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Bocholter

Bote

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JUNI - AUGUST 2018


2 | INHALT

Inhalt

In eigener Sache / Impressum

Seite

3

An(ge)dacht 4 Gottesdienste 6 Einladungen 9 Berichte

18

Wochenangebote 40 Religion für Einsteiger

44

Familienzentrum

48

Diakonie/ Ökumene/ Internettreff

55

Kirchenmusik Bücherei

Freud und Leid

46

47

50

Geburtstage 51

Adressen 56 Angebote Jugendarbeit

Monatslosung Juni: Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige , ohne es zu ahnen , Engel beherbergt. Hebräer 13,2

58


ADRESSEN | 3

In eigener Sache Die Redaktion freut sich, Verstärkung bekommen zu haben: Eine junge Journalistin, Frau Kristina Wiegel, wird uns zuarbeiten und mit Texten sowie Fotos aus dem Gemeindeleben versorgen.

Erste Beispiele ihrer Arbeit finden Sie bereits hier im Heft. Wir freuen uns sehr, damit vielseitiger und anschaulicher aus der Arbeit der Gemeinde berichten zu können.

Der Schwerpunkt dieses Sommerheftes liegt auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Wir beanspruchen allerdings nicht, sie vollständig erfasst zu haben. Wir wünschen viel Lesespaß und erholsame Ferien.

Ihre Redaktion

Impressum Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Bocholt V.i.S.d.P.: Gebhart Groth, Tel. 22 24 15

Dieser Gemeindebrief entstand mit Unterstützung der inserierenden Unternehmen. Dafür herzlichen Dank! Einige Texte/Bilder aus „gemeindebrief.evangelisch.de“.

Journalistische Mitarbeit: Kristina Wiegel (KW) Gestaltung; Titelfoto und technische Umsetzung: Mark Gamisch Anzeigen: H.G. Thier, Tel. 4 34 86

E-Mail: gemeindebuero@bonhoeffer-haus.de

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 27.7.2018 (September–November 2018)


4 | AN(GE)DACHT

Ein Schlüssel zum guten Miteinander

In einem der Predigttexte der nachösterlichen Zeit gibt der Apostel Petrus Tipps für Jung und Alt zum Umgang miteinander. Das ist gut und praktisch, denn als Gemeinde sind wir nun mal Jung und Alt und immer wieder auch auf unterschiedlichste Weise aufeinander angewiesen. Ja es ist ein Spannungsfeld, aber auch ein gesundes. In seinem Aushalten und Nutzen wird unser Charakter geformt.

Da sind die jungen Leute voller innovativer Ideen und Pläne. Die Älteren haben dann die Aufgabe, gerade diese engagierten jungen Leute zu unterstützen, für sie zu beten, bereit zu sein, Rat zu geben etc. Dann suchen die Kids aber auch Freiräume und Vertrauen zur Entfaltung und zum Feiern des Lebens. Schenken wir ihnen großzügig und dankbar diese Freiräume! Da sind die alten Leute. Sie kennen das Leben mit allen Erfolgen und Enttäuschungen. Daraus erwächst Weisheit. Lasst uns auf sie hören und diese Weisheit nutzen. Aber sie haben auch das Bedürfnis nach Ruhe und Sicherheit. Respektieren wir das und begleiten wir sie darin.


AN(GE)DACHT | 5

Foto: Mark Gamisch

Petrus schreibt (1. Petrus 5, 1-5) den Älteren, dass sie Vorbilder und fürsorglich sein sollen und den Jüngeren schreibt er Worte von Unterordnung und Respekt. Allen aber legt er Demut ans Herz. Das ist der Schlüssel zu einem guten Umgang miteinander. Demut heißt Mut zum Kleinen. In der Antike galt Demut als Schwäche. Das Aufkommen des Christentums hat das verändert. Heute wissen wir, dass demütige Männer und Frauen die wirklichen Helden in der Gesellschaft sind. Leuten mit einer demütigen Haltung folgt man gerne. In Demut steckt beides, Leiden und Kraft, der gekreuzigte und der auferstandene Christus. Ich halte mich zurück, verzichte (Kreuz) aber tue dies auch ganz bewusst und zielstrebig

(Auferstehung) mit dem Wissen, dass dadurch Freiräume zur Entfaltung geschaffen werden, Neues entstehen kann und Menschen Vertrauen finden.

Lasst uns so, mit dieser Haltung, Gemeinde sein. Dann bleiben wir anziehend, attraktiv und unserem Auftrag treu. Gemeinden dieser Art werden zu Oasen in der Wüste, bieten Zuflucht, Schutz und Heimat für die Menschen, die danach suchen. Und ich denke, dass dies in Wahrheit nicht wenige sind. Mit herzlichen Grüßen

Ihr Andreas J. Eichler, Seelsorger


6 | GOTTESDIENSTE

GOTTESDIENSTE IN BOCHOLT 03.06.

09.00 Uhr 09.30 Uhr 10.30 Uhr 11.00 Uhr

Wichern-Haus Christuskirche Bonhoeffer-Haus Apostelkirche

17.06.

09.00 Uhr 09.30 Uhr 10.30 Uhr 11.00 Uhr

Wichern-Haus Christuskirche Bonhoeffer-Haus Apostelkirche

01.07.

11.00 Uhr Gottesdienst zum Gemeindefest am Käthe-Kollwitz-Haus

10.06.

09.30 Uhr Christuskirche 10.30 Uhr Bonhoeffer-Haus 11.00 Uhr Apostelkirche

AM Familiengottesdienst AM KK

AM Familiengottesdienst AM / KK AM KU3 Abschlussfest AM / KK

24.06. 09.30 Uhr Christuskirche 10.30 Uhr Bonhoeffer-Haus 11.00 Uhr Apostelkirche

„Ich bin da! Du auch?“ Kirchenkreisaktion „Ich bin da! Du auch?“ Kirchenkreisaktion Familiengottesdienst mit Segnung der Kindergartenkinder

08.07.

AM Familiengottesdienst AM / KK

09.30 Uhr Christuskirche 10.30 Uhr Bonhoeffer-Haus 11.00 Uhr Apostelkirche


GOTTESDIENSTE | 7

Ab hier greift die vom Presbyterium beschlossene Ferienregelung: 15.07.

11.00 Uhr Apostelkirche

29.07.

09.30 Uhr Christuskirche

22.07. 05.08. 12.08. 19.08.

26.08.

10.30 Uhr Bonhoeffer-Haus 11.00 Uhr

Apostelkirche

09.30 Uhr

Christuskirche

10.30 Uhr

Bonhoeffer-Haus

11.00 Uhr Apostelkirche

Im Anschluss an jeden Gottesdienst laden wir überall zum Kirchcafé ein. An jedem 3. Sonntag im Monat laden wir von 15 Uhr - 17 Uhr zum Sonntagstreff im Gemeindezentrum an der Christuskirche ein. Eine Gelegenheit für Gespräche, Spiele oder was sich sonst so entwickeln mag.

KK - Kinderkirche, KkK - Kleinkinderkirche, AM - Abendmahl


8 | GOTTESDIENSTE

GOTTESDIENSTE IN ALTENHEIMEN UND IM KRANKENHAUS EV. ALTENHEIM KÄTHE-KOLLWITZ-HAUS: 2. Mittwoch im Monat, 15.30 Uhr, Gottesdienst JEANNETTE-WOLFF-ZENTRUM: 4. Freitag im Monat, 10.30 Uhr, Gottesdienst (außer Ferien) SENIORENZENTRUM AZURIT: 4. Mittwoch im Monat, 16.30 Uhr, Gottesdienst DIEPENBROCKHEIM: 1. Dienstag im Monat, 10.30 Uhr, St. Agnes-Kapelle, Gottesdienst mit Abendmahl ST. AGNES HOSPITAL: 4. Freitag im Monat, 18.30 Uhr, Kapelle

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EINLADUNGEN | 9

Mitarbeiterfest für die Mitarbeiter an der Apostelkirche Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Apostelkirche, in diesem Jahr möchten wir Euch wieder herzlich einladen zum Mitarbeiterfest und uns als Presbyterium damit herzlich bedanken für Eure Arbeit. Wir wollen zusammen grillen, essen und uns gut unterhalten. Dabei freuen wir uns, wenn Du dabei bist und möchten Dir mit dem Fest herzlich danken für Deine Mitarbeit!

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Grafik: Pfeffer

Unser Mitarbeiterfest findet statt am 15. Juni 2018 von 19 – 22 Uhr im Gemeindezentrum der Apostelkirche. Damit wir mit dem Essen planen können, bitte unbedingt anmelden und den Anmeldeschluss beachten! Anmeldeschluss ist der 8. Juni 2018. Anmelden könnt Ihr Euch im Gemeindebüro der Apostelkirche, Tel. 13098 oder per Email bei Pfarrer Wahl: pfarrer@apostelkirche.com. Wir freuen uns als Presbyterium an der Apostelkirche auf das Fest mit Euch!


10 | EINLADUNGEN

Die Evangelische Kirchengemeinde Bocholt und das Käthe-Kollwitz-Haus feiern ein

gemeinsames Sommerfest

Sonntag, 01. Juli 2018 Wir beginnen um 11.00 Uhr mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel (bei trockenem Wetter; Alternativ im Käthe-Kollwitz-Haus/Markthalle)

Evangelische

Kirchengemeinde Bocholt

Käthe-Kollwitz-Haus Alten- und Pflegeheim Rudolf-Virchow-Str. 11 46397 Bocholt

Johann-Hinrich-Wichernhaus Rudolf-Virchow Str. 5 46397 Bocholt


EINLADUNGEN | 11

Foto: Mark Gamisch

Monatslosung August: Gott ist Liebe , und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. 1. Johannes 4,16


12 | EINLADUNGEN

DAS EVENT am 11. Juli im Dietrich-Bonhoeffer-Haus KINO IN DER KIRCHE Im mittelalterlichen Antwerpen zur Zeit der Reformation wird der 12-jährige Storm in ein aufregendes Abenteuer verwickelt, als sein Vater Klaas den Auftrag erhält, in seiner Druckerei einen Brief von Martin Luther zu drucken. Es dauert nicht lange, da wird Klaas auf frischer Tat ertappt und Storms Leben wird über Nacht auf den Kopf gestellt. Storm gerät zwischen die Fronten und flieht mit der Druckplatte des verbotenen Briefs. r tgemachte Mit selbs in geme Pizza und lout! il h C samen

In einer schier ausweglosen Situation trifft er auf das Waisenmädchen Marieke, die in den Katakomben der Stadt lebt. In einer abenteuerlichen Reise gegen die Zeit versuchen sie gemeinsam Storms Vater vor dem Scheiterhaufen zu bewahren. Aber wem kann Storm überhaupt noch trauen? Was als abenteuerliche Flucht beginnt, wird zu einem tapferen Kampf um die Freiheit. Ab 16.30 Uhr bis 20.00 Uhr, FSK 6 Eintritt frei, ohne Anmeldung


EINLADUNGEN | 13

Ki-Ju Schnuppertag im Dietrich-Bonhoeffer-Haus Das sind die neuen Kinder- und Jugendangebote

Am Sonntag, dem 17. Juni können alle Interessierten, ob Groß oder Klein, nach dem Gottesdienst die neuen Kinder und Jugend Angebote in Workshops und Gesprächen persönlich kennenlernen.

Wie heißt es so schön - Come in and find out!

• Von Anfang an gemeinsam! - Minikirche für Kinder von 0-4 Jahren und deren Begleiter • Mitmach-Konzert für die ganze Familie „Ja, ein Volltreffer Gottes bist du!“ •  Kids aktiv! Kinder von 8-12 Jahren sind Mitgestalter und entdecken ihre Talente • Klein gegen Groß - auf los geht’s los! Ein Brett-Spielewettkampf für jedes Alter • Talk, Talk, Talk! Was steht an im nächsten halben Jahr? Familientage, Ausflüge und vieles mehr Bei Kuchen, Kakao und Kaffee wird es ein gemütliches Beisammensein, bei dem für jeden etwas dabei ist! Sandra Wildgrube-Dieckmann


14 | EINLADUNGEN

„Soon with Name bald mit Namen“

„Rent-a-scout“ – Die Aktion läuft weiter

Am 8. Juni ist der Geburts-Tag der Jugendgruppe „Soon with Name“ mit einer Eierkuchen-Party, Plänen für die Zukunft und viel Spaß.

Fünf junge Pfadfinderinnen und Pfadfinder möchten am großen Welttreffen der Pfadfinder, dem Jamboree, teilnehmen. Es wird 2019 in den USA stattfinden. Die Reise ist teuer und will finanziert werden. Wenn Sie also irgendwelche Arbeiten in Haushalt oder Garten zu erledigen haben, die Sie vielleicht nicht so gerne machen, so rufen Sie bitte die 2 35 59 72 an (auch Anrufbeantworter) oder das Gemeindebüro unter 4 29 11 oder schicken eine mail an rent.a.scout@web.de Wir antworten auf jeden Fall und vereinbaren einen Termin. GG

Neue Gruppe bei den Pfadfindern

„Gerade Freitags“ ist das Motto, denn an den geraden Freitagen treffen wir uns von 16.30-18.30 Uhr. Wir wollen gemeinsam unterwegs sein, die Freizeit miteinander teilen und uns neuen Herausforderungen stellen. Denn Leben passiert meistens dann, wenn man es am wenigsten erwartet. Und genau da begegnet uns Gott! Deshalb ist es gut, mit anderen Leuten zusammen zu sein, die Fragen stellen, neugierig sind und nach ihrem Weg mit Gott suchen. SW-D

Nach den Sommerferien eröffnen die Pfadfinder eine neue Gruppe für 79 jährige Kinder; d.h. Jungen und Mädchen ab 2. Klasse. Treffpunkt ist das Dietrich-Bonhoeffer-Haus. Wer Spaß an Spielen, Werken, Singen, Naturerleben hat und dies mit anderen gemeinsam auf Basis einer Spielidee aus dem Dschungelbuch tun möchte, ist herzlich willkommen. Es gibt eine Probezeit, die beitragsfrei ist und für Härtefälle eine Sozialregelung.


EINLADUNGEN | 15

Anmeldung zum Konfirman­den­un­ ter­richt an der Christuskirche

Kindergottesdienst-Zeltlager in den Sommerferien

Im Herbst beginnt an der Christuskirche der neue Jahrgang (2018-2020) des Kirchlichen Unterrichts (Katechumenen-/Konfirmandenunterricht). Dazu werden wir die Familien mit Kindern des Jahrganges 2006 schriftlich zu einem Anmelde- und Informationsabend am Donnerstag, den 13. September um 19.00 Uhr im Gemeindezentrum der Christuskirche, Schwartzstraße 4 einladen. Wenn Sie bis Anfang September keine Einladung bekommen haben, weil Sie z.B. umgezogen sind, melden Sie sich doch bitte im Gemeindebüro. An diesem Abend werden wir ganz entspannt die Anmeldung zum Kirchlichen Unterricht vornehmen und den Unterrichtsverlauf, die Unterrichtstermine und die benötigten Unterrichtsmaterialien absprechen. Bitte bringen Sie zu diesem Termin Ihr Familienstammbuch, bzw. die Geburtsund Taufurkunde Ihrer Tochter / Ihres Sohnes mit. Der Unterricht wird voraussichtlich dann an einem Donnerstag in der 38. oder 39. Kalenderwoche beginnen.

In diesem Jahr findet das Kindergottesdienst-Zeltlager auf der Gemeindewiese der Apostelkirche in den Sommerferien von Freitag, den 20.07., bis Samstag, den 21.07. statt. Eingeladen sind alle Kinder zwischen 7 und 11 Jahren. Weitere Infos gibt es bei Jugendreferentin Sandra van Westen, 0 28 71/26 14 66 oder svanwesten@apostelkirche.com

AG


16 | EINLADUNGEN

Über das Motiv - Kirchentag 2019 in Dortmund Von Benjamin Schwarz Agentur PART, Berlin Was für ein Vertrauen zeigen wir? Und vor allem wie? Ist doch Vertrauen etwas durch und durch abstraktes.

Vertrauen ist eine Kraft, die uns tragen kann. Vor allem im Verbund. Und gleichzeitig ist Vertrauen etwas sehr verletzliches. Vertrauen ist stark und gleichzeitig beschützenswert.

Das alles ist im Kampagnen-Motiv zu sehen: der Luftballon als Symbol für das Vertrauen – eine Kraft, die uns tragen kann – die aber auch verletzlich ist. Und die im Verbund noch stärker ist – als Zusammenschluss, in unserem Bild der Luftballon-Strauß. Das Vertrauen ist hier so stark, dass es einen Menschen trägt. Der einzelne Mensch kann sich an dieser kollektiven Kraft festhalten. Wenn er will. Er muss zupacken und – natürlich – selbst Vertrauen aufbringen.

Fasst der Mensch dieses Vertrauen, entfaltet es seine volle Kraft. Es kann ihn aufrichten und herausziehen – nach oben, hoch hinaus, raus aus dem was ihm horizontal im Alltag entgegenkommt, womit er konfrontiert wird: Angst, Hass, Gewalt und Unsicherheit. Heraus aus dem Gefühl der Resignation, der Hilf- und Hoffnungslosigkeit. Beweist der Mensch Vertrauen, indem er es greift, kann es ihn beflügeln. Und er ist damit selbst ein Mut machendes Beispiel: Seht her, ich vertraue, ich agiere, ich glaube – und das trägt mich, das macht mich stark.


EINLADUNGEN | 17

Auf dem Plakat-Motiv ist ein Weg vorgezeichnet: Mensch und Ballons fliegen zum Logoblock – zum Kirchentag 2019 in Dortmund.

Denn auf diesen Weg sollen sich möglichst viele Menschen machen. Der Weg nach Dortmund, der Weg zum Kirchentag und vielleicht auch der Weg zum Vertrauen. Schließlich wollen sich Hunderttausend im Sommer 2019 in Dortmund treffen und gemeinsam ein Zeichen der Zuversicht und des Vertrauens in die Welt senden: Was für ein Vertrauen.


18 | BERICHTE

Konzert Flötissimo/ Veeh-Harfe im Dietrich-Bonhoeffer-Haus Unter dem Motto „Last vns frewen vnd froehlich seyn“ hatten der ökumenische Flötenchor Flötissimo und die VeehHarfe-Gruppe Saitenspiel zu einem Konzert ins Dietrich-Bonhoeffer-Haus eingeladen. Es ging auf eine musikalische Welt- und Zeitreise, bei der die Musiker ihr ganzes Können präsentierten.

Die derzeit 18 Flötisten von Flötissimo, die professionell von Dirigentin Heike Rotherm begleitet wurden, beherrschen alle Flötenarten und haben in sich in ihrer mehr als 30-jährigen Geschichte ein breites musikalisches Repertoire erarbeitet, das sich durch regelmäßige Proben und Fortbildungen stets weiterentwickelt. Aktuell zieht es die Musiker vor allem nach Holland und Großbritannien. Im Mittelpunkt stehen volkstümliche Tänze wie beim „Bauerntanz“ von Paul Clark und Kulturgut wie in „Tom, Tom the piper’s son“, das auf einen britischen Kinderreim zurückgeht. Dort geht es am Ende so wild zu, dass sogar die Kühe im Stall zu tanzen beginnen und die Milch verschüttet wird.

Getanzt und geflirtet wird auch bei den vier Stücken aus dem „Löwener Tanzbuch“. Deutsche, französische und schottische Töne sind aus den Flöten zu hören, die von einem Schlagwerk aus den eigenen Reihen unterstützt werden. Von Schottland geht es rüber nach Irland. Mit irischen Volksweisen begehen die neun Musiker von Saitenspiel ihren ersten öffentlichen Auftritt. Die Veeh-HarfeGruppe um Leiterin Barbara BüddingHartmann besteht seit zwei Jahren.


BERICHTE | 19

Die Veeh-Harfe ist ohne musikalische Vorkenntnisse leicht zu erlernen, weil die Notenschablonen direkt zwischen Saiten und Resonanzkörper geschoben werden. Vom gleichnamigen Gründer Hermann Veeh für seinen Sohn, der am Down-Syndrom leidet, entwickelt, wird das Instrument inzwischen häufig in der sozialen und Seniorenarbeit eingesetzt. Ein wunderbares Instrument, finden die neun Veeh-Harfe-Spieler aus Bocholt und Rhede, die mit dem Konzert auch um neue Mitglieder werben möchten. „Wir möchten unser Instrument zeigen“, sagt Büdding-Hartmann und betont, dass es auch für komplette Laien möglich sei, „ad hoc ein Lied zu spielen“. Kristina Wiegel

Monatslosung Juli: Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den Herrn zu suchen , bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt!

Hosea 10,12


20 | BERICHTE

„ESB-Dreck-weg-Aktion“ Pfadfinder nahmen teil

Wie schon etliche Jahre haben Mitglieder des VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) in Bocholt erneut an der Dreck-weg Aktion des ESB am 17. März teilgenommen.

Ab 10:00 Uhr morgens haben wir trotz extremer Kälte die in der Nähe des DietrichBonhoeffer Haus befindlichen Straßen, Wiesen, Spielplätze und Grünstreifen nach zurückgelassenen Müll abgesucht und dabei einige Entdeckungen gemacht. Neben zahllosen Zigarettenresten, Flaschen und Verpackungen haben wir einige interessante Funde wie Stühle, Spielzeuge, Batterien, Kopfhörer und vieles mehr gefunden.

Nach zweieinhalb Stunden anstrengender und unterhaltsamer Sammlung bei Minusgraden hatten wir zahlreiche Müllsäcke gefüllt und damit einen kleinen, aber wichtigen Teil zum Kampf gegen Umweltverschmutzung beigetragen.

Zum Dank für unser ehrenamtliches Engagement zur Sauberhaltung Bocholts hat sich die ESB mit Geschenken bedankt.

Julia Niehues, Foto: Steffen Meteling


22 | BERICHTE

Fotostory „Mittendrin statt nur dabei“ von S. Wildgrube-Dieckmann Im Dietrich-Bonhoeffer-Haus sind Kinder, Jugendlichen und Eltern mit voller Begeisterung bei den Aktionen „Diese Erde ist dein Garten“ und der „Night of Life“ dabei gewesen. Die Vorferienaktion „Diese Erde ist Dein Garten“ für Kinder von 8-10 Jahren fand am ersten Osterferienwochenende statt. Gottes Schöpfung mit alle Sinnen zu erleben stand im Mittelpunkt des gemeinsamen Wochenendes.

Am Ende fand für alle Gottesdienstbesucher eine Erlebnisausstellung statt, die von den Kindern erstellt wurde. Themen dieser Ausstellung waren zuvor auch Inhalt der von Kindern szenisch und musikalisch gestalteten Predigt. Der gemeinsame Besuch auf dem Ziegenhof „de Brömmels“ in Woold/Nl. war für alle ein schöner Ausklang eines spannenden Wochenendes mit Lust auf mehr Aktionen für Groß und Klein.

Mittendrin waren auch die Jugendlichen, die in der Osternacht an der „Night of Life“ teilgenommen haben. Dank der


BERICHTE | 23

dige Gespräche. Das Kreuz und der Blick auf die Auferstehung standen im Zentrum unserer Osternacht mit der Kernbotschaft Jesus Christus ist #beimir, in meinem Leben, in meinem Alltag und will mich begleiten. Die Erfahrung, eine Nacht durchgemacht zu haben, erfüllte alle mit Stolz und weckt die Vorfreude auf eine nächste Osternacht mit noch mehr Teilnehmern.

Pfadfinder des DBH, die an dieser Aktion mitgewirkt haben, saßen wir in einer gemütlichen Jurte. Hier ging es viel besinnlicher und ruhiger zu, durch das Lagerfeuer fast ein bisschen meditativ. Gut gestärkt mit Stockbrot, Würstchen und anderen „spießigen“ Leckereien, hatten alle viel Muße für persönliche und auch tiefgrün-


24 | BERICHTE

Konfi-Interview Süd Hinter den 22 Konfirmanden der Apostelkirche liegt ein ereignisreiches Jahr der Vorbereitung. Die Jungen und Mädchen haben gelesen, gebetet und sind als Gruppe zusammengewachsen. Auf gemeinsamen Exkursionen haben sich die Jugendlichen besser kennenlernt und Freundschaften geschlossen. Für Tim gehört der Zoobesuch in Münster zu den Highlights. „Die Tiere dort gibt es schon in der Bibel“, sagt der 14-Jährige. Insbesondere die Zoo-Ralley, die die Kids in Teamarbeit absolvierten, gefiel ihm. Bewegung habe er nämlich ein bisschen vermisst im Konfirmandenunterricht. Insgesamt habe ihm die Zeit als Konfirmand aber sehr gut gefallen und zum Nachdenken angeregt.

Den Schüler beschäftigen die ganz großen Themen wie Leben und Tod. „Ich habe aber nur auf ein paar Fragen eine Antwort bekommen“, so Tim. So spiele der Gedanke an Gott nach wie vor eine wichtige Rolle für ihn. Das Armband, mit der Frage„What would Jesus do?“ (Zu deutsch: „Was würde Jesus machen?“), das jeder Konfirmand eine Woche lang tragen sollte, helfe ihm dabei. Es habe ihn schon vor der einen oder anderen Dummheit bewahrt, gibt der aufgeweckte Jugendliche mit einem schelmischen Grinsen zu.

Pierre erinnert sich gerne an die Turmnacht zurück. „Es war schön, dass wir alle zusammen waren“, resümiert er die Übernachtung der ganzen Truppe im Kirchturm. Gordon führt die Gebetsstation als eines seiner Highlights an.

Die Jugendlichen waren unter anderem aufgerufen, Kerzen für liebe oder verstorbene Menschen anzuzünden oder böse Gedanken und Sorgen auf Zettel zu schrei­ben und symbolisch zu schreddern. „Das war mal was Neues und ganz Anderes“, lobt der Konfirmand die Aktion von Pfarer Christian Wahl und Jugendreferentin Sandra van Westen.

Besonders profitiert haben die Jugendlichen auch von den kaum älteren Konfirmandenhelfern. Es sei einfacher, Gleichaltrigen Fragen zu stellen als zum Beispiel Pfarrer Wahl. „Da ist der Respekt schon ein anderer“, findet Jannik. Genau dieser Austausch auf Augenhöhe hat Konfihelfer Niklas motiviert, sich in der Gemeinde zu engagieren. „Ich kann mich gut in die Konfirmanden hineinversetzen“, sagt der 14-Jährige, der erst vor einem Jahr selbst seinem großen Tag feierte.


BERICHTE | 25

Neu ist in diesem Jahr, dass die Konfirmandenprüfung durch ein Lernentwicklungsgespräch abgelöst wurde. Wer da nervös wird, sollte sich ein Beispiel an Tim nehmen. Der hat seine Konfirmation schon vor über einem Jahr geplant und macht sich deshalb trotz seiner Riesenparty mit rund 40 Gästen keinen Stress. Kristina Wiegel

Fragebogen der Konfirmanden im Westbezirk 23 Konfirmanden, 17 Mädchen und 6 Jungen

Was war am besten? „die gemeinsame Zeit und das auch Freundschaften entstanden sind“ Woran wirst Du Dich erinnern? „an den persönlichen Segen von Herrn Eichler zur Konfirmation“ Was hat Dir das für dein Leben gebracht? „dass ich mir jetzt sicher bin, dass es Gott wirklich gibt“ Was war neu für Dich? „dass es so viele Bereiche gibt, bei denen man in der Kirche mitmachen kann“

Was hättest Du so nicht erwartet? „dass es Spaß gemacht hat und das es gut war, mehr über Gott zu erfahren“ Was würdest Du ändern? „weiß ich nicht“

Was würdest du beibehalten? „den Kuchen am Anfang der Konfistunde und die Abwechslung“ Wofür bist Du dankbar? „dass man die Gemeinde besser kennenlernen konnte und dazugehört“


26 | BERICHTE

Gedicht zum Thema Tod und Auferstehung Dieses Gedicht wurde von einer Konfirmandin zum Ende der gemeinsamen Zeit geschrieben. Man sagt, man kann Gott nicht beweisen, man sagt, man kann nur glauben, man sagt, man kann nur hoffen, man sagt, man kann sich nicht sicher sein. Aber ich kann es. Ich kann Gott beweisen, ich kann mehr als glauben, ich kann mehr als hoffen, ich kann mir sicher sein. Ich weiß es.

Gott schenkt uns Liebe, Gott schenkt uns Hoffnung, Gott schenkt uns Kraft, Gott schenkt uns Glück. Er schenkt uns jeden Tag das Leben.

Aber warum zweifeln, dass es kein Leben nach dem Tod gibt? Jesus Christus hat uns gezeigt, wir müssen keine Furcht haben, wir müssen keine Zweifel hegen, wir müssen keine Beweise fordern, wir müssen keine Lügen glauben, Denn es gibt Gott!

Vivienne, 14 Jahre, Konfirmandin aus dem Westbezirk


BERICHTE | 27

„Für Neugierige, Kritische und Suchende“ Der Name „Anders“ ist Programm beim besonderen Gottesdienst im Dietrich -Bonhoeffer-Haus. Vor zwei Jahren gestartet richtet sich das Angebot insbesondere an kirchenferne Menschen, die sich eine niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeit wünschen. Mit dem Untertitel „Für Neugierige, Kritische und Suchende“ möchten Pastor Andreas Eichler und sein Team zum Nachdenken anregen und zu Gesprächen einladen. „Wir hoffen aber auch, dass die Menschen eine Berührung mit Gott erfahren“, so Eichler. Eben „Anders“ als im traditionellen Gottesdienst folgt der Gottesdienst dabei keiner festen Liturgie, enthält aber die wichtigsten Elemente wie Eröffnung, Vaterunser, Predigt und Segen. Ein Projekt, das viel Organisation und Vorbereitung erfordert. Die vier Mal im Jahr am Abend stattfindenden Gottesdienste in ganz besonderer Atmosphäre sind das Gemeinschaftswerk von engagierten Christen unterschiedlichster Backgrounds, die oft Wochen im Voraus planen und proben, um alle Elemente sorgsam und mit viel Hingabe aufeinander abzustimmen. Dies beginnt schon mit der besonderen Anordnung der Stühle im Gemeindesaal. Mit viel Gefühl ausgewählt ist auch die Musik, für die die Gemeindeband connecTion verantwortlich ist.

Weltlich, modern und vor allem mitreißend sind die Songs, die jeder mitsingen soll. Das klassische Gesangbuch wird hier durch einen Beamer ersetzt, der die Texte an die Wand projiziert. Diese interaktive Herangehensweise setzt sich fort, wenn kleine Videoclips eingespielt oder Dokumentationen gezeigt werden.

Ganz neu ist die Idee zu symbolischen Theaterinszenierungen, die in in der jüngsten Ausgabe der Gottesdienstreihe Premiere feierte. Ein Abendessen mit Jesus als Einladung, Gott kennenzulernen, sich auf eine Bindung zu ihm einzulassen. „Unsere Beziehung zu Gott ist wie ein Vertrag, jedoch ohne versteckte Kosten“, so Pfarrer Eichler. Der Herr stehe für „absolute Vertragstreue“, selbst wenn wir selbst den Vertrag brächen oder von ihm zurücktreten wollten. Der Glaube an Gott einige alle Christen. „Wir sind alle Sünder“, predigt der Seelsorger. Gott mache keinen Unterschied zwischen den Menschen, beurteile weder die individuelle Leistung noch moralische Vorstellung. Er erfülle viel mehr das urmenschliche Bedürfnis, „dazuzugehören“. Kristina Wiegel


28 | BERICHTE

Wohnwoche Süd - Ein außergewöhnliches Projekt der Apostelkirche Bocholt geht in die nächste Runde Eine Woche lang leben 13 Jugend­ liche im Kirchturm der Gemeinde. Betreut von zwei Mitarbeitern, die rund um die Uhr vor Ort sind, wird hier die christliche Gemeinschaft gelebt und Werte wie gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt zur Selbstverständlichkeit. Jeden Morgen um 7 Uhr steht das gemeinsame Frühstück auf dem Programm, bevor es für die Jungen und Mädchen im Alter von zwölf bis 17 Jahren in die Schule geht. Gar nicht so leicht, sich zu koordinieren, wenn nur eine begrenzte Anzahl Duschen und Toiletten zur Verfügung steht.

Auch Organisatorin Sandra van Westen, die als ausgebildete Erzieherin und Gemeindediakonin in der Apostelkirche für die Jugendarbeit zuständig ist, ist immer wieder begeistert, wie gut und reibungslos doch alles funktioniert. Sie betreut das Projekt nun zum zweiten Mal und freut sich über die große Resonanz unter den Jugendlichen, die sich teilweise erst dieser Tage kennen lernten. Dazu dienen vor allem die stets gemeinsam verbrachten Abende, die in diesem Jahr unter dem Motto „Sinnvolles Leben“ stehen.


BERICHTE | 29

Sinnvoll im Hinblick auf die Frage, was im Leben wirklich zählt und auf die Wahrnehmung mit all unseren Sinnen bezogen. Sehen, hören, riechen, schmecken… Das fängt schon beim gemeinsamen Kochen im Gemeindehaus an und endet in der Bibelandacht jeden Abend.

Das „Erleben“ steht bei den Aktionstagen im Vordergrund. Bei Geländespielen und Stadttouren sind die Kids viel unterwegs. Alles nach der Schule, versteht sich. Kein Wunder, dass die Jugendlichen abends oft hundemüde sind. Oft lernen die Zwölf- bis 17-Jährigen erst hier, die eigenen Bedürfnisse mal hinten anzustellen und Rücksicht zu nehmen. Diese Rückmeldung bekommt auch die Jugendreferentin, die die Eltern der Teilnehmer zum Abschluss zum Familiengottesdienst eingeladen hat. Die Jungen und Mädchen, darunter viele aus dem Jugendkreis der Gemeinde sowie einige Konfirmanden, gingen oft viel verantwortungsvoller nach Hause. Selbst die größten Skeptiker unter den Eltern seien am Ende stets begeistert.

„Die Jugendlichen motivieren sich gegenseitig“, sagt van Westen, die die Bedenken der Eltern, vor allem im Hinblick auf die Schule, stets zerstreuen kann. Und die Jugendlichen? Die geben ein „doppeltes Like“ für die spannende Woche im Turm.

Vor allem Jaden, der schon Wochen vorher ganz aufgeregt war. „Wer einmal dabei war, kommt wieder“, sagt der 14-Jährige, der schon im vergangenen Jahr sein Lager im Kirchturm aufgeschlagen hat. Und auch Stella fühlt sich rundum wohl. „Wir verstehen uns super“, so die 13-jährige Konfirmandin.

Kristina Wiegel


30 | BERICHTE

Osterwandern Süd Ostfrieslandwanderung in den Osterferien „In den Osterferien vom 24. - 19.03. sind wir von der Apostelkirche und vom rheinisch-westfälischen Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) mit 17 Jugendlichen und Mitarbeitern durch Ostfriesland gewandert. In Leer sind wir gestartet und über Filsum, Spetzerfehn, Aurich und Norden am Ende in Norddeich direkt an der Nordsee gelandet.

In Filsum wurden wir zum Jugendkreis eingeladen und haben das Tee trinken auf ostfriesische Art kennen gelernt. Ein Highlight war der Ausflug auf die Insel Norderney.

Es war eine ganz neue Erfahrung, sein Gepäck die ganze Zeit auf dem Rücken zu tragen. An den Orten haben wir in Gemeindehäusern übernachtet und wurden dort immer sehr freundlich aufgenommen und meistens auch bekocht.

Es war eine spannende Zeit und beim Wandern haben wir uns gegenseitig sehr gut kennen gelernt, viel gelacht und den ein oder anderen Schmerz am Fuß ertragen. SvW


BERICHTE | 31

Autorin Adriana Altaras zu Gast Adriana Altaras, die auf Einladung der Gemeindebücherei im Dietrich-Bonhoeffer-Haus aus ihrem neuen Buch „Das Meer und ich waren im besten Alter“ las, hatte auf den ersten Blick keinen ganz einfachen Start ins Leben. 1960 als Tochter jüdischer Partisanen im ehemaligen Jugoslawien geboren, lebte sie zunächst bei einer Tante in Italien, bevor ihre nach Deutschland geflüchteten Eltern sie 1967 zu sich holten. Kein erwähnenswertes Schicksal für ein jüdisches Kind, wie Altaras allerdings selbstironisch betont. „Man hat mehre Heimaten verloren, bevor man Dreirad fahren kann“, so Altaras.

Es ist ihr ganz besonderer Witz, dem immer auch eine gute Portion Sarkasmus innewohnt, der die 32 Kurzgeschichten des 224 Seiten starken Werkes durchzieht. Es geht um Heimat, ihr Multi-Kulti-Leben mit ihrem deutschen Mann samt Söhnen und immer wieder auch um den Holocaust. Ein wichtiges Thema für die Tochter eines Radiologen, der nach erfolgreicher Integration die erste jüdische Gemeinde in Gießen gründete. Altaras, die selbst kein Hebräisch spricht, aber gerne in die Synagoge geht, findet zu „zu viel Religion“,egal welcher Konfession, jedoch „doof“. „Die machen mir zu viel mit Krieg“, so die Autorin, die sich vor der Schriftstellerei als Schauspielerin und Regisseurin einen Namen gemacht hat und vielfach mit Preisen ausgezeichnet wurde.

Auch dem Thema Auswanderung, „dem Lieblingsthema“ der Juden“, könne sie nichts abgewinnen. „Ich mach in Kreuzberg das Licht aus“, scherzt die Wahl-Berlinerin.

Überhaupt denkt sie viel über das Älterwerden nach, zieht nicht immer politisch korrekt, aber immer humorvoll über Erkrankungen des Alters her und landet immer wieder bei ihrer 98-jährigen Tante. „Sie hat alle überlebt“, so Altaras über die rüstige alte Dame, die im Altersheim alles und jeden auf Trab hält. Die aber auch ein Trauma aus der NS-Zeit davon getragen hat. Und da ist es wieder, das düsterste Kapitel in der jüngsten deutsch-jüdischen Geschichte. Aber auch hier verpackt Altaras das ernste, zutiefst erschütternde Thema so, dass am Ende gelacht wird. Und es stellt sich die Frage: „Glaubst du immer noch an Märchen?“ Kristina Wiegel


32 | BERICHTE

Konfirmation - Bezirk Nord „Vergnügt, erlöst, befreit!“

Aktiv „Ja“ zum Glauben und zu Gott sagten die 22 Konfirmanden der Christuskirche im Konfirmations-Festgottesdienst zum Thema „Vergnügt, erlöst, befreit!“. „Wir erleben und erleiden vieles in dieser Welt. Gottes Segenszuspruch lässt uns unser Leben vergnügt, erlöst und befreit führen“, so Pfarrer Axel Gehrmann. Dies sei ein immer währendes Versprechen, das Gott dem Christen schon bei seiner Taufe gebe. Sichtlich „beeindruckt“ zeigte sich der Geistliche von der „sehr kreativen“ Truppe, die immer wieder anspruchsvolle Fragen stellte.

Ihn freue die mitunter auch kritische Einstellung der Jugendlichen, wenn diese ihn auch vor die ein oder andere Herausforderung stellte. Besonders intensiv sei der Austausch während der Konfirmandenfreizeit im Frühjahr in Nordwalde gewesen, wo man schwerpunktmäßig das Thema Abendmahl behandelt und biblische Texte anhand von Rollenspielen erarbeitet habe. „Auch hier war eine große Kreativität und Spielfreude bei den Konfirmandinnen und Konfirmanden zu erleben“, lobt Gehrmann. Die Konfirmanden hätten eine rasche Auffassungsgabe, die sie zuletzt auch bei den guten Leistungen in der Konfirmandenprüfung unter Beweis stellten. Kristina Wiegel


BERICHTE | 33

Konfirmation - Bezirk Süd „Täglich 20.000 Entscheidungen“

Nach einem ereignisreichen Jahr mit Exkursionen und vielen Aktionen haben sich die 22 Konfirmanden der Apostelkirche für Gott entschieden: „Rund 20.000 Entscheidungen treffen wir täglich, die meisten davon binnen Sekunden“, sagte Pfarrer Christian Wahl. Bei der Konfirmation gehe es um die Entscheidung der Jugendlichen, wie ihr Weg des Glaubens weitergehen soll. Für den großen Festgottesdienst wählte Wahl das bekannte Gleichnis vom verlorenen Sohn aus dem Lukasevangelium. „In dieser Geschichte, in der Jesus den Vater mit Gott vergleicht, trifft der Sohn auch unterschiedliche Entscheidungen, die ihn weg von zuhause führen“, so der Pfarrer. Später überwinde der Sohn jedoch sein Misstrauen gegenüber dem Vater und spüre dessen Liebe und Wärme.

Dies sei der Grund, weshalb er schließlich nach Hause zurückkehre, wo er mit offenen Armen empfangen werde. „Ich wünsche den Jugendlichen dass sie bei all den aufregenden, spannenden, aber auch angstmachenden Dingen, Jesus nicht aus den Augen verlieren“, predigte Wahl. Gottes Liebe sei, so wie des Vaters im Gleichnis, bedingungslos. Neu in diesem Jahr war das sogenannte Lernentwicklungsgespräch, das die klassische Konfirmandenprüfung ablöste. Dafür hätten die Jugendlichen einen Fragebogen bekommen, der anschließend in einem Gespräch mit dem Presbyterium ausgewertet worden sei, erklärte Pfarrer Wahl das neue Konzept. Kristina Wiegel


34 | BERICHTE

Zwei Konfirmationen am Dietrich-Bonhoeffer-Haus 23 Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden am 28. und 29. April im Dietrich-Bonhoeffer-Haus der evangelischen Kirchengemeinde in Bocholt konfirmiert.

In einer feierlichen Atmosphäre haben Eltern, Verwandte und Bekannte an diesem besonderen Ereignis teilgenommen und die angehenden Erwachsenen bei einem wichtigen Schritt in ihrem Leben begleitet. Besonders persönlich war der Segen Gottes, um den Pastor Eichler für jeden Konfirmanden sehr passend und individuell gebeten hat.

Die Konfirmierten sind: 28.4.: Mara Besten, Vivien Bohle, Jule Echelmeyer, Lilly Götzmann, Julia Jütte, Quentin Kesler, Lion Kremser, Vivienne Labuve, Maik Niehues, Anna Tepaße, Carina Zigan

Foto: Mark Gamisch


BERICHTE | 35

29.4.: Amelie Bollmann, Lena Brauer, Helene Brecht, Simona Cristinziani, Tom Dörpinghaus, Justus Eisele, Mara Klötgen, Nils Mönnig, Luisa Reßing, Lynn Seggewiß, Lena Tepaße, Aliya Yildiz Foto: Desiree Greiner

Auf den Fotos sind neben den Konfirmierten auch Pastor Andreas Eichler und Jugendmitarbeiterin Sandra Wildgrube-Dieckmann zu sehen.

Bei einem gemeinsamen Brunch am Montagvormittag konnte die Konfizeit noch einmal nachklingen und für alle einen schönen Schlusspunkt bilden. Weiter geht es jetzt für die Jugendlichen in der Jugendgruppe „Soon with name“, die sich ab 8. Juni zum „Geburts“-Tag bei einer Eierkuchen-Party um 16.30 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus trifft (s. S. 14). Denn die gemachten Erfahrungen, gemeinsam im Glauben und Leben unterwegs zu sein, sind weiterhin Bestandteil der Gruppe und entstandene Freundschaften können gepflegt werden.


36 | BERICHTE

Offene Jugendarbeit im LEO an der Christuskirche Schon lange, seit den 70er Jahren, gibt es offene Jugendarbeit im Jugendheim neben der Christuskirche - zunächst als Ort der Emanzipation, an dem junge Menschen in einer noch sehr streng regulierten Welt lernen konnten, ihre Freizeit selbst in die Hand zu nehmen, später immer mehr als Anlaufstelle für Jugendliche, die Schwierigkeiten haben, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.

Seit der Jahrtausendwende waren das zunehmend junge, vor allem männliche Migranten, die zwar schon einige Zeit in Deutschland lebten, aber das Gefühl hatten und leider oft auch erleben mussten, dass sie hier nicht gewollt sind - und das in der Pubertät, wo man sowieso nicht weiß, wo man hingehört. Und dann kamen vor zwei Jahren noch die Flüchtlinge dazu!

Aber was hat so eine Arbeit mit Kirche zu tun? Die Antwort ist einfach: sie ist praktizierter, christlicher Glaube.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht eine intensive Beziehungsarbeit. Unsere Besucher kommen nicht primär in ein Gebäude mit Freizeit- und Beschäftigungsangeboten, sondern in eine „zu Hause“-Situation. Persönliche Begrüßung und Verabschiedung bei den hauptamtlichen Mitarbeitern gehört zu den Grundprinzipien. Schon beim ersten Besuch zeigen wir Neuen, dass wir uns für sie persönlich interessieren. Wir gehen auf sie zu und machen uns gegenseitig bekannt. Nach einer kurzen Phase fühlen sich die meisten Besucher sehr wohl mit dieser Situation. Danach bestimmt jeder selbst, wieviel er von sich preisgibt und auf was er sich einlässt. Wir machen aber von uns aus auch immer wieder Angebote zum persönlicheren Gespräch. Daraus entsteht mit der Zeit eine Vertrautheit, die wiederum Möglichkeiten eröffnet, wirklich persönliche grundlegende Fragen zu besprechen.


BERICHTE | 37

Uns ist es wichtig, uns so persönlich einzubringen, dass wir von den Besuchern auch als Vorbild für alltägliches Handeln wahrgenommen werden. Unser Konzept funktioniert auch deshalb gut, weil wir sehr unterschiedliche Persönlichkeiten repräsentieren, die sich gut ergänzen. So findet jeder Besucher ein Gegenüber, das ihm liegt.

Der Umgang mit unserer Klientel ist bestimmt von einem klaren Wertekanon, der sich aus unserer christlichen Grundhaltung herleitet, und den wir auch unseren Besuchern als Grundlage des Handelns untereinander nahelegen. Zentrale Begriffe dabei sind Toleranz und Respekt. Auch Vertrauen, Verlässlichkeit und Verantwortung spielen eine große Rolle. Bei uns ist jeder ohne Ansehen der Person oder ihrer/seiner Vorgeschichte willkommen, aber wir machen auch von vorneherein klar, was uns wichtig ist. Wir zeigen erkennbar Profil. Man kann mit uns gut über verschiedene Lebensentwürfe, Glaubensfragen und Positionen diskutieren, aber wer gegen unsere Grundpositionen handelt bekommt eine klare Ansage und wenn es nicht anders geht auch Hausverbot.

Das Ganze gruppiert sich um ein festes Grundgerüst von Möglichkeiten, die wir in unserem Haus anbieten. Neben Standards wie Kicker, Tischtennis, Playstation und Internet, machen wir mit einem Fitness-Studio und einem Tanz- und Sportraum ganz besondere Schwerpunktangebote. Ergänzend machen wir immer wieder spontan kleinere und größere Aktionen, vom gemeinsamen Kochen über kleine Turniere oder Ausflüge zum Shoppen oder einen Schwimmbadbesuch - was man eben so als Familie zusammen unternimmt. Und zur LEOFamilie gehören heute Menschen mit unterschiedlichstem Bildungsstand, vom Sonderschüler bis zum Studenten, und aus aller Herren Länder. Thomas Schneider


38 | BERICHTE

Gottesdienst BegegnunG Seit nun mehr fünf Jahren gibt es in der Apostelkirche den Gottesdienst „BegegnunG“. Die Idee zu diesem besonderen Gottesdienst entstand während der „Nacht der öffnenden Kirchen“ 2012. Daraufhin schloss sich ein Team Ehrenamtlicher zusammen, von denen viele noch heute dabei sind und startete im Februar 2013 mit seinem innovativen Konzept durch.

Im Mittelpunkt stehen moderne, stimmungsvolle Lobpreislieder mit Gospeltouch, hin und wieder werden kleine Theaterstücke präsentiert und Musikvideos aus den Charts gezeigt. Viel Aufwand, der Teamarbeit erfordert. Gemeindeband, Techniker, Küster und Catering arbeiten Hand in Hand. Letzteres ist charakteristisch für jeden BegegnunGs-Gottesdienst.

Im hinteren Kirchenbereich wird mit viel Liebe zum Detail eine Wohlfühloase geschaffen, die tolle Gespräche und eben „Begegnungen“ zwischen Menschen unterschiedlichster Konfessionen, Altersklassen und Nationalitäten ermöglicht.

„Den Gottesdienst haben wir seinerzeit ganz bewusst BegegnunG benannt. Wir wollen Begegnung mit uns selbst, mit anderen Menschen, vor allem aber mit Gott ermöglichen“, sagt Margrit Schmeing vom Organisationsteam. Der Gottesdienst sei, wie alle anderen in der Gemeinde auch, offen für alle, die immer wieder neue Impulse in ihrer Beziehung zu Gott und Jesus Christus suchen. „Unsere Gottesdienste sollen uns und natürlich allen die dabei sind, helfen, sich immer wieder neu auf Jesus Christus auszurichten“.


BERICHTE | 39

Der jüngste Gottesdienst der Reihe widmete sich ganz diesem Thema. Der Weg mit Gott sei eine bewusste Entscheidung, so Schmeing in ihrer Impulspredigt. Diese unterscheidet sich durch den sehr persönlichen Touch und die klare Sprache von der „klassischen“ Predigt. Der Weg mit Gott sei mitunter auch schwierig, er sei aber stets an unserer Seite. Diese Gewissheit stützt auch Fußballtrainer Jürgen Klopp, wie die Gottesdienstbesucher in einem kurzen Videoclip erfahren. Sein Glaube sei sein „Stabilisator“, die Kirche wie ein „Vereinsheim“, wo „man immer die richtigen Leute treffe“. Ein Zitat, das die Intention von „BegegnunG“ perfekt beschreibt. Das moderne Konzept kommt an und hat schon grenzübergreifend für Aufmerksamkeit gesorgt. „Im vergangenen Jahr gab es sogar eine Anfrage mit einem anschließenden Bericht zu BegegnunG im Nachbarland Niederlande“, berichtet Schmeing. Ein so großer Erfolg sei nur möglich, weil es Menschen gebe, die bereit seien, „ihre Zeit in den Dienst des Herrn zu stellen“. Kristina Wiegel


40 | WOCHENANGEBOTE

Montags

• Fröbel-Elterncafé: täglich von 8.00-9.15 Uhr, Kindergarten • Tagesmüttercafe: letzter Mo/Monat, 10.00 - 11.30 Uhr, Apostelkirche • Archiv der Kirchengemeinde, 10.00 Uhr (Hr. Grunewald, Tel. 1 37 65), Christuskirche • Frauenhilfe (14tg.) 15.00 Uhr (Fr. Nowak, Tel. 1 27 96) • Flötenensemble Flötissimo, (14tgl. gerade Woche) 18.00 Uhr (Fr. Groth, Tel. 22 24 15), Bonhoeffer-Haus • Ökumenisches Bibelgespräch (letzter Mo) 19.00 Uhr (Pfr. Gehrmann, Tel. 1 36 08) Christuskirche • Gebetstreff, 20.00 Uhr (Fr. Flohr-Pfeiffer, Tel. 68 60), Apostelkirche

Dienstags

• Fröbel-Elterncafé: täglich von 8.00-9.15 Uhr, Kindergarten • Bibelgespräch am Morgen (2. + 4.) 9.30 Uhr (Pfr. Wahl, Tel. 1 35 81), Apostelkirche • Team Familiengottesdienst, 9.30 Uhr (Pfr. Gehrmann, Tel. 1 36 08), Christuskirche • Seniorenkreis (1. Di.), 15.00 Uhr (Pfr. Gehrmann, Tel. 1 36 08), Christuskirche • Spielenachmittag Ü50 (14tgl.) 15.30 Uhr (Fr. Harbers, Tel. 4 40 96), Bonhoeffer-Haus • Kantorei, 19.30 Uhr (Fr. Rotherm, Tel. 0172 6 41 55 31), Christuskirche • Frauenkreis, (2.+4. Di), 20.00 Uhr, (Fr. Hartmann, Tel. 4 06 90), Bonhoeffer-Haus • Frauenabendkreis, (3. Dienstag), 19.00 Uhr (Fr. Wohlgemuth, Tel. 3 28 89) Wichern-Haus, Stenern

Mittwochs

• Fröbel-Elterncafé: täglich von 8.00-9.15 Uhr, Kindergarten • Eltern-Kind-Spielgruppe, 9.30 - 11.00 Uhr, (Fr. Hörning), Apostelkirche • Archiv der Kirchengemeinde, 10.00 Uhr (Hr. Grunewald, Tel. 1 37 65), Christuskirche • Kleiderbasar (1. im Monat), 15.00 -17.00 Uhr, Bonhoeffer-Haus • Frauenkreis (2. Mi), 18.00 Uhr (Fr. Marner, Tel. 3 27 20), Christuskirche • Posaunenchor (14-tägl., nach Abspr.), 20.00 Uhr, (Hr. Koriath, Tel. 64 92) Christuskirche • Hauskreis 2 (1. im Monat), 20.00 Uhr (Pfr. Wahl, Tel. 1 35 81), Apostelkirche • Abendkreis der Frauen, 20.00 Uhr (Fr. Rump, Tel. 3 00 17), Bonhoeffer-Haus • Bandprobe, 19.00 Uhr (Fr. Wildgrube-Dieckmann, Tel. 4 89 76 45), Apostelkirche • Probe Gospelfriends Bocholt, 19.30 Uhr (Hr. Bauer, Tel. 1 68 36), Bonhoeffer-Haus

Donnerstags

• Fröbel-Elterncafé: täglich von 8.00-9.15 Uhr, Kindergarten • Offene Kirche, 10.00 Uhr - 12.00 Uhr, Tel. 1 37 65, Christuskirche, nicht Nov. bis April • Frauenhilfe (14tägig) 15.00 Uhr (Fr. Flohr-Pfeiffer, Tel. 68 60), Apostelkirche


WOCHENANGEBOTE | 41

• Seniorenkreis (außer in den Ferien), 15.00 Uhr, Wichern-Haus, Stenern • Hauskreis 1 - Apostelkirche (2. + 4.) 20.00 Uhr (Hr. Schulze, Tel. 3 72 66) • Chor - Gospelmoments, 19.30 Uhr (Hr. Schneider, Tel. 3 37 27), Christuskirche • Chor und Band connecTion (Fr. Latos, Tel. 3 33 41), Bonhoeffer-Haus

Freitags

• Fröbel-Elterncafé: täglich von 8.00-9.15 Uhr, Kindergarten • Eltern-Kind-Spielgruppe, (Fr. Ebben) 9.30 - 11.00 Uhr, Apostelkirche • Spielecafé, 15.00 Uhr (Gemeindebüro, Tel. 1 37 65), Christuskirche • Café International - Begegnungen, 15.00 Uhr, (Pfr. Wahl, Tel. 1 35 81), Apostelkirche • Frauenchor, 19.00 Uhr (Fr. Rotherm, Tel. 0172 6 41 55 31), Christuskirche • Anonyme Alkoholiker + Angehörigengruppe, 20.00 Uhr, Tel. 1 30 98, Apostelkirche

Samstags

• Männertreff (2. Sa. i. M.), 10.00 Uhr (Hr. Müller-van Meerbeke, Tel. 3 72 86) Bonhoeffer-Haus • Kümmerlinge - Gärtnern, Backen, Gemeinschaft erleben (4. Samstag) (Hr. Gohr, Tel. 2 74 65 53), Apostelkirche

Wechselnd

• Familienkreis (Fr. Heibel, Tel. 2 74 62 46), Bonhoeffer-Haus • Buchbestellungen auf Anfrage bei Frau Havekost, Email: kahavekost@web.de • Konzertveranstaltungen Christuskirche (Pfr. Gehrmann, Tel. 1 36 08) • Konzertveranstaltungen Apostelkirche (Pfr. Wahl, Tel. 1 35 81)

Termine für Jugendliche entnehmen Sie bitte Seite 58.


42 | WOCHENANGEBOTE

Themen der Kreise Abendkreis der Frauen im Wichern-Haus

Jeden 3. Dienstag im Monat, 19.00 Uhr • 19.06. Ausflug nach Lühlerheim (Evangelische Stiftung ) • 16.07. Sommerferien • 18.08. Arbeiten mit Häkelnadel & Wolle

Frauenkreis im Bonhoeffer-Haus

2. + 4. Dienstag im Monat, 19.00 Uhr • 05.06. Bogenschießen • 19.06. Eis • 03.07. Sommerfest

Abendkreis der Frauen im Bonhoeffer-Haus

Jeden 2. Mittwoch im Monat, 20.00 Uhr • 13.06. Spiele, die uns fit halten • 11.07. Gartenführung auf Gut Heidefeld

Frauenhilfe Apostelkirche

Donnerstags (14tg) 15.00 Uhr • 07.06. Ausflug • 21.06. Wie leben Jugendliche heute ihren Glauben? • 05.07. Wenn Körper und Geist sich begegnen • 19.07. Sommerferien • 23.08. Sommerausklang mit Geburtstagskaffee

Bibelgespräch am Morgen

Gemeindehaus Apostelkirche: Dienstags, 9.30 – 11 Uhr • 12.06. Jeremia 1,1- 3,5 • 26.06. Daniel 6,1-28 • 10.07. Jona 1-4


WOCHENANGEBOTE | 43

Frauenhilfe Christuskirche

Montags (14tg) 15.00 Uhr • 04.06. Die Bibel ins Gespräch bringen Teil II • 18.06. Jesus in der Darstellung des Matthäus und Lukas • 02.07. Kirchen in der Nachbarschaft (Ausflug)

Ökumenisches Bibelgespräch

Montag, 19.00 Uhr • 24.06. GZ Christuskirche • 26.08. GZ Liebfrauen

Seniorenkreis Christuskirche

Dienstag, 15.00 Uhr • 05.06. Fronleichnam - Was ist denn das? • 03.07. Pop-Musik und Religion - geht das?

Frauenkreis Christuskirche

Mittwoch, 18.00 Uhr • 06.06. Kirchliche Landschaft „erfahren“ - Pättkestour • 11.07. Küche - Kirche und Kultur - Gemütliches Beisammensein

Spielkreis Ü 50 im Bonhoeffer-Haus

Dienstags (14tg) 15.30 – 17.30 Uhr Termine: 05.06. / 19.06./ 03.07. / 17.07. / 31.07./ 14.08. / 28.08.

Männertreff im Bonhoeffer-Haus Jeden 2. Samstag im Monat • 09.06. Was ist Heimat? • 14.07. Pättkestour mit Begleitfahrzeug


44 | RELIGION FÜR EINSTEIGER

Muss man dem Gewissen folgen? Die Gewissensfreiheit dient dem Schutz der Persönlichkeit. Diese soll sich innerlich nicht entzweien, sich treu bleiben können, auch wenn sie sich von anderen bedrängt fühlt. Geht es darum, das Leben zu schützen, dann leuchtet die Berufung auf das eigene Gewissen schnell ein. Ein

Wer sich auf eine Gewissensentscheidung beruft, muss auch bereit sein, darüber Auskunft zu geben. So klar und konsequent wie Martin Luther 1521 vor dem Reichstag zu Worms, so möchten viele sein. Luther erklärte dort, er könne seine reformatorischen Schriften nicht wider-

Major der Bundeswehr will keine Software entwickeln, die im Irakkrieg eingesetzt wird. Männer verweigern den Kriegsdienst. Eine Biologiestudentin weigert sich, Tiere zu sezieren, die eigens für ihr Studium getötet wurden. Kommentare zum Grundgesetz erklären eine Gewissensentscheidung als ernste(!) sittliche Entscheidung, die der Einzelne als unbedingt bindend versteht, so dass er sie nicht ohne Gewissensnot umstoßen kann.

rufen, denn die Bibel verpflichte ihn zu seiner Haltung. Die Gewissensfreiheit, die Luther in Anspruch nahm, ist allerdings eine andere als die, die neuzeitliche Verfassungen wie die der Paulskirche von 1848 oder der Artikel 4 des Grundgesetzes garantieren. Für Luther war das Gewissen die innere Instanz, die über seine Treue zu Gottes Wort wacht. Zwar kann man Luther als Wegbereiter der heutigen Gewissensfreiheit bezeichnen, aber eine Gewissens- oder die Religionsfreiheit im heutigen Sinn zu fordern, war außerhalb seiner Vorstellungswelt.


RELIGION FÜR EINSTEIGER | 45

Für den Umgang mit verbohrten Haltungen empfiehlt der Apostel Paulus: Schont die Menschen, die sich von rigiden Normen bestimmen lassen! Wer das (irrende) Gewissen eines anderen bedrängt und dadurch verletzt, versündigt sich gegen Gott! (1. Korinther 8). Im konkreten Fall ging es um den umstrittenen Verzehr des Fleisches, das in einem heidnischen

Tempel übrig geblieben war. Ganz grundsätzlich geht es um mehr: um Respekt und Liebe, die weiter trägt als alles Besserwissen.

EDUARD KOPP

Aus: „chrismon“, das evangelische Monatsmagazin der Evangelischen Kirche.


46 | KIRCHENMUSIK

connecTion - Band & Chor der Konzert in e: ch ir Christusk alen hor Westf Kammerc .00 Uhr 16.06. - 17

Jeden Donnerstag ab 19.30 Uhr im Bonhoefferhaus, Dinxperloer Str. 173 Kontakt: Alison Latos, Tel. 33341 oder E-Mail: alisonlatos@gmail.com

Gemeindeband der Apostelkirche

Gospelfriends Bocholt

Jeden Mittwoch ab 19.30 Uhr im Bonhoeffer-Haus, Dinxperloer Str. 173. Jedes Alter ist zu den Proben herzlich willkommen. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Kontakt: Jürgen Bauer, Tel. 16836 oder E-Mail: s-j.bauer@t-online.de gospelfriends-bocholt.de

Gospel-moments

Jeden Donnerstag ab 19:30 Uhr im Gemeindezentrum an der Christuskirche, Schwartzstraße 4, Motivierte SängerInnen können sich gerne melden. Wichtiger als Notenkenntnisse sind uns dabei ein gutes Gefühl für Musik und Rhythmus und der Wunsch, was richtig Gutes auf die Beine stellen zu wollen. Kontakt: Thomas Schneider, Tel. 0163/ 1456509 oder E-Mail: chor@gospel-moments.de gospel-moments.de

Jeden Mittwoch ab 19.30 Uhr in der Apostelkirche, Biemenhorster Weg 15, Kontakt: Sandra Wildgrube, Tel. 4 89 76 45 oder E-Mail: sandra.wildgrube@gmx.de

Foto: Lotz


BÜCHEREI | 47

Evangelische öffentliche Bücherei im Bonhoeffer-Haus Für alle

Wir sind eine öffentliche Bücherei und verfügen über einen aktuellen Bestand an Büchern, Hörbüchern, CDs, DVDs und Spielen.

Schauen Sie doch mal rein jeder ist uns herzlich willkommen!

Öffnungszeiten

sonntags: 11 – 12 Uhr dienstags: 15 – 17 Uhr mittwochs: 10 – 11 Uhr und 15 – 17 Uhr donnerstags: 15 – 17 Uhr und jeden 1.,3. und 5. Mittwoch im Monat bis 18.00 Uhr Montags geschlossen!

Foto: Mark Gamisch

Kontakt: Tel. : 18 70 07 (während Öffnungszeit) E-Mail: buecherei@bonhoeffer-haus.de buecherei-im-bonhoeffer-haus.de


48 | FAMILIENZENTRUM FRÖBEL

Die Umweltclowns Im April wurden die Kinder von den Umweltclowns, die sich aus der Abfall­beraterin Karin Kalkar-Freundt und Mitgliedern des Altentheaters „Die Spätzünder“ zusammenstellen, besucht.

Zu den Themen Müllvermeidung, Hundekot, Müllsortierung oder achtloses Wegwerfen von Müll wurden die Kinder spielerisch informiert. Lustige Einlagen und „Müll-Lieder“ zogen die Kinder in Bann und hielten sie aufmerksam. Aktiv konnten die Kinder Müll in einer Müllstation sortieren und eigene Erfahrungen mit neuem und unbekanntem Müll machen.

Besonders gut gefallen hat den Kindern das Mülltonnenspiel. Hier durften sie Müll in eine Mülltonne werfen und konnten dadurch einen Preis gewinnen.

Den krönenden Abschluss lieferte das Müllauto „Mülli“ mit einer Polonaise und der Möglichkeit, eine Runde in ihm zu fahren. Voller Begeisterung sangen die Kinder dabei das Lied „Es gibt zuviel Müll auf der Welt“, welches sie zuvor von den Umweltclowns lernten. Ein spannender und lehrreicher Morgen ging damit für sie zu Ende und zeigt jetzt immer noch Wirkung. Immer wieder werden die Lieder angestimmt und es wird gemeinsam überlegt, welcher Müll in welche Tonne kommt. Den Kindern war es anzumerken, dass die Aufführung der Müllclowns für sie ein Höhepunkt war. Svenja Pelmer


FAMILIENZENTRUM FRÖBEL | 49

Kinderkleider- & Spielzeugbasar

Gottesdienst mit Segnung der Kindergartenkinder

Zum wiederholten Male fand am 13.04. unser Kinderkleiderbasar statt. 55 Verkäufer, teils Eltern, teils von außerhalb, verkauften gut erhaltene Kinderkleidung und Spielzeug. Bereits vor Öffnung stand schon eine lange Warteschlange vor der Tür. Dank vieler Helfer verlief der Auf- und Abbau reibungslos. Von dem gemachten Umsatz werden wir im Juni mit den Kindern und Eltern der Einrichtung einen Ausflug zum Ponyhof Leiting machen. Dort wird dann gegrillt und ganz viel gespielt. Der nächste Basar findet am 23. November statt. Stefanie Hörning

Wir laden herzlich ein zum Familiengottesdienst am Sonntag, den 24.6. um 11.00 Uhr in der Apostelkirche. Im Gottesdienst werden sowohl die Kinder, die den Kindergarten auf dem Weg hin zur Schule verlassen, als auch die Kinder, die neu in den Kindergarten kommen, gesegnet.

Ev. Familienzentrum Friedrich Fröbel Biemenhorster Weg 15, 46395 Bocholt Büro: Heike Giesen, Tel. 1 32 65 familien-zentrum.com


50 | FREUD & LEID

Taufen Jonte Dieckmann, Viktor Kröker, Maya Groes, Rafael Kurowski, Millad Mirzaie Marie Middelhoff, Matilda und Hannes Püttmann, Alice Jansen, Lena Brauer

„Die Liebe hört nimmer auf“ - 1. Korinther 13,8

Trauungen Katja und Christian Wellering, Anna und Hendrik Neerfeld

Bestattungen Renate Drechsler, Manfred Speicher, Renate Engelhardt, Wolfgang Ossig, Irma Reckow, Dr. Jutta Krapf, Klaus-Peter Rowoldt, Karl Göbel, Paul Grüning, Erika Buder, Helmut Lausberg, Rosemarie Liesmann, Käthe Hofmann, Irene Buschmeier, Maria Ratsch, Christa Müller, Heinz Naves, Eberhard Müller, Dietmar Maier, Waltraud Franke, Hans Günter Lehmkuhl, Else Pfeil, Gertrud Deutmeyer, Anneliese Brauer, Waltraud Jansen, Lieselotte Tausch Inge Lörwink, Johann Seel Abgeschlossen am 8.5.2018


DIAKONIE/ ÖKUMENE/ INTERNETTREFF | 55

senioreninternettreff.de Kontakt: (Mo + Di) Tel. 187008 oder per E-Mail: internettreff@bonhoeffer-haus.de Sprechstunden im Gemeindehaus Schwartzstr. 4, 46397 Bocholt

Schwangerschaft- und Schwangerschaftskonfliktberatung Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter Tel: 0 28 61 92 49 33

Gemeindesozialberatung:

montags von 10.00 – 11.00 Uhr offene Sprechstunde; von 11.00 - 12.00 Uhr mit Terminen unter Tel: 0 28 61 90 35 54 oder per E-Mail: menslage-blum@dw-st.de

Kleiderbasar im Bonhoeffer-Haus

An jedem 1. Mittwoch im Monat (6.9., 4.10., 8.11.) bieten wir von 15.00 – 17.00 Uhr gebrauchte Kleidung an und suchen natürlich weitere Kleiderspenden. Diese können im Haus abgegeben werden. Der Erlös ist für unsere Partnergemeinde in Rehoboth/Namibia bestimmt.

Internettreff im Bonhoeffer-Haus

Wir machen Sie fit für den Alltag am Computer. Hier ein kleiner Ausschnitt der Themen: Suchen im Internet, Schreiben von E-Mails, Verwalten digitaler Bilder, Umgang mit Tablet und Smartphone. Unsere Teilnehmer bestimmen das Lerntempo, alle behandelten Themen finden Sie auf unserer Internetseite:

Ökumenischen Arbeitskreis Film

Er zeigt jeden 1. Mittwoch im Monat jeweils um 20.00 Uhr im Kinodrom Bocholt einen besonderen Film. Der Eintrittspreis beträgt 5.- €; das Programm entnehmen Sie bitte der Kinodrom-Homepage.

Ökumenischer Arbeitskreis Eine Welt Bocholt e.V. Auskünfte erhalten Sie bei: Bärbel Böggering, Tel. 40502 oder Tel. 2969231 E-Mail: info@eine-welt-bocholt.de eine-welt-bocholt.de Eine-Welt-Artikel sind im Eine-WeltLaden in der Innenstadt, Georgsplatz 8 verfügbar

Cafe International – Treffpunkt für Asylsuchende

GZ Apostelkirche, freitags, 15-17 Uhr Kontakt: Pfarrer Christian Wahl Tel: 13581, pfarrer@apostelkirche.com

Anonyme Alkoholiker und

Angehörigengruppe Anonymer Alkoholiker

jeweils GZ Apostelkirche, freitags, 20 Uhr Kontakt: Tel: 1 30 98, buero@apostelkirche.com


56 | ADRESSEN

Adressen

Evangelische Kirchengemeinde Bocholt Schwartzstr. 4, 46397 Bocholt Tel. 1 36 08 evangelisch-bocholt.de

Ev. Gemeinschaftsstiftung Bocholt: Pfarrer Christian Wahl, Tel. 1 35 81

Spendenkonto: Stadtsparkasse Bocholt IBAN: DE06 428 500 35 0000 156 422, BIC: WELADED1BOH evangelische-stiftung.de

Bezirk Apostelkirche Am Rosenberg 46395 Bocholt

Pfarrer Christian Wahl, Elbestr. 1, Tel. 1 35 81 E-Mail: pfarrer@apostelkirche.com KĂźster: Thorsten Mau, mau@apostelkirche.com Jugendreferentin Sandra van Westen, Tel. 26 14 66 E-Mail: svanwesten@apostelkirche.com

GemeindebĂźro: Dagmar Behrendt, Biemenhorster Weg 15, 46395 Bocholt Tel. 1 30 98, Fax 18 66 52 E-Mail: buero@apostelkirche.com Di bis Do 9.30 - 12 Uhr; Fr 14.30 - 16.30 Uhr apostelkirche.com


ADRESSEN | 57

Bezirk Christuskirche

Münsterstraße, 46397 Bocholt

Pfarrer Axel Gehrmann, Schwartzstr. 4, Tel. 1 36 08 E-Mail: pfarrer@christuskirche-bocholt.de Küster: Markus Stappenbeck, Tel. 18 59 98

Gemeindebüro: Dagmar Behrendt, Schwartzstr. 4, Tel. 1 37 65

E-Mail: buero@christuskirche-bocholt.de Mo + Fr 9.30 - 12.00 Uhr; Di + Do 15.00 - 17.30 Uhr christuskirche-bocholt.de

Bezirk Bonhoefferhaus

Dinxperloer Straße 173, 46399 Bocholt & Wichern-Haus, Rudolf-Virchow-Straße 5 Andreas J. Eichler, Tel. 18 70 14 E-Mail: praedikant@t-online.de

Kirchmeister: Heinz-Geert Thier, Tel. 4 34 86 Jugendreferentin: S. Wildgrube-Dieckmann, Tel. 18 70 09 E-Mail: ki-ju@bonhoeffer-haus.de Gemeindebüro: Ute Kleta, Dinxperloer Str. 173, Tel. 4 29 11, Fax 187013 E-Mail: gemeindebuero@bonhoeffer-haus.de Mo / Di / Fr 9.00 - 12.00 Uhr ; Do 15.00 - 18.00 Uhr bonhoeffer-haus.de


58 | ANGEBOTE JUGENDARBEIT

EC Bocholt Die Kinder- und Jugendarbeit der Evangelischen Apostelkirche Bocholt ist Teil des Deutschen Jugendverbandes „Entschieden für Christus“ (Rheinisch-Westfälischer EC-Landesverband). Kontakt: Sandra van Westen, Tel. 261466 E-Mail: svanwesten@apostelkirche.com montags: • Jünger-Kreis junger Erwachsener (14tägl.), 19.00 Uhr donnerstags: • P.U.S.H. - die Jugendgruppe, 17.30 Uhr freitags: • Bibel-Entdecker-Klub, 15.45 Uhr • Jungschar für 7-12jährige, 16.15 Uhr ec.apostelkirche.com

JugendTreff „LEO“ an der Christuskirche

Seit vielen Jahren haben wir die Aufgabe übernommen, uns in Bocholt um „Cliquen von Jugendlichen aus Risikogruppen“ zu kümmern. Die meisten haben einen Migrationshintergrund. Seit Ende 2015 kommen zusätzlich viele junge Flüchtlinge in unsere Einrichtung und machen bei uns und mit uns ihre ersten Schritte in ein neues Leben. Schwartzstraße 4, 46397 Bocholt Tel. 2357900, Fax: 2357901 E-Mail: treff@jut-leo.de Facebook: Jugendheim LEO jut-leo.de

Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP), Stamm NODAN Treffpunkt: Bonhoeffer-Haus, Dinxperloer Str. 173 dienstags: Wanderfalken (J+M, 11-13 J.) 16.30 –18.00 Uhr Kontakt: julia.niehues@online.de freitags: WAWAS (J+M, 14-16 J.), 18.00 - 19.30 Uhr Kontakt: steffen-meteling@web.de freitags: Rasende Hasen (J+M,, 9-11 J.) 16.45 - 18.15 Uhr Kontakt: jan.kerssens@web.de 1.+3. Montag: Ranger/Rover (Ab 16 J.), 18.00 Uhr – 19.30 Uhr Kontakt: joscha.kerssens@web.de vcp-bocholt.de

Bocholter Bote . Sommeredition  

Das Gemeindeblatt von Evangelisch Bocholt. Diesmal mit dem Fokus Jugend- und Kindergemeindeleben. Viel Freude beim Lesen!

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