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DER

NEULÄNDER

2014


TOURENBERICHTE 2013 Kraxngruppe...................................................14 D‘kloane Bergfex...........................................15 Bergfamilie.......................................................16 Berggämse.......................................................18 Berggeister......................................................20 FliFles.................................................................21 Heulende Wölfe..............................................24 MTB Racer........................................................24

Adler...................................................................26 Eulen..................................................................28 Falken.................................................................30 MTB Technik....................................................31 Skisafari.............................................................34 Skitour...............................................................37 Bergtouren.......................................................39 Hochtour..........................................................42


INHALTSVERZEICHNIS Jahresrückblick......................................................................  4 Mitgliederversammlung....................................................  6 DAV-Hauptversammlung..................................................  7 Vorstands- und Beiratsmitglieder...................................  8 Tourenwesen/Ausbildungen.......................................... 10 Familien und Jugend........................................................ 11 Tourenberichte 2013......................................................... 14 Naturschutz.......................................................................... 45 Klettern.................................................................................. 46 Edelweißfest......................................................................... 49 Jubilare................................................................................... 50 Lesung Stefan König......................................................... 51 Neulandhütte...................................................................... 52 Mitgliederwesen................................................................. 55 Familien- & Jugendprogramm....................................... 60 Ansprechpartner Familien/Jugend.............................. 65 Touren- & Veranstaltungsprogramm........................... 66 Ansprechpartner Touren.................................................. 74 Senioren................................................................................. 75 Sektionstreffen.................................................................... 75 Bergmesse............................................................................. 76 Kurz & bündig...................................................................... 80 Alpenverein aktiv............................................................... 81 Impressum............................................................................ 82

Inhaltsverzeichnis

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JAHRESRÜCKBLICK Liebe Neuländerinnen, liebe Neuländer,   das alte Jahr 2013 liegt hinter uns, hoffentlich für alle mit überwiegend positiven und erfreulichen Erlebnissen! Die Lektüre im „Neuländer“ soll gleichzeitig dem Rückblick auf das abgelaufene Jahr dienen, aber auch eine Vorschau auf das neue Jahr mit der Planung und Festlegung von Zielen und Wünschen sein. Auch die Vorstandschaft der Sektion nutzt diese Zeit, um ein Resümee zu ziehen: Was ist erreicht worden? Welche Ziele konnten nicht erreicht werden? Welche Aufgaben müssen noch abgearbeitet werden und welche kommen neu hinzu?    Die Arbeit in der Sektion, wie im gesamten DAV, wird hauptsächlich von ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen geleistet. Ohne diese würde es einen Alpenverein und unsere Sektion nicht geben. Wir möchten an dieser Stelle allen Mitstreiter-/ innen ein ganz herzliches „Danke“ sagen, verbunden mit der Bitte, in ihrem Einsatz nicht nachzulassen, um noch vielen Menschen die Schönheiten der alpinen Natur näher zu bringen, sie zu begeistern für die verschiedenen Aktivitäten, ob für Klettern, Wandern, Bergsteigen, Skilauf etc. „Danke“ sagen möchten wir auch den Neuländer-/ innen die Ende 2013 nach langjähriger Tätigkeit aus persönlichen Gründen ihren aktiven Einsatz in der Sektion beendet haben. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei Ihren zukünftigen Aktivitäten.    Nur durch die Unterstützung aller Mitglieder kann ein Vorstand die Arbeit zum Wohle der Sektion leisten. Unsere Bitte an alle Bergfreunde in der Sektion: Wenn wir Unterstützung brauchen – helft mit! Wenn Ihr gerne ein Amt übernehmen möchtet oder jemanden kennt, der für ein Amt in Frage kommt - Keine Scheu! Meldet Euch bei der Vorstandschaft! Denn mit Blick auf die Zukunft möchten wir darauf hinweisen, dass der Verein nicht über Jahrzehnte von der gleichen „Mannschaft“ geführt werden kann und soll. Ein weiteres Anwachsen von „Aktiven“ sehen wir deshalb als wichtige Aufgabe des Vorstandes. Auf ein Ereignis, das wir jährlich mit Freude durchführen, müssen wir im Jahr 2014 leider verzichten. Und zwar auf die Jubilahe-Ehrung auf dem Edelweißfest. Der

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Jahresrückblick


Grund dafür ist, dass schon seit ein paar Jahren durch die Computerbearbeitung das Aufnahmedatum taggenau eingegeben wird, während in der Vergangenheit das Eintrittsdatum stets der erste Januar war. So würden wir ein Mitglied, das erst im September eingetreten ist, bereits im Oktober, also nach 24 Jahren für 25 Jahre, ehren. Durch Aussetzen um ein Jahr haben wir diesem Umstand Rechnung getragen und freuen uns auf viele Jubilare in 2015.

Sonnjoch - Foto: Monika Klose

Es ist erfreulich, dass die Neuländer auch in diesem Jahr wieder viele Neubeitritte in Ihren Reihen begrüßen durften. Wir hoffen, den einen oder anderen auch mal bei einer Tour persönlich kennenzulernen. Denn wie immer bieten unsere Tourenleiter/ innen wieder abwechslungsreiche Touren für jeden Geschmack und für jedes Können an. Neugierige, interessierte Anfänger, Junge ebenso wie Ältere sind genauso willkommen, wie auch schon erfahrene Wanderer, die nicht allein gehen wollen. Als Teilnehmer einer Gruppe haben Sie viel Spaß und oft viel mehr Motivation auch für schwierigere Wegstücke. Sie lernen Gleichgesinnte kennen, können Freundschaften aufbauen, Ihre Kenntnisse in den Bereichen Natur und Umweltschutz erweitern, Ihr Wissen anwenden oder auch gern weitergeben, z.B. Anleitungen zum richtigen Verhalten im hochalpinen Gelände oder auf Almwegen. Sie genießen einfach die schöne und ruhige Bergwelt – alles mit der beruhigenden Gewissheit, jemanden an Ihrer Seite zu haben, der über Ausbildung, Erfahrung und gute Gebietskenntnisse verfügt. Wir freuen uns, wenn Sie dieses Angebot aktiv nutzen. Wir wünschen Euch ein erlebnisreiches und vor allem unfallfreies Bergjahr 2014. Eure Vorstandschaft

Jahresrückblick

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MITGLIEDERVERSAMMLUNG Einladung zur 95. ordentlichen Mitgliederversammlung der Sektion Neuland des D.A.V. e.V. Am Freitag, 21.03.2014 um 19:00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr) Gaststätte „Schöne Aussicht“ Reindl 3, 82377 Penzberg

Die Tagesordnung umfasst folgende Punkte: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11.

Jahresbericht des Vorstandes Kassenbericht 2013 Bericht der Revisoren Entlastung des Vorstandes Wahl designierter Beiratsmitglieder: Naturschutzreferentin, Internetbeauftragter, Vertreter Tourenleiter, Vortragswesen, Materialwartin. Voranschlag 2014 Familien und Jugend Touren Neulandhütte Mitgliederwesen Verschiedenes

Anträge sind bis zum 23. Februar 2014 in schriftlicher Form an die Vorstandschaft zu richten. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen bittet die Vorstandschaft der Sektion Neuland des D.A.V. e.V. 6

Mitgliederversammlung


DAV-HAUPTVERSAMMLUNG Wichtigstes Thema war der Beschluss des neuen Strukturkonzepts für den Bundesverband. Nach der Verabschiedung des neuen Leitbilds in 2012, musste auch die Verbandsstruktur angepasst werden. Das Präsidium wächst von fünf auf sieben Mitglieder und übernimmt unter anderem Aufgaben vom Verbandsrat. Dies soll die Effektivität verbessern und die Bearbeitung von Anträgen der Sektionen beschleunigen. Der Verbandsrat schrumpft von 21 auf 19 Mitglieder. Sein Aufgabenbereich verschiebt sich weg von operativen Aufgaben hin zu mehr strategischer und beratender Funktion. Die fachliche Beratung findet zukünftig vor allem in Präsidialausschüssen, Kommissionen und Projektgruppen statt. Eine 14-köpfige Projektgruppe hatte das Konzept erarbeitet. Bis zu nächsten Hauptversammlung muss nun die Satzung angepasst und verabschiedet werden. Ein wesentlicher Tagesordnungspunkt war die Beteiligung des DAV bei den olympischen Spielen. Die Delegierten haben sich mit klarer Mehrheit gegen die Spiele in den Bayerischen Alpen ausgesprochen. Das Hauptargument war die Belastung der alpinen Umwelt. Damit stellt sich der DAV seiner gesellschaftlichen Verantwortung als Naturschutz- und Bergsportverband. Einen Tag nach der HV haben sich am 10. November beim Bürgerentscheid mehr als 53 Prozent der Menschen, die in den oberbayerischen Kommunen abstimmten, ebenfalls dagegen ausgesprochen. Mit dem Wachstum des DAV hat auch die Entscheidung für eine zentrale Mitgliederaufnahme zu tun. Die Sektionen verfügen je nach Größe über unterschiedliche organisatorische und technische Möglichkeiten. Dies betrifft auch die Mitgliederaufnahme: Bislang ist es nicht bei allen Sektionen möglich, online Mitglied zu werden. Dies wird ab 1. Mai 2014 anders sein: Die Delegierten haben mit großer Mehrheit eine zentrale Online-Mitgliederaufnahme beschlossen. Bei den erfolgten Neuwahlen wurde das Präsidium mit großer Mehrheit erneut gewählt: Auf Präsident Josef Klenner fielen 97,8 Prozent der abgegebenen Stimmen. Der Vizepräsident Ludwig Wucherpfennig erhielt 96,85 Prozent, Guido Köstermeyer 99,16 Prozent und Franz-Josef van de Loo 98,5 Prozent. Vizepräsident Michael Knoll stellte sich aus beruflichen Gründen nicht erneut zur Wahl. Für ihn wurde Philipp Sausmikat mit 98,94 Prozent neu in Präsidium gewählt. Philipp Sausmikat löste Michael Knoll auch als Bundesjugendleiter ab. Der 26-jährige Münchner von der DAV-Sektion Oberland war beim JDAV-Bundesjugendleitertag vor zwei Wochen gewählt worden. Die DAV-Satzung sieht vor, dass der Bundesjugendleiter in der Hauptversammlung als DAV-Vizepräsident gewählt wird. DAV-Hauptversammlung

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VORSTANDS- UND BEIRATSMITGLIEDER

Monika Klose

Martin Meindl

1. Vorsitzende*

2. Vorsitzender*

Tel.: 08856 91767

Tel.: 08856 939107

Helmut Friedl

Christian Waldenburg Jugend- und Familien-

Schatzmeister*

referent*

Tel.: 089 4393663

Tel.: 08856 935859

Annette Helfferich

Anton Pröls

Ausbildungs- und Tourenreferentin*

Schriftführer

Tel.: 08856 91767

Tel.: 08024 2244

Werner Schanz

Karin Märkl

Hüttenreservierung

Mitgliederwesen

Tel.: 08856 802939

Tel.: 08856 935800

*bilden den Vorstand, alle anderen sind Mitglieder des Beirats

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Vorstands- und Beiratsmitglieder


Burkhard Beyer

Philippe Steinmayr Vertreter Tourenleiter

HĂźttenwart

Internetbeauftragter

Tel.: 08041 72146

Tel.: 0162 7168981

Vanessa Schanz

Kerstin Lenz

Vertretung Jugend

Naturschutzreferentin

Tel.: 089 12769802

Tel.: 08856 932715

Alfred Sommer

Susanne Meindl

Vortragswesen

Materialwartin

Tel.: 08856 6088353

Tel.: 08856 939107

Gregor Gumberger

Heidi Madl

Seniorenbetreuung

Seniorenbetreuung

Tel.: 08856 5152

Tel.: 08171 72724

Ohne Bild: Monika & Vitus Schuster (Seniorenbetreuung), Tel.: 089 7915778 Manfred Reisnecker (Revisor), Tel.: 08856 8045511 Franz GĂśtzfried (Revisor), Tel.: 089 907483

Vorstands- und Beiratsmitglieder

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TOURENWESEN/AUSBILDUNGEN TOURENWESEN Philippe Steinmayr wurde, wie schon im letzten Neuländer angekündigt, zum Fachübungsleiter Skibergsteigen ausgebildet. Damit wird unser Tourenteam um einen sehr jungen FÜL verstärkt. Wir hoffen, dass wir mit Philippe verstärkt, ein jüngeres Puplikum für unsere Touren begeistern können . Unser Programm für 2014 ist ähnlich umfangreich und vielfältig wie schon

im vergangenen Jahr. Wir glauben, dass darin jeder etwas für sich finden kann.

AUSBILDUNG FÜL SKIBERGSTEIGEN: PHILIPPE STEINMAYR

und anschließende Skiabfahrt des Bec des Rosses in den Walliser Alpen. So war es für mich naheliegend die FÜL-Ausbildung beim DAV zu machen. Nachdem mich einige von euch wahrscheinlich nur als Designer und Betreuer der Sektionswebsite kennen, freue ich mich, euch auch auf einer Skitour kennen zu lernen.

Vergangenen Winter habe ich die Ausbildung zum Fachübungsleiter Skibergsteigen absolviert – ja wie kam es dazu? Aufgewachsen bin ich in Penzberg, wobei ich den Großteil meiner freien Zeit in den Bergen verbracht habe. Ich kann gar nicht mehr genau sagen, ob ich zuerst gehen oder Ski fahren gelernt habe. Mit ca. 10 Jahren habe ich dann auch angefangen Skitouren zu gehen, was mittlerweile zu einer großen Leidenschaft geworden ist. Als großes alpines Highlight konnte ich vor einigen Jahren in Bolivien einen 6000er besteigen. Eine ähnliche Herausforderung war die Besteigung 10

Tourenwesen/Ausbildungen

An dieser Stelle möchten wir uns auch für das ehrenamtliche Engagement unserer Tourenleiter bedanken, die so ein abwechslungsreiches Programm ermöglichen.


FAMILIEN UND JUGEND Laut Wikipedia wird der Begriff Seilschaft folgendermaßen definiert: „Beim Klettern ist eine Seilschaft eine Gruppe von Bergsteigern oder Kletterern, die durch ein Kletterseil miteinander verbunden sind. Im allgemeineren Sinn wird eine Bergsteigergruppe, die gemeinsam unterwegs ist, auch als Seilschaft bezeichnet.“ Außerhalb der Kletterei, wird der Begriff im übertragenen Sinne benutzt. Und wie an einem Seil reihen sich auch die Gruppen in unserer DAV Sektion Neuland ein von den Kleinsten „D’kloane Bergfex“ bis zu den Jugendlichen „Falken“.

Insgesamt gab es in der Anzahl der Gruppen nicht viele Veränderungen im abgelaufenen Jahr. Die Gruppenmitglieder wachsen heran und die Kraxengruppe mauserte sich zu D’kloane Bergfexen. Die Berggämsen machten Ihren Namen alle Ehre und erklommen erste Gipfel und genossen unsere Neulandhütte. Auch die Beggeister wagten sich zunächst aufs Eis, bevor Sie sich über die Berghalde zur Denkalm hocharbeiteten. Die FliFles schwebten zunächst in der Kletterhalle die Wände hoch, bevor sie sich im Sommer in freier Natur dem Hochseilgarten am Blomberg widmeten.

Familien- und Jugendgruppen

Familien und Jugend

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Kraxngruppe - Fotos: Katrin Reisnecker

Nach einer Veränderung in der Gruppenleitung waren Sie bereits aktiv im Steinbachgelände zu finden, wobei mir scheint mehr unter Wasser als über, wenn man die triefende Meute nach dem Einflug im heimischen Nest beobachtete. In der offenen Gruppe der Bergwichtel, die inzwischen zur Bergfamilie herangewachsen ist, war von Skifahren bis hin zum Stangensteig höllisch was los. Auch die Wölfe wurden zum Sonnwendfeuer auf dem Neulandhüttengebiet gesehen und ihre schaurigen Rufe klangen in den Wäldern der Umgebung.

Flugformation. Die Eulen sind hingegen ja bekannterweise Nachttiere und genaue Beobachter beobachteten sie beim Einflug in die Frickenhöhle. Aber auch die dunklen Räume der Neulandhütte sollen als Nachtquatier gedient haben.

MTB steht vermutlich für Mega Tolle Biker, zumindest interpretiert man den Namen so, wenn man sich das Programm der Gruppe anschaut. Von einfachen Touren bis anspruchsvolle Höhenfahrten ist alles dabei. Bleibt nur noch kurz von den Falken zu berichten, die sich im Winter in der Skifreizeit und bei einer Skitour die Flügel angefroren haben. Die Adler machten ihrem Namen alle Also rundum eine bunte Truppe, wie sie Ehre und wurden bei traumhaftem da so nach Alter aufgereiht wie an einem Wetter ein ganzes Wochenende an der am Seil hängen. Seewaldhütte gesichtet. Auch die Kuhflucht(e) und das Wiesel bewunderte ihre Schlägt man in Wikipedia den Begriff 12

Familien und Jugend


Seil nach erhält man folgende Erklärung: „Ein Seil ist ein aus zusammengedrehten Natur- oder Kunstfasern oder Drähten bestehendes längliches, biegeschlaffes, elastisches Element, das meist zur Übertragung von Zugkräften, aber auch zu einer Vielzahl anderer Zwecke verwendet wird.“

eine Vielzahl toller Erfahrungen gesammelt werden. Hoffen wir, dass auch im kommenden Jahr wieder viel Spannendes auf uns wartet. So wird es voraussichtlich erstmals ein gemeinsames Zeltlager geben, in dem sich alle Gruppen noch besser untereinander kennen lernen können. Und wie meinte ein Kind aus eine Gruppe neulich „ich freue mich schon darauf!“

So sind vielleicht unsere kompletten Familien- und Jugendgruppen wie in einem Seil verbunden. Alle einzelnen In diesem Sinne Teilnehmer eint das Interesse, gemeinsam spannende Erlebnisse in den Bergen Euer Familien- und Jugendreferent und der Natur zu erleben. Die Kinder und Christian Waldenburg Jugendlichen werden von den Zugkräften der Naturerlebnisse angezogen und in der Gemeinschaft der Gruppen kann

Bergfamilie - Foto: Christian Waldenburg

Familien und Jugend

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TOURENBERICHTE 2013 KRAXNGRUPPE: KUHFLUCHTFÄLLE Treffpunkt 9.30 Uhr (bloß nicht wieder im Stau stehen!!!), Wettervorhersage mäßig bis schlecht (ab Mittag Gewitter möglich), mal schauen, ob sich überhaupt jemand auf dem Parkplatz einfindet… doch siehe da: Fünf unerschrockene Familien stehen pünktlich parat und machen sich unverzüglich auf den Weg nach Farchant zum Walderlebnispfad, besser bekannt als „Kuhfluchtfälle“. Kein Stau – juchuuuu – und je näher wir unserem Ziel kommen, desto blauer wird es über uns, bis wir schließlich bei quasi wolkenlosem Himmel erst mal das Floß erobern und als erste Aufgabe im Baumgarten 3 verschiedene Blätter sammeln. Die Kinder sind hoch motiviert und erstürmen eine Station nach der anderen: • •

• • • •

der Sickerversuch liefert leider genau das falsche Ergebnis (da sieht man mal wieder den Unterschied zwischen Theorie und Praxis…) das Baumtelefon lässt sich prima zum Balancieren verwenden, eignet sich aber nur bedingt, um seinem Gegenüber wirklich etwas zu erzählen (auf dem Rückweg probieren wir es nochmal aus und entdecken, wie man’s richtig macht, da hört man wirklich auch ein ganz leises Klopfen!) um Klanghölzer und Zuwachswürfel gibt es fast Streit, wer denn nun als nächstes klopfen und drehen darf den Tierweitsprung lassen wir erst mal rechts liegen, der beschäftigt unsere Sportskanonen auf dem Rückweg dafür umso länger das Kneippbecken wird von Arthur getestet und eindeutig für zu kalt befunden wie gut, dass alle ein paar Ersatzklamotten dabei haben (v.a. Tanja war dafür bestens ausgerüstet)

Bis zur Brücke über den Wasserfällen kommen alle mit, dann macht sich ein Teil der Truppe wieder auf den Rückweg, während der andere Teil noch den steilen Weg jenseits der Brücke erklimmt; nach zwei schönen Aussichtspunkten beschließen aber auch wir, lieber umzukehren - so richtig entspannt marschiert es sich dann doch nicht, wenn man die Kleinen ständig an der Hand halten muss, damit sie nicht Gefahr laufen abzurutschen.

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Tourenberichte 2013


Für den Rückweg brauchen wir fast noch länger als für den Hinweg, obwohl oder vielleicht gerade weil wir dieselbe Route wählen: die besten Stationen müssen halt einfach nochmal richtig erforscht werden! Die Kinder hatten sehr viel Spaß und auch das Wetter meinte es wirklich gut mit uns: Der Himmel hatte sich bis zur Ankunft am Auto zwar ziemlich bewölkt, aber die ersten Regentropfen fielen erst auf der Fahrt nach Hause – besser kann eine Tour eigentlich nicht verlaufen… Katrin Reisnecker

FAMILIENGRUPPE: D’KLOANE BERGFEX Die Kraxngruppe liegt nun hinter uns. Die Bergwichtel sind manchmal schon auf ganz schön abenteuerlichen Touren unterwegs. „D’kloane Bergfex“ wollen zwischen den beiden unterwegs sein. Wir wollen auf Touren unternehmen, die kleineren Kindern Spaß machen. Nicht die Höhenmeter sondern die Natur, Spiele und Spass stehen im Vordergrund. „D’kloane Bergfex“ sind eine offene Familiengruppe. Jeder der mitgehen will, ist zu unseren Touren herzlich eingeladen. Wer Interesse hat mitzugehen, darf sich gerne bei mir unter: tanja.hartmann@dav-neuland.de melden und dann bekommt er immer die Einladung zur nächsten Tour direkt in sein Postfach. Tanja Hartmann

Tourenberichte 2013

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BERGFAMILIE: HÖLLENTAL UND STANGENSTEIG Autobahnende A 95 in Eschenlohe: Kein Stau, dafür erste Schlechtwetterwolken im Zugspitzgebiet! Da heißt die Devise: „Wir sind schneller, als das Gewitter!“. Also flott zum Parkplatz, Rucksäcke geschultert und aufi  geht’s in den Bergwald Richtung Stangensteig. Kurzfristig disponierten wir um, das hieß erst über den exponierten Steig und zum Rückweg in die eh nasse Klamm (da kommt es auf ein paar Tropfen mehr oder weniger nicht an…). Hochmotiviert sausten die Kinder den schmalen Pfad empor, entdeckten tolle Wurzelformationen und lustig dahin plätschernde Bäche in denen man hervorragende Wasserschlachten abhalten konnte. Außerhalb des Waldes empfingen uns imposante Blicke auf schönsten Wettersteinfels. Schnell ging es höher und höher, die Blicke in die Tiefe zum wilden Hammersbach wurden immer spektakulärer. Hurtig erklommen wir den höchsten Punkt der Tour und wechselten über eine luftige Brücke die Klammseite. Danach kam es unisono aus vielen Kindermündern: „Wir haben Hunger!“ Ein gemütliches Plätzchen wurde gesucht und die wohlverdiente Brotzeit verzehrt. Frisch gestärkt machten wir uns auf den Abstieg zur Höllentalklamm. Der sanft dahin plätschernde Hammersbach animierte die Kinder dann erst mal zum Herumturnen und Steine ins Wasser werfen, bevor wir den spannenden Steig durch die Klamm begannen. So ging es dann weiterhin flotten Schrittes bergab.

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Tourenberichte 2013


Raus aus der Klamm, Blick nach oben und prompt fielen die ersten Regentropfen auf uns herab. Erstes Donnergrollen war zu hören und beschleunigte die müden Beine zum Endspurt. Der Parkplatz wurde im Stechschritt erreicht und schon prasselte es auf unsere Köpfe. Na wenn das kein gutes Timing war! Marianne Waldenburg

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DAS JAHR DER BERGGÄMSEN Wie war es, das erste Jahr der Gämsen? Spannend, abwechslungsreich und voller neuer Entdeckungen. Ein paar Stolpersteine hatten wir direkt am Jahresanfang. Eigentlich wollten wir ja Skifahren, aber da war kein Schnee. Also disponierten wir um und machten eine Faschingsgaudi im Mütterzentrum, bei der wir dann auch ohne Schnee viel Spaß hatten und uns auch noch ein bisschen besser kennen lernen konnten. Und dann kam er endlich der Schnee und so konnten wir als nächstes doch endlich die Ski anschnallen und wir trafen uns an der Berghalde um hier ausgiebig auszutesten, was dieser Berg so alles hergibt. Und das ist einiges. Wir begannen brav mit Übungen aus der Schischule und landeten dann bei der Schanze, die Tobi rechts am Pistenrand entdeckt hatte. Da mussten wir dann natürlich alle drüber. Und nur um dass klarzustellen: Freiwillig wäre ich da nicht drüber gefahren. Die Gämsen testeten dann auch noch aus, was sich so alles mit Skiern anstellen lässt und da fiel ihnen tatsächlich noch so einiges ein. Bei der nächsten Tour ist dann auch schon der Frühling da, wir drehten eine Runde um die Höhlmühle und machten uns auf die Pirsch nach all seinen Spuren. Und von Bärlauch bis zu den ersten Blüten fanden wir auch einige. Und dann war er wirklich ganz da der Frühling und wir stiegen in den Zug um uns auf den Weg nach Benediktbeuern zu machen. Die Kaulquappen waren wohl alle schon weg, zumindest konnten wir keine finden, aber wir fanden Wasserschnecken, beobachteten eine kleine Blindschleiche und neben all der Natur faszinierte uns auch die Technik und wir beobachteten ein Segelflugzeug beim starten. Der Moo18

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rerlebnispfad blieb uns an diesem Tag leider versagt, da er gerade in Stand gesetzt wurde, und so machten wir uns direkt auf den Weg zum Urthaler Hof, unserem Zielpunkt. Der Juli kam und die Gämsen trafen sich wieder und machten sich auf den Weg zur Neulandhütte. Schnell waren wir droben und genauso schnell eroberten die Gämsen das Matratzenlager und unsere gute, alte Neulandhütte musste beweisen, ob sie dem Ansturm gewachsen ist. Sie ist es. Mit Begeisterung wurde die Feuerstelle freigeräumt und dann wurde das Stockbrot um die selbstgeschnitzten Stecken gewickelt und gegrillt. Am Abend bestiegen wir auch noch mal den Hausberg, sahen von dort die Sonne untergehen und nun wurde es auch für die Gämsen Zeit ins Lager zu gehen. Am nächsten Morgen richteten die Gämsen das Frühstück, erkundeten noch mal das Hüttenumfeld, und fanden sich dann später draußen vor der Hütte und begannen aus dem Gämsenliederbuch zu singen. Und dann trabten müde Füße wieder ins Tal und nach Hause. September: Nun sind auch die letzten Gämsen Schulkinder und wir sind wieder mal gemeinsam unterwegs. Wir trafen uns am Pfosten 10 in Penzberg und wanderten von hier auf dem Weg nach Sindelsdorf um dort den Spielplatz zu erobern. Auf dem Weg dorthin machten wir aber erstmal ein Wäldchen unsicher. Dort entdeckten wir Bovisten, die schon lustig staubten und die Gämsen zeigten, dass sie auch gut klettern können. Die Buche war ja nicht so groß, aber die Gämsen kamen ganz schön hoch. Ein paar Touren liegen noch vor uns in diesem Jahr und auch im nächsten werden die Gämsen sicherlich noch viele schöne Touren unternehmen und ganz viel Spaß dabei haben. Tanja Hartmann

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BERGGEISTER Wieder haben die Berggeister ein aufregendes und ereignisreiches Jahr mit tollen Highlights hinter sich. Begonnen hatte das Jahr für die Gruppe mit einem Zusammentreffen zum Schlittschuhlaufen in der Eissporthalle in Bad Tölz, um die etwas müde gewordenen Geister wieder in Schwung zu bekommen. Als nächster Ausflug stand eine Winterwanderung auf die Denkalm an, bei der wir aber vor lauter Schnee das Ziel und den Weg ein bisschen verfehlten und daher eine wilde Schneeballschlacht veranstalteten. Anschließend bauten wir eine riesengroße Schneeburg, in der die kleinen Geister ihre wohlverdiente Brotzeit verspeisten. Richtig viel Glück mit dem Wetter hatten wir bei unserem darauffolgenden Treffen bei dem uns „Petrus“ diesmal ein richtiges Traumwetter mit Sonnenschein und warmen Temperaturen zur Ostereiersuche bescherte. Dementsprechend motiviert und flink gingen die kleinen Geister an die Suche und wurde dafür großzügig mit vielen Leckereien belohnt. Unser absolutes Highlight dieses Jahr war der Ausflug in die Kletterhalle, bei dem die Berggeister sich so richtig austoben konnten und ihr Können unter Beweis stellten. Für Einige war es das erste Mal, dass Sie eine Wand hochkletterten, andere waren schon etwas fortgeschrittener, doch jeder bewältigte dies mit ausgesprochenem Ehrgeiz und Bravour. Da nun langsam der Sommer vor der Tür stand und das Wetter immer besser wurde, trafen wir uns einmal zu einer Wanderung durchs Lainbachtal und zu einer Wasserfallwanderung am Kochelsee, um unsere Kondition ein bisschen zu stärken und das schöne Wetter endlich einmal ausnutzen zu können. Als letztes Treffen, bevor es wieder in die Winterpause geht, steht noch eine herbstliche Wanderung an, bei der die Berggeister hoffentlich genauso viel Spaß haben werden, wie schon das ganze Jahr über. Larissa Walter

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FLEDERMÄUSE MIT NEUER LEITUNG Da ich habe die Gruppenleitung der FliFles von Monika und Sandra übernommen habe, möchte mich kurz vorstellen. Ich heiße Uwe Maier, bin 46 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder (Adrian und Ferdinand). Beide sind in Jugendgruppen der Sektion, Adrian bei den FliFles und Ferdinand bei den Wölfen. Ich selbst bin seit über 30 Jahren beim Alpenverein aktiv. Zuerst auch in diversen Jugendgruppen. Danach habe ich meine Ausbildung zum Übungsleiter Hochtouren gemacht und war viele

Jahre als Tourenleiter für die Sektion Nürnberg unterwegs. Nach einem Jahrzehnt passiver Alpenvereinszugehörigkeit bin ich wieder aktiver im Verein geworden.  Von der Gründung bis zum Juli dieses Jahres habe ich die „Heulenden Wölfe“ unterstützt. Und nebenbei gehe ich mit meiner Familie gerne und so oft es die Zeit erlaubt in die Berge. Ich freue mich auf die künftigen Unternehmungen mit den FliFles und hoffe auf viele schöne gemeinsame „Berg-„Stunden. Euer Uwe Tourenberichte 2013

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DIE FLIFLES SIND ZURÜCK! Nach einer etwas längeren Sommerpause machten sich die FliFles wieder auf, um neue Abenteuer rund um die Themen „Berge“ und „Natur“ zu erleben. Dieses Mal galt es den neuen Gruppenleiter kennenzulernen, einen Staudamm zu bauen und mit Hilfe von Kompass und Karte wieder zum Ausgangspunkt zurückzukommen. Soviel sei an dieser Stelle schon verraten. Wir haben den Weg zurück gefunden und alle Fledermäuse unversehrt zu Hause abgeliefert. Aber nun der Reihe nach. Wir trafen uns an einem schönen Herbsttag Mitte Oktober am Kino P., um von dort aus unser Abenteuer zu starten. Für die 10 Fledermäuse, die meisten männlich, dem neuen Co-Teamleiter Maxi und für mich ein spannender Moment. Viele neue Gesichter, neue Namen und neue Ideen. Aber schon die Fahrt nach Bichl zu unserem Ausgangspunkt war ein Spaß und hat bei uns Lust auf einen schönen Tag mit vielen Abenteuern geweckt. Nach zwei Kennenlernspielen fühlten sich Maxi und ich sicher, die Namen der Fledermäuse zu kennen, so dass wir losziehen konnten. Unsere erste Aufgabe ließ auch nicht sehr lange auf sich warten. Wir fanden einen idealen Platz, um an einem Nebenlauf des Steinbachs einen Staudamm zu bauen. Nach fachlichen Gesprächen wie, was, wo zu tun ist, legten die Fledermäuse so richtig los. Steine, Äste, Laub, ja sogar halbe Bäume wurde gesammelt und nach den Ideen der Baumeister im Fluss versenkt. Für mich sah das zwar manchmal etwas durcheinander aus, aber nach 22

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kurzer Zeit stieg der Pegel im oberen Staubecken schon an. Ein erster Teilerfolg. Aber damit begnügten sich die Fledermäuse nicht. Der Staudamm musste noch höher werden und so sammelten sie weiter Material, bis die gewünschte Höhe erreicht war. Nun stellte sich die Frage, wer geht als Erstes über die Staumauer. Eine Fledermausdame war die mutigste. Typisch! Die Jungs redeten und die Mädels handelten …. Wir zogen weiter flussaufwärts. Dabei kamen wir an einem „Staudamm“ vorbei, der aber auch nichts anders tat als unserer. Wasser stauen. Gleich danach warteten schon die nächsten Herausforderungen auf uns. Das Unterqueren der Forststraße in einer schmalen Röhre und das Überqueren des Steinbachs ohne Brücke und Hilfsmittel. Während sich alle Fledermäuse einig waren wie sie durch die Röhre krabbelten, so verschieden waren doch die Ansätze über den Fluss zu kommen. Schuhe und Socken aus und barfuß durch den Fluss. Von Stein zu Stein springen. Oder einfach nur durchlaufen und am gegenüberliegen Ufer die Schuhe ausziehen und das Wasser rauslaufen lassen. Egal mit welche Methode, jeder kam an. Brotzeitpause! Wo aber waren wir jetzt? Und wie kommen wir wieder zum Ausgangspunkt zurück? Maxi erklärte den jungen Fledermäusen wie sie sicher nach Hause kämen. Man nehme eine Karte und eine Kompass und dann …. oder wir gehen einfach am Fluss entlang zurück. Das taten wir dann auch. An Ästen hängend, von Stein zu Stein springend, oder auch auf dem Bauch liegend über umgestürzte Bäume robben, versuchten wir unserem Ziel näher zu kommen. Und wenn die Hindernisse fast unüberwindbar schienen, dann ging es einfach durchs Wasser. Die Schuhe waren zu diesem Zeitpunkt bei allen sowieso schon nass. Egal! Wir waren wild entschlossen unser Ziel auf diesem Weg zu erreichen. Die warmen Sonnenstrahlen im Gesicht und vom Marsch am Fluss verschwitzt beschlossen noch einige Fledermäuse ein Halb- oder sogar ein Vollbad zu nehmen. Danach gingen wir erfrischt und gut gelaunt die letzten Schritte zum Auto wo wir uns trockene Klamotten anzogen. Wie der Anfang so endete auch unsere erste gemeinsame Tour mit einem lustigen Spiel. Das Krümmelmonster. Lange Zeit hatte es sich tapfer gewehrt. Aber gegen die FliFles hatte es keine Chance. Am Schluss sah ich glückliche Fledermäuse, die viel Spaß hatten und sich schon auf das nächste Abenteuer freuen. Uwe Maier Tourenberichte 2013

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HEULENDE WÖLFE – AUF DER JAGD Im vergangenen Jahr haben die heulenden Wölfe ihr Revier sehr erfolgreich durchstreift und haben dabei auch die ein oder andere Beute erlegt. Ob Schnee, Wasser oder Feuer, unten an der Erde oder in luftiger Höhe, an keinem Ort und vor keinem Element sind die tapferen Wölfe zurückgeschreckt! Auch mit etwas anderen Fortbewegungsmitteln, wie Skiern und Fahrrädern, hatten sie keine Probleme, sondern sie kamen umso flinker voran! Dass die Wölfe trotzdem zu Fuß immer noch rasend schnell sind, konnten sie auch beweisen, was sich immer sehr lohnend auf das Jagdergebnis auswirkte. Dies zeigte sich u.a. beim Minigolf, wo alle ein hervorragendes Geschick beim Einlochen besaßen und es somit eigentlich nur Gewinner gab (wie das Bild unten beweist). Alles in allem war es ein super Jahr mit euch, es hat mir mit euch viel Spaß gemacht all die schönen Touren zu unternehmen! Ich freue mich auf ein weiteres Jagd-Jahr mit ereignisreichen Zielen, bei denen uns die Beute bestimmt nicht entwischen wird!

MTB RACER Auch im Jahr 2013 waren die MTB-Racer wieder recht aktiv. Insgesamt 7 mal waren wir unterwegs. Zweimal davon in einer Kiesgrube an den Osterseen, wo wir dank der Unterstützung des Down-

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hillcracks Alois auch in Punkto Fahrtechnik einiges dazugelernt haben. Höhepunkt des Jahres war aber zweifellos eine 2-Tagestour, die uns von Eschenlohe aus ins Eschenlainental führte. Dann ging es rund um den Walchensee und über den Kesselberg zu einem Zeltplatz in Kochel. Am 2. Tag fuhren wir über den Felsenweg und die Hohe Tanne zurück zum Ausgangspunkt. Das Wetter war auf der ganzen Tour prächtig. Es hatte Temperaturen von knapp 40 Grad und da traf es sich sehr gut, dass es im Eschenleinetal tolle Badegelegenheiten gibt. Wir haben das ausgiebig ausgenutzt, kühlten uns in den Gumpen ab, ließen Wasserflaschen schwimmen und versuchten (gottseidank erfolglos) Fische zu fangen. Irgendwann haben uns dann die äußerst bösartigen Bremsen weitergetrieben, aber schon am Walchensee war der nächste Badestopp. Zum Abschluss des ersten Tages ging es dann über die alte Kesselbergstraße und einen kurzen Trail zum Zeltplatz in Kochel. Da hieß es zunächst einmal Zelt aufbauen. Unsere „blaue Burg“ bot uns allen Platz. Sie hatte eine Grundfläche von 4 mal 4 Metern, war über 2m hoch und hatte unglaublich viele Zeltstangen. Erst nach längerer Zeit gelang es uns den Stangenwald so zusammenzustecken, dass die Zeltplane darauf Platz hatte. Das Abendessen hatten wir uns redlich verdient. Die Kids hatten aber noch Kräfte übrig und bald nach dem Essen entstanden infolge eines Zweikampfes zwischen Iffeldorf und Penzberg 2 mittelgroße Staudammprojekte am Kochelsee. Aber dann ging es doch eher früh in den Schlafsack. Doch schlafen konnte wahrscheinlich keiner. Als es dunkel wurde setzte ganz plötzlich ein richtiger Sturm ein. Der Wind jaulte, unser Zelt knarzte und weil es keinen Boden hatte wirbelten bald Blätter im Zeltinneren umher. Es war eine äußerst ungemütliche Nacht und wir waren erleichtert, als der Wind am Morgen nachließ und das Zelt immer noch stand. So ging es am nächsten Morgen über den Kochler Felsenweg weiter. Auch 2 Plattfüße konnten uns nicht lange aufhalten. Wir schwitzten uns hoch zur hohen Tanne und von dort gleich zurück zum Auto. Den geplanten Abstecher über den oberen Heuweg ließen wir angesichts der stressigen Nacht aus und so waren wir schon am frühen Nachmittag zurück in Penzberg. Es hat Spaß gemacht, alle haben sich trotz der Hitze bestens geschlagen. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr! Martin & Jörg

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ADLER: HÜTTENWOCHENENDE AUF DER SEEWALDHÜTTE Nun stand endlich unser lang ersehntes Hüttenwochenende vor der Tür. Da die Neulandhütte bereits belegt war, gingen wir „fremd“ und besuchten die Seewaldhütte (1582 m) an der Hochplatte (1813 m) am Achensee. Am Samstag, den 15.06.2013 brachten uns drei Elterntaxis nach Achenkirch am Achensee, wobei wir am Sylvensteinspeicher aufgrund eines Unfalles im Stau etwas Geduld aufbringen mussten. In Achenkirch erwartete uns bereits Silke, die am Vortag schon mit Benedikt (Hüttenwirt) und Gerhard (Hüttenwirt) aufgestiegen war und unseren Proviant zur Hütte gebracht hatte.Auch ein paar Regenwolken lagen auf der Lauer, trauten sich aber noch nicht ihren Inhalt über uns loszuwerden. Die Regenwolken begleiteten uns noch ein wenig, wobei die Sonne nicht weichen wollte. Unser Aufstieg wurde daher anfangs von leichtem Nieselregen und Sonnenschein begleitet. Dann wurde der Aufstieg sehr heiß und schweißtreibend. Auf halber Höhe erhielten wir an der Bründlalm von einem freundlichen Almwirt einen „Durchhalte-Lolli“. Kurz vor dem Ziel überraschte uns Benedikt mit einer Schatzsuche. Nach erfolgreicher Suche mit Kompass und Schatzkarte stürzten wir Adler uns auf den „Gummischlangen-Schatz“ und flogen die letzten Höhenmeter zur Hütte. Nachdem die Schuhe ordentlich im 26

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Regal standen, wurden die Lager belegt, die Dienste verteilt und viele Limoflaschen geleert. Der Küchendienst fing sogleich – unter der Oberaufsicht von Hüttenwirt Gerhard – an Spaghetti mit Tomatensoße zu kochen. Das Top(f )konzert wurde begleitet von den „schluchzenden Zwiebelschneiderinnen“. Nach dem Essen kümmerten sich die Burschen fleißig und ausdauernd um den Abwasch, um sich später mit den anderen Adlerkindern noch bei einer Tannenzapfenschlacht auszutoben. Auf unserer Dämmerwanderung wollte Silke uns Gämsen zeigen, jedoch liefen uns an diesem Abend nur Hasen über den Weg. Gleich nachdem wir wieder in der Hütte waren nahmen einige noch ein kleines Nachtmahl und die anderen machten es sich in den Schlafsäcken gemütlich. Draussen gab´s einen ordentlichen Platzregen und ein saftiges Gewitter. Am nächsten Morgen schien uns jedoch wieder die Sonne auf´s Nutellabrot und der Achensee lag unten noch im Nebel. Dann wurde noch einmal schnell eine kurze Tannenzapfenschlacht organisiert. Danach packten wir alles zusammen und der Kehrdienst „waltete seines Amtes“. Gerne wären wir noch geblieben, aber im Tal warteten schon die Eltern-Taxis. Es war ein super Hüttenwochenende!!!!!

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DIE EULEN 2013 Die neue actionreiche Dokumentarkomödie von und mit den Eulen Der actiongeladene Film zeigt die Touren der Eulen im Jahr 2013. Schon nach dem Vorspann ist klar: Dies ist keine gewöhnliche Filmcrew. Vielmehr überzeugen die Akteure mit Ausdauer, Engagement, Freude am Berg und Teamfähigkeit. Der Drehort für die erste Szene – der Pürschling – erlangt erst durch diesen Film wirkliche Berühmtheit. Eisige Kälte, verschneite Iglus und rasende Verfolgungsjagden lassen einem den Atem anhalten, von der ersten bis zur letzten Kurve. Auch vor den oscarnominierten Bühnenbildern in Weilheim und Peißenberg präsentieren sich die Darsteller von ihrer besten Seite. An den bunten Plastikgriffen beweisen sie ihr ganzes Talent in schwindelerregender Höhe. Der Special-KlettermemoryEffect lässt die Spannung stark ansteigen, beide Schauspielerteams geben ihr Bestes, um dieses Kapitel für sich zu entscheiden. Für Feinschmecker bietet der Film einige exklusive Einblicke in die Küche der Neulandhütte, in der riesige Kessel mit Spaghetti und Tomaten-Gemüse-Soße über dem Feuer stehen. Doch auch dieser Filmabschnitt hat weit mehr zu bieten. Eine lange Suchaktion in meterhohem Schnee folgt – die Suche nach den verlorenen Ostereiern. Mitreißend ist auch die Variante des Speed- Abstiegs. Das vorläufige Finale dieser überaus gelungenen Verfilmung spielt vor der außergewöhnlichen Kulisse der Frickenhöhle. Nur seilversichert können die Darsteller, die alle Stunts selbst ausüben, zu Ihrem Drehort gelangen. Vorbei an düsteren

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Nebelschwaden geht es über das Wolkenmeer in das strahlende Kameralicht. Mitten in den steilen Hängen des Hohen Frickens schlüpft die Filmcrew durch den Höhleneingang. Von dort kriechen, klettern und (lehm-)rutschen die Eulen zum Teil nur durch ein Seil versichert, vorbei an großen Wasserlöchern in die Tiefe. Durch einen schmalen Schacht zu einem – nur mit Schnorchel – überwindbarem, mit Wasser gefüllten Tunnel. Da Schnorchel und Neoprenanzüge nicht zur Ausstattung der Kostümbildner gehören geht es zum Ausgang zurück. Nun können sich die Zuschauer zurücklehnen und das Sonnenpicknick der Schauspieler entspannt beobachten. Wer denkt, dass der Film ruhig ausklingt wird jedoch überrascht. Die „Wurzel-Sliding“ – Weltmeisterschaft sowie der Tierweitsprung versprechen Spannung bis zum Schluss. Gewinner der „Goldenen Eule“ 2013 in der Rubrik „Beste Hauptdarsteller“. „Ein herzliches Dankeschön an alle Darsteller. Eine bessere Besetzung hätte man sich für dieses Eulenjahr nicht vorstellen können. Fortsetzung folgt... ich freue mich auf das nächste Filmprojekt im Jahr 2014 mit aufregenden Kulissen, lustigen Szenen und natürlich der besten Filmcrew.“ Eure Regisseurin Vanessa

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BLACKBOX DER FALKEN Zum Saisonauftakt flogen die Falken gleich mal nach Pfunds/ Tirol und nahmen sehr zahlreich an der vom Bezirk organisierten Skifreizeit teil. In dieser Woche war so einiges geboten. Natürlich wurde das Skigebiet Ischgl/ Samnaun bis ins hinterste Eck erkundet. Aber auch mit Funpark, Tiefschnee- und Formationsfahren, der „Show in Snow“ und Nachtrodeln, kam jeder auf seine Kosten. Um die Energiespeicher wieder aufzufüllen, gab es in der Unterkunft reichlich zu futtern. Tja, und weil Falken sich auch gern mal entspannen und dabei neue Energie tanken, traf man sie im Dampfbzw. Schwimmbad des Hauses zur Federpflege an. Ruckzuck war die actionreiche Woche zu Ende und es war Zeit für den Heimflug. Aber Eines ist jetzt schon sicher, nächstes Jahr fliegen sie wieder hin ;-) Ansonsten haben sich die Falken gemütlich zum Pizzaessen getroffen, um weitere Touren zu planen. Aber wie es manchmal so ist, macht das Wetter zum geplanten Termin nicht mit, oder es kommt zu Terminüberschneidungen (mein Examen war da nicht ganz unschuldig…). Für nächstes Jahr ist wieder ein vielseitiges Programm geplant und ich freu mich jetzt schon auf die Falkenausflüge im Jahr 2014. Eure Elisabeth

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MTB-FAHRTECHNIK-SPECIAL WOCHENENDE Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen in der Oberpfalz. Abfahrt Penzberg: Wetter schlecht, Laune gut. München, 1km vor dem Luise-Kieselbach-Platz: Wetter noch schlechter, Laune abnehmend. Endlich Luise-Kieselbach-Platz. Ständig Meldungen über zähfließenden Verkehr mit Stauungen und stockend rund um Nürnberg. Wie konnten wir uns auch darauf einlassen zum Radeln Richtung Norden zu fahren? Kirchenreinbach in der Oberpfalz, wo ist das eigentlich? Wir haben es dann doch in guten 4 Stunden geschafft. Gesäumt von waldigen Hügeln, durchzogen von kleinen verwundenen Bächen und mangels Handyempfang, ist Kirchenreinbach der ideale Ort zum Abschalten.  Nach dem Abendessen erging der Befehl Räder abmontieren und in die Garage. Brr, und das bei Dauerregen und gefühlter Eiseskälte. Aber wie sich gleich herausstellte, waren wir alle richtig im Kurs. Zwar bekamen wir die 7 Punkte des 7 Punkte-Bike-Checks mit Müh und Not schon zusammen, aber das alles schon mal vor dem Losradeln überprüft? Fehlanzeige. Und wie steht’s mit Ihnen? Bremse, Lenker, Sattel, Schnellspanner, Pedale (und Gegenstück bei Klickschuhen), Räder und Helm vor jeder Ausfahrt geprüft? Ab jetzt hoffentlich schon und sonst gleich für den nächsten Kurs anmelden! Noch schnell ein paar Optimierungen an Sitzpositionen und Federgabeln vorgenommen und dann ist es auch schon bald Mitternacht. Puh, noch keinen Meter geradelt und schon erschöpft. Der nächste Morgen zeigte sich trocken. Für heute auf dem Lehrplan: Effektiv Bremsen. Leider ist die effektivste nicht die schönste Form des Bremsens und so gewöhnen wir es uns nach und nach ab, Bremsspuren zu ziehen und mit blockierendem Hinterrad um die Kurve zu driften. Wirklich eine Wissenschaft für sich dieses Bremsen. Unter den aufmerksamen Augen von Claus und Basti durften wir uns dann noch um den kürzesten Bremsweg duellieren. Bei späterer Videoanalyse zeigte sich, dass es bei den Meisten noch etwas an „Beherztheit“ gefehlt hat, aber so weit so gut. Anschließend noch Berg an und Berg ab fahren. Wie schon in der Fahrschule so auch im MTB Kurs vom Fahrschüler gefürchtet. Aber Übung macht den Meister und so wird dann auch klar, wo Bremsspuren auf der Hose ihren Ursprung finden, wenn man mit dem Po am Hinterreifen reibt, um die perfekte Rücklage zu bekommen. Auf ging’s zur ersten Ausfahrt in die umliegende Prärie. 600 Hm und 20 km verspricht

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uns der Tourenplan. Klingt, wie eine Blombergrunde, aber weit und breit kein Berg zu sehen? Neugierig folgen wir unseren Guides hinaus in die Wälder. Hügel rauf, Hügel runter. Dafür, dass es kaum eine Erhebung von mehr als 50 Hm gibt, geht es meist ganz schön steil zur Sache. Serpentinen, Fehlanzeige. Hier geht der Weg meist senkrecht zum Hügel. Das perfekte Übungsgelände, um sich steile Rampen hinauf zu plagen. Und sich dann aber auch gleich wieder mit einem der vielen Singletrails hinab zu belohnen.  Wirklich eine tolle Gegend. Doch dann ereignete sich das Tief des Kurses. Ein Sturz, schwer genug für den Krankenwagen. Hier zeigte sich ein weiteres Plus der Gegend. Man ist nie weit vom nächsten Ort entfernt. Zwar dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis sich der Jeep der Bergwacht zu uns den steinigen Pfad hinaufkämpft, aber wir wussten unseren Kollegen bald in guten Händen. Ein einschneidendes Erlebnis für uns Alle. Es wird klar, dass Mountainbiken, so schön es auch ist, immer ein gewisses Risiko mit sich bringt. Und so war jeder auf dem Rückweg in Gedanken. Später erfuhren wir, dass zwar viele Stiche nötig waren, jedoch keine gefährliche Verletzung vorlag.  Unser Abendprogramm startete mit einer Youtube Videostunde. Das Ziel für die verbleidenden Kurstage war klar. Der Bunny Hop. Alles was es braucht ist coole Musik im Hintergrund, Vorderrad anheben, Hinterrad anheben und das Hindernis lässig überspringen. Um die Technik auch sauber zu erlernen, das ganze ohne Klickis. Sonst bescheißt noch einer beim Hinterrad anheben und zieht das Fahrrad mit den Klickis hoch. Das wäre doch gelacht. Mir ist bis heute rein physikalisch noch nicht klar, wie um alles in der Welt dieses Hinterrad plötzlich entgegen der Schwerkraft in die Luft kommen soll. Wie so oft (die meisten von uns im Kurs waren Hardtailfahrer) muss es am Fully liegen. 32

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Neuer Tag neues Glück. Auf dem Übungsparcours ging’s rund ums Thema Gleichgewicht und enge Kurven. Und so schlängelten wir uns im Schneckentempo durch diverse Slalomstrecken. Höhepunkt wurde dann das „Überwinden“ von bis zu zwei Paletten. Noch kein Bunny Hop aber doch schon eine ganz schöne Herausforderung. Doch gut ausgerüstet mit Schützern und Hilfestellung für den Fall der Fälle ist kein Hindernis zu groß. Am Nachmittag machten wir uns auf in den Biergarten auf der hohen Zant. Immerhin 150 Hm galt es, dazu am Stück zurückzulegen. Angekommen erwartet uns jedoch kein kühles Bier sondern die ersten Vorboten eines Gewitters. Der Trail zurück ins Tal hätte uns normalerweise für Stunden gefordert. Gespickt mit der ein oder anderen kniffligen Stelle hätte es viele Übungsstellen gegeben. Und auch Hindernisse, die einige erst nach gutem Zureden von Claus und Basti in Angriff genommen hätten. Doch mit dem Gewitter im Nacken hatte sich der viel gepriesene „Flow“ eingestellt, den es für so einen Singletrail braucht. Und schwupp die wupp waren alle im Tal . Über Stock und Stein, über Wiesen und Felder und durch Wälder der Oberpfalz ging es am Montag. Ziel war diesmal das kleine Örtchen Neutras. Hügel rauf, Hügel runter und nochmal eine enge Kurve. Nun hatten wir den Dreh raus. Leicht und locker den Berg hinauf und stehend auf den Pedalen, mit dem Popo nach hinten den Berg hinunter.

Wir haben nun noch einmal gut 20 km und 600 hm in unseren Beinen. Wir haben viel gelernt und viel Spaß gehabt. Was bleibt? Alllmmäääächd! Ein tolles Wochenende an der frischen oberpfälzischen Luft, viele Eindrücke aus der Natur und vor allem mehr Wissen über Sicherheit und Techniken fürs Radl fahren. Stefan Ettinger

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DOLOMITEN SKISAFARI Um es ruhiger anzugehen, brachen wir schon am Dienstagnachmittag auf. Wir fuhren über den Brenner durchs Pustertal nach Alta Badia. Über eine kurvenreiche Strasse erreichten wir das Dorf Campill, eine Oase abseits des Touristenstroms.

Mittwoch: Die Ruhe vom Vortag war einer erwartungsvollen Eile gewichen. Kurz nach 8.00 Uhr kauften wir schon die Skipässe und mit der ersten Gondel ging es von St Martin in Thun nach oben, auf den Piz de Plaies, immer in Sichtweite der markanten schwarzen Abfahrt Piculin. Unser Ziel aber hieß Kronplatz. Oben angekommen wartete eine frisch präparierte Piste ohne Fahrspuren und besten Schneeverhältnissen auf uns. So eine genussvolle Abfahrt habe ich noch nie erlebt. Weiter ging es auf der anderen Talseite hinauf zum Kronplatz. Auch hier herrliche Pisten, selbst bis nach Bruneck ins Tal hinunter. Das Wetter war durchwachsen, abwechselnd sonnig und wolkig, manchmal kleine Wolkenschwaden und geringe Minustempera-

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turen. Nachdem wir am Kronplatz keinen Lift ausgelassen hatten, übten wir auf dem Heimweg noch den Einkehrschwung in die „Schnapsklause“. Der Skitag endete mit der Abfahrt auf der schwarzen Piste Piculin ins Tal. Ein anspruchsvoller Abschluss am Ende eines genussreichen Skitages. Donnerstag: Unser Ausgangsort war Corvara mit Ziel Marmolada. Mit der Gondelbahn ging es durch Wolkenschwaden auf den Vallon 2550 m hoch. Hier begrüßte uns die Sonne. Es ging gleich wieder abwärts und weiter zum Campolongo. Bis Arabba waren wir nun auf einem Teilstück der Sella-Ronda unterwegs. Lifte und Pisten wechseln sich ab. Von der Talstation Malga Ciapela (1450 m) dann in drei Etappen mit der Gondel zur Punta Rocca auf 3250 m. Ein „Muss“ ist die Aussichtsplattform. Der Rundblick ist phantastisch. Die Sonne schien, die Piste lockte und wir wedelten bei besten Schnee- und Sichtverhältnissen die berühmte 12 km lange Piste „La Bellunese“ von der Marmolada zurück ins Tal. Die Abfahrt war so traumhaft schön, dass wir sie gleich noch mal machten. Langsam machten wir uns nun auf den Rückweg. Der Himmel bedeckte sich und es begann leicht zu schneien. In Corvara angekommen wollten wir noch nicht nach Hause. Johannes kannte in der Nähe eine schöne Hütte: “Da muss man aber nochmals mit dem Lift fahren“. Aus einem Lift wurden vier bis wir dort waren. Der Abstecher zu dieser gemütlichen Edelweißhütte hat sich trotzdem gelohnt, auch wenn wir keine Aussicht mehr hatten. Wieder ging ein wunderschöner Tag zu Ende. Wir waren alle rundum glücklich und zufrieden.

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Es schneite und schneite, die ganze Nacht hindurch. Johannes machte sich Sorgen, ob wir morgen wohl, wie geplant fahren können? Freitag: Heute ging es Richtung Falzarego Pass. In Armentarola stiegen wir in ein Skitaxi um, das uns auf die Passhöhe brachte. Mit der Gondel ging es hoch auf den Lagazuoi (2778 m). Auf bestens präparierter, menschenleerer Piste und Sonnenschein fuhren wir mehrmals ins Tal hinab. Es herrschten optimale Bedingungen. Der Höhepunkt war mit ihren 8,5 Pistenkilometer inmitten einer zauberhaften Landschaft die „Armentarola“, zweifelsohne die hinreißendste Piste der Dolomiten. Sie führt durch das sagenumwobene Fanestal, das von imposanten Felsenburgen und vereisten Wasserfällen umgeben ist. Ein wahrhaft magisches Skierlebnis. Bei der Scotoni Hütte genossen wir die Sonne und ließen die Eindrücke auf uns wirken. Am Ende der märchenhaften Strecke wartete eine Pferdekutsche auf uns. An Seilen hängend brachte sie uns zum Ausgangspunkt zurück. Wir durften drei grandiose Skitage erleben und genießen und wir waren uns einig: Das kann man nicht mehr Toppen! „Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt ist bleibend.“ – Johann Wolfgang von Goethe Eva Schober

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SKITOUR: DOLOMITEN Eigentlich wollte ich die Tour mangels Teilnehmern schon absagen, aber letzendlich fanden sich doch noch 5 Leute zusammen, um ein Skiwochenende in den Dolomiten zu verbringen. Unser erstes Ziel war die Odla di Valdussa, das ist der einzige Berg in der landschaftlich fantastischen Geislergruppe der bis zum Gipfel mit Ski erstiegen werden kann. Wir wollten den Anstieg mit der Seilbahn verkürzen und starten deshalb schon um ca. 5:00 in Penzberg, damit wir pünktlich zur Öffnungszeit der Lifte vor Ort wären. Leider ging diese Rechnung nicht ganz auf. Das Wetter war bestens und gemeinsam mit den „Super Dolomiti-Aspiranten“ standen wir erst mal im Stau, der in einem eher ungemütlichen Parkhaus endete. Zu allem Überfluß stellten wir nach Auspacken, Umziehen und ergiebigem Schlange stehen am Kassenhäuschen fest, dass wir am falschen Lift waren. Die richtige Talstation war ein paar Kilometer weiter taleinwärts. Wir stiegen also ziemlich missmutig wieder ins Auto und stauten uns bis zur richtigen Talstation weiter. Aber dann wurde unsere Laune schnell besser. Völlig überraschend war der Parkplatz leer, niemand stand am Kassenhäuschen an und schon wenige Minuten nach Ankunft saßen wir in der Gondel, die uns zum Col Raisier brachte. Flugs waren die Felle aufgezogen und erleichtert ließen wir den Pistenrummel hinter uns. Die Landschaft war großartig, das Wetter und die Schneeverhältnisse auch. Unsere Befürchtungen, dass wir jetzt zu spät dran sein könnten, erwiesen sich als unbegründet. So stiegen wir mit ganz vielen Fotopausen wechselweise über flache Passagen und einigen Steilstufen bis zum Gipfel. Nach der verdienten Brotzeit ging‘s mit großer Vorfreude an die Abfahrt und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Schöne Zöpfchenmuster haben wir mit unseren Skiern in den Schnee geflochten, auf einer gemütlichen Skihütte Kaffe getrunken und dann ging es ab ins Tal und zum Rif. Valentini, unserer Unterkunft am Sellajoch. Dort hat es uns gut gefallen, als Zuckerl gab es in einer Art Stadl auch eine Kletterwand, an der wir uns natürlich austoben wollten. Die Begeisterung fürs Klettern erlahmte aber ganz schnell, Temperaturen um den Gefrierpunkt in Kletterhallen sind wir halt nicht gewöhnt… Der nächste Morgen erwartete uns wieder mit Traumwetter und schon beim Zähneputzen hatten wir eine geradezu kitschig schöne Aussicht auf die Langkofelgruppe. Unser heutiges Ziel war der Piz Boe., der Aufstieg sollte mit Liftunterstützung über den Vallon erfolgen. Voller Auftrieb gings mit dem Auto nach Corvara und mit dem Lift hinauf zum Vallon. Dann querten wir mit wunderschöner Aussicht zur Marmola-

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da immer am Sellastock entlang. Die Schlüsselstelle der Tour ist die recht steile Pigolerzrinne . Die Verhältnisse dort waren so gut, dass Steigeisen und Pickel im Rucksack bleiben konnten und ca. 3 Std. nach Aufbruch standen wir auf dem Piz Boe, einem der besten Aussichtsberge der Dolomiten. Die Abfahrt führte uns ins wunderschöne Val di Mesdi. Natürlich ist das kein Geheimtipp und so war‘s mehr eine Buckelpiste als eine Tourenabfahrt. Aber gefallen hat es uns trotzdem. Nach einer langen Abfahrt waren wir wieder am Auto und machten uns angesichts des zu erwartenden Rückreiseverkehrs (und der zu Hause wartenden Kinder) gleich auf die Heimreise. Martin Meindl

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BERGTOUR: GIPFEL SAMMELN IM ESTERGEBIRGE Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.... Sozusagen vor unserer Haustüre liegt das Estergebirge. Für diese Tour rief Monika zur Überschreitung auf und zu fünft (Monika, Eva, Karin, Georg und Johannes) folgten wir an einem noch regnerischen Freitagvormittag dem Aufruf.

Von Wallgau aus in mäßigen Steigungen und vorbei an wunderschönen Bachläufen ging es durch Nebelschwaden, die jedoch den Regen nun nicht mehr Richtung Erde schickten, hinauf zu einem Jagdhaus am Wildsee zur ersten Rast. Unser Hüttenwart Georg inspizierte auch gleich genau den Brunnen, ob sich so einer nicht auch auf der Neulandhütte verwirklichen ließe....?!? Gestärkt ging es vorbei an der Kuhalm zu unserem ersten Gipfel, der Hohen Kiste. Wir genossen die Rast über den Wolken und waren beeindruckt von den Gipfelinseln, die durch die Wolken spitzten. Die letzte Passage erwies sich dann jedoch als noch recht mühsam, als wir - die Weilheimer Hütte direkt und das dort zu erhaltende Weißbier geistig vor Augen - noch gut eine Stunde zu latschen hatten. Dann war die Überraschung aber nicht gerade klein, als wir auf der Terrasse zwei weitere Mitglieder der Sektion, Marita und Robert, fröhlich vor einem Gläschen Bier sitzend, entdeckten. Und so genossen wir dann, nunmehr auf sieben angewachsen, gemeinsam das hervorragende Abendessen, das uns

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Hüttenwirt Christian Weiermann servierte, und nur Robert konnte sich noch für eine abendliche Gipfelersteigung auf den Krottenkopf aufraffen. Am nächsten Morgen jedoch ging‘s richtig los. Vorbei an herrlich bunten Blumenwiesen und liebestollen Alpensalamandern, die sich nach dem nächtlichen Gewitterregen wagemutig regelrecht vor unsere Füße warfen, erklommen wir nacheinander Krottenkopf, Rißkopf und den Bischof - gelegentlich mit kleineren und größeren Rutscheinlagen durch den matschigen Boden, die auch dann und wann auf dem Hosenboden endeten. Am Bischof angekommen, entschlossen wir uns, angesichts der schrumpfenden Wasser- und Essensvorräte den Abstieg über die Esterbergalm zu nehmen. Der letzte Hatscher ab der Alm zu unserem Endziel am Freibad in Farchant zog sich wegen der schwülwarmen Temperaturen dann in eine gefühlte Endlosigkeit, bis Johannes und Georg begannen, uns den Weg mit (meist gelungenen) Gesangseinlagen zu verkürzen (die Jodelpassagen klingeln mir allerdings heute noch in den Ohren). Fazit: 4 Gipfel in zwei Tagen, zwei Sektionsmitglieder kurzzeitig mit eingesammelt bunte Blumenwiesen - tolle Ausblicke - jede Menge Gaudi - eine rundum gelungene Tour in herrlicher Landschaft. Karin Märkl

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BERGTOUR: ÜBERSCHREITUNG SEEKARSPITZE UND SEEBERGSPITZE Ein Hund erzählt: Es ist Mittwoch und die ganze Woche war öd und fad. Ein bisschen Gassi gehen, mich von den Kindern am Schwanz ziehen und in die Ohren kneifen lassen - sonst war nichts los. Aber, Gott sei Dank, Herrchen ist am Mittwoch mit den Kindern alleine und hat auch noch etwas am Haus zu tun – da kann er mich nicht brauchen und hat mich deshalb für die Neuland-Bergtour am Achensee angemeldet. Auf die Tour war ich ja schon lange scharf. Endlich mal eine standesgemäße Bergtour mit Aussicht und Kletterei! Darauf steh ich! Aber in der Früh ging es schon wieder gut los. Mein Herrchen brachte mich nicht rechtzeitig zum Treffpunkt. Aber zum Glück haben die anderen Teilnehmer auf mich gewartet. Mein Platz im Auto war natürlich wieder der Kofferraum zwischen den Rucksäcken. Das wäre ja noch, obwohl sehr eingeengt, irgendwie zu akzeptieren, aber wissen Menschen nicht, dass Hunde einen ausgeprägten Geruchsinn haben! Die Bergschuhe, vor allem deren Ausdünstungen waren das Problem und ich war froh als wir am Parkplatz ankamen. Aber was lässt man nicht alles über sich ergehen um eine tolle Bergtour mitmachen zu können. Dann ging es endlich los. Zuerst am Bach entlang, dann durch einen lichten Wald und anschließend in leichter Kraxelei mit grandioser Aussicht auf den Achensee erreichten wir den Gipfel. Dort war schon eine schwarze Hündin und nach kurzem Beschnuppern drängt sie sich doch glatt auf unser Gipfelfoto, wo eigentlich nur ich etwas verloren habe. Aber ich bin ja nicht so kleinlich und akzeptiere es. Nach der Gipfelrast wurde es spannend. Der Grat, schmal, ausgesetzt und mit Karwendelgeröll übersät. Das habe ich natürlich ohne Probleme und ganz cool gemeistert, während die anderen Teilnehmer vorsichtig und langsam gingen. Bei einem hohen Tritt war ich mit einem tollkühnen Sprung schon oben, als sich alle noch Gedanken machten, wie ich da wohl hochkommen werde. Also wirklich! Das mache ich doch mit links! Auf dem Gipfel der Seebergspitze waren jede Menge Artgenossen. Tourenberichte 2013

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Ich habe sie kurz beschnüffelt, aber sie waren alle außer Puste und ohne alpine Erfahrung. Außerdem mussten sie an der Leine gehen, damit sie keinen Unsinn machen. Nur ich nicht! Nach einer Pause machten wir uns an den Abstieg nach Pertisau zum Schiffsanleger. Bevor wir das Schiff besteigen durften, das uns nach Scholastika zurückbringen sollte, musste ich mir einen Beißkorb anlegen lassen und an der Leine gehen! Verzweifelt hab ich mich dagegen gewehrt. Aber es half nichts. Das Schiffspersonal hätte mich sonst nicht mitgenommen. Kaum auf dem Schiff: Nichts wie runter mit dem lästigen Ding. Na, da hat Monika aber zu tun gehabt, als sie mir beim Verlassen des Schiffes das Unding wieder anlegen musste. Da half kein noch so vehementes Wehren meinerseits. Aber… alles in allem hatte ich einen riesigen Spaß an der Tour und freue mich schon auf das nächste Mal. Katyma P.S. Die Bilder stammen von meinen Bergkammeraden, die Kamera-Auslöser sind einfach für Hundepfoten zu klein. Obwohl aus meiner Hundeperspektive hätte es schon auch ein paar schöne Motive gegeben…

OLPERER – ABSCHLUSS DER HOCHTOURENSAISON Mit von der Partie: Claudia, Elisabeth, Bernhard, Andreas, H-G und Kai (unser Profi-Fotograf: Danke für die Bilder!) Vorgeschichte Endlich hatte es geklappt: im dritten Versuch haben wir - ja genau: SCHLAFPLÄTZE auf der brandneuen Vorzeigehütte des DAV ergattert! Dazu braucht man übrigens nichts weiter zu tun, als schon im Januar für September zu reservieren. Juli und April 42

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hatten sich nämlich bereits in den beiden Vorjahren als zu spät erwiesen. Die Verhältnisse waren herbstlich sonnig, im Hochgebirge aber eher winterlich. Einen halben bis einen Meter Schnee hatte die Recherche ergeben. Ob man da den Gipfel erreichen würde? Ob man überhaupt losgehen soll? Eine kurze Umfrage unter den Teilnehmern machte schnell klar: Gipfel wär schon schön, aber eigentlich geht’s uns mehr um das Bergerlebnis – unter der Voraussetzung kann‘s losgehen! Ein sonniger Start Dem Hüttenzustieg im Hemd folgte eine kleine Akklimatisierungstour auf den Riepenkopf, wo wir einen ersten Eindruck von der Schneelage bekamen, die Sonne und die Aussicht genossen. Es folgte ein ebenfalls „sonniger“ Hüttenabend, der nicht nur durch einen atemberaubenden Panorama-Sonnenuntergang, sondern auch durch einen sehr lustigen Einstieg in die Geheimnisse des Schafkopfens geprägt war. Da kein spaltengefährlicher Gletscher auf dem Weg liegt, konnten wir für einen derart hohen Berg (3.476 m) sehr spät aufstehen und gemütlich frühstücken, so gegen 6.30 ging’s dann los. Zunächst noch schneefrei, aber schon bald in verschneites Blockgelände. Eigentlich ist solches nur für masochistisch veranlagte Freunde des zerschrammten Schienbeins oder mit modernen Schienbeinschonern zu ertragen – dankenswerterweise hatte es aber eine Gruppe der Sektion Oberland schon am Vortag unternommen, sämtliche Löcher und Kanten frei zu räumen und ordentlich zu markieren. So kamen wir gut voran und näherten uns durch 30 cm Pulverschnee am Schneegupf dem Gipfelaufbau. Der besteht aus feinstem, rauhen, gelben Granit und immerhin konnten wir etwas davon in einem kurzen Klettersteig, völlig schneefrei und sonnig warm genießen. Gipfelgrat Der Steig führt etwas abdrängend auf den eigentlichen Gipfelgrat. Und hier konnte man den Tourenleiter erstmals richtig fluchen hören: der Grat ist stellenweise nur 1,5 m breit, fett verschneit und links und rechts geht’s zum Ausgleich bloß ein paar

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hundert Meter hinunter. Andererseits ist der Grat eigentlich nicht schwierig. Eigentlich eher so Gehgelände. Bloß etwas steiler und verschneit. So wie die Mädels und Jungs drauf sind, packen die das locker! Was also tun? In die Überlegungen des Tourenleiters mischt sich die Erkenntnis aus der letzten Fortbildung: bei Absturzgefahr wird gesichert – und zwar lückenlos! Also Seile raus, Fixseil gelegt, alle Teilnehmer eingebunden – auch wenn’s dauert. Und so stehen wir irgendwann vor der Schlüsselstelle. Eine steile, glatte, sehr ausgesetzte Platte, ca. 10 m lang, auf der 30-50 cm Schnee kleben. Irgendwo unterm Schnee stecken die beiden Sicherungsbügel, die ein gefahrloses Hinüberqueren ermöglichen würden. Bei dem scharfkantigen Granit müsste man eigentlich ein Hangelseil legen, dann das Sicherungsseil dazu. Das dauert wie lange? Und wie lang ist der Grat dann noch – ca. 200 m, 300 m? Eine schnelle Berechnung ergibt, dass wir für hin und zurück, alles mit Fixseil gesichert, viel zu lange brauchen würden. Gemeinsam entscheiden wir uns zur Umkehr, auch wenn´s bloß noch 50 Höhenmeter wären... Schade! Abstieg und Ausblick Der Abstieg gestaltet sich noch einmal spannend, da wir über den Klettersteig abseilen, auch zwei Südtiroler nutzen gerne das Fixseil und unsere eingerichtete Abseilstelle. Auch die vielen Löcher im Blockgelände erfordern nochmal volle Konzentration, bis wir uns endlich auf der Hüttenterasse entspannen können. Tja, dann werden wir wohl noch einmal wiederkommen – wenn der Grat schneefrei ist und wir dann das Klettern im sonnenwarmen, bombenfesten Granit genießen können, der „reibt wie die Sau“. Denn schließlich gelten immer noch die Regeln des Kletterclubs von Joe aus Neuseeland: „Come back alive, come back friends, climb the mountain“. In genau der Reihenfolge. Bericht: Hans-Georg, Fotos: Kai Mewes 44

Tourenberichte 2013


NATURSCHUTZ „Der DAV ist ein unabhängiger Bergsport- und Naturschutzverband“. Das neu beschlossene Leitbild des DAV aus dem Jahre 2012 zeigt, dass die Rolle des Naturschutzes mittlerweile gleichberechtigt neben dem Bergsport steht. Somit sind die Sektionen besonders gefordert, den Naturschutz mit gutem Beispiel in den Für nächstes Jahr möchte ich euch gerne Bereichen Bergsport und Hüttenentwick- ein Naturschutzprojekt vor unserer lung mit einzubeziehen. Haustür zeigen. Die Moore, wie z.B. das Sanimoor bei Iffeldorf oder das KöSeit April 2013 übe ich das Amt komnigsdorfer Weidfilz-Hochmoor hätten missarisch in der Sektion Neuland aus. die hervorragende Eigenschaft eines Als Naturschutzreferent wird man mit CO2-Speichers, falls man sie wieder in vielfältigen Themen wie Energiewenihren ursprünglichen Zustand zurückverde, neue Trendsportarten, touristische setzen würde. Dieses Naturschutzprojekt Erschließung weiterer Alpenräume, Mo- wird durch die Lenkungsgruppe „Tölbilität etc. konfrontiert. Zum Beispiel war zer-Moor-Achse“ seit 2005 im Königsdordieses Jahr die gemeinsame Stellungfer-Weidfilz-Hochmoor durchgeführt, die nahme der betroffenen Sektionen zum durch das Schließen der EntfeuchtungsPumpspeicherkraftwerk Jochberg an die schlitze (wurden zur Torfgewinnung bayerische Staatsregierung eine Teamar- angelegt) eine Wiedervernässung des beit der verschiedenen Referenten. Vom Moores mit neuer Flora teilweise schon Rohentwurf bis zum fertigen Statement bewirken konnte. Da das Hochmoor bei hat es dann einige Wochen gedauert, Königsdorf eine Größe von 1200 Hektar denn jeder Naturschutzreferent musste besitzt, wird uns Frau Weis vom Landessich erst mal in die Materie einarbeiten, bund für Vogelschutz durch das Moor Vor- und Nachteile abwägen, Informaführen. Terminlich werde ich euch durch tionen über staatliche Energiekonzepte eine email informieren, da für die 2 ½ suchen und sich letztlich seine eigene stündige Exkursion das Moor nicht zu Meinung bilden unter Beachtung des nass sein darf. DAV-Leitbildes. Eure Kerstin Lenz

Naturschutz

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KLETTERN In unserer Sektion gibt es viele Kletterer und Kletterbegeisterte und viele kennt man gar nicht. Der Kletterer an sich ist auch ein scheues Wesen. Am liebsten ist er in freier Natur bei herrlichem Wetter möglichst allein am Fels (mit Kletterpartner selbstverständlich) unterwegs. Felsklettern ist ein Naturerlebnis und heutzutage findet es von den Mittelgebirgen bis in hochalpine Bereiche statt. Erst letztes Jahr wurde die erste Sportkletterroute im UIAA Grad 11+ auf rund 4000 Meter Höhe von Daniel Woods erstbegangen. Wir Neuländer bewegen uns in anderen Dimensionen, aber auch wir wollen an unsere Grenzen gehen und diese möglichst etwas verschieben. Das lässt sich besser in einer

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Klettern


Gruppe machen, in der wir voneinander lernen können, uns gegenseitig motivieren und einfach Spaß haben. Dazu ein paar aktuelle Fakten zum Klettern als Bestandteil des Deutschen Alpenvereins: • • • • • • • •

Fast 300.000 DAV-Mitglieder gehen mehrmals im Jahr zum Klettern Indoorklettern zum Spaß, Training & am Feierabend, Felsklettern als Naturerlebnis Bei einem von jährlich 42.000 Kletterangeboten in den Sektionen ist für jeden Geschmack etwas dabei Gleichgesinnte Kletterer bei Gruppentreffen, Gemeinschaftstouren & Führungen trifft man schnell Rund 1.300 lizenzierte DAV-Kletterbetreuer & 1.000 Trainer C heißen Sie willkommen In der Ausbildung Sicherheit durch Technik und Taktik erlangen Im Training die Kraft und Geschicklichkeit steigern Die DAV Kletterscheine: Sicherheit durch standardisierte Ausbildungsinhalte Quelle: www.alpenverein.de/aktiv-sein/klettern-boulden

Eine wirkliche Klettergruppe hat es bisher in der Sektion Neuland nicht gegeben und das soll sich dieses Jahr ändern. Eine kurze E-Mail an mich (an: christoph.bastin@dav-neuland.de) genügt. Dann werde ich euch auch über private Kletterausflüge und sonstige Kletterthemen informieren. Außerdem werden Gemeinschaftstouren der Sektion Neuland angeboten. Es sind einige Highlights dabei und zwar für Anfänger sowie Fortgeschrittene. Jedes Ziel wurde so ausgewählt, dass für jeden etwas dabei ist. In welchen Schwierigkeitsgrade Routen im Klettergebiet zur Verfügung stehen, ist in den Beschreibungen angegeben (Fb 3 - 8C oder UIAA Grad 3+ bis 9+). So wichtig sind die Grade aber nicht, hauptsächlich geht es beim Klettern um den Spaß. Auf den Gemeinschaftstouren steht der ganz klar im Vordergrund. Zudem werden auf Wunsch und Gelegenheit Sicherheitstechniken, Klettertechniken, Taktik, Tipps und Tricks in den Klettertag eingebaut. Wer das Klettern ausprobieren möchte ist natürlich willkommen. Die Anmeldung erfolgt wie gewöhnlich per Email einen Monat vorab. Falls es Fragen zu den Kletterausflügen oder sonstiger Art gibt, stehe ich gerne zur Verfügung.

Klettern

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Ich hoffe, dass durch das Kennenlernen auf Kletterausflügen eine motivierte und offene Klettergruppe entsteht. Egal welchen Grad man klettert oder welcher Jahrgang man ist, ich freue mich auf gemeinsamen Spaß am Fels und in der Halle. Euer Tourenleiter fürs Klettern Christoph Bastin

Quelle: www.klettern.de

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Klettern


EDELWEISSFEST Nachdem das letztjährige Edelweißfest in Penzberg zu einem richtigen Besucheransturm geführt hatte, haben wir beschlossen auch 2013 den Barbarasaal zu reservieren und das Fest in einem ähnlichen Rahmen ablaufen zu lassen. Erneut war das Edelweißfest gut besucht, aber nicht so überfüllt wie letztes Jahr. Weniger Jugendliche hatten den Weg zu uns gefunden, dafür waren die älteren Semester deutlich stärker vertreten als im Vorjahr. Das war auch gut so, denn schließlich durften wir uns über zahlreiche Ehrungen für 25, 40, 50 und sogar 60 Jahre Mitgliedschaft im DAV und der Sektion freuen. Aber als erstes gab es eine sehr gelungene musikalische Einleitung durch die „Neulandmusi“. Anschließend durften wir uns über die, in einem Diavortrag zusammengefassten, Touren und Aktivitäten des vergangenen Jahres freuen. Bei den folgenden Ehrungen konnten die Jubilare Glückwünsche, Anstecker und Blumen bzw. Weinflachen von der Vorstandschaft in Empfang nehmen. Es hat uns sehr gefreut, dass so viele Jubilare, auch aus München anwesend waren. Es folgte eine Einlage, in der das Puplikum Begriffe erraten musste, die durch Worte, Pantomime oder durch mehr oder weniger gelungene Gemälde dargestellt wurden. Eine zweite

musikalische Einlage beendete einen gelungenen Nachmittag, der durch eine Tombola, bei der es wirklich gute Preise zu gewinnen gab, und die Verteilung von Nikolaussäckchen an die Kinder abgerundet wurde. So ein Fest ist natürlich nur möglich, wenn zahlreiche fleißige Helfer für einen geregelten Ablauf sorgen. Im Namen der Vorstandschaft möchte ich mich bei allen bedanken. Die bei der Gestaltung dieses Festes mitgeholfen haben. Martin Meindl Edelweißfest

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JUBILARE Erfreulicherweise hatten wir im Jahr 2013 wieder eine große Anzahl von Jubilaren zu verzeichnen, die langjährige Mitglieder unserer Sektion Neuland und/oder des D.A.V. sind.   Alle genannten Mitglieder haben wir zu unserem 94. Edelweisfest natürlich persönlich eingeladen. Ca. 15 Mitglieder davon konnten wir bei dieser Feier persönlich begrüßen und durch Überreichung des Ehrenzeichens unseren besonderen Glückwunsch aussprechen. FÜR 60 JAHRE Erich Huber, Ludwig Oswald FÜR 50 JAHRE Adelheid Auer, Walter Ellmann, Traude Löscher, Erich und Hannelore Mahlke, Peter Rath, Waldemar Scherag, Anton Schmidt, Franz Singhammer, Maria Sowade, Max Wimmer, Konrad Zieglgänsberger FÜR 40 JAHRE Klaus Bohnstengel, Heidemarie und Wolfgang Dzaack, Leni Götzfried, Christa und Heike Homfeldt, Hildegard Huber, Manfred Messner, Reiner Müller, Eduard Nussbaumer, Andreas Pohl, Frieda Port, Petra und Renate Ressler, Wolfgang Richert, Angelika Schmidt-Pröls, Isolde und Manfred Schneider, Franz Zwicklbauer FÜR 25 JAHRE Beatrice Goßmann, Rainer Kappelar, Inge Lindermaier-Fuchs, Beate und Andreas Mühllehner, Jana Römer, Monika Scholl, Martin Schrank, Vitus Schuster, Eva-Maria Schweiger, Beate Schwimmbeck

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Jubilare


LESUNG STEFAN KÖNIG Freitag, 14.11.2014 um 19:30 Uhr (Einlass 18:30 Uhr) Barbarasaal (Christkönig), Penzberg STEFAN KÖNIG LIEST AUS SEINEM BERGKRIMI „STUMME RACHE“ Der bekannte Autor Stefan König lebt in Penzberg und ist Mitglied der AV-Sektion Neuland. Seit fast drei Jahrzehnten befasst er sich in seinen Büchern mit dem Thema Berg – meist auf ungewöhnliche Art und Weise. Er verfasste die Biographie Luis Trenkers „Bera Luis“ (1992) und wurde für seine Erzählungen „Sternstunden des Alpinismus“ 1991 mit dem DAV-Buchpreis ausgezeichnet. In den letzten Jahren erschienen neben dem Sachbuch „Die Alpenwanderer des 19. Jahrhunderts“ und der Liebesgeschichte „Auf dem hohen Berg“ fünf Alpenkrimis. „Stumme Rache“, erschienen 2013 bei Rother, ist der neueste Bergkrimi von König – und er ist einmal mehr nichts für schwache Nerven…

STUMME RACHE Tragisches Unglück oder Mord? Der Kletterfreund des Privatdetektivs Tobs Thanner ist bei einer schwierigen Tour auf mysteriöse Weise in den Tod gestürzt. Seine Angehörigen glauben nicht an einen Unfall und bitten Tobs, die Wahrheit herauszufinden. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf ein Geflecht von Liebe, Verrat und Eifersucht: ein Gang auf schmalstem Grat, wo jeder Fehler tödlich wäre. Gnadenlos hart und ehrlich erzählt: Die Personen in diesem Roman werden einem noch lange in Erinnerung bleiben, als Opfer oder Täter, als Gefangene ihres Denkens und Handelns, ihrer eigenen inneren Abgründe. Ein Entkommen gibt es nicht.

Lesung Stefan König

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NEULANDHÜTTE Beim Ramadama Anfang Juni zeigten uns viele Sektionsmitglieder ihre Hilfsbereitschaft. Ein gutes Dutzend fleißiger Helferinnen und Helfer putzten die Hütte, entrümpelten die Werkstatt und den Schupfen und erledigten viele andere Arbeiten.

und brachte die Materialien zur Hütte. Neben dem Ofen erneuerten wir die Küchendecke, einige Restarbeiten sind noch zu erledigen und neue Küchenschränke müssen beschafft werden.

Die gut besuchte Bergmesse wurde mit ausgezeichneter Musik umrahmt und Im Sommer baute ein Elektriker die Steu- war auf dem Längenberg ein eindruckserung für die Wassernachfüllung unseren volles Erlebnis, gekrönt durch das trockeAnsprüchen entsprechend um. ne Wetter. Momentan befassen wir uns mit der Der neue Kachelofen wurde im Septem- notwendig werdenden Sanierung des Hüttendachs. Brennholz müssen wir ber gebaut und seine wohlige Wärme beschaffen, um die Helfer beim nächsten durften wir bereits genießen. Monika Ramadama zu beschäftigen. fuhr für den Ofenbauer vielmals ins Tal

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Neulandhütte


Schorsch fungiert nicht mehr als Hüttenwart. Ich möchte mich bei ihm für seine freundschaftliche Zusammenarbeit und seine Tätigkeit in der Hütte bedanken. Mit seinen umfassenden handwerklichen Fähigkeiten und seinem Sachverstand hat er maßgeblich zum Erhalt und Weiterentwicklung der Hütte beigetragen. Euer Hüttenwart Burkhard

Der neue Kachelofen

Für das Jahr 2014 stehen folgende Termine für die Neulandhütte an: 17. Mai 21. Juni 21. September 18. Oktober

Ramadama Sonnwendfeier Bergmesse am Längenberg Ramadama

Neulandhütte

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HÜTTENRESERVIERUNG Belegungsplan: Der aktuelle Belegungsplan der Neulandhütte ist im Internet unter http://www.dav-neuland.de/huette/belegung/ einzusehen und kann online vorläufig reserviert werden. Anfragen können auch per Telefon (08856/802939) oder per Mail (neulandhuette@dav-neuland.de) erfolgen. Sämtliche Zahlungen wie Kaution, Übernachtungsgebühren, Getränke etc., die im Zusammenhang mit der Nutzung der Hütte stehen, bitten wir ausschließlich zu überweisen: DAV Sektion Neuland e.V., Konto Nummer: 1048465, BLZ 703 900 00, VR-Bank Werdenfels eG , künftig: IBAN: DE20703900000001048465, BIC: GENODEF1GAP mit Angabe des entsprechenden Verwendungszweckes. Überweisungsvordrucke liegen in der Hütte aus. Wird eine Hütte für eine Gruppe reserviert ist eine Anzahlung in Höhe von 50 Euro/ Tag spätestens eine Woche nach der Reservierung auf das Hüttenkonto (siehe oben) zu leisten. Sollte die Anzahlung nicht rechtzeitig eingehen, erlischt die Reservierung. Bei einer Absage innerhalb von 4 Wochen vor dem Termin (Hütte kann nicht anderweitig belegt werden) wird die Gebühr einbehalten. Das Gleiche gilt bei einer Teilbelegung der Hütte. Hier beträgt die Anzahlung 30 Euro/Tag. Eine Vollbelegung gilt für Gruppen ab 12 Personen. Übernachtungsgebühren: Erwachsene

Kinder & Jugendliche

Sektion

5€

2,50 €

DAV

8€

4€

Gast

10 €

5€

Hüttenschlüssel-Kautionsregelung: Die Kaution beträgt 50 Euro. Rückgabefrist ist 7 Tage nach dem Endtag auf der Hütte. Bei Rückgabeverzug sind 10 Euro je angefangene Woche zu entrichten. Hüttenschlüssel-Ausgabestellen: Büro Zanker GmbH, Friedrich-Ebert-Straße 2, 82377 Penzberg, Tel. 08856/2237. Weitere Ausgabestellen auf Anfrage bei Werner Schanz , Tel. 08856/802939 54

Neulandhütte


MITGLIEDERWESEN Wir kratzen scharf an der 1500er-Marke! Auch 2013 hielt der Aufwärtstrend bei den Neuaufnahmen an. Ich kann mich über Arbeitsmangel also nicht beklagen, was mich allerdings sehr freut. Insgesamt zählen wir 169 neue Mitglieder, 47 haben unsere Sektion verlassen, 5 Mitglieder sind verstorben. So kommen wir auf einen Mitgliederbestand zum Jahresende von 1485! Im nächsten Jahr können wir voraussichtlich also unser 1500stes Mitglied begrüßen! Damit sind wir der größte Penzberger Verein, worauf wir auch ein bisschen stolz sind. Apropos Arbeitsmangel: Damit es mir nicht langweilig wird, hat sich kurzerhand die Volksbank Penzberg mit der „Werdenfelser-Land“ liiert und mir somit die Freude der Umänderung aller Kontoverbindungen beschert. Da nicht jedes Mitglied, das Kunde bei der Volksbank war, daran gedacht hat, mich zu informieren, war eine Mitarbeiterin der Bank so nett, mir alle neuen Kontodaten zu übermitteln. Herzlichen Dank nochmal an Dich, liebe Steffi! Und dann das Schreckgespenst aller Vereine – SEEEEPAAAAA!!!!! Seitenweise Informationen, Verwirrung und Unsicherheit auf allen Ebenen. Glücklicherweise gibt es ein schlaues Mitglieder-Verwaltungsprogramm, unser sogenannter „MV-Manager“ und einen klugen Kopf als Programmierer dahinter, der schon lange vor Jahreswechsel die Grundlage für einen reibungslosen Umstieg in das neue System geschaffen hat. So sehen wir dem Ganzen also recht gelassen entgegen und hoffen, dass die Umstellung 2014 problemlos klappt. Nun bleibt mir noch die alljährliche Bitte: Alle Änderungen, wie Wohnortwechsel, Änderung der Kontoverbindungen etc. zeitnah an mich zu melden, damit die „Panorama“ und die Mitgliedsausweise richtig zugestellt werden können und auch keine Lastschriften evtl. zurückgegeben werden m��ssen. Karin Märkl

Mitgliederwesen

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SEKTIONSWECHSEL Wenn Sie bereits Mitglied einer Sektion des DAV sind und in eine andere Sektion wechseln möchten, gehen Sie bitte folgendermaßen vor: Sie kündigen Ihre Mitgliedschaft bei Ihrer bisherigen Sektion bis spätestens 30.09. des laufenden Jahres und erhalten eine Kündigungsbestätigung. Danach schicken Sie bitte folgende Unterlagen an Ihre neue Sektion: • Kündigungsbestätigung • Mitgliedsausweis für das laufende Jahr Ihrer bisherigen Sektion • Aufnahmeantrag für Ihre neue Sektion Sie erhalten dann umgehend Ihren neuen Mitgliedsausweis Ihrer neuen Sektion. Da Sie den Jahresbeitrag bereits bei Ihrer bisherigen Sektion bezahlt haben, wird kein neuer Beitrag für das laufende Jahr fällig. Die Beiträge werden DAV-intern verrechnet. Bitte beachten Sie, dass Wechselanträge, die nach dem 01.11. eintreffen, wegen der DAV-internen Beitragsverrechnung erst zum 01.01. des nächsten Jahres berücksichtigt werden können. MENSCHEN MIT BEHINDERUNG Ab einem Behinderungsgrad von 50 Prozent gilt für Mitglieder, die sonst den A-Beitrag entrichten müssten, der ermäßigte B-Beitrag. Kinder und Jugendliche im Alter bis 17 Jahre mit Behinderung werden beitragsfrei geführt. Die ermäßigten Beiträge für Menschen mit Behinderung werden auf Antrag und gegen Nachweis gewährt. MITGLIEDSBEITRAG - SEPA-MANDAT Ihre Einzugsermächtigung nutzen wir ab 1.1.2015 als SEPA-Mandat. Den Beitrag ziehen wir per SEPA-Lastschrift jeweils am 02. Jan. bzw. am folgenden Bankarbeitstag ein. Erster SEPA Einzug am 2.1.2015. Gläubiger ID DE73ZZZ00000074994 Mandatsreferenz entspricht der Mitgliedsnummer AUSWEISE Die Mitgliedsausweise 2014 erhalten alle Mitglieder erst im Laufe des Februars direkt von der DAV-Druckerei. Die Ausweise 2013 sind bis Ende Februar gültig. Wichtig: Trotz Besitz des Ausweises läuft der Versicherungsschutz bei gekündigter Mitgliedschaft nur bis 31.12. des letzten Beitragsjahres.

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Mitgliederwesen


MITGLIEDSBEITRÄGE

Mitgliedschaft gilt kalenderjährlich

Familienbeitrag Beide Elternteile und deren Kinder bis zum vollendetem 18. Lebensjahr (Kontoeinzugsermächtigung von einem Konto und identische Anschrift)

95 €

A-Mitglied Vollmitglied ab vollendetem 25. Lebensjahr

58 €

B-Mitglied Ehe-/Lebenspartner eines A-Mitglieds

37 €

(Kontoeinzugsermächtigung von einem Konto und identische Anschrift)

C-Mitglied Mitglieder, die bereits einer anderen Sektion als A-/B-Mitglied oder Junior angehören

30 €

D-Mitglied vom 18. bis vollendetem 25. Lebensjahr

37 €

Kinder/Jugend bis zum vollendetem 18. Lebensjahr, Einzelmitgliedschaft

20 €

Kinder/Jugend bis zum vollendetem 18. Lebensjahr, innerhalb Familienmitgliedschaft und von alleinerziehenden Mitgliedern

frei

AUFNAHME-/BEARBEITUNGSGEBÜHREN Für Familien

30 €

Für Familien bei Übertritt aus einer anderen Sektion

10 €

Für Einzelpersonen

15 €

Für Einzelpersonen bei Übertritt aus anderen Sektionen Bei Ausweisverlust

5€ 10 €

Bei Eintritt ab 1. September des laufenden Jahres reduziert sich der Beitrag für das laufende Jahr um die Hälfte. Für weitere Informationen (wie aktive Bergwachtmitglieder, Mitglieder ab dem vollendeten 70. Lebensjahr, etc.) informieren Sie sich bitte auf unserer Internetseite unter www.dav-neuland.de Der Mitgliedsbeitrag wird am 2.1. eines Jahres eingezogen. Im Falle, dass der Beitrag nicht abgebucht werden kann (Konto erloschen /mangelnde Deckung), wird eine Gebühr von 3 € zuzüglich Bankspesen berechnet. Mitgliederwesen

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Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder Herzlich Willkommen in unserer Sektion! Hanna Ackermann Jan Ackermann Jörg Ackermann Julia Ackermann Maike Ackermann Marion Ackermann Martina Ackermann Ralf Ackermann Alois Adam Birgit Adam Leonhard Adam Luisa Adam Milena Adam Friederike Amberger Elisabeth Arbesmeier Andrea Bauer Anna Baumann Moritz Baumann Andreas Bereczuk Robert Bräunlein Lothar Brandl Andrea Brechtel Lisa Brechtel Claudia Brettel Antonia Bürger Katrin Burger Martina Czapko Juliane Dentler Georg Dietrich Emily Dill Julia Dill Luisa Dill Nicola Dill

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Mitgliederwesen

Thomas Dill Margit Donié Nadja Eberth Florian Endreß Stefan Ettinger Michael Feder Arthur Fiehne Luisa Fiehne Marcus Fiehne Marlene Fiehne Ramona Fiehne Maksim Fomin Fabian Franzke Finn Franzke Petra Franzke Simon Grad Mina Graf Quirin Graf Sabine Graf Stefan Graf Sonja Gralow Manuel Güntner Judith Hagn Martin Halfen Paul Hattemer Katrin Heinrich René Heinrich Tobias Heinrich Valeska Heinrich Claudia Herdrich Natascha Herold Verena Heubuch Alexander Hohrein

Alexander Iancu Denise Iancu Leon Iancu Monique Iancu Annett Kaeske Noel Kantwerk Herbert Kapinos Monika Keller Ina Kern Mika Kern Peter Kern Till Kern Elly Kienle Tobias Kienle Julian Luca Kirn Magdalena Knödlseder Christian Kohl Justin Leikefeld Katrin Leikefeld Pascal Leikefeld Steven Leikefeld Hannes Lenk Hardi Lenk Valentin Lenk Christoph Lindenthal Lena Lindenthal Sophie Lindenthal Sabine Link Thomas Link Thomas Severin Link Rosalie Link Eleonora Lipok Gero Lipok


Katharina Lipok Korbinian Lipok Günter Löw Annett Loroff Armin Loroff Katja Loroff Peter Loroff Simone Lücke Jakob Malkmus Lia Malkmus Martin Malkmus Johannes Michel Alexander Michel Elke Müller Maximilian Mursch Bianca Omasreiter Martin Omasreiter Stefan Pabst Annette Pairan Astrid Petrik Andreas Petrik Edith Prechtl-Brix Claudia Reichelt Anita Reismann

Michael Reissenweber Caroline Reißner Annette Reißner Anella Renner Helmut Renner Charlotte Rehse Katharina Rehse Lydia Rehse Maik Rehse Mercedes Rehse Nadja Reusch Andreas Ruhdorfer Annelies Ruhdorfer Franziska Ruhdorfer Sebastian Ruhdorfer Laura Rutz Dirk Schäffer Carolin Schallert Ulrich Schinz Elisabeth Schneider Philipp Schreier Arne Schröder Johannes Schumann Annette Seidl

Franz Smetana Max Smetana Robert Smetana Alfred Sommer Tim Sommer Rolf Steinhoff Dominique Stieber Michael Stieber Kathrin Ströhm Thomas Ströhm Emil Tonn Martina Tonn Oliver Tonn Vera Tonn Sibylle Umhauer Cindy Wagner Margit Waldherr Angelika Weber Michaela Weber Robert Weber Wolfram Wehl Pamela Wilfert Foto: Monika Klose

Mitgliederwesen

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FAMILIEN- & JUGENDPROGRAMM Ein Teil der Aktionen ist für Kinder in festen Gruppen. Wenn Ihr mitmachen möchtet, dann meldet Euch bitte bei Christian Waldenburg für nähere Infos. JANUAR Mi - Mo 01.01.2014 06.01.2014

Skifreizeit in Pfunds (über JDAV Bezirk München)

Falken

Elisabeth

Sa

04.01.2014

Wintererlebnistag

Berggeister

Larissa

Mo

06.01.2014

Aufi auf'd Alm: Reiseralm Schlittentour

Bergfamilie

Marianne

Sa

11.01.2014

Walking in a winter wonderland mit Lagerfeuer und Rodeln

Eulen

Vanessa

So

12.01.2014

Olympische Winterspiele in Penzberg

Wölfe

Philipp

Sa - So

18.01.2014 19.01.2014

Gruppenraum, Fackelwanderung

Adler

Silke

Sa

18.01.2014

Rodeln

Berggämsen

Kathrin

Sa

25.01.2014

Schneeschuhwanderung

Bergfamilie

Marianne

Sa

25.01.2014

Fire and Ice: Schlittschuhlaufen FliFle

Uwe

FEBRUAR Sa

08.02.2014 Skifahren oder Skitour

Falken

Elisabeth

Sa

15.02.2014 Schneeschuhwanderung

Adler

Gerhard

Sa

15.02.2014 Winteraktivtag

Berggeister

Larissa

Sa

22.02.2014 Ski and Swim in Oberammergau mit den FliFles

Wölfe

Philipp

Sa

22.02.2014 Klettern in der Halle

Eulen

Vanessa

Sa

22.02.2014 Ski and Swim in Oberammergau FliFle

60

Familien- & Jugendprogramm

Uwe


FEBRUAR Sa

22.02.2014 Ab in den Schnee

Berggämsen

Ramona

So

23.02.2014 Skifahren

D'kloane Bergfex Tanja

So

27.02.2014 Am Martin sei Hüttn: Schlittentour zur Martinshütte

Bergfamilie

Marianne

Sa

15.03.2014 Frühjahrswanderung auf die Kirchsteinhütte

Berggeister

Larissa

Sa

15.03.2014 Skifahren oder Skitour

Falken

Elisabeth

So

16.03.2014 Klettern

Adler

Silke

Fr

21.03.2014 95. Mitgliederversammlung, 19.00 Uhr, Gaststätte "Zur schönen Aussicht", Penzberg

DAV Neuland

Alle

Sa

29.03.2014 Rund um den Frechensee

Berggämsen

Tom

So

30.03.2014 Winter ade Frühling juhe

Bergfamilie

Marianne

So

30.03.2014 Hoch hinaus - Hochseilgarten oder Kletterhalle

Wölfe

Philipp

Sa

05.04.2014 Wir suchen den Frühling: Bike and Hike die 1.

FliFle

Uwe

Sa

05.04.2014 Jochberg

Adler

Gerhard

So

06.04.2014 Zwegern

D'kloane Bergfex Tanja

Fr

11.04.2014 MTB Spass für Kids

MTB Racer

Martin

Sa

12.04.2014 Wandern, Klettern oder Radln - Ihr entscheidet: Wunschtour

Eulen

Vanessa

So

20.04.2014 Ostereierwanderung

Berggeister

Larissa

Sa

26.04.2014 Feuer zu Ostern, Osterfeuerkopf Bergfamilie

Marianne

Sa

26.04.2014 Klettern oder Biken

Elisabeth

MÄRZ

APRIL

Falken

Familien- & Jugendprogramm

61


MAI Fr

02.05.2014 MTB Spass für Kids

MTB Racer

Martin

Sa

03.05.2014 Was blüht denn da? - Rund um Penzberg

Berggämsen

Kathrin

Sa

10.05.2014 Grillen mit Lagerfeuer am Schdoabach

Wölfe

Philipp

Sa - So 10.05.2014 Neulandhütte 11.05.2014

D'kloane Bergfex Tanja

Fr

16.05.2014 MTB Spass für Kids

MTB Racer

Martin

Sa

17.05.2014 Ramadama Neulandhütte

Adler

Silke

Sa

17.05.2014 Neulandhütte Ramadama

Fr - Sa

23.05.2014 Übernachtung auf der Hütte: 24.05.2014 Bike and Hike die 2.

FliFle

Uwe

Sa

24.05.2014 Bergtour

Falken

Elisabeth

Sa.

24.05.2014 Kuhfluchtfälle

Berggeister

Larissa

So

25.05.2014 Zum Kini; Königsstand bei Garmisch

Bergfamilie

Marianne

Fr

30.05.2014 MTB Spass für Kids

MTB Racer

Martin

Sa

31.05.2014 Klettern am Fels

Eulen

Vanessa

Burkhard

Sa - So 31.05.2014 Sternwanderung mit Zeltlager 01.06.2014

Alle

JUNI Sa

07.06.2014 Auf zum neuen Moorlehrpfad

Sa

21.06.2014 Neulandhütte Sonnwendfeier

Berggämsen

Ramona Burkhard

Sa - So 21.06.2014 Sonnwendfeier auf der Neu22.06.2014 landhütte

Wölfe

Philipp

Sa - So 21.06.2014 Sonnwendfeier - Biwakieren 22.06.2014 am Längenberg

Eulen

Vanessa

62

Familien- & Jugendprogramm


JUNI Sa - So 21.06.2014 Übernachtung auf der Neu22.06.2014 landhütte (Sonnwendfeier)

FliFle

Uwe

Fr

MTB Racer

Martin

Sa - So 28.06.2014 Hüttenübernachtung 29.06.2014

Adler

Gerhard

Sa

28.06.2014 Aufi aufs Hörnle

Berggeister

Larissa

So

29.06.2014 Tour am Wasser

D'kloane Bergfex Tanja

27.06.2014 MTB Spass für Kids

JULI Sa - So 05.07.2014 Bergtour mit Übernachtung 06.07.2014

Falken

Elisabeth

Sa

12.07.2014 Schleifmühlenklamm/Steckenberg Adler

Sa

12.07.2014 Am Wildbach (Lainbach oder Steinbach) bzw. Eichsee

Berggämsen

Tom

Fr

18.07.2014 MTB Spass für Kids

MTB Racer

Martin

Sa - So 19.07.2014 Berge und Seen - Hüttentour 20.07.2014 Coburger Hütte

Eulen

Vanessa

Sa

FliFle

Uwe

Sa - So 26.07.2014 Karwendelrunde oder ver27.07.2014 gleichbare Tour

MTB Racer

Martin

Sa.

Berggeister

Larissa

19.07.2014 Unser Klettersteigtag in 2014

26.07.2014 Überraschungswanderung

Silke

SEPTEMBER Do So

04.09.2014 Hüttentour im Wilden Kaiser 07.09.2014

Falken

Elisabeth

Sa.

06.09.2014 Rechelkopf

Berggeister

Larissa

Fr - So

12.09.2014 Sommerferienende mit Zelt! 14.09.2014

Eulen

Vanessa

Sa

20.09.2014 Ein Gipfel?

Berggämsen

Kathrin

Familien- & Jugendprogramm

63


SEPTEMBER So

21.09.2014 Neulandhütte Bergmesse

Burkhard

So

14.09.2014 Gamsalsteig

D'kloane Bergfex Tanja

Fr - Sa

26.06.2014 Neulandhütte mit Lagerfeuer 27.06.2014

MTB Racer

Fr - So

26.09.2014 Mit Seilen in den Bäumen (Bad Wölfe 28.09.2014 Hindelang)

Martin Philipp

Sa - So 27.09.2014 Karwendel: Solsteinhaus 28.09.2014

Bergfamilie

Marianne

Sa

27.09.2014 Hochseilgarten: irgendwo in Bayern

FliFle

Uwe

Sa

27.09.2014 Adlerflugshow Poing

Adler

Gerhard

OKTOBER Sa

11.10.2014 Herbstwanderung

Berggeister

Larissa

S0

12.10.2014 Achafjöchel am Achensee

Bergfamilie

Marianne

So

12.10.2014 Jachenau

D'kloane Bergfex Tanja

Sa

18.10.2014 Herbstbergtour

Falken

Elisabeth

Sa

18.10.2014 Der Wald im Herbstgewand?

Berggämsen

Ramona

Sa

18.10.2014 Neulandhütte Ramadama

Sa

25.10.2014 Gruppenraum

Sa

25.10.2014 Bergtour durch den Herbstwald Eulen

Vanessa

Sa

25.10.2014 Das Wolfsrudel entscheidet gemeinsam sein Jagdrevier

Wölfe

Philipp

Sa

25.10.2014 Climb and Race am Kofel

FliFle

Uwe

So

26.10.2014 Jahresabschlusstour

Bergfamilie

Marianne

Burkhard Adler

Silke

NOVEMBER So

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09.11.2014 Sunntratn

Familien- & Jugendprogramm

D'kloane Bergfex Tanja


NOVEMBER Sa

15.11.2014 94. Edelweißfest, Penzberg

Sa

22.11.2014 Laßt euch überraschen

Berggämsen

Tom

Sa

22.11.2014 Wunschtour der FliFle

FLiFle

Uwe

Sa

29.11.2014 Jahresabschlusstour

Berggeister

Larissa

So

30.11.2014 Plätzchentour

Bergfamilie

Marianne

So

30.11.2014 "Vorglühen" auf die Weihnachtszeit

Wölfe

Philipp

DEZEMBER Sa

13.12.2014 Weiße Adventszeit?

Berggämsen

Tom

So

14.12.2014 Eislaufen

Adler

Gerhard

Sa

21.12.2014 Wenn's klappt: auf die Plätze, fertig, Schlittenlos

FLiFle

Uwe

ANSPRECHPARTNER FAMILIEN/JUGEND Familien-/Jugendreferent

Christian Waldenburg

Tel.: 08856 935859

D‘kloane Bergfex

Tanja Hartmann

Tel.: 08856 9108192

Bergfamilie

Marianne Waldenburg

Tel.: 08856 935859

Berggämsen

Kathrin Forstner

Tel.: 08856 8020387

Ramona Fiehne

Tel.: 08856 8685490

Tom Jäger

Tel.: 08856 4022

Berggeister

Larissa Walter

Tel.: 08856 9787

FliFle

Uwe Maier

Tel.: 08856 800722

Adler

Steffi/Gerhard Fink

Tel.: 08857 1489

Silke Schilder

Tel.: 08856 935960

Wölfe

Philipp Kirchner

Tel.: 08856 8728

Eulen

Vanessa Schanz

Tel.: 089 12769802

Falken

Elisabeth Gränitz

Tel.: 08856 5956

MTB Racers

Martin Meindl

Tel.: 08856 939107

Ansprechpartner Familien/Jugend

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TOUREN- & VERANSTALTUNGSPROGRAMM JANUAR Fr

03.01.2014 Skitour Mangfallgebrige, Lacherspitze oder Wildalpjoch, 700 hm, Aufstieg ca. 2 Std.

Martin

Sa

25.01.2014 Partnachklamm - Eckbauer (1228 m) - Wamberg - Monika Winterwanderung, 670 hm, Aufstieg 2 Std.

Sa

11.01.2014 Skitour Scheinbergspitze, 1926m, 1000 hm, Aufstieg 3 Std., max. 6 Teilnehmer

Philippe

So

19.01.2014 Friederspitze (2049 m) - Skitour, 1200 hm, Aufstieg 3½ Std.

Wolfgang

So

19.01.2014 Langlauf-Tour in Skating-Technik mit Übungsinhalten, Ziel nach Schneelage, ca. 3-4 Std./ 20 Km, Technik-Übungen und Anwendung

Claus

So

26.01.2014 Skitour Grünsteinumfahrung mit Liftunterstüt- Martin zung, 1000 hm, Gesamtgehzeit ca. 5 Std.

FEBRUAR So

02.02.2014 Skitour Spertental, Brechhorn 2032 m, 1000 hm, Aufstieg ca. 3 Std.

Martin

Sa

08.02.2014 Seekarkreuz (1601 m) - Winter-/Schneeschuhwanderung , 900 hm, Aufstieg 3 Std.

Monika

Fr

14.02.2014 Fackelwanderung Partnachklamm zum Forsthaus Graseck (891 m)

Monika

So

16.02.2014 Joelspitze (1964 m) und Saupanzen (1957m), Skitour 980 hm, Aufstieg 2½ Std.

Wolfgang

Sa

22.02.2014 Hörnle (1548 m) - Winter-/Schneeschuhwanderung, Anstieg von Kappel, 700 hm, Aufstieg 2½ Std.

Monika

Fr

28.02.2014 Nachmittagsskitour mit Sonnenuntergang auf den Wank, 1000 hm, Aufstieg ca. 3 Std.

Martin

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Tourenprogramm


MÄRZ Fr - So

07.03.2014 Große Reibn (heuer ohne Nebel) Wolfgang 09.03.2014 1.Tag: Hinterbrand (1120 m)- Carl-von-StahlHaus- Schneibstein (2276 m)-Ü: Wasseralm(1423 m) unbew. Aufstieg 1300 hm, 5 Std 2.Tag: Funtenseetauern (2576 m) -Ü: Kärlingerhaus(1630 m) Aufstieg 1100 hm, 4 Std 3.Tag: Hundstodscharte - Dießenbacheck - Aufstieg 1150 hm, 4½ Std

Fr - So

14.03.2014 3 Tage Skitouren Dolomiten im Campilltal, 16.03.2014 Übernachtung in Gasthaus Touren z.B. Puezspitze, Piz Doledes Aufstieg pro Tag ca. 1000 - 1400 hm Anmeldeschluss 15.2.2014

Sa

15.03.2014 Klettern in der Boulderwelt München, Einstieg ins Christoph Bouldern mit Techniktraining, Lösen von Bewegungsproblemen, Stärken und Schwächen finden und natürlich Spaß haben!

Fr

21.03.2014 95. Mitgliederversammlung , 19.00 Uhr, Gaststätte "Zur schönen Aussicht", Penzberg

Martin

So - Mi 23.03.2014 Ski alpin, z.B. Sellaronda, Alta Badia, 3 Tagesskipass Monika 26.03.2014 Superdolomiti (ca. € 127), Übernachtung im Gasthaus, Anmeldung bis 15.02.2014 So

23.03.2014 Fahrradtechnik (kennen)lernen und verstehen Claus Einfache Reparatur- und Wartungsarbeiten am MTB selbst durchführen ca. 5 Std.

APRIL Fr - So

04.04.2014 3 Tage Skitouren in den Stubaier Alpen, Martin 06.04.2014 Übernachtung im Westfahlenhaus, Touren z.B. Seblaskogel, Weissenkogel, Aufstieg pro Tag ca. 1000 hm, Anmeldeschluss 15.3.2014

Tourenprogramm

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APRIL So - Mo 13.04.2014 Gardasee Klettern, Schwierigkeit 4-5 14.04.2014

Hanns

Fr - Mo 18.04.2014 Ankogel Reib'n 1.Tag: Böckstein (1136m)- Hage21.04.2014 ner Hütte, Aufstieg 850 hm, 3 Std. 2.Tag: Mallnitz (1200m) -Arthur von Schmidt Haus (2281m), Aufstieg 1100 hm, 6 Std optional Säuleck 3085 m. 3.Tag: Hochalmspitze (3360m) - Osnabrücker Hütte (2022 m), Aufstieg 1280 hm, 5 Std. 4.Tag: Ankogel (3246m) - Aufstieg 1200 hm, 8 Std

Wolfgang

MAI So

04.05.2014 Ötztal Klettersteige Längenfeld mit Kurs

Hanns

Sa

10.05.2014 Neulandhütte (1235 m) - Weißwurstwanderung, 450 hm, Aufstieg 1½ Std.

Monika

So

11.05.2014 Hohe Kiste (1922m), Skitour 1300 hm Aufstieg 5 Std.

Wolfgang

Sa

17.05.2014 Neulandhütte Ramadama

Burkhard

Sa

24.05.2014 Klettern im Ötztal, Genussklettern im Granitklettergarten Oberried der besonders Anfänger und Familien (abgezäunter Spielplatz am Wandfuß) freundlich ist (UIAA Grad 3+ bis 9+). Klettertraining je nach Wunsch, Möglichkeit zum Routen selber absichern üben.

Christoph

So

25.05.2014 Anspruchsvolle Bergtour mit Kletterstellen bis II, bis 1400 Hm, bis 8 Std. Gehzeit; Ziel in Absprache mit den Teilnehmern je nach Verhältnissen und Wetterlage. Max. 5 Teilnehmer

Hans-Georg

JUNI Fr - Mo 06.06.2014 MTB-Fahrtechnik-Special für alle – von Ein09.06.2014 steiger bis Experte. Spezielle Übungen und Anwendung in der Praxis. Ziel Oberpfalz / fränkische Schweiz, pro Tag ca. 6 Std. 68

Tourenprogramm

Claus


JUNI Sa - So 07.06.2014 Hohe Tauern: Gr. Wiesbachhorn 3564m über 08.06.2014 Kaindlgrat, Übernachtung Heinrich Schwaiger Haus. Sa: Anfahrt + Aufstieg zur Hütte, So: Gr. Wiesbachhorn und Abstieg

Martin

Sa

14.06.2014 Bleispitze (2225 m) - Bergtour , 1000 hm, Aufstieg 3 Std.

Monika

So

15.06.2014 Roß- und Buchstein Klettern, Schwierigkeit 4-6

Hanns

Mi - Mo 17.06.2014 Tourenwoche "Hohe Gipfel" - 1 Woche Kom23.06.2014 binierte Touren (Fels mit Stellen bis III, Eis mit Stellen bis 50°) - Keine Führungstour, nur für erfahrene, selbständige Tourengeher, max. 6 Teilnehmer; Ziel in Absprache mit den Teilnehmern je nach Verhältnissen und Wetterlage; Ausweichtermin am 1.-7.09.2014

Hans-Georg

Sa

21.06.2014 Neulandhütte Sonnwendfeier

Burkhard

Sa

28.06.2014 Aiplspitz (1759 m) - Bezingspitze (1735 m) Jägerkamp (2053 m) - Überschreitung, 1000 hm, gesamte Gehzeit ca. 6 Std.

Monika

Sa - So 28.06.2014 Kletter und Wandern im Rofan Gebirge, Über- Christoph 29.06.2014 nachtung auf der Erfurter Hütte. Kurze Wanderungen ab der Hütte führen zu den schönen Kalkwänden des Rofans. Die verschiedenen Klettergärten (UIAA Grad 3+ bis 11) bieten schöne Routen für Jedermann. Klettertraining je nach Wunsch. JULI Sa

05.07.2014 Brunnsteinspitze 2180 /Rotwandlspitze 2192, erfordert Ausdauer und Trittsicherheit nötig, 1260 hm, 6 Std.

Dirk

So

13.07.2014 Plamorter Spitze Klettersteig Tiroler Weg

Hanns

Tourenprogramm

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JULI Sa - So 19.07.2014 Olperer, Möseler & Co - Entspannte Hochtour Hans-Georg 20.07.2014 in den Zillertalern. Fels max. II und Eis max. 40°. Ziel in Absprache mit den Teilnehmern je nach Verhältnissen und Wetterlage. Max. 5 Teilnehmer. Sa - Sa

19.07.2014 Mountainbike-Transalp 2014: über alle Berge Claus 26.07.2014 anspruchsvolle Tour für fortgeschrittene Fahrer 7 Tage à ca. 1500 Hm

Sa

26.07.2014 Hoher Wörner, Tour bis zum II Grad. Gesatmzeit Dirk ca. 8 Std. mit 1600 hm

Sa - Sa

26.07.2014 Klettern im Boulder Park Silvretta (im Skigebiet Christoph 27.07.2014 Galtür). Unterkunft in Ferienwohnung oder auf Camping Platz. Der Silvretta Park eignet sich speziell für Anfänger aber auch Fortgeschrittene um das Bouldern am Fels kennen zu lernen. Zusammen erklimmen wir die rauen Blöcke die bestens erreichbar sind und alle Könnerstufen bieten (Fb 3 - 8C).

Monika Mo - Fr 28.07.2014 Rätikon - Wandertage (Von Hütte zu Hütte). 01.08.2014 1. Tag Anreise nach Schruns-Tschagguns und Aufstieg zur Lindauer Hütte (1744 m). 2. Tag: Übergang von der Lindauer Hütte zur Totalphütte (2385 m). 3. Tag: Bergtour zur Schesaplana (2965 m) und über die Gemslücke (2380 m) und den Rätikon-Höhenweg Süd zur Carschina Hütte (2236 m). 4. Tag: Übergang zur Tilisuna Hütte (2211 m) und Wanderung zum Tilisuna See und Besteigung Tilisuna Seehorn (2342 m). 5. Tag: verschiedene Tourenmöglichkeiten, z.B. Sulzfluh (2818 m) oder Tschaggunser Mittagspitze (2168 m) dann Abstieg und Heimreise; Anmeldung bis 1.5.2014

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Tourenprogramm


AUGUST So - Di

10.08.2014 Zugspitze (2962 m) durch die Partnachklamm 12.08.2014 und das Reintal zum Zugspitzplatt, Übernachtung Knorrhütte (2052 m); 21 km und 2500 hm im Aufstieg, Abstieg übers Gatterl oder Zuspitzbahn am Montag; Anmeldung bis 1.5.2014

Monika

Fr

15.08.2014 Rofan Klettern, Schwierigkeit 4-5

Hanns

Sa

23.08.2014 Guffert (2195 m) – Bergtour, 1200 hm, Aufstieg Monika 4 Std.

Christoph Sa - So 23.08.2014 Klettern in der Ehnbachklamm bei Zirl. Nach 24.08.2014 20 min. Zustieg befindet man sich im Bachbett der Ehnbachklamm. Kurze schattige Routen (UIAA Grad 4 bis 9), daneben ein kleiner Bach laden zum klettern an heißen Sommertagen ein. Klettertraining je nach Wunsch. Bei Interesse bietet es sich an direkt in der Klamm bei Lagerfeuer und grillen zu übernachten. So

31.08.2014 Bike & Hike von der Leutasch auf den Predigtstuhl im Gaistal. Panorama-Aussichtsberg und tolle Bike-Trails in einer Tour kombiniert! ca. 1500 Hm, 5 Std. Fahrzeit

Claus

SEPTEMBER Sa

06.09.2014 Hochunnutz 2075 m - Vorderunnutz 2078 m, großartige Überschreitung über dem Achensee - Bergtour, ca. 1320 hm, gesamte Gehzeit ohne Pausen ca. 6 bis 6½ Std.

Monika

Sa - So 06.09.2014 Ortlergruppe: Gr. Angelus 3521m, ÜberMartin 07.09.2014 nachtung in Düsseldorfer Hütte. Sa: Anfahrt, Aufstieg zur Hütte + Hinteres Schöneck, So: Gr. Angelus und Abstieg (Aufstieg ca. 800 hm) So

14.09.2014 Ruchenköpfe Klettern, Schwierigkeit 4-6

Hanns

Tourenprogramm

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SEPTEMBER Sa

20.09.2014 Klettern im Klettergarten Scharnitz (UIAA 3 bis 8), oder auf Wunsch in der Leutasch. Die südseitigen Routen bieten im Herbst perfekte Bedinungen. Vorstiegs- und Sturtztraining sowie Klettertraining je nach Wunsch.

Christoph

So

21.09.2014 Neulandhütte Bergmesse

Burkhard

OKTOBER Fr

03.10.2014 Demmeljoch (1924 m) - Bergtour, 1430 hm, Aufstieg 4 Std.

Monika

Sa - So 11.10.2014 Entspannte Hochtour mit Fels max. I und Eis 12.10.2014 max. 30°. Ziel in Absprache mit den Teilnehmern je nach Verhältnissen und Wetterlage. Max. 7 Teilnehmer

Hans-Georg

Sa

Burkhard

18.10.2014 Neulandhütte Ramadama

So - Mo 19.10.2014 Gardasee Klettersteige 20.10.2014

Hanns

NOVEMBER Sa

02.11.2014 Staffel (1532 m) - Wanderung, 742 hm, Aufstieg Monika 2 Std.

Fr

14.11.2014 Lesung Stefan König. Barbarasaal Penzberg, Beginn 19:30 Uhr, Einlass 18:30 Uhr

Sa

15.11.2014 94. Edelweißfest, Penzberg

Alfred

DEZEMBER So

07.12.2014 Hintere Längentalalm (1035 m) - Glühweintour, 400 hm, Aufstieg 1½ Std.

Fr - So

12.12.2014 Skitouren im Ratschingstal, z.B. Zinseler, Martin 14.12.2014 Zunderspitze, Glaitner Hochjoch, Einachtspitze Übernachtung in Gasthaus. Touren pro Tag max. 1000 hm, evtl. auch mit Liftunterstützung Anmeldeschluss 1.12.2014

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Tourenprogramm

Monika


DEZEMBER Mi

24.12.2014 Zwiesel (1348 m) - Winterwanderung, 600 hm, Aufstieg 2 Std.

Monika

Fr

26.12.2014 Teufelstättkopf (1758 m) – Skitour 770 hm Aufstieg 2 Std.

Wolfgang

So

28.12.2014 kurze Theorie und praktisches Piepsertraining auf der Berghalde für Skitouren- und Schneeschuhgänger, Nachmittag, ca. 3 Std.

Martin

Sa

29.12.2014 Tutzinger Hütte (1327 m) - Winterwanderung, 710 hm, Aufstieg 3 Std.

Monika

Bei Mehrtagestouren ist eine möglichst baldige Anmeldung sowie eine Anzahlung erforderlich. Nähere Infos erhalten Sie nach der Anmeldung vom Tourenleiter. Absolute Pflicht bei Skitouren und Schneeschuhwanderungen: Mitnahme und Erfahrung im Umgang mit der Sicherheitsausrüstung mit Schaufel, Sonde und LVS-Gerät. Die Anmeldungen zu den Touren sind online möglich unter http://www.dav-neuland.de/Termine/ Steinbock auf der Benediktenwand Foto: Philippe Steinmayr

Tourenprogramm

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ANSPRECHPARTNER TOUREN Christoph Bastin

FÜL Sportklettern

Tel.: +43 699 18353764

Burkhard Beyer

Hüttenwart

Tel.: 08041 72146

Claus Dobmeier

FÜL MTB

Tel.: 08856 803358

Wolfgang Glatt

FÜL Skihochtouren

Tel.: 08856 933974

Hanns-Jürgen Goßmann

FÜL Hochtouren

Tel.: 0160 97777385

Monika Klose

Wanderleiterin

Tel.: 08856 91767

Martin Meindl

FÜL Skibergsteigen

Tel.: 08856 939107

Hans-Georg Schäfer

FÜL Bergsteigen

Tel.: 08856 8033989

Dirk Scheffauer

FÜL Bergsteigen

Tel.: 08856 9016080

Alfred Sommer

Vortragswesen

Tel.: 08856 6088353

Philippe Steinmayr

FÜL Skibergsteigen

Tel.: 0162 7168981

Bergflockenblume Foto: Monika Klose

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Ansprechpartner Touren


SENIOREN Die Seniorengruppen haben ein offenes Programm. Die Aktivitäten werden bei den monatlichen Treffen vereinbart und über die Seniorenvertreter bekanntgegeben. Wer Lust hat bei den vielfältigen Aktivitäten mitzumachen, ist herzlich willkommen! SENIORENVERTRETER/ANSPRECHPARTNER Monika / Vitus Schuster, Tel. 089/7915778 Heidi Madl, Tel. 08171/72724 Gregor Gumberger, Tel. 08856/5152 Bei allen Programmen gelten die Teilnahmebedingungen der Sektion Neuland: http://www.dav-neuland.de/sektion/rechtliches/ - Teilnahmebedingungen für Touren

SEKTIONSTREFFEN Jeden dritten Donnerstag im Monat ab 14:00 Uhr im Glück-auf-Stüberl, an der Straße des „28. April 1945“ 1 in Penzberg. 16.01.2014

20.02.2014

20.03.2014

17.04.2014

15.05.2014

19.06.2014

17.07.2014

21.08.2014

18.09.2014

16.10.2014

20.11.2014

18.12.2014

Jeden ersten Donnerstag im Monat ab 14:00 Uhr in der Gaststätte „Gartenstadt“, Naupliastraße 2, in München. 02.01.2014

06.02.2014

06.03.2014

03.04.2014

08.05.2014

05.06.2014

03.07.2014

07.08.2014

04.09.2014

02.10.2014

06.11.2014

04.12.2014

Am 4.12. ist zugleich Weihnachtsfeier der Senioren. Senioren & Sektionstreffen

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BERGMESSE Bergmesse auf dem Längenberg am Sonntag, 15. September 2013 Ja - nach der wegen Schnees ausgefallenen Bergmesse 2011 und der bei heftigem Regen im Zelt vor der Neulandhütte abgehaltenen Bergmesse im letzten Jahr war es diesmal endlich wieder möglich, die Messe oben auf dem Längenberg vor unserem geschmückten Gedenkstein zu feiern. Die Wetterlage war ja leider auch diesmal trotz des heuer erstmals vorgezogenen Termins äußerst unsicher. Immer wieder hatte es am Vormittag vom wolkenbedeckten Himmel leicht getröpfelt, aber immerhin war es für Schneefall zu warm...! Die Johannisberger Stub‘nmusi aus Penzberg stand mit acht Leuten bereit, die Messfeier passend zu umrahmen und unseren neuen Neuland-Chor zu unterstützen. Um die wertvollen Instrumente vor eventuell doch noch einsetzendem Regen zu schützen, hatten ein paar Neuländer eine wunderbare Idee: Vor der Hütte stand vorsichtshalber wie schon im letzten Jahr unser Zelt. In einer prozessionsartigen, recht fotogenen Aktion wurde das fertige Zelt von einigen Helfern auf den Längenberg getragen und quer vor dem Gedenkstein verankert. Die Seitenteile wurden hochgerollt, sodass der Blick frei blieb, aber Altar und Musikgruppe unter einer Art Baldachin geschützt waren. Es blieb jedoch trocken und ab und zu waren sogar ein paar warme Strahlen zu spüren. Die Bergmesse gewann auf jeden Fall durch die Stub‘nmusi und die Lieder des Chors. Hoffentlich wird daraus eine Neuland-Tradition! Wir freuten uns übrigens auch sehr über die Teilnahme unserer einheimischen Nachbarn. Nachdem im abgelaufenen Jahr unter den sechs verstorbenen Neuländern einige waren, die sich jahrelang mit viel Einsatz in die Sektionsarbeit eingebracht hatten, ergab sich bei der Vorbereitung meiner Ansprache automatisch ein kleiner Rückblick in die Vereinsgeschichte:

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Bergmesse


Neuland ist inzwischen 94 Jahre alt. Von den Gründungsmitgliedern ist niemand mehr übrig und jedes Jahr verlassen uns weitere Bergfreunde, die sich um den Bestand und die Weiterentwicklung der Sektion verdient gemacht haben. Ihrer haben wir wieder oben am Längenberg gedacht. 1951, zur 20-Jahrfeier unserer damals nach Kriegsende frisch renovierten Neulandhütte wurde auch der Gedenkstein für unsere Gefallenen waren es im 2. Weltkrieg - und anderweitig verstorbenen Mitglieder eingeweiht. Zu dieser Feier wurde die erste Bergmesse mit einer Ansprache von dem damaligen Vorstand Matthias Biller auf dem Längenberg abgehalten und wird seither nach Möglichkeit jedes Jahr wiederholt. Im Jahre 2002 konnte durch die größere Spende eines Mitglieds die alte Platte durch die jetzige neue Platte ersetzt werden. Der Name „Neuland“ stand bei Sektionsgründung 1919 unter dem Motto „Neuer Geist uns in die Berge weist.“ Nach 50 Jahren, also 1969, schrieb Hugo Herdy, der damalige 1. Vorsitzende, als Leitsatz der Sektion in der Festschrift: „Für die kommenden 50 Jahre soll für uns der Spruch gelten: Neuland uns die Berge weist.“ Schön wäre es, wenn wir alle den Tod so sehen könnten wie Johann Wolfgang von Goethe, der sagte: „Mich lässt der Gedanke an den Tod in völliger Ruhe. Ist es doch so wie mit der Sonne: Wir sehen sie am Horizont untergehen, aber wissen, dass sie ‚drüben‘ weiter scheint.“ Unser unvergessener Arthur Ring schrieb in der 60-Jahre-Festschrift von 1979: „Für die kommenden Jahre allen Neuländern Glück und Erfolg bei ihren Unternehmungen. Viele frohe Gipfelstunden und stets gute Heimkehr soll allen beschieden sein.“ Dem möchte ich mich anschließen. Auf dass wir uns in einem Jahr oben auf dem Längenberg wiedersehen können, vielleicht auch mit mehreren von unseren Münchner Senioren...?? Es gibt immer einen Fahrdienst und das Kuchenbüffet, das durch Spenden von Teilnehmern in der Hütte aufgebaut werden kann, lässt kaum Wünsche offen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, vor allem den Hüttenwarten und deren Familienmitgliedern für die viele mit der Feier verbundene Arbeit. Angelika Schmidt-Pröls

Bergmesse

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WIR GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN SEKTIONSMITGLIEDER Franz Brummer 29.08.1926 – 09.02.2013 Josef Nippgen 11.01.1915 – 05.03.2013 Helmut Sturm 25.06.1929 – 07.07.2013 Adolf Jurkovits 02.07.1927 – 10.08.2013 Ludwig Hopf 02.02.1932 – 10.09.2013

Foto: Meindl 78 Martin Bergmesse


NACHRUF HELMUT STURM Helmut Sturm starb am 7. Juli 2013 im Alter von 84 Jahren. Bereits 1947 mit 18 Jahren trat er der Sektion Neuland bei und war somit 66 Jahre Mitglied. Viele Jahre war er für die Sektion als Pressereferent tätig und damit auch für die Herausgabe des „Neuländers“ und die Anzeigenwerbung zuständig. Der „Sturm Gaggi“ war aber vor allem als hervorragender Skifahrer bekannt und bei vielen Rennen für die Sektion erfolgreich regional und auch international unterwegs. Zeitweise führte er sogar die inzwischen (1994) aufgelöste Skiabteilung der Sektion. Unser ganz besonderer Dank gebührt ihm jedoch für all die Arbeit, die er als Sektionsvorstand von Dezember 1973 bis zum 28. März 1985, also fast 12 Jahre lang leistete. In diese Zeit fielen unter anderem auch die Probleme mit unserem damaligen dritten Stützpunkt, dem 1972 erworbenen, bewirtschafteten Gamssteinhaus in den Tuxer Alpen. Zwei Schlaganfälle und weitere ernste Gesundheitsprobleme hinderten ihn in den letzten Jahren daran, noch am Vereinsleben teilzunehmen. Diejenigen, die Helmut Sturm kannten, werden ihn als liebenswürdigen, humorvollen Menschen in Erinnerung behalten. NACHRUF LUDWIG HOPF Am 10. September 2013 starb Ludwig Hopf mit 81 Jahren. Seit 1952, also 61 Jahre lang, gehörte er unserer Sektion an. Schon 1954 übernahm er zusammen mit Ernst Westenrieder und später ab 1966 mit Rudi Martin den Posten eines Hüttenwarts auf unserer Neulandhütte. In den 18 Jahren seines Wirkens wurden unzählige Bauarbeiten an der Hütte und rund um die Hütte durchgeführt. Seine Eltern Rudolf und Lucie Hopf halfen dabei ebenfalls oft tatkräftig mit. Jedes Jahr gab es also neben dem normalen Betrieb immer auch noch außergewöhnliche, zusätzliche Arbeiten zu bewältigen. Dafür gebührt Ludwig Hopf unsere besondere Anerkennung. Angelika Schmidt-Pröls

Bergmesse

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KURZ & BÜNDIG VERÖFFENTLICHUNG VON FOTOS Jeder Teilnehmer einer Veranstaltung, der nicht ausdrücklich widerspricht, erklärt sich mit einem eventuellen Abdruck in abbildenden Fotos im Neuländer und auf der Internetseite der Sektion Neuland einverstanden. WER WILL MITMACHEN? Sie wollen im Vereinsleben Aufgaben übernehmen? Hüttenwart auf der Neulandhütte werden? Auch Interessenten für JugendleiterInnen sind herzlich willkommen. Bei Interesse einfach bei der Vorstandschaft melden. VORTEILE EINER MITGLIEDSCHAFT: Die Mitglieder der Sektion Neuland sind über die Sektion mittelbar Mitglied im Deutschen Alpenverein und genießen dessen Mitgliederrechte, Versicherungsschutz (http://www.alpenverein.de Ž Home/Services Ž Versicherungen) und Vergünstigungen, wie beispielsweise bei Touren und Veranstaltungen: Sektionsmitglieder können kostenlos bei allen Touren und Veranstaltungen teilnehmen und haben damit Zugang zu einem Angebot, das auf alle Altersgruppen abgestimmt ist. Bei den DAV-Kletteranlagen: Die Sektion Neuland gehört dem Trägerverein der Münchner Sektionen für die DAV-Kletteranlage München-Thalkirchen e.V. an. Daher können alle Mitglieder die Jahresmarke erwerben, die ab 1. November jeden Jahres bis zum 31. Januar des Folgejahres gültig ist. Das sind also insgesamt 15 Monate Klettern und Bouldern zum ermäßigten Preis in Bad Tölz, Gilching und Thalkirchen. KÜNDIGUNGEN Können für das laufende Jahr bis zum 30.09. berücksichtig werden. Später eingehende Kündigungen werden für das darauffolgende Jahr vorgemerkt. ÄNDERUNGSMITTEILUNGEN Alle Änderungen rund ums Mitgliederwesen umgehend bitte melden an: mitgliederverwaltung@dav-neuland.de oder Karin Märkl, Heimgartenstraße 1, 82387 Antdorf, Telefon 08856/935800

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Kurz & bündig


ALPENVEREIN AKTIV Das ist das gemeinsame Tourenportal von Deutscher Alpenverein, Österreichischer Alpenverein und Alpenverein Südtirol. Es soll zur führenden Informationsplattform für (Berg-)Touren ausgebaut werden und offen für alle sein. Der Fokus des Portals alpenvereinaktiv.com liegt auf Bergtouren wie Wandern, Bergtouren, Hochtouren, Klettern, Mountainbiken, Skitouren und Schneeschuhwanderungen in den Ostalpen. Grundsätzlich können Touren weltweit eingegeben werden. Zu jeder Tour gibt es die Tourdaten im Überblick, Fotos, interaktive digitale Karten (2D/3D), Höhenprofile, GPS-Tracks und eine ausführliche Beschreibung. Jede Tour kann kommentiert und bewertet werden. Ebenso können eigene Bilder von der Tour hochgeladen und Tourenbedingungen eingegeben werden. Für unterwegs gibt es die passende App für das Smartphone. Diese können kostenlos in den entsprechenden Shops heruntergeladen werden. Über die Apps können alle Touren, wie auf der Webseite, gesucht und mit den GPS-Tracks die Tour verfolgt werden. Beim Kartenmaterial hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Karten von outdooractive.com, OpenStreetMap und Google Maps.

In den Abruzzen - Foto: Monika Klose

Alpenverein aktiv

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IMPRESSUM VEREINSANSCHRIFT Sektion Neuland des D.A.V. Steigenberger Str. 4 82377 Penzberg Tel. 08856/91767 E-Mail: vorstand@dav-neuland.de

BANKVERBINDUNG Hausbank München Konto-Nr.: 277711 BLZ: 700 901 00 IBAN: DE62 7009 0100 0000 2777 11 BIC: GENODEF1M04

HERAUSGEBER Sektion Neuland des D.A.V.

REDAKTION Monika Klose

DRUCK Druckerei Janz Postgasse 2 82377 Penzberg

GESTALTUNG & TITELFOTO Philippe Steinmayr Titelfoto: Skitour Pix d‘Emmat Dadora

Wintersportfreude am Herzogstand - geräumter Winterwanderweg mit einzigartigem Panorama Mo - Fr 10.00 Uhr - 16.00 Uhr, Sa – So 9.00 Uhr – 17.00 Uhr Herzogstandbahn GmbH Am Tanneneck 6, 82432 Walchensee Tel. 08858 / 236 info@herzogstandbahn.de www.herzogstandbahn.de


Daniela Kolenc-Conté, Gesundheitspionier

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WIR RÜSTEN SIE AUS

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Der Neuländer 2014