Page 1

Winter 2018/19

MY DAVOS KLOSTERS

Eine Nacht im Pistenbully

Freeride

Kulinarik-Tipp

Die nächtlichen Helden des Jakobshorns

Endorphin-Rausch am Berg

Eine waschechte Männerbude


Uncompromising Performance kjus.com


STORIES

40 HCD Inside – #27

HCD Inside – #27

Magnus Nygren

Magnus Nygren

Er ist gross, schnell, defensiv stark und offensiv brandgefährlich. Der 28-jährige Schwede Magnus Nygren gibt nicht nur auf dem Eis alles. Daneben setzt er auch als Wettkönig oft aufs richtige Pferd. Ein Multitalent.

He is tall, fast, strong in defence and highly dangerous in attack. The 28-year old Swede Magnus Nygren doesn′t just give his all on the ice; he also often wins by betting on the right horse. A multi-talented all-rounder.

4 News News 6 Davos Klosters Inside Davos Klosters Inside 8 Die nächtlichen Helden des Jakobshorns The night-time heroes of the Jakobshorn 16 Freedom Run Freedom Run

30 Fatbike: mit Vollgas durch den Tiefschnee Fatbike: At full throttle through deep powder snow

48 Show me the way to the next Whisky Bar Show me the way to the next Whisky Bar

6 Warum Langlaufen so gesund ist 3 Why cross-country skiing is so healthy

0 Eine waschechte Männerbude 5 A real men’s den

0 HCD Inside – #27: Magnus Nygren 4 HCD Inside – #27: Magnus Nygren

6 Vorschau Sommer 2019 5 Preview Summer 2019

6 Top-Events Winter 2018 / 19 4 Top events winter 2018 / 19

24 Abseits ins Glück: Endorphin-Rausch am Berg Off-piste to happiness: endorphin rush on the mountain

MY DAVOS KLOSTERS 2018/19

3


NEWS Entspannt anreisen ohne Gepäck Vom 1. Dezember 2018 bis zum 30. April 2019 können Sie Ihr Gepäck zu attraktiven Pauschalpreisen an einer beliebigen Adresse in der Schweiz oder in Liechtenstein abholen lassen. Die SBB transportiert es danach bis am übernächsten Tag direkt ins Hotel oder zur Ferienwohnung.

Arrive relaxed without your luggage From 1 December 2018 to 30 April 2019 you can now have your luggage collected from any address in Switzerland or Liechtenstein at attractive fixed rates. SBB Swiss Railways will then transport it to your hotel the following day. davos.ch/gepaeck // klosters.ch/gepaeck

Das «Fujiyama von Davos» Das Kirchner Museum Davos zeigt vom 25. November 2018 bis 28. April 2019 unter dem Titel «Fujiyama von Davos» Bildzyklen von Hans Danuser. Seine Motive kreisen um Berge und Vulkane. Die Ikonografie der Berge verbindet Hans Danuser mit Ernst Ludwig Kirchner, der die Naturform des Tinzenhorns in eine emotionale Kunstform verwandelte.

Davos Fujiyama The Kirchner Museum Davos will be exhibiting Hans Danuser’s image cycles entitled ‘Davos Fujiyama’ from 25 November 2018 to 28 April 2019. His images focus on mountains and volcanoes. The iconography of the mountains links Hans Danuser to Ernst Ludwig Kirchner, who transformed the natural shape of the Tinzenhorn into an emotional work of art. kirchnermuseum.ch

«Eistraum Davos»: leicht geänderte Form Neu befindet sich in der Mitte der Eis-Erlebnislandschaft ein Eishockeyfeld. Rundherum wird ein 300 Meter langer und 8,5 Meter breiter, ovaler Eisweg angelegt. Dieser steht zu­sammen mit der Innenfläche dem Eislaufen und Eisstockschiessen zur Verfügung. Vor den offiziellen Öffnungszeiten können Eisschnellläufer den Eisweg zu Trainingszwecken nutzen.

Davos World of Ice: facilities significantly simplified An ice hockey rink is now located in the centre of the adventure ice playground. Surrounding this is a 300-metre long and 8.5-metre wide oval ice track, which, along with the indoor ice rink, is available for ice skating and Bavarian curling. Ice speed skaters can use the track for training purposes before the official opening times. davos.ch/eistraum

4


«Parsenn Resort» eröffnet am 2. Dezember 2018

Neuer Weinkeller im «Walserhuus Sertig» Die Weine im neuen Apéro- und Weinkeller stammen aus der Bündner Herrschaft, der übrigen Schweiz und den traditionellen europäischen Weinregionen. Passend dazu gibt es Salsiz, Bündnerfleisch und ein­heimische Käsespezialitäten.

Kaum aus den Federn, schon auf der Piste: Das neue «Parsenn Resort» am Ende der Talabfahrt Parsenn bietet 30 moderne Ferienwohnungen auf drei Häuser verteilt. Zum Resort gehören auch eine Sauna und ein Fitnessraum. Auf Wunsch können Services wie ein aufgefüllter Kühlschrank, Skipass, Wäschewechsel oder Reinigungen dazu gebucht werden.

Parsenn Resort opens on 2 December 2018 Jump out of bed and straight onto the slopes: the new Parsenn Resort at the end of the Parsenn descent into the valley offers 30 modern holiday apartments split between three buildings. The resort also includes a sauna and fitness room. Additional services, such as a filled refrigerator upon arrival, a ski pass and laundry exchange or cleaning are also available on request. parsenn-resort.ch

New wine cellar in the Walserhuus Sertig The wines served in the new aperitif and wine cellar come from local Grisons vineyards, vineyards elsewhere in Switzerland and traditional European wine regions. The wine cellar also serves air-dried and smoked Salsiz sausage, Grisons meats and local cheese specialities with the wines. walserhuus.ch

Eine Eishalle für alle Die neue Trainingshalle des Hockey Clubs Davos (HCD) bietet verschiedene Eisflächen, eine Tribüne und ein Trainingscenter. Ausserhalb der HCD-Trainings ist die neue Halle für Vereine und den öffentlichen Eislauf zugänglich. Auch Curling oder Eisstockschiessen sind auf Anfrage möglich.

One ice rink for all Davos Hockey Club’s (HCD) new training rink provides a series of different ice rinks, a spectators’ stand and a training centre. Outside of HCD training times, the new indoor rink is accessible to clubs and associations and public ice skating. Curling or Bavarian curling is also possible on request. hcd.ch

MY DAVOS KLOSTERS 2018/19

5


INSIDE Kostenloses Gästeprogramm: Davos Klosters Inside

Jeden Tag ein Winter-Abenteuer Das kostenlose Gästeprogramm «Davos Klosters Inside» bietet tägliche Winter-Erlebnisse, die von einheimischen Insidern begleitet werden. Erleben Sie den Sonnenaufgang auf dem Berg, schauen Sie hinter die Kulissen von Pisten- und Rettungsdienst oder nehmen Sie an einer Fackelwanderung teil. Davos Klosters Inside besteht aus rund 30 Erlebnissen in den Kategorien «Sport & Abenteuer», «Kids & Familie», «Besichtigungen & Ausflüge» sowie «Kunst & Kultur», die jeweils wöchentlich von Mitte Dezember bis Anfang April angeboten werden. Die täglichen Inside-Erlebnisse stehen Gästen mit einer gültigen «Davos Klosters Card» kostenlos zur Verfügung. davos.ch/inside // klosters.ch/inside Ein Highlight, kurz vorgestellt Die ersten Sonnenstrahlen im Gesicht spüren und vor den offiziellen Bergbahn-Öffnungszeiten die ersten Spuren auf den frisch präparierten Pisten ziehen: Dieser Traum wird wahr beim Early Bird Parsenn. Geniessen Sie die morgendliche Ruhe auf dem Berg und erleben Sie dabei den Sonnen­ aufgang mit Blick auf das Bündner Bergpanorama. Tipp: auch im morgend­ lichen Schneegestöber ein eindrückliches Erlebnis.

Complimentary guest programme: Davos Klosters Inside

A winter adventure every day The free-of-charge Davos Klosters Inside guest programme offers daily winter experiences accompanied by local insiders. Experience the sunrise on the mountain, look behind the scenes at the pistes and with the rescue services or take part in a torchlit hike. Davos Klosters Inside consists of around 30 experiences across the categories Sport & Adventure, Kids & Family, Visits & Excursions and Art & Culture, which are offered weekly from mid-December to early April. The daily insider experiences are available free of charge to guests with a valid Davos Klosters Card. davos.ch/inside // klosters.ch/inside One highlight, briefly introduced Feel the early-morning rays of sunshine on your face and leave the first tracks on the freshly prepared slopes before the official opening hours of the mountain railway. This dream comes true at the Early Bird Parsenn. Enjoy the morning peace and quiet on the mountain and watch the sunrise with a view of the Grisons mountain panorama. Tip: the ealry-morning flurries of snow also make this a special experience.

7


Die nächtlichen Helden des Jakobshorns


Die Pisten in Davos Klosters geniessen bei Wintersportlern einen hervorragenden Ruf. Doch was genau steckt dahinter? Wir haben Mario Leibundgut bei seiner nächtlichen Mission im Pistenbully begleitet.

Die Sonne steht bereits tief an diesem Wintertag und lässt die Berggipfel noch ein letztes Mal in warmen Farben leuchten. Es ist kurz nach fünf Uhr, die letzten Wintersportler sind längst im Tal. Feierabendstimmung. Doch der Schein trügt. Ein ganz anderes Bild ein paar Meter weiter: Die Pistenbully-Fahrer am Jakobshorn machen sich bereit. Für sie beginnt jetzt die Arbeit. Dann, wenn alle andern zuhause sind. Bis in die tiefe Nacht hinein Mario Leibundgut klettert über die Ketten in die Fahrerkabine, checkt die Systeme und lässt den Motor warm laufen. Er ist einer von sechs Pistenbully-Fahrern, die gleich ausrücken. Noch einmal kurz durchatmen und die Abendstimmung geniessen. Wie lang er heute Abend unterwegs sein wird? «Je nachdem, kommt ganz darauf an», sagt Leibundgut. «Bei Neuschnee oder vielen Skitouristen tagsüber kommt es vor, dass ich bis um ein Uhr morgens arbeite», erzählt Leibundgut während er sanft aufs Gaspedal drückt. High-Tech auf dem Berg Jeder Pistenbully-Fahrer weiss, was zu tun ist. Die zwölf Tonnen schweren Maschinen bewegen sich langsam vorwärts. Sie schnauben, ächzen und rasseln. 520 PS am Limit. Ein Blick aufs Cockpit verrät: Obwohl die Fahrer die Strecke kennen, können sie sich auf technische Hilfsmittel verlassen – ähnlich wie ein Pilot im Flugzeug. Dazu gehört beispielswiese ein spezielles GPS-Gerät. Das hilft nicht nur bei der Orientierung, sondern zeigt auch die Schneetiefe unter dem Fahrzeug an. Eine wichtige Information. Denn damit kann Leibundgut bei dünnen Stellen mehr Schnee aufhäufen, sodass die Skifahrer am nächsten Morgen nicht un­erwartet auf Steine stossen. High-Tech auf dem Berg sozusagen. Jeder Handgriff sitzt Trotz aller Technik ist Teamwork gefragt: Die Fahrer stehen während des ganzen Einsatzes über Funk miteinander in Kontakt. Die Sonne ist mittlerweile hinter den Bergspitzen verschwunden – und taucht das Jakobshorn in absolute Dunkelheit. Nur dank der starken Scheinwerfer kann man jetzt noch was sehen. «Das Erste, was wir machen ist, den Schnee mit unserer Maschine wieder vom Pistenrand zurück auf die Piste zu befördern», erklärt Leibundgut. Bei steilen Pisten stösst er den Schnee hoch und platziert ihn so wieder am richtigen Ort. Das Geheimnis der optimalen Pistenpräparation «Die Kunst ist es, die Piste jede Nacht wieder in einen top Zustand zu bringen», erklärt Leibundgut seine Motivation. Und lüftet das Pistengeheimnis von Davos Klosters: «Unsere Pisten sind die besten, weil wir ein eingespieltes Team sind, moderne Maschinen im Einsatz und natürlich immer sehr gute Schneeverhältnisse haben.»

10


MY DAVOS KLOSTERS 2018/19

11


The night time heroes of the Jakobshorn


The ski slopes in and around Davos Klosters enjoy an excellent reputation among winter sports enthusiasts. But what is their secret? We accompanied Mario Leibundgut on his nighttime mission in his snow-grooming vehicle, his ’piste-basher’.

The sun is, already low in the sky on this winter’s day, bathes the peaks in warm colours one last time. It’s just after five in the afternoon and the last winter sports enthusiasts are long since back in the valley. The end of the working day. But all is not what it seems, as can be seen a few metres further on: the drivers of the snow-grooming vehicles on the Jakobs­ horn are getting ready. Their work is just about to start when everyone else has already gone home. Late into the night Mario Leibundgut climbs over the chains into the driver’s cab, checks the systems and warms the engine. He is one of six piste-basher drivers who all head out at the same time. He breathes in deeply and enjoys the evening atmosphere. How long will he be out this evening? “It really depends on various things,” explains Leibundgut. Translated, that essentially means: “The whole night, if need be. If there’s new snow or lots of skiers during the day, I might be working until one in the morning,” explains Leibundgut, as he gently depresses the accelerator. High-tech on the mountain Every piste-basher driver knows what needs to be done. The twelve-tonne machines move slowly forwards. They snort, groan and rattle. 520 hp at the limit. A quick glance at the cockpit reveals all: although the drivers know the slopes, they also rely on technical equipment

MY DAVOS KLOSTERS 2018/19

– rather like a pilot in an aircraft. The equipment includes a special GPS device, which helps with orientation at the same time as indicating the snow depth under the vehicle. Crucial information. This means that Leibundgut can pile up more snow on thin patches so that the skiers do not unexpectedly come across stones and rocks the next morning. High-tech on the mountain, as it were. Every move matters Team work is called for despite all the technology: the drivers are in constant radio contact while they are working. The sun has now disappeared behind the summits of the mountains – and the Jakobshorn is in complete darkness. But the drivers can still see, thanks to the powerful headlights. “The first thing we do is use our machine to move the snow back from the edge of the piste onto the run itself,” explains Leibundgut. On steep slopes, he pushes the snow upwards and positions it back at the right place. The secret of optimum piste preparation “The real art is to return the slope to peak condition every night,” Leibundgut says, explaining his motivation. And he reveals the secret of Davos Klosters’ groomed slopes: “Our slopes are the best because we are a well-trained team, use modern machinery and naturally have excellent snow conditions.”

15


Während sich im Frühling die Pisten-Saison langsam dem Ende zuneigt, geht es für Skitourengänger erst richtig los. Ein Abenteuer – fernab des Mainstreams. Skitouren sind etwas für Pfadfinder. Für Leute, die ihre Thermoskanne auch ins Büro schleppen oder gar in einem Faserpelz heiraten. Das sind natürlich nur Vorurteile. Immer mehr Wintersportler sind fasziniert vom Naturerlebnis abseits des Pistenrummels. Der meist mehrstündige Aufstieg wird dabei belohnt mit einer Tiefschneeabfahrt durch unberührte Hänge. Das letzte Stück Freiheit. Wir waren dabei beim Skitour-Schnupperkurs des Back­ country Festivals, das diesen Winter wieder vom 31. Januar bis 3. Februar 2019 statt­findet. Das Flüelatal ruft. Ein Einblick.

The season really starts for ski-tourers when the downhill season slowly comes to an end in the spring. An adventure that’s far from the mainstream. Ski tours are not just for scouts or the sort of people who take a thermos to the office or get married wearing a fleece. More and more winter sports enthusiasts are fascinated by nature off the beaten track. The ascent, which usually lasts several hours, is rewarded with a deepsnow downhill run through pristine terrain. The last piece of freedom. We took part in the ski tour trial course at the Backcountry Festival, which will take place again this winter from 31 January to 3 February 2019. The Flüelatal is calling. An insight.


18


MY DAVOS KLOSTERS 2018/19

19


20


MY DAVOS KLOSTERS 2018/19

21


24


ABSEITS INS GLÜCK: ENDORPHINRAUSCH AM BERG Einmal tief Luft holen und los. Der Schwung schwingt von ganz allein, Pulverschnee wirbelt auf beiden Seiten hoch. Es ist wie Surfen. Nein, noch viel besser: Es ist wie Schweben. Den leichten Anflug von Angst vor der Fahrt? Vergessen. Ich weiss nicht, wie lange dieser weisse Rausch dauert. Nur, dass er ungefähr in dem Tempo abklingt, in dem der Pulverschnee sich verändert – und langsam wieder fester wird. Ein Blick zurück auf die soeben frisch gefahrene Linie im Tiefschnee. Glücksgefühle. So oder ähnlich fühlt sich eine Free­ ride-Abfahrt an.

MY DAVOS KLOSTERS 2018/19

25


Wer kennt sie nicht, die waghalsigen Filme auf YouTube, bei denen Freerider unverspurte Schneehänge befahren? Vermutlich die Traumvorstellung von allen, die jemals dem Ski-Virus verfallen sind. Zurück bleibt nur ein Gedanke: «Das will ich auch.» So entsteht bei vielen Skifahrern der Wunsch, sich genauso frei abseits der Pisten zu bewegen – und ein echter Ski-Held zu werden. Hier Ihre Chance: Werden Sie ein Freerider. Eines der besten Freeride-Gebiete Europas Eines vorweg: Sie müssen sich keinen Bart wachsen lassen oder ein kariertes Hemd tragen. Alles, was Sie zum Freeriden brauchen, ist ein spezieller Rucksack, Lawinenpiepser und lange, breite Bretter an den Füssen. Und am

MY DAVOS KLOSTERS 2018/19

besten noch einen Guide, der Ihnen das Freeride-Gebiet Davos Klosters zeigt. Ansonsten ist alles da: verschiedene Hangneigungen, um für sich eine optimale Linie zu finden. Und gleich sechs Skigebiete, sodass sich auch noch einige Tage nach dem letzten Schneefall unverspurte Hänge finden lassen. Und das Beste: Unterschiedliche Varianten von hochalpin bis gesicherte Routen erreicht man hier bequem mit der Berg­ bahn. Wie in kaum einem anderen Skigebiet kümmern sich die Pistendienste darum, dass man sich beim Freeriden auf den gelb markierten Pisten auch wirklich sicher fühlt. «Funi Line» – neu ab Winter 2018/19 Apropos sicher fühlen: Diesen Winter gibt es zwei neue Angebote für Free-

rider. Eines davon ist die «Funi Line». Sie macht ihrem Namen, abgeleitet von «Funicular» (Seilbahn), alle Ehre. Diese Tagestour verbindet alle gesicherten aber unpräparierten Pisten in Davos Klosters. Kurz: kein Aufstieg. Nur neue Lines ziehen und dabei den frischen Pulverschnee geniessen. Die Freeride-Pisten sind je nach Schneeverhältnissen von Mitte Dezember bis Mitte April fahrbar. Gut zu wissen: Auf allen gesicherten Pisten entscheidet der regionale Rettungsdienst, ob die Piste geöffnet ist oder nicht. «3 Bahnentour – Davos, Arosa, Lenzerheide» Noch nicht genug? Dann ab auf die neue «3 Bahnentour». Mit nur einem Ticket erhalten Freerider Zugang zu einer unvergesslichen Tagestour. Zuerst geht es hoch mit der Parsennbahn und dann weiter mit der Seilbahn auf den Weiss­fluhgipfel. Dort startet der Powder-Spass mit einer steilen Abfahrt auf der gesicherten aber unpräparierten Piste Nr. 9 nach Langwies. Auf dem Weg empfehlen wir eine Kaffeepause im «Heimeli» in Sapün. Tipp: Währenddessen bereits das Taxi in Langwies bestellen, das übrigens im Ticket in­ begriffen ist. Mit dem Taxi geht’s direkt zum «Hörnliexpress» in Arosa. Dort gibt’s mit der ungesicherten Abfahrt nach Tschiertschen nochmals einen Freeride-Hang zum Geniessen. Danach hoch mit dem Skilift und eine letzte Abfahrt nach Lenzerheide. Der im Ticket inkludierte Bus sorgt für den bequemen Transport zurück nach Davos.

27


F R E E R I D E

OFF-PISTE TO HAPPINESS: ENDORPHIN RUSH ON THE MOUNTAIN Take a deep breath and head off. Momentum happens automatically, with powder snow flying up on both sides. It’s like you’re surfing. No, even better: it’s like floating. The slight hint of fear before you headed off? Forgotten. I don’t know how long this white noise will last. All I know is that it disappears around the point where the powder snow changes – and gradually becomes more solid. A glimpse back at the freshly skied line in the deep snow. Overwhelming happiness. That’s how it feels on a freeriding descent.

Which of us has never seen the daring videos on YouTube where freeriders ski down pristine, untouched slopes? It is perhaps the dream of everyone who has been infected by the ski virus. One thought begins to nag: “I want to do that too.” That’s how the desire to ski just as freely off-piste – and become a skiing hero – begins for many skiers. Here’s your opportunity: try freeriding.

28

One of Europe’s best freeriding arenas A piece of advice in advance: you don’t need to grow a beard or wear a cheque­ red shirt. All you need for freeriding is a special rucksack, an avalanche beeper and long, wide boards on your feet. And preferably a guide to show you around the Davos Klosters freeriding area. Everything else you need is provided: different slope gradients to help to find the optimum line. Six different ski arenas to enable you to still find untouched slopes several days after the last snowfall. And best of all, the lifts and cable cars that conveniently transport you up, revealing a wealth of different levels, from high-alpine to secured routes. Unlike in any other ski region, the piste-grooming services make sure that you feel really safe when freeriding on the yellow-signposted slopes.

Funi Line – new from winter 2018/19 Talking about feeling safe: there are two new offers for freeriders this winter. One of them is the Funi Line. It really lives up to its name, derived from the word ‘funicular’. This day tour combines all the secured but unprepared slopes in Davos Klosters. In short: there is no need to climb up. Just carve out new lines in the snow, savouring the fresh powder snow. The freeriding slopes can be skied from mid-December until mid-April depending on the snow conditions. Did you know? For your safety, the regional rescue services decide whether the secured slopes can be opened on not.


3 Bahnentour – Davos, Arosa, Lenzerheide Still want more? Then why not tackle the new 3 Bahnentour programme? Freeriders need only one ticket to gain access to an unforgettable day-long tour. First take the Parsenn funicular up to the summit of the Weissfluh. That’s where your powder snow fun starts, with a steep descent on the secured but unprepared piste no. 9 to Langwies. En route, we might recommend a coffee break at the Heimeli in Sapün. Tip: in the meantime, order a taxi while

MY DAVOS KLOSTERS 2018/19

in Langwies, included in the price of the ticket, to take you to the Hörnli­express in Arosa. Then follow the unsecured descent to Tschiertschen to savour yet another freeriding slope. Finally, take the ski lift up and experience one last descent to Lenzerheide. The bus, also included in the ticket, offers convenient transport back to Davos.

29


MIT VOLLGAS DURCH DEN TIEFSCHNEE AT FULL THROTTLE THROUGH DEEP POWDER SNOW 30


MY DAVOS KLOSTERS 2018/19

31


AUF BREITEN REIFEN DURCH DEN WINTER CRUISEN 32


Schnee, Sand, Geröll oder Schlamm – nichts hält sie auf. Die modifizierten Mountainbikes mit den bis zu zwölf Zentimeter breiten Reifen bringt so schnell nichts ins Wanken. Ursprünglich in Alaska erfunden, kommen Fatbikes nun auch im Winter in Davos Klosters zum Einsatz – beispielsweise als Spassmobil auf Pischa. Vielleicht sind es die überdimensional dicken Reifen, bis zu 4,8 Zoll breit, um genau zu sein, die Fatbikes zum Hingucker machen. Oder die sonst für BikeVerhältnisse unübliche Saison. Denn sobald die meisten ihr Fahrrad in den Winterschlaf geschickt haben, fängt die Fatbike-Saison erst an. Hat man sich erst einmal an die monströse Optik gewöhnt, überwiegt der Fahrspass. So sehr, dass man sich sehnlich wünscht, dass der Schnee liegen bleibt. Ja, Sie lesen richtig. Denn auch durch Tiefschnee fährt es sich besonders leicht. Ein Trendsport mit unterschätztem Coolness-Faktor Manch einer vergleicht den neuen Trendsport gar mit den Anfängen des Snowboardens. Wer sich nicht erinnert: Damals hielten viele die Bretter für unpraktischer als Skier. Der Coolness-Faktor wurde jedoch komplett unterschätzt. Genau wie beim Fatbike. Mehr noch: Es verhält sich im Vergleich zu einem klassischen Mountainbike wie ein Monstertruck zu einem Fiat Panda: nicht so agil, dafür zehnmal lässiger und merklich breiter. Ursprünglich stammen die Dinger aus Alaska. Heute hängt in praktisch jedem Bikegeschäft ein Exemplar im Schaufenster. Und das nicht nur, weil es dekorativ gut aussieht, sondern ordentlich Spass macht.

3 TIPPS

FÜR DIE ERSTEN FATBIKE-VERSUCHE

1. Blicken Sie während der Tour stets weit nach vorne. So sehen Sie Hindernisse frühzeitig. 2. Bergauf verliert das Hinterrad selten Halt im Gelände – und das sogar auf Schnee. Bergab lassen sich Rutscher gut ausbessern. Nur auf Eis sind die dicken Reifen keine grosse Hilfe. 3. In brenzligen Situationen gilt: Oberkörper runter, Ellenbogen raus, Beine breit in bester John-Wayne-Manier. Und nicht zu stark am Vorderrad bremsen, sonst machen Sie einen Abflug über den Lenker.

MY DAVOS KLOSTERS 2018/19

33


CRUISING THROUGH THE WINTER ON

Snow, sand, debris or mud – nothing holds them back. You’re guaranteed not to topple over on these modified mountain bikes with tyres up to 12 centimetres wide. Originally invented in Alaska, fat bikes are now also used in winter in Davos Klosters – as ‘fun-mobiles’ on the Pischa. Perhaps it’s their over-sized thick tyres, sometimes up to 4.8 inches wide to be precise, that makes fat bikes such attention-grabbers. Or perhaps it′s the otherwise unusual season for biking. After all, just when most people have ‘hibernated’ their bikes for the winter – that’s when the fat bike season starts. And you can see people literally craning their necks to look when you cruise by on a fat bike. Riding enjoyment takes over once you’ve got used to their monstrous appearance. So much so that you’ll find yourself inwardly wishing that the snow would remain undisturbed. Yes, you’ve read that correctly. These bikes ride easily through up to 30 centi­metres of snow. An on-trend sport with an underestimated coolness factor Many people are comparing this new on-trend sport to the early days of snowboarding. Who remembers the days when many people thought that boards were more impractical than skis? They totally underestimated the ‘coolness’ factor. It’s the same thing is happening with fat bikes. And there′s more: when placed alongside a traditional mountain bike, it’s like comparing a monster truck with a Fiat Panda – maybe not as agile, but ten times more laid-back and significantly wider. These bikes originally came from Alaska. Today you’re guaranteed to find at least one model in every bike shop. And not just because they look decorative – because they′re simply great fun to ride too.

3 tips for your first fat bike outing 1. While you’re riding, always look far ahead. That way you’ll always see upcoming obstacles in plenty of time.

WIDE TYRES

2. The rear wheel seldom loses grip on the ground when you’re climbing – even on snow. Slipping wheels can be quickly corrected downhill. The wide tyres are simply not a great help on ice, however. 3. In tricky situations it’s essential that you get your upper body down, elbows out and legs spread wide in true John Wayne style. And don’t brake too hard on the front wheel, otherwise you’ll end up flying over the handlebars. That′s all there is to it. So with these tips in mind – ride on!


Warum Langlaufen so gesund ist Manche schwören auf Grüntee, andere auf Superfood. Wie auch immer. Wenn Sie Ihrem Körper Gutes tun wollen, sollten Sie vor allem eines: Langlaufen. Jan Vontobel, Chefarzt Kardiologie der Herz-Reha Davos, erklärt, warum.

Herr Vontobel, haben Sie heute schon Sport getrieben? Ja. Im Winter gehe ich mit den Langlaufskiern zur Arbeit. Ich laufe von Davos Dorf nach Davos Wolfgang – hin und zurück. Das sind rund 40 Minuten Sport. Was übrigens der Empfehlung entspricht, sich mindestens fünf Mal wöchentlich eine halbe Stunde zu bewegen. Beruhigen Sie damit Ihr Gewissen oder verlangt Ihr Körper danach? Einerseits bin ich ein Bewegungsmensch. Andererseits habe ich einen gesunden Körper bekommen und trage ihm Sorge. Dafür stehe ich morgens gerne früher auf und investiere mit Sport in meine Gesundheit.

«Trotz der brutalen Kälte fühlte ich mich bärenstark»

Und: Kälte verbrennt nicht nur Kalorien, sondern stimuliert auch. Während meiner Zeit in Vancouver ging ich frühmorgens schwimmen. Draussen! Trotz der brutalen Kälte fühlte ich mich danach den ganzen Tag bärenstark. Sich zu überwinden, ist gerade bei Kälte nicht einfach. Welche Sportarten empfehlen Sie im Winter? Langlaufen (lacht). Im Ernst: Im Winter ist Langlauf ein sehr guter Sport, denn alles ist gleichmässig. Ich habe immer gleich warm, ich schwitze regelmässig und kann meine Anstrengung dosieren. Ein weiterer Punkt: Langlauf schont die Gelenke, da die Bewegungen gleitend sind und es keine Schläge gibt. Damit

MY DAVOS KLOSTERS 2018/19

eignet sich diese Sportart auch für übergewichtige Personen oder Arthrose-Patienten. Lohnt sich ein Einstieg auch dann, wenn ich mich lange nicht mehr richtig bewegt habe? Gerade dann! Beginnen Sie jedoch nicht zu ehrgeizig. Wenn man lange nicht mehr körperlich aktiv war, sollte man langsam starten.

«Die Herzloipe Davos ist ideal für Langlauf-Einsteiger»

Beim Langlauf gibt es zwei Techniken: Klassisch und Skating. Was em­pfehlen Sie? Einem Anfänger empfehle ich das klassische Langlaufen. Da kann man sich gemächlich bewegen. Bei zunehmendem Fortschritt beginnt dann das richtige Gleiten – und das bewusste Dosieren der Geschwindigkeit. Das ist beim Skaten schwieriger. Was bevorzugen Sie persönlich? Ich mag beides. Bei der klassischen Technik habe ich mehr Rhythmik und schalte beim runden Bewegungsablauf gut ab. Beim Skaten hingegen gehe ich körperlich ans Limit. Mit welchem Argument animieren Sie zum Langlaufen? Der Einstieg ist einfach, beispielsweise auf der Herzloipe in Davos. Dabei handelt es sich um eine kurze, flache Rundstrecke. Diese Strecke ist ideal für Langlauf-Einsteiger und für alle, die ihr Herz stärken wollen.

37


Die Herzloipe Davos gibt es seit letztem Winter. Wie kam es dazu? Ich bin seit fast zwei Jahren in der Hochgebirgsklinik Davos. Die meisten meiner Patienten haben schon länger keinen Sport mehr ausgeübt. Im Rahmen der Therapie gilt es herauszufinden, welcher Sport ihnen Spass machen würde. Langlaufen ist hierfür ideal, deshalb habe ich mich für die Herzloipe eingesetzt.

«Das Risiko, dass während dem Langlaufen etwas geschieht, ist klein»

Hat sich das neue Angebot bewährt? Ja, ein schönes Beispiel dazu: Mir wurde ein Patient überwiesen, dem vor 15 Jahren das Herz transplantiert worden war. Aufgrund seines schlechten Zustands war klar, dass er ein neues Herz braucht. Als er von der Herzloipe-Eröffnung

hörte, wollte er unbedingt dabei sein. Nachdem wir ihm einen Langlauflehrer organisiert und ein individuelles Programm zusammengestellt hatten, war er begeistert – und plötzlich motiviert für eine zweite Herztransplantation. Weitere Erfahrungen mit der Herzloipe Davos? Die Patienten sind neugierig und enttäuscht, wenn es vorerst heisst, jetzt könnten sie nicht auf die Loipe gehen – erst im nächsten Jahr. Deshalb bieten wir regelmässige Events an, zu denen wir auch die ehemaligen Patienten einladen, um sie zum Langlauf-Einstieg zu motivieren. Das Echo ist sehr gross. Aber es sind auch Ängste vorhanden. Sind die Ängste berechtigt? Beim Sport passiert statistisch gesehen mehr als beim Nichtstun, das ist korrekt. Dabei handelt es sich aber mehrheitlich nur um Bagatellunfälle. Das Risiko, dass während dem Langlaufen etwas geschieht, ist klein. Für Notfälle sind die Mitarbeiter des Langlaufgeschäfts

«Hofmänner Sport» sowie die Langlauflehrer in Reanimation geschult. Und beim Langlaufzentrum hat es Defibrilla­ toren. Ab wann sieht man erste Trainingserfolge? Sehr schnell. Es lohnen sich schon zwei Stunden mit fachkundiger Begleitung. Nach einer Woche regelmässigen Trainings ist ein Sport-Neuling so weit, dass es ihm Spass macht. Das körperliche Wohlbefinden und das gute Gefühl, draussen an der Sonne gewesen zu sein und sich bewegt zu haben, stellt sich rasch ein. Zum Schluss: Welche Tipps geben Sie unseren Lesern mit auf den Weg? Für Bewegung ist es nie zu spät. Wer keine chronischen Erkrankungen hat und im Alltag zwei Stockwerke Treppen steigen kann, soll es einfach versuchen. Am besten mit Langlauf auf der Herz­ loipe Davos.

Why cross-country skiing is so healthy! Many people swear by green tea, while others put their faith in superfoods. Each to their own. However, you really should be sure to do one thing if you want to do your body some good: cross-country skiing. Dr Jan Vontobel, Senior Consultant Cardiologist at the Davos Cardio-Rehabilitation Centre, explains why.

Dr Vontobel, have you already exercised today? Yes. In winter I cross-country ski to work. I ski from Davos Dorf to Davos Wolfgang – there and back. That’s some 40 minutes of exercise. That is in line with the recommendation that people should take half an hour’s exercise at least five times per week. Is this a sop to your conscience or does your body crave it? On the one hand, I love to keep on the move. However, I have a healthy body and try to look after it. To achieve this, I get up a little earlier in the morning and use

38

sport to invest in my health. And what’s more, the cold burns calories at the same time as stimulating the mind and body. I used to go swimming early in the morning when I was out in Vancouver. Outside!

“I felt as strong as an ox despite the brutal cold”

However, despite the brutal cold, I felt as strong as an ox throughout the entire day.

Forcing yourself to do something is not easy in the cold. What sports do you recommend in winter? Cross-country skiing (laughs). Seriously, though, cross-country skiing is a good sport in winter because everything is very consistent. I’m always consistently warm, I sweat regularly and am able to regulate my effort. And another point: cross-country skiing is gentle on the joints, as the movements are of a gliding nature and there is no impact. This sport is therefore also ideal for overweight people or people who suffer from arthritis. Is it worth taking it up even if I have not exercised properly for some time? That’s the ideal time to do so! But don’t start off too ambitiously. You should start slowly if you have not been physically active for some time.


There are two cross-country skiing techniques: classic and skating. Which one would you recommend? I would recommend classic cross-country skiing to a novice. It lets you exercise in a leisurely way. Real gliding will start as you progress – and you can also regulate your speed. That’s more difficult with the skating technique. What is your personal preference? I like both. I have more rhythm using the classic technique and can unwind with a circular exercise loop. However, I push my body to the limits when skating.

“The Davos Heart Trail is ideal for cross-country novices”

What reason would you give for taking up cross-country skiing? Getting started is easy, possibly on the Heart Trail in Davos. It’s a short, flat, circular loop. This trail is ideal for cross-country novices and for anyone who wants to strengthen their heart. The Heart Trail opened in Davos last winter. What was the reason for its opening? I’ve been working in the Davos High

MY DAVOS KLOSTERS 2018/19

Alpine Hospital for almost two years. Most of my patients have done no exercise for some time. It’s essential to find out in therapy which type of sport they most enjoy. Cross-country skiing is ideal, which is why I campaigned for the Heart Trail. Has the new trail paid off? Yes, and there’s a lovely story to illustrate this. A patient was referred to me who had undergone a heart transplant some 15 years earlier. It was clear that he needed a new heart because of his poor condition. When he heard about the opening of the new Heart Trail, he definitely wanted to take part. He was thrilled when we organised a cross-country instructor and put together a personalised programme for him, and suddenly he was motivated to have a second heart transplant. What other experiences have people had with the Davos Heart Trail? Our patients are curious, and disappointed if they are initially told that they are not allowed to head out onto the trail – and have to leave it for a year. That’s why we put on regular events to which we also invite former patients to motivate them to take up cross-country skiing. The feedback has been amazing. but there are also worries. Are these worries justified? Statistically, there is more chance of something happening when you’re exer-

“There is a minor risk about something happening during cross-country skiing”

cising than when doing nothing. However, these are mainly minor accidents. There is a small risk of something happening when you’re cross-country skiing. In the event of an emergency, staff at the Hofmänner Sport cross-country shop are trained in resuscitation. And there are also defibrillators at the cross-country centre. From around what stage do you see initial training success? Very quickly. It’s worth having two hours of expert tuition. After a week of regular training, a novice has learned enough to have fun cross-country skiing. People quickly start enjoying their physical well-being and the good feeling of having been outside in the sunshine doing exercise. And finally: what hints would you give our readers to take away with them? It’s never too late to take up exercise. Anyone who does not have a chronic disease and can climb up two flights of stairs with ease should simply try it. Preferably cross-country skiing on the Davos Heart Trail.

39


H C D

I N S I D E

# 2 7

Er ist gross, schnell, defensiv stark und offensiv brandgefährlich. Der 28-jährige Schwede Magnus Nygren gibt nicht nur auf dem Eis alles. Daneben setzt er auch als Wettkönig oft aufs richtige Pferd. Ein Multitalent.


Pferdesport und Eishockey? Keine ungewöhnliche Kombination, wie ein Blick auf Schweden zeigt. Dort sind Trabrennen so populär wie Eishockey. Kein Wunder, dass viele schwedische Hockeyspieler Rennpferde besitzen – und auf der Rennbahn fleissig wetten. So auch Magnus Nygren. Der HCD-Verteidiger ist selbst aus der Ferne ein Kenner seines Fachs: Er hat schon öfter aufs richtige Pferd gesetzt – und gross abgeräumt.

Nygren. Er scheint bei seinen Wetten einen guten Riecher zu haben: Alleine in den letzten zwei Jahren kam so ein Gewinn von rund 250‘000 Franken zusammen. Und dies mit seinem eigenen Rennpferd namens Chianti, das Nygren zusammen mit Mikael Johansson von den SCL Tigers besitzt. Aber zurück zu seiner eigentlichen Leidenschaft: dem Eishockey.

len. Für mich gibt es keinen schöneren Sport», so der 28-jährige Verteidiger des HC Davos. Angefangen hat seine Leidenschaft im schwedischen Karlstad. Eine typische Hockey-Karriere: erste Erfolge in der Juniorenmannschaft seines damaligen Heimatvereins Färjestad BK, schwedische U18-Nationalmannschaft und mit 19 Jahren Profispieler im Fanionteam in der SHL. Nach zwei Saisons bei verschiedenen Vereinen wurde Nygren 2011 von den Montreal Canadiens gedraftet. Zwei Jahre später wechselte er in die AHL.

Ein Hockey-Nerd Sich selbst bezeichnet Nygren als Hockey-Nerd. Aus gutem Grund: Er schaut sich im Fernsehen praktisch jedes Spiel an, das er zu sehen kriegt. «Eishockey zu schauen und zu analysieren, bereitet mir fast so viel Spass, wie selbst zu spie-

Ein schwieriger Start Nach nur wenigen Spielen der Tiefpunkt: Nygren passte kurz nicht auf und lief in einen harten Check. Eine schlimme Gehirnerschütterung. Er erinnert sich: «Ich wurde gecheckt, der Schulterschutz vom Gegner traf mich

«Ich lese viel über Pferderennen»

«Ich lese viel über Pferderennen. Vor allem, was die Trainer über die Form der Pferde erzählen. Diese Informationen dienen mir als Wettgrundlage», erklärt

42


am Kinn – und ich wurde ins Plexiglas katapultiert. Der Hit geschah im Mitteldrittel. Ich spielte die ganze Partie, inklusive Overtime, fertig. Ich wünschte, ich hätte in dem Moment einfach dem Coach gesagt, dass ich mich nicht gut fühle.

«Ich wurde ins Plexiglas katapultiert» Aber in der AHL spielst du um deine NHL-Chance – da willst du nicht zugeben, dass du verletzt bist.» Ein Spezialist für Schädel-Hirn-Verletzungen empfahl ihm, die Saison sofort zu beenden und für eine Weile nicht mehr an Eishockey zu denken. Das Ende seiner NHL-Träume. Und das, obwohl die Coaches der Hamilton Bulldogs ihn damals als besten Verteidiger im Team einstuften. Zurück im europäischen Eishockey Nygren suchte deshalb seine Zukunft im europäischen Eishockey, das etwas besser auf seinen Stil zugeschnitten ist. Nach fast einem Jahr Pause fand Nygren in den letzten beiden Saisons bei seinem Stammclub zu alter Stärke zurück. Und das mit Erfolg: Ab 2015 wurde Nygren zum Captain des Teams ernannt und leitete das Powerplay als Quarterback an der blauen Linie. Der Offensiv-Verteidiger entwickelte sich zu einer der gefährlichsten Waffen beim Traditionsverein und war mit elf Treffern der torgefährlichste Verteidiger in der gesamten SHL.

«NHL 19»: Eisstadion Davos vom Sofa aus erleben Apropos Davoser Eistradition: Auch wenn sich das Game «NHL 19» hauptsächlich um die nordamerikanische Hockey-Liga dreht, kommen auch Schweizer Eishockey-Fans auf ihre Kosten. Mit HCD-Stürmer Tino Kessler im Eisstadion Davos auf das gegnerische Tor losstürmen und abdrücken. Solche Szenen erleben Schweizer Hockey-Fans mit dem neuen Game von EA Sports «NHL 19» vom Sofa aus. Dabei sorgt die neue Gameplay-Technologie für ein explosives Skating mit schnellerer Beschleunigung, höherem Tempo und besserer Reaktivität als bisher. Kurz: «NHL 19» ist ein Pflichtkauf für Gamer – nicht nur für eingeschweisste HCD-Fans. Das Game ist erhältlich für PlayStation 4 und Xbox One.

«Weil mich Arno Del Curto zu einem besseren Spieler machen kann.» Sein Weg zum HC Davos Im Frühling 2017 wechselte Nygren zum HC Davos in die National League A. Warum er sich für Davos entschied? «Weil ich zu einem Gewinner-Club wollte. Und weil mich Arno Del Curto zu einem besseren Spieler machen kann. Über 20 Jahre im selben Club, in einem Business, in dem oft ein paar schlechte Spiele reichen, um erledigt zu sein? Das hat mich beeindruckt», fasst Nygren seinen Entschluss zusammen.

NHL 19: experience the Davos ice stadium from the sofa

Der schwedische Fels in der Davoser Verteidigung Mittlerweile fühlt er sich in Davos angekommen, Heimweh nach Schweden verspürt er nicht. Im Gegenteil. «Ich fühle mich hier zuhause und habe meine Familie hier.» Und was antwortet er seinen schwedischen Freunden, wenn sie ihn nach Davos fragen? «Davos ist eine fantastische, sonnige Stadt. Und einer der besten Orte, wenn man Skifahren will. Der Winter hier ist schneereich und meine Freunde müssen sich nicht fürchten, dass man ihnen Rollerblades statt Skier bringt», schmunzelt Nygren und macht sich bereit für die nächste Trainingseinheit mit seinem Team. Magnus Nygren, ein schwedischer Fels in der Verteidigung und eine wichtige Stütze für den HCD – hoffentlich auch in dieser Saison.

Play as HCD striker Tino Kessler in the Davos ice stadium, attack the opponent′s goal and pull the trigger. Swiss hockey fans can experience such scenes from their sofa with the new EA Sports game NHL 19. The new gameplay technology ensures explosive skating with faster acceleration, higher speed and better reactions than ever before. In short: NHL 19 is an obligatory purchase for all gamers – not only HCD fans. The game is available now on PlayStation 4 and Xbox One.

MY DAVOS KLOSTERS 2018/19

Talking about the ice tradition of Davos: even though the game NHL 19 is mainly about the North American hockey league, Swiss hockey fans also get their money′s worth.

43


HCD INSIDE – #27

He is tall, fast, strong in defence and highly dangerous in attack. The 28-year-old Swede Magnus Nygren doesn’t just give his all on the ice. He also often wins by betting on the right horse. A multitalented all-rounder.

Horse riding and ice hockey? Not an unusual combination from a Swedish perspective, where trotting races are as popular as ice hockey. No wonder that many Swedish hockey players have racehorses – and bet seriously on races. As does Magnus Nygren. The HCD defender is an expert in his field even from a distance: he often bets on the right horse – and cleans up.

“I read a lot about horse facing. Parti­ cularly what the trainers say about the horses’ form. I use this information as the basis for my bets,” explains Nygren. He appears to have a good instinct when it comes to making bets. In the last two years alone, he has won around 250,000 Swiss francs. And this with his own racehorse named Chianti, which Nygren owns together with Mikael Johansson of the SCL Tigers. But back to his real passion: ice hockey.

“I read a lot about horse racing”

A hockey nerd Nygren describes himself as a hockey nerd. And he does so with good reason, since he watches almost every game that he can on TV. “Watching and analysing ice hockey gives me almost as much pleasure as playing it. There’s no more beautiful sport in my eyes,” explains the 28-year-old HC Davos defender. His passion started in the Swedish town of Karlstad. His hockey career has followed a typical path: initial successes in the junior team of his former home club, Färjestad BK, and the Swedish U18 national team, were followed by becoming a professional player in the SHL first team at the age of 19. After two seasons with different clubs, Nygren was drafted by the Montreal Canadiens in 2011. Two years later he moved to the AHL.

“I was catapulted into the Plexiglass”

44


“Because Arno Del Curto can make me into a better player.”

A difficult start He hit a low point after only a few games: Nygren was not looking and ran into a hard check, suffering severe concussion. He remembers: “I was checked and the opponent’s shoulder guard got me on the chin – and I was catapulted into the Plexiglass. The crash occurred in the middle third. I played the whole game, including extra time, right up to the final whistle. I wish that I had just said to my coach at that moment that I wasn’t feeling great. “But in the AHL you’re playing for your NHL opportunity – you don’t want to admit that you’re injured.” A specialist in cranio-cerebral injuries recommended that he should immediately end his season and not think about ice hockey for a while. The end of his NHL dreams. And this was in spite of the fact that the Hamilton Bulldogs’ coaches rated him at the time as the best defender in the team. Back to European ice hockey Nygren therefore looked for a future in European ice hockey, which suits his style a little better. After just under a year’s break, Nygren recovered his former strength over the next two seasons with his former club. And did so with success: Nygren was appointed captain of the team in 2015 and led the power play as a quarterback on the blue line. The attacking defender developed to become one of the most dangerous weapons at the historic club and, with 11 goals, was the

MY DAVOS KLOSTERS 2018/19

most lethal goal-scoring defender throughout the SHL. His journey to HC Davos Nygren moved to HC Davos in the National League A in the spring of 2017. Why did he opt for Davos? “Because I wanted to play for a winning club. And because Arno Del Curto can make me into a better player. Over 20 years in the same club in a business in which often a few bad games are enough to see someone off? That really impressed me,” states Nygren, summarising his decision to move. The Swedish rock in the Davos defence He now feels as if he has been accepted in Davos, and no longer feels homesick about Sweden. Quite the opposite. “I really feel at home here and have my family here.” And what does he tell his Swedish friends when they ask him about

Davos? “Davos is a fantastic sunny town. And it’s one of the best places if you want to ski. The winter is blessed with lots of snow and my friends don’t need to worry that they need to bring roller blades rather than skis with them,” grins Nygren, getting ready for the next training session with his team. Magnus Nygren, a Swedish rock in defence and an important cornerstone for HCD – hopefully throughout this season as well.

45


FIS LANGLAUF WELTCUP – DAVOS NORDIC 15.–16.12.2018 Die Langlauf-Weltelite kämpft in Davos um Weltcup-Punkte The world’s best cross-country skiers battle for World Cup points in Davos

TOP EVENTS

WINTER 2018/19 SONGBIRD FESTIVAL DAVOS

92. INT. EISHOCKEYTURNIER UM DEN SPENGLER CUP 26.12.–31.12.2018

7.–22.12.2018

Der Klassiker unter den Eishockey-Mannschaftsturnieren

Das grosse Singer-SongwriterFestival der Schweiz

The classic ice hockey team tournament

Switzerland’s largest singersongwriter festival

BACKCOUNTRY FESTIVAL DAVOS 31.1. – 3.2.2019 Vier Tage ganz im Zeichen des Winterbergsports Four days dedicated to winter mountain sports

46


HOTSCH-RENNEN KLOSTERS 1.1.2019 Am Neujahrstag rennen zehn junge Glücksschweine auf dem Bahnhofsplatz in Klosters um die Wette. On New Year′s Day, 10 young lucky pigs compete on the station square in Klosters

ART ON ICE 15.–16.2.2019 Die beste Eiskunstlauf-Show der Welt – 2019 mit Superstar James Blunt, Olympiasiegern und Weltmeistern The best figure skating show in the world – Art on Ice 2019 with James Blunt and Olympic and world champions

PARSENN DERBY DAVOS 7.–9.3.2019 Beim traditionsreichsten Volks-Skirennen der Schweiz treten Profis und Amateure in Mannschafts- und Einzelrennen gegeneinander an. Professionals and amateurs compete against each other in team and individual races in Switzerland’s traditional People’s Ski Race

COVERFESTIVAL DAVOS 28.–31.3.2019 Internationale Tribute-Bands geben kostenlos im Skigebiet und im Tal die Hits ihrer Vorbilder zum Besten. International tribute bands will be performing their idols’ hits in the mountain lodges up on the slopes and in the valley MY DAVOS KLOSTERS 2018/19


Hotel Alte Post Klosters

Diese Zeilen sang Jim Morrison von der legendären Rock-Band «The Doors» bereits 1967. Wenn Sie ebenfalls auf der Suche nach einer Whisky-Bar sind, sollten Sie bei der «Alten Post» in Klosters vorbeischauen. Ein Geheimtipp. Prinz Charles liebt ihn. Frank Sinatra nahm sogar eine Flasche davon mit ins Grab. Und Parade-Cowboy John Wayne wäre ohne ihn wohl nicht zur Legende geworden. Kein Wunder: Whisky fasziniert – so auch Kai Kröger, Barchef der «Alten Post» in Klosters. Seinen Lieblingstropfen beschreibt er folgendermassen: «Ganz stark Banane, schön VanilleMandel und im Abgang ein ganz wenig Kokos.» Er meint damit einen 30 Jahre im Süssweinfass gereiften «Grainman». Eine von rund 100 aus­ gewählten Sorten, die zur Auswahl stehen. Ein Whisky-Tasting ist hier Pflichtprogramm. Übrigens: Wer keinen Whisky mag, kommt in der «Alten Post» ebenfalls auf seine Kosten. Denn der Barchef kennt über 100 verschiedene Cocktails.

These lines were sung by Jim Morrison of the legendary rock band The Doors way back in 1967. If you are also looking for it, you should stop by the Alte Post in Klosters. A secret tip. Prince Charles loves it. Frank Sinatra even took a bottle of it to his grave. And cult cowboy John Wayne would probably not have become a legend without it. No wonder: whisky fascinates. Kai Kröger, the bartender of the Alte Post in Klosters, is also a whisky lover. He describes his favourite drop as follows: “very strong banana, beautiful vanilla almond and in the finish a little coconut.” He is talking about a «Grainman matured for 30 years in a sweet wine barrel. This is one of around 100 selected varieties to choose from. Whisky tasting is a must here. By the way, those who don′t like whisky will also get their money′s worth in the Alte Post: the bartender knows how to mix over 100 different cocktails.

48


Eine waschechte Männerbude Vergessen Sie alles, was Sie über klassische Steakhäuser wissen. Wenn Sie einmal richtig gutes Fleisch essen wollen, das Sie sonst praktisch nirgends bekommen, besuchen Sie Tobias Jäkel in der «Alten Post» in Klosters. Keiner zelebriert die Fleischkunst so gekonnt wie er.


Es gibt sie noch. Orte für echte Kerle. Wie in der «Alten Post» in Klosters. Früher schweizweit bekannt für seine Lachsräucherei, dreht sich hier heute alles um auserwählte Whiskys, edle Zigarren und gutes Fleisch. Für Letzteres sorgt Chefkoch Tobias Jäkel persönlich. Jeweils kurz vor 18 Uhr entflammt er den offenen Grill – und das Showkochen beginnt. Das Restaurant jetzt als blosses Steakhouse abzustempeln, wäre eine Beleidigung. Aus gutem Grund: In den meisten Restaurants kommt oft das gleiche Fleisch auf den Teller, aus Paraguay, Uruguay, Neuseeland oder Brasilien. «In meinen Augen ist das zwar alles gutes Fleisch, aber nicht das Beste», sagt Tobias Jäkel. Und verrät uns seine zwei Favoriten. Irland und Schlesien, ein kulinarisches Traumpaar «Besonders stolz bin ich auf das «Irish Red Angus Rib Eye». Damit kann man sich das Geld für ein teures Filet sparen.» In der Tat: Das Fleisch hat eine so schöne Marmorierung, dass es jedes Entrecôte in den Schatten stellen könnte. Das Fettauge (Rib Eye) macht dieses Fleischstück saftig und sehr zart. Und es hat einen komplett eigenen Rindsgeschmack. Dazu empfiehlt Jäkel ein Stück des Wolo­winas aus der Region Schlesien. Von dort stammt ursprünglich auch seine Familie. Handverlesene Qualität wie bei einem Sommelier Auf seinen Grill kommt nur, was Jäkel selber aussucht. «Ich besuche jeweils die Farm persönlich. Die Rinder werden auf der Weide direkt geschossen und danach verarbeitet», erklärt Jäkel. Das heisst: Sie haben im Vergleich zu anderen Tieren keinen Stress auf dem Weg ins Schlachthaus. Diesen Unterschied schmecke man später. Als lokalen Fleischtipp rät Jäkel zum Molke-Schwein vom Kesslerhof in Klosters: «Wenn ich einem Gast die Augen verbinden würde und sagte, das sei ein Kalbskotelett, würde dieser das sofort bejahen, so saftig ist es.» Oder höhlengereiftes Fleisch aus dem Engadin. Bio-Tofu für Vegetarier und Veganer Während der Wintersaison hat Jäkel pro Sorte rund 40 Kilogramm Frischfleisch auf Lager. «Pro Abend gehen locker 15 bis 20 Kilogramm Fleisch weg.» Wer hingegen lieber auf Fleisch verzichten möchte, für den bereitet Jäkel BioTofu zu. Dazu gibt es täglich ein VorspeisenBuffet mit bis zu sieben wechselnden Speisen. Zum Abschluss verrät er uns, mit welchem Fleisch er den Ferienklassiker Klosters vergleichen würde: «Ganz einfach, mit einem Irish Red Angus. Man könnte noch viel mehr draus machen. Und wenn man es zum ersten Mal erlebt, kann man sich glatt darin verlieben – so ist es auch mit Klosters.»


54


A real men’s den Forget everything you know about classic steakhouses. If you want to eat genuinely good meat that would be practically impossible to get anywhere else, pay a visit to Tobias Jäkel’s Alte Post in Klosters. No one celebrates the art of skilfully preparing meat like he does.

And yes, they do still exist. Places for real men. Like Alte Post in Klosters. In the past, the place was famous across Switzerland for its smoked salmon – today, it’s all about choicest whiskies, fine cigars and good meat. Head Chef Tobias Jäkel takes care of preparing the meat himself. Every day, just before 6 pm, he fires up the open grill and the cooking session begins while you watch. Labelling the restaurant a mere steakhouse would be an insult. And with good reason: most restaurants keep serving the same meat, imported from Paraguay, Uruguay, New Zealand or Brazil. “Yes, true, that’s all good meat, but not the best,” says Tobias Jäkel. And he tells us about his two favourite sources. Ireland and Silesia, a culinary dream couple “I’m especially proud of the Irish Red Angus Rib-Eye. Forget expensive fillet if you can get this.” And indeed, the meat is beautifully marbled and easily outshines any entrecôte. The fatty eye (rib-eye) makes this piece of meat juicy and tender. And it has a very distinct beefy taste. To go with it, Jäkel recommends a piece of Wolowina from Silesia. Incidentally, this is where his family is from originally.

MY DAVOS KLOSTERS 2018/19

Outstanding quality, carefully selected Jäkel only grills the meat he chooses himself. “I always visit the farms in person. The cattle are shot directly in the meadow and processed immediately,” explains Jäkel. This means, compared to other animals who get carted off to the slaughterhouse in lorries, they experience no stress at all. And this is a difference you can taste. Jäkel’s local meat recommendation is whey pig from Kesslerhof farm in Klosters. “If I were to blindfold a guest, serve him this pork and tell him it was veal chop, he would believe me, no doubt about it – it’s so juicy.” Or cave-ripened meat from the Engadine. Organic tofu for vegetarians and vegans Throughout the winter season, Jäkel has around 40 kg of each type of meat on hand. “Per evening, I serve between 15 and 20 kg.” For those who don’t eat meat, Jäkel is only too happy to prepare organic tofu. On top of that, there is a buffet of seven different starters that changes every night. And finally, he tells us which type of meat he would compare Klosters to. “That’s easy: Irish Red Angus. It’s so versatile. And when you taste it for the very first time, you can’t help but fall in love with it – it’s the same with Klosters.”

55


SOMMER 2019

Vorschau/Preview Die nächste Ausgabe erscheint im Juni 2019. Darin entdecken Sie wieder News, Insidertipps und spannende Geschichten über Personen, die Davos Klosters bewegen. The next edition will be published in June 2019. You’ll once again be able to read news, insider tips and exciting stories about some of the people who help make Davos Klosters the place it is.

Was erst als Mutprobe begann, entwickelte sich zu seiner Leidenschaft: Heute erfüllt sich Robert Gisch fast täglich den Traum vom Fliegen. What began as a test of courage developed into his passion: today Robert Gisch fulfils his dream of flying almost every day.

Drama, Tränen und Trophäen – der Sport lebt von Höhen und Tiefen. Ein Interview mit der deutschen Hindernisläuferin Gesa Krause beim Höhentraining in Davos. Drama, tears and trophies – the world of sporting lives through ups and downs. An interview with the German obstacle runner Gesa Krause during her altitude training in Davos.

Wie bereitet man sich auf ein Bike-Rennen wie das neue Swiss Epic Graubünden vor? Unsere Foto-Story mit den Bikerinnen Hielke Elferink und Corinna Gantenbein verrät mehr. How do you prepare for a bike race like the new Swiss Epic Graubünden? Our photo story with cyclists Hielke Elferink and Corinna Gantenbein reveals more.

56


Das weltbeste Gästeprogramm Sport, Abenteuer, Familie, Kultur: 800 kostenlose Erlebnisse – z. B. Stand Up Paddling.

davos.ch/active klosters.ch/active


Stets für Sie da!

Always there for you!

Davos Klosters hat einen digitalen Helfer im Einsatz: Chatbot Bea gibt Gästen Auskunft zu den Themen Wetter, Veranstaltungen, Pisten und Anlagen, Skitickets oder hilft bei der Unterkunftssuche. Bea befindet sich zurzeit noch in der Testphase und lernt laufend dazu.

Davos Klosters now has a digital assistant: Bea, the chatbot, provides guests with information on weather, events, slopes, lifts and ski tickets, or helps with accommodation. Bea is currently still in her test phase and is constantly learning.

davos.ch klosters.ch

IMPRESSUM Titelfoto: Christian Egelmair, «Freeride in Davos Klosters» Herausgeber: Destination Davos Klosters, Talstrasse 41, 7270 Davos Platz Lead Redaktion / Texte: Franz Thomas Balmer (Destination Davos Klosters) Bildnachweis: Christian Egelmair (1, 6–7, 8–9, 10, 11, 12–13, 14, 15, 24–25, 26, 27, 28–29, 36–37, 39, 56), Franz Thomas Balmer (16–17, 18, 19, 20–21, 22–23, 48–49, 50–51, 52, 53, 54, 55), Romano Thomann (2, 5, 40–41, 42, 44, 45), RhB, Nicola Pitaro (4), Marcel Giger (5, 47), Seya Eggler (30–31, 32, 33, 34, 35), EA Sports (43), HCD/Spenglercup (46), Lukas Maeder (46), NordicFocus (46), Benjamin Soder/SonntagsBlick (46), Davos Klosters Mountains (47), Art on Ice (47), Patrick Cavelti (56), Martin Bissig (56) Lead Konzeption / Grafik: Armin Aebli (Destination Davos Klosters)

Haftungsausschluss: Für Druckfehler, Irrtümer oder Unvoll­ ständigkeit in dieser Ausgabe wird keine Haftung übernommen. Das vollständige oder teilweise Reproduzieren ist nur mit schrift­ licher Zustimmung erlaubt. Alle Rechte vorbehalten. davos.ch // klosters.ch

facebook.com/DavosKlosters facebook.com/DavosKlostersBike twitter.com/DavosKlosters

Druck: galledia ag, Burgauerstrasse 50, 9230 Flawil, galledia.ch

instagram.com/davosklosters

Auflage: 8’000 Ex., Ausgabe Winter 2018/19

youtube.com/davosklosters

58


SOUVENIRS & POSTER

Bequem online in unserem Ferienshop bestellen. Order online from our Holiday Shop. davos.ch/ferienshop klosters.ch/ferienshop


quattro takes you up.

Then you

take over.

More traction, more fun. Discover quattro in the new Audi Q8.

audi.ch Audi Q8 50 TDI quattro tiptronic, 286 HP, 6,8 l/100km, petrol equivalent: 7.8 l/100km, 178g CO₂/km (133g/km average of all new cars), 36g CO₂/km WTT, cat. F.

Profile for Davos Klosters

my Davos Klosters – Winter 2018/19  

Endorphin-Rausch am Berg beim Freeriden, eine Skitour-Fotoreportage während des Backcountry Festivals oder ein Besuch in einer waschechten M...

my Davos Klosters – Winter 2018/19  

Endorphin-Rausch am Berg beim Freeriden, eine Skitour-Fotoreportage während des Backcountry Festivals oder ein Besuch in einer waschechten M...

Advertisement