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DER

NEULÄNDER

2021


Verantwortung Seit rund 125 Jahren schafft Roche Innovationen für ein besseres Leben und investiert damit gleichzeitig in die Zukunft. Neben diesen wirtschaftlichen gehören auch soziale und ökologische Faktoren zum Nachhaltigkeitsverständnis von Roche. Die Ziele sprechen eine deutliche Sprache: Roche will zum Beispiel seinen ökologischen Fußabdruck im Laufe der nächsten zehn Jahre um die Hälfte reduzieren. Mit Hightech und Innovationskraft tragen die deutschen Standorte einen großen Teil zum Schutz von Umwelt und Ressourcen bei.


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Einzigarti

VR-Bank Werdenfels eG


Herbstabend am Seekarkreuz

INHALTSVERZEICHNIS n

Sektion

Vorwort Vorstandschaft Veranstaltungen Einladung zur Mitgliederversammlung Vorstand und Beirat Jubilare 2020 100 Jahre Hüttenbericht Naturschutzarbeit in der Sektion Fotowettbewerb Wanderung der Senioren Termine Seniorengruppe Bericht aus der Geschäftsstelle Mitgliedsbeiträge ab 01.01.2021 2000 Mitglieder Neueintritte

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6 8 9 10 12 13 15 18 22 23 25 26 28 29 30


n

Jugend und Familie

Ressort Jugend und Familie Murmeltiere Bären Waldfüchse Bergdrachen Berggämsen Offene Gruppe LVS Offene Gruppe Seewaldhütte Jugendgruppe Bergsteigen Offene Jugendgruppe Mittenwalder Höhenweg Geckos Klettergeister Capras Bergfex Ansprechpartner Jugend und Familie Tourenprogramm Jugend und Familie 2021

n

32 34 36 37 39 41 42 43 45 47 50 52 53 55 57 58

Erwachsene

Tourenleiter Touren und Veranstaltungen 2021 Neue Tourenleiter Frühwinterskitour Pflerschtal Dienstagswanderer Klobenjoch MTB Fahrtechnikkurs Einsteiger MTB Alta Rezia Bergfex Piz Buin Keine Bergmesse - Unsere Verstorbenen

62 63 72 74 78 80 83 85 91 93 95

Impressum

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VORWORT DER VORSTANDSCHAFT Hallo Neuländer, was war denn los im Frühjahr? Keiner hat mich besucht! Aber ich sollte mich zunächst kurz vorstellen: Ich bin die „Neulandhütte“. Meine Entstehung verdanke ich dem Führungsteam Eurer Sektion unter Leitung von Matthias Biller. In der schweren Krisenzeit mit hoher Arbeitslosigkeit um 1930 -33 wurde ich mit viel Fleiß und persönlichem Engagement am Längenberg aus der Taufe gehoben. Meine massiven Holzwände sind mit Handarbeit und viel Geschick entstanden. Bin inzwischen bereits bald 90 Jahre alt und habe viel von dem Vereinsleben der Neuländer miterlebt. Schwierige Zeiten, wie aktuell, gab es bereits früher. Beispielsweise in der nationalsozialistischen Zeit von 1933 – 1945. Oft musste ich in meinen Wänden die Sorgen und Nöte der Sektionsmitglieder jener erschreckenden Zeit belauschen. So hatte die Sektion damals 54 Gefallene zu beklagen. Die Gedenktafel am Längenberg erinnert an unsere treuen Sektionsmitglieder. 1940 entstand zum ersten Mal die Sektionszeitschrift „Der Neuländer“, deren neueste Ausgabe Ihr in den Händen haltet. Bei einer damaligen Auflage von 600 Exemplaren zu den aktuell 1500 Exemplaren erreichte die Zeitschrift bereits damals seine Mitglieder, zu jener Zeit teilweise an der Front und in den Schützengräben. Die Geschichte der Sektion ging jedoch weiter. Das Vereinsleben begann wieder aufzublühen. Die Mobilität nahm immer stärker zu. In den Jahren des Wirtschaftswunders wurde auch die Neulandhütte stark frequentiert. Ich durfte viele neue Sektionsmitglieder beherbergen und gerade in den letzten Jahren nahm die Zahl der Hüttenbesuche sehr stark zu. Fast jedes Wochenende kommen Gruppen hoch zum schönen Längenberg und genießen die Idylle dieser Natur. Viel habe ich dabei von der Sektion zu hören bekommen. Bunt soll das Vereinsleben sein mit den unterschiedlichen Ressorts und sogar einer Geschäftsstelle. Diese wird von Kerstin Wehrberger geleitet und alles, was mit Hüttenbuchungen, Mitgliederverwaltung und der Sektion zusammenhängt, läuft über ihren Tisch. Als engagierte und nette Ansprechpartnerin kennen wir sie alle. Die Finanzen der Sektion werden von unserer Schatzmeisterin Katrin Reisnecker vorbildlich zusammengehalten. Auch Corona-bedingte Einnahmeausfälle auf der Neulandhütte wurden gut überstanden. 6


Ich hoffe, Ihr kommt mich bald wieder zahlreich besuchen: Eure Neulandhütte

Bei der Jugend- und Familienarbeit bekomme ich über verschiedene Jugendgruppen, die sich gelegentlich auf der Hütte zusammenfinden, sehr viel Positives mit. Die Familien- und Jugendreferenten um Ramona Fiehne und Vanessa Schanz organisieren zahlreiche tolle Jugendgruppen, die für unsere Sektion so wichtig sind und die Zukunft darstellen. Gelegentlich höre ich etwas über das vielfältige Tourenprogramm der Erwachsenen. Martin Meindl leitet dabei mit viel Geschick und Engagement das Ressort: Von Hoch- über Skitouren bis zu schönen Wanderungen ist alles dabei. Da aber der Verein von Windel bis jung Gebliebenen eine Heimat bietet, sind auch unsere Senioren aus München und Penzberg unter der Leitung von Lena Fritsch, Monika und Vitus Schuster und Heidi Madl noch sehr aktiv. Ich genieße es, wenn sie mich gelegentlich am Längenberg besuchen. Sei es zur Bergmesse oder zum Kaffeetreffen. Schließlich kenne ich viele von ihnen schon sehr lange. Die Öffentlichkeitsarbeit unter Stephan Knittel und Karin Märkl sorgt dafür, dass unsere Darstellung intern und nach außen vortrefflich ankommt. Auch ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass wir inzwischen das 2000ste Mitglied in der Sektion begrüßen durften. Die Leute vom Hüttenteam kenne ich recht gut. Die kommen ja regelmäßig zu mir auf die Alm und sorgen dafür, dass ich mich in vollem Glanz entfalten kann. Bin trotz meines Alters gut in Schuss und das vorwiegend durch die gute Pflege des engagierten Hüttenteams um Alfred Sommer und Georg Walter. Ein Dankeschön an dieser Stelle für das ausgezeichnete Engagement, das aber auch den anderen Ehrenamtlichen der Sektion gilt. 7


Übrigens, seit das Ressort Umweltschutz bei mir vor der Hütte einen so großartigen Alpengarten angepflanzt hat, kann ich jungen Verliebten auch Edelweiß anbieten. Obwohl - ausrupfen geht nicht! Schließlich will Stefan Ossyssek und sein Team ja allen Mitgliedern die Blumenpracht der Alpen näherbringen. Sogar die Fledermäuse haben sich unter meinem Dach mit einem eigenem Haus versorgt. Teilweise kommen Sektionsmitglieder mit Ausrüstung aus dem Materiallager von Susanne Meindl bei mir an. Sie hat ihr Material sehr gut im Griff und sorgt für Ordnung und gute Ausrüstung. Inzwischen ist bei mir heroben auch angekommen, dass die wenigen Besuche im Frühjahr durch den Lockdown bedingt waren. Tja, da wird es den beiden Vorständen Sebastian Posselt und Christian Waldenburg schön langweilig gewesen sein. Schließlich mussten zwischendurch in unserer Sektion Touren ausgesetzt werden und auch die Hütte wurde ja vorübergehend geschlossen. Aber zum Glück geht es jetzt wieder, wenn auch mit Hygienekonzept und reduzierter Besetzung. Aber Hauptsache, es kommen wieder einige, um mich zu besuchen. Schließlich lebe ich auch den Gedanken der Sektion in meinen Räumen „Gemeinsam schönes in der Natur und den Bergen zu erleben“. In diesem Sinne freue ich mich auf Euren Besuch und ein schönes gemeinsames Vereinsleben auch im kommenden Jahr.

Eure „Neulandhütte“ und natürlich das Vorstandsteam

VERANSTALTUNGEN 2021

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Fr.

23.04.2021

19:00 Uhr

Mitgliederversammlung in der Stadthalle Penzberg

Sa.

29.05.2021

9.00 Uhr

Frühjahrsramadama auf der Neulandhütte

Sa.

11.06.2021

17.00 Uhr

Sektionsfest auf Gut Hub

Sa.

25.09.2021

9:00 Uhr

Herbstramadama auf der Neulandhütte

So.

10.10.2021

13:00 Uhr

Bergmesse Neulandhütte/Längenberg (Weißwurstfrühstück ab 10.30 Uhr)


Tiefblick auf den Walchensee

MITGLIEDERVERSAMMLUNG Einladung zur 102. ordentlichen Mitgliederversammlung der Sektion Neuland des DAV e.V. zusammen mit den Ehrungen langj채hriger Mitglieder

am Freitag, den 23. April 2021, um 19:00 Uhr (Einlass 18:00 Uhr) in der Stadthalle Penzberg, Michael-Pfalzgraf-Platz 1, 82377 Penzberg.

Die Tagesordnung umfasst folgende Punkte: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.

Jahresbericht des Vorstandes Kassenbericht 2020 Bericht der Revisoren Entlastung des Vorstandes Neuwahlen von Vorstand und Beirat Ehrung der langj채hrigen Mitglieder Kostenvoranschlag 2021 Berichte aus den Ressorts Verschiedenes

Antr채ge sind bis zum 11. April 2021 in schriftlicher Form an die Vorstandschaft zu richten. Die Mitgliederversammlung ist die Gelegenheit, gemeinsam unser Sektionsleben zu gestalten. Es sind alle Mitglieder von jung bis erfahren willkommen. Das gesamte Vorstandsteam der Sektion Neuland l채dt Sie herzlich dazu ein. 9


Ehrwalder Sonnenspitze Südgrat

VORSTAND UND BEIRAT

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Christian Waldenburg 1. Vorsitzender

Sebastian Posselt 2. Vorsitzender

Katrin Reisnecker Schatzmeisterin

Tel.: 08856 935859 christian.waldenburg@ dav-neuland.de

Tel.: 08856 8052841 sebastian.posselt@ dav-neuland.de

Tel.: 08856 8045511 katrin.reisnecker@ dav-neuland.de

Ramona Fiehne Jugend- und Familienreferentin Tel.: 08856 8685490 ramona.fiehne@ dav-neuland.de

Anton Pröls Schriftführer

Kerstin Wehrberger Geschäftsstelle

Tel.: 08024 2244

Tel.: 08856 9378094 info@dav-neuland.de

Martin Meindl Ausbildungs- und Tourenreferent Tel.: 08856 939107 martin.meindl@ dav-neuland.de

Karin Märkl Naturschutzreferentin / Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 08856 935800 karin.maerkl@ dav-neuland.de


Stephan Knittel Öffentlichkeitsarbeit / Homepage Tel.: 08856 9108043 stephan.knittel@ dav-neuland.de

Stefan Ossyssek Naturschutzreferent Tel.: 0175 9139497 stefan.ossyssek@ dav-neuland.de

Georg Walter Hüttenteam

Susanne Meindl Materialwartin

Tel.: 08856 9787 georg.walter@ dav-neuland.de

Tel.: 08856 939107 susanne.meindl@ dav-neuland.de

Heidi Madl Ansprechpartner für Senioren Tel.: 08171 72724 heidi.madl@ dav-neuland.de

Lena Fritsch Ansprechpartner für Senioren Tel.: 08856 908908 lena.fritsch@ dav-neuland.de

Vanessa Schanz Vertretung der Jugend Tel.: 08856 6089793 vanessa.schanz@ dav-neuland.de

Alfred Sommer Hüttenteam / Vortragswesen Tel.: 08856 935859 alfred.sommer@ dav-neuland.de

Monika Schuster Ansprechpartner für Senioren Tel.: 089 7915778 monika.schuster@ dav-neuland.de

Vitus Schuster Ansprechpartner für Senioren Tel.: 089 7915778 vitus.schuster@ dav-neuland.de

Monika Nowak Revisorin

Monika Schuldlos Revisorin

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Abendstimmung an der Reichenspitzgruppe

JUBILARE

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80 JAHRE

Kaiser Heinz

70 JAHRE

Maier Josef, Maier Anton, Martin Kurt

60 JAHRE

Beck Hans, Beck Irmgard (DAV), Daxer Horst, Heitmeier Ursula, Hopf Werner, Kaindl Herbert, Steigenberger Norbert, Steigenberger Edeltraud, Steinberger Karlheinz

50 JAHRE

Glatt Wolfgang (DAV), Nirschl Rosmarie, Schweiger Rosmarie

40 JAHRE

Boesshenz Karl, Haberlander Johann, Stephani Brigitte (DAV)

25 JAHRE

Cubrik Paul, Hieber Silja (DAV), Kratzer Manfred, Lindermaier-Fuchs Inge (Sektion), Krauß Mona, Pfleger Helga, Schröder-Herbig Monika (DAV), Schröder Claus-P. (DAV), Steinhüser Markus (DAV), Viertlböck Markus (DAV), Wange Felix Alejandro, Wange Luca-Esteban


Arlberger Klettersteig

100 JAHRE UND MEHR ALS 400.000 HÖHENMETER Damals, in den Anfängen des Vereins, als man noch zwei Bürgen brauchte, um überhaupt in den Verein eintreten zu können, da wurde noch jährlich überprüft, welche Touren die Mitglieder im Jahr denn so unternommen hatten. Manche der Älteren werden es noch kennen. Das kleine gelbliche Heftchen. Kaum größer als die Reclam Hefte aus der Schulzeit. Statt literarischer Klassiker enthielt dieses aber die Berichte über die durchgeführten Bergtouren und wurde sorgsam Jahr für Jahr gesichtet. Zwang ist es heute keiner mehr. So mancher wird es aber noch führen, das Tourenbuch, und freut sich dann vielleicht, wenn wer hineinschaut, um eine Zeit zu vergleichen oder nachzusehen, wann er denn das letzte Mal auf diesem oder jenem Berg war. Zu unserem Jubiläumsjahr wurde das Tourenbuch wiederbelebt. Kein Zwang diesmal, aber das Angebot, sich darauf einzulassen, ein Jahr lang einmal mitzuschreiben, wo man denn so überall war – wann und wie hoch. Mit faszinierendem Ergebnis. Die Touren, ein Querschnitt durch alles was sich so in den Bergen unternehmen lässt. Von Heimattouren zum Stallauer Eck und den anderen Bergen, die man von Penzberg aus sieht, über Klettersteige wie den 13


Bad im Rinnensee

Arlberger, Klettertouren, Skitouren und Hochtouren, unter denen man „Cevedale“ und „Großglockner“ liest. Nimmt man die Höhenmeter, käme man auf über 400.000m, 400km, 45x den Mount Everest hinauf. 128 Touren im Jahr 2019 in einem Tourenbuch. Also nein, nicht in einem. Das von uns hatte nämlich nur Platz für 52 Einträge. In drei Büchern waren diese Touren gelistet. Danke an alle, die mitgemacht haben. Danke für die Einblicke in die schönen Touren und die tollen Bilder. Die Teilnehmer durften sich über Gutscheine freuen und wir uns über die tollen Leistungen. Tanja Hartmann Blick auf die Pyrenäen

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AKTIVITÄTEN AUF DER NEULANDHÜTTE 2020 Geplant war ….......... ach so vieles, doch dann kam es ganz anders: Ab Mitte März mussten alle Hütten des DAV geschlossen werden. Und damit wurde auch die Neulandhütte gesperrt.

Während der Schließungsphase konnten zumindest einige, gravierend anstehende Arbeiten, erledigt werden. So wurde ein neuer Gasofen eingebaut, der alte war doch schon sehr ramponiert.

Auch die Spüle wurde durch einen Sockel in Arbeitshöhe gebracht und bekam eine Metall-Abdeckleiste zum Herd.

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Die Schäden an der Quelle wurden beseitigt und mit Gitterummantelung vor Verbiss-Schäden geschützt.

Im Juni dann wurde von Alfred mit großem Aufwand ein Hygienekonzept für die NL-Hütte erstellt, das sich durch die laufend geänderten Vorgaben der Regierung und des DAV‘s einige Wochen hinzog. Unter Anderem wurden Desinfektionsspender montiert und generelle Vorgaben für Verhaltensregeln und Hüttenbelegung definiert. So konnte die Hütte Anfang Juli wieder für eine begrenzte Personenzahl geöffnet werden.

Aber auch beim Mai-FrühjahrsRamadama, das wegen der Pandemie nur in einem kleinen Kreis des Hüttenteams abgehalten wurde, gab‘s zu tun. Der Weidezaun wurde wieder aufgestellt, um nicht zuletzt die Kühe von dem Alpengarten fern zu halten.

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Ein neuer Getränkelieferant wurde verpflichtet, der die erste Getränkelieferung in einem sehenswerten und viel bestaunten Unimog anlieferte und sage und schreibe 111 Kisten Leergut mitgenommen hatte. Das Ganze war dann doch eine ziemliche Schlepperei und Verstauerei.

Wintereinbruch beim HerbstRamadama am 26. September.

Belohnung für alle fleißigen Helfer war dann ein Vorweihnachtsfeeling.

Bericht von Eurem Hütten-Team 17


Im Eibenwald

NATURSCHUTZARBEIT IN DER SEKTION Auch die Naturkundlichen Touren und Veranstaltungen konnten dieses Jahr nicht alle wie geplant stattfinden. So fiel zum Beispiel die Führung durch die Werkskläranlage von Roche aus. Umso schöner war es, dass doch die meisten der Touren klappten, aber lest selbst… Naturkundlicher Spaziergang durch den Eibenwald Anfang März ging es in eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands, den Paterzeller Eibenwald. Dieser ist mit über 2000 alten Eiben einzigartig in Europa. Und das doch tatsächlich bei uns ums Eck! Zunächst wanderten wir entlang des Zellsees und bestaunten dabei eine Hornissen-Nisthilfe, Misteln, die pechschwarzen Knospen der Esche und die purpurroten, tentakelförmigen weiblichen Blüten der Haselnuss. Mit Ferngläsern ausgestattet beobachteten wir, welche Vögel auf dem Zellsee überwinterten und entdeckten zum Beispiel Kormorane und Silberreiher. Anschließend tauchten wir in den Eibenwald ein. Alte hohle Eiben mit grotesken Formen zieren den beschaulichen Waldpfad, Bäche mit Kalksinterterassen kreuzen den Weg. Wir lernten von der besonderen Schattentoleranz der Eibe, ihrer erstaunlichen Regenerationsfähigkeit und Langlebigkeit, ihres besonders harten Holzes und ihrer Giftigkeit. Die Teilnehmer steuerten dabei wertvolles Wissen bei, z.B. dass der Zauberstab von Lord Voldemort auch aus Eibenholz gefertigt war. 18


Komplexstamm einer Eibe

Die Fichte sticht, die Tanne nicht … und die Eibe?

Corona war eines der beherrschenden Themen bei der Anfahrt und der Einkehr im Landgasthof Eibenwald. Es war eines der letzten Treffen mit einer Gruppe vor dem Lockdown. Natur-Tour zum Schachen am Samstag, 18.07.2020 Ursprünglich war diese Tour für zwei Tage mit Übernachtung am Schachenhaus angesetzt. Wegen der begrenzen Übernachtungsmöglichkeiten mussten wir allerdings für unsere große Gruppe (20 Personen) wegen der Beschränkungen die Übernachtung stornieren. Aber diese schöne Tour wollten wir nicht gänzlich absagen und trotz wackeliger Wetterprognose fanden sich 10 Naturbegeisterte am Parkplatz in Elmau ein, um mit Martina, unserer Wanderleiterin, zu starten. Zuerst ging es entlang des Fahrwegs bis zur Wettersteinalm. Nach einigem Hinund Her und reichlicher Abwägung, welches die knieschonendere Variante wäre, entschieden wir uns entgegen des ursprünglichen Plans, über das Schachentor aufzusteigen. Über einen einfachen Steig, blühende Almwiesen an grasenden Kühen vorbei, ging es hoch bis zum Schachentor. Johanna erklärte uns fleißig die am Wegrand blühenden Blumen. Am Schachentor nur noch kurz das Schotterfeld überquert, waren wir bereits 19


Vor dem Alpengarten am Schachen

am Ziel. Hier konnte nun jeder seine Zeit nach eigenem Wunsch verbringen – bei einem guten Mittagessen am Schachenhaus, im Alpengarten oder rund um das leider für Besucher derzeit geschlossene Schachenschloss. Wie im Fluge verging die Zeit, und Martina drängte angesichts der heranziehenden Wolken zum Abstieg. Dieser erfolgte nun über den Königsweg, der als Fahrweg völlig unspektakulär zu gehen ist, dafür landschaftlich genauso schön, wie unser Aufstieg. Eine rundum schöne und abwechslungsreiche Tour und im nächsten Jahr versuchen wir es nochmal mit einer 2-Tages-Tour. Corona – und dann? Der Nutzungsdruck durch Erholungssuchende war dieses Jahr auf die Naherholungsgebiete in Oberbayern enorm. Auch in Penzberg und Umgebung kam es zu Konflikten zwischen Anwohnern und Touristen, wie etwa an den Osterseen und in Kochel. Diese Entwicklung und ihre Folgen zeigt zum einen die Notwendigkeit für effektive Besucherlenkung in Naturschutzgebieten mitsamt Rangern und Wegekonzepten auf und spitzt zum anderen die Frage zu, wie wir in Zukunft zu unseren Touren anreisen wollen und können. Die Sektion Neuland hat eine alte Idee wieder aufgegriffen, wie sich das sternförmige Bahnnetz in Oberbayern durch Querverbindungen besser verbinden lässt und so auch ohne Auto eine Anreise in viele Alpentäler zwischen Berchtesgaden und Lechtal möglich wird. Momentan laufen Diskussionen mit Nachbarsektionen ob und wie sich eine Verbindung mit Bussen einrichten lässt. Letztlich ist dies auch eine Kostenfrage und das Ziel muss sein, am Ende ein umsetzbares Konzept an Politik und Dachverband heranzutragen. Hier muss dann entschieden werden, ob man

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Die erste Primel im Frühjahr

Das Edelweiß ist eine Pracht

zumindest einen Testbetrieb für eine Saison anbietet, um Erfahrungen zu sammeln und die Effekte auf den Verkehr zu erkennen. Der kleine Alpengarten an der Neulandhütte Im Sommer 2019 bei glühender Hitze legten einige fleißige Naturbegeisterte ein Fleckchen Steingarten neben der Neulandhütte an. Die kleinen, unscheinbaren Pflänzchen waren anfangs neben ihren Namenskärtchen kaum zu sehen. Fleißig wurden sie jedoch vom Hüttenteam, Naturschutzteam und auch von Hüttenbesuchern gegossen, so dass sie den heißen Sommer gut überstanden. Dann kam kurz vor Silvester der große Schreck: Eine Besuchergruppe auf der Hütte nutzte, wohl nicht wissend, dass sich unter der dünnen Schneeschicht sehr wertvolle und teils seltene Alpenpflanzen befinden, den kleinen Abhang zum Rodeln. Ein provisorisch angebrachtes Schild verhinderte dann, dass das noch öfter passieren sollte. Und tatsächlich sind die Pflanzen erstaunlich gut durch den Winter gekommen. Im Frühjahr blühten bereits die ersten Primeln, bis sich die Steinbrecharten und auch das Edelweiß in ihrer Blütenpracht zeigten. Schorsch vom Hüttenteam hat uns für den kommenden Winter gleich ein Warnschild angebracht, um die Pflanzen vor weiteren „Rodelattacken“ zu schützen, damit wir uns 2021 hoffentlich wieder an den wunderschönen Blumen erfreuen können. Kommt doch im Sommer auch einmal hoch und seht selbst!

Euer Naturschutzteam Martina Lachmuth, Tina Linder, Karin Märkl, Stefan Ossyssek und Oliver Tonn 21


Das Gewinnerbild: Leberblümchen am Heimgarten

FOTOWETTBEWERB FRÜHBLÜHER Im Frühjahr rief unser Naturschutzreferent, Stefan Ossyssek, auf, die schönsten Frühlingsboten fotografisch festzuhalten und die Bilder für einen Foto-Wettbewerb einzuschicken. Dies war ein voller Erfolg! Danke für die zahlreichen Beiträge. Uns fiel es nicht leicht, unter so vielen prächtigen Bildern, einen Favoriten zu bestimmen. Letztendlich begeisterte das Umweltteam ein Bild von Familie Fiehne am meisten: Das Gewinnerbild: Sie sind in den Bergen oft die ersten Boten des Frühlings, die Leberblümchen. Als Preis gab es den Bildband „Alpenblumen“ von dem Botaniker und Fotografen Georg Häusler. 22


Unsere Gruppe am Königsweg

WANDERUNG DER SENIOREN AM 24. SEPTEMBER 2020 ZU DEN KUHFLUCHTWASSERFÄLLEN BEI FARCHANT Die Kuhfluchtwasserfälle bei Farchant waren diesmal das Ziel unserer monatlichen Wanderung, zu der sich 19 wanderfreudige Teilnehmer am vereinbarten Treffpunkt am Penzberger Möbelhaus trafen. Der Wettergott hatte sich erneut mit uns verbündet und uns erwarteten gute Bedingungen für unsere geplante Tour. Nachdem wir Fahrgemeinschaften gebildet hatten, fuhren wir nach Farchant. Am Sportzentrum fanden wir ausreichend Parkplätze. Zunächst führte ein schöner, bequemer Weg über Wiesen und Weiden bis zum 23


Die Wasserfälle

Auf dem Ursprungsrundweg

Bach und zum Kuhfluchtgraben. Auf dem Königsweg ging es nun steiler aufwärts. Verschiedene Aussichtspunkte boten tolle Ausblicke auf die Wasserfälle, die in vielen Kaskaden zu Tal rauschen. Wir stiegen bis zur oberen Kuhfluchtbrücke, dann ging es den gleichen Weg wieder abwärts. Unten angelangt, stärkten wir uns bei einer kleinen Rast. Anschließend wanderten wir noch auf dem Ursprungsrundweg. Das Gebiet dient im Sommer der Beweidung von Kühen, Pferden und Schafen. Sehr abwechslungsreich führte der Pfad durch lichte Bewaldung und über reich an Herbstzeitlosen-blühenden Feuchtwiesen. Nach der 3-stündigen Wanderung kehrten wir in Farchant im „Alten Wirt“ ein und ließen uns die wohlverdiente Mahlzeit schmecken. Lena Fritsch Rückblick auf 2020 Obwohl im Frühjahr nicht in Gruppen gewandert werden durfte, konnten wir 2020 doch noch einige schöne gemeinsame Wanderungen unternehmen. Unter anderem waren wir am 23. Januar auf dem Klosterweiherweg in Bernried 27. Februar von Arzbach nach Lenggries 23. Juli am Isar-Erlebnisweg in Krün 20. August auf der Schönjochalm in Steinberg 24. September an den Kuhfluchtwasserfällen bei Farchant Bei Redaktionsschluss stand noch nicht fest, ob wir uns noch weiter in diesem Jahr in Gruppen treffen dürfen. Geplant war noch im November etwas gemeinsam zu unternehmen und eine kleine Jahresabschlussfeier im Dezember. Ob´s geklappt hat, lest Ihr im nächsten Neuländer. 24


TERMINE SENIORENGRUPPE Die Senioren Penzberg und München treffen sich jeden zweiten Donnerstag im Monat ab 14.00 Uhr im „Café Extra“ auf Gut Hub, Vordermeier 2, 82377 Penzberg. 14. Januar, 11. Februar, 11. März, 8. April, 20. Mai (3. Donnerstag wegen Feiertag Christi Himmelfahrt), 10. Juni, 8. Juli, 12. August, 9. September, 14. Oktober, 11. November und 9. Dezember Bei den monatlichen Treffen werden unsere Aktivitäten und Unternehmungen besprochen. Nach Absprache mit den Seniorenvertretern werden die Termine dann bekannt gegeben. Tragt Euch in unsere Mailingliste „rad-wander-touren“ ein, und Ihr erhaltet immer aktuell die Einladungen zu den Aktivitäten. Die Mailinglisten findet Ihr unter: www.dav-neuland.de/kontakt/mailinglisten/ Ansprechpartner Senioren: Lena Fritsch Monika und Vitus Schuster Heidi Madl

Tel.: 08856 908908 Tel.: 089 7915778 Tel.: 08171 7274

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Altersstruktur 2020 400 weiblich männlich

350 300 250 200 150 100 50 0 0 - 10 Jahre

11 - 20

21 - 30

31 - 40

41 - 50

51 -60

61 - 70

71 - 80

81 - 90

91 - 100

BERICHT AUS DER GESCHÄFTSSTELLE Liebe Neuländer,

ein für das Vereinsleben nicht nur erfreuliches Jahr war dieses „Corona-2020“, was man auch in der Geschäftsstelle deutlich zu spüren bekam. In der Zeit des Lockdowns gab es wenig zu tun, die Hütte war ja geschlossen und in der Mitgliederverwaltung herrschte auch absolute Ruhe. Außer ein paar (wenigen) Kündigungen, die vor allem mit der Corona-Krise und den für einige damit verbundenen wirtschaftlichen Einschränkungen begründet wurden, war rein gar nichts los. Dies änderte sich schlagartig mit den Lockerungen des Lockdowns und der Wiederaufnahme des Hüttenbetriebes Anfang Juli, es gab wieder mehr Kontakt zu unseren Mitgliedern, es kam erneut Leben in den Verein und damit auch in die Geschäftsstelle. Wie schön! Die Freude einiger Vereinsmitglieder war riesig, endlich wieder rauf zu dürfen auf unsere Hütte. Die Einschränkung der maximalen Besucherzahl auf 10 Personen und das Hygienekonzept wurde von allen klaglos hingenommen. Die Sektion Neuland wächst und gedeiht nach wie vor prächtig: trotz ein paar Monaten, in denen sich kaum etwas getan hatte, kommen wir 2020 auf bis Ende Oktober 142 Neueintritte und 63 Kündigungen. Das sind ca. 40 Neuzugänge we-

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Startseite „Mein Alpenverein“

niger als 2019, aber immer noch mehr als doppelt so viel Zuwachs wie Kündigungen. Das Wichtigste jedoch, Täätäääähhhhh: wir haben mit aktuell 2021 Mitgliedern dieses Jahr die 2000er-Marke überschritten!!! An dieser Stelle leider auch ein wenig trockene Verwaltungsarbeit: Über das Portal „Mein Alpenverein“ (eine Art Kundenkonto, Link siehe Homepage) können unsere Mitglieder ihre Personendaten (Adresse, Kontaktdaten, Bankverbindung und die Bezugsart des Panorama (digital via Mail oder in gedruckter Form) selbst ändern. Dann noch eine große Bitte an die Mitglieder, von denen uns noch keine Mailadresse vorliegt: Ihr erleichtert uns die Arbeit enorm und helft Kosten und Ressourcen sparen, wenn Ihr uns die Kommunikation via Mail ermöglicht. Wir würden uns daher sehr über eine dahingehende kurze Mitteilung an die info@ dav-neuland.de freuen! Kommt`s bitte alle gesund durch diese schwierigen Zeiten! Kerstin Wehrberger

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JÄHRLICHE MITGLIEDSBEITRÄGE AB 01.01.2021 A-Mitglied

Vollmitglied ab vollendetem 25. Lebensjahr

70,00

B-Mitglied

Ehe-/Lebenspartner eines A-Mitglieds

45,00

B-Mitglied

Mitglied Bergwacht, auf Antrag

45,00

B-Mitglied

Senioren: Mitgliedschaft ab dem vollendeten 70. Lebensjahr, auf Antrag

45,00

B-Mitglied

schwerbehindert (siehe Hinweis unten)

45,00

C-Mitglied

Mitglieder, die bereits einer anderen Sektion als A-/B- oder D-Mitglied angehören

30,00

D-Mitglied

Junior: vom 18. bis vollendetem 25. Lebensjahr

39,00

Kind/Jugend

Einzelmitglied bis vollendetem 18. Lebensjahr

30,00

Kind/Jugend

schwerbehindert (siehe Hinweis unten)

0,00

Familienbeitrag

Beide Elternteile und deren Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

115,00

Aufnahme / Bearbeitungsgebühren

Aufnahmegebühr

einmalig pro Einzelperson

15,00

Aufnahmegebühr

einmalig bei Familienbeitrag

30,00

Bearbeitungsgebühr

einmalig bei Übertritt von anderer Sektion pro Einzelperson

5,00

Bearbeitungsgebühr

einmalig bei Übertritt von anderer Sektion bei Familienbeitrag

10,00

Bearbeitungsgebühr

bei Neuausstellung des Mitgliedsausweises wegen Verlust

10,00

Bei Neueintritt ab 1. September des laufenden Jahres reduziert sich der Beitrag für das erste Jahr um die Hälfte. Alle weiteren Infos rund um die Mitgliedschaft findet Ihr unter www.dav-neuland.de/sektion/mitgliedschaft 28


Die 2000 sind voll. Herzlich willkommen Tobias, Valerie, Josephine und Hannah Seitz.

MIT DEN NEULÄNDERN AUF ÜBER 2000 Nein, es geht diesmal nicht um die Höhe eines Berges, sondern um die aktuellen Mitgliederzahlen der Sektion Neuland. In diesem Sommer war es soweit und die 2000er Marke wurde überschritten. Familie Seitz hatte sich gemeinsam als Mitglieder angemeldet, und weil es bei einer Familienmitgliedschaft schwer ist, einen einzelnen als denjenigen ausfindig zu machen, der das 2000ste Mitglied ist, haben wir kurzerhand die ganze Familie geehrt. In einer kleinen Zusammenkunft bei schönem Herbstwetter auf Gut Hub überreichten unsere Vorstände der Familie eine Urkunde, einen Gutschein für einen Familieneintritt in die Kletterhalle und eine kuschelige DAV-Fleecedecke. Besonders freuen wir uns, dass die Familie Seitz sich auch gleich aktiv im Vereinsleben einbringt und die „Murmeltiere“ leitet. Herzlich willkommen bei uns und wir freuen uns auf viele gemeinsame Berg- und Naturerlebnisse mit Euch!

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Auf dem Weg zum Lainbachfall

NEUEINTRITTE Adolf Herbert Aschenbrenner Robert Belik Daniel Belik Sabine Belik Daria Belik Julia Berg Kathleen Bernau Stephan Blanckenburg-Ongert Ines Blankenberg Lea Bolten Franziska Boyce Stephanie Boyce Steven Brem Johanna Butz Michael Czauderna Stephan Dinter-Adolf Ursula Dodell Peter Dodell Melanie Dodell Theresa Dodell Lena Dreifürst Franziska 30

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder. Herzlich willkommen in unserer Sektion! Drexler Bettina Drexler Anton Drexler Katharina Drexler Florian Drexler Gabriel Emmler Markus Emmler Eva Maria Emmler Livia Maria Emmler Valerio Aloys Fechner Cornelia Feldmann Susanne Felton Christopher Giebitz Danny Goldhofer Stephanie Göpfert Theo Graf Saskia Guenthner Maria Hage Carina Heister Frigga Höffler Fabian Holl Stefan Huber Sebastian Huber Nadine

Huber Fiona Huber Anna Irmer Friederike Jedersberger Reinhard Kaltenbach Michael Kaps Clementine Kemeter Anneke Kemeter Karsten Kemeter Malte Kemeter Leonie Kemeter Anna Klinger Sylvia Klinger Christian Klinger Frederik Klinger Nikolas Knezevic Ivan Koch Theo Maximilian Koch Oskar Alexander Kollmann Alexandra Kollmann Alexander Kollmann Klara Konyen Steffen Kraus Mike


Großer Illing

Leiß Annalisa Linder Tina Loth Sebastian Mair Kathrin Mair Selina März Maximilian März Ferdinand März Franz-Xaver Mayr Andrea Moser Veronika Moser Simon Moser Paulina Moser Samuel Mudrak Verena Müller Daniel Nowosad Horst Nowosad Doris Oberpriller Michael Oberpriller Magdalena Ongert Jürgen Reichmuth Claudia Richter Kaya Rötzer Julia Schanz Maira Schmid Martin Schmidbauer Alexander Schmidbauer Luca-Alexander-Karl

Schmidbauer Johannes-Marcus Schmidbauer-Ogris Michaela Schneider Sandra Schneiderling Markus Schneiderling Anna Scholz Oskar Schulz Stephan Schütz-Stieglmaier Petra Sedmik Florian Seitz Hannah Seitz Tobias Seitz Valerie Seitz Josephine Specht Karin Stieglmaier Valentin Stieglmaier Hannah Strasser Sonja Strasser Markus Strasser Valentin Strasser Benedikt Tischer Monika Tür Josef Unterreiner Tobias Utzmeier-Schneiderling Maria Anna

Wagner Miriam Wagner Dominic Wagner Marcel Wagner Maximilian Wagner Julian Walz Stefanie Walz Maximilian Walz Xaver Walz Antonia Wegele Harald Wegele Lilly Weidner Lennard Wellner Christian Wenzl Claudia Wenzl Markus Wenzl Jonathan Wenzl Amelie Wenzl Mio Wippermann Esther Laura Wünsche Ildiko Zacherl Moritz Otto Ziesmann Michael Zimmermann Carl-Christian

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Karwendelklettersteig

JUGEND UND FAMILIE IM JAHR 2021 Ergänzend gibt es von uns ein paar Hinweise zu den einzelnen Angeboten. Wendet euch bitte bei Interesse direkt an die Gruppenleitungen für alle Fragen zur Gruppe und den Terminen. Bei unseren Klettergruppen hat sich im Herbst 2020 einiges verändert. Die Klettergeister treffen sich seit September wöchentlich am Montag. Die Geckos klettern einmal im Monat, die Routencrasher haben alle zwei Wochen einen Termin. Bis Ende 2020 startet die neue Klettergruppe des Jahrgangs 2011-2013 – die Monkeys. Unsere MTB-Gruppen hoffen auf ein tourenreiches neues Jahr. Die Termine der MTB Gravity Breakers könnt ihr direkt bei Christian erfragen. Bei den festen Kinder- und Jugendgruppen gibt es seit Oktober 2020 die Murmeltiere, unsere Kindergruppe des Jahrgangs 2014. Die Jugendgruppe Bergsteigen hat im Herbst 2020 mit ihren lehrreichen Touren begonnen, die Termine könnt ihr direkt bei der Gruppenleitung erfragen. Die Luchse werden bis März 2021 Touren anbieten. Die Berggämsen planen eine Weiterführung der Gruppe, Ausschreibungen erfolgten seit 2019 bereits gleichzeitig in der Mailingliste Jugend, bis Juni 2021. Alle Kinder- und Jugendgruppen planen eine Neuauflage des Zeltwochenendes am Eitzenberger Weiher im Juni 2021. 32


Wichtiger Hinweis zum offenen Jugendangebot ab 12 Jahre Um keine abwechslungsreichen Jugendangebote, ob bereits im Neuländer 2021 angekündigt oder spontan ausgeschrieben, zu verpassen, tragt euch ein in die Mailingliste Jugend unter: https://www.dav-neuland.de/kontakt/mailinglisten/ Habt ihr Interesse an einer aktiven Mitgestaltung des Kinder- und Jugendangebots und einer Ausbildung zum Jugendleiter? Ja - dann freuen wir uns auf eure Meldung beim Jugendreferenten der Sektion. Abschließend zu unseren Familienangeboten. Auch hier weisen wir auf eine Mailingliste hin, um alle Angebote mitzubekommen, tragt euch ein in die Mailingliste Familie unter: https://www.dav-neuland.de/kontakt/mailinglisten/ Wir wünschen allen ein gesundes und ereignisreiches Tourenjahr 2021! Ressort Jugend und Familie 33


Die Murmeltiere und ihre Rindenboote

FOHNSEE- & OSTERSEERUNDE DER MURMELTIERE Die erste Wandertour der Kindergruppe „Murmeltiere“, Jahrgang 2014, startete am Samstag, den 17.10., vormittags beim Parkplatz zum Fohnseestüberl in Iffeldorf. Genau pünktlich hörte der Nieselregen auf, sodass wir bei kaltem aber trockenem Wetter zu unserer kleinen Fohnseerunde aufbrechen konnten. Wir, das sind die Gruppenleiterinnen Friederike und Hannah, sieben Kinder (Jonas, Leon, Ellie, Sophie, Julia, Leni, Valerie) und drei Jugendliche (Franka, Helena und Marlene), die uns bei unseren Wanderungen mit den Kindern begleiten und unterstützen. Unser Ziel war die „Blaue Gumpe“ am Ostersee, der Weg dorthin führte uns durch einen schönen herbstlichen Mischwald. Auf unserem Weg durch den Wald sammelten wir Blätter, Baumrinden und Stöckchen, um daraus später kleine Rindenboote zu bauen und auf dem Ostersee fahren zu lassen. Über eine kleine Brücke ging es weiter zu unserem ersten Ziel, einem aus Zweigen und Ästen gebauten Tipi im Wald. Hier legten wir eine kleine Spielpause ein. Danach wanderten wir weiter am Fohnsee entlang durch den Wald, bis wir zu einer weiteren Brücke kamen, die uns schließlich zum Ostersee führte. Hier machten wir eine ausgiebige Brotzeitpause, bevor wir unsere gesammelten Stöcke, Blätter und Rinden auspackten und daraus kleine und größere Rindenboote 34


Über Brücken

Am See

Durch den Wald

bauten. Die Jugendlichen schnitzten mit Taschenmessern Löcher in die Rinden, in denen die Stöcke mit Blättern befestigt wurden. Anschließend ließen die Kinder die Boote auf dem See fahren – leider konnten sich nur die größeren Boote aus großen Rindenstücken „über Wasser halten“. Die Kinder hatten trotzdem viel Freude daran, die Boote immer wieder auf das Wasser zu schieben und waren stolz auf ihre selbst gebastelten Zwei- und Dreimaster. Trotz Wasserspielen blieben auch (fast) alle Wanderschuhe und Füße trocken, als die Kinder am Fohnseeparkplatz von ihren Eltern abgeholt wurden. Insgesamt war die Strecke von ca. 3,5 km für alle Kinder leicht zu bewältigen. Die Kinder waren sehr begeisterungsfähig und offen, haben sich gleich sehr gut verstanden und auch schon erste Freundschaften geknüpft. Durch die tolle Unterstützung von Marlene, Franka und Helena, die viele Spielideen miteinbrachten, Fragen der Kinder beantworteten und die Kleineren beim Wandern über rutschige Wurzeln begleiteten, war die Stimmung sehr entspannt und ausgelassen. Die Kinder hatten große Freude daran, die Umgebung und die Natur zu erkunden, gemeinsam zu wandern und zu spielen. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und wir freuen uns schon sehr auf viele weitere gemeinsame Wandertouren mit unseren Murmeltieren! 35


auf der Sonntraten

Sackhüpfen im Winter

BÄREN 2019/2020 Am sonnigen und kalten 10.11.2019 machten sich die Bären zur Entdeckungstour durch Penzberg auf. Von der Berghalde aus ging es über insgesamt 8 Stationen, bei denen wir Fragen beantworten mussten, zum Bergwerksmuseum. Im Advent verwandelten wir den Hort in eine Weihnachtsbäckerei. Wir stachen Plätzchen aus, verzierten sie (einige waren sehr kreativ) und natürlich wurde auch gekostet. ;-) Da der Januar nicht so viel Schnee brachte, veranstalteten wir die „BerghaldenGames“. Bei leichtem Schneefall „sackhüpften“ wir und verknoteten uns bis in die Dämmerung hinein. Nach vielen weiteren lustigen Wettkampfdisziplinen rutschten wir mit Poporutschern auf der dünnen Neuschneedecke dem Ende entgegen. Am Samstag, den 14.03.2020 unternahmen wir unsere erste Bergtour auf die Sonntraten. Oben angekommen gab es Brotzeit und wir machten einige Spiele bei frischem Wind. Danach ging es wieder runter ins Tal. Wir freuen uns auf ein neues abenteuerliches und tourenreiches Jahr! Caro, Luisa und Lena 36


Auf geht‘s

JULITOUR WALDFÜCHSE AM 04.07.2020 Endlich geht’s wieder los! So schön, dass wir wieder miteinander losziehen können. Zwecks eigener Anfahrt durch die Eltern, entschlossen wir uns aber ein anderes Ziel zu wählen als vorgesehen: Das Stallauer Eck. Alle freuten sich sehr, sich nach der langen Zwangspause zu einer Abschlusstour treffen zu können. Und wie so oft waren die Waldfüchse mal wieder sehr flexibel was die Wegauswahl betraf. Nachdem ein Teil der Forststraße gesperrt war, schlugen wir bei schönstem Sonnenschein erst den Weg Richtung Blomberg/ Zwiesel ein, um

am Bach

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Pilzentdeckung!

dann durch ziemlichen „Batz“, einige Bachbetten und mit Kompass über einen alten, verwachsenen Jägersteig zurück auf den Weg zu gelangen. Kurz vor dem Gipfel machten wir auch noch eine tolle Pilzentdeckung. Doch keine Pflanzenapp erkannte vorerst dieses Gewächs... da muss sich schon jemand gut auskennen um den roten Tintenfischpilz zu benennen - unsere Waldfüchse können es jetzt. Wir gönnten uns diesmal auch eine ausgiebige Pause, in der Ratschen, Spielen und Socken trocknen angesagt war. Ein toller Tag mit euch ihr lieben Waldfüchse!

dem Gipfel nahe

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der Weg

BERGDRACHEN AUF DER NEULANDHÜTTE Die Jungs und Mädels der Bergdrachen waren auch in diesem Jahr wieder als unternehmungslustige und unerschrockene Gruppe unterwegs. Egal ob der Wind pfiff, die Bäume sich bogen, dichte Wolken am Himmel standen, heftiger Schneefall herrschte oder die Sonne schien, … …die Bergdrachen zogen los! An unserem Neuland-Hütten-Wochenende kamen am Aufstiegstag extradicke Schneeflocken vom Himmel. Bei unserer Ankunft an der Hütte betrug die Raumtemperatur nur 5°C, weshalb wir als erstes Brennholz für den Ofen holten, um diesen sofort anzufeuern. Wir kochten Tee und ließen uns den mitgebrachten Kuchen schmecken. Die Ruhe war nur von kurzer Dauer, da echte „Bergdrachen“ nicht lange tatenlos in ihrer „Höhle“ sitzen bleiben können. Zu verlockend war der schneebedeckte Längenberg.

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angekommen

Schneedrache

Also „flogen“ wir Drachen mit Schaufeln und Zipfelbobs ausgerüstet los, um eine Mega-Sprungschanze zu bauen. Wir wollten damit der Schwerkraft trotzen: gleiten, abheben und fliegen, um schließlich wieder im Pulverschnee zu landen. Dabei wurde der interne DAV-Rekord im Zipfelbob-Weitspringen in der Altersklasse 9 bis 11 Jahre gleich mehrfach in bisher unerreichte Weiten überboten! Zum Schutz der Neulandhütte erschufen die Bergdrachen einen riesigen Schneedrachen, der nachts bei Sternenhimmel ganz „cool“ Wache hielt! Christiane

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Los geht‘s

BERGGÄMSEN BEI FRÜHJAHRSFIRN AM SEEKARKREUZ, 01.02.2020 Eisig war der Hatscher zur Schwarzentennalm. Bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen erklommen wir die Hänge unterhalb der Rauhalm. Mit Blick auf das Seekarkreuz auf einem sonnenbeschienen Grashang picknickten wir ausgiebig. 2 Berggämsen erklommen noch das Seekarkreuz mit Ski, die Abfahrt war ein Erlebnis. Alle Anderen haben währenddessen ausgiebig ein Pieps gesucht, geschaufelt, gebaut, Schneeballschlachten gemacht und relaxt. Dann ging es wieder hinab mit Zipflbob und zu Fuß, dank fehlendem Gefälle, oder auf Ski.

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Kennenlernen der Ausrüstung

Einweisung

OFFENE GRUPPE LVS 31. Januar 2020, Hochwinter Penzberg, 14°C an den Nordabstürzen der Berghalde, die DAV Neuland Jugend beweist Leidensfähigkeit bei der Suche nach dem Pieps im Unterholz unter Blättern.

Übung

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Suche


Die Gruppe am Gipfel

HÜTTENWOCHENENDE IM KARWENDEL VOM 15 - 16.02.2020 OFFENE GRUPPE SEEWALDHÜTTE Zum dritten Mal haben wir die Seewaldhütte im Winter - dank unserer Hüttenwartin Silke - besucht. Zur Freude aller gab es dort im „Winter 2020“ ausreichend Schnee für Schneeschuhgänger, Tourenskigeher und Zipflbobabfahrer, trotz Temperaturen jenseits der 10 Grad Celsius. Ich bin zum ersten Mal mit Schneeschuhen gegangen, mir hat es sehr viel Spaß gemacht (Felix). Auf der Hochplatte gab es eine super Aussicht. Wir sind auch mit Schneeschuhen hoch gelaufen und fanden die Abfahrt von der Hochplatte sehr schön (Janina, Lena, Lea). Das Abfahren im Schnee war super (Bene). Ich bin mit Ski auf die Hochplatte gegangen und abgefahren, auf der Seewaldhütte gab es Kuchen (Arthur). Besonders viel Spaß hat mir das Tunnelbauen hinter der Hütte gemacht (Marcel W.). An der Seewaldhütte haben wir eine große Schanze für Zipflbob und Ski gebaut (Marlene). Als wir am Abend zu fünft zum Sonnenuntergang (teils zum dritten Mal) auf der Hochplatte waren, war der Schnee nicht mehr so gut wie am Nachmittag (Katja, Luisa). Am Abend spielten wir Werwolf. Auch diese Beiträge der Teilnehmer sollen im Gemeinschaftsbeitrag nicht fehlen: „Am frühen Morgen ging es los, zum Frühstück aßen wir Nudeln mit Soß. So 43


Abfahrt mit dem Bob

Am Hang

waren wir gestärkt für den Tag, auf der Hütte gab es dann Salat“ (Fabian). „Wir haben eine große Schanze gebaut und danach den Betreuern den Tag versaut“ (Matti). Am Sonntag wurde die Hütte geräumt, sowie die Schanze und die Tunnelbauten weiter ausgiebig bearbeitet. Danach ging es mit Ski und Zipflbob für zehn Teilnehmer auf teils sehr weichem Untergrund zurück ins Achental. Zu fünft unternahmen wir mit Marcus eine Skitour von der Seewaldhütte auf den Juifen und über die schöne ostseitige Abfahrt hinunter nach Achenwald (Luisa). Die Aussicht vom Gipfel war berauschend (Manu). Der ganze Hauptkamm war zu sehen (Marcel H.). Die Abfahrt war lustig und der Schnee war gut (Katja). Wir schafften es alle ohne große Stürze zurück ins Tal, wo Ramona schon mit Keksen auf uns wartete (Bene).

Hinauf zum Juifen

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Auf dem Juifen


Nieselregen ...

... und dann im Schnee

JUGENDGRUPPE BERGSTEIGEN RABENKOPF FAST EIN WINTERMÄRCHEN Am Samstag 17.10.2020 war es endlich soweit. Nachdem Corona uns im Frühjahr den Start vermasselt hatte, starteten wir zu unserer ersten Tour. Das Fazit des DAV-Bergwetterberichts klang schon einmal vielversprechend - “Samstag eignet sich eher für wetterfeste Tourengeher, die den Wunsch haben ihre Nase in frische Winterluft zu stecken” - wir wurden nicht enttäuscht. Nach kleiner Kennenlernrunde stiegen wir bei schönstem Nieselregen von Pessenbach bergwärts. Natürlich war es nicht unsere Absicht den Rabenkopf über den Normalweg zu besteigen – ein bisserl mehr sollte es schon sein. Also suchten wir uns, nach rudimentärer Einweisung ins Orientieren und trotz sich langsam verflüssigenden Kartenmaterial, unseren Weg über teils verwachAm Rabenkopf im Oktober

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Auf dem Rabenkopf

sene Forstwege bis zu dem vom Schwarzeck herunterstreichenden NNO-Rücken. Hier war zumindest der Regen kein Thema mehr – die Schneefallgrenze war mittlerweile erreicht. Über den Rücken gelangten wir weglos weiter, bei zunehmend winterlichen Verhältnissen zum Schwarzeck und über den verschneiten Verbindungsgrat zum Rabenkopf. Windstill, leichter Schneefall, gescheite Brotzeit, heißer Tee, nur die Aussicht ließ etwas zu wünschen übrig – fast ein Wintermärchen. Nachdem wir und gestärkt hatten, hieß es nochmal Obacht geben, auch der Abstieg zur Pessenbacher Schneid war verschneit, rutschig und erforderte weiter Konzentration. Bei besser werdender Aussicht auf Alpenvorland mit Starnberger See ging es im Abstieg weiter, über Orterer Alm und den Weg am Pessenbach entlang, entspannt zurück zum Parkplatz.

Abstieg

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Hängebrücke

MITTENWALDER HÖHENWEG UND WESTLICHE KARWENDELSPITZE OFFENE JUGENDGRUPPE Am Samstag 19.09.2020 ging es für die Jugend – seit langem – endlich mal wieder auf Tour. Ziel war die Überschreitung der Gipfelkette des Karwendel über Mittenwald, via Mittenwalder Höhenweg. Entgegen der einschlägigen analogen und digitalen Führerliteratur, starteten wir nicht mit der Seilbahn – diese sollte uns später nämlich den knieschonenden Abstieg garantieren – sondern machten uns erst einmal zu Fuß auf den Weg über den Leitersteig (ohne Leitern, dafür mit Hängebrücke) zur Brunnsteinhütte. Nach kurzem Snack, Aussicht genießen und Esel streicheln, stiegen wir Brunnsteinhütte

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Blick zur Karwendelgrube

...Abstiege...

von dort aus weiter auf über den Brunnsteinanger bis zum Grasbuckel am (südlichen) Einstieg des Klettersteigs (3h, ca. 1350hm). Bei herrlichem Sonnenschein und grandioser Aussicht ließ es sich dort recht kommod Brotzeit machen, Ausrüstung organisieren und Rucksäcke vor dem Abschmieren retten… Gut gestärkt und wie allseits empfohlen aufgerödelt, ging es anschließend über den Mittenwalder Höhenweg (KS A/B) – am Grat in unzähligem Auf und Ab, mal an Drahtseilen, mal auf Leitern, mal ganz puristisch, unter stetiger Rücksichtnahme auf Entgegenkommende und langsamer Gehende – über Kirchlespitze, Sulzleklammspitze, südliche und mittlere Linderspitze auf die nördliche Linderspitze (3h, ca. 450hm). Hier konnten wir nach Blick auf die Uhr (14:45 Uhr) und Blick auf den Seilbahnfahrplan (letzte Bahn 17:15 Uhr), entspannt Kuchen bzw. diversen anderen Süßkram verdrücken und uns Gedanken machen, wie wir den angebrochenen Nachmittag noch sinnvoll zu Ende bringen könnten. Da die 30.000 Schritte

Mittenwalder Höhenweg

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Endspurt zur Westlichen Karwendelspitze

Westliche Karwendelspitze

Grenze noch geknackt werden musste und noch gut 2 Stunden Zeit genutzt werden wollten, war es schnell abgemacht den Karwendelklettersteig (KS C) noch dranzuhängen. Schön sonnig, steil und ausgesetzt aber bestens gesichert, kraxelten wir ruckzuck zum letzten Gipfel des Tages – auf die Westliche Karwendelspitze (30min, ca. 100hm). Dem Gipfelbuch nach – von Anfang September, halbvoll – und dem Normalweg nach – teilweise Marmorplatte mit Reibwert nahe 0 – zu urteilen, wohl auch der meistbestiegene Gipfel des Karwendels. Auch hier genossen wir noch einmal Sonnenschein und Aussicht, bevor wir uns auf den kurzen Abstieg (30min) zur Karwendelbahn machten. Dort hielt sich der Andrang auch soweit in Grenzen, dass wir nach einer viertel Stunde Wartezeit die verdiente Talfahrt antreten konnten. Unten angekommen, führte uns dann der spontan eröffnete Barfußpfad in wenigen Minuten zum Parkplatz und zum Ende einer rundum gelungenen Tour.

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MAXWELL mit Lea

Schnupperkindern gefällts

KLETTERNDE KINDER IN DER SEKTION NEULAND Die Geckos sind die erste Kinderklettergruppe der Sektion Neuland. Über Jahre hinweg gab es viele Kinder, die hier das Klettern und Sichern gelernt haben. Ein ausgewachsener Gecko übernimmt sogar schon die Betreuung und startet bald die Jugendleiterausbildung. Einmal im Monat heißt es bis heutzutage: „Auf geht’s nach Tölz in die Halle zum Klettern“. Für einige sehr Motivierte war oder ist das allerdings zu wenig. So wurden gelegentlich die Eltern eingeladen, um ihnen das Sichern, das Tun und Handeln der Jüngeren zu erklären. Leider haben auch die Erwachsenen nicht immer die nötige Zeit. Daher fiel Ende 2019 die Entscheidung, die zielstrebigen Kids aus den Geckos zu nehmen und mit ihnen eine neue Gruppe zu eröffnen. Diese trifft sich nun alle 2 Wochen um eine Route nach der anderen zu CRASHEN. Daher wird sie in Zukunft ROUTENCRASHER heißen.

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Fabian crasht Überhang, gesichert von Luis

Geckos bei schönen Wetter draußen an der Halle

Corona hat auch die Kletterkids in der Sektion Neuland zu einer Pause gezwungen. Seit Anfang des neuen Schuljahres beginnen die alten Zeiten wieder aufzuflammen. Auch unter Corona-Hygienemaßnahmen ist es bisher für uns möglich gewesen, unsere Treffen wieder auszubauen. Das führte auch dazu, wieder interessierten Kindern die Möglichkeit zum Schnuppern bei den Geckos anzubieten. Durch unseren Einsatz beim Stadtfest 2019 kam auch eine kleine Spende zusammen. Es wurde laaaaaange überlegt, was wir damit tun können. Und so kam es, dass seit kurzem „MAXWELL“ ins Leben der Gruppen getreten ist. Ein Boulderbag mit viel weißem Zauberpulver. Nun können alle ohne schwitzige Händen die Wunschrouten schaffen. Silke Geißler mit den Geckos und den Routencrashern

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Am Fels und Baum

Am Wandfuß

KLETTERGEISTER 2020 Und plötzlich waren alle Hütten leer und alle Plätze frei. Aber wozu überhaupt eine Hütte? Na, um gemeinsam zu kochen, zu essen, zu spielen und als Ausgangspunkt für Kletterausflüge ins fränkische Umland! Vier Klettergeisterfamilien machten sich Ende Juni nach dem Lockdown mit drei Campingbussen auf ins Urdonautal. Hygiene ist uns wichtig, da nur eine Familie in der Hütte schlafen kann. Die Kinder haben sich tierisch gefreut: Endlich raus und in die Natur! Die Felsen heißen u.a. Winnetou-Kessel, Märchenturm und Münchener Wand. Wir fühlten uns sehr wohl: Klettern, Walderkundungen, Lagerfeuer- das ist alles nicht teuer! Die gemeinsamen Abende schafften eine tolle Stimmung, das bleibt lange in Erinnerung. Genauso wie: 8 Kinder, die geistern und klettern und die Eltern können nicht wettern. 8 Kinder, die toben und rennen und währenddessen die Eltern Kaffee schlemmen. 8 Kinder, die hauen und schlagen und die Eltern müssen trösten und klagen. 8 Kinder, die im Wald verschwinden und die Eltern auch mal zur Ruhe finden! Danke an alle, die dabei waren! 52


Verzauberndes Gruppenfoto

UNTERWEGS MIT DER FAMILIENGRUPPE „CAPRA“ 2019/2020 Sechs Familien starteten im August bei Sonnenschein zum kleinkindgerechten Schluchteln am Schronbach. Bis zur Schronbachalm ging es einen schönen Waldweg entlang, über eine Brücke und eine kleine Kraxelstelle. Nach einem Picknick -begleitet von Kinderrufen: „Die Kühe kommen“- ging es nun flussabwärts im/am Schronbach zu den abschließenden Gumpen. Ein Rindenschiffchen-Wettbewerb durfte natürlich auch nicht fehlen. Im September fand die Verwandlung der Kraxengruppe auf der Seewaldhütte statt. Wir verbrachten zwei herrliche Tage über dem Achensee mit Zauberstäben und Kissenschlacht. Nach mehreren Wahlgängen stand am Abend der neue Name der Familiengruppe für Kinder zwischen Jahrgang 2015-2018 (und deren Geschwister) fest: Capra, zu deutsch (Berg-)ziege. Im November konnten wir nochmal die Sonne genießen. Diesmal ging es zum Krepelschrofen bei Wallgau. Ein kleines Bilderrätsel sowie Nussecken sorgten für die nötige Aufstiegsmotivation und so sind (fast) alle Kinder bis zur neuen Holzhütte am Gipfel selber gelaufen.

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Wasserspaß

Unser Balancierbaumstamm

Der Januar brachte zwar nicht viel Schnee, aber zum Rodeln am Pürschling hat es gereicht. An einer kleinen Kapelle gab es dann Kinderpunsch aus einem holzbetriebenen Campingkocher, für den wir erstmal im Wald Reisig sammeln mussten. Runter ging es dann in rasanter Fahrt mit unseren (Renn-)schlitten. Anfang März fanden wir, mit Hilfe selbstgestalteter Wanderkarten, zum Gipfel des Stutzensteins. Bei herrlichem Frühlingswetter konnten wir beim Abstieg die große Wiese an der Kohlleite mitsamt Bachbegehung, Balancierstamm und Hüttenerkundung genießen. Wir freuen uns auf ein tolles – hoffentlich gesundes - Bergjahr 2021 mit vielen schönen gemeinsamen Erlebnissen in der Natur. Alex und Vanessa Schanz

Viele schöne Erinnerungen

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Neulandhütte

D‘BERGFEX - ÜBERNACHTUNG AUF DER NEULANDHÜTTE Auch in diesem Jahr müssen wir schon am vorderen Parkplatz parken. Diesmal liegt es aber nicht an den Schneemassen, sondern daran, dass der hintere Parkplatz gerade gesperrt ist. Am Donnerstag war ich extra nochmal oben auf der Hütte, um mir den Weg anzusehen und bin durch prächtigen Neuschnee nach oben gestapft. Zwei Regen- und Windtage später ist nur noch Eis auf dem Weg übrig. Die Schneeschuhe lassen wir damit im Auto. Für alle haben wir nicht genug Grödeln dabei, so trainieren wir das bewusste Gehen und manche teilen sich auch die Grödeln. Zumindest ein Fuß hat damit sicheren Stand. So oder so kommen wir ohne Ausrutscher nach oben zur Hütte. Und da lassen wir es uns gut gehen. Gemeinsam kochen, essen, reden und spielen. Draußen nieselt es so leise vor sich hin und ich habe mich schon fast damit abgefunden, dass ich diesmal in der Hütte schlafen muss, statt wie sonst vor der Hütte. Aber dann kommt ein Wind und treibt den Regen weg. Als ich um kurz vor Mitternacht nochmal raus schaue, ist es da doch tatsächlich trocken. Also

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vereister Weg

Längenberg

schleiche ich mich ins Kammerl, hole den Schlafsack wieder raus und richte das Lager im Freien auf den Bänken. Hiermit gleich ein Lob ans Hüttenteam! Die neuen Bänke sind ein Traum um darauf zu schlafen. Zwei nebeneinander ist ein King-Size Outdoor-Schlafplatz! Um 6:15 Uhr hat der Genuss dann aber ein abruptes Ende. Eine Kinderhorde stürmt – angezogen, mit Stirnlampen versehen und sogar der Hund ist dabei – aus der Hütte. Ach ja, mein Kind sagte ja schon vor Tagen: „Ich habe den Wecker gestellt, dass ich den Sonnenaufgang sehe“. Leider hatte ich übersehen ihr zu sagen, dass der Sonnenaufgang Anfang Februar so kurz nach sieben Uhr in der Früh ist und nicht um 6:15 Uhr. Die Bande ersteigt im Modus „wir sind jetzt ganz leise“, also ziemlich laut, den halben Längenberg, kehrt dann um – weil es halt doch noch so dunkel und kalt ist – und weckt fröhlich alle anderen auf, die in der Hütte vielleicht noch schlafen wollen. Ergebnis: Wir haben alle einen tollen Sonnenaufgang gesehen! Den dann tatsächlich auch vom Längenberg aus. Und da war auch soviel Schnee, dass die mitgenommenen Zipfelbobs auch noch ihren Einsatz bekamen. winterliche Stimmung

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ANSPRECHPARTNER JUGEND UND FAMILIE Kinder- und Jugendgruppe Jugend- und Familienreferent Murmeltiere (JG 2014)

Ramona Fiehne

ramona.fiehne@dav-neuland.de

Friederike Irmer friederike.irmer@dav-neuland.de Hannah Seitz hannah.seitz@dav-neuland.de Bären (JG 2012-2013) Sarah, Caro, Lena, Luisa baeren@dav-neuland.de Waldfüchse (JG 2010-2011) Kerstin Arnold kerstin.arnold@dav-neuland.de Daniela Rauch daniela.rauch@dav-neuland.de Bergdrachen (JG 2009) Christiane Schultz christiane.schultz@dav-neuland.de Verena Scheffauer verena.scheffauer@dav-neuland.de Maxi Meindl maxi.meindl@dav-neuland.de Luchse (JG 2007-2008) Sarah Waldenburg sarah.waldenburg@dav-neuland.de Lea Blankenberg Berggämsen Kathrin Forstner kathrin.forstner@dav-neuland.de (JG 2005-2007) Ramona Fiehne ramona.fiehne@dav-neuland.de Bergsteigen (ab12 J.) Stefan Ossyssek stefan.ossyssek@dav-neuland.de Marcus Fiehne marcus.fiehne@dav-neuland.de Rabenköpfe (bis JG 2005) Karin Kreiss karin.kreiss@dav-neuland.de Offenes Jugendangebot Silke Schilder silke.schilder@dav-neuland.de (ab 12 J.) Giulia Kalt giulia.kalt@dav-neuland.de … unter www.dav-neuland.de/sektion/familiengruppen-jugendleiter MTB Kids (ab 10 Jahren) Sebastian Posselt sebastian.posselt@dav-neuland.de Frank Sucherdoll frank.sucherdoll@dav-neuland.de MTB Gravity Breakers Christian Reiter christian.reiter@dav-neuland.de (ab 12 J.) Klettergruppe Monkeys (JG 2011-2013) Klettergeister (JG 2009-2011) Geckos (JG 2004-2008) Routencrasher (JG 2004-2008)

Ilona Plankensteiner Lea Geißler Michael Ciacynski Ralf Markthaler Silke Geißler Jonas Clausen-Schaumann Silke Geißler Lea Geißler

ilona.plankensteiner@dav-neuland.de lea.geissler@dav-neuland.de michael.ciazynski@dav-neuland.de ralf.markthaler@dav-neuland.de silke.geissler@dav-neuland.de

Vanessa Schanz Alexander Schanz Tanja Hartmann

vanessa.schanz@dav-neuland.de alexander.schanz@dav-neuland.de tanja.hartmann@dav-neuland.de

silke.geissler@dav-neuland.de lea.geissler@dav-neuland.de

Familiengruppe Capras (JG 2015-2018) Bergfex

Weitere Gruppenleiter und aktuelle Kontaktmöglichkeiten auf: www.dav-neuland.de/sektion/familiengruppen-jugendleiter 57


TOURENPROGRAMM JUGEND UND FAMILIE 2021 Fr

08.01.2021

Klettergruppe Routencrasher

Bad Tölz

Silke

So

10.01.2021

Klettergruppe Geckos

Bad Tölz

Silke

Sa

16.01.2021

Skitour

Fr

22.01.2021

Klettergruppe Routencrasher

Sa

23.01.2021

Hämmermoosalm

Sa

23.01.2021

Klettergruppe Monkeys

Bad Tölz

Ilona

Sa

23.01.2021

Partnachklamm im Eisgewand

GarmischPartenkirchen

Bären

Sa

23.01.2021

Schnee am Schönberg

Berggämsen/ offene Gruppe

Sa

23.01.2021

Murmeltiere

Friederike

Sa

30.01.2021

Schlitten fahren

Luchse

Sa

30.01.2021

Schlitten-/ Winter-/ Schneespaß

Ziel nach Schneelage

Capras

Fr

05.02.2021

Klettergruppe Routencrasher

Bad Tölz

Silke

Sa

06.02.2021

Skitour

Marcus/ offene Gruppe

Sa

13.02.202114.02.2021

Wintertour – Neulandhütte

Bergfex

So

14.02.2021

Klettergruppe Geckos

Bad Tölz

Silke

Fr

19.02.2021

Klettergruppe Routencrasher

Bad Tölz

Lea

Sa

20.02.2021

Rodeln am Hörnle

Waldfüchse

Sa

20.02.2021

Murmeltiere

Hannah

Sa

20.02.2021

Sonnenuntergangtour auf den Herzogstand

Luchse

Sa

27.02.2021

Klettergruppe Monkeys

Sa

27.02.2021

Partnachklamm

Bergdrachen

Sa

27.02.2021

Spaß im Schnee

Bären

Fr

05.03.2021

Klettergruppe Routencrasher

Sa

06.03.2021

Bergtour Estergebirge

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Marcus/ offene Gruppe Bad Tölz

Lea Waldfüchse

Bad Tölz

Bad Tölz

Lea

Silke Berggämsen/ offene Gruppe


Sa

13.03.2021

Skitour

Marcus/ offene Gruppe

Fr

19.03.2021

Klettergruppe Routencrasher

Sa

20.03.2021

Frühlingsanfang am Lainbachfall

Sa

20.03.2021

Klettergruppe Monkeys

Sa

20.03.2021

Krepelschrofen

Sa

20.03.2021

Wir wandern in den Frühling

Asamklamm

Capras

So

21.03.2021

Klettergruppe Geckos

Bad Tölz

Silke

Sa

27.03.2021

Murmeltiere

Di

30.03.2021

Abschiedstreffen

Fr

02.04.2021

Klettergruppe Routencrasher

Bad Tölz

Silke

Mi- 07.04.2021Sa 10.04.2021

Zelten und klettern in der Fränkischen Schweiz

Morschreuth

Klettergeister

Fr

16.04.2021

Saisonstart der MTB Kids

Rundtour um Penzberg

MTB Kids

Fr

16.04.2021

Klettergruppe Routencrasher

Bad Tölz

Lea

Sa

17.04.2021

Schatzsuche auf Glentleiten

Bären

Sa

17.04.2021

Sonnenuntergangstour

Giulia/ offene Gruppe

SaSo

17.04.202118.04.2021

Neulandhütte

Bergdrachen

So

18.04.2021

Klettergruppe Geckos

Bad Tölz

Silke

Sa

24.04.2021

Klettergruppe Monkeys

Bad Tölz

Lea

Fr

30.04.2021

MTB Kids Tour 2

Rundtour um Penzberg

MTB Kids

Fr

30.04.2021

Klettergruppe Routencrasher

Bad Tölz

Silke

So

02.05.2021

Abenteuer im Kletterwald mit anschließender Muskelentspannung

So

02.05.2021

Radltour ins Moor

Sa

08.05.2021

Laber

Waldfüchse

Sa

08.05.2021

Seekarkreuz

Bergdrachen

Fr

14.05.2021

MTB Kids Tour 3

Rundtour um Penzberg

MTB Kids

Fr

14.05.2021

Klettergruppe Routencrasher

Bad Tölz

Lea

Sa

15.05.2021

Klettergruppe Monkeys

Bad Tölz

Ilona

Sa

15.05.2021

Schluchtwanderung

Bad Tölz

Lea Bären

Bad Tölz

Ilona Waldfüchse

Friederike Luchse

Silke S./ offene Gruppe Benediktbeuern

Capras

Berggämsen/ offene Gruppe 59


Sa

15.05.2021

Sonnenspitz

Sa

15.05.2021

Über die Probstenalm aufs Brauneck

So

16.05.2021

Klettergruppe Geckos

Bad Tölz

Silke

Fr

11.06.2021

MTB Kids Tour 4

Rundtour um Penzberg

MTB Kids

Fr

11.06.2021

Klettergruppe Routencrasher

Bad Tölz

Silke

Sa

12.06.2021

Kletter-Boulder Wettkampf

Weilheim

Michael

So

13.06.2021

Klettergruppe Geckos

Bad Tölz

Silke

SaSo

19.06.202120.06.2020

MTB Kids Bike & Camp

MTB Kids

SaSo

19.06.202120.06.2020

Zeltlager der Jugend am Eitzenber- Penzberg ger Weiher

Ramona

Fr

25.06.2021

Klettergruppe Routencrasher

Bad Tölz

Lea

Sa

26.06.2021

Klettergruppe Monkeys

Bad Tölz

Lea

Fr

09.07.2021

MTB Kids Tour 6

Rundtour um Penzberg

MTB Kids

Fr

09.07.2021

Klettergruppe Routencrasher

Bad Tölz

Silke

Sa

17.07.2021

Klettergruppe Monkeys

Bad Tölz

Ilona

Sa

17.07.2021

Sonnenspitz mit Baden

Kochel

Bergdrachen

Sa

17.07.2021

Wanderung mit anschließender Abkühlung

Sa

17.07.2021

Wege zum Sindelsdorfer Spielplatz

Sindelsdorf

Bären

So

18.07.2021

Klettergruppe Geckos

Bad Tölz

Silke

Fr

23.07.2021

MTB Kids Tour 7

Rundtour um Penzberg

MTB Kids

Fr

23.07.2021

Klettergruppe Routencrasher

Bad Tölz

Lea

Sa

24.07.2021

Lamsenspitze

Sa

31.07.2021

Wasser und Wandern

Staffelgraben

Capras

So- 01.08.2021Mi 04.08.2021

Wandern und Klettern im Pitztal

Gepatschhaus

Klettergeister

Fr

17.09.2021

MTB Kids Tour 8

Rundtour um Penzberg

MTB Kids

Fr

17.09.2021

Klettergruppe Routencrasher

Bad Tölz

Silke

Sa

18.09.2021

Heimgarten-Herzogstand-Grat

Bergdrachen

Sa

18.09.2021

Hochalm

Waldfüchse

Sa

18.09.2021

Sonnenaufgangstour

Bergfex

60

Kochel

Bären Bergfex

Kathrin/ offene Gruppe

Bergfex


Sa

25.09.2021

Auf zum Jochberg

Bären

Sa

25.09.2021

Bergtour Karwendelgebirge

Ramona/ offene Gruppe

Sa

25.09.2021

Klettergruppe Monkeys

Sa

25.09.2021

Hütten-/ Zeltwochenende

So

26.09.2021

Klettergruppe Geckos

Bad Tölz

Silke

Fr

01.10.2021

Klettergruppe Routencrasher

Bad Tölz

Lea

Fr

01.10.202102.10.2021

MTB Kids Abschlusstour

Fr

15.10.2021

Klettergruppe Routencrasher

Sa

16.10.2021

Pürschling

Waldfüchse

Sa

16.10.2021

Tierverträgliche Nachtbergtour auf einen nahen unbekannten Gipfel

Silke S./ offene Gruppe

Sa

16.10.2021

Waldspiele

Bären

So

17.10.2021

Klettergruppe Geckos

Sa

23.10.2021

Hoher Fricken

Sa

23.10.2021

Klettergruppe Monkeys

Bad Tölz

Ilona

Fr

29.10.2021

Klettergruppe Routencrasher

Bad Tölz

Lea

Fr

12.11.2021

Klettergruppe Routencrasher

Bad Tölz

Silke

Sa

13.11.202114.11.2021

Neulandhütte

Waldfüchse

Sa

20.11.2021

Beim Rabenkopf

Bären

Sa

20.11.2021

Bergtour Ammergebirge

Kathrin/ offene Gruppe

Sa

20.11.2021

Tour im Spätherbst

Bergdrachen

So

21.11.2021

Ein Tag im Wald

Bergfex

So

21.11.2021

Jahresabschlussbouldern

Capras

So

21.11.2021

Klettergruppe Geckos

Bad Tölz

Silke

Fr

26.11.2021

Klettergruppe Routencrasher

Bad Tölz

Lea

Sa

27.11.2021

Klettergruppe Monkeys

Bad Tölz

Lea

Sa

04.12.2021

Rodeln Reiseralm

Sa

04.12.2021

Weihnachtsüberraschung

Fr

10.12.2021

Klettergruppe Routencrasher

Sa

11.12.2021

Relax

So

12.12.2021

Klettergruppe Geckos

Bad Tölz

Silke

Sa

18.12.2021

Klettergruppe Monkeys

Bad Tölz

Ilona

Bad Tölz

Lea Capras

MTB Kids Bad Tölz

Bad Tölz

Silke

Silke Bergdrachen

Waldfüchse Bären Bad Tölz

Silke Bergdrachen

61


Nebel am Sulzenausee

UNSERE TOURENLEITER Trainer B Skihochtour/ Tourenreferent

Martin

Meindl

martin.meindl@dav-neuland.de

Trainer B Hochtour

HannsJ端rgen

Gossmann hanns-j端rgen.gossmann @dav-neuland.de

Trainer C Bergsteigen

HansGeorg

Schaefer

hans-georg.schaefer@dav-neuland.de

Trainer C Bergsteigen

Stefan

Ossysek

stefan.ossysek@dav-neuland.de

Trainer B Skihochtour

Wolfgang

Glatt

wolfgang.glatt@dav-neuland.de

Trainer C Mountainbiken Sebastian

Andres

sebastian.andres@dav-neuland.de

Trainer C Mountainbiken Claus

Dobmeier

claus.dobmeier@dav-neuland.de

Trainer C Mountainbiken Claudia

Franke

claudia.franke@dav-neuland.de

Kletterbetreuer

Silke

Geissler

silke.geissler@dav-neuland.de

Tourenleiter

Marcus

Fiehne

marcus.fiehne@dav-neuland.de

Trainer C Bergwandern

Michael

Weidner

michael.weidner@dav-neuland.de

Trainer C Sportklettern

Michael

Ciazynski

michael.ciazynski@dav-neuland.de

Trainer C Sportklettern

Ralf

Markthaler ralf.markthaler@dav-neuland.de

Bergwanderf端hrerin (Bergwanderf端hrerverband Steiermark)

Birgit

Hahn

birgit.hahn@dav-neuland.de

Wanderleiterin

Beate

Kraus

beate.kraus@dav-neuland.de

Wanderleiterin

Tina

Linder

tina.linder@dav-neuland.de

62


Blick von der Kuhlochspitze

TOUREN UND VERANSTALTUNGEN 2021 JANUAR Sa

09.01.2021

Skitour auf den Unnütz, Aufstieg ca. 1220 hm, ca. 3,5 Std.

Martin Meindl

Sa

23.01.2021

Skitour zum Rotörsattel mit Liftunterstützung (evtl. mit Aufstieg zur Benediktenwand). Je nach Variante Aufstieg bis zu 1000 hm und 3 Std.

Martin Meindl

So

24.01.2021

Skitour Hohe Kiste übers Wildseetal, 1100 hm, 5 Std.

Wolfgang Glatt

FEBRUAR Fr

05.02.2021

Herzogstand, Heimgarten – Skitour mit längeren Marcus Fiehne Tragepassagen – Aufstieg von Schlehdorf zum Herzogstand, Überschreitung zum Heimgarten, Abfahrt nach Schlehdorf, Voraussetzung: Sichere Skitechnik, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition für 1400 hm, 7 Std.

63


Mo

08.02.2021

Vorbereitungstermin zur Hochtourenwoche Westalpen vom 27.6.-3.7.21

Hans-Georg Schäfer

SaMo

13.02.202115.02.2021

Skitour Watzmannkar (ca. 1500 hm) und kleine Reibn (ca. 1400 hm, evtl. auch mit Liftunterstützung), Übernachtung in Pension/Gasthaus

Martin Meindl

SaSa

13.02.202120.02.2021

Skitourenwoche Karbacher Berg/Fellhorn (2518m), Hohe Mann (2593m), Rote Wand (2811m) 1200 hm, Ochsenfelderkopf, Höllenstein oder Frisiberg

Wolfgang Glatt

Mo

15.02.2021

Vorbereitungstermin zur Hochtourenwoche Westalpen vom 01-07.08.21

Hans-Georg Schäfer

Sa

20.02.2021

Skitour auf die Alpspitze mit Liftunterstützung, Aufstieg ca. 1100 hm und 3,5 Std.

Martin Meindl

MÄRZ FrSo

05.03.202107.03.2021

Skitouren in der Rosengartengruppe, z.B. Cima di Lausa 2876m, Cima Scaliriet 2887m, Durchquerung Rosengartengruppe, Übernachtung in Rif. Gardeccia, pro Tag bis max. 1500 hm, nur für sichere Skifahrer geeignet

Martin Meindl

So

14.03.2021

Skitour Friederspitze (2049m) - Skitour, 1200 hm, Aufstieg 3,5 Std.

Wolfgang Glatt

So

14.03.2021

Kletterhalle Bad Tölz, Einführung/Auffrischung klettern, anseilen, sichern

Hanns Goßmann

Sa

27.03.2021

Basics der Fahrradtechnik: Bikecheck, Reifen/ Schlauch wechseln, Bremsbeläge wechseln, Pedale/Kurbeln/Kassette/Kettenblätter (de-) montieren, Kette öffnen und schließen, Schaltwerk einstellen, Ergonomie max. 8 TN. Es wird unter fachkundiger Anleitung am eigenen Rad geschraubt.

Sebastian Andres

SaSo

27.03.202104.04.2021

Skihochtourenwoche in den Westalpen; Ziel nach Absprache; (Dauphine/Mont Blanc-Gebiet/ Wallis) 5-6 Tage im angegebenen Zeitfenster; pro Tag bis 1800 hm

Martin Meindl

So

28.03.2021

Schrauberkurs für Technik-Nerds und alle, die es werden wollen: Funktionsprinzipien von Schaltung, Bremse und Federelementen, Schaltzüge tauschen (innenverlegt), Bremse entlüften, Laufrad zentrieren, kleiner Service für Gabel und Dämpfer max. 6 TN

Sebastian Andres

64


Am Kuchelberggrat

APRIL So

04.04.2021

Klettern im Klettergarten Bad Heilbrunn, Klettern Outdoor, Abseilen, Umlenkung einrichten,etc.

Hanns Goßmann

SaSo

17.04.202118.04.2021

Claudia Franke MTB-Fahrtechnik spielerisch erlernen (für Einsteiger). Der Kursinhalt wird je Tag in ca. 3 Std. Übungen + 3 Std. Übungstour (wetterabhängig) in Penzberg-naher Umgebung vermittelt. Das Angebot richtet sich an Einsteiger, die ihre Fahrtechnik inkl. Bremsen in Ebene und Gelände (bergauf und bergab) auf Schotter- und Waldwegen bis ca. 15% Neigung verbessern wollen. max. 8 Teilnehmer, Ersatztermin bei schlechtem Wetter: 01./02.05.2021

So

18.04.2020

Auf der Suche nach Frühblühern, Ziel wird noch bekannt gegeben

Martina Lachmuth

Fr

23.04.2021

Mitgliederversammlung

Sektion

So

25.04.2021

Die Eiszerfallslandschaft Osterseen. Wir wandern Stefan Ossyssek um die Osterseen und erkunden ihre geologischen Geschichte, die umliegenden Feuchtbiotope und ihre besonderen Wasserflora. Flache Wege, Gehstrecke ca. 5 km. 65


MAI SaSo

01.05.202102.05.2021

Traditionelles Mittelgebirgsklettern in Konstein mit Kurscharakter, Themen: Vorstieg, mobile Sicherungsmittel

Hanns Goßmann

Sa

08.05.2021

Südseitige Wanderung auf die Pleisenspitze mit hautnahem Erleben von geologischen Besonderheiten

Tina Linder

So

09.05.2021

Rundtour auf den Hirschberg (1670m) ab Schar- Birgit Hahn ling Höhenunterschied ca.900 hm, Gesamtgehzeit 5,5 Std. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich

Di

11.05.2021

Altlach Hochkopf (1328m) am Walchensee, 600 hm, ca. 4 Std. Gehzeit

DoSo

13.05.202116.05.2021

Sebastian Andres Trailfahrtechnik für Fortgeschrittene und Experten im Fichtelgebirge. Jeden Tag kann aus einem von zwei Themenschwerpunkten gewählt werden. max. 12 TN, ca. 6 Std. und 600-800 hm pro Tag

Sa

15.05.2021

Alpine Mehrseillängentour bis IV, z.B. Laberköpfl – Reindlkante, IV, 5SL oder Kreuzwandspitze – luftige Kante, IV, 9SL, Vorbesprechung nach Vereinbarung, Voraussetzung: Vorstieg im Klettergarten IV+, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition je nach Tour bis 1200 hm, 8 Std.

So

16.05.2021

Das Frühjahr im Magnetsrieder Hardt. Die Drum- Stefan Ossyssek linlandschaft am Magnetsrieder Hardt bietet auf engem Raum eine enorme Fülle an unterschiedlichen Standorten, eine Freude für alle Hobbybotaniker. Flache Wege, Gehstrecke ca. 5 km.

Di

25.05.2021

Rundweg zur Rauthhütte 450 hm, 3-4 Std. Gehzeit

Beate Kraus

Sa

29.05.2021

Ramadama auf der Neulandhütte

Sektion

66

Beate Kraus

Marcus Fiehne


JUNI Di

01.06.2021

Risserkogelrunde ab Kreuth ca. 1200 hm, 7 Std. Gehzeit

Beate Kraus

Mi

09.06.2021

Bergtour: vom Risstal auf den Kompar (2011m) Michael Weidner und übers Satteljoch zur Plumsjochhütte (16km, 1000 hm, Gehzeit ca 6,5 Stunden).

Fr

11.06.2021

Sektionsfest auf Gut Hub

Sektion

FrSo

11.06.202113.06.2021

Verlängertes MTB-Wochenende in den Kitzbüheler Alpen entlang der sogenannten KAT-BikeRunde. Entspannte 3-Tages-Genusstour mit All Mountain-Tourencharakter sowie Sehens- und Erlebenswertem neben dem Radeln max. 6 Teilnehmer, ca. 1000-1200 hm und ca. 40 km/Tag

Claudia Franke

Sa

19.06.2021

Klettersteige im Rofan, " 5 Gipfel Klettersteig", Schwierigkeit C-D, schwierige Teilstücke können auch umgangen werden

Martin Meindl

So

20.06.2021

Rundtour auf die Notkarspitze 1889m, HöhenBirgit Hahn unterschied 1000 hm, Gesamtgehzeit ca.5 Std. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich

SoMo

20.06.202121.06.2021

alpines Klettern Tannheimer Tal mit Kurscharakter, IV bis V

Hanns Goßmann

Mi

23.06.2021

Bergtour über 2 Gipfel: Von Achenkirch über die Seekar- und Seebergspitze (2085m), zurück mit dem Boot von Pertisau, teils schwierigere Teilstücke, ca 1300 hm und 12 km, Gesamtgehzeit ca 6,5 Std.

Michael Weidner

FrSo

25.06.202104.07.2021

MTB Abenteuer im Valle Maira / Pensione Ceag- Claus Dobmeier lio: tags geniale Singletrails in endlosen Weiten - abends Schlemmen Tagestouren von festem Stützpunkt aus; unterschiedlicher Anspruch: 800-2000 hm/d, bis 8 Std. technische Schwierigkeiten S1-S3 --> konditionell und fahrtechnisch mittel bis schwer

SaSo

26.06.202127.06.2021

Naturtour auf den Schachen mit Übernachtung auf dem Schachenhaus und Besuch des Botanischen Gartens

Martina Lachmuth

67


SoSa

27.06.202103.07.2021

Anspruchsvolle Hochtourenwoche in den Westalpen (Berner Alpen, Wallis, Montblanc). Fels bis UIAA 3, Firn/Eis bis 50°. Achtung: es handelt sich um eine Gemeinschaftstour: Teilnahme nur für erfahrene und selbständige Bergsteiger*innen, die die angegebenen Schwierigkeiten auch als Seilerste beherrschen und in einer Seilschaft selbständig gehen. Die Sektion übernimmt nur die Vorbereitung, Organisation von An-/Abreise und Hütten. Eine Führung im eigentlichen Sinne findet NICHT statt!! Genaues Ziel nach Absprache beim Vorbereitungstreffen. Dieses findet am 8.2.21 statt.

Hans-Georg Schäfer

JULI FrSo

02.07.202104.07.2021

Hochtouren in der Reichenspitzgruppe, z.B. Reichenspitze (3303m), Kuchelmooskopf (3214m, Zillerplattenspitze (3148m). Gletschertour, im Fels I bis II

Martin Meindl

SoDo

11.07.202115.07.2021

Hochtour Hohe Tauern, z.B. Ankogel (3252m), Hochalmspitze (3360m), gr. Hafner (3076m)

Hanns Goßmann

Sa

17.07.2021

Von Kühtai über den Nordgrat, III, auf den Zwölferkogel 2988m, Voraussetzung: Klettern im Fels im III. Grad, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition für 1200 hm, 7 Std.

Marcus Fiehne

Mi

21.07.2021

Schwierige Bergtour auf die Obere Wettersteinspitze (2298m) von Mittenwald aus mit Bademöglichkeit im Ferchensee, ca. 1400 hm, Gesamtgehzeit 7-8 Std.

Michael Weidner

SaMo

24.07.202126.07.202

Hochtour auf die Weisskugel (3739 m) im Ötztal, Übernachtung auf der Weisskugelhütte

Martin Meindl

SaSo

24.07.202125.07.2021

Ralf Markthaler Von der Halle an den Fels - Ort: Ötz-Tal oder Schönhofen - Voraussetzung: Vorstieg mit der Schwierigkeit V+ (mindestens) - Sicheres Beherrschen eines Halb-Automaten (DAV-Kletterschein) - Inhalt: Vorstieg am Fels; Beurteilung des Materials; Einrichten einer Umlenkung; Abseilen; Einführung von entsprechenden Bewegungsmustern am Fels; Taktik am Fels; Verhalten am Fels (Umwelt), Von der Halle an den Fels

68


Birgit Hahn

So

25.07.2021

Bergwanderung auf das Stanser Joch (2100m) ab Pertisau am Achensee 1200 hm, Gesamtgehzeit ca. 6 Std., Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich

Di

27.07.2021

Unterwegs am Stuiben (mit Bahnunterstützung), Beate Kraus 650 hm, 5-6 Std. Gehzeit

AUGUST SoSa

01.08.202107.08.2021

Anspruchsvolle Hochtourenwoche in den Westalpen (Berner Alpen, Wallis, Montblanc). Fels bis UIAA 3, Firn/Eis bis 50°. Achtung: es handelt sich um eine Gemeinschaftstour: Teilnahme nur für erfahrene und selbständige Bergsteiger*innen, die die angegebenen Schwierigkeiten auch als Seilerste beherrschen und in einer Seilschaft selbständig gehen. Die Sektion übernimmt nur die Vorbereitung, Organisation von An-/Abreise und Hütten. Eine Führung im eigentlichen Sinne findet NICHT statt!! Genaues Ziel nach Absprache beim Vorbereitungstreffen. Dieses findet am 15.2.21 statt.

Hans-Georg Schäfer

MiSo

04.08.202108.08.2021

Bike-Touren in hochalpinem Gelände von fester Unterkunft. Einzigartige Landschaft jenseits der Baumgrenze. max. 5 TN, bis 2000 hm pro Tag, Trailschwierigkeit S2-S3, Schiebe-/Tragepassagen bis 300 hm möglich

Sebastian Andres

Sa

07.08.2021

Claudia Franke Bike und Hike in Oberbayern: Tagestour mit ca. 1000-1200 hm MTB-Anteil + 200 - 500 hm Wanderanteil auf einen Gipfel im oberbayrischen Raum, Trailabfahrt Schwierigkeit bis S2 (z.B. Hirschbergtrails und Rauheck-Gipfel)

Mo

09.08.2021

Hochtour Zugspitze durchs Höllental, ca. 2200 hm, 6-8 Std

Di

10.08.2021

Über Schlehdorfer Kreuz zum Herzogstand, 1200 Beate Kraus hm und ca.7 Std. Gehzeit

So

15.08.2021

All-Mountain/Enduro-Tour: selber raufkurbeln (notfalls tragen), Trail runter. Technische Schwierigkeiten S2-S3. ca. 1000-1500 hm, 6 Std.

Hanns Goßmann

Claus Dobmeier

69


Mi

18.08.2021

Bergtour über 2 Gipfel: Handschuhspitze (2319m) und Wannig (2493m) von Biberwier mit Bahnunterstützung; ab Sunnalm, ca. 1100 hm, 12 km, Gesamtgehzeit ca 7 Std.

Michael Weidner

Di

24.08.2021

Hoher Fricken (1940m) ab Farchant, 1200 hm und 6-7 Std. Gehzeit

Beate Kraus

SaSo

28.08.202129.08.2021

Ralf Markthaler Von der Halle an den Fels - Ort: Oberammergau - Voraussetzung: Vorstieg mit der Schwierigkeit V+ (mindestens) - Sicheres Beherrschen eines Halb-Automaten (DAV-Kletterschein) - Inhalt: Vorstieg am Fels; Beurteilung des Materials; Einrichten einer Umlenkung; Abseilen; Einführung von entsprechenden Bewegungsmustern am Fels; Taktik am Fels; Verhalten am Fels (Umwelt)

SEPTEMBER Mi

01.09.2021

Bike & Hike: von Ehrwald mit dem MTB auf die Tuftlalm (ca 550 hm, Forstwege; ca 2 Std.) weiter auf den Daniel (2340m) mit schwierigen Teilstücken, ca 850 hm; Gesamtfahr/Gehzeit 7 Std.

Michael Weidner

So

05.09.2021

All-Mountain/Enduro-Tour: selber raufkurbeln (notfalls tragen), Trail runter. Technische Schwierigkeiten S2-S3. ca. 1000-1500 hm, 6Std.

Claus Dobmeier

Di

07.09.2021

Guffertrunde ab Steinberg, ca. 1200 hm, 7 Std. Gehzeit

Beate Kraus

FrSo

17.09.202119.09.2021

Abschluss der MTB-Saison mit Bike- oder/und Hike-Touren im Einzugsgebiet unserer Neulandhütte. Bei Interesse gibt es eine Einführung in Shinrin Yoku (Waldbaden) für Einsteiger. Gemütliche Hüttenabende in Selbstversorgung mit max. 12 Teilnehmern

Claudia Franke

70


So

19.09.2021

Bergwanderung auf den unbekannten Schellkopf (1832m) in den Ammergauer Alpen Höhenunterschied 1000 hm, Gesamtgehzeit 5,5 Std.

Birgit Hahn

Di

21.09.2021

Kramer (1985m) und Stepberg, ca. 1200 hm, 7 Std. Gehzeit

Beate Kraus

Sa

25.09.2021

Ramadama auf der Neulandhütte

Sektion

OKTOBER SoMo

03.10.202104.10.2021

Hindelanger Klettersteig, Schwierigkeit A/B, vereinzelt Stellen C, Klettesteiglänge 5 bis 7 Std.

Hanns Goßmann

Di

05.10.2021

Über Sonnenberggrat zum Pürschlinghaus, 700 hm, 6 Std. Gehzeit

Beate Kraus

Sa

09.10.2021

Hochmoor am Heimgarten. Wanderung über die Tina Linder Kaseralm auf den Heimgarten mit Suche nach Torfmoos und Sonnentau (Naturkundethema: Moore)

So

10.10.2021

Bergmesse auf der Neulandhütte

Sektion

Di

12.10.2021

Rauheckrunde ab Ohlstadt, 950 hm, 6 Std. Gehzeit

Beate Kraus

So

17.10.2021

Mittelschwere Rundwanderung zur Torscharte (1815m) Rontal-Tortal im Karwendel 900 hm, Gesamtgehzeit 5 Std.

Birgit Hahn

DEZEMBER FrSo

17.12.202119.12.2021

Frühwinterskitour: Ziel je nach Schneelage (z.B. Brennerberge, Rojental, Julierpass), pro Tag ca. 1200 hm Aufstieg

Martin Meindl

So

26.12.2021

Scheinbergspitze (1791 m) – Skitour 1000 hm, Aufstieg 3 Std.

Wolfgang Glatt

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Auf dem Bild von links nach rechts: Ralf Markthaler, Claudia Franke, Tina Linder, Stefan Ossyssek Nicht auf dem Bild: Marcus Fiehne

DIE SEKTION NEULAND WIRD DURCH FÜNF NEUE TOURENLEITER VERSTÄRKT UND ERWEITERT IHR TOURENPROGRAMM Von den Allerkleinsten, den Kraxen- und Kleinkindern über Jugend, Erwachsenen bis zu den Senioren findet jeder bei der Sektion Neuland ein passendes Tourenangebot. Leichte Bergwanderungen, anspruchsvolle Touren, Natur-Genusstouren, Mountainbiken bis hin zu Klettertouren werden angeboten. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Teilnehmer für die durchgeführten Touren auch das notwendige Können und Wissen mitbringen. Deshalb bilden wir aus, beraten und schulen unsere Tourenleiter. Teilnehmer an anspruchsvollen Berg-, Kletter- und Mountainbike-Touren können sich das nötige Wissen, das Voraussetzung für die Teilnahme an diesen Aktivitäten ist, in Vorbereitungskursen in unserer Sektion aneignen. Der Schutz und Respekt der Natur steht bei uns dabei immer mit im Vordergrund. Verstärkt werden wir künftig von Tina Linder, die 2019 ihre Ausbildung als Wanderleiterin absolvierte. Sie ist Biologin und Jungjägerin und teilt ihr Interesse und Wissen an der Natur gerne in ihren Bergwanderungen. Sie bietet Touren in der näheren Umgebung an, am liebsten auf unbekannten Pfaden durch naturnahe Landschaften. Die zweite im Bunde ist Claudia Franke, die ebenfalls 2019 ihre Ausbildung als 72


Fachübungsleiterin MTB absolvierte. Im vergangenen Jahr unterstützte sie bereits bei der 2-Level-Tour in Andrian/Bozen. Sie bietet als Ergänzung unserer schon bestehenden MTB-Angebote vor allem Tageskurse Fahrtechnik, Bike & Hike und moderate Einstiegskurse an. Auch „Mädelstouren“, Mehrtagestouren mit anderen Guides und Feierabendrunden sind geplant. Sie will auf die Wünsche unserer Sektionsmitglieder eingehen und versuchen, diese umzusetzen. Ein gemütlicher Saisonausklang auf unserer Neulandhütte steht bereits auf dem Programm. Unser langjähriges Sektionsmitglied, Marcus Fiehne, konnten wir für die Ausbildung zum Trainer C-Bergsteigen gewinnen. Den Teil eins dieser Ausbildung hat er bereits abgeschlossen. Er ist sommers wie winters in den Bergen unterwegs und möchte seine Erwahrungen und sein Wissen weitergeben, die Jugend für die Berge begeistern und die Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, um eigenverantwortlich am Berg unterwegs zu sein. Er wird vorrangig im Jugendbereich Touren und Ausbildungen anbieten. Auch Ralf Markthaler ist zu jeder Jahreszeit in den Bergen unterwegs; Im Sommer meist beim Sportklettern, das er mit großer Leidenschaft betreibt und im Winter beim Skitouren-Gehen. Seine über 25jährige Klettererfahrung will er gerne weitergeben. Dafür hat er nun die Ausbildung als Trainer C-Sportklettern absolviert. Ihm liegt es am Herzen, dass dieser Sport mit der notwendigen Sicherheit und im Einklang mit der Natur ausgeübt wird. Der Spaß am Klettern und das Gemeinschaftserlebnis mit Freunden soll dabei nie zu kurz kommen. Und zu guter Letzt freuen wir uns auch, dass uns Stefan Ossyssek ebenfalls tatkräftig unterstützt. Ursprünglich aus dem niederbayerischen Passau, wo er bereits in der dortigen Sektion die Ausbildung zum Trainer C-Bergsteigen gemacht hatte, verschlug es ihn vor einigen Jahren beruflich nach Iffeldorf. Recht schnell meldete er sich bei den Neuländern an und nahm gerne an unseren Touren teil. Seit einiger Zeit nun bietet er auch eigene Touren für unsere Sektion an. Bisher vor allem botanische Wanderungen und in diesem Jahr sind nun auch Klettertouren geplant. In den Bergen gefällt ihm die Fülle an Eindrücken; egal ob beim gemütlichen Spaziergang, beim Klettern oder auf Hochtour – jeder Tag ist besonders! Diese Erlebnisse gemeinsam mit Freunden zu erleben macht es umso schöner. In diesem Sinne starten nun wieder mit unserem attraktiven Tourenprogramm. Alle Infos und Termine sind auf unserer Homepage unter www.dav-neuland.de zu finden. Kommt vorbei und macht mit! 73


Höhensturm am Brenner Grenzkamm

BRENNERBERGE - STUBAIER ALPEN SATTELBERG 2.115 m MAURERSCHARTE 2.511 m (WETTERSPITZE 2.709 m) MAURERSPITZE 2.628 m Skitouren - Martl, Burkhard, Christian, Rainer, Maria, Flori, Brigitte, Carolin, Anja

13.12. Treffpunkt 06:30 Uhr am Friedhof in Penzberg. Die Vorfreude ist groß, die Skiträger und Kofferräume werden vollgepackt und los gehts zum Brenner. Bei Matrei fahren wir ab. Der Schnee hier unten ist noch dünn, aber es wird schnell mehr. In einer breiten Waldschneise steigen wir bergauf. Es schneit leicht. Links über die alte Skipiste oder rechts in einer schmalen Waldrinne steil gradbergauf. Oben rausgekommen pfeift der Wind ungemütlich und kalt. Das Gipfelkreuz deutet sich rechts oberhalb von uns leicht an und das ist Ansporn genug, sich weiter durch den Schneesturm zu kämpfen. Am Kreuz vom Sattelberg auf 2.115 m werden wir von Süden her mit Schnee angepeitscht, die Sicht ist gleich null. Schnellstmöglich werden die Ski abgfellt und warme, windschützende Sachen übergeschmissen, doch manche haben sogar noch die Motivation, ein paar Fotos zu schießen. Der Schnee ist pulvrig und super zum Fahren, die Sicht wird wieder besser. 74


Christkindlmarkt in Sterzing

Aufstieg zur Mauerscharte

Frohgemut machen wir auf der Sattelbergalm Station, bevor wir ganz abfahren. In Gossensass werden wir schnell fündig. Im Gasthof Schuster werden wir herzlich empfangen, bevor debattiert wird, ob Christkindlmarkt, und wo oder doch lieber Sauna, mit dem Bus oder Auto… Der Koch hat Mühe sich Gehör zu verschaffen, um das Menü fürs Abendessen bekanntzugeben. Letztendlich wird’s der Christkindlmarkt in Sterzing. Er liegt schön im Ortskern, ist a bissl verschneit und superschön beleuchtet. Gut gelaunt mit Vorfreude auf das angekündigte 4-Gänge-Menü und eine heiße Dusche, fahren wir zurück. Da wir wohl so hungrig ausschauen, kriegen wir noch einen Nachschlag, bevor die Tour für morgen rausgesucht wird: Wetterspitze. Sattelberg 2.115 m: Aufstieg ca. 2 Std., ca. 915 hm und 5,4 km 14.12. Frühstück gemütlich, ausgiebig und mit großer Auswahl… Danach fahren wir nach St. Anton (1.246 m) ins Pflerschtal zu unserem Ausgangsort. Es ist locker bewölkt. Gegen 09:30 Uhr gehen wir los, mit tollem Blick auf den Tribulaun im Nordosten. Es geht auf einem verschneiten Weg lang durch den Wald, dann Richtung Süden an einem Bach entlang ins Nordtal, rauf zur Maurerscharte (2.511 m). Dort ist es sehr windig, die meisten sind ausgepowert und die Motivation mit Blick zur sturmumtosten Wetterspitze und dem harschigen Grat nicht gerade groß. Es wird gemeinschaftlich beschlossen zusammen abzufahren. Ein gutes Stück unten sehen wir die Feuerfahnen am Grat. Sieht wirklich toll aus! Es ist ja durchaus 75


Pflerscher Tribulaun

Blick von der Maurerspitze nach Süden

auch sonnig. Wir genießen die pulvrige Abfahrt und das spektakuläre Panorama. Da noch früher Nachmittag, gibts im Café des Gasthof erstmal Kaffee und anschließend Sauna. Das Abendessen, heute in 3 Gängen, aber auch heute gibts noch eine Extraportion. Maurerscharte 2.511 m (Wetterspitze 2.709 m): Aufstieg ca. 3,5 Std., ca. 1.300 hm, ca. 6,8 km 15.12. Heute fahren wir wieder ins Pflerschtal bis St. Anton. Jedoch: Parkplatz voll. Also parken wir weiter unten und los gehts an der Loipe. Durch den Wald kommen wir am eigentlichen Parkplatz vorbei. Dann gehts auf einem breiten Weg bis der Wald lichter wird und sich in einen weiten hohen Kessel öffnet. An einer verfallenden Hütte legen wir eine kurze Pause ein. Gehen nach Süden auf eine Anhöhe vor dem Gipfelgrat der Maurerspitze, dann eine kleine Talquerung und das letzte Stück in Spitzkehren zum Grat. Abgefellt, angezogen, gestärkt und fürs Foto kurz zum kleinen windschiefen Gipfelkreuz der Maurerspitze 2.628 m aufgestiegen, sehen wir die Wetterspitze heute westlich von uns. Dann gehts nördlich in der Rinne kurz vorm Gipfel recht steil im tiefen Pulverschnee runter. Macht supervui Spass und wir kommen im Kessel wieder in die Sonne, so dass wir die letzten Strahlen für eine kurze Pause nutzen. Dann ist auch schon die Sonne weg und wir pulverisieren uns weiter Richtung Tal. Zufrieden wird zamgepackt und überlegt wo’s noch hingeht zur Stärkung. Da erregt ein leuchtend gelbgrüner Vogelschwarm unsre Aufmerksamkeit: Erlenzeisige.

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Höhensturm auf der Maurerscharte

Maurerspitze 2.628 m: Aufstieg ca. 4 Std. 1.400 hm, 6,5 km Bevor wir die Heimfahrt antreten, suchen wir uns noch einen Ort zum Aufwärmen und Hunger stillen. Um 20 Uhr sind wir fast zeitgleich wieder in Penzberg. Gesamt haben wir gut 3.700 hm und rund 19 km zurückgelegt. Carolin Specker Auf der Mauerspitze

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HAUPTSACHE MITEINANDER DRAUSSEN Egal, ob seit 30 Jahren oder erst seit Mai 2020, gehört für uns Bergwandern zum gesundheitsbewussten und naturverbundenen Lebensstil ganz selbstverständlich dazu. Frische Luft, Bewegung und eine als Natur genossene Landschaft tut gut und stärkt das Immunsystem. Die Einschränkung des öffentlichen Lebens in diesem Jahr setzen den Rahmen und nur die Akzeptanz des Unvermeidlichen kann uns innere Freiheit geben, um mit gutem Gefühl das Richtige zu tun. So waren wir NEULÄNDER meist ganz allein im Aufstieg bei unseren Dienstagswanderungen unterwegs:

weil am UNNÜTZ … da war‘s ja viel zu heiß

der JOCHBERG … auf den gehen andere nur vom „Sattel“ aus.

zum SCHLEHDORFER KREUZ … viel zu steil durch die Nordseite der Walchenseeberge 78


auf‘n HIRSCHBERG … er ist nur ein unscheinbarer aber toller Aussichtsgipfel

aufi auf D‘HOHE KIST‘N … zu lange, aber reizvolle Tour über Martinisteig

rund um die GLASWAND … wenn nicht blockig, dann viel zu batzig

unterwegs zwischen BENEWAND und RABENKOPF … als zwei „Häufchen“ Neuländer So wollen wir auch 2021 unterwegs sein: Rücksichtsvoll, entschleunigt, aber trotzdem gefordert sein; ohne Autoschlangen und Parkplatzchaos. Beate Kraus und Distel 79


Der Dalfazer Wasserfall - ein besonderes Naturschauspiel

Am Gipfel waren wir die Einzigsten

KLOBENJOCH HURRA, es darf wieder in Gruppen gewandert werden! Sonntag, 21.06.2020, erste Wanderung der Sektion nach dem Lockdown – es geht auf die Klobenjochspitze am Achensee. Am Tag nach der Sommersonnenwende trafen sich, trotz unsicherer Wetterprognose, neun wackere Bergkameradinnen und –kameraden um 8 Uhr am REWEParkplatz, um sich gemeinsam auf den Weg zum Achensee zu machen. Unser Ziel: Die Klobenjochspitze über Dalfazalm und Dalfazer Wasserfall. Was für ein tolles Gefühl, selbstverständlich unter Einhaltung der Coronaauflagen, endlich einmal die Berge in unserem Nachbarland Österreich zu erklimmen. Bei gemäßigten Temperaturen sind wir in Buchau, kurz vor Maurach, auf Seehöhe gestartet. Zunächst ging es entlang einer Forststraße, die sich, wer wollte, sowohl auf dem Hin- als auf dem Rückweg geschickt abkürzen ließ. Um auf dem Rückweg nicht von oben und vom Wasserfall nass zu werden, hat sich Birgit, unsere Tourenleiterin, dazu entschieden, den Besuch zum Dalfazer Wasserfall beim Aufstieg mitzunehmen. Was für ein herrliches Wasser- und Naturschauspiel, an dem sicherlich schon viele, ohne dessen Existenz zu kennen, auf dem Weg in den Süden vorbeigerauscht sind. 80


Dalfaz Alm

Kühner Sprung über den Felsspalt

Anschließend ging es dann auf geschlungen Bergpfaden in knapp zwei Stunden durch Wald, Wiesen und mit ein paar wenigen Regentropfen, teilweise nicht unsteil, zur Dalfazalm. Acht von neun Wanderern konnten schon mal die Speisekarte für den Rückweg studieren bzw. eine Bestelloption mit Kerstin vereinbaren, die diesmal für sich entschied, schon mal die Speisekarte für uns anzutesten, um uns gute Tipps nach dem Gipfelabstieg zukommen zu lassen. Nach kurzer Pause ging es noch ein paar Minuten nach der Dalfazalm auf einem kleinen Steig weiter, bevor es nach Übersteigung eines Weidezaunes nur noch eine Richtung, aber keine sichtbare Weganlage mehr gab. Dies macht diese Runde auch noch zu einem kleinen Geheimtipp, denn für die Gipfelbesteigung war etwas Orientierungsvermögen nötig, es sei denn,man hat eine NavigationsApp wie Frederick. Über Wiesen, einem steilen Grashang und verschlungene Pfade in den Latschen, trennte uns nach ca. 1 Std. Gehzeit von der Dalfazalm nur noch ein kühner Schritt/Sprung über eine Felsspalte vom Gipfel des Klobenjochs. Aber wir wären ja keine richtigen Neuländer, wenn wir das nicht alle bravourös gemeistert hätten. Nach kurzer Gipfelrast (wir waren die Einzigen) mit herrlichem Ausblick auf den Achensee und auf‘s Karwendel, haben wir bald den Rückweg zur Dalfazalm an81


getreten, um Kerstin nicht allzu lange warten zu lassen. Dennoch war für manche genügend Zeit für eine Tauschbörse (Dachkoffer gegen SUP-Board). Nach ausgiebiger Rast machten wir uns vergnügt, teils in Begleitung von Kühen und Mountainbikern, auf den weiteren Abstieg. Vier von neun, haben dann zum Abschluss des Tages noch einen weiteren, kühnen und kühlen Sprung in den Achensee gewagt und es bei einer Wassertemperatur von 17°C mehr oder weniger lang ausgehalten. Résumé: Schee war‘s! Klaus Eschenbacher

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Start mit sechs Neugierigen am Sportplatz in Iffeldorf

FAHRTECHNIKKURS I UND II AM 27./28.06.2020 IN IFFELDORF UND BENEDIKTBEUERN Da war es passiert… Eigentlich wollte ich anfangs in meinem ersten offiziellen Kursleiterjahr den diesjährigen Fahrtechnikkurs für Einsteiger eher mitbegleiten und von den Profis lernen. Doch dann kam eine Bike-Verletzung von unserem Routinier Claus dazwischen. Und zu allem Überfluss fiel der Gemeinde des ursprünglichen Austragungsortes mehr als kurzfristig ein, dass sie eine MTB-Gruppe in der aktuellen Covid-19-Situation nicht vor Ort haben möchte. Zum Glück bin ich dank außenstehender Ideen und einer unglaublich freundlichen Tourismusdame über die Iffeldorfer Gemeinde fündig geworden und so konnten wir unser Wochenend-Programm durchführen wie umgeplant geplant. Denn der Kurs wurde, durch die DAV-internen Appelle und Regelungen wie wohl so viele Kurse, mehrmals verschoben. Und so stand ich schlussendlich mit sechs Neugierigen am Sportplatz in Iffeldorf und wir wagten uns gemeinsam ins Neuland. Manchmal muss man eben auch ins kalte Wasser geworfen werden! Die Vormittage waren, wie schon bewährt, gespickt von Fahrtechnikübungen: vom Erlernen der Grundposition über Kurven fahren, korrektem Bremsen bis hin zu Gegenständen aufheben. Später ging es jeweils nachmittags ins Gelände, um das Eingeübte auch in der Praxis und an Hügeln auszutesten. Und dann fragt man sich, warum man am Abend außer Puste und geschafft ist, obwohl es doch 83


Eine starke Frau! Unsere Claudia

„nur“ ein Fahrtechnikkurs war… War das am ersten Tag noch die Gegend um Iffeldorf, die Osterseen und der Schleierwald gen Antdorf, so versuchten wir uns am zweiten Tag nach Aufwärmen mit Wiederholung und Kurventechnik schon am Mini-„Bikepark“ in Benediktbeuren. Hier wurde geübt, korrigiert und der innere Kritiker überwunden, bis alle strahlend bereit waren für ein wenig Bergaufkurbeln im Gelände Richtung Tutzinger Hütte. Dankenswerterweise hatte sich Claus am zweiten Tag als Helfer zur Verfügung gestellt und der Gruppe und mir damit einen großartigen Fleißdienst erwiesen. Denn auch Hütchen müssen hin und her getragen und aufgestellt werden. Und ein wenig weniger Stress tut jedem gut: Teilnehmer wie Kursleiter. Danke nochmal für soviel Engagement trotz Verletzung! Nach diverseren Steilabfahrten, Übung von Auf- und Abstiegen im Gelände konnten wir uns glücklich schätzen, dass Petrus sein Übriges dazu tat, dass wir den Kurs am Ende trocken auf Kaffee und Kuchen abschließen konnten. Schon am Vortag hatte er uns pünktlich zur Mittagspause mit einem Gewitterschauer entlassen. So blieb am Ende auch etwas mehr Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen. Vielen Dank ihr Lieben für eure Geduld und Offenheit! Es ist schön, so entspannt in die Kursleiterreihen aufgenommen worden zu sein. Das gilt für Teilnehmer gleichermaßen wie für die Kursleiter! Auf die Kurse, die da kommen werden… und ihr seid gern wieder eingeladen, euch mit mir zusammen auszuprobieren. Ich freue mich darauf! Claudia Franke 84


Aufstieg vom Umbrailpass zum Piz Umbrail

ALTA REZIA TOUR 05.08. - 09.08.2020 1. Tag Von Glurns ging es pünktlich los, mit kurzen Schiebestrecken kurbelten wir hoch zur Lichtenberger Scharte. Nach einer kurzen Brotzeit und längerem Genießen der Aussicht ging es in die Abfahrt. Sie war bis auf ein paar Spitzkehren super für alle fahrbar. Wir kamen dann frühzeitig in Stilfs an unserem Hotel an, wo es einen Cappuccino oder eine Holunderschorle zur Belohnung gab, bevor wir unsere Zimmer bezogen und unter die Dusche gingen. Beim Abendessen gab es Südtirolerküche, die uns allen schmeckte. Danach wurde noch ein bisschen geratscht, bevor wir zu Bett gingen. 2.Tag Nach einem ausgiebigen Frühstück wurde die heutige Tagesetappe in Angriff genommen. Auf einer Teerstraße kurbeln wir 50 Minuten im Sonnenschein, um dann auf einem schattigen Forstweg 70 Minuten weiter zu fahren, um in der Furkelhütte bei einem Cappuccino und Apfelstrudel die Aussicht zu genießen. Dann ging es weiter und es begann ein größtenteils fahrbarer Trail am Bergrücken entlang, bevor die Schiebe- und Tragestrecke startete. Nach 90 Minuten waren wir unterhalb des Piz Chavalatsch auf ca. 2.500 Meereshöhe, was sich bemerkbar machte. Alle sind begeistert von der herrlichen Aussicht und ließen sich die Brotzeit schmecken. Die anschließende Trailabfahrt bot alles, was das 85


Gessi am Piz Umbrail auf 3033m

Mountainbikerherz begehrt und war bis auf kurze Teile gut fahrbar. Dann fuhren wir die Müstair entlang zur Jugendherberge in Santa Maria im Val Müstair. Nach dem Duschen geht es in das Gartentrestaurant Barlaina, es gibt Graubündner Plain Pigna, sehr lecker. 3.Tag Wir fahren mit dem Bus zum Umbrailpass und sparen uns 1200 Höhenmeter hoch zu treten. Dann geht es von 2500m auf 3017m zum Umbrail. In einer Karawane wechseln sich schiebende Biker und Wanderer ab um den Berg hinauf zu kommen. Aus schiebenden Bikern werden bald tragende Biker. Nach 90 Minuten erreichen wir den Gipfel. Es ist ziemlich voll dort oben, aber dann geht es in die Abfahrt und es hat kaum noch Wanderer und Biker. Die Abfahrt ist steinig, blockig, flowig und manchmal zu schwierig, so dass ein paar schieben müssen, aber wir erreichen den Lai de Rims, ein herrlich gelegener See, wo es Picknick gibt. Noch die letzten 500 Höhenmeter von den 1300 m und wir erreichen das Valle Mora. Erst ein Forstweg bergauf und durch das herrliche Tal zur Alm Mora zum Kaffee und Apfelstrudel. Es geht nochmal 25 Minuten schiebend bergauf, bevor die letzte leichtere Abfahrt zum Livignostausee startet. Es geht 100 Meter oberhalb des Sees in Richtung Rifugio Valle di Fraele - das ist unsere Unterkunft. Es war ein wunderschöner, aber auch sehr anstrengender Tag. 4.Tag Nach einem überraschend guten und reichhaltigen, italienischen Frühstück, fahren wir bei frischen 14 Grad am Stausee entlang. Es geht ein kurzes Stück ins Valle Forcola und rechts auf einer alten Militärstraße in angenehmer Steigung 86


Uli im Tibettrail vom Stilfser Joch mit Blick auf den Madatschferner

und mehreren Serpetinen zur Ebene Pedenolo und weiter zur Bocchetta di Forcola, wo die Aussicht fantastisch ist. Nach einer Pause entscheiden wir uns für die längere Abfahrt und für die Auffahrt abseits der mit Motorrädern und Autos viel befahrenen Stilfserjochpassstraße. An einem kleinen See machten wir eine längere Rast, bevor wir die letzten 200 Höhenmeter unter die Räder nahmen. Um 16:00 Uhr erreichten wir die Tibethütte auf 2800 m Höhe und es gab Cappuccino und Apfelstrudel. Nach einer warmen Dusche und einem kleinen Spaziergang ging es dort zum Abendessen. Es gab Salat vom Büfett,Spaghetti Carbonara, Schweinekotelett mit Kartoffelspalten, ein wenig Gemüse und zum Nachtisch, Pudding mit Karamellsosse, alles hat sehr gut geschmeckt. Noch ein bisschen ratschen und ab ins Bett. 5.Tag Wir starten um 8:20 Uhr mit 10 Minuten schieben, um zum Start des Tibettrails zu gelangen. In einer Landschaft aus Geröll und Steinen geht es abwärts, immer mit Blick auf den Madatschferner. Plötzlich hat Tom Felskontakt und sein Schaltauge ist verbogen, er hat aber Ersatz dabei, so dass der Schaden behoben werden kann. Langsam erreichen wir die Baumgrenze und verlassen den Gerölltrail. Da wir durch die Reparatur und den schwierigen Trail spät dran sind, fahren wir die letzten Kilometer auf der Straße zur Furkelbahn. Die bringt uns in langsamer, aber bequemer Fahrt 600 Hm zur Hütte, wo wir zu Mittag essen. Dann geht es zuerst schiebend und tragend in 2 Std. 10 Minuten zum Piz Chavalatsch, was allen heute leichter fiel als am 2.Tag. Die herausragende Rundsicht teilten wir mit 4 Bikern und einem Wanderer. Nach kurzer Pause geht es in ständigem Auf und Ab am Bergrücken entlang zur finalen Abfahrt. Da der Trail ab der Glun87


Abfahrt vom Piz Umbrail mit Blick auf den Lago di Rims

seralm gesperrt ist, rollen wir zwangsweise den Forstweg hinunter, aber Basti sieht auf der Karte eine Variante und wir biegen in einen Karrenweg ab. Der wird aber zu einem richtigen Abenteuertrip, zuerst ist er immer mehr zugewachsen, dann liegt ein Baum im Weg, den wir umklettern müssen, dann eine durch drei Bäume versperrte Brücke, welche wir nur durch eine Viererkette mit Weiterreichen der Räder überwinden können. Nochmals drei umgestürzte Bäume, dann erreichen wir den letzten Trail. Noch ein paar unfahrbare Spitzkehren und ein heraus fordernder Waalweg, dann kommen wir bei unseren abgestellten Autos in der Nähe von Glurns an. Nach dem Umziehen und Einladen der Räder, geht es noch zum Pizza essen, bevor wir die, für manche sehr lange Heimfahrt, starten. Es waren sehr schöne, anstrengende, bis auf ein Schaltauge und ein paar kleinen Schraubereien ,ohne Platten und vom Wetter begünstigte Tage, die alle lange in Erinnerung behalten werden. An Basti nochmals vielen Dank von Tom, Gessi und Uli für die gute Organisation und für die erlebnisreichen Tage. Gerne nehmen wir an einer neuen Tour im nächsten Jahr wieder teil. Uli Kohler 88


Wenn`s um dein Radl geht

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Wir wünschen Ihnen entspannte Touren, schönes Wetter und viel Spaß!

Wenn‘s um Geld geht


Sonnenaufgang am Jochberg

D‘KLOANE BERGFEX SONNENAUFGANG AM JOCHBERG Schon bei der Ausschreibung hatte ich so eine kleine Vermutung, dass eine Tour mit Startzeit um 4:30 Uhr nicht die optimale Familientour ist. Also habe ich sie dann auch im Bergtourenverteiler ausgeschrieben. Und das war gut so. Denn so konnten vier gut gelaunte Neuländer sich zu dunkler Nachtzeit in Richtung Jochberg begeben. Kurz nach fünf an einem Oktobermorgen starteten wir, und erstaunlicherweise stand nur ein Auto am Parkplatz. Für jeden, der jetzt schmunzelt und denkt „Lustig. 5:00 Uhr morgens. Kein Wunder, dass da kein Auto ist!“ Das könnt ihr vergessen! Dieser Parkplatz ist zu den verrücktesten Zeiten voll. Kurz nach dem Corona Lockdown war ich einmal um 4:10 Uhr (!!!) an dem Parkplatz und bin dann auf den Herzogstand – weil er voll war. Wir stiegen also mit unseren Stirnlampen hinauf. Es wehte ein warmer Föhnwind, der Vollmond stand am Himmel (drei Tage nach Vollmond war er noch recht groß) und wo die Bäume nicht so dicht standen, konnte man auch ohne Stirnlampe laufen. Ohne viel zu reden, stiegen wir durch den Wald hinauf. Jeder – das ist natürlich nur meine Vermutung – so in seine Gedanken versunken. 91


Am Jochberggipfel

Als wir aus dem Wald herauskamen, wurde es langsam hell am Horizont. Am Gipfel konnten wir das, immer wieder, erstaunliche Farbenspiel erleben, wenn die ersten Farben den Bereich zwischen Himmel und Erde bunt malen. Kein Traumsonnenaufgang. Der Wind blies unangenehm stark. Der Versuch die Jacke anzuziehen – ein Geduldspiel. Viele Wolken am Himmel und am Horizont. Und dann dieses rot, vulkanrot, immer heller werdend, während dir der Wind um die Ohren heult und du einfach nur in die Ferne schaust. Allein, mit dir und deinen Gedanken. Und doch nicht alleine, weil andere mit dir diesen gleichen wunderbaren Moment erleben. Aufstehen hat sich wieder mal gelohnt. Tanja Hartmann

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Nonnenwald 11 82377 Penzberg Tel. 08856 - 800 777 Fax 08856 - 800 778 info@ib-fey.com www.ib-fey.com 92


Piz Buin und Ochsentaler Gletscher

PIZ BUIN & DREILÄNDERSPITZE 19. UND 20. SEPTEMBER 2020 Tag 1 Abfahrt 5:00 Uhr in Penzberg – Das Ziel: Bielerhöhe am Silvrettasee. Unser Start der Tour beginnt bereits auf ca. 2000m Höhe – Na, da hört sich der Aufstieg auf die kommenden 3000er doch gar nicht mehr so weit an. Das erste Ziel heißt allerdings erstmal „Wiesbadener Hütte“. Glücklicherweise hat uns auch das Wetter nicht im Stich gelassen – Der Himmel blau, die Stimmung gut. Also, wenn das kein gutes Zeichen für diese Tour ist. In Rekordzeit an der Hütte angekommen, konnten wir dann bei einer kurzen Pause einen herrlichen Blick auf die umliegende Berglandschaft genießen, die von dem markant über dem Ochsentaler Gletscher ragenden großen Piz Buin geprägt ist. Unser Tagesziel allerdings versteckte sich noch – die Dreiländerspitze auf 3197m. Wir folgten dem Weg bis hin zum Einstieg in den kleinen Gletscher. Schritt für Schritt zeigte sich im Weitblick die Spitze und bald auch der ganze Grat zum Gipfel. Schnee- und spaltenfrei konnten wir uns ohne Seil sicher mit den Steigeisen warmlaufen. Ein kurzes Vergnügen - recht schnell erreichten wir den Fels und freuten uns über eine spannende, luftige Gratkraxlerei in Seilschaft bis zum Gipfel. Auf dem selben Weg bergab, waren wir pünktlich zum Abendessen wieder an der Hütte. 93


Besprechung am Silvrettasee

Einstieg in den kleinen Gletscher

Silvrettahorn

Tag 2 Abmarsch 6:30 Uhr. Unser Tagesziel heute ist der große Piz Buin auf 3312m. Die Hütte war relativ voll und wir wollten als einer der ersten loskommen. Draußen konnten wir dann allerdings von der Hütte aus im Dunkeln schon Seilschaften oben am Gletscher an den Lichtern erkennen. Naja, dann eben nicht Erster. Nach etwa 1,5 Stunden gelangten wir zum Einstieg am Gletscher – im ersten Steilhang seilfrei, später angeseilt, bahnten wir uns den Weg durch das blanke und eindrucksvoll zerklüftete Eis zur Buinlücke – der Einstieg in den Fels. Anfangs mühsam über steiles und grobes Schuttfeld, wurden wir auch hier mit einer schönen Kraxelei im I.-II. Grad belohnt. Dank regelmäßigem Gegenverkehr hatten wir sogar Zeit, die schöne Aussicht zu genießen und dem Grollen des kleinen Piz Buins zu lauschen, dessen Wand sich mit stetigen Felsstürzen in lautem Getöse langsam auflöst. Zum Glück ist der weit genug weg. Am Gipfel angelangt, kam auch wie bestellt eine Nebelwolke, die uns freundlicherweise auch hin und wieder einen Blick in die umliegenden Täler gönnte. Auf dem Weg bergab merkt man dann immer erst, wie weit man eigentlich gelaufen ist. Umso schöner ist die Ankunft an der Hütte nach einem langen Marsch. Pünktlicher hätten wir nicht sein können – dort angekommen lösten die Wolken ihre Spannung in einem Gewitter. Den Platzregen abgewartet, konnten wir sogar einigermaßen trocken den Parkplatz erreichen. Eine schöne Tour, vielen Dank an alle Beteiligten und an Hans-Georg für die Tourenleitung. Andreas Fichtner

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Morgendämmerung am Längenberg

KEINE BERGMESSE AM SONNTAG, 11. OKTOBER 2020

In diesem Jahr ist vieles anders. Die weltweite Corona-Pandemie fordert zum Teil erhebliche Einschränkungen von uns allen. Was für ein Glück, dass uns wenigstens die Bergwelt, die freie Natur zur Verfügung stehen. Trotzdem musste unsere Bergmesse abgesagt werden. Im Hinblick auf alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen, insbesondere bei schlechtem Wetter (!) war die Durchführung nicht zu verantworten: Weder im Zelt noch in der Hütte hätte es genügend Platz für den vorgeschriebenen Abstand gegeben, ganz zu schweigen von den Schwierigkeiten bei einer Bewirtung. Ja, und sooo toll war das Wetter am geplanten Sonntag dann auch nicht. Wenn wir am Ende dieses vergangenen Bergjahres zurückschauen, so werden in uns Bilder aufsteigen, Bilder von dem, was uns besonders gelungen ist, was uns vielleicht aufs höchste beglückt hat, aber auch von Ereignissen, die uns tief verletzt, uns Schmerzen bereitet und Tränen gekostet haben. Viele Tote hat das Virus bereits überall gefordert. Zusammen mit den diesjährigen Verstorbenen der Sektion Neuland möchten wir auch ihrer und dem Leid ihrer Angehörigen gedenken und für sie beten.

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Am Buchstein

Vom Tod der nachstehenden 12 Sektionsmitglieder haben wir seit der letzten Bergmesse erfahren: Hermine Leibhard, *20.10.1921 +18.9.2019 Sie starb mit 97 Jahren. Der Sektion und dem DAV gehörte sie 79 Jahre an. Hannelore Schachtner, *17.5.1960 +29.10.2019 Sie starb früh mit 59 Jahren. 37 Jahre gehörte sie zu DAV und Neuland. Ihr bereits 2005 verstorbener Mann Manfred Schachtner hatte zwischen 1985 und 1987 das Amt des ersten Sektionsvorstandes inne. Walter Neumayer, *31.12.1926 +19.11.2019 Er wurde 92 Jahre alt und war 78 Jahre lang DAV und Neulandmitglied. Walter Ellmann, *15.1.1935 +26.12.2019 Er entschied sich gegen eine weitere leidvolle Krebsbehandlung und starb mit 84 Jahren. 53 Jahre lang gehörte er zu DAV und Neuland. Bekannt war er zu seiner aktiven Zeit den meisten Neuländern als Führer. Auch Anton und ich durften etliche wunderbare Touren, vor allem Hochtouren mit Walter gehen. In bester Erinnerung ist mir dabei seine Bedachtsamkeit und Umsicht geblieben. Ich fühlte mich auch in schwierigem Gelände unter seiner Führung immer gut aufgehoben. Später organisierte er für die Senioren Radtouren, und auch dabei passte er stets auf seine Teilnehmer auf. Keiner sollte zurückbleiben oder gar zu Schaden kommen. Auch dafür ein herzliches Dankeschön! Heinz Hoser, *31.8.1942 +10.1.2020 77 Jahre wurde er alt. Dem DAV und Neuland gehörte er 37 Jahre lang an. Maria Sowade, *1.9.1935 +12.1.2020 Sie starb mit 84 Jahren nach 54jähriger DAV- und Neuland-Mitgliedschaft.

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Erich Hupfer, *4.5.1931 +24.4.2020 Nach 54jähriger Mitgliedschaft in DAV und bei Neuland starb er mit 88 Jahren. Doris Dallmair, *7.2.1961 +28.6.2020 Sie gehört mit 59 Jahren zu den unerwartet früh Verstorbenen. Dabei war sie bereits 48 Jahre Mitglied im DAV und bei Neuland. Elisabeth Martin *16.9.1928 +29.7.2020 Sie wurde 91 Jahre alt und war davon 70 Jahre Mitglied bei DAV und Neuland. Eigentlich kannte sie jeder nur unter dem Namen Ilse. Sie war die Ehefrau vom Martin Rudi, der bereits 2004 starb. Nach einigen anderen Ämtern war er die letzten 19 Jahre seines Lebens als Leiter der Seniorengruppe tätig gewesen und dadurch vielen Mitgliedern bekannt. Ilse, die in ihren letzten Lebensjahren erblindet war und auch sonst schwerkrank, aber immer noch geistig klar, benötigte Pflege rund um die Uhr. Karlheinz Waxenberger, *14.7.1940 +29.7.2020 Er starb mit 80 Jahren. Seine schon verstorbene Frau und er stießen zwar erst vor 11 Jahren zur Sektion, waren aber noch viel und gerne zuerst bei den Wanderungen und später mit den Senioren unterwegs. Margit Krug, *1.2.1924 +24.8.2020 Sie wurde 96 Jahre alt. 69 Jahre lang gehörte sie zu DAV und Sektion Neuland. Rosi Willer, *10.4.1934, +30.10.2020 86 Jahre wurde Rosi alt und überlebte ihren Mann Hans-Georg Willer, der früher Hüttenwart auf unseren beiden Hütten war, um 17 Jahre. Sie trat 1963 dem DAV und der Sektion bei und war somit 57 Jahre lang Mitglied.

Hoffen wir auf nächstes Jahr, dass dann die Pandemie überwunden ist und wir am zweiten Oktober-Sonntag unsere Gedenkmesse wieder wie gewohnt unter dem schönsten Kirchendach der Welt, dem allumspannenden Himmelszelt auf dem Längenberg feiern dürfen. Bis zum Wiedersehen: Passt bitte alle gut auf euch auf und bleibt möglichst gesund! Angelika Schmidt-Pröls

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IMPRESSUM Vereinsanschrift: Sektion Neuland des DAV e.V. Buchenstr. 3 a 82377 Penzberg Tel.: 08856 9378094 E-Mail: info@dav-neuland.de

Bankverbindung: Sparkasse Oberland: IBAN: DE1703510300032305161

Redaktion: Ramona Fiehne, Kathrin Forstner, Karin Märkl, Vanessa Schanz, Kerstin Lenz Titelfoto: Sebastian Andres in Alta Rezia Foto: Tom Lichtenstein

Gestaltung: Peter Rubner Kommunikationsdesign Südstraße 5 82377 Penzberg www.rubnerdesign.de Herausgeber: DAV Neuland

Hier geht’s zu unserer Homepage: www.dav-neuland.de

Friedrich-Ebert-Straße 2 82377 Penzberg Tel. 08856-2237 Fax 08856-2298 www.zankershop.de

Durchdachte Büroraumplanung • Gut gefühlt • Gut gefügt

Einen kleinen Einblick in unser Vereinsleben findet Ihr auf Youtube:

• Gut durchdacht • Gut gemacht

Motivation durch vorteilhafte Büroraumgestaltung. Fragen Sie bei uns an, unser kompetentes Team ist gerne für Sie da!

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SEKTIONSSTAMMTISCH Jeden letzten Donnerstag im Monat treffen wir uns um 19.00 Uhr im Café Extra auf Gut Hub. Alle Mitglieder, aber auch Interessierte, sind herzlich willkommen!

Für die Sehnsucht nach der Neulandhütte.


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Der Neuländer 2021  

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