders, dass die Kollegen in Bremerhaven mit ihrer Hilfe mit zum Gelingen der Fahrt beigetragen haben. Vielen Dank!

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Infos von unseren Behindertenbeauftragten Wir richten uns heute mit einer großen Bitte an euch. Wie ihr ja alle wisst, gibt es leider in unserem ISS DOME nur einen Fahrstuhl. Hier appellieren wir an eure Vernunft und Menschlichkeit, diesen doch bitte für diejenigen frei zu lassen, die gar nicht, bzw. nur unter großer Anstrengung die Treppen benutzen können. Gerade nach Spielende ist dort der Andrang sehr groß und leider kommt es immer wieder vor, dass Fans die eigentlich ohne Probleme die Treppen benutzen können, dennoch den Fahrstuhl nehmen. Jeder von uns möchte doch nach Spiel­ende auch wieder nach Hause und nicht Ewigkeiten warten, bis man aus dem DOME kommt. Wir bedanken uns jetzt schon für euer Verständnis und eure Rücksichtnahme. Die ersten sichtbaren Veränderungen, die auf den Einsatz unserer Behindertenbeauftragten zurückzuführen sind, sind die beiden Tische, die jeweils hinter der Osttribüne und hinter dem Gästebereich aufgestellt wurden. Damit können unsere Fans mit Handicap dort ihre Speisen zu sich nehmen. Das Angebot wird bereits gut genutzt.

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ISR-Infotag

28.01.2017, 14:00 Uhr

Erfahren Sie mehr über die ISR! Infopräsentation um 14:30 Uhr über: unsere exzellente, internationale Schulausbildung vom Kindergarten bis zur 12. Klasse den Abschluss mit International Baccalaureate (IB), in Deutschland als allgemeine Hochschulreife anerkannt unseren akademischen Fokus bestehend aus vier Bausteinen: hoch motivierte und topqualifizierte Lehrkräfte stabiles Umfeld durch geringe Schülerfluktuation regelmäßige Erfolgsmessung, um Lernlücken zu vermeiden enge und kontinuierliche Zusammenarbeit von Eltern und Lehrkräften

STRAUBING TIGERS Direkte Konkurrenz im Kampf um Platz 10 Nach zwei Dritteln der zu absolvierenden Spiele in der Saison 2016/17 zeichnet sich in der Tabelle ein zunehmend klares Bild ab. Vorneweg marschieren Meister München und die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg. Köln, Mannheim, Augsburg und Wolfsburg gelten als sichere bzw. aussichtsreiche Kandidaten für die Top 6. Ingolstadt schielt noch ein wenig in Richtung direkter Viertelfinalqualifikation, kämpft aber eher mit Berlin und Aufsteiger Bremerhaven um das Heimrecht in der 1. Playoff-Runde. Die Straubing Tigers streiten sich als eine von insgesamt fünf Mannschaften und zusammen mit unserer Düsseldorfer EG um den 10. Platz. Natürlich alles unter Vorbehalt. Die 11. DEL-Spielzeit der Tigers verläuft in einer Wellenbewegung. Im September ging es für die Niederbayern schnell hoch hinaus. Zwar ging das Auftaktmatch bei den Eisbären Berlin letztlich recht deutlich mit 2:5 verloren. Danach feierten die Straubinger jedoch drei Siege am Stück und schoben sich mit 11 Zählern auf Platz zwei in der Tabelle. Besonders bemerkenswert: Fünf Zähler gelangen gegen die beiden heutigen Spitzenteams. Die Tigers schickten sich also an, eine ähnlich gute Vorrunde zu spielen, wie in der Saison 2011/12. Damals waren sie deutlich schlechter gestartet, feierten aber nach 52 Spielen den sechsten Platz und schafften es bis ins Halbfinale. Doch auf einmal war es vorbei mit der Herrlichkeit. Angefangen mit einer deutlichen 1:6-Niederlage bei den Kölner Haien ging die Mannschaft von Larry Mitchell sieben Mal in Folge ohne einen einzigen Punkt vom Eis. Schon waren die Tigers Letzter. Wenig später folgte eine weitere Niederlagenserie von sechs Spielen, in denen die Straubinger aber immerhin drei Mal die Verlängerung bzw. das Penaltyschießen

das Pendel wieder in die andere Richtung aus: Die Tigers verloren acht von zehn Spielen. So auch bei ihrem ersten Gastspiel im ISS DOME kurz vor Weihnachten. Es war eines der wenigen nahezu unbeschwerten DEG-Eishockeyerlebnisse dieser Saison. Zwar kamen die Straubinger nach einer von Minard, Barta und Lewandowki herausgeschossenen Drei-Tore-Führung im Schlussdrittel noch einmal auf 2:3 heran. Da aber Brandon Yip postwendend das 4:2 besorgte, gerieten die drei Punkte nicht ernsthaft in Gefahr.

Scott Timmins: Playoff-Bart schon im Januar?

Mit einem 3:0-Heimerfolg gegen die Grizzlys Wolfsburg und einem 3:1-Auswärtssieg in Krefeld meldeten sich die Niederbayern zuletzt im Kampf um Platz 10 zurück. Sieht ganz danach aus, als sollte es bis zum Schluss ein zähes Ringen geben.

erreichten. Die sechste Niederlage fügte ihnen die DEG bei, die damit ihrerseits eine Negativserie mit sechs Niederlagen aus sieben Spielen beendete. Für die Gastgeber hatte es im Eisstadion am Pulverturm zunächst richtig gut ausgesehen, weil die Specialteams bestens funktionierten. Durch ein Über- und ein Unterzahltor ging Straubing im ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Im Mittelabschnitt staubte Alexej Dmitriev zum 1:2 ab. Im letzten Drittel gab die DEG noch einmal richtig Gas: Manuel Strodel drosch die Scheibe aus dem Slot zum 2:2 in die Maschen. Rob Collins besorgte im Penaltyschießen den Zusatzpunkt und sorgte so für überaus frostige Stimmung auf den Rängen. Die Verantwortlichen der Tigers bewahrten die Ruhe und setzten weiter auf eine Zusammenarbeit mit ihrem Trainer. Das Vertrauen zahlte sich aus. Straubing fing sich, gewann die nächsten drei Partien in Berlin, in Krefeld und gegen Iserlohn und fuhr sieben weitere Zähler ein. Danach schlug

Kein Stoffel, kein Richter, kein Bauer. Sondern Matthew Climie.

(Im Anschluss an die Präsentation findet eine von Schülern geführte Tour durch die Schule statt) Weitere Infos über die ISR: Frau Rubino + 49 (0) 2131/40388 -11, -0 Frau Reimann + 49 (0) 2131/40388 -15, -0 www.isr-school.de

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PARTNER PRÄSENTATION Düssi-Retter, Trikot-Käufer und DEG-Partner Die DEG freut sich, viele besondere Fans in ihren Reihen zu wissen. Einer davon ist sicherlich Tobias Büchner. Das hat der 39-Jährige erst vor wenigen Wochen wieder bewiesen. Für mehr als 1.300 € ersteigerte er zwei Game Worn-Trikots für den guten Zweck: Das 1992er Meister-Jersey von Christof Kreutzer und das Top Scorer-Trikot aus der Champions Hockey League-Saison 2015. Grund genug, zu den Motiven einmal nachzufragen. Herr Büchner, herzlichen Glückwunsch zu ihren neuen Trikots. Was machen Sie damit? Diese beiden Einzelstücke bekommen bei uns zuhause einen Ehrenplatz. Ich hänge sie in speziellen Trikot-Rahmen an die Wand.

menschliche Zeichen zu setzen. Ich finde es auch sehr bemerkenswert, dass Christof Kreutzer sich im Rahmen dieser Aktion von seinem Meistertrikot trennt. Super, dass die DEG und Christof persönlich diese tolle Aktion unterstützen.

Die Einnahmen dieser Auktion gehen ja komplett an „Düsseldorf setzt ein Zeichen“. War Ihnen das wichtig? Auf jeden Fall. Einerseits wollte ich diese besonderen Trikots unbedingt besitzen, andererseits diese großartige Aktion unterstützen. In diesen verrückten Zeiten ist es besonders wichtig, positive und

Wie innig und seit wann sind sie der DEG verbunden? Ich gehe seit Ende der 90er Jahre zu den Spielen. Richtig eng wurde die Verbindung aber erst mit dem Umzug in den ISS DOME. Seit dieser Zeit habe ich auch engeren Kontakt zum Club. 2012 war ich beispielsweise einer der „Bekenner“ mit dem entsprechenden

Paket. Danach wurde ich auch offizieller Partner der DEG. Sie haben auch einmal Düssi „gerettet“. Wie kam das? Ich hatte ihn vor einigen Jahren mal für den Kindergeburtstag meiner Tochter Johanna gebucht. Da war er in einem traurigen Zustand. Deshalb habe ich den damaligen Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp angerufen und die DEG mit einem Betrag unterstützt, damit Düssi wieder „schön“ werden konnte. Was sind ihre persönlichen Wünsche und Ziele als DEG-Fan? Dass

Tickets * ab 29,90 €

26.01. bis 29.01.2017 DÜSSELDORF Regie und Choreografie: Christopher Dean

Tobias Büchner mit Christof Kreutzer-Trikot und Christof Kreutzer-Mensch.

ich gemeinsam mit meiner Eishockeybegeisterten Familie noch viele weitere Siege und Erfolge der DEG erleben kann! Das hoffen wir auch! Herr Büchner, vielen Dank für das Gespräch.

*Tickets bestellen unter www.dticket.de, www.eventim.de oder unter der D-ticket-Hotline 0211 / 237 001 237 Weitere Infos unter: www.mitsubishi-electric-halle.de und www.holidayonice.de


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Am Hauptbahnhof, Immermannstraße 65 b Mo.–Fr. 9:30–19:00 Uhr, Sa. 9:30–17:00 Uhr

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RN: E T L E , R E AIN R T EN! , D L R E E M N R A H N E LE T F SCHA N N A M D N U N JETZT KLASSE

Kinder fragen Kinderfragen: Brandon Yip Was war als Kind dein Traumberuf? Ich wollte schon immer Hockey spielen. Ich bin jeden Tag nach der Schule auf die Straße und habe mit meinen Freunden gezockt. Wann kam für dich erstmals die Eishockeykarriere in Betracht? Das war ganz lustig: Ich stand erst mit sechs Jahren das erste Mal auf dem Eis, vorher wollte ich eigentlich immer Rollhockey spielen. Als ich dann allerdings auf dem Eis war, war für mich klar: Ich werde Eishockeyspieler! Hast du eine Lieblingsfarbe? Nicht wirklich. Ich erinnere mich auch gar nicht an die Wandfarbe in meinem Kinderzimmer. Im

Moment finde ich Neon-Farben ganz cool. Was ist dein Lieblingstier? Hunde. Jeder liebt Hunde, oder? Das schönste daran ist, nachhause zu kommen und immer zu wissen: Da ist ein kleines Familienmitglied, das auf dich wartet. Du hattest also Hunde in deiner Kindheit? Einen, um genau zu sein. Einen Golden Retriever. Wahrscheinlich kommt daher meine Sympathie gegenüber Hunden. Bist du Fan von Superhelden? Superhelden jetzt nicht unbedingt. Aber in meiner Kindheit habe ich die Ninja Turtles absolut geliebt. Bis auf den neuesten, habe ich alle Filme gesehen! Dein

Lieblingsessen ist …? Als Hauptspeise könnte ich niemals auf Spaghetti mit Fleischbällchen verzichten. Danach am besten original New Yorker Käsekuchen mit viel Vanille-Eis. Eishockey beiseite, bist du auch Fußballfan? Als Fan würde ich mich nicht bezeichnen. Ich sitze gerne mal auf der Couch und gucke mir ein Fußballspiel an. Eine Lieblingsmannschaft habe ich allerdings nicht. Hast du einen Tipp für jemanden, der auch davon träumt, eines Tages Eishockeyspieler zu werden? Wichtig finde ich, hart an sich zu arbeiten und immer an sich zu glauben. Disziplin und

Brandon Yip

Selbstvertrauen sind natürlich ein wichtiger Bestandteil, aber auch der Spaß sollte im Vordergrund stehen.

Finde die fünf DEG-Spieler!

Finde die fünf Fehler!

Wirre Wolfsburger haben diese Buchstabensuppe gekocht! Wer findet die fünf aktuellen DEG-Spieler, die sie – neben einigen bekannten Helden – darin versteckt haben? Die Lösungen sind waagerecht und senkrecht, nicht diagonal. Wer die fünf Namen gefunden hat, maile sie bis 3. Februar 2017 an gewinnspiel@deg-eishockey.de, Stichwort „Buchstabensuppe“. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir: Ein supercooles DEG-Mousepad. Die Gewinner vom letzten Worträtsel sind: Anna-Lena Nahrgang, Sabine Dohmen und Sascha Bär. Die Gewinne liegen an der linken Garderobe im Foyer bereit!

In der unteren Spielszene haben struppige Straubinger. absichtlich fünf Fehler eingebaut. Sie haben sich in fünf Kästchen versteckt. Wer sie findet, schreibt eine Mail mit den richtigen Koordinaten (Beispiel: A2, A4, C1 …) an gewinnspiel@deg-eishockey.de. Einsendeschluss ist auch hier Freitag, 3. Februar 2017. Diesmal zu gewinnen: Eine schicke DEG-Doodletasse! Die drei glücklichen Gewinner vom letzten Mal: Maike Seifert, Nina Pohl und Familie Christmann. Die Gewinne liegen auf eure Namen an der linken Garderobe im Foyer bereit!

P I K A C H U S U P E R B O Y U M M E L U F F I

N D I R S Z U S N

T Y N B U Y Ä C D

E B A R T A B H I

R O R L O Y V Ü A

R Y D A S C H L N

O H Y N Y P E E E

C H I G G Y I P R

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J A I R F U L M N

S N Ö U G O L A E

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P S A F F E N A S

Bild 1

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HR U 0 3 : 9 1 AR U R B E F . 7 RG E 1 B N G R Ü A T N I . S E V R F F DÜSSELDOR

Gewinn: Ein supercooles DEG-Mousepad

Gewinn: Eine schicke DEG-Doodletasse

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67ER MEISTER

67ER MEISTER

Vor 50 Jahren: Die erste Meisterschaft! Wie die Bayern beim Durchmarsch der DEG verzweifelten: Die Helden von damals und Zeitzeugen der Konkurrenz wie Lorenz Funk, Alois Schloder und Markus Egen erinnern sich. Dazu ein Ausblick auf den 10. Februar, der Tag, an dem die meisterlichen Männer im ISS DOME geehrt werden!

Schwarz-weißer Jubel nach der Schlusssirene mit (v. l.): Ingo Lingemann, Jürgen Breidenbach, Trainer Hans Rampf und Jochen Schmidt.

Am Tag, an dem sie in der Rather Halle gefeiert werden, ist der Gegner derselbe: Mannheim. Aber den brauchen sie nicht mehr zu schlagen, denn dieses Erfolgserlebnis haben sie längst hinter sich. Die aktuelle DEG kämpft am 10. Februar um drei Punkte, die Helden von einst bekamen (nach altem Modus) für ihren Sieg zwar nur zwei, aber dafür umso wichtigere. Denn damit hatten sie den Vorsprung vor Titelverteidiger EC Bad Tölz uneinholbar ausgebaut – und an der Brehmstraße die erste Deutsche Meisterschaft gewonnen. Damals, vor 50 Jahren, stand Düsseldorf Kopf – und ganz Eishockey-Deutschland sah staunend zu. Unfassbar dieser Erfolg. Überraschend nicht, sondern sensationell.

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Der Computer, der den Terminplan für die laufende 2016/17 Saison ausspuckte, hätte fast eine Punktlandung hingelegt – wenn Mannheim zwei Tage später in Düsseldorf gastiert hätte. Denn der große Wurf gelang der DEG am 12. Februar 1967 – an einem Sonntag, den diejenigen, die dabei waren, wohl nie vergessen werden. Beim 3:1-Sieg gegen Mannheim wurde das Eisstadion wieder zum Hexenkessel, danach verwandelte es sich in eine ausgelassen wogende Arena mit jubelnden, tanzenden, singenden Fans und Spielern, die von ihrem Erfolg restlos überwältigt waren. Bevor DEB-Geschäftsführer Walter Hussmann Kapitän Peter Gregory gratulieren konnte, musste der sich erst mal die Freudentränen von der Wange wischen.

Es war der achte Sieg im achten Endrundenspiel. Es ehrte die Mannheimer, dass sie als Tabellenletzte der Endrunde doch alles versuchten, um den Düsseldorfern noch in die Suppe zu spucken. Sie führten 1:0, ehe Sepp Reif zweimal traf und dann Ingo Lingemann den Sack zumachte. Mit einem Anflug von Grinsen erinnert er sich: „Es war eins meiner gerade mal zwei oder drei Tore, die ich in der ganzen Saison geschossen habe.“ Trainer Hans Rampf, ein Meister in Taktik und Cleverness, hatte für Lingemann schließlich auch eine andere Aufgabe vorgesehen: Er musste den Sonderbewacher für den jeweils gefährlichsten Stürmer der Gegner spielen – wie Peter Lax in Bad Tölz, Ernst Köpf senior in Füssen, Horst Ludwig beim Krefelder EV. Und der Ingo erledigte

seine Aufgabe geduldig und erfolgreich. Auch in den beiden wichtigsten Spielen der Endrunde – in Bad Tölz und Füssen.

gefühlt. Auch seine Landsleute Sepp Reif und Otto Schneitberger, denen viele den Wechsel nach Düsseldorfer als „Vaterlandsverrat“ ankreideten, kamen sich bis aufs Hemd blamiert vor. Sie bekamen, wenn sie Heimaturlaub an der Isar machten, den Ärger der eingefleischten Tölzer Anhänger zu spüren. „Der Wirt in meiner Stammkneipe wollte mir zuerst kein Bier mehr geben“, berichtet der Otto grinsend. Aber später hätten die Leute in seiner Heimat verstanden, dass sie beide ja auch deshalb nach Düsseldorf gegangen seien, weil sie dort beruflich bessere Chancen bekamen. Und sie auch nutzten, wie man bestätigen kann. In ihrem ersten Meisterjahr trat die DEG in Bad Tölz total anders auf als bei jener Klatsche. Lorenz Funk hat es noch vor den Augen der Erinnerung: „Wir waren ja Titelverteidiger und hatten so starke Stürmer – aber gegen die DEG hat es einfach nicht gereicht.“ Der 4:2-Sieg bewies, dass sie den spielerischen Rückstand gegenüber den führenden bayerischen Klubs aufgeholt hatte. Peter Gregory sieht den Grund darin: „Rampf hat jeden von uns auf seinem Level noch ein Stückchen besser gemacht.“ Und noch etwas war wichtig. „Der Trainer hat aus großen und kleineren Talenten eine homogene Mannschaft gebaut“, urteilt Hans-Joachim Schmengler, der Torwart, der in den heißesten Eishockey-Schlachten im wahrsten Sinne des Wortes auch sein persönliches Meisterstück machte und prompt von Bundestrainer Ed Reigle für die WM in Wien nominiert wurde.

Immer wieder ein ungewöhnlicher Anblick: Die blauen Meister-Trikots 1967!

Auch in Füssen, wo das legendäre Eisstadion am Kobelhang mit mehr als 10.000 Zuschauern aus den Nähten platzte, lieferte Schmengler eine Glanzpartie ab – nach dem 3:2-Sieg rückte der Titelgewinn der DEG wieder ein Stück näher. Und die Chance der Füssener auf die Meisterschaft in weite Ferne. Peter Gregory erinnert sich, dass Trainer Rampf auch einen Schuss Psychologie einfließen ließ und seinen Spielern bei der Mannschaftsbesprechung eingetrichtert hatte: „Wenn ihr gleich zum

4:2-Erfolg nach 0:12-Klatsche in Bad Tölz! Es begann mit dem eminent wichtigen 4:2Sieg in Bad Tölz. Ausgerechnet hier, wo es in der Saison zuvor ein 0:12 gegeben hatte, startete der Düsseldorfer Siegeszug. Welch ein Kontrast zum Vorjahr! „Die schlimmste Niederlage, die ich als Trainer erlebt habe“, sagte Rampf später im Rückblick auf diesen Auftritt seiner Mannschaft. Er, der gebürtige Tölzer, hatte sich besonders unwohl in der Rolle des Trainers beim gnadenlos geschundenen Neuling DEG

Stadion geht, dann zeigt gute Laune, lacht und zeigt Euch selbstbewusst. Nicht dass die Füssener denken, wir hätten Angst vor ihnen.“ Angst vor dem Ausgang bekamen stattdessen die Füssener selbst beim Blick auf die erbarmungslos schwindende Spielzeit. Trainer Markus Egen verzweifelte, als seine mit Nationalspielern gespickte Mannschaft kein Mittel fand, die Abwehr der DEG entscheidend zu knacken. „Wir haben uns riesig geärgert damals“, bekennt er im Rückblick. Mit der Altersweisheit von 89 mit Sport erfüllten Jahren sagt er heute aber auch: „Eigentlich war es doch erfreulich, dass es durch die DEG einen zusätzlichen Konkurrenten für uns Bayern gab.“ Er trug es seinerzeit auch mit Fassung, als er an der Brehmstraße den Sprechchor hörte: „Egen ist Melissa-Mörder!“ Da hatten die einfallsreichen Fans den gerade aktuellen Durbridge-Dreiteiler zum Anlass genommen, den Füssener Coach zu ärgern. Falsche Handschuhe für den Linkshänder

2005 wählten die DEG-Fans (und Walter Köberle, links) Otto Schneitberger zum besten DEG-Spieler aller Zeiten.

Die damaligen Torhüter der DEG – zwei ganz kuriose Geschichten. Dabei hatte

Schmengler eine noch seltsamere sportliche Laufbahn hinter sich als Rainer Gossmann, sein Partner im Tor der DEG. Dieser betrieb ursprünglich Zehnkampf und kam seinerzeit vom Fußball mit kesser Lippe zur DEG und behauptete, er könne das auch, was deren Torhüter auf dem Eis so zeigten. Obwohl ihm beim Probetraining die Pucks nur so um die Ohren pfiffen und im Netz landeten, zeigte sich Trainer Engelbert Holdried beeindruckt vom Mut Gossmanns und gab ihm weitere Chancen. Der Keeper lernte schnell und kämpfte sich zur Bundesligareife vor. Aber das war nichts gegen Schmenglers völlig ungewöhnlichen Weg in die Nationalmannschaft. Man muss wissen: Der „Hennes“ wie er nur genannt wurde, ist von Hause aus Linkshänder. Aber im Jugendbereich, wo die Spezialhandschuhe für Fang- und Schlägerhand von einem Torhüter zum anderen wechselten, gab es damals nur passende für die Normalos, also die Rechtshänder. Da wurde er gezwungen, als Linkshänder wie ein Rechtshänder zu spielen. Als er schließlich dank seines Talents in die erste Mannschaft aufstieg und gefragt wurde, ob man denn jetzt das

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67ER MEISTER Complet für Linkshänder bestellen solle, winkte Schmengler ab: „Zu spät“, sagte er nur. Noch mal umstellen wollte er sich nicht. Mit der rechten, der schwächeren Hand entwickelte er naturgemäß nicht so viel zupackende Kraft wie ein echter Rechtshänder. „Ich hätte nicht wie Toni Klett einem Gegner das Bein damit zertrümmern können“, sagt er grinsend. Der streitbare Tölzer Torhüter hatte das tatsächlich mal geschafft – in den Siebzigern bei Alois Schloder. Der Landshuter erinnert sich: „Ja, er hat mir von hinten, wo die Unterschenkel nicht geschützt waren, den Schläger so gegen das Bein gedonnert, dass ich einen Wadenbeinbruch erlitt.“ Schloder, der zum 70-jährigen Jubiläum des EV Landshut, das 2018 gefeiert wird, zur Zeit die Chronik des Vereins auf 896 Seiten verfasst, fand in seinen Unterlagen auch noch das Angebot der DEG aus dem Jahr 1970: „60 000 Mark Handgeld und 40 000 Mark pro Saison.“ Er blieb aber in Landshut und stieg bei der

Stadtverwaltung zum Leiter des Sport­ amtes auf. Mit „Schraubendampfern“ zum Erfolg Wenn Sepp Reif an diese unglaubliche Meistersaison denkt, dann wird ihm klar: „Die Euphorie der Zuschauer hat auf uns abgefärbt. Ich hätte nie gedacht, dass wir mit dieser Mannschaft den Titel erringen könnten.“ Und Otto Schneitberger ergänzt: „In ein paar Jahren – ja, vielleicht. Aber so schnell…!?!“ Denn zehn der 19 Spieler waren noch echte Düsseldorfer – fünf Jahre später bei der zweiten Meisterschaft waren es gerade noch zwei. In den 1950er Jahren trafen sich viele Jungen, die in der Nähe des Eisstadions wohnten, im Sommer auf dem Schulhof des Goethe-Gymnasiums; dort spielten sie Straßenhockey. Im Winter ging es ins Eisstadion zum Schlittschuhlaufen oder auf den zugefrorenen Weiher im

alten Zoogelände. Erst natürlich mit den berühmten „Schaubendampfern“ – den Schlittschuhen, Marke Hudora, die man sich unter festes Schuhwerk schnallte. Wer sie noch kennt, der weiß auch: Wenn sich die Klammer vorn löste, könnte man sich beim Sturz eine blutige Nase holen. So hatten fast alle angefangen, die dann nach und nach in die DEG eintraten und im Jugendbereich spielten. Der Aufstieg 1965 in die Bundesliga sorgte für ihr erstes Highlight – mit dem sensationellen Transfer von Sepp Reif und Otto Schneitberger (1964) hatte die Führung der DEG mit dem Macher Hans Ramroth ein Zeichen gesetzt, das bis dahin einmalig im Land war. Im Aufstiegsjahr noch gesperrt, weil der EC Bad Tölz die damals nötige Freigabe verweigerte, trumpften die beiden Nationalspieler trotz ihrer erzwungenen Wettkampfpause schnell auf. In der Meistersaison steuerte Reif in 26 Spielen 35 Punkte bei, Schneitberger schoss die für einen Verteidiger

Bild-Klassiker: Kein Torwart, sondern der „Eiserne Otto“ nach Gesichtsverletzung.

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67ER MEISTER

DEUTSCHE MEISTER. EUROPAMEISTER. WELTMEISTER. OLYMPIASIEGER.

glanzvolle Quote von 13 Toren heraus. Der Otto, dem manche später den Spitznamen Atom-Otto andichten wollten (doch der gehörte dem Handballer Otto Maychrzak), wurde für die Fans schon bald Idol, denn sein spektakuläres Spiel kam bei ihnen gut an. Im besagten de-facto-Endspiel gegen Mannheim lief er mit einer Torhütermaske auf, weil er im Heimspiel gegen Bad Tölz vom Puck bei einem abgefälschten Schlagschuss getroffen worden war: Nasenbeinbruch. Die Fans wandelten Drafi Deutschers Hit ab und sangen: „Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unser Otto nicht.“ Bis aufs Nasenbein natürlich … Nach dem Aufstieg waren noch glückliche Umstände hinzugekommen, die der DEG enorm halfen. Eintracht Dortmund stellte den Spielbetrieb ein – zwei Nachwuchsleute und zwei Routiniers wechselten an die Brehmstraße: Die Verteidiger Horst Roes und Dieter Hoja, der sich mit Erlaubnis des Trainers mit einem „Kurzen“ vor den Spielen den nötigen Mut antrank. Kurt („Kutte“) Jablonski, ein paar Wochen älter als sein Trainer, bildete mit Kalle Löggow ein kongeniales Stürmer-Duo, das die verrücktesten Tore schoss. Jablonski, der wegen seiner Diabetes sehr sorgsam seinen Blutzuckerspiegel beobachten musste, schien einen Gummi-Körper zu haben – nie hat ihn ein Gegner mit einem Bodycheck erwischt.

DEG-Ehrenmänner: Für einen Strauß Blumen würde Cristiano Ronaldo heute noch nicht einmal seinen Kaffee umrühren.

Unterschiedliche Charaktere als Einheit auf dem Eis Reinhold Rief war der erste Kaufbeurer, den es zur DEG zog – ein pfiffiger Angreifer mit dem niedlichen Spitznamen Ripfl. Eine Geschichte für sich verband sich mit dem Wechsel von Erich Böttcher von Dynamo Berlin nach Düsseldorf. Er setzte sich in

Innsbruck von seinem Team ab und hatte das Glück, dass die österreichische Polizei den Behauptungen der Mannschaftsführung nicht glaubte. Die wollte Böttcher unter dem erfundenen Vorwand festnehmen lassen, er habe Kameraden Geld gestohlen. So unterschiedlich sie alle in spielerischer Qualität, in Charakter und Mentalität auch

waren –sie wuchsen erstaunlich schnell zu einer starken Mannschaft zusammen und ernteten einen Erfolg, mit dem niemand gerechnet hatte. Der Hexenkessel an der Brehmstraße half ihnen dabei. „Wenn eine Gastmannschaft nicht gefestigt genug auftreten konnte, hatte sie keine Chance“, urteilt Alois Schloder im Rückblick. Eine solche Atmosphäre, die man sonst nirgendwo im Land antraf, begeisterte aber auch Gegner. Lorenz Funk senior, der als Nationalspieler ja auch Weltmeisterschaften und Olympische Spiele bestritten hat, bekennt: „Ich habe in keinem anderen Eisstadion auf der ganzen Welt so gern gespielt wie an der Brehmstraße.“ Dieses Vergnügen, wenngleich unter rein kameradschaftlichen Vorzeichen, hatte er bei einem kleinen Turnier 25 Jahre nach dieser ersten DEG-Meisterschaft noch einmal. Die Episode sei auch deshalb am Schluss noch erwähnt, weil der „Lenz“ beim sonntäglichen Frühschoppen dann irgendwann doch daran dachte, dass er noch eine Autofahrt vor sich hatte. Dessen Einsicht und Vorsicht sollte sich mancher in ähnlicher Situation zu eigen machen. Funk zur Bedienung: „Egal, was ich gleich bestelle – bringen Sie mir ein Wasser!“

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Mannheims Torhüter Günther Katzur rettet gegen DEG-Stürmer Erich Böttcher (rechts).

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KARNEVAL RÜCKBLICK


FRAGENGEWITTER

STEPHAN DASCHNER

„Puten sind hässlicher als Hühner!“ Hallo Stephan. Bereit? Bereit. Ist dir und uns allen eigentlich bewusst, dass wir mit der Erde gerade mit 108.000 km/h blind durchs Weltall rasen? Nein, überhaupt nicht. Merkt man auch gar nicht. Verrückt. 30 km in der Sekunde! Wir rasen wie irre kopfüber durch eine dunkle Suppe und niemand passt auf. Dazu drehen wir uns auch noch um uns selbst. Beeindruckend, oder? Wie alles, was irgendwie mit dem Weltall zu tun hat, ist das kaum vorstellbar. Schafft das menschliche Hirn nicht. Meines jedenfalls nicht. Im kurzen Moment seit Gesprächsbeginn sind wir schon eine Strecke wie nach Frankfurt geflogen. Dennoch: Hattest du als Kind Masern? Ja. Ich hatte alles. Jede Kinderkrankheit, die es gibt. Mumps, alles. Die Windpocken immer aufgekratzt? Natürlich. Wenn es juckt, wird gekratzt. Als Kind macht man sowas. Bis die Mama einen aufhält. Ist es gerecht, dass Frauen die größere Lebenserwartung haben? Gerecht nicht. Allerdings kann es ja auch von Vorteil sein, wenn man vor dem Partner ins Gras beißt. Warum ist das mit der Lebenserwartung eigentlich so? Keine Ahnung. Früher war es vielleicht so, dass Männer mehr harte körperliche Arbeit gemacht haben. Das erklärt diesen Fakt aber heute nicht mehr. Was würdest du machen, wenn du für einen Tag eine Frau wärst? Überlegt lange. Da fällt mir echt nichts Sinnvolles ein. Ist das ein schlechtes Zeichen? Frauen brauchen länger im Bad und können wegen Kleinigkeiten viel Theater machen. Ist gar nicht so beneidenswert. Was würdest du machen, wenn du für einen Tag Tim Conboy wärst? Dann würde ich am eigenen Leibe spüren, wie es ist, offensichtlich kein Schmerzempfinden zu haben. Das wäre interessant. Und vielleicht auch gefährlich. Was würdest du machen, wenn du für einen Tag ein Hund wärst? Mir den ganzen Tag den Bauch kraulen lassen! Und manchen Leuten mit lautem Bellen auf die Nerven

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gehen. Das Leben eines Hundes ist klasse. Wie heißt eigentlich der Hund von Barack Obama? Keine Ahnung. Aber das ist ein schwarzer Pudel, das weiß ich. Stimmt. Er heißt „Bo“. Wie hieß der Hund von Adolf Hitler? Blondie. Ein Schäferhund. Und von Micky Maus? Pluto. Sieht man leider nur noch selten. Am Rande: Bist du auch traurig, dass Pluto kein Planet mehr ist? Nein, nicht besonders. Er ist wahrscheinlich zu klein. Als was

Warum das? Der war ausgebrochen und als sie ihn fangen wollte, hat sie ihn – aus Versehen – durch den Treppenspalt vom ersten Stock nach ganz unten gekickt. Hat ihm aber nichts ausgemacht. Erstaunlich. Was ist der Unterschied zwischen Huhn und Pute? Puten sind hässlicher. Wenn man beide nebeneinander sähe, würden die meisten wohl das Huhn vorziehen. Für was? Wie: „Für was?“ Schon gut. Was ist der Unterschied zwischen Mandarinen und Clementinen? Ich

Schnüffelst du gerne an Eddings? Auf jeden Fall. Ich stehe aber nicht morgens auf und nehme mir vor, an Eddings zu riechen. Wenn aber irgendwo einer liegt, ist er fällig. Schnüffelst du gerne an neuen Büchern? Ich habe selten eines in der Hand. Aber auch neue Zeitungen und viele Dinge, die direkt aus der Presse kommen, riechen gut. Woran noch? Ich habe im Auto eine Socke, die ist getränkt in einem speziellen Raumduft aus Ibiza. Wenn ich die in die Hand nehme, versetzt mich das

Obwohl er dabei etwa 27.000 km durchs All raste, blieb Stephan Daschner im Fragengewitter cool.

gilt er jetzt? Als Pluto. Wie alt ist eigentlich die Erde? 100 Millionen Jahre? Stimmt. Fast. 4,6 Milliarden Jahre. Kannst du die Namen aller neun Planeten in unserem Sonnensystem? Saturn, Mars … da gibt es doch diesen Merkspruch: Mein Vater … also Mars … Merkur! Merkur, Venus… erklärt mir jeden Sonntag … Erde, Mars, Jupiter, Saturn? … unsere neun Planeten. Nur „unsere neun“! Pluto ist ja weg. Ok, Uranus. Neptun. Kein Pluto. Bist du jemals aus Versehen auf einen deiner Hamster getreten? Nein, aber meine Schwester hat ihren mal vom ersten Stock in den Keller gekickt.

schätze, das Herkunftsland. Oder Kerne und keine Kerne? Die Amerikaner machen jedenfalls keinen Unterschied. Für die ist alles, was irgendwie orange ist einfach nur „orange“. „Der kleine Mondti“ Hast du gewusst, dass Niki Mondt seinen kleinen Sohn Leo „der kleine Mondti“ nennt? Nein. Cool. Kannst du dir jetzt denken, wie Leo dann seinen Papi nennt? Nein. „Der große Mondti“! Ach Quatsch. Sehr süß. Und wie die Mama? „Mama Mondti“? Richtig! Großartig, wirklich.

direkt zurück in Urlaubsstimmung. Du riechst im Auto an Socken rum?! Coole Eigenart. Bist du sonst irgendwie spirituell angehaucht? Nein. Kein verrückter Aberglauben? Nein. Jedenfalls nicht bewusst. Glaubst du, dass eine Fernbeziehung funktionieren kann? Man sollte nicht sagen „Das funktioniert auf keinen Fall“. Aber je länger, desto schwieriger natürlich. Was ist der kleinste Staat der Welt? Monaco? Vatikan. Bist du ein Walking Dead-Gucker? Ja, aber nur die ersten drei Staffeln. Großer Fehler. Was bedeutet Autofahren für dich? Großen Spaß. Immer. Zu jeder Zeit. Fährst du

manchmal extra auf leere Autobahnen? Das ist schon vorgekommen, ja. Hast du eine Erklärung dafür, warum wir als einziges Land der Welt kein Tempolimit haben? Das habe ich mich auch schon gefragt. Dafür habe ich keine Erklärung. Kannst du uns den Darts-Boom erklären? Ich war mal mit Bernhard Ebner bei einem Darts-Turnier. Als wir ankamen, waren die anderen Zuschauer schon in arger Feierlaune. Das war schon ansteckend. Darts ist eigentlich ein banaler Sport. Aber irgendwie lustig. Wohl ein Männer-Ding. Dein Lieblingsspieler? Der aktuelle Weltmeister Michael van Gerwen. Der sieht zwar aus wie Shrek, stiehlt aber den alten Stars die Schau. Das finde ich cool. Hast du Verwandte in den neuen Bundesländern? Nein. Vervollständige bitte: Die drei beliebtesten Kosenamen für Frauen sind … Ich tippe mal auf Schatz, Schnecke, Liebling. Schatz, Maus, Hase! Und für Männer? Bärchen, Äffchen, Liebling? Schatz, Hase, Bär. In Indonesien sind Scheidungen per SMS verboten worden. Das heißt ja, dass sie vorher erlaubt waren. Dein Kommentar dazu? Das ist natürlich hart und unpersönlich. Auch wenn man die persönliche Konfrontation vermeiden kann. Ist New York nördlicher oder südlicher als Düsseldorf? Südlicher. Das liegt auf der Höhe von Rom. Ohne was kannst du nicht einschlafen? Ich schlafe auf jeden Fall schneller ein, wenn mein Hund dabei ist. Ist Malta eigentlich schön? Ist überraschend schön. Hätte ich gar nicht gedacht. Wie ist vor den Spielen dein Abklatsch-Ritual mit Alex Preibisch? Bei uns ist es nur eine „normale“ Faust. Mit anderen hat er eine kleine Choreografie. Wer darf dir sagen, dass du schlecht gespielt hast? Wenn ich wirklich schlecht gespielt habe, darf mir das eigentlich jeder sagen. Deine Rangliste der liebsten Trikots der aktuellen Saison?

Überlegt. Während du überlegst, sind wir schon wieder 150 km gerast! Rot, Blau, Weiß, Weihnachten. Das letzte hatte ich wegen Verletzung nie an. Vielleicht deswegen. Warum sind Gewitterwolken so dunkel? Vielleicht weil sich da viel Wasser drin sammelt. Welche Blutgruppe hast du? Keine Ahnung. Bist du Organspender? Nein, leider noch nicht. Müsste man eigentlich machen. Wann und wogegen war deine letzte Impfung? Tetanus. Ganz klassisch. Könntest du dir vorstellen, als Vegetarier zu leben? Prinzipiell schon, ja. Es gibt heute schon einige Alternativen. Wie die Menschen mit den Tieren umgehen, kann einen schon dazu bringen, auf Fleisch aus Massenproduktion zu verzichten.

Unsere 3 ist niemals auf seinen Hamster getreten.

„Ich glaube nicht an Regenschirme.“ Hast du dich je in eine deiner Lehrerinnen verguckt? Ich hatte lustigerweise fast nur männliche Lehrer. Da hat sich das nie ergeben. Bist du Rechtsoder Linksträger? Schließt die Augen, konzentriert sich. Sowas weiß man doch! Links. Besitzt du einen Regenschirm? Ja, aber ich glaube nicht an Regenschirme. Nicht mein Ding. Es gibt gute Kleidung dafür. Chips oder Flips? Chippppssss! Welchen Sinn macht es, dass deine Wohnzimmerlampe Musik abspielen kann? Das bin ich gar nicht, sondern Tim Schüle. Ist doch cool. Was glaubst du, waren die drei beliebtesten Mädchen- und Jungennamen im Jahr 2016? Noah, Lennart, Ben. Mia, Elsa? Ben, Paul, Jonas. Mia, Emma, Sophia. Hast du eine Lieblingszahl und warum? Ja, sogar mehrere. Die 5 und die 8 wegen meinem Geburtstag, die 17 und die 24, weil das meine ersten Eishockey-Nummern waren. Und einige mehr. Glaubst du an UFOs? Als totaler Science Fiction-Fan würde es mich wundern, wenn es in unserem Universum keine Aliens gäbe. Ja, ich glaube

an UFOs. Was glaubst du, nimmt man dir öfters übel? Dass man mich angeblich nie erreicht. Kann stimmen. Manchmal. Hast du einen zweiten Vornamen? Peter. Von meinem Papa. Hast du an Silvester geböllert? Nein. Was ist dein Lieblingsfilm von Stallone? Rocky. Nein: Rambo! Vielleicht, weil ich manchmal selbst gerne so wäre. Warum magst du eigentlich Fußball nicht? Weil nur ein gutes Fußballspiel nicht langweilig ist. Hoppe Hoppe Reiter … wie geht es weiter? … Wenn er fällt, dann schreit er. Fällt er in den Graben …? … Fressen ihn die Raben. Bezahlst du immer pünktlich deine Rechnungen? Ja! Zum Schluss werden wir wieder philosophisch. Was hat Felix Bick, was du nicht hast? Blonde Haare. Wie alt willst du werden? 100. Andererseits ist es eher wichtig, glücklich und gesund als

besonders alt zu werden. Welche Musik würdest du für den Einzug zu deinem eigenen Boxkampf wählen? House-Musik. Modern. Laut. Was würdest du heute deinem jüngeren Selbst empfehlen? Dass es die Schulzeit mehr genießen soll. Klingt spießig, ist aber so. Und dass es auch Rückschläge gibt und es sich innerlich darauf vorbereiten sollte. Und natürlich: Warum können Bayern eigentlich nicht tanzen? Das kann wirklich stimmen! Vielleicht, weil Bayern insgesamt gehemmter sind als Rheinländer. Stephan, im Zuge dieser 15 Minuten sind wir mit der Erde schlingernd eine Strecke gerast, die zweimal bis nach Australien reichen würde. Es ist uns nichts passiert. Das ist eine gute Nachricht. An mir lag es aber nicht. Dennoch danke für das Gespräch!

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Immer da, immer nah.

KÖLNER HAIE Starke Haie hungrig nach erstem Derbysieg

Beste Sicht – vor allem auf erfolgreiche DEG-Abschlüsse: Gustaf Wesslau.

Der ewige Rivale, die Mutter aller Derbys, sechzehn deutsche Meisterschaften, vier Finalserien, 213 packende Duelle zwischen Landeshauptstadt und Domstadt. Eigentlich ist über dieses ewig junge Aufeinandertreffen alles schon geschrieben und gesagt worden, aber so kurz vor der 214. Auflage steigt die Nervosität wieder und die Freude auf einen heißen Eishockey-Januarnachmittag im gut besetzten ISS DOME wird immer größer. Natürlich hat man in Düsseldorf immer gut damit zu tun, die Entwicklung der geliebten DEG zu verfolgen, sich zu freuen und manches Mal auch zu leiden, wie es im Sport nun einmal so ist. Doch der Blick des eishockeybegeisterten DEG-Fans wandert auch immer mal wieder rheinaufwärts in die kleine Ortschaft südlich von Leverkusen. Schließlich ist man mit dem dort ansässigen Eishockeyverein in inniger Rivalität verbunden und möchte über das Abschneiden der Haie stets bestens informiert sein.

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Die vergangene Spielzeit 2015/16 verlief nicht den Kölner Ansprüchen gemäß. Niklas Sundblad wurde während der etwas holprigen Hauptrunde von seinen Aufgaben als Cheftrainer entbunden und durch den ausgebufften Eishockey-Fachmann Cory Clouston ersetzt. Der hatte es in seiner Trainerkarriere zuvor immerhin bereits auf einen der 30 begehrten Posten als Chefcoach einer NHL-Mannschaft geschafft. Nach seiner Zeit in der besten Liga der Welt (Ottawa Senators) ging es über die Stationen Brandon und Prince Albert in der höchsten nordamerikanischen Juniorenliga in die Domstadt. Clouston brachte neuen Wind ins Spiel der Haie und hätte es beinahe geschafft, noch einen Platz in den Top 6 zu ergattern. Schließlich mussten die Kölner doch den Umweg über die ungeliebte erste Playoff-Runde gehen, schalteten dort aber mit den Adlern aus Mannheim immerhin den Titelverteidiger aus und stürmten nach einem Viertelfinalsieg gegen Berlin sogar bis ins Halbfinale. In der Vorschlussrunde war gegen den späteren Meister München dann Endstation für die Haie.

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Die sportlich Verantwortlichen ließen sich vom Erreichen des Halbfinals jedoch nicht blenden und arbeiteten die nicht rundherum gelungene Hauptrunde sorgfältig auf. In der Defensive wurde mit Corey Potter ein erfahrener Nordamerikaner mit NHL-Historie verpflichtet. Richtig rundumerneuert wurde aber vor allem die Abteilung Attacke. Mit T. J. Mulock, Nicolas Krämmer und Rückkehrer Kai Hospelt angelten sich die Haie gleich drei Vertreter der extrem begehrten Gattung guter deutscher Stürmer. Doch auch die Ausländerlizenzen wurden mit Bedacht vergeben. Max Reinhart, Dane Byers und der in Düsseldorf gut bekannte Travis Turnbull agieren allesamt auf mindestens gehobenem DEL-Niveau.

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Nahezu jeden vom Eis gefegt Mit diesen neuen Gesichtern und den altbekannten Leistungsträgern ging Clouston in die neue Saison und konnte beobachten, wie seine Mannschaft zu Saisonbeginn nahezu jeden vom Eis fegte, der sich ihr in den Weg stellte. Acht der ersten neun Spiele gewannen die Haie und kletterten folgerichtig an die Tabellenspitze. In der Folge ließ die Konstanz zwar etwas nach und auch tabellarisch ging es leicht bergab, aber insgesamt können die Kölner mit ihrem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein. Das Team ist auf jeden Fall ein heißer Anwärter auf die direkte Qualifikation fürs Playoff-Viertelfinale. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Haie-Torhüter Gustaf Wesslau, der fast jedes Spiel im Kasten seines Vereins steht. Mit tollen Paraden und einer bärenstarken Fangquote weit über der magischen 90 %-Grenze gehört der Schwede fraglos zu den besten Schlussmännern der DEL. Doch nicht nur Wesslau ist es zu verdanken, dass die Kölner Abwehr zu den besten der Liga gehört und die Haie mit am

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es ihren Gegnern machen, lässt sich gut daran erkennen, dass das Penalty-Killing der Haie einsame Spitze ist und statistisch nur in etwa jeder zehnten Unterzahl ein Gegentreffer hingenommen werden muss.

Verkraftet Kölner Derby-Niederlagen nicht immer so gut (siehe Seite 61): Patrick Hager.

wenigsten Gegentore kassieren. Auch seine defensiven Vorderleute bringen ihre Leistung. Wie schwer die Domstädter

Doch auch wenn sich all das positiv liest und die Spielzeit für die Kölner gut verläuft, gibt es einen Makel, der keinem Haie-Sympathisanten gefällt. Neben dem spielerischen Tiefpunkt, einer blutleeren Vorstellung bei Neuling Bremerhaven (Endstand aus Kölner Sicht 0:6), haben den Kölnern vor allem die beiden Derbys gegen die DEG wehgetan. In jeder der beiden Städte wurde bereits einmal zum Derbytanz gebeten und zweimal ging die DEG als Siegerin vom Eis. Das erste Heimderby gewannen die Düsseldorfer hochverdient und nicht wenige behaupten, dass die Mannschaft hier ihre

bislang beste Saisonleistung zeigte. Es wurde druckvoll agiert, viele Scheiben zum Tor gebracht und den Kölnern das Leben schwer gemacht. Durch Treffer von Lewandowski, Kammerer, Dmitriev und Courchaine gewannen die Hausherren mit 4:2. In der Lanxess Arena wollten die Haie ihre Revanche und zeigten gegenüber dem ersten Saisonderby eine deutliche Leistungssteigerung. Doch die DEG stand hinten gut und sicher, Niederberger parierte glänzend und im Penaltyschießen bescherte Brandon Yip den Rot-Gelben den 2:1-Sieg. Auch in der 214. Auflage dieses nimmerlangweiligen Duells wird die DEG alles auf eine Karte setzen und den Haien nichts schenken. Auf dass die geliebten Rivalen noch ein wenig länger auf ihren nächsten Derbyerfolg warten müssen.

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„Diesmal sind wir dran“ Moritz Müller ist nach Patrick Reimer seit vielen Jahren unser zweitliebster „externer“ Interviewpartner aus der DEL. Also nahmen wir den Hörer in die Hand und riefen den Haie-Verteidiger an. Als der 30-Jährige rangeht, hören wir im Hintergrund fröhliches Baby-Gebrabbel. Moritz, wie geht es dir als jungem Vater? Hervorragend, meine Tochter ist jetzt sieben Monate alt und gut drauf. Nach deinem Kieferbruch vor einigen Jahren haben wir dir Babybrei geschickt. Kommt der jetzt zum Einsatz? Nein, Inzwischen wieder ein Freund den habe ich damals verschenkt. fester Narung: Moritz Müller. Außerdem würde ich der Kleinen vielleicht auch keinen Düsseldorfer Brei geben ... Natürlich. Zum Sport: Die DEG hat die ersten beiden Derbys in dieser Saison gewonnen. Wie erklärst du dir das? Im ersten Spiel, eurem 4:2-Sieg im ISS DOME, war die DEG das klar bessere Team und wir vielleicht zu sehr in unserer Komfort-Zone. Im zweiten Match in Köln fand ich uns stärker. Wir hätten den Sieg verdient gehabt, sind aber am starken Mathias Niederberger gescheitert. So konntet ihr 2:1 nach Penaltys gewinnen. Von außen betrachtet spielt ihr bislang eine starke Saison. Überragender Start, dann ein kleiner Durchhänger, dann wieder sehr stark. Siehst du das auch so? In jeder Saison gibt es Täler und Spitzen, ich denke, das ist normal. Zu Anfang des Jahres hatten wir mit Siegen gegen gute Gegner eine starke Phase. Ich hoffe, das bleibt lange so. Zu dir persönlich. Du hast in der Kölner Defensive jede Menge

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Konkurrenz. Meine Rolle ist in dieser Saison eher absichernd und defensiv, öfters an der Seite von offensiveren Kollegen. Ich werde nicht auf viele Punkte kommen, aber ich glaube, ich spiele meinen Part bisher ganz ordentlich. Wie ist es an der Seite eines Christian Ehrhoff? Klasse. Wir verstehen uns super, machen auch viel privat zusammen und sind auswärts Zimmergenossen. Er hat spielerische Klasse und Erfahrung. Das kann für uns und mich nur positiv sein.

Wie ist dein Blick auf die DEG? Zunächst will ich generell sagen, dass die DEG ein Team ist, das jungen deutschen Spielern konsequent Einsatzzeiten gegeben hat und gibt. Das finde ich klasse und respektiere ich sehr. Im Moment ist es wohl so, dass das Team personell etwas besser besetzt ist als es der aktuelle Tabellenplatz aussagt. Dein Tipp zum 214. Derby? Wir sind eindeutig mal dran mit dem Sieg. Also: Wir gewinnen bei euch 2:1 – auswärts das Haie-Standardergebnis.

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Konstante Inkonstanz Ein Großteil der Saison 2016/17 liegt nun hinter uns und spätestens jetzt beginnt endgültig der heiße Kampf um die Playoff-Plätze. Selten waren die letzten Ränge so umkämpft wie in diesem Jahr, denn noch ist komplett offen, wer am Ende im Kampf um die Deutsche Meisterschaft mitmischen darf. Mitten dabei im Kampf um die letzten Playoff-Tickets: Die Iserlohn Roosters. Ähnlich wie bei der DEG konnte die Endrunden-Teilnahme in den vergangenen beiden Jahren frühzeitig dingfest gemacht werden. In der vergangenen Saison gelang den Roosters mit einem 3. Platz nach der Hauptrunde sogar das beste Resultat in 16 DEL-Jahren. Doch trotz des guten Abschneidens stapelte man im Sauerland tief und rief, wie unsere Rot-Gelben auch, für die laufende Spielzeit Platz 10 als Ziel aus. Wurde bereits vor der Saison gemutmaßt, dass auf die Roosters ein nicht gerade einfaches Jahr wartet, hat sich dies mittlerweile bestätigt.

sollte an diesem Abend der erste Sieg nach acht verlorenen Auftaktspielen gelingen. Trotz einer 1:0 Führung der Gäste gelang der DEG noch der Sieg. Per Doppelschlag binnen 24 Sekunden drehten Maxi Kammerer und Eddi Lewandowski die Partie. Den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Rome beantwortete Norm Milley postwendend mit dem 3:2. Für den 4:2 Endstand sorgte wiederum Eddi Lewandowski. Den zweiten Vergleich im schönen Sauerland verlor die DEG trotz einer guten Leistung mit 1:3. Es war die neunte Partie in Folge, in der die DEG keinen glatten Sieg am Seilersee einfahren konnte.

Ein Name wie der Titel eines guten Ballerfilms: Blaine Down.

Die Abgänge von Ausnahmespielern wie Macek und Petersen konnten nicht adäquat ersetzt werden. Versenkte das Duo die Hartgummischeibe zusammen 45 Mal im Netz, tun sich die Roosters diese Saison noch schwer mit den Toren. Lediglich 81 Treffer standen nach 36 Spieltagen zu Buche, was den vorletzten Platz im Liga-Vergleich bedeutet. Ein weiteres Problem sind die schwankenden Leistungen. Zu Beginn der Saison wurden die ersten fünf Begegnungen, darunter ein Gast-Spiel im ISS DOME, allesamt verloren. Den ersten Sieg gab es erst im Oktober, als die Roosters mit 4:2 in Krefeld gewinnen konnten. Seitdem folgt auf einen Sieg meistens eine Niederlage, sodass es den Roosters bis zum 33. Spieltag nicht gelang, mehr als zwei Spiele in Folge zu gewinnen. Auch fehlen Spieler, die konstant Punkte erzielen. Fast symbolisch führte der Verteidiger Troy Milam mit 22 Punkten nach 36 Spielen die Scoring-Wertung an.

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Bester Torschütze mit mageren 11 Treffern in 36 Partien war Blaine Down, der kürzlich seinen Vertrag um ein Jahr verlängerte

Aber in einem der wohl wichtigsten Spiele in dieser Saison beendete die DEG diese Serie. Mit einem eindrucksvollen 6:2 fegten die Rot-Gelben die Roosters im dritten Vergleich aus ihrer Halle und sicherten sich damit drei wichtige Zähler. Zusammengefasst stehen nach drei Aufeinandertreffen zwei Siege und eine Niederlage zu Buche. Keine schlechten Voraussetzungen für den vierten und letzten Vergleich in der Hauptrunde der Saison 2016/17!

Und auch neben dem Eis kam es seit Saisonbeginn zu Schwierigkeiten. Die Hoffnung mit Ashton Rome einen Führungsspieler geholt zu haben, stellte sich als falsch heraus. Bis zu der Vertragsauflösung Mitte Dezember lief der Ex-Düsseldorfer lediglich neun Mal für die Sauerländer auf. Im Zuge dessen wurde Matt Halichuk mit der Empfehlung von 280 NHL Einsätzen, unter anderem für New Jersey und Nashville, nachverpflichtet. Drei Vergleiche gab es in dieser Saison bereits. Die Sauerländer gastierten zum Saisonauftakt im ISS DOME. Der DEG

Troy Milam: Gute Scoring-Bilanz, aber die naheliegende Bildunterschrift mit dem Playoff-Bart könnte hier unpassend sein.

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DEG FANSTORY Die Dimpfels: Das alles – und noch viel mehr!

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Treue Stammgäste in Block 107: Helga und Ossi Dimpfel.

Es gibt sie, diese „Leuchtturm-Fans“. Das sind Anhänger, die man im Laufe vieler Jahre und Saisons immer wieder sieht. Und die durch ihre positiv-verrückt-sympathische Ausstrahlung das Bild des Clubs und das „Gesamtkunstwerk DEG“ vielleicht mehr prägen, als es ein kanadischer Kontingentspieler, der mal eben zwei Saisons in Düsseldorf vorbei schaut, je

könnte. Solche Fans sind Helga und Oskar „Ossi“ Dimpfel. Wir haben das betagte, aber allseits hellwache DEG-Ehepaar im Haus Lörick auf der linken Rheinseite besucht. Wir werden freundlich empfangen. Vom Wohnzimmerfenster in der elften Etage kann man den Rhein und (fast) die

Behausung von DEG-Sturmikone Didi Hegen sehen. Auf dem Tisch, an dem das Gespräch stattfindet, liegen bereits die aktuellen Zeitungsartikel des Tages. „Viele Bewohner wissen, dass wir die DEG lieben und geben uns alle Ausschnitte“, erklärt die 77-jährige Helga. Die Ausschnitte sind an diesem Tag aber nicht so schön zu lesen, denn das Team hat am Vorabend enttäuschend 2:3 gegen Schwenningen verloren. „Wir hatten von Anfang an ein schlechtes Gefühl. Irgendwie kam kein Impuls von der Mannschaft. Ossi und ich waren richtig traurig.“ Doch bevor wir zur aktuellen Situation kommen, werfen wir einen Blick in die Vergangenheit, Jahrzehnte zurück. Wie sind die beiden zum Eishockey gekommen? Der 86-jährige Oskar, den alle nur unter dem Namen Ossi kennen („Das

2014: Bobby Goepfert und Bernhard Ebner bringen die Dimpfel-Dauerkarten persönlich vorbei.

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kommt aber nicht von Ost-Deutscher!“) erzählt: „Nachdem ich mich 1965 selbständig gemacht hatte und dadurch der Daueraufenthalt in Düsseldorf garantiert war, konnte ich es endlich wagen, Dauerkarten zu kaufen, um nun ein echter Fan zu werden. Schon als Schüler, Ende der 40er-Jahre, hatte ich ab und zu Eintrittskarten geschenkt bekommen. Da ich aber selbst Feldhandball spielte, konnte ich noch nicht oft zur DEG, obwohl mich Eishockey schon interessierte. Mit Hilfe von Hansi Sültenfuß konnte ich dann ab 1965 für besondere Kunden Eintrittskarten besorgen und verschenken – damals war das beste Werbung, die man für sein Unternehmen machen konnte.“ Ossi Dimpfel war früher in der Mediaberatung und Verlagsvertretung u.a. für Bertelsmann in Gütersloh sowie den Girardet-Verlag in Essen tätig.

Die Lieblings-Starting-Six der Dimpfels: Sturm: Peter-John Lee, Chris Valentine, „ein” Truntschka. Verteidigung: Bernhard Ebner, Uli Hiemer Tor: Mathias Niederberger, Backup Bobby Goepfert.


DEG CLUB 2020

DEG FANSTORY

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tausend Kehlen ein ‚Scheiß Block A‘. Das war immer lustig.“

Verzeihbarer Seitensprung: Ossi in der Kabine der Eisbären Berlin.

Ausgerechnet der Fußball brachte sie zusammen Helgas Fan-Werdegang ist – natürlich – ein anderer. „Zum ersten Eishockeyspiel nahmen mich meine Eltern mit. Ich war 18 Jahre alt und hatte eigentlich keine Lust, weil wir alle Tennis spielten. Es traten zwei Militärmannschaften gegeneinander an: Schweden und Kanada. Wir waren alle total begeistert und wurden von diesem schnellen Sport sofort infiziert. Meine Schwester war mit DEG-Meisterstürmer Peter Rhode befreundet, der aber da schon für Preußen Krefeld spielte. Durch ihn und die Kardow-Brüder kamen wir also wieder zum Eishockey.1961 lebte ich ein Jahr in Stockholm. Dort besuchte ich die Spiele von Djurgarden Stockholm. Auch das war spannend.“ Wieder zurück in Essen ging es ab und zu zum Eishockey-Club Essen-West. Beim Eishockey war sie also schon angelangt, zur DEG brachte sie dann Ossi. Helga: „Ich habe ihn am 1. Dezember 1981 kennengelernt. Die Ruhrgas AG, für die ich arbei-

2003: Pärchenbild mit Peter John Lee und Zigarrilo.

tete, war damals Sponsor von Borussia Mönchengladbach. Wir präsentierten das Trainerbuch von Jupp Heynckes. Die Feier fand im ‚En de Canon‘ in der Altstadt statt. Dort begegneten wir uns, da mein Mann mit der Werbegesellschaft der Ruhrgas arbeitete und von dieser eingeladen war.“ Und so kam es: Seit Januar 1982 ist sie durch ihren späteren Ehemann Fan der Düsseldorfer EG! Sie fährt fort: „Da ich ja die ersten Jahre bis zu unserer Hochzeit noch in Essen arbeitete, musste ich mich nach Feierabend beeilen, um mit dem Zug nach Düsseldorf-Zoo zu fahren. Dort empfing mich mein Mann und ab ging es ins Eisstadion!“ Im Anfang hatten das Pärchen noch Stehplatzkarten, zog aber nach einem Unfall mit Frakturen im Kniegelenk in den legendären Block A, Reihe 9. Ossi: „Dort mussten wir allerdings in Kauf nehmen, von der Gegengeraden nach heißen Ereignissen auf dem Eis ständig mit‚ A fängt an‘ zum Aufstehen und zur Welle ‚gezwungen‘ zu werden. Wenn wir das ignorierten, traf uns aus mehreren

Durch viele Freunde im selben Block, die Spielweise der Mannschaft und Idole wie Peter John Lee, Chris Valentine, Andi Niederberger, die Truntschka- und HiemerBrüder verliebten sie sich noch mehr in die Rot-Gelben. Helga: „Wir erlebten alle fünf Meisterschaften der 90er. Die drei früheren Titel hatte mein Mann teilweise erlebt. Das alles faszinierte uns natürlich enorm.“ Zusammen kommen sie bis heute auf über 2.500 Spiele.

auch nichts ‚passieren‘ kann. Da wir seit dieser Saison auch Anspruch auf einen Behinderten-Parkplatz haben, ist die Fahrt zum ISS DOME mit dem eigenem PKW natürlich angenehmer, weil wir nicht mehr nach einem Parkplatz suchen und vor allen Dingen nicht so weit laufen müssen. Unser Pfleger ist total begeistert, jetzt auch in unserer ‚Freundesreihe‘ in Block 107 dabei zu sein“ (Helga). Von dort in der Kurve sei die Sicht übrigens hervorragend.

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2013: Immer weiter! Szene aus dem gleichnamigen Flamisch-DEG-Film.

Eine besondere Freundschaft Geprägt hat Helga und Ossi auch eine außergewöhnliche Freundschaft: Die zu Peter-John Lee. „Wir lernten ihn 2003 im Urlaub in Portugal kennen und schätzen. Seitdem haben wir uns regelmäßig getroffen, beispielsweise immer im Mannschaftsbus der Eisbären anlässlich ihrer Spiele in Düsseldorf. Das führte natürlich auch zu Gegeneinladungen nach Berlin. Auch dort haben wir interessante Begegnungen gesehen, beispielsweise Buffalo Sabres gegen die LA Kings. Wir waren in die Entertainment Suite eingeladen, das war natürlich schon ein tolles Erlebnis für uns“, berichtet Helga. Und aktuell? Beide fast im Chor: „Auch wenn die laufende Saison schwierig und nicht so erfolgreich ist. Wir werden immer weiter zur DEG gehen, solange es eben geht“ (Ossi). „Seit drei Monaten fährt der für unsere Etage zuständige Pfleger mit uns zur DEG, so dass uns

Wir kommen zum Schluss. Helga zum Abschied: „Wir freuen uns natürlich, wenn die DEG weiterhin erfolgreich ist oder in der laufenden Saison noch wird. Damit wir auf unsere ‚alten Tage‘ auch in Zukunft noch unsere Eishockey-Begeisterung ausleben können!“ Und so hofft die DEG-Familie, dass wir die beiden noch möglichst lange und möglichst erfolgreich drüben in Block 107 begrüßen und jubeln sehen dürfen: Helga und Ossi Dimpfel, echte Leuchtturm-Fans der Düsseldorfer EG.

Trauriger Nachtrag: Am Tag nach unserem Besuch bei den Dimpfels ist ihre Enkeltochter Fenja bei einem tragischen Verkehrsunfall in Düsseldorf-Stockum ums Leben gekommen. In Absprache mit Helga und Ossi haben wir uns aber entschieden, dieses positive Portrait dennoch zu veröffentlichen. Fenja hätte sich bestimmt darüber gefreut.

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GRIZZLYS WOLFSBURG Konstant gut Profisport in der Autostadt Wolfsburg ist zwangsläufig mit VW verbunden. Das ist beim Fußball genauso wie beim Eishockey. Der Konzern ist wegen der Abgasaffäre seit Monaten in den Schlagzeilen. Immer wieder wurde gemunkelt, dass sich dies auch auf den Eishockey-Standort Wolfsburg auswirken könnte.

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Bei den Grizzlys Wolfsburg ficht sie das alles nicht an. Mit ruhiger und beständiger Arbeit haben sich die Wolfsburger zu einer der Top-Adressen im Deutschen Eishockey entwickelt. Konstanz ist Trumpf. Cheftrainer Pavel Gross, als Spieler einst drei Mal Meister mit Mannheim, ist der dienstälteste Trainer in der DEL. Die aktuell laufende Saison ist seine siebte als Hauptverantwortlicher hinter der Bande. Bereits seit 2007 ist Charly Fliegauf als Manager für die Zusammenstellung der Mannschaft zuständig. Und hätte ihn nicht ein Cheftrainerposten in Österreich gelockt, Ex-DEG-Verteidiger Mike Pellegrims wäre sicherlich noch heute Co-Trainer in Wolfsburg.

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Die Konstanz zahlt sich aus. Unter Gross erreichten die Grizzlys immer die Playoffs, qualifizierten sich vier Mal direkt für das Viertelfinale. In sechs Spielzeiten war dort nur einmal Endstation. Zwei Final- und drei Halbfinalteilnahmen stehen zu Buche. In der letzten Saison waren nur die überragenden Münchener zu stark für die Niedersachsen. Ansonsten hätte Gross sein Wirken mit einer Meisterschaft krönen können. Dennoch gab es vor der laufenden Saison keinen Grund, den Kader tiefgreifend zu verändern. Stattdessen setzten

entführten sie drei Punkte aus Düsseldorf. Zudem ist Brückmann der beste Stammtorhüter der Liga.

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sie in der VW-Stadt auf punktuelle Verstärkungen. Der prominenteste Neuzugang war Alex Weiß, der nach fünf Jahren im Dress der Kölner Haie eine neue Herausforderung suchte. Ende Oktober schlugen die Grizzlys noch einmal auf dem Transfermarkt zu und verpflichteten den kanadischen Center Stephen Dixon von Tappara Tampere. Herausragender Akteur bei den Grizzlys ist jedoch ein alter Bekannter. Auch mit fast 35 Jahren ist der Torhunger von Sebastian Furchner ungebrochen. Im Kader der Grizzlys ist er die personifizierte Beständigkeit, spielt derzeit seine neunte Saison an der Aller. In den ersten 35 Spielen traf er 18 Mal ins Schwarze. Herausragend sind auch die Leistungen von Torhüter Felix Brückmann. Er knackte in dieser Saison den Rekord für die längste Zeit ohne Gegentor. Sehr zum Leidwesen der DEG, der es Anfang Dezember beim ersten Besuch der Wolfsburger im ISS DOME während dieser Serie ebenfalls nicht gelang, ein Tor gegen Brückmann zu erzielen. Da für die Grizzlys Dixon und Tyson Mulock trafen,

Besser lief es für die DEG zwei Monate zuvor in Wolfsburg. In einem abwechslungsreichen Spiel mit wechselnden Führungen ging es mit einem 3:3 nach 60 Minuten in die Verlängerung. Dort agierte die DEG mit drei Feldspielern geschickter als die Hausherren. Ausgerechnet Norm Milley war es, der den Zusatzpunkt sicherte. Ende Dezember startete die DEG hoffnungsvoll ins zweite Auswärtsspiel in der Wolfsburger Eis Arena. Die frühe Führung durch Alex Barta hielt jedoch nur bis zur 18. Minute, als Tyler Haskins in Überzahl ausglich. Am Ende wurde es, auch dank zweier weiterer Überzahltreffer der Grizzlys, mit 4:1 eine klare Sache. Während die Grizzlys zu Haues hin und wieder schwächeln, sind sie auswärts besonders stark. Unterm Strich rangierten die Grizzlys die meiste Zeit unter den ersten Sechs, waren nach 12 Spielen sogar kurzzeitig Spitzenreiter.

Tyler Haskins: Auch schwarze Grizzlys machen in der DEL eine gute Figur.

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UDO SCHMID

UDO SCHMID

Der Eishockey-Tausendsassa

über meine aktive Zeit angesprochen werde. Das ist alles so weit weg.“

Er bleibt fast immer im Hintergrund. Die große Bühne war noch nie etwas für Udo Schmid – dabei ist es durchaus beeindruckend, was der frühere Stürmer so auf die Beine stellt. Jugendkoordinator bei der DEG, dreifacher Deutscher Meister als Spieler, erfolgreicher Eishockey-Equipment-Verleiher über die Stadtgrenzen hinaus und eine der wichtigsten Figuren der Inline-Hockey-Tradition in der Landeshauptstadt. So lange es um Sport auf Kufen oder Rollen geht, kommt man in Düsseldorf früher oder später nicht an Udo Schmid vorbei. Mehr als Grund genug, einmal genauer hinzuschauen.

Dreimal Deutscher Meister und Aufstiegs-Held Dabei hätte er einiges zu erzählen. Immerhin war dies nicht seine einzige Meisterschaft. Als gebürtiger Düsseldorf aus der Jugend der DEG hervorgekommen, lief es für ihn nach guten ersten Saisons in Jahr Drei so gar nicht mehr. 1985/86 punktete er in 22 Spielen nur noch drei Mal. Über einen halbjährigen Umweg in Duisburg landete Schmid schließlich auf der anderen Rheinseite beim großen Rivalen. 24 Tore und 15 Vorlagen waren es in der ersten Spielzeit beim KEC. Am Ende stand die Meisterschaft. 30 Punkte ließ er in der nächsten Saison folgen – mit dem unvergesslichen Schluss gegen Rosenheim. Über die Preußen aus Berlin führte der Weg für kurze Zeit zurück nach Düsseldorf. Zeit ge-

nug aber, um 1992 mit der DEG den dritten Titel einzufahren – in den Playoffs steuerte der Linksschütze drei Punkte zur Deutschen Meisterschaft bei. EHC Essen-West, EC Ratingen, ERC Westfalen Dortmund 1990 und EV Duisburg – die Folgezeit wurde zu einer Tour durch den damals meist zweitklassigen (nur Ratingen spielte in der DEL) Eishockey-Westen. Doch bei Udo Schmid schloss sich der Kreis am Ende gleich in mehrfacher Hinsicht. Im Karriereherbst – seine DEG war nach dem Rückzug aus der obersten deutschen Spielklasse grade in Liga Zwei angekommen – kehrte er in seine Heimat zurück und wurde noch einmal wichtig. Und wieder besonders dann, als es drauf ankam. In den Playoffs der Spielzeit 1999/2000 erzielte der Stürmer fünf Tore in 12 Partien und feierte mit der DEG die Rückkehr in die DEL. „Ich kann da eigentlich gar keinen Unterschied zu den Meisterschaften machen. Der Aufstieg war auf einer Stufe. Wenn du als Sportler antrittst,

Blickte schon früh über Teller- und Bandenrand hinaus.

dann möchtest du am Ende gewinnen. Ob das in Liga Eins oder Zwei ist, ist relativ unerheblich.“ Wieder eine dieser typischen Udo-Schmid-Aussagen. So war es auch der logische Moment, die Schlittschuhe an den Nagel zu hängen. Ein Sinnbild, dass ihn seitdem auch durch die

Ihr habt zwei Kufen. Wir zwei Schienen. Meisterlicher Jubel endlich beim richtigen Verein. Udo Schmid (oben, 3. von links) im Kreise seiner 1992er Teamkameraden.

Ausverkaufte Halle – nach vier Spielen in der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft steht es 2:2. Alles kommt auf diese eine letzte Partie an. Die Anspannung könnte nicht größer sein. Das Stadion prall gefüllt, vorrangig mit Fans des Gegners. Fünf Minuten sind noch zu spielen und auch hier in diesem entscheidenden Spiel Fünf steht die Partie unentschieden, 1:1. Wer jetzt trifft, der hat mehr als eine Hand am Pokal. Du bekommst diesen einen Pass und hast plötzlich die große Chance – und nutzt sie. 2:1! Der Gegner schwer getroffen, kommt nicht mehr zurück. Letztlich endet die Partie sogar 4:1: Deutscher Meister! Mit Game-Winning-Goal im alles entscheidenden Spiel. Zu sagen: „Momente wie diese

vergisst man nicht“, wäre untertrieben. Denn nur mit ganz, ganz, ganz viel Glück bekommt man diesen Augenblick einmal in der Karriere geboten. Wenn man als kleiner Junge dem Puck hinterherjagt, ist es genau das, was man sich in Gedanken als utopisches Ziel ausmalt. Besser kann es nicht mehr werden. Wird man nach diesem Moment gefragt, dann kann man alles wie aus der Pistole geschossen nennen: Den genauen Tag, die genaue Uhrzeit, welche Temperatur herrschte, wie sich die Schlittschuhe anfühlten, vermutlich sogar wie es in der Halle roch. Dachten wir ... Udo Schmid überlegt. Überlegt überraschend lange. Irgendwann kommt er zu

dem Schluss: „Das müsste 1988 gewesen sein.“ Der heute 52-Jährige hat den Traum eines jeden Eishockey-Spielers erlebt. Mit dem falschen Verein zwar – die Kölner Haie besiegten in der hochdramatischen Finalserie damals Rosenheim – aber es war sicherlich der Höhepunkt seiner Karriere. Dass Schmid nicht einmal das Jahr auf Anhieb parat hat, sagt viel über ihn aus. Denn während andere Protagonisten früherer Tage auch heute noch in allererster Linie über die Heldentaten der Vergangenheit sprechen (müssen), lebt der frühere Stürmer in der Gegenwart. „Die Profi-Zeit ist nicht mein Leben. Es ist nur ein Teil davon, der Höhen und Tiefen mit sich gebracht hat. Es kommt eigentlich fast gar nicht vor, dass ich mal

Zum Abschluss ein Pokal: Standesgemäßes Ende der Schmidschen Karriere mit dem Aufstieg.

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Zur DEG? Lasst uns zusammen fahren.

Karriere nach der Karriere begleitet. Doch dazu später mehr. Das Loch, in das viele nach der aktiven Laufbahn fallen, gab es beim energiegeladenen Schmid nicht. Er fand und findet immer eine, wenn nicht gar mehrere Aufgaben, die Freizeit weiterhin zu einem seltenen Gut machen. Seit drei Jahren ist er Jugendkoordinator beim


UDO SCHMID DEG-Eishockey e. V.. „Die Verbindung zur DEG war immer da. Ich bin ja sowohl im Sommer als auch im Winter immer rund um das Eisstadion aktiv gewesen. Und die Nachwuchsarbeit ist eine wundervolle Aufgabe.“ Dabei ist der Aufstiegs-Held auch dort nicht in vorderster Front auf dem Eis zu sehen. Er ist verantwortlich für die Trainer im Jugend-Bereich und hat besonders im Zusammenhang mit dem Fünf-Sterne-Konzepts des DEB, das für alle DEL-Clubs von immenser Bedeutung ist, alle Hände voll zu tun. Dazu viel Fleißarbeit. Ob Trainingszeiten, Spielplan-Erstellung, zahlreiche

Werbefreier Jubel in der Anfangszeit: Udo Schmid in seiner ersten DEG-Zeit. Sitzungen bei den Verbänden für die unterschiedlichen Mannschaften, unter anderem auch das Frauen-Team – da kommt einiges zusammen. „Ich habe viel zu viel Zeit meines Lebens in Bussen verbracht“ „Hin und wieder bin ich auch noch auf dem Eis, weil es mir nach wie vor Spaß macht. Besonders mit den Kleinsten. Aber ich

hatte mich vor vielen Jahren entschlossen, keinen Trainer-Job mehr zu übernehmen. Zumindest im Profi-Bereich.“ In Ratingen als Chefcoach, danach als Co-Trainer in Duisburg zu DEL-Zeiten stand der Ex-Profi einige Jahre an der Bande. „Aber du bist abhängig von Entscheidungen anderer. Wenn man in diesem Job Geld verdienen will, dann muss man seinen Koffer in die Hand nehmen. Dann muss man bereit sein, die Stadt zu verlassen. Und dazu bin ich nicht mehr bereit“, sagt der überzeugte Düsseldorfer. „Ich habe viel zu viel Zeit meines Lebens in Bussen verbracht, Kilometer auf der Autobahn abgerissen, dazu habe ich einfach keine Lust mehr.“ An der Basis ist er nun also aktiv – und das mit großem Engagement. Zuletzt gab es zwei Einheiten mit Flüchtlingskindern aus ganz verschiedenen Nationen, unter anderem aus Syrien. Für beide Seiten eine großartige Erfahrung. „Ich war total begeistert. Da waren natürlich andere Dinge gefragt, als im normalen Trainigsalltag. Die Kinder haben da ganz neue soziale Eigenschaften gezeigt. Sie haben die Flüchtlinge an die Hand genommen und mit ihnen auf dem Eis Spökes gemacht.“ Sport abseits des Profitums. Das trifft auch auf Udos Leidenschaft Inline-Hockey zu. Schon Mitte der 1980er Jahre mietete er in den Sommermonaten den Court im Eisstadion an der Brehmstraße von der Stadt. „Ich hatte früher oft meinen Sommerurlaub in Florida verbracht. Ich wusste, wie sie dort Inline-Hockey betrieben, was sie mit ihren Hallen machen. Und daran

Sport verbindet - Trainingseinheit an der Brehmstraße mit Flüchtlingskindern.

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Von den Machern des DEG Magazins nur mit spitzen Fingern angefasst: Meisterfreuden in Köln mit Coach Hardy Nilsson. habe ich mir ein Beispiel genommen.“ Eine Liga wurde ins Leben gerufen. Am Anfang mit neun Teams – mittlerweile sind es 30 Mannschaften. Dazu gesellten sich mit der Zeit Feriencamps für Kinder und vieles mehr. „Ich biete diesen Sport ohne

Verbandszwang für Jedermann an. Ganz ohne großes Reglement oder Statuten. Da kann man sich etwas freier bewegen.“ Doch damit sind die Betätigungsfelder des Eishockey-Tausendsassas Udo Schmid noch lange nicht ausgeschöpft.

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Optimistischer Blick in die Zukunft trotz Dauereinsatz.

Spektakuläres Erlebnis. Die Eisbahn in der Jahrhunderthalle - nur echt mit Schlittschuhen von Udo Schmid.


Einladungsmanager

DIE VEREINSSEITEN DNL und Frauen auf Kurs – Schüler in Lauerstellung

Einladungen per E-Mail oder Post Digitale Rückmeldungen von überall jederzeit im Auge behalten Eigene Eventseite

Etwas mehr als die Hälfte der Saison ist gespielt und es geht mit großen Schritten auf die Playoffs zu. In den Wintermonaten werden die entscheiden Punkten gesammelt, um mit einer möglichst guten Ausgangslage in die wichtigste Phase der Spielzeit zu gehen. Neben den Profis der DEG gilt das natürlich auch für die diversen Teams des DEG-Eishockey e. V.. Wir haben mal einen Blick auf das DNL-, Schüler- und Frauen-Team der DEG und ihre aktuelle Situation geworfen.

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DNL

Der Einladungsmanager zeigt Ihnen jederzeit den aktuellen Status der Rückmeldungen an, die sich nach Zu- und Absagen filtern lassen. Wichtige Informationen oder Änderungen lassen sich schnell per Email an alle Gäste verbreiten. Zusätzlich können Sie all diese Informationen auch über die eigene Eventseite dem Gast zur Verfügung stellen. Überlassen Sie den Stress dem Einladungsmanager und informieren sie sich jetzt unter: events.it-t.de

Nachdem der Deutsche Eishockey Bund zur aktuellen Spielzeit einen neuen Modus eingeführt hatte, musste sich das DNL-Team um Trainer Georg Holzmann zuerst in einer Vorrunde mit den Teams aus Krefeld, Iserlohn sowie Mannheim, Bad Tölz, Rosenheim und Ingolstadt messen. Sieben Siege und fünf Niederlagen bedeuteten am Ende einen guten dritten Platz und die damit verbundene Qualifikation zur Roten Gruppe in der Hauptrunde. Daran nehmen

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Schüler Wie in der DNL wurde der Modus der Schüler-Bundesliga ebenfalls überarbeitet. In einer Evaluierungsrunde traf die von Thomas Dolak trainierte Mannschaft zuerst auf die Teams aus Krefeld, Köln, Berlin, Dresden, Iserlohn und Weißwasser. Nachdem sich die DEG mit jeder Mannschaft zweimal gemessen hatte, standen sieben Siegen fünf Niederlagen gegenüber. Das bedeutete: Dritter Platz und die Qualifikation zur Meisterrunde.

Frauen Das Frauen-Team der DEG hat zum Jahreswechsel einen echten Paukenschlag verkündet. Kurz vor Weihnachten ist Chef-Coach Kai Erlenhardt mit der Verpflichtung von Sybille Kretzschmar ein echter Transfercoup gelungen. Die 32-jährige Centerin wechselt vom ERC Ingolstadt aus der 1. Bundesliga und läuft künftig in Rot und Gelb auf. Mit 194 Bundesliga Partien und 57 Toren sowie 75 Vorlagen

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die jeweils ersten vier Mannschaften aus den beiden Vorrunden-Gruppen teil. Dort trifft die DEG nun auf die Haie, den EC Bad Tölz, die Eisbären Juniors Berlin, die Jungadler Mannheim, den Krefelder EV, den EV Landshut und den ESV Kaufbeuren. Zwei unglücklichen Niederlagen zum Auftakt der Hauptrunde gegen den EV Landshut folgten zwei Siege beim Traditionsclub in Bad Tölz. Nach 16 Spielen rangieren die Rot-Gelben damit auf dem dritten Tabellenplatz, der zur direkten Teilnahme am Viertelfinale berechtigen würde. Aber noch ist ja die Runde ja nicht zu Ende. Das letzte Spiel unserer DEG findet am 26. Februar in Kaufbeuren statt.

Dort treffen die Rot-Gelben nun auf die neun besten Schüler-Teams aus ganz Deutschland. Nach acht absolvierten Spielen steht die DEG mit vier Punkten lediglich auf dem neunten Platz. Der bisher einzige Erfolg gelang bei einem der beiden Gastspiele in Dresden, als man das Eis mit 5:2 als Sieger verlassen konnte. Mit Rosenheim, Köln und Regensburg hat man bereits gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel gespielt hat. Am 5. März weiß man dann mehr, dann tritt die DEG zum letzten Spiel der Meisterrunde bei den Jungadlern in Mannheim an.

gehört sie zu den erfahreneren Spielerinnen, die in den entscheidenden Situationen den Ausschlag geben können und der DEG im Kampf um eine gute Ausgangslage in den Playoffs sicherlich weiterhelfen kann. Von den bisherigen acht Partien konnten die Rot-Gelben sechs Spiele gewinnen, sodass aktuell Platz Drei herausspringt - hinter den EDT Cologne Brownies und dem EC Bergkamen 1b. Die Hauptrunde läuft noch bis zum 11. Februar, danach entscheidet sich, ob und gegen wen es für die DEG im Kampf um den Aufstieg geht.

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Aus der Reihe: Meisterwerke des Jahrhunderts, heute „Die Engel“ (Raffael) Erneut haben wir ein künstlerisches Kleinod für den geneigten Leser entdeckt. Heute handelt es sich um die berühmten Engel auf dem Gemälde „Sixtinische Madonna“. Dieser gemalte Meilenstein von Raffael ist eines der wichtigsten Werke der Renaissance. Der Ausschnitt zeigt zwei elfenhafte Wesen der Düsseldorfer Eislauf Gemeinschaft. Raffael, ein Maler von energiegeladener Männlichkeit, hat hierfür nicht zufällig die Recken Conboy und Collins gewählt. Ersterer steht für Leidenschaft, Zweiterer für Raffinesse. Beides Attribute, die dem Künstler zurecht Weltruhm einbrachten. Ein furioser Fingerzeig, den man durchaus humoresk zur Kenntnis nehmen kann. Erneut sind es die fast mystischen Details, die des Betrachters Auge gefangen nehmen. Da sind beispielsweise die Flügel. Sind sie sinnbildlich für die – vielleicht! – hochfliegenden Möglichkeiten unserer Männerschar in den Playoffs? Oder gar ein ironischer Gruß an den Bullenmeister aus München? Und schauen wir auf Engel Rob zur Rechten: Er scheint seinem Nebenengel aufmunternde Anweisungen zuzurufen – oder sich schlichtweg vor Wut in den Arm zu beißen. Worüber? Wir wissen es nicht. Und warum fehlt Engel Conboy ein Flügel? Ist er gestutzt oder das Motiv gar ein selbstkritisches Infragestellen der eigenen Möglichkeiten? Dazu passen würde der grüblerische Gesichtsausdruck, der hier mit heiterem Pinselstrich angedeutet wird. Der provozierende Dissens zwischen dem vergänglichen Kampf des Conboy und der engelhaften, der ewigen Liebe in der Welt lässt den Betrachtern in einem kurzen Aufflackern die Ewigkeit spüren. Er bleibt mit seinen rot-gelben Gefühlen allein. Vielleicht auch besser so.

Sätze für die Ewigk e Heute: Wün sche an Linie it nrichter „Wirf endlich den Puck rein !“ „War das kein Ic „Der war doch ing?“ noch dran!“ „Und der steh t zwei Meter daneben! „Lass sie sich doch prügeln! “ “ „Immer steh t der im Weg !“ “ „Klares Abseits !“ „Niemals Abse its!“ „LiRi, wir wis sen, wo dein Auto steht!“

Auf ein Neues, Patrick Hager! Nach der neulichen Haie-Niederlage im Oktober (4:2 für uns) brach es aus Patrick Hager heraus. Der Kölner Stürmer war so unfassbar frustriert über die erneute Derby-Schmach (warum eigentlich, damit war doch zu rechnen), dass er seinen Schläger voller Wut an der unschuldigen Kabinen-Wand zerbröselte. Am 21. Januar 2017 spielen wir wieder gegen die Haie. Mach es noch einmal, Patrick! Die Wand-Wunde ist längst repariert und der ISS DOME bereit für eine neue Kölner Niederlagen-Kerbe!

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Deg Magazin, Saison 2016/17, Ausgabe 5, Januar